Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von Tschernomorsk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

21.08.2026 18:04 Uhr

Russische Armee trifft Patrouillenboot im Hafen von Tschernomorsk

Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Militärziele in der Ukraine weiterhin angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde im Hafen von Tschernomorsk ein Patrouillenboot getroffen, das der Eskorte von Schiffen mit Militärgütern an Bord diente.

Außerdem attackierte Russland im Hafen von Juschny einen Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Infrastrukturobjekte zur Lagerung von Militärgütern.

Drohnenangriffe auf Russland: Die Befangenheit deutscher Medien

Das russische Verteidigungsministerium berichtet von einem massiven Angriff auf die Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew, die von der Ukraine für militärische Zwecke genutzt worden sei. Getroffen wurden laut dem russischen Militär militärisch-industrielle Anlagen sowie Logistik- und Verkehrszentren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Armee eliminiert Dutzende ukrainische Soldaten bei Befreiung von Seljonoje

Im Zuge der Kämpfe um die Ortschaft Seljonoje im Gebiet Saporoschje haben die russischen Streitkräfte bis zu einer Kompanie ukrainischer Kämpfer eliminiert. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Während der Kämpfe haben die Soldaten einen großen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 200 Gebäude gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie Soldaten verloren. Insgesamt wurden acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, drei bodengestützte Robotersysteme und über 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga zerstört."

Die Befreiung von Seljonoje gab die russische Militärbehörde am Freitag bekannt. 

Die Einnahme dieser Ortschaft habe es dem Truppenverband Ost ermöglicht, die Kontrollzone im Gebiet Saporoschje auszuweiten und die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken an diesem Frontabschnitt zu schaffen.

Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 8.000 Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 15. bis 21. August. 

Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und neun kombinierten Schläge mit hochpräzisen Waffen und Langstreckenkampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Werkstätten für die Produktion von bodengestützten Robotersystemen, Drohnen, unbemannten Booten und deren Komponenten, Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper, Munitionslager, Treibstofflager sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Zudem wurden Infrastrukturobjekte der ukrainischen Häfen getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär zwei Patrouillenboote der ukrainischen Marine sowie zwölf Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten, darunter zehn Trockenfrachtschiffe und zwei Tanker.

Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 1.550 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, drei Artilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus NATO-Produktion, 106 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, 15 Feldartilleriegeschütze und neun Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.660 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter 17 aus westlicher Produktion, 171  Autos und 22 Feldartilleriegeschütze getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.550 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos, einen Vampire-Mehrfachraketenwerfer aus tschechischer Produktion, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer, sechs Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 2.340 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei Panzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 54 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 260 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 130 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, zwei unbemannte Boote und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.

Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte schossen ein ukrainisches MiG-29-Kampfflugzeug ab.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 70 gelenkte Bomben, 17 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, 26 Flamingo-Marschflugkörper und 8.477 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 215.648 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.672 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.224 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.823 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Experte: Russische Armee zerstört unterirdische Tunnel im Gebiet Saporoschje

Russische Militärflugzeuge zerstören in Orechow im Gebiet Saporoschje unterirdische Tunnel der ukrainischen Streitkräfte. Dies erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS. Er präzisierte, dass Orechow eine Stadt "mit stark ausgebauter Logistik und Infrastruktur" sei. 

"Leider hat der Gegner die Stadt mit Beginn der militärischen Sonderoperation in ein Aufmarschgebiet verwandelt. Heute beobachten wir, wie unsere Luft- und Weltraumstreitkräfte die dort gegrabenen Tunnel zerstören. Diese Tunnel dienten der verdeckten Bewegung von Motorradtechnik, also der Infanterie."

"Verfolgungsjagd" – Schwedischer Sender filmt Zwangsmobilisierung in Kiew

Ein Fernsehteam des schwedischen öffentlich-rechtlichen Senders SVT ist kurz vor einer Liveschalte in Kiew Zeuge einer Zwangsmobilisierung geworden. Die Szenen sind in einem Beitrag zu sehen, der am 18. August 2026 veröffentlicht wurde. In einem am 13. August von dem Sender veröffentlichten Beitrag wird berichtet, wie ein lokaler Produzent des Senders im Winter 2025 zwangsmobilisiert wurde.

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Russische Armee befreit binnen einer Woche elf Ortschaften

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt elf Ortschaften befreit:

  • Kudijewka im Gebiet Charkow,
  • Perschomarjewka, Orechowatka, Nikolaipolje, Andrejewskaja Obschtschina, Krasnopodolje, Wodjanskoje, Matjaschewo, Rybalskoje und Nowosoloschino in der Volksrepublik Donezk,
  • Seljonoje im Gebiet Charkow.

Kreml kommentiert ukrainische Sanktionen gegen "Mascha und der Bär" 

Kiews jüngste Sanktionen gegen die populäre russische Animationsserie "Mascha und der Bär" offenbare einmal mehr "die Hässlichkeit des Kiewer Regimes", erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

"Die Tatsache, dass die Ukraine nun auch gegen Zeichentrickfilme einen Krieg begonnen hat, zeigt wohl einmal mehr die Hässlichkeit des Kiewer Regimes."

Am Donnerstag haben die ukrainischen Behörden Sanktionen gegen fünf russische Einzelpersonen und vier Organisationen verhängt, die an der Produktion und dem Vertrieb der Zeichentrickserie "Mascha und der Bär" beteiligt waren.

Auf der Webseite des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij heißt es, dass diese Animationsserie "prorussische Narrative, getarnt als Kinderprogramm," verbreite und daher "eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der Ukraine" darstelle.

Angriffe auf Gebiet Saporoschje – zwei Tote und sechs Verletzte 

In den vergangenen 24 Stunden hat der Gegner seine Drohnenangriffe auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fortgesetzt, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte

Infolge der Attacken seien im Laufe des Tages zwei Menschen ums Leben gekommen und sechs weitere verletzt worden.

Außerdem meldete der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Bei den Angriffen seien vier Pkw, 18 Lkw, ein Privathaus und ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden vier Verletzte

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, erlitten im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe vier Zivilisten Verletzungen. Eine der Verletzten sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.

Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region fünfmal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgefangen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 84 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 122 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein vermeldete einen Verletzten.

Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, ein Krankenhaus, mehrere Garagen und sechs Autos beschädigt worden.

FSB nimmt einen Ausländer wegen Vorbereitung einer Sabotageaktion fest 

Beamte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben einen ausländischen Staatsbürger im Gebiet Murmansk festgenommen, der nach Norwegen auszureisen plante. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. Nach Angaben des FSB habe der Mann "auf dem Weg zur russisch-norwegischen Grenze gegen die Einreisebestimmungen für die Grenzregion" verstoßen.

Es wurde festgestellt, dass der Mann im Jahr 2023 einen Kontakt zu ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Auf Anweisung der ukrainischen Seite sei er nach Moskau gereist. Er soll an dem Versuch beteiligt sein, eine FPV-Drohne zu starten, um Regierungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur und öffentliche Plätze auszukundschaften. An einem der Bahnhöfe der russischen Hauptstadt soll er Informationen gesammelt haben, um Güterzüge, die Erdölprodukte transportierten, ausfindig zu machen.

Nachdem der Mann Vorbereitungen für die Durchführung von Sabotage- und Terroranschlägen getroffen hatte, sei er von Moskau nach Murmansk geflogen, um illegal die Grenze nach Norwegen zu überqueren, so der FSB.

Kiew: Ukraine bereit, sich mit Russen an Verhandlungstisch zu setzen

Die Ukraine sei bereit für Verhandlungen mit Russland über die Beilegung des Konflikts, erklärte Sergei Kisliza, Erster Stellvertretender Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, gegenüber Ukrinform.

"Wir sind bereit, uns an den Verhandlungstisch zu setzen, der amerikanischen Seite zuzuhören, mit den Russen zu sprechen und unsere Argumente darzulegen, warum dieser Krieg beendet werden muss."

Ferner betonte Kisliza, dass die Frage eines Treffens mit den US-Unterhändlern weiterhin aktuell sei, obwohl die US-Seite ihren Besuch in Kiew mehrmals verschoben habe. Die ukrainische Führung setze auf Washington, weil "die US-Seite den Verlauf dieses Verhandlungsprozesses maßgeblich beeinflussen" könne, so Kisliza.

FSB: Acht Personen wegen versuchten Drohnenangriffs auf Rüstungsbetrieb festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat acht Personen, einen Täter und sieben Komplizen, im Zusammenhang mit einem geplanten Terroranschlag mit FPV-Drohnen auf ein strategisches Unternehmen in der Region Moskau festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der Behörde mit. In der Erklärung hieß es, dass einer der Komplizen, der bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand leistete, neutralisiert worden sei.

Bereits im Juli hatte der FSB über die Vereitelung eines Anschlags auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau berichtet. Der Anschlag sei auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) geplant worden. Wie es heißt, sollen die Festgenommenen geplant haben, 35 mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen dabei einzusetzen. Nach Angaben des FSB seien diese Drohnen mit Unterstützung europäischer Geheimdienste über Polen und Weißrussland aus der Slowakei nach Russland geschmuggelt worden.

Die Drohnen sollten von einem gemieteten Hangar aus gestartet werden, den zwei moldauische Staatsbürger, die Russland später verließen, zu diesem Zweck vorbereitet hatten. 

Das Video zeigt, wie die Kriminellen die Drohnen testen. Während der Festnahme kam es zu einer Schießerei mit den FSB-Beamten.

Moskau: Versuche der EU, Zeit für Wiederbewaffnung der ukrainischen Armee zu gewinnen, inakzeptabel

Die Versuche der EU und des Kiewer Regimes, ihre Forderungen durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, seien für Moskau unannehmbar. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister, in einem Interview für News.ru.

"Die Russische Föderation ist bereit, alle vernünftigen Vorschläge und Ideen anzuhören, die im Einklang mit den vom russischen Präsidenten festgelegten Zielen stehen und die Realitäten 'auf dem Boden' berücksichtigen. Aber die Versuche, maximalistische Forderungen der EU und der Ukraine durchzusetzen oder Zeit für die Wiederbewaffnung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen, sind absolut inakzeptabel und können nicht zu einer nachhaltigen Lösung beitragen."

Ukrainische Militärdepots im Gebiet Odessa mit Kampfdrohnen getroffen

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

In der Nacht zum Freitag seien Lagerhallen mit Waffen, Militärtechnik und anderen Gütern im Hafen Reni im Gebiet Odessa getroffen worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 325 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Perm, den Teilrepubliken Krim und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Russische Truppen zerreiben ukrainische Einheiten im Gebiet Charkow

Russische Truppen befreien Ortschaften im Gebiet Charkow und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Region. Dies teilte Jewgeni Lisnjak, stellvertretender Leiter der Militär-Zivilverwaltung der Region für Verteidigung und Sicherheit, TASS mit.

"Die operative Lage im Gebiet Charkow sieht derzeit so aus: Russische Truppen führen eine planmäßige Offensive durch und zerreiben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte konsequent. Der systemische Druck auf den Gegner zeigt Wirkung, unter anderem durch Angriffe auf die gegnerische Logistik und gezielte Angriffe auf die Ressourcenbasis illegaler bewaffneter Formationen der ukrainischen Streitkräfte."

20.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Gefährliche Illusion" beenden: Russland droht mit anhaltender Antwort auf ukrainische Angriffe

Moskau will keine Eskalation – doch solange die Angriffe auf zivile Ziele andauern, bleibt die Antwort klar. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärt, was Russland jetzt von Kiew und dem Westen erwartet und warum die militärische Sonderoperation fortgesetzt wird.

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Selenskijs Büro: Wahlen in der Ukraine derzeit nicht möglich

Wahlen in der Ukraine seien wegen eines geltenden gesetzlichen Verbots und fehlender Bedingungen für eine sichere Abstimmung derzeit nicht möglich. Dies erklärt Michail Podoljak, Berater im Büro des ukrainischen Präsidenten, in einem Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica. Mit Blick auf Fjodorows Aufruf zu baldigen Wahlen sagte Podoljak:

"Jeder Teilnehmer des politischen Prozesses hat das Recht, Erklärungen abzugeben, nicht nur [der ehemalige Verteidigungsminister] Michail Fjodorow. Aber die Hindernisse für einen Wahlkampf haben zugenommen. Es ist unmöglich, die Sicherheit der Wahlen zu gewährleisten. Und das gesetzliche Verbot gilt weiterhin." 

Fjodorow hatte am 18. August zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen. Er bezeichnete sie als "Moment der Verantwortung der Regierung gegenüber den Bürgern" und forderte, einen "gesetzlichen, sicheren und realistischen Mechanismus" für die Wiederaufnahme des demokratischen Prozesses zu finden. Er kritisierte zudem Korruption und eine systemische Regierungskrise. Das alte System "schützt sich selbst, hat Angst vor Veränderungen und trifft Entscheidungen nur langsam", sagte er.

Die fünfjährige Amtszeit Wladimir Selenskijs als ukrainischer Präsident endete am 20. Mai 2024, die Wahlen hätten am 31. März desselben Jahres stattfinden sollen. Nach ukrainischem Recht sind Wahlen während des Kriegsrechts jedoch nicht zulässig. Dieses wird von Selenskij alle drei Monate verlängert und gilt derzeit bis zum 31. Oktober 2026.

Botschafter: Schwedischer Rüstungskomplex versucht, am Ukraine-Konflikt zu verdienen

Der schwedische militärisch-industrielle Komplex versucht, möglichst stark vom Ukraine-Konflikt zu profitieren. Dies erklärt der russische Botschafter in Stockholm Sergei Beljajew in einem Interview mit RIA Nowosti.

"Offensichtlich hat die entstandene Situation einen echten Klondike für den schwedischen militärisch-industriellen Komplex geschaffen. Heute ist er praktisch der einzige stark wachsende Sektor der schwedischen Wirtschaft und ein Wachstumsmotor für das BIP des Landes."

Als Beispiel nennt der Diplomat den Rüstungskonzern Saab. Dieser habe seinen Jahresgewinn seit Beginn der 2020er-Jahre verachtfacht. Der Aktienkurs von Saab sei seit 2022 an der Börse um rund 1.000 Prozent gestiegen.

Beljajew verweist zudem auf Schwedens Erfahrungen in der Vergangenheit. Während des Zweiten Weltkriegs hätten schwedische Oligarchen Nazideutschland mit Stahl und anderen strategischen Materialien beliefert.

Sewastopol: Kleinkind und Mutter bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Sewastopol sind ein zweijähriges Kind und dessen Mutter verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew am Donnerstag mit. Er schreibt auf Telegram:

"Zwei Menschen wurden verletzt: Ein zweijähriges Kind erlitt durch Schieferbruchstücke oberflächliche Verletzungen am Brustkorb, nachdem Trümmer einer abgeschossenen Drohne auf das Dach gefallen waren. Auch die Mutter des Kindes wurde von Splittern getroffen." 

Das Kind wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Laut Raswoschajew wurden bei der Abwehr des Angriffs 13 Drohnen abgefangen.

Ukrainer kritisieren neue EU-Regeln für wehrpflichtige Frauen

Die EU unterscheidet bei Anträgen ukrainischer Staatsbürger auf internationalen Schutz nicht zwischen Männern und Frauen, auch nicht bei der Prüfung der Wehrpflicht, sofern diese für die betreffende Person gilt. Dies erklärt EU-Kommissionssprecher Markus Lammert am Donnerstag.

Demnach müssen sowohl wehrpflichtige Männer als auch Frauen einen Pass mit einem Vermerk über die rechtmäßige Ausreise aus der Ukraine oder ein Dokument über die Befreiung vom Militärdienst beziehungsweise dessen Erfüllung vorlegen. Damit müssen auch wehrpflichtige Frauen nachweisen, dass sie sich nicht dem Militärdienst entziehen, um vorübergehenden Schutz in der EU zu erhalten.

Die neue Regelung gilt nur für neue Antragsteller und betrifft nicht Ukrainer, die bereits vorübergehenden Schutz in der EU genießen. Begründet wurde die Maßnahme mit einer Änderung des "Verteidigungsbedarfs der Ukraine".

Die Regelung stieß bei ukrainischen Nutzern in sozialen Netzwerken auf Kritik. Sie hinterließen zahlreiche wütende Kommentare auf Ukrainisch.

Selenskij: Ukraine fehlen Ressourcen zur Fortsetzung des Konflikts

Die Ukraine ist nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij mit einem Mangel an Ressourcen für die Fortsetzung des Konflikts konfrontiert. Er schreibt in einer auf Telegram veröffentlichten Mitteilung:

"Das ist wirklich eine sehr ernste Herausforderung, vor allem im Verteidigungsbereich. Wir müssen die notwendigen Ressourcen finden. Ich denke, das ist die größte Herausforderung, vor der wir bisher standen: Der Krieg ist teurer geworden, und das ist eine Tatsache. Wir brauchen mehr Ressourcen, der Mangel wird größer."

Selenskij äußerte sich dazu bei der Vorstellung des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Jewgeni Chmara vor Militärs, Abgeordneten und Regierungsmitgliedern. Vom neuen Minister erwartet er demnach eine Überprüfung der Vereinbarungen mit den westlichen Partnern.

Die Ukraine finanziert ihr seit Jahren bestehendes Rekorddefizit im Staatshaushalt zu einem erheblichen Teil mit Unterstützung aus dem Westen. Für das Jahr 2026 wurde ein Haushalt mit einem Defizit von 1,9 Billionen Griwna (umgerechnet 45 Milliarden US-Dollar) verabschiedet. Kiew versucht, die Haushaltslücken durch externe Finanzierung zu schließen. Zugleich mahnen westliche Partner die Ukraine zunehmend, stärker nach Möglichkeiten zur Eigenfinanzierung zu suchen.

NYT: Ukrainische Luftabwehr kann russische Angriffe immer schwerer abwehren

Die ukrainische Luftabwehr ist laut The New York Times zunehmend nicht mehr in der Lage, russische Angriffe abzuwehren.

Das Blatt schreibt, die russischen Streitkräfte würden "die ukrainische Verteidigung immer selbstbewusster durchbrechen". Bei den jüngsten Angriffen hätten sie nicht einmal Drohnen einsetzen müssen, um die ukrainische Luftabwehr von den Raketen "abzulenken" und ihre Systeme zu überwältigen.

Laut der NYT ist die Belastung der ukrainischen Luftabwehr inzwischen so groß, dass die ukrainischen Luftstreitkräfte aufgehört haben, Angaben zum Umfang der Raketenangriffe zu veröffentlichen.

Kiew warnt bereits seit dem Frühjahr vor einem Mangel an Abfangraketen für Patriot-Systeme. Ende Juli erklärte Präsident Wladimir Selenskij nach nächtlichen Angriffen, dass "es den Verbündeten an Luftabwehrraketen kritisch mangelt".

"Eskalation durch Russland": Rumänischer Kampfjet schießt Sprengstoff-Seedrohne ab

Nach dem Abschuss einer Seedrohne in der Nähe eines Gasfelds im Schwarzen Meer durch einen rumänischen Kampfjet bezichtigt Bukarest Russland, für den Vorfall verantwortlich zu sein. Dass die Drohne aus der Ukraine stammen könnte, schloss Rumäniens Verteidigungsminister sofort aus ‒ trotz jüngster Erfahrungen, die dafür sprechen.

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Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Attacken: ein Toter, zwei Verletzte

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist die Zahl der verletzten Zivilisten auf zwei gestiegen. Zunächst hatte Bürgermeister Alexei Kulemsin über einen Verletzten auf Telegram berichtet:

"Nach zusätzlichen Informationen wurde im Kuibyschewski-Bezirk infolge eines feindlichen Drohnenangriffs ein 1937 geborener Mann verletzt." 

Dem Verletzten sei medizinische Hilfe geleistet worden.

Im Gebiet Uljanowsk kam unterdessen ein Einwohner nach einem weiteren Drohnenangriff ums Leben. Laut Gouverneur Alexei Russkich erlitt der Mann am Morgen im Bezirk Nowospasski eine Kopfverletzung. Er wurde in ein regionales Traumazentrum gebracht, konnte jedoch nicht gerettet werden.

Medien: Ukraine kann russische Jet-Drohnen nicht abfangen

Ukrainische Abfangdrohnen können mit modernen russischen Drohnen mit Strahltriebwerken nicht mithalten. Darauf weist das US-Magazin The American Conservative hin:

"Russlands neue Drohnenmodelle mit Strahltriebwerken erreichen Geschwindigkeiten, die die Geschwindigkeit ukrainischer Abfangdrohnen deutlich übertreffen."

Dem Magazin zufolge gehört das Abfangen nicht nur von Drohnen, sondern auch von Raketen zu den Schwachstellen der Ukraine.

Die FAZ hatte am 16. August berichtet, dass Russland angesichts des Mangels an Abfangraketen für ukrainische Luftabwehrsysteme neue Waffen entwickelt und einsetzt. Demnach stellt Russland unter anderem reaktive Varianten der Drohne "Geran" her und setzt neue kleine Marschflugkörper vom Typ "Banderol" ein.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij westliche Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen kritisiert. Er machte sie dafür mitverantwortlich, dass die Ukraine russische Raketen nicht abschießen könne.

Finnisches Unternehmen will Drohnen für die Ukraine produzieren

Wie der Sender Yle berichtet, plant das finnische Unternehmen Innokas, Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte zu produzieren. Dazu habe Innokas eine Vereinbarung mit dem ukrainischen Drohnenhersteller Airlogix geschlossen. Ziel der Partnerschaft sei es, das Volumen der Lieferungen aus Finnland in die Ukraine zu erhöhen, so Innokas-Geschäftsführer Janne Kostamo.

Anfang August hatte Sky News über eine geheime unterirdische Produktionsstätte für weitreichende Kampfdrohnen in der Ukraine berichtet. In dem Werk würden täglich mehr als 200 Drohnen produziert, darunter die Langstreckendrohne FP1 im Wert von rund 60.000 US-Dollar.

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Ukrainische Aktivistin: Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung. Dies erklärte Darja Kalenjuk, Exekutivdirektorin der ukrainischen NGO "Zentrum zur Bekämpfung der Korruption", in einem Interview mit CNN:

"Selenskij verliert das Vertrauen in der Ukraine. Immer mehr Menschen misstrauen ihm."

Die Ukrainer bemerkten, dass Selenskij Fragen der Gesellschaft zu Korruption und umstrittenen Personalentscheidungen nicht offen beantworte. Dazu zählte sie insbesondere die Entlassung des ehemaligen Verteidigungsministers Michail Fjodorow. Zugleich nehme die Bevölkerung eine Politik wahr, bei der loyale, aber korrupte Beamte eingesetzt würden.

Kalenjuk bezeichnete Selenskijs Haltung, nach der während des Kriegsrechts keine Wahlen stattfinden könnten, als doppelzüngig. Ihrer Ansicht nach bereite sich Selenskij längst auf Wahlen vor, unter anderem durch Druck auf politische Gegner und Kampagnen zur Diskreditierung seiner Kritiker.

American Conservative: Kiew muss zu den Verhandlungen zu schlechteren Bedingungen zurückkehren

Nach Ansicht eines Experten des Magazins The American Conservative erleidet die Ukraine Niederlagen zu Lande, in der Luft und in wirtschaftlicher Hinsicht und wird gezwungen sein, zu den Verhandlungen mit Russland unter für sie ungünstigeren Bedingungen als im Jahr 2022 zurückzukehren. Seiner Meinung nach sollte sich der Westen bei den Ukrainern dafür entschuldigen, dass die Verhandlungen vor vier Jahren gescheitert sind. Er schreibt:

"Die Ukraine war im Frühjahr 2022 bereit für Friedensverhandlungen zu für sie vorteilhaften Bedingungen; der Entwurf war von ukrainischen Unterhändlern ausgearbeitet worden. Doch die USA und Großbritannien haben die Ukraine vom Verhandlungspfad abgebracht und sie dazu gedrängt, den Krieg fortzusetzen."

Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa zwei mit Munition und Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte beladene Frachtschiffe angegriffen. Das Ministerium teilte mit:

"Im Laufe des Tages wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei Seefrachter mit Munition und militärischer Ausrüstung sowie ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte mit Kampfdrohnen getroffen."

Im vergangenen Monat hat Russland seine Angriffe auf Schiffe und die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer verstärkt. In der Folge stellten die Häfen im Großraum Odessa ihren Betrieb ein. Seit dem 22. Juli laufen dort keine Schiffe mehr ein. Laut dem ukrainischen Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssozki, haben die Reeder diese Entscheidung selbst getroffen. So erklärte die dänische Reederei Maersk, den Hafen Tschernomorsk vorerst nicht mehr anzulaufen.

Verzweiflung pur: Ukrainische Frau kniet vor Zwangsmobilisierern

Verzweiflung statt freiwilliger Dienst: In Kamenskoje fleht eine Frau ukrainische Rekrutierer an, ihren Mann gehen zu lassen. Die Aufnahme verbreitet sich rasant und wird zum Symbol für den hohen gesellschaftlichen Preis der ukrainischen Mobilisierung.

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Militärexperte erklärt Auswahl der Ziele bei massivem Angriff auf Kiew

Der Militärexperte Juri Knutow hat die Auswahl der Ziele beim russischen Großangriff auf Kiew und das Gebiet Kiew erklärt. Russland greife in der Ukraine nicht nur Montagebetriebe und Munitionslager an, sondern auch Produktionsanlagen für Raketen und unbemannte Fluggeräte. Auch Einrichtungen aus dem Forschungsbereich würden zu Zielen, sagte Knutow gegenüber der Zeitung Wsgljad.

"Russland zerstört die in der Ukraine mit Unterstützung westeuropäischer Länder geschaffenen Produktionskapazitäten. Mit diesen Anlagen werden Rümpfe von Marschflugkörpern, Elemente von Beschleunigern und Verbundwerkstoffteile hergestellt. Die komplexesten Komponenten und die Elektronik werden jedoch weiterhin aus dem Ausland geliefert."

Durch Angriffe auf solche wichtigen Einrichtungen verringere Russland die Möglichkeiten der Ukraine, Terroranschläge durchzuführen, betonte der Experte.

Lettische Streitkräfte bestätigen: Am 14. August abgestürzte Drohne war ukrainisch

Die am 14. August im lettischen Gebiet abgestürzte Drohne war ukrainischer Herkunft. Dies teilte der Pressedienst der lettischen Streitkräfte mit. In der Mitteilung heißt es:

"Wir haben festgestellt, dass die am 14. August von NATO-Kampfflugzeugen im Raum Rugāji im Bezirk Balvi abgeschossene Drohne ein ukrainisches unbemanntes Fluggerät war."

Die Drohne sei aus Richtung Weißrussland in den lettischen Luftraum eingedrungen. Angaben zum Modell wurden nicht gemacht. In den vergangenen Monaten häuften sich die Fälle, in denen ukrainische Drohnen nach Kursabweichungen auf dem Gebiet der baltischen Staaten abstürzten. Auch im Luftraum anderer europäischer Länder wurden wiederholt ukrainische Drohnen gesichtet.

"Ich habe ständig gebetet" – Russische Soldaten kehren aus der Gefangenschaft zurück

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat sich am Mittwoch in Weißrussland mit russischen Soldaten getroffen, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Moskau und Kiew freigelassen worden waren.

Sie sprach mit den befreiten Soldaten, fragte nach ihren weiteren Plänen und spendete ihnen Trost. Unter ihnen war auch ein sehr junger Mann, der wohl kurz nach Erreichen der Volljährigkeit in den Dienst für sein Land getreten war.

"Er hat doch so viel durchgemacht. Aber er ist jetzt zu Hause. Wir werden ihn auch nicht wieder hergeben", versicherte Lantratowa der dankbaren Mutter am Telefon.

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Verteidigungsministerium: Einnahme von Matjaschewo ebnet den Weg für Vorstoß in Richtung Dobropolje

Wie das russische Verteidigungsministerium feststellt, hat die Befreiung von der Ortschaft Matjaschewo in der DVR es den Truppen ermöglicht, die etablierten Logistikwege der ukrainischen Armee zu unterbrechen und die Voraussetzungen für einen Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen.
Nach der Befreiung von Matjaschewo und Nikolajpolje führen die Soldaten des Truppenverbands Süd nun einen entschlossenen Vorstoß in dieser Richtung durch, so das Ministerium weiter.

Drohnenangriff auf Energiearbeiter im Gebiet Cherson – ein Toter

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Fahrzeug eines Reparaturteams für Energieanlagen im Gebiet Cherson ist der Fahrer ums Leben gekommen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt. Das Unternehmen "Chersonenergo" teilte mit:

"Heute hat eine feindliche Drohne das Fahrzeug getroffen, in dem eine Notfall- und Reparaturbrigade auf dem Weg zu einem Energieobjekt war. Bei dem Angriff wurden zwei Menschen verletzt. Leider waren die Verletzungen des Fahrers nicht mit dem Leben vereinbar, er konnte nicht gerettet werden."

Der zweite Verletzte, ein Elektriker des Stromnetzes in Kachowka, wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.390 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 83 Autos,
  • drei Schützenpanzer,
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • neun Artilleriegeschütze,
  • vier EloKa-Anlagen.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.504 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

DVR: Russische Truppen befreien Matjaschewo und Nikolajpolje

Russische Streitkräfte haben die Ortschaften Matjaschewo und Nikolajpolje in der Donezker Volksrepublik befreit. Das meldete das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung der Behörde heißt es unter anderem:

"Durch entschlossenes Vorgehen der Einheiten des Truppenverbands Mitte wurde die Ortschaft Matjaschewo in der Donezker Volksrepublik befreit. […] Einheiten des Truppenverbands Süd haben durch aktive Maßnahmen die Ortschaft Nikolajpolje in der DVR befreit."

Massiver Luftangriff auf Kiew: Russland meldet Treffer auf militärische Einrichtungen

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Luftangriff auf Kiew und das Umland der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt. Ziele waren dabei Unternehmen der Rüstungsindustrie, Transport- und Logistikzentren sowie Lagerhäuser. Getroffen wurden demnach auch Betriebe, in denen Drohnen und Marschflugkörper entwickelt und produziert werden.

Infolge der Angriffe auf militärische Einrichtungen kam es zu schweren Bränden und Explosionen. Laut Ministerium wurden hochpräzise Flugkörper sowie Langstrecken-Drohnen eingesetzt.

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Verletzte bei den Angriffen im Gebiet Belgorod

Wie die Einsatzzentrale des Gebiets Belgorod mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen, wobei zwei Zivilisten verletzt wurden.
Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte mithilfe einer FPV-Drohne einen Lastwagen in der Region Belgorod an – dabei wurde ebenfalls ein Zivilist verletzt. In der Mitteilung der Einsatzzentrale heißt es unter anderem:

"In der Stadt Schebekino hat eine Drohne ein gewerbliches Objekt angegriffen. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen an Schulter, Brustkorb und Bauch, bei einer Frau liegt vorläufig ein Akustobarotraum vor. Ein Rettungswagen transportiert die Verletzten ins Stadtkrankenhaus Nr. 2 in Belgorod. Fenster, Dach, Fassade und vier Fahrzeuge wurden bei den Angriffen beschädigt."

Gebiet Kiew: Russische Streitkräfte treffen Logistikzentrum in Browary

Ein Logistikzentrum im Gebiet der Ortschaft Browary (Region Kiew) wurde bei dem nächtlichen Angriff russischer Truppen getroffen. Das Ziel wurde mit einer Drohne des Typs "Geran-4 Seeker" attackiert. Das Ergebnis des Angriffs wurde anschließend durch Aufnahmen zur objektiven Erfolgskontrolle bestätigt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.

Korruptionsskandal in Kiew: Ermittlungen betreffen Selenskijs Umfeld

In der Ukraine tobt ein neuer Korruptionsskandal rund um das engste Umfeld von Präsident Wladimir Selenskij. Der ukrainische Präsident hat bereits die Leiterin seines Büros, Irina Mudraja, entlassen – auch sie soll offensichtlich in diese Affäre verwickelt sein. Der Westen bleibt unterdessen stumm – angesichts der neuen Korruptionsuntersuchung in Kiew.

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Kiew: Das Militärwerk "Antonow" getroffen

Durch nächtliche Präzisionsschläge wurde das Rüstungswerk "Antonow" getroffen, in dem die Langstrecken-Drohnen vom Typ An-196 Ljutyj zusammengebaut wurden. Außerdem griffen russische Truppen ein in Kiew gelegenes Waffenlager an, in dem thermobarische Fliegerbomben vom Typ M-900 und Munition für die Baba-Jaga-Drohnen gelagert waren. Das Verteidigungsministerium teilte mit:

"In der Stadt Kiew wurden getroffen: das Montagewerk der Luftfahrtindustrie des staatlichen Unternehmens Antonow, das die Langstrecken-Drohne vom Flugzeugtyp An-196 Ljutyj herstellte und zudem die Entwicklung und Produktion verschiedener Arten von bemannten Flugzeugen betrieb."

Gebiet Charkow: Reserven des 475. eigenständigen Sturmregiments eliminiert

Aus den russischen Sicherheitskreisen wird über die Eliminierung der Reserven des 475. Regiments der ukrainischen Armee berichtet. Dabei wurde das Zeltlager der Soldaten des 475. eigenständigen Sturmregiments in den Ortschaften Slatina und Dolschik des Gebiets Charkow bei einem Angriff getroffen. Die Quellen bei den Behörden teilten der Agentur TASS mit:

"Die russischenLuftstreitkräftehaben die Reserven des Gegners aus den Reihen des 475. Einzelsturmregiments in Slatina und Dolschik eliminiert, indem das Zeltlager der Soldaten, die sich in der Kampfausbildung befanden, getroffen wurde."

250 Drohnen fliegen in der Nacht auf Moskau zu

Wie Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte, wurden in der Nacht zum 20. August rund 250 Drohnen in Richtung Moskau gestartet; die Mehrheit von ihnen wurde jedoch bereits in großer Entfernung abgefangen. In den sozialen Medien schrieb er:

"Im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 07:30 Uhr heute Morgen flogen 250 Drohnen auf die Region Moskau zu; der Großteil von ihnen wurde fernab der Hauptstadt abgeschossen."

Nord-Stream-Anschlag: Weiterer ukrainischer Verdächtiger in Kroatien festgenommen

Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf Nord Stream 1 und 2 ist in Kroatien ein weiterer ukrainischer Verdächtiger festgenommen worden. Der ausgebildete Taucher Wladimir S. soll nach Angaben der Bundesanwaltschaft zu jener Gruppe gehört haben, die im September 2022 nahe Bornholm Sprengsätze an den Pipelines angebracht haben soll. Deutschland strebt nun seine Auslieferung an.

Unterdessen sorgen die niedrigen deutschen Gasspeicherstände für Diskussionen über die Versorgung im kommenden Winter. Mitte August waren die Speicher nur etwa zur Hälfte gefüllt. Gestiegene Gaspreise und Unsicherheiten auf den internationalen Energiemärkten erschweren derzeit die Einspeicherung.

Der AfD-Politiker Konstantin Sawin verwies im Interview mit RT DE darauf, dass Deutschland als rohstoffarmes Industrieland grundsätzlich von Energieimporten abhängig bleibe.

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Massiver Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und Umgebung

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Angaben des Verteidigungsministeriums berichtet, haben russische Truppen in der Nacht einen massiven Angriff auf militärische Einrichtungen in Kiew und der Region Kiew durchgeführt. Die Ziele wurden mit hochpräzisen Waffen vom Land, aus der Luft, vom Meer sowie mit Drohnen getroffen. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"In der Stadt Kiew wurden getroffen: der Handels- und Lagerkomplex des Unternehmens Ukrspezsystems, in dem Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite hergestellt, die Großmontage von flugzeugartigen Drohnen sowie deren Lagerung durchgeführt wurden... das Industrieunternehmen Fire Point GmbH – das Komponenten für Angriffs-Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite herstellte sowie die Montage und Lagerung von Beschleunigern durchführte, die in den Flügelraketen Flamingo verwendet werden... In dem Gebiet Kiew wurden getroffen: Das Transport- und Logistikzentrum Martusowka (Logistikzentrum der Zammler Group), das die Lagerung und den Vertrieb von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck durchführte, darunter für die Herstellung von UAVs mit großer und mittlerer Reichweite, robotergestützten Systemen und elektronischen Kampfführungsmitteln..."

Gebiet Uljanowsk: Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt

Im Gebiet Uljanowsk wurde ein Zivilist bei einem nächtlichen Angriff ukrainischer Drohnen schwer verletzt. Gouverneur Alexej Russkich teilte dazu in den sozialen Medien mit:

"Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet unserer Region elf feindliche Drohnen abgefangen und zerstört. Der Angriff wurde im Bezirk Nowospasskoje abgewehrt. Es kam zu keinen Schäden an der Infrastruktur. Einsatzkräfte sind vor Ort tätig. Ein Reparaturtrupp behebt den Schaden an einem Strommast; die Stromversorgung ist nicht unterbrochen. Leider gibt es einen Verletzten. Ein junger Mann erlitt eine Kopfverletzung. Sein Zustand ist kritisch."

Russland und Ukraine tauschen jeweils 103 Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben am Mittwoch erneut jeweils 103 Kriegsgefangene ausgetauscht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden 103 russische Soldaten zunächst nach Weißrussland gebracht und anschließend in die Region Moskau ausgeflogen.

Im Gegenzug seien 103 ukrainische Soldaten an die Ukraine übergeben worden. Bei dem Gefangenenaustausch übernahmen erneut die Vereinigten Arabischen Emirate eine Vermittlerrolle.

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Politologe: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter

Wie Glenn Diesen, Professor an der Universität Südost-Norwegen, erklärte, führen die russischen Streitkräfte weitaus härtere Schläge aus als zuvor, und die Kampfhandlungen in der Ukraine nehmen insgesamt eine immer härtere Form an. In einer Sendung auf seinem YouTube-Kanal merkte der Politologe an:

"Der Konflikt in der Ukraine tritt in eine neue Phase ein. Wir erleben derzeit all diese Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur – Brücken, Häfen – sowie recht heftige Schläge gegen Kiew selbst. Wir sehen Warnungen vor der Kaperung europäischer Schiffe als Reaktion auf die Beschlagnahmung russischer Schiffe. […] Ja, die Russen greifen Ziele an, die sie zuvor nicht attackiert haben."

Häfen Tschernomorsk und Juschnyj – Lager für Militärgüter getroffen

Wie das Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, setzten die russischen Streitkräfte in der Nacht ihre Angriffe auf die Infrastruktur zur Versorgung der ukrainischen Truppen fort. So wurden unter anderem in der Region Odessa durch Präzisionsschläge Lager für militärisches Material in den Häfen Tschernomorsk und Juschnyj getroffen.

Charkow und Sumy: Truppenverband Nord eliminiert über Nacht mehr als 200 ukrainische Militärs

Über Nacht wurden von den Artilleristen der Truppenverband Nord 10 geländegängige Fahrzeuge und 15 Steuerungsstellen für Drohnen in den Gebieten Charkow und Sumy zerstört. Zudem wurden mehr als 200 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. In der Truppengruppe teilte man der Nachrichtenagentur TASS außerdem mit:

"Die Artillerieeinheiten der Truppenverband Nord haben in der vergangenen Nacht in Zusammenarbeit mit den Bedienern der unbemannten Flugsysteme über 490 Feueraufträge in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt."

Luftabwehr schießt Raketen über Pensa ab

Der Gouverneur von Pensa, Oleg Melnitschenko, teilte mit, dass Luftabwehrmannschaften in der Nacht die auf die Stadt zusteuernden Raketen zerstört hätten, sodass diese ihr Ziel nicht erreichen konnten. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

"Ich danke den Soldaten der Luftabwehr des russischen Verteidigungsministeriums für ihre präzise und professionelle Arbeit. Die Raketen wurden abgeschossen, bevor sie das Stadtgebiet von Pensa erreichten."

Sumy: Russische Truppen schlagen Gegenangriff ukrainischer Streitkräfte zurück

Wie die Nachrichtenagentur TASS aus Sicherheitskreisen erfahren hat, versuchten die ukrainischen Streitkräfte mit zwei Sturmgruppen der 68. separaten Luftlandebrigade einen Gegenangriff im Gebiet des Dorfes Sadki in dem Gebiet Sumy. Bei der Abwehr des Gegenangriffs wurde ein Großteil der Gegnertruppen vernichtet. Ein Gesprächspartner der Agentur betonte:

"Der Feind hat mit zwei Sturmgruppen der 68. eigenständigen Luftlandebrigade einen weiteren Gegenangriff in der Nähe des Dorfes Sadki unternommen. Durch einen umfassenden Feuerangriff wurde der Großteil der ukrainischen Nationalisten vernichtet."

19.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Mir tut Britannien leid" – Lawrow über Londons Ukraine-Kurs

Russland hat das Recht, die "direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg zu betrachten – mit allen daraus folgenden Konsequenzen." Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

Damit reagierte er auf Äußerungen des britischen Premierministers Andy Burnham, der nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainische Armee für Angriffe tief im russischen Hinterland betont hatte, London werde die Ukraine weiterhin "zu 100 Prozent" unterstützen. Russlands Außenminister nennt Großbritannien bewusst "Britannien", weil es das einzige Land ist, das sich selbst als "groß" bezeichnet – wie er im Januar bei einer Pressekonferenz andeutete.

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Russland meldet Eliminierung von 20 brasilianischen Söldnern

Russische Sicherheitsbehörden haben eigenen Angaben zufolge 20 brasilianische Söldner der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation eliminiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Demnach wurden die Söldner an verschiedenen Frontabschnitten getötet. Die meisten von ihnen seien über soziale Netzwerke angeworben und anschließend nach Kolumbien gereist, wo sie Verträge mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet hätten.

Medien: Fjodorows Wahlaufruf setzt Selenskij unter Druck

Die Unterstützung von Wahlen durch den ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow stellt nach Einschätzung des Senders CNN die bislang größte innenpolitische Herausforderung für Präsident Selenskij dar.

Selenskij hatte Fjodorow am 14. Juli entlassen. Seitdem demonstrieren dessen Anhänger für seine Rückkehr ins Amt. Am 18. August forderte Fjodorow Wahlen in der Ukraine. Selenskijs Amtszeit wäre 2024 ausgelaufen, doch die Wahlen wurden ausgesetzt und bislang nicht neu angesetzt.

Laut dem Sender treffen Fjodorows Äußerungen Selenskij derzeit an seinen verwundbarsten Punkten: sinkende Umfragewerte, chaotische Umbesetzungen in der Regierung und Korruptionsskandale. Laut CNN könnten bei möglichen Wahlen Fjodorow oder der ehemalige ukrainische Oberbefehlshaber Waleri Saluschny gewinnen. Beide würden demnach versuchen, Berater Selenskijs aus ihren Ämtern zu entfernen.

Experte: Westen will mit Chmara Kriegsfinanzierung kontrollieren

Nach Einschätzung des Militärexperten Witali Kisseljow will der Westen mithilfe des neuen ukrainischen Verteidigungsministers Jewgeni Chmara die Finanzströme für die Kriegsführung überwachen. Dies sagte er gegenüber TASS.

"Amerika und Europa sprechen schon davon, dass das Geld in der Ukraine einfach verschwindet, sich in Luft auflöst. Sie glauben, dass sie mit der Ernennung Chmaras die Situation ändern können, vor allem bei der Kontrolle der Finanzströme, die unmittelbar in den Krieg fließen und nicht für andere Dinge versickern sollen."

Der Experte betonte zudem, dass der Westen inzwischen jede Personalentscheidung in der Ukraine kontrolliere, auch bei der ukrainischen Regierung.

Am 19. August stimmte die Werchowna Rada für Chmaras Ernennung zum Verteidigungsminister. Die Ernennung erfolgte vor dem Hintergrund von Protesten nach dem Rücktritt seines Vorgängers Michail Fjodorow. Chmara ist Berufssoldat, Spezialkräfte-Offizier und ehemaliger Leiter des SBU.

FPÖ fordert sofortigen Stopp aller Zahlungen an Ukraine

Die österreichische Freiheitliche Partei (FPÖ) hat die Regierung aufgefordert, sämtliche Zahlungen an die Ukraine umgehend einzustellen. Zudem müsse vollständig untersucht werden, wohin die bisher von Österreich bereitgestellten Hilfsgelder tatsächlich geflossen seien.

Hintergrund der Forderung sind neue großangelegte Razzien durch die ukrainischen Antikorruptionsbehörden in Kiew, die unter anderem das Umfeld von Wladimir Selenskij betrafen. Die FPÖ bezeichnete die Vorgänge als weiteren schwerwiegenden Beleg für die Korruption in der Ukraine.

FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz kritisierte, dass die österreichische Regierung weiterhin milliardenschwere Hilfen genehmige und Steuergelder "ohne jegliche Kontrolle" überweise. Er forderte zudem den Rücktritt von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS).

Schnedlitz kündigte außerdem an, dass sich die FPÖ für ein Ende der weiteren österreichischen Finanzierung der Ukraine einsetzen werde.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Privathaus im Dorf Karysch im Gebiet Kursk ist ein 74-jähriger Einwohner verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen an Brust, Bauch, Arm und Wirbelsäule und wurde in das Gebietskrankenhaus von Kursk gebracht.

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden zudem zwei weitere Zivilisten verletzt. Ein Mann erlitt im Ort Oktjabrski Splitterverletzungen am Oberschenkel. Ein weiterer Mann wurde beim Beschuss des Dorfes Otradnoje durch Splitter am Arm verletzt. Beide werden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Exklusiv: Russische Drohneneinheit im Einsatz bei Kramatorsk

Nach der Befreiung von Konstantinowka setzen die russischen Streitkräfte ihre Offensive am Frontabschnitt in Richtung Kramatorsk und Druschkowka fort. Eine wichtige Rolle spielen dabei Drohneneinheiten, die ukrainische Stellungen und militärische Ausrüstung aufklären und angreifen.

Ein russisches Drohnenteam berichtet unserem Militärkorrespondenten Iwan Poljanski über das Zusammenspiel verschiedener Systeme. Aufklärungsdrohnen würden zunächst gegnerische Ziele identifizieren und anschließend Angriffsdrohnen zu deren Bekämpfung eingesetzt.

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The Economist: Mangel an Abfangraketen löst in der Ukraine Panik aus

Der zunehmende Mangel an Abfangraketen bei den westlichen Partnern hat in der Ukraine Panik ausgelöst, berichtet The Economist. Kiew befinde sich in einer verzweifelten Lage und leide unter einem akuten Munitionsmangel. Das Magazin schreibt:

"Die verzweifelte Lage der Ukraine ist das deutlichste Zeichen für den Mangel an Abfangraketen im Westen. Der zunehmende Mangel löst Panik in der Ukraine und darüber hinaus aus."

Laut The Economist verfügen unter anderem Deutschland, Griechenland, Polen und Spanien weiterhin über ausreichende Bestände für Patriot-Luftabwehrsysteme. Sie würden jedoch zunehmend davon absehen, Munition an die Ukraine zu liefern.

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hatte zuvor erklärt, dass sich die Bestände an Abfangraketen der ukrainischen Streitkräfte im Vergleich zu 2025 um das 2,5-Fache verringert hätten. Die Abgeordnete Anna Skorochod sprach am 12. August wegen des Mangels an Luftabwehrmitteln von einer "katastrophalen Situation". 

DVR: Fünf Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gorlowka

Nach einem Angriff der Ukraine auf das Zentrum der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf fünf gestiegen. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit. Zuvor hatte Prichodko von vier Verletzten berichtet. Bei dem Drohnenangriff wurden zudem mehrere Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs beschädigt.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die russischen Regionen Brjansk und Belgorod sind laut Behördenangaben drei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt worden.

Im Dorf Getmanskaja Buda im Gebiet Brjansk traf eine Kamikaze-Drohne ein ziviles Fahrzeug. Dabei kam eine Einwohnerin ums Leben, ihr Enkel wurde verletzt. Bei einem weiteren Drohnenangriff im Dorf Bjakowo erlitt eine andere Zivilistin Splitterverletzungen. Im Ort Klimowo griffen Drohnen ein Einkaufszentrum an. Dabei wurden ein Mann und eine Frau verletzt.

Im Gebiet Belgorod griff eine FPV-Drohne auf der Straße Lomnoje–Iwanowskaja Lissiza ein Auto an. Dabei kam eine Frau ums Leben, ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Rücken und an den Beinen. Auf derselben Strecke wurde bei einem weiteren Drohnenangriff eine Frau an der Schulter, am Oberschenkel und am Knie verletzt. Die beiden Verletzten wurden in ein städtisches Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Darüber hinaus wurde im Gebiet Saporoschje ein Lager für humanitäre Hilfsgüter angegriffen. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Auf dem Gelände brach ein Feuer aus. Die Ausgabe von Hilfsgütern an Rentner, Menschen mit Behinderung und kinderreiche Familien wurde vorerst eingestellt.

Ukrainischer Soldat soll Drohne mit giftigem Rauch in Keller gelenkt haben

Ein ukrainischer Drohnenoperator soll eine mit Chemikalien bestückte Drohne in den Keller eines Hauses in Rodinskoje in der Donezker Volksrepublik gelenkt haben. Dort hielten sich zum Zeitpunkt des Angriffs sechs Frauen und ein Mann auf. Der Vorfall ereignete sich demnach noch vor der Einnahme des Ortes durch russische Truppen. Dies berichtete die Geflüchtete Oksana Sydorenko gegenüber RIA Nowosti.

"Die Drohne flog zu uns in den Keller und enthielt irgendeine Chemikalie. Es gab viel Rauch, und die Menschen begannen zu ersticken. Der Rauch war giftig, er brannte in den Augen."

Ihrer Aussage nach konnte der Drohnenoperator nicht übersehen haben, dass sich Frauen in dem Keller befanden.

Bereits im Juli hatte RIA Nowosti über einen weiteren Vorfall in Rodinskoje berichtet. Nach Angaben einer Bewohnerin drang nach der Einnahme der Stadt durch die russischen Truppen eine ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppe ein. Die Gruppe forderte eine ältere Frau auf, die Tür ihres Hauses zu öffnen. Die Männer drohten, das Haus andernfalls mit Granaten zu bewerfen. Die Frau öffnete die Tür nicht. Daraufhin warfen die Saboteure Granaten auf das Haus. Die Rentnerin überlebte den Angriff nicht.

Stubb: Europa braucht Kommunikationskanäle mit Moskau

Der finnische Präsident Alexander Stubb ist der Ansicht, dass Europa, insbesondere Grenzstaaten, Kommunikationskanäle mit Russland einrichten müsse, sollte die US-Außenpolitik in Bezug auf Moskau nicht mehr mit den Interessen der EU übereinstimmen.

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Experte: Kiews neuer Verteidigungsminister steht für Terror und Sabotage

Der russische Militärexperte Alexei Schiwow sieht in der Ernennung von Jewgeni Chmara zum ukrainischen Verteidigungsminister einen möglichen Hinweis auf eine Neuausrichtung des Ministeriums. Schiwow sagte gegenüber dem Nachrichtenportal Lenta.ru:

"Dies könnte darauf hindeuten, dass die von Chmara eingesetzten Mittel – Terrorismus, Sabotage und Terroranschläge – als die wirksamsten im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ausgewählt wurden."

Seiner Einschätzung nach werde sich das ukrainische Verteidigungsministerium künftig stärker auf diese Methoden konzentrieren. Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur sowie Sabotage würden damit zum wichtigsten Element der Strategie der ukrainischen Streitkräfte gegenüber Russland werden, so der Experte.

Die Ernennung Chmaras erfolgte auch vor dem Hintergrund seiner früheren Tätigkeit im ukrainischen Sicherheitsdienst SBU. Chmara hatte sich zudem für einen "asymmetrischen" Ansatz im Konflikt mit Russland ausgesprochen.

Proteste in Kiew gegen neuen Verteidigungsminister

In Kiew haben Menschen gegen die Ernennung von Jewgeni Chmara zum ukrainischen Verteidigungsminister protestiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur UNIAN.

"Die Demonstranten zeigten sich unzufrieden mit der Ernennung Chmaras und skandierten 'Schande'", heißt es in dem Bericht.

Die Protestaktion fand am Mittwoch vor dem Parlamentsgebäude statt, während die Abgeordneten über die Ernennung abstimmten. 312 Abgeordnete stimmten dafür.

Chmara war vom 5. Januar bis zum 17. Juli kommissarischer Leiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Anschließend ernannte Selenskij ihn zum amtierenden Verteidigungsminister.

Frachter mit Waffen und Munition im Hafen von Tschernomorsk getroffen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk ein Frachtschiff mit Waffen und Munition sowie ein Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Seit Mitte Juli greift die russische Armee eigenen Angaben zufolge täglich Schiffe und Hafeninfrastruktur in der Ukraine an, die für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dabei kommen Kampfdrohnen und weitreichende Präzisionswaffen zum Einsatz.

Politico: Entlassung von Selenskijs Stellvertreterin verschärft Lage

Die Entlassung von Irina Mudraja, der stellvertretenden Leiterin von Wladimir Selenskijs Präsidialamt, verschärft laut Politico die ohnehin angespannte Lage für den ukrainischen Präsidenten.

Das ukrainische Nationale Antikorruptionsbüro hatte zuvor Tonaufnahmen im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen eine kriminelle Gruppe veröffentlicht, auf denen auch Mudraja zu hören sein soll. Anschließend unterzeichnete Selenskij ihre Entlassung.

Nach Angaben des Abgeordneten Alexei Gontscharenko wurde Mudraja am Mittwoch festgenommen. Sie befindet sich derzeit bei den Ermittlern des NABU und wird die Nacht in einer Untersuchungshaftanstalt verbringen.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur AP berichtet, Selenskij habe mit der Entlassung von Ministerpräsidentin Julia Swiridenko und Verteidigungsminister Michail Fjodorow eine politische Krise in der Ukraine ausgelöst.

Kim Yo-jong: USA und Westen tragen Verantwortung für Ukraine-Krise

Kim Yo-jong, die Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un, kritisierte die Politik der USA und westlicher Staaten im Ukraine-Konflikt. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA erklärte sie:

"Die Verantwortung für die Entstehung und Verschärfung der Ukraine-Krise liegt vollständig bei den USA und dem Westen, die die Voraussetzungen dafür geschaffen haben und weiterhin entsprechende Bedingungen fördern."

Nordkorea sehe die seit dem Ende des Kalten Krieges systematisch zunehmenden Sicherheitsbedrohungen Russlands durch die USA und den Westen als Hauptursache der Krise. Kim Yo-jong betonte, nur die Beseitigung der eigentlichen Ursachen des Konflikts könne eine grundlegende Lösung ermöglichen. Dies sei der einzige Weg, die Ukraine-Krise zu beenden und einen dauerhaften und stabilen Frieden in der Region zu gewährleisten.

Pjöngjang unterstütze daher die Maßnahmen Russlands zum Schutz seiner Souveränität, Sicherheitsinteressen und territorialen Integrität. Zugleich warf Kim Yo-jong dem Westen vor, die Ukraine für einen Stellvertreterkrieg zu nutzen und Russland eine strategische Niederlage zufügen zu wollen. Europas Zukunft könne nicht ohne Berücksichtigung der "grundlegenden Interessen und des Willens Russlands" gestaltet werden.

Berliner Zeitung: Selenskijs Zeit ist abgelaufen

Die Berliner Zeitung fordert den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf, vorzeitig zurückzutreten, bevor er dazu gezwungen wird. In dem Beitrag heißt es:

"Selenskij verspielt zunehmend seinen Kredit. Je länger der ehemalige Schauspieler an der Macht festhält, bei den ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAPO Berge von Korruptionsakten liegen und das Vertrauen der einfachen Bevölkerung schwindet, desto mehr überschreibt die Gegenwart das Bild des Kriegshelden mit dem eines Präsidenten, der sein eigenes System um jeden Preis schützen will. Selenskij sollte seinen Hut nehmen."

Ein Machtverlust würde zwar die Schwäche der ukrainischen Führung signalisieren und könnte die Verhandlungsposition Kiews schwächen. Ein Verbleib an der Macht birgt jedoch das Risiko von Straßenprotesten, erbitterten innenpolitischen Auseinandersetzungen und Druck aus Europa. Das Fazit lautet:

"Selenskij sollte jetzt Konsequenzen ziehen, seine Zeit ist abgelaufen."

Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow eine Regierungskrise beklagt und sich für Wahlen ausgesprochen.

Unter Selenskij verdreifachten sich ukrainische Staatsschulden auf über 210 Milliarden Dollar

Von 73 Milliarden Dollar 2013 auf rund 212 Milliarden 2026 – der ukrainische Schuldenberg verdreifachte sich. Die verbreitete Darstellung eines sechzehnfachen Anstiegs täuscht, weil sie alte Beträge falsch umrechnet. Kriegskosten, externe Kredite und Währungsverfall treiben die Last weiter nach oben. Ein Abbau bleibt vorläufig unrealistisch.

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Schweiz verschärft Regeln für Schutzstatus ukrainischer Wehrpflichtiger

Die Schweiz passt ihre Regelungen zum Schutzstatus "S" für ukrainische Staatsbürger an. Die neue Regelung tritt am 20. August in Kraft. Dies geht aus einer Mitteilung der Schweizer Regierung hervor.

"Somit wird der Schutzstatus S nur noch Personen gewährt, die ihre allfälligen militärischen Pflichten in der Ukraine einhalten. Diese neue Regelung gilt für alle neuen Anträge, die ab dem 20. August 2026 gestellt werden."

Die Regelung betrifft nicht ukrainische Staatsbürger, denen der Status "S" bereits gewährt wurde. Die Schweizer Behörden erklärten, sie seien "rechtlich nicht verpflichtet, dem Beschluss des EU-Rates zu folgen". Zugleich liege es im Interesse der Schweiz, "ihre Praxis an die der Europäischen Union anzugleichen".

Flugzeug mit 103 zurückgekehrten russischen Soldaten in Moskau gelandet

Ein Flugzeug mit 103 russischen Soldaten, die aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgekehrt sind, ist auf einem Flugplatz im Moskauer Umland gelandet. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass am Mittwoch 103 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgebracht worden seien.

In Weißrussland erhielten die Soldaten psychologische und medizinische Hilfe. Anschließend sollen sie in medizinischen Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums behandelt und rehabilitiert werden.

An der Rückführung waren laut dem russischen Verteidigungsministerium die Vereinigten Arabischen Emirate als humanitärer Vermittler beteiligt.

Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

Die ukrainischen Streitkräfte setzen am Mittwoch ihre Drohnenangriffe auf Zivilisten und zivile Ziele im Gebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Krisenstabs der Region hätten dabei ein Mann und zwei Frauen Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten. Alle drei seien in Krankenhäuser eingeliefert worden.

Infolge der Attacken seien fünf Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, zwei Busse, acht Pkw, zwei Lkw, eine Garage, ein Infrastrukturobjekt und eine Stromleitung beschädigt worden.

"Kein Luxus des Friedens" – Ex-Verteidigungsminister der Ukraine fordert Wahlen

In der Ukraine müssten Wahlen stattfinden, erklärte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow in einer Videoansprache auf YouTube. Die Menschen könnten nicht auf Dauer in einem Land leben, in dem politische Entscheidungen und Reformblockaden für sie nicht nachvollziehbar seien. Fjodorow sprach zudem von einer Führungskrise: Das alte System funktioniere nach eigenen Regeln, schütze sich selbst und fürchte Veränderungen.

Selenskijs reguläre fünfjährige Amtszeit lief am 20. Mai 2024 aus. Die Präsidentschaftswahl hätte am 31. März 2024 stattfinden sollen, wurde wegen des Kriegsrechts jedoch nicht abgehalten.

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DVR: Gesundheitseinrichtung in Gorlowka bei ukrainischem Angriff beschädigt

Bei einem Angriff der ukrainischen Armee auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Gesundheitseinrichtung im zentralen Stadtbezirk beschädigt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.

Putin: Ukrainische Angriffe verursachen Schäden, haben aber keine kritischen Folgen

Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Industrie- und Infrastruktureinrichtungen in Russland verursachten zwar Schäden, hätten aber keine kritischen Folgen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer Sitzung des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte.

"Das Wirtschaftswachstum wird von einer ganzen Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter auch durch externen Druck und Terroranschläge auf Industrie- und Infrastrukturobjekte. Natürlich haben solche Angriffe keine kritischen Folgen, hatten sie nie und können sie auch nicht haben. Aber sie fügen uns natürlich Schaden zu, das ist offensichtlich."

"Ukrainer sterben? Nicht unser Problem" – Jeffrey Sachs rechnet mit US-Strategie ab

Die Nutzung der Ukraine als Hebel zur Schwächung Russlands sei kein neues Phänomen, sondern seit über 35 Jahren fest verankerte US-Strategie. Das erklärte der US-Ökonom Jeffrey Sachs im Interview mit Andrew Napolitano. Sachs wirft den westlichen Medien vor, diese historisch belegbaren Zusammenhänge zu ignorieren und sich stattdessen an oberflächliche Narrative zu klammern.

Auch europäische Spitzenpolitiker bleiben von seiner Kritik nicht verschont: Personen wie die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hätten genau gewusst, dass dieser Kurs zwangsläufig in einen Krieg münden würde, seien jedoch zu schwach gewesen, um Paroli zu bieten.

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Frontbericht: Startanlagen für Flamingo-Marschflugkörper getroffen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.420 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten vier gepanzerte Kampffahrzeuge aus westlicher Produktion, 14 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 220 Kämpfer ein. Zudem wurden sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei vom Typ Stryker aus US-Produktion, 24 Autos und vier Feldartilleriegeschütze zerstört, darunter eine vom Typ Paladin aus US-Produktion.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 380 Kämpfer. Des Weiteren setzte Russlands Armee sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden zwölf Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärbetriebe, Startanlagen für Marschflugkörper vom Typ Flamingo, Montagewerkstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen elf gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 965 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 213.410 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.644 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.774 Mehrfachraketenwerfer, 36.198 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 69.659 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft in DVR

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden eine weitere Ortschaft in der Volksrepublik Donezk befreit haben.

Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte die Siedlung Wodjanskoje befreit.

Lantratowa besuchte mehr als 600 ukrainische Kriegsgefangene in Russland

Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, hat die Haftbedingungen von über 600 ukrainischen Kriegsgefangenen inspiziert. Dies erklärte Lantratowa gegenüber Reportern nach einem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez.

"Wir haben uns auf gegenseitige Besuche bei Kriegsgefangenen geeinigt. Seit unserem letzten Treffen ist es mir gelungen, gemeinsam mit meinem Team 618 Kriegsgefangene aus der Ukraine zu besuchen und ihre Haftbedingungen zu überprüfen. Dmitri Walerjewitsch Lubinez und sein Team tun dasselbe in Bezug auf unsere Soldaten."

Ukrainischer Abgeordneter: Militärrekrutierer sind wie "organisierte kriminelle Vereinigung"

Der Abgeordnete Alexander Katschura kritisiert das Vorgehen der ukrainischen Rekrutierungsbehörden und vergleicht diese mit der Organisierten Kriminalität. Katschura, der Wladimir Selenskijs Partei "Diener des Volkes" angehört, fordert die Abschaffung der berüchtigten und in der Bevölkerung verhassten Rekrutierungszentren.

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Jewgeni Chmara zum neuen ukrainischen Verteidigungsminister ernannt

Die Werchowna Rada hat die Kandidatur von Jewgeni Chmara für das Amt des Verteidigungsministers unterstützt. 312 Abgeordnete stimmten für ihn, zwei dagegen. 20 Abgeordnete enthielten sich der Stimme.

Seit Mitte Juli bekleidete Chmara den Posten des amtierenden Verteidigungsministers der Ukraine. 

Am 14. Juli wurde der frühere Verteidigungsminister, Michail Fjodorow, seines Amtes enthoben, unter anderem wegen eines Konflikts mit Alexander Syrski, dem damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte. 

Seit dem 16. Juli finden in ukrainischen Städten Proteste gegen Fjodorows Rücktritt statt.

Zwei ukrainische Trockenfrachter im Schwarzen Meer getroffen

Die russischen Streitkräfte haben zwei gegnerische Trockenfrachtschiffe mit Militärgütern an Bord im Schwarzen Meer angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Die beiden Ziele seien getroffen worden, teilte die Militärbehörde mit.

LVR meldet mehrere Opfer unter Zivilisten nach ukrainischen Angriffen

Die Volksrepublik Lugansk wurde in den vergangenen 24 Stunden von den ukrainischen Streitkräften massiv angegriffen. Laut Republikchef Leonid Passetschnik seien dabei drei Menschen getötet und zehn weitere verletzt worden.

In der Stadt Rubeschnoje habe der Gegner ein Fahrzeug der Einsatzkräfte des Energieunternehmens Luganskteplo attackiert. Drei Mitarbeiter seien ums Leben gekommen und zwei weitere verletzt worden.

Bei einem weiteren Angriff der ukrainischen Streitkräfte sei ein Spezialfahrzeug getroffen worden, das bei Straßenbauarbeiten auf einer Autobahn im Einsatz war. Drei Mitarbeiter hätten dabei Verletzungen erlitten.

Zwei Mitarbeiter einer Autowerkstatt in der Stadt Lugansk seien bei einer Attacke verletzt worden, so Passetschnik weiter.

Ein weiterer Angriff ereignete sich in der Stadt Lissitschansk. Infolge eines Drohnenangriffs auf Wohnhäuser seien zwei Frauen verletzt worden. 

Im Stadtbezirk Starobelsk sei der Fahrer bei einem Angriff auf einen zivilen Lkw verletzt worden.

Hafenanlage und Schiff mit Militärgütern getroffen

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Seeschiffe der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

Am Dienstagabend sei ein Trockenfrachter mit militärischer Ausrüstung an Bord südöstlich von Odessa getroffen worden.

Am Mittwoch habe die russische Armee Tanks mit Treibstoff und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk beschädigt, so die Militärbehörde.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und 18 Verletzte

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Zivilisten ums Leben gekommen, 18 weitere, darunter zwei Kinder, hätten Verletzungen erlitten. Die beiden Kinder und drei Erwachsene seien in ernstem Zustand in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.

Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

Gefangenenaustausch: 103 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück

Das russische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch die Rückkehr von 103 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 103 gefangene ukrainische Kämpfer übergeben.

Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, ist auch vor Ort.

Die Soldaten werden demnächst zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums gebracht.  

Der Gefangenenaustausch wurde durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate möglich.

Gebiet Cherson: Vier Frauen wegen Geldüberweisungen an ukrainische Streitkräfte verhaftet

Vier Einwohnerinnen des Gebietes Cherson seien verhaftet worden, wie die regionale Abteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mitteilte. Die Frauen (Jahrgänge 1980, 1957, 1982 und 1982) sollen die ukrainischen Streitkräfte finanziell unterstützt haben. 

Wie es heißt, hätten die Verdächtigen Geld auf Bankkonten der ukrainischen Armee überwiesen, um "militärische Ausrüstung und andere Güter für Kampfhandlungen gegen die Streitkräfte der Russischen Föderation" zu erwerben.

Die Frauen befinden sich in Untersuchungshaft. Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgefangen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 49 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 127 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreimal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Eine Drohne sei gegen einen Baum in der Nähe eines Kindergartens gestürzt, so Chinstein weiter. Zwölf Kinder und 13 Mitarbeiter seien aus dem Gebäude evakuiert worden. Es gab keine Sachschäden oder Verletzten.

Bei den Attacken seien zudem ein Objekt der Energieinfrastruktur und ein Wohngebäude beschädigt worden.

Eine Tote und vier Verletzte nach Drohnenangriff auf Donezk

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Donezk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Bürgermeisters Alexei Kulemsin sei eine Frau ums Leben gekommen und vier weitere Zivilisten hätten Verletzungen erlitten. Fünf Ladenlokale, eine Garage und drei Fahrzeuge sowie die Fenster eines Mehrfamilienhauses seien beschädigt worden, fügte Kulemsin hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 453 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Kaluga, Wladimir, Nischni Nowgorod, Wolgograd, Orjol, Tula, Lipezk, Rjasan, Jaroslawl, Wolgograd, Rostow, Saratow, Samara, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fjodorow fordert Wahlen

Trotz des laufenden Kriegs hat der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen. 

"Wir müssen einen legalen, sicheren und realistischen Mechanismus finden, der es der Ukraine ermöglicht, einen vollwertigen demokratischen Prozess wieder aufzunehmen."

In seiner Videobotschaft betonte er, dass man "die Sicherheit des Wahlprozesses und die Unabhängigkeit der Institutionen" gewährleisten müsse, um "das Vertrauen in das Ergebnis zu garantieren". 

Fjodorow sprach auch von einer systemischen Krise der Regierungsführung und kritisierte die ukrainische Regierung insbesondere wegen Korruption.

"Korruption ist nur ein Symptom. Das zugrunde liegende Problem ist viel tiefer. Wir haben eine systemische Regierungskrise. Das alte System funktioniert zu oft nach seinen eigenen Regeln – es schützt sich selbst, es fürchtet Veränderungen, es trifft Entscheidungen langsam."

Ferner betonte er, dass die Menschen nicht in einem Staat leben könnten, "in dem sie nicht wissen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, warum manche Reformen vorangetrieben und andere blockiert werden, warum Entscheidungen, die heute an der Front dringend benötigt werden, monatelang in Kabinetten debattiert werden".

Fjodorow ist der Ansicht, dass vor diesem Hintergrund die Menschen glaubten, dass das Hauptkriterium nicht die Professionalität der Beamten sei, sondern deren Loyalität gegenüber dem System.

TASS: Einwohner des Gebietes Charkow müssen ihre Häuser für ukrainische Soldaten räumen

Die ukrainische Polizei im Gebiet Charkow hat zur Unterbringung von ukrainischen Soldaten mit der Zwangsevakuierung von Zivilisten begonnen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.

"Zur Unterbringung von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte hat die Polizei im Gebiet Charkow mit der Zwangsevakuierung der Einwohner der Dörfer Kalinowka, Tschernoglasowka und Mironowka im Bezirk Solotschow begonnen. Den Einwohnern wurden maximal 12 Stunden gegeben, um ihre Häuser zu verlassen."

18.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Devaluierung der Hrywnja Richtung 50: Ukrainische Reserven brennen langsam ab

Die kontrollierte Abwertung der Hrywnja kostet die Ukraine Milliarden an Reserven. Der Trend zeigt klar in Richtung 50 Hrywnja für einen US-Dollar. Die stille Erosion der Währung trifft die Haushalte hart. Der Sprung auf den vorgenannten Kurs würde die Inflation und Lebenshaltungskosten spürbar erhöhen.

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Ukraine: Zwangsevakuierung aus 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern aus weiteren 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk angeordnet. Dies teilten Vertreter der russischen Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS mit.

Betroffen sind Ortschaften in den Gemeinden Nikolajewka, Petropawlowskoje und Ukrainka im Kreis Sinelnikowo. Mitarbeiter der ukrainischen Wehrersatzämter (TZK) sollen jeden Evakuierten kontrollieren.

Diese Maßnahme widerspricht den Aussagen von Präsident Wladimir Selenskij über "erfolgreiche" Aktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt, hieß es aus den russischen Sicherheitskreisen.

Experte: Kiew gehen Patriot-Raketen und Soldaten aus

Die Ukraine verliert den Konflikt, während Drohnenangriffe auf Moskau das Kräfteverhältnis nicht verändern. Dies schrieb der italienische Analyst und Publizist Alessandro Orsini in seiner Kolumne für die Zeitung Il Fatto Quotidiano:

"Die auf Moskau gerichteten Drohnen werden das Kräfteverhältnis im Konflikt nicht verändern. Die allmähliche Erschöpfung der Patriot-Raketen und der Mangel an Menschen an der Front sind Selenskijs Problem."

Dies sei ein Beweis dafür, dass Selenskij den Krieg verliere und Russland gewinne. "Wer zu einem Einfrieren des Konflikts aufruft, verliert. Wer sich weigert, gewinnt", so der Analyst.

Zuvor hatte Reuters berichtet, Kiew habe Russland über einen Vermittler einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Moskau hat nach eigenen Angaben bislang keinen formellen Vorschlag erhalten.

Lawrow: Russland kann britische Beteiligung als Kriegsteilnahme werten

Russland hat das Recht, die angekündigte direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf russisches Gebiet als direkte Kriegsteilnahme mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow dem Sender Westi gegenüber:

"Wir haben genauso das Recht, die stolz verkündete direkte Beteiligung der britischen Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Mir tut Großbritannien leid, wenn es bis zum bitteren Ende mit der Ukraine sein wird."

Die britische Zeitung The Times hatte am Sonntag berichtet, dass die Ukraine Drohnen britischer Produktion für Angriffe auf Ziele tief im russischen Staatsgebiet einsetzt. Die russische Botschaft in London warf Großbritannien daraufhin eine Eskalation vor.

Mehrere Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, drei weitere wurden verletzt. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In mehreren Ortschaften wurden demnach Fahrzeuge von FPV-Drohnen angegriffen. Ein Mann erlag in einem Dorf im Bezirk Schebekino seinen Verletzungen. Zwei weitere Männer wurden bei Drohnenangriffen auf Lastwagen verletzt. Zudem erlitt eine Frau durch Beschuss eine Splitterverletzung am Oberschenkel.

Im Dorf Golowtschino im Kreis Graiworon wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter verletzt. Er erlitt eine Prellung des Brustkorbs und suchte selbstständig ein Krankenhaus auf. Zur weiteren Untersuchung soll er nach Belgorod gebracht werden. Unterdessen wurden im Dorf Oktjabrski die Leichen von zwei Männern entdeckt, die bei einem Angriff am 15. August ums Leben gekommen waren. Ihre Identitäten wurden festgestellt.

DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Im Zentralen Stadtbezirk wurden zudem ein Wohnhaus, ein Geschäft, ein Auto und ein Linienbus beschädigt.

Mearsheimer: Ukraine hat faktisch keinen Zugang zum Meer mehr

Wegen des gleichzeitigen Vorrückens russischer Truppen und der Angriffe auf Häfen bei Odessa ist die Ukraine in eine Sackgasse geraten. Dies erklärte John Mearsheimer, Professor an der Universität Chicago, in einem YouTube-Interview:

"Die Angriffe, die derzeit im Raum Odessa durchgeführt werden, haben die Ukraine faktisch in ein Land ohne Zugang zum Meer verwandelt. Sie kann die Häfen am Schwarzen Meer, die für ihre Wirtschaft von enormer Bedeutung waren, nicht mehr nutzen."

Seiner Einschätzung nach könnte die Ukraine künftig zu einem "funktionsunfähigen Rumpfstaat" werden. 

Kreml hat noch keine Termine für Besuch von Witkoff und Kushner

Nach Angaben von Präsidentenberater Juri Uschakow hat der Kreml bislang keine Informationen über einen möglichen Termin für einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushners in Russland. "Sobald sich ein Termin abzeichnet, werden wir darüber informieren", sagte Uschakow dem Nachrichtenportal Westi.

In der vergangenen Woche hatte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow Berichte über einen möglichen Besuch Witkoffs und Kushners als wiederkehrende "gezielte Informationsstreuung" bezeichnet. Russland könne ihren Empfang kurzfristig organisieren, sobald ihre Pläne klarer seien.

Ende Juli erklärte Präsident Wladimir Putin, Russland erwarte den Besuch der US-Delegation nach Abschluss der heißen Phase im Iran-Konflikt. Der letzte Besuch Witkoffs und Kushners in Moskau fand am 22. Januar 2026 statt. Für Witkoff war es der siebte und für Kushner der zweite Besuch.

Uschakow erklärte zudem, dass Russland einen Waffenstillstand entlang der Frontlinie in der Ukraine ablehne. "Sie kennen unsere Position, sie schließt das aus", sagte er. Bereits im Juli hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit Blick auf den Vorschlag des kasachischen Präsidenten Qassym-Schomart Toqajew, den Konflikt in der Ukraine "einzufrieren", erklärt, eine solche Lösung sei angesichts der Haltung Kiews "nicht möglich".

Britischer Premierminister verspricht Ukraine Unterstützung nach Warnung aus Moskau

Nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte erklärte Premierminister Andy Burnham, Großbritannien werde die Ukraine "zu 100 Prozent unterstützen". Burnham sagte laut BBC:

"Wir sind keine Freunde, die nur in guten Zeiten zusammenhalten. Wir werden der Ukraine in der Stunde der Not zur Seite stehen, und daran wird sich nichts ändern."

Zuvor hatte die Times berichtet, dass die Ukraine erstmals Drohnen von zwei britischen Unternehmen für Angriffe tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt habe. Zu den Zielen gehörten demnach Objekte in Wolgograd und Jaroslawl. Die Angriffe sollen in den vergangenen sechs Monaten erfolgt sein. Daraufhin warf die russische Botschaft London vor, bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Die Botschaft erklärte:

"Diese Handlungen Londons werden unweigerlich Konsequenzen haben, für die es sich verantworten muss. Je tiefer die Einmischung in den Konflikt und je umfangreicher die Unterstützung für die terroristische Maschinerie Kiews, desto höher wird der Preis sein."

Mehr zum Thema Moskau: Großbritannien wird für Drohnenangriffe auf Russland "Preis zahlen"

Steigende Weizenpreise durch den Ukraine-Krieg – Folgen erreichen die Weltmärkte

Die Getreidepreise geraten durch die zunehmenden Spannungen im Schwarzen Meer erneut unter Druck: Angriffe auf russische Exportterminals bremsen die Ausfuhren und schüren Sorgen um die globale Versorgung. Gleichzeitig belasten Hitze und Trockenheit die Ernteaussichten in den USA – mit möglichen Folgen für Weizen und Mais.

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Drohnenangriffe im Gebiet Belgorod: Fünf Menschen verletzt

Bei ukrainischen Angriffen auf mehrere Ortschaften im Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Im Dorf Bobrawa im Kreis Rakitjanskoje wurde ein Ehepaar verletzt, als ihr Auto von einer FPV-Drohne getroffen wurde. Die Frau erlitt Splitterverletzungen am Rücken, der Mann erlitt ein Knalltrauma. Beide wurden zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen, als eine Drohne auf einem Betriebsgelände im Dorf Gruskoje im Kreis Borissowski detonierte. Auch sie wurden zur weiteren Behandlung nach Belgorod gebracht.

Bei einem Drohnenangriff auf ein Gewerbeobjekt im Ort Rasumnoje erlitt ein weiterer Mann ein Knalltrauma. Er wird nach medizinischer Versorgung ambulant weiterbehandelt.

AKW Saporoschje: Gezielter ukrainischer Drohnenangriff auf Bushaltestelle – Ein Toter, 16 Verletzte

Laut der Kraftwerksleitung befanden sich Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje zum Zeitpunkt des ukrainischen Drohnenangriffs an einer Bushaltestelle in Energodar. Sie warteten dort auf einen Bus, der sie zu ihrer Arbeitsschicht bringen sollte. Die Kraftwerksleitung bezeichnete den Angriff als gezielt. Bei dem Angriff am Dienstagmorgen kam ein Zivilist ums Leben, 16 weitere Menschen wurden verletzt.

Lawrow: Ukrainische Soldaten nehmen an terroristischen Operationen in Afrika teil

Ukrainische Soldaten sind an staatlichem Terrorismus gegen Länder der Sahelzone beteiligt. Das ist ein Grund zur Sorge, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow im Anschluss an Gespräche mit dem ghanaischen Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa erklärt. Lawrow wies darauf hin, dass diese Operationen von außen finanziert werden, unter anderem durch ehemalige Kolonialmächte wie Frankreich.

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Experte: Ukraine verlor bereits ihre strategisch wichtigen Regionen

Die Ukraine sei bereits ein zerstörtes Land, meint Alessandro Orsini, Buchautor und Professor für Terrorismussoziologie an der Luiss-Universität Rom. Darüber berichtet die Zeitung Il Fatto Quotidiano. Das Land habe seine reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren.

Mit Blick auf russische Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine, die zu militärischen Zwecken benutzt werden, erklärte Orsini, die Ukraine sei nun fast vollständig vom Meer abgeschnitten. Russland habe Kiew die Chance genommen, durch Handel zu einem prosperierenden Land zu werden.

Daher bestehe die Strategie des Präsidenten Wladimir Selenskij darin, sein Land "in einem Kriegszustand oder zumindest in einer ständigen Bedrohung durch einen Konflikt zu halten, um weiterhin Finanzmittel und Investitionen aus dem Ausland anzuziehen", argumentiert der Professor.

Rada-Abgeordneter: Ukraine wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten kurz vor dem Zusammenbruch

Der Staatshaushalt der Ukraine wird auch bei einer hundertprozentigen Finanzierung durch westliche Partner weiterhin mit Problemen zu kämpfen haben. Dies erklärte der Vorsitzende des Steuerausschusses der Werchowna Rada, Daniil Getmanzew.

Die Wirtschaft sei angeschlagen, sodass das Land kurz vor dem totalen Kollaps stehe, meinte der Politiker. Es gebe dafür eine Reihe von Gründen, darunter der Abschwung und schlecht durchdachte Entscheidungen im Bereich der Verteidigung.

Die Nichterfüllung einer der Verpflichtungen aus dem Memorandum mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) oder der Europäischen Union würde die Lage nur erheblich verschärfen, warnte Getmanzew.

Russland meldet Treffer auf Frachter mit Waffen für Kiew

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südöstlich von Odessa einen Frachter mit Waffen und militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Russland setzt eigenen Angaben zufolge die Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fort.

Moskauer Gebiet: Drohnentrümmer lösen Brand in Kolomna aus

In der bei Moskau gelegenen Stadt Kolomna ist beim Absturz von Trümmern einer Drohne ein Feuer in mehreren Verkaufspavillons ausgebrochen. Dies teilte Bürgermeister Alexander Gretschischtschew mit.

"Die Feuerwehr löschte den Brand schnell", schrieb er auf Telegram. Die Trümmer beschädigten zudem sechs Autos, die Verglasung eines Einkaufszentrums und mehrere Wohnungen. Ein Mann erlitt leichte Schnittverletzungen am Bein durch Glassplitter.

Insgesamt wurden bei dem Angriff auf das Moskauer Gebiet drei Menschen verletzt: neben dem 27-jährigen Mann in Kolomna ein zehnjähriges Mädchen in Ramenskoje und eine Frau im Stadtbezirk Bogorodskoje. Zudem geriet das Dach eines Mehrfamilienhauses in Pawlowski Possad in Brand. In Bogorodskoje wurden Privathäuser beschädigt.

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Militärexperte nennt Ziel der massiven Drohnenattacke auf Moskau

Alexander Kots, Kriegsberichterstatter des Nachrichtenportals Komsomolskaja Prawda, sieht in der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf Moskau einen Test der Energieinfrastruktur der Hauptstadt. Dies berichtet die Zeitung.

Kots zufolge hat es seit zwei Jahren keinen derart massiven Drohnenangriff auf den Moskauer Luftraum gegeben wie in der Nacht zum 18. August. Die Angriffe dienten seiner Einschätzung nach dazu, die Belastbarkeit des Stromnetzes zu testen.

Nach Angaben von "Mosoblenergo" waren im Stadtbezirk Pawlowski Possad zunächst mehr als 5.000 Verbraucher und 46 sozial wichtige Einrichtungen ohne Strom. In Likino-Duljowo und Orechowo-Sujewo waren 109 Transformatorstationen vom Netz. Später stieg die Zahl der betroffenen Abnehmer auf mehr als 10.000.

Laut Kots arbeiten die Energieversorger daran, die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen. Er betonte, dass der Osten des Moskauer Gebiets bereits mehrfach angegriffen worden sei. Dort verläuft eine wichtige Energieachse, die Wohngebiete, Lager und Industrie im Osten des Moskauer Gebiets mit Strom versorgt.

Der Gegner suche gezielt nach einem "energetischen Engpass" und prüfe die Reaktionsgeschwindigkeit der Rettungsdienste. Im Grunde handele es sich um eine "Aufklärung durch Kampf", so der Kriegsreporter.

Elon Musk hofft auf baldigen Frieden

US-Milliardär Elon Musk hat die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Ukraine-Konflikts geäußert. "Ich versuche, das Richtige zu tun. Ich hoffe, dass bald Frieden herrscht", schrieb Musk auf X. Zuvor hatte der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow Musk als "wahrscheinlich den wichtigsten Technologen und Unternehmer der Welt" für die Ukraine bezeichnet.

Laut The Atlantic versucht Fjodorow weiterhin, Musk zur Freigabe von Starlink für ukrainische Angriffe tief im russischen Hinterland zu bewegen. Der Tech-Milliardär lehnt dies jedoch wegen des Risikos einer Eskalation ab. Außerdem verweigerte er, sich während des USA-Besuchs des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij mit diesem zu treffen. Bereits im Juli erklärte Musk:

"Ich bin schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren schrieb ich, dass gewisse Zugeständnisse an Russland tatsächlich notwendig sind. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich bin einfach pragmatisch."

Im vergangenen Jahr bezeichnete er Starlink als "Rückgrat der ukrainischen Armee". Ohne den Zugang zu dem System werde "die gesamte Frontlinie der ukrainischen Streitkräfte zusammenbrechen", sagte Musk damals.

Frau aus Konstantinowka: Kiew tötet eigene Leute, damit sie hier nicht als Russen weiterleben

In einem am 17. August 2026 vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Interview kommt eine Einwohnerin namens Vera aus dem von Russland befreiten Konstantinowka zu Wort. Darin schildert sie ihre Erfahrungen mit den ukrainischen Streitkräften und deren Vorgehen beim eigenen Rückzug.

Demnach hätten die ukrainischen Soldaten die Frau gedrängt, mit ihnen Richtung Westen zu gehen. Die ukrainischen Streitkräfte hätten "die eigenen Leute getötet, damit sie hier [in den befreiten Gebieten] nicht als Russen weiterleben".

"Sie warten hier aber auf die Russen", zitiert Vera die ukrainischen Streitkräfte. "Hätte ich denen gesagt, dass ich auf die Russen warte, hätten die mich ja sofort erschossen", erklärte sie ferner.

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Sacharowa: Kiew verhindert Grossis Reise zum AKW Saporoschje

Der Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, plante für den 20. und 21. August eine Reise nach Energodar und einen Besuch im Kernkraftwerk Saporoschje. Doch die Ukraine habe diese Pläne vereitelt. Dies gab die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bekannt.

"Alle Details wurden im Vorfeld vom IAEA-Sekretariat und der russischen Seite ausgearbeitet", schreibt Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post. Russland habe die notwendigen Sicherheitsgarantien bereitgestellt, die die Behörde vollumfänglich zufriedengestellt hätten.

Und weiter:

"Kiew drohte dem IAEA-Generaldirektor jedoch unverhohlen, indem es direkt erklärte, man könne seine Sicherheit bei der Hinreise zum Kernkraftwerk Saporoschje über das russische Staatsgebiet nicht garantieren."

Kiew verberge seine kriminellen Absichten gegenüber der Führung einer der größten internationalen Organisationen nicht und nehme diese damit faktisch ins Visier, erklärt die Sprecherin weiter.

"Es ist klar, dass Rafael Grossi unter diesen Umständen gezwungen war, seinen Besuch abzusagen."

Krasnopodolje in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht vom Dienstag die Befreiung einer weiteren Ortschaft in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Wie es heißt, wurde Krasnopodolje von Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Orechowatka und Krasnopodolje in der Volksrepublik Donezk (DVR).  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • zwei Mannschaftstransporter
  • zwei Artillerieaufklärungsradare
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • neun Artilleriegeschütze
  • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • 90 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Warschau bietet Kiew kampfuntaugliche MiG-29 an

Die MiG-29-Kampfflugzeuge, die Polen der Ukraine im Austausch gegen ukrainische Erfahrungen mit dem Drohneneinsatz auf dem Schlachtfeld angeboten hat, können nicht im Kampf eingesetzt werden. Der ukrainische Botschafter in Warschau, Wassili Bodnar, erklärte dies im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM.

Die Maschinen müssten modernisiert werden, bevor sie eingesetzt werden könnten, fügte Bodnar hinzu.

Dabei wollen weder Polen noch die Ukraine die Modernisierung bezahlen. Deshalb suchen sie nach "Finanzmitteln von außen".

Kiew hatte zuvor mit Warschau die Lieferung von MiG-29-Kampfjets vereinbart. Die Ukraine lehnte den Deal später ab, woraufhin auch Polen davon Abstand nahm. Nun haben die Parteien ihren Dialog zum Thema wieder aufgenommen.

Drohnen treffen getarnte Reserven der ukrainischen Streitkräfte in Orechow im Raum Saporoschje (Video)

Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Dnjepr haben getarnte Ansammlungen der gegnerischen Reserven in Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Diese wurden anschließend mit Kampfdrohnen angegriffen und außer Gefecht gesetzt. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf einen Kommandeur der 42. Gardedivision.

Orechow liegt an der Frontlinie. Das ukrainische Militär bündelt in der Stadt seine Kräfte.  

Laut dem Offizier seien zudem mehrere Stützpunkte der ukrainischen Truppen an der Frontlinie eliminiert worden. Dabei sei auch Artillerie zum Einsatz gekommen, die gemäß den von Drohnenpiloten zur Verfügung gestellten Zielkoordinaten Anlagen der ukrainischen Einheiten zerstört hätten.

Die Agentur RIA Nowosti teilt entsprechende Aufnahmen auf ihrer Webseite.

Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Popsängerin aus

Ein seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosphäre der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentführungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Botschafter: Kiew und Warschau verhandeln weiterhin über Lieferung von Patriot-Raketen

Der ukrainische Botschafter in Polen, Wassili Bodnar, ging im Gespräch mit dem Radiosender RMF FM auf die Frage ein, ob Polen der Ukraine letztendlich Raketen für das Flugabwehrraketensystem Patriot übergeben werde.

"Wir arbeiten daran, aber das Verteidigungsministerium wird die Einzelheiten bekanntgeben", sagte Bodnar. Und er fügte hinzu:

"Informationen über die Ergebnisse der Verhandlungen werden nicht öffentlich sein und nicht von mir stammen."

TASS: Ukrainische Sperreinheiten töten bei Charkow Söldner, die sich ergeben wollten

Östlich des Dorffriedhofs in Dolschanka im Raum Charkow wurde eine Gruppe von Söldnern asiatischer Herkunft eingekesselt. Sie warfen ihre Waffen aus ihrer Deckung und signalisierten damit die Bereitschaft, sich den russischen Streitkräften zu ergeben. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands. 

Laut der Quelle seien drei der Söldner von Sperreinheiten getötet worden. Der vierte, unbewaffnete Mann habe Zuflucht im Keller eines verlassenen Gebäudes gesucht, das unter der Feuerkontrolle der russischen Truppen stehe.

Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es in dem Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.

Energodar: Ein Toter und Verletzte durch Angriff aus der Ukraine

Bei einer Drohnenattacke nahe einer Bushaltestelle in Energodar im Gebiet Saporoschje kam ein Zivilist ums Leben. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten erlitten weitere 17 Menschen bei dem Angriff am Dienstagmorgen Verletzungen.

"Die Menschen warteten an der Bushaltestelle, um zur Arbeit zu fahren", schreibt Balizki. Der Angriff auf sie sei ein Terrorakt gewesen, der nur von den Kiewer Neonazis gerechtfertigt werden könne.

Die Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz, und die Betroffenen erhielten die notwendige medizinische Versorgung, heißt es weiter.

Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad und Uragan im Einsatz. Der Gegner habe kaum Chancen, heißt es im Beitrag auf Telegram-Kanal der Behörde.

DVR meldet Dutzende Angriffe binnen 24 Stunden

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 40 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 45 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 17. August bis 0:00 Uhr am 18. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen.

Durch den Beschuss wurden sechs Eigenheime und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Nacht zu Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 791 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 13 Gebieten, über den Regionen Moskau, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

TASS: Nächtlicher Drohnenangriff auf Moskau war der größte seit zwei Jahren

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin gibt auf Telegram bekannt, 620 ukrainische Drohnen seien zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (Ortszeit) in Richtung der russischen Hauptstadt und deren Umland geflogen. Die Moskauer Luftabwehr selbst habe davon 180 Fluggeräte zerstört.

"Die Rettungskräfte sind an den Einschlagstellen im Einsatz", teilt Sobjanin weiter mit.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich um die größte Drohnenattacke aus der Ukraine seit zwei Jahren. Die Agentur bezieht sich dabei auf eigene Berechnungen, die auf Daten der Behörden der Hauptstadt basieren.

Zuletzt kam es demnach am vergangenen Wochenende zu einem heftigen ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau. Die Behörden meldeten 600 anfliegende Drohnen, von denen 201 in der Haupstadtregion selbst abgefangen wurden.

17.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Podoljaka: Wie realistisch ist ein Waffenstillstand entlang der Frontlinie?

Anstelle eines seiner üblichen Frontberichte setzt sich Juri Podoljaka in seinem Video vom 15. August mit den zunehmenden Gerüchten auseinander, wonach es schon im Herbst zu einem Waffenstillstand kommen und der Ukraine-Krieg entlang des derzeitigen Frontverlaufs eingefroren werden könnte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ex-Sprecherin wirft Selenskij selbstmörderische nationale Politik vor

Die ehemalige Sprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, wirft dem ukrainischen Präsidenten eine "selbstmörderische nationale Politik" vor. Anstatt einen Frieden anzustreben, der in verschiedenen Formen möglich gewesen wäre, setze Selenskij auf die Fortsetzung des Konflikts. Mendel schrieb auf der Plattform X:

"Diese selbstmörderische nationale Politik wird anstelle eines unvollkommenen Friedens vorangetrieben – eines Friedens, der in den vergangenen Jahren in den unterschiedlichsten Formen möglich war, aber von Wladimir Selenskij nie angenommen wurde. Unterdessen wird seine Entscheidung, jeden Menschen, der kämpfen kann (oder auch nicht), gewaltsam an die Front zu schicken, als einziger patriotischer und akzeptabler Weg dargestellt."

Laut Mendel leben in der Ukraine noch rund vier Millionen Männer im wehrpflichtigen Alter. Die Regierung unternehme alles, um möglichst viele von ihnen an die Front zu schicken. Zudem werde die Reaktion der Bevölkerung auf Berichte über eine mögliche Mobilisierung von Frauen getestet. Mendel führte weiter aus:

"Selbst wenn man alle in der Ukraine verbliebenen Männer und Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren zusammenbringen und sie irgendwie zum Kämpfen zwingen würde, wäre diese Operation dennoch ein nationales Selbstmordkommando. Heute leben im Land nicht mehr als zehn Millionen solcher Menschen."

Die Weltgemeinschaft werde Zeuge der Selbstzerstörung einer der größten Nationen Europas.

Selenskij entlässt Logistikgeneral aus Syrski-Umfeld

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat General Wladimir Karpenko als Leiter des Logistikkommandos der ukrainischen Streitkräfte entlassen. Karpenko galt als Vertrauter des ehemaligen Oberbefehlshabers Alexander Syrski. Mit einem weiteren Erlass ernannte Selenskij Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos.

Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Marjana Besuglaja, berichtet, dass der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty Karpenko und General Alexander Grusewitsch, der Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, von ihren Posten abgesetzt habe. Außerdem entließ Selenskij Jewgeni Ostrjanski als ersten stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats. Sein Nachfolger wurde Sergei Naumenko.

CNN: Ukraine fast ohne Patriot-Abfangraketen

Die Ukraine hat ihre Vorräte an Abfangraketen für das Patriot-System nahezu aufgebraucht. In einigen Fällen können die Systeme daher bereits nicht mehr gegen ballistische Raketen eingesetzt werden. Dies berichtet CNN, dessen Journalisten Zugang zu einer Patriot-Anlage in der Ukraine erhielten.

Nach Angaben des Senders wurde von einer der Startanlagen seit rund sechs Wochen keine Rakete mehr abgefeuert. Der leitende Ingenieur der Einheit betonte, ein Patriot-System ohne Abfangraketen sei nutzlos. CNN führt den Mangel bei den ukrainischen Streitkräften auf die weltweit knappen Bestände zurück. Diese hätten sich nach dem umfangreichen Einsatz der Raketen während des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran weiter verschärft.

Nach Angaben des Foreign Policy Research Institute setzten die Koalitionskräfte in den ersten vier Tagen des Konflikts durchschnittlich rund 225 Abfangraketen pro Tag ein. Lockheed Martin habe dagegen im gesamten vergangenen Jahr nur rund 620 solcher Raketen produziert.

In diesem Jahr schiebt Polen vor allem Ukrainer ab

Polen hat in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 6.000 Menschen abgeschoben. Das sind fast 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das polnische Innenministerium mitteilte. Laut dem Ministerium bilden Ukrainer die größte Gruppe der Abgeschobenen. Das Ministerium erklärte:

"Die Wirksamkeit der Arbeit des Grenzschutzes und der polnischen Polizei in Verbindung mit einer strengen Migrationspolitik zeigt spürbare Ergebnisse. Die Zahl der Abschiebungen aus Polen bricht Rekorde."

Im Jahr 2023 wurden demnach rund 3.000 Abschiebungen verzeichnet, 2025 waren es bereits 10.000, was einem Anstieg von 230 Prozent innerhalb von zwei Jahren entspricht. Jede Abschiebung sei mit einem vorübergehenden Einreiseverbot nach Polen und in andere Schengen-Staaten verbunden, betonte Innenstaatssekretär Maciej Duszczyk.

Gebiet Kursk: Mann stirbt bei Rettung seines behinderten Bruders nach Drohnenangriff

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Privathaus im Bezirk Rylsk im Gebiet Kursk ist ein Mann ums Leben gekommen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

Nach dem Angriff geriet das Haus in Brand. Der Bewohner des Hauses ist behindert. Sein Bruder und die Nachbarn konnten ihn durch ein Fenster aus dem brennenden Gebäude retten. Anschließend kehrte der Bruder jedoch in das brennende Haus zurück und kam dabei ums Leben. Der Gouverneur würdigte den verstorbenen Helden in einer Ansprache:

"Wassili Wassiljewitsch war 69 Jahre alt. Ich spreche den Angehörigen und Freunden dieses mutigen Menschen mein tiefstes Beileid aus. Taten sprechen immer lauter als Worte. Alle Unmenschen, die am Tod und an den Verletzungen unserer Menschen beteiligt sind, werden ihre Strafe erhalten."

RT DE-Exklusiv: Held Russlands über seinen gefährlichsten Einsatz

Der russische Panzersoldat Andrej Kusow wurde für einen Einsatz bei Nowomichailowka mit dem Titel "Held der Russischen Föderation" ausgezeichnet. Im exklusiven Gespräch mit RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er, wie seine Besatzung trotz zahlreicher Minenexplosionen Infanteristen bis zu ihren Stellungen brachte. Heute lässt sich Kusow zum Scharfschützen ausbilden – und möchte später Psychologe werden, um Kindern in schwierigen Lebenslagen zu helfen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

Das russische Militär hat eigenen Angaben zufolge zwei Frachtschiffe in den ukrainischen Häfen Odessa und Nikolajew getroffen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium transportierten beide militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte.

Im Hafen von Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Waffen und Munition für die ukrainischen Truppen geliefert habe. Zudem seien Lager mit militärischem Material getroffen worden. In Nikolajew sei ein weiteres Frachtschiff mit militärischer Fracht für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien Kampfdrohnen und Präzisionswaffen zum Einsatz gekommen.

Russische Luftabwehr zerstört 316 ukrainische Drohnen

Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden innerhalb von zwölf Stunden 316 ukrainische Drohnen von der Luftabwehr zerstört. Die Fluggeräte wurden demnach zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über mehreren Regionen Russlands sowie dem Schwarzen Meer abgefangen. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk sowie die Region Moskau und die Krim.

DVR: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

Im Zentralen Stadtbezirk von Gorlowka ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zuvor hatte Prichodko mitgeteilt, dass in demselben Bezirk bereits zwei weitere Zivilisten verletzt worden waren. Bei ihnen handelt es sich laut der Stadtverwaltung um Bewohner eines Mehrfamilienhauses, das bei einem früheren Angriff beschädigt worden war.

Gebiet Saporoschje: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen in Kamenka-Dnjeprowskaja gemeldet

Bei ukrainischen Angriffen sind in Kamenka-Dnjeprowskaja zwei Menschen getötet worden. Am 14. August kam ein Feuerwehrmann bei einem Drohnenangriff auf ein Löschfahrzeug ums Leben. Der 1994 geborene Feuerwehrmann erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Am 16. August starb zudem ein 1941 geborener Zivilist nach ukrainischem Artilleriebeschuss. Trotz der Bemühungen der Ärzte erlag er seinen Verletzungen.

Neben den Todesopfern wurden auch zivile Einrichtungen beschädigt. Bei weiteren Drohnenangriffen auf das Dorf Wodjanoje brannte ein Geschäft vollständig aus. Ein weiteres wurde am Dach, an der Fassade und an den Fenstern beschädigt. Nach Angaben der örtlichen Behörden gab es dabei keine Verletzten.

Su-34-Jagdbomber zerstören Drohnenleitstellen ukrainischer Truppen im Raum Charkow (Video)

Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte (WKS) greifen zwei Standorte im Gebiet Charkow an, an denen Kiewer Kräfte Drohnenleitstellen eingerichtet haben. Die Anlagen werden mithilfe einer X-39-Lenkrakete und der tonnenschweren FAB-Bomben zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

Gebiet Belgorod: Acht Tote bei ukrainischen Angriffen binnen eines Tages

Bei ukrainischen Drohnenangriffen im Bezirk Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Ein Mann erlitt nach dem Angriff auf ein Privathaus im Ort Nowosadowy Splitterverletzungen an den Beinen. In dem Dorf Otradnoje wurde ein weiterer Mensch am Hals und an der Brust verletzt und erlitt zudem Knochenbrüche am Unterarm und Fuß. Beide wurden in Krankenhäuser gebracht.

Später wurden die Angaben zu den Opfern der ukrainischen Angriffe in der Region aktualisiert. Innerhalb eines Tages wurden insgesamt acht Menschen getötet und 23 weitere verletzt, teilte der regionale Gesundheitsminister Andrei Ikonnikow mit:

"In den vergangenen 24 Stunden wurden 31 Menschen verletzt. Leider sind acht von ihnen gestorben, 23 werden behandelt – acht stationär, die übrigen ambulant. Die notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."

Insgesamt werden derzeit 100 Verletzte in Krankenhäusern der Region behandelt. Fünf von ihnen befinden sich in schwerem Zustand auf der Intensivstation.

Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Einheiten auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen den Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten die russischen Artilleriesoldaten mit dem Geschütz gegnerische Stützpunkte außer Gefecht.

Ukrainische Drohnenverbände klagen über Probleme bei Angriffen auf Ziele in Russland

Im 413. Regiment der ukrainischen Streitkräfte gibt es Schwierigkeiten beim Start von Drohnen für Einsätze tief in Russland. Grund dafür ist die Sperrung von Starlink-Terminals, wie die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf den Regimentskommandeur Jewgeni Karas berichtet. Da Starlink in Russland nicht funktioniere und dem Regiment keine anderen technischen Mittel zur Verfügung stünden, müsse die Flugroute der Drohnen im Voraus programmiert werden, so Karas. Jede ukrainische Langstreckendrohne werde von einem Team aus Pilot und Navigator gesteuert, so die Zeitung.

Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. In der Stadt Belgorod erlitten zwei Männer durch die Detonation einer Drohne Splitterverletzungen. Ein Mann wurde im Gesicht und am Rücken, der andere am Unterarm, am Oberschenkel und am Rücken verletzt. Beide wurden in ein regionales Krankenhaus gebracht.

Im Bezirk Belgorod detonierte eine Drohne im Hof eines Privathauses. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Bauch und wurde medizinisch versorgt. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge und ein Betriebsgebäude beschädigt. Ein Lagergebäude geriet in Brand.

Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus

Der Militärexperte Wlad Schlepchenko hat den Mangel an Flugabwehrraketen in Kiew kommentiert. Die Krise betreffe nicht nur den Ukraine-Konflikt, sondern die gesamte westliche Politik, erklärte er in einem Beitrag für Tsargrad.

Ein großer Teil der Abwehrraketen sei im Militäreinsatz gegen Iran verbraucht worden. Saudi-Arabien habe 86 Prozent seiner Vorkriegsvorräte verschossen, die USA rund 40 bis 60 Prozent. Der Militärexperte erklärte:

"Deshalb ist das eine allgemeine Krise des Westens, die er selbst verursacht hat. Und die Ukrainer stehen in dieser Situation am Ende der Schlange. Deshalb sieht es dort ziemlich traurig aus."

Am 15. August hatte The Guardian berichtet, dass Lieferengpässe bei Patriot-Raketen die Unterstützung Kiews durch die NATO-Staaten faktisch zu einem Misserfolg gemacht hätten. Wegen des Mangels seien die ukrainischen Streitkräfte demnach nicht mehr in der Lage, russische ballistische Raketen abzufangen.

TASS: Verbleib vermisster ukrainischer Grenzsoldaten im Raum Charkow ungeklärt – auch dort agierten Sperrverbände

Dutzende Angehörige ukrainischer Grenzschützer versuchen seit einiger Zeit vergeblich, Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten, die in der Nähe von Ustinowka im Gebiet Charkow vermisst wurden. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

TASS zitiert ihre Quelle wie folgt:

"Die Sperrverbände der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte operierten in diesem Frontabschnitt und töteten ukrainische Soldaten, die versuchten, sich zurückzuziehen oder zu ergeben."

Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es im Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.

Finnischer Politiker: Helsinki liefert Kiew Panzer und weitere Waffen

Finnland hat der Ukraine schwere Waffen geliefert, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer sowie Schiffsabwehrraketen. Dies erklärte der finnische Politiker Armando Mema von der Partei "Freiheitsallianz" gegenüber RIA Nowosti:

"Soweit ich weiß, hat Finnland der Ukraine Mittelstreckenraketen sowjetischer Bauart, Schiffsabwehrraketen sowie Artillerie und schwere Waffen verschiedener Art zur Verfügung gestellt, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer."

Seinen Angaben zufolge gab es zudem unbestätigte Berichte über Lieferungen von Hornet-Kampfflugzeugen, gelenkten Fliegerbomben, Panzerabwehr- und Flugabwehrwaffen, Granatwerfern sowie Drohnen an die Ukraine.

Die finnische Militärhilfe für Kiew beläuft sich laut Mema inzwischen auf 4,1 Milliarden Euro. "Das ist eine beträchtliche Militärhilfe, die Finnland in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland hineinzieht", sagte der Politiker.

Kamikazedrohnen greifen ukrainische Stellungen massiv an (Video)

Bei Angriffen im Gebiet Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) eliminieren russische Drohnenpiloten eine Lagerhalle für unbemannte Luftfahrzeuge und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Streitkräfte. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kamen dabei Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz.

Prorussischer Widerstand: Ukrainisches Militär baut in Odessa Container zu Startanlagen für Drohnen um

Das ukrainische Militär nutzt weiterhin die Hafenanlagen von Odessa, Iljitschewsk, Juschny, Ismail und Reni für eigene Zwecke. Es werden unter anderem dort Drohnen produziert. Auch Treibstofftanks und Lagerhallen befinden sich auf dem Hafengelände. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, äußerte sich dazu im Gespräch. Er berichtete:

"Seecontainer werden in Odessa zu Startanlagen für Drohnen umgebaut."

Die Anlagen würden anschließend auf Lastkraftwagen montiert, die als zivile Nutzfahrzeuge getarnt würden, so der Untergrundaktivist weiter. Während der Kampfeinsätze seien die Fahrzeuge ständig in Bewegung und hielten nur gelegentlich an, um Drohnen zu starten. Diese Taktik erschwere die Entdeckung und Zerstörung unbemannter Fluggeräte.

Seit Mitte Juli führen die russischen Streitkräfte täglich Angriffe auf Schiffe und Hafenanlagen durch, die von den ukrainischen Truppen genutzt werden.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Regionen Saporoschje und Astrachan sind laut russischen Behörden drei Menschen getötet worden.

Im Gebiet Saporoschje traf ein ukrainischer Drohnenangriff ein ziviles Fahrzeug nahe dem Dorf Tschernosjomnoje. Eine im Jahr 1964 geborene Frau und ein Mann, Jahrgang 1962, erlagen ihren Verletzungen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Zudem wurden nach Angaben Balizkis mehrere Fahrzeuge beschädigt. In Wassiljewka wurde ein Krankenwagen angegriffen, wobei eine Frau verletzt wurde.

Im Gebiet Astrachan wurde ein Privathaus im Bezirk Jenotajewski getroffen. Dabei kam die Bewohnerin ums Leben, ihr jugendlicher Sohn blieb unverletzt. Laut Gouverneur Igor Babuschkin richteten sich die nächtlichen Angriffe zudem gegen Industrie- und zivile Einrichtungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Andrejewskaja Obschtschina in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje.  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Panzer
  • ein Mannschaftstransporter
  • zwei Artillerieaufklärungsradare
  • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sechs Artilleriegeschütze
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • 91 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus den Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im russischen Gebiet Belgorod

Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) mindestens zwölf Orte im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies teilt der lokale Krisenstab mit. 

Ein Soldat der Drohnenabwehr in der Stadt Schebekino erlitt durch die Explosion eines unbemannten Fluggeräts schwere Verletzungen und starb noch vor Ort. Zwei weitere Soldaten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, heißt es in der Mitteilung.

Im Gemeindebezirk Belgorod, zwischen den Dörfern Netschajewka und Nikolskoje, griff eine ukrainische FPV-Drohne ein Fahrzeug der lokalen Selbstverteidigungskräfte an, als sie Zivilisten Hilfe leisteten. Zwei Männer erlitten Splitterverletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.  

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken zahlreiche Sachschäden. Es seien zehn zivile Fahrzeuge, zwei Eigenheime, drei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen sowie eine Infrastrukturanlage beschädigt worden.

Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium gibt in einer Mitteilung vom Montagvormittag (Moskauer Zeit) die Befreiung einer weiteren Ortschaft im Raum Saporoschje bekannt. Wie es heißt, wurde Nowossoloschino von Einheiten des Truppenverbands Ost befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Russische Streitkräfte greifen weiterhin Häfen und Schiffe in der Ukraine an

Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe auf Hafenanlagen und Seeschiffe der Ukraine fort, die zu militärischen Zwecken benutzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

In der Nacht zum Montag wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen zerstört:

  • ein Patrouillenboot der Tarantul-Klasse, das die Sicherheit von Seeschiffen unter anderem an Entladestellen gewährleistete, sowie Treibstofftanks im Hafen "Odessa";
  • ein Anlegeterminal, das die Entladung von Schiffen mit Militärgütern ermöglichte, Hangars mit militärischer Ausrüstung aus westlicher Produktion sowie Lagerhallen für Seedrohnen im Hafen "Ismail".

Artillerie unterstützt russische Einheiten bei Vormarsch an gesamter Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten im Einsatz. Wie es heißt, unterstützen sie die Einheiten an sämtlichen Frontabschnitten bei ihrer Offensive. "Wir starten in die neue Woche", heißt es in dem Beitrag der Behörde auf Telegram.

Brüssel plant Ausweitung antirussischer Sanktionen

Die Europäische Union will ihre Sanktionen gegen Russland in den kommenden Monaten deutlich verschärfen. Das erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einem Interview mit der Welt.

Die Sanktionen hätten Russland bereits mehr als eine Billion Euro gekostet, sagte Kallas. Das für Herbst geplante Maßnahmenspaket sei das weitreichendste seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine.

Wie Russlands Präsident Wladimir Putin mehrfach betonte, sei die Politik der Eindämmung und Schwächung Russlands eine langfristige Strategie des Westens. Dennoch werde Russland mit der Herausforderung erfolgreich umgehen, die mit dem wirtschaftlichen Druck einhergehe.

Medien: Ukrainische Fernmeldesoldaten im Raum Sumy eingekesselt

Das ukrainische Kommando schickt weiterhin Fernmeldesoldaten zur Unterstützung der bei Krasnopol im Gebiet Sumy kämpfenden Einheiten, damit diese ihre Stellungen halten können. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Die zuletzt abkommandierten Fernmeldesoldaten sollen demnach durch das russische Militär eingekesselt worden sein. Die Gruppe habe nach Angaben der Angehörigen Verluste erlitten. Jene Kämpfer, die am Leben geblieben seien, erhielten keinen Nachschub mehr.

Laut der Quelle seien außerdem Fallschirmjäger der 68. Brigade und Stoßtrupps der 47. Brigade "Magura" bei erfolglosen Gegenangriffen nahe des Dorfes Sadki ebenfalls im Raum Sumy außer Gefecht gesetzt worden. Der Gegner habe zudem schwere Verluste beim Versuch erlitten, in Richtung der Ortschaft Mogriza vorzurücken.

"Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche

Es ist keine Geschichtsvergessenheit, die den FAZ-Journalisten Michael Martens zu verbalen Grausamkeiten treibt. Im Gegenteil, aus ihm spricht die ganze Erblast der deutschen Geschichte. Die Traumata, die nicht verarbeitet wurden, können eben solche "Blüte" treiben.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr neutralisiert Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen

In der Nacht zum Montag hat die Luftverteidigung insgesamt 205 ukrainische Starrflüglerdrohnen über neun russischen Gebieten sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

DVR meldet Dutzende Angriffe binnen 24 Stunden

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die Behörden in Donezk 26 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 26 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

Bei den Angriffen im Zeitraum von 0:00 Uhr am 16. August bis 0:00 Uhr am 17. August (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Weitere zehn Zivilisten, darunter ein Kind, und zwei Mitarbeiter des Katastrophenschutzes erlitten Verletzungen.

Durch den Beschuss wurden zwei Eigenheime, eine zivile Infrastruktureinrichtung, Lastkraftwagen sowie Spezialfahrzeuge des Katastrophenschutzes beschädigt.

Gebiet Belgorod: Ukrainischer Raketenangriff fordert sechs Tote

Kiewer Kräfte haben das Dorf Kolosskowo im russischen Grenzgebiet Belgorod mit Raketen angegriffen. Dies gibt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf Telegram bekannt.

Laut dem Beamten wurden dabei sechs Zivilisten getötet. "Aus tiefstem Herzen spreche ich den Familien und Freunden der Verstorbenen mein aufrichtiges Beileid aus", schreibt Schuwajew in seinem Post.

Ihm zufolge erlitten vier weitere Einwohner, darunter ein 14-Jähriger, Verletzungen unterschiedlichen Schwerengrades. Die Ärzte leisteten den Betroffenen jede notwendige Hilfe.

Wie es heißt, sei am Ort des Einschlags ein Gebäude niedergebrannt, ein Pkw sei beschädigt worden.

Verteidigungsministerium: Russische Streitkräfte zerstören feindliche Fahrzeuge bei Kramatorsk

Einheiten des russischen Truppenverbands Süd sind im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk weiterhin erfolgreich auf dem Vormarsch. Dies bietet den Drohnenpiloten zusätzliche Möglichkeiten, gegnerische Ausrüstung und logistische Anlagen tief hinter den Verteidigungslinien anzugreifen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

So hätten die russischen Drohnenpiloten jüngst bei einem Kampeinsatz bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) Pick-ups, Pritschenwagen, Quads sowie Motorräder zerstört, die die Nachschubeinheiten der ukrainischen Einheiten eingesetzt hätten.

16.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ein Toter und drei Verwundete nach ukrainischem Angriff auf Gorlowka

Ein Zivilist ist bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen, berichtet der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko. Drei weitere Menschen erlitten seinen Angaben zufolge Verwundungen.

Russlands Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Im Verlauf des Tages haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 72 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, der Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein ziviles Fahrzeug im Gebiet Cherson ist ein Ehepaar ums Leben gekommen. Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Bei Druschbowka hat eine gegnerische Hornet-Drohne ein ziviles Fahrzeug angegriffen. In dem Auto befand sich ein Ehepaar, Unternehmer aus Nischnije Serogosy. Sie fuhren nach Melitopol, um Waren für ihren Laden zu besorgen. Durch den Angriff starben beide an Ort und Stelle."

Saldo betonte, dass Kiews Militär erneut vorsätzlich Zivilisten angegriffen hat, die keinen Bezug zu Kampfhandlungen hatten, und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.

Hunderte Drohnen Richtung Moskau: Russland meldet Großangriff

Die Ukraine hat in der Nacht zum Sonntag Hunderte Drohnen gegen Ziele in Russland gestartet. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Häfen und Schiffe

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Angriffe gegen die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden.

Nach Angaben der Behörde wurden im Verlauf des heutigen Tages eine Produktionsstätte und ein Ersatzteillager für Seedrohnen in der Hafenstadt Belgorod-Dnjestrowski, 40 Kilometer südwestlich von Odessa, mit Drohnen angegriffen. Ein weiteres Angriffsziel stellte ein Stellplatz für Patrouillenboote der ukrainischen Marine im Hafen Wilkowo, 138 Kilometer südwestlich von Odessa, dar.

Im Hafen von Odessa wurden zudem Treibstoff- und Waffenlager sowie drei Frachter und zwei Tanker angegriffen, die zum Transport von Kriegsgerät und Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Ein weiterer Frachter, der westliche Waffen in die Ukraine transportierte, wurde im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen.

Donezk: Ukrainischer Drohnenangriff zerstört Einkaufszentrum

In der Stadt Donezk ist ein Einkaufszentrum nach einem ukrainischen Drohnenangriff niedergebrannt. Alexei Kulemsin, Bürgermeister der Stadt, berichtete dazu auf Telegram:

"Nach erhaltenen Angaben wurde im Bezirk Kuibyschewski durch einen Drohnenangriff das Einkaufszentrum 'Galaktika' vernichtet."

Nach Angaben eines Korrespondenten der Donezker Nachrichtenagentur (DAN) sei der Angriff in der Nacht erfolgt, wonach ein massives Feuer ausbrach. Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch das Risiko erneuter Attacken und eines Einsturzes des Gebäudes erschwert. Menschen kamen beim Angriff nicht zu Schaden, allerdings stürzten nach dem Brand die Mauern und das Dach des Gebäudes ein.

Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlicht ein Video vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass am Ort des Angriffs ausländische Drohnenbauteile gefunden wurden.

Größtes Stahlwerk der Ukraine stellt Produktion teilweise ein

Das größte Stahlwerk der Ukraine, ArcelorMittal in der Stadt Kriwoi Rog, hat angekündigt, nach einem russischen Angriff die Produktion teilweise einzustellen. In einer Facebook-Publikation gibt das Unternehmen bekannt:

"Die Hauptproduktionsanlagen der Energieerzeugung und des Hochofenbetriebs sind beschädigt, und die Produktionsprozesse des Werks wurden teilweise eingestellt."

Das Stahlwerk in Kriwoi Rog produziert unter anderem Metallplatten für Waffen und Kriegsgerät des ukrainischen Militärs.

Ukrainische Drohne tötet Zivilistin im russischen Grenzgebiet Kursk

Im russischen Grenzgebiet Kursk ist die Zahl der Opfer durch ständige Attacken aus der Ukraine wieder angestiegen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform MAX mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Budki ein ziviles Auto attackiert habe. Das unbemannte Luftfahrzeug habe das Fahrzeugheck gerammt und dabei eine Insassin getötet. Der 74-jährige Fahrer habe Verletzungen erlitten.

Mehrere Opfer bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten in LVR

Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, teilt auf der Plattform MAX mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Bezirke der Region attackiert habe. Der Politiker meldet Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wie Passetschnik präzisiert, sei im Bezirk Belokurakino der Fahrer eines Kleintransporters der Marke Gazelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Lissitschansk habe das ukrainische Militär einen Wassertankwagen angegriffen, wobei zwei Männer im Alter von 33 und 44 Jahren verletzt worden seien. Bei der Attacke auf ein Mehrfamilienhaus im Bezirk Swatowo habe eine 66-jährige Frau Verletzungen erlitten. In der Nähe der Ortschaft Nowopskow sei ein 42-jähriger Autofahrer zu Schaden gekommen.

RT DE-Exklusiv: Unter Beschuss – Rettung von Zivilisten aus Konstantinowka

Russische Soldaten evakuieren weiterhin Zivilisten aus Konstantinowka und müssen dabei verminte Straßen sowie Drohnenangriffe überwinden. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die Einsatzkräfte und spricht mit Soldaten und Evakuierten über den gefährlichen Weg aus dem Kampfgebiet. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Medienbericht: Ukraine setzt britische Drohnen für Angriffe tief in Russland ein

Laut einem Medienbericht soll das ukrainische Militär begonnen haben, Drohnen aus britischer Produktion für Angriffe tief in Russland einzusetzen. Wie die Times unter Berufung auf Quellen in den ukrainischen Streitkräften schreibt, seien Drohnen zweier britischer Rüstungsunternehmen unter anderem für Schläge gegen russische Erdölraffinerien in Wolgograd und Jaroslawl zum Einsatz gekommen. Das Blatt nennt dabei explizit unbemannte Luftfahrzeuge des Typs Nyan aus Produktion des Unternehmens Callen-Lenz mit Sitz in der englischen Grafschaft Wiltshire.

Ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod fordern zwei weitere Menschenleben

Der Interimsgouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Attacke auf einen zivilen Bus mit Arbeitern eines Unternehmens im Bezirk Rakitnoje. Infolge der Attacke sei eine Frau ihren Verletzungen erlegen. Der Politiker spricht der Familie der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Wie Schuwajew ferner mitteilt, habe eine weitere Frau ein schweres offenes Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Drei weitere Frauen und vier Männer seien durch Splitter verletzt worden. Noch eine Frau habe ein Barotrauma des Ohres erlitten.

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets meldet noch ein Todesopfer. Ein Einwohner der Siedlung Rschewka sei ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Neben dem Auto seien zwei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Kudijewka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Russkije Tischki, Prikolotnoje und Swetlitschnoje im Gebiet Charkow sowie Olschanka, Kijaniza, Pissarewka, Grafskoje, Ulanowo, Korenek und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Selischtsche und Isjum im Gebiet Charkow sowie Majaki, Losowoje und Woltschi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und zwei Geschütze zerstört.

Der Truppenverband Süd habe die Ortschaft Perschomarjewka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Schabelkowka, Kramatorsk, Wyssokoiwanowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 250 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.

Der Truppenverband Mitte setze ebenfalls seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Raiskoje, Dobropolje, Rubeschnoje, Druschkowka, Lenina und Sergejewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 365 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Mehrfachraketenwerfer zerstört worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Mirowka, Timoschewka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Malinowka und Kilomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 330 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malokaterinowka, Grigorowka, Dimitrowo und Juljewka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 17 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und -lager, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen sowie 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden 14 Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, neun Flamingo-Marschflugkörper und 1.478 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 209.977 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.598 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.772 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.166 Geschütze und Mörser verloren.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 70 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 70 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 372 Drohnen eingesetzt, von denen 246 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne seien zwei Einwohner der Siedlung Tscheremoschnoje verletzt worden. Bei der Explosion einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Bessonowka schwere Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei bei einer ukrainischen Attacke auf die Siedlung Malinowka zu Schaden gekommen. In der Stadt Gubkin sei ein Mann verletzt worden, als eine Drohne auf dem Gelände eines Betriebs explodiert sei. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf ein Auto seien in der Siedlung Krasnaja Jaruga zwei Frauen verletzt worden. Außerdem habe am Samstag ein Mann ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 14. August bei der Explosion einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.     

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 39 Einfamilienhäuser, acht Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, eine Garage, zwei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. August bis 8 Uhr MESZ am 16. August 170 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Siedlung Nischni Mordok ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Wischnewo seien ebenfalls ein Wohnhaus und ein Auto zu Schaden gekommen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. August 15 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Gladkowka — 2,
  • Gornostajewka — 3,
  • Molotschnoje — 3,
  • Nowoalexejewka — 3,
  • Nowokijewka — 2,
  • Tschaplinka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Kiews Fähigkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen

Das Ziel der Ukraine besteht heute darin, Russland maximalen Schaden zuzufügen. Im Fokus der militärischen Sonderoperation steht nach Angaben der Führung in Moskau die Gewährleistung der Sicherheit des Landes, sodass die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden können, solange von Kiew aus auch nur die geringste Gefahr für Russland ausgeht.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Boris Dscherelejewski auf unserer Website.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Mindestens fünf Tote

Das südrussische Gebiet Rostow hat auch in der vergangenen Nacht eine massive Drohnen- und Raketenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mitteilt, seien über drei Städten und neun Bezirken der Region mehr als 150 unbemannte Luftfahrzeuge und Raketen zerstört worden. Das Ausmaß der Schäden werde momentan präzisiert, so der Politiker.

Sljussar meldet inzwischen fünf Tote und drückt den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus. Ein weiterer Zivilist sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Der Politiker berichtet zudem über viele Sachschäden. Neben mehreren Wohnhäusern seien auch eine Eisenbahnstation und eine Geflügelfarm zu Schaden gekommen.

Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in Kiew

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über weitere Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Am Morgen seien Rüstungswerke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, eine der landesweit größten Ölraffinerien in der Stadt Krementschuk und ein Hüttenwerk in der Stadt Kriwoi Rog getroffen worden. Bei den Attacken habe das russische Militär Langstreckendrohnen sowie boden- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen verwendet.

Unter den in Kiew getroffenen Zielen nennt die Militärbehörde in Moskau die Fabrik Fire Point, die Bauteile für Flamingo-Marschflugkörper hergestellt haben soll, und das Werk Kiew-111, das Bauteile für verschiedene Drohnensysteme produziert haben soll. Außerdem meldet das russische Verteidigungsministerium einen erfolgreichen Angriff auf einen Trockenfrachter im Hafen der Stadt Odessa, der Militärgüter an Bord gehabt haben soll.           

Zuvor hat der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko über Explosionen in der Stadt berichtet. Auf der Plattform Telegram forderte er die Einwohner der Millionenstadt auf, in ihren Schutzräumen zu bleiben. In zwei Stadtbezirken gebe es Brände. Mindestens eine Person sei verletzt worden.

Die ukrainische Luftwaffe berichtete auf Telegram zudem von Angriffen mit Raketen, Gleitbomben und unbemannten Luftfahrzeugen auf andere Landesteile, darunter auf die Industriestädte Krementschuk und Kriwoi Rog. In Kriwoi Rog sollen nach Angaben der örtlichen Behörden 13 Personen verletzt worden sein. Eine Frau sei ums Leben gekommen, hieß es.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Drei Menschen verletzt

Im Zeitraum vom Samstagabend bis 5.30 Uhr MESZ haben die ukrainischen Streitkräfte eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau unternommen. Wie Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr in dieser Zeit über dem Großraum Moskau 201 unbemannte Luftfahrzeuge unschädlich gemacht. Der Politiker meldet dabei drei Verletzte. Die Menschen seien in der Nähe des Moskauer Autobahnrings (MKAD) zu Schaden gekommen. An den Absturzstellen der abgefangenen unbemannten Luftfahrzeuge seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Details gibt Sobjanin nicht bekannt.

Gouverneur meldet eine der massivsten ukrainischen Drohnenattacken auf Gebiet Moskau

Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, spricht auf Telegram von einer der massivsten ukrainischen Attacken seit der letzten Zeit. Ihm zufolge habe die russische Luftabwehr in der Nacht über zehn Bezirken 187 ukrainische Drohnen abgefangen. Der Politiker meldet Opfer und Schäden.

Im Bezirk Ramenskoje sei ein 83 Jahre alter Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus gestürzt sei. Der Politiker meldet darüber hinaus drei Verletzte nahe der Stadt Podolsk. In der Stadt sei außerdem ein Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein weiterer Mann sei in der Stadt Klimowsk verletzt worden. Bei ihm handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Auch eine Einwohnerin der Siedlung Schelesnodoroschny und ein Einwohner der Gartengenossenschaft Lesnow seien verletzt worden. In der Stadt Domodedowo habe ein Lagerhaus mit Medikamenten Feuer gefangen. In der Stadt Kaschira sei ein Polizeirevier beschädigt worden. Zudem seien in verschiedenen Ortschaften mehrere Wohnhäuser zu Schaden gekommen, teilt Worobjow mit.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 822 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 822 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 42 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 42 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 50 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. August bis 0 Uhr am 16. August (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, 16 zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw, Busse und Autos.

NATO-Kampfjet schießt Drohne über Rumänien ab

Ein ​spanisches F-18-Kampfflugzeug hat im Rahmen einer NATO-Mission eine ​Drohne über Rumänien abgeschossen. Die Drohne habe um 04.44 Uhr Ortszeit den nationalen Luftraum verletzt, teilte das ⁠rumänische Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit. Der Abschuss sei um 05.01 Uhr Ortszeit erfolgt. Die Überreste der Drohne seien auf ein unbewohntes Gebiet zwischen den Ortschaften Băleni und Cudalbi im Kreis Galați gestürzt. ​Es sei bereits die ‌vierte in diesem Jahr ‌abgeschossene Drohne.

Zur Herkunft ​machte das Ministerium allerdings keine Angaben. Die Radare hätten das unbemannte Luftfahrzeug ​geortet, als es aus dem benachbarten Moldawien etwa 24 Kilometer nördlich der Ortschaft Galați in den Luftraum des EU- und NATO-Staates eingedrungen sei.

Im Juli hatten rumänische F-16-Kampfjets erstmals drei mutmaßlich russische Drohnen abgeschossen. In diesem Jahr war zudem eine mutmaßlich russische Drohne in einen Wohnblock in der Stadt Galați nahe der Grenze zur Ukraine gestürzt und hatte zwei ‌Menschen verletzt. Rumänien hat eine 600 Kilometer lange Grenze mit der Ukraine.

15.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages 180 ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 180 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden diese zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über elf Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

FT: Ukraine verschweigt Zahl russischer Raketen – denn sie kann nicht abfangen

Seit einiger Zeit berichtet die Ukraine nicht mehr über die Zahl der von Russland abgefeuerten Raketen. Laut einem Bericht der Zeitung Financial Times (FT) steht die Maßnahme mit einer geringen Abfangfähigkeit in Verbindung. Außerdem ziele diese Taktik darauf ab, die Moral der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.

Die Verbergung der Daten sei nach einer Reihe massiver Angriffe Anfang August, die Kiew nicht abwehren konnte, deutlich geworden. Die Lage habe einen kritischen Mangel an Abfangraketen offengelegt, insbesondere an Patriot-Raketen.

Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle in Melitopol wurde ein Zivilist verletzt, berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki. Ein in der Nähe geparkter Lkw geriet durch den Angriff in Brand.

Im Dorf Wassiljewka im Gebiet Brjansk schlug eine Kamikaze-Drohne in ein Wohnhaus ein. Nach Angaben des kommissarischen Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden zwei Menschen verwundet.

Aufgrund der Angriffe auf das Gebiet Belgorod erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Einer von ihnen befindet sich in kritischem Zustand. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe.

Kiews Truppen greifen zivile Objekte in AKW-Stadt Energodar an

Ukrainische Truppen haben die Einsatzzentrale des Katastrophenschutzes in Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje attackiert. Laut Bürgermeister Maxim Puchow erfolgte der Angriff in der vergangenen Nacht. Es brach ein Brand aus, den die Mitarbeiter der Zentrale umgehend selbstständig löschten.

Außerdem schlug eine FPV-Drohne in einen Pkw ein, das Fahrzeug wurde schwer beschädigt, fügt Puchow hinzu. Es gab keine Verletzten.

Russland bittet USA und Türkei um Klarstellung zu Plänen über Waffenlieferungen an Ukraine

Das russische Außenministerium hat die USA und die Türkei um Aufklärung bezüglich der vom US-Kongress veröffentlichten Informationen gebeten, sagt die Sprecherin des Ressorts Maria Sacharowa.

Es handelt sich um die mögliche Übergabe von US-Waffen und -Munition im Besitz der türkischen Armee an die Ukraine.

Sacharowa zufolge sind die Umstände und Bedingungen einer möglichen Waffenübergabe weiterhin unklar. Es sei zudem unbekannt, wer den Re-Export initiiert habe sowie wie und wann die Waffen in die Ukraine gelangen könnten.

Die Lieferung neuer Waffen an Kiew werde den Ukraine-Konflikt zwar nicht wesentlich beeinflussen, aber die Beziehungen zu Washington und Ankara beschädigen, betont Sacharowa. Das gegenseitige Vertrauen werde durch den Versuch untergraben, sich friedensstiftender Rhetorik zu bedienen und gleichzeitig die Ukraine mit Waffen zu beliefern.

Vor Kurzem hatte das US-Außenministerium den Kongress über die Absicht informiert, die Lieferung von Raketen verschiedener Typen aus türkischen Beständen an die Ukraine zu genehmigen. Das Paket umfasst unter anderem ATACMS-Munition und M270-Mehrfachraketenwerfer.

Russische Armee trifft Depots mit Militärgütern im Hafen von Odessa

Die russischen Streitkräfte haben weitere Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden Depots mit Militärgütern, die für ukrainische Truppen vorgesehen sind, im Hafen von Odessa getroffen.

Gebiet Charkow: Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge zerstört

Russische Truppen haben eine Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge in Werbowka im Gebiet Charkow zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Bei dem Angriff kamen Geran-Kampfdrohnen zum Einsatz.

Selenskijs Raketen-Rechenfehler: Darum halten seine Zahlen der Realität nicht stand

Selenskij hätte gerne zehn Prozent des Bestands an Patriot-Abfangraketen. Das würde es der Ukraine ermöglichen, jede russische ballistische Rakete abzufangen. Doch die Raketenrechnung des ukrainischen Präsidenten kann aufgrund verschiedener Faktoren nicht aufgehen.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgefangen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden sechs Drohnen vom Himmel geholt. Es gab keine Verletzten.

Mehr als 1.700 Drohnen innerhalb einer Woche in Richtung Moskau geflogen

Innerhalb der vergangenen sieben Tage sind insgesamt 1.743 unbemannte Flugzeuge der Ukraine in Richtung Moskau geflogen, erklärt Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt. Der Großteil der Drohnen wurde zum Absturz gebracht, 123 davon im Anflug auf Moskau.

Russische Armee zerstört Gasverteilerstation im Gebiet Tschernigow

Die russischen Streitkräfte haben eine Gasverteilerstation in Radomka im Gebiet Tschernigow getroffen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

Außerdem wurden am Vortag im Gebiet Tschernigow ein Umspannwerk im Dorf Gorodnja sowie ein Lager- und Abschussort für Kampfdrohnen im Dorf Pekurowka getroffen.

Für die Angriffe wurden Geran-Kampfdrohnen eingesetzt.

Kriwoi Rog nach Angriff teilweise ohne Strom

Laut ukrainischen Medienberichten ist Kriwoi Rog unter Beschuss geraten. Die Stadt sei teilweise ohne Strom.

Außerdem werde die Stadt Kropiwnizki angegriffen. Vier Marschflugkörper sollen dort eingeschlagen sein.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram andauernde Drohnenaktivitäten über dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker spricht dabei sowohl von Kampf- als auch von Aufklärungsdrohnen. Viele Drohnen seien zuletzt unter anderem über den Städten Melitopol und Energodar registriert worden. Infolge der Angriffe in den letzten 24 Stunden gebe es sieben Verletzte. In der Stadt Melitopol seien drei Menschen verletzt worden. Ein Mann sei auf der Straße zwischen den Siedlungen Lunatscharskoje und Schewtschenko zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer weiteren Drohnenattacke auf ein Auto seien in der Stadt Dnjeprorudny eine Frau und ihre beiden Kinder im Alter von 14 und zehn Jahren verletzt worden.

Außerdem berichtet Balizki über beschädigte Wohnhäuser in Wassiljewka, Balki und Michailowka. In der Stadt Energodar sei das Dach eines Lebensmittelgeschäfts zu Schaden gekommen. In der Siedlung Nowodanilowka sei ein Gebäude auf dem Gelände einer Farm getroffen worden, so der Politiker.

Der Gouverneur bezeichnet die Situation in der Region als angespannt. Balizki ruft seine Landsleute dazu auf, Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationen zu vertrauen.

Lawrow warnt: "Metastasen des Nationalsozialismus" dringen in Merz-Regierung vor

Nach Ansicht des russischen Außenminister Sergej Lawrow dringen die Metastasen des Nationalsozialismus in der deutschen Gesellschaft unter Bundeskanzler Merz weiter nach oben vor. Dies erklärte der Diplomat in einem Interview mit der russischen Medienanstalt WGTRK. Lawrow äußerte sich auch zu den gefährlichen Entwicklungen in der EU und zur möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen mit den USA.

Wir zeigen die Highlights des Gesprächs. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. August 16 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kairy — 2,
  • Rasdolnoje — 2,
  • Golaja Pristan — 3,
  • Tschulakowka — 2,
  • Ljubimowka — 3,
  • Radensk — 2,
  • Kachowka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Dnjeprjany und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 78 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 78 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 306 Drohnen eingesetzt, von denen 192 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Samostje sei ein Einwohner ums Leben gekommen. Ein Einwohner der Ortschaft Oktjabrski habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Kleintransporter attackiert habe. In der Siedlung Nikolajewka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne vor seinem Haus detoniert sei. Bei der Detonation einer Drohne sei auch ein Einwohner der Kleinstadt Rakitnoje zu Schaden gekommen. Ein weiterer Mann sei verletzt worden, als eine FPV-Drohne in dem Ort Russkaja Berjoska ein Landwirtschaftsfahrzeug angegriffen habe. In der Siedlung Semeiny habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei eine Frau zu Schaden gekommen. Eine andere Einwohnerin von Schebekino habe am Freitagabend ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie bereits am 5. August bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden insgesamt zwei Mehrfamilienhäuser, 32 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, fünf Geschäfte, drei Betriebe, zwei Lagerhäuser, drei Scheunen, vier Garagen, drei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug, ein Bus, drei Lkw, ein Kleintransporter und 40 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Ost

Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat die Kommandozentrale des Truppenverbandes Ost besucht, der an der russischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie die Militärbehörde auf Telegram mitteilte, habe sich der Minister den Bericht des Verbandskommandos über die laufende Situation an der Kontaktlinie und die Handlungen des Gegners angehört.

Nach Angaben des Ost-Befehlshabers Generaloberst Pjotr Bolgarew habe der Truppenverband bei seinem Vormarsch in diesem Sommer inzwischen 19 Ortschaften befreit. Man verbessere kontinuierlich die Luftaufklärung und die Luftabwehr, indem man mehr Radarsysteme und Antidrohnenmittel einsetze. Um die Effizienz der Drohnenbekämpfung zu steigern, habe man ein einheitliches Informationssystem entwickelt.

Beloussow überprüfte zudem, wie die Einheiten ihre Kampfaufgaben erfüllten, und zeichnete anschließend eine Einheit des Truppenverbandes sowie Kämpfer aus, die sich besonders hervorgetan hatten.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in den vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Städte Sumy und Charkow, der Ortschaften Slawgorod, Pissarewka und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy und Balakleja, Karassewka, Maly Burluk, Kudejewka und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 245 Armeeangehörige verloren. Sieben Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podliman und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Donezkoje, Swjatogorsk, Majaki und Stary Karawan in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Orechowatka und Nikolaipole in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos, eine Panzerhaubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte setze seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Staroraiskoje, Krasnopodolje, Nowogrischino, Annowka und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Mehrfachraketenwerfer, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Ost habe die Ortschaft Rybalskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda, Dolinka, Nowossoloschino und Noworosowka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 315 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaft Nowoworonzowka im Gebiet Cherson, der Stadt Cherson und der Ortschaft Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 23 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, 17 Marschflugkörper des Typs Flamingo, vier HIMARS-Raketen und 1.328 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 208.499 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.583 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.771 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.154 Geschütze und Mörser verloren.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 14. August bis 8 Uhr am 15. August (MESZ) 184 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 67-mal evakuierte Ortschaften in Grenznähe unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Stadt Rylsk ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka sei ein ehemaliges Schulgebäude beschädigt worden. In den Dörfern Perwoje Jankowo und Kasatschja Kamenka gebe es zwei beschädigte Einfamilienhäuser. In der Ortschaft Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromleitung beschädigt worden.

Von Rotterdam in die Ukraine: Streit um das Erbe von Jewgeni Konowalez

Die sterblichen Überreste des ukrainischen Nationalisten Jewgeni Konowalez sollen nach ihrer Exhumierung in den Niederlanden in die Ukraine überführt und dort auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt werden. Die russische Botschaft in Den Haag kritisierte den Schritt scharf und warf den Niederlanden vor, die Verherrlichung nationalistischer Kräfte und NS-Kollaborateure in der Ukraine zu ignorieren.

Der Politikwissenschaftler Wladimir Karassjow bezeichnete die geplante Umbettung als einen weiteren PR-Schritt der Regierung Selenskij und als Ausdruck der heutigen ukrainischen Geschichtspolitik.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Moskau drängt auf ausländische Vermittlung bei Gesprächen mit Kiew

Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen zu Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, hat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija erneut Russlands Bereitschaft betont, mit der Ukraine über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Der Konflikt könne friedlich, ohne zusätzliche Zerstörungen und unnötige Verluste gelöst werden, sagte der Diplomat. Zugleich unterstrich er, dass Moskau seine Ziele nicht aufgeben werde. Nach Ansicht Miroschniks sollten zu möglichen russisch-ukrainischen Verhandlungen auch andere Länder hinzugezogen werden.

"Da Beschlüsse nicht in Kiew getroffen werden, ist es kaum sinnvoll, Verhandlungen ohne ausländische Beteiligung zu führen. Die Ukraine kann nicht selbstständig die Erfüllung jener Vereinbarungen garantieren, die potenziell im Rahmen solcher Verhandlungen erzielt werden könnten."

Gebiet Rostow: Sieben Siedlungen nach ukrainischer Attacke ohne Strom

In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram, über drei Bezirken der Region seien ungefähr zehn ukrainische Drohnen und Raketen abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Bezirk Millerowo mehrere Stromleitungen beschädigt worden. In sieben Siedlungen mit etwa 1.000 Einwohnern gebe es nun keinen Strom mehr. Ein Reparaturteam sei inzwischen im Einsatz.

Zwei Verletzte bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

Das Gebiet Moskau ist auch in der vergangenen Nacht Ziel einer Drohnenattacke aus der Ukraine geworden. Gouverneur Andrei Worobjow teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über sechs Bezirken der Region acht unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Schäden. In der Stadt Schatura habe eine Drohne ein Einfamilienhaus getroffen. Eine 55-jährige Frau und ein neun Jahre altes Kind seien verletzt worden. Worobjow bezeichnet den Zustand des Minderjährigen als schwer. Das Kind solle demnächst in eine renommierte Kinderklinik in der Hauptstadt Moskau verlegt werden. Die Frau habe eine Verletzung am Kopf erlitten. Das Dach des Hauses sei beschädigt.

Russland greift weiterhin ukrainische Häfen und Schiffe an

Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Abend des 14. August und in der Nacht zum 15. August Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien die Häfen Juschny, Odessa und Ismail getroffen worden. Unter den getroffenen Zielen nannte das Verteidigungsministerium ein Depot mit Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär, ein Patrouillenboot, das Schiffe mit Militärgütern eskortiert habe, sowie Lagerhäuser für Militärgüter und Kraftstoff. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

Selenskij warnt Ägypten vor Engpässen bei Lebensmitteln

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Freitagabend mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Nahrungsmittelversorgung durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Ukraine sei einer der größten Lebensmittellieferanten für Ägypten und viele andere Länder in Afrika und im Nahen Osten, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Wegen des Krieges seien diese Lieferungen nun ernsthaft bedroht. Man verzeichne bereits einen deutlichen Rückgang, was zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Beide Länder hätten vereinbart, an Lösungen zu arbeiten.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 598 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 598 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 34 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 34 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 40 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. August bis 0 Uhr am 15. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Busse, Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 39 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwölf Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, verletzt. Zu Schaden kamen sechs Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge.

Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine

Die deutsche Botschaft in Kiew warnt Reisende in der Ukraine vor möglichen weiteren russischen Angriffen. Mit Blick auf den ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August könnten insbesondere die Energieversorgung und wichtige Verkehrsknotenpunkte verstärkt angegriffen werden, teilt die Botschaft mit. Besonders bei Zugfahrten sei Vorsicht geboten. Die ukrainische Bahn und ihre Infrastruktur seien weiterhin Ziele russischer Luftangriffe.

Wegen des Krieges gilt für die gesamte Ukraine nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

14.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

In Kiew werden Köpfe rollen: Ukraine hat Selenskijs Luftkrieg verloren

Der ukrainische Machthaber hatte Anfang des Sommers eine 40 Tage dauernde "Luftoffensive" angekündigt, die Moskau zum Frieden zu ukrainischen Bedingungen zwingen werde. Die 40 Tage sind abgelaufen, und erstaunt müssen auch westliche Analysten und Medien feststellen, dass die Realität eine andere ist.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.

Ukraine: Mehr als zehn Menschen in einer Woche in TZK totgeprügelt

In der Ukraine sollen innerhalb einer Woche mehr als zehn Menschen in territorialen Rekrutierungszentren (TZK) zu Tode geprügelt worden sein. Dies teilen russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Im Gebiet Winniza starb der Mobilisierte Nikolai Mischtschenko in einem Krankenhaus. Er hatte zwei Tage in einem TZK verbracht und war dort von "Menschenjägern" brutal zusammengeschlagen worden. Die örtliche Polizei habe als Todesursache einen Unfall angegeben.

Unterdessen meldete auch das ukrainische Staatliche Ermittlungsbüro einen Fall von Gewalt in einem Rekrutierungszentrum. Im Gebiet Iwano-Frankowsk habe ein betrunkener Mitarbeiter einen Untergebenen geschlagen. Der Mann wurde mit mehreren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Brjansk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Raketenangriff auf Wohnhaus steigt auf neun

Im Gebiet Brjansk wurden am Morgen und am Nachmittag mehrfach Raketen- und Drohnenalarme ausgelöst. Später teilte der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit, dass ukrainische Truppen ein Wohnhaus im Sowjetski-Bezirk von Brjansk mit Raketen angegriffen hätten. Dabei brach ein Feuer aus und die Bewohner wurden evakuiert.

Bei dem Angriff kam ein Mensch ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Drei Verletzte mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Am Abend konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Freiwillige helfen den Bewohnern nun bei der Beseitigung der Schäden in den Wohnungen und im Innenhof.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Bei Angriffen der Ukraine auf die Donezker Volksrepublik (DVR) und das Gebiet Belgorod sind weitere Zivilisten getötet oder verletzt worden. In der Stadt Gorlowka in der DVR kam im zentralen Stadtbezirk eine Frau durch einen Angriff der Ukraine ums Leben. Bei einem Drohnenangriff im Stadtzentrum wurden zudem sieben weitere Zivilisten verletzt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit.

In der Stadt Jenakijewo wurden außerdem zwei Mitarbeiter eines Hypermarkts verletzt. In der Nacht war das Einkaufszentrum "Galaktika" bei einem massiven ukrainischen Angriff zerstört worden. Das Feuer erfasste eine Fläche von rund 8.000 Quadratmetern. Die Löscharbeiten wurden durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert.

Auch im Gebiet Belgorod wurden zwei Menschen verletzt. Im Dorf Nikolajewka detonierte eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Auge, am Brustkorb und am Oberschenkel. In der Siedlung Rakitnoje wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer Drohne verletzt. Er erlitt ein Drucktrauma und wird ambulant behandelt.

Experte: Ukrainische Truppen könnten Slawjansk und Kramatorsk im Herbst verlieren

Die ukrainischen Streitkräfte sollten die Städte Slawjansk und Kramatorsk noch vor Herbstbeginn verlassen. Andernfalls drohe ihnen ein "heißer" September mit anschließender Niederlage. Dies erklärte der Militärexperte und ehemalige US-Armeeoffizier Stanislaw Krapiwnek dem Nachrichtenportal mk.ru.

Seiner Einschätzung nach könnte die Stadt Orechow bereits Ende August fallen. Dort sei eine rund 2.000 Mann starke ukrainische Gruppierung eingeschlossen. Auch für die Gruppierung im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk gebe es kaum Rückzugsmöglichkeiten. 

"Das Problem für die Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk besteht auch darin, dass sie nirgendwohin zurückweichen kann. Bis Dnjepropetrowsk gibt es hier ebenfalls nur Steppendörfer und offene Felder. Wohin der Gegner auch fliehen würde – in Richtung Poltawa, Dnjepropetrowsk oder Charkow –, er müsste 30 bis 40 Kilometer über freies Feld zurücklegen. Durchbrechen könnten höchstens Einzelne."

Unterdessen wächst laut Bild in der Ukraine die Sorge über die Lage rund um Kramatorsk und Slawjansk. Der Druck der russischen Streitkräfte nehme dort zu, während sich die Frontlinie den Städten allmählich nähere. Zuvor hatte die Ukraine über ein Vorrücken russischer Truppen im Raum Konstantinowka berichtet.

Rumänien: Drohne nahe der Grenze zur Ukraine abgestürzt

Das rumänische Verteidigungsministerium hat den Absturz einer Drohne in einem Waldgebiet nahe der ukrainischen Grenze gemeldet. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten oder Sachschäden. In einer Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Am Freitag, dem 14. August, erhielt das Verteidigungsministerium über die einheitliche Notrufnummer 112 die Meldung über den Absturz einer Drohne im Raum Luncavița im Kreis Tulcea, fünf Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Die Drohne stürzte in einem Waldgebiet ab und verursachte nach vorläufigen Angaben weder Opfer noch Sachschäden."

Die Drohne sei von den Radarsystemen des Ministeriums nicht erfasst worden, da sie in sehr geringer Höhe geflogen sei. Ein Hubschrauberteam des Ministeriums soll das Absturzgebiet untersuchen. Das rumänische Parlament hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, das den Abschuss von Drohnen erlaubt, die den rumänischen Luftraum verletzen. Die NATO hat zudem die Überwachung des rumänischen Luftraums verstärkt.

Medien: Selenskijs Patriot-Forderungen sorgen für Unmut in Polen

In Warschau sorgt insbesondere Kiews Vorgehen bei den Forderungen nach Patriot-Raketen für Irritation. Zugleich verstehe man, dass Selenskijs Auftreten mit der verzweifelten Lage der Ukraine zusammenhänge, berichtet Wirtualna Polska.

Kiew geht demnach davon aus, dass Polen eine größere Zahl von Patriot-Raketen liefern könnte. In Warschau wird jedoch betont, dass es keine offizielle Anfrage aus der Ukraine gebe. Diskussionen über die Medien und Versuche, moralischen Druck auszuüben, würden als unangemessen empfunden. Das Blatt zitiert einen Vertreter des polnischen Verteidigungsministeriums:

"Selenskij hat die polnischen Patriot-Raketen gezählt und entschieden, dass wir uns eine große Spende leisten können. Uns überrascht, woher er die Gewissheit über die Zahl der PAC-3-MSE-Raketen in unseren Lagern nimmt. Außerdem sollte eine solche Diskussion mit einer offiziellen Anfrage beginnen und nicht mit einem Interview."

Selbst im Falle einer Zustimmung Warschaus gehe es laut Wirtualna Polska lediglich um einige wenige Raketen. Der Bestand der polnischen Armee wird auf rund 200 PAC-3-MSE-Raketen geschätzt. Auch die geplante Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets im Austausch gegen ukrainische Technologien und Drohnen stößt dem Bericht zufolge auf Schwierigkeiten. Die Verhandlungen seien weitgehend abgeschlossen, doch es gebe Zweifel an der Zuverlässigkeit der ukrainischen Partner. Eine Quelle der Zeitung sagte:

"Mit den Ukrainern kann man sich einigen und alles unterschreiben. Die Frage ist, ob sie es auch umsetzen werden."

Die Übergabe der MiG-29 könnte dem Bericht zufolge in den kommenden Wochen erfolgen.

Gebiet Kursk: Mann fährt auf Sprengsatz und wird verletzt

Bei der Feldarbeit ist im Gebiet Kursk ein 41-jähriger Mann auf einen Sprengsatz der ukrainischen Streitkräfte gefahren und dabei verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Der Mann kam mit einem Drucktrauma in die Poliklinik des Zentralen Bezirkskrankenhauses von Rylsk. Laut dem Gouverneur sind die Verletzungen leicht. Für den Mann bestehe keine Gefahr. Er werde ambulant behandelt und ärztlich überwacht.

Gebiet Cherson: Fünf Tote und 31 Verletzte durch ukrainische Angriffe

Innerhalb einer Woche sind im Gebiet Cherson fünf Zivilisten getötet und 31 weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit. Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 14. August. Zudem seien innerhalb einer Woche 144 ukrainische Kampfdrohnen vom Typ Flugzeug abgeschossen und elf explosive Gegenstände unschädlich gemacht worden.

Lawrow zum Ukraine-Konflikt: "Wir werden viel härtere Methoden anwenden, um alles zu zerstören"

Moskau werde als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge härtere Methoden im Konflikt anwenden, so der russische Außenminister. Sergej Lawrow betonte zugleich, dass man sich dabei nicht auf Kiews Niveau herablassen werde. Inzwischen hat Moskau Selenskijs Vorschlag zu einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer zurückgewiesen.

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Mann stirbt zwei Tage nach Mobilisierung in ukrainischem Krankenhaus

Zwei Tage nach seiner Mobilisierung ist ein Einwohner des Dorfes Kletenka im Gebiet Winniza in einem Krankenhaus gestorben. Eine Dorfbewohnerin berichtete, dass auf dem Leichnam Spuren von Gewalt festgestellt worden seien. Die Frau schrieb auf Facebook:

"Am 7. August 2026 wurde Nikolai im Rahmen der Mobilisierung zum territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) gebracht. Am 9. August kam seine Mutter zu ihrem Sohn. Er sagte ihr, dass er geschlagen worden sei. Noch am selben Tag starb Nikolai im Zentralen Bezirkskrankenhaus von Kasatin." 

Laut ihren Angaben wurde die Familie erst zwei Tage später, am 11. August, über den Tod informiert. Als die Angehörigen den Sarg öffneten, sahen sie ein "blaues Gesicht mit Spuren von Verletzungen" sowie einen gebrochenen Arm, der mit unbekanntem Material verbunden war. Die Familie fordert eine objektive und umfassende Untersuchung der Todesumstände.

Das ukrainische Portal Strana.ua berichtete hingegen unter Berufung auf die örtliche Polizei, der Mann sei nach einem Sturz aus dem Fenster einer Kaserne im zweiten Stock ins Krankenhaus eingeliefert worden und an den Folgen des Sturzes gestorben.

Warum stellt Kiew Berichte über abgeschossene russische Raketen ein?

Kiew hat die tägliche Veröffentlichung von Berichten über abgeschossene russische Raketen eingestellt. Offiziell wird diese Entscheidung mit Sicherheitsaspekten begründet, um zu verhindern, dass Russland die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr einschätzen kann.

Laut Vertretern des prorussischen Untergrunds gibt es jedoch einen anderen Grund: Die Ukrainer würden zunehmend Widersprüche zwischen den Angaben der ukrainischen Streitkräfte und der Realität feststellen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Der Untergrund erklärte:

"Während die Luftstreitkräfte meldeten: 'So viele von so vielen abgeschossen', zählten die Menschen in den Gebieten Odessa, Saporoschje und Dnjepropetrowsk die Einschläge selbst – und kamen auf ganz andere Zahlen."

Dies sei der eigentliche Grund für die Änderung der Berichterstattung und nicht die Sicherheit. Zudem fehle der ukrainischen Armee zunehmend Munition für die Patriot-Systeme. Die Verbündeten könnten nicht schnell genug Nachschub liefern. Kiew kann diesen Umstand jedoch nicht offen eingestehen.

Am Vortag erklärte Wladimir Selenskij, die Ukraine verfüge lediglich über ein Zehntel der benötigten Abfangraketen für Patriot-Systeme. Zuvor war es der Ukraine in einer Nacht nicht gelungen, auch nur eine einzige russische Rakete abzuschießen.

Drohnenangriff auf Melitopol: Drei Verletzte an Bushaltestelle

Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt mit, dass bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Melitopol drei Menschen verletzt wurden, die sich zum Zeitpunkt der Explosion an einer Bushaltestelle befanden.

Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie die notwendige Hilfe bekommen.

Miroschnik nennt Juli blutigsten Monat für Kinder

Der Juli war laut einem Bericht des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands, Rodion Miroschnik, der "blutigste" Monat seit Jahresbeginn 2026, was die Zahl der durch ukrainische Angriffe getöteten und verletzten Minderjährigen angeht. In dem Bericht heißt es:

"In diesem Zeitraum kamen 12 Kinder durch die Hand ukrainischer Kämpfer ums Leben, 55 weitere wurden verletzt."

Seit Februar 2022 bis zum 31. Juli 2026 wurden demnach insgesamt 1.600 Minderjährige verletzt oder getötet. Davon starben 276, rund 1.400 trugen Verletzungen davon.

Russlands Streitkräfte greifen ukrainische Hafeninfrastruktur an

Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Schiffe angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

Im Laufe des Tages wurden der Mitteilung zufolge folgende Treffer mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen gelandet:

  • im Hafen Odessa ein Treib- und Schmierstofftank, der für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt war
  • im Hafen Juschny ein Lager mit Waffen, Militärtechnik und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte.

Sewastopol: Drei ukrainische Drohnen abgeschossen

In Sewastopol wehrt das russische Militär aktuell einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Gouverneur Michail Raswoschajew teilt mit, dass drei Drohnen in den Bezirken Gagarinski und Balaklawa bereits abgeschossen worden seien.

In Sewastopol gilt seit 14:26 Uhr Moskauer Zeit Luftalarm.

Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff auf Pkw – Mann schwer verletzt

Im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt und mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach nahe dem Weiler Semeiny im Bezirk Rakitjanski. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Durch die Detonation einer weiteren FPV-Drohne wurden zudem die Fenster eines Privathauses zerstört sowie das Dach und der Zaun beschädigt. Im Dorf Soldatskoje wurde ein Lastwagen durch einen Drohnenangriff beschädigt. Weitere Schäden wurden in mehreren Ortschaften der Bezirke Belgorod und Schebekino sowie im Bezirk Graiworon gemeldet.

Moskau: Belgorod war im Juli Hauptziel ukrainischer Angriffe

Im Juli war das Gebiet Belgorod am häufigsten Ziel ukrainischer Angriffe. Dies geht aus einem Bericht des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, hervor, wie die Nachrichteagentur RIA Nowosti meldet.

Demnach gehörten im Juli Belgorod (30,16 Prozent aller Beschüsse), Kursk (20,57 Prozent), Cherson (16,77 Prozent), Brjansk (10,06 Prozent), die Donezker Volksrepublik (8,7 Prozent) und Saporoschje (2,98 Prozent) zu den Gebieten, deren zivile Objekte am häufigsten angegriffen wurden.

Dem Bericht zufolge beschossen die ukrainischen Streitkräfte im Juli zivile Objekte in 41 russischen Regionen. Dadurch habe sich das Gebiet der Zerstörungen ausgeweitet und die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung erhöht.

Am 11. August teilte der emtierende Gouverneur des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, mit, dass nach einem massiven ukrainischen Angriff rund 1.000 Wohnungen in Belgorod wiederhergestellt werden müssten.

Russische "Geran"-Drohnen treffen ukrainische Lokomotiven

Das Verteidigungsministerium Russlands teilt mit, dass die russischen Streitkräfte mit "Geran"-Drohnen vier Eisenbahnlokomotiven getroffen haben. Diese wurden für den Transport militärischer Güter der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Odessa, Saporoschje und Sumy genutzt.

Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Sacharowa: Moratorium für Angriffe im Schwarzen Meer würde dem Kiewer Regime "Atempause" verschaffen

Moskau betrachtet die jüngsten Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer gegen zivile Schiffe als "Terroranschläge". Dies erklärte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Ziel dieser Aktionen sei es, die zivile Schifffahrt und die Lage in der Schwarzmeerregion zu destabilisieren und "den Konflikt in die Länge zu ziehen."

"Daher sehen wir keine Voraussetzungen für eine Verbesserung der Situation und folglich auch keine Gründe für halbherzige Maßnahmen, die dem Kiewer Regime eine vorübergehende Atempause verschaffen."

Die Diplomatin bezog sich mit ihren Worten auf die jüngste Aussage des türkischen Außenministers Hakan Fidan bezüglich eines möglichen Moratoriums für Kampfhandlungen im Schwarzen Meer. Sie merkte jedoch an, dass Moskau noch keine konkreten Vorschläge aus Ankara erhalten habe.

Sacharowa erinnerte daran, dass eine langfristige Beilegung der Ukraine-Krise nur mit der Beseitigung von deren Ursachen möglich sei. 

"Dies bedeutet vor allem die Beseitigung der Sicherheitsbedrohungen, die durch die Osterweiterung der NATO und die Versuche, Kiew in das nordatlantische Bündnis einzubinden, entstanden sind."

Drohnenangriff auf Energodar: Geschäft, Wohnung und Bank getroffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, Energodar, mit Drohnen angegriffen. Das teilt das Stadtoberhaupt Maxim Puchow mit.

Puchow zufolge griffen die Truppen Kiews in der Nacht mit drei Drohnen einen Lebensmittelladen an. Es kam zu einem Feuer, das noch vor Eintreffen der Rettungskräfte gelöscht werden konnte – das Geschäft wurde jedoch zerstört.

Zudem geriet nach einem weiteren Drohnenangriff eine Wohnung in einem der Wohnhäuser der Stadt in Brand, der rasch gelöscht wurde. Bei einem dritten Angriff traf eine FPV-Drohne ein Gebäude der PSB-Bank, hier kam es zu keinem Brand.

Verletzte gab es laut Puchow bei allen drei Vorfällen nicht.

201 Tote, 24 beschädigte Busse, elf Wildberries-Lager: Miroschnik zieht Bilanz ukrainischer Angriffe im Juli

Der russische Sonderbeauftragte des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, hat einen Bericht über ukrainische Angriffe auf zivile Ziele in Russland im Juli vorgelegt. 

Demnach kamen im Juli wegen ukrainischer Drohnenangriffe allein mindestens 201 Zivilisten ums Leben, 1.441 weitere wurden verletzt. Zudem wurden mindestens 24 zivile Passagierbusse gezielt angegriffen, deutlich mehr als zuvor.

Ebenfalls im Juli wurden laut Miroschnik elf große Lager- und Logistikzentren des Handelsnetzwerks Wildberries gezielt attackiert, wobei Hunderttausende Quadratmeter Lagerfläche, Hunderte Fahrzeuge und Dutzende Gebäude niederbrannten.

Der Sonderbeauftragte erklärte, Kiew sei angesichts ausbleibender Erfolge an der Front zu zynischeren Methoden übergegangen, um durch Druck auf die Zivilbevölkerung Russlands Regierung zur Annahme der ukrainischen Forderungen zu zwingen – ein Ansatz, der völkerrechtlich als kriminell einzustufen sei.

Russische Armee vernichtet dutzende Militärziele binnen einer Woche

Im Laufe dieser Woche haben die russischen Streitkräfte elf wichtige Logistikzentren, Flugplatzinfrastruktur, mehr als 20 Drohnenlager, mehr als zehn Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten sowie Tankstellen und Treibstofflager der ukrainischen Armee angegriffen. Dies teilt eine Quelle in den russischen Militärbehörden mit. Wie es heißt, seien dabei Raketen und Drohnen zum Einsatz gekommen. 

Infolge der Angriffe seien folgende Objekte getroffen worden:

in Kiew und im Gebiet Kiew: das Terminal Nowaja Potschta, das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, das Transport- und Logistikzentrum Browary Raben Ukraine;

im Gebiet Odessa: eine Brücke in der Siedlung Satoka, ein Verteilzentrum, eine Straßenbrücke in der Siedlung Majaki, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Treibstoff- und Schmierstofftanks, ein Steg, eine Montagehalle für Starrflüglerdrohnen, der Bahnhof im Hafen von Ismail;

im Gebiet Dnjepropetrowsk: ein Lager für Quadrocopter, zwei Logistikzentren, der Flugplatz Awiatorskoje, ein Lager für Drohnenkomponenten, ein Zug mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte;

im Gebiet Schytomir: eine Tankstelle, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, ein Drohnenlager;

im Gebiet Nikolajew: eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Backfire-Drohnen, ein Logistikzentrum, zwei Seeschlepper;

im Gebiet Poltawa: ein Drohnenlager;

im Gebiet Sumy: eine Tankstelle, sechs Drohnenlager, drei Montagewerkstätten für Drohnen, vier Umspannwerke, ein Treibstoff- und Schmierstofflager, zwei Tankstellen für Diesellokomotiven;

im Gebiet Charkow: sieben Drohnenlager, eine Werkstatt für die Montage von Darts-Drohnen, zwei Logistikzentren;

im Gebiet Tschernigow: das Logistikzentrum Ukrtransbud, eine Werkstatt für die Montage und Lagerung von Langstreckendrohnen, drei Lager für Drohnen und deren Komponenten, eine Tankstelle, eine Gasverteilerstation;

im von Kiew kontrollierten Teil der DVR: ein Logistikzentrum, ein Lager für Aufklärungs- und Angriffsdrohnen, ein Lager für Kampfteile für Drohnen, vier Drohnenproduktionswerkstätten;

im von Kiew kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje: das Hüttenkombinat Saporoschstal, das Logistikzentrum Epizentr.

Lawrow: Nicht Russland hat Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer begonnen

Die Türkei betont die Notwendigkeit einer Vereinbarung über die Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer, doch es war nicht Russland, das die Angriffe begonnen hat. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

"Nun sprechen unsere türkischen Kollegen wieder davon, dass man irgendwie übereinkommen müsse, damit die Schifffahrt nicht mehr Ziel von Angriffen wird. Aber wir haben damit nicht angefangen."

Weiter betonte der russische Chefdiplomat:

"Wenn eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein türkisches Trockenfrachtschiff, einen Tanker oder ein ziviles Schiff angreift, wenn dieselben Drohnen wiederholt die Infrastruktur des Kaspischen Pipeline-Konsortiums attackieren und dabei direkt Schiffe treffen, die mit den US-Unternehmen Chevron und ExxonMobil in Verbindung stehen, erklären weder die Türkei noch die USA öffentlich, dass diese Handlungen der ukrainischen Terroristen inakzeptabel sind."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine in der Zeit vom 8. bis 14. August. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Die russischen Streitkräfte führten in diesem Zeitraum 14 Gruppenangriffe mit Präzisionswaffen und Kampfdrohnen durch. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen und deren Bauteile, außerdem zeitweilige Stellungen ukrainischer Einheiten und ausländischer Söldner. Zudem wurden Hafeninfrastruktur-Objekte zum Entladen und Lagern militärischer Fracht und Treibstoffe angegriffen.

Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden in der vergangenen Woche mehr als 9.585 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 628 Fahrzeuge
  • 89 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 45 Geschütze der Feldartillerie
  • 44 Stationen für elektronische Kampfführung
  • vier Panzer
  • eine Startanlage des Mehrfachraketenwerfersystems RAK-SA-12
  • ein Gefechtsfahrzeug des Mehrfachraketenwerfersystems "Grad"

Außerdem fing die russische Luftabwehr 64 Lenkbomben, 16 HIMARS- und Vampire-Geschosse, acht "Flamingo"-Marschflugkörper, fünf "Neptun"-Lenkraketen sowie 7078 Starrflüglerdrohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine. Insgesamt wurden in der vergangenen Woche 15 im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe getroffen, darunter: ein Tanker, sieben Frachtschiffe, zwei Schlepper sowie fünf Patrouillenboote der ukrainischen Marine.

Russlands Streitkräfte zerstören von ukrainischen Truppen genutzte Tankstelle im Gebiet Tschernigow

Die russischen Streitkräfte haben eine Tankstelle in der Ortschaft Repky im Gebiet Tschernigow getroffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Der Angriff wurde demnach mit einer Drohne großer Reichweite durchgeführt. 

Die russische Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Drohnenangriffe auf Gebiet Saporoschje – eine Tote und fünf Verletzte 

In den vergangenen 24 Stunden wurde über dem Gebiet Saporoschje mehrere ukrainische Drohnen gesichtet, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mitteilte. Die Anzahl der Drohnen präzisierte der Politiker nicht.

Infolge einer Drohnenattacke auf ein Privathaus sei eine Zivilistin ums Leben gekommen. Bei weiteren Angriffen erlitten fünf Zivilisten Verletzungen, so Balizki.

Insgesamt kamen ein Wohnhaus, ein Lebensmittelgeschäft, ein Lkw, vier Pkw und ein Kleinbus zu Schaden.

Frontabschnitt Krasny Liman: Ukrainische Stellungen und Munitionslager zerstört

Besatzungen der schweren Selbstfahrlafetten "Pion" des Truppenverbands West haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zeitweilige Stellungen sowie Ansammlungen ukrainischer Soldaten am Frontabschnitt Krasny Liman getroffen. Dabei wurde auch ein in einem Waldstreifen eingerichtetes Munitionslager zerstört.

Die Geschütze feuerten demnach präzise auf eine Entfernung von bis zu 30 km. 

Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Ortschaften 

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe dieser Woche insgesamt acht Ortschaften befreit:

  • Wodjanoje, Iwanowka und Schtscherbakowka im Gebiet Charkow,
  • Torezkoje, Petrowka, Nowonikolajewka und Wassjutinskoje in der Volksrepublik Donezk,
  • Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje.

USA bilden weiterhin ukrainische Piloten an F-16-Kampfjets aus

Die USA bilden weiterhin ukrainisches Militärpersonal aus, unter anderem im Rahmen des F-16-Pilotentrainings. Dies geht aus einem Bericht der Generalinspekteure des Pentagons, des US-Außenministeriums und der US-Behörde für internationale Entwicklung (USAID) hervor, der sich auf den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2026 bezieht.

Darüber hinaus seien ukrainische Soldaten im Umgang mit verschiedenen Waffentypen und Militärtechnik, darunter Bradley-Panzerfahrzeuge, Stryker-Schützenpanzer und HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, sowie in deren Wartung ausgebildet worden.

Im genannten Berichtszeitraum hätten 575 ukrainische Soldaten eine US-Ausbildung "an verschiedenen Standorten in Deutschland, im Kosovo, in Polen, Rumänien, Spanien, der Ukraine und den Vereinigten Staaten" abgeschlossen, heißt es in dem Dokument.

Gouverneur: Verletzte und Schäden nach Drohnenangriffen auf Sewastopol

In der vergangenen Nacht hat die Flugabwehr 17 ukrainische Drohnen über der Stadt Sewastopol in der Teilrepublik Krim abgeschossen. Michail Raswoschajew, der Gouverneur der Stadt, vermeldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Einer der Verletzten sei in ein Krankenhaus gebracht worden.

Eine abgestürzte Drohne explodierte in der Nähe eines Mehrfamilienhauses, so Raswoschajew weiter. Die Fassade, mehrere Wohnungen und in der Nähe geparkte Autos seien dabei schwer beschädigt worden.

Insgesamt kamen vier Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser und neun Autos zu Schaden.

Raketenangriff auf Wohnhaus in Brjansk – ein Toter, sechs Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Brjansk mit Raketen angegriffen. Laut Jegor Kowaltschuk, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Brjansk, sei dabei eine Person getötet und sechs weitere verletzt worden. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Gouverneur fügte hinzu, dass ein Feuer im Wohnhaus ausgebrochen sei. Alle Bewohner seien evakuiert worden.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und zehn Verletzte

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe ein Mann ums Leben, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Vier der Verletzten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, so Schuwajew.

Der Gouverneur präzisierte, dass insgesamt zwölf Bezirke angegriffen worden seien. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region dreimal mit Artillerie beschossen. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. 

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 135 ukrainische Drohnen abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

Unbekannte Drohne über Lettland abgeschossen

Eine unbekannte Drohne, die am Morgen in den lettischen Luftraum eingedrungen war, wurde abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium des Landes auf X mit.

"Kampfflugzeuge der NATO-Luftraumüberwachung im Baltikum haben erfolgreich ein ausländisches unbemanntes Fluggerät abgeschossen."

Laut der Behörde sei die Drohne "infolge russischer elektromagnetischer Kriegsführung in Lettland eingedrungen."

Aufgrund des Vorfalls war in mehreren Regionen des Landes Luftalarm ausgelöst worden.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden 200 Drohnen abgeschossen

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden 92-mal Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk verübt, dabei wurden in der Region 200 Drohnen abgeschossen. Das teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. 15-mal griffen Drohnen das Territorium demnach mit Sprengsätzen an.

Der Gouverneur fügt hinzu, dass in dem Dorf Reuttschanski (Bezirk Medwenka) ein 47-Jähriger Verletzungen davontrug, Fenster eines Hauses sowie zwei Autos wurden beschädigt. In Rylsk kam ein Auto zu Schaden, im Dorf Selekzionny ein Mähdrescher.

Darüber hinaus wurde im Bezirk Oktjabrski eine Energieanlage getroffen – rund 9.000 Menschen waren zeitweise ohne Strom, die Versorgung wurde inzwischen aber wiederhergestellt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 553 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Nowgorod, Kursk, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Pskow, Orjol, Tula, Lipezk, Kostroma, Rjasan, Rostow, Leningrad, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte getroffen

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe mithilfe von Kampfdrohnen auf ukrainische Hafenanlagen und Schiffe der ukrainischen Streitkräfte fort. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

Am Donnerstagabend seien zwei Schleppschiffe im Schwarzen Meer südwestlich von Nikolajew attackiert worden. Wie es heißt, hätten diese Schiffe Trockenfrachter mit westlichen Waffen für die ukrainische Armee zu ukrainischen Häfen begleitet.

In der Nacht zum Freitag sei der Bahnhof des Hafens von Ismail getroffen worden, berichtet die russische Militärbehörde weiter. Der Bahnhof sei zum Laden, Lagern und zum Transport von militärischen Gütern sowie Treibstoff für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.

Experte: Es gibt Verteidigungslücken der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Charkow und Sumy

Aufgrund des Drucks der russischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow entstehen in den ukrainischen Verteidigungslinien mehrere Lücken, erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der TASS.

"Die aktiven Aktionen in den Gebieten Sumy und Charkow zerstreuen die Kräfte und Mittel der ukrainischen Kämpfer. Gerade in diesen Gebieten herrscht derzeit ein Mangel an ukrainischen Kämpfern, die Verteidigungslinien sind geschwächt und es gibt Lücken in ihren Verteidigungsformationen."

Marotschko geht davon aus, dass der frühere Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, auf Befehl von Wladimir Selenskij sich auf die Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje konzentrierte, wohin er den Großteil der ukrainischen Armee entsandte. Deswegen verfüge Kiew nicht über genügend Truppen, um die Lage an anderen Frontabschnitten zu stabilisieren.

13.08.2026 22:15 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

Im Verlaufe des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 193 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Tula, Moskau, Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele

Sechs Zivilisten haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) Verletzungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär einen Regionalzug am Bahnhof Kuteinikowo angegriffen hatte. Wie das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mitteilt, wurden der Zugführer und Zugbegleiter, der Bahnhofsvorsteher und eine weitere Mitarbeiterin des Bahnhofs sowie zwei Fahrgäste – ein Mann und eine junge Frau – verwundet.

Puschilin gibt weiter an, dass im Verlauf des heutigen Donnerstags insgesamt 17 Bewohner der DVR durch ukrainische Angriffe verwundet wurden. Unter anderem erlitten vier Mediziner bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Jassinowataja Verwundungen. Weitere Verwundete forderten ukrainische Angriffe in den Kreisen Charzyssk und Jenakijewo sowie in Mariupol, Donezk und Gorlowka.

Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr

Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.

Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.

Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.

Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen

Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:

"Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."

Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.

Sacharowa: Ziele der Sonderoperation bleiben relevant

Russlands Ziele zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine bleiben aktuell, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

In einem Kommentar, den Sacharowa auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht, listet sie die jüngsten Angriffe Kiews gegen Russlands Zivilbevölkerung sowie Fälle der Rehabilitierung von Nazismus und Repressionen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche auf. Die Diplomatin betont:

"Alle gelisteten Fakten bestätigen die Aktualität der Aufgaben zur Entnazifierung und Entmilitarisierung der Ukraine und zur Beseitigung von Bedrohungen, die vom ukrainischen Territorium ausgehen."

Russland greift ukrainische Häfen an – Patrouillenboot und Infrastruktur getroffen 

Russische Truppen haben am Donnerstag ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein Patrouillenboot getroffen. Zudem attackierte Russland Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ausrüstung im Hafen von Odessa, die zur Ausladung von Militärgütern diente. Bei den beiden Angriffen kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.

DVR: 748 Hektar Saatfläche durch Angriffe der ukrainischen Armee zerstört

Durch Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte 748 Hektar Saatfläche zerstört, teilt Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit. Er schreibt dazu:

"Unsere Landwirte gehen trotz der anhaltenden Versuche des Gegners, die Ernte zu stören, jeden Tag aufs Feld. Durch die Angriffe ukrainischer Drohnen wurden bereits 26 Fahrzeuge und Maschinen beschädigt, Saatflächen von über 748 Hektar zerstört."

Puschilin ergänzt, die Behörden unterstützten die Landwirte mit Treibstoff sowie beim Absatz ihrer Produkte, und dankt ihnen für Mut, Ausdauer und ihre Arbeit.

Türke bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tatarstan verletzt

Bei dem ukrainischen Drohnenangriff am 10. August auf Nischnekamsk in der Teilrepublik Tatarstan ist unter anderem ein türkischer Staatsbürger verletzt worden. Heute besucht die Delegation der türkischen Botschaft das Krankenhaus, in dem der Mann behandelt wird. Laut Ärzten ist der Patient gut gelaunt, sein Zustand werde als zufriedenstellend bewertet, es sei jedoch zu früh, über eine Entlassung zu sprechen.

Am Morgen des 10. August hatten ukrainische Truppen Tatarstan angegriffen. Insgesamt 13 Menschen kamen ums Leben, 78 Zivilisten erhielten medizinische Hilfe.

Militärexperte: Ukrainische Soldaten geben Stellungen wegen der Gleichgültigkeit des Kommandos eigenständig auf

Ukrainische Soldaten verlassen an der Frontlinie eigenmächtig ihre Stellungen, ohne Befehle oder Nachschub der Führung abzuwarten. Das erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow. Als Beispiele nennt er die Richtungen Konstantinowka und Saporoschje. Kisseljow sagt:

"Das zeigt, dass die Führung die Kontrolle verloren hat oder die Befehle die Soldaten nicht erreichen, ebenso wenig wie der Nachschub."

Kisseljow betont zudem, der ukrainischen Führung seien ihre Untergebenen gleichgültig: Die Kommandeure hielten sich meist an europäischen Kurorten auf und lebten von westlichen Geldern für die Ukraine, während nicht ihre eigenen Kinder in den Schützengräben stürben.

Belgorod: Fünf Menschen bei Drohnenangriff der ukrainischen Armee verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei fünf Zivilisten verletzt wurden. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:

"In der Ortschaft Krasnaja Jaruga erlitten drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Bei dem Angriff einer zweiten Drohne auf ein Auto wurden zwei Personen verletzt: Der Mann erlitt eine Splitterverletzung im Gesäßbereich, die Frau eine Splitterverletzung an der Schulter."

Zudem wurden bei weiteren Drohnenangriffen in dem Gebiet Sachschäden gemeldet: Unter anderem seien ein Lkw sowie mehrere Wohnhäuser und Nebengebäude in den Ortschaften Oktjabrski, Otradnoje, Gruskoje und Berjosowka beschädigt worden.

Russland weiß nichts über Selenskijs Vorschläge für Friedensprozess

Russland ist nicht bekannt, ob der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts vorgelegt hat. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende Außenminister Russlands. Seinen Angaben zufolge habe die US-Seite Moskau keine entsprechenden Vorschläge übermittelt.

In einem Interview mit dem Sender CNN hatte Selenskij erklärt, dass er den USA neue Ideen für einen Friedensprozess unterbreitet habe.

Russland und Ukraine tauschen Zivilisten in Weißrussland aus

Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA teilt mit, dass Russland und die Ukraine in Weißrussland einen Austausch von Zivilisten durchgeführt haben. Acht Personen reisten nach Russland, sieben in die Ukraine.

Der humanitäre Austausch fand am Grenzübergang Nowaja Guta an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt.

Sewastopol: Vier ukrainische Drohnen abgeschossen

Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, teilt mit, dass Russlands Militär in Sewastopol aktuell einen Angriff ukrainischer Drohnen abwehrt. 

"Unsere Soldaten arbeiten mit verschiedenen Mitteln, darunter auch Handfeuerwaffen, an der Vernichtung feindlicher Drohnen. Vier Drohnen wurden im Gebiet Sewernaja Storona und im Bezirk Balaklawa abgeschossen."

Seit 14:02 Uhr Moskauer Zeit gilt in Sewastopol Luftalarm.

Krim: Mann wegen Spionage für ukrainische Geheimdienste festgenommen

Der FSB hat mitgeteilt, dass ein Einwohner der Krim festgenommen wurde, der dem ukrainischen Sicherheitsdienst Informationen über Militäreinheiten auf der Halbinsel weitergegeben hatte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Truppen zerstören zwei Drohnen-Kommandopunkte der ukrainischen Armee in DVR

Bediener unbemannter Systeme und Artilleristen des Truppenverbands Süd haben nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zwei Kommandopunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Alexejewo-Druschkowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.

Weiterhin ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte

Eine ukrainische FPV-Drohne ist in ein Wohnhaus im Gebiet Belgorod eingeschlagen. Laut dem regionalen Krisenstab wurde dabei ein Mann getroffen. Er erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Außerdem attackierte eine Drohne die Stadt Graiworon, wobei eine Radfahrerin schwer verletzt wurde. Sie werde aktuell im örtlichen Krankenhaus behandelt, heißt es.

Krim: Russischer Soldat bei Bombenanschlag ums Leben gekommen

Ein Soldat der russischen Streitkräfte ist bei der Zündung eines Sprengkörpers in Sewastopol ums Leben gekommen. Dies teilt die Abteilung des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) in der Teilrepublik Krim mit. Der Mann habe bei dem Vorfall tödliche Verletzungen erlitten, hieß es.

Die mutmaßliche Täterin sei umgehend festgenommen worden. Die Frau, Jahrgang 1994, soll den Bombenanschlag auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste begangen haben.

LVR: Elf Zivilisten an einem Tag bei ukrainischen Angriffen verletzt

In den vergangenen 24 Stunden haben elf Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) Verletzungen erlitten. Das berichtet der Chef der Region, Leonid Passetschnik. Nach seinen Angaben attackierten Kiews Truppen zivile Einrichtungen und Infrastruktur sowie zivile Fahrzeuge. Etwa 80 Flugziele seien abgeschossen worden, heißt es weiter.

Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod verletzt

Ukrainische Truppen haben ein Auto in der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod mit einer Drohne angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab erlitten zwei Männer Verletzungen. Sie wurden mit Splitterwunden in das städtische Krankenhaus eingeliefert.

Wer zahlt am Ende den 90-Milliarden-Kredit an die Ukraine? – Die EU-Kommission weiß es nicht

Ein deutscher Europaabgeordneter hat bei der EU-Kommission nachgefragt, wie die 90 Milliarden Euro für Kiew unter den Mitgliedstaaten verteilt werden. Die Antwort überrascht.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages 1.410 Soldaten während Kampfhandlungen verloren. Das geht aus dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau hervor. Russlands Truppen setzten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 89 Kraftfahrzeuge,
  • ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
  • sieben Artilleriegeschütze,
  • sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren zerstörten sie Logistikzentren, Montagehallen und Speicher für Kampfdrohnen und deren Komponente, und trafen ukrainische Soldaten sowie ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr fing fünf Flugbomben, drei HIMARS-Raketen und 1.150 unbemannte Flugzeuge ab.

Russische Armee befreit Petrowka in DVR

Die russische Armee hat Petrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbands Mitte ermöglicht.

Kiew unterbreitet Washington neue Ideen für Friedensplan

Die Ukraine hat den USA neue Vorschläge für einen Friedensprozess mitgeteilt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij gegenüber dem Sender CNN. Einzelheiten wollte das Staatsoberhaupt nicht verraten, betonte aber:

"Wir brauchen mehr Teilnahme der US-Seite an dem Friedensplan. Ich bin dem Team von Präsident Trump dafür dankbar, dass sie weitermachen wollen."

Den Teil des Donbass, der noch unter ukrainischer Kontrolle sei, werde Kiew nicht abtreten, hob Selenskij hervor.

Moskau veröffentlicht neue Liste ukrainischer Soldaten für Gefangenenaustausch

Moskau hat eine Liste ukrainischer Kriegsgefangenen für einen Austausch zusammengestellt. Wie Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, in den sozialen Medien berichtet, enthält die Liste 273 Namen. Die meisten Soldaten befänden sich bereits seit dem Jahr 2022 auf russischem Territorium. Russland sei bereit, sie jederzeit an die Ukraine zu übergeben.

Am Vortag hatte Lantratowa eine kürzere Liste von 224 Namen veröffentlicht.

Im vergangenen Monat habe Moskau drei verschiedene Listen vorgelegt – sowohl mit ukrainischen Soldaten als auch Zivilisten, die in Russland zu Gefängnisstrafen verurteilt worden seien, führt Lantratowa aus. Jedes Mal habe Kiew die Initiativen jedoch abgelehnt.

Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

Russland und die Ukraine haben einen Austausch gefallener Soldaten durchgeführt. Wie Schamsail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Journalisten berichtete, übergab die russische Seite 261 sterbliche Überreste. Die Ukraine übergab ihrerseits 24 russische Gefallene.

FSB nimmt einen Einwohner der Krim fest – Verdacht auf Arbeit für Geheimdienste in Kiew

Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB) haben auf der Krim einen Mann wegen des Verdachts auf Zusammenarbeit mit Kiew festgenommen.

Laut einer Presseerklärung soll der 55-jährige Einwohner des Kreises Bachtschissarai Informationen über militärische Standorte und Ausrüstung sowie über die Stationierung von Flugabwehrmitteln gesammelt und an die Geheimdienste in Kiew weitergegeben haben. Auf deren Anweisung habe er zudem Terrorangriffe auf Eisenbahnstrecken vorbereitet und das Auto eines Soldaten aus Sewastopol beobachtet.

Während des Verhörs habe der Festgenommene zugegeben, Angaben über Flugzeuge und Flugabwehrmittel auf dem Flughafen Belbek bei Sewastopol zu sammeln. Außerdem habe er die Garnison in Bachtschissarai erkundet.

Die Ermittler leiteten ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Landesverrat ein.

Angriff auf Baschkortostan: Verletzte und Brand in Logistikzentrum

Die Flugabwehr hat 21 ukrainische Drohnen über der Teilrepublik Baschkortostan vom Himmel geholt. Laut dem Chef der Region, Radi Chabirow, wurden zwei Zivilisten verletzt, sie erhielten medizinische Hilfe.

Ukrainische Truppen hätten das Industriegebiet der Stadt Salawat ins Visier genommen, betont Chabirow. Zudem wurde ein Logistikzentrum im Kreis Tschischmy angegriffen. Dort brach ein Brand aus. Bei der Brandbekämpfung kam ein Ka-32-Hubschrauber zum Einsatz.

Am Donnerstagmorgen berichtete auch der Onlinehändler Wildberries von einem Brand an einem Objekt in Baschkortostan. Die Anlage wurde demnach rechtzeitig evakuiert.

Selenskij bittet um 5 Prozent der US-Patriot-Vorräte, um den Winter zu überleben

Die Ukraine würde mit einem Kleinteil der US-Vorräte an Patriot-Raketen auskommen, so Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview für den Sender CNN.

Seiner Ansicht nach könnte die Ukraine mit nur 5 Prozent der US-Vorräte den Winter überleben, mit 10 Prozent werde das Land "alle ballistischen Raketen der russischen Armee zerstören." Derzeit stehe der Ukraine ein Prozent der Patriot-Vorräte zur Verfügung. Die Zahl der Abfangraketen sei um das 2,5-Fache im Vergleich zum Jahr 2025 gesunken, betont der ukrainische Machthaber.

Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte an einem Tag

In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 134 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Insgesamt drei Zivilisten seien verletzt worden, einer von ihnen liege im Krankenhaus.

Außerdem sei ein Zivilist verstorben, der bei einem Drohnenangriff  auf Belgorod am 24. Juli schwer verletzt wurde, betont Schuwajew.

Russland greift Kommandostelle der ukrainischen Marine im Gebiet Odessa an

Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht weitere Angriffe mit Kampfdrohnen gegen Häfen und militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde im Hafen von Reni im Gebiet Odessa eine Kommandostelle der ukrainischen Marine getroffen.

Zudem griff Russland den Stationierungsort einer ukrainischen Einheit im Hafen von Ismail an. Aber auch Objekte der Hafeninfrastruktur zur Ausladung und Lagerung von Militärgütern wurden ins Visier genommen.

US-Senat fordert von der Regierung eine Klarstellung bezüglich der Sanktionen gegen Russland

Elizabeth Warren und Chris Coons, Mitglieder des US-Senats von der Demokratischen Partei, fordern von der Regierung eine Erklärung hinsichtlich des Ausbleibens neuer Sanktionen gegen Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In einem Schreiben an Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent erklären Warren und Coons, dass 17 Monate lang keine regulären gezielten Sanktionen gegen Russland verhängt worden seien. Die Regierung werde aufgefordert, bis zum 28. August diesbezüglich eine Erklärung abzugeben.

Teilrepublik Baschkortostan: Brand in Industriegebiet nach ukrainischem Drohnenangriff

Russische Truppen haben einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Teilrepublik Baschkortostan abgewehrt. Dies teilt der Chef der Region, Radi Chabirow, mit. Nach seinen Angaben stürzten die Fragmente einer Drohne auf das Industriegebiet der Stadt Salawat. Ein Brand brach aus, alle zuständigen Dienste sind aktuell vor Ort im Einsatz.

Flugabwehr zerstört mehr als 360 Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 362 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über 18 Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

12.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Nach Anruf von Vance: Kiew stellt Angriffe auf Öltanker im Schwarzen Meer ein

Die Ukraine habe nach einer Aufforderung des US-Vizepräsidenten JD Vance die Drohnenangriffe auf Öltanker eingestellt, die den wichtigen Schwarzmeerhafen in der russischen Stadt Noworossijsk anlaufen. Dies teilte das Journalisten-Team der Financial Times unter Berufung auf Beamte in Kiew mit. 

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Ukraine veröffentlicht keine Angaben mehr zu abgefangenen russischen Raketen

In ihren täglichen Lageberichten werden die ukrainischen Luftstreitkräfte künftig keine Angaben mehr zur Zahl abgefangener und nicht abgefangener russischer Raketen veröffentlichen. Dies bestätigte ihr Sprecher Juri Ignat auf Facebook:

"Die militärische Führung hat beschlossen, gewisse Änderungen (Einschränkungen) an den morgendlichen Lageberichten über feindliche 'ballistische Flugkörper' bei massierten Angriffen vorzunehmen – hinsichtlich der Zahl der gestarteten, abgeschossenen, abgewehrten oder nicht ans Ziel gelangten Raketen."

Die Luftstreitkräfte würden den Medien künftig nur noch zusammengefasste Angaben zur Verfügung stellen. "So hat der Feind beispielsweise im Juli 2026 mehr als 450 Raketen verschiedener Typen eingesetzt, darunter fast 200 ballistische Raketen", erklärte Ignat.

Zuvor hatte Selenskij eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Luftabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen können.

147 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte am Mittwoch, dem 12. August, innerhalb von zwölf Stunden 147 ukrainische Drohnen über russischem Staatsgebiet abgefangen und zerstört. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Wladimir, Belgorod, Lipezk, Kursk und Tula sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

DVR: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:

"Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen bewaffneten Formationen wurde im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Zivilist verletzt."

Später teilte Prichodko mit, dass ein weiterer Zivilist verletzt worden sei. Dieser habe seine Verletzungen bei der Detonation eines von ukrainischen Einheiten stammenden Sprengkörpers erlitten.

Medien: US-Werk produziert keine brauchbaren Granaten für die Ukraine

Der Plan des US-Verteidigungsministeriums, die Ukraine rasch mit 155-mm-Munition zu versorgen, ist laut dem US-Medium ProPublica gescheitert. Das neue Werk des Rüstungskonzerns General Dynamics habe seit seiner Eröffnung im Frühjahr 2024 keine einzige einsatzfähige Granate produziert. ProPublica schreibt unter Berufung auf eigene Recherchen:

"Trotz des Erhalts von 533 Millionen Dollar hat General Dynamics in seinem neuen Werk keine einzige brauchbare Granate hergestellt – und wurde dafür öffentlich nicht zur Verantwortung gezogen."

Für das Projekt beauftragte das Unternehmen die türkische Firma Repkon und setzte auf nicht erprobte Anlagen für das Verfahren der "Rotationsschmiedung". Diese seien ursprünglich für ältere Granatentypen und eine andere Stahlsorte ausgelegt gewesen.

In der Folge kam es laut ehemaligen Mitarbeitern immer wieder zu technischen Problemen. Hydraulikroboter gerieten in Brand, Roboterarme ließen Werkstücke fallen und Pressen mussten mit Vorschlaghämmern repariert werden, berichtet das Medium.

Nach Angaben des Generalinspekteurs des Pentagons verpasste General Dynamics bis August 2025 acht Fristen. Die Arbeiten im Werk wurden teilweise eingestellt. Bis Juli 2026 hatte das Unternehmen keine fertige Granate geliefert. Trotz der Verzögerungen verhängte das Pentagon keine Strafe gegen den Auftragnehmer und vergab weitere Aufträge an den Konzern.

Donezk: Zwei Frauen bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Donezk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemsin mit. Er schrieb auf Telegram:

"Nach den eingegangenen Informationen wurden im Woroschilowski-Bezirk infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs zwei Frauen, Jahrgang 1967 und 1984, verletzt."

Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Medwedew: Gegner greifen Marktplätze an, weil sie gegen die russische Bevölkerung kämpfen

Der Gegner greift Marktplätze an, weil er gegen die gewöhnlichen russischen Bürger kämpft. Dies erklärte Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des russischen Sicherheitsrates und Vorsitzender der Partei "Einiges Russland", bei einer Sitzung des Expertenrates der Partei:

"Unser Gegner kämpft derzeit gegen die Bürger Russlands. Nicht gegen die Führung Russlands, nicht gegen die Armee, sondern gegen die Bürger – auch das muss man verstehen: gegen ganz normale Bürger. Deshalb sind Marktplätze zu Zielen von Angriffen geworden." 

Ukraine könnte Mobilisierungsalter auf 21 Jahre senken

Der Mobilisierungsbeginn in der Ukraine könnte von derzeit 25 auf 21 Jahre gesenkt werden, falls Russland eine neue Mobilisierungswelle startet. Dies erklärte der ukrainische Soldat Sergei Gnesdilow von der 56. Brigade in einem Interview mit RBK-Ukraine.

Eine Senkung des Alters sei möglich, wenn Russland weitere 500.000 Menschen für den Einsatz an der Front einberufe, so Gnesdilow. Zudem schloss er eine künftige Mobilisierung von Frauen in der Ukraine nicht aus.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuvor behauptet, Russland bereite "neue Entscheidungen zur Mobilisierung" vor. Belege dafür nannte er nicht. In Russland wurde eine neue Mobilisierungswelle hingegen mehrfach dementiert.

Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenexplosion verletzt

Bei der Detonation einer Drohne in der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und Splitterverletzungen am Kopf. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht und nach medizinischer Versorgung zur ambulanten Weiterbehandlung entlassen.

Abgeordnete: Ukraine verschweigt Raketenstatistik wegen "katastrophaler Lage" der Luftabwehr

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Veröffentlichung von Angaben zu abgefangenen russischen Raketen eingestellt, da sich die Lage der ukrainischen Luftabwehr als "katastrophal" erweist. Dies teilte die Abgeordnete Anna Skorochod in ihrem Telegram-Kanal mit:

"Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben das Format ihrer öffentlichen Berichte über russische Angriffe geändert. Dies hängt mit dem Mangel an Luftabwehrsystemen zusammen, die ballistische Raketen wirksam bekämpfen können."

Laut Skorochod habe die ukrainische Führung beschlossen, die Bevölkerung nicht mehr zu informieren, anstatt die Probleme zu lösen. Zuvor hatte die ukrainische Historikerin Marta Gawrischko Präsident Wladimir Selenskij wegen des Zurückhaltens der Angaben zur Zahl abgefangener russischer Raketen kritisiert. Sie behauptete, die ukrainische Luftabwehr könne offenbar keine der von Russland abgefeuerten Raketen abfangen.

Bulgariens Verteidigungsminister: Kiew schweigt weiterhin zum Drohnenvorfall

Bulgariens Verteidigungsminister Dimitar Stojanow wartet nach dem Absturz einer mutmaßlich ukrainischen Drohne weiterhin auf eine offizielle Antwort aus Kiew. Das Flugobjekt war am 8. August aus Rumänien kommend in den bulgarischen Luftraum eingedrungen. Rund 100 Meter hinter der Grenze explodierte es nahe einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Deutsches Logistikunternehmen verstärkt Sicherheitsmaßnahmen an Terminal in Odessa

Wegen anhaltender Angriffe auf Odessa hat die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) die Sicherheitsmaßnahmen an ihrem Containerterminal in der ukrainischen Hafenstadt zuletzt weiter verstärkt. Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte der Nachrichtenagentur Reuters, Einzelheiten dazu könnten nicht genannt werden. Die HHLA-Anlage sei weiter betriebsbereit.

"Aktuell konzentriert sich der Terminalbetrieb auf die landseitige Abfertigung, da der Schiffsverkehr im Schwarzen Meer aufgrund der Sicherheitslage quasi zum Erliegen gekommen ist."

Der letzte Schiffsanlauf sei vor etwa zweieinhalb Wochen gewesen, hieß es.

Bericht: Rumänien zeigte dem russischen Botschafter Styroporstücke statt Drohnenwracks

Die rumänische Seite legte dem russischen Botschafter Styroporstücke vor und versuchte, diese als Beweis für die russische Herkunft der abgeschossenen Drohnen auszugeben. Dies teilte die russische Botschaft in Rumänien der Zeitung Iswestija mit. Der russische Botschafter wurde ins rumänische Außenministerium einbestellt, nachdem Bukarest Vorfälle mit abgeschossenen Drohnen gemeldet hatte, die es als russisch bezeichnete. In der Botschaft betonte man jedoch, dass keine konkreten Beweise für eine Beteiligung Russlands an diesen Vorfällen vorgelegt worden seien, und sagte:

"Es ist offensichtlich, dass es sich um eine inszenierte Aktion handelte, bei der auf Übungsziele geschossen wurde, um in den Augen der rumänischen Öffentlichkeit den Kurs der Militarisierung zu rechtfertigen, der mit einem erheblichen Anstieg der Militärausgaben inmitten einer schwierigen sozioökonomischen Lage im Land einhergeht."

Experte: Russische Streitkräfte erlangen vollständige Luftüberlegenheit in der Ukraine

Wie der Experte Lars Bern in einer Sendung von Swebbtv erklärte, haben die russischen Streitkräfte in der Ukraine vollständige Luftüberlegenheit erlangt. Seinen Angaben zufolge verfügt die Ukraine nicht mehr über eine Luftabwehr im eigentlichen Sinne. Genau aus diesem Grund bitte Wladimir Selenskij die USA ständig um Patriot-Raketen, betonte Bern. Er fügte hinzu, dass Washington diese Waffen nicht liefern werde, da die Amerikaner sie aufgrund des Konflikts mit dem Iran selbst benötigten, und merkte an:

"Ja, das russische Militär versenkt Schiffe, beschießt alle Häfen, und nun hat Russland auch noch die vollständige Luftüberlegenheit erreicht."

TASS: Ukrainischer MiG-29 über Odessa durch "Friendly Fire" abgeschossen

Der in der Region Odessa abgestürzte ukrainische MiG-29 soll durch "Friendly Fire" abgeschossen worden sein. Dies berichtet die TASS unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Sicherheitsstrukturen.

Der Kampfjet war am 10. August in der Region Odessa abgestürzt. Der Pilot konnte sich nach Angaben des ukrainischen Portals Strana.ua rechtzeitig mit dem Schleudersitz retten. Die ukrainischen Ermittler erklärten zunächst, eine Notfallsituation habe zu einem Brand und zum Verlust der Kontrolle über das Flugzeug geführt. Die genaue Ursache war bislang nicht bekannt.

Ex-Premier Johnson: Russische Truppen rücken in der Ukraine weiter vor

Die russischen Streitkräfte rücken im Rahmen der militärischen Sonderoperation in der Ukraine erfolgreich vor. Dies erklärte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson in einem Interview mit dem Portal Free Press. Er sagte wörtlich:

"Russland rückt vor. Sie rücken immer weiter vor."

In demselben Interview erklärte Johnson außerdem, dass man in der Umgebung des damaligen deutschen Bundeskanzlers bereits vor Beginn der russischen Sonderoperation auf eine schnelle Niederlage der Ukraine gehofft habe. Zudem wies er Vorwürfe zurück, die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine im Frühjahr 2022 in Istanbul behindert zu haben. Seiner Darstellung zufolge habe die ukrainische Seite die Kampfhandlungen selbst fortsetzen wollen.

Putin: Russland wird auf die Kaperung von Handelsschiffen spiegelbildlich reagieren

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Moskau werde auf die Kaperung russischer Schiffe seitens der Länder der Europäischen Union spiegelbildlich reagieren. Dies sagte er während seines Besuchs bei Manövern der Pazifikflotte in Juschno-Sachalinsk.

Er bezeichnete das Vorgehen und die darüber hinausgehenden Pläne der EU-Länder als Piraterie und Raub. Seinen Worten zufolge werde Russland "spiegelbildlich reagieren", sollten die angekündigten Pläne der EU tatsächlich in die Praxis umgesetzt werden.

Dabei betonte der Präsident, dass dies nicht unbedingt in den Gewässern geschehen müsse, in denen russische Schiffe gekapert werden, "sondern an jedem Ort, den wir selbst für notwendig und zweckmäßig halten – auch innerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Pazifikflotte". Laut Putin wurde dem Verteidigungsministerium ein entsprechender Auftrag erteilt.

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Gebiet Kursk: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff auf Pkw getötet

Im Gebiet Kursk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen FPV-Drohnenangriff auf ein Automobil  getötet worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit:

"Traurige Nachrichten aus dem Grenzgebiet. Heute hat eine feindliche FPV-Drohne im Dorf Korenjowo ein Auto angegriffen, das nahe einem Privathaus abgestellt war. Bei dem Angriff kam ein 53-jähriger Mann ums Leben."

Medien: Angriff auf Lager im Gebiet Kiew könnte zu Warenengpässen führen

Der russische Angriff auf ein Logistiklager in Browary bei Kiew könnte zu Engpässen bei großen ukrainischen Supermarktketten führen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf ukrainische Telegram-Kanäle.

Das Lager habe mit Europa zusammengearbeitet und Waren für große Handelsketten geliefert. Betroffen sein könnten demnach unter anderem die Filialen von ATB, Auchan, Silpo, Metro und Novus.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass russische Drohnen einen Logistikstützpunkt im Gebiet Kiew getroffen hätten. Dort seien unter anderem Drohnen und deren Komponenten gelagert worden.

Odessa: Treibstofflager der ukrainischen Armee im Hafen getroffen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzen die Streitkräfte Russlands ihre Angriffe auf die ukrainische Hafeninfrastruktur sowie auf Schiffe fort, die für militärische Zwecke genutzt werden. In der Nacht trafen russische Streitkräfte demnach unter Einsatz von hochpräzisen, aus der Luft abgefeuerten Waffen sowie Kampfdrohnen ein Treibstoff- und Schmierstofflager im Hafen von Odessa, das die ukrainische Armee versorgte.

Auch im Hafen von Tschernomorsk wurden Anlagen zur Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treibstofftanks angegriffen. In Odessa wurden zudem ein Tanker mit Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte und ein Frachter mit Militärgütern getroffen.

Laut dem Ministerium wurde außerdem im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein ukrainisches Patrouillenboot getroffen.

Krim: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Dorf Nowoselowskoje im Bezirk Rasdolnoje kam ein Mensch ums Leben. Sergei Aksjonow, das Oberhaupt der Republik Krim, schrieb auf seinem Telegram-Kanal dazu:

"Tragischerweise kam in der vergangenen Nacht im Dorf Nowoselowskoje (Bezirk Rasdolnoje) ein Zivilist bei einem Angriff feindlicher Drohnen auf die Krim ums Leben. Dies ist ein unersetzlicher Verlust für die Familie, die Angehörigen und alle, die den Verstorbenen kannten."

Ukrainische Luftabwehr am Ende: Russland trifft Drohnenlager und legt Stahlwerk lahm

Russlands Streitkräfte haben in der Nacht zu Dienstag, dem 11. August 2026, in der noch besetzten Stadt Saporoschje Angriffe auf Betriebe der Rüstungsindustrie durchgeführt. Unter anderem wurde das örtliche Stahlwerk getroffen, dessen Erzeugnisse auch bei der Panzerung von Fahrzeugen verwendet werden. Nach dem Angriff stellte das Stahlwerk die Produktion vollständig ein.

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew trafen die russischen Angriffe ein Logistikzentrum für Drohnenkomponenten sowie ein Lager für bis zu 15.000 Drohnen.

Wegen des Mangels an Flugabwehrraketen konnte die ukrainische Luftabwehr bei einem Angriff in der vergangenen Woche keine der 28 Raketen abfangen. Seitdem wird die Anzahl der eingesetzten russischen Raketen in den täglichen Berichten nicht mehr angegeben, wie Bloomberg berichtet.

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Ukraine bittet NATO um Ausrüstung für Minenräumung und Sprengarbeiten

Aus einer auf der Webseite des Nordatlantikpakts veröffentlichten Anfrage geht hervor, dass die Ukraine über die NATO internationale Hilfe in Form von Ausrüstung für die humanitäre Minenräumung und Kampfmittelbeseitigung angefordert hat. Ein Teil der angefragten Ausrüstung hat dabei einen doppelten Verwendungszweck: Sie kann nicht nur zur Beseitigung und Vernichtung von Minen und Munition, sondern potenziell auch für andere Sprengarbeiten eingesetzt werden – darunter auch für das Anbringen von Sprengsätzen. Zu diesem Teil der Ausrüstung zählen unter anderem Zündmaschinen und Fernzündsysteme.

Angefordert wurden unter anderem auch Schutzausrüstung sowie Hilfsmittel und Maschinen zur Kampfmittelbeseitigung.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Wodjanoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

Bei den Kämpfen entlang der Frontlinie wurden insgesamt mehr als 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Kampfpanzer
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 96 Fahrzeuge
  • drei Artilleriegeschütze
  • sechs Stationen für elektronische Kampfführung

Zudem zerstörten russische Luft-, Raketen- und Artilleriekräfte ein ukrainisches Marinepatrouillenboot, griffen Militärflugplätze, Anlagen der Energie-, Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur sowie Lager für Angriffsdrohnen und deren Bauteile an und trafen zudem vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Formationen und ausländischer Söldner in 159 Gebieten.

Die russische Luftabwehr fing sechs Lenkbomben, fünf HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, fünf weitreichende Lenkflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.061 Starrflüglerdrohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte im Schwarzen Meer acht unbemannte Boote der ukrainischen Marine.

Slowakischer General: Mangel an Flugabwehrraketen beeinflusst Konfliktverlauf massiv

Der Mangel an Flugabwehrsystemen in der Ukraine verändert den Verlauf des Konflikts drastisch, wie der slowakische General a. D. Pavel Macko dem Nachrichtenportal iROZHLAS mitteilte. Die Lücke in der ukrainischen Verteidigung vergrößere sich. In dem Bericht des Portals heißt es:

"Der Ukraine gehen die Flugabwehrraketen aus, während Russland die Angriffe mit ballistischen Raketen auf Großstädte verstärkt hat. Wie der slowakische General a. D. Pavel Macko anmerkt, stellt dies derzeit das kritischste Problem für die ukrainische Verteidigung dar. 'Dies könnte den Verlauf des Konflikts grundlegend beeinflussen, da sich im Vorfeld des Winters eine Lücke beim Schutz strategischer Einrichtungen auftut', warnt er in einem Interview mit unserem Radiosender."

"Wir trinken unseren eigenen Urin" – Hilferuf ukrainischer Soldaten von der Front

Soldaten der ukrainischen Armee am Frontabschnitt Saporoschje haben sich öffentlich beim neuen Oberbefehlshaber Michail Drapaty über unerträgliche Bedingungen an der Front beschwert. Der Kommandeur eines Feuerunterstützungszuges berichtete, seine Einheit erhalte teils drei bis sieben Tage lang keine Lebensmittel- und Wasserlieferungen. Einige Soldaten seien wegen des Mangels an Nahrung und Trinkwasser zeitweise in einem Halb-Koma gewesen und hätten eigenen Urin trinken müssen.

Zudem erklärte der Zugführer, die Soldaten befänden sich seit April auf ihren Stellungen, obwohl ihnen ursprünglich ein einmonatiger Einsatz angekündigt worden sei. Eine reguläre Ablösung sei bislang ausgeblieben.

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Gebiet Krasnodar: FSB vereitelt Terroranschlag auf Offizier des Verteidigungsministeriums

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat im Gebiet Krasnodar die Ermordung eines Mitarbeiters des Verteidigungsministeriums im Auftrag ukrainischer Geheimdienste verhindert. In einer Mitteilung der Behörde heißt es dazu:

"Im Gebiet Krasnodar wurde ein Terroranschlag auf einen Offizier des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation verhindert, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste geplant war. Der Verdächtige … wollte gegen eine finanzielle Belohnung und auf Anweisung seines Kurators einen Terroranschlag durch die Sprengung jenes Fahrzeugs verüben, das einem Mitarbeiter des Militärkommissariats der Region Krasnodar gehörte … Der Verdächtige wurde festgenommen, als er versuchte, einen selbstgebauten Sprengsatz mit Sprengstoff westlicher Herkunft aus einem Versteck zu holen."

Putin lobt Marine-Infanterie der Pazifikflotte: "Handeln kühn, professionell, heldenhaft"

Bei einer Übung der Pazifikflotte erklärte der russische Präsident Wladimir Putin, dass die Marineinfanterie der Pazifikflotte ihre Aufgaben in der Zone der militärischen Sonderoperation kühn, professionell und heldenhaft erfülle.

Das Staatsoberhaupt bezog sich dabei auf Angaben des Kommandeurs der Pazifikflotte, Admiral Wiktor Lijna, der zuvor über die Kampfeinsätze der 55. Gardedivision der Marineinfanterie berichtet hatte. Putin sagte:

"Es gibt keine Kampfaufgaben, die die Marineinfanterie der Pazifikflotte nicht bewältigen könnte. Alle Aufgaben sind für sie machbar. Diese Jungs handeln kühn, professionell, heldenhaft."

Sewastopol: 35 Häuser bei nächtlichem Drohnenangriff beschädigt

Bei einem nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol wurden zehn Mehrfamilienhäuser und 25 Privathäuser sowie 13 Autos beschädigt. Dies teilt der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, mit. In einer entsprechenden Erklärung auf seinem Kanal bei der Plattform "Max" heißt es:

"Bewohner meldeten zerbrochene Fenster und weitere Schäden, an mehreren Stellen fielen Trümmerteile abgeschossener Drohnen herab."

Zudem seien in mehreren Stadtbezirken durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener Drohnen kleinere Gras- und Waldbrände entstanden. Alle Brände wurden laut Raswoschajew inzwischen gelöscht, lediglich an einer Stelle im Bezirk Rodnoje dauern die Löscharbeiten noch an.

Gebiet Belgorod: In 4,5 Jahren über 600 Zivilisten bei Angriffen getötet

Seit Februar 2022 sind mehr als 600 Bewohner der Region Belgorod, darunter 27 Kinder, bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Insgesamt wurden 4.737 Menschen verletzt, darunter 277 Kinder. Alexander Schuwajew, der amtierende Gouverneur der Region, gab diese Zahlen in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Er berichtete auch, dass seit Beginn des Jahres 2026 191 Zivilisten – darunter vier Kinder – bei ukrainischen Angriffen getötet worden seien. Zudem wurden 1.651 Bewohner Belgorods, darunter 70 Kinder, verletzt.

Nach Eklat in Belgrad: Kritik an Michael Martens reißt nicht ab

Die Petition gegen den Korrespondenten Michael Martens ist derzeit nicht mehr abrufbar und wird offenbar überprüft. Auslöser war seine umstrittene Frage bei einer Pressekonferenz in Belgrad, was Europa tun könne, um der Ukraine dabei zu helfen, "mehr Russen zu töten" – später präzisierte er auf russische Soldaten.

Sein Arbeitgeber bedauerte die missverständliche Formulierung, verurteilte Martens jedoch nicht. Im Gespräch mit uns kritisiert Rechtsanwalt Markus Heinz die Äußerung scharf und sieht darin ein Beispiel für eine zunehmende Verrohung und Kriegsrhetorik in Teilen der deutschen Medien.

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Ukrainische Streitkräfte greifen Gebiet Kursk innerhalb eines Tages über 80 Mal mit Artillerie an

Der Gouverneur des Grenzgebietes Kursk, Alexander Chinschtein, teilt mit, dass innerhalb eines Tages insgesamt 104 feindliche Drohnen verschiedener Typen über der Region abgeschossen wurden. Zudem setzte der Gegner 82 Mal Artillerie gegen Gebiete ein, deren Einwohner evakuiert wurden. Chinschtein fügt hinzu, dass Drohnen das Gebiet zusätzlich elf Mal mit Sprengsätzen angegriffen hätten. In der Meldung heißt es weiter:

"Durch die Angriffe wurden in der Stadt Rylsk eine Energieanlage sowie eine Stromleitung beschädigt. Im Dorf Ilek im Bezirk Belaja wurden eine Stromleitung beschädigt und 50 Hektar Weizen zerstört."

In mehreren weiteren Ortschaften wurden Dächer und Fassaden von Wohnhäusern beschädigt. Tote oder Verletzte gab es laut Chinschtein nicht.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 502 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 502 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands und dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört habe.

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk und Orjol, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

Saporoschje: Verlegung ukrainischer Militäreinheiten vereitelt

Die Verlegung ukrainischer Einheiten in das Gebiet Saporoschje wurde vereitelt – an dieser Operation waren russische Drohnen-Einheiten beteiligt. Das teilt Russlands Verteidigungsministerium mit. Die ukrainischen Truppen hätten versucht, sowohl Personal zu verlegen als auch Munition sowie Nachschub für die Einheiten an der Frontlinie zu liefern.

Wie das Ministerium weiter erklärt, hätten Bediener von russischen Aufklärungsdrohnen Fahrzeuge entdeckt, die sich auf den Weg zu den vorderen Stellungen im Gebiet Saporoschje machten. Im Zuge der Operation wurde demnach Fahrzeugtechnik, ein gepanzertes HMMWV-Fahrzeug, ein bodengestützter Roboterkomplex und feindliches Personal vernichtet, fügt die Behörde hinzu.

KasatschjLopan: Russische Armee drängt ukrainischeEinheiten zurück

Wie der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Interview mit der Agentur TASS berichtet, ist der Frontabschnitt bei der Ortschaft Kasatschja Lopan einer der erfolgreichsten für die russischen Streitkräfte in Richtung Charkow. Dort drängen Russlands Streitkräfte derzeit die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus der Umgebung von Kasatschja Lopan zurück. Er sagte insbesondere:

"Nach meinen Informationen sind unsere Jungs in den vergangenen 24 Stunden vorgerückt. Unsere Soldaten drängen die ukrainischen Kämpfer aus der Umgebung der Ortschaft Kasatschja Lopan zurück."

RT DE-Exklusiv: Leben im Grenzgebiet – Bars-Belgorod im Dauereinsatz

In der russischen Grenzregion Belgorod unterstützt die Freiwilligeneinheit Bars-Belgorod Zivilisten, Rettungsdienste und Versorgungstransporte und schützt sie vor ukrainischen Drohnenangriffen. Die Einheit begleitet unter anderem Krankenwagen, Bankmitarbeiter und Bewohner gefährdeter Gebiete und setzt eigene Drohnenabwehr ein.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat Mitglieder von Bars-Belgorod getroffen und berichtet über ihren täglichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

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"Kalaschnikow": Sonderoperation ist Russlands schwerste Bewährungsprobeseit 30 Jahren

Die Sonderoperation sei für Russland zur schwersten Bewährungsprobe der letzten 30 Jahre geworden, meint Alan Luschnikow, Leiter des Konzerns "Kalaschnikow". In einem Interview für die AgenturTASS merkte er jedoch an, dass es noch zu früh sei, eine Bilanz der vom Konzern geleisteten Arbeit zu ziehen, und sagte:

"Wir befinden uns wohl immer noch in der wohl schwersten Bewährungsprobe, die unser Land in den letzten 30 Jahren durchstehen musste. Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der wir alle dachten, dass die Ära der großen Kriege und Konflikte vorbei sei, dass alles vorbei sei und es nichts mehr zu streiten gäbe. […] Es hat sich herausgestellt, dass wir uns alle geirrt haben und dass eine Ära großer Umwälzungen angebrochen ist."

DVR: Ukrainische Verteidigungslinien im Raum Alexejewo-Druschkowka durchbrochen

Im Raum Alexejewo-Druschkowka haben russische Sturmtruppen nach einer Konzentration ihrer Kräfte die Verteidigungslinien des Gegners durchbrochen, und Teile der ukrainischen Streitkräfte ziehen sich zurück. Dies teilte der stellvertretende Bataillonskommandeur für den Kampfeinsatz das Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen Beria der Nachrichtenagentur TASS mit. Er betonte:

"Die ukrainischen Soldaten haben Probleme mit der Verpflegung, der Munition und auch mit der medizinischen Versorgung; sie können sich nicht zurückziehen, wir erledigen sie. Außerdem lassen sie Verwundete zurück ... Auf der Straße von Slawjansk nach Kramatorsk haben sie Stellungen in befestigten Bereichen eingerichtet, allerdings einfacher als in Konstantinowka. Wir werden bald Nowosjolowka einnehmen, danach Alexejewo-Druschkowka – die Pläne liegen bereits vor."

Kind stirbt bei ukrainischem Angriff auf Noworossijsk

Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilt, kam bei einem nächtlichen ukrainischen Angriff auf Noworossijsk ein achtjähriges Kind ums Leben; acht Menschen, darunter ebenfalls ein Kind, wurden  verletzt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur:

"In Noworossijsk ist ein achtjähriges Kind ums Leben gekommen. Ich spreche den Eltern mein tiefstes Beileid aus. Ich habe den Bürgermeister von Noworossijsk, Andrei Krawtschenko, angewiesen, den Angehörigen jede erforderliche Hilfe zukommen zu lassen. Außerdem wurden acht Menschen verletzt, darunter ein Kind. Sie wurden ins Krankenhaus eingeliefert."

11.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RIA Nowosti: Aus Gefangenschaft zurückgekehrter ukrainischer Soldat zu Tode gefoltert

Ein ukrainischer Soldat, der im Rahmen eines Gefangenenaustauschs nach Kiew zurückgekehrt war, soll durch Elektroschocks zu Tode gefoltert worden sein. Dies berichtet eine Quelle aus russischen Sicherheitskreisen RIA Nowosti.

Der Mann namens Oleg Kotow war demnach vier Jahre in Gefangenschaft und starb nur zwei Monate nach seiner Rückkehr in die ukrainische Hauptstadt. Als offizielle Todesursache wurde eine Verschlechterung seiner Krebserkrankung angegeben.

Laut der Quelle suchten Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU Kotow wiederholt auf und führten ihn zu "Gesprächen" ab. Mehrmals hätten Ärzte den Mann wegen der Elektroschocks, mit denen er gefoltert worden sei, notfallmedizinisch behandeln müssen.

Die Ärzte hätten bestätigt, dass Kotow an Krebs erkrankt war. Laut der Quelle starb er jedoch infolge der Folter an einem Herzstillstand. Zudem habe sich Kotow nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft geweigert, einen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften zu unterzeichnen.

Ukraine: Lebensmittelmangel in Supermärkten dürfte sich verschärfen

Der Lebensmittelmangel in ukrainischen Supermärkten dürfte weiter zunehmen. Das berichtet das Portal Strana.ua unter Berufung auf einen Lieferanten.

Grund dafür sind vor allem zerstörte Logistik- und Verteilzentren. Eine schnelle Lösung des Problems sei nicht in Sicht. "In den nächsten Tagen lässt sich das Problem nicht lösen. Im Gegenteil: Der Mangel an Produkten wird noch einige Zeit zunehmen", wird die Quelle vom Portal zitiert.

Einige Handelsketten hatten zuvor verstärkt auf importierte Lebensmittel gesetzt und Verträge mit heimischen Lieferanten gekündigt. Aufgrund der aktuellen Logistikprobleme sind schnelle Lieferungen aus dem Ausland nun nicht möglich. Der Abschluss neuer Verträge und der Wiederaufbau der Lieferketten werden Zeit benötigen. Unternehmen, die überwiegend heimische Produkte bezogen haben, sind vor allem von der Zerstörung gemeinsamer Verteilzentren betroffen und müssen ihre Logistik kurzfristig umstellen.

Zuvor hatten ukrainische Medien über Engpässe bei Obst und Gemüse, Milchprodukten und teilweise auch Fleisch berichtet. Der Wirtschaftswissenschaftler Oleg Ustenko warnte zudem, dass längere Transportwege die Lebensmittelpreise um bis zu zehn Prozent erhöhen könnten.

Ukraine nennt keine Zahlen zu abgefangenen russischen Raketen mehr

Die ukrainischen Luftstreitkräfte veröffentlichen offenbar keine Statistiken über die Zahl der abgefangenen russischen Raketen mehr. Darauf weist ein Korrespondent von RIA Nowosti hin.

Zuletzt haben die ukrainischen Luftstreitkräfte am 8. August Zahlen zu den abgefeuerten und abgefangenen russischen Raketen veröffentlicht. Zuvor waren solche Angaben mit Typ und Anzahl der Raketen täglich in ihrem offiziellen Telegram-Kanal erschienen. Inzwischen werden nur noch die Typen der eingesetzten russischen Flugkörper genannt. Angaben zu ihrer Anzahl und zu erfolgreichen Abfangversuchen fehlen.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuletzt eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Flugabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen könnten. Der Abgeordnete Jegor Tschernjow bezeichnete die Lage bei der ukrainischen Luftabwehr als die schlechteste seit Beginn des Konflikts.

Kriegsreporter: Russische Angriffe auf Werchowna Rada sind "sinnlos"

Russische Angriffe auf das ukrainische Parlament seien sinnlos, da es an wichtigen Entscheidungen nicht beteiligt sei. Dies erklärt der russische Kriegsreporter Jewgeni Poddubny in einem Interview mit TASS-Generaldirektor Andrei Kondraschow:

"Von der Werchowna Rada hängt in der Ukraine überhaupt nichts ab. Wozu sollte man sie angreifen? Das ist ein nutzloser Ort."

Viel wichtiger sind ihm zufolge Angriffe auf ukrainische Unternehmen, die Drohnen herstellen. Davon hänge die Lage an der Front ab, so der Kriegsreporter.

Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – Ein Toter und zwei Verletzte 

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilt der operative Stab der Region mit.

Im Dorf Kosinka im Kreis Graiworon erlitt ein Mann bei der Detonation einer Drohne schwere Verletzungen und starb noch vor Ort. Auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts im Dorf Dubowo im Kreis Belgorod wurden zwei weitere Männer bei der Detonation einer Drohne verletzt. Sie erlitten Splitterverletzungen und konnten nach ambulanter medizinischer Behandlung weiterbehandelt werden.

Im Dorf Oktjabrski wurden zudem die Fassade und Verglasung eines Gewerbeobjekts bei einem Drohnenangriff beschädigt.

Eurostat: Zahl erwachsener ukrainischer Männer in der EU steigt auf 1,2 Millionen

Die Zahl erwachsener ukrainischer Männer mit vorübergehendem Schutz in der EU ist innerhalb eines Jahres um rund 15 Prozent gestiegen. Ende Juni 2026 lag sie bei etwa 1,19 Millionen. Dies geht aus am Dienstag veröffentlichten Eurostat-Daten hervor.

Insgesamt stehen derzeit rund 4,41 Millionen Ukrainer in der EU unter vorübergehendem Schutz. Der Anteil erwachsener Männer stieg innerhalb eines Jahres von 24,1 auf 27 Prozent. Ende Juni 2025 waren es demnach rund 1,04 Millionen. Ihre Zahl nahm somit innerhalb eines Jahres um etwa 150.000 zu. Die Gesamtzahl der Schutzberechtigten stieg im selben Zeitraum dagegen nur um rund 100.000 beziehungsweise 2,3 Prozent.

Der Anteil erwachsener Männer unter den ukrainischen Schutzberechtigten in der EU wächst bereits seit mehreren Jahren. Hatte er im Juni 2024 noch bei 22 Prozent gelegen, so waren es ein Jahr später 24,1 Prozent und im Juni 2026 schließlich 27 Prozent.

Damit stieg die Zahl erwachsener Männer unter vorübergehendem Schutz innerhalb von zwei Jahren von schätzungsweise 946.000 auf 1,19 Millionen – um rund ein Viertel. Gleichzeitig sank der Anteil erwachsener Frauen innerhalb eines Jahres von 44,7 auf 43,4 Prozent. Der Anteil Minderjähriger ging von 31,2 auf 29,6 Prozent zurück.

Sacharowa fordert ukrainische Soldaten zur Flucht aus der Armee auf

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa rät ukrainischen Soldaten, die Streitkräfte des Landes zu verlassen. Anlass war ein Video, in dem ukrainische Soldaten über unzumutbare Bedingungen, Versorgungsprobleme und die Gleichgültigkeit ihrer Kommandeure klagten. Sacharowa schreibt auf Telegram:

"Ich wiederhole: Haut ab, Jungs! Ihr werdet mit den Händen Selenskijs vernichtet."

Versorgungsprobleme bei ukrainischen Einheiten an der Front – darunter ein erheblicher Mangel an Wasser, Munition und Medikamenten – seien wiederholt von Kriegsgefangenen bestätigt worden und hätten sich durch Erkenntnisse aus Funkabhörungen erhärtet.

"Cheerleader des Tötens" – Deutscher TV-Moderator entsetzt über FAZ-Korrespondenten Martens

Der deutsche TV-Moderator Thomas Eglinski hat am Montag ein Video auf X geteilt, in dem er sich zu der Frage des FAZ-Korrespondenten Michael Martens an Präsident Wladimir Selenskij vom Samstag in Belgrad äußert.

Er zitiert die Frage zunächst: "Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?" und erklärt dann, dass er "fassungslos" sei. Zumal diese Frage "ausgerechnet von einem deutschen" Journalisten stammt.

Eglinski erinnerte dabei an die deutsch-russische Geschichte sowie daran, dass im Zweiten Weltkrieg "Deutsche und Russen sich millionenfach gegenseitig abgeschlachtet haben". Mit dieser "verachtungswürdigen" Formulierung sei für Eglinski "eine Grenze überschritten" worden.

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Medien: Angriffe auf Häfen von Odessa durchkreuzen westliche Ukraine-Pläne

Die russischen Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in Odessa, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt wird, haben die Pläne des Westens für die Ukraine durchkreuzt. Dies schreibt das US-Portal Responsible Statecraft. In dem Beitrag heißt es:

"Das ist eine bittere Lektion für alle, die behaupten, die Ukraine könne zu einem 'stählernen Stachelschwein' werden und so ein Abkommen zur Beendigung des Konflikts vermeiden. Das ist eine Falle. Innerhalb weniger Wochen hat sich eine neue düstere Realität herausgebildet. Russland hat gezeigt, dass es nicht die gesamte Schwarzmeerküste des Landes erobern und besetzen muss, um ihm faktisch den Zugang zum Meer zu nehmen."

Nach Ansicht des Autors haben die Ereignisse in Odessa gezeigt, dass der Versuch des Westens, Kiew bis an die Zähne zu bewaffnen und so ein Friedensabkommen mit Moskau zu verhindern, zum Scheitern verurteilt ist. Weder die Ukraine noch ihre Verbündeten könnten die Bedrohung durch russische Luft- und Raketenangriffe allein mit militärischen Mitteln beseitigen. Der Autor resümiert:

"Die Alternative zu einer für viele unbequemen Kompromisslösung des Konflikts wäre daher keineswegs ein stählernes ukrainisches Stachelschwein, sondern ein schwacher und handlungsunfähiger Rumpfstaat, der nicht einmal seinen eigenen Bürgern dienen könnte und die Sicherheit Europas als Ganzes gefährden würde."

Saporoschstal stellt Betrieb nach russischem Angriff ein

Das Stahlwerk Saporoschstal in der von Kiew kontrollierten Stadt Saporoschje hat nach einem russischen Angriff den Betrieb vollständig eingestellt. Dies teilt die Unternehmensleitung am Dienstag mit. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es:

"Beschädigt wurden Energieanlagen und die Infrastruktur der Saporoschje-Betriebe von Metinvest sowie die Haupt- und Nebenanlagen der Kokerei und Hochofenproduktion. Der Betrieb des Stahlwerks ist derzeit vollständig eingestellt, andere Produktionsstandorte arbeiten mit reduzierter Leistung."

Experten des Werks bewerten derzeit das Ausmaß der Schäden sowie die Möglichkeit und den Zeitrahmen für eine Wiederaufnahme des Betriebs. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte das Stahlwerk in Saporoschje getroffen hätten. Dort seien Schutzgitter für ukrainische schwere Kampffahrzeuge gegen Drohnen montiert worden.

"Fragt die einfachen Menschen" – Ukrainische Journalistin rechnet mit Selenskij ab

Die ukrainische Journalistin Diana Pantschenko hat in einem Beitrag auf ihrem X-Kanal Videosequenzen zusammengetragen, in denen einfache Ukrainer ungefiltert über ihre Lage in ihrem Land sprechen. Sie kritisiert, dass westliche Medien und bezahlte Propagandisten seit Jahren nur Selenskij zu Wort kommen lassen und die Realität vor Ort verschweigen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Trump: Europa kann in den USA gekaufte Kampfjets der Ukraine übergeben

US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA würden der EU Waffen verkaufen, darunter auch Kampfjets. Über deren weitere Verwendung könnten die europäischen Staaten selbst entscheiden und sie etwa an die Ukraine weitergeben. Trump präzisiert jedoch nicht, ob er neue Kampfjets meint, die Europa anschließend an Kiew übergeben könnte, oder bereits zuvor an die Ukraine gelieferte Flugzeuge. Zugleich betont er, dass die USA Waffen inzwischen zum vollen Preis an europäische Länder verkaufen.

Drohnenangriff auf Auto im Gebiet Belgorod – ein Mann getötet

Im Dorf Oktjabrski im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto getroffen. Der Mann am Steuer erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.

Bei weiteren Drohnenangriffen in mehreren Ortschaften der Kreise Schebekino und Borissowski gerieten nach Angaben des Stabs ein Privathaus und ein Bus in Brand. Auch ein Lastenanhänger fing Feuer. Durch Explosionen wurden zudem zwei weitere Häuser, ein Gewerbeobjekt, ein Sattelauflieger und fünf Autos beschädigt.

Russische Streitkräfte treffen Patrouillenboot vor Odessa

Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte im Schwarzen Meer südlich von Odessa ein Patrouillenboot getroffen. Das Boot sollte Seefrachtschiffe mit Waffen für die ukrainischen Streitkräfte zu ukrainischen Häfen eskortieren.

Gedenk-Mural für fünfjähriges Drohnenopfer in Kursk enthüllt

In Kursk ist ein Mural zum Gedenken an den fünfjährigen Anatoli Minaschkin enthüllt worden. Der Junge war bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Strand der Stadt am 8. Juli 2025 ums Leben gekommen. Bei dem Angriff starben zudem drei Männer.

Das Wandbild an der Fassade eines Mehrfamilienhauses im Stadtzentrum zeigt den Jungen mit der Aufschrift "Kleiner Held mit großem Herzen". An der Enthüllung nahm Gouverneur Alexander Chinstein teil. Er sagte:

"Wir enthüllen dieses Mural zum Gedenken an einen noch ganz kleinen Jungen, der gerade einmal fünf Jahre auf dieser Welt gelebt hat. Die tragischen Ereignisse vor einem Jahr haben Tolik das Leben gekostet, doch er bleibt in unserer Erinnerung und in unseren Herzen. Dieses Mural soll daran erinnern, wie schrecklich und gefährlich der heutige Nazismus ist, welch unmenschliches Gesicht er zeigt – und daran, dass Kinder nicht sterben dürfen."

Nach Angaben des Gouverneurs hatte Anatoli seine Mutter mit den Händen geschützt, als die ukrainische Drohne einschlug.

Charkow: Rekrutierungsmitarbeiter zerren Mann aus Haus und in Kleinbus

Mitarbeiter eines ukrainischen Rekrutierungszentrums (TZK) haben in Charkow einen Mann gewaltsam mitgenommen. Dies berichtet das ukrainische Portal Wremja.ua.

Auf den veröffentlichten Aufnahmen sind vier Mitarbeiter zu sehen, deren Gesichter mit Sturmhauben verdeckt sind. Laut dem Portal waren keine Polizisten in der Nähe zu sehen.

Zwangsmaßnahmen bei der Mobilisierung sorgen in der Ukraine immer wieder für Kritik und Proteste. Im Internet kursieren zahlreiche Aufnahmen gewaltsamer Festnahmen durch TZK-Mitarbeiter.

Gebiet Brjansk: Verkäuferin bei Drohnenangriff auf Geschäft verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Belaja Bereska im Gebiet Brjansk ist eine Verkäuferin durch Splitter verletzt worden. Dies teilt der emtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Die Frau erhielt medizinische Hilfe.

Polens Parlamentschef: Kein EU-Beitritt Kiews ohne Anerkennung der Nazi-Vergangenheit

In Anwesenheit seines ukrainischen Amtskollegen Ruslan Stefantschuk hat der polnische Parlamentschef Włodzimierz Czarzasty am Montag im polnischen Szczawnica die Bedingungen für einen EU-Beitritt der Ukraine skizziert.

So postulierte der polnische Sejmmarschall: "Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union wird von den Ukrainern verlangen, alle Aspekte ihrer Geschichte zu überdenken (…) Dazu gehört auch, Völkermord als Völkermord zu bezeichnen", betonte der Parlamentspräsident und deutete damit auf das Wolhynien-Massaker hin.

Dieses war in den Gebieten der heutigen Westukraine in den Jahren von 1943 bis 1945 unter deutscher Schirmherrschaft von der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) sowie der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) gegen die polnische Zivilbevölkerung begangen worden. Die Zahl der polnischen Opfer belief sich auf circa 100.000 bis 130.000.

Czarzasty erklärte ferner:

"Denn die Europäische Union ist schließlich eine Demokratie, sie steht schließlich für Werte, sie ist nicht nur ein Geldautomat."

Die UPA und die OUN gelten seit dem verfassungswidrigen Regierungssturz in Kiew im Jahr 2014 offiziell als heldenhafte Organisationen der ukrainischen Unabhängigkeit.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukraine: Polizei ermittelt seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren

Die ukrainische Polizei hat seit 2022 gegen 76 Leiter von Rekrutierungszentren wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs ermittelt. Dabei geht es unter anderem um Beihilfe zur Umgehung der Mobilisierung. Dies gibt der amtierende Chef der ukrainischen Nationalpolizei Maxim Zuzkiridse bekannt.

Seit 2022 hat die Polizei insgesamt 428 Strafverfahren wegen illegaler Hilfe bei der Umgehung des Militärdienstes, gefälschter medizinischer Atteste und der Organisation illegaler Ausreisen von Wehrpflichtigen eingeleitet.

Zudem seien mehr als 83.500 Entscheidungen der militärmedizinischen Kommissionen beschlagnahmt worden. 6.500 rechtswidrige Entscheidungen wurden bereits aufgehoben.

Ukrainische Truppen verlassen Stellungen bei Annäherung von Stoßtrupps

Ukrainische Soldaten verlassen laut russischen Militärangehörigen ihre Stellungen, sobald sich russische Stoßtrupps auf etwa 100 Meter nähern. Wer nicht fliehen könne, ziehe es vor, sich zu ergeben. Dies berichten Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost dem Sender Swesda. Ein Zugführer mit dem Rufnamen Gen sagt:

"Sie sitzen zu viert bis sechst in den Stellungen. Wenn wir uns nähern, läuft die Gruppe weg. Sie halten die Verteidigung nicht, sondern ziehen sich zurück. Bis zu einer Entfernung von 200 bis 300 Metern schießen sie noch, ab 100 Metern laufen sie davon. Wer nicht rechtzeitig fliehen konnte, ergibt sich."

Ein weiterer Zugführer mit dem Rufnamen Oka erklärt, ukrainische Kommandeure gäben ihren Soldaten häufig keine Möglichkeit, sich zu ergeben.

"In der Regel werden sie von den eigenen Leuten getötet. Sie lassen sie nicht kapitulieren."

Gruppe ukrainischer Saboteure in DVR eliminiert 

Russische Soldaten haben eine ukrainische Sabotagegruppe in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht gesetzt, als diese versucht hatte, russische Stellungen für einen späteren Angriff zu umgehen. Dies meldet ein Maschinengewehrschütze des russischen Truppenverbands Ost mit Rufnamen Mina gegenüber TASS.

"Nachdem wir uns in der Ortschaft festgesetzt hatten, teilte die Aufklärung mit, dass eine sechsköpfige Sabotagegruppe versuchte, uns zu umgehen. Wir haben dies rechtzeitig bemerkt und auf die Saboteure an den Zugängen zu unseren Stellungen gewartet. Alles wurde dank unserer Aufklärung entdeckt. Sie setzen Drohnen ein und beobachten unsere Stellungen sowie das umliegende Gebiet. Dank ihnen wurde die Sabotagegruppe eliminiert."

FSB-Chef Bortnikow: Drei Versuche ukrainischer Saboteure vereitelt, in Russland einzudringen

Seit Januar wurden drei Versuche von ukrainischen Sabotagegruppen, in russisches Territorium einzudringen, verhindert. Dies gibt Alexander Bortnikow bekannt, Vorsitzender des Nationalen Anti-Terror-Komitees und Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB.

"Zur Umsetzung ihrer terroristischen Pläne verstärken die ukrainischen Geheimdienste ihre Aktivitäten zur Anwerbung von Tätern aus den Reihen russischer Staatsbürger sowie zur Einschleusung von Sabotagegruppen. Allein im laufenden Jahr haben die Strafverfolgungsbehörden drei Versuche von Saboteuren vereitelt, in unser Land einzudringen."

Russlands Verteidigungsministerium gibt Einzelheiten der Befreiung Nowoje Poles bekannt

Bei der Befreiung der Ortschaft Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje haben die Soldaten des russischen Truppenverbands Ost über 100 Gebäude von ukrainischen Kämpfern gesäubert, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt.

"Im Zuge der Kämpfe haben die Einheiten des Truppenverbands Ost einen Verteidigungsabschnitt des Gegners eingenommen und mehr als 100 Gebäude in der Ortschaft gesäubert. Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu einer Kompanie, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, vier bodengestützte Robotersysteme und mehr als 20 schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga verloren."

Am 11. August gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung Nowoje Poles bekannt.

Gewalt bei Zwangsrekrutierung: Maskierte Männer greifen junges Paar im Taxi an

Ein derzeit im Internet viral gehendes Video aus Odessa zeigt offenbar einen gewaltsamen Fall von Zwangsrekrutierung, bei dem mehrere maskierte Uniformierte ein junges Paar in einem Taxi angreifen. Trotz der Gegenwehr und des Flehens der Opfer setzen die Männer Tränengas sowie körperliche Gewalt ein, treten den 19-Jährigen unter anderem gegen den Kopf und zerren ihn schließlich gewaltsam aus dem Fahrzeug.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt am Dienstag mit, dass Russlands Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.

Die Einheiten des Truppenverbands Ost hätten demnach ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Nowoje Pole im Gebiet Saporoschje befreit.

Zudem hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord im Zuge ihres aktiven Handelns die Ortschaft Schtscherbakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen.

Russlands Außenministerium nennt größte Lieferanten von Drohnenteilen für ukrainische Armee

Großbritannien, Deutschland, Schweden und Kanada seien die Hauptlieferländer von Teilen für ukrainische Drohnen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti

"Großbritannien ist der aktivste Lieferant von Hauptkomponenten und Bauteilen für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew, die dann als Kampfdrohnen gegen Zivilisten eingesetzt werden. Deutschland liefert Waffen in großen Mengen, und auch Schweden ist beteiligt. Kanada spielt ebenfalls eine aktive Rolle."

Vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee getroffen

Die Einheiten der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben gegnerische Militärziele in den Gebieten Charkow und Sumy sowie im von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk angegriffen. Dies teilt das Verteidigungsmilisterium in Moskau mit.

Wie es heißt, seien alle drei Objekte im Zuge von Aufklärungsoperationen entdeckt worden. Das russische Militär habe mit FAB-250-Flugbomben und einer leichten Mehrzweck-Lenkrakete Luftangriffe auf die identifizierten Ziele durchgeführt. 

Infolge der Attacken seien vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Einheiten nahe den Siedlungen Donezkoje in der DVR und Boldyrewka im Gebiet Charkow sowie eine Drohnenleitstelle nahe der Ortschaft Porosok im Gebiet Sumy getroffen worden.

Die russische Militärbehörde veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.325 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen demnach auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 26 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 370 Kämpfer. Russlands Armee setzte einen Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos. 

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem wurden elf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitionslager, Lager für Kampfdrohnen, ein Patrouillenboot im Schwarzen Meer sowie Logistikzentren angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 154 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russlands Luftabwehrkräfte schossen zwölf gelenkte Bomben und 931 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 203.956 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.534 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.120 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.984 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Experimentelle ukrainische Drohne in der DVR abgeschossen

Der Verteidigungsstab der Volksrepublik Donezk (DVR) teilt mit, dass in der DVR eine experimentelle ukrainische Drohne abgeschossen wurde. Das unbemannte Drohnenmodell mit einem Splitter-Sprengkopf wurde demnach von einer russischen mobilen Feuergruppe abgefangen.

Laut dem Stab sei das Flugobjekt eine verkleinerte Version einer Kampfdrohne des Typs FP-2. Sprengstoffexperten der Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB hätten die Drohne entschärft und zur Untersuchung sichergestellt, heißt es.

Ukrainisches Militär vermint Zufahrtswege nach Energodar mithilfe von Drohnen

Laut der Stadtverwaltung von Energodar haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe von Drohnen die Zufahrtswege nach Energodar aus der Richtung des Dorfes Primernoje vermint. Die Minen wurden auch auf angrenzende Gebiete unweit des Dorfes abgeworfen, hieß es. 

Die Verwaltung wertet die Aktion als Versuch, Zufahrtswege zu blockieren, Panik zu erzeugen und das normale Leben in den betroffenen Ortschaften zu stören. Sie rät dringend davon ab, die Straßen zu dem Dorf sowie alle Zufahrtswege in dieser Gegend zu befahren.

Das Dorf Primernoje liegt rund zwei Kilometer von Energodar im Gebiet Saporoschje entfernt.

Experte: Ukrainischen Kämpfern droht Einkesselung bei Woltschansk 

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko könnten bis zu 1.000 ukrainische Soldaten in der Nähe der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselt werden, da die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt vorrücken und das Aufmarschgebiet ausweiten. 

"Unsere Jungs arbeiten daran, einen Kessel in Wowtschansk zu bilden. Sollte die Operation erfolgreich verlaufen, wird ein großes Gebiet befreit. Gleichzeitig wird eine Gruppe ukrainischer Kämpfer eliminiert. Zwischen 500 und 1.000 ukrainische Soldaten könnten sich in diesem Raum befinden und eingekesselt werden."

Ukrainische Armee attackiert ziviles Fahrzeug in Energodar: Drei Verletzte

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Fahrzeug in der Industriezone von Energodar wurden drei Zivilisten verletzt. Der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, teilt mit, dass einer von ihnen sich in einem kritischen Zustand befinde.

Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhielten.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 200 Drohnen abgefangen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 68 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 230 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zehnmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem drei Privathäuser, eine Garage und ein Fahrzeug beschädigt worden.

Militärische Ziele in der Ukraine mit Präzisionswaffen getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

Infolge der Attacke auf Kiew wurde das Terminal Nowaja Potschta getroffen. Dieser automatisierte Sortierkomplex wurde zur Lagerung und Verteilung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck genutzt. Dazu gehören Komponenten für die Produktion von Drohnen mit großer und mittlerer Reichweite sowie Robotersysteme und Systeme für die elektronische Kampfführung.

Darüber hinaus hat das russische Militär das Transport- und Logistikzentrum Kiew-3 in der ukrainischen Hauptstadt angegriffen. Dabei handelt es sich um ein großes Lager mit einer Fläche von ca. 50.000 Quadratmetern. Der Gegner hatte dort Kampfdrohnen (bis zu 15.000 Stück) gelagert, darunter auch solche mit Wärmebildkameras (vom Typ Beschket, Spuk, Komik-A und Gorobez), sowie Bodenkontrollstationen und deren Komponenten.

In der Stadt Saporoschje wurde das Hüttenkombinat Saporoschstal beschädigt. Dieses Unternehmen ist ein führender Hersteller von Blechprodukten, die unter anderem zur Produktion von Panzerungen für Militärfahrzeuge und Schutzwesten verwendet wurden. Außerdem rüstete es schwere Panzerfahrzeuge mit Schutzplatten gegen Drohnenangriffe aus.

Politico: EU-Staaten nahe Russland verzichten nicht zugunsten Kiews auf ihre Patriot-Systeme

Die EU-Staaten in Russlands Nachbarschaft wollen laut einem Bericht der Tageszeitung Politico immer seltener ihre Patriot-Systeme oder Abfangraketen an die Ukraine abgeben, da sie ihre eigene Luftverteidigung als unzureichend einstufen.

Ein hochrangiger Beamter sagte gegenüber dem Blatt, ukrainische Diplomaten würden mit Staaten, die über solche Systeme verfügen, verhandeln. Letztlich hänge aber alles von den USA ab. Washington könnte helfen, tue dies jedoch nicht, wodurch die Lage für alle anderen erschwert werde.

Gebiet Belgorod meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in 19 Bezirken angegriffen. Wie es heißt, seien bei den Attacken mindestens 14 Geschosse abgefeuert und 273 Drohnen eingesetzt worden, von denen 147 abgefangen wurden. Zudem habe der Gegner siebenmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen.

Zwei Zivilisten seien ums Leben gekommen, zwölf weitere erlitten Verletzungen, teilte der Krisenstab mit. 

Darüber hinaus seien bei den Angriffen 42 Privathäuser, fünf Betriebe, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte sowie 82 Fahrzeuge beschädigt worden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 396 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.  

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orenburg, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow, Tula, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.

Gebiet Woronesch meldet Opfer nach ukrainischen Drohnenangriffen

In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte 15 ukrainischen Drohnen über der Stadt Woronesch und fünf Bezirken zerstört. Dies teilt Alexander Gusew, der Gouverneur des Gebietes Woronesch, am Morgen mit.

Seinen Angaben nach sei ein Mann durch herabfallende Drohnenteile schwer verletzt worden. Er sei später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlegen. Zwei weitere Personen erliitten ebenfalls Verletzungen: Ein Mann befand sich zum Zeitpunkt des Angriffs auf der Straße, der andere auf dem Gelände eines großen Logistikzentrums.

Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen sei es zu einem Brand auf dem Gelände zweier Logistikzentren gekommen. Drei Lkw und ein Pkw seien ebenfalls durch Trümmer beschädigt worden, fügte Gusew hinzu.

Luftverteidigung in Moskau und Region wehrt Drohnenangriffe ab

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 10. August und 8:30 Uhr am 11. August seien insgesamt 237 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Drohnen auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 13 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

Miroschnik: Bei Kiews Angriffen binnen einer Woche 43 Zivilisten getötet, 376 verletzt

In der vergangenen Woche wurden mehr als 400 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber der TASS.

"In der vergangenen Woche wurden 419 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 376 Personen wurden verletzt, darunter 24 Kinder, 43 Personen wurden getötet, darunter vier Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Saporoschje und Cherson, im Region Krasnodar sowie in der DVR verzeichnet."

Miroschnik präzisierte, dass 399 Personen durch Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen verletzt worden seien.

Seinen Angaben zufolge habe der Gegner in den vergangenen sieben Tagen 7.061 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.

10.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Deutsche Illusionen - oder: Wer möchte eigentlich, dass Russland verliert?

Russland hat die Ukraine überfallen, lautet die deutsche Erzählung zum Ukraine-Krieg. Der Akt war böse, Russland muss verlieren. Implizit herrscht die Vorstellung, dass diese Auffassung weltweit geteilt wird. Das ist ein Trugschluss mit fatalen Folgen. Deutschland lebt in einer Illusion.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.

Fünfjähriges Mädchen stirbt bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk

Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Angriffs schlief es auf dem Balkon eines Wohnhauses. Dies teilte der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, mit.

Laut dem Gesundheitsminister von Tatarstan, Almir Abaschew, starb das Mädchen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Minnichanow erklärte zudem, dass das Wohnhaus vermutlich stärker beschädigt worden wäre, wenn eine Drohne nicht zuvor einen Baum getroffen hätte, wodurch der Aufprall abgefedert wurde.

Bei dem Angriff auf zivile und industrielle Objekte wurden jüngsten Angaben zufolge 13 Menschen getötet und 78 verletzt. 25 Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.

Medien: Russische Seeblockade könnte ukrainische Wirtschaft schnell abwürgen

Die Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainischen Häfen von Odessa könnten die Wirtschaft des Landes schwer treffen. Dies berichtet das kroatische Portal Geopolitika.news.

"In Kiew wusste man von Anfang an, dass Angriffe tief in russisches Gebiet das Risiko einer russischen Vergeltung mit sich bringen. Doch wahrscheinlich hat niemand damit gerechnet, dass Moskau de facto eine Seeblockade der Ukraine errichten würde. Und während Kiew und andere Städte früher oder später wiederaufgebaut werden können, würgt eine Seeblockade die Wirtschaft und die Einnahmen des Landes in Echtzeit ab."

Dadurch würden Importe dringend benötigter Waren und Waffen blockiert. Zugleich sei der Export von Agrar- und Industrieprodukten unterbrochen. Dies verursacht erhebliche Verluste für die Produzenten, deren Lagerbestände anwachsen. Viele von ihnen seien gezwungen, ihre Produktion zu reduzieren oder ganz einzustellen.

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte weiterhin die Hafeninfrastruktur und Schiffe der Ukraine angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.

Ukrainischer MiG-29-Kampfjet stürzt im Gebiet Odessa ab

Ein ukrainischer MiG-29-Kampfjet ist im Gebiet Odessa abgestürzt. Dies teilen die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. "Am Abend des 10. August 2026 ging ein MiG-29-Kampfjet der Luftstreitkräfte verloren", heißt es in einer Mitteilung. Demnach verlor der Pilot beim Abschuss einer Luft-Luft-Rakete die Kontrolle über die Maschine. Das Flugzeug geriet daraufhin in Brand und stürzte ab.

Südkorea bestätigt Verbot von Waffenlieferungen an Ukraine

Südkorea hält trotz einer Anfrage aus Kiew nach Luftabwehrsystemen und weiterer Militärhilfe an seinem Verbot fest, tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern. Dies bestätigte ein hochrangiger Vertreter des südkoreanischen Außenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap.

Waffenlieferungen aus Südkorea an andere Staaten erfolgten grundsätzlich streng im Rahmen der nationalen Gesetzgebung, betonte der Beamte. Gleichzeitig unterstütze Seoul die Ukraine weiterhin in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Medizin und Bildung. Südkorea werde zudem weitere Maßnahmen zur Förderung des Friedens prüfen.

Vor rund einem Monat hatte der südkoreanische Sicherheitsberater Wi Sung-lac humanitäre Hilfe für die Ukraine in Höhe von 100 Millionen US-Dollar angekündigt. Damit wolle Seoul sein Engagement für "Frieden und Sicherheit" unterstreichen. Laut Politico war Südkorea in diesem Jahr zugleich führend bei Waffenlieferungen nach Europa und überholte dabei sogar die USA.

Britischer Verteidigungsstabschef: Ukrainische "Gamifizierung" des Tötens ist "makaber"

Ukrainische Drohnenpiloten sammeln Punkte für jeden getöteten russischen Soldaten und können sie weiter gegen neue Drohnen eintauschen. Großbritanniens höchster Militäroffizier Richard Knighton nennt diese "Gamifizierung" des Tötens "makaber".

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Experte: Nahost-Konflikt verschärft Mangel an Luftabwehrraketen in der Ukraine

Die Ukraine leidet unter einem erheblichen Mangel an Munition für westliche Luftabwehrsysteme. Grund dafür ist unter anderem der hohe Verbrauch solcher Waffen im Nahen Osten, wie der Politologe Alexander Jermakow vom IMEMO-Institut gegenüber Nowosti Mail erklärte.

Sollten die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe fortsetzen, könnten die US-Bestände laut Jermakow bald stark erschöpft sein. "Welche Lieferungen soll es da für die Ukraine geben, die nicht Dutzende, sondern Hunderte Raketen für das System Patriot benötigt?", fragte er.

Falls es zu keiner weiteren Eskalation komme, werde das Pentagon zunächst seine eigenen Waffenbestände auffüllen. Selbst bei einem schnellen Ausbau der Produktion dürfte es mindestens ein Jahr dauern, bis das Vorkriegsniveau wieder erreicht ist. Auch die europäischen Staaten sind inzwischen um ihre eigenen, durch den Einsatz im Nahen Osten geschwächten Arsenale besorgt.

Russische Luftabwehr schießt 215 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums binnen zwölf Stunden 215 ukrainische Drohnen über Russland und angrenzenden Gewässern abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Tjumen, Tscheljabinsk, der Region Moskau, der Region Krasnodar und der Republik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Ukraine greift Nowaja Kachowka über 445-mal binnen einer Woche an

Vom 3. bis 9. August griffen ukrainische Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 445-mal an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit. Zudem sei eine nicht detonierte Drohne mit Sprengsatz gefunden und unschädlich gemacht worden, schrieb er bei Max. Bei den Angriffen wurden unter anderem ein Mehrfamilienhaus, ein stillgelegtes Betriebsgebäude, die Stromversorgung und Straßen beschädigt.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

Im Dorf Wosnessenowka im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Der Mann wurde mit Splitterverletzungen am Unterarm und Oberschenkel in das Bezirkskrankenhaus Schebekino gebracht. Er soll zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.

Durch herabfallende Trümmer einer abgeschossenen Drohne geriet zudem ein Nebengebäude in Brand. Im Kreis Graiworon wurde ein Privathaus durch einen von einer Drohne abgeworfenen Sprengsatz beschädigt. Weitere Drohnenangriffe verursachten Schäden an Häusern, Zäunen und einem Auto.

Italienischer Professor warnt: Ukraine macht Terrorismus zur systematischen Kriegsmethode

"Der Terrorismus ist für die Ukraine mittlerweile zu einer Art Hausspezialität geworden." 

Mit diesen scharfen Worten wirft Michele Prospero, Professor für politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom, der Ukraine vor, terroristische Methoden systematisch als Kriegstaktik einzusetzen.

Prospero nennt dabei mehrere Anschläge, bei denen auch zivile Ziele getroffen wurden, darunter den jüngsten Angriff auf ein Restaurant in Moskau. Besonders kritisch sieht er das Schweigen Italiens zu diesem Vorfall, obwohl der Besitzer und Chefkoch des Lokals italienischer Staatsbürger war.

Prospero warnt, dass ein derart unberechenbarer Terrorismus eine ernsthafte Bedrohung darstelle.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin würdigt Soldaten an der Front als "wahre Helden"

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Soldaten der militärischen Sonderoperation als "wahre Helden" gewürdigt. Trotz der schwierigen Bedingungen rückten sie jeden Tag weiter vor, sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern der Bereiche Stadtplanung und Raumentwicklung in der burjatischen Hauptstadt Ulan-Ude.

"Es ist eine Sache, darüber zu sprechen. Eine andere ist es, an der Front zu stehen, wenn Kugeln pfeifen und Drohnen wie Fliegen umherfliegen – man kann den Kopf einfach nicht heben. Und trotzdem kämpfen sie nicht nur, sondern rücken jeden Tag weiter vor."

Putin betonte zudem, dass für die Rückkehrer aus dem Kampfgebiet Bedingungen für ihre Rehabilitation, einschließlich psychologischer Betreuung, geschaffen werden müssten. Sie sollten auch die Möglichkeit erhalten, einen neuen Beruf zu erlernen.

RIA Nowosti: Ukrainisches "Todesregiment" verbrennt Leichen zwangsrekrutierter Soldaten 

Das Kommando des 225. ukrainischen Sturmregiments soll bei Charkow die sterblichen Überreste zwangsrekrutierter ukrainischer Soldaten verbrennen und damit Spuren mutmaßlicher Kriegsverbrechen beseitigen. Dies berichten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Im 225. Sturmregiment versucht man, Spuren von Kriegsverbrechen zu verwischen: In den Wäldern des Kreises Tschugujew im Gebiet Charkow werden die Überreste getöteter, zwangsrekrutierter Soldaten der ukrainischen Streitkräfte exhumiert und verbrannt."

Demnach werden zudem Gebäude zerstört, in denen ukrainische Mobilisierte gefoltert worden sein sollen. Die Zerstörungen würden russischen Angriffen zugeschrieben. Ausbilder des Regiments seien auf verschiedene Truppenübungsplätze verlegt worden.

Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Nischnekamsk auf 78 gestiegen

Die Zahl der Verletzten bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist auf 78 gestiegen. 13 Menschen kamen ums Leben. Dies teilte die Pressestelle des Präsidenten von Tatarstan mit. In der Mitteilung heißt es:

"Bislang haben insgesamt 78 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, 25 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zwei von ihnen befinden sich in schwerem Zustand im Krankenhaus von Nabereschnyje Tschelny." 

Der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, besuchte das Zentrale Bezirkskrankenhaus in Nischnekamsk und die Verletzten. Es wurden zusätzliche medizinische Teams bereitgestellt.

Am Morgen hatten ukrainische Drohnen Industrie- und zivile Einrichtungen in der Stadt angegriffen. Unter den getroffenen Objekten war auch ein Hostel, in dem neun Menschen starben. Unter den Opfern befanden sich Bürger Usbekistans und Tadschikistans. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.

Das Ermittlungskomitee leitete ein Verfahren wegen Terrorismus ein. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa erklärte, alle Verantwortlichen für die Angriffe würden ermittelt und bestraft.

Russlands Außenministerium: Einfrieren des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen

Moskau schließt ein Einfrieren des Ukraine-Konflikts aus, da für die Lösung der Krise deren Ursachen beseitigt werden müssen, erklärt der russische Vizeaußenminister Michail Galusin. Zudem kritisiert er die USA, die trotz ihrer Friedensbemühungen weiterhin Waffen an Kiew liefern. 

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Polens Sejm-Marschall: EU-Beitritt der Ukraine nur dann möglich, wenn sie Völkermord an Polen anerkennt

Der Präsident des polnischen Parlaments, Włodzimierz Czarzasty, hat nach einem Treffen mit seinem ukrainischen Amtskollegen, Ruslan Stefantschuk, erklärt, die Ukraine müsse den Völkermord an den Polen als Völkermord anerkennen, wenn sie der EU beitreten wolle.

Kiew solle sämtliche Aspekte der Landesgeschichte überdenken, denn "die EU steht für Werte, nicht nur für einen Geldautomaten", stellte der Sejm-Marschall klar.

Die Beziehungen zwischen Warschau und Kiew verschlechterten sich, nachdem die Ukraine die Verbrecher der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) verherrlicht hat, die während des Zweiten Weltkriegs Massenverbrechen gegen polnische Bürger verübt hatten.  

US-Experte hält Selenskijs Pläne zur Patriot-Produktion für unrealistisch

Bei einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij erklärt, Kiew würde heute Raketen für Patriot-Systeme produzieren und andere Länder damit versorgen, wenn es bereits vor Jahren eine entsprechende Lizenz erhalten hätte. Der US-Sicherheitsexperte Mark Episkopos hält diese Aussage jedoch für unrealistisch. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Die Ukraine wird viele Jahre lang nicht in der Lage sein, Raketen in den erforderlichen Mengen zu produzieren – und das unter der Voraussetzung, dass der Deal überhaupt zustande kommt."

Zudem erklärte Episkopos, Russland werde keine Kosten scheuen, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Produktionsanlagen während des Konflikts niemals in Betrieb genommen werden.

Das "Graham-Gesetz" gegen Russland schadet den Interessen der USA

Der US-Senat hat einen Gesetzentwurf zur Verschärfung der Sanktionen gegen Russland verabschiedet. Initiator des Gesetzes war der Republikaner Lindsey Graham. Ziel des Gesetzes: den Druck auf die großen Abnehmer russischer Energieressourcen zu erhöhen. Welche Gegenmaßnahmen könnte Moskau ergreifen?

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Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe: ein Toter, zwei Verletzte

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf mehrere Gemeinden im Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, zwei weitere wurden verletzt. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.

In Schebekino traf eine FPV-Drohne einen Lastwagen auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Fahrer erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Im Ort Oktjabrski im Kreis Belgorod wurden zwei Männer durch die Detonation einer Drohne verletzt.

Bei den Angriffen wurden zudem in mehreren Ortschaften Häuser und ein Auto beschädigt. In drei Privathäusern im Kreis Krasnojarsk wurden Fenster und Zäune beschädigt, im Kreis Graiworon wurden die Dächer und Fassaden zweier Häuser getroffen.

DVR: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf sieben

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist die Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Zuvor hatte er von drei Verletzten berichtet.

"Russen töten" - Online-Petition fordert Entlassung von FAZ-Korrespondent Michael Martens

Der FAZ-Mitarbeiter Michael Martens erfuhr auf einer Pressekonferenz internationale Aufmerksamkeit, aufgrund seiner mutwillig provozierenden Frage an den ukrainischen Präsidenten Selenskij. Eine Online-Petition fordert nun die Entlassung, da ein Journalist, der öffentlich fragt, "wie man mehr Russen tötet", in keine Redaktion gehöre.

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Prorussischer Widerstand: Kiew leitet Militärgüter nach Blockade der Schwarzmeer-Häfen um

Nach Angaben der prorussischen Untergrundkämpfer in Nikolajew sind die Autostraßen an der Westgrenze des Gebiets Odessa voll von Lastwagen und daher überbelastet. Grund dafür ist, dass die Ukraine ihre Militärtransporte nach der Blockade der Schwarzmeer-Häfen über das Gebiet Odessa umgeleitet hat. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sergei Lebedew, der die Aktivitäten des prorussischen Widerstands koordiniert.  

Die Güter für das ukrainische Militär würden derzeit aus Rumänien und Moldawien mit Fähren über die Donau und den Dnister transportiert, sagte Lebedew der Agentur. Anschließend würden sie per Bahn und Lkw weiter durch die Ukraine befördert.

Ammoniak, Propan und Getreide würden aus der Ukraine an westliche Länder geliefert, während Treibstoff, Granaten, Raketen, gepanzerte Fahrzeuge und weitere militärische Güter ins Land transportiert würden. Wie es heißt, beschränken die ukrainischen Behörden häufig die Einfuhr von Lebensmitteln, um den Transport von Militärgütern zu beschleunigen.

FPV-Drohnen zerstören getarnte Geschütze ukrainischer Truppen bei Krasny Liman (Video)

Russische Drohnenpiloten haben getarnte Stellungen der ukrainischen Artilleristen an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) aufgedeckt. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die gegnerischen Geschütze mithilfe der FVP-Drohnen zerstört. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

Selenskij in Serbien: Proteste gegen Solidaritätsbesuch in Belgrad

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seinem ersten offiziellen Besuch in Serbien mit lautstarken Protesten empfangen. Während er bei Präsident Aleksandar Vučić um weitere militärische und finanzielle Unterstützung für die Ukraine warb, versammelten sich vor dem Präsidentenpalast in Belgrad Demonstranten mit russischen Fahnen und anti-ukrainischen Parolen. Die Protestierenden kritisierten die Anwesenheit Selenskijs scharf und forderten stattdessen eine Beibehaltung der traditionell engen Beziehungen Serbiens zu Russland.

Die serbische Führung betonte im Rahmen des Treffens, den Weg in die Europäische Union weiterverfolgen zu wollen, ohne jedoch die bestehenden Beziehungen zu Moskau, insbesondere im Bereich der Energieversorgung, aufzugeben. Für zusätzliches Aufsehen sorgte auf der gemeinsamen Pressekonferenz die Frage eines deutschen Journalisten zur militärischen Unterstützung bei der Tötung russischer Soldaten, was umgehend scharfe Kritik aus Moskau hervorrief und vom russischen Außenministerium als "blutrünstige Frage" verurteilt wurde.

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Bulgarien bestellt ukrainische Botschafterin nach Drohnenvorfall ein

Das bulgarische Außenministerium hat die ukrainische Botschafterin Olesja Ilaschtschuk nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne einbestellt. Das Außenministerium teilte mit: 

"Im Rahmen des Treffens äußerte Ministerin Petrowa die ernste Besorgnis der bulgarischen Seite und betonte, dass jedes unbefugte Eindringen in den bulgarischen Luftraum inakzeptabel ist."

Sofia forderte von Kiew zudem alle verfügbaren Informationen an, um die Umstände des Vorfalls vollständig aufzuklären.

Zuvor hatte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew erklärt, eine Drohne sei aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und etwa einen Kilometer von einer bulgarischen Kompressorstation entfernt explodiert. Das Verteidigungsministerium vermutet, dass es sich um eine ukrainische Täuschungsdrohne des Typs "Maya" handelt.

Abgeordneter warnt vor US-Plänen für taktische Atomwaffen

Laut einem Medienbericht arbeitet das Pentagon an einer neuen Atomstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen in einem Regionalkonflikt mit Russland oder China vorsieht. Der russische Abgeordnete Alexei Tschepa warnt vor den Folgen dieser Pläne. Zuvor hatte NBC berichtet, dass es dabei um Atomwaffen mit einer Sprengkraft von bis zu einer Kilotonne gehen könnte. Tschepa sagte gegenüber RIA Nowosti:

"Diese Situation stellt die Notwendigkeit eines bilateralen Dialogs über strategische Stabilität mit den USA infrage und unterstreicht die Risiken des Ukraine-Konflikts, der nach eigener Einschätzung der Amerikaner am Rande eines Atomkriegs balanciert."

Tschepa erklärte, dass ein solcher Ansatz als eine neue Art von Waffe betrachtet werden könne, die keine Gefahr eines umfassenden Atomkriegs berge. Seiner Einschätzung nach könnte dies eine Reaktion auf die Erfahrungen aus den Kampfhandlungen in der Ukraine sein, bei denen sich die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in einer ungünstigen Lage befanden.

Vorstoß in Donbass: Russische Drohnen treffen ukrainische Soldaten

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Drohnenangriffen auf ukrainische Streitkräfte im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) veröffentlicht.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Medien: Darum verweigern USA Patriot-Lizenz der Ukraine

Die USA befürchten, dass die Technologie zur Herstellung der Patriot-Raketen in russische Hände gelangen könnte, wenn die Produktion in der Ukraine beginnt. Darüber berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

Wie es heißt, ist Washington besonders besorgt über den Zielsuchkopf der Abfangrakete. Diese Technologie gelte als dermaßen fortschrittlich und werde geheim gehalten, dass die USA ihren Export selbst an ihre engsten Verbündeten beschränken würden.

Das Weiße Haus sei sich im Klaren, dass Waffen, die die Ukraine von ihren Verbündeten erhalten habe, auf dem europäischen Schwarzmarkt auftauchten, so eine Quelle der Zeitung.

Eine weitere Befürchtung sei, dass die Produktionsanlagen für Patriot-Raketen in der Ukraine zu einem vorrangigen Ziel für die russischen Streitkräfte werden würden. Die Verlagerung der Montage in ein anderes Land würde Zeit in Anspruch nehmen und die Genehmigungsverfahren weiter verkomplizieren.

Auch wenn der Ukraine eine Patriot-Lizenz erteilt würde, würde die Aufnahme der Herstellung Schätzungen zufolge immer noch etwa drei Jahre dauern.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.300 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Artillerieaufklärungsradar
  • zwei Panzer
  • sieben Artilleriegeschütze
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 94 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 158 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.134 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Tote und Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod. In den vergangenen 24 Stunden haben Kiewer Kräfte rund 81 Ortschaften in 19 Kreisen sowie die gleichnamige Gebietshauptstadt angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 32 Geschosse ab und setzte mindestens 336 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 160 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.

Nach Behördenangaben kamen vier Zivilisten durch Drohnenattacken ums Leben. Mindestens sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden mehrere Eigenheime, zivile Fahrzeuge, Betriebe, Geschäftsräume   und Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

Im Auftrag Kiews: FSB vereitelt Terroranschlag gegen russische Militärs im Raum Cherson 

Einsatzkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Skadowsk im Gebiet Cherson einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1976, festgenommen. Der Mann plante einen Terroranschlag auf russische Armeeangehörige unter Einsatz einer als Powerbank getarnten Bombe. Dies ist einer Mitteilung der Behörde zu entnehmen.

Der Tatverdächtige, ein Anhänger einer in Russland verbotenen Terrororganisation, wurde demnach von einem ukrainischen Geheimdienstoffizier über den Kurznachrichtendienst Telegram rekrutiert, um das Attentat zu organisieren und auszuführen.

Bei dem Festgenommenen sei ein funkgesteuerter, selbst gebauter Sprengsatz beschlagnahmt worden, der als Powerbank getarnt gewesen sei und über 200 Gramm Sprengstoff enthalten habe, teilt die Behörde weiter mit. Außerdem sei ein Telefon sichergestellt worden, das die Korrespondenz mit einem Koordinator in der Ukraine enthalten habe.

Der FSB leitete in dem Fall ein Strafverfahren ein.

TASS: Ukrainisches Militär ordnet Evakuierung oder Eliminierung von Söldnern im Raum Charkow an

Verhöre ukrainischer Kriegsgefangener haben ergeben, dass Gruppen von Söldnern aus Brasilien und Spanien im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow eingekesselt worden waren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.  

Die ukrainischen Nationalisten, die als Teil der Stoßtrupps in der Gegend kämpften, seien laut der Quelle beauftragt worden, die Söldner zu evakuieren und, falls dies nicht möglich sein sollte, sie zu eliminieren und ihre Gesichter zu entstellen.

FAZ-Journalist will möglichst viele Russen töten und ist noch stolz darauf

FAZ-Korrespondent Michael Martens stellte auf einer Pressekonferenz die Frage, was Europa tun müsse, um "so viele Russen wie möglich zu töten". Auf seinem X-Account inszeniert er sich als Moralapostel und Fan ukrainischer Tötungsvideos.

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Teilrepublik Tatarstan: Massiver ukrainischer Drohnenangriff fordert Todesopfer

Am Montagmorgen (Ortszeit) hat das ukrainische Militär zivile Objekte und Industrieanlagen in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan massiv mit Drohnen angegriffen.

Leider gebe es Todesopfer, teilen die Behörden mit. Es seien 13 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 48 Zivilisten erlitten Verletzungen.

Wie es heißt, wurden zusätzliche Ärzteteams in die Stadt entsandt. In der Republik wurde ein Tag der Trauer ausgerufen.

Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff Kiews getötet

Am frühen Montagmorgen schlug eine ukrainische Drohne in einem Eigenheim im Dorf Nowaja Tawolschanka des russischen Grenzgebiets Belgorod ein. Dabei wurde eine Zivilistin getroffen, die nach Behördenangaben noch vor Ort ihren Verletzungen erlag. 

Russische Artillerie an der Front bei Krasny Liman im Einsatz (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Selbstfahrlafette vom Typ Malwa im Kampfeinsatz. Nach einem Angriff mit Malwa bleiben nur Krater und Rauch, heißt es in dem Beitrag auf dem Telegram-Kanal der Behörde.

Die Besatzung des Geschützes habe demnach an der Front bei Krasny Liman einen gegnerischen temporären Truppenstandort samt Personal eliminiert.

Russische Flugabwehrkräfte neutralisieren in der Nacht knapp 500 gegnerische Drohnen

In der Nacht zum Montag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 456 unbemannte Fluggeräte über 17 Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

TASS: Russisches Militär vereitelt gegnerischen Durchbruchsversuch im Raum Charkow

Die Stoßtrupps der ukrainischen Nationalgarde haben versucht, durch den Wald in Richtung Stariza im Gebiet Charkow durchzubrechen. Russlands Militär spürte die gegnerischen Kräfte jedoch auf. Infolge des Angriffs hätten die Ukrainer Verluste erlitten und sich zurückgezogen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

9.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy – Eisenbahninfrastruktur getroffen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte die Eisenbahninfrastruktur getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Sumy genutzt wird. Dazu hieß es aus dem Ministerium:

"Das Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die zeigen, wie Spezialisten der Drohnenstreitkräfte unter Einsatz der Geran-Drohne die im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Eisenbahninfrastruktur zerstört haben: einen Eisenbahnkran, einen Reparatur- und Sanierungszug sowie eine Lokomotive in der Nähe der Ortschaft Losowaja in der Region Charkow; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Kudaschewka im Gebiet Dnjepropetrowsk; die Lokomotive eines Zuges in der Nähe der Ortschaft Belany im Gebiet Sumy."

The Sunday Times: Selenskijs Strategie des Terrors geht fehl

Wladimir Selenskijs Strategie, mittels Angriffen auf zivile Ziele in Russland die Entschlossenheit Moskaus zu schwächen, eine Lösung des Konflikts in der Ukraine zu seinen Bedingungen zu erreichen, hat sich nicht bewährt. Dies erklärte der britische Politikexperte und Historiker Mark Galeotti in einer Kolumne für die Wochenzeitung The Sunday Times. Galeotti bezeichnete Selenskijs Strategie als "riskanten Schritt", der nicht die Ergebnisse gebracht habe, auf die er gehofft habe, und schrieb:

"Die Hoffnungen, dass Angriffe tief ins Landesinnere die russische Wirtschaft untergraben könnten, erscheinen unbegründet. Auch die Bestände an Drohnen und Raketen der Ukraine sind begrenzt."

Außenministerium: Mit Waffenhilfen aus Athen an Kiew werden ethnische Griechen getötet

Moskau bedauert, dass Griechenland der Ukraine weiterhin militärische Hilfe leistet, zumal mit den an die ukrainischen Streitkräfte gelieferten Waffen unter anderem ethnische Griechen getötet würden. Dies erklärte der Direktor der zweiten Europaabteilung des russischen Außenministeriums, Juri Pilipson, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

"Die griechischen Regierungsbehörden haben sich trotz des Widerstands der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung längst durch die Gewährung militärischer und sonstiger Unterstützung für das verbrecherische Regime von Selenskij diskreditiert. Mit den Waffen, die aus griechischen Arsenalen an das ukrainische Militär geliefert wurden, werden täglich Zivilisten getötet, die in der Konfliktzone leben. Darunter auch ethnische Griechen."

Bericht: Überlastung und Konflikte provozieren Desertionen in der ukrainischen Armee

Erschöpfung, Burnout und Konflikte mit Kommandanten sind einige der Hauptgründe dafür, dass Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ihre Einheit unerlaubt verlassen. Dies erklärte Iwan Gorin, Stabschef eines separaten Reservebataillons des 199. Ausbildungszentrums der Luftlandesturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform. Er betonte:

"Einflussfaktoren sind Angst, Lebensgefahr, Selbsterhaltungstrieb, ständiger Kampfstress, psychische Erschöpfung und Burnout aufgrund des Militärdienstes. Einer der Faktoren für das unerlaubte Verlassen der Einheit sind Konfliktsituationen mit dem Kommandeur des Truppenteils."

Selenskij: Kiew kann ohne Westen keine ballistischen Raketen herstellen

In einem Kommentar gegenüber der Zeitung Strana.ua erklärte Wladimir Selenskij, dass Kiew ohne die Unterstützung westlicher Verbündeter nicht in der Lage sei, eigenständig eine Serienproduktion von ballistischen Raketen aufzubauen. Er wies insbesondere darauf hin, dass die Frage des großangelegten Einsatzes solcher Waffen offen bleibe, da nur ein Teil des Prozesses von der Ukraine abhänge. Seinen Worten zufolge gebe es in der Ukraine praktisch keine eigenen ballistischen Systeme, und die vorhandenen Exemplare stammten aus dem Ausland. Darüber hinaus betonte Selenskij, dass die westlichen Partner kein Interesse daran hätten, ballistische Waffen auf dem Territorium der Ukraine zu stationieren.

Nahe Transbalkan-Pipeline: Bulgarien meldet Drohnenexplosion an Grenze zu Rumänien

Eine Drohne ist am Samstag aus Richtung Rumänien in den bulgarischen Luftraum eingedrungen und kurz darauf nahe der Grenze explodiert. Nach Angaben von Bulgariens Premierminister Rumen Radew drang sie etwa 100 Meter auf bulgarisches Gebiet vor und stürzte rund einen Kilometer von einer Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline ab. Verletzte oder Gebäudeschäden gab es nicht. Der Drohnentyp und die Herkunft sind bislang unklar; Spezialkräfte untersuchen den Fundort.

Die Drohne wurde weder im rumänischen noch im bulgarischen Luftraum rechtzeitig erkannt. Bulgarien will den Vorfall im Nordatlantikrat der NATO zur Sprache bringen.

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Medien: Eigentümer des türkischen Frachtschiffs "Reyhan Sarı" bereiten Klage gegen die Ukraine vor

Ende Juli hat eine ukrainische Drohne den unter türkischer Flagge fahrenden Trockenfrachter "Reyhan Sarı" im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Besatzungsmitglied kam damals ums Leben, drei weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.

Nun bereitet die Firma T and O Denizcilik, der das Schiff gehört, gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern eine Klage gegen die Ukraine in Den Haag vor, wie die türkische Nachrichtenseite HaberDenizde erfuhr.

In der Klage werde betont, dass zivile Handelsschiffe im Kriegsfall durch internationales Recht geschützt seien und nicht als militärische Ziele gelten könnten. Die Ukraine habe gezielt den Wohnraum des Schiffes ins Visier genommen, daher sei der Angriff vorsätzlich erfolgt und habe darauf abgezielt, Zivilisten zu töten.

Die Drohnenattacke auf die Reyhan Sarı stelle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, heißt es in dem Medienbericht weiter. Sie sei unter Einsatz von Sprengstoff durchgeführt worden, der panzerbrechende Streumunition enthalten habe.  

Volksrepublik Donezk: Luftverteidigung wehrt mehr als hundert ukrainische Drohnenangriffe in einer Woche ab

Ukrainische Kämpfer führen weiterhin kombinierte Angriffe auf Zivilisten und die Infrastrukturanlagen der Volksrepublik Donezk (DVR) durch, teilt der Republikchef Denis Puschilin mit. Eisenbahnknotenpunkte, Umspannwerke und weitere Energieanlagen würden zum Ziel der gegnerischen Angriffe, führt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post aus.

In der vergangenen Woche konnten laut Puschilin 136 Drohnenangriffe mithilfe des Luftverteidigungssystems "Donbas-Dome" abgewehrt werden. Wie es heißt, sind an der Flugabwehr auch die mobilen Feuergruppen beteiligt.    

Sprengstoffexperten hätten die zum Absturz gebrachten Drohnen neutralisiert und die Sprengköpfe zerstört, ohne Zivilisten oder Infrastruktureinrichtungen zu schädigen.

Das System "Donbas Dome" diene als eine einheitliche Schnittstelle für sämtliche mobile Feuergruppen der DVR und empfange Daten über Startplätze gegnerischer Drohnen im Frontgebiet. Die Angaben würden umgehend an das russische Verteidigungsministerium und die lokale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB übermittelt.

Kalaschnikow kündigt neue Munition mit über 100 Kilometern Reichweite an

Alan Luschnikow, Chef des Konzerns Kalaschnikow, hat angekündigt, dass die russischen Truppen in Kürze die neue taktische, lenkbare Loitering-Munition "Kub-10ME" erhalten werden. "Kub-10ME" verfügt über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern, hat ein KI-System sowie einen Gefechtskopf von etwa elf Kilogramm. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

"Es handelt sich um unser neues System Kub-10ME, eine taktische, lenkbare Loitering-Munition. Wir haben die Flugzelle überarbeitet; die Reichweite beträgt nun mehr als 100 km, und das System ist mit einem Suchkopf ausgestattet, der Elemente künstlicher Intelligenz nutzt, sowie einem 11-kg-Gefechtskopf. Die Auslieferung an die Armee hat bereits begonnen, und das System wird in Kürze an der Front zum Einsatz kommen."

Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer starten Drohnen aus Höhlen nahe Slawjansk in der DVR

Ukrainische Drohneneinheiten benutzen in Steinbrüchen nahe Slawjansk gegrabene Höhlen als Lager und Startplätze für Kampfdrohnen. Diese aufzuspüren und zu vernichten, ist eine sehr schwierige Aufgabe. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Die Stadt liegt im von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR).

Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk bleibt einer der wichtigsten Festungen und Logistikknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte. Durch die Gegend verlaufen die bedeutenden Nachschubwege der im Donbass stationierten Kiewer Kräfte.

Mitte Juni gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt, das Kiewer Regime stehe kurz vor dem Verlust von Druschkowka und Kramatorsk. Danach sei für die Ukraine auch der Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk unvermeidlich.

Russische Kamikazedrohnen zerstören Waffenlager im Raum Charkow (Video)

Das russische Militär hat gegnerische Lagerhallen in Schutt und Asche gelegt, in denen verschiedene Arten von unbemannten Fluggeräten, deren Komponenten und elektronische Geräte gelagert wurden. Bei Angriffen im Gebiet Charkow kamen Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Medienbericht: Betrieb der deutschen Firma Kromberg & Schubert in der Ukraine getroffen

In der Stadt Schitomir in der Westukraine wurde infolge des Angriffes der russischen Streitkräfte das Unternehmen Kromberg & Schubert mit 100 Prozent deutschem Kapital beschädigt. Dies berichtet die ukrainische Online-Zeitung Strana.ua auf ihrem Telegram-Kanal.

Nach Angaben der Unternehmensleitung sei die Produktion angesichts großflächiger Zerstörungen auf unbestimmte Zeit eingestellt worden. Wie es heißt, ist der Betrieb auf Kabelproduktion spezialisiert und beschäftigt über 3.500 Mitarbeiter.

Die von Strana.ua veröffentlichten Aufnahmen zeigen, dass eines der Gebäude durch den Brand vollständig zerstört worden ist.

Die russischen Truppen führten in der Nacht Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch, darunter Lager mit Treibstoff und Militärgüter.

Kämpfer: Mehr als 20 Starlink-Stationen im Gebiet Charkow zerstört

Die Bediener der Drohnensysteme des 11. Armeekorps der Gruppierung Sewer haben seit Anfang August mehr als 20 Funkantennen und Starlink-Satellitenstationen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zerstört, wie der Kommandant der Einheit mit dem Rufnamen Pepel gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte. Er berichtete:

"Die Koordinaten der Ziele wurden von der Luftaufklärung bereitgestellt. Die Antennen wurden sowohl tagsüber als auch nachts anhand ihrer Wärmeabgabe entdeckt."

Charkow: An Wirtschaftshochschule werden Bodenroboter für die ukrainische Armee montiert

In den Gebäuden der Nationalen Wirtschaftsuniversität Charkow werden derzeit bodengebundene Robotersysteme für die ukrainische Armee montiert, wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfuhr. Dabei wurde betont:

"In Charkow, in der Straße Schatilowa Datscha, werden im Gebäudekomplex der Nationalen Wirtschaftsuniversität derzeit bodengebundene Robotersysteme für den Bedarf des ukrainischen Militärs montiert."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite die russische Armee die Ortschaften Wasjutinskoje und Torezkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR).  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Artillerieaufklärungsradar
  • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zehn Artilleriegeschütze
  • 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 96 Fahrzeuge

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 164 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 970 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte.

Russisches Außenministerium: Rumänien leistet Kiew direkte militärische Unterstützung

Wie Juri Pilipson, der Direktor der Zweiten Europa-Abteilung des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, leistet Rumänien der Ukraine direkte militärisch-logistische Unterstützung. Ihm zufolge wird der einzige moldauische Seehafen Giurgiulești – faktisch von Bukarest erworben – als Transitknotenpunkt für verschiedene Lieferungen Rumäniens genutzt, darunter auch solche, die für den Bedarf der ukrainischen Armee bestimmt sind. Pilipson merkte an:

"Rumänien ist bereits heute an der direkten militärisch-logistischen Unterstützung des Kiewer Regimes beteiligt."

Verteidigungsminister: Finnland liefert keine Flugabwehrraketen an die Ukraine

Helsinki habe bisher alles getan, was in seiner Macht stand, um Kiew zu helfen, erklärte der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen. Darüber berichtet die Zeitung Ilta-Sanomat.

Finnland könne keine Flugabwehrraketen an Kiew übergeben, so der Minister weiter. Andernfalls würde das Land seine Kampfbereitschaft im Bereich der Luftverteidigung gefährden. 

Damit reagierte Häkkänen auf die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, dass die europäischen Länder die in ihrem Besitz befindlichen Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot an die Ukraine liefern sollten.

Zuvor erklärten bereits Rumänien, Bulgarien, die Niederlande und Polen, ihre Kapazitäten zur Militärhilfe für Kiew seien erschöpft.

Warum Selenskij bei Trump erneut nichts rausholen konnte

Wladimir Selenskijs jüngster Besuch im Weißen Haus geriet nicht zum Desaster wie im Februar 2025. Doch eine Katastrophe zu vermeiden, ist noch kein Erfolg. Der sorgfältig geplante und vorbereitete Besuch des ukrainischen Präsidenten bei Donald Trump war von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

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Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer nutzen in Häfen von Nikolajew blockierte Schiffe als Drohnenstartplätze

Seit 2022 liegen zahlreiche Lastkähne, Schlepper, Motorschiffe und Trockenfrachter in den Häfen von Nikolajew fest. Sie sind dort blockiert, da der Zugang zum Schwarzen Meer über den Fluss Juschny But an der Kinburn-Nehrung vorbeiführt, die von der russischen Armee kontrolliert wird. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Die ukrainischen Streitkräfte nutzten derzeit diese Schiffe, um für russische Regionen wie das Gebiet Cherson, die Teilrepublik Krim und die Schwarzmeerküste mit Drohnen anzugreifen, sagte Lebedew weiter.

Auf manchen Schiffen seien ihm zufolge Anlagen zur Montage von unbemannten Luftfahrzeugen und Seedrohnen eingerichtet worden. Diese würden dann zum richtigen Zeitpunkt auf die Schiffe verladen, die als Drohnenstartplätze ausgestattet worden seien.

Aus diesem Grund greife das russische Militär aktuell immer wieder ukrainische Schiffe in den Häfen von Nikolajew an, vermutet der Untergrundaktivist.

Wie es heißt, liege der Vorteil der Drohnenproduktion auf den Schiffen darin, dass die Generatoren an Bord unabhängig vom Stromnetz von Nikolajew funktionierten. Sobald die Drohnen gestartet seien, fahre das Schiff weiter, wodurch es schwierig werde, die Startanlagen aufzuspüren.

Todesopfer bei nächtlicher ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod

Bei einem Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf Belgorod in der Nacht zum Sonntag wurden drei Menschen getötet. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des gleichnamigen Grenzgebiets, Alexander Schuwajew, bekannt. Laut dem Beamten erlitten 25 weitere Einwohner Verletzungen, darunter zwei Kinder im Alter von vier und neun Jahren.

Russland greift für Kiewer Truppen genutzte Hafenanlagen und Schiffe weiter an

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf ukrainische Hafenanlagen und zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe fort. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

In der Nacht zum Sonntag wurden demnach folgende Ziele von luft- und bodengestützten Präzisionswaffen sowie von Kampfdrohnen getroffen:

  • ein Lager für Treib- und Schmierstoffe, militärische Ausrüstung und ein Komplex für den Hafenumschlag im Hafen von Odessa
  • ein Lager für Treib- und Schmierstoffe sowie militärische Ausrüstung im Hafen von Tschernomorsk
  • Treibstofftanks in den Ortschaften Beljary und Novyje Beljary (jeweils 27 Kilometer und 28 Kilometer nordöstlich des Hafens von Odessa)

Salvenfeuer russischer Artillerie am Sonntagmorgen (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten am frühen Sonntagmorgen im Einsatz. "Wir begrüßen den Sonnenaufgang mit kraftvollen Salven", heißt es im Beitrag der Behörde auf Telegram. "Der Vormarsch geht weiter."

Massive Drohnenattacke aus der Ukraine auf Belgorod

Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag Belgorod, die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets an der Grenze zur Ukraine, massiv mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.

Laut Behördenangaben sollen 13 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, verletzt worden sein. Wie es heißt, wurden darüber hinaus mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung und ein Geschäft beschädigt.

Russische Flugabwehrkräfte neutralisieren in der Nacht knapp 200 gegnerische Drohnen

In der Nacht zum Sonntag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 153 unbemannte Fluggeräte über 18 Gebieten sowie den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

Militärexperte: Russische Streitkräfte errichten Brückenkopf für Offensive bei Bely Kolodes im Gebiet Charkow

Mit der Befreiung der Ortschaft Bely Kolodes hat das russische Militär die Schwachstellen an der Frontlinie im Raum Charkow beseitigt. Dies gab der Militärexperte Andrei Marotschko im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS bekannt. Damit hätten die russischen Soldaten einen Brückenkopf für eine weitere Offensive in der Gegend geschaffen.

Wichtig sei auch, dass ukrainische Kämpfer an mehreren Stellen in ihrem Hinterland wichtige Stellungen verloren haben, fügte Marotschko hinzu. Kiewer Kräfte seien nun gezwungen, sich in die zweite und dritte Verteidigungslinie zurückzuziehen.

Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung von Bely Kolodes Anfang der Woche bekannt.

8.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russlands Luftabwehr schießt 360 ukrainische Drohnen ab

Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 360 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Orjol, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.

Häfen im Sturm: Wie Kiews "Krieg gegen Amazon" die Ukraine ihre Küste kostete

Wladimir Selenskij hatte Ende Juni eine 40-tägige Kampagne des militärischen Drucks angekündigt, um Moskau zu westlichen Konditionen an den Verhandlungstisch zu zwingen. Während dieser Zeit hat seine Armee es vor allem auf das "russische Amazon" abgesehen. Moskaus Reaktion folgte prompt – und hat den Seehandel der Ukraine praktisch beendet.

Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.

Kiews Militär greift Krankenwagen im Gebiet Cherson an

Im Gebiet Cherson haben ukrainische Truppen einen Krankenwagen angegriffen und damit den Tod eines Patienten verursacht. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"In Nowaja Majatschka hat eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen, der auf dem Weg zu einem Mann mit einem Herzinfarkt war. Der Arzt und der Fahrer wurden verwundet. Der Patient erhielt keine rechtzeitige Hilfe und ist verstorben."

Journalist aus Jekaterinburg bei Sonderoperation gefallen

Alexander Rodionow, ein russischer Journalist aus Jekaterinburg, ist im Gebiet der Sonderoperation ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Kommersant unter Verweis auf die Schwester des Gefallenen, Irina. Nach Angaben der Frau war Rodionow bereits im August des vergangenen Jahres gefallen, allerdings sei dies erst jetzt bekannt geworden.

Irina schreibt, dass ihr Bruder als Kind von einer Pilotenkarriere träumte, allerdings an einer Artillerieschule studierte und später ein Geschichtsstudium absolvierte. Er arbeitete in regionalen und föderalen russischen Medien und erhielt mehrere Preise. Zur Sonderoperation meldete sich Rodionow freiwillig, wurde in deren Zuge zweimal verwundet und erhielt zwei Medaillen sowie einen Orden.

Weitere russische Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe

Im Verlauf des heutigen Samstags haben Russlands Streitkräfte weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur der Ukraine und in Interessen des ukrainischen Militärs eingesetzten Schiffe ausgeführt. Dabei kamen luftgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz.

Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde im Hafen von Odessa eine Lagerhalle mit Funkgeräten und Eloka-Anlagen getroffen. Ein weiteres Waffenlager wurde im Hafen von Nikolajew angegriffen. Außerdem wurden im Hafen von Nikolajew und im Schwarzen Meer zwei Schiffe getroffen, die Kriegsgerät für das ukrainische Militär transportiert hatten.

Charkow: Drohnenabwehrnetze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt

In Charkow werden Anti-Drohnen-Netze über Straßen und Versorgungsrouten gespannt. So soll die Infrastruktur der zweitgrößten Stadt der Ukraine besser vor russischen Drohnenangriffen geschützt werden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Selenskij: Kaum intakte Wärmekraftwerke in der Ukraine übrig

In der Ukraine sind beinahe keine unbeschädigten Wärmekraftwerke mehr übrig geblieben, geht aus einer Mitteilung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij hervor. Anlässlich seines Treffens mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić erklärte Selenskij:

"Wir haben die Herausforderungen des kommenden Winters besprochen, wobei in der Ukraine praktisch keine intakten Wärmekraftwerke mehr übrig sind."

Der ukrainische Staatschef betonte, dass die Zusammenarbeit mit Serbien im Vorfeld des Winters besonders wichtig sei.

Vučić hatte zuvor bekannt gegeben, dass die beiden Seiten nicht über eine militärische Zusammenarbeit verhandelt hätten.

Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff auf Lkw verletzt 

Bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw im Gebiet Belgorod wurden drei Personen verletzt. Wie der regionale Operativstab auf der Plattform Max mitteilte, seien die Männer in das regionale Krankenhaus gebracht worden.

"Im Dorf Bogaty griff eine Drohne einen Lkw auf dem Gelände eines Betriebs an. Ein Mann erlitt Verletzungen am Bauch und befindet sich in ernstem Zustand. Zwei weitere Männer erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen."

Selenskij fordert erneut vom Westen Lieferung von Raketen für Luftverteidigungssysteme

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij fordert von westlichen Partnern, den Druck auf Moskau durch neue Sanktionen zu verstärken und Abfangraketen an Kiew zu liefern. Diese Forderung äußerte Selenskij am Samstag auf X, nachdem die ukrainische Luftabwehr in der Nacht keine der russischen Raketen abgeschossen hatte.

Laut Selenskij funktionierten "Raketenabwehrsysteme, Abfangraketen für Patriot, SAMP/T, NASAMS, Hawk und F-16" nur, wenn sie in der Ukraine im Einsatz seien, "anstatt in Lagerhallen zu liegen, die Tausende von Kilometern von den russischen Angriffen entfernt sind".

Saldo: Kiew greift Zivilisten wegen militärischer Rückschläge an

Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson, ist der Ansicht, dass die ukrainischen Streitkräfte aufgrund militärischer Rückschläge den Terror gegen russische Zivilisten fortsetzen. Gegenüber TASS sagte der Politiker:

"Wenn der Gegner an der Front keine Erfolge erzielt, greift er mit Drohnen zivile Fahrzeuge, Krankenhäuser, Straßen, Busse, Schiffe und Wohnhäuser an. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung wird zum Ersatz für militärische Erfolge."

Im Gebiet Cherson zeigten sich die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Objekte täglich, fügte Saldo hinzu.

Putin legte bis ins Detail dar, was auf die Massenangriffe Kiews auf Russland folgen wird

Die Ukraine feiert Angriffe auf russische zivile Infrastruktur – und ist zutiefst erschüttert, wenn Russland entsprechend antwortet. Gleichzeitig werden die Folgen der russischen Angriffe heruntergespielt. Dabei hat Präsident Wladimir Putin doch unzweideutig erklärt, wie Russland reagieren wird.

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Frontbericht: Mehrere ukrainische Flamingo-Raketen abgefangen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion sowie ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-53 aus US-Produktion.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 210 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 335 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 350 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos. 

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 30 Soldaten. Außerdem wurden 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Lager für Kampfdrohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 157 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, ein Geschoss für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, ein Geschoss für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, acht Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 828 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 200.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.489 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.769 Mehrfachraketenwerfer, 36.087 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.698 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft im Gebiet Charkow

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Samstag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der vergangenen 24 Stunden eine weitere Ortschaft befreit hätten. Im Zuge aktiver Offensivaktionen hätten Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Iwanowka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

Bulgariens Ministerpräsident: Drohne in bulgarischen Luftraum eingedrungen

Eine unbekannte Drohne, die am Samstagmorgen aus Rumänien nach Bulgarien eingedrungen war, explodierte unweit der Transbalkan-Gaspipeline. Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew gab den Vorfall bekannt. 

"Heute Morgen um 8:10 Uhr ereignete sich ein Vorfall: Eine Drohne drang aus Rumänien in den bulgarischen Luftraum ein und explodierte 100 Meter von der bulgarischen Grenze entfernt."

Radew präzisierte, dass sich der Vorfall in der Nähe des ehemaligen Grenzübergangs Kardam zwischen Bulgarien und Rumänien ereignet habe, einen Kilometer von der Kompressorstation der Transbalkan-Gaspipeline entfernt. Die Drohne sei in ein Sonnenblumenfeld gestürzt.

"Es wurden Maßnahmen ergriffen, das Gebiet wurde abgesperrt. Es gab keine Verletzten oder Schäden an der Infrastruktur."

Derzeit seien Einheiten der Grenzpolizei, der Nationalpolizei und des Verteidigungsministeriums vor Ort, um den Drohnentyp zu identifizieren, fügte der Politiker hinzu.

"Weder im rumänischen noch in unserem Luftraum wurde eine unbekannte Drohne gesichtet. Wir haben keine Informationen vom Combined Air Operations Center, das den Luftraum über ganz Südeuropa überwacht."

Bloomberg: Kiew stimmt US-Forderung zu, keine Objekte des CPC im Schwarzen Meer anzugreifen

Die USA hätten Kiew überzeugt, die Angriffe auf Öltanker und Infrastrukturobjekte des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) im Schwarzen Meer einzustellen, die für den Export kasachischen Öls von entscheidender Bedeutung seien. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf einen US-Beamten.

Wie es heißt, sei die Vereinbarung nach einem Treffen zwischen hochrangigen US-Regierungsbeamten und ukrainischen Vertretern erzielt worden. Das Treffen fand im Anschluss an eine Reihe von Angriffen auf Schiffe in der Nähe des CPC-Terminals in der russischen Hafenstadt Noworossijsk statt, das für den Transport kasachischen Öls auf die Weltmärkte von großer Bedeutung ist.

Der Quelle zufolge habe sich die Ukraine verpflichtet, die CPC-Infrastruktur und Schiffe, die das Terminal in Noworossijsk anlaufen, nicht anzugreifen, es sei denn, sie stehen in Verbindung mit Russland, unterliegen ukrainischen Sanktionen oder transportieren russische Güter.

Sobjanin: Region Moskau schießt binnen einer Woche fast 2.000 ukrainische Drohnen ab

Im Laufe der Woche haben Moskau und das Moskauer Gebiet einen massiven Drohnenangriff abgewehrt. Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, teilte mit, dass zwischen dem 1. August um 8:30 Uhr und dem 8. August um 8:30 Uhr insgesamt 1.984 ukrainische Drohnen auf Moskau und das Moskauer Gebiet zugeflogen seien. Sobjanin präzisierte, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 82 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden ein Toter und 24 Verletzte

Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, kam im Laufe des Tages infolge der ukrainischen Angriffe ein Mann ums Leben. 24 Zivilisten erlitten Verletzungen. Acht der Verletzten wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region zwölfmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner viermal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 154 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Geschosse aus der Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 103 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 250 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken wurden ein Privathaus, zwei Fahrzeuge und ein Schulgebäude beschädigt.

Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine einzige russische Rakete in der Nacht abgefangen 

Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen auf militärische Ziele in Kiew durchgeführt. Am Morgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der russischen Raketen abgeschossen habe.

Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei dem Angriff sechs ballistische Raketen vom Typ Iskander-M und Flugabwehrlenkraketen vom Typ S-400 eingesetzt.

Drohnenangriff auf Gebiet Lipezk – Zivilisten verletzt

In der Stadt Sadonsk im Gebiet Lipezk wurden zwei Personen durch den Absturz einer ukrainischen Drohne verletzt, wie der Gouverneur der Region, Igor Artamonow, mitteilte.

"In der Nacht erlitten zwei Personen bei einem Drohnenabsturz in Sadonsk Verletzungen. Die beiden Männer im Alter von 50 und 28 Jahren wurden ins Krankenhaus gebracht. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe."

Artamonow fügte hinzu, dass in der Stadt vier Wohnhäuser, ein Auto und eine Stromleitung beschädigt worden seien. Eine weitere Drohne sei in der Stadt Lipezk auf ein im Bau befindliches Mehrfamilienhaus abgestürzt. Nach ersten Informationen gab es dabei keine Verletzten, so der Gouverneur.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Am Samstagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden insgesamt 83 gegnerische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über der Region Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört. 

Region Krasnodar: Feuer in Ölraffinerie nach Drohnenangriff ausgebrochen

Infolge eines Drohnenangriffs auf die Ölraffinerie Iljinski in der Region Krasnodar brach ein Feuer aus. Mehrere Personen wurden verletzt, wie der regionale Operativstab mitteilte.

"Durch herabfallende Drohnenteile brach in der Ölraffinerie Iljinski ein Feuer aus. Nach ersten Informationen erlitten fünf Personen Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt. Die Einsatzkräfte sind vor Ort."

Militärische Ziele in Kiew mit Präzisionswaffen getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen: 

  • das Industrieunternehmen Kiew-111 (Fire Point), das Komponenten und Gefechtsköpfe für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo produziert und auf dessen Gelände zudem Komponenten für die Herstellung von Feststoff-Beschleunigern gelagert wurden;
  • das Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3 (Grandterminal), das die ukrainischen Streitkräfte mit Erdölprodukten beliefert und in dem täglich Tankwagen betankt werden, die zur Versorgung der ukrainischen Armee in Richtung Osten fahren.

Darüber hinaus wurden südlich von Odessa mithilfe von Kampfdrohnen zwei Trockenfrachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Ausrüstung in ukrainische Häfen transportierten.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 397 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tambow, Tula, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

7.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Medien: Ex-Verteidigungsminister Fjodorow bittet Musk weiterhin um Erlaubnis bei Starlink

US-Milliardär Elon Musk lehnt die Bitte der Ukraine ab, das Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben, berichtet The Atlantic.

Laut den Quellen der Publikation wirbt der Ex-Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fjodorow, auch nach seiner Entlassung, "hinter den Kulissen" um Musks Zustimmung. Musk spräche seinerseits über das Risiko einer Eskalation im russisch-ukrainischen Konflikt.

Derzeit gebe es keine positive Entscheidung, erklärt eine Quelle aus dem Umfeld von Fjodorow.

Flugabwehr zerstört Dutzende ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 75 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Flugziele über vier Gebieten des Landes, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Gebiet Belgorod: Radfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff umgekommen

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Mann ums Leben gekommen. Laut dem regionalen Krisenstab war der Zivilist mit einem Fahrrad im Ort Samostje im Kreis Graiworon unterwegs. Der Mann erlag noch vor Ort den Verletzungen.

Russland greift weiterhin Hafeninfrastruktur und Frachter an

Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Juschny getroffen, wie das Verteidigungsministeriums in Moskau in einer Erklärung bekannt gab. Der Treibstoff war für die ukrainische Armee bestimmt.

Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachter mit Waffen und Ausrüstung an Bord angegriffen. Für die Attacken setzten russische Truppen bodengestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen ein.

WaPo: Europa will keine Patriot-Raketen an die Ukraine liefern

Aus Angst, ihre eigene Verteidigung zu schwächen, zögern europäische Länder mit den Lieferungen ihrer Patriot-Raketen an die Ukraine, berichtet die Zeitung Washington Post (WaPo) unter Berufung auf Quellen.

Demnach forderte die Trump-Regierung Anfang des Jahres europäische Länder zur Übergabe von Abfangraketen an Kiew auf, doch einige weigerten sich. Am Freitag kündigte Trump ein Abkommen über die Lizenzproduktion der Patriot-Raketen in der Ukraine.

Die Zeitung merkt unter Berufung auf offizielle Stellungnahmen von NATO-Vertretern an, dass die Produktion US-amerikanischer Luftverteidigungssysteme und anderer Waffensysteme hinter dem Tempo globaler Konflikte zurückbleibt.

Wohnhaus auf der Krim von ukrainischer Drohne angegriffen – zwei Tote

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Kertsch eingeschlagen, berichtet der Chef der Teilrepublik Krim, Sergei Axjonow. Nach seinen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben, ein Mensch wurde verletzt.

TASS: Kiews Truppen stationieren Söldner in im laufenden Betrieb befindlichem Kinderlager

Ein sich in laufendem Betrieb befindendes Erholungslager für Kinder im ukrainischen Gebiet Lwow wird vom Kiewer Militär als Unterkunftsort für Söldner und Waffenlager genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine russische militärische Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte dazu:

"Eltern von Kindern aus dem Gebiet Sumy, die ihre Jungen in ein Lager im Dorf Sprynja schickten, klagen in sozialen Netzwerken, dass auf dem Gelände des Erholungslagers auch Söldner aus Kolumbien und anderen lateinamerikanischen Ländern wohnen. Darüber hinaus befinden sich auf dem Lagergelände Arsenale einiger Spezialverbände der ukrainischen Streitkräfte, deren Angehörige Treffen mit den Kindern veranstalten."

"Zum Scheitern verurteilt" – Selenskij will russisch-chinesische Beziehung sabotieren

Der Aufruf Wladimir Selenskijs an ukrainische Diplomaten, eine Annäherung zwischen Moskau und Peking zu verhindern, sei zum Scheitern verurteilt, erklärte Alexej Fadejew, stellvertretender Direktor der Abteilung für Information und Presse des russischen Außenministeriums.

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Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes insgesamt 14 kombinierte Angriffe gegen ukrainische militärische Infrastruktur ausgeführt. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Rüstungsbetriebe, logistische Zentren, Energie- und Verkehrsobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen.

Weitere Angriffe erfolgten gegen Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur und Schiffe, die zur Lagerung sowie zum Transport von Kriegsgerät und Treibstoff für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Dabei wurden 31 Frachtschiffe und drei Schlepper getroffen.

"Wir wollen auch Raketen" – Trump weist Selenskijs Waffenforderungen zurück

Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus erteilte Donald Trump neuen Waffenlieferungen an die Ukraine eine Absage und verwies auf den Eigenbedarf der USA.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 1. und 7. August bekannt.

Der Meldung zufolge verlor die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord bis zu 1.640 Soldaten. Zwei Panzer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 16 Geschütze und 14 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Die ukrainischen Verluste am Frontabschnitt des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.495 Soldaten, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 131 Autos, 15 Geschütze und zehn Eloka-Anlagen.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor Kiew über 1.335 Kämpfer. Ein Panzer, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 166 Autos und 16 Geschütze wurden zerstört.

Auch die Einheiten des Truppenverbands Mitte verbesserten ihre taktische Lage, wobei das ukrainische Militär 2.375 Soldaten verlor. Die Materialverluste beliefen sich in diesem Frontabschnitt auf 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 2.505 Soldaten. Ein Panzer, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 79 Autos, 14 Geschütze und vier Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 250 Soldaten, 124 Autos, vier Geschütze und 19 Eloka-Anlagen.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 91 Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Raketen und 6.575 Drohnen ab. Parallel dazu versenkten die Kräfte der Schwarzmeerflotte fünf ukrainische unbemannte Drohnen.

Russische Armee befreit binnen einer Woche acht Orte

Im Verlauf der vergangenen Woche haben Russlands Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation insgesamt acht Ortschaften unter ihre Kontrolle gebracht. 

Aus Angaben des russischen Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die Siedlungen Bely Kolodes, Ustinowka, Bakschejewka und Aniskino im Gebiet Charkow sowie Ryschewka im Gebiet Sumy von Einheiten des Truppenverbands Nord befreit wurden. Ebenfalls im Gebiet Charkow wurde Olgowka von Einheiten des Truppenverbands West eingenommen.

Die Ortschaften Ljubizkoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje wurden von Soldaten des Truppenverbands Ost befreit.

Drohnenangriffe im Schwarzen Meer: Deutscher Frachter "Emil" getroffen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat Russland am Mittwoch mehrere Frachter im Schwarzen Meer mit Drohnen angegriffen und Waffenlieferungen für die ukrainische Armee zerstört.

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Donezk: Ukrainische Drohne greift erneut zivilen Bus an

In Donezk hat das ukrainische Militär einen zivilen Bus unter Einsatz einer Drohne angegriffen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Meldung zufolge wurde ein Bus im Stadtbezirk Petrowski attackiert. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.

Gebiet Lwow: Mutter eines ukrainischen Soldaten wegen russischer Sprache verprügelt

Im Gebiet Lwow ist die Mutter eines ukrainischen Militärangehörigen verprügelt und gewaltsam aus einem Bus geworfen worden. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Das Portal zitiert dazu einen Post des Betroffenen:

"Meine Mutter kam aus Polen in die Ukraine, die Lwower Patrioten verprügelten sie, weil sie kein Ukrainisch sprach, und vertrieben sie aus dem Bus. Nun versucht sie, einen anderen Bus auf der Straße zu erwischen. Wozu euch noch beschützen?"

Der Militärangehörige veröffentlichte ein Bild seiner Mutter mit einem blauen Fleck und berichtete weiter, dass die Angreifer zusätzlich noch 500 US-Dollar fordern würden und dass sich die Polizei auf die Seite der Angreifer gestellt habe. Er und seine Kameraden drohen nun, ins Gebiet Lwow zu kommen und die Angreifer auf eigene Faust zur Rechenschaft zu ziehen.

Forbes: Über 400000 Quadratkilometer ukrainischer Logistik-Infrastruktur zerstört

Die Fläche der Objekte der logistischen Infrastruktur der Ukraine, die seit Beginn von Juli durch russische Angriffe zerstört wurde, übersteigt 400.000 Quadratkilometer, berichtet die ukrainische Ausgabe der Zeitschrift Forbes. Im entsprechenden Artikel heißt es dazu:

"Es wurden über acht Lager und logistische Hubs von größten ukrainischen Unternehmen zerstört. Unter den beschädigten oder vernichteten Objekten befinden sich das Logistikzentrum Novus, zwei logistische Komplexe des und eine Produktionsstätte für Fliesen des Handelsnetzwerks 'Epizentrum', Lager von Puma, 'Silpo', Liqui Moly, Toyota Ukraine."

Bericht: NATO an Angriffsplanung gegen Russland direkt beteiligt

Die NATO ist an der Planung von Angriffen gegen Russland unmittelbar beteiligt. Dies geht aus Dokumenten hervor, die der Nachrichtenagentur TASS von einer anonymen Hackergruppe vorgelegt wurden. Die Agentur zitiert die entsprechede Begleitmeldung:

"Wir belegen dokumentarisch, dass die NATO unmittelbar an Angriffen gegen Russlands Territorium teilnimmt. Mehr noch, nach Drohnenangriffen schalten sich Spezialisten für hybride Kriegsführung und Informationskrieg hinzu. Wir sagen seit langem, dass die Ukraine für den Krieg gegen Russland bloß ausgenutzt wird, und dass die Auftraggeber dieses Krieges nicht in Kiew, sondern in ruhigen europäischen Städten sitzen. Und wir wissen, dass diese Dokumenten nicht nur für Journalisten von Interesse sein werden."

Laut Angaben von TASS gelang es den Hackern, Zugang zum elektronsichen Nachrichtenverlauf und Unterlagen über ukrainische Angriffe gegen russische Ölterminals in den Gebieten Leningrad und Kaliningrad im Juli des laufenden Jahres zu erhalten.

Unter anderem sei für die Angriffe Bard De Wachter, ein Mitarbeiter der Organisation Hybrid Analyse Vigilant Network (HAVN) zuständig, die mit Geheimdiensten der NATO in Verbindung seht. De Wachter soll Koordinaten von Öl- und Gasterminals sowie von russischen Tankschiffen an den Sicherheitsdienst der Ukraine übermittelt haben.

Über 200 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen

Im Verlaufe der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 203 ukrainische Drohnen über zahlreichen Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20:00 Uhr am 6. August und 08:00 Uhr am 7. August über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Saratow, Swerdlowsk, Tula, Krasnodar, Perm sowie über den Teilrepubliken Krim, Tatarstan, Baschkortostan und dem Schwarzen Meer zerstört.

Prorussischer Untergrund: Effektivere Angriffe gegen ukrainisches Militär dank lokaler Unterstützung

Die Angriffe der russischen Streitkräfte gegen ukrainische Militärobjekte sind wirksamer geworden, weil Sympathisanten aus der Ukraine entsprechende Informationen teilen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle aus dem prorussischen Untergrund in der Ukraine:

"Die Menschen haben begonnen, sich öfter für Untergrundbewegungen zu interessieren und über spezielle Kanäle Informationen über Aktionen des ukrainischen Militärs und die Arbeit der lokalen Behörden zu teilen.

Der Beweis dafür, dass sich die Menschen öfter und sehr gern an uns wenden, ist einfach: die Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte haben zugenommen und sind präziser geworden. Jeder Versuch des Gegners, Kriegsgerät in Wohn- oder Gewerbegebieten zu verstecken, wird von engagierten Bürgern sofort erfasst."

Im Gegenzug habe das Kiewer Regime seine Kontrollmaßnahmen verschärft, so die Meldung weiter. Die Quelle warnte:

"Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der nationalen Polizei durchstreifen Höfe und Straßen, organisieren Razzien, führen Einzelkontrollen von Telefonen durch und suchen nach 'Verdächtigen'. Daher erinnern wir noch einmal alle, die mit uns in Kontakt stehen: Haltet euch an die Sicherheitsregeln, löscht regelmäßig Chatverläufe und löscht die Dateien gleich nach dem Versenden. Unsere Arbeit geht weiter, doch eure Sicherheit hat Vorrang."

Russland greift drei ukrainische Waffentransporte im Schwarzen Meer an

Die russische Armee hat im Schwarzen Meer drei Frachtschiffe angegriffen, die militärische Güter für die Streitkräfte der Ukraine transportierten. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"Im Verlauf des Abends des 6. August und des Morgens des 7. August haben Russlands Streitkräfte ihre Angriffe gegen Schiffe, die in Interessen des ukrainischen Militärs genutzt werden, fortgesetzt. Durch Drohnenangriffe wurden drei Frachter getroffen, die militärische Güter transportierten."

6.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Die Sonderoperation in der Ukraine verändert das System der Militärführung

"Tatsächlich erleben wir eine der wichtigsten Folgen der militärischen Sonderoperation – das Entstehen einer neuen Generation russischer Befehlshaber." 

Mit diesen Worten kommentieren Experten die wichtigsten organisatorischen und personellen Entscheidungen, die von der Führung des russischen Verteidigungsministeriums getroffen wurden.

Was genau wurde in den russischen Streitkräften verändert – und aus welchem Grund?

Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelejewski.

Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Energodar

Nach Angaben der Stadtverwaltung hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje getroffen. Wie Bürgermeister Maxim Puchow mitteilte, brannte eine Wohnung im 13. Stock vollständig aus. Verletzt wurde nach vorläufigen Informationen niemand.

Kiew: Rund 16.000 Ausländer kämpfen auf ukrainischer Seite

Rund 16.000 ausländische Staatsangehörige aus mindestens 72 Ländern kämpfen laut der ukrainischen Militär-Ombudsfrau Olga Reschetylowa aufseiten der Ukraine. Wie das Portal Strana.ua berichtet, stammen knapp 40 Prozent der ausländischen Kämpfer aus Ländern Lateinamerikas. Bereits im Mai hatte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro erklärt, dass rund 7.000 Kolumbianer am Konflikt in der Ukraine teilnehmen. Er bezeichnete das Söldnertum als illegal.

DVR-Chef: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) sechs Zivilisten verletzt worden. Das gab das Oberhaupt der Republik, Denis Puschilin, bekannt. Im Zentralbezirk von Gorlowka wurden nach Angaben Puschilins zwei Frauen verletzt. Im Kalininski-Bezirk der Stadt erlitten zudem ein Mann und eine Frau Verletzungen, als ihr Auto von einer Drohne angegriffen wurde. In Jelenowka wurde eine weitere Frau verletzt, während in Jenakijewo ein Mann bei einem Angriff auf einen Pkw auf dem Gelände einer Tankstelle zu Schaden kam.

Russisches Militär: 281 ukrainische Drohnen abgefangen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Donnerstag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 281 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Es seien Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Twer und Tula, im Großraum Moskau, in der Region Krasnodar, in den Republiken Krim und Tatarstan sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden.

Gebiet Belgorod: Ukrainische FPV-Drohne greift Fahrzeug von Verwaltungschef an 

Eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat das Fahrzeug des amtierenden Bezirksleiters von Schebekino im Gebiet Belgorod, Ruslan Degtjarjow, angegriffen. Nach Angaben des Verwaltungschefs wurde das Fahrzeug auf dem Weg zu einem Treffen mit Bewohnern grenznaher Dörfer getroffen. Verletzt wurde niemand, das Auto wurde jedoch beschädigt. Der Besuch musste verschoben werden.

Grenzregion Belgorod: Neuer Interimsgouverneur baut Drohnenabwehr und Infrastruktur aus

Der Interimsgouverneur der russischen Grenzregion Belgorod, Alexander Schuwajew, hat die Sicherheit der Bevölkerung als wichtigste Aufgabe seiner Amtszeit bezeichnet. Im Interview erklärte der ehemalige General, der seit rund zwei Monaten im Amt ist, dass die Zusammenarbeit mit dem russischen Verteidigungsministerium weiter ausgebaut werde. Ein Schwerpunkt liege auf dem Einsatz von FPV-Abfangdrohnen zum Schutz vor Angriffen aus der Luft.

Nach seinen Angaben würden rund 90 Prozent der gegnerischen Drohnen über das Gebiet Belgorod fliegen. Neben Sicherheitsmaßnahmen kündigte der Interimsgouverneur Investitionen in die wirtschaftliche Entwicklung und die kommunale Infrastruktur an. Geplant seien unter anderem eine Sonderwirtschaftszone, Industrieparks sowie die Modernisierung der Wasser- und Abwasserversorgung, deren Leitungsnetze nach seinen Angaben stark verschlissen sind.

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Litauens Verteidigungsminister warnt vor angeblicher russischer "False-Flag"-Operation

Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas behauptet, Russland könne kritische Infrastruktur in den baltischen Staaten mit ukrainischen Drohnen angreifen und dies als sogenannte "False-Flag"-Operation inszenieren. Dies sagte er dem litauischen Sender LRT. Belege für seine Behauptung legte er nicht vor.

"Es geht um eine Operation unter falscher Flagge, bei der eine gefälschte ukrainische Drohne eingesetzt werden könnte." 

Russlands Präsident Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, Moskau habe nicht die Absicht, NATO-Staaten anzugreifen. Auch das russische Außenministerium betonte mehrfach, Russland bleibe zu einem Dialog mit dem Bündnis auf Augenhöhe bereit.

Russisches Außenministerium nennt NATO-Frage Schlüssel für dauerhaften Frieden

Ein dauerhafter Frieden in der Ukraine setzt nach Ansicht des russischen Außenministeriums auch eine Klärung der NATO-Frage voraus. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. Er sagte im Radiosender Komsomolskaja Prawda:

"Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur interne Fragen wie Entnazifizierung, die Wahrung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und die Wiederherstellung der Demokratie gelöst werden. Dazu gehören auch äußere Aspekte wie die NATO-Mitgliedschaft, die militärische Konfiguration sowie Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte."

USA verstärken wieder den Geheimdienst-Austausch mit der Ukraine

Kriegstreiber und Ukraine-Lobbyisten im US-Kongress berichten von einer Intensivierung des geheimdienstlichen Austauschs zwischen Washington und Kiew. Dies deutet darauf hin, dass die USA die Ukraine erneut als geopolitisches Gegengewicht zu Russland nutzen wollen.

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Ex-Sprecherin Mendel kritisiert Selenskijs "Wahnsinnsstrategie"

Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat die Strategie von Wladimir Selenskij zur Erreichung des Friedens mit Russland kritisiert. Dieser habe den westlichen Partnern eine falsche Logik aufgezwungen, nach der Frieden durch Druck und Eskalation erreicht werden könne. Mendel schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Selenskij überzeugt westliche Partner weiterhin davon, dass eine pro-ukrainische Haltung in einer Eskalation besteht, um Druck auf Russland auszuüben und angeblich Frieden zu erreichen. Das hätte niemals funktionieren können, aber niemand hat sich diesem Wahnsinn entgegengestellt."

Sie warf Selenskij zudem vor, die Verantwortung für eigene Misserfolge auf den Westen abzuwälzen, während "die Ukrainer dafür mit ihrem Leben bezahlen". Zuvor hatte Selenskij westliche Verbündete wegen fehlender Abfangraketen für Patriot-Systeme kritisiert.

Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Im Dorf Tolokonnoje im Stadtbezirk Belgorod erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff Splitterverletzungen an den Beinen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt.

Im Dorf Nowaja Tawolschanka wurde ein Motorradfahrer durch einen FPV-Drohnenangriff verletzt. In Nikolskoje erlitt ein weiterer Mann multiple Splitterverletzungen, als ein explodierter Gegenstand in seinen Händen detonierte. Zudem wurde eine Frau nach einem Drohnenangriff auf ein Unternehmen im Dorf Nowenkoje wegen eines Drucktraumas behandelt.

"Ukraine erhält dreimal weniger Luftabwehrraketen" – Selenskij vermutet politischen Druck

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Luftabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen.

Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.

"Vielleicht handelt es sich auch um politische Schritte, um die Ukraine, sagen wir mal, kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran." 

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Experte: Kein einziges großes Schiff seit Anfang der Woche in Hafen von Odessa eingelaufen

Vor dem Hintergrund russischer Militärangriffe ist diese Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Nach Angaben, die mir vorliegen, ist seit Anfang dieser Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen."

Gebiet Saporoschje: Sechs Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Linienbus 

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus im Gebiet Saporoschje sind sechs Zivilisten verletzt worden. Der Bus war auf der Strecke von Tokmak nach Melitopol unterwegs. Laut dem Leiter des Tokmakker Stadtbezirks, Alexander Kalmykow, wurde der Bus getroffen, als er an einer Haltestelle stand. Unter den Verletzten befinden sich vier Männer und zwei Frauen. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, die übrigen wurden ambulant behandelt.

Gebiet Kursk erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte

Bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Wischnewo im grenznahen Belowski-Bezirk im Kursker Gebiet sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach erlitten zwei Männer Splitterverletzungen. Sie hätten bereits Erste Hilfe erhalten und würden in ein Gebietskrankenhaus gebracht.

Saluschny: Kiew hat alle Waffenressourcen ausgeschöpft

Die Ukraine hat ihr Potenzial für militärische Neuerungen auf dem Schlachtfeld ausgeschöpft. Dies erklärte der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und heutige Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny.

"2026 hat die Ukraine praktisch alle Waffensysteme eingesetzt – mit Ausnahme von Tomahawk-Marschflugkörpern, Atomwaffen, Flugzeugträgern und F-35-Kampfjets aus dem NATO-Arsenal. Auch die entsprechenden Einsatzdoktrinen wurden angewandt. Das Potenzial ist ausgeschöpft. Russland hat für all das Gegenmaßnahmen gefunden."

Bereits zuvor hatte Saluschny erklärt, die Ukraine werde niemals der NATO beitreten. Putin hat einen möglichen NATO-Beitritt Kiews wiederholt als Bedrohung für Russlands Sicherheit und als einen der Gründe für den Beginn der militärischen Sonderoperation bezeichnet.

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Außenministerium: Moskau ist offen für Ukraine-Initiativen aus den USA

Russland sei weiterhin bereit, Vorschläge der US-Unterhändler zur Ukraine zu prüfen, so das Außenministerium. Gleichzeitig forderte Moskau Washington auf, sich auf eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts zu konzentrieren. Der stellvertretende Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, Alexei Fadejew, erklärte dazu:

"Wir sind jederzeit bereit, konkrete konstruktive Ideen der amerikanischen Unterhändler zu erörtern, sofern es solche gibt."

Die russische Seite rufe alle, auch die USA, dazu auf, die Situation objektiv zu bewerten und ihre Bemühungen auf den politischen Prozess statt auf eine Fortsetzung der Kämpfe zu richten. Die Parameter einer künftigen Regelung seien bereits mehrfach dargelegt worden.

Medien: Ukraine betreibt unterirdische Fabriken für Drohnenproduktion

In der Ukraine werden in einer geheimen Untergrundanlage täglich Hunderte von Drohnen produziert, heißt es in einem Bericht von Sky News. Der Betrieb sei demnach das Zentrum der landesweiten Bemühungen um die Entwicklung von Langstrecken-Kampfdrohnen, die Produktion laufe rund um die Uhr. Es gebe viele ähnliche Anlagen im ganzen Land.

Der Betrieb stelle täglich über 200 Drohnen her, und zwar vom Typ FP1 mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern, erklärt Sky News weiter. Die Produktionskosten belaufen sich demnach auf etwa 60.000 US-Dollar und werden durch die internationale Gemeinschaft über das Verteidigungsministerium finanziert.

NYT: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen

Westliche Staaten stellen der Ukraine laut der New York Times immer zurückhaltender Abfangraketen zur Verfügung, da sie diese zunehmend für die eigene Verteidigung benötigen.

"Selenskijs Bitten haben angesichts der veränderten geopolitischen Lage keinen Erfolg mehr", schreibt die Zeitung. Die westlichen Verbündeten gäben Raketen nur noch ungern ab, weil der Krieg inzwischen an mehreren Fronten geführt werde – auch im Nahen Osten, wo die Kämpfe die weltweiten Bestände verringert hätten.

Selbst wenn die Partner Kiews den Forderungen Selenskijs nachkämen, könnten sie den ukrainischen Bedarf nicht vollständig decken. Russland produziere ballistische Raketen schneller, als der Westen entsprechende Abfangraketen herstellen könne, so die New York Times.

Auch das Programm PURL, über das Verbündete US-Rüstungsgüter für die Ukraine finanzieren, habe laut der Zeitung "die Erwartungen nicht erfüllt". Anstelle der von Selenskij angestrebten eine Milliarde US-Dollar pro Monat seien bislang lediglich Beiträge in Höhe von der Hälfte zusammengekommen.

Mehr als 470 ukrainische Soldaten wegen Überfall auf Kursk verurteilt

Russland hat mehr als 470 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Gebiet Kursk verurteilt. Dies teilt die russische Generalstaatsanwaltschaft mit. Von den Verurteilten wurden 89 Soldaten in Abwesenheit angeklagt.

Bei 36 Personen handele es sich zudem um ausländische Söldner. Alle Angeklagten seien zu Haftstrafen, auch lebenslangen, verurteilt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen in den zurückliegenden 24 Stunden 1.395 Soldaten verloren. Dies besagt der Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russlands Truppen zerstörten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • vier Mannschaftstransportwagen,
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeugen,
  • 100 Kraftfahrzeuge,
  • zwölf Artilleriegeschütze,
  • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung und zwei Anlagen der elektronischen Aufklärung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur und Logistikzentren, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren Lager mit unbemannten Flugzeugen sowie ukrainische Truppen und ausländische Söldner in 155 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 20 Flugbomben, eine HIMARS-Rakete und 1.155 Drohnen ab. Die Marineflieger der Schwarzmeerflotten zerstörten ihrerseits ein unbemanntes Boot.

Gebiet Jaroslawl: Brand an einer Ölraffinerie nach Drohnenangriff – vier Verletzte

Die Flugabwehr hat einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Jaroslawl abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Jewrajew wurden insgesamt 93 Drohnen zerstört.

Die Fragmente der Drohnen schlugen in die Ölbehälter einer regionalen Raffinerie ein, sodass ein Brand ausbrach. Der Löscheinsatz sei aktuell im Gange, heißt es.

Vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, betont der Gouverneur.

Großes Depot eines Treib- und Schmierstoffherstellers im Gebiet Kiew durch Brand zerstört 

In der Nacht zum Sonntag hat ein Brand das Zentraldepot des Treib- und Schmierstoffherstellers Liqui Moly im Gebiet Kiew vollständig zerstört. Laut der ukrainischen Niederlassung der Firma wurden durch das Feuer tonnenweise Fertigprodukte vernichtet, die in dem Logistikzentrum gelagert waren.

Trotz der Verluste arbeite das Unternehmen bereits daran, neue Lieferwege einzurichten und die Versorgungsengpässe so gering wie möglich zu halten.

Das Feuer habe auch auf Räumlichkeiten anderer Logistikunternehmen in der Nähe übergegriffen, heißt es.

Ermittlungskomitee: Nach Einmarsch ukrainischer Armee in Region Kursk über 600 Zivilisten getötet

Mehr als 600 Zivilisten wurden bei der Invasion der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 im Grenzgebiet Kursk getötet. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

"Infolge der grausamen Aktionen ukrainischer Kämpfer wurden 640 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 561 Menschen, darunter 25 Kinder, verletzt."

Laut Petrenko hätten die russischen Ermittler Verbrechen dokumentiert, die von ukrainischen Soldaten in 25 Ortschaften der Region begangen wurden. Insgesamt seien 711 Strafverfahren eingeleitet worden, fügte sie hinzu.

Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig vom Gegner befreit.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 15 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

Laut Chinstein seien zwei Zivilisten ums Leben gekommen, elf weitere erlitten Verletzungen. 

Bei den Attacken seien zudem ein Betrieb, ein Mobilfunkmast, ein Autoteilegeschäft, zehn Privathäuser, zwei Verwaltungsgebäude, sieben Autos, ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Energieanlagen sowie das Gebäude eines stillgelegten Kindergartens beschädigt worden.

Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt 

Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.

"Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."

Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.

"Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."

Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.

Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tula, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Vizeaußenminister: Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern

Deutschland wird Russland mit Säbelrasseln nicht einschüchtern, erklärt der russische Vizeaußenminister Dmitri Ljubinski gegenüber RIA Nowosti. Seiner Ansicht nach könnte Berlins unnachgiebiges Streben nach Eskalation das Land in eine Katastrophe führen.

Gebiet Kursk: Ein Mann tot, mehrere Verletzte nach Drohnenangriff

Bei einem Drohnenangriff auf das Gebiet Kursk ist ein 57-jähriger Mann ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem fünf Menschen verletzt, drei von ihnen befinden sich in sehr schlechtem Gesundheitszustand.

5.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Trump signalisiert: Russland hat die Oberhand

Keine Patriot-Lizenz, keine Zusage für weitere Abfangraketen: Donald Trump setzt Kiew und Europa zunehmend unter Druck. Washington scheint nicht mehr auf einen ukrainischen Sieg zu setzen und verfolgt stattdessen konsequent eigene Interessen.

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Selenskij vermutet politischen Druck hinter geringeren Flugabwehrlieferungen

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Flugabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen. Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.

"Möglicherweise sind das politische Schritte, um die Ukraine kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran."

Zuvor hatten die ukrainischen Luftstreitkräfte eingeräumt, in der Nacht zum Mittwoch keine der auf die Ukraine abgefeuerten Raketen abgefangen zu haben. Das russische Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, die russischen Streitkräfte hätten in der Nacht Transport-, Logistik- und Verteilzentren in Kiew und im Gebiet Kiew angegriffen.

US-Politologe: "Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle"

Der US-Politologe Garland Nixon hat die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine scharf kritisiert. Die Lage in den ukrainischen Häfen und die russischen Angriffe auf militärische Ziele in Kiew zeigten seiner Meinung nach, wohin der Kurs der Annäherung an die NATO geführt habe. Nixon schrieb auf der Plattform X:

"Die Ukraine hat die Möglichkeit verloren, ihre Seehäfen zu nutzen. Kiew ist ein Nadelkissen für russische Raketen und Männer werden entführt und an die Front geschickt. Das Leben in einem von der NATO kontrollierten Staat ist die Hölle."

Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, in der Nacht Lager für Militärgüter in Kiew und im Umland angegriffen zu haben. Zudem habe Wladimir Selenskij laut russischen Angaben bestätigt, dass die Ukraine ihre Seehäfen nicht mehr nutzen könne.

Russisches Außenministerium: Kiew greift wegen militärischer Rückschläge zu Terrorakten

Der stellvertretende russische Außenminister Dmitri Lubinski wirft der ukrainischen Führung vor, angesichts der militärischen Lage zunehmend zu Terrorakten gegen russische Zivilisten und die zivile Infrastruktur zu greifen. Er erklärte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Je mehr die Kiewer Behörden im Kampfgeschehen den Boden unter den Füßen verlieren, desto häufiger greifen sie zu barbarischen Terrorakten gegen die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur unseres Landes."

Als Beispiele nannte der Diplomat den Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk sowie den Beschuss eines Busses mit weißrussischen Kindern im russischen Gebiet Brjansk.

Selenskij wirft Westen Verzögerung bei Flugabwehrlieferungen vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Verbündeten vorgeworfen, durch verzögerte Waffenlieferungen die russischen Angriffe auf Ziele in Kiew und im Umland begünstigt zu haben. Er schrieb auf Telegram:

"Es ist sehr wichtig, dass unsere Partner verstehen: Verzögerungen bei ihren Lieferungen oder die Weigerung, Mittel zur Abwehr ballistischer Raketen bereitzustellen, führen genau zu solchen schrecklichen Zerstörungen."

Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, in der Nacht einen massierten Angriff auf Lager für Militärgüter in Kiew und im Gebiet Kiew durchgeführt zu haben.

Bereits Anfang August hatte Selenskij den Westen wegen ausbleibender Lieferungen von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Laut der Financial Times lehnte US-Präsident Donald Trump später zusätzliche Lieferungen solcher Raketen an die Ukraine ab.

Rutte sucht mit NATO-Staaten nach weiterer Flugabwehr für Ukraine

Der NATO-Generalsekretär hat dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zugesichert, mit den Mitgliedstaaten des Bündnisses über zusätzliche Flugabwehrsysteme für die Ukraine zu beraten. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Demnach sagte Rutte während eines Telefonats mit Selenskij:

"Ich bespreche mit den NATO-Staaten, wie wir die Luftverteidigungssysteme bereitstellen können, die die Ukraine dringend benötigt."

Zuvor hatte der ukrainische Präsident die westlichen Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Patriot-Abfangraketen kritisiert. Seinen Angaben zufolge konnte die Ukraine in der vergangenen Nacht deshalb keine einzige Rakete abfangen.

Britischer Verteidigungsminister trifft in Kiew ein

Der britische Verteidigungsminister Wes Streeting ist zu einem Besuch in Kiew eingetroffen. Dies berichtet das ukrainische Portal Obschtschestwennoje.

Geplant sind Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij und Verteidigungsminister Jewgeni Chmara. Zudem kündigte Streeting an, im September ein weiteres Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe im Ramstein-Format einberufen zu wollen. Der sogenannten Ramstein-Gruppe gehören mehr als 50 Staaten an, die ihre Militärhilfe für die Ukraine gemeinsam koordinieren.

Selenskij weist Botschafter an: Raketenbestände der Gastländer überwachen 

Eine Anweisung die weit über klassische Diplomatie hinausgeht. Bei der jährlichen Botschafterkonferenz in Kiew hat Wladimir Selenskij klare Vorgaben gemacht: Diplomaten sollen künftig genau wissen, wie viele Flugabwehrraketen in ihren Gastländern lagern – und dafür sorgen, dass diese in die Ukraine gelangen.

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Gebiet Belgorod: Elf Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Intensivstation

Elf Einwohner des Gebiets Belgorod, die in den vergangenen Tagen bei Angriffen der Ukraine verletzt wurden, befinden sich in einem schweren Zustand auf der Intensivstation. Insgesamt werden derzeit 131 Menschen in Krankenhäusern behandelt. Dies teilte die Regionalregierung mit.

Unter den Intensivpatienten befindet sich auch ein Kind. Sein Zustand sei laut Ärzten weiterhin kritisch, aber stabil. Eine akute Lebensgefahr bestehe derzeit nicht. Von den 18 Menschen, die in den vergangenen 24 Stunden verletzt wurden, mussten neun nach medizinischer Versorgung in Krankenhäusern aufgenommen werden. Die übrigen werden zu Hause behandelt.

Gebiet Kursk: Zwei Zivilisten sterben nach Explosion ukrainischer Mine

In der Ortschaft Trochino im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk sind zwei Zivilisten bei der Explosion einer ukrainischen Mine ums Leben gekommen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Seinen Angaben zufolge befanden sich ein 67-jähriger Mann und ein 72-jähriger Rentner in dem Fahrzeug. Beide erlagen ihren Verletzungen. Der jüngere Mann hatte mehrere Knochenbrüche und Verbrennungen erlitten.

Sobjanin: Moskau verzeichnet immer mehr Drohnenangriffe

Die Zahl der Drohnen im Anflug auf Moskau ist in den vergangenen Monaten wesentlich gestiegen, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Zwei Drittel aller gegen russisches Territorium eingesetzten Drohnen flogen in Richtung der russischen Hauptstadt.

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Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – drei Verletzte

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Grenzgebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Stadt Schebekino wurde ein Mann durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen an Armen und Beinen und wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Im Ort Maslowa Pristan wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Geschäftsobjekt verletzt. Er wurde mit leichten Splitterverletzungen stationär aufgenommen. Im Dorf Tscherwona Dibrowka erlitt ein Mann bei einem Angriff auf ein Unternehmen eine Minenexplosionsverletzung. Er wurde vor Ort behandelt und befindet sich in ambulanter Behandlung.

Pistorius deutet Lieferung deutscher Haubitze RCH-155 an Kiew an

Bei einem Besuch im KNDS-Werk in Kassel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius offenbar angedeutet, dass Deutschland der Ukraine bereits vor zwei Jahren eine moderne, selbstfahrende Haubitze vom Typ RCH-155 geliefert hat. Darüber berichtet die Bild-Zeitung.

Dem Bericht zufolge wurde die Lieferung der modernen Radhaubitze RCH-155 an die Ukraine bislang nicht offiziell bestätigt. Auch ein Kampfeinsatz des Waffensystems wurde bisher nicht öffentlich bestätigt. Pistorius erklärte jedoch, die Haubitze erfreue sich in der Ukraine großer Beliebtheit.

"Vervollkommnung der Strukturen": Putin reformiert Russlands Militärführung

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch, dem 5. August 2026, eine Umstrukturierung sowie personelle Veränderungen in der Führung der russischen Streitkräfte angekündigt. Der Präsident erklärte, dass die Vervollkommnung der Strukturen im Verteidigungsministerium unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Sonderoperation fortgesetzt werde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukraine erhebt Anklage gegen Ex-Botschafterin in den USA

Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP haben Anklage gegen Olga Stefanischina, die ehemalige ukrainische Botschafterin in den USA, erhoben. Dies teilte die Nichtregierungsorganisation "Zentrum zur Korruptionsbekämpfung" mit. Demnach entscheidet das Oberste Antikorruptionsgericht derzeit über eine mögliche Untersuchungshaft. Worin die konkreten Vorwürfe bestehen, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.

Zuvor hatte Politico berichtet, Stefanischina tauche im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von 2,5 Millionen Griwna im ukrainischen Justizministerium auf. Zudem werde gegen ihren Ex-Mann wegen des mutmaßlich unrechtmäßigen Erwerbs von Staatseigentum ermittelt. Präsident Wladimir Selenskij hatte Stefanischina am Montag als Botschafterin in den USA entlassen.

Iranischer Experte: Kiew folgt dem Weg Nazideutschlands

Der iranische Experte für internationale Beziehungen Ruhollah Modabber hat den ukrainischen Drohnenangriff auf den Badeort Archipo-Ossipowka im Gebiet Krasnodar als Kriegsverbrechen bezeichnet. Dieser Angriff zeige, dass das Kiewer Regime "dem Weg seiner faschistischen Vorgänger aus Nazideutschland folgt", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

Nach Ansicht Modabbers würden die Operationen Kiews "mit Unterstützung und in Koordination mit den NATO-Staaten" durchgeführt. Jede Regierung oder Organisation, die zu diesen Verbrechen schweige, mache sich mitschuldig.

Zugleich kritisierte der Politologe das Schweigen des UN-Sicherheitsrats und internationaler Menschenrechtsorganisationen. Sollte das Kiewer Regime nicht gestoppt werden, werde es "weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen", warnte er.

Am 3. August wurde der Badeort Archipo-Ossipowka bei Gelendschik von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Weitere 58 Menschen wurden verletzt. 

Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – sieben zivile Opfer

Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf mehrere Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

Je zwei Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Rakitnoje sowie im Ort Proletarski verwundet. Aus dem Bezirk Schebekino wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Die Betroffenen erlitten unter anderem Splitterverletzungen oder wurden durch Minenexplosionen versehrt. Sie werden in Krankenhäuser in Belgorod gebracht.

Durch die Angriffe wurden außerdem mehrere Fahrzeuge, ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus sowie ein Geschäfts- und ein Sozialgebäude beschädigt.

Massive Präzisionsschläge auf Kiews Militärlogistik: Moskau nennt Ziele (FOTOS/VIDEOS)

Das russische Verteidigungsministerium berichtet von hochpräzisen Langstreckenangriffen auf mehrere Logistik- und Transportanlagen in und um Kiew. Betroffen seien Einrichtungen, die Dual-Use-Güter und Drohnenkomponenten für die ukrainischen Streitkräfte handhaben. Videos zeigen Rauchsäulen – Details zu den getroffenen Standorten und den Folgen.

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Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf vier

Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Bezirk Belowski im russischen Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach wurde noch zusätzlich ein 56-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Drucktrauma sowie mehrere Splitterverletzungen. Zuvor hatte Chinstein von drei Verletzten nach dem Angriff auf das Dorf Maloje Soldatskoje berichtet. Die Betroffenen werden in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt gebracht.

Selenskij: Lieferungen von westlichen Luftabwehrraketen zurückgegangen

Wladimir Selenskij hat sich erneut über den Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Am Mittwoch erklärte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Militär, dass die westlichen Länder ihre Lieferungen deutlich gekürzt hätten.

"In diesem Jahr sind die Lieferungen von Luftabwehrraketen durch unsere Partner leider deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der gelieferten Raketen für die Luftabwehr hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 um das Dreifache verringert."

Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk

Eine ukrainische Hornet-Drohne hat ein Krankenhaus im Kiewski-Bezirk von Donezk angegriffen. Laut einem TASS-Korrespondenten flog die Drohne durch ein Fenster in ein Krankenzimmer des Therapietrakts und explodierte dort.

Dabei wurden die Fassade, eine tragende Wand sowie die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Laut dem RT-Kriegsreporter Wiktor Miroschnikow war die Drohne mit Splitterelementen bestückt.

Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin später mitteilte, kam bei dem Angriff eine im Jahr 1948 geborene Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen der Jahrgänge 1946 und 1952 wurden verletzt.

Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 290 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.   

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 325 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 360 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion. 

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem wurden 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 1.083 Starrflüglerdrohnen ab. 

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 197.906 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.436 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.045 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.402 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Rosatom-Chef: Kiew will Betrieb des AKW Saporoschje lahmlegen

Der Chef des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, hat die Verminung von Straßen in Energodar durch ukrainische Drohnen scharf verurteilt. Innerhalb von zweieinhalb Tagen seien vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje durch Minen verwundet worden. Zwei von ihnen befinden sich schwer verletzt im Krankenhaus, einem musste ein Bein amputiert werden.

Laut Lichatschow werfen ukrainische Drohnen Nacht für Nacht Antipersonenminen des Typs PFM-1-"Lepestok" (zu Deutsch: Blütenblatt) auf die Hauptstraße nach Energodar, die Zufahrtswege zum AKW Saporoschje sowie wichtige Kreuzungen. Dadurch seien nicht nur Fahrten in die Stadt und aus ihr hinaus, der Transport von Lebensmitteln und der Einsatz von Rettungsfahrzeugen, sondern auch der Schichtwechsel im Kernkraftwerk lebensgefährlich geworden.

Dass innerhalb weniger Tage gleich vier Mitarbeiter verletzt worden seien, sei der erste derartige Massenvorfall. Dies zeige die deutlich gestiegene Intensität der Angriffe, die sich gezielt gegen die Zivilbevölkerung richte, so Lichatschow.

Die Verminung der Straße zwischen Energodar und dem Kernkraftwerk habe "keinerlei militärische Bedeutung". Vielmehr sei es das Ziel, "Druck auf das Personal und die Einwohner auszuüben", die Menschen aus der Stadt zu vertreiben und den regulären Betrieb des AKW unmöglich zu machen.

Zugleich erinnerte der Rosatom-Chef an den im Juli getöteten Chefingenieur des AKW, Alexander Jakowlew, und dessen Fahrer Dmitri Filippow. Beide seien postum mit staatlichen Auszeichnungen geehrt worden. Rosatom werde die Familien der Getöteten weiterhin unterstützen.

Bürgermeister: Zahl der ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau zugenommen

Die Zahl der ukrainischen Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, hat in den letzten Monaten zugenommen, sagte Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt.

"Wir beobachten eine Zunahme solcher Bedrohungen. In den letzten Monaten hat sich die Zahl der Drohnen, die in Richtung Moskau fliegen, vervielfacht. Und insgesamt fliegen zwei Drittel aller Drohnen […] in Richtung Moskau."

Ferner merkte Sobjanin an, dass die Stadtverwaltung auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Verteidigungsministerium und den Luftverteidigungskräften zusammenarbeite, um die Sicherheit der Hauptstadt zu gewährleisten. Darüber hinaus werde in Moskau eine ganze Reihe von Drohnenabwehrsystemen produziert.

Quelle: Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers bei Autoexplosion verletzt

Laut einer Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte sei gestern Abend im Gebiet Swerdlowsk eine Person bei einer Autoexplosion verletzt worden. Es könnte sich um Wladimir Tkatschuk, den Direktor des russischen Drohnenherstellers "Uraldronsawod", handeln. Das Unternehmen produziert Drohnen vom Typ Upyr. Derzeit soll sich der Verletzte auf der Intensivstation befinden, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen.

Ein Strafverfahren wegen des versuchten Mordes sei eingeleitet worden, so die Quelle.

FT: Trump lehnte Selenskijs Bitte um zusätzliche Patriot-Raketen ab

US-Präsident Donald Trump habe die Lieferung von Hunderten zusätzlicher Abfangraketen an Kiew für die Patriot-Raketensysteme verweigert, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Das Treffen zwischen Trump und Wladimir Selenskij hat in der vergangenen Woche im Oval Office stattgefunden.

Wie es heißt, habe Trump auf einen Mangel an diesen Raketen in den US-Beständen hingewiesen. Er betonte, dass Washington die Abfangraketen selbst benötige, um US-Objekte im Nahen Osten und in den Golfstaaten im Krieg mit Iran zu verteidigen.

Bloomberg: Ehemalige russische und EU-Beamte führten Ukraine-Gespräche in Wien

Ehemalige hochrangige Beamte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland hätten sich im Juli in Wien getroffen, um mögliche Bedingungen für Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges zwischen Moskau und Kiew zu erörtern. Dies teilte Bloomberg unter Berufung auf die mit der Angelegenheit vertrauten Personen mit.

Wie es heißt, sollen der ehemalige britische Nationale Sicherheitsberater Tim Barrow, der ehemalige deutsche Staatssekretär Markus Ederer und der französische Diplomat Pierre Vimont an dem Treffen teilgenommen haben. Die Quellen lehnten es jedoch ab, die Identität des russischen Beamten offenzulegen. 

Laut Bloomberg arbeiteten Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit der Ukraine an Möglichkeiten, einen direkten Kontakt zu Moskau herzustellen, um den Konflikt zu beenden. Die Gesprächspartner der Nachrichtenagentur wollten sich nicht dazu äußern, ob das Treffen in Wien von den sogenannten E3-Staaten im Rahmen dieser Pläne genehmigt worden war. Eine der Quellen sagte jedoch, dass London diese Bemühungen begrüße, und eine andere Quelle teilte mit, dass Paris über das Treffen informiert worden sei.

Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.

Im Zuge aktiver Offensivaktionen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Ryschewka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen. 

Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Sarniza im Gebiet Saporoschje befreit.

Zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer zerstört

Die russischen Streitkräfte haben zwei unbemannte Boote der ukrainischen Armee 80 Kilometer südöstlich der Stadt Otschakow im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien bei dem Angriff eingesetzt worden. Die beiden gegnerischen Ziele seien durch präzise Treffer erfolgreich zerstört worden, teilte die Militärbehörde mit.

FSB: Mann beim versuchten Brandanschlag auf Wehrersatzamt festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 22-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ein Wehrersatzamt im Gebiet Kaluga in Brand setzen wollte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

Laut FSB habe der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU aufgenommen, auf dessen Anweisung er Graffiti mit Beleidigungen gegen russische Regierungsbeamte an die Wände von Wohnhäusern gesprüht haben soll.

Darüber hinaus habe der SBU-Vertreter dem Verdächtigen einen Auftrag gegeben, ein Wehrersatzamt in Brand zu setzen. Der Mann soll das Gebäude erkundet und Komponenten für Molotowcocktails erworben haben. Bei dem Versuch, die Tat zu begehen, sei er festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamte mehrere Behälter mit einer Brandmischung sowie Kommunikationsmittel mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite beschlagnahmt.

Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt, so die Behörde. Ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags sei eingeleitet worden.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 59 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Neunmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem ein Fahrzeug und ein Privathaus beschädigt worden.

Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine der russischen Raketen in der Nacht abgefangen 

Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine geführt. Am Montagmorgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der 28 russischen Raketen abgeschossen habe.

Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei den Attacken 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400 und vier Raketen vom Typ Zircon/Onyx eingesetzt. Von den 115 russischen Kampfdrohnen seien 98 abgeschossen worden.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden 18 Personen verletzt 

Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 18 Personen verletzt, darunter fünf Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums. Drei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand.

Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 475 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tula, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Gebiet Tula: Gouverneur meldet Sachschäden nach ukrainischen Drohnenangriffen

In der Nacht war das Gebiet Tula ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Nach Angaben von Gouverneur Dmitri Miljajew fing die Luftabwehr insgesamt 107 gegnerische Drohnen ab. 

Infolge der Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Produktionsstätten beschädigt worden, so Miljajew. Darüber hinaus habe eine Drohne ein Verteilzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen. Ein Feuer sei auf dem Gelände der Anlage ausgebrochen. Laut dem Gouverneur sei eine Person verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen: 

  • Das Logistikzentrum "MLP-Tschaika", das zur Lagerung von Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite genutze wurde.
  • Das Terminal- und Logistikzentrum "Nowaja Potschta", wo Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert wurden. Diese Güter wurden unter anderem bei der Produktion von Drohnen, Robotersystemen und Systemen für die elektronische Kampfführung verwendet.
  • Das Transport- und Logistikzentrum "Trans-Logistics", das verschiedene Drohnenmodelle produzierte und materiell-technische Mittel der ukrainischen Streitkräfte lagerte.
  • Das Logistikzentrum "Epizentr", das für die Auftragsbearbeitung, Sortierung, Lagerung und Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck und Drohnenkomponenten verwendet wurde.

Folgende Ziele hat die russische Armee im Gebiet Kiew angegriffen:

  • Das Logistikzentrum "Terminal Browary", wo Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite, darunter auch ausländische, lagerten.
  • Das Transport- und Logistikzentrum "Raben Ukraine", das als wichtiger Umschlagplatz für die Verteilung und Lagerung von Komponenten für Drohnen verschiedener Art diente.
  • Das Logistikzentrum "Browary", wo Starrflüglerdrohnen und deren Komponenten gelagert wurden.

Darüber hinaus wurden drei Trockenfrachtschiffe südlich von Odessa attackiert, die Waffen und militärische Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte beförderten.

4.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ex-Armeechef Saluschny: Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden

Der Ex-Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Waleri Saluschny schließt die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Grund dafür sei der Entwicklungsstand der ukrainischen Streitkräfte. Russland lehnt den Beitritt der Ukraine zum Militärblock entschieden ab.

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Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen im Ort Borissowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentrale Krankenhaus, wo Splitterverletzungen an Schulter und Beinen bei ihm festgestellt wurden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Selenskij erlaubt Ex-Häftlingen Wechsel zu Mobilisierungsbeamten

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz unterzeichnet, das ehemaligen Häftlingen im Dienst der ukrainischen Streitkräfte den Wechsel zu territorialen Rekrutierungszentren (TZK) ermöglicht. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Website der Werchowna Rada hervor.

Das Gesetz erweitert die sozialen und rechtlichen Garantien für ehemalige Gefangene, die zur Ableistung des Militärdienstes aus der Haft entlassen wurden. Es sieht unter anderem Urlaubsanspruch, die Möglichkeit eines Wechsels in andere Einheiten sowie zusätzliche Gründe für eine Entlassung vor.

Nach einem Jahr Dienst können ehemalige Häftlinge demnach in andere Einheiten versetzt werden. Nach einer Krankheit, Verwundung, Verletzung oder Gehirnerschütterung erhalten sie unabhängig von ihrer bisherigen Dienstzeit zudem das Recht, in TZK oder Versorgungseinheiten zu wechseln.

Geht Selenskij das Personal aus – und warum will niemand mehr mitmachen? (VIDEO)

Ein ehemaliger ukrainischer Diplomat spricht Klartext über die jüngsten Umbesetzungen in Kiew. Eine Welle der Entlassungen und Neubesetzungen folgt der nächsten. Was hinter dem Stuhlspiel steckt und warum loyale Gesichter plötzlich in ungewohnten Rollen landen.

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Russische Luftabwehr schießt 304 ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 304 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut diesen Angaben wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula, über dem Gebiet Moskau sowie über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

Medien: Unter neuen Ukraine-Flüchtlingen in Tschechien überwiegen Männer

Die Zahl der Männer im erwerbsfähigen Alter unter den neu ankommenden ukrainischen Flüchtlingen in Tschechien nimmt zu. Dies berichtet das tschechische Nachrichtenportal Novinky.

"Während in den ersten Jahren nach Beginn des Ukraine-Konflikts unter den aus der Ukraine nach Tschechien eingereisten Flüchtlingen Frauen, Kinder und ältere Menschen überwogen, nimmt in letzter Zeit die Zahl der ankommenden Männer zu. Im Jahr 2025 waren es etwa 20.000 mehr als Frauen, obwohl der Frauenanteil unter den ukrainischen Flüchtlingen 2024 noch bei 56,3 Prozent lag."

Als einen Grund nennt Novinky die seit Herbst 2025 geltende Ausreiseerlaubnis für junge Männer im Alter von 18 bis 22 Jahren, die nicht der Mobilisierung unterliegen. Wehrpflichtig sind in der Ukraine Männer ab 25 Jahren.

Derzeit haben rund 380.000 ukrainische Flüchtlinge in Tschechien einen Status des vorübergehenden Schutzes. Nach Angaben der EU hat Tschechien gemessen an der eigenen Bevölkerungszahl die meisten ukrainischen Flüchtlinge unter den EU-Staaten aufgenommen.

Laut dem Arbeitsministerium haben seit Februar 2022 rund 150.000 eingereiste Ukrainer in Tschechien eine feste Arbeit gefunden, vor allem im Baugewerbe und im Dienstleistungssektor. In beiden Bereichen herrscht laut Ministerium ein akuter Arbeitskräftemangel.

Medien: Militärkommissare verschleppen Bauarbeiter in Odessa

Mitarbeitern des ukrainischen Militärersatzamtes (TZK) wird vorgeworfen, in Odessa das Gelände eines Wohnkomplexes betreten und Arbeiter einer Baufirma entführt zu haben. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua. In einem vom Portal veröffentlichten Video ist zu sehen, wie mehr als zehn Männer mit Sturmhauben das Gelände betreten und Menschen in orangefarbenen Westen hinterherlaufen.

Ukraine: Verluste im Agrarsektor könnten drei Milliarden Dollar erreichen

Die direkten Verluste des ukrainischen Agrarsektors aufgrund von Problemen mit den Schwarzmeerhäfen könnten sich in diesem Jahr auf bis zu drei Milliarden US-Dollar belaufen. Dies erklärt der ukrainische Vizeagrarminister Taras Wyssozki der Nachrichtenagentur Reuters:

"Die direkten Verluste für den ukrainischen Landwirtschaftssektor könnten in diesem Jahr zwischen 1,5 und drei Milliarden Dollar betragen."

Laut dem Minister könnten alternative Exportwege für Getreide aus der Ukraine nur die Hälfte der bislang über die Schwarzmeerhäfen abgewickelten Mengen abdecken. Zu den Ersatzrouten zählen Transporte über die Donau sowie per Bahn und Lkw. Dabei sei der Schienenverkehr die wichtigste Alternative.

Die notwendigen Kapazitäten der alternativen Routen würden laut Wyssozki frühestens Ende August erreicht. Gleichzeitig würden die Transportkosten für die Produzenten um 45 bis 50 US-Dollar pro Tonne steigen. Die ukrainischen Erzeuger spüren die Folgen der Probleme mit der Seelogistik bereits: Die Preise für Ölsaaten und Getreide sind im Durchschnitt um 30 Prozent gefallen.

"Das ist mein Papa!" – Vater vor den Augen seiner Tochter in Kiew zwangsrekrutiert

Ein am Sonntag veröffentlichtes Video zeigt, wie ein Mann in Kiew auf offener Straße vor den Augen seiner kleinen Tochter zwangsrekrutiert wird. Das Mädchen schreit mehrfach nach ihrem Vater, während er in ein Polizeiauto gezerrt wird.

"Das ist mein Papa!", hört man das kleine Kind unmissverständlich rufen.

Das Video ist eines von zahlreichen aktuellen Beispielen aus den ukrainischen sozialen Medien, die zeigen, wie Männer am helllichten Tag auf offener Straße von der Polizei oder Mitarbeitern der territorialen Rekrutierungszentren gegen ihren Willen mobilisiert werden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kiews Armee setzt Angriffe auf Gebiet Belgorod fort – ein Verletzter

Nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Lastwagen im Dorf Nikolskoje im Gebiet Belgorod hat sich ein Mann in ärztliche Behandlung begeben. Dies teilte der operative Stab des Gebiets mit. Bei dem Mann wurde demnach eine Splitterverletzung am Oberschenkel festgestellt. Nach der medizinischen Versorgung konnte er das Krankenhaus wieder verlassen.

Medien: Russische Luft- und Weltraumkräfte sind führend in Europa

Laut dem US-Magazin The National Interest nehmen die russischen Luft- und Weltraumkräfte (WKS) eine führende Position in Europa ein.

Dem Bericht zufolge verfügt Russland über die größte Flotte von Kampfflugzeugen in Europa mit mehr als 900 Maschinen. Dazu gehören verschiedene Versionen der Jagdflugzeuge Su-30 und Su-35 sowie der Jagdbomber Su-34. Im Artikel heißt es:

"Russland bleibt außerdem eines der wenigen Länder der Welt, das über ein eigenes Kampfflugzeug der fünften Generation verfügt – die Su-57. Man sollte sich keine Illusionen über die angebliche Schwäche der russischen Luft- und Weltraumkräfte machen. Die WKS Russlands sind die stärksten in Europa und ohne Konkurrenz."

Auf den weiteren Plätzen folgen dem Bericht zufolge die Türkei, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland. Zuvor hat der Business Insider unter Berufung auf westliche Experten berichtet, die russischen Luft- und Weltraumkräfte seien seit Beginn der militärischen Sonderoperation erfahrener und gefährlicher für die NATO geworden. Die Experten warnten damals vor einer größeren Bedrohung für die westliche Luftwaffe in Europa und forderten eine Neubewertung der Fähigkeiten der russischen Streitkräfte.

Gebiet Belgorod: Fünf Feuerwehrleute bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Gebiet Belgorod sind fünf Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes bei einem erneuten Drohnenangriff auf ein Einsatzfahrzeug verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit.

In der Stadt Schebekino geriet demnach ein Lastwagen nach einem Drohnenangriff in Brand. Die Feuerwehr löschte das Feuer. Als die Einsatzkräfte den Ort verlassen wollten, traf ein FPV-Drohnenangriff ihr Dienstfahrzeug.

Die fünf Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und erhalten dort medizinische Hilfe. Das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr wurde beschädigt.

Scott Ritter: "Putin hat die Samthandschuhe abgelegt"

Der ehemalige Offizier des US-Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter analysiert im Gespräch mit Andrew Napolitano die russische Strategie in der Ukraine als umfassenden Abnutzungskrieg. Russlands Präsident Wladimir Putin habe sich anfangs zurückgehalten, um internationale Beziehungen nicht zu gefährden.

Er habe abgewartet, bis ein hartes Vorgehen alternativlos geworden sei. Da dieser Punkt nun erreicht sei, versuche Russland durch die Blockade Odessas und die Zerstörung der Infrastruktur, den vollständigen Kollaps der Ukraine von innen heraus zu erzwingen.

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Putin und Lula da Silva sprechen über Ukraine-Konflikt

Russlands Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva über die bilateralen Beziehungen und den Ukraine-Konflikt gesprochen. Dies teilt der Kreml mit. Besonderes Augenmerk solle auf den Ausbau und die Diversifizierung des gegenseitigen Handels gelegt werden.

Die beiden Staatschefs tauschten sich zudem über aktuelle internationale Themen aus, darunter die Lage in der Ukraine. Putin dankte Lula da Silva für dessen Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts. Darüber hinaus vereinbarten beide Seiten, die Zusammenarbeit in den Vereinten Nationen und anderen multilateralen Formaten fortzusetzen. Das Telefonat fand auf Initiative der brasilianischen Seite statt.

Militärzeitschrift: S-400 schossen an einem Tag zehn MiG-29 ab

Russische S-400-Luftabwehrsysteme haben im Jahr 2023 bei Einsätzen über dem Horizont an einem einzigen Tag zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen. Dies geht aus einem Fachbeitrag in der Zeitschrift Wojennaja Mysl des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Im gemeinsam mit dem Chef der Flugabwehrraketentruppen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Generalmajor Alexander Romanenkow, verfassten Artikel heißt es: 

"Die Ergebnisse der ersten Über-den-Horizont-Einsätze des S-400-Systems Triumf im Jahr 2023 waren tatsächlich triumphal: An einem Tag wurden zehn ukrainische MiG-29 abgeschossen, innerhalb einer Woche insgesamt 24 Flugzeuge."

Dem Beitrag zufolge hat der Gegner die russische Taktik des Über-den-Horizont-Einsatzes der S-400-Systeme inzwischen "ausreichend gründlich" analysiert.

Ex-Sprecherin Mendel rechnet ab: Selenskij ist das Hauptproblem der Ukraine

Julia Mendel, die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, erhebt schwere Vorwürfe bezüglich seines Klammerns an der Macht, der weitreichenden Korruption im Land und des Andauerns des Konflikts. Was sie im Interview preisgibt.

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Charkow: Russische Streitkräfte drängen ukrainische Truppen von der russischen Grenze ab

Einheiten der Truppengruppe Nord setzen die Einrichtung einer Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow fort – darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Darin heißt es, dass Einheiten der Truppengruppe Nord an mehreren Frontabschnitten gleichzeitig weiterhin Sicherheitszonen in den Gebieten Charkow und Sumy einrichten. Die Truppen rücken täglich vor und drängen die ukrainischen Streitkräfte von der Staatsgrenze ab, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.

Saporoschje: Wiederherstellung der Stromversorgung durch Drohnenangriffsgefahr erschwert

Wie der Gouverneur des Gebiets Jewgeni Balizki mitteilt, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung in einzelnen Teilen des Gebietes Saporoschje durch die Gefahr von Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte erschwert. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken schreibt der Gouverneur:

"Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromnetze dauern an. Eine Reihe wichtiger Energieanlagen wurde beschädigt. Die Energieversorger haben den entstandenen Schaden begutachtet und den Umfang der Wiederherstellungsarbeiten ermittelt. In einigen Abschnitten werden bereits Arbeiten durchgeführt, in anderen besteht weiterhin die Gefahr von Drohnenangriffen."

Russische Streitkräfte greifen Häfen und Frachtschiffe der Ukraine an

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen, Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur fortgesetzt, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.

Demnach wurden im Hafen von Nikolajew drei Frachtschiffe getroffen. Im Hafen von Tschornomorsk wurde ein Containerterminal mit Militärgütern sowie ein Lager mit FP-2-Drohnen und deren Komponenten angegriffen.

Südlich von Odessa im Schwarzen Meer sei zudem ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter transportiert habe. Im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres, südöstlich von Otschakow, wurden außerdem zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Im Auftrag Kiews: FSB unterbindet Sabotageakte auf der Krim

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben in Sewastopol auf der Krim zwei russische Staatsbürger festgenommen, die im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Sabotage betrieben und terroristische Aktivitäten ausgeübt haben.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Panzer,
  • 83 Fahrzeuge,
  • zwölf Artilleriegeschütze,
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 16 Lenkbomben und 753 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

LVR: Zwei Zivilisten sterben bei Angriffen ukrainischer Streitkräfte

Zwei Menschen – eine ältere Frau und ein Lkw-Fahrer – kamen ums Leben, vier weitere wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Gemeinden der Volksrepublik Lugansk verletzt. Der Regionalchef Leonid Passetschnik schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

"Neonazis in Lissitschansk haben einen Wassertankwagen der Partnerregion – der Republik Tatarstan – angegriffen, während dieser Wasser an die Einwohner verteilte. Eine 75-jährige Frau kam ums Leben, der Fahrer wurde verletzt. Auf der Straße zwischen Nowopskow und Belokurakino wurde ein ziviler Lkw eines Handelsunternehmens angegriffen. Der 41-jährige Fahrer kam dabei ums Leben."

Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte übernehmen Kontrolle über Bakschejewka

Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Armee die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:

"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch aktive Maßnahmen die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen."

Gebiet Samara: Logistikzentrum von Wildberries fast vollständig ausgebrannt

Das Logistikzentrum der Gruppe Wildberries ist nach einem Drohnenangriff in der Region Samara auf einer Fläche von 160.000 Quadratmetern niedergebrannt. Die Waren sind komplett zerstört, teilte der Minister für Industrie und Handel der Region, Denis Gurkow, mit. Diese Information wurde bei einer Krisensitzung der Regionalregierung bekannt gegeben. Der Minister erklärte:

"Was konkret die Situation bei Wildberries betrifft, müssen wir leider feststellen, dass das Objekt vollständig abgebrannt ist: Von 180.000 Quadratmetern sind 160.000 verbrannt, tatsächlich ist nur noch das Verwaltungsgebäude übrig geblieben. Dementsprechend ist die Ware zerstört."

Russisches Verkehrsministerium entwickelt neue Logistikkonzepte wegen Anschlägen auf Schiffe

Nach den zahlreichen ukrainischen Drohnenangriffen auf Schiffe im Asowschen Meer richtet das russische Verkehrsministerium nun einen Stab zum Transportmanagement im Krisengebiet ein. Dort kümmert man sich um alternative Routen und die Umleitung der Frachtströme.

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Sumy: Studenten von Fachschulen zur Montage von Drohnen zwangsverpflichtet

Das ukrainische Militär plant, an drei Fachschulen im Gebiet Sumy Werkstätten zur Montage von Drohnen einzurichten und die Studenten zwangsweise für diese Arbeiten heranzuziehen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber der TASS mit. Die Nachrichtenagentur führt aus:

"An den Standorten des Berufsbildungszentrums Schostka, der Fachhochschule Schostka und der Fachhochschule für Bauwesen und Design in Sumy ist die Eröffnung von Werkstätten zur Montage von Drohnen und deren Komponenten für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte geplant. Die Studierenden der Fachschulen werden zwangsweise zu diesen Arbeiten herangezogen."

Vier Menschen bei ukrainischem Drohnenangriff auf türkisches Schiff im Schwarzen Meer verletzt

Ein türkisches Schiff, das Obst und Gemüse von der Türkei nach Russland beförderte, wurde im Schwarzen Meer von ukrainischen Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurden vier Besatzungsmitglieder verletzt.

Der Kapitän des Schiffes, Yalçın Şahin, berichtete, dass der Angriff von der Ukraine mit sechs bis sieben Drohnen durchgeführt wurde. Infolge des Angriffs brach auf dem Schiff ein Feuer aus. Wie berichtet wird, wurden alle 22 Besatzungsmitglieder von den russischen Seestreitkräften von dem beschädigten Schiff nach Noworossijsk evakuiert.

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Sumy: Logistikzentrum der ukrainischen Armee getroffen

Russlands Streitkräfte haben mit Geran-Drohnen erfolgreich ein Logistikzentrum getroffen, das im Interesse der ukrainischen Armee im Raum Buryn, Gebiet Sumy, genutzt wird. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. In der Meldung heißt es:

"Es wurde ein Angriff mit Geran-Kampfdrohnen auf ein Logistikzentrum vorgenommen, das im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, in der Nähe der Ortschaft Buryn im Gebiet Sumy. Die Streitkräfte der Russischen Föderation führen regelmäßig Angriffe auf Objekte der Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie auf Logistikzentren durch, die für die Lieferung und Lagerung von Militärgütern, einschließlich Drohnen oder deren Komponenten, genutzt werden."

Gebiet Brjansk: Zivilist stirbt bei Drohnenangriff auf Pkw

Wie der stellvertretende Gouverneur des Gebietes Brjansk mitteilt, starb heute ein Zivilist bei einem ukrainischen Angriff auf ein Automobil im Bezirk Pogarski. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Jegor Kowaltschuk:

"Die ukrainischen Militärs setzen ihre Angriffe auf Zivilisten fort. In der Siedlung Lobki im Bezirk Pogarski kam ein Fahrer bei einem Drohnenangriff auf ein ziviles Auto ums Leben."

Saporoschje: Ukrainische Verteidigung in Barwinowka durchbrochen

Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, wurde die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte in der Ortschaft Barwinowka im Gebiet Saporoschje durchbrochen. Weitere Details liegen bislang nicht vor. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

"In Barwinowka wurde die Verteidigung des Gegners durchbrochen."

Tschechow: Bei Drohnenattacke im Industriegebiet 10 Menschen verletzt

Bei einem Drohnenangriff auf das Industriegebiet Nowoselok in Tschechow wurden 10 Menschen verletzt. Dies teilt der Gouverneur der Region, Andrei Worobjow, mit. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

"Nach aktuellen Informationen wurden bei einem Drohnenangriff im Industriegebiet Nowoselok in Tschechow 10 Menschen verletzt."

Odessa und Nikolajew: Zielgenaue Schläge auf Trockenfrachter der ukrainischen Armee

Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die russische Streitkräfte sieben Trockenfrachter mit Ladungen für die ukrainische Armee getroffen. In der von den Nachrichtenagenturen TASS zitierten Meldung heißt es:

"Die Schiffe, die militärische Fracht transportierten, wurden im Hafen von Nikolajew und auf See im Einsatzgebiet am Schwarzen Meer getroffen … Im Hafen von Juschny wurde ein Trockenfrachtschiff getroffen, das gerade dabei war, militärische Fracht zu entladen. Auf der Seeroute südlich von Odessa wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Waffen und militärisches Gerät in ukrainische Häfen transportierten."

Leningrader Gebiet: Bei Angriff auf Logistikzentrum von Wildberries bricht Feuer aus

Durch einen Drohnenangriff kam es im Logistikzentrum von Wildberries in Krasny Bor, Region Leningrad, zu einem Brand. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Dies teilte die Pressestelle des fusionierten Unternehmens Wildberries und Russ (RWB) mit. Wie RWB weiter erklärte, sei die Entgegennahme laufender Lieferungen vorübergehend eingeschränkt – sie würden auf andere Standorte umgeleitet. In der Mitteilung des Unternehmens heißt es zudem:

"Aufgrund eines Angriffs auf das Logistikzentrum des Unternehmens in Krasny Bor (Gebiet Leningrad) ist ein Brand ausgebrochen. Vor Ort sind Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Einrichtung wurde rechtzeitig evakuiert. Vorläufigen Angaben zufolge gibt es keine Verletzten."

Ukrainische Häfen: Werk für Fahrzeugkomponenten und Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen

Im Zuge der anhaltenden Angriffe auf ukrainische Häfen wurden am Abend des 3. August ein Werk für Fahrzeugkomponenten und ein Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Meldung betont:

"Im Laufe des Abends des 3. August setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur der Ukraine fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Infolge der Angriffe mit hochpräzisen landgestützten Waffen und unbemannten Luftfahrzeugen wurden in der Region Odessa folgende Ziele getroffen: Im Hafen von Tschernomorsk – das Automobilkomponentenwerk von Tschernomorsk und das Hafenterminal, wo die ukrainischen Streitkräfte die Reparatur von Militärfahrzeugen sowie die Lagerung von Munition und Treibstoff vornahmen."

Miroschnik: Bediener ukrainischer Drohnen jagen gezielt zivile Personentransporte

Wie Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Agentur TASS erklärte, jagen die Drohnenbediener der ukrainischen Streitkräfte gezielt Personentransporte auf russischem Territorium. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:

"Die kriminelle Taktik des 'Bus-Terrors' hat massiven Charakter angenommen. In den vergangenen zwei Monaten wurden 34 Reisebusse in verschiedenen Regionen Russlands von ukrainischen Drohnen attackiert. Solche Angriffe sind Teil einer gezielten Strategie zur Zerstörung der zivilen Logistik geworden, wodurch die alltäglichen Wege der Zivilbevölkerung zu lebensgefährlichen Fahrten werden. Die Drohnenpiloten haben gezielt Überlandverbindungen, öffentliche Verkehrsmittel und Busse ins Visier genommen, die Schichtarbeiter von Unternehmen befördern."

"Terrorkrieg gegen Zivilbevölkerung": Ukrainische Drohne tötet Badegäste bei Gelendschik

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Ferienort Archipo-Ossipowka nahe Gelendschik wurden sieben Zivilisten getötet, darunter drei Kinder. Mindestens 40 weitere Menschen wurden verletzt. Gouverneur Weniamin Kondratjew sprach von einem gezielten Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung.

Im Gespräch mit RT DE bezeichnete die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende den Angriff ebenfalls als Teil eines "Terrorkriegs" gegen russische Zivilisten und verwies in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung der Ukraine durch westliche Waffen- und Drohnenlieferungen.

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Außenministerium: Westen legt bislang keine konstruktiven Vorschläge vor

Die russische Seite hat bislang keine konstruktiven Vorschläge des Westens zum Ukraine-Konflikt gehört. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Rande des III. Russisch-kasachischen Medienforums. Er betonte:

"Bislang hören wir keine konstruktiven Ideen zur Ukraine von der anderen Seite, von der westlichen Seite, vonseiten der entsprechenden westlichen Länder. Im Gegenteil, manchmal schwingt sich diese Seite in einen ultimativen Tonfall auf und bildet sich ein, dass dieser Zermürbungskrieg, dieser hybride Krieg, den sie gegen Russland zu führen versuchen – unter anderem mit wirtschaftlichen Mitteln –, funktionieren würde."

Gebiet Leningrad: Ein Verletzter nach Drohnenangriffen

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet, haben die Luftabwehrkräfte während des Angriffs über der Region Leningrad 17 Drohnen abgeschossen. Drosdenko erklärte:

"Während des Angriffs wurden über dem Gebiet der Region 17 Drohnen abgeschossen. Es gibt Schäden im Logistikpark Krasny Bor. Eine Person wurde verletzt. Die Informationen werden noch überprüft."

Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Fünf Menschen kommen ums Leben

Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf das Moskauer Gebiet sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Moskau, Andrei Worobjow, mit. Nach Angaben des Gouverneurs wurden die schwersten Schäden im Stadtbezirk Tschechow verzeichnet. Im Industriegebiet Nowoselok kam es durch den Einschlag von Drohnen zu mehreren Bränden. Der größte davon ereignete sich in einem Lagerhaus – das offene Feuer wurde bereits gelöscht. Im Dorf Solnyschkowo beschädigten Trümmerteile einer Drohne ein Privathaus und ein Auto. Außerdem wurden im Großraum Moskau ein Umspannwerk und ein Verwaltungsgebäude beschädigt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Worobjow:

"Heute Morgen haben die Luftabwehrkräfte einen Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Leider gibt es Tote und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Alle Betroffenen erhalten die notwendige medizinische Versorgung."

3.08.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Region Odessa: Strategisch wichtige Brücke offenbar schwer beschädigt (VIDEO)

Nachdem der Seehandel der Ukraine praktisch zum Erliegen gekommen ist, ist die strategische Bedeutung der Zatoka-Brücke in der Region Odessa noch einmal gewachsen. Berichten zufolge wurde die Brücke nun durch russische Angriffe schwer beschädigt.

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Gebiet Cherson: Ein Toter und 23 Verletzte nach Angriffen der Ukraine

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson ist ein Zivilist ums Leben gekommen, 23 weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Seinen Angaben zufolge wurden über dem Gebiet Cherson 76 feindliche Drohnen von der Luftabwehr und mobilen Feuergruppen abgeschossen.

Der Zivilist kam in Welikaja Kardaschinka ums Leben, nachdem eine Drohne Munition abgeworfen hatte. Weitere Verletzte wurden unter anderem aus Kachowka, Oleschki, Tawrijsk, Kasatschji Lagerja, Welikije Kopani, Tschaplinka, Nowaja Kachowka, Sadowoje, Golaja Pristan und Podo-Kalinowka gemeldet.

Zudem entschärften Pioniereinheiten sechs Sprengkörper und vernichteten zwei weitere zuvor entdeckte Kampfmittel.

Selenskij entlässt Botschafterin in den USA

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat Olga Stefanischina als Botschafterin der Ukraine in den USA entlassen. Das entsprechende Dekret wurde auf der Webseite seines Büros veröffentlicht.

Stefanischina erklärte, die Entscheidung sei auf eigenen Wunsch und aus "persönlichen Gründen" erfolgt. "Ich werde weiter für die Ukraine arbeiten […] dort, wo ich nützlich sein kann", schrieb sie auf Facebook.

Die ukrainische Nachrichtenagentur UNN hatte bereits Mitte Juli berichtet, dass Stefanischina ein Rücktrittsgesuch aus persönlichen Gründen eingereicht habe, welches Selenskij unterzeichnet habe. Später erklärte sie jedoch, der ukrainische Präsident habe sie nicht zum Rücktritt aufgefordert.

Stefanischina war seit dem 27. August 2025 Botschafterin der Ukraine in den USA. Zuvor hatte der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko unter Berufung auf Quellen erklärt, dass gegen sie Ermittlungen des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) eingeleitet werden könnten. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Vier Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Minenexplosion verletzt

Vier Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje sind nach Angaben der AKW-Verwaltung bei der Explosion einer ukrainischen Mine in Energodar verletzt worden.

Wie das AKW auf Telegram mitteilte, hätten ukrainische Streitkräfte in der Nacht mithilfe von Drohnen Straßen im Industriegebiet sowie an der Stadteinfahrt vermint. Die Explosion ereignete sich, als Mitarbeiter der Werkfeuerwehr, des Werkschutzes und der Transportabteilung auf dem Weg zur Arbeit waren. In der Mitteilung heißt es:

"Zwei von ihnen befinden sich in einem schweren Zustand, zwei weitere erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten erhalten die notwendige medizinische Versorgung." 

Ukrainischer Drohnenangriff auf Ferienanlage in Kirillowka: Überlebende berichten

Eine Ferienanlage in Kirillowka am Asowschen Meer wurde in der Nacht auf den 25. Juli von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dabei kamen zwölf Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. 19 weitere wurden verletzt. RT-Korrespondent Roman Kossarew besuchte eine Klinik in der Region Saporoschje und sprach vor Ort mit Überlebenden. Mehrere Opfer, darunter ein Kind, werden weiterhin intensivmedizinisch behandelt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Nach Drohnenangriff auf Wildberries-Lager: Zahl der Verletzten steigt auf vier

Nach dem Drohnenangriff auf ein Wildberries-Logistikzentrum im Bezirk Sobinka im Gebiet Wladimir ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Das teilte Gouverneur Alexander Awdejew auf Telegram mit. Der vierte Verletzte erlitt eine Kopfverletzung, lehnte jedoch eine stationäre Behandlung ab. Nach Angaben der Ärzte besteht keine Gefahr für sein Leben.

Zuvor hatte Awdejew von drei Verletzten berichtet. Eine Frau erlitt eine leichte Beinverletzung, ein Mann wurde mit einer Kopfverletzung ins Krankenhaus eingeliefert und ein weiterer verletzte sich am Finger. Alle Betroffenen erhielten medizinische Hilfe.

Das Unternehmen RWB (Wildberries und Russ) bestätigte, dass eines seiner Logistikzentren getroffen wurde. Nach dem Angriff brach ein Brand aus. Die Mitarbeiter wurden evakuiert, der Warenverkehr wird vorübergehend über andere Standorte abgewickelt.

Militäranalyst: Kiew verlegt Drohnenproduktion nach Polen

Kiew hat laut dem russischen Militäranalysten Andrei Marotschko große Drohnenhersteller aus dem Gebiet Charkow nach Polen verlagert. Marotschko zufolge wurden rund 95 Prozent der ukrainischen Rüstungsbetriebe in Frontnähe in den Westen der Ukraine verlegt. Ein Teil der Unternehmen ziehe gemeinsam mit den Beschäftigten nach Polen um.

Mehrere Werke, die zuvor im Gebiet Charkow Drohnen produzierten, sind inzwischen in einem grenznahen Ort in Polen tätig und liefern ihre Produkte in die Ukraine. Vorrang hätten dabei Ingenieure, Drohnenentwickler und IT-Spezialisten. Diese würden trotz der laufenden Mobilisierung nicht zum Militär eingezogen und könnten die ukrainisch-polnische Grenze frei passieren, so Marotschko.

Gebiet Belgorod: Dreijähriger und Großmutter bei Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind ein dreijähriger Junge und seine Großmutter schwer verletzt worden. Das teilte der operative Stab der Region mit. Demnach explodierte die Drohne im Hof eines Privathauses im Weiler Perwomaiski im Bezirk Krasnaja Jaruga. Der Junge erlitt mehrere Splitterverletzungen, seine Großmutter eine penetrierende Bauchverletzung. Beide wurden in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Der Zustand beider wird als schwer beschrieben.

Medienbericht: USA ziehen sich aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurück

Es wird berichtet, dass sich die US-Führung aus der Leitung der NATO-Hilfsgruppe für die Ukraine zurückziehen will. Ein anderes Mitglied des Militärbündnisses soll diese Rolle übernehmen.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – fünf Verletzte

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen im Gebiet Belgorod sind fünf Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In der Stadt Schebekino traf eine Drohne einen Parkplatz. Eine Frau erlitt eine Splitterverletzung am Gesäß und wurde ins Zentralkrankenhaus von Schebekino gebracht.

Im Dorf Rschewka wurde eine weitere Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf ein Privathaus verletzt. Sie erlitt eine Streifverletzung am Kopf. In der Siedlung Proletarski wurde zudem ein Mann nach der Explosion einer Drohne auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses mit Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Im Ort Jakowlewo griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Geschäftsgebäude an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Eine Frau mit einer Splitterverletzung am Arm wurde vor Ort behandelt und lehnte einen Transport ins Krankenhaus ab. Ein Mann mit Splitterverletzungen am Brustkorb und am Unterschenkel wurde in ein städtisches Krankenhaus gebracht.

Beschädigt wurden zudem mehrere Fahrzeuge sowie Gebäude, darunter ein Vordach und eine Fassade.

Russische Streitkräfte treffen vier Schiffe mit Militärgütern für Kiew

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums vier Schiffe mit militärischer Fracht für die Ukraine getroffen. Das Ministerium teilte mit:

"Im Schwarzen Meer wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die militärische Güter transportierten."

Zwei weitere Schiffe seien im Hafen von Nikolajew beim Entladen angegriffen worden. Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium zudem Angriffe auf temporäre Stationierungsorte ausländischer Söldner, Energie- und Verkehrsinfrastruktur sowie Logistikzentren gemeldet, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt würden.

Es steht fest: Was von der Ukraine übrig bleibt, werden sich die Amerikaner unter den Nagel reißen

Donald Trump bringt den Rohstoffdeal mit der Ukraine wieder ins Spiel. Neben seltenen Erden fordert er nun auch Zugriff auf lukrative Vermögenswerte. Während die militärische Lage für Kiew prekär wird, könnte Washington weitere Hilfen vom Zugang zu Bodenschätzen, Infrastruktur und Agrarflächen abhängig machen.

Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow.

US-Botschafter: Keine Patriot-Raketenproduktion für Ukraine bis Winter

Eine mögliche Lizenzvereinbarung zwischen den USA und der Ukraine zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme werde nicht vor dem Winter zustande kommen. Dies erklärte der US-Botschafter bei der NATO, Matthew Whitaker, dem Sender Fox Business:

"Eine langfristige Vereinbarung über die Produktion von Abfangraketen wird bis zu diesem Winter nicht zustande kommen."

Er fügte hinzu, dass die Gespräche zwar fortgesetzt würden, Washington in dieser Frage derzeit jedoch nichts bekanntzugeben habe.

In der vergangenen Woche hatte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nach einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenz für die Produktion von Patriot-Abfangraketen zugestimmt. Trump sagte später hingegen, eine Entscheidung sei bislang nicht getroffen worden.

Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. In der Ortschaft Bessonowka erlitt eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne eine Splitterverletzung am Arm. Sie wurde in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht. In der Ortschaft Woltschja Alexandrowka traf eine Drohne ein Auto. Drei Männer erlitten dabei Splitterverletzungen und werden in einem örtlichen Krankenhaus medizinisch versorgt.

Mobile punktuelle Drohnenabwehr – USA gehen denselben Weg wie Russland

Luftabwehr war schon immer eine äußerst personalintensive Truppengattung: Vor allem die hohe Zahl an notwendigem Personal zur Zielerortung und -erfassung führte zu einem großen Logistikaufwand – dieser seinerseits ebenfalls personalintensiv. KI-gestützte Feuerleitanlagen versprechen Abhilfe – doch vollständig ersetzen werden sie den Menschen nicht.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.

Drohnenangriff auf Gelendschik – Zahl der Opfer auf 40 gestiegen, sieben Tote

Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist die Zahl der Todesopfer nach dem Drohnenangriff auf die Siedlung Archipo-Osipowka bei der Schwarzmeerstadt Gelendschik auf sieben gestiegen, darunter drei Kinder.

Die Zahl der Verletzten habe etwa 40 erreicht, so Kondratjew. 21 von ihnen seien in medizinische Einrichtungen gebracht worden, wo sie jede notwendige Versorgung erhielten.

Die russische Kinderrechtsbeauftragte Maria Lwowa-Belowa präzisierte, dass nach vorläufigen Angaben zwei Kinder in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden seien.

Frontbericht des Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 155 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, drei  Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.   

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 345 Kämpfer. Russlands Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und ein Artillerieaufklärungsradar Rada aus israelischer Produktion außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 370 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 21 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Darüber hinaus wurden Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen ins Visier genommen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 151 Bezirken konnten ebenfalls getroffen werden. 

Russische Luftabwehrkräfte fingen sieben gelenkte Bomben, fünf Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 651 Starrflüglerdrohnen ab. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 196.070 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.411 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.016 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.210 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Experte: Kiew verlor im Juli fast 40.000 Kämpfer

Im vergangenen Monat beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 40.000 Personen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners im Juli beliefen sich auf etwa 39.845 ukrainische Kämpfer und Söldner, 1.520 mehr als im Juni."

Die Einheiten des Truppenverbands Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, hätten dem Gegner den größten Schaden zugefügt.

Marotschko präzisiert, dass das russische Militär in den vergangenen vier Wochen 19.198 ukrainische Drohnen, 23 unbemannte Boote, fünf Panzer, zehn Mehrfachraketenwerfer, 236 Feldartilleriegeschütze, 137 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 2.600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.

Ex-CIA-Analyst: Russland kann Ukraine kontrollieren, ohne Odessa einzunehmen

Aktuell würde es für die russische Armee genügen, die ukrainischen Schwarzmeerhäfen lediglich zu blockieren, um die Kontrolle über das Land zu erlangen. Dies erklärte der frühere US-Geheimdienstanalyst Larry Johnson. Ihm zufolge zeichnen sich Wege zur Beendigung des Konflikts ab.

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Ukrainische Drohne beschädigt Schule im Gebiet Saporoschje

Nach Angaben von Gouverneur Jewgeni Balizki hat eine ukrainische Drohne eine allgemeinbildende Schule in der Ortschaft Wodjanoje im Munizipalbezirk Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurden die Fassade und mehrere Fensterscheiben der Schule beschädigt. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich weder im Gebäude noch in dessen unmittelbarer Nähe Menschen. Verletzt wurde niemand.

Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt

Rustem Umerow, der ehemalige Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, wird zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt. Dies gab der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag bekannt. Selenskij wird von RBC-Ukraine mit den Worten zitiert: 

"Damit er neben Diplomatie, Verteidigung und den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten und anderen Partnern sowie den Verhandlungen zur Beendigung des Krieges mehr Möglichkeiten hat, sich mit diesen Themen zu befassen, wird Umerow zum Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes ernannt."

Der ehemalige Innenminister Igor Klimenko wird demnach den Posten des Sekretärs des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine bekleiden.

Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben. Die Einheiten des Truppenverbands Nord hätten die Siedlungen Bely Kolodjes und Ustinowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen, so die Militärbehörde.

SWR: EU braucht ukrainisches Territorium zur Erprobung moderner Waffensysteme 

Trotz der Äußerungen europäischer Staats- und Regierungschefs bezüglich der Unterstützung eines EU-Beitritts der Ukraine, lehne man "in internen Diskussionen in Brüssel" diese Möglichkeit ab. Dies erklärte der Auslandsgeheimdienst Russlands (kurz der SWR) am Montag. 

Die EU-Politiker befürchteten, dass eine Aufnahme der Ukraine in den Block wirtschaftliche und politische Risiken mit sich bringen würde. Daher könnte sich der Integrationsprozess über viele Jahre hinziehen, heißt es in der Erklärung der Behörde.

Gleichzeitig beabsichtigten europäische Politiker, die Ukrainer weiterhin zu täuschen und sie im Konflikt mit Moskau als "Kanonenfutter" zu nutzen. Deswegen habe Brüssel im Juni "Pseudo-Beitrittsverhandlungen" mit Kiew aufgenommen.

Das Kiewer Regime sei sich seiner Abhängigkeit "von der finanziellen und militärischen Hilfe Europas" durchaus bewusst, so der SWR weiter. Deswegen sei die ukrainische Führung bereit, Europa bei der Täuschung des ukrainischen Volkes "in die Hände zu spielen." 

Laut dem SWR benötigten sowohl das Kiewer Regime als auch Brüssel "das ukrainische Territorium vielmehr, um fortschrittliche Waffensysteme zu testen und neue Konzepte der Kriegsführung zu erproben."

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Mehrere Opfer nach Absturz von ukrainischen Drohnentrümmern in Region Krasnodar

Laut Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, sind drei Menschen durch herabfallende Drohnenteile ums Leben gekommen, 13 weitere, darunter auch Kinder, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt.

Der Vorfall ereignete sich in der Siedlung Archipo-Ossipowka bei der Stadt Gelendschik. Kondratjew präzisierte, dass der Gegner zivile Infrastruktur gezielt angegriffen habe. Die zuständigen Dienste seien an den betroffenen Orten im Einsatz.

Puschilin: Ukrainische Streitkräfte leisten keinen organisierten Widerstand in Krasny Liman

In der Stadt Krasny Liman, Volksrepublik Donezk, leisten die ukrainischen Kämpfer keinen organisierten Widerstand mehr. Dies erklärte Denis Puschilin, der Chef der Republik, in einem Interview für den TV-Sender Westi.

"In Krasny Liman selbst setzen unsere Einheiten die Säuberung fort. Unsere Soldaten, die dort kämpfen, berichten, dass der Gegner keinen organisierten Widerstand mehr leistet. Ukrainische Soldaten verstecken sich in Kellern, während unsere Stoßtruppen Schritt für Schritt, Block für Block vorrücken und die Stadt säubern."

Puschilin merkte an, dass ukrainische Kämpfer dennoch versuchten, den Vormarsch der russischen Armee aufzuhalten, indem sie Drohnen und Sprengfallen einsetzten.

Verkehrsministerium ergreift Maßnahmen zur Sicherung der Logistik im Asowschen und Schwarzen Meer

Angesichts der Drohnenangriffe aus der Ukraine erarbeitet das russische Verkehrsministerium gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt und Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken. Dies gab das Verkehrsministerium am Montag auf der Plattform Max bekannt.

"Aufgrund der angespannten Lage im Asowschen Meer infolge gegnerischer Drohnenangriffe auf Seeschiffe ergreift das russische Verkehrsministerium alle notwendigen Maßnahmen, um die Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken zu gewährleisten."

In der Erklärung heißt es weiter, dass ein spezieller Stab dafür eingerichtet worden sei. Dieser entwickle alternative Logistikrouten und verteile die Güterströme auf andere Transportmittel, um die Güterlieferung sicherzustellen.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 170 Drohnen abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 173 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 17 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

Laut Chinstein sei ein Zivilist verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem sechs Wohnhäuser, sieben Fahrzeuge, ein Autogeschäft und zwei Tankstellen beschädigt worden.

Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod – drei Verletzte

Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod sind drei Personen bei Drohnenattacken aus der Ukraine verletzt worden.

Ein Zivilist erlitt mehrere Splitterverletzungen, nachdem eine FPV-Drohne ein Privathaus angegriffen hatte. Der Zustand des Mannes wird als ernst eingeschätzt.

Nach einem Drohnenangriff auf ein Auto seien ein Mann und eine Frau mit mehreren Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Krisenstab. Das Auto sei ausgebrannt. 

Bei weiteren Drohnenanttacken seien laut der Meldung zwei Privathäuser, eine soziale Einrichtung und eine Garage beschädigt worden.

Drei Verletzte nach Drohnenangriff auf Lager im Gebiet Wladimir

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Lagerhauskomplex im Bezirk Sobinka der Region Wladimir angegriffen, wie Gouverneur Alexander Awdejew mitteilt. Es sei zu Sachschäden und einem Brand auf dem Gelände gekommen.

Ein Mann mit Kopfverletzungen sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Ein weiterer Mann mit einer Fingerverletzung sei im Bezirkskrankenhaus medizinisch versorgt worden. Eine Frau aus einer Nachbarsiedlung habe zudem eine leichte Beinverletzung erlitten.

Russische Drohnen treffen weiterhin ukrainische Transportinfrastruktur 

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe gegen die militärisch genutzte Transportinfrastruktur in der Ukraine geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden.

Infolge der Attacken wurden drei Trockenfrachter im Schwarzen Meer getroffen, die Militärgüter beförderten.

Zudem wurde ein Trockenfrachter mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Nikolajew beschädigt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 130 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 131 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Smolensk, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

2.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kind bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine im Waluiski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Kind getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Demnach schlug eine ukrainische Drohne in der Ortschaft Printsewka in der Nähe eines Kinderspielplatzes ein. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt schwere Verletzungen und starb trotz medizinischer Hilfe. Ein siebenjähriges Mädchen erlitt multiple Splitterverletzungen am Kopf, Rücken und an den Beinen. Es wurde in das Zentralkrankenhaus eingeliefert. Ein weiteres neunjähriges Mädchen mit Splitterverletzungen wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Den verletzten Kindern werde die notwendige medizinische Versorgung geleistet, so Gladkow.

Russische Streitkräfte melden Zerstörung von Tankstelle in Kramatorsk

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine von ukrainischen Einheiten genutzte Tankstelle in Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.

Ende Juli hatte das russische Verteidigungsministerium zudem mitgeteilt, die Armee habe weitere wichtige Tankstellen entlang mehrerer Verkehrsachsen zwischen Charkow, Poltawa, Dnjepropetrowsk und Pawlograd angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt worden seien.

Mobilisierter Mann bei Kiew tot aufgefunden und als Unbekannter beigesetzt

Ein Mann, der in der Siedlung Wischnjowoje bei Kiew mobilisiert und später tot aufgefunden worden war, wurde als unbekannte Person beigesetzt. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf Angaben eines Verwandten.

Dem Cousin des Mannes zufolge litt dieser an Diabetes und hatte Probleme mit den Beinen. Zunächst sei der Familie mitgeteilt worden, der Mann sei dienstuntauglich und werde bald nach Hause zurückkehren. Später sei er jedoch in das Wehrersatzamt in der Stadt Neschin gebracht und einer Militäreinheit zugeteilt worden.

Am 30. Juni sei der Kontakt zu ihm abgebrochen. Am 2. Juli habe die Familie erfahren, er habe seine Einheit angeblich eigenmächtig verlassen. Die Leiche sei nach Angaben des Verwandten am 18. Juli gefunden worden. Der Mann habe lediglich Unterwäsche getragen, sichtbare Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Die Familie hat inzwischen einen DNA-Test beantragt und sich an das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine gewandt.

Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Kursk verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Siedlung Belaja im Bezirk Belowo des Gebiets Kursk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 50-jährige Mann erlitt multiple Splitterverletzungen am ganzen Körper. Laut Chinstein erhielt der Verletzte zunächst medizinische Erstversorgung und wurde anschließend in das Gebietskrankenhaus von Kursk eingeliefert.

Russische Drohnen treffen Schiffe mit Militärgütern für ukrainische Streitkräfte

Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben russische Drohnen Ziele im Hafen von Nikolajew sowie im Schwarzen Meer angegriffen. Dabei seien unter anderem Objekte der Hafeninfrastruktur und Wasserfahrzeuge mit militärischer Fracht getroffen worden.

"Durch die Angriffe mit unbemannten Luftfahrzeugen wurden im Hafen von Nikolajew die Hafeninfrastruktur, zwei Frachtschiffe, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierten, sowie ein für den Einsatz unbemannter Boote umgerüsteter Seeschlepper getroffen."

Darüber hinaus sei im Schwarzen Meer ein weiteres Schiff mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen worden.

Drohnen zerstören getarnte Munitionslager ukrainischer Einheiten (Video)

Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Dnjepr eliminierten in ihrem Operationsgebiet getarnte Lager der ukrainischen Streitkräfte mit Munition und Treibstoff. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Militärexperte: Selenskij verschweigt wahre Verluste der ukrainischen Armee aus Angst vor Machtverlust

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verschweige die tatsächlichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte, um die Unterstützung der Bevölkerung und damit seine Macht zu sichern. Diese Ansicht äußerte der Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften, Oleg Iwannikow, gegenüber aif.ru.

Sollten die tatsächlichen Opferzahlen bekannt werden, könne dies Massenproteste gegen die ukrainische Führung auslösen, so Iwannikow. Ein Teil der Gefallenen werde deshalb als vermisst oder als Soldaten geführt, die ihre Einheiten eigenmächtig verlassen hätten.

Zuvor hatte Selenskij erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten im Verlauf des Konflikts mit Russland rund 50.000 Soldaten unwiederbringlich verloren. Weitere 400.000 Militärangehörige seien verletzt worden. Zudem gebe es eine hohe Zahl Vermisster. Nach Angaben russischer Sicherheitsbehörden belaufen sich die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der militärischen Sonderoperation hingegen auf bis zu drei Millionen Soldaten.

Ukraine streicht acht Bürgergruppen Aufschub von Mobilmachung

Acht Kategorien ukrainischer Bürger haben ihr Recht auf Aufschub von der Mobilmachung verloren. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf Angaben des Wehrersatzamts.

Demnach sind Studenten und Doktoranden im Fern- oder Abendstudium sowie Personen, die ein zweites oder drittes Hochschulstudium absolvieren, betroffen. Auch kinderreiche Männer mit Unterhaltsschulden, Personen, die einen Ehepartner mit einer Behinderung der III. Gruppe pflegen, sowie Alleinerziehende verlieren den Anspruch auf den Aufschub, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllt sind. Die Regelung betrifft zudem Männer, die Menschen mit einer Behinderung der I. oder II. Gruppe betreuen, sofern es weitere erwerbsfähige Familienangehörige gibt. Ebenfalls betroffen sind Beschäftigte von Unternehmen und Organisationen des ukrainischen Verteidigungsministeriums.

Außerdem entfällt der Aufschub für Personen mit dem Status "eingeschränkt wehrfähig", da diese Kategorie abgeschafft wurde. Männer, die bei einer erneuten militärärztlichen Untersuchung als gesund eingestuft wurden, verlieren ebenfalls den Anspruch. Personen, die nach dem 24. Februar 2022 eine Bescheinigung über eine Behinderung der I. oder II. Gruppe erhalten haben, müssen sich erneut untersuchen lassen.

Gleichzeitig wurde eine weitere Gruppe für den Aufschub zugelassen: Männer, deren Halbbruder oder Halbschwester im Krieg gefallen oder vermisst ist. Zuvor galt diese Regelung nur für direkte Verwandte.

Grenzgebiet Belgorod: Weitere Verletzte bei Angriffen aus Ukraine

Kiewer Kräfte griffen am Sonntagnachmittag (Ortszeit) erneut Ortschaften in fünf Gemeinbezirken des russischen Gebiets Belgorod mit Drohnen an. Der lokale Krisenstab meldet zwei Verletzte.

Ein Mann und eine Frau erlitten demnach Splitterverletzungen an Rücken, Armen und Beinen, als ein unbemanntes Fluggerät auf dem Gelände eines Betriebs explodierte.

Wie es weiter heißt, wurden bei Drohnenattacken zwei Landmaschinen, ein ziviles Fahrzeug und zwei Wohngebäude beschädigt.

Rosatom-Chef: Personal am AKW Saporoschje beweist bewundernswerten Heldenmut

Der Generaldirektor des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, äußerte sich am Sonntag zu der Lage in der Stadt Energodar, wo sich das Kernkraftwerk Saporoschje befindet. 

Die wichtigsten Aussagen des Konzernchefs lauten wie folgt:

  • das ukrainische Militär greift Energodar und das Gelände um das Kernkraftwerk Saporoschje täglich an. Dabei werden hauptsächlich Kampfdrohnen eingesetzt;
  • in der Nacht zum Sonntag griff eine Kampfdrohne eine Galerie an, die alle sechs Kraftwerkseinheiten miteinander verbindet und für das Personal vorgesehen ist. Der Einschlag ereignete sich nur wenige Meter von der Reaktorhalle von Block 3 entfernt. Zum Glück gab es keine Explosion;
  • es handelt sich hierbei um einen Versuch gezielter Angriffe auf nukleare Infrastruktur. Derartige Aktionen des ukrainischen Militärs stellen eine direkte Gefahr für die Atomanlage dar;
  • trotz Beschuss und Drohnenvorfällen, die in anderen Atomkraftwerken als außergewöhnliche Ereignisse gelten, im AKW Saporoschje aber zum Alltag gehören, beweist das Personal bewundernswerten Heldenmut und Professionalität und sorgt weiterhin dafür, dass die Anlage in einem absolut sicheren Zustand bleibt.

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen in der LVR

Bei ukrainischen Angriffen in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik mit:

"In Rubeschnoje schlug der Feind in der Nähe eines Mehrfamilienhauses ein. Eine 67-jährige Frau wurde verletzt. Im Munizipalbezirk Swatowo wurde ein Pkw angegriffen. Ein 64-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen."

Nach seinen Angaben griffen ukrainische Streitkräfte zudem Lastwagen auf der Fernstraße Lugansk–Altschewsk sowie zivile und kommunale Infrastruktur in mehreren Orten der Republik an. Innerhalb von 24 Stunden zerstörten mobile Feuergruppen und Luftabwehrsysteme der LVR rund 90 ukrainische Luftziele.

Graham-Blumenthal-Gesetzentwurf zu Russland-Sanktionen könnte auch EU treffen

Ein im US-Senat verhandelter Sanktionsgesetzentwurf birgt die Gefahr, Donald Trump ein mächtiges Instrument in die Hand zu geben, um sowohl vermeintliche Verbündete als auch Gegner mit Zöllen zu belegen.

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Ex-Sprecherin Selenskijs: Macron will Fehler bei Ukraine-Hilfe nicht eingestehen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstützt Wladimir Selenskij weiterhin, da ein Eingeständnis, sich geirrt zu haben, ihm politisch schaden könnte. Dies erklärte Selenskijs ehemalige Pressesprecherin Julija Mendel in einem Interview mit der französischen Zeitung Journal du dimanche.

Macron habe Milliardenbeträge für die Unterstützung Kiews bewilligt. Einzugestehen, dass Selenskij "nicht der ist, für den er sich ausgibt", würde jedem Politiker schaden, der diese Mittel bewilligt hat, so Mendel. Als weiteren Grund für die anhaltende Unterstützung nannte Mendel die europäische Rüstungsindustrie. Ein Großteil der EU-Mittel komme den Industrieunternehmen der Mitgliedstaaten zugute.

Russische Artillerie greift Stellungen im Raum Saporoschje massiv an (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie den gegnerischen Stellungen mithilfe des Uragan-Mehrfachraketenwerfers erheblichen Feuerschaden zu.  

Tote und Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff auf Gebiet Belgorod

Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf das Dorf Kasatschja Lissiza im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, erlitten drei weitere Männer Splitterverletzungen. Nach einer Erstversorgung im Zentralkrankenhaus von Borissowka sollen sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.

Teilrepublik Udmurtien: Todesopfer und Verletzte beim Angriff aus Ukraine

Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein ziviles Fahrzeug im nördlichen Teil der russischen Teilrepublik Udmurtien mit Drohnen attackiert.

Drei Menschen wurden dabei getötet, gibt die kommissarische Republikchefin Olga Abramowa bekannt. Zwei weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

"Eine in ihrer Sinnlosigkeit monströse Tat: Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel", schreibt die Beamtin in einem auf Telegram veröffentlichten Post.

Wie es heißt, wurden zwei Drohnen von russischer Luftverteidigung zerstört. Alle zuständigen Dienste sind laut Abramowa vor Ort im Einsatz. Die Betroffenen erhalten ihr zufolge die notwendige Hilfe.

Ex-Berater des Pentagons: Russische Armee verwandelt das, was von der Ukraine übrig ist, in ein Binnenland

Kiew wird niemals die US-Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine erhalten. Oberst a.D. der US-Armee Douglas MacGregor, ehemals leitender Berater des US-Verteidigungsministers, erklärte dies in einem Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde. Seiner Ansicht nach werde die Ukraine nicht mehr existieren, bis es soweit sein könnte.

In dem Zusammenhang führte MacGregor aus, dass die russischen Truppen aktuell auf dem Vormarsch seien. Und Russlands Armee sei heute stärker als jemals zuvor seit den 1980er-Jahren, fügte der Experte hinzu.

Das russische Militär blockiere nun faktisch die Häfen von Odessa und Nikolajew und verwandele den Rest der Ukraine in ein Binnenland.

Und Kiew befürchte zu Recht, so MacGregor weiter, dass die sogenannten Festungsstädte Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) bald fallen würden. Dies würde der russischen Armee den Weg zum Dnjepr, nach Charkow und Kiew freilegen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Artillerieaufklärungsradar
  • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • elf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 18 Artilleriegeschütze
  • 89 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 1.158 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

TASS: Ukrainisches Militär droht Frauen mit Entzug des Sorgerechts, wenn sie sich der Evakuierung verweigern

Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung im Raum Tschernigow verstärkt. Ziel ist es, Wohngebäude freizumachen, um dort Armeeangehörige unterzubringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Wie es heißt, drohen die Behörden den Frauen mit dem Entzug des Sorgerechts, sollten sie sich der Evakuierung verweigern. "Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SBU) und Polizeibeamte aus anderen Regionen der Ukraine beteiligen sich an den Strafaktionen", teilte die Quelle der TASS mit.

"Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt" – ehemaliger US-Offizier 

Am Samstagabend detonierte eine Bombe in einem Moskauer Restaurant. Die russischen Behörden haben noch niemanden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Doch der ehemalige Offizier der US-Army, Stanislav Krapivik, ist sich sicher: Die Ukraine und westliche Geheimdienste tragen die Verantwortung.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russland: Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen in Saratow

Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag zivile Ziele im Gebiet Saratow angegriffen. In Engels seien zwei Menschen bei Drohnenattacken ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Roman Bussargin bekannt.

Mehrere Zivilisten erlitten sowohl in Engels als auch in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Verletzungen. Diese würden derzeit medizinisch versorgt, so der Beamte.

Ferner meldet der Gouverneur, in beiden Städten seien zivile Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude beschädigt worden. Die zuständigen Dienste würden schnellstmöglich mit der Wiederherstellung beginnen.

Wildberries-Gründerin Kim auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

Tatjana Kim, die das größte russische Versandunternehmen Wildberries (WB) leitet, wurde in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (zu Deutsch: Friedensstifter) eingetragen. Dies belegen die Daten der Plattform, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Wie es heißt, werfen die Datenbankbetreiber der WB-Chefin vor, öffentlich Russland zu unterstützen.

Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte "Todesliste", die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht. Die Datenbank sammelt seit dem Jahr 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet. 

Selenskij verlangt weiterhin Patriot-Raketen

Die Ukraine brauche Unterstützung von den Verbündeten, um russische Raketenangriffe abzuwehren, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. In dem Zusammenhang forderte er erneut eine dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen.

"Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben", sagte Selenskij in einer Videoansprache.

Russisches Militär setzt Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine fort

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Seeschiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen getroffen:

  • Treibstofftanks im Hafen von Odessa;
  • ein für den Einsatz der Seedrohnen umgebauter Hochseeschlepper im Hafen von Nikolajew;
  • ein Trockenfrachtschiff, das militärische Ausrüstung transportierte, acht Kilometer östlich des Dorfes Satoka im Schwarzen Meer.

Militärexperte: Verteidigung ukrainischer Armee im Raum Sumy bröckelt

Über eine sehr lange Zeit hat die ukrainische Armee Verluste in der Nähe der Ortschaften Kijaniza und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy erlitten. Und Kiew ist nicht in der Lage, die irreparablen Verluste schnell auszugleichen. Der russische Militärexperte Andrei Marotschko teilte dies im Gespräch mit der Agentur TASS mit.

Die gegnerische Verteidigungslinie sei in dieser Gegend sichtbar geschwächt, fügte Marotschko hinzu. Dies ermögliche es den russischen Einheiten, Erfolge zu erzielen. Zuvor berichtete der Experte gegenüber TASS, Russlands Armee sei dabei, ihre Stellungen an Außenbezirken von Kijaniza und Chrapowschtschina zu festigen.

Luftverteidigung schießt Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab

In der Nacht zum Sonntag hat die russische Luftverteidigung insgesamt 635 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Tambow, Tula, über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. 

1.08.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Soldat: Kiew verwandelt Cherson in ein Drohnen-Testgelände

Wie der leitende Bediener der Aufklärungsdrohne Orlan-10 der 18. kombinierten Armee der Truppengruppe Dnjepr der Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben die Streitkräfte der Ukraine die Stadt Cherson in ein Testgelände für neue Drohnentechnologien verwandelt. Der Soldat erklärt weiter, dass die mehrstöckige Bebauung und die landschaftliche Lage Cherson zu einem idealen Ort für den Einsatz von Drohnen und die Ausbildung von Operateuren machen, und merkt an:

"Cherson wurde sozusagen in ein großes Testgelände für die Erprobung neuer unbemannter Systeme verwandelt. (…) Sie testen ständig neue Systeme, bevor sie die weiter entsenden."

Nationalbank: Russische Angriffe führen zu Exportstopp

Die immer häufiger durchgeführten Militärschläge gegen ukrainische Häfen und Logistikkomplexe haben die Arbeit der ukrainischen Unternehmen erschwert, und der Export ukrainischer Waren musste unterbrochen werden. Dies teilt der Chef der Nationalbank der Ukraine Andrej Pyschny dem Portal Strana mit. Er weist zudem darauf hin, dass die Einschränkungen in der Seelogistik den realen Sektor besonders hart treffen. Pyschny sagt:

"Die systematischen Angriffe Russlands auf die Energie-, Logistik-, Lager- und Hafeninfrastruktur haben leider ihre Folgen. Wir sehen, wie sich die Arbeitsbedingungen für die ukrainische Wirtschaft erneut verschärft haben. Die Einschränkungen in der Seelogistik wirken sich besonders spürbar auf die Unternehmen des Realsektors aus. Daher kommt es zu erheblichen Verzögerungen oder vorübergehenden Unterbrechungen beim Export ukrainischer Produkte."

Rubio: Washington will sich für Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Moskau und Kiew einsetzen

In naher Zukunft werden die USA ihre Bemühungen intensivieren, damit die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine wiederaufgenommen werden könnten. US-Außenminister Marco Rubio äußerte sich dazu in einem Interview mit dem Fernsehsender Fox News.

Laut Rubio verstehe Washington, dass beide Seiten "rote Linien" haben, die für einen Kompromiss berücksichtigt werden müssten. US-Präsident Donald Trump habe sein Team angewiesen, so der Außenminister weiter, Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew zu erleichtern, falls sich eine solche Gelegenheit ergeben würde.

Bericht: Netanjahu blockiert Lieferung des Luftabwehrsystems Iron Dome an die Ukraine

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Lieferung des Luftabwehrsystems Iron Dome an die Ukraine blockiert. Dies berichtet die US-Zeitung The Washington Post. Tel Aviv konkurriert mit Kiew derzeit um weitere militärische Ressourcen aus den USA. In dem Zeitungsartikel heißt es:

"Im Jahr 2023 unterstützte der inzwischen verstorbene republikanische Senator Lindsey Graham die Lieferung von Iron Dome-Luftabwehrbatterien an die Ukraine. Doch auf diesem Weg tauchte ein Hindernis auf – der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Er blockierte die Lieferung der Systeme unter Berufung auf die Bedingungen eines Abkommens über die gemeinsame Produktion, wonach Israel das Recht auf die endgültige Entscheidung über den Einsatz des Systems hat, obwohl die betreffenden Batterien von den USA bezahlt worden waren."

Russischer Soldat: Ukrainer versuchen, Drohnen als Vögel zu tarnen

Das ukrainische Militär versucht, flugzeugartige Drohnen als flatternde Vögel zu tarnen, berichtete ein Kämpfer der russischen Streitkräfte mit dem Rufzeichen Wogan. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Der Soldat sprach auch über die durch ukrainische Drohnen erschwerte Logistik, weshalb Munition und andere Fracht nun mit Lastwagen nicht näher als 40 Kilometer an die Frontlinie herangeführt werden; weiter vorn wird es selbst mit Begleitung durch eine mobile Feuergruppe gefährlich. Der Soldat erklärte im Gespräch mit der Agentur:

"Im Hinterland sind die Einsätze der Hornets häufiger geworden; sie tarnen sich als Vögel, man bemerkt sie lange nicht."

Gebiet Brjansk: Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Kleinbus

Eine ukrainische Kamikazedrohne attackierte am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen Kleinbus, der in der Nähe der Ortschaft Pogar unterwegs war. Dies gab der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, Egor Kowaltschuk, auf der Plattform Max bekannt. Der Fahrer und zwei Fahrgäste erlitten laut dem Beamten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

Das ukrainische Militär greift im Raum Brjansk fast täglich zivile Ziele an. Kürzlich wurde ein 61-Jähriger bei einer Drohnenattacke im Bezirk Starodub getötet.

Sumy: Russische Streitkräfte richten unterirdische Infrastruktureinrichtungen ein

Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die Nachschubdienste der russischen Streitkräfte zur Gewährleistung der Sicherheit des Personals unterirdische Verpflegungsstellen und Infrastruktureinrichtungen in der Region Sumy eingerichtet. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Neben der Versorgung der Einheiten organisieren die Nachschubdienste die Arbeit in den Hinterlandgebieten. Dort wurden mobile Bade- und Waschanlagen, Bäckereien, Wasserausgabestellen sowie unterirdische Verpflegungsstellen und Kantinen eingerichtet, die direkt unter der Erde betrieben werden, um die Sicherheit des Personals zu gewährleisten."

Verteidigungsministerium: Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden heute die Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf ukrainische Häfen fortgesetzt. Dabei wurden wichtige Ziele in den Häfen von Nikolajew und Odessa getroffen – darunter auch Infrastruktur, die für die Durchführung der Seeangriffe Kiews genutzt wird. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Im Laufe des Tages haben die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Verkehrsinfrastruktur der Ukraine fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Durch den Einsatz hochpräziser luftgestützter Waffen sowie unbemannter Fluggeräte wurden getroffen: im Hafen von Odessa – Tanks mit Treib- und Schmierstoffen, die für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmt waren; im Hafen von Nikolajew – ein Seeschlepper, der für den Einsatz unbemannter Boote umgerüstet wurde."

Politico: USA übergeben Führung der Ukraine-Unterstützungsgruppe an Europa

Die USA werden die Führung der NATO-Gruppe abgeben, die von Wiesbaden aus die militärische Unterstützung für die Ukraine koordiniert – eine Gruppe, die für die Abstimmung westlicher Waffenlieferungen, die Ausbildung ukrainischer Truppen und die Logistik zuständig ist. Dies berichtet das US-Magazin Politico. Im Laufe des kommenden Jahres soll das Kommando über die "Security Assistance Group – Ukraine" (SAG-U) an einen europäischen NATO-Mitgliedstaat übergeben werden, so Politico weiter. Die USA werden jedoch weiterhin eine stellvertretende Rolle innerhalb der Struktur wahrnehmen und das US-Europakommando wird sich weiterhin an den operativen Abläufen beteiligen. Dem Artikel zufolge ist dieser Schritt Teil umfassenderer Bemühungen um eine Lastenteilung innerhalb der NATO und steht im Einklang mit der neuen US-Verteidigungsstrategie.

Ukrainische Seedrohnen versenken Containerschiff eines Tochterunternehmens von Rosatom

In der Nacht zum Samstag attackierten Kiewer Kräfte im Schwarzen Meer das Motorschiff "Janina" der Firma FESCO mit Seedrohnen. Das Unternehmen ist Teil des russischen Energiekonzerns Rosatom. Das Schiff wurde beschädigt und sank.

Wie der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow in einer Mitteilung bekannt gibt, seien alle 17 Besatzungsmitglieder gerettet worden und wohlauf. Ferner betont Lichatschow, es habe sich um ein "ganz gewöhnliches, friedliches Containerschiff" gehandelt.

"Janina" sei in den internationalen Gewässern unterwegs gewesen und habe zivile Güter von Tiefkühlkost bis zu Bau- und Ausbaumaterialien transportiert. Der Angriff des ukrainischen Militärs könne nur als "Piraterie und Raub" interpretiert werden, so der Konzernchef.

Kiew verlegt Elitebrigade an die Grenze zur Region Brjansk

Das Kommando der ukrainischen Armee hat Kampfgruppen der 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zwischen den Regionen Tschernigow und Brjansk verlegt. Dies wird auf dem Telegram-Kanal"Sewernyj Weter" unter Berufung auf die russische Heeresgruppe Sewer berichtet. In der Meldung heißt es:

"Der Feind baut seine Reserven im Gebiet Tschernigow weiter aus. Eine Analyse der Beiträge ukrainischer Freiwilliger hat ergeben, dass aus Richtung Welikoburluk Kampfgruppen der ehemals elitären 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zum Gebiet Brjansk verlegt wurden."

Russischer Soldat: Ukrainische Einheiten missbrauchen Kinder als menschliche Schutzschilde

Die ukrainischen Streitkräfte wandeln Wohngebäude in Drohnenleitstellen um, berichtete ein Soldat der russischen Drohneneinheit mit dem Rufnamen Skitalez (dt.: Wanderer). Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS gab er an, dass die ukrainischen Kämpfer Zivilisten – einschließlich Kinder – als menschliche Schutzschilde genutzt hätten.

Er habe derartige Vorfälle im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk erlebt, wo sich Kiewer Kräfte beim Angriff der russischen Stoßtrupps hinter zwei achtjährigen Kindern versteckt haben und über die Autobahn gerannt seien.

Es sei die Standardstrategie der NATO, die Einheimischen als Schutzschilde zu benutzen, betonte der russische Drohnenpilot.

Sobjanin: Im Juli steuerten mehr als 6.000 ukrainische Drohnen auf die Region Moskau zu

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat Statistiken zu ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Hauptstadt veröffentlicht. Er teilte mit, dass allein im Juli mehr als 6.000 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen seien. Der Bürgermeister veröffentlichte eine Infografik auf seinen Social-Media-Kanälen und schrieb:

"Im Zeitraum vom 1. Juli, 0:00 Uhr, bis zum 31. Juli, 23:59 Uhr, flogen 6.225 unbemannte Fluggeräte (UAVs) auf die Region Moskau zu. Die Luftabwehrkräfte neutralisierten 780 Drohnen, während diese sich Moskau näherten."

Moskau: Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Ljubizkoje im Raum Saporoschje durch den Truppenverband Ost.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung brachte das russische Militär Olgowka im Gebiet Charkow und Ljubizkoje im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein Panzer
  • ein Artillerieaufklärungsradar
  • sechs Artilleriegeschütze
  • acht gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • 98 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 152 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 15 Lenkbomben und 743 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Drohnenangriffe: Betrieb der zehn Flughäfen unterbrochen

Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, wurde der Betrieb an Flughäfen in verschiedenen russischen Regionen heute aufgrund von Drohnenangriffen und Raketendrohungen eingestellt. Konkret stellten die Flughäfen in Jaroslawl, Ufa, Tscheboksary, Samara, Orenburg, Nischni Nowgorod, Nischnekamsk, Kasan, Bugulma und Tambow auf Anweisung der Luftfahrtbehörde Rosawiazija vorübergehend die Flugabfertigung ein. Ähnliche Einschränkungen galten für den Moskauer Flughafen Schukowski, während der Moskauer Flughafen Domodedowo nur in Abstimmung mit den zuständigen Behörden operierte.

Russischer Diplomat: Ukraine liefert Waffen an Krisenherde im Nahen Osten und in Afrika

Das Kampfgerät, das Kiew in riesigen Mengen von westlichen Ländern erhält, wird nicht immer bestimmungsgemäß verwendet. Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte dies gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Die Ukraine sei heute einer der größten Knotenpunkte für den illegalen Waffenhandel, setzte der Diplomat fort. Die Waffen würden über diese Drehscheibe weiter in die Krisengebiete in Afrika, Asien und dem Nahen Osten geleitet.

Ukrainisches Militär konnte in der Nacht nur eine ballistische Rakete abwehren

Die ukrainische Armee habe bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Kiew nur eine von 27 ​ballistischen Raketen abschießen können, beklagte Präsident Wladimir Selenskij. Seinem Land fehlten Abfangraketen für Patriot-Systeme aus der US-Produktion, führte ‌Selenskij aus. ⁠Russland habe insgesamt ​35 Raketen abgefeuert, darunter 27 ballistische Raketen.

Grenzgebiet Kursk: Flugabwehr zerstört binnen 24 Stunden über 100 ukrainische Drohnen 

In der Zeitspanne von 9 Uhr am 31. Juli bis 9 Uhr am 1. August (Ortszeit) hat die russische Luftverteidigung 130 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Ortschaften des Gebiets Kursk zerstört. Dies teilt der Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Beamte meldet zudem 93 Artillerieangriffe aus der Ukraine.

Laut Chinschtein erlitten bei ukrainischen Attacken drei Zivilisten Verletzungen.

Ferner meldet der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden neun Wohngebäude, ein ziviles Fahrzeug, ein Geschäft und mehrere Nebengebäude beschädigt. Eine Rettungsstelle und eine Garage brannten aus.  

Gründungstag der russischen Luft- und Weltraumkräfte: Moskau zeigt Piloten im Einsatz (Video) 

Vor elf Jahren, am 1. August 2015, wurden die Luft- und Weltraumkräfte Russlands (WKS) gegründet. Sie gewährleisten die Sicherheit des Landes rund um die Uhr. Mehr als 20.000 Angehörige der WKS wurden für ihren Heldenmut während der militärischen Spezialoperation mit staatlichen Auszeichnungen geehrt, 43 von ihnen erhielten die höchste Auszeichnung des Landes – den Titel "Held Russlands". Das russische Verteidigungsministerium zeigt zum Jahrestag Piloten im Einsatz:  

Kiew setzt Drohnenterror gegen Zivilbevölkerung im Gebiet Belgorod fort

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen rund 86 Ortschaften in 14 Kreisen im Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt. Zwei Zivilisten kamen demnach durch Drohnenattacken und den nächtlichen Beschuss ums Leben. Mindestens neun weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 49 Geschosse ab und setzte 186 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 113 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden dem Bericht zufolge insgesamt 30 Wohngebäude, 22 zivile Fahrzeuge, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, drei Infrastruktureinrichtungen sowie mehrere Nebengebäude beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.  

In vier Kreisen soll es zudem zu Schäden an Stromleitungen gekommen sein.

Gebiet Saporoschje: Ein Toter bei ukrainischem Angriff auf Bus

Ukrainische Truppen haben einen Bus mit Arbeitern eines Eisenbahnwerks im Raum Saporoschje angegriffen. Die Insassen befanden sich auf dem Heimweg von ihrer Schicht. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Balizki in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post bekannt.

"Im Bus befanden sich 55 Fahrgäste und der Fahrer", schreibt der Beamte.

"Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, zwei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Leider kam eine Person ums Leben."

Die Behörden würden den Betroffenen sowie den Angehörigen des Verstorbenen Hilfe leisten, so Balizki weiter.

Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte vereiteln Versuch, in eingekesseltes Dorf einzudringen

Kiewer Kräfte versuchten kürzlich, in das umzingelte Dorf Bely Kolodes einzudringen, doch die russischen Soldaten erkannten die Bewegungen des Gegners umgehend. Bei einem Kampfeinsatz setzten Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Nord das gegnerische Personal außer Gefecht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Der Truppenverband Nord kämpft im Raum Charkow und im Gebiet Sumy. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gab, eliminierten die Soldaten in der vergangenen Woche unter anderem 1.495 ukrainische Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 72 Fahrzeuge und neun Artilleriegeschütze.

Russische Luftverteidigung zerstört in der Nacht knapp 300 Drohnen

Die russischen Flugabwehrkräfte schossen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 31. Juli bis 7 Uhr am 1. August Moskauer Zeit 274 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 17 Regionen sowie über den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres ab.

Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen an

Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht Ziele in Kiew und dessen Umland massiv mit land- und seegestützten Präzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

Wie es heißt, wurden bei dem Einsatz Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren der Ukraine zerstört. Diese seien an Produktion, Lagerung und Lieferung von Lenkwaffen für verschiedene Zwecke, unbemannten Luftfahrzeugen, Radargeräten und Anlagen der elektronischen Kampfführung beteiligt gewesen, teilt die Behörde in Moskau mit.

31.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenangriffe treffen drei ukrainische Waffentransporte

Russlands Streitkräfte haben mit Hilfe von Drohnen drei Frachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Güter für die Ukraine transportiert hatten. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt wurden zwei Frachter im Schwarzen Meer südlich von Odessa sowie ein weiterer beim Hafen von Tschernomorsk getroffen. Bei den Angriffen kamen Drohnen der Typen Geran, Gerbera und Lanzet zum Einsatz. Das Ministerium meldet:

"Die objektive Kontrolle hat das Treffen sämtlicher Ziele bestätigt."

Die Behörde veröffentlicht zudem Videoaufnahmen der Treffer.

Russlands Luftabwehr schießt über 220 ukrainische Drohnen während des Tags ab

Im Verlauf des heutigen Freitags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 223 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.

Ukrainisches Präsidialamt fordert Strafvervahren gegen Lukaschenko

Das ukrainische Präsidialamt hat die Staatsanwaltschaft der Ukraine angewiesen, die Einleitung eines Stafverfahrens gegen den Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko zu erwägen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Verweis auf dis Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marjana Gaikowskaja-Kowbasjuk.

Der Meldung zufolge wurde die Anfrage am 30. Juli registriert und bisher kein Verfahren eröffnet. Laut Ukrinform agiert Selenskijs Amt auf eine Anfrage der weißrussischen "Opposition", deren Vertreter von Kiew unterstützt werden.

Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Angriffe auf ukrainische Frachter

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen der Drohnenangriffe auf Frachtschiffe, die Waffen in die Ukraine transportierten. Wie die Behörde mitteilt, haben russische Drohnenpiloten mithilfe einer Drohne vom Typ Geran am Morgen des 30. Juli einen Frachter im Hafen Juschny im Gebiet Odessa getroffen. Weitere drei Schiffe, die in Richtung der ukrainischen Küste segelten, wurden am Nachmittag desselben Tages nordöstlich der Insel Smeiny angegriffen. Das Ministerium betonte:

"Die Geran-Drohnen greifen regelmäßig Frachtschiffe an, die am Transport von Waffen, Technik und Militärgütern für die Streitkräfte der Ukraine teilnehmen."

DVR: Kind bei ukrainischem Angriff auf Bus verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen russischen Ferbus von Krasnodar nach Donezk hat ein zwölfjähriges Kind Verletzungen erlitten. Dies berichtet der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Volksrepublik Donezk (DVR).

Zuvor hatte Igor Lysow, Oberhaupt des Kreises Amwrossijewka in der DVR, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS berichtet, dass der Bus in der Nähe der Siedlung Kuteinikowo im Osten der DVR von einer Drohne angegriffen wurde. Insgesamt wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums acht Menschen verwundet, von denen vier schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten und in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Das verwundete Kind werde ambulatorisch behandelt, heißt es in der Meldung weiter.

Russlands Ermittlungskommitee hat ein Verfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.

Bericht: Selenskij hat Trump um Zugang zu Starlink-Satelliten für Attacken gegen Russland gebeten

Während des Treffens am 28. Juli im Weißen Haus soll das ukrainische Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij den US-Präsidenten Donald Trump darum gebeten haben, Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben. Dies berichtet The Atlantic mit Verweis auf Quellen.

Die Bitte sei beim nicht öffentlichen Teil des Treffens zum Ausdruck gebracht worden, führt die Publikation aus. Trump habe keine konkrete Antwort oder Zustimmung gegeben, sondern versprochen, die Anfrage zu erwägen. Die endgültige Entscheidung hänge davon ab, ob dieser Schritt die Lösung des Konfliktes beschleunigen könnte.

Außerdem bat Selenskij laut The Atlantic um ein persönliches Treffen mit Elon Musk, dem Besitzer des Starlink-Operatorunternehmens SpaceX. Musk habe dieses Ansinnen abgelehnt.

Selenskij: Die Lage an der Front ist schwer

Wladimir Selenskij beklagt sich über die schwere Lage an der Front. Bei einem Treffen mit dem Militärkommando, an dem auch der neue Oberkommandierende Michail Drapaty teilnahm, erklärt der ukrainische Präsident:

"Die Lage an der Front ist schwer. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, alle Unterstützungsprogramme für die ukrainischen Einheiten auszuweiten."

Insbesondere sei Kiew über die Lage um Kostantinowka und Slawjansk sowie im Gebiet Saporoschje besorgt. Außerdem erörtert Selenskij die logistischen Herausforderungen, vor denen die Ukraine ohne ausländische Schiffe in ihren Häfen stehe.

Nächtlicher Drohnenangriff des Kiewer Regimes – Opfer in Sewastopol, Verwundete in Wolgograd

Langstrecken-Kamikazedrohnen des ukrainischen Militärs haben in der Nacht auf den 31. Juli 2026 Russlands Innenland heimgesucht. Insbesondere aus Sewastopol und Wolgograd werden Personenschäden gemeldet; Sachschäden gab es an Wohnhäusern und Infrastruktur.

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Ukraine nimmt Kachowka im Gebiet Cherson unter Beschuss – mehrere Verletzte

Ukrainische Truppen haben zweimal die Gegend um einen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Laut den städtischen Behörden wurden dabei vier Menschen verletzt. Zudem kamen vier Autos und ein Kleinbus zu Schaden.

Bus in DVR angegriffen – mindestens acht Verletzte

Mindestens acht Menschen haben bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen erlitten.

Nach Angaben der Behörden wurde das Fahrzeug früh am Freitagmorgen im Osten der Teilrepublik auf der Route zwischen Krasnodar und Donezk getroffen. Einer der Verletzten werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.

Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol umgekommen

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sewastopol angegriffen. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden insgesamt zehn Flugziele zerstört.

Ein Mann kam ums Leben. Zum Zeitpunkt der Attacke befand er sich auf der Straße.

Durch den Absturz einer Drohne kamen darüber hinaus elf Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden, betont Raswoschajew.

Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In den vergangenen sieben Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation 9.635 Soldaten verloren, heißt es im wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • 94 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 585 Kraftfahrzeuge,
  • 45 Artilleriegeschütze,
  • 25 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare.

Die Flugabwehr fing 69 Flugbomben, sieben HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 5.103 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten drei unbemannte Boote.

Russland führt mehrere massive Angriffe gegen Militärziele in der Ukraine durch 

Vom 25. bis zum 31. Juli haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff und 15 Gruppenattacken gegen Ziele in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium kamen dabei boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, militärische Flugplätze, Lager mit Waffen und Munition, Montagehallen und Speicher für Drohnen samt Komponenten sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.

Außerdem griffen russische Truppen Infrastruktur in ukrainischen Häfen an, die für die Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treib- und Kraftstoffen benutzt wurde. Im Laufe der Woche wurden insgesamt 31 Schiffe getroffen, darunter 23 Frachter, vier Massengutfrachter, zwei Schlepper, ein Ankerziehschlepper und ein Landungsboot.

Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

In den zurückliegenden sieben Tagen haben russische Truppen zwölf Ortschaften befreit. Laut dem wöchentlichen Bericht von Russlands Verteidigungsministeriums handelt es sich dabei um:

  • Nowaja Setsch, Mogriza, Malaja Slobodka im Gebiet Sumy;
  • Jurtschenkowo im Gebiet Charkow;
  • Schewtschenko, Torskoje, Krasny Kut, Swetloje, Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik;
  • und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Außerdem wurden am Donnerstag Werowka im Gebiet Charkow und Stenki in der Donezker Volksrepublik eingenommen.

Polizei in Polen nimmt Mann wegen Aufrufen zum Mord an Selenskij fest

Die Polizei in Polen hat einen Mann wegen Verdachts auf Aufrufe zum Mord an Wladimir Selenskij festgenommen. Laut dem Sender RMF24 soll der 40-Jährige in Beiträgen in sozialen Medien öffentlich zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten aufgerufen und ihn beleidigt haben.

Die Festnahme sei am Donnerstag im Kreis Nowy Sącz in Südpolen erfolgt. Während des Verhörs habe der Mann zugegeben, seine Tat zu bereuen. Es sei Anklage erhoben worden. Dem Festgenommene droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Bericht: Russische Truppen haben Fabrik eines US-Unternehmens in Kiew attackiert

Eine Drohnenfabrik in Kiew, die vergangene Woche bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden war, gehörte dem US-Unternehmen Terminal Autonomy mit Sitz in Delaware. Dies berichtet The Guardian mit Verweis auf eigene Quellen.

Das Unternehmen produziert demnach hochpräzise unbemannte Flugzeuge für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet. Die Drohnen seien mit störsicheren Leitsystemen ausgestattet.

Russlands Verteidigungsministerium hatte über den Angriff am Sonntag berichtet. Es sei das Unternehmen Smart Intelligent System getroffen worden, hieß es. Das Ressort präzisierte nicht, dass die Fabrik einem US-Firma gehörte, erwähnte aber "Fachleute eines US-ukrainischen Unternehmens". Laut The Guardian gab es bei dem Angriff keine Opfer oder Verletzten.

Medien: Die Ukraine kann den USA im Krieg mit Iran im Austausch für Waffen helfen

Die Ukraine könnte den USA und den Golfstaaten Abfangdrohnen im Austausch für Waffenlieferungen zur Verfügung stellen. Das berichtet Politico mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle unter ukrainischen Beamten. Die Publikation zitiert die Quelle mit den Worten:

"Wir sind bereit, diejenigen zu unterstützen, die uns unterstützen. Die Ukraine verfügt über umfassende Erfahrung, moderne Technologien und Expertise in der Entwicklung von Systemen für die Drohnenabwehr. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch unsere Partner im Nahen Osten sind an einer Zusammenarbeit mit der Ukraine interessiert, und dieses Interesse beruht auf Gegenseitigkeit."

Trump zweifelt an Patriot-Produktionslizenz für die Ukraine

Donald Trump ist sich nicht sicher, ob die USA der Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Raketen geben sollten. Washington sollte bei der Vergabe der Lizenzen vorsichtig sein, erklärt der US-Präsident gegenüber der Financial Times:

"Es ist eine wirklich außergewöhnliche Waffe, und… wir müssen bei der Lizenzvergabe etwas vorsichtig sein. Wir lizenzieren normalerweise keine Ausrüstung."

Oberste Priorität sei die Lösung des Konfliktes, fügte Trump hinzu:

"Ganz einfach gesagt, wir wollen, dass der Krieg in der Ukraine mit Russland endet. Ich will keine Raketen. Wir wollen Frieden."

Flugabwehr zerstört mehr als 370 Drohnen über Russland

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 371 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über elf Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Trump kündigt Besuch von Witkoff und Kushner in der Ukraine an

US-Präsident Donald Trump hat einen baldigen Besuch seiner Vertreter in der Ukraine angekündigt. In einem Interview für die Financial Times erklärte Trump, dass der Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner in den kommenden Tagen nach Kiew kommen.

Einen genauen Zeitrahmen nennt Trump nicht. Witkoff und Kushner werden erstmals in die Ukraine reisen.

Russische Armee trifft Anlagen im Hafen von Odessa

Am Abend des 30. Juli haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden im Hafen von Odessa Behälter mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte getroffen.

Zudem wurde ein Frachter mit Militärgütern südlich von Odessa attackiert. Bei den Angriffen kamen luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Fahrzeuge zum Einsatz.

30.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Krater in Polen – Tusk: Spuren weisen auf russischen Marschflugkörper hin

Am Donnerstag wurde im Osten Polens ein lauter Knall gemeldet. Nahe Tarnawa-Kolonia in der Woiwodschaft Lublin soll ein Flugkörper auf einem Feld einen rund zehn Meter breiten Krater verursacht haben. 

Nach Angaben des Militärs wurden gegen 3:40 Uhr zwei Objekte auf dem Radar geortet, woraufhin Abfangjäger aufstiegen. Während einer der Flugkörper für den Krater verantwortlich sein soll, erschien das zweite Objekt laut Berichten nur kurz auf den Schirmen. Verletzte oder Sachschäden wurden bislang nicht gemeldet.

Noch bevor vor Ort überhaupt Untersuchungen aufgenommen werden konnten, behauptete Kiews Außenminister Sibiga auf der Plattform X bereits zu wissen, dass es sich um einen russischen Ch-101-Marschflugkörper handle. Polens Premierminister Donald Tusk schloss sich dieser Darstellung im Kern an, räumte jedoch ein, den Ergebnissen des Verfahrens nicht offiziell vorzugreifen.

Erst am Vortag hatte Tusk im nahegelegenen Lublin Wladimir Selenskij getroffen, wo unter anderem über den Schutz des Luftraums und weitere Waffenlieferungen beraten wurde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Loomer: Witkoff und Kushner wollen in den kommenden Wochen nach Kiew reisen

Die US-Journalistin Laura Loomer behauptet, dass der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, und der Schwiegersohn des US-Präsidenten Jared Kushner in den kommenden Wochen Kiew besuchen wollen. Sie schrieb im sozialen Netzwerk X:

"Ich habe gerade mit Steve Witkoff gesprochen, und er hat mir persönlich bestätigt, dass er tatsächlich gemeinsam mit Jared Kushner nach Kiew reisen wird, um über Wege zur Beendigung des russisch-ukrainischen Konflikts zu sprechen. Sie werden die Ukraine in den kommenden Wochen besuchen."

Einen genauen Termin für die Reise nannte die Journalistin nicht und veröffentlichte auch kein Zitat Witkoffs, das diese Aussage bestätigen würde. Die Financial Times hatte am Mittwoch berichtet, Witkoff und Kushner hätten sich Berichten zufolge bereit erklärt, erstmals nach Kiew zu reisen, um die Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu unterstützen.

DVR: Ein Toter und drei Verletzte nach Drohnenangriffen in Donezk

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen ist in der Volksrepublik Donezk nach Angaben des Republikchefs Denis Puschilin ein Mensch getötet worden. Drei weitere Zivilisten seien verletzt worden und würden medizinisch versorgt.

Mearsheimer: Russland könnte Kontrolle über Odessa übernehmen

Odessa könnte im Zuge der Kampfhandlungen in der Ukraine unter die Kontrolle Russlands geraten. Dies erklärt John Mearsheimer, Professor an der Universität Chicago, in der Sendung des YouTube-Kanals von Glenn Diesen.

"Die Russen werden ihre Position auf dem Schlachtfeld kontinuierlich verbessern. Das tun sie bereits. Ich denke, dass die einzige interessante Frage derzeit darin besteht, wie viel Territorium sie letztlich erobern werden. Ich glaube, dass sie auch Odessa einnehmen werden."

Nach Ansicht des Professors ist völlig offensichtlich, dass die russischen Streitkräfte bis Ende dieses Jahres die Kontrolle über das gesamte Gebiet des Donbass übernehmen werden.

Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, hatte zuvor erklärt, Russland setze seine Ziele weiterhin mit militärischen Mitteln um. Dies sei jedoch nicht der bevorzugte Weg des Landes. Sollte es keine Aussichten auf eine Friedenslösung geben, werde Moskau auf einen vollständigen Sieg hinarbeiten.

Sacharowa: Europa fordert Platz am Verhandlungstisch, ignoriert aber Russlands Position

Europäische Staaten fordern zwar ständig einen Platz am Verhandlungstisch zum Ukraine-Konflikt, weigern sich aber gleichzeitig, die Position Russlands anzuhören. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

In einem Interview mit dem Blogger Pawel Kostin sagt sie außerdem, dass in Europa jede Sichtweise unterdrückt werde, die nicht mit der offiziellen westlichen Position übereinstimmt. Als Beispiel dafür, dass abweichende Meinungen unterdrückt würden, verweist sie darauf, dass das Portal Politico einen Artikel des russischen Außenministers Sergei Lawrow zur Lage in der Ukraine nicht veröffentlicht habe.

"Ich denke, diese Aussagen haben alle gehört. Aussagen von Kaja Kallas bis Macron, von Merz bis Ursula von der Leyen. Sie werden überall verbreitet: dass sie unbedingt am Verhandlungsprozess beteiligt sein müssten, dass sie eine Einbindung in die Konfliktlösung wollten. Wenn man jedoch am Verhandlungstisch sitzen möchte, sollte man eigentlich die Positionen der verschiedenen Seiten anhören."

Es sei unsinnig, am Verhandlungstisch zu sitzen, ohne sich zuvor mit der Position der anderen Seite vertraut gemacht zu haben, fügt sie hinzu.

Russisches Militär meldet Angriffe auf vier Frachtschiffe der Ukraine mit Militärgütern

Das russische Verteidigungsministerium teilt mit, vier Frachtschiffe mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte getroffen zu haben. Zwei der Schiffe seien in den Häfen von Odessa und Juschny, zwei weitere auf See südlich von Odessa getroffen worden.

Russische Gebiete melden weitere zivile Opfer ukrainischer Angriffe

Bei einem ukrainischen Angriff auf Gorlowka in der Volksrepublik Donezk ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mit. Im Ort Oktjabrski im Gebiet Belgorod wurde zudem eine Frau bei einem Angriff mit einer ukrainischen FPV-Drohne auf ein Fahrzeug verletzt. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs erlitt sie Splitterverletzungen am Hals und wird medizinisch versorgt. Außerdem wurden ein Lastwagen und ein Pkw beschädigt.

Sacharowa: Selbst einige Kiew-Unterstützer fürchten Eskalation des Ukraine-Konflikts

Angesichts des Bestrebens des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, den Konflikt auszuweiten, seien selbst einige Kiew-Unterstützer über das Risiko einer Eskalation des Ukraine-Konflikts besorgt. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In ihrem Kommentar auf der Website des Ministeriums heißt es, Selenskij versuche, möglichst viele Länder in "terroristische Abenteuer" hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. 

Abgeordnete: Drapaty entlässt weiteren General aus Syrskis Umfeld

Der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty hat den Leiter des Kommandos der Logistikstreitkräfte der ukrainischen Armee, General Wladimir Karpenko, seines Postens enthoben. Dies teilt die Abgeordnete der Werchowna Rada Mariana Besuglaja mit. Karpenko sei ein Vertrauter des ehemaligen ukrainischen Oberbefehlshabers Alexander Syrski gewesen.

Bereits zuvor hat Besuglaja erklärt, Drapaty habe den Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, General Alexander Grusewitsch, der ebenfalls zum Umfeld Syrskis gehört habe, abgesetzt. Sie warf Karpenko unter anderem Mängel bei der Versorgung der Truppen, Probleme bei der Instandsetzung von Technik sowie Korruption und Vertuschung vor. Anstelle Karpenkos sei Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos ernannt worden. Eine offizielle Bestätigung der Entlassung des Generals liegt bislang nicht vor.

Sacharowa: Lawrow prangert Gefahren für internationale Energieinfrastruktur durch Kiew an

In öffentlichen Auftritten und Gesprächen mit ausländischen Partnern weist der russische Außenminister Sergei Lawrow regelmäßig auf die Bedrohungen hin, die Kiew gezielt für die internationale Energieinfrastruktur schafft. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Dabei mache Lawrow auch auf den "terroristischen Charakter des Kiewer Regimes" aufmerksam, heißt es in einem Kommentar auf der Website des Ministeriums.

EU-Kommission stellt Ukraine 3,47 Milliarden Euro für Angriffswaffen bereit

Die Europäische Kommission hat der Ukraine 3,47 Milliarden Euro für die Beschaffung von Angriffswaffen bewilligt. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor:

"Mit der Tranche wird die Beschaffung von Drohnen, darunter Langstreckendrohnen mit Strahlantrieb, Raketen sowie schwedischen Gripen-Kampfjets abgedeckt."

Laut der EU-Kommission wird der "überwiegende Teil" der Kosten für die Gripen-Kampfjets aus dieser Zahlung finanziert. Der Plan zur Lieferung von Angriffswaffen diene der "Verteidigung des ukrainischen Luftraums und der Menschen".

Insgesamt umfasst das Programm 90 Milliarden Euro. Bis Ende des Jahres will die EU-Kommission 28 Milliarden Euro für die Verteidigung der Ukraine bereitstellen. Davon seien bereits 8,5 Milliarden Euro freigegeben worden.

Sacharowa: Selenskij nicht verhandlungsfähig

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat jegliche Verhandlungsfähigkeit verloren, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In einem Kommentar anlässlich der ukrainischen Drohnenangriffe gegen ausländische Schiffe und kasachische Ölinfrastruktur im Schwarzen Meer führt sie dazu aus:

"Das Oberhaupt des agonisierenden Kiewer Regimes hat nicht bloß jegliche Rechtssubjektivität verloren. Er ist überhaupt nicht verhandlungsfähig und versucht, möglichst viele Länder in die eigenen terroristischen Abenteuer hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. Nicht umsonst äußern einige ausländische Akteure, darunter Geldgeber der Kiewer Junta, Sorgen bezüglich der Risiken einer unkontrollierten Eskalation des Konflikts."

Sacharowa ruft die US-Regierung, deren wirtschaftliche Interessen durch Unterbrechungen der internationalen Energieträgerlieferungen beeinträchtigt werden, sowie die UNO dazu auf, Kiews Angriffe zu verurteilen. Die Diplomatin warnt:

"Andernfalls wird es sich um eine Anstiftung des Kiewer Regimes zu neuen Verbrechen und faktischer Komplizenschaft dabei handeln."

Abgeordneter: Trumps Aussagen zeigen Widersprüche in US-Politik

Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Wladimir Selenskij zeigen laut Alexei Tschepa, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, erneut die Widersprüchlichkeit der US-Politik. Washington habe damit faktisch eingeräumt, dass es Prioritäten setzen müsse, so der Abgeordnete gegenüber RIA Nowosti.

Hintergrund ist das Treffen zwischen Trump und Selenskij im Weißen Haus. Danach erklärte der ukrainische Präsident, Trump habe Kiew Lizenzen zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Flugabwehrsysteme zugesagt. Trump wiederum teilte mit, er habe Selenskij auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Ukraine-Konflikt zu beenden.

Nach Tschepas Einschätzung sind die USA angesichts der Krise im Nahen Osten nicht bereit, gleichzeitig zwei große geopolitische Konflikte zu führen und zudem eine direkte Konfrontation mit einer Atommacht wie Russland zu riskieren. Dies sei eine pragmatische Berechnung und keine Frage des guten Willens.

"Auch die militärische Lage zeigt, dass die Zeit gegen Kiew arbeitet. Russland hält seine Positionen und verfolgt konsequent seine Ziele, ohne die Ereignisse durch zusätzliche Verluste zu forcieren. Deshalb wird nicht das Tempo, sondern die strategische Ausdauer zum entscheidenden Faktor."

Zugleich werde Polen eine immer größere Rolle spielen, da dort Raketen produziert werden sollen. Das werde Kiew zu Kompromissen mit Warschau zwingen, betonte der Abgeordnete. Vor diesem Hintergrund mehren sich laut Tschepa die Annahmen, dass die derzeitige territoriale Ordnung der Ukraine künftig politisch verändert werden könnte. Polen, Ungarn, Rumänien und die Slowakei hätten demnach bereits seit Langem Ansprüche gegenüber der Ukraine.

Gebiet Krasnodar: Hafeninfrastruktur in Taman bei Drohnenangriff beschädigt

Im Hafen Taman im Gebiet Krasnodar ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff die Hafeninfrastruktur beschädigt worden. Dies teilt die Südliche Transportstaatsanwaltschaft mit. Es gibt Verletzte, zudem wurde die Hafeninfrastruktur beschädigt. Die Transportstaatsanwaltschaft in Noworossijsk überwacht laut der Behörde die Arbeit der Sicherheitskräfte und anderer zuständiger Stellen am Einsatzort sowie die Wahrung der Rechte der Beschäftigten des Hafenbetriebs.

Gantschew: Ukrainische Lage am Frontabschnitt Kupjansk verschlechert sich

Die Lage des ukrainischen Militärs am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich rasch. Das berichtet Witali Gantschew, der russische Verwaltungschef des Gebietes Charkow. Während einer Pressekonferenz erklärte er nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

"Am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich die Situation für die Streitkräfte der Ukraine weiterhin rapide. Die russische Armee behält die Initiative, führt ihre Offensive fort und erweitert sukzessive ihre Kontrollzone. Für die ukrainische Seite wird die Lage an diesem Frontabschnitt immer schwieriger, was inzwischen nicht nur russische, sonder auch ukrainische Quellen einräumen."

Gantschew betonte, dass Russlands Streitkräfte allein im Juli 13 Ortschaften im Gebiet befreit hätten. Gegenwärtig rücke die russische Armee bei Kupjansk am Unterlauf des Flusses Oskol in Richtung Borowaja sowie im Norden des Gebietes bei Bely Kolodes vor. Zudem erschwerten russische Drohnenpiloten durch ihre Angriffe auf ukrainische Transporte über die Zufahrtswege aus Poltawa und Sumy nach Charkow die Versorgung der ukrainischen Truppen.

Miroschnik: Ukraine setzt zunehmend Antipersonenminen gegen Zivilisten ein

Nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Miroschnik setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend verschiedene Arten von Munition zur Fernverminung ziviler Gebiete ein. Er sagte gegenüber RIA Nowosti:

"Das ist bei Weitem nicht die einzige neue Antipersonenmine, die von der Ukraine unter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht eingesetzt wird. Sie wird in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung verwendet. Vermint werden Orte, die von vielen Zivilisten, darunter auch Kindern, besucht werden." 

Nach seinen Angaben nehme die Zahl der eingesetzten Minentypen wöchentlich zu. Besonders betroffen sei das Gebiet Cherson. Inzwischen seien auch in der Lugansker Volksrepublik neue Arten von Antipersonenminen festgestellt worden. Miroschnik wies zudem darauf hin, dass die Ukraine im Jahr 2025 ihren Austritt aus der Ottawa-Konvention angekündigt hat, welche die Herstellung und den Einsatz von Antipersonenminen verbietet.

LVR: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Bei einer Drohnenattacke der Ukraine auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Lkw-Fahrer getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie der Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte. Demnach griff eine Drohne am frühen Morgen einen zivilen Lastkraftwagen auf der Straße in Richtung Altschewsk an.

Passetschnik berichtet weiter, dass außerdem zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff nahe einem Geschäft sowie bei einem Angriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Kremennaja verletzt worden seien. In Troizkoje wurde darüber hinaus ein 65-jähriger Mann verletzt, als eine Drohne ein Auto traf.

In der Stadt Lugansk selbst wurden zwei Lastwagen, ein Parkplatz und ein Kommunalfahrzeug beschädigt. Laut dem Republikchef hätten die russische Luftabwehr sowie mobile Feuergruppen innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Luftziele vom Himmel geholt.

Dorf im Gebiet Saporoschje unter ukrainischem Beschuss – eine Tote

Kiews Militär hat bei einem Artillerieangriff auf das Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet. Das berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. In einer Meldung auf Telegram schreibt er:

"Im Dorf Blagoweschtschenka des Gemeindekreises Kamenka-Dneprowskaja haben Kiews Militante einen massiven Artillerieangriff gegen Wohngebiete unternommen. Durch den Beschuss kam eine Einheimische ums Leben."

Balizki fügte hinzu, dass außerdem das Gebäude des dörflichen Kindergartens unter Beschuss genommen worden sei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich darin keine Kinder, auch unter den 15 Mitarbeitern wurde niemand verletzt. Das Gebäude erlitt allerdings erhebliche Beschädigungen.

Nach Explosionen in der Ukraine: Polen lässt Kampfjets aufsteigen

Es war eine unruhige Nacht in Osteuropa: In mehreren ukrainischen Städten waren Explosionen zu hören, Polen schickte vorsorglich Kampfflugzeuge in die Luft. Im polnischen Luftraum tauchte zudem ein unbekanntes Objekt auf, das jedoch schnell wieder vom Radar verschwand.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Der Meldung zufolge hat die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 195 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und vier Autos verloren.

Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär bis zu 220 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Position. Die Ukraine verlor an dem entsprechenden Frontabschnitt bis zu 155 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 31 Autos.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 350 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Fahrzeuge und elf Autos zerstört.

Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch gegen die ukrainische Verteidigung fort, wobei Kiews Militär über 375 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz verlor.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren die ukrainischen Streitkräfte bis zu 40 Soldaten. Elf Autos und eine Eloka-Anlage wurden zudem zerstört.

Russische Luft- und Artillerieangriffe trafen Objekte der ukrainischen Militärinfrastruktur an 143 Orten, wobei unter anderem die Abschussanlage eines Luftabwehrkomplexes vom Typ Petschora zerstört wurde. Die russische Luftabwehr fing ihrerseits entlang der gesamten Frontlinie 13 Lenkgleitbomben, zwei HIMARS-Geschosse und 712 Starrflügler-Drohnen ab.

Russlands Streitkräfte befreien vier weitere Orte

Die russische Armee hat insgesamt vier weitere Ortschaften in den Gebieten Charkow und Sumy sowie in der Donezker Volksrepublik befreit. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:

"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Jurtschenkowo im Gebiet Charkow, sowie Mogriza und Malaja Slobodka im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht."

Weiteren Angaben der Behörde zufolge befreiten Einheiten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik.

Ukrainische Angriffe töten und verwunden Zivilisten im Gebiet Saporoschje

Ein Zivilist ist bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, insgesamt acht weitere wurden verwundet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Im Gemeindekreis Kuibyschew hat der Gegner an der Einfahrt zum Dorf Smirnowo mit einer Drohne einen Pkw angegriffen: Leider ist eine Person an Ort und Stelle gestorben, eine zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingewiesen."

Balizki meldete weiter, dass drei weitere Personen am gleichen Ort durch einen Drohnenangriff auf einen Kleinbus verletzt wurden. Zwei weitere Insassen eines Pkws wurden im Gemeindekreis Akimowka verletzt. Bei Angriffen gegen Wohnhäuser in den Dörfern Winogradnoje und Schiroki Lan wurden ebenfalls zwei Menschen verwundet.

Durchsuchungen in zahlreichen ukrainischen Wehrämtern

Über 100 Wehrämter in der Ukraine werden im Rahmen der so genannten Operation "Saubere Einberufung" durchsucht. Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro des Landes. Die Behörde kündigte an, dass vor allem Fälle der Freilassung von Rekruten gegen Geld sowie Misshandlungen und Folter von Wehrpflichtigen untersucht werden sollen.

Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium am 17. Juni Untersuchungen in Wehrämtern angekündigt, nachdem es Berichte über Misshandlungen, Einschüchterungen und illegale Festnahmen von Wehrpflichtigen in Odessa gegeben hatte. Am 21. Juli sagte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko, dass zwischen Dezember 2025 und Juni 2026 insgesamt 208 Fälle von Gesetzesbruch durch ukrainische Wehrämter festgestellt worden seien.

Im Internet kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen Angehörige der ukrainischen Musterungsbehörden Männer zusammenschlagen und gewaltsam verschleppen. Wehrpflichtige versuchen, sich der Mobilmachung durch Flucht oder Verstecken zu entziehen, auch der gewaltsame Widerstand durch Brandstiftungen in Wehrämtern nimmt zu.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Angriffen getötet

Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 59 Mal unter Einsatz von Drohnen und Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies berichtet der Interimsgouverneur der Region, Alexander Schuwajew. Bei den Angriffe sei eine Person ums Leben gekommen, so Schuwajew weiter:

"Bei einem terroristischen Angriff des ukrainischen Militärs im Kreis Krasnaja Jaruga ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Mein aufrichtiges Beileid gilt seinen Hinterbliebenen. In Belgorod und im Kreis Schebekino wurden zwei Menschen verwundet, darunter ein Kind."

Schuwajew fügte hinzu, dass das verwundete Kind, ein 15-jähriger Junge, mittelschwere Verletzungen erlitten habe und in ein Krankenhaus eingewiesen worden sei.

"Das ist ein Ultimatum" – Lawrow weist westliche Forderungen zu Waffenruhe zurück

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat dem Westen vorgeworfen, terroristische Methoden der Ukraine zur weiteren Eskalation des Konflikts mit Russland zu nutzen.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russland meldet massive Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Russlands Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums des Landes in der vergangenen Nacht zahlreiche militärische Ziele in der Ukraine angegriffen. Bei den Attacken kamen land-, luft- und seegestützte Präzisionswaffen sowie Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium meldet dazu:

"Es wurden militärische Flugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, militärische Telekommunikations- und Logistikzentren in den Städten Kiew und Lwow sowie in den Gebieten Iwano-Frankowsk, Schitomir, Rowno, Winniza und Dnjepropetrowsk getroffen."

Nach Angaben der Behörde dienten die Ziele unter anderem zur Herstellung und Lagerung von Raketen und Drohnen sowie zur Luftüberwachung.

Zudem seien im Hafen von Odessa und den umliegenden Gewässern insgesamt drei Frachtschiffe getroffen worden, die Waffen und militärische Güter transportiert hätten.

Russland fängt in der Nacht über 250 ukrainische Drohnen ab

Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 258 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Pensa, Rostow, Tambow, Krasnodar, der Krim, der Teilrepublik Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.

29.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russland bereitet tiefen Vorstoß in der DVR vor

Russlands Streitkräfte haben das Dorf Krasny Kut in der Donezker Volksrepublik vollständig befreit. Obwohl es ein kleiner Ort ist, ändert seine Einnahme die operative Lage an diesem Frontabschnitt: Die russischen Truppen bereiten einen Vorstoß gegen Druschkowka vor.

Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow.

Kiew: Ukraine kann keine Abfangdrohnen für schnelle Ziele herstellen

Die Ukraine ist eigenen Angaben zufolge nicht in der Lage, Abfangdrohnen für schnelle Luftziele herzustellen, und ist bei deren Bekämpfung vollständig auf westliche Flugabwehrraketen angewiesen. Dies erklärte der ukrainische Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladislaw Wlassjuk.

Laut Wlassjuk können ukrainische Abfangdrohnen nur mit langsam fliegenden Drohnen umgehen. Selbst dabei gebe es Probleme, wenn der Versuch unternommen werde, eine Drohne mit einer Maschinengewehrlafette abzufangen. Für die Bekämpfung schnellerer Ziele seien Flugabwehrraketen erforderlich, deren Kosten den Wert der abzuschießenden Drohne deutlich übersteigen könnten.

US-Professor: Russland könnte bis Jahresende gesamten Donbass kontrollieren

Die russischen Streitkräfte könnten nach Einschätzung des US-Politikwissenschaftlers John Mearsheimer bis Ende des Jahres die Kontrolle über den gesamten Donbass erlangen. Er sagte in der YouTube-Sendung des britischen Moderators Piers Morgan:

"Russland gewinnt weiter. Schauen Sie sich die Frontlinie an. Die Russen rücken vor. Langsam, aber unaufhaltsam. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie bis Ende des Jahres den gesamten Donbass erobern werden."

Der Professor verwies zudem auf die aus seiner Sicht schweren Probleme der Ukraine. Dazu gehörten massenhafte Fahnenflucht und Wehrdienstentziehung sowie hohe Verluste auf dem Schlachtfeld.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem indischen Sender India Today erklärt, entweder werde die russische Armee die von Kiew kontrollierten Gebiete militärisch einnehmen oder die ukrainischen Streitkräfte würden diese eigenständig verlassen, um die Tötung von Menschen zu beenden.

"Zum Töten von Russen": Lindsey Grahams Geburtstagsdrohne geht an die Front

Die Drohne war eigentlich als persönliches Geschenk für den verstorbenen US-Senator gedacht. Nach seinem Tod änderten sich die Pläne – nun soll sie an der Front eingesetzt werden. Die konservative Aktivistin Laura Loomer berichtet von der überraschenden Wendung.

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Gebiet Belgorod: 130 Verletzte nach ukrainischen Angriffen in Krankenhäusern

Nach Angaben der Behörden werden derzeit 130 Menschen, die bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen Tagen verletzt wurden, in Krankenhäusern der russischen Grenzregion Belgorod behandelt. Wie Regionalgesundheitsminister Andrei Ikonnikow mitteilte, befinden sich 17 Patienten auf der Intensivstation. Alle Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung. Am Vortag wurden laut Behördenangaben 47 Menschen verletzt und vier weitere getötet. 23 Verletzte konnten ambulant weiterbehandelt werden, 24 wurden in Krankenhäuser eingeliefert.

Ukraine meldet Verlust eines F-16-Kampfjets während Einsatz

Die ukrainischen Luftstreitkräfte haben den Verlust eines F-16-Kampfjets während eines Kampfeinsatzes gemeldet. Der Pilot konnte sich mit dem Schleudersitz retten. In einer Mitteilung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram heißt es: 

"Der Kontakt zum F-16-Kampfjet der ukrainischen Luftstreitkräfte ging verloren. In einem Frontabschnitt führte der Pilot einen Kampfeinsatz zur Abwehr von Luftzielen durch. Der Pilot war gezwungen, sich mit dem Schleudersitz auszuschießen."

Nach Angaben der ukrainischen Armee wurde der Pilot in eine medizinische Einrichtung gebracht. An der Absturzstelle seien Experten und Ermittler im Einsatz. Die Absturzursache werde untersucht.

Trumps angebliche Patriot-Zusage an die Ukraine hat mehrere Haken

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij behauptet, die Ukraine werde künftig Patriot-Raketen selbst produzieren können. US-Präsident Trump soll ihm die Lizenzen für die Produktion zugesagt haben. Selbst wenn dies zuträfe, stünde die Ukraine noch vor erheblichen Hürden.

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USA bevorzugen Produktion von Patriot-Raketen in Polen statt in der Ukraine

Die USA halten eine Produktion von Patriot-Raketen für die Ukraine in Polen für sicherer als eine Produktion direkt auf ukrainischem Gebiet. Dies berichtet eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Die Quelle sagte:

"Offenbar hat Washington Selenskijs Pläne für eine Lokalisierung der Patriot-Produktion in der Ukraine gebremst und sich stattdessen für die polnische Initiative entschieden."

Demnach wolle Wladimir Selenskij das Thema noch am Mittwoch mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk besprechen. Die Produktion von PAC-3-Raketen könne im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen den USA, Polen und der Ukraine in Polen erfolgen.

Zuvor hatte Selenskij nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenzierung der Produktion von Patriot-Abfangraketen für die Ukraine zugestimmt. Später sprach sich Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz dafür aus, die Produktion auf polnischem Territorium anzusiedeln.

Russland meldet Abschuss von 150 ukrainischen Drohnen

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von zwölf Stunden 150 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Drohnen zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk und Rostow sowie über der Republik Krim, der Republik Udmurtien, der Region Krasnodar, der Region Perm und dem Schwarzen Meer abgefangen.

MAGA-Influencerin Loomer in der Ukraine: Treffen mit umstrittenem Asow-Kommandeur

Laura Loomer wirbt in der Ukraine gegen den Vorwurf eines Neonazi-Problems – und interviewt ausgerechnet den Asow-Kommandeur Andrei "White Leader" Bilezki, eine der bekanntesten Figuren der ukrainischen extremen Rechten.

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Kiew: Mobilisierter ersticht Ärztin während Musterung

In Kiew hat ein mobilisierter Mann während einer medizinischen Untersuchung eine Ärztin mit einem Messer getötet. Dies teilte das Kiewer Territorialzentrum für Rekrutierung und soziale Unterstützung (TZK) mit.

Demnach wurde der Mann wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Wehrmeldevorschriften festgehalten und in ein Rekrutierungszentrum im Kiewer Stadtbezirk Podol gebracht, um die militärärztliche Untersuchung zu durchlaufen. In der Mitteilung heißt es:

"Während der militärärztlichen Untersuchung fügte der Bürger der Ärztin im Sprechzimmer des Chirurgen Messerstiche zu, an deren Folgen sie starb."

Zu den Motiven des Angreifers machte das TZK keine Angaben. Der Mann wurde festgenommen, die Polizei ermittelt zu den Umständen der Tat.

Mönch durch ukrainischen Drohnenangriff auf LVR ums Leben gekommen 

Ein Mönch der russisch-orthodoxen Kirche ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Lugansker Teilrepublik (LVR) ums Leben gekommen, wie eine Erklärung des Moskauer Patriarchats mitteilt.

Raphael (Anissimow) zog aus einem Kloster im Gebiet Leningrad als Freiwilliger in die LVR um und blieb dort in der Kirche bei einer Artilleriebrigade im Dienste.

Bei dem Angriff wurde der Leiter der Kirche, Priestermönch Ilarion (Katschur), verletzt. Die beiden Geistlichen waren zum Zeitpunkt der Attacke mit einem Auto unterwegs.

Nächtlicher Terror des Kiewer Regimes mit Kamikazedrohnen – wieder zivile Opfer

Langstrecken-Kamikazedrohnen des Kiewer Regimes haben auch in der Nacht auf den 29. Juli 2026 erneut Russlands Landesinnere heimgesucht. Der Großteil wurde, wie immer, abgeschossen – doch die durchgekommene Minderheit sorgte für Opfer unter Zivilisten.

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Medwedew: Westen nutzt Ukraine als "Rammbock" gegen Russland

Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, erklärte, die westlichen Staaten hätten stets versucht, Russland zu unterwerfen. Bei einem Vortrag auf dem Jugendforum "Territorium der Bedeutungen" sagte er, der Westen habe in der Vergangenheit auch auf "Vereinbarungen" gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen. Nachdem dies gescheitert sei, würden die westlichen Länder nun "nicht einmal mehr versuchen, dies zu verbergen", sondern die Ukraine als "Rammbock" gegen Russland einsetzen.

"Unsere Gegner haben immer versucht, unseren Staat zu erschüttern – egal, wie er übrigens hieß: das Russische Kaiserreich, die Sowjetunion oder die heutige Russische Föderation."

Der Westen möge Russland nicht, weil es ein "großes, starkes, stolzes und eigenständiges Land" sei, "das man nicht kontrollieren kann", so Medwedew. Um Russland zu erhalten, müsse das Land nach seinen Worten den Sieg in der militärischen Sonderoperation erringen. Zudem erklärte Medwedew, Russland werde "in jeder Hinsicht" auf seine Belastbarkeit geprüft – auch wirtschaftlich. Die gegen das Land verhängten Sanktionen bezeichnete er als "beispiellos":

"Es gibt kein Land auf der Welt, und auch in der Geschichte gab es kein Land, gegen das eine solche Zahl von Sanktionen verhängt wurde – etwa dreizehntausend."

Russland meldet Angriffe auf Frachtschiffe und Treibstofflager in ukrainischen Häfen

Laut dem russischen Verteidigungsministerium setzten die russischen Streitkräfte am Mittwoch ihre Angriffe auf Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fort.

Dabei seien mit hochpräzisen luftgestützten Waffen und Kampfdrohnen mehrere Ziele getroffen worden. Im Hafen Odessa wurde ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte getroffen, im Hafen Juschni wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter transportiert haben sollen.

Außerdem meldete das Ministerium einen Treffer auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer nordwestlich der Schlangeninsel. Das Schiff habe Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa geliefert.

Zwei Autoexplosionen in Odessa: Soldat verletzt, SBU-Ermittler getötet

Am 28. Juli wurden in Odessa zwei Fahrzeuge gesprengt. Die erste Explosion betraf das Auto eines Soldaten der ukrainischen Armee. Berichten zufolge erlitt er leichte Verletzungen und überlebte. Bei der zweiten Explosion kam der Fahrer des Fahrzeugs ums Leben. Nach vorläufigen Informationen war der Sprengsatz am Unterboden des Autos angebracht worden. Ukrainischen Medien zufolge handelte es sich bei dem Getöteten um den SBU-Ermittler Ruslan Ozebrik.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medien: Treffen Selenskijs mit Trump blieb ohne Ergebnis

Das Treffen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus blieb ohne konkrete Ergebnisse. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua. In dem Bericht heißt es:

"Zuvor gab es viele Prognosen, dass dieses Treffen einen Wendepunkt in der US-Politik, zumindest in Bezug auf die Ukraine, bedeuten könnte. Doch am Ende haben wir öffentlich nur ziemlich routinemäßige, knappe und gleichartige Kommentare."

Laut Strana.ua wird inoffiziell berichtet, dass der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von Donald Trump, in den kommenden zwei Wochen nach Kiew reisen könnten. Das Portal präzisiert:

"Sie sollen bereits seit dem Frühjahr kommen, sind aber bis heute nicht eingetroffen."

Selenskij bittet Trump um 300 Patriot-Raketen für den Winter

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat im Gespräch mit US-Präsident Donald Trump um ein "Winterpaket" von 300 Abfangraketen für Patriot-Systeme gebeten. Dies teilt Selenskij im Interview gegenüber Axios mit. Die Waffen seien notwendig, um im kommenden Winter mögliche Angriffe gegen die Energieinfrastruktur abzuwehren.

Trump habe während des Treffens zugesagt, die Frage der Lizenz für die Ukraine zur Produktion von Patriot-Raketen voranzutreiben, betont der ukrainische Präsident. Das Thema erörterte er auch mit Vertretern der US-Rüstungskonzerne Lockheed Martin und Raytheon.

Trump versprach zwar Hilfe, machte aber deutlich, dass dies durch den anhaltenden Bedarf der USA an Abfangraketen im Konflikt mit Iran schwierig sei, führt Selenskij aus. Kiew wäre bereit, jegliche Militärtechnologie mit den USA im Austausch für Patriot-Raketen zu teilen.

Laut Axios werde die Massenproduktion der Abfangraketen selbst mit der Lizenz ein bis fünf Jahre dauern, die Patriots habe die Ukraine aber "bereits gestern" gebraucht.

Truppenverband Süd stößt nördlich von Konstantinowka in der DVR vor

Einheiten des russischen Truppenverbands Süd setzen ihren Vorstoß in der Donezker Volksrepublik (DVR) fort und nähern sich dem Ort Druschkowka, heißt es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums.

Druschkowka liegt nördlich von Konstantinowka, dessen Befreiung das Verteidigungsministerium Anfang Juli gemeldet hatte.

"Unsinn" – Medwedew weist Berichte über Mobilmachung zurück

Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, bezeichnete Gerüchte über eine bevorstehende Mobilmachung in Russland als "verlogene Provokation" und erklärte, dass dafür keinerlei Notwendigkeit bestehe.

Beiträge, die in sozialen Netzwerken kursieren und Bürger auffordern, sich "jetzt für Geld zum Militär zu melden" und "nicht auf die Mobilmachung zu warten", wies er zurück.

Medwedew zufolge stehen solche Aktivitäten im Zusammenhang mit Versuchen des Feindes, die Stimmung der Bürger in Russland zu beeinflussen und die Lage im Land zu destabilisieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Beloussow: Russische Armee in DVR auf dem Vormarsch

Die russischen Streitkräfte rücken an der Front in der Donezker Volksrepublik (DVR) sicher vor, erklärt Verteidigungsminister Andrei Beloussow. Der Beamte gratuliert der Armee zudem zur Befreiung der Ortschaft Swetloje.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Zuge der Kampfhandlungen bei der militärischen Sonderoperation im Laufe des Tages 1.330 Soldaten verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

  • einen Panzer,
  • einen Mannschaftstransportwagen,
  • fünf Schützenpanzer,
  • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 81 Kraftfahrzeuge,
  • acht Artilleriegeschütze,
  • drei Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
  • eine Anlage der elektronischen Aufklärung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Lager mit Waffen, Munition und Treibstoff, Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge, Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 137 Kreisen.

Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben, vier Neptun-Marschflugkörper und 619 Drohnen ab. Ein Flugzeug der Marineflieger der Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot.

Selenskij bespricht mit Trump Produktion von Patriot-Munition

Donald Trump und Wladimir Selenskij haben sich am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Die beiden Staatschefs sprachen hinter verschlossenen Türen.

Später bezeichnete Selenskij sein Treffen mit Trump als "gut". Unter den erörterten Themen war ihm zufolge die Lizenz für die Produktion von Patriot-Raketenabwehrsystemen.

Sowohl Wladimir Selenskij als auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der ebenfalls am Dienstag zu Besuch im Weißen Haus war, nahmen an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teil.

Ukrainische Drohnen attackieren Betrieb in Region Perm

Ukrainische Drohnen haben einen Industriebetrieb in der russischen Ural-Region Perm angegriffen. Wie der Leiter der Region, Dmitri Manochin, berichtet, gibt es nach vorläufigen Angaben keine Verletzten. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

Die russischen Streitkräfte haben Nowaja Setsch im Gebiet Sumy eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde die Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.

Außerdem übernahmen Einheiten des Truppenverbands Mitte die Kontrolle über Swetloje in der Donezker Volksrepublik (DVR).

Russland und die Ukraine arbeiten an Gefangenenaustausch – Rückkehr verwundeter Soldaten möglich

Russland und die Ukraine setzen die Arbeit an einem weiteren Gefangenenaustausch fort, erklärt Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. Angaben zum Zeitpunkt gibt die Beamtin aktuell nicht bekannt, um den Prozess nicht zu untergraben.

Lantratowa äußert die Hoffnung, dass Russland im Rahmen des Austauschs verwundete Soldaten zurück in die Heimat bringen wird.

Selenskij: Rücknahme der Krim nicht auf der Tagesordnung

Die Rücknahme der Krim stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Gespräch mit Fox News während seiner Reise in die USA. Das Staatsoberhaupt bedauere dies, glaube jedoch, es sei am wichtigsten, "keine Menschen zu verlieren".

Ukraine greift Krim an – Tote und Verletzte

Bei einem nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Teilrepublik Krim sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Chef Region, Sergei Axjonow, mit. Seinen Angaben zufolge wurden zudem fünf Zivilisten verletzt.

Verteidigungsministerium: Russland trifft weiterhin Hafeninfrastruktur und Schiffe in der Ukraine

Russische Truppen haben Speicher mit Militärgütern sowie Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Nikolajew getroffen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.

Zudem seien zwei Frachter im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen worden. Die Schiffe hätten Waffen und Ausrüstung in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk gebracht, hieß es. Die Attacken erfolgten demnach am Dienstagabend und in der vergangenen Nacht.

Russland wehrt nächtliche Drohnenangriffe ab – fast 300 Flugziele zerstört

In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 295 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen von 20 Uhr am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch (Moskauer Zeit) über zwölf Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Russische Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Fragmente einer ukrainischen Raketen sind auf ein mehrstöckiges Wohnhaus in Taganrog im südrussischen Gebiet Rostow gestürzt. Dabei kam eine Frau ums Leben, ein Mann erlitt Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Juri Sljussar.

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod kamen an einem Tag vier Menschen ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Eines der Opfer wurde bei einer Attacke auf einen Lkw getötet. Insgesamt 46 Zivilisten wurden verletzt, sieben von ihnen befinden sich in Lebensgefahr.

Das Gebiet Rjasan meldet sechs Verletzte. Laut Gouverneur Pawel Malkow sind die Betroffenen außer Lebensgefahr und erhalten aktuell die notwendige medizinische Hilfe. Außerdem berichtet der Gouverneur von einem Brand in einem Industriebetrieb, der durch den Absturz von Drohnenfragmenten verursacht wurde. Stand Mittwochmorgen wurde der Luftalarm aufgehoben, der Einsatz der Flugabwehr ist nun abgeschlossen.

Medien: Iran hat Angriff auf ukrainischen Hafen in Betracht gezogen

Laut einem Bericht der Zeitung New York Times (NYT) hat Iran einen Angriff auf einen Seehafen der Ukraine in Erwägung gezogen. Namentlich nicht genannte Quellen der Publikation führen die Überlegungen auf die jüngste Attacke auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer zurück.

Im Einzelnen soll Teheran einen "symbolischen Schlag" mit einer ballistischen Rakete geplant haben, "um relativ geringen Schaden anzurichten".

Dank diplomatischer Bemühungen konnten die Spannungen jedoch deeskaliert werden. Ein iranischer Raketenangriff auf die Ukraine hätte eine scharfe Eskalation bedeutet und einen größeren Konflikt zwischen den beiden Ländern provoziert, führt die NYT aus. Nach Ansicht Irans hätte der Konflikt mit einem Vergeltungsschlag der Ukraine geendet. Der Westen habe aber gewarnt, dass die Reaktion der Ukraine schwer vorherzusagen sei.

28.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland werden zum entscheidenden Kriegsfaktor

Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka widmet diesen Bericht den Angriffen auf das Hinterland sowohl in Russland als auch in der Ukraine. Er sieht darin einen immer wichtigeren Faktor des Krieges.

Die Ukraine greift vermehrt russische Marktplatzlager an. Auch die Ölraffinerie in Tjumen sowie das Kaspische Pipeline-Konsortium wurden angegriffen. Ziel sei dabei weniger ein strategischer militärischer Effekt als vielmehr die Destabilisierung der innenpolitischen Lage in Russland.

Russland hingegen intensiviert die Angriffe auf ukrainische Schwarzmeer- und Donauhäfen. Die Schwarzmeerhäfen seien bereits faktisch lahmgelegt. Die russischen Streitkräfte gehen systematisch gegen Logistik, Treibstoffversorgung, Lager und Truppenansammlungen vor. Zugleich sieht Podoljaka Moskaus Luftabwehr zunehmend erfolgreicher und erwartet, dass neue strahlgetriebene Drohnen und Marschflugkörper den Druck auf die Ukraine im Herbst und Winter weiter erhöhen könnten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medwedew: Rund 200.000 Menschen unterzeichnen 2026 Vertrag mit russischen Streitkräften

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat eine Sitzung der interministeriellen Kommission zur Aufstockung der russischen Streitkräfte mit Vertragssoldaten geleitet. Dabei erklärte Medwedew, die Rekrutierung für die Truppen, die unbemannte Systeme einsetzen, verlaufe in einem guten Tempo. Rund 40.000 Soldaten seien bereits in diesen Einheiten aufgenommen worden.

"Ich möchte betonen, dass dieses Tempo auch im Juli dieses Jahres anhält."

Laut Medwedew sind die Personalbedürfnisse der russischen Streitkräfte im ersten Halbjahr 2026 vollständig gedeckt. Insgesamt hätten in diesem Zeitraum rund 200.000 Menschen Militärverträge unterzeichnet. Weitere 16.000 Bürger hätten sich freiwilligen Verbänden angeschlossen und seien in das Gebiet der Sonderoperation entsandt worden.

Medwedew wies zugleich Berichte über eine angeblich geplante Mobilisierung in Russland zurück. Dies seien "Lügen des Feindes", der selbst unter Personalmangel leide. Die Ukraine habe Schwierigkeiten mit der Rekrutierung, so der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates.

"Dort gibt es einfach niemanden, der kämpfen könnte. Sie fangen ihre eigenen Bürger wie Schweine ein, schlagen sie und werfen sie in Busse."

Medwedew bezeichnete die Russen, die Verträge für den Militärdienst unterzeichnen, als "wahre Patrioten". Eine Notwendigkeit für eine Mobilisierung in Russland bestehe nicht.

Russland kappt Kiews Schwarzmeerzugang – der Westen heult Krokodilstränen über "hungernde Afrikaner"

Das Kiewer Regime und dessen Drahtzieher im Westen haben neuerdings aus irgendeinem Grund ein Problem mit der Schwarzmeerblockade, der sie Russland unterziehen wollten – und der die Ukraine nun selbst unterzogen wird. Und all die Krokodilstränen über drohenden Hunger in Nahost und Afrika wegen des Getreideexport-Ausfalls sind eigentlich ein Ausdruck von "Wieso denn wieder auf uns?!"

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Wladimir Kornilow.

Ritter spottet über Selenskijs Empfang bei seiner Ankunft in Washington

Der ehemalige US-Geheimdienstoffizier und Militäranalyst Scott Ritter hat die Ankunft des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Washington kommentiert. Seiner Ansicht nach habe Selenskijs Team versucht, den Eindruck eines größeren Empfangs zu erwecken.

"Selenskij dachte, dass er heute nach Washington fliegt, wo er wie ein siegreicher Held empfangen wird. Am Flugzeug war niemand. Als er ausstieg, wurde er nur von der zurückgetretenen ukrainischen Botschafterin in den USA, Olga Stefanishyna, empfangen. Der Pilot musste aussteigen, um eine Begrüßungsgruppe aus zwei Personen zu bilden."

Nach Angaben Ritters sei im Westen inzwischen klar, dass der ukrainische Präsident "zu weit gegangen" sei. Selenskij hatte sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus getroffen. Nach Angaben des Senders NewsNation dauerte das Gespräch weniger als eine Stunde.

Italiens Verteidigungsminister: Ohne westliche Hilfe würde die Ukraine verschwinden

Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto ist der Ansicht, dass die Ukraine ohne die militärische Unterstützung westlicher Staaten verschwinden würde. Dies sagte Crosetto am Dienstag bei einer Sitzung des parlamentarischen Ausschusses für Außen- und Verteidigungspolitik:

"Wenn wir aufhören, der Ukraine zu helfen, wird sie verschwinden."

Er verglich die Unterstützung für Kiew mit einem Medikament für einen kranken Menschen. Der Minister erinnerte daran, dass Rom die Ukraine bereits im Rahmen von 13 Hilfspaketen unterstützt habe. Die italienische Position in dieser Frage werde unverändert bleiben.

Peskow: Kiews terroristische Aktivitäten reichen inzwischen bis in den Nahen Osten

Der geografische Raum terroristischer Aktivitäten des Kiewer Regimes weitet sich immer weiter aus, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz und kommentierte dabei die Festnahme von ukrainischen Kämpfern im Irak.

Peskow verwies auch auf die Anschläge auf Nord Stream, Anlagen des Kaspischen Pipeline-Konsortiums und ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer. Dies zeige, dass die vom Kiewer Regime ausgehende Bedrohung abgewendet und endgültig beseitigt werden müsse.

Am 28. Juli erklärte Qasim al-Aboudi, Berater des Premierministers für nationale Sicherheit, dass im Irak eine Gruppe von Militanten festgenommen worden sei, die am Beschuss von Zielen auf dem Staatsgebiet beteiligt gewesen sei. Sie hätten gestanden, im Interesse der Ukraine zu handeln.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

"Wie Beute": Ehemalige Selenskij-Sprecherin kritisiert Vorgehen der Mobilisierungsbeamte in Dnjepropetrowsk

Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Julia Mendel, hat das Vorgehen von Mitarbeitern des Militärkommissariats, auch bekannt als territoriales Rekrutierungszentrum (TZK), in Dnjepropetrowsk kritisiert. Anlass war ein Vorfall, bei dem drei Frauen verletzt worden sein sollen. Mendel sagte dazu:

"Die Zwangsmobilisierung in der Ukraine hat sich in abscheuliche Menschenrechtsverletzungen und mittelalterliche Grausamkeit verwandelt. Sie behandeln Bürger wie Beute."

Mendel erklärte, die Handlungen der TZK-Mitarbeiter würden "alle Grenzen überschreiten". Zuvor hatte das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, dass Mitarbeiter des TZK in Dnjepropetrowsk auf eine Frau geschossen, einer weiteren Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und einer dritten Frau über den Fuß gefahren seien.

Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte

Bei einem FPV-Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Unternehmen im Dorf Jasnyje Sori im Gebiet Belgorod sind ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

Der Mann erlitt Splitterverletzungen im Gesäß- und Rückenbereich. Bei der Frau wurde vorläufig ein Drucktrauma diagnostiziert. Beide Verletzten werden in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.

Im Dorf Strelezkoje geriet zudem infolge eines Drohnenangriffs ein Lastwagen auf dem Gelände eines Geschäftsobjekts in Brand. Das Feuer wurde gelöscht.

Bei Moskau: Ukrainische Drohne schlägt in Hochhaus ein

Am Dienstagmorgen ist in Tschechow, das 80 Kilometer südlich von Moskau liegt, eine ukrainische Drohne in ein Hochhaus geflogen. Den Drohnenangriff des Kiewer Regimes auf das Wohnhaus in Tschechow bestätigte der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrei Worobjow, auf seinen Internetpräsenzen in den sozialen Medien. Jüngsten Medienberichten zufolge wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Der Staatsanwalt von Tschechow sicherte den vom Drohnenangriff betroffenen Bewohnern bereits materielle Hilfe zu.

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Selenskij: Treffen mit Trump war "gut"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sein knapp einstündiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus als "gut" bezeichnet. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.

"Wir haben mit dem Präsidenten über Lizenzen für die Produktion von Abfangraketen für Patriot-Systeme und einige weitere Ideen gesprochen, die helfen können. Außerdem haben wir über Diplomatie gesprochen – es ist wichtig, den diplomatischen Prozess zu intensivieren. Unsere Teams werden die Einzelheiten der weiteren Zusammenarbeit abstimmen."

Der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kirill Budanow, erklärte, die Gespräche seien "substanziell" gewesen. Beide Seiten hätten vereinbart, den Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf allen Ebenen zu intensivieren.

An dem Treffen nahmen unter anderem der US-Außenminister Marco Rubio, der Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Finanzminister Scott Bessent sowie der Sondergesandte Steve Witkoff teil. US-Vizepräsident JD Vance war hingegen nicht anwesend.

Russisches Militär meldet Abschuss von 112 ukrainischen Drohnen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 112 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Diese wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Leningrad, Rjasan, Tula und der Region Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Republik Krim, dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgeschossen.

Drohnenangriff auf Zivilisten: Ukrainisches Militär sabotiert Evakuierung aus Konstantinowka

Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Gruppe von Zivilisten bei der Evakuierung aus Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik angegriffen. Bei dem Drohnenangriff wurden zwei Menschen verletzt, wie die Presseabteilung des Truppenverbands "Süd" mitteilte. "Ziel des Angriffs waren nicht die Stellungen der russischen Truppen, sondern eben die Zivilisten aus Konstantinowka", hieß es in der Mitteilung.

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Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein Geschäftsobjekt und einen Lastwagen im Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Das teilte der regionale Krisenstab mit. Zwei Männer erlitten Splitterverletzungen und thermische Verbrennungen. Ein drittes Opfer erlitt mehrere Splitterverletzungen im Gesicht, an der Schulter und am Bein.

Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes: Drohnenangriffe auf Zivilisten und Wohnhäuser in Russland

Kiew hat seinen Terror gegen Zivilisten in Russland in der Nacht auf den 28. Juli fortgesetzt. Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz kosteten mehrere Menschen in Grenzgebieten das Leben beziehungsweise die Gesundheit; Langstreckendrohnen verursachten Sachschaden im Landesinneren.

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Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Kertsch verletzt

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Kertsch sind sechs Zivilisten verletzt worden, darunter ein Kind. Dies teilte der Berater des Republikoberhaupts der Krim, Oleg Krjutschkow, mit:

"Der Feind hat mit einer Drohne ein Privathaus in Kertsch angegriffen. Eine ganze Familie wurde verletzt. Vier Menschen, darunter ein Kind, wurden in Krankenhäuser von Kertsch eingeliefert."

Später erlitten zwei weitere Menschen bei einem Angriff in einer Straße der Stadt Verletzungen.

Bloomberg: US-Senat einigt sich auf Gesetzentwurf für neue Russland-Sanktionen

Die US-Senatoren beider Parteien haben sich auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, das auf dem Entwurf des verstorbenen Kongressabgeordneten Lindsey Graham basiert. Dies berichtet Bloomberg.

Laut der Zeitung sollen von den Sanktionen ausländische Unternehmen betroffen sein, die den russischen militärisch-industriellen Komplex nach Ansicht der Verfasser des Gesetzentwurfs unterstützen. Zudem könnten gegen Länder, die russische Energieträger kaufen, Zölle von bis zu 100 Prozent verhängt werden.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte zuvor erklärt, dass US-Sanktionen gegen Länder, die russische Energieressourcen importieren, eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft darstellen.

Sacharowa: Neue Sanktionen werden Washington selbst mehr Schaden zufügen

Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs über Sanktionen gegen Russland in den USA käme für Washington einem "Schuss ins eigene Bein" gleich, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

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Gebiet Belgorod: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Weiler Romaschowka im Bezirk Waluiki, Gebiet Belgorod, ist ein Mann getötet worden. Ein weiterer trug Verletzungen davon. Er wird nach der medizinischen Versorgung ambulant weiterbehandelt. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Kanal im Messenger Max mit.

Selenskij trifft Trump im Weißen Haus – Gespräche über Ukraine-Konflikt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seiner Ankunft im Weißen Haus nicht über den Haupteingang, sondern über einen Seiteneingang in die Residenz des US-Präsidenten geführt. Dies teilte der Pressepool des Weißen Hauses mit.

Laut der Financial Times wollte Selenskij Trump davon überzeugen, dass die Unterstützung Kiews im Interesse Washingtons liege. Zudem hoffte der ukrainische Präsident, den US-Präsidenten zu einer härteren Haltung gegenüber Russland zu bewegen. Außerdem wollte er eine Beschleunigung der Lieferungen von Patriot-Luftabwehrsystemen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington bei der Waffenproduktion erreichen.

Laut Reuters waren alle US-Senatoren zu dem Gespräch eingeladen. Sie hätten demnach während der Verhandlungen mit der Abstimmung über ein Gesetz zur Einführung weiterer Sanktionen gegen Russland beginnen können. Laut der US-Regierung wollte Trump mit Selenskij vor allem über eine Friedenslösung für die Ukraine sprechen. Die USA seien der Ansicht, dass die Zeit gekommen sei, den Konflikt zu beenden.

Nach dem Treffen verließ Selenskij das Weiße Haus. Die Gespräche mit Trump dauerten knapp eine Stunde. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Verhandlungen liegt bislang nicht vor.

Ukrainische Einheiten scheitern bei Krasny Liman an Festsetzung

Russische Truppen hindern ukrainische Einheiten daran, sich im Raum Krasny Liman festzusetzen. Dies erklärte der Stabschef des 37. Motorisierten Schützenregiments der 25. Armee des Truppenverbandes West mit dem Rufnamen "Schara". Laut seinen Angaben rückten die russischen Truppen weiter vor. Artillerie- und Drohneneinheiten spürten verbliebene ukrainische Kräfte sowie deren Drohnenstellungen auf und zerstörten sie. Der Gegner sei demoralisiert und meide den direkten Kontakt mit den russischen Stoßtrupps. Der Stabschef resümiert:

"Mit der Zeit verliert der Feind angesichts des Ansturms unserer Stoßtrupps den Kampfgeist."

Estnische Staatsbürger vor großen Problemen an überfülltem Grenzübergang zu Russland

Die Zahl der Menschen, die über Narva nach Russland einreisen wollen, übersteigt die Kapazität des estnischen Grenzübergangs. Grenzgänger müssen daher einen ganzen Tag in der Schlange warten, ohne die Möglichkeit zu übernachten.

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Trockenfrachtschiffe im Hafen von Nikolajew getroffen

Die russischen Streitkräfte haben zwei Trockenfrachtschiffe im ukrainischen Hafen von Nikolajew mit Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Präzisionsschläge hätten die beiden gegnerischen Ziele erfolgreich getroffen, teilte das Ministerium mit.

Darüber hinaus wurde ein Frachtschiff etwa elf Kilometer östlich von Odessa durch Drohnen getroffen. Laut weiteren Angaben transportierte das Schiff Militärgüter in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk.

Frontbericht des Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.410 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein  Artilleriegeschütz.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 22 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 150 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ Bucephalus, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Die russische Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Auto und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 365 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Die russischen Luftabwehrkräfte haben 17 gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 842 Starrflüglerdrohnen abgefangen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 191.280 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.339 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.933 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.675 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Ortschaft Krasny Kut in DVR befreit

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Dienstag mit, dass die Ortschaft Krasny Kut in der Volksrepublik Donezk im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit worden sei.

Die Einnahme dieser Siedlung sei für das weitere Vorrücken des Truppenverbands und die vollständige Kontrolle über die gesamte DVR von entscheidender Bedeutung gewesen, betonte die Militärbehörde.

Unter Einsatz von Drohnen und Artillerie haben die russischen Stoßtruppen die gegnerischen Verteidigungsstellungen durchbrochen und sich an den eingenommenen Positionen festgesetzt. Die ukrainischen Streitkräfte erlitten dabei große Verluste an Personal und Ausrüstung sowie Drohnen-Leitungssystemen.

FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf einen Beamten

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Anschlagsversuch ukrainischer Geheimdienste gegen einen Beamten der zivil-militärischen Regionalverwaltung des Gebietes Charkow in der Stadt Belgorod verhindert. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

Wie es heißt, habe die Behörde einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1963, festgenommen, der den Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste geplant haben soll.

Nach Angaben des FSB sei der Verdächtige in Kiew im Umgang mit Sprengstoffen und in der Aufklärung ausgebildet worden. Zudem habe er eine Einweisung zur Einrichtung von Verstecken und zur Durchführung von Tarnmaßnahmen erhalten.  

Nach seiner Ankunft in der Stadt Belgorod habe der Verdächtige die Beamten der zivil-militärischen Verwaltung des Gebietes Charkow observiert und diese Daten dann an Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine über den Messenger-Dienst Telegram weitergeleitet.

Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Komponenten für zwei improvisierte Sprengsätze aus einem Versteck geholt, um das Auto eines der Beamten in die Luft zu sprengen.

Gedenktag in Donezk: Erinnerung an die jüngsten Opfer des Krieges

Heute gedenkt Russland der Kinder, die während des Krieges im Donbass ums Leben kamen. Das Land gedenkt der Kinder, die Opfer ukrainischer Angriffe wurden. Bei einem Pressebriefing betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Verbrechen des Kiewer Regimes nähmen kein Ende – und das mit der vollen Unterstützung des Westens.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Verdacht auf Landesverrat – Zwei Frauen im Gebiet Cherson festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Frauen der Jahrgänge 1970 und 1983 unter dem Verdacht des Landesverrats im Gebiet Cherson festgenommen. Das berichtet die FSB-Abteilung in der Region.

Die beiden Verdächtigen sollen Informationen über die Standorte russischer Streitkräfte und Militärtechnik sowie russischer Polizeibeamter in der Region gesammelt haben. Diese Daten hätten sie anschließend über einen ausländischen E-Mail-Dienst an Vertreter ukrainischer Geheimdienste weitergeleitet.

Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den beiden Frauen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Peskow: Bedrohung durch das Kiewer Regime muss beseitigt werden

Die Ausweitung der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes unterstreiche die Bedeutung einer erfolgreichen Vollendung der militärischen Sonderoperation. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag bei einem Briefing. 

"Das geografische Ausmaß der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes weitet sich aus. Dies hebt einmal mehr die Notwendigkeit einer erfolgreichen Durchführung und eines erfolgreichen Abschlusses der militärischen Sonderoperation hervor. Diese Bedrohung muss verhindert und endgültig beseitigt werden."

Miroschnik: Binnen einer Woche bei Kiews Angriffen 57 Zivilisten getötet, 435 verletzt

In der vergangenen Woche wurden mehr als 490 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche wurden 492 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 435 Personen wurden verletzt, darunter 14 Kinder, 57 Personen wurden getötet, darunter sieben Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in der DVR, LVR, den Gebieten Saporoschje und Cherson verzeichnet."

Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 7.200 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.

Putin erhöht Zahl der russischen Streitkräfte

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zahl der russischen Streitkräfte erneut angehoben. Dies geht aus dem Erlass hervor, den Putin am Montag unterzeichnet hat. Die Sollstärke der Streitkräfte der Russischen Föderation wurde auf 2.426.130 Personen, darunter 1.535.000 Soldaten, festgelegt. Das Dokument tritt am 1. August in Kraft.

Das sind 25.000 Soldaten mehr als im vergangenen Monat. Im vorherigen Dekret vom 12. Juni wurde die Zahl der Militärangehörigen auf 1.510.000 Personen festgelegt.

Die neue Regelung hängt mit der Schaffung militärischer Baueinheiten in der russischen Armee zusammen, die im Jahr 2006 aufgelöst worden waren.

Zivilisten verletzt bei Drohnenangriff auf Passagierbus in DVR

Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Linienbus in der Stadt Gorlowka in der DVR wurden mehrere Zivilisten verletzt. Dies berichtete Bürgermeister Iwan Prichodko.

"Bei einem Drohnenangriff der bewaffneten Formationen der Ukraine auf einen Passagierbus im Bezirk Nikitowski von Gorlowka erlitten fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlichen Grades."  

Weitere Einzelheiten gab der Politiker nicht bekannt.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 160 Drohnen abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 164 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Laut Chinstein seien zwei Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, eine Garage und ein Pkw beschädigt worden.

Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom

Aufgrund von ukrainischen Angriffen auf Energieanlagen in der Republik Krim wurde die Stromversorgung einiger Ortschaften im Osten der Halbinsel unterbrochen. Dies teilt das Energieunternehmen Krymenergo mit.  

"In der Nacht waren Energieanlagen im Osten der Krim einem Drohnenangriff ausgesetzt. Einige Ortschaften sind ohne Strom. Die Situation hinsichtlich der ununterbrochenen Stromversorgung auf dem größten Teil der Halbinsel bleibt weiterhin angespannt."

Gebiet Belgorod: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Passagierbus 

Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne einen Linienbus in der Stadt Schebekino angegriffen. Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten 19 Zivilisten dabei Verletzungen. 18 von ihnen seien ins Zentralkrankenhaus von Schebekino eingeliefert worden. Der Zustand von sechs Verletzten werde als kritisch eingeschätzt, präzisierte Schuwajew.

Infolge der Attacke seien ein Bus, ein Lkw und ein Pkw beschädigt worden, fügte er hinzu.

Burnham: London bereit, nach Waffenstillstand multinationale Truppe in Ukraine zu entsenden

London sei bereit, nach Vereinbarung eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe auf ukrainischem Territorium zu stationieren. Dies gab der neue britische Premierminister Andy Burnham bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf einem Marinestützpunkt in der Stadt Portsmouth bekannt. Burnham versicherte Selenskij, dass Großbritannien der Ukraine helfen werde, "den Frieden zu sichern."

"Wir werden gemeinsam mit unseren Verbündeten weiterhin die Führung der Koalition der Willigen übernehmen. Sobald endlich ein Waffenstillstand erreicht ist, werden wir bereit sein, eine multinationale Truppe zu entsenden, um die Sicherheit der Ukraine langfristig zu stärken."

Der britische Politiker bekräftigte, dass London "zu einhundert Prozent an der Seite der Ukraine" stehe.

"Und ich werde jedes Versprechen, das dieses Land der Ukraine gegeben hat, in vollem Umfang einhalten."

Russisches Militär greift von ukrainischen Truppen genutzte Schiffe an

Am Dienstagmorgen haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf von den ukrainischen Truppen genutzte Seeschiffe verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres haben russische Kampfdrohnen einen Massengutfrachter beschädigt, der Militärgüter transportierte.

Im Hafen von Nikolajew wurde ein Hebeschiff getroffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 350 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 356 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Tula, Rostow, Rjasan, Smolensk, der Region Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

Moskau und Region wehren massiven Drohnenangriff ab

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Nacht eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Zwischen 20:30 Uhr am 27. Juli und 6:30 Uhr am 28. Juli seien mehr als 390 gegnerische Drohnen in Richtung Moskau und in die Region um die Hauptstadt geflogen, erklärte Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen. Ihm zufolge habe die Luftverteidigung den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung neutralisiert. Dabei seien 81 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden.

Nach Angaben von Andrei Worobjow, dem Gouverneur der Region Moskau, ist eine ukrainische Drohne in ein Wohnhaus in der Stadt Tschechow gestürzt. Der Leiter des Stadtbezirks Tschechow, Michail Sobakin, präzisierte, dass die Fassade des Gebäudes und zwei Wohnungen dabei beschädigt worden seien. Niemand sei verletzt worden, fügte er hinzu.

Ferner berichtete Worobjow, dass ein Privathaus im Dorf Waulowo in Brand geraten sei. Zum Zeitpunkt der Attacke befand sich niemand im Haus.

Ein weiteres Privathaus sei durch Drohnenfragmente im Dorf Dubna beschädigt worden. Es gab dort ebenfalls keine Verletzten. 

Insgesamt hätten die Luftverteidigungskräfte mehrere Dutzend Drohnen über den Städten Domodedowo, Podolsk, Ramenskoje und Kolomna abgefangen, fügte Worobjow hinzu.

27.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Erneute ukrainische Angriffe fordern Todesopfer und Verletzte

Ukrainische Kämpfer haben am Montagabend (Ortszeit) acht Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.

Wie es heißt, attackierte in der gleichnamigen Gebietshauptstadt eine Drohne ein Gewerbeobjekt. "Ein Mann erlag noch am Tatort seinen Verletzungen", teilt der Krisenstab mit. Ein weiterer Zivilist sei verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Im Gemeindebezirk Graiworon soll ein Einwohner durch die Explosion einer FPV-Drohne ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und multiple Schrapnellwunden erlitten haben. Der Mann werde derzeit medizinisch versorgt, heißt es in der Mitteilung.  

Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, mehrere Spezialfahrzeuge, eine Garage, drei Wohngebäude und ein Geschäftsraum beschädigt worden.

Neuer britischer Premier sagt Kiew Unterstützung zu

Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bei dessen Besuch in Großbritannien Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskij an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth, wo sie gemeinsam einen Flugzeugträger besuchten.

"Wir stehen zu hundert Prozent an der Seite der Ukraine", betonte Burnham. Der ukrainische Präsident dankte dem Premier für ein "wichtiges Signal der Unterstützung" und erklärte, er habe Burnham in die Ukraine eingeladen.

Botschafter: Rumäniens Protest nach Drohnenvorfällen "propagandistische Inszenierung"

Der russische Botschafter in Bukarest, Wladimir Lipajew, äußerte sich in einem Interview zu seiner Einbestellung ins rumänische Außenministerium. Dort wurde dem Diplomaten eine Protestnote überreicht, weil angeblich russische Drohnen vom 24. bis 26. Juli den rumänischen Luftraum verletzt haben sollen.

Lipajew sagte gegenüber der Agentur TASS:

"Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei um eine propagandistische Inszenierung handelt, die darauf abzielt, weitere Angriffe der russischen Streitkräfte auf die ukrainische Hafeninfrastruktur an der Donau und am Schwarzen Meer zu verhindern, die von der NATO aktiv genutzt wird, um Waffen und Ausrüstung über rumänisches Staatsgebiet an die ukrainischen Streitkräfte zu liefern."

Die rumänische Seite habe sich wie üblich auf unbegründete Anschuldigungen gegen Russland beschränkt und es abgelehnt, technische Parameter des Fluges anzugeben, die eine Identifizierung der Drohnen ermöglichen würden, so der Botschafter.

Ferner betonte Lipajew, Bukarest habe keinerlei konkrete Beweise für die Herkunft der unbemannten Luftfahrzeuge vorgelegt.

Russische Kampfjets zerstören Straßenbrücke im Gebiet Sumy (Video)

Russlands Luftstreitkräfte kappen weiterhin die Versorgungsrouten des Gegners und zerlegen dessen Infrastruktureinrichtungen. So zerstörten sie kürzlich bei einem Angriff im Gebiet Sumy eine Straßenbrücke über den Fluss Loknja.

Im Raum Charkow setzten russische Kampfjets zudem Startplätze für unbemannte Fluggeräte sowie Drohnenleitstellen außer Gefecht. Die Ziele seien mit tonnenschweren FAB-Bomben zerstört worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde veröffentlicht entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 182 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Tula und Jaroslawl, der Region Moskau, den Teilrepubliken Krim und Udmurtien sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

Diplomatin: Russisches Militär weitet seine Kontrollzone in der Ukraine aus

"Die Realität ist, dass die russische Armee ihre Kontrollzone schrittweise ausweitet, die Verlegung der Reserven vereitelt und die Versorgung kappt", erklärte die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa. Das russische Militär lege konsequent Einrichtungen lahm, die die ukrainische Kriegsmaschinerie unterstützten, sagte die Diplomatin bei einer Sitzung im UN-Sicherheitsrat.

Russische Staatsmedien zitieren Jewstignejewa wie folgt:

"Ein Versuch, beispielsweise die Einnahme von Konstantinowka durch die russischen Streitkräfte anzufechten, endete für die Kiewer Propagandisten damit, dass die Soldaten, die mit einer Flagge und Porträts von Selenskij und Syrski dorthin geschickt worden waren, gefangen genommen wurden."

Alexander Syrski wurde kürzlich als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee vom Präsidenten Wladimir Selenskij abgesetzt.

Russisches Militär greift von ukrainischen Truppen genutzte Häfen und Schiffe an

Die russischen Streitkräfte haben am Montag erneut Häfen und Schiffe in der Ukraine angegriffen, die von den ukrainischen Truppen genutzt wurden. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:

  • Anlagen zum Umschlag und zur Lagerung von Treib- und Schmierstoffen im Hafen Odessa;
  • Tanks für Treib- und Schmierstoffe im Hafen Tschernomorsk;
  • ein Trockenfrachtschiff, das Militärgüter transportierte, im Hafen Nikolajew.

Duma-Vorsitzender: Westen beging mit Ukraine-Krieg schweren Fehler

Die westlichen Länder haben den Krieg in der Ukraine vom Zaun gebrochen und damit einen schweren strategischen Fehler begangen. Dies erklärte der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, am Montag gegenüber Journalisten.

Der Konflikt werde weitreichende Folgen vor allem für den Kollektiven Westen haben, betonte der Politiker. Die Wirtschaft der westlichen Länder befinde sich bereits heute im Abschwung.

Polen: Immer mehr Anfeindungen gegenüber Ukrainern

Das ukrainische Generalkonsulat in Warschau beklagt die zunehmende Gewalt und Aggression gegen Ukrainer in Polen. Damit reagiert die diplomatische Vertretung auf einen weiteren Vorfall in Breslau.

Ukrainische Medien berichteten, drei polnische Bürger hätten einen Flüchtling aus der Ukraine "wegen seines Akzents" brutal zusammengeschlagen. Die Freundin des Ukrainers sei ebenfalls angegriffen worden. Beide sollen Gehirnerschütterungen erlitten haben.

Das Generalkonsulat der Ukraine forderte demnach die polnischen Strafverfolgungsbehörden auf, unverzüglich auf den Zwischenfall zu reagieren.

Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Hassverbrechen gegen Ukrainer im Land sei um 30 Prozent gestiegen. Die Haltung der Polen gegenüber ukrainischen Bürgern habe sich verschlechtert, unter anderem aufgrund der Verherrlichung der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten) und der UPA (Ukrainische Aufständische Armee) durch Kiew.

Die russischsprachige RT-Redaktion teilt Aufnahmen des Vorfalls in Breslau:

Teilrepublik Krim: Mehrere Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Wohngebäude

Zehn Zivilisten erlitten Verletzungen bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf ein Hochhaus in der Stadt Kertsch auf der Krim. Drei Einwohner, darunter ein Kind, mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Dies gibt der Berater des Republikchefs, Oleg Krjutschkow, bekannt.

Gebiet Belgorod: Kiewer Kräfte greifen drei Gemeindebezirke an

Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen ukrainische Kämpfer Ortschaften in drei Gemeindebezirken mit unbemannten Fluggeräten an. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.

Ein Zivilist in der gleichnamigen Gebietshauptstadt erlitt demnach Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden. Wie es weiter heißt, wurden bei den Drohnenangriffen zudem drei zivile Fahrzeuge, das Verwaltungsgebäude eines Unternehmens sowie ein Geschäftsgebäude beschädigt.

Moskau: Kommunarowka im Raum Dnjepropetrowsk nun unter russischer Kontrolle (Video)

Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von der Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. 

Befreiung von Kommunarowka schwächt ukrainische Verteidigung im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die Befreiung der Ortschaft Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk ermöglichte es den russischen Truppen, die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt zu schwächen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

"Die Befreiung von Kommunarowka ermöglichte es den Einheiten des Truppenverbands Ost, das Kontrollgebiet nördlich von der Siedlung Ternowatoje auszuweiten und die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt zu schwächen. Dies schafft die Voraussetzungen für den weiteren Vormarsch des Truppenverbands Ost in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje."

Zuvor an diesem Montag hatte das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Kommunarowka gemeldet.

Peskow: Keine neuen Vorschläge für Friedenslösung im Ukraine-Konflikt

Bei einer Pressekonferenz am Montag ging Kremlsprecher Dmitri Peskow auf die Frage ein, ob Moskau über Informationen bezüglich der Luft-Waffenruhe verfüge, die laut Medienberichten von Kiew und Washington erörtert werden soll.

Peskow antwortete wie folgt:

"Es gibt nichts Konkretes zu dieser Angelegenheit."

Die Berichte dazu seien zwar schon vor einigen Tagen aufgetaucht, sie seien aber im Moment nichts weiter als eine Erfindung der Medien, betonte der Sprecher.

Ferner erklärte Peskow, es gebe auch hinsichtlich neuer Ansätze oder Vorschläge zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine keine konkreten Angaben.

Russische Armee: Säuberung von Konstantinowka geht weiter

Die Einheiten des russischen Truppenverbands Süd setzten die Säuberung der Stadt Konstantinowka (DVR) von den noch verbliebenen ukrainischen Kämpfern fort. Auch die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt dauere an. Dies erklärte der Kommandeur einer Aufklärungsdrohneneinheit mit dem Rufnamen Fartowy gegenüber RIA Nowosti.

"Wir setzen die Säuberung von Konstantinowka fort und unterstützen die verbliebene Zivilbevölkerung. Alles erfolgt mithilfe von Drohnen. Wir werfen Lebensmittel und Medikamente ab und haben die Zivilbevölkerung ebenfalls mit Drohnen evakuiert."

Am 4. Juli gab das russische Verteidigungsministerium die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk bekannt.

Frontbericht des Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.435 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, ein  Artilleriegeschütz und mehrere Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 230 Kämpfer ein. Zudem wurden ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion und 19 Autos  zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 365 Kämpfer. Die russische Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 380 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos und ein Artilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Logistikzentren, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 147 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 498 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 190.438 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.325 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer, 35.925 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.581 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Gebiet Rostow: Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs auf fünf gestiegen

Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebiets Rostow, gab bekannt, dass die Zahl der Todesopfer des nächtlichen Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Rostow am Don auf fünf gestiegen sei.

"Drei weitere Tote wurden aufgefunden – zwei Erwachsene und ein Kind. Rettungskräfte entdeckten sie bei Aufräumarbeiten in einem durch einen Drohnenangriff beschädigten Wohnhaus."

Zuvor hatte der Gouverneur zwei Tote und acht Verletzte gemeldet.

Das Gebiet Rostow war in der Nacht einem massiven Angriff ausgesetzt. Die Luftabwehrsysteme schossen etwa 50 Drohnen ab.

Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Montag mit, dass die russischen Streitkräfte innerhalb der letzten 24 Stunden zwei Ortschaften befreit haben.

Die Ortschaft Torskoje in der DVR wurde im Zuge des aktiven Handelns der Einheiten des Truppenverbands Mitte befreit.

Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort und befreiten die Siedlung Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Putin: Westen versucht, Russlands Wirtschaft zu untergraben

Dem Westen werde es nicht gelingen, die russische Gesellschaft mit seinen Aktionen zu spalten und die russische Wirtschaft zu "erdrosseln". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am Montag bei einem Treffen mit Duma-Abgeordneten.

Putin wies auf die Wirkungslosigkeit der Sanktionen hin, die der Westen seit 2022 gegen Russland verhängt habe. Der Präsident betonte, dass diese Einschränkungen in erster Linie den "Initiatoren sowie den Völkern einiger europäischer und auch anderer Staaten" schadeten.

"In der Absicht, den russischen Staat zu erschüttern, eine Spaltung der Gesellschaft in unserem Land zu provozieren, haben sie versucht, unsere Wirtschaft, unser Finanzsystem und unseren Bankensektor zu erdrosseln sowie das Potenzial von Wissenschaft, Industrie und Bildung zu untergraben."

Da es den westlichen Staaten nicht gelungen sei, "Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen", setzten sie nun auf "terroristische Kampfmethoden" gegen das russische Volk, fügte Putin hinzu.

"Aber niemand wird das russische Volk jemals brechen. Das war noch nie der Fall und wird auch nie geschehen."

Puschilin: Befreiung von Belizkoje störte wichtige Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte

Die Befreiung der Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk hat die gegnerischen Versorgungswege in der Region unterbrochen. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi.

"Die Kämpfe um die Stadt Belizkoje, die der Gegner in eine stark befestigte Anlage verwandelt und als Stützpunkt für Angriffe und zur Haltung von Stellungen genutzt hatte, dauerten viele Monate an. Die Befreiung ermöglichte es uns, die Kontrollzone auszuweiten und wichtige Nachschubwege des Gegners zu unterbrechen."

Am vergangenen Mittwoch teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass die Einheiten des Truppenverbands Mitte die Befreiung der Stadt Belizkoje abgeschlossen hätten.

Selenskij gibt Pläne zum Bau einer Drohnenfabrik in Großbritannien bekannt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Pläne zum Bau einer großen Drohnenfabrik in Großbritannien angekündigt. Zudem wolle die Ukraine einen Drohnendeal mit London abschließen. In einem Interview für Sky News erklärte der Politiker, dass Kiew bereit sei, seine gesammelten Erfahrungen und Technologien im Bereich Drohnenentwicklung mit der britischen Seite zu teilen.

"Wir sind bereit, unsere gesamte Erfahrung mit Großbritannien zu teilen, und ich hoffe, dass Großbritannien dasselbe tun wird." 

Weitere Details zum Bau der neuen Drohnenproduktionsanlage gab Selenskij nicht an.

Zwei Tote und sieben Verletzte nach Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in LVR

Wie der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte den Terror gegen die Zivilbevölkerung fortgesetzt. 

Heute Morgen wurde in der Stadt Perewalsk ein ziviler Lkw angegriffen, wobei der Fahrer getötet wurde.

Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug der Gasversorgung im Stadtbezirk Perwomaisk kam ebenfalls der Fahrer vor Ort ums Leben, drei weitere Mitarbeiter wurden verletzt.

Weitere Attacken ereigneten sich im Stadtbezirk Nowoaidarsk. Ein Ehepaar wurde bei einem Angriff auf einen Gazelle-Lkw verletzt. Ein weiterer Mann erlitt Verletzungen, als sein Auto getroffen wurde.

Darüber hinaus wurde ein Fahrer nach einem Angriff auf einen Passagierbus in der Stadt Lugansk verletzt. 

In den vergangenen 24 Stunden seien über 40 Luftziele abgeschossen worden, fügte Passetschnik hinzu.

Gebiet Rostow: Gouverneur meldet Verletzte und Sachschäden

In der Nacht war das Gebiet Rostow einem massiven Drohnenangriff ausgesetzt, bei dem etwa 50 gegnerische Drohnen abgefangen wurden. Dies teilt Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, mit. Ihm zufolge seien acht Personen durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in der Stadt Rostow verletzt worden. Sechs Verletzte seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Ein Mann befindet sich demnach in ernstem Zustand. Der Zustand weiterer Opfer wird als stabil eingeschätzt. Die Bewohner der betroffenen Wohnhäuser wurden evakuiert und 56 Personen in einer Notunterkunft untergebracht. 

Bei den Attacken wurde zudem ein Zentrum für Obdachlose getroffen. Zum Zeitpunkt des Angriffs auf die soziale Einrichtung befanden sich dort 43 Bewohner und drei Mitarbeiter. Sie alle blieben unverletzt. 

Durch herabfallende Drohnenfragmente seien insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 17 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, fünf Pkw, ein Café und mehrere Lagerhallen beschädigt worden, präzisierte der Gouverneur.

Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 114 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Elfmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Laut Chinstein seien vier Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Traktor und zwei Pkw beschädigt worden.  

Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom

Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen auf Stromversorgungsanlagen ist es in mehreren Ortschaften der Republik Krim zu Stromausfällen  gekommen. Dies vermeldet das Energieunternehmen Krymenergo. Im Nordwesten, Osten und Süden der Halbinsel sei die Lage aktuell schwierig.

"In der Republik Krim gelten Einschränkungen der Stromversorgung. Stromabschaltungen hängen von der Lage in den Versorgungsgebieten ab. Die Energieversorger führen rund um die Uhr Wiederherstellungsarbeiten am Stromnetz durch."

Militärische Ziele im Hafen von Nikolajew getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. 

Im Hafen von Nikolajew haben russische Kampfdrohnen demnach zwei Trockenfrachter beim Entladen von Militärgütern getroffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 270 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 276 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorow, Orjol, Pensa, Rostow, Tula, Uljanowsk, Jaroslawl, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim, Tatarstan und Udmurtien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Verletzte nach massiver ukrainischer Drohnenattacke auf Belgorod

In der Nacht wurde die Stadt Belgorod massiv von gegnerischen Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Krisenstabs seien zwölf Zivilisten verletzt worden, darunter zwei Kinder. Eine Frau habe medizinische Hilfe vor Ort erhalten. Weitere Verletzte seien mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht worden. 

Der Krisenstab meldete zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in mehreren Wohnungen eines Mehrfamilienhauses Brände ausgebrochen. Mehr als 15 in der Nähe geparkte Autos seien ebenfalls in Brand geraten. Die Feuerwehr hat die Brände inzwischen gelöscht. Darüber hinaus wurde ein Privathaus teilweise zerstört und mehrere Mehrfamilienhäuser beschädigt.

Experte: Kiew intensiviert Gegenangriffe an drei Frontabschnitten

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hat die ukrainische Armee in der vergangenen Woche die Zahl ihrer Gegenangriffe an drei Frontabschnitten verstärkt. Der Gegner habe versucht, die verlorenen Stellungen in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje zurückzugewinnen.

"In der vergangenen Woche eskalierte die Lage entlang der Kontaktlinie. Der Gegner wurde in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje aktiver. Die Zahl der Angriffsaktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesen Gebieten nahm deutlich zu. Die ukrainischen Kämpfer versuchten, verlorene Linien und Stellungen unter dem Einsatz von verschiedenen Drohnen und Artillerie zurückzuerobern."

Marotschko fügte hinzu, dass der Gegner zusätzliche Kräfte und Ausrüstung in diese Gebiete verlegt habe.

Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Rostow am Don

Infolge nächtlicher Attacken auf die Stadt Rostow am Don kamen zwei Menschen, ein Ehepaar, ums Leben. Dies teilte Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, am Morgen mit. Fünf weitere Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades. Zwei von ihnen, darunter ein Jugendlicher, befinden sich in ernstem Zustand. Alle Verletzten würden aktuell medizinisch versorgt, heißt es.

In mehreren Stadtbezirken wurden Schäden gemeldet. Durch herabfallende Drohnenteile sei es laut dem Gouverneur zu Bränden an mehreren Orten gekommen, darunter auf dem Gelände eines Privatunternehmens, in Lagerhallen und in mehreren Privathäusern. In der Nähe der Häuser gerieten mehrere Autos in Brand. Fast alle Brände konnten jedoch schnell gelöscht werden.

In mehreren Privathäusern, in den oberen Stockwerken eines mehrstöckigen Wohngebäudes und in einer sozialen Einrichtung seien Fenster beschädigt worden, fügte Sljusar hinzu.

26.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Stoßtrupps bereiten sich auf Kämpfe bei Krasny Liman vor (Video)

Das russische Verteidigungsministerium hat die Stoßtrupps des Truppenverbands West dabei gezeigt, wie sie sich auf die Kampfeinsätze an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk vorbereiten. Die Behörde veröffentlichte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Teheran droht Kiew mit Vergeltung für Angriff auf iranisches Schiff im Kaspischen Meer

Die Ukraine hat ein iranisches Handelsschiff angegriffen und dabei einen Seemann getötet. Dies berichtet der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Der Angriff sei ein klarer Verstoß gegen die UN-Charta, begangen auf Geheiß Israels, um Europa in seinen Krieg hineinzuziehen.

In Gesprächen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow soll Araghtschi deutlich gemacht haben, dass "das Vorgehen des Trittbrettfahrers in Kiew nicht unbeantwortet bleiben darf".

Volksrepublik Donezk: Verletzte beim ukrainischen Drohnenangriff auf Rettungswagen

Kiewer Kräfte haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit einem unbemannten Luftfahrzeug attackiert. Wie der Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, sei ein Krankenwagen zum Ziel eines absichtlichen Drohnenangriffs geworden.

Laut dem Beamten erlitten dabei drei Rettungssanitäter Verletzungen. Zudem sei ein weiterer Zivilist verletzt worden.

Russische Jagdbomber fügen gegnerischen Stellungen verheerende Schläge zu (Video)

Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte griffen Stellungen der ukrainischen Truppen in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Sumy mit tonnenschweren FAB-Bomben an. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, wurden dabei zwei temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle zerstört.

Putin: Ukraine verliert ihre westlichen Gebiete, die ihr von Stalin geschenkt wurden

Das Gebiet der Westukraine ist ein Geschenk von Stalin an die Ukraine nach dem Krieg. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Marinesoldaten in Sankt Petersburg am Sonntag.

"Ich bin überzeugt, dass die Ukraine diese westlichen Gebiete – die einst zu Polen, Ungarn und Rumänien gehörten – früher oder später verlieren wird", sagte Putin. "Nicht morgen, vielleicht übermorgen, in einem Jahr, in zwei, in zehn, in fünfzehn, aber im Laufe der Geschichte wird sich alles fügen."

Und weiter:

"Es gab nur einen Garanten für die territoriale Integrität der Ukraine – Russland."

Das Kiewer Regime habe es jedoch für notwendig, möglich und vorteilhaft gehalten, Russland zum Feind zu erklären und die Russen zu einer nicht-titulären Nationalität in der Ukraine zu erklären, was völliger Unsinn sei, betonte Putin.

Des Weiteren sagte der Präsident, er habe keinen Zweifel daran, dass die militärische Spezialoperation mit einem Sieg Russlands enden werde.

Russisches Militär greift Anlagen in ukrainischen Häfen an

Die russischen Streitkräfte haben am Sonntag weiterhin Häfen und Einrichtungen der Verkehrsinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Die Anlagen seien im Interesse der ukrainischen Truppen genutzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:

  • ein Containerterminal für Militärgüter im Hafen "Tschernomorsk";
  • ein Massengutfrachter, der zum Transport von Kriegsmaterial eingesetzt wurde, auf der Seepassage südlich von Odessa.

Peskow: Neue Ukraine-Vorschläge müssen mit Interessen Russlands im Einklang stehen

Moskau habe von möglichen neuen Ansätzen zur Friedenslösung im Ukraine-Konflikt gehört, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Sonntag. Das bleibe abzuwarten.

Bekannt sei, so Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij während seines angekündigten US-Besuchs das Thema besprechen werde.  

Moskau unterhalte weiterhin Dialogkanäle zu den US-amerikanischen Unterhändlern, fügte der Kremlsprecher hinzu.

Und weiter:

"Nun, im Laufe der Zeit werden wohl irgendwelche Ansätze und Vorschläge geäußert werden. Dann wird alles davon abhängen, wie gut diese mit unseren Interessen übereinstimmen."

Ex-Premier der Ukraine: London und Washington stehen hinter Personalentscheidungen in Kiew

Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow äußert sich in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag zu den Protesten, die in der gesamten Ukraine noch immer stattfinden.

Man solle nicht annehmen, dass es Präsident Wladimir Selenskij gewesen sei, der den Verteidigungsminister Michail Fjodorow entlassen habe, wogegen die Ukrainer demonstrierten, meint Asarow.

Es sei klar, dass es hauptsächlich Selenskijs Berater in den USA und Großbritannien seien, die seine Entscheidungen beeinflussen würden, so der Ex-Premier. US-Präsident Donald Trump gebe die allgemeine Richtung vor, und die ukrainischen Geheimdienste setzten die Anweisungen um.

"Sie arbeiten sehr koordiniert – die Briten und die US-Amerikaner."

Moskau: Schewtschenko in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk (DVR).  

Französischer Politiker: Spanien kann Ka-32-Hubschrauber wegen Russland-Sanktionen bei Brandbekämpfung nicht einsetzen

In einem auf der Plattform X veröffentlichten Post kritisiert der französische Oppositionspolitiker Florian Philippot die antirussischen Sanktionen der EU.

Nach dem Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine habe die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Rahmen der Strafmaßnahmen die Musterzulassung für den Hubschrauber vom Typ Kamow Ka-32 ausgesetzt, schreibt der Vorsitzende der französischen Partei Les Patriotes.

Spanien verfüge über etwa zehn dieser Hubschrauber aus russischer Produktion, könne diese angesichts fehlender Ersatzteile und ohne Einsatz russischer Techniker jedoch nicht einsetzen. Dabei seien laut dem Politiker die Fluggeräte am besten, wenn es um die Bekämpfung von Waldbränden gehe, die derzeit um Madrid tobten.

"Die idiotischen Sanktionen sind eindeutig ein echtes Problem, nicht für Russland, sondern für die europäischen Länder!", schreibt Philippot in seinem Beitrag.

"Lasst uns die Botschaft verbreiten: Die Menschen müssen wissen, wie die EU sie für ihre dumme russlandfeindliche Ideologie opfert!"

Ukraine: Armeechef Drapaty gibt Überprüfung in Truppen bekannt

Laut dem neuen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Michail Drapaty, soll die bereits begonnene Überprüfung den tatsächlichen Zustand jeder einzelnen Militäreinheit ermitteln. In einem Post auf der Plattform X schrieb er:

"Es wird keine 'Unantastbaren' geben."

Und weiter:

"Wenn Verstöße, Amtspflichtverletzungen oder Missbrauch aufgedeckt werden, werden alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen."

Russischer Marinechef: Gegner greift überwiegend nichtmilitärische Schiffe an

Das ukrainische Militär habe seine Angriffe von militärischen auf zivile Ziele verlagert, erklärt der Oberbefehlshaber der russischen Marine, Flottenadmiral Alexander Moissejew, in einem Interview.

Derzeit griffen Seedrohnen der ukrainischen Streitkräfte vor allem zivile Schiffe an, vor allem die von Drittstaaten, sagte der Marinechef gegenüber dem Fernsehsender Swesda (zu Deutsch: Stern). Derartige Akte des internationalen Terrorismus seien in den Gewässern des Schwarzen Meers besonders auffällig.

Laut Moissejew spürten die Seestreitkräfte Russlands feindliche Seedrohnen systematisch auf und zerstöre sie. "Wenn wir von konkreten Schiffen sprechen, dann handelt es sich um U-Boote des Projekts 636.3, die Teil der Schwarzmeerflotte sind", führte der Admiral aus.

Russische Drohnenpiloten machen Jagd auf Ziele im Raum Kramatorsk (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an der Front bei Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mehrere Drohnenleitstellen, einen Pick-up und ein Quad außer Gefecht.

Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Verletzte durch Angriffe aus Ukraine

Kiew setzt Terroranschläge gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am Sonntagvormittag griffen ukrainische Kämpfer eine Haltestelle in Gorlowka mit unbemannten Fluggeräten an.

Wie Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, kamen dabei vier Zivilisten ums Leben. Sieben weitere Menschen erlitten Verletzungen.

Bei weiteren Drohnenattacken seien ein Linienbus und ein Fahrzeug eines städtischen Versorgungsunternehmens beschädigt worden, schreibt der Beamte in seinem Post.

Ein Toter und fünf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden in der Region ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Bei dem Opfer handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Der Mann des Jahrgangs 1964 sei bei einer Drohnenattacke in der Nähe der Ortschaft Sokologornoje ums Leben gekommen. In der Ortschaft Radensk hätten zwei Frauen im Alter von 73 und 45 Jahren und ein Mann im Alter von 60 Jahren zahlreiche Splitterverletzungen und Quetschungen erlitten. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf die Ortschaft Schelesny Port sei ein Mann des Jahrgangs 1997 zu Schaden gekommen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto sei auf der Autostraße Tschaplinka – Kachowka ein 59-jähriger Fahrer verletzt worden. Saldo berichtet zudem über Infrastrukturschäden in neun Ortschaften.

Selenskij will Beerdigung von Lindsey Graham am Dienstag in USA beiwohnen

Am Rande seines Besuchs im Weißen Haus am kommenden Dienstag will der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einem Medienbericht zufolge auch der Beerdigung von Senator Lindsey Graham beiwohnen. Dies berichtet der US-Sender ABC News unter Berufung auf einen ukrainischen Vertreter. Somit will Selenskij das Engagement des vor zwei Wochen verstorbenen republikanischen Senators für die Ukraine würdigen. Graham hat die ukrainische Hauptstadt Kiew wenige Tage vor seinem Tod besucht.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sadki und Ulanowo im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Bely Kolodes, Udy, Sosnowka, Podworki, Petropawlowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 205 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Majaki und Donezkoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Schipowatoje, Pristen, Schtschurowka und Kutkowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Bis zu 210 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 21 Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Krasny Molotschar, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk und Wassilewskaja Pustosch in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf mehr als 160 Kämpfer. Das ukrainische Militär habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 29 Autos, vier Geschütze und eine Radaranlage verloren.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Schewtschenko in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Nowotroizkoje, Nowoandrejewka, Sergejewka, Solotoi Kolodes, Swetloje und Nowonikolajewka in der DVR sowie Sucharewa Balka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 370 Armeeangehörige verloren. Fünf Autos, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Podgawrilowka, Prossjanaja, Malinowka, Wassilkowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 345 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Tscherwonaja Kriniza, Malokaterinowka und Jurkowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwölf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen und 146 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 465 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 189.940 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.315 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.918 Geschütze und Mörser verloren.

Ein Toter und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 63 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 63 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe dabei mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 232 Drohnen eingesetzt, von denen 143 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Attacke einer FPV-Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Smorodino ums Leben gekommen. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien drei Männer verletzt worden. Zwei weitere Männer seien zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne auf der Autostraße Warwarowka – Oktjabrski ihr Auto angegriffen habe. In der Siedlung Politotdelskij habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Ein weiterer Lkw-Fahrer sei in der Siedlung Komsomolski verletzt worden. In der Siedlung Sergejewka habe ein Einwohner Verletzungen erlitten, als eine Drohne ein Verwaltungsgebäude attackiert habe. In der Stadt Schebekino seien drei Einwohner verletzt worden. In der Siedlung Oktjabrski habe ein Angehöriger der örtlichen Drohnenabwehr-Einheit Orlan Verletzungen erlitten.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sieben Mehrfamilienhäuser, 24 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, acht Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, drei Lagerhäuser, ein Betrieb, eine Garage, drei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, elf Lkw, ein Minibus und 70 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Außenministerium in Delhi warnt indische Seeleute vor Risiken im Schwarzen Meer

Nach den jüngsten Attacken auf Öltanker und Frachter im Schwarzen Meer warnt das indische Außenministerium die Seeleute aus dem asiatischen Land vor Risiken beim Anheuern auf Schiffen, die das Schwarze Meer befahren. Die Diplomaten empfehlen ihren Landsleuten, im Vorfeld bei ihrem Arbeitgeber erschöpfende Informationen über die Fahrtroute sowie Sicherheit und Versicherung anzufragen. Angesichts des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine müsse das persönliche Sicherheitsrisiko gut kalkuliert werden. Es sei äußerste Umsicht geboten. In einer entsprechenden Mitteilung der diplomatischen Behörde heißt es:

"Die Situation im Schwarzen Meer und in den Anrainerregionen bleibt äußerst instabil."

Am Dienstag hat Indien den russischen Geschäftsträger Wladimir Ladanow ins Außenministerium einbestellt und förmlich Protest gegen den Angriff auf den Frachter "MV Golden Leo" eingelegt. Bei dem Beschuss vor der ukrainischen Küste seien nach Angaben des Ministeriums vier indische Besatzungsmitglieder getötet worden. Ein weiterer Seemann aus dem asiatischen Staat habe eine schwere Verletzung erlitten. Nach Darstellung der ukrainischen Streitkräfte sei die unter der Flagge Guinea-Bissaus fahrende "MV Golden Leo" am Abend des 19. Juli beim Auslaufen aus dem Hafen Odessa von russischen Marschflugkörpern getroffen worden. Russland behauptet, nur Schiffe mit Militärgütern an Bord anzugreifen.

CSU fordert Rüstungsabkommen mit Ukraine

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Alexander Hoffmann, hat ein offizielles Rüstungsabkommen mit der Ukraine gefordert, um die Bundeswehr mit ukrainischen Drohnentechnologien aufzurüsten. Gegenüber der Bild am Sonntag erklärte Hoffmann:

"Wir sind der Auffassung, es braucht eine Unterstützungsdividende von der Ukraine."

Deutschland werde die Hilfe für die Ukraine "unter allen Umständen fortsetzen". Gleichzeitig habe die Ukraine damit "wirklich herausragende Fähigkeiten entwickelt – im Bereich Drohnen, Drohnenabwehr und Marschflugkörper".

Hoffmann forderte daher eine verbindliche Gegenleistung für die Bundeswehr. In einem zwischenstaatlichen Abkommen solle sich die ukrainische Seite verpflichten, ihre technologischen Fähigkeiten mit Deutschland zu teilen. Man wolle Know-how nutzen, das es heute in der Ukraine schon gebe, welches das Land aber "natürlich ein Stück weit hütet, weil das militärstrategisch von Vorteil ist", sagte Hoffmann.

Rumänische Luftstreitkräfte schießen erneut Drohne ab

Das rumänische Militär hat erneut ein unbemanntes Luftfahrzeug abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest auf der Plattform X mitteilt, habe sich der Vorfall um 10.13 Uhr Ortszeit oder 9.13 Uhr MESZ über dem Schwarzen Meer ereignet. Der Pilot eines F-16-Kampfjets habe die Drohne abgeschossen, als sie den rumänischen Luftraum verletzt habe. Zur Herkunft des unbemannten Luftfahrzeugs macht das Verteidigungsministerium keine Angaben.

Nach Angaben von Präsident Nicușor Dan soll sich der Vorfall in der Nähe der Hafenstadt Sulina ereignet haben. Man habe eine Untersuchung eingeleitet, so der Politiker.  

Damit hat Rumänien zum dritten Mal innerhalb von drei Tagen eine Drohne abgeschossen. Die erste Drohne habe Ermittlern zufolge aus Russland gestammt.

Iran verurteilt ukrainischen Angriff auf Frachter

Die iranische Regierung hat gegen einen mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer und den dadurch verursachten Tod eines Matrosen scharf protestiert. Nach Darstellung des Außenministeriums in Teheran soll ein weiterer Matrose bei dem Angriff am Samstag verletzt worden sein. Die iranische Mitteilung verwies darauf, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij den Angriff ausdrücklich eingeräumt habe. Es handele sich um einen Akt der Aggression, der die Flammen des Krieges weiter anfachen und verbreiten könnte, und um einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

Selenskij hatte am Vormittag tatsächlich verkündet, dass Langstreckendrohnen Schiffe im Kaspischen Meer getroffen hätten. Darunter seien Schiffe gewesen, die militärische Güter geladen und Bezug zu Iran gehabt hätten. Weitere Details nannte der Politiker nicht.

Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 25. Juli bis 8 Uhr MESZ am 26. Juli 103 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 62-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Verletzten in der Stadt Rylsk. Demnach habe der 35-jährige Mann eine Bauchwunde und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Bei der Attacke seien zudem drei Autos beschädigt worden. In der Gebietshauptstadt Kursk seien in einem Einfamilienhaus die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Im Dorf Kukujewka seien zwei Einfamilienhäuser und ein Auto zu Schaden gekommen. In der Karl-Liebknecht-Siedlung sei ein Mobilfunkmast beschädigt worden. In der Siedlung Pestschanoje sei ein Auto zu Schaden gekommen. Nach dem Fund einer abgestürzten ukrainischen Drohne sei der Eisenbahnverkehr nahe der Ortschaft Konarewo gestört worden. Infolge der Entschärfungsarbeiten sei es zu einem Verzug von rund vier Stunden gekommen.

Festnahme nach Angriff auf Waffenausstellung bei Kiew

Nach dem tödlichen russischen Angriff auf eine Veranstaltung mit einer geplanten Waffenausstellung im Gebiet Kiew ist in der Ukraine nach Behördenangaben der Hauptorganisator festgenommen worden. Ihm sei mitgeteilt worden, dass er der Fahrlässigkeit im Amt, die zum Tod von Menschen geführt habe, verdächtigt werde, erklärte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko auf Telegram. Am Freitagmittag waren bei einem russischen Raketenangriff westlich von Kiew zehn Menschen getötet und etwa 100 verletzt worden.

Krawtschenko verwies auf Angaben der Ermittler, wonach einer der Waffenverbände ohne Abstimmungen mit den zuständigen Behörden die große Veranstaltung organisiert hatte. Daran nahmen demnach Militärangehörige, Vertreter staatlicher Stellen, internationale Partner und Wirtschaftsvertreter teil. Auf dem Programm stand den Angaben nach auch eine Vorführung von Flugabwehrsystemen.

Mehr als 300 Menschen seien zu der Veranstaltung im Freien eingeladen worden, so Krawtschenko. Der nächstgelegene Schutzraum sei etwa 100 Meter entfernt und nur 34 Quadratmeter groß gewesen. Das bedeute, dass Hunderte Menschen von Anfang an einem "offensichtlichen Sicherheitsrisiko" ausgesetzt gewesen seien, teilte Krawtschenko mit.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. Juli 14 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 3,
  • Welikije Kopani — 3,
  • Lasurnoje — 4,
  • Nowaja Kachowka — 2,
  • Nowaja Majatschka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Aljoschki, Nowaja Majatschka und Radensk seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 133 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag insgesamt 133 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

DVR meldet 24 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 24 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Juli bis 0 Uhr am 16. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen vier Wohnhäuser, neun zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person kam dabei ums Leben, weitere vier Zivilisten erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden mehrere Lkw und ein Auto.

Russland greift Rüstungswerke in Kiew an

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Luftangriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fort. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mitteilt, seien in der vergangenen Nacht unter anderem Werke und Anlagen zur Herstellung und Lagerung von Drohnen samt Komponenten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew getroffen worden. Bei diesem kombinierten Schlag habe das russische Militär boden- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen verwendet.

Außerdem berichtet die russische Militärbehörde über einen Angriff auf den Hafen Tschernomorsk im südukrainischen Gebiet Odessa. Der Gegner habe diesen für die Logistik von Militärgütern und Kraftstoff verwendet.

Ukrainische Medien haben in der Nacht über Explosionen in Kiew berichtet. In drei Bezirken der ukrainischen Hauptstadt soll es Einschläge gegeben haben. Wie der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko in seinen sozialen Medien mitteilt, hätten herabfallende Trümmerteile Brände in einem mehrstöckigen Wohnhaus ausgelöst.

25.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Streitkräfte treffen drei Schiffe mit Militärgut in Häfen von Tschernomorsk und Odessa

Das russische Militär setzte seine Angriffe auf das Logistiknetzwerk der ukrainischen Armee fort. Im Laufe des Tages trafen die russischen Streitkräfte einen Massengutfrachter sowie drei Frachtschiffe, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa transportierten. In einer Mitteilung des Pressedienstes des Verteidigungsministeriums heißt es:

"Während der Fahrt auf See wurden ein Massengutfrachter und drei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter in die Häfen von Tschernomorsk und Odessa lieferten."

Rund 1.000 ukrainische Soldaten bei Konstantinowka eingekesselt

Ukrainische Einheiten sind in die erste Einkesselung geraten, seit Michail Drapaty das Kommando als Befehlshaber der ukrainischen Armee übernommen hat. Die russischen Streitkräfte haben bei Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik rund 1.000 ukrainische Soldaten aus zwei verschiedenen Brigaden eingekesselt. Dies meldete der Telegram-Kanal Mash. Dem Bericht zufolge gehören die eingekesselten Truppen zur 18. und zur 24. Brigade. Die Einkreisung erfolgte im Gebiet zwischen Konstantinowka und Tschassow Jar – in der Gegend um die Ortschaften Nikolajewka, Tscherwonoje und Podolskoje.

Wie Mash weiter berichtet, hatte ein Teil der eingeschlossenen Soldaten die Zugangswege von Tschassow Jar aus verteidigt, während andere sich nicht rechtzeitig nach Druschkowka zurückziehen konnten.

Orbán: Ungarn muss in der Ukraine-Frage Neutralität wahren

Die neue Regierung unter der Führung von Péter Magyar verfolge laut Viktor Orbán eine falsche Politik gegenüber der NATO. Dies erklärte der ehemalige Ministerpräsident des Landes bei einer Rede an der Freien Universität. Orbán betonte:

"Wir müssen klarstellen, dass die NATO zwar von entscheidender Bedeutung ist, es sich dabei aber um ein Verteidigungsbündnis handelt. In Fragen, die das NATO-Gebiet betreffen, darf es keine Kompromisse geben – es ist ein Bündnis der kollektiven Verteidigung. Bei Kriegen außerhalb des NATO-Gebiets haben wir das Recht auf Neutralität … Nun ist diese Neutralität jedoch verletzt, und Ungarn hat sich der proukrainischen, antirussischen europäischen Militärkoalition angeschlossen. Das ist eine ernste Angelegenheit, kein Kinderspiel. Eine Eskalation dieses Krieges hat schwerwiegende Folgen."

Gebiet Belgorod: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Angriff verletzt
Ukrainische Truppen haben mit Hilfe einer Drohne einen Kamaz-Lastwagen in der Region Belgorod angegriffen – dies teilte die Einsatzzentrale der Region mit. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

"Im Bezirk Belgorod, in der Ortschaft Politotdelskij, hat eine Drohne einen Kamaz getroffen. Der Fahrer wurde mit mehreren Splitterwunden und Verbrennungen von einem Rettungswagen in das regionale Klinikum gebracht. Das Fahrzeug wurde durch den Brand zerstört."

Rom bietet ukrainischem Ex-Verteidigungsminister Fedorow Posten in Italien an

Der Verteidigungsminister von Italien hat dem ehemaligen Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fedorow, einen neuen Posten angeboten – und zwar in der italienischen Regierung. Die Deutsche Presse-Agentur schreibt dazu:

"Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat seinem ukrainischen Ex-Kollegen Michail Fedorow nach dessen Entlassung einen Beraterposten angeboten. Der Vertraute von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lobte Fedorow in der Tageszeitung 'La Repubblica' als ausgesprochen innovativen Politiker. Deshalb habe er ihn am Tag nach der Entlassung durch Präsident Wladimir Selenskij angerufen und gefragt: 'Wann möchtest du nach Rom kommen, um als Berater mit mir zusammenzuarbeiten?'"

Tucker Carlson: Der Westen führt einen Krieg gegen Energie

Der US-Moderator Tucker Carlson hat in einem am 23. Juli 2026 veröffentlichten Video erklärt, dass der Konflikt zwischen dem Westen und Russland im Kern ein Krieg um Energie sei. Günstige und zuverlässig verfügbare Energie sei unmittelbar mit Wohlstand und dem Lebensstandard einer Gesellschaft verbunden.

Carlson verwies auf die Angriffe auf russische Raffinerien und Öldepots. Er stellte die Frage, warum die USA und ihre Verbündeten gezielt gegen den russischen Energiesektor vorgingen und Europa zugleich den Zugang zu günstiger russischer Energie erschwerten.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Zahl der Opfer des Terroranschlags in Kirillowka ist gestiegen

Wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje mitteilte, ist die Zahl der Opfer des ukrainischen Angriffs auf die Ferienanlage in Kirillowka bei Melitopol gestiegen. Der Untersuchungsausschuss Russlands habe bereits ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet, so Balizki weiter. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

"Die Zahl der Opfer des terroristischen Angriffs des Feindes auf die Ferienanlage in Kirillowka ist auf 16 Personen gestiegen, darunter fünf Kinder. 11 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Der Verbleib von weiteren acht Personen ist weiterhin unbekannt, die Rettungsarbeiten dauern an. Alle Verletzten wurden je nach Schweregrad ihres Zustands in medizinische Einrichtungen der Region Saporoschje gebracht."

Kiew: Bei Angriff auf Übungsplatz starben Angehörige der Geheimdienste und des Staatsschutzes

Ukrainische Medien gaben heute die Namen und Dienstgrade der Opfer bekannt, die bei dem gestrigen Angriff auf eine Drohnenausstellung in der Nähe von Kiew ums Leben gekommen sind. So wurde bekannt, dass sich unter den Opfern des Angriffs ein Vertreter eines polnischen Rüstungsunternehmens befindet. Es wird zudem berichtet, dass bei dem Angriff eine der Leiterinnen des ukrainischen Staatsschutzes, Walentina Sawizkaja, getötet wurde. Diese Information bestätigte ihr Ehemann Igor Solowej auf Facebook.

Auch der Mitarbeiter der ukrainischen Sicherheitsdienste, Oberst Eduard Sirenko, kam bei dem Angriff auf das Truppenübungsgelände in der Region Kiew ums Leben. Dies berichtet die Online-Zeitung Strana. Medienangaben zufolge war er Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums und leitete die Abteilung des Zentrums für Spezialeinsätze des SBU.

Experte: Kiew greift Wildberries-Lagerhäuser an, um Russen einzuschüchtern
Die Ukraine greift Wildberries-Lagerhäuser mit Drohnen an, um unter der russischen Bevölkerung Panikstimmung zu schüren. Diese Ansicht äußerte Dmitri Kusjakin, Experte für unbemannte Luftfahrt und Chefkonstrukteur des Zentrums für komplexe unbemannte Lösungen, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte unter anderem:

"Der Gegner zielt auf unsere gemeinsamen Ängste ab und schürt Panikstimmung. Er führt schon seit langem einen Krieg mit offen terroristischen Methoden. Mit Methoden der Einschüchterung und der Angst. Genau deshalb werden Ziele ausgewählt, die für die Bevölkerung am empfindlichsten sind. Die Lagerhäuser von Wildberries bilden da keine Ausnahme. Das Ziel des Feindes ist es, einzuschüchtern und Panik zu verbreiten."

Ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries im russischen Gebiet Leningrad

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russischen Gebiet Leningrad ist ein Warenlager des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Die Ukraine begründet den Angriff mit dem Vorwurf, in dem Lager seien angeblich Komponenten für Drohnen und Navigationsgeräte gelagert worden.

Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisiert den Angriff scharf. Sie vertritt die Auffassung, Online-Handelsplattformen seien zivile Objekte und der Angriff verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht. Zudem bezeichnet sie den Angriff als Terrorakt und verweist auf mögliche wirtschaftliche Folgen für Händler und Verbraucher.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Ein Toter und sieben Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der gegnerischen Attacken sieben Menschen verletzt worden. Ein Zivilist sei ums Leben gekommen. Beim Todesopfer handele es sich um einen 36-jährigen Einwohner der Ortschaft Welikije Kopani. Sein Auto sei mit einer Drohne angegriffen worden. In der Ortschaft seien zudem ein 68-jähriger Mann und eine 34-jährige Frau zu Schaden gekommen. Auch in der Ortschaft Lasurnoje habe ein 68-Jähriger Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien darüber hinaus drei Wohnhäuser in Brand geraten. Ein Mann des Jahrgangs 1983 und eine Frau des Jahrgangs 2006 seien verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Auto in der Nähe der Ortschaft Nowaja Majatschka angegriffen habe. In der Stadt Aljoschki habe ein 37-Jähriger Verletzungen erlitten. Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer sei zu Schaden gekommen, als der Gegner sein Fahrzeug auf der Straße Armjansk – Kalanschak attackiert habe. Wohnhäuser, Infrastrukturobjekte und Autos seien in insgesamt 16 Ortschaften beschädigt worden, so Saldo.

Ombudsfrau: Das ukrainische Militär greift gezielt Rettungsfahrzeuge und Krankenwagen an

Wie die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Jana Lantratowa, in einem Interview mit der Agentur TASS erklärte, werden Angriffe auf Krankenwagen, Rettungskräfte und Fahrzeuge, die Lebensmittel transportieren, von Kiew absichtlich durchgeführt. Sie betonte:

"Wir beobachten täglich Beschuss von Lebensmitteltransporten … Es wird auf Rettungsfahrzeuge und Ärzte geschossen. Wie viele Ärzte kommen dabei ums Leben? Wie kann man nur auf den Katastrophenschutz schießen? Wie ist das möglich? Das sind doch Rettungskräfte. Das ist nach allen Maßstäben ein schrecklicher und grober Verstoß. Aber diese Verstöße finden überall statt."

TASS: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten ein

Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, werden in der ukrainischen Armee an mehreren Frontabschnitten Minderjährige als Drohnenpiloten eingesetzt. Einer der zuletzt bekannten Orte, an denen von Kindern gestellte Drohnenbesatzungen entdeckt wurden, ist der Raum Sumy. Eine Quelle der Agentur bestätigte:

"Leider haben sich die Informationen darüber bestätigt, dass der Gegner an einigen Frontabschnitten Kinder als Drohnenpiloten einsetzt. Es handelt sich um Jungen und Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren."

Iwan Timofejew: EU will Russland wirtschaftlich möglichst stark treffen

Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland verständigt. Das Paket umfasst unter anderem neue Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor, zusätzliche Sanktionen gegen Banken, Krypto-Dienstleister und Teile der sogenannten Schattenflotte. Zudem wird die rechtliche Grundlage für ein künftiges Einreiseverbot für Kämpfer und ehemalige Kämpfer der russischen Streitkräfte geschaffen.

Iwan Timofejew, Generaldirektor des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten, sieht das Ziel der EU darin, Russland wirtschaftlich möglichst stark zu treffen und gleichzeitig die Belastungen für die eigenen Volkswirtschaften zu begrenzen. Er verweist jedoch darauf, dass insbesondere die deutsche Wirtschaft sowie die baltischen Staaten wirtschaftliche Folgen der Sanktionen zu spüren bekämen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohne greift Wildberries-Logistikzentrum in Jekaterinburg an: Brand auf Parkplatz

Das ukrainische Militär hat am Samstag versucht, ein weiteres Logistikzentrum des führenden russischen Online-Händlers Wildberries anzugreifen. Die Attacke galt dieses Mal einem Lager in der Ural-Metropole Jekaterinburg. In den sozialen Medien wurden Fotos geteilt, die einen Brand auf dem Parkplatz vor dem Gebäude zeigten.

Gouverneur Denis Pasler teilte auf der Plattform Telegram mit, dass das Feuer auf dem Parkplatz eine Fläche von 300 Quadratmetern ergriffen habe. Dabei seien keine Infrastrukturobjekte beschädigt worden. Es gebe weder Opfer noch Verletzte. Das Personal sei in Sicherheit gebracht worden. Der Politiker teilte aber nicht explizit mit, dass es sich um ein Gelände vor dem Wildberries-Logistikzentrum handelte.

Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Tjumen, Alexander Moor, berichtete zugleich über einen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie. Es sei zu einem Brand gekommen. Weitere Einzelheiten gab der Politiker nicht bekannt.

Rumänische Streitkräfte schießen Drohne nahe Grenze zur Ukraine ab

Das rumänische Militär hat im Donaudelta erneut eine Drohne abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest auf der Plattform X mitteilt, habe sich der Vorfall in einem unbewohnten Gebiet nahe der Grenze zur Ukraine ereignet. Die Radare des EU- und NATO-Landes hätten das unbemannte Luftfahrzeug um 08:22 Uhr MESZ entdeckt. Daraufhin seien zwei F-16-Kampfjets in den Himmel gestiegen, um die Drohne abzufangen. Zur Herkunft des Flugkörpers macht das Verteidigungsministerium keine Angaben.

Damit hat Rumänien zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen eine Drohne abgeschossen. Die erste Drohne soll Ermittlern zufolge aus Russland gestammt haben.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Ulanowo, Sadki und Ryschewka im Gebiet Sumy sowie Iwanowka, Ustinowka, Swetlitschnoje, Radkowo und Olchowatka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 265 Soldaten verloren. Zudem seien ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sinicha, Chomino, Wysscheje Soljonoje, Berjosowoje, Netschwolodowka, Olgowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 215 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Außerdem habe das russische Militär einen Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Wysokoiwanowka, Nikolajewka, Nikonorowka, Slawjansk, Nikolaipole und Orechowatka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 27 Autos verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowonikolajewka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Druschkowka, Dobropolje, Schewtschenko, Krasnojarskoje, Sergejewka und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 385 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos, drei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Iwanowka, Welikomichailowka, Kommunarowka, Wassilkowka und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossoloschino, Ljubizkoje, Nikolskoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 365 Kämpfer. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Malokaterinowka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zehn Autos zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben und 1.060 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe ein unbemanntes Wasserfahrzeug zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 189.475 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.305 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.903 Geschütze und Mörser verloren.

Ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries im russischen Gebiet Leningrad

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russischen Gebiet Leningrad ist ein Warenlager des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Die Ukraine begründet den Angriff mit dem Vorwurf, in dem Lager seien angeblich Komponenten für Drohnen und Navigationsgeräte gelagert worden.

Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisiert den Angriff scharf. Sie vertritt die Auffassung, Online-Handelsplattformen seien zivile Objekte und der Angriff verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht. Zudem bezeichnet sie den Angriff als Terrorakt und verweist auf mögliche wirtschaftliche Folgen für Händler und Verbraucher.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Österreich lehnt schnellen EU-Beitritt der Ukraine ab

Österreich hat sich gegen einen schnellen Beitritt der Ukraine in die Europäische Union ausgesprochen. Europaministerin Claudia Bauer übte dabei auch Kritik an Präsident Wladimir Selenskij. Der Welt am Sonntag sagte die Politikerin von der konservativen ÖVP: 

"Der ukrainische Präsident ist meinem Eindruck nach in den letzten Monaten häufiger dadurch aufgefallen, dass er der EU am liebsten ein Beitrittsdatum diktieren möchte. Ein Turbo-Beitritt auf Antrag – das geht natürlich nicht."

Man habe die Pflicht, die Aufnahmefähigkeit der EU sorgfältig zu bedenken, führte Bauer aus. Ein Beitritt der Ukraine mit 39 Millionen Menschen und einer komplett anders ausgeprägten Agrarstruktur würde die EU maßgeblich verändern. Zudem warnte die ÖVP-Politikerin vor einer "Zweiklassen-Gesellschaft" bei der Aufnahme.

"Alle Beitrittskandidaten – auch die Ukraine – müssen dieselben Regeln befolgen und sich einen Beitritt durch Leistung verdienen."

Zwei Kinder und sechs Erwachsene sterben bei ukrainischen Angriffen auf Touristenherberge im Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf der Plattform Telegram über einen folgenschweren ukrainischen Angriff auf den Bezirk Melitopol im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach habe die nächtliche Attacke mehreren Touristenherbergen in der Nähe der Ortschaft Kirillowka gegolten. Dabei seien sechs Erwachsene und zwei Minderjährige getötet worden. Weitere elf Erwachsene und drei Kinder seien verletzt worden. Der Politiker betont dabei:

"Der Gegner sah und war sich darüber im Klaren, gegen wen er den Schlag richtete. Trotzdem griff er zielbewusst Zivilisten an."

Balizki nennt die Attacke ein "himmelschreiendes Verbrechen" und wirft dem ukrainischen Militär vor, friedliche Einwohner, darunter Frauen und Kinder, zu jagen. Der Politiker drückte den Familien der Getöteten sein Beileid aus und versprach ihnen alle notwendige Unterstützung.

Russlands Ermittlungskomitee hat eine Untersuchung eingeleitet. Die Behörde teilt auf der Plattform Telegram ein Video vom Ort des Geschehens. 

Zwei Tote und 13 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 75 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 75 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mehrere Raketen und mindestens zwei Geschosse abgefeuert sowie 286 Drohnen eingesetzt, von denen 194 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Infolge eines Raketenangriffs auf die Siedlung Kasatschja Lissiza seien zwei Männer getötet worden. Eine Frau habe schwere Verletzungen erlitten. In Belgorod sei ein Einwohner lebensgefährlich verletzt worden. Darüber hinaus seien vier weitere Menschen zu Schaden gekommen, darunter ein Feuerwehrmann, der einen infolge des Angriffs entstandenen Brand gelöscht habe. Nahe der Siedlung Wessjolaja Lopan habe eine ukrainische Drohne einen Traktorfahrer verletzt. Eine weitere FPV-Drohne habe einen Einwohner der Siedlung Berjosowka verletzt. Ein weiterer Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in der Ortschaft Dunaika detoniert sei. Ein Einwohner der Siedlung Bobrawa habe ein Barotrauma des Ohres erlitten. In der Stadt Schebekino seien drei Einwohner zu Schaden gekommen.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 26 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, fünf Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Lagerhäuser, zwölf Garagen, eine Scheune, eine Gasleitung, eine Stromleitung, zwei Traktoren, neun Lkw, 35 Autos und 17 technische Geräte zerstört oder beschädigt worden.

Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. Juli bis 8 Uhr MESZ am 25. Juli 139 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 14-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Bevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker über zwei Verletzte. In der Siedlung Schtschokino sei eine 58-jährige Frau verletzt worden. In der Siedlung Bessedino sei ein 37-jähriger Mann zu Schaden gekommen. Der Gouverneur wünscht ihnen eine möglichst baldige Besserung. In der Siedlung Dolgi Kolodes sei ein Einfamilienhaus zerstört worden.

Russland greift Militärziele in drei ukrainischen Häfen an

Auch in der zurückliegenden Nacht hat das russische Militär seine Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf der Plattform Telegram mitteilt, habe der kombinierte Schlag den Häfen Ismail, Odessa und Nikolajew gegolten. Dabei seien Langstreckendrohnen und luftgestützte Hochpräzisionswaffen zum Einsatz gekommen.

Die russische Militärbehörde präzisiert im entsprechenden Telegram-Eintrag, dass im Hafen Nikolajew ein Trockenfrachter getroffen worden ist, der Güter für die ukrainischen Streitkräfte befördert habe. Im Hafen Odessa seien demnach Anlagen zum Umschlagen und Lagern von Militärgütern getroffen worden. Im Hafen Ismail seien sowohl ein Lager mit Militärgütern als auch Depots mit Brenn- und Schmierstoffen getroffen worden.

Erst am Freitagabend hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij seine Landsleute vor einem neuen massiven russischen Raketenschlag gewarnt. Er forderte die Ukrainer auf, Luftalarme nicht zu ignorieren.

Medienbericht: Trump will Selenskij am Dienstag empfangen

Regierungskreisen zufolge will US-Präsident Donald Trump am kommenden Dienstag den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij im Weißen Haus empfangen. Ein entsprechender Besuch sei geplant, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf einen Regierungsbeamten. Weitere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.

Selenskij hat zuvor in einer Mitteilung eine anstehende Reise in die USA bestätigt. Details nannte er aber nicht.

Zuletzt waren die US-Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs infolge des Konfliktes mit Iran in den Hintergrund geraten. Am Donnerstag sprachen aber die Außenminister Russlands und der USA, Sergei Lawrow und Marco Rubio, bei einem Treffen in Manila über den Konflikt. Rubio betonte danach gegenüber Journalisten, für Fortschritte auf dem Weg zu einem Frieden in der Ukraine seien "neue Vorschläge und neue Ideen" nötig. Sowohl Moskau als auch Kiew hätten aber ein Interesse an einem Ende des seit Ende Februar 2022 währenden Krieges.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Juli 13 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Welikije Kopani — 2,
  • Radensk — 4,
  • Aljoschki — 2,
  • Kostogrysowo — 2,
  • Nowaja Kachowka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Welikije Kopani, Kachowka, Nowaja Majatschka und Korsunka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 328 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 328 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kirow, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula und Uljanowsk, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Tschuwaschien, Mari El, Baschkortostan, Kalmückien und über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Fünf Verletzte bei massiver ukrainischer Drohnenattacke auf Gebiet Rostow in Südrussland

In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte eine massive Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow unternommen. Gouverneur Juri Sljussar meldet fünf Verletzte. Zwei von ihnen seien in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Rostow am Don eingeliefert worden, so der Politiker. Man werde den Betroffenen alle notwendige Hilfe erweisen.

Sljussar gibt ferner bekannt, dass die Luftabwehr in der Nacht zum Samstag in allen Bezirken des südrussischen Gebiets zum Einsatz gekommen sei. Dabei seien sowohl Drohnen als auch Raketen abgefangen worden. Durch herabfallende Wrackteile seien in Rostow am Don zwei Mehrfamilien- und zwei Einfamilienhäuser, aber auch im Bau befindliche Hochhäuser, Geschäfte und Lagerhäuser beschädigt worden. Alle Brandherde seien inzwischen gelöscht. Der Gouverneur bezeichnet auf der Plattform Telegram die entstandenen Schäden als geringfügig. Im Bezirk Krasny Sulin sei der Checkpoint Nowoschachtinsk teilweise beschädigt worden. Im Bezirk Asow sei ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Außerdem sei in der Ortschaft ein Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. Im Mjasnikowski-Bezirk seien zudem mehrere Geschäfte beschädigt worden.

DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Juli bis 0 Uhr am 25. Juli (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben, weitere vier Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Auto und mehrere Lkw beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

24.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Nowaja Kachowka: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Wie der amtierende Leiter des Stadtbezirks Nowaja Kachowka, Wladimir Oganesow, mitteilte, wurde in Nowaja Kachowka in der Region Cherson ein Zivilist bei einem Angriff durch eine ukrainische Drohne verletzt. Oganesow berichtete auf seinem Telegram-Kanal:

"Bei einem Drohnenangriff in der Stadt Nowaja Kachowka wurde ein Zivilist verletzt."

Die EU will beschlagnahmtes russisches Öl veräußern und die Erlöse einbehalten

Die europäischen Länder wollen beschlagnahmtes russisches Öl veräußern, ohne die Erlöse an die Eigentümer weiterzugeben, wie aus einem im Amtsblatt der EU veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Zu diesem Zweck wurde ein neuer Mechanismus entwickelt, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dem Dokument zufolge ermöglicht dieser Mechanismus den EU-Ländern, nach Abschluss der "Beschlagnahmung" von Öl – beispielsweise aus festgehaltenen Tankern – die Produkte aus dem Verbot des Kaufs und Transports zu entlassen, die Ladung an Dritte zu verkaufen und die Erlöse nicht an den bisherigen russischen Eigentümer zu überweisen.
Gleichzeitig hat die EU gestattet, solche Ladungen vorübergehend auf dem Gebiet der Union zu lagern und sie in das Zollverfahren der Freizone zu überführen.

Rakete trifft Militärmesse bei Kiew – auch Vertreter der Geheimdienste unter Beschuss

Russische Truppen haben einen Angriff auf ein Truppenübungsgelände in der Region Kiew verübt, auf dem zu diesem Zeitpunkt eine Vorführung von Militärtechnik stattfand. Dies berichtete der ukrainische Journalist Anatoli Scharij. Auf dem Online-Portal Strana.ua wurde bekannt gegeben, dass am Nachmittag eine Messe für unbemannte Systeme mit dem Namen ARMADA angegriffen worden sei.

Das russische Verteidigungsministerium hat den Angriff bereits bestätigt und mitgeteilt, dass auf dem Truppenübungsplatz Prototypen von Drohnen vorgeführt worden seien, die für Angriffe auf russische Hinterlandgebiete eingesetzt werden sollen. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich auf dem Gelände Entwickler der Drohnen sowie Vertreter des Kommandos für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte und der Geheimdienste, so das Ministerium weiter. Der ukrainische Waffenrat berichtete, dass es infolge des Angriffs Tote und Verletzte gegeben habe.

Responsible Statecraft: Die Bevölkerungszahl der Ukraine schrumpft rasant

In der Ukraine übersteigt die Sterblichkeitsrate die Geburtenrate um fast das Vierfache, schreibt die Journalistin Stavroula Pabst auf dem Portal Responsible Statecraft. In dem Land kommen monatlich nur 12.000 Kinder zur Welt – halb so viele wie vor dem Konflikt. Zudem sind aufgrund der Kampfhandlungen Millionen Ukrainer ins Ausland geflohen. In dem Artikel heißt es:

"Im fünften Jahr des Konflikts in der Ukraine übersteigt die Sterblichkeitsrate die Geburtenrate um fast das Vierfache … 'Kaum jemand ist bereit, Kinder zu bekommen, solange die Kampfhandlungen im Land andauern', schrieb Marta Gawrischko, Wissenschaftlerin und Expertin für den russisch-ukrainischen Konflikt, auf X.'Jedes Jahr des Konflikts verschärft die demografische Krise noch weiter und bringt die Ukraine dem vollständigen Entvölkern näher.'"

Lawrow: Vereinbarungen von Anchorage sind gescheitert – aber das liegt nicht an Russland

Russland ist bereit, die auf dem Gipfeltreffen mit den USA in Anchorage getroffenen Vereinbarungen umzusetzen, erklärte Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.

"Ich wiederhole es noch einmal. Wir haben ein reines Gewissen, wie man schon sagt: ein Mann, ein Wort. Wir stehen zu unserem Wort und sind bereit", so Lawrow.

Die USA hingegen hätten unter dem Einfluss der EU und der Ukraine ihre Haltung geändert und beteiligten sich weiterhin an der militärischen Unterstützung der Ukraine, erinnerte der Minister. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Waffen an die Europäische Union, die anschließend an die ukrainischen Streitkräfte weitergeleitet würden, sondern auch um Aufklärungsdaten und militärische Spitzentechnologien.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Experte: Ernennung von Drapaty kann Zusammenbruch der Front nicht aufhalten

Kiew kann die Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee so oft austauschen, wie es will, doch nichts kann den zusammenbrechenden Frontverlauf mehr aufhalten. Dies erklärte Alexander Prozenko, Vorsitzender der Zweigstelle der Russischen Politologen-Gesellschaft in der LVR, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

"Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob Drapaty, im Gegensatz zum entlassenen Fedorow, eine neue Karte im ukrainischen Wahlkartenspiel sein wird … In Kiew kann man so oft man will die 'Kapitäne' auf dieser langsam und sicher sinkenden 'Titanic' austauschen, aber den Lauf der Ereignisse umkehren können sie nicht."

Folgen der Militarisierung: Sieben EU-Länder beklagen Rückgang der Touristenzahlen

Sieben osteuropäische Länder haben bei der Europäischen Kommission Beschwerde wegen eines drastischen Rückgangs der Touristenzahlen in den Grenzregionen eingereicht. Dies berichtet die Zeitschrift Politico unter Berufung auf ein Schreiben europäischer Minister. Dem Schreiben der Minister aus Lettland, Bulgarien, Estland, Litauen, Polen, Rumänien und der Slowakei zufolge sei der Rückgang auf die Befürchtungen der Reisenden zurückzuführen, die durch Berichte über Sicherheitsrisiken vor dem Hintergrund des Konflikts um die Ukraine und durch Hinweise auf die sogenannte russische Bedrohung ausgelöst wurden. In dem Schreiben heißt es insbesondere:

"Geopolitische Ereignisse und Sicherheitsbedenken haben den Tourismus in den östlichen Grenzregionen unserer Länder erheblich beeinträchtigt. Die Touristenströme sind in den meisten dieser Regionen deutlich zurückgegangen."

Experte: Die von Kiew angekündigte Anti-Drohnentechnologie stammt aus dem Westen

Die Ukraine ist heute nicht in der Lage, einen eigenen Laserkomplex herzustellen, um Drohnen zu bekämpfen, und sie kann ein ähnliches System ausländischer Produktion lediglich für einen medialen Effekt zum Einsatz bringen. Das erklärte ein offizieller Vertreter des russischen Forschungszentrums "Swarog". Mit diesen Worten kommentierte er die Aussagen Kiews, wonach in Kürze in der Ukraine eine Laseranlage kommen soll, die in der Lage ist, effektiv gegen russische Drohnen zu kämpfen. Der Experte betonte:

"Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei den angekündigten Laseranlagen um westliche Produkte, die entweder als Einzelstücke aus den USA eingeführt oder auf dem Schmuggelweg aus China beschafft wurden. Sie werden getestet und im Kampfeinsatz erprobt, um einen medienwirksamen Effekt zu erzielen."

Behörden rufen Zwangsevakuierung im Gebiet Dnjepropetrowsk aus

Im Bezirk Sinelnikowo im Gebiet Dnjepropetrowsk wurde eine Zwangsevakuierung angeordnet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
Betroffen sind zehn Ortschaften der Gemeinde Boginowka. Berichten zufolge wurden in den vergangenen zehn Tagen insgesamt mehr als 1.500 Menschen aus der Region evakuiert.
Zuvor war das Gebiet, in dem Zwangsevakuierungen durchgeführt werden, auf das Gebiet Charkow ausgeweitet worden.

Polen will gemeinsam mit USA und Ukraine Raketen für Patriots produzieren

Polen sei daran interessiert, gemeinsam mit den USA und der Ukraine Raketen für das Patriot-Luftverteidigungssystem herzustellen. Dies erklärte Magdalena Sobkowiak-Czarnecka, die polnische stellvertretende Verteidigungsministerin, am Donnerstag nach einem Treffen mit US-Beamten in Washington.

Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass die Produktion von Raketen für Patriot-Systeme eines der Gesprächsthemen gewesen sei. Unter anderem sei die Idee diskutiert worden, in der Ukraine eine Munitionsfabrik für diese Systeme zu bauen.

"Wir haben darüber gesprochen, was Präsident Trump beim Gipfeltreffen in Ankara erwähnt hat, nämlich seine Aussage, dass eine Patriot-Produktionsstätte in der Ukraine in Erwägung gezogen würde."

Laut Sobkowiak-Czarnecka habe die polnische Seite eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen Warschau, Washington und Kiew vorgeschlagen.

"Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass diese Produktion an einem sicheren Ort stattfindet."

Lissitschansk: Ukrainisches Militär greift ein Fahrzeug während der Wasserverteilung an

Wie der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während es in Lissitschansk Wasser verteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Passetschnik:

"In Lissitschansk haben ukrainische Streitkräfte gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während gerade Wasser an Einwohner verteilt wurde, die vorübergehend ohne Wasserversorgung sind. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt."

Neuer ukrainischer Armeechef Drapaty: Russland hat als Nation kein Existenzrecht

Michail Drapaty, der vor wenigen Tagen zum militärischen Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine ernannt wurde, hat in einem Interview aus dem Jahr 2023 erklärt, er betrachte Russland als "eine Nation mit einer Ausrichtung, die in der zivilisierten Welt kein Existenzrecht hat". Drapaty gelangte zu Berühmtheit, als er seinen BMP im Mai 2014 mit Vollgas durch die Barrikaden von Demonstranten fahren ließ. Der "fliegende BMP" von Michail Drapaty wurde zum ikonischen Bild für das Vorgehen der neuen Machthaber, welches direkt in den Bürgerkrieg im Donbass führte.

Im Interview wird deutlich, warum er keine besonderen Probleme damit hatte, als Soldat gegen die Protestbewegung im Süden der Ukraine, die sich gegen den Staatsstreich 2014 in Kiew richtete, vorzugehen. Für Drapaty sind die Bewohner der DVR und der LVR bloß "Zuwanderer und kriminelle Elemente", denen es egal sei, in welchem Staat sie leben. Seiner Meinung nach wollen sie "nicht arbeiten, sondern nur auf Kosten anderer leben".

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

DVR: Seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Aggression getötet

In der Volksrepublik Donezk sind seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Dies erklärte die Menschenrechtsbeauftragte der Republik, Darja Morosowa, gegenüber der TASS.

"Seit 2014 sind 256 Kinder durch Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk gestorben. Jeder einzelne Verlust ist eine unermessliche Tragödie für die Familien und unser gesamtes Volk."

Die Ombudsfrau fügte hinzu, dass in diesem Zeitraum außerdem 1.076 Kinder verletzt worden seien.

Kämpfer: Kiew hat keine Chance, Krasny Liman zurückzuerobern

Die ukrainische Armee hat keine Chance, die Ortschaft Krasny Liman zurückzuerobern. Das erklärte einer der Kommandeure des Truppenverbands West mit dem Rufnamen Gamatsch. Wie die Agentur TASS berichtet, stellte er fest:

"Meistens, wenn der Kontakt beginnt, flüchten sie einfach von ihren Positionen, zu denen wir gehen. Sie haben also keine Chance, die Stadt zurückzuerobern."

Musk: Ende des Ukraine-Konflikts ohne Zugeständnisse an Moskau unmöglich

Der Konflikt in der Ukraine wird nur dann enden, wenn Kiew gemeinsam mit seinen westlichen Verbündeten Zugeständnisse zugunsten Russlands macht. Dies sagte der US-amerikanische Milliardär Elon Musk in einem Interview für das Magazin Economist. Es sei unrealistisch zu glauben, dass die Ukraine im Stande sein wird, die verlorenen Territorien zurückzuerlangen, so Musk weiter. Er kritisierte auch Aussagen von Diplomaten, die "Sieben-Gänge-Abendessen an noblen Orten verzehren" und dabei über den Abzug der russischen Truppen spekulieren. Musk betonte:

"Aber sie werden die Truppen nicht abziehen. Russland wird sich nicht zurückziehen... Ich stehe schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren habe ich geschrieben, dass es wirklich notwendig ist, bestimmte Zugeständnisse an Russland zu machen. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich war einfach pragmatisch."

Russische Armee befreit binnen einer Woche mehrere Orte

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche mehrere Orte freigekämpft.

Im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlung Lenina (Mirnoje) und die Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk befreit.

Der Truppenverband Ost hat den Gegner aus den Ortschaften Wolnoje und Blagodatnoje im Gebiet Saporoschje vertrieben.

Darüber hinaus nahmen die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Sacharowka, Iwaschkino, Wolochowskoje und Artelnoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle.

Lawrow kommentiert Rubios Aussagen zum Scheitern der Vorschläge von Anchorage

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf die jüngsten Äußerungen seines US-Kollegen Marco Rubio reagiert, wonach "die Vorschläge von Anchorage gescheitert" seien. Lawrow wörtlich:

"Was die Behauptung angeht, dass die Vereinbarungen von Anchorage gescheitert seien, muss man wohl klären, wer konkret gescheitert ist."

Der russische Chefdiplomat erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin nach Alaska gereist sei, nachdem die US-Seite ihre Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unterbreitet habe. Moskau habe diesen Vorschlägen zugestimmt, so Lawrow.

"Wenn es einen Vorschlag und eine Zustimmung gab, dann gab es doch wohl auch vereinbarte Ergebnisse in Anchorage? Ja, die gab es. Präsident Trump – ich verrate hier kein großes Geheimnis – hat mehr als einmal gesagt, dass dies unser Vorschlag sei, der teilweise auf Kompromissen beruhe. Wir haben akzeptiert, dass es sich um einen Kompromissvorschlag handelt. Es ist wohl unvermeidlich, dass jede Vereinbarung ein Element des Kompromisses enthalten muss."

Ferner merkte Lawrow an:

"Aber er fügte hinzu, dass Selenskij seinen Vorschlag umsetzen werde. Nun, es hat nicht geklappt."

Am Donnerstag hatte Rubio bei einer Pressekonferenz am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila erklärt, dass Kiew die von Moskau und Washington in Alaska erzielten Ergebnisse für inakzeptabel halte. Deswegen seien die "Vorschläge von Anchorage gescheitert", betonte Rubio. 

"Man kann kein Friedensabkommen schließen, wenn nicht beide Seiten zustimmen, und die Ukrainer haben nicht zugestimmt, deshalb hat dieser Versuch nicht funktioniert. Wir müssen also neue Vorschläge und Ideen finden."

Das Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump hatte am 15. August 2025 in Anchorage stattgefunden.

Miroschnik: Kiew will mit Drohnenangriffen auf Lager Versorgung der Zivilbevölkerung stören

Das Kiewer Regime hat mit seinem nächtlichen Drohnenangriff auf Lager im Gebiet Leningrad versucht, die Versorgung der Zivilbevölkerung zu unterbrechen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums. Auf Telegram schrieb er:

"Die Nazis haben eine Reihe von Terroranschlägen auf zivile Lager durchgeführt, die in keinerlei Zusammenhang mit militärischen Lieferungen stehen. Das Ziel des Gegners besteht darin, die Versorgung der Zivilbevölkerung zu stören und die Stimmung der Zivilisten zu beeinflussen."

Am Freitagmorgen teilte der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Alexander Drosdenko, mit, dass mehrere Lager des russischen Online-Marktplatzes Wildberries bei Drohnenangriffen getroffen worden seien. Drei Personen erlitten dabei mittelschwere Verletzungen. 

Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 18. bis 24. Juli. 

Die russischen Streitkräfte führten einen massiven und 18 kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durch. Infolge dieser Attacken wurden Infrastrukturobjekte der Häfen "Odessa", "Tschernomorsk", "Juschny", "Ismail" und "Nikolajew" getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär insgesamt 27 Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Darüber hinaus wurden Rüstungsunternehmen in Kiew und im Gebiet Kiew, Logistikzentren, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen sowie Lager für unbemannte Boote und Munition getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord auf mehr als 1.695 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär dort einen Panzer, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.495 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte die russische Armee hier 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, acht Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 1.175 Kämpfer ein. Die russischen Einheiten zerstörten 23 gepanzerte Kampffahrzeuge,174 Autos und 17 Feldartilleriegeschütze.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.415 Kämpfer. Die russische Armee zerstörte dort 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren die ukrainischen Truppen mehr als 2.960 Kämpfer. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 118 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

Einheiten der Flugabwehr fingen im Laufe der Woche 71 gelenkte Bomben, 23 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, 13 Marschflugkörper vom Typ Flamingo, zwei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 5.249 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte zerstörte sieben unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 188.415 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.286 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer, 35.886 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.326 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Sechs Tote und 26 Verletzte nach Raketenangriff auf Betrieb in Kirow 

Am Freitagmorgen hat die ukrainische Armee einen Betrieb in der Stadt Kirow mit einer Rakete getroffen. Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Kirow, Alexander Sokolow, sind sechs Personen vor Ort ums Leben gekommen. Weitere 26 erlitten Verletzungen. Alle Opfer werden aktuell medizinisch versorgt. 

"Das Feuer ist gelöscht. Die Aufräumarbeiten dauern an, die Wasser- und Stromversorgung wurde wiederhergestellt. Die umliegenden Wohnhäuser werden derzeit untersucht. Anschließend werden wir über weitere Hilfsmaßnahmen entscheiden."

Gebiet Cherson: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte

Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebietes Cherson, sind im Laufe des Tages drei Zivilisten ums Leben gekommen. Zwölf weitere erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades. Die Behörden hätten in 14 Ortschaften zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum  verzeichnet.

In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 52 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden, fügte Saldo hinzu.

Selenskij verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat die Gesetze zur Verlängerung des Kriegsrechts und der Mobilmachung um weitere 90 Tage unterzeichnet. Sie gelten nun bis zum 31. Oktober. 

Das Kriegsrecht war am 24. Februar 2022 verhängt worden. Am nächsten Tag unterzeichnete Selenskij ein Dekret zur Mobilmachung.

Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden mehr als 30 Zivilisten verletzt 

Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 36 Zivilisten verletzt. 13 von ihnen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, drei der Verletzten seien in kritischem Zustand.

Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zehnmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 161 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen, fügte der Gouverneur hinzu.

Verletzte bei Raketenangriff auf Betrieb in Kirow

Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Betrieb in der Stadt Kirow mit einer Rakete angegriffen. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Kirow, Alexander Sokolow, mit. Seinen Angaben zufolge seien dabei mehrere Personen verletzt worden. 

"Heute Morgen wurde ein Werk in Kirow von einer Rakete angegriffen. Leider gab es Verletzte. Sie alle werden medizinisch versorgt. Rettungskräfte sind vor Ort, und die Lage ist unter Kontrolle."

Weitere Einzelheiten gab Sokolow nicht bekannt.

Ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen

Am Freitagmorgen hat die Flugabwehr elf gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau neutralisiert. Dies teilte Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 570 ukrainische Drohnen

In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 571 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt worden.

Im Hafen von Odessa wurden Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.

Im Hafen von Ismail wurden Hafenanlagen zum Entladen und Lagern von Militärgütern, drei Lager für unbemannte Boote, unter anderem vom Typ Magura, sowie ein Hangar mit Militärtechnik getroffen. Zudem habe die russische Armee ein Schwimmdock zum Lagern und Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.

Im Hafen von Nikolajew sei ein Trockenfrachter mit Militärgütern beim Entladen getroffen worden, hieß es weiter.

FSB vereitelt ukrainischen Terroranschlag gegen einen Sicherheitsbeamten

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 30-jährige russische Staatsbürgerin in Moskau bei dem Versuch festgenommen, im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden zu verüben. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

Laut der Behörde hatte die Frau Kontakt mit der ukrainischen Seite über die Messenger-Dienste Telegram und WhatsApp aufgenommen. Sie erklärte sich bereit, sich an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen, im Gegenzug für Unterstützung bei der Erlangung eines dauerhaften Wohnsitzes in einem der EU-Länder.

Auf Anweisung eines Vertreters der ukrainischen Geheimdienste war sie zunächst über die Türkei und Moldawien in die Ukraine gereist, wo sie eine Einweisung zur Durchführung von Sabotage- und Terroraktivitäten erhielt. Nach ihrer Rückkehr nach Russland habe sie einen Sprengsatz aus einem Versteck in der Stadt Samara abgeholt und sei in die Region Moskau gereist, um dort einen Terroranschlag zu verüben.

Die Frau wurde festgenommen, nachdem sie den improvisierten Sprengsatz unter einem Auto angebracht hatte.

Verletzte bei Drohnenangriff auf Wildberries-Lager im Gebiet Leningrad

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sankt Petersburg und das Gebiet Leningrad mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Alexander Drosdenko, wurden insgesamt 59 gegnerische Drohnen abgefangen.

Infolge der Drohnenangriffe gerieten mehrere Lager des russischen Online-Marktplatzes Wildberries in der Ortschaft Nowosaratowka in Brand, so Drosdenko. Drei Personen erlitten mittelschwere Verletzungen und werden derzeit im Krankenhaus behandelt.

Ein weiterer Drohnenangriff führte zum Einsturz eines Lagerhauses auf dem Gelände der Geflügelfabrik Sewernaja in der Ortschaft Sinjawino. Drosdenko vermeldete keine Opfer.

Der Gouverneur von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtete am Morgen, dass bei den Attacken zivile Infrastruktur auf der Moskowskoje-Chaussee getroffen wurde. Die Einsatzkräfte seien vor Ort. Weitere Einzelheiten gab Beglow nicht bekannt. 

23.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Fjodorow kehrt nur als Verteidigungsminister in Selenskij-Regierung zurück

Michail Fjodorow, der entlassene Verteidigungsminister der Ukraine, will nur sein früheres Amt wieder antreten. Andere Angebote lehnt er entschieden ab. Ukrainische Medien zitieren Fjodorow mit den Worten:

"Heute gibt es im Land nur drei Positionen, die neben den Soldaten auf dem Schlachtfeld tatsächlich den Verlauf des Krieges bestimmen. Es sind Präsident, Verteidigungsminister und Oberkommandierender. Deshalb werde ich keine andere Position als die des Verteidigungsministers annehmen."

Jedem anderen Amt fehle die Befugnis, Korruption bei der Beschaffung zu bekämpfen, die Transformation der Armee abzuschließen, neue Militäroperationen zu planen und durchzuführen sowie die Kultur der Lügen und der Verantwortungslosigkeit innerhalb des Systems auszumerzen, glaubt Fjodorow.

Vor Kurzem erklärte Präsident Wladimir Selenskij, er habe Fjodorow das Amt des Vizeministers für militärische Innovationen angeboten.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 170 Drohnen der Ukraine

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 172 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über neun Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Rheinmetall steigert Pulverproduktion inmitten des Konflikts in der Ukraine um 50 Prozent

Rheinmetall will die Schießpulverproduktion in seinem Werk bei München erhöhen, um den durch den Ukraine-Krieg verursachten Munitionsengpass abzudecken. Der Konzern baut jetzt sein bestehendes Werk zu einer der größten Pulverfabriken Europas aus und investiert dafür 350 Millionen Euro.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Selenskij: USA schlagen mehrere Optionen für Ende des Konfliktes vor

Die USA haben mehrere Optionen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen, erklärte Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin. Die Vorschläge habe Selenskij am 22. Juli nach dem Telefonat mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, erhalten.

Nächste Woche könnte Selenskij  in die USA reisen, um die US-Initiativen zu erörtern. Washington werde die Vorschläge auch mit der russischen Seite besprechen. Ein trilaterales Treffen sei noch vor Herbst möglich.

Erneut Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiete Belgorod und Kursk

Ukrainische Drohnen haben Städte und Ortschaften im Gebiet Belgorod angegriffen. Laut den regionalen Behörden erlitten zwei Frauen und drei Männer Verletzungen.

Auch das Gebiet Kursk war ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Laut Gouverneur Alexander Chinstein mussten drei Zivilisten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

Russland führt weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur durch

Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages weitere Angriffe gegen im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Häfen unternommen. Mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen wurde die Infrastruktur im Hafen von Juschny getroffen. Die angegriffenen Objekte dienten der Ausladung und Lagerung von Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Truppen.

Selenskij hat Ex-Verteidigungsminister Fjodorow das Amt des Vizepremiers angeboten

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem Ex-Verteidigungsminister Michail Fjodorow einen Posten in der Regierung des Landes angeboten. Dies erklärte das Staatsoberhaupt auf einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin.

Es handele sich um das Amt des Vizepremiers für militärische Innovationen, erläuterte Selenskij. Die Position sieht tägliche Kommunikation mit dem Verteidigungsministerium, der Armeeführung und direkt mit dem Präsidenten der Ukraine vor.

Fjodorow hatte seinen Rücktritt am 15. Juli bekanntgegeben.

Kallas: Neues EU-Sanktionspaket richtet sich gegen Raffinerien in Russland und Weißrussland

Das 21. Sanktionspaket der Europäischen Union umfasst Maßnahmen gegen mehrere Ölraffinerien in Russland und Weißrussland, schreibt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X (Twitter). Zudem werden Einschränkungen gegen mehr als ein Hundert Banken und Krypto-Betreiber und über 40 Schiffe der sogenannten Schattenflotte verhängt.

Ermittlungskomitee: Mehr als 600 Zivilisten bei ukrainischem Kursk-Überfall ums Leben gekommen

Bei dem ukrainischen Überfall auf das Gebiet Kursk im August 2024 sind insgesamt 633 Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Alexander Bastrykin, der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, in einem Interview gegenüber TASS. Weiterhin wurden 516 Zivilisten verletzt, unter ihnen 25 Kinder. Fast 87.200 Menschen wurden als Betroffene identifiziert und befragt.

Gerichte in Russland verurteilten 431 ukrainische Kämpfer wegen Verbrechen im Zusammenhang mit dem Kursk-Überfall, führte Bastrykin aus.

Peskow über Verhandlungen in Manila: Kein Grund für übertriebenen Optimismus

Auf die Frage eines BBC-Journalisten hin riet der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vor dem Hintergrund des jüngsten Treffens der Außenminister der USA und Russlands dazu, sich in Bezug auf eine mögliche Beschleunigung der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nicht "übertriebenem Optimismus" hinzugeben.

Am Donnerstagmorgen hatten sich Lawrow und Rubio am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila getroffen, wobei die Beilegung der Ukraine-Krise erneut im Mittelpunkt stand. Beide Seiten vereinbarten, die Kontakte auf Ebene der Außenministerien fortzusetzen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Medienbericht: Ukrainische Angriffe auf Russland drosseln auch Ölförderung in Kasachstan

Die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur treffen offenbar auch die Ölproduktion in Kasachstan. Nach der Schließung eines wichtigen Export-Terminals am Schwarzen Meer ist die Ölförderung des zentralasiatischen Landes eingebrochen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Brancheninsider berichtet. Besonders stark sei der Rückgang in dem vom US-Konzern Chevron geführten Tengis-Feld, dem größten Ölfeld Kasachstans. Dort habe sich die Produktion am Mittwoch auf rund 406.000 Barrel pro Tag mehr als halbiert.

Das Verladeterminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) am russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk war am Montag nach Drohnenangriffen auf Öltanker geschlossen worden.

Direktion des AKW Saporoschje: Intensität der ukrainischen Attacken lässt nicht nach

Die Direktion des AKW Saporoschje bezeichnet die Situation rund um die größte Atomanlage in Europa und die benachbarte Stadt Energodar weiterhin als "äußerst kompliziert". Unter Berufung auf die Sprecherin des AKW, Jewgenija Jaschina, berichtet die Nachrichtenagentur TASS, dass die Intensität der Angriffe aus der Ukraine nicht nachlasse. Jaschina wird mit den Worten zitiert:

"Obwohl es in den vergangenen Tagen keine unmittelbaren Angriffe auf Objekte des Kernkraftwerks gegeben hat, schafft die andauernde militärische Bedrohung rund um Energodar weiterhin ernsthafte Risiken."

Dennoch sei die Situation auf dem AKW-Gelände kontrollierbar. Die Sicherheit der Anlage werde vom Personal gewährleistet, so die AKW-Sprecherin. Zugleich macht Jaschina auf Attacken gegen zivile Objekte in der AKW-Stadt Energodar aufmerksam:  

"Unter Beschuss geraten Wohnviertel, Geschäfte, Kommunal- und Energieobjekte, städtische Umspannwerke, Kommunalfahrzeuge und sogar kommunale Mitarbeiter."

In der Tat mache das ukrainische Militär Jagd auf Menschen und alles, was das normale Leben in Energodar gewährleiste.

Erst am Morgen hatte der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, von zwei ukrainischen Attacken berichtet, bei denen vier Zivilisten verletzt worden seien. Bei einem Angriff auf einen Markt, hätten zwei Frauen schwere Verletzungen erlitten. Die andere Attacke habe einem Geschäft gegolten. Ein Mann sei lebensgefährlich verletzt worden, eine Frau habe schwere Verletzungen erlitten.

Schiffsverkehr in ukrainische Häfen eingestellt

Ukrainische Häfen werden aufgrund russischer Angriffe vorerst nicht mehr von Schiffen angelaufen. Die staatliche Nachrichtenagentur Ukrinform zitiert den Agrarminister Taras Wyssozki mit den Worten:

"Wir als Staat haben keine Einschränkungen gemacht, das ist eine Entscheidung der Schiffseigner."

Noch am Vortag hätten "vier bis fünf Schiffe" in ukrainischen Häfen angelegt, so Wyssozki.

Anfang Juli hatten die ukrainischen Drohnentruppen mit Angriffen auf Schiffe im Asowschen Meer begonnen. Damit wollte Kiew vor allem den Export von Öl aus Russland und die Versorgung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim auf dem Seeweg stören. Im Gegenzug intensivierten die russischen Streitkräfte ihre Attacken auf ukrainische Hafenanlagen und Frachter, die diese anliefen. Moskau erklärte in diesem Zusammenhang, das russische Militär greife nur Schiffe mit Militärgütern an Bord an.

Ein Toter und neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 84 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 84 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 29 Geschosse abgefeuert und 334 Drohnen eingesetzt, von denen 177 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Ortschaft Nowaja Tawolschanka habe eine ukrainische Drohne einen Kleintransporter angegriffen und dabei einen Mann getötet. Ein anderer Mann habe schwere Verletzungen erlitten. In der Gebietshauptstadt Belgorod sei ein Einwohner zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf ein Geschäft in der Siedlung Sewerny seien zwei Männer verletzt worden. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Derewnja habe Verletzungen erlitten, als in seiner Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei bei der Explosion einer Drohne ein Ehepaar zu Schaden gekommen. Auch in der Siedlung Besljudowka sei ein Einwohner verletzt worden. In der Stadt Schebekino habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft attackiert habe. Zudem sei am Mittwoch eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert worden, die noch am 20. Juli bei einem Drohnenangriff auf einen Passagierbus in der Stadt Schebekino Verletzungen erlitten habe.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 32 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, 15 Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, eine technische Anlage, zwei Infrastrukturobjekte, drei Lagerhäuser, vier Gasleitungen, zwei Stromleitungen, vier Garagen, 14 Lkw, ein Traktor, ein Bus, ein Kleinbus, ein Kleintransporter und 50 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Fünf Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 22. Juli bis 8 Uhr MESZ am 23. Juli 91 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 72-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 25 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Nach seinen Angaben seien aber fünf Zivilisten verletzt worden. Dabei handele es sich um Einwohner der Ortschaften Woronok, Belaja, Tolpino und Puschkarnoje im Alter von 19 bis 60 Jahren. Der Politiker berichtet außerdem über acht beschädigte Wohnhäuser in den Ortschaften Maloje Soldatskoje, Rylsk, Woronok, Beliza, Belaja, Bolschenisowzewo und Chomutowka. In der Ortschaft Belaja seien zudem zwei Autos in Mitleidenschaft gezogen worden, so der Gouverneur.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Belizkoje in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden.

Wie die Behörde am Donnerstag mitteilt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Ryschewka, Ulanowo und Mogriza im Gebiet Sumy sowie Sosnowka, Rubeschnoje, Dementijewka und Bolschije Prochody im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 275 Soldaten verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Blagodatowka, Gruschewka, Studenok und Olgowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 215 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Belenkoje, Nikolaipolje, Kondratowka, Orechowatka, Kramatorsk und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos und zwei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Belizkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Sergejewka, Grusskoje, Nowotroizkoje, Swetloje, Nowogrigorowka, Nowonikolajewka und Rubeschnoje in der DVR getroffen. Der Gegner habe bis zu 350 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Sarniza, Ljubizkoje, Nikolskoje und Obschtscheje im Gebiet Saporoschje sowie Woltschanskoje und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk angegriffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 345 Kämpfer. Sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Sapasnoje, Orechow und Juljewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Zudem habe das russische Militär 17 Autos und ein Geschütz zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und -lager, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen und 146 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, acht HIMARS-Raketen und 480 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe zudem ein unbemanntes Wasserfahrzeug der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 187.478 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.269 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.876 Geschütze und Mörser verloren.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 20 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. Juli zwölf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – 3,
  • Welikije Kopani – 3,
  • Golaja Pristan – 4,
  • Kachowka – 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Winogradowo, Dnjeprjany, Kachowka und Nischnije Serogosy seien insgesamt neun Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Rubio bietet Lawrow "konstruktive Rolle" der USA für Frieden in Ukraine an

US-Außenminister Marco Rubio hat gegenüber Russland die Bereitschaft seines Landes bekräftigt, sich an einem Friedensprozess im Ukraine-Krieg zu beteiligen. Nach seinem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow ⁠am Rande der ASEAN-Konferenz in der philippinischen Hauptstadt Manila sagte Rubio:

"Wir sind bereit, eine konstruktive Rolle bei der Beendigung eines sinnlosen Krieges zu spielen."

Für ein Friedensabkommen sei aber noch viel Arbeit nötig. Es müssten neue Vorschläge und Ideen für eine akzeptable Vereinbarung gefunden werden, betonte der US-Außenminister. Sein Gespräch mit Lawrow nannte er "gut und offen". Zu Einzelheiten wollte sich Rubio nicht äußern.

Russland greift militärische Ziele in Odessa an: Hafen und Drohnenfabrik getroffen

Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine fort. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet auf der Plattform Telegram über einen kombinierten Schlag gegen Objekte im Gebiet Odessa. Dabei seien hochpräzise luftbasierte Langstreckenwaffen und unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz gekommen. Infolge der Attacken seien Infrastrukturen im Hafen Odessa getroffen worden, die der Gegner als Umschlagplatz und Lager für Militärgüter benutzt habe. In der Stadt seien zudem ein Werk zur Produktion von Drohnenkomponenten und ein Lager mit lieferfertigen Drohnen getroffen worden, heißt es.

Ukrainische Drohnen setzen Energieobjekt im Wolga-Gebiet Uljanowsk in Brand

Auch die Behörden des Gebietes Uljanowsk, das im Föderationskreis Wolga liegt, melden Schäden durch einen ukrainischen Drohnenangriff. Wie Gouverneur Alexei Russkich auf der Plattform Telegram schreibt, habe die gegnerische Attacke einem Energieobjekt gegolten. Aus der Mitteilung des Politikers geht hervor, dass das getroffene Ziel in Brand geraten sei. Vor Ort seien Sicherheits- und Rettungskräfte im Einsatz, so der Gouverneur.

Russkich warnt seine Landsleute davor, Aufnahmen vom Ort des Geschehens im Internet zu teilen. Der Politiker verweist dabei auf Sicherheitsgründe. Außerdem erinnert er die Einwohner des Gebietes Uljanowsk daran, dass es lebensgefährlich ist, sich herumliegenden Drohnenteilen zu nähern.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch: Kleinkind getötet, Eltern verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der zurückliegenden Nacht einen massiven Drohnenangriff auf das russische Gebiet Woronesch unternommen. Gouverneur Alexander Gussew gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr über der Region 36 unbemannte Luftfahrzeuge entdeckt und zerstört habe. Der Politiker berichtet dennoch über Opfer und Schäden durch herabfallende Wrackteile.

Ein Einfamilienhaus am Rande der Gebietshauptstadt Woronesch sei in Brand geraten. Dabei sei ein dreijähriges Kind ums Leben gekommen. Seine Eltern hätten Verletzungen erlitten, so Gussew. Der Gouverneur spricht der Familie sein Beileid aus und stellt ihr alle notwendige Unterstützung in Aussicht. In derselben Gemeinde habe auch ein 19-Jähriger leichte Verletzungen erlitten. Insgesamt seien zwei Geschäfte, elf Einfamilienhäuser und 15 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern zu Schaden gekommen. Ungefähr ein Dutzend Autos seien zudem durch Splitter beschädigt worden.

EU einigt sich auf neue Sanktionen gegen Russland

Die EU-Staaten haben sich angesichts des anhaltenden Ukraine-Krieges auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland verständigt. Die Pläne sehen unter anderem weitere Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor sowie ein Einreiseverbot für russische Soldaten vor, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf EU-Diplomaten in Brüssel berichtet.

Um Russlands Einnahmen aus Ölexporten zu begrenzen, ist geplant, die automatische Anpassung des sogenannten Ölpreisdeckels für zwölf Monate auszusetzen. Dieser müsste sonst wegen der gestiegenen Weltmarktpreise infolge des Iran-Kriegs und der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus angehoben werden, was mehr Geld für Russland bedeuten würde. Der Ölpreisdeckel gilt seit dem Jahr 2022 für den Verkauf von Öl aus Russland in Drittstaaten wie Indien, China oder die Türkei. Die Regelung zielt auf Unternehmen, die am Transport von Öl aus Russland zu einem Preis oberhalb des Preisdeckels beteiligt sind, aber auch auf Reedereien und Unternehmen ab, die Versicherungen, technische Hilfe sowie Finanzierungs- und Vermittlungsdienste anbieten.

Der Einigung waren wochenlange schwierige Verhandlungen zwischen den EU-Staaten vorausgegangen. Mehrere Hauptstädte setzten dabei Abschwächungen oder Zugeständnisse zugunsten heimischer Firmen durch. Sie argumentierten unter anderem, die Sanktionen dürften in der Europäischen Union keine größeren wirtschaftlichen Schäden verursachen als in Russland.

Dabei zeigt sich ein grundsätzliches Dilemma für die EU: Angesichts der bereits sehr langen Liste von Strafmaßnahmen wird es immer schwieriger, weitere Sanktionen zu finden, die Russland spürbar treffen, zugleich aber vergleichsweise geringe Auswirkungen auf Unternehmen und Menschen in der EU und in Drittstaaten haben.

Mehrere Opfer bei ukrainischer Attacke auf die Krim

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte erneut auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Der Republikchef Sergei Axjonow teilt auf der Plattform Telegram mit, dass infolge des nächtlichen Angriffs ein Zivilist ums Leben gekommen sei. Vier weitere friedliche Einwohner, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden. Weitere Einzelheiten der Attacke aus der Ukraine gibt der Politiker nicht bekannt.   

Axjonow spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Den Verletzten wünscht er eine möglichst rasche Besserung. Die Regierung der russischen Teilrepublik werde den betroffenen Familien alle notwendige Hilfe zukommen lassen, so der Krim-Chef.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 223 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Mittwoch bis 7 Uhr MESZ am Donnerstag 223 Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula und Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

Moskau gibt Details zu Treffen zwischen Lawrow und Rubio in Manila bekannt

Die Außenminister Russlands und der USA, Sergei Lawrow und Marco Rubio, haben sich am Donnerstag am Rande des ASEAN-Gipfels in der philippinischen Hauptstadt Manila zu einem Gespräch getroffen. Die Begegnung dauerte rund 35 Minuten. Von Journalisten nach den Ergebnissen der Verhandlungen gefragt, weigerte sich Rubio gleich nach dem Ende des Treffens, jegliche Einzelheiten zu enthüllen. Ungefähr eine Stunde später veröffentlichte das russische Außenministerium einen kurzen Kommentar. 

Demnach informierte Lawrow seinen US-Amtskollegen über die "reale Sachlage an der Kontaktlinie" und bezeichnete weitere massive westliche Waffenlieferungen an die Ukraine als unzulässig. Die Rolle der europäischen Länder im Ukraine-Konflikt bewertete der russische Diplomat als "destabilisierend", da sie weiterhin darauf erpicht seien, "Russland eine strategische Niederlage zu bereiten." Trotzdem bekräftigte Lawrow die Bereitschaft der Führung in Moskau zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts und erinnerte in diesem Zusammenhang an die Vorschläge, welche die US-Seite bei dem Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump im August 2025 in Anchorage unterbreitet und denen die russische Seite zugestimmt hatte.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums erörterten Lawrow und Rubio zudem die Normalisierung der Tätigkeit der diplomatischen Vertretungen der jeweils anderen Seite in Russland und in den USA. Auch die Situation rund um den Persischen Golf sei zur Sprache gekommen, hieß es.

DVR meldet 28 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 30 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. Juli bis 0 Uhr am 23. Juli (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben, weitere zehn Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und ein Auto beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 24 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls zwei Zivilisten getötet, weitere fünf Einwohner erlitten Verletzungen. Zwei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge und Autos kamen zu Schaden.

Ukraine beantragt wegen Angriffen auf Schiffe Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat

Die Ukraine hat eine Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat beantragt. Wie der geschäftsführende Außenminister des osteuropäischen Landes, Andrei Sibiga, auf der Plattform X mitteilte, solle das höchste UN-Gremium über Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer diskutieren. Der ukrainische Diplomat warf Russland vor, in den vergangenen Tagen mindestens drei zivile Frachtschiffe bombardiert zu haben. Er sprach von Dutzenden Toten und Verletzten. Kein Schiff habe am Mittwoch den ukrainischen Seekorridor im Schwarzen Meer passiert. Somit gefährde Russland zudem die globale Lebensmittelsicherheit. Beantragt sei die Sitzung für den 27. Juli.

Zuvor hatte auch Russland ukrainische Angriffe auf zivile Tankschiffe im Asowschen und im Schwarzen Meer gemeldet. Das Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, dass das russische Militär als Reaktion darauf Frachtschiffe im Schwarzen Meer angreife, die in die ukrainische Militärlogistik verwickelt seien.

22.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Wirtschaftsministerin Reiche bezeichnet "Millionen Tote" im Ukraine-Krieg als Pushfaktor für Rüstungssektor 

Bei einer Erklärung zur Startup-Strategie der Bundesregierung hob Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die rasante Entwicklung der sog. Def-Tech (Defense Technology) hervor. Unternehmen dieser Branche seien für die Wirtschaft als Investitionsmagnet und Wachstumsmotor unabdingbar geworden. Den Ukraine-Krieg bezeichnete sie als entscheidenden Pushfaktor. Den Staat wiederum nannte sie einen Ankerkunden der bekanntesten Drohnenentwickler Quantum, Helsing und Stark. Auf die Frage einer Journalistin sagte sie: 

"Zum Verteidigungsbereich: So fürchterlich die Umstände sind, unter denen sich unser Rüstungssektor zu einem Wachstumsmotor für unser Land entwickelt – jeden Tag Tote in der Ukraine, mittlerweile Millionen von Toten, übrigens auf beiden Seiten –, so muss man verzeichnen, dass es einen enormen Push für moderne Technologien gegeben hat, wie Drohnen, wie Hyperschallwaffen."

Bericht dokumentiert ukrainische Kriegsverbrechen in Konstantinowka

Die zivilgesellschaftliche Initiative unter russischem Vorsitz, das "Internationale Öffentliche Tribunal für die Verbrechen ukrainischer Neonazis", hat einen Bericht über die Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung in der Stadt Konstantinowka vorgelegt.

Das Dokument enthält Aussagen von Augenzeugen und Opfern des Kiewer Regimes – darunter Berichte über die Verfolgung friedlicher Bürger durch ukrainische Drohnen, gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur sowie offene Russophobie gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung der Stadt.

RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij war bei der Präsentation dabei und berichtet über den Inhalt des Vortrags.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Juli 2026]

Wildberries-Chefin verurteilt Angriffe auf Versandunternehmen

Der Angriff der Ukraine auf zivile Infrastruktureinrichtungen und Mitarbeiter von Wildberries sei ein Akt des internationalen Terrorismus, erklärte die Leiterin des russischen Versandriesen, Tatiana Kim. Ihr Unternehmen unterstützte die Entwicklung einer systemischen Lösung für die Versicherung gegen Terroranschläge – diese sei dringend erforderlich, sagte sie. 

Kunden und Mitarbeitern versprach sie eine baldige Normalisierung des Geschäfts. Ihr zufolge hat Wildberries mit den Auszahlungen an die geschädigte Online-Händler schon begonnen: Heute hätten mehr als 88.000 von ihnen die ersten Entschädigungen bekommen. Der Versandablauf von Wildberries werde sich innerhalb eines Tages wieder normalisieren, erklärte Tatjana Kim. Die logistische Infrastruktur ermögliche es, die Abläufe zum Vorteil der Kunden anzupassen. 

Ukrainische Drohnen haben heute erneut Logistikzentren des beliebten Online-Händlers Wildberries in Südrussland angegriffen. Ein Mitarbeiter starb, mehrere wurden verletzt. Bereits vorige Woche waren zwei großen Lagerstätten von Wildberries angegriffen worden und brannten vollständig aus – acht Mitarbeiter starben. 

Regierung erwägt Ausnahmen von der Schuldenbremse für weitere Ukraine-Hilfen

Die Bundesregierung hält an ihrem Kurs fest, die Ukraine weiter zu unterstützen und die Verteidigungsausgaben auszubauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius begründet dies mit dem Ziel der Abschreckung. Gleichzeitig sprechen sich Außenminister Johann Wadephul und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan dafür aus, Ukraine-Hilfen künftig von der Schuldenbremse auszunehmen. Darüber soll die Koalition im Herbst beraten.

Kritik kommt unter anderem vom FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki sowie aus der AfD. Sie warnen vor einer weiter steigenden Staatsverschuldung und möglichen Risiken für die finanzielle Stabilität Deutschlands. Vor dem Hintergrund einer bereits hohen Verschuldung werfen Kritiker der Bundesregierung vor, die Ausgabenpolitik zunehmend über neue Kredite zu finanzieren und die Schuldenbremse weiter aufzuweichen.

Der Publizist Wolfgang Effenberger äußerte im Interview mit RT DE die Einschätzung, eine weiter steigende Verschuldung könne langfristig höhere Steuern sowie Einschnitte bei staatlichen Leistungen nach sich ziehen.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Juli 2026]

Mearsheimer: "Wir befinden uns im Grunde im Krieg mit Russland"

Der renommierte US-Politikwissenschaftler John Mearsheimer sieht für Russland derzeit keine Notwendigkeit, tiefer nach Osteuropa vorzustoßen. Die Front entwickle sich zugunsten Moskaus und die Ukraine stecke in großen Schwierigkeiten. Auch die ukrainischen Drohnenangriffe auf Russland seien inzwischen weit weniger wirksam.

Neuer ukrainischer Armeechef kündigt verstärkte Offensive an

Die ukrainischen Streitkräfte sollen nach den Worten ihres neuen Oberbefehlshabers Michail Drapaty ihre Gegenoffensive umfassend verstärken.

"Der Präsident der Ukraine hat uns klare Ziele gesetzt: die offensiven Operationen in allen Dimensionen fortzusetzen und zu intensivieren, neue Operationen hinter den feindlichen Linien zu planen, unser Militär und seine Technologien weiterzuentwickeln und die Fähigkeiten der ukrainischen Streitkräfte auszubauen", teilte Drapatij auf Facebook mit.

Flugabwehr zerstört Dutzende ukrainische Drohnen über Russland 

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 80 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod und Kursk sowie über der Teilrepublik Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Umbau bei Armeespitze: Wadephul kündigt klärendes Gespräch an – als "größter Unterstützer der Ukraine"  

Außenminister Johann Wadephul will sich bei seinem ukrainischen Amtskollegen Andrej Sibiga über den Austausch an der Spitze der ukrainischen Armee informieren. Er wolle kurzfristig mit Kiews geschäftsführendem Außenminister über die Sicherheitslage sowie die Personalentscheidungen, die Präsident Wladimir Selenskij jüngst getroffen habe, sprechen, sagte der CDU-Politiker am Rande eines Besuchs in der nigerianischen Hauptstadt Abuja.

"Sie wissen, Deutschland zählt, und das wird so bleiben, zu den größten Unterstützern der Ukraine, politisch, wirtschaftlich und finanziell. Und deswegen haben wir natürlich ein großes Interesse daran, auch zu wissen, was dort im Einzelnen stattfindet", sagte Wadephul.

"Ich bin ganz sicher, dass das Entscheidungen sind, die wir nachvollziehen können und dass insgesamt der Reformprozess innerhalb der Ukraine weiter vorangetrieben wird."

Medien: Selenskij erörtert mit Witkoff und Kushner diplomatische Lösung des Konfliktes

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Lösung des Konfliktes mit Russland mit US-Vertretern erörtert. Wie Axios-Journalist Barak Ravid mitteilt, sprach Selenskij mit dem Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten.

Es seien Möglichkeiten zur Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen zur Lösung des Konfliktes besprochen worden, betont Ravid.

US-Botschafter bei der NATO spricht in Kiew mit Selenskij über Patriot-Lieferungen

Der US-Botschafter bei der NATO, Matt Whitaker, traf sich in Kiew mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Medien zufolge berieten die Parteien über die Lieferung von Patriot-Abfangraketen und über das geplante Drohnengeschäft zwischen den USA und der Ukraine.

"Wir hatten ein gutes Gespräch – vor allem darüber, wie der ukrainische Luftraum durch zusätzliche Lieferungen von Patriot-Abfangraketen im Rahmen der PURL-Initiative geschützt werden kann", wird Selenskij zitiert.

PURL ist die NATO-Initiative, über die Bündnispartner US-amerikanische Militärausrüstung für die Ukraine beschaffen. Mit Whitaker reiste auch US-General Curtis Buzzard, der Leiter der NATO-Mission für die Ukraine, nach Kiew.

Während Russland seine Luftangriffe auf Objekte mit militärischer Relevanz verstärkt, beklagt sich die Ukraine über den Mangel an Patriot-Abfangraketen. Der US-Besuch erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Trump-Regierung nach Monaten der Ungewissheit eine stärker unterstützende Haltung gegenüber der Ukraine signalisiert.

Russische Armee trifft weitere ukrainische Schiffe

Die russischen Streitkräfte haben weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Güter für die ukrainische Armee in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk lieferten. Dabei kamen Kampfdrohnen zum Einsatz.

Minsk dementiert Berichte über Bau befestigter Anlagen an Grenze zu Ukraine

Weißrusslands Verteidigungsminister Wiktor Chrenin hat Berichte zurückgewiesen, wonach Weißrussland angeblich Befestigungsanlagen an der Grenze zur Ukraine errichte. In einem Gespräch mit Journalisten bezeichnete er solche Falschmeldungen als einen Krieg im Informationsraum, der gegen Minsk geführt werde. 

"Das entspricht in keiner Weise der Realität."

Diese Behauptungen zielten darauf ab, "Spannungen in unserer und auch in der ukrainischen Gesellschaft zu schüren", betonte Chrenin. 

Russische Armee greift drei Frachter und mehrere Lagerstätten in Odessaer Häfen an

Im Laufe des Tages setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Seeschiffe sowie auf Logistikzentren fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Das gab das russische Verteidigungsministerium in einer Mitteilung bekannt. Alle Ziele seien mit hochpräzisen Boden- und Luftwaffen sowie Kampfdrohnen getroffen worden. Darunter waren: 

  • im Hafen "Tschernomorsk" ein Trockenfrachter während der Entladung von Fracht, die für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt war, sowie die Hafeninfrastruktur eines Logistikzentrums, das zur Lagerung von Militärgütern genutzt wurde, und Tanks mit Kraft- und Schmierstoffen;
  • im Hafen "Odessa" Objekte der Hafeninfrastruktur, die zum Entladen und zur Lagerung von militärischen Gütern genutzt werden;
  • auf See ein Trockenfrachter und ein Massengutfrachter, die Fracht für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen "Odessa" transportierten.

Darüber hinaus wurden in der Stadt Odessa und in Molodeschnoje (10 km südwestlich von Odessa) drei Lager mit unbemannten Luftfahrzeugen, die für die Belieferung der ukrainischen Streitkräfte bestimmt waren, durch Angriffsdrohnen getroffen.

Personalwechsel in der ukrainischen Militärführung: Deutsche Medien sind besorgt 

Die deutschen Medien sind wegen des Umbaus im ukrainischen Militärblock beunruhigt. Sie sehen die vermeintliche Einheit des Landes in Gefahr, was dem Gegner nutzen könnte. Der Machtkampf könnte eine größere Gefahr für sein Land darstellen, als alles, was Moskau dem ukrainischen Militär entgegensetzen kann, zitiert  Focus einen ukrainischen Frontsoldaten. Hier eine Auswahl an Schlagzeilen mit düsteren Prognosen für militärische Perspektiven der Ukraine:

"Hat sich Präsident Selenskij verrechnet?" — RND.

"Dann wird Selenskij zu einer Art Hochzeitsgeneral" — Die Welt.

"Soldat: Machtkampf in der Ukraine rund um General Syrsky gefährlicher als Putin" — Focus.

"Finnland oder Afghanistan: Wohin führt Selenskij die Ukraine?" — Berliner Zeitung.

"Wut auf Selenskij vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine — ein Signal sogar für Deutschland und die NATO" — Merkur.

Einzelheiten über die Befreiung von Blagodatnoje bekannt – fünf Quadratkilometer Vorstoß 

Militärblog Colonelcassad teilt Einzelheiten über den rasanten Vorstoß der russischen Armee in der Ortschaft Blagodatnoje mit. Daran seien Gardisten der 36. eigenständigen motorisierten Schützenbrigade der 29. Armee der Truppengruppe "Ost" beteiligt gewesen, so der Blog. 

"Die Soldaten aus Transbaikalien haben ein großes Verteidigungsgebiet des Gegners mit einer Fläche von mehr als fünf Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht. In langwierigen Kämpfen wurden folgende Ziele vernichtet: bis zu einem Zug am Personal der 82. motorisierten Schützenbrigade der ukrainischen Streitkräfte, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Fahrzeuge, drei bodengestützte Robotersysteme sowie 32 Hexacopter vom Typ "Baba Jaga". 

Die Befreiung von Blagodatnoje war das Ergebnis eines massiven, koordinierten Einsatzes von Luftwaffe, Artillerie und Drohnenbesatzungen sowie der gut abgestimmten Arbeit der Sturmtruppen. Die Befreiung dieser Ortschaft ermöglichte es, die erreichten Stellungen zu festigen und die Befreiung der Oblast Saporischschja fortzusetzen". 

In einem Video, das Drohnenführer der 36. Schützenbrigade dem Kanal zur Verfügung gestellt haben, ist die Vernichtung der gegnerischen Technik und des Personals anhand einiger Beispiele dokumentiert. Warnung: Manche Bilder können verstörend wirken. 

Betriebe des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk angegriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben drei Produktionsstätten des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk angegriffen, teilte der Pressedienst des Unternehmens am Mittwoch mit.

In einem Betrieb wurden mehrere Produktionsgebäude durch Beschuss schwer beschädigt. Infolge des Angriffs ist es auf dem Gelände zu einem Brand gekommen. Es gibt keine Verletzten.

Bei einem Drohnenangriff auf einen weiteren Miratorg-Betrieb erlitt ein Wachmann Splitterverletzungen. Er wurde medizinisch versorgt und befindet sich in stabilem Zustand. 

Ein Futtermitteltransporter, der gerade auf dem Territorium einer Schweinefabrik entladen wurde, wurde bei einem Drohnenangriff ebenfalls beschädigt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden mehr als 1.270 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 250 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Bogdana, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Werba.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos und vier Artilleriegeschütze zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 240 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 380 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein  gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, ein Artilleriegeschütz und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben zwei Startrampen des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun, Logistikzentren, Werkstätten für Langstreckendrohnen, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 152 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben neun gelenkte Bomben und 808 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 186.998 unbemannte Luftfahrzeuge, 667 Flugabwehrraketensysteme, 30.252 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.765 Mehrfachraketenwerfer, 35.857 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 67.140 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Neuer Oberkommandierender der ukrainischen Streitkräfte – Wer ist Michail Drapaty?

Michail Drapaty wird zum neuen Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte. Der Militär ist unter anderem im Zusammenhang mit der "Antiterroroperation" im Donbass und dem gescheiterten Überfall auf das Gebiet Kursk bekannt.

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Russische Armee befreit zwei Orte

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.

Im Zuge aktiver Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Artelnoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen. 

Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Siedlung Blagodatnoje im Gebiet Saporoschje befreit.

Medien: Moskau und Ankara stehen in Kontakt bezüglich Kiews Angriffe auf Blue Stream 

Russland und die Türkei stünden in Kontakt bezüglich der Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf die Infrastruktur der Gaspipeline Blue Stream. Dies teilte RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung mit. Die Zusammenarbeit erfolge über die erforderlichen Kommunikationskanäle. 

Am 8. Juli teilte Russlands Energieunternehmen Gazprom mit, dass die Kompressorstation Krasnodarskaja, die die Gasversorgung über die Blue-Stream-Pipeline sicherstellt, von Drohnen angegriffen wurde. Ziel der Attacke war es, "die ununterbrochene Gasversorgung der Türkei durch Russland zu unterbrechen". 

Russland hat die Türkei wiederholt auf Kiews anhaltende Versuche aufmerksam gemacht, die Infrastruktur der Pipelines TurkStream und Blue Stream anzugreifen, kommentierte der Kremlsprecher Dmitri Peskow den Angriff.

Gebiet Cherson: Drei Verletzte binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, wurden im Laufe des Tages drei Zivilisten verletzt. Infolge von gegnerischen Drohnenangriffen haben die drei Männer Verletzungen unterschiedlichen Grades erlitten. Zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum haben die Behörden in acht Ortschaften verzeichnet.

In den vergangenen 24 Stunden wurden insgesamt 53 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.

Gebiet Kursk: Mehr als 100 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen  

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 124 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 111 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet fünfmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Der Gouverneur vermeldete keine Opfer.

Zu Schaden kamen ein Privathaus und drei Fahrzeuge.

Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Wohnhaus in Jalta

In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Jalta auf der Krim angegriffen, wie Oleg Krjutschkow, ein Berater des Oberhauptes der Republik, auf Telegram mitteilte. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Mehrfamilienhaus wurden 17 Zivilisten verletzt. Sechs der Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, wobei sich drei von ihnen in einem kritischen Zustand befinden.

Olga Kurlajewa, Assistentin des Krim-Chefs, berichtete, dass der Einschlag einen Großbrand verursachte, bei dem sieben Wohnungen zerstört und die Fassade des Gebäudes teilweise eingestürzt sei. Laut ihren Angaben dauerte die Brandbekämpfung vier Stunden an. Einsatzkräfte des russischen Katastrophenschutzministeriums evakuierten 350 Menschen.

FSB nimmt Mann fest, der Terroranschlag gegen Mitarbeiter der russischen Rüstungsindustrie plante

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit Beamten des Innenministeriums einen 21-jährigen russischen Staatsbürger in St. Petersburg festgenommen, der für ukrainische Geheimdienste Daten über Mitarbeiter des militärisch-industriellen Komplexes gesammelt haben soll. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

Die Behörde präzisierte, dass der ukrainische Agent bei einer Sicherheitskontrolle am Eingang der St. Petersburger Metrostation Gorkowskaja festgenommen wurde. Bei ihm wurde ein als GPS-Tracker getarnter Sprengsatz gefunden und beschlagnahmt. 

Laut FSB hat der Mann einen Kontakt mit der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen. Gegen finanzielle Belohnung hat er Spionagetätigkeiten gegen Mitarbeiter der Rüstungsindustrie in St. Petersburg und der Region Leningrad durchgeführt.

"Die am Arbeitsplatz erhaltenen Informationen sowie die gesammelten kartografischen und geodätischen Daten hat er an einen Vertreter eines ausländischen Geheimdienstes weitergegeben", hieß es in der Erklärung.

Außerdem hat der Agent von seinem Kontaktmann die Koordinaten eines Verstecks mit einem selbst gebauten Sprengsatz erhalten. Der Festgenommene müsste ihn dann unter dem Fahrzeug eines Mitarbeiters eines regionalen Rüstungsunternehmens platzieren.

Militärtechnik, Seeschiffe und Logistikzentrum ukrainischer Armee im Gebiet Odessa angegriffen

Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt Einzelheiten der nächtlichen Angriffe der russischen Armee auf militärische Ziele im Gebiet Odessa bekannt. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt.  

Infrastrukturobjekte, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden, sowie Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden im Hafen von Odessa getroffen.

Südöstlich von Odessa wurden ein Trockenfrachtschiff und ein Massengutfrachter beschädigt, die Güter für die ukrainischen Truppen in die Häfen von Odessa und Tschornomorsk lieferten.

In der Stadt Odessa hat die russische Armee ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, wo Militärgüter gelagert werden.  

In der Nähe der Ortschaft Kowaljowka (25 Kilometer nordwestlich von Odessa) wurden eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun-2, zwei Startrampen und ein Transportladefahrzeug getroffen.

Lokaler Ausnahmezustand nach Drohnenangriff auf Logistikzentrum in Newinnomyssk ausgerufen

Infolge eines Drohnenangriffs geriet ein Logistikzentrum des russischen Online-Marktplatzes Wildberries am Stadtrand von Newinnomyssk in Brand. Wladimir Wladimirow, der Gouverneur der Region Stawropol, gab bekannt, dass der lokale Ausnahmezustand in der Stadt ausgerufen wurde. Die Feuerbekämpfung auf dem Gelände dauert an, ein Löschhubschrauber des russischen Katastrophenschutzministeriums wird dabei eingesetzt.

Infolge der Attacke erlitten fünf Personen Verletzungen. Sie wurden medizinisch versorgt. 

Ein Toter und zehn Verletzte nach Drohnenangriffen auf Region Krasnodar

Infolge einer massiven nächtlichen Drohnenattacke auf die Region Krasnodar kam eine Person ums Leben und zehn weitere erlitten Verletzungen. Dies teilte der Gouverneur Weniamin Kondratjew am Morgen auf Telegram mit.

Durch herabfallende Drohnenteile auf dem Gelände eines Unternehmens in der Stadt Armawir wurde ein Mitarbeiter getötet. Bei dem Angriff auf einen Lagerkomplex in der Stadt Krasnodar wurden zehn Menschen verletzt. Drei von ihnen befinden sich in ernstem Zustand. Die Feuerbekämpfung auf dem Gelände des Lagerkomplexes dauert an.

Ebenfalls in Krasnodar schlugen Drohnentrümmer in zwei Mehrfamilienhäuser ein. In der Ortschaft Dinskaja wurden zwei Privathäuser auch durch Drohnenteile getroffen. Es gab keine Verletzten.

Öllager in Region Krasnodar nach Drohnenangriff in Brand gesetzt

Infolge der Drohnenattacken auf die Region Krasnodar ist es auf dem Gelände eines Öllagers in der Stadt Armawir zu einem Brand gekommen. Bürgermeister Andrei Chartschenko teilte am Morgen mit, dass die Stadt in der Nacht "einen der größten Angriffe des Kiewer Regimes" erlebt habe. Seinen Angaben zufolge wurde das Öldepot von mehr als 16 gegnerischen Drohnen angegriffen. Die Brandfläche beträgt 800 Quadratmeter. Mehr als 40 Einsatzkräfte des russischen Katastrophenschutzministeriums und neun Spezialfahrzeuge bekämpfen den Brand. 

Bei dem Angriff auf das Öldepot kam ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 242 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar, Stawropol und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf ukrainische Häfen verübt, die für die Lieferung von Militärgütern genutzt werden. Zudem wurden Militärobjekte im Gebiet Odessa angegriffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Die luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden dabei eingesetzt.

Infolge der Attacken wurden zwei Seeschiffe und Infrastrukturobjekte im Hafen von Odessa getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden. Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden ebenfalls beschädigt.

Zudem wurde in der Stadt Odessa ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, das zur Lagerung von Militärgütern genutzt wird. In der Ortschaft Kowaljowka hat die russische Armee eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun der ukrainischen Streitkräfte getroffen.

21.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij bestätigt Entlassung des Oberkommandierenden Syrski

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij, dessen reguläre Amtszeit als Präsident seit mehr als zwei Jahren abgelaufen ist, hat die Entlassung des bisherigen Oberkommandierenden der ukrainischen Armee, Alexander Syrski, offiziell bestätigt. Neuer Oberkommandierender wird demnach Michail Drapaty.

Der 43 Jahre alte Drapaty leitete bislang die Landstreitkräfte und seit dem Jahr 2025 die sogenannten "Vereinigten Kräfte". Damit  gehörte er also bereits dem engen militärischen Führungszirkel an.

Ukrainische Medien: Oberkommandierender Syrski entlassen

Ukrainische Medien melden am Abend, dass Wladimir Selenskij den bisherigen Kommandierenden der Armee, Alexander Syrski, entlassen hat.

Die Ursprungsquelle der Berichte ist dabei Sergei Sternenko, ein Berater des vor kurzem entlassenen Verteidigungsministers der Ukraine, Michail Fedorow. Von diesem unabhängig meldete auch der illustre Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko aus der Fraktion des ehemaligen Präsidenten Petro Poroschenko die Entlassung Syrskis.

Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

Der britische Guardian berichtete früher am Tag, dass die Frage des Rücktritts des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte bereits entschieden sei. Es sei jedoch noch nicht bekannt, wer ihn ersetzen werde, da es sich um eine Person handeln müsse, die keine politische Bedrohung für Machthaber Selenskij darstelle. Schon am Montag hatten ukrainische Medien über den Rücktritt Syrskis berichtet. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte dementierte diese Information daraufhin und erklärte, Syrski übe seine Aufgaben weiterhin aus.

Angeklagter im Nord-Stream-Prozess gestand Arbeit für ukrainischen Geheimdienst

Sergei K., der in Deutschland der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines angeklagt ist und sich seit Herbst letzten Jahres in Untersuchungshaft befindet, hat in einem abgehörten Telefonat mit seiner Ehefrau gestanden, für den ukrainischen Geheimdienst SBU gearbeitet zu haben. Das geht aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft hervor, wie Medien berichten. 

Unter anderem berichtet der Stern, dass der wegen des Terroranschlags angeklagte Ukrainer mit seiner Frau telefoniert und freimütig über seine Tätigkeit geplaudert habe, während er sich noch in der italienischen Auslieferungshaft befand. Abgehört wurde das Gespräch offenbar von der italienischen Polizei.

Mehr als 120 ukrainische Drohnen am Dienstag abgefangen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet über die Arbeit der Luftabwehr am Dienstag: Im Laufe des Tages zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden von den im Einsatz befindlichen Luftabwehrsystemen 123 ukrainische Drohnen des Flugzeugtyps über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk und Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, in der Republik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

Ukrainischer Energieversorger: Bevorstehender Winter wird zur Herausforderung

Der bevorstehende Winter wird laut Einschätzung des ukrainischen Energieversorgers "Ukrenergo" eine Herausforderung für das ukrainische Stromnetz darstellen.

Das Unternehmen wies am Dienstag darauf hin, dass die Instandsetzung der beschädigten Energieanlagen zwar weitergeht, das derzeitige Ausmaß jedoch nicht ausreicht, um die verlorenen Kapazitäten auszugleichen. Bereits eine Temperatur von minus zehn Grad könnte kritisch werden.

Peskow: Russland wird NATO-Truppen in der Ukraine auf keinen Fall zulassen

Eines der Ziele der militärischen Sonderoperation ist es, sicherzustellen, dass sich keine NATO-Truppen auf dem Territorium der Ukraine befinden, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

Der Kreml-Sprecher kommentierte damit Äußerungen des Europaabgeordneten Fernand Kartheiser, wonach die Manöver der "Koalition der Willigen" im Herbst in Polen als Vorbereitung für die Entsendung eines Kontingents europäischer Soldaten in die Ukraine dienen könnten.

Peskow erinnerte daran, dass EU- und NATO-Staaten bereits mehrfach ihre Absicht bekundet hätten, eigene Truppen in der Ukraine zu stationieren, und es sich dabei um sehr konkrete Pläne handele, die nicht zuletzt Teil der vom Westen verkündeten "Sicherheitsgarantien für die Ukraine" seien.

"Mir nicht bekannt" – Merz weiß nichts von deutscher Schattendiplomatie in Baku

Bereits seit dem Jahr 2024 soll es in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, zu regelmäßigen Treffen zwischen deutschen und russischen Ex-Politikern kommen.

Verschiedene deutsche Medien berichten seit Tagen über diese Treffen und spekulieren intensiv über die möglichen Inhalte der Gespräche. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten Aserbaidschans, Ilham Alijew, der aktuell in Berlin zu Gast ist, wurde die deutsche Schattendiplomatie thematisiert.

Während Bundeskanzler Friedrich Merz kurz feststellte, ihm sei nichts darüber bekannt, präsentierte Alijew Daten der Ein- und Ausreise der an den Gesprächen beteiligten Personen, betonte jedoch, dass ihm nichts über den Inhalt der Gespräche bekannt sei, da man die Treffen nicht beobachtet habe.

"Unser Territorium wurde schlichtweg ohne unser Wissen genutzt", so Alijew. "Sollte dieses Treffen zu einem Ende des Krieges zwischen der Ukraine und Russland führt, begrüßen wir das natürlich."

Mehr zum Thema – Geheimes deutsch-russisches Treffen in Baku? — RT DE

TASS veröffentlicht Video eines russischen Drohnenangriffs auf ukrainische Militärlogistik

Die Nachrichtenagentur TASS hat am Dienstag ein vom russischen Verteidigungsministerium freigegebenes Video eines russischen Drohnenangriffs auf zwei Logistikzentren in der Stadt Saporoschje veröffentlicht. Die Zentren operierten nach Darstellung des Verteidigungsministeriums im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte.

Ukrainische Drohnenführer greifen Kathedrale in Sotschi an: Siebenjährige verletzt

Marina Achmedowa, Journalistin und Mitglied des russischen Menschenrechtsrates, berichtet am Dienstag auf ihrem Telegramkanal über einen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Kirche in der Stadt Sotschi, bei dem ein Kind verletzt wurde:

"Heute hat eine ukrainische Drohne in Sotschi ein siebenjähriges Mädchen in der Kathedrale des Apostelgleichen Fürsten Wladimir verletzt. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, und der Priester der Kathedrale erzählte uns, dass das Mädchen die Sonntagsschule der Kathedrale besucht. Eigentlich sollte sie heute zu einer Pilgerreise aufbrechen, doch in letzter Minute wurde die Reise abgesagt, und man beschloss, zur Kathedrale zurückzukehren. Das Mädchen wurde auf das Gelände der Kathedrale zurückgebracht, und sobald sie das Gebäude betrat, griff die Drohne an und verletzte das Mädchen – glücklicherweise nur am Bein."

Kiew: Lehrerin für Demonstration eines Trickfilms in russischer Sprache bestraft

Eine Lehrerin eines Gymnasiums in Kiew wurde mit einer Geldstrafe von umgerechnet knapp 67 Euro belegt, weil sie Erstklässlern einen Zeichentrickfilm in russischer Sprache gezeigt hatte. Dies teilte die ukrainische Sprachbeauftragte Jelena Iwanowskaja am Dienstag mit.

Russlands Verteidigungsministerium über Angriffe auf Häfen und maritime Ziele in der Ukraine

Das Verteidigungsministerium hat am Dienstagnachmittag über die fortdauernden Aktivitäten der russischen Streitkräfte und der Schwarzmeerflotte auf maritime Ziele und ukrainische Häfen berichtet. Im Laufe des Tages, heißt es in dem Bericht, setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fort, die im Auftrag der ukrainischen Streitkräfte im Einsatz sind.

Mit Kampfdrohnen und hochpräzisen luftgestützten Waffen wurden im Hafen von Odessa Objekte der Hafeninfrastruktur, die zum Entladen und zur Lagerung von Militärgütern genutzt werden, getroffen. Im Hafen Tschernomorsk richtete sich der Luftangriff gegen eine Werkhalle der Schiffsreparaturwerft.

Anders als am Vortag war auch der Hafen der Stadt Nikolajew Angriffsziel. Getroffen wurde dort ein Trockengutfrachter während der Entladung von Gütern, die für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt war.

Darüber hinaus wurden auf der Seestrecke (9 Kilometer östlich, 51 Kilometer südlich und 71 Kilometer südöstlich von Odessa) ein Hochseeschiff vom Typ "Bulker" sowie zwei Trockenfrachter, die Lieferungen für die ukrainischen Streitkräfte in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk (vormals Iljitschewsk) transportierten, von Drohnen getroffen.

Staudamm im Gebiet Belgorod durch ukrainische Angriffe beschädigt

Bei Luftangriffen auf den Damm des Belgorod-Stausees durch die ukrainischen Streitkräfte am vergangenen Wochenende wurde die wasserbauliche Anlage beschädigt, wie der Einsatzstab der Region am Dienstag mitteilte.

"Wir bewerten seit Tagen gemeinsam mit Fachleuten die Risiken und Gefahren – das Wichtigste ist: Es besteht keine Gefahr für Leben und Gesundheit der Bewohner flussabwärts", hieß es dort.

Trotz des erfolgten ungeplanten Wasserabflusses sinke der Wasserstand im Sewerski Donez, und es komme zu keiner Überflutung von Ortschaften. Fachleute ergriffen Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage. so die Meldung.

Wie aus der Einsatzzentrale verlautete, sei eine Wiederherstellung erst nach einer umfassenden Instandsetzung möglich, die durch die anhaltenden Angriffe des Gegners erschwert werde. Dort wurde betont, dass die Behörden die Lage unter Kontrolle halten, um Risiken für die Bevölkerung zu vermeiden.

Ukrainische Streitkräfte richten im Rahmen einer terroristischen Strategie nahezu täglich Artillerie und Drohnen auf zivile Objekte. Die russische Armee greift im Gegenzug ausschließlich militärische Ziele und Betriebe der Rüstungsindustrie an. Das Verteidigungsministerium hat wiederholt betont, dass die Soldaten dabei hochpräzise Waffen und Drohnen einsetzen, die jedes Ziel sowohl in Kiew als auch auf dem gesamten ukrainischen Territorium zerstören können.

Ex-US-Offizier zu ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten: "Das ist alles, was sie noch können"

Nach dem tödlichen Angriff auf Wildberries-Lagerhäuser mit acht Toten analysiert der ehemalige US-Offizier Stanislaw Krapiwnik die Strategie Kiews. Ein Blick auf die Hintergründe und die westliche Doktrin.

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Bloomberg: Kasachstan schränkt Ölexport infolge ukrainischer Angriffe ein

Kasachstan wird die Öllieferungen über die Pipeline zum russischen Hafen Noworossijsk bis Ende der Woche einstellen. Grund dafür sind die zunehmenden ukrainischen Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer sowie auf die Infrastruktur des Hafens. Dies meldet die Nachrichtenplattform Bloomberg am Dienstag.

Tankerreedereien scheuten sich, Schiffe zum Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KPC) zu entsenden, so der Bericht. Dies zwinge das Binnenland Kasachstan nun, seine Ölförderung zu drosseln, was die ohnehin angespannte Lage auf dem Weltmarkt weiter verschärfen dürfte.

Das KPC ist der größte Exportkanal für kasachisches Öl auf die Weltmärkte. Darüber laufen mehr als 80 Prozent der Ölexporte des Landes.

Busbahnhof im Gebiet Saporoschje angegriffen – zwei Männer verletzt

Ein Busbahnhof in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje ist von ukrainischen Truppen unter Beschuss genommen worden. Dem Gouverneur Jewgeni Balizki zufolge erlitten zwei Männer der Jahrgänge 2005 beziehungsweise 1958 Verletzungen. Die beiden Zivilisten wurden umgehend evakuiert, sie erhalten aktuell medizinische Hilfe.

Mindestens fünf Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff auf Bus getötet (VIDEO)

Ein Kind unter den Opfern, mehrere Schwerverletzte – der Angriff auf den Bus in Schebekino sorgt für Entsetzen. Der Gouverneur spricht von einem zynischen Terrorakt.

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Ukraine nimmt AKW-Stadt Energodar erneut unter Beschuss

Kiews Truppen haben im Laufe des vergangenen Tages Wohnhäuser und Autos in der Stadt Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje angegriffen. Wie Jewgenija Jaschina, die Pressesprecherin des AKW, gegenüber TASS betont, gab es keine Toten oder Verletzten. Mehrere Fahrzeuge kamen jedoch zu Schaden.

Angesichts der ständigen Drohnengefahr bleibe die Lage in Energodar ernst, führt Jaschina aus. Die öffentlichen Versorgungsbetriebe seien dennoch weiterhin im Einsatz, Lebensmittel und lebenswichtige Güter sowie medizinische Hilfe blieben verfügbar.