Liveticker Ukraine-Krieg – Druschba-Pipeline-Blockade: Ungarn und Slowakei stellen Kiew Ultimatum

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

21.02.2026 17:22 Uhr

Odessa: Einwohner wehrt sich mit Feuerlöscher gegen TZK-Mitarbeiter

Einem Einwohner von Odessa gelang es, sich mit einem Autofeuerlöscher gegen Mitarbeiter des Militärkommissariats (in der Ukraine: Territoriales Rekrutierungszentrum, TZK) zu wehren und der Zwangsmobilisierung zu entkommen, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde, heißt es:

"In Odessa setzte ein Mann einen Feuerlöscher gegen Mitarbeiter des Militärkommissariats ein und fuhr davon."

Nach Angaben ukrainischer Journalisten wurde versucht, den Mann aus dem Auto zu ziehen, aber der Odessiter besprühte die Soldaten mit Pulver aus einem Feuerlöscher und floh.

Ungarn folgt der Slowakei und stellt der Ukraine Ultimatum

Nach der Slowakei erwägt auch Ungarn die Einstellung der Stromlieferungen an die Ukraine, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Békéscsaba sagte er:

"Wenn wir das tun, kann es zu unangenehmen Entwicklungen kommen. Die Slowakei erwägt [die Einstellung der Stromlieferungen], und wenn nötig, werden auch wir diese dritte Gegenmaßnahme ergreifen."

Budapest hat bereits zwei andere Schritte unternommen: Es hat die Lieferung von Diesel eingestellt und die Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew blockiert. Dabei trage Ungarn zu einem erheblichen Teil zur Stromversorgung der Ukraine bei, erinnerte Orbán.

Fico: Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil die Slowakei den Krieg in der Ukraine nicht unterstützt, erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

"Selenskij will unseren friedlichen Ansatz nicht verstehen und verhält sich gegenüber der Slowakei böswillig, weil wir den Krieg nicht unterstützen. Zuerst hat er die Gaslieferungen in die Slowakei gestoppt und uns damit einen Schaden von 500 Millionen Euro pro Jahr zugefügt. Jetzt hat er die Öllieferungen gestoppt, was uns weiteren Schaden zufügt und logistische Schwierigkeiten verursacht."

Fico erklärte, dass die Slowakei die slowakisch-ukrainischen Beziehungen nicht als etwas betrachten könne, das ausschließlich für die Ukraine von Vorteil sei.

Am Samstag hatte der slowakische Ministerpräsident gesagt, dass die Notstromversorgung der Ukraine eingestellt werde, wenn Selenskij die Öllieferungen an die Slowakei bis Montag nicht wieder aufnehme.

Ukraine bietet EU Ersatz für Druschba-Pipeline an

Kiew schlägt der Europäischen Union (EU) vor, die Pipeline "Odessa–Brody" anstelle der "Druschba"-Leitung zu nutzen, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Jewropeiskaja Prawda. In der Veröffentlichung heißt es:

"Die Ukraine schlägt der EU insbesondere vor, Öl über 'Odessa–Brody' zu beziehen."

Ein Schreiben mit dieser Initiative wurde an die Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission geschickt, heißt es in dem Artikel.

Ukrainische Truppen greifen Schulgebäude in Wassiljewka an

Gouverneur Jewgeni Balizki wirft der Ukraine ein weiteres "heimtückisches und zynisches" Verbrechen vor. Wie der Politiker schreibt, nahm der Gegner die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Die Attacke galt einem Schulgebäude. Die Fassade und das umliegende Gelände wurden dabei beschädigt. Auch mehrere Schulbusse wurden in Mitleidenschaft gezogen. Balizki betont dabei:

"Das Kiewer Regime greift gezielt Einrichtungen für Kinder an. Das ist der reinste Terror, der sich gegen unsere Zukunft richtet."

Die Ukraine versuche, die örtliche Bevölkerung einzuschüchtern, aber auf jeden derartigen Schlag werde eine gerechte Vergeltung folgen. Der Gouverneur teilt auf Telegram ein Video vom Ort des Geschehens.

Darüber hinaus berichtet Balizki über einen Angriff auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Wischnjowoje. Niemand wurde verletzt, allerdings wurde ein Auto beschädigt.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Tatarstan

Die Regierung der russischen Teilrepublik Tatarstan hat am Samstag eine massive Attacke gemeldet. In einer entsprechenden Mitteilung hieß es, dass der Gegner unbemannte Luftfahrzeuge und "andere Mittel" eingesetzt habe. Der Angriff sei abgewehrt worden. Die Behörden meldeten zwar weder Opfer noch Zerstörungen, sagten aber alle größeren Veranstaltungen anlässlich des traditionellen Masleniza-Festes in der Republikhauptstadt Kasan ab.

Die Verwaltung der Stadt Almetjewsk, die ein wichtiges Zentrum der Ölförderung ist und in der die Druschba-Pipeline beginnt, teilte mit, dass die ukrainische Attacke offenbar den Industrieanlagen vor Ort gegolten habe. Bürgermeisterin Gjusel Chabutdinowa bestätigte, dass der Angriff erfolgreich abgewehrt worden sei. Der Betrieb in den örtlichen Werken sei nicht gestört worden.

Raffinerie PCK Schwedt: Bund übernimmt Kontrolle über Rosneft Deutschland

Die EU-Kommission gibt dem Bund grünes Licht dafür, die vollständige Kontrolle über die Raffinerie in Schwedt zu übernehmen und somit auch über Rosneft Deutschland. Alle Einzelheiten darüber in unserem Bericht. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Slowakei und Ungarn drohen Ukraine mit Diesel- und Strom-Boykott

Der Streit zwischen der Ukraine und den Nachbarländern Ungarn und Slowakei droht zunehmend zu eskalieren. Die beiden EU-Länder haben einen Lieferstopp von Diesel und Strom an die Ukraine angekündigt. Hintergrund der Auseinandersetzungen ist die Druschba-Pipeline, über die Erdöl aus Russland nach Ost- und Mitteleuropa transportiert wird. Seit Ende Januar ist diese stillgelegt, und die Ukraine verweist auf eine Beschädigung infolge eines russischen Angriffs. Budapest und Bratislava beschuldigen Kiew mittlerweile, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich hinauszuzögern. Beide Regierungen sprechen von "Erpressung".

Ungarn will zudem das EU-Darlehen für die Ukraine im Wert von 90 Milliarden Euro blockieren.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von fünf Stunden 31 ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 12 Uhr MEZ 31 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Teilrepublik Tatarstan – 11,
  • Gebiet Belgorod – 11,
  • Gebiet Kursk – 4,
  • Gebiet Uljanowsk – 2,
  • Gebiet Pensa – 2,
  • Gebiet Samara – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Polen tritt aus Ottawa-Abkommen aus – Tusk: "Werden die Grenze bald verminen können"

Polen ist offiziell aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen ausgetreten. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte nach der Vorführung des unbemannten Minenlegesystems "Bluszcz" ("Efeu"), Polen werde im Bedrohungsfall bald in der Lage sein, die östliche Grenze innerhalb von 48 Stunden zu verminen.

Die Maßnahmen sind Teil des Befestigungsprogramms "Eastern Shield" entlang der Grenzen zu Weißrussland und Russland. Warschau begründet den Schritt mit der Sorge vor einer angeblichen russischen Bedrohung von NATO-Gebiet.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ukrainischer Botschafter kritisiert deutsche Firmen für Geschäfte in Russland

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Alexei Makejew, hat scharf kritisiert, dass deutsche Unternehmen noch immer in Russland aktiv sind. Es gebe noch genug Firmen, die im eurasischen Land Geschäfte machen, erklärte der Diplomat im Deutschlandfunk. Diese würden dort weiterhin Geld verdienen und mit Steuern auf die Einnahmen die russischen Streitkräfte finanzieren. Der Botschafter sprach von "über 100 deutschen Firmen".

Makejew rief dazu auf, die Wirtschaftsbeziehungen mit Russland zu kappen und die dort noch aktiven europäischen Firmen dazu zu bringen, dass sie Russland verlassen. Der Botschafter forderte auch, dass die russischen Vermögen nicht nur eingefroren, "sondern weggenommen werden". Zudem benötige die Ukraine "weitreichende Waffensysteme". Russland müsse spüren, "dass es politisch, wirtschaftlich und militärisch keinen Sinn macht, den Krieg weiterzuführen".

Ukrainische Drohnen beschädigen vier Mehrfamilienhäuser in Wolgograd

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte am Samstag unter anderem das Gebiet Wolgograd angegriffen. Die Behörde meldete den Abschuss zweier unbemannter Luftfahrzeuge. Details wurden nicht mitgeteilt.

Die Gebietsverwaltung bestätigte später die Drohnenattacke. Gouverneur Andrei Botscharow gab bekannt, dass die Attacke abgewehrt worden sei. Der Politiker meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Schäden. Im Süden der Gebietshauptstadt Wolgograd seien in vier Mehrfamilienhäusern Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Botscharow ordnete deswegen an, für die betroffenen Bewohner eine Notunterkunft einzurichten. Zudem seien Wrackteile auf ein Industriegelände hinabgestürzt, hieß es.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Karpowka in DVR befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, bezog der Truppenverband Nord günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowaja Setsch, Sennoje, Malaja Kortschakowka, Kondratowka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Kasatschja Lopan, Weterinarnoje, Stariza und Prikolotnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor bis zu 215 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, elf Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit militärischer Ausrüstung.

Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Karpowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf dabei Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Borowaja, Kowscharowka und Ossinowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR. Bis zu 170 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Der Gegner verlor zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, 21 Wagen und drei Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Position an der Frontlinie, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Resnikowka, Kramatorsk, Nikiforowka, Konstantinowka und Artjoma in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 110 Kämpfer. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, zwei Munitions- und zwei Materiallager zerstört.

Der Truppenverband Mitte bezog ebenfalls günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kutscherow Jar, Grischino, Annowka, Nowoalexandrowka, Schewtschenko, Belizkoje und Dobropolje in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor bis zu 350 Armeeangehörige. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen und zwei Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.         

Der Truppenverband Ost setzte ebenfalls seinen Vormarsch fort und traf Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Welikomichailowka und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Werchnjaja Tersa, Ljubizkoje, Tschariwnoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 370 Soldaten. Dabei wurden ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und 18 Wagen außer Gefecht gesetzt.

Auch der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Juljewka, Kamyschewacha und Grigorowka im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka im Gebiet Charkow traf. Bis zu 50 ukrainische Kämpfer wurden getötet oder verletzt. Darüber hinaus wurden 15 gegnerische Wagen, ein Geschütz, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager zerstört.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Startrampen für Langstreckenraketen des Typs Flamingo, ein Ladefahrzeug für HIMARS-Raketenwerfer, militärisch relevante Energieanlagen und Verkehrsobjekte, Drohnenwerke und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen eine Lenkbombe, sieben HIMARS-Raketen, fünf Flamingo-Langstreckenraketen und 172 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 115.937 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.790 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.670 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.400 Geschütze und Mörser.

Drei Tote und neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 50 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 50 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 19 Geschosse ab und setzte 154 Drohnen ein, von denen 64 abgeschossen wurden.

In der Statistik beklagt der Politiker zahlreiche Opfer. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Siedlung Potschajewo kam ein Zivilist ums Leben. Drei weitere Menschen wurden verletzt. In der Siedlung Maximowskoje wurden zwei Männer getötet, als zwei Drohnen ihr Auto angriffen. Drei weitere Männer erlitten Verletzungen. Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto wurde auch ein Einwohner der Siedlung Nikolskoje verletzt. In der Siedlung Grafowka kamen ein Zivilist und ein Kämpfer der Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden.

Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zerstört oder beschädigt: 16 Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, drei Geschäfte, eine Scheune, eine Garage, zwei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, ein Traktor und 32 Autos.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Schule in Energodar – Selenskij verschärft Rhetorik

Nach Angaben der Behörden im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Streitkräfte eine Schule in Energodar mit Drohnen angegriffen. Ziel sei die Schule Nr. 4 gewesen, in der sich demnach rund 700 Menschen – darunter etwa 600 Kinder – befunden hätten. Eine Drohne sei auf dem Gelände mit einem Baum kollidiert. Die Fensterscheiben und die Fassade der Schule seien beschädigt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, mit. Opfer habe es nicht gegeben.

Unterdessen verschärfte Wladimir Selenskij nach den Gesprächen in Genf den Ton, forderte langfristige Sicherheitsgarantien und drängte auf ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt der Ukraine bis 2027.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. Februar bis 5 Uhr MEZ am 21. Februar 36 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 21-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus acht Angriffe, bei denen gegnerische Drohnen Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, dafür aber Sachschäden. Bei den Attacken wurden ein Mobilfunkmast in der Siedlung Schtschokino und das Dach des Hauses der Kultur im Dorf Ryschewka beschädigt.

FSB warnt vor Telegram-Nutzung: Ukrainische Geheimdienste haben Zugriff

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) warnt die russischen Bürger, insbesondere die Armeeangehörigen, vor der Nutzung des populären Messenger-Dienstes Telegram. In einer am Samstagmorgen verbreiteten Pressemitteilung heißt es, dass es glaubwürdige Informationen gebe, wonach der Gegner Zugriff auf Telegram-Inhalte habe. Die ukrainischen Streitkräfte und Geheimdienste könnten auf Telegram gepostete Daten zu militärischen Zwecken verwenden. Der FSB begründet die Warnung folgendermaßen:

"Eine durchgeführte Analyse der Nutzung des Messenger-Dienstes Telegram hat zahlreiche glaubwürdige Hinweise ergeben, dass dessen Verwendung durch Angehörige der Streitkräfte der Russischen Föderation in der Zone der militärischen Sonderoperation in den vergangenen drei Monaten wiederholt zu einer Gefährdung des Lebens von Armeeangehörigen geführt hat."

Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Februar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 3,
  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Golaja Pristan — 3,
  • Kachowka — 4,
  • Knjase-Grigorowka — 3,
  • Nowaja Majatschka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Rybaltsche, Solonzy und Ljubimowka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Februar bis 0 Uhr am 21. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Sachschäden lagen ebenfalls nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser und ein Auto beschädigt.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden zwölf ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über andauernde Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ zwölf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Rostow – 5,
  • Region Krasnodar – 3,
  • Gebiet Belgorod – 2,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Gebiet Wolgograd – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Ukrainische Drohnen greifen zwei Industriegelände im russischen Gebiet Samara an

In der Nacht zum Samstag wurde auch das russische Gebiet Samara Ziel einer ukrainischen Drohnenattacke. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew schrieb auf der Plattform Max, dass der Angriff Industrieobjekten in der Wolga-Region gegolten habe. Ohne Einzelheiten mitzuteilen, gab der Politiker bekannt, dass bei der Attacke zwei Industriegelände getroffen worden seien. Er meldete keine Opfer.

Russlands Verteidigungsministerium meldete den Abschuss von fünf Drohnen über dem Gebiet Samara.

Elf Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf russische Teilrepublik Udmurtien

In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär in der russischen Teilrepublik Udmurtien zugeschlagen. Der Republikchef Alexander Bretschalow schrieb auf Telegram, dass ein Objekt getroffen worden sei. Einzelheiten über das Objekt gab Bretschalow nicht bekannt. Er meldete allerdings Sachschäden und Verletzte.

"Die Aufgabe des Feindes ist es, Panik auszulösen, aber wir halten zusammen."

Bretschalow rief seine Landsleute dazu auf, auf Provokationen nicht einzugehen und keine falschen Informationen zu verbreiten.

Am frühen Morgen teilte der udmurtische Gesundheitsminister Sergei Bagin auf Telegram mit, dass bei der ukrainischen Drohnenattacke elf Menschen verletzt worden seien. Drei von ihnen seien in Krankenhäuser eingeliefert worden. Die restlichen Betroffenen habe man an Ort und Stelle ärztlich versorgt. Den Zustand eines Patienten bezeichnete Bagin als schwer. Der Schwerverletzte sei mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in der Regionalhauptstadt Ischewsk eingeliefert und dort umgehend operiert worden. Weitere Einzelheiten gab der Minister nicht bekannt.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 77 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Region Krasnodar – 24,
  • Teilrepublik Krim – 13,
  • Gebiet Kursk – 9,
  • Gebiet Rostow – 9,
  • Gebiet Belgorod – 8,
  • Gebiet Samara – 5,
  • Asowsches Meer – 4,
  • Gebiet Saratow – 3,
  • Gebiet Wolgograd – 1,
  • Gebiet Woronesch – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

20.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

RT DE Exklusiv: Mut, Angst und Auftrag — Stimmen von der Front

Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes, einem staatlichen Feiertag in Russland, richtet sich der Blick auf jene, für die der Dienst an der Front tägliche Realität ist. Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator.

Der Kommandant einer Einheit des 177. Marieninfanterieregiments mit dem Kampfnamen Kasper berichtet im Gespräch mit dem Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij über seinen Weg vom Infanteristen zum FPV Drohnenoperator, über Einsätze unter schwerem Beschuss, erste Kampferfahrungen, technische Rückschläge und mehr als 2000 absolvierte Drohnenflüge.

Er schildert, wie Angst in den ersten Minuten weicht und der Fokus allein auf der Auftragserfüllung liegt, spricht über zerstörte gegnerische Technik, seine Auszeichnung für Tapferkeit nach der Rettung eines verwundeten Kompaniechefs unter Feuer und über seine Pläne, sich weiter im Drohnenkrieg zu spezialisieren, um dem Gegner taktisch überlegen zu sein.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij: USA und Russland fordern Rückzug aus dem Donbass

Russland und die USA verlangen den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass. Dies erklärte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Agence France-Presse:

"Die Amerikaner und die Russen sagen: Wenn ihr wollt, dass der Konflikt morgen endet, dann zieht euch aus dem Donbass zurück."

Wie zuvor im Kreml betont wurde, hätten die USA eingeräumt, dass ohne eine territoriale Lösung nach der auf dem Alaska-Gipfel vereinbarten Formel nicht mit einer langfristigen Regelung zu rechnen sei. Der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass sei eine zentrale Forderung Moskaus.

Zudem räumte Selenskij ein, dass die ukrainischen Streitkräfte Probleme mit den Satellitenkommunikationsterminals von Starlink hätten.

"Es gibt Probleme, es gibt Herausforderungen. Ich habe den Verteidigungsminister gebeten, alles in seiner Macht Stehende zu tun."

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hatte zuvor das Militär aufgerufen, alle Starlink-Terminals zu verifizieren, damit sie auch nach einer Blockierung weiter funktionieren.

"Nord Stream gesprengt und Druschba lahmgelegt": Orbán beschuldigt Kiew

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei einem Besuch in Washington, D.C. erklärt, Ungarn habe in Abstimmung mit der Slowakei die Treibstofflieferungen an die Ukraine gestoppt. Zuvor hatte Kiew den Transit von russischem Erdöl über die Pipeline Druschba ("Freundschaft") in die beiden Länder eingestellt.

Orbán warf der Kiewer Führung "politische Erpressung" vor und erklärte, die Ukraine stecke sowohl hinter der Lahmlegung der Druschba-Pipeline als auch hinter der Sprengung von Nord Stream. Zudem sagte er, ein erheblicher Teil der ukrainischen Stromversorgung laufe über Ungarn, und äußerte die Hoffnung, Kiew werde seinen Kurs ändern.

Außenminister Péter Szijjártó forderte zudem die EU-Kommission dazu auf, europäische Interessen zu schützen und die Ukraine an ihre Verpflichtungen aus dem EU-Ukraine-Assoziierungsabkommen zu erinnern, wonach die Energieversorgung von Mitgliedsstaaten der Union nicht gefährdet werden dürfe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ungarn blockiert 90-Milliarden-Euro-Kredit an Ukraine wegen Öltransit

Der ungarische Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó kündigte an, dass Ungarn die Auszahlung eines 90-Milliarden-Euro-Militärkredits der EU an die Ukraine blockiert, solange Kiew den Transit von Öl über die Druschba-Pipeline nach Ungarn stoppt. In einem Video auf Facebook sagte er:

"Solange die Öltransporte durch die Ukraine nach Ungarn nicht wieder anlaufen, wird Ungarn die Auszahlung dieses Militärkredits an die Ukraine blockieren."

Guardian: Biden rief Putin im Jahr 2021 wegen Ukraine-Problemen an

Der ehemalige US-Präsident Joe Biden soll im April 2021 wegen Sorgen um die Ukraine den russischen Präsidenten Wladimir Putin direkt angerufen haben, berichtet The Guardian.

Kurz vor Putins jährlicher Rede sei Biden so beunruhigt gewesen, dass er ein direktes Telefonat gesucht habe. Laut Avril Haines, damals Direktorin der US-Geheimdienste, schlug Biden zudem einen Gipfel zur Ukraine in den kommenden Monaten vor.

Putins Rede konzentrierte sich 2021 vor allem auf innere Themen wie Gesundheit, Sozialpolitik und Wirtschaft. Der Kreml teilte mit, dass Putin und Biden während des Gesprächs ihre Bereitschaft betonten, den Dialog zur globalen Sicherheit fortzusetzen. Auch das Weiße Haus bekräftigte die Absicht, Gespräche zur strategischen Stabilität zu führen.

Gouverneur: Ein Toter und fünf Verletzte nach Angriffen im Gebiet Belgorod

Bei Angriffen ukrainischer Streitkräfte im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:

"Infolge von Angriffen seitens der ukrainischen Streitkräfte ist ein Zivilist getötet worden, fünf Personen, darunter ein Kämpfer der Einheit 'Orlan', wurden verletzt. Im Dorf Potschajewo im Bezirk Graiworon griff eine Drohne das Gelände eines Unternehmens an. Ein Mann erlag noch am Ort seinen Verletzungen."

Ukrainische Täter zwangen Teenager zu Brandanschlägen in Moskau

In Moskau sind zwei junge Männer festgenommen worden, die nach Angaben des Experten Boris Roschin vom Zentrum für militärisch-politischen Journalismus auf Anweisung aus dem Ausland Polizeifahrzeuge in Brand gesetzt haben sollen. Die Meldung erschien auf seinem Telegram-Kanal.

Einer der Festgenommenen ist ein 19-jähriger Mann aus Kostroma. Er soll ein Polizeifahrzeug in der Kriwoarbatskaja-Gasse mit Benzin übergossen und angezündet haben. Das Feuer wurde von der Polizei gelöscht, der Täter in die zuständige Dienststelle gebracht. Dort erklärte er, er sei über eine Dating-Plattform auf eine Frau gestoßen, die ihm einen Link zu vermeintlichen Fotos geschickt habe. Beim Anklicken sei eine Übertragung seiner persönlichen Daten gestartet worden, die er nicht stoppen konnte. Kurz darauf hätten ihn Unbekannte angerufen, sich als Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden ausgegeben und behauptet, seine Daten seien an ukrainische Geheimdienste gelangt.

Unter Androhung von Konsequenzen zwangen die Täter den Jugendlichen, ein Abkommen zur Erfüllung von sieben Aufgaben zu unterzeichnen. Dabei ging es vor allem darum, Geld von Rentnern aus anderen Regionen zu erhalten und es in Kryptowährung zu transferieren. Die letzte Aufgabe war der Brandanschlag auf das Polizeifahrzeug. Gegen den 19-Jährigen wurde ein Strafverfahren nach Artikel 205 (Terrorismus) sowie den Artikeln 30 und 167 (versuchte vorsätzliche Sachbeschädigung) des russischen Strafgesetzbuchs eingeleitet.

Zur gleichen Zeit näherte sich ein 17-Jähriger aus der Moskauer Region mit einem Kanister Benzin einem Kontrollpunkt der Polizei im Choroschewski-Bezirk. Auch er war Opfer einer ähnlichen Manipulation durch ukrainische Täter. Zuvor hatte ein 16-Jähriger in Moskau versucht, eine Tankstelle anzuzünden und die Tat live an die ukrainischen Auftraggeber zu übertragen. Der Jugendliche versuchte zunächst zu fliehen, konnte jedoch festgenommen werden. Alle Unterlagen wurden anschließend den Ermittlungsbehörden zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Ukraine: Brasilianischer Söldner im Lager der "Internationalen Legion" zu Tode geprügelt

Auf dem Gelände des sogenannten "Internationalen Legion"-Lagers der ukrainischen Streitkräfte in Kiew wurde kurz vor Neujahr die Leiche des 28-jährigen Brasilianers Bruno Gabriel Leal da Silva gefunden. Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur ANNA NEWS auf Telegram.

Ermittlungen ergaben, dass Silva von anderen Söldnern brutal misshandelt wurde, nachdem diese ihn betrunken angetroffen hatten. Der Mann hatte den Vertrag nie unterschrieben und wollte die Ukraine verlassen.

Zeugen berichten, dass die Täter ihm seine Weigerung, im Lager zu bleiben, übel nahmen, ihn schwer misshandelten und schließlich seinem Schicksal überließen. Bei der Untersuchung stellte sich zudem heraus, dass unter den Söldnern Folter, körperliche Züchtigung und sexuelle Gewalt unter Einsatz von Holzgegenständen praktiziert wurden.

Sacharowa: Selenskij ist ein "zutiefst kranker Mensch"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij scharf attackiert und ihn als "zutiefst kranken Menschen" bezeichnet. Dies sagte Sacharowa im Fernsehsender Rossija-24:

"Er wurde genau nach dem Prinzip der Prinzipienlosigkeit ausgewählt – und das ist keine Tautologie. Gesucht wurde jemand, der moralisch, ethisch und natürlich auch physiologisch abhängig ist. Selenskij ist ein zutiefst kranker Mensch. Und das wurde er nicht erst, als er auf die Bankowa kam – er war es schon vorher. Genau deshalb wurde er von westlichen Kuratoren rekrutiert, um ein ungeheuerliches, schreckliches Verbrechen zu begehen."

SBU meldet groß angelegten Betrug im Staatsreservensystem

In der Ukraine ist nach Angaben des Sicherheitsdienstes (SBU), dem Inlandsnachrichtendienst der Ukraine, ein umfangreiches System zur Veruntreuung von Mitteln aus dem staatlichen Reservenfonds aufgedeckt worden. Dem Staatshaushalt sei ein Schaden von umgerechnet 831.000 US-Dollar entstanden. In einer im Telegram-Kanal des SBU veröffentlichten Mitteilung heißt es: 

"Der Sicherheitsdienst und die Nationalpolizei haben einen groß angelegten Betrug im System der staatlichen Agentur für die Verwaltung der Reserven der Ukraine aufgedeckt. Infolge gemeinsamer Maßnahmen wurden in der Region Kiew der ehemalige amtierende Generaldirektor des Staatsreservenkombinats und fünf seiner Komplizen festgenommen. Sie werden verdächtigt, 36 Millionen Griwna (831.000 Dollar) aus dem Staatshaushalt veruntreut zu haben."

Gebiet Belgorod: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde ein Betrieb im Kreis Schebekino attackiert, bei dem zwei Drohnen ein Auto trafen. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. Zudem erlitten drei Männer Verletzungen. Sie werden in örtlichen Krankenhäusern behandelt, so Gladkow weiter.

Selenskij kündigt baldigen Gefangenenaustausch an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat erklärt, Kiew rechne in naher Zukunft mit einem Austausch von Kriegsgefangenen. Im Telegram-Kanal Selenskijs heißt es:

"Der Austausch von Kriegsgefangenen muss fortgesetzt werden. Wir erwarten, dass ein Austausch in absehbarer Zeit möglich sein wird."

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurden zwischen 16:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit sieben ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört. Fünf Drohnen seien über dem Asowschen Meer, je eine über den Gebieten Belgorod und Kursk abgeschossen worden.

Medinski berichtet Putin über Genfer Gespräche

Wladimir Medinski, der Berater des russischen Präsidenten und Leiter der russischen Delegation bei den Ukraine-Verhandlungen, sowie Igor Kostjukow, der Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, haben bei einer Sitzung der ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates über die Ergebnisse der Gespräche in Genf berichtet. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Am Freitag leitete der russische Präsident Wladimir Putin eine operative Beratung mit den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates. An dem Treffen nahmen auch Medinski und Kostjukow teil, die an den trilateralen Verhandlungen in Genf beteiligt waren.

Der Präsident bat die Mitglieder der Delegation, die erzielten Vereinbarungen darzulegen, und erteilte Medinski das Wort. Anschließend wurde die Sitzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt.

Selenskij: Nächstes Treffen in Genf kann in zehn Tagen stattfinden

Ein neues Treffen in Genf zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sollte in sieben oder zehn Tagen stattfinden, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij gegenüber Journalisten. In nächster Zeit werde Kiew die Positionen und das Mandat der Verhandlungsdelegation für weitere Konsultationen festlegen.

Zudem schreibt Selenskij auf Telegram nach dem Gespräch mit Mitgliedern der ukrainischen Delegation, dass Kiew seine Antworten auf die schwierigsten Fragen im Vorfeld des nächsten Treffens bereits formuliert habe.

Schmygal: Sechs stillgelegte Wärmekraftwerke für Ukraine zugesagt

Der ukrainische Energieminister Denis Schmygal hat nach einer Sitzung der Internationalen Energieagentur mitgeteilt, dass mit mehreren europäischen Staaten Vereinbarungen über die Übergabe von mindestens sechs stillgelegten Wärmekraftwerken erzielt worden seien. Er schrieb auf Telegram:

"Es gibt Vereinbarungen mit Lettland, Österreich, Finnland, Kroatien, Frankreich und Deutschland über die Möglichkeit, außer Betrieb genommenes Equipment zu erhalten und es umgehend in die Ukraine zu liefern. Die Anlagen werden verlegt und schnell montiert. Es geht um mindestens sechs stillgelegte Wärmekraftwerke, die an die Ukraine übergeben werden. Sie werden die Ukrainer mit Wärme versorgen." 

Nach Angaben des Ministers soll dies helfen, die Arbeit wichtiger zerstörter Anlagen rasch wiederherzustellen.

Medien: In der Ukraine sollen Taxifahrer bei der Mobilisierung helfen

Laut dem ukrainischen Medium Strana.ua sollen Taxifahrer in der Ukraine begonnen haben, mit den Mitarbeitern des Militärkommissariats, auch bekannt als Territoriales Rekrutierungszentrum (TZK), zusammenzuarbeiten und sie bei Zwangsmobilisierungen zu unterstützen. 

"In einigen Fällen kann anstelle des bestellten Taxis ein Kleinbus des Militärkommissariats vorfahren. Manchmal wird der Fahrgast zu einem Ort gebracht, an dem bereits das TZK auf ihn wartet."

Kallas rechnet mit Einigung auf 20. Sanktionspaket am Montag

Die EU kann sich am Montag bei einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel auf das 20. Sanktionspaket gegen Russland einigen, erklärt Außenbeauftragte Kaja Kallas auf einer Pressekonferenz in Krakau. Sie betont zudem, dass die Sanktionen Wirkung zeigen und der russischen Wirtschaft schwer schaden. Jede neue Maßnahme schränke Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung weiter ein.

"Wer, wenn nicht ich?" – Kommandeur über seinen Weg von der Klinik an die Front

Andrej Petunow, Kommandeur eines Sturmtrupps der 35. Garde-Brigade, berichtet, warum er sich freiwillig an die Front meldete und wie sich sein Weg seither gestaltet. Das Vaterland zu verteidigen gilt in Russland als heilige Pflicht. Am Tag des Verteidigers des Vaterlandes – einem staatlichen Feiertag – richten wir den Blick auf jene, für die dieser Auftrag tägliche Realität ist. Über Mut, Einsatz und den Kampf an vorderster Front – in unseren Gesprächen mit denen, die ihr Leben für ihr Land riskieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit haben Einheiten der russischen Flugabwehr zwölf ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden vier Drohnen über dem Gebiet Belgorod, jeweils drei über den Gebieten Brjansk und Kursk, eine über dem Gebiet Orjol und eine über dem Gebiet Rostow abgeschossen.

Medien: Schweiz stellt Ukraine bis 2036 fünf Milliarden Franken bereit

Die Schweiz will der Ukraine bis 2036 weitere fünf Milliarden Franken (rund 6,4 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung stellen. Dies berichtet die Rundfunkanstalt RTS unter Berufung auf eine Erklärung des Staatssekretariats für Wirtschaft:

"Die Schweiz beabsichtigt, weiterhin eine wichtige Rolle bei der Unterstützung der Ukraine zu spielen. Daher hat die Regierung beschlossen, langfristige Verpflichtungen für den Wiederaufbau des Landes einzugehen. Für den Zeitraum von 2025 bis 2036 wurden hierfür fünf Milliarden Franken bereitgestellt."

Fico: "Wir wissen alle, dass ihr verliert" – Kritik an Selenskij und EU-Sanktionspolitik

Der slowakische Premierminister Robert Fico hat dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij vorgeworfen, die militärische Lage zu beschönigen. Selenskij versuche, die Europäische Union davon zu überzeugen, dass die Ukraine den Konflikt mit Russland gewinne, obwohl dies nicht der Fall sei, so Fico. Ein Video davon wurde am Freitag auf seiner offiziellen Facebook-Seite veröffentlicht. Fico wörtlich:

"Selenskij kommt oft zum Europäischen Rat. Und wenn man ihn nach der militärischen Lage fragt, sagt er: 'Wir gewinnen!' Aber verdammt noch mal, wir alle wissen, dass ihr verliert."

Zudem betonte Fico, die Sanktionspolitik der Europäischen Union habe keinerlei Einfluss auf den Verlauf des Konflikts in der Ukraine. Die Strategie, Russland zu schwächen, habe sich als gescheitert erwiesen.

Bereits im November 2025 hatte Fico erklärt, niemand zweifle mehr daran, dass die Krim und der Donbass unter russischer Kontrolle bleiben würden und Russland aus dem Konflikt mit der Ukraine als "absoluter Sieger" hervorgehen werde.

Gebiet Saporoschje meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

Nach einem Massenangriff der Ukraine ist es im Gebiet Saporoschje zu Stromausfällen gekommen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Ihm zufolge ist der nordwestliche Teil der Region betroffen, unter anderem die Stadt Energodar. Reparaturarbeiten sind bereits im Gange.

Kiew: EU hat 4,8 Milliarden Euro für US-Waffenkäufe im Jahr 2025 bereitgestellt

Im vergangenen Jahr hätten die EU-Länder 4,8 Milliarden Euro im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) aufgebracht, das den Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorsieht. Dies gibt Igor Schowkwa, stellvertretender Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, in einem Interview für die Agentur RBC-Ukraine bekannt.

Ihm zufolge stellten Großbritannien, Island, Lettland, die Niederlande, Norwegen und Schweden im laufenden Jahr 584 Millionen Euro für diesen Zweck bereit.

"Großbritannien hat sich dem PURL-Programm übrigens zum ersten Mal angeschlossen. Es hat 200 Millionen Euro bereitgestellt."

Er fügt hinzu, dass die Niederlande im Jahr 2025 den größten finanziellen Beitrag geleistet hätten.

Im Verlauf der Kampfhandlungen habe sich die Nomenklatur der Waffen verändert, um die Kiew seine westlichen Partner bittet, so Schowkwa weiter.

Ihm zufolge benötige die ukrainische Armee nicht mehr so viele Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge. Ihr Bedarf an Drohnen, Raketen und Luftverteidigungssystemen sei jedoch gestiegen.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zehn Orte in fünf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens zwölf Geschosse abgefeuert und 50 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 17 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet drei Verletzte. Infolge der Angriffe wurden vier Privathäuser und sieben Fahrzeuge beschädigt.

Medien: Selenskij ordnet Entwicklung eines dreijährigen Kriegsplans an

Nach der Münchner Sicherheitskonferenz soll Wladimir Selenskij die Ausarbeitung eines dreijährigen Militärplans angeordnet haben. Dies teilt der Wall Street Journal-Journalist Bojan Panczevski im Podcast des Journalisten Paul Ronzheimer unter Berufung auf die Quellen in Kiew mit.

"Was mich am stärksten skeptisch macht, ist ein Treffen am vorherigen Donnerstag von Selenskijs Privatkabinett. Dort hat Selenskij mitgeteilt, die Verhandlungen seien gescheitert und dass sie jetzt einen Plan für noch drei Jahre Krieg ausarbeiten müssen. Sie waren alle total schockiert."

Wie es heißt, hätte es zuvor Gespräche über die Präsidentschaftswahlen sowie über Vorbereitungen auf ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland gegeben. 

Panczevski zufolge seien die Gründe für solch eine Änderung der Position Selenskijs unbekannt. Dies könnte jedoch mit den Sicherheitsgarantien zusammenhängen, die US-Präsident Donald Trump angeboten hat. Selenskij könnte diese laut dem Journalisten als unzureichend angesehen haben.

Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Vom 14. bis zum 20. Februar haben die russischen Streitkräfte sieben Gruppen- und Massenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau in dem wöchentlichen Bericht zur Lage im Ukraine-Konflikt. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Objekte der Treibstoffversorgung sowie der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Lager mit Raketen- und Artilleriewaffen, Produktionsanlagen, Depots und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.  

Im Laufe der Woche verloren Kiews Truppen 8.305 Soldaten. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung:

  • 129 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 502 Kraftfahrzeuge,
  • 47 Artilleriegeschütze,
  • zwei Kampffahrzeuge der Grad-Mehrfachraketenwerfer,
  • eine Abschussanlage der Vampire-Mehrfachraketenwerfer,
  • eine Abschussanlage der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
  • 21 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
  • 78 Lager mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff.

Einheiten der Flugabwehr schossen 13 Flugbomben, 37 HIMARS-Raketen und 1.808 unbemannte Flugzeuge ab. 

Kiews Truppen attackieren Schule in Energodar mit einer Drohne

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow befanden sich zur Zeit der Attacke etwa 600 Kinder und 100 Mitarbeiter im Gebäude der Lehreinrichtung. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

Heute Mittag traf die Drohne einen Baum im Schulhof und explodierte, wobei die Verglasung und die Fassade des Gebäudes beschädigt wurden, führt Puchow weiter aus und betont, dass es sich um einen gezielten Angriff handelt. Kinder und Personal der Schule werden evakuiert.

Kreml: Termin für nächste Verhandlungsrunde noch nicht festgelegt

Der Kreml werde über den Termin und den Ort der nächsten Verhandlungsrunde zur Ukraine informieren, sobald es eine Verständigung gebe. Dies erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. 

"Nein, das kann ich noch nicht bestätigen", sagt Peskow auf die Bitte um einen Kommentar zu Berichten, dass trilaterale Gespräche bereits nächste Woche, wieder in Genf, stattfinden könnten.

"Sobald die Verständigung erzielt wird, werden wir Sie, wie wir es auch in letzter Zeit getan haben, informieren."

Russische Armee befreit sechs Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sechs Ortschaften befreit:

  • Minkowka in der DVR,
  • Zwetkowoje, Sapasnoje, Magdalinowka, Primorskoje und Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje.

Darüber hinaus wurden zwei Siedlungen – Pokrowka und Charkowka im Gebiet Sumy – unter Kontrolle genommen.

FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag 

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat in der Stadt Stawropol einen Mann bei dem Versuch, ihn festzunehmen, neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. Der russische Staatsbürger soll im Auftrag der Kiewer Sicherheitsdienste einen Terroranschlag während der Massenveranstaltungen zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes geplant haben. Er war ein Mitglied einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation.

"Man versuchte, ihn am 19. Februar festzunehmen, als er versuchte, Bauteile für den endgültigen Zusammenbau eines Sprengsatzes zu holen."

Wie es heißt, habe der Mann bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei durch das Gegenfeuer neutralisiert worden.

Peskow: Beteiligung der Europäer an Ukraine-Verhandlungen wäre sinnlos

Russland sieht keinen Sinn darin, europäische Länder in die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einzubeziehen. Das erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die in den meisten europäischen Hauptstädten vertretenen Standpunkte trügen eher zur Fortsetzung des Krieges als zu dessen Beendigung bei.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohne greift Auto in LVR an – zwei Verletzte

Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Kreis Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden, erklärt Natalia Paschtschenko, die Leiterin des regionalen Gesundheitsministeriums. Zur Evakuierung der Betroffenen mussten Militärangehörige eingesetzt werden. Paschtschenko schreibt auf Telegram:

"Zur Evakuierung der Verletzten mussten unsere Truppen angefordert werden. Gegnerische Drohnen kreisten weiterhin über der Autobahn. Die Bergung der Verletzten erfolgte erst nach zwei Stunden."

Bei den Betroffenen handelt es sich um den Fahrer des Autos und einen Insassen, fügt die Ministerin hinzu.

Gebiet Cherson: Gouverneur meldet einen Verletzten wegen ukrainischer Drohnenattacke

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat ein Einwohner im Gebiet Cherson durch einen ukrainischen Angriff Verletzungen erlitten. Laut Gouverneur Wladimir Saldo traf die gegnerische Drohne einen Lkw im Ort Nowaja Majatschka südlich der Stadt Nowaja Kachowka. Der 40-jährige Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.

Ukrainische Saboteure bei Dimitrow eliminiert

Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB habe in der Nähe der Stadt Dimitrow in der DVR mehrere ukrainische Saboteure außer Gefecht gesetzt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle des FSB in der Region.

"Die FSB-Kämpfer haben sieben ukrainische Terroristen aufgespürt und eliminiert, als diese versuchten, russische Stoßtrupps zu umgehen und sie von hinten anzugreifen."

Dimitrow wurde am 27. Dezember 2025 befreit.

Ukrainische Gegenangriffe in Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk vereitelt

Einheiten des Truppenvebandes Ost vereitelten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

"Drohnenpiloten haben einen weiteren Versuch der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen."

Infolge der Aufklärung sei die Bewegung von Ausrüstung und Infanterie der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der vorderen Stellungen der russischen Truppen aufgespürt worden.

Unter dem Einsatz von Artillerie und Drohnen habe die russische Armee einen Panzer, fünf Schützenpanzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, eine Selbstfahrlafette und schwere Hexacopter zerstört, so die Behörde.

Bericht: Neue Ukraine-Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden

Eine neue Gesprächsrunde zur Ukraine könnte nächste Woche in Genf stattfinden, berichtet TASS unter Berufung auf eine Quelle.

"Die Verhandlungen könnten bereits nächste Woche wieder aufgenommen werden. Wieder in Genf."

Wie es heißt, handelt es sich um das Treffen im trilateralen Format.

Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen

Fünf ukrainische Soldaten haben sich den russischen Einheiten des Truppenverbandes Nord im Gebiet Sumy ergeben, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

"Die Stoßtruppen des Truppenverbandes Nord rückten in neun Abschnitten im Gebiet Sumy vor. Im Zuge des Vormarsches wurden drei Soldaten der 21. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."

Darüber hinaus sei ein Gegenangriff der 71. separaten Luftsturmbrigade abgewehrt worden. 

"Während der Abwehrmaßnahmen wurden zwei weitere ukrainische Soldaten gefangen genommen."

Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgeschossen

In der Nacht zum Freitag habe die russische Luftabwehr 26 ukrainische Drohnen über Sewastopol in der Republik Krim abgeschossen, wie Michail Raswosschajew, der Gouverneur der Stadt, auf Telegram mitteilt. Ihm zufolge seien die gegnerischen Drohnen mit Metallkugeln gefüllt worden. 

Bei den Attacken kam ein Zivilist ums Leben, eine weitere zivile Einwohnerin erlitt Verletzungen. 

Zu Schaden kamen zehn Wohngebäude und elf Fahrzeuge.

Russlands Generalstab: Kiew verliert mehr als 1,5 Millionen Soldaten seit Kriegsbeginn

Die ukrainische Armee habe im Laufe der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Soldaten verloren. Dies erklärt Generaloberst Sergei Rudskoi, der Chef der Hauptabteilung für Operationen des russischen Generalstabs, der erste stellvertretende Chef des russischen Generalstabs, in einem Interview für die Zeitung Krasnaja Swesda.

"Insgesamt haben die ukrainischen Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Menschen verloren."

Ihm zufolge beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im vergangenen Jahr auf mehr als 520.000 Kämpfer. Darüber hinaus habe die ukrainische Armee mehr als 12.000 Geschütze und Mörser sowie etwa 6.700 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge im Jahr 2025 verloren.

Luftabwehr schießt in der Nacht 149 ukrainische Drohnen ab

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – 57, 
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – 28,
  • Gewässer des Asowschen Meeres – 24,
  • Republik Krim – 20,
  • Region Krasnodar – 17,
  • Gebiet Rostow – zwei,
  • Gebiet Belgorod – eine.

19.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Exklusiv vor Ort: Militärtraining der "Achmat"-Kämpfer

Die Freiwilligeneinheit "Achmat" durchläuft eine intensive militärische Ausbildung. Unter Anleitung erfahrener Instrukteure trainieren die Kämpfer Schießtechniken, taktisches Vorgehen und notfallmedizinische Versorgung, um den Anforderungen an der Front gewachsen zu sein. RT DE-Korrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Trump verlängert Sanktionen gegen Russland um ein Jahr

US-Präsident Donald Trump hat die Sanktionen gegen Russland, die im Zusammenhang mit der militärischen Sonderoperation in der Ukraine verhängt worden waren, um ein weiteres Jahr verlängert, wie aus Daten des US-Bundesregisters hervorgeht.

Es handelt sich um US-Sanktionen, die 2014, 2018 und 2022 aufgrund der Lage in der Ukraine verhängt wurden. In der Verordnung heißt es:

"Die in diesen Verordnungen (13660, 13661, 13662, 13685, 13849, 14065) genannten Maßnahmen und Politiken stellen weiterhin eine außergewöhnliche und außergewöhnliche Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten dar. (...) Ich verlängere den Ausnahmezustand um ein Jahr."

Das Dokument wird offiziell am 20. Februar veröffentlicht.

Die Verlängerung der Sanktionen erfolgte trotz der laufenden Verhandlungen über die Ukraine, an denen die USA als Vermittler beteiligt sind.

Orbán: Kiew und Brüssel wollen uns in den Krieg drängen

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, zu den Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert, die von der Ukraine mutmaßlich blockiert werden.

Die Ukraine gibt an, dass die durch ihr Gebiet verlaufende Druschba-Pipeline infolge eines angeblichen Drohnenangriffs am 27. Januar 2026 beschädigt wurde. Am Wochenende erklärten Ungarn und die Slowakei, die Pipeline sei repariert worden, und behaupteten, die Unterbrechung werde absichtlich verlängert, um beide Länder dazu zu drängen, den EU-Beitritt der Ukraine und die fortgesetzte militärische Unterstützung zu befürworten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

EU-Kommission drängt Ukraine nicht zur Reparatur der Druschba-Pipeline

Die Europäische Kommission hat nicht vor, Kiew zur Wiederaufnahme der Lieferungen über die Ölpipeline Druschba zu drängen, behauptet die Sprecherin der EU-Kommission Anna-Kaisa Itkonen. Bei einer Pressekonferenz in Brüssel sagt sie:

"Wir stehen mit allen Seiten in Kontakt, (...) um Klarheit über den Zeitplan für die Reparatur zu schaffen. Wir drängen die Ukraine nicht, üben keinen Druck auf sie aus und setzen keine Fristen."

Beerdigt in Kiew, gewürdigt in Bonn: Kult um deutsche Ukraine-Kämpferin im Haus der Geschichte

Das deutsche Heldenpantheon wird um eine neue Figur reicher. Mit viel Pathos und antirussischer Freiheitsrhetorik würdigen Medien, Verlage und Museen die Kriegssanitäterin Savita Wagner. Sie kam in die Ukraine um "Europas Werte" gegen Putin zu verteidigen und starb bei den Kämpfen. Helm, Tarnjacke und Tapferkeitsmedaille der Toten werden in einem Bundesmuseum ausgestellt.

Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Bericht: Trump will vor US-Kongresswahlen im Herbst Frieden in der Ukraine erreichen

US-Präsident Donald Trump will bis November eine Lösung für die Ukraine finden, schreibt die Zeitung The New York Times. In dem Artikel heißt es:

"Trump will (...) vor den Zwischenwahlen in den USA einen diplomatischen Sieg erringen."

Wie die Zeitung berichtet, drängt Washington Kiew dazu, seine Ansprüche auf die Donbass-Region aufzugeben.

Die Zwischenwahlen für beide Kammern des US-Kongresses finden am 3. November statt. Derzeit verfügt die Republikanische Partei sowohl im Senat als auch im Repräsentantenhaus über die Mehrheit.

Merz nach Genf-Gesprächen: Russland im "Zustand der tiefsten Barbarei"

In Genf sind gestern die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zu Ende gegangen.

Während dort um Verständigung gerungen wurde, erklärte Bundeskanzler Merz, "normale Beziehungen" zu Russland seien unmöglich. Das Land befinde sich – so wörtlich – "in einem Zustand der tiefsten Barbarei".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

34 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört

Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von vier Stunden 34 ukrainische Drohnen über dem Territorium Russlands abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 34 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • zwölf über dem Territorium des Gebiets Krasnodar,
  • zehn über dem Territorium des Asowschen Meeres,
  • sieben über dem Territorium des Schwarzen Meeres,
  • vier über dem Territorium der Republik Krim,
  • eine über dem Territorium des Gebiets Belgorod."

Bericht: Saluschny wurde während Telefonats aus Büro von Selenskij verwundet

Der ehemalige Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte Waleri Saluschny, der derzeit das Amt des ukrainischen Botschafters in Großbritannien bekleidet, wurde 2023 verletzt, als er einen Anruf aus dem Büro von Wladimir Selenskij erhielt, behauptet der ehemalige Kommandeur der 110. Saporoschje-Brigade der Territorialverteidigung der ukrainischen Streitkräfte Alexander Ignatjew. In einem Interview mit dem ehemaligen Abgeordneten der Werchowna Rada Borislaw Berjosa antwortet Ignatjew auf die Frage, ob Saluschny zum Zeitpunkt des Anrufs aus dem Büro von Selenskij verwundet worden sei, mit "Ja".

Im Gespräch mit Ignatjew merkt Berjosa an, dass das Telefonat damals nur 30 Sekunden gedauert habe, Saluschny links vom Herzen verwundet worden sei und ihn die starken Wände des Unterstands gerettet hätten. Ignatjew fügt hinzu:

"Solche Dinge passieren nicht einfach so, ein Zufall ist in solchen Fällen absoluter Unsinn. Alle Angriffe oder Sabotageakte unserer Geheimdienste auf den Kommandoposten des Oberkommandierenden und alle weiteren Maßnahmen bis hin zu seiner Entlassung aus dem Amt sind eindeutig das Ergebnis gezielter Interessen."

Mehr zum Thema – Saluschny: Selenskij setzte Razzia ein, um mich einzuschüchtern

Wer zählt schon mit? – Merz: "Ukraine-Krieg dauert schon länger als Zweiter Weltkrieg"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Rede auf dem sogenannten Politischen Aschermittwoch der CDU in Trier gehalten. Darin ließ er die letzten Jahre voller signifikanter Ereignisse Revue passieren und erklärte, dass "der Krieg in der Ukraine jetzt in wenigen Tagen vier Jahre dauert".

"Der dauert jetzt schon länger als der Zweite Weltkrieg", fügte er direkt im Folgesatz hinzu. In wenigen Tagen – am 24. Februar – jährt sich der Beginn der militärischen Sonderoperation tatsächlich zum vierten Mal.
Aber der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen und endete in Europa mit der deutschen Kapitulation am 8. Mai 1945 beziehungsweise weltweit mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945. Eine Gesamtdauer von sechs Jahren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medinski berichtet Putin über Verlauf der Ukraine-Verhandlungen in Genf

Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, berichtete Wladimir Putin über den Verlauf der Verhandlungen zur Ukraine, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er sagte:

"Die Arbeit geht weiter, <...> sie ist komplex."

Nach dem Treffen in Genf habe es keine neuen Kontakte zu den USA gegeben, präzisierte Peskow.

Peskow: Äußerungen aus europäischen Hauptstädten tragen nicht zum Frieden in der Ukraine bei

Die von den meisten europäischen Staaten vertretenen Ansichten tragen nicht zu den Bemühungen um eine friedliche Lösung bei, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er sagte gegenüber Journalisten:

"Die überwiegende Mehrheit der Standpunkte, die in den europäischen Hauptstädten geäußert werden, trägt eher zur Fortsetzung des Krieges als zu einer friedlichen Lösung bei."

Peskow fügte hinzu, dass Zeitpunkt und Ort des nächsten Treffens zur Ukraine von der Analyse der Ergebnisse der Treffen in Genf abhängen.

Lawrow: Europa will explizit gegen Russland gerichtete Sicherheitsgarantien für die Ukraine

Europa ist gefangen in einer Art Hysterie, so der Außenminister Russlands, Sergei Lawrow, in einem Interview für den Fernsehsender Al-Arabiya.

Einerseits fordere die EU von Moskau, unverzüglich Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine aufzunehmen, andererseits forciere sie den Konflikt und bestehe zugleich darauf, an diesen Verhandlungen teilzunehmen.

Lawrow äußerte Zweifel daran, dass in dieser Situation ein konstruktiver Dialog möglich sei: "Worüber soll man mit den Europäern sprechen, wenn sie eindeutig davon reden, dass die Ukraine europäische Werte verteidigt?"

Er betonte, dass die europäischen Länder nichts unternähmen, um Einfluss auf Kiew zu nehmen, damit es die Gesetze aufhebt, die die russische Sprache in der Ukraine sowie die Tätigkeit der kanonischen orthodoxen Kirche verbieten.

Lawrow merkte zudem an, dass die EU lediglich von Sicherheitsgarantien für Kiew spreche. Dabei würden die russischen Interessen nicht nur nicht berücksichtigt, sondern diese Sicherheitsgarantien seien so formuliert, dass sie sich explizit gegen die russischen Interessen richteten.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Schweden kündigt weiteres Waffenhilfspaket für Ukraine an

Schweden hat angekündigt, der Ukraine das inzwischen 21. Paket an militärischer Hilfe zu gewähren. Der Verteidigungsminister des Landes, Pål Jonson, meldet über X, dass sich der Wert des Pakets auf etwa 1,4 Milliarden US-Dollar belaufen soll, und verkündet:

"Der Fokus ist klar: neu produzierte Luftabwehrsysteme, Langstreckenwaffen und Munition, um den dringendsten Bedarf der Ukraine zu decken."

Wie Jonson weiter bekannt gibt, soll für etwa 330 Millionen US-Dollar Munition für Artillerie und Flakgeschütze angeschafft werden. Weitere 620 Millionen werden für Anschaffung und Entwicklung von Langstrecken-Drohnen ausgegeben. Der Minister betont, dass das Königreich seit 2022 Kiew insgesamt etwa 11,4 Milliarden US-Dollar an militärischer Hilfe gewährt habe.

Dnjepropetrowsk: TZK-Mitarbeiter sprühen während Mobilisierung Gas in einem Bus

Mitarbeiter des Militärkommissariats in Dnjepropetrowsk in der Ukraine haben während der Zwangsmobilisierung den Inhalt einer Gassprayflasche im im Inneren eines Busses versprüht, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana auf ihrem Telegram-Kanal. Dort heißt es:

"In Dnjepr (seit der Umbenennung von Dnjepropetrowsk durch Kiew) haben Mitarbeiter des TZK (Territoriales Rekrutierungszentrum – so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt) einen Kleinbus mit Gas aus einer Sprühdose geflutet, um einen Mann zum Aussteigen zu zwingen."

Weil er einen Beamten des TZK geschlagen hat: Ukrainischer Fußballspieler festgenommen

Das oft brutale Vorgehen von Beamten des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) in der Ukraine sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Am Mittwoch versuchten sie im Gebiet Kiew, einen vom Militärdienst befreiten Vater von drei Kindern zwangsweise zu mobilisieren.

Wie auf einem Video zu sehen ist, das am Mittwoch in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und von Überwachungskameras stammt, fährt ein Kleinbus des Militärkommissariats einen Mann an, der auf die Straße gelaufen ist, um einem der Militärangehörigen zu entkommen. Danach stiegen die Mitarbeiter des Militärkommissariats aus dem Kleinbus und versuchten, den Mann in das Fahrzeug zu zerren.

Der Mann, den man zu mobilisieren versuchte, ist Vater von drei Kindern und hat eine offizielle Aussetzung vom Militärdienst. Sein Nachbar, der Fußballspieler Daniil Kolesnik, setzte sich für den Mann ein. Die Strafverfolgungsbehörden behaupten, dass Kolesnik selbst den Konflikt provozierte. Der 24-jährige Fußballspieler veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er einem Beamten des Rekrutierungsbüros ins Gesicht schlägt. Später löschte er das Video und schloss seine Seite.

Der ukrainische FС "Kolos" hat nach dem Vorfall Kolesniks Entlassung bekannt gegeben und seine bedingungslose Unterstützung für die ukrainische Armee erklärt. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und erklärt, den Sportler festgenommen zu haben. Ukrainische Medien berichten, dass dem Fußballer bis zu fünf Jahre Haft drohen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainisches Militär greift Bus im Gebiet Cherson an

Im Dorf Tschernjanka im Gebiet Cherson haben Kiews Truppen einen Bus angegriffen. Pawel Filiptschuk, Leiter des regionalen Bezirks Kachowka, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:

"In Tschernjanka gab es einen zielgerichteten Abwurf einer Sprengladung von einer ukrainischen Militärdrohne auf einen zivilen Kleinbus. Opfer und Verletzte gibt es nicht."

Sacharowa: USA unterstützen Ukraine-Konflikt weiter

Der Konflikt in der Ukraine wird von den USA weiterhin unterstützt, da Washington Waffen an Kiews Militär liefert, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. In einem offiziellen Kommentar führt sie dazu aus:

"Die Position der USA ist tatsächlich einzigartig. Einerseits 'erbte' das Team des amtierenden Staatschefs der USA, Donald Trump, von der Biden-Administration den Ukraine-Konflikt, der nach wie vor 'US-amerikanische Förderung' in Form der Waffenlieferungen an Streitkräfte der Ukraine erhält. Andererseits bemüht sich die gegenwärtige US-Führung um Auswege aus der Ukraine-Krise, die Washington selbst vor mehr als zehn Jahren inspiriert hat."

Kiews Truppen attackieren Gebiet Belgorod mit Dutzenden von Drohnen

Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen und knapp 30 Artilleriegeschosse auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod abgefeuert. Die regionalen Behörden melden einen Verletzten. Nach dem gestrigen Drohnenangriff auf den Ort Meschkowoje im Kreis Schebekino stieg die Zahl der Verletzten auf vier.

Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

Das Ziel der militärischen Sonderoperation besteht darin, Frieden, Stabilität und die ruhige Entwicklung Russlands für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Dies erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, während seiner Dienstreise im Gebiet Swerdlowsk. Der Beamte äußert sich zuversichtlich, dass die Sonderoperation zu Ende gebracht wird.

Zudem bezeichnet Medwedew in einem Beitrag auf X den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij als "nützlichen Idioten". Je länger er an der Macht sei, desto kleiner werde die Ukraine.

Gebiet Brjansk: Flugabwehr schießt mehr als 160 Drohnen an einem Tag ab

Einheiten der russischen Flugabwehr haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 163 gegnerische Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden bis zu 1.265 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:

  • einen Panzer,
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 67 Kraftfahrzeuge,
  • 13 Artilleriegeschütze,
  • zwei Mehrfachraketenwerfer,
  • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar,
  • vier Munitions- und sechs Ausrüstungslager.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen ein Lager mit Treibstoff, Objekte der Energieinfrastruktur, die für gegnerische Truppen betrieben werden, sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 156 Bezirken. Die Flugabwehr schoss zwei Gleitbomben, zehn HIMARS-Raketen und 301 unbemannte Flugzeuge ab.

TASS: Nächste Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden

Die nächste Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte erneut in Genf stattfinden, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:

"Alle könnten wieder nach Genf fliegen. Die Schweizer sind nicht dagegen, alle anderen sind mit dieser Option auch zufrieden."

Die Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatten zuvor am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden. Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich", und fügte hinzu, dass in nächster Zeit ein erneutes Treffen zur Beilegung des Konflikts stattfinden werde.

Region Krasnodar: Ölraffinerie-Brand gelöscht

Feuerwehrkräfte haben den Brand in der Ölraffinerie im Ort Ilski in der russischen Region Krasnodar gelöscht. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurde das offene Feuer bereits am späten Mittwochabend unter Kontrolle gebracht und am frühen Donnerstagmorgen vollständig gelöscht.

Der Brand auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern war durch einen ukrainischen Drohnenangriff am 17. Februar ausgelöst worden. An den Löscharbeiten waren 72 Einsatzkräfte und 21 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt.

Russlands Vize-Außenminister: Europa will Frieden im Ukraine-Konflikt verhindern

Europas Politik zielt darauf hinab, den Konflikt in der Ukraine in die Länge zu ziehen und eine Friedensvereinbarung möglichst zu vereiteln, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Alexander Gruschko. Der Diplomat bezog sich dabei auf die Äußerung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger, wonach eine möglichst lange Fortsetzung des Ukraine-Konflikts im Interesse des Westens sei, weil sich Europa so lange in Sicherheit fühlen könne. Gruschko erklärte in einem Gespräch mit Journalisten:

"Wir beobachten jene Äußerungen, die Europäer in Bezug auf die Verhandlungen machen. Heute zeugt alles davon, dass ihre Realpolitik darin besteht, den Konflikt maximal in die Länge zu ziehen, um das Erreichen eines Friedensvertrags zu verhindern oder möglichst zu erschweren."

Im Hinblick auf Ischingers Aussage fügte Gruschko hinzu:

"Wenn das die Herangehensweise der Europäer ist, und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sie anders ist, stellt sich eine große Frage nach ihrer möglichen Rolle und ihrem Beitrag zum Friedensprozess."

Ex-Bundespräsident Gauck besteht auf Taurus-Lieferung an Kiew

Joachim Gauck hält es für einen Fehler, dass Deutschland der Ukraine keine Taurus-Marschflugkörper geliefert hat. Im Interview für die ARD-Sendung Maischberger meint der ehemalige Bundespräsident, "man sehe den Aggressor mit all seinen Waffen, während das angegriffene Opfer so behandelt werde, als gefährde es den Frieden".

Bislang hatte Berlin die wiederholte Bitte Kiews um eine Taurus-Lieferung abgelehnt. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz verwies dabei auf das Risiko einer Eskalation.

Brasilianischer Söldner in Kiew zu Tode geschlagen

Ein Söldner aus Brasilien ist in einem Quartier der ukrainischen Fremdenlegion in Kiew zu Tode geschlagen worden, berichtet die Zeitung Kyiv Independent. In einer entsprechenden Meldung heißt es dazu:

"Ein 28-jähriger Rekrut aus Brasilien starb nach einer brutalen Bestrafung in einer Einheit, die regelmäßig Disziplinierungspraktiken anwendet, die von Zeugen und Opfern als Folter beschrieben werden."

Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Toten um Bruno Gabriel Leal da Silva, der ohne vorherige Kampferfahrung versuchte, sich bei der Einheit Advanced Company der sogenannten ukrainischen Fremdenlegion zu verpflichten, die ebenfalls von einem Brasilianer, Leanderson Paulino, kommandiert wird. Quellen der Zeitung werfen Paulino Folter von Untergebenen vor.

Da Silvas Bekannte berichteten gegenüber Kyiv Independent unter Bedingung der Anonymität, dass der Mann in der Nacht auf den 29. Dezember 2025 gefoltert und getötet worden sei. Er habe noch keinen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet und sei noch als Kandidat vor Ort gewesen. Vier Tage vor seinem Tod soll da Silva ein Schreiben an das brasilianische Konsulat in der Ukraine geschickt haben, in dem er über die brutale Behandlung durch seine Vorgesetzten klagte sowie darüber, dass ihm der Pass abgenommen wurde.

Gebiet Brjansk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff

Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk sind zwei Zivilisten verletzt worden, teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben ereignete sich der Unfall im Ort Lopusch im Bezirk Wygonitschi. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zudem verzeichneten die Behörden Schäden an fünf Wohnhäusern und zwei Autos, fügte Bogomas hinzu.

Weißes Haus erkennt Fortschritte bei Treffen in Genf

Während der dreiseitigen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington in Genf haben die Konfliktparteien wesentliche Fortschritte erzielt. Dies erklärt die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf einer Pressekonferenz.

"Die beiden Seiten haben bedeutende Fortschritte erzielt und vereinbart, ihre jeweiligen Staatschefs zu informieren und weiterhin gemeinsam an einem Friedensabkommen zu arbeiten."

Leavitt bestätigt zudem, dass zukünftig eine weitere Gesprächsrunde stattfinden wird.

Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist.

Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab. Über den Verlauf der Gespräche berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

TASS: Lateinamerikanische Söldner bei Artillerieangriff auf Gebiet Charkow getroffen

Bei einem russischen Artillerieangriff auf einen Stationierungsort im Gebiet Charkow haben Söldner aus lateinamerikanischen Ländern Verluste erlitten, berichtet die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf eine Quelle in russischen Sicherheitsdiensten. Die Ausländer sollen bei der ukrainischen Nationalgarde dienen.

Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über russischen Gebieten

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 113 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Gebiete Russlands, über denen die Flugziele abgeschossen wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt:

  • 50 über dem Gebiet Brjansk,
  • 35 über dem Gebiet Smolensk,
  • zwölf über dem Gebiet Twer,
  • zehn über dem Gebiet Nowgorod,
  • vier über dem Gebiet Leningrad,
  • zwei über dem Gebiet Kaluga.

18.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Moskau kennt EU-Pläne zur Aufrechterhaltung der ukrainischen Militärmaschine

Russland sei über die Pläne Europas informiert, die militärische Kapazität der Ukraine aufrechtzuerhalten und ihre Armee in die Strukturen der EU zu integrieren, sagte Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Arabiya:

"Wir kennen sehr konkrete Pläne: Erstens sollen die ukrainischen Streitkräfte auf dem Niveau gehalten werden, das für die Kriegsführung nötig ist. Zweitens soll die militärische Maschine der Ukraine in die militärischen Strukturen der EU integriert werden. Wir wissen auch von der Intensivierung der Ausbildung von Soldaten und vielen weiteren Maßnahmen."

Selenskij: Ergebnisse der Genf-Gespräche unzureichend – neue Treffen erwartet

Die Ergebnisse der trilateralen Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine in Genf seien bislang unzureichend. Dies erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einer Videoansprache:

"Die Ukraine ist an Ergebnissen interessiert. Stand heute können wir nicht sagen, dass das Ergebnis ausreichend ist. Das Militär diskutierte einige Themen ernsthaft und substanziell."

Gleichzeitig machte Selenskij deutlich, dass der Dialog fortgesetzt werden solle. Einen weiteren Verhandlungszyklus noch vor Ende Februar abzuhalten, wäre aus seiner Sicht "richtig". Inhaltlich seien sowohl militärische als auch politische Fragen erörtert worden. Im militärischen Bereich, einschließlich der Überwachung einer Waffenruhe, habe es weitgehende Annäherungen gegeben – man sei "fast in allem einig". Auch zu politischen Themen, insbesondere zu territorialen Fragen und Sanktionen, habe ein Dialog stattgefunden. Es gebe bereits erste "Ansätze".

Darüber hinaus betonte Selenskij die konstruktive Haltung aller drei Seiten im militärischen Teil der Gespräche. Die Überwachung eines möglichen Waffenstillstands solle unter Beteiligung der USA erfolgen. Dies bezeichnete er laut dem ukrainischen Nachrichtenportal UNIAN als ein positives Zeichen:

"Die Militärs verstehen grundsätzlich, wie man eine Waffenruhe und ein Ende des Krieges überwachen kann, wenn politischer Wille vorhanden ist. Dort haben sie sich im Prinzip auf fast alle Punkte geeinigt. Die Überwachung wird auf jeden Fall unter Beteiligung der amerikanischen Seite erfolgen. Ich halte das für ein konstruktives Signal."

Umstieg auf russischen Messenger in der Kampfzone "in naher Zukunft"

Das russische Digitalministerium rechnet damit, dass der Übergang zu einem inländischen Messenger in der Zone der Sonderoperation bald erfolgen wird. Die Fristen legt das Verteidigungsministerium fest, erklärte der Vorsitzende des Duma-Ausschusses für Informationspolitik, IT und Kommunikation, Sergei Bojarski.

Bojarski berichtete am Mittwoch, er habe offizielle Erläuterungen des Ministeriums zur Nutzung von Telegram in der Zone der militärischen Sonderoperation erhalten:

"Diese Funktion bleibt in der Zone der militärischen Sonderoperation vorerst bestehen, da wir verstehen, dass das Militär Zeit für den vollständigen Umstieg auf einen heimischen Messenger benötigt. Wir rechnen damit, dass dies in naher Zukunft geschehen wird – innerhalb der vom Verteidigungsministerium festgelegten Fristen."

Lawrow: Europas Sicherheitsgarantien für die Ukraine richten sich gezielt gegen Russland

Die derzeit in Europa als Priorität für die Konfliktlösung rund um die Ukraine diskutierten Sicherheitsgarantien seien ausdrücklich gegen Russland gerichtet, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender Al Arabiya:

"Das, was Europa aktuell als Priorität für die Ukraine-Regelung 'bewirbt', sind Sicherheitsgarantien ausschließlich für die Ukraine – und sie sind gezielt gegen Russland formuliert."

Laut dem Minister bedeute dies, dass Europa die Sicherheit nur so lange gewährleisten wolle, bis das Kiewer Regime als Gegner Russlands agiere und "den Krieg gegen uns fortführt, den die Europäische Union will".

Europäische Delegationen nicht zu Ukraine-Gesprächen in Genf zugelassen

Europäische Delegationen wurden nicht zu den Verhandlungen über die Ukraine in Genf zugelassen und nahmen weder an trilateralen noch an bilateralen Gesprächen teil. Dies berichtet eine Quelle der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Am Dienstag hatte RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle gemeldet, dass Gespräche der nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands und Italiens mit den Delegationen der Ukraine und der USA am Rande des Treffens in Genf stattfinden könnten. Zuvor hatte eine Quelle berichtet, die britische Delegation wolle in Genf Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche erhalten.

Am Mittwoch gingen im Hotel InterContinental Genf die trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Beilegung des Konflikts zu Ende. Den Angaben zufolge hielten sich die europäischen Delegationen währenddessen im Hotel auf und warteten auf den Abschluss der Gespräche.

Verteidigungsministerium: 120 ukrainische Drohnen in sechs Stunden abgefangen

Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 120 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Armee über russischem Territorium abgefangen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugobjekte über den folgenden Regionen zerstört:

  • Brjansk – 81,
  • Smolensk – 22,
  • Kursk und Nowgorod – jeweils fünf, 
  • Twer, Kaluga, Moskau – jeweils zwei,
  • Belgorod – eins.

Podoljaka: Ukrainer haben russische Angriffstaktik übernommen

Der Gegner hat die russische Angriffstaktik übernommen, nachdem ihm klar geworden ist, dass seine eigene zu großen Verlusten führt, berichtet der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht. 

An mehreren Frontabschnitten, darunter Saporoschje, Guljaipole, Liman und Sumy, dauern die Gefechte an, während russische Verbände ihre Offensivaktionen fortsetzen. Podoljaka erwartet, dass der Kampf um Sumy bereits im Sommer dieses Jahres beginnen wird.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Spectator: Selenskijs Spielraum bei Verhandlungen schrumpft

Der Spielraum von Wladimir Selenskij bei Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts wird immer kleiner. Dies berichtet das britische Magazin The Spectator.

In politischen Kreisen Kiews kursieren Gerüchte, wonach Dawid Arachamija, Rustem Umerow und Kirill Budanow eher zu einer Vereinbarung mit Moskau bereit sind als Selenskij. Ob es sich dabei um einen inneren Machtkampf oder um taktisches Kalkül handelt, ist offen. Klar ist jedoch: Selenskijs Handlungsspielraum schrumpft von Tag zu Tag.

Der Autor verweist auf die infolge von Korruptionsskandalen sinkende Unterstützung für Selenskij, auf seinen schwindenden Einfluss im Parlament sowie auf die Festnahme des ehemaligen Energieministers Galuschtschenko bei einem Fluchtversuch. Zudem muss Kiew die bilateralen Kontakte zwischen dem Kreml und dem Weißen Haus berücksichtigen.

Russland hat deutlich gemacht, an seinen harten Forderungen festzuhalten. Donald Trump drängt zunehmend auf einen schnellen "Deal". Die Ukraine bewegt sich schrittweise auf Zugeständnisse zu – widerwillig und stockend, heißt es in dem Beitrag.

Ukraine kritisiert Ungarn nach Diesel-Lieferstopp scharf

Der offizielle Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgi Tichi, hat sich beleidigend gegenüber Ungarn geäußert, nachdem Budapest die Diesel-Lieferungen nach Kiew vorübergehend gestoppt hatte. Dies berichtet das ukrainische Medium TSN:

"Das erinnert tatsächlich an das Verhalten von Drogenabhängigen – bei allem Respekt vor der ernsten Problematik der Sucht."

Zuvor hatte der ungarische Außen- und Wirtschaftsminister Péter Szijjártó erklärt, dass Ungarn den Export von Dieselkraftstoff in die Ukraine aussetzt, bis die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen werden.

Mehr zum Thema  Wegen der Ölkrise: Slowakei und Ungarn stoppen Treibstoffexporte in die Ukraine

Ex-Diplomat: Ukraine wird Friedensvertrag nicht als Sieger unterzeichnen

Der ehemalige tschechische Spitzenbeamte Petr Drulák erklärte in einem Interview mit Parlamentní listy, dass die ukrainische Regierung unter Wladimir Selenskij keinen Friedensvertrag als Sieger unterzeichnen könne:

"Die Regierung Selenskijs kann den Frieden nicht akzeptieren, denn für sie würde Frieden das Ende bedeuten. Sie werden keinen Frieden als Gewinner schließen, sondern als Verlierer – und unter Bedingungen, die für sie inakzeptabel sind, wenn man sich ihre heutigen Aussagen vor Augen führt. Letztlich wird dieses Ende nicht durch Diplomatie, sondern durch Waffen herbeigeführt."

Seiner Einschätzung nach ist die Ukraine bereits stark erschöpft und wird sich irgendwann gezwungen sehen, nachzugeben.

Medien: Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti. Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab.

Merz sabotiert die Diplomatie: Russischer Delegation Überflugrechte verweigert

Deutschland ist gemeinsam mit der Koalition der Willigen das größte Hindernis auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine. Die Bundesregierung tut alles dafür, Diplomatie zu verhindern und Verhandlungen zu sabotieren. Am Dienstag verweigerte sie einer russischen Diplomatenmaschine die Überflugrechte.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

Bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen auf ein Auto im Dorf Woronok im Starodubski-Bezirk des Gebiets Brjansk sind zwei Männer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

"Die ukrainischen Streitkräfte griffen das Dorf Woronok mit FPV-Drohnen an. Dabei wurde gezielt ein Fahrzeug attackiert, das Lebensmittel für die Dorfeinwohner transportierte. Infolge dieser terroristischen Handlung wurden zwei Zivilisten verletzt."

Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden ein Geschäft und das Fahrzeug beschädigt.

Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

Im Gebiet Belgorod ist ein Autofahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff schwer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Nahe dem Weiler Zerkowny traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Der Mann erlitt Verletzungen durch eine Minenexplosion sowie Verwundungen am Bauch und an den Beinen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

Auch im Gebiet Brjansk wurde ein Zivilist verletzt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas griffen ukrainische Kamikaze-Drohnen ein ziviles Auto im Dorf Solowa im Starodubski-Bezirk an. Der Mann wurde medizinisch versorgt.

Selenskij: In Genf auch Donbass und AKW Saporoschje erörtert

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass bei den Gesprächen in Genf sensible politische Fragen erörtert wurden, darunter der Donbass und das Kernkraftwerk Saporoschje. Zitiert wurde er vom Portal Novosti.LIVE:

"Was die politische Dimension betrifft, sind das alle politischen Nuancen – der Osten (Donbass), das Kraftwerk, alle sensiblen Fragen. Es gibt Ansätze, aber die Positionen sind noch unterschiedlich. Die Gespräche waren nicht einfach."

Zugleich betonte er, dass der politische Dialog stattgefunden habe und man sich darauf verständigt habe, weiterzuverhandeln. Nach Angaben einer Quelle von RIA Nowosti wurden keine Dokumente unterzeichnet.

Auch der ukrainische Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow sprach von Fortschritten. Einige Fragen seien geklärt worden, andere bedürften jedoch weiterer Abstimmung. Die Verhandlungen bezeichnete er als inhaltlich gehaltvoll, aber angespannt.

Rada-Abgeordnete: Kiew muss Zugeständnisse machen

Nach Ansicht von Anna Skorochod, Abgeordnete der Werchowna Rada, müsse die ukrainische Führung Zugeständnisse machen, um den Konflikt mit Moskau zu beenden. 

"Wir müssen verstehen, dass die Ukraine einen Frieden braucht. Wissen Sie, wenn wir irgendwo Zugeständnisse machen müssen, dann müssen wir dies tun, um dieses schreckliche Blutvergießen zu beenden und die Nation zu bewahren."

Sie führt des Weiteren aus, dass die Ukraine überdies einen Frieden benötige, um den Fortbestand des Staates zu gewährleisten. 

"Für uns geht es darum, die Menschen zu bewahren, die Nation zu bewahren und die Ukraine zu bewahren."

Die Schweiz ist bereit, weitere Verhandlungsrunde zu veranstalten

Die Schweiz hat ihre Bereitschaft bekräftigt, erneut den Austragungsort für eine weitere Verhandlungsrunde zur Ukraine zur Verfügung zu stellen. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Nicolas Bideau, den offiziellen Vertreter des Außenministeriums.

"Ja, wir sind bereit, falls die Parteien dies wünschen."

Russische Seite zu Ukraine-Verhandlungen: "Schwierig, aber sachlich"

Nach zwei Verhandlungstagen mit der ukrainischen und der US-amerikanischen Delegation im trilateralen Format hat der Leiter des russischen Verhandlungsteams, Wladimir Medinski, am Mittwoch in Genf eine Pressemitteilung gegeben.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Am 18. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 52 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 32 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, sieben Drohnen über dem Gebiet Kaluga, jeweils sechs Drohnen über den Gebieten Smolensk und Kursk sowie eine Drohne über dem Gebiet Wolgograd."

Medien: Medinski führte vor Abflug aus Genf zweistündige Gespräche

Der Präsidentenberater und Leiter der russischen Delegation bei den Ukraine-Gesprächen in Genf, Wladimir Medinski, hat vor seinem Abflug aus Genf zweistündige Gespräche geführt. Dies berichtet RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus der Verhandlungsgruppe:

"Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, führte in geschlossener Runde zweistündige Gespräche im Hotel InterContinental vor der Fahrt zum Flughafen."

Zunächst blieb unklar, mit wem Medinski sprach. Später bestätigte er jedoch, dass die geschlossene Sitzung mit der ukrainischen Seite geführt wurde.

Russische Delegation preist Schweiz für Organisation der Gespräche in Genf

Die Arbeit der russischen Delegation während der Verhandlungen in Genf ist vom Gastland Schweiz sehr effektiv organisatorisch unterstützt worden, sagt eine Quelle bei der russischen Delegation. RT zitiert sie dazu:

"Der Besuch und die Arbeit wurden tadellos organisiert."

Die trilateralen Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine fanden am 17. und 18. Februar in Genf statt. Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich".

"Nur genutzt, um Gegner in die Irre zu führen" – Starlink-Aus lässt Russland unbeeindruckt

Die Abschaltung der Starlink-Terminals hatte keinen Einfluss auf das Kommunikationssystem der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation. Das erklärte der stellvertretende russische Verteidigungsminister, Alexei Kriworutschko.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Belgorod: Fast 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 63 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 36 Geschosse abgefeuert und 178 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 99 abgefangen wurden. 

Infolge der Angriffe erlitten acht zivile Einwohner Verletzungen. 

Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, 16 Privathäuser, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, vier Betriebe, ein Lager sowie 27 Fahrzeuge.

Sacharowa: Absicht Europas, Waffen an Kiew zu liefern, zeigt Unwilligkeit zum Frieden

Die Erklärungen von Kiews europäischen Partnern, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu beliefern, demonstrierten die Unwilligkeit Europas zum Frieden. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber Journalisten. 

"Jetzt sagen sie, dass sie das Kiewer Regime trotz des Verlaufs der Friedensverhandlungen mit Waffen beliefern werden. Das zeigt, dass sie nur an eins denken – die Fortsetzung des Gemetzels, die Fortsetzung des hybriden Krieges."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

Nach Angaben der Behörde verlor Kiew bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord bis zu 210 Soldaten, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie vier Munitions- und Materiallager.

Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär bis zu 140 Kämpfer einbüßen musste. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie ein Munitionslager wurden zerstört.

Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. In dessen Zuständigkeitsbereich mussten Kiews Truppen Verluste von über 145 Kämpfern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Autos, einem Geschütz, zwei Eloka-Anlagen und einem Materiallager hinnehmen.

Ukrainische Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf bis zu 340 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos wurden ausgeschaltet.

Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor die ukrainische Armee bis zu 345 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und ein Materiallager.

Einheiten des Truppenverbands Dnjepr verbesserten ihre taktische Stellung, wobei Kiew bis zu 55 Kämpfer, 16 Autos und drei Munitions- und Materiallager verlor.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Geschosse sowie 155 Starrflügler-Drohnen ab.

Russische Armee drängt ukrainische Truppen zurück, um Beschuss von Grenzgebieten zu verhindern

Die russischen Streitkräfte drängten den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um Angriffe auf die Grenzregionen zu verhindern, berichtet das russische Verteidigungsministerium in Moskau.

"Die Truppen setzen den Vormarsch täglich fort und drängen damit den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Das Hauptziel ist es, den Gegner daran zu hindern, Grenzregionen mit Kampfdrohnen zu beschießen und anzugreifen."

Peskow zu Genf-Gesprächen: Direkte Berichte werden dem Präsidenten vorgelegt

Im Verlauf der Friedensverhandlungen in Genf werden dem russischen Präsidenten Wladimir Putin direkte Berichte vorgelegt, sagt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

"Es gibt natürlich direkte Berichte an den Präsidenten, aber es ist noch zu früh, um über irgendwelche Einschätzungen zu sprechen."

Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Charkowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Die Siedlung Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.

Medien: Europäische Delegationen auf Bitte Selenskijs nach Genf eingeladen

Die Delegationen aus Europa seien nach Genf eingeladen worden, nachdem Wladimir Selenskij die USA gebeten hatte, sie in den Prozess einzubeziehen. Dies berichtet die Zeitung Mundo unter Berufung auf die Quellen.

"Die Delegationen aus mehreren europäischen Ländern waren in Genf anwesend, nahmen aber nicht an den trilateralen Friedensverhandlungen teil. Die Europäer wurden eingeladen, nachdem Selenskij die US-Beamten gebeten hat, sie in den Prozess einzubeziehen."

Einer der Quellen zufolge würden die Vertreter der USA und der Ukraine die europäischen Partner über den Verlauf der Gespräche informieren.

Tausende Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom

Nach Angaben von Artjom Nekrassow, dem ersten stellvertretenden Energieminister der Ukraine, seien im Gebiet Odessa aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur und des Unwetters mehr als 99.000 Nutzer ohne Strom. 

Zudem seien mehrere Haushalte in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy und auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson wegen Schäden an Energieobjekten ohne Stromversorgung. 

Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo würden am Mittwoch in den meisten Regionen der Ukraine weiterhin stündliche Notstromabschaltungen durchgeführt.

Szijjártó: Selenskijs Aussage über Verteidigung Europas durch Ukraine ist eine Lüge

Die Erklärung von Wladimir Selenskij, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, sei eine Lüge, meint der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.

"Deswegen sind die Erklärungen der ukrainischen und europäischen Politiker, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, eine große Lüge. Die europäischen Länder werden von der NATO und nicht von der Ukraine verteidigt. Die Ukraine kämpft für sich selbst."

Szijjártó betont, dass Ungarn seit Kriegsbeginn keine Waffen an die Ukraine geliefert habe. Budapest sei überzeugt, dass die Ukraine-Krise nur durch Verhandlungen beigelegt werden könne. Deswegen habe Ungarn die Kommunikationskanäle zu Russland immer offen gehalten, so Szijjártó.

Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten sterben durch ukrainische Minen

Im Gebiet Cherson sind während des vergangenen Tages zwei Zivilpersonen ums Leben gekommen, nachdem sie auf die vom ukrainischen Militär gelegten Minen getreten sind. Wie der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, berichtet, ereigneten sich die Vorfälle im Dorf Podlesnoje sowie in der Stadt Aljoschki.

Saldo fügt hinzu, dass insgesamt acht Orte des Gebiets mit Artillerie und 18 mit Drohnen angegriffen wurden. In den Siedlungen Nowaja Kachowka, Plodowoje und Preobraschenka wurden dabei mehrere Wohnhäuser beschädigt.

Nach zwei Stunden: Verhandlungen in Genf beendet

Die Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf sind zu Ende. Nach einem etwa zweistündigen Gespräch verlässt die russische Delegation den Verhandlungsort, wie RT berichtet.

Wladimir Medinski, Assistent des Präsidenten Wladimir Putin und Leiter der russischen Delegation, verzichtete auf ausführlichere Kommentare zum Stand der Verhandlungen, erklärte aber gegenüber den Journalisten:

"Die Verhandlungen waren schwierig, aber sachlich. In nächster Zeit wird ein weiteres Treffen stattfinden."

Selenskij: USA haben Kiew die Produktion von Patriot-Raketen in Europa verweigert

Die USA hätten der Ukraine keine Genehmigung zur Produktion von Raketen für Patriot-Flugabwehrraketensysteme in Europa erteilt, erklärt Wladimir Selenskij.

"Noch vor ein paar Jahren hat die Ukraine mit Amerika über die Notwendigkeit gesprochen, in Europa eine ausreichende Produktion von Raketen, insbesondere für Patriot, einzurichten. Es gab Versprechungen für Lizenzen, aber Amerika hat sich letztendlich dagegen entschieden".

Selenskij zufolge habe Kiew vorgeschlagen, die Produktion auf ukrainischem Boden und auch zusammen mit Rumänien, Polen und anderen NATO-Partnern in der Region aufzunehmen.

Einwohner von Tscheljabinsk wegen Planung eines Sprengstoffanschlags festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 18-jährigen Einwohner der Stadt Tscheljabinsk festgenommen, der mit den ukrainischen Geheimdiensten zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

"Der FBS hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2007, festgenommen, der im Auftrag einer unter der Schirmherrschaft der ukrainischen Geheimdienste agierenden terroristischen Organisation einen Terroranschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz plante."

Es wurde festgestellt, dass der Festgenommene einen Kontakt mit dem Gegner über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Nach den ihm zur Verfügung gestellten Anleitungen habe der Mann einen Sprengsatz angefertigt, um einen Terroranschlag zu verüben.

Bei der Durchsuchung des Wohnortes des Festgenommenen wurden etwa 1,5 Kilogramm selbst hergestellter Sprengstoff, ein Tagebuch mit handschriftlichen Texten auf Ukrainisch, sowie Kommunikationsmittel zur Kontaktaufnahme mit seinem Kontaktmann sichergestellt. Im Auftrag der ukrainischen Seite soll der Mann eine hochrangige Person durch den Sprengstoffanschlag töten. 

Neuer Verhandlungstag in Genf begonnen

Die weitere Runde von Gesprächen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts hat in Genf begonnen. RT liegen Videoaufnahmen der Ankunft der russischen Delegation unter der Leitung des Assistenten des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, zum Hotel InterContinental, wo die Verhandlungen stattfinden sollen. Eine diplomatische Quelle gab gegenüber RT an, dass das Treffen im trilateralen Format unter Teilnahme der Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hinter geschlossenen Türen stattfinden werde.

Experte: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Krasny Liman

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko habe das russische Militär die Kontrollzone nahe der Stadt Krasny Liman in der DVR erweitert.

"Laut den Informationen, die ich aus dem Gebiet um Krasny Liman erhalten habe, hat unser Militär in den vergangenen Tagen die taktische Lage bei den Ortschaften Dibrawa, Osjornoje und Kriwaja Luka verbessert. Unsere Militärangehörigen haben hier die Kontrollzone erweitert, auch im Waldgebiet."

Marotschko zufolge säuberten die russischen Soldaten dieses Gebiet auch von ukrainischen Kämpfern.

Weiterer Erfolg: Dimitrow unter voller russischer Kontrolle 

Ein weiterer strategisch bedeutender Ort steht unter russischer Kontrolle: die Stadt Dimitrow. Der Gegner leistete mit Drohnen, westlichen Waffen und verbunkerten Anlagen erbitterten Widerstand und scheiterte dennoch. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Einzelheiten des Einsatzes direkt aus der Stadt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 15 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. Februar bis 7:00 Uhr am 18. Februar wurden insgesamt 38 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Infolge der Attacke wurde ein Zivilist getötet. Zu Schaden kamen ein Fahrzeug und zwei Gebäude.

Neue Verhandlungsrunde in Genf startet um 9:00 Uhr MEZ

Die trilateralen Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf werden am heutigen Mittwoch um 09:00 Uhr fortgesetzt. Dies berichtet eine Quelle bei der russischen Delegation gegenüber RT.

Die russische Delegation wird weiterhin vom Assistenten des Präsidenten Wladimir Putin, Wladimir Medinski, geleitet. Der Gesprächspartner von RT fügte hinzu, dass Verhandlungen in zwei Arbeitsgruppen zu politischen und militärischen Angelegenheiten fortgesetzt werden. Zuvor hatten die Gespräche am 17. Februar insgesamt sechs Stunden gedauert.

Witkoff meldet Fortschritte bei Gesprächen in Genf

Im Verlauf des trilateralen Treffens zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in der Schweiz haben die Teilnehmer weitere Verhandlungen vereinbart. In einem Beitrag auf X behauptet Steve Witkoff, der Sondergesandte des US-Präsidenten, dass die Gespräche produktiv verlaufen seien:

"Der Erfolg des Präsidenten Trump, beide Kriegsparteien zusammenzubringen, brachte einen beträchtlichen Fortschritt, und wir sind stolz, unter seiner Leitung das Töten in diesem schrecklichen Konflikt zu beenden. Beide Parteien haben vereinbart, ihre jeweiligen Staatschefs zu informieren und ein Abkommen anzustreben."

Russlands Luftabwehr schießt 43 ukrainische Drohnen ab

In der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrtruppen insgesamt 43 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. Februar und 07:00 Uhr am 18. Februar 21 Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Brjansk, jeweils sechs Drohnen über dem Gebiet Belgorod und der Republik Krim, fünf über dem Gebiet Kursk, jeweils zwei über den Gebieten Rostow und der Republik Tschuwaschien sowie eine über dem Schwarzen Meer zerstört.

17.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Artillerie durchbricht gegnerische Verteidigung im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost führten massive Angriffe auf Stützpunkte und Befestigungsanlagen der ukrainischen Armee im Raum Dnjepropetrowsk durch. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, kamen dabei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zum Einsatz.

Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet

Das ukrainische Militär hat am Dienstagabend (Ortszeit) erneut sieben Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie die lokalen Behörden bekannt geben, erlitt eine Zivilistin Verletzungen und musste medizinisch versorgt werden.

Wie es heißt, wurden mindestens zehn zivile Fahrzeuge, fünf Eigenheime, Stromleitungen, Infrastruktureinrichtungen, ein Geschäftsraum und eine Lagerhalle erheblich beschädigt.

Weitere Angaben zu Sachschäden werden derzeit geklärt.  

Moskau: Starlink-Abschaltung beeinträchtigt die Kampfkraft russischer Drohnenpiloten nicht

Die Starlink-Terminals sind nun seit zwei Wochen offline, was jedoch keine Auswirkungen auf die Einsatzfähigkeit der russischen Drohneneinheiten hat. Dies erklärte der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands, Alexei Kriworutschko, im Staatsfernsehen. Dies werde durch Daten zur Zielkontrolle bestätigt.

Wie der hochrangige Militär betonte, gewährleisten die bei den russischen Streitkräften eingesetzten Kontroll- und Kommunikationssysteme einen stabilen Informationsaustausch über sichere Kanäle.  

Russische Drohnenpiloten vereiteln feindliche Pläne entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Dnjepr, Mitte, Süd und Ost im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Kommandostellen, Ansammlungen von Personal, Aufklärungsdrohnen, einen Schützenpanzer und einen Pick-up in ihren Operationsgebieten unschädlich. Außerdem wehrten die russischen Soldaten ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Saporoschje mithilfe von FPV-Drohnen ab.

Irischer Journalist: Ukrainische Armee erleidet jeden Tag enorme Verluste

Es gebe Beweise dafür, dass die Ukraine täglich massive Verluste an der Front erleide, berichtet der aus Irland stammende Journalist Chay Bowes. Doch westliche Medien würden diese Beweise bewusst ignorieren oder seien dazu angewiesen worden, schreibt Bowes auf der Plattform X.

"Während westliche Medien lügen, ist die Realität an der Front unbestreitbar", fügt der Journalist hinzu.

"Es bereitet mir keinerlei Freude, diese Realität zu schildern, aber es ist die Realität, und die westlichen Lügen müssen entlarvt werden."

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 13 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Grenzgebieten Belgorod, Kursk und Brjansk abgefangen oder zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

RT-Quelle meldet angespannte Atmosphäre bei Treffen in der Schweiz

Die Gespräche in Genf waren sowohl bilateraler als auch trilateraler Natur, berichtete eine Quelle im Verhandlungsteam gegenüber RT. Der Dialog habe im Format russisch-amerikanischer, russisch-ukrainischer und russisch-amerikanisch-ukrainischer Verhandlungen stattgefunden.

Die Gespräche hätten sechs Stunden gedauert und seien sehr angespannt verlaufen, so die Quelle. Vorerst seien die Verhandlungen beendet.

"Wir haben vereinbart, morgen weiterzumachen."

Verletzte durch Drohnenangriffe aus Ukraine im Raum Belgorod

Die ukrainischen Kämpfer haben am Dienstagnachmittag (Ortszeit) Ortschaften in drei Bezirken mit Drohnen attackiert. Dies gibt der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod bekannt. Insgesamt fünf Zivilisten erlitten laut dem Beamten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.  

Wie es heißt, wurden bei den Angriffen ein Geschäftsraum und ein ziviles Fahrzeug beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus. 

Sapasnoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Sapasnoje im Raum Saporoschje durch Stoßtrupps des Truppenverbands Dnjepr.

Wie es heißt, wurden nach der Luftaufklärung die Zielkoordinaten an Drohnenpiloten und Artillerie übermittelt. "Ein massiver Angriff führte zu erheblichen Verlusten für die ukrainischen Streitkräfte", berichtet die Behörde in Moskau. Die Ortschaft sei innerhalb weniger Tage mit minimalen Verlusten eingenommen worden.

Grüne fordern Merz zu mehr Unterstützung für Ukraine auf

Angesichts der neuen Gespräche zwischen Russland und der Ukraine haben die Grünen von Bundeskanzler Friedrich Merz mehr Unterstützung für Kiew gefordert. Der SPD-Politiker müsse seiner außenpolitischen Grundsatzrede auf der Münchner Sicherheitskonferenz "Taten folgen lassen", sagte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Es sei richtig, dass Merz in München ein Programm für Freiheit und mehr europäische Eigenständigkeit formuliert habe, so Haßelmann.

"Doch nicht allein Bekenntnisse reichen – Taten zählen."

Die Konsequenz aus Merz’ Rede müsse "mehr militärische Unterstützung, deutlich verschärfte Sanktionen und ein konsequentes Vorgehen gegen Sanktionsverstöße und ein hartes Durchgreifen gegen Russlands Schattenflotte" sein.

Haßelmann verwies auf das Leid der Menschen in der Ukraine. Während in Genf verhandelt werde, lasse Präsident Wladimir Putin weiter Raketen und Drohnen auf Städte und Energieanlagen feuern. Das koste täglich unschuldige Menschenleben. Es sei keine Diplomatie, sondern ein Spiel auf Zeit, erklärte die Grünen-Politikerin.

RIA Nowosti: Briten werden sich über Verhandlungsergebnisse in der Schweiz informieren

Die britische Delegation in Genf wird versuchen, Informationen über die Ergebnisse der Ukraine-Gespräche zu erhalten, sagte eine mit der Situation vertraute Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Sie nehmen nicht an dem Treffen teil, möchten aber eine Rückmeldung zu den Verhandlungen über die Ukraine erhalten", so die Quelle.

Eine große Delegation aus Großbritannien hält sich im Hotel InterContinental auf, wo die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine stattfinden, heißt es im Bericht. Sie werde von Jonathan Powell, dem nationalen Sicherheitsberater des britischen Premierministers Keir Starmer, geleitet.

Gebiet Saporoschje erneut unter ukrainischem Beschuss – Zivilist betroffen

Das ukrainische Militär hat am Dienstagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal die zivile Infrastruktur in der Ortschaft Wodjanoje beschossen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.  

Ein Mann des Jahrgangs 1975 sei verletzt worden und werde derzeit medizinisch versorgt, berichtet der Beamte.

Orbán: Ungarn hilft USA, die Lage in der EU und in der Ukraine zu verstehen

Ungarn helfe den USA, die Lage in Mitteleuropa und den Konflikt in der Ukraine besser zu verstehen, um eine friedliche Lösung zu fördern, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Kommentar zum Besuch des US-Außenministers Marco Rubio in Budapest.

"War das für die USA nützlich? Ich denke schon. Was wirklich interessant ist, ist, ob wir ihnen helfen konnten. Denn Amerika ist weit weg, Mitteleuropa ist komplex, es ist schwer zu verstehen, und von hier aus sehen sie den Krieg aus einer ganz anderen Perspektive. Und genau dabei versuche ich, ihnen, den Amerikanern, zu helfen. Ich versuche, ihnen eine andere Perspektive zu geben, eine näher liegende, umfassendere, historischere, tiefere, damit sie die richtige Entscheidung für eine friedliche Lösung treffen können."

Ukrainische Truppen greifen zwei Autos im russischen Grenzgebiet Kursk an: Mann getötet

Aus dem russischen Grenzgebiet Kursk wird über einen tödlichen Drohnenangriff aus der Ukraine berichtet. Gouverneur Alexander Chinschtein meldet auf Telegram einen Getöteten in der Siedlung Kalinowka. Demnach habe das ukrainische Militär ein ziviles Auto angegriffen. Der Fahrer sei ums Leben gekommen. Der Politiker spricht der Familie und den Angehörigen des Opfers sein aufrichtiges Beileid aus.

Darüber hinaus habe der Gegner in der Siedlung Beliza zugeschlagen. Bei einem ähnlichen Drohnenangriff sei der Fahrer unversehrt geblieben, so Chinschtein. Der Gouverneur bezeichnet die beiden Attacken als "barbarische Nazi-Verbrechen".

Luftverteidigung zerstört Dutzende ukrainische Drohnen über Sewastopol

Die ganze Nacht hindurch wehrten die Luftverteidigung und Kräfte der russischen Schwarzmeerflotte Drohnenangriffe auf die Hafenstadt Sewastopol aus der Ukraine ab. Dies gibt der Gouverneur Michail Raswoschajew am Dienstag bekannt.  

"Es war eine der längsten Attacken auf Sewastopol in jüngster Zeit", schreibt der Beamte auf Telegram. Insgesamt seien mehr als 24 unbemannte Fluggeräte abgeschossen worden.

"Je näher die nächsten Verhandlungen mit der Ukraine rücken, desto häufiger greifen die ukrainischen Streitkräfte Russland an, darunter auch Sewastopol", betont Raswischajew. "Dies ist eine bekannte Taktik der Ukronazis."

Wie es heißt, erlitt ein neunjähriger Junge Splitterverletzungen, als die durch den Drohnenabschuss verursachte Druckwelle Fenster eines Eigenheims zerstörte. Das Kind werde in einem Krankenhaus behandelt und befinde sich in einem zufriedenstellenden Zustand, teilt der Gouverneur mit.

Die zuständigen öffentlichen Dienste hätten umgehend damit begonnen, die Folgen der nächtlichen Angriffe zu beseitigen, fügt der Beamte hinzu. 

Zivilist bei Drohnendetonation im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt

Aus dem russischen Grenzgebiet Belgorod wird über ein weiteres Opfer berichtet. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Krinitschnoje eine ukrainische Drohne detoniert. Der Vorfall habe sich auf dem Gelände eines Geschäfts ereignet. Ein Mann habe dabei eine Splitterwunde am Bauch erlitten und werde nun ärztlich versorgt. Ein Lkw sei beschädigt worden, teilt Gladkow mit.

Ukrainische Angriffe ließen in der vergangenen Woche gut 450.000 Menschen in Russland ohne Strom

Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS die ukrainischen Streitkräfte bezichtigt, unerträgliche Lebensverhältnisse für die Zivilbevölkerung in den russischen Grenzregionen zu schaffen. Zu diesem Zweck habe das ukrainische Militär russische Energieanlagen, insbesondere Umspannwerke, angegriffen. So seien dadurch in der vergangenen Woche mindestens 454.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben. Am stärksten hätten die Stromabschaltungen in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod betroffen. Etwa 220.000 Menschen hätten dort ohne Strom ausharren müssen. Im Gebiet Brjansk seien es 107.000 Einwohner gewesen, im Gebiet Saporoschje 35.000 Menschen und im Gebiet Kursk 27.000 Einwohner.

Darüber hinaus warf der Diplomat der Ukraine vor, das AKW Saporoschje erneut unter Beschuss genommen zu haben. Einige Infrastrukturobjekte, darunter eine Hochspannungsleitung, seien beschädigt worden. Somit gefährde die Ukraine die Atomsicherheit.

Russische Artilleriesoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)

Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte unterstützen die Infanterie bei ihrer Offensive im Frontabschnitt Krasnoarmeisk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, legten die Artilleristen unter Einsatz der Selbstfahrlafetten vom Typ Malki die Routen für die Infanterie frei und zerstörten eine wichtige Festung der ukrainischen Armee.    

Mehr als 20 russische Bürger binnen einer Woche durch Angriffe aus Ukraine getötet

Rodion Miroschnik, der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit den ukrainischen Verbrechen, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS traurige Statistiken über Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Russland geteilt. Dem Diplomaten zufolge seien in der vergangenen Woche dadurch 21 russische Bürger ums Leben gekommen, 126 weitere, darunter sechs Minderjährige, seien verletzt worden. Das jüngste Opfer sei vier Jahre alt.

Miroschnik teilte zudem mit, dass die meisten Opfer aus den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje und der Volksrepublik Lugansk stammten, da der Gegner zuletzt seine Attacken auf diese Regionen intensiviert habe. Drohnenangriffe seien dabei die häufigste Todes- und Verletzungsursache.

Der Diplomat warf dem ukrainischen Militär gezielte Attacken auf Krankenwagen und medizinische Einrichtungen vor. Außerdem vermine die Ukraine auf der Ferne zivile Objekte in Russland. In der vergangenen Woche habe der Gegner fast 2.600 verschiedene Geschosse auf russische Siedlungen abgefeuert.

400 Einwohner der Region Kursk werden weiterhin vermisst

Bislang sei es noch nicht gelungen, das Schicksal von 400 Vermissten in der Region Kursk aufzuklären, teilt Tatjana Moskalkowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, mit. Sie erklärte auf einer Sitzung des Ausschusses für Sozialpolitik des Föderationsrates Russlands:

"Wir sind Teil der Arbeitsgruppe (des Gouverneurs der Region Kursk, Alexander) Chinschtein, die sich mit vermissten Personen befasst. Es muss gesagt werden, dass in dieser Region für jede vermisste Person ein Fahndungsfall und ein Maßnahmenplan angelegt wurde. Es bleiben noch 400 Personen, deren Schicksal wir nicht feststellen konnten."

Sie betonte, dass sich derzeit noch zehn Einwohner des Gebietes Kursk auf dem Territorium der Ukraine befinden, über deren Rückkehr die Menschenrechtsbeauftragte täglich mit der ukrainischen Seite verhandelt.

Senator: Russland ist bereit, ernsthafte Arbeit in Bezug auf die Regulierung der Ukraine-Krise zu leisten

Russland ist bereit, im Rahmen des Verhandlungsprozesses zur Ukraine ernsthafte Arbeit zu leisten, während Kiew versucht, die Verhandlungen zu einem weiteren Anlass zu machen, um für sich vorteilhafte und vor allem für alle anderen inakzeptable Ansätze auszuhandeln, meint Grigori Karasin,  Vorsitzender des internationalen Ausschusses des Föderationsrats Russlands.

"Russland hat eine repräsentative Delegation unter der Leitung von (Wladimir) Medinski, bestehend aus Diplomaten und Militärs, zu den Verhandlungen entsandt. Es liegen klare Anweisungen des Präsidenten vor. Keine vorläufigen Kommentare. Die Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen ist offensichtlich."

Nach Angaben des Senators haben die US-Amerikaner ihre Teilnahme durch die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Konferenz und seine Treffen mit den Staatschefs Ungarns und der Slowakei vorbereitet, deren scharf kritische Haltung gegenüber der Linie der Europäischen Union und Kiews in der Ukraine-Frage offensichtlich ist.

UNICEF: Jedes dritte Kind in der Ukraine auf der Flucht

Nach knapp vier Jahren Krieg in der Ukraine ist nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen des Landes auf der Flucht. Mehr als 791.000 seien innerhalb des Landes vertrieben, rund 1,8 Millionen hätten im Ausland Zuflucht gesucht, heißt es in einer Erklärung der Organisation vom Dienstag.

Den Angaben zufolge seien viele Minderjährige bereits mehrfach aus ihrer Heimat geflohen: In einer kürzlichen Umfrage habe ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren angegeben, mindestens zweimal geflohen zu sein. Durch Angriffe seien seit dem 24. Februar 2022 mehr als 3.200 Kinder getötet oder verletzt worden.

Regina De Dominicis, UNICEF-Regionaldirektorin für Europa und Zentralasien, wird mit den Worten zitiert:

"Für Kinder in der Ukraine wird es aufgrund der anhaltenden Angriffe auf Wohngebiete im ganzen Land immer schwieriger, Schutz zu finden. In vielerlei Hinsicht holt der Krieg diese Kinder immer wieder ein."

Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über einen weiteren Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken des Kiewer Regimes auf zivile Infrastrukturobjekte in Russland, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung auf Telegram. Das russische Militär setzte dabei boden- und luftgestützte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen ein. Alle anvisierten Objekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, wurden getroffen.

Darüber hinaus meldet die Behörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Produktionsstätten für Drohnen, Drohnenstützpunkte und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen acht Lenkbomben und 334 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

Zuvor berichtete der Militärverwaltungschef der ukrainischen Hafenstadt Odessa, Sergei Lyssak, über einen massiven Angriff. Dabei wurden drei Menschen verletzt und Infrastrukturobjekte sowie zivile Gebäude beschädigt. Der Stromversorger DTEK bestätigt Einschläge in Energieanlagen, ohne Details zu nennen. Die Zerstörungen seien außerordentlich schwer und die Reparatur werde lange Zeit benötigen.

Gebäude der Militärpolizei in der Region Leningrad eingestürzt

Ein Gebäude der Militärpolizei ist auf dem Gelände einer Militäreinheit in Sertolowo in der Region Leningrad eingestürzt. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, hat angeordnet, den Soldaten bei der Beseitigung der Trümmer zu helfen.

"Ich habe die Sicherheitskräfte beauftragt, den Militärangehörigen bei der Beseitigung der Trümmer und der Rettung der Opfer des Einsturzes des Gebäudes der Militärpolizei auf dem Gelände der Militäreinheit in Sertolowo zu helfen. Vor Ort sind Einheiten des Ministeriums für Katastrophenschutz und der Leningrader Rettungsdienst. Die Ursachen des Vorfalls werden derzeit ermittelt."

Peskow: Nachrichten aus Genf am Dienstag unwahrscheinlich

Man sollte am heutigen Dienstag keine Neuigkeiten aus der Schweiz erwarten, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing. Die trilateralen Ukraine-Gespräche in Genf sind für etwa 13 Uhr (Ortszeit) geplant. Die Parteien würden am Mittwoch die Verhandlungen fortsetzen, meinte Peskow.

Auf die Frage nach möglichen Ergebnissen erklärte der Kremlsprecher, dass "es keine Mitteilungen und nichts in den Plänen gibt, was darauf hindeutet".

Lage der ukrainischen Streitkräfte bei Kupjansk-Uslowoi katastrophal

Die ukrainischen Streitkräfte befinden sich südlich von Kupjansk-Uslowoi in der Region Charkow in einer kritischen Lage, meldet das russische Verteidigungsministerium unter Verweis auf Aussagen von Gefangenen und auf Daten aus Funkabhörungen.

"Eine katastrophale Lage ist in den Einheiten der 1. Spezialeinheit der Nationalgarde der Ukraine und der 43. mechanisierten Brigade entstanden, die am östlichen Ufer des Flusses Oskol südlich der Ortschaft Kupjansk-Uslowoi blockiert sind. Die ukrainischen Streitkräfte erleiden erhebliche Verluste aufgrund von Erfrierungen und Unterkühlung."

Das Ministerium präzisiert, dass dadurch bis zu 30 Prozent der ukrainischen Soldaten ausfallen, wobei es unmöglich ist, sie ins Hinterland zu evakuieren. Die Soldaten des Feindes seien gezwungen, in Schützengräben unter freiem Himmel und in ungeheizten Unterständen zu übernachten.

Donbass: Drohnen im Frontkrieg

Unbemannte Systeme haben eine führende Rolle im modernen Kriegswesen übernommen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die gefährliche Arbeit einer Drohnenabteilung am Frontabschnitt Konstantinowka in Donezk. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf Telegram schreibt, bezog der Truppenverband Nord günstigere Stellungen und traf dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Charkowka und Choten im Gebiet Sumy sowie Grafskoje, Isbizkoje und Rubeschnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 165 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte zudem zehn Wagen, ein Materiallager und ein Artillerieaufklärungsradar.

Der Truppenverband West verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Druscheljubowka, Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Raigorodok in der DVR traf. Dabei wurden bis zu 150 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, zwei Geschütze und sechs Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Lipowka, Nikiforowka, Nowossjolowka, Rai-Alexandrowka und Resnikowka in der DVR. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Dabei wurden zwölf Pickups, ein Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Wodjanoje, Grischino, Kutscherow Jar, Nowogrigorowka, Pawlowka, Sergejewka und Torskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor bis zu 350 Armeeangehörige. Dabei wurden zwei Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und vier Wagen außer Gefecht gesetzt.

Auch der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wosdwischewka, Gorkoje, Dolinka, Seljonaja Dibrowa, Timoschewka, Ljubizkoje und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje sowie Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 345 Soldaten. Zudem wurden acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.                    

Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position und traf nahe den Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje Personal und Technik des Gegners. Mehr als 25 ukrainische Kämpfer wurden getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem acht Wagen und ein Materiallager.

Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.976 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.742 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.330 Geschütze und Mörser.

Rubio zu Ukraine: "Einer der wenigen Kriege, in denen Friedensstiftung kritisiert wird"

US-Außenminister Marco Rubio ist am Montag in Budapest mit Premierminister Viktor Orbán zu Gesprächen zusammengetroffen. Das Treffen fand vor dem Hintergrund eines neuen US-ungarischen Abkommens zur zivilen Nuklearzusammenarbeit statt. In seinen Äußerungen kritisierte Rubio Teile der internationalen Gemeinschaft, die Versuche, den Ukraine-Krieg zu beenden, ablehnen oder gar verurteilen.

"Aus vielen verschiedenen Gründen, die ich nicht genau kenne, aber vielleicht erraten kann, ist dies einer der seltenen Fälle, in denen die Leute einen Präsidenten tatsächlich dafür kritisieren, dass er versucht, einen Krieg zu beenden."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russland plant bewaffneten Schutz für Schiffe gegen Angriffe aus dem Westen

In Russland werden Maßnahmen zum bewaffneten Schutz von Handelsschiffen vor westlichen Angriffen entwickelt, erklärt der Berater des russischen Präsidenten und Leiter des russischen Marinekollegiums Nikolai Patruschew in einem Interview mit dem Portal aif.ru.

"Maßnahmen zur Reaktion auf Angriffe des Westens werden unter anderem vom Marinekollegium ausgearbeitet.

Die entsprechenden Anforderungen für die Entwicklung der Marine werden wir in das überarbeitete 'Schiffbauprogramm der Marine bis 2050' aufnehmen, das derzeit finalisiert und dem Präsidenten in Kürze vorgelegt wird."

Ihm zufolge gibt es Hinweise darauf, dass westliche Länder zunehmend Handelsschiffe angreifen werden, um den Außenhandel Russlands zu lähmen.

"Wenn wir ihnen keinen entschiedenen Widerstand leisten, werden die Briten, Franzosen und sogar die Balten bald so dreist werden, dass sie versuchen werden, unserem Land den Zugang zu den Meeren, zumindest im Atlantikbecken, vollständig zu versperren."

Weiteres Erdöllager in Südrussland nach Drohnenangriff in Flammen

In der südrussischen Region Krasnodar brennen infolge von Drohnenangriffen aus der Ukraine inzwischen zwei Erdölanlagen. Wie der Krisenstab der Region auf Telegram schreibt, stehe in der Siedlung Wolna an der Schwarzmeer-Küste ein Erdölbehälter in Flammen. Das Feuer habe eine Fläche von 1.250 Quadratmeter ergriffen. An den Löscharbeiten seien 67 Feuerwehrleute und 19 Löschfahrzeuge beteiligt. Der Krisenstab meldet keine Opfer.

Ukraine-Verhandlung: Karin Kneissl kommentiert die Tagesordnung des Genf-Treffens

Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons werden am Dienstag und Mittwoch in Genf unter anderem die territoriale Frage besprechen. Die russische Delegation wird von Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet. Russland verlangt von der Ukraine einen Rückzug ihrer Truppen aus dem Donbass, was die Ukraine kategorisch ablehnt.

Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.

Gouverneur: Ukrainische Angriffe auf 13 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 13 Ortschaften in drei Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens acht Geschosse ab und setzte 30 Drohnen ein, von denen 20 abgeschossen wurden.

Der Politiker meldet in der Statistik keine Opfer in den vergangenen 24 Stunden. Am Montagabend rief eine Einwohnerin der Siedlung Nikolskoje jedoch den Rettungsdienst an, weil sie sich nach einer Drohnenattacke auf ihr Auto am 15. Februar wiederholt unwohl fühlte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod eingeliefert.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden ein Einfamilienhaus, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft und sechs Autos beschädigt.

Bundeswehr erhält Ausbilder aus der Ukraine

Ukrainische Ausbilder sollen die Bundeswehr verstärken. Dazu sei bereits am Freitag ein Abkommen zwischen den Verteidigungsministerien Deutschlands und der Ukraine unterzeichnet worden, so ein Sprecher des Heeres der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage. Er wird mit den Worten zitiert:

"Es ist geplant, vor allem an den Truppenschulen des Heeres die Erfahrungen ukrainischer Soldatinnen und Soldaten in die Ausbildung im Heer einfließen zu lassen."

Weitere Einzelheiten sind bislang nicht bekannt.

Mit diesem Schritt reagiert die Bundeswehr auf die erheblichen Veränderungen auf dem Gefechtsfeld in der Ukraine. Ukrainische Soldaten verfügen über umfangreiche Erfahrungen beim Einsatz und bei der Abwehr von Drohnen sowie bei der schnellen Integration moderner Führungstechnologien in die kämpfende Truppe.

Russische Armee trifft ukrainischen Drohnenstützpunkt in der Region Sumy

Die russischen Truppen haben einen Startplatz für Langstrecken-Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte auf dem Flugplatz Konotop in der Region Sumy zerstört. Das ukrainische Militär verlor mehr als einen Zug an Personal. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Südrussland: Drei Verletzte und Brand in Erdölraffinerie

In der vergangenen Nacht hat Südrussland eine der längsten und massivsten Drohnenattacken aus der Ukraine überstanden. Betroffen waren vor allem die Schwarzmeer-Halbinsel Krim und die Region Krasnodar. In beiden Regionen kam es zu Opfern unter der Zivilbevölkerung und Sachschäden.

Wie der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, am Dienstagmorgen auf Telegram schrieb, erlitt ein neunjähriger Junge in Sewastopol Splitterverletzungen an beiden Beinen, als bei der Attacke die Fensterscheiben in seinem Haus zu Bruch gingen. Der Politiker meldete zudem mehrere beschädigte Ein- und Mehrfamilienhäuser, Gasleitungen und Autos. Raswoschajew warnte seine Landsleute vor herumliegenden Drohnenteilen und rief zur Umsicht auf.

Auch in den Städten Anapa, Gelendschik, Noworossijsk und Sotschi ertönten die Sirenen. Der Krisenstab der Region Krasnodar warnte die Einwohner ebenfalls vor herumliegenden Drohnenteilen. In der Siedlung Krasny wurde eine Lokhalle beschädigt. Außerdem wurden Drohnenteile auf den Eisenbahngleisen entdeckt. In der Siedlung Ilski wurden zwei Einwohner verletzt. Insgesamt wurden dort vier Einfamilienhäuser beschädigt. Infolge des Angriffs brach zudem ein Brand auf dem Gelände der örtlichen Erdölraffinerie aus. An der Brandbekämpfung waren 72 Feuerwehrleute, 21 Löschfahrzeuge und ein Rettungszug beteiligt. Drohnenteile wurden zudem in Sotschi und Krasnodar entdeckt, hieß es.  

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden in der vergangenen Nacht insgesamt 151 ukrainische Drohnen abgeschossen, davon 50 über dem Schwarzen Meer, 38 über der Teilrepublik Krim, 29 über dem Asowschen Meer und 18 über der Region Krasnodar.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 16. Februar bis 5 Uhr MEZ am 17. Februar 13 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 15-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Auch Berichte über Infrastrukturschäden liegen dem Politiker zufolge nicht vor.

Medienbericht: Kampfpiloten aus den USA und den Niederlanden fliegen F-16-Kampfets in der Ukraine

US-amerikanische und niederländische Piloten würden einige F-16-Kampfflugzeuge in der Ukraine fliegen, behauptet das Portal Intelligence Online.

"Eine Staffel aus ukrainischen, IUS-amerikanischen und niederländischen Piloten wurde gebildet, um den Luftraum über Kiew zu schützen."

Angeblich handelt es sich bei diesen westlichen Piloten um erfahrene Kriegsveteranen.

Russische Delegation trifft zu Ukraine-Verhandlungen in Genf ein

Die russische Delegation unter der Leitung des Präsidentenberaters Wladimir Medinski ist vor Beginn der Verhandlungen über die Ukraine in einem Hotel in Genf eingetroffen.

Die Vertreter Moskaus sind am Morgen in der Schweiz eingetroffen. Auch das Flugzeug des Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, ist in Genf gelandet.

Die Delegationen Russlands, der Ukraine und der Vereinigten Staaten werden sich am 17. und 18. Februar treffen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Fast 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Februar 26 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Kachowka — 6,
  • Golaja Pristan — 4,
  • Sagi — 5,
  • Nowaja Kachowka — 6.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Aljoschki, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka wurden insgesamt 22 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Explosionen in vier ukrainischen Städten gemeldet

In vier Städten der Ukraine sollen sich Explosionen ereignet haben, behaupten lokale Medien. Betroffen seien Kropiwnizki, Dnjepropetrowsk, Odessa und Achtyrka.

DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 16. Februar bis 0 Uhr am 17. Februar (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen mehrere Straßenbaugeräte zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen keine Berichte über Schäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung vor.

Trump: Trilaterales Treffen zur Ukraine in Genf wird bedeutend sein

Die bevorstehenden Verhandlungen zur Ukraine in Genf werden von großer Bedeutung sein, meint US-Präsident Donald Trump. Er geht davon aus, dass sie einfach verlaufen werden. Außerdem fordert Trump die Ukraine auf, sich rasch für einen Friedensprozess zu entscheiden.

Das Treffen wird trilateraler Natur sein und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die russische Delegation unter der Leitung von Präsidialberater Wladimir Medinski besteht aus mehr als 20 Personen. Die Schweiz hat allen Mitgliedern umgehend Visa ausgestellt. Bilaterale Kontakte mit Vertretern aus Kiew sind nicht ausgeschlossen.

Massiver ukrainischer Drohnenangriff über Russland abgewehrt

Die russischen Luftabwehrkräfte haben über Nacht 151 ukrainische Drohnen über Russland sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Abgeschossen wurden:

  • 38 Drohnen über der Republik Krim,
  • 18 Drohnen über der Region Krasnodar,
  • elf Drohnen über dem Gebiet Kaluga,
  • vier Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
  • eine Drohne über dem Gebiet Kursk,
  • 50 Drohnen über dem Schwarzen Meer
  • 29 Drohnen über dem Asowschen Meer.

Ukrainische Streitkräfte scheitern bei mehreren Gegenangriffsversuchen

Der russische Truppenverband Nord hat drei Gegenangriffe der ukrainischen Truppen in den Gebieten Charkow und Sumy abgewehrt, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

16.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Supercam-Drohne lässt feindlichen Kräften kaum eine Chance (Video)

Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands West spüren gegnerische Stellungen im Frontabschnitt Krasny Liman mithilfe der Aufklärungsdrohne vom Typ Supercam S350 auf. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, werden die Koordinaten umgehend an die Artilleriesoldaten übermittelt, die anschließend einen gezielten Angriff auf die Ziele durchführen.  

Schweiz: Ukraine-Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt

Das Schweizer Außenministerium hat bekannt gegeben, dass die Verhandlungen in Genf unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden werden.

"Medienvertretern ist die Teilnahme an den trilateralen Gesprächen zwischen Russland, der Ukraine und den USA untersagt", teilte die Behörde mit.

Wie es heißt, wird gegenüber dem Hotel InterContinental, wo die Gespräche stattfinden, ein Pressezentrum eingerichtet.

Russische Panzersoldaten legen Routen für Infanterie frei (Video)

Die Panzerbesatzungen des russischen Truppenverbands West griffen Stellungen der ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow mit hochexplosiven Granaten aus einer Entfernung von über acht Kilometern an. Wie es heißt, brannten sie sämtliche feindlichen Anlagen nieder und machten damit die Routen für den Vormarsch der Infanterie frei. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. 

Russische Luftverteidigung zerstört mehrere Ziele über Sewastopol

In der Hafenstadt Sewastopol auf der Halbinsel Krim wurde kurz nach 19 Uhr (Ortszeit) der Luftalarm ausgelöst. Wie der Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram bekannt gab, wehrte die Luftverteidigung einen ukrainischen Angriff ab. Laut dem Beamten wurden insgesamt fünf Luftziele über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgeschossen.

Russische Drohnenpiloten entlang der gesamten Front im Einsatz (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Mitte, Süd und Nord im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie in ihren Operationsgebieten feindliche unbemannte Fluggeräte, ein gepanzertes Kampffahrzeug, temporäre Truppenstandorte sowie Deckungen samt Personal außer Gefecht.

Wadephul: Fehlende Bestände bremsen Raketenlieferungen an Kiew

Deutschland liefert der Ukraine derzeit nicht regelmäßig Flugabwehrraketen, weil entsprechende Bestände fehlen. Das erklärte Außenminister Johann Wadephul in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

"Die Flugabwehrraketen, die wir haben, beispielsweise die Patriot-Systeme, stammen aus den US-amerikanischen Produktionsstätten", so der Minister weiter. Derzeit werde alles, was aus der Produktion kommt, direkt an die Ukraine geliefert.

Die europäischen Staaten bezahlten die in den USA produzierten Waffen, die anschließend an Kiew geliefert würden, wobei Deutschland den Großteil der Mittel trage. Andere europäische Länder könnten sich daran stärker beteiligen, fügte Wadephul hinzu.

Erneuter ukrainischer Angriff auf zivile Infrastruktur im Gebiet Saporoschje

Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mit zwei Lenkbomben einen Abschnitt der Autobahn Charkow–Simferopol–Jalta angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.

Dies sei "ein weiterer Angriff des Kiewer Nazi-Regimes auf die zivile Infrastruktur unserer Region", betont der Beamte. Durch den Einschlag sei der Straßenbelag teilweise beschädigt worden.

"Glücklicherweise gab es keine Opfer", schreibt Balizki auf Telegram. "Mein Dank gilt unseren Flugabwehrkräften und allen, die für die Sicherheit der Region sorgen."

Russische Drohnenpiloten und Artillerie als perfektes Duo (Video)

Eine Orlan-10-Drohnenbesatzung des russischen Truppenverbands Dnjepr spürte die feindliche Anlage auf und übermittelte die Koordinaten an Artilleristen. Danach sei alles wie am Schnürchen gelaufen, berichtet das russische Verteidigungsministerium und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, zerstörte die Rohrartillerie durch präzise Treffer einen temporären Standort der ukrainischen Armee.

Ombudsfrau: Teil geretteter Ukrainer will in Russland bleiben

Ein Teil der aus der Kampfzone geretteten ukrainischen Bürger ist nach Hause zurückgekehrt. Andere hätten jedoch den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben. Dies erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa:

"Ukrainische Staatsbürger, die von unseren Streitkräften aus der Kampfzone gerettet wurden, brachten wir an einen sicheren Ort. Wer Dokumente hatte, kehrte in die Heimat zurück. Jene ohne Papiere oder mit dem Wunsch, aus Angst vor erneuten Kämpfen in Russland zu bleiben, halten sich weiterhin auf unserem Territorium auf."

Fico: Erst wollten sie nicht, dass ich nach Moskau fliege – danach wollten sie alles von mir wissen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio in Bratislava kritisch zum Vorgehen der Europäischen Union gegenüber Moskau. Er forderte statt weiterer Sanktionen Friedensbemühungen.

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Rubio: Weder UN noch Europa konnten Ukraine-Konflikt beilegen

Es liege im Interesse der USA, den Krieg in der Ukraine zu beenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.

Und weiter:

"Und wir setzen alles daran, dies zu erreichen. Offenbar sind wir das einzige Land weltweit, dem es gelungen ist, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Die UN hat es nicht geschafft. Und keinem Land in Europa ist es bisher gelungen."

Wie Rubio betonte, werden derzeit tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren Verhandlungen auf technischer Ebene geführt. Militärvertreter von beiden Seiten hätten sich bereits im Nahen Osten getroffen. Die Gespräche würden im Laufe dieser Woche in Genf fortgesetzt.

Schweizer Politiker: Ukraine und EU werden erst aus Schwäche mit Russland verhandeln

Die Ukraine und die Europäische Union werden einer Einigung mit Russland erst dann zustimmen, wenn Kiew weiter geschwächt ist. Dies sagte der Schweizer Journalist und Abgeordnete des Genfer Kantonsparlaments, Guy Mettan, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Sie – die Ukraine und die EU – werden dies tun, wenn die Ukraine noch stärker geschwächt ist und sie selbst noch mehr finanzielle Mittel sowie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verloren haben."

Militärexperte: Russische Truppen westlich von Orechow auf dem Vormarsch

Russische Truppen rücken erfolgreich westlich von Orechow im Gebiet Saporoschje vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrei Marotschko. In der Stadt selbst habe Kiew "sehr stark befestigte Bereiche" errichtet.

Die Befreiung von Orechow sei "der Schlüssel zu Saporoschje", meinte Marotschko. Sonst sei der Vormarsch auf die Gebietshauptstadt zwar möglich, aber "äußerst unlogisch und gefährlich".

Laut dem Militärexperten haben russische Truppen ihre Offensive im Raum Saporoschje seit Anfang Februar verstärkt und bereits acht Ortschaften befreit.

Ukraine: Söldner fungieren im Gebiet Charkow als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren

Die ukrainischen Streitkräfte setzen im Gebiet Charkow ausländische Söldner als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren ein. Dies erklärt der Leiter der russischen Verwaltungsbehörde der Region, Witali Gantschew, vor Journalisten:

"Entweder sind sie Drohnenoperatoren, die aus sicherer Entfernung unsere Soldaten und Zivilisten angreifen. Oder sie erschießen eigene Kämpfer, die bereit sind, sich zu ergeben oder ihre Stellungen aufzugeben."

Nach seinen Worten gingen zahlreiche Beschwerden der Zivilbevölkerung über brutales Vorgehen auf westliche Söldner zurück. Diese verhielten sich "wie auf einer Safari" und mieden direkte Gefechte. Den Angaben zufolge stammen die meisten ausländischen Söldner in der Region aus Frankreich, Polen, Georgien sowie aus den baltischen Staaten.

Orbán schließt Trump-Besuch in Budapest nicht aus

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen baldigen Besuch von US-Präsident Donald Trump in Budapest nicht ausgeschlossen. Eine Ankündigung könne auch kurzfristig erfolgen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio:

"In der heutigen internationalen Politik sollte man keine langfristige Planung erwarten. Dass wir uns diesen Donnerstag mit dem US-Präsidenten in Washington treffen, war vor zwei Wochen noch nicht geplant."

Die aktuelle US-Regierung sei für ihre schnelle Reaktionsfähigkeit bekannt, so Orbán.

"Dass wir im Moment nichts Genaues wissen, heißt nicht, dass es nicht passiert. Es kann sogar das Gegenteil bedeuten: Je weniger wir wissen, desto wahrscheinlicher ist es. Man sollte es nicht ausschließen."

Medien: Kiew erhält 4,4 Millionen Schuss Munition im Rahmen der tschechischen Initiative

Im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung der Munition, die in Drittländern erworben wurde, habe die Ukraine etwa 4,4 Millionen Schuss großkalibriger Munition erhalten. Dies meldet die Nachrichtenagentur ČTK.

Im Jahr 2024 wurden 1,5 Millionen Schuss geliefert. Im vergangenen Jahr waren es 1,8 Millionen Schuss großkalibrige Munition.

An dem Programm beteiligten sich etwa 20 Staaten. Insgesamt haben die Geberländer 100 Milliarden Kronen (etwa 4,6 Milliarden US-Dollar) aufgebracht. Nach Angaben der Agentur habe Prag nicht mehr als drei Milliarden Kronen (etwa 140 Millionen US-Dollar) zur Verfügung gestellt.

Bei der Umsetzung des Programms arbeitet Tschechien hauptsächlich mit Dänemark und den Niederlanden zusammen.

Sacharowa: Kiew ist zu einer "Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" geworden

Die Ukraine betreibt internationalen Terrorismus, finanziert durch Waffen, Geld und politische Unterstützung von außen. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa im Staatsfernsehen Perwy Kanal. Bei den äußeren Kräften handele es sich um einen Staatenverbund unter der Schirmherrschaft der NATO, fügte sie hinzu.

In Kiew habe zuvor ein Marionettenregime regiert, das sich als demokratisch ausgegeben habe, meinte die Sprecherin. Mittlerweile habe sich das Kiewer Regime zu einer "internationalen Terrorzelle mit neonazistischen Zügen" entwickelt.

Hierbei wird Sacharowa von der Nachrichtenagentur RIA Nowosti wie folgt zitiert:

"Ich habe eine Frage an die zehntausenden Experten weltweit, die sich mit dem internationalen Terrorismus beschäftigen. Wo seid Ihr denn alle? Warum gab es beispielsweise auf der Münchner Konferenz keine Podiumsdiskussion oder einen Runden Tisch zu diesem Thema?"

Das ukrainische Militär verübe Terroranschläge nicht nur gegen Zivilisten, betonte die Sprecherin weiter. Mitarbeiter sozialer Einrichtungen, Rettungskräfte und Ärzte würden auch angegriffen, wenn sie am Tatort ankämen, um den Betroffenen zu helfen.  

Orbán: Ungarn kann Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington veranstalten

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat Ungarns Bereitschaft bekräftigt, einen Austragungsort für das Gipfeltreffen zwischen Moskau und Washington zur Beilegung der Ukraine-Krise zur Verfügung zu stellen. Bei einer Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio erklärte Orbán: 

"Natürlich ist Ungarn weiterhin bereit, einen Friedensgipfel hier in Budapest zu veranstalten, falls er stattfinden wird. Und ich habe dem Außenminister Rubio bestätigt, dass die Einladung an Präsident Trump, nach Ungarn zu kommen, weiterhin gilt."

Russische Armee weitet Sicherheitszone in Gebieten Sumy und Charkow weiter aus

Einheiten des russischen Truppenverbands Nord sind dabei, die Pufferzone in den Grenzgebieten Sumy und Charkow weiter auszuweiten. Dies gibt Russlands Verteidigungsministerium bekannt.

"Unsere Truppen drängen den Gegner jeden Tag von der Grenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten", teilt die Behörde in Moskau mit.

Stadt Belgorod: mehrere Wohnungen und Privathäuser durch ukrainische Angriffe beschädigt

Nach Angaben von Walentin Demidow, dem Bürgermeister der Stadt Belgorod, bleibt die Lage in der Stadt angespannt. Der Gegner setzte den Beschuss der zivilen Stadtviertel fort. Im Laufe der Woche seien 20 Privathäuser und 19 Wohnungen zu Schaden gekommen.  

Derzeit werden die Reparaturarbeiten in insgesamt 540 Objekten durchgeführt, darunter in 206 Privathäusern und 334 Wohnungen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.190 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

  • ein Panzer,
  • 15 Pick-ups,
  • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 50 Kraftfahrzeuge,
  • sechs Artilleriegeschütze,
  • vier EloKa-Anlagen,
  • elf Munitions- und Materiallager.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Ziele der Energie- und Transportinfrastruktur sowie mehrere Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 152 Kreisen. Die Flugabwehr zerstörte acht US-amerikanische HIMARS-Raketen und schoss 345 unbemannte Flugzeuge ab.

Präzise Angriffe russischer Artillerie auf Verteidigungsknoten im Raum Sumy (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, nahmen sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen weiteren feindlichen Stützpunkt im Gebiet Sumy samt Personal auseinander. Ukrainische Infanterie habe versucht, sich einzugraben, doch die Artilleristen hätten sie trotzdem aufgespürt, so die Behörde in Moskau.

Medien: Jede Woche Brandanschläge auf Ukrposchta-Filialen

In der Ukraine werden nach Angaben der Unternehmensführung nahezu wöchentlich Filialen von Ukrposchta in Brand gesetzt. Hintergrund sei der Versand von Einberufungsbescheiden. Dies erklärt Generaldirektor Igor Smiljanski. Er wurde vom Telegram-Kanal des ukrainischen Mediums Strana zitiert:

"Fast jede Woche werden unsere Filialen angezündet, weil wir Einberufungsbescheide verteilen."

Zugleich räumte Smiljanski ein, dass Ukrposchta zur militärischen Infrastruktur zähle. Das Unternehmen habe einen Vertrag mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium über die Verteilung der Bescheide abgeschlossen. Zudem verfügten 100 Prozent der wehrpflichtigen Mitarbeiter über eine Freistellung vom Wehrdienst.

Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und in DVR 

Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Pokrowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Die Siedlung Minkowka in der Volksrepublik Donezk wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 33 Orte in den neuen Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 88 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 51 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet einen Verletzten. 

Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, zwölf Privathäuser, mehrere Energieanlagen, drei Geschäfte, eine soziale Einrichtung sowie 16 Fahrzeuge beschädigt.

Medien: USA halfen Russland bei Flug nach Genf

Ein diplomatischer Informant in Genf teilte der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, dass die USA an der sicheren Überflugplanung der russischen Delegation zu den Verhandlungen in Genf beteiligt waren.

"Die USA haben auf technischer Ebene bei der Abstimmung der Genehmigungen geholfen, die mit der Ankunft der russischen Delegation in Genf verbunden sind."

Zudem gab es bisher keine Probleme mit Visa oder Flügen für die russische Delegation.

"Bisher liegen keine Informationen über Schwierigkeiten mit Visa oder Flügen für die russische Delegation vor, die an den Ukraine-Gesprächen in Genf teilnimmt."

Rund 180 Orte in der Ukraine ohne Strom

In der Ukraine sind infolge schlechter Wetterbedingungen rund 180 Ortschaften ohne Strom. Dies teilt der erste stellvertretende Energieminister Artjom Nekrasow bei einem Briefing mit. Der Telegram-Kanal des ukrainischen Energieministeriums zitiert ihn wie folgt:

"Aufgrund schwieriger Wetterbedingungen sind mehr als 178 Ortschaften in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy, Tschernigow, Poltawa, Chmelnizki, Nikolajew und Odessa ohne Stromversorgung."

Zudem gelten landesweit stundenweise Stromabschaltungen. Für Unternehmen wurden Leistungsbegrenzungen eingeführt. In einzelnen Regionen kommt es zu Notabschaltungen.

Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

Fast 10.000 Haushalte haben im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje keinen Strom, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. 

"Wegen der schlechten Wetterbedingungen sind 9.856 Nutzer ohne Strom. Von den Stromausfällen sind die Stadt Kamenka-Dneprowskaja und die Ortschaften Wodjanoje, Dneprowka und Mitschurino betroffen."

Zudem haben die ukrainischen Streitkräfte eine Gaspipeline angegriffen. Die Wiederherstellungsarbeiten wurden bereits abgeschlossen.

Puschilin: Logistik der ukrainischen Truppen in Konstantinowka teilweise abgeschnitten

Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin hätten die russischen Einheiten die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte im Westen der Stadt Konstantinowka abgeschnitten.

Zudem seien die russischen Truppen in Richtung Dobropolje weiterhin vorgerückt, so Puschilin. Die Säuberung der Ortschaft Drobyschewo in Richtung Krasny Liman werde fortgesetzt.

Saldo: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Cherson getötet

Im Gebiet Cherson ist eine Frau bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

"In der Siedlung Raiskoje-2 im Stadtkreis Nowaja Kachowka wurde eine 1955 geborene Frau durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne getötet."

Zudem griff eine ukrainische Drohne ein Auto nahe dem Dorf Wassiljewka an. Dabei wurde ein 21-jähriger Mann verletzt.

Kiew verstärkt Angriffe auf zivile Infrastruktur 

Kiew habe die Intensität der Attacken auf die russischen Grenzregionen erhöht. Besonders betroffen seien die Gebiete Belgorod und Cherson. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber der Zeitung Iswestija

"Die ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Angriffe auf die zivile Infrastruktur in den russischen Grenzregionen."

Laut dem Blatt könnte die Verstärkung der ukrainischen Angriffe mit den bevorstehenden trilateralen Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in Genf zusammenhängen.

Gouverneur: Gebiet Brjansk erlebte schwersten Drohnenangriff der Ukraine

Das Gebiet Brjansk hat am 15. Februar den bislang massivsten ukrainischen Drohnenangriff erlebt. So viele Drohnen seien innerhalb eines Tages noch gegen keinen anderen russischen Landesteil eingesetzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

Nach seinen Angaben wurden 229 Drohnen vom Typ Flugzeug über der Region abgeschossen. Durch "terroristische Handlungen der ukrainischen Streitkräfte" seien Anlagen der Energieinfrastruktur beschädigt worden.

In fünf Gemeinden sowie teilweise in der Stadt Brjansk kam es zu Strom- und Heizungsausfällen. Die Versorgung wurde innerhalb von drei Stunden wiederhergestellt. Dabei kam auch eine Notstromversorgung zum Einsatz, die mit Unterstützung der russischen Regierung beschafft worden war. Bogomas dankte den Einsatzkräften für ihr rasches Handeln.

Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Genf: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Flughafen Genf erfuhr, sind die ersten Delegationen für die Gespräche über die Ukraine bereits am Sonntag eingetroffen. Weitere Teilnehmer sollen bis Dienstag anreisen.

Die russische Delegation werde erweitert, so Kremlsprecher Dmitri Peskow. Neben Präsidentenberater Wladimir Medinski werden auch Vizeaußenminister Michail Galusin und weitere offizielle Vertreter teilnehmen. Bei den Gesprächen in Genf sollen zentrale Fragen erörtert werden, darunter auch territoriale Themen, so Peskow.

"Dieses Mal ist vorgesehen, ein breiteres Spektrum an Fragen zu erörtern. Einschließlich der eigentlichen Kernfragen – jener, die sowohl die Territorien als auch alle weiteren Punkte betreffen –, die mit den Forderungen zusammenhängen, die wir haben."

Wie der Flughafen Genf weiter mitteilte, werden die an den Ukraine-Gesprächen beteiligten Delegationen die Stadt am Mittwoch oder Donnerstag verlassen – abhängig vom Verlauf und den Ergebnissen der Verhandlungen.

"Skala"-Kämpfer werfen Führung Weitergabe von Koordinaten vor

Der Großteil des separaten ukrainischen Sturmregiments "Skala" ist nach russischen Gleitbombenangriffen (FAB) in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk eliminiert worden. Dies berichten russische Sicherheitskreise dem Nachrichtenportal TASS zufolge. Vor Ort machten Kämpfer des Regiments das Stabskommando dafür verantwortlich. Dieses habe Koordinaten an Russland weitergegeben. Laut den Sicherheitskreisen wurden allein in den vergangenen zwei Tagen im Dorf Nikolskoje im Gebiet Saporoschje bis zu einem Zug ukrainische Kämpfer ausgeschaltet.

Gebiet Kursk: Mehr als 60 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 64 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 15. Februar bis 7:00 Uhr am 16. Februar wurden insgesamt 25 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine zivilen Opfer oder Schäden.

Russisches Militär trifft Treibstofflager im Gebiet Poltawa

Die russischen Streitkräfte haben ein Lager für Treib- und Schmierstoffe im Gebiet Poltawa angegriffen. Das Ziel befand sich nahe der Ortschaft Kachanowo. Spezialisten der Drohnentruppen setzten dabei eine Drohne vom Typ Geran ein. Dies teilte das Verteidigungsministerium Russlands mit und veröffentlichte entsprechendes Videomaterial.

Ukraine-Treffen in Genf: Die Schweiz gewährleistet sichere Ankunft der russischen Delegation 

Wie eine Quelle der Nachrichtenagentur TASS mitteilt, habe die Schweiz zugesichert, die sichere Ankunft der russischen Delegation zu den ukrainischen Friedensgesprächen in Genf zu gewährleisten.

"Selbstverständlich wird die Schweiz als Gastgeber einen Beitrag zur sicheren Ankunft der Delegation leisten"

Die nächste Runde der Friedensgespräche findet am 17. und 18. Februar in Genf im trilateralen Format zwischen Russland, der Ukraine und den USA statt. Die russische Delegation wird von Wladimir Medinski, dem Berater des russischen Präsidenten, geleitet.

Ukraine: Blut-Kredit – EU-Parlament will mehr Krieg

Während die geopolitische Schwächung, gar Zerstörung Russlands, auf die der kollektiven Westen durch die stete Verlängerung des Kriegs in der Ukraine spekuliert, weiter ungewiss bleibt, generiert der 90-Milliarden-Kredit der EU für Kiew sicheren und blutigen Profit – nicht nur in der westlichen Rüstungs-, sondern auch der deutschen Prothesenindustrie.

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Gegenangriffe ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Soldaten abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

"In den vergangenen 24 Stunden wurden am Frontabschnitt Kupjansk zwei Gegenangriffe der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte und der Brigade der Nationalgarde durch Einheiten der 6. Armee nahe den Ortschaften Petrowka und Blagodatowka abgewehrt. Zehn Kämpfer und zwei Pick-ups wurden dabei eliminiert."

Mehrere Drohnen über Gebiet Kaluga zerstört

Nach Angaben von Wladislaw Schapscha, dem Gouverneur des Gebiets Kaluga, seien in der Nacht 14 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen worden. Schapscha vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schaden an Infrastruktur.

Deckungen der ukrainischen Truppen bei Konstantinowka zerstört

Artilleristen und Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben mehrere Deckungen der ukrainischen Streitkräfte in Konstantinowka in der DVR zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt. 

"Innerhalb von 24 Stunden haben Artilleristen und Drohnenpiloten der 6. motorisierten Schützendivision vier gegnerische Unterstände mit bis zu 15 Personen in der Ortschaft Konstantinowka zerstört."

15.02.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Rada-Abgeordneter: Anklage gegen ehemaligen Justizminister der Ukraine erhoben

Wie der Abgeordnete der Werchowna Rada, Aleksej Gontscharenko, mitteilte, haben die ukrainischen Antikorruptionsbehörden Anklage gegen den ehemaligen Minister für Energie und Justiz, German Galuschenko, erhoben, der in der Affäre um den Geschäftsmann Timur Minditsch eine Rolle spielt. Diese Nachricht wurde auch vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine bestätigt, dem zufolge Galuschenko bei dem Versuch, aus dem Land zu fliehen, festgenommen wurde. Gontscharenko schrieb in seinem Telegram:

"Galuschenko wurde bereits angeklagt. Zuvor hatte er den Status eines Zeugen."

Galuschenko war von 2021 bis 2025 Energieminister. Anschließend leitete er mehrere Monate lang das Justizministerium, bis er wegen seiner Verwicklung in Timur Minditschs Korruptionsskandal im Energiesektor entlassen wurde.

Szijjártó: Ukraine blockiert weiterhin Öllieferungen aus Russland nach Ungarn

Obwohl die Ölpipeline "Druschba" unbeschädigt und betriebsbereit ist, wird wegen politischer Entscheidungen der ukrainischen Regierung kein Öl aus Russland nach Ungarn geliefert. Dies erklärte der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó. Szijjártó sieht darin den Versuch, der ungarischen Regierung im Vorfeld der Parlamentswahlen Schwierigkeiten zu bereiten. In einem Kommentar zu Berichten über die Einstellung der Öllieferungen in die Slowakei und nach Ungarn über ukrainisches Gebiet stellte er im Radiosender Kossuth fest, dass "die Ölpipeline Druschba durch die jüngsten Angriffe nicht beschädigt wurde". Szijjártó betonte:

"Die Beschädigung der Infrastruktur rund um die Ölpipeline stellt kein Hindernis für deren Betrieb dar. Technisch ist sie bereit, die Lieferungen wieder aufzunehmen. Somit gibt es nur politische Gründe für die Behinderung ihres Betriebs."

Rund 123 ukrainische Drohnen über russischen Regionen innerhalb von fünf Stunden abgeschossen

Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf das Verteidigungsministerium beruft, haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von fünf Stunden 123 ukrainische Drohnen über Russland abgeschossen, darunter auch Drohnen, die in Richtung Moskau flogen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:

"Die Luftabwehrkräfte haben zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 123 ukrainische Drohnen über den Regionen Brjansk, Kaluga, Tula, Kursk, Orjol, Belgorod, Wladimir und dem Moskauer Gebiet abgeschossen, darunter 15, die auf Moskau zuflogen."

DikGazete: Europa gerät wegen mangelnder Beachtung von Putins Warnungen in Schwierigkeiten

Die europäischen Länder erleben derzeit Krisen, die der russische Präsident Wladimir Putin bereits auf der Münchner Konferenz im Jahr 2007 vorhergesagt hatte. Darüber berichtet die türkische Zeitung dikGazete. Damals kritisierte Putin die unipolare Welt, die Erweiterung der NATO und die Pläne der USA, Raketenabwehrsysteme in Osteuropa zu stationieren. Wie die Zeitung schreibt, wurden seine Worte damals nicht ernst genommen. Die Autoren stellen fest, dass Europa sich geweigert habe, eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit Russland zu schaffen, und nun die Folgen seiner strategischen Kurzsichtigkeit zu spüren bekomme. In dem Artikel von dikGazete heißt es:

"(...) Putins Signale (...) sind zu den wichtigsten Punkten auf der Tagesordnung Europas geworden. Sicherheit, Abschreckung, kollektive Verteidigung. All dies sind verspätete Echos der Warnungen, die damals in München ausgesprochen wurden."

Fico: Europa wird zum Freilichtmuseum für chinesische Touristen

Am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat sich der Ministerpräsident der Slowakei, Robert Fico, zur Deindustrialisierung in der Europäischen Union geäußert. Fico warnte, dass die EU ohne eine stärkere Führung Gefahr laufe, wirtschaftlich zu stagnieren und ihre globale Bedeutung zu verlieren. Er sagte, dass der Block zu einem kulturellen Freilichtmuseum für chinesische Touristen werden könnte, wenn sich die aktuellen Trends fortsetzen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Außenministerium: Russland zu Gesprächen über temporäre externe Verwaltung der Ukraine bereit

Nach Abschluss der militärischen Sonderoperation ist Russland bereit, Gespräche über die Möglichkeit einer externen Verwaltung der Ukraine unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen aufzunehmen. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galusin. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS merkte er an, dass die Idee der Einrichtung einer externen Verwaltung für die Ukraine unter der Schirmherrschaft der UNO nicht neu sei und dass ähnliche Verwaltungsformen bereits von der UNO im Rahmen ihrer Friedensoperationen angewendet worden seien. Galusin betonte:

"Insgesamt ist Russland bereit, mit den USA, europäischen und anderen Ländern die Möglichkeit einer vorübergehenden externen Verwaltung in Kiew zu diskutieren."

Kiew verlegt seine am besten ausgebildeten Sturmtruppen in Richtung Saporoschje

Das Kommando der ukrainischen Armee hat die am besten ausgebildeten Sturmtruppen aus anderen Gebieten in Richtung Saporoschje verlegt. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf den Chef des Generalstabs der russischen Armee, General Waleri Gerassimow. Er erklärte unter anderem:

"Die Truppengruppe Ost treibt ihren Vormarsch im östlichen Teil der Region Saporoschje voran. Um unseren Vormarsch zu stoppen, hat das feindliche Kommando die am besten ausgebildeten Sturmtruppen aus anderen Gebieten in diese Richtung verlegt. Die Verbände der Truppengruppe schlagen die Angriffe des Feindes souverän zurück, die feindlichen Formationen erleiden erhebliche Verluste."

Aufrüstung ohne Rückhalt: Kaum Soldaten für Merz' NATO-Pläne

Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz angekündigt, die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee Europas auszubauen und mit einer Brigade in Litauen die NATO Ostflanke zu stärken. Doch der Realitätstest fällt ernüchternd aus.

Nach Spiegel-Informationen fehlen massiv Freiwillige für den Einsatz nahe der russischen Grenze. Während die Bundeswehr mit fragwürdigen Werbeideen um Soldaten wirbt, wächst der politische und gesellschaftliche Widerstand. Im Video kritisieren unter anderem Sevim Dağdelen vom BSW, Klaus Ernst vom BSW sowie der Publizist Werner Rügemer die Militarisierung, die Ukraine Politik und die Abhängigkeit Europas von den USA.

Zeitgleich startet die NATO mit Arctic Sentry eine neue Arktis Mission, an der sich Deutschland mit Eurofightern beteiligt. In München protestieren zahlreiche Menschen gegen Aufrüstung und Konfrontation und fordern Diplomatie, Verhandlungen und eine europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands statt weiterer Eskalation.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Außenministerium: Kiew reagiert nicht aufs Angebot zur Einrichtung der Feuerpause-Kontrollstelle

Kiew hat das Angebot Russlands zur Einrichtung einer bilateralen Stelle zur Überwachung und Kontrolle der Feuerpause ignoriert, sagte der stellvertretende Außenminister Russlands, Michail Galusin. Damit bremst die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

"Kiew hat unsere Vorschläge zur Steigerung der Effizienz des Verhandlungsprozesses durch die Einrichtung eines bilateralen Zentrums zur Überwachung und Kontrolle des Waffenstillstands sowie von Arbeitsgruppen zur Lösung militärischer, politischer und humanitärer Fragen unbeantwortet gelassen. Auch auf unsere Bereitschaft, die Ebene der Delegationsleiter aufzuwerten, gab es keine klare Reaktion."

Klitschko: Kiew ist am Rande des Zusammenbruchs

Wie der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, gegenüber der Zeitung Financial Times erklärte, steht Kiew am Rande des Zusammenbruchs. Die Hauptstadt befinde sich in dieser Lage aufgrund von Schäden an kritischen Infrastruktureinrichtungen, die in den letzten zwei Monaten entstanden seien, erklärte er. Die Einwohner der Stadt seien mit massiven Ausfällen der Strom-, Heizungs- und Wasserversorgung konfrontiert. Klitschko ist überzeugt, dass seine langjährige politische Feindschaft mit Präsident Wladimir Selenskij die Situation nur noch verschlimmert. Nach Angaben des Bürgermeisters habe Selenskijs Einmischung in die lokale Selbstverwaltung durch die Ernennung von Militärverwaltungen wichtige Dezentralisierungsreformen geschwächt. Er erinnerte auch an die Strafverfahren gegen Beamte der Hauptstadt und merkte an, dass diese politisch motiviert seien.

Zwischen Front und Heimat: Dokumentarfilme über Liebe, Krieg und Wiedersehen

Beim Festival "RT.DOC: Time of Heroes" werden Dokumentarfilme über das Alltagsleben im vom Krieg zerrütteten Donbass präsentiert. Nach Stationen in sieben russischen Städten ist das Festival nun auch im Donbass angekommen. Soldaten sehen Filme über sich selbst und darüber, wie sehr sie zu Hause geliebt und erwartet werden.

Die Vorführungen fanden entlang der gesamten Frontlinie in fünf Einheiten und einem Krankenhaus statt. Die Generalproduzentin des Festivals, Jekaterina Jakowlewa, besuchte die Frontlinie persönlich und erlebte ein emotionales Wiedersehen mit ihrem Bruder, der Verwundete von der Frontlinie evakuiert.

In diesem Dokumentarfilm erleben Sie die tiefsten Gefühle der Kämpfer und ihre sehnsüchtig erwarteten Wiedersehen mit ihren Lieben. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

EU-Außenbeauftragte Kallas will russische Zugeständnisse für Frieden sehen

Bei den Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine muss es nach Ansicht der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas deutlich mehr um Zugeständnisse vom Kreml gehen. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz erklärte die Estin, Europa habe dabei viele Mitsprachemöglichkeiten. Als Beispiel nannte die EU-Chefdiplomatin die Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen und den Umgang mit den eingefrorenen Vermögenswerten.

Nach den Worten von Kallas müssten Russland und die USA die Europäer bei ernsthaften Gesprächen über den Frieden einbinden:

"Wenn wir nicht einfach allem zustimmen, was Amerika aushandelt, dann müssen sie mit uns sprechen."

Derzeit sitze Europa bei den Verhandlungen nicht mit am Tisch, weil die Russen wirklich glaubten, dass sie das, was sie militärisch nicht erreicht hätten, nun am Verhandlungstisch erreichen könnten und dass die Amerikaner ihnen dies liefern würden. Europa könne aber diesen Dingen nicht zustimmen.

"Jetzt kommt ein Punkt, an dem auch die Russen verstehen, dass die Dinge, die sie tatsächlich brauchen oder von denen sie glauben, dass die Amerikaner sie ihnen liefern werden, von Europa abhängig sind."

Mobilfunk-Reparateur im russischen Gebiet Brjansk verletzt

Gouverneur Alexander Bogomas meldet auf Telegram eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Seit 5 Uhr MEZ habe die russische Luftabwehr über der Region mehr als 80 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen.

"Unsere Zivilisten und zivilen Objekte leiden unter den barbarischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte. Die Folgen könnten viel schlimmer sein, wenn nicht unsere Verteidiger da wären."

Der Politiker berichtet über mindestens ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Es handele sich um einen Mitarbeiter des Mobilfunkanbieters Megafon, der im Bezirk Zlynka eine Mobilfunkanlage repariert habe. Der Verletzte sei ins Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt worden.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von vier Stunden 102 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 11 Uhr MEZ 102 Drohnen unschädlich gemacht. Demnach seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Brjansk, Kaluga und Tula sowie über dem Großraum Moskau abgeschossen worden. Drei Drohnen seien im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen worden, heißt es. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Gouverneur meldet zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 23 Drohnen eingesetzt, von denen sechs abgeschossen worden seien.

Die aktuelle Statistik berichtet über zwei Verletzte. Bei den Opfern handele es sich um einen Mann und eine Frau. Sie seien verletzt worden, als eine FPV-Drohne ihr Auto in der Siedlung Oktjabrski angegriffen habe. Außerdem habe am Samstag ein Mann ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod aufgesucht, nachdem er noch am 13. Februar bei einer Raketenattacke ein Barotrauma erlitten habe.

Gladkow meldet darüber hinaus Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, vier Einfamilienhäuser, ein Betriebsgebäude, Betriebsausrüstung und zwei Autos beschädigt worden.

"Panikmache um Putin ist primitiv und unseriös" – Orbán sieht Gefahr in Brüssel

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat bei seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation im Budapester Várkert Bazár die Europäische Union zur zentralen Bedrohung für Ungarn erklärt. Am Samstag, dem 14. Februar 2026, forderte er dazu auf, das Misstrauen gegenüber Russland abzulegen. Die westliche Panikmache vor einer russischen Bedrohung bezeichnete der Politiker dabei als "primitiv und unseriös". Stattdessen mahnte er, den Fokus konsequent auf Brüssel zu richten.

Orbán warf der EU sowie westlichen Großkonzernen – insbesondere dem Energieriesen Shell und dem Finanzinstitut Erste Bank – vor, eine "Kriegsallianz" gebildet zu haben. Er beschuldigte sie, als "Blutzöllner" massiv am Sterben in der Ukraine zu verdienen, während sie gleichzeitig versuchten, Ungarn von günstiger russischer Energie abzuschneiden. Mit Blick auf die Parlamentswahl am 12. April 2026 stilisierte er seine Fidesz-Partei zum Bollwerk gegen ausländische Agenten und versprach, "Ungarn wieder groß zu machen".

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Vier Ortschaften im Gebiet Saporoschje befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe der Ortschaften Miropolje und Melja im Gebiet Sumy sowie Kasatschja Lopan, Welerinarnoje, Stariza und Prikolotnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 22 Wagen, drei Geschütze und zwei Materiallager zerstört.

Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Gruschewka, Gussinka, Petrowka, Samborowka und Blagodatowka im Gebiet Charkow sowie Korowi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien bis zu 160 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, eine Panzerhaubitze und fünf Munitionslager verloren.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Resnikowka, Kramatorsk, Tscherewkowka, Nikiforowka, Konstantinowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 130 Kämpfer. Dabei seien ein Transportpanzer, drei Panzerfahrzeuge, 16 Pick-ups, zwei Geschütze, ein Munitionslager, ein Brennstoffdepot und zwei Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.

Auch der Truppenverband Mitte habe seine taktische Position verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Kutscherow Jar, Grischino, Belizkoje, Torezkoje, Dobropolje, Sergejewka, Annowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Gawrilowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 275 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sechs Wagen außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Zwetkowoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Trudowoje, Rosowka, Werchnjaja Tersa, Nowonikolajewka und Gorkoje im Gebiet Saporoschje sowie Pokrowskoje, Dobropassowo, Wassilkowka und Bratskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 320 Soldaten. Zwei Transportpanzer, acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager seien zerstört worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe die Ortschaften Sapasnoje, Magdalinowka und Primorskoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und außerdem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow im Gebiet Saporoschje sowie Solnetschnoje und Sadowoje im Gebiet Cherson getroffen. Der Gegner habe bis zu 45 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien 15 Wagen und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits 222 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.297 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.704 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.296 Geschütze und Mörser verloren.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 88 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntag auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr bis 7 Uhr MEZ 88 gegnerische Drohnen abgeschossen. Demnach seien die unbemannten Luftfahrzeuge über dem Gebiet Astrachan, der Teilrepublik Adygeja, dem Asowschen Meer, den Gebieten Brjansk und Wolgograd, den Regionen Krasnodar und Stawropol und über dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Selenskij: Ukraine weiterhin an Taurus interessiert 

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das anhaltende Interesse seines Landes an Marschflugkörpern des Typs Taurus aus Deutschland bestätigt. Auf die Frage, ob die Ukraine die 500 Kilometer weitreichenden Marschflugkörper bei ihrer Verteidigung brauche, sagte er "ja". Eine Entscheidung darüber sei aber bislang nicht gefallen.

Kiew hatte Berlin bereits vor einigen Jahren um die Lieferung von Taurus gebeten. Der damalige Bundeskanzler Olaf Scholz lehnte dies ab, auch weil er eine weitere Eskalation des Kriegs befürchtete. Sein Nachfolger Friedrich Merz wollte damals die Lieferung hingegen nicht ausschließen.

Außerdem rief Selenskij seine westlichen Verbündeten auf, seinem Land schnell zu helfen und geschlossen aufzutreten. Russland habe seine Angriffswaffen während des Kriegs stark weiterentwickelt. Um mithalten zu können, brauche die Ukraine schnell weitere Unterstützung bei der Verteidigung. Es habe Monate und mitunter Jahre gedauert, ehe bestimmte Waffensysteme geliefert worden seien. Zugleich dankte der Politiker den Partnern für ihre bisherige Hilfe.

Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Tiefe Sorge um Europa"

Am Samstag war der zweite Tag der jährlichen Münchner Sicherheitskonferenz. US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die USA wollten den Weg in ein neues Zeitalter des Wohlstands ebnen – gemeinsam mit Europa.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet mehrere ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. Februar bis 5 Uhr MEZ am 15. Februar fünf ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 31-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten. Chinschtein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. Februar 27 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 7,
  • Rybaltsche — 3,
  • Nowaja Sburjewka — 4,
  • Korsunka — 2,
  • Nowaja Kachowka — 6,
  • Kachowka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Sagi, Golaja Pristan, Wassiljewka, Aljoschki und Maslowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband Mitte: Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie

Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband Mitte inspiziert. Der Armeegeneral hörte sich im Rahmen des Besuchs den Bericht des Befehlshabers der Truppengruppierung, Generaloberst Waleri Solodtschuk, über die aktuelle Lage und die Erfüllung von Kampfaufgaben an. Gerassimow lobte danach die Erfolge des Truppenverbands Mitte bei der Befreiung der Volksrepublik Donezk und überreichte den Armeeangehörigen, die sich besonders hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen. Der Armeegeneral dankte ihnen für Mut und Tapferkeit.

Im am Sonntagmorgen vom Verteidigungsministerium verbreiteten Video stellte Gerassimow fest, dass die vereinte Truppengruppierung ihren Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie fortsetze. Der Gegner erleide dabei erhebliche Verluste und könne sein Personal nicht auffüllen. Das russische Militär setzte unter anderem doppelt so viele Drohnen wie der Gegner ein.  

"Trotz der schweren Winterverhältnisse befreiten die Einheiten der vereinten Truppengruppierung innerhalb der zwei vergangenen Februar-Wochen zwölf Ortschaften."

Die erbittertsten Kämpfe würden im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte im Raum der Ortschaft Dobropolje geführt, fügte Gerassimow hinzu.

Putins München-Rede 2007: Warum die Kluft zwischen Russland und NATO tiefer wurde

Es ist fast zwei Jahrzehnte her, seit Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken hinsichtlich der aggressiven Politik des Westens geäußert hat. Seither hat sich die Situation nicht verbessert: Die NATO will auf Russlands Sicherheitsbedenken weiterhin keine Rücksicht nehmen. 

RT DE-Korrespondent Roman Ziskin blickt zurück auf die Ursprünge dieser sich vertiefenden Kluft. Seinen Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. Februar bis 0 Uhr am 15. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.   

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden weder Infrastrukturschäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet.

Massive ukrainische Drohnenattacke auf Region Krasnodar: Opfer und Schäden

Die südrussische Region Krasnodar hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Weniamin Kondratjew teilte auf der Plattform Telegram mit, dass der Angriff am späten Samstagabend begonnen habe und die Luftabwehr die ganze Nacht über im Einsatz gewesen sei.

Der Politiker meldete Sachschäden in den Ortschaften Wolna, Sotschi und Jurowka. Am schwersten sei die Situation in der Siedlung Wolna. Dort seien ein Behälter mit Erdölprodukten, ein Lager und mehrere Terminals zu Schaden gekommen. Nach vorläufigen Informationen seien zwei Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände seien mehrere Brände ausgebrochen. An den Löscharbeiten beteiligten sich 126 Feuerwehrleute und 34 Löschwagen. In Sotschi sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Jurowka sei ein Kesselhaus zu Schaden gekommen, teilte Kondratjew mit.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 68 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 69 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien demnach über dem Asowschen Meer, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Gebiet Kursk, der Region Stawropol und dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

14.02.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kim Jong-un: Heldentat nordkoreanischer Soldaten im Gebiet Kursk geht in die Geschichte ein

Der nordkoreanische Oberste Führer Kim Jong-un erklärt, dass die Heldentaten nordkoreanischer Soldaten während der Operation im Gebiet Kursk "zu Recht in die Geschichte eingehen werden". Er wendet sich während einer Besichtigung des Baus des Gedenkmuseums für militärische Heldentaten in ausländischen Militäroperationen an die Soldaten und sagt:

"Die beispiellose Tapferkeit und der heldenhafte Einsatz unserer Soldaten in ausländischen Militäroperationen müssen zu Recht als Siegesbanner in die Geschichte eingehen."

LVR: 15 Menschen bei massivem Drohnenangriff verletzt

Wie das Oberhaupt der Republik Leonid Pasetschnik mitteilt, wurden im Bezirk Perewalski in der Volksrepublik Lugansk infolge eines Angriffs von ukrainischer Seite 15 Menschen verletzt. Er berichtet, dass mehrere Straßen von dem Angriff betroffen waren, wodurch Dutzende von Wohngebäuden und sozialen Einrichtungen, darunter eine Schule, ein Postamt und der Gemeinderat, beschädigt wurden, und teilt mit:

"Mitten am Wochenende griffen mehrere Drohnen der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Zentralny im Bezirk Perewalski an. Leider gibt es Verletzte. Bislang haben 15 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, vier von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Die Rettungsdienste sind weiterhin im Einsatz."

"Verändern oder sterben" – Von der Leyen fordert EU-Beistandsklausel und konsequente Aufrüstung

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag, dem 14. Februar 2026, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine fundamentale Mobilisierung Europas gefordert.

In ihrer Rede verlangte sie, die Beistandsklausel nach Artikel 42 Abs. 7 des EU-Vertrags "zum Leben zu erwecken", um die gegenseitige Hilfe im Ernstfall als verbindliche Verpflichtung operativ abzusichern. Unter Verweis auf den laut von der Leyen ukrainischen Leitsatz "Verändern oder sterben" betonte sie, dass Europa sich dieses auch zu eigen machen müsse.

Mit dem 800-Milliarden-Euro-Investitionsplan "SAFE" mahnte sie eine konsequente Aufrüstung in allen Bereichen an – von der Luft- und Raketenabwehr bis zur militärischen Mobilität. Ziel sei es, die europäische Industrie nach ukrainischem Vorbild vollständig auf militärische Handlungsfähigkeit und Skalierbarkeit auszurichten.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Sewastopol: Groß angelegter Raketenangritt findet statt

Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Telegram-Kanal von Gouverneur Michail Raswosschajew beruft, haben russische Luftabwehrsysteme bei dem heutigen ukrainischen Angriff auf Sewastopol sechs Luftziele abgeschossen. Er schreibt insbesondere:

"In Sewastopol wehren die Streitkräfte den Angriff weiterhin ab, die Luftabwehr ist im Einsatz. Sechs Luftziele im Bereich der Nordseite und Balaklawa wurden bereits abgeschossen. Verlassen Sie offene Flächen und bleiben Sie an sicheren Orten. Beim Abschuss von Raketen können Antriebsmodule von Flugabwehrraketen und Trümmer von Drohnen auf den Boden fallen."

Botschafter: NATO-Staaten wollen Russland eine Seeblockade verhängen

Wie der russische Botschafter in Oslo Nikolai Kortschnunow erklärt, unternehmen die Länder der nordatlantischen Allianz Schritte, um Russland eine Seeblockade zu verhängen. Dabei zielen die Pläne der NATO-Staaten auf eine vollständige oder teilweise Blockade des Landes auf See ab, betont der Botschafter. In einem Gespräch mit RIA Nowosti erklärt er:

"Die Bündnisstaaten, darunter auch Norwegen, versetzen die baltisch-arktische Region buchstäblich in einen 'Kriegszustand', indem sie überall ihre 'Wachen' aufstellen und die Freiheit der Schifffahrt unter Verletzung des Völkerrechts einschränken."
Im August letzten Jahres erklärte der Berater des Präsidenten und Vorsitzende des Marinekollegiums Nikolai Patruschew, dass der Westen, nachdem er Russland auf dem Schlachtfeld nicht besiegen konnte, seine Bemühungen auf einen Wirtschaftskrieg konzentriere, vor allem auf die Blockade des Seeverkehrs.

Merz kündigt stärkste Armee Europas an – Medwedew: "Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!"

In seiner Rede zur Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag, dem 13. Februar 2026, hat Bundeskanzler Friedrich Merz das Ziel erklärt, die Bundeswehr schnellstmöglich zur "stärksten konventionellen Armee Europas" auszubauen, die im Bedarfsfall "standhält".

Merz verwies dabei auf die begonnene Wehrdienstreform sowie den derzeit laufenden Aufbau der Brigade Litauen und kündigte eine verstärkte Präsenz von Eurofightern im Norden an. Dmitri Medwedew, stellvertretender Leiter des russischen Sicherheitsrates, nahm auf der Social-Media-Plattform Max Bezug auf diese Äußerungen. Er zitierte das Vorhaben und kommentierte: "Dämon, hast du dich in der Zeit geirrt? Es ist das Jahr 2026, nicht 1933!" Seinem Post fügte Medwedew ein KI-generiertes Bild bei, das Merz in einer Kleidung zeigt, die eine NS-Uniform darstellen soll.

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Bericht: Nach Einschränkung von Starlink gehen ukrainische Einheiten zum Angriff über

Ukrainische Einheiten haben nach Einschränkungen der Nutzung von Starlink-Terminals für das russische Militär lokale Gegenangriffe an mehreren Frontabschnitten gestartet. Das Unternehmen SpaceX hat vor einiger Zeit Einschränkungen für den Betrieb von Starlink-Terminals eingeführt, um den unbefugten Zugriff auf das Satellitensystem zu verhindern, das nicht nur von ukrainischen Einheiten, sondern auch von der russischen Armee genutzt wurde. Dies berichtet die Zeitung The Telegraph unter Berufung auf Daten des Instituts für Kriegsforschung (ISW). Darüber hinaus habe Kiew die Angriffe auf militärische Einrichtungen auf russischem Territorium verstärkt, wie die Zeitung berichtet. Insbesondere wird über den Einsatz von Flamingo-Flugkörpern berichtet.

Nach Angaben von Experten unternehmen die ukrainischen Streitkräfte Schritte, um ihre Positionen an der Frontlinie zwischen dem Süden von Dobropolje und dem Norden der Ortschaft Warwarowka wiederherzustellen. Veröffentlichte Karten zeigen Kampfeinsätze in der Gegend von Ternowatoje, Dobropolje und Salisnitschnoje, die sich in der Nähe der Grenze der Gebiete Dnjepropetrowsk und Saporoschje befinden.

Selenskij fordert erneut NATO-Mitgliedschaft der Ukraine

Wladimir Selenskij hat erneut die NATO-Mitgliedschaft seines Landes gefordert. Die ukrainische Armee sei die stärkste in Europa, sagte der ukrainische Präsident auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

"Es wäre nicht schlau, die größte Armee Europas von einer NATO-Mitgliedschaft auszuschließen. Aber ​stellen Sie sicher, dass dies Ihre Entscheidung ist und ⁠nicht Putins."

Außerdem verlangte der Politiker mehr Luftabwehrsysteme und Abfangraketen. Er verwies auf andauernde russische Angriffe auf Energieanlagen in der Ukraine und sagte in diesem Zusammenhang:

"In der Ukraine gibt es kein einziges unbeschädigtes Kraftwerk mehr."

Selenskij kündigte gleichzeitig an, dass die Ukraine künftig ausreichend Drohnen herstellen werde, um alle russischen unbemannten Luftfahrzeuge unschädlich zu machen. Derzeit wisse die Ukraine mehr über Drohnenabwehr als jedes andere Land.

Außenministerium: Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen am Krieg in der Ukraine teil

Rund 20.000 ausländische Söldner nahmen auf Seiten der ukrainischen Streitkräfte an den Kampfhandlungen teil. Dies teilte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, heute mit. Laut Miroschnik könnte die Zahl der Söldner sogar noch höher sein, da Kiew solche Personen geheim hält. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte er:

"Die Zahl der Söldner, die durch den Fleischwolf geschickt wurden, beläuft sich auf etwa 20.000 Personen."

10.000 Drohnen bis Jahresende: Selenskij eröffnet deutsch-ukrainische Fabrik in Bayern

Nur wenige Stunden vor seinem Eintreffen auf der Münchner Sicherheitskonferenz am 13. Februar 2026 hat Wladimir Selenskij im oberbayerischen Umland der Landeshauptstadt die erste Drohne aus deutsch-ukrainischer Produktion entgegengenommen. In einer neu eröffneten Fertigungsstätte nahm er gemeinsam mit Verteidigungsminister Boris Pistorius das Projekt der Firmen Quantum Systems und Frontline Robotics offiziell in Betrieb.

Die dortige Produktion der Mehrzweckdrohne "Linza", die laut den Zielvorgaben des Joint Ventures Quantum Frontline Industries bis Jahresende eine Stückzahl von 10.000 erreichen soll, bildet den Auftakt für Selenskijs Vision eines europaweiten Netzwerks für die Drohnenproduktion.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Abgeordneter: Anhaltender Ukraine-Konflikt kommt Kiew und westlicher Waffenlobby zugute

Trotz begonnener Friedensverhandlungen geht der Ukraine-Konflikt weiter. Der Abgeordnete und Journalist Anatoli Wasserman nannte in einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez den Grund dafür. Wasserman ist der Ansicht, dass der Konflikt in erster Linie den Machthabern in Kiew zugutekommt, gefolgt von den Nutznießern im Westen und der Waffenlobby. Er betonte:

"Dies ist vor allem für die Anführer der Terrororganisation Ukraine von Vorteil, da klar ist, dass mit der Beendigung der Kampfhandlungen auch ihre Position und vielleicht sogar das Leben der meisten dieser Anführer sofort beendet sein wird. Im Westen ist der Ukraine-Konflikt wahrscheinlich nicht für alle, aber für viele von Vorteil. Erstens ist es für die Waffenlobby von Vorteil, ihn fortzusetzen, da sie so die Möglichkeit hat, ihre Entwicklungen in realen Kampfsituationen zu testen [...] Außerdem profitieren diejenigen vom Fortbestehen des Ukraine-Konflikts, die immer noch hoffen, dass die Ukraine Russland besiegen wird. Bis heute hoffen viele, dass die Ukraine, wenn sie schon nicht das restliche Russland vernichtet, so doch zumindest dazu beiträgt, dass wir ziemlich viele Ressourcen aufwenden müssen. Und diejenigen hoffen, dass die Ukraine uns letztendlich so weit schwächt, dass sie uns ohne großes Risiko endgültig erledigen kann. Natürlich hoffen sie vergeblich, aber sie hoffen trotzdem."

Rubio: USA streben eine für Russland akzeptable Friedenslösung in der Ukraine an

US-Außenminister Marco Rubio erklärte, Washington werde weiterhin nach einer für Moskau akzeptablen Lösung für den Konflikt in der Ukraine suchen. In seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz legte der Chef des US-amerikanischen Außenministeriums die Prioritäten im diplomatischen Prozess dar. Seinen Worten zufolge bleibt die Suche nach einem Kompromiss eine zentrale Aufgabe. Er betonte insbesondere, dass die Parameter eines künftigen Friedensabkommens ausgewogen sein und auch Kiew zufriedenstellen müssten, und unterstrich:

"Wir werden weiterhin nach einer Lösung suchen, die Russland akzeptieren kann."

Russlands Argument, das den Lauf der Sonderoperation komplett umkrempeln wird

Der Ausgang der militärischen Sonderoperation in der Ukraine wird vom Einsatz der Drohnen bestimmt, und dies nicht nur an der Front. Entscheidend für den künftigen Kriegsverlauf könnte die nachhaltige Deindustrialisierung der Ukraine durch Drohnengeschwader werden, die mit ausgeklügelter Kampftaktik eingesetzt werden.

Mehr dazu in dieser Analyse von Kirill Strelnikow auf unserer Webseite.

Chinas Außenminister Wang: Beilegung der Ukraine-Krise erfordert gemeinsame Anstrengungen

Am Samstag hat Chinas Außenminister Wang Yi in seiner Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) zum Dialog aufgerufen, um den bewaffneten Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu lösen. Die internationale Gemeinschaft sollte ihre Bemühungen koordinieren, um eine friedliche Lösung zu finden. Der Diplomat sagte dabei:  

"Wenn wir den Dialog nicht aufrechterhalten, wird ein Friedensabkommen nicht einfach so vom Himmel fallen."

Wang wiederholte, dass die Position der Regierung in Peking eindeutig sei: Alle regionalen Probleme sollten auf dem Dialogweg gelöst werden.

"Wir müssen eine politische Lösung finden."

China sei keine unmittelbare Partei des Konflikts und habe nicht das letzte Wort, sagte der Minister. Peking fördere jedoch Friedensverhandlungen und nutze alle möglichen Kanäle. Wang erinnerte dabei an die Bemühungen der chinesischen Shuttle-Diplomatie.  

Russische Behörden melden weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje: Ein Einwohner verletzt

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Dabei spricht er von Terrorangriffen auf friedliche Ortschaften und zivile Infrastrukturen. Demnach hat der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Bezirk Kuibyschewski unter Beschuss genommen und schwer beschädigt. Durch Splitter wurden anliegende Einfamilienhäuser in Mitleidenschaft gezogen. Ein 38 Jahr alter Mann erlitt Verletzungen. Auch in der Stadt Tokmak kamen mehrere Einfamilienhäuser zu Schaden. In der Ortschaft Welikaja Snamenka wurden das Dach und die Fassade einer Schule beschädigt.

Der Politiker ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Die Terrorgefahr in der Region stuft er als hoch ein. Beim Fund von verdächtigen Gegenständen sollten umgehend die örtlichen Sicherheitsbehörden alarmiert werden.

Protest am Rande des Wiener Opernballs: Kritik an Aufrüstung und NATO-Nähe

Hunderte Menschen haben sich am Donnerstagabend während des Wiener Opernballs einer Protestaktion der Kommunistischen Jugend Österreichs angeschlossen. Die Demonstranten verurteilten die Aufrüstung und die zunehmende Annäherung Österreichs an die NATO – was die Regierung jedoch vehement bestreitet.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag mitteilt, verbesserte der Truppenverband Nord seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowaja Setsch, Grafskoje und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Ternowaja und Prikolotnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor bis zu 190 Kämpfer. Das russische Militär zerstörte zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, zwei Munitions- und sechs Materiallager.

Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Drobyschewo, Krasny Liman, Swjatogorsk und Schtschurowo in der DVR sowie Borowaja im Gebiet Charkow traf. Dabei wurden mehr als 160 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.

Der Truppenverband Süd verbesserte ebenfalls seine Position an der Frontlinie, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Minkowka, Golubowka, Kriwaja Luka und Konstantinowka in der DVR traf. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 155 Soldaten. Außerdem wurden zwei Transportpanzer, fünf gepanzerte Fahrzeuge, 16 Wagen, ein Geschütz, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör zerstört.

Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen und traf ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Kutscherow Jar und Sawido-Kudaschewo in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor mehr als 280 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und drei Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Bratskoje, Kolomijzy und Kommunarowka in der DVR sowie Seljonaja Dibrowa und Barwinowka im Gebiet Saporoschje. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 415 Armeeangehörige. Dabei wurden 14 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Orechow, Wesseljanka, Juljewka, Grigorowka und Nowoalexandrowka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus 20 Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energie- und Verkehrsanlagen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, ein größeres Lager mit Raketen und Munition, Drohnenbasen sowie 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den letzten 24 Stunden hingegen acht HIMARS-Raketen und 118 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.075 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.679 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.277 Geschütze und Mörser.

Gouverneur meldet zwei Tote und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 36 Geschosse ab und setzte 63 Drohnen ein, von denen 28 abgeschossen wurden.

Bei einer Attacke auf ein Infrastrukturobjekt in der Gebietshauptstadt Belgorod wurden drei Männer getötet und fünf weitere verletzt. Eine Frau erlitt in ihrer Wohnung ein Barotrauma. In der Siedlung Gruschewka erlitt ein Autofahrer Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Fahrzeug angriff. Drei weitere Einwohner kamen bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter zu Schaden. Auch in der Siedlung Gora-Podol erlitt ein Einwohner Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackierte. Eine Einwohnerin der Siedlung Grafowka wurde bei der Detonation einer Drohne verletzt.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden in der Region zerstört oder beschädigt: acht Mehrfamilienhäuser, 13 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, Energieanlagen, eine Stromleitung, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, drei Betriebsgebäude, zwei Geschäfte, ein Kleintransporter und 31 Autos.

Selenskij: Ukraine will EU-Beitritt 2027

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij drängt erneut auf den EU-Beitritt seines Landes. Nun fordert er, dass bereits ein konkretes Datum für 2027 festgelegt wird. Seine Forderung hat Selenskij vor dem Hintergrund eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister erhoben, bei dem weitere Unterstützung für die Ukraine beraten wurde.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ukrainische Einheiten töten Autofahrer im russischen Grenzgebiet Brjansk

Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im russischen Grenzgebiet Brjansk. Demnach griff der Gegner am Samstagmorgen in der Siedlung Asarowka im Bezirk Starodub ein fahrendes Auto mit Kamikaze-Drohnen an. Der Fahrer wurde dabei getötet.

Bogomas spricht den Angehörigen des Opfers sein tiefes Beileid aus. Seine Regierung werde die Familie des Getöteten finanziell unterstützen.

Stromabschaltungen im Grenzgebiet Belgorod: Hilfe kommt aus Teilrepublik Baschkortostan

Nach einem nächtlichen ukrainischen Angriff auf das russische Gebiet Belgorod ist es erneut zu Störungen bei der Strom- und Wärmeversorgung in der Grenzregion gekommen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldete zudem Probleme bei der Versorgung mit fließendem Warmwasser. Wie der Politiker am Morgen auf Telegram schrieb, werde der Strom nun teilweise mit Generatoren erzeugt. Er dankte der russischen Teilrepublik Baschkortostan für die Lieferung von 250 Heizkanonen und dem Fernsehmoderator Wladimir Solowjow für die Lieferung von 100 weiteren mobilen Tankstellen für die Betankung von Dieselgeneratoren. Auf Telegram zeigte Gladkow ein Video mit den am Vortag eingetroffenen Hilfsgütern.

Außerdem teilte der Gouverneur mit, dass die russische Regierung der Region zusätzlich 500 Millionen Rubel oder umgerechnet 5,5 Millionen Euro für den Kauf von 310 Stromgeneratoren bereitgestellt habe. 65 Geräte seien am Freitag geliefert worden. Da Reparaturarbeiten im Gange seien, seien Stromabschaltungen in der Gebietshauptstadt Belgorod sowie in den Bezirken Schebekino, Prochorowka, Gubkin und Korotscha möglich, warnte Gladkow.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Februar 20 Geschosse auf fünf Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 4,
  • Aljoschki — 6,
  • Staraja Sburjewka — 3,
  • Kasatschji Lageri — 5,
  • Korsunka — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Golaja Pristan, Kardaschinka und Maslowka wurden insgesamt 15 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Stromausfall im Grenzgebiet Kursk durch ukrainische Angriffe

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden zwischen 7 Uhr MEZ am 13. Februar und 5 Uhr MEZ am 14. Februar 32 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es erfolgten zudem sechs Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Stromausfall in drei grenznahen Bezirken, nachdem der Gegner bei einem Angriff in der Nähe der Stadt Rylsk eine Stromleitung beschädigte. Die Stromversorgung wurde zwischenzeitlich wiederhergestellt.

Merz sagt Ukraine weitere Unterstützung zu: "Auf uns ist Verlass"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine weitere Unterstützung versprochen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij während der Münchner Sicherheitskonferenz habe Merz unterstrichen, "dass auf Deutschland als momentan größten Unterstützer der Ukraine weiter Verlass sein werde", hieß es aus deutschen Regierungskreisen. Im Zentrum des Gesprächs hätten die aktuelle Kriegssituation und der Stand der Gespräche mit Russland und den USA gestanden. Darüber hinaus hätten Merz und Selenskij Fragen der Rüstungskooperation und der zivilen Hilfe für die Ukraine besprochen.

Selenskij schrieb nach dem Gespräch auf der Plattform X, man habe vor allem über die Lage im Energiesektor und den Wiederaufbau gesprochen.

"Die Ukraine wird eine Liste mit den Anforderungen zur Unterstützung unserer Energieinfrastruktur und militärischen Kapazitäten erstellen und an die Partner senden. Wir zählen auf ihre Unterstützung."

Ein weiteres Thema seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ganz Europa gewesen, so der ukrainische Präsident.

DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Februar bis 0 Uhr am 14. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Sachschäden lagen nicht vor.

Selenskij lehnt Rückzug aus Donbass ab

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat der russischen Forderung nach einem Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass erneut eine klare Absage erteilt. Er begründete dies mit den etwa 200.000 Ukrainern, die noch in den von Kiew kontrollierten Teilen der Volksrepubliken Donezk und Luhansk leben. Bei einer Veranstaltung des Nachrichtenportals Politico auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte der Politiker:

"Ich soll zu ihnen gehen, an jeder Wohnung anklopfen und sagen: 'Schau mal, eine großartige Idee! Vergiss dein Haus, vergiss alles, deine Verwandten, verlass dein Haus, denn das ist die großartige Idee der großen Bosse.'"

Selenskij nutzte auch ein militärisches Gegenargument. Obwohl Russland in den Kämpfen zahlreiche Soldaten verliere, gebe es das Ziel nicht auf, die gesamte Ukraine zu besetzen.

"Wir können uns nicht einfach von unserem Territorium zurückziehen."

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump übt ebenfalls Druck auf die Ukraine zu diesem Gebietsverzicht aus, um ein Ende des Krieges zu erreichen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 20 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 20 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Teilrepublik Krim – 13,
  • Gebiet Orjol – 2,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Gebiet Brjansk – 1,
  • Gebiet Kursk – 1,
  • Gebiet Lipezk – 1,
  • Großraum Moskau – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Trump: Selenskij muss sich bewegen

Während es sich die europäischen Eliten in München gemütlich machen und sich gegenseitig in ihrer Überzeugung bestätigen, den Krieg in der Ukraine aufrechterhalten zu wollen, gibt es aus Washington wieder einmal Störfeuer von Donald Trump.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

Macron wird direkten Kommunikationskanal mit Russland einrichten

Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigt die Einrichtung eines "direkten Kommunikationskanals mit Russland" an. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt er, dass Frieden in der Ukraine "ohne die Beteiligung der Europäer unmöglich" ist. Deshalb habe er beschlossen, einen direkten Kommunikationskanal mit Russland einzurichten, der für die Ukraine, europäische und US-amerikanische Partner voll transparent sein werde.

Zu Debatten über die Entsendung von Truppen in die Ukraine äußert sich der Präsident wie folgt:

"Vom ersten Tag an haben wir uns entschieden, die Ukraine zu unterstützen, aber gleichzeitig eine Eskalation mit Russland zu vermeiden. Das heißt, kein russisches Territorium anzugreifen oder Bodentruppen zu entsenden. Wir halten weiterhin an diesem Rahmen fest."

Kiews Truppen attackieren Belgorod – Tote und Verletzte

Ukrainische Truppen haben einen Raketenangriff auf die Stadt Belgorod unternommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde ein Infrastrukturobjekt getroffen. Dabei kamen zwei Männer ums Leben, drei erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten befindet sich in einem schweren Zustand. Der Angriff führte zu einem Ausfall von Strom-, Wärme- und Wasserversorgung, fügt Gladkow hinzu.

Ferner präzisiert der Gouverneur, dass die Zahl der Verletzten auf fünf Menschen gestiegen ist.

"Russland muss wirtschaftlich und militärisch am Ende sein" – Merz nicht bereit für Gespräche

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag, dem 13. Februar 2026, im Hotel Bayerischer Hof die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eröffnet.

In der direkt anschließenden Podiumsdiskussion stellte der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, zumindest von deutscher Seite aus einen erneuten Versuch zu unternehmen, Gespräche mit Russland aufzunehmen.

Merz erklärte dazu, dass solche Initiativen derzeit "nicht sinnvoll" seien, da Russland laut seiner Aussage "nicht ernsthaft bereit zu reden" ist. Er verwies darauf, dass ein Ende des Krieges erst dann realistisch werde, wenn das Land "wirtschaftlich und militärisch am Ende" sei. Der Bundeskanzler ergänzte dabei, man nähere sich diesem Zeitpunkt bereits an, sei aber noch nicht am Ziel. Zudem unterstrich er die historische Dimension der Lage mit der Behauptung, dass dieser Krieg bereits länger andauere als der Zweite Weltkrieg.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Flugabwehr zerstört knapp 50 ukrainische Drohnen über Gebieten Brjansk, Kursk und Belgorod

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 41 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Brjansk zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem wurden fünf Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Die Flugabwehr zerstörte alle Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit.

Bericht: Russischer Sonderbeauftragter Dmitrijew reist zu Gesprächen mit US-Vertretern nach Genf

Nach Angaben einer unterrichteten Quelle wird Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, in nächster Zukunft zu Verhandlungen mit US-Vertretern nach Genf reisen.

Dmitrijew konzentriere sich auf die Wiederherstellung der Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten. Nach wie vor würde der Beamte nicht der russischen Delegation angehören, die an den dreiseitigen Gesprächen zwischen Moskau, Kiew und Washington beteiligt sei.

Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor betont, dass Dmitrijew sich im Rahmen der Russland-USA-Arbeitsgruppe mit Fragen der "potenziellen Handels- und Wirtschaftskooperation" befasst.

Merz zeigt sich zu Gesprächen mit Russland bereit – "wenn es sinnvoll ist"

Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich zurückhaltend nach der Aussage des französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland. Man wäre zu Gesprächen dann bereit, wenn es sinnvoll wäre. Bei der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt der Regierungschef:

"Wenn es sinnvoll ist, zu reden, dann sind wir zu Gesprächen bereit."

Russland demonstriere jedoch keine Bereitschaft zu "ernsthaften Gesprächen", meint Merz.

Trump: Russland will Friedensdeal, Selenskij muss sich beeilen

US-Präsident Donald Trump glaubt, dass Wladimir Selenskij sich in Richtung Frieden bewegen sollte. Russland sei an einer Lösung des Konfliktes interessiert. Im Gespräch mit Journalisten betont Trump:

"Russland will ein Abkommen, Selenskij muss sich beeilen, sonst verpasst er eine große Chance. Er muss handeln."

Medien: Russland entsendet mindestens 15 Vertreter zu Gesprächen nach Genf

Russland entsendet eine Delegation von 15 bis 20 Vertretern zum dreiseitigen Treffen in Genf, erklärt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf eine Quelle. Gespräche in der Schweiz seien eine Fortsetzung der Verhandlungen in Abu Dhabi, nun aber in einem erweiterten Format, um sowohl militärische als auch andere Aspekte der Beilegung zu erörtern.

Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow findet das Treffen von Vertretern Moskaus, Kiews und Washingtons am 17. und 18. Februar in Genf statt. Als Leiter der russischen Delegation wurde Präsidentenberater Wladimir Medinski erklärt.

Gegenoffensive an der Südfront: Schwere Kämpfe im Raum Saporoschje und Dnjepropetrowsk

Die Gegenangriffe des Gegners an der Südfront haben begonnen und erstrecken sich über einen breiten Frontabschnitt.

Besonders im Raum Saporoschje sowie im Einsatzgebiet der Verbände Ost und Dnjepr kommt es zu heftigen Kämpfen, deren Ausgang noch nicht absehbar ist, berichtet der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka in seinem jüngsten Frontbericht.

Auch in den Abschnitten Slawjansk–Kramatorsk, Liman und Kupjansk dauern die schweren Gefechte an. Die Lage bleibt dynamisch und hochintensiv.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Europäer nehmen nicht an Ukraine-Gesprächen in Genf teil

Die nächste Runde der Ukraine-Gespräche in Genf werde im trilateralen Format ohne Beteiligung Europas stattfinden, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

"Nein, es handelt sich nur um ein trilaterales Format, also zwischen Russland, den USA und der Ukraine. Europäer werden nicht teilnehmen", so antwortete Peskow auf die Frage, ob Vertreter der EU oder internationaler Organisationen sich in irgendeiner Form an den Verhandlungen beteiligen werden.

Mehrere Ortschaften im Gebiet Kursk ohne Strom 

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sei eine Stromleitung infolge eines Angriffs auf die Region beschädigt worden. 

"Infolge eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Rylsk wurde eine Stromleitung beschädigt. In der Stadt Rylsk, den Bezirken Rylsk, Korenewo und Gluschkowo ist es zum Stromausfall gekommen. Es wurde auch eine Unterbrechung der Wärmeversorgung registriert."

Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Chinstein.

Gebiet Saporoschje: Kiews Truppen greifen soziale Einrichtung an – ein Verletzter

Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf der Gegner ein Verwaltungsgebäude im Ort Sladkowodnoje. In dem Gebäude befinden sich ein Stab der humanitären Hilfe und ein Postamt. Im Ergebnis des Angriffs wurde ein Mann des Jahrgangs 1988 verletzt.

Die ukrainischen Streitkräfte führten eine gezielte Attacke durch, um die Arbeit der sozialen Einrichtung zu stören, betont Balizki.

Ukraine-Treffen in Genf – Umerow nennt Zusammensetzung der ukrainischen Delegation 

Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gab die Zusammensetzung der ukrainischen Delegation für die trilateralen Gespräche am 17. und 18. Februar in Genf bekannt. 

"Der ukrainische Präsident hat die vorläufige Zusammensetzung des Verhandlungsteams festgelegt. Neben mir gehören der Delegation an: Kirill Budanow, Andrei Gnatow, David Arachamija, Sergei Kisliza und Wadim Skibizki."

Laut Umerow habe die "ukrainische Delegation die Vorbereitung auf das Treffen bereits begonnen".

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 39 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 76 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung: Ein Einwohner wurde getötet, sieben weitere erlitten Verletzungen. 

Infolge der Angriffe wurden 16 Fahrzeuge, ein Landwirtschaftsbetrieb, vier Infrastrukturobjekte, elf Privathäuser, eine soziale Einrichtung sowie mehrere Stromleitungen beschädigt.

Tausende Haushalte im Gebiet Cherson ohne Strom

Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf das Gebiet Cherson seien Tausende Haushalte ohne Stromversorgung. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.

"Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs auf Stromnetze sind 26.000 Menschen in 44 Ortschaften in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan und Skadowsk ohne Strom." 

Die Wiederherstellungsarbeiten seien im Gange, so Saldo.

Nach Auflösung der ukrainischen Fremdenlegion – Kiew leugnet Existenz der Einheit

Vor dem Hintergrund der umstrittenen Auflösung der sogenannten "Internationalen Legion der Ukraine" bestreitet das ukrainische Verteidigungsministerium die Existenz einer solchen Einheit. In einer Meldung auf ihrem Telegram-Kanal behauptet die Behörde:

"Das Internationale Legion lässt sich nicht auflösen, denn es ist ein Sammelbegriff für ein Netzwerk von Freiwilligenverbänden, die in unterschiedlichen Strukturen der ukrainischen Armee agieren."

Zuvor hatte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja bekannt gegeben, dass das ukrainische Militärkommando die Legion auflöse und deren Angehörige in Stoßtrupps versetze. Auch Quellen bei den russischen Streitkräften teilten diese Information und gaben zusätzlich an, dass ausländische Söldner in ukrainischen Diensten seit sechs Monaten keinen Sold erhalten.

Peskow: Nächste Runde der Ukraine-Gespräche findet am Dienstag und Mittwoch statt

Der Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigt, dass das nächste Treffen zum Ukraine-Konflikt in der kommenden Woche abgehalten werde. Die trilateralen Verhandlungen zwischen Moskau, Kiew und Washington finden am Dienstag und Mittwoch in Genf statt, präzisierte Peskow. Die Delegation wird von dem russischen Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.

"Am 13. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 14 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: sieben Drohnen über der Republik Krim, vier Drohnen über dem Gebiet Kursk und drei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."

Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Im Zeitraum zwischen 7. und 13. Februar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums als Reaktion auf Kiews Terrorangriffe gegen russische zivile Ziele Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur angegriffen. Wie die Behörde weiter meldet, wurden bei insgesamt sechs kombinierten Angriffen Energieobjekte, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, Materiallager, militärische Flugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner angegriffen.

Die russische Luftabwehr zerstörte ihrerseits im genannten Zeitraum fünf Flamingo-Marschflugkörper, 28 Lenkgleitbomben, 39 HIMARS-Geschosse, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.243 Starrflügler-Drohnen.

Gebiet Cherson: Ukrainische Truppen geben unterirdische Drohnenleitstellen als Krankenhäuser aus 

Die ukrainischen Streitkräfte geben ihre unterirdischen Drohnenleitstellen und Kommandostellen in der Stadt Cherson als Schulen und Krankenhäuser aus und verweisen dabei auf angebliche russische Angriffe auf zivile Infrastruktur. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.

"Der Gegner versucht uns weiszumachen, dass er aufgrund des ständigen Beschusses von unserer Seite gezwungen sei, unterirdische Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Angesichts des Reliefs, des hohen rechten Ufers, ist dies technisch möglich. Aber wir sind uns im Klaren, dass es sich um Drohnenleitstellen und Kommandostellen für Militäreinheiten handelt."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Militär bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord über 1.425 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos, 21 Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer, zwei Eloka-Anlagen und 45 Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.130 Soldaten. Zudem wurden ein Panzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Artilleriegeschütze und 30 Lager zerstört.

Der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Lage, wobei das ukrainische Militär an diesem Frontabschnitt über 925 Soldaten einbüßen musste. Zwei Panzer, darunter ein deutsch produzierter Leopard, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 71 Autos, 15 Geschütze und acht Lager wurden eliminiert.

Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen. Kiews Truppen mussten Verluste in Höhe von über 1.895 Kämpfern hinnehmen. Zudem wurden fünf Panzer, darunter zwei Leopards, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze ausgeschaltet.

Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor das ukrainische Militär über 2.830 Soldaten. Ferner wurden ein Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos und acht Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Die ukrainischen Verluste durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 280 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos, neun Geschütze, acht Eloka-Anlagen und elf Munitions- und Materiallager.

Politico: USA werden Kiew keine Sicherheitsgarantien vor Friedenschluss geben

Die Vereinigten Staaten haben nicht vor, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, solange Kiew keine Friedensvereinbarung mit Russland schließe.

Dies berichtet die Zeitung Politico unter Verweis auf europäische und US-amerikanische Beamte.

Ein hochrangiger US-Beamter erklärte gegenüber der Zeitung, dass Präsident Donald Trump versuche, Sicherheitsgarantien als Druckmittel gegen den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zu nutzen. Der Gesprächspartner von Politico fügte hinzu, dass die Territorialfrage weiterhin das größte Hindernis bei den Friedensverhandlungen darstelle:

"Beide Seiten bestehen auf ihren Standpunkten, doch ich denke, dass alle spüren, dass es eine Möglichkeit für Fortschritte gibt."

Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Ortschaften in drei Gebieten befreit:

  • Tschugunowka und Gluschkowka im Gebiet Charkow,
  • Sidorowka im Gebiet Sumy,
  • Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje.

Politico: Nächstes Ukraine-Treffen könnte in kommender Woche stattfinden

Die nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington könnte in der kommenden Woche in den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden. Dies berichtet Politico unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. 

"Die USA, Russland und die Ukraine planen, sich nächste Woche erneut zu treffen, möglicherweise in Miami oder Abu Dhabi. Laut US-Beamten können dort Fortschritte erzielt werden."

Ukrainische Verteidigung bei Guljaipole bricht zusammen

Die Verteidigung der ukrainischen Truppen nahe der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje bricht zusammen, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

"Die Lage der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt zwischen Mirnoje und Wosdwischenka verschlechtert sich sehr schnell, ihre Verteidigung bricht zusammen."

Durch massive FAB-Attacken wurden solche Eliteeinheiten wie "Vögel von Magyar", "Schkwal", "Skala" und "Da Vincis Wölfe" getroffen.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 13 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. Februar bis 7:00 Uhr am 13. Februar wurden insgesamt 43 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kam ein Gebäude zu Schaden.

Krieg auf Kredit – warum die EU Kiew 90 Milliarden Euro gewährt

Wer meint, die EU setzt sich mit dem neuen Rüstungskredit für Kiew das Ziel, Moskau eine Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen, irrt – darum geht es schon lange nicht mehr. Das Ziel ist lediglich, den Krieg so lange wie möglich am Brennen zu halten, um Russland irgendwie noch zu schaden.

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Militärexperte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje vor

Russlands Streitkräfte führen eine Offensive zur Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Am Frontabschnitt Dobropolje laufen derzeit ernsthafte Vorbereitungen zur Befreiung dieser Stadt. Von der Siedlung Udatschnoje an der Grenze der DVR bis Schachowo östlich von Dobropolje laufen aktive Kampfhandlungen an einem Frontabschnitt von fast 40 Kilometer Breite."

Marotschko betonte weiter, dass russische Truppen täglich Geländegewinne erzielen:

"Das Eindringen in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung erfolgt um 200 bis 300 Meter täglich. Man sollte berücksichtigen, dass wir an einem solchen breiten Frontabschnitt praktisch überall vorrücken."

Nach Einschätzung des Militärexperten weise die ukrainische Verteidigung bei Dobropolje "Elemente eines Frontzusammenbruchs" auf. So meldet Marotschko mehrere Fälle von Desertionen.

TASS: Ukrainische Reserven am Frontabschnitt Krasny Liman aufgerieben

Das ukrainische Militär verfügt am Frontabschnitt bei Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik praktisch über keine Reserven mehr. Eine russische militärische Quelle erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Am Frontabschnitt Krasny Liman sind die Reserven des Gegners stark erschöpft, praktisch aufgerieben."

Die Quelle fügte hinzu, dass russische Drohnen an diesem Frontabschnitt die Nachschubrouten des ukrainischen Militärs vollständig kontrollieren.

Luftabwehr schießt 58 ukrainische Drohnen in der Nacht ab

In der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums 58 ukrainische Starrflügler-Drohnen über vier russischen Regionen abgeschossen. Wie die Behörde meldet, wurden zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 12. Februar und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 13. Februar 43 Drohnen über dem Gebiet Wolgograd, zwölf über dem Gebiet Rostow, zwei über dem Gebiet Kursk sowie eine über der Krim zerstört.

12.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Exklusiv: Robotiksysteme im Einsatz an der Front

Bodengestützte Robotiksysteme sind an der Front unverzichtbar. Sie sind in der Lage, verschiedene Aufgaben auszuführen, zum Beispiel Lebensmittel und Baumaterial zu liefern. Mit ihrer Hilfe werden auch schwere Lasten transportiert – und Menschenleben geschont. Wie die Roboter die Leben der russischen Soldaten retten, berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij.

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. Februar 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Macron fordert EU-Vorbereitung für Gespräche mit Russland über europäische Sicherheitsarchitektur

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die europäischen Staaten aufgefordert, ihre Position zur europäischen Sicherheitsarchitektur nach dem Ukraine-Konflikt auszuarbeiten, um für mögliche Gespräche mit Russland vorbereitet zu sein.

Macron hatte zuvor erklärt, er habe "einigen europäischen Kollegen" vorgeschlagen, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen. Zuvor hatte sein diplomatischer Berater Emmanuel Bonne Moskau besucht. Nach dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte Macron:

"Auch wir Europäer haben Fragen zu klären. Deshalb müssen wir am Verhandlungstisch sitzen – und über Wohlstand, die Zukunft Europas und die Sicherheitsarchitektur Europas sprechen. Dies muss bereits jetzt auf europäischer Ebene vorbereitet werden, um im richtigen Moment für Gespräche mit Russland bereit zu sein."

Energiesystem von Belgorod nach Beschuss schwer beschädigt

Das Energiesystem von Belgorod ist infolge der jüngsten ukrainischen Angriffe schwer beschädigt worden. Alle verfügbaren Maßnahmen zur schnellen Beseitigung der Folgen würden ergriffen, teilte Russlands Vizepremier Marat Chusnullin nach einer Arbeitsreise in die Region mit.

In Belgorod habe Chusnullin eine Sitzung abgehalten, bei der Unterstützungsmaßnahmen für das Gebiet erörtert worden seien. Anschließend schrieb er auf der Plattform Max:

"Die Infrastruktur der Region ist beispiellosen Angriffen des Gegners ausgesetzt. Durch den jüngsten Beschuss hat das Energiesystem schwere Schäden erlitten, betroffen sind rund 78.000 Einwohner von Belgorod. Das Team von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, föderale Behörden und Energieversorger tun alles, um die Folgen so schnell wie möglich zu beseitigen."

Zur Schadensbehebung seien Reservequellen für die Stromversorgung vorbereitet worden. Zudem seien mehr als 330 Notfallbrigaden und über 400 Einheiten an Spezialtechnik im Einsatz.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Die russische Luftverteidigung hat zwischen 12 und 20 Uhr Moskauer Zeit neun ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Vier Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, drei über der Teilrepublik Krim und zwei über dem Gebiet Kursk abgeschossen.

NATO will Aufbau der ukrainischen Streitkräfte auch nach Konfliktende priorisieren

NATO-Generalsekretär Mark Rutte kündigte an, dass die Allianz den Ausbau der ukrainischen Streitkräfte auch nach dem Ende des Konflikts weiter finanzieren werde. Dies habe Vorrang vor den langfristigen Wiederaufbauplänen des Landes, so Rutte bei der Eröffnung des Treffens der Kontaktgruppe für Waffenlieferungen an Kiew.

"Wir müssen die Verteidigung der Ukraine sichern, auch während Verhandlungen laufen. Die enormen militärischen Bedürfnisse der Ukraine haben Vorrang vor den erheblichen Anforderungen an Wiederaufbau und Rekonstruktion – und das auf lange Sicht. Selbst wenn die Kampfhandlungen morgen enden, wird die Ukraine NATO-Hilfe beim Aufbau einer starken, modernen und gut ausgestatteten Armee benötigen."

Rutte betonte, dass die Allianz eine Armee in der Ukraine aufbauen wolle, die als "ausreichende Abschreckungskraft" gegen Russland wirke. 

"Natürlich wird es Sicherheitsgarantien geben, aber die eigenen Streitkräfte der Ukraine müssen die beste Garantie sein."

In diesem Zusammenhang rief er die Mitgliedsstaaten dazu auf, mehr Waffen nach Kiew zu liefern und dies systematischer und auf langfristige Unterstützung ausgerichtet zu gestalten. Die Priorität des militärischen Aufbaus spiegelt sich auch im EU-Plan wider, der diese Woche verabschiedet wurde: Für Kiew stehen in den kommenden zwei Jahren 90 Milliarden Euro bereit, davon 60 Milliarden Euro für Waffen und 30 Milliarden Euro für Haushaltsmittel.

Gebiet Belgorod: Fünf Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

Im Gebiet Belgorod sind bei ukrainischen Drohnenangriffen fünf Zivilisten verletzt worden. Dies berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram.

Im Dorf Golowtschino im Graiworonski-Bezirk griff eine Drohne einen Pkw an. Ein Mann wurde dabei verletzt. Er erlitt ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, Splitterverletzungen an Armen und Beinen sowie einen Nasenbruch. Der Mann wurde in die städtische Klinik in Belgorod eingeliefert. Das Fahrzeug wurde durch das Feuer zerstört. Außerdem wurden die Fenster eines Privathauses und eines Nebengebäudes in Mitleidenschaft gezogen.

Im Dorf Wosnessenowka im Schebekinski-Bezirk traf ein Drohnenangriff ein weiteres Auto. Ein Mann wurde verletzt und mit Minen- und Explosionsverletzungen sowie einem Barotrauma ins Krankenhaus eingeliefert. Auch dieses Fahrzeug wurde beschädigt.

Auf der Strecke Botschkowka–Nechajewka wurde ein Pkw angegriffen, in dem sich ein Ehepaar befand. Beide Personen erlitten Minen- und Explosionsverletzungen sowie Barotraumata, das Fahrzeug wurde ebenfalls beschädigt.

Außerdem stellte sich heute ein Mann in der Zentralklinik der Siedlung Krasnaja Jaruga vor, der gestern bei einem Drohnenangriff in eben dieser Siedlung verletzt worden war. Die Ärzte stellten eine Minen- und Explosionsverletzung sowie eine stumpfe Splitterverletzung am Bein fest.

NATO-Generalsekretär: Sicherheit der Allianz hängt von der Sicherheit der Ukraine ab

NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärt nach dem Treffen der Verteidigungsminister der Mitgliedsstaaten, die Sicherheit der Allianz sei eng mit der Sicherheit der Ukraine verknüpft.

"Die Verbündeten sind geeint – geeint in der Unterstützung der Ukraine und geeint in unserem Bekenntnis, jeden Zentimeter des Territoriums unserer Mitglieder zu verteidigen. Die Initiative 'Arktischer Wächter', die wir gestern gestartet haben, zeigt dies erneut klar."

Zuvor hat Rutte zudem erklärt, dass er die Idee von Emmanuel Macron unterstütze, die Kontakte zu Russland unter der Bedingung der Transparenz zwischen den Verbündeten wiederaufzunehmen. Außerdem betonte er, dass die USA geholfen hätten, das festgefahrene Verhältnis zu Russland zu lösen.

Am 11. Februar hat das Oberkommando der vereinten NATO-Streitkräfte in Europa mitgeteilt, dass die Allianz die Operation "Arktischer Wächter" zur Verstärkung ihrer Präsenz in der Region gestartet hat.

Probleme bei ukrainischen Brigaden unter Kupjansk – hohe Verluste und Desertionen

Berichten zufolge gibt es unter den ukrainischen Streitkräften Probleme mit der Personalstärke zweier Brigaden bei Kupjansk. Hohe Verluste, starke Frosttemperaturen und Energieausfälle führten zu ernsten personellen Engpässen, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus Sicherheitskreisen erfuhr. Täglich sterben Dutzende Soldaten, neue Kräfte kommen nicht nach.

Zugleich habe die Desertion auf den Positionen und auf dem Weg dorthin massiv zugenommen. Als Hauptursache nennen die Quellen die völlige Gleichgültigkeit der Kommandeure gegenüber den Soldaten an der Front. In der 116. Brigade hat Oberst Maxim Litwinenko die Logik der "Fleischmühle" offen dargelegt:

"Wenn du aus dem Hackfleisch lebend herauskommst – Glückwunsch. Wenn du Hackfleisch wirst, dann warst du nicht gut genug."

Für den Obersten sei das keine Tragödie, sondern natürliche Auslese, berichteten die Sicherheitskreise weiter.

Deutschland bietet der Ukraine Geld statt Waffen an

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat der Ukraine mit Blick auf eine mögliche Erschöpfung der Waffenbestände finanzielle Unterstützung angeboten. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz in Berlin, wie Clash Report berichtet:

"Man muss prüfen, was wir aus unseren Beständen bereitstellen können. Wenn nichts mehr übrig ist, muss man überlegen, was man der Ukraine geben könnte. Es geht dabei um Geld – so wie wir es im vergangenen Jahr gemacht haben."

Ombudsfrau: UN wegen Festhaltung von Zivilisten aus Gebiet Kursk eingeschaltet

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat mitgeteilt, sie habe sich wegen der unbegründeten Festhaltung von zehn Einwohnern des Gebiets Kursk durch die Ukraine an die Vereinten Nationen gewandt.

"Ich habe dem UN-Hochkommissar für Menschenrechte ein Schreiben übermittelt, wonach weiterhin zehn Menschen völlig unbegründet und unter Verletzung der Genfer Konventionen festgehalten werden."

Am 5. Februar hatte Moskalkowa berichtet, dass zwei Einwohner des Gebiets Kursk aus der Ukraine zurückgebracht werden konnten. Zehn weitere Personen würden weiterhin in Sumy festgehalten.

Rutte zu Macrons Moskau-Vorstoß: "Jeder Verbündete kann so handeln wie die Franzosen"

NATO-Generalsekretär Mark Rutte äußerte sich am Mittwoch in Brüssel zu der Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, wieder technische Gesprächskanäle mit Moskau aufzubauen. Anfang Februar reiste Macrons engster diplomatischer Berater, Emmanuel Bonne, nach Moskau, um Kontakte mit Russland auf Beraterebene wiederherzustellen.

Auf die Frage, ob er europäische Länder dazu ermutigen würde, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen, antwortete Rutte, dass jedes NATO-Mitglied in seiner Außenpolitik frei sei und das tun könne, was die Franzosen gerade tun. 

Er betonte zudem, dass er jede Initiative unterstützen würde, die den Krieg in der Ukraine schneller beenden könnte. Dabei stellte er jedoch klar, dass die Führungsrolle der USA entscheidend bleibe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

NATO-Generalsekretär räumt russische Erfolge in der Ukraine ein

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat zugegeben, dass Russland in der Ukraine Fortschritte erzielt hat. Diese seien jedoch "sehr gering", sagte er bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem neuen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow.

"Aber das ukrainische Volk ist nicht zu brechen. Das habe ich vergangene Woche in Kiew gesehen. Ich habe erneut Soldaten getroffen und in ihren Augen Entschlossenheit und Härte gesehen, den Kampf gegen die Russen fortzusetzen – auch wenn die russischen Streitkräfte nur sehr geringe Erfolge erzielen."

Zuvor hatte er am Dienstag erklärt, er hoffe auf eine baldige und langfristige Waffenruhe in der Ukraine "oder sogar auf ein Friedensabkommen" mit verlässlichen Garantien.

Unterdessen haben russische Streitkräfte in der vergangenen Woche sieben Ortschaften im Gebiet der militärischen Sonderoperation unter ihre Kontrolle gebracht, berichtete RIA Nowosti unter Verweis auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums.

Ukrainische Drohnenführer töten gezielt Gemeindepfarrer bei Angriff auf Trauerprozession

Es dürfte ein klares Kriegsverbrechen sein: Ukrainische Drohnenführer haben am 10. Februar 2026 im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje eine Trauerprozession angegriffen und einen an seiner Kleidung klar als Priester erkennbaren Geistlichen getötet.

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Ukrainische Drohne greift Auto im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Vorsteher einer Gemeinde verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Nachmittag im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtete auf Telegram über eine Drohnenattacke auf ein ziviles Fahrzeug im Bezirk Pogar. Der Politiker bezeichnete den Angriff als "barbarisch". Der Vorfall habe sich demnach in der Nähe der Siedlung Markowsk ereignet. Der Vorsteher der Gemeinde Tschaussowo habe dabei eine Wunde erlitten und sei ärztlich versorgt worden. Zudem sei sein Auto beschädigt worden.

Orbán: Europa sollte statt Ukraine-Hilfen eigene Wirtschaft ankurbeln

Nach den Worten des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán sollte Europa die Ukraine nicht mehr finanziell unterstützen, wenn es seine eigene Wirtschaft ankurbeln möchte. Am Rande eines Treffens mit anderen europäischen Staats- und Regierungschefs sagte der Ungar am Donnerstag zu Reportern:

"Schicken Sie Ihr Geld nicht an andere, wenn Sie es für Ihre Wettbewerbsfähigkeit brauchen, also schicken Sie das Geld nicht an die Ukraine."

Orbán hatte sich auch früher skeptisch über die Unterstützung der EU für die Ukraine geäußert.

Offiziellen Zahlen zufolge haben die EU und ihre Mitgliedstaaten seit dem Beginn des Krieges vor knapp vier Jahren bis Ende 2025 rund 177 Milliarden Euro an Hilfe geleistet. Das Bruttoinlandsprodukt der 27 EU-Staaten liegt bei fast 18 Billionen Euro.

Linken-Co-Chef will Chinas Präsidenten bei Ukraine-Friedensgipfel sehen

Linken-Co-Chef Jan van Aken hat Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert, Chinas Präsident Xi Jinping zu einem Ukraine-Gipfel einzuladen. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters sagte van Aken in Anspielung auf das geplante Treffen des CDU-Politikers mit dem chinesischen Außenminister Wang Yi:

"Merz sollte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die Initiative ergreifen, den chinesischen Präsidenten Xi Jinping einzuladen, zusammen mit der EU einen Friedensgipfel für die Ukraine zu organisieren."

Um die Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew einen entscheidenden Schritt voranzubringen, müsse man Peking mit ins Boot holen. Der Linken-Vorsitzende begründete seinen Vorstoß folgenderweise:

"Russland wiederum ist in hohem Maße von China abhängig. Wenn Xi Jinping einlädt, muss Wladimir Putin kommen."

Van Aken zeigte sich verwundert, dass er dieses Jahr nicht zur MSC eingeladen wurde. Damit fehle eine ganz bestimmte Perspektive auf der Sicherheitskonferenz.

Rutte hofft auf baldigen Friedensschluss in der Ukraine

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die Hoffnung auf einen zeitnahen Waffenstillstand in der Ukraine geäußert. Im Rahmen der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow behauptete er:

"Ich hoffe auf einen baldigen, langfristigen Waffenstillstand oder, noch besser, ein Friedensabkommen. Die NATO arbeitet täglich sorgfältig an Sicherheitsgarantien."

Russlands Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Süd

Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat im Kommandopunkt einer Einheit des Truppenverbands Süd eine Beratung abgehalten. Dort hörte er sich Berichte über die aktuelle Situation an der Kontaktlinie an. Der Befehlshaber des Truppenverbands Süd, Sergei Medwedew, informierte den Minister über den Verlauf der russischen Offensive und über die Handlungen des Gegners.

Im Rahmen der Inspektion konnte Beloussow neue technische Entwicklungen zu Gesicht bekommen. So wurde dem Minister unter anderem über ein modernes unbemanntes Luftfahrzeug berichtet, das Funksignale an andere Kampfdrohnen weiterleiten und somit ihre Reichweite erweitern kann. Zudem wurden Beloussow mobile Störsender gezeigt, die gegnerische FPV-Drohnen bekämpfen und dadurch Stoßtruppen und Lieferrouten für Verpflegung und Munition decken.

Der Minister schätzte die Kampfleistungen des Truppenverbands Süd hoch ein und überreichte Armeeangehörigen, die sich als besonders mutig und heldenhaft hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen.

Wegen ineffektiver Luftabwehr – Ukraine plant Aufstellung neuer Truppengattung

Das ukrainische Militär plant, eine neue Truppengattung aufzustellen, da die herkömmliche Luftabwehr zu ineffektiv ist. Dies geht aus einer Meldung des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs, Alexandr Syrski, hervor. Auf Facebook schrieb er:

"Das Luftabwehrsystem funktioniert unter äußerst schwierigen Bedingungen. In den vergangenen zwei Jahren hält sich die Effektivität der Luftabwehr auf etwa 74 Prozent. Wir erhöhen die Effektivität der Drohnenkomponente der Luftabwehr und planen, die Funktionen zwischen Luftabwehr-Raketentruppen und einer neuen Truppengattung, die für die Deckung wichtiger Objekte zuständig sein wird, umzuverteilen."

Zuvor hatte der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdienstes im Dezember erklärt, dass die Luftabwehrkräfte der Ukraine zum Abfangen der russischen Luftziele zu ineffektiv sind.

Nawrocki: "Ich habe es nicht eilig, mich mit dem Verbrecher Putin an einen Tisch zu setzen"

Das polnische Staatsoberhaupt Karol Nawrocki hat erklärt, dass er "als Präsident Polens dazu bereit" sei, sich mit dem "Verbrecher Putin" zu treffen, sofern es "im Interesse des polnischen Staates" liege. Schließlich komme es auch bei den UNO-Veranstaltungen zu ähnlichen Treffen auf relativ hoher diplomatischer Ebene, so der Politiker.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Orbán kontert Selenskij: Bedingungen für EU-Beitritt werden von Mitgliedern und nicht von Kandidaten gestellt

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat mit deutlichen Worten auf die Forderung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij reagiert, wonach ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Auf der Plattform X antwortete der Ungar auf einen entsprechenden Eintrag des Ukrainers, dass Selenskij auf dem Holzweg sei. Ein EU-Beitritt basiere auf Leistungen. Dabei betonte Orbán:      

"Es sind die Mitgliedstaaten, die die Bedingungen stellen – und nicht die Beitrittskandidaten."

In einem weiteren Eintrag verwies Orbán darauf, dass ukrainische Militärführer sogar Ungarn drohen würden. Der Politiker zeigte sich sicher:

"Ein EU-Beitritt der Ukraine wird keinen Frieden bringen, er wird Krieg nach Europa bringen."

In diesem Zusammenhang wiederholte Orbán seine These: Ungarn werde keine Bedrohungen für die Sicherheit des EU-Landes finanzieren oder legitimieren. Die Regierung in Budapest werde der Ukraine auch keine Waffen liefern.

Russische Behörden melden Schäden durch ukrainische Attacken auf Siedlungen im Gebiet Cherson

Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über Sachschäden, die die ukrainischen Streitkräfte bei ihren Angriffen auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angerichtet haben. Dem Politiker zufolge seien in der Stadt Radensk bei Drohnenangriffen ein unbewohntes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus und ein Lkw beschädigt worden. In Golaja Pristan seien zwei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Saldo meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

Außerdem teilt Saldo mit, dass ein Krankenwagen auf dem Weg in die Stadt Aljoschki auf eine Mine aufgefahren sei. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. In Radensk und Petrowka seien vier Sprengsätze entdeckt worden.

Ukrainische Drohnen setzen Erdölraffinerie in Russlands Teilrepublik Komi in Brand

Die ukrainischen Streitkräfte haben an diesem Donnerstag in der nordrussischen Teilrepublik Komi zugeschlagen. Das Oberhaupt der dünn besiedelten Tundra- und Taiga-Region berichtete auf der Plattform MAX, dass der Drohnenangriff einer Erdölraffinerie in der Stadt Uchta gegolten habe. Nach Angaben von Rostislaw Goldschtein sei auf dem Betriebsgelände ein Brand ausgebrochen. Am Ort des Geschehens seien Blaulichtdienste im Einsatz. Man ergreife alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten gab der Republikchef nicht bekannt.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Drohnenangriff auf die Teilrepublik Komi. Demnach habe die Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 10 Uhr MEZ über der nordrussischen Region neun unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Weitere Einzelheiten über die Attacke gab die Behörde in Moskau nicht bekannt.

Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

Während des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur unternommen. Wie die Behörde meldet, wurden Objekte der Energieinfrastruktur, die zu militärischen Zwecken genutzt werden sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen unter Einsatz von land- und luftgestützten Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen. Das Ministerium gibt weiter bekannt:

"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

Ihrerseits schoss die russische Luftabwehr im gleichen Zeitraum fünf ukrainische Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Lenkgleitbomben, acht HIMARS-Raketen sowie 211 Starrflügler-Drohnen ab.

Ukrainische Truppen greifen zwei Städte im Gebiet Saporoschje an: Postfiliale und Kinderspielplatz getroffen

Das ukrainische Militär nimmt kontinuierlich den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Auch in der zurückliegenden Nacht und am Morgen hat es Attacken aus der Ukraine gegeben. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet Angriffe auf die Städte Primorsk und Wassiljewka.

Wie der Politiker berichtet, sei in Primorsk ein Gebäude schwer beschädigt worden. Eine dort befindliche Postfiliale sei dabei zerstört worden. Es sei zu einem starken Brand gekommen. Balizki teilt ein Video von vor Ort, das das Ausmaß der Schäden zeigt.

In Wassiljewka habe eine gegnerische Drohne in der Nähe eines Wohnhauses einen Sprengsatz abgelassen. Ein ziviles Auto und ein Kinderspielplatz seien beschädigt worden, schreibt Balizki. Er meldet aber keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

"Es ist ein reiner und unverblümter Terror und Zynismus, wenn das friedliche Leben gezielt angegriffen wird."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Leopard-Panzer zerstört

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt. 

Der Meldung zufolge haben Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Stellung verbessert, wobei die Ukraine über 210 Soldaten verlor. Zudem wurden ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Artilleriegeschütze und zwölf Munitions- und Materiallager zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste Kiews Militär einen Verlust von bis zu 180 Soldaten hinnehmen. Zudem wurden  drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, vier Geschütze und drei Lager außer Gefecht gesetzt.

Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Stellung. Dabei verloren die ukrainischen Truppen über 120 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und ein Geschütz.

Der Truppenverband Mitte meldet ukrainische Verluste von bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden ein Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze ausgeschaltet.

Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost mussten Kiews Truppen über 390 Kämpfer einbüßen. Überdies wurden zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 55 Soldaten sowie 23 Autos, vier Geschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, vier Eloka-Anlagen und ein Munitionslager.

Kiew: Anzahl der unbeheizten Häuser um das Dreifache zugenommen

In Kiew ist die Wärmeversorgung von knapp 3.700 Häusern unterbrochen worden, berichtet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"Knapp 2.600 weitere Häuser in der Hauptstadt blieben ohne Wärmeversorgung, in den Bezirken Desnjanski, Dneprowski, Petscherski und Solomenski. Über 1.100 Wohnblöcke in den Bezirken Dneprowski und Darnizki sind ebenfalls ohne Wärme. Wegen kritischer Beschädigungen am Wärmekraftwerk Darniza ist ihre Beheizung nicht möglich."

Zuvor hatte Klitschko gemeldet, dass ein Wiederaufbau des Wärmekraftwerks mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen werde.

Umfrage in Deutschland: Mehrheit für Gespräche zwischen Merz und Putin

Eine große Mehrheit der Deutschen spricht sich für direkte Gespräche zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Russlands Staatschef Wladimir Putin über ein Ende des bewaffneten Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine aus. Das zeigt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Demnach sagten 58 Prozent der Befragten, dass sie solche Gespräche eher oder sogar voll und ganz befürworten würden. Nur 26 Prozent sprachen sich dagegen aus.

Besonders groß ist der Wunsch nach direkten Kontakten zwischen Merz und Putin im eigenen Lager des CDU-Chefs Merz. Von den Wählern der Union sind der Umfrage zufolge 64 Prozent dafür. Besonders niedrig ist die Zustimmung bei den Anhängern der Linken mit 47 Prozent.

Selenskij will Datum für EU-Beitritt der Ukraine

Wladimir Selenskij fordert, dass ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Für die Ukraine sei es wichtig, alles dafür zu tun, bis zum Jahr 2027 für einen EU-Beitritt bereit zu sein, so der ukrainische Präsident.

Wie der Politiker auf der Plattform X schreibt, werde sein Land zumindest die wichtigsten Schritte erreichen. Wenn in dem Abkommen, das die USA, Russland, die Ukraine und Europa unterzeichnen sollen, kein genaues Datum stehe, werde Russland alles dafür tun, um den Beitrittsprozess zu blockieren. Russland werde das nicht selbst, sondern über bestimmte europäische Vertreter tun, so Selenskij. Die EU sei für sein Land eine Sicherheitsgarantie.

Außerdem bindet der ukrainische Staatschef eine Präsidentenwahl in seinem Land an die Sicherheitslage.

"Wir können zu Wahlen übergehen, wenn es alle entsprechenden Sicherheitsgarantien gibt."

Zuvor hat die Financial Times berichtet, dass Selenskij unter Druck der USA plane, eine Präsidentenwahl und ein Friedensreferendum noch vor dem 15. Mai anzusetzen.

Lawrow in der Staatsduma: Ukraine-Krise, strategisches Gleichgewicht und westliche Doppelmoral

Am Mittwoch hat in der russischen Staatsduma eine Regierungsstunde mit Russlands Außenminister Sergei Lawrow stattgefunden. Die Sitzung war den Prioritäten der russischen Außenpolitik gewidmet.

Über die Veranstaltung und die wichtigsten Aussagen des Außenministers berichtet RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Zahlreiche Opfer und Schäden bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 57 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 30 Geschosse und 18 Raketen abgefeuert und 159 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.

Gladkow berichtet über ein Todesopfer und 16 Verletzte. In der Siedlung Woltschja Alexandrowka sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke seien drei weitere Männer verletzt worden. Beim Einschlag einer ukrainischen Rakete in einem Einfamilienhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod habe ein Einwohner Verletzungen erlitten. Ein weiterer Zivilist habe bei der Detonation einer Drohne vor einem Mehrfamilienhaus Verletzungen erlitten. In der Siedlung Sewrjukowo sei ein vier Jahre altes Mädchen verletzt worden. In der Siedlung Dubowoje seien ein Mann und eine Frau durch Drohnenattacken verletzt worden. Bei der Attacke einer gegnerischen Drohne auf einen Betrieb in der Siedlung Golowino seien drei Männer verletzt worden. Infolge einer weiteren Attacke habe ein anderer Einwohner ein Barotrauma erlitten. In der Stadt Graiworon sei ein Zivilist zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf einen Bus in der Siedlung Iljok-Penkowka habe der Busfahrer Verletzungen erlitten. In der Nähe der Siedlung Rschawez sei ein anderer Autofahrer verletzt worden.

Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zehn Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, ein Verwaltungsgebäude, zehn Geschäfte, vier Betriebe, zwei Lagerhäuser, zwei Garagen, mehrere Infrastrukturobjekte, drei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, drei Busse, ein Lkw und 81 Autos zerstört oder beschädigt worden.

 

Ukrainische Reserven im Gebiet Charkow durch russischen Raketenangriff zerschlagen

Russlands Streitkräfte haben eine Versammlung ukrainischer Truppen im Umland der Siedlung Petschenegi im Gebiet Charkow mit Raketen erfolgreich angegriffen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:

"Am Frontabschnitt Charkow haben Besatzungen von Iskander-Raketenkomplexen und Tornado-Mehrfachraketenwerfern eine Ansammlung von ukrainischen Reserven bei Petschenegi angegriffen. Durch den Angriff verlor der Gegner Personal in Stärke von bis zu einer Kompanie sowie bis zu 20 Lastkraftfahrzeuge."

Keine Opfer und Schäden bei Dutzenden von Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 11. Februar bis 5 Uhr MEZ am 12. Februar 43 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden an zivilen Infrastrukturobjekten liegen ebenfalls nicht vor.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. Februar 34 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki – sechs,
  • Kasatschji Lageri – sechs,
  • Welikaja Lepeticha –  sechs,
  • Knjase-Grigorowka –  fünf,
  • Dnjeprjany –  vier,
  • Podlesnoje – zwei,
  • Kardaschinka – drei,
  • Obrywka – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Solonzy, Korsunka, Aljoschki und Pestschanowka seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Zweiter Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. Februar bis 0 Uhr am 12. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend gab es keine Berichte über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Tambow

In der Stadt Mitschurinsk im russischen Gebiet Tambow sind zwei Personen durch ukrainische Drohnenangriffe verwundet worden. Der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Perwyschow, berichtet über Telegram, dass die Stadt in der Nacht auf den 12. Februar von ukrainischen Drohnen angegriffen wurde, und meldet:

"Nach vorläufigen Angaben wurden zwei Menschen verletzt."

Perwyschow fügt hinzu, dass beim Angriff mehrere Gebäude beschädigt wurden.

TASS: Ukraine verlegt Truppen von EU-Grenze ins Gebiet Sumy

Ukrainische Grenzwächter, die ihren Dienst an den Grenzen zu EU-Staaten haben, können ins Gebiet Sumy an die Front geschickt werden, berichtet eine russische militärische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Der Gesprächspartner der Agentur erklärt:

"Am Frontabschnitt Sumy hat das Kommando des ukrainischen Militärs wegen des Personalmangels an der Front vom ukrainischen Grenzdienst Personal zum Ausgleichen der Verluste angefordert. Es wird erwartet, dass Grenzwächter von der Grenze zu EU-Ländern an die Front gehen."

Über 100 ukrainische Drohnen in der Nacht abgeschossen

Russlands Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht über den Regionen des Landes 106 ukrainische Starrflügler-Drohnen zerstört, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde führt aus, dass 24 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 19 über dem Gebiet Woronesch, 13 über dem Gebiet Tambow, neun über dem Gebiet Nischni Nowgorod, fünf über der Krim, vier über dem Asowschen Meer, drei über dem Gebiet Rostow, zwei über dem Gebiet Lipezk sowie jeweils eine über den Gebieten Kursk, Smolensk, Wolgograd, Krasnodar und dem Schwarzen Meer abgeschossen wurden.

11.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

LVR: Krankenwagen von ukrainischer Drohne getroffen – Sanitäter und Fahrer verletzt

In der Volksrepublik Lugansk (LVR) hat eine ukrainische Drohne einen gepanzerten Krankenwagen getroffen. Laut einer Erklärung der örtlichen Behörden war das medizinische Team zur Zeit der Attacke auf dem Weg aus der Stadt Swatowo. Zwei Sanitäter und der Fahrer erlitten Verletzungen. Weiter heißt es in der Erklärung:

"Die Verletzungen sind nicht lebensbedrohlich. Es ist erschreckend, sich vorzustellen, was passiert wäre, wenn der Krankenwagen nicht gepanzert gewesen wäre."

Gouverneur im Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte, darunter ein Kind

Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod wurden sieben Zivilisten verletzt. Laut dem Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, ist unter den Verletzten auch ein vierjähriges Mädchen.

Orbán: EU hat Ungarn den Krieg erklärt

Mit dem neuen EU-Plan für die Ukraine hat Brüssel Budapest praktisch den Krieg erklärt, meint der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.

Zuvor berichtete Politico über die Arbeit Brüssels an einem beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine. Der Plan sehe in fünf Schritten eine Mitgliedschaft der Ukraine bis 2027 vor.

Orbán bezeichnet Politico als "offizielle Publikation der Brüsseler Elite", der Plan der EU sei ein militärischer. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt der Regierungschef:

"Der neue Plan ist eine offene Kriegserklärung an Ungarn. Sie ignorieren den Willen des ungarischen Volkes und sind entschlossen, die ungarische Regierung mit allen Mitteln zu stürzen. Sie wollen die TISZA-Partei an die Macht bringen, dann gäbe es kein Veto, keinen Widerstand und keine Abkehr von ihrem Konflikt."

Selenskij schließt Wahlen vor Waffenruhe aus

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den Bericht der Financial Times über Wahlen und Volksabstimmung am 24. Februar kommentiert. Dem Staatsoberhaupt zufolge würden Wahlen dann organisiert, wenn das Land alle entsprechenden Sicherheitsgarantien bekäme.

Einige Partner der Ukraine, nicht Kiew selbst erörterten das Thema. Es bestehe jedoch der Wille zu einem solchen Prozess. Selenskij betont:

"Es ist ganz einfach – man vereinbart einen Waffenstillstand, dann gibt es Wahlen. Es ist also eine Sicherheitsfrage."

Darüber hinaus schließt Selenskij erneut Verhandlungen in Moskau oder Minsk aus:

"Ich kann nicht nach Moskau reisen, um mit Wladimir Putin zu verhandeln. Wir sind bereit, die US-Vorschläge für ein Treffen an einem beliebigen Ort in Amerika, Europa oder einem neutralen Land zu unterstützen, in jedem Land außer Russland und Weißrussland."

"Finanzierung von 800.000 Opfern" – Orbán attackiert EU-Milliardenpaket für Ukraine

In einem auf X veröffentlichten Ausschnitt aus seiner Rede am Dienstag bei einer Veranstaltung seiner Partei Fidesz stellte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sich erneut offen gegen den aktuellen europäischen Kurs, der maßgeblich auf militärische Unterstützung der Ukraine und finanzielle Hilfspakete setzt.

Orbán verglich den Krieg mit der Migration: Wenn man erst einmal involviert sei, gebe es keinen einfachen Ausweg mehr. Er warf europäischen Politikern, insbesondere EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, vor, sich durch ihre Entscheidungen in eine Sackgasse manövriert zu haben.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Polnischer Präsident erklärt sich zu Verhandlungen mit Putin bereit

Der polnische Präsident Karol Nawrocki ist bereit, sich mit Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu setzen. Laut Onet wiadomosci betont das Staatsoberhaupt:

"Während des Wahlkampfs wurde ich gefragt, ob ich mich mit Wladimir Putin an einen Tisch setzen würde. Ich antwortete, ich würde mich mit jedem treffen, wenn es im Interesse der Republik Polen läge."

Nawrocki erinnert daran, dass er in Russland zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Daher habe er es nicht eilig, mit Putin zu reden. Falls es notwendig wäre, würde er dies jedoch tun.

Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Die russische Flugabwehr hat elf unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Zudem wurden zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer und eine über dem Gebiet Kursk zerstört. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit ab.

Lwowa-Belowa: Einige Familien in der Ukraine möchten nach Russland ausreisen

Einige Familien, die sich derzeit auf ukrainischem Gebiet befinden, möchten nach Russland ausreisen. Dies teilte die Beauftragte des russischen Präsidenten für Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa, mit.

Zuvor hatte das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf das Innenministerium berichtet, die Werchowna Rada habe einer Zwangsevakuierung von Kindern aus den Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen ohne Zustimmung der Eltern zugestimmt.

Laut Lwowa-Belowa habe die Ukraine Familien und Kinder zunächst nicht aus gefährlichen Zonen evakuiert und sie damit als "lebenden Schutzschild" für das Militär und neonazistische Kräfte benutzt. Später sei eine verpflichtende Evakuierung eingeführt worden, bei der keine Wahlmöglichkeit des Zielortes bestanden habe. Nach vorliegenden Informationen wollten jedoch einige Familien nach Russland ausreisen, so die Kinderrechtsbeauftragte.

Rada-Abgeordnete Besuglaja: Internationale Legion der Ukraine wird aufgelöst

Der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski löst die Internationale Legion der Ukraine auf. Ausländische Kämpfer würden in Sturm­einheiten versetzt, erklärte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja auf Telegram:

"Syrski löst gerade jetzt die Internationale Legion auf. Die Ausländer werden aufgelöst und in Sturm­einheiten überführt."

Bereits Ende 2025 kursierten Gerüchte über eine Auflösung der Internationalen Legionen. Im Dezember hatte die ukrainische BBC berichtet, dass alle vier Einheiten der Landstreitkräfte, die seit Beginn des Konflikts als "Internationale Legionen" geführt wurden, bis Ende 2025 aufgelöst werden sollten. Damals kam es jedoch nicht zu einer Reform.

Zuvor hatten russische Sicherheitsbehörden mitgeteilt, dass ausländische Legionäre wegen hoher Verluste massenhaft in Sturmtrupps versetzt würden.

Selenskij: Weiteres Treffen mit Russland in der nächsten Woche möglich

Die Ukraine hat einem Vorschlag der USA zugestimmt, in der nächsten Woche eine weitere Runde der Verhandlungen mit Russland durchzuführen, erklärt Präsident Wladimir Selenskij gegenüber Bloomberg. Ihm zufolge sollte das Treffen am 17. oder 18. Februar in den USA stattfinden. Ob Russland Gesprächen in den USA zustimmen würde, sei unklar.

Als Hauptthema nennt Selenskij die US-Initiative über eine Freihandelszone im Donbass. Sowohl Kiew als auch Moskau stünden dieser Idee skeptisch gegenüber. Selenskij betont:

"Keine der Parteien ist von der Idee einer Freihandelszone begeistert – weder die Russen noch wir. Wir haben unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema. Laut Vereinbarungen möchten wir ins nächste Treffen mit einer Vision kommen, wie eine solche Freihandelszone aussehen könnte."

"Financial Times": Ukraine bereitet für Mitte Mai Präsidentschaftswahlen vor

Die "Financial Times" berichtet unter Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen, dass Kiew die Präsidentschaftswahlen gemeinsam mit einem Referendum über ein Friedensabkommen plane. Hintergrund sei eine Forderung Washingtons, beide Abstimmungen bis zum 15. Mai abzuhalten.

Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

LVR: Zwei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff

In der Lugansker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte in der Siedlung Swatowo ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Dies teilt die Regierung der LVR auf Telegram mit:

"Zwei Einwohner des Swatowo-Bezirks wurden bei einem Angriff einer feindlichen Drohne auf ein ziviles Auto verletzt. Die Betroffenen erlitten multiple Splitterwunden und wurden hospitalisiert."

Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

EU-Parlament billigt Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine

Das Europäische Parlament hat einen Kredit über 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 für die Ukraine gebilligt. Das geht aus dem Abstimmungsergebnis hervor.

Damit ist die letzte notwendige Hürde für die endgültige Genehmigung des Kredits genommen. Von den 642 anwesenden Abgeordneten stimmten 458 für den Kredit, 140 dagegen und 44 enthielten sich.

Der Beschluss über einen gemeinsamen EU-Kredit zur Deckung des Finanzbedarfs der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 war bereits beim EU-Gipfel im Dezember 2025 gefasst worden. Belgien hatte damals die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für diesen Zweck blockiert. Von den 90 Milliarden Euro sollen 60 Milliarden in Militärhilfe fließen, wobei Waffen aus EU-Staaten Vorrang haben.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit 26 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zum Absturz gebracht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele über folgenden Regionen des Landes zerstört:

  • zwölf über dem Gebiet Belgorod,
  • acht über dem Gebiet Kursk,
  • drei über dem Gebiet Brjansk,
  • zwei über der Teilrepublik Krim,
  • ein über dem Gebiet Rjasan.

Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

Fast 10.000 Haushalte im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje seien ohne Stromversorgung, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. 

"Wegen der Reparaturarbeiten sind 9.856 Nutzer in der Stadt Kamenka-Dneprowskaja und in den Ortschaften Wodjanoje, Dneprowka und Mitschurino ohne Strom."

Laut den Behörden hätten die ukrainischen Streitkräfte versucht, Energieinfrastrukturanlagen in dem Bezirk anzugreifen.

Gebiet Belgorod: Drohnenangriff der Ukraine auf Betrieb – drei Verletzte

Im Gebiet Belgorod hat ein ukrainischer Drohneneinsatz ein Produktionsunternehmen im Dorf Golowino getroffen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

"Im Dorf Golowino hat ein Drohneneinsatz der ukrainischen Streitkräfte ein Produktionsunternehmen attackiert. Drei Personen wurden verletzt. Zwei Männer erlitten Splitterwunden am Bauch und im Gesicht, bei einem dritten Mann wurde vorläufig eine Barotraumatisierung diagnostiziert. Die Verletzten werden zur Untersuchung von Rettungsteams in das städtische Krankenhaus Nr. 2 in Belgorod transportiert."

Bei dem Angriff wurden zudem eine Garage und drei Fahrzeuge beschädigt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.255 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 15 Autos, einen Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, ein Feldartilleriegeschütz sowie vier Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 160 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 20 Autos, drei Artilleriegeschütze und vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Kasak, 14 Autos sowie zwei Feldartilleriegeschütze wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Pick-ups und zwei Feldartilleriegeschütze.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 380 Kämpfern hinnehmen. Zudem zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos und zwei Artilleriegeschütze.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 45 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, fünf Artilleriegeschütze, darunter eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee außer Gefecht.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Objekte der Transportinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurden. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 141 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben 14 gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 458 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 113.526 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.596 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.662 Mehrfachraketenwerfer, 33.201 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 54.092 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

Lawrow: Europa ist aufgewacht und sendet Signale an Russland

Europa sei "aufgewacht" und beginne, Signale für einen Dialog mit Moskau zu senden, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow bei der Fragestunde in der Staatsduma:

"Europa ist aufgewacht und versucht, Signale zu senden. Darauf wies kürzlich auch Macron hin, ebenso wie der finnische Präsident Alexander Stubb, der ein bekennender Russophob ist."

Kritisch äußerte sich Lawrow zu Stubbs Aussage: "'Wir werden irgendwann mit Russland sprechen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen.' Was soll diese Aussage? Will er uns damit einen Gefallen tun?" Lawrow wertete dies als Zeichen von Selbstverliebtheit und als Versuch, sich als "starker Mann" vor Wählern und Kollegen zu inszenieren. Gleichzeitig betonte der Minister, Russland werde keine eigenen Initiativen gegenüber Europa starten, wolle aber eingehende Signale prüfen:

"Von unserer Seite wird es keine Hinweise oder Initiativen geben. Wenn sie umdenken, können sie sich gern an uns wenden – wir werden diese Anfragen im Rahmen unserer Interessen prüfen."

Kiew prüft Entsendung einer Delegation nach Moskau

Kiew erwägt offenbar, eine Delegation direkt nach Moskau zu entsenden, um Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts zu beschleunigen. Dies berichtet das ukrainische Online-Medium Times of Ukraine am Mittwoch unter Bezugnahme auf eigene Quellen. In der Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Zeitung heißt es:

"Die ukrainische Delegation wird direkt nach Moskau geschickt, um die Gespräche zu beschleunigen. Ein solcher Schritt wird derzeit geprüft."

Als Sicherheitsgaranten könnten dem Bericht zufolge der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, fungieren. Die Delegation solle in Polen abgeholt und per Flugzeug zum Flughafen Wnukowo gebracht werden. Unklar bleibe bislang die Teilnahme des ukrainischen Geheimdienstchefs Kirill Budanow.

Mehr zum Thema – Ukraine-Verhandlungen: Kiew erwägt direkte Gespräche mit Putin in Moskau

Ukrainische Kämpfer schaffen es nicht, Verteidigungsanlagen im Gebiet Saporoschje zu bauen

Wegen des schnellen Vorrückens der russischen Streitkräfte hätten die ukrainischen Soldaten keine Zeit, eine vollwertige Verteidigungslinie im Gebiet Saporoschje zu bauen. Dies meldet der Kommandeur einer der Einheiten des Truppenverbandes Ost mit Rufnamen Anik gegenüber RIA Nowosti:

"Jetzt sind die Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte viel schlechter als sie zuvor waren. Sie schaffen es nicht mehr, gute Bunker zu bauen, vor allem, weil wir so schnell vorrücken."

Die derzeitigen Stellungen des Gegners seien vereinfachte Befestigungsanlagen, die gegenüber modernen Waffen anfällig seien, betont der Militärangehörige.

"Ihren derzeitigen Stützpunkt kann man unter dem Einsatz von fünf Kamikaze-Drohnen zerstören."

Politologe: USA drängen auf Wahlen und Referendum in der Ukraine

Die USA drängen nach Einschätzung des Politologen Konstantin Blochin auf die Durchführung von Wahlen und eines Referendums in der Ukraine und hätten dafür sogar – wenn auch informell – Termine festgelegt. Dies erklärt der führende Forscher des Zentrums für Sicherheitsforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften gegenüber dem Portal NEWS.ru.

Zuvor hatte die Financial Times unter Verweis auf Quellen berichtet, Kiew plane Präsidentschaftswahlen gemeinsam mit einem Referendum über ein Friedensabkommen. Hintergrund sei eine Forderung Washingtons, beide Abstimmungen bis zum 15. Mai abzuhalten. Zur Begründung verwies Blochin auf die Haltung von US-Präsident Donald Trump. Dieser wolle den Ukraine-Konflikt "so schnell wie möglich beenden", sagte der Politologe.

Als wichtigsten Hebel Washingtons nannte Blochin die Drohung, die Unterstützung für Kiew einzustellen. Das zwinge Wladimir Selenskij, den US-Forderungen entgegenzukommen. Selenskij gehe dabei davon aus, dass ein möglicher Frieden fragil sei und sich später "alles neu schreiben" lasse.

Lawrow: Russland setzt auf Sicherheitsgarantien und politische Lösung in der Ukraine

Russische Unterhändler arbeiten im trilateralen Format Russland–USA–Ukraine weiter daran, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten und Bedrohungen vom ukrainischen Territorium zu beseitigen. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow bei der Fragestunde in der Staatsduma.

Russland sei den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Vermittlung dankbar, einschließlich der Bereitstellung einer Plattform für Gespräche. Ziel sei es, "die Sicherheit Russlands an den westlichen Grenzen sowie die Rechte der Russen und russischsprachigen Menschen zuverlässig zu gewährleisten" und die vom Kiewer Regime ausgehenden Bedrohungen zu beseitigen, so Lawrow.

"Das Recht der Grönländer auf Selbstbestimmung wird anerkannt, während den Völkern der Krim, des Donbass und Noworossijas das Recht verweigert wird, ihr Schicksal in Einheit mit Russland zu bestimmen. Diese verzerrte und offen voreingenommene Logik lehnen wir entschieden ab."

Zugleich betonte der Minister, Russland werde alle politisch-diplomatischen Anstrengungen unternehmen, um die Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen. Die zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump auf dem Alaska-Treffen erzielten Verständigungen zur Ukraine blieben weiterhin gültig, erklärte Lawrow.

Gebiet Saporoschje: Frau bei Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt

In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Privathaus verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Kamensko-Dniprowski-Munizipalkreises gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau habe sich demnach an das zentrale Kreiskrankenhaus gewandt. Bei ihr wurden eine Minen- und Explosionsverletzung sowie multiple Splitterwunden im Bauchbereich, an der Schulter und am Brustkorb diagnostiziert. Laut den Behörden bestehe keine Lebensgefahr.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus und ein Auto zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

Im Bereich des Dorfes Iljek-Penkowka wurde ein Fahrer durch den Einschlag einer FPV-Drohne in einen Dienstbus verletzt. Bei ihm wurden ein Barotrauma sowie multiple Splitterwunden im Gesicht und am Hals diagnostiziert. Er habe medizinische Hilfe erhalten, eine Hospitalisierung habe er abgelehnt. In Graiworon wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen am Knie sowie ein Barotrauma und wird ambulant behandelt.

Im Dorf Alexejewka im Gluschkowo-Bezirk des Gebiets Kursk wurden zudem zwei Männer bei einem Drohnenangriff auf Wirtschaftsgebäude verletzt. Ein 43-Jähriger erlitt eine Splitterwunde am rechten Bein, ein 49-Jähriger Verletzungen im Brustbereich und an beiden Beinen. Beide wurden in die Gebiets­klinik Kursk eingeliefert, ihr Zustand wird als mittelschwer beschrieben.

Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 19 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 10. Februar bis 7:00 Uhr am 11. Februar wurden insgesamt 43 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet drei Verletzte. Bei den Angriffen auf eine Energieanlage sind 28.000 Nutzer ohne Strom. In vier Bezirken wurde die Wärmeversorgung teilweise abgeschaltet. Zudem kamen bei den Attacken ein Wohngebäude und zwei Fahrzeuge zu Schaden.

Orbán verurteilt EU-Plan zur teilweisen Aufnahme der Ukraine

Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat einen EU-Plan zur teilweisen Aufnahme der Ukraine scharf kritisiert. Die Umgehung des ungarischen Vetos komme einer "offenen Kriegserklärung gegen Ungarn" gleich, schrieb Orbán im sozialen Netzwerk X.

Zuvor hatte Politico berichtet, die EU arbeite an einem Fünf-Punkte-Plan, der der Ukraine bereits 2027 eine Teilmitgliedschaft ermöglichen solle. Dabei werde einkalkuliert, dass Orbán die Wahlen im April verlieren könnte.

Orbán erklärte, dieser Plan ignoriere die Entscheidung des ungarischen Volkes und ziele darauf ab, die ungarische Regierung "mit allen notwendigen Mitteln" zu stürzen. Ziel sei es, die Partei Tisza an die Macht zu bringen, da es dann "kein Veto, keinen Widerstand und keine Möglichkeit mehr geben wird, sich aus dem Konflikt herauszuhalten".

Nach Angaben des Ministerpräsidenten könne dies nur verhindert werden, wenn die regierende Partei Fidesz die Wahlen gewinnt.

Warum der "Geist von Anchorage" für Moskau so wichtig ist, aber nicht für Washington

Laut Experten verfolgen Russland und die USA unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den "Geist von Anchorage". Moskau hat kein Interesse daran, dass dieser "Geist" erschöpft wird, will aber auch nicht, dass die USA das in Anchorage erzielte gemeinsame Problemverständnis "zu weit" auslegen.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen – So viele Milliarden zahlen Deutschland und die EU

Europa hat im vergangenen Jahr den Einbruch der US-Hilfe weitgehend auffangen müssen. Das zeigen aktuelle Zahlen des "Ukraine Support Trackers", die vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Mittwoch veröffentlicht wurden. 

Demnach fiel die Unterstützung der USA 2025 im Vergleich zu 2024 um rund 99 Prozent (98,96 Prozent; von 46,39 Mrd. Euro auf 0,48 Mrd. Euro). 

Die EU-Militärhilfen stiegen demgegenüber von 2024 bis 2025 um rund 67 Prozent auf fast 29 Mrd. Euro (28,48 Mrd. Euro) – nach etwas mehr als 17 Mrd. Euro (17,0976 Mrd. Euro) in den Jahren 2022 bis 2024.

Die größten europäischen Geber bei der Militärhilfe waren 2025:

  • Deutschland: 9,01 Milliarden Euro

  • Großbritannien: 5,44 Milliarden Euro

  • Schweden: 3,71 Milliarden Euro

  • Norwegen: 3,63 Milliarden Euro

  • Dänemark: 2,61 Milliarden Euro

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

"Am 11. Februar zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: fünf Drohnen über der Republik Krim, drei Drohnen über der Republik Tatarstan, eine Drohne über dem Gebiet Belgorod sowie eine Drohne über den Gewässern des Kaspischen Meeres."

Gebiet Wolgograd wehrt in der Nacht einen massiven Drohnenangriff ab

Nach Angaben von Andrei Botscharow, dem Gouverneur des Gebiets Wolgograd, wurde in der Nacht eine massive ukrainische Drohnenattacke auf die Region abgewehrt.

"Heute Nacht wehrten Luftverteidigungseinheiten des russischen Verteidigungsministeriums einen massiven terroristischen Drohnenangriff auf Energie- und zivile Infrastruktureinrichtungen im Gebiet Wolgograd ab."

Infolge des Angriffs wurde ein mehrstöckiges Wohngebäude beschädigt. Die abgestürzten Drohnen verursachten einen Brand in einem Betrieb. Zudem fielen Trümmerteile auf das Gelände eines Kindergartens.

Der Gouverneur vermeldet keine Opfer.

Lawrow: Kiews Truppen werden aus dem noch von ihnen besetzten Teil des Donbass vertrieben

Die ukrainischen Streitkräfte werden letztendlich aus dem Teil des Donbass vertrieben, den sie noch besetzen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

"Früher sagte Wladimir Selenskij, dass er keinen Zentimeter Land abtreten werde, da dies die Verfassung nicht zulasse. Gestern erklärte er, dass es nur um die Kampflinie gehen könne. Damit meinte er, dass er seine Terroristen nicht aus dem Teil des Donbass abziehen wolle, in dem sie sich noch befinden und aus dem sie letztendlich vertrieben werden."

FT: Nach Druck aus Washington könnte Selenskij am 24. Februar Wahlen ankündigen

Nach Angaben der Zeitung Financial Times könnte Wladimir Selenskij am 24. Februar Pläne für Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und ein Referendum über das Friedensabkommen ankündigen.

"Laut den ukrainischen und europäischen Beamten, die an der Planung beteiligt sind, sowie anderen mit der Situation vertrauten Personen beabsichtigt Selenskij, am 24. Februar Präsidentschaftswahlen und ein Referendum anzukündigen."

Die Ukraine hat mit der Planung begonnen, nachdem die Regierung von US-Präsident Donald Trump gefordert hatte, dass Kiew bis zum 15. Mai beide Abstimmungen abhalten müsse. Andernfalls drohe der Ukraine der Verlust der von den USA angebotenen Sicherheitsgarantien, berichtet der Kiew-Korrespondent der Zeitung, Christopher Miller, auf X.

Laut RBC Ukraine habe eine Quelle aus dem Umfeld von Selenskij die Information der britischen Zeitung dementiert.

"Solange es keine Sicherheit gibt, wird es auch keine Ankündigungen geben."

Europa ringt um Kurswechsel im Umgang mit Russland

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wirbt für eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland aus europäischem Eigeninteresse ohne Naivität und ohne Druck auf die Ukraine. Europa müsse diplomatisch selbstständiger werden und dürfe solche Gespräche nicht an Dritte delegieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 108 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Wolgograd – 49,
  • Gebiet Rostow – 29,
  • Gebiet Saratow – sieben,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben,
  • Gebiet Astrachan – drei,
  • Gebiet Brjansk – zwei,
  • Republik Kalmückien – zwei,
  • Republik Tatarstan – zwei,
  • Gebiet Belgorod – eine,
  • Gebiet Woronesch – eine,
  • Gebiet Kursk – eine,
  • Region Tula – eine,
  • Gewässer des Asowschen Meeres – eine,
  • Republik Krim – eine,
  • Republik Nordossetien-Alanien – eine.

10.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Szijjártó: "Ukraine ist derzeit unser Feind, weil sie feindliche Schritte gegen Ungarn unternimmt"

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat am Dienstag das 20. Sanktionspaket der EU gegen Russland kritisiert. Er warnte, dass neue Sanktionen die Energiesicherheit Ungarns beeinträchtigen würden. Budapest werde diese daher um jeden Preis blockieren.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

EU plant Personalsanktionen gegen Chef der russischen ABC-Truppen

Alexei Rtischtschew, Kommandant der russischen ABC-Abwehrtruppen, soll in die Sanktionslisten der EU aufgenommen werden, berichtet das Nachrichtenportal EUobserver unter Verweis auf interne Dokumente. Zusätzlich soll Rtischtschews Stellvertreter Andrei Martschenko ebenfalls mit Personalsanktionen belegt werden. Als Begründung führt die Union angebliche verbotene Tätigkeiten im Zusammenhang mit Chemiewaffen an.

Ukrainische Drohne greift spielende Kinder im Gebiet Cherson an

Zwei Mädchen sind im Gebiet Cherson durch einen ukrainischen Drohnenangriff verwundet worden, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf Telegram schreibt er:

"Heute haben die Kiewer Unmenschen Kinder in Welikaja Lepeticha angegriffen. Eine Drohne traf direkt eine Straße, in der zwei Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren spielten. Beide erlitten zahlreiche Splitterwunden am Kopf und Gesicht. Inzwischen sind sie im Krankenhaus in Genitschesk und werden medizinisch versorgt."

Drei Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Kursk

Das ukrainische Militär hat erneut zivile Ziele im russischen Gebiet Kursk angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, berichtet, wurden dabei drei Menschen, darunter ein Jugendlicher, verwundet. Auf Telegram gibt Chinstein bekannt:

"Eine Drohne des ukrainischen Militärs hat ein Auto bei dem Dorf Jankowo des Bezirks Rylsk angegriffen, wodurch zwei Menschen verwundet wurden. Ein 16-jähriger Jugendlicher ist in einem ernsten Zustand: Er hat ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, Splitterverwundungen an den Beinen und liegt im Koma."

Der zweite Insasse des Fahrzeugs, ein 44-jähriger Mann, habe mittelschwere Verletzungen erlitten, so Chinstein weiter.

Zudem wurde nach Angaben des Gouverneurs eine 57-jährige Frau im Dorf Krasnaja Poljana bei einem Angriff auf ihr Auto verwundet. Wegen hoher Drohnengefahr könne sie nicht ins Krankenhaus gebracht werden.

Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

Russlands Luftabwehrkräfte haben in zwei Nachmittagsstunden des heutigen Dienstags weitere 44 ukrainische Drohnen zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 14:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit 19 Starrflügler-Drohnen über dem Asowschen Meer, zwölf über der Krim, sechs über dem Gebiet Belgorod, fünf über dem Gebiet Kursk, sowie jeweils eine über dem Gebiet Brjansk und über dem Schwarzen Meer abgeschossen.

Kallas fordert europäische Abstimmung vor Gesprächen mit Putin

In der Debatte über eine Wiederaufnahme des Dialogs mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas für eine Koordination auf europäischer Ebene plädiert. Bei einem Interview mit mehreren Medien sagte die Estin am Dienstag in Brüssel:

"Lassen Sie uns erst besprechen, worüber wir mit den Russen sprechen wollen, bevor wir darüber sprechen, wer mit den Russen spricht."

Um "glaubwürdig" zu sein, müssten die Europäer sich darauf einigen, "worüber all diese Leute mit den Russen sprechen", forderte Kallas.

"Wir werden in den kommenden Tagen Ideen entwickeln, was wir sehen wollen, um einen langfristigen und nachhaltigen Frieden zu erreichen."

Eine entsprechende Liste werde dann an die EU-Mitgliedstaaten gesandt, fügte sie hinzu.

Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte unterdessen erneut an, das Gespräch mit Putin suchen zu wollen. Auch er sprach sich für einen "gut organisierten europäischen Ansatz" aus.

Vergangene Woche war ein hochrangiger Berater Macrons nach Moskau gereist. Es war das erste Treffen dieser Art seit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs vor knapp vier Jahren. Moskau bestätigte, dass es inzwischen Kontakte auf Arbeitsebene gebe, die helfen könnten, einen Kontakt auf höchster Ebene herzustellen.

Details zum Angriff auf Trauerzug im Gebiet Saporoschje – Priester durch vorsätzlichen Artillerieangriff getötet

Nach dem Beschuss einer Trauerprozession im Dorf Skelki im Gebiet Saporoschje durch das ukrainische Militär, bei dem ein Mensch getötet und sechs weitere verwundet wurden, wurde der Tote als ein lokaler Priester identifiziert. Denis Nawalichin, Oberhaupt der Ortsverwaltung von Skelki, betont, dass es sich um einen vorsätzlichen Angriff gehandelt habe. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Selbstverständlich haben sie gesehen, dass im Hof ein offener Sarg steht und ein Priester vor dem Sarg stand. Er starb dort, wo er stand. Selbstverständlich mussten sie all das gesehen haben. Die Opfer standen nicht unter einem Unterstand, sondern auf offenem Gelände, im Hof hinter dem Tor. Das heißt, dass der Angriff vorsätzlich war."

Nawalichin fügte hinzu, dass Skelki bereits vor einer Woche, am 3. Februar, angegriffen wurde. Damals kamen keine Menschen zu Schaden. In Bezug auf den Angriff vom heutigen Dienstag führte er aus:

"Über dem Dorf kreisten Drohnen, sie wurden abgeschossen. Wahrscheinlich wurde das Feuer über Drohnen korrigiert. Sie sahen eine Trauerprozession und begannen einen Artilleriebeschuss. Zehn Granaten schlugen im Dorf ein. Sechs Menschen wurden durch Splitter verletzt. Der Priester wurde tödlich verwundet."

Wiktor Wodolazki, stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses für Angelegenheiten der GUS, der eurasischen Integration und Kontakte mit Landsleuten, verurteilte den Angriff und erklärte:

"Sie greifen jene an, die gestorben sind, und jene, die die Toten beim letzten Weg begleiten. Das ist niederträchtig und kann gar nicht moralisch bewertet werden. Es sind Menschen, die jegliche Scham und jegliches Gewissen längst verloren haben und kein moralisches Recht haben, sich Menschen zu nennen."

Wärmeversorgung in AKW-Stadt Energodar ausgefallen

Die Behörden der Stadt Energodar, die sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet, melden einen folgenschweren Artillerieangriff der ukrainischen Streitkräfte. Wie Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram mitteilt, sei beim Beschuss die Hauptwärmeleitung der Stadt getroffen worden. Deswegen sei die Wärmeversorgung bis auf Weiteres eingestellt worden. Man werde mit den Reparaturarbeiten beginnen, sobald die Lage vor Ort dies erlaube.

In der Nähe von Energodar befindet sich das seit kurz nach Beginn des Ukraine-Kriegs stillstehende AKW Saporoschje. Für die kommende Nacht werden in der Stadt Temperaturen von bis zu minus zehn Grad Celsius prognostiziert.

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet zudem über einen Stromausfall in drei Bezirken der Region, der sich nach einer ukrainischen Drohnenattacke ereignet hat.

Lawrow kritisiert praktische Schritte der USA gegenüber Russland: Falsche Richtung trotz gemeinsamer Interessen

In einem exklusiven Interview für den russischen Fernsehsender NTV hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow zwischen Moskau und Washington zahlreiche gemeinsame Interessen festgestellt. Der Diplomat bekundete dabei den Wunsch seines Landes, eine gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit mit den USA zu entwickeln. Russland habe nur Argumente dafür. Auch in den USA bestehe dieses Interesse – sowohl bei Geschäftsleuten als auch bei Politikern, darunter US-Präsident Donald Trump.

Gleichzeitig monierte Lawrow die praktische Umsetzung dieser gemeinsamen Interessen:

"Wenn wir aber analysieren, welche praktischen Schritte Trump und sein Team im ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit im Weißen Haus unternommen haben, dann müssen wir feststellen, dass wir uns in eine falsche Richtung bewegen."

Als Beispiel führte der Außenminister die fortbestehenden US-Sanktionen gegen Russland an. Lawrow kritisierte insbesondere den US-Druck auf die russische Erdölbranche und warf Trump vor, den globalen Energieträgermarkt beherrschen zu wollen.

Der Diplomat bedauerte darüber hinaus den nachlassenden Effekt des Alaska-Gipfels zwischen Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin im August 2025:

"In Alaska näherten wir uns dicht einem Abkommen und rechneten damit, dass man es zeitnah hätte bekanntgeben können und dass sich viele Probleme viel schneller lösen würden, da unser Staatschef das Angebot des US-Präsidenten angenommen hatte."

Die Regierung in Washington kenne jedoch den russischen Standpunkt: Man müsse die Grundursachen des Ukraine-Konfliktes beseitigen, sagte Lawrow. Dabei fand der Diplomat auch Lobesworte für den Republikaner:

"Wie bereits mehrmals gesagt, hat US-Präsident Donald Trump öffentlich unser Interesse an der Nichterweiterung der NATO anerkannt. Das ist ein riesiger Schritt. Kein anderer westlicher Staats- oder Regierungschef hat so etwas artikuliert, während er das mehrmals eingeräumt hat."

AKW Saporoschje: Eine externe Stromleitung nach ukrainischem Angriff ausgeschaltet

Eine der zwei Hochspannungsleitungen für die externe Stromversorgung vom Atomkraftwerk Saporoschje wurde ausgeschaltet. Als Grund nennt die Verwaltung des Atommeilers einen ukrainischen Angriff auf das Industriegebiet der nächstliegenden Stadt Energodar. Die externe Stromversorgung erfolgt derzeit über die andere Hochspannungsleitung.

Mann im Gebiet Belgorod bei Drohnenangriff auf Auto verletzt

Im russischen Grenzgebiet Belgorod ist ein weiterer Zivilist infolge einer Attacke aus der Ukraine verletzt worden. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf der Plattform Telegram, dass es sich bei dem Opfer um einen friedlichen Einwohner der Stadt Graiworon handele. Der Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterwunden am Brustkorb und den beiden Beinen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Da der Zustand des Verletzten schwer sei, werde man ihn demnächst in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod verlegen.

Kiews Truppen greifen Trauerzug im Gebiet Saporoschje an – eine Person tot, mehrere verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Unter Beschuss geriet laut Gouverneur Jewgeni Balizki ein Trauerzug im Ort Skelki im Kreis Wassiljewka. Eine Person kam ums Leben, sechs Zivilisten erlitten Verletzungen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe, weitere Einzelheiten des Unfalls werden geklärt, betont Balizki.

Merz will auf Münchner Sicherheitskonferenz mit Selenskij und Marco Rubio sprechen

Bundeskanzler Friedrich Merz wird auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) nach Angaben aus Regierungskreisen mit US-Außenminister Marco Rubio und dem demokratischen Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, zusammentreffen. Der Kanzler plane außerdem am Freitagabend ein Treffen mit US-Kongressmitgliedern sowohl der Republikaner als auch der Demokraten, sagte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Berlin. Zudem werde der Ukraine-Krieg eine wichtige Rolle auf der Konferenz spielen. So werde sich Merz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij treffen. Ferner sei ein sogenanntes E3-Format mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Keir Starmer in München geplant.

Zivilist bei Attacke auf Kleintransporter im russischen Grenzgebiet Belgorod getötet

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Todesopfer infolge einer Drohnenattacke aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe sich der Vorfall in der Siedlung Nischneje Berjosowo-Wtoroje im Bezirk Schebekino ereignet, als eine ukrainische FPV-Drohne einen Kleintransporter angegriffen habe. Der Fahrer sei an Ort und Stelle seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Im Namen aller Einwohner des Gebiets Belgorod spricht Gladkow den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus.

Pistorius: Bis 2027 soll "einsatzbereite deutsche Kampftruppenbrigade" an NATO-Ostflanke stehen

Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius hält weiterhin an dem Zeitplan fest, laut dem bis zum Jahr 2027 dauerhaft eine "einsatzbereite deutsche Kampftruppenbrigade an der NATO-Ostflanke" stationiert sein soll. Konkret soll die Panzerbrigade 45 bis dahin mit rund 4.800 Soldaten sowie Leopard-2A8-Kampfpanzern fest in Litauen beheimatet sein.

Während Pistorius das Vorhaben als "Meilenstein" für die kollektive Sicherheit bewertet, weist Russlands Außenminister Sergei Lawrow etwaige Angriffsabsichten auf Europa als "völlig unnötig" zurück.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen über Kursk und Belgorod

Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben zwölf unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Kursk zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Zudem wurden acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod vom Himmel geholt. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit ab.

RT DE-Exklusiv: Präzision im Verborgenen – Russlands Elite-Scharfschützen im Einsatz

Unbemerkt vom Gegner agieren russische Scharfschützen schnell und präzise – Millimeter entscheiden über Erfolg oder Misserfolg. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über Ausbildung und Einsatz der Elite der Elite aus der Spezialeinheit des Truppenverbands Zentrum. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden 1.245 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:

  • zwei Panzer,
  • fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter einen M113-Mannschaftstransportwagen,
  • 40 Kraftfahrzeuge,
  • fünf Artilleriegeschütze,
  • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • fünf Munitionslager und neun Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Montagehallen, Lager und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Munitionsdepots sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 139 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Neptun-Marschflugkörper und 72 Drohnen ab.

Ukraine kann auf EU-Hilfe für Ausbildungsstützpunkte hoffen

Die Ukraine kann nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur bei der geplanten Modernisierung von Ausbildungszentren für ihre Streitkräfte auf die Unterstützung der EU hoffen. Wie eine ranghohe EU-Beamtin in Brüssel sagte, sollen an diesem Mittwoch bei einem Treffen der EU-Verteidigungsminister Optionen für zwei Einrichtungen im Westen der Ukraine besprochen werden. Demnach werde die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas um politische und finanzielle Unterstützung für das Projekt bitten.

Zudem soll es bei dem Ministertreffen demzufolge auch um die Frage gehen, wie die EU nach einem möglichen Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland die Überwachung des Waffenstillstands unterstützen könnte. Ein federführend von den USA erarbeitetes Konzept sieht vor, die etwa 1.200 Kilometer lange Kontaktlinie vor allem mit unbemannten Hightech-Systemen zu bewachen. Eine große Truppenpräsenz direkt an der Kontaktlinie wäre dann vermutlich nicht erforderlich.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 36 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens eine Rakete ab und setzte 85 Drohnen ein, von denen 46 abgeschossen wurden.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Siedlung Tschapajewski wurde verletzt, als ein unbemanntes Luftfahrzeug in seiner Nähe detonierte. Darüber hinaus suchten am Montag zwei Zivilisten medizinische Einrichtungen auf, nachdem sie bei Attacken am 5. und 7. Februar Verletzungen erlitten hatten.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, sieben Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft, zwei Betriebe, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsgerät und 15 Autos.

Durch Einsatz optimiert: Kampferprobte russische Waffen auf Rüstungsmesse in Riad

Die Verteidigungsmesse "World Defense Show" hat am Sonntag in der saudischen Hauptstadt Riad begonnen und wird bis Donnerstag andauern. Unter den Ausstellern befinden sich auch diverse russische Rüstungskonzerne, die ihre technischen Errungenschaften präsentieren.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Zwei Tote durch ukrainische Drohnenattacken auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über weitere Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker schreibt, wurden in den vergangenen 24 Stunden zwei Menschen durch Drohnenangriffe getötet. Bei einem der Opfer handelt es sich um einen Einwohner der Siedlung Wodjanoje. In der Nähe der Stadt Wassiljewka kam ein Mann ums Leben, als eine ukrainische Drohne sein Auto angriff.  

Die Situation in der Region bezeichnet der Politiker als angespannt. Er ruft seine Landsleute zur Umsicht auf. Wer Informationen über die Vorbereitung von Verbrechen habe, müsse unverzüglich die Polizei darüber benachrichtigen.

Peskow begrüßt Macrons Aussage zum Dialog mit Russland

Russland nehme die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Wiederaufnahme des Dialogs zur Kenntnis, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Diese Haltung stoße in Moskau auf Anerkennung. Gegenüber Journalisten sagte Peskow am Dienstag, bislang habe – abgesehen von Frankreich – kein weiteres europäisches Land eine solche Initiative erwogen.

Zudem bestätigte Peskow jüngste Kontakte zwischen Moskau und Paris. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte ihn mit den Worten:

"Wir können bestätigen, dass tatsächlich Kontakte stattgefunden haben. Wenn dies gewünscht oder erforderlich ist, könnten sie zur Aufnahme eines Dialogs auf höchster Ebene beitragen."

Russland habe sich stets für den Dialog eingesetzt, so Peskow weiter. Nur Dialog – nicht Konfrontation – könne helfen, auch die schwierigsten Herausforderungen zu bewältigen.

Macron schlägt europäischen Kollegen Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland vor

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat "einigen europäischen Kollegen" vorgeschlagen, den Dialog mit Russland wiederaufzunehmen. Im Interview mit der Zeitung Tagesanzeiger erklärte das Staatsoberhaupt:

"Daher ist es wichtig, dass wir die Wiederaufnahme einer europäischen Diskussion mit den Russen strukturieren, ohne naiv zu sein, ohne Druck auf die Ukrainer auszuüben, aber auch, um in dieser Diskussion nicht von Dritten abhängig zu sein."

Außerdem gab Macron bekannt, Paris habe die Gesprächskanäle mit Moskau auf technischer Ebene wiederhergestellt. Sollte es zu einem Frieden kommen, müsse Europa in der Lage sein, eigenständig zu agieren – etwa bei Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Ukraine, ohne dass diese von US-Vertretern geführt würden. Macron betonte:

"Das ist eine Frage des Selbstwertgefühls. Selbstwertgefühl ist gut, wir brauchen es. Wir sollten also keine Angst haben, wir selbst zu sein. Das ist im Interesse Europas."

"Unsere Drohnen" aus Deutschland: Selenskij sieht Ukraine als Tech-Pionier für Europas Sicherheit

Wladimir Selenskij hat bei einer Podiumsdiskussion am Nationalen Luftfahrtinstitut in Kiew erklärt, dass die künftige Sicherheit Europas maßgeblich von ukrainischen Technologien und Spezialisten abhängen werde. In diesem Zuge kündigte er am 8. Februar an, bereits Mitte Februar persönlich die erste in Deutschland produzierte ukrainische Drohne entgegenzunehmen.

Dabei betonte der ukrainische Präsident, dass es sich um eine Fertigungslinie für "unsere Drohnen" handele, die vollständig auf ukrainischer Technologie basiere. Laut Selenskij würden künftige europäische Großprojekte wie der "Drohnenwall" primär auf ukrainischem Wissen beruhen. Bis Ende des Jahres 2026 sollen zudem zehn Waffen-Exportzentren in Europa im Betrieb sein.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje

Die russischen Streitkräfte haben Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Ost ermöglicht.

Salisnitschnoje liegt einige Kilometer westlich der Stadt Guljaipolje, deren Befreiung das Verteidigungsministerium Ende Dezember 2025 meldete.

Selenskij verspricht Hausbesitzern Hilfe bei Kauf von Generatoren

Angesichts der Zerstörungen im ukrainischen Stromnetz wird die ukrainische Regierung Hausbesitzer bei der Anschaffung von Generatoren und anderen Energiequellen unterstützen. Dies kündigte Präsident Wladimir Selenskij nach einer Beratung mit Ministerpräsidentin Julia Swiridenko an.

Auf der Plattform X schrieb Selenskij, der Kauf einer autonomen Stromversorgung solle für Besitzer von Einfamilienhäusern sowie für Eigentümergemeinschaften von Mehrfamilienhäusern erschwinglicher werden. Im Rahmen eines anderen Programms für Unternehmen seien bereits 20.000 Anträge auf Hilfen zur Wartung und Reparatur von Generatoren eingegangen. Außerdem sei eine halbe Milliarde Griwna (knapp zehn Millionen Euro) an zinslosen Krediten zum Kauf von Generatoren gewährt worden, erklärte der Staatschef.

Der tatsächliche Bedarf dürfte allerdings deutlich höher liegen und mit den vom Präsidenten genannten Zahlen nicht zu decken sein.

Diplomat: Europa schweigt zu Moskaus Vorschlag, eine Nichtangriffsgarantie schriftlich festzulegen

Bislang sieht Moskau keine Reaktion europäischer Staaten auf seinen Vorschlag, eine Garantie des Nichtangriffs auf Europa in einem Dokument zu verankern. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko in einem Interview mit der Zeitung Iswestija. Der Diplomat betont:

"In der Position der Europäischen Union existiert dieser Punkt als solcher nicht. Gleichzeitig pocht sie auf einen 'Platz am Verhandlungstisch'."

Eine solche Haltung der EU schließe ihre Beteiligung am Friedensprozess aus, so Gruschko.

Darüber hinaus zeige sich Europa einmütig in der Forderung nach Sicherheitsgarantien für die Ukraine, während über entsprechende Garantien für Russland nicht gesprochen werde. Ohne Sicherheitsgarantien für Russland sei ein Friedensabkommen nicht möglich, warnt Gruschko.

Nichts zum Lachen für Europas Russophobe: "Putin an der Schwelle eines geschichtsträchtigen Sieges"

Wendehälse? Hat Europa viele – sowohl in seiner Führungsriege als auch in den Mainstreammedien. In der vergangenen Woche stellten beide diese Eigenschaft unter Beweis – wobei die Medien sich auch noch mächtig blamierten.

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Sachschäden durch zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. Februar bis 5 Uhr MEZ am 10. Februar 31 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus 14 Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.

Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden im Bezirk Rylsk und in der Siedlung Chomutowka. Dort wurden ein Geschäft, ein Supermarkt, ein Verwaltungsgebäude und drei Autos beschädigt.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Februar 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Korsunka — 3,
  • Kachowka — 4,
  • Dnjeprjany — 6,
  • Aljoschki — 7,
  • Golaja Pristan — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Maslowka, Pestschanowka, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt 15 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Alexejew-Attentat: Verdächtige bekennen sich schuldig – Ukraine und Polen involviert

Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, geben die beiden Inhaftierten Ljubomir Korba und Wiktor Wassin ihre Beteiligung beim Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew zu. Außerdem äußerten sie sich zu Einzelheiten über die Anschlagsplanung.

"Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt", heißt es in der Mitteilung.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Februar bis 0 Uhr am 10. Februar (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kam zudem ein Auto zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

Lawrow über Ukraine-Verhandlungen: Noch eine große Distanz zu überbrücken

Die Verhandlungen bezüglich der Ukraine dauern an, es ist noch eine große Distanz zu überbrücken, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview für den TV-Sender NTV.

Mit Hinsicht auf die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump fordert Lawrow auf, "nicht in Begeisterung zu verfallen". Der Außenminister betont:

"Wir dürfen nicht in eine begeisterte Wahrnehmung dessen verfallen, was geschieht, dass US-Präsident Donald Trump die Europäer, Wladimir Selenskij, zurechtgewiesen hat und nun deren Gehorsam verlange… Das ist alles gut, wenn wir Frieden in der Ukraine erreichen möchten, aber so weit sind wir noch nicht."

Diplomat: Kiews Angriffe töten 14 russische Zivilisten in einer Woche

Binnen der vergangenen Woche sind 14 Zivilisten in Regionen Russlands wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

Darüber hinaus wurden nach seinen Angaben 113 Personen, darunter neun Minderjährige, verletzt. Bei einem der Verletzten handele es sich um ein Kind im 5. Monat.

Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr sechs ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Astrachan und Kursk zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am 9. Februar und 7 Uhr am 10. Februar zum Absturz gebracht.

Zuvor meldete das Ministerium am Montagabend die Abwehr der Drohnenangriffe auf die Gebiete Brjansk und Kursk, indem 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört wurden. Außerdem holte die Flugabwehr drei Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer.

9.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Bloomberg: EU will Ukraine-Mitgliedschaft in Friedensabkommen mit Russland verankern

Die EU arbeitet an mehreren Optionen, um eine künftige Mitgliedschaft der Ukraine in einem Friedensabkommen mit Russland festzuschreiben. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Demnach werde unter anderem erwogen, Kiew von Beginn an Schutzmechanismen zu gewähren, die mit einer EU-Mitgliedschaft verbunden sind. Ebenso soll ein sofortiger Zugang zu bestimmten Rechten von EU-Staaten ermöglicht werden.

Zugleich wolle die EU der Ukraine klare Fristen für die Umsetzung notwendiger Schritte im Beitrittsprozess setzen. Weitere Optionen sehen die Fortsetzung des bisherigen Aufnahmeverfahrens oder eine Übergangsphase mit schrittweiser Integration vor, heißt es.

Lawrow: USA werden keine europäischen Interventionspläne unterstützen

Die USA werden die von europäischen Staaten vorangetriebene Idee einer Truppenentsendung in die Ukraine nicht unterstützen. Dies erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Dabei geht es um Pläne, im Falle eines Waffenstillstands europäische Truppen in der Ukraine zu stationieren und dafür eine "automatische Garantie" militärischer Unterstützung durch Washington zu erhalten. Eine positive Reaktion der USA darauf sei nicht zu erwarten, so Lawrow.

Zuvor hatte die Financial Times berichtet, die USA und europäische Staaten hätten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall möglicher "Verstöße" Russlands gegen Vereinbarungen ausgearbeitet. Demnach werde sogar der Einsatz US-amerikanischer Streitkräfte erwogen. Im Interview mit dem Sender NTV sagte Lawrow:

"Die britische Führung um Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron prahlen gemeinsam mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte offen damit, dass dort sogenannte Expeditionskräfte von Interventen stationiert würden und es eine automatische Garantie für militärische Unterstützung durch die USA gebe."

Laut Lawrow habe Russland bei den USA nachgefragt, ob dies zutreffe. Er zweifle nicht daran, dass die Antwort für die Europäer und Wladimir Selenskij nicht positiv ausfallen werde, fügte er hinzu.

Bericht: Westen drängt Selenskij zum Weiterkämpfen

Europäische Spitzenpolitiker drängen Wladimir Selenskij, bei den Verhandlungen mit Russland keine Zugeständnisse zu machen. Dies schreibt das italienische Portal L’AntiDiplomatico.

Demnach hätten zuletzt mehrere "Euroatlantiker" Kiew besucht, darunter NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Polens Premier Donald Tusk. Sie hätten darauf bestanden, dass die Ukraine den Krieg fortsetzt – "um jeden Preis und auf Kosten der eigenen Bevölkerung, die zur Schlachtbank geführt wird".

In Brüssel, Warschau, Berlin und London werde weiterhin alles getan, um eine Beilegung des Konflikts zu verhindern, heißt es. Selenskij füge sich diesem Druck umgehend. In der Publikation wird resümiert, Selenskijs Hauptziel sei es, an der Macht zu bleiben und am Krieg zu verdienen.

"Die europäische Elite will keinen Frieden. All ihre Anstrengungen dienen der eigenen Bereicherung durch die Fortsetzung des Genozids an den Slawen."

Medienbericht: Kiew will für 50 Milliarden Euro 250 europäische Kampfjets kaufen

Laut einem Bericht des ukrainischen Fachportals Defense Express plant die Ukraine den Kauf von 250 europäischen Kampfflugzeugen im Wert von rund 50 Milliarden Euro.

Demnach will Kiew 150 schwedische Gripen- sowie 100 französische Rafale-Jets beschaffen. Die Gesamtkosten wurden auf Basis offener Quellen berechnet. Laut Daten aus dem kolumbianischen Staatsaudit lag der Preis für einen Gripen im Jahr 2025 bei 184,4 Millionen Euro. Die geplante Bestellung von 150 Maschinen würde demnach rund 27,7 Milliarden Euro kosten. Der Stückpreis für die Rafale-Jets ergebe sich aus einem Vertrag mit Serbien und liege bei 225 Millionen Euro. Für 100 Flugzeuge würden weitere 22,5 Milliarden Euro fällig.

Defense Express weist jedoch darauf hin, dass die Endkosten aufgrund der langen Lieferzeit von bis zu zehn Jahren und der Inflation noch steigen könnten. Zudem müsste die Ukraine nach dem Kauf jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für die Wartung und Modernisierung der Flotte aufbringen.

Ombudsfrau: Kiew lässt Gefangene in "erbärmlicher Kleidung" zurück

Auf einer Sitzung des Staatsduma-Ausschusses sagte die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, dass Kiew russische Gefangene in einer "erbärmlichen Kleidung" heimschickt. Sie meinte unter anderem:

"Unsere Jungs wurden wie üblich inerbärmlichen Kleidern zurückgebracht. Unsere Soldaten haben sie empfangen und ihnen gute Kleidung gegeben. All dies geschah unter direkter Beteiligung der Weißrussen. Sie stellen uns Räumlichkeiten zur Verfügung, versorgen alle Gefangenen mit Essen, geben denen, die etwas brauchen, Kleidung oder Medikamente, und es stehen auch Krankenwagen bereit, falls jemand einen braucht.

Ritter: Die Ukraine kann sich nur durch Kapitulation retten

Die Ukraine kann sich nur im Falle einer Kapitulation vor Russland von den Folgen der russischen Angriffe erholen, erklärte der Militäranalyst und ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Scott Ritter. Seinen Worten zufolge ist der Schaden an der ukrainischen Infrastruktur irreparabel, und der Wiederaufbau des Landes könnte mehrere Generationen dauern. In einem Interview mit dem Journalisten Garland Nixon auf dessen YouTube-Kanal betonte Ritter:

"Der Schaden, der der Ukraine zugefügt wurde, ist irreparabel … Ihre Infrastruktur befindet sich in einem desolaten Zustand. Und die gute Nachricht ist wohl, dass sie nicht mehr funktioniert und nie wieder funktionieren wird. Sie werden sich davon nicht erholen, sie verlieren Städte, sie verlieren Kiew. Es wird Generationen dauern, um all das wieder in Ordnung zu bringen … Was die Ukrainer jetzt wirklich tun müssen, ist zu verstehen, dass die Europäer ihnen niemals mit irgendetwas helfen werden. Nur die Russen werden Ihnen helfen. Warum? Weil sie verdammt gute Menschen sind. Ergeben Sie sich Russland!"

Krim-Oberhaupt: Ukrainische Unterhändler wollen keinen Frieden, um ihre Karriere nicht zu riskieren

Führende Politiker in Kiew seien überhaupt nicht an einer Einigung interessiert, da ihre Karrieren unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen beendet wären. Diese Vermutung äußerte das Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

"Die ukrainischen Unterhändler wollen keinen Frieden, denn die meisten von ihnen würden ihre politische Karriere beenden, wenn die Kampfhandlungen eingestellt würden. Derzeit erhalten sie Finanzmittel aus dem Westen und haben die Möglichkeit, von den Geldern zu profitieren, die von den USA und der Europäischen Union bereitgestellt werden."

US-Militär: Anschlag auf General Alexejew zeigt Selenskijs Verzweiflung

Der Anschlag auf den ersten stellvertretenden Leiter der Hauptverwaltung des russischen Generalstabs, Generalleutnant Wladimir Alexejew, zeugt von der Verzweiflung Wladimir Selenskijs und dessen fehlendem Friedenswillen. Dies erklärt der pensionierte US-Heeresoberstleutnant Earl Rasmussen im Interview mit RIA Nowosti:

"Selenskij befindet sich in einer verzweifelten Lage und steht von vielen Seiten unter Druck. Er unterstützt keinen Frieden und versucht, Vergeltungsmaßnahmen zu provozieren, Friedensverhandlungen zu sabotieren und die USA oder Europa in den Konflikt hineinzuziehen."

Angesichts des bisherigen Verhaltens der ukrainischen Führung überraschten solche Taten nicht, so der Ex-Offizier. Selenskij gehe es um Machterhalt und persönliche Bereicherung, nicht um das Wohl des eigenen Volkes.

"Selenskij weiß, dass die Zeit nicht auf seiner Seite ist. Verzweifelte Menschen begehen ungewöhnliche und gefährliche Handlungen."

USA weisen Selenskijs Aussage zu Frist für Frieden zurück

Die USA haben die Aussagen von Wladimir Selenskij über eine angebliche Frist für einen Friedensschluss zurückgewiesen. Der ständige US-Vertreter bei der NATO, Matthew Whitaker, widersprach entsprechenden Behauptungen gegenüber The Guardian:

"Diese Frist – bis Juni – hat Präsident Selenskij erwähnt. Ich glaube nicht, dass dies von der US-Seite gesagt wurde."

Zuvor hatte der ukrainische Präsident behauptet, Washington strebe eine Einigung bis Juni an. Whitaker betonte, die USA wollten ein möglichst rasches Ende der Kampfhandlungen. Zugleich räumte er ein, dass es unter diesen Bedingungen in der Regel schwierig sei, feste Fristen einzuhalten.

Militärexperte: Die Befreiung von Charkow bewahrt Belgorod vor Beschuss

Die vollständige Befreiung von Charkow und die Ausweitung der Kontrollzone bis nach Balakleja seien dringend notwendig, um die regelmäßigen Angriffe auf die Grenzregionen Russlands zu beenden. Dies erklärte der Militärexperte, Kapitän 1. Ranges der Reserve Wassili Dandykin in einem Interview mit dem Portal News.ru. Er betonte, dass die derzeitige Frontlinie es dem Gegner immer noch ermöglicht, westliche Langstreckenwaffen für Terroranschläge auf Wohngebiete und Infrastruktur einzusetzen. Dankykin erklärte:

"Im Großen und Ganzen muss Charkow befreit werden. Dann muss man weiter nach Isjum und Balakleja vorrücken. Das heißt, man muss mindestens 50 Kilometer zurücklegen, weil HIMARS auf Belgorod schießt. Es gibt noch viel zu tun. Belgorod wird ebenso wie andere Regionen – die Region Kursk und die Region Brjansk – in Mitleidenschaft gezogen. Aber es gibt dort Fortschritte. Charkiw ist nach Kiew die zweitgrößte Stadt in Bezug auf Einwohnerzahl und Industrieniveau. Von dort aus schießen ukrainische Truppen mit Raketen, und das ist nicht weit von der Grenze entfernt."

Botschafter: "Die Ukraine darf nicht verlieren" lautet die neue These des Westens

Wie der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS betont, habe der Westen seine Pläne, Russland in der Ukraine eine "strategische Niederlage" zuzufügen, nicht aufgegeben, doch nun, da klar geworden sei, dass es nicht gelingen werde, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, habe sich der Schwerpunkt verlagert. Dabei wies der Botschafter darauf hin, dass "nicht nur einzelne Generäle und Politiker, sondern auch Vertreter der deutschen Führung" das Thema der Notwendigkeit einer Vorbereitung der Bundesrepublik Deutschland auf einen Konflikt mit Russland vorantreiben. Netschajew betont:

"Niemand hat tatsächlich auf die Pläne verzichtet, Russland eine 'strategische Niederlage' zuzufügen. Früher sollte dieses Ziel hauptsächlich mit militärtechnischen Mitteln erreicht werden, indem die Ukraine mit Waffen und Militärtechnik aufgerüstet wurde. Als klar wurde, dass es nicht gelingen würde, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, verlagerten sich die Schwerpunkte allmählich, und der Prozess wurde auf eine längere Perspektive ausgedehnt, einschließlich der Zeit nach dem Konflikt. In der überarbeiteten Fassung lautetdie Kernaussage: 'Die Ukraine darf nicht verlieren.' Grundsätzlich hat sich also nichts geändert."

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Luftabwehr am Montag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 13 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands zerstört. Demnach wurden jeweils vier Drohnen über den Gebieten Belgorod und Kaluga, drei über dem Gebiet Tula sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Orjol abgeschossen.

Ombudsmann warnt vor systemischer Krise in ukrainischen Wehrämtern

Die Zahl der Beschwerden über die Arbeit der territorialen Rekrutierungszentren (TZK) in der Ukraine ist seit Beginn des Jahres 2022 um das 340-Fache gestiegen. Dies erklärt der ukrainische Parlamentsbeauftragte für Menschenrechte, Dmitri Ljubinez, gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal Nowosti.LIVE:

"Die Zahl der Beschwerden über die TZK ist seit Anfang 2022 um das 340-Fache gestiegen. 2022 gingen 18 Eingaben ein, 2023 waren es 514, 2024 bereits 3.312 und 2025 schon 6.127."

Bürger klagten unter anderem über rechtswidrige Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bei Festnahmen, gewaltsame Vorführungen zu den Wehrämtern sowie oberflächliche medizinische Untersuchungen durch militärärztliche Kommissionen.

"Das sind keine Einzelfälle mehr, sondern eine Lawine von Beschwerden, die auf eine systemische Krise hinweist, die dringend beseitigt werden muss."

Politologe: Niemand in der Ukraine plant Wahlen im Frühjahr

Laut einer Einschätzung des Militärpolitologen Alexander Perendschiew gegenüber dem Nachrichtenportal NEWS.ru seien in der Ukraine keine Wahlen im Frühjahr geplant. Seiner Meinung nach hängt diese Frage direkt mit dem fehlenden Willen Kiews zu einer echten friedlichen Lösung zusammen. Perendschiew merkte an:

"Leider zeigen die Handlungen der Ukraine, dass sie keinen Frieden anstrebt. Die Machthaber des Landes verüben weiterhin Terrorakte und greifen friedliche Einwohner Russlands an. Daher würde ich nicht davon ausgehen, dass bald ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, geschweige denn Wahlen stattfinden. Wladimir Selenskij wird diesen Moment so lange wie möglich hinauszögern."

Russlands Botschafter: Italiens Militärhilfe für Kiew nähert sich vier Milliarden Euro

Die Militärhilfe Italiens für die Ukraine nähert sich vier Milliarden Euro und fließt seit dem Jahr 2022 ununterbrochen. Dies erklärt Russlands Botschafter in Rom, Alexei Parlamonow, im Interview mit RIA Nowosti.

"In Russland sollte sich niemand Illusionen über das Ausmaß der Militärhilfe Italiens für das nationalistische Regime Selenskij machen. Sie läuft seit 2022 kontinuierlich und hat eine kolossale Summe erreicht, die sich vier Milliarden Euro nähert."

Allein in der letzten Januarwoche seien laut offenen Quellen zwei Transportflüge italienischer C-130-Militärmaschinen vom Flughafen Pisa zum polnischen Flughafen Rzeszów mit Militärgütern für Kiew gestartet. Weitere größere Lieferungen erfolgten über Land und See.

Zugleich stellte Parlamonow die Frage, warum das italienische Verteidigungsministerium diese Lieferungen sorgfältig geheim halte. Das Kiewer Regime nehme diese "Großzügigkeit" als selbstverständlich hin und fordere noch mehr Geld und Waffen.

Bericht: Auf dem angegriffenen Flugplatz Wassilkow waren F-16-AM-Staffeln stationiert

Auf der Webseite "Wojennaja Chronika" wird behauptet, dass auf dem Flugplatz Wassilkow im Gebiet Kiew, der von russischen Raketen getroffen wurde, Einheiten der an Kiew übergebenen amerikanischen F-16-AM-Kampfflugzeuge stationiert waren. Wie es in dem Artikel des Portals heißt, wurden am Abend des 8. Februar Raketen vom Typ 9M723-1 Iskander-M auf die Infrastruktur des ukrainischen Flugplatzes in der Nähe von Wassilkow abgefeuert. Bislang ist nicht bekannt, ob auch Flugzeuge getroffen wurden, da solche geraden Streckenabschnitte vom ukrainischen Militär häufig als Zwischenlandungsplätze genutzt werden. In jedem Fall könnten sich in Wassilkow jedoch "Kampfausrüstung und Ausrüstung des Ingenieur- und Flugdienstes befunden haben". In der Meldung auf dem Portal heißt es:

"Zunächst gab es Informationen über sechs Raketentreffer auf Zielobjekte. Gegen Mitternacht wurde von mindestens drei weiteren Treffern durch Iskander-M-Raketen berichtet. Es wurden weitere Detonationen und ein starker Brand festgestellt. Es ist bekannt, dass der Flugplatz als Stützpunkt für die vorübergehende Stationierung von F-16AM-Flugzeugen genutzt wurde."

Attentat auf russischen General: VAE liefern Ukrainer nach Russland aus

Der FSB hat am Sonntag ein Video veröffentlicht, in dem die Ankunft eines mutmaßlichen Attentäters aus den Vereinigten Arabischen Emiraten zu sehen sein soll. Kurz nach dem Anschlag soll der gebürtige Ukrainer Ljubomir Korba in die VAE geflohen sein, wo er unverzüglich festgenommen und ausgeliefert wurde. Korba soll am Freitag gemeinsam mit zwei Komplizen versucht haben, den stellvertretenden Chef des russischen Militärgeheimdienstes GRU zu töten. Ein Komplize, der Russe Wiktor Wassin, wurde in Moskau gefasst, während sich die Gehilfin Sinaida Serebrizkaja in die Ukraine abgesetzt haben soll. Sie soll eine Wohnung im selben Haus gemietet und Informationen über den Tagesablauf des Generals zur Vorbereitung des Attentats gesammelt haben.

Das Opfer, Generalleutnant Wladimir Alexejew, wurde mit mehreren Schusswunden ins Krankenhaus eingeliefert, sein Zustand soll mittlerweile stabil sein. Laut FSB erfolgte die Rekrutierung des mutmaßlichen Killers mithilfe der polnischen Geheimdienste. Der ukrainische Geheimdienst SBU soll dem Verdächtigen 30.000 Dollar für die Tötung in Aussicht gestellt haben. Der Chef des beinah getöteten Generalleutnants leitete die jüngsten Verhandlungen in Abu Dhabi.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Europa will sich an der Diskussion über Ukraine-Regelung beteiligen

Vertreter europäischer Länder senden über nicht öffentliche Kanäle Signale, dass sie an den Verhandlungen über die Beilegung des Ukraine-Konflikts teilnehmen wollen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender NTV.

"Die Signale, die sie über verschiedene, nicht öffentliche Kanäle senden, sind: Wir sind auch Teil des Problems, Teil des Prozesses, wir müssen einen Platz am Verhandlungstisch haben. Sie sagen dasselbe auch öffentlich, aber nichts Neues passiert."

US-Magazin: Kiew setzt wegen hoher Verluste auf Roboter

Aufgrund massiver Verluste setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend Roboter und Drohnen ein. Dies berichtet das US-Magazin Military Watch Magazine:

"Mehrere ukrainische Einheiten sind von klassischer Infanterietaktik zu einer stärker technologieorientierten Kriegsführung übergegangen. Sie nutzen Kampfdrohnen, robotische Versorgungssysteme und andere unbemannte Mittel, um den Bedarf an Personal an der Front zu minimieren."

Zugleich stoße diese Strategie an Grenzen. Drohnen und Roboter würden "fast täglich" zerstört. Sie sind permanent russischen Drohnen, Minen und Sabotagegruppen ausgesetzt.

Auch die Personallage bleibt kritisch. Die ukrainische Armee leidet unter einem gravierenden Mangel an Soldaten, der auf enorme Verluste zurückzuführen ist. In Einberufungseinheiten hätten die Ausfallraten demnach 80 bis 90 Prozent erreicht, fasst das Magazin zusammen.

Puschilin: Befreiung von Stepanowka ermöglicht Umfassung von Konstantinowka

Laut dem DVR-Chef Denis Puschilin ermögliche die Befreiung der Siedlung Stepanowka südwestlich von der Stadt Konstantinowka in der DVR die Umfassung der Stadt selbst. 

"Laut der Erklärung des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurde in der vergangenen Woche die Ortschaft Stepanowka befreit. Das ist Richtung Konstantinowka. Dadurch können wir uns der Umfassung der Ortschaft aus einer anderen Richtung – Konstantinowka selbst – nähern."

Er fügt hinzu, dass die Kämpfe in Konstantinowka in der Nähe des Bahnhofs andauerten.

Die russischen Streitkräfte befreiten Stepanowka am 4. Februar.

Peskow: "Geist von Anchorage" umfasst "Verständigungen" zwischen Russland und USA

Der "Geist von Anchorage" sehe eine Reihe von "Verständigungen" zwischen Moskau und Washington vor, die zu einem Durchbruch bei der Lösung des Ukraine-Konfliktes führen könnten, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow während eines Briefings am Montag.

"Es gibt eine Reihe von Verständigungen, die in Anchorage erzielt wurden. Sie wurden bereits im Vorfeld des Anchorage-Treffens, während des Besuchs von Herrn Witkoff erläutert", so kommentierte Peskow eine Frage, was der "Geist von Anchorage" darstelle. "Und danach wurde die Notwendigkeit eines Gipfeltreffens deutlich", so Peskow. Weiter betont er:

"Diese Verständigungen, die in Anchorage erreicht wurden, sind der Geist von Anchorage. Die in Anchorage erzielten Vereinbarungen sind von grundlegender Bedeutung. Genau diese Verständigungen können den Friedensprozess vorantreiben und einen Durchbruch ermöglichen."

Peskow fügt hinzu, dass man im Kreml nicht "ins Detail gehen" möchte.

Experte: Russische Soldaten nehmen Höhen bei Sewersk ein

Russische Truppen haben mehrere Höhen bei Sewersk in der DVR eingenommen, von denen aus ukrainische Streitkräfte die benachbarte Volksrepublik Lugansk angegriffen hatten, berichtet der Militärexperte Witali Kisseljow.

"Nahe Sewersk befreiten unsere Einheiten drei wichtige Höhen, von denen aus Konstantinowka und Kramatorsk nun mit dem Fernglas beobachtet werden können. Von hier aus führte der Gegner Drohnenangriffe auf Lissitschansk, Kremennaja, Rubeschnoje und weiter durch."

Rostech: Igla-Spezialpatronen durchschlagen selbst die robustesten Drohnen

Wie Bechan Osdojew, Industriedirektor des Rüstungsclusters der staatlichen Korporation Rostech, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, hat die Korporation spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe für Anti-Drohnen-Gewehre entwickelt, die in der Lage sind, unbemannte Fluggeräte aus Metall zu durchschlagen. Seinen Worten zufolge werden Kampfeinsätze der Sonderoperation oft als "Drohnenkrieg" bezeichnet, da die Drohnen sowohl Technik als auch Soldaten von allen Seiten angreifen. Daher werden die persönlichen Schusswaffen der Kämpfer und Besatzungen von Kampffahrzeugen zu einer wichtigen Verteidigungslinie. Laut Osdojew werden die Patronen bereits serienmäßig hergestellt und an Einheiten der russischen Armee geliefert. Er merkte an:

"Für Gewehre haben russische Spezialisten spezielle Schrotpatronen der Igla-Reihe entwickelt. Sie enthalten hochfeste Schrotkugeln aus einer Wolframlegierung, die auf eine Entfernung von 100 Metern eine 4 Millimeter dicke Aluminiumplatte durchschlagen."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.075 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 205 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, zehn Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 130 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zehn Autos und vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär etwa 125 Kämpfer ein. Ein Leopard-Panzer aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ М113 aus US-Produktion, zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz sowie ein Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 240 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 355 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Autos.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 20 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, sechs Autos sowie zwei Materiallager der ukrainischen Armee.

Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 72 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben die Infrastruktur eines Militärflugplatzes, Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes sowie Verkehrsinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurde. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken getroffen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.996 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.568 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer, 33.163 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.959 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

DVR: Diversanten in russischer Uniform versuchen, ins Gebiet der Republik einzudringen

Ukrainische Saboteure verstärken ihre Aktionen aus dem Gebiet Saporoschje. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskräfte. So versuchen ukrainische Diversanten in russischer Kampfuniform erfolglos, in den Rücken der russischen Streitkräfte in der Volksrepublik Donezk vorzudringen. Quellen der Agentur berichteten:

"In den letzten Tagen haben ukrainische Saboteure ihre Aktivitäten verstärkt. Sie versuchen, in russischer Uniform vom Gebiet Saporoschje aus in den südwestlichen Teil der DVR einzudringen. Bislang ohne Erfolg. Alle werden vernichtet."

Mehrere Zivilisten im Gebiet Cherson verletzt

Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, seien mehrere Zivilisten binnen eines Tages verletzt worden. 

"Infolge von Kiews Aggression erlitten sieben zivile Einwohner des Gebiets Cherson Verletzungen in den vergangenen 24 Stunden."

Bei den Drohnen- und Artillerieangriffen, darunter auch auf Wohnhäuser und fahrende Fahrzeuge, erlitten drei Frauen und vier Männer Verletzungen. 

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zwanzig Orte in acht Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 50 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 26 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, vier Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt sowie acht Fahrzeuge beschädigt.

100.000 Häuser in Belgorod ohne Strom nach ukrainischen Angriffen

Wie der Bürgermeister der Stadt, Walentin Demidow, erklärte, kam es in Belgorod aufgrund von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zu einer Notabschaltung der Stromversorgung der Wasserentnahmestellen, wodurch etwa 100.000 Kunden ohne Wasser blieben. Er berichtete:

"Zwei Pumpen an der Wasserentnahmestelle in Belgorod wurden aufgrund von Stromschwankungen infolge der Angriffe abgeschaltet, etwa 100.000 Kunden im zentralen und nördlichen Teil der Stadt sind ohne Wasser."

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zwei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol und Kaluga."

Gebiet Kursk: Mehr als 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 31 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 8. Februar bis 7:00 Uhr am 9. Februar wurden insgesamt 54 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. 13 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kamen eine soziale Einrichtung, zwei Fahrzeuge und ein Privathaus zu Schaden.

AKW Saporoschje: Lage bleibt angespannt

Die Lage in der Nähe des AKW Saporoschje bleibe angespannt wegen der Attacken der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.

"Die Angriffe in der Nähe des AKW und der Umgebung der Stadt hörten nicht auf. Es gab Ausnahmen während der Zeiten der erklärten 'Waffenruhe', die für Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten genutzt wurden. Deswegen bleibt die Lage weiterhin angespannt."

FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

Die wegen des Attentats auf Generalleutnant Wladimir Alexejew festgenommenen Personen haben ein Geständnis abgelegt und gaben an, dass sie im Auftrag des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) gehandelt hätten. Dies teilt der Pressedienst des FSB am Montag mit.

"Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt."

Wie es heißt, sei Korba der Täter, während Wassin als sein Komplize fungiere.

Korba sei im August 2025 vom SBU in der Stadt Ternopol rekrutiert worden. Er habe ein Schießtraining auf einem Schießstand in Kiew absolviert. Seine Rekrutierung erfolgte mit Unterstützung der polnischen Geheimdienste, heißt es weiter.

"Der Sohn von Ljubomir Korba, der im Jahr 1998 geborene polnische Staatsbürger Luboš Korba aus Katowice war mit Unterstützung polnischer Geheimdienste an seiner Anwerbung beteiligt."

In Moskau sei der Attentäter im August 2025 eingetroffen.

Ihm zufolge habe der SBU ihm versprochen, 30.000 US-Dollar für den Mord an Generalleutnant Alexejew zu zahlen.

Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow gescheitert

Mehrere Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte seien in den Regionen Sumy und Charkow gescheitert, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.

"Im Gebiet Sumy führte der Gegner zwei Gegenangriffe nahe Miropolje mit der 21. separaten mechanisierten Brigade und nahe Waratschino mit der 71. separaten Luftsturmbrigade durch. Die Angriffe wurden zurückgeschlagen, und alle Angriffsgruppen der ukrainischen Streitkräfte wurden eliminiert."

Außerdem versuchten zwei ukrainische Sturmgruppen, am Frontabschnitt Chatneje im Gebiet Charkow die verlorenen Stellungen in der Ortschaft Tschugunowka zurückzuerobern. 

"Infolge der koordinierten Handlungen unserer Soldaten konnte der Gegenangriff abgewehrt und der Gegner in die Flucht geschlagen werden."

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Kursk – 28,
  • Gebiet Brjansk – 27,
  • Gebiet Belgorod – fünf,
  • Region Tula – drei,
  • Region Orjol – zwei,
  • Region Kaluga– zwei,
  • Gebiet Astrachan – eine,
  • Gebiet Woronesch – eine.

8.02.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Russland wird mit allen Mitteln auf mögliche Angriffe aus Europa reagieren

Russland führt eine militärische Spezialoperation in der Ukraine durch und hat keinerlei Absicht, Europa anzugreifen. Der Außenminister Sergei Lawrow erklärte dies in einem Interview mit dem TV-Sender NTW. "Das brauchen wir überhaupt nicht", betonte der Spitzendiplomat.

Sollte Europa seine Drohungen, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten, wahr machen und das Land angreifen, werde es, wie Präsident Wladimir Putin gesagt hat, "unsererseits keine militärische Spezialoperation sein".

Lawrow führte hierbei aus:

"Es wird eine umfassende militärische Reaktion sein, bei der alle verfügbaren Mittel gemäß den Doktrindokumenten zu diesem Thema zum Einsatz kommen."

Russisches Militär greift Flugplatz im Gebiet Poltawa an

Die russischen Streitkräfte haben einen Militärflugplatz in Mirgorod, Gebiet Poltawa, angegriffen. Dies teilte Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Widerstands in Nikolajew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Kurz vor dem Angriff soll ein Transportflugzeug mit Waffen für die ukrainischen Truppen auf dem Flugfeld gelandet sein.

Mirgorod ist ein wichtiger Knotenpunkt der Luftfahrtinfrastruktur im Hinterland in der Zentralukraine. Der Flugplatz dient Lebedew zufolge als Standort für die Transportflugzeuge, als Lagerhalle für die Ausrüstung sowie als Reservebasis für taktische Flugzeuge und Drohnen.

FPV-Drohnen fügen ukrainischen Truppen Feuerschaden im Frontabschnitt Krasny Liman zu (Video)

Bei Einsätzen der Drohnenpiloten des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme wurden Fahrzeuge, Bodenroboter, Teile der Funkmeldesysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung, Deckungen und temporäre Truppenstandorte der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Krasny Liman zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Ukraine will Drohnen in Deutschland produzieren

Laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij soll noch in diesem Monat an einem Standort in Deutschland die Produktion ukrainischer Drohnen starten.

"Bereits 2026 werden zehn Exportzentren in ganz Europa in Betrieb sein – in den baltischen und nordischen Staaten", schrieb Selenskij auf der Plattform X. "Schon Mitte Februar werden wir die Produktion unserer Drohnen in Deutschland sehen." Er werde das erste unbemannte Luftfahrzeug persönlich in Empfang nehmen.

Die Produktion werde in einer Fabrik anlaufen, die betriebsbereit sei, so Selenskij. Genauere Angaben machte er nicht.

Ex-Premier: Ukraine wollte Teil eines europäischen Energiesystems werden, das nicht existiert

Laut dem ehemaligen ukrainischen Regierungschef Nikolai Asarow hat die Krise in der Ukraine mehrere Ursachen. Dazu äußert er sich in einem auf Telegram veröffentlichten Post.

Nach dem Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 seien sämtliche systematische Aktivitäten zur Erhaltung, Entwicklung und Modernisierung des Energiesektors eingestellt worden, meint Asarow.

Und weiter:

"Geld wurde veruntreut. Die Gebühren wurden erhöht, angeblich um die Ausrüstung zu modernisieren, doch dies wurde nicht umgesetzt."

Wie Asarow betont, verließ die Ukraine erstens das mit Russland vereinigte Energiesystem und erklärte, sie werde Teil des einheitlichen europäischen Energiesystems werden.

Ex-Premier führt hierbei aus:

"Es gibt kein einheitliches europäisches Energiesystem – nur mehrere Stromnetzringe, die verschiedene Länder miteinander verbinden."

Zweitens sei alles im Land zerstört worden: Transformatoren- und Kabelfabriken sowie andere elektrotechnische Betriebe, die zur Aufrechterhaltung der Stromerzeugung, der Stromnetze und der Hauptverteilungssysteme beigetragen hätten.

Dann habe Kiew angekündigt, alles im Westen erwerben zu wollen. "Aber Europa produziert so etwas nicht!", betont der Ex-Premier der Ukraine.

Präzise Treffer an gesamter Front: Russische Drohnenpiloten am Werk (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme entlang der Front im Einsatz. Wie es heißt, machten die Drohnenpiloten Fahrzeuge, Artilleriegeschütze, Teile der Funkmeldesysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung, Drohnenleitstellen, temporäre Truppenstandorte, Drohnen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal unschädlich.  

Zivilist durch ukrainische Drohnenattacke im Raum Brjansk verletzt

Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) die Siedlung Ponurowka gezielt mit FPV-Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Alexander Bogomas bekannt.

"Infolge der terroristischen Aktionen des Kiewer Regimes erlitt leider ein Zivilist eine Quetschwunde", schreibt der Beamte auf Telegram. Der Mann sei mittlerweile medizinisch versorgt worden. Bei dem Angriff sei auch ein Auto beschädigt worden.

Rettungskräfte sind laut dem Gouverneur vor Ort im Einsatz.

Orbán: Ein westlicher Soldat ohne russische Zustimmung in Ukraine bedeutet Krieg

Ungarns Premier Viktor Orbán hat auf einer Veranstaltung am Samstag gewarnt, dass sich sein Land im Krieg befinden würde, wenn auch nur ein einziger westlicher Soldat ohne Absprache mit den Russen auf ukrainischem Gebiet auftauchen sollte.

"Ich sehe keine Vereinbarung, in der die Russen akzeptieren würden, dass amerikanische – solange Trump Präsident ist, ist dies keine Gefahr – oder europäische Soldaten auf ukrainischem Gebiet stationiert sind."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Russland testet im Kampfgebiet das neueste Kamikaze-Geschoss

Der russische Waffenhersteller Kalaschnikow präsentiert auf der Rüstungsmesse World Defense Show 2026 in Saudi-Arabien seine neueste Entwicklung – das Kamikaze-Geschoss vom Typ Rus-PE. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Sprecher des Unternehmens.

"Die Entwicklung dieses Produkts dauerte mehrere Jahre, und es wurde bereits im Kampfeinsatz an der Frontlinie getestet", berichtete der Sprecher. "Wir glauben, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, unseren Kunden dieses Produkt vorzustellen."

Wie es heißt, ist das Kamikaze-Geschoss Rus-PE die erste tragbare Munition aus russischer Produktion. Die gesamte Ausstattung könne von einem Soldaten getragen werden, was ihr Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Produkten sei, teilte der Vertreter des Herstellers mit.

"Es werden keine zusätzlichen Fahrzeuge oder Infrastruktur zum Starten benötigt. Nach der Zielerfassung stellt der Soldat die Startanlage auf und feuert das Geschoss ab."

Zuvor war berichtet worden, dass es sich beim Rus-PE-Geschoss um ein System handelt, das für den 24/7-Betrieb ausgelegt worden ist und in einem Temperaturbereich von minus 40 bis plus 50 Grad Celsius eingesetzt werden kann.

Die Waffenmesse in Saudi-Arabien findet vom 8. bis 12. Februar statt.

Verletzte durch ukrainischen Beschuss im Raum Cherson

Drei Zivilisten wurden in den vergangenen 24 Stunden durch ukrainische Angriffe auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson verletzt. Dies gibt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram bekannt. Bei den Betroffenen gehe es um zwei Männer und eine Frau aus der Stadt Kachowka. Diese hätten sich auf einem örtlichen Markt aufgehalten, als Kiews Kräfte zugeschlagen hätten.  

Ferner berichtet Saldo, dass bei Angriffen auf weitere Siedlungen ein Krankenhaus und ein Kleinbus beschädigt worden seien. Darüber hinaus sei ein Eigenheim durch den Beschuss in Brand geraten.  

Artillerie nimmt Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriebesatzungen des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe einer D-30-Haubitze mehrere Stützpunkte der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje. Die gegnerischen Ziele seien zuvor von Drohnenpiloten aufgespürt worden.   

Tschechiens Premier: Frieden in Ukraine hätte 2022 erreicht werden können

Laut dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš hätte in der Ukraine schon bald nach Konfliktbeginn, im April 2022, Frieden geschlossen werden können. Damals sei der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson ins Spiel gekommen und habe die Beilegung verhindert, sagte Babiš im Interview mit TN.cz. Es habe damals Interesse an diesem Konflikt gegeben.

Die Europäische Union werde ohne US-Präsident Donald Trump nicht in der Lage sein, die Beilegung der Ukraine-Krise zu beeinflussen, fügte Tschechiens Regierungschef hinzu. Es sei jedoch von Bedeutung, dass "wichtige Akteure" aus Europa, wie der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der britische Premier Keir Starmer oder Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an den Gesprächen teilnehmen.

Raketenabwehr Donbass Dome verhindert Hunderte ukrainische Drohnenattacken

Das System der elektronischen Kampfführung Donbass Dome hat innerhalb einer Woche 205 terroristische Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die Volksrepublik Donezk (DVR) abgewehrt. Dies gab die regionale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB bekannt. 

Wie die Behörde mitteilte, versuchen Kiews Kräfte weiterhin, die Zivilbevölkerung und Infrastruktureinrichtungen der Republik mit Kampfdrohnen anzugreifen.

Unter den abgefangenen feindlichen Drohnen befanden sich demnach zwei schwere unbemannte Fluggeräte vom Typ Baba Jaga, die als "Mutterdrohnen" eingesetzt wurden, um kleinere Kampfdrohnen zu der stark befahrenen Autobahn Donezk-Gorlowka zu bringen.

In der Stadt Gorlowka wurde laut dem FSB ein Schwarm von FPV-Drohnen, die mit improvisierten Sprengsätzen mit kumulativen Gefechtsköpfen bestückt waren, abgefangen. Diese auf Granatwerfergeschossen basierenden Sprengköpfe sind Spezialmunition, die zur Zerstörung gepanzerter Fahrzeuge und Befestigungsanlagen entwickelt wurde.

Der Frieden wird die Ukraine nicht retten: Was nach dem Krieg kommt, könnte noch schlimmer sein

Die Folgen des Krieges werden für die Ukraine auch nach einem endgültigen Schweigen der Waffen noch lange nachhallen. Die Geschichte lässt vermuten, dass die physisch und psychisch geschwächte Bevölkerung des Landes auf Jahre hinaus mit anhaltenden sozialen Unruhen zu kämpfen haben wird.

Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Pauk auf unserer Website.

"Zur Enttäuschung des Feindes": Rostech-Vertreter bestätigt Lieferung immer neuer Waffen an die Front 

Die russische Verteidigungsindustrie liefert an die Truppen stetig neue sowie modernisierte Ausrüstung. Dazu gehören unter anderem die Panzer T-90M Proryw, T-72B3M und T-80BVM. Dies erklärte Bekchan Osdojew, ein Industriedirektor beim Rüstungsunternehmen Rostech.

Osdojew hat der Nachrichtenagentur TASS ein Interview zum Auftakt der Rüstungsmesse World Defense Show 2026 in Saudi-Arabien gegeben.

Russlands Konzern Uralwagonsawod habe seine Panzerproduktion um ein Vielfaches gesteigert, bemerkte Osdojew.

Und weiter:

"Diese Ausrüstung wird auf Grundlage praktischer Kampferfahrung ständig weiterentwickelt und verbessert. Die Kampfkraft und Überlebensfähigkeit der Fahrzeuge wurden deutlich erhöht. Es wurde ein ausgeklügeltes System für ihre Evakuierung und Reparatur entwickelt, das es ermöglicht, die Panzer schnell wieder an die Front zu bringen. Deshalb muss ich den Feind enttäuschen: Uns werden die Panzer nicht ausgehen."

Seit dem Beginn der Spezialoperation in der Ukraine hatten westliche Politiker und ausländische Medien immer wieder erklärt, Russland habe angeblich keine modernen Panzer mehr und müsse nun alte Waffen an die Front liefern.

Luftabwehr der DVR verhindert Drohnenattacke auf Wärmekraftwerk

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag versucht, eine Energieanlage in der Volksrepublik Donezk (DVR) zu treffen. Nach Angaben der DVR-Behörden galt der versuchte Drohnenangriff dem Wärmekraftwerk Starobeschewo. Die Luftabwehr fing das unbemannte Luftfahrzeug des Gegners jedoch ab. Es handelte sich um eine Drohne vom Typ FP-1, die mit einem Sprengsatz bestückt war. Eine weitere Drohne dieses Typs wurde darüber hinaus in der Nähe eines Umspannwerkes im Bezirk Amwrossijewka außer Gefecht gesetzt.

Ukraine verhängt Sanktionen gegen ausländische Zulieferer

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat neue Sanktionen gegen ausländische Hersteller und Zulieferer verhängt, die angeblich Bauteile für russische Drohnen und Raketen liefern. Wie der Politiker auf der Plattform X schreibt, sei die Herstellung von Raketen und Drohnen, mit denen Russland die Ukraine angreife, ohne wichtige ausländische Komponenten unmöglich. Dabei verweist er darauf, dass Russland notwendige Komponenten weiterhin beschaffe, indem es Sanktionen umgehe.

Außerdem hat der Staatschef nach eigenen Angaben Einschränkungen gegen den russischen Finanzsektor verhängt. Die Liste umfasse Firmen, über die Zahlungen für die Lieferung von Komponenten für die Produktion von Raketen und Drohnen abgewickelt würden, und Organisationen, die den russischen Kryptomarkt unterstützten. Einige dieser Maßnahmen würden auch in das 20. Sanktionspaket der Europäischen Union einlaufen, so Selenskij.

Gasspeicher leer – "Tagesschau": Russen schuldig

Die Gasspeicher in Deutschland sind nur noch zu weniger als 40 Prozent gefüllt. Das passt super zu einem harten Winter. Speicherkapazität gibt es genug in Deutschland. Aber die Speicher sind nicht so gefüllt wie in den Jahren zuvor. Die Mainstream-Medien geben Russland dafür die Schuld.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel auf unserer Website.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Sidorowka im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle gebracht und in der Nähe der Ortschaften Andrejewka und Ugrojedy im selben Gebiet sowie Weliki Burluk, Malaja Woltschja, Kolodesnoje, Nesternoje, Ochrimowka, Petropawlowka und Tichoje im Gebiet Charkow Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Ein Transportpanzer, zwölf Wagen, sechs Munitionslager und fünf Materiallager seien zerstört worden.

Der Truppenverband West habe die Ortschaft Gluschkowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kowscharowka, Netschwolodowka, Nowoossinowo, Petschenegi und Schijkowka im Gebiet Charkow getroffen. Mehr als 150 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Zudem habe der Gegner zwölf Pick-ups und vier Munitionslager verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Artjoma, Druschkowka, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk, Nikolaipole und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 120 Armeeangehörige. Darüber hinaus habe das russische Militär ein Panzerfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze und ein Materiallager zerstört.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wodjanskoje, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Kutscherow Jar, Swetloje, Sergejewka und Torezkoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 205 Kämpfer verloren. Dabei seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwei Pick-ups und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orly und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Barwinowka, Wosdwischewka, Kommunarowka, Rownoje, Samoilowka, Staroukrainka, Zwetkowoje und Schirokoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 390 Armeeangehörige. Dabei seien acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen und ein Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Schtscherbaki im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwei Wagen und ein Materiallager verloren.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieattacken auf Energie- und Verkehrsanlagen in der Ukraine, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Darüber hinaus seien 145 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern getroffen worden. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden 27 HIMARS-Raketen, drei Langstreckenraketen vom Typ Neptun und 42 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.924 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.553 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.661 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.150 Geschütze und Mörser verloren.

Orbán warnt vor EU-Plänen: Es besteht Gefahr, dass junge Ungarn als Soldaten eingezogen werden

Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat erneut erklärt, dass er sich nicht an "EU-Friedenstruppen" in der Ukraine beteiligen werde. Heute bestehe die Gefahr, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt werde. Morgen könnten es junge Ungarn sein, die in den Krieg geschickt würden, warnte der Politiker.

"Die Russen haben deutlich gemacht und tun dies auch weiterhin jeden Tag, dass dies nicht geschehen darf. Denn wenn westliche Truppen in das Gebiet der Ukraine einmarschieren, werden sie von Russland als militärische Ziele betrachtet, was bedeutet, dass sie beschossen werden würden."

Das wäre ein direkter Kampf zwischen EU-Truppen und Russland auf dem Territorium der Ukraine, so Orbán.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet zwei Verletzte bei Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär im Zeitraum von 12 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens acht Geschosse und acht Raketen abgefeuert sowie 25 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 16 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Graiworon seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne ihr Auto angegriffen habe. Die beiden Zivilisten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Mann schwebe in Lebensgefahr. Außerdem habe am Samstag ein Einwohner der Siedlung Krinitschnoje eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 6. Februar bei einer Drohnenattacke eine Splitterwunde an einem Unterschenkel sowie zahlreiche Schürfwunden und Quetschungen an beiden Beinen erlitten habe.      

Gladkow meldet außerdem Sachschäden. Durch die jüngsten Attacken seien demnach eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, vier Einfamilienhäuser, zwei Betriebe, eine Scheune, mehrere Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.

Russisches Verteidigungsministerium: Großangelegter Gegenschlag gegen Ukraine

Als Reaktion auf die jüngsten Angriffe Kiews hat die russische Armee nach eigenen Angaben einen groß angelegten Gegenschlag durchgeführt. Dieser richtete sich gegen das Energiesystem und die Logistik der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden könnten.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über weitere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. Februar bis 5 Uhr MEZ am 8. Februar 28 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 23-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet dennoch über ein beschädigtes Landhaus in der Siedlung Ditschnja im Bezirk Kurtschatow.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 7. Februar 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 5,
  • Nowaja Majatschka — 2,
  • Dnjeprjany — 4,
  • Pestschanowka — 5,
  • Nowaja Sburjewka — 2,
  • Kasatschji Lageri — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Golaja Pristan seien insgesamt 16 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Selenskij: AKWs produzieren nach Angriffen weniger Strom

Ukrainische Atomkraftwerke produzieren zuletzt weniger Strom. Ursache sind russische Raketenangriffe auf Umspannwerke und Hochspannungsleitungen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in seiner abendlichen Videobotschaft gesagt, dass sich ein Reaktor automatisch abgeschaltet habe. Der Politiker warf Russland Terrorismus vor und verlangte Konsequenzen: Im Interesse der Sicherheit der Region müsse Russland die Reaktion der "ganzen Welt" darauf spüren.

Am Samstagmorgen hatten die russischen Streitkräfte unter anderem Energieanlagen in der Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Laut Medienberichten waren unter den Zielen auch das Umspannwerk Westukraine im Gebiet Lwow sowie westukrainische Wärmekraftwerke. Bereits bestehende Probleme bei der Versorgung mit Strom, Wasser und Wärme im Land wurden dadurch bei frostigen Temperaturen noch verstärkt.

Sachschäden im Gebiet Brjansk bei Drohnenattacke aus Ukraine

Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht im Gebiet Belgorod eine Drohnenattacke aus der benachbarten Ukraine abgeschlagen. Am Morgen schrieb das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram von elf abgefangenen unbemannten Luftfahrzeugen.

Gouverneur Alexander Bogomas bestätigte diese Informationen. Auf Telegram meldete der Politiker keine Opfer. Dennoch berichtete er über Sachschäden. In einem Viertel der Gebietshauptstadt Brjansk seien die Zäune, die Fassaden und die Fenster von zwei Einfamilienhäusern beschädigt worden.

Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

Die russischen Sicherheitsbehörden haben die Verantwortlichen für den versuchten Mord an Generalleutnant Wladimir Alexejew in Moskau identifiziert. Wie der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Sonntagmorgen erklärt, handele es sich bei ihnen um drei russische Staatsbürger. Der mutmaßliche Attentäter Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) sei in Dubai mithilfe der Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate verhaftet und nach Russland ausgeliefert worden.

Der FSB nennt auch seine beiden Helfer: Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) sei in Moskau gefasst worden, während sich Sinaida Serebrizkaja (Jahrgang 1971) in die Ukraine abgesetzt habe.

Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. Februar bis 0 Uhr am 8. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 22 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 22 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 11,
  • Schwarzes Meer – 6,
  • Gebiet Kaluga – 4,
  • Gebiet Kursk – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

7.02.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ombudsfrau: Russische Soldaten starben in ukrainischer Kriegsgefangenschaft durch Folter

Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa berichtete über "einen schockierenden Fall", in dem russische Kriegsgefangene in der Ukraine gefoltert wurden und dabei ums Leben gekommen sind. Die Namen dieser Soldaten sollen der russischen Seite bekannt sein. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Ich meinerseits werde selbstverständlich stets unmissverständlich klarstellen, dass eine solche Behandlung von Kriegsgefangenen inakzeptabel ist", so Moskalkowa.

"Dies verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen." 

Wie es heißt, habe sich Moskalkowa außerdem an den ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez mit der Bitte gewandt, die Verletzten zu besuchen.

"Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Versorgung gewährt wurde, die ihnen hätte helfen und zur Rettung führen können", betonte die russische Menschenrechtsbeauftragte.

Orbán bezeichnet die Ukraine als "Feind" Ungarns

Kiew muss verstehen, dass es aufhören muss, Brüssel ständig unter Druck zu setzen, mit dem Ziel, Ungarn den Zugang zu günstigen russischen Energieimporten zu verwehren. Die Ukraine verletzt damit grundlegende Interessen des Landes. Dies erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung in Szombathely. Darüber berichtete der Fernsehsender M1.

"Solange die Ukraine das tut, ist sie, entschuldigen Sie den Ausdruck, wohl unser Feind", meinte Orbán.

Drohnen fügen ukrainischen Einheiten Feuerschaden entlang der Front zu (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Mitte, Dnjepr und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.

Wie es heißt, hätten sie Funkrelaisstationen, einen Stützpunkt, einen Pick-up, ein Artilleriegeschütz und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Armee zerstört. Im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka verhinderten die Drohnen die Rotation der ukrainischen Einheiten.  

Wichtiges Wärmekraftwerk in Westukraine stellt Betrieb ein

Burschtyn, eines der wichtigsten Wärmekraftwerke der Ukraine, wurde durch russische Angriffe schwer beschädigt. In der gleichnamigen Stadt im Westen des Landes gibt es weder Strom noch Wasser. Dies geben die lokalen Behörden bekannt.

Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, werden massive Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine als Reaktion auf Terroranschläge auf die zivile Infrastruktur in Russland durchgeführt.

Zuvor war berichtet worden, dass alle ukrainischen Atomkraftwerke abgeschaltet worden seien.

Auch die Einwohner in der Hauptstadt Kiew erhalten laut dem ukrainischen Energieministerium nur eineinhalb bis zwei Stunden am Tag Strom. "Die kommenden Tage werden schwierig werden", teilte die Behörde mit.

"Schlechte Nachricht für Russland" – Frankreichs Stabchef stellt Schließung der Ostsee in Aussicht

Der Stabschef der französischen Streitkräfte, Fabian Mandon, hat am Mittwoch auf der Konferenz der Seestreitkräfte eine Rede gehalten. In einem knapp 20-minütigen Redebeitrag legte er die Grundsätze der französischen Militärstrategie auf See für die kommenden Jahre dar. Diese sollte vorwiegend offensiv und präventiv gegen einen "Feind" ausgerichtet sein. Bemerkenswert war dabei, dass Mandon von einem Krieg gegen Russland wie von einer beschlossenen Sache redete.

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Weitere Verletzte nach Drohnenangriff aus Ukraine im Grenzgebiet Belgorod

In der Stadt Graiworon haben zwei Einwohner Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne ein ziviles Auto angriff. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt.

Ein Mann und eine Frau seien mit Minenexplosionsverletzungen und mehreren Splitterwunden ins Regionalkrankenhaus eingeliefert worden, schreibt der Beamte auf Telegram. Auch das Fahrzeug sei beschädigt worden.

Russische Artillerie nimmt Stützpunkte im Raum Saporoschje auseinander (Video)

Artilleriesoldaten, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost kämpfen, setzten Stützpunkte der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht. Bei dem Angriff im Gebiet Saporoschje kam die Selbstfahrlafette vom Typ Giazint-S zum Einsatz, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Polen: Zwei Flughäfen für zivile Luftfahrt gesperrt, um Waffenlieferungen an Kiew zu gewährleisten

Das polnische Militär erklärte, die Luftwaffe habe aufgrund russischer Angriffe auf die Ukraine in Grenznähe zu Polen zwei Flughäfen übernommen. NATO-Flugzeuge sollten in Südostpolen unbehelligt operieren können. Rzeszów ist der NATO-Hauptknotenpunkt für Waffenlieferungen in die Ukraine.

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Fico: Sanktionspolitik der EU schadet ihr selbst

Die Europäische Union hat wichtigere Aufgaben und Prioritäten als Sanktionspolitik gegenüber Russland. Diese Meinung äußerte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in der Fernsehsendung "Samstagdialoge".

Laut Fico sollte sich die EU nun auf sich selbst konzentrieren und ihre Wirtschaft, Außenpolitik, Verteidigungsfähigkeit, aber auch die Führung der EU-Kommission in Ordnung bringen.

Erst wenn die internen Probleme gelöst seien, sei es Zeit für Strafmaßnahmen, sagte der Politiker mit Blick auf die EU-Restriktionen gegen Russland. Die Sanktionspolitik habe allerdings niemandem etwas gebracht, sondern Europa selbst nur geschadet.

Russische Pioniere räumen Routen für Stoßtrupps frei (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten gemeinsam mit Pionieren im Einsatz. Wie es heißt, räumten sie Minen, damit die Stoßtrupps ihre Kampfaufträge erfüllen können.   

"Die breite Einführung unbemannter Systeme ermöglicht die Vorerkundung des Geländes und die präzise Zerstörung von Zielen aus sicherer Entfernung", berichtet die Behörde in Moskau. "Dadurch werden die Risiken für das Personal erheblich reduziert."

Orbán: Truppenentsendung in die Ukraine bedeutet Krieg mit Russland

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat ein weiteres Mal bestätigt, dass Budapest die Beteiligung an Brüssels kriegerischen Plänen ablehne. "Wenn wir über Krieg reden, müssen wir offen sprechen", schreibt der Politiker auf der Plattform X.

Brüsseler Bürokraten versuchten, ungarischen Familien Geld zu nehmen, um es nach Kiew umzuleiten, so Orbán. "Heute besteht die Gefahr darin, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt wird. Morgen könnten junge Ungarn in den Krieg geschickt werden", fügt er hinzu.

Und weiter:

"Europäische Truppen in der Ukraine würden einen direkten Konflikt mit Russland bedeuten."

Klitschko-Bruder packt aus: Seit Kriegsbeginn nur ein Gespräch zwischen Vitali und Selenskij

Die bekannten russischen Prankster Wowan und Lexus haben wieder zugeschlagen. Dieses Mal hat es den früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko erwischt, dessen Bruder Vitali Klitschko Bürgermeister von Kiew ist. Um Klitschko Aussagen über interne Angelegenheiten zu entlocken, gaben sich die beiden russischen Komiker in dem Videoanruf als polnische Beamte aus.

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Todesopfer durch ukrainische Drohnenattacke im Raum Saporoschje

Eine Frau, Jahrgang 1961, kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Eigenheim im Dorf Burtschak im Kreis Michailowka ums Leben. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, am Samstagnachmittag (Ortszeit) bekannt.

"Ich spreche der Familie und den Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.

Der Feind nimmt gezielt zivile Infrastruktur und Zivilisten ins Visier, betont Balizki.

"Ein Angriff, der zum Tod eines unschuldigen Menschen führt, ist ein schweres Verbrechen."

Szijjártó: Ungarn muss täglich Druck aus Brüssel und Provokationen aus Kiew widerstehen

Die Regierung in Budapest sieht sich jeden Tag unzähligen Provokationen aus Kiew und Versuchen von Brüssel ausgesetzt, Druck auf Ungarn auszuüben. Ihr Ziel ist es, das Land in einen Krieg hineinzuziehen. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erklärte das bei einer Wahlkampfveranstaltung in Szombathely.

Laut Szijjártó müsse Budapest, solange EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel das Sagen habe und solange in der Ukraine gekämpft werde, "Nein" zu Brüssel und Kiew sagen.

"Nein, wir werden nicht zulassen, dass Ungarn in einen Krieg hineingezogen wird, und nein, wir werden nicht zulassen, dass ungarisches Geld in die Ukraine abfließt", erklärte der Außenminister.

"Dafür müssen wir die Wahlen gewinnen, denn wenn wir nicht gewinnen, wird unser Gegner gleich am ersten Tag "Ja" zu Brüssel sagen. Lasst euch nicht von naiven Fantasien täuschen: Das passiert schon am ersten Tag."

Im April 2026 stehen in Ungarn Parlamentswahlen an.

Russland führt groß angelegte "Vergeltungsschläge" gegen die Ukraine aus

Nach russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur Kiews ist es in der Ukraine landesweit zu Stromabschaltungen gekommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einer Reaktion auf jüngste "terroristische Angriffe" Kiews.

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Westliche Truppen in Ukraine? Ukrainischer Politologe spricht von "Phantasmagorie"

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am Dienstag während seines Auftritts im ukrainischen Parlament erklärt, ausländische Truppen würden unmittelbar nach Abschluss eines Friedensvertrags in der Ukraine stationiert. 

"Das Gerede von der Entsendung westlicher Truppen zeugt entweder von völliger Inkompetenz oder von Unsinn und Fantasie", meint Dmitri Wydrin, ehemals ukrainischer Abgeordneter und Präsidentenberater. "Dies ist das Reich der Phantasmagorie."

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti führte der Experte aus:

"Selbst in Europa ist man sich bewusst, dass die Ursache des Konflikts in der Ukraine das Eindringen europäischer Strukturen in die Zivilisationszone Russlands war."

Die Entsendung westlicher Truppenkontingente, egal in welcher Form, in die Ukraine könne einen umfassenden Weltkrieg auslösen, betonte Wydrin.

Russische Armee baut Pufferzone weiter aus (Video)

Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung am Donnerstag Popowka im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle. Nun teilt das Verteidigungsministerium in Moskau entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Wie es heißt, verstärken die russischen Soldaten gemeinsam mit Artilleristen und Drohnenpiloten die Pufferzone und bieten der Zivilbevölkerung zusätzlichen Schutz vor terroristischen Bedrohungen durch die ukrainischen Streitkräfte.

Ischinger bezeichnet Kriegsende als "Schicksalsfrage" für Deutschland und Europa

Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz könnte sich die angebliche russische Bedrohung an der NATO-Ostflanke nach einem Waffenstillstand in der Ukraine verschärfen. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Wolfgang Ischinger, dass die Gefahr nicht so groß sei, solange die Ukraine Europa verteidige. Dadurch seien die russischen Streitkräfte dort gebunden. In dem Augenblick, in dem es einen Waffenstillstand in der Ukraine gebe, ändere sich die Lage. Dann könne Russland seine Aufrüstung "in aller Ruhe" fortsetzen, und die Bedrohungslage werde sich für die NATO-Länder an der Ostflanke verschärfen.

Dennoch betonte Ischinger, das Wichtigste sei, das Sterben in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden. Die russische Bedrohung werde aber auch für Deutschland größer, wenn ein künftiger Waffenstillstand nicht von einer massiven Begrenzung des militärischen Aufmarschs in den westlichen Militärbezirken Russlands begleitet werde. Und das sei leider überhaupt nicht zu erwarten.

"Deshalb wäre ein schlichter Waffenstillstand eben noch lange kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen."

Wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage schlechthin", unterstrich Ischinger.

Nationalgarde zerstört ukrainische Drohnen über Gebiet Saporoschje

In den zurückliegenden 24 Stunden machten Einheiten der Nationalgarde Russlands 14 feindliche Drohnen unschädlich. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Wie es heißt, zerstörten die Besatzungen der mobilen Feuerteams und Manövergruppen elf Starrflüglerdrohnen und drei FPV-Drohnen.

Baliziki teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Russische Soldaten evakuieren Mann aus Siedlung Dwuretschnaja im Gebiet Charkow

Russische Armeeangehörige haben aus der Ortschaft Dwuretschnaja im Gebiet Charkow einen Zivilisten evakuiert. Die Siedlung wird nach Angaben der russischen Verwaltung der Region täglich von der Ukraine aus beschossen. Auf dem Telegram-Kanal der Behörde wird der Einwohner von Dwuretschnaja mit den Worten zitiert:

"Ich musste mich an die Armeeangehörigen wenden. Die Lebensmittel sind aufgebraucht, und ich will auch nicht mehr im Keller leben."

Nach Angaben der russischen Verwaltung befindet sich der Mann jetzt in einer provisorischen Unterkunft. Man hat ihn mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Bedarfsgütern versorgt. Darüber hinaus wird man dem Evakuierten notwendige Dokumente ausstellen.

Tagesspiegel-Redakteur: Es liegt in unserem Interesse, dass der Ukraine-Krieg weitergeht

In der Phoenix-Talkshow Internationaler Frühschoppen hat Tagesspiegel-Journalist Christoph von Marschall gesagt:

"Es liegt in unserem Interesse, dass dieser Krieg noch etwas weitergeht."

Das gebe Deutschland die Möglichkeit, "eine glaubwürdige Abschreckung" gegenüber Russland aufzubauen. 

Die BSW-Vorsitzende Amira Mohamed Ali sieht hierin eine Bestätigung, dass der Ukraine-Krieg "künstlich" am Laufen gehalten wird.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Vier Verletzte in Belgorod durch Raketenbeschuss aus Ukraine

Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Belgorod im gleichnamigen russischen Grenzgebiet mit Raketen beschossen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldete auf Telegram vier Verletzte. Bei ihnen handele es sich um die Mitarbeiter eines Infrastrukturobjektes. Zwei von ihnen seien mit Barotraumata und Quetschungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Auf dem betroffenen Gelände seien zudem sieben Fahrzeuge beschädigt worden.

Darüber hinaus berichtete der Politiker über Sachschäden in einigen weiteren Infrastrukturobjekten, einer Wohnung, vier Einfamilienhäusern und einem Geschäft. Durch Splitter seien elf Autos beschädigt worden.

Auf Telegram teilte Gladkow Fotos vom Ort des Geschehens.

Russland berichtet über Vergeltungsschlag auf Ziele in Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium in Moskau bestätigt am Samstag auf der Plattform Telegram einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde schreibt, handele es sich um einen Vergeltungsschlag, da das ukrainische Militär zuvor zivile Infrastrukturobjekte in Russland attackiert habe. Das russische Militär habe deswegen hochpräzise see- und luftgestützte Langstreckenwaffen, darunter Hyperschallraketen vom Typ Kinschal, und Drohnen eingesetzt. Der Schlag habe Rüstungswerken, Drohnenlagern sowie Energie- und Verkehrsobjekten im Nachbarland gegolten, welche der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

Ferner berichtet das Ministerium über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen eine Lenkbombe und 168 ukrainische Drohnen abgefangen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Tschugunowka im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Tschugunowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Ochrimowka, Kotowka, Bely Kolodes und Malaja Woltschja im Gebiet Charkow sowie Choten, Malaja Rybiza, Miropolje und Olschanka im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, fünf Geschütze, ein Munitionslager und vier Materiallager zerstört worden.

Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Monatschinowka, Kowaljowka und Kurotschkino im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR getroffen. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem siebzehn Wagen, zwei Geschütze und fünf Munitionslager zerstört.

Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Priwolje, Resnikowka und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die generischen Personalverluste auf bis zu 150 Kämpfer. Das ukrainische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, dreizehn Wagen, drei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und zwei Materiallager verloren.

Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Grischino, Belizkoje, Nowoalexandrowka, Kutscherow Jar und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Kampfpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, drei Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und in den vergangenen 24 Stunden ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lesnoje, Samoilowka, Boikowo, Wosdwischewka und Zwetkowoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 435 Armeeangehörige. Dabei seien sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Magdalinowka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und sechs Wagen verloren.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.882 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.542 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.660 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.133 Geschütze und Mörser verloren.

Gouverneur meldet Opfer und Schäden durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 6. Februar bis 5 Uhr MEZ am 7. Februar 47 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 66 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet einen Toten und drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei den Attacken auf die Ortschaften Werchni Ljubasch, Kosino, Chomutowka und Maloje Soldatskoje seien insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Schuppen, eine Garage, ein Dampfbad und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.

Ukraine meldet massive Angriffe aus Russland – Stromausfälle in weiten Teilen des Landes

Die Ukraine hat am Samstag erneut massive Angriffe aus Russland gemeldet. Nach Angaben des örtlichen Netzbetreibers verursachten die Attacken Stromausfälle in weiten Teilen des Landes. Infolge der Schäden sei am Samstagmorgen in den meisten Regionen der Strom abgeschaltet worden, hieß es auf dem Telegram-Kanal von Ukrenergo.

Energieminister Denis Schmygal teilte mit, dass das russische Militär es auf Anlagen zur Stromerzeugung und -verteilung abgesehen habe. Die Reparaturarbeiten sollen beginnen, sobald es die Sicherheitslage zulasse.

Am Samstagmorgen war auch der Luftraum im Südosten Polens wegen eines Militäreinsatzes gesperrt. Grund seien "ungeplante militärische Aktivitäten", teilte der Flugbeobachtungsdienst FlightRadar24 auf der Plattform X mit. Der Flughafen Lublin sei wegen eines Einsatzes von NATO-Flugzeugen in dem Gebiet nicht erreichbar.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. Februar 16 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 4,
  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Dnjeprjany — 3,
  • Kachowka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Obrywka, Aljoschki und Sawodowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. Februar bis 0 Uhr am 7. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden liegen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein ziviles Infrastrukturobjekt beschädigt. Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung lagen nicht vor.

US-Regierung genehmigt begrenzten Verkauf von Ersatzteilen an Ukraine

Die US-Regierung hat einen begrenzten Verkauf von militärischen Ersatzteilen an die Ukraine gebilligt. Über die geplante Bereitstellung sogenannter Class-IX-Ersatzteile im Wert von 185 Millionen US-Dollar oder umgerechnet 156 Millionen Euro sei der Kongress informiert worden, teilte das Außenministerium in Washington am Freitag mit. Die Ersatzteile umfassten demnach unter anderem Motoren, Getriebe, Räder, Reifen und Bremsen und sollen der Instandsetzung der von den USA gelieferten Militärfahrzeuge dienen.

Medienbericht: USA drängen auf Referendum und Wahlen in Ukraine im Mai

Die USA und die Ukraine erörtern Insidern zufolge einen Zeitplan für ein Friedensabkommen mit Russland, der im Frühjahr Wahlen vorsehen könnte. Ziel sei eine Einigung im März, gefolgt von einem Referendum und Wahlen im Mai, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters mehrere mit den Vorgängen vertraute Personen. Das US-Verhandlungsteam um den Sondergesandten Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner dränge zur Eile. Hintergrund sei die Sorge, dass sich der US-Präsident angesichts der im November anstehenden Kongresswahlen bald stärker auf innenpolitische Themen konzentrieren werde.

Mehrere Experten bezeichneten den Zeitplan als unrealistisch. Zum einen seien Wahlen unter dem geltenden Kriegsrecht verboten und logistisch kaum in der kurzen Zeit zu organisieren. Zum anderen gebe es bei zentralen Streitpunkten noch keine Einigung. Moskau fordere die Kontrolle über den gesamten Donbass, während Kiew dies ablehne. Auch die Zukunft des AKW Saporoschje sei ungeklärt: Russland habe einen US-Vorschlag abgelehnt, wonach Washington die Anlage kontrollieren und die Stromversorgung beider Seiten sicherstellen solle.

Am Donnerstag war die zweite Runde der von den USA vermittelten Verhandlungen in Abu Dhabi mit einem Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine zu Ende gegangen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij stellte ein baldiges nächstes Treffen in den USA in Aussicht.

OSZE in der Krise: Lawrow empfängt Vorsitzenden Cassis

Am Freitag hat sich der russische Außenminister Sergei Lawrow im Kreml mit dem amtierenden OSZE-Vorsitzenden Ignazio Cassis getroffen. Zu Beginn der Gespräche betonte Lawrow, dass sich die OSZE in einer tiefen Krise befinde.

Unser Korrespondent Georg Sadownitschij berichtet ausführlich über das Treffen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Mehrere Opfer bei Absturz einer ukrainischen Drohne auf Einfamilienhaus im russischen Gebiet Kursk

Am späten Freitagabend ist es im russischen Grenzgebiet Kursk zu einer Tragödie gekommen. Wie Gouverneur Alexander Chinschtein in der Nacht zum Samstag auf Telegram schrieb, sei eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werchni Ljubasch abgestürzt. Dabei sei ein Brand ausgebrochen, der zwei Schuppen und ein Dampfbad ergriffen habe.

Der Politiker meldete ein Todesopfer. Es handele sich um einen 27 Jahre alten Mann, der sich zum Zeitpunkt des Drohnenabsturzes in der Hausgarage befunden habe. Weitere drei Menschen – ein 39 Jahre alter Mann, eine 42 Jahre alte Frau und ein 13 Jahre altes Mädchen – seien mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Chinschtein drückte den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und versprach der Familie alle notwendige Unterstützung. Die ukrainische Attacke auf die Zivilbevölkerung des Gebiets Kursk bezeichnete der Gouverneur als barbarisch.       

"Solche niederträchtigen Verbrechen sind durch nichts zu rechtfertigen."

Ukrainische Drohne löst Brand in Betrieb im russischen Gebiet Twer aus

Infolge einer ukrainischen Drohnenattacke ist es im russischen Gebiet Twer zu einem Brand gekommen. Gouverneur Witali Koroljow teilte auf der Plattform MAX mit, dass das Feuer in der Nacht zum 7. Februar auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Konakowo ausgebrochen sei. Der Politiker meldete keine Opfer. Vor Ort seien Rettungs- und Sicherheitskräfte im Einsatz. Seine Regierung beobachte die Situation genau, fügte Koroljow hinzu.

Russlands Verteidigungsministerium berichtete auf der Plattform Telegram, dass die russische Luftabwehr über dem Gebiet Twer vier ukrainische Drohnen abgeschossen habe.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 82 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 82 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Wolgograd – 45,
  • Gebiet Brjansk – 8,
  • Gebiet Rostow – 6,
  • Gebiet Saratow – 6,
  • Gebiet Orjol – 4,
  • Gebiet Twer – 4,
  • Gebiet Kursk – 3,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Gebiet Belgorod – 1,
  • Gebiet Woronesch – 1,
  • Gebiet Kaluga – 1,
  • Gebiet Lipezk – 1,
  • Gebiet Smolensk – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

6.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Moskau: Attentat auf General – Lawrow: Kiew torpediert Verhandlungsprozess

In Moskau ist der russische Generalleutnant Wladimir Aleksejew bei einem Anschlag schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Ermittler schoss ein bislang Unbekannter in einem Wohnhaus im Nordwesten der Hauptstadt mehrfach auf den hochrangigen Militärangehörigen, als dieser am Morgen seine Wohnung verließ.

Das russische Ermittlungskomitee leitete ein Strafverfahren wegen versuchten Mordes ein, wertet Überwachungsvideos aus und befragt Zeugen. Aleksejew gehört zur russischen Arbeitsgruppe bei den laufenden Gesprächen zur Ukraine in Abu Dhabi. Außenminister Sergej Lawrow sprach von einem weiteren Versuch, den Verhandlungsprozess zu sabotieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – ein Toter, eine Verletzte

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto im Ort Murom im Kreis Schebekino. Der Fahrer erlag vor Ort den Verletzungen. Mit in dem Auto fuhr auch eine Frau. Sie wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Das Fahrzeug ging in Flammen auf, fügt Gladkow hinzu.

Botschafter: Russland lehnt Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine ab

Wie der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärte, hält die russische Seite die Stationierung britischer und französischer Truppen in der Ukraine im Rahmen einer friedlichen Beilegung des Konflikts für gänzlich inakzeptabel und wird einem solchen Schritt nicht zustimmen. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24 sagte er:

"Der NATO-Generalsekretär hat kürzlich in einer Rede vor der Werchowna Rada darüber gesprochen, als wäre dies bereits eine vereinbarte Maßnahme. Dabei wird jedoch versucht, unsere langjährige und weiterhin vertretene Haltung zu ignorieren, wonach dies völlig inakzeptabel ist. Wir werden einem solchen Abkommen nicht zustimmen. Sie scheinen sich von dem zu distanzieren, was in Anchorage in Alaska zwischen Präsident Trump und seinem Team und unserem Team unter der Leitung von Präsident Putin vereinbart wurde. Dort gab es ein bestimmtes Konzept, und die Ukrainer versuchen, obwohl sie in der aktuellen Situation eindeutig am Verlieren sind und die Sache allmählich auf eine Niederlage hinausläuft, was man hier in Europa versteht, dennoch ihr Modell durchzusetzen, nämlich die Vorbereitung ihrer Truppen auf den Einsatz in der Ukraine."

Ukrainische Streitkräfte führen Artillerieangriffe auf Energodar durch

Laut Angaben des Gouverneurs der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, führen die ukrainischen Streitkräfte Artillerieangriffe auf die zur Kernkraftanlage Saporoschje gehörende Stadt Energodar durch. In seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Die ukrainischen Streitkräfte beschießen die Stadt Energodar mit Artillerie. Es liegen keine Informationen über Opfer vor. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."

Kiew geht von einer Offensive Russlands im April aus

Der ukrainische Militärexperte Konstantin Maschowez äußerte die Vermutung, dass das russische Militärkommando mit den Vorbereitungen für eine großangelegte Offensive begonnen habe, die Ende April des Jahres 2026 starten soll. In seinem Telegram-Kanal wies er auf Anzeichen für eine Aufstockung der russischen Truppen und die Bildung von Angriffsgruppen für einen strategischen Durchbruch in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und Orechowo-Saporoschje hin. Maschowez ist dabei überzeugt, dass die bevorstehende Kampagne entscheidend sein wird. Er schrieb:

"Im weiteren Sinne wird der Kreml offenbar im Laufe dieses Jahres einen weiteren (und höchstwahrscheinlich letzten in diesem Krieg) Versuch unternehmen, ihn mit Gewalt zu seinen Bedingungen zu beenden."

Peskow: Weiteres Treffen zur Beilegung des Konflikts findet in Kürze statt

Ein weiteres Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts findet in Kürze statt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. RIA Nowosti zitiert den Beamten:

"Es gibt noch kein genaues Datum. Es wird aber bald so weit sein."

Peskow möchte sich nicht dazu äußern, ob die Gespräche in den Vereinigten Staaten stattfinden könnten.

Gebiet Orjol: Nach ukrainischem Angriff Gasleitung beschädigt

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Raketenangriff auf das Gebiet Orjol durchgeführt, wobei durch herabfallende Geschosse die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt wurde. Außerdem wurde eine Gasleitung leicht beschädigt. Darüber berichtete der Gouverneur der Region, Andrei Klytschkow, in seinem Telegram-Kanal. Er teilte mit:

"Durch herabfallende Trümmer wurde die Verglasung mehrerer Privathäuser beschädigt, es gab keine Verletzten. Auch eine Niederdruck-Gasleitung wurde leicht beschädigt, aber dank des schnellen Einsatzes der Versorgungsdienste ist die Gasversorgung derzeit wiederhergestellt."

Merz warnt Europa vor "unabgestimmten Kontakten" mit Russland

Deutschland ist "natürlich immer bereit, mit Russland Gespräche zu führen", erklärt Bundeskanzler Friedrich Merz bei einem Besuch in Abu Dhabi. Der deutsche Regierungschef warnt aber mit Hinweis auf die laufenden Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in den Vereinigten Arabischen Emiraten davor, unabgestimmt neue Gesprächskanäle zu eröffnen. Der Besuch des außenpolitischen Beraters von Präsident Macron in Moskau sei mit europäischen Ländern eng abgestimmt worden.

Gespräche, die eine Eskalation im Ukraine-Konflikt verursachen könnten, möchte Merz nicht führen, sondern Verhandlungen unterstützen, die einem Ende des Krieges dienten. Die Europäer wollten dazu beitragen, sollten dies aber nur abgestimmt miteinander und auch mit der Ukraine und den USA tun, fügt Bundeskanzler hinzu.

Selenskij hält den Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen für mangelhaft

Der Einsatz der ukrainischen Luftstreitkräfte in einigen Regionen des Landes ist mangelhaft, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Selenskij hat heute ein Treffen mit der obersten Militärführung durchgeführt und Berichte über die Lage in Kiew sowie in den Gebieten Kiew, Charkow, Poltawa, Kirowograd, Winniza und anderen erhalten. Nach dem Treffen schreibt Selenskij in einem Beitrag auf Telegram:

"Die Arbeit der Luftstreitkräfte in einigen Regionen der Ukraine halte ich für mangelhaft."

Slowakei besteht auf keiner Militärhilfe für die Ukraine

Die Slowakei leistet der Ukraine keine Militärhilfe und beabsichtigt, diesen Kurs zukünftig beizubehalten, erklärt Tibor Gašpar, der Vize-Vorsitzende des slowakischen Parlaments, im Interview für die Nachrichtenagentur TASS:

"Die derzeitige Regierung von Robert Fico bekräftigt weiterhin, dass die Slowakei der Ukraine keine Militärhilfe aus ihren nationalen Reserven leisten wird. An dieser Politik wird festgehalten."

Gleichzeitig betont Gašpar, dass Bratislava humanitäre Hilfe bereitstellt und diplomatische Bemühungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts unterstützt.

Militäranalyst: Bei Slawjansk tobt der Kampf um die Lufthoheit

In der Region Slawjansk und Kramatorsk tobt derzeit an der gesamten Front der heftigste Kampf um die Lufthoheit, erklärte der Militäranalyst und pensionierte Oberst Witali Kisselew. In einem Gespräch mit dem Portal Lenta.ru merkte er an, dass Tausende Drohnen beider Seiten den Luftraum in dieser Richtung patrouillieren und aufgrund der strengen Kälte Infanterie-Manöver aus der Luft mit Wärmebildkameras gut zu erkennen sind. Dabei, so der Experte, stelle die russische Armee ihre Angriffsaktionen nicht ein, aber bisher seien sie lokaler Natur und dienten in erster Linie der Verbesserung der Positionen. Kisselew betonte:

"Dies ist die Vorbereitung auf die Frühjahrsoffensive und die Suche nach den vielversprechendsten Abschnitten für einen zukünftigen Angriff."

Lawrow: Russland beschießt militärische oder für militärische Zwecke benutzte Ziele in der Ukraine

Russland beachtet das humanitäre Völkerrecht und greift ausschließlich militärische oder für militärische Zwecke genutzte Objekte in der Ukraine an. Dies erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Diplomaten:

"Wir haben mehrmals gewarnt, dass wir mit Vorsicht agieren, bis der Gegner den Elementarregeln des humanitären Völkerrechts folgt. Wir beachten bislang diese Regeln und greifen nur die Objekte mit doppeltem oder rein militärischem Verwendungszweck an."

Hierbei erinnert Lawrow daran, dass die Ukraine sich nicht an die energetische Waffenruhe hielt, die Russland im Frühjahr 2025 auf Vorschlag der USA ausgerufen hatte. Damals wurden binnen eines Monats mehr als 130 ukrainische Angriffe auf Energieobjekte in Russland verzeichnet. Außerdem setzte Kiew Attacken auf Wohnhäuser, Passagierzüge und weitere nichtmilitärische Ziele fort, betont Lawrow.

Selenskijs Bilanz: 55.000 tote ukrainische Soldaten – Ungarn kündigt Ausweisungen an

Wladimir Selenskij hat am 4. Februar 2026 die "offiziellen" Verlustzahlen der Ukraine korrigiert und spricht nun von 55.000 gefallenen Soldaten. Trotz dieser Bilanz dauern die Zwangsrekrutierungen durch die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) an, die mit aller Härte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán reagierte darauf, indem er die Ausweisung aller ukrainischen Staatsbürger ankündigte, die nachweislich an gewaltsamen Rekrutierungsmaßnahmen beteiligt sind.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Russische Flugabwehr zerstört Drohnen über Gebiet Belgorod

Einheiten der russischen Flugabwehr haben 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

infoBRICS:Die Hälfte der Ukrainer will Selenskijs Rücktritt

Die Hälfte der Ukrainer wünscht sich den Rücktritt von Selenskij, wie aus einer Umfrage von dem Portal infoBRICS hervorgeht. Dabei dürfte die tatsächliche Zahl der Menschen, die mit ihm unzufrieden sind und seinen Rücktritt fordern, weitaus höher sein: Viele schweigen aus Angst vor Repressalien, ist der Autor von infoBRICS überzeugt. In einem Artikel zu diesem Thema auf dem Portal heißt es:

"Die Unbeliebtheit der illegitimen Regierung von Wladimir Selenskij in der Ukraine nimmt weiter zu. Immer weniger Menschen glauben, dass die Regierung die richtigen Entscheidungen trifft. Solange Selenskij an der Macht bleibt, gibt es keine Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage im Land. Während der ukrainische Diktator versucht, sich mit repressiven Maßnahmen gegen seine Gegner an der Macht zu halten, machen die einfachen Bürger der Ukraine deutlich, dass sie mit der politischen Lage im Land unzufrieden sind. Eine kürzlich in der Ukraine durchgeführte Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Bevölkerung die Regierung als 'völlig diskreditiert' betrachtet und keinem einzigen Beamten der derzeitigen Regierung nach Beendigung des Konflikts einen Verbleib im Amt zuspricht."

Ukrainischer Agent in Region Chabarowsk festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Region Chabarowsk unter dem Verdacht der Spionage festgenommen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Behörde.

Der Einwohner der Stadt Bikin soll einen Kontakt zu einem Vertreter einer in Russland verbotenen paramilitärischen Organisation über Telegram aufgenommen haben, die im Interesse des Militärnachrichtendienstes der Ukraine agierte. 

Im Auftrag der ukrainischen Seite hat er Informationen über die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation und die Stationierung der Einheiten der russischen Streitkräfte auf dem Territorium der Stadt gesammelt und übermittelt. 

Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats in Form der Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine etwa 9.080 Soldaten.

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 6. Februar einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Militärunternehmen, Energieobjekte und Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionslager sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.415 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, neun Feldartilleriegeschütze sowie vier HIMARS-Mehrfachraketenwerfer aus US-Produktion, drei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 33 Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sowie 29 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.050 Kämpfer einbüßen. 105 Autos, 16 Artilleriegeschütze, fünf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 27 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.560 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos sowie 13 Feldartilleriegeschütze.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.545 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei Panzer, 36 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos sowie sechs Artilleriegeschütze außer Gefecht.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 330 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 62 Autos, acht Artilleriegeschütze, ein Buk-Luftabwehrsystem, zwölf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie sechs Materiallager der ukrainischen Armee.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 23 gelenkte Bomben, 63 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 1.080 Drohnen ab.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.714 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.522 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.659 Mehrfachraketenwerfer, 33.107 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.786 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Alaudinow: Mehrere ukrainische Einheiten im Gebiet Sumy vollständig von Versorgung abgeschnitten

Im Gebiet Sumy wurden mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig von Versorgungslieferungen abgeschnitten. Dies teilte der Kommandeur der Sondereinheit Achmat, Generalleutnant Apti Alaudinow, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er fügte hinzu, dass ukrainische Einheiten in einigen Gebieten der Region Sumy vollständig blockiert seien und weder Lebensmittel noch Munition erhielten. Darüber hinaus können die ukrainischen Streitkräfte in einigen Gebieten weder Verwundete noch die Leichen getöteter Soldaten abtransportieren. Alaudinow betonte:

"Natürlich erschweren diese Frosttemperaturen sowohl die Arbeit des Gegners als auch unsere Arbeit erheblich, aber gleichzeitig haben wir dadurch eine gute Gelegenheit, den Gegner zu isolieren."

Gebiet Kursk: 20 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Februar bis 7:00 Uhr am 6. Februar wurden insgesamt 23 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden.

"Wir zahlen nicht!" – Ungarn startet Kampagne gegen Brüssels Ukraine-Politik

Zwei Monate vor den Parlamentswahlen in Ungarn hat die ungarische Regierung eine großangelegte Plakatkampagne gegen die Einflussnahme aus Brüssel gestartet.

Ein Plakat zeigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP, die Schwesterpartei der Christdemokraten und Konservativen auf EU-Ebene), Manfred Weber, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und der Aufschrift "Nachricht an Brüssel: Wir zahlen nicht!".

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Attentat auf General Alexejew bestätigt Kiews Absicht, Gespräche zu stören

Das Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew habe die Entschlossenheit des Kiewer Regimes bestätigt, die Verhandlungen zu verhindern, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz.

"Dieser Terroranschlag hat erneut die Absicht des Selenskij-Regimes auf ständige Provokationen bestätigt. Diese zielen ihrerseits darauf ab, den Verhandlungsprozess zu stören. Dieses Regime ist bereit, alles zu tun, um seine westlichen Sponsoren davon zu überzeugen, die Vereinigten Staaten nicht in Ruhe zu lassen und sie von ihrem Kurs auf eine gerechte Lösung abzubringen."

Bericht: Ukrainisches Militär verlegt Rekordzahl an UAV-Einheiten nach Sumy

Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörden, über die die Agentur TASS berichtet, habe das ukrainische Militär eine Rekordzahl an UAV-Einheiten in der Region Sumy konzentriert. Ein Gesprächspartner von TASS merkte an:

"An der Frontlinie in der Region Sumy hat die ukrainische Armee eine für diese Richtung rekordverdächtige Anzahl von UAV-Einheiten konzentriert, um die Truppengruppe 'Sewer' zu stoppen. Unsere Soldaten haben ebenfalls eine Rekordzahl an zerstörten UAV-Kommandozentralen erreicht."

Kreml kommentiert zweite Ukraine-Verhandlungsrunde in Abu Dhabi 

Die Arbeit, die im Rahmen der Konsultationen zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes durchgeführt wurde, werde fortgesetzt. Dies erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Journalisten.

"Die Arbeit geht weiter. Zwei Tage lang wurde daran gearbeitet. Die Arbeit ist konstruktiv und gleichzeitig sehr kompliziert. Sie wird fortgesetzt."

Die zweite Runde wurde am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi abgehalten.

Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt acht Ortschaften in vier Gebieten befreit:

  • Seljonoje im Gebiet Charkow,
  • Popowka im Gebiet Sumy,
  • Stepanowka, Torezkoje und Suchezkoje in der DVR,
  • Staroukrainka, Petrowka und Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje.

Ukrainische Raketen über Gebiet Orjol zerstört

Nach Angaben von Andrei Klytschkow, dem Gouverneur des Gebiets Orjol, seien in der Nacht ukrainische Raketen über der Region abgeschossen worden. 

"Zwei feindliche Raketen wurden in der Nacht über dem Territorium des Gebiets Orjol zerstört."

Klytschkow zufolge sei in der Region von 04:45 Uhr bis 04:57 Uhr Moskauer Zeit eine Raketenbedrohung ausgerufen worden. Mehrere Privathäuser und eine Gasleitung kamen zu Schaden.

Botschafter Kelin: Britische Offiziere arbeiten verdeckt in der Ukraine

Britische Offiziere arbeiten in der Ukraine unter dem Deckmantel der britischen Botschaft in Kiew, erklärte der russische Botschafter in Großbritannien, Andrei Kelin. In einem Interview mit RIA Nowosti sagte der Diplomat:

"Die Präsenz britischer Offiziere und Militärangehöriger auf ukrainischem Territorium ist eine bekannte Tatsache. Zum Beispiel handelt es sich um eine Gruppe von Beratern, die unter dem Deckmantel der britischen Botschaft tätig sind. Es gibt auch diejenigen, die eine spezialisierte Kampfausbildung der ukrainischen Streitkräfte gewährleisten." 

Kelin erinnerte daran, dass London den Tod eines britischen Fallschirmjägers in der Ukraine im Dezember 2025 bestätigt hatte. Der Soldat wurde bei einem "tragischen Unfall" verletzt, als er die ukrainischen Soldaten im Umgang mit der von London gelieferten Militärtechnik ausgebildet hatte.

"Völkerrechtlich ist es ein heikles Thema und die Briten befürchten, dass die Fakten zur Teilnahme der britischen Offiziere an den Kampfhandlungen an der ukrainischen Seite enthüllt werden."

Kämpfer: Ukrainische Militärs attackieren mit Drohnen Begleitfahrzeuge humanitärer Hilfe

Wie einer der russischen Militärinspektoren im Gespräch mit dem Verteidigungsministerium berichtete, greifen ukrainische Streitkräfte regelmäßig Militärfahrzeuge von Inspektoren an, die humanitäre Missionen durchführen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS. So begleiten die Inspektoren im Rahmen ihrer Aufgaben humanitäre Hilfsgüter, beteiligen sich aktiv an deren Verteilung, unterstützen die lokale Bevölkerung, Schulen und Kinderheime und liefern Lebensmittel anlässlich von Feiertagen. Der Kämpfer berichtete unter anderem:

"Wir schießen sehr oft die Drohnen des Gegners ab. Manchmal sogar jeden Tag. Sie versuchen ständig, unsere Fahrzeuge zu treffen. Wir koordinieren unsere Arbeit reibungslos auf Anweisung des Gruppenleiters. Mithilfe unserer elektronischen Kriegsführung können wir auch die Drohnen des Gegners abschießen."

Fortschritte bei Gesprächen in Abu Dhabi: Russland und Ukraine tauschen 314 Gefangene aus

Am Donnerstag endete in Abu Dhabi das zweite trilaterale Arbeitstreffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA. Laut dem Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew streben Moskau und Washington eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen an und erzielten erste Fortschritte.

Parallel dazu erfolgte ein von den USA und den VAE vermittelter Gefangenenaustausch von 314 Personen – je 157 pro Seite –, der erste größere Austausch seit fünf Monaten. Unter den nach Russland Heimgekehrten befanden sich zudem drei Zivilisten aus dem Gebiet Kursk.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

TASS: Ukraine fordert Sicherheitsgarantien für Odessa

Kiew fordere im Rahmen des Friedensabkommens Sicherheitsgarantien für Odessa, wie eine mit dem Verlauf der Gespräche in Abu Dhabi vertraute Quelle gegenüber TASS mitteilt.

"Für Kiew ist es ein kritisch wichtiger Aspekt. Die Ukraine benötigt als Teil des Pakets Garantien, dass Russland nicht nach Odessa vorrücken wird. Es muss einen Mechanismus geben, der solche Vereinbarungen festlegt."

Energieanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen

Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas: 

"Ukrainische Terroristen haben erneut Energieinfrastrukturanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern und Starrflüglerdrohnen geführt. Infolge der Attacke sind mehrere Ortschaften im Bezirk Klinzowski ohne Stromversorgung."

Selenskij: Neue Treffen zur Ukraine-Krise könnten in den USA stattfinden

Laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij könnten nächste Verhandlungsrunden zur Beilegung des Ukraine-Konflikts in den USA abgehalten werden. Dies erklärte der Politiker in einer Videoansprache auf Telegram. 

"Was bereits jetzt gesagt werden kann, ist, dass in naher Zukunft weitere Treffen geplant sind, voraussichtlich in den Vereinigten Staaten."

Weitere Details hat Selenskij jedoch nicht präzisiert.

Gruppe ukrainischer Kämpfer ergibt sich im Gebiet Saporoschje

Bei einem Angriff auf einen ukrainischen Stützpunkt im Gebiet Saporoschje nahmen russische Militärangehörige einige ukrainische Kämpfer gefangen, die die Stellung verteidigten. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. 

"Russische Stoßtruppen des Verbandes Ost haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte aus einem Stützpunkt im Gebiet Saporoschje vertrieben. Im Verlaufe des Gefechts hat ein Teil der ukrainischen Militärangehörigen die Waffen niedergelegt und sich ergeben."

Ein russischer Militärangehöriger mit dem Rufnamen Ljolik erzählte, dass das russische Militär den ukrainischen Soldaten sofort die Möglichkeit zur Kapitulation angeboten habe, die diese annahmen.

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 38 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – 26,
  • Gebiet Belgorod – zehn,
  • Gebiet Lipezk – eine,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – eine.

5.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Dmitrijew: Europäische Kriegstreiber torpedieren Ukraine-Friedensgespräche

Am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, hat in Abu Dhabi der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine stattgefunden. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten, äußerte sich zu den laufenden Friedensgesprächen.

Auf die Frage, ob es Fortschritte in Richtung eines Friedensabkommens gebe, hob Dmitrijew die seiner Meinung nach europäischen Bemühungen hervor, die Diplomatie zu torpedieren, um wörtlich zu erklären:

"Wissen Sie, ein gewisser Indikator dafür könnte sein, dass die Kriegstreiber aus Europa, Großbritannien, ständig versuchen, diesen Prozess zu behindern, ständig versuchen sie, sich einzumischen."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Russland trägt keine Schuld an Angriffen auf zivile Infrastruktur

Russland habe nie damit begonnen, zivile Einrichtungen anzugreifen. Zunächst seien es die ukrainischen Streitkräfte gewesen, die Energie- und andere zivile Objekte ins Visier genommen hätten, erklärte Außenminister Sergei Lawrow. Dies sagte er in einem Interview mit Rick Sanchez für RT anlässlich des Tages der Diplomaten.

"Was die Forderungen zu einem Waffenstillstand betrifft: Jetzt wird eine Hysterie inszeniert, als ob wir Städte unmenschlich vom Strom abschneiden, die Menschen leiden, frieren, Russland greift Energieanlagen an. Wir haben diese Aktionen nie begonnen. Es waren die Ukrainer, die zuerst Energie- und andere zivile Objekte, darunter Wohnhäuser, Geschäfte und Krankenhäuser, angegriffen haben. Vor einem Jahr wurde ein Personenzug ohne jeglichen militärischen Bezug gesprengt."

Der Außenminister betonte zudem, dass Russland bereits zahlreiche Beispiele guten Willens gezeigt habe.

Über 42.000 Kosaken nahmen an militärischer Sonderoperation teil

Mehr als 42.000 Kosaken haben nach Angaben russischer Behörden an der militärischen Sonderoperation teilgenommen. Dies teilt Wiktor Wodolazki, Erster stellvertretender Vorsitzender des Duma-Ausschusses für GUS-Angelegenheiten, eurasische Integration und Beziehungen zu Landsleuten, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

Demnach wurden bislang elf an der Sonderoperation beteiligte Kosaken zu Helden Russlands ernannt. Mehr als 100 weitere erhielten den Tapferkeitsorden. Derzeit sind rund 18.000 Kosaken Teil freiwilliger Einheiten sowie der Strukturen des russischen Verteidigungsministeriums und erfüllen weiterhin Aufgaben im Einsatzgebiet.

Moskalkowa: Hinweise auf Folter und Tod russischer Kriegsgefangener in ukrainischer Haft

Die russische Seite verfügt über Informationen zu Fällen, in denen Soldaten der russischen Streitkräfte in ukrainischer Gefangenschaft gefoltert wurden und ums Leben kamen. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa gegenüber TASS.

"Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Hilfe gewährt wurde, die tatsächlich hätte helfen und Leben retten können. Uns liegen Hinweise auf eklatante Fälle vor, in denen unsere Kriegsgefangenen gefoltert wurden und starben."

Sie betonte, dass sie von russischer Seite weiterhin "strikt auf die Unzulässigkeit einer solchen Behandlung von Kriegsgefangenen bestehen" werde. Dies verstoße nicht nur gegen das internationale humanitäre Recht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen, fügte sie hinzu.

Witkoff: Gespräche in Abu Dhabi konstruktiv und auf Frieden ausgerichtet

Die trilateralen Gespräche zur Ukraine in Abu Dhabi sind laut dem US-Sondergesandten Steve Witkoff konstruktiv verlaufen und auf eine Friedenslösung ausgerichtet. Er schrieb dazu im Netzwerk X:

"Über zwei Tage hinweg führten die Delegationen umfassende Gespräche über noch offene Fragen, darunter Wege zur Umsetzung eines Waffenstillstands sowie Mechanismen zur Überwachung der Einstellung der Kampfhandlungen."

Wie Witkoff zuvor mitteilte, einigten sich die Teilnehmer der Gespräche zudem auf einen Austausch von Kriegsgefangenen. Die Verhandlungen bezeichnete der US-Sondergesandte insgesamt als detailliert und produktiv.

Die Delegationen vereinbarten, die Ergebnisse der Gespräche in ihren jeweiligen Hauptstädten vorzustellen und den Dialog in den kommenden Wochen fortzusetzen.

Gebiet Charkow: Mann stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff

Ein Einwohner des Dorfes Iwanowka im Gebiet Charkow ist bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne ums Leben gekommen. Dies teilt der Leiter der russischen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, auf Telegram mit:

"Der 1994 geborene Mann befand sich im Hof seines Hauses und erlitt nach dem Angriff einer FPV-Drohne schwere Splitterverletzungen, denen er erlag."

Nach seinen Angaben wurde bei einem weiteren Drohnenangriff auch ein Einwohner des Dorfes Tawolschanka verletzt.

Lawrow: Russland will neutrale und freundliche Ukraine als Nachbar

Russland könne sich eine Ukraine als Nachbar vorstellen, die neutral und freundlich sei, erklärte Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit Rick Sanchez für RT anlässlich des Tages der Diplomaten:

"Es sollte eine freundliche Ukraine sein. Nicht unbedingt ein Verbündeter, aber neutral und wohlgesinnt. Das bedeutet Respekt – nicht nur für die Rechte der Bewohner der Gebiete, die bei der Ukraine verbleiben, sondern auch für ihren Zugang zu zivilisatorischen Gütern wie Wärme, Nahrung und Wasser sowie für grundlegende Menschenrechte, einschließlich Sprache, Bildung und Religion."

Lawrow betonte, dass in der Ukraine, die die Vereinbarungen unterzeichnet, weder das internationale Recht noch die ukrainische Verfassung, die die Rechte nationaler Minderheiten garantiert, verletzt werden dürften.

TV-Interview: Selenskij glaubt nicht an Frieden, sondern an den Endsieg

In einem Interview mit einem französischen Fernsehsender hantierte Wladimir Selenskij mit Zahlen über russische und ukrainische Verluste, die offenkundig nichts mit der Realität zu tun haben. Vielmehr dienen sie einem Zweck: Der ukrainische Präsident will dem Glauben an den "Endsieg" neue Nahrung verschaffen.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Achim Detjen.

Lawrow: Westlicher Plan zu "Verstößen" Russlands ist Unsinn

Der Plan des Westens für mögliche "Verstöße" Russlands gegen künftige Ukraine-Abkommen sei reiner Unsinn, erklärte Außenminister Sergei Lawrow.

Zuvor hatte die Financial Times berichtet, dass die USA und die europäischen Staaten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall vereinbart hätten, dass Russland die Abkommen verletze. Dabei sei sogar der Einsatz amerikanischer Truppen vorgesehen.

"Das ist Unsinn, aber sehr aufschlussreich. Was bedeutet das? Im vergangenen Jahr hat der Westen nur eines gesagt: Es braucht verlässliche Sicherheitsgarantien und einen sofortigen Waffenstillstand. Ohne Lösung der Regelungsfragen würden diese Sicherheitsgarantien aber nur dazu dienen, die Ukraine mit Waffen aufzustocken. Diese Logik haben sie nicht verstanden und nicht reagiert."

Lawrow erinnerte daran, dass US-Präsident Donald Trump öffentlich erklärt habe, dass bei einer Regelung des Ukraine-Konflikts die NATO außen vorbleibe und die Realität "vor Ort" berücksichtigt werden müsse.

"Das wurde alles in Alaska besprochen. Wir haben unseren amerikanischen Kollegen erneut erklärt, dass es uns nicht primär um Territorien geht. Wichtig sind die Menschen, die dort lebten – Russen, die ihre Kinder auf Russisch erzogen und diese Gebiete über Jahrhunderte erschlossen haben."

Gebiet Belgorod: Sechs Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

Im Kreis Schebekino im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen ukrainischer Drohnen sechs Menschen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

"In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne ein Minen-Explosionstrauma und eine Schrapnellwunde an der Brust.

Im Dorf Grafowka wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Auto vier weitere Personen verletzt.

Auf einem Parkplatz eines Gewerbeobjekts wurde ein weiteres Auto von einer FPV-Drohne getroffen. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Rücken."

Schweizer Außenminister Cassis trifft in Moskau ein

Der Schweizer Außenminister Ignazio Cassis ist gemeinsam mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau eingetroffen. Dies teilte Cassis auf X mit:

"Nach unserem Besuch in der Ukraine bin ich heute zusammen mit dem OSZE-Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu in Moskau angekommen. Dialog erfordert den Austausch mit allen Seiten."

Russische Luftabwehr schießt 40 ukrainische Drohnen ab

Die russische Luftabwehr hat am Dienstag zwischen 13:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit 40 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands abgefangen und zerstört. Dies teilte das Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden 24 Drohnen über dem Gebiet Belgorod abgeschossen, acht über dem Gebiet Rostow, fünf über dem Gebiet Brjansk und drei über dem Gebiet Kursk.

Gebiet Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff tötet Radiologen

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im Kreis Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ein Radiologe der zentralen Kreisklinik ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

Demzufolge griff am späten Dienstagabend im Dorf Ilek-Pjenkowka eine Drohne ein fahrendes Auto an. Der Mann starb noch am Tatort an seinen Verletzungen. Aufgrund der hohen Drohnenaktivität konnte der Leichnam erst am nächsten Tag geborgen werden.

Gladkow sprach den Angehörigen sowie den Kollegen des Getöteten sein Beileid aus und betonte den Mut der medizinischen Mitarbeiter, die trotz schwieriger Bedingungen weiterarbeiteten und Menschenleben retteten.

US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher

US-Finanzminister Scott Bessent hat während einer Anhörung zur finanziellen Stabilität der USA am Mittwoch auf dem Capitol Hill in Washington erneut Fragen zu Russland beantwortet. Die kritischen Fragen stellte Senator Ruben Gallego, Demokrat aus Arizona.

Auf die Frage, ob die russische Invasion der Ukraine illegal gewesen sei, und ob er Präsident Wladimir Putin für einen Kriegsverbrecher halte, antwortete Bessent:

"Das sage ich seit Beginn meiner Amtszeit."

Zwei Zivilisten beim ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verwundet

In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im russischen Gebiet Saporoschje haben zwei Menschen durch einen ukrainischen Drohnenangriff Verletzungen erlitten. Die Bezirksverwaltung von Kamenka-Dnjeprowskaja meldet dazu:

"Das ukrainische Militär hat mit einer Drohne einen Mobilfunkmast im Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Dadurch haben zwei Mitarbeiter des Sozialfonds Verletzungen an Armen und Beinen erlitten."

Tusk: Polen bereitet 48. Militärhilfepaket für die Ukraine vor

Polen bereitet ein 48. Paket militärischer Unterstützung für die Ukraine vor. Dieses werde unter anderem gepanzerte Technik enthalten, erklärte Ministerpräsident Donald Tusk nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij in Kiew.

"Das 47. Hilfspaket ist bereits umgesetzt, das 48. wird vorbereitet. Es umfasst unter anderem gepanzerte Fahrzeuge."

Russland betont hingegen, dass Waffenlieferungen an die Ukraine eine politische Lösung behinderten und die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen würden. Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Transporte mit Waffen für Kiew seien legitime militärische Ziele. Auch der Kreml warnte, die weitere Aufrüstung der Ukraine durch den Westen wirke sich negativ auf Verhandlungen aus.

Moskalkowa: Friedliche Bewohner des Gebiets Kursk wurden "wie Geiseln" gehalten 

Die entführten zivilen Bewohner des Gebiets Kursk seien in der Ukraine wie Geiseln behandelt worden, erklärte Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. 

"Wir möchten, dass die ukrainische Seite gesehen hat, wie man unsere völlig unschuldigen Zivilisten in Wirklichkeit behandelt hat. Sie wurden tatsächlich wie Geiseln gehalten."

Ukraine: Rund 100.000 Familien in Charkow ohne Heizung

In Charkow sind rund 100.000 Familien ohne zentrale Wärmeversorgung geblieben. Grund seien Schäden an Energieanlagen, teilte der ukrainische Vizepremier und Energieminister Denis Schmygal auf Telegram mit:

"Rund 100.000 Familien sind ohne zentrale Wärmeversorgung. Die Schäden sind erheblich."

Arbeiter des Energiesektors seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Strom- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. Zuvor hatte die U-Bahn von Charkow gemeldet, dass der Betrieb wegen Problemen mit der Energieversorgung nur mit verlängerten Intervallen laufe.

Russischer Abgeordneter: Selenskij untertreibt Personalverluste um ein Vielfaches

Die Personalverluste des ukrainischen Militärs betragen mindestens 1.000 Mann pro Tag und werden vom Staatschef Wladimir Selenskij untertrieben, erklärt Andrei Kartapolow, Leiter des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma.

Zuvor hatte Selenskij am 4. Februar behauptet, dass die Ukraine seit Februar 2022 angeblich etwa 55.000 Militärangehörige verloren habe, während "eine große Anzahl von Menschen" als vermisst gelten würde. Kartapolow kommentierte diese Äußerung gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Er untertreibt um ein Vielfaches. Sie verlieren mindestens 1.000 Mann pro Tag, wenn nicht 1.500. Zählen Sie also nach, wie viel sie verloren haben."

Der Abgeordnete vermutete, dass Selenskij mit der Untertreibung der Verluste versuchen würde, die Moral der Truppe zu erhalten.

Selenskij: Nächstes Ukraine-Treffen wurde vereinbart 

Laut Wladimir Selenskij soll das nächste Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts bald stattfinden. Dies erklärte der ukrainische Präsident bei einer Pressekonferenz in Kiew am Donnerstag.

"Was das nächste Treffen betrifft, so wird es stattfinden. Wir haben vereinbart, dass es bald abgehalten wird."

Konkrete Daten für die nächste Verhandlungsrunde hat der ukrainische Politiker jedoch nicht präzisiert.

Schweden stellt Kiew 111 Millionen US-Dollar für Energiehilfe zur Verfügung

Stockholm plant, der Ukraine in diesem Jahr eine Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Kronen (111 Millionen US-Dollar) zur Verfügung zu stellen, wie aus der Erklärung der schwedischen Regierung hervorgeht

"Die Regierung stellt der Ukraine heute ein neues Hilfspaket in Höhe von einer Milliarde Kronen zur Unterstützung des Energiesektors vor."

Die neue Hilfe soll dazu beitragen, "den dringenden Energiebedarf des Landes zu decken und die Energieversorgung langfristig zu stärken".

USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf

Die USA und Russland haben sich darauf verständigt, den hochrangigen militärischen Dialog wieder aufzunehmen. Er soll das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation verringern. Dies teilte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte (USEUCOM) mit. 

Die Wiederaufnahme des Kommunikationskanals sei demnach eine Folge der Fortschritte in den Ukraine-Gesprächen, die vom Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, sowie von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erzielt worden seien.

"General Grinkewitsch ist in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der vereinten NATO-Streitkräfte in Europa befugt, den militärischen Dialog mit dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, General Waleri Gerassimow, aufrechtzuerhalten, um Fehlkalkulationen zu vermeiden und einen Mechanismus zur Verhinderung unbeabsichtigter Eskalationen beider Seiten zu gewährleisten."

Wie USEUCOM weiter erklärte, sei der fortlaufende Kontakt zwischen den Militärs ein wichtiger Faktor für globale Stabilität, erhöhte Transparenz und Deeskalation. Der Kommunikationskanal solle regelmäßige Kontakte auf militärischer Ebene ermöglichen, während die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine fortgesetzt würden.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

"Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow, acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod, sieben Drohnen über dem Gebiet Brjansk, drei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."

Ukrainische Raketen über Gebiet Belgorod zerstört

Die russischen Luftabwehrkräfte haben ukrainische Raketen über der Stadt Belgorod und dem Bezirk Belgorod abgeschossen, wie Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.

"Unser Luftverteidigungssystem wurde über Belgorod und dem Bezirk Belgorod eingesetzt – feindliche Raketen wurden abgeschossen. Es gab keine Opfer."

Der Gouverneur hatte am Donnerstag um 14:10 Uhr Moskauer Zeit einen Luftalarm ausgelöst, der 16 Minuten später wieder aufgehoben wurde.

Beamte der Rekrutierungsstellen in Kiew spüren ukrainische Männer in Wärmestellen auf

Nach Angaben von Sergei Lebedew, einem der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, spüren die Mitarbeiter der Territorialen Zentren für Rekrutierung die ukrainischen Männer in Wärmestellen in Kiew auf. Solche Wärmestationen werden aufgrund von Stromausfällen in der Stadt genutzt. Lebedew teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

"Sie wissen, dass es ein idealer Ort ist, um die ukrainischen Männer aufzuspüren. Viele verstecken sich zu Hause. Das Problem der Lebensmittelknappheit kann mithilfe ihrer Familien irgendwie gelöst werden. Aber die Kälte zwingt die Menschen, zum Aufwärmen nach draußen zu gehen und gefangen zu werden."

Vor dem Hintergrund des Soldatenmangels in den ukrainischen Streitkräften wenden die Mitarbeiter der Rekrutierungsstellen bei Festnahmen nicht selten Gewalt an.

Zweite Verhandlungsrunde der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi beendet

Die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten wurden in Abu Dhabi abgeschlossen, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle mit. 

Auch die ukrainische Seite hat den Abschluss der Verhandlungen bestätigt. Dies gab Diana Dawitjan, die Pressesprecherin des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gegenüber Journalisten bekannt.

Die erste Runde der trilateralen Konsultationen fand am 23. und 24. Januar am gleichen Austragungsort statt. Admiral Igor Kostjukow, Chef der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, leitete die russische Delegation. Die zweite Runde wurde am 4. und 5. Februar abgehalten.

Gefangenenaustausch: 157 Soldaten und drei Zivilisten kehren nach Russland zurück

Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs, der zwischen Russland und der Ukraine vereinbart wurde, sind 157 russische Militärangehörige aus ukrainischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Zusätzlich meldet die Behörde die Befreiung von Zivilisten aus dem Gebiet Kursk, die von der Ukraine entführt worden waren:

"Am 5. Februar wurden aus dem vom Kiewer Regime kontrollierten Territorium 157 russische Militärangehörige zurückgebracht. Im Gegenzug wurden 157 Kriegsgefangene der Streitkräfte der Ukraine übergeben. Darüber hinaus wurden drei Staatsbürger der Russischen Föderation zurückgebracht – Bewohner des Gebiets Kursk, die vom Kiewer Regime rechtswidrig festgehalten wurden."

Wie das Ministerium weiter meldet, wurde der Gefangenenaustausch unter Mithilfe der Vereinigten Arabischen Emirate und den Vereinigten Staaten von Amerika vermittelt. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Meldung befinden sich die befreiten russischen Soldaten in Weißrussland, wo sie die notwendige medizinische und psychologische Hilfe erhalten. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Aufnahmen ihrer Rückkehr.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Angaben der Behörde zufolge verbesserten Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Lage. Die Ukraine verlor dabei über 280 Soldaten, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, wobei Kiews Militär bis zu 180 Kämpfer einbüßen musste. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad sowie fünf Munitionslager wurden zerstört.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Süd beliefen sich ukrainische Verluste auf 125 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, vier Geschütze, eine Radaranlage und ein Materiallager eliminiert.

Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Stellungen, wobei das ukrainische Militär über 310 Soldaten verlor. Ein Panzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Artilleriegeschütze sowie eine Radaranlage wurden ausgeschaltet.

Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihr Vorrücken fort, wobei die Ukraine an diesem Frontabschnitt den Verlust von 360 Kämpfern verzeichnen musste. Ein Panzer, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Materiallager wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren Kiews Truppen bis zu 50 Soldaten. Zudem wurden 16 Autos, drei Geschütze, eine Abschussanlage eines Buk-Luftabwehrkomplexes, drei Radar- und zwei Eloka-Anlagen sowie ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.

Die russische Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie eine Lenkgleitbombe, neun HIMARS-Raketen sowie 381 Starrflügler-Drohnen ab.

Kirill Dmitriew: Europäische Kriegstreiber torpedieren die Ukraine-Friedensgespräche

Die zunehmenden Versuche, eine anvisierte Einigung für einen Friedensvertrag zu verhindern, können laut Kirill Dmitriew als ein Zeichen für Fortschritte in der Diplomatie bewertet werden.

Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.

Russland und Ukraine vereinbaren Gefangenenaustausch

Im Rahmen der Gespräche in Abu Dhabi haben die Delegationen Russlands und der Ukraine vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen, berichtet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. Auf X gibt er bekannt:

"Heute haben die Delegationen aus den Vereinigten Staaten, der Ukraine und Russland vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen – der erste solche Austausch seit fünf Monaten."

Insgesamt bezeichnete Wiktoff die Gespräche als "detailliert und produktiv", räumte aber auch ein, dass noch viel Arbeit verbleibe. Der Gesandte fügte hinzu, dass Verhandlungen fortgesetzt werden, und äußerte die Erwartung eines Fortschritts in den kommenden Wochen.

Mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffe auf Gebiet Belgorod

Am Morgen des heutigen Donnerstags sind zwei Zivilisten in den Dörfern Nowostrojewka-Perwaja und Beljanka im Gebiet Belgorod verwundet worden, nachdem ihre Fahrzeuge durch ukrainische Drohnen angegriffen wurden. Dies berichtet der operative Stab der Region.

Parallel dazu meldet die Behörde, dass Kiews Truppen im Verlaufe des vergangenen Tages insgesamt über 115 Drohnen und über 20 Geschosse gegen das Gebiet abgefeuert haben. Dabei wurden insgesamt zwölf Zivilisten, darunter zwei Kinder und ein Jugendlicher, verwundet.

Gebiet Kursk unter ukrainischem Beschuss

Das ukrainische Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages das russische Grenzgebiet Kursk mehrmals mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Februar und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 5. Februar 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Feind setzte 16 Mal Artillerie gegen entlegene Bezirke ein. Eine Drohne griff unser Gebiet durch den Abwurf einer Sprengladung an."

Nach Chinsteins Angaben sind bei den Angriffen keine Menschen zu Schaden gekommen. Im Dorf Michailowka im Bezirk Rylsk seien ein Haus und ein Fahrzeug beschädigt worden.

LVR: Fünf Menschen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt

Eine fünfköpfige Familie ist in der Stadt Rowenki in der Lugansker Volksrepublik verletzt worden, nachdem das ukrainische Militär einen Wohnblock mit einer Drohne angegriffen hatte. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Republik meldet dazu auf Telegram:

"Heute haben die ukrainischen Nazis einen weiteren Angriff gegen eine friedliche Stadt der Republik verübt. Am frühen Morgen griff der Gegner ein Mehrfamilienhaus in Rowenki an. Durch den Angriff wurden fünf Menschen verwundet – eine kinderreiche Familie. Das jüngste Kind ist fünf Monate alt, zwei weitere Kinder sind sieben und drei Jahre alt."

Passetschnik fügte hinzu, dass alle Verwundeten in ein Krankenhaus eingewiesen wurden.

Finnland will Garantien für Kiew nicht als Äquivalent zu Artikel 5 des NATO-Vertrags bezeichnen

Den finnischen Behörden missfiel die von US-Beamten verwendete Formulierung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine, "ähnlich Artikel 5" des NATO-Vertrags, berichtete Politico unter Berufung auf Dienstkorrespondenz des US-Außenministeriums.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur wurde dieses Thema bei einem Treffen der finnischen Außenministerin Elina Valtonen mit US-Gesetzgebern im Januar diskutiert. Politico schrieb unter Berufung auf die Korrespondenz des US-Außenministeriums:

"Valtonen warnte vor jeglichen Vorschlägen für Sicherheitsgarantien 'ähnlich Artikel 5' für die Ukraine nach dem Krieg […] Sie warnte, dass dies zu einer Verwechslung der NATO-Garantien gemäß Artikel 5 mit bilateralen Verpflichtungen gegenüber der Ukraine führen könnte."

Artikel 5 des NATO-Vertrags sieht eine kollektive Verteidigung im Falle eines Angriffs auf eines der NATO-Mitglieder vor.

Zweiter Tag der Verhandlungen in Abu Dhabi begonnen

In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat der zweite Tag der zweiten Verhandlungsrunde zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine begonnen. Dies berichtet Rustem Umerow, Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine.

Nach Umerows Angaben wird die Arbeit im gleichen Format, wie am Vortag, fortgesetzt und umfasst trilaterale Beratungen sowie Arbeit in Gruppen mit anschließender Synchronisierung der Positionen.

Die erste Runde der trilateralen Gespräche hatte in Abu Dhabi in geschlossenem Format am 23. und 24. Januar stattgefunden.

Russischer Botschafter in London: Idee, westliche Truppen in Ukraine zu stationieren, ist vom Tisch

Die Idee, ein Kontingent der sogenannten "Koalition der Willigen" in der Ukraine zu stationieren, sei tot, erklärte der russische Botschafter in Großbritannien, Andrei Kelin. In einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Channel 4 sagte er:

"Sie [die Idee] ist tot. Es ist tot: Was der NATO-Generalsekretär immer wieder über die Absicht sagt, bald Truppen in die Ukraine zu entsenden, und so weiter."

Kelin betonte, dass die Idee der Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine für Russland in jedem Fall inakzeptabel sei. Nach Angaben des Diplomaten enthalten viele Vereinbarungen zur Beilegung von Konflikten weniger Garantien für die Stationierung von Truppen als vielmehr politische und rechtliche Garantien. Er fügte hinzu:

"Die beste (Garantie) sind gute Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland, gute Beziehungen zwischen den europäischen Ländern, einschließlich London, und Russland. Das bedeutet die Herstellung normaler Beziehungen, gegenseitigen Respekt, die Achtung der Interessen des anderen und die Achtung der gegenseitigen Garantien."

Staatsduma verspricht, Rada-Abgeordneten Gontscharenko einen Platz im Krim-Gefängnis zu reservieren

Der Abgeordnete der Staatsduma aus der Region Krim und Mitglied des russischen Sicherheitsausschusses, Michail Scheremet, erklärte, dass für den Abgeordneten der Werchowna Rada, Alexei Gontscharenko, der in Russland auf der Liste der Terroristen und Extremisten steht und in Abwesenheit verurteilt wurde, der Pläne zur Eröffnung von Zentren auf der Krim angekündigt hat, ein Platz in einem Krim-Gefängnis reserviert werde.

Zuvor hatte Gontscharenko eine Karte der Ukraine mit der Krim und den neuen Regionen Russlands veröffentlicht, auf der er die Standorte seiner Zentren bis 2030 markiert hatte. Insbesondere plant er, vier Zentren auf der Krim zu eröffnen. Dazu sagte Scheremet:

"Gontscharenko war bereits 2014 auf der Krim, floh aber wie ein feiger Hase vor dem Zorn der Krim-Einwohner und steckte den Schwanz zwischen die Beine. Wenn er es so eilig hat, ein Zentrum auf der Krim zu eröffnen, dann reservieren wir ihm einen Platz in einem Krim-Gefängnis. Eine komfortable Gefängniszelle ist der beste Ort für ein solches Zentrum."

Seinen Worten zufolge könne Gontscharenko im Krim-Gefängnis nicht nur über sein Verhalten nachdenken, sondern auch seine Psyche heilen. Der Duma-Abgeordnete sagte:

"Ich bin sicher, dass ihm die Krim-Luft, die durch die Gitterstäbe des Gefängnisses strömt, guttun wird. Er wird viel Zeit haben, sich zu bessern und eine neue Chance zu bekommen, als normaler Mensch in die Gesellschaft zurückzukehren."

Russische Streitkräfte schlagen ukrainischen Gegenangriff im Raum Kupjansk zurück

Kämpfer des Truppenverbands "West" haben einen Gegenangriff ukrainischer Truppen im Raum Kupjansk abgewehrt, teilte der Leiter des Pressezentrums des russischen Truppenverbands, Iwan Bigma, mit. Er sagte:

"Im Laufe des Tages wurde in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka ein Gegenangriff einer mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt. Sechs Kämpfer wurden getötet."

Außerdem haben russische Soldaten neun bodengestützte Roboterkomplexe zerstört, und Luftabwehrkräfte und mobile Feuergruppen haben eine HIMARS-Rakete, zwei gelenkte Flugkörper, 19 Flugdrohnen und 69 schwere Kampfquadrocopter abgeschossen.

Darüber hinaus zerstörten sie 51 Drohnen-Kontrollpunkte und eine Starlink-Satellitenkommunikationsstation.

95 ukrainische Drohnen über Nacht über russischen Regionen zerstört

Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 95 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"In der vergangenen Nacht wurden 95 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 36 über dem Territorium der Region Krasnodar,
  • 27 über dem Territorium des Gebiets Rostow,
  • 21 über dem Gewässer des Asowschen Meeres,
  • acht über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
  • zwei über dem Territorium der Republik Krim,
  • eine über dem Territorium des Gebiets Wolgograd."

4.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Sieben Zivilisten im Gebiet Belgorod durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt

Bei den andauernden ukrainischen Drohnenangriffen gegen zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod sind sieben weitere Zivilisten verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, veröffentlicht Aufnahmen von Orten der Vorfälle und betont, dass sich unter den Verletzten drei Minderjährige befinden.

Nach Gladkows Angaben wurden bei einer Drohnenexplosion in der Siedlung Rakitskoje ein Mann und seine Kinder im Alter von neun und sechs Jahren verwundet. Im Bezirk Belgorod wurden ein 17-jähriger Jugendlicher im Dorf Nikolskoje und ein weiterer Mann im Dorf Rowenek verwundet. Ein Ehepaar im Dorf Glotowo des Bezirks Graiworon erlitt Verletzungen, nachdem eine Drohne ihr Auto angegriffen hatte. Zudem wurden mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt oder zerstört, so Gladkow weiter.

Selenskij kündigt Gefangenenaustausch an

Russland und die Ukraine könnten in nächster Zeit einen Gefangenenaustausch durchführen, meldet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Während einer Besprechung der trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi sagte Selenskij mit Blick auf deren Ergebnisse:

"Es wird einen bedeutenden Schritt geben: Wir erwarten in nächster Zeit einen Gefangenenaustausch. Die Gefangenen müssen nach Hause gebracht werden."

Der jüngste Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine hatte im Oktober 2025 stattgefunden.

TASS: Ausländische Söldner beim ukrainischen Militär erhalten seit sechs Monaten keinen Sold

Ausländische Söldner in Diensten des ukrainischen Militärs werden seit sechs Monaten nicht bezahlt, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Die Agentur zitiert dazu eine Quelle aus russischen Militärkreisen:

"Uns liegen Informationen vor, wonach der frühere Kommandeur eines Spähtrupps der Internationalen Legion, Ryan O’Leary, beim Kommando die prekäre finanzielle Situation ausländischer Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte kritisiert hat. Grund dafür seien Zahlungsrückstände von inzwischen fast sechs Monaten."

Zuvor hatten militärische Quellen berichtet, das ukrainische Kommando setze Kämpfer der Internationalen Legion wegen Personalmangels an der Front zunehmend als Stoßtrupps ein. Dies habe zu Protesten sowie zur Ausreise einzelner ausländischer Kämpfer geführt.

Russlands Luftabwehr schießt über 70 ukrainische Drohnen ab

Am Nachmittag und Abend des heutigen Mittwochs wurden insgesamt 72 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Zeitraum zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 24 Drohnen über dem Asowschen Meer, 23 über dem Gebiet Belgorod, 14 über der Region Krasnodar, sechs über der Krim, drei über dem Gebiet Kursk und zwei über dem Gebiet Brjansk zerstört.

EU bewilligt Rahmenbedingungen für 90-Milliarden-Kredit an Kiew

Der Europäische Rat hat rechtliche Rahmenbedingungen für einen Kredit an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro festgelegt, meldet die Behörde in einer Pressemitteilung. Das Darlehen soll für die Jahre 2026 bis 2027 gewährt werden, um den ukrainischen Staats- und Militärhaushalt zu finanzieren.

Die EU will den Kredit durch die Ausgabe von Anleihen an den Kapitalmärkten finanzieren und über den EU-Haushalt absichern. Die Rückzahlung solle laut der Pressemitteilung "erst, nachdem Russland Reparationen an die Ukraine zahlt", erfolgen.

Zudem verpflichtete sich die Europäische Union, die Zinsen aus dem EU-Haushalt zu begleichen. Tschechien, Ungarn und die Slowakei sind dabei von der Beitragszahlung ausgeschlossen.

Rubio: Streitpunkte zur Ukraine werden weniger

Strittige Fragen im Ukraine-Konflikt werden zunehmend gelöst, behauptet US-Außenminister Marco Rubio. Während einer Pressekonferenz in seinem Ministerium verkündete er:

"Vergleicht man die Liste ungelöster Fragen, die zu gleicher Zeit im letzten Jahr standen, und die Liste der Fragen, die jetzt im Hinblick auf ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland ungelöst bleiben, hat sich diese Liste erheblich verkürzt."

Parallel dazu räumte Rubio ein, dass die "schwierigsten Fragen" ungelöst bleiben.

Gebiet Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff verwundet zwei Lehrerinnen

Eine ukrainische Kamikaze-Drohne hat im russischen Grenzgebiet Brjansk bei einem Angriff auf ein ziviles Fahrzeug zwei Zivilistinnen verwundet. Alexander Bogomas, Gouverneur der Region, berichtet dazu auf Telegram:

"Das ukrainische Militär hat das Dorf Demjanki des Gemeindekreises Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch einen vorsätzlichen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug wurden leider zwei Zivilistinnen verwundet."

Bogomas betont, dass es sich bei den Opfern um Lehrerinnen handelte:

"Die Verletzten sind nicht bloß Zivilistinnen, sie sind Lehrerinnen einer Schule an der Grenze, die nach dem Unterricht nach Hause zurückkehrten."

Die beiden Frauen wurden in ein Krankenhaus eingewiesen, wo sie medizinisch versorgt werden.

Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod

Bei Angriffen des ukrainischen Militärs auf das russische Gebiet Belgorod sind insgesamt sechs Zivilisten zu Schaden gekommen, berichtet der operative Stab der Region.

Nach Angaben der Behörde erlitt ein Mann schwere Verwundungen am Kopf durch den Angriff einer Drohne gegen ein Privathaus im Bezirk Graiworon und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden.

Vier weitere Männer wurden im Dorf Samostje durch den Angriff einer FPV-Drohne gegen ein ziviles Fahrzeug verwundet. Ein weiterer Pkw wurde auf der Straße von Krasnaja Jaruga nach Stepnoje angegriffen, wobei ein weiterer Zivilist durch Splitter verwundet wurde.

Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Saporoschje und in DVR 

Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Stepanowka in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Zudem hat Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbandes Ost die Ortschaft Staroukrainka im Gebiet Saporoschje befreit.

Ukraine nach dem Krieg: RAND Corporation schwärmt von "Geschäftschance des Jahrzehnts"

Die RAND Corporation hat Großinvestoren dazu aufgefordert, die "Geschäftschance des Jahrzehnts" zu ergreifen und in eine Nachkriegs-Ukraine zu investieren. Russland hält die einflussreiche US-Denkfabrik dagegen nicht für ein lohnenswerte Ziel für Investoren.

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Erster Verhandlungstag in Abu Dhabi beendet

Die Delegationen Russlands, der Ukraine und der USA haben den ersten Tag der Verhandlungen in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, Abu Dhabi, beendet. Dies berichtet Barak Ravid, ein Korrespondent des US-amerikanischen Nachrichtenportals Axios. Nach seinen Angaben werden die Gespräche am 5. Februar fortgesetzt.

Die russische Delegation wurde bei den Verhandlungen vom Oberhaupt der Hauptverwaltung des russischen Generalstabs, Admiral Igor Kostjukow, geleitet. Kiew wurde vertreten durch den Sicherheitsratssekretär Rustem Umerow, den Leiter des ukrainischen Präsidialamts Kirill Budanow, dessen Stellvertreter Sergei Kisliza, den Berater des Präsidialamts Alexander Bews, den Vorsitzenden der Regierungspartei "Diener des Volkes", Dawid Arachamija, und den ukrainischen Stabschef Andrei Gnatow.

Zudem nahmen am Treffen, das ursprünglich als bilateral geplant war, der Sondergesandte des US-Präsidenten Steve Witkoff, US-Heeresminister Dan Driscoll und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teil.

Das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate äußerte in einer Pressemitteilung die Hoffnung auf einen Fortschritt der Verhandlungen auf Grundlage der vergangenen Gespräche.

Euroclear erzielte 2025 fünf Milliarden Euro Erträge aus russischen Vermögenswerten

Der Finanzverwahrer Euroclear hat im Jahr 2025 Zinseinnahmen in Höhe von fünf Milliarden Euro aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten erzielt. Das sind 26 Prozent weniger als im Vorjahr, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht. Demnach sollen 3,343 Milliarden Euro dieser Einnahmen an einen europäischen Fonds zur Unterstützung der Ukraine fließen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.390 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 280 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, drei Artilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager sowie vier Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär bis zu 190 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 12 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter eines aus westlicher Produktion, eine Radaranlage, eine Station für elektronische Kampfführung sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 165 Kämpfer einbüßen. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, eine Radaranlage, eine Station für elektronische Kampfführung sowie sieben Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 350 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und zwei Artilleriegeschütze außer Gefecht.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 340 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie ein Materiallager.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 65 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband acht Autos, ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion und ein Materiallager der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse des ukrainischen Militär-Industriekomplexes und der ukrainischen Streitkräfte benutzt wurde, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Zudem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 153 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, 22 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 139 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.215 unbemannte Luftfahrzeuge, 649 Flugabwehrraketensysteme, 27.484 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.658 Mehrfachraketenwerfer, 33.050 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  53.641 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Sacharowa: NATO plant "militärische Intervention" in der Ukraine 

Moskau betrachtet die Pläne der Koalition der Willigen zur Stationierung der westlichen Kontingente in der Ukraine als eine "militärische Intervention". Dies erklärt Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums, am Mittwoch.

"Das alles ist natürlich ein ungetarnter Plan einer ausländischen militärischen Intervention. So muss man das nennen."

So reagiert Sacharowa auf die jüngsten Erklärungen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte über die Stationierung der westlichen Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensvertrags.

Sacharowa: Truppen der Koalition der Willigen wären legitime militärische Ziele

Die Stationierung von Truppen der sogenannten Koalition der Willigen in der Ukraine sei für Russland absolut inakzeptabel und würde selbst nach einem Friedensabkommen als Bedrohung gelten. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa bei einem Briefing:

"Für uns ist dies kategorisch inakzeptabel. Russland hat wiederholt erklärt, dass die Stationierung von Truppen westlicher Staaten auf dem Territorium der Ukraine – unter welchem Vorwand oder welcher Flagge auch immer – eine Bedrohung für unsere Sicherheit darstellt. Diese Truppen werden von uns als legitime militärische Ziele betrachtet."

Bericht: Türkei hat keine Anfragen über Gespräche zwischen Kiew und Moskau erhalten

Die Türkei habe keine Anfragen von den beiden Seiten über die Wiederaufnahme der Verhandlungen in Istanbul erhalten, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine türkische diplomatische Quelle. 

"Nein, es gab keine Anfragen", antwortete die Quelle auf eine Frage über die Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses. 

Der Quelle zufolge sei Ankara zur Vermittlungsrolle in jeder Form bereit, was die türkische Seite wiederholt bekräftigt habe.

Peskow: Russland trifft Ziele, die mit dem ukrainischen Militärkomplex in Verbindung stehen

Im Laufe der militärischen Sonderoperation greifen die russischen Streitkräfte diejenigen Ziele an, die mit dem ukrainischen Militärkomplex in Verbindung stehen, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. 

"Unser Militär trifft Ziele, die nach seiner Ansicht mit dem Militärkomplex des Kiewer Regimes in Verbindung stehen. Und die Operation wird fortgesetzt", betonte er auf die Frage nach Angriffen auf ukrainische Energieanlagen.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

"Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 21 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: jeweils neun Drohnen über dem Gebiet Belgorod und Wolgograd, zwei Drohnen über dem Gebiet Rostow und eine Drohne über dem Gebiet Kursk."

Stromausfälle in drei Regionen der Ukraine gemeldet

Die ukrainischen Regionen Sumy, Dnjepropetrowsk und Tschernigow sind teilweise ohne Stromversorgung. Dies teilt das Energieministerium des Landes mit. Demnach sind zudem Verbraucher in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teilen der Gebiete Cherson, Saporoschje sowie der Volksrepublik Donezk teilweise ebenfalls ohne Strom.

Wie das Ministerium weiter mitteilte, gelten landesweit Zeitpläne für stundenweise Stromabschaltungen, in einigen Regionen wurden zudem Notabschaltungen eingeführt.

Ukrainische Agentin in Mariupol festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 20-jährige Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR unter dem Verdacht des Landesverrats festgenommen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region.

Die Frau soll einen Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine auf Telegram aufgenommen haben. Im Auftrag der ukrainischen Seite hat sie Informationen über die Stationierung der Einheiten der russischen Nationalgarde in Mariupol gesammelt und übermittelt. 

Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet.

Bloomberg: USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet

Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie tatsächlich umgesetzt werden. Dies berichtet Bloomberg unter Verweis auf Quellen. In der Veröffentlichung heißt es:

"Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, aber es gibt keine Hinweise auf ihre Einführung."

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 35 Geschosse abgefeuert und 107 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 67 abgefangen wurden. 

Vier zivile Einwohner und ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan erlitten bei den gestrigen Attacken Verletzungen. 

Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, Energieobjekte sowie 13 Fahrzeuge beschädigt.

Russischer Botschafter: Dänemark will ukrainische Rüstungsproduktion ins Land holen

Dänemark plant, die Produktion von vier bis fünf Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes auf seinem Territorium anzusiedeln. Dies erklärte der russische Botschafter in Kopenhagen, Wladimir Barbin, in einem Interview mit RIA Nowosti.

"Kopenhagen beabsichtigt, vier bis fünf hochmoderne Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes einzuladen, Produktionsstätten in Dänemark zu errichten. Für die Umsetzung dieser Aufgabe stellt Dänemark rund 70 Millionen Euro bereit."

Der Botschafter erinnerte daran, dass seit Dezember 2025 das ukrainische Unternehmen Fire Points auf der Halbinsel Jütland die Produktion von Festtreibstoff für Marschflugkörper aufgebaut hat.

"Von dänischer Seite besteht zudem erhebliches Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich verschiedener Drohnensysteme. Es werden gemeinsame Produktionsprojekte mit der Ukraine diskutiert, unter anderem mit dem Ziel, Lieferungen an den europäischen Waffenmarkt zu organisieren."

Medwedtschuk: Ruttes Aussagen über NATO-Truppen in Ukraine laufen Russlands Interessen zuwider

Die Erklärungen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte über die Stationierung der westlichen Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensvertrags liefen Russlands Interessen zuwider. Diese Meinung vertritt Wiktor Medwedtschuk, Vorsitzender des Rates der Bewegung "Andere Ukraine" und ehemaliger Vorsitzender der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben".

"Ruttes Erklärungen über die Stationierung der NATO-Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens bedeuten ein Urteil für diese Vereinbarungen, denn dann können sie nicht erreicht werden. Ausgehend von den Sicherheitsinteressen Russlands sind die Truppen der NATO-Länder in der Ukraine inakzeptabel. Russland wird dies niemals zulassen."

Am Dienstag erklärte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte während seines Auftritts in der Werchowna Rada in Kiew, dass die ausländischen Kontingente in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew disloziert werden.

Gebiet Cherson: Gouverneur meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

Infolge der gestrigen Angriffe des Kiewer Regimes auf das Gebiet Cherson wurden vier Zivilisten getötet, 13 weitere erlitten Verletzungen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt

"Bei einem Angriff auf das Gebäude des Zentrums für öffentliche Dienstleistungen in Nowaja Kachowka wurden drei Menschen getötet. Unter ihnen waren zwei Frauen, Jahrgänge 1951 und 1954, und ein Mann. Zwölf Menschen wurden verletzt. Bei dem Beschuss wurden ein Lebensmittelgeschäft und zwei Autos beschädigt – eine Frau, Jahrgang 1971, erlitt Verletzungen. In Golaja Pristan wurde eine 88-jährige Frau bei einem Artilleriebeschuss getötet."

Neue Verhandlungsrunde zu Ukraine-Konflikt startet in Abu Dhabi

In Abu Dhabi beginnt am 4. und 5. Februar eine neue Runde der Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine über die Regelung des Ukraine-Konflikts. Die Gespräche finden in geschlossener Runde statt, Journalisten sind nicht eingeladen. Eine Pressekonferenz nach Abschluss ist nicht geplant, ein abschließendes Kommuniqué wird jedoch erwartet.

Die russische Delegation, geleitet von Igor Kostjukow, Leiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, ist bereits in der emiratischen Hauptstadt eingetroffen. Laut TASS landete ein IL-62-Jet der Spezialflugstaffel Russlands am privaten Flughafen Abu Dhabis. 

Auch die ukrainische Delegation sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff sind vor Ort. Zudem traf der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitriew, in Abu Dhabi ein und veröffentlichte auf Instagram ein Foto der Stadt aus dem Flugzeug.

Die vorherige Verhandlungsrunde der dreiseitigen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen hat am 23. und 24. Januar ebenfalls in Abu Dhabi stattgefunden und zwei Tage gedauert.

Russischer Botschafter: Dänemark lieferte bisher 9,5 Milliarden Euro Militärhilfe an Kiew

Dänemark hat seit Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine Militärhilfe im Wert von 9,5 Milliarden Euro an Kiew geleistet, davon 2,3 Milliarden Euro allein im Jahr 2025. Dies sagte der russische Botschafter in Kopenhagen, Wladimir Barbin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass dänische Soldaten regelmäßig in die Ukraine reisen, um Kampferfahrungen zu sammeln:

"Dänemark schließt nicht aus, nach Beendigung der Kampfhandlungen eigene Soldaten für multinationale Kräfte in der Ukraine einzusetzen. Konkrete Entscheidungen will Kopenhagen treffen, sobald die Parameter einer Konfliktlösung bekannt sind."

HIMARS-Mehrfachraketenwerfer der ukrainischen Armee zerstört

Russische Truppen haben einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, der für den Beschuss ziviler Ziele in Belgorod eingesetzt wurde, im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.

"Durch einen kombinierten Schlag in der Nähe der Ortschaft Jurtschenkowo am Frontabschnitt Charkow wurde eine Stellung des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers getroffen, aus der zivile Objekte in Belgorod beschossen wurden. Zudem wurden eine Kommandostelle der 48. separaten Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte, 14 Einheiten Technik und mehr als ein Zug Soldaten eliminiert."

Russland liefert im Januar über 10.000 Waffensysteme an seine Truppen

Die russischen Streitkräfte haben im Januar 2026 mehr als 10.000 Waffensysteme und rund zwei Millionen Sprengmittel erhalten, wie Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekanntgab.

Zuvor hatte Beloussow eine Sitzung zur Produktion und Lieferung besonders gefragter Waffensysteme sowie militärischer und spezieller Technik geleitet. Dabei wurden unter anderem die Versorgung der Gruppierungen der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation sowie die Produktions- und Lieferbilanz für Januar besprochen.

Für das gesamte Jahr 2026 plant Russland die Lieferung von mehr als 310.000 Einheiten Technik und etwa 21 Millionen Sprengmitteln an die Truppen.

Drohnenangriff der Ukraine in der LVR: Zwei Zivilisten getötet

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Kleinbus in der Lugansker Volksrepublik sind am Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

Wie die Regionalregierung in ihrem Telegram-Kanal berichtete, befanden sich die Opfer auf dem Weg durch die Ortschaft Nowokrasnjanka im Kreis Kremenski. Bei den Opfern handelt es sich um einen jungen Mann und eine 20-jährige Frau.

Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend.

Gebiet Brjansk angegriffen – Behörden melden eine Verletzte und Schäden

Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas: 

"Ukrainische Terroristen haben einen weiteren gezielten Angriff auf bewohnte und zivile Objekte durchgeführt. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern, Starrflüglerdrohnen und Neptun-Langstreckenraketen geführt. Dank der Luftabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurden Neptun-Langstreckenraketen und elf Starrflüglerdrohnen zerstört."

Bei der Attacke erlitt eine Zivilistin Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Infolge des Angriffs wurden 20 Privathäuser, 27 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, Fenster eines Krankenhauses sowie drei Autos beschädigt. Ein Privathaus wurde vollständig zerstört.

Gegenangriff ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Soldaten abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

"In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einheiten der 6. Armee bei der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."

US-Sondergesandter Witkoff landet in Abu Dhabi für Ukraine-Gespräche

Das Flugzeug, mit dem US-Sondergesandte Steve Witkoff Israel verlassen hatte, landete am Dienstag in Abu Dhabi. Dort sollen Gespräche über eine Regelung des Ukraine-Konflikts stattfinden, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet.

Der Bombardier Global 7500 war gegen 8:00 Uhr Moskauer Zeit in Tel Aviv gestartet und landete gegen 11:10 Uhr Ortszeit am privaten Flughafen der emiratischen Hauptstadt.

Die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine gehen weiter. Wie die Sprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, zuvor erklärte, sollen Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, am Mittwoch eintreffen.

In der Nacht zum Mittwoch traf ein weiteres Flugzeug, möglicherweise mit der russischen Delegation an Bord, in Abu Dhabi ein. Die nächste Verhandlungsrunde der Dreiergruppe ist für den 4. bis 5. Februar geplant.

Experte: Kiew führt Gegenangriffe bei Krasnoarmeisk durch 

Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen erfolglose Gegenangriffe bei der Stadt Krasnoarmeisk in der DVR durch. Dies meldet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

"Am Frontabschnitt Krasnoarmeisk versucht der Gegner, die Front zu stabilisieren. Aber den Berichten des russischen Verteidigungsministeriums zufolge schaffen sie es natürlich nicht. Es gibt Gegenangriffe, aber sie sind erfolglos. Die Stellungen, die unser Militär eingenommen hat, wird es nicht an die ukrainischen Kämpfer aufgeben. Unsere Truppen bereiten sich auf den Vormarsch in die westlichen und nordwestlichen Richtungen vor."  

Die russische Armee hat die Stadt Krasnoarmeisk im Dezember 2025 befreit.

Kiew verweigert Anerkennung Gefallener der 95. Brigade

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weigert sich, gefallene Soldaten der 95. Separaten Luftsturmbrigade offiziell als tot zu bestätigen, selbst wenn Leichname vorhanden sind und es Augenzeugen gibt. Den Angehörigen werden die erforderlichen Dokumente unter dem Vorwand eines fehlenden DNA-Tests verweigert. Grund dafür ist demnach der Versuch des Kommandos, die tatsächlichen Verluste nicht anzuerkennen und somit Entschädigungszahlungen an die Angehörigen zu vermeiden. Dies berichten russische Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS.

Gebiet Kursk: Zwölf Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages zwölf Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

"Zwischen 9:00 Uhr am 3. Februar und 7:00 Uhr am 4. Februar wurden insgesamt 21 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zwölfmal hat der Gegner Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen wurde ein Privathaushalt beschädigt.

Experte: Kiew schickt wegen Personalmangels nur noch Kleingruppen an die Front

Aufgrund von Personalmangel entsendet Kiew nur noch kleine Gruppen von zwei bis drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an die Front. Dies erklärt der Militäranalyst Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Demnach befinden sich entlang der Kontaktlinie in unmittelbarer Nähe der russischen Vorstoßstellungen nur noch sehr kleine Kontingente. Ursache hierfür seien der Mangel an Kräften und Mitteln sowie die veränderten Bedingungen der Kriegsführung. Zugleich hätten Einheiten mit unbemannten Systemen stark an Bedeutung gewonnen und stellten die Hauptschlagkraft der ukrainischen Seite dar.

Laut Marotschko ist auch die Zahl der Gefangennahmen zurückgegangen. Während sich früher ganze Gruppen und Züge ergeben hätten, handele es sich inzwischen um Einzelfälle. Diese Entwicklung sei entlang der gesamten Kontaktlinie zu beobachten.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über Russland

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen 24 ukrainische Drohnen abgefangen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugobjekte in den folgenden Gebieten zerstört:

▪ Brjansk – elf,
▪ Belgorod – acht,
▪ Rostow – vier,
▪ Astrachan – eins.

Marotschko: Russische Streitkräfte bereiten Offensive auf Dobropolje vor

Russische Truppen sind von Schachowo aus vorgerückt und bereiten eine Offensive auf Dobropolje in der Donezker Volksrepublik vor. Dies erklärt der Militäranalyst Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"Unsere Truppen sind in westlicher Richtung vorgerückt und haben Dobropolje faktisch erreicht. Man kann daher feststellen, dass unsere Soldaten nun vorbereitende Maßnahmen zur Befreiung dieses weiteren großen und bedeutenden Ortes – Dobropolje – ergreifen werden."

Dem Experten zufolge ging der Offensive die Befreiung von Krasnoarmeisk voraus. Danach hätten russische Einheiten sowohl in westlicher als auch in nördlicher Richtung angegriffen. Laut Marotschko wurde auch der Ort Rodinskoje befreit.

Krasnoarmeisk war bereits im Dezember 2025 von russischen Streitkräften befreit worden.

3.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Zivilist bei Angriff ukrainischer Drohne verletzt

Ein Zivilist wurde im Bezirk Schebekino im Gebiet Belgorod bei einem Angriff eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte verletzt, berichtet der Leiter der Region Wjatscheslaw Gladkow. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Im Bezirk Schebekino wurde ein Zivilist bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. In der Ortschaft Maslowa Pristan detonierte die Drohne auf dem Gelände eines Privathauses."

Der Gouverneur präzisiert, dass der Verletzte ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Infantino in ukrainische Datenbank Mirotworez aufgenommen

Gianni Infantino (vollständiger Name Giovanni Vincenzo Infantino) – der neunte Präsident des Weltfußballverbandes FIFA – wurde in die ukrainische Datenbank Mirotworez aufgenommen, wie aus den Daten der Website hervorgeht.

Infantinos persönliche Daten wurden am 3. Februar 2026 in die Datenbank der Website aufgenommen.

Sacharowa kommentiert Foto in der Badewanne schlafender EU-Botschafterin in der Ukraine

Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa kommentiert ein Foto der EU-Botschafterin in der Ukraine Katarína Mathernová, die wegen Beschuss die Nacht im Badezimmer verbracht hatte. Auf ihrem Telegram-Kanal schreibt Sacharowa unter dem Foto Mathernovás:

"Im Internet wurde ein 'nicht erotisches' Foto aus dem Leben 'auf dem Boden' der EU-Botschafterin in der Ukraine Katarina Mathernová veröffentlicht, das zeigt, wie sie wegen eines 'massiven Angriffs' in dieser Nacht im Badezimmer schlief. Wir haben der Europäischen Union viele Jahre lang vorgeschlagen, sich dafür zu interessieren, wie die Menschen im Donbass lebten, wie die Kinder in Donezk und Lugansk lebten, die von den Granaten des Kiewer Regimes 'verwöhnt' wurden. Aber die EU wollte nicht zuhören, lachte über das Leid der Menschen und verspottete ihre Qualen und ihren Schmerz."

Sacharowa fügt hinzu:

"Die Menschen lebten jahrelang in Kellern, gingen unter Beschuss auf die Straße, um sich Lebensmittel zu besorgen, und kamen ums Leben, als sie versuchten, zu ihrem Auto zu gelangen. Katerina Maternova gelang es nicht, das ganze Ausmaß des Schreckens des Lebens unter Bombenangriffen zu vermitteln, unter anderem wegen ihrer zu komfortablen Umgebung und ihrer übertrieben boshaften Miene."

Mathernová kann ihren Vorgesetzten in Brüssel für die Unterstützung des Gemetzels danken und die EU darum bitten, nun auch ihre Qualen zu verlängern, indem sie den Besessenen in der Bankowaja[-Straße] noch ein paar hundert Milliarden zur Verfügung stellt, schließt Sacharowa.

Weißes Haus: Witkoff und Kushner werden an Ukraine-Verhandlungen in VAE teilnehmen

Die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi sind weiterhin im Gange, am Mittwoch werden der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Staatschefs Jared Kushner dort eintreffen, erklärt die Pressesprecherin des Weißen Hauses Karoline Leavitt. Sie sagt gegenüber Journalisten:

"Sonderbeauftragter Witkoff und Jared Kushner werden morgen in Abu Dhabi sein, um eine weitere Runde der Dreiergespräche zu führen."

Leavitt betont, dass die zuvor in Abu Dhabi geführten Dreiergespräche "historischen Charakter" gehabt hätten.

16 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen

Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 16 ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften 16 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug abgefangen und zerstört:

  • elf über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
  • drei über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • eine über dem Territorium des Gebiets Kursk,
  • eine über dem Territorium des Gebiets Orjol."

Ukrainische Streitkräfte führen Raketenangriff auf Belgorod durch

Die ukrainischen Streitkräfte haben Belgorod und den Bezirk Belgorod mit Artillerie beschossen, teilt der Gouverneur des Gebiets Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Es gibt schwere Schäden an einer Infrastruktureinrichtung."

Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Alle Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz, Informationen über die Folgen werden noch präzisiert.

Russischer Senator kommentiert Ruttes Äußerungen zu NATO-Truppen in der Ukraine

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Verteidigung und Sicherheit des Föderationsrates Russlands Konstantin Bassjuk erklärt, dass die Äußerungen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine alle Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts torpedieren. Er sagt:

"Ein Szenario, in dem ein Waffenstillstand zum Vorwand für eine NATO-Besetzung der Ukraine wird, ist wenig realistisch. Daher ist die Erklärung des NATO-Generalsekretärs ein weiterer Torpedo gegen alle Bemühungen um eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts."

Seinen Worten zufolge erscheinen Gespräche über eine "sofortige" Entsendung von NATO-Truppen in die Ukraine offen gesagt gefährlich. Der Senator sagt:

"Das ist keine Friedensstiftung, sondern ein Versuch, die militärische Präsenz des Bündnisses an den Grenzen Russlands zu festigen und eine Brückenkopf für weiteren politischen und militärischen Druck zu schaffen. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit eines direkten Konflikts zwischen dem Westen und Russland."

Gebiet Cherson: Ukrainische Streitkräfte beschießen Dörfer mit Artillerie

Ukrainische Kämpfer haben zwei Dörfer im Gebiet Cherson angegriffen, teilt der Leiter des Stadtbezirks Kachowka Pawel Filiptschuk auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:

"Durch einen direkten Treffer wurde ein Wohnhaus in Tschernjanka zerstört. Das Dach und tragende Wände wurden beschädigt. Die Gasversorgung wurde unterbrochen."

Weitere Granaten schlugen an der Küste im Dorf Ljubimowka ein. Es gab keine Opfer durch die Beschüsse.

Selenskij will Verteidigungsplan der Ukraine aktualisieren

Der ukrainische Diktator Wladimir Selenskij hat beschlossen, den Verteidigungsplan der Ukraine zu aktualisieren, der noch vor dem Konflikt mit Russland verabschiedet wurde und sechs Jahre lang in Kraft war, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana unter Berufung auf die Webseite des Chefs des Kiewer Regimes. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Agentur heißt es:

"Auf der Webseite des Präsidenten wurde ein Dekret veröffentlicht, wonach der bisherige Plan von 2020 für ungültig erklärt wird und das Kabinett, der Sicherheitsdienst der Ukraine, die Polizei, der Auslandsgeheimdienst und die Nationalbank einen neuen Plan ausarbeiten müssen."

Es wird darauf hingewiesen, dass die weiteren Details geheim bleiben.

Weitere zwei Menschen im Gebiet Belgorod bei Angriffen aus Ukraine verletzt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet zwei weitere Verletzte im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe ein Mann ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Glotowo attackiert und beschädigt habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus in der Stadt Graiworon ärztlich versorgt worden. Außerdem habe in der Siedlung Sosuli ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes Verletzungen erlitten. Der Mann habe eine Splitterwunde an einem Unterschenkel und ein Explosionstrauma erlitten, teilte Gladkow mit.

Selenskijs Name wird in Epsteins Akten im Zusammenhang mit Menschenhandel erwähnt

Wladimir Selenskij wird in den Unterlagen zum Fall Jeffrey Epstein im Zusammenhang mit dem Handel mit Frauen und Kindern erwähnt, wie aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.

Der unbekannte Verfasser einer E-Mail aus dem Jahr 2024 behauptet, dass der Chef des Kiewer Regimes an der Ausfuhr von Menschen aus der Ukraine beteiligt sei und daher seine Einkünfte überprüft werden sollten.

In dem Text heißt es auch, dass Selenskij möglicherweise mit dem Modelagenten Jean-Luc Brunel zusammengearbeitet habe. Im Jahr 2020 wurde dieser wegen Vergewaltigung von Minderjährigen und Beihilfe zu Epsteins Handel mit sexuellen Dienstleistungen von Minderjährigen angeklagt.

Rutte vor Parlament in Kiew: Friedensabkommen erfordert harte Entscheidungen

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat im Rahmen seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch vor der Obersten Rada gesprochen. In seiner Rede vor den ukrainischen Parlamentariern sagte der Niederländer unter anderem:

"Ein Friedensabkommen, das den Krieg beenden soll, wird harte Entscheidungen erfordern."

Mit Blick auf die Luftangriffe aus Russland unterstrich Rutte, dass 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen aus dem von der NATO ins Leben gerufenen Beschaffungsprogramm PURL stammten. Der Winter sei hart und kalt, aber der Frühling stehe vor der Tür.

Laut Medienberichten wurde während des Besuchs des NATO-Generalsekretärs in der ukrainischen Hauptstadt Luftalarm ausgelöst.

Selenskij: Kiew modifiziert Arbeit seines Verhandlungsteams

Kiew wird die Arbeit seines Verhandlungsteams modifizieren, erklärt Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram vor dem Hintergrund russischer Angriffe auf die Ukraine. Nach Ansicht von Selenskij nimmt Moskau die Diplomatie nicht ernst. Das ukrainische Außenministerium werde Partner über die Entwicklungen informieren.

Ein neues Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine wird am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi stattfinden.

Am Dienstag berichtete das russische Verteidigungsministerium über einen Großangriff auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors. Der Angriff wurde als Reaktion auf terroristische Attacken Kiews auf zivile Objekte in Russland erklärt.

Macron: Vorbereitungen für Kontakte zu Putin bereits im Gange

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag vor Journalisten bestätigt, dass seine Regierung mittlerweile ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin vorbereite. Die Vorbereitungen liefen "auf technischer Ebene", sagte der Politiker und präzisierte zugleich, dass parallel dazu Beratungen mit anderen EU-Staaten und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij im Gange seien. Angaben zu einem möglichen Termin seines Gesprächs mit dem Kremlchef gab Macon allerdings nicht. Dabei sagte er:

"Ich glaube, das wäre nützlich, aber ich bin nicht der Meinung, dass Russland jetzt bereit ist, in den kommenden Tagen oder gar Wochen den Frieden zu schließen."

Am 6. Januar hatte Macron gesagt, er wolle möglichst bald mit Putin telefonieren. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich skeptisch, indem er auf frühere Erklärungen des französischen Präsidenten verwies, als dieser die Notwendigkeit betont hatte, mit Putin zu sprechen. Zu einem solchen Telefonat kam es jedoch bislang nicht.

Von der Leyen plant Ukraine-Besuch zum vierten Jahrestag des Kriegsausbruchs

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant zum vierten Jahrestag des Ausbruchs des Ukraine-Krieges einen Besuch im osteuropäischen Land. Von der Leyen habe eine entsprechende Einladung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij angenommen, so ihre Sprecherin Paula Pinho. Die Details des Besuchs werden noch erörtert.

Die EU unterstützt Kiew seit dem 24. Februar 2022 mit Waffenlieferungen und anderen Hilfsleistungen. Bei ihrem Gipfel im Dezember haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, der Ukraine ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zur Verfügung zu stellen.

Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Mann verletzt, Lkw und Haus beschädigt

Ukrainische Drohnen haben am Dienstag einen zivilen Lkw und ein Wohnhaus im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass sich der Angriff auf den Lkw in der Siedlung Dunaika im Bezirk Graiworon ereignet habe. Dabei sei ein Zivilist verletzt worden. Der Mann habe ein Barotrauma und Splitterverletzungen am Kopf und am Brustkorb erlitten. Der Verletzte sei von Kämpfern der Verteidigungseinheit BARS-Belgorod evakuiert worden. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.

Beim Drohnenangriff auf das Wohnhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod sei niemand zu Schaden gekommen, teilt Gladkow mit. Das Dach und der Dachboden des Hauses seien in Brand geraten.

Keine Regierungsvertreter Russlands zu Sicherheitskonferenz in München erwartet

Die russische Regierung hat nach Angaben der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) bisher kein Interesse signalisiert, an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Experten in der kommenden Woche teilzunehmen. Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger sagte der Deutschen Presse-Agentur:

"Vonseiten der russischen Botschaft, die vor 2022 regelmäßig Einladungswünsche präsentierte, gab es keinerlei Kontaktaufnahme. Das zeigt mir: Das Interesse an konstruktiven Gesprächen ist gleich null."

Ischinger brachte gleichzeitig seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wie in den vergangenen beiden Jahren nach München kommt.

"Davon gehe ich fest aus."

Die Konferenz findet vom 13. bis zum 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben zwischen 10 und 14 Uhr Moskauer Zeit 21 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden 20 Flugziele vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Eine weitere Drohne zerstörte die Flugabwehr über dem Gebiet Brjansk.

Rutte: Ausländische Truppen werden sofort nach Abschluss eines Friedensvertrags in der Ukraine stationiert

Ausländische Truppen werden sofort nach dem Abschluss eines Friedensabkommens in die Ukraine verlegt, erklärt NATO-Generalsekretär Mark Rutte in einer Rede im ukrainischen Parlament. Ukrainische Medien zitieren Rutte:

"Sobald ein Friedensabkommen abgeschlossen worden ist, stellen die NATO-Mitglieder, die zugestimmt haben, Streitkräfte, Flugzeuge in der Luft und Unterstützung auf See bereit."

Rutte zufolge hatten sich bislang die USA, Europa und Kanada für bereit erklärt, gewisse Sicherheitsgarantien zu gewährleisten. Die sogenannte Koalition der Willigen habe Fortschritte bei der Arbeit an diesen Garantien erzielt, im Einzelnen während des Treffens im vergangenen Monat in Paris.

Diejenigen NATO-Länder, die keine Entsendung ihrer Truppen in die Ukraine billigen möchten, würden ihren Beitrag in sonstiger Form leisten, betont Rutte. Ein Abkommen über den Frieden im Ukraine-Konflikt werde "schwierige Entscheidungen" erfordern.

NATO-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kiew

Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist zu einem Besuch in der Ukraine eingetroffen. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij veröffentlichte auf der Plattform X eine gemeinsame Videoaufnahme vom Unabhängigkeitsplatz in Kiew. Es sei wichtig, das Andenken derjenigen zu ehren, die ihr Leben für die Verteidigung ihrer Heimat geopfert hätten, schrieb der Politiker dazu.

Ruttes Besuch findet vor dem Hintergrund neuer schwerer russischer Angriffe sowie diplomatischer Treffen in Abu Dhabi statt. In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate soll am Mittwoch eine neue Gesprächsrunde zur Beendigung des Krieges beginnen. Die USA fungieren dort als Vermittler.

Ukrainische Artillerie beschießt Nowaja Kachowka: Mehrere Tote und Verletzte

Ukrainische Truppen haben am Dienstagmorgen die Stadt Nowaja Kachowka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson unter Beschuss genommen. Infolge des Artillerieangriffs gibt es nach Angaben der örtlichen Behörden mehrere Tote und Verletzte.

Gouverneur Wladimir Saldo hat die Attacke als niederträchtig bezeichnet. Auf der Plattform Telegram gab der Politiker bekannt, dass die gegnerische Artillerie zivile Objekte beschossen hat: ein Zentrum für öffentliche Dienstleistungen und ein Lebensmittelgeschäft. Drei Menschen, darunter ein Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung, kamen ums Leben. Mehrere weitere Zivilisten wurden verletzt.

Saldo teilte auf Telegram Fotos, um das Ausmaß der Schäden zu zeigen. Dort waren auch getötete Menschen zu sehen.

Der Gouverneur versprach den Angehörigen der Opfer Unterstützung und fügte hinzu:

"Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes. Es greift Zivilisten an – jene Menschen, die einfach leben und arbeiten. Die ukrainischen Streitkräfte sind Mörder, die vor nichts zurückschrecken. Das alles geschieht vor dem Hintergrund der lautstarken Erklärungen über den 'Friedenswillen'."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen 1.375 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Das russische Militär zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • zwei Panzer,
  • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 78 Kraftfahrzeuge,
  • acht Artilleriegeschütze,
  • fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • sechs Munitionslager sowie elf Depots mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 149 Bezirken. Die Flugabwehr schoss eine Flugbombe, eine HIMARS-Rakete und 99 unbemannte Flugzeuge ab.

FSB nimmt Ausländer im Gebiet Moskau fest – Verdacht auf geplante Sabotage auf Anweisung der Ukraine

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) berichtet am Dienstag über die Festnahme eines ausländischen Staatsbürgers, der auf Anweisung der Ukraine ein Objekt der Energieinfrastruktur im Gebiet Moskau sprengen sollte.

Nach Angaben der Ermittler wurde der 29-jährige Mann über Telegram im Namen einer ukrainischen Terrororganisation angeworben. Er sei in Russland angekommen, um die Sabotageaktion durchzuführen, und habe ferner geplant, in die Ukraine zu reisen und an deren Seite an den Kampfhandlungen beteiligt zu sein. Bei dem Festgenommenen sei ein improvisierter Sprengsatz entdeckt worden.

Der Mann legte ein Geständnis ab. Laut dem FSB trat er mit ukrainischen Kontaktpersonen in Verbindung und brachte seinen Wunsch zum Ausdruck, im Rahmen des Ukraine-Konflikts gegen Russland zu kämpfen. Ihm sei angeboten worden, nach Moskau zu ziehen und dort eine Hochspannungsleitung zu sprengen. Für die Erfüllung der Aufgabe sei ihm ein Entgelt und Hilfe bei der Ausreise in die Ukraine versprochen worden.

Die Ermittler werfen dem Festgenommenen illegalen Erwerb und Transport von Sprengsätzen sowie Vorbereitung einer Sabotageaktion vor.

Gouverneur meldet vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in fünf Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 24 Geschosse ab und setzte 131 Drohnen ein, von denen 86 abgeschossen wurden.

In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Verletzten handelt es sich demnach um Einwohner der Ortschaften Samostje, Schebekino, Kosmodemjanowka und Surkowo.

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden elf Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, neun Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betreibe, vier Lager, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, vier Lkw, ein Kleintransporter und 14 Autos zerstört oder beschädigt.

Mehrere Opfer durch ukrainische Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Cherson

Durch Attacken aus der Ukraine sind in den vergangenen 24 Stunden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson mehrere Zivilisten zu Schaden gekommen. Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram ein Todesopfer und vier Verletzte.

Wie der Politiker schreibt, wurde in der Stadt Golaja Pristan ein 57-jähriger Mann getötet. Eine 52-jährige Frau und ein 64-jähriger Mann erlitten Verletzungen. Ein 63 Jahre alter Mann wurde verletzt, als eine gegnerische Drohne auf der Straße zwischen Nowaja Sburjewka und Golaja Pristan sein Auto angriff. Bei einer ähnlichen Attacke in der Ortschaft Welikaja Kardaschinka erlitt zudem ein 48 Jahre alter Mann Verletzungen.

Russisches Verteidigungsministerium meldet Großangriff auf Objekte ukrainischer Rüstungsindustrie

In der vergangenen Nacht hat die russische Armee einen Großangriff gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt, heißt es aus dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Getroffen wurden Objekte der Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors sowie Lager- und Montagehallen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite.

Für den Angriff, der als Reaktion auf ukrainische Attacken auf zivile Objekte in Russland erläutert wurde, setzte das russische Militär land- und seegestützte Hochpräzisionswaffen sowie Kampfdrohnen ein. Alle Ziele wurden erfolgreich getroffen, betont das Verteidigungsministerium.

Bundesaußenminister Wadephul weist Revanchismus-Vorwürfe aus Russland zurück

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat Revanchismus-Vorwürfe aus Russland im Zusammenhang mit der Unterstützung für die Ukraine zurückgewiesen. Der CDU-Politiker sprach von einem "billigen Ablenkungsversuch". Der CDU-Politiker fügte zugleich hinzu, Deutschland habe "überhaupt keine Probleme damit, die eigene Vergangenheit kritisch zu beleuchten". Bei einem Treffen mit Neuseelands Außenminister Winston Peters nahe der Stadt Kerikeri auf der neuseeländischen Nordinsel sagte Wadephul:

"Wir wissen, dass wir auch mit Opfern der damaligen Sowjetunion – und das waren dann auch Opfer aus der Ukraine, aber auch von anderen Völkern der Sowjetunion – von der Nazi-Herrschaft befreit worden sind. Das ist eine historische Wahrheit, die bestehen bleibt und die niemand in Deutschland bestreitet."

Die Regierung in Berlin lasse es aber nicht zu, dass ihr oder anderen der Mund verboten werde, wenn es darum gehe, "das verbrecherische Handeln des jetzigen und heutigen Russlands klar zu brandmarken". 

Zuvor hatte Russlands Außenministerium in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung behauptet:

"Die deutsche Regierung hat aufgehört, den Fakt zu verstecken, dass sie unserem Land gegenüber von der Besessenheit getrieben wird, Revanche für frühere Niederlagen zu nehmen."

Teil dieses "Revanchismus" sei die uneingeschränkte Unterstützung der Ukraine, hieß es.

FT: Kiew und Westen einigen sich auf Plan zur Durchsetzung eines Friedensabkommens

Die Ukraine, die USA und mehrere europäische Länder haben einen mehrstufigen Plan zur Aufrechterhaltung eines zukünftigen Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew ausgearbeitet, berichtet die Zeitung Financial Times mit Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen.

Im Fall "wiederholter Verstöße durch Russland" wollen die USA und Europa eine "koordinierte militärische Antwort" geben. Laut dem Plan sollten zunächst innerhalb von 24 Stunden eine diplomatische Warnung und Gegenaktionen der ukrainischen Armee erfolgen.

Sollten die Kampfhandlungen andauern, würde eine zweite Phase des Plans unter Beteiligung der Kräfte der "Koalition der Willigen" beginnen.

Wenn sich die Feindseligkeiten zu einer großangelegten Offensive entwickelten, würde innerhalb von 72 Stunden nach dem ersten Verstoß gegen die Waffenruhe eine koordinierte militärische Antwort erfolgen. Dabei käme ein vom Westen unterstütztes Militärkontingent unter Beteiligung des US-Militärs zum Einsatz.

Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 2. Februar bis 5 Uhr MEZ am 3. Februar 23 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab zudem zehn Attacken, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.

Chinstein meldet drei Verletzte. Bei ihnen handelt es sich um Einwohner der Siedlung Michailowka. Dort wurden außerdem zwei Autos beschädigt. Zwei weitere zivile Fahrzeuge kamen im Dorf Gnilowka und in der Siedlung Akimowka zu Schaden. In der Siedlung Wischnewo wurde ein Wohnhaus durch Splitter beschädigt. Der Politiker meldet keine Todesopfer.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. Februar 15 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kasatschji Lageri – vier,
  • Golaja Pristan – drei,
  • Aljoschki – vier,
  • Staraja Sburjewka – zwei,
  • Podstepnoje – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Aljoschki, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

RT DE-Exklusiv: Eishockey-Legende Andrej Kowalenko im Einsatz für den Donbass

Der frühere Eishockey-Star und Hall-of-Fame-Spieler Andrej Kowalenko engagiert sich heute als Freiwilliger der Volksfront im Donbass für Zivilisten und Soldaten. Für Kowalenko gehören sportliche Werte wie Zusammenhalt und Verantwortung untrennbar zu seinem heutigen Einsatz: gewinnen oder verlieren – immer als Team.

Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat Kowalenko einen Tag lang begleitet – bei der Verteilung humanitärer Hilfe, beim Besuch von Flüchtlingsunterkünften und bei einem Training junger Hockeyspieler in Lugansk. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Diplomat: Gebiet Belgorod verzeichnet Rekordzahl ukrainischer Drohnenangriffe seit Jahresbeginn

Ukrainische Truppen haben an einem Tag in der vergangenen Woche das Gebiet Belgorod mit 150 unbemannten Flugzeugen angegriffen, das ist bislang ein "Rekord" im Jahr 2026, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

Dabei nahm der Gegner Zivilisten und zivile Infrastruktur ins Visier. Miroschnik zufolge kamen binnen der vergangenen sieben Tage vier Einwohner des Gebietes wegen ukrainischer Angriffe ums Leben, 23 Menschen erlitten Verletzungen.

Gebiet Belgorod: Zahl der Opfer ukrainischer Angriffe seit Jahresbeginn wesentlich gestiegen

Die Zahl der Todesopfer durch ukrainische Angriffe auf das Gebiet Belgorod ist seit Jahresbeginn um das Zehnfache gestiegen, erklärt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Insgesamt kamen seit dem 1. Januar 21 Zivilisten ums Leben. TASS zitiert Gladkow:

"Im Grenzgebiet der Region Belgorod bleibt die Lage äußerst schwierig. Seit Jahresbeginn, seit dem 1. Januar 2026, haben wir tragischerweise 21 Zivilisten verloren, 98 Menschen, darunter 6 Kinder, wurden verletzt."

DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. Februar bis 0 Uhr am 3. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk dagegen drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten, darunter ein sechs Jahre altes Kind, ums Leben. Zwei weitere Zivilisten, darunter ein acht Jahre altes Kind, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser und zwei Autos beschädigt.

Diplomat: Kiews Angriffe töten zwölf russische Zivilisten in einer Woche, darunter ein sechsjähriges Kind

In der vergangenen Woche sind zwölf russische Staatsbürger, darunter ein sechsjähriges Kind, wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS. Zudem wurden nach seinen Angaben 63 Menschen, darunter vier Minderjährige, verletzt.

Die meisten Betroffenen verzeichneten Behörden in den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje, fügt der Diplomat hinzu. Ukrainische Truppen feuerten insgesamt mehr als 2.900 Einheiten Munition verschiedener Art auf russische Regionen ab, wobei 92 Prozent aller Opfer durch Drohnenangriffe betroffen wurden.

Gouverneur im Gebiet Brjansk meldet einen Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff

Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Ort Podywotje im Gebiet Brjansk ist ein Mann verletzt worden, teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben traf das unbemannte Flugzeug das Gelände eines Agrarunternehmens, wo der Verletzte als Fahrer tätig ist. Der Mann erhielt alle notwendige Hilfe in einem örtlichen Krankenhaus.

Zudem wurden bei dem Angriff ein landwirtschaftliches Fahrzeug und ein Auto zerstört. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz, betont Bogomas.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Drohnen über Russland

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen zehn ukrainische Drohnen abgefangen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Orjol, Kaluga, Kursk und Rostow zerstört.

2.02.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Truppen rücken im Gebiet Sumy vor

Nach Angaben des russischen Militärnachrichtenkanals Woennaja Chronika ("Militärchronik") haben Russlands Streitkräfte die Grenze zum ukrainischen Gebiet Sumy an einer weiteren Stelle in der Nähe des Dorfs Miropolje überquert und dabei taktische Erfolge erzielt. Den Meldungen zufolge besetzten russische Stoßtrupps dabei eine taktisch wichtige Höhe und brachten ein Territorium von 34 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle. Damit liege Miropolje und das umliegende Gebiet, das von der Ukraine zur Konzentration von Truppen beim Überfall auf das Gebiet Kursk im August 2024 genutzt wurde, inzwischen unter russischer Feuerkontrolle.

TASS: Ukrainische Mobilisierungsressourcen fast erschöpft

In der Ukraine sind fast keine diensttauglichen Männer mehr verblieben. Zugleich nimmt die Anzahl von vom Dienst freigestellten Männern zu. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS und zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:

"Die Ukraine steht kurz vor der Erschöpfung ihrer Mobilisierungsressourcen. Es gibt in der Ukraine keine Wehrpflichtigen mehr, die nach dem Erhalt des Einberufungsbescheids sofort bereit sind, zur Musterung zu erscheinen. Unterdessen steigt die Anzahl von freigestellten Männern rapide."

Die Quelle fügte hinzu, dass diese Tatsache indirekt durch die Zunahme der Fälle von gewaltsamer Mobilmachung und des Widerstands dagegen belegt werde:

"Freilich haben Mitarbeiter von Musterungsbehörden auch schon zuvor nur negative Emotionen hervorgerufen, doch gegenwärtig ist eine weitere Spitze erreicht."

Der Gesprächspartner von TASS verwies auf einzelne Mitarbeiter der Musterungsbehörden, die Menschen mit Waffen einzuschüchtern versuchten. Außerdem fügte er hinzu, dass es bei der Freistellung von Männern vom Wehrdienst kein konsequentes System gebe. So werden etwa Propagandisten, die gegen sogenannte "Wehrdienstverweigerer" wettern, selbst vom Wehrdienst freigestellt.

Russlands Außenministerium: Über 12.000 Leichen ukrainischer Soldaten seit Juni 2025 an Kiew übergeben

Seit Juni 2025 hat die russische Seite der Ukraine die Überreste von über 12.000 gefallenen ukrainischen Soldaten übergeben, meldet Russlands Außenministerium. Im Gegenzug seien von Kiew über 200 Leichen russischer Soldaten entgegengenommen worden.

Das Ministerium fügte in seiner Meldung hinzu, dass unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate in den Jahren 2024 und 2025 zwischen Russland und der Ukraine insgesamt 17 Mal Gefangene ausgetauscht wurden. Dabei wurden über 4.000 Menschen befreit.

Zivilist durch ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje getötet

Im Gebiet Saporoschje ist ein Zivilist durch einen Drohnenangriff des ukrainischen Militärs tödlich verwundet worden. Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, meldet dazu auf Telegram:

"In der Stadt Wassiljewka ist ein einheimischer Mann des Jahrgangs 1975 an Wunden gestorben, die er durch einen gegnerischen Drohnenangriff erlitten hatte. Leider waren die Wunden mit dem Leben unvereinbar."

Ukrainische Besatzungsmitglieder der Marinera haben Angst vor Rückkehr in die Heimat

Ukrainische Seeleute aus der Besatzung des von der US-Marine gekaperten Öltankers Marinera haben nicht vor, in ihre Heimat zurückzukehren. Der ukrainische Fernsehkanal Suspilne berichtet dazu:

"Insgesamt bestand die Besatzung aus 28 Personen, 17 Seeleute sind Staatsbürger der Ukraine. Ein Großteil der Ukrainer stammt aus dem Gebiet Odessa, ein Teil aus dem Gebiet Cherson, ein Seemann aus Kiew. Von denen, mit denen wir gesprochen haben, plant niemand, in die Ukraine zurückzukehren."

Der Kanal betont, dass sich die Seeleute vor Verfolgung und Vorwürfen des Staatsverrats in der Ukraine fürchten.

Zuvor hatte die US-Marine am 3. Januar bekannt gegeben, den Tanker Marinera im Nordatlantik festgehalten zu haben. Als Begründung wurde die angebliche Verletzung des US-Sanktionsregimes gegen venezolanisches Öl angeführt. Zwei Besatzungsmitglieder der Marinera, die über die russische Staatsbürgerschaft verfügen, wurden inzwischen freigelassen und konnten nach Russland zurückkehren.

Drei Zivilisten in Gebiet Belgorod durch ukrainische Angriffe verwundet

Im russischen Grenzgebiet Belgorod sind drei Zivilisten durch Angriffe ukrainischer Drohnen verwundet worden. Der regionale Operativstab berichtet dazu:

"Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde ein Mann verwundet. Eine Drohne griff den Dienstwagen des stellvertretenden Oberhaupts des Dorfs Dunaika, Sergei Kulakow, an, als er Brot in die Siedlung brachte und parallel dazu zwei Dorfbewohner zur Apotheke fuhr. Der verwundete Passagier wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Graiworon eingewiesen."

Nach weiteren Angaben der Behörde wurde bei dem Drohnenangriff auf die Stadt Schebekino ebenfalls ein Mann verletzt. Des Weiteren erlitt ein Lastwagenfahrer im Dorf Kosmodemjanowka des Bezirks Schebekino Verletzungen.

Experte: Mit Befreiung von Pridoroschnoje wird russische Armee nach Stadt Saporoschje vorstoßen

Mit der Befreiung der Ortschaft Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje wird die russische Armee den Vorstoß in Richtung der Stadt Saporoschje beginnen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko in einem Kommentar für TASS:

"Nach meinen Informationen wurde in Pridoroschnoje bereits eine Räumungsaktion durchgeführt, ein Vormarsch in westlicher Richtung – hin zur für uns wichtigen Stadt Saporoschje – ist im Gange."

Duma-Ausschussleiter für Verteidigung: Ukrainischer Frontzusammenbruch unvermeidlich

Ein Zusammenbruch der Front ist für das ukrainische Militär unvermeidlich, erklärt Andrei Kartapolow, Vorsitzender des Ausschusses der russischen Staatsduma für Verteidigung. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

"Um irgendwie in Schwung zu kommen, benötigt das ukrainische Militär irgendeinen Erfolg, doch der bleibt aus. Es gibt weder taktische noch operative Erfolge. Und das schafft Voraussetzungen für diesen Zusammenbruch, der unweigerlich kommen wird – vielleicht nicht morgen, vielleicht übermorgen, doch er ist nah."

Kartapolow betonte, dass die Lage der ukrainischen Truppen sehr schwierig sei. Es mangele an Personalverstärkungen und Nachschub. Die allgemeine Erschöpfung des Personals beeinträchtige die Moral, weil es keine Fronterfolge gebe:

"Tag für Tag gibt es nur Niederlagen, nur Rückzüge, nur Hoffnungslosigkeit."

Der Abgeordnete fügte hinzu, dass sich diese Erkenntnis bei Russlands Gegnern, darunter in Europa und den USA, ebenfalls durchgesetzt habe. Darauf seien die Änderungen in westlicher Rhetorik zurückzuführen.

Von der Leyen verspricht Selenskij 20. Sanktionspaket gegen Russland

Die Leiterin der Eurokommission, Ursula von der Leyen, kündigt das inzwischen 20. Sanktionspaket gegen Russland an. Auf X gibt sie bekannt, im Vorfeld des in der laufenden Woche anstehenden Treffens zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine ein Telefonat mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij geführt zu haben. Von der Leyen schreibt:

"Tag für Tag, Jahr für Jahr bleibt Europas Unterstützung für die Ukraine unerschütterlich."

In Bezug auf kommende Sanktionen behauptete die EU-Kommissionschefin:

"Sehr bald werden wir unser 20. Sanktionspaket vorstellen. Es geht darum, Druck auf Russland zu erhöhen, damit es mit einer ernsthaften Friedensabsicht an den Verhandlungstisch kommt."

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg gemeldet, dass die EU im Rahmen des 20. Sanktionspakets plane, ihren Mitgliedsstaaten den Kauf des russischen Platins, Kupfers, Iridiums und Rhodiums zu verbieten.

Umfrage: 65 Prozent der Ukrainer sind bereit, den Krieg so lange wie nötig zu ertragen

Rund 43 Prozent der Ukrainer gehen davon aus, dass der Krieg mit Russland im Jahr 2027 oder später enden wird. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) hervor. Laut der Studie erwarten 20 Prozent der Befragten, dass der Konflikt in den nächsten Wochen oder mindestens in der ersten Hälfte des Jahres endet. Laut 18 Prozent der Befragten wird der Konflikt in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres beendet sein. 

Die Mehrheit der Ukrainer (65 Prozent) sagte, sie seien bereit, den Krieg so lange zu ertragen, wie es nötig ist. Von einem kürzeren Zeitraum (ein halbes Jahr oder mehrere Monate) sprechen 17 Prozent der Befragten.

Axios: Witkoff wird zu Russland-Ukraine-Treffen in Abu Dhabi eintreffen

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff wird am Mittwoch und Donnerstag an dem russisch-ukrainischen Treffen in Abu Dhabi beteiligt sein, teilt Barak Ravid, ein Journalist des Nachrichtenportals Axios, mit Verweis auf eine hochrangige Quelle in der US-Regierung mit.

Am Montag hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow bekannt gegeben, dass die zweite Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen zwischen Russland, den USA und der Ukraine am Mittwoch und Donnerstag in Abu Dhabi stattfindet.

Gebiet Kursk: Mehrere Zivilisten nach ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Ukrainische Truppen haben das Gebiet Kursk erneut mit unbemannten Flugzeugen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf eine Drohne ein Auto im Ort Michailowka im Kreis Rylsk.

Zwei Zivilisten, nämlich eine 49-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann, erlitten "leichte Splitterverletzungen". Sobald es die Lage erlaubt, werden die beiden Betroffenen ins Krankenhaus eingeliefert, fügt Chinstein hinzu.

Ferner meldet der Gouverneur eine weitere Verletzte nach dem Angriff auf den Kreis Rylsk. Die 38-jährige Frau wird die notwendige medizinische Hilfe erhalten.

Widerstand gegen Zwangsrekrutierungen in der Ukraine nimmt zu

In der Ukraine hat die Anzahl von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zugenommen, berichtet der Leiter der ukrainischen Nationalpolizei, Iwan Wygowski. In einem Interview gegenüber dem Nachrichtenportal Zensor meldet er:

"Seit der Ausrufung des Kriegszustands hat die Polizei 526 Fälle des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden während ihrer Dienstausübung festgestellt. Insgesamt ist zwischen 2022 und 2026 eine Zunahme von Fällen des Widerstands gegen Mitarbeiter der Musterungsbehörden zu beobachten."

Nach Wygowskis Angaben belief sich die Anzahl der entsprechenden Fälle im vergangenen Jahr auf 341, während es 2022 nur noch fünf waren. Zusätzlich komme es fast täglich zu Überfällen auf Mitarbeiter der Musterungsbehörden, so der ukrainische Polizeichef weiter.

Im Zusammenhang mit dem Personalmangel beim ukrainischen Militär greift das Kiewer Regime zunehmend auf gewaltsame Rekrutierungen zurück. Im Netz kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, die gewaltsame Festnahmen und Misshandlungen von ukrainischen Männern durch Mitarbeiter der Musterungsbehörden zeigen.

Russische Armee setzt Iskander-Raketen gegen Stellungen mit S-300- und HIMARS-Systemen ein

Die russischen Streitkräfte haben die Stellungen der S-300-Flugabwehrraketensysteme nahe dem Ort Wolnjansk im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Dabei wurden ein Artillerieaufklärungsradar, ein Führungsfahrzeug und drei Startanlagen samt Besatzungen außer Gefecht gesetzt.

Zudem wurden die Stellungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer nahe Wolodarowka im Gebiet Charkow getroffen. Bis zu zehn Soldaten des Gegners sowie eine Abschussvorrichtung wurden eliminiert. Für die beiden Angriffe setzte das russische Militär ballistische Raketen vom Typ Iskander-M ein.

Das Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen, auf denen die Zerstörung der Ziele zu sehen ist.

Medwedew: NATO-Truppen in der Ukraine werden zum legalen Ziel 

Sollten die Truppen aus den NATO-Staaten in der Ukraine stationiert werden, würden sie zum legalen Ziel für die Vernichtung, meint der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew. In einem Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo sagte der Politiker:

"Von welcher Garantie kann die Rede sein, wenn das ausländische Kontingent aus den unfreundlichen NATO-Staaten auf dem Territorium dieses Landes stationiert wird? Es wurde schon hundertmal gesagt, dass es zu einem legalen Ziel für eine Vernichtung werden würde."

Medwedew betont, dass man solche Ideen trotzdem weiterhin zum Ausdruck bringe. 

"Das ist erstaunlich. Offensichtlich wollen diese Menschen, die darüber diskutieren, einfach keine Einigung erzielen. Auf jeden Fall gilt das für europäische Staats- und Regierungschefs."

TASS: Kiews Verluste bei Kämpfen um Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje betragen einen Zug Soldaten

Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost haben bei der Befreiung der Ortschaft Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje bis zu einem Zug des Gegners eliminiert, berichtet TASS mit Verweis auf Quellen in russischen Sicherheitsdiensten.

Im Ergebnis der Kampfhandlungen erlangte das russische Militär einen Verteidigungsraum mit einer Fläche von mehr als 3 Quadratkilometern. Zudem verloren Kiews Truppen vier Kraftfahrzeuge, mehr als fünf "Baba-Jaga"-Drohnen und zwei unbemannte Bodenroboter.

Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung von Pridoroschnoje im Frontbericht vom Montag.

Lawrow: Russland und die USA vertreten eigene Interessen – die Europäer die der Ukraine

Russlands Außenminister Sergei Lawrow weist in einem Interview über die Beziehungen zwischen den USA, Europa und Russland die Verantwortung für die Abhängigkeit Europas von den Vereinigten Staaten entschieden zurück.

Europa habe sich selbst in diese Lage gebracht, indem es den Kontakt zu Russland abgebrochen und eigene Interessen zugunsten der Unterstützung der Ukraine aufgegeben habe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

"Zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: zwölf Drohnen über dem Gebiet Belgorod, zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Brjansk."

Gebiet Kursk: Zwölf Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages zwölf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. Februar bis 7:00 Uhr am 2. Februar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Sieben Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurde ein Privathaus beschädigt.

Medwedew: Ukraine als Staat wird "in irgendeiner Form" fortbestehen

Nach dem Ende des Kiewer Regimes wird die Ukraine "in irgendeiner Form" fortbestehen. Diese Meinung bringt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, im Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo zum Ausdruck. Medwedew erklärt:

"Es bedeutet nicht, dass der Staat selbst verschwindet. Er wird in irgendeiner Form fortbestehen. In welcher Form, ich wiederhole, weiß ich nicht."

Solange das gegenüber Russland feindliche Regime bestehe, würde es keine Ruhe geben, fügt Medwedew hinzu.

Experte: Kiew verliert im Januar 15.000 Soldaten

Infolge des Vormarsches der russischen Truppenverbände Nord, Süd und West habe Kiew nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko im vergangenen Monat 15.000 Tote und Verletzte verzeichnet, darunter auch ausländische Söldner.

Gegenüber TASS teilte Marotschko mit, dass die größte Anzahl der ukrainischen Soldaten im Verantwortungsbereich der Einheiten des Verbandes West außer Gefecht gesetzt worden sei, insgesamt 5.370 Kämpfer. Beim Vorrücken des Truppenverbandes Süd habe die Ukraine über 1.020 Soldaten verloren, während der Verband Nord 4.690 ukrainische Kämpfer eliminiert habe.

Zudem seien neun Panzer, 159 Feldartilleriegeschütze, 62 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 258 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie fast 1.500 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge außer Gefecht gesetzt worden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen bis zu 1.355 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Die russischen Streitkräfte zerstörten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

  • einen Panzer,
  • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 65 Kraftfahrzeuge,
  • fünf Artilleriegeschütze,
  • eine Anlage der Elektronischen Kampfführung,
  • ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
  • drei Abschussvorrichtungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
  • drei Startanlagen der S-300-Flugabwehrraketensysteme,
  • vier Munitionslager und acht Ausrüstungslager.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die vom ukrainischen Militär betrieben werden, Munitionsdepots, Lager mit unbemannten Flugzeugen, Kommandostellen und Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, fünf HIMARS-Raketen und 202 unbemannte Flugzeuge ab.

Peskow: Russland besteht auf Putin-Selenskij-Treffen in Moskau

Russland vertritt die Position, dass Wladimir Selenskij nach Moskau kommen muss, wenn er Verhandlungen mit Wladimir Putin wünscht, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. Auf die Frage, ob ein Treffen der Präsidenten auf neutralem Boden möglich wäre, antwortet Peskow:

"Selenskij schlägt Kontakte vor. Putin sagte, dass sie in Moskau möglich sind. Das ist unsere Position, dabei bleibt es. Sie ist ziemlich konsequent."

Russische Armee befreit Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje

Die russischen Streitkräfte haben Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Ost möglich.

Ukrainischer Gefangener: Verbot von Kommando, russische Soldaten gefangen zu nehmen

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte habe verboten, russische Soldaten gefangen zu nehmen. Wie der gefangene ukrainische Geheimdienstmitarbeiter und SBU-Agent Sergei Michailow in einem Gespräch mit TASS berichtete, versuchten ukrainische Kämpfer, russische Soldaten zu verhören und dann zu töten.

"Soweit ich weiß, besteht die Position des ukrainischen Kommandos darin, russische Soldaten nicht gefangen zu nehmen. Viele Einheiten haben die Aufgabe, sie nicht gefangen zu nehmen, sondern zu verhören und zu töten."

Kreml: Zweites Ukraine-Treffen findet am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi statt

Die zweite Verhandlungsrunde der Arbeitsgruppe für Sicherheitsfragen zwischen Russland, den USA und der Ukraine findet am Mittwoch und Donnerstag am selben Austragungsort, in Abu Dhabi, statt. Dies bestätigte Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit Journalisten.

"Die zweite Runde wird tatsächlich am Mittwoch und Donnerstag stattfinden. Sie wird in Abu Dhabi stattfinden, das können wir bestätigen."

Das trilaterale Treffen sollte am vergangenen Sonntag stattfinden, sei aber wegen "zusätzlicher Abstimmung der Zeitpläne der drei Seiten" für diese Woche verschoben worden, fügte Peskow hinzu.

Medwedew: Territoriale Frage ist kompliziertester Aspekt der Ukraine-Beilegung

Die territoriale Frage stellt den kompliziertesten Aspekt der Beilegung des Ukraine-Konflikts dar, erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, im Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo.

Die Bedingungen der Beilegung seien zuvor von Präsident Wladimir Putin formuliert worden und blieben bislang unverändert. Seine Position habe Moskau den US-amerikanischen Kollegen bei dem Gipfeltreffen in Alaska mitgeteilt.

Russland habe kein Interesse daran, einen globalen Konflikt auszulösen. Genauso wenig habe Russland Interesse am Ukraine-Konflikt gehabt. Medwedew betont:

"Natürlich haben wir kein Interesse an einem globalen Konflikt. Wir sind ja nicht verrückt! Das haben wir schon hundertmal gesagt … aber wir waren auch nicht daran interessiert, dass die militärische Sonderoperation beginnt."

Medwedew erinnert daran, dass Moskau im Vorfeld des Ukraine-Konflikts den Westen und die NATO mehrmals aufforderte, die Grenzen der Ausweitung des Militärbündnisses zu definieren und auf die Integration der Ukraine zu verzichten.

Behörden im Gebiet Belgorod melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben binnen vergangenen 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit 150 unbemannten Flugzeugen und 20 Artilleriegeschossen angegriffen, berichtet der regionale Krisenstab auf Telegram.

In der Stadt Belgorod und deren Umgebung wurden durch die ukrainischen Drohnenangriffe eine Frau und ein Mann verletzt. In der Ortschaft Golowtschino im Kreis Graiworon attackierte eine Drohne des Gegners ein Auto, wovon vier Zivilisten betroffen waren. Einer von ihnen erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Nach Drohnenangriffen auf die Stadt Stary Oskol kamen zwei Menschen ums Leben. Im Kreis Schebekino traf eine ukrainische FPV-Drohne einen Lastkraftwagen, der Fahrer wurde verletzt.

Gebiet Cherson: Kiews Truppen unternehmen binnen sieben Tagen über 700 Angriffe auf Stadt Aljoschki

Ukrainische Truppen haben zwischen dem 24. und dem 30. Januar mehr als 700 Drohnen- und Artillerieangriffe auf die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson unternommen, teilt Ruslan Chomenko, der Chef der örtlichen Verwaltung, auf Telegram mit. Im Ergebnis der Attacken erlitten sieben Zivilisten Verletzungen. Einzelne Angriffe wurden zudem in Ortschaften um Aljoschki verzeichnet.

Puschilin: Befreiung von Torezkoje ermöglicht weiteres Vorrücken in DVR

Die Befreiung der Ortschaft Torezkoje in der Volksrepublik Donezk ermögliche einen weiteren Vormarsch in mehrere Richtungen, teilt der DVR-Chef Denis Puschilin in einer Sendung des Senders Rossija-24 mit.

"Die befreite Ortschaft Torezkoje befindet sich zwischen Dobropolje und Druschkowka. Dies ermöglicht unseren Einheiten, in mehrere Richtungen vorzurücken – sowohl in Richtung Dobropolje mit darauffolgender Befreiung dieser Ortschaft, als auch in Richtung Druschkowka, also in Richtung Kramatorsk-Slawjansk."

Züge mit Militärpersonal und Ausrüstung im Gebiet Sumy getroffen

Zwei Züge mit ukrainischem Militärpersonal und Ausrüstung wurden im Gebiet Sumy zerstört, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.

"In der Nähe des Bahnhofs Konotop im Gebiet Sumy wurden zwei Züge mit Militärpersonal und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte zerstört, die zur Verstärkung der Verteidigungslinien eingetroffen sind."

Gegenangriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

Russische Einheiten haben einen Gegenangriff der ukrainischen mechanisierten Brigade abgewehrt, deren Ziel es war, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

"In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einheiten der 6. Armee in der Nähe der Ortschaft Monatschinowka abgewehrt. Vier Kämpfer wurden dabei eliminiert."

Von Kiew organisierter Terroranschlag auf FSB-Gebäude in Sewastopol verhindert

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen von den ukrainischen Geheimdiensten organisierten Terroranschlag auf das Gebäude des FSB-Regionalbüros in der Republik Krim vereitelt, wie der Pressedienst der Behörde mitteilt. 

Ein Vertreter der ukrainischen Geheimdienste habe über Telegram Kontakt zu einem Einwohner der Krim aufgenommen, sich als Mitarbeiter des FSB Russlands vorgestellt und ihm angeboten, in den Sicherheitsdienst einzutreten. 

Als Testaufgabe sollte der Kandidat einen tragbaren Audiolautsprecher mit Aufnahmefunktion in das Verwaltungsgebäude der FSB-Behörde für die Republik Krim und Sewastopol bringen, angeblich um "Verräter" im Geheimdienst aufzuspüren. Am Kontrollpunkt des Gebäudes wurde der Mann jedoch durchsucht und festgenommen. 

Bei ihm wurde ein als Lautsprecher getarntes selbstgebautes Sprenggerät gefunden, das aus einem Kilogramm Sprengstoff ausländischer Herkunft, einem elektrischen Zünder und Sprengelementen bestand. 

Wie es heißt, hätte die Detonation des Sprengkörpers nach dem Plan des ukrainischen Geheimdienstes nicht nur zum Tod der FSB-Mitarbeiter, sondern auch des Attentäters selbst geführt, der nichts von dem Plan wusste. Die ukrainischen Geheimdienste planten, den Mann als einen Selbstmordattentäter zu nutzen. 

Gebiet Belgorod: Zivilisten bei Drohnenangriff getötet

Bei einem Drohnenangriff auf ein Privathaus in der Stadt Stary Oskol im Gebiet Belgorod kamen zwei Zivilisten ums Leben. Dies teilt der Gouverneur der Region Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Bei der Attacke sei ein Brand ausgebrochen, der zum teilweisen Einsturz des Gebäudes geführt habe. 

Nach Angaben von Gladkow seien bei einem weiteren Drohnenangriff die Fenster in mehreren Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern beschädigt worden. 

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 31 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Belgorod – 22,
  • Region Krasnodar – vier,
  • Gebiet Rostow – zwei,
  • Gebiet Astrachan – eine,
  • Gebiet Brjansk – eine,
  • Gebiet Kursk – eine.

1.02.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnenpiloten treffen Ziele sicher (Video)

Das russische Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen auf Telegram, die Soldaten der Drohneneinheiten im Einsatz zeigen. Bei Kämpfen im Gebiet Saporoschje setzten sie eine Selbstfahrlafette, Drohnenleitstellen und Ausrüstung der ukrainischen Truppen außer Gefecht.

US-Starökonom Jeffrey Sachs: Selenskij würde die Ukraine eher zerstören als Kompromisse eingehen

Professor Jeffrey Sachs, einer der bekanntesten US-amerikanischen Ökonomen, hat der russischen Nachrichtenagentur TASS ein Interview gegeben.

Ob er glaube, dass Friedensgespräche zur Ukraine, wie kürzlich in Abu Dhabi, eine realistische Chance auf Erfolg haben, wurde Sachs gefragt. "Selbstverständlich könnte der Erfolg schon morgen auf einer vernünftigen Grundlage erzielt werden", meinte Sachs.

Hierbei führte er aus:

"Das Problem ist leider, dass die Ukraine in den Händen einer Gruppe ist, die unter Kriegsrecht regiert und eher bereit ist, die Ukraine zu zerstören als Kompromisse einzugehen."

"Europa, das leider ebenfalls extrem inkompetent regiert wird, unterstützt Selenskijs Politik, die für die Ukraine katastrophal ist", fügte der US-Ökonom hinzu. US-Präsident Donald Trump sei ihm zufolge "zu schwach und inkonsequent, um dieses Problem durch effektive Diplomatie zu lösen".

Russische Panzersoldaten bereiten sich auf Kämpfe vor (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, wie sich eine Panzerbesatzung darauf vorbereitet, die Stoßtrupps bei ihren Angriffen zu unterstützen.

Ukraine setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8:00 bis 18:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 38 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, der Region Krasnodar und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.

Nach ukrainischer Drohnenattacke: Tod des Verletzten im Grenzgebiet Belgorod gemeldet

"Was wir diese Stunden lang befürchtet haben, ist eingetreten", berichtet der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram. Ein Mann, der bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Graiworon Verletzungen erlitten hatte, sei auf der Intensivstation des Regionalkrankenhauses verstorben.

Die Ärzte hätten bis zuletzt um sein Überleben gekämpft, die Verletzungen seien jedoch mit dem Leben unvereinbar gewesen. "Ich spreche der Familie und den Freunden des Verstorbenen mein aufrichtigstes Beileid aus", so der Beamte.

Russische Drohnenpiloten nehmen den Feind entlang der Front ins Visier (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände West, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie gegnerische Drohnen, Multikopter, gepanzerte Kampffahrzeuge, sonstige Fahrzeuge und Artilleriegeschütze.

Republikchef: Russische Truppen bei Sewersk in der DVR auf dem Vormarsch

Die russischen Einheiten sind in Richtung Sewersk in der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Republikchef Denis Puschilin. Laut dem Beamten soll es auch Fortschritte in der Nähe der Ortschaften Osjornoje und Sakotnoje geben.

Wie es heißt, nimmt die russische Armee immer mehr Gelände im Frontabschnitt Krasny Liman unter ihre Kontrolle. In der Stadt Krasny Liman selbst fänden Kämpfe am Stadtrand statt.

Darüber hinaus werde Konstantinowka umzingelt, wo das russische Militär nahe dem Bahnhof erfolgreich Gefechte führe, berichtet der DVR-Chef.

Verletzte bei erneutem Drohnenangriff auf russisches Gebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat ein Fahrzeug auf dem Gelände eines Gewerbebetriebs im Bezirk Graiworon angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bekannt.

Vier Zivilisten – zwei Männer und zwei Frauen – erlitten laut dem Beamten Verletzungen. Die Männer sollen sich in ernstem Zustand befinden. Die Betroffenen würden derzeit medizinisch versorgt. Wie es heißt, brannte das Auto aus.

Medwedew: Man muss auch daran denken, was nach dem Sieg kommt

Der militärische Sieg bei der Spezialoperation in der Ukraine ist sehr wichtig, meint Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates. Genauso wichtig sei es aber, darüber nachzudenken, was danach passieren werde.

In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte Medwedew aus:

"Letztendlich besteht das Ziel eines Sieges darin, neue Konflikte zu verhindern. Das ist völlig offensichtlich."

Eine Reihe von Parametern deute darauf hin, dass der Sieg Russlands sichtbar sei, fügte Medwedew hinzu. Er wünsche sich, dass die Ziele der militärischen Spezialoperation so schnell wie möglich erreicht würden.

Feuerschlag gegen ukrainische Stellungen im Raum Saporoschje (Video)

Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artillerieeinheiten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, wurden dabei mithilfe von D-30-Haubitzen gegnerische Stützpunkte im Gebiet Saporoschje samt Personal außer Gefecht gesetzt.

Lawrow: Europäische Eliten instrumentalisieren Kiewer Regime gegen Russland

Die meisten europäischen Eliten haben ihre Interessen gegen die des ukrainischen Regimes eingetauscht. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow im Staatsfernsehen Rossija 1 am Sonntag. Sie nutzten es auf jede erdenkliche Weise, um gegen Russland zu kämpfen, ohne dies zu verheimlichen, sagte der Spitzendiplomat im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

Europas Eliten bereiteten sich direkt auf einen Krieg "unter eigener Beteiligung vor", fügte Lawrow hinzu.

Ferner warf der russische Außenminister Europa vor, nach wie vor einen Keil zwischen Russland und die USA zu treiben. Der Grund dafür sei, dass die USA unter Präsident Donald Trump aus Sicht der europäischen Spitzenpolitiker eine russlandfreundliche Politik verfolgten, zum Nachteil Europas.

Orbán: Kredite für Kiew werden nicht mit russischen Reparationen zurückgezahlt

Die europäischen Bürger werden getäuscht, dass die EU-Kredite für die Ukraine mit russischen Geldern zurückgezahlt werden. Dies erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Veranstaltung im ungarischen Hatvan.

Den Europäern werde erzählt, so Orbán, der Krieg werde nichts kosten. Die Kredite würden durch Reparationen aus Russland zurückgezahlt.

"Es ist eine Illusion, doch viele glauben daran."

Musk: Maßnahmen gegen Starlink-Nutzung durch russische Drohnen scheinen zu wirken

Elon Musk hat die Erklärung der ukrainischen Behörden bestätigt, wonach sein Unternehmen SpaceX nun gegen russische Drohnen vorgeht, die für Angriffe auf Ziele in der Ukraine das Satellitennetzwerk Starlink nutzen. Auf seiner Plattform X schrieb der Tech-Milliardär:    

"Die Schritte, die wir unternommen haben, um die unbefugte Nutzung von Starlink durch Russland zu stoppen, scheinen zu funktionieren."

Damit kommentierte Musk an diesem Sonntag einen X-Eintrag des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow vom 29. Januar, in dem er sich bei Musk zweimal bedankt hatte: erstens für eine schnelle Reaktion auf die Berichte über die Nutzung von Starlink durch Russland und zweitens für die Unterstützung seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs.

Als Antwort auf Musks Eintrag bestätigte Fjodorow, dass die ersten Schritte bereits Wirkung zeigten.

"Wir arbeiten mit Ihrem Team an den nächsten wichtigen Schritten eng zusammen. Danke, dass Sie uns beistehen. Sie sind ein wahrer Verfechter der Freiheit und ein wahrer Freund des ukrainischen Volkes."

Raketenabwehr Donbass Dome verhindert hunderte ukrainische Drohnenattacken

Das System der elektronischen Kampfführung Donbass Dome hat innerhalb einer Woche 215 terroristische Drohnenangriffe des ukrainischen Militärs auf die Volksrepublik Donezk (DVR) abgewehrt. Dies gab die regionale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB bekannt. 

Wie die Behörde mitteilte, versuchen Kiews Kräfte weiterhin, die Energieinfrastruktur der Republik mit Kampfdrohnen anzugreifen. So seien zwei ukrainische Darts-Drohnen mit kumulativen Gefechtsköpfen in der Nähe des Umspannwerks in Dokutschajewsk abgefangen worden. Diese auf Granatwerfergeschossen basierenden Sprengköpfe sind Spezialmunition, die zur Zerstörung gepanzerter Fahrzeuge und Befestigungsanlagen entwickelt wurde.

In der Nähe eines Umspannwerks in der Stadt Gorlowka wurde demnach ein Schwarm von FPV-Drohnen, die mit improvisierten Sprengsätzen bestückt waren, abgefangen.

Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren im Operationsgebiet des Truppenverbands West    

Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhaupts der Volksrepublik Donezk, berichtet in einem Interview über die Desertation in der ukrainischen Armee. 

"Die höchste Anzahl an Fällen von Fahnenflucht wurde in den Reihen der 60. und 6. separaten mechanisierten Brigaden verzeichnet", sagte Kimakowski der Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Sonntag.

Wie es heißt, stellten ukrainische Kommandeure fest, dass es im Operationsgebiet des russischen Truppenverbands West Söldner aus Lateinamerika desertiert hätten. Neu rekrutierte Ukrainer versuchten auch, von der Front zu flüchten.  

Laut dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums kämpfen die Einheiten des Truppenverbands West im Gebiet Charkow und in der Volksrepublik Donezk.

Gewaltige Artillerieangriffe auf Kiews Truppen an der Front bei Krasnoarmeisk (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Artilleriesoldaten mithilfe des Grad-Mehrfachraketenwerfers einen gegnerischen Stützpunkt zerstören. Wie es heißt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz im Frontabschnitt Krasnoarmeisk.

Ukrainische Drohnen töten Zivilisten bei Mariupol

Bei einem Angriff ukrainischer Kampfdrohnen auf die Ortschaft Sartana im Vorort von Mariupol wurden eine Frau des Jahrgangs 1991 und ein im Jahr 2020 geborener Junge getötet. Dies gibt Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, bekannt.  

"Ich spreche den Familien und Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.

Laut Puschilin erlitt auch ein Achtjähriger Verletzungen. Er werde derzeit medizinisch versorgt.

Durch die Drohnenattacken wurden außerdem drei Wohngebäude zerstört.

Vizeaußenminister: Russland gegen Stationierung jeglicher westlicher Truppen in Ukraine

Moskau hat mehrfach erklärt, dass die Präsenz ausländischer Militärs in der Ukraine ebenso inakzeptabel sei wie die NATO-Mitgliedschaft des Landes. Alexander Gruschko, stellvertretender Außenminister Russlands, äußerte sich dazu in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Es spielt keine Rolle, ob beispielsweise ein französischer Korporal ein Käppi mit der Aufschrift 'NATO' oder 'EU' trägt. Das ändert nichts an der Situation. Deshalb sind wir von unserer Position nicht abgewichen."

US-Außenminister Marco Rubio gab kürzlich bekannt, dass die vorläufige Variante von Sicherheitsgarantien die Entsendung "eines kleinen europäischen Truppenkontingents" in die Ukraine beinhalte. Es handele sich vor allem um französische und britische Armeeangehörige. Rubio nannte jedoch keine Einzelheiten.

Wie Gruschko klarstellte, werde die Sicherheit der Ukraine nur dann gewährleistet sein, wenn Moskau erkennen würde, dass das Gebiet des Nachbarlandes nicht als Brückenkopf für die Schaffung von Bedrohungen für Russland genutzt werde.

Selenskij kündigt weitere trilaterale Gespräche für Mittwoch und Donnerstag an

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat für die kommende Woche neue Gespräche über eine Beendigung des Krieges angekündigt. Auf der Plattform X teilte der Politiker mit:

"Die Termine für die nächsten trilateralen Treffen stehen fest – 4. und 5. Februar in Abu Dhabi."

Er habe einen entsprechenden Bericht seines Verhandlungsteams erhalten, fügte Selenskij hinzu.

"Die Ukraine ist bereit für eine substanzielle Diskussion, und wir sind an einem Ergebnis interessiert, das uns einem echten und würdigen Ende des Krieges näherbringt."

In der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate hatte es schon am vorigen Wochenende trilaterale Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington gegeben.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Seljonoje im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und darüber hinaus ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Sumy, Schiteiskoje, Uljanowka, Terny und Buryn im Gebiet Sumy sowie Grafskoje, Tscherkasskije Tischki und Solotschew im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 130 Kämpfer verloren. Neun Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Munitionslager und zwei Lager mit Militärzubehör seien dabei zerstört worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Petrowka, Schijkowka, Kutkowka, Palamarewka, Gluschkowka, Nowoplatonowka und Borowaja im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien mehr als 150 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Wagen und sechs Munitionslager zerstört.

Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nikiforowka, Stepanowka, Resnikowka, Belokusminowka, Kramatorsk, Kriwaja Luka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste des Gegners auf bis zu 125 Soldaten. Das ukrainische Militär habe einen Kampfpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 27 Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie drei Munitions- und zwei Materiallager verloren.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Suchezkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Sergejewka, Krasnojarskoje, Swjatogorowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopawlowka, Tschugujewo und Nowopdgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 375 Armeeangehörige verloren. Dabei seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wosdwischewka, Nowoje Pojle, Uljanowka, Komsomolskoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje sowie Malomichailowka und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 275 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz und ein Munitionslager zerstört worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Balabino und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe elf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager verloren.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsinfrastrukturen, welche das ukrainische Militär im eigenen Interesse nutze, und 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits vier Lenkbomben, ein HIMARS-Geschoss und 94 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.775 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.437 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.653 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.985 Geschütze und Mörser verloren.

Gouverneur meldet vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 17 Ortschaften in vier Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 66 Drohnen eingesetzt, von denen 51 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über vier Verletzte. In der Stadt Graiworon seien zwei Angehörige der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Nahe der Siedlung Beljanka seien ein Mann und ein 17 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe.   

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs Einfamilienhäuser, ein Gebäude, eine soziale Einrichtung und fünf Autos beschädigt worden.

Nord-Stream-Sprengung: BGH bestätigt Festnahme – Opposition fordert Schadensersatz

Der Bundesgerichtshof hat die Rechtmäßigkeit der Festnahme eines ukrainischen Staatsbürgers bestätigt, der an der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines beteiligt gewesen sein soll. Russlands Außenministerium bezeichnete den Vorfall erneut als Akt internationalen Terrorismus und forderte eine umfassende Untersuchung sowie die Bestrafung aller Verantwortlichen.

Im Bundestag lösten Berichte über eine mögliche Beteiligung Kiews Empörung aus. AfD-Abgeordnete verlangten eine vollständige Aufklärung und kündigten an, Deutschland müsse im Falle eines Nachweises Schadensersatz fordern.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet wiederholte ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 31. Januar bis 5 Uhr MEZ am 1. Februar 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 17-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in der Stadt Kursk und im Dorf Nikolajewka. In der Gebietshauptstadt seien Fenster in drei Mehrfamilienhäusern und mehrere Autos durch Splitter beschädigt worden. In Nikolajewka sei das Dach eines Einfamilienhauses zu Schaden gekommen. Der Politiker verspricht den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 31. Januar 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Pestschanowka — 3,
  • Ljubimowka — 6,
  • Kachowka — 8,
  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Aljoschki — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Welikaja Lepeticha seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Ukraine und SpaceX treffen Gegenmaßnahmen gegen russische Drohnen

Laut Medienberichten nutzen die russischen Streitkräfte das Satellitennetzwerk Starlink, um Drohnenangriffe tief im Inneren der Ukraine zu fliegen. Die Ukraine ist auf die Technologie maßgeblich angewiesen, weil sie der ukrainischen Armee entlang der Kontaktlinie den Internetzugang ermöglicht. Um die Nutzung des Satellitennetzwerks durch Russland zu verhindern, ergreift das Unternehmen von Elon Musk offenbar auf Ersuchen der Behörden in Kiew Maßnahmen.

Sergei Beskrestnow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, entschuldigt sich auf Telegram bei seinen Landsleuten für mögliche Unannehmlichkeiten. In der Ukraine würden viele Starlink-Nutzer schon jetzt die ersten Gegenmaßnahmen beobachten.        

"Ich darf nicht alles öffentlich bekannt geben, was mittlerweile getan worden ist, woran gerade gearbeitet wird und was noch kommen wird. Aber all diese Schritte dienen einem einzigen Zweck – dem Schutz der Menschen (sowohl Soldaten als auch Zivilisten) in unserem Land und unserer Infrastrukturen vor gegnerischen Drohnenangriffen."

Beskrestnow betont dabei, dass es sich um vorübergehende Notlösungen handele. Die Entwicklung einer umfassenden und durchdachten Lösung werde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es sei außerdem höchste Zeit, alle Informationen über die Starlink-Nutzer in den ukrainischen Streitkräften zu sammeln. Der US-Betreiber SpaceX sei in die Arbeit involviert und unterstütze die Fachleute im ukrainischen Verteidigungsministerium.

Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Orjol an: Häuser und Autos beschädigt

Am Sonntagmorgen hat Gouverneur Andrei Klytschkow auf Telegram ukrainische Drohnenangriffe auf das Gebiet Orjol gemeldet. Wie der Politiker mitteilte, seien in den vergangenen 24 Stunden über der Region vier unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden. Klytschkow meldete zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Sachschäden. In etlichen Wohnungen und Einfamilienhäusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Auch Autos seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Weitere Einzelheiten gab Klytschkow nicht bekannt.

Flucht vor Zwangsmobilisierungen: Rumänischer Grenzschutz rettet Ukrainer im Gebirge

Zwei ukrainische Staatsangehörige wurden am Freitag, dem 30. Januar 2026, in den rumänischen Maramureş-Bergen gerettet, nachdem sie die Grenze zu Rumänien überquert hatten. Die Grenzpolizei erklärte, die geretteten Männer seien außer Gefahr und würden nach einer Überprüfung vorläufige Papiere erhalten.

Eiskalte Temperaturen und raue Wetterbedingungen halten Ukrainer nicht davon ab, nach Rumänien zu fliehen, um den Zwangsmobilisierungen zu entkommen. Laut einem CNN-Bericht sind bereits mehr als 30.000 Personen seit der Eskalation des Konflikts über die Grenze geflohen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung

Das inzwischen vollständig stillgelegte ‌Kernkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das gab die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) am Samstag bekannt. Der Anschluss ‍sei mittlerweile wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.

Obwohl alle Reaktoren des am 26. April 1986 havarierten AKW seit dem Jahr 2000 komplett außer Betrieb stehen, braucht die Atomanlage weiterhin Strom, um die Kühlung von abgebrannten Brennelementen aufrechtzuerhalten.

Am dritten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 31. Januar bis 0 Uhr am 1. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

Selenskij über Stromkollaps in Ukraine: Derzeit keine Hinweise auf externe Einmischung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem großen Stromausfall Tausende Häuser ohne Heizung geblieben. Fast 3.500 Häuser in verschiedenen Stadtteilen der Millionenmetropole seien betroffen, teilte Präsident Wladimir Selenskij in seiner abendlichen Videobotschaft mit.

Die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes waren durch einen Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldawien und auf dem Gebiet der Ukraine verursacht worden. Die Ursachen würden momentan untersucht, sagte der Politiker. Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen.

"Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff."

Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht, sagte der ukrainische Staatschef.

Nach Angaben des Energieministeriums wurde die Versorgung vielerorts inzwischen wiederhergestellt. In Kiew teilte Bürgermeister Vitali Klitschko nach einem stundenlangen Ausfall der Metro mit, dass auf allein drei Linien der Zugverkehr wieder laufe.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 21 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform MAX weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 21 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Belgorod – 14,
  • Gebiet Woronesch – 5,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Gebiet Kaluga – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

31.01.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete

In der Zeitspanne von 17 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 41 ukrainische unbemannte Fluggeräte über sieben Gebieten zerstört. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Russischer Unterhändler Dmitrijew lobt Treffen in USA

Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Kirill Dmitrijew hat seine Gespräche in Miami (Florida) als konstruktiv "bezeichnet". Die Diskussionen innerhalb der russisch-US-amerikanischen Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Angelegenheiten seien "produktiv" gewesen, fügte Dmitrijew hinzu.

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sein Treffen mit Dmitrijew in Florida ebenfalls als "produktiv und konstruktiv" charakterisiert. Für die USA hatten nach Witkoffs Angaben auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Handelsminister Scott Bessent und Josh Gruenbaum, ein Berater des US-Präsidenten, teilgenommen.

Drohnenpiloten des russischen Rubikon-Zentrums lassen dem Feind keine Chance (Video)

Bei Kampfeinsätzen in ihrem Operationsgebiet zerstörten die Spezialisten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme gepanzerte Kampffahrzeuge, sonstige Fahrzeuge, bodengestützte Robotersysteme, Elemente der Kommunikationssysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie temporäre Standorte der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Szijjártó: Erneut ein Ungar bei Zwangsrekrutierung in Ukraine gestorben

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat beklagt, ein weiterer Ungar sei in der ukrainischen Region Transkarpatien im Zuge der Zwangsrekrutierung ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Magyar Nemzet.

"Im Bezirk Beregszás wurde ein Ungar gewaltsam von der Straße weggeholt", berichtete der Außenminister am Samstag in Budapest. Man habe den Mann einberufen wollen, doch er habe sich im Ausbildungszentrum aufgrund einer Herzerkrankung schlecht gefühlt und sei leider verstorben.

"Die Zwangsrekrutierung in der Ukraine geht weiter, es findet praktisch eine offene Menschenjagd auf den Straßen statt", betonte Szijjártó.

Es sei offensichtlich, dass Brüssel keine Rücksicht auf das Schicksal der ungarischen Gemeinschaft in Transkarpatien nehmen wolle. Nun sei es an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft endlich gegen die "Menschenjagd" in der Ukraine vorgehe, erklärte Szijjártó weiter.  

Der ungarische Spitzendiplomat warf der EU zudem vor, die US-amerikanischen Friedensbemühungen zu vereiteln und auf die Fortsetzung des Ukraine-Konflikts zu setzen, "obwohl dieser Krieg täglich Leid, Tragödie und Tod bringt".

Orbán: EU-Beitritt der Ukraine würde Krieg nach Europa bringen

Laut dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán sollte die Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union gar nicht erst diskutiert werden. Dies würde den Krieg in die Gemeinschaft bringen, betont der Politiker in einem auf X veröffentlichten Video.  

"Die Europäer wollen nicht, dass ihr Geld in die Ukraine abfließt, und sie wollen die Ukraine nicht in der EU", erklärt Orbán.

"Wenn Mitteleuropa standhaft bleibt, wird Westeuropa nachziehen und seine Führungskräfte zwingen, ihren Kurs zu ändern. Es ist Zeit aufzustehen, dieser Kampf muss gewonnen werden!"

Dodik: Selenskij und sein Gefolge besetzten den Donbass

Russland hat den Donbas nicht eingenommen, erklärte Milorad Dodik, der ehemalige Präsident der Republika Srpska. "Nein, nicht Russland hat die Gebiete angegriffen und eingenommen", sagte der Politiker im russischen Staatsfernsehen Rossija 24.

"Es waren Selenskij und sein Gefolge. Sie haben Russen in jener Region der Ukraine besetzt, wo die Menschen in Brüderlichkeit leben wollten", betonte Dodik.

Der Frieden in der Beziehung zu Russland sei zwar für die Ukraine selbst von Vorteil gewesen, fügt er hinzu. Dieser habe aber im Widerspruch zu den Plänen von Brüssel gestanden.  

Europa, so Dodik, wollte wissen, "wer die Russen sind". Schließlich habe es eine Antwort auf diese Frage erhalten.

Milorad Dodik ist Vorsitzender der Allianz der Unabhängigen Sozialdemokraten (SNSD), der regierenden Partei in der Republika Srpska.

Präzise Treffer entlang der Front: Artillerie setzt Kiews Kräfte außer Gefecht (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen in den Gebieten Sumy und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, eliminierten sie einen gegnerischen Stützpunkt und eine Ansammlung von Festungen samt Personal. Bei den Angriffen setzten die russischen Soldaten die Selbstfahrlafetten Msta-S, Gwosdika und die D-30-Haubitze ein. 

Russische Soldaten setzen Kämpfer des Nazi-Bataillons Kraken in der DVR außer Gefecht

Bei der Befreiung der Ortschaft Berestok in der Volksrepublik Donezk (DVR) haben die russischen Einheiten einen Zug des ukrainischen Nazi-Bataillons Kraken neutralisiert. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Offizier mit dem Rufnamen Orech (deutsch: Nuss).   

Berestok liegt im Südwesten von Konstantinowka und ist ein in taktischer Hinsicht wichtiges Gelände.

Wie es heißt, konnten die russischen Soldaten tief in die feindliche Verteidigung vordringen und dort die gegnerischen Kräfte angreifen.

Nach der Befreiung der Ortschaft sei eine beträchtliche Menge an Medikamenten aus ausländischer Produktion sichergestellt worden, "alle mit Aufschrift auf Englisch", berichtete Orech. "Es gab kein einziges Arzneimittel mit ukrainischer oder polnischer Beschriftung. Ihre Trockenrationen waren allerdings polnisch."

Die Kraken-Kämpfer hätten auch Kampfgerät bei sich gehabt, welches im Ausland hergestellt worden sei, so der russische Offizier weiter.

Auto in Wassiljewka durch Attacke aus Ukraine zerstört

Aus der Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje werden regelmäßig Angriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet am Samstag auf Telegram über eine Attacke auf ein ziviles Auto. Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. Ein Geschäft, vor dem das Auto geparkt hatte, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Politiker meldet keine Opfer. Auf Telegram teilt er ein Foto vom Ort des Geschehens.

Ukraine setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 24 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk und Lipezk zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Orbán stemmt sich weiter gegen Ukraine-Hilfen: Weder Soldaten noch Waffen noch Geld

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf der Plattform X die Unterstützung der EU für die Ukraine erneut kritisiert. Er warf Brüssel und Kiew vor, die ungarische Politik beeinflussen zu wollen. Sie hätten gern eine Regierung in Budapest, die ihren Forderungen nachgeben würde, erklärte Orbán.

"Wir lehnen das ab! Wir werden weder Soldaten noch Waffen noch Geld in die Ukraine schicken. Sie wollen Kredite und höhere Beiträge, die sogar unsere Kinder und Enkelkinder in die Verschuldung treiben werden."

Ungarn werde bei diesem "Spiel" nicht mitmachen, resümierte der Regierungschef.

Weitere Verhandlungsrunde zwischen Russland und USA in Miami gestartet

Die Gespräche zwischen Russland und den USA in Miami (Florida) beginnen um 8:00 Uhr (Ortszeit) am Samstag, berichtet die russischsprachige RT-Redaktion und teilt dazu ein Video.

"Wieder in Miami", schrieb zuvor der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew auf Instagram. Dabei machte der Sondergesandte des russischen Präsidenten keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht.

Petrowka im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Petrowka im Gebiet Saporoschje. Wie es heißt, räumten die Stoßtrupps gegnerische Stützpunkte sowie weitere wichtige Anlagen und setzten sich im Gelände fest. "Ein Verteidigungsgebiet von bis zu fünf Quadratkilometern wurde unter Kontrolle gebracht", gibt die Behörde in Moskau bekannt.

Zwei Kämpfer der Drohnenabwehr im Gebiet Belgorod verletzt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Verletzte im russischen Gebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, wurden bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne zwei Angehörige der Verteidigungseinheit Orlan verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Graiworon, als die Männer bei der Ausübung ihres Dienstes waren. Sie haben Splitterverletzungen am Kopf und Explosionstraumata erlitten und wurden von Kameraden in ein Krankenhaus in Graiworon befördert. Von dort aus wurden sie in eine Klinik der Gebietshauptstadt Belgorod verlegt.

Etwa anderthalb Tage bis zur Stabilisierung der Stromversorgung in der Ukraine

Bis sich das ukrainische Stromnetz stabilisiert hat und die Kernkraftwerke wieder vollumfänglich Energie erzeugen, wird es noch 24 bis 36 Stunden dauern. Dies erklärte der Rada-Abgeordnete Sergei Nagornjak.

Zuvor hatte das Energieministerium der Ukraine mitgeteilt, die Stromversorgung werde innerhalb von zwei bis drei Stunden wiederhergestellt sein.

Laut dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal kam es landesweit zu einem kaskadierenden Stromausfall.

Brigade Litauen als deutsche Vergangenheitsbewältigung

Ein Panel der Körber-Stiftung hat sich mit den Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf den Litauen-Einsatz der Bundeswehr beschäftigt. Das Fazit: Man fürchtet eine gegnerische Instrumentalisierung, sieht aber auch die Chance einer Rehabilitierung der Deutschen.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Webseite.

Flächendeckender Stromausfall in der Ukraine gemeldet

In den meisten Regionen der Ukraine ist es aufgrund schwerwiegender Probleme im Stromnetz zur Notabschaltung gekommen. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana.ua. Wie es heißt, sind unter anderem die Gebiete Tschernigow, Sumy, Schitomir und Odessa betroffen.

In Kiew und Charkow sei der U-Bahnverkehr eingestellt worden. In einigen Gebieten soll es zum Ausfall der Trinkwasserversorgung gekommen sein. Zuständige Behörden in Charkow meldeten Spannungsschwankungen und Probleme mit der Stromversorgung "im Zusammenhang mit der Situation im landesweiten Stromnetz".

Die Stromnetz-Krise in der Ukraine hat sich auch auf das Nachbarland Moldawien ausgewirkt, wie das Energieministerium mitteilte. Es kam zu Stromausfällen in weiten Teilen der Hauptstadt Chişinău, gab der Bürgermeister Ion Ceban bekannt. Vielerorts verkehrten keine Oberleitungsbusse mehr.

Nach Befreiung von Petrowka: Russisches Militär kann Truppenrotation erfolgreich verhindern  

Russlands Verteidigungsministerium gab am heutigen Samstag bekannt, dass der Truppenverband Ost das Dorf Petrowka im Gebiet Saporoschje befreit hat.

Die Befreiung der Ortschaft ermöglicht es der russischen Armee, die Feuerkontrolle über die Wege zu verstärken, welche das ukrainische Militär für die Rotation eigener Einheiten nutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

Es handelt sich demnach um die Routen, über die Kiew Personal an Stellungen entlang der Frontlinie westlich von Guljaipolje verlegt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjino, Sosnowka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Sybino und Grafskoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor mehr als 90 Armeeangehörige. Dabei wurden acht Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör zerstört.

Der Truppenverband West hat seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Petrowka, Studenok, Kutkowka, Palamarewka, Gluschkowka, Nowoplatonowka, Borowaja und Nowojegorowka im Gebiet Charkow sowie Sosnowoje und Krasny Liman in der DVR getroffen hat. Mehr als 150 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Das russische Militär hat zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, ein Geschütz und vier Munitionslager zerstört.

Auch der Truppenverband Süd hat seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sakotnoje, Nikiforowka, Minkowka, Resnikowka, Kondratowka und Konstantinowka in der DVR getroffen hat. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Kämpfer. Der Gegner verlor darüber hinaus 13 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zehn Lager mit Munition, Militärzubehör und Brennstoff.

Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaft Torezkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grischino, Murawka, Kriworoschje und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner verlor mehr als 420 Soldaten. Dabei wurden 13 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Wagen, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt.           

Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, indem er die Ortschaft Petrowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht hat. Außerdem hat er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowoje Pole, Risdwjanka, Kopani, Gorkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 375 Kämpfer. Dabei wurden zwölf Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowodanilowka, Pawlowka und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem fünf Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager.

Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsinfrastrukturen und 138 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 47 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.681 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.423 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.653 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.972 Geschütze und Mörser verloren.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf sieben Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden sieben Ortschaften in drei Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens zehn Geschosse ab und setzte elf Drohnen ein, von denen sieben abgeschossen wurden.

In der Statistik meldet der Politiker keine Opfer unter der Zivilbevölkerung innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Er präzisiert aber, dass eine Frau, die noch am 29. Januar in der Stadt Graiworon bei der Detonation einer Drohne ein Barotrauma erlitten hatte, am Freitag eine medizinische Einrichtung aufsuchte und in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod eingewiesen wurde.

Gladkow berichtet zudem über Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zwei Einfamilienhäuser, ein Betrieb, eine Gasleitung, eine Stromleitung und zwei Autos beschädigt. Die Siedlung Siborowka ist teilweise ohne Stromversorgung, nachdem ein ukrainisches Geschoss dort eingeschlagen war.

Gebiet Wologda unterstützt Grenzgebiet Belgorod mit Stromgeneratoren

Die Situation im russischen Grenzgebiet Belgorod bleibt nach wie vor angespannt. Infolge der andauernden ukrainischen Angriffe besteht dort weiterhin die Gefahr von Stromausfällen. Die örtliche Regierung sorgt daher für den Ernstfall vor. Nach dem Gebiet Leningrad hat auch das russische Gebiet Wologda Stromgeneratoren und Akkus in die betroffene Grenzregion geschickt.

Auf Telegram dankt Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, seinem Amtskollegen aus Wologda, Georgi Filimonow, für die humanitäre Hilfe. Die rund 300 Stromgeneratoren und 100 Akkus seien am Freitag eingetroffen. Man werde sie bei Bedarf in den Bezirken Krasnaja Jaruga, Graiworon, Borissowka, Schebekino und Belgorod einsetzen. Darüber hinaus bedankt sich der Politiker dafür, dass das Gebiet Wologda Kinder aus dem Gebiet Belgorod aufnehme und verpflege. Diese Unterstützung sei notwendig und sehr wertvoll.

Auf dem Telegram-Kanal von Filimonow wurde eine Videoaufnahme veröffentlicht, die den Transport der Stromgeneratoren von Wologda nach Belgorod zeigt.

Guterres: Prinzip der Selbstbestimmung ist für Krim und Donbass nicht anwendbar

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat erklärt, er glaube an das Recht der Nationen, über ihr Schicksal selbst zu entscheiden. Seiner Meinung nach gelte dies jedoch nicht für die Bewohner der Gebiete, die für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hätten.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 30. Januar bis 5 Uhr MEZ am 31. Januar 16 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 30-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.

Pistorius zweifelt Russlands Friedensabsichten an

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Terror" gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Zugleich äußerte der SPD-Politiker im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Zweifel an der Friedensbereitschaft des Kremlchefs. Bislang sehe er "keine Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft Frieden will", erklärte Pistorius.

Wenn es darauf ankomme, halte Putin immer an seinen Maximalforderungen fest und zeige sich an keiner Stelle kompromissbereit, sagte der Verteidigungsminister. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe er die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie kaum zuvor in diesem Krieg.

"Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad."

Skeptisch äußerte sich der Verteidigungsminister daher auch mit Blick auf Russlands Bereitschaft zu einer begrenzten Feuerpause.

"Ich habe große Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird."

Russland betont immer wieder, lediglich militärisch relevante Ziele im Nachbarland anzugreifen. Die Attacken auf ukrainische Energieanlagen rechtfertigt das russische Verteidigungsministerium damit, dass das ukrainische Militär sie zu Kriegszwecken nutze.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. Januar 26 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Kochany — 3,
  • Iwanowka — 4,
  • Kachowka — 6,
  • Welikaja Lepeticha — 3,
  • Malaja Lepeticha — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Kachowka, Proletarka und Welikaja Lepeticha wurden insgesamt 18 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Moskau nennt beste Sicherheitsgarantie für Ukraine: Abschaffung von Gefahren für Russland

Der Vize-Außenminister der Russischen Föderation, Alexander Gruschko, hat sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine geäußert, die momentan im Westen diskutiert werden. Der ranghohe Diplomat bedauerte, dass niemand unter den Verbündeten der ukrainischen Führung die Notwendigkeit thematisiere, auch Russland Sicherheitsgarantien zu gewähren. Er könne sich nicht daran erinnern, dass jemand in den vergangenen Monaten oder gar Jahren dafür eingetreten sei, dass Sicherheitsgarantien für Russland Teil der Friedensformel sein sollten.

"Obwohl jedem absolut klar ist, dass die beste Sicherheitsgarantie für die Ukraine das Vorhandensein einer festen Sicherheitsgarantie für Russland ist."

Gruschko kritisierte in diesem Zusammenhang die westlichen Pläne, Truppen der sogenannten Koalition der Willigen in dem Nachbarland der Russischen Föderation zu stationieren. Der Diplomat betonte:

"Wenn wir begreifen, dass das Territorium der Ukraine nicht als Aufmarschgebiet genutzt wird, um Sicherheitsbedrohungen für Russland zu schaffen, wird auch die Sicherheit der Ukraine gewährleistet."

Zuvor hatte das Außenministerium in Moskau gewarnt, dass eine Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine inakzeptabel sei und eine akute Eskalation bedeuten werde. Präsident Wladimir Putin sagte, dass sein Land westliche Militärkontingente in der Nähe der Staatsgrenze als legitime Angriffsziele betrachten werde.

Peskow: Trump bat Putin um Aussetzung der Angriffe auf Kiew

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine persönliche Bitte von US-Präsident Donald Trump erhalten, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt vorübergehend auszusetzen. Dies bestätigte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag.

Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.

Zweiter Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Januar bis 0 Uhr am 31. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine registriert. Dementsprechend wurden auch gestern keine Opfer oder Infrastrukturschäden gemeldet.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 26 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 17,
  • Gebiet Smolensk – 7,
  • Gebiet Belgorod – 1,
  • Teilrepublik Krim – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

30.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Charkow: Mann und Frau verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein ziviles Auto im befreiten Gebiet der Region Charkow sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der Leiter der Militär- und Zivilverwaltung der Region, Witali Gantschew, mit:

"Ukrainische Kämpfer griffen mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug an, das sich auf befreitem Gebiet der Region Charkow bewegte. Darin befanden sich zwei Personen. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen, die Frau eine Gehirnerschütterung."

Er betonte, dass sich solche Angriffe seitens der ukrainischen Streitkräfte zuletzt gehäuft hätten. Die Verantwortlichen für diese Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung würden unweigerlich zur Rechenschaft gezogen.

Marotschko: Russische Truppen rücken im Raum Gluchow vor

Russische Einheiten haben sich im nördlich des Gebiets Kursk liegenden Gebiet Sumy festgesetzt. Nach der Einnahme des Ortes Belaja Berjosa würden sie in Richtung Gluchow vorrücken. Dies erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko.

Dort würden russische Kräfte gegnerische Truppen binden und zerschlagen, so Marotschko. Trotz "äußerst heftigen Widerstands" habe es in der vergangenen Woche entlang der Frontlinie Erfolge gegeben.

US-Magazin warnt vor Abkehr von Nukleardeal mit Russland

Einige Berater von US-Präsident Donald Trump könnten ihm wegen des Ukraine-Konflikts von einem Vertrag über strategische Offensivwaffen mit Russland abraten. Dies schreibt The American Conservative.

Dies sei zwar nachvollziehbar, aber "ein riesiger Fehler". Die strategische Stabilität mit Russland, das über das größte Nukleararsenal verfügt, sei für die nationale Sicherheit der USA zu wichtig, um sie vom Ausgang der Kämpfe in der Ukraine abhängig zu machen.

Die Aufrechterhaltung des nuklearen Gleichgewichts mit Russland würde den USA demnach enorme sicherheits- und wirtschaftspolitische Vorteile bringen. Ein solcher Schritt entspräche zudem Trumps Leitmotiv "America First".

Reuters: Dmitrijew trifft sich in Miami mit Vertretern der US-Regierung

Der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitrijew, reist am Samstag in die USA. In Miami will er sich mit Mitgliedern der Regierung von Präsident Donald Trump treffen. Dies berichtet Reuters unter Berufung auf Quellen.

Dmitrijew wirft Kallas Sabotage der Friedensbemühungen vor

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas untergrabe die Friedensbemühungen im Ukraine-Konflikt. Dies erklärte der Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF), Kirill Dmitrijew. Kallas hatte nach einem Treffen der EU-Außenminister gesagt, die EU wolle keinen Dialog mit Russland initiieren und keine Zugeständnisse machen. Dmitrijew schrieb auf X:

"Jede normale Organisation hätte Kaja allein für diese Rede entlassen."

Sie untergrabe den Friedensprozess von US-Präsident Donald Trump und die "harte Arbeit der Friedensvermittler", während sie "idiotisch" das Treffen in Abu Dhabi angreife.

"Keine Lösungen. Nur Sabotage. Mit einer böswilligen Kaja ist kein Fortschritt möglich."

Italienisches Medium kritisiert Vorwurf der NATO gegen Russland

Die Zeitung L’Antidiplomatico kritisiert die Aussagen des Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses, Admiral Giuseppe Cavo Dragone. Dieser hatte erklärt, Russland sei nicht zu Kompromissen in den Verhandlungen über die Ukraine bereit. In der Veröffentlichung heißt es:

"Natürlich kann der 'Barbar aus dem Osten' keinen 'Kompromiss' eingehen, wie es die Eurobürokraten behaupten. Sie nutzen die Friedensgespräche weiterhin nur, um dem Naziregime in Kiew eine Atempause zu verschaffen und es für eine Wiederaufnahme des Konflikts aufzurüsten, bis Brüssel bereit ist, in direkte Konfrontation zu treten."

Der Autor betont, dass das Interview Dragones mit dem Corriere della Sera ein weiteres Beispiel für die "antirussische Hysterie" sei, die von den aggressiven europäischen Medien ständig angeheizt werde.

Westlicher Druck auf Russland über IAEA gescheitert

Die von den Niederlanden initiierte außerordentliche Sitzung des Gouverneursrats der IAEA am Freitag, die sich mit der Ukraine befasste, hatte nach Ansicht des russischen Ständigen Vertreters bei Internationalen Atomenergie-Organisationen in Wien, Michail Uljanow, keine objektiven Gründe und war politisch motiviert.

Er betonte, dass sich in ukrainischen Atomkraftwerken unter Kiewer Kontrolle in den vergangenen Monaten nichts geändert habe, was objektive Gründe für die Sitzung geliefert hätte. Diese Einschätzung werde durch Berichte des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi bestätigt.

Uljanow vermutet, dass die Sitzung auf Wunsch der Ukraine stattfand, die west- und mitteleuropäische Mitglieder des Rates mobilisiert hatte. Das Ziel sei gewesen, den Eindruck zu erwecken, russische Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gefährdeten die Atomkraftwerke und könnten zu Katastrophen führen.

"In Wahrheit geschieht in den ukrainischen AKW nichts Katastrophales. Es gibt nur gelegentliche, unbedeutende Unterbrechungen der Energieversorgung. Erfahrene ukrainische Atomkraftexperten bewältigen das problemlos."

Er erläuterte außerdem das Risikomaß der IAEA, das aus sieben Stufen besteht, wobei Stufe 7 die gefährlichste ist. Ein bloßer Ausfall der externen Stromversorgung falle unter die niedrigste Stufe und sei somit deutlich unterhalb eines Notfalls einzuordnen.

Dmitrijew fordert volle Unterstützung von Trumps Friedensplan durch Kiew und Europa

Die Ukraine und Europa müssten den Friedensplan von Donald Trump zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vollständig unterstützen, statt sich gegenseitig Vorwürfe zu machen. Dies erklärte Kirill Dmitrijew, Leiter des russischen Investmentfonds RDIF und Sonderbeauftragter des Präsidenten für investitions-ökonomische Zusammenarbeit mit dem Ausland, auf X. So kommentierte er die aktuelle Diskussion um die verzögerten Raketenlieferungen für die Patriot-Luftabwehrsysteme:

"Die Ukraine und Europa müssen Trumps Friedensplan vollumfänglich unterstützen, anstatt sich gegenseitig die Schuld zuzuschieben."

Ukrainische Armee besteht überwiegend aus 40- bis 50-Jährigen

Der Großteil der ukrainischen Soldaten ist heute zwischen 40 und 50 Jahre alt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

"Nach verschiedenen Angaben liegt das Durchschnittsalter in der ukrainischen Armee bei über 40 Jahren und nähert sich rasch der Marke von 50."

Auch das Alter ukrainischer Kriegsgefangener liege im Schnitt bei 40 bis 50 Jahren. Früher habe dies nur einzelne, wenig bekannte Brigaden betroffen, heute zeige sich dieses Bild in allen Verbänden der ukrainischen Armee, so der Vertreter der Sicherheitsstrukturen.

Gebiet Charkow: Obligatorische Evakuierung von Familien mit Kindern angekündigt

In sieben Ortschaften des ukrainischen Gebiets Charkow ist eine obligatorische Evakuierung von Familien mit Kindern angeordnet worden. Dies gab der Polizeichef der Region, Pjotr Tokar, am Freitag bekannt. Der ukrainische Sender Obschtschestwennoe zitiert ihn:

"In weiteren sieben Ortschaften der Region Charkow wurde die Evakuierung von Familien mit Kindern zwangsläufig angeordnet. Wir werden praktisch ab heute oder morgen mit dem Evakuierungsprozess beginnen." 

Kiew: Bürger horten Katzenstreu wegen Problemen mit dem Abwasser

In Kiew kaufen einige Einwohner Katzenstreu auf Vorrat, da die Abwasseranlagen in den Häusern nicht funktionieren. Dies berichtet das ukrainische Medium Strana.ua am Freitag.

In einem veröffentlichten Video erklärt eine Einwohnerin, dass sie Katzenstreu als Notlösung nutzt, da die Hauskanalisation ausgefallen ist. Zudem zeigt Strana ein Foto aus einem Laden, auf dem ein Kunde mehrere Packungen Katzenstreu in seinem Einkaufswagen stapelt.

Zuvor hatte Maxim Bachmatow, der Bezirksleiter des Stadtteils Desnjanski, den Kiewern angesichts der angespannten Lage bei der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung empfohlen, Gruben für Toiletten zu graben und Katzenstreu zu verwenden.

Trump sieht gute Chancen für Frieden in der Ukraine

US-Präsident Donald Trump erklärte am Freitag, er sei zuversichtlich, eine Vereinbarung zur Beilegung des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine erreichen zu können. Dies sagte er bei der Unterzeichnung von Dekreten im Oval Office:

"Ich glaube, dass wir gute Chancen haben, eine Lösung zu erreichen. Wir sind dem Ergebnis sehr nahe."

Ex-Diplomat sieht NATO-Auflösung als Schlüssel zum Ukraine-Konflikt

Der Zerfall der NATO könne die Hauptursache des Ukraine-Konflikts beseitigen und dessen Beilegung ermöglichen. Dies schreibt der ehemalige britische Diplomat Ian Proud in einem Beitrag für Strategic Culture.

"Sollte sich der aktuelle Trend fortsetzen, wonach die USA ihren Fokus auf den Pazifik richten und damit die Grundlagen der NATO so stark schwächen, dass es zu ihrem Zerfall kommt, würde die Hauptursache des Krieges in der Ukraine verschwinden."

Eine Auflösung des Bündnisses würde laut Proud die gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur "radikal verändern" und die Beziehungen des Westens zu Russland verbessern.

Zuvor hatte die Washington Post über die Gefahr berichtet, dass die NATO aufgrund zahlreicher interner Spannungen an Bedeutung verlieren könnte.

Neues Kabinett der Niederlande setzt Militärhilfe für Kiew fort

Das neue Koalitionskabinett der Niederlande will die Ukraine über mehrere Jahre hinweg militärisch und finanziell unterstützen. Zudem spricht sich die Regierung erneut für die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte zugunsten Kiews aus. Dies geht aus dem am Freitag vorgestellten Koalitionsvertrag hervor.

"Der Konflikt in der Ukraine betrifft die Sicherheit ganz Europas. Deshalb werden wir die militärische und finanzielle Unterstützung der Ukraine über mehrere Jahre fortsetzen und uns weiter für die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte einsetzen."

Zugleich wird betont, dass ein möglicher EU- und NATO-Beitritt der Ukraine von der Erfüllung der entsprechenden Kriterien abhängt. Die Niederlande wollten Kiew dabei "im Rahmen ihrer Möglichkeiten" unterstützen.

Russland: Westen ignoriert ukrainische Angriffe auf Kernkraftwerke

Der Westen ignoriere mehrere Versuche des ukrainischen Militärs, russische Atomkraftwerke anzugreifen, erklärt Russlands Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow. Im Rahmen einer Sondersitzung des Verwaltungsrats der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) erklärt er:

"Man sollte hervorheben, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 die Streitkräfte der Ukraine zweimal versucht haben, die Leistungsblöcke des AKW Smolensk anzugreifen. Zwei Angriffe wurden gegen das AKW Kursk verübt. In der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober und in der Nacht auf den 13. November 2025 griff die ukrainische Seite das AKW Nowoworonesch an. Bezeichnenderweise haben die westlichen Länder diese Tatsachen ignoriert."

FT: Westen weist Selenskijs Aussagen zu verzögerten Raketenlieferungen zurück

Westliche Vertreter haben Aussagen von Wladimir Selenskij über Verzögerungen bei der Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine als unzutreffend bezeichnet. Dies berichtet die Financial Times.

"Zwei westliche Beamte, die mit den Abläufen der PURL-Initiative vertraut sind, sagten, Selenskijs Vorwurf sei falsch."

Selenskij hatte erklärt, die Lieferverzögerungen seien darauf zurückzuführen, dass Europa seinen Finanzierungsbeitrag im Rahmen der Initiative "Prioritized Ukraine Requirements List (PURL)" nicht geleistet habe. Das Programm sieht beschleunigte Waffenlieferungen über Beiträge der NATO-Staaten vor. 

NYT: Die Ukraine kann die Front nicht halten

Laut der New York Times ist die Ukraine nicht in der Lage, die rund 700 Meilen (ca. 1.127 Kilometer) lange Frontlinie dauerhaft zu sichern. Dafür fehlten Ressourcen und Personal. Zu diesem Schluss kommt die Zeitung nach einer Analyse der Lage rund um Guljaipole.

"Der Fall eines Kommandopostens Ende Dezember verdeutlicht das Kernproblem der ukrainischen Armee nach vier Jahren zermürbenden Krieges. Der Ukraine fehlen die Truppen, um an allen Abschnitten zu kämpfen."

Einwohner bestätigten, dass die ukrainischen Streitkräfte dort kaum präsent sind. Es habe an Technik, Munition und regelmäßiger Rotation gefehlt. Eine Einwohnerin erzählte:

"Es gab eine Artilleriestellung. Alle zwei Tage kam sie, feuerte vielleicht zehn Schüsse ab – das war’s. Dann einmal pro Woche, dann alle zwei Wochen, dann einmal im Monat. Das zeigt: Es sind keine Leute mehr da."

Auch Soldaten sprechen von massivem Personalmangel. Ein Angehöriger der 260. Brigade erklärte, ein Bataillon sollte 500 Mann stark sein. Tatsächlich könne man froh sein, wenn es 100 seien, von denen vielleicht nur 50 wirklich kampffähig sind. Guljaipole ist nur ein Beispiel. Laut der Zeitung bleibt der Personalmangel ein Schlüsselfaktor für die militärischen Niederlagen Kiews.

Rumänien rettet Ukrainer nach Grenzübertritt in den Karpaten

Rumänische Bergretter und Grenzpolizisten haben in den Karpaten zwei ukrainische Staatsbürger gerettet, die beim illegalen Grenzübertritt die Orientierung verloren hatten. Dies teilt der Rettungsdienst Salvamont mit.

Der Notruf sei über die Nummer 112 eingegangen. Die beiden unter 30-jährigen Männer gaben an, stark zu frieren, keine Verpflegung zu haben und völlig orientierungslos zu sein. Sie saßen in einem schwer zugänglichen Gebiet mit tiefem Schnee fest. Nach mehreren Stunden erreichten die Retter und die Grenzpolizei die Männer.

"Ihr Zustand ist kritisch: Sie leben, aber ihre Kleidung ist durchnässt und bis zur Hüfte durchgefroren, die Fortbewegung fällt ihnen äußerst schwer."

Vor Ort erhielten sie Erste Hilfe sowie heißen Tee und Energieriegel. Anschließend begann der Abstieg. Die Rettungsaktion dauerte rund drei Stunden. Derzeit befinden sie sich im Krankenhaus. Laut Behördenangaben planen sie keine Rückkehr in die Ukraine und wollen in Rumänien bleiben.

TASS: Russische Armee zerstört Zug mit ukrainischen Sperrtrupps

Russische Truppen haben im Gebiet Charkow einen Zug zerstört, der Soldaten einer ukrainischen Sperreinheit transportierte. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle beim russischen Militär:

"Im Gebiet Charkow haben Russlands Streitkräfte einen Zug zerstört, der das Personal des 17. Sonderzentrums der Hauptverwaltung des militärischen Rechtspflegediensts der Ukraine transportierte."

Die Quelle fügte hinzu, dass es sich um eine Einheit der Militärpolizei handele, die in Lwow basiert. Zuvor war sie an den Frontabschnitt Charkow verlegt worden, um Massendesertion unter den ukrainischen Truppen zu unterbinden.

Russische Armee zerstört MLRS-Raketenwerfer und ukrainische Seedrohne binnen einer Woche

Zwischen dem 24. und 30. Januar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums durch Drohnenangriffe insgesamt drei Mehrfachraketenwerfer des ukrainischen Militärs ausgeschaltet. Wie die Behörde weiter anmerkt, wurde unter anderem eine Abschussanlage vom Typ MLRS aus US-amerikanischer Produktion vernichtet.

Zudem meldet die Behörde, dass die russische Luftabwehr entlang der gesamten Frontlinie vier Lenkgleitbomben, 46 HIMARS-Raketen, eine für Angriffe auf Bodenziele umgebaute S-200-Luftabwehrrakete sowie 822 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat. Die Schwarzmeerflotte hat zusätzlich ein ukrainisches unbemanntes Schnellboot zerstört.

Zwei Kilometer der Frontlinie aufgrund von Desertionen in der ukrainischen Armee ungeschützt

Ein Teil eines der mechanisierten Bataillone der 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte desertierte von seinen Stellungen in der Nähe der Ortschaft Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Nach Angaben von Igor Komakowski, dem Berater des DVR-Chefs, sei ein zwei Kilometer langer Frontabschnitt ungeschützt geblieben. 

"Die 110. Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt fort, Verluste in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk zu erleiden. Nach letzten Angaben der gegnerischen Seite sind die Soldaten des 3. mechanisierten Bataillons der Brigade einfach von ihren Stellungen bei Pokrowskoje geflohen. Dadurch blieb ein mindestens zwei Kilometer langer Abschnitt der Frontlinie entblößt."

Russlands Armee greift weiter ukrainische Militärinfrastruktur an

Das russische Verteidigungsministerium bestätigt Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur während der vergangenen Woche. So führten nach Angaben der Behörde Russlands Streitkräfte zwischen dem 24. und 30. Januar insgesamt sieben kombinierte Angriffe gegen Energieanlagen, Munitionslager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen, die vom ukrainischen Militär genutzt wurden, sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Kämpfern und ausländischen Söldnern durch.

"Räuberische Regierung" – Frohnmaiers Frontalangriff gegen Ukraine-Milliarden

Die AfD-Fraktion hat die Bundesregierung in einem Antrag aufgefordert, die deutschen Hilfsleistungen an die Ukraine umfassend zu untersuchen. Hintergrund sind Korruptionsskandale im Umfeld des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, die die Ukraine Ende 2025 erschüttert haben.

Deutschland ist seit Februar 2022 mit 79 Milliarden Euro der zweitgrößte bilaterale Geber von Hilfen und Zusagen an die Ukraine nach den USA.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Sacharowa: Kiews Militär intensiviert Angriffe gegen Zivilisten nach Verhandlungen in Abu Dhabi

Nach den trilateralen Verhanldungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi am 23. und 24. Januar hat das ukrainische Militär die Angriffe auf russische Zivilisten intensiviert, sagt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen einer Pressekonferenz erklärte sie:

"Zwischen 23. und 24. Januar fanden in Abu Dhabi Verhandlungen im Format Russland – USA – Ukraine zur Regulierung der Ukraine-Krise statt. Danach hat das ukrainische Militär vorsätzliche Angriffe auf Zivilisten, darunter auf Krankenwagen, verstärkt."

Laut Sacharowas Angaben sind in der vergangenen Woche insgesamt 99 Zivilisten durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe zu Schaden gekommen. Davon kamen 15 ums Leben, 84 weitere, darunter vier Kinder, wurden verwundet.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Zeitraum zwischen dem 24. und 30. Januar bekannt.

Demnach verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 950 Soldaten. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos, acht Artilleriegeschütze, drei Eloka-Anlagen sowie elf Munitions- und Materiallager wurden zerstört.

Gegen den Truppenverband West musste das ukrainische Militär über 1.300 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 132 Autos, 13 Geschütze und 29 Munitionslager eliminiert.

Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine über 1.020 Soldaten, 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 98 Autos, 25 Geschütze, sieben Eloka-Anlagen sowie 22 Lager.

Auch der Truppenverband Mitte setzte seine Offensive fort. Die ukrainischen Verluste während der Woche beliefen sich dabei auf 2.680 Kämpfer, zwei Panzer, 54 gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und zehn Artilleriegeschütze.

Der Truppenverband Ost führte seinen Vormarsch ebenfalls weiter, wobei Kiew den Verlust von über 2.315 Soldaten hinnehmen musste. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 104 Autos und acht Geschütze wurden außer Gefecht gesetzt.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden 54 Autos, drei Geschütze, 16 Eloka-Anlagen sowie vier Lager zerstört.

Ukraine hält noch zwölf Zivilisten aus Gebiet Kursk fest

Die Ukraine hält in der Stadt Sumy immer noch zwölf Zivilisten, die nach dem Überfall auf das russische Gebiet Kursk interniert wurden, als Geiseln fest. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu den Sondergesandten des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik:

"Zwölf Zivilisten aus dem Gebiet Kursk befinden sich weiterhin als Geiseln auf ukrainischem Territorium in der Stadt Sumy. Seit vielen Monaten fordert Kiew für ihre Rückkehr eine Freilassung von ukrainischen Kriegsverbrechern, die sich in unserer Gefangenschaft befinden."

Miroschnik fügte hinzu, dass parallel dazu im Gebiet Kursk Ermittlungen von ukrainischen Kriegsverbrechen fortgesetzt werden, die weitere zivile Opfer aufdecken:

"Im Gebiet Kursk werden Ermittlungen fortgesetzt, die immer neue Fakten von Verbrechen der ukrainischen Nazis aufdecken. Gegenwärtig ist nachweislich bekannt, dass 460 Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Kämpfer getötet wurden, 1.279 Zivilisten wurden verwundet. Das Schicksal von über 500 weiteren Zivilisten bleibt unbekannt."

Russische Armee befreit sieben Ortschaften binnen einer Woche

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Ortschaften in vier Gebieten befreit:

  • Ternowatoje, Nowojakowlewka und Retschnoje im Gebiet Saporoschje,
  • Berestok in der Volksrepublik Donezk,
  • Belaja Berjosa im Gebiet Sumy,
  • Kupjansk-Uslowoj und Stariza im Gebiet Charkow.

Gebiet Belgorod: Zivilist durch Drohnenangriff getötet

Nach Angaben des operativen Stabs des Gebiets Belgorod hat das ukrainische Militär während des vergangenen Tages die Region mit zehn Drohnen und 27 Artilleriegeschossen angegriffen. Wie die Behörde weiter mitteilt, kam bei einem Drohnenangriff gegen ein ziviles Fahrzeug der Fahrer, ein Mitarbeiter des städtischen Krankenhauses im Bezirk Graiworon, ums Leben. Bei einem weiteren Drohnenangriff im gleichen Bezirk wurde zudem ein Ehepaar verwundet.

Nach weiteren Angaben der Behörde beschädigte eine Drohne im Bezirk Borissowka ein Wohnhaus. Zudem wurden die Kreise Krasnaja Jaruga und Schebekino angegriffen, ohne dass es zu Personen- oder Sachschäden kam.

Kreml bestätigt, dass Russland auf Bitte von Trump Angriffe auf Ukraine ausgesetzt hat

Russland hat auf Bitte von US-Präsident Donald Trump zugestimmt, Langstreckenangriffe auf ukrainische Ziele teilweise auszusetzen, wie Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte.

"Präsident Trump hat Präsident Putin tatsächlich persönlich gebeten, bis zum 1. Februar eine Woche lang von Angriffen auf Kiew abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen."

Auf die Frage, ob die Aussetzung bis einschließlich 1. Februar gelte, antwortete Peskow: "Bis zum 1. Februar".

Er lehnte es ab, weitere Details zu dieser Vereinbarung zu nennen, darunter auch, ob Kiew irgendwelche Gegenleistungen zugesagt hat.

Über 1.000 Zivilisten im Jahr 2025 infolge der Kiewer Aggression getötet

Nach Angaben von Rodion Miroschnik, dem für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständigen Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, seien im vergangenen Jahr bei den ukrainischen Angriffen mehr als 1.000 zivile Einwohner getötet worden. Gegenüber Journalisten führte der Diplomat die genauen Zahlen an: 

"Im Jahr 2025 wurden mindestens 6.483 Zivilisten zum Opfer der kriminellen Attacken, Terroranschläge und außergerichtlichen Hinrichtungen, die von den bewaffneten Formationen der Ukraine organisiert wurden. Darunter erlitten mindestens 5.418 Menschen unterschiedliche Verletzungen. Nicht weniger als 1.065 Zivilisten wurden getötet."

Im Vergleich zum Jahr 2024 sei die Anzahl der Verletzten um 1.080 Menschen gestiegen, und die Anzahl der Toten habe sich um 256 erhöht, so Miroschnik weiter.

Seinen Angaben zufolge seien seit Februar 2022 insgesamt mindestens 7.746 zivile Einwohner durch die Aggression des Kiewer Regimes ums Leben gekommen. Die Anzahl der Verletzten belief sich auf mindestens 18.402 Zivilisten. 

Ukrainische Armee nimmt Gebiet Kursk unter Beschuss

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages neun Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Bei einem Drohnenangriff erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 29. Januar bis 7:00 Uhr am 30. Januar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat neunmal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine Beschädigungen.

Russischer Diplomat: Kiew reagiert auf Friedensinitiativen mit Anschlägen

Auf jede Initiative zur Regulierung des Ukraine-Konflikts reagiert die Regierung in Kiew mit einer Eskalation der Angriffe auf Russlands Territorium und mit Terroranschlägen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes. Der Diplomat betont, dass die Intensität der Angriffe und die Anzahl der zivilen Opfer "sprunghaft angestiegen und unmittelbar mit der Aktivierung des Friedensprozesses verbunden" waren.

Laut Miroschniks Angaben forderten im Jahr 2025 die Monate März, Mai und Juli die meisten zivilen Opfer:

"Im März reagierte Kiew mit einer Steigerung der Angriffe auf die Wiederherstellung der Kommunikation und erste Friedensinitiativen, die im Dialog zwischen den Präsidenten Russlands und der USA entstanden waren. Im März erreichte die Anzahl der geschädigten Zivilisten 636, davon starben 117."

In Bezug auf die Angriffe der folgenden Monate erklärte Miroschnik:

"Die Zunahme der Anzahl von Angriffen gegen Zivilisten kann als Versuch betrachtet werden, einen provokativen Hintergrund zur zweiten und dritten Sitzung im Istanbul-Verhandlungsformat zur Regulierung des Konflikts zu schaffen."

Selenskij weigert sich, nach Moskau zum Treffen mit Putin zu reisen

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gibt am Freitag bekannt, dass er nicht zu Verhandlungen nach Moskau reisen werde. Seine Worte werden von der Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert:

"Es ist natürlich unmöglich, dass ich mich mit Putin in Moskau treffe." 

Diese Woche bekräftigte Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, dass Selenskij nach Moskau kommen könnte, wenn er mit Wladimir Putin zusammentreffen will. Uschakow betonte, dass Moskau solche Kontakte nie abgelehnt habe. Er versicherte, dass Moskau bereit sei, Selenskij "Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit" zu garantieren.

FSB vereitelt Attentat auf russischen Militärangehörigen in Sankt Petersburg

Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Sankt Petersburg ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen durch einen ukrainischen Agenten vereitelt. Der Pressedienst des FSB gibt dazu bekannt:

"Russlands föderale Sicherheitsdienst hat in Sankt Petersburg die rechtswidrige Tätigkeit eines Anhängers einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation unterbunden. Im Auftrag ukrainischer Geheimdienste plante er ein Attentat auf einen russischen Militärangehörigen."

Der FSB teilt ein Video der Festnahme. Dabei wurde bei dem Verdächtigen eine Pistole mit Schalldämpfer sichergestellt. Wie aus der vom FSB veröffentlichten Befragung des Festgenommenen hervorgeht, sei er auf eigene Initiative über Telegram mit einem ukrainischen Anwerber in Kontakt getreten und habe die Bereitschaft zu einem Terroranschlag geäußert, "um sich nützlich zu machen". Von seinem Kurator erhielt er die Waffe und erkundete zur Vorbereitung des Mords den Wohnort seines potenziellen Ziels.

Gegen den Festgenommenen ist ein Verfahren wegen Teilnahme an einer terroristischen Vereinigung eingeleitet worden. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 20 Jahre Haft.

Mehr zum Thema FSB: Ukrainischer Anschlag auf russischen Offizier vereitelt (VIDEO)

Gebiet Cherson: Lage im Bezirk Aljoschki wegen der ukrainischen Angriffe sehr ernst

Die operative Lage im Bezirk Aljoschki sei aufgrund der Handlungen der ukrainischen Streitkräfte eine der kritischsten im Gebiet Cherson, erklärt der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, gegenüber TASS. Insbesondere betrifft das die Logistik. Die Routen müssten aus Sicherheitsgründen ständig angepasst werden, so Saldo.

Am 25. Januar berichtete der Leiter des Bezirks Ruslan Chomenko, dass ukrainische Streitkräfte zwischen dem 17. und 23. Januar 674 Artillerie- und Drohnenangriffe auf Aljoschki durchgeführt hätten.

Ukrainische Saboteure in Dimitrow außer Gefecht gesetzt

Kämpfer der FSB-Einheit "Gorynytsch" haben ukrainische Saboteure am Stadtrand von Dimitrow in der Volksrepublik Donezk eliminiert, berichtet TASS unter Berufung auf die Pressestelle des FSB.

"Die Antiterroreinheit 'Gorynytsch' des regionalen FSB-Abteilung fahndet am Stadtrand von Dimitrow nach Sabotagegruppen ukrainischer Soldaten. Die FSB-Kämpfer spürten eine feindliche Sabotage- und Aufklärungsgruppe auf und eliminierten sie. Diese versuchten, einen Minenhinterhalt entlang der Route russischer Militärfahrzeuge zu legen."

Gegenangriff ukrainischer Kämpfer bei Kupjansk abgewehrt

Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Sturmgruppen abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

"In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der Sturmgruppen in der Nähe der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."

Merz bremst EU-Beitritt der Ukraine – Kritik an Selenskij nimmt zu

Europäische Politiker sichern der Ukraine zwar weiterhin Unterstützung zu, weisen jedoch Forderungen nach einem schnellen EU-Beitritt zunehmend zurück. 

Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, ein beschleunigter Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 sei ausgeschlossen, da alle Kandidaten die Kopenhagener Kriterien erfüllen müssten. Auch Luxemburgs Vizepremier mahnte Präsident Wladimir Selenskij, keine Ultimaten zu stellen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 18 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – sieben,
  • Republik Krim – fünf,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
  • Gebiet Rostow – zwei,
  • Gebiet Astrachan – eine,
  • Gebiet Kursk – eine

29.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lawrow: Westliche Sicherheitsgarantien können keinen dauerhaften Frieden gewährleisten

Die westlichen Sicherheitsgarantien für die Ukraine, deren Ziel es ist, das Regime in Kiew in einem Teil der ehemaligen Ukraine zu erhalten, können kaum einen verlässlichen Frieden gewährleisten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Witkoff meldet "riesigen" Fortschritt bei trilateralen Verhandlungen

Bei den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine haben die Seiten einen erheblichen Fortschritt bei der Beilegung des Ukraine-Konflikts erreicht, sagte Steve Witkoff, Sondergesandter des US-Präsidenten Donald Trump. Während der Sitzung des Präsidialkabinetts im Weißen Haus führte er dazu aus:

"Am vergangenen Sonntag haben wir in Abu Dhabi fünf russische Generäle getroffen. Dort waren Jared Kushner und Daniel Driscoll. Und wir glauben, einen riesigen Fortschritt erreicht zu haben. Die Verhandlungen gehen in etwa einer Woche weiter, doch zwischen den Seiten passieren viele gute Dinge bei der Verhandlung der Territorialfrage."

Witkoff fügte hinzu, dass die Vereinbarung zu Sicherheitsgarantien "praktisch fertig" sei, und vermutete, dass ein Friedensabkommen in Kürze geschlossen werde.

Szijjártó: Kiew fordert von der EU zusätzliches Geld über 1,5 Billionen Euro hinaus

Trotz der bereits diskutierten Bereitstellung von 1,5 Billionen Euro für die Ukraine erhebt Kiew weitere finanzielle Forderungen an die EU. Dies erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó nach einem Treffen der EU-Außenminister in Brüssel.

"Heute sprechen sie von 1,5 Billionen Euro für ein Unterstützungsprogramm für die Ukraine als von einer beschlossenen Sache. Hier in Brüssel gilt es als selbstverständlich, dass wir den Ukrainern 800 Milliarden Euro für den Unterhalt ihres Staates und 700 Milliarden Euro für ihre Armee geben – insgesamt also 1,5 Billionen Euro."

Zugleich habe das "Brüssel-Kiewer Tandem" nun weitere, noch höhere finanzielle Forderungen zusätzlich zu dieser Summe erhoben, so Szijjártó. 

Uschakow: Keine Sicherheitsgarantien für Ukraine mit Russland abgestimmt

Im Rahmen der Regulierung des Ukraine-Konflikts hat keine Seite Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit Russland abgestimmt, sagt Juri Uschakow, Assistent des russischen Präsidenten. Bei einem Kommentar gegenüber dem russischen Perwy Kanal betont er in Bezug auf Sicherheitsgarantien für Kiew:

"Mit der russischen Seite hat das niemand abgestimmt."

Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Krankenhaus im Gebiet Belgorod

Ein Zivilist ist in der Stadt Graiworon im russischen Gebiet Belgorod ums Leben gekommen, nachdem eine ukrainische Drohne das städtische Krankenhaus angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

"In der Stadt Graiworon griff eine gegnerische Drohne vorsätzlich das Krankenhausgelände an. Durch die Detonation kam der Fahrer des Graiworoner zentralen Bezirkskrankenhauses ums Leben. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand er sich im Auto und war gerade im Begriff, vom Gelände abzufahren. Zum großen Leidwesen erwiesen sich seine Wunden trotz der Bemühungen der Mediziner als tödlich."

Lawrow: Von Selenskij angestrebter Waffenstillstand inakzeptabel für Moskau

Russland kann dem Plan der USA zur Lösung des Ukraine-Konflikts nicht zustimmen, weil dieser von Kiew und Europa nachträglich geändert wurde und für Moskau wichtige Punkte nicht beinhaltet, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. In einem Interview für türkische Medien führte er dazu aus:

"Wir haben das Dokument, das Wladimir Selenskij ständig als '20-Punkte-Plan' bezeichnet, nicht gesehen. Wie wir es verstehen, haben Ukrainer und Europäer ihn im Vergleich zum ursprünglichen Plan der USA 'durchgewühlt' und versuchen jetzt, der amerikanischen Administration ihre eigene 'Sicht' dieses 'Friedens' zu verkaufen."

In Bezug auf die Änderungen des Plans fügte Lawrow hinzu, dass sie Russland nicht vollständig bekannt seien, aber Russlands Forderung nach einem Schutz der Minderheiten in der Ukraine fehle bereits:

"Wir haben den Plan in Gänze bisher immer noch nicht gesehen, doch bereits die Zwischenvarianten beinhalten nicht mehr die Forderung, nationale Minderheitenrechte zu sichern und zu respektieren."

Ukrainische Sprachbeauftragte fordert Nutzung des Ukrainischen auch bei Privatgesprächen

Zahlreiche Bewohner der Ukraine nutzen weiterhin die russische Sprache in Situationen, in denen es noch nicht gesetzlich verboten ist, klagt die Sprachbeauftragte der Ukraine, Jelena Iwanowskaja. In einer Sendung des YouTube-Kanals KyivFM behauptete sie, Klagen zu erhalten, wonach Menschen an ihren Arbeitsplätzen bei Privatgesprächen zur russischen Sprache übergehen. Iwanowskaja forderte:

"Auch wenn Sie auf der Arbeit keine geschäftliche Frage besprechen, sondern Ihren Hund oder Ihre Katze, müssen Sie es trotzdem in der Staatssprache tun, weil Sie sich im öffentlichen Raum befinden."

Seit dem Staatstreich im Jahr 2014 versucht die ukrainische Regierung, die russische Sprache aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und ihre Nutzung durch repressive Maßnahmen einzuschränken. Dabei sprechen knapp die Hälfte der Bewohner der Ukraine zu Hause Russisch, wie aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts SOCIS vom Dezember 2025 hervorgeht.

Trump: Habe Putin gebeten, für eine Woche auf Angriffe auf Kiew zu verzichten

US-Präsident Donald Trump behauptet, den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich gebeten zu haben, dass Russlands Streitkräfte Angriffe gegen Kiew und sonstige ukrainische Städte für eine Woche unterlassen. Im Rahmen einer Sitzung des Präsidentenkabinetts im Weißen Haus verkündete Trump:

"Wegen des Frosts, des extremen Frosts, und bei ihnen ist die Lage genauso wie bei uns, habe ich Präsident Putin persönlich gebeten, Kiew und andere Städte und Siedlungen innerhalb von einer Woche nicht zu beschießen. Das ist keine bloße Kälte, das ist eine außerordentliche Kälte."

Laut Trumps Behauptung habe der russische Präsident dem Vorschlag zugestimmt.

Die Zeitung Financial Times berichtet indessen unter Verweis auf ukrainische Beamten, dass Kiew von einer möglichen Feuerpause aus Trumps Ankündigung erfahren und diesbezüglich keine Bestätigung aus Russland erhalten hätten.

Ukraine erhält erste Lieferung von Energieausrüstung aus Deutschland

Die Ukraine hat im Rahmen eines Winter-Hilfspakets in Höhe von 120 Millionen Euro die erste Lieferung von Energieausrüstung aus Deutschland erhalten. Dies teilt die ukrainische Premierministerin Julia Swiridenko mit. Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Heiko Thoms habe sie die Lieferung entgegengenommen, darunter zwei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Generatoren und weitere dringend benötigte Technik.

Laut Swiridenko soll die Ausrüstung mehr als 85.000 Menschen in Kiew mit Strom und Wärme versorgen. In Kürze würden zudem 41 weitere KWK-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,8 Megawatt sowie 76 modulare Heizkessel geliefert. Insgesamt erwarte Kiew 300 Solarmodule, 375 Batteriespeicher, 15 mobile Hybridgeneratoren sowie weiteres Material, unter anderem für Reparaturarbeiten.

Abschließend erklärte Swiridenko, Deutschland habe in diesem Winter zudem 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt und 167 Millionen Euro in den Fonds zur Unterstützung der ukrainischen Energieversorgung eingezahlt.

Gouverneur des Gebiets Brjansk: Ukrainisches Militär beschießt Region 50–60 Mal am Tag

Die ukrainische Armee greift das russische Grenzgebiet Brjansk mindestens 50 bis 60 Mal am Tag an, berichtet der Gouverneur der Region, Alexandr Bogomas. Im Rahmen einer Stabsitzung der Partei "Einiges Russland" und des Bildungsministeriums zum Bau und zur Renovierung von Bildungseinrichtungen im Gebiet erklärte er laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

"Es vergeht kein Tag, an dem es weniger, als 50 bis 60 Angriffe gibt, und 100 Angriffe auf das Gebiet sind quasi die Norm."

Bogomas äußerte in diesem Zusammenhang die Bitte, die Frist für die Renovierung einer Schule in einem der Grenzbezirke wegen der Angriffe zu vertagen.

EU-Kommission stellt Ukraine 145 Millionen Euro Hilfe bereit

Vor dem Hintergrund von Störungen bei der Strom- und Wärmeversorgung hat die EU-Kommission der Ukraine 145 Millionen Euro an Hilfen zugesagt. Dies geht aus einer Erklärung der Kommission hervor.

"Die Europäische Kommission kündigt die Bereitstellung von 153 Millionen Euro Soforthilfe für die Ukraine und Moldawien an, das Flüchtlinge aufnimmt, da Millionen Ukrainer mit Kälte und Stromausfällen zu kämpfen haben."

Von der Gesamtsumme sind 145 Millionen Euro für die Ukraine und acht Millionen Euro für Moldawien vorgesehen. Zudem kündigte die EU-Kommission an, in diesem Monat insgesamt 947 Stromgeneratoren zu liefern.

Szijjártó: EU will Krieg und ist nicht zu Frieden bereit

Die Aussage, dass die Europäische Union nicht zu Frieden in der Ukraine bereit sei und den Krieg fortsetzen wolle, sei erstmals offen auf einer Sitzung des Rates der EU-Außenminister gefallen. Dies erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag.

"Heute gab es erstmals ein offenes Eingeständnis, dass Brüssel und ein erheblicher Teil der EU-Staaten Krieg wollen und den Frieden ablehnen. Mehrere Redner sagten, dass die EU nicht bereit für Frieden ist. Das macht die Lage klarer als bisher."

Peskow: Bislang keine Reaktion von Selenskij auf Einladung nach Moskau

Russland hat bislang keine Reaktion von Wladimir Selenskij auf die Einladung nach Moskau zum Treffen mit Wladimir Putin erhalten, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Als Verhandlungsort ziehe Russland nur Moskau in Erwägung, nicht die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei.

Kadyrow: Ukraine-Konflikt muss bis zum Ende geführt werden

Russland muss die militärische Sonderoperation in der Ukraine bis zum Ende führen, meint Ramsan Kadyrow, der Chef der Teilrepublik Tschetschenien, gegenüber Journalisten im Kreml. Erst danach sollte es Verhandlungen geben, welche auf den Ergebnissen der Kampfhandlungen basieren. Verhandlungen zum aktuellen Zeitpunkt lehnt Kadyrow ab.

Kadyrow ist am Donnerstag in Moskau eingetroffen, um als Mitglied der russischen Delegation am Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Staatsoberhaupt der Vereinigten Arabischen Emirate, Muhammad bin Zayid Al Nahyan, teilzunehmen.

Lawrow: Moskau weiß nicht, welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew vereinbart haben

Moskau ist es nicht bekannt, über welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew sich geeinigt haben, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. TASS zitiert den Diplomaten:

"Wir wissen nicht, über welche Garantien sie sich geeinigt haben. Es scheinen aber Garantien für das Kiewer Regime zu sein, das eine Politik von Russophobie und Neonazismus betreibt."

Kürzlich hatte US-Außenminister Marco Rubio in einer Rede vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats bekannt gegeben, dass Washington und seine Partner einen allgemeinen Konsens über Sicherheitsgarantien für Kiew erreichten.

Mann in Belgorod von ukrainischem Drohnenangriff getötet 

Ein Mann, der am Mittwoch in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben kam, war Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes. Sein Name war Wladimir Martynjuk. Laut Behörden rettete er während seiner Dienstzeit Dutzende Leben. Das Katastrophenschutzministerium schrieb auf Telegram:

"Wladimir rettete im Laufe seiner Dienstjahre Dutzende Menschen, leistete Hilfe und schützte das Eigentum der Bürger, stellte sich täglich der Gefahr und riskierte sein Leben. Er war ein kompetenter und pflichtbewusster Spezialist mit großem Verantwortungsbewusstsein, der mutig und selbstlos seine Pflicht erfüllte."

Martynjuk war regelmäßig an Einsatzorten nach Beschuss, bei Bränden und Evakuierungen aktiv und war dabei mehrfach den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt.

Uschakow: Putin bereit, Selenskij in Moskau zu treffen

Falls der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij tatsächlich zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit ist, lädt ihn der Kreml nach Moskau ein, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

Uschakow betonte, dass Russland Selenskijs Sicherheit garantieren und alle notwendigen Voraussetzungen für die Arbeit schaffen werde.

Am 27. Januar erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga, dass Selenskij bereit sei, ein direktes Treffen mit Putin abzuhalten, um wichtige offene Fragen des Friedensprozesses zu erörtern. Nach Angaben des Außenministers sind die beiden sensibelsten und umstrittensten Themen nach wie vor territoriale Fragen und die künftige Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporoschje. Genau diese Themen sei Selenskij bereit, auf höchster Ebene zu erörtern.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi: Dialog soll fortgesetzt werden

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die für den 1. Februar geplante Gesprächsrunde in Abu Dhabi kommentiert. Dabei werde alles getan, "um die Möglichkeit zur Fortsetzung des Dialogs sicherzustellen" sagte Peskow.

Auf die Rolle Deutschlands bei den Verhandlungen angesprochen, betonte er, dass "zurzeit von irgendeiner deutschen Vermittlung im Verlauf der Gespräche keine Rede" sei. Auf die Frage, ob Deutschland seit 2022 versucht habe, in die Verhandlungen einbezogen zu werden, bekräftigte Peskow:

"Nein, es wurden keinerlei Versuche unternommen."

Kiew kritisiert Trump-Berater wegen mangelnder Kenntnis bezüglich des Krieges

Kiew wirft einem Berater von US-Präsident Donald Trump mangelndes Wissen über die Details des Ukraine-Konflikts vor. Dies berichtet The Kyiv Independent unter Verweis auf Quellen.

Demnach habe ein hochrangiger US-Beamter, der an den Bemühungen zur Beendigung des umfassenden Krieges beteiligt sei, "fehlendes Grundverständnis für das politische System der Ukraine und für den Krieg selbst" gezeigt.

Der Berater soll demnach fälschlicherweise Kirill Budanow, den Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, als Vizepräsidenten bezeichnet haben. Zudem habe er offenbar zentrale Fakten zur Chronologie des Krieges nicht gekannt. Laut Kyiv Independent sorgen solche Aussagen beim ukrainischen Führungspersonal für Verärgerung.

Luxemburgs Außenminister schlägt der Ukraine eine EU-Alternative vor

Xavier Bettel schlug vor, dass die Ukraine statt einer EU-Mitgliedschaft das Europäische Politische Gemeinschaftsnetzwerk (EPS) nutzen könnte. Über die Perspektive der Ukraine sagte er:

"Wir können nicht die Augen verschließen und einfach Kriterien aufheben … Ich glaube an den neuen Mechanismus der Europäischen Politischen Gemeinschaft, bei dem wir nicht auf die Zustimmung der 27 EU-Staaten angewiesen sind, bei dem es 30 bis 40 Mitglieder geben kann, bei dem Pseudo-Schengen-Regeln angewendet werden können und bei dem nicht alle Kriterien zwingend erfüllt sein müssen."

Er betonte, dass er die Ukrainer, die "ebenfalls für Europa kämpfen", nicht enttäuschen wolle, mahnte aber, dass die Beitrittskriterien für die EU für alle Länder gleich gelten.

Analyst: Trump strebt Frieden in der Ukraine für Deal mit Russland an

US-Präsident Donald Trump will den Ukraine-Konflikt beenden, um Geschäftsbeziehungen mit Russland wiederherzustellen. Dies sagte der britische Analyst und Militärexperte Michael Clarke im Sender Sky News.

"Er will ein Immobilienabkommen, ein Energieabkommen, ein Entwicklungsabkommen, ein Abkommen über Rohstoffe. Solange der Krieg andauert, kann er diese Deals mit Russland nicht abschließen. Deshalb will er den Krieg beenden, um Russland als Geschäftsmann mit einem viel breiteren Themenspektrum ansprechen zu können."

Russland hat wiederholt seine Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung signalisiert und beteiligt sich an der Diskussion über einen von den USA vorgeschlagenen Friedensplan. Die Verhandlungsbereitschaft des Kiewer Regimes steht dabei nach Angaben Moskaus infrage.

Trump erklärte seinerseits, Russlands Präsident Wladimir Putin sei zu einem Abkommen bereit, während sich Wladimir Selenskij dagegenstelle.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.150 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

  • ein Panzer,
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 78 Kraftfahrzeuge,
  • ein Humvee-Panzerfahrzeug,
  • ein Werferfahrzeug des Grad-Mehrfachraketensystems,
  • acht Artilleriegeschütze,
  • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
  • zwölf Munitionslager und ein Lager mit Ausrüstung.

Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen einen Betrieb der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie mehrere Artillerieaufklärungsradare, Munitionsdepots und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 111 unbemannte Flugzeuge ab.

Beiderseits des Atlantik: Wer wirklich den Beilegungprozess in der Ukraine torpediert

Wer sich fragt, warum Donald Trump seinen Standpunkt zum Ukraine-Konflikt etwa wöchentlich, wenn nicht gar täglich zu ändern scheint, sei auf die Gewinne der US-Rüstungsindustrie als einen Einflussfaktor hingewiesen. Und in Europa sieht die Lage auch nicht anders aus.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Ex-CIA-Analyst: Kiew verhandelt erst bei drohender Niederlage ernsthaft über Frieden

Die Ukraine ist nach Einschätzung des ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson noch nicht zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit. Das werde sich erst ändern, wenn die Führung in Kiew die Unvermeidlichkeit einer Niederlage erkenne, sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

"Es wäre großartig, wenn die ukrainischen Behörden den Konflikt beenden würden. Das werden sie aber nicht tun. Es bleibt, sie zu besiegen – bis zu dem Punkt, an dem sie begreifen, dass sie nicht weiterkämpfen können."

Seiner Ansicht nach müsse das Kiewer Regime vor die Wahl zwischen Fortsetzung des Konflikts und dem eigenen Überleben gestellt werden. "So enden Kriege in der Regel", erklärt Johnson.

Estland will Einreiseverbot für russische Veteranen des Ukraine-Konflikts

Estland will russischen Veteranen der militärischen Sonderoperation die Einreise in die EU verbieten. Nach Angaben von Politico wird die Initiative auf dem Treffen der EU-Außenminister diskutiert, das heute in Brüssel stattfindet.

Tallinn sei vor allem darüber besorgt, dass nach dem Ende des Ukraine-Konflikts Tausende Menschen mit Kampferfahrung die Grenze zu überschreiten versuchten. Europa kann das Risiko mildern, indem es möglichst viele Personen, deren Teilnahme an den Kampfhandlungen sicher nachgewiesen worden sei, auf eine "schwarze Liste" setzen würde, erklärt ein estnischer Diplomat gegenüber Politico.

Nach Angaben einer weiteren Quelle sollen andere EU-Staaten die estnische Idee "aus moralischer Sicht" unterstützen. Trotzdem wäre es äußerst kompliziert, das Verbot umzusetzen. Estland sei in der Lage, kollektive Einschränkungen durchzusetzen, einzelne EU-Staaten würden dann Militärangehörige namentlich auf die schwarze Liste setzen und jeden Fall individuell prüfen müssen.

Gebiet Belgorod meldet Opfer nach Angriffen auf Dutzende Ortschaften

In den letzten 24 Stunden hat das ukrainische Militär das Gebiet Belgorod mit 28 Drohnen angegriffen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Dies meldet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow.

Betroffen waren zwölf Ortschaften in sechs Verwaltungsbezirken. Insgesamt wurden 14 Munitionseinheiten abgefeuert und 16 Drohnen abgeschossen oder neutralisiert. Dabei wurden ein Mehrfamilienhaus, zwei Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb und sechs Fahrzeuge beschädigt.

Russische Armee befreit Belaja Berjosa im Gebiet Sumy

Die russischen Streitkräfte haben Belaja Berjosa im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Nord möglich.

Kallas: "USA unterstützen Ukraine seit über einem Jahr nicht mehr"

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, die USA würden die Ukraine seit mehr als einem Jahr nicht mehr unterstützen. Dies sagte sie vor einem Treffen der EU-Außenminister.

"Es ist offensichtlich, dass für das Funktionieren jeder Vereinbarung die Beteiligung der Europäer notwendig ist, solange dieser Krieg andauert. Wir sehen bereits, dass die Vereinigten Staaten die Ukraine seit mehr als einem Jahr nicht unterstützen – und dass es jetzt die Europäer sind, die dies tun."

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am 26. Januar erklärt, Europa sei nicht in der Lage, die Ukraine ohne die USA mit ausreichend Waffen zu versorgen.

Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

Wladimir Medinski, der Berater des russischen Präsidenten, berichtete, Russland habe die Leichname von 1.000 gefallenen Soldaten an die Ukraine übergeben, während Kiew die sterblichen Überreste von 38 russischen Soldaten zurückgegeben habe. Die Übergaben erfolgten nach Gesprächen zwischen Washington, Moskau und Kiew in Abu Dhabi.

Zuletzt hatte Russland am 19. Dezember die sterblichen Überreste von 1.003 ukrainischen Soldaten zurückgegeben. Kiew übergab damals die Leichname von 26 russischen Soldaten.

Solche Austauschaktionen finden seit Beginn des Konflikts regelmäßig statt. Dabei hat Moskau stets deutlich mehr ukrainische Leichname zurückgegeben. Anfang Dezember erklärte Außenminister Sergei Lawrow, Russland habe bereits die Überreste von über 11.000 Soldaten an Kiew übergeben, während es selbst nur 201 Leichname erhalten habe.

Macron: Europa sollte an Friedensprozess beteiligt sein

Der französische Präsident Emmanuel Macron besteht auf der vollständigen Beteiligung europäischer Länder am Beilegungsprozess im Ukraine-Konflikt. In einem Beitrag auf X (Twitter) schreibt Macron nach einem Telefongespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij:

"Wir besprachen die Verhandlungen, die in der vergangenen Woche in Abu Dhabi angefangen waren. Wir einigten uns darauf, dass die Europäer in die Gespräche über relevante Fragen umfassend einbezogen werden sollten."

Außerdem bekräftigt der Franzose, dass sein Land Kiew "so lange wie nötig" unterstützen würde. Zudem werde sein Land auch weiterhin an Sanktionen gegen Russland, insbesondere in Bezug auf die sogenannte Schattenflotte, mitarbeiten.

Zeit: Merz lehnt direkte Gespräche mit Russland über Ukraine ab

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Forderungen nach direkten Verhandlungen mit Russland über die Ukraine zurückgewiesen. Dies berichtet die Zeitung Zeit.

Zuvor hatte es in der SPD, die Teil der Regierungskoalition ist, Stimmen gegeben, die für direkte Gespräche mit Moskau plädierten – statt sich dabei auf die USA zu verlassen. Die Zeitung zitierte Merz:

"Die Gespräche sind vor allen Dingen zwischen der Ukraine und Russland notwendig. Wir sind hier kein Vermittler."

Er erklärte zudem, er verfolge die laufenden Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts aufmerksam und hoffe auf ein baldiges Ende.

Vizekanzler und SPD-Chef Lars Klingbeil sagte seinerseits, die Verhandlungen fänden derzeit vor allem zwischen Russland und der Ukraine statt. Die Frage, ob und wann europäische Staats- und Regierungschefs wieder direkt mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sprechen würden, müsse später geklärt werden. "Aber gerade sehe ich den Zeitpunkt nicht", so Klingbeil.

Moskau und Kiew führen heute Austausch gefallener Soldaten durch

Am 29. Januar sollen Russland und die Ukraine sterbliche Überreste gefallener Soldaten austauschen, erklärt Schamssail Saralijew, ein Abgeordneter der russischen Staatsduma, gegenüber Journalisten.

Bei einem der letzten Austausche am 20. November 2025, übergab Moskau die sterblichen Überreste von 1.000 ukrainischen Soldaten, wohingegen Kiew 30 Leichname aushändigte.

Update: Saralijew präzisiert auf Anfrage von Journalisten, dass Russland und die Ukraine mit dem Austausch gefallener Soldaten begonnen haben.

Russischer Diplomat: Brüssel hat bereits beschlossen, wie russische Vermögenswerte auszuteilen

Die Europäische Union hat bereits beschlossen, wie sie die illegal eingefrorenen Vermögenswerte Russlands zwischen der Ukraine und der eigenen Rüstungsindustrie aufteilen will. Diese Meinung äußert Wladislaw Maslennikow, der Leiter der Abteilung gesamteuropäische Zusammenarbeit des russischen Außenministeriums, im Interview für die Nachrichtenagentur TASS. Seiner Ansicht nach habe Moskau durch die Unwilligkeit, sich von seinen Aktiva zu trennen, dazu beigetragen, dass die EU an ihrem eigenen politischen Kurs zweifelt.

Kallas: Kiew könnte Gebiete gegen Sicherheitsgarantien abtreten

Kiew könnte bei Verhandlungen mit Moskau zu ernsthaften territorialen Zugeständnissen bereit sein – im Gegenzug für Sicherheitsgarantien. Dies erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor Beginn eines Treffens der EU-Außenminister in Brüssel:

"Wenn die Ukrainer sehr harte Zugeständnisse machen, dann tun sie das für den Frieden im restlichen Teil der Ukraine. Und dann muss vollkommen klar sein, dass es diesen Frieden für den Rest der Ukraine gibt – das müssen auch die Amerikaner berücksichtigen."

US-Außenminister Marco Rubio erklärte am Mittwoch, den Arbeitsgruppen in den Gesprächen bleibe noch die Klärung der Territorialfrage. Eine grundsätzliche Einigung über Sicherheitsgarantien für Kiew sei jedoch erzielt worden. Diese sehe die Entsendung eines "kleinen Kontingents" europäischer Truppen, vor allem aus Frankreich, sowie Unterstützung aus Washington vor – ohne diese seien die Truppen "nutzlos".

T-80BVM-Besatzung zerstört ukrainische Stützpunkte im Gebiet Saporoschje

Die Besatzung eines T-80BVM-Hauptkampfpanzers des russischen Truppenverbandes Ost hat Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium erdachten Kiews Truppen die Stützpunkte zur Behauptung der Linie.

Im Ergebnis des Panzereinsatzes wurden Stützpunkte samt Personal, Unterständen und Feuerstellungen außer Gefecht gesetzt. Das Ministerium veröffentlicht Videoaufnahmen, auf denen die Angriffe auf gegnerische Ziele zu sehen sind.

Kiews Truppen unternehmen mehrere Artillerieangriffe auf Gebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte haben binnen der vergangenen 24 Stunden zwölf Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften im Gebiet Kursk unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Zudem wurden neun unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht. Die regionalen Behörden verzeichneten keine Opfer unter Zivilisten oder Sachschäden.

Flugabwehr zerstört mehrere Drohnen der Ukraine in vergangener Nacht

In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen neun unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Regionen des Landes, über denen die Flugzeuge zum Absturz gebracht wurden, listet das Ressort wie folgt auf:

  • vier über dem Gebiet Rostow,
  • je zwei über dem Gebiet Brjansk und der Teilrepublik Krim,
  • eines über dem Gebiet Woronesch.

Merz schließt EU‑Beitritt für Kiew bis 2027 aus

Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen schnellen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union deutlich ausgeschlossen. Im Gespräch mit Journalisten nach Beratungen der Spitzen von SPD und Union erklärte der deutsche Regierungschef:

"Ein Beitritt der Ukraine zum 1. Januar 2027 ist ausgeschlossen. Es geht nicht."

Der Beitrittsprozess für jedes Land dauere in der Regel einige Jahre, führte Merz weiter aus. Die Ukraine müsse eine Perspektive haben, Mitglied der Europäischen Union zu werden, es sei aber ein längerfristiger Prozess. Merz betonte:

"Wir können auf dem Weg dorthin die Ukraine langsam heranführen an die Europäische Union. Das ist immer möglich, aber ein so schneller Beitritt geht einfach nicht."

28.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russischer Diplomat kritisiert EU-Politik gegenüber erwerbsunfähigen Ukrainern

Rodion Miroschnik, Sondergesandter des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, hat die geplante Kürzung von Kinderleistungen für erwerbsunfähige Ukrainer in Polen kritisiert. Seiner Ansicht nach verdrängt die EU "unnötige Ukrainer" schrittweise aus ihrem Gebiet.

"Die pragmatischen Europäer wollen nur arbeitsfähige Migranten mit niedrigen Gehaltsansprüchen bei sich haben. Humanität, wie eine Werbeaktion für Kinder, Alte und Erwerbsunfähige, wird schrittweise zurückgefahren."

Die Sprecherin des polnischen Innenministeriums, Katarzyna Galęcka, hatte im Dezember 2025 angekündigt, dass ukrainische Staatsbürger künftig besondere Rechte und Privilegien in Polen verlieren sollen. Bislang genießen sie laut einem Sondergesetz Priorität gegenüber anderen Ausländern, beispielsweise beim Aufenthaltsrecht, beim Zugang zum Arbeitsmarkt sowie zur medizinischen Versorgung und zur Sozialhilfe.

Protest in Kiew: Einwohner blockieren Straße wegen fehlender Heizung

Einwohner des Kiewer Stadtteils Trojeschtschyna im Desnjanski-Bezirk haben eine Straße blockiert, um gegen die Abschaltung der Heizung in ihren Häusern zu protestieren. Dies berichtet das ukrainische Medium Strana.ua.

Laut Angaben der Redaktion ist die Heizung in Trojeschtschyna bereits seit mehr als einer Woche ausgefallen. Zuvor hatte das ukrainische Innenministerium im Bezirk zwei Zeltlager mit jeweils sechs Zelten und Stromgeneratoren eingerichtet.

Der Bezirksleiter Maksim Bachmatow warnte, dass die städtischen Versorgungsbetriebe Straßentoiletten ausheben müssten, falls aufgrund der anhaltenden Energiekrise die Abwasserleitungen in den Mehrfamilienhäusern einfrieren. Grund für die kritische Lage sei die Abschaltung des Heizkraftwerks. Eine Alternative zur Wiederinbetriebnahme gebe es derzeit nicht.

Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Energodar schwer verletzt

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar im Gebiet Saporoschje ist eine Frau schwer verletzt worden. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Dies teilte Bürgermeister Maxim Puchow mit.

Zuvor hatte Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet, dass bei dem Angriff eine Frau ums Leben gekommen sei. Puchow bestätigte diese Angaben und erklärte, eine weitere Frau sei mit schweren Verletzungen in die städtische Klinik gebracht worden. Ihr Zustand werde als ernst eingeschätzt, die Ärzte leisteten qualifizierte Hilfe.

Angesichts der Lage rief der Bürgermeister die Einwohner zu besonderer Vorsicht auf. Die Gefahr erneuter Angriffe bestehe weiterhin. Menschenansammlungen sollten gemieden und die Situation aufmerksam beobachtet werden.

Orbán: Die Ukraine wird EU-Kredite nicht zurückzahlen

Ungarns Premierminister Viktor Orbán ist überzeugt, dass die Ukraine die Milliardenkredite der EU nicht zurückzahlen wird. Ein Mitschnitt der Aussage wurde auf Facebook veröffentlicht:

"Nach meinen Berechnungen hat Europa der Ukraine bereits 195 Milliarden Euro überwiesen und will weitere 90 Milliarden schicken. Die EU hat dafür selbst Kredite aufgenommen und dieses Geld der Ukraine gegeben – in der Hoffnung, dass es zurückgezahlt wird. Eher gewinnt die Oppositionspartei Tisza die Wahlen, als dass die Ukraine den Kredit zurückzahlt."

Zuvor hatte Orbán die Bereitschaft der EU kritisiert, nahezu alle Forderungen Kiews zu erfüllen, und dies mit dem Bild einer "goldenen Kreditkarte" über 800 Milliarden Dollar kommentiert.

Berliner Zeitung: Schröders Aussagen erschüttern Feindbild Russlands im Westen

Die Äußerungen des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder untergraben das negative Russlandbild im Westen. Die Berliner Zeitung schreibt dazu:

"Die politische Klasse will nicht hören, dass Russen keine Barbaren sind. Sie pflegt ihr Feindbild."

Die Nervosität bei jeder Infragestellung des Feindbildes sei kein Zufall, heißt es in dem Beitrag. Sie zeige die Unsicherheit einer politischen Elite, die nicht nur die militärische Unterstützung der Ukraine vorantreibe, sondern auch einen "hybriden ideologischen Krieg" gegen Russland führe – und dabei nicht wisse, wie stark diese Politik noch von der Bevölkerung getragen werde.

Der Autor reagiert auch auf Aussagen des estnischen Außenministers Margus Tsahkna, der Schröders Appell, Russland nicht zu dämonisieren, als "Horror" bezeichnete. Die Warnung davor, "143 Millionen Russen und ihren Staat" zu verteufeln, sei offenbar selbst "ein Grund zur Besorgnis", heißt es.

Zuvor hatte Schröder in einem Beitrag für die Berliner Zeitung gefordert, die energiepolitische Zusammenarbeit mit Russland wieder aufzunehmen. Zudem sprach er sich gegen eine Dämonisierung Russlands aus und bezeichnete das Land als "Ort großer Kultur".

Kiews Armee terrorisiert Volksrepublik Donezk weiter – ein Toter 

Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Schebekinski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow teilte auf Telegram mit:

"Bei einem weiteren gezielten Angriff seitens der ukrainischen Streitkräfte ist ein Zivilist getötet worden. Im Dorf Nowaja Tawolschanka griffen zwei Drohnen ein Auto an. Der Mann erlag noch am Tatort seinen Verletzungen."

Macron: Europäer müssen vollständig in Ukraine-Verhandlungen eingebunden werden

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat erklärt, Europa müsse ein integraler Bestandteil der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sein. In dem sozialen Netzwerk X schrieb er:

"Ich habe soeben mit Wladimir Selenskij gesprochen. Wir haben den Verlauf der Gespräche erörtert, die vergangene Woche in Abu Dhabi begonnen haben. Wir sind übereingekommen, dass die Europäer vollständig in die behandelten Fragen eingebunden werden müssen."

Zugleich betonte der französische Präsident, Paris sei weiterhin entschlossen, "den Druck auf Russland zu erhöhen".

Russische Ombudsfrau: Umsiedler aus der Ukraine brauchen Unterstützung

Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa hat dazu aufgerufen, Umsiedlern aus der Ukraine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Es gehe um Menschen, die 2022 und 2023 aus Sicherheitsgründen nach Russland gekommen seien.

Bei der Vorstellung ihres Tätigkeitsberichts für 2025 in der Staatsduma sagte Moskalkowa, viele dieser Bürger seien aus Regionen bei Kiew und Charkow geflohen, hätten die russische Staatsbürgerschaft angenommen und könnten nicht in die Ukraine zurückkehren.

"Gleichzeitig gibt es bei uns bislang kein Programm für ihre Anpassung – etwa zur Wohnraumversorgung, Registrierung oder zu Kreditmöglichkeiten zur Lösung alltäglicher Probleme."

Diese Fragen müssten dringend stärker berücksichtigt werden, so Moskalkowa.

Rubio: Witkoff und Kushner nicht bei neuer Ukraine-Gesprächsrunde

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, werden nicht an den nächsten Verhandlungsrunden zur Beilegung des Ukraine-Konflikts teilnehmen. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch:

"Eine Beteiligung der USA ist möglich, aber es werden weder Steve noch Jared sein." 

Der kommende Gesprächszyklus werde bilateral zwischen Russland und der Ukraine stattfinden. Eine Teilnahme der USA sei jedoch nicht ausgeschlossen.

"Sie werden die Gespräche in dieser Woche fortsetzen – diesmal im bilateralen Format. Eine US-Präsenz ist möglich."

Zugleich betonte der Außenminister, dass ein nichtöffentlicher Verhandlungsrahmen mehr Flexibilität ermögliche. Ständige öffentliche Debatten erzeugten zusätzlichen politischen Druck und erschwerten den Dialog.

Rubio: Sicherheitsgarantien für Ukraine müssen mit Russland abgestimmt werden

US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass potenzielle Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit Russland abgestimmt werden müssten.

"Ich denke, man kann sagen, dass von unserer Seite in dieser Frage Einigkeit besteht. Offensichtlich ist hier auch der russische Faktor präsent."

Er fügte hinzu, dass die Sicherheitsgarantien erst nach dem Ende des Konflikts in Kraft treten würden. Zum derzeit noch ungelösten Territoriumsproblem erklärte der US-Außenminister:

"Es bleibt noch eine Frage – und zwar die territoriale Frage. Ich weiß, dass aktiv daran gearbeitet wird, die Positionen Russlands und der Ukraine hier einander anzunähern."

Szijjártó: "Offensichtlich mischen die Ukrainer sich in unsere Wahlen ein"

Nachdem bereits Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán der Ukraine vorgeworfen hatte, sich in die ungarische Parlamentswahl einzumischen, die im April stattfinden sollen, und den ukrainischen Botschafter einbestellt hatte, unterstrich Außenminister Péter Szijjártó bei einer Pressekonferenz, es sei offensichtlich, dass Kiew sich einen Sieg der Oppositionspartei TISZA wünsche.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Rubio: US-Verbündete können ohne Washington keine Sicherheitsgarantien geben

US-Außenminister Marco Rubio hat die Verbündeten der USA dafür kritisiert, dass sie in den letzten Jahrzehnten zu wenig in ihre Verteidigungsfähigkeiten investiert hätten und der Ukraine ohne Unterstützung Washingtons keine Sicherheitsgarantien geben können. Rubio sagte bei einer Anhörung im Senat:

"Im Grunde genommen ist es gerade der amerikanische "Versicherungsfaktor", der die Sicherheit garantiert … Ohne die US-Garantien haben die europäischen Garantien keine entscheidende Bedeutung." 

Er erklärte, dass die Notwendigkeit so starker US-Unterstützung auf die unzureichenden Investitionen der Verbündeten in den vergangenen 20 bis 30 Jahren zurückzuführen sei.

Bessent: Eigenes Geschäft für EU wichtiger als Unterstützung der Ukraine

Laut US-Finanzminister Scott Bessent setzt Europa eigene Handelsinteressen über die Unterstützung der Ukraine. Er kommentierte damit die Entscheidung der EU, keine Strafzölle gegen Indien für russisches Öl einzuführen. Bessent sagte in einem CNBC-Interview:

"Die USA haben Sanktionen oder 25-prozentige Zölle gegen Indien verhängt, weil das Land russisches Öl kauft. Die Europäer weigerten sich jedoch, sich uns anzuschließen. Jedes Mal, wenn Sie hören, dass die Europäer die Wichtigkeit des ukrainischen Volkes betonen, denken Sie daran: Sie stellen ihre Handelsinteressen über die Interessen der Ukrainer."

Er fügte hinzu, dass der Handel für die EU wichtiger sei als ein Ende des Konflikts in der Ukraine.

Rubio: Europäische Sicherheitsgarantien setzen US-Einsatz voraus 

US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die EU im Rahmen von Sicherheitsgarantien für die Ukraine von den USA verlangt, sich im Falle eines Konflikts militärisch aktiv zu engagieren. Dies sagte Rubio bei einer Anhörung im zuständigen Senatsausschuss:

"Jedes von den Europäern vorgeschlagene Konzept von Sicherheitsgarantien setzt feste Verpflichtungen der USA voraus, die im Grunde eine potenzielle Beteiligung an einem zukünftigen Konflikt bedeuten würden."

Zudem sehe ein weiterer Bestandteil der Vorschläge die Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine vor.

Russische Diplomatin: Illegale Waffen aus der Ukraine erreichen Europa

Der illegale Handel mit westlichen Waffen und Militärtechnik in der Ukraine hat massive Ausmaße angenommen. Dies erklärte Julia Schdanowa, die Leiterin der russischen Delegation bei den Wiener Verhandlungen zur militärischen Sicherheit und Rüstungskontrolle.

Demnach wird der Handel vollständig von ukrainischen und international organisierten kriminellen Gruppen kontrolliert, die unter dem Schutz staatlicher Beamter, der Führung der ukrainischen Streitkräfte sowie der Geheimdienste agieren. Schdanowa betonte bei einer Sitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation:

"Unter den Käufern finden sich kriminelle Strukturen aus Deutschland, Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern."

Trotz verschärfter NATO-Kontrollen seien an Kiew gelieferte Waffen in europäischen Ländern und anderen Regionen aufgetaucht. Der Schmuggel auf den Schwarzmarkt erfolge über Moldawien mit Weiterleitung nach Rumänien, Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien. Auch der Seetransport illegaler Waffen über die Häfen der Region Odessa spiele dabei eine zentrale Rolle.

Gebiet Twer: 14-jähriger Russe wegen versuchten Terrorangriffs auf Anweisung der Ukraine verurteilt

Ein Militärgericht in Westrussland hat einen 14-jährigen Einwohner der Stadt Wyschni Wolotschok im Gebiet Twer zu sieben Jahren Haft verurteilt. Laut einem Bericht des russischen Ermittlungskomitees war der Junge Mitglied einer ukrainischen Terrororganisation. Anfang Mai 2025 leistete er auf Anweisung eines Kontaktmanns aus der Ukraine Aufklärungsarbeit in einem Verwaltungsgebäude und stellte drei Molotowcocktails her, mit denen er ein militärisches Rekrutierungszentrum hätte angreifen sollen. Die Straftat wurde von Mitarbeitern des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB rechtzeitig verhindert.

Der Jugendliche wurde der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und des versuchten Terrorangriffs für schuldig erklärt. Die Freiheitsstrafe muss er in einer Jugendstrafanstalt verbüßen.

"Russland war zu keinem Zeitpunkt isoliert" – Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei Monika Gruber

Gabriele Krone-Schmalz war zu Gast bei dem österreichischen Fernsehsender ServusTV und sprach in der Sendung "Die Gruaberin" über die deutschsprachige Medienlandschaft und Streitkultur. Die Moderatorin der wöchentlichen Sendung ist die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Monika Gruber. Mit der Journalistin und langjährigen Moskau-Korrespondentin der ARD sprach sie natürlich auch über den Ukraine-Krieg und die Rolle des Westens bei diesem Konflikt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Szijjártó sieht Ungarn als einziges Hindernis für EU-Beitritt der Ukraine

Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bestätigte die Aussage seines ukrainischen Amtskollegen Andrei Sibiga darüber, dass die Position seines Landes das einzige Hindernis auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union ist. Szijjártó schrieb auf Facebook:

"Ungarn ist das einzige Hindernis für die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Das ist die reine Wahrheit."

Szijjártó betonte, dass die Ukraine keinesfalls der EU beitreten werde, solange die Regierungspartei und Ministerpräsident Viktor Orbán in Ungarn an der Macht seien. Ansonsten würde Kiew die EU und damit Ungarn in den Militärkonflikt verwickeln:

"Sie hätten das Geld der Europäer, darunter auch der Ungarn, genommen und in die Ukraine geschickt. Sie hätten unsere Bauern mit ihrem minderwertigen Getreide ruiniert, und die ukrainische Mafia hätte uns zu einem Transitkorridor gemacht."

Gouverneur: Kiews Truppen versuchen erfolglos, am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson zu landen

Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, den Dnjepr im Gebiet Cherson zu überschreiten. Dies erklärt Gouverneur Wladimir Saldo gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Diese Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Saldo betont:

"Versuchte Operationen kleinerer Gruppen und Aufklärungsaktionen werden regelmäßig verzeichnet, der Gegner hat dabei aber keinen Erfolg erreicht. Unser Militär hat die Lage unter Kontrolle."

Uschakow: Wenn Selenskij zu einem Treffen bereit ist, kann er nach Moskau kommen

US-Präsident Donald Trump hat vorgeschlagen, ein mögliches Treffen zwischen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij zu erörtern. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin bei dem Sender Rossija 1:

"Das ist für uns kein neues Thema. Es wurde im Übrigen mehrfach bei Telefonkontakten angesprochen."

Putin habe wiederholt betont, Selenskij könne selbst anreisen, wenn er zu einem Dialog bereit sei, erinnerte Uschakow.

"Bitte, wir laden ihn nach Moskau ein. Seine Sicherheit und die notwendigen Arbeitsbedingungen werden garantiert."

Russland habe solche Kontakte nie abgelehnt, sie müssten jedoch gut vorbereitet sein und auf konkrete positive Ergebnisse abzielen. Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga mitgeteilt, der Chef des Kiewer Regimes sei zu einem persönlichen Treffen mit Putin bereit, um über territoriale Fragen und die Verwaltung des Kernkraftwerks Saporoschje zu sprechen.

Ungarns Außenminister warnt vor weiterem Eingreifen Kiews in Wahlen

Péter Szijjártó hat vor einer Fortsetzung der "offenen und groben Einmischung" Kiews in die ungarischen Parlamentswahlen gewarnt. Auslöser war die Einbestellung des ungarischen Botschafters Antal Heizer ins ukrainische Außenministerium. Zuvor hatte Budapest bereits den ukrainischen Botschafter in Ungarn, Fjodor Schandor, einbestellt. Grund dafür war die offene Einflussnahme Kiews auf den ungarischen Wahlkampf, so Szijjártó. Zu dem Schritt Kiews erklärte der Außenminister auf Facebook:

"Wir waren nicht überrascht – weder von dem Schritt selbst noch von dem, was sie gesagt haben."

Laut Szijjártó kritisierte die ukrainische Seite erneut, dass sich die ungarische Bevölkerung im Rahmen einer nationalen Konsultation gegen die Unterstützung und Bewaffnung der Ukraine ausgesprochen habe. Zugleich erklärte Szijjártó, Budapest habe keine Erklärung dafür erhalten, warum Wladimir Selenskij Ministerpräsident Viktor Orbán "auf unwürdige Weise beleidige" und warum der ukrainische Außenminister Orbán "mit Hitler vergleiche".

Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt

Die USA und ihre Partner haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine verständigt. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats.

"Es gibt derzeit viele Gespräche über Sicherheitsgarantien, und genau darüber besteht inzwischen ein allgemeiner Konsens, was die Ukraine betrifft."

Die Garantien sähen die Stationierung eines "begrenzten Kontingents" europäischer Truppen, vor allem aus Frankreich und Großbritannien, vor. Entscheidend sei dabei die Unterstützung der USA. Ohne diese seien die europäischen Kräfte "nutzlos".

Rubio betonte, dass sich ausschließlich europäische Soldaten in der Ukraine befinden würden, während die Vereinigten Staaten die Sicherheitsgarantien absicherten.

Umfrage: 75 Prozent der EU-Bürger gegen beschleunigten Beitritt der Ukraine

Eine Mehrheit der EU-Bürger lehnt einen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine ab. Dies zeigt eine Studie des ungarischen Forschungszentrums Századvég.

Demnach sprechen sich 75 Prozent der Befragten gegen ein Schnellverfahren aus, das vom Prinzip einer "leistungsbasierten Mitgliedschaft" abweicht. Nur 18 Prozent unterstützen einen sofortigen Beitritt. 43 Prozent plädieren für das reguläre Verfahren, 32 Prozent lehnen einen EU-Beitritt der Ukraine grundsätzlich ab.

Századvég verweist auf Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die einen möglichen Beitritt Kiews bis 2027 ins Spiel gebracht hatte. Kritiker sehen darin eine Bevorzugung gegenüber langjährigen Beitrittskandidaten. Selbst in skandinavischen Ländern bleibt die Zustimmung begrenzt: In Schweden befürworten 35 Prozent einen bedingungslosen Beitritt, in Finnland 32 Prozent. In Ungarn (93 Prozent) und Österreich (83 Prozent) ist die Ablehnung am deutlichsten zu beobachten.

Als Hauptsorgen nennen die Befragten Nachteile für Landwirte, mögliche Importe "nicht geprüfter, gentechnisch veränderter Produkte", steigende Kriminalität sowie eine Umverteilung von EU-Geldern zugunsten der Ukraine. Die Umfrage wurde zwischen Oktober und Dezember 2025 telefonisch in 30 EU-Staaten durchgeführt. Befragt wurden rund 30.000 Erwachsene.

Mironow: Selenskij träumt davon, "so viele Russen wie möglich zu töten"

Wladimir Selenskij wolle dem Westen seine Wichtigkeit demonstrieren und träume davon, Russen zu töten. Diese Meinung vertritt Sergei Mironow, der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland". In einem Gespräch mit TASS bezeichnete er den ukrainischen Politiker als einen "pathologischen Lügner und Verräter des ukrainischen Volkes", der "sich mit aller Kraft wichtigtut und versucht, seinen westlichen Herren seine Bedeutung zu zeigen". 

"Er träumt davon, so viele Russen wie möglich zu töten, aber vernichtet in der Tat die Ukrainer."

Mironow fügte hinzu, dass das Hauptziel der russischen Armee darin bestehe, Russen zu schützen und die Ukraine "von solchen Nazis wie Selenskij zu befreien". Er betonte weiter:

"Auch wie der Verteidigungsminister bekräftigte der Ukroführer Selenskij seinen Wunsch, monatlich 50.000 russische Soldaten zu töten. Mit diesen Äußerungen erinnert er uns daran, dass wir alles richtig machen. Gleichzeitig demonstriert er der ganzen Welt, ob es sich lohnt, mit ihm Verhandlungen zu führen."

Ukrainisches Außenministerium bekundet Ungarn Protest

Das ukrainische Außenministerium bestellte den ungarischen Botschafter in Kiew ein, um die Einwände gegen die Forderungen Budapests nach einer Einstellung der Finanzhilfen für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Dies gab der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, auf seiner Facebook-Seite bekannt:

"Die Ukrainer haben erneut ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass das ungarische Volk in einer nationalen Petition seine Meinung zu den Absichten Brüssels und Kiews äußern wird, ungarische Gelder für das Funktionieren und die Bewaffnung der Ukraine auszugeben."

Szijjártó betonte, dass dies die ungarische Regierung nicht dazu bewegen werde, ihre Politik gegenüber der Ukraine zu ändern.

Putin-Berater: Wenn Selenskij zu einem Treffen mit Putin bereit ist, wird er in Moskau erwartet

Wladimir Selenskij könnte nach Moskau kommen, wenn er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammentreffen will. An diese Position Russlands erinnerte der Berater des russischen Staatschefs, Juri Uschakow.

"In den Gesprächen mit Journalisten hat unser Präsident mehrfach bekräftigt, dass, wenn Selenskij wirklich zu einem Treffen bereit ist, wir ihn nach Moskau einladen."

Uschakow versicherte:

"Wir garantieren ihm Sicherheit und notwendige Bedingungen für die Arbeit."

Peskow kündigt Dreiertreffen zur Ukraine an

Das dreiseitige Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist für den 1. Februar in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate Abu Dhabi geplant. Dies kündigte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten an:

"Ja, am 1. Februar, ja, vorläufig, davon gehen wir derzeit aus."

Kreml sieht Fortschritte in Diskussionen zur Ukraine

Im Kreml wird allein die Tatsache, dass schwierige Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts in der Ukraine diskutiert werden, als Fortschritt gewertet. Dies erwiderte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf die Frage, ob es Fortschritte im Verhandlungsprozess gibt:

"Insgesamt kann die Tatsache, dass auf Expertenebene eine ganze Reihe komplexer Themen im Zusammenhang mit der Beilegung des Konflikts diskutiert wird, bereits als Fortschritt – der Beginn eines solchen Dialogs – angesehen werden."

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 42 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 33 Geschosse abgefeuert und 80 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 57 abgefangen wurden. 

Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Vier Menschen, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen.

Infolge der Angriffe wurden acht Privathäuser, zwei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb sowie 13 Fahrzeuge beschädigt.

Selenskij befiehlt Armee, "Zehntausende Russen" zu töten

Das ukrainische Militär soll Russland möglichst hohe Verluste zufügen, erklärte Wladimir Selenskij. 50.000 russische Verluste pro Monat bezeichnete er als "optimales Niveau". Dies sei die Aufgabe des Verteidigungsministeriums, der Armee und aller Sicherheitskräfte.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Die russische Flugabwehr zerstört weitere gegnerische Drohnen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mitteilt.

"Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 41 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 28 Drohnen über der Republik Krim, zwölf Drohnen über Gewässern des Schwarzen Meeres und eine Drohne über dem Gebiet Kursk."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.125 Soldaten verloren hat.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, drei Autos, einen Mehrfachraketenwerfer und ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion sowie vier Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Artilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion, sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 100 Kämpfer einbüßen. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze, darunter eins aus westlicher Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 390 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 20 Autos.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 40 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband vier Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung der ukrainischen Armee.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen sowie ein Treibstofflager angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben 175 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.406 unbemannte Luftfahrzeuge, 646 Flugabwehrraketensysteme, 27.364 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.652 Mehrfachraketenwerfer, 32.903 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  53.043 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Medien: USA fordern von der Ukraine Vereinbarung mit Russland im Austausch für Garantien

Die Vereinigten Staaten sollen der Ukraine eine Bedingung gestellt haben, wonach Kiew ein Friedensabkommen mit Moskau unterzeichnen muss, um Sicherheitsgarantien zu erhalten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine ungenannte Quelle.

Der mit den Diskussionen vertraute Gesprächspartner wies darauf hin, dass Washington "der Ukraine gegenüber die Notwendigkeit bekundet habe, ein Friedensabkommen mit Russland zu unterzeichnen, um Sicherheitsgarantien seitens der USA zu erhalten".

Zugleich wies er die Information der Financial Times zurück, dass die Sicherheitsgarantien vom Abzug der Truppen aus dem Donbass abhängig seien. Seinen Worten zufolge "sagen die Vereinigten Staaten der Ukraine nicht, was in das Friedensabkommen aufgenommen werden soll, und die Annahme, dass Washington versucht, die Ukraine zu territorialen Zugeständnissen an Russland zu zwingen, ist irreführend".

Sacharowa: Selenskij will Friedensgespräche mit Terroranschlägen vereiteln

Wladimir Selenskij will jegliche Friedensgespräche mit Terroranschlägen gegen Zivilisten verhindern. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, im Radiosender Sputnik.

"Wie reagiert Selenskijs Regime auf die Kontakte? Er führt die Schläge nicht nach militärischem Bedarf durch, nicht aufgrund der Logik der Lage auf dem Schlachtfeld. Die Angriffe werden gezielt auf die friedliche, zivile Bevölkerung und soziale Einrichtungen durchgeführt. Das sind nicht einfach nur Angriffe, das sind Terroranschläge."

Es handelt sich "zweifellos" um den Versuch, "jegliche Gespräche oder Friedensbemühungen zu stören". Sacharowa weiter:

"Wir sprechen jetzt nicht einmal über den Status der Verhandlungen oder den Abschluss eines Friedensabkommens. Selbst eine Tendenz oder Hinweise auf eine Bewegung in diese Richtung lösen eine solche Reaktion aus. Als Beispiel: Das ist so, als würde man Weihwasser auf einen Besessenen tropfen, und das dunkle Wesen beginnt sich zu zeigen."

Staatsduma-Abgeordneter: Proteststimmung wächst in der Ukraine wegen Repressionen

Der Abgeordnete der Staatsduma von der Krim und Mitglied des Sicherheitsausschusses, Michail Sсheremet, äußerte, dass in der ukrainischen Gesellschaft die Proteststimmung zunehme. Wörtlich hieß es:

"Die Kiewer Junta von Selenskij hält sich ausschließlich mit Waffengewalt und Repressionen an der Macht in der Ukraine, was in der Gesellschaft zu wachsenden Protest- und Panikstimmungen geführt hat. Die Menschen blicken pessimistisch in die Zukunft ihres Landes."

Sсheremet zufolge sollte das ukrainische Volk "dem Regime Selenskijs" kollektiv Widerstand leisten.

Gouverneur: Zwei Angriffe auf Sewastopol durchgeführt

Nach Angaben von Michail Raswoschajew, dem Gouverneur der Stadt Sewastopol, haben die ukrainischen Streitkräfte zwei Angriffe auf die Stadt durchgeführt.

"In der vergangenen Nacht und am Morgen unternahmen die ukrainischen Streitkräfte zwei Angriffe auf Sewastopol. Insgesamt schossen die Luftverteidigungskräfte und unsere Schwarzmeerflotte zehn unbemannte Luftfahrzeuge ab."

Eine Person erlitt Verletzungen, und es kam zu Beschädigungen an mehreren Wohnhäusern.

Gebiet Kursk: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 50 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 27. Januar bis 7:00 Uhr am 28. Januar wurden insgesamt 30 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 53 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet keine zivilen Opfer. Bei den Drohnenattacken wurden eine Gasleitung, Stromleitungen, zwei Gebäude, ein Fahrzeug sowie ein Privathaus beschädigt. 

Auch ohne Washington soll "Koalition der Willigen" Kiew unbesiegbar machen

Die US-"Friedensstiftung" publiziert in "Foreign Affairs", der einflussreichen Hauspostille des "Tiefen Staates", die Blaupause, wie die "Koalition der Willigen" auch ohne die USA die Ukraine in eine unbesiegbare Festung aufrüsten kann, wozu bis 2029 Ukrainehilfen in Höhe von 390 Milliarden US-Dollar nötig sind.

Mehr dazu hier auf unserer Webseite.

Medien: G7 überweist Kiew fast 40 Milliarden US-Dollar aus Erlösen russischer Vermögenswerte

Im Jahr 2025 sollen die Länder der "Gruppe der Sieben" (G7) der Ukraine einen Kredit in Höhe von 37,9 Milliarden US-Dollar aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte gewährt haben. Dieser Betrag soll mehr als 70 Prozent der gesamten ausländischen Finanzierung des ukrainischen Haushalts ausgemacht haben. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eigene Berechnungen.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr am Morgen weitere gegnerische Drohnen über russischen Gebieten zerstört.

"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden drei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: zwei Drohnen über dem Gebiet Astrachan und eine Drohne über dem Gebiet Krasnodar."

Experte: Russische Armee durchbricht ukrainische Verteidigung im Stadtgebiet von Krasny Liman

Die russischen Soldaten führen Kampfhandlungen im Stadtgebiet von Krasny Liman in der DVR durch. Dies erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS.

"Krasny Liman steht unter dem intensiven Artilleriebeschuss unserer Luft- und Weltraumkräfte. Der Hauptschlag unserer Truppen erfolgt aus Dibrowa, dem nördlichen Teil von Krasny Liman. Die Einheiten durchbrechen den ersten Kilometer des Stadtgebiets. Wir beobachten, wie sich die Ereignisse entwickeln. Aber die Tatsache, dass unsere Einheiten in das Stadtgebiet eingedrungen sind, zeigt, dass Krasny Liman voraussichtlich nicht lange unter der Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte bleiben wird."

Polens Außenminister fordert Abschaltung von Starlink in der Ukraine

Der polnische Außenminister Radosław Sikorski forderte den US-Unternehmer Elon Musk in den sozialen Netzwerken auf, das Satellitensystem Starlink in der Ukraine abzuschalten. Wörtlich schrieb er:

"Hey, großer Mann, wie wäre es, wenn du die Russen daran hindern würdest, Starlink für Angriffe zu nutzen?"

Wie die Zeitung Fakt erklärt, reagierte Sikorski damit auf die Aussage des kürzlich ernannten ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, dass die russischen Streitkräfte angeblich begonnen hätten, das Starlink-System für Angriffe zu nutzen.

75 ukrainische Drohnen über Nacht abgeschossen

Die russische Luftabwehr schoss in einer Nacht 75 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium und präzisiert, dass 24 Drohnen über der Region Krasnodar, 23 über der Republik Krim, sechs über dem Schwarzen Meer, fünf über dem Gebiet Belgorod, vier über dem Gebiet Astrachan, jeweils drei Drohnen über dem Gebiet Kursk und dem Asowschen Meer, jeweils zwei Drohnen über den Gebieten Woronesch und Brjansk und jeweils eine Drohne über den Gebieten Rostow, Tambow und Wolgograd abgeschossen wurden.

27.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Kiews: Separater Friedensvertrag über Washington möglich

Das Abkommen über die Beilegung des Ukraine-Konflikts wäre ein bilaterales Dokument, das Russland und die Ukraine separat mit den USA unterzeichnen würden. Dies erklärt der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga im Interview mit der Zeitung Jewropeiskaja Prawda in Bezug auf den 20-Punkte-Plan.

Zwar werde genau dieses Vorgehen derzeit diskutiert, und die Parteien setzen die Verhandlungen noch fort, betont Sibiga. Wenn es auch keine Unterschrift der EU gebe, dürfe das Abkommen keine Punkte enthalten, die nicht mit den europäischen Verbündeten vereinbart worden seien.

Außerdem verkündet der Minister, dass Wladimir Selenskij zu Gesprächen mit Wladimir Putin bereit sei. Ein solches Treffen wäre notwendig, um über die zwei wichtigsten Punkte, nämlich die territoriale Frage und das Atomkraftwerk Saporoschje, zu diskutieren.

"Äußerst schwierig, aber lösbar" – Befreiung der Volksrepublik Donezk kommt voran

Einheiten der russischen Streitkräfte im Gebiet der Sonderoperation setzen ihren Vormarsch an sämtlichen Frontabschnitten fort, erklärte Generalstabschef Waleri Gerassimow.

Während seines Inspektionsbesuchs beim Truppenverband West gab Gerassimow bekannt, dass die russische Armee seit Monatsbeginn 17 Siedlungen befreit und eine Fläche von über 500 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Eine der befreiten Ortschaften ist Sakotnoje am Frontabschnitt Slawjansk. Am Vormarsch beteiligte russische Soldaten berichteten ausführlicher darüber, wie die Befreiung verlief.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Fico: Konflikt wird bis zum 1. November 2027 enden

Der Konflikt in der Ukraine wird bis zum 1. November 2027 enden, meint der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz. Sobald der Krieg vorbei sei, würden alle zur Vernunft kommen und voller Hast nach Russland eilen, um dort Geschäfte zu machen.

Seine Einschätzung teilt Fico im Zusammenhang mit dem Verbot von Importen russischer Energie mit, das Anfang 2027 in Kraft treten wird. Die Publikation Hlavné Správy zitiert den Ministerpräsidenten:

"Denn sich auf diese Weise von der russischen Energieversorgung abzuwenden, ist Selbstmord. Das sage nicht nur ich, sondern auch deutsche Wirtschaftswissenschaftler, deutsche Politiker und nun auch andere EU-Politiker."

Fico zufolge handelt es sich um eine sinnlose, ideologisch motivierte Entscheidung, die aus Hass gegen die Russische Föderation getroffen wurde.

Trump spricht über "sehr positive Entwicklungen" bei Ukraine-Gesprächen

Verhandlungen über die Ukraine in Abu Dhabi haben "sehr positive Entwicklungen" gezeigt, erklärt US-Präsident Donald Trump im Gespräch mit Journalisten vor dem Weißen Haus. Auf eine entsprechende Frage antwortet Trump, ohne Einzelheiten zu erläutern:

"Wir sehen sehr positive Entwicklungen in Bezug auf die Ukraine und Russland."

Moskalkowa: Mehr als 1.800 russische Kriegsgefangene im vergangenen Jahr in die Heimat zurückgebracht

Im Jahr 2025 wurden über 1.851 russische Soldaten aus der ukrainischen Gefangenschaft zurückgebracht, erklärt die Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Interfax zitiert die Beamte:

"Allein durch Appelle an mich, wenn ich Verhandlungen führe und die Zusammenarbeit vorantreibe, konnten wir an der Freilassung von 1.851 Gefangenen mitwirken."

Moskalkowa betont, dass dieses Ergebnis unter anderem den Bemühungen des Präsidenten, des Verteidigungsministeriums, des Außenministeriums, der Sicherheitsdienste, der Mitglieder der Verhandlungsmission im Istanbul-Format und des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz zu verdanken ist.

Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

Die russische Flugabwehr hat zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit 18 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen des Landes, wo die Flugziele zum Absturz gebracht wurden, wie folgt auf:

  • über dem Gebiet Belgorod sechs,
  • über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer je vier,
  • über dem Gebiet Brjansk drei,
  • über dem Gebiet Kursk eines.

Orbán warnt vor "ukrainischer Bedrohung" für Ungarns kommende Wahlen

Am Montag, dem 26. Januar 2026, hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán sich per Videobotschaft über soziale Medien zu ukrainischen Versuchen geäußert, die im Frühling 2026 in seinem Land stattfindende Parlamentswahl zu beeinflussen.

Orbán spricht dabei von "äußerst beleidigenden und drohenden Äußerungen gegen Ungarn und die ungarische Regierung" seitens verschiedener ukrainischer Politiker – darunter auch des ukrainischen Staatspräsidenten Wladimir Selenskij selbst.

Des Weiteren merkte Orbán an, dass Ungarns nationale Sicherheitsbehörden mittlerweile von einer Strategie ausgehen, diese Attacken seien "Teil einer koordinierten Serie von Handlungen, die darauf abzielt, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen". Orbán konkretisierte zwar nicht, auf welche Aussagen er sich bezieht, aber Selenskij hat bei einer Rede auf dem Weltwirtschaftsforum letzte Woche in Davos dem ungarischen Volksvertreter vorgeworfen, "europäische Interessen" zu verraten.

Die ungarischen Parlamentswahlen sind für den 12. April 2026 angesetzt.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Drohnenangriff auf Gebiet Cherson: Krankenhausmitarbeiter verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Dienstag ihre Angriffe auf das Gebiet Cherson fortgesetzt. Laut Gouverneur Wladimir Saldo wurde wegen einer Drohnenattacke ein Mitarbeiter des Krankenhauses der Stadt Golaja Pristan verletzt. Zur Zeit des Angriffs war der Mann mit dem Fahrrad zur Arbeit unterwegs. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen hospitalisiert.

Aserbaidschan liefert elektrische Ausrüstung an die Ukraine

Aserbaidschan hat der Ukraine elektrische Ausrüstung übergeben. Nach Angaben der staatlichen Medien wurde die humanitäre Lieferung vom Energieministerium in Baku auf Anordnung von Präsident Ilcham Alijew durchgeführt.

Weißrussischer Sicherheitsrat: Kiew muss die Tötung des ukrainischen Volkes stoppen

Alexander Wolfowitsch, Sekretär des weißrussischen Sicherheitsrats, erklärt, dass die frühere Sowjetrepublik Maßnahmen treffe, damit sich der Ukraine-Krieg nicht auf Weißrussland ausweite. Sein Land setze dabei nicht auf eine Aufstockung der Streitkräfte, was der einheimischen Wirtschaft schaden könnte, sondern auf eine hochwertige Ausbildung von Soldaten. Darüber hinaus prüfe Weißrussland die Erfahrungen anderer Staaten und neue Waffen.  

Gleichzeitig rät er der Führung in der benachbarten Ukraine, den bewaffneten Konflikt "mit allen Kräften" zu beenden. Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA zitiert Wolfowitsch mit den Worten:  

"Sie müssen mit allen Kräften den Krieg und die Tötung ihres Volkes, des leidgeprüften ukrainischen Volkes, stoppen. Sie denken aber nicht daran, wobei Abertausende Ukrainer täglich in diesem Konflikt sterben. Es gibt keinen einzigen Politiker, dessen Kinder an der vordersten Front kämpfen. Eben deswegen geht der Krieg weiter."

Der Generalleutnant wirft zudem Polen und den baltischen EU-Ländern vor, den Wohlstand ihrer Völker für die Militarisierung aufzuopfern. Diese Länder steigerten ihre Militäretats, kauften Waffen und errichten Militärinfrastrukturen in der Nähe der weißrussischen Grenze. Somit zeigten sie, dass sie keine friedlichen Vorsätze hätten, resümiert Wolfowitsch.

Wadephul: "Russland erwägt keinen Angriff auf die NATO, weil wir stark sind"

Bei einer Pressekonferenz mit der lettischen Außenministerin Baiba Braže in Riga am Montag hat der deutsche Außenminister Johann Wadephul die militärische Abschreckungskraft der NATO auffällig hervorgehoben. Seine Hauptbotschaft: Ein Angriff Russlands auf das Bündnisgebiet werde aus einem einfachen Grund ausbleiben – weil die NATO schlicht stark sei.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russischer Diplomat: Kiews Angriffe töten 71 Zivilisten seit Jahresbeginn

Mindestens 71 russische Zivilisten, drei von ihnen Minderjährige, sind seit Jahresbeginn durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte getötet worden, berichtet Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau. Die Gesamtzahl der Betroffenen schätzen die Behörden auf 328 Menschen, darunter 18 Minderjährige.

Diese Statistiken führt Miroschnik auf absichtliche Angriffe der Ukraine auf belebte Orte, den zivilen Verkehr, Wohnhäuser sowie medizinische und soziale Einrichtungen zurück.

Drei Verletzte im Gebiet Belgorod durch Attacken aus Ukraine

Aus dem russischen Grenzgebiet Belgorod werden erneut Verletze durch Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet über drei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien zwei Arbeiter eines Betriebs in der Siedlung Nowostrojewka-Perwaja zu Schaden gekommen, als in ihrer Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. Nach der ärztlichen Untersuchung in einem Krankenhaus in der Stadt Graiworon habe man bei ihnen ein Barotrauma diagnostiziert. Infolge der Attacke sei zudem ein Auto beschädigt worden. In der Siedlung Samostje habe ein siebenjähriges Mädchen ebenfalls ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne in seiner Nähe explodiert sei. Im Haus des Kindes seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Durch die Detonation sei zudem ein Auto beschädigt worden, so Gladkow.

Auch Slowakei will gegen Einfuhrstopp für Gas aus Russland klagen

Nach Ungarn will auch die Slowakei den von der EU beschlossenen Einfuhrstopp für Gas aus Russland gerichtlich anfechten. Ministerpräsident Robert Fico kündigte dem Nachrichtenportal Dennik N zufolge an, man wolle dagegen vorgehen, dass der Beschluss mit qualifizierter Mehrheit angenommen worden sei. Auch Ungarn hatte zuvor erklärt, vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) gegen das Verbot klagen zu wollen.

Die beiden EU-Binnenstaaten, die auf ihre Abhängigkeit von Energielieferungen aus Russland verweisen und trotz des Ukraine-Krieges engere Beziehungen zu Moskau pflegen, hatten am Montag gegen den Importstopp gestimmt. Die EU will die Gasgeschäfte mit ihrem früheren Hauptlieferanten beenden und Russland somit eine wichtige Einnahmequelle entziehen. Das Gesetz sieht vor, den Import von Flüssigerdgas (LNG) bis Ende 2026 und den Bezug von Pipeline-Gas bis Ende 2027 einzustellen.

Selenskij zielt auf EU-Beitritt schon 2027 ab

Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union muss bereits im nächsten Jahr abgeschlossen werden, schreibt Präsident Wladimir Selenskij in einem Beitrag auf X nach dem Telefongespräch mit dem österreichischen Bundeskanzler Christian Stocker.

Selenskij betrachte die EU-Mitgliedschaft als eine wichtige Sicherheitsgarantie nicht nur für die Ukraine, sondern auch für ganz Europa. Im Einzelnen sei die kollektive Stärke Europas dank der Sicherheit der Ukraine und der Beteiligung des Landes in den Bereichen Technologie und Wirtschaft möglich. Ferner betont der Präsident:

"Deshalb sprechen wir über einen konkreten Zeitpunkt – 2027 –, und wir zählen auf die Unterstützung der Partner für unsere Position."

Die Ukraine gilt seit Juni 2022 als EU-Beitrittskandidat, die Beitrittsverhandlungen wurden im Juni 2024 eröffnet.

TASS: Chronisch kranke Rekruten überlasten ukrainische Hospitäler

Ukrainische Militärhospitäler sind durch Mobilisierte mit chronischen Krankheiten überlastet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle bei den russischen Streitkräften.

Angaben der Quelle zufolge erscheint in der Ukraine das Phänomen von sogenannten "unheilbaren Wehrdienstverweigerern". Dabei handelt es sich um Soldaten im Dienst, die trotz beträchtlicher Gesundheitsprobleme mobilisiert wurden. Nach dem Durchlaufen der Grundausbildung befinden sie sich praktisch ständig in medizinischer Behandlung.

Die Quelle erklärte, dass der Grund dafür darin liege, dass ukrainische Rekrutierer Menschen wahllos mobilisieren, weil nur die Anzahl der Mobilisierten maßgeblich sei. Nach einer formalen Musterung wenden sich die Rekruten an Hospitäler, um den Status "eingeschränkt tauglich" zu erhalten. Die Quelle weiter:

"Dazu wenden sie sich systematisch an Hospitäler mit Klagen über ihre Krankheiten, oft noch während der Ausbildung, und überlasten damit die Ärzte. Inzwischen gibt es so viele 'unheilbare Dienstverweigerer', dass verstümmelte ukrainische Soldaten es schwer haben, den Status 'untauglich' zu erhalten."

"Putin wäre begeistert" – Rutte stellt Sinn europäischer Armee infrage

Mark Rutte, Generalsekretär des nordatlantischen Militärbündnisses NATO, hat am Montag bei einem Auftritt vor dem EU-Parlament in Brüssel Forderungen nach einer europäischen Armee eine deutliche Absage erteilt. Rutte wandte sich an die Befürworter einer europäischen Streitmacht, die von der von den USA geführten NATO-Allianz unabhängig sein sollte. Europa sei nicht in der Lage, sich ohne das US-Militär zu verteidigen, behauptete der NATO-Chef.

Darüber hinaus wies Rutte darauf hin, dass mit der Schaffung einer europaweiten Militärstruktur zahlreiche Überschneidungen und Doppelungen mit der NATO entstehen würden. Zudem müssten die Europäer noch mehr Frauen und Männer finden, die bereit wären, Militärdienst zu leisten. "Ich denke, [Russlands Präsident Wladimir] Putin wäre begeistert", fasste Rutte zusammen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur warnt vor andauernden ukrainischen Attacken auf grenznahe Dörfer im Gebiet Kursk

Alexander Chinstein warnt die Einwohner des russischen Gebiets Kursk auf Telegram vor andauernden "niederträchtigen" ukrainischen Angriffen auf grenznahe Ortschaften. Der Gouverneur verweist dabei auf die steigende Zahl von Opfern und appelliert an seine Landsleute:

"Bitte missachten Sie nicht die Sicherheitsvorkehrungen und passen Sie auf sich auf!"

Der Politiker berichtet in diesem Zusammenhang über eine Frau, die am heutigen Dienstag eine medizinische Einrichtung in der Stadt Rylsk aufgesucht habe. Die Frau sei bereits am 25. Januar verletzt worden, als eine ukrainische Drohne auf der Straße zwischen den Dörfern Michailowka und Schtschekino ihr Auto angriff. Die 55-Jährige habe ein Explosionstrauma, eine Quetschung, ein Barotrauma der Ohren, eine Gehirnerschütterung und Schürfwunden erlitten. In Kürze werde man die Verletzte in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt Kursk verlegen.

Russische Luftabwehr eliminiert weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten

Russlands Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Wie aus zwei entsprechenden Mitteilungen der Behörde hervorgeht, hat die Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr MEZ bis 11 Uhr MEZ sechs unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Eine Drohne sei über dem Gebiet Woronesch unschädlich gemacht worden. Fünf weitere unbemannte Luftfahrzeuge habe man über dem Grenzgebiet Belgorod abgefangen. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Ukrainische Medien: Kiew bereitet Strafverfahren gegen Lukaschenko vor

Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportals Ekonomitscheskaja Prawda hat sich der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am 25. Januar im Rahmen seines Besuchs in Vilnius mit der weißrussischen Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja getroffen. Wie das Portal betont, war dies das erste bilaterale Treffen zwischen Selenskij und Tichanowskaja und erfolgte auf Initiative der ukrainischen Seite.

Dem Bericht zufolge wurde beim Gespräch unter anderem die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass Kiew ein "Strafverfahren" gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko einleite:

"Die Verträge gingen viel weiter. Unter anderem wurde die Möglichkeit der Einleitung eines Strafverfahrens gegen Lukaschenko erörtert."

Russische Menschenrechtsbeauftragte: Moskau und Kiew bereiten Gefangenenaustausch vor

Russland und die Ukraine bereiten aktiv einen Austausch von Gefangenen vor, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte, Tatjana Moskalkowa. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert sie dazu:

"Heute führen wir einen aktiven Dialog über die Anzahl von Personen, die in die Austauschlisten aufgenommen werden, sowie zu organisatorischen Fragen. Ich hoffe, dass der Austausch in nächster Zeit stattfinden wird."

Ein Todesopfer und fünf Verletzte bei Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 43 Geschosse und neun Raketen ab und setzte 100 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 67 abgeschossen wurden.

In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Zivilisten. Ein Einwohner der Stadt Schebekino kam ums Leben, als eine ukrainische Drohne sein Auto angriff. Außerdem berichtet der Politiker über fünf Verletzte. In der Stadt Schebekino erlitt ein Mann bei der Detonation einer Drohne Verletzungen. Auch zwei Einwohner der Ortschaften Gora-Podol und Golowtschino wurden verletzt. Infolge der gegnerischen Angriffe kamen darüber hinaus zwei Angehörige der Verteidigungseinheit "Orlan" zu Schaden.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, sieben Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, eine Stromleitung, eine Garage, ein Lkw und 13 Autos zerstört oder beschädigt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Rschanoje, Sadki, Sosnowka und Choten im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Sybino, Proletarskoje und Tschugunowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor mehr als 170 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte dabei 14 Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar sowie vier Munitions- und Materiallager.

Der Truppenverband West hat die Ortschaft Kupjansk-Uslowoi unter seine Kontrolle gebracht und auf seinem Vormarsch Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kowscharowka, Netschwolodowka, Nowoossinowo und Senkowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR getroffen. Dabei wurden mehr als 210 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt. Der Gegner verlor zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 27 Wagen, zwei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar und drei Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd hat seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Konstantinowka, Kramatorsk, Nowodmitrowka, Resnikowka und Slawjansk in der DVR getroffen hat. Das russische Ministerium beziffert die Personalverluste der ukrainischen Streitkräfte auf bis zu 120 Kämpfer. Dabei wurden vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Wagen, sechs Geschütze und zwei Materiallager zerstört.

Der Truppenverband Mitte hat ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Belizkoje, Grischino, Sawido-Kudaschewo und Suchezkoje in der DVR getroffen. Der Gegner verlor dabei mehr als 415 Kämpfer. Ein Kampfpanzer, acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, drei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar wurden außer Gefecht gesetzt.

Auch der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort und hat Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Werchnjaja Tersa, Wosdwischewka, Gorkoje, Salisnitschnoje und Risdwjanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 390 Soldaten. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 21 Wagen wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr hat die Ortschaft Nowojakowlewka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Magdalinowka im Gebiet Saporoschje und Sadowoje im Gebiet Cherson getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Das russische Militär zerstörte zudem fünf Wagen, ein Geschütz, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Brennstoffdepot.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Drohnenlager und 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden hat die russische Luftabwehr elf HIMARS-Raketen, eine für Bodenziele umgerüstete S-200-Rakete und 105 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.231 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.349 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.651 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.877 Geschütze und Mörser.

Sondervertreter des russischen Präsidenten: Rückzug der Ukraine aus dem Donbass führt zu Frieden

Kirill Dmitrijew, Sondervertreter des russischen Präsidenten für internationale Wirtschaftskooperation und Vorsitzender des russischen Direktinvestitionsfonds, der zuvor an den Verhandlungen in Abu Dhabi teilgenommen hatte, sieht einen ukrainischen Rückzug aus dem Donbass als notwendige Bedingung für eine Lösung des Konflikts. Auf X schreibt er:

"Ein Rückzug der Truppen aus dem Donbass ist der Weg zum Frieden in der Ukraine."

Dmitrijew kommentierte damit eine Publikation der britischen Zeitung Financial Times, die unter Verweis auf Quellen berichtet hatte, dass die USA Sicherheitsgarantien für die Ukraine an einen Gebietsverzicht knüpfen. Demnach sei Washington bereit, Kiew Sicherheitsgarantien und zusätzliche Waffenlieferungen zu gewähren, falls die Ukraine einem Abtritt des Donbass zustimmen würde.

Anna Kelly, stellvertretende Pressesprecherin des Weißen Hauses, bezeichnete die Publikation der Financial Times als "Lüge", fügte aber hinzu, dass sich der Verhandlungsprozess "in einem großartigen Zustand" befinde.

CSU sieht EU-Beitritt der Ukraine skeptisch

Die CSU hat sich äußerst skeptisch gegenüber einem EU-Beitritt der Ukraine geäußert. Nach einer Sitzung des CSU-Vorstands in München sagte Parteichef Markus Söder:

"Wir sind da zurückhaltend, weil wir natürlich sehen, dass es den Charakter der EU völlig verändert."

Sollte die Ukraine institutionell stärker an Europa gebunden werden, bräuchte es einen grundlegenden und völlig neuen Reformvertrag für Europa. Aus Söders Sicht würden die aktuellen EU-Strukturen nicht ausreichen, um eine Erweiterung mit der Ukraine umzusetzen. Als Beispiel nannte er die Landwirtschaft, es würde aber auch sonst nicht passen.

Gleichzeitig erklärte der CSU-Chef, dies bedeute nicht, dass die Tür für die Ukraine generell zugeschlagen werde. In dem Fall müsse sich Europa jedoch selbst völlig neu strukturieren.

Die Ukraine strebt seit Jahren den EU-Beitritt an. Seit Juni 2022 ist das Land offiziell Beitrittskandidat. Innerhalb der EU-Staaten gibt es aber sehr unterschiedliche Meinungen dazu. So blockierte etwa Ungarn lange Zeit jegliche Beitrittsverhandlungen. Die ukrainische Regierung will diese allerdings möglichst schnell abschließen.

Pistorius: Deutschland hat kaum noch Kapazitäten für Unterstützung der ukrainischen Luftverteidigung

Boris Pistorius hat die Verbündeten der Ukraine aufgefordert, die Flugabwehr des osteuropäischen Landes stärker zu unterstützen. Nach einem Treffen mit seinem litauischen Amtskollegen Robertas Kaunas am Montag ​in Berlin sagte der Bundesverteidigungsminister, Deutschland habe bei der Luftverteidigung der Ukraine "überproportional viel getan". So seien mehr als ein Drittel der deutschen Patriot-Systeme ⁠abgegeben worden.

"Mehr geht nicht, weil wir selbst auf Ersatzlieferungen warten."

Bei den IRIS-T-Systemen sei Deutschland zudem der einzige Lieferant und rüste die Ukraine kontinuierlich aus. Dies reiche angesichts der deutlich gestiegenen ​russischen Angriffe jedoch nicht aus.

"Deswegen wäre es gut, wenn ‍der eine oder andere noch etwas findet und liefern kann, um die Ukraine zu unterstützen."

Gleichzeitig kritisierte Pistorius die anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur der Ukraine als "besonders zynisch".

Orbán wirft Ukraine Wahleinmischung vor

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat der Ukraine Wahleinmischung vorgeworfen und die Einbestellung des Kiewer Botschafters angeordnet. In einem am Montag auf der Plattform X veröffentlichten Video sagte der Politiker, die Führung der Ukraine und "sogar der Präsident selbst" hätten grob beleidigende und bedrohliche Äußerungen gegen Ungarn und die ungarische Regierung getätigt. Auf welche Äußerungen er sich bezog, sagte Orbán allerdings nicht. Dabei behauptete der Regierungschef des EU- und NATO-Landes:

"Unsere nationalen Sicherheitsdienste haben diesen jüngsten ukrainischen Angriff analysiert und festgestellt, dass es sich um eine koordinierte Reihe ukrainischer Maßnahmen zur Einmischung in die ungarischen Wahlen handelt."

Er habe daher den Außenminister angewiesen, den ukrainischen Botschafter einzubestellen, sagte Orbán.

Der Ministerpräsident steht bei den für den 12. April geplanten Parlamentswahlen vor der voraussichtlich größten Herausforderung seiner 16-jährigen Amtszeit. Seine Partei Fidesz liegt in den meisten Umfragen deutlich zurück.

Russlands Stabschef meldet Fortschritte an allen Frontabschnitten

Russische Truppenverbände im Gebiet der Sonderoperation setzen ihren Vormarsch an sämtlichen Frontabschnitten fort, erklärte Armeegeneral Waleri Gerassimow, Leiter des Generalstabs der russischen Streitkräfte. Während seines Inspektionsbesuchs beim Truppenverband West gab Gerassimow bekannt, dass die russische Armee seit Monatsbeginn 17 Siedlungen befreit und eine Fläche von über 500 Quadratkilometern unter ihre Kontrolle gebracht hat. Gegenwärtig laufen Straßenkämpfe zur Befreiung der Stadt Krasny Liman, so Gerassimow weiter.

In Bezug auf Erfolge einzelner Verbände gab Russlands Stabschef bekannt, dass der Truppenverband Nord binnen eines Monats vier Ortschaften befreit hat. Der Truppenverband Süd zerschlägt indessen ukrainische Einheiten in Konstantinowka und rückt nach der Befreiung von Bondarnoje, Sakotnoje und Priwolnoje in Richtung Slawjansk vor. Auch die Truppenverbände Ost und Mitte haben nach Gerassimows Angaben Geländegewinne erzielt. 

Zum Truppenverband Dnjepr erklärte der General, dass dieser im Januar vier Ortschaften befreit hat, sodass sich gegenwärtig die Vorposten des Truppenverbands den südlichen Rändern der Gebietshauptstadt Saporoschje auf eine Entfernung von 12 bis 14 Kilometern genähert haben. Kämpfer des Truppenverbands West haben zwischenzeitlich die Stadt Kupjansk-Uslowoi im Gebiet Charkow befreit (wir berichteten hierüber in diesem Ticker).

Ein Opfer durch ukrainische Attacke auf Auto im Gebiet Saporoschje

In den zurückliegenden 24 Stunden haben die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fünf gezielte Angriffe aus der Ukraine registriert. Wie Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram schreibt, wurde dabei ein Zivilist verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Siedlung Bassan, als eine gegnerische Drohne ein Auto angriff. Beim Verletzten handelt es sich um einen 53-jährigen Mann.    

Außerdem berichtet der Politiker über Sachschäden in den Städten Dnjeprorudnoje und Wassiljewka sowie in der Siedlung Seljony Gai. Dort wurden zwei Einfamilienhäuser, eine Garage, eine Gasleitung, ein Lkw und drei Autos beschädigt.

EU beschließt Importverbot für russisches Gas – Speicherstände historisch niedrig

Der EU-Rat hat ein Komplettverbot für Erdgas aus Russland beschlossen: Flüssiggas soll ab dem 1. Januar 2027, Pipeline-Gas ab dem 30. September 2027 nicht mehr in die EU eingeführt werden. Verstöße können mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Die EU-Kommission kann das Verbot im Notfall vorübergehend aussetzen.

Das Verbot wurde trotz Widerstands aus Ungarn und der Slowakei verabschiedet, beide Länder kündigten eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof an.

Zugleich warnen Experten angesichts niedriger Gasspeicherstände in Deutschland und wachsender Abhängigkeit von LNG-Importen aus den USA vor möglichen Versorgungsrisiken und steigenden Preisen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Nach Angaben des Politikers wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 26. Januar bis 5 Uhr MEZ am 27. Januar 27 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 47-mal grenznahe, zuvor evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Darüber hinaus gab es elf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Er berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Kalinowka und Chomutowka. Dort wurden insgesamt ein Einfamilienhaus und sieben Autos durch Splitter sowie herabfallende Drohnenteile beschädigt. In der Siedlung Chomutowka fiel zudem zeitweise die Stromversorgung aus.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Januar 18 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Dnjeprjany — 5,
  • Kachowka — 7,
  • Aljoschki — 3,
  • Golaja Pristan — 3.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Majatschka, Kairy und Nowaja Kachowka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Januar bis 0 Uhr am 27. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

Ukrainische Angriffe töten 15 Zivilisten binnen einer Woche

Im Zeitraum vom 19. bis 25. Januar sind 15 russische Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

"Während der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 99 Zivilisten zu Schaden gekommen: 84 Menschen, darunter vier Minderjährige, wurden verwundet, 15 wurden getötet."

Miroschnik fügte hinzu, dass Kiews Militär dabei mindestens 3.062 Geschosse gegen zivile Objekte auf russischem Territorium abgefeuert habe. Besonders betroffen sei das Gebiet Belgorod, das von bis zu 90 Drohnen angegriffen wurde.

Luftabwehr schießt in der Nacht 19 ukrainische Drohnen ab

Russlands Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 19 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgeschossen, gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt. Nach Angaben der Behörde wurden fünf Drohnen über dem Gebiet Kursk, fünf weitere über dem Gebiet Krasnodar, drei über dem Asowschen Meer sowie jeweils eine über den Gebieten Orjol und Belgorod zerstört.

Russische Armee befreit Kupjansk-Uslowoi

Einheiten des russischen Truppenverbands West haben die Stadt Kupjansk-Uslowoi im Gebiet Charkow befreit, meldet Waleri Gerassimow, Leiter des Generalstabs der Streitkräfte Russlands. Während seiner Inspektion des Truppenverbands erklärte er:

"Kupjansk-Uslowoi wurde befreit. "Gegenwärtig wird das Stadtgebiet überprüft und gesäubert."

26.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Alltag im Donbass: Kreativität und Durchhaltewillen trotz Krieg

Trotz der anhaltenden Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verlieren die Bewohner des Donbass nicht den Mut. Selbst in schwierigsten Zeiten bewahren die Menschen Hoffnung und werden kreativ. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Symbole ihres unbeugsamen Geistes.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Rada-Abgeordnete fürchten öffentliche Debatte über Truppenabzug aus dem Donbass

Abgeordnete der Werchowna Rada diskutieren intern über Kompromisse zur Beendigung der Kämpfe, darunter auch über einen Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass. Öffentlich äußern sie sich dazu jedoch nicht, da sie Angst vor dem Vorwurf des Verrats haben. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.

Ein weiterer Parlamentarier erklärte, die Lage im Land sei zu ernst, um sich weiterhin auf Parolen wie "Krieg bis zum siegreichen Ende" zu beschränken. Den Druck auf die Verhandlungsbefürworter verstärken die Energiekrise, die wachsende Kluft zwischen den USA und Europa sowie die Unsicherheit über weitere militärische und finanzielle Hilfe.

Zudem richten sich die Blicke auf geheime Gespräche in Abu Dhabi. Trotz offizieller Beteuerungen über eine unveränderte Haltung heißt es aus Kreisen von Strana.ua, dass innerhalb der Eliten Gerüchte über eine weichere Verhandlungslinie als zuvor kursieren.

Spanischer Ex-Soldat: Ukrainische Truppen bombardieren beim Rückzug alles

Beim Rückzug hätten ukrainische Einheiten systematisch alles bombardiert, was hinter ihnen zurückgeblieben sei, und dabei auch Zivilisten getötet. Dies sagte ein ehemaliger spanischer Soldat, der in den Reihen der russischen Armee kämpfte, gegenüber RIA Nowosti. Er wollte anonym bleiben.

"Ich habe mit eigenen Augen all die Gräueltaten gesehen, die sie begangen haben. Zum Beispiel haben sie Frauen erschossen, die einfach nur versucht haben, ihre Schafe auf dem Feld zu füttern."

Zudem habe er gesehen, wie Märkte bombardiert wurden, auf denen Zivilisten einkaufen gingen. Dort habe es keinerlei militärische Ziele gegeben. Seinen Worten zufolge setzten die ukrainischen Truppen überwiegend auf eine Taktik der "verbrannten Erde". 

"Jedes Mal, wenn sie sich zurückzogen, bombardierten sie alles, was sie zurückließen: Dörfer, Umspannwerke, Wasserstationen und so weiter – damit nichts übrig bleibt."

Weißes Haus: Trump hofft weiterhin auf Lösung des Ukraine-Konflikts

US-Präsident Donald Trump hat die Hoffnung auf eine politische Regelung des Ukraine-Konflikts noch nicht aufgegeben. Dies erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, am Montag. Zugleich erklärte sie, Trump werde über den Verlauf der Ukraine-Verhandlungen regelmäßig von seinen Beratern informiert. 

"Natürlich berichten ihm seine Berater, insbesondere Jared Kushner und der Sondergesandte Steve Witkoff."

Medien: Von der Leyen will EU auf möglichen Krieg mit Russland vorbereiten

Laut der britischen Zeitung Telegraph hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Schritte unternommen, um die Schuldenregeln innerhalb der Europäischen Union zu lockern. Damit sollen zusätzliche Verteidigungsausgaben in Höhe von 650 Milliarden Euro finanziert werden. Ziel sei es, die EU-Mitgliedstaaten bis 2030 auf einen möglichen Krieg mit Russland vorzubereiten, berichtet das Blatt.

NATO-Generalsekretär: Wirksamkeit der ukrainischen Luftabwehr nimmt ab

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat vor Abgeordneten des Auswärtigen Ausschusses des Europäischen Parlaments erklärt, dass die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr aufgrund eines Mangels an Abfangraketen deutlich nachlasse. Vor diesem Hintergrund werde es für Kiew zunehmend schwieriger, nächtliche Angriffe mit Raketen und Drohnen abzuwehren.

"Das ist mein letzter Punkt hier, und dieser Punkt wurde von einigen von Ihnen aufgebracht. Wie ich bereits erwähnt habe, werden derzeit jede Nacht etwa 20 bis 50 Raketen auf Kiew, Charkow und andere große, sehr große Städte in der Ukraine abgefeuert. Dazu kommen Hunderte Drohnen."

Der Abfanggrad sei gesunken, betonte Rutte. Der Grund dafür liege darin, dass einige der derzeit in der Ukraine eingesetzten Luft- und Raketenabwehrsysteme nicht über ausreichend Abfangraketen verfügten, um die Angriffe wirksam abzuwehren.

Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto getötet

In der Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist durch den Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Auto getötet worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Laut dem Gouverneur wurde das Fahrzeug beschädigt.

Moderne Kriegsführung aus der Luft: Russische Drohnenpiloten absolvieren Training

Am Freitag, dem 23. Januar 2026, hatte ein Kamerateam die Möglichkeit, ein komplexes Einsatztraining russischer Drohnenpiloten im Gebiet Wladimir zu filmen.

Trainiert wurden Steuerung und Angriffstechniken anhand verschiedener Modelle, darunter "Molnija-2", "WT-40" und "Bumerang". Die "VT-40" wurde nach dem im Jahr 2023 bei einem Anschlag ermordeten Kriegskorrespondenten Wladlen Tatarski benannt.

"Jede Drohne kann alles Mögliche ins Visier nehmen: Ausrüstung, Personal oder beispielsweise eine Art Schutzraum. Es kommt auf den Sprengstoff an. Einige Sprengstoffe eignen sich am besten gegen Personal, andere gegen gepanzerte Fahrzeuge und wiederum andere gegen Betonbunker. Alles hängt davon ab, welche Aufgabe erfüllt werden soll und was das Ziel ist", erklärt einer der Ausbilder.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Explosionen und Stromausfall in ukrainischer Grenzstadt Charkow gemeldet

In der ukrainischen Grenzstadt Charkow gab es Explosionen. Das teilt der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, auf seinem Telegram-Kanal mit:

"Charkow wurde von Raketen getroffen. Wir klären gerade die Folgen."

Wie die ukrainische Zeitung Strana berichtet, habe es in der Stadt einen teilweisen Stromausfall gegeben, und zwei von drei U-Bahn-Linien seien nun ohne Strom.

Auf Telegram kursieren Videos des Stromausfalls.

Mehr als 40 Abgeordnete der Werchowna Rada wegen Korruption angeklagt

Der Leiter der Speziellen Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) der Ukraine, Alexander Klimenko, hat erklärt, dass gegen mehr als vierzig Abgeordnete der aktuellen Werchowna Rada Korruptionsvorwürfe erhoben werden. Dies sagte Klimenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform:

"Insgesamt haben 41 Abgeordnete der IX. Werchowna Rada Anklagen von der SAP erhalten."

Er fügte hinzu, dass seit der Gründung der Antikorruptionsbehörden vor zehn Jahren insgesamt 79 ehemalige und amtierende ukrainische Abgeordnete wegen Korruption angeklagt worden seien.

Spanischer Ex-Soldat: Europas Hilfe für die Ukraine verlängert den Krieg

Die Unterstützung der Ukraine durch Europa führt laut einem ehemaligen spanischen Soldaten, der in den Reihen der russischen Armee kämpfte, nur zu einer Verlängerung des Konflikts. Dies berichtet RIA Nowosti. Der Mann, der anonym bleiben wollte, sagte, dass Russland früher oder später siegen werde.

Er betonte, dass die Hilfe für die Ukraine von gewöhnlichen Menschen bezahlt werde. Jedes Mal, wenn ein Spanier in den Supermarkt gehe, sehe er, dass die Preise deutlich gestiegen seien.

"Ich denke, dass dieses Geld zum Beispiel für Infrastruktur, für Bildung, Gesundheit, für die Bürger ausgegeben werden sollte, die Steuern zahlen, und nicht für Hilfe in einem Krieg, der erstens nicht zweckmäßig ist, zweitens keinen Sinn hat und drittens längst hätte beendet sein müssen."

"Neuronetz-generiertes Fake": Gouverneur von Cherson bestreitet HIV-Epidemie

Der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, hat die Informationen über eine angebliche HIV-Epidemie in der Region zurückgewiesen und sie als vom Neuronetz generierten Fake und die Scans der Dokumente als Fälschung bezeichnet. Der Politiker schrieb auf Telegram:

"Liebe Landsleute, der Gegner verbreitet auf Telegram Desinformationen über eine HIV-Epidemie im Gebiet Cherson. Das ist eine Lüge! Das Video, in dem angeblich medizinisches Personal auftritt und die Stimme unseres Gesundheitsministers zu hören ist, ist ein vom Neuronetz generierter Fake, und die Scans der Dokumente sind primitive Fälschungen."

Saldo zufolge sei das Ziel der Desinformations- und Propagandaoperation der ukrainischen Seite die Destabilisierung der Lage in der Region und die Diskreditierung der Armee. Weiter hieß es:

"Liebe Freunde, lasst euch nicht provozieren und vertraut nur offiziellen Informationsquellen! Die sanitäre Lage in der Region ist derzeit stabil und unter Kontrolle. Es gibt weder Epidemien noch Ausbrüche gefährlicher Infektionskrankheiten, und selbst die saisonale Erkrankungsrate an akuten Atemwegsinfektionen hat keine hohen Werte erreicht."

Peskow: Europäer haben Trump nichts entgegenzusetzen und werden von ihm über's Knie gelegt

Die Politiker Europas können sich gegen die Durchsetzungskraft des US-Präsidenten Donald Trump, der sich auf die Prinzipien "harter, gnadenloser Unternehmensführung" stützt, nicht behaupten, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Reporter Pawel Sarubin.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Fragmentarische Diskussion der Ukraine-Agenda ist falsch

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat eine fragmentarische Diskussion einzelner Punkte der Agenda zur Regelung des Ukraine-Konflikts als falsch bezeichnet. Er sprach damit über die Ergebnisse der Verhandlungen in Abu Dhabi:

"Das ist der Beginn der Arbeit. Arbeit auf Expertenebene. Diese Arbeit in der Arbeitsgruppe wird fortgesetzt. Einzelne Punkte der Agenda fragmentarisch zu diskutieren, wäre falsch."

Auf die Frage, ob sich die Zusammensetzung der russischen Verhandlungsgruppe ändern werde, antwortete Peskow, dies hänge von Präsident Wladimir Putin ab. Bislang gebe es keine "Indikationen" in dieser Richtung.

NATO-Generalsekretär Rutte: Europa kann Ukraine ohne US-Waffen nicht halten

NATO-Generalsekretär Mark Rutte räumte während einer Diskussion mit Abgeordneten des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des Europaparlaments ein, dass Europa die Ukraine nicht im erforderlichen Umfang mit Waffen versorgen könne. Ohne die Waffenlieferungen der USA könne die Ukraine den Konflikt nicht weiterführen.

"Die EU leistet hier lebenswichtige Arbeit, das Paket über 90 Milliarden Euro wird einen großen Unterschied für die Sicherheit und den Wohlstand der Ukraine machen. Aber hier würde ich Sie wirklich dringend auffordern, Flexibilität bei der Verwendung dieser Mittel zu gewährleisten und nicht zu restriktiv mit der Klausel 'Kaufe in der EU' zu sein."

"Europa baut derzeit seine Verteidigungsindustrie auf, und das ist lebenswichtig. Aber im Moment kann sie kaum genug liefern, um der Ukraine zu helfen, sich heute zu verteidigen und morgen abzuschrecken … Wir wissen alle, dass wir ohne die Zufuhr von Waffen aus den USA die Ukraine im Kampf nicht unterstützen können."

"Verhandlungen" zum Wort des Jahres 2025 in der Ukraine gewählt

Das Wörterbuch der modernen ukrainischen Sprache "Myslowo" wählte das Wort "Verhandlungen" zum beliebtesten Wort der Ukraine im Jahr 2025. Auf der Webseite des Wörterbuchs wird erklärt:

"Durch die Bemühungen des neuen alten US-Präsidenten, der versprochen hatte, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden, stand dieses Wort das ganze Jahr über im Mittelpunkt der öffentlichen Aufmerksamkeit."

Im Jahr 2024 war laut dem Wörterbuch das beliebteste Wort in der Ukraine "Bussifizierung", was Zwangsmobilisierung bedeutet.

Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod zwei Verletzte

Bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge im Graiworonski-Bezirk des Gebiets Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der operative Stab auf Telegram.

Zunächst griff eine Drohne im Dorf Gora-Podol einen Pkw an. Ein Mann erlitt dabei eine Drucktrauma-Verletzung. Das Dorf Golowtschino wurde anschließend von zwei weiteren Drohnen attackiert. Dabei wurde der Fahrer eines Pkw verletzt.

Bei den Drohnenangriffen brannte zudem ein Auto aus und ein Lastwagen wurde beschädigt.

NYT: Ukrainische Armee kämpft an der Front mit Kälte und Schnee

Die ukrainischen Streitkräfte haben an der Front mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen. Dies berichtet die New York Times unter Berufung auf Militärangehörige.

Demnach erschwert die Kälte den Soldaten die Bewegung und den Einsatz im Gefecht. Zudem leidet die Technik, insbesondere die Drohnen, unter den niedrigen Temperaturen.

"Niedrige Temperaturen können die Lebensdauer von Batterien verkürzen. Wenn es schneit, können einige Drohnen ausfallen. Das schafft ein Risiko für den Vormarsch des Gegners."

Ein Drohnen-Sergeant mit dem Rufnamen Sol sagte der Zeitung, der Schnee beeinträchtige die Arbeit seiner Teams. Wetter und Technik seien keine Freunde, klagte er. Zudem müssten die ukrainischen Truppen wegen der Drohnengefahr tiefere Bunker graben. Das sei besonders schwierig, da der Boden gefroren sei.

Russische Langstrecken-Drohnen zerstören Militärhubschrauber im ukrainischen Hinterland

Russlands Verteidigungsministerium hat Aufnahmen veröffentlicht, die die Zerstörung zweier ukrainischer Kampfhubschrauber der Typen Mil Mi-24 und Mil Mi-8 durch Geran-Drohnen zeigen sollen. Den Angaben des Ministeriums zufolge sollen die Hubschrauber im Gebiet Kirowograd, das tief im von der Ukraine kontrollierten Gebiet liegt, ausgeschaltet worden sein.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Mironow: Selenskijs Regime ist Haupthindernis für Frieden

Der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland", Sergei Mironow, hat erklärt, dass das Regime von Wladimir Selenskij das zentrale Hindernis für ein Ende des Konflikts in der Ukraine bleibe. Er wirft Kiew vor, den Verhandlungsprozess bewusst zu verzögern.

Mironow kritisiert, dass Selenskij und seine europäischen Unterstützer versuchen, Zeit zu gewinnen, indem sie sich an ihrem letzten Bollwerk im Donbass festklammern. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Ukraine nicht ernsthaft an einem Friedensschluss interessiert sei.

Zudem warnt der Politiker, dass eine Machtübernahme durch Neonazis in Kiew "eine Garantie für einen neuen Krieg in naher Zukunft" sei. Er sehe darin eine bewusste Vorbereitung auf weitere Kämpfe.

In diesem Zusammenhang könnten Verhandlungen dennoch nützlich sein, da sie aufzeigen würden, wer wirklich an einer langfristigen Lösung interessiert ist und wer nur versucht, an der Macht zu bleiben und vom Krieg zu profitieren.

UK-Medien: Selenskij stimmt Verhandlungen in Abu Dhabi zu, um Trump nicht zu verärgern

Laut der Financial Times hat Wladimir Selenskij zugestimmt, eine ukrainische Delegation zu Verhandlungen mit Russland nach Abu Dhabi zu entsenden, um den US-Präsidenten Donald Trump nicht zu verärgern. In dem Beitrag heißt es:

"Die Bereitschaft Selenskijs, mit den Russen zu verhandeln, ist teilweise darauf zurückzuführen, dass er Trump nicht verärgern will."

Als weiteren Grund nennt die Zeitung, dass die Ukrainer "müde von den Kampfhandlungen" seien.

Ermittler: Ukrainische Ärzte sollen russische Kriegsgefangene gezielt verstümmelt haben

Ukrainische Mediziner sollen russische Soldaten in Gefangenschaft vorsätzlich verstümmelt haben. Dies erklärt Sergei Masur, der Ermittler für besonders schwere Straftaten der Militärermittlungsbehörde des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation für den südlichen Militärbezirk. Nach seinen Angaben sammeln die Ermittler Beweise für massenhafte Folter. Dazu zählen Stromschläge, das Abtrennen und Anbohren von Gliedmaßen, das Hetzen von Hunden auf Menschen und das Ertränken.

"Ähnlich wie die Nazis, die Experimente an KZ-Häftlingen durchführten, verstümmelten ukrainische Ärzte, die den hippokratischen Eid abgelegt haben, russische Militärangehörige und führten Operationen und Manipulationen bewusst ohne Betäubung durch."

Medien: Russische Drohnen mit Starlink-Steuerung über Kiew gesichtet

Mutmaßlich fliegen über Kiew drei mit Starlink-Satellitenkommunikation manuell gesteuerte Angriffsdrohnen mit Kameras in geringer Höhe. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana unter Berufung auf Online-Überwachungsseiten und veröffentlicht ein einschlägiges Video dazu.

Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, über das Auftauchen von Drohnen mit Starlink-Steuerung bei den russischen Streitkräften berichtet.

Gebiet Brjansk: Ukrainische Drohnen greifen Rettungswagen an

Im Dorf Tschurowitschi im Gebiet Brjansk haben ukrainische Kamikaze-Drohnen einen Rettungswagen angegriffen. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Niemand wurde verletzt. Der Rettungswagen wurde durch Splitter und weitere zerstörerische Elemente beschädigt.

Luftabwehrkräfte schießen 16 ukrainische Drohnen über Belgorod ab

Russische Luftabwehrkräfte zerstörten innerhalb von vier Stunden 16 ukrainische flugzeugähnliche Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Gebiet Belgorod. Dies berichtete das russische Verteidigungsministerium.

Moskau: Beweise für Tribunal gegen Kallas gesammelt

In Russland wurden Beweise für die Verbrechen Kiews und seiner Schirmherren gesammelt. Diese reichen für ein Tribunal gegen Funktionäre der Europäischen Union aus, darunter auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas. Dies erklärte der Vorsitzende der Staatsduma-Kommission zur Untersuchung der Einmischung ausländischer Staaten in die inneren Angelegenheiten Russlands, Wassili Piskarjow:

"Unsere zuständigen Behörden haben umfangreiche Beweise für die Verbrechen des Nazi-Regimes von Kiew und seiner Schirmherren zusammengetragen. Das ist mehr als genug, um die EU-Funktionäre, darunter auch die Russland fanatisch hassende Kallas, wegen Völkermordes anzuklagen und vor ein Tribunal zu stellen."

Piskarjow fügte hinzu, dass die EU-Beamten den Schaden verschwiegen hätten, der Millionen Russen durch illegale Sanktionen und Waffenlieferungen an Kiew zugefügt worden sei, die gegen die Zivilbevölkerung, die Infrastruktur und die Wirtschaft eingesetzt würden.

Weiter hieß es:

"Eine ehrliche Zählung dieses Schadens – sowohl für Russland als auch für die Stabilität in Europa – würde mehr als einen Band füllen."

Der Parlamentarier merkte an, dass Kallas zuvor die Vorbereitung eines Tribunals gegen russische Führungskräfte angekündigt hatte und bekannt gegeben hatte, dass die Europäische Union zehn Millionen Euro bereitgestellt habe, um sie "wegen ihrer Rolle im Konflikt in der Ukraine" vor Gericht zu stellen.

Zwei ukrainische Hubschrauber außer Gefecht gesetzt

Die russischen Streitkräfte haben unter dem Einsatz von Geran-Drohnen ukrainische Hubschrauber der Typen Mi-24 und Mi-8 westlich des Flugplatzes Kanatowo im Gebiet Kirowograd eliminiert. Russlands Verteidigungsministerium teilt diesbezügliche Videoaufnahmen auf Telegram.

Mehr zum Thema Russische Geran-Drohnen zerstören Mi-24- und Mi-8-Hubschrauber der Ukraine (VIDEO) 

Gebiet Kursk: 30 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 25. Januar bis 7:00 Uhr am 26. Januar wurden insgesamt 24 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 30 Mal Artillerie gegen evakuierte Bezirke eingesetzt. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

Chinstein meldet zwei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurden eine Gasleitung und ein Privathaus beschädigt.

LVR: Energieanlagen und Schule bei Drohnenangriffen getroffen

In der Nacht zum Montag und am Morgen haben die ukrainischen Streitkräfte mindestens zehn Drohnenangriffe auf die Volksrepublik Lugansk verübt, berichtet Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Republik, auf Telegram. Dabei wurden mehrere Energieanlagen und eine Schule beschädigt. 

"Heute Morgen hat eine gegnerische Drohne eine der Schulen in der Siedlung Jubileinoje getroffen. Die Drohne ist auf den Sportplatz auf dem Gelände gefallen. Die Schule wurde auf Fernunterricht umgestellt. Infolge der Detonation der Drohne zersplitterten die Fenster, und das Dach des Gebäudes wurde beschädigt."

Passetschnik erklärt, dass die Wiederherstellungsarbeiten an den beschädigten Energieanlagen erst beginnen würden, wenn die Gefahr weiterer Angriffe ukrainischer Streitkräfte vorbei sein werde.

Der Gouverneur vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil II

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden in den vergangenen 24 Stunden Energieinfrastruktureinrichtungen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionsdepots, Montageorte für Drohnen sowie vorübergehende Stationierungsorte ukrainischer bewaffneter Formationen und ausländischer Söldner in 142 Bezirken zerstört.

Russische Luftabwehrsysteme schossen zwei gelenkte Flugbomben und 109 flugzeugähnliche Drohnen ab.

Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im zentralen Teil des Schwarzen Meeres ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.

Insgesamt wurden seit Beginn der Sondermilitäroperation zerstört:

  • 670 Flugzeuge,
  • 283 Hubschrauber,
  • 111.126 Drohnen,
  • 646 Flugabwehrraketenkomplexe,
  • 27.324 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 1.651 Mehrfachraketenwerfer,
  • 32.845 Feldartilleriegeschütze und Mörser,
  • 52.846 Einheiten spezieller militärischer Fahrzeugtechnik.

Alice Weidel: Die Ukraine ist kein Freund Deutschlands

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, startete die AfD Baden-Württemberg in Heilbronn ihren Wahlkampf für die am 8. März 2026 stattfindende Landtagswahl. In ihrer Rede attackierte die Parteichefin Alice Weidel die Bundespolitik scharf, unter anderem in Bezug auf den Ukraine-Krieg. 

Sie lobte US-Präsident Donald Trump als einzigen ernsthaften Friedensstifter und warf Deutschland und der EU vor, Verhandlungen zu blockieren.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Teil I

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums nahmen Einheiten des Truppenverbands "Nord" in den letzten 24 Stunden günstigere Positionen ein. Die ukrainischen Truppen verloren demnach bis zu 150 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug und 20 Autos.

Militärs des Truppenverbands "West" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich auf über 200 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Artilleriegeschütze. Vier Munitionsdepots wurden vernichtet.

Einheiten des Truppenverbands "Süd" nahmen günstigere Stellungen ein. Die ukrainische Armee verlor bis zu 150 Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze. Zwei Stationen für elektronische Kampfführung (kurz EloKa) wurden zerstört.

Soldaten des Truppenverbands "Mitte" verbesserten ihre Position an der Front. Die Verluste der ukrainischen Truppen beliefen sich auf bis zu 415 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.

Einheiten des Truppenverbands "Ost" setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigungslinien fort. Die ukrainische Armee verlor bis zu 350 Soldaten, einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze.

Infolge der Handlungen der Militärs des Truppenverbands "Dnjepr" wurden bis zu 50 Soldaten, drei Fahrzeuge und zwei Lagerhäuser mit Material der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

Peskow: Gebietsfrage als Teil der "Anchorage-Formel" ist für Moskau grundlegend

Ein Teil der in Anchorage vereinbarten Formel, der die Frage der Territorien betrifft, sei für Moskau von grundlegender Bedeutung, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow.  

"Es ist kein Geheimnis, das ist unsere konsequente Position, die Position unseres Präsidenten, dass die Frage der Territorien, die ein Teil der 'Anchorage-Formel' ist, für die russische Seite natürlich von grundlegender Bedeutung ist."

Puschilin: Wichtige Logistikknotenpunkte bei Konstantinowka abgeschnitten

Die russischen Streitkräfte haben wichtige Logistikknotenpunkte der ukrainischen Armee bei der Stadt Konstantinowka in der DVR abgeschnitten, teilt der DVR-Chef Denis Puschilin in einer Sendung des Senders Rossija-24 mit.

"Der Frontabschnitt Konstantinowka. Hier finden die Kampfhandlungen direkt in der Stadt, in der Nähe des Bahnhofs, statt. Zudem verzeichnen wir auch eine weitreichende Umfassung durch unsere Einheiten und die Unterbrechung wichtiger Logistikknotenpunkte sowie der Kommunikation des Gegners."

Belgorod: Mehr als 30 Wohngebäude binnen einer Woche beschädigt

Im Laufe der vergangenen Woche haben die ukrainischen Streitkräfte 31 Wohngebäude in der Stadt Belgorod beschädigt, teilt der Gouverneur Walentin Demidow auf Telegram mit. 

"Die Anzahl der beschädigten Objekte ist auf 31 gestiegen. Aktuell müssen insgesamt 637 Wohnobjekte repariert werden, darunter 187 Privathäuser und 450 Wohnungen."

Zudem sei geplant, nächste Woche weitere 55 Wohngebäude wiederherzustellen.

Medien: Ukraine erhält Drohnen mit 500 Kilometern Reichweite

Medienberichten zufolge erhielt die Ukraine französische Rodeur-Drohnen mit einer Reichweite von 500 Kilometern. Der Start erfolgt demnach über eine Katapultvorrichtung. Das Gerät kann sowohl Aufklärungsaufgaben übernehmen als auch als Kamikaze-Drohne eingesetzt werden.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohnenhangars im Gebiet Tschernigow zerstört

Hangars der Achilles-Brigade für unbemannte Systeme, in denen Kampfdrohnen gelagert waren, wurden im Gebiet Tschernigow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

"Im Gebiet Tschernigow zerstörten Iskander-M-Raketenangriffe Hangars, in denen Kampfdrohnen der 429. separaten Achilles-Brigade für unbemannte Systeme gelagert waren. Fünf Lkw, zwei Pick-ups und bis zu einem Zug Soldaten wurden eliminiert."

Peskow: Trilaterale Gespräche sollen nächste Woche fortgesetzt werden

Nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow sei die Fortsetzung der trilateralen Kontakte in Abu Dhabi für nächste Woche geplant, es gebe noch keinen genauen Termin.

"Sie sind für nächste Woche geplant. Ich kann jetzt noch kein genaues Datum nennen."

Asow-Kämpfer ergeben sich bei Dimitrow

Sechs Kämpfer der Asow-Brigade (in Russland als Terrororganisation eingestuft und verboten) haben sich in der Nähe von Dimitrow, in der DVR, ergeben, wie ein Korrespondent von TASS berichtet.

Den Gefangenen zufolge seien fünf Gruppen in der Nähe von Dimitrow eingekesselt worden, vier davon seien eliminiert worden. 

Ihr Anführer, ein dunkelhäutiger Kämpfer namens Daniel Scharkow, habe sich ebenfalls mit der Gruppe ergeben, so TASS. Die Agentur veröffentlichte auf Telegram ein Video seines Verhörs.

SWR-Chef Naryschkin: Westen räumt Unmöglichkeit ein, "Oreschnik" zu blockieren

Westliche Spezialisten hätten eingeräumt, dass sie über keine militärtechnischen Mittel zur Blockierung des russischen ballistischen Raketensystems "Oreschnik" verfügen. Dies erklärt der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er sagt: 

"Sowohl Experten als auch Militärspezialisten haben eingeräumt, dass sie nicht über die militärtechnischen  Mittel verfügen, um diese Systeme zu blockieren."

Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte in der Nacht zum 9. Januar mit einem Angriff unter dem Einsatz eines "Oreschnik"-Bodenraketenkomplexes das ukrainische Flugzeugreparaturwerk in Lwow außer Gefecht gesetzt hätten. 

Die Behörde wies darauf hin, dass dieses Werk Kampfflugzeuge vom Typ F-16 und MiG-29 gewartet und auch Kampfdrohnen hergestellt habe, die für Angriffe auf russische zivile Objekte eingesetzt worden seien.

Krankenwagen im Gebiet Saporoschje angegriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Krankenwagen mithilfe einer Drohne in der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje angegriffen, teilt TASS unter Berufung auf das Gesundheitsministerium der Region mit.

"In Wassiljewka hat eine Drohne einen Krankenwagen angegriffen, als er einen Patienten ins Krankenhaus lieferte. Der Angriff erfolgte bei der Einfahrt in die medizinische Einrichtung. Der Fahrer wurde verletzt. Sein Zustand wird als mittelschwer eingeschätzt. Alle notwendige medizinische Hilfe wird geleistet."

Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 40 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Region Krasnodar – 34,
  • Gewässer des Asowschen Meeres – vier,
  • Gebiet Brjansk – eine,
  • Gebiet Kaluga– eine.

25.01.2026 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Zwischen Verhandlungstisch und Front: Neue Spannungen nach Abu-Dhabi-Treffen

Nach dem Ende der trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi hat ein Drohnenangriff im Gebiet Cherson auf einen Krankenwagen drei Menschen das Leben gekostet, weitere Angriffe trafen medizinisches Personal in Saporoschje.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums warf der Ukraine schwere Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und Heuchelei in ihren Friedensbekundungen vor, während Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, es gebe keinen schnellen Weg zur Lösung des Konflikts.

Die Gespräche fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt; laut Weißem Haus wurden Sicherheitsfragen, eine Pufferzone und Kontrollmechanismen erörtert. Die Vereinigten Arabischen Emirate äußerten die Hoffnung auf Fortschritte, während Moskau von einem langen und schwierigen Verhandlungsprozess spricht

[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 25. Januar 2026]

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Vier ukrainische Drohnen über Gebiet Kursk abgeschossen

Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von acht Stunden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 12:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Kursk von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."

Puschilin: Russische Streitkräfte rücken in Konstantinowka bei Bahnhof vor

Die russischen Truppen verzeichnen in der Zone der militärischen Sonderoperation Erfolge in den Frontabschnitten Konstantinowka, Krasny Liman, Slawjansk und Dobropolje. Dies teilte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, mit. Er berichtete:

"Wir sehen Fortschritte in Konstantinowka selbst im Bereich des Bahnhofs sowie in der Umgebung der Ortschaften Berestok, Stepanowka und Iljinowka."

Unterdessen rücken die russischen Kämpfer im Frontabschnitt Krasny Liman bei den Dörfern Aleksandrowka und Korowi Jar, den Siedlungen Sosnowoje, Jarowaja und Drobyschewo sowie in der Nähe von Krasny Liman vor. Im Raum Dobropolje, in der Nähe des Dorfes Nowoje Schachowo, finden heftige Kämpfe statt. Puschilin fügte hinzu:

"Im Frontabschnitt Slawjansk dauern die Kämpfe in der Nähe von Beresnjakowka und Nikiforowka an."

Poltawa: Mann direkt aus der Toilette mobilisiert

Mitarbeiter des Militärkommissariats in Poltawa in der Ukraine haben die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert, berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Strana. In der Meldung, die auf dem Telegram-Kanal der Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde, heißt es:

"In Poltawa haben Mitarbeiter des territorialen Rekrutierungszentrums [so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt] die Tür eingetreten und einen Mann direkt aus der Toilette einer Tankstelle mobilisiert. Der Mann versuchte, vor ihnen zu fliehen und sich in der Toilette der Tankstelle zu verstecken. Eine Putzfrau und eine Kassiererin versuchten, ihn zu schützen, wurden jedoch von den Mitarbeitern des regionalen Rekrutierungszentrums an den Armen weggezogen."

Selenskij: Hauptfeinde Kiews sind sowjetisches Moskau und imperiales Sankt Petersburg

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnete in seiner Rede in Vilnius anlässlich der Feierlichkeiten zum Jahrestag des Aufstands von 1863–1864 "das sowjetische Moskau und das imperiale Sankt Petersburg" als die Hauptfeinde Kiews.

In seiner Rede wandte er sich an die Verbündeten der Ukraine und nannte unter ihnen Polen und Litauen, alle nördlichen Länder Europas, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, alle Staaten Südeuropas und fast alle Länder Mitteleuropas.

Selenskij forderte diese Staaten auf, Kiew "zu einhundert Prozent und nicht nur zur Hälfte" zu unterstützen. Er behauptete, dass es sich um einen Konflikt zwischen zwei Gesellschaftsordnungen handele, wobei auf der einen Seite die Ukraine stehe und auf der anderen Seite die Regierung, die er als Erbe des "sowjetischen Moskaus und des imperialen Sankt Petersburgs" bezeichnete.

Die Rede des ukrainischen Staatschefs erfolgte im Rahmen seines Besuchs in Litauen, wo er sich mit den Präsidenten Litauens und Polens traf, um die weitere Unterstützung der Ukraine und die Koordinierung der Maßnahmen zu besprechen.

Selenskij weigert sich, Territorien abzutreten, und fordert Kompromisse von den USA

In den Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine sind noch zahlreiche strittige Fragen zu klären. So will Kiew "unter keinen Umständen" auf seine Gebietsansprüche verzichten, sagte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.

Er betonte, dass seine Position in der Territorialfrage unverändert sei und alle drei Verhandlungsparteien – einschließlich der USA – Kompromisse eingehen müssten. Selenskij fügte hinzu:

"Es gab viele problematische Fragen, aber es werden immer weniger."

Der Machthaber teilte außerdem mit, dass das Dokument über Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu 100 Prozent fertig sei und Kiew auf ein Signal der USA bezüglich des Datums und des Ortes der Unterzeichnung warte. Danach werde das Dokument im US-Kongress und im ukrainischen Parlament ratifiziert.

Frankreich stoppt mutmaßlichen russischen Öltanker

Die französische Marine hat am Donnerstag einen Öltanker im Mittelmeer abgefangen, der unter Verdacht steht, russisches Öl zu transportieren. Zudem werde das Schiff verdächtigt, unter falscher Flagge zu fahren, und sei mit internationalen Sanktionen belegt, teilte Präsident Emmanuel Macron auf X mit.

Das Schiff wurde zur Inspektion in französische Gewässer gebracht. Aufnahmen vom Samstag zeigen den Tanker "Grinch" vor Fos-sur-Mer, begleitet von einem Schiff der französischen Marine und unter strenger Überwachung.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow: Europäische Politiker verstehen das derzeitige Koordinatensystem nicht

Die derzeitigen europäischen Politiker verstehen die Koordinaten der heutigen Zeit nicht und sind nicht in der Lage, in die Zukunft zu blicken, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. In einem Interview mit dem Rossija-1-Journalisten Pawel Sarubin sagte Peskow über die Inkompetenz der derzeitigen Generation europäischer Politiker:

"Nennen Sie mir irgendjemanden. Es gibt dort keine politischen Visionäre, sondern nur Funktionäre, die ungebildet und inkompetent sind, nicht in die Zukunft blicken können und das heutige Koordinatensystem nicht verstehen."

Der Pressesprecher des Kremls ging gesondert auf die Chefin der europäischen Diplomatie, Kaja Kallas, ein. Peskow betonte, dass weder Russland noch die USA jemals etwas mit ihr besprechen würden. Er sagte:

"Wie kann man etwas mit Kaja Kallas besprechen? Denn weder wir noch die Amerikaner werden jemals etwas mit ihr besprechen, und das ist offensichtlich. Was soll man tun? Man muss nur warten, bis sie zurücktritt."

Orbán: "Europa zieht nicht in den Krieg – Europa ist bereits im Krieg"

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag auf einer Friedenskundgebung in Kaposvár gesprochen. Er warnte, dass sich die EU bereits im Krieg befinde.

Unter anderem sagte Viktor Orbán in seiner Ansprache:

"Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben beschlossen, dass Russland in einem Krieg an der ukrainischen Front besiegt werden soll. Diese Entscheidung ist gefallen (…) Waffen, Geld, und jetzt gibt es sogar eine unterzeichnete Vereinbarung, bei Bedarf Soldaten in die Ukraine zu entsenden."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Einwohner des Gebiets Cherson wegen versuchten Sprengstoffanschlags auf Mobilfunkmast verurteilt

Das Regionalgericht Cherson hat einen Mann wegen der Herstellung einer Sprengladung und des versuchten Sprengstoffanschlags auf einen Mobilfunkmast zu 18 Jahren Haft verurteilt, wie der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo, mitteilte.

Der im April 2025 Verurteilte hatte sich mit unbekannten ukrainischen Personen zu einer kriminellen Vereinigung zusammengetan, eine Bombe hergestellt und diese gegen eine Geldprämie unter einem Mobilfunkmast platziert. Der Täter konnte vor Ort festgenommen werden, das Gerät wurde von Mitarbeitern des FSB-Amtes für das Gebiet Cherson entschärft, teilte der Gouverneur mit. Saldo sagte:

"Das Regionalgericht Cherson hat den 56-jährigen Anatoli Gronja der Herstellung einer selbst gebauten Sprengvorrichtung und des versuchten Sabotageakts für schuldig befunden. Unter Berücksichtigung der Position der Staatsanwaltschaft hat das Gericht eine Freiheitsstrafe von 18 Jahren verhängt. Gegen die Komplizen wird ein separates Verfahren geführt."

SWR-Chef Naryschkin: Russische Armee rückt an gesamter Frontlinie vor

Die russische Armee rückt an der gesamten Front vor, der heimische militärisch-industrielle Komplex entwickelt sich rasant, und die Wirtschaft zeigt sich stabil, erklärte der Direktor des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin. Er sagte:

"Die russische Armee rückt konsequent an praktisch der gesamten Front vor. Der militärisch-industrielle Komplex Russlands entwickelt sich rasant, die Wirtschaft zeigt sich stabil. Und vor allem unterstützt die russische Gesellschaft die Politik des Oberbefehlshabers und die Aktionen der russischen Armee."

Zuvor hatte Naryschkin erklärt, dass trotz des Nachlassens der öffentlichen "Beschwörungen" über eine strategische Niederlage Russlands die russophobsten Kreise in Europa weiterhin an der Umsetzung dieses Plans festhalten und den Krieg "bis zum letzten ukrainischen Soldaten" fortsetzen wollen.

LVR teilweise ohne Strom nach Drohnenangriff aus Ukraine

Die Behörden der Volksrepublik Lugansk berichten über eine folgenschwere Attacke aus der Ukraine. Wie das örtliche Ministerium für Brennstoff, Energie und Kohleindustrie auf Telegram schreibt, habe der gegnerische Drohnenangriff der Energieinfrastruktur gegolten. Mehrere Energieanlagen seien beschädigt worden. In Teilen der Volksrepublik gebe es keinen Strom. Auch in der Hauptstadt Lugansk gebe es Probleme mit der Stromversorgung. Das Ministerium warnt dabei vor möglichen Notabschaltungen:      

"Als Folge von Reparaturarbeiten könnte es bei einigen Abnehmern ebenfalls zu Stromabschaltungen kommen. Das ist notwendig, um das Stromnetz zu stabilisieren."

Papst Leo fordert mehr Einsatz für Kriegsende in der Ukraine

Papst Leo hat die andauernden russischen Angriffe auf die Ukraine verurteilt und ein Ende des Krieges gefordert. Nach seinem Mittagsgebet an diesem Sonntag am Petersplatz machte der Pontifex darauf aufmerksam, dass auch in diesen Tagen "ganze Bevölkerungsgruppen" in der Ukraine der Kälte des Winters ausgesetzt würden.

"Mit Schmerz verfolge ich die Ereignisse, bin den Leidenden nahe und bete für sie. Die anhaltenden Feindseligkeiten mit immer schwerwiegenderen Folgen für die Zivilbevölkerung vertiefen die Kluft zwischen den Völkern und verzögern einen gerechten und dauerhaften Frieden."

Er lade alle ein, ihre Bemühungen zur Beendigung des Krieges noch zu verstärken, sagte der Papst nach Angaben der Nachrichtenagentur Vatican News.

Mehr als 1.600 Wohnhäuser in Kiew weiter ohne Heizung

In der ukrainischen Hauptstadt Kiew bleiben nach einer Serie von Luftangriffen aus Russland Hunderte von Wohngebäuden ohne Heizung. Obwohl der größte Teil der am Samstag in 6.000 Wohnblocks ausgefallenen Heizungen wieder an das Wärmenetz angeschlossen worden sei, seien 1.676 Wohnblocks aber immer noch ohne Wärmeversorgung, teilt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Die Reparaturarbeiten dauerten an. In der Nacht haben die Temperaturen in Kiew im zweistelligen Frostbereich gelegen.

Kind und zwei Erwachsene im Gebiet Belgorod bei Drohnenangriff aus Ukraine verletzt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien ein fünf Jahre alter Junge, eine Frau und ein Mann verletzt worden, als eine FPV-Drohne vor ihrem Haus in der Siedlung Krasnaja Jaruga detoniert sei. Die Betroffenen seien am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden.

Dem Gouverneur zufolge seien die Fassade und die Fenster des Einfamilienhauses durch Splitter beschädigt worden. Außerdem seien zwei Autos zu Schaden gekommen.

Kremlsprecher Peskow: Beilegung der Ukraine-Krise ist kein schneller Weg

Dmitri Peskow hat für die Fernsehsendung Moskau. Kreml. Putin. die jüngsten Verhandlungen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff kommentiert. In einem kurzen Gespräch mit dem Reporter Pawel Sarubin bezeichnete der Kremlchef die Zusammenkunft, die in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag stattgefunden hatte und an der auch US-Präsident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner teilgenommen hatte, als "äußerst wichtig". Der Sprecher des Staatschefs erklärte dies mit dem Start der Verhandlungen in Abu Dhabi am Samstag: Die russische Arbeitsgruppe habe nämlich noch im Vorfeld Anweisungen erhalten müssen. Die US-Seite habe es als Vermittler eilig, und man könne sie nachvollziehen. Der späte Termin für das Treffen im Kreml sollte daher niemanden wundern, sagte Peskow:              

"Es ist nicht die Art unseres Präsidenten, auf die Uhrzeit zu achten, wenn solche ernsthaften Verhandlungen im Gange sind."

Gleichzeitig merkte der Kremlsprecher an, dass die Beilegung der Ukraine-Krise "kein schneller Weg" sei. Es sei aber wichtig, die Formel für die Entflechtung des Territorialstreits umzusetzen, die Putin und Trump bei ihrem persönlichen Treffen in Anchorage im US-Bundesstaat Alaska Mitte August 2025 vereinbart hatten.

EU-Meldepflicht für russische Diplomaten ab jetzt in Kraft

In der EU gilt ab diesem Sonntag eine Meldepflicht für russische Diplomaten und Konsularbeamte sowie für ihre Mitarbeiter und Familienangehörigen. Sie müssen ab nun ihre Reisen zwischen Mitgliedstaaten mindestens 24 Stunden vorab in den Ziel- und Durchreiseländern anmelden. Letztere können zudem auch eine Genehmigungspflicht für die Einreise oder Durchreise einführen, um Reisen im Zweifelsfall verbieten zu können.

Mit der Maßnahme will die EU angeblich Spionage und Desinformation abwehren. Als Begründung für die Einschränkung der Bewegungsfreiheit heißt es, die betroffenen Personen würden zum Teil eingesetzt, um nachrichtendienstliche Operationen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg durchzuführen, Fake News zu verbreiten und die öffentliche Meinung zu verzerren.

Russland hat im Vorfeld die Maßnahme scharf kritisiert und mit Gegenmaßnahmen gedroht.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kortschakowka, Sosnowka, Kutscherowka und Stezkowka im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora und Sacharowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 175 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und etliche Munitions- und Materiallager zerstört.

Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Berjosowka, Netschwolodowka und Petrowka im Gebiet Charkow sowie Korowi Jar und Sosnowoje in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 200 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem 17 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Alexejewo-Druschkowka, Kramatorsk und Resnikowka in der DVR getroffen habe. Die Militärbehörde in Moskau beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 215 Soldaten. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör zerstört.

Der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Belizkoje, Grischino, Dobropolje und Rodinskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 375 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er in der Nähe der Ortschaften Seljonoje, Werchnjaja Tersa, Ljubizkoje, Gorkoje, Wosdwischenka und Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje sowie Wolnoje und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 315 Kämpfer. Dabei seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, drei Geschütze und ein Materiallager zerstört worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem elf Wagen, ein Geschütz, ein Artillerieaufklärungsradar, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager verloren.

Ferner meldet die russische Militärbehörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein militärisch relevantes Energieobjekt, ein Drohnenwerk und mehrere Drohnenbasen sowie 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits zwei Lenkbomben, 31 HIMARS-Raketen und 68 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.017 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.302 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.651 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.825 Geschütze und Mörser verloren.