Liveticker Ukraine-Krieg: Russland erklärt ukrainischen Tankstellen den Krieg – Hunderte zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

7.07.2026 13:58 Uhr

Massiver Angriff auf Rüstungsindustrie in Kiew – Sekundärexplosionen verwüsten Wohngebiet

Am Montag, dem 6. Juli 2026, haben die russischen Streitkräfte einen massiven kombinierten Schlag gegen den ukrainischen militärisch-industriellen Komplex geführt. Zu den Zielen zählten auch zahlreiche Rüstungsunternehmen in und um Kiew.

Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos ist zu sehen, wie es nach den Treffern zu Sekundärexplosionen kommt. Die getroffenen Waffenlager befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnvierteln. Dabei wurden Raketen ausgelöst; mindestens eine soll in ein Wohngebiet eingeschlagen sein.

Budanow: Ukraine kann mit westlicher Unterstützung noch "Jahre" kämpfen

Die Ukraine werde noch "jahrelang" kämpfen können, wenn sie weiterhin vom Westen unterstützt werde. Dies erklärte der Leiter des Präsidialamtes in Kiew, Kirill Budanow. Ausschnitte aus dem Interview veröffentlichte Politika Strany auf seinem Telegramkanal.

Auf die Frage eines Journalisten, wie lange die Ukraine gegen Russland kämpfen könne, falls die Verhandlungen nicht zu einem Kriegsende führten, antwortete er: "Das werden wir, glauben Sie mir. Noch über Jahre."

Er sagte, dass die Russische Föderation über "unermessliche" Ressourcen verfüge. Hinter der Ukraine stünden jedoch die Ressourcen des Westens, weshalb "es für uns vor allem darauf ankommt, unsere Freunde, Partner und Verbündeten nicht zu verlieren." Dabei seien seiner Einschätzung nach nicht alle Partner bereit, "diesen Weg zu gehen, wie lange er auch dauern mag."

Kirill Budanow übernahm sein jetztiges Amt nach dem Rücktritt von Selenskijs Vertrautem Andrei Jermak wegen Korruptionsvorwürfen. Zuvor leitete er mehrere Jahre den ukrainischen Militärgeheimdienst GUR. In Russland gilt Budanow offiziell als Terrorist und ist zur Fahndung ausgeschrieben. Die ukrainischen Geheimdienste GUR und SBU sind für zahlreiche Sabotageakte und Terroranschläge mit Todesopfern verantwortlich. 

Polnische Militärhilfen an die Ukraine gehen drastisch zurück

Der Verteidigungsminister der Polnischen Republik, Władysław Kosiniak-Kamysz gab die Einzelheiten zur polnischen Militärhilfe für die Ukraine bekannt. Ihm zufolge hat Polen seit Februar 2022 Waffen und militärische Ausrüstung im Wert von 16,4 Mrd. Zloty (etwa 4,5 Mrd. US-Dollar) an Kiew geliefert. Er bestätigte zudem, dass Warschau Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert habe. 

Laut seiner Präsentation ging der Großteil der Lieferungen – im Wert von 14,9 Mrd. Zloty (4,1 Mrd. US-Dollar) – in den Jahren 2022–2023 unter der Regierung der Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) an die ukrainischen Streitkräfte. Die derzeitige Regierung der Republik habe der Ukraine Militärhilfe in Höhe von 1,5 Mrd. Zloty (0,4 Mrd. US-Dollar) bereitgestellt, merkte der Minister an. Dies sei nur ein Zehntel der Hilfen aus den ersten zwei Kriegsjahren. 

Er bestätigte zudem, dass Warschau tatsächlich Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert habe. "Auf Vorschlag und auf Bitte des NATO-Generalsekretärs des Bündnisses sowie des Kommandos der US-Streitkräfte in Europa wurde nach Konsultationen mit der Nutzergruppe [der Patriot-Systeme] beschlossen, Patriot-Raketen [an Kiew] zu übergeben. Die übergebene Menge überschreitet nicht die Grenzen unserer Möglichkeiten und hat keinen Einfluss auf das Luftabwehrpotenzial Polens", erklärte Kosiniak-Kamysz.

Zuvor hatte der polnische Verteidigungsminister beschlossen, die Lieferungen von Militärhilfe an die Ukraine öffentlich zu machen, nachdem eine Reihe von Oppositionspolitikern und Vertreter der Verwaltung von Präsident Karol Nawrocki der Regierung vorgeworfen hatten, Raketen für Patriot-Systeme an Kiew geliefert zu haben.

Wadephul bejubelt Schläge im russischen Hinterland und verspricht Ukraine weitere 140 Milliarden Euro

Im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara gab der deutsche Außenminister Johann Wadephul dem Deutschlandfunk ein Interview. Auf die Frage des Journalisten, ob der russische massive Beschuss im Vorfeld des Gipfels ein Signal an das Bündnis sein könnte, sagte der Außenminister, dass dies die Reaktion auf ukrainische schmerzhafte Schläge sein könnte. Russland habe im Inneren schwere Schläge durch die Ukraine erlitten – "ja, sogar in Moskau selber, in Sankt Petersburg und anderswo." Er bilanzierte: 

"Das zeigt, dieser Krieg ist mittlerweile in einer Phase angekommen, wo auch die Ukraine Russland schwer treffen kann. Das heißt, unsere Unterstützung ist wirkungsvoll. Wir werden übrigens auf diesem Gipfel ein erneutes Signal hinter die Ukraine bringen."

Er verwies in diesem Zusammenhang auf seinen Vorschlag bei dem Außenministertreffen in Helsingborg in Schweden, der Ukraine weitere finanzielle Hilfen zu gewähren. "Es werden 140 Milliarden Euro sein für dieses und für das nächste Jahr, die wir der Ukraine zusagen können. Und zwar nur aus europäischen und kanadischen Beiträgen."

Eine derart massive Unterstützung werde den russischen Präsidenten dazu bringen, "endlich zu verstehen, dass er auf dem Schlachtfeld diese Auseinandersetzung nicht gewinnen wird."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Den Angaben der Behörde zufolge verlor Kiews Armee durch Angriffe des Truppenverbands Nord bis zu 205 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und acht Autos.

Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei die ukrainische Seite über 210 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos und ein Geschütz wurden ausgeschaltet.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Lage an der Front. Kiews Verluste an dem entsprechenden Abschnitt beliefen sich auf über 225 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 20 Autos und zwei Geschütze.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 360 Kämpfer. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, vier Autos und zwei Geschütze wurden zerstört.

Einheiten des Truppenverbands Ost drangen weiter vor, wobei die Ukraine über 475 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos verlor.

Durch Angriffe des Truppenverbands Dnjepr kamen bis zu 65 ukrainische Soldaten ums Leben. Zudem wurden neun Autos und zwei Eloka-Anlagen zerstört.

Russlands Luftabwehr fing entlang der gesamten Frontlinie elf Lenkgleitbomben, 27 HIMARS-Geschosse, zwei Neptun-Marschflugkörper und 797 Starrflügler-Drohnen ab. Zudem versenkte die Schwarzmeerflotte sechs ukrainische Seedrohnen.

"Es gibt keine reine zivile Nutzung mehr" – Militärexperte zu Angriffen auf ukrainische Tankstellen

In den letzten Tagen und Wochen kam es verstärkt zum Beschuss ukrainischer Tankstellen. Wie RT DE berichtete, wurden bereits mehrere Hundert Tankstellen unterschiedlicher Treibstoffanbieter zerstört. Militärexperte Boris Dschreljewski erklärt den Grund für diese Entwicklung. 

"Derzeit wird jede Infrastruktur zerstört, die eine doppelte Bedeutung haben könnte. Das sind alle Betriebe, die zur Herstellung, Lagerung und Montage von Militärtechnik sowie zu deren Reparatur genutzt werden können; das sind Lagerräume, alle Lagerstätten für Gas, Erdölprodukte und Schmierstoffe. All dies ist ebenfalls der Zerstörung unterworfen, insbesondere in den Gebieten unweit der Frontlinie. Es werden Angriffe auf Transportfahrzeuge, Schwerlastfahrzeuge und LKWs durchgeführt, die zum Transport von Waffen genutzt werden", erklärte er gegenüber der Zeitung AiF. 

Die ukrainischen Streitkräfte nutzten laut Dschreljewski vorgeblich zivile Tankstellen auch zum Betanken von Militärtechnik, weshalb diese Objekte legitime Ziele für Angriffe seien.

"Der Gegner hat damit geprahlt, dass er, obwohl seine wichtigsten Öllager und Raffinerien bereits in den ersten Jahren der Kampagne zerstört worden waren, keinen Treibstoffmangel habe – aus dem einfachen Grund, dass alle Importlieferungen sofort auf kleine Lager verteilt würden. Dabei ging es unter anderem um Tankstellen.

"Im Internet gibt es zahlreiche Fotos, die belegen, dass Tankstellen zum Betanken von Militärfahrzeugen genutzt wurden. Und nun haben die Maßnahmen gegen sie begonnen. Die Tankstellen werden zerstört, da es sich im Grunde um militärische Einrichtungen handelt. Der Mangel an Treibstoff beraubt die ukrainischen Streitkräfte nicht nur ihrer Transportmittel, sondern auch der Generatoren, die Strom zur Aufladung der Akkus der Angriffsdrohnen liefern, mit denen der Feind unsere friedlichen Regionen angreift. Das heißt: Indem wir Tankstellen und Treibstofflager zerstören, verhindern wir, dass der Feind Drohnen in die Luft bringt, um unsere Städte anzugreifen", sagte er.

Dschreljewski betonte, dass die Zerstörung der feindlichen Logistik es ermögliche, die Intensität des Vorstoßes der russischen Streitkräfte an der Front zu verstärken.

Weitere Ortschaft im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle 

Russische Soldaten der Truppengruppe "Nord" haben das Dorf Petro-Iwanowka in der Oblast Charkow unter ihre Kontrolle gebracht. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. "Die Soldaten haben ihre taktische Lage verbessert. Die Ortschaft wurde dank entschlossener Maßnahmen der Soldaten unter Kontrolle gebracht", hieß es.

"Bei dem Versuch, Petro-Iwanowka zu halten, setzte der Gegner an diesem Frontabschnitt eine Gruppe spanischsprachiger Söldner ein, von denen zwei Gruppen sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten weigerten, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen", teilte ein Militärsprecher gegenüber russischen Medien mit.

Er fügte hinzu, dass die Einnahme des Dorfes die von Russlands Streitkräften kontrollierte Fläche in der Region Charkow vergrößere und die ukrainischen Streitkräfte dazu zwinge, Reserven aus anderen Richtungen an diesen Frontabschnitt zu verlegen.

Gebiet Charkow: Russland befreit drei Ortschaften

Das russische Verteidigungsministerium hat am Samstag Bilder von der Befreiung dreier Ortschaften im Gebiet Charkow veröffentlicht. Russlands Streitkräfte haben die Kontrolle über Tscherneschtschina, Druscheljubowka und Nowy Mir übernommen.

Russland erklärt ukrainischen Tankstellen den Krieg – Hunderte im letzten Monat zerstört

Auch in der Nacht zum 7. Juli wurden in mehreren ukrainischen Gebieten erneut Tankstellen angegriffen. Dabei setzte Russland je nach Entfernung von der Front Artillerie, Lenkbomben oder Kamikaze-Drohnen ein. In manchen frontnahen Gebieten gibt es nach russischen Angaben inzwischen keine funktionierenden Tankstellen mehr, etwa im Norden des Gebiets Tschernigow.

Nach Angaben russischer militärnaher Quellen wurden in der Ukraine im vergangenen Monat rund 200 Tankstellen zerstört. Ebenfalls zerstört werden Kraftstofflager und andere Infrastruktureinrichtungen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.

Diese Informationen decken sich teilweise mit ukrainischen Quellen, deren Schätzung allerdings niedriger ausfällt. So haben Analysten eines Beratungsunternehmens im Zeitraum vom 1. April bis zum 5. Juli 183 Angriffe auf ukrainische Tankstellen registriert – mit steigender Tendenz.

Die Kosten für den Bau einer Tankstelle betragen etwa 1,2 Millionen US-Dollar. Die Ausstattung mit zusätzlichem Drohnenschutz macht sie erheblich teurer. Die Betankung mit mobilen Tankstellen wird in Fachkreisen als mögliche Lösung diskutiert. Das Wirtschaftsportal Delo.ua geht von einer zunehmenden Treibstoffknappheit in frontnahen Gebieten aus. Eine ausgewachsene Treibstoffkrise hält das Portal jedoch für unwahrscheinlich.

Aserbaidschan protestiert gegen Angriffe auf Tankstellen in der Ukraine 

Baku legte gegenüber Russland offiziell "entschiedenen Protest" wegen Angriffen auf Tankstellen aserbaidschanischer Energieunternehmen in der Ukraine ein. Wie das Außenministerium der Republik mitteilte, seien diese Angriffe "vorsätzlich" gewesen und würden trotz "wiederholter Warnungen" fortgesetzt.

Zur Übermittlung der Protestnote wurde am 6. Juli der außerordentliche Botschafter der Russischen Föderation in Aserbaidschan, Michail Jewdokimow, ins Ministerium einbestellt. In der Mitteilung des Ministeriums ist insbesondere von einem Angriff einer russischen Drohne auf eine Tankstelle des Unternehmens SOCAR im Gebiet Nikolajew in der Ukraine am Abend des 5. Juli die Rede. Das Unternehmen hatte berichtet, dass russische Drohnen seine Tankstelle im Dorf Netschajannoje zweimal angegriffen hätten.

Außerdem, so das Außenministerium, habe Russland eine SOCAR gehörende Gasverteilungsstation und ein Öllager in Odessa angegriffen, "was zu erheblichen Sachschäden und Verletzungen von Mitarbeitern des Unternehmens geführt hat". Darüber hinaus wurde auch auf Schäden an aserbaidschanischen diplomatischen Einrichtungen infolge der Luftangriffe hingewiesen. Baku forderte Moskau auf, die genannten Vorfälle zu untersuchen und "angemessene Erklärungen" abzugeben.

Die russischen Streitkräfte haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe auf ukrainische Tankstellen verstärkt. Vom 3. bis zum 6. Juli führten sie eine weitere Serie von Angriffen auf Tankstellen in den Oblasten Poltawa, Charkow, Nikolajew und Saporoschje sowie in der Stadt Charkow durch.

Neben SOCAR-Standorten wurden auch Tankstellen der Ketten OKKO, WOG, "BRSM-Nafta", BVS und Marshal beschossen, wie Forbes berichtete. Infolgedessen wurden Anlagen, Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Sechs Menschen wurden verletzt, darunter eine schwedische Staatsbürgerin, die ehrenamtlich tätig ist. Außerdem kam ein 19-jähriger Mitarbeiter einer Marshal-Tankstelle in der Stadt Isjum ums Leben.

NATO-Gipfel in Ankara berät über neue Ukraine-Hilfen

In Ankara kommen am heutigen Dienstag die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedstaaten zu einem zweitägigen Gipfel zusammen. Dabei soll es um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses und neue Hilfen für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland gehen. Der Gipfel beginnt am Abend mit einem Arbeitsessen im Präsidentenpalast von Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Zuvor treffen sich sich Vertreter von Politik, Militär und Industrie bei einem Rüstungsforum.

Deutsche Ambulanzflugzeuge nach massiven russischen Angriffen aktiv 

Nach dem gestrigen massiven Angriff auf Kiew tauchte im Flugplan des polnischen Flughafens Rzeszów erneut das Ambulanzflugzeug Learjet 35A der deutschen privaten Luftrettungsorganisation DRF Luftrettung auf. Das berichtet der Telegram-Kanal Militärchronik.

Die Aktivitäten dieser Organisation in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze fallen im vergangenen Monat in der Regel mit den jeweiligen Angriffen der russischen Streitkräfte zusammen. Es ist nicht bekannt, wen genau die medizinisch ausgestatteten Jets mit deutscher Registrierung transportieren. In russischen militärnahen Quellen wird gemutmaßt, dass sich unter den Patienten vor allem verletzte Offiziere der ukrainischen oder der NATO-Streitkräfte befinden.

Bekannt ist jedenfalls ihre Route. Die DRF-Flugzeuge starten von ihrem Stützpunkt Karlsruhe/Baden-Baden, landen in Rzeszów, holen Patienten aus dem Gebiet der Ukraine ab und bringen sie anschließend vermutlich in Spezialkliniken in Deutschland und anderen europäischen Ländern zur komplexen Behandlung und Rehabilitation.

Am aktivsten ist in dieser Hinsicht das Flugzeug mit der Kennung D-CCCB, obwohl auch die zweite fliegende Intensivstation der DRF Luftrettung mit der Kennung D-CDRF ebenso häufig in Rzeszów zu finden ist. Zusammengenommen waren beide seit Anfang Mai 13-mal an der ukrainischen Grenze im Einsatz, zuletzt am 3., 5. und 7. Juli.

An Bord jedes Flugzeugs befinden sich ein tragbares Vscan-Air-Gerät für die intraoperative Sonographie während des Fluges, ein multifunktionales corpuls-C3T-System (Patientenmonitor, Defibrillator, EKG), das Flexicare-ProVu-System für komplexe Intubationen und die Überwachung der Atemwege, Beatmungsgeräte sowie Geräte zur automatischen, kontinuierlichen Herz-Lungen-Reanimation. 

Die Flotte der DRF Luftrettung umfasst nach eigenen Angaben derzeit mehr als 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Intensivtransport. Darüber hinaus hält die Organisation zwei Ambulanzflugzeuge (Learjets und Cessna Citations) für weltweite Patiententransporte bereit. Die technische Ausstattung der DRF-Rettungsmaschinen gilt als die modernste Europas.

Ukrainische Streitkräfte versuchen, Einwohner in Minenfallen zu locken

Das ukrainische Militär versucht bereits seit über einer Woche, die Einwohner von Energodar zu täuschen und in Minenfallen zu locken, berichtet TASS unter Berufung auf Sicherheitskräfte der Region. Demnach starten die ukrainischen Streitkräfte nachts Drohnen mit Sendern. Diese übertragen Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt – täglich von 5 bis 11 Uhr morgens.

Gleichzeitig verminen die ukrainischen Streitkräfte in diesem Zeitraum die Ausfallstraße der Stadt mit Magnetminen. "Diese können Fahrzeuge, die in diesem Zeitraum unterwegs sind, in die Luft sprengen", hieß es bei den Einsatzkräften.

Nach Angaben der Leitung des AKW Saporoschje werden die Zufahrtsstraßen nach Energodar, auf denen täglich Mitarbeiter des Kernkraftwerks unterwegs sind, systematisch mit Drohnen vermint und beschossen. Energodar liegt in der Nähe des Kernkraftwerks und befindet sich unter russischer Kontrolle.

TASS meldet größten Drohnenangriff auf Moskau seit zwei Jahren

Der versuchte Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau war der größte der letzten zwei Jahre. Dies geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Tass hervor. Die vorliegenden Informationen basieren auf Daten, die Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, veröffentlichte. 

Seinen Angaben zufolge "flogen mehr als 430 Drohnen" vom Abend des 6. Juli bis 06:00 Uhr Moskauer Zeit am 7. Juli in Richtung der Region Moskau. "Der Großteil wurde von den Luftabwehrkräften in weiter Entfernung neutralisiert, 36 feindliche Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört", schrieb der Bürgermeister auf dem Messenger Max. 

Verteidigungsministerium: 452 ukrainische Drohnen abgefangen

Die Kräfte der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 452 ukrainische Drohnen über 17 Regionen Russlands sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres abgefangen und abgeschossen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. 

Bilanz der Woche: Fast 40 Todesopfer durch ukrainische Angriffe 

Angriffe der ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb einer Woche zum Tod von 38 Zivilisten, darunter ein Kind, geführt. Weitere 270 Menschen, darunter 8 Minderjährige, wurden verletzt. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber Tass mit.

Ihm zufolge wurden die meisten zivilen Opfer in den Regionen Belgorod, DVR, LVR, Saporoschje und Cherson verzeichnet. In 95 Prozent der Fälle waren die Angriffe von Kampfdrohnen die Todesursache. "Unter Missachtung der Normen des humanitären Völkerrechts hätten die ukrainischen Streitkräfte gezielt medizinische Einrichtungen und Rettungsfahrzeuge angegriffen", fügte Miroschnik hinzu.

Die Drohnen würden auch für die Verminung der russischen grenznahen Gebiete benutzt. Viele Zivilisten hätten dadurch Verletzungen erlitten. Er wies darauf hin, dass Kiew im Laufe der Woche fast 5.000 verschiedene Geschosse auf Russland abgefeuert habe.

6.07.2026 22:40 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Geheimdienst bestätigt: Zerstörung des Rundpanoramas in Sewastopol Aktion Londons

Was von vielen vermutet wurde, ist nun amtlich: Die Zerstörung des historischen Rundgemäldes in Sewastopol am 10. Juni dieses Jahres war ein Kriegsverbrechen Großbritanniens. Russlands Auslandsgeheimdienst SWR teilte am Montag mit, dass nach seinen Erkenntnissen die Drohnen-Flugaufträge durch britisches Personal programmiert wurden.

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Behörden im Gebiet Lwow melden Hubschrauberunglück bei Drohnenabwehr – Besatzung tot

Die Besatzung eines Mi-8-Hubschraubers der ukrainischen 16. Heeresfliegerbrigade Brody ist bei einem Kampfeinsatz zur Drohnenabwehr ums Leben gekommen. Dies teilen die Behörden der Stadt Brody im Gebiet Lwow mit.

Demnach ereignete sich der Unfall am 30. Juni. Alle vier Besatzungsmitglieder, bestehend aus dem Kommandanten, dem Steuermann, einem Bordtechniker und einem Bordschützen, kamen ums Leben.

Angriff auf Bus im Gebiet Belgorod – Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen

Die Zahl der Verletzten bei dem heutigen Drohnenangriff auf einen Bus im Gebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen. Der regionale Krisenstab teilt mit:

"Die Zahl der Verletzten ist auf sieben gestiegen. Ein 16-jähriger Junge wurde mit einer Splitterverwundung am Bein in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert."

Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

Die russischen Streitkräfte haben mehrere Ziele im Gebiet Charkow getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau handelt es sich um Lokomotiven, die für Zwecke der ukrainischen Truppen betrieben wurden. Gegen diese Ziele, die nahe den Orten Weleten und Malinowka lagen, wurden Geran-Drohnen eingesetzt.

Außerdem attackierte die russische Armee einen Eisenbahnkran nahe dem Ort Blisnjuki ebenfalls im Gebiet Charkow.

Gebiet Jaroslawl wehrt massiven Angriff auf Ölraffinerie ab – mehr als 70 ukrainische Drohnen zerstört

Die russische Flugabwehr hat mehr als 70 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Jaroslawl zerstört. Laut Gouverneur Michail Jewrajew versuchte der Gegner, die regionale Ölraffinerie mit den Drohnen anzugreifen. In einem Beitrag in sozialen Medien schreibt der Beamte:

"Heute haben wir den größten gegnerischen Angriff auf die Ölraffinerie in Jaroslawl abgewehrt. Mehr als 70 Drohnen wurden abgeschossen."

Der Gouverneur bedankt sich bei all denjenigen, die an der Abwehr der Attacke beteiligt waren.

Zuvor am Montag berichtete Jewrajew über zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe.

Gouverneur: Flugabwehr zerstört zwölf ukrainische Drohnen im Anflug auf AKW Kursk

Ukrainische Truppen haben versucht, einen Meiler des Atomkraftwerks Kursk anzugreifen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein fing die russische Flugabwehr zwölf Drohnen ab.

Eine der Drohnen traf nach vorläufigen Angaben den Kühlturm des im Bau befindlichen zweiten Meilers. Das System des Kühlturms wurde noch nicht in Betrieb genommen, betont Chinstein. Der Betrieb des AKW wurde nicht gestört.

Trump: Lösung des Konfliktes "näher als viele denken"

Die Lösung des Ukraine-Konfliktes ist "näher als viele denken", erklärt US-Präsident Donald Trump gegenüber Journalisten im Weißen Haus. Trump betont erneut, er habe acht Kriege beendet, und der Ukraine-Konflikt hätte am wenigsten kompliziert geschienen. Trotzdem glaubt er, dass die Beilegung "näher als viele denken" ist. Nach dem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sei Trump sich sicher, dass dieser den Krieg beenden wolle.

Peskow: Dank des Westens ist die Sonderoperation nun ein echter Krieg

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung erklärt, der Konflikt in der Ukraine habe ursprünglich als militärische Sonderoperation begonnen, sei jedoch aufgrund der militärischen Unterstützung des Westens für Kiew inzwischen zu einem echten Krieg eskaliert.

"Es herrscht Krieg. Es ist ein echter Krieg. Wissen Sie, warum es jetzt ein echter Krieg ist? Ursprünglich war es noch eine militärische Sonderoperation. Und sie geht als Krieg weiter, weil hinter Kiew sowohl Berlin als auch Paris, Den Haag und Oslo stehen – leider auch Washington –, denn diese helfen ihnen, mithilfe ihrer Satelliten Ziele anzuvisieren, und sie helfen ihnen, ausländische Waffen über ihre gesamte Infrastruktur auf ihre Ziele zu richten", so Peskow.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

DVR: Neun Menschen in vergangener Woche wegen ukrainischer Angriffe tot

In der vergangenen Woche sind neun Einwohner der Donezker Volksrepublik (DVR) durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Daria Morosowa, Menschenrechtsbeauftragte der Region. Außerdem erlitten 50 Menschen Verletzungen.

Nach ihren Angaben wurden seit dem Jahr 2014 insgesamt 16.873 Einwohner, darunter 1.073 Kinder, verletzt.

Gebiet Omsk erstmals von ukrainischen Drohnen angegriffen – Ölraffinerie im Visier

Ukrainische Drohnen haben eine Ölraffinerie im Gebiet Omsk angegriffen, wie Gouverneur Witali Chozenko mitteilt. Ihm zufolge schoss die Flugabwehr den Großteil der unbemannten Flugzeuge ab. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Toten oder Verletzten. Ob die Raffinerie beschädigt wurde, präzisiert der Gouverneur nicht.

Am Montagmorgen erklärte Chozenko, dass ukrainische Drohnen erstmals über dem Gebiet Omsk abgeschossen wurden.

RIA Nowosti: Russland erhält Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes

Russlands Geheimdienste haben Zugang zu Datenbanken des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsbehörden. Die Quelle der Agentur erklärte dazu:

"Russischen Geheimdiensten gelang es, Zugang zu Datenbasen des ukrainischen Militärgeheimdienstes zu erhalten, nämlich zum Telefon eines der Administratoren einer bekannten Ressource der GUR, die unsere Militärangehörigen zum Überlaufen aufgerufen hatte."

Angaben der Quelle zufolge habe der ukrainische Militärangehörige Russland den Zugang zu seinem Telefon für einen Geldbetrag gewährt, der seinem Gehalt beim GUR entsprach. Gegenwärtig werden die Daten ausgewertet, so die Quelle weiter.

Vize-Außenminister Rjabkow hält Militarisierung in Europa für Vorbereitungen zu Aggression gegen Russland

Die europäische Militarisierung kann man kaum anders interpretieren als als Vorbereitung zu einer militärischen Aggression gegen Russland, meint Sergei Rjabkow, der stellvertretende russische Außenminister. Ihm zufolge dienen Erklärungen aus Europa über die Bereitschaft zum Dialog mit Moskau als "Ablenkungsmanöver". Die EU-Länder möchten Zeit gewinnen, um ihr militärisches und industrielles Potenzial auszubauen.

Außerdem beabsichtigt die EU, ihre Rolle als "militarisierte Vorhut des antirussischen Westens" zu stärken und die Ukraine als Instrument des anhaltenden militärischen Drucks auf Russland zu erhalten, führt Rjabkow hinzu.

Ukrainische Drohne greift Kühlturm am AKW Kursk an

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Kühlturm des im Bau befindlichen Meilers am Atomkraftwerk Kursk angegriffen, berichtet Sergei Lichatschow, der Chef des staatlichen Unternehmens Rosatom. Ihm zufolge wurden zudem Drohnen nahe den Atomkraftwerken Leningrad und Smolensk beobachtet:

"Insgesamt leidet natürlich die gesamte Atombranche der Russischen Föderation derzeit unter den Folgen der ukrainischen Angriffe."

Russland über Washingtons Position zu Ukraine skeptisch

Russland wird beobachten, welche Position die USA nach dem anstehenden NATO-Gipfel in Ankara zum Ukraine-Konflikt einnehmen werden, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Sergei Rjabkow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt er:

"Für uns ist es offensichtlich: Versuche der Gegner einer politischen Regulierung und der europäischen Kriegspartei, das zu vereiteln, was auf Grundlage unserer Zustimmung zu den Vorschlägen der USA in Anchorage getan werden könnte, nehmen zu. Warten wir die Ergebnisse des NATO-Gipfels ab und sehen wir, was die US-Administration formuliert, dann wird es klarer. Bisher ist es ein großes Fragezeichen."

Rjabkow fügte hinzu, dass Russland die Beteiligung der USA am Ukraine-Konflikt verurteilt:

"US-Amerikaner wissen, dass wir das nicht akzeptieren. Entsprechende Signale werden intensivst an Washington weitergeleitet."

"Horrorgeschichten" – Peskow zu Behauptungen, Moskau plane Angriff auf Polen

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat in einer am Sonntag, dem 5. Juli 2026, ausgestrahlten Sendung Berichte zurückgewiesen, wonach Moskau einen Angriff auf Polen plane, und bezeichnete sie als "Horrorgeschichten".

Allerdings sollte es Polen trotzdem zu denken geben, da auf seinem Territorium Drohnen montiert werden, die gegen Russland und seine Truppen eingesetzt würden. "Ich würde nicht so weit gehen, mich als eine Art Weltuntergangsprophet zu bezeichnen, aber es ist eine Tatsache, dass genau das auf polnischem Territorium geschieht. Sie erinnern sich sicherlich an die Veröffentlichung unseres Verteidigungsministeriums mit einer Liste von Unternehmen, in der Standorte in zahlreichen europäischen Ländern aufgeführt waren", erklärte der Sprecher des Präsidenten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs bekannt.

Laut Angaben der Behörde verlor Kiew in den Gebieten Sumy und Charkow durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord bis zu 195 Soldaten. Ein Panzer, ein US-produziertes gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV sowie sieben Autos wurden ausgeschaltet.

Einheiten des Truppenverbands West bezogen günstigere Stellungen, wobei die ukrainische Seite über 200 Soldaten, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und ein Geschütz verlor.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Frontlage. Kiews Truppen verloren am entsprechenden Abschnitt über 165 Soldaten, 13 Autos, eine Paladin-Panzerhaubitze aus US-Produktion sowie zwei Eloka-Anlagen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 310 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Autos und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor die Ukraine über 455 Soldaten, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und ein Geschütz.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden bis zu 55 ukrainische Soldaten getötet. Acht Autos und drei Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie neun Lenkgleitbomben und 811 Starrflügler-Drohnen ab.

Ukraine greift Linienbus in Gebiet Belgorod an – sechs Verletzte

Eine ukrainische Drohne hat im Gebiet Belgorod einen Linienbus angegriffen. Wie der operative Stab der Region mitteilt, ereignete sich der Vorfall im Kreis Belgorod auf der Straße zwischen den Orten Nikolskoje und Tawrowo.

Bei dem Angriff sind sechs Menschen verwundet worden, darunter ein einjähriges Mädchen und ein zehnjähriger Junge.

Alexandr Schuwajew, amtierender Gouverneur der Region, versicherte, dass die Verwundeten alle notwendige Hilfe erhalten, und betonte im Zusammenhang mit dem Angriff:

"Das war ein vorsätzlicher Angriff gegen ein ziviles Fahrzeug, gegen friedliche Menschen, die in ihren alltäglichen Angelegenheiten unterwegs waren.

Solche Aktionen haben keine Rechtfertigung."

Russlands Verteidigungsministerium kündigt Zunahme der Angriffe gegen Ukraine an

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juli habe das ukrainische Militär insgesamt 625 Drohnen mit großer Reichweite gegen das russische Territorium abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Die Behörde meldet weiter, dass sich der Großteil der Angriffe gegen zivile Energie-Infrastruktur in den Gebieten Leningrad, Brjansk, Belgorod, Jaroslawl, Kaluga, Kursk und auf der Krim gerichtet habe, und erklärt:

"Ziel dieses Angriffs war Selenskijs Bestreben, im Vorfeld des NATO-Gipfels in Ankara seinen Geldgebern aus europäischen Ländern, darunter aus Großbritannien, die Bereitschaft zu demonstrieren, für ihr Geld zivile Objekte in der Russischen Föderation vom Gebiet der Ukraine aus anzugreifen."

Das Ministerium gibt bekannt, dass der Angriff abgewehrt worden sei und Russlands Luftabwehr 613 Drohnen abgeschossen habe. Einzelne beschädigte Objekte würden in nächster Zeit repariert, so die Mitarbeiter weiter.

Parallel dazu erklärt die Behörde, dass der in der Nacht auf den 6. Juli erfolgte Großangriff gegen militärische Infrastruktur der Ukraine eine Reaktion auf Anschläge Kiews dargestellt habe. Moskau kündigte eine weitere Zunahme der Anzahl und Stärke der Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte an.

Lukaschenko: Internationale Kriegspartei will keine Friedenslösung des Ukraine-Konflikts

Ein hybrider Krieg und Provokationen an der weißrussischen Grenze dauern an, erklärt Weißrusslands Präsident Alexandr Lukaschenko. Bei einem Treffen mit Militärangehörigen des Landes betonte er:

"Wir brauchen keinen Krieg, wir sind friedliche Menschen, werden uns aber auch dem Feind nicht beugen."

Lukaschenko räumte dabei ein, dass Weißrussland vom Westen unter Druck gesetzt werde, um Minsk in den Krieg hineinzuziehen:

"Ein wirtschaftliches Diktat sowie politischer und informationeller Druck werden durch aktive Spionage und Provokationen an unseren Südgrenzen ergänzt. Einzelne westliche Politiker sind über unsere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, unser Bündnis mit Russland und das Streben nach einer friedlichen Regulierung des Konflikts in der Ukraine verärgert."

Weißrusslands Präsident betonte, dass er dennoch nicht vorhabe, Truppen im Ukraine-Konflikt einzusetzen:

"Ich betone abermals, werte Genossen, dass niemand euch in dieses Gemetzel schicken wird. Wir brauchen keinen Krieg. Es ist schlecht, dass in der Ukraine Krieg herrscht. Wir sind für eine friedliche Lösung dieser Angelegenheit, doch die internationale Kriegspartei will das nicht."

Russischer Nachtangriff auf Kiew: Lager mit Uran-Munition zerstört

Bei einem russischen Angriff auf militärische Ziele in Stadt und Gebiet Kiew während der vergangenen Nacht wurde unter anderem ein Munitionslager zerstört, in dem die aus dem Westen gelieferten Geschosse mit abgereichertem Uran aufbewahrt wurden. Dies berichtete der Ex-Rada-Abgeordnete und ehemalige stellvertretende Kommandeur des neonazistischen Asow-Bataillons, Igor Mossijtschuk. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"Eine russische Rakete hat ein Munitionslager getroffen! Unter anderem gab es dort Streumunition und Munition mit abgereichertem Uran."

Mossijtschuk warf dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij vor, den Vorfall zu verschweigen, und forderte einen Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, weil die Munitionslager in einem Kiewer Vorort platziert wurden.

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der Nacht mehrere Raketentreffer gegen Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie erzielt zu haben. In der Stadt Wischnjowoje im Gebiet Kiew wurden dabei heftige Explosionen verzeichnet. Die Ortsverwaltung ordnete eine Evakuierung der Bewohner an.

Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff getötet

Ein Bewohner des russischen Gebiets Belgorod ist ums Leben gekommen, nachdem sein Fahrzeug von einer ukrainischen FPV-Drohne getroffen wurde. Der operative Stab der Region berichtet dazu:

"Im Dorf Dunaika hat eine FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Der Fahrer ist an erlittenen Wunden an Ort und Stelle verstorben. Unser Beileid gilt der Familie des Verstorbenen."

FSB verhindert Massenanschlag gegen russische Militärangehörige: Sprengsätze als Parfümpakete getarnt

Russische Sicherheitsbehörden im Gebiet Swerdlowsk haben einen jungen Mann festgehalten, der im Auftrag von ukrainischen Geheimdiensten an russische Militärangehörige als Parfümpakete getarnte Sprengsätze verschickt hatte. Der Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB meldet dazu:

"Er entnahm aus Verstecken in Tscheljabinsk Sprengsätze, die als Parfümsets getarnt waren, und versendete sie über die russische Post an Militärangehörige und Beamte, die in Moskau, in Woronesch, im Gebiet Krasnodar und im Gebiet Saratow wohnten."

Mitarbeiter des FSB haben die Sendungen abgefangen und die Sprengsätze entschärft.

Der Verdächtigte des Jahrgangs 2003 war im März des vergangenen Jahres in der Stadt Perwouralsk festgenommen worden. Er gestand, dass ukrainische Kuratoren ihm für seine Anschläge eine Belohnung versprochen, allerdings nach der Erfüllung des Auftrags den Kontakt abgebrochen hatten. Gegen den jungen Mann wurde ein Verfahren wegen illegalen Erwerbs, Lagerung und Transport von Sprengstoff sowie wegen Hochverrats eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung kann ihm eine lebenslange Haft drohen. 

Massiver russischer Angriff gegen militärische Ziele in der Ukraine

Russlands Streitkräfte haben in der Nacht einen kombinierten Angriff gegen Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium betonte, erfolgte der Angriff als Reaktion auf Kiews Terroranschläge gegen zivile Ziele in Russland. Nach Angaben der Behörde wurden dabei Objekte der Rüstungsindustrie und der Energie-Infrastruktur in Kiew und im Gebiet Kiew sowie militärische Flugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew mit Raketen und Drohnen getroffen.

Das Ministerium präzisierte weiter, dass speziell in Kiew fünf große industrielle Betriebe getroffen wurden, die unter anderem Luft- und Seedrohnen und entsprechendes Zubehör, Militärfahrzeuge sowie Bauteile für Radaranlagen und Raketen hergestellt haben. Im Gebiet Kiew wurden in Schuljany eine Fabrik für Bauteile für Drohnen und Luftabwehranlagen  sowie ein Brenn- und Schmierstofflager in Wischnjowoje getroffen, was zu Bränden und heftigen Explosionen geführt habe.

Ukrainische militärische Kanäle bezeichneten den Angriff als "einen der schlimmsten", bei dem keine der abgefeuerten russischen ballistischen Raketen vom Typ Zirkon abgeschossen worden sei. Der ukrainische Energiekonzern Ukrenergo meldet Stromabschaltungen in den Gebieten Kiew, Tschernigow, Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk und dem ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje.

Auf sozialen Netzwerken kursieren Aufnahmen der Explosionen in Wischnjowoje.

Über 500 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

Im Verlaufe der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte 519 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Pskow, Nowgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Twer, Jaroslawl, Woronesch, Smolensk, Kaluga, Rjasan, Lipezk, Rostow, Samara, Saratow, Wolgograd, Leningrad, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen Meer zerstört. 

5.07.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten und über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt.

Staatliches Energieunternehmen der Ukraine meldet Großbrände an Objekten in mehreren Regionen

An mehreren Produktionsanlagen des ukrainischen Energiekonzerns Naftogaz sind Großbrände ausgebrochen. Laut einer Erklärung des Unternehmens werden die Anlagen den zweiten Tag in Folge angegriffen, der Beschuss dauert an. Großbrände brachen an Objekten in den Gebieten Poltawa, Charkow und Sumy aus, zudem meldete Naftogaz erheblichen Schaden.

Infolgedessen wurde der Betrieb einiger Anlagen vorübergehend eingestellt. Keiner der Mitarbeiter erlitt Verletzungen. Das Ausmaß des Schadens bleibt noch nicht bekannt, eine Bewertung beginnt, sobald es die Lage erlaubt, betont das Unternehmen.

Skandal in Polen um "geheime" Waffenlieferung in die Ukraine

Die polnische Regierung steht unter Druck, weil sie äußerst knappe Patriot-Flugabwehrraketen an die Ukraine geliefert haben soll, ohne das Parlament zu informieren. Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund eines wachsenden Streits zwischen Warschau und Kiew.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Polen legt Geheimdaten über Waffenlieferungen an die Ukraine offen

Polen wird alle geheimen Informationen über die Militärhilfe für die Ukraine zwischen 2022 und 2026 offenlegen. Dies erklärte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt der Minister:

"Nach Rücksprache mit Ministerpräsident Donald Tusk und unter Wahrung der öffentlichen Rechenschaftspflicht sowie im Einklang mit dem Gesetz habe ich die Freigabe aller Spenden an die Ukraine im Zeitraum 2022–2026 angeordnet."

Die Lieferungen wurden von der Regierung der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) unter Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak initiiert, führt Kosiniak-Kamysz aus. Der amtierende Präsident Karol Nawrocki wird ebenso wie sein Vorgänger Andrzej Duda über jede Spende informiert.

Außerdem beauftragt Kosiniak-Kamysz den militärischen Nachrichtendienst, eine mögliche vorsätzliche Freigabe von Staatsgeheimnissen zu ermitteln. Der Minister betont:

"Wir sprechen über ein Kriegsgebiet an unserer Grenze, und jede Handlung, die den polnischen Nationalinteressen zuwiderläuft, gefährdet die Sicherheit polnischer Frauen und Männer – Herr Błaszczak, Sie haben dies bereits getan. Wir werden jeden dafür zur Rechenschaft ziehen, ungeachtet möglicher Immunität."

Die Erklärung des Ministers erfolgte in Reaktion auf Berichte über eine mögliche Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine, die Polen zuvor in den USA erworben hatte. Es könnte sich bei der Lieferung um Raketen handeln, die für die polnische Luftverteidigung von entscheidender Bedeutung seien.

Krzysztof Bosak, einer der Vorsitzenden der Partei Konföderation der Freiheit und Unabhängigkeit, bemerkt hierbei, die Regierung habe im März, ohne Wissen des Sejm, teure und schwer zu beschaffende Patriot-Abfangraketen an die Ukraine geliefert.

Behörden in Gebieten Saporoschje und Cherson melden Stromausfälle

Die ukrainischen Streitkräfte haben Energieobjekte im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki kam es teilweise zu Stromausfällen. Kritisch wichtige Objekte wurden nicht betroffen. Reparaturarbeiten sind im Gange.

Auch alle Kreise im Gebiet Cherson seien vollständig oder teilweise ohne Strom, teilt Gouverneur Wladimir Saldo mit. Fachleute und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

Ukrainische Drohnen greifen Autos in LVR an – ein Toter, ein Verletzter

Ukrainische Drohnen haben zivile Fahrzeuge in fünf Stadtkreisen der Lugansker Volksrepublik (LVR) attackiert, teilt der Chef der Region Leonid Passetschnik mit.

Durch den Angriff auf ein Auto in der Stadt Kremennaja kam ein Mann ums Leben. Außerdem wurde ein Fahrzeug nahe der Stadt Stschastje getroffen, der Fahrer erlitt Verletzungen.

Verteidigungsministerium: Kiew will in Konstantinowka Gefallene nicht nach Hause holen

Die Ukraine hat sich geweigert, ihre gefallenen Soldaten aus Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik anzunehmen, erklärt das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde teilt mit:

"Während der Gespräche zum Thema unter den Geheimdiensten lehnte die ukrainische Seite diesen Vorschlag ab."

Das Kiewer Regime unternahm absolut nichts, damit Familienangehörige die Gefallenen würdevoll bestatten könnten, betont das Ministerium. Einmal mehr habe die Ukraine ihre Haltung gegenüber gefallenen Soldaten als "Verbrauchsmaterial" demonstriert, die hauptsächlich durch Zwangsmobilisierung an die Front gebracht worden seien.

Verteidigungsministerium: Mehr als 20 Medien weltweit wollen nach Konstantinowka kommen

Mehr als 20 Medien aus verschiedenen Ländern weltweit haben ihre Bereitschaft erklärt, nach Konstantinowka zu reisen, heißt es in einer Erklärung des russischen Außenministeriums. Demnach äußerten Medienvertreter den Wunsch, bei der möglichen Übergabe der sterblichen Überreste ukrainischer Soldaten vor Ort zu sein. Falls Kiew der humanitären Aktion zustimmt, wäre das Verteidigungsministerium willig, die Arbeit von Journalisten in Konstantinowka zu organisieren.

Die Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik hatte Moskau am 3. Juli gemeldet. Kurz daraufhin schlug das Verteidigungsministerium vor, gefallene ukrainische Soldaten an Kiew zu übergeben. Als Bedingung forderte das Ministerium, dass die Ukraine den Beschuss von Konstantinowka einstellt. Gemäß dem Vorschlag könnte ein Waffenstillstand am 6. Juli von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit ausgerufen werden.

Telefonat mit Trump: Putin schildert reale Lage auf dem Schlachtfeld

Am Samstag gratulierte Russlands Präsident Wladimir Putin dem US-Präsidenten Donald Trump zum 250. Unabhängigkeitstag. Dabei schilderte Putin die "reale Lage" auf dem Schlachtfeld und bekräftigte erneut seine Bereitschaft zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Russische Truppen schaffen jetzt Sicherheitszone wegen ukrainischer Attacken tief in Russland

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat erneut die ukrainischen Drohnenattacken auf Energieobjekte tief in Russland verurteilt. Im Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin betonte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin die "aggressive Natur des Kiewer Regimes". Die ukrainische Führung sei nun wegen ihrer Misserfolge an der Kontaktlinie zu allem bereit.

"Um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten, werden wir eine Sicherheits- oder eine Pufferzone schaffen müssen."

Sie entstehe bereits jetzt, da es deutliche Fortschritte im Vormarsch der russischen Truppen gebe, fügte Peskow hinzu. Niemand müsse daran zweifeln, dass sie genau so groß sein werde, dass Russland seine Sicherheit im vollen Umfang gewährleisten könne.

Kreml warnt Polen wegen Produktion von Drohnen für Ukraine: "Das ist nicht gut"

Im Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow Medienberichte in Großbritannien und Polen kommentiert, wonach Russland bald Polen und das Baltikum überfallen könnte. Solche Zeitungsartikel bezeichnete der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin als "Thriller". Die gebe es jetzt viele mit Bezug zu Russland, bemerkte Peskow.

Gleichzeitig riet er Polen dazu, sich mehr Gedanken über die eigene Sicherheit zu machen. Seinen Rat argumentierte der Kremlsprecher folgenderweise: 

"Auf dem Territorium Polens befinden sich sehr viele Werke, die Drohnen bauen, die dann in unsere Richtung fliegen und unsere Armeeangehörigen angreifen. Und das ist natürlich nicht gut."

Er wolle keine Apokalypse prophezeien, sondern stellt nur die reinen Tatsachen fest, erklärte Peskow. Er machte trotzdem darauf aufmerksam, dass das russische Verteidigungsministerium neulich eine Liste mit Rüstungsbetrieben in Europa veröffentlicht hatte.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Sorino, Kijaniza, Malaja Slobodka, Tolstodubowo und Chmelewka im Gebiet Sumy sowie Weliki Burluk, Martowoje, Nesternoje, Petrowka, Polnaja und Stary Saltow im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kutkowka, Nischneje Solenoje und Pristen im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Außerdem setze die russische Armee die Säuberung und die Entminung der Ortschaft Krasny Liman fort. Am vergangenen Tag seien dort bis zu 20 ukrainische Soldaten eliminiert worden. Damit der Gegner seine Truppen in der Region weder rotieren noch mit Munition versorgen könnte, habe das russische Militär mit einem Luftangriff einen Übergang über den Fluss Sewerski Donez nahe der Ortschaft Majaki in der DVR zerstört. Insgesamt seien zuletzt am jeweiligen Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk, Nikolajewka, Orechowatka und Perschomarjewka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 220 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 15 Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Annowka, Dobropolje, Nowofjodorowka, Raiskoje, Rubeschnoje, Sergejewka und Torezkoje in der DVR sowie Iwanowka, Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 300 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos, vier Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Aufklärungsradare seien dabei zerstört worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wolnjanka, Nowossoloschino, Rosowka, Tscherwonaja Kriniza und Tscherwony Jar im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka, Kolomijzy und Metschetnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 470 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und acht Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Balabino, Werchnjaja Chortiza, Kuschugum und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe dabei eine Haubitze, 17 Autos, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Aufklärungsradar zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Logistikzentren, Drohnenbasen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben, eine Neptun-MD-Rakete und 282 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 174.695 Drohnen, 664 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.029 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.754 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.656 Geschütze und Mörser verloren.

Westen inszeniert neue Intrige um Saluschny

Der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und derzeitige ukrainische Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny, ist bereit, an den Präsidentschaftswahlen teilzunehmen, berichten Medien. Dies soll er Wladimir Selenskij angeblich persönlich bei ihrem Treffen in Kiew mitgeteilt haben, zu dem der amtierende Diplomat kurz vor der Bekanntgabe des Rücktritts von Keir Starmer aus London einberufen worden war.

Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko auf unserer Website.

Ranghoher Beamter im russischen Gebiet Belgorod verletzt

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod berichtet auf der Plattform Telegram über ein weiteres Opfer infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Bei ihm handelt es sich um den Vorsitzenden des Bezirks Graiworon. Wie es in der entsprechenden Mitteilung heißt, sei Dmitri Pankow in der Siedlung Golowtschino verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in seiner Nähe detoniert sei. Der ranghohe Beamte habe eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun ärztlich versorgt. Der Dienstwagen des Bezirksvorsitzenden sei ebenfalls zu Schaden gekommen.

Pistorius: Kiew braucht keine Taurus-Marschflugkörper mehr

Vor dem am Dienstag in der türkischen Hauptstadt Ankara beginnenden NATO-Gipfel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius weitere Finanzhilfen für die Ukraine aus EU-Krediten und einem neuen Fördertopf angekündigt. Im Gespräch mit der Bild am Sonntag sagte der SPD-Politiker, die Rede sei von insgesamt 70 Milliarden Euro. Der deutsche Anteil werde mit Sicherheit der größte Einzelbetrag sein.

Pistorius äußerte sich auch zu einer Lieferung des deutschen Marschflugkörpers Taurus an die Ukraine. Diese halte er inzwischen nicht für nötig:

"Ich glaube nicht, dass die Ukraine den Taurus noch braucht."

Die ukrainische Taktik, Raffinerien in Russland mit Drohnen zu beschädigen, sei aufgegangen, argumentierte der Minister. Dabei behauptete er:

"So gut wie jetzt gerade sah es noch nie aus. Auf dem Schlachtfeld selbst ist wenig Bewegung. Mal ein paar Kilometer in die eine, mal in die andere Richtung, aber immer mit unvorstellbaren Verlusten der russischen Streitkräfte."

In dem Interview sprach Pistorius außerdem über die Stationierung einer Bundeswehrbrigade in Litauen. Demnach müsse dafür eine nennenswerte Soldatenzahl verpflichtet werden.

"Ich rede von unter 1.000. Wir haben eine Herausforderung bei den Mannschaftsdienstgraden und bei Spezialisten. In den Fällen kann es am Ende zu einer Verpflichtung kommen."

Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 40 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 40 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 90 Drohnen eingesetzt, von denen 62 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Netschajewo sei ein Einwohner verletzt worden. Bei der Detonation einer FPV-Drohne sei in der Stadt Schebekino eine Frau zu Schaden gekommen. Zudem habe am Samstag ein Einwohner der Gebietshauptstadt Belgorod ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er in der Nacht zum 3. Juli bei einer Raketenattacke eine Augenverletzung erlitten habe.   

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 15 Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, eine Gasleitung, eine Stromleitung, sechs Lkw, ein Krankenwagen und drei Autos zerstört oder beschädigt worden.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. Juli bis 8 Uhr MESZ am 5. Juli 75 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 103-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 21 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über Schäden in der Siedlung Storoschewoje. Dort seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Juli 16 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Gornostajewka — 3,
  • Tschulakowka — 2,
  • Malokachowka — 5,
  • Korsunka — 2,
  • Nowaja Kachowka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Militärausgaben explodieren: Was kostet Deutschlands neuer Kurs?

Deutschland treibt seine Militärausgaben massiv voran, während Wirtschaft, Soziales und Infrastruktur unter Spardruck geraten. Kritiker sprechen von "Kanonen statt Butter" und warnen, dass die Bundesregierung ihre Aufrüstungspläne mit neuen Schulden, höheren Belastungen und der Schwächung einer nachhaltigen Wirtschaft bezahlt.

Über den Militarisierungskurs Deutschlands und die Prioritäten der Bundesregierung sprachen wir mit Dr. Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Kiew schlägt im Norden der Krim zu: ein Toter und zwei Verletzte

In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär erneut die Krim angegriffen. Der Republikchef Sergei Aksjonow teilt auf Telegram mit, dass die Attacke dem Norden der Schwarzmeer-Halbinsel gegolten habe. Ein Mensch sei ums Leben gekommen, zwei weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Todesopfers sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine schnelle Besserung. Man werde die Betroffenen finanziell unterstützen. Weitere Details teilt der Politiker nicht mit, ruft aber seine Landsleute dazu auf, nur offiziellen Quellen zu vertrauen.

Seit einiger Zeit greift die Ukraine vorrangig Energieanlagen auf der Krim an. Attacken auf Ölanlagen und Umspannwerke haben inzwischen zu Engpässen bei Benzin und Strom auf der Schwarzmeer-Halbinsel geführt.

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Juli bis 0 Uhr am 5. Juli (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten verletzt. Außerdem erlitt ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes Verletzungen. Durch den Beschuss kamen vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge und Lkw zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 71 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 71 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Rostow, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Auch Selenskij spricht mit Trump und bezeichnet Telefonat als "sehr gut"

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat ebenfalls anlässlich des 250. Jahrestags der Erklärung der Unabhängigkeit der USA mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Auf der Plattform X schrieb der Ukrainer, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" den Krieg in der Ukraine erörtert. Die Rede sei von der aktuellen Lage an der Front gewesen. Man habe außerdem diplomatische Bemühungen zur Lösung des Konflikts erörtert. Dabei stellte Selenskij fest:

"Es besteht die Aussicht, diesen Krieg zu beenden, und die Entschlossenheit der USA ist entscheidend."

Trump und er hätten vereinbart, die Gespräche während des NATO-Gipfels in Ankara fortzusetzen. Der Ukrainer dankte den USA zudem für ihre militärische und politische Unterstützung.

Putin spricht mit Trump über Ukraine: Russland wird den ganzen Donbass befreien

Am 250. Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit der USA hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert und ihn zu diesem denkwürdigen Datum beglückwünscht. Nach dem 85-minütigen Telefonat erklärte der Berater des Kremlchefs, Juri Uschakow, vor Journalisten, die beiden Präsidenten hätten mit Blick auf Trumps Teilnahme an dem am Dienstag und Mittwoch in Ankara stattfindenden NATO-Gipfel unter anderem "über die Frage einer Lösung in der Ukraine" gesprochen. Putin habe "die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld" in der Ukraine skizziert, wo das russische Militär selbstbewusst vorrückte und die Stadt Konstantinowka eingenommen habe. Dies sei ein Meilenstein für die Befreiung des gesamten Donbass, sagte Uschakow.

Ferner erklärte er, Trump habe seine Hilfe bei der Suche nach einer Lösung für den Ukraine-Krieg angeboten. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner würden demnach ihre Bemühungen um eine Vermittlung einer Einigung fortsetzen und erneut nach Moskau reisen.

Zugleich warf der Präsidentenberater der Führung in Kiew und ihren europäischen Unterstützern vor, das Ende des bewaffneten Konflikts hinauszuzögern. Kiew wolle den Krieg eskalieren lassen und setze auf den Terror gegen die Zivilbevölkerung in Russland. Uschakow betonte dabei:     

"Wie sehr auch das Kiewer Regime an seinen restlichen Bollwerken festklammern mag, unsere Armee wird sie sowieso einnehmen."

4.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Konstantinowka unter russischer Kontrolle: Was bedeutet das für den Donbass?

Moskau meldet die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk und spricht von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Das russische Verteidigungsministerium berichtet von schweren ukrainischen Verlusten und bietet eine Feuerpause zur Übergabe gefallener Soldaten an, während Kiew den Verlust der Stadt weiter bestreitet.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Konstantinowka: Russland schlägt lokale Waffenruhe zur Gefallenenübergabe vor

Im Zusammenhang mit der Befreiung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk schlägt Russland der Ukraine eine lokale Waffenruhe zur Übergabe von ukrainischen Gefallenen vor. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu in einer Erklärung bekannt:

"Die russische Seite ist bereit, eine humanitäre Aktion durchzuführen, um Leichen von ukrainischen Militärangehörigen, die in diesem Ort gefallen sind, zu übergeben.

Zu diesem Zwecke wird der ukrainischen Seite vorgeschlagen, von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit am 6. Juli 2026 den Beschuss der Stadt Konstantinowka einzustellen."

Eine Antwort der ukrainischen Seite werde bis 12 Uhr Moskauer Zeit am 5. Juli erwartet, heißt es in der Meldung weiter.

Russischer Generalstab: Konstantinowka befreit – Kiew verliert 13.500 Soldaten

Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

Nach Angaben der Behörde verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 205 Soldaten, 16 Autos und ein Geschütz.

Einheiten des Truppenverbands West setzten die Erstürmung der Stadt Krasny Liman fort. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 20 Soldaten. Zudem wurden zwei Pickups, drei robotisierte Komplexe und elf Drohnenleitstellen zerstört. Insgesamt verlor die Ukraine im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands über 230 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Eloka-Anlagen.

Ukrainische Verluste im Abschnitt des Truppenverbands Süd beliefen sich auf bis zu 170 Soldaten, 22 Autos und fünf Geschütze.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Mitte verlor die Ukraine 310 Kämpfer, zehn Autos und vier Geschütze.

Über 375 weitere Soldaten hatte Kiews Militär durch Angriffe des Truppenverbands Ost verloren. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjper verlor Kiews Militär bis zu 60 Soldaten, 18 Autos und eine Eloka-Anlage.

RT DE-Exklusiv: Freiwillig an die Front – "Ich konnte einfach nicht tatenlos zusehen"

In unserem nächsten Bericht geht es um den Scharfschützen Alexander mit dem Kampfnamen "Rus". Er konnte nicht tatenlos zusehen, wie seine Landsleute starben, und ging 2022 an die Front. Für seinen Mut erhielt er eine Tapferkeitsmedaille und wurde für zwei weitere Auszeichnungen vorgeschlagen. Der Soldat betonte, das Wertvollste für ihn sei das Leben seiner Kameraden.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit Alexander gesprochen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russlands Armee befreit fünf Ortschaften

Im Verlauf des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte vier Siedlungen im Gebiet Charkow und einen weiteren Ort in der Donezker Volksrepublik befreit. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

"Die Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen und die Dörfer Schijkowka, Nowy Mir, Tscherneschtschina und Druscheljubowka unter ihre Kontrolle gebracht."

Parallel dazu haben die Einheiten des Truppenverbands Mitte ihre taktische Lage verbessert und die Ortschaft Wassilewka in der DVR befreit, so die Meldung weiter.

Militärpräsenz im Baltikum: Deutsche Soldaten auf den Straßen "mehr als willkommen"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag die Staats- und Regierungschefs der baltischen Staaten in Berlin empfangen. Ein zentrales Thema des Treffens war die Ausgestaltung der deutschen Militärpräsenz an der NATO-Ostflanke. Der lettische Staatspräsident Edgars Rinkēvičs bewertete die veränderte Führungsstruktur im nördlichen Baltikum und betonte:

"Die Tatsache, dass das deutsch-niederländische Korps die Verantwortung für die Verteidigung von Lettland und Estland übernommen hat, wird von uns sehr hoch geschätzt."

Merz verknüpfte die geopolitischen Interessen der Bundesrepublik direkt mit der Region und erklärte:

"Die Sicherheit des Baltikums ist auch die Sicherheit Deutschlands."

Der litauische Staatspräsident Gitanas Nausėda kommentierte die für das kommende Jahr geplante dauerhafte Verlegung einer kompletten deutschen Brigade und die damit verbundene Etablierung ausländischer Kräfte im öffentlichen Raum:

"Sie sind mehr als willkommen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russlands Verteidigungsministerium: Massiver ukrainischer Raketenangriff vereitelt

In der Nacht auf den 4. Juli haben russische Luftabwehrkräfte einen massiven ukrainischen Raketen- und Drohnenangriff vereitelt. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, habe es sich bei dem Angriff um einen Versuch Kiews gehandelt, von den Folgen des russischen Angriffs auf ukrainische Militärobjekte bei Kiew am 2. Juni sowie vom Verlust der Stadt Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik abzulenken. Die Behörde gibt weiter bekannt:

"Im Rahmen der Abwehr des Angriffs haben russische Luftabwehrkräfte in der Nacht und am Morgen des 4. Juli über 500 Luftziele zerstört, darunter: zehn Marschflugkörper vom Typ Flamingo, neun HIMARS-Geschosse aus US-Produktion im Gebiet Belgorod sowie 494 Drohnen mit großer Reichweite."

Insgesamt wurden im Juni etwa 13.000 Raketen und Drohnen abgeschossen, so die Meldung weiter. Das Ministerium betonte, dass die ukrainischen Angriffe von Spezialisten aus zahlreichen europäischen Ländern, einschließlich Großbritannien, koordiniert werden. Zudem kündigte die Behörde Vergeltungsschläge an:

"W. Selenskijs Versuch, zivile Objekte der Russischen Föderation zu beschädigen, wird nicht ohne entsprechende Reaktionen der Streitkräfte der Russischen Föderation bleiben."

Reservestärkungsgesetz auf den Weg: Was bedeutet das im Klartext?

Trotz des geringen Interesses am Wehrdienst und der wirtschaftlichen Probleme Deutschlands hat die Bundesregierung das sogenannte Reservestärkungsgesetz gebilligt. Demnach sind Arbeitgeber künftig verpflichtet, ihre Beschäftigten für Übungen der Bundeswehr freizustellen. Welche Folgen das Gesetz haben könnte, erläutert Professor Dr. Harald Weyel vom Institut für Konservative Wirtschaftspolitik.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Merz telefoniert mit Selenskij

Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij telefoniert. Der Ukrainer thematisierte nach eigenen Angaben den Bedarf der ukrainischen Flugabwehr. Nach dem Telefonat schrieb der Politiker in den sozialen Netzwerken, dass Raketen für die Patriot-Systeme oberste Priorität hätten. Es sei in dem heutigen Telefonat darum gegangen, wie mehr Munition für die Patriot-Flugabwehrsysteme beschafft werden könne. Selenskij bedankte sich währenddessen für die Unterstützung Deutschlands und widersprach der Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums, dass die russische Armee die Stadt Konstantinowka vollständig eingenommen habe.

Ein Sprecher der Bundesregierung teilte nur wortkarg mit, dass es in dem Telefonat um die russischen Angriffe auf Kiew und andere Teile der Ukraine in den vergangenen Tagen gegangen sei. Selenskij habe Merz über die Folgen des Luftangriffs vom Donnerstag mit 30 Toten informiert. Bundeskanzler Merz habe in dem Gespräch die fortgesetzte deutsche Unterstützung für die Ukraine bekräftigt.

Ein Teil dieser Unterstützung ist die NATO-Militärhilfe an die Ukraine in Höhe von je 70 Milliarden Euro in diesem und im nächsten Jahr, auf die sich die Mitgliedstaaten gestern geeinigt haben. Offiziell beschlossen wird das Hilfspaket an die Ukraine beim NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche, bei dem Merz und Selenskij persönlich aufeinandertreffen werden.

Merz zu Litauens Atomwaffen-Plänen: "Mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag nach einem Treffen mit den drei baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin die geplante Aufhebung des litauischen Atomwaffenverbots ausdrücklich begrüßt. Litauens Präsident Gitanas Nausėda habe ihn darüber informiert, dass es im Land einen "breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens" für die Streichung des Artikels 137 der litauischen Verfassung gebe.

"Insofern habe ich das hier nicht nur nicht zu kritisieren, sondern mit Respekt zur Kenntnis zu nehmen, dass Litauen auch in dieser Hinsicht bereit ist, das Land und damit das NATO-Territorium zu verteidigen."

Das direkt an Kaliningrad und Weißrussland grenzende Land hat die Stationierung von Massenvernichtungswaffen bislang absolut untersagt. Moskau kritisiert, dass durch den Abbau dieser rechtlichen Hürde – analog zum Vorgehen Finnlands – eine potenzielle nukleare Bedrohung direkt an die russischen Außengrenzen verlagert wird.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Elf Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden elf zivile Einwohner der Region, darunter zwei Kinder, verletzt worden. Ein Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto auf der Autostraße Pawlowka – Stroganowka attackiert habe. Infolge einer Drohnenattacke auf einen Lkw sei in der Nähe der Ortschaft Grigorjewka ebenfalls ein Mann zu Schaden gekommen. Zwei weitere zivile Einwohner seien in den Ortschaften Welikaja Lepeticha und Kostogrysowo zu Schaden gekommen. In der Ortschaft Malyje Kopani seien ein 46 Jahre alter Mann, ein zwölf Jahre altes Mädchen und ein elf Jahre alter Junge verletzt worden. Saldo berichtet über beschädigte Häuser, Infrastrukturobjekte und Fahrzeuge in 18 Ortschaften.

Ukrainische Gasförderanlage nach Angriff aus Russland gestoppt

Ein russischer Drohnenangriff auf eine Gasförderanlage hat nach ukrainischen Angaben einen Brand ausgelöst. Der Betrieb der Anlage in der zentralukrainischen Region Poltawa sei eingestellt worden. Das Ausmaß der zugefügten Schäden lasse sich derzeit nicht abschätzen. Das Personal habe sich rechtzeitig in Sicherheit gebracht, sodass es keine Opfer gebe, teilt der ukrainische Energiekonzern Naftogaz über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.

Das staatliche Unternehmen wirft Russland vor, systematisch Gasförderanlagen ins Visier zu nehmen, "um die heimische Produktion der Ukraine zu drosseln und die Vorbereitungen auf die Heizperiode zu erschweren". Die getroffene Anlage sei bereits mehrmals angegriffen worden.

Podoljaka: Gegner bestätigt bessere Taktik russischer Stoßtrupps

Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka sieht Bewegung an mehreren Frontabschnitten. Im Süden beschreibt er heftige Kämpfe bei Orechow, Plawni und im Abschnitt des Truppenverbands Ost, wo durch beiderseitige Vorstöße große Grauzonen entstanden sind. Zugleich hebt er eine veränderte russische Angriffstaktik hervor, wodurch die ukrainischen Drohnen deutlich an Wirkung verloren haben. Selbst Kiew muss die verbesserte Taktik einräumen, erklärt Podoljaka. Auch bei Kupjansk, Bely Kolodes und im Raum Sumy meldet er anhaltende Gefechte und russische Vorstöße.

Die Analyse gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Drohne greift Siedlung im Grenzgebiet Brjansk an: ein Toter und zwei Verletzte

Der interimistische Gouverneur des russischen Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, wirft den ukrainischen Streitkräften ein "weiteres barbarisches Verbrechen" gegen die Zivilbevölkerung in der Grenzregion vor. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, habe der Gegner am Samstag die Ortschaft Tschaikowitschi mit einem unbemannten Luftfahrzeug angegriffen. Die Drohne sei in einem Wohnhaus eingeschlagen. Ein Zivilist sei dabei ums Leben gekommen, zwei weitere seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Kowaltschuk spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus. Man werde die Familie finanziell unterstützen. Infolge der Drohnenattacke sei ein Wohnhaus völlig zerstört worden. Sieben Einfamilienhäuser und acht Autos seien beschädigt worden, so der Interimsgouverneur.

Warschau und Kiew versuchen, Zwist um UPA-Ehrung zu entschärfen

Die Außenminister Polens und der Ukraine haben sich in Warschau um eine Beruhigung im Streit über die schwierige Geschichte ihrer Völker im Zweiten Weltkrieg bemüht. Der polnische Minister Radosław Sikorski und sein Kiewer Gast Andrei Sibiga seien sich einig gewesen, "dass Wahrheit, Respekt und das Gedenken an die Opfer weiterhin zentrale Elemente der bilateralen Beziehungen sind". Das teilte das polnische Außenministerium mit.

Sibiga schlug nach eigenen Angaben ein Maßnahmenpaket zur Krisenbewältigung vor. Die Maßnahmen beinhalteten demnach Beratungen zwischen den Außenministerien, die Organisation eines Treffens von Historikern sowie die Einbeziehung der "religiösen Anführer beider Nationen".

Der Streit war Ende Mai aufgeflammt, als der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij einer Armee-Einheit den Beinamen "Helden der UPA" verliehen hatte. Die sogenannte Ukrainische Aufstandsarmee hatte im Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Besatzern kollaboriert und in der heutigen Westukraine Zehntausende Polen ermordet.

In Polen löste die Ehrung der UPA Empörung aus. Der rechtskonservative Präsident Karol Nawrocki entzog Selenskij den höchsten polnischen Orden. Aus Protest gaben zahlreiche ukrainische Regierungsbeamte ebenfalls die ihnen von Polen verliehenen Auszeichnungen zurück.

Zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod: Zahlreiche Haushalte ohne Strom

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 62 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe dabei mehrere Raketen und mindestens 20 Geschosse abgefeuert sowie 204 Drohnen eingesetzt, von denen 122 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über viele Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Eine Einwohnerin von Belgorod habe eine Splitterverletzung an einem Auge erlitten. In der Siedlung Bessonowka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Ein Einwohner der Siedlung Rakitnoje sei bei einer ähnlichen Attacke zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Potschajewo sei ein Mann verletzt worden, als eine FPV-Drohne ihn angegriffen habe. Ein Einwohner der Siedlung Fischtschewo habe bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. In der Stadt Schebekino seien drei Menschen verletzt worden, als in ihrer Nähe eine FPV-Drohne detoniert sei. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei ein Einwohner zu Schaden gekommen. In einem Betrieb in der Siedlung Pojana seien zwei Mitarbeiter – eine Frau und ein Mann – verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Siedlung Beljanka Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. Außerdem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 2. Juli in der Siedlung Neschegol ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sieben Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, eine Energieanlage, drei soziale Einrichtungen, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Betriebe, sieben Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, ein Lagerhaus, eine Scheune, eine Garage, zwei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, ein Traktor, vier Lkw und 57 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Zudem berichtet der Krisenstab über einen massiven Stromausfall in der Stadt Belgorod, nachdem das ukrainische Militär in der Nacht die Gebietshauptstadt mit Raketen beschossen habe. Auch die Wasserversorgung sei gestört worden. Man tue alles Mögliche, um die Folgen der Attacken möglichst schnell zu beheben, heißt es.

Russlands Generalstab über Konstantinowka: "Schlüssel zum letzten Bollwerk des Kiewer Regimes im Donbass"

Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete. Der ranghohe Militär bezeichnete die Ortschaft, die Russland gestern vollständig unter seine Kontrolle gebracht hatte, als "Schlüssel zum letzten Bolwerk des Kiewer Regimes im Donbass" – und zwar zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Demnach hätten in diesem wichtigen Logistik- und Industrieknotenpunkt Anfang 2022 mehr als 78.000 Menschen gelebt. In Bezug auf ihre Fläche und Einwohnerzahl sei die Stadt das siebtgrößte Verwaltungszentrum im Donbass gewesen. Die ukrainische Führung habe dort seit dem Jahr 2014 und insbesondere nach dem Verlust der Stadt Bachmut ein gut befestigtes Verteidigungssystem eingerichtet, erklärte Rudskoi.

"Im Großen und Ganzen war Konstantinowka das am besten befestigte und gestaffelte Verteidigungsgebiet der ukrainischen Streitkräfte. Neben Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka war sie eine der vier sogenannten Festungsstädte, welche die wichtigste Verteidigungslinie der ukrainischen Streitkräfte im Donbass bilden."

Nach Angaben von Rudskoi habe der Gegner während der erbitterten Kämpfe um Konstantinowka rund 13.500 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus habe das russische Militär dort 14 Kampfpanzer, 283 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 1.400 Autos, 200 Geschütze und acht Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt. Die russischen Truppen seien nun gerade dabei, die Stadt von einzelnen ukrainischen Kämpfern zu säubern. Die russischen Streitkräfte seien weiterhin auf dem Vormarsch auf das Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Der Truppenverband West sei gerade dabei, die Stadt Krasny Liman einzunehmen.

Massive Drohnenattacke auf Sankt Petersburg und Gebiet Leningrad: 72 Drohnen abgefangen

Die Behörden der Stadt Sankt Petersburg und des umliegenden Gebiets Leningrad haben am Morgen eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine gemeldet. Sowohl Gouverneur Alexander Beglow als auch Gouverneur Alexander Drosdenko teilten mit, dass über der Region 72 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen worden seien. Beglow erklärte diesbezüglich, dass es der Gegner auf ein Ölterminal im Seehafen der Millionenstadt abgesehen habe. Eine abgeschossene Drohne sei in der Stadt Peterhof herabgestürzt. Der Politiker meldete weder Opfer noch Schäden.

Drosdenko teilte mit, dass Wrackteile einer abgeschossenen Drohne in der Nähe des Hafens Wyssozk herabgestürzt seien. Auch er meldete weder Opfer noch Schäden.

Der Flughafen Pulkowo setzte den Betrieb aus Sicherheitsgründen vorübergehend aus.

Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken

Russlands Truppen schließen die Befreiung einer der größten und strategisch wichtigsten Städte des Donbass – Konstantinowka – ab. Dabei haben sie eine bestimmte Taktik angewandt, um diesen vom Gegner befestigten Abschnitt der Front zu durchbrechen.

Die Befreiung von Konstantinowka bringt nicht bloß eine Industriestadt mit langjährigen Traditionen zurück. Es überrascht nicht, dass die Operation zur Befreiung der Stadt unter der persönlichen Kontrolle des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin gestanden hat.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Gubin und Jewgeni Krutikow auf unserer Website.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. Juli 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 6,
  • Kostogrysowo — 4,
  • Malyje Kopani — 3,
  • Knjase-Grigorowka — 7,
  • Nowaja Majatschka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kairy, Kachowka und Gornostajewka seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Sechs Verletzte und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 3. Juli bis 8 Uhr MESZ am 4. Juli 123 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 93-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet sechs Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei ihnen handele es sich um Mitarbeiter der Verwaltung des Bezirks Rylsk. Sie seien zu Schaden gekommen, als vor dem Verwaltungsgebäude ein Sprengsatz explodiert sei. In der Stadt Rylsk seien außerdem vier Wohnhäuser, ein Geschäft und zwei Autos beschädigt worden. Schäden seien auch in den Ortschaften Makejewo, Durowo, Alexandrowka, Lgow, Uslanka und Korotschka entstanden. Infolge der Attacken aus der Ukraine seien dort insgesamt drei Einfamilienhäuser, eine Tankstelle, eine Stromleitung und zwei Autos beschädigt worden.

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. Juli bis 0 Uhr am 4. Juli (Ortszeit) wurden drei Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 15 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben, vier weitere zivile Einwohner erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

Ukrainische Rüstungsindustrie erhält Vorgaben von Selenskij

Bei einer Sitzung mit Vertretern von Militär, Regierung und Rüstungsindustrie hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Marschrichtung für die nächsten Kriegsmonate festgelegt. Es ging vor allem um Vorgaben für die Rüstungsindustrie. Anschließend kommentierte Selenskij auf der Plattform X:

"Die Ukraine ist jetzt in der Lage, solche Mengen an hochtechnologischen Waffen zu produzieren, die die russischen Kapazitäten langfristig übertreffen können."

Bei der Sitzung sei vor allem über Wege zur Steigerung der Produktionskapazitäten des ukrainischen Drohnen- und Raketenprogramms gesprochen worden.

Die Ukraine hat zuletzt mit neuen Waffen vor allem die Erdölindustrie und Rüstungsunternehmen in Russland angegriffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 389 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 389 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

3.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

UN-Hochkommissar fordert Einstellung der Folter russischer Kriegsgefangener in der Ukraine

Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, forderte die sofortige Einstellung der Folter russischer Kriegsgefangener. Seinen Worten zufolge müssen die für die Misshandlungen Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Auf einer Sitzung des UN-Rats für Menschenrechte sagte er insbesondere:

"Etwa die Hälfte der von der Ukraine gefangengenommenen Kriegsgefangenen, mit denen Mitarbeiter meines Büros gesprochen haben, berichteten von Folter oder anderen Formen der Misshandlung."

Dabei gab er keine genauen Angaben zur Anzahl der Betroffenen.

Russische Streitkräfte haben Konstantinowka vollständig befreit

Die russische Armee hat die Industriestadt Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) vollständig befreit. Dies meldet der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

Die Ortschaft liegt im Norden der DVR, 55 Kilometer von Donezk entfernt. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk, da sich dort ein großer Eisenbahnknotenpunkt befindet.

Mehr zum Thema – Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken

"Einschüchterungsversuch" – Russische Botschaft in Stockholm von zwei Drohnen attackiert

Die russische Botschaft in Stockholm ist am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Laut Angaben des russischen Außenministeriums überflogen zwei Quadkopter das Botschaftsgelände.

Eine der Drohnen warf dabei einen Behälter mit roter Farbe ab. Die zweite Drohne, an der eine Sprengstoff-Attrappe angebracht war, stürzte in unmittelbarer Nähe des Botschaftsgebäudes ab.

Die Botschaft sprach von einem "eklatanten Versuch, die Mitarbeiter einzuschüchtern", der weit über eine bloße Provokation hinausgehe. Demzufolge ereignen sich solche Vorfälle in Schweden regelmäßig, ohne dass die dortigen Sicherheitsdienste effektiv eingreifen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

The Telegraph: Russische Drohnen erreichen Raketengeschwindigkeit

Die neuesten Entwicklungen Russlands im Bereich der unbemannten Luftfahrt haben die Schlagkraft der russischen Armee erheblich gesteigert, schreibt die britische Zeitung The Daily Telegraph. Einige Drohnenmodelle erreichen so hohe Geschwindigkeiten, dass man sie leicht für Raketen halten könnte. Nach Angaben der Zeitung können neue Modelle wie die "Geran-4" Geschwindigkeiten von bis zu 500 km/h erreichen. Damit übertreffen sie die ukrainischen Abfangdrohnen, deren Höchstgeschwindigkeit nur 350 km/h beträgt, bei Weitem. In dem Artikel heißt es:

"Die neuen russischen Drohnen […] rasen mit solcher Geschwindigkeit über den Himmel, dass man sie für Raketen halten könnte. […] Russland greift die ukrainische Hauptstadt immer häufiger an und zwingt Kiew dadurch, seine wertvollsten Abfangdrohnen einzusetzen. Dadurch entstehen Lücken, durch die ballistische Raketen und Marschflugkörper vordringen können."

Gebiet Charkow: Kiew ordnet Zwangsevakuierung aus 60 Ortschaften an

Wie der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Charkow, Oleg Sinegubow, mitteilte, wurde in Teilen der Region eine obligatorische Evakuierung angeordnet. Seinen Angaben zufolge betrifft die Zwangsevakuierung 41 Ortschaften der Gemeinde Schewtschenkowskij, zwölf Ortschaften des Bezirks Bogoduchow und sieben Ortschaften der Gemeinde Dergatschowo. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Sinegubow:

"Wir erweitern das Evakuierungsgebiet für die Zivilbevölkerung aus den Gemeinden der Bezirke Kupjansk, Bogoduchow und Charkow. Der entsprechende Beschluss wurde auf der Sitzung des Verteidigungsrates der Region gefasst."

Schicksal Hunderter in Weliki Prikol gefallener ukrainischer Soldaten wird verheimlicht

Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, verschweigt das Kommando des 4. Bataillons der 119. Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte den Angehörigen das Schicksal Hunderter Soldaten, die in der Ortschaft Weliki Prikol in der Region Sumy ums Leben gekommen sind. Auf diese Weise versuche Kiew, Entschädigungszahlungen zu umgehen. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

"Das Kommando des 4. Bataillons der 119. Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte teilte den Angehörigen der vermissten ukrainischen Soldaten mit, dass Hunderte von Leichen in Feldleichenhäusern gelagert worden seien, die in verlassenen Häusern im Dorf Weliki Prikol eingerichtet worden waren und dann im Verlauf der Kämpfe zusammen mit den Leichen 'plötzlich' niedergebrannt seien."

Macgregor: Putin hat jede Hoffnung auf eine diplomatische Lösung aufgegeben

In einem Interview für den Podcast Redacted sieht der Oberst a. D. der US-Armee und Politikwissenschaftler Douglas Macgregor einen militärischen Wendepunkt in der Ukraine. Putin habe die Hoffnung auf Verhandlungen mit dem Westen – insbesondere mit Donald Trump nach einem substanzlosen Treffen in Alaska – sowie auf einen politischen Wandel in Europa endgültig aufgegeben, so Macgregor.

Angesichts drohender neuer US-Milliardenhilfen für Kiew habe der russische Präsident nun den Befehl erteilt, den Konflikt militärisch zu beenden.

Macgregor sieht die ukrainische Verteidigung vor dem Kollaps. Er erwartet eine finale russische Großoffensive mit einem Vorstoß auf die Hafenstadt Odessa und die Hauptstadt Kiew.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Drei ukrainische Kämpfer bei Ergebungsversuch getötet

Eine ukrainische Drohne hat drei ukrainische Kämpfer angegriffen, als diese versuchten, sich in der Nähe der Siedlung Rownoje im Gebiet Saporoschje den russischen Soldaten zu ergeben. Dies erklärte ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Dawa gegenüber RIA Nowosti

"Der Gegner hat von einer Aufklärungsdrohne aus gesehen, dass wir drei Soldaten gefangen nehmen und diese sich ergeben. Daraufhin hat der Gegner eine Drohne geschickt, die direkt in seinen eigenen Militärangehörigen flog."

Alle drei ukrainischen Soldaten wurden bei dem Drohnenangriff getötet. Er fügte hinzu, dass diese Kämpfer etwa 30 bis 40 Jahre alt waren.

Bericht: Die Europäer fallen Selenskij-Desinformationen zum Opfer

Europäer seien Desinformationen zugunsten Wladimir Selenskijs zum Opfer gefallen, schreibt das italienische Portal IL Fatto Quotidiano. Westliche Medien verkünden den unmittelbar bevorstehenden Sieg der Ukraine, während ukrainische Truppen nicht einmal in der Lage seien, verlorene Gebiete zurückzuerobern, heißt es in dem Artikel. Um der Ukraine zu helfen, müsse die EU mit Wladimir Putin verhandeln, so der Autor des Portals. Er betont:

"Wenn die ukrainische Armee der russischen überlegen ist, warum kann sie dann Mariupol, Sewerodonezk, Lisitschansk, Awdejewka oder Ugledar nicht zurückerobern? Wenn 10.000 Ukrainer 80.000 Russen töten können, warum hat Selenskij keine dieser Städte zurückerobert? Die Antwort ist einfach: Am 17. Dezember des Jahres 2024 erklärte Selenskyj der französischen Zeitung Le Parisien, die Ukraine sei nicht stark genug, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Das Ergebnis der NATO-Strategie ist also folgendes: 1) Die Ukraine hat ihre reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren; 2) sie hat den Zugang zum Meer fast vollständig verloren; 3) sie hat die Fähigkeit zur Selbstversorgung verloren."

Russische Einheiten setzen Eliminierung des Gegners in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Laufe der Woche hat der Truppenverband West fortgesetzt, die Vernichtung ukrainischer Formationen in der Stadt Krasny Liman in der DVR abzuschließen. Die russischen Soldaten haben Minenräumarbeiten in der Stadt begonnen. Insgesamt wurden 200 ukrainische Kämpfer, 50 Einheiten der Militärtechnik, 25 ferngesteuerte Robotersysteme und 21 Autos außer Gefecht gesetzt. 

Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der DVR von ukrainischen Truppen fortgesetzt. Im Laufe der Woche verlor der Gegner 535 Kämpfer, mehr als 360 Einheiten verschiedener Waffen und Militärtechnik sowie 118 Autos.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 27. Juni bis 3. Juli. 

Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Energie- und Transportinfrastrukturobjekte sowie Logistikzentren, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Lager für unbemannte Boote, Munitions- und Treibstofflager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.485 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, 16 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.405 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.160 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 41 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 3.140 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 62 Autos und neun Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos und 15 Stationen für elektronische Kampfführung.

Zwei MiG-29-Kampfflugzeuge der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden durch Kampfdrohnen der russischen Streitkräfte zerstört.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, eine Langstreckenrakete, drei Raketen vom Typ Flamingo, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 3.871 Drohnen ab.

Die Schwarzmeerflotte neutralisierte zehn unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.520 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 30.014 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.624 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.543 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Außenministerium: Kiew interessiert an Informationsaustausch mit Japan über Russland

Laut dem ukrainischen Außenminister Andrej Sibiga ist die Ukraine an einem Informationsaustausch mit Japan über Russland interessiert. Nach seinem zweitägigen Besuch in Tokio erklärte der Minister, Kiew sei an Informationen über angebliche Bedrohungen aus Russland im Fernen Osten interessiert.

Selenskij zuversichtlich: Russland verliert diesen Krieg

In einem Interview mit dem US-Sender CBS News schilderte Selenskij seine Eindrücke des derzeitigen Kriegsverlaufs. "Russland verliert [diesen Krieg]. Die Ukrainer werden diesen Krieg gewinnen. Da bin ich mir sicher", postulierte das ukrainische Staatsoberhaupt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Armee befreit elf Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt elf Ortschaften in vier Regionen befreit:

  • Ukrainskoje im Gebiet Charkow, 
  • Malinowka und Piskunowka in der DVR,
  • Nowoskelewatoje, Pisanzy, Bogodarowka und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk, 
  • Nowosjolowka, Rownoje, Lesnoje und Kopani im Gebiet Saporoschje.

Ukrainische Armee setzte Baton-Drohnen bei Angriff auf Markt im Gebiet Saporoschje ein

Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Bei der Attacke hat der Gegner zwei Drohnen vom Typ Baton eingesetzt. Dies teilte TASS unter Berufung auf den Operativstab der Region mit. 

"Die ukrainischen Streitkräfte haben am helllichten Tag gezielte Angriffe auf den Markt mit zwei Kampfdrohnen vom Typ Baton durchgeführt."

Zuvor berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, dass bei dem Angriff fünf Zivilisten getötet und 18 weitere verletzt wurden.

Miroschnik: Kiew blockiert besiedelte Gebiete mithilfe von Fernminen

Ukrainische Truppen blockieren bewohnte Gebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen. Das erzählte der russischen Nachrichtenagentur TASS der Vertreter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er merkte an, dass die Zahl der ferngesteuerten Minenoperationen Kiews gegen zivile Ziele in letzter Zeit stark zugenommen habe, und erklärte:

"In den letzten Monaten haben ukrainische Militante massenhaft Minen eingesetzt, um Autobahnen und Orte mit zivilen Ansammlungen in Gefahr zu bringen und den Verkehr zu blockieren. Versuche von Militanten der ukrainischen Streitkräfte, Wohngebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen auf Fahrzeuge von der Verkehrsanbindung abzuschneiden, wurden in der Republik Krim, den Regionen Cherson, Saporoschje und Belgorod sowie in der Volksrepublik Donezk dokumentiert."

Konstantinowka: Russische Armee vertreibt ukrainische Drohnenbesatzungen

Ein Drohnenpilot des russischen Spezialkräftebataillons der Südlichen Streitkräftegruppe erklärte, russische Militärs hätten ukrainische Drohnenbesatzungen aus Kostantinowka vertrieben. Er erzählte auch, dass ukrainische Drohnenpiloten entweder getötet worden seien oder sich in Richtung Alexejewo-Druschkowka und Umgebung zurückgezogen hätten, was ihre Einsatzfähigkeit nun erheblich mindere. Der Pilot sagte gegenüber der Agentur TASS:

"Bis vor Kurzem waren feindliche Drohnenpiloten in Konstantinowka stationiert. Jetzt ist ihre Arbeit in dem Gebiet zu schwierig geworden."

Miroschnik: Mehr als 20.000 Leichen gefallener Soldaten im Laufe eines Jahres an Kiew zurückgegeben

Moskau hat der Ukraine binnen eines Jahres die Leichname von 20.354 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zurückgegeben. Von ukrainischer Seite hat Russland 627 Leichname gefallener russischer Soldaten erhalten. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, am Freitag bei einem Briefing. 

"Binnen eines Jahres, als der Austausch der Leichname der Gefallenen wieder aufgenommen wurde, hat Russland der Ukraine 20.354 Leichname übergeben. Im Gegenzug hat die Ukraine der russischen Seite 627 sterbliche Überreste gefallener russischer Soldaten zurückgegeben. Das ist das tatsächliche Verhältnis der Gefallenen auf dem Schlachtfeld, über das man weder in Kiew noch in Brüssel sprechen will."

Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje: Fünf Tote und 18 Verletzte

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Markt in der Stadt Tokmak wurden fünf Menschen getötet und mindestens 18 weitere verletzt. Dies berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje.  

"Es ist bereits bekannt, dass bei einem gezielten Angriff des Gegners auf den Stadtmarkt von Tokmak fünf Einwohner ums Leben gekommen sind. Weitere 18 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Es werden weiterhin Verletzte eingeliefert."

"Das ist ein Schlag gegen das friedliche Leben, gegen die Menschen, die gekommen sind, um Lebensmittel einzukaufen. Die Verantwortung für diese Tragödie liegt bei denen, die bewusst zivile Ziele angreifen".

Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees, teilte mit, dass die Behörde ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags bereits eingeleitet hat.

Ukrainische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört

Russische Drohnenpiloten haben gegnerische Drohnenleitstellen im Gebiet Dnjepropetrowsk außer Gefecht gesetzt, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.

"Im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die Drohneneinheiten des Truppenverbandes Ost Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte entdeckt. Dort befanden sich Drohnenpiloten, Kommunikationsmittel, Antennen und Drohnensteuerungstechnik. Die identifizierten Ziele wurden mit FPV-Drohnen und Starrflüglerdrohnen vom Typ Molnija angegriffen."

Gouverneur: Mehrere Opfer bei Kiews Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje

Eine ukrainische Drohne hat einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dies teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, mit. 

"In der Stadt Tokmak hat eine Drohne während eines gezielten Angriffs auf die zivile Infrastruktur einen Markt getroffen. Es gibt Tote und Verletzte. Die Verletzten wurden umgehend von Rettungswagen in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Tokmak gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. "

Balizki betonte, dass der Angriff noch andauert.

LVR: Behörden melden Opfer bei Drohnenangriff auf Fahrzeug

Eine ukrainische Drohne hat einen GAZelle-Kleintransporter auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk in der Volksrepublik Lugansk angegriffen, wie Leonid Passetschnik, der Leiter der Region, mitteilte. Infolge der Attacke gibt es Opfer. 

"Heute Morgen hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf der Autobahn Starobelsk-Belowodsk einen GAZelle-Kleintransporter angegriffen, der Produkte einer Butterfabrik beförderte. Ein 50-jähriger Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Ein 39-jähriger Mann wurde verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert."

Gebiet Kursk: Auto mit Verwaltungsbeamten auf eine Mine gefahren

Ein Fahrzeug mit Verwaltungsbeamten des Bezirks Rylsk ist heute Morgen auf eine Mine gefahren, wie der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, auf Telegram mitteilte. Der Sprengsatz wurde ferngezündet. Infolge der Attacke wurde der Bezirksleiter Wladimir Kowaltschuk verletzt: Er erlitt eine Minenexplosionsverletzung und Splitterverletzungen an den Beinen. Er wird ins Krankenhaus in Kursk gebracht. Der Fahrer erlitt eine Bauchverletzung und Splitterverletzungen am Oberschenkel. Er wird im Krankenhaus in Rylsk operiert.

Zwei weitere Beamte, die sich zum Zeitpunkt der Explosion am Eingang des Gebäudes befanden, wurden ebenfalls verletzt und ins Krankenhaus in Rylsk eingeliefert.

Fast 80 Drohnen binnen 24 Stunden über Gebiet Kursk abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 42 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 77 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet achtmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kam ein Privathaus. Ein weiteres Privathaus und ein Fahrzeug sind abgebrannt.

Galusin: Kiews Kuratoren denken nur an Einfrieren der Kampfhandlungen

Die Kuratoren des Kiewer Regimes denken nur an ein Einfrieren der Kämpfe, um Zeit für die Stärkung ukrainischer Truppen zu gewinnen, sagte Russlands stellvertretender Außenminister Michail Galusin gegenüber RIA Nowosti.

"Kiew hat heute keine Entscheidungsfreiheit. Es gibt nur das weiter, was seine Kuratoren ihm sagen. Sie denken nur daran, wie man die Kampfhandlungen 'einfrieren' kann, um Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Streitkräfte zu stärken und ihre Truppen umzugruppieren."

Moskau brauche jedoch eine Lösung, die einen dauerhaften und nachhaltigen Frieden in der Region bringe, indem die Ursachen des Ukraine-Konflikts beseitigt werden, betonte der Diplomat.

Experte: Den ukrainischen Truppen droht Einkesselung bei Slawjansk in DVR

Die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die in Nikolajewka bei Slawjansk in der DVR stationiert sind, könnten bald umzingelt werden, nachdem sie die Kontrolle über die Ortschaft Piskunowka verloren haben. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS. Er merkte an, dass das russische Militär von den zuvor befreiten Siedlungen Rai-Alexandrowka, Piskunowka und Kaleniki vorrücken. 

"Die ukrainische Gruppierung in Nikolajewka könnte nun praktisch eingekesselt sein. Wenn unsere Truppen an diesem Abschnitt weiter vorrücken, werden wir alle gegnerischen Befestigungen umgehen und sie von hinten angreifen."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 155 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Twer, Tula, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

2.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Peskow: Russland setzt Druck auf Kiew fort und wird alle seine Ziele erreichen

Russland werde den Druck auf das Kiewer Regime weiter verstärken, um die von Russland klar definierten Ziele zu erreichen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Kommentar zur Äußerung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland angekündigt hatte.

Auf die Frage von Journalisten, ob Russland nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern auch gegenüber einer Reihe anderer europäischer Länder im Sinne eines Präventivschlags Gewalt anwenden könnte, erklärte Peskow, dass die Sicherheit Russlands in jedem Fall gewährleistet werde, und zwar nicht unbedingt durch den Einsatz militärischer Gewalt, wie einige Experten vermuten.

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Regierungsberater: Niederlande sollten Soldaten in die Ukraine entsenden

Der niederländische Beratende Rat für internationale Fragen empfiehlt der Regierung, sich nach einem möglichen Waffenstillstand mit einem militärischen Kontingent an einer internationalen Mission in der Ukraine zu beteiligen.

Laut dem Gutachten sollten die Niederlande eine "aktive politische und militärische Rolle" übernehmen und sich am Aufbau einer Staatengruppe beteiligen, die die "politische und militärische Führung einer künftigen internationalen Garantiemission" übernimmt. Neben politischer Unterstützung sollte Den Haag auch Truppen bereitstellen.

Nach Auffassung der Autoren sollte diese internationale Truppe nicht nur Beobachtungsaufgaben übernehmen, sondern als einsatzfähige militärische Formation über die Befugnis verfügen, im Bedarfsfall unmittelbar Gewalt anzuwenden. Der Rat betont zugleich, dass ein solcher Einsatz vom Parlament gesondert beschlossen werden müsse. Zudem sollte die Regierung vorab festlegen, welche Einheiten und Fähigkeiten das Land für eine solche Mission bereitstellen könne.

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, europäische Pläne zur Entsendung sogenannter Stabilisierungstruppen in die Ukraine würden zur Entstehung einer "neuen Berliner Mauer" führen.

Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

Mehrere russische Gebiete melden weitere Opfer infolge ukrainischer Angriffe. So wurde im Gebiet Belgorod nach Angaben des regionalen Krisenstabs ein Mann in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka bei einem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf sein Auto an der Schulter durch Splitter verletzt. Er begab sich selbst ins Krankenhaus und wird dort ambulant weiterbehandelt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Im Gebiet Kursk erlitt ein 69-Jähriger in der Ortschaft Korenewo bei einem Drohnenangriff ein Explosions- und Splittertrauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Bereich des linken Schulterblatts. Zudem besteht der Verdacht auf eine Verletzung der Lunge. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde der Mann vor Ort medizinisch versorgt.

Aus dem Gebiet Cherson meldete Gouverneur Wladimir Saldo einen getöteten und drei verletzte Zivilisten innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In Nowaja Sburjewka kam demnach ein 1971 geborener Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben.

Grossi verurteilt Angriff auf Feuerwache in Energodar

Das IAEA-Team am Kernkraftwerk Saporoschje hat in dieser Woche erhebliche Schäden an der Feuerwache im benachbarten Energodar bestätigt. Die Einrichtung spielt eine wichtige Rolle für die Notfallbereitschaft des Kernkraftwerks. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi verurteilt den Angriff und erklärt:

"Jeder Angriff, der die nukleare Sicherheit und die Notfallbereitschaft beeinträchtigt, ist inakzeptabel."

LVR: Zwölf Verletzte bei Angriff auf Linienbus in Lissitschansk

Bei einem ukrainischen Angriff auf einen Linienbus in Lissitschansk sind zwölf Menschen verletzt worden. Dies teilt das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR) Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

"Als die Menschen nach der Arbeit nach Hause zurückkehrten, griffen Neonazis einen Stadtbus in Lissitschansk an. Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht und werden dort medizinisch versorgt. Zudem seien im Bezirk Perewalsk und in Perwomaisk zivile Lastwagen von Drohnen angegriffen worden, so Passetschnik. Dabei wurde ein Zivilist verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.

Erneuter ukrainischer Kamikazedrohnenanschlag auf Reisebus aus Weißrussland in Gebiet Brjansk

Im Gebiet Brjansk ist eine Kamikazedrohne in einen Reisebus mit Zivilisten eingeschlagen. Der Bus beförderte Fahrgäste auf der Strecke aus Minsk über Gomel in Weißrussland nach Anapa an Russlands Schwarzmeerküste. Dies ist der zweite solche Fall in den letzten Wochen.

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Selenskij wirft westlichen Partnern ausbleibende Raketenlieferungen vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Partnern vorgeworfen, ihre Zusagen für Raketenlieferungen nicht einzuhalten. Dies berichtet das ukrainische Portal Nowosti.LIVE. Selenskij sagte:

"Wenn unsere Partner rechtzeitig geliefert hätten, was sie versprochen haben ... Ich werde die Einzelheiten der Lieferungen nicht diskutieren oder offenlegen. Ich halte das für ein großes Problem, das mit unseren Partnern zusammenhängt."

Er bezeichnete es als ungerecht, dass Kiew zunächst Geld für Abfangraketen aufbringen müsse und anschließend zusätzlich darum kämpfen müsse, dass diese tatsächlich geliefert würden. Als Beispiel nannte Selenskij Norwegen, das nach seinen Angaben die Finanzierung von 200 Raketen zugesagt habe, jedoch keine geliefert habe. Zugleich forderte Selenskij erneut Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen in der Ukraine.

"Wir sprechen bereits seit Langem mit der US-Regierung über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen. Wir brauchen eine eigene Produktion. Eine europäische Fertigung – hier in der Ukraine oder gemeinsam mit unseren Partnern – würde auch die Vereinigten Staaten unterstützen, wenn dies erforderlich ist. Wir hoffen sehr auf eine positive Antwort von Präsident Trump."

Ukrainische Polizei fordert Daten zu Mitarbeitern mit Mobilmachungsbefreiung an

Wie die ukrainische Zeitung Sudebno-Juriditscheskaja Gaseta berichtet, verlangt die ukrainische Polizei von Arbeitgebern Informationen über Beschäftigte, die von der Mobilisierung ausgenommen sind. Demnach erhalten Unternehmen Schreiben der Nationalen Polizei, in denen sie aufgefordert werden, Angaben zu Mitarbeitern vorzulegen, für die zwischen 2023 und 2026 eine Mobilmachungsbefreiung gewährt wurde.

Unter anderem werden Einstellungsanordnungen, Arbeitsverträge, Arbeitszeitnachweise sowie Unterlagen angefordert, die den Status des Unternehmens als "kritisch wichtig" belegen. Womit die Anfragen zusammenhängen, sei bislang nicht bekannt.

Die Zeitung verweist darauf, dass Rechtsexperten Arbeitgebern empfehlen, solche Anfragen nicht zu ignorieren, die angeforderten Unterlagen jedoch nicht ohne Prüfung der rechtlichen Grundlage herauszugeben. Die Polizei sei nicht befugt, Unternehmen im Zusammenhang mit Mobilmachungsbefreiungen zu kontrollieren. Eine Anforderung entsprechender Informationen sei nur im Rahmen eines Strafverfahrens zulässig.

Ex-Berater des Pentagons: Kiew fehlen Soldaten – MI6 und CIA bezahlen Zehntausende Söldner

Heftige Verluste des Kiewer Regimes im Ukraine-Krieg zwingen dessen Drahtzieher im Westen, Kiew immer größere Kontingente von Söldnern zu bezahlen. Douglas MacGregor nennt eine Rekordzahl von über 50.000 Söldnern.

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Military China: Begrenzung der Kampfhandlungen zeigt Schwäche der Ukraine

Ein angeblicher Vorschlag von Präsident Wladimir Selenskij, die Kampfhandlungen auf vier Regionen zu begrenzen, deutet laut dem Portal Military China auf eine schwächere Position der ukrainischen Streitkräfte hin. In dem Beitrag heißt es:

"Kiew hat Vorschläge an Moskau gerichtet, doch Putin hat sie abgelehnt. Die Ukraine versteht, dass Langstreckenschläge die Lage an der Front nicht zu ihren Gunsten wenden können und dass sie hinsichtlich ihrer Wirksamkeit den russischen unterlegen sind. Daher besteht das Hauptziel des Kiewer Regimes darin, öffentliche Unterstützung durch demonstrative Erfolge zu gewinnen, die enorme Kosten erfordern, aber keinen Sieg der ukrainischen Streitkräfte näherbringen." 

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, aus der Ukraine seien Vorschläge gekommen, die Kampfhandlungen auf die Regionen Cherson, Saporoschje sowie die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu begrenzen. Kremlsprecher Dmitri Peskow fügte hinzu, dass die Sonderoperation fortgesetzt werde, bis Kiew zu einer Vereinbarung mit Moskau bereit sei.

Russland besorgt über wachsende Drohnenproduktion für die Ukraine in Europa

Der Ausbau von Produktionsstätten für Drohnen zugunsten der ukrainischen Streitkräfte in Europa – darunter auch in Deutschland – bereitet Russland Sorgen. Dies erklärt der russische Botschafter in Deutschland Sergei Netschajew. Er sagt vor Journalisten:

"Unsere deutschen Kollegen sind darüber sehr beunruhigt. Wir sind allerdings alles andere als glücklich darüber, dass in Europa, in Westeuropa und auch in Deutschland die Rüstungsindustrie ausgebaut und die militärische Unterstützung des ukrainischen Regimes verstärkt wird. Es wird schließlich nicht verschwiegen, dass diese und andere Produktionsstätten für Waffen, darunter auch Drohnen, für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt sind. Das bereitet uns daher durchaus Sorge."

Der Botschafter fügt hinzu, dass der Grad der Militarisierung der deutschen Wirtschaft sowie der Umfang der militärischen und sonstigen Unterstützung für die Ukraine weiter zunehmen. Zugleich werde die Linie vertreten, Russland müsse größeren Schaden erleiden, und die Unterstützung für Kiew werde "so lange wie nötig" fortgesetzt.

Gebiet Belgorod: Ukrainische FPV-Drohne greift Lastwagen an – Mann verletzt

In der Ortschaft Soldatskoje im Bezirk Rakitnoje ist ein Zivilist bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilt der Krisenstab des Gebiets Belgorod mit. Ein Mann mit einer durchdringenden Bauchverletzung und einer Streifverletzung im Gesicht wurde von einem Rettungsteam ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde durch Splitter beschädigt.

Kiew von russischen Raketen getroffen – Schwerste Angriffswelle seit Wochen

In der Nacht auf Donnerstag hat Russland eine neue massive Angriffswelle mit Raketen und Drohnen auf Kiew und weitere Regionen der Ukraine gestartet. Diese dauerte bis in die Morgenstunden des 2. Juli an. Ersten Berichten zufolge sollen Dutzende Iskander-Raketen und weit über hundert Drohnen verschiedener Art zum Einsatz gekommen sein. Sogar die russische Hyperschallrakete Zirkon wird dabei erwähnt.

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Gebiet Belgorod: Drei Verletzte nach ukrainischem FPV-Drohnenangriff 

In der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Stadtkreis Schebekino sind drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt worden. Dies teilte der Krisenstab der russischen Region Belgorod mit.

"Eine FPV-Drohne detonierte auf der Fahrbahn. Drei Männer wurden in das Zentralkrankenhaus von Schebekino eingeliefert. Einer von ihnen erlitt mehrere Splitterverletzungen an Rücken, Armen und Beinen. Sein Zustand wird als schwer eingestuft. Er wird zur weiteren Behandlung in das regionale Klinikum verlegt."

Die beiden weiteren Verletzten wurden nach ambulanter Behandlung entlassen. Durch die Explosion wurden zudem die Fensterscheiben eines Privathauses und eine Gasleitung beschädigt.

Auswärtiges Amt verurteilt russischen Angriff auf Kiew

Das Auswärtige Amt hat den russischen Luftangriff auf Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und weiteren Teilen des Landes verurteilt. Ein Sprecher nannte die Bilder aus der Nacht "erschütternd". Demnach belegten sie, dass Russland "seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Brutalität" fortsetze. Ferner verlautete aus dem Ministerium:

"Menschen wurden im Schlaf getötet oder verletzt, Wohnhäuser zerstört und zivile Infrastruktur wie eine medizinische Einrichtung schwer beschädigt."

Die deutschen Diplomaten warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, keine Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Er setze weiterhin auf "Raketen- und Drohnenterror" gegen die Bevölkerung.

Nach den massiven Angriffen kündigte die Bundesregierung an, mit ihren Partnern den Druck auf Moskau zu erhöhen. Auf dem NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche werde es auch um die Unterstützung für die Ukraine gehen.

Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko kamen infolge des Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt 18 Menschen ums Leben, 86 weitere wurden verletzt. Der Angriff war laut Klitschko der schwerste seit dem Ausbruch des Krieges. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Attacke Rüstungsbetrieben gegolten habe.

Litauen plant Aufhebung von Verbot für Atomwaffen

Litauens Präsident Gitanas Nausėda zufolge haben sich die Parlamentsparteien in Vilnius auf einen Plan zur Aufhebung des verfassungsrechtlichen Verbots von Atomwaffen im baltischen EU- und NATO-Land geeinigt. Der Politiker begründete dies am Donnerstag damit, dass sich die geopolitische Lage verschlechtere. Die Verfassung sei unter völlig anderen geopolitischen Umständen geschrieben worden. Es gebe zwar keine unmittelbaren Pläne, Atomwaffen in Litauen zu lagern. Die Aufhebung der Bestimmung solle jedoch sicherstellen, dass das baltische Land bei einer Änderung der Sicherheitslage handlungsfähig bleibe, sagte der Staatschef laut Sender LRT.

Litauen folgt damit Finnland, das seit April 2023 ebenfalls NATO-Mitglied ist. Das finnische Parlament hat Mitte Juni für die Aufhebung des Atomwaffen-Verbots im eigenen Land gestimmt.

Selenskij drängt auf US-Lizenz zur Patriot-Herstellung

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew mehr Unterstützung der Verbündeten bei der Luftverteidigung gefordert. Die Ukraine setze dabei auch auf eine Entscheidung der USA zu Lizenzen für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen, schrieb der Politiker auf der Plattform X.

"Lieferungen zur Luftverteidigung für die Ukraine haben absolute und entscheidende Priorität."

Die Ukraine zähle "sehr stark" auf eine Entscheidung der USA zu Patriot-Lizenzen und anderen Formen der Zusammenarbeit. Dies seien die Schritte, die den Krieg stoppen und Angriffe verhindern könnten, schrieb Selenskij.

Russisches Militär setzt Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Der Truppenverband West schließt die Vernichtung verschiedener Formationen der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR ab. Die Minenräumung der Stadt wurde begonnen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 30 ukrainische Soldaten, fünf Autos, zwei bodengestützte Robotersysteme und zehn Drohnenleitstellen außer Gefecht gesetzt. 20 gegnerische Drohnen vom Typ Baba Jaga und Vampire, die versuchten, Munition und Nachschub zu liefern, wurden abgeschossen.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR schließen die Einheiten des Truppenverbandes Süd die Eliminierung ukrainischer Truppen ab. Im Laufe des Tages verlor der Gegner einen Schützenpanzer vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze. 25 Bodenrobotersysteme und 27 Drohnenleitstellen.

Klitschko: Nächtlicher Angriff auf Kiew war der massivste seit Beginn der Militäroperation

In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte im Zuge eines Vergeltungsschlags mehrere militärische Ziele unter anderem in der ukrainischen Hauptstadt zerstört. Kiew habe eine "schreckliche Nacht" erlebt, schreibt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram.

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Strafverfahren wegen Terrorismus nach Drohnenangriff auf Bus aus Weißrussland eingeleitet

Nach dem Drohnenangriff auf einen Reisebus aus Weißrussland im Gebiet Brjansk hat das russische Ermittlungskomitee ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Dies teilt die Behörde mit. Demzufolge befand sich der Bus nach dem Grenzübertritt auf einem Parkplatz im Bereich des Dorfes Krasnaja Gora, als er angegriffen wurde. Ein Sprengsatz sei in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs detoniert. Am Tatort werden laut der Ermittlungsbehörde Spuren gesichert und Typ sowie Modell der Drohne bestimmt. Außerdem würden alle Umstände des Vorfalls geprüft.

Russischer Diplomat: Kiew nutzt KI zur Verfolgung weißrussischer Fahrzeuge 

Die Ukraine nutzt nach Angaben des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, künstliche Intelligenz, um Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen zu identifizieren und anzugreifen.

"Angesichts der technischen Möglichkeiten der Drohnen und der Parameter der künstlichen Intelligenz, die die Ukraine heute einsetzt, kann man davon ausgehen, dass diese Systeme darauf eingestellt sind, Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen oder anderen Identifikationsmerkmalen zu erkennen, um gezielt weißrussische Fahrzeuge aufzuspüren und anzugreifen."

Er fügte hinzu:

"Dieselbe Granate schlägt nicht zweimal in denselben Einschlagkrater ein. Solche Zufälle gibt es nicht. Das sieht bereits nach einer durchdachten und gezielt eingesetzten Taktik des Kiewer Regimes aus."

Weißrussischer Abgeordneter: Angriff auf Bus sollte Weißrussland in Konflikt hineinziehen

Der Drohnenangriff auf den Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa sei ein Versuch gewesen, Weißrussland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im weißrussischen Repräsentantenhaus, Oleg Gaidukewitsch, gegenüber RIA Nowosti.

"Was Weißrussland betrifft, so handelt es sich zweifellos um den Versuch, das Land in einen militärischen Konflikt hineinzuziehen. Es ist offensichtlich, dass sie genau das wollen."

Weißrussland werde sich auf ein solches Szenario jedoch nicht einlassen. Zugleich betonte der Abgeordnete, alle an Terrorismus und Extremismus Beteiligten würden zur Verantwortung gezogen. "Terror- und extremistische Akte werden wir niemals verzeihen", erklärte er.

Schiedsgericht in den USA verurteilt Kiew zur Zahlung von 71 Millionen an russischen Konzern Rusal

Ein zehn Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen dem Aluminiumkonzern Rusal und dem ukrainischen Staat endete in den USA mit einem Sieg der Russen. Internationale Schiedsrichter verurteilten Kiew zur Zahlung von 71 Millionen US-Dollar an Rusal wegen rechtswidriger Verstaatlichung.

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Verteidigungsministerium: Ortschaft Piskunowka in DVR befreit 

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Donnerstag mit, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

"Infolge der entschlossenen Handlungen von Einheiten des Truppenverbandes Süd wurde die Siedlung Piskunowka in der Volksrepublik Donezk befreit."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.465 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und zwei Artilleriegeschütze aus westlicher Produktion.

Im Abschnitt des Verbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 155 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 365 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte sechs Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eins vom Typ Paladin aus US‑Produktion, und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 465 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 15 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 153 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben elf gelenkte Bomben und 631 Starrflüglerdrohnen abgeschossen. Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.204 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.996 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.606 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.452 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Moskau: Kiew will Führung von Weißrussland mit Angriffen provozieren

Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, wirft Kiew vor, gezielt weißrussische Fahrzeuge zu verfolgen und mit Angriffen zu provozieren. Anlass ist der Drohnenangriff auf einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa im russischen Gebiet Brjansk. Miroschnik sagte gegenüber RIA Nowosti:

"Ich bin überzeugt, dass sie den weißrussischen Verkehr verfolgen und gezielt provokative Angriffe darauf verüben. Damit wollen sie die Führung von Weißrussland aus dem Gleichgewicht bringen und zu unangemessenen Schritten provozieren."

Laut Behördenangaben wurde der Bus im Bezirk Slynkowski an der Grenze zu Weißrussland von einer Drohne angegriffen. Dabei erlitten die beiden Fahrer Splitterverletzungen. Die Passagiere wurden medizinisch und psychologisch betreut sowie mit Verpflegung versorgt. Weißrussische Staatsbürger wurden in die Region Gomel gebracht, während sich sechs russische Staatsbürger vorübergehend in einer Notunterkunft befinden.

Ukrainische Drohne greift Reisebus aus Weißrussland an – zwei Verletzte

Im Gebiet Brjansk hat eine ukrainische Drohne einen Reisebus auf der Strecke Minsk–Gomel–Anapa angegriffen. Dies meldet der weißrussische Fernsehsender Perwy Informazionny. In der Mitteilung heißt es:

"Heute um 11:55 Uhr ist im Bereich der Ortschaft Krasnaja Gora auf einem Parkplatz eine Drohne in den Bus eingeschlagen."

An Bord befanden sich 19 Menschen. Zwei von ihnen wurden verletzt. Zur Evakuierung der Passagiere und Fahrer wurde laut dem Sender bereits eine Spezialgruppe aus Gomel entsandt.

Sacharowa: Westen gibt eigene Beteiligung am Terrorismus Kiews nun offen zu

Im Westen habe sich der Trend entwickelt, die eigene Beteiligung an den terroristischen Aktivitäten Kiews einzugestehen, so die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Russland sei sich bewusst, dass der Einsatz von Langstreckenraketen durch Kiew ohne die Beteiligung westlicher Experten unmöglich ist.

So habe die Zeitung Financial Times dies faktisch bestätigt und auf die Beteiligung amerikanischer Experten an dem Angriff auf die Ölraffinerie in Moskau hingewiesen. Zudem habe der Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten bestätigt, dass sein Land bereit sei, der Ukraine bei der Koordination von Angriffen auf Sankt Petersburg zu helfen.

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Peskow zu Kallas' Drohungen mit Sanktionen: Moskau wird den Druck auf Kiew weiter erhöhen

Russland wird den Druck auf das Kiewer Regime weiter erhöhen, um seine Ziele zu erreichen, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. So kommentierte er die jüngsten Äußerungen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas zur Notwendigkeit neuer Sanktionen.

Am Donnerstag schrieb Kallas auf der Plattform X, dass sie heute vorschlagen werde, als Reaktion auf die Angriffe auf Kiew neue Sanktionen gegen Russland einzuführen und "einen verstärkten Druck auf Moskau" auszuüben.

Klitschko: Kiew erlebte "den massivsten Angriff" 

Vitali Klitschko, der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, bezeichnete die nächtliche Attacke der russischen Streitkräfte auf Kiew als die "massivste". Auf Telegram schrieb er:

"Es war eine schreckliche Nacht für Kiew. Der massivste Angriff des Gegners – die Hauptstadt wurde mit ballistischen Raketen, Marschflugkörpern und Drohnen angegriffen."

Klitschko fügte hinzu, dass in allen Stadtteilen Schäden registriert wurden.

Zwei Tote und neun Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Belgorod 

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 64 Orte in 16 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 17 Geschosse abgefeuert und 233 Drohnen eingesetzt, von denen 172 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen wurden zwei Zivilisten getötet. Neun zivile Einwohner erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. 

Zu Schaden kamen zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, vier Infrastrukturobjekte, Transportinfrastruktur sowie 25 Fahrzeuge.

FSB nimmt zwei Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat auf der Krim zwei russische Staatsbürger (Jahrgänge 1968 und 1986) festgenommen, die mit dem Militärnachrichtendienst der Ukraine zusammengearbeitet hätten. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.

Die Festgenommenen sollen Informationen über die Stationierung von Objekten der russischen Streitkräfte und kritischer Infrastruktur auf der Krim-Halbinsel sowie über den Zugverkehr über die Krim-Brücke gesammelt und diese Daten über den Messenger-Dienst Telegram an den ukrainischen Kurator übermittelt haben. 

Ferner hätten sie Komponenten zum Bau eines funkgesteuerten improvisierten Sprengsatzes aus einem Versteck geholt, das von der ukrainischen Seite vorbereitet worden war. Diese Komponenten seien bei einer Durchsuchung sichergestellt worden.

Die Festgenommenen hätten ein Geständnis abgelegt und arbeiteten aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammen, so die Behörde.

Peskow äußert sich zu Medienberichten über mögliche Präsidentschaftswahlen in der Ukraine

Der Kreml hat die jüngsten Medienberichte gesehen, wonach Präsidentschaftswahlen in der Ukraine angeblich nicht ausgeschlossen seien, hat aber noch keine offizielle Stellungnahme zu diesem Thema gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.

"Informationen, die das Wort 'angeblich' enthalten, möchten wir nicht kommentieren. Aber wir haben tatsächlich Medienberichte gesehen, wonach [Präsidentschafts-]Wahlen in der Ukraine nicht ausgeschlossen sind und dass irgendwelche Treffen zu diesem Thema stattfinden."

Russisches Militär trifft fünf Militärbetriebe in Kiew

Infolge eines massiven Schlages haben die russischen Streitkräfte fünf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes in der ukrainischen Hauptstadt getroffen, wie das Verteidigungsministerium mitteilte

Nach Angaben der Behörde wurde ein Werk in Kiew getroffen, das Leitsysteme für die bodengestützten Langstreckenraketen vom Typ Flamingo herstellt. Es handelt sich um den Militärbetrieb Radioniks, der auch Systeme für die Raketen vom Typ Fire Point-7, Fire Point-9, Neptune-MD sowie für Flugabwehrlenkraketen entwickelt. Die Ausrüstung, die bei diesem Unternehmen hergestellt wird, hat "direkte Auswirkungen auf die Kampffähigkeiten der ukrainischen Luftstreitkräfte und ihre Fähigkeit, Luftverteidigungssysteme zu bekämpfen", heißt es in der Erklärung.

Zu weiteren getroffenen Militärbetrieben zählen: 

  • das Werk ATLON AVIA, das die ukrainischen Streitkräfte unter anderem mit Drohnen vom Typ An-196 Ljuty und Magura UA versorgt,
  • das Antonow-Flugzeugindustriewerk, das Militärflugzeuge sowie Drohnen vom Typ An-196 Ljuty entwickelt und produziert,
  • das Kiewer Radiowerk, das Zielsysteme für alle Arten von in der Ukraine hergestellten Panzern und Schützenpanzern modernisiert,
  • das Industrieunternehmen Kiew-25, das das elektronische Kampfführungssystem Lima herstellt und lagert.

Darüber hinaus wurden infolge der Attacke auf Kiew ein Transport- und Logistikzentrum Tschaika für Drohnenlagerung, ein Treibstoff- und Schmierstofflager Kiew-3, das die Militäreinheiten der Kiewer Garnison mit Dieselkraftstoff versorgt, sowie mehrere Gasverteilungsstationen, die den Betrieb von Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes gewährleisten, getroffen.

Sieben ukrainische Kämpfer bei Nowosjolowka gefangen genommen

Zwei russische Soldaten haben sieben ukrainische Kämpfer bei der Siedlung Nowosjolowka im Gebiet Dnjepropetrowsk gefangen genommen. Dies erklärte ein Schütze des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Belyj gegenüber TASS

"Vor Kurzem haben meine Kameraden sieben Männer gefangen genommen. Zwei unserer Soldaten haben sieben gegnerische Soldaten gefangen genommen. Sie sind buchstäblich an den Stützpunkt herangegangen, haben ein paar Schüsse abgegeben und gesagt: 'Gebt auf!' Der Gegner war moralisch deprimiert. Er hat sich ergeben." 

Am 28. Juni meldete das russische Verteidigungsministerium die Befreiung der Ortschaft Nowosjolowka.

Mehrere Zivilisten binnen 24 Stunden im Gebiet Kursk verletzt

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 113 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 158 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurden sechs zivile Einwohner verletzt. 

Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge.

Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Nischni Nowgorod getötet

Ein Zivilist kam bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf dem Gebiet Nischni Nowgorod ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Gleb Nikitin, mitteilte. Sie werden medizinisch versorgt.

Trümmer einer Drohne haben eine Industrieanlage und mehrere Wohnhäuser beschädigt. Die Luftverteidigung hat in der Nacht insgesamt 30 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen, so der Gouverneur.

Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem weiteren Gefangenenaustausch

Russland und die Ukraine führen Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch, erklärte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa gegenüber Iswestija.

"Die Arbeit an den Austauschen läuft weiter. Ich hoffe, dass bald ein weiterer Austausch stattfinden wird. Wir können aus Sicherheitsgründen keine Termine und Details im Voraus bekannt geben. Es besteht jedoch Kontakt, Listen werden erstellt, die Arbeit läuft, und ich hoffe auf ein baldiges Ergebnis."

Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.

Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe und Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes in der Stadt Kiew und im Gebiet Kiew beschädigt. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur der Militärflugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, ​​Tschernigow und Kiew getroffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 327 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

1.07.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Syrski: "Putin prüft Optionen für Offensiven auf Kiew"

In einem am 30. Juni 2026 veröffentlichten Interview für den ukrainischen Fernsehsender TSN hat der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den russischen Generalstab angewiesen habe, "verschiedene Optionen für eine Offensive auszuarbeiten, darunter auch die Einnahme von Kiew."

Eine dieser Optionen, die angeblich geprüft würden, soll "auch von weißrussischem Territorium ausgehen." Syrski bezweifelte jedoch, dass Minsk "das eigene Staatsgebiet dafür nutzen und sich einmischen" werde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Moskau: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde Konfliktlösung beschleunigen

Die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen, um den Konflikt mit Russland beizulegen. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing. Die Übertragung wurde vom Ministerium auf seinem RuTube-Kanal ausgestrahlt.

Sacharowa betonte, der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga solle "die Lage nüchtern betrachten, aufhören, unangemessene Forderungen zu stellen, und die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abziehen, was die Einstellung der Kampfhandlungen beschleunigen würde".

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums unterstrich zudem, Russland werde mit einer Seite verhandeln, die verantwortungsvoll an die Frage einer gerechten und dauerhaften Lösung herangehe und konstruktive Vorschläge unterbreite. Diese müssten laut Sacharowa "die Realitäten vor Ort, die Ergebnisse der vorangegangenen Verhandlungsrunden, die Ergebnisse des russisch-amerikanischen Gipfels in Alaska sowie die grundsätzliche Position Russlands zur endgültigen Lösung des Konflikts auf Grundlage der unwiderruflichen Beseitigung seiner Ursachen" berücksichtigen.

Ende März 2026 hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Russland habe der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, um ihre Truppen aus dem Donbass abzuziehen und damit Frieden zu erreichen. Der Kreml forderte die Ukraine Anfang April daraufhin auf, eine solche Entscheidung "bereits gestern" zu treffen.

Sacharowa: USA haben Russland nicht über Änderung ihrer Ukraine-Position informiert

Washington hat Moskau nicht über eine Änderung seiner Haltung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts informiert. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

Sie erinnerte daran, dass die Seiten beim Gipfel in Anchorage informelle Vereinbarungen zur Konfliktlösung erzielt hätten. Laut Sacharowa habe die US-Seite Russland trotz der Versuche von EU-Vertretern, Washington zu einer Regelung nach den Bedingungen Kiews zu bewegen, keine Kursänderung signalisiert.

"Die Amerikaner haben in bilateralen Kontakten keine Änderung ihrer Position mitgeteilt. Dass US-Präsident Donald Trump grundsätzlich bestrebt ist, zur Lösung beizutragen, hat keine Zweifel hervorgerufen."

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, die Europäer versuchten, Washington vom Kurs auf eine Ukraine-Regelung abzubringen, um Zeit für ihre eigene Aufrüstung und die Stärkung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen. Seinen Worten zufolge sei bereits "vor einiger Zeit" deutlich geworden, dass die USA "diesem Druck nachgeben".

Kiew fordert weitere 6,6 Milliarden Euro von der EU

Die Ukraine sieht sich weiterhin mit erheblichen Finanzierungslücken im Verteidigungsbereich konfrontiert. Trotz laufender EU-Hilfen und Kreditprogramme bleibt der Finanzbedarf hoch, weshalb Kiew zusätzliche Milliardenmittel aus europäischen Fonds fordert.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Gebiet Dnjepropetrowsk: Russische Truppen erreichen östlichen Ortsrand von Pokrowskoje  

Russische Truppen sind bis an den östlichen Ortsrand von Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk vorgedrungen. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko während einer Liveübertragung im sozialen Netzwerk VKontakte. Er sagte:

"Wir haben unseren Erfolg nach der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo weiter ausgebaut und den östlichen Ortsrand von Pokrowskoje erreicht. Zudem gibt es weitere kleinere Fortschritte im Raum Bogodarowka und Pissanzy."

LVR: Zwei Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Melowoje 

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Melowoje in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Menschen leicht verletzt worden. Das teilte Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit.

"Ukrainische Drohnen haben erstmals den Munizipalbezirk Melowoje angegriffen. Der zynische Angriff am frühen Morgen richtete sich gegen Wohnhäuser und schlafende Menschen. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer. Zwei Menschen wurden leicht verletzt und medizinisch versorgt."

Nach seinen Angaben wurden in Melowoje rund zehn Wohnhäuser sowie mehrere weitere Häuser im benachbarten Dorf Welikozkje beschädigt.

Präsidentenberater Estlands: Tallinn bereit, mit Kiew Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren

Der nationale Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, Madis Roll, hat erklärt, Estland sei bereit, gemeinsam mit den ukrainischen Streitkräften Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren. Dies gaben die Blogger Wowan und Lexus bekannt, die Roll als Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, angerufen hatten. Demnach sagte Roll während des Telefonats:

"Ich hoffe, dass ich helfen kann, falls es zu Koordinationsproblemen kommen sollte. Bitte lassen Sie es uns wissen. Ich bin mir sicher, dass unsere Verteidigungsminister in dieser Angelegenheit bereits in Kontakt stehen und entsprechende Anstrengungen unternehmen."

Gleichzeitig schob er die Verantwortung für die Vorfälle mit ukrainischen Drohnen im Baltikum auf Moskau.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Luftabwehr schießt tagsüber 133 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dem Ministerium zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Republiken Baschkortostan und Kalmückien sowie über dem Asowschen Meer abgeschossen.

Europa will keinen Frieden in der Ukraine

Brüssel solle nicht so tun, als strebe es verzweifelt die Aufnahme von Friedensverhandlungen zur Ukraine an, sagt die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Ihren Worten zufolge seien die europäischen Länder keine neutralen Vermittler, da sie die Ukraine unterstützten.

Mehr dazu in dieser Analyse von Adelina Wischnewskaja und Dmitri Runkewitsch.

Gebiet Kursk: Vier Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Rylsk

Nach dem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk mussten vier Menschen medizinisch versorgt werden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf der Plattform Max mit. Wie er weiter erklärte, erlitt ein 39-jähriger Polizeibeamter bei der Detonation ein Explosionstrauma sowie eine Splitterverletzung an der rechten Schulter. Zwei weitere Männer im Alter von 52 und 48 Jahren erlitten ebenfalls Explosionstraumata und Splitterverletzungen. Einer von ihnen ist ebenfalls Polizeibeamter. Bei dem vierten Verletzten handelt es sich laut Chinstein um einen Mitarbeiter der kommunalen Dienste.

Russische Truppen führen massive Luftangriffe auf militärische Anlagen entlang der Front aus (Video)

Die russischen Luftstreitkräfte haben schwere FAB-Bomben und eine Präzisionsrakete vom Typ X-38 ML gegen militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie in den Gebieten Charkow und Sumy eingesetzt. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Türkei: Ukrainische Drohne mit Sprengstoff stürzt in Provinz Trabzon ab

In der türkischen Provinz Trabzon ist eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgestürzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur IHA. In dem Bericht heißt es:

"Eine ukrainische Drohne zerschellte nach dem Aufprall auf einen Baum im Landkreis Vakfıkebir. Spezialisten untersuchten das Objekt und stellten fest, dass die Drohne mit fünf Kilogramm Sprengstoff bestückt war."

Der Fund löste unter Anwohnern Besorgnis aus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Bereits im Juni waren an mehreren Orten an der türkischen Schwarzmeerküste Drohnen oder deren Trümmerteile entdeckt worden.

Sacharowa: Russland berücksichtigt westliche Unterstützung Kiews bei Terrorakten

Russland berücksichtige nach den Worten der Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Beteiligung westlicher Staaten an Terrorakten gegen das Land sowohl in der Diplomatie als auch in der militärischen Planung. Bei einem Briefing erklärte sie, im Westen habe es zuletzt eine Reihe von Eingeständnissen gegeben, die auf eine Verwicklung einzelner Staaten in Terrorakte des Kiewer Regimes gegen Russland hindeuteten.

"All dies wird in Russland berücksichtigt – in der diplomatischen Arbeit, in der militärischen Planung sowie bei Maßnahmen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen und Bedrohungen."

Zugleich erklärte sie, Moskau sehe keinerlei Anzeichen für ein echtes Interesse Kiews an einer friedlichen Beilegung des Konflikts.

"Wir machen uns keinerlei Illusionen über den tatsächlichen Friedenswillen des Kiewer Regimes. Dieses Bestreben gab es nicht und gibt es auch heute nicht – vor allem deshalb, weil das Kiewer Regime nicht eigenständig handelt."

Ukrainische Drohnen lösen Brände im Biosphärenreservat Askanija-Nowa aus

Ukrainische Drohnen haben im Biosphärenreservat Askanija-Nowa sowie im Naturschutzgebiet Askanijski im Gebiet Cherson Brände ausgelöst. Dies teilte der Direktor der Einrichtung, Dmitri Meschtscherjakow, gegenüber RIA Nowosti mit.

"Heute sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte drei Brände in der geschützten Steppenlandschaft sowie zwei weitere auf dem Gelände des Naturschutzgebiets föderaler Bedeutung 'Askanijski' ausgebrochen."

Nach seinen Angaben konnten die drei Brandherde im Biosphärenreservat inzwischen eingedämmt werden. Die Löscharbeiten dauern an. Eine Gefahr für den einzigartigen dendrologischen Park bestehe derzeit nicht, da das Feuer an einem Brandschutzstreifen gestoppt worden sei. Ein Brandherd im Naturschutzgebiet sei bislang jedoch noch nicht unter Kontrolle gebracht worden.

Krim: Zwei Städte aufgrund eines massiven ukrainischen Angriffs ohne Strom

Nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf Stromleitungen auf der Krim gelten weiterhin vorübergehende Einschränkungen der Versorgung in 17 Orten. Dies gibt der Chef der lokalen Regierung, Juri Gozanjuk, auf Telegram bekannt.

"Infolge eines massiven feindlichen Angriffs auf das Hauptstromnetz sind Armjansk und Feodosia sowie das umliegende Stadtgebiet ohne Strom", schreibt der Beamte in seinem Post.

Wie es heißt, arbeiten die Fachleute des Energieversorgers Krymenergo an der Stabilisierung des Stromnetzes und tun alles, um Unfälle durch Netzüberlastung zu verhindern.

Jetzt geht es los: Die EU treibt Ukrainer in den sicheren Tod

Einfach nur wegzusehen, wenn in der Ukraine die Menschenfänger unterwegs sind, genügt nicht mehr - Kiew gehen an der Front die Soldaten aus. Die EU ist jetzt bereit, Hilfestellung zu leisten, und jene, die bereits entkommen sind, wieder zurückzuschicken.

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Sacharowa: Selenskij will Eskalation des Konflikts provozieren

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle den Konflikt um die Ukraine gezielt eskalieren. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

"Hinter der ganzen Demagogie über eine angebliche Beilegung des Konflikts strebt Selenskij in Wirklichkeit eine Eskalation an. Das ist seine Aufgabe. Diese Aufgabe wurde ihm gestellt. Er wird sie durch Angriffe auf zivile Infrastruktur, die Tötung friedlicher Zivilisten und Terrorakte umsetzen. Er macht daraus kein Geheimnis."

Zugleich erklärte sie, Selenskij unternehme "verzweifelte Versuche", den Konflikt auszuweiten und dabei auch Russlands engste Verbündete und Nachbarstaaten hineinzuziehen.

"Das ist es, was diejenigen brauchen, die nach den NATO-Narrativen leben."

Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff verletzt

In der Siedlung Wolokonowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Unterschenkel und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An der Angriffsstelle wurde zudem ein Lastwagen beschädigt. Ferner wurde in der Stadt Schebekino ein technisches Bauwerk durch den Einschlag einer FPV-Drohne beschädigt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka explodierte eine weitere Drohne auf dem Gelände eines Privathauses.

Polnischer Politologe: Selenskij fürchtet Machtverlust

Der polnische Politologe Marek Miszkiewicz ist der Ansicht, dass Wladimir Selenskij den ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew beordert habe, weil er einen Machtverlust befürchte. Dies sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

Zuvor hatte die Zeitung Ukrajinska Prawda unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, Saluschny sei vor dem angekündigten Rücktritt des britischen Premierministers nach Kiew gerufen worden. Demnach habe Selenskij ihn direkt gefragt, ob er bei einer möglichen Präsidentschaftswahl im Herbst kandidieren werde. Saluschny habe dies bejaht. Miszkiewicz erklärte, Selenskij fürchte vor allem einen Machtwechsel durch das Militär:

"Die Streitkräfte verfügen in der Ukraine derzeit über sehr viel Einfluss, Ressourcen und Unterstützung. Sie könnten bei künftigen Wahlen zur wichtigsten politischen Kraft werden, und Saluschny ist sowohl innerhalb des Militärs als auch in der ukrainischen Gesellschaft eine sehr populäre Persönlichkeit."

Zugleich erklärte der Politologe, die Präsidentenwahl in der Ukraine sei längst überfällig, weshalb die Legitimität der Regierung Selenskijs selbst innerhalb des Landes zunehmend infrage gestellt werde.

Mehrere ukrainische Seedrohnen im Schwarzen Meer zerstört (Video)

Das russische Militär hat in der nordöstlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres fünf Seedrohnen unschädlich gemacht. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Gebiet Cherson: Acht Zivilisten binnen eines Tages verletzt

Im Gebiet Cherson sind innerhalb der letzten 24 Stunden acht Zivilisten bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Unter den Verletzten befinden sich seinen Angaben zufolge sechs Männer und zwei Frauen.

Russische Prankster: Sicherheitsberater in Litauen und Estland unterstützen ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland

Die russischen Prankster Wladimir Krasnow und Alexei Stoljarow (in Russland bekannt als "Wowan" und "Lexus") haben nach eigenen Angaben die Nationalen Sicherheitsberater in Litauen und Estland angerufen. Im Mittelpunkt des Gesprächs hätten die jüngsten Vorfälle mit ukrainischen Drohnen in ihren Ländern gestanden.

"Wowan" und "Lexus" stellten sich als Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, vor.

Deividas Matulionis, Chef-Sicherheitsberater des litauischen Präsidenten, habe zwar eingeräumt, dass die Bevölkerung besorgt sei, wegen der ukrainischen Drohnen, die im Land abgestürzt seien.

Zugleich habe Matulionis deutlich gemacht:

"Wir unterstützen nachdrücklich alle Aktionen gegen Ziele in Russland. Wir versuchen, jegliche Kritik [an Kiew] zu vermeiden. Wir versuchen zu erklären, dass die Russen dies nutzen könnten, um uns zu provozieren."

Laut Madis Roll, dem Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, vertrete die Regierung den Standpunkt, dass "wir die Ukraine in keiner Weise beschuldigen".

"Wir machen Russland für diesen Krieg verantwortlich."

Roll habe außerdem eine Hilfe bei der Koordinierung der Angriffe des Kiewer Regimes auf Sankt Petersburg angeboten.

Vor Ankara-Gipfel: NATO streitet über langfristige Ukraine-Finanzierung

Kurz vor dem NATO-Gipfel in Ankara bleibt offen, wie verbindlich und langfristig die Mitgliedstaaten ihre Militärhilfe für die Ukraine zusagen wollen. Die EU-Staaten ringen um eine Einigung, insbesondere über eine mögliche Verstetigung der Unterstützung bis 2027.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung des südwestlichen Teils von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Am nördlichen Stadtrand wurden zwei Angriffe der ukrainischen Einheiten abgewehrt.

Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband West weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.430 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • zwei Radargeräte
  • drei Panzer
  • zehn Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • 14 Artilleriegeschütze
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • 60 Fahrzeuge.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine operativ-taktische Langstreckenrakete und 602 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden zwei Seedrohnen unschädlich gemacht.

Gedanken an Russland bereiten dem NATO-Chef schlaflose Nächte

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu ein Interview gegeben. Auf die Journalistenfrage, was seine größte Sorge sei, antwortete Rutte wie folgt:

"Ich versuche normalerweise zu schlafen, aber wenn mich etwas wachhält, dann ist es Russland. Leider ist Russland langfristig die größte Bedrohung für uns."

Russland arbeite mit der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Iran und China zusammen, sagte der NATO-Chef weiter. Auch China baue seine militärischen Kapazitäten rasant aus und werde voraussichtlich bis 2030 über 1.000 Atomsprengköpfe verfügen.

"Daher sollten wir auch China nicht unterschätzen."

Im Hinblick auf den Konflikt in der Ukraine gab Rutte an, die europäischen Länder würden eine führende Rolle bei der finanziellen Unterstützung von Kiew spielen.

Die USA würden weiterhin einen erheblichen Teil wichtiger militärischer Ausrüstung liefern, die Gelder würden jedoch die Europäer und Kanada bereitstellen.

Moskau: Zwei weitere Ortschaften nun unter russischer Kontrolle

Einheiten des Truppenverbands Nord haben im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Ukrainskoje im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle gebracht. Dies ist dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch zu entnehmen.

Ferner gibt die Behörde in Moskau bekannt, dass die Kräfte des Truppenverbands Ost weiter tief in die gegnerische Verteidigung vorgedrungen sind und die Siedlung Kopani im Raum Saporoschje befreit haben.

Russischer Truppenverband West bekämpft den Gegner in der Luft und am Boden (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen und Drohnenpiloten des Truppenverbands West im Einsatz. Sie seien am Frontabschnitt Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch, teilt die Behörde mit. 

Zeitstempel 00:00 ‒ Das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" feuerte thermobare Raketen auf einen Stützpunkt der ukrainischen Armee.

Zeitstempel 00:27 ‒ FPV-Abfangdrohnen schossen mehrere gegnerische R-18-Hexacopter ab.

Wegen ukrainischer Drohnenangriffe: Bundesregierung weitet Reisewarnung für Russland aus

Das Auswärtige Amt warnt jetzt vor Reisen in ganz Russland.  Bisher galt dies nur für die an die Ukraine angrenzenden Gebiete. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in ganz Russland mit "erheblicher Gefährdung" durch Drohnen beziehungsweise Trümmerteile von Drohnen zu rechnen sei.

"Die Gefahren sind besonders hoch in den an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebieten (Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow, Krasnodar)", warnt das Auswärtige Amt.

Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaatlerinnen und -staatler bestehe zudem die Gefahr willkürlicher Festnahmen.

Wie es weiter heißt, seien nun auch das Stadtgebiet und die weitere Umgebung von Moskau, die Umgebung von Sankt Petersburg sowie die Leningrader Oblast und andere Orte in Russland verstärkt Ziel massiver ukrainischer Drohnenangriffe.

Russisches Militär setzt KI-gesteuerte Drohne ein, die Ziele autonom verfolgen kann

Etwa einmal im Monat, manchmal sogar zweimal, erhalten russische Drohnenpiloten an der Front einen neuen Typ unbemannter Fluggeräte. Viele der neuesten Geräte sind mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet, darunter auch das Modell Veles-15.

Ein Techniker der Drohneneinheit mit dem Rufnamen Erdschei, der als Teil des russischen Truppenverbands Nord kämpft, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti. "Jedes Mal, wenn man ein neues Modell sieht, muss man es eingehend studieren", so Erdschei.

Er beschreibt die Veles-15 wie folgt:

"Sollte der Kontakt zum Drohnenpiloten plötzlich abbrechen, fliegt der 'Vogel' von selbst dorthin, wo er hinmuss. Falls der Drohnenpilot es schafft, ein Ziel anzuvisieren, welches sich dann in Bewegung setzt oder flüchtet, dreht der 'Vogel' um und verfolgt es."

Ukraine: Bewohner der Region Tschernigow müssen ihre Häuser für Militärs freimachen

In der ukrainischen Region Tschernigow werden Polizeieinheiten gebildet, die unter dem Vorwand der Evakuierung von Zivilisten nach Wehrdienstverweigerern und Deserteuren suchen. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

Wie es weiter heißt, zwinge die Polizei die Einwohner, ihre Wohnungen und Eigenheime zu räumen, um dort anschließend nationalistische Kämpfer unterzubringen.

In einigen Ortschaften werde der Mitteilung zufolge die Zivilbevölkerung gezwungen, nur die oberen Stockwerke der Wohngebäude freizumachen. Dort würden vermutlich Drohnenpiloten stationiert werden.

Russische Einheiten lassen dem Gegner keine Chanсе am Frontabschnitt Konstantinowka (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd an der Front bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Personal und bodengestützte Roboterkomplexe der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich.  

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 21 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 179 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow, Samara, Twer, Uljanowsk sowie über den Regionen Krasnodar, Stawropol, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

Truppenverband Nord führt über Nacht Hunderte Kampfeinsätze durch

Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der vergangenen Nacht gemeinsam mit Drohnenpiloten über 200 Kampfeinsätze in den Gebieten Charkow und Sumy durchgeführt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das russische Militär.  

Insgesamt wurden demnach eine Selbstfahrlafette vom Typ M120 Rak, ein Granatwerfer im Kaliber von 120 Millimetern, ein Radargerät des Typs RADA, elf Drohnenleitstellen und zwölf Geländefahrzeuge zerstört. Zudem seien 77 ukrainische Armeeangehörige außer Gefecht gesetzt worden, heißt es in der Mitteilung.

Russisches Militär setzt thermobare Raketen gegen Ziele an der Front bei Krasny Liman ein

Laut einem russischen Kommandeur mit dem Rufnamen Smeij (dt.: Schlange), der als Teil des Truppenverbands West kämpft, setzten die Soldaten das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A täglich ein, um die Stoßtrupps bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) zu unterstützen.    

So sei bei seinem jüngsten Angriff ein Stützpunkt der ukrainischen Truppen durch thermobare Raketen zerstört worden, berichtete der Offizier in einem Gespräch mit der Agentur TASS.

Bei der Zielbeobachtung und Feuerlenkung in Echtzeit seien Aufklärungsdrohnen eingesetzt worden. Dies habe es den Stoßtrupps ermöglicht, an der Front bei Krasny Liman deutlich vorzurücken, so der russische Kommandeur weiter.  

30.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russland: NATO-Waffenprogramm für Kiews Aufrüstung Grund für "horizontale Eskalation"

Aktuell plant die NATO, neue Waffen unter Beteiligung von Unternehmen in den NATO-Staaten selbst für das Kiewer Regime zwecks Einsatz gegen Russland zu entwickeln. Dies gebe Moskau einen weiteren Grund, den Ukraine-Krieg räumlich nach Westen zu eskalieren, verkündet die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa.

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Dänemark schnürt neues Militärhilfepaket für die Ukraine

Die dänische Regierung hat ein neues Militärhilfepaket für die Ukraine im Wert von rund 671 Millionen US-Dollar beschlossen. Dies teilte das dänische Verteidigungsministerium mit.

"Die Verabschiedung des 30. Militärhilfepakets für die Ukraine unterstreicht, dass Dänemark die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützt. Von den insgesamt rund 4,4 Milliarden Kronen (671 Millionen US-Dollar) werden unter anderem etwa 1,3 Milliarden Kronen (198 Millionen US-Dollar) im Rahmen des 'dänischen Modells' bereitgestellt, das die Finanzierung ukrainischer Beschaffungen über die eigene Rüstungsindustrie ermöglicht."

Das Hilfspaket umfasst den Angaben zufolge Munition, Waffen, Mittel für die Ausbildung ukrainischer Soldaten sowie weitere Unterstützung. Seit Beginn des Konflikts hat Dänemark der Ukraine demnach Militärhilfe im Gesamtwert von 76,8 Milliarden Kronen beziehungsweise rund 11,7 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt.

FAZ: NATO einigt sich nicht auf langfristige Militärhilfe für Kiew

Bei den Vorbereitungen auf den bevorstehenden NATO-Gipfel in Ankara konnten sich die NATO-Staaten nicht auf langfristige Zusagen zur Militärhilfe für die Ukraine im Jahr 2027 einigen. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf diplomatische Kreise.

Demnach hätten sich die Bündnisstaaten zwar auf Militärhilfe für die Ukraine in Höhe von 70 Milliarden Euro im Jahr 2026 verständigt. Eine vergleichbare Verpflichtung für das Jahr 2027 sei jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten nicht zustande gekommen. Laut FAZ stellte sich Italien gegen eine entsprechende Festschreibung.

Auch die USA blockierten demnach die Aufnahme einer Formulierung in den Entwurf der Abschlusserklärung, in der die Sicherheit der Ukraine und Europas als "untrennbar miteinander verbunden" bezeichnet wird. Im aktuellen Entwurf heißt es stattdessen lediglich: "Die Ukraine trägt zur transatlantischen Sicherheit bei." Eine weitere Verhandlungsrunde über den Entwurf der Abschlusserklärung ist für Donnerstag angesetzt.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Säugling getötet

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Moskau ist am Dienstag in Jegorjewsk ein sechs Monate alter Säugling ums Leben gekommen. RT DE-Korrespondent Roman Ziskin berichtet vor Ort.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Militärexperte: Putins Erklärung ebnet Weg zur Rückkehr Odessas

Die Erklärung von Russlands Präsident Wladimir Putin zur vollständigen Befreiung von Donbass und Noworossija sei laut dem Militärexperten Jewgeni Michailow ein Schritt in Richtung einer Rückkehr Odessas. Diese Ansicht äußerte der Militärexperte Jewgeni Michailow im Gespräch mit Tsargrad.tv.

Nach Ansicht des Experten weckt die Erklärung des Staatsoberhauptes große Hoffnung, da sie das Bestreben widerspiegelt, weitere ehemalige russische Gebiete zurückzugewinnen. Michailow präzisierte, dass es sich dabei um die Gebiete Odessa, Charkow, Nikolajew und Dnjepropetrowsk bis hin zum Ufer des Dnjepr handele.

Zugleich betonte der Experte, die Erklärung des Präsidenten habe die Gegner Russlands verunsichert, da ihre Versuche, die Lage im Land zu destabilisieren, gescheitert seien. Zuvor hatte Putin den ukrainischen Vorschlag zurückgewiesen, die Kampfhandlungen auf die vier Regionen Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje zu begrenzen. Er erklärte, dass die vollständige Befreiung von Donbass und Noworossija Priorität habe.

Estlands Außenminister: EU-Dialog mit Moskau ist ein "gefährlicher Weg"

Der estnische Außenminister Margus Tsahkna bezeichnete die jüngsten Versuche der EU, einen Kontakt mit Russland aufzunehmen, als einen Fehler. Ihm zufolge versuche Moskau, Europa in den Verhandlungsprozess hineinzuziehen, um "Zeit zu gewinnen" und die Verbündeten zu spalten.

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Gebiet Kursk: Mann bei Drohnenangriff verletzt – Brand an Tankstelle in Lgow

Im Belowski-Bezirk des Gebiets Kursk hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein Sprengmittel abgeworfen. Dies teilte der Leiter der Region, Alexander Chinstein, auf Telegram mit.

"Ein 65-jähriger Mann wurde verletzt. Nach vorläufigen Angaben hat er ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie eine drucktraumatische Verletzung erlitten."

Dem Verletzten wurde Erste Hilfe geleistet. Er soll in Kürze nach Kursk zur weiteren Behandlung gebracht werden. Am selben Tag berichtete Chinstein zudem von einem Brand an einer Tankstelle in der Stadt Lgow, der durch einen Angriff ukrainischer Drohnen verursacht wurde. Insgesamt seien über den Tag verteilt 87 Drohnen über der Region abgeschossen worden.

Syrski warnt vor möglicher russischer Offensive im Gebiet Tschernigow

Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hat vor einer möglichen Offensive der russischen Armee im Gebiet Tschernigow gewarnt. Dies erklärte er in einem Interview mit dem Sender TSN:

"Die russischen Streitkräfte könnten eine Offensive in der Region Tschernigow beginnen." 

Seinen Angaben zufolge könnte der Angriff vom Gebiet Brjansk aus erfolgen. Zugleich betonte er, dass sich die ukrainischen Truppen auf dieses Szenario vorbereiteten.

Kiewer Regime zerstören: Putin sagt endlich das Wesentliche zur russischen Sonderoperation

Putin spricht von einem absehbaren Ende des Kiewer Regimes. Und das, wundert sich ein Leser der Westmedien, wo Russlands Hinterland brennt und der erneut geeinte Westen noch viel mehr Lenkwaffen an Kiew liefert als zuvor. Doch warum bittet dann Selenskij den Kreml schon wieder um einen Waffenstillstand – und erstmals um eine Beschränkung der Kampfhandlungen auf die "neuen" Gebiete Russlands?

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Alexander Nossowitsch.

Rheinmetall erhält Auftrag aus der Ukraine für weitreichende Artilleriemunition

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall hat nach eigenen Angaben einen millionenschweren Auftrag aus der Ukraine zur Lieferung weitreichender Artilleriemunition erhalten. In einer Mitteilung des Konzerns heißt es:

"Die Ukraine hat bei Rheinmetall einen Auftrag zur Lieferung von Artilleriemunition mit großer Reichweite platziert. Der Auftrag umfasst mehrere zehntausend 155-mm-Artilleriegranaten sowie Treibladungen. Der Vertragswert, der in der Berichterstattung für das zweite Quartal 2026 ausgewiesen wird, beträgt mehrere zehn Millionen Euro."

Die Produktion der Munition übernimmt die spanische Tochtergesellschaft Rheinmetall Expal Munitions. Die 155-mm-Geschosse und Treibladungen, die geliefert werden sollen, sind bereits in mehreren NATO-Staaten im Einsatz. Zudem teilte Rheinmetall mit, dass das Unternehmen bis 2030 eine Jahresproduktion von rund 1,5 Millionen 155-mm-Artilleriegranaten anstrebt.

Mann bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt

Im Gebiet Belgorod ist im Dorf Bessonowka ein Lkw-Fahrer bei einem Angriff einer FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Er erlitt eine Splitterverletzung am Kopf und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Im Krankenhaus wurden ein Drucktrauma sowie eine Weichteilverletzung am Kopf diagnostiziert. Nach der Versorgung wurde er in ambulante Behandlung entlassen.

Auch in weiteren Orten kam es zu Schäden: In Oktjabrski wurden bei der Detonation von Drohnen ein Gewerbeobjekt und vier Fahrzeuge beschädigt. In Krasny Chutor wurde ein Lastwagen getroffen. In Krasnaja Jaruga wurden das Dach eines Mehrfamilienhauses und ein Lkw demoliert. In Nowaja Tawolschanka und mehreren Dörfern der Region wurden zudem Wohngebäude und Fahrzeuge beschädigt.

Kiew und Paris führen Gespräche über Produktion von SCALP-Raketen in der Ukraine

Kiew will eine Lizenz für die Herstellung französischer SCALP-Raketen auf ukrainischem Territorium erhalten. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Frankreich über eine Erteilung der Lizenz laufen schon, wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow mitteilte. 

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Polen will Ukraine keine MiG-29-Kampfjets übergeben

Die Frage einer Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine sei vom Tisch, erklärte die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka nach einer Kabinettssitzung gegenüber Journalisten. Zuvor hatten polnische Militärvertreter mehrfach erklärt, sie seien bereit, die verbliebenen MiG-29 im Austausch gegen ukrainische Drohnentechnologien zu liefern.

"Es geht um eine Art Tauschgeschäft. Die ukrainische Seite hat uns um die Übergabe der MiGs gebeten. Die Bedingungen waren von Anfang an klar: Wir übergeben die MiGs gegen Drohnen. Zu einem solchen Tausch kam es jedoch nicht. Es war eine einfache Sache: MiGs in die eine Richtung, Drohnen in die andere. Wenn die Antwort 'Nein' lautet, dann existiert dieses Thema nicht mehr."

Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit Geran-Drohnen die Energieinfrastruktur im Gebiet Saporoschje getroffen. Dadurch seien einige Industrieanlagen, die für die ukrainischen Streitkräfte arbeiten, ohne Strom geblieben, teilte das Verteidigungsministerium mit.

"Durch Treffer an Masten einer 154-Kilovolt-Hochspannungsleitung wurden Objekte stromlos geschaltet, die im Interesse der bewaffneten Formationen der Ukraine arbeiteten."

Zudem hatte das russische Verteidigungsministerium am Tag zuvor erklärt, dass russische Kräfte 25 Tankstellen sowie mehrere Treibstofftanks auf gegnerischem Gebiet getroffen hätten. Außerdem seien temporäre Stellungen von Kämpfern in Orechow und Krasnopolje beschossen worden.

Russische Su-34-Kampfjets werfen tonnenschwere FAB-Bomben auf gegnerische Stellungen ab (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen temporären Truppenstandort der Ukraine im Gebiet Saporoschje und einen Stützpunkt im Raum Sumy mit Bomben des Typs FAB-3000 und FAB-5000.

Satellitenkrieg: Wie Russland Elon Musks Starlink Konkurrenz machen will

Der im Aufbau befindliche Satellitenverbund Rasswet besitzt das Potenzial, die digitale Souveränität Russlands und seine Fähigkeiten im Drohnenkrieg deutlich zu verbessern. Und dabei bietet Rasswet für Russland noch mehr Vorteile als Starlink von Elon Musk.

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Ukraine: Alleinerziehender Vater mobilisiert, während Tochter im Kindergarten war

In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog ist ein alleinerziehender Vater mobilisiert worden, während seine fünfjährige Tochter im Kindergarten war. Dadurch blieb das Mädchen ohne seinen einzigen Erziehungsberechtigten zurück. Dies teilte der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez auf Telegram mit.

"Es geht um die Mobilisierung eines 34-jährigen Mannes, der nach vorliegenden Informationen seine fünfjährige Tochter allein erzogen hat. Als er abgeholt wurde, befand sich das Kind im Kindergarten und blieb somit ohne erwachsene Bezugsperson."

Laut dem Ombudsmann hatte der Mann zweimal einen Aufschub der Mobilisierung beantragt, jedoch eine Ablehnung erhalten. Derzeit befindet sich das Kind bei der Leiterin des Kindergartens, die das Mädchen nach der Mobilisierung des Vaters zu sich genommen hat. Lubinez zufolge prüfe sein Regionalvertreter bereits die Umstände des Falls.

Ukrainische Drohnen verminen Zufahrtsstraßen nach Energodar

Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Dienstag erneut unter Einsatz unbemannter Fluggeräte Minen an den Zufahrtswegen nach Energodar gelegt. Bürgermeister Maxim Puchow teilte dies in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Unweit der Stadt am linken Dnjepr-Ufer befindet sich das russische Atomkraftwerk Saporoschje.

Gebiet Saporoschje: Brand auf Getreidefeld nach ukrainischem Drohnenangriff

Eine ukrainische Kampfdrohne hat einen Sprengsatz auf ein Getreidefeld in der Nähe des Dorfes Nowoiwanowka im Raum Saporoschje abgeworfen. Daraufhin brach ein Brand auf einer Fläche von mehr als fünf Hektar aus. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über diesen Anschlag auf Telegram. Die Feuerwehr und weitere zuständige Dienste seien vor Ort im Einsatz, so der Beamte.

Balizki führt aus:

"Dies ist gezielter Terror gegen die Zivilbevölkerung, gegen unsere Nahrungsmittelversorgung und zukünftige Ernten. Wer den Befehl gibt, Getreidefelder niederzubrennen, ist ein Verbrecher, für den es keine Rechtfertigung gibt und auch keine geben kann."

Russische Einheiten führen heftige Gefechte um Konstantinowka in der DVR (Video)

Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen ihre Einsätze in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, setzte das russische Militär gegnerisches Personal und eine Drohnenleitstelle außer Gefecht.

Nach Drohnenangriff auf Sewastopol: Feuerwehr bekämpft großflächigen Waldbrand

In Sewastopol auf der Krim kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand auf einer Fläche von rund 28 Hektar, der durch Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen ausgelöst wurde. Gouverneur Michail Raswoschajew gibt dies auf der Plattform Max bekannt. Es sei der größte Waldbrand in Sewastopol seit Jahren, so der Beamte.

An den Löscharbeiten seien ihm zufolge mehr als 240 Feuerwehrleute und 58 Spezialfahrzeuge sowie besorgte Bürger und Freiwillige beteiligt. Nach vorläufigen Angaben sei niemand verletzt worden, fügt der Gouverneur hinzu. Und weiter:

"Wir werden die beschädigten Waldgebiete mit der Zeit wiederherstellen."

DVR: Zivilist bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, auf der Plattform Max mit.

Weißrussland zu Kiews Drohungen: "Werden mit gesamtem Potenzial reagieren"

Weißrusslands stellvertretender Außenminister Igor Sekreta hat sich am Montag, dem 29. Juni 2026, im Interview mit RT zu den Drohungen Kiews geäußert. Sekreta erklärte, die rote Linie sei die Staatsgrenze und sollte diese überschritten werden, würde Minsk mit seinem gesamten Potenzial und all seinen Kapazitäten reagieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Kiew erhält EU-Milliarden für Drohnenbeschaffung

Die Europäische Kommission gab am Dienstag bekannt, mit der Auszahlung von 3,9 Milliarden Euro an die Ukraine zu beginnen, wobei das Geld für den Kauf von Drohnen bestimmt ist. Es handele sich demnach um erste Gelder aus dem 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehen der EU.

In einer ersten Zahlung sollen der Ankündigung zufolge insgesamt sechs Milliarden Euro für unbemannte Luftfahrzeuge an Kiew gehen. Der Einsatz von Drohnen sei eine Schlüsselfähigkeit, die es der Ukraine ermögliche, im Krieg standzuhalten.

Wie es heißt, sollen weitere Zahlungen in den kommenden Tagen erfolgen. Das Geld werde die Beschaffung von Drohnen abdecken und sei gleichzeitig für den Kauf von Munition, Flugkörpern und Luftverteidigungssystemen bestimmt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite das russische Militär die Ortschaft Malinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie Rownoje und Lesnoje im Gebiet Saporoschje.

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd setzen die Befreiung von Konstantinowka in der DVR fort und brachten 30 Gebäude im südwestlichen Teil der Stadt unter russische Kontrolle.

Im Nordwesten der Stadt Krasny Liman in der DVR setzt der Truppenverband Süd weiterhin die gegnerischen Einheiten außer Gefecht.

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.395 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 82 Fahrzeuge
  • acht Artilleriegeschütze
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
  • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben und 806 ukrainische Starrflüglerdrohnen. In den Gewässern des Schwarzen Meeres wurden sieben Seedrohnen unschädlich gemacht.

Todesopfer und Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagvormittag (Ortszeit) sechs Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekanntgibt, kam dabei ein Zivilist ums Leben, acht weitere Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an sechs zivilen Fahrzeugen, einem Nebengebäude und einem Geschäftsraum.

TASS: Ukrainische Kämpfer in Sumy richten Drohnenleitstellen in Wohngebäuden ein

Einwohner der Stadt Sumy geben an, ukrainische Drohnenpiloten hätten aktiv damit begonnen, ihre Leitstellen in den oberen Stockwerken von Mehrfamilienhäusern einzurichten. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den russischen Sicherheitsbehörden. Antennen und Funkrelaisstationen werden demnach auf den Dächern von Plattenbauten installiert.

Russische Einheiten vereiteln Fluchtversuch des Gegners aus Konstantinowka in der DVR

Die russischen Artilleriesoldaten greifen weiterhin Deckungen der ukrainischen Armee bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) samt deren Besatzungen an. Damit vereitelt das russische Militär die Versuche verstreuter gegnerischer Gruppen, bei ihrem Rückzug aus der Stadt neue Verteidigungslinien in benachbarten Ortschaften aufzubauen. Kiewer Kräfte würden bei ihrer Luftaufklärung von Drohnenpiloten aufgespürt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.   

Konstantinowka liegt im Norden der DVR und spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk, wo sich ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt befindet.

OSZE-Botschafter Poljanski: EU könnte bis 2030 Konflikt mit Russland provozieren

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen.

Das Risiko eines solchen Szenarios könnte noch vor dem Jahr 2030 entstehen, warnte der hochrangige Diplomat. Dabei machte er auf zwei Probleme aufmerksam. Einerseits liefen in den EU-Mitgliedsstaaten "eine gezielte Kriegsvorbereitung und eine aktive Militarisierung".

"Ein anderes Problem besteht darin, dass die Schwelle für mögliche Provokationen, die Europa unabhängig davon, ob es jemand wünscht oder nicht, noch früher in einen Krieg hineinziehen könnten, konsequent gesenkt wird."

Poljanski warf der EU in diesem Zusammenhang vor, die Angst vor einem angeblich aggressiven Russland zu schüren und Russland zu unterstellen, seine Nachbarländer angreifen zu wollen.

Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko erklärt, dass sich der Westen bis zum Jahr 2030 auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. Die Hauptaufgabe der EU und der NATO sei ihm zufolge, der Führung in Moskau eine strategische Niederlage zuzufügen.

Kleinkind bei ukrainischem Drohnenangriff in Moskauer Umland getötet

In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär insgesamt zwölf Ortschaften in der Nähe der russischen Hauptstadt angegriffen. Russlands Luftverteidigung zerstörte 60 Drohnen.  

Wie Gouverneur Andrei Worobjow auf der Plattform Max bekanntgibt, geriet ein Eigenheim in Jegorjewsk durch herabfallende Wrackteile in Brand. Laut Worobjow bargen die Rettungskräfte zwei Erwachsene und zwei Kinder aus den Trümmern. "Leider verstarb das sechs Monate alte Baby auf dem Weg ins Krankenhaus", schreibt der Beamte in seinem Beitrag.

Wie es heißt, wurde in Dubna ein Verwaltungsgebäude durch Trümmerteile beschädigt. Eine Drohne stürzte in Fatejewo auf ein Privathaus. Wrackteile der unbemannten Fluggeräte wurden auch in Ramenskoje und Kolomna gefunden.

Artillerie nimmt Frontstellungen der ukrainischen Armee auseinander (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten der Truppenverbände Mitte und Dnjepr in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe von D-30-Haubitzen und Nona-S-Selbstfahrlafetten gegnerische Stützpunkte samt Personal außer Gefecht.   

Truppenverband Süd eliminiert an einem Tag 31 Erdbunker ukrainischer Armee samt Personal

Die ukrainischen Truppen haben in den zurückliegenden 24 Stunden 31 Erdbunker samt Personal und drei Starlink-Terminals verloren. Wadim Astafjew, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands Süd, berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, es handele sich dabei um die Verluste des Gegners bei Kämpfen an der Front bei Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR). 

Außerdem seien drei Drohnenleitstellen und zwölf unbemannte Fluggeräte zerstört worden, fügte Astafjew hinzu.

Ukraine: Netzüberlastung wegen "extremer Hitze" erwartet

Die Ukraine bereitet sich auf einen "extremen" Temperaturanstieg in den kommenden Tagen vor. Für Dienstag werden laut dem staatlichen Hydrometeorologischen Zentrum Temperaturen von 35 Grad bis 38 Grad erwartet. Netzbetreiber in mindestens fünf Regionen kündigten in dem Zusammenhang zeitweise Einschränkungen beim Energieverbrauch an.

Das Netz laufe bereits "an der Grenze seiner Kapazitäten", gab der Chef des Energieunternehmens Yasno, Sergei Kowalenko, bekannt.

"Deshalb wird das Stromnetz in den kommenden Tagen unter großer Belastung laufen."

Die Hitze sei ein ernsthafter Test für Anlagen, so Kowalenko weiter.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Montag bis 7 Uhr am Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 419 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Lipezk, Saratow, Smolensk, Rostow, Tambow, Twer und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim zerstört.

Militärexperte: Russische Armee vertreibt Hauptteile des Gegners aus Krasny Liman in der DVR

Russlands Streitkräfte haben die wichtigsten Kräfte der ukrainischen Truppen aus Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) abgedrängt. Der Militäranalyst Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Ihm zufolge sind die russischen Einheiten derzeit dabei, die Gegend zu säubern.

Man könne bereits von einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman sprechen, betonte Marotschko.  

29.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Nicht mehr "neutral": Macron will mehr Beteiligung der USA im Ukraine-Konflikt

Emmanuel Macron hat erklärt, die USA seien keine neutrale Partei bei den Verhandlungen zur Ukraine, und auf die Partnerschaft der USA und der Ukraine im militärischen Bereich verwiesen. In einer Reaktion darauf hieß es aus dem Kreml, die USA hätten im Ukraine-Konflikt nie "absolute Neutralität" gewahrt.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Oleg Issaitschenko. 

DVR: Drei Tote und 13 Verletzte bei Drohnenangriffen der Ukraine

Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte sind am Montag in der Donezker Volksrepublik (DVR) drei Menschen getötet und 13 weitere verletzt worden. Dies teilte DVR-Chef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit.

Demnach kamen im Starobeschewski-Bezirk drei Männer ums Leben. Eine Frau erlitt schwere und ein Mann mittelschwere Verletzungen. Im Nowoasowski-Bezirk wurden auf der Strecke Nowoasowsk–Mariupol zwei Männer verletzt.

In Selidowo wurden zwei Männer verletzt, in Mironowski ein Mann und eine Frau. Im Manguschski-Bezirk wurde ein Mann mittelschwer verletzt. Ein Mann sowie zwei weitere Personen wurden im Kuibyschewski-Stadtteil von Donezk bei einem Drohnenangriff auf einen Tankstellenkomplex verletzt. In Staromlynowka wurde eine Frau verletzt.

Sacharowa: NATO und Kiew entwickeln Waffen gegen russische Flugbasen

Laut der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, arbeiten die NATO und die ukrainische Führung an der Entwicklung neuer Waffensysteme für großangelegte Angriffe auf russische Militärflugplätze und Flugbasen, auch tief im russischen Hinterland.

Sie verwies auf Veröffentlichungen auf den offiziellen Internetseiten verschiedener NATO-Einrichtungen, darunter der NATO-Vertretung in der Ukraine, über die Ausschreibung zur Entwicklung moderner Waffensysteme auf Grundlage der Erfahrungen aus den Kampfhandlungen gegen Russland. Mit Blick auf diese Pläne betonte die Diplomatin, dass die russischen Streitkräfte dadurch zusätzliche Gründe hätten, Unternehmen, die an der Entwicklung und Produktion von gegen Russland eingesetzten Waffen beteiligt sind, besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Zugleich erklärte Sacharowa, die NATO verliere die letzten Reste ihrer Rationalität und bewege sich mit der Umwandlung der Ukraine in ein Testgelände für neue Waffensysteme in eine Zone erhöhten Risikos. Darüber hinaus warf sie der ukrainischen Führung vor, ihre Bemühungen zu verstärken, die NATO in einen direkten bewaffneten Konflikt mit Russland hineinzuziehen, um ihre schwierige Lage auf dem Schlachtfeld zu überwinden.

Drohnenproduktion: Lettland und die Ukraine planen Werk nahe russischer Grenze

Die Regierungen Lettlands und der Ukraine bauen ihre militärische Zusammenarbeit weiter aus. Geplant sind ein gemeinsames Drohnenwerk im Grenzgebiet zu Russland und Weißrussland sowie der Ausbau der lettischen Drohnenabwehr mit ukrainischer Unterstützung.

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Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im russischen Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. In der Siedlung Otradowski im Bezirk Krasnaja Jaruga traf eine ukrainische Drohne ein Fahrzeug. Eine Frau und zwei Männer erlitten dabei multiple Splitterverletzungen und wurden zunächst in das Zentralkrankenhaus von Krasnaja Jaruga eingeliefert. Nach der Erstversorgung sollen sie in das Krankenhaus in Belgorod verlegt werden.

Zudem wurde eine weitere Frau nach dem Raketenbeschuss des Dorfs Weselaja Lopan im Bezirk Belgorod mit einem Drucktrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Laut dem Krisenstab war der Bezirk Belgorod am Montagmorgen zweimal Ziel ukrainischer Raketenangriffe.

Medien: Putin warnt Kiew vor Folgen des Einmarschs in das Gebiet Kursk

Der russische Präsident Wladimir Putin hat die ukrainische Führung eindringlich vor den Folgen eines Einmarschs in das Gebiet Kursk gewarnt. Dies berichtet die italienische Zeitung L’AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:

"Der russische Präsident richtete eine weitere scharfe Warnung an die Ukraine."

Die Zeitung zitiert Putin mit den Worten, Kiew werde für seine Verbrechen auf dem Gebiet Kursk durch den Verlust jener Territorien bezahlen, die Russland zur Schaffung einer Sicherheitszone benötige.

Am Sonntag hatte Putin erklärt, das Ziel der russischen Streitkräfte in den Richtungen Sumy und Woltschansk sei die Einrichtung einer Sicherheitszone entlang der Staatsgrenze. Diese Aufgabe sei nach dem Einmarsch ukrainischer Truppen in das Gebiet Kursk und den Angriffen auf russische Grenzregionen entstanden.

Beloussow: KI findet zunehmend Anwendung in russischen Luftabwehrsystemen

Der Verteidigungsminister der Russischen Föderation, Andrei Beloussow, erklärte bei einem Treffen mit Militärkorrespondenten, dass künstliche Intelligenz zunehmend in russischen Luftabwehrsystemen Anwendung findet. 

Die Einführung künstlicher Intelligenz im militärischen Bereich wurde als eines der vorrangigen Projekte des Verteidigungsministeriums bezeichnet. Es sollen sowohl Technologien zur Zielerfassung mithilfe künstlicher Intelligenz als auch zur Navigation und Geländeerkennung weiterentwickelt werden.

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Experte: Kiew setzt bei Angriffen gegen Moskau auf symbolische Wirkung

Moskau sieht sich derzeit einer Intensität ukrainischer Drohnenangriffe gegenüber, wie sie bislang von keinem Flugabwehrsystem weltweit abgewehrt werden musste. Dies erklärte der russische Militärkorrespondent Alexander Kots.

"Für Selenskij wurde Moskau mit dem Auftauchen der ersten Drohnen zum erklärten Ziel – mehr als Symbol denn als militärisches Objekt."

Seinen Worten zufolge werden die ukrainischen Drohnen vor den Kameras westlicher Journalisten gestartet, während die Aufnahmen anschließend umgehend über ukrainische Kanäle verbreitet werden. Das eigentliche Ziel sei dabei die symbolische Wirkung eines Angriffs auf die russische Hauptstadt.

Zugleich verwies Kots auf eine veränderte Taktik der ukrainischen Streitkräfte. Während Drohnenangriffe früher punktuell und in Wellen erfolgten, würden sie inzwischen "aggressiver, massiver, intelligenter und schneller" durchgeführt. Ihr Hauptziel bestehe darin, die russische Flugabwehr, die Logistik und die Kommunikationssysteme zu überlasten und die Bevölkerung zu verunsichern.

Laut dem Militärkorrespondenten werden jedoch rund 98 Prozent der auf Moskau gerichteten ukrainischen Drohnen von den russischen Luftverteidigungskräften abgefangen.

Untergrundbewegung: Kiew bereitet Landungsoperation auf der Krim vor

Die ukrainischen Streitkräfte sollen eine taktische Landungsoperation an der Westküste der Krim vorbereiten und dafür Reserven in Otschakow und Odessa zusammenziehen. Dies behauptet die Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" in einem Beitrag auf Telegram.

Den Angaben zufolge treffen dort bereits lateinamerikanische Söldner ein, die in Ausbildungszentren der Marineinfanterie untergebracht werden. Zudem werde die Truppenkonzentration in den Gebieten Nikolajew und Odessa sowie in den Küstenorten des Gebiets Cherson verstärkt.

Wie die Untergrundorganisation weiter mitteilte, nehme auch die Präsenz ukrainischer Soldaten im Bereich des Dnjepr-Bug-Limans zu. Demnach werden Militärangehörige in leer stehenden sowie von Einwohnern bewohnten Häusern einquartiert.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Kiew bereite neue Operationen vor, darunter auch in Richtung Krim. Die Umsetzung dieser Pläne hänge von den Entscheidungen der G7-Staaten über weitere Waffenlieferungen ab.

Kommandeur ukrainischer Großeinheit tot mit Schusswunde aufgefunden

Die Polizei hat Mordermittlungen zum Tod von Oberst Wladimir Kononnikow eingeleitet. Der Kommandeur der 154. Separaten Mechanisierten Brigade wurde am Sonntag tot aufgefunden. Kononnikow wurde letztes Jahr zum Kommandeur der Brigade ernannt.

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DVR: Zivilistin bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf seinem Telegram-Kanal mit.

Traktorfahrer bei ukrainischem Drohnenangriff in der LVR getötet

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Traktorfahrer eines kommunalen Betriebs ums Leben gekommen. Dies teilte der russische Sonderbotschafter des Außenministeriums, Rodion Miroschnik, auf Telegram mit. Demnach griffen ukrainische Drohnen den Ort an. Eine der Drohnen traf einen Traktor. Der 1958 geborene Fahrer des kommunalen Betriebs erlag seinen Verletzungen. Zudem wurden zwei Zivilisten durch Splitter verletzt, nachdem eine Drohne auf einer Straße der Stadt detoniert war.

Minsk warnt Kiew: Bei Überschreitung der Grenze wird "gesamtes Potenzial" eingesetzt

Weißrussland warnt vor einer heftigen Reaktion auf einen ukrainischen Überfall. Der stellvertretende Außenminister stellte eine Antwort mit dem "gesamten Potenzial" des Landes in Aussicht, sollte die ukrainische Armee versuchen, die Staatsgrenze zu überschreiten.

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Finnlands Außenministerin: Europa muss Ziele vor Gesprächen mit Moskau festlegen

Europa müsse zunächst klar definieren, welche Ziele es mit möglichen Gesprächen mit Russland über die Ukraine verfolge. Dies erklärte die finnische Außenministerin Elina Valtonen. Sie schrieb auf der Plattform X:

"Bevor wir einander darin überbieten, Moskau anzurufen, müssen wir genau wissen, was wir mit einer solchen Diplomatie erreichen wollen. Es muss ein dauerhafter Frieden geschaffen werden." 

Bereits am Sonntag hatte Valtonen erklärt, die Europäische Union bereite sich auf mögliche Gespräche mit Moskau vor. Der Zeitpunkt dafür sei jedoch noch nicht gekommen. Zugleich betonte sie, dass Europa derzeit weder über eine Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen noch über eine politische Annäherung an Russland nachdenken solle.

Zuvor hatte EU-Ratspräsident António Costa erklärt, die Europäische Union müsse einen direkten Kontakt zu Moskau herstellen, um die russische Position anhören zu können. Seine Äußerungen lösten unter europäischen Politikern und in den Medien eine Debatte darüber aus, wer die EU im Falle einer Wiederaufnahme des Dialogs vertreten sollte und wann ein solcher Schritt erfolgen müsse.

Ukrainischer Spion im Gebiet Saporoschje festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner der Stadt Polog im Gebiet Saporoschje unter Verdacht der Spionage festgenommen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die regionale Abteilung der Behörde.

Der ukrainische Staatsbürger habe die Dislozierungsorte sowie Bewegungen des Personals und der militärischen Ausrüstung der russischen Streitkräfte ausgespäht. Diese Informationen soll der Mann der ukrainischen Seite über den Messenger-Dienst Telegram übermittelt haben, um Sabotageakte und Terroranschläge sowie Raketen- und Bombenangriffe auf russische Truppenstellungen zu planen.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.

Lantratowa: Alle in Ukraine unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk zurückgekehrt

Alle von ukrainischer Seite unrechtmäßig festgehaltenen Einwohner des Gebiets Kursk sind nach Russland zurückgekehrt. Dies gab Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bekannt.

"Das Wichtigste und für mich eine erfreuliche Nachricht, Wladimir Wladimirowitsch, ist, dass es gelungen ist, die ukrainische Seite zu überzeugen und alle Einwohner des Gebiets Kursk, die unrechtmäßig auf ukrainischem Territorium festgehalten wurden, nach Hause zurückzubringen. Sie sind alle wieder zu Hause"

SWR: Lateinamerikanische Drogenkartelle helfen Kiew bei Rekrutierung von Söldnern

Die Häfen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz für Drogen aus Lateinamerika nach Europa über Polen, Moldawien und Rumänien. Dies teilte Russlands Auslandsgeheimdienst (SWR) am Montag mit. 

Darüber hinaus unterstützten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer Söldner für die ukrainische Armee, so die Behörde.

"Das korrupte Regime von Wladimir Selenskij strebt nach zusätzlichen Einnahmen, insbesondere weil westliche Sponsoren nicht in der Lage sind, all seine unersättlichen Forderungen zu erfüllen. Zudem schätzt Kiew die Unterstützung lateinamerikanischer Drogenkartelle bei der Anwerbung neuer Söldner für die ukrainischen Streitkräfte."

Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch.

Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.

[Auszug aus den RT DE Nachrichten vom 28.Juni 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lettland und Ukraine planen Drohnenfabrik an Grenze zu Russland

Der lettische Ministerpräsident Andris Kulbergs erklärte, dass Riga die Zusammenarbeit mit Kiew im Bereich der Rüstungsindustrie entwickeln wird. Lettland und die Ukraine planen den Bau einer Drohnenproduktionsstätte an der Grenze zu Russland und Weißrussland, gab Kulbergs am Samstag bei einem Besuch auf einem Militärstützpunkt in der lettischen Grenzregion Latgale bekannt.

Er kündigte außerdem an, dass bis Ende des Sommers Maßnahmen zur Drohnenabwehr entlang der russisch-weißrussischen Grenze  ergriffen werden. Zum Schutz des Luftraums sollen Abfangdrohnen eingesetzt werden. Dies sei kostengünstiger als der Einsatz von Kampfflugzeugen, so Kulbergs.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 96 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Kaluga, den Regionen Moskau und Krasnodar sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört. 

Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.550 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 220 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 17 Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Binnen 24 Stunden wurden vier Stützpunkte des Gegners eingenommen und 48 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär insgesamt etwa 225 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten den südwestlichen Teil der Stadt von ukrainischen Soldaten. Im Abschnitt des Verbandes musste das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ M113 aus US-Produktion, 22 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 300 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte fünf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 485 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und sechs Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 80 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 17 Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 137 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 415 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 171.165 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 29.956 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer, 35.557 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.166 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Befreiung von Bogodarowka ermöglicht weiteres Vorrücken im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die Befreiung der Ortschaft Bogodarowka ermöglichte es den Einheiten des Verbandes Ost, sich am rechten Ufer des Flusses Gaitschur festzusetzen, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte an diesem Abschnitt wurde gestört. Darüber hinaus ebnet die Kontrolle über Bogodarowka den Weg für weitere Aktionen nahe der Ortschaft Alexandrowka und den Vormarsch des Truppenverbandes Ost im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Zivilist verletzt bei Mörserangriff auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Cherson

Ein ziviler Einwohner erlitt Verletzungen bei einem ukrainischen Mörserangriff auf ein mehrstöckiges Mehrfamilienhaus in der Stadt Kachowka im Gebiet Cherson. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Nach Angaben des Bezirksleiters Pawel Filiptschuk wurde der Angriff um 5 Uhr morgens durchgeführt. Infolge der Attacke brannten mehrere Wohnungen ab und wurden vollständig zerstört. Eine Gasleitung wurde beschädigt.

Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fortgesetzt und die Ortschaft Bogodarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit."

Gebiet Belgorod meldet Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 39 Orte in neun Bezirken getroffen. Der Gegner hat 16 Geschosse abgefeuert und 128 Drohnen eingesetzt, von denen 81 abgeschossen wurden.

Bei den Angriffen wurde eine Zivilistin verletzt.

Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, fünf Privathäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Betriebe, drei Infrastrukturobjekte sowie 18 Fahrzeuge.

Medien: Türkei kann Ukraine-Verhandlungen schnell organisieren

Die Türkei könnte schnell die russisch-ukrainischen Verhandlungen organisieren, sollten Kiew und Moskau ihre Bereitschaft signalisieren. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung. 

"Wenn die Parteien ihre Verhandlungsbereitschaft klar signalisieren, wird die Organisation in der Türkei nicht lange dauern. Die Türkei verfügt über die notwendige Erfahrung und ist bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten."

Der Quelle zufolge sei Ankara weiterhin bereit, zur diplomatischen Beilegung des Konflikts beizutragen.

Großteil des Gebiets Saporoschje ohne Strom

Infolge der Attacken der ukrainischen Streitkräfte sind mehrere Bezirke des Gebiets Saporoschje ohne Stromversorgung, wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte.

"Notabschaltungen der Stromversorgung haben einen Großteil des Gebiets Saporoschje betroffen. Die kritische Infrastruktur ist weiterhin in Betrieb. Es werden Angriffe des Gegners auf das Stromnetz der Region registriert, Energieanlagen wurden beschädigt."

Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 131 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Chinstein meldet keine Opfer. 

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Pkw.

Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.075 ukrainische Kämpfer und Söldner, 550 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die sechste Woche in Folge zu beobachten." 

Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt, so der Experte.

Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum mehr als 4.500 ukrainische Drohnen, fast 500 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, fünf Mehrfachraketenwerfer sowie 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.

Putin: Beim Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

Russland und die USA haben beim Gipfeltreffen in Anchorage am 15. August 2025 Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine besprochen, wobei "niemand irgendwelche Unterschriften geleistet hat". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview für den Journalisten Pawel Sarubin. 

"Niemand hat irgendetwas unterzeichnet, aber wir haben bestimmte Möglichkeiten zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine erörtert, und die besprochenen Kompromisse waren genau jene Vorschläge, die uns von der US-Seite unterbreitet wurden."

In Bezug auf die Kompromisse, die von den US-Unterhändlern formuliert wurden, fügte Putin hinzu, dass Moskau nach einiger Überlegung diesen Vorschlägen zugestimmt habe. Russland sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, betonte der russische Präsident.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 209 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

28.06.2026 22:21 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Russland strebt in der Region Sumy Schaffung einer Sicherheitszone an

Im weiteren Verlauf des Interviews für die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" am Sonntag sagte Wladimir Putin, dass die russische Armee nur noch wenige Kilometer vor der Stadt Sumy stehe. Politische Pläne bezüglich dieser Stadt gibt es indes nicht. Kiew werde für sein Vorgehen im Gebiet Kursk mit dem Verlust von Gebieten bezahlen, die für die Schaffung einer Sicherheitszone erforderlich sind.

Das Ziel der russischen Maßnahmen in der Region Sumy ist die Schaffung einer Sicherheitszone, so der Präsident.

Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch. Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.

Auch der Bedarf der Krim werde zeitnah befriedigt, versicherte das Staatsoberhaupt. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung der Luftabwehr und dem Schutz des Lebens von Zivilisten, ergänzte er.

Zur künftigen militärischen Strategie sagte Putin, dass Russland der Ukraine keine Chance geben werde, das Vorrücken der russischen Armee an der Frontlinie aufzuhalten. Die aktuellen Vorschläge zur diplomatischen Beilegung des Konflikts seien inakzeptabel, so der Präsident. Die Rettung des Kiewer Regimes sei nicht Bestandteil der russischen Pläne:

"Aus Kiew kommen Vorschläge, die Kampfhandlungen auf nur vier Gebiete zu beschränken (Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die Gebiete Saporoschje und Cherson). Dies würde es den ukrainischen Streitkräften ermöglichen, Truppen aus anderen Gebieten dorthin zu verlegen. Angesichts des Personalmangels wäre dies die Rettung für Kiew. Doch die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne."

Putin: Folgen ukrainischer Terrorangriffe müssen minimiert werden

Die Folgen ukrainischer Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland müssen minimiert werden, erklärte Präsident Wladimir Putin. Diese Anordnung hat das Staatsoberhaupt vor wenigen Tagen während einer Sitzung mit Kabinettsmitgliedern über das Problem der Treibstoffversorgung getroffen. Putin betonte laut der Nachrichtenagentur TASS:

"Vor wenigen Tagen haben wir bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern die Lage auf dem Binnenmarkt der Erdölprodukte ausführlich erörtert. Ich möchte es noch einmal betonen: Wir müssen die Folgen von Terroranschlägen auf unsere zivilen Objekte und die Infrastruktur so gering wie möglich halten."

Russische Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen des Gegners

Einheiten der Flugabwehr haben im Laufe des Tages 72 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Flugziele wurden zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über acht Gebieten des Landes sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Kiew: Selenskij schlägt Denkmal für Kosakenführer Masepa anstelle der gestürzten Lenin-Statue vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat vorgeschlagen, ein Denkmal für den Kosakenführer Iwan Masepa an jener Stelle in Kiew zu errichten, an der während des Euromaidan eine Statue Wladimir Lenins gestürzt worden war. Das Denkmal wird somit auf dem Taras-Schewtschenko-Boulevard installiert.

Dies sei ein Schritt zur Wiederherstellung der "historischen Gerechtigkeit". Selenskij betonte in einer Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Verfassung:

"Ich bin sicher: Dort, wo Lenin fiel, wird Masepa fest stehen."

Selenskij nannte Masepa "einen herausragenden Staatsmann und Militärführer, Philanthropen und Oberhaupt des Kosakenstaates".

Iwan Masepa war Hetman der Saporoger Kosaken und lief während des Großen Nordischen Krieges Anfang des 18. Jahrhunderts zum schwedischen König Karl XII. über. In der Ukraine gilt Masepa als Vorkämpfer der Unabhängigkeit, während Russland ihm Hochverrat vorwirft.

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, wies darauf hin, wie ironisch ein Masepa-Denkmal auf einem Taras-Schewtschenko-Boulevard aussehen würde. In den sozialen Medien schrieb die Diplomatin:

"Es ist traurig und komisch zugleich … Komisch, weil Taras Schewtschenko Masepa hasste."

Dabei zitierte Sacharowa eine Reihe negativer Charakterisierungen von Masepa aus Werken des großen ukrainischen Dichters und Schriftstellers.

Estnischer Premier: Europa wird zum Projekt des Friedens, aber mit Waffen

Nach dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine sieht sich Europa weiterhin als "Projekt des Friedens". Nun umfasst dieses Projekt auch die Verteidigungskooperation. Die europäischen Länder müssen in diesem Bereich weiterhin zusammenwirken. Diese Meinung bringt der estnische Premierminister Kristen Michal in einem Interview für das Nachrichtenportal Euractiv. Der Regierungschef betont:

"Europa war ein Projekt des Friedens ohne Waffen. Nun wird es ein Projekt des Friedens sein, aber mit Waffen. Es ist ein großer Unterschied. Wenn Europa als die reichste Region der Welt über Waffen und die Fähigkeit verfügt, auf Sicherheitsbedrohungen im In- und Ausland zu reagieren, wird Europa viel stärker."

Die Aufrüstung Europas sei eine positive Entwicklung, dadurch werde sein politisches Gewicht und Ansehen in der Welt stärker, führt Michal aus. Aus schlechten Gründen sollen gute Dinge für die europäische Zukunft geschehen.

Ukrainische Truppen attackieren Bus in DVR – drei Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Bus in der Stadt Gorlowka der Donezker Volksrepublik (DVR) mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Durch den Angriff wurden drei Zivilisten verletzt.

Medwedew: Ohne Sieg im Ukraine-Konflikt hat Russland keine Sicherheit

Russland muss einen Sieg in der militärischen Sonderoperation erringen, glaubt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates.

Ansonsten wäre das Land nicht in der Lage, seine Sicherheit zu gewährleisten. Ein Sieg sei erforderlich, um diese Herausforderung zu bewältigen.

Kiew will von Verbündeten knapp 130 Milliarden Euro in kommenden Jahren

Die Ukraine benötigt im Zeitraum von 2026 bis 2029 insgesamt 145,9 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 128 Milliarden Euro) an externer Finanzierung, heißt es in einer Haushaltsprognose des ukrainischen Finanzministeriums.

Die entsprechende Erklärung erscheint im Ergebnis der Treffen zwischen Ministern und Ministerinnen für Finanzen der Ukraine, Großbritanniens und Litauens am 25. und 26. Juni im Rahmen der Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine in Gdańsk (Danzig).

Trotz der finanziellen Unterstützung der westlichen Verbündeten, einschließlich des 90-Milliarden-Euro-Kredits, bleibt der Finanzierungsbedarf der Ukraine erheblich, erklärt der ukrainische Finanzminister Sergei Martschenko. Weitere internationale Unterstützung sei entscheidend für die Stabilität, die Finanzierung der zivilen Haushaltsausgaben und den Wiederaufbau der Ukraine.

Putin: Kiews Truppen sind auf dem Rückzug

Ukrainische Truppen ziehen sich auf dem Schlachtfeld zurück, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. Aus diesem Grund greife die Ukraine zu terroristischen Aktionen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert das Staatsoberhaupt mit den Worten:

"Das Kiewer Regime zieht sich entlang der gesamten Frontlinie zurück und geht deswegen zu offenbar terroristischen Aktionen über. Wie sonst soll man gezielte Angriffe gegen Zivilisten und zivile Objekte sowie die nahezu offene Rekrutierung von Abtrünnigen in unserem Land für Sabotageakte und Terroranschläge bezeichnen?"

Geran-Drohnen zerstören ukrainische MiG-29-Kampfjets

Russische Drohnenpiloten haben einen Angriff auf den Flugplatz Wosnessensk in dem ukrainischen Gebiet Nikolajew geflogen. Dabei wurden zwei MiG-29-Kampfflugzeuge sowie mehrere Unterstützungsfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Bei dem Angriff wurden zwei "Geran-4 Seeker"-Drohnen eingesetzt.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ukrainische Drohnen greifen Getreidefelder im Gebiet Saporoschje an

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften vor, Getreidefelder im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje mit Drohnen in Brand zu setzen. Zuletzt habe der Gegner zwei größere Brände in den Bezirken Melitopol und Berdjansk ausgelöst. Das Feuer habe eine Fläche von zwei beziehungsweise 20 Hektar ergriffen. Die Brände seien umgehend gelöscht worden. Dazu teilt der Politiker mit:

"In den letzten 24 Stunden hat es mindestens 18 barbarische Drohnenattacken des Gegners gegeben. Dabei wurden zivile Objekte, Autos und Landwirtschaftsflächen angegriffen. Wir sehen, dass das Ziel der Bandera-Anhänger nicht ein militärischer Erfolg ist, sondern die Einschüchterung und Tötung von Zivilisten, die Zerstörung von Logistik und Lebensmittelsicherheit."

Nach Angaben von Balizki seien am vergangenen Tag sechs friedliche Einwohner des Gebiets Saporoschje verletzt worden. Ein weiterer Zivilist sei ums Leben gekommen.

Polen befürchtet russische Übergriffe an NATO-Ostflanke

Die polnische Führung sieht ein wachsendes Risiko russischer Provokationen an der NATO-Ostflanke. Die Zeitung Rzeczpospolita zitiert den Chef des Auslandsgeheimdienstes, Oberst Paweł Szota, mit den Worten:

"Wir sehen die Ereignisse in der Ukraine und dass der Krieg für Russland derzeit nicht gut läuft. Das ist ein Grund zur Besorgnis, dass Moskau die Situation weiter eskalieren könnte."

Seiner Einschätzung nach könnte es einen begrenzten Angriff auf die baltischen Staaten geben, da Russland systematisch rote Linien überschreite, um die Reaktion der NATO zu testen.

"Die Kosten solcher Provokationen sind gering, aber das Bündnis reagiert vor allem politisch, was zu weiterer Eskalation einlädt."

Ähnlich hatte der polnische Außenminister Radosław Sikorski vergangene Woche vor möglichen Aktionen der Russen unter falscher Flagge gewarnt.

Russlands Präsident Wladimir Putin und andere Mitglieder der russischen Führung weisen regelmäßig solche Vorwürfe zurück.

Ukrainische Drohnen zerstören Schulbusse im Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Führung in Kiew vor, zivile Infrastrukturen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson absichtlich zu zerstören, um den Ortsansässigen das alltägliche Leben zu erschweren. Auf Telegram schreibt der Politiker, dass das ukrainische Militär in der vergangenen Nacht einen Parkplatz für zivile Busse mit Drohnen angegriffen habe. Unter den zerstörten Fahrzeugen seien auch 14 Schulbusse.

"Ich will den Führern der NATO-Staaten, die das Kiewer Regime unterstützen, eine einfache Frage stellen. Gegen wen kämpft die Ukraine heute? Gegen Schüler? Gegen Kinder, die zum Unterricht fahren sollten? Gegen friedliche Einwohner, die öffentliche Verkehrsmittel brauchen?"

Die Attacke gegen die zivile Busflotte habe nichts mit den Kampfhandlungen zu tun. Dies sei eine "Untat von Schuften", die bewusst zivile Infrastrukturen zerstörten, sagt Saldo. Die Täter werde man über kurz oder lang zur Verantwortung ziehen.

Nach Angaben der Behörden des Bezirks Skawosk seien als Folge der Drohnenattacke insgesamt 40 Busse ausgebrannt.

Strack-Zimmermann begrüßt Einschränkung des Flüchtlingsschutzes für wehrfähige Ukrainer

Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, hat die Entscheidung der EU-Kommission begrüßt, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land pauschal Aufnahme zu gewähren. Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sagte die FDP-Politikerin:

"Die Ukraine verteidigt seit über vier Jahren ihre Existenz, und mit ihr die Freiheit ganz Europas, gegen einen brutalen Angreifer. Ein Land, das in diesem Überlebenskampf steht, ist auf seine Bürger angewiesen. Wie es seine Wehrpflicht ausgestaltet, ist zuallererst eine Entscheidung der Ukraine selbst, und der Wunsch dazu kommt ausdrücklich aus Kiew."

Die Einschränkung müsse jedoch rechtsstaatlich sauber erfolgen. Das Recht auf einen Asylantrag und auf eine Prüfung des Einzelfalls bleibe unberührt, humanitäre Härten müsse die EU im Blick behalten, so Strack-Zimmermann.

Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für neu Ankommende gelten, die die Ukraine nach ukrainischem Recht wegen ihrer Wehrpflicht nicht verlassen dürfen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Werchneje Pestschanoje, Luschki und Petruschewka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Moskalewka, Semljanki, Rubeschnoje, Stariza und Sosnowy Bor im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Krestischtsche, Schtschurowo, Raigorodok und Majaki in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Losowoje, Gussinka, Podliman, Smorodkowka und Monatschinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Zudem setze die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, wo sie zuletzt 59 Gebäude befreit und bis zu 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien am jeweiligen Frontabschnitt bis zu 210 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und drei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Druschkowka, Nowonikolajewka, Nikanorowka, Nikolaipole, Orechowatka, Nikolajewka und Alexejewo-Druschkowka in der DVR getroffen. In der Ortschaft Konstantinowka seien 26 Gebäude befreit und bis zu 100 ukrainische Soldaten eliminiert worden. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 210 Armeeangehörige. Der Gegner habe außerdem zwei Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Nowopodgorodnoje, Tschugujewo, Iwanowka und Meschewaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lenina, Kutscherow Jar, Dobropolje, Grusskoje, Sergejewka, Matjaschewo und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 300 Soldaten verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, drei Autos, eine Radaranlage und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaften Pissanzy im Gebiet Dnjepropetrowsk und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malinowka, Wassinowka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje sowie Podgawrilowka, Kriwobokowo, Romanki, Schirokoje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 490 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos und vier Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 14 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, ein Lager mit unbemannten Wasserfahrzeugen und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Auf einem ukrainischen Militärflugplatz seien zwei Kampfjets des Typs MiG-29 zerstört worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 590 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 170.750 Drohnen, 664 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.945 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.545 Geschütze und Mörser verloren.

Fico lehnt neue NATO-Hilfen für Ukraine ab

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich gegen die Pläne der NATO ausgesprochen, der Ukraine beim bevorstehenden Gipfel der Allianz in Ankara umfangreiche finanzielle und militärische Hilfe zuzusagen. Gegenüber slowakischen Medien erklärte Fico am 27. Juni, er lehne die NATO-Vorschläge ab, die er als "massiv" bezeichnete. Außerdem kündigte er Gespräche mit dem slowakischen Verteidigungsminister Robert Kaliňák an. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Delegation aus Bratislava ohne Mandat zum Gipfel reist, um die Slowakei in weitere "Militärdarlehen oder finanzielle Beiträge" einzubeziehen.

Ficos Äußerungen fielen weniger als zwei Wochen vor dem jährlichen NATO-Gipfel, der am 7. und 8. Juli in der Türkei stattfinden wird. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist zur Teilnahme eingeladen. Berichten zufolge wollen die Mitgliedstaaten dort milliardenschwere neue Waffen- und Hilfspakete für die Ukraine beschließen.

Starobelsk: Kein Kind sollte sterben müssen

In diesem Dokumentarfilm geht es um den Drohnenangriff vom 22. Mai 2026 auf eine Berufsschule in Starobelsk, bei dem die ukrainischen Streitkräfte schlafende Schüler kaltblütig getötet haben. Dabei kamen 21 Menschen ums Leben, mehrere Dutzend wurden verletzt. Diese jungen Menschen hatten davon geträumt, Lehrer zu werden und später an Schulen zu arbeiten. Einige planten sogar bereits ihre Hochzeit. Doch ihre Träume wurden unter den Trümmern begraben.

Das Filmteam besuchte die Überreste des Wohnheims und sprach mit Schülern und Lehrern, die den Angriff überlebt hatten. Ziel war es, die schrecklichen Ereignisse im Detail zu rekonstruieren. Unter anderem auch mit Elena Jurjewa, einer Lehrerin, die mehr als 30 verletzte Schüler rettete.

Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bürgermeister der AKW-Stadt Energodar wirft Kiew Provokation vor: Infos über Evakuierung sind falsch

Der Bürgermeister der Stadt Energodar, Maxim Puchow, wirft der Regierung in Kiew eine Provokation vor. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe das ukrainische Militär in der vergangenen Nacht über eine Drohne eine falsche Warnung an die Einwohner verbreitet, wonach die Stadt ab dem 1. Juli evakuiert werden solle. Der Bürgermeister spricht von einem "zynischen Trick", mit dem der Gegner die friedlichen Einwohner auf die Straßen bringen wolle, um sie dann anzugreifen. Puchow betont dabei:

"Es gibt keine Evakuierung."

Sollte sich die Sicherheitslage in der Stadt ändern, würden die Behörden die Bevölkerung rechtzeitig über offizielle Kanäle auf dem Laufenden halten, so der Bürgermeister.

Puchow ruft seine Landsleute dazu auf, Ruhe zu wahren, keine Panik zu kriegen und nur offiziellen Informationsquellen zu vertrauen.

"Der Feind benutzt Lügen, um Ängste zu schüren."

Ein Verletzter und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 27. Juni bis 8 Uhr MESZ am 28. Juni 117 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 115-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Rylsk sei aber ein 66 Jahre alter Einwohner verletzt worden. Der Politiker berichtet auch über Schäden in den Ortschaften Maloje Soldatskoje, Pestschanoje, Makejewo und in der Stadt Rylsk. Dort seien insgesamt eine Getreidekammer, eine Scheune und zwei Autos beschädigt worden.

Ein Toter und ein Verletzter bei ukrainischen Angriffen auf 56 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 56 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens elf Geschosse abgefeuert und 166 Drohnen eingesetzt, von denen 102 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Rschewka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne eine Produktionshalle attackiert habe. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zudem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 25. Juni bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Rschewka ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, acht Einfamilienhäuser, ein Geschäft, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt, drei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, eine Garage, sechs Lkw, ein Lkw-Anhänger und 16 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Kadyrow: Russische Soldaten nehmen zwei kolumbianische Söldner gefangen

Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat auf der Plattform Telegram über einen weiteren Erfolg seiner Kämpfer in der Zone der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine berichtet. Demnach seien im Kampfgebiet zwei Söldner aus Kolumbien gefangen genommen worden. Kadyrow hob dabei hervor:

"Bemerkenswerterweise unterscheiden sich die persönlichen Geschichten der ausländischen Söldner kaum von den Erzählungen der ukrainischen Militärs, die früher in Gefangenschaft geraten sind. Nach einem weiteren Beschuss wurden sie auf ihren Positionen einfach im Stich gelassen. Ihre 'Kameraden' gingen wen, ihr Kommando machte sich aus dem Staub, während die versprochene Unterstützung ein schönes Märchen der Anwerber blieb."

Aufgrund der Aussagen der beiden Kolumbianer stellte Kadyrow fest, dass die Moral in den ukrainischen Streitkräften ziemlich niedrig sei. Die Situation der ukrainischen Truppen an der Kontaktlinie werde immer schlimmer. Zum Glück für die beiden Gefangenen seien sie nun außer Lebensgefahr und fern von der Front und würden verpflegt, resümierte Kadyrow.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. Juni 21 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Welikije Kopani — 2,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Kachowka — 3,
  • Malaja Lepeticha — 6,
  • Nowaja Kachowka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Nowaja Majatschka und Kasatschji Lageri seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. Juni bis 0 Uhr am 28. Juni (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Weitere acht zivile Einwohner, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 25 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge sowie ein ziviles Infrastrukturobjekt.

Ukrainische Drohnen setzen Ölraffinerie in Südrussland in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut den Süden Russlands massiv mit Drohnen angegriffen. Neben dem Gebiet Rostow wurde auch die Region Krasnodar betroffen. Gouverneur Weniamin Kondratjew berichtete am frühen Morgen über Opfer und Schäden. Demnach habe der Drohnenangriff einer Ölraffinerie in der Stadt Slawjansk-na-Kubani gegolten. Durch herabfallende Teile der abgeschossenen Drohnen seien dort mehrere Häuser beschädigt worden. Ein Mensch sei ums Leben gekommen. In der Siedlung Trudobelikowski sei ein Mensch verletzt worden. Durch herabfallende Drohnenteile seien dort ebenfalls mehrere Häuser zu Schaden gekommen.

Ferner meldete der Gouverneur der Region Krasnodar einen Brand auf dem Gelände der Ölraffinerie in Slawjansk-na-Kubani. Darüber hinaus seien in der Stadt eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt worden. Weitere Einzelheiten gab Kondratjew nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 213 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 213 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

27.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RT DE-Exklusiv: Drohnen, Logistik und Häuserkampf an der Konstantinowka-Front

Die Kämpfe um Konstantinowka dauern an, während russische Einheiten nach eigenen Angaben weiter vorrücken. RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte den Stützpunkt des Bataillons Nord-Achmad, das an den Operationen in dem Frontabschnitt beteiligt ist.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Ukraine plant Verschärfung der Mobilmachung

Ein Teil der vom Militärdienst freigestellten ukrainischen Bürger könnte bis zum Herbst ihre Freistellung verlieren. Wie das Nachrichtenportal Strana berichtet, hat das Wirtschaftsministerium der Ukraine eine Anordnung mit einer aktualisierten Liste von Kriterien veröffentlicht, nach denen Unternehmen als kritisch wichtig eingestuft werden können.

Demnach können nur diejenigen Unternehmen eine Freistellung ihrer Mitarbeiter beanspruchen, die ihren Mitarbeitern im Schnitt mindestens das Doppelte des landesweiten Durchschnittslohns zahlen. Zusätzlich konnten regionale Verwaltungen ihre eigenen Kriterien aufstellen, allerdings haben dies der Meldung zufolge nur wenige vor der ursprünglich vorgesehenen Frist, dem 10. Juni, getan. Strana betont, dass es damit zahlreiche Unternehmen aus Zeitgründen nicht schaffen werden, eine erneute Freistellung ihrer Mitarbeiter zu beantragen:

"Sobald sich ein Zeitfenster öffnet, in dem der alte Status nicht mehr gültig und der neue noch nicht erhalten ist, erlöschen alle Freistellungen automatisch, und Mitarbeiter können einberufen werden."

Gebiet Brjansk: Weiterer Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Im russischen Gebiet Brjansk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Jegor Kowaltschuk, das Oberhaupt der Region, berichtet dazu:

"Ukrainische Terroristen greifen erneut vorsätzlich Zivilisten an. Eine Kamikazedrohne hat ein Auto angegriffen, das neben einem Laden im Dorf Petrjaninka im Kreis Slynka geparkt war. Der Fahrer, ein Einheimischer, starb an Ort und Stelle. Seine Mitfahrerin wurde in ein Krankenhaus eingewiesen."

Frau des ukrainischen Ex-Außenministers: Russischer Nuklearschlag würde Sieg Kiews bedeuten

Falls sich Russland entschließen sollte, die Ukraine mit Nuklearwaffen anzugreifen, würde dies bedeuten, dass Kiew "beinahe" gewonnen habe. Zu dieser sonderbaren Schlussfolgerung kommt Swetlana Pawelezkaja, die Frau des ehemaligen ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba. Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN zitiert sie dazu:

"Das wird das letzte Instrument sei, das zum Einsatz kommt. Wenn es eingesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass 'Entscheidungszentren' angegriffen werden, nicht so groß. Und wenn es dazu kommt, wird es bedeuten, dass wir fast gewonnen haben."

Parallel dazu behauptet Kuleba, dass ein Nuklearangriff keine Garantie für eine Kapitulation Kiews sein werde.

Bisher waren Nuklearwaffen nur zweimal in der Geschichte eingesetzt worden, als die USA im August 1945 Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen hatten. Entgegen Pawelezkajas Logik waren es nicht die USA, die rund einen Monat darauf kapitulierten.

Zivilist bei Drohnenangriff in Makejewka getötet

In der Stadt Makejewka in der Volksrepublik Donezk ist ein Mann nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Julia Iwanowa, die amtierende Bürgermeisterin der Stadt, berichtet dazu:

"Heute morgen sind im Kreis Tscherwonogwardeiski Wrackteile von Drohnen abgestürzt. Leider gibt es einen Toten und eine Verwundete."

Iwanowa fügt hinzu, dass die verwundete Frau in ein Krankenhaus eingewiesen wurde und medizinisch versorgt werde.

Hofreiter kritisiert EU-Pläne für wehrfähige Ukrainer

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, lehnt den Vorschlag der EU-Kommission ab, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land die pauschale Aufnahme zu gewähren. Den Brüsseler Plänen zufolge sollen sie künftig Asylanträge stellen müssen. Der Grünen-Politiker wird vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit den Worten zitiert:

"Ich halte die Entscheidung der EU-Kommission für falsch, denn ich kann das Dilemma der Ukraine zwar sehr gut verstehen. Und ich bin auch der Meinung, dass man sein Land, wenn es angegriffen wird, verteidigen sollte, aber ich stehe zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung."

Es sollte niemand gezwungen werden, zur Waffe zu greifen, wer das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, so Hofreiter.

Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine grundsätzlich bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für Neuankommende gelten. Männer zwischen 23 und 60 Jahren unterliegen in der Ukraine einem Ausreiseverbot. Gelangen sie künftig dennoch in die Europäische Union, müssen sie einen Antrag auf Asyl stellen. Dieser hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg.

Zahl der Opfer nach Attacke auf Werk in Wolgograd steigt weiter an

Nach der ukrainischen Attacke auf ein Produktionswerk in der südrussischen Stadt Wolgograd haben die örtlichen Behörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Wie Gouverneur Andrei Botscharow auf Telegram schrieb, sei ein Mensch infolge des Angriffs ums Leben gekommen. Bei den Räumarbeiten sei ein Mitarbeiter des Betriebs tot aufgefunden worden. Ein weiterer Mensch gelte noch als vermisst. Der Politiker drückte den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus. Botscharow meldete zudem elf Verletzte. Eine Person schwebe in Lebensgefahr.

Zuvor hatte der Gouverneur zehn Verletzte gemeldet. Die Produktionsanlagen des Betriebs seien beschädigt worden. Es sei zu mehreren lokalen Bränden gekommen, die schnell gelöscht worden seien. Der Gegner habe "Hochgeschwindigkeitsflugobjekte" eingesetzt, schrieb Botscharow. Damit meinte er offenbar Marschflugkörper. Genauere Angaben zur Art des getroffenen Unternehmens machte er nicht.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte den Angriff. Ihm zufolge sei das Werk im Gebiet Wolgograd mit Flamingo-Raketen getroffen worden. Dem Politiker zufolge habe es sich um ein Rüstungswerk gehandelt.

Ukrainische Drohne greift Kriegsgedenkstätte im südrussischen Gebiet Rostow an: zwölf Verletzte

Die Behörden des südrussischen Gebiets Rostow berichten über eine ukrainische Drohnenattacke auf ein Museumsgelände in der Nähe der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram schreibt, sei das Informations- und Ausstellungszentrum der Kriegsgedenkstätte "Sambek-Höhen" getroffen worden. Obwohl die Ausstellung an sich heil geblieben sei, gebe es zwölf Verletzte. Zehn von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker betonte dabei:

"Die gegnerische Attacke auf die 'Sambek-Höhen' ist ein besonders zynischer Akt seitens der ukrainischen Streitkräfte. Der Feind hat das Wertvollste angegriffen – unser Denkmal, ein Volksmuseum, das auf Spenden von Menschen zum Gedenken an die Heldentat unserer Vorfahren, der sowjetischen Soldaten, die im Jahr 1943 die gegnerische Verteidigungslinie am Fluss Mius durchbrochen hatten, gegründet wurde. Dieser Ort ist jedem Einwohner des Gebiets Rostow besonders wert."

Die örtliche Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS fand am Samstag auf dem Gelände der Kriegsgedenkstätte eine Veranstaltung mit dem Titel "Flügel des Ruhmes" statt, die dem sowjetischen Flugzeugbauer Wladimir Petljakow gewidmet war. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Meisterklassen, Quiz und Wettbewerbe für Kinder und Erwachsene.

Mearsheimer: "Wir ignorieren Russlands rote Linien auf eigene Gefahr"

In einem Interview mit dem Podcast Deep Dive warnt der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer eindringlich vor einer gefährlichen Fehleinschätzung des Westens. Während viele glauben, man könne Russlands rote Linien ignorieren und Moskau durch militärischen Druck an den Verhandlungstisch zwingen, sieht Mearsheimer die Lage deutlich düsterer.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ukrainische Energiebranche sorgt für nächsten Winter vor

Die ukrainische Energiewirtschaft bereitet sich nach Angaben des großen privaten Stromversorgers DTEK intensiv auf einen weiteren Kriegswinter vor. Bei der Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine in Gdańsk sagte DTEK-Vorstandschef Maxim Timtschenko:

"Wir haben im vergangenen Winter unsere Lektion gelernt, die Energiefirmen, die Regierung, alle Beteiligten."

DTEK habe im Krieg dreimal bis zu 80 Prozent seiner Stromerzeugungskapazitäten verloren und sie immer wieder hergestellt, sagte der Firmenchef.  Der vergangene Winter sei der härteste gewesen, weil beschädigte Anlagen teilweise eingefroren seien.

"Derzeit haben wir mit den Sanierungsarbeiten begonnen und unser Ziel ist es, noch vor dem Winter über ausreichende Kapazitäten zu verfügen."

Voraussetzung sei, dass die Anlagen nicht erneut durch Luftangriffe beschädigt würden. Sie seien aber mittlerweile besser geschützt, erklärte Timtschenko.

DTEK unterzeichnete in Gdańsk mit dem US-Unternehmen GE Vernova eine Absichtserklärung über den Bau eines modernen Gasturbinenkraftwerks mit 650 Megawatt Leistung am Standort Burschtyn in der Westukraine.

In den außergewöhnlich kalten Wintermonaten Anfang dieses Jahres hatten russische Luftangriffe die ukrainischen Energienetze schwer beschädigt. In der Hauptstadt Kiew gab es für Hunderttausende Menschen über Wochen keine Heizung und kaum Strom.

Sieben russische Bürger kehren aus ukrainischer Haft zurück

Die Ukraine hat weitere sieben russische Bürger aus der Haft entlassen. Die Übergabe fand am Samstag statt. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilte in ihren sozialen Netzwerken mit, dass es sich um fünf Einwohner des russischen Grenzgebiets Kursk und zwei Einwohner aus anderen Regionen des Landes handele. Die ranghohe Beamtin erklärte dabei:

"Sie wurden beim Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."

Lantratowa zufolge habe Russland als Gegengeste sieben ukrainische Bürger in ihre Heimat entlassen. Die Regierung in Moskau werde auch weiterhin ihr Bestes für die Heimkehr der russischen Bürger tun.

Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinschtein, teilte seinerseits mit, dass es inzwischen gelungen sei, 171 Einwohner des Grenzgebiets aus ukrainischer Haft zu befreien. Das Schicksal weiterer 320 Menschen bleibe ungewiss.

Die ukrainischen Streitkräfte waren am 6. August 2024 ins ukrainische Grenzgebiet Kursk eingedrungen und hatten mehrere Ortschaften besetzt. Der Gegner wurde erst am 26. April 2025 endgültig verdrängt. An dem Befreiungseinsatz der russischen Streitkräfte hatten sich auch Kämpfer aus der Demokratischen Volksrepublik Korea beteiligt.

Russisches Verteidigungsministerium: Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Tolstodubowo, Choten und Batschewsk im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Prikolotnoje, Kasatschja Lopan und Sosnowy Bor im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 205 Soldaten verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Somordkowka, Tscherwony Oskol, Podliman, Nischnjaja Schurawka und Nowossergejewka im Gebiet Charkow sowie Majaki in der DVR getroffen habe. Im Zuge des andauernden russischen Vormarsches in der Ortschaft Krasny Liman seien 57 Gebäude von ukrainischen Kämpfern befreit worden. Der Gegner habe dabei bis zu 40 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Malinowka, Slawjansk, Kramatorsk, Piskunowka und Wassjutinskoje in der DVR getroffen. Die russische Armee habe ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fortgesetzt, wobei dort 70 Gebäude befreit und bis zu 90 ukrainische Armeeangehörige eliminiert worden seien. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowogrigorowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Krasnojarskoje, Swetloje, Grusskoje, Annowka und Belizkoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 306 Kämpfer verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos, zwei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

Der Truppenverband Ost sei weiterhin auf dem Vormarsch und habe die Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Gawrilowka, Alexandrowka und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossoloschino, Jegorowka, Babaschi, Ljubizkoje, Nikolskoje und Lesnoje im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 350 Armeeangehörige. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem elf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Brennstoffdepots, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 16 Lenkbomben, drei Flamingo-Marschflugkörper und 511 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 170.160 Drohnen, 663 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.934 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.530 Geschütze und Mörser verloren.

Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 26. Juni bis 8 Uhr MESZ am 27. Juni 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 75-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet drei Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Belaja sei eine 55 Jahre alte Frau verletzt worden. Im Dorf Girji sei ein 59 Jahre alter Mann zu Schaden gekommen. Im Bezirk Dmitrijew habe ein 40 Jahre alter Mann aus dem Gebiet Wladimir, der im Bezirk Kursk auf einer Dienstreise gewesen sei, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und einen Knochenbruch erlitten. Der Politiker berichtet auch über Schäden an Objekten. In den Siedlungen Olchowka, Maloje Soldatskoje und Belaja seien zwei Autos und ein Geschäft beschädigt worden.

EU folgt Wunsch Kiews: Wehrfähige Ukrainer sollen Schutzstatus verlieren

Die EU-Kommission hat am Freitag bekannt gegeben, den Schutzstatus für Ukrainer zu verlängern. Neu ankommende Personen, denen die Ausreise aus der Ukraine aufgrund ihrer militärischen Verpflichtungen nach dortigem Recht untersagt ist, sollen jedoch von der Regelung ausgeschlossen werden. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner erklärte hierzu:

"Dies entspricht den Wünschen der Ukraine, und dies setzen wir um."

Für alle anderen soll der Schutz bis zum 4. März 2028 verlängert werden. Den zeitlichen Druck begründete der EU-Kommissar wie folgt:

"Die derzeitige Regelung zum befristeten Schutz läuft im März 2027 aus, und März 2027 ist ja bereits morgen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 46 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 46 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 17 Geschosse abgefeuert und 168 Drohnen eingesetzt, von denen 92 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Ploskoje ums Leben gekommen. Eine Einwohnerin habe ein Barotrauma des Ohrs erlitten. In der Siedlung Nikolski sei ein 15 Jahre alter Junge verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. In der Siedlung Malomichailowka sei ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen, als eine Drohne sein Fahrzeug attackiert habe. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino sei ein Zivilist schwer verletzt worden. Am Freitag habe zudem eine Frau eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie am 24. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Nikolskoje ein Barotrauma des Ohrs erlitten habe. Auch ein Einwohner der Siedlung Krutoi Log habe ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er am 25. Juni ein Explosionstrauma erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 36 Einfamilienhäuser, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, fünf Gasleitungen, drei Lkw und 22 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainische Energieinfrastruktur in mehreren Gebieten getroffen

Die Ukraine wirft Russland neue Drohnen- und Raketenangriffe auf Energieanlagen in mehreren Gebieten vor. Der staatliche Öl- und Gaskonzern Naftogaz meldet Einschläge in seinen Infrastrukturen in den Gebieten Poltawa und Charkow. Auch im Gebiet Sumy soll es in der Nacht und am frühen Morgen mehrere Explosionen gegeben haben. Die örtlichen Behörden melden Schäden an Tankstellen. Es wird auch über Probleme mit der Stromversorgung berichtet. Betroffen ist auch die Gebietshauptstadt Sumy. Wegen eines massiven Stromausfalls kommt es dort auch zu Problemen mit der Wasserversorgung: In den oberen Stockwerken von Hochhäusern gibt es kein fließendes Wasser mehr.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Juni 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Dnjeprjany — 3,
  • Gornostajewka — 6,
  • Aljoschki — 2,
  • Kachowka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 4,
  • Welikaja Lepeticha — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Nowaja Kachowka, Kairy und Podstepnoje seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

RT DE-Exklusiv: Training für den Ernstfall – Drohnenabwehr nahe Moskau

Auf einem Übungsplatz nahe Moskau wurde die Ausbildung von Drohnenoperatoren des Freiwilligen-Verbands BARS-Moskau vorgeführt. RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet vom Übungsplatz und zeigt, wie die Trupps unter möglichst realistischen Bedingungen auf den Einsatz vorbereitet werden.

Im Fokus steht der Schutz der Hauptstadtregion vor feindlichen Drohnen: Die Kämpfer trainieren mit den Systemen Jolka und LIS-2 den gesamten Ablauf vom technischen Check am Boden bis zur Erkennung, Begleitung und Abfangübung in der Luft.

Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 175 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 175 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk und Tula, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Zehn Verletzte durch ukrainische Attacke auf Produktionswerk in Wolgograd

In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine ukrainische Attacke auf das südrussische Gebiet Wolgograd zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow bezeichnet auf der Plattform Telegram den Luftangriff als terroristisch. Dabei meldet der Politiker Sachschäden an einem Werk in der Gebietshauptstadt Wolgograd. Zehn Menschen seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Sie seien aber außer Lebensgefahr. Am Ort des Geschehens sei es zu einzelnen Bränden gekommen, die umgehend gelöscht worden seien. Wohnhäuser seien nicht zu Schaden gekommen, teilt Botscharow mit.

DVR meldet 25 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 25 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Juni bis 0 Uhr am 27. Juni (Ortszeit) wurden drei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen ein ziviles Infrastrukturobjekt sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zwei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte seien beschädigt worden.

Selenskij will Putin Friedensvorschlag übermittelt haben

Die Ukraine hat nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij ihre Vorschläge für Verhandlungen und eine Friedenslösung an Russland übermittelt. In seiner auf der Plattform X veröffentlichten abendlichen Videobotschaft sagte der Politiker:

"Die Freunde von Putin haben von uns gehört, dass ein Treffen und ein Ende des Krieges möglich ist."

Nähere Details gab Selenskij nicht bekannt. Vor Kurzem hatte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko über ein Treffen mit Abgesandten Selenskijs berichtet.

Selenskij lobte darüber hinaus in seiner Rede den jüngsten Austausch von Kriegsgefangenen. Er erwarte weitere Austausche, sagte der Ukrainer, und wiederholte auch die Forderung nach einem schnellen Kriegsende. Die Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland bezeichnete Selenskij als gerechte Antwort auf den von Moskau entfachten Krieg.

Zuletzt hatten Vertreter Russlands und der Ukraine im Februar unter US-Vermittlung in den Vereinigten Arabischen Emiraten über ein Kriegsende verhandelt. Ergebnisse wurden damals nicht bekannt. Als Folge des von US-Präsident Donald Trump befohlenen Iran-Kriegs fuhr das Weiße Haus seine Vermittlungsbemühungen im Ukraine-Krieg stark zurück.

26.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Truppen treffen Militärziele in der Ukraine

Russische Truppen haben Ziele im ukrainischen Gebiet Tschernigow mit Drohnen der Typen Geran-2 und Gerbera getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden unter anderem eine Zapfstelle, die zum Tanken von Militärtechnik diente, und ein Speicher mit Militärausrüstung zerstört.

Außerdem setzte das russische Militär einen Stationierungsort der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy, der am Vortag identifiziert worden war, in Brand, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Im Gebiet Schytomyr wurde ein Zug getroffen.

Russische Truppen wehren weitere Drohnenangriffe des Gegners ab

Einheiten der Flugabwehr haben 68 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Russland zerstört Logistikzentrum gegnerischer Truppen in Saporoschje

Die russischen Streitkräfte haben einen Logistikstützpunkt des Gegners am Stadtrand von Saporoschje zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach wurde das Ziel mit einem unbemannten Flugzeug vom Typ Geran-2 getroffen. Der Stützpunkt diente dem Transport von Militärgütern im Interesse ukrainischer Truppen.

Gefangenenaustausch: Russische Soldaten auf Flugplatz bei Moskau eingetroffen

Die russischen Soldaten, die beim heutigen Austausch aus der ukrainischen Gefangenschaft befreit wurden, sind in Russland eingetroffen. Laut Medienberichten landete das Transportflugzeug vom Typ Il-76MD mit den Soldaten an Bord auf einem Flughafen bei Moskau.

Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf LVR

Infolge ukrainischer Angriffe auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, mit. Vier Zivilisten erlitten Verletzungen. Bei allen Attacken wurden zivile Fahrzeuge getroffen, präzisiert Passetschnik.

Finnland hebt Verbot von Einfuhr und Lagerung von Atomwaffen auf

Der finnische Präsident Alexander Stubb hat die Gesetzesänderungen gebilligt, die das Verbot der Einfuhr, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes von Atomwaffen auf dem Staatsgebiet aufhebt, heißt es in einem auf der Webseite der Regierung veröffentlichten Dokument. Das Parlament des Landes verabschiedete die Änderungen am 17. Juni.

Wie Verteidigungsminister Antti Häkkänen präzisiert, treten die neuen Regelungen am 1. Juli in Kraft.

Zuvor hatte die russische Botschaft in Helsinki gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, Moskau werde die potenzielle Stationierung von Atomwaffen in Finnland in seine militärische Planung einbeziehen und Maßnahmen zur Gewährleistung seiner Sicherheit ergreifen.

Frontlage im Donbass: Podoljaka erwartet Kämpfe um Slawjansk und Kramatorsk

Der russisch-ukrainische Militärblogger Juri Podoljaka sieht die Kämpfe im Raum Slawjansk–Kramatorsk als entscheidend für den weiteren Verlauf der Gefechte im Donbass an.

In einer aktuellen Lageeinschätzung erklärte Podoljaka, russische Truppen würden insbesondere im Einsatzgebiet des Truppenverbands Mitte versuchen, die ukrainischen Verteidigungslinien an mehreren Frontabschnitten zu durchbrechen.

Demnach ziele das russische Kommando darauf ab, das Ballungsgebiet Slawjansk–Kramatorsk schrittweise einzukesseln und wichtige ukrainische Versorgungsrouten abzuschneiden. Dabei sollen die Truppenverbände Mitte, Süd und West koordiniert vorgehen, um Druck auf die Städte Kramatorsk, Slawjansk und Konstantinowka auszuüben.

Podoljaka zufolge setzt Russland dabei auf eine Taktik der schrittweisen Umfassung und der Unterbrechung logistischer Verbindungen, anstatt auf schnelle Frontalangriffe. Gefechte um Slawjansk und Kramatorsk seien nach seiner Einschätzung im Herbst möglich.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russischer General: Europa zieht Ukraine-Konflikt in die Länge

Die europäischen NATO-Mitglieder ziehen den Ukraine-Konflikt in die Länge, meint Armeegeneral Wiktor Goremykin, der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands. Auf dem 4. Internationalen Antifaschistischen Kongress in Minsk betonte er:

"Der von NATO- und EU-Staaten geplante und provozierte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euro-atlantischen Sicherheitsmodells geführt. Es sind die europäischen NATO-Mitglieder, die diesen bewaffneten Konflikt in die Länge ziehen."

Regierungen mehrerer europäischer Länder setzen alles daran, die USA von einer Lösung des Konfliktes durch Verhandlungen abzubringen, führte der Armeegeneral aus. Der Westen mache aus seinen Vorbereitungen für einen neuen großen Krieg in Europa kein Geheimnis mehr.

Rosatom-Chef: Ukraine greift Infrastruktur des AKW Saporoschje weiter an

Das ukrainische Militär greift die Infrastruktur des Kernkraftwerks Saporoschje regelmäßig an und versucht damit, den Betrieb des Kraftwerks möglichst zu stören, sagt der Leiter des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow. Im Rahmen des Internationalen Forums "Obninsk NEW" führte er aus:

"Die Streitkräfte der Ukraine greifen ständig diese oder jene Elemente des Atomkraftwerks an – nicht die Reaktorhalle, sondern Elemente der Infrastruktur, wo auch Menschen arbeiten. Am vergangenen Tag gab es einen Angriff gegen die Projekt- und Entwicklungsabteilung, zudem werden Privat- und Dienstwagen zerstört."

Lichatschow betonte, dass die Gewährleistung der Arbeit des Personals ein Schlüsselprinzip der Arbeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ist. Indessen bringen die ukrainischen Angriffe Mitarbeiter des Kraftwerks in ständige Gefahr:

"Jede Rotation des Personals verwandelt sich inzwischen faktisch in eine Spezialoperation, doch wir tun alles, um die Menschen zu schützen."

Russische Flugabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

Einheiten der Flugabwehr haben 61 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 9 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über neun Gebieten sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

"Europa will Krieg mit Russland" – Sanchez legt Lieferwege westlicher Waffen in die Ukraine offen

Rick Sanchez hat in seiner am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Sendung die Rolle westlicher Staaten im Ukraine-Krieg thematisiert. Nach Darstellung des US-Moderators werde auf ukrainischem Boden nicht allein ein Krieg zwischen Kiew und Moskau geführt. Vielmehr seien die USA und mehrere europäische Staaten durch Waffenlieferungen, militärische Aufklärung und logistische Unterstützung unmittelbar in den Konflikt eingebunden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden dabei 160 russische gegen 160 ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht. Die befreiten russischen Gefangenen befinden sich in Weißrussland, wo sie von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa empfangen und anschließend medizinisch und psychologisch betreut werden. Anschließend sollen sie nach Russland zurückkehren.

Das Ministerium erklärte weiter, dass der Gefangenenaustausch unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate stattgefunden habe.

Regionaler Ausnahmezustand in Sewastopol und auf der Krim ausgerufen

Das Oberhaupt der Krim, Sergei Aksjonow, sowie der Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, haben Anordnungen über die Einführung eines regionalen Ausnahmezustands unterzeichnet. Wie aus den gleichzeitig veröffentlichten Mitteilungen der beiden Beamten hervorgeht, werde die Regelung "bis zu einer Verbesserung der Lage" gültig sein. Axjonow erklärte dazu:

"Die Rechtslage eines Ausnahmezustands erlaubt, die Angelegenheiten eines stabilen Funktionierens von sämtlichen Bereichen, von denen die Versorgung der Menschen abhängt, zu regeln."

Raswoschajew fügte hinzu, dass die Entscheidung "zur Regelung von wirtschaftlichen Fragen" getroffen worden sei. Unter anderem ermögliche die Regelung Kompensationen für Technikschäden aufgrund von Stromausfällen.

Zuvor war es am 25. Juni in Sewastopol und auf der Krim wegen massiver ukrainischer Drohnenangriffe vorübergehend zu Stromabschaltungen gekommen.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni haben Russlands Streitkräfte weiterhin Objekte der ukrainischen Militär-Infrastruktur angegriffen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Rahmen von insgesamt sechs kombinierten Angriffen Rüstungsbetriebe, Produktions- und Herstellungsstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Militärangehörigen und ausländischen Söldnern attackiert. Unter anderem wurden beim Angriff in der Nacht auf den 26. Juni das Rekrutierungsamt und ein Waffenlager in Kiew sowie eine Ölraffinerie in der Stadt Krementschug getroffen.

Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, sechs HIMARS-Geschosse sowie 4.562 Starrflügler-Drohnen ab.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni bekannt. 

Der Meldung zufolge rücken die russischen Truppenverbände weiter vor. Insbesondere brachten während der vergangenen Woche Einheiten des Truppenverbands Nord den Ort Iwolschanskoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle. Insgesamt verlor die Ukraine am entsprechenden Frontabschnitt über 1.575 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, zwölf Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer und elf Eloka-Anlagen zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West setzten die Befreiung der Stadt Krasny Liman fort und befreiten 327 Gebäude, wobei das ukrainische Militär einen Verlust in Höhe von über 220 Soldaten hinnehmen musste. Ferner wurden zwei Geschütze und zehn Autos eliminiert. Kiews gesamte Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.510 Kämpfer, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 101 Autos, 16 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen.

Stoßtrupps des Truppenverbands Süd zerschlugen weiter die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka. Hierbei wurden 763 Gebäude befreit, während die ukrainische Armee über 560 Soldaten zu beklagen hatte. Insgesamt verloren Kiews Truppen im entsprechenden Bereich über 1.280 Soldaten, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos und 21 Geschütze.

Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor die ukrainische Armee über 2.195 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos, 18 Geschütze und drei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 3.155 Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos und sechs Geschütze.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 360 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, vier Geschütze und 22 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Ein Toter und mehrere Verwundete bei ukrainischen Angriffen auf Gebiete Cherson und Saporoschje

Kiews Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages insgesamt 18 Mal das russische Gebiet Saporoschje angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, kam dabei eine Person ums Leben, vier weitere wurden verwundet.

Parallel dazu meldet der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, vier weitere Verwundete aus seiner Region. Unter anderem wurde laut seinen Angaben bei einem Drohnenangriff gegen die Ortschaft Sofijewka im Kreis Kachowka ein sechsjähriges Kind verwundet.

Mann in Charkow greift Rekrutierer mit Messer an

In der von der Ukraine kontrollierten Stadt Charkow hat ein Mann die Mitarbeiter der lokalen Musterungsbehörde mit einem Messer angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde auf Facebook hervor. In der entsprechenden Meldung heißt es:

"Nachdem sich der Leiter der Gruppe, ein Angehöriger der Streitkräfte der Ukraine, dem Bürger vorgestellt hatte, griff der Letztere ihn unvermittelt an und setzte dabei ein Messer ein."

Einer der Rekrutierer sei beim Angriff ums Leben gekommen, ein zweiter verwundet worden, so die Meldung weiter. Dem Angreifer gelang es, zu entkommen.

Im Rahmen der seit 2022 in der Ukraine ausgerufenen Mobilmachung kommt es in den jüngsten Jahren immer öfter zu Zwangsrekrutierungen und gewaltsamem Widerstand dagegen.

EU plant: Kein Schutzstatus für wehrfähige Ukrainer mehr

Die EU-Kommission schlägt vor, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter keinen Schutzstatus mehr zu gewähren. Zuvor erhielten alle Geflüchteten aus der Ukraine im Rahmen der sogenannten Massenzustromrichtlinie diesen Status ohne ein reguläres Asylverfahren.

Obwohl die Regelung grundsätzlich bis 2028 verlängert wurde, sieht der neue Vorschlag vor, die Gewährung des Schutzstatus für jene Menschen auszusetzen, die "von den ukrainischen Behörden nicht berechtigt wurden, die Ukraine zu verlassen". Die Welt berichtet dazu:

"Die Betroffenen müssten stattdessen nun einen regulären Asylantrag stellen. Ihre Schutzersuchen würden dann individuell geprüft, wodurch die Chancen auf einen Aufenthaltstitel deutlich sinken könnten. Nach Angaben der Kommission orientiert sich der Vorschlag an den ukrainischen Ausreisebestimmungen. "

Seit dem Beginn der russischen Sonderoperation gilt in der Ukraine ein Ausreiseverbot für Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren. Dennoch leidet das ukrainische Militär an einem Personalmangel, während zahlreiche Männer versuchen, auch unter Lebensgefahr das Land zu verlassen.

Die neue Bestimmung der EU solle die "Verteidigungsfähigkeit" des Kiewer Regimes stärken. Sollten die Mitgliedstaaten der Union sich dafür entscheiden, könnte sie bereits in den nächsten Monaten in Kraft treten und für neu ankommende Männer gelten. Der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits zuvor seine Unterstützung signalisiert.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 84 Mal angegriffen. Wie der amtierende Gouverneur des Gebiets, Alexandr Schuwajew, berichtet, kamen dabei Artillerie, Mehrfachraketenwerfer und Drohnen zum Einsatz. Ein Zivilist kam durch die Angriffe ums Leben. Schuwajew berichtet:

"Leider kam bei einem vorsätzlichen Angriff des ukrainischen Militärs ein Zivilist im Kreis Krasnaja Jaruga ums Leben. Drei Menschen in den Kreisen Wolokonowka, Krasnaja Jaruga und Rakitnoje wurden verwundet."

Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach Konstantinowka

Sämtliche Wege, die in die Stadt Konstantinowka in der DVR führen, stehen unter russischer Feuerkontrolle und können nicht vom ukrainischen Militär genutzt werden. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

"Alle Wege, die in die Siedlung Konstantinowka führen, sind für den Gegner gesperrt, weil Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd sie rund um die Uhr kontrollieren."

Konstantinowka ist eine große Industriestadt in der DVR, die den letzten ukrainischen befestigten Raum im Donbass – den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk – deckt. Die Stadt wird seit 2025 umkämpft.

Größter ukrainischer Drohnenangriff seit Jahresbeginn abgewehrt

Russlands Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht insgesamt 660 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Lipezk, Rostow, Woronesch, Tula, Rjasan, Astrachen, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört.

Nach Zählungen der Nachrichtenagentur TASS handelte es sich damit um den größten ukrainischen Drohnenangriff seit Jahresbeginn. Der bisherige Höchststand an abgeschossenen Drohnen war am 17. Mai erreicht worden, als 556 ukrainische Drohnen zerstört wurden.

25.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukraine-Wiederaufbaukonferenz: EU zahlt Kiew 3,2 Milliarden Euro als erste Tranche

Die EU hat für die Ukraine eine erste Tranche in Höhe von 3,2 Milliarden Euro im Rahmen ihrer neuen sogenannten Makrofinanzhilfe (MFA) freigegeben. Die Auszahlung wurde am Donnerstag von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Danzig verkündet.

Von der Leyen erklärte, "eine prosperierende Ukraine von morgen erfordere bereits heute massive Investitionen". Seit Beginn des Krieges hätten die EU und ihre Mitgliedstaaten bereits rund 200 Milliarden Euro an wirtschaftlicher, finanzieller und militärischer Hilfe geleistet.

Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sicherte der Ukraine weitere Unterstützung zu. Europas Unterstützung für Kiew sei "unerschütterlich", erklärte Merz. Zugleich forderte der Bundeskanzler Russland zu "Verhandlungen" auf, denn Moskau erkenne angeblich, dass es diesen Krieg nicht gewinnen könne.
"Und heute senden wir eine klare Botschaft an Russland: Die Zeit für Verhandlungen ist gekommen, um die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", so Merz wörtlich.

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Ukrainischer Energieminister fordert Bürger zur Vorbereitung auf harten Winter auf

Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal ruft die Bürger auf, sich auf einen harten Winter vorzubereiten – und zwar unabhängig davon, ob die Kriegshandlungen andauern oder nicht. In seiner Rede auf der internationalen Konferenz zur Ukraine, der "Ukraine Recovery Conference 2026" (URC 2026), im polnischen Danzig sagt Schmygal:

"Es spielt keine Rolle, ob es ein Kriegswinter wird oder ob die Kampfhandlungen eingestellt werden – dieser Winter wird hart werden, und wir müssen darauf vorbereitet sein."

Sewastopol: Weitere Gemäldefragmente aus dem zerbombten Museum aus den Trümmern geborgen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Anna Strischak, die Kuratorin des Museums, berichtet, wurden mehrere Fragmente des Panorama-Gemäldes "Die Verteidigung von Sewastopol", das nach einem Brand infolge eines Angriffs ukrainischer Truppen beschädigt worden war, aus den Trümmern geborgen. In Kürze werden sie an Fachleute zur Konservierung und Restaurierung übergeben. Im Gespräch mit Journalisten erklärte Strischak:

"Wir konnten mehrere Fragmente mit handlungsrelevanten Motiven bergen. Es handelt sich um dreizehn große Motivfragmente. Ein mittelgroßes Panorama-Motivfragment, drei große Himmelsfragmente und acht mittelgroße Himmelsfragmente. Diese Bruchstücke sind nun konserviert. Sie wurden von Restauratoren begutachtet … Insgesamt sind die Fragmente in einem schlechten Zustand. Sie befinden sich derzeit alle auf der Festungsmauer. Wir hoffen, sie in Kürze an Fachleute übergeben zu können, damit sie möglicherweise gerettet werden können."

Lukaschenko: Selenskij versteht, dass man Minsk nicht in einen Krieg hineinziehen darf

Laut dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko traf er sich kürzlich mit Vertretern des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und bat darum, diesem Folgendes zu übermitteln:

"Wenn er glaubt, er könne so mit uns reden und uns in einen Krieg hineinziehen, sollte er verstehen, dass sich die Art des Krieges dadurch schlagartig ändern wird. Dieser Krieg wird völlig anders sein."

Lukaschenko betonte, dass Weißrussland "eine friedliche Position vertritt", es werde aber in jeder Situation an der Seite Russlands stehen.

Selenskij hatte zuvor gedroht, das ukrainische Militär werde die angeblich an der Grenze zur Ukraine befindlichen Relaisstationen selbst entfernen, wenn Minsk dies nicht innerhalb einer Woche tue.

Militärexperte: Sollte Kiew Weißrussland angreifen, müsste Russland Kiew einnehmen

Im Falle einer Provokation Kiews auf weißrussischem Territorium würde die russische Armee nicht nur für ihr Partnerland eintreten, sondern könnte auch eine Offensive in Richtung Kiew starten. Dies erklärt der Militärexperte und verdiente Militärflieger, Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow, im Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez. Der Experte weist darauf hin, dass Kiew die Zwangsevakuierung von zwölf Ortschaften im Gebiet Tschernigow angekündigt habe, die an Russland und Weißrussland grenzen. Seiner Meinung nach könnte dies ein indirekter Hinweis auf Vorbereitungen für einen Angriff auf Weißrussland sein. Popow betont:

"Sollte es zu einer Provokation kommen, würden wir gemeinsam mit Weißrussland Truppen in die Ukraine entsenden. Das ist ihnen vollkommen klar ... Kiew werden wir auf jeden Fall einnehmen. Und zwar sehr schnell. Aber nicht jetzt, nicht in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wenn das ukrainische Militär jedoch diese heftige Provokation inszeniert, werden wir gezwungen sein, über Weißrussland dorthin vorzudringen. Sollte sich die Lage rund um Weißrussland mehr oder weniger beruhigen, werden wir unsere Angelegenheiten zu Ende bringen, ohne unseren Nachbarn einzubeziehen."

Lawrow: Russland lässt sich nicht mehr hinters Licht führen

Russland sei zu Verhandlungen über die Ukraine bereit, werdeaber niemandem mehr einfach so glauben. Darüber hinaus werde Russland seine Truppen an der Kontaktlinie nicht zugunsten von Verhandlungen aufhalten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Rande des XII. internationalen Wissenschafts- und Expertenforums "Primakow-Lesungen".

Russland, so betonte Lawrow, akzeptiere auch keine Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies gelte auch für den im Westen geforderten Waffenstillstand an der Kontaktlinie.

Er erinnerte daran, dass Moskau im Jahr 2022 während der Verhandlungen in Istanbul nicht nur den Waffenstillstand eingehalten, sondern sogar seine Truppen von Kiew abgezogen habe. Als Reaktion darauf habe man gescheiterte, nur mit einem Paraph-Vermerk versehene Vereinbarungen und die Inszenierung in Butscha erhalten.

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Experte: Kiew bereitet eine Invasion der Krim vor

Die Ukraine könnte eine groß angelegte Provokation auf der Krim vorbereiten, warnte der Militärexperte Juri Knutow. Seinen Angaben zufolge bereiten sich die ukrainischen Streitkräfte bereits aktiv auf eine groß angelegte Landungsoperation auf dem Gebiet der Halbinsel vor. Dies werde, so Knutow, durch mehrere Tatsachen belegt. Knutow merkte außerdem an, dass es dem Gegner nicht gelingen werde, die gesamte Halbinsel zu besetzen, sein Ziel sei es jedoch, der Region erheblichen Schaden zuzufügen. Er betonte:

"Die Ukraine hat vor einem Monat ihre Marineinfanterieeinheiten von der Front abgezogen und ins Hinterland verlegt, höchstwahrscheinlich, um Vorbereitungen für eine Landungsoperation zu treffen. Natürlich werden auch Landungsboote vorbereitet … Auf der Krim sind recht intensive Aktivitäten im Gange. Diese stehen im Zusammenhang mit der Isolierung der Halbinsel. Wir beobachten dies anhand der Anzahl der Drohnen, die im Gebiet Saporoschje und im Bereich der Landverbindung zwischen Russland und der Krim im Einsatz sind."

Minister: Minsk spürt deutlich den Versuch, das Land in den Krieg hineinzuziehen

Der belarussische Verteidigungsminister Wiktor Chrenin, erklärte, dass die Lage an den Landesgrenzen äußerst instabil sei und eine Eskalation zu befürchten sei. Minsk spüre derzeit deutlich, dass man versuche, das Land in einen umfassenden Krieg hineinzuziehen. Wie das belarussische Verteidigungsministerium mitteilt, wies Chrenin darauf hin, dass die Lage heute stark an das Jahr 1941 vor Kriegsausbruch erinnere, und betonte:

"Die Lage an unseren Grenzen ist äußerst instabil und eskaliert zunehmend […] Es werden Anstrengungen unternommen, den vom Westen in der Ukraine entfesselten bewaffneten Konflikt in die Länge zu ziehen und sogar auszuweiten. Heute spüren wir deutlich den offensichtlichen Versuch, Belarus in den Krieg hineinzuziehen."

Russland schließt rumänisches Generalkonsulat in St. Petersburg

Als Reaktion auf die unfreundlichen Handlungen Rumäniens – darunter vor allem auf die Schließung des russischen Konsulats in Konstanza – hat Moskau nun Gegenmaßnahmen ergriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, der Agentur mitteilte, wurde der rumänische Botschafter in Moskau, Cristian Istrate, ins russische Außenministerium einbestellt, wo ihm die Gegenmaßnahmen zur Schließung des russischen Generalkonsulats in Konstanza mitgeteilt wurden. Er hielt sich etwa 30 Minuten im Ministeriumsgebäude auf und verließ es anschließend ohne Stellungnahme, berichtete ein TASS-Korrespondent.

Das russische Außenministerium betonte, dass Istrate eine Note zur Erklärung des rumänischen Generalkonsuls in Sankt Petersburg zur persona non grata sowie zur bevorstehenden Schließung des dortigen Generalkonsulats seines Landes übergeben wurde.

Zuvor hatte Rumänien Russland die Verantwortung für den Absturz einer ukrainischen Drohne auf seinem Staatsgebiet zugeschrieben und beschlossen, das russische Generalkonsulat in Konstanza zu schließen sowie den russischen Generalkonsul zur persona non grata zu erklären.

Israelische Airline setzt Flüge nach Moskau aus

Die israelische Fluggesellschaft El Al setzt ihre Flüge zwischen Tel Aviv und Moskau für die kommenden Tage aus. Grund dafür seien die Entwicklungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine, teilt das Unternehmen mit. El Al nennt in diesem Zusammenhang Zwischenfälle in der Luftfahrt in der Region, ohne jedoch genauer darauf einzugehen. In der kommenden Woche werde die Fluggesellschaft die Lage neu bewerten.

Die Ukraine hatte zuletzt ihre Angriffe auf die russische Öl-Infrastruktur verstärkt. Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, meldet nun fast täglich den Abschuss von ukrainischen Drohnen über dem Großraum Moskau. Bei einer Attacke vor einer Woche war in der russischen Hauptstadt eine wichtige Ölraffinerie getroffen worden.

Russische Jagdbomber nehmen gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte flogen Angriffe auf militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR). Wie das russische Verteidigungsministerium bekanntgibt, trafen tonnenschwere FAB-Bomben einen Flussübergang und ukrainische Kämpfer in Krasny Liman in der DVR. Die Behörde in Moskau teilt ein entsprechendes Video auf Telehgram.   

EU zahlt Ukraine erste Milliarden aus neuem Darlehen aus

Die Ukraine erhält heute die erste Zahlung des 90 Milliarden Euro schweren Unterstützungsdarlehens der EU. Rund drei Milliarden Euro Makrofinanzhilfen würden ausgezahlt, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Gdańsk.

"Das ist gelebte Solidarität."

In den kommenden Tagen solle zudem zusätzliches Geld für die Drohnenproduktion an Kiew fließen, so die EU-Kommissionschefin.

Von den neuen EU-Finanzhilfen in Höhe von 90 Milliarden Euro sind 60 Milliarden für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen. Die Hälfte des Geldes soll bereits in diesem Jahr fließen – weitere 45 Milliarden könnten dann im kommenden Jahr folgen.

Ombudsfrau: Ukrainische Soldaten im Donbass nutzten Säuglinge als Schutzschild

Wie die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, berichtete, haben sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die vor der vorrückenden russischen Armee im Donbass flohen, hinter Säuglingen versteckt, die sie den Einheimischen weggenommen hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Lantratowa erklärte:

"Als Mutter werde ich niemals die Wiegen vergessen, die zurückgelassen wurden, als die Säuglinge auf die Straße geworfen wurden. Und warum wurden sie weggeworfen? Weil man Kinder, Säuglinge, gestohlen hat, um dort vorbeizukommen, wo sich unsere Soldaten befanden. Danach hat man die Wiegen weggeworfen und diese Kinder zurückgelassen. Sie wurden dann von der Zivilbevölkerung im Donbass versorgt."

Militär: Ukrainische weibliche Sturmtruppen in Konstantinowka gesichtet

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den stellvertretenden Kommandeur des 1. Bataillons des 1194. Regiments der Südlichen Truppengruppe berichtet, stellen russische Soldaten im Verlauf der Kämpfe zur Befreiung von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik fest, dass sich in den Reihen der ukrainischen Einheiten polnische Söldner und weibliche Angriffskämpfer befinden. Ein russischer Soldat berichtete der Agentur:

"Derzeit sind in diesem Abschnitt Polen aufgetaucht, das heißt, die Jungs berichten, dass sie polnische Stimmen und polnische Gespräche hören. Auch Mädchen in den ukrainischen Einheiten tauchen auf, jeweils zwei bis drei. Sie sind ziemlich kräftig, das heißt, sie haben vor nichts Angst – ja, diese Mädchen sind tatsächlich ukrainische Sturmtrupplerinnen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.585 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 74 Fahrzeugeze
  • zwölf Artilleriegeschütze
  • acht gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zwei Munitionslager.

In der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) setzen die Stoßtrupps des Truppenverbands West weiterhin verstreute Kräfte der ukrainischen Armee außer Gefecht. Im Zuge der Offensive im westlichen Teil wurden neun gegnerische Stellungen und 38 Gebäude eingenommen.

In Konstantinowka in der DVR führten die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd offensive Angriffe in alle Richtungen durch. Die Säuberung im Südwesten der Ortschaft wird fortgesetzt.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 149 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 17 Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 762 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Außenministerium: Russland braucht "zuverlässige Sicherheitsgarantien" in Sachen Ukraine

Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko erklärte, dass Moskau im Grunde das Format der Vereinbarungen zur Ukraine-Frage nicht wichtig sei. Was zähle, seien vielmehr "zuverlässige Sicherheitsgarantien", meinte er. In einem Kommentar für die Zeitung Iswestija merkte er an, dass die Form der Vereinbarungen "zweitrangig" sei, denn das Wichtigste sei vielmehr deren Inhalt, und betonte:

"Wir brauchen die zuverlässigsten Sicherheitsgarantien. – Das ist das Wichtigste. In welcher Form dies umgesetzt wird, ist eine andere Frage."

Russisches Militär setzt in Konstantinowka eingekesselte Einheiten außer Gefecht (Video)

Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd zerstörten im Zuge eines gut koordinierten Einsatzes Deckungen der in Konstantinowka eingekesselten ukrainischen Einheiten. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Merz ruft bei Ukraine-Konferenz in Polen zu Friedensgesprächen auf

Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei der Ukraine-Wiederaufbaukonferenz im polnischen Gdánsk erneut zu Friedensverhandlungen aufgerufen.

"Die Zeit ist da, um Verhandlungen aufzunehmen, die Frontlinie einzufrieren und das Töten zu beenden", sagte Merz. Hierzu seien europäische Länder und die NATO bereit, die russische Wirtschaft verstärkt unter Druck zu setzen.

Kiew terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. In den zurückliegenden 24 Stunden griffen ukrainische Kämpfer 16 Siedlungen mit Drohnen an.

Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, kam infolgedessen ein Zivilist ums Leben. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden, so der Beamte. An den Infrastruktureinrichtungen und weiteren zivilen Objekten seien Sachschäden entstanden.

Sieben Bezirke bleiben laut Saldo weiterhin teilweise ohne Stromversorgung.

Trump lobt Selenskij bei einem Treffen im Weißen Haus

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij für den Kampf gegen Russland gelobt. Bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus sagte Trump auf die Frage eines Journalisten, ob Selenskij den Krieg gegen Russland gewinnen werde:

"Er schlägt sich ziemlich gut. Er hält zumindest gut stand. Auf beiden Seiten sterben viele Menschen, aber ich denke, er schlägt sich ziemlich gut."

Zuvor hatte Trump Selenskij oft kritisiert und ihm vorgeworfen, Friedensbemühungen zu blockieren, obwohl er keinen Handlungsspielraum mehr habe.

Militärexperte: Ukrainische Truppen halten Krasny Liman politischer Zweckmäßigkeit willen

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hält Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR), was jeglicher militärischen Logik, Taktik und Strategie widerspricht. Der Militäranalyst Andrei Marotschko erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Es sei eine seit Langem bekannte Methode des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, Aleksandr Syrski.

Marotschko führte hierbei aus:  

"Hier wird politische Zweckmäßigkeit verfolgt: Es ist notwendig, um jeden Preis so viele Gebiete wie möglich zu behalten, um im Verhandlungsprozess Forderungen an die Russische Föderation stellen zu können."

Von Beginn der russischen Spezialoperation an setze Syrski die ukrainischen Streitkräfte irrational ein und lasse sie einkesseln, betonte der Militärexperte.

"Daraus schließe ich, dass solche Befehle direkt von Präsident Wladimir Selenskij erteilt werden. Wie man weiß, verschont er die Menschen nicht mehr. Sein Hauptziel ist es, so lange wie möglich an der Macht zu bleiben."

Präzisionsdrohne trifft Treibstofflager der ukrainischen Truppen im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)

Russische Drohnenpiloten setzten die Präzisionsdrohne vom Typ Geran ein und zerstörten ein Lager für Treib- und Schmierstoff in der Ortschaft Gubinicha im Gebiet Dnjepropetrowsk. Die Anlage wurde zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte benutzt. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 39 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen.

Kiewer Kräfte feuerten mindestens 14 Geschosse auf zivile Ziele ab und setzten 114 Drohnen ein, von denen 41 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, erlitten drei Einwohner durch Beschuss und Drohnenattacken Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.   

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt elf Wohngebäude, 25 zivile Fahrzeuge, vier Nebengebäude, zwei Geschäftsräume, eine Infrastruktureinrichtung sowie ein Verwaltungsgebäude beschädigt.

Tote und Verletzte in russischen Regionen bei Angriffen aus der Ukraine

Bei nächtlichen ukrainischen Angriffen wurden in zwei Bezirken der Republik Krim zwei Menschen, darunter ein Kind, getötet. Zwei weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Dies gibt der Republikchef Sergei Aksjonow bekannt.

Im Grenzgebiet Belgorod attackierte nach Angaben des lokalen Krisenstabs eine ukrainische FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug. Der Insasse erlag demnach noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Das Auto sei beschädigt worden.

Russische Artillerie nimmt gegnerische Standorte auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe der Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S Standorte der ukrainischen Kämpfer im Gebiet Saporoschje.   

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 269 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Saratow, Smolensk, Rostow und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Kommandeur: Russische Truppen errichten "Todeszone" nahe Druschkowka in der DVR

Die russischen Einheiten haben an der Front bei Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) die Initiative ergriffen und eine "Todeszone" gebildet. Alle Versuche des Gegners, seinen in der Stadt Konstantinowka eingekesselten Einheiten zu Hilfe zu kommen, werden vereitelt. Die ukrainischen Streitkräfte werden sofort von Artillerie und Drohnen aufgespürt und außer Gefecht gesetzt.

Darüber berichtete ein Kommandeur des russischen Truppenverbands Süd mit dem Rufnamen Beliar gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor gab das russische Militär bekannt, die vollständige Kontrolle über die einzige Route zu haben, die Druschkowa und Konstantinowka verbindet. Die russische Armee ist derzeit dabei, die Stadt, die von entscheidender strategischer Bedeutung ist, zu räumen.

24.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Schockierende Zahlen: Ukraine verliert über 2,4 Mio. Soldaten in vier Jahren

Interne ukrainische Militärdaten sprechen von über 2,4 Millionen Verlusten seit 2022. Bis Ende 2025 soll die Marke von zwei Millionen bereits überschritten worden sein. Die Verlustrate liegt demnach bei durchschnittlich 500 Soldaten pro Tag. Ausländische Kämpfer tauchen in den offiziellen Verlustlisten nicht mehr auf.

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Kiew ordnet Zwangsevakuierung in Grenzorten des Gebiets Tschernigow an

Die ukrainischen Behörden haben eine verpflichtende Evakuierung aus zwölf grenznahen Ortschaften im Gebiet Tschernigow angeordnet. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Wjatscheslaw Tschaus, auf Telegram mit.

"Der Verteidigungsrat hat auf Antrag des Militärs beschlossen, ab dem 1. Juli eine verpflichtende Evakuierung aus den Grenzgebieten des Gebiets Tschernigow durchzuführen. Betroffen sind zwölf Ortschaften in vier Gemeinden."

Die Maßnahme betrifft die Gemeinden Korjukowka, Gorodnja, Nowgorod-Sewerski und Semjonowka. Zudem wurde die bereits im Winter begonnene Zwangsevakuierung in sieben weiteren Grenzdörfern verlängert. Nach Angaben der Behörden leben dort weiterhin rund 1.000 Menschen. Die Evakuierungsmaßnahmen sollen innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen werden.

Erst vergangene Woche hatten die ukrainischen Behörden mit einer teilweisen Evakuierung von Einwohnern in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk begonnen.

Russische Luftabwehr schießt 245 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat innerhalb von 13 Stunden insgesamt 245 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden die unbemannten Fluggeräte am 24. Juni zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über mehreren russischen Regionen abgewehrt. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Tula und Smolensk sowie die Regionen Moskau und Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer.

USA bilden auf Armeegelände "ukrainische Bedingungen" nach, um Technik zu testen

Die US-Armee will bei der Drohnentechnik aufholen. Warum es allerdings ausgerechnet ukrainische Bedingungen (Landschaft, Wetter etc.) sein müssen, unter denen die Hersteller ihre Entwicklungen testen sollen, konnte auch US-Armeeminister Dan Driscoll nicht erklären.

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Polnischer Politiker: Absage Selenskijs für Danzig düpiert Tusk

Die Absage Wladimir Selenskijs für eine Ukraine-Konferenz in Danzig hat nach Ansicht von Marcin Przydacz, dem Leiter des Büros für internationale Politik beim polnischen Präsidenten, Ministerpräsident Donald Tusk bloßgestellt. Er schrieb auf der Plattform X:

"Der ukrainische Staatschef lehnt trotz bereits verschickter Einladungen die Teilnahme an der Konferenz ab und macht Premierminister Tusk damit zur Lachnummer. Es bereitet mir keinerlei Genugtuung, wenn der Premierminister meines Landes öffentlich gedemütigt wird."

Laut Przydacz waren die Einladungen bereits von Tusk und Selenskij unterzeichnet worden. Beide sollten gemeinsam auftreten und die Gäste empfangen. Am 25. und 26. Juni findet in Danzig die von Polen und der Ukraine gemeinsam organisierte internationale Wiederaufbaukonferenz Ukraine Recovery Conference 2026 (URC 2026) statt. Der frühere polnische Botschafter in der Ukraine, Bartosz Cichocki, hatte zuvor erklärt, Selenskij habe seine Teilnahme nach einem Streit mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki abgesagt.

Russische Armee trifft Umspannwerk im Gebiet Nikolajew (Video)

Die russischen Streitkräfte haben mit einer Drohne vom Typ Geran-2 ein Umspannwerk in Kasanka im Gebiet Nikolajew angegriffen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte entsprechende Aufnahmen.

Laut der Behörde wurde ein 110-kV-Umspannwerk getroffen. Infolge des Angriffs seien Industrieanlagen und Betriebe, die für die ukrainischen Streitkräfte gearbeitet haben, ohne Strom geblieben. Das Verteidigungsministerium erklärte zudem, die russische Armee werde ihre Angriffe auf die Infrastruktur fortsetzen, die Unternehmen des ukrainischen Rüstungssektors mit Energie versorgt.

Norwegische NGO meldet Verluste unter ihren Minenräumexperten in Ukraine

Infolge eines russischen Angriffs sollen im von der Ukraine kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zwei Mitarbeiter einer norwegischen Nichtregierungsorganisation getötet worden. sein. Mehrere weitere seien verletzt worden, teilte die auf die Räumung von Minen spezialisierte Organisation Norsk Folkehjelp mit. Ihr Generalsekretär Raymond Johansen zeigte sich bestürzt und sagte:

"Jetzt ist es für uns am wichtigsten, für die Verletzten und unsere Mitarbeiter in der Ukraine zu sorgen."

Weitere Details gab die NGO zunächst nicht bekannt. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie in der Ukraine mehr als 450 Mitarbeiter.

Die Militärverwaltung des von der Ukraine kontrollierten Teils des Gebiets Cherson teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass es sich bei den Opfern um ukrainische Staatsbürger handele. Der Angriff sei in der Ortschaft Nowopetrowka, ungefähr 40 Kilometer von der Front entfernt, erfolgt.

Medwedew: NATO nutzte nach Zerfall der UdSSR "Marionettenregime" gegen Russland

Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe die NATO unter dem Deckmantel einer Partnerschaft mit Russland ihren Einfluss bis an die russischen Grenzen ausgedehnt und dabei auf "Marionettenregime" gesetzt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

"Unter schönen Worten über eine Partnerschaft mit unserem Land rückte die NATO in Wirklichkeit bis an unsere Grenzen vor. Als Rammbock nutzte das Bündnis ein Marionettenregime. So war es in Georgien, so geschah es in der Ukraine, die sich 2014 in einen Hort der Russophobie verwandelte. Leider geschieht Ähnliches heute mit Moldawien und sogar mit Armenien."

Medwedew erklärte, die "beispiellose Militarisierung der Ukraine" sei ein weiterer Versuch gewesen, Russland für einen souveränen Kurs zu bestrafen.

"Die reale Gefahr einer Aggression seitens des ukrainischen Regimes und seiner Unterstützer sowie die Fälschung des Verhandlungsprozesses haben uns bekanntlich im Jahr 2022 dazu gezwungen, die militärische Sonderoperation gemäß Artikel 51 der UN-Charta zu beginnen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt schlicht keine andere Möglichkeit mehr, um Millionen unserer Bürger zu schützen."

Lawrow: Russland ergreift alle Maßnahmen zum Schutz des Unionsstaates

Seit März 2025 ist das Abkommen zwischen Moskau und Minsk über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates in Kraft, sagte Sergei Lawrow auf einer Veranstaltung in der russischen Hauptstadt. Notfalls werde Russland die gesamte Bandbreite an Mitteln einsetzen. 

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Russische Diplomatin: 291 Zivilisten binnen einer Woche in ukrainische Angriffe verwickelt

In der Woche vom 15. bis 21. Juni sind insgesamt 291 Zivilisten in Angriffe der ukrainischen Streitkräfte involviert gewesen, darunter 20 Kinder. Dies erklärte die stellvertretende russische UN-Botschafterin Maria Sabolozkaja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Nach ihren Angaben wurden 250 Menschen verletzt, darunter 20 Minderjährige. Weitere 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Dies sei der höchste Wochenwert seit Beginn des Jahres 2026.

Als Beispiele nannte die Diplomatin einen Angriff auf Wohnhäuser in Tula am 15. Juni, bei dem ein einjähriges Kind verletzt wurde, sowie den Drohnenangriff auf einen Bus mit Mitgliedern einer Fußballmannschaft aus dem weißrussischen Gebiet Gomel in der Region Brjansk am 17. Juni. Dabei kam eine Begleitperson der Kinder ums Leben, acht weitere Menschen wurden verletzt.

Zudem kritisierte Sabolozkaja, dass die Vereinten Nationen den Angriff auf das Wohnheim einer Berufsschule in Starobelsk bislang nicht verurteilt hätten. Russland habe dem UN-Sekretariat nach eigenen Angaben Beweise und Zeugenaussagen übermittelt und erwarte eine Reaktion des Generalsekretärs sowie des Sicherheitsrates.

Polnischer Ex-Premier: Ukraine wird Konflikt mit Russland verlieren

Die Ukraine werde den Konflikt mit Russland verlieren und die derzeitige politische Führung in Kiew werde vollständig ausgetauscht. Diese Einschätzung äußerte der ehemalige polnische Ministerpräsident Leszek Miller im Radiosender RMF FM:

"Die Ukraine verfolgt weiterhin einen banderistischen Kurs, und das wird für das Land schlecht enden."

Zugleich betonte der ehemalige Regierungschef, die Sicherheit Polens hänge nicht von der Entwicklung in der Ukraine ab. Entscheidend seien vielmehr die Zukunft und Stabilität der NATO und der Europäischen Union.

Bereits zuvor hatte Miller erklärt, die Ukraine solle die von Polen gelieferten Waffen zurückgeben. Anlass hierfür waren die Reaktionen ukrainischer Politiker auf die Entscheidung des polnischen Präsidenten, Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers abzuerkennen.

Peskow: Kein Grund für Zweifel an der Stabilität der russischen Wirtschaft

Die Schwankungen auf den Energiemärkten sind derzeit extrem, stellte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Dienstag fest. Dies habe negative Auswirkungen auf alle Länder der Welt. Das wirtschaftliche Gleichgewicht in Russland sei jedoch gewährleistet.

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Medwedew: Stärkung Russlands ist beste Garantie für Vereinbarungen mit Ukraine

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew erklärte, welche Voraussetzung aus seiner Sicht für künftige Vereinbarungen mit Kiew entscheidend sei. Gegenüber Journalisten sagte er:

"Die beste Garantie wird hier einfach die Stärkung unseres Landes, unserer militärischen Macht und die Konsolidierung unseres Landes um den Kurs des Präsidenten sein."

Zugleich schränkte Medwedew ein, der Wert von Vereinbarungen mit der derzeitigen ukrainischen Führung sei "äußerst bedingt", da die meisten staatlichen Institutionen in Kiew aus seiner Sicht nicht legitim seien.

"Derzeit sind die meisten Machtorgane in der Ukraine entweder entmachtet oder haben ihre Zuständigkeiten ausgeschöpft. Das betrifft den Präsidenten, das Verfassungsgericht, die Regierung sowie die Regionalverwaltungen. In diesem Sinne gibt es keine Macht, weil die oberste Staatsgewalt im Grunde zerstört ist."

Merz reist zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Gdańsk

Ab diesem Donnerstag beraten internationale Geber im polnischen Gdańsk (Danzig) über den Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij lässt sich bei der Konferenz von Regierungschefin Julia Swiridenko vertreten. Co-Gastgeber ist Polens Ministerpräsident Donald Tusk.

Für die Bundesregierung nehmen an dem zweitägigen Treffen Bundeskanzler Friedrich Merz und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan teil.

Überschattet wird der Gipfel von einem diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Selenskij einen hohen polnischen Orden aberkannt. Er reagierte damit darauf, dass der ukrainische Staatschef eine Armee-Einheit nach Kämpfern benannte, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an Zehntausenden Polen und Juden begangen hatten. Anschließend gaben mehrere amtierende und ehemalige ukrainische Spitzenbeamte die ihnen von Polen verliehenen Auszeichnungen zurück.

Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

Die entschlossenen Maßnahmen Russlands gegen das Kiewer Regime und dessen Unterstützer hätten der Welt die Schwäche des neokolonialen Westens vor Augen geführt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

"Ich bin überzeugt, dass die entschlossenen Handlungen unseres Landes im Kampf gegen das Kiewer Regime sowie dessen Förderer bereits zu einer Art Präzedenzfall geworden sind und der ganzen Welt die Unzulänglichkeit und Schwäche der neokolonialen Minderheit gezeigt haben."

Medwedew zufolge seien durch die Konfrontation mit Russland erhebliche militärische, wirtschaftliche und politische Ressourcen des Westens gebunden. Deshalb gebe es dort im Grunde genommen wirtschaftliche Einbrüche, die den Staaten des Globalen Südens und Ostens neue Möglichkeiten eröffnen, sich von neokolonialem Druck zu lösen.

Lawrow: Westen sollte Moskaus Warnungen zur Kenntnis nehmen

Die Gegner Russlands können die deutlichen Warnsignale hinsichtlich der Bedrohungen für die nationale Sicherheit des Landes nicht "endlos und ungestraft ignorieren". Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer internationalen Veranstaltung am Mittwoch in Moskau.

Es sei inakzeptabel, dass der Westen die Verletzung sämtlicher Verpflichtungen gegenüber den legitimen Rechten der russischen und russischsprachigen Bevölkerung der Ukraine weiterhin außer Acht lasse, fügte der Minister hinzu.

Die westlichen Länder müssten jegliche Expansionspläne in der Einflusssphäre Russlands aufgeben, stellte Lawrow klar.

Im Hinblick auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts betonte der Spitzendiplomat, Russland werde keine Zeit mit Zwischenentscheidungen verschwenden und niemanden beim Wort nehmen.

DVR: Drohne mit 12 Kilogramm Sprengstoff trifft Wohnhaus in Gorlowka – drei Tote

Bei dem Angriff auf ein Wohnhaus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben von Bürgermeister Iwan Prichodko eine schwere Kampfdrohne eingesetzt. Zuvor hatte der Stadtchef berichtet, dass bei dem Angriff auf ein Wohngebäude im Kalininski-Bezirk drei Zivilisten ums Leben gekommen seien.

"Es handelte sich um einen weiteren Angriff auf die Infrastruktur der Stadt. Dabei wurde ein unbemanntes Luftfahrzeug von enormer Größe eingesetzt – mit einer TNT-Ladung von etwa zwölf Kilogramm."

Durch den Angriff stürzte ein Teil des Wohnhauses ein. 

Weitere Verletzte und Sachschäden im russischen Gebiet Belgorod bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer haben im Laufe des Tages am Mittwoch neun Ortschaften im Raum Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab auf Telegram bekanntgab, erlitten dabei zwei Zivilisten Verletzungen.

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Insgesamt wurden demnach acht zivile Fahrzeuge, drei Wohngebäude, zwei Infrastruktureinrichtungen, ein soziales Objekt sowie ein Geschäftsraum beschädigt. Mehrere Spezialfahrzeuge brannten aus.

Mearsheimer: Der Westen würde bei russischem Atomwaffeneinsatz nicht reagieren

Im Interview mit dem YouTube-Podcast "Breaking Points" sieht der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer die Ukraine unaufhaltsam auf der Verliererseite. Trotz westlicher Unterstützung für Kiew rücke Russland weiter vor. Es werde den Donbass, die annektierten Oblaste und womöglich weitere Gebiete erobern. Ukrainische Drohnen verlangsamen diesen Vormarsch laut Mearsheimer nur, verhindern den russischen Sieg aber nicht.

Bezüglich russischer Angriffe auf Europa skizziert der Politologe eine klare Eskalationslogik: Auf einen konventionellen Schlag würde der Westen wohl ebenfalls konventionell antworten. Dies wiederum könnte Russland zum Atomwaffeneinsatz verleiten. Setzt Moskau jedoch begrenzt Atomwaffen ein, würde der Westen aus Angst vor einer globalen Eskalation nicht nuklear reagieren. Stattdessen gäbe es einen starken Anreiz, den Konflikt sofort einzufrieren. Genau diese Logik mache die Strategie aus Moskauer Sicht laut Mearsheimer wirksam.

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Medwedew: Gleichberechtigter Dialog mit Kiew hat keinen Sinn

Ein gleichberechtigter Dialog mit Regierungen, die von externen Geldgebern abhängig seien, habe keinen Sinn. Notwendig seien Gespräche mit denjenigen, die tatsächlich die Entscheidungen träfen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum. Als Beispiel nannte er die ukrainische Führung. Diese habe das Land äußeren Kräften "für sehr viel Geld" als militärischen Brückenkopf überlassen.

"Es hat keinen Sinn, mit einem Vasallen zu sprechen. Wenn überhaupt etwas besprochen werden soll, dann mit dem Souverän, mit dem Herrn."

Nach Ansicht Medwedews verfügt die Ukraine nur über einen formalen Souveränitätsstatus, während die tatsächliche Kontrolle bei Dritten liege. Der Wille des ukrainischen Volkes sei ein "Produkt des Zusammenwirkens arroganter ausländischer Lenker und einer korrupten ukrainischen Elite".

Zugleich betonte Medwedew, dies schließe Verhandlungen nicht aus. Vereinbarungen könnten auch über das Parlament oder Instrumente direkter Demokratie rechtlich verankert werden. Diesen Ansatz habe der russische Präsident Wladimir Putin bereits mehrfach angesprochen.

FAB-Bomben treffen Drohnenleitstände und Stützpunkt der ukrainischen Armee (Video)

Russische Luftstreitkräfte haben mehrere Ziele der ukrainischen Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik mit den Gleitbomben FAB-250 und FAB-1500 angegriffen. Dabei wurden laut dem russischen Verteidigungsministerium Drohnenleitstände der 30. Separaten Mechanisierten Brigade sowie ein temporärer Stationierungsort der 10. Separaten Gebirgssturmbrigade bei den Ortschaften Belenkoje und Wyssokoiwanowka getroffen. Durch die Angriffe seien rund 50 ukrainische Soldaten eliminiert worden.

Kuleba zweifelt an Kurswechsel Trumps in der Ukraine-Frage

In Kiew bestehen Zweifel darüber, ob US-Präsident Donald Trump seine Haltung zum Ukraine-Konflikt tatsächlich geändert hat. Diese Ansicht äußerte der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba. Die ukrainische Zeitung Strana.ua zitiert den Ex-Minister wie folgt:

"Das war eine vorübergehende Aussage, die am richtigen Ort und zur richtigen Zeit gemacht wurde. Er kam zum G7-Gipfel und sagte das, was die anderen Teilnehmer hören wollten. Davor hatte er mit Putin gesprochen und anschließend erklärt: Alles ist wunderbar, Wladimir."

Nach Einschätzung Kulebas benötigt Trump vor den Kongresswahlen einen "großen Sieg". Ein solcher sei aus seiner Sicht entweder in der Ukraine oder auf Kuba möglich. Deshalb werde Washington seine Bemühungen in diese Richtung verstärken. Ein Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew vor ihrer Reise nach Moskau würde laut Kuleba als Indikator für einen Kurswechsel Washingtons gelten.

Putin: Kiew greift zivile Infrastruktur wegen militärischer Rückschläge gezielt an

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei einer Sitzung mit Regierungsmitgliedern die jüngsten ukrainischen Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland mit den militärischen Rückschlägen Kiews an der Front in Verbindung gebracht.

Putin erklärte, die ukrainische Führung versuche angesichts territorialer Verluste, durch Angriffe auf Energieanlagen und zivile Einrichtungen Unruhe in der russischen Gesellschaft zu stiften. Zugleich betonte Russlands Präsident, dass Regierung und Sicherheitsbehörden zusätzliche Maßnahmen ergreifen müssten, um die Folgen solcher Angriffe zu minimieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Moskau wird nach Anchorage zu weiteren Zugeständnissen aufgefordert

Auf dem russisch-amerikanischen Gipfel in Anchorage (Alaska) wurde eine Einigung darüber erzielt, wie die Feindseligkeiten in der Ukraine beendet und Verhandlungen begonnen werden können. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow am Mittwoch bei einer Veranstaltung in Moskau. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

Vor dem Treffen besuchte laut dem Minister der US-Sondergesandte Steve Witkoff Moskau und brachte "absolut konkrete" Vorschläge zur Ukraine mit. Der russische Präsident Wladimir Putin habe diese zur Kenntnis genommen.

In Anchorage habe Putin zu Präsident Trump gesagt, es gebe zwar "gewisse Nuancen", aber er nehme diese auf sich und akzeptiere die US-Vorschläge.

"Das war bereits ein Kompromiss", betonte Lawrow.

Und weiter:

"Und jetzt sagen sie uns: Hört zu, es klappt noch nicht – na los, gebt doch wieder etwas nach. Wir haben da keine Zugeständnisse gemacht – wir haben uns lediglich darauf geeinigt, wie man die Kämpfe beendet und damit beginnt, alle anderen Streitpunkte am Verhandlungstisch zu lösen."

Russische Stoßtrupps zerstören Stützpunkt im Raum Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Stoßtrupps, die als Teil der Luftlandetruppen kämpfen, im Einsatz. Bei einem Angriff im Gebiet Saporoschje nahmen sie eine wichtige Basis der ukrainischen Einheiten ein, teilt die Behörde in Moskau mit.  

Kiewer Kräfte benutzen Zivilisten als Schutzschilde in Krasny Liman in der DVR

Ukrainische Kämpfer missbrauchen die Einwohner von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) bei ihrem Rückzug als lebende Schutzschilde. Das berichtete ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Jupiter gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Aus diesem Grund "konnten wir kürzlich bei einem Einsatz in der Stadt keine Kleinwaffen einsetzen, um den Gegner außer Gefecht zu setzen", sagte der Offizier. Erst als russische Soldaten den Zivilisten zuriefen, sie sollten sich hinlegen, konnte der Einsatz gegen das ukrainische Militär fortgesetzt werden.

Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands West bekämpfen in Krasny Liman weiterhin verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, wie das Verteidigungsministerium in Moskau in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekanntgibt.

Polnischer Politiker: Alle Ukrainer müssen zurück in ihre Heimat

Es sei an der Zeit, ein Programm zur Rückführung von ukrainischen Bürgern aus Polen in die Ukraine zu starten, erklärte der polnische Sejm-Abgeordnete Janusz Kowalski. "Alle sollten dorthin zurückkehren", stellte der Politiker klar.

Kowalski hat auch Kiew mehrfach für die Verherrlichung der ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) kritisiert, die an dem Massaker von Wolhynien gegen ethnische Polen im Jahr 1943 beteiligt gewesen war.

Zuvor hatte das polnische Magazin Wprost berichtet, dass Ukrainern in Polen zunehmend der vorübergehende Schutzstatus verweigert werde.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Iwolschanksoje im Gebiet Sumy befreit

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Iwolschanksoje im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.  

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.455 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • ein BRAWLR-Flugabwehrraketensystem aus US-Produktion
  • 51 Fahrzeuge
  • elf Artilleriegeschütze
  • sechs gepanzerte Kampffahrzeuge
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • neun Drohnenleitstellen
  • vier ferngesteuerte Roboterkomplexe.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 14 Lenkbomben und 584 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

Gebiet Saporoschje: Stromausfälle in weiten Teilen nach ukrainischen Angriffen

Ukrainische Angriffe haben in der vergangenen Nacht Stromleitungen im Raum Saporoschje erheblich beschädigt, wodurch es größtenteils zu massiven Stromausfällen gekommen ist. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Baliziki auf Telegram bekannt.  

Laut dem Beamten sind derzeit die Reparatur- und Wiederherstellungsarbeiten zur Stabilisierung der Netzspannung im Gange.

Frontbericht: Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört

Im Zuge der Spezialoperation in der Ukraine haben die russischen Truppen einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durchgeführt. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt das in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekannt.

Wie es heißt, wurde beim Angriff das Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Außerdem seien Energieanlagen, Munitions- und Treibstofflager, Werkstätten für die Produktion und Lagerung von Langstreckendrohnen sowie temporäre Truppenstandorte getroffen worden.

Militäranalyst: Russische Streitkräfte in Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch

Russische Truppen rücken in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) unbeirrt vor und räumen die nordwestlichen Außenbezirke der Stadt. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Die Dynamik ist sehr gut", sagte der Experte. Er rechne damit, dass die russische Armee in naher Zukunft den Nordosten der Stadt – die sogenannte Grauzone – vollständig befreien und im Waldgebiet westlich von Krasny Liman vorrücken würde.

Ferner gab Marotschko an, russische Einheiten hätten auch in der Nähe der Ortschaft Stary Karawan, südwestlich von Krasny Liman, Fortschritte erzielt.

Russische Truppen setzen Kiewer Kräfte in Konstantinowka in der DVR weiterhin außer Gefecht (Video)

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt auf Telegram Aufnahmen von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR), wo Kiewer Kräfte derzeit eingekesselt sind. Wie es heißt, drängen Artilleristen des Truppenverbands Süd gemeinsam mit Drohnenpiloten den Gegner aus seinen Deckungen und zerstören das Kampfgerät beim Versuch, in die Stadt einzudringen.

Tote und Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Nischni Nowgorod

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Nischni Nowgorod wurden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Dies gibt der Gouverneur Gleb Nikitin bekannt.

"Ich spreche den Familien und Freunden der Todesopfer mein Beileid aus", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Die Behörden würden ihren Familien Unterstützung zukommen lassen.

Die Verletzten würden derzeit in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Laut dem Gouverneur habe die Luftverteidigung in der Nacht 23 Drohnen über dem Gebiet abgeschossen. Trümmerteile hätten eine Industrieanlage, mehrere Autos und Wohngebäude beschädigt.

Wie Nikitin weiter betont, habe der Gegner keine kritischen Schäden an der Infrastruktur verursachen können. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.

Sewastopol nach ukrainischem Drohnenangriff vorübergehend ohne Strom

In Sewastopol auf ​der russischen Halbinsel Krim ist der Strom ausgefallen. Die Ursache seien ukrainische Angriffe auf Energieanlagen gewesen, teilt der Gouverneur ⁠von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.

"In den betroffenen Einrichtungen gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Spezialisten seien dabei, das Ausmaß der Schäden zu ermitteln, und setzten alles daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.

Den Stadteinwohnern werde empfohlen, den Akku ihrer Mobilgeräte zu schonen und diese nur für Notfallkommunikation zu nutzen. Darüber hinaus sollten Hintergrund-Apps deaktiviert und die Bildschirmhelligkeit reduziert werden.

Für die Kindergärten der Stadt gelten laut dem Gouverneur Sonderöffnungszeiten.

Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 67 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen. Kiewer Kräfte setzten mindestens 139 Drohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, kam ein Zivilist im Dorf Priwetny bei der Drohnenattacke ums Leben. Drei Einwohner weiterer Siedlungen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.  

Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt ein Betrieb, zwölf Wohngebäude, 19 zivile Fahrzeuge, mehrere Infrastruktureinrichtungen sowie Nebengebäude beschädigt. In zwei Kreisen soll es zudem zu Schäden an Strom- und Gasleitungen gekommen sein.

Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff in der Nacht ab

Einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau zufolge zerstörte die Luftverteidigung in der Nacht zum Mittwoch 323 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 20 russischen Gebieten sowie dem Asowschen und dem Schwarzen Meer.

Russisches Militär vereitelt gegnerische Ausbruchsversuche aus der Belagerung in Konstantinowka in der DVR (Video)

Ukrainische Soldaten versuchen, aus der Einkesselung in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) heimlich auszubrechen, werden aber schnell entdeckt. Daraufhin werden sie von der russischen Artillerie gezielt außer Gefecht gesetzt. Die Drohnenpiloten sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Gegner in Wohngebäuden, Kellern und Büschen aufzuspüren.

Die russischsprachige RT-Redaktion teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram, die ihr das Verteidigungsministerium Russlands zur Verfügung gestellt hat.  

23.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Westen spricht von Krieg – Russland zur Antwort bereit

Während die Führungsriegen des Westens einen Krieg gegen Russland planen, hält die Russische Föderation eine angemessene, schnelle und harte Antwort auf eine unmittelbare Aggression seitens der NATO bereit. Dies versicherte Präsident Putin den Abgängern russischer Militärakademien.

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Gebiet Saporoschje: Mehrere Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar im Gebiet Saporoschje sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf Telegram mit. Die Verletzten erlitten Minen- und Sprengverletzungen und erhielten umgehend die notwendige medizinische Versorgung. Laut Puchow arbeiten alle städtischen Dienste weiterhin im normalen Betrieb. Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki berichtet, dass bei einem ukrainischen Angriff ein Mitarbeiter des städtischen Versorgungsdienstes von Energodar getötet worden sei.

Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Gebiet Belgorod fort 

Bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Fahrzeug im Dorf Alexandrowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb, am Kopf und an der Schulter. Ein Rettungsteam brachte ihn ins Krankenhaus. Dort werde ihm jede notwendige medizinische Hilfe geleistet. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Zudem erlitt ein weiteres Auto Splitterschäden.

Haubitze Msta-B zerstört Drohnenleitstand der ukrainischen Armee (Video)

Die Besatzung einer Haubitze vom Typ Msta-B des Truppenverbands Mitte hat einen Gefechtsstand zur Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Aufnahmen stammen vom Frontabschnitt bei Dobropolje. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der gegnerische Drohnenleitstand durch präzisen Artilleriebeschuss getroffen und ausgeschaltet.

Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik

Russland beobachtet nach eigenen Angaben eine Veränderung der US-Position im Ukraine-Konflikt. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow am Rande des internationalen Forums "Primakow-Lesungen". Moskau registriere alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie anderer Vertreter der US-Regierung, so Rjabkow. Nach Ansicht des Diplomaten weicht Washington jedoch von den "grundlegenden Verständigungen" ab, die die Präsidenten Russlands und der USA vor knapp einem Jahr in Anchorage getroffen hätten.

Zugleich wirft Rjabkow Washington vor, sich der "aggressivsten antirussischen Politik" europäischer Verbündeter anzunähern – insbesondere der Linie Großbritanniens und Frankreichs. Auch die Rolle Deutschlands sowie der EU-Kommission kritisiert der Diplomat. Die europäischen Institutionen spielten dabei eine "zutiefst destruktive und gefährliche Rolle". Trotz dieser Kritik hoffe Moskau, dass die USA ihre Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts fortsetzen werden, so Rjabkow weiter.

"Wir führen einen Dialog mit den USA. Wir schätzen, dass die Regierung von Trump in der vergangenen Zeit nach Anchorage Anstrengungen unternommen hat und hoffentlich auch weiterhin unternehmen wird, eine vernünftige Lösung für die Sicherheitskrise im euroatlantischen Raum zu finden."

Im Zentrum dieser Krise stehe die Situation in der Ukraine, die nach Ansicht Moskaus ihre Ursachen in der "ungezügelten NATO-Osterweiterung" hat, fügt der Diplomat hinzu.

Video: Russische Drohneneinheiten greifen Ziele der ukrainischen Armee an

Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von Einsätzen verschiedener Drohneneinheiten gegen Stellungen und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram.

Zu sehen sind unter anderem Angriffe auf Artilleriegeschütze und Feldmunitionslager im Gebiet Saporoschje, die Zerstörung von Fahrzeugen und eines Drohnenleitstands am Orechow-Abschnitt sowie Einsätze gegen ukrainische Drohnen und bodengestützte Robotersysteme bei Dobropolje.

Darüber hinaus griffen russische Drohnenbesatzungen Unterstände mit ukrainischen Soldaten an. Zum Abschluss zeigen die Aufnahmen die Zerstörung eines gegnerischen Pick-ups am Stadtrand von Kramatorsk.

Schoigu: Schutz vor Drohnenangriffen soll weiter verbessert werden

Der Schutz vor Drohnenangriffen soll in Russland weiter ausgebaut werden. Diesem Thema widmeten die Behörden große Aufmerksamkeit, erklärt der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Sergei Schoigu nach einem Besuch in Indien. 

"Es wird intensiv daran gearbeitet, neue Systeme zur Abwehr unbemannter Fluggeräte und neue Verteidigungslinien zu schaffen." 

Die Lage werde sich mit der Umsetzung neuer Projekte und Systeme verbessern, zeigt sich Schoigu überzeugt. Zugleich räumt er ein, dass sich auch die gegnerischen Angriffssysteme weiterentwickeln.

"Wie Sie wissen, steht nichts still – auch der Gegner nicht. Wenn wir unser Schutzsystem verbessern, verbessert sich dort natürlich auch das Angriffssystem."

Nach Angaben Schoigus sind an den Maßnahmen zahlreiche staatliche Stellen und Unternehmen beteiligt. Dazu zählen unter anderem der russische Präsident, das Verteidigungsministerium, die Gouverneure sowie Vertreter der Industrie. Darüber hinaus wirkten mehrere Ministerien mit, darunter das Energie- und das Verkehrsministerium.

Putin: Wegen aussichtsloser Lage an der Front intensiviert Kiew Angriffe auf zivile Objekte

Bei einem Arbeitstreffen mit der russischen Regierung appellierte der russische Präsident Wladimir Putin an die Minister, dass auch sie in der Verantwortung stehen, die derzeit schwierige Lage in den Griff zu bekommen.

Zwar betonte der russische Präsident Wladimir Putin, dass das Kiewer Regime angesichts der sich rapide verschlechternden Lage an der Front verstärkt Attacken gegen zivile Objekte durchführt, was "natürlich" in den Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsbehörden fällt.

Aber angesichts der Konsequenzen dieser Angriffe für die Energieversorgung und die Tourismussaison, "was uns über verschiedene Kanäle sehr direkt mitgeteilt wird", so Putin, "muss die Regierung der Russischen Föderation zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und letztlich zu beseitigen."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Kiews Terrorangriffe können Lage an der Front nicht beeinflussen

Die Angriffe Kiews könnten die Situation an der Front nicht verändern. Dies erklärte der russisch Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

"All diese im Grunde terroristischen Angriffe verändern die Ereignisse an der Front und an der Kontaktlinie nicht und können sie auch nicht beeinflussen."

Die russischen Streitkräfte würden weiterhin "einen Ort nach dem anderen und ein Gebiet nach dem anderen befreien". Zugleich erklärt der Präsident, die ukrainischen Streitkräfte würden "ein Gebiet nach dem anderen verlieren". Russland werde seine Offensive in allen Richtungen fortsetzen und sich dabei auf die Stabilisierung der Wirtschaft sowie militärische Erfolge stützen.

Putin äußert sich dabei auch zu den jüngsten Angriffen auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland sowie auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk. Die ukrainische Seite führe solche Angriffe aus, um den Eindruck einer stärkeren Verhandlungsposition zu erwecken, so der russische Präsident.

Vier ukrainische Bodenroboter bei Konstantinowka zerstört (Video)

Russische Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben vier bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die unbemannten Fahrzeuge hatten versucht, zu eingeschlossenen ukrainischen Einheiten in Konstantinowka durchzubrechen. Durch die Vernichtung der Robotersysteme wurden die Möglichkeiten des Gegners, die eingeschlossenen Verbände mit Munition, Lebensmitteln und anderem Nachschub zu versorgen, erheblich eingeschränkt.

NYT: Unterstützung Kiews gehört zu Ruttes zentralen Zielen

NATO-Generalsekretär Mark Rutte konzentriert sich in seiner Amtsführung auf drei zentrale Ziele. Dies berichtet die New York Times unter Verweis auf die NATO-Botschafter der Mitgliedstaaten.

Demnach will Rutte erstens die aktive Beteiligung der USA am Bündnis unter Präsident Donald Trump sichern. Zweitens setzt er sich für höhere Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Staaten und Kanadas ein. Drittens soll die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Verbündeten fortgesetzt werden.

Nach Angaben von Diplomaten legt Rutte besonderen Wert darauf, dass Washington Kiew weiterhin mit Geheimdienstinformationen versorgt und über den PURL-Mechanismus Waffen an europäische Staaten verkauft, die diese anschließend an die Ukraine weitergeben können.

Am 23. Juni beginnt Rutte einen Besuch in Washington. Dort will er im Vorfeld des NATO-Gipfels im Juli mit US-Präsident Trump zusammentreffen. Die Reise dauert bis zum 25. Juni.

Kiews Armee setzt Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod fort

Im Bezirk Rakitnoje im Gebiet Belgorod ist ein Mann im Dorf Proletarski durch die Detonation einer Drohne verletzt worden. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs auf der Plattform Max erlitt er eine Splitterverletzung am Kniegelenk. Der Verletzte wurde medizinisch versorgt und wird ambulant weiterbehandelt. Durch den Angriff wurden zudem Fenster und die Fassade eines sozialen Gebäudes beschädigt.

Auch aus anderen Teilen der Region melden die Behörden weitere Schäden. Im Bezirk Graiworon wurden demnach zwei Fahrzeuge, ein Wohnhaus und eine Gasleitung beschädigt. Zudem erlitt eine Frau durch die Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne ein Drucktrauma. Sie begab sich selbstständig in ein örtliches Krankenhaus und wird ebenfalls ambulant behandelt.

Lawrow: Der "Führer" Selenskij stellt Russland und Europa unverschämte Bedingungen

Der russische Außenminister Sergei Lawrow sprach am Dienstag im Rahmen eines Runden Tischs mit in Moskau akkreditierten Botschaftern über die Ukraine-Krise. Russlands Chefdiplomat legte die Position Russlands dar und betonte die offenkundig mangelnde Ernsthaftigkeit in Europa mit Blick auf eine mögliche Verhandlungslösung des Konflikts.

Das sei umso mehr der Fall "angesichts der von Herrn Selenskij gestellten, völlig unrealistischen und darüber hinaus nicht nur gegenüber Moskau, sondern auch gegenüber seinen europäischen Schutzherren unverschämten Bedingungen für Verhandlungen."

"Der Führer ist eben der Führer", so Lawrow zum Auftreten von Wladimir Selenskij, den Europa an die Spitze gestellt habe, um einmal mehr Krieg gegen Russland zu führen.

"Wie schon das Deutschland unter Hitler vor dem Zweiten Weltkrieg vereinen Brüssel, Paris, Berlin und London einmal mehr den Kontinent unter den Fahnen des Neonazismus und der Russophobie."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Kiew will mit Angriffen Stärke für mögliche Verhandlungen demonstrieren

Die ukrainischen Angriffe auf zivile Objekte in Russland dienten dem Versuch, vor einer möglichen Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen den Eindruck einer starken Verhandlungsposition zu erwecken. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

"All das, was das Kiewer Regime in dieser Richtung unternimmt, geschieht nur zu einem Zweck: günstige Bedingungen für sich selbst zu schaffen, falls die von der Ukraine abgebrochenen Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden – aus einer sogenannten Position der Stärke."

Tatsächlich gehe es jedoch lediglich darum, einen solchen Eindruck zu erzeugen. "Denn die Realität auf dem Schlachtfeld sieht völlig anders aus", so Putin.

Zugleich bekräftigt er die Bereitschaft zu Friedensgesprächen mit der Ukraine. Diese müssten jedoch auf den in Istanbul 2022 erzielten Vereinbarungen, den später diskutierten Modalitäten in Anchorage sowie den "Realitäten vor Ort" beruhen. "Ich sehe keinen Grund, warum wir von diesen Vereinbarungen abrücken sollten", sagt der Präsident mit Blick auf die von der ukrainischen Delegation damals paraphierten Dokumente.

DVR: Drohnenangriff auf Fahrzeug eines Straßenbetriebs – ein Verletzter

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen des kommunalen Straßenbau- und Instandhaltungsbetriebs im Petrowski-Bezirk von Donezk ist ein 56-jähriger Mann verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit.

Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

Im Dorf Urasowo im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Die Verletzte wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und wird nun ambulant weiterbehandelt. Zudem wurden in mehreren Bezirken der Region Schäden an ziviler Infrastruktur gemeldet. Laut Behördenangaben wurden unter anderem Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen, soziale Einrichtungen sowie weitere Infrastruktur- und Gewerbeobjekte beschädigt.

Gorlowka: Ermittler finden Splitter eines Sprengsatzes nach Angriff auf Linienbus

Der von den ukrainischen Streitkräften auf einen Linienbus in Gorlowka abgeworfene Sprengsatz war ersten Erkenntnissen zufolge mit Splitterelementen ausgestattet. Dies teilt ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees der Nachrichtenagentur TASS mit.

Bei der Untersuchung des Angriffsortes wurden demnach Fragmente eines bislang nicht identifizierten Sprengkörpers mit Splitterelementen entdeckt. Die sichergestellten Teile sollen nun forensisch untersucht werden, um Typ und Art des Sprengsatzes zu bestimmen.

Nach Angaben der Chefärztin des städtischen Krankenhauses Nellja Jakunenko stieg die Zahl der Verletzten inzwischen auf 18, zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Acht Personen, darunter ein Jugendlicher, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff auf den Stadtbus der Linie 2 ereignete sich am 22. Juni gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit.

"Bis diese Ars...öcher verschwinden" – McGovern rechnet mit EU-Politikern ab

In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern Russland entgegen westlicher Medienberichte klar auf der Siegerstraße. Mit der baldigen Einnahme von Konstantinowka öffne sich in wenigen Monaten der Weg zum Fluss Dnjepr.

Während der Westen vor politischen Umbrüchen stehe, sei die Lage für Moskau ein Geduldsspiel. Nach dem tatsächlichen Rückzug des britischen Premierministers Keir Starmers prognostiziert McGovern auch für Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges Scheitern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin fordert Maßnahmen gegen Folgen ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur

Der russische Präsident Wladimir Putin weist die Regierung an, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur zu minimieren.

Bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern erklärt Putin, Kiew setze angesichts der sich verschlechternden Lage an der Front zunehmend auf Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur. Das Ziel dabei sei unter anderem, Probleme bei der Energieversorgung zu verursachen und die Tourismussaison in Russland zu beeinträchtigen.

"Die Aufgabe, diese Bedrohungen abzuwehren, liegt in erster Linie beim Verteidigungsministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig muss auch die Regierung der Russischen Föderation die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und auf null zu reduzieren."

Kiews Angriffe: Binnen einer Woche 41 Zivilisten getötet, 250 verletzt

In der vergangenen Woche seien fast 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Angriffen der ukrainischen Armee geworden. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.

"In der vergangenen Woche wurden 291 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 250 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Kinder, 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Die höchste Zahl ziviler Opfer wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und Brjansk sowie in der DVR registriert."

Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen nicht weniger als 4.819 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Putin: Ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen Gesellschaft verunsichern

Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur in Russland dienten dem Ziel, die Gesellschaft zu destabilisieren. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einem informellen Treffen mit Absolventen militärischer Hochschulen. "Diese Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur – wozu dienen sie? Dazu, die Gesellschaft aufzuwühlen." Ziel sei es, "eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Handlungen der russischen Streitkräfte zu erzeugen". Zugleich betont er, dass die Ukraine dabei umfassende Unterstützung aus dem Westen erhalte:

"Der gesamte Westen arbeitet für sie."

Mit Blick auf die Lage an der Front erklärt Putin zudem, russische Truppen stünden kurz davor, Konstantinowka einzunehmen. Einige ukrainische Soldaten hielten sich jedoch noch in Kellern verborgen und leisteten Widerstand.

Kritisch äußert sich der Präsident über die Darstellung der Lage durch Kiew. Dort werde das Gebiet als "Grauzone" bezeichnet. "Unsere Jungs nehmen Konstantinowka praktisch schon ein. Aber dort sitzt noch jemand in Kellern, versteckt sich und schießt zurück. Sie sagen: Das ist eine Grauzone. Na wunderbar, eine Grauzone", sagt Putin. Nach seiner Darstellung dienen solche Formulierungen dazu, die schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt zu kaschieren.

TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen

Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

"Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."

Zivilist in Kursker Grenzregion durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 71-jährige Einwohner des Dorfes Perwoje Jankowo erlitt dabei leichte Kopfverletzungen. Er wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt, eine stationäre Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Der Mann wird nun ambulant weiter beobachtet.

Simonjan: Westen führt Krieg gegen uns, aber wir nicht gegen ihn – noch nicht

In einer Talkshow im russischen Fernsehen hat die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, berichtet, dass Bürger in Russland ihr immer häufiger Fragen zum Ende der Kampfhandlungen und zur Gewährleistung der Sicherheit im gesamten Staatsgebiet stellen würden. Als einen der Gründe dafür, dass beides schwer zu erreichen sei, nannte sie die militärische Hilfe westlicher Länder, insbesondere Großbritanniens.

London und Kiew haben sich auf die gemeinsame Entwicklung von Langstreckenwaffen für Angriffe tief ins russische Hinterland geeinigt. Als Reaktion darauf erklärte Margarita Simonjan, man müsse London ein Ultimatum stellen, wonach solche Lieferungen als vollwertige Beteiligung am Krieg aufseiten der Ukraine gewertet würden, was bedeute, dass entsprechende Maßnahmen gegen Großbritannien ergriffen würden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lantratowa: Moskau und Kiew könnten bald Gefangenen- und Zivilistenaustausch durchführen

Ein weiterer Gefangenen- und Zivilistenaustausch zwischen Russland und der Ukraine könnte bald stattfinden, erklärte Jana Lantratowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation.

"Ein weiteres persönliches Treffen [mit dem ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez] wird demnächst stattfinden. Unser Treffen wird im Rahmen des Austauschs von Kriegsgefangenen und Zivilisten erfolgen.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischem Gebiet zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt. Zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit wurden 47 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.

Putin: Über 1.000 Waffen unter Kampfbedingungen im Jahr 2025 getestet

Mehr als 1.000 neue Waffen seien im vergangenen Jahr unter Einsatzbedingungen erprobt worden. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen bekannt. Er merkte an, dass es "mit dem Beginn der Sonderoperation zu einer qualitativen Weiterentwicklung vieler Waffensysteme" gekommen sei.

"Ich möchte nur eine Zahl nennen: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.000 Waffen- und Technikmodelle unter Kampfbedingungen getestet, darunter Drohnen mit verbesserten Leitsystemen und Kamikaze-Drohnen, Robotersysteme für verschiedene Einsatzzwecke und vieles mehr."

Putin: Russisches Militär befreit historische Gebiete im Rahmen der Sonderoperation 

Russische Soldaten befreien im Rahmen der militärischen Sonderoperation Russlands historische Gebiete, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen.

"Russische Offiziere und Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation mutig und effektiv, befreien unsere historischen Gebiete und schützen unsere Menschen."

Frontbericht: Russische Armee schießt fünf britische Storm-Shadow-Raketen ab

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.295 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

Der Truppenverband West setzt die Offensive im Raum Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden fünf Stützpunkte des Gegners eingenommen und 52 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbands verlor das ukrainische Militär mehr als 200 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka in der DVR setzten die Einheiten des Truppenverbands Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 128 Gebäude. In dem Frontabschnitt des Verbands büßte das ukrainische Militär mehr als 185 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 24 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 330 Kämpfer. Die russischen Streitkräfte setzten drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Artilleriegeschütz außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, ein Feldartilleriegeschütz und sieben Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband ein Artilleriegeschütz, zwölf Autos und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen sowie die Raketen- und Artillerietruppen der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Produktionsstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 148 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben 13 gelenkte Bomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion und 462 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.506 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.880 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.464 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.732 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur des Gebiets Saporoschje, hätten die ukrainischen Streitkräfte eine Schule in der Siedlung Wodjanoje im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja mit fünf Drohnen angegriffen. Ihm zufolge gebe es keine Verletzten. Infolge des Angriffs seien die Kantine und mehrere Fensterscheiben beschädigt worden.

Lawrow: Es gibt Versuche, Minsk in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen

Es gebe Versuche, Weißrussland direkt in den Ukraine-Konflikt zu verwickeln und damit eine diplomatische Lösung zu erschweren. So kommentierte der russische Außenminister Sergei Lawrow eine Äußerung der EU-Kommissionsvertreterin Anitta Hipper, die Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Minsk unterstützt habe.

"Dies zielt offensichtlich darauf ab, Weißrussland direkt in den Konflikt hineinzuziehen und das Kampfgebiet auszuweiten, wodurch die Möglichkeiten einer Beilegung des Konflikts mit politisch-diplomatischen Mitteln erschwert werden."

Russlands Außenministerium: Brüssel hat kein Interesse an Ukraine-Verhandlungen

Die Europäische Union habe kein Interesse an Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Russlands stellvertretender Außenminister Alexander Gruschko.

"Sie sprechen immer wieder davon, dass Europa am Verhandlungstisch sitzen müsse, aber dieser Wunsch führt nicht zu praktischen Schritten. Darüber hinaus ist es gut bekannt, dass in der Europäischen Union noch immer interne Diskussionen darüber geführt werden, wer Europa bei diesen Verhandlungen vertreten soll. Ich werde keine Namen nennen, sie sind bekannt. Das ist kein Geheimnis. Aber allein das beweist, dass die Europäische Union eigentlich gar kein Interesse an der Durchführung dieser Verhandlungen hat."

Russlands Ermittlungskomitee nennt Organisatoren des Angriffs auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk

Das russische Ermittlungskomitee hat die ukrainischen Militärangehörigen identifiziert, die an dem Drohnenangriff auf einen Passagierbus mit Kindern aus Weißrussland im Gebiet Brjansk beteiligt gewesen sein sollen. Dies erklärte die offizielle Sprecherin der russischen Behörde, Swetlana Petrenko.

Unter den Organisatoren des Angriffs seien Robert Browdi, der Kommandeur der ukrainischen Drohneneinheiten, und Oleg Iwaschtschenko, Leiter der Hauptnachrichtendirektion des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Wie es heißt, hätten Browdi und Iwaschtschenko "einen rechtswidrigen Befehl zum Angriff auf zivile Fahrzeuge auf russischem Territorium" erteilt.

Darüber hinaus habe das Ermittlungskomitee die mutmaßlichen Täter des Terroranschlags identifiziert:

  • Dmitri Tkatschenko, ein Angehöriger der Drohneneinheit "Chimera" der 105. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
  • Igor Schukow, ein Angehöriger der Grenzschutzkommandantur für schnelle Angriffsoperationen "Schkwal" der 7. Grenzschutzabteilung des Staatlichen Grenzdienstes der Ukraine,
  • Wladislaw Naum, ein Angehöriger des 73. Marinezentrums für Spezialeinsätze der Streitkräfte der Ukraine.

Die Ermittlungen würden unter Beteiligung des Ermittlungskomitees der Republik Weißrussland fortgesetzt, so Petrenko.

Ein Passagierbus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft wurde am 17. Juni von ukrainischen Streitkräften im Gebiet Brjansk angegriffen. Bei dem Drohnenangriff kam eine Person ums Leben, acht weitere wurden verletzt, darunter sechs Kinder.

Gebiet Kursk: Mehr als 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 97 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte zerstörten 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen. Infolge der Angriffe kam eine Zivilistin ums Leben, eine weitere wurde verletzt.

Russische Diplomatin: Waffenlieferungen an Kiew werden Lage nicht verändern

Westliche Waffenlieferungen an die Ukraine können die Lage an der Front nicht verändern. Dies erklärte Anna Jewstignejewa, stellvertretende Ständige Vertreterin Russlands bei der UNO, während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine.

"Russland wird die Aufgaben der militärischen Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllen. Weder westliche Waffenlieferungen noch Sanktionen oder Druck auf Russland können die Lage an der Front verändern. Die Ziele der Sonderoperation werden in vollem Umfang erreicht, und alle Bedrohungen für Russlands Sicherheit werden beseitigt."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium teilte am Morgen mit, dass die Luftabwehr insgesamt 143 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.

Die Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Rostow und Astrachan, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Sicherheitsbeamte in Pjatigorsk vereitelt

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat gemeinsam mit dem Ermittlungskomitee einen Doppelterroranschlag auf Sicherheitsbeamte in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol verhindert. Dies teilte der Pressedienst des FSB mit. Zwei Frauen, die im Auftrag Kiews Sprengsätze nach Pjatigorsk transportiert hatten, wurden festgenommen.

Laut FSB wurde zunächst eine Frau, Jahrgang 2006, in der Nähe eines Polizeigebäudes in Pjatigorsk festgenommen. In ihrem Rucksack wurde ein selbst gebauter Sprengsatz mit einer Sprengkraft von etwa zwei Kilogramm TNT gefunden.

Daraufhin wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft und die Suche nach möglichen Komplizen begonnen. Infolgedessen wurde eine weitere Frau, Jahrgang 1979, in der Nähe des selben Polizeigebäudes festgenommen. Sie beabsichtigte, auf Anweisung der ukrainischen Kontaktpersonen einen ähnlichen Sprengsatz zum Ort der ersten Explosion zu bringen, "während die Ermittlungsgruppe noch im Einsatz war".

Die beiden Sprengsätze wurden entschärft.

Nach Angaben des FSB planten die ukrainischen Geheimdienste, diese Frauen als Selbstmordattentäterinnen einzusetzen. Die beiden Festgenommenen haben ein Geständnis abgelegt, dass sie auf Anweisung von Vertretern der ukrainischen Geheimdienste gehandelt haben, ohne zu wissen, dass sie als Selbstmordattentäterinnen eingesetzt werden würden."

22.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Deutscher Botschafter provoziert zum Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion

Der deutsche Botschafter provoziert mit einer zynischen Videobotschaft zum 85. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion. Er wäscht die Ukraine von ihrer Schuld rein und leugnet die Verantwortung Deutschlands für die Entwicklung hin zum Ukraine-Krieg. Er legt damit deutsche Bösartigkeit offen.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.

Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen in Belgorod und bei Anapa verletzt

Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod und in der Region Krasnodar sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilten die regionalen Krisenstäbe mit. In Schebekino im Gebiet Belgorod traf eine FPV-Drohne ein Gewerbeobjekt. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen im Gesicht und am Arm. Er wurde im Krankenhaus behandelt und wird nun ambulant weiter versorgt. In Supsech bei Anapa in der Region Krasnodar wurde eine 58-jährige Frau verletzt, als Trümmer abgeschossener Drohnen in einem Wohngebiet niedergingen. Sie erlitt eine Splitterverletzung und erhielt medizinische Hilfe.

Medien: Polens größter Gegner ist nicht Moskau, sondern Kiew

Der Streit zwischen Polen und der Ukraine um die Verherrlichung von Persönlichkeiten der OUN habe gezeigt, dass Warschaus größter Gegner nicht Moskau, sondern Kiew sei. Dies schreibt die polnische Zeitung Myśl Polska.

"Die Ukraine hat ihre Wahl getroffen. Sie hat bewiesen, dass gerade wir Polen für sie immer der Hauptfeind waren – sogar mehr als die Russen. Uns bleibt nur, daraus die offensichtlichen Schlussfolgerungen zu ziehen."

Der Autor vertritt die Ansicht, dass der Ukraine-Konflikt früher oder später mit einer Niederlage Kiews enden werde. An Polens Südostgrenze werde dann weiterhin eine "korrupte oligarchische Macht" bestehen, die mit fragwürdigen internationalen Einflussgruppen verbunden sei. Hinzu komme eine große ukrainische Armee, die überwiegend aus demoralisierten Soldaten bestehe. Unter diesen Umständen könne Polen sehr schnell vom Unterstützer und Verbündeten zum Opfer des Kiewer Regimes werden. 

"Anstatt die polnische Armee auf einen mythischen Krieg mit Russland vorzubereiten, sollte man sie auf einen durchaus wahrscheinlichen Krieg mit der Ukraine vorbereiten." 

Russische Luftabwehr meldet Abschuss von 141 ukrainischen Drohnen

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr am Sonntag zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 141 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula und Orjol, über dem Moskauer Gebiet, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim abgeschossen. Weitere Drohnen seien über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.

Uschakow: Wir warten nicht auf die Einhaltung der US-Zusagen in Anchorage, sondern auf den Sieg

Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow hat sich am Sonntag, dem 21. Juni 2026, zu dem aktuellen Stand der in Anchorage mit den USA getroffenen Vereinbarungen geäußert. 

"Nun ist es aber so, dass sich die eine Seite nach wie vor an die in Anchorage besprochenen Vereinbarungen hält, während die andere Seite – das lässt sich mittlerweile wohl sagen – offenbar nicht ganz in der Lage war, ihren Teil der Vereinbarung einzuhalten und die versprochenen Vereinbarungen zu erfüllen. Wir warten nicht darauf, dass diese Vereinbarungen oder Absprachen umgesetzt werden, wir warten auf den Sieg."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Dorf Welikije Kopani im Gebiet Cherson wurde ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt. Gouverneur Wladimir Saldo zufolge handelt es sich um einen Mann des Jahrgangs 1991. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt, lehnte jedoch eine Einweisung ins Krankenhaus ab.

Gebiet Saporoschje: Kind und Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje sind ein Kleinkind und eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach detonierte eine feindliche Drohne in der Nähe eines Wohnhauses. Dabei wurden ein Mädchen des Jahrgangs 2021 und eine 1979 geborene Frau unterschiedlich schwer verletzt. Beide Verletzten wurden in eine medizinische Einrichtung gebracht.

Moskau: Europa bereitet sich auf einen neuen Krieg gegen Russland vor

Moskau geht davon aus, dass die EU und die NATO eine militärische Auseinandersetzung mit Russland um das Jahr 2030 planen. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Ihr Hauptziel sei es, dem Land eine strategische Niederlage zuzufügen.

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FSB: Zwei Verdächtige wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Güterzug festgenommen

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben zwei russische Staatsbürger festgenommen. Sie sollen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste einen Anschlag auf einen Güterzug im Moskauer Gebiet vorbereitet haben. Laut der Behörde planten die Verdächtigen, einen mit Treib- und Schmierstoffen beladenen Zug auf einer Bahnstrecke in der Region Moskau in die Luft zu sprengen.

"Die Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen Kontakt zu einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen hatten. Auf Anweisung ihres Auftraggebers holten sie aus einem Versteck einen selbstgebauten Sprengsatz, um einen Terroranschlag auf einem Abschnitt des Moskauer Eisenbahnnetzes zu verüben."

Die Verdächtigen sollen zudem die Bahnstrecke ausgekundschaftet und einen geeigneten Ort zum Anbringen und Zünden des Sprengsatzes ausgewählt haben.

Russische Luftstreitkräfte greifen Drohnenleitstelle bei Dobropolje an (Video)

Besatzungen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte haben einen Kommandoposten für Drohnen sowie einen temporären Stützpunkt der 15. separaten Brigade der Nationalgarde der Ukraine mit FAB-500-Fliegerbomben angegriffen. Laut russischen Angaben befanden sich die Ziele im Raum der Ortschaften Annowka und Dobropolje in der Donezker Volksrepublik.

Raketenangriff auf Woronesch: Fünf Tote und Dutzende Verletzte

Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf Woronesch sind fünf Menschen getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit. Er schrieb auf der Plattform Max:

"Wir haben heute äußerst schwere Verluste erlitten. Infolge des Raketenangriffs auf die Stadt kamen fünf Menschen ums Leben."

Dutzende Einwohner von Woronesch hätten demnach um medizinische Hilfe ersucht. Durch Trümmer seien die Fassaden und Fenster von zehn Mehrfamilienhäusern sowie die Dächer von sechs Privathäusern beschädigt worden. In einem Unternehmen sei infolge des Angriffs ein Brand ausgebrochen, der inzwischen gelöscht worden sei. In Woronesch seien mehr als 50 Fahrzeuge durch die Zerstörung schneller Luftziele beschädigt worden.

Selenskijs Ex-Sprecherin wirft ihm eine bewusste Verzögerung des Konflikts vor

Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat Wladimir Selenskij vorgeworfen, den Konflikt mit Russland bewusst in die Länge zu ziehen. Sie schrieb auf der Plattform X:

"Wenn ich höre, wie Selenskij erneut von der 'Prüfung neuer Formate' spricht, wird offensichtlich, dass dieser Konflikt für ihn sehr bequem ist und ihn persönlich kaum getroffen hat." 

Während manche noch auf ein Friedensabkommen in diesem Sommer hofften, spreche Wladimir Selenskij lediglich davon, dass "Europa über das Format" möglicher Verhandlungen nachdenke, und der ukrainische Machthaber verschärfe zugleich die Rhetorik weiter. Mendel zufolge vermittele Selenskij den Eindruck, der Status quo sei der einzige Weg zur Rettung Kiews. Tatsächlich führe dieser Kurs jedoch "zum Untergang des Landes". Zudem habe sich die Ukraine unter seiner Politik in ein "privates Labor für Experimente an Menschen" verwandelt.

DVR: Ukrainische Angriffe fordern binnen einer Woche Dutzende zivile Opfer

Infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Donezk kamen binnen einer Woche neun Personen ums Leben, 51 weitere wurden verletzt.

Dies erklärte Darja Morosowa, die Ombudsfrau für Menschenrechte in der Region, gegenüber RIA Nowosti

"Vom 15. bis 21. Juni haben infolge der Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf das Territorium der DVR 51 Personen, darunter zwei Kinder, Verletzungen unterschiedliches Grades erlitten. Neun Personen kamen ums Leben."

Morosowa präzisierte, dass die Gesamtzahl der Einwohner, die seit Beginn von Kiews Agression im Jahr 2014 Verletzungen erlitten, auf 16.753 Personen gestiegen sei, darunter 1.070 Kinder.

Drohnenangriff auf Bus in Gorlowka: Zahl der Verletzten steigt auf 15

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind 15 Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zunächst hatte er von zwölf Verletzten gesprochen. Später korrigierte er die Zahl nach oben.

Der Angriff ereignete sich im Kalininski-Bezirk während der Hauptverkehrszeit gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit. Laut Wladimir Mironow, dem Leiter des Verkehrsunternehmens Gorswet, wurde der Bus im hinteren Bereich getroffen.

"Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Treffer lag im hinteren Teil des Busses. Äußerlich sind die Schäden kaum sichtbar: Die Scheibe der hinteren Tür ist zerbrochen, und die Deckenverkleidung ist von zahlreichen kleinen Löchern durchzogen. Offenbar war es eine Drohne oder etwas Ähnliches."

Peskow kommentiert Selenskijs Drohungen gegen Minsk

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Weißrussland eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates seien. Gegenüber Reportern sagte Peskow: 

"Natürlich handelt es sich um eine absolut aggressive Drohung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer anderen Seite und einen Eingriff in die Souveränität einer anderen Seite."

Selenskij unterzeichnet Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben im ukrainischen Staatshaushalt unterzeichnet. Dies geht aus Angaben auf der Website der Werchowna Rada hervor. Bereits am 10. Juni hatte die Parlamentsabgeordnete Nina Juschanina mitgeteilt, dass die Rada einer Aufstockung der Verteidigungsausgaben zugestimmt habe. Laut dem ukrainischen Finanzministerium sollen die Militärausgaben um 1,56 Billionen Griwna (rund 35,2 Milliarden US-Dollar) erhöht werden.

Das entsprechende Gesetz zur Änderung des Staatshaushalts und zur Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte wurde laut Parlamentswebsite mit Selenskijs Unterschrift an die Rada zurückgeleitet. Die Ukraine verabschiedet seit Jahren Haushalte mit Rekorddefiziten und ist dabei auf finanzielle Unterstützung aus dem Westen angewiesen. So sieht der Staatshaushalt für 2026 ein Defizit von 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) vor.

Zwei Tote bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Saporoschje

Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf mehrere Ortschaften im Gebiet Saporoschje sind binnen eines Tages zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann wurde verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach wurden in den Bezirken Primorsk und Akimowka zivile Fahrzeuge und Lastwagen attackiert. Dabei seien mehrere Brände ausgebrochen, die jedoch rasch gelöscht werden konnten. In Wassiljewka kam zudem eine Gasleitung zu Schaden, rund 163 Abnehmer waren vorübergehend von der Versorgung abgeschnitten. Auch eine Straßenbrücke am Ortsausgang wurde bei den Angriffen beschädigt.

"Alles, was der Westen derzeit tut, fällt unter unsere Nukleardoktrin" – Lawrow

Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend hat der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin im russischen Kasan den Chefdiplomaten Sergei Lawrow zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Drohnenangriffs auf die Halbinsel Krim befragt.  Es soll sich um eine Drohnenstrategie handeln, die laut dem ukrainischen Verteidigungsminister die Krim "zu einer Insel machen wird".

"Ich habe nicht ganz verstanden, wie er das bewerkstelligen will", gestand Lawrow ein, aber er versicherte, dass "es gegen jede Drohne eine Gegenmaßnahme gibt". Außerdem fragte Sarubin wegen der Langstrecken-Drohnen-Systeme, die der europäische Westen an Kiew sendet, und ob "ihnen [den Europäern] bewusst ist, dass all das, was sie tun, tatsächlich mit unserer aktualisierten Nukleardoktrin einhergeht?"

"Darauf haben wir wiederholt hingewiesen", sagte er und fügte hinzu, dass sie weiter stur darauf bestehen, "die Ukraine zu unterstützen, aber keine am Krieg beteiligten Länder sind", ohne auf die konkreten Konsequenzen aus der aktualisierten Nukleardoktrin einzugehen, die Sarubin in Bezug auf Kiews militärische Provokationen erwähnte.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

DVR: Nicht mehr als 300 ukrainische Kämpfer befinden sich in Konstantinowka

In Konstantinowka sind höchstens noch 300 ukrainische Soldaten übrig geblieben, berichtet Igor Kimakowski, der Berater des DVR-Chefs. 

"Der Gegner hat in der Stadt nicht mehr als 200 bis 300 Soldaten. Einige von ihnen haben seit 40 Tagen praktisch keine logistische Versorgung erhalten. Dies zeigt, dass wir dort alle Logistikmöglichkeiten des Gegners effektiv unterbrochen haben, sodass er seine Gruppierung nicht mehr versorgen konnte."

Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Betriebsgelände in Schebekino im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab auf Telegram mit. Demnach detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens. Der Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken und wurde in das Stadtkrankenhaus gebracht. Zudem wurden zwei Fahrzeuge durch Splitter beschädigt.

Weißrusslands Sicherheitsrat: Minsk lässt sich nicht durch Provokationen in Konflikt hineinziehen

Weißrussland werde es nicht zulassen, sich durch Provokationen in einen Konflikt verwickeln zu lassen. Dies erklärte Alexander Wolfowitsch, der Staatssekretär des weißrussischen Sicherheitsrats. Er betonte, dass Minsk für "Frieden, Besonnenheit und für die Lösung aller Probleme auf diplomatischem Wege" plädiere. 

Hinsichtlich des ukrainischen Drohnenangriffs auf einen Bus im russischen Gebiet Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, sagte Wolfowitsch:

"Es spielt keine Rolle, wem dieser Bus gehört – ob er aus Weißrussland, Russland oder einem anderen Staat stammt. Es ist ein Bus mit Zivilisten. Aber derjenige, der diesen Angriff verübt hat, hat versucht, einen Vorwand zu schaffen, um Weißrussland und die Ukraine gegeneinander aufzuhetzen und eine unangenehme Situation zu provozieren."

Ukrainischer Raketenangriff auf Woronesch – Mindestens drei Verletzte

Die russische Großstadt Woronesch ist am Montag Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Neben Sachschaden ist zur Stunde offiziell von drei Verletzten die Rede. Der Angriff erfolgte während des offiziellen Gedenkens an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 85 Jahren.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Busfahrer bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod kam ein Busfahrer bei dem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf einen Bus ums Leben. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn Krasnaja Jaruga – Wjasowoje. Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Zentrale Bezirkskrankenhaus gebracht. Er ist jedoch seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

FSB nimmt einen Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, in der Stadt Woronesch festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB wurde der Mann durch ukrainische Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram angeworben. 

Auf Anweisung seines ukrainischen Kurators habe der Festgenommene gegen finanzielle Belohnung Überwachung russischer Militärobjekte in der Region Moskau durchgeführt und im Internet weitere Personen zur Unterstützung der ukrainischen Geheimdienste ausgesucht. 

Bei dem Festgenommenen wurde ein Smartphone sichergestellt, das Korrespondenz enthielt, die "seine illegalen Aktivitäten im Auftrag ukrainischer Geheimdienste" beweisen soll.

Der Mann hat ein Geständnis abgelegt und arbeitet aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammen.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Radaranlage vom Typ RADA aus israelischer Produktion.

Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden zehn Stützpunkte des Gegners eingenommen und 46 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 17 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

In der Stadt Konstantinowka setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 103 Gebäude. Im Abschnitt des Verbandes büßte das ukrainische Militär etwa 165 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 460 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und acht Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Ölraffinerien, Objekte der Brennstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 734 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.044 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.870 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.658 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Puschilin: Russische Armee rückt aktiv in Konstantinowka vor

Die russischen Streitkräfte entwickeln ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka in der DVR. Dies erklärte Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, gegenüber Westi.

"In Konstantinowka selbst setzen unsere Truppen ihre aktive Offensive fort und Wohngebiete innerhalb der Stadt werden vom Gegner gesäubert. Ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte wurde im Südwesten der Stadt zerstört. Auch die Stellungen unserer Einheiten im Zentrum von Konstantinowka haben sich verbessert."

Mehrere Wohnhäuser im Gebiet Wladimir nach Drohnenabsturz evakuiert

Die Bewohner von drei Wohnhäusern in der Stadt Gus-Chrustalny im Gebiet Wladimir wurden nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne evakuiert. Dies gab der Gouverneur der Region, Alexander Awdejew, bekannt. Nach seinen Angaben gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. 

Mehrere ukrainische Gebiete ohne Strom

Infolge der Beschädigung der Energieobjekte sind die ukrainischen Gebiete Nikolajew, Sumy, Charkow und Tschernigow ohne Stromversorgung. Dies meldete das Energieministerium des Landes. 

Darüber hinaus ist es zu Stromausfällen in den von Kiew kontrollierten Teilen der DVR und den Gebieten Saporoschje und Cherson gekommen.

Dutzende ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört

Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, gab bekannt, dass die Luftabwehrkräfte binnen 24 Stunden 84 gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen haben. Ihm zufolge gibt es keine Verletzten oder Sachschäden. 

Mehrfamilienhaus mit einer Drohne im Gebiet Tula angegriffen

In der Stadt Schtschekino hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus angegriffen, wie Dmitri Miljajew, der Gouverneur des Gebiets Tula, mitteilte. Alle Bewohner wurden evakuiert. Nach ersten Informationen gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.

Gebiet Kursk: Mehr als 150 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 97 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 156 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 26 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitt eine Zivilistin Verletzungen.

Zu Schaden kamen zwei Privathäuser und eine Garage.

Experte: Kiew verliert mehr als 9.500 Soldaten im Laufe der Woche

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf mehr als 9.500 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.525 ukrainische Kämpfer und Söldner, 155 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die fünfte Woche in Folge zu beobachten. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum etwa 3.900 ukrainische Drohnen, zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer, mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie 34 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.

Logistikzentrum der ukrainischen Armee im Gebiet Charkow getroffen

Die russischen Streitkräfte haben ein Logistikzentrum der ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow angegriffen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

"Im Zuge von Aufklärungsoperationen der russischen Streitkräfte nahe der Ortschaft Nowy Korotytsch in der Region Charkow wurde am 20. Juni ein großes Logistikzentrum Nowaja Potschta entdeckt. Dort wurden Waffen, Drohnen und Komponenten für diese gelagert."

Wie es heißt, wurde das gegnerische Ziel infolge der hochpräzisen Angriffe mit Langstrecken-Drohnen vom Typ Geran erfolgreich zerstört.

Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen. 

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 301 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woldograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Rostow, Tambow, Twer, Tula, Smolensk, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

21.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Krim unter massivem Drohnenangriff: Tote, Verletzte und Stromausfälle

Kiew setzt seine Angriffe auf die Krim und zivile Infrastruktur fort: In der Nacht zum 21. Juni wurde die Halbinsel nach Angaben der örtlichen Behörden Ziel eines massiven Drohnenangriffs. Besonders betroffen war Kertsch im Osten der Krim, wo mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt wurden.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Selenskij droht Weißrussland erneut

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij fordert erneut von Weißrussland eine Beseitigung von Transpondern, die angeblich die Steuerung russischer Drohnen unterstützen, und impliziert andernfalls einen möglichen ukrainischen Angriff. Im Rahmen der gleichgeschalteten ukrainischen Nachrichtensendung leistete er sich einen verbalen Ausfall gegen Weißrusslands Präsidenten Alexandr Lukaschenko und sagte:

"Seine Entschuldigungen kann er behalten. Falls Lukaschenko die Transponder binnen einer Woche nicht beseitigt, wird es die Ukraine selbst tun. Ich habe ihm erklärt: Der erste Schritt ist – keine technische Unterstützung für russische Transponder."

Zuvor hatte Lukaschenko erklärt, dass er sich bei Selenskij "entschuldige", falls sich der ukrainische Machthaber beleidigt fühle.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Im Verlauf des heutigen Sonntags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 168 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Twer, Tula, Smolensk, Moskau und Krasnodar sowie über der Krim und dem Asowschen und Schwarzen Meer abgeschossen.

Dänemark entdeckt: Stress macht Ukrainer zu Neonazis

Vor dem Hintergrund des polnisch-ukrainischen Skandals über die Umbettung des Hitler-Kollaborateurs Melnik bemerkt auch Dänemark ganz plötzlich die Ausbreitung des ukrainischen Neonazismus. Grund dafür sei alles Mögliche, nur nicht die jahrelang von Europa unterstützte Politik Kiews.

Lesen Sie den Meinungsartikel von Tatjana Pop hier auf unserer Webseite.

Experte: Kiew übt Terror wegen Niederlagen auf dem Schlachtfeld

Vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front greift Kiew zunehmend zu Terrormethoden, erklärt der Politologe und Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexandr Gussew. In einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti kommentierte er die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe gegen russische Gebiete:

"In den vergangenen Tagen unternahm Kiew Drohnenangriffe gegen russische Regionen. Das ist eine Agonie des Kiewer Regimes. Erinnern wir uns daran, wie Selenskij behauptete, dass die Ukraine zum 'Plan B' übergehe, der in Terroranschlägen bestehe."

Gussew fügte hinzu, dass Russlands Streitkräfte in der Zwischenzeit Geländegewinne erzielen und er mit einer baldigen Befreiung der Donezker Volksrepublik rechne:

"Bis Slawjansk und Kramatorsk bleiben weniger, als zehn Kilometer. Ich vermute, dass die DVR in der nächsten Zeit vollständig befreit wird."

Estnischer Ministerpräsident: Europa sollte nicht an russisch-ukrainischen Verhandlungen teilnehmen

Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts zwischen Moskau und Kiew sollten ohne die Teilnahme Europas erfolgen, behauptet Estlands Ministerpräsident Kristen Michal. In einem entsprechenden Beitrag auf Facebook forderte er eine Verstärkung des Drucks auf Russland und schrieb:

"Verhandlungen können nur zwischen der Ukraine und Russland stattfinden. Und sie müssen zu ukrainischen Bedingungen stattfinden. Die Europäische Union kann kein Vermittler sein, weil das die Hilfe für die Ukraine begrenzen würde."

Zuvor hatten sowohl Russlands als auch Europas Vertreter mehrmals hervorgehoben, dass die EU als Konfliktpartei im Ukraine-Krieg auftrete und deshalb keine Vermittlerposition einnehmen könne.

Drohnenalarm – Rumänien startet NATO-Jäger an Grenze zu Ukraine

Rumänien hat in der Nacht zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter Typhoon der britischen Luftwaffe wegen eines Drohnenalarms aufsteigen lassen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium berichtet, ereignete sich der Vorfall im Kreis Tulcea, der an das ukrainische Gebiet Odessa grenzt.

Die Flugzeuge wurden nach dem Empfang einer Gruppe von Drohnensignalen 22 Kilometer nordöstlich der ukrainischen Stadt Wilkowo gestartet. Zu einer Verletzung des rumänischen Luftraums oder Abstürzen von Drohnen sei es nicht gekommen, so die Meldung weiter.

Zuvor hatte das rumänische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das einen Abschuss von Drohnen erlaubt, die in den Luftraum des Landes eindringen.

Gebiet Cherson: Zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe

Während des vergangenen Tages sind zwei Bewohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen, neun weitere Zivilisten wurden verwundet.

Wie Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet, wurde ein Mann im Dorf Kostogrysowo beim Angriff einer Drohne auf einen Pkw getötet. Ein weiterer Mann verstarb in Aljoschki an Wunden, die er bei einem Angriff am 17. Juni erlitten hatte.

Vier weitere Frauen und fünf Männer wurden laut Saldos Angaben zudem in Kostogrysowo, Malyje Kopani, Kachowka, Radensk, Malaja Lepeticha und Werchni Rogatschik sowie auf einer Straße von Kamenka nach Zukury verwundet.

Selenskij droht Weißrussland: "Wir kennen jedes Werk, das für Russland und diesen Krieg arbeitet"

In einer offiziellen Videobotschaft hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Samstag vor dem Hintergrund der jüngsten, von Kiew gemeldeten russischen Drohnenangriffe Weißrussland ins Visier genommen. Selenskij behauptete, auf weißrussischem Gebiet seien nahe der ukrainischen Grenze technische Anlagen installiert worden, die Russland bei Drohnenangriffen auf die Ukraine unterstützten. Dabei richtete er mit den Worten "Weißrussland hat noch Zeit, diese Ausrüstung abzubauen" eine Warnung an Minsk.

Selenskijs Worten zufolge kennt der ukrainische Geheimdienst zudem jedes Unternehmen in Weißrussland, das für Russland arbeitet oder Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme sowie Treibstoff für militärische Zwecke liefert. Jedes dieser Unternehmen, so der ukrainische Staatschef, trage dazu bei, Weißrussland weiter in den Konflikt zu verwickeln.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Friedensdemo in Berlin gegen Kriegskurs gegenüber Russland

Anlässlich des bevorstehenden 85. Jahrestags des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion haben in Berlin mehrere hundert Menschen gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Am Brandenburger Tor forderten die Teilnehmer mit Plakaten einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik, die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland sowie ein Ende der militärischen Eskalation in Europa.

Die Demonstranten kritisierten den aktuellen sicherheitspolitischen Kurs der Bundesregierung und warnten vor einer weiteren Zuspitzung der Beziehungen zu Moskau. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew, betonte die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Russlands.

Auch in Augsburg kam es zu Protesten gegen die Politik der Bundesregierung. Dort forderten Demonstranten unter dem Motto "Merz muss weg" den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz und sprachen sich für friedliche Lösungen internationaler Konflikte aus.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Nach tödlicher Attacke auf Krim: Benzinverkauf ausgesetzt, 14 Menschen in Krankenhäusern

Auf der gesamten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sowohl der freie Verkauf von Benzin als auch die Verteilung von Treibstoffrationen an private Personen und Unternehmen ausgesetzt. Benzin werde nur noch an staatliche Dienste verteilt, die für die Versorgung der Krim wichtig seien, teilt Gouverneur Sergei Aksjonow in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache mit.

Hintergrund ist eine massive ukrainische Attacke auf die Stadt Kertsch im Osten der Schwarzmeer-Halbinsel. Nach Angaben von Aksjonow sind infolge des Angriffs in der Nacht zum 21. Juni vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Dem örtlichen Gesundheitsministerium zufolge mussten 14 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij behauptet, die ukrainische Armee habe in der Nacht ein Öldepot in Kertsch und eine Öltransportanlage in der südrussischen Region Krasnodar getroffen.

Seit Mitte Mai attackiert die Ukraine verstärkt die Versorgung der Halbinsel. Dort kommt es inzwischen zu Engpässen bei Treibstoff. Probleme mit der Benzinversorgung werden auch aus anderen Regionen des Landes gemeldet. Kiew nahm zuletzt verstärkt russische Raffinerien, Ölpipelines und Treibstofflager ins Visier.

Ex-Richter Tomasz Szmydt: Immer mehr Polen erkennen, dass die Ukraine kein Verbündeter ist

Weniger als eine Woche vor der geplanten Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine im polnischen Gdańsk hat sich der polnisch-ukrainische Geschichtsstreit verschärft. Polens Präsident Karol Nawrocki erkannte dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij die höchste Auszeichnung des Landes, den Orden des Weißen Adlers, ab.

Der ehemalige polnische Richter Tomasz Szmydt erklärte dazu im Interview mit RT DE, dass mittlerweile immer mehr Polen erkannten, dass die Ukraine kein Verbündeter, sondern eine Bedrohung für das Land sei.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Batschewsk, Choten, Tolstodubowo und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Chatneje, Bely Kolodes, Welikije Prochody, Rubeschnoje und Kolodesnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und ein Aufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Rubzy und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Die russische Armee setzte ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, indem sie weitere 53 Gebäude befreit und mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt zuletzt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Pick-ups, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Perschomarjewka, Kramatorsk, Orechowatka, Alexejewo-Druschkowka, Nikolajewka und Nikanorowka in der DVR getroffen. Auch in der Ortschaft Konstantinowka komme die russische Armee weiter voran, indem sie zuletzt dort 104 Gebäude befreit und bis zu 85 gegnerische Soldaten eliminiert habe. Das russische Ministerium beziffert dabei die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf bis zu 185 Kämpfer. Der Gegner habe einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Beloserskoje, Dobropolje, Iwanowka, Rubeschnoje, Annowka, Krasny Kut und Nowogrischino in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos, fünf Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Metschetnoje, Gawrilowka, Tschaplino, Malomichailowka, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schirokoje und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 500 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Haubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kirowo, Jurkowka, Orechow, Ljubimowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 60 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Geschütz und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Militärflughafen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Brennstoffdepots, Logistikzentren, ein Drohnenwerk und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe zudem vier ukrainische Seedrohnen unschädlich gemacht.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 166.310 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.865 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.745 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.440 Geschütze und Mörser verloren.

Deutsche und französische Abgeordnete wollen Schritte gegen Russlands "Schattenflotte"

Parlamentsabgeordnete aus Deutschland und Frankreich fordern mit einer gemeinsamen Initiative mehr konkrete Schritte gegen Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte. Nötig seien verstärkte Kontrollen und die Festsetzung von Schiffen bei Verstößen gegen geltendes Recht, heißt es in einer Vorlage, die am Montag bei einer Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung (DFPV) beschlossen werden soll. Darüber hinaus werden zusätzliche diplomatische Bemühungen gegenüber den Flaggenstaaten von beteiligten Schiffen verlangt.

In Deutschland unterstützen Abgeordnete von Union, SPD und Grünen die an die Regierungen gerichtete Forderung. In dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es unter anderem:

"Die Schattenflotte stellt nicht nur ein geopolitisches, sondern auch ein erhebliches Sicherheits- und Umweltrisiko dar."

Viele der Tanker seien alt, schlecht gewartet und erfüllten nicht die internationalen Standards. Zudem würden einzelne Schiffe für Sabotage- oder Spionagezwecke genutzt.

Mit der sogenannten Schattenflotte versucht Russland angeblich, Sanktionen zu umgehen, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg für den Handel mit Öl und anderen Waren verhängt wurden.

Kreml setzt nicht mehr auf Anchorage-Deal mit USA: "Wir erwarten den Sieg"

Im Gespräch mit dem russischen Reporter Pawel Sarubin hat Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den Westen vor der falschen Hoffnung gewarnt, dass er Russland im Ukraine-Konflikt eine Niederlage versetzen könne. Die Position des Westens gegenüber Russland bezeichnete Uschakow als "schädlich" und "nicht konstruktiv". Mit Blick auf die Unterstützer der Regierung in Kiew sagte der ranghohe Beamte:

"Sie irren sich, weil man aufmerksam darauf schauen sollte, was auf dem Schlachtfeld und an der Kontaktlinie passiert, wo unsere Truppen nach und nach konsequent vorankommen."

Uschakow äußerte sich auch zu den Vereinbarungen, die Putin und sein US-Amtskollege Donald Trump bei ihrem persönlichen Treffen im August 2025 in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska getroffen hatten. Der Berater des Kremlchefs bedauerte, dass Washington allem Anschein nach unfähig sei, seinen Teil des Deals zu erfüllen, während Moskau nach wie vor an den Prinzipien der Anchorage-Vereinbarungen festhalte. In diesem Zusammenhang erklärte Uschakow:

"Wir erwarten nicht mehr die Erfüllung dieser Verständigungen oder Vereinbarungen, sondern wir erwarten den Sieg. Wir erwarten die Umsetzung unserer eigenen Ziele."

Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 72 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 72 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 197 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Woltschja Alexandrowka verletzt worden. In der Siedlung Rakitnoje habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Ein weiterer Zivilist sei zu Schaden gekommen, als eine Drohne auf dem Gelände eines Geschäfts in der Siedlung Proletarski detoniert sei. In der Nähe der Siedlung Tschurajewo sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Ein Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. In der Stadt Graiworon sei ein Kämpfer der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan schwer verletzt worden, als eine Drohne in seiner Nähe detoniert sei. Außerdem hätten am Samstag eine Frau und ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 19. Juni bei einem Angriff auf die Siedlung Nowaja Tawolschanka Barotraumata erlitten hätten.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, zwei Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, vier Infrastrukturobjekte, acht Lkw, ein Traktor, drei Busse und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Wie der Ukraine-Krieg zum Konflikt mit der NATO führen kann

Aus russischer Sicht erhöht die Kombination aus ukrainischen Langstreckenangriffen auf sensible Ziele und die fortgesetzte massive militärische Unterstützung durch den Westen das Risiko, dass der Ukraine-Krieg in einen offenen Konflikt zwischen Russland und der NATO übergeht.

Mehr dazu in dieser Analyse von Rainer Rupp auf unserer Website.

Medienbericht: Großbritannien testet experimentelle Waffensysteme für Ukraine

Einem Medienbericht zufolge soll Großbritannien erste Tests von experimentellen Waffensystemen durchgeführt haben, die später an die Ukraine geliefert werden könnten. Nach Angaben der Zeitung The Telegraph wurden die Waffen von diversen Unternehmen entwickelt, nachdem das Verteidigungsministerium in der Industrie zur Entwicklung dieser Systeme aufgerufen hatte. Die ersten Tests seien auf einem Testgelände auf den Hebriden vor Schottlands Nordwestküste erfolgt. Es handele sich um Raketen mit einer Reichweite von etwa 480 Kilometern. Sie könnten zudem mit einem 250 Kilogramm schweren Sprengkopf bestückt werden. Somit könnten die Waffen theoretisch auch Moskau erreichen. Wie das Blatt schreibt, hoffen britische Offizielle, dass das erste Waffensystem innerhalb eines Jahres ausgeliefert werden könnte.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Juni 28 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 5,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Aljoschki — 3,
  • Gornostajewka — 4,
  • Kairy — 2,
  • Sawodowka — 2,
  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Korsunka — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Nowaja Kachowka, Korsunka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 20. Juni bis 8 Uhr MESZ am 21. Juni 91 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 121-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in den Siedlungen Schtschekino, Maloje Soldatskoje, Ilek, Kalinowka und Lgow. Dort seien ein Einfamilienhaus, eine Schule, zwei Garagen, ein Auto und eine Diesellokomotive beschädigt worden.

DVR meldet 28 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 28 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Juni bis 0 Uhr am 21. Juni (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Ein weiterer friedlicher Einwohner erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 20 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten kamen dabei ums Leben, weitere vier erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

Hofreiter wirft Bundesregierung Versagen vor: Kein Überblick über Russlands "Schattenflotte"

Die Bundesregierung hat keinen genauen Überblick, wie viele Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte seit dem Jahr 2022 Öl durch deutsche Gewässer transportiert haben. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Anton Hofreiter hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Hofreiter wirft der Bundesregierung deshalb Versagen vor:

"Sie nimmt damit in Kauf, dass der Export von Öl durch die Ostsee der russischen Staatskasse weiterhin Einnahmen beschert."

Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums erlaubten die Kriterien der Schattenflotten-Resolution der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation und anderer Definitionen "keine lückenlose statistische Erfassung von Schiffen oder Aktivitäten der Schattenflotte". Abschließende Angaben zur Gesamtheit der Schattenflotte seien deshalb nicht möglich. Die Erkenntnisse der Behörden würden dennoch in gemeinsamen Lagebildern zusammengeführt, die Bundesregierung sehe deshalb keine wesentlichen Datenlücken.

Hofreiter hält diese Auffassung der Bundesregierung für "besorgniserregend".

"Es offenbart, dass die Bundesregierung ihren Spielraum beim Vorgehen gegen die russische Schattenflotte nicht nutzt."

Der Grünen-Politiker behauptet ferner, dass die angeblichen Schattenflottentanker "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" die Bedingungen für das Recht auf freie Durchfahrt nicht erfüllten. Es sei höchste Zeit, "konsequent gegen die Aktivitäten der russischen Schattenflotte vorzugehen und damit die Einnahmen des russischen Staates zu verkleinern und die Gefahren für die Sicherheit und die Umwelt im Ostseeraum zu verringern".

Angriff auf Fähre in Straße von Kertsch: Russische Behörden melden Opfer

Auch der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar meldet auf der Plattform Telegram eine ukrainische Attacke auf eine Fähre, die gewöhnlich in der Straße von Kertsch verkehrt. Demnach sei das Schiff "Panagija" in der Nacht zum 21. Juni mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen worden. Nach vorläufigen Angaben sei ein Mensch ums Leben gekommen. Es gebe mindestens einen Verletzten. Weitere Einzelheiten werden nicht bekanntgegeben.

Ferner berichtet der Krisenstab über eine Drohnenattacke auf ein Ölhafenterminal in der Siedlung Tschuschka. Am Ort des Geschehens sei die Feuerwehr im Einsatz. In zwei Siedlungen der Region Krasnodar seien zudem zwei Privathaushalte durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden.

Der sämtliche Fährverkehr zwischen der Region Krasnodar und der Halbinsel Krim ist vorübergehend eingestellt worden. 

Ukrainische Drohnen greifen Kertsch an: Mindestens vier Tote und 28 Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag eine massive Drohnenattacke auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim unternommen. Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Krim, Sergei Aksjonow, meldet auf der Plattform Telegram mehrere Tote und Verletzte. Ihm zufolge habe die Attacke der Halbinsel Kertsch gegolten. Mindestens vier Menschen seien um Leben gekommen, 28 weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt den Familien und den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst baldige Besserung. Am Ort des Geschehens seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Einzelheiten teilt Aksjonow nicht mit.

Laut Augenzeugen soll es im Hafen der Stadt Treffer gegenbe haben. Bereits in den vergangenen Tagen hat es mehrere Angriffe auf kleinere Brücken gegeben, die die Halbinsel Krim mit dem Festland verbinden.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 239 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 239 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

20.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"An erster Stelle Deutschland" – Russischer Politikwissenschaftler kündigt Angriffe auf Europa an

Der Politikwissenschaftler Sergei Karaganow hat sich in einem Interview, das am 17. Juni 2026 veröffentlicht wurde, zur kommenden Reaktion auf die anhaltenden Angriffe aufs russische Hinterland geäußert. Karaganow erklärte:

"Ich denke, dass die Entschlossenheit wächst, sowohl gegen die Ukraine als auch gegen jene europäischen Länder, die sich direkt an der Aggression gegen Russland beteiligen, deutlich härter vorzugehen."

Dabei ergänzte der Politikwissenschaftler, dass diese Angriffe innerhalb des nächsten Jahres Realität würden.

"Zunächst natürlich nicht mit Atomwaffen. Ich spreche mich dafür aus, dass dies so bald wie möglich geschieht."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 20 Drohnen der Ukraine

Einheiten der Flugabwehr haben 24 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Kursk sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Ehemaliger Präsident der Ukraine legt polnischen Orden ab

Der ehemalige Präsident der Ukraine Leonid Kutschma (1994–2005) hat beschlossen, den polnischen Orden des Weißen Adlers abzulegen. Dies berichtet die Pressesprecherin seiner Stiftung.

Die Entscheidung wird als Reaktion auf die Aberkennung des einst dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij verliehenen Ordens durch den polnischen Präsidenten Karol Nawrocki erklärt. In seiner Amtszeit habe Kutschma besonderen Wert auf die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern und die Lösung historischer Streitigkeiten gelegt. Kutschma betont:

"Die wahre Freundschaft zwischen der Ukraine und Polen ist Realität geworden. Der Beweis dafür ist die unschätzbare Hilfe, die Polen der Ukraine geleistet hat. Ich bin zuversichtlich, dass Präsident Nawrockis gegenwärtiger unfreundlicher Schritt all dies nicht zunichtemachen kann. Doch heute bleibt mir keine andere Wahl, als Polens höchste Auszeichnung abzulehnen."

Selenskij fordert erneut von Weißrussland, "Relaisstationen" zu demontieren

Weißrussland muss Relaisstationen entlang der Grenze zur Ukraine demontieren, fordert der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut. In einer Videobotschaft am Samstag betont Selenskij, er meine vier Anlagen, die angeblich in den Gebieten Gomel und Brest stationiert seien:

"Weißrussland hat Zeit, diese Anlagen zu demontieren."

Außerdem erklärt Selenskij, die Ukraine kenne alle weißrussischen Unternehmen, die für Russland arbeiten sollen.

Selenskij schickt Orden des Weißen Adlers per Post nach Polen

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Polen den Orden des Weißen Adlers zurückgegeben. Das erklärt er über die sozialen Medien. Selenskij schreibt:

"Am Vortag betonte der polnische Präsident, dass der Orden des Weißen Adlers keine gewöhnliche Auszeichnung ist. Er ist ein Symbol des höchsten Vertrauens der Polnisch-Litauischen Union. Er bezeugt eine besondere Verbundenheit mit dem polnischen Staat und die besondere Dankbarkeit des Volkes. Ein solches Symbol verlangt nicht nur Verdienste, sondern auch Respekt vor den Werten, die das Fundament unserer Gemeinschaft bilden."

Selenskij merkt an, dass dieses Symbol weiterhin mit Katharina der Großen, Benito Mussolini und Gerhard Schröder verbunden ist, und verspricht, dies nicht zu bestreiten. Nichtsdestotrotz sei die Ukraine dem polnischen Volk für dessen Unterstützung und Zusammenarbeit dankbar.

Dazu veröffentlicht Selenskij Fotos aus einem Postamt. Auf einer Aufnahme ist ein Formular der Ukrposhta zu sehen. Als Empfänger ist der polnische Präsident und als Bestimmungsort sein Büro angegeben.

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hatte Selenskij den Orden am Vortag aberkannt.

US-Biolabore in der Ukraine: Moskau wertet Aussagen von Tulsi Gabbard als Bestätigung

Russlands Verteidigungsministerium hat erneut schwere Vorwürfe gegen die USA und die Ukraine im Zusammenhang mit biologischen Forschungseinrichtungen erhoben. Nach Angaben des Kommandeurs der russischen ABC-Abwehrtruppen, Alexei Rtischew, seien US-finanzierte Biolabore in der Ukraine zur Erforschung und Lagerung von Komponenten biologischer Waffen genutzt worden.

Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch veröffentlichte Dokumente und Aussagen von Tulsi Gabbard, der Direktorin der Nationalen Geheimdienste der USA. Gabbard erklärte, die US-Regierung habe weltweit zahlreiche Biolabore finanziert, darunter auch Einrichtungen in der Ukraine, in denen mit gefährlichen Krankheitserregern gearbeitet worden sei.

Russland wertet dies als Bestätigung seiner langjährigen Vorwürfe und sieht darin ein Eingeständnis, dass die Ukraine Teil eines größeren, von den USA unterstützten Biolabor-Netzwerks ist.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Tankwagen weicht Kamikaze-Drohne aus US-Produktion aus

In den sozialen Medien kursieren Videoaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie ein russischer Tankwagen einer Kamikaze-Drohne ausweicht. Es soll sich um eine Drohne vom Typ Hornet aus US-Produktion handeln.

IAEA: AKW Saporoschje erneut ohne externe Stromversorgung

Die externe Stromversorgung des Atomkraftwerks Saporoschje ist zum 20. Mal seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts ausgefallen, berichtet die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA).

Die Organisation spricht über ein Problem mit den internen Systemen des Atommeilers, was für den Ausfall der Leitung Ferrosplawnaja-1 führte, der einzigen zugänglichen externen Stromleitung.

Nach der Abschaltung wurden Notstromanlagen automatisch gestartet. Die Reparatur an der Hauptstromleitung Dnjeprowskaja, die seit drei Monaten abgeschaltet ist, dauert an. Die Arbeiten werden im Rahmen der lokalen Kampfpause durchgeführt, betont die IAEA.

Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf russische Regionen

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach Angaben des Chefs der Lugansker Volksrepublik (LVR), Leonid Passetschnik, Sprengsätze mithilfe einer Drohne auf eine belebte Straße in Richtung des Gebiets Rostow abgeworfen. Dabei kamen zwei Menschen ums Leben.

Passetschnik zufolge ereignete sich der Vorfall, nachdem eine Person einen verdächtigen Gegenstand bemerkt und versucht hatte, ihn zu entfernen. Der Verkehr auf der Straße bleibt bis zum Abschluss des Einsatzes der Minenräumer eingeschränkt.

Außerdem wurden im Gebiet Belgorod Zivilisten verletzt. Laut dem regionalen Krisenstab schlug eine FPV-Drohne in ein Gewerbeobjekt im Kreis Rakitnoje ein. Ein weiterer Mann wurde im Ort Proletarski verletzt. In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf sein Auto Verletzungen.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 50 Drohnen der Ukraine

Einheiten der Flugabwehr haben 57 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 7 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über acht Gebieten des Landes, über der Region Perm sowie über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan vom Himmel geholt.

Der Brite, der Donezk schuf: Warum der Westen denkt, die Stadt gehöre ihm

Die meisten Menschen auf der Welt kennen Donezk seit dem gewaltsamen Regierungsputsch in der Ukraine im Jahr 2014 als eine Stadt, die sich westlichen Eliten in Kiew widersetzt hat. Die Ironie besteht darin, dass gerade diese Stadt von einem westlichen Geschäftsmann gegründet wurde. Denn die reichen westlichen Geschäftsleute haben Donezk schon seit Längerem auf dem Schirm ‒ genau genommen seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wassilissa Sacharowa auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohnenattacke auf Erdölraffinerie im westsibirischen Tjumen abgewehrt

Im westsibirischen Gebiet Tjumen ist am Samstag eine ukrainische Drohnenattacke abgewehrt worden. Wie Gouverneur Alexander Moor auf Telegram berichtet, habe das ukrainische Militär eine Ölraffinerie in der Gebietshauptstadt Tjumen ins Visier genommen. Das Werk sei nicht beschädigt worden. Das Personal sei jedoch in Sicherheit gebracht worden. Am Absturzort der Trümmer seien Sicherheitskräfte und Experten im Einsatz.

Die Stadt Tjumen liegt rund 2.000 Kilometer Luftlinie östlich der ukrainischen Grenze und ist eine der wichtigsten Öl- und Gasförderregionen Russlands. Die dortige Raffinerie gilt als eine der modernsten des Landes und verfügt Branchenschätzungen zufolge über eine Kapazität von rund acht Millionen Tonnen pro Jahr.

Selenskijs Präsidialamtschef Budanow verzichtet auf polnische Auszeichnung

Im Geschichtsstreit zwischen Polen und der Ukraine hat auch der ukrainische Präsidialamtschef Kirill Budanow eine staatliche Auszeichnung des Nachbarlandes zurückgegeben. Er verzichte auf das Goldene Offizierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen, mit dem er im vergangenen Jahr ausgezeichnet worden sei, schrieb der hochrangige Beamte auf Telegram. Auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga und der ukrainische Botschafter in Warschau, Wassili Bondar, verzichteten auf die Orden, mit denen Polen sie ausgezeichnet hatte.

Hintergrund ist die Entscheidung des polnischen Präsidenten Karol Nawrocki, seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij den "Orden des Weißen Adlers" abzuerkennen. Budanow sprach in seinem Post von einer unfreundlichen Geste Nawrockis gegenüber dem ukrainischen Volk und einem Geschenk an Russland.

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk rief Nawrocki und Selenskij zur Mäßigung auf. Der Konflikt zwischen Polen und der Ukraine freue den Kremlchef Wladimir Putin und schockiere die Verbündeten, schrieb der Politiker auf X. Der Streit eskaliert knapp eine Woche vor einer Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine im polnischen Danzig.

Selenskij hatte die höchste Auszeichnung Polens im Jahr 2023 von Nawrockis Vorgänger Andrzej Duda verliehen bekommen, um die Freundschaft zwischen Warschau und Kiew zu unterstreichen. Im Mai löste der ukrainische Staatschef jedoch den Streit aus, als er einer Armee-Einheit den Beinamen "Helden der UPA" verlieh.

Kiew ehrt das Andenken an die Ukrainische Aufstandsarmee (UPA), obwohl ihre Mitglieder während des Zweiten Weltkrieges Massaker an Zehntausenden Polen und Juden in der heutigen Westukraine verübt hatten.

Zwei Tote und sechs Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Tote und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den letzten 24 Stunden in der Region zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Sechs Menschen seien verletzt worden.

In der Ortschaft Kamenka sei ein Mann des Jahrgangs 1974 getötet und eine Frau des Jahrgangs 1973 verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einem Drohnenangriff auf die Ortschaft Kairy habe eine 85-jährige Frau tödliche Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Nowaja Sburjewka sei eine 58-jährige Frau zu Schaden gekommen. Bei Drohnenangriffen auf die Ortschaft Bechtery seien drei Männer im Alter von 75, 39 und 34 Jahren verletzt worden. Außerdem habe ein 48-jähriger Einwohner der Ortschaft Radensk Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Motorrad attackiert habe.

Ferner berichtet Saldo über Sachschäden in den Ortschaften Lasurnoje, Iwanowka, Krugloosjorka, Nowaja Majatschka, Olgino, Welikije Kopani, Tschaplinka, Askanija-Nowa, Kamenka, Skadowsk und Werchni Rogatschik. Insgesamt seien dort mehrere Wohnhäuser und Autos, ein Verwaltungsgebäude, ein Arbeitsamt, ein Postamt und ein Postfahrzeug beschädigt worden. Auf der Fernstraße "Noworossija" hätten zudem mehrere Lkw Feuer gefangen. In der Nähe der Ortschaften Petropawlowka und Obloi seien Ackerfelder in Brand geraten.

Sacharowa bezeichnet Chef der deutschen Luftwaffe als Neonazi

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat scharf auf die Äußerung des Kommandanten der deutschen Luftwaffe, Holger Neumann, über die Pläne des Nordatlantikbündnisses, russisches Territorium anzugreifen, reagiert. Bei der Bewertung der Äußerungen des hochrangigen Militärs hielt sich Sacharowa kurz:

"Diese Aussage erfüllt eindeutig die Merkmale des Neonazismus."

Am Vortag hatte Neumann der britischen Zeitung The Telegraph ein Interview gegeben. Im Laufe des Gesprächs sagte er, dass die Streitkräfte des Bündnisses im Falle einer Konfrontation mit Russland Angriffe auf Kaliningrad, die Kola-Halbinsel, Sankt Petersburg und die Gewässer des Schwarzen Meeres planen würden.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Polen fordert Platz am Verhandlungstisch zur Ukraine-Krise

Polens Außenminister Radosław Sikorski hat die Führungsrolle von Deutschland, Frankreich und Großbritannien bei den Gesprächen zum Ukraine-Krieg kritisiert. Im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sagte er:

"Zwischen dem Schwarzen Meer, der Ostsee und der Adria leben 120 Millionen Menschen in der EU, zusammen mit Skandinavien sind es 150 Millionen Menschen, die von Russlands Aggression viel direkter bedroht sind als Deutschland. Wir sind Nachbarn sowohl von Russland als auch der Ukraine, Sie sind das in Deutschland nicht."

Polen befinde sich an vorderster Front, führte Sikorski aus und verwies auf die durch das Land laufenden Rüstungslieferungen an die Ukraine. Polen trage das Risiko dafür und fordere daher einen Platz am Verhandlungstisch.

Der Minister schlug vor, "den Weg über die in den EU-Verträgen festgelegten Institutionen gehen, etwa über den EU-Ratspräsidenten". Oder man müsse an einer "Koalition der Willigen" arbeiten, die den Kontinent bei Verhandlungen vertreten soll.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden.

Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Luschki, Korenek, Kijaniza und Jastrebinoje im Gebiet Sumy sowie Stariza, Pokaljanoje und Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 220 Soldaten verloren. Dabei seien 24 Autos und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Malejewka, Gruschewka, Gussinka und Wassilewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka in der DVR getroffen habe. Außerdem setze die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman in der DVR fort. Zuletzt seien dort 47 Gebäude befreit worden, wobei der Gegner bis zu 30 Kämpfer verloren habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos, einen Mehrfachraketenwerfer und fünf Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka, Malinowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Der Vormarsch der russischen Armee in der Stadt Konstantinowka dauere an: Das russische Militär habe zuletzt 94 Gebäude befreit und bis zu 95 ukrainische Soldaten außer Gefecht gesetzt. Das Ministerium beziffert die gesamten Personalverluste der ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt auf mehr als 145 Kämpfer. Der Gegner habe einen Schützenpanzer des Typs Marder, einen Transportpanzer, 24 Autos und fünf Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Rubeschnoje, Dobropolje, Wassilewka und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 295 Soldaten verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Mehrfachraketenwerfer, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und drei Autos seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malomichailowka, Wodjanoje und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Blagodatnoje und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 440 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und acht Autos seien unschädlich gemacht worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Dimitrowo und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 21 Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastruktur, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, Drohnenwerke und -basen sowie 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden hingegen 13 Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 740 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 165.827 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.844 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.742 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.425 Geschütze und Mörser verloren.

Bürgermeister der AKW-Stadt Energodar: Ukrainische Truppen ändern wieder ihre Angriffstaktik

Der Bürgermeister der Stadt Energodar, in deren Nähe sich das AKW Saporoschje befindet, stellt fest, dass ukrainische Truppen ihre Angriffstaktik gegen die Stadt erneut geändert haben. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Maxim Puchow mit den Worten:  

"Von Zeit zu Zeit ändern die ukrainischen Streitkräfte ihre Taktik. Eine Zeit lang haben sie mit schweren Drohnen wahllos Sprengsätze auf parkende Autos abgeworfen. Jetzt setzen sie überwiegend FPV-Drohnen ein. Als Ziele wählen sie Kleinbusse und kleine Lastwagen."

Der Politiker beklagt zudem, dass der Gegner zuletzt auch Notstromgeneratoren angegriffen habe. Seit Anfang Juni gebe es Angriffe auf Energieanlagen, die bei Stromausfällen medizinische Einrichtungen und Geschäfte mit Notstrom versorgen.

Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 74 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 74 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 219 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über drei Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Ein Einwohner der Siedlung Jekaterinowka habe eine Splitterverletzung am Brustkorb erlitten, als in seiner Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. In der Stadt Schebekino sei bei einem Drohnenangriff ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Siedlung Golowtschino sei ein Angehöriger der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan zu Schaden gekommen.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 25 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Lagerhaus und zwei Verwaltungsgebäude zerstört oder beschädigt. Betroffen waren außerdem zwei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, neun Lkw, ein Kleinbus und 24 Autos.

Opfer durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk

Das ukrainische Militär hat am Samstag wieder im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform MAX schreibt, habe der Gegner die Ortschaft Susemka mit FPV-Drohnen angegriffen. Dabei führt der Politiker aus:

"Ein friedlicher Einwohner kam ums Leben. Eine Frau erlitt Verletzungen."

Die Frau sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt Kowaltschuk mit. Außerdem sagt der Interimsgouverneur der Familie des Getöteten jede erforderliche Hilfe zu.

Erst am Vortag hatte der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. In der Siedlung Rabotschi kam eine Frau ums Leben. In der Stadt Trubtschewsk wurde ein elfjähriges Kind verletzt.

Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die jüngsten Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf russische Städte scharf kritisiert und der Führung in Kiew mit harten Konsequenzen gedroht. Der frühere russische Präsident schrieb unter anderem:    

"Angesichts der massiven Attacken des Gegners auf unsere Städte, deren Intensität zunimmt und offenbar nur weiter zunehmen wird, ist es an der Zeit, offen zu sagen, dass es keine Regeln im Kampf gegen das neonazistische Regime in Kiew mehr gibt und geben kann."   

Außerdem erklärte Medwedew, dass auch die Haager Abkommen, welche die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs betreffen, inzwischen obsolet seien. Er begründete dies damit, dass sich die Kriegsführung in den vergangenen 100 Jahren zu sehr verändert habe. Mit Blick auf die USA und Israel argumentierte der Politiker:

"Damals war es nämlich nicht üblich, Oberhäupter feindlicher Staaten zu entführen oder gar zu töten."

Außerdem verwies er auf die massive Verwendung von Drohnen. Daher betrachte Russland lediglich die Tötung von Zivilisten nach wie vor als inakzeptabel. Alles andere sei nun zulässig, erklärte Medwedew.

Grünen-Chefin Brantner fordert mehr Druck auf Russlands "Schattenflotte"

Um den Druck auf Russland spürbar zu erhöhen, sollte Deutschland aus Sicht der Grünen Schiffe der sogenannten Schattenflotte in deutschen Hoheitsgewässern grundsätzlich kontrollieren. Die Parteivorsitzende Franziska Brantner forderte, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt müsse endlich konsequent gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Die Grünenpolitikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur:

"Jedes Schiff der Schattenflotte muss bei der Durchfahrt auf die Einhaltung aller geltenden Standards und Vorschriften kontrolliert werden, gesetzliche Lücken müssen schnell geschlossen werden."

Gleichzeitig müssten die finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine fortgesetzt, die Sanktionen gegen Russland mit großer Konsequenz durchgesetzt werden, sagte Brantner. Russland müsse erkennen, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei, fügte sie hinzu. Die Ukraine könne nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln und einen gerechten, dauerhaften Frieden erreichen.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 19. Juni bis 8 Uhr am 20. Juni (MESZ) 97 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Suchaja, Nikolnikowo, Woronok, Karassewka, Nischnije Derewenki, Ilek, Wischnewo, Maloje Soldatskoje, Swerdlowski, Salnoje und Kalinowka. Dort seien insgesamt vier Einfamilienhäuser, eine Schule, ein Verwaltungsgebäude, eine Tankstelle, ein Traktor und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Juni 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Golaja Pristan — 4,
  • Aljoschki — 4,
  • Netschajewo — 2,
  • Nowaja Sburjewka — 3,
  • Podstepnoje — 5,
  • Solonzy — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Golaja Pristan, Nowaja Kachowka, Staraja Sburjewka und Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Moskau: USA sollen ukrainische Verbrechen zur Kenntnis nehmen

Nach einem Treffen mit der Außenministerin von Madagaskar hat sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow zu mehreren zentralen außenpolitischen Themen geäußert. Im Fokus seiner Aussagen standen insbesondere der aktuelle Stand des Dialogs mit den USA und Europa sowie die Lage im Ukraine-Konflikt. Lawrow erklärte, die amerikanische Seite müsse die begangenen Verbrechen der Ukraine zur Kenntnis nehmen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Selenskij: Ukraine hat faktisch "zweitstärkste Armee der NATO"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die ukrainischen Streitkräfte als die heute faktisch "zweitstärkste Armee der NATO" bezeichnet. Vor Journalisten sagte der Politiker:

"Und daher braucht uns die NATO auch de jure."

Das sei bereits eine Tatsache, die von allen Staatsführern anerkannt werde. Das ukrainische Militär stehe bei der Verteidigung gegen die als zweitstärkste Armee der Welt geltenden russischen Streitkräfte in nichts nach, fügte der Staatschef hinzu.

Selenskij behauptete weiter, der russische Präsident Wladimir Putin wolle die Sowjetunion wiederherstellen. Ohne die Ukraine sei das unmöglich.

DVR meldet 20 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 20 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden 20 Geschosse auf das Territorium der Volksrepublik abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Juni bis 0 Uhr am 20. Juni (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten getötet. Vier weitere erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 23 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Drei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 187 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 187 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula, Lipezk, Rostow, Woronesch und Astrachan, der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau und der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

19.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

London wird Kiew 150.000 Drohnen aus eingefrorenem russischem Vermögen liefern

London will weitere Militärhilfe an Kiew leisten. Das britische Verteidigungsministerium hat die Lieferung Tausender Drohnen und weiterer Waffen an die ukrainische Armee bis Ende des Jahres angekündigt. Die Lieferung wird durch eingefrorene russische Vermögenswerte finanziert.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

DVR: Zwei Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen 

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf das Territorium der Donezker Volksrepublik sind nach Angaben von Republikchef Denis Puschilin zwei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden. Ein Mann wurde demnach im Kirowski-Bezirk von Donezk getötet, ein weiterer kam auf der Straße Donezk–Nowoasowsk ums Leben. Zudem wurden dort zwei Männer verletzt. Laut Puschilin wurde außerdem ein Mann im Dorf Rownopol im Munizipalkreis Wolnowacha verletzt. Im Dorf Nowoukrainka im Munizipalkreis Kurachowo erlitt eine Frau schwere Verletzungen.

UNO bekräftigt Unterstützung für sprachliche Vielfalt in der Ukraine

Die Vereinten Nationen haben sich für sprachliche Freiheit und kulturelle Vielfalt ausgesprochen. Dies erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric auf eine Frage zum neuen ukrainischen Gesetz, das Russisch von den Schutzbestimmungen für Minderheitensprachen ausnimmt. Dujarric sagte bei einem Pressebriefing:

"Wir glauben grundsätzlich an kulturelle Freiheit und sprachliche Freiheit. Die Vielfalt von Sprachen und Kulturen in jedem Land ist etwas, das unterstützt werden sollte." 

Zuvor hatte Wladimir Selenskij ein Gesetz unterzeichnet, das Russisch aus der Liste der besonders geschützten Sprachen streicht. Damit finden die entsprechenden Bestimmungen der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen auf die russische Sprache in der Ukraine keine Anwendung mehr.

Drohnenangriff der Ukraine auf Wohnhaus in Energodar – Mann verletzt

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat ein Wohnhaus in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Dabei wurde ein älterer Mann verletzt. Dies teilte Bürgermeister Maxim Puchow auf der Plattform Max mit:

"Um 19:00 Uhr griff eine Drohne ein Wohnhaus am Prospekt Stroitelei an. Ein Einwohner Energodars des Jahrgangs 1947 wurde verletzt."

Nach seinen Angaben erlitt der Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel. Er wurde in die chirurgische Abteilung eines Krankenhauses eingeliefert.

Polens Präsident entzieht Selenskij Orden des Weißen Adlers

Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers aberkannt, die höchste staatliche Auszeichnung Polens. In einer Videoansprache erklärte Nawrocki, die Entscheidung stehe im Zusammenhang mit der Benennung einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte nach den "Helden der UPA". Die Verherrlichung der Ukrainischen Aufständischen Armee sei für Polen inakzeptabel. 

"Nach Rücksprache mit dem Ordenskapitel habe ich beschlossen, dem Präsidenten der Ukraine den Orden des Weißen Adlers zu entziehen."

Selenskij war die Auszeichnung im Jahr 2023 vom damaligen polnischen Präsidenten Andrzej Duda verliehen worden. Zuvor hatten die Ehrung des OUN-UPA-Anführers Andrei Melnyk sowie die Benennung einer Einheit der ukrainischen Spezialkräfte in Polen für Kritik gesorgt.

Gebiet Brjansk: Kind bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Trubtschewsk im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden ein elfjähriger Junge verletzt worden. Der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk erklärte, dass die Stadt mit einer Drohne angegriffen worden sei. "Das Schlimmste ist, dass ein elfjähriges Kind verletzt wurde", schrieb er auf der Plattform Max. Der Junge sei ins Krankenhaus gebracht worden und erhalte die notwendige medizinische Versorgung.

Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk getötet

Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der regionalen Behörden eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine ums Leben gekommen. Wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte, griff eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Rabotschi im Bezirk Sewsk an. Dabei wurde ein Wohnhaus getroffen. Das Gebäude wurde beschädigt. Einsatz- und Rettungskräfte seien vor Ort.

Rüstungsmesse in Paris: Ukrainische Firma zeigt Angriffsvideos auf Moskau

Auf der internationalen Rüstungsmesse Eurosatory in Paris sorgt derzeit ein Exponat für Aufsehen. Am Stand des ukrainischen Herstellers Fire Point werden Aufnahmen der jüngsten Treffer in der russischen Hauptstadt gezeigt – offenbar als direkte Demonstration der Leistungsfähigkeit der eigenen Langstreckendrohnen FP-1 und FP-2.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: USA müssen ukrainische Angriffe auf Russland zur Kenntnis nehmen

Wenn die USA zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beitragen wollten, sollten sie nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow die "empörenden terroristischen Akte" der ukrainischen Streitkräfte gegen Russland zur Kenntnis nehmen. Lawrow sagte dies nach Gesprächen mit seiner Amtskollegin aus Madagaskar:

"Diese empörenden terroristischen Akte müssen natürlich von unseren amerikanischen Kollegen bemerkt werden, die helfen wollen, eine Einigung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu erzielen."

Zugleich erklärte der Minister, bei Russland bestehe der Eindruck, dass die USA ihren Ansatz zur Regelung des Konflikts erneut ändern könnten. Eine solche Entwicklung habe es bereits nach früheren Gesprächen zwischen Moskau und Washington gegeben.

Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko nach Angaben ukrainischer Medien ein Ultimatum gestellt. Darüber berichtet der ukrainische Sender Suspilne auf Telegram.

Selenskij behauptete, dass sich auf weißrussischer Seite nahe der Grenze zur Ukraine Militärtechnik befinde, die angeblich zur "Feuerkorrektur" gegen ukrainisches Gebiet eingesetzt werde. Demnach habe Kiew Minsk eine Woche Zeit gegeben, die Ausrüstung abzuziehen. Andernfalls werde die Ukraine "selbst dafür sorgen", heißt es unter Berufung auf einen Vertreter der ukrainischen Führung.

Peskow: Russische Streitkräfte werden Angriffe fortsetzen

Die russischen Streitkräfte werden ihre Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fortsetzen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Die Ergebnisse der jüngsten Schläge bezeichnete Peskow als "beeindruckend". "Diese Angriffe werden fortgesetzt", sagte er und fügte hinzu: "Suchen Sie nach weiteren Aufnahmen aus verschiedenen Städten."

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums führten die Streitkräfte innerhalb einer Woche sieben Vergeltungsschläge gegen Objekte des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes durch. Mit Blick auf die Haltung europäischer Staaten erklärte Peskow zudem, diese sollten sich "mit der tatsächlichen Lage, auch im Ukraine-Konflikt, vertraut machen".

Wolodin: Kiew erkennt russischen Sieg an

Die Gespräche über mögliche Verhandlungen sowie ein Schreiben von Wladimir Selenskij an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigen nach Ansicht des Vorsitzenden der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, dass sich die ukrainische Führung der militärischen Lage bewusst ist. Wolodin sagte dem Sender Westi:

"Diese Gespräche über Verhandlungen kommen nicht von ungefähr. Und die Tatsache, dass Selenskij einen Brief geschrieben hat, zeigt ganz offensichtlich, dass sie sich darüber im Klaren sind, dass Russland siegt und die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht werden."

Wolodin betonte zudem, dass eine Atommacht nicht besiegt werden könne. Russland müsse alles daransetzen, den Sieg näherzubringen, fügte er hinzu.

Weißrusslands GUS-Botschafter: Lassen uns nicht in Kriegshandlungen hineinziehen

Weißrussland wird sich nach dem Terroranschlag im Gebiet Brjansk nicht in Kriegshandlungen hineinziehen lassen, erklärt Igor Nasaruk, der Vertreter der Republik bei der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Vertreterrats der GUS-Mitgliedsstaaten anlässlich des ukrainischen Anschlags gegen weißrussische Staatsbürger sagte er:

"Ich möchte sagen, dass die Republik Weißrussland sich durch diesen Terroranschlag nicht einschüchtern und nicht in irgendwelche Kriegshandlungen hineinziehen lässt. Doch es wird Widerstand geben. Dazu haben wir Kräfte, Mittel und Möglichkeiten."

Zuvor hatte Kiews Militär am 17. Juni den Bus einer weißrussischen Kinder-Fußballmannschaft im russischen Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dabei kam die Begleiterin der Jugendlichen ums Leben, acht Menschen wurden verletzt.

Drohnenangriffe auf Russland mit EU-Unterstützung erhöhen Risiko einer Konfliktausweitung

Angesichts der jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Städte und zivile Ziele warnt der Politblogger Thomas Röper vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Im Gespräch erklärte Röper, die Angriffe auf russisches Territorium hätten deutlich an Intensität gewonnen, auch durch die wachsende Unterstützung Kiews mit Drohnen und Langstreckenwaffen aus Europa.

Röper sieht darin den Versuch westlicher Staaten, Russland unter Druck zu setzen und zu Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. Diese Strategie bezeichnete er als "Spiel mit dem Feuer" und warnte vor möglichen Gegenreaktionen Moskaus.

Zugleich kritisierte Röper die doppelten Standards westlicher Staaten bei der Bewertung von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Auch mit Blick auf die NATO erklärte er, die USA könnten ihr militärisches Engagement in Europa langfristig weiter reduzieren, um ihren Fokus stärker auf China zu verlagern.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 18. Juni 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

SWR wirft EU Täuschung der Ukrainer vor: EU-Mitgliedschaft auf absehbare Zeit ausgeschlossen

Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR erklärt, europäische Politiker würden der ukrainischen Bevölkerung weiterhin eine künftige EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellen, obwohl eine Aufnahme des Landes derzeit und auf absehbare Zeit nicht infrage komme.

Wie der SWR mitteilte, wird dies in inoffiziellen Gesprächen innerhalb Europas auch offen eingeräumt. Als Gründe werden die wirtschaftlichen Probleme der Ukraine, die hohe Korruption sowie der anhaltende Konflikt mit Russland genannt. Demnach sei das Land nicht bereit für eine Integration in die EU.

Vor diesem Hintergrund wirft der SWR den EU-Verantwortlichen vor, die Ukrainer über die tatsächlichen Beitrittsperspektiven zu täuschen und ihnen weiterhin eine baldige Aufnahme in die Europäische Union zu versprechen.

Gebiet Moskau: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff

Beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ramenskoje im Gebiet Moskau ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Andrei Worobjow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Leider ist durch die Folgen des heutigen Drohnenangriffs gegen Ramenskoje ein achtjähriges Mädchen bei einem Brand ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sie sich zu Hause mit ihrer Großmutter – die Frau kam nicht zu Schaden."

Worobjow sprach sein Beileid an die Hinterbliebenen aus und sicherte der Familie Unterstützung zu.

Insgesamt wurden nach Angaben des Gouverneurs bei dem Drohnenangriff 18 Wohnblöcke in den Städten Kotelniki, Ljuberzy, Ramenskoje, Schukowski und Balaschicha beschädigt.

Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte im Rahmen der Vergeltung für ukrainische Terrorangriffe auf zivile Ziele in Russland sieben Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte ausgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium meldet, wurden dabei unter anderem Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie, vom ukrainischen Militär genutzte Energie- und Verkehrsobjekte, Militärflugplätze, Munitions- und Treibstofflager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärpersonals mithilfe von Präzisionswaffen und Drohnen getroffen.

Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf HIMARS-Raketen, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie 3.909 Starrflügler-Drohnen ab.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 13. und 19. Juni bekannt.

Angaben der Behörde zufolge verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 1.540 Soldaten. Zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, drei Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.490 Soldaten. Zudem wurden 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 15 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste Kiew einen Verlust von mehr als 985 Kämpfern hinnehmen. Überdies wurden 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 143 Autos und 23 Geschütze eliminiert.

Auch Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten ihre Offensive fort. Die Ukraine musste am entsprechenden Frontabschnitt über 2.040 Soldaten einbüßen. Des Weiteren wurden 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 39 Autos, neun Geschütze sowie zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer unschädlich gemacht.

Bei Gefechten gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor das ukrainische Militär über 3.140 Kämpfer. Ferner wurden 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze neutralisiert. 

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr erlitt die Ukraine einen Verlust von über 330 Soldaten. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 102 Autos, zwei Geschütze sowie 24 Eloka-Anlagen zerstört.

Russlands Armee rückt im Donbass weiter vor – fünf Orte binnen einer Woche befreit

Im Zeitraum zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik weitere Geländegewinne erzielt und mehrere Ortschaften befreit. Dies geht aus dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

Der Meldung zufolge befreiten Stoßtrupps der zum Truppenverband West gehörenden russischen 25. Armee bei den Kämpfen um die Stadt Krasny Liman weiter vor, besetzten 37 ukrainische Stützpunkte und befreiten 251 Gebäude. Die ukrainische Seite verlor bei den Stadtkämpfen über 185 Kämpfer. Zudem würden über 45 Einheiten an Kriegsgerät sowie 24 Autos eliminiert.

Einheiten des russischen Truppenverbands Süd haben im Verlauf der vergangenen Woche die Siedlungen Artjoma und Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik befreit, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Am 18. Juni wurde der Ort Jurkowka befreit. Zusätzlich kämpften sich die Stoßtrupps des Truppenverbands gegen die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka weiter vor, wobei 627 Gebäude befreit wurden. Kiew musste bei den Kämpfen um die Stadt einen Verlust von über 540 Soldaten hinnehmen. Mehr als 160 Einheiten an diversem Militärgerät und 116 Autos wurden dabei zerstört.

Der Truppenverband Mitte befreite seinerseits die Ortschaften Nowy Donbass und Kutusowka.

Lawrow: Europas Ziel keine Verhandlungen, sondern Rettung des Selenskij-Regimes

Europa nutzt sein "politisches Kapital" für Kriegsvorbereitungen gegen Russland, wobei es die Ukraine als "Hammer" instrumentalisiert und ukrainische Terroranschläge ignoriert, erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. In einem Artikel führt er dazu aus:

"Das reale Ziel europäischer Staatschefs ist nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern Selenskijs Regime zu retten, um es als Aufmarschplatz für den Kampf gegen Russland zu bewahren. Dazu wollen die europäischen Hauptstädte möglichst schnell einen Waffenstillstand erreichen, um eine Niederlage des ukrainischen Militärs an der Front zu vermeiden. Der Konflikt soll ohne eine Beseitigung seiner Ursachen eingefroren werden, wonach sogleich Truppen der britisch-französischen 'Koalition der Willigen' in die Ukraine einmarschieren sollen."

Der Minister warnte vor ernsthaften Risiken dieser Politik für die globale Sicherheit:

"Eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland kann schnell zu einem Austausch von Nuklearschlägen mit katastrophalen Folgen ausarten."

Lawrow betonte dabei, dass Russland nicht prinzipiell auf Kontakte zu Europa verzichte. Russland sehe Europa als eine an einer russischen Niederlage interessierte Konfliktpartei, zumal es sich selbst entsprechend positioniere.

Der auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichte Artikel von Lawrow hätte ursprünglich in der Zeitung Politico Europe erscheinen sollen, allerdings sagte deren Redaktion die Publikation kurzfristig ab.

AKW Saporoschje – Ukraine greift Transporthalle mit Drohnen an

Die Transporthalle des Kernkraftwerks Saporoschje ist in der vergangenen Nacht zum Ziel eines Massenangriffs ukrainischer Drohnen geworden. Wie aus einer Mitteilung des Pressediensts des Kraftwerks hervorgeht, wurde die Halle mindestens 14 Mal angegriffen, worauf ein Brand ausbrach. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine Schadensbewertung sei jedoch durch das Risiko erneuter Angriffe erschwert. Die Mitteilung betont weiter:

"Solche Angriffe verfolgen ein einziges Ziel – die Transportinfrastruktur des Kraftwerks zu schädigen, Logistik und Personaltransport zu erschweren und somit zusätzliche Risiken für den sicheren Betrieb des AKW Saporoschje zu schaffen."

Trotz der Provokationen tun die Mitarbeiter des Kraftwerks alles Mögliche, um seinen sicheren Betrieb zu gewährleisten, so die Meldung weiter.

Jewgenija Jaschina, Kommunikationsdirektorin des AKW, kündigte an, den Angriff gegenüber der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu melden.

Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

Das Gebiet Belgorod wurde am vergangenen Tag über 100 Mal durch das ukrainische Militär angegriffen, ein Zivilist kam dabei ums Leben. Der amtierende Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

"Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär 102 das Gebiet Belgorod angegriffen. Bei einem vorsätzlichen Angriff im Kreis Rakitnoje kam ein Zivilist ums Leben. In den Kreisen Wolokonowka, Rakitnoje, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden sieben Menschen verwundet."

Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an

Ukrainische Behörden evakuieren die Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Teilen des Gebiets Saporoschje. Oleg Muratschew, stellvertretender Minister für regionale Sicherheit des Gebiets, berichtete dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Es gibt bestätigte Fälle von Evakuierung aus Siedlungen im ukrainisch kontrollierten Teil. Die größten davon sind Orechow und Nikopol. Es gibt auch Angaben über eine Evakuierung von Saporoschje, doch dort hat sie einen selektiven und partiellen Charakter."

Russlands Luftabwehr zerstört 133 ukrainische Drohnen in der Nacht

Im Verlauf der vergangenen Nacht haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr Moskauer Zeit am 18. Juni und 07 Uhr Moskauer Zeit am 19. Juni über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Woronesch, Orjol, Smolensk, Tula, Rostow, Rjasan, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

18.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen

Die europäischen Länder werden von der falschen Vorstellung geleitet, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld zugunsten der ukrainischen Streitkräfte entwickelt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, am 18. Juni gegenüber der Presse. Seiner Aussage zufolge lässt sich genau dadurch die Haltung der europäischen Staaten erklären, die eine Fortsetzung des Konflikts befürworten.

Die Mitgliedstaaten der G7 haben sich auf ihrem Gipfeltreffen darauf verständigt, die militärische Hilfe für die Ukraine auszuweiten und die Lieferungen von Luftabwehrsystemen sowie Langstreckenraketen zu erhöhen. Außerdem wollen die G7-Staaten den Energiesektor der Ukraine zusätzlich unterstützen, um dem Land beim Überstehen des bevorstehenden Winters zu helfen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medien: Anschlag auf Drohnenhersteller für die Ukraine in Frankreich

Anfang Juni ist das Werk des französischen Unternehmens Delair, das Drohnen für die Ukraine produziert, Ziel eines Angriffs geworden. Dies berichtet die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf informierte Quellen. Demnach wurden am 1. Juni mehrere Molotowcocktails auf das Betriebsgelände geworfen. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras seien mehrere Personen zu sehen. Die Staatsanwaltschaft von Toulouse leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung mit gemeingefährlichen Mitteln ein.

Wenige Tage später kam es zu einem weiteren Vorfall bei dem Unternehmen. Wie die Zeitung unter Verweis auf die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet, wurde ein Mann festgenommen. Gegen ihn wurde Anklage wegen Spionage erhoben, da er mutmaßlich einen Drohnenprototyp fotografiert hatte.

Nach Einnahme von Rai-Alexandrowka: Politiker sieht Kiews Truppen in schwieriger Lage

Nach der Einnahme von Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk schafft die russische Armee nach Ansicht des Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Saporoschje Sergei Jurtschenko eine "Halbeinkreisung" der ukrainischen Truppengruppierung im Raum Kramatorsk und Slawjansk.

"Mit der Befreiung von Rai-Alexandrowka schaffen wir für die Kramatorsk-Slawjansk-Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eine sehr schwierige Situation und bilden einen Halbkreis um sie."

Als Hinweis darauf wertet er die von den ukrainischen Behörden angeordnete Zwangsevakuierung aus Kramatorsk und Slawjansk. Dies zeige, dass Kiew die weitere Entwicklung der Lage richtig einschätze. Jurtschenko fügt hinzu, die Ukraine könne den Vormarsch der russischen Streitkräfte nicht stoppen und versuche stattdessen, "die Zivilbevölkerung zu terrorisieren". Er wirft Kiew Angriffe auf Schulen, Kindergärten, Busse, Autos sowie das Kernkraftwerk Saporoschje vor.

Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Ärztin verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Siedlung Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ist eine Ärztin verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach suchte die Mitarbeiterin des Zentralen Kreiskrankenhauses Krasnaja Jaruga nach dem Angriff medizinische Hilfe auf. Im Stadtkrankenhaus wurde bei ihr ein Drucktrauma diagnostiziert. Eine Hospitalisierung war laut dem Krisenstab nicht erforderlich. Die Frau wurde behandelt und wird ambulant weiter versorgt.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von 13 Stunden insgesamt 234 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Wie das Ministerium mitteilte, wurden die Fluggeräte zwischen 7 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula und Jaroslawl sowie über dem Moskauer Gebiet und der Republik Krim vom Himmel geholt. Den Angaben zufolge handelte es sich um Starrflüglerdrohnen.

Österreichs Kanzler: Erfolgreiche Diplomatie braucht Gespräche mit Russland

Österreichs Bundeskanzler Christian Stocker ruft die EU-Staaten zu direkten Kontakten mit der russischen Führung auf. Dies gelte auch für Gespräche über eine mögliche Lösung des Ukraine-Konflikts. In einem Interview mit der Financial Times begrüßt Stocker Berichte über die Öffnung von Kommunikationskanälen zwischen Brüssel und Moskau. "Ich stimme dem voll und ganz zu", sagt er. Konflikte würden durch erfolgreiche Diplomatie beendet. "Und damit Diplomatie erfolgreich sein kann, braucht es Verhandlungen."

Zugleich räumt der österreichische Regierungschef ein, dass unklar sei, ob die EU-Mitgliedstaaten in dieser Frage mit einer Stimme sprechen. Dennoch sind sich die EU-Staaten seiner Einschätzung nach darin einig, dass die Unterstützung der Ukraine letztlich zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen müsse.

Westliche Medien: EU-Rat hat Kontakt mit Moskau aufgenommen

Mehrere westliche Medien berichten unter Berufung auf EU-Beamte über jüngste inoffizielle Kontakte zwischen dem Büro des Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, und den russischen Behörden. Ziel sei es, "den Boden für künftige substanziellere Gespräche" vorzubereiten.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei Drohnenangriff der Ukraine getötet

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wurde über den Tod eines Mitarbeiters und die Verletzung eines weiteren Beschäftigten des Kernkraftwerks Saporoschje informiert. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des Kraftwerks Jewgenija Jaschina der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Zuvor hatte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom Alexei Lichatschow mitgeteilt, dass ein Mitarbeiter des AKW Saporoschje bei einem Drohnenangriff auf die Satellitenstadt Energodar getötet und ein weiterer verletzt worden sei.

Drohnenangriff auf Gorlowka: Ein Toter und acht Verletzte

Bei einem Drohnenangriff auf Gorlowka ist ein Mensch getötet worden, acht weitere wurden verletzt. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Der Angriff hat sich nach seinen Angaben im Stadtbezirk Kalininski ereignet.

US-Senat lässt zusätzliche Patriot-Lieferungen an die Ukraine prüfen

Der Streitkräfteausschuss des US-Senats hat das Pentagon angewiesen, die Möglichkeit einer Ausweitung der Lieferungen von Patriot-Abfangraketen an die Ukraine zu prüfen. Darüber berichtete das Portal The War Zone unter Verweis auf eine entsprechende Direktive.

Demnach sollen US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und die für Beschaffung und Logistik zuständige Führung des Pentagons bis zum 1. Oktober 2026 einen Bericht vorlegen. Darin soll bewertet werden, ob zusätzliche PAC-3-Abfangraketen für die von Kiew eingesetzten Patriot-Systeme bereitgestellt werden können.

Wie The War Zone anmerkt, befürchten US-Gesetzgeber, dass die vorhandenen Bestände möglicherweise nicht ausreichen, um sowohl den Bedarf der USA und ihrer Verbündeten als auch weitere Lieferungen an die Ukraine zu decken.

Lawrow kündigt weitere massive Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine an

Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärt, Moskau werde seine Reaktion auf ukrainische Angriffe fortsetzen, da Worte allein nicht ausreichten. Bei einem Pressegespräch am Rande des Russland-ASEAN-Gipfels verweist er auf frühere Aussagen von Präsident Wladimir Putin.

"Der Präsident hat vor einiger Zeit nach einer weiteren Provokation des Kiewer Regimes erklärt, dass wir nun regelmäßig massive Gruppenangriffe gegen Ziele durchführen werden, von deren Zustand die Kampffähigkeit der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar abhängt."

Schwerverletzter nach ukrainischem Angriff auf Heizwerk in Energodar

Bei einem Angriff auf ein städtisches Heizwerk in Energodar ist laut Angaben der Behörden ein Mensch schwer verletzt worden. Ein Radlader sowie die Verglasung der Anlage seien zudem beschädigt worden, teilte Maxim Puchow, der Bürgermeister der an das Kernkraftwerk Saporoschje angrenzenden Stadt, mit. In Energodar sei zudem ein Fahrzeug des kommunalen Betriebs für Stadtpflege und Begrünung angegriffen worden. Dabei habe es keine Opfer gegeben.

Belgien will der Ukraine noch 2026 sieben F-16 übergeben

Belgien plant, der Ukraine noch in diesem Jahr sieben Kampfjets des Typs F-16 zur Verfügung zu stellen. Dies kündigte der belgische Verteidigungsminister Theo Francken vor einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel an, wie der ukrainische Sender Suspilne berichtete. Laut dem Minister sollen drei Maschinen flugfähig sein. Vier weitere könnten als Ersatzteilspender dienen. Die Jets sollen der Ukraine dabei helfen, Drohnen, Raketen und andere Luftziele abzufangen.

Zugleich kündigte Francken an, der belgischen Regierung vorzuschlagen, in den kommenden Jahren sämtliche verbliebenen F-16 an Kiew abzugeben. Dies hänge jedoch von der Lieferung neuer Kampfjets vom Typ F-35 an Belgien ab.

"Wir müssen die F-35 erhalten, bevor wir die F-16 übergeben können. Aber die ersten F-16 werden auf jeden Fall geliefert."

Wadephul: Europa sollte Ukraine-Gespräche nicht dauerhaft den USA überlassen

Laut Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt Deutschland, dass es jetzt höchste Zeit ist, Ukraine-Gespräche zu führen. Die Frage sollte dabei nicht dauerhaft den US-Amerikanern überlassen werden. Im Interview für die Rheinische Post betont der Minister:

"Sie haben ein äußerst wechselndes Interesse gezeigt – und die europäischen Interessen nicht immer in der Weise berücksichtigt, wie das aus unserer Sicht erforderlich ist."

Deswegen habe sich Deutschland im E3-Format, zusammen mit Frankreich und Großbritannien, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten, mit einem neuen Gesprächsangebot an Wladimir Putin gewandt, betont Wadephul. Europäer sollten diesen Sommer nicht verstreichen lassen, ohne die ernsthafte Chance für Gespräche auszuloten.

Nach Drohnenangriffen auf Moskau: Ermittlungskomitee sucht Verantwortliche

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden am Donnerstag 194 Drohnen abgefangen, die in Richtung der russischen Hauptstadt unterwegs gewesen sein sollen. Bei den Angriffen wurden offiziellen Angaben zufolge 17 Menschen verletzt.

Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation will nun die Verantwortlichen für die Angriffe auf das Moskauer Gebiet identifizieren. Dies teilte die Behörde der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Ermittler sollen den Kreis der an der Organisation und Durchführung der Attacken beteiligten Personen ermitteln.

Unterdessen erklärte der Militärexperte Juri Knutow gegenüber der Zeitung aif.ru, die Ukraine habe bei den jüngsten Angriffen bereits zum zweiten Mal die Drohne Bars eingesetzt. Dabei handele es sich um ein relativ neues, in Deutschland entwickeltes System. Als Besonderheit nannte Knutow den Einsatz von Strahltriebwerken. Zudem behauptete der Experte, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius habe Angriffe mit diesen Drohnen auf russisches Territorium persönlich gebilligt.

"Siegeswende": Teil der ukrainischen Armee soll durch professionelle Kriegskiller ersetzt werden

Das endlose Karussell mit neuen "Wunderwaffen" in den ukrainischen Streitkräften rostet immer schneller vor sich hin. Doch in Kiew wurde kürzlich das nächste "Erfolgsrezept" für einen Sieg über Russland gefunden – der "Wundersoldat".

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.

Pistorius sagt zusätzliche Finanzierung der Militärhilfe für Kiew zu

Deutschland beteiligt sich mit 200 Millionen Dollar (rund 174 Millionen Euro) an einem neuen US-Waffenpaket für Kiew, erklärt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Rande eines Treffens mit NATO-Kollegen in Brüssel.

Außerdem werde Berlin 200 Millionen Dollar zur Beschaffung von Lenkflugkörpern für die Patriot-Flugabwehrsysteme bereitstellen.

Schweden bewilligt millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfe 

Schweden stellt 108 Millionen US-Dollar für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine bereit. Wie das Verteidigungsministerium des skandinavischen Landes mitteilt, wird das Geld im Rahmen der PURL-Initiative (Prioritised Ukraine Requirements List) ausgegeben. Das Programm sieht einen von den NATO-Verbündeten koordinierten Beschaffungsmechanismus vor, mit dem dringend benötigte Waffen und Munition für die Ukraine direkt aus US-Beständen finanziert werden.

Seit dem Jahr 2022 stellte Schweden der Ukraine Militärhilfe im Wert von 128 Milliarden Kronen (etwa 13,3 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau: Ölraffinerie in Flammen

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, hat ein groß angelegter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau stattgefunden. Die Angriffe sollen sich dabei gegen die Moskauer Raffinerie gerichtet haben, die mehrfach getroffen wurde.

Durch die Explosion nach einem der Treffer flog der Deckel eines Treibstofftanks in die Luft. In und um die Raffinerie brachen diverse Feuer aus, darunter auch eins in einem naheliegenden Supermarkt. Wie ein Video zeigt, soll mindestens eine der ukrainischen Drohnen von der russischen Luftabwehr abgeschossen worden sein.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Nach Angriffen auf Moskau und Umland: Russische Ombudsfrau will UNO und OSZE einschalten

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa kündigte an, sich nach den Drohnenangriffen auf Moskau und das Moskauer Gebiet am Donnerstag an die UNO und die OSZE zu wenden. Ihren Angaben zufolge erlebten Moskau und das Umland eine der massivsten Drohnenattacken der vergangenen zwei Jahre. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe rund 194 Drohnen abgeschossen. Laut dem Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrei Worobjow, wurden 17 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.

"Das ist ein Angriff auf das normale Leben der Menschen. Ich werde mich an die UNO und die OSZE wenden. Internationale Menschenrechtsorganisationen müssen ehrlich auf Verbrechen gegen Zivilisten reagieren."

Stubb zweifelt an russischem Überfall auf die NATO

Der finnische Präsident Alexander Stubb weist Warnungen vor einem potenziellen russischen Überfall auf die NATO zurück. In einem Interview für die schwedischsprachige Zeitung Hufvudstadsbladet betont Stubb, er sehe "als Präsident, Oberbefehlshaber und einfach als Finne keine Beweise, dass es sich ereignen könnte".

Damit kommentiert Stubb die Aussage des Oberbefehlshabers der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, dass Russland bald Artikel 5 des NATO-Vertrags testen werde.

Wie die Ukraine ihre engsten Verbündeten bestiehlt...

Die Regierungen der baltischen Staaten "werden Selenskij weiterhin unterstützen, selbst wenn er ihnen offen ins Gesicht spucken sollte", sagen Experten. So kommentieren sie die bescheidene Reaktion Lettlands, Litauens und Estlands auf den massiven Betrug an ihren eigenen Bürgern durch ukrainische betrügerische Callcenter.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Moskau und Kiew tauschen Gefallene aus – 33 russische gegen 522 ukrainische Soldaten

Russland und die Ukraine tauschen erneut die Leichen gefallener Militärangehöriger aus, berichtet der Duma-Abgeordnete und Vertreter des parlamentarischen Ausschusses für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew.

Die russische Seite übergibt dabei der Ukraine 522 gefallene Soldaten und erhält im Gegenzug 33 eigene Gefallene.

Ein Gefallenenaustausch hatte letztmalig am 15. Mai stattgefunden. Damals erhielt Russland 41 eigene Gefallene im Austausch gegen 528 ukrainische.

Ende April erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump, dass Moskau seit Beginn des Jahres über 20.000 Gefallene an die Ukraine übergeben und knapp über 500 eigene erhalten habe.

Zwei Mädchen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk verletzt

Eine Kamikaze-Drohne hat ein Auto im Gebiet Brjansk angegriffen. Wie der provisorische Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet, waren eine Frau und zwei ihrer Töchter mit dem Fahrzeug unterwegs.

Die beiden Mädchen, 10 und 11 Jahre alt, wurden verletzt. Eines von ihnen befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe.

Kowaltschuk betont, dass es sich um einen "gezielten Schlag", einen "weiteren Terrorangriff des Kiewer Regimes gegen Zivilisten, Kinder" handelt.

Bloomberg: Trump will US-Firmen zu Waffenproduktion in Europa und Ukraine auffordern

US-Präsident Donald Trump will Rüstungsunternehmen auffordern, Waffen und Ausrüstung in Europa und in der Ukraine in Lizenz herzustellen, heißt es in einem Bericht von Bloomberg.

Demnach handelt es sich hauptsächlich um Raketen für Flugabwehrsysteme. Derzeit werde solche Munition nur in den USA fertiggestellt, die Steigerung der Produktionsmengen bräuchte viel Zeit.

Am Rande des G7-Gipfels in Frankreich bestätigte Trump gegenüber Journalisten, dass Europa es gerne tun würde. Washington erwäge die Möglichkeit.

Die USA erlauben bereits die Produktion einiger Waffen im Ausland, führt Bloomberg aus. Beispielsweise werde Patriot-Munition in Lizenz in Deutschland hergestellt.

Rutte: 600 Millionen Europäer müssen sich gegen 140 Millionen Russen selbst verteidigen können

Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte Europa dazu aufgefordert, mehr Verteidigungsbereitschaft selbst zu übernehmen. Es sei widersprüchlich, dass 600 Millionen Europäer bei der Verteidigung "gegen eine russische Bevölkerung von 140 Millionen" so massiv auf die USA angewiesen sind.

Zwar steht der US-Schutzschirm langfristig, dennoch müssen die Europäer künftig einen größeren Teil der Lasten selbst tragen. Das US-Kriegsministerium hat die Alliierten vor Kurzem über eine Reduzierung seiner Beiträge zum NATO Force Model informiert.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Truppen setzen Vorstoß in DVR fort

Die russische Armee hat ihren Vorstoß im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortgesetzt. Laut dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums wurden zerstreute Einheiten der Ukraine im Ort Krasny Liman der Donezker Volksrepublik (DVR) zerschlagen. Im Laufe des Tages nahmen Einheiten des Truppenverbandes West sieben Stützpunkte und 48 Gebäude im nordwestlichen Teil des Ortes ein, eine Gruppierung des Gegners wurde blockiert. Insgesamt wurden bis zu 20 gegnerische Soldaten eliminiert. Zudem verlor die Ukraine sieben Kampffahrzeuge und fünf ferngesteuerte Robotersysteme.

Einheiten des Truppenverbandes Süd stießen im südwestlichen Teil des Ortes Konstantinowka in der DVR vor. Dabei befreiten sie 98 Gebäude. Der Gegner verlor mehr als 60 Soldaten, 17 Kraftfahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den zurückliegenden 24 Stunden 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • vier gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 87 Kraftfahrzeuge,
  • ein Fahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
  • zwei Artilleriegeschütze,
  • vier Selbstfahrlafetten,
  • sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher mit unbemannten Flugzeugen größerer Reichweite sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss zehn Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflügkörper und 992 unbemannte Flugzeuge ab.

Russische Armee befreit Rai-Alexandrowka in DVR

Die russischen Streitkräfte haben Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.

Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff auf Bus mit jungen Fußballern aus Weißrussland

In der russischen Region Brjansk ist ein Reisebus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft nach russischen Angaben von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, die die Mannschaft begleitete. Zudem wurden acht Menschen verletzt, darunter sechs Kinder. Zwei der verletzten Kinder befinden sich auf der Intensivstation.

Der Bus war mit 44 Passagieren, darunter 28 junge Fußballer, aus der weißrussischen Stadt Gomel in Richtung des russischen Ferienorts Gelendschik unterwegs. Die Behörden in Brjansk sprechen von einem gezielten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, die vorliegenden Informationen deuteten auf eine vorsätzliche und geplante Aktion hin.

Russland leitete unmittelbar ein Strafverfahren wegen Terrorismus ein. Auch in Weißrussland wurden Ermittlungen aufgenommen. Das weißrussische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte von Kiew umfassende Erklärungen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Moskau: Rückkehr von Kindern in die Ukraine wegen Drohnengefahr unmöglich

Russland ist bereit, vier Kinder an die ukrainische Seite für die Wiedervereinigung mit Familienangehörigen zu übergeben. Dies erklärt Maria Lwowa-Belowa, die russische Beauftragte für Kinderrechte.

Ihr zufolge ist der Schritt derzeit aber aufgrund der Drohnengefahr unmöglich. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont die Beamte:

"Aufgrund der schwierigen Lage mit Drohnen ist es derzeit nicht sicher. Die Veranstaltung war für Ende Juni geplant, aber wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, da wir sie leider jetzt nicht durchführen können. Wir können die Kinder dieser Gefahr nicht aussetzen."

Angriff auf Gebiet Moskau: 17 Zivilisten, darunter Kinder, verletzt

Bei den nächtlichen Drohnenangriffen auf das Gebiet Moskau sind nach vorläufigen Angaben 16 Zivilisten verletzt worden. Gouverneur Andrei Worobjow nennt unter den Verwundeten ein zehnjähriges Mädchen und ein dreijähriges Kind. Außerdem wurden Frauen und Männer im Alter von 19 bis 58 Jahren betroffen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe in regionalen Krankenhäusern.   

Rettungsdienste sind im Einsatz, um die Folgen der Angriffe zu beseitigen und die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten, betont der Gouverneur.

Update: Nach präzisierten Angaben steigt die Anzahl der Verletzten auf 17 Personen.

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UNO verurteilt Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk

Die Vereinten Nationen verurteilen Angriffe auf die Zivilbevölkerung, erklärt Stéphane Dujarric, der Sprecher des UN-Generalsekretärs. Damit kommentiert er auf Anfrage der Nachrichtenagentur TASS die Drohnenattacke auf den Bus mit jungen Fußballern im Gebiet Brjansk. TASS zitiert:

"Wir sind uns bewusst über die Berichte zum vermeintlichen Angriff mit einer Drohne auf den Bus, mit dem die weißrussische Kinderfußballmannschaft im Gebiet Brjansk der russischen Föderation unterwegs war."

Dujarric betont, dass die Vereinten Nationen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Objekte der zivilen Infrastruktur verurteilen, wo sie auch geschehen. Solche Attacken werden vom Völkerrecht verboten und sollten sofort gestoppt werden.

Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk: Verletzte werden nach Weißrussland gebracht

Die Weißrussen, die bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Bus im Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten haben, werden nach Weißrussland gebracht, heißt es in Medienberichten. Die Verletzten können bereits heute in Krankenhäuser in Minsk eingeliefert werden.

Ein verwundetes Kind befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Weitere Betroffene sind bei Bewusstsein.

Die nicht verletzten Passagiere sind mittlerweile nach Hause in das weißrussische Gebiet Gomel zurückgekehrt, teilen die regionalen Behörden mit.

Russische Armee trifft Energieobjekte gegnerischer Truppen

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums kamen dafür land- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen sowie Kampfdrohnen größerer Reichweite zum Einsatz.

Getroffen wurden ein Depot mit Treib- und Schmierstoffen im Ort Borispol-2 im Gebiet Kiew und eine Ölraffinerie im Ort Saturino im Gebiet Poltawa. Die Objekte wurden im Interesse der ukrainischen Armee betrieben.

Das Verteidigungsministerium erklärt den Angriff als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe.

Gebiet Moskau: Drohne schlägt in mehrstöckiges Wohnhaus ein

Eine gegnerische Drohne ist in ein mehrstöckiges Wohnhaus in der Stadt Schukowski südöstlich von Moskau eingeschlagen, teilt Gouverneur des Gebietes Moskau Andrei Worobjow mit. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Die Evakuierung der Anwohner ist im Gange.

Gebiet Rostow meldet ein Todesopfer und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

Das Gebiet Rostow wehrt einen massiven Drohnenangriff des Gegners ab. Laut Gouverneur Juri Sljussar wurden rund 60 unbemannte Flugzeuge zerstört.

Bei der Attacke auf die Stadt Gukowo kam ein Mensch ums Leben, betont der Gouverneur. Zwei Einwohner wurden verletzt.

Bürgermeister: Mehrere Drohnen "erreichen" Ölraffinerie in Moskau 

Mehrere Drohnen haben die Moskauer Ölraffinerie im Bezirk Kapotnja "erreicht", teilt Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. In der Nacht wurden insgesamt 180 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört. Die Abwehr des Drohnenangriffs geht weiter, betont Sobjanin.

Flugabwehr zerstört in der Nacht 555 gegnerische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 555 Drohnen der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die unbemannten Flugzeuge über 17 Gebieten des Landes sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

17.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

FSB verhindert Terroranschläge in drei Regionen Russlands

Der FSB hat in den Gebieten Tjumen und Krasnodar sowie in der Republik Adygeja drei Helfer ukrainischer Geheimdienste festgenommen, die Terroranschläge vorbereitet hatten. Wie die Behörde mitteilte, waren Anschläge auf russische Militärangehörige sowie auf Objekte der Verkehrs- und Erdölinfrastruktur geplant.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Volksrepublik Lugansk: Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer setzen weiterhin Drohnen gegen die Zivilbevölkerung in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ein. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) griffen sie gezielt zwei Ortschaften an. Dies gab Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max bekannt.

Bei einer Drohnenattacke auf ein ziviles Auto im Bezirk Kremennaja kam laut dem Beamten eine Frau ums Leben. Zwei weitere Menschen seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

In der Stadt Swatowo griff das ukrainische Militär vorsätzlich ein Wohngebäude an, in dem sich eine Familie aufhielt. Ein 62-jähriger Mann erlag infolgedessen noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen.

Russische Drohnen lassen dem Gegner entlang der Front keine Chance (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Charkow, Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte und Deckungen samt Personal außer Gefecht.  

Bundesverteidigungsministerium lehnt Stellungnahme zu Busangriff im Gebiet Brjansk ab

Ein Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums hat auf eine Anfrage des Senders RT DE zu dem ukrainischen Terroranschlag auf einen Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk wie folgt geantwortet:

"Wir kommentieren Berichterstattung grundsätzlich nicht."

Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland wurde eine Frau getötet. Acht weitere Menschen, darunter sechs junge Sportler, erlitten Verletzungen.

Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte gegenüber RT, Europa werde dieses Verbrechen wie die anderen vom ukrainischen Militär verübten Terroranschläge wahrscheinlich wieder einmal ignorieren.

Ukrainische Kämpfer nehmen Gebiet Belgorod erneut ins Visier

Kiewer Kräfte haben ein weiteres Mal acht Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Das ukrainische Militär attackierte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) drei Fahrzeuge, ein Eigenheim, einen Betrieb sowie ein Nebengebäude gezielt mit Drohnen an.   

Nach Behördenangaben erlitten zwei Einwohner Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.

Rosatom-Chef: Dutzende Angriffe auf Energodar und AKW Saporoschje binnen 24 Stunden

In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär bis zu 50 gezielte Angriffe auf die AKW-Stadt Energodar und die Transportwerkstatt der nuklearen Anlage durchgeführt. Dies gab Chef des russischen Energiekonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow, bekannt. 

"Gott sei Dank gab es keine Opfer", sagte Lichatschow am Rande des Russland-ASEAN-Gipfels in der russischen Teilrepublik Tatarstan. Das soziale Leben in Energodar sei jedoch stark beeinträchtigt, fügte er hinzu.

Derzeit gebe es noch Unterbrechungen bei der Stromversorgung sowie Probleme beim Internetzugang, so der Konzernchef. Dennoch laufe der Betrieb des Kernkraftwerks normal.

"Das Team beweist Mut und tut alles, um auch nur die Möglichkeit eines Zwischenfalls zu verhindern."

Russische Einheiten rücken in Konstantinowka unbeirrt vor (Video)

Das russische Verteidigungsministerium teilt weitere Aufnahmen auf Telegram, die russische Soldaten in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz zeigen. Wie es heißt, sind die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd in der Gegend auf dem Vormarsch und setzen Kiewer Kräfte außer Gefecht.

Herstellung von US-Raketen in der Ukraine? Trump: "Wir werden sehen"

US-Präsident Donald Trump erklärte, die Ukraine wolle die Möglichkeit erhalten, Raketen für US-amerikanische Patriot-Luftverteidigungssysteme zu produzieren. "Wir werden sehen", sagte Trump am Rande des G7-Gipfels in Frankreich gegenüber Reportern.

Im Hinblick auf die Ukraine-Krise führte US-Präsident aus:

"Wir würden diesen Konflikt gern beenden. Ich habe schon acht Kriege beendet, und ehrlich gesagt dachte ich, dieser hier wäre einer der einfachsten. Aber die beiden mögen sich nicht besonders, und das macht die Sache viel schwieriger."

Dabei lehnte Trump es ab, sich dazu zu äußern, ob er Moskau oder Kiew für die Fortsetzung des Konflikts, aber auch die Unwilligkeit bezüglich der Friedensgespräche verantwortlich mache.

Er wolle hierzu keine Stellungnahmen abgeben, da er versuche, das Problem zu lösen, meinte Trump. Und derartige Fragen machten die Sache nicht einfacher.

Ukrainischer Verteidigungsminister droht Russland: Drohnen werden Krim in Insel verwandeln

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat die Isolation der Schwarzmeer-Halbinsel Krim von Russland mittels Drohnenangriffen angekündigt. In einem Interview sagte der Minister, der Ukraine öffne sich mit den Angriffen auf die russischen Nachschublinien ein "Fenster der Möglichkeiten". Während der Urlaubssaison werde die Krim – ein bei russischen Touristen beliebtes Reiseziel – in diesem Jahr nur von ukrainischen Drohnen erkundet, sagte er dabei sarkastisch.

"Für die Russen beginnt eine Hölle, die sie nur schwerlich meistern werden."

Dies betreffe nicht nur die Krim, sondern auch andere Gebiete. Innerhalb von vier Monaten habe sein Ministerium mehr Drohnen eingekauft als im gesamten Vorjahr, sagte Fjodorow. Bei unbemannten Luftfahrzeugen mit Glasfaserverbindung und mittlerer Reichweite habe man bereits das Dreifache der Vorjahresmenge erreicht.

Zuletzt versucht das ukrainische Militär, Erdöldepots und Raffinerien tief im russischen Hinterland anzugreifen, um Engpässe beim Treibstoff zu erzeugen. Zugleich verschlechtert sich die Lage der ukrainischen Armee an der Front in der Volksrepublik Donezk, wo russische Truppen nahe der Stadt Konstantinowka im Vormarsch sind.

Video: Russische Drohnenoperatoren greifen gegnerische Drohnenstellungen an

Laut russischen Angaben haben Drohnenbesatzungen der 4. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbandes Süd im Privatsektor von Konstantinowka drei Drohnenkontrollpunkte des Gegners getroffen.

Noworossija: Kommunalarbeiter wegen Drohnenangriffen mit gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet

Aufgrund anhaltender Drohnenangriffe nutzen Mitarbeiter kommunaler Dienste in den neuen russischen Regionen nun gepanzerte Fahrzeuge. Dies berichten russische Medien. Den Angaben der Behörden zufolge greifen die ukrainischen Streitkräfte regelmäßig Fahrzeuge von Gas- und Energiediensten sowie von Notfall- und Reparaturbrigaden an, die Schäden an der Infrastruktur beseitigen.

Die eingesetzten Fahrzeuge wurden demnach mit Panzerplatten und einer Kevlar-Schutzauskleidung ausgestattet. Sie entsprechen der russischen Schutzklasse Br2 und sollen die Besatzungen vor Splittern sowie nahen Explosionen schützen. Darüber hinaus verfügen die Fahrzeuge über einen verstärkten Unterbodenschutz. Dieser soll die Mitarbeiter vor kleineren Minen schützen, die nach russischen Angaben von Drohnen abgeworfen werden.

Kiew weitet Zwangsevakuierung im Raum Dnjepropetrowsk aus

Im Gebiet Dnjepropetrowsk werden weitere 23 Ortschaften im Bezirk Sinelnikowo zwangsevakuiert. Die Familien mit Kindern werden verpflichtet, ihren Wohnsitz zu verlassen. Dies berichtet Strana.ua unter Verweis auf die lokale Militärverwaltung.

Insgesamt sollten demnach 3.800 junge Männer und Frauen aus der betroffenen Gegend herausgebracht werden. Aus dem Bezirk Sinelnikowo seien bereits über 49.500 Menschen evakuiert worden, hieß es.

Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen getötet

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Lastwagen in Belgorod ist ein Mann getötet worden. Er erlag noch am Ort des Angriffs seinen Verletzungen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram:

Des Weiteren meldet der Krisenstab, dass im Dorf Dolgoje zwei Soldaten einer Drohnenabwehreinheit während ihres Einsatzes Verletzungen erlitten hätten.

Merz kündigt E5-Treffen zur Ukraine in Berlin an

Bundeskanzler Friedrich Merz gab bekannt, ein Treffen zur Ukraine im E5-Format (Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen und Frankreich) in Berlin initiiert zu haben.

In allen Angelegenheiten, die im Zusammenhang mit der Ukraine stünden, habe Berlin stets eng mit allen europäischen Ländern, vor allem mit Polen und Großbritannien, kooperiert, sagte Merz am Rande des G7-Gipfels in Frankreich. Daher habe er die Partner Deutschlands eingeladen, nächste Woche im sogenannten E5-Format zu einem Treffen nach Berlin zu kommen.

Kutusowka in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)

Das russische Verteidigungsministerium gab in seinem Frontbericht am Mittwoch die Befreiung der Ortschaft Kutusowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) bekannt. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Weißrusslands Außenministerium verurteilt den ukrainischen Drohnenangriff auf Bus mit Kindern 

Das weißrussische Außenministerium hat den ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bus in der Region Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, verurteilt. Dies erklärte der Pressesprecher des Ministeriums, Ruslan Warankow, auf einer Pressekonferenz.

"Wir verurteilen den Angriff auf einen Zivilbus, der weißrussischen Staatsbürger, darunter auch Kinder, im Gebiet Brjansk der Russischen Föderation beförderte, aufs Schärfste. Wir betrachten dies als einen weiteren Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung."

Die Behörde fordert von Kiew umfassende Erklärungen zu dem Vorfall.

Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod

Ukrainische Kämpfer haben am Mittwochvormittag (Ortszeit) ein weiteres Mal acht Orte im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitt infolgedessen ein Zivilist Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.  

Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an zwei Wohngebäuden, fünf Eigenheimen, einer Infrastruktureinrichtung und vier zivilen Fahrzeugen.

TASS: Ukrainische Streitkräfte greifen im Gebiet Brjansk Auto mit Schwangerer und Kindern an

Eine ukrainische Drohne hat ein Auto mit einer Schwangeren und Kindern im Gebiet Brjansk angegriffen, wie TASS unter Berufung auf den Operativstab mitteilte. Alle drei erlitten keine Verletzungen, wurden jedoch zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.

Der Angriff erfolgte auf derselben Autobahn, auf der die ukrainischen Streitkräfte zuvor einen Bus mit Kinderfußballspielern aus Weißrussland angegriffen hatten.

FSB nimmt Komplizen ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat drei Komplizen der ukrainischen Geheimdienste im Gebiet Tjumen, der Region Krasnodar und der Republik Adygeja festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit.

Es wurde festgestellt, dass sie Terroranschläge gegen russische Militärangehörige, eine Freiwilligenorganisation, die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation unterstützt, Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie den Brennstoff- und Energiesektor in den genannten Regionen vorbereitet haben sollen.

Bei den Festnahmen wurden ein improvisierter Sprengsatz aus ausländischem Sprengstoff und selbst gebaute Brandvorrichtungen sichergestellt.

Auf den Handys der Festgenommenen wurde Korrespondenz mit ukrainischen Kuratoren gefunden, die Anweisungen zur Durchführung der geplanten Terroranschläge enthielten.

Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 72 Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kursk, Kaluga, Rjasan, Twer, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört. 

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands West neutralisieren weiterhin verstreute gegnerische Kräfte in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (LVR). Im Zuge der offensiven Gefechtsführung im nordwestlichen Teil der Stadt nahmen sie sechs Stützpunkte und 61 Gebäude ein.

Außerdem wurde die letzte Nachschubader der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman – der Übergang über den Fluss Sewerski Donez in der Nähe der Ortschaft Majaki in der DVR – durch einen direkten Treffer einer FAB-3000-Bombe zerstört. 

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd führen Angriffsgefechte in Konstantinowka in der DVR und haben bereits 96 Gebäude befreit. Die russischen Einheiten setzen konsequent die im Südwesten der Stadt eingekesselten Kräfte der Ukraine außer Gefecht. 

Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.370 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 79 Fahrzeuge
  • sechs Artilleriegeschütze
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge
  • zwei Schützenpanzer
  • 20 bodengestützte Robotersysteme
  • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie holte die Luftverteidigung 17 Lenkbomben und 391 ukrainische Starrflüglerdrohnen vom Himmel. Es wurde zudem ein Kampfboot vom Typ Combat Boat 90 aus schwedischer Produktion zerstört.

Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson binnen einer Woche 745 Mal angegriffen

Innerhalb einer Woche haben die ukrainischen Streitkräfte 745 Angriffe auf die Frontstadt Aljoschki im Gebiet Cherson durchgeführt, wie Ruslan Chomenko, Leiter des Bezirks Aljoschki, mitteilte.

"Vom 8. bis 14. Juni hat der Bezirk Aljoschki eine weitere schwere Woche erlebt. Fünf Zivilisten kamen ums Leben und sieben weitere wurden verletzt. Aljoschki wurde 745 Mal angegriffen: 384 Mal durch Artillerie und Mörser und 361 Mal durch Drohnen."

Gebiet Kursk: Ein Toter und zwei Verletzte nach Drohnenangriff auf Tankstelle

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, gibt es mehrere Opfer nach dem Drohnenangriff auf eine Tankstelle.

"Heute hat eine gegnerische Drohne eine Tankstelle in der Stadt Obojan attackiert. Nach ersten Informationen wurden drei Personen verletzt, eine von ihnen ist noch vor Ort verstorben."

Russische Armee befreit weiteren Ort in DVR

Das russische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Mitte haben infolge der aktiven Offensivaktionen die Ortschaft Kutusowka in der Volksrepublik Donezk befreit."

Sacharowa: Kiews Angriff auf Bus mit Kinderfußballmanschaft ist weiterer Terroranschlag 

Die Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus mit Kinderfußballspielern ist ein weiterer Terroranschlag des Kiewer Regimes. So kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber TASS den ukrainischen Angriff auf einen Bus im Gebiet Brjansk, der Kinderfußballspieler aus Weißrussland beförderte.

"Ein weiterer Terroranschlag des Kiewer Regimes, das unschuldige Zivilisten, insbesondere Kinder, jagt."

Gebiet Brjansk: Mehrere Opfer bei Angriff auf Bus einer Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Gebiet Brjansk einen Bus angegriffen, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland transportierte. Dies teilte der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit.

"Die ukrainischen Streitkräfte haben bei der Attacke auf den Bus einer Kinderfußballmannschaft aus Gomel, die auf dem Weg in den Urlaub nach Gelendschik war, eine Starrflüglerdrohne eingesetzt. Eine Frau, die die Mannschaft begleitete, wurde bei dem gezielten Angriff getötet."

Kowaltschuk zufolge erlitten sechs Personen, darunter vier Kinder, Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Nach Angaben des russischen Ermittlungskomitees befanden sich im Bus 44 Passagiere, darunter 28 Kinder.

Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Kursk

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 58 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 107 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zudem haben die Drohnen 13 Mal das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitten vier Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Fahrzeuge.

25 Drohnen seit Tagesbeginn im Anflug auf Moskau abgeschossen

Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin gibt bekannt, dass eine weitere ukrainische Drohne im Anflug auf die russische Hauptstadt von den Luftabwehrkräften abgeschossen wurde.

Seit Mittwochmorgen wurden insgesamt 25 Drohnen beim Anflug auf die Stadt zerstört.

Gebiet Belgorod meldet Opfer und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 79 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat 20 Geschosse abgefeuert und 212 Drohnen eingesetzt, von denen 126 abgeschossen wurden. 

Bei den Angriffen kam ein ziviler Einwohner ums Leben, sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 29 Privathäuser, drei Infrastrukturobjekte, zwei Betriebe, eine soziale Einrichtung, ein Hangar sowie 30 Fahrzeuge.

Dutzende ukrainische Drohnen innerhalb von zwei Stunden zerstört

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere Drohnen abgeschossen. Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 44 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Twer, Rjasan, Woronesch, den Regionen Moskau und Krasnodar sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

G7 will Waffenlieferungen an Kiew erhöhen und Sanktionen gegen Moskau verschärfen

Die G7-Staaten haben sich auf dem Gipfel in Frankreich darauf geeinigt, die Waffenlieferungen an die Ukraine zu erhöhen. Dies geht aus der gemeinsamen Erklärung hervor. 

"Wir vereinbaren, die Lieferung von Luftverteidigungskapazitäten, zusätzlichen Systemen und Abfangraketen sowie Langstreckenkapazitäten zu erhöhen. Wir sind außerdem bereit, die Vergabe von Lizenzen an die Ukraine zu prüfen, um eine Steigerung der militärischen Produktion in der Ukraine zu ermöglichen."

Zudem haben sich die G7-Länder darauf geeinigt, den Sanktionsdruck auf Russland zu erhöhen.

"Wir verpflichten uns, den Druck auf die russische Kriegswirtschaft zu erhöhen. In diesem Zusammenhang werden wir unsere Sanktionen, einschließlich derjenigen gegen den Öl- und Gassektor, verschärfen."

Ihnen zufolge sei derzeit "der richtige Zeitpunkt", um zusätzliche Maßnahmen gegen Russland zu ergreifen, weil US-Präsident Donald Trump "ein Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormuz" erzielt habe.

TASS: Kiew verliert seit Anfang Juni mehr als 21.000 Soldaten

Die ukrainische Armee musste im Zeitraum vom 1. bis 16. Juni einen Verlust von etwa 21.405 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation hinnehmen. Dies geht aus den Berechnungen von TASS auf Grundlage der täglichen Berichte des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Die schwersten Verluste erlitten die ukrainischen Streitkräfte in den Operationsbereichen der Truppenverbände Mitte und Ost.

Im vergangenen Monat, vom 2. bis 16. Mai, beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 16.230 Soldaten. Vom 17. bis 31. Mai. musste das ukrainische Militär etwa 17.620 Kämpfer einbüßen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 150 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 16. Juni und 07:00 Uhr am 17. Juni insgesamt 157 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Tula, Orjol, Smolensk, Lipezk, Twer, Rjasan, Rostow, Astrachan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

16.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West und Mitte im Einsatz. Bei Angriffen im Gebiet Saporoschje setzten sie die Stoßtrupps ukrainischer Armee außer Gefecht. An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) wurden Stützpunkte, Roboterkomplexe und Fahrzeuge zerstört.  

Medwedew nach Haager Schiedsspruch: Russland muss Kiews Armee "weiter zerschlagen"

Nach dem Haager Schiedsspruch fordert Dmitri Medwedew weitere Angriffe auf die ukrainischen Streitkräfte und deren Flotte. Die Ukraine ignoriere internationales Recht und verstehe nur "die Sprache der Gewalt", erklärte der Vizechef des Sicherheitsrates.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Weitere ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk gemeldet

Das ukrainische Militär hat am Dienstag einen Rettungswagen und ein weiteres ziviles Fahrzeug im Grenzgebiet Brjansk gezielt mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben der lokalen Behörden erlitten fünf Menschen Verletzungen. Die Betroffenen werden derzeit medizinisch versorgt.

Erneute Angriffe aus der Ukraine auf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Ukrainische Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal drei Orte im russischen Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des lokalen Krisenstabs erlitten infolgedessen fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.  

Wie es heißt, entstanden durch die Drohnenattacken Sachschäden an vier zivilen Fahrzeugen, einer Garage und einem Wohngebäude.

Russische Artilleristen nehmen den Gegner entlang der Front ins Visier (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, getarnte Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Truppen mithilfe der Geschütze Msta-S und Msta-B außer Gefecht.

Ukrainische Drohne zerstört Wohngebäude im Gebiet Saporoschje

Das ukrainische Militär hat weitere Verbrechen gegen Zivilisten im Raum Saporoschje begangen. Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ist ein Wohnviertel in der Ortschaft Kuibyschewo mit einer Drohne angegriffen worden. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram bekannt. Laut dem Beamten wurden drei Gebäude erheblich beschädigt.

"Glücklicherweise gab es keine Todesopfer oder Verletzten", schreibt Balizki in seinem Post.

Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz. Das Ausmaß der Sachschäden werde ermittelt, so Balizki weiter. Den betroffenen Hausbesitzern werde Hilfe geleistet.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 29 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Lipezk, Rjasan, Tula, über der Region Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

Lawrow: Alaska-Vereinbarungen könnten Grundlage für Lösung des Ukraine-Konflikts sein

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Arbeitsbesuch in Minsk Gespräche mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko und Außenminister Maxim Ryschenkow geführt. Im Mittelpunkt standen die bilaterale Zusammenarbeit sowie globale und regionale Sicherheitsfragen, darunter der Ukraine-Konflikt.

Lawrow erklärte, die in Anchorage zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump erzielten Vereinbarungen könnten eine Grundlage für eine Lösung bilden. Zugleich warf er Europa eine destruktive Rolle vor und kritisierte insbesondere Deutschland: Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz sowie die von Bundesaußenminister Johann Wadephul angekündigte militärische Kooperation Berlins mit Kiew zeigten aus seiner Sicht, dass Deutschland in alte Muster zurückfalle.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Prorussischer Widerstand: Lagerhalle mit IRIS-T-Raketen aus deutscher Produktion bei Odessa zerstört

Die russischen Streitkräfte haben im Hafen von Iljitschewsk im Gebiet Odessa ein Lagerhaus mit Raketen für IRIS-T-Luftverteidigungssysteme aus deutscher Produktion getroffen. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds, berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.  

Das ukrainische Militär habe daraufhin einen F-16-Kampfjet aufsteigen lassen, sagte Lebedew weiter. Er soll der Agentur ein Video zur Verfügung gestellt haben, welches das Flugzeug aus US-amerikanischer Produktion über Iljitschewsk zeigt.

Russische Einheiten rücken in Konstantinowka erfolgreich vor (Video)

Im Zuge der offensiven Gefechtsführung macht der russische Truppenverband im südwestlichen Teil der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) gegnerische Kräfte unschädlich. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.    

Medienbericht: Fast eine halbe Million ukrainischer Soldaten sind 2025 desertiert

Laut Statistiken (Stand Ende 2025), die in der Ukraine veröffentlicht wurden, werden derzeit 161.500 Menschen polizeilich gesucht, weil sie ihre Stellungen mit Waffen verlassen haben. Insgesamt waren rund 480.000 Soldaten aus der ukrainischen Armee desertiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Die zweite Zahl umfasse auch ukrainische Kämpfer, die von der russischen Armee eliminiert worden seien, teilte die Quelle der Agentur mit. Angesichts der großen Anzahl der Vermissten würden manchmal die Toten als Deserteure geführt. 

RT DE-Exklusiv: Russische Sturmtruppen rücken in Konstantinowka vor

Konstantinowka, ein wichtiger Ort auf dem Weg zum Ballungsraum Slawjansk-Ramatorsk, gerät nach und nach unter russische Kontrolle.

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit Kämpfern des Aufklärungs- und Sturmbataillons der 4. Brigade, die von schwierigen Vorstößen, Drohnengefahr, Straßenkämpfen und mehrtägigen Einsätzen berichteten. Nach ihren Angaben klärten sie gegnerische Feuerstellungen, Mörser, Drohnenpiloten, Minenfelder und zivile Aufenthaltsorte auf, bevor Sturmgruppen nachrückten und Stellungen säuberten. 

Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

TASS: Bis zu 200 Ukrainer kurz vor dem Renteneintrittsalter werden täglich zum Übungsgelände gebracht

Die Rekrutierungszentren in der Ukraine nehmen weiterhin Männer über 55 Jahre fest, um die Verluste an der Front auszugleichen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.

Wie es heißt, werden täglich 150 bis 200 Männer über 55 Jahre zum Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte bei Rowno in der Westukraine gebracht. Viele der Zwangsrekrutierten hätten ernsthafte Gesundheitsprobleme, litten an Epilepsie oder benötigten Insulin.

"Die mobilisierten Soldaten leben unter unhygienischen Bedingungen, ohne ordentliche Duschen und Toiletten, und der Generator wird nur eine Stunde am Tag eingeschaltet", berichtete die Quelle der Agentur.

In der Ukraine sind aktuell Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren mobilisierungspflichtig. Bis April 2024 galt dies für Männer im Alter von 27 bis 60 Jahren.

Lawrow scherzt über den EU-Beitritt der Ukraine

"Im Hinblick auf die internen Probleme der Europäischen Union wäre ein Beitritt der Ukraine vielleicht keine schlechte Idee", ironisierte Russlands Außenminister Sergei Lawrow auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan.

"Dann werden sie einfach zerfallen."

Wenn den Europäern ihre Wirtschaft egal sei, dann sollten sie Präsident Selenskij und sein Land in die EU einladen, meinte Lawrow.

Jene Kräfte in Europa, die den Staatenverbund militarisieren wollten, würden den Beitrittsprozess der Ukraine manipulieren, fügte der Spitzendiplomat hinzu.

Russlands Luftstreitkräfte setzen FAB-Bomben gegen militärische Anlagen ein (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt auf Telegram Luftangriffe auf Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Charkow. Es seien temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Armee mit tonnenschweren FAB-Bomben eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Aufnahmen zur Zielkontrolle hätten die Zerstörung bestätigt.

Ukrainischer Offizier: Wir dürfen Kamikazedrohnen über Wohnvierteln zerstören

Es ist dem ukrainischen Militär nicht untersagt, Shahed-Drohnen über Wohngebäuden abzuschießen. Darüber berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf den Kommandeur einer Einheit für Drohnennabwehr, Rustam Mustafajew.

Da Kriegsrecht herrsche, gebe es hierfür keine rechtlichen Verbote, erklärte der Offizier. Das Militär übernehme keine Verantwortung für die Folgen.

Laut Mustafajew sind nur die Piloten der Abfangdrohnen in der Lage, eine Kamikazedrohne so lange zu verfolgen, bis sie die Gegend verlässt, in der die Wrackteile die Infrastruktur oder zivile Objekte beschädigen könnten.

Und die mobilen Feuergruppen verfügten nicht über hochwertige Wärmebild- oder Nachtsichtgeräte, die Schahed-Drohnen effektiv erkennen könnten, so der Kommandeur weiter. Infolgedessen verfehlten die meisten Kugeln die Drohne selbst und beschädigten sowohl zivile als auch andere Einrichtungen.

Peskow: Kein formeller Austausch zwischen Moskau und Kiew

Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow ging bei einem Pressebriefing am Dienstag auf mehrere Themen im Kontext des Ukrainekonfliktes ein.

Die Kernpunkte lauten:

  • Wenn der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bereit ist, "verantwortungsvoll und ernsthaft" zu verhandeln, kann er jederzeit nach Moskau kommen, wo er willkommen sein wird. Russlands Präsident Wladimir Putin hat diesen Vorschlag schon mehrfach wiederholt.
  • Das Kiewer Regime weiß genau, worüber es bei möglichen Gesprächen in Moskau gehen wird.
  • Für den Besuch der US-amerikanischen Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Russland stehen noch keine genauen Termine fest.
  • Moskau hat keine offizielle Einladung aus Kiew zu einem Treffen zwischen Putin und Selenskij am Rande des G7-Gipfels erhalten.
  • Es gibt derzeit keine offiziellen Kommunikationskanäle zwischen Moskau und Kiew.

Trump fordert Russland zu Abkommen mit Ukraine auf

US-Präsident Donald Trump hat Russland zu einer Vereinbarung mit der Ukraine zur Beendigung des Krieges aufgefordert. Am Dienstag sagte der Republikaner am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian:

"Russland sollte ein Abkommen schließen."

Er bestätigte, dass er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bereits getroffen habe und ein weiteres Gespräch mit ihm geplant sei. Trump verwies bei seiner Verhandlungsaufforderung an den russischen Staatschef Wladimir Putin auf die hohen Opferzahlen in dem mehr als vierjährigen Krieg. Der US-Präsident erklärte:

"Russland hat enorme Verluste an Menschenleben zu verzeichnen, ebenso wie die Ukraine."

Am Montagabend hatte Trump bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten und Gipfel-Gastgeber Emmanuel Macron gesagt, er habe am Sonntag sehr gute Gespräche mit Selenskij und auch Putin geführt.

"Ich glaube, da können wir etwas erreichen. Wirklich."

Er denke, dass beide dafür offen seien. Nach der Vereinbarung über den Iran würden sich die USA darauf konzentrieren und sehen, "ob wir das hinbekommen".

Ein Toter und ein Verletzter durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region siebenmal unter Beschuss genommen. Es habe zudem 138 Drohnenangriffe gegeben. Infolge einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Kostogrysowo sei ein Einwohner des Jahrgangs 2001 ums Leben gekommen. In der Ortschaft Malaja Lepeticha habe ein Mann des Jahrgangs 1947 ein Explosionstrauma und mehrere Splitterverletzungen erlitten. Saldo zufolge seien infolge der Attacken auf mehrere Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer insgesamt zwei Wohnhäuser, vier Verwaltungsgebäude, ein Umspannwerk, eine Tankstelle, eine Gasleitung, ein Lkw und ein Auto beschädigt worden.

China dementiert EU-Vorwürfe zu Ausbildung russischer Soldaten für Ukraine-Krieg

China hat Aussagen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas dementiert, wonach die Volksrepublik russische Soldaten für den Ukraine-Krieg ausgebildet haben soll. Außenamtssprecher Lin Jian sagte bei einem Pressebriefing in Peking:

"Diese Behauptungen entbehren jeder faktischen Grundlage."

Die Aussagen seien reine Verleumdung und Anschwärzung, erklärte er weiter.

Kallas hatte am Montag bei einem EU-Außenministertreffen in Luxemburg gesagt, die EU habe Berichte verifiziert, wonach das chinesische Militär russische Militärangehörige für den Kampf in der Ukraine ausgebildet habe. Man prüfe nun sorgfältig die möglichen Auswirkungen.

Massive Drohnenattacke auf Moskau und Umgebung: Mindestens sechs Verletzte

Gouverneur Andrei Worobjow berichtet auf der Plattform Telegram über die massive Drohnenattacke auf den Großraum Moskau, welche die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht am Dienstagmorgen unternommen haben. Wie der Politiker schreibt, habe die russische Luftabwehr über dem Gebiet Moskau 86 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Politiker meldet mindestens sechs Verletzte.

Demnach wurden in der Siedlung Slutschainy im Bezirk Elektrostal vier Männer verletzt. Wrackteile einer abgeschossenen Drohne beschädigten in der Stadt Elektrostal ein Mehrfamilienhaus und ein im Bau befindliches Hochhaus. In der Stadt Kotelniki kam ein 57 Jahre alter Mann zu Schaden. Im Dorf Zibino im Bezirk Woskressensk erlitt ein 13 Jahre altes Mädchen eine Schnittwunde am linken Schenkel. In dem Dorf Grigorowo im Bezirk Ramenskoje geriet das Dach eines zweigeschossigen Hauses in Brand. Im Dorf Durykino im Bezirk Solnetschnogorsk kam ein Einfamilienhaus zu Schaden. In der Stadt Tschernogolowka wurde die Fassade eines Verwaltungsgebäudes beschädigt.

Drei Verletzte durch ukrainische Drohnenattacken auf LVR

Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, wirft der Ukraine einen gezielten Terror gegen die Zivilbevölkerung der Region vor. Dies sei das Einzige, wozu der Gegner angesichts seiner Misserfolge an der Front noch fähig sei. Auf der Plattform MAX berichtet der Politiker über drei weitere Opfer.

So habe das ukrainische Militär am Dienstag die Stadt Swatowo mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Infolge der Attacke seien eine 35 Jahre alte Frau und ihre drei Jahre alte Tochter verletzt worden. Das Kind habe schwere Verletzungen erlitten. Darüber hinaus habe eine ukrainische Drohne einen Lkw in der Siedlung Nowoaidar angegriffen. Ein Zivilist habe Verletzungen erlitten, so Passetschnik.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Nowy Donbass in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, konnte der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessern und hat ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Nowaja Setsch und Weliki Prikol im Gebiet Sumy sowie Swetlitschnoje, Warwarowka, Isbizkoje, Kasatschja Lopan und Rjasnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner hat dabei bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer und fünf Autos wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband West hat ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Tscherwony Oskol und Podliman im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Losowoje, Schtschurwo und Rubzy in der DVR getroffen hat. Außerdem setzt die russische Armee ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort und hat dort zuletzt 31 Gebäude, darunter eine Kirche, befreit. In der Stadt wurden mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf mehr als 210 Armeeangehörige. Das ukrainische Militär hat darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und vier Geschütze einbüßen müssen.

Auch der Truppenverband Süd hat seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Stenki, Starodubowka und Malinowka in der DVR getroffen. Bei ihrem andauernden Vormarsch hat die russische Armee in der Ortschaft Konstantinowka 120 Gebäude befreit und bis zu 100 ukrainische Kämpfer neutralisiert. Insgesamt wurden an diesem Frontabschnitt zuletzt bis zu 165 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner hat sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos und fünf Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaft Nowy Donbass in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und außerdem Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Solotoi Kolodes, Rubeschnoje, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Im Zuge dessen musste der Gegner einen Verlust von mehr als 280 Armeeangehörigen hinnehmen. Zudem wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sieben Autos zerstört.

Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort und hat Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Nikolskoje, Jegorowka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje und Tschaplino, Pokrowskoje, Pissanzy und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die Behörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 425 Kämpfer. Überdies wurden drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz unschädlich gemacht.

Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Soldaten eliminiert. Das russische Militär hat darüber hinaus 15 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenwerke und -basen sowie 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen hat die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwölf Lenkbomben, zwei Flamingo-Marschflugkörper und 491 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 163.145 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.803 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.375 Geschütze und Mörser verloren.

Patriot-Fehlfunktion? Moskau nennt mögliche Ursache für Schäden in Kiew

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde das Kiewer Höhlenkloster durch eine Patriot-Rakete aus US-Produktion beschädigt, während die Ukraine einen russischen Angriff abzuwehren versuchte. Außenamtssprecherin Maria Sacharowa warf europäischen Medien vor, Russland ohne Beweise zu beschuldigen und ukrainische Angriffe auf Zivilisten in russischen Regionen zu verschweigen.

Auch die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende sprach von westlicher Propaganda und kritisierte, dass Medien und Politiker Anschuldigungen verbreiteten, ohne belastbare Belege vorzulegen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Lukaschenko ruft Putin und Selenskij zu Kompromissbereitschaft auf

Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko hat die Nachbarländer Russland und die Ukraine zur Kompromissbereitschaft aufgerufen, um den seit mehr als vier Jahren andauernden Krieg zu beenden. Ein militärischer Sieg sei für beide Seiten unrealistisch, sagte der Politiker in einem am Montag veröffentlichten Interview des Fernsehsenders Al Arabiya. Zwar rückten die russischen Truppen weiter vor, jedoch litten beide Kriegsparteien unter einem Mangel an Soldaten.

Nachdem die Führung in Kiew angedeutet hatte, dass neue russische Angriffe vom weißrussischen Territorium aus erfolgen könnten, sagte Lukaschenko im Interview, dass die Ukraine von seinem Land nichts zu befürchten habe. Er habe diese Befürchtungen von Selenskij mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin thematisiert. Sowohl Lukaschenko als auch der Kremlchef seien der Meinung, dass eine Verwicklung Weißrusslands in die Kampfhandlungen "absolut unzulässig" sei. Dies würde mehr Schaden als Nutzen bringen, erklärte Lukaschenko und fügte hinzu:

"Weißrussland ist in militärischer Hinsicht äußerst verwundbar. Das ukrainische Militär kann nämlich Weißrussland gut überblicken. Wir sind uns darüber im Klaren, dass unsere wichtigsten Lebenserhaltungsobjekte – sowohl industrielle als auch logistische – mit einem Angriffsrisiko konfrontiert werden könnten."

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Juni 26 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Tschaplinka – zwei,
  • Aljoschki – vier,
  • Nowokijewka – zwei,
  • Gladkowka – drei,
  • Gornostajewka – fünf,
  • Werchni Rogatschik – vier,
  • Nowoalexejewka – zwei,
  • Molotschnoje – vier.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Proletarka und Nowaja Majatschka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in neuen Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 169 Drohnen eingesetzt, von denen 111 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Eine Einwohnerin der Stadt Waluiki sei bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Bei einem Drohnenangriff auf die Siedlung Borissowka habe ein Mann Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer seien zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne nahe der Ortschaft Dorogoschtsch ihr Auto angegriffen habe. In der Stadt Schebekino seien eine Frau und ein Mann teils schwer verletzt worden, als eine FPV-Drohne an einer Bushaltestelle detoniert sei. In der Siedlung Rschawez sei ein Fahrer zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne seinen Kleintransporter angegriffen habe. Ein Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka habe ein Barotrauma des Ohres und zahlreiche Splitterverletzungen am Brustkorb erlitten.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 16 Einfamilienhäuser, ein Geschäft, zwei Lagerhäuser, drei Garagen, vier Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, fünf Lkw, zwei Kleintransporter, zwei Kleinbusse, zwölf Autos und ein Autoanhänger zerstört oder beschädigt worden.

Lawrow: Europas Standpunkt  basiert auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch

Im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko hat der russische Außenminister Sergei Lawrow am 15. Juni auf einer Pressekonferenz erklärt, dass die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder fälschlicherweise davon ausgingen, dass man Russland im Rahmen der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts Ultimaten stellen könnte.

"Die Europäer ziehen gegenwärtig die falsche Schlussfolgerung, wonach Russland derzeit verliere und die Ukraine gewinne, weshalb man Ultimaten stellen könne, in der Hoffnung, dass Russland diese Ultimaten akzeptiert. Diese Haltung basiert natürlich auf unrealistischen Zielen und ist komplett illusorisch."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

London kündigt neue Sanktionen gegen Moskau an und hilft Kiew bei Uran-Lieferung für AKW

 Großbritannien ​hat neue Sanktionen gegen die sogenannte ‌Schattenflotte ⁠und Finanznetzwerke Russlands ​angekündigt. Die Regierung in London teilte mit, die genauen Details werde Premierminister Keir ​Starmer beim G7-Gipfel in Frankreich vorstellen. Die Maßnahmen richteten sich demnach direkt gegen ⁠Netzwerke, die ​zur Umgehung von Sanktionen ‌und zur Beschaffung ‌von Militärgütern genutzt würden. Auch Schiffe, die Flüssigerdgas aus Russland transportierten, seien betroffen.

Britische ​Spezialeinheiten hatten zuvor erstmals einen sanktionierten russischen Öltanker im ‌Ärmelkanal abgefangen.

Zudem stellt die britische Regierung 210 ⁠Millionen ​Pfund oder 243 Millionen Euro bereit, damit das britische Unternehmen Urenco ‌angereichertes Uran an den ukrainischen Atomkraftwerksbetreiber ​Energoatom liefern kann.

Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. Juni bis 8 Uhr MESZ am 16. Juni 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 100-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Dem Politiker zufolge seien infolge der Attacken jedoch drei Menschen verletzt worden. Bei ihnen handele es sich um die Einwohner der Ortschaften Rylsk, Makejewo und Rudawez im Alter von 64, 49 und 45 Jahren. In acht Ortschaften sei der Strom ausgefallen. Außerdem seien in der Region insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Autos und eine Solarzelle beschädigt worden.

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 16 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Juni bis 0 Uhr am 16. Juni (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Drei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden vier Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser, neun zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos.

Selenskij schlägt Treffen mit Putin in USA vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat vorgeschlagen, seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in den USA zu einem Gespräch zu treffen. Das Thema will Selenskij in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angeschnitten haben. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Videobotschaft erklärte der Politiker:

"Gestern haben wir mit Präsident Trump besprochen, dass ein solches Treffen in den USA organisiert werden könnte."

Wenn Trump Putin einen solchen Vorschlag machte, dürfte es diesem auch deutlich schwerer fallen, ihn zurückzuweisen, meinte Selenskij.

"Wir werden sehen, was dabei herauskommt."

Sollte Russland auch diese Offerte ablehnen, sei weiterer Druck auf Moskau nötig, forderte der ukrainische Staatschef.

Zuvor wurde mitgeteilt, der Kremlchef habe einen Vorschlag für ein Treffen am Rande des im französischen Évian stattfindenden G7-Gipfels abgelehnt.

Ukrainische Drohnen beschädigen Erdölanlagen in Südrussland und in Moskau

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem auch die südrussische Region Krasnodar mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Der örtliche Krisenstab berichtet über einen starken Brand infolge der Attacke. Demnach habe in der Siedlung Poltawskaja ein Erdöldepot Feuer gefangen, als Drohnenwrackteile auf sein Gelände herabgestürzt seien.

Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Zu den Löscharbeiten seien 32 Feuerwehrleute und sieben Löschfahrzeuge herangezogen worden. Nach dem Zwischenfall habe man vorübergehend aus Sicherheitsgründen die Autostraße zwischen den Siedlungen Poltawskaja und Trudobelikowski gesperrt.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtet auf der Plattform Telegram über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt, die seit Montag andauert. Aus den jüngsten Einträgen des Politikers geht hervor, dass die russische Luftabwehr seit Mitternacht 60 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört hat. Sobjanin schreibt zudem, dass eine Drohne eine Anlage auf dem Gelände der Moskauer Erdölraffinerie beschädigt habe. Es gebe keine Opfer. Weitere Details gibt der Bürgermeister nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 172 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag 172 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Wolgograd, Woronesch, Orjol, Tambow, Tula, Rostow und Rjasan, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet seinerseits auf der Plattform Telegram den Abschuss von 60 unbemannten Luftfahrzeugen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt waren.

15.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kamikazedrohne greift Kiewer Kräfte bei Konstantinowka in der DVR an (Video)

Russische Drohnenpiloten haben einen Durchbruchsversuch des Gegners in die Vororte von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) vereitelt. Die Lancet-Kamikazedrohne setzte das Kampffahrzeug der ukrainischen Infanterie durch einen präzisen Treffer außer Gefecht. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, sind die russischen Stoßtrupps in der Gegend erfolgreich auf dem Vormarsch.

Haubitze zerstört Standort ukrainischer Armee in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Bei einem Angriff bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerstörten sie einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe einer Selbstfahrlafette vom Typ Msta-S.

Krim de facto als russisch anerkannt? – Ukraine verliert Rechtsstreit vor UN-Schiedsgericht

Ein juristischer Sieg für Russland mit großen Auswirkungen: Das nach der UN-Seerechtskonvention eingerichtete Schiedsgericht hat eine Klage der Ukraine gegen Russland zurückgewiesen, mit der Kiew faktisch seine Ansprüche auf die Halbinsel Krim durchsetzen wollte.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Todesopfer und Verletzte in der DVR bei Angriffen aus der Ukraine

Ukrainische Kämpfer haben am Montag im Laufe des Tages drei zivile Fahrzeuge, die in der Volksrepublik Donezk (DVR) unterwegs waren, mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt Republikchef Denis Puschilin bekannt.

Ein Einwohner kam laut dem Beamten ums Leben. Drei weitere Menschen erlitten Verletzungen. Alle Betroffenen würden derzeit medizinisch versorgt.

Ferner teilt Puschilin mit, es seien fünf zivile Infrastruktureinrichtungen, ein Lastwagen und zwei Pkw beschädigt worden.

Trump: Nach Abkommen mit Iran steht die Ukraine wieder im Mittelpunkt

Die USA haben ein Abkommen mit Iran abgeschlossen und wollen sich nun auf die Beilegung des Konflikts in der Ukraine konzentrieren. US-Präsident Donald Trump gab dies bei einem Pressebriefing im Anschluss an ein Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron am Rande des G7-Gipfels bekannt.

"Mal sehen, ob wir das erreichen können", meinte Trump.

Zugleich bestätigte er Pläne, mit den europäischen Partnern innerhalb der G7 das Thema zu diskutieren.

Militäranalyst: Ukrainische Streitkräfte verantworten Raketeneinschlag auf dem Kiewer Höhlenkloster

Der jüngste Vorfall, bei dem eine Rakete das Kiewer Höhlenkloster traf und einen Brand verursachte, ist auf den Einsatz der ukrainischen Truppen zurückzuführen. Igor Korottschenko, einer der führenden Militäranalysten in Russland, äußerte sich dazu in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

Die Ursache sei laut dem Experten offenbar auch, dass die Ukraine von dem Westen Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme mit abgelaufener technischer Nutzungsdauer bekommen habe.

Die Luftabwehrkomplexe sollten so konfiguriert sein, dass sie sich selbst zerstörten, wenn sie ihr Ziel verfehlten, betonte Korottschenko. Im gegebenen Fall sei dies jedoch nicht passiert.

 Und weiter:

"Die ukrainischen Streitkräfte tragen die volle Verantwortung für das Geschehene."

Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu dem Vorfall seien nur Teil "der plumpen Kiewer Propaganda", so der russische Militäranalyst.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 74 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Twer, Tula, über der Region Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

Erneute Todesopfer im Raum Brjansk bei Angriff aus der Ukraine

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte nahe des Dorfes Selischtsche wurden drei Agrartechniker getötet. Jegor Kowaltschuk, der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk, teilt dazu auf der Plattform Max mit:

"Ukrainische Terroristen haben während landwirtschaftlicher Arbeiten auf einem Feld einen Angriff mit einer Starrflüglerdrohne durchgeführt."

Russische Armee in der DVR weiter auf dem Vormarsch (Video)

Das Verteidigungsministerium in Moskau zeigt die Ortschaft Artjom in der Volksrepublik Donezk (DVR), die durch den Truppenverband Süd befreit wurde. Die Aufnahmen zeigen die Soldaten, die die russische Nationalflagge in der Gegend hissen. Die Befreiung der Siedlung sei dem koordinierten Einsatz von Aufklärungseinheiten, Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten zu verdanken, teilt die Behörde mit.  

Lawrow: Europa kann bei Beilegung der Ukraine-Krise nicht helfen

Russlands Außenminister Sergei Lawrow macht sich nach eigenen Angaben keine Illusionen darüber, dass Europa in seiner jetzigen Form irgendetwas Sinnvolles auch hinsichtlich des Konflikts in der Ukraine leisten könne.

Im Gespräch mit Journalisten am Montag führte der Spitzendiplomat aus:

"Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie alles daran setzen werden, den Bemühungen um eine gerechte Lösung der Situation großen Schaden zuzufügen."

Macron will Trump auffordern, Kiew weiterhin zu helfen

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich am Rande des G7-Gipfels in Évian mit US-Präsident Donald Trump treffen und ihn überzeugen, die Ukraine weiterhin zu unterstützen.

In einem Gespräch mit dem französischen Sender TF1 sagte Macron, er wolle, dass die USA signalisieren: Wir stehen an eurer Seite, wir werden die Ukraine weiterhin unterstützen und wir werden den Druck auf Russland erhöhen, um zu ernsthaften Verhandlungen zu gelangen.

Sacharowa: Westen erfindet Fake News über Brand im Kiewer Höhlenkloster

Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa wirft dem Westen vor, im Zusammenhang mit dem Brand im Kiewer Höhlenkloster "ohne zu zögern" eine weitere Falschmeldung produziert zu haben. Sie weist hierbei darauf hin, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Außenminister Jean-Noël Barrot die angeblichen russischen Angriffe auf die Einrichtung verurteilt hätten. 

Es sei natürlich einfacher, "eine plumpe Fälschung" zu verbreiten, als die eigene Mitschuld am Mord an Zivilisten einzugestehen, betont Sacharowa in einem auf Telegram veröffentlichten Post.  

Hiermit hebt sie hervor, dass europäische Politiker in den letzten Jahren kein Wort über die Verfolgung der kanonischen orthodoxen Kirche in der Ukraine durch das Selenskij-Regime verloren hätten.

Es habe zudem keinerlei Anteilnahme angesichts der zahlreichen zivilen Opfer in den russischen Regionen, darunter in Starobelsk (LVR) gegeben, die ukrainische Terroranschläge gefordert hätten.

Die europäischen Politiker hätten sich auch nicht zu dem Angriff auf das Panoramamuseum "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" geäußert, fügt die Sprecherin hinzu. Dabei sei der ukrainische Drohnenangriff auf das Museum "real, nicht imaginär" gewesen.

TASS: Türkei ist bereit, Gespräche zwischen Moskau und Kiew wieder auszurichten

Während seines Besuchs in Moskau am 16. und 17. Juni werde der türkische Außenminister Hakan Fidan die Bereitschaft der Türkei bestätigen, als Austragungsort für neue Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew aufzutreten. Dies berichtete TASS auf eine Quelle im türkischen Außenministerium.

"Im Laufe seines Besuchs wird Außenminister Fidan die Bereitschaft der Türkei bekräftigen, die nächste Runde der Gespräche zwischen Russland und der Ukraine auszurichten, wie bereits in den Jahren 2022 und 2025."

Darüber hinaus werde der türkische Chefdiplomat betonen, dass "der türkische Waffenstillstandsvorschlag für die Ukraine, der einen Mechanismus zur Gewährleistung der Sicherheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer sowie der Energieinfrastruktur und der Häfen beinhaltet, weiterhin auf dem Tisch" liege.

"Schande, Schande, Schande!" – Proteste in Kiew gegen Zwangsrekrutierer

Im nordöstlichen Kiewer Stadtteil Rajon Desna ist es am Sonntagabend zu einem Massenprotest gekommen, nachdem Zwangsrekrutierer versucht hatten, einen jungen Mann auf offener Straße festzunehmen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: E3-Botschafter sagten nichts Neues beim Ukraine-Treffen in Moskau

Die Botschafter der E3-Staaten, Deutschland, Großbritannien und Frankreich, haben kürzlich in Moskau Ukraine-Gespräche im russischen Außenministerium geführt.

Nun erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow, dass diese Verhandlungen nichts Neues gebracht hätten.

Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an ein Treffen mit dem weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko führte Lawrow aus:

"Doch sie versuchen aufdringlich, ihre Dienste anzubieten, da sie ganz offensichtlich nicht abseits des Geschehens bleiben wollen."

Energodar ist seit drei Tagen ohne Strom

Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist seit dem 13. Juni, also seit drei Tagen, ohne Strom. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

"Energodar ist immer noch ohne Stromversorgung."

Der Bürgermeister von Energodar, Maxim Puchow, hat die ukrainischen Streitkräfte beschuldigt, Umspannwerke und Transformatoren in der Umgebung der Stadt zerstört zu haben.

Ukrainische Drohne greift einen Bus in Gorlowka an

Nach Angaben von Iwan Prichodko, des Bürgermeisters der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk, wurde ein Bus infolge des Drohnenangriffs beschädigt. 

"Durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne im Bezirk Kalininski von Gorlowka wurde ein Passagierbus beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 51 Fahrzeuge
  • sieben Artilleriegeschütze
  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

In Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) führen die Stoßtrupps des Truppenverbands Süd offensive Gefechte durch und neutralisieren weiterhin Kiewer Kräfte im südwestlichen Teil der Ortschaft. Mehr als 100 Gebäude wurden mittlerweile befreit.

Angesichts des schnellen Vormarsches russischer Einheiten in Konstantinowka ordnete Kiew eine zügige Evakuierung der wichtigsten Betriebe und Einrichtungen aus den Siedlungen Druschkowka und Slawjansk in der DVR an.

Insgesamt sollen acht Unternehmen, die für militärische Zwecke genutzt wurden, in die Westukraine verlegt werden. Es geht dabei um vier Maschinenbauwerke, einen Metallverarbeitungsbetrieb, einen Hersteller von elektrischen Geräten, einen Hersteller von Keramikfliesen und Granit sowie ein staatliches Forschungsinstitut für Hochspannung.

Das Ausmaß und die Eiligkeit der Evakuierung von Betrieben aus Druschkowka, Kramatorsk und Slawjansk deuten darauf hin, dass sich das Kiewer Regime auf den Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk und dessen baldige Übergabe an die russischen Streitkräfte vorbereitet.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, zwei Flamingo-Marschflugkörper vom Typ Neptun und 453 Starrflüglerdrohnen.

Russische Artillerie verhindert Truppenrotation an der Front bei Krasny Liman (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands West im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) Kiewer Kräfte mithilfe eines Uragan-Mehrfachraketenwerfers außer Gefecht. Damit habe das russische Militär die Rotation gegnerischer Einheiten vereitelt, teilt die Behörde in Moskau mit.

Puschilin: Kiewer Regime bereitet sich auf Verlust von Kramatorsk in DVR vor

Das Kiewer Regime hat damit begonnen, die Einwohner und Betriebe aus der Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk zu evakuieren. Dies könnte darauf hindeuten, dass die ukrainischen Behörden sich auf den Verlust der Stadt vorbereiten. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi

"Was Kramatorsk und die Evakuierung von Menschen und Unternehmen betrifft, so ist dies ein charakteristisches Merkmal des Kiewer Regimes, bevor der Verlust einer bestimmten Ortschaft unmittelbar bevorsteht. Dies war auch früher der Fall."

Puschilin präzisierte, dass die Werke, die in der Stadt noch in Betrieb sind, von dem Gegner für Reparaturarbeiten und zur Herstellung von Waffenteilen genutzt werden.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im Raum Saporoschje

In den vergangenen 24 Stunden führten ukrainische Einheiten 13 gezielte Angriffe auf mindestens sechs Orte im Gebiet Saporoschje durch. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. Beim Beschuss ziviler Fahrzeuge seien vier Einwohner verletzt worden, fügt der Beamte hinzu. Außerdem meldet er Sachschäden an zivilen Infrastruktureinrichtungen.  

Ferner teilt der Gouverneur mit, dass die Reparaturarbeiten an den durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetzen fortgesetzt würden. Es könne immer wieder zu Stromausfällen kommen. Die zuständigen Dienste seien gleichzeitig in allen wichtigen Gebieten im Einsatz, betont der Beamte.

Ukrainische Energieanlage im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen

Wie das Verteidigungsministerium am Montag mitteilte, haben die russischen Streitkräfte ein wichtiges Energieobjekt getroffen, das im Interesse der ukrainischen Armee genutzt wurde. Es handelt sich um das Wärmekraftwerk Kriwoi Rog in der Nähe von Selenodolsk im Gebiet Dnjepropetrowsk. Bei der Attacke auf das Objekt wurden Drohnen vom Typ Geran eingesetzt.

EU will alle Teilnehmer der Sonderoperation auf schwarze Liste setzen

Die EU-Kommission schlägt vor, alle Teilnehmer der militärischen Sonderoperation in der Ukraine auf die schwarze Liste zu setzen und ihnen die Einreise in die EU zu verbieten. Dies erklärte EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei ihrer Ankunft zum EU-Außenministertreffen in Luxemburg.

"Natürlich verfügen wir über Geheimdienstinformationen zu Personen, die an dem Krieg beteiligt waren. Wir müssten sie einfach alle auf die schwarze Liste setzen, damit sie nicht mehr in die EU einreisen können. Ich bin keine Expertin, aber Fachleute sagen, es sei möglich."

Russische Armee befreit weiteren Ort in DVR

Das russische Militär hat eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben infolge der entschlossenen Handlungen die Ortschaft Artjoma in der Volksrepublik Donezk befreit."

Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Kursk

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 93 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zudem haben die ukrainischen Drohnen 27 Mal das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

Infolge der Attacken erlitten sechs Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser, Fahrzeuge und ein Geschäft.

Macron beschuldigt Russland des Angriffs auf das Kiewer Höhlenkloster

Der französische Präsident Emmanuel hat Russland vorgeworfen, das Kiewer Höhlenkloster angegriffen zu haben. Auf X schrieb der Politiker: 

"Das Kiewer Höhlenkloster […] wurde letzte Nacht bei einem schweren russischen Raketen- und Drohnenangriff getroffen."  

Macron merkte an, dass Frankreich mit Partnern alles tun werde, "um einen Waffenstillstand zu erreichen, den Russland weiterhin hartnäckig ablehnt, und anschließend Frieden zu schaffen". 

Er schrieb zudem, dass Paris bereit sei, "mit den für das Kulturerbe zuständigen ukrainischen Behörden zusammenzuarbeiten".

Die ukrainischen Behörden teilten mit, dass in der Nacht ein Feuer auf dem Dach der Mariä-Entschlafens-Kathedrale des Kiewer Höhlenklosters ausgebrochen sei.

Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Montag, dass der Komplex des Klosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt wurde. Nach Angaben der Behörde könnte der Grund dafür die Fehlfunktion dieses Systems sein, die wegen der Lieferungen von abgelaufenen Raketen durch westliche Länder verursacht worden war.

Medien: Ukrainische Soldaten töten Ausbilder bei Meuterei im Gebiet Tschernigow

Mobilisierte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben auf einem Truppenübungsplatz im Gebiet Tschernigow gemeutert und dabei mehrere Ausbilder getötet. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.

"Auf dem Truppenübungsplatz 'Desna' im Gebiet Tschernigow kam es zu Zusammenstößen zwischen mobilisierten Soldaten und Ausbildern, bei denen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ausbilder töteten. Die Meuterei wurde niedergeschlagen. Das gesamte 534. Pionierbataillon 'Tisa', dem auch die Meuterer angehörten, wurde auf einen Truppenübungsplatz der ukrainischen Streitkräfte nahe der Stadt Swjagel (Gebiet Schytomir) verlegt."

Zwölf ukrainische Militärbetriebe in der Nacht getroffen

In der Nacht haben die russischen Streitkräfte Angriffe mit Präzisionswaffen auf ukrainische Militärbetriebe in Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete, wurden zwölf Unternehmen, die an der Produktion von Drohnen, Radarsystemen und Flugzeugtriebwerken beteiligt sind, Ziele der Attacken. 

Zu den getroffenen Objekten zählen der Betrieb "Unbemannte Systeme", der die Montage von Langstrecken-Angriffsdrohnen aus ausländischen Komponenten durchführt, sowie das Werk "Majak", das Sprengköpfe für unbemannte Luftfahrzeuge und Teile der Flamingo-Marschflugkörper herstellt.

Darüber hinaus wurden Militärflugplätze in Wassilkow, Uman, Tscherkassy und Krasnaja Slobodka getroffen.

Russlands Verteidigungsministerium: Rakete für Patriot-System trifft das Kiewer Höhlenkloster

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Komplex des Kiewer Höhlenklosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt. Dies teilte die Behörde am Montag mit. In der Erklärung hieß es:

"Eine mögliche Ursache für die Fehlfunktion dieses Systems könnte darin liegen, dass westliche Länder dem Kiewer Regime abgelaufene Raketen geliefert haben."

Gebiet Belgorod meldet Verletzte und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 50 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat sieben Geschosse abgefeuert und 148 Drohnen eingesetzt, von denen 96 abgeschossen wurden. 

Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.

Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 30 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt, drei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.

Tote und Verletzte bei Drohnenangriff auf Gebiet Tula

Nach Angaben von Dmitri Miljajew, dem Gouverneur des Gebiets Tula, kamen drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenattacken ums Leben. 

"Heute Nacht war ein Wohngebiet im Bezirk Tula einem Drohnenangriff ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben kamen leider drei Personen ums Leben. Weitere drei, darunter ein einjähriges Kind, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt."

Mehrere Privathäuser kamen zu Schaden, so Miljajew. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. In der Nacht haben die Luftabwehrkräfte insgesamt 16 ukrainische Drohnen  über der Region abgeschossen. 

Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Die russischen Truppen haben einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte.

"Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt."

Getroffen wurden Objekte des Verteidigungsindustriekomplexes in den Städten Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie Militärflugplätze und Territoriale Zentren für Rekrutierung.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 120 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

14.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Konstantinowka: Russische Streitkräfte kontrollieren Versorgungsroute der ukrainischen Truppen

Dank der Befreiung der Ortschaften Chimik und Roskoschnoje haben die russischen Streitkräfte die Kontrolle über die Hauptversorgungsroute der ukrainischen Truppen in Konstantinowka (DVR) erlangt. Dies teilte der Chef der DVR, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte zudem an, dass die Befreiung dieser Ortschaften die Möglichkeit eröffnet, die "Enklave" im Gebiet der Ortschaft Stenki endgültig abzuschneiden und den Gegner nach Ischewka sowie nach Alesjewo-Druschkowka zurückzudrängen. Er erklärte:

"In Richtung Konstantinowka haben russische Truppen die Ortschaft Chimik – auch bekannt als Molotscharka – und Roskoschnoje befreit. Mit der Befreiung haben die Einheiten der Südlichen Truppengruppe die Umzingelung von Konstantinowka von den Flanken her verstärkt sowie die Kontrolle über die Strecke Druschkowka – Konstantinowka, die die Hauptversorgungsroute des Feindes in der Stadt darstellt."

Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

Bericht: Die EU hat keine Strategie für Überleben der Ukraine nach Ende des Konflikts

Der Westen konzentriere sich zu sehr auf Russland und spreche kaum darüber, was von der Ukraine nach dem Ende der Kampfhandlungen übrig bleiben werde, schreibt ein Kolumnist des Portals The European Conservative. Kiew wird einen sehr hohen Preis zahlen müssen, um die Verluste auszugleichen, die Überreste der Wirtschaft zu erhalten und das Überleben des Landes zu sichern. Unter anderem schreibt er:

"Die europäischen Staats- und Regierungschefs hoffen, dass die Ukraine sich durchsetzen wird. Aber Hoffnung ist noch keine Strategie. Eine Strategie erfordert eine ehrliche Einschätzung der Verluste, Stärken und Schwächen aller Konfliktparteien. Heute wird viel zu viel darüber gesprochen, wie viele Russen auf dem Schlachtfeld sterben, und viel zu wenig darüber, was von der Ukraine übrig bleiben wird, wenn das Blutvergießen endlich ein Ende findet."

Finnischer Politiker: Finnland soll Selenskij zur Einstellung der Angriffe auf Russland auffordern

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge des finnischen Politikers Armando Mema, Mitglied der Partei "Allianz der Freiheit", berichtet, hat dieser den Vorschlag von Wladimir Selenskij, Experten für den Schutz vor Drohnenbedrohungen in europäische Länder zu entsenden, scharf verurteilt. In den sozialen Netzwerken schrieb der Politiker:

"Kiew wird Drohnen-Experten in eine Reihe europäischer Länder, darunter Finnland, entsenden, um Unterstützung im Zusammenhang mit neuen Drohnenangriffen zu leisten, die die Ukraine auf russischem Territorium plant. Das ist Wahnsinn! Finnland wird immer stärker in diesen Konflikt hineingezogen. Anstatt Selenskij aufzufordern, solche Angriffe einzustellen, erlaubt die Regierung von Orpo ukrainischen Soldaten, direkt vom finnischen Territorium aus zu operieren. Wie lange wird es dauern, bis Russland solche Angriffe nicht mehr hinnehmen wird?"

Forbes: Russland beschleunigt den Vormarsch in der Ukraine dank einer neuen Taktik

Die sogenannten "Zerstörungszonen" der ukrainischen Streitkräfte sind endgültig zusammengebrochen, schreibt das Magazin Forbes. Russische Sturmtruppen dringen in Gruppen von zwei bis drei Mann unbemerkt durch die Verteidigungslinien der ukrainischen Streitkräfte vor und schaffen sogenannte "Drohnenkorridore". Westliche Experten räumen ein, dass die zahlenmäßig unterlegenen ukrainischen Garnisonen schlicht keine Überlebenschance haben. Die Autoren des Magazins betonen:

"In den frühen Phasen des Konflikts wurde die Dynamik der Kämpfe oft von technologischen Innovationen bestimmt – insbesondere durch den raschen Einsatz von Drohnen und die Entwicklung von Systemen zur elektronischen Kriegsführung. Doch im weiteren Verlauf der Auseinandersetzung rücken taktische Innovationen in den Vordergrund. Der Erfolg auf dem Schlachtfeld hängt nun davon ab, welche Seite ihre Taktik am besten an ihre technologischen und militärischen Vorteile anpasst."

Britische Marine kapert erstmals aus Russland kommenden Öltanker

In den frühen Morgenstunden des Sonntags hat das britische Militär einen Öltanker gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Das Schiff "Smyrtos" fährt nach Angaben der Plattform VesselFinder unter der Flagge Kameruns und kam aus einem russischen Hafen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Französischer Politiker verlangt Stopp der Waffenlieferungen an Kiew wegen Schwarzmarktgeschäften

Die Waffenlieferungen an Kiew müssen unverzüglich eingestellt werden, da ein Teil der westlichen Waffen auf den Schwarzmarkt gelangt und in die Hände von Kriminellen fällt. Mit dieser Erklärung trat der Vorsitzende der französischen Rechtspartei "Les Patriotes", Florian Philippot, im sozialen Netzwerk X auf. Er schrieb:

"Aber wir haben euch gewarnt... STOP: Keine einzige Waffe mehr, kein einziger Euro für Kiew!"

So reagierte er auf einen Artikel der Berliner Zeitung, wonach Waffen, die der Westen in die Ukraine geschickt hat, nun in den Händen von Kriminellen liegen, die in Europa aktiv sind. Dabei zeigte sich der Politiker nicht überrascht über das Schweigen der politischen Führungskräfte der EU zu diesem Thema, da es ihnen verboten ist, den gegen Russland geführten Konflikt zu kritisieren.

Kämpfer: Bei ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow dienen Kolumbianer und Nigerianer

An der Front bei Charkow kämpfen aufseiten der Ukraine viele ausländische Söldner aus Nigeria. Dies berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Sturmkompanie der Truppengruppe "West" – mit dem Rufzeichen Luna – den Korrespondenten der russischen Sendung Westi. Wie der Kämpfer betonte, stehen in den Reihen des Gegners nicht nur Zwangsmobilisierte, sondern auch ausländische Söldner. Er berichtete insbesondere:

"Da waren Kolumbianer, die versucht haben, einzudringen, aber zum Glück ist ihnen das nicht gelungen. Es gibt generell viele Ausländer. Auch Nigeria liefert welche. Man kann sie nicht als erfahrene Kämpfer bezeichnen, sie haben in der Regel nicht einmal eine richtige Ausbildung."

Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein

In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Nach Angaben der Zeitung wird das Programm mit dem Namen "Drohnenarmee" in Kiew als das weltweit erste System dieser Art positioniert. Punkte werden für das Ausschalten verschiedener Ziele vergeben, darunter Personal, Militärtechnik und Waffen. Die gesammelten Punkte können die Einheiten nutzen, um über eine spezielle digitale Plattform neue Drohnen zu bestellen. Wie in dem Artikel erwähnt wird, wird die Liste der Ziele, für deren Ausschaltung Punkte vergeben werden, regelmäßig erweitert. Dazu gehören Scharfschützen, mobile Luftabwehr-Einheiten, Drohnenoperatoren und kleine militärische Gruppen. Dabei wird die Ausschaltung von Drohnenoperatoren höher bewertet als die von einfachen Infanteristen. Die genauen Punktvergabe-Koeffizienten bleiben geheim, wie die Washington Post anmerkt. Zuvor war in ukrainischen sozialen Netzwerken die Vergabe von 12 Punkten für die Ausschaltung eines Soldaten erwähnt worden. Im Herbst wurde außerdem die Belohnung für die schwere Verwundung oder den Tod eines russischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs verdoppelt.

Rumänien schickt wegen Drohnen zwei Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine

Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, hat Rumänien in der Nacht zum Sonntag wegen einer Gruppe von Drohnen zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine entsandt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe vom Stützpunkt 57, die zum Einsatzverband der Luftpolizei gehören, starteten um 00.10 Uhr zur Überwachung der Luftsituation an der Grenze zur Ukraine, nachdem zwölf Kilometer östlich von Wylkow eine Gruppe von Luftzielen entdeckt worden war. Es gingen keine Meldungen über unbefugte Eindringlinge oder Zusammenstöße von Drohnen mit dem Boden ein."

US-Biolabore in der Ukraine: Neue Enthüllungen aus Washington

Die Direktorin des Nationalen US-Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, hat nach eigenen Angaben neue Beweise für ein von US-Steuergeldern finanziertes Programm zum Aufbau von mehr als 120 Biolaboren in über 30 Ländern vorgelegt – darunter auch Labore in der Ukraine.

Brisant ist dabei nicht nur die Zahl der Einrichtungen, sondern auch der Umstand, dass westliche Politiker entsprechende Vorwürfe jahrelang als Verschwörungstheorie und russische Propaganda abgetan hatten. Der ehemalige Geheimdienstanalyst Larry Johnson bewertet die Enthüllung als bemerkenswert und verweist insbesondere auf die hohe Konzentration solcher Labore in der Ukraine nahe Russland.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Trümmerteile ukrainischer Drohnen schlagen auf ein Werk in dem Gebiet Tula ein

Ein Industriebetrieb in Nowomoskowsk im Gebiet Tula wurde durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen beschädigt. Dies teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Im Zuge der Abwehr eines Luftangriffs fielen Teile abgeschossener ukrainischer Drohnen auf das Gelände eines Industrieunternehmens in Nowomoskowsk."

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von 7 Stunden 110 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr am Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 110 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula und Jaroslawl, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13 Zivilisten durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson verletzt

Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Ukraine weitere Terrorangriffe gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker 13 verletzte Zivilisten allein in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Opfer listet Saldo wie folgt auf:

  • Tschaplinka – 5,
  • Ljubimowka – 3,
  • Autostraße Welikije Kopani – Nowaja Majatschka – 2,
  • Briljowka – 1,
  • Golaja Pristan – 1,
  • Tschulakowka – 1.

Außerdem berichtet der Gouverneur über einen Schlag gegen ein Krankenhaus in der Ortschaft Gornostajewka. Infolge der Terrorattacke seien ein Lagerhaus und zwei Krankenwagen beschädigt worden. Darüber hinaus seien Wohnhäuser in den Ortschaften Ljubimowka, Nowaja Majatschka und Nowonikolajewka sowie das Rathaus und ein leer stehendes Kindergartengebäude in der Ortschaft Golaja Pristan beschädigt worden.

Britische Armee stoppt "Schattenflotte"-Tanker

Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilt der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag.

Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker "Smyrtos", der laut der Website Marinetraffic.com unter Kameruns Flagge fährt und von einem russischen Hafen kommt.

Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, heißt es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert.

"Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern."

Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft. In der Mitteilung wird Verteidigungsminister Dan Jarvis mit den Worten zitiert:

"Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg."

Wir werden leben: Über Trauma, Amputation und neue Hoffnung

Der Dokumentarfilm "Wir werden leben" befasst sich eingehend mit den Herausforderungen posttraumatischer Belastungen und den langfristigen Folgen des Krieges. Er erzählt drei eindringliche und inspirierende Geschichten: die eines Milizkämpfers, eines mobilisierten Soldaten und die eines Zivilisten. Alle drei haben schwere Verletzungen und Amputationen erlitten, überlebt und bauen sich nun ein neues Leben auf.

Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malaja Rybiza, Slawgorod, Luschki, Pawlowka, Bruski und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Isbizkoje, Mitrofanowka, Ternowaja und Bugajewka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Drei Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gluschtschenkowo und Nowy Mir im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Jazkowka, Losowoje, Woltschi Jar und Karpowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Die russische Armee nähre sich inzwischen dem nordwestlichen Rand der Stadt Krasny Liman und kontrolliere schon vier Bezirke und habe allein in den vergangenen 24 Stunden 37 Gebäude befreit. In den befreiten Stadtvierteln würden gegnerische Kämpfer eliminiert. Das ukrainische Militär habe in Krasny Liman mehr als 55 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Truppenabschnitt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und ein Geschütz zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewka-Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka fort. In den vergangenen 24 Stunden seien dort 117 Gebäude befreit worden. Der Gegner habe bei den Kämpfen bis zu 90 Kämpfer verloren. Die gesamten Verluste der ukrainischen Streitkräfte am jeweiligen Frontabschnitt werden auf bis zu 150 Kämpfer beziffert. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und sechs Geschütze verloren. Im Frontbericht heißt es wörtlich:

"Die erfolgreichen Kampfhandlungen und der Vormarsch der Einheiten der Truppengruppierung Süd in der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk haben das Kiewer Regime inzwischen dazu veranlasst, mit der Evakuierung der wichtigsten Werke und Organisationen sowie deren Personals aus den Ortschaften Kramatorsk und Druschkowka in die Westukraine zu beginnen."

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Lenina, Dobropolje, Annowka, Sergejewka, Swetloje, Raiskoje, Kutusowka, Schewtschenko und Krasnojarskoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowossjolowka, Tscherwonaja Kriniza und Tersjanka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka, Bondarewo, Malomichailowka, Dibrowa, Prossjanaja und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 460 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und zwei Haubitzen seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowoandrejewka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, eine Haubitze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 150 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 14 Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 162.201 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.769 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.350 Geschütze und Mörser verloren.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 13. Juni bis 8 Uhr MESZ am 14. Juni 168 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 20 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Nischni Mordok und Belaja. Dort seien zwei Privathaushalte und ein Auto beschädigt worden.

Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 57 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 194 Drohnen eingesetzt, von denen 138 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Siedlung Tschaiki habe ein Kind schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug seinen Lkw attackiert habe. Bei der Detonation einer weiteren FPV-Drohne sei ein Feuerwehrmann zu Schaden gekommen. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon habe ein Angehöriger der Verteidigungseinheit Orlan Verletzungen erlitten. Außerdem habe am Samstag ein Mann ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er noch am 7. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Rschewka eine Augenverletzung erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 20 Einfamilienhäuser, eine Feuerwache, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, sieben Lkw und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Juni 18 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 5,
  • Welikije Kopani — 3,
  • Nowaja Kachowka — 2,
  • Golaja Pristan — 2,
  • Kasatschji Lageri — 4,
  • Aljoschki — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Je härter die russischen Angriffe auf die Ukraine ausfallen, desto weniger Trümpfe hat Selenskij

Selbst westliche Politiker können nicht übersehen, dass die Ukraine eine Terrorkampagne gegen Russland führt. Dies ist ein paralleler Prozess, der keinerlei Einfluss auf die Lage an der Front hat. Und je brutaler und unmenschlicher diese Kampagne ausfällt, desto härter wird die Reaktion Russlands sein.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin auf unserer Website.

Ukrainische Drohne schlägt in Wohnhaus in Orjol ein: Ein Toter, neun Verletzte

Auch die Stadt Orjol hat in der vergangenen Nacht eine Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Andrei Klytschkow, gibt auf der Plattform MAX bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen ein Wohnhaus geprallt sei. Infolge des Einschlags sei eine zivile Person ums Leben gekommen. Neun weitere Zivilisten seien verletzt worden. Man erweise ihnen ärztliche und psychologische Hilfe. Die Bewohner der beschädigten Wohnungen seien provisorisch in Hotels untergebracht worden. Die Situation sei unter Kontrolle. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

Einwohnerin des russischen Gebiets Smolensk durch herabfallende Drohnenteile verletzt

In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Gebiet Smolensk mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Wie Gouverneur Wassili Anochin auf der Plattform MAX mitteilte, seien herabfallende Wrackteile auf ein Einfamilienhaus in der Stadt Wjasma herabgestürzt. Es sei zu einem Brand gekommen. Eine ältere Frau habe Verletzungen erlitten und werde nun in einem Krankenhaus ärztlich behandelt. Weitere Opfer und Schäden meldete der Politiker nicht.

DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Juni bis 0 Uhr am 14. Juni (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden mehrere Wohnhäuser und Autos, ein Lkw und drei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

Selenskij kündigt Reisen zu Gipfeln von G7, EU und NATO an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat für die kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Unterstützerstaaten auf mehreren Gipfeltreffen angekündigt. Es gehe um neue Sanktionen gegen Russland und mehr Hilfe für die Ukraine, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Seine Regierung hoffe dabei besonders auf die Unterstützung bei der Luftabwehr und bei weitreichenden Waffen, aber auch auf Fortschritte bei Investitionen in die ukrainische Produktion von Drohnen.

Ausdrücklich nannte der Politiker das Treffen der G7-Staaten in Frankreich zu Beginn der Woche und im Anschluss den EU-Gipfel in Brüssel. Zudem führte Selenskij den NATO-Gipfel in der zweiten Juliwoche in der Türkei an.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Brennstoffdepot gerät in Brand

In den frühen Morgenstunden hat es im russischen Gebiet Jaroslawl Luftalarm gegeben. Während die Luftabwehr im Einsatz war, wurde die Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Moskau aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch der örtliche Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein. Gouverneur Michail Jewrajew rief seine Landsleute dazu auf, während des Luftalarms in sicheren Räumen zu bleiben.

Später teilte der Politiker auf der Plattform MAX mit, dass die meisten Drohnen zerstört worden seien. Einigen unbemannten Luftfahrzeugen sei es aber gelungen, Tanks mit Brennstoff zu treffen. Es sei zu einem Brand gekommen, der momentan gelöscht werde. Jewrajew meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Details gab der Gouverneur nicht bekannt.

Blackout im Gebiet Cherson nach Drohnenangriffen auf Energieanlagen im Gebiet Saporoschje

Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson gibt es vorübergehend keinen Strom. Vom Blackout sind alle 14 Bezirke der Region betroffen. Die örtlichen Behörden führen das Problem auf massive technische Störungen im Stromnetz des benachbarten Gebiets Saporoschje zurück. Der Betreiber Chersonenergo teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die Reparaturarbeiten im Gange seien.

Am Freitagabend hat Gouverneur Jewgeni Balizki über eine Drohnenattacke auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje berichtet. Infolge des Angriffs seien mehrere Energieobjekte beschädigt worden. In der Region sei es zu Stromabschaltungen gekommen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 249 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 249 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Orjol, Tula, Kaluga, Rostow, Rjasan, Wladimir, Astrachan, Twer, Jaroslawl und Kostroma, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Streit um EU-Milliarden für Ukraine: Deutschland verzichtet auf Rückerstattung, Polen nicht

Nach der Freigabe von 6,6 Milliarden Euro für die Rückerstattung aus dem EU-Friedensfonds eskaliert der Streit über die Verteilung. Während Polen und die Slowakei eine vollständige Erstattung für frühere Waffenlieferungen fordern, bestehen Deutschland und die skandinavischen Länder darauf, die Mittel an die Ukraine zu überweisen.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über Russland

Einheiten der Flugabwehr haben 109 ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 7 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zwölf Gebieten des Landes und über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

Medien: Trump und Selenskij treffen sich während G7-Gipfels

US-Präsident Donald Trump reist nächste Woche zum G7-Treffen nach Frankreich. Laut Medienberichten wird er zusammen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij an der Sitzung der Staats- und Regierungschefs teilnehmen. Außerdem könnten Trump und Selenskij ein informelles Treffen abhalten.

AKW Saporoschje: Reparaturen an einer der externen Stromleitungen abgeschlossen

Mit dem Abschluss der Reparaturen an der Notstromleitung Ferosplawnaja ist das Atomkraftwerk Saporoschje wieder an das Stromnetz angeschlossen, teilt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) mit. Die Reparaturen wurden während der von der IAEA vermittelten Feuerpause durchgeführt.

Der Ausfall der externen Stromversorgung dauerte fast drei Tage, was bislang einer der längsten Vorfälle solcher Art war.

Ein IAEA-Team überwacht weiterhin die Reparaturarbeiten, und zwar an der Schaltanlage des Wärmekraftwerks Saporoschje, sowie die Minenräumen nahe dem Kraftwerk, damit die Hauptstromleitung Dnjeprowskaja in Betrieb genommen werden kann.

Generaldirektor Rafael Grossi äußert sich tief besorgt über die verstärkten Militäraktivitäten, was die wichtigsten Grundlagen der nuklearen Sicherheit gefährdet. Er rief zu größtmöglicher Zurückhaltung in der Nähe aller nuklearen Anlagen auf. Die IAEA sei weiterhin fest entschlossen, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um die nukleare Sicherheit während des Konflikts zu gewährleisten.

NYT: Kiew leidet unter Mangel an Patriot-Raketen für Flugabwehr

Die Ukraine sieht sich mit einem wachsenden Mangel an Raketen für Patriot-Flugabwehrsysteme konfrontiert, berichtet die New York Times (NYT). In den vergangenen Wochen verstärkte Russland seine Angriffe mit ballistischen Raketen und nutzte dabei eine bedeutende Schwäche der ukrainischen Armee aus, nämlich den Mangel an Patriot-Raketen. Infolgedessen können die westlichen Lieferungen mit der Anzahl russischer Raketen nicht mehr Schritt halten.

Juri Ignat, Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, beschreibt die Lage gegenüber der Zeitung so: "Der Torwart steht vor dem Tor, und plötzlich fliegen zehn Bälle gleichzeitig auf ihn zu – er kann sie nicht alle fangen."

Die Herstellung moderner Patriot-Abfangraketen braucht viel Zeit, ihre Bestände sind aufgrund des Konflikts mit Iran erschöpft, führt die NYT aus.

Der US-Rüstungskonzern Lockheed Martin produzierte im vergangenen Jahr lediglich 620 Raketen. In den letzten drei Jahren erhielt die Ukraine über 1.600 Raketen. Dies entspricht nicht der Anzahl der von Russland abgefeuerten Munition, fasst die Zeitung zusammen.

Gebiet Belgorod unter ukrainischen Angriffen – Kind verletzt

Ein Minderjähriger ist durch die Detonation eines Sprengsatzes im Gebiet Belgorod verletzt worden, berichtet der regionale Krisenstab. Demnach explodierte die Sprengladung auf dem Gelände eines privaten Hauses. Der 13-jährige Junge erlitt eine offene Lungenverletzung sowie zahlreiche Splitterwunden am Gesicht und Körper. Er wird medizinisch behandelt.

Kiews Truppen greifen Markt in LVR an – mehrere Verletzte

Ukrainische Truppen haben den Zentralmarkt in Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen attackiert. Wie der Chef des Gebiets Leonid Passetschnik bekannt gibt, wurden sieben Menschen verletzt. Sie erhalten medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

AKW Saporoschje meldet ukrainischen Angriff – Transporthalle beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Transporthalle des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen. Wie das AKW in einer Mitteilung berichtete, wurden drei Fahrzeuge beschädigt, zwei davon gerieten in Brand. Außerdem wurden Zapfsäulen und die Verglasung der Halle beschädigt.

Fachleute beobachten die Lage, die Strahlungswerte liegen weiterhin im Normbereich. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht.

Ferner präzisierte die Führung des Kraftwerks, dass sich die Transporthalle im Industriegebiet der AKW-Stadt Energodar befindet. Verletzte gab es keine. Die Internationale Atomenergie-Organisation wird über den Vorfall informiert.

Medien: Meloni erwägt Stubb als EU-Vertreter bei Ukraine-Verhandlungen 

Laut einem Bericht der Zeitung Corriere della Sera könnte die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni den finnischen Präsidenten Alexander Stubb als EU-Vertreter bei den Ukraine-Verhandlungen vorschlagen.

Ihrer Ansicht nach sollte ein Vermittler aus einem kleinen, aber angesehenen Land stammen und gut informiert sein. Zudem wäre es von Vorteil, wenn der Vertreter auch für Ukraine-Verbündete außerhalb der EU, etwa Norwegen und Großbritannien, sprechen könnte. Diesen Kriterien könnte Präsident Stubb entsprechen, schreibt die Zeitung.

Mehr zum ThemaFinnlands Präsident Stubb: "Wir sollten mit Putin reden"

Moskau: Nuklearwaffen in Weißrussland sichern Westgrenze

Moderne Verteidigungssysteme und taktische Nuklearwaffen der russischen Armee, die in Weißrussland stationiert sind, dienen als Gegengewicht zur Ukraine und zu NATO-Verbänden in den Nachbarstaaten, teilt das Außenministerium in Moskau mit.

Angesichts der turbulenten sicherheitspolitischen Lage in der Welt hätten Moskau und Minsk in den vergangenen Jahren ernsthafte Schritte zur Verstärkung der gemeinsamen Verteidigung und Sicherheit unternommen, heißt es in einer Erklärung. Die russischen Waffen auf weißrussischem Staatsgebiet gewährleisteten einen verlässlichen Schutz der Westgrenzen beider Länder.

Gebiet Wolgograd meldet Brände nach ukrainischen Drohnenangriffen

Das Gebiet Wolgograd in Russland hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Gouverneur Andrei Botscharow brach durch herabfallende Drohnentrümmer ein Brand auf einem Industriegelände im Bezirk Kotowo aus. Die Löscharbeiten dauern an.

Außerdem kam es am Waldrand im Bezirk Kumylschenski zu einem Brand. Das Feuer wurde gelöscht. Verletzte gab es nach Angaben des Gouverneurs nicht.

"Sie haben gelogen" – Gabbard enthüllt 120 US-Biolabore weltweit

Die scheidende Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, hat früheren US-Regierungen vorgeworfen, über die Existenz und Finanzierung von Biolaboren – unter anderem in der Ukraine – gelogen zu haben. In einer Erklärung am Freitag sprach sie von neuen Belegen zu US-finanzierten Einrichtungen weltweit. Viele der von den USA finanzierten Biolabore hätten aktuell oder in der Vergangenheit mit gefährlichen und hoch ansteckenden Erregern gearbeitet.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Putin: Angriffe auf Russland werden Kiew nicht helfen – Russische Truppen haben strategischen Vorteil

Russlands Präsident Wladimir Putin hat eine Beratung zur Entwicklung der neuen russischen Regionen im Donbass und in Neurussland durchgeführt. Während der Sitzung stellte er fest, dass die russischen Streitkräfte an allen Frontabschnitten im Vormarsch seien. Da der Gegner diesem Vorstoß nicht standhalten könne, gehe er zu terroristischen Mitteln über, indem er zivile Objekte und zivile Fahrzeuge in Russland angreife. Dabei zeigte sich Putin sicher:

"Unsere Truppen behalten ihren strategischen Vorteil und rücken selbstsicher vor. Weder Artilleriebeschüsse noch Drohnenangriffe werden diese Situation mehr ändern können."

In diesem Zusammenhang dankte Putin der Bevölkerung im Donbass und in Neurussland, besonders den dort tätigen Ärzten, Lehrern, Kommunalmitarbeitern, Fahrern und Beamten, für ihren Mut und ihre Standhaftigkeit. Seit dem Beginn der Kampfhandlungen habe man in der Region mehr als 25.000 Gebäude, darunter Schulen, Kliniken, Sportplätze und Energieanlagen, wiederhergestellt oder neu aufgebaut und mehr als 8.000 Kilometer Straßen repariert oder neu verlegt. Ungefähr 260 Industriebetriebe seien seitdem in Gang gesetzt worden. Darüber hinaus habe man in diesem Zeitraum rund 19 Millionen Tonnen Getreide eingefahren.

Kiew erklärt seine Strategie: Krieg soll teuer für Moskau werden

Der Oberkommandierende der Streitkräfte der Ukraine, Alexander Syrski, hat nach Angaben der Nachrichtenagentur Ukrinform dem Kommandeur der NATO-Sondermission für Sicherheitsunterstützung und Ausbildung in der Ukraine, Generalleutnant Curtis Buzzard, die ukrainische Strategie erklärt. Der General wurde mit den Worten zitiert:

"Wir müssen die strategische Initiative ergreifen und deshalb eine aktive Verteidigung betreiben. Dadurch können wir den Gegner zermürben, Stellungen wiederherstellen und ihm maximale Verluste zufügen."

Das wichtigste Ziel sei es, dass jeder Schritt Russlands so kostspielig wie möglich sei, indem das ukrainische Militär Aufklärung und Technologie dort einsetze, wo es an Waffen und Personal mangele, erklärte Syrski.

Der General sagte darüber hinaus, dass der Ausbau der Luftverteidigung weiterhin Priorität habe. Ohne diese sei es nicht möglich, aufwendige Bodenoperationen durchzuführen.

Ein Toter und fünf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo meldet ein Todesopfer und fünf Verletzte durch die jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, handele es sich bei dem Getöteten um einen Lkw-Fahrer des Jahrgangs 1978. Infolge einer weiteren ukrainischen Drohnenattacke auf einen Lkw habe ein Mann des Jahrgangs 1974 Verletzungen erlitten. Zwei weitere Männer im Alter von 63 und 44 Jahren seien in der Siedlung Tschaplinka verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Zusätzlich seien zwei Einwohner der Ortschaften Kopani und Golaja Pristan zu Schaden gekommen.

Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden. In den Ortschaften Marjanowka, Nowofjodorowka, Skadowsk, Tschaplinka und Nischnije Serogosy seien demnach drei Tankwagen, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. Auf der Autostraße Genitschesk – Strelkowoje und in der Ortschaft Tschongar hätten zwei Brücken Schäden erlitten. In Tawrijsk sei das Dach eines Einfamilienhauses in Brand geraten. In Nischnije Serogosy seien zwei Scheunen beschädigt worden.

DVR-Regierung will schwer beschädigten Nationalpark wiederherstellen

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, die Pläne seiner Regierung vorgestellt, den durch die Kampfhandlungen beschädigten Nationalpark Swjatyje Gory (auf Deutsch: "Heilige Berge") wiederherzustellen. Der Politiker erhob schwere Vorwürfe gegen die ukrainischen Streitkräfte:     

"Der Gegner nimmt auf nichts Rücksicht, nicht einmal auf Naturschutzgebiete, die den Einwohnern der DVR sehr am Herzen liegen."   

Das ukrainische Militär habe dem Nationalpark schweren Schaden zugefügt. Nach der Befreiung des Naturschutzgebiets werde die Regierung in Donezk es wiederherstellen. Man arbeite inzwischen an den notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung dieses Vorhabens.

Der Nationalpark Swjatyje Gory liegt in drei Bezirken der DVR und umfasst sieben Wälder und mehrere Wiesen entlang des Flusses Sewerski Donez. Dort wachsen mehr als 870 Pflanzenarten und leben 26 bedrohte Tierarten. Im Nationalpark gibt es auch wichtige archäologische Stätten, die auf das Paläolithikum datiert werden.

Frontbericht: Russische Truppen befreien 172 Gebäude in Konstantinowka

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Katerinowka und Luschki im Gebiet Sumy sowie Rubeschnoje, Iwanowka und Warwarowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Smorodkowka, Tscherneschtschina und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Schtschurowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka, Druschkowka, Starodubowka und Piskunowka in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fort und beende allmählich die Durchkämmung des Bezirks Perwomaiski. In den vergangenen 24 Stunden seien in der Stadt 172 Gebäude befreit worden. Bis zu 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Die gesamten gegnerischen Personalverluste im Verantwortungsbereich des Truppenverbands Süd hätten laut dem russischen Verteidigungsministerium mehr als 115 Soldaten betragen. Der Gegner habe darüber hinaus einen Kampfpanzer des Typs Leopard-2, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Autos und drei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowoalexandrowka, Dobropolje, Nowogrischino, Belizkoje und Krasnojarskoje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 315 Soldaten verloren. Zudem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und zwei Geschütze zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Iwanowka, Nowoandrejewka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Trudowoje, Tersjanka, Jegorowka und Woskresenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 510 Armeeangehörige. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und eine Panzerhaubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie Orechow und Malokaterinowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 18 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, sowie auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe hingegen in den vergangenen 24 Stunden 15 Lenkbomben und 540 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 161.718 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.748 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.335 Geschütze und Mörser verloren.

Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 73 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 73 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 204 Drohnen eingesetzt, von denen 123 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Warwarowka sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne habe eine Einwohnerin der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten. In der Siedlung Fedtschewka sei bei der Detonation einer Drohne ein Mitarbeiter einer Farm zu Schaden gekommen. Am Freitag habe ein Lkw-Fahrer ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er bei einer Drohnenattacke am 11. Juni in der Siedlung Bobrawa eine Splitterverletzung erlitten habe.       

Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden unter anderem drei Mehrfamilienhäuser, 26 Einfamilienhäuser, fünf soziale Einrichtungen und zwei Verwaltungsgebäude beschädigt oder zerstört. Betroffen waren außerdem drei Geschäfte, zwei Betriebsgebäude, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Lagerhaus, eine Scheune, drei Infrastrukturanlagen, eine Stromleitung, drei Gasleitungen, ein Kleintransporter, ein Krankenwagen, drei Lkw und 37 Autos.

Großbritannien will Import von Öl aus Russland zum Jahresende vollständig beenden

Die britische Regierung hat ein vollständiges Verbot von aus Russland importiertem Diesel und Kerosin angekündigt. Das Verbot soll demnach bis zum Jahr 2027 in Kraft treten. Die aktuell geltende, befristete Ausnahmegenehmigung soll zum 1. Januar 2027 auslaufen. Bis dahin soll die Regelung nach Angaben des britischen Ministeriums für Wirtschaft und Handel weiterhin im Zwei-Wochen-Rhythmus überprüft werden, um gegebenenfalls auch eine frühere Aufhebung zu ermöglichen.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region.

Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 12. Juni bis 8 Uhr am 13. Juni (MESZ) 165 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 138-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Ortschaften Rybinskije Budy, Oktjabrskoje und Durowo. Dort seien insgesamt zwei Privatwohnungen, zwei Lkw und ein Auto beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 12. Juni 24 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Majatschka — 3,
  • Aljoschki — 5,
  • Golaja Pristan — 4,
  • Gornostajewka — 3,
  • Sawodowka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

IWF bestätigt weitere Kredite für Ukraine

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat weitere Hilfskredite im Wert von knapp 700 Millionen US-Dollar für die Ukraine bestätigt. Ausgezahlt wird diese Tranche des IWF-Hilfsprogramms aber erst nach einer formellen Genehmigung durch den IWF-Vorstand. Damit erhöhen sich die seit Jahresbeginn vom IWF an die Ukraine ausgezahlten Hilfen auf 2,2 Milliarden US-Dollar (1,9 Milliarden Euro).

Insgesamt sieht das Hilfsprogramm des IWF Zahlungen an die Ukraine in Höhe von 8,1 Milliarden Dollar (rund 7 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von vier Jahren vor.

Ukrainische Truppen greifen Brücken im Gebiet Cherson an

Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Brücken in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu zerstören. Allein in der vergangenen Nacht seien über der Region 25 ukrainische Kampfdrohnen unschädlich gemacht worden. Dem Politiker zufolge habe es der Gegner erneut auf die Brücken in der Nähe der Ortschaft Tschongar an der Grenze zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgesehen. Momentan sei der Verkehr in Richtung des Checkpoints Dschankoi gesperrt.

Außerdem meldet der Gouverneur einen ukrainischen Angriff auf die Brücke, die die Stadt Genitschesk mit der Arabat-Nehrung im Asowschen Meer verbindet. Genitschesk fungiert als Verwaltungszentrum des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson. Nach der Attacke gelte auf der Brücke vorübergehend Einbahnverkehr mit wechselnder Fahrtrichtung, so Saldo. Dabei betont er:        

"Der Feind versucht Verkehrsinfrastruktur anzugreifen, um das Leben der Bevölkerung zu erschweren."

DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 12. Juni bis 0 Uhr am 13. Juni (Ortszeit) wurde ein Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Drei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Pkw wurden beschädigt.

EU beginnt Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldawien

Die EU wird am Montag die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien beginnen. Wie die derzeitige zyprische Ratspräsidentschaft mitteilt, haben die Mitgliedstaaten nach dem Ende der ungarischen Blockade einen gemeinsamen Standpunkt zum ersten Verhandlungsabschnitt vereinbart und die notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen.

Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldawien waren bereits im Juni 2024 formal begonnen worden. Die Eröffnung des ersten Verhandlungsabschnitts mit der Ukraine wurde dann allerdings von Ungarn mit einem Veto blockiert. Erst nach der Abwahl des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán im April kam wieder Bewegung in den Prozess.

Der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar meldete in der vergangenen Woche eine Einigung mit der Ukraine auf ein Abkommen zur Stärkung der Minderheitenrechte der ethnischen Ungarn im östlichen Nachbarland. Magyar hatte dies zur Bedingung dafür gemacht, den EU-Beitrittsgesprächen mit der Ukraine zuzustimmen.

Ukrainische Drohnen setzen Hafenterminal in Südrussland in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut die Region Krasnodar in Südrussland mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Weniamin Kondratjew auf der Plattform Telegram mitteilt, habe die Attacke vor allem dem Bezirk Temrjuk gegolten. Durch herabfallende Drohnenwrackteile sei ein Hafenterminal in Brand geraten. Ein Mensch sei dabei ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen seien verletzt worden. Der Politiker drückt der Familie des Getöteten sein tiefstes Beileid aus.

Ferner gibt Kondratjew bekannt, dass an den Löscharbeiten 96 Menschen, darunter Mitarbeiter des Katastrophenschutzes, und 30 Löschfahrzeuge beteiligt seien. Weitere Einzelheiten teilt der Gouverneur nicht mit.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 177 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr während der vergangenen Nacht 177 gegnerische Drohnen abgefangen.

Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kursk, Nowgorod, Rostow, Rjasan, Smolensk und Twer, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

12.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin trifft Soldaten zum Tag Russlands

Anlässlich des Tages Russlands traf Wladimir Putin Teilnehmer der militärischen Sonderoperation und dankte ihnen für ihren Einsatz. Dabei sprach er über den Ausbau russischer Satellitenkonstellationen zur präziseren Drohnensteuerung sowie über die Entwicklung von FPV-Drohnen und unbemannten Systemen mit künstlicher Intelligenz.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Selenskij hebt Schutzstatus des Russischen in der Ukraine auf

Die russische Sprache ist in der Ukraine von der Liste von Sprachen gestrichen worden, auf die die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen angewandt wird. Ein entsprechendes Gesetz wurde laut einer Mitteilung der ukrainischen Rada vom Staatschef Wladimir Selenskij unterzeichnet.

Als Begründung wird angeführt, dass die ukrainische Übersetzung der Charta aus dem Russischen und nicht aus dem Englischen oder dem Französischen angefertigt worden sei, weswegen der Begriff der Minderheit in der Bedeutung "nationale Minderheit" übersetzt worden sei, während er sich angeblich auf zahlenmäßige Minderheit beziehe. Dies hat laut dem Kiewer Regime "Voraussetzungen für Unterminierung der ukrainischen Sprache als Staatssprache" geschaffen.

Gebiet Brjansk: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

Im russischen Gebiet Brjansk sind drei Zivilisten durch ukrainische Drohnenangriffe verwundet worden, einer davon tödlich. Jegor Kowaltschuk, Interimsgouverneur der Region, berichtet dazu:

"In Starodub hat eine Zivilistin durch den Angriff einer FPV-Drohne Verwundungen erlitten. In der Siedlung Susemka wurden zwei Zivilisten durch eine Kamikazedrohne verwundet. Die Verwundeten wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Die Ärzte taten alles Mögliche, doch die Verletzung war zu schwer, und einer der Verwundeten ist verstorben."

Attentat gegen ehemaligen Minister für Staatssicherheit der DVR

Andrei Pintschuk, ehemaliger Minister für Staatssicherheit der Volksrepublik Donezk, ist zum Ziel eines Attentats geworden. Wie der russische Kriegsberichterstatter Alexander Koz berichtet, wurde ein Sprengsatz als eine Warenlieferung getarnt. Koz zitiert Pintschuk dazu:

"Die Sprengung war auf den Eingang gezielt. Ich gehe schnell, daher haben sie sich verrechnet. Ich habe eine gepanzerte Tür, die ich geschlossen habe, da kam die Explosion. Dank der Tür und meiner Geschwindigkeit ging die Explosion an mir vorbei."

Polizei und Notdienste sind vor Ort im Einsatz.

Pintschuk hatte von Juli 2014 bis März 2015 das Amt des Sicherheitsministers der DVR bekleidet. Er ist Mitbegründer des Vereins der Freiwilligen des Donbass.

Ukrainisches Militär bereitet Verteidigung von Druschkowka vor

Die Stadt Druschkowka in der Volksrepublik Donezk wird von ukrainischen Truppen auf Verteidigung vorbereitet. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle bei russischen Streitkräften:

"Der Gegner bereitet aktiv die Nachbarstadt von Konstantinowka, Druschkowka, auf Verteidigung vor. Die von Einheimischen veröffentlichten Aufnahmen zeigen hunderte Meter Stacheldraht und Betonblöcke."

Die Quelle fügte hinzu, dass in der benachbarten Stadt Kramatorsk ukrainische Musterungsbehörden weiterhin aktiv Zwangsrekrutierungen unter den Bewohnern der Stadt betreiben.

Anatolij Scharij über das TZK: "Diese Dämonen werden immer häufiger geschlagen"

Am Donnerstag ging ein Video aus der ukrainischen Stadt Nikolajew viral, in dem ein junger Mann gleich drei Beamte des TZK auf offener Straße zusammenschlägt.

Seit Jahren schon kann das Kiewer Regime nur noch mithilfe der brutalen, menschenverachtenden Zwangsrekrutierung die Front bemannen. Eine Praxis, die immer mehr Widerstand hervorruft und auch schon zahlreiche Todesopfer auf beiden Seiten gefordert hat. Immer wieder gehen Videos viral, die sowohl das unfassbare Vorgehen der TZK-Beamten zeigen als auch engagierten Widerstand seitens der Betroffenen, ihrer Nachbarn, aber auch zufälliger Passanten.

Im aktuellen Fall heißt es, der junge Mann habe seinen Vater infolge der Zwangsrekrutierung verloren und spontan Rache genommen, als er Zeuge eines weiteren Rekrutierungsversuchs wurde. Die Umstehenden freuen sich hörbar über diese Szene und feuern den jungen Mann energisch an. Am Ende des Clips ist zu sehen, wie die eigentlichen Opfer der TZK-Beamten davonlaufen.

Dem bekannten, im spanischen Exil lebenden ukrainischen Journalisten Anatolij Scharij zufolge kommt es immer häufiger zu solchen Szenen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

RIA Nowosti: USA bauten vier Biolabore in der Ukraine

Die USA haben in der Ukraine vier biologische Laboratorien gebaut, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Verweis auf ein ihr vorliegendes Dokument des US-Geheimdienstes berichtet die Agentur, dass das Pentagon den Bau des Diagnose-Laboratoriums in Cherson, das Institut für Tiermedizin der Nationalen Akademie der Agrarwissenschaften der Ukraine, das zentrale Referenzlaboratorium des ukrainischen Pestforschungsinstituts und das Diagnose-Laboratorium von Transkarpatien finanziert habe. Für jede der Einrichtungen wurden 1,7 bis 3,5 Millionen US-Dollar ausgegeben.

Selenskij sanktioniert weitere russische Medien

Die Ukraine führt neue Sanktionen gegen russische Richter und Massenmedien ein. Die entsprechende Anordnung hat Präsident Wladimir Selenskij unterzeichnet. Unter anderem stehen auf der Liste der Russische Journalistenverband sowie die Publikationen Gazeta.Ru und Lenta.ru. Insgesamt werden 29 Personen und 17 Organisationen sanktioniert.

Putin: Über 700.000 Soldaten bei Sonderoperation eingesetzt

Russlands Präsident Wladimir Putin gibt die Gesamtstärke des bei der Sonderoperation eingesetzten russischen Truppenverbands bekannt. Bei einem Treffen mit Teilnehmern der Sonderoperation im Kreml anlässlich des russischen Nationalfeiertags erklärt Putin:

"Es ist klar, dass wir dort einen großen Truppenverband haben, über 700.000 Menschen."

Zu Beginn des Treffens betont der Präsident, dass er in  regelmäßigem Kontakt mit russischen Militärangehörigen stehe.

DVR verbietet Passagierverkehr in nächtlichen Stunden

Die Behörden der Volksrepublik Donezk (DVR) verbieten den regulären und irregulären Passagierverkehr zwischen 21 und 5 Uhr. Das Verbot tritt am 12. Juni in Kraft. Darüber hinaus untersagen die Behörden die Entsendung von Kindergruppen zu Erholungszwecken außerhalb der Volksrepublik.

Industrieanlage im Gebiet Samara durch ukrainische Drohne beschädigt

Am Freitagmorgen hat die Stadt Toljatti im Gebiet Samara einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Wie Bürgermeister Ilja Suchich mitteilt, wurde durch den Absturz der Drohnenfragmente eine Industrieanlage beschädigt. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.

"Um Kiew von Angriffen abzuhalten": Putin sagt stärkere Gegenmaßnahmen an

Die Ukraine setzt immer mehr unbemannte Flugzeuge für Angriffe auf Ziele in Russland ein, erklärt Präsident Wladimir Putin. Ihm zufolge besteht das Ziel dieser Attacken darin, der russischen Wirtschaft Schaden zuzufügen und die Gesellschaft zu spalten. Dies werde dem Gegner nicht gelungen.

In diesem Zusammenhang beabsichtige Russland, Gegenmaßnahmen zu verstärken, um die ukrainischen Streitkräfte von Angriffen auf zivile Objekte abzuhalten, führt Putin aus. Vor allem bedeute dies eine stärkere Flugabwehr des Landes.

Putin: Russland arbeitet an Satellitensystem für Schwerlastdrohnen

Russland entwickelt derzeit eine Satellitenkonstellation zur Steuerung von Schwerlastdrohnen, erklärt Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Soldaten der militärischen Sonderoperation.

Das Satellitensystem in niedriger Erdumlaufbahn werde dem US-amerikanischen Starlink nicht nachstehen oder vielleicht sogar besser sein, meint der Präsident.

Kiews Truppen attackieren AKW-Stadt Energodar am Tag Russlands

Am Freitag haben ukrainische Truppen Energodar unter Beschuss genommen. Wie der Pressedienst des Atomkraftwerks Saporoschje hervorhebt, wurde am 12. Juni der Tag Russlands gefeiert. Gleichzeitig ehrt Energodar den Jahrestag der Stadtgründung. Eine offizielle Erklärung lautet:

"Heute am Tag Russlands und zum Geburtstag von Energodar attackieren die ukrainischen Streitkräfte das Gebäude der städtischen Verwaltung und Staatsflaggen."

Es gibt keine Verletzten, heißt es weiter. Der Angriff richte sich nicht nur gegen die Infrastruktur, sondern auch gegen die Staatssymbole und den Feiertag selbst. Die Versuche, die Einwohner einzuschüchtern, seien vergeblich.

Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen sieben Tage 9.370 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • neun Panzer,
  • 102 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 548 Kraftfahrzeuge,
  • 57 Artilleriegeschütze,
  • 38 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare.

Die Flugabwehr schoss 74 Flugbomben, elf HIMARS-Raketen, vier landgestützte Flamingo-Marschflugkörper, drei Neptun-Marschflugkörper und 4.776 unbemannte Flugzeuge ab.

Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf Militärziele in der Ukraine

Vom 6. bis zum 12. Juni haben die russischen Streitkräfte fünf Massenangriffe mit Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Das Verteidigungsministerium erklärt die Attacken als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland.

Getroffen wurden Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Militärflugplätze, Munitionslager, Speicher, Montagehallen und Abschussvorrichtungen für Drohnen größerer Reichweite und unbemannte Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.

Russische Armee befreit diese Woche fünf Ortschaften

Die russischen Streitkräfte haben am Vortag Prijut in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte möglich.

Dazu befreite die russische Armee in den vergangenen sieben Tagen vier Ortschaften. Diese sind Schewtschenko und Ochrimowka im Gebiet Charkow sowie Chimik und Roskoschnoje in der DVR.

Gebiet Belgorod: Eine Tote, mehrere Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe

In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 72 Angriffe auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod unternommen. Wie der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mitteilt, kam bei einer gezielten Attacke des Gegners eine Zivilistin im Kreis Schebekino ums Leben. Im ganzen Gebiet wurden 16 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.

Ferner berichtete der regionale Krisenstab, dass eine Frau in der Stadt Graiworon durch die Detonation einer ukrainischen Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses Verletzungen erlitt. Im Kreis Iwnja explodierte eine Drohne auf einem Bauernhof, wobei ein Mann verletzt wurde.

Die Ukraine macht ihre Verpflichtungen gegenüber Trump zunichte

Das Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA wurde auf Eis gelegt. Kiew hat aus politischen Gründen seine Pläne aufgegeben, amerikanische Milliarden in die Erschließung der Bodenschätze zu investieren.

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Gebiet Kursk schießt an einem Tag mehr als 150 ukrainische Drohnen ab

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat die ukrainische Armee 109 Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk unternommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem 151 unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht. Opfer oder Verletzte gab es keine.

Flugabwehr zerstört weiterhin Drohnen bei Moskau

Einheiten der russischen Flugabwehr haben seit Beginn des Tages 14 Drohnen der Ukraine im Anflug auf Moskau abgefangen, berichtet Bürgermeister Sergei Sobjanin. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Weitere Einzelheiten gibt Sobjanin nicht bekannt.

Politico: Kiew will mehr Geld vom Westen – damit "Russland brennt"

Die Ukraine will zusätzliche Finanzierung in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar von westlichen Verbündeten anfordern, berichtet Politico mit Verweis auf einen namentlich nicht genannten Vertreter des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Demnach werde der Antrag am 18. Juni bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, auch bekannt als Ramstein-Format, gestellt.

Verteidigungsminister Michail Fjodorow und andere ukrainische Beamte sollen das Thema während der Treffen mit Vertretern Norwegens, Schwedens, Deutschlands und Kanadas bereits erörtert haben. Die Verbündeten würden um Beträge in Höhe von 2 bis 6 Milliarden US-Dollar gebeten, um das Ziel von 20 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Es könnte sich um Hilfe oder Darlehen handeln.

Kiew möchte die zusätzlichen Mittel für die Verstärkung der Flugabwehr, für die Beschaffung von Drohnen, Munition, Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Waffen größerer Reichweite sowie für Direktaufträge bei ukrainischen Rüstungsbetrieben verwenden.

Die Quelle von Politico betont:

"Jeder sieht, dass Russland brennt, und wir wollen, dass es noch mehr brennt. Dafür brauchen wir aber die Finanzierung."

Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Region Tatarstan – mehrere Verletzte 

Am Freitagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte die Teilrepublik Tatarstan mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Präsidenten Rustam Minnechanow schlug ein unbemanntes Flugzeug in ein mehrstöckiges Wohnhaus ein. Die Anwohner wurden evakuiert. Drei Personen erlitten Verletzungen, sie erhalten medizinische Hilfe.

"Slava Ukraini" bis "Vaterlandsverrat": Schlagabtausch über AfD-Reise nach Sankt Petersburg

Die Reise mehrerer AfD-Abgeordneter zum Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) in Sankt Petersburg Anfang Juni war am Donnerstag Gegenstand einer Aktuellen Stunde im Bundestag.

Staatsminister Florian Hahn (CDU/CSU) betonte die Unterstützung Kiews im Ukraine-Krieg und verurteilte die Teilnahme der AfD am SPIEF. Das Forum bezeichnete er als "staatlich organisierte Propagandaveranstaltung" und erklärte, die Reise laufe den "außen- und sicherheitspolitischen Grundsätzen und Interessen der Bundesrepublik Deutschland vollkommen zuwider". Seine Rede schloss er mit "Slava Ukraini". SPD-Politiker Ralf Stegner griff die AfD mit den Worten "Alternative für Diktatoren" sowie "Vaterlandsverrat" an.

Markus Frohnmaier wies die Vorwürfe zurück und erklärte, er sei nach Sankt Petersburg gereist, "um Gespräche zu führen und deutsche Interessen zu vertreten – nicht russische, nicht ukrainische, nicht amerikanische, sondern deutsche". Der AfD-Abgeordnete verwies auf hohe Energiekosten, Wettbewerbsnachteile und die Folgen der Sanktionspolitik für die deutsche Wirtschaft. Steffen Kotré sprach von einer Reise "in diplomatischer Weise" und erklärte, die AfD führe Gespräche dort, wo die Bundesregierung "nicht redet und eben nicht diplomatisch unterwegs ist". Mit Verweis auf "20.000 Besucher aus 140 Ländern" hob er die internationale Bedeutung des Forums hervor.

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Norwegen stellt millionenschwere Hilfe für Reparaturen am AKW Tschernobyl bereit

Norwegen stellt 100 Millionen norwegische Kronen (mehr als 9 Millionen Euro) für die Instandsetzung des New Safe Confinement am Atomkraftwerk Tschernobyl bereit. Laut einer Erklärung der norwegischen Botschaft in Kiew wird das Geld für die Reparatur der Schutzhülle über dem zerstörten vierten Block des Kraftwerks verwendet. Der Betrag wird über das Internationale Tschernobyl-Kooperationskonto der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung eingehen.

Die Schutzhülle war bei einem Drohnenangriff im Februar 2025 beschädigt worden. Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation entstand dabei ein Loch von etwa sechs Metern im Durchmesser in der Schutzkuppel. Ein Brand brach aus, Kabelleitungen und Anlagen wurden beschädigt.

US-General: Russland strebt keinen Konflikt mit NATO an

Russland sucht keinen Konflikt mit der NATO, meint Alexus Grynkewich, Kommandeur des United States European Command. Diese Einschätzung teilt der US-General auf der Internationalen Raumfahrtausstellung 2026 in Berlin mit. Die Zeitung Financial Times zitiert ihn mit den Worten:

"Ich habe die Geheimdienstberichte sehr genau verfolgt. Russland strebt keinen Konflikt an … Sie verstehen den Begriff 'Verteidigungsbündnis', und sie wissen, dass wir über eine Reihe asymmetrischer Vorteile verfügen."

Medien: Ukraine evakuiert Industriebetriebe aus Kramatorsk in DVR

Die ukrainischen Behörden evakuieren Hüttenwerke und Werkzeugmaschinenbauer aus Kramatorsk in dem von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR), berichtet The Economist. Diese Entscheidung sei vor dem Hintergrund des russischen Vormarsches getroffen worden.

Laut der Publikation werden die Betriebe in die Westukraine verlegt, und zwar in die Stadt Peretschin im Kreis Uschgorod des Gebietes Transkarpatien. In der Stadt sei bereits ein Industriepark errichtet worden, rund 3.500 Fachkräfte seien dorthin umgezogen. Die Initiative werde inoffiziell als "Neues Kramatorsk" bezeichnet.

Am 9. Juni hatte die Ukraine die obligatorische Evakuierung von Familien mit Kindern aus einigen Bezirken von Kramatorsk und Slawjansk im ukrainisch kontrollierten Teil der DVR angekündigt.

Gebiet Saporoschje: Kiews Truppen attackieren Sanitätsstelle in Energodar

Die ukrainischen Streitkräfte haben mindestens drei Angriffe auf eine Sanitätsstelle in der Stadt Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje durchgeführt. Laut Bürgermeister Maxim Puchow wurde ein unbemanntes Flugzeug zum Absturz gebracht.

Bei einem Angriff kam ein mobiler Kreißsaal zu Schaden. Es gab keine Verletzten, betont Puchow.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 230 Drohnen über Russland

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 231 gegnerische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über 17 Regionen Russlands sowie über dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

11.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Medien: Europa will Trump beim G7-Gipfel um Unterstützung für Gespräche mit Russland bitten

Nach Angaben von Bloomberg wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs die Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel nutzen, um ihn davon zu überzeugen, neue Bedingungen für Verhandlungen mit Russland zu unterstützen. Das Treffen der G7-Staaten findet nächste Woche in Frankreich statt.

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Diehl Defence will Produktion ukrainischer Flamingo-Marschflugkörper nach Deutschland verlagern

Der deutsche Rüstungskonzern plant eigenen Angaben zufolge, die Produktion der ukrainischen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo nach Deutschland zu verlagern. Dies berichtet die Financial Times unter Verweis auf Unternehmenschef Helmut Rauch.

Demnach hat der Konzern bereits im April ein Technologieabkommen mit dem ukrainischen Hersteller Fire Point unterzeichnet. Details dazu wurden bislang nicht veröffentlicht. Rauch erklärte, Diehl Defence könne für die Flamingo-Raketen eine deutlich fortschrittlichere Zielsteuerung anbieten. In den kommenden Wochen sollen zudem Gespräche zwischen der deutschen und der ukrainischen Seite stattfinden.

Medwedew: In der Ukraine gibt es "sehr attraktive Ziele"

Russland werde keine kulturellen Objekte in der Ukraine zerstören, es gebe dort jedoch andere "sehr attraktive Ziele", die die russischen Streitkräfte nicht vergessen dürften. Dies erklärt der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats Dmitri Medwedew. Medwedew sagt mit Blick auf die Zerstörung der Panoramaausstellung "Verteidigung von Sewastopol":

"Man möchte auf solche Objekte dort spiegelbildlich reagieren. Aber Sie verstehen, das werden wir nicht tun, weil wir schließlich zivilisierte Menschen sind." 

Nikolajew: Mann attackiert Rekrutierungsbeamte und befreit Vater

In der Stadt Nikolajew hat ein junger Mann laut ukrainischen Medienangaben Mitarbeiter eines territorialen Rekrutierungszentrums attackiert. Wie das Portal Strana.ua berichtet, wollte er damit die Freilassung seines Vaters erzwingen, der zuvor festgehalten worden war. Dabei habe er mehrere Mitarbeiter der Behörde geschlagen. In veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann die Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums mit Fäusten und Tritten angreift, während Passanten die Szene beobachten und zustimmend reagieren.

Ukraine: Mann nach Mobilisierung im Krankenhaus gestorben – Ermittlungen laufen

In Kiew ist ein Mann nach Angaben des ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez nach seiner Mobilisierung im Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

Demnach war der Mann mit Rippenbrüchen und einer Brustkorbverletzung in eine Klinik eingeliefert worden. Er gab an, die Verletzungen seien von Polizeibeamten und Mitarbeitern eines territorialen Rekrutierungszentrums verursacht worden.

Der Mann war bereits im Januar mobilisiert worden und starb wenige Tage nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Eine Obduktion wurde den Angaben zufolge nicht durchgeführt.

Moskau: Europäische Botschafter zum Gespräch in Außenministerium

Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben am Donnerstag das russische Außenministerium besucht. Laut einer Erklärung des Ressorts teilte Moskau den ausländischen Diplomaten "objektive Einschätzungen der destruktiven Politik" ihrer Länder in Bezug auf den Ukrainekonflikt mit. Mit Hilfe und finanzieller Unterstützung der sogenannten Koalition der Willigen würde Kiew zur Fortsetzung des Konflikts mit Russland ermutigt.

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Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Tankstellen im Gebiet Brjansk

Bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Brjansk sind nach Angaben der Regionalbehörden mehrere Menschen verletzt und getötet worden. In der Stadt Starodub wurden demnach Tankstellen mit Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad angegriffen. Dabei wurden sieben Zivilisten verletzt, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher. Ein Verletzter wurde mit dem Rettungsdienst nach Brjansk gebracht. Zudem wurden fünf Fahrzeuge beschädigt.

Separat wurde aus der Siedlung Belaja Berjoska eine weitere Eskalation gemeldet. Dort starb nach Angaben des amtierenden Gouverneurs ein weiterer Mann an seinen Verletzungen. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf zwei.

Gebiet Brjansk: Kind beim Spielen durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

Im Klimowo-Bezirk des Gebiets Brjansk ist ein Kind bei einem Angriff mit einer ukrainischen FPV-Drohne verletzt worden. Dies teilt der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Demnach spielte der Junge im Hof seines Hauses, als die Drohne angriff. "Das Kind ging einfach im Hof spazieren", schreibt Kowaltschuk auf der Plattform Max. Der Junge wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

Selenskij erklärt sich mit LGBT-Personen für gleich

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich für die LGBT-Gemeinschaft ausgesprochen. Dies berichtet der Telegram-Kanal Politika Strany.

"Ich bin der Meinung, dass man mit der Gesellschaft offen über alles sprechen muss. Das ist völlig normal. Wir sind gleich, und wir haben absolut die gleichen Rechte – ungeachtet jeglicher Vorurteile, verzeihen Sie, von Menschen aus dem 15. Jahrhundert."

In Russland ist die internationale LGBT-Bewegung als extremistische Organisation eingestuft und verboten. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschften als Familien in der Ukraine kritisiert.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Bei Angriffen der Ukraine in den Gebieten Belgorod und Brjansk sind nach Angaben der Regionalbehörden zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden.

Im Dorf Wosnessenowka im Gebiet Belgorod traf eine Drohne einen Linienbus. Eine Frau starb noch am Ort des Geschehens. Elf weitere Menschen wurden in das zentrale Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Laut dem operativen Stab erlitten die Verletzten Splitterverletzungen, Schürfwunden und Drucktraumata.

Auch die Siedlung Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk geriet erneut unter Beschuss. Dabei kam nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk ein Mann ums Leben. Drei weitere Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Nebensja: "Keine Gespräche mit Kiewer Regime, solange es zivile Ziele angreift"

Bei einer Pressekonferenz des UN-Sicherheitsrates in New York am Mittwoch hat Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja erneut der Öffentlichkeit erläutert, warum es zwischen Moskau und Kiew seit nahezu einem Jahr nicht mehr zu direkten Verhandlungsgesprächen kommt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukraine: Militärkommissariate sollen Mobilisierungszahlen künstlich erhöht haben

Drei Leiter von Militärkommissariaten im Gebiet Ternopol haben nach Angaben des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine Daten in einem staatlichen Register verändert, um die Mobilisierungsergebnisse künstlich zu verbessern. Den Ermittlungen zufolge trugen die Beschuldigten in den Jahren 2025 und 2026 mehr als 100 aktive Soldaten der ukrainischen Streitkräfte als neu einberufene Rekruten in das Register ein, obwohl diese bereits in verschiedenen Einheiten dienten. Gegen die Betroffenen wurden Ermittlungen wegen unbefugter Eingriffe in Informationssysteme eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu sechs Jahre Haft.

Dobropolje: Ukrainische Soldaten nach Flugblatt-Aktion in Gefangenschaft

Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben sich ukrainische Soldaten im Raum Dobropolje in Gefangenschaft begeben. Auslöser sei die Verteilung von Informationsmaterial durch russische Einheiten gewesen.

Demnach verteilten Bediener von Drohneneinheiten des Truppenverbandes Mitte Flugblätter, die Hinweise zu einer möglichen sicheren Aufgabe enthielten. In der Folge habe es mehrere Fälle freiwilliger Kapitulation ukrainischer Militärangehöriger gegeben.

Danil Osipow, Operator einer Drohneneinheit, erklärt TASS, in den Flugblättern seien Kontaktinformationen sowie Anweisungen zum Übertritt auf russische Positionen enthalten gewesen. Einige der ukrainischen Soldaten hätten diese Informationen genutzt.

Osipow zufolge haben einige der Gefangenen zudem über Versorgungsprobleme und fehlende Rotation geklagt. Unter den Soldaten seien auch mobilisierte Kräfte gewesen, die keine andere Möglichkeit zur Fortsetzung ihres Dienstes gesehen hätten.

Estland errichtet weitere Hindernisse an Grenze zu Russland

Innerhalb von zwei Monaten haben estnische Streitkräfte rund zehn Kilometer Panzergräben nahe der Grenze zu Russland im Raum Pskow ausgehoben. Dies berichtet die Zeitung Postimees. In der Landgemeinde Setomaa wurden demnach einzelne Abschnitte zusätzlich mit sogenannten Drachenzähnen befestigt. Laut der Zeitung will sich Estland nicht allein auf eine Verteidigungslinie verlassen und bei Bedarf weitere Befestigungen errichten.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres begann Estland mit dem Bau der ersten fünf Bunker an der Grenze zu Russland. In den kommenden Monaten sollen 23 weitere Befestigungsanlagen entstehen. Bis Ende 2027 plant das Land den Bau von bis zu 600 Bunkern im Nordosten und Südosten des Landes. Zudem soll bis dahin ein insgesamt 40 Kilometer langer Panzergraben fertiggestellt werden.

Russische Einheiten melden Kontrolle über Teile von Konstantinowka

Die russischen Streitkräfte setzen nach eigenen Angaben ihre Offensive in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Dies geht aus einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums hervor.

Demnach greifen Einheiten des Truppenverbandes Süd im nördlichen Teil der Region auf breiter Front an. Ziel sei es, ukrainische Formationen im befestigten Gebiet Slawjansk–Kramatorsk–Konstantinowka zu bekämpfen.

In der Stadt Konstantinowka führten russische Stoßtrupps den Angaben zufolge Straßenkämpfe. Die russischen Kräfte hätten die Kontrolle über den östlichen Teil der Stadt übernommen und seien bis an die nordöstlichen Randgebiete vorgedrungen. Dort haben russische Soldaten bereits Trikoloren gehisst.

Im südwestlichen Teil der Stadt sowie auf dem Gelände des metallurgischen Werks werde weiterhin gegen eingeschlossene Einheiten vorgegangen. Zudem rücken die Stoßtrupps nach Angaben des Ministeriums im Stadtteil Nowosjolowka vor. In bereits kontrollierten Bereichen würden verbliebene Gruppen ukrainischer Soldaten gesucht und neutralisiert.

Laut dem Ministerium werden die Operationen im gesamten Norden der DVR fortgesetzt.

Russlands Außenministerium: EU will an Verhandlungen als Teil der antirussischen Delegation teilnehmen

Staaten der Europäischen Union im Rahmen des Ukraine-Konflikts streben nach Verhandlungen, an denen sie im Rahmen einer gemeinsamen antirussischen Delegation mit Kiew teilnehmen können, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Zuvor hatte die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas betont, dass Europa die Ukraine unterstütze und daher keine neutrale Vermittlerposition zwischen Moskau und Kiew einnehmen werde.

In einem entsprechenden Kommentar gegenüber Medien wies Sacharowa darauf hin, dass europäische Staaten statt aufrichtiger Verhandlungsbereitschaft Russland a priori unerfüllbare Bedingungen stellen und die Ukraine und Europa militarisieren und damit eine Schaffung von Voraussetzungen für Friedensverhandlungen verhindern. Zu Kallas' Äußerung erklärte Sacharowa:

"Sie räumte ein, dass Europa einen Platz am Verhandlungstisch im Grunde als Teil einer einzigen Delegation des Westens und der Ukraine gegen Russland beansprucht."

Ukrainische Musterungsbehörden halten Rekruten rechtswidrig wochenlang fest

Ukrainische Rekrutierer halten Wehrpflichtige rechtswidrig mehrere Wochen fest, berichtet der Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine, Dmitri Lubinez. In einer Sendung des ukrainischen Fernsehens sagte er:

"Wir finden Menschen, die sich dort eine, zwei oder drei Wochen lang befinden. Die längste heute verzeichnete Frist, während der ein Mensch rechtswidrig von der Musterungsbehörde festgehalten wurde, beträgt 50 Tage."

Im Zusammenhang mit der seit 2022 in der Ukraine geltenden Mobilmachung kommt es regelmäßig zu Zwangsrekrutierungen und gewaltsamen Übergriffen durch Mitarbeiter der Musterungsbehörden.

Gebiet Belgorod: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Bezirk Schebekino des Gebiets Belgorod ist ein Lkw-Fahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region auf der Plattform Max mit. Demnach traf eine FPV-Drohne einen Lastwagen nahe dem Dorf Rschewka. Der Fahrer erlitt ein Drucktrauma sowie multiple Splitterverletzungen an Schulter, Hals und Brustkorb. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und wird dort medizinisch versorgt.

Sewastopol: Zehn Fragmente des historischen Panoramagemäldes gerettet

Nach dem Brand im Panorama-Museum "Verteidigung von Sewastopol" konnten zehn große Fragmente des beschädigten Panoramagemäldes gerettet werden. Dies teilte Museumsdirektor Michail Smorodkin gegenüber Journalisten mit. Die geretteten Teile sind jeweils etwa fünf mal drei Meter groß und wurden beim Bergen aus Feuer und Löschwasser unregelmäßig zerrissen. Laut dem Direktor sollen die geborgenen Fragmente Teil einer neuen Museumsausstellung werden. Zudem sei ein Teil des dreidimensionalen Vordergrunds der Panorama-Installation erhalten geblieben.

Russische Luftabwehr zerstört 122 ukrainische Drohnen

Die russische Luftabwehr hat am Mittwoch zwischen 7 und 14 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 122 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol und Tula sowie über der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim abgeschossen. Zudem seien Drohnen über dem Schwarzen Meer und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.

Gebiet Saporoschje: Zwei Tote durch ukrainische Angriffe

Während des vergangenen Tages sind im Gebiet Saporoschje zwei Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Im Verlauf des vergangenen Tages wurden 18 Fälle von vorsätzlichen Angriffen gegnerischer Drohnen gegen die Siedlungen des Gebiets Saporoschje festgestellt."

Nach Balizkis Angaben wurden im Dorf Nowoukrainka zwei Männer der Jahrgänge 1965 und 1974 getötet. Zusätzlich wurde in der Stadt Wassiljewka ein 1966 geborener Mann verwundet. In der Stadt Dneprorudny erlitten beim Abwurf einer Sprengladung von einer Drohne in den Hof eines Wohnblocks sechs Personen, darunter ein 13-jähriger Jugendlicher, Verwundungen.

Der Ukraine fehlt es an Helden, also gräbt sie tote Nazis aus

Eine Welle symbolischer Wiederbestattungen legt das zerbrechliche Fundament des Projekts der ukrainischen nationalen Identität frei. Der Mythos kann nur unter Preisgabe von Geschichte und Wirklichkeit geschaffen und erhalten werden.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Plotnikow.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Angaben der Behörde zufolge verloren Kiews Truppen in den Gebieten Charkow und Sumy bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Nord über 205 Soldaten. Außerdem wurden ein Panzer, ein US-produziertes Panzerfahrzeug vom Typ HMMWV, fünf Autos und zwei Geschütze eliminiert.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich ukrainische Verluste auf bis zu 220 Soldaten. Zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und zwei Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Beim Vormarsch des Truppenverbands Süd musste die Ukraine über 120 Soldaten einbüßen. Zudem wurden sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, drei Geschütze und eine Eloka-Anlage eliminiert.

Einheiten des Truppenverbands Mitte verbesserten ihre Frontlage, wobei Kiews Militär einen Verlust von über 310 Soldaten hinnehmen musste. Des Weiteren wurden drei Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos und zwei Geschütze unschädlich gemacht.

Der Truppenverband Ost setzte ebenfalls seinen Vormarsch fort. Am entsprechenden Frontabschnitt verlor die Ukraine bis zu 315 Kämpfer. Überdies wurden ein gepanzerter Mannschaftstransporter sowie zwei gepanzerte Fahrzeuge aus US-amerikanischer und ein gepanzerter Transporter aus britischer Produktion, neun Autos und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr erlitt das ukrainische Militär einen Verlust von bis zu 50 Soldaten. Zudem wurden 15 Autos und sieben Eloka-Anlagen neutralisiert.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben, drei HIMARS-Geschosse, drei Neptun-Marschflugkörper sowie 798 Starrflügler-Drohnen ab. Parallel dazu versenkte die Schwarzmeerflotte eine ukrainische Seedrohne.

Russlands Armee befreit zwei Ortschaften in DVR und im Gebiet Charkow

Die russische Armee hat eine weitere Ortschaft im Gebiet Charkow eingenommen. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:

"Durch offensive Gefechtsführung des Truppenverbands Nord wurde die Siedlung Ochrimowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht."

Weiter gibt das Ministerium die Befreiung der Siedlung Roskoschnoje in der Donezker Volksrepublik bekannt. Die Einnahme erfolgte durch Einheiten des Truppenverbands Süd.

Stubb sieht sich nicht als Europas Verhandlungsführer mit Russland

Finnlands Präsident Alexander Stubb zieht die eigene Kandidatur für Europas Vertretung bei Verhandlungen mit Russland nicht in Erwägung. In einem vom finnischen Fernsehkanal MTV Uutiset veröffentlichten Interview erklärt er:

"Persönlich sehe ich mich nicht als Vertreter in dieser Angelegenheit. Ich denke, dass es wichtig ist, dass große Spieler die Initiative übernehmen, nämlich Frankreich, Deutschland und Großbritannien."

Dabei betonte der finnische Präsident, dass Europa einen Dialog mit Moskau benötige, und fügte hinzu, dass Helsinki die Verhandlungen im Hintergrund unterstützen könnte. Die Verhandlungsbereitschaft begründete er mit seiner Ansicht nach starken militärischen, politischen und wirtschaftlichen Position der Ukraine.

Polen gegen Zuweisung von Mitteln des Europäischen Friedensfonds an Kiew

Nach der Aufhebung des ungarischen Vetos gegen die Bewilligung von 6,6 Milliarden Euro aus dem Europäischen Friedensfonds an Kiew tritt nun Polen gegen eine vollständige Überweisung der Geldmittel an die Ukraine.

Am 8. Juni hatte zuvor die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bestätigt, dass Ungarn das Veto gegen die Bewilligung von 6,6 Milliarden Euro an die Ukraine aus dem Europäischen Friedensfonds aufgehoben habe. Ursprünglich sei vorgesehen gewesen, aus diesen Mitteln EU-Staaten für Waffenlieferungen zu kompensieren, allerdings werde inzwischen die Möglichkeit erwogen, das Geld direkt für Waffenkäufe für Kiew auszugeben.

Nun wirft Polen Brüssel eine "Änderung der Spielregeln" vor. Wie der polnische stellvertretende Verteidigungsminister, Cezary Tomczyk erklärte, rechne Warschau mit einer Rückerstattung von etwa 450 Millionen Euro, die Polen bereits für Waffenlieferungen an die Ukraine ausgegeben hat. Der Politiker sagte in einem Interview gegenüber dem Radiosender RMF FM:

"Das ist unser Geld. In der Praxis bedeutet das weniger Geld für die Armee."

Tomczyk fügte hinzu, dass auch die Slowakei Polens Position unterstütze.

Widerspruch kommt aus Deutschland, dessen stellvertretender Verteidigungsminister Sebastian Hartmann forderte, das gesamte Geld an die Ukraine weiterzuleiten.

FSB nimmt ukrainischen Agenten fest – Mord am russischen Militärangehörigen vereitelt

Ein Agent des ukrainischen Geheimdienstes SBU ist vom russischen Inlandsgeheimdienst FSB im Gebiet Moskau festgenommen worden. Der Pressedienst des FSB meldet dazu:

"Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat einen Terroranschlag vereitelt, den ukrainische Geheimdienste gegen den Militärangehörigen einer Einheit des Verteidigungsministeriums Russlands planten."

Nach Angaben des FSB wurde im Rahmen der Fahndung ein ausländischer Bürger des Jahrgangs 1990 verhaftet, der im Februar nach Russland eingeschleust wurde und den Mord mithilfe einer aus einem Versteck entnommenen Schusswaffe verüben sollte. Die Behörde meldet weiter:

"Bei der Befragung gestand der Festgenommene, dass er von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes der Ukraine auf dem Gebiet eines der Staaten der Europäischen Union angeworben wurde. Dorthin floh er vor einer Strafverfolgung im eigenen Land."

Zivilist bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod getötet

Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Interimsgouverneur der Region, meldet dazu:

"Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das Gebiet Belgorod 78 Mal angegriffen. Durch einen Angriff im Kreis Rakitnoje starb ein Zivilist. In Belgorod und den Kreisen Borissowka, Graiworon, Rakitnoje und Schebekino wurden zehn Menschen verwundet."

Schuwajew fügte hinzu, dass 73 ukrainische Drohnen über dem Gebiet abgeschossen wurden.

Russlands Luftabwehr schießt über 300 ukrainische Drohnen ab

Während der Nacht haben die russischen Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 330 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie die Behörde erklärte, wurden die Drohnen zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 10. Juni und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 11. Juni über den Gebieten Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Smolensk, Kaluga, Tula, Twer, Wladimir, Krasnodar, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört.

10.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Botschafter Londons, Paris und Berlins bitten um Treffen im russischen Außenministerium

Das russische Außenministerium wird die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands empfangen, erklärt Sergei Lawrow. Es waren die ausländischen Diplomaten, die das Treffen beantragten. Lawrow warnt jedoch vor Optimismus.

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DVR-Berater: Ukrainische Behörden evakuieren Einwohner aus Slawjansk

Die ukrainischen Behörden haben damit begonnen, Einwohner aus Slawjansk in den von Kiew kontrollierten Teil der Donezker Volksrepublik (DVR) zu evakuieren. Dies erklärte der Berater des DVR-Oberhaupts, Igor Kimakowski, gegenüber der Zeitung Westi.

"Ein Hinweis darauf, dass sich die ukrainischen Streitkräfte auf Kampfhandlungen in diesen Städten vorbereiten, ist die Tatsache, dass die Einwohner inzwischen aus den Ortschaften gebracht werden. Wenn sie aus Kramatorsk eine Festung machen, werden sie Slawjansk aller Wahrscheinlichkeit nach vollständig zerstören. Für uns ist Slawjansk der Beginn des Russischen Frühlings, für sie hingegen ein Symbol, das beseitigt werden muss. Alles, was mit Slawjansk zusammenhängt, werden sie dem Erdboden gleichmachen."

Das deute laut Kimakowski auf Vorbereitungen für mögliche Gefechte in den beiden Städten hin. Zudem äußerte er die Ansicht, dass Kämpfe in Kramatorsk den Auseinandersetzungen um das Asowstal-Werk in Mariupol ähneln könnten.

Politico: NATO berät über beschleunigte Beschaffung von Drohnen

Bei einem regulären Treffen haben die Botschafter der 32 NATO-Mitgliedstaaten die Möglichkeit einer beschleunigten Beschaffung von Drohnen zur Stärkung der Sicherheit der östlichen Bündnisgrenze erörtert. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Bezugnahme auf informierte Kreise. Demnach hat Rumänien bei der NATO um eine stärkere militärische Präsenz auf seinem Territorium gebeten. Wann entsprechende Beschaffungen erfolgen könnten und von welchen Herstellern die Drohnen stammen würden, sei bislang nicht bekannt. Laut Politico sollen die Drohnen insbesondere zur Absicherung der sogenannten Frontstaaten des Bündnisses dienen.

Nach Angriff auf Museum: Sacharowa richtet Appell an UNESCO

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat den Mitarbeitern der UNESCO angeboten, das bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigte Panorama-Museum "Verteidigung von Sewastopol" zu besuchen.

Zuvor hatte die UNESCO der Nachrichtenagentur RIA Nowosti gegenüber erklärt, sie sei über den Angriff besorgt, habe jedoch keinen Zugang zu dem Gebiet und könne die Umstände daher nicht überprüfen. Darauf schrieb Sacharowa auf Telegram:

"Keinen Zugang, sagen Sie? Zugang gibt es. Ich kann den Mitarbeitern des Sekretariats persönlich Eintrittskarten kaufen. Dabei können wir ihnen auch die Orte zahlreicher Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Journalisten zeigen. Und selbstverständlich werden wir auch Starobelsk besuchen."

Zugleich kritisierte sie die Reaktion der UNESCO auf den Angriff. Die von der Organisation geäußerte "Besorgnis" stehe aus ihrer Sicht in keinem Verhältnis zu den Beiträgen, die Russland seit Jahrzehnten an die UNESCO entrichtet.

Russische Luftabwehr zerstört 203 ukrainische Drohnen

Die russische Luftabwehr hat am Mittwoch zwischen 8 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 203 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Samara, Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Kaluga, Rjasan, Tula, Smolensk und Twer sowie über dem Moskauer Gebiet, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim vernichtet. Zudem seien Drohnen über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.

Wadephul erwartet baldige EU‑Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

Bundesaußenminister Johann Wadephul geht davon aus, dass die Verhandlungen über einen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union bald aufgenommen werden können. Bei einer Pressekonferenz mit der ungarischen Außenministerin Anita ​Orbán in Berlin sagte der CDU-Politiker:

"Ich ​denke, dass wir jetzt in der Schlussphase der Verhandlungen ‌sind, ⁠dass die ​Cluster eröffnet werden können."

Das sei nach der Einigung Ungarns mit der Ukraine über den Schutz von Minderheiten möglich geworden. Die ungarische Außenministerin kündigte an, dass es bald ein Treffen zwischen dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar ⁠und dem ukrainischen Präsidenten ​Wladimir Selenskij geben werde.

Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten in russischen Regionen fort

Bei Drohnenangriffen der Ukraine in der Lugansker Volksrepublik (LVR) und im Gebiet Brjansk wurden mehrere Zivilisten verletzt. In der Stadt Sewerodonezk in der LVR traf am helllichten Tag eine Drohne einen Pkw des Typs Renault Logan im Bereich des Busbahnhofs. Laut der Regionalregierung befanden sich ein älterer Mann sowie zwei Kinder der Jahrgänge 2010 und 2015 in dem Fahrzeug. Alle drei wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Auch die Siedlung Klimowo im Gebiet Brjansk geriet unter Drohnenbeschuss. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurden eine Tankstelle und ein Einkaufszentrum getroffen. Dabei wurden eine Frau und ein Mann verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Aufgedeckte Korruptionsaffäre um militärisches Eigentum in der Ukraine

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) hat die Aufdeckung eines großangelegten Plans zur Veruntreuung von militärischem Eigentum bekannt gegeben. In den Fall sei auch die Führung einer Militäreinheit im Gebiet Charkow verwickelt gewesen.

Den Ermittlungen zufolge lieferte ein Firmenkonsortium in den Jahren 2022 bis 2024 zusammen mit mehreren Einzelunternehmern Ersatzteile für gepanzerte Fahrzeuge im Wert von über 350 Millionen Griwna (rund 7,7 Millionen US-Dollar) an Rüstungsbetriebe. Ein Teil dieser Komponenten befand sich zuvor in einer Militäreinheit und wurde dort angeblich als zerstört abgeschrieben.

Der ehemalige stellvertretende Kommandeur der Einheit soll den Plan unterstützt und dafür eine unrechtmäßige Zahlung von mindestens 2,8 Millionen Griwna (rund 62.000 US-Dollar) erhalten haben. Gegen ihn wurde Anklage wegen Veruntreuung militärischen Eigentums und Bestechlichkeit erhoben.

"Barbarischer Akt" – Kiew zerstört monumentales Rundgemälde von Roubaud

Russlands Außenministerium hat den gezielten nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebäude des Panoramas "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" scharf verurteilt. Maria Sacharowa nannte den Angriff "einen weiteren barbarischen Akt des Kiewer Regimes gegen ein ziviles Objekt."

Nach der Attacke brach in dem Gebäude ein Feuer aus. Sewastopols Gouverneur Michail Raswoschajew erklärte auf Telegram, die Lage sei "äußerst ernst". Bereits jetzt sei klar, dass Franz Roubauds Meisterwerk "praktisch zerstört" sei.

Das monumentale Panorama wurde 1905 zum 50. Jahrestag der Verteidigung Sewastopols im Krimkrieg der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk ist 115 Meter lang, 14 Meter hoch und umfasst eine Fläche von rund 1.610 Quadratmetern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod: Familienvater stirbt bei Angriff, Ehefrau und Sohn verletzt

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Gebiet Belgorod sind eine Person getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit.

Eine FPV-Drohne traf demnach in der Nähe des Dorfes Proletarski im Bezirk Rakitjanskoje ein Auto, in dem sich eine Familie befand. Der Mann wurde in äußerst kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht, er verstarb jedoch trotz ärztlicher Bemühungen.

Seine Ehefrau erlitt Splitterverletzungen am Arm und an der Schulter, der 21-jährige Sohn wurde am Auge verletzt. Beide werden in einer regionalen Klinik behandelt.

Teile des historischen Panoramagemäldes in Sewastopol gerettet

Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Museum der Verteidigung von Sewastopol konnten drei Fragmente eines beschädigten historischen Rundgemäldes gesichert werden. Dies teilte die Pressestelle des Schutzgebiets mit.

"Aus dem Gebäude wurden bereits drei Fragmente des durch Feuer beschädigten Gemäldes evakuiert."

Die Rettungskräfte beendeten die Löscharbeiten und führten Nachlöscharbeiten durch, um ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern. Die Bergung weiterer Teile des Kunstwerks läuft. Über eine mögliche Restaurierung sollen Fachleute entscheiden, die den Zustand bewerten werden. Laut dem Museum wurde in der Einrichtung eine rekonstruierte Version der Panoramaarbeit von Franz Roubaud gezeigt, die 1954 von einer Gruppe sowjetischer Künstler geschaffen wurde.

Peskow: "Die Europäer konzentrieren sich nicht auf Frieden – sondern auf Krieg"

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Europa die Eignung als Vermittler im Ukraine-Konflikt abgesprochen. Vermittlungsbemühungen mit Bedingungen an Russland zu beginnen, sei unlogisch und für Moskau inakzeptabel, erklärte Peskow am 9. Juni. Die europäischen Staaten konzentrierten sich stärker auf eine Fortsetzung des Konflikts als auf Friedensverhandlungen.

Zuvor hatte der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärt, die EU-Staaten seien bereit, bei Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts eine führende Rolle zu übernehmen. Der europäische Ansatz soll bei dem bevorstehenden G7-Treffen beraten werden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Zahl der Ukraine-Flüchtlinge in der EU nimmt leicht zu

Die Zahl der Menschen aus der Ukraine, die in der EU Schutz suchen, ist im April leicht gestiegen. Wie das in Luxemburg ansässige EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte, hielten sich im April rund 4,37 Millionen Ukrainer mit temporärem Schutzstatus in der EU auf. Dies ist ein Prozent mehr als im März 2026.

Die meisten Ukrainer beherbergt nach wie vor Deutschland. In der Bundesrepublik befanden sich im April demnach rund 1,28 Millionen Ukrainer, in Polen 971.255 und in Tschechien 384.435. Eurostat zufolge kamen im April rund 4.700 neue ukrainische Flüchtlinge nach Deutschland.

Ungarn bekräftigt Nein zu Waffenlieferungen an die Ukraine

Ungarn wird auch weiterhin keine Waffen an die Ukraine liefern. Dies erklärte Außenministerin Anita Orbán auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ihrem deutschen Amtskollegen Johann Wadephul.

"Was Waffenlieferungen betrifft, ist unsere Position absolut klar. Das, was wir während des Wahlkampfs gesagt haben, gilt unverändert bis heute: Wir unterstützen keine Waffenlieferungen an die Ukraine. Ungarn wird keine Waffen liefern."

Bereits Ende Mai hatte Ministerpräsident Péter Magyar nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärt, dass Ungarn keine Waffen und keine Militärtechnik in die Ukraine entsenden werde.

Ukraine verabschiedet Rekord-Wehretat nach Freigabe von EU-Milliarden

Nach der Freigabe von EU-Milliardenhilfen hat das ukrainische Parlament den Weg für Rekordausgaben im Verteidigungsbereich geebnet. Die Abgeordneten stimmten am Mittwoch einer Aufstockung des Haushalts um zusätzlich 1,56 Billionen Griwna (etwa 30 Milliarden Euro) für Verteidigung und Sicherheit zu. Das Gesetz wurde mit 242 Stimmen angenommen, für eine Mehrheit waren 226 Stimmen nötig.

Damit steigt der gesamte Wehretat für das laufende Jahr auf die Rekordsumme von 4,37 Billionen Griwna. Möglich wurde die Aufstockung durch die Freigabe eines 90 Milliarden Euro schweren Darlehens der EU, das durch eingefrorene russische Vermögenswerte gesichert ist. Eine erste Tranche von 3,2 Milliarden Euro wird noch für diesen Monat erwartet. Kiew ist aber weiterhin auf andere internationale Hilfen angewiesen, um seinen Haushalt zu finanzieren.

Gebiet Saporoschje: Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff der Ukraine

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Dnjeprorudnoje im Gebiet Saporoschje sind fünf Menschen verletzt worden, darunter ein 13-Jähriger. Alle erlitten Splitterverletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Sie wurden in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert und dort medizinisch versorgt. Dies teilte das regionale Gesundheitsministerium mit.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Bei Angriffen der Ukraine im Gebiet Kursk und in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Im Dorf Ilek im Gebiet Kursk erlitt ein 73-jähriger Mann mehrere Splitterverletzungen und Verbrennungen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wird er medizinisch versorgt und nach Kursk gebracht. Zudem wurde im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka eine Zivilistin verletzt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit.

Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr aus seinen Beständen liefern

Die Regierung des bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew will der Ukraine keine Waffen mehr aus ihren Beständen zur Verfügung stellen. Am Mittwoch sagte der Politiker vor einer Kabinettssitzung:

"Wir haben schon genug gegeben."

Radew sprach von einem "Schlusspunkt" bei der Waffenlieferung an die Ukraine. Der Regierungschef des NATO- und EU-Mitgliedstaates verwies auf "sozio-ökonomische Schäden", die sein Land infolge des Ukraine-Krieges erlitten habe. Zudem zeigte sich der Politiker sicher, dass eine Lösung des Konflikts "nicht mit militärischen Mitteln" erreicht würde. Er rief zu einem "umfassenden und realistischen Ansatz" und "zur Suche nach einer diplomatischen Lösung" auf.

Radew hatte das Amt des Regierungschefs im Mai angetreten, nachdem das Mitte-Links-Bündnis "Progressives Bulgarien" die absolute Mehrheit im Parlament in Sofia errungen hatte. Bei der Munition dürfte Bulgarien einer der wichtigsten Lieferanten für die Ukraine bleiben. Rüstungskonzerne im Land profitieren wirtschaftlich von den Lieferungen an die ukrainische Armee, die indirekt über andere EU-Länder erfolgen.

Energodar nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist nach ukrainischen Attacken ohne Stromversorgung. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Stadtverwaltung. 

"Die Stadt ist aufgrund von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das regionale Stromnetz ohne Strom. Soziale Einrichtungen werden durch Generatoren versorgt. Die Wiederherstellungsarbeiten laufen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 17 Autos, eine Station für elektronische Kampfführung und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, zwei Haubitzen vom Typ Gwosdika und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär mehr als 160 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und drei Artilleriegeschütze zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 285 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos, eine Haubitze vom Typ Bogdana und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ CP-30 aus argentinischer Produktion außer Gefecht.  

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 455 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und sieben Autos.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben einen Marinestützpunkt, Munitions- und Brennstofflager, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 148 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben 14 gelenkte Bomben, vier Flamingo-Raketen und 766 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 159.764 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.691 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.732 Mehrfachraketenwerfer, 35.292 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 63.769 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

Mann wegen finanzieller Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Mann in St. Petersburg festgenommen, der die ukrainische Armee finanziell unterstützt haben soll. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die Abteilung der Behörde in St. Petersburg und im Gebiet Leningrad.

Es wurde festgestellt, dass der Festgenommene "auf eigene Initiative Geld an eine internationale, mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium verbundene Wohltätigkeitsorganisation überwiesen hat, um die ukrainischen Streitkräfte und ukrainische Terrororganisationen finanziell zu unterstützen".

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

Polen bereitet sich auf Zustrom von Waffen aus der Ukraine vor

Die polnischen Sicherheitskräfte bereiten sich auf einen Zustrom von Waffen aus der Ukraine vor, erklärte der Kommandant der Polizei, Marek Boroń, gegenüber RMF FM.

"Wir wissen, dass die Waffen, die heute an der Front eingesetzt werden, später von organisierten kriminellen Gruppen genutzt werden."

Er geht davon aus, dass Waffen aus der Ukraine nach Polen strömen würden, sobald es in der Ukraine keinen Bedarf mehr dafür geben werde.

"Derzeit werden sie dort gebraucht, später werden sie jedoch zu einer Handelsware."

Boroń hat die Situation in den Balkanstaaten und Afghanistan als Beispiele angeführt.

"Schauen Sie sich den Balkan an, schauen Sie sich Afghanistan an, wie dort Gruppierungen geschaffen wurden und wie der Waffenhandel verbreitet war."

"Wir bereiten uns darauf vor."

Russischer Soldat: Ukrainische Kämpfer greifen Zivilisten an, weil Erfolge auf dem Schlachtfeld ausbleiben

Ukrainische Truppen greifen Zivilisten an, weil sie auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen. Diese Attacken zielen darauf ab, die Bevölkerung einzuschüchtern. Dies erklärte ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Dnjepr mit dem Rufnamen Othello gegenüber TASS

"Alle sehen deutlich, was sie tun. Sie greifen Zivilisten an und töten Kinder. Sie beschießen mit ihren Geschossen nicht das Militär, sondern attackieren die zivile Infrastruktur, um einzuschüchtern, weil sie auf dem Schlachtfeld keine Ergebnisse erzielt haben."

Er merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte praktisch keine Militärtechnik mehr haben, da diese vom russischen Militär zerstört wurde. Deswegen setzen die ukrainischen Kämpfer verstärkt Drohnen von unterschiedlichen Typen ein, um den Vormarsch der russischen Truppen auf die Stadt Saporoschje zu verlangsamen. 

LVR: Fahrer eines Rettungswagens bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der Lugansker Volksrepublik (LVR) einen Rettungswagen getroffen. Dabei kam der Fahrer ums Leben. Ein Sanitäter und ein Patient wurden verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie werden medizinisch versorgt. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

"Mitten am Tag griff eine feindliche Drohne auf der Straße zwischen Troizkoje und Swatowo einen Rettungswagen an, der einen Patienten ins Krankenhaus brachte. Der Fahrer des Rettungswagens wurde bei dem Angriff getötet."

Mehr als 300.000 Haushalte ohne Strom im Gebiet Saporoschje

Wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mitteilte, sind über 300.000 Haushalte ohne Strom.

"Infolge von Angriffen auf die zivile Infrastruktur sind 16 Bezirke im Gebiet Saporoschje vorübergehend ohne Stromversorgung. Mehr als 300.000 Haushalte sind betroffen."

Sewastopol: Historisches Rundgemälde bei ukrainischem Angriff zerstört

Das ukrainische Militär hat in Sewastopol bei einem vorsätzlichen Angriff auf ein Museum ein historisches Monumentalgemälde zur Verteidigung der Stadt im Krimkrieg im 19. Jahrhundert zerstört. Zuletzt wurde das Werk während der Belagerung von Sewastopol durch die Wehrmacht 1942 angegriffen.

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LVR: Ein Jugendlicher bei Drohnenangriff getötet

Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, hat eine ukrainische Drohne Jugendliche in der Stadt Irmino angegriffen. Einer von ihnen ist noch vor Ort verstorben. 

"In Irmino hat eine gegnerische Drohne Jugendliche angegriffen, die spazieren gingen und Pitbikes fuhren. Der 17-Jährige erlag leider noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein weiterer, 16-jähriger Junge erlitt Splitterverletzungen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt."

Marotschko: Ukrainische Soldaten haben kein Trinkwasser bei Gluschkowka

Infolge der russischen Drohnenangriffe haben die ukrainischen Soldaten, die bei Gluschkowka im Gebiet Charkow stationiert sind, Probleme mit Proviant und Trinkwasser. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS. Seinen Angaben zufolge ist eine ukrainische Gruppe südöstlich von Gluschkowka von der Versorgung praktisch abgeschnitten.

"Die ukrainischen Kämpfer leiden unter akutem Mangel an Proviant und Trinkwasser. An einigen Stellungen konnte das Wasserproblem durch das Graben kleiner Brunnen im Tiefland teilweise gelöst werden. Die Soldaten, die sich auf den Höhen befinden, müssen jedoch etwa zwei Kilometer zurücklegen, um den Durst zu löschen. Sie sind dabei Drohnenangriffen und Artilleriebeschuss ausgesetzt."

Medien: Europa wird Kiew beim Aufbau einer europäischen Patriot-Alternative helfen

Die Ukraine und die "E3"-Staaten (Großbritannien, Frankreich und Deutschland) hätten am 7. Juni bei Gesprächen in London über Maßnahmen zur gemeinsamen Entwicklung einer Alternative zum US-amerikanischen Patriot-Luftverteidigungssystem diskutiert. Dies berichtete die Zeitung The Telegraph unter Berufung auf Quellen. Der Plan bestehe darin, dass Kiew Abfangraketen herstellen werde und europäische Firmen Radargeräte, Verfolgungs- und Lenksysteme entwickeln würden. "Die Rolle der Ukraine besteht in der Produktion von ballistischen Abfangraketen, und wir testen sie bereits", sagte eine mit den Plänen vertraute Person und fügte hinzu:

"Wir brauchen Radargeräte und Lenksysteme von unseren Verbündeten, um das alles zusammenzustellen und daraus ein europäisches Patriot-System zu entwickeln – aber viel billiger und mit der Möglichkeit zur Produktionssteigerung."

Der Zeitung zufolge konnte Selenskij NATO-Generalsekretär Mark Rutte während jüngster Gespräche davon überzeugen, dass das Militärbündnis als Koordinator für die Entwicklung des neuen Systems auftreten werde. Seitdem hätten NATO-Beamte Treffen mit führenden Vertretern der Industrie sowie mit nationalen Sicherheitsberatern der Mitgliedstaaten des Bündnisses durchgeführt.

Es sei jedoch unklar, wie viel Zeit es in Anspruch nehmen werde, ein funktionierendes Luftverteidigungssystem zu entwickeln, so das Blatt.

Gebiet Kursk: Fast 160 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 103 Geschosse auf die Region abgefeuert.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 9. Juni bis 9:00 Uhr am 10. Juni wurden insgesamt 159 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zwölfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Infolge der Attacken erlitt eine Zivilistin Verletzungen.

Zu Schaden kamen zwei Privathäuser, drei Fahrzeuge und das Gebäude einer stillgelegten Schule.

"Weiterer barbarischer Akt" – Sacharowa zu Angriff auf Panorama "Verteidigung von Sewastopol" 

Russlands Außenministerium hat auf den gezielten nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebäude des Panoramas "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" reagiert. Gegenüber Journalisten sagte die Außenamtssprecherin Maria Sacharowa:

"Es handelt sich um einen weiteren barbarischen Akt des Kiewer Regimes gegen ein ziviles Objekt."

Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 72 Orte in 14 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 28 Geschosse abgefeuert und 192 Drohnen eingesetzt, von denen 103 abgeschossen wurden. 

Bei den Angriffen kamen zwei Zivilisten ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen 23 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Lager, ein Hangar, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.

Dutzende Stationierungsorte am Frontabschnitt Konstantinowka zerstört

Das russische Militär hat Dutzende vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stadt Konstantinowka zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium gegenüber RIA Nowosti mitteilte.

"In den vergangenen 24 Stunden haben Artilleristen des Truppenverbandes Süd mehr als 30 vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt Konstantinowka zerstört."

Soldaten des Truppenverbandes Süd operieren in der Volksrepublik Donezk.

Panorama "Verteidigung von Sewastopol" bei Drohnenangriff gezielt zerstört

Das Panorama "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855", das Anfang des 20. Jahrhunderts von Franz Roubaud geschaffen wurde, wurde bei einem ukrainischen Drohnenangriff nahezu vollständig zerstört. Dies berichtete Sewastopols Bürgermeister Michail Raswoschajew auf Telegram.

"Heute Nacht hat eine Starrflüglerdrohne gezielt das Gebäude des Panoramas 'Verteidigung von Sewastopol 1854–1855' angegriffen. Der Gegner hat ein Kulturerbe, eines der Hauptsymbole der Heldenstadt, getroffen."

Nach der Attacke brach im Gebäude ein Feuer aus. 83 Einsatzkräfte und 22 Fahrzeuge des Rettungsdienstes der Stadt Sewastopol und des russischen Katastrophenschutzministeriums sind vor Ort. 

"Die Lage ist äußerst ernst: Es ist bereits klar, dass Franz Roubauds Meisterwerk praktisch zerstört ist."

Franz Roubauds monumentales Werk wurde im Jahr 1905 zum 50. Jahrestag der heldenhaften Verteidigung der Stadt Sewastopol im Krimkrieg präsentiert. Das Werk ist 115 Meter lang, 14 Meter hoch und bedeckt eine Fläche von etwa 1.610 Quadratmetern.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 9. Juni und 07:00 Uhr am 10. Juni insgesamt 326 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Kaluga, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Smolensk, Orjol, Twer, Tula, Uljanowsk, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

9.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohneneinheiten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost, West, Dnjepr und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte Erdbunker, Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte, temporäre Standorte, Fernmeldeanlagen und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 292 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula, Moskau, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen Meeres abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

Reuters: Polen will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk erklärte am Dienstag, Polen solle in die Gespräche über ein Ende des Ukraine-Krieges einbezogen werden. Darüber berichtet die Agentur Reuters.

Wie es heißt, habe Tusk auf einer Pressekonferenz seine Unzufriedenheit mit dem "E3"-Format zum Ausdruck gebracht, dem Großbritannien, Frankreich und Deutschland angehören, das aber die anderen europäischen Staaten ausschließt.

"Ich bin sehr vorsichtig, was die in Westeuropa aufkommenden Ideen betrifft, schnellstmöglich einen Dialog oder ein Gespräch mit (dem russischen Präsidenten Wladimir) Putin über die Ukraine aufzunehmen", zitiert Reuters den polnischen Regierungschef.

Er habe darüber mit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni beraten, die auch nicht begeistert von dem Format sei, sagte Tusk weiter. Die Vereinbarungen zur Ukraine, an denen Polen nicht beteiligt sei, seien für Warschau nicht bindend, fügte er hinzu.

Frau bei Beschuss aus Ukraine in Gebiet Cherson getötet

Ukrainische Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein Wohnviertel in der Ortschaft Gornostajewka im Raum Cherson mit Artilleriegranaten im Kaliber von 120 Millimetern beschossen. Dies teilen die lokalen Behörden auf der Plattform Max mit.

Eine Zivilistin sei beim Beschuss ums Leben gekommen, heißt es in der Mitteilung. Die Frau habe mehrere tödliche Splitterverletzungen erlitten.

Die Behörden weisen darauf hin, dass sich in der Nähe der Wohngebäude keine militärischen Einrichtungen befänden.

Trotz Kritik aus Kiew: Britische Partei Reform UK gegen ukrainische Flaggen an Regierungsgebäuden 

Die britische Partei Reform UK unter der Führung von Nigel Farage hatte nach ihren deutlichen Zugewinnen bei den Kommunalwahlen im Mai die ukrainische Flagge vom Essex County Council in Chelmsford entfernen lassen.

Kürzlich in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian bezeichnete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij dies als einen "Fehler" und äußerte die Hoffnung, dass er korrigiert werde.

Nun erklärt die Partei, bei ihrer Entscheidung zu bleiben. In einem Gespräch mit dem TV-Sender Sky News führte ein Sprecher aus:

"Unsere Politik ist einfach: An den Gebäuden der Stadtverwaltung wird ausschließlich unsere Nationalflagge gehisst."

Haubitze trifft Standort ukrainischer Einheiten an der Front bei Dnjepropetrowsk (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten einen getarnten gegnerischen Stützpunkt am Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. Bei ihrem Angriff kam eine Selbstfahrlafette vom Typ Msta-S zum Einsatz. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Kiew ordnet Evakuierung von Einwohnern aus Slawjansk und Kramatorsk an

Die Behörden im von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR) weiten nach eigenen Angaben die Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern aus.

Wie es heißt, gelte das für bestimmte Straßen in den Städten Slawjansk und Kramatorsk sowie in der Ortschaft Belenkoje. Zudem müsse das gesamte Gebiet der Dörfer Priwolje und Malotaranowka geräumt werden.

Zuvor gab das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, bekannt, dass die russischen Truppen auf Kramatorsk vorrückten.

Kieler Institut für Weltwirtschaft schlägt Strafzoll auf Russland-Handel vor

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) schlägt einen Strafzoll auf den verbliebenen Handel zwischen der EU und Russland vor. Mit den Einnahmen daraus solle die Ukraine unterstützt und der Druck auf die Regierung in Moskau erhöht werden, teilt das (IfW) auf der Plattform X mit. Ein solcher "Ukraine-Unterstützungszoll" könne jährlich zwischen elf und 16 Milliarden Euro einbringen.

Der Leiter der Forschungsgruppe Handelspolitik am IfW, Julian Hinz, behauptet dabei:

"Die zentrale Idee ist ganz einfach: Solange Handel mit Russland stattfindet, sollte Europa ihn zur Unterstützung der Ukraine nutzen."

Vorgeschlagen wird, diesen Handel mit Zollsätzen von 30 bis 50 Prozent zu belasten. Ein Importzoll auf EU-Einfuhren aus Russland kann demnach mit einer Abgabe auf EU-Exporte nach Russland ergänzt werden.

Die Einnahmen könnten zur Finanzierung der militärischen Verteidigung, des Wiederaufbaus und für humanitäre Hilfe in der Ukraine beitragen, schlägt das IfW vor. Selbst die niedrigeren Schätzungen würden die erwarteten rund drei Milliarden Euro jährlich aus Zinserträgen eingefrorener russischer Staatsvermögen deutlich übertreffen. Die EU könnte damit ihre bisherigen Hilfszusagen von durchschnittlich rund 70 Milliarden Euro pro Jahr spürbar ausweiten.

Im vergangenen Jahr belief sich der Handel zwischen der EU und Russland auf 57,2 Milliarden Euro – trotz vieler westlicher Sanktionen seit Beginn des Ukraine-Krieges Ende Februar 2022.

Erneute ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod – Todesopfer und Verletzte

Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) mindestens 15 Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab mitteilt, kam dabei ein Zivilist um Leben. Drei weitere Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.

Wie es weiter heißt, entstanden bei Drohnenattacken zahlreiche Sachschäden. Es wurden zwölf Fahrzeuge, drei Eigenheime, zwei Nebengebäude, zwei soziale Einrichtungen und eine Gasleitung beschädigt. Ein ziviles Fahrzeug brannte aus.

Lawrow: Nicht Verhandlungen, sondern unsere Helden an der Front entscheiden

Russlands Außenminister Sergei Lawrow sieht angesichts neuer europäischer Pläne zur Lieferung und Produktion von Langstreckenwaffen für die Ukraine kaum Spielraum für Verhandlungen. Unter diesen Umständen seien Verhandlungen schwer vorstellbar.

"Derzeit hängt alles nicht von Verhandlungen ab, sondern von den Taten unserer Helden an der Front", zitierte Lawrow Russlands Präsidenten Wladimir Putin. 

Zuvor hatten Großbritannien, Frankreich und Deutschland bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij nach Angaben der britischen Regierung vereinbart, die Produktion von Luftabwehrsystemen zu erhöhen und gemeinsam Fähigkeiten für weitreichende Angriffe sowie zur Stärkung der ukrainischen Streitkräfte zu entwickeln.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Norwegen und Deutschland stellen weitere Millionen für Waffen an Kiew bereit

Norwegen will in diesem Jahr 1,2 Milliarden Kronen (etwa 110 Millionen Euro) für die Anschaffung und Entwicklung von Seedrohnen für die Ukraine bereitstellen. Dies ist einer auf der Website der norwegischen Regierung veröffentlichten Mitteilung zu entnehmen.

Deutschland beabsichtigt, weitere 300 Millionen Euro für die tschechische Initiative zur Munitionsbeschaffung für die Ukraine ausgeben. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gab dies bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem tschechischen Amtskollegen Jaromír Zůna in Berlin bekannt.

Die Initiative wurde von Tschechien 2024 ins Leben gerufen, um Kiew über geheime Netzwerke weltweit mit Artilleriegeschossen zu versorgen.

EU plant Einreiseverbot für ehemalige russische Armeeangehörige

Die EU-Kommission will ehemalige russische Kämpfer daran hindern, in die EU einzureisen. Die Behörde schlägt vor, "allen Personen, die seit Beginn des Krieges in den russischen Streitkräften gedient haben, die Einreise in die Europäische Union zu verwehren". Solche Pläne hat Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag in Brüssel angekündigt.

Die Maßnahme ist Teil eines weiteren Sanktionspakets gegen Russland, das auch die russischen Öleinnahmen begrenzen soll. So schlägt die Kommission vor, die automatische Anpassung des Ölpreisdeckels bis Januar 2027 auszusetzen. Die Preisobergrenze für ein Barrel russisches Rohöl soll also vorerst bei 44,10 US-Dollar (etwa 38,14 Euro) verbleiben. Zudem sollen 30 weitere Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte auf die Sanktionsliste gesetzt werden. Weitere Sanktionen richten sich gegen das russische Bankensystem, den Kryptosektor des Landes sowie eine Reihe von Exportgütern, darunter Fisch. Die Maßnahmen müssen nun noch von den 27 Mitgliedstaaten beschlossen werden.

Russischer TOS-Flammenwerfer trifft den Gegner in der DVR (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe eines Flammenwerfers vom Typ TOS-1A-Solnzepjok (dt.: Sonnenglut), der thermobarische Sprengköpfe abfeuert, Ansammlungen von ukrainischen Kämpfern bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) außer Gefecht.

Verteidigungsminister: Bulgarien liefert keine Waffen mehr an die Ukraine

Die neue bulgarische Regierung, die seit Mai im Amt ist, plant keine weiteren Waffenlieferungen an Kiew. Dies erklärte der Verteidigungsminister Dimitar Stoyanov bei einer Pressekonferenz. Darüber berichtet die Nachrichtenseite Vesti am Dienstag.

Die Ukraine brauche Menschen, keine Waffen, betonte der Minister.

Und weiter:

"Wir beobachten einen Stellungskrieg, und egal wie viele Waffen angehäuft werden, das Ergebnis wird nur der Tod von Menschen sein."

Es sei an der Zeit, so Stoyanov, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und nach einem gerechten Frieden zu streben, der von beiden Seiten mitbestimmt werde.

Russischer Diplomat: Westen verwandelt Ukraine in ein kriminelles Imperium

Kiew verbreitet von westlichen Ländern geliefertes Kampfgerät weltweit. So haben die Kleinwaffen aus der Ukraine mittlerweile fast alle Kontinente erreicht. Pjotr ​​Iljitschew, Direktor der Abteilung für neue Bedrohungen im Außenministerium Russlands, erklärte das bei einem Treffen am Dienstag in Moskau.

Die unkontrollierte Belieferung der Ukraine mit Waffen beeinträchtigt laut dem Diplomaten die Sicherheitslage in Europa sowie in anderen Regionen der Welt.

Er führte hierbei aus:

"Die Umwandlung der Ukraine von einem Staat in ein kriminelles Imperium wurde zum Höhepunkt der Politik des kollektiven Westens, die darauf abzielt, Konfliktherde zu unterstützen."

LVR: Braut bei Drohnenangriff der Ukraine auf Glamping-Anlage verletzt

Eine Braut ist nach Angaben eines Mitarbeiters einer Glamping-Anlage bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gelände in Lugansk leicht verletzt worden. Sie habe dort ihren Junggesellinnenabschied gefeiert, berichtete die Nachrichtenagentur TASS. Zuvor hatte der Chef der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, mitgeteilt, dass insgesamt zwei Frauen verletzt und ins Krankenhaus gebracht worden seien. 

"Eine der verletzten Frauen – die Braut – befand sich im zweiten Stock, als die Drohne einschlug. Ihre Freundin wurde draußen auf der Veranda verletzt. Dabei wurde ihr die Hand abgerissen, zudem erlitt sie eine Verletzung am Unterschenkel."

Die Braut habe lediglich leichte Verletzungen im Gesicht oder an den Händen durch Splitter erlitten und vor Ort keine medizinische Hilfe benötigt. Eine weitere Frau sei in einem anderen Gebäude durch Schrapnell am Hals verletzt worden.

Selenskij: Sommer könnte entscheidend im Ukraine-Konflikt sein

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, dass die kommenden Monate für den Verlauf des Konflikts entscheidend sein könnten. "Juni und Juli dieses Jahres könnten vieles entscheiden", sagte Selenskij auf einer Pressekonferenz mit dem estnischen Präsidenten Alar Karis, ohne weitere Details zu nennen.

Er betonte zugleich die Bedeutung der Vorbereitung auf mögliche Verhandlungen sowie auf Entscheidungen der kommenden Gipfel von EU, G7 und NATO.

Im April erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, die militärische Sonderoperation werde fortgesetzt, solange keine Einigung mit Kiew erreicht werde. Moskau strebe dabei keinen Waffenstillstand, sondern einen dauerhaften Frieden an.

Peskow: Vorbedingungen für Vermittlung mit Russland inakzeptabel

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat mögliche Vermittlungsbemühungen europäischer Staaten im Ukraine-Konflikt kommentiert. Dabei betonte er, es sei für Russland nicht akzeptabel, Vermittlungsversuche mit Forderungen an Moskau zu beginnen. Peskow sagte bei einem Briefing:

"Vermittlungsbemühungen mit der Formulierung irgendwelcher Bedingungen gegenüber Russland zu beginnen, ist wohl unlogisch und falsch. Für uns ist das selbstverständlich inakzeptabel."

Zugleich erklärte der Kremlsprecher, der Vermittlungsprozess im Ukraine-Konflikt befinde sich derzeit in einer Pause. Die US-Unterhändler stünden jedoch weiterhin sowohl mit Moskau als auch mit Kiew in Kontakt.

Polen: Keine Waffenlieferungen aus EU-Kreditprogramm SAFE an die Ukraine

Polen wird keine über das EU-Kreditprogramm SAFE finanzierte Bewaffnung an die Ukraine weitergeben. Dies erklärte der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz. Das Programm SAFE (Security Action for Europe) sieht zinsgünstige EU-Kredite zur Stärkung der militärischen und strategischen Infrastruktur der Mitgliedstaaten vor. 

"Derzeit kursiert die Falschmeldung, dass alles an die Ukraine gehen soll. Keine militärische Ausrüstung und kein Teil davon wird an die Ukraine gehen."

Er betonte, der polnische Fonds zur Unterstützung der Streitkräfte werde ausschließlich für die Beschaffung der polnischen Armee genutzt. Das sei gesetzlich festgelegt und werde entsprechend umgesetzt.

Russischer Vizeaußenminister: Wir sind bereit, Atomwaffen zur Verteidigung des Unionsstaates einzusetzen

Die NATO verstärkt ihre Truppenpräsenz in unmittelbarer Nähe der Grenzen Russlands und Weißrusslands "provokativ und demonstrativ". Konkret führt das Bündnis dort Übungen durch, und die Zahl der Drohnenvorfälle nimmt zu. Der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin erklärte dies gegenüber der Zeitung Iswestija.

Russland unterhalte eine militärische Präsenz in Weißrussland, und beide Länder prüften regelmäßig ⁠ihre Bereitschaft, betonte Galusin.

Und weiter:

"Wir bleiben in ständiger ‌Bereitschaft, alle Mittel, einschließlich der nuklearen, einzusetzen, um die Sicherheit des Unionsstaates zu gewährleisten."

Der Vertrag über die Gründung des russisch-weißrussischen Unionsstaates wurde am 8. Dezember 1999 unterzeichnet.

Laut dem Vizeaußenminister verbessern Moskau und Minsk konsequent die gesamte Bandbreite der Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung und Sicherheit gemäß dem Abkommen über gegenseitige Sicherheitsgarantien.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 85 Fahrzeuge
  • sieben Artilleriegeschütze
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

Entlang der Frontlinie zerstörte die russische Luftverteidigung neun Lenkbomben, zwei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 351 Starrflüglerdrohnen.

Höcke über Ukraine-Konflikt: "US-Stellvertreterkrieg – Merz arbeitet noch immer für BlackRock"

Im Interview mit Roger Köppel von der Schweizer Weltwoche hat AfD-Politiker Björn Höcke die westliche Ukraine-Politik scharf kritisiert und den Konflikt als "Stellvertreterkrieg" zwischen den USA und Russland bezeichnet. Zugleich warf er den politischen Eliten in Deutschland vor, sich zu stark an transatlantischen Strukturen zu orientieren und deutsche Interessen zu vernachlässigen.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ukraine: Teilweise Stromausfälle in fünf Regionen

In mehreren ukrainischen Regionen ist es nach Angaben des Energieministeriums zu teilweisen Stromausfällen gekommen. Ein Teil der Verbraucher in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Odessa, Sumy, Charkow und Tschernigow bleibt vorübergehend ohne Stromversorgung, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Die Behörden führen die Ausfälle auf beschädigte Energieinfrastruktur zurück.

Gebiet Cherson: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriffen der Ukraine

Im Gebiet Cherson sind nach Angaben der Behörden innerhalb von 24 Stunden zwei Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden. Der Gouverneur Wladimir Saldo teilte auf der Plattform Max mit, dass mehrere Orte von Drohnenangriffen betroffen waren:

"In Skadowsk kostete ein Drohnenangriff auf ein Auto das Leben eines Mannes, geboren 1988. In Welikaja Kardaschynka starb ein Mann, geboren 1981, bei der Detonation einer Mine. In mehreren weiteren Orten wurden vier Menschen durch Drohnenangriffe verletzt und in Krankenhäuser gebracht."

Insgesamt seien nach Behördenangaben innerhalb eines Tages mindestens 136 ukrainische Drohnen über der Region eingesetzt worden.

Zivilistin nach ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod gestorben

Im Gebiet Belgorod ist nach aktualisierten Angaben eine Zivilistin infolge eines FPV-Drohnenangriffs der Ukraine gestorben. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, geriet durch den Angriff eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus im Dorf Malinowka in Brand.

AntiDiplomatico: EU soll Selenskij zu "Putin-Brief" gedrängt haben

Die EU habe den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij dazu gedrängt, einen "harschen Brief" an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu schreiben, um den Konflikt fortzusetzen. Dies berichtet die Zeitung AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:

"Mit anderen Worten: Europa finanziert Kiew mit Geld und Waffen. Europa will, dass der Krieg weitergeht, und fordert Selenskij auf, Putin in einer Weise anzuschreiben, die den russischen Präsidenten indirekt zum 'Weiterkämpfen' auffordert."

Gebiet Brjansk: Energieobjekt nach Drohnenangriff beschädigt – Zehntausende ohne Strom

Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der Behörden ein Energieobjekt durch einen nächtlichen Angriff der Ukraine beschädigt worden. Dadurch waren zeitweise mehr als 34.000 Menschen in mehreren Bezirken ohne Strom, wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte. Die Stromversorgung sei inzwischen weitgehend wiederhergestellt worden. Die Reparaturarbeiten dauerten jedoch noch an.

Gebiet Belgorod: Sieben Verletzte nach Angriffen – 78 Drohnen abgeschossen

Innerhalb von 24 Stunden sind im Gebiet Belgorod sieben Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden, wie die Behörden mitteilten. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet insgesamt 74 Mal angegriffen. Dies teilte der amtierende Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Demnach wurden mehrere Städte und Bezirke der Region beschossen, unter anderem mit Artillerie, Raketenwerfern und Drohnen. Zudem seien 78 ukrainische Drohnen über der Region vernichtet worden.

Politico: Kiew befürchtet Verzögerung beim EU-Beitritt aus politischen Gründen

Laut einem Bericht von Politico befürchtet Kiew, dass seine EU-Beitrittsbewerbung aus politischen Gründen ins Stocken geraten könnte. Dazu zählen demnach auch die Präsidentschaftswahlen in Frankreich im Frühjahr 2027. Gleichzeitig äußert auch die EU in Brüssel Bedenken hinsichtlich der Geschwindigkeit der Reformen in Kiew.

Zudem sorgt der Vorschlag eines "assoziierten Mitgliedsstatus" durch Frankreich und Deutschland für Diskussionen. Kiew lehnt die Ideen nicht grundsätzlich ab, verlangt jedoch klarere Garantien über den endgültigen Status.

Tschongar-Brücke nach ukrainischem Drohnenangriff erneut beschädigt

Die Tschongar-Brücke an der Grenze zwischen dem Gebiet Cherson und der Krim wurde nach Angaben der Behörden in der Nacht durch einen Angriff ukrainischer Drohnen erneut beschädigt. Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, teilte mit, dass der Verkehr über die Brücke vollständig gesperrt worden sei. Die Brücke war bereits Anfang Juni bei einem Drohnenangriff beschädigt worden und wurde zwischenzeitlich nur eingeschränkt wieder freigegeben. Saldo schrieb auf der Plattform Max:

"Der Gegner konzentriert seine Schläge auf dieses Objekt, um den Verkehr zu stören und den Menschen Probleme zu bereiten."

Miroschnik: Mehr als 40 Tote in Russland nach ukrainischen Angriffen innerhalb einer Woche

In der vergangenen Woche sind nach Angaben des russischen Botschafters für Sonderaufgaben im Außenministerium, Rodion Miroschnik, mehr als 40 Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden. Der Diplomat teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit:

"Im Verlauf der vergangenen Woche wurden durch den Beschuss ukrainischer Nationalisten 277 Zivilisten verletzt: 234 Menschen wurden verwundet, darunter 18 Minderjährige, 43 Menschen kamen ums Leben."

Weiter erklärte er, 94 Prozent der Opfer seien bei Drohnenangriffen verletzt worden. Am stärksten betroffen waren demnach die Gebiete Belgorod, Saporoschje, Cherson,  Brjansk und die Donezker Volksrepublik. Zudem hätten ukrainische Kräfte medizinische Einrichtungen angegriffen und Gebiete per Drohne vermint. Dabei seien in mehreren Regionen weitere zivile Opfer gemeldet worden.

Wagenknecht fordert Kurswechsel: Kritik an deutscher Ukraine-Hilfe

Nach Angaben der Vorsitzenden des Bündnisses Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit (BSW), Sahra Wagenknecht, sollte Bundeskanzler Friedrich Merz die Unterstützung für die Ukraine beenden. In einem Beitrag auf der Plattform X schrieb Wagenknecht:

"Merz hat Deutschland mit den Milliarden-Geschenken an die korrupte Selenskij-Regierung zum Hauptfinanzier des Ukraine-Kriegs gemacht. Das ist nicht nur eine irre Veruntreuung von Steuergeld, sondern auch brandgefährlich!"

Zudem erklärte sie, Kiew greife zunehmend Ziele tief im russischen Hinterland an. Dies sei ohne finanzielle und technologische Unterstützung aus Berlin nicht möglich und erhöhe das Risiko einer Eskalation mit Moskau.

Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei einem Angriff mit einer FPV-Drohne verletzt worden. Laut dem regionalen Krisenstab attackierte eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Dobroje im Kreis Schebekino ein Auto. Ein Mann mit mehrfachen Splitterverletzungen am Unterschenkel wurde ins Kreiskrankenhaus gebracht. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Berliner Zeitung: Selenskij setzt bei Forderung nach Putin-Treffen wohl auf Ablehnung

Wladimir Selenskij drängt mit seiner Forderung nach einem direkten Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin möglicherweise nicht auf tatsächliche Verhandlungen. Zu diesem Schluss kommt die Berliner Zeitung. In dem Beitrag heißt es:

"Gerade deshalb stellt sich die Frage, ob Selenskijs wiederholte Forderung nach einem direkten Treffen tatsächlich auf eine Verhandlung abzielt. Eine mögliche Erklärung lautet, dass Kiew weniger auf eine tatsächliche Zusammenkunft hofft als vielmehr darauf, die Verantwortung für das Ausbleiben von Friedensgesprächen dem Kreml zuzuschreiben." 

Sollte Putin ein Treffen ablehnen, könnte die ukrainische Führung argumentieren, dass Moskau den Friedensprozess blockiere. Damit hätte Kiew die Möglichkeit, Russland mangelnde Verhandlungsbereitschaft vorzuwerfen. Zugleich weist die Berliner Zeitung darauf hin, dass aus russischer Sicht nur dann Verhandlungen sinnvoll wären, wenn die Ukraine bereit wäre, die russischen Bedingungen zu akzeptieren.

"Wer davon ausgeht, Moskau werde in den kommenden Monaten aufgrund wachsender Schwierigkeiten zu weitreichenden Zugeständnissen gezwungen sein, übersieht die jüngste Entwicklung an der Front. Russland hält weiterhin die Initiative und erzielt insbesondere im Donbass schrittweise Geländegewinne. Vor diesem Hintergrund erscheint die Annahme fragwürdig, der Kreml werde seine Position allein durch politischen oder wirtschaftlichen Druck des Westens grundlegend ändern."

Nebensja: Zehn Rüstungsbetriebe in Kiew getroffen

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des russischen UN-Botschafters Wassili Nebensja in Kiew zehn Unternehmen getroffen, die Militärgüter, darunter Kampfdrohnen, herstellen.

Zudem seien drei territoriale Rekrutierungszentren der ukrainischen Streitkräfte in der Hauptstadt getroffen worden. Weitere Angriffe hätten Zielen in den Gebieten Saporoschje, Dnjepropetrowsk, Charkow, Sumy, Chmelnizki und Poltawa gegolten. Auch die Infrastruktur von Militärflugplätzen in den Gebieten Tscherkassy, Rowno, Schitomir, Kirowograd, Chmelnizki und Kiew sei angegriffen worden, so Nebensja.

Marotschko: Bis zu 500 ukrainische Soldaten könnten in Konstantinowka eingekesselt werden

Nach Einschätzung des Militärexperten Andrei Marotschko könnten im Zentrum von Konstantinowka bis zu 500 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eingekesselt werden. Dies sagte er der Nachrichtenagentur TASS:

"Meinen Einschätzungen zufolge befinden sich im Zentrum von Konstantinowka mehr als ein Bataillon ukrainischer Kämpfer – etwa 360 bis 500 Soldaten. Wenn sie nicht bereit sind, die Waffen niederzulegen, werden sie für immer im Zentrum von Konstantinowka bleiben."

Zuvor hatte der Experte erklärt, russische Truppen rückten erfolgreich aus zwei Richtungen auf Konstantinowka vor – aus den Gebieten Iljinowka und Dolgaja Balka. 

Russische Flugabwehr zerstört 140 Drohnen in der Nacht

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 140 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands abgefangen und zerstört. Diese wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Tula, der Moskauer Region und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres vernichtet.

8.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Dnjepr, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie drei Bodenrobotersysteme, Drohnenleitstellen, Erdbunker, Kampfdrohnen sowie Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht. Im Gebiet Saporoschje vereitelte das russische Militär eine Offensive der gegnerischen Kräfte.

RIA Nowosti: Ukrainisches Militär unzufrieden mit möglichem Einfrieren der Front

Ukrainische Nationalisten und Militärangehörige sind zunehmend unzufrieden damit, dass europäische Spitzenpolitiker das Einfrieren der Front als Ausgangspunkt für die Beilegung des Konflikts ins Spiel bringen. Dies berichtet die Agentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands. 

In geschlossenen Chats sprachen die ukrainischen Nationalisten darüber, dass sie nichts davon halten, ihr Leben in frontnahen Gebieten zu riskieren, die am Ende ohnehin an Russland abtreten würden.

In öffentlichen Erklärungen europäischer Staats- und Regierungschefs sei nicht mehr von einer Rückkehr zu den Grenzen von 1991 oder 2022 die Rede, sagte die Quelle von RIA Nowosti weiter. Als Hauptszenario für eine Einigung im Ukraine-Konflikt gelte nun die Einstellung der Kampfhandlungen entlang der aktuellen Frontlinie.

Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tankstelle im Raum Cherson getötet

Die ukrainischen Einheiten haben eine Tankstelle in Skadowsk, an der sich eine Warteschlange gebildet hat, mit einer Drohne angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, bekannt. Bei dem Angriff sei ein Mann getötet worden.

In der Gegend gebe es keine militärischen Ziele, teilte der Beamte weiter mit. "Ukrainische Kämpfer greifen gezielt zivile Ziele und Zivilisten an", fügte er hinzu. Die Drohnenattacke auf die Tankstelle sei ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung im Raum Cherson.

Diplomat: Mehrere OSZE-Staaten erkennen informell Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland an

Die russischen Vertreter stehen mit einer Reihe europäischer Länder innerhalb der OSZE zu verschiedenen Themen in Kontakt. Dabei plädieren mehrere Mitglieder der Organisation informell dafür, die Beziehungen mit Russland wiederaufzunehmen. Dmitri Poljanski, Russlands Ständiger Vertreter bei der OSZE, erklärte dies gegenüber Reportern.

"Ich würde niemanden namentlich nennen, denn das würde gegen ihn verwendet werden", sagte der russische Diplomat.

Allerdings könnten die Befürworter eines Dialogs mit Moskau ihre Position über die Europäische Union und die NATO nicht voranbringen, da sie nicht bereit seien, die Bedeutung einer Mitgliedschaft in diesen Vereinigungen öffentlich in Frage zu stellen.

Laut Poljanski kontrolliere Brüssel strikt, dass es keine Unterschiede in den grundlegenden Positionen der EU-Mitgliedstaaten gebe, darunter auch in Bezug auf Russland.

Abgeordneter: Haltung von Rafael Grossi bezüglich der Angriffe auf AKW Saporoschje ist kontraproduktiv

Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) schweigt weiterhin beharrlich darüber, wer vorsätzlich und systematisch das Kernkraftwerk Saporoschje angreift. Renat Kartschaa, Abgeordneter des regionalen Parlaments im Gebiet Saporoschje, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Dabei sei es das ukrainische Militär, das die Grundprinzipien der atomaren Sicherheit fortwährend verletze und einen nuklearen Terrorismus betreibe, betonte der Politiker.

Die Haltung von IAEA-Chef Rafael Grossi, der sich weigere, die Verantwortlichen für die Attacken auf das Atomkraftwerk beim Namen zu nennen, sei eindeutig kontraproduktiv, stellte der Abgeordnete klar.

Grossi hatte zuvor erklärt, er kenne die Herkunft der Drohne nicht, die am 5. Juni während der Waffenruhe einen Sprengsatz in der Nähe des AKW Saporoschje abgeworfen hat.  

Kartschaa im Interview wörtlich:

"Der nukleare Terrorismus muss bestraft werden, und zwar hart und kompromisslos. Die pathologische und chronische Straflosigkeit des Kiewer Regimes stellt eine Bedrohung für die Welt und die Menschheit dar."

Lawrow: Alle sollen Putins Äußerungen zur Spezialoperation ernst nehmen

Es ist unklar, wie angesichts des jüngsten Rüstungsabkommens zwischen Kiew und Europa über einen Dialog zur Ukraine gesprochen werden kann. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Montag bei einer Veranstaltung in Moskau.

Die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Deutschlands und Frankreichs hätten bei ihrem Treffen mit Wladimir Selenskij in London vereinbart, die Ukraine mit zusätzlichen Langstreckenwaffen zu beliefern, betonte der Minister. Diese Waffen würden für Angriffe auf Russland, auch tief im russischen Hinterland, eingesetzt werden.

In dem Zusammenhang führte er aus:

"Alle müssen die Äußerung von Präsident Putin während seiner Fragerunde beim Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg ernst nehmen. Gegenwärtig hänge es nicht von Verhandlungen ab, sondern vom Einsatz unserer Helden an der Front."

Volksrepublik Lugansk: Todesopfer und Verletzter bei ukrainischem Angriff auf Versorgungsunternehmen

Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) einen Spezialtransporter des Heizungsbetriebs Rubeschnoje Teplo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) angegriffen. Infolge des feindlichen Drohnenangriffs sei ein Mitarbeiter des Versorgungsunternehmens getötet worden, teilten die Behörden auf der Plattform Max mit. Ein weiterer Mensch sei verletzt worden und befinde sich derzeit im Krankenhaus. Die Fachleute seien auf dem Rückweg von Reparaturarbeiten gewesen.

Russisches Militär zerstört Patrouillenboot im Schwarzen Meer (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt, wie Drohnenpiloten ein Patrouillenboot der ukrainischen Armee im Schwarzen Meer mithilfe eines unbemannten Fluggeräts vom Typ Geran eliminieren. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt auf ihrer Webseite entsprechende Aufnahmen.

Sacharowa: Kiew setzt auf Terror gegen Zivilisten angesichts Niederlagen an der Front

Mit jüngsten Angriffen auf die Personenzüge auf der Krim hat das ukrainische Militär weitere Kriegsverbrechen begangen. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Montag. Moskau verurteile die Verletzung der Völkerrechtsnormen durch Kiew aufs Schärfste.   

In dem Zusammenhang führte sie aus:

"Angesichts weiterer Misserfolge und Rückzüge der ukrainischen Streitkräfte an der Front greift das neonazistische Kiewer Regime weiterhin zu terroristischen Taktiken gegen die Zivilbevölkerung Russlands."

Alle Personen, die an Kriegsverbrechen beteiligt gewesen seien, würden identifiziert und eine gerechte Strafe erhalten, fügte die Sprecherin hinzu.

Kiew erhält weitere EU-Hilfen in Milliardenhöhe

Die EU-Kommission hat bekannt gegeben, die siebte Zahlung aus der sogenannten Ukraine-Fazilität getätigt zu haben. Es seien dem Land knapp 2,8 Milliarden Euro überwiesen worden.

Laut der EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sei die Zahlung durch das "Tempo und das Engagement der Ukraine bei der Umsetzung bedeutender Reformen" gerechtfertigt.

Wie die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko erklärt, solle das Geld in die Finanzierung der wichtigsten Staatsausgaben fließen – darunter auch für den sozialen und humanitären Bedarf.

Die Ukraine-Fazilität ist ein Finanzierungsinstrument, mit dem Kiew bis Ende 2027 bis zu 50 Milliarden Euro erhalten soll.

Peskow: Paris, London und Berlin sind inkonsequent in ihrer Haltung im Ukraine-Konflikt

Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir ‌Starmer und Frankreichs Präsident ​Emmanuel Macron sprechen von Frieden in der Ukraine, kündigen aber zugleich an, das Kiewer Regime weiterhin bei der Produktion neuer Waffentypen zur Fortsetzung des Krieges zu unterstützen. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte dies am Montag im Gespräch mit Journalisten. 

"Ist das nicht widersprüchlich?", meinte Peskow. Eine solche Haltung zeuge von den wahren Absichten der europäischen Spitzenpolitiker, fügte er hinzu.  

Mit Blick auf den jüngsten ukrainischen Drohnenangriff auf den Personenzug Moskau–Simferopol auf der Krim betonte der Kremlsprecher, Kiew tue alles, um den Friedensprozess zu stören.

Russischer TOS-Flammenwerfer trifft den Gegner im Raum Sumy (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe eines Flammenwerfers vom Typ TOS-1A-Solnzepjok (dt.: Sonnenglut) einen Stützpunkt und Ansammlungen von ukrainischen Kämpfern im Gebiet Sumy außer Gefecht.

Puschilin meldet Vorrücken russischer Armee in Krasny Liman in DVR

Die Einheiten der russischen Armee rücken vor und nähern sich dem nördlichen Stadtrand von Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Er fügte hinzu, dass heftige Kämpfe in der Stadt andauern und die ukrainischen Kräfte in großer Menge Drohnen einsetzen. 

"Unsere Einheiten rücken in Krasny Liman in den Bezirken Kommunalny und Zentralny vor. Der Gegner versucht, Gegenangriffe durchzuführen, um unsere Truppen vom östlichen Stadtrand zurückzudrängen. Unsere Einheiten halten die Lage jedoch unter Kontrolle."

Lichatschow: Ukrainische Armee setzte Angriffe auf Energodar am Wochenende fort

Die Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar, der Satellitenstadt des AKW Saporoschje, wurden übers Wochenende fortgesetzt. Dies meldete der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow am Montag gegenüber Journalisten. 

"Leider haben die Angriffe das ganze Wochenende angedauert. Sie sind mittlerweile zur Routine geworden: Soziale Infrastruktur, Wohnhäuser, Zivilisten, zivile Fahrzeuge werden angegriffen." 

Gebiet Cherson meldet mehrere Opfer nach ukrainischen Attacken

In den vergangenen drei Tagen haben die ukrainischen Angriffe auf das Gebiet Cherson zu mehreren Opfern unter der Zivilbevölkerung geführt. Auf Telegram teilte Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, mit:

"Zwischen dem 5. und dem 8. Juni wurde infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes ein Zivilist getötet und sechs weitere Personen erlitten Verletzungen."

Laut seinen Angaben kam ein Mann, Jahrgang 1970, nach einem Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug ums Leben.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.445 Soldaten verloren hat. 

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 235 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen und 14 Autos.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.  

Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, fünf Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung zerstört.  

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug und zwei Autos außer Gefecht. 

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 450 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Munitions- und Brennstofflager sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 139 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 634 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 158.461 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.664 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer, 35.268 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 63.602 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Luftabwehr schießt mehr als 120 ukrainische Drohnen binnen sechs Stunden ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten eliminiert, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 124 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.

Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR

Das russische Militär hat eine weitere Siedlung in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtete das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag. 

"Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben infolge der entschlossenen Handlungen die Ortschaft Chimik in der Volksrepublik Donezk befreit."

Selenskij bittet Großbritannien um zusätzliche Flugabwehrraketen

Der ⁠ukrainische Präsident Wladymir Selenskij hat nach eigenen Angaben ​den britischen Premier Keir Starmer über ‌den ⁠Bedarf an weiteren ​Raketen für die Luftverteidigung informiert.

Selenskij schrieb auf X, dass sie bei einem ​Gespräch am Sonntag auch ihre Positionen vor den anstehenden Gipfeln der G7 und der NATO sowie vor ⁠Treffen der ​sogenannten Koalition der Willigen abgestimmt hätten.

Weitere ​Themen waren laut Selenskij der Schutz der ukrainischen Energieinfrastruktur und die ​Vorbereitung auf den Winter.

Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Ministerpräsident Keir ‌Starmer, Frankreichs Präsident ​Emmanuel Macron ⁠und ​Selenskij hatten sich in London getroffen.

Türkische Partei Vatan ruft zu Einstellung der Militärhilfe an Kiew nach Attacken auf Schiffe auf

Der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Partei Vatan, Serdar Üsküplü, hat sich nach Berichten über Angriffe auf mit der Türkei verbundene Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer gegen weitere Militärhilfe an Kiew ausgesprochen. Auf X schrieb der Politiker: 

"Die Ukraine griff türkische Schiffe im Schwarzen Meer an, traf unser Fischerboot und tötete einen unserer Staatsbürger. Zwei Frachtschiffe mit Getreide von der Türkei nach Russland wurden im Asowschen Meer angegriffen. […] Die ukrainische Armee hat diese Angriffe zugegeben."

Üsküplü betonte, dass die Hilfe an Kiew "als Kugeln und Minen" zurück in die Türkei komme. Die Waffenlieferungen sowie Beziehungen in der Rüstungsindustrie müssten "sofort" eingestellt werden. Er fügte hinzu, dass die Sicherheit im Schwarzen Meer nur "durch ein Bündnis zwischen der Türkei, Russland, China und Iran gewährleistet" werden könne.

Puschilin berichtet über Vormarsch der russischen Streitkräfte auf Kramatorsk

Die russische Armee hat den Abstand zur Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) auf elf Kilometer verkürzt. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Ihm zufolge haben die russischen Truppen in der vergangenen Woche den Gegner weiterhin verdrängt und ihre taktische Lage verbessert. 

"Am Frontaschnitt Slawjansk, nachdem unsere Truppen den Kanal Sewerski Donezk-Donbass erzwungen und Tichonowka befreit hatten, haben sie den Abstand zu Kramatorsk verringert und befinden sich nun etwa elf Kilometer vor der Stadt."

Chișinău bestätigt Explosion einer ukrainischen Drohne im Bezirk Orhei

Das moldawische Außenministerium hat bestätigt, dass in der Nacht eine ukrainische Drohne in der Nähe der Siedlung Lopatna im Bezirk Orhei explodiert ist. Die Behörde schrieb am Morgen auf Telegram: 

"Das Außenministerium steht in ständigem Kontakt mit den ukrainischen Behörden bezüglich der in Orhei explodierten Drohne. Ersten Erkenntnissen zufolge stammt sie höchstwahrscheinlich aus der Ukraine."

Das Ministerium erklärte jedoch, dass "ungeachtet der Herkunft der Drohne Russland die Verantwortung für jede Drohne trägt, die das Territorium der Republik Moldawien erreicht."

In der Nacht zum Montag explodierte eine Drohne unweit des Dorfes Lopatna in der Region Orhei in Moldawien. Laut Polizeiangaben wurde der Vorfall von einem Anwohner gemeldet. Es gab keine Verletzten.

Ukrainische Drohne auf Dach eines Wohnhauses in Belgorod gestürzt

Eine ukrainische Drohne ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Belgorod gestürzt. Dies meldete der Bürgermeister Walentin Demidow auf Telegram. 

"Vom frühen Morgen an wird das friedliche Belgorod von den ukrainischen Streitkräften erneut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer und Sachschäden. Eine der Drohnen ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Der Sprengkopf detonierte nicht" 

Die Einsatzkräfte haben die Drohne entfernt.

Gebiet Kursk meldet mehrere Opfer binnen 24 Stunden

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 51 Geschosse auf die Region abgefeuert.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Juni bis 9:00 Uhr am 8. Juni wurden insgesamt 163 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 20 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben und zwei weitere erlitten Verletzungen.

Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus und vier Fahrzeuge.

Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten im Gebiet Dnjepropetrowsk, um Häuser zu besetzen

Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten in der Region Dnjepropetrowsk, um deren Häuser für militärische Stellungen zu besetzen. Dies erklärte Dmitri Tempalow, ein Drohnenpilot des Verbandes Mitte, gegenüber RIA Nowosti.

Ihm zufolge hätten russische Drohnenpiloten während Aufklärungsflügen wiederholt Aktionen ukrainischer Einheiten in Siedlungen nahe der Kontaktlinie registriert.

"Die ukrainischen Streitkräfte dringen in Siedlungen in der Grauzone ein, die unsere Truppen noch nicht erreicht haben, und töten dort wahllos Frauen und Kinder, indem sie Häuser und Keller vollständig besetzen."

Laut Tempalow liege die Priorität der ukrainischen Einheiten darin, befestigte Stellungen zu bilden, und nicht in der Gewährleistung der Sicherheit der Zivilbevölkerung.

"Für sie ist ein Stützpunkt wichtiger als Zivilistenleben. Sie geben ihnen keine Chance zur Evakuierung."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 7. Juni und 08:00 Uhr am 8. Juni insgesamt 310 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, Wolgograd, Saratow, Orjol, Tula, Lipezk, Kaluga, Rjasan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

Personenzugverkehr auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff eingestellt

Aufgrund eines Drohnenangriffs auf einen Zug, der von Moskau nach Simferopol unterwegs war, wurde der Personenzugverkehr auf der Krim eingestellt. Dies teilte das Transportunternehmen Grand Service Express auf seinem Telegram-Kanal mit.

"Der planmäßige Personenzugverkehr auf der Krim wurde eingestellt. Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs wurde die Lokomotive des Zuges Nr. 68 Moskau-Simferopol beschädigt. Es gibt keine Opfer unter den Passagieren. Der Lokführergehilfe kam ums Leben, der Lokführer wurde verletzt."

Die Passagiere aller Züge in der Republik wurden evakuiert und in Sewastopol und Simferopol geliefert.

7.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Bericht: Offensive abgesagt – Kiew will russisches Territorium und Versorgungslinien angreifen

Das ukrainische Kommando hat eine neue Strategie entwickelt. Diese sieht kein Vorrücken mehr vor, sondern setzt auf Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die Versorgungslinien. Das berichtet die Zeitung The Telegraph. Wie der Generalleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Michail Sabrodskij, gegenüber der Zeitung erklärte, kehrt Kiew zu der Idee zurück, die Krim mithilfe von Drohnen zu isolieren. Nach Angaben der Zeitung haben ukrainische Kommandeure das letzte Jahr damit verbracht, diesen Plan auszuarbeiten. Er soll ihrer Auffassung nach den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen und zur Unterzeichnung eines für die Regierung in Kiew akzeptablen Waffenstillstandsabkommens bewegen. Die Zeitung schreibt:

"Die heutige Strategie sieht nicht vor, voranzukommen – die Ukraine verfügt schlichtweg nicht über die Ressourcen für eine so großangelegte Offensive wie vor drei Jahren. Die Idee ist einfach: Je stärker die Logistik eingeschränkt wird, desto weniger russische Truppen können an der Front gehalten werden und desto schwieriger wird es für sie, anzugreifen."

Gebiet Leningrad: Nach ukrainischem Drohnenangriff laufen Minenräumarbeiten an den Straßen

In der Nähe der Ortschaft Bolschaja Ischora in der Region Leningrad, wo es infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand gekommen war, werden die Minenräumarbeiten fortgesetzt, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Drosdow, mit. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Drosdow betonte:

"Die Arbeiten zur Entschärfung von Sprengkörpern auf dem Abschnitt der Bundesstraße 41A-007 und der angrenzenden Eisenbahnstrecke zwischen Bolschaja Ischora und Lebjaschje dauern an. Die Zufahrt zu den Ortschaften ist freigegeben. Der Verkehr auf der Straße ist unsicher, es findet eine Minenräumung statt, daher wird es bis zum Abschluss der Arbeiten der Minenräumteams keinen Verkehr auf dieser Straße geben."

Stubb: Dialog zwischen Russland und Europa muss auf Initiative der EU beginnen

In einem Interview mit der Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung betonte der finnische Präsident Alexander Stubb, Europa solle Verhandlungen mit Russland aufnehmen. Dabei müsse die Europäische Union die Initiative für einen solchen Dialog ergreifen. Stubb merkte unter anderem an:

"Ja, ich bin der Meinung, dass wir mit Putin sprechen sollten. Im Idealfall sollte der erste Schritt von der Europäischen Union ausgehen, und wenn das nicht gelingt, dann von der Eurotroika, also Frankreich, Deutschland und Großbritannien, und wenn auch das nicht gelingt, müssen wir ein anderes Format finden."

Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff ukrainischer Drohne getötet

Wie der Einsatzstab der Region mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fahrzeug in der Region Belgorod angegriffen. Bei dem Angriff kam eine Frau ums Leben, ihr Ehemann wurde verletzt. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

"Im Bezirk Belgorod, im Dorf Blischneje, traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Wir sprechen den Angehörigen unser Beileid aus. Ihr Ehemann erlitt mehrere Splitterverletzungen am Unterarm und an der Hand."

Russische Militärs reparieren Ukraine-Drohnen "Baba-Jaga" und setzen sie im Kampf ein

Soldaten der Truppengruppe "Nord" haben einen reibungslosen Reparaturprozess für die ukrainischen Drohnen vom Typ "Baba-Jaga" eingerichtet, die anschließend gegen ukrainische Einheiten eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Im Verteidigungsministerium wurde zudem darauf hingewiesen, dass in der Reparaturwerkstatt Drohnen nachgerüstet werden, die mit TM-62-Minen bestückt werden, um ukrainische Stützpunkte und Befestigungen zu zerstören, und man erklärte:

"Beschädigte Drohnen werden repariert und abgeschossene Drohnen des Gegners wieder instand gesetzt. Außerdem wurde ein Prozess zur Wiederherstellung von R-18-Drohnen eingerichtet. Anschließend werden die modernisierten UAVs wieder in den Dienst gestellt und zur Lieferung von Fracht sowie zur Bekämpfung feindlicher Stellungen durch den Abwurf von Sprengköpfen eingesetzt."

Bericht: Das ukrainische Militär versteckt Sprengkörper in Wasserflaschen

Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, verstecken ukrainische Truppen Sprengkörper in Wasserflaschen. Dabei hieß es:

"Es handelt sich um eine durchsichtige Plastikflasche, die aus zwei Teilen besteht. Diese sind wiederum durch ein Gewinde miteinander verbunden, das unter dem Etikett verborgen ist."

Kiew bereitete Angriff auf Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas" vor

Das ukrainische Militär habe einen Angriff auf die Bohrplattformen des russischen Unternehmens "Tschernomorneftegas" vorbereitet – solche Informationen kursieren in den sozialen Netzwerken. Demnach haben russische Streitkräfte in den Gewässern des Schwarzen Meeres zwei Boote mit ukrainischen Spezialeinheiten unter Einsatz von Drohnen des Typs "Geran" zerstört. Zuvor gab es Berichte, dass sich an Bord der Boote Kämpfer von Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte befanden, darunter Marineinfanteristen und Angehörige spezieller Einsatzkräfte. Nach vorläufigen Angaben planten die ukrainischen Einheiten eine Landung auf der Kinburn-Nehrung oder auf den Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas".

NATO baut Präsenz an Nordostflanke in Schweden und Finnland aus

Die NATO baut ihre Präsenz in Schweden und Finnland aus. Am Samstag haben neu geschaffene Einheiten in den beiden nordischen Ländern ihren Einsatz begonnen. Die sogenannten Forward Land Forces (FLF) umfassen eine Kampfgruppe im schwedischen Boden sowie ein multinationales Hauptquartier im finnischen Rovaniemi. Die Region sei "eine der strategisch bedeutendsten, mit einem Umfeld, das zu den schwierigsten der Welt zählt", so der Oberbefehlshaber der NATO-Truppen in Europa, US-General Alexus Grynkewich.

Das lange bündnisfreie Finnland, das eine mehr als 1.300 Kilometer lange Grenze zu Russland hat, war der NATO im April 2023 beigetreten. Auch Schweden gab wegen des Ukraine-Kriegs seine traditionelle Neutralität auf und trat im Jahr 2024 der NATO bei. Die Entscheidung zur Schaffung der Forward Land Forces in Finnland wurde im Jahr 2024 beim NATO-Gipfel in Washington getroffen.

TASS: Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer bei Schewtschenko beträgt zwei bis drei Monate

Wie die Agentur TASS von russischen Sicherheitsbehörden erfahren hat, beträgt die Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer, die zum Kampf bei der Ortschaft Schewtschenko entsandt wurden, an der Frontlinie in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Monate. Aus Sicherheitskreisen wurde betont:

"Verhöre von Kriegsgefangenen haben ergeben, dass der Gegner an diesem Abschnitt der Front bei Schewtschenko Kampfgruppen der Armee einsetzt, die mit im April dieses Jahres zwangsweise mobilisierten Ukrainern besetzt sind. Die Ausbilder der 58. separaten motorisierten Infanteriebrigade geben dabei zu, dass die Lebensdauer eines durchschnittlichen Soldaten der ukrainischen Brigade nicht mehr als zwei bis drei Monate beträgt."

Geschichtsrevisionismus: Grüne wollen sowjetische Ehrenmale in Berlin "kontextualisieren"

Der Umgang mit den sowjetischen Ehrenmalen in Berlin sorgt weiter für politische Kontroversen. Vertreter von SPD und Grünen sprechen sich für eine sogenannte kritische Kontextualisierung von Inschriften und Stalin-Zitaten an den Gedenkstätten aus. Nach ihrer Auffassung sollten Besucher durch zusätzliche Informationen auch über Verbrechen des Stalinismus informiert werden.

Kritik kommt unter anderem vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sowie von Friedensaktivisten und einzelnen Historikern. Sie werfen den Befürwortern dieser sogenannten Kontextualisierung vor, die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zu relativieren und die Erinnerungskultur politisch zu instrumentalisieren.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Massive Drohnenattacke auf Energodar: Drei Zivilisten verletzt, Mehrfamilienhaus beschädigt

Die AKW-Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Bürgermeister Maxim Puchow berichtet auf Telegram über Opfer und Schäden. Dem Politiker zufolge seien drei zivile Einwohner zu Schaden gekommen, zwei von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Puchow gibt bekannt, dass der massive Drohnenangriff Wohnhäusern und Banken gegolten habe. Ein Mehrfamilienhaus sei dabei beschädigt worden. Eine Wohnung sei völlig ausgebrannt. Darüber hinaus seien zwei Filialen der PSB-Bank zu Schaden gekommen.

"Trotz der seit einer langen Zeit andauernden terroristischen Aktivität des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung von Energodar tun unsere Verteidiger, Rettungskräfte, Ärzte und Kommunalmitarbeiter alles Mögliche, um die Sicherheit der Stadt und ihrer Einwohner zu gewährleisten."

Bericht: Russische Drohnen zwingen Ukrainer zum Wechseln der Transportwege für Militärtechnik

Angriffe russischer Drohnen auf Logistikwege zwischen den Gebieten Sumy und Charkow zwangen die ukrainischen Streitkräfte dazu, die Transportwege für Militärtechnik zu überdenken. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

"Feindliche Quellen berichten, dass aufgrund der erfolgreichen Einsätze unserer UAV-Operatoren der Transport von Militärtechnik von einem regionalen Zentrum zum anderen nun über die Region Poltawa erfolgt."

Ukraine setzt auf Rüstungsindustrie als Wirtschaftsfaktor

Die Ukraine sieht ihre Rüstungsindustrie als eine dauerhafte Quelle wirtschaftlicher Stärke. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert Finanzminister Sergei Martschenko mit den Worten:

"Die Nachfrage, die wir in der Ukraine geschaffen haben, hat einen Wirtschaftszweig hervorgebracht, der nun praktisch boomt. Daher ist er ein sehr wichtiger Teil unserer Zukunft."

Entscheidend sei jetzt, die Industrie zu stärken, ihr Entwicklungskapazitäten zu verschaffen und das militärische Potenzial für einen breiteren Markt zu öffnen. Dazu stehe die Ukraine vor der Entscheidung, die Ausfuhr von Militärgütern zu ermöglichen, so der Minister auf dem Jahrestreffen der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Riga.

Durch den Ausbau und die Nutzung des Potenzials könnten nach Angaben von Martschenko nicht nur weitere Fortschritte bei militärischer Ausrüstung und Waffen erzielt werden.

"Ich glaube, diese Entwicklungen können dazu beitragen, ein natürliches ziviles Umfeld nach dem Krieg zu schaffen. Denn ein Teil der Produktion, die wir derzeit für militärische Zwecke verwenden, kann auch für zivile Zwecke genutzt werden."

RT DE-Exklusiv: Alltag an der Drohnenfront der 61. Marineinfanterie-Brigade

RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Arbeit des Flugabwehrbataillons der 61. Marineinfanterie-Brigade, dessen Soldaten täglich feindliche Drohnen erkennen und vernichten.

Dafür setzt die Einheit FPV-Drohnen ein, die in eigenen Laboren für den Kampfeinsatz vorbereitet und modernisiert werden. Die Teams wechseln regelmäßig ihre Positionen, um Personal zu schützen, führen täglich zahlreiche Einsätze durch und schießen nach eigenen Angaben sowohl Aufklärungs- als auch Angriffsdrohnen ab. Die Entwicklung der Drohnentechnik hat den Kampf in der Luft grundlegend verändert und erfordert schnelle Anpassung, ständige Verbesserung und zeitgemäße Lösungen auf dem Schlachtfeld.

Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

IAEA schickt nach Kiews Vorwürfen gegen Moskau Experten an Atommülllager nahe Tschernobyl

Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wird ein Expertenteam zu einem Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl schicken, um die Folgen eines angeblichen Drohnenangriffs auf die Anlage zu begutachten, für den die ukrainischen Behörden das russische Militär verantwortlich machen. Auf der Plattform X teilt die IAEA mit, sie sei von der ukrainischen Seite über die "erheblichen Schäden" an dem Gebäude informiert worden.

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi hält den Vorfall für äußerst besorgniserregend, da er sich an einem Ort ereignet habe, wo große Mengen an Kernmaterial gelagert seien. Angriffe auf Atomanlagen seien völlig inakzeptabel, so Grossi.

Die staatliche ukrainische Atombehörde behauptet, beim angeblichen Angriff sei ein Gebäude zur Annahme von Containern teilweise zerstört worden. Abgebrannte Brennelemente seien dort zum Zeitpunkt des Angriffs nicht gelagert worden. Ein daraufhin entstandener Brand sei inzwischen gelöscht worden. Es gebe keine Verletzten. Die Strahlenwerte seien nach der Attacke nicht gestiegen. Präsident Wladimir Selenskij spricht von einer "extrem niederträchtigen" Attacke.

Russland hat bislang auf diesen Vorwurf nicht reagiert.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform Max schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Woroschba, Pigarewka, Batschewsk, Ossojewka, Choten und Mirlogi im Gebiet Sumy sowie Baranowka, Udy, Isbizkoje, Odnorobowka, Ukrainskoje und Lipzy im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 210 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, 15 Autos, zwei Aufklärungsradare und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Stezkowka, Monatschinowka, Samborowka und Gussinka im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Schtschurowo, Prischib, Jazkowka und Losowoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 27 Autos, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malinowka, Kramatorsk, Nikolajewka, Rai-Alexandrowka, Druschkowka, Konstantinowka und Nowossjolowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 120 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und drei Geschütze verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Raiskoje, Wodjanskoje, Swetloje, Schewtschenko, Kutscherow Jar, Krasnojarskoje, Dobropolje, Solotoi Kolodes, Sergejewka, Grusskoje und Nowoalexandrowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 310 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und zwei Selbstfahrlafetten seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowossjolowka, Trudowoje, Tscherwonaja Kriniza, Omelnik und Kopani im Gebiet Saporoschje sowie Saretschnoje, Kolomijzy und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 450 Kämpfer. Dabei seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kirowo, Grigorowka, Orechow, Jurkowka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 16 Autos zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Patrouillenschiffe, Brennstoffdepots, militärisch relevante Häfen sowie Verkehrs- und Energieinfrastrukturen, Drohnenwerke, Drohnenbasen und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden elf Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 500 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 157.827 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.652 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.253 Geschütze und Mörser verloren.

Neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 82 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 82 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 66 Geschosse abgefeuert und 182 Drohnen eingesetzt, von denen 91 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Zerkowny sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einem ähnlichen Angriff habe ein Einwohner der Siedlung Otradnoje Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Siedlung Jasnyje Sori sei zu Schaden gekommen, als eine FPV-Drohne sein Motorrad attackiert habe. Bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski habe ein zwölf Jahre altes Mädchen Verletzungen erlitten. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Geschäft in der Stadt Waluiki sei ein Einwohner verletzt worden. Bei der Attacke einer FPV-Drohne habe ein Mann in der Siedlung Russkaja Berjosowka ein Explosionstrauma erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien bei der Detonation einer ukrainischen Drohne drei Angehörige der Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden gekommen. Außerdem habe am Samstag eine Frau eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 5. Juni bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Kukujewka ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 27 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, ein Kinderspielplatz, vier Geschäfte, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, ein Lkw, ein Traktor und 41 Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukrainische Truppen greifen Brücke zwischen Krim und Cherson an: Verkehr bis auf Weiteres gestoppt

Das ukrainische Militär greift seit einiger Zeit vermehrt Verkehrsinfrastrukturen in den neuen Regionen Russlands an. Nach den jüngsten Drohnenangriffen auf Eisenbahnobjekte in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat der Gegner in der Nacht zum Sonntag an der Grenze zwischen der Teilrepublik Krim und dem Gebiet Cherson zugeschlagen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo auf der Plattform Telegram schreibt, habe die nächtliche Attacke der Brücke nahe der Siedlung Tschongar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson gegolten. Infolge der Attacke sei der Straßenbelag beschädigt worden.

Saldo teilt ferner mit, dass der Checkpoint Dschankoi in diesem Zusammenhang aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen worden sei. Auf die Schwarzmeer-Halbinsel könne man weiter über die Checkpoints Armjansk und Perekop gelangen.

Die ukrainischen Angriffe auf Verkehrsinfrastrukturen und Ölanlagen im Süden Russlands haben inzwischen zu Engpässen bei Benzin und Diesel auf der Krim geführt.

SPIEF 2026: Petersen verweist auf deutsche Stimmen für Dialog mit Russland

Die ehemalige Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft, Olga Petersen, erklärte, Deutschland verliere zunehmend seinen internationalen Einfluss und habe seine frühere Rolle auf der politischen Weltbühne verspielt. Ihrer Ansicht nach zeigten der fehlende Sitz im UN-Sicherheitsrat, Gespräche ohne deutsche Beteiligung und die wachsenden Stimmen für Dialog und Vernunft, dass Berlin nach neuen Wegen suchen müsse, um politisch relevant zu bleiben.

Zugleich verwies Petersen auf Vertreter aus Deutschland beim Forum in Sankt Petersburg und betonte, dass es auch in Europa Akteure gebe, die sich Gespräche und Frieden mit Russland wünschen; als möglicher Vermittler sei Gerhard Schröder genannt worden.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Stromleitung an AKW Saporoschje wiederhergestellt

Eine wichtige Stromleitung am Kernkraftwerk Saporoschje funktioniert wieder. Nach 15 Stunden Stromausfall sei die externe Versorgung des größten AKW in Europa wiederhergestellt worden, teilte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) auf der Plattform X mit. Zuvor habe die Anlage zur Kühlung ihrer sechs heruntergefahrenen Reaktoren auf Notstromdieselgeneratoren umgeschaltet.

IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi teilte mit, es habe sich bereits um den 18. Ausfall der externen Stromversorgung während des Krieges gehandelt. Es sei einer der längsten Ausfälle gewesen. Der jüngste Vorfall unterstreiche die extreme Anfälligkeit des Stromnetzes und die Dringlichkeit der Angelegenheit.

Die Ukraine und Russland hatten sich zuvor erneut auf eine begrenzte Waffenruhe geeinigt, um die Reparaturen zu ermöglichen. Die IAEA hatte zwischen den Kriegsparteien vermittelt.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 6. Juni bis 8 Uhr MESZ am 7. Juni 121 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge 13 Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in der Stadt Lgow und in den Siedlungen Korenewo und Belaja Sloboda. Dort seien insgesamt ein Einfamilienhaus, zwei Geschäfte und ein Lkw beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. Juni 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 7,
  • Kasatschji Lageri — 5,
  • Kachowka — 3,
  • Nowaja Kachowka — 6,
  • Podstepnoje — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Kachowka, Dnjeprjany und Nowaja Majatschka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 26 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. Juni bis 0 Uhr am 7. Juni (Ortszeit) wurden sieben zivile Einwohner, darunter zwei Kinder, verletzt. Durch den Beschuss kamen 14 Wohnhäuser und elf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden drei zivile Infrastrukturobjekte.

Merz, Starmer und Macron treffen Selenskij zu Ukraine-Gesprächen in London

Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer kommen am Sonntagabend in London mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zusammen. Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus Paris um die weitere Unterstützung der Ukraine und den verstärkten Druck auf Russland gehen. Zudem soll es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland.

Moskau und Kiew haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mittlerweile seit mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken.

Drosdenko: Lage nach Drohnenangriff auf Leningrad unter Kontrolle

Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Russland ist in der Nacht zum Samstag abgewehrt worden. Allein über dem Gebiet Leningrad, rund um Sankt Petersburg, wurden nach Angaben der Behörden fast 150 Drohnen abgeschossen, mindestens vier Menschen wurden verletzt.

Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, erklärte, die Lage sei unter Kontrolle, größere Schäden an wichtigen Industrie- und Energieanlagen seien nicht festgestellt worden. In mehreren Bezirken seien jedoch Drohnenfragmente niedergegangen, die kleinere Schäden an Fassaden und Fenstern verursachten; im Bezirk Lomonossow brach zudem in einer Einrichtung des Verteidigungsministeriums ein Brand aus, woraufhin ein Einsatzstab eingerichtet und Anwohner vorübergehend evakuiert wurden.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ukrainische Drohnenattacke auf Sotschi: Linienbus beschädigt

Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf der Plattform Telegram über eine ukrainische Drohnenattacke auf die beliebte Urlaubsstadt Sotschi am Schwarzen Meer. Wie die Behörde mitteilt, seien Wrackteile einer der abgeschossenen Drohnen auf eine Straße im Bezirk Chosta herabgefallen. Durch die Explosionswelle seien in einem Linienbus mit 15 Menschen an Bord die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden.

Außerdem meldet der Krisenstab den Fund von anderen Wrackteilen in der Stadt und in der benachbarten Ortschaft Sirius.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 95 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Tula und Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

6.06.2026 21:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kiew bereit für Evakuierung der Bevölkerung in den Gebieten Tschernigow und Sumy

Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, erklärte in einem Interview mit dem ukrainischen Journalisten Witalij Dikij, dass sich die ukrainischen Behörden darauf vorbereiten, im Bedarfsfall eine Evakuierung im Gebiet von Tschernigow und im Gebiet von Sumy durchzuführen. Sie merkte dazu an:

"In den Regionen Tschernigow und Sumy wurde die Anweisung erteilt, sich für den Fall der Fälle auf eine Evakuierung vorzubereiten."

Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Angriff verletzt

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Einsatzstab der Region beruft, wurden zwei Zivilisten beim Angriff einer ukrainischen Drohne in der Region Belgorod verletzt. Der Einsatzstab teilte der Agentur mit:

"Im Bezirk Belgorod, im Bauernhof Zerkownyj, erlitt ein Mann infolge eines Drohnenangriffs auf sein Fahrzeug ein Sprengtrauma und Splitterverletzungen an der Hand. In dem Dorf Jasnye Sori im Bezirk Belgorod griff eine FPV-Drohne einen Motorradfahrer an. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen im Gesicht und am Kopf und wurde im Bezirkskrankenhaus Oktjabrskaja erstversorgt."

Vorsitzender der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda" an der Front verletzt

Der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada und Vorsitzende der nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, wurde an der Front durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwano-Frankowsk, Ruslan Marzinkiw, gegenüber ukrainischen Medien mit.

Der Vorsitzende der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, der von einer Drohne getroffen wurde, habe "eine ordentliche Kontusion" erlitten, er habe eine Gehirnerschütterung und ein Barotrauma, erklärte sein Dienstkollege, Oberleutnant Timur Knysch von der 128. Brigade "Dikoje Pole" der ukrainischen Streitkräfte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Militärexperte: Drohnenangriff auf Gebiet Leningrad vermutlich von baltischen Staaten aus durchgeführt

Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Leningrad könnte von den baltischen Staaten aus durchgeführt worden sein, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber Journalisten. Im Gespräch mit dem Portal News.ru merkte der Experte an:

"Im Großen und Ganzen ist es durchaus möglich, dass diese Drohnen von den baltischen Staaten aus gestartet wurden. Derzeit unternimmt das Kiewer Regime alles, um die moralische Standhaftigkeit der Gesellschaft zu brechen. Dazu gehören auch die Angriffe auf die Grenzregionen."

Kämpfer: Gegner wirft unter russischen Trockennahrungsrationen getarnte Minen ab

Das ukrainische Militär setzt im Raum Dobropolje getarnte Sprengkörper ein, die äußerlich den Trockennahrungsrationen russischer Soldaten ähneln. Dies berichtete ein Soldat der Marineinfanterieeinheit der russischen Truppengruppe "Zentrum" mit dem Rufzeichen "Buscha" gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Seinen Angaben zufolge werden solche Sprengkörper von Drohnen abgeworfen und sollen die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich ziehen. Laut dem Militärangehörigen kann sich im Inneren solcher Vorrichtungen eine 82-Millimeter-Mine befinden, und zur Tarnung wird Styropor verwendet. Er merkte außerdem an, dass man bei genauer Betrachtung an solchen Gegenständen Drähte und andere Anzeichen eines Sprengkörpers erkennen könne.

Kommandant: Hauptziel der russischen Streitkräfte sind die Kontrollpunkte der gegnerischen Drohnen

Der Kommandant der Drohnenabteilung des 14. Armeekorps der Truppengruppe "Nord" mit dem Rufzeichen "Swat" erklärte, dass die UAV-Kontrollzentren der Ukraine derzeit das Hauptziel der russischen Streitkräfte in allen Einsatzgebieten der Militäroperation seien. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Im Gespräch mit der Agentur betonte der Kommandant:

"Die Steuerungszentren der Drohnen sind derzeit das Ziel Nummer eins in jeder Richtung. Wir haben die Taktiken des Gegners bereits recht gut analysiert: die Tarnmethoden, die Bewegungswege und die Reichweiten, in denen ihre Drohnen operieren. Dank dessen gelingt es uns, die Startpunkte der ukrainischen Drohnen schnell zu entdecken und rechtzeitig einen Schlag zu führen."

Papst ruft Putin zu Verhandlungen mit Ukraine auf

Papst Leo XIV. hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen mit der Ukraine aufgefordert. Während seines Flugs in die spanische Hauptstadt Madrid sagte der Pontifex:

"Man sollte zu Verhandlungen zurückkehren. Man muss Druck ausüben, damit Gewalt und Krieg enden und eine Lösung gefunden wird."

Der Papst betonte, dass er sich große Sorgen um die Ukraine mache. Die Lage werde immer schlimmer.

"Zu viele Menschen sterben dort, wir müssen der Gewalt und dem Krieg ein Ende setzen."

Ukrainische Drohnen greifen Sewastopol an: Schäden und zwei Verletzte

Am Samstag hat auch die Stadt Sewastopol auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim eine ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Raswoschajew gibt auf Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr über vier Bezirken der Stadt acht unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen habe. Der Politiker meldet zwei Verletzte: Ein Mann sei während der Attacke draußen gewesen, ein anderer habe sich in seinem Haus befunden. Beide hätten leichte Splitterverletzungen erlitten.

Darüber hinaus berichtet Raswoschajew über Sachschäden. Demnach sei eine abgeschossene Drohne gegen ein fünfgeschossiges Wohnhaus geprallt. Da die Drohne nicht detoniert sei, seien die Bewohner in Sicherheit gebracht worden. Etliche Fensterscheiben seien zerborsten. In einer Wohnung seien der Balkon und eine Wand beschädigt worden.

Bürgermeister von Energodar: Kiew ändert Taktik bei Angriffen auf die Stadt

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bürgermeister von Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, Maxim Puchow, berichtet, haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffstaktik gegen Energodar geändert und greifen die Stadt nun nachts an. Dabei setzen sie schwere Hexacopter vom Typ "Baba-Jaga" ein. In seinen Profilen in den sozialen Netzwerken schrieb Puchow:

"Die Lage in Energodar bleibt sehr angespannt. Die Angriffe im Mai wurden durch solche im Juni abgelöst, und der Feind hat seine Taktik geändert. Nun schweben nachts schwere Hexakopter vom Typ Baba-Jaga über der Stadt und werfen gezielt Sprengstoff auf unser friedliches Leben ab. Allein in den letzten beiden Nächten: Am 4. Juni wurden etwa 20 Fahrzeuge beschädigt, Fenster und Fassaden von Wohnhäusern zerstört. Am 5. Juni brach ein Feuer in dem Gebäude in der Zentralstraße 4 aus. Das Feuer zerstörte ein Postamt, eine Bank, ein Parteibüro und ein Sportgeschäft. Dabei handelt es sich um Räumlichkeiten, die an ein Wohnhaus angebaut sind, in dem Menschen leben."

Putin: "Die ukrainischen Streitkräfte haben völlig den Verstand verloren"

Wladimir Putin hat die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das Gelände des Kernkraftwerks Saporoschje verurteilt. Putin warnte, mögliche Folgen einer Beschädigung könnten auch Europa treffen, und forderte die europäischen Unterstützer Kiews auf, über ihre eigene Sicherheit nachzudenken. Der russische Präsident sagte:

"Es ist keineswegs sicher, dass der Wind in Richtung des Territoriums der Russischen Föderation wehen würde – er könnte auch nach Europa ziehen."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Außenministerium: Kiew will nach Beendigung der Militäroperation keine Russen mehr ins Land lassen

Nach Beendigung des Konflikts sollen für russische Staatsbürger bei der Einreise in die Ukraine strenge Maßnahmen gelten. Dies erklärte Außenminister Andrej Sibiga, dessen Äußerungen die Agentur UNIAN zitiert. Für russische Staatsbürger "werden besondere restriktive Verfahren gelten, und diese gelten derzeit bereits für Besuche in der Ukraine", teilte der Minister mit und fügte hinzu:

"Für uns ist Russland ein feindliches Land, ein Aggressorland. Ein russischer Staatsbürger kann ohne Sondergenehmigung, ohne Visum und ohne Überprüfung oder Filterung durch alle unsere zuständigen Behörden nicht in die Ukraine einreisen."

Odessa und Tschernomorsk unter massiven Angriffen durch "Geran"-Drohnen

Odessa und Tschernomorsk waren in der vergangenen Nacht einem massiven Angriff durch die russischen Streitkräfte ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben waren an dem Angriff etwa fünfzig "Geran"-Drohnen beteiligt. Laut lokalen Telegram-Kanälen waren am Himmel über Odessa deutlich helle Blitze zu sehen, wobei der Hauptangriff auf die Hafen- und Militärinfrastruktur der Region gerichtet war.
Einheimischen Telegram-Kanälen zufolge brach nach den Angriffen ein Feuer aus. Die Flammen waren aus der Ferne zu sehen. Außerdem waren die Gebiete Charkow, Poltawa, Dnjepropetrowsk und Sumy von den nächtlichen Angriffen betroffen.

Frau und zwei Kinder durch ukrainische Attacke auf Grenzgebiet Brjansk verletzt

Das ukrainische Militär hat am Samstag auch im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Der interimistische Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf der Plattform MAX über einen Angriff auf die Siedlung Tschubkowitschi im Bezirk Starodub. Der Gegner habe dabei mehrere FPV-Drohnen eingesetzt. Eine Frau, ihr sechs Jahre alter Sohn und ihre sieben Jahre alte Tochter seien verletzt worden. Man habe die Opfer umgehend ins Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.

Herabfallende Drohnenteile töten Autofahrer im russischen Gebiet Twer

Gouverneur Witali Koroljow teilt auf der Plattform MAX mit, dass die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht über dem Gebiet Twer fünf ukrainische Drohnen abgeschossen habe. Der Politiker meldet dabei Opfer und Schäden. So seien im Bezirk Rschew Drohnenteile auf ein fahrendes Auto herabgefallen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen. Die örtliche Regierung werde die Familie des Getöteten unterstützen.

Ferner berichtet Koroljow über Sachschäden. Im Bezirk Nelidowo seien eine Postfiliale und ein zweigeschossiges Wohnhaus beschädigt worden. In einem Wohnhaus im Bezirk Scharkowski seien mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen, als Wrackteile einer abgeschossenen Drohne davor herabgestürzt seien.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewtschenko im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Schewtschenko im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kolodesnoje, Ternowaja, Gratschowka und Isbizkoje im Gebiet Charkow sowie Lesnoje, Pustogorod, Choten und Wolnaja Sloboda im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer und sechs Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Tscherwony Oskol und Berjosowka im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo und Losowoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Autos und zwei Geschütze zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Nikolajewka, Druschkowka, Nikolaipole und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 175 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer des Typs Leopard, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und vier Geschütze verloren.          

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Raiskoje, Beloserskoje, Sergejewka, Dobropolje und Matjaschewo in der DVR und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und zwei Geschütze seien zerstört worden.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Samoilowka, Seljonoje, Neschenka, Tscherwony Jar und Omelnik im Gebiet Saporoschje sowie Gawrilowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 385 Kämpfer. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Jurkowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje sowie Noworaisk und Suchanowo im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 17 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen und 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden 13 Lenkbomben, vier HIMARS-Raketen und 911 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 157.327 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.637 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.241 Geschütze und Mörser verloren.

Deutsche Stimmen beim Petersburger Forum: Dialog statt Konfrontation

Am dritten Tag des internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg hat die Plenarsitzung mit Reden von Wladimir Putin, dem usbekischen Präsidenten, der tansanischen Präsidentin und dem chinesischen Vizepräsidenten im Mittelpunkt gestanden. Unser Korrespondent Roman Ziskin berichtete über die politischen und wirtschaftlichen Schwerpunkte, darunter Putins Kritik an den westlichen Sanktionen, der WTO-Erosion und Selenskijs Brief.

Am Rande des Forums sprachen zudem der Unternehmer Thomas Bruch, der sächsische Landtagsabgeordnete Jörg Urban und der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré über Dialog mit Russland, wirtschaftliche Schäden durch Sanktionen und die Notwendigkeit neuer Zusammenarbeit.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Zwei Tote und sieben Verletzte durch ukrainische Angriffe auf 61 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 61 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 35 Geschosse abgefeuert und 150 Drohnen eingesetzt, von denen 80 abgeschossen worden seien.

In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Stadt Schebekino sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Betrieb in der Ortschaft Otradowski sei ein Mitarbeiter getötet worden, ein weiterer habe Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer FPV-Drohne seien zwei Einwohner der Siedlung Jasnyje Sori verletzt worden. Zwei weitere Zivilisten seien in den Siedlungen Otradnoje und Urasowo zu Schaden gekommen. In der Siedlung Tomarowka seien zwei Männer verletzt worden, als eine Drohne ein Geschäft angegriffen habe. Am Freitag habe außerdem ein Lkw-Fahrer eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 4. Juni ein Barotrauma des Ohres erlitten habe, als eine Drohne sein Fahrzeug in der Siedlung Wosnessenowka angegriffen habe.

Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Geschäfte, zwei Betriebe, eine Scheune, ein Infrastrukturobjekt, eine Gasleitung, vier Lkw, mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge, ein Bus, zwei Kleinbusse, 16 Autos und ein Lkw-Anhänger zerstört oder beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 5. Juni 14 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Golaja Pristan — 4
  • Netschajewo — 3,
  • Solonzy — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Nowaja Kachowka, Tschernjanka, Tschelburda und Podstepnoje seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Drei Verletzte durch massive Drohnenattacke auf Sankt Petersburg

Gouverneur Alexander Beglow gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass die russische Luftabwehr am Samstagmorgen eine ukrainische Drohnenattacke auf die Stadt Sankt Petersburg abgewehrt hat, in der an diesem Tag das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF zu Ende geht. Wie der Politiker schreibt, sei es gelungen, Sachschäden zu vermeiden. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, berichtet Beglow über drei Leichtverletzte. Sie seien nach einer ärztlichen Behandlung inzwischen nach Hause entlassen worden. Der Gouverneur bringt seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der gestörte Luftverkehr bald in den üblichen Betrieb zurückkehren werde.

Am frühen Morgen hat Beglow die Einwohner der Stadt aufgerufen, wegen der massiven Drohnenattacke zu Hause zu bleiben. Außerdem warnte er vor möglichen Störungen bei der Nutzung des mobilen Internets. Die Behörden des umliegenden Gebiets Leningrad meldeten den Abschuss von 144 Drohnen. Der Flughafen Pulkowo stellte vorübergehend aus Sicherheitsgründen den Betrieb ein.

In den sozialen Medien tauchten offiziell noch nicht bestätigte Informationen über Brände auf. Auch im von der russischen Kriegsmarine genutzten Ostseehafen von Kronstadt soll es Einschläge gegeben haben. Die Zufahrtsstraße nach Kronstadt war eine Zeit lang gesperrt.

Republikchef Passetschnik beklagt Zerstörung von Wäldern in LVR: Kiew betreibt Ökoterrorismus

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), der Führung in Kiew vorgeworfen, Wälder in der Region absichtlich zu zerstören. Nach vorläufigen Angaben seien in der LVR durch ukrainische Attacken, Brandsetzung und Verminung ungefähr 40.000 Hektar Forst beschädigt worden. Momentan sei es unmöglich, den gesamten Schaden zu berechnen. Betroffen seien nicht nur Wälder an der Kontaktlinie, sondern auch ziemlich weit davon entfernte Waldungen. Der Politiker sagte dabei mit Blick auf die ukrainischen Truppen:

"Ich bin mir sicher, dass dieses Vorgehen gar keine strategische Rechtfertigung und gar keine militärischen Ziele hat. Sie agieren seit langem nach dem Prinzip der verbrannten Erde."

Die Zerstörung der Wälder in der LVR durch das ukrainische Militär bezeichnete Passetschnik als Ökoterrorismus. Dieser richte sich gegen die Zivilbevölkerung und füge der Umwelt einen langfristigen Schaden zu.

Fünf Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker auf der Plattform MAX mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 5. Juni bis 8 Uhr MESZ am 6. Juni 139 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 190-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Kosyrewka seien aber drei Zivilisten verletzt worden. In der Stadt Lgow hätten eine Frau und ein Mann Verletzungen erlitten. Außerdem teilt der Gouverneur mit, dass im Dorf Terechowka zwei Wohnhäuser niedergebrannt seien. Ein weiteres Haus sei in der Siedlung Koljatschek beschädigt worden. In der Stadt Rylsk sei ein Tankwagen zu Schaden gekommen.

Ukrainische Drohnen setzen Erdöldepot in Region Krasnodar in Brand

Neben dem nordwestrussischen Gebiet Leningrad und der Stadt Sankt Petersburg, in der an diesem Samstag das Internationale Wirtschaftsforum SPIEF endet, haben die ukrainischen Streitkräfte auch den Süden des Landes angegriffen. Wie der Krisenstab der Region Krasnodar auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner unter anderem ein Erdöldepot in der Stadt Ust-Labinsk angegriffen. Auf dem Betriebsgelände sei es zu einem Brand gekommen.

Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte. An den Löscharbeiten seien 167 Feuerwehrleute und 54 Löschfahrzeuge beteiligt. Aus benachbarten Häusern seien 60 Menschen evakuiert worden. In ihren Häusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. 

Șoșoacă: Kiew will Rumänien in den Krieg hineinziehen

Die Explosion einer Marinedrohne im rumänischen Hafen Constanța hat für Spannungen zwischen Bukarest und Moskau gesorgt: Die russische Botschaft wies jede Verbindung zu Russland zurück und sprach von ukrainischen unbemannten Wasserfahrzeugen. Am Rande des Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg erklärte die rumänische Politikerin Diana Iovanovici-Șoșoacă, Kiew versuche, Rumänien immer tiefer in den Konflikt hineinzuziehen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Ukraine entschuldigt sich bei Griechenland für Drohnenvorfall

Mehrere Tage nach einer griechischen Protestnote hat sich das ukrainische Außenministerium für den Fund einer sprengstoffbeladenen Seedrohne vor der Ferieninsel Lefkada im Ionischen Meer entschuldigt. Außenamtssprecher Georgi Tichi schrieb auf der Plattform X:

"Die ukrainische Seite entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass dieser auf Umstände zurückzuführen ist, die durch die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine verursacht wurden."

Das zeige, dass der andauernde Krieg auch eine Bedrohung für benachbarte europäische Staaten und die Welt darstelle. Gleichzeitig bedankte sich Kiew für die seit dem Kriegsbeginn im Februar 2022 von Griechenland gewährte Unterstützung.

Bereits im Mai hatten Fischer vor der griechischen Mittelmeerinsel Lefkada ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor entdeckt. Auf dem von den Behörden als ukrainisch identifizierten Boot wurden rund 100 Kilogramm Sprengstoff entdeckt. Die Küstenwache machte den Sprengsatz mit einer kontrollierten Explosion unschädlich. In seiner Protestnote sprach Athen von einer Gefährdung der maritimen Sicherheit und einem Risiko für Zivilisten und verlangte von Kiew eine offizielle Stellungnahme.

Wadephul sagt Ukraine unerschütterliche Unterstützung zu

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine unverbrüchliche Unterstützung zugesagt. Nachdem Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Verhandlungsangebot seines ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij abgelehnt hatte, erklärte der CDU-Politiker am Rande seines Besuchs in Mexiko-Stadt vor Journalisten, man nehme die jüngsten Aussagen des Kremlchefs zur Kenntnis und ziehe "daraus die einzig richtige und notwendige Konsequenz":

"Unsere Unterstützung für die Ukraine ist und bleibt unerschütterlich."

Je eher Putin an den Verhandlungstisch komme, desto eher höre das Sterben auf, betonte Wadephul. Zugleich verlangte er erneut die Einbeziehung der Europäer in mögliche Verhandlungen. Europa müsse dort eine Rolle spielen und auch mitbestimmen.

"Eine Sache steht fest: Deutschland steht zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine."

DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 5. Juni bis 0 Uhr am 6. Juni (Ortszeit) wurden zwei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen drei zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk elf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Drei Zivilisten erlitten Verletzungen. Außerdem wurden zwei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 376 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 376 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Republik Abchasien sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet auf der Plattform Telegram neun abgeschossene ukrainische Drohnen. Der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, berichtet über den Abschuss von mindestens 86 Drohnen.

5.06.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow kritisiert Ukraine, EU und USA beim Wirtschaftsforum

Beim internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg äußerte sich der russische Außenminister Sergei Lawrow zu den Verhandlungen mit der Ukraine, Europas Rolle, dem Iran und der Straße von Hormus sowie zur entstehenden multipolaren Weltordnung.

Lawrow warf Kiew und den europäischen Staaten mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor, kritisierte westliche Forderungen an Russland und betonte zugleich, dass neue Machtzentren wie China, Indien, Russland, Iran sowie Staaten Afrikas und Lateinamerikas zunehmend an Einfluss gewännen. Als Beispiele für diese Entwicklung nannte er BRICS und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 5. Juni 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Russland wird Befreiung des Donbass erreichen

Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF), dass er keine Zweifel hat, dass Russland die Befreiung des Donbass erreichen werde. Zur Begründung verwies er auf die Lage in der Donezker Volksrepublik:

"In der Donezker Volksrepublik stehen weniger als 15 Prozent des Territoriums unter der Kontrolle der Kiewer Behörden."

Trump: Alle Schlüsselkräfte der US-Regierung an Ukraine-Regelung beteiligt

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, alle wichtigen Vertreter seiner Regierung seien in die Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts eingebunden.

"Wir werden alle involviert sein", sagte Trump vor Journalisten an Bord seiner Maschine auf dem Weg nach Wisconsin. Auf die Frage nach der Rolle von Außenminister Marco Rubio sagte er, auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff sowie Vizepräsident J. D. Vance seien eingebunden. "Alle", so Trump.

Zugleich zeigte sich der US-Präsident überzeugt, dass eine Friedenslösung erreichbar sei. "Ich denke, es wird funktionieren. Wir kommen einer Einigung näher", sagte er und betonte, die USA wollten Frieden in der Ukraine.

Trump erinnerte zudem daran, dass Washington keine unentgeltlichen Waffenlieferungen mehr an Kiew leiste. Die Ukraine kaufe die Rüstungsgüter inzwischen zum vollen Preis. Der Konflikt hätte aus seiner Sicht nie beginnen dürfen und sei derzeit "inakzeptabel".

"Völlig den Kopf verloren": Putin wirft Kiew Angriff auf AKW-Reaktor vor

Der russische Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, Angriffe in der Nähe des Kernkraftwerk Saporoschje durchzuführen:

"Die ukrainischen Truppen greifen ständig Ziele in der Nähe des Kraftwerks an. In letzter Zeit haben sie völlig den Kopf verloren und sogar direkt den Reaktor angegriffen. Gott sei Dank hatte das keine schwerwiegenden Folgen, der Reaktor wurde nicht beschädigt."

Zugleich warnte er vor den Risiken für die nukleare Sicherheit. Zwar sei der Reaktor abgeschaltet, auf dem Gelände befinde sich jedoch abgebrannter Kernbrennstoff. Eine Beschädigung entsprechender Anlagen könne schwerwiegende Folgen haben.

Am Donnerstag hatte die Pressestelle des Kraftwerks von mehr als 20 Drohnenangriffen auf das Gelände des benachbarten Wärmekraftwerks berichtet. Nach Angaben der Anlage läuft der Betrieb weiterhin planmäßig, die Strahlungswerte lägen im Normalbereich.

Russische Luftabwehr schießt 106 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 106 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer neutralisiert.

Merz: Europa ist zu Verhandlungen mit Russland bereit

Bundeskanzler Friedrich Merz hat erklärt, Europa sei bereit, mit Russland über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts zu verhandeln. Dies erklärte er auf einer Pressekonferenz nach dem EU-Westbalkan-Gipfel im montenegrinischen Tivat.

Aus seiner Sicht sei es "völlig selbstverständlich", dass die Europäer bei einem solchen Format mit am Verhandlungstisch säßen. Der Kanzler betonte, ein Frieden in der Ukraine liege "im ureigenen Interesse Europas". Von europäischer Seite werde es "keinen Mangel an Verhandlungsbereitschaft" geben.

Am 7. Juni will Merz in London gemeinsam mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, dem britischen Premierminister Keir Starmer und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über weitere Schritte beraten.

Westbalkan-Gipfel und Ukraine-Krieg: Merz will "EU-Erweiterung", Macron mehr Diplomatie

Beim Westbalkan-Gipfel im montenegrinischen Tivat haben Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen für eine Beschleunigung der EU-Erweiterung geworben. Merz erklärte, die Europäische Union müsse zeigen, dass sie "fähig und bereit zur Erweiterung" sei.

Von der Leyen betonte, der Erweiterungsprozess müsse zwar weiterhin an konkrete Reformfortschritte geknüpft bleiben, dürfe deshalb aber nicht unnötig langsam verlaufen.

Daneben spielte auch die europäische Sicherheitslage eine wichtige Rolle beim Gipfel. Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen erklärte, dass die Ukraine "angesichts von Russlands Krieg Teil der europäischen Familie sein sollte". Der französische Präsident Emmanuel Macron hingegen sprach sich für mehr Diplomatie und direkte Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine aus. Beide Seiten müssten einen Waffenstillstand und einen Friedensplan erarbeiten. Europa könne dabei eine wichtige unterstützende Rolle übernehmen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Ukraine produziert keine eigenen modernen Waffen

Der russische Präsident Wladimir Putin betont, dass die Ukraine nicht über eigene Produktionskapazitäten für solche Waffen verfügt, wie Russland sie besitze. Er sagte dies auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF):

"Auf der anderen Seite gibt es keine eigene Produktion solcher Wirkmittel, wie sie Russland hat. Das sind Hyperschallwaffen, das sind Marschflugkörper in der gesamten Bandbreite sowie eine Reihe weiterer Mittel, die auch andere Länder nicht haben. Zum Beispiel ein solches Mittel mittlerer Reichweite wie 'Oreschnik', über das viel gesprochen wurde."

Zudem erklärte Putin, dass die unbemannten Luftfahrzeuge der Ukraine überwiegend aus westlichen Ländern geliefert würden.

"Was moderne Mittel betrifft, darunter auch die unbemannte Luftfahrt, ist das leider so, das sind neue Realitäten. Im Wesentlichen kommen sie aus westlichen Ländern in die Ukraine. Dort wird im Grunde nur noch zusammengebaut. Zwar versuchen sie selbst etwas zu entwickeln, aber es gelingt ihnen nur wenig."

"Boom boom boom" – USA beschließen neue Militärhilfen für Kiew

Das US-Repräsentantenhaus hat ein neues Finanzpaket für die Ukraine verabschiedet. Der Gesetzentwurf wurde mit 226 zu 195 Stimmen angenommen und sieht mehr als eine Milliarde US-Dollar für Sicherheits- und Wiederaufbauhilfen sowie weitere acht Milliarden Dollar in Form von Krediten für die ukrainische Verteidigung vor. Zudem enthält die Vorlage neue Sanktionen gegen wichtige Bereiche der russischen Wirtschaft.

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Putin zu Selenskijs "offenem Brief": "Ich habe ihn nur flüchtig gelesen"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat erklärt, er habe das sogenannte "offene Schreiben" des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nur kurz überflogen. Er sagte auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF):

"Mein Pressesprecher Dmitri Peskow hat mir dieses Schreiben gestern noch gezeigt. Ehrlich gesagt hatte ich keine Zeit, es anzusehen. Heute Morgen hat mir Peskow dieses Papier erneut gegeben, ich habe es nur flüchtig gelesen."

Weiter kritisierte der russische Präsident die öffentliche Form des Schreibens. Die ukrainische Seite habe den Beziehungen damit einen öffentlichen Charakter gegeben, was "was nicht ganz richtig oder gar falsch" sei. Zudem enthalte der Text Elemente von "Respektlosigkeit". Putin verwies dabei auch auf persönliche Anspielungen Selenskijs, unter anderem auf sein Alter.

"Natürlich spielt das Alter eine Rolle, aber viele andere politische Akteure arbeiten in meinem Alter oder sind älter. Entscheidend sind Arbeitsfähigkeit und Leistungsfähigkeit."

Peskow erklärte, dass es derzeit keine offiziellen Kommunikationskanäle zwischen Moskau und Kiew gebe. Putin habe jedoch mehrfach ein Treffen mit Selenskij in Moskau vorgeschlagen, sofern dieser Gesprächsbereitschaft zeige. Zudem erklärte er, er habe sich nie grundsätzlich gegen ein Treffen gestellt, sehe derzeit jedoch keinen Sinn darin.

Schweden: Gericht erlaubt mögliche Übergabe von Frachter "Caffa" an die Ukraine

Ein schwedisches Gericht hat entschieden, dass der im März in der Ostsee festgesetzte Frachter "Caffa" an die Ukraine übergeben werden kann. Zuvor hatte die Staatsanwaltschaft das Schiff im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens beschlagnahmt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Die "Caffa" war Anfang März 2026 nahe Trelleborg gestoppt worden. Das unter guineischer Flagge fahrende Schiff war von Casablanca nach St. Petersburg unterwegs und stand laut schwedischer Behörden auf ukrainischen Sanktionslisten. Die Behörden nannten den Auftraggeber des Verfahrens offiziell nicht, Medienberichte gehen jedoch von der Ukraine aus.

Laut der russischen Botschaft in Stockholm bestand die Besatzung aus elf Personen, darunter zehn russische Staatsbürger. Der Kapitän wurde festgenommen und später in Malmö in Untersuchungshaft genommen. Die übrige Besatzung verließ Schweden Mitte Mai. Das Schiff liegt weiterhin im Hafen von Trelleborg. Die Reederei hat drei Wochen Zeit, um Berufung einzulegen. Falls die Anfechtung erfolglos bleibt, könnte eine Übergabe bereits Ende Juni erfolgen.

Laut der Staatsanwaltschaft wird zudem geprüft, ob das Schiff an den Staat übergeben werden kann, der das Verfahren initiiert hat. Der Fall könnte somit erstmals eine dauerhafte Übertragung eines mit Russland in Verbindung stehenden Frachters an die Ukraine ermöglichen.

Fico fordert EU zu Dialog mit Putin auf

Nach der Explosion einer ukrainischen Seedrohne in Rumänien hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico die Europäische Union zu Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgerufen. Er sagte am Rande des EU-Westbalkan-Gipfels in Montenegro:

"Wir müssen reden, reden und nochmals reden, einen Dialog führen. Jemand muss anfangen, mit Präsident Putin normal zu sprechen. Es ist mir egal, ob das eine Delegation von EU-Staats- und Regierungschefs ist oder ein starker Kanzler beziehungsweise Präsident eines starken Landes. Aber wir müssen anfangen zu reden."

Er warnte vor einer weiteren Eskalation des Konflikts:

"Noch fünf oder sechs solcher Vorfälle, und wir werden plötzlich feststellen, dass wir uns alle in einem Weltkrieg befinden. Damit will ich nichts zu tun haben."

Später bestätigten die ukrainischen Seestreitkräfte, dass es sich bei dem in Rumänien explodierten Objekt um ein ukrainisches unbemanntes Überwasserfahrzeug gehandelt habe.

Klaus von Dohnanyi bei Illner: "Ukraine soll NATO-Beitritt aus ihrer Verfassung streichen"

Der frühere Hamburger Bürgermeister und langjährige SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi hat in der ZDF-Sendung "Maybrit Illner" neue diplomatische Initiativen zur Beendigung des Ukraine-Krieges gefordert.

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Putin über Selenskijs Gesprächsangebot: "Sie bitten um ein Treffen und töten Kinder"

Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Gesprächsangebot des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij vor dem Hintergrund des Angriffs auf das Berufskolleg in Starobelsk scharf kritisiert. Auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF) sagte er: 

"Was bedeutet das? Sie bitten um ein Treffen und begehen gleichzeitig solche schrecklichen Verbrechen wie die Tötung von Kindern."

Nach Angaben des russischen Präsidenten habe ihn zuvor ein Unternehmer kontaktiert und berichtet, er sei nach Kiew eingeladen worden. Putin habe ihm geantwortet, er könne ihn weder als Unterhändler entsenden noch ihm die Reise verbieten. Der Unternehmer habe sich daraufhin mit Selenskij getroffen und dessen Wunsch nach einem persönlichen Treffen mit Putin übermittelt.

Putin erklärte, er sehe keinen Sinn in "leeren Treffen". Entscheidend seien konkrete Vereinbarungen.

"Ein solches Treffen hat nur für die ukrainische Seite Bedeutung, um die russische Offensive zu stoppen."

Ukrainische Soldaten reichen Tausende Beschwerden bei Ombudsstelle ein

Das Büro der ukrainischen Militärombudsfrau hat in den ersten vier Monaten seiner Arbeit mehr als 8.000 Beschwerden bearbeitet. Dies geht aus einer Mitteilung des Büros von Wladimir Selenskij hervor, die dem Bericht der Militärombudsfrau Olga Reschetilowa gewidmet ist. Die meisten Beschwerden betreffen die medizinische Versorgung und die Überweisung an militärärztliche Kommissionen.

Reschetilowa sprach zudem von "systematischen Verstößen in einzelnen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte". Ihren Angaben zufolge verschweigen Kommandeure Probleme häufig, anstatt mit dem Ombudsbüro zusammenzuarbeiten.

Russische Luftabwehr schießt 135 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 135 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, der Region Krasnodar, der Krim und dem Schwarzen Meer vernichtet.

Ukraine bricht Waffenstillstand um AKW Saporoschje

Kiews Militär hat den zuvor von der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) vermittelten lokalen Waffenstillstand im Umland des Atomkraftwerks Saporoschje gebrochen. Der Pressedienst des Kraftwerks gibt dazu bekannt:

"Heute um 13:15 Uhr hat eine Drohne der Streitkräfte der Ukraine während der Reparaturarbeiten im Rahmen eines von der IAEA vermittelten Waffenstillstands beim Strommast Nr. 20 der 750-Kilovolt-Stromleitung 'Dnjeprowskaja' eine Sprengladung auf Angehörige eines Minenräumtrupps des Verteidigungsministeriums Russlands abgeworfen."

Der Meldung zufolge wurden bei dem Angriff fünf Soldaten verwundet. Der Pressedienst des AKW betont:

"Dieser Zwischenfall ereignete sich in den ersten Stunden des Waffenstillstands, der zur Reparatur der Dnjeprowskaja-Stromleitung vereinbart wurde. Diese Stromleitung hat eine wichtige Bedeutung für die Sicherheit des AKW Saporoschje.

Der Vorfall ist eine grobe Verletzung der ukrainischen Sicherheitsgarantien, die von einer Note der IAEA vom 4. Juni 2026 bestätigt wurden."

Die Ukraine bringt Europas Vorbereitungen auf einen Krieg mit Russland aus dem Takt

Kiews Luftkorridor für dessen Drohnen über dem Baltikum bringt die Karten der NATO bei der Vorbereitung einer Aggression gegen Russland durcheinander. Die ukrainischen Angriffe stehen im Widerspruch zur Vorbereitung eines weitaus größer angelegten Angriffs auf Russland.

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Fünf Aserbaidschaner bei ukrainischem Drohnenangriff auf zivile Schiffe getötet

Die Ukraine hat in der Nacht auf Freitag zwei nichtrussische zivile Frachtschiffe im Asowschen Meer mit Drohnen angegriffen. Bei dem Angriff wurden fünf Staatsangehörige Aserbaidschans getötet, wie der Pressedienst des Außenministeriums in Baku bekanntgab. 

Es gibt auch Verletzte, die in dem Krankenhaus der russischen Stadt Jeisk behandelt werden. Aserbaidschanische Medien haben inzwischen Aufnahmen von einem der Schiffe veröffentlicht. Man sieht darauf, dass die Kapitänsbrücke getroffen wurde.

Die beiden Frachtschiffe "Natra" und "Zirkon" waren unbeladen auf dem Weg aus der Türkei nach Rostow am Don, um dort Getreide zu laden. Wie das aserbaidschanische Außenministerium mitteilte, gehörten insgesamt 25 ihrer Landsleute zur Besatzung. Mehrere Mitarbeiter der Botschaft der Republik in Russland sind bereits zum Ort des Angriffs unterwegs.

Laut marinetraffic.com fährt "Natra" unter der Flagge von Belize, "Zirkon" unter jener der Marshallinseln. Beim Letzteren soll es sich demnach allerdings um einen Öltanker handeln.

Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, verdeutlichen die Angriffe auf zivile Schiffe einmal mehr den terroristischen Charakter des Kiewer Regimes. Ein vorbeikommendes Schiff des russischen Grenzschutzes habe den betroffenen Seeleuten Hilfe geleistet, fügte sie hinzu.

Kiew bestätigt ukrainische Herkunft von Seedrohnen bei Constanța

Die ukrainische Marine hat bestätigt, dass die am heutigen Freitag im rumänischen Hafen Constanța explodierte Seedrohne der Ukraine gehörte. In einer offiziellen Mitteilung heißt es dazu:

"Während eines Einsatzes im Schwarzen Meer verlor eines der unbemannten Boote der Kriegsmarine der Ukraine unter Einfluss der gegnerischen elektronischen Kriegsführung die Steuerung und gelangte an die Küste Rumäniens."

Das Marinekommando behauptet weiter, Rumäniens Seestreitkräfte im Voraus über den Vorfall informiert zu haben.

Zuvor war im Hafen von Constanța eine Drohne an einer Sperre explodiert (wir berichteten in diesem Ticker). Später meldeten lokale Medien, dass drei weitere Drohnen in der Nähe des Hafens aufgespürt und entschärft wurden. Beim Zwischenfall sind keine Menschen zu Schaden gekommen, der Hafen wurde evakuiert. 

Russland meldet weitere Angriffe gegen ukrainische Militär-Infrastruktur

Zwischen dem 30. Mai und dem 5. Juni haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt sieben kombinierte Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine ausgeführt. Wie die Behörde angibt, wurden unter Einsatz von Präzisionswaffen und Drohnen Rüstungsbetriebe, Verkehrs-, Hafen- und Energieobjekte, die vom ukrainischen Militär genutzt werden, Militärflugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkünfte von ukrainischen Militärverbänden und ausländischen Söldnern angegriffen.

Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 47 Lenkgleitbomben, 16 Geschosse der Mehrfachraketenwerfer HIMARS und Vampire sowie 3.084 Starrflügler-Drohnen ab.

Gefangenenaustausch: 185 russische Soldaten kehren heim

185 russische Soldaten wurden von Russland aus dem von Kiew kontrollierten Gebiet zurückgeholt, während 185 Kriegsgefangene an die ukrainischen Streitkräfte übergeben wurden. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Die zurückgekehrten russischen Soldaten befinden sich derzeit auf weißrussischem Territorium. Die Vereinigten Arabischen Emirate fungierten demnach als Vermittler im Rahmen humanitärer Bemühungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

Zwischen 30. Mai und 5. Juni haben Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord nach Angaben der Behörde über 1.335 Soldaten verloren. Zwei Panzer, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 99 Autos, neun Artilleriegeschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

Einheiten des Truppenverbands West setzten ihre Offensive fort, in deren Rahmen das ukrainische Militär einen Verlust von 1.325 Kämpfern hinnehmen musste. Zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, 20 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.

Bei Kämpfen gegen den Truppenverband Süd musste die Ukraine über 935 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden ein Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 103 Autos, 22 Geschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer sowie acht Eloka-Anlagen eliminiert.

Ukrainische Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich auf über 2.360 Soldaten. Des Weiteren wurden 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Autos, zwölf Geschütze und sieben Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.

Weitere über 3.045 Soldaten verlor Kiews Militär bei Gefechten gegen den russischen Truppenverband Ost. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 57 Autos und acht Geschütze neutralisiert.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr musste die Ukraine  einen Verlust von über 335 Soldaten hinnehmen. Außerdem würden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 91 Autos, vier Artilleriegeschütze und 20 Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

Russlands Streitkräfte befreien zwei Ortschaften binnen einer Woche

In der vergangenen Woche hat die russische Armee zwei Ortschaften im Gebiet der Sonderoperation befreit. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde die Ortschaft Tichonowka durch Einheiten des russischen Truppenverbands Süd befreit. Zusätzlich befreiten Einheiten des Truppenverbands Ost im Rahmen ihrer Offensive die Siedlung Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje.

Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verwundete nach ukrainischen Angriffen

Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod über 50 Mal angegriffen. Der provisorische Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

"Am vergangenen Tag haben die Streitkräfte der Ukraine das Gebiet Belgorod 52 Mal angegriffen. Dabei wurden drei Zivilisten im Kreis Schebekino verwundet." 

Der operative Stab der Region meldet zudem den Tod eines weiteren Zivilisten bei einem Angriff am heutigen Freitag:

"Im Kreis Krasnaja Jaruga in der Siedlung Otradowski griff eine FPV-Drohne einen Betrieb an. Ein Mann, der sich auf dessen Gelände befand, starb an erlittenen Wunden."

Ein weiterer Zivilist habe beim Angriff Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.