Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew versucht Angriff auf Moskau: zahlreiche Drohnen abgeschossen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

1.01.2026 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

Helden des Donbass: Leutnant Raspopow im Gespräch

Es gibt keine edlere Sache, als die Heimat zu verteidigen. Von dem seit Langem schwelenden Konflikt im Donbass, den Russland nun zu lösen versucht, fühlen sich nicht nur die Einwohner vor Ort, sondern auch Menschen in anderen Teilen des großen Landes zutiefst betroffen.

Auf Abruf und freiwillig kommen kampfbereite Menschen hierher, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen und den Zivilisten einen ruhigen Schlaf sowie einen klaren Himmel über dem Kopf zurückzugeben.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Streitkräfte verlieren jede Woche immer mehr Kämpfer

Die wöchentlichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte steigen ständig. Das berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Vertreter eines russischen Geheimdiensts:

"Die Zahl der Verluste der ukrainischen Streitkräfte steigt. Das bestätigen wöchentliche Berichte ukrainischer Medien über die Zahl der beerdigten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte. So hat beispielsweise das Gebiet Poltawa den Rekord der vergangenen Woche gebrochen und 25 seiner Bürger beerdigt. Eine Woche zuvor waren 24 Einwohner des Gebiets beerdigt worden."

Nach Angaben des Gesprächspartners der Zeitung sterben die meisten ukrainischen Soldaten im Gebiet Charkow und in der DVR.

24 Tote: Weißrussischer Botschafter bezeichnet ukrainischen Angriff auf Chorly als Terroranschlag

Der weißrussische Botschafter in Russland Alexander Rogoschnik spricht dem Gouverneur des Gebiets Cherson Wladimir Saldo sein Beileid zum Tod von Menschen infolge des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte aus und bezeichnet diesen Angriff als terroristisch. Auf Telegram schreibt der Diplomat:

"Ich spreche den Angehörigen und Nahestehenden der Opfer des Terroranschlags im Gebiet Cherson mein tiefstes Beileid aus. Bitte übermitteln Sie allen Verletzten meine besten Wünsche für eine schnelle Genesung."

Nach Angaben Saldos überstieg die Zahl der Todesopfer beim Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und Hotel im Dorf Chorly im Gebiet Cherson 24 Personen, darunter ein Kind.

Kiew erklärt Neonazi Kapustin für lebendig – nach Berichten über seinen Tod

Der Neonazi und Gründer des Russischen Freiwilligenkorps (kurz RDK) Denis Kapustin ist am Leben. Das berichtet der ukrainische Militärnachrichtendienst GUR.

Nach Angaben der Behörde wurde ein Attentat auf Kapustin vorbereitet, für das eine halbe Million US-Dollar gezahlt wurde, aber im Laufe einer mehr als einen Monat dauernden Operation des ukrainischen Geheimdienstes wurde sein Leben gerettet. Darüber hinaus veröffentlicht der GUR ein Video mit Kapustin und dem GUR-Leiter Kirill Budanow. Letzterer sagt zu ihm: "Willkommen zurück." Der Anführer der RDK erklärt Budanow gegenüber seine Bereitschaft, in das Kampfgebiet zu gehen.

Das RDK gab Ende Dezember den Tod Kapustins bekannt und behauptete, er sei in der Nacht zum 27. Dezember im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen. Das RDK, bestehend aus Russen, kämpft seit 2014 in den ukrainischen Streitkräften.

Lwow: Ukrainer veranstalten Fackelzug zum Geburtstag des Nazi-Kollaborateurs Bandera

In der ukrainischen Stadt Lwow begann der Fackelzug zum Geburtstag des Nazi-Kollaborateurs Stepan Bandera. Auf den in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Bildern sind Dutzende Ukrainer mit brennenden Fackeln zu sehen.

Stepan Bandera war Ideologe, Anführer und Organisator der ukrainischen Nazi-Bewegung in der Westukraine. Während des Zweiten Weltkriegs kooperierte er mit Nazi-Deutschland und war von 1941 bis 1959 Anführer der "Organisation Ukrainischer Nationalisten".

Ihr militärischer Flügel, die Organisation "Ukrainische Aufständische Armee", war an ethnischen Säuberungen beteiligt, unter anderem gegen Polen in Wolhynien, sowie am Kampf gegen sowjetische Einheiten.

Kiew versucht Angriff auf Moskau: 18 Drohnen bereits abgeschossen

Die russischen Luftabwehrkräfte wehren den Angriff ukrainischer Drohnen ab. Dies teilt der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit.

Innerhalb einer Stunde schossen russische Truppen bereits 18 Drohnen über der Region ab. Die Flughäfen Domodedowo und Schukowski führten aus Sicherheitsgründen vorübergehende Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen ein.

Moskau: Kiew will sich mit Terroranschlägen für Erfolge russischer Streitkräfte rächen

Vor dem Hintergrund der Erfolge der russischen Streitkräfte und des gescheiterten Versuchs, die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin anzugreifen, hat Kiew in seiner Ohnmacht beschlossen, sich an der Zivilbevölkerung zu rächen, erklärte das russische Außenministerium in Reaktion auf den Terroranschlag im Gebiet Cherson. In der veröffentlichten Erklärung der Behörde heißt es:

"Vor dem Hintergrund der Erfolge der russischen Streitkräfte und der Niederlagen der ukrainischen Streitkräfte an der Front sowie dem gescheiterten Versuch der ukrainischen Terroristen, in der Nacht zum 29. Dezember 2025 die staatliche Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation im Gebiet Nowgorod anzugreifen, hat der Kiewer Usurpator in seiner ohnmächtigen Wut beschlossen, sich an wehrlosen Zivilisten zu rächen."

Dmitrij Poljanskij: "Selenskij schindet Zeit"

In einem Interview mit RT äußert sich der neu ernannte Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitrij Poljanskij, zu Russophobie, den Ursachen des Ukraine-Konflikts und möglichen diplomatischen Lösungswegen. Auszug aus den RT-DE-Nachrichten vom 31. Dezember 2025.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainische Drohnen über sieben russischen Regionen abgeschossen

58 ukrainische Drohnen wurden innerhalb von acht Stunden über den Regionen Belgorod, Kursk, Lipezk, Rostow, Krim, Tatarstan, Kuban und dem Asowschen Meer abgeschossen, berichtete das russische Verteidigungsministerium. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 58 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 24 über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
  • 13 über dem Territorium der Republik Krim,
  • 10 über dem Territorium des Asowschen Meeres,
  • 5 über dem Territorium der Republik Tatarstan,
  • 3 über dem Territorium der Region Krasnodar,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Kursk,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Lipezk,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Rostow."

Gebiet Cherson: Fünfjähriges Kind bei Drohnenangriff auf Auto ums Leben gekommen

Ein fünfjähriger Junge kam ums Leben, als ein ukrainischer Drohnenangriff einen PKW im Gebiet Cherson traf. Das berichtet Gouverneur Wladimir Saldo. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Die Kiewer Missgeburten haben ein weiteres blutiges Verbrechen begangen. In der Nähe von Tarassowka im Bezirk Aljoschki hat eine ukrainische Drohne einen PKW angegriffen, in dem eine Familie unterwegs war – Großvater, Großmutter, ihre erwachsene Tochter mit ihrem fünfjährigen Sohn. Das Kind kam ums Leben, alle Erwachsenen erlitten mehrere Verletzungen."

Er präzisiert, dass die überlebenden Opfer des Angriffs schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht wurden.

Moskau gibt Details zum Angriff ukrainischer Streitkräfte auf Putins Residenz bekannt

Die russischen Geheimdienste haben eine Datei mit dem Flugauftrag aus einer der Drohnen extrahiert, die in der Nacht zum 29. Dezember die Residenz von Präsident Wladimir Putin angegriffen haben. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde erklärte:

"Die Entschlüsselung der Routing-Daten ergab, dass das Endziel des Angriffs ukrainischer Drohnen am 29. Dezember 2025 eine der Einrichtungen der Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod war."

Die Daten werden über die üblichen Kanäle an die amerikanische Seite weitergeleitet.

Medwedew: Russlands Vergeltung für Angriff in Chorly wird Täter und Auftraggeber treffen

Die Vergeltung für den Terroranschlag im Gebiet Cherson in der Neujahrsnacht muss sowohl die Täter als auch die Auftraggeber treffen. Dies erklärte der ehemalige Präsident und derzeitige stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates Russlands, Dmitri Medwedew, in seiner Antwort auf eine Frage der Nachrichtenagentur TASS.

Nach dem Angriff ukrainischer Drohnen auf das Dorf Chorly betonte der Politiker, dass es "genug der Höflichkeiten" sei, wobei er höchstwahrscheinlich die ukrainischen Streitkräfte meinte. Er versprach, dass die Vergeltung Russlands für diesen Anschlag im Zuge des Vorstoßes der russischen Armee "unausweichlich und schnell" sein werde.

Medwedew merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte "vorsätzlich und grausam" gegen die Zivilbevölkerung des Gebietes Cherson vorgegangen seien. Er bezeichnete die Aktionen des ukrainischen Militärs als "Grausamkeit, Niedertracht und Zynismus". Der Politiker verglich diesen Angriff auf Chorly mit dem Massaker im Dorf Chatyn in Weißrussland, das 1943 von den Nazis verübt worden war.

2025: 310 Ortschaften in Zone militärischer Sonderoperation befreit

Das russische Militär hat im Jahr 2025 310 Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, wie RIA Nowosti nach Auswertung der Daten des russischen Verteidigungsministeriums berechnet hat.

Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 wurden 310 Ortschaften unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte gebracht. Für die Donezker Volksrepublik (DVR) war 2025, was die Befreiung von Bezirken angeht, das erfolgreichste Jahr. Hier wurden laut dem Chef der DVR, Denis Puschilin, insgesamt 187 Ortschaften befreit.

Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow teilte am 17. Dezember mit, dass Russlands Armee im Jahr 2025 mehr als 300 Ortschaften und 6.000 Quadratkilometer Territorium befreit habe, was einer Steigerung von einem Drittel gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Russlands taktische Luftwaffe, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie haben Energieanlagen, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine genutzt werden, Munitionsdepots, Montagehallen für Langstrecken-Drohnen sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer bewaffneter Formationen, Nationalisten und ausländischer Söldner in 154 Bezirken zerstört. Darüber hinaus haben die russischen Weltraumstreitkräfte ein Flugzeug vom Typ Su-27 der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen. Außerdem fing die russische Luftabwehr eine gelenkte Fliegerbombe und 250 Drohnen vom Typ Flugzeug ab.

Russische Soldaten der Truppenverbände "Nord", "West", "Süd", "Mitte", "Ost" und "Dnjepr" haben die ukrainischen Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden binnen eines Tages mehr als 1.335 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

  • zwei Panzer,
  • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 66 Fahrzeuge,
  • zwölf Feldartilleriegeschütze,
  • sieben Radarstationen und Anlagen für elektronische Kriegsführung und Artilleriebekämpfung,
  • acht Lager für Material und Munition.

Neujahrsfreude für Kinder im Lugansker Krankenhaus

Die Silvesterzeit gilt als die Zeit der Wunder. Selbst die größten Skeptiker scheinen in diesen Tagen an Ungewöhnliches zu glauben.

Für Kinder ist dieses Fest immer etwas Besonderes – vor allem für diejenigen, deren Freude auf das neue Jahr durch äußere Umstände getrübt wird. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte ein Krankenhaus in Lugansk und berichtete darüber, wie Erwachsene den kleinen Patienten Neujahrsfreude schenken.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

2025: Verluste der ukrainischen Streitkräfte bei mehr als 513.000 Soldaten

Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich im vergangenen Jahr auf etwa 513.480 Personen, wie aus Berechnungen der Agentur RIA Nowosti auf der Grundlage von Daten des russischen Verteidigungsministeriums hervorgeht.

Der Großteil davon entfiel auf die Monate Januar, März und Oktober: jeweils 51.960, 47.665 und 47.105 Soldaten.

Die durchschnittlichen monatlichen Verluste beliefen sich auf etwa 42.700 Menschen.

Kursker Gebietsgouverneur: Barbarisches Verbrechen bleibt nicht ungesühnt

Alexander Chinschtein, Gouverneur des russischen Grenzgebietes Kursk, fand sich bewogen, den Massenmord an Zivilisten zu kommentieren, den das Kiewer Regime in der Silvesternacht 2025/2026 in Chorly, Gebiet Cherson, begangen hat. Chinschtein schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

"Es fehlen jegliche Worte, die das gesamte Ausmaß des heute Nacht im Gebiet Cherson begangenen Unrechts ausdrücken könnten – oder den Schmerz darüber.

Die ukrainische Junta hat ein weiteres Mal einen blutigen Beweis erbracht, dass ihr alles Menschliche fremd ist: In der Neujahrsnacht ein Café zu beschießen, wo Menschen sich erholten und amüsierten. Wo Kinder anwesend waren. Diese ekelerregende Brutalität will einem schlicht nicht in den Kopf!

Das Gebiet Kursk ist in tiefer Trauer. Dieser Verlust ist für unsere Nachbarn, ebenso wie für das ganze Land, schrecklich – er ist ungeheuerlich. Helles Gedenken allen ums Leben Gekommenen – und tiefstes Beileid den Hinterbliebenen. Allen Verwundeten unser Wunsch, so schnell wie möglich zu genesen und wieder auf die Beine zu kommen."

Im Gebiet Kursk wurden in den Jahren 2024 und 2025 von den dort eingefallenen ukrainischen Militärs besonders zahlreiche Kriegsverbrechen gegen Zivilisten verübt, aber auch schon davor und danach.

Mehr zum Thema - "Landschaft des Todes" – US-Bericht über ukrainische Besatzung in Kursk

Marija Sacharowa: Wir klagen an!

Die Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation, Maria Sacharowa, hat ebenfalls den heimtückischen Massenmord an Zivilisten kommentiert, den das Kiewer Regime im russischen Gebiet Cherson mithilfe von Kamikazedrohnen in der Silvesternacht 2025/2026 begangen hat. Sacharowa fasste sich im Vergleich zu RT-Chefin Simonjan nur geringfügig weniger emotional – der von kaltem Zorn durchtränkte Sarkasmus spricht für sich:

"Diese Nacht wurde auf der Bankowaja-Straße in Kiew gebührend gefeiert – des Neujahrsfestes würdig:

Das ukrainische Militär hat ein Café im Gebiet Cherson angegriffen; 24 Personen kamen ums Leben, über 50 Menschen wurden verwundet. Fünf Kinder wurden ins Krankenhaus eingeliefert."

Separate Beachtung schenkt die Diplomatin der Waffe der Wahl der ukrainischen Faschisten und ihrem Einsatz – dem Brandsatz, den eine der Kampfdrohnen trug und mit dessen Hilfe die Zivilisten im Café angegriffen und dem Tod durch Ersticken und Brand anheimgegeben wurden. Dies bewog Sacharowa zum Ziehen offensichtlicher geschichtlicher Parallelen:

"Auf dieselbe Weise verbrannten Kollaborateure aus der Westukraine Menschen in dem weißrussischen Dorf Chatyn: Sie trieben die Menschen in Scheunen, die sie dann anzündeten. Und wer es aus diesen ins Freie schaffte, wurde erschossen.

Der Unterschied liegt darin, dass damals, vor 85 Jahren, die Nazis sich nicht hinter dem Deckmäntelchen der Demokratietreue und des angeblichen Schutzes von Kindern versteckten. Sondern sie verbrannten die Menschen einfach, gaben ihnen mit Gewehrkolben den Rest, begruben sie bei lebendigem Leibe und erstachen dann diejenigen mit Bajonetten, die daraufhin nicht erstickten.

Heute sehen wir diese bestialische Handschrift beim Kiewer Neonazi-Regime: derselbe Hass, dieselbe Entmenschlichung in geometrischer Progression, dieselbe Schändung des Heiligen."

Die Frage, ob denn den Gönnern und Lehnsherren des Kiewer Regimes im Westen ihr Frühstück am ersten Morgen des neuen Jahres munden wird, schwingt in der Anklage der Diplomatin mit:

"Heute werden den Präsidenten und Premierministern des kollektiven Westens auf den Frühstückstisch, zusammen mit Croissants und pochierten Eiern, auch Berichte darüber vorgelegt, wie die Milliarden ihrer Steuerzahler ausgegeben wurden: wie viele Geschenke zum Neuen Jahr damit erworben wurden, die man zum Mord an Zivilisten einsetzt; wie sie an der Vernichtung von Kindern teilgenommen haben.

Dessen klagen wir all jene an, die die terroristischen Bastarde in der Ukraine sponsern!

Wir klagen an – des Mordes an Kindern und der Vernichtung von Zivilisten!

Wir klagen an – der Zersetzung der ukrainischen Staatlichkeit, die sich in eine Mordmaschine verwandelt hat!

Wir klagen an!"

Mehr zum Thema - Russland erinnert den Westen an alte und neue Schulden

Matwijenko bezeichnet ukrainischen Angriff auf Hotel in Chorky als moralische Abscheulichkeit

Die Sprecherin des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, bezeichnete den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten im Gebiet Cherson als absolute moralische Abscheulichkeit und erklärte, dass die Vertreter des Kiewer Regimes keine politische Zukunft haben sollten. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb sie:

"Wir haben es hier mit einer absoluten moralischen Abscheulichkeit zu tun. Mit Wesen, denen jegliche Verbindung zu dem inneren moralischen Gesetz fehlt, mit dem Gott den Menschen ausgestattet hat. Und die daher keinerlei moralisches Recht haben, in einer normalen Gesellschaft die Macht zu vertreten und die Unterstützung des Volkes zu beanspruchen. Umso mehr dürfen sie keine politische Zukunft haben."

Laut Matwijenko gebe es keine Rechtfertigung für den Zynismus und die bestialische Grausamkeit der Kiewer Führung, die in der Silvesternacht die Entscheidung getroffen habe, unbewaffnete Menschen zu töten. Sie betonte:

"Sie wussten genau, dass sich dort friedliche Urlauber und Familien mit Kindern befanden, und haben bewusst angegriffen."

Simonjan zum Massenmord im Gebiet Cherson: Kriegsverbrecher einfangen, ausmerzen, ausweiden

RT-Chefin Margarita Simonjan hat den unmenschlichen Terroranschlag des faschistischen Kiewer Regimes im Gebiet Cherson in der Silvesternacht 2025/2026 kommentiert. Bei diesem wurden 24 Zivilisten heimtückisch und niederträchtig ermordet – darunter ein Kind –, von denen auch einige bei lebendem Leib verbrannten. Weitere 50 Personen wurden verletzt oder verwundet. Simonjan wörtlich:

"Die blöden Böcke mit den mongolischen Haarschnitten haben 25 Menschen bei lebendigem Leibe verbrannt – direkt in einem Café im Gebiet Cherson, während des Glockenschlags der Kreml-Uhr.

Ich erkenne sofort die Handschrift des Nicht-Bruders Mykowa.

Dies sind nicht bloß Kriegsverbrecher – es sind Sadisten, die ihrer geistigen Väter von der Gestapo würdig sind.

Jeder einzelne von ihnen wird eingefangen werden. Eingefangen, ausgemerzt und ausgeweidet.

Diesmal wird der Plan, die Verfolgung in irgendeinem Argentinien auszusitzen, nicht aufgehen. Solcherlei 'Argentinien' finden sich in der heutigen Welt nicht mehr."  

Mehr zum Thema - Straffreiheit für Nazi-Mörder – Rückblick auf Odessa-Massaker 2014

Milonow über Angriff ukrainischer Streitkräfte auf Gebiet Cherson: "Handschrift echter Terroristen"

Der Abgeordnete der Staatsduma Witali Milonow bezeichnete in einem Gespräch mit RT den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Cherson als zynischen Terrorakt. Der Parlamentarier erklärte:

"Das ist die Handschrift echter Terroristen im Stile von Schamil Bassajew. Es handelt sich ohne Übertreibung um einen schrecklichen und zynischen Terrorakt, der unter dem Glockenschlag verübt wurde."

Seinen Worten zufolge gingen solche Handlungen über jedes Verständnis hinaus. Milonow fasste zusammen:

"Die Organisatoren und Ausführenden müssen wie tollwütige Hunde vernichtet werden."

"Blutiges Verbrechen": Krim-Chef über ukrainischen Angriff auf Gebiet Cherson

Das brutale Nazi-Regime in Kiew hat ein neues blutiges Verbrechen begangen, indem es in der Neujahrsnacht mit Drohnen friedliche Menschen in Chorly im Gebiet Cherson angegriffen hat. Das schrieb der Chef der Krim, Sergei Axjonow, in dem sozialen Netzwerk Max. Er erklärte:

"Blutiges Verbrechen der brutalisierten ukrainischen Nazis in der Neujahrsnacht: Angriff auf friedliche Menschen im Gebiet Cherson. Dutzende Tote und Verletzte. Es gibt keine Worte, um unsere Trauer und unseren Schmerz auszudrücken …"

Axjonow sprach den Angehörigen und Freunden der Getöteten sein aufrichtiges und tiefes Beileid aus. Er fügte hinzu, dass die Krim bereit sei, "den Nachbarn und Brüdern jede notwendige Unterstützung zu gewähren."

Föderationsrat: Kossatschow bezeichnet Drohnenangriff im Gebiet Cherson als ungeheuerlich

Der stellvertretende Sprecher des russischen Föderationsrates, Konstantin Kossatschow, bezeichnete den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café in Chorly im Gebiet Cherson, bei dem mehr als 20 Menschen ums Leben kamen, als ungeheuerlich. In einem Sonderkommentar für RT sagte er:

"Ein abscheuliches Verbrechen. Jeder Angriff auf zivile Objekte ist ein Kriegsverbrechen. Hier ändern sich die Einschätzungen nicht von Tag zu Tag oder von Jahr zu Jahr. Aber in diesem Fall handelt es sich um ein Verbrechen, das mit besonderem Zynismus begangen wurde, weil es unter dem Glockenschlag in der Neujahrsnacht verübt wurde. Mit enormen Opfern, von denen es, Gott bewahre, noch mehr geben wird. Ich hoffe, dass die Welt endlich aufwacht und erkennt, dass wir es mit einem kriminellen Terrorregime zu tun haben. Wir trauern mit dem ganzen Land."

168 ukrainische Drohnen in der Neujahrsnacht über russischen Regionen abgeschossen

In der Neujahrsnacht haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte mehr als 160 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"In der vergangenen Nacht wurden 168 ukrainische Drohnen des Typs Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 61 über dem Territorium des Gebietes Brjansk,
  • 25 über dem Territorium der Region Krasnodar,
  • 24 über dem Asowschen Meer,
  • 23 über dem Territorium des Gebietes Tula,
  • 16 über dem Territorium der Republik Krim,
  • 12 über der Region Moskau, darunter neun Drohnen, die auf Moskau zuflogen,
  • 7 über dem Territorium des Gebietes Kaluga."

Gebiet Cherson: Drohnenangriff in der Neujahrsnacht, mindestens 24 Tote

Mehr als 20 Menschen sind in der Neujahrsnacht bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und ein Hotel im Gebiet Cherson ums Leben gekommen, teilte Gouverneur Wladimir Saldo mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Drei Drohnen haben ein Café und ein Hotel an der Schwarzmeerküste in Chorly angegriffen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt, 24 Menschen wurden getötet. Die Zahlen werden noch präzisiert. Viele verbrannten bei lebendigem Leib. Ein Kind kam ums Leben."

Laut Saldo hat das Kiewer Regime die Menschen gezielt verbrannt: Eine der Drohnen war mit einer Brandmischung ausgestattet. Der Regionalchef betonte:

"Dieses Verbrechen steht auf einer Stufe mit dem Anschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa. (…) Besonders zynisch ist, dass der Angriff nach dem Einsatz einer Aufklärungsdrohne erfolgte – fast zeitgleich mit dem Glockenschlag."

Es wird präzisiert, dass das Feuer erst am Morgen gelöscht werden konnte. Derzeit versuchten Ärzte, die Verletzten zu retten, fügte er hinzu.

Update: Erste Aufnahmen vom Ort des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte in Chorly sind aufgetaucht. Die Fotos wurden vom Pressedienst des Gouverneurs des Gebietes Cherson aufgenommen.

31.12.2025 18:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 8 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Medien-Prognose: Im Jahr 2026 lehnt Selenskij jeglichen Gebiets-Kompromiss ab

Die britische Zeitung Financial Times hat ihre traditionelle Prognose für das Jahr 2026 veröffentlicht, in der die Ukraine-Krise eine zentrale Rolle spielt. Westliche Experten gehen dabei davon aus, dass Wladimir Selenskij im kommenden Jahr keinerlei Zugeständnisse machen und sich kategorisch weigern wird, die Donbass-Region aufzugeben.

Dabei bezeichnete die Financial Times ihre vorherige Prognose für das Jahr 2025 als die schlechteste in ihrer Geschichte. Sieben von 20 Annahmen der Zeitung erwiesen sich als falsch. Vor einem Jahr beispielsweise überzeugte Financial Times ihre Leser mit Nachdruck davon, dass im auslaufenden Jahr 2025 ein Friedensabkommen zur Ukraine geschlossen werden würde. Wie nun klar ist, haben sich die Experten geirrt.

Russische Soldaten zerstören Drohnen mit Ukraine-Flaggen in befreiten Städten (Video)

Während die russischen Streitkräfte die Volksrepublik Donezk mit zunehmendem Erfolg befreien, versucht das Kiewer Regime verzweifelt, seine westlichen Sponsoren sowie die Ukrainer davon zu überzeugen, dass das ukrainische Militär angeblich weiterhin in Krasnoarmeisk, Dimitrow und Rodinskoje präsent ist.

Aus diesem Grund unternehmen Kiews Kräfte Versuche, ukrainische Flaggen mithilfe von Drohnen des Typs Baba Jaga auf den Dächern in den befreiten Ortschaften zu platzieren. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Wie es heißt, zerstörten russische Drohnenpiloten über Krasnoarmeisk, Dimitrow und Rodinskoje sieben ukrainische unbemannte Fluggeräte.

Zudem wurden laut der Behörde in Moskau in Krasnoarmeisk und Rodinskoje zwei feindliche Aufklärungs- und Sabotagegruppen zerschlagen, die versucht hatten, ukrainische Flaggen an den Fassaden aufzuhängen.

Rumänien beteiligt sich am US-Waffenkaufprogramm für die Ukraine

Wie das rumänische Außenministerium mitteilte, wird Bukarest 50 Millionen Euro für den Kauf von Waffen für die Ukraine im Rahmen des PURL-Programms (Prioritized Ukraine Requirements List) bereitstellen, in dessen Rahmen europäische NATO-Mitgliedstaaten Waffen aus amerikanischen Beständen für Kiew erwerben. Das PURL-Programm wurde am 14. Juli von US-Präsident Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Mechanismus kaufen die NATO-Verbündeten Waffen für die Ukraine aus US-Beständen. In einer Mitteilung auf der Webseite des rumänischen Außenministeriums heißt es:

"Die rumänische Regierung hat beschlossen, sich den Staaten anzuschließen, die einen Beitrag zur von den USA vorgeschlagenen Prioritätenliste für die Verteidigung der Ukraine (PURL) leisten, indem sie einen Betrag in Höhe von 50 Millionen Euro bereitstellt."

Schlag auf Schlag: Russische Artillerie eliminiert Ziele entlang der Front (Video)

Russlands Verteidigungsministerium zeigt Artilleriegeschütze D-30, Giazint-B und Akazija im Einsatz. Die Aufnahmen zeigen, wie die russischen Artilleriesoldaten ein Feldmunitionsdepot und Erdbunker samt Personal außer Gefecht setzen. An der Front bei Krasnoarmeisk verhinderten sie laut der Moskauer Behörde die Rotation ukrainischer Einheiten.  

Experte: Konditionen für die Beilegung des Konflikts verschlechtern sich für Kiew

Nach Ansicht des pensionierten Diplomaten und ehemaligen Wirtschaftsberaters der britischen Botschaft in Moskau, Ian Proud, werden sich die Bedingungen für die Beilegung des Ukraine-Konflikts für Kiew im Laufe der Zeit immer weiter verschlechtern. Denn auf dem Schlachtfeld komme es zu Rückschlägen und die Unterstützung durch den Westen lasse nach. In einem auf dem US-amerikanischen Portal Responsible Statecraft veröffentlichten Artikel stellte er fest, dass das Treffen, bei dem Präsident Trump Selenskij eine "Standpauke" hielt, "ein entscheidender Moment dieses Jahres" war. Proud merkte an, dass Selenskij zuvor "über jede Kritik erhaben war und in Washington und ganz Europa Anweisungen zur Aufstockung der militärischen und finanziellen Unterstützung" für Kiew erteilte. Das Treffen habe gezeigt, dass sich die Lage geändert habe. Er betonte:

"Mit der Zeit wird jedes Abkommen, das die Ukraine abschließt, noch weniger akzeptabel werden … und die wachsenden Befürchtungen hinsichtlich des Personalmangels in den ukrainischen Streitkräften und die immer häufiger anzutreffende Praxis der Zwangsmobilisierung junger Menschen haben den Eindruck verstärkt, dass Selenskij zunehmend Probleme schafft, anstatt Lösungen anzubieten. Außerdem ist seit geraumer Zeit klar, dass die Ukraine bankrott ist und ihr letztendlich das Geld ausgehen wird."

Moskau legt "unwiderlegbare Beweise" für Terroranschlag Kiews gegen Putin-Residenz vor

Das ukrainische Militär hat versucht, die Residenz des russischen Präsidenten gleichzeitig aus vier Richtungen anzugreifen. Die gegnerischen Langstreckendrohnen befanden sich über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Twer und Nowgorod im Anflug auf das Anwesen von Wladimir Putin. Dies erklärte der Chef der russischen Flugabwehrraketentruppen, Generalmajor Alexander Romanenkow, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Moskau. Sämtliche 91 Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk und Nowgorod zerstört worden. 

Romanenkow führte hierbei aus:

"Die Aufstellung des Angriffs, die Anzahl der eingesetzten Luftangriffsmittel und deren Aktionen aus südlicher, südwestlicher und westlicher Richtung direkt gegen die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod bestätigen eindeutig, dass der Terroranschlag des Kiewer Regimes gezielt, sorgfältig geplant und vielschichtig war."

Der General betonte, Russlands Verteidigungsministerium habe "unwiderlegbare Beweise für den Angriff Kiews vorgelegt". Auch die Aussagen von Augenzeugen widerlegten alle Behauptungen westlicher und russlandfeindlicher Medien über angeblich fehlende Beweise.

Ein russischer Kommandeur präsentiert eine ukrainische Drohne vom Typ Tschaklun-B, die bei der Abwehr des Terroranschlags abgeschossen wurde:

Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod – Todesopfer und Verletzte

Kiews Kräfte haben am Mittwochnachmittag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in zwei Bezirken mit Drohnen angegriffen. Dies gibt der Gouverneur des Gebietes Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram bekannt.

Bei der Attacke auf ein ziviles Fahrzeug im Bezirk Schebekino kam ein Einwohner um. Drei weitere Insassen erlitten Verletzungen. Außerdem sei laut dem Beamten ein russischer Soldat bei der Drohnenabwehr verletzt worden.

Ferner berichtet Gladkow, auch im Bezirk Borissowo habe  eine Drohne ein Auto attackiert. Der Fahrer erlitt demzufolge Mehrfachverletzungen, das Fahrzeug brannte aus.

Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance (Video)

Soldaten der russischen Drohneneinheiten setzen unbemannte Fluggeräte, Fahrzeuge sowie Kampfgerät entlang der Front in Brand und kappen den Nachschub der ukrainischen Einheiten. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.   

Ukrainischer Botschafter in Kasachstan: Angriffe auf KTK hören mit Kriegsende auf

Der ukrainische Botschafter in Kasachstan, Wiktor Majko, sagte in einem Gespräch mit kasachischen Journalisten, dass die Angriffe Kiews auf Objekte des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KTK) "garantiert" erst mit dem Ende des Konflikts in der Ukraine aufhören werden. Journalisten der kasachischen Zeitung Ulysmedia fragten den Diplomaten, ob die Regierung in Kiew garantieren könne, dass sich die Angriffe auf die KTK nicht wiederholen würden. Majko antwortete darauf:

"Es kann nur eine Garantie geben – das Ende des Krieges."

Dabei betonte er, dass die Ukraine offiziell keine Verantwortung für die genannten Angriffe übernommen habe.

Weißrussland: Russische Mittelstreckenrakete "Oreschnik" in Dienst gestellt

Die russische Mittelstreckenrakete "Oreschnik" ist nach Angaben der Verteidigungsministerien Russlands und Weißrusslands auf weißrussischem Gebiet in Dienst gestellt worden. Die Behörden betonen, dass alle Voraussetzungen für den Kampfeinsatz und den Aufenthalt russischer Soldaten in Weißrussland geschaffen worden seien.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt.

Im Laufe des Tages wurden in allen Abschnitten rund 1.350 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 60 Fahrzeuge
  • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge
  • zwei Artilleriegeschütze
  • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
  • zehn Munitionslager.

Entlang der Front zerstörte die russische Luftverteidigung 371 gegnerische Starrflüglerdrohnen.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Gebiet Belgorod

In der Nacht auf Mittwoch haben ukrainische Kämpfer erneut eine Ortschaft im Bezirk Schebekino angegriffen. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt. Zwei Männer und eine Frau erlitten laut dem Beamten Verletzungen.

Des Weiteren meldet Gladkow erhebliche Sachschäden. Insgesamt seien 23 Eigenheime, drei Nebengebäude, vier Fahrzeuge und eine Stromleitung beschädigt worden. Ein Wohngebäude soll teilweise zerstört worden sein.

Allen Einwohnern, deren Wohnungen vorübergehend unbewohnbar seien, werde während der Reparaturarbeiten eine vorübergehende Unterkunft angeboten, schreibt der Beamte auf Teleram.

Im Gebiet Odessa zwei Objekte der Energieinfrastruktur beschädigt

Wie der ukrainische Energiekonzern DTEK mitteilte, wurden in der Nacht zum Mittwoch zwei Objekte der Energieinfrastruktur im Gebiet Odessa erheblich beschädigt. Im Telegram-Kanal von DTEK wurde über die Beschädigung von zwei Energieanlagen in der Region Odessa Folgendes berichtet:

"Die Schäden sind erheblich. Die Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit der Anlagen wird einige Zeit in Anspruch nehmen."

Politico: Die Ukraine machte im Jahr 2025 keine Fortschritte in Bezug auf den EU-Beitritt

Die Zeitung Politico weist darauf hin, dass die Ukraine im Jahr 2025 trotz der Aufforderungen Brüssels, die Reformen im Bereich der Rechtsstaatlichkeit und der Korruptionsbekämpfung zu beschleunigen, keine Fortschritte in Bezug auf den EU-Beitritt erzielt hat. Laut Politico hat sich unter den "derzeitigen Umständen in der Ukraine nichts geändert" in Bezug auf den EU-Beitritt. Die Zeitung merkte an, dass das "ehrgeizige Ziel", die Beitrittsverhandlungen bis zum Jahr 2028 abzuschließen, unerreichbar geworden sei.

Nach ukrainischem Angriff auf Putin-Residenz: Lukaschenko spricht vom "exzessivsten Terrorismus"

Weißrussische Journalisten haben den Präsidenten Alexander Lukaschenko am Mittwoch um einen Kommentar zu den  jüngsten ukrainischen Drohnenangriffen auf die Staatsresidenz von Wladimir Putin gebeten.

"Wenn es so zutrifft, wie es jetzt dargestellt wird, dann ist das der exzessivste Terrorismus – auf höchster Regierungsebene […] Und ich denke darüber nach, wer so etwas braucht?!", so Lukaschenko. 

Gebiet Cherson erneut unter ukrainischem Beschuss

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden 79 Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie in den vergangenen 24 Stunden elf Ortschaften beschossen. Weitere Details zu den Folgen des Beschusses werden derzeit geklärt. 

86 ukrainische Drohnen über Russland über Nacht abgefangen und zerstört

Die russische Luftabwehr hat im Laufe der Nacht 86 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"In der vergangenen Nacht, zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 30. Dezember und 8:00 Uhr Moskauer Zeit am 31. Dezember, wurden 86 ukrainische unbemannte Fluggeräte des Flugzeugtyps von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 56 UAVs über dem Schwarzmeergebiet, neun UAVs über dem Gebiet der Region Brjansk, jeweils acht UAVs über den Gebieten der Region Lipezk und der Republik Krim und fünf UAVs über dem Gebiet der Region Krasnodar."

Peskow: Angriff auf Putins Residenz ist "Terroranschlag zur Torpedierung von Verhandlungen"

Der ukrainische Drohnenangriff auf die staatliche Residenz des russischen Präsidenten stellt einen terroristischen Akt dar, der sich sowohl gegen Wladimir Putin als auch gegen die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um eine friedliche Beilegung des Konflikts richtet.

Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.

Der Kremlsprecher betonte, dass die Präsidenten Russlands und der Vereinigten Staaten den vertrauensvollen Charakter ihres Dialogs bewahren und ihre Kontakte fortsetzen. Solche Provokationen und "Akte des Staatsterrorismus" seien nach seinen Worten nicht geeignet, dieses Vertrauensverhältnis zu beeinträchtigen.

Peskow unterstrich zudem, dass Russland als diplomatische Reaktion seine Verhandlungsposition in Bezug auf die Ukraine verschärfen werde. Hinsichtlich möglicher militärischer Konsequenzen erklärte er, dass die russischen Streitkräfte wüssten, wie, womit und zu welchem Zeitpunkt sie zu reagieren hätten.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Gebiet Sumy: Ukrainische Truppen beschießen Einwohner befreiter Dörfer

Laut Angaben russischer Strafverfolgungsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS beschießen ukrainische Soldaten regelmäßig von russischen Truppen befreite Ortschaften in der Region Sumy mit Grad-Raketenwerfern, obwohl dort noch Zivilisten leben. TASS schreibt dazu:

"In den von den Kämpfern der Truppengruppe Sewer befreiten Ortschaften der Region Sumy setzt der Gegner regelmäßig Raketenwerfer ein, darunter Vampire und Grad, obwohl sich dort noch nicht evakuierte Zivilisten befinden."

Russische Artillerie trifft Ziele an der Front bei Kupjansk (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen eine Artilleriebesatzung des Truppenverbands West im Einsatz. Sie zerstörte mithilfe eines Mehrfachraketenwerfers vom Typ Solnzepjok einen temporären Standort der ukrainischen Armee im Frontabschnitt Kupjansk.

Trump verärgert, Moskau warnt: Angriff auf Putins Residenz sorgt für Eskalationsdebatte

Der mutmaßliche ukrainische Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten in der Region Nowgorod hat nach Angaben Moskaus den Verhandlungsprozess belastet und eine härtere russische Haltung ausgelöst; von 91 eingesetzten Drohnen seien alle abgefangen worden, ohne Opfer oder Schäden.

Russland wertet den Vorfall als gezielte Provokation gegen laufende diplomatische Bemühungen und betont, Präsident Putin habe US-Präsident Trump umgehend informiert, der den Angriff als "nicht den richtigen Zeitpunkt" kritisierte.

International folgten Appelle zur Deeskalation, während Kiew den Angriff als Erfindung zurückwies und europäische Medien dieses Narrativ aufgriffen. Über Reaktionen und Hintergründe sprachen wir im Studio mit unserem Korrespondenten Roman Ziskin; zudem ordnete Herbert Martin, Leiter des geopolitischen Instituts EGPI, die Medien- und NATO-Dimension kritisch ein und sprach von einer US-dominierten Steuerung des Konflikts.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Gebiet Charkow: Ukrainische Militärs verlieren zwei Sturmtruppen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen erfuhr, haben ukrainische Truppen südwestlich von Liman im Gebiet Charkow durch einen erfolglosen Gegenangriff zwei Sturmtruppen verloren. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete:

"Der Gegner verstärkt seine Bemühungen, die verlorenen Positionen zurückzugewinnen. An dem Angriff waren drei Sturmgruppen der 120. separaten Panzerkompanie der Territorialverteidigung beteiligt. Durch einen kombinierten Beschuss wurden zwei der drei Gruppen vollständig vernichtet."

L’AntiDiplomatico: Hinter dem Angriff auf Putins Residenz stehen Kiew und London

Nach Informationen des Magazins L’AntiDiplomatico standen hinter dem Drohnenangriff auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Nacht zum 29. Dezember nicht nur Kiew, sondern auch dessen westliche Partner. Ohne deren Beteiligung wäre dieser Angriff nicht möglich gewesen. In einem Artikel zu diesem Thema heißt es unter anderem:

"Es ist offensichtlich, dass Selenskij nicht der Einzige war, der hinter diesem Angriff stand: Zumindest sein wichtigster Unterstützer in Großbritannien hat ihn gebilligt, sonst hätte er sich das einfach nicht getraut."

Gebiet Krasnodar: Verletzte bei Drohnenangriff

In der Stadt Tuapse im Gebiet Krasnodar in Russland wurden bei einem Angriff mit unbemannten Fluggeräten zwei Menschen verletzt und fünf Gebäude, ein Hafenanleger und Anlagen einer Ölraffinerie beschädigt. Dies teilte die Einsatzzentrale der Region am 31. Dezember mit. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb die Behörde:

"Bei dem UAV-Angriff in Tuapse wurden zwei Menschen verletzt. Zudem wurden fünf Häuser und eine der Anlegestellen im Hafen und die Ausrüstung der Ölraffinerie beschädigt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert, ihr Leben ist nicht in Gefahr, die Ärzte leisten alle notwendige Hilfe. Die Verglasung von vier Mehrfamilienhäusern und einem Privathaus wurde beschädigt. Die Stadtverwaltung wird den Bewohnern bei der Wiederherstellung helfen. An einer Anlegestelle konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Auch auf dem Gelände der Ölraffinerie wurde das Feuer auf einer Fläche von 300 Quadratmetern gelöscht."

Generalstabschef Gerassimow: Höchstes Offensivpotenzial im Dezember erreicht

Im Dezember des Jahres 2025 habe die russische Armee ein Höchstniveau an Offensivkraft erreicht, erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Russische Truppen rücken sicher in die Verteidigungslinien des Gegners vor, betonte Gerassimow. Er sagte:

"Im Dezember dieses Jahres wurden die höchsten Angriffsgeschwindigkeiten erreicht. Innerhalb eines Monats wurden mehr als 700 Quadratkilometer Territorium befreit."

30.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Artillerie trifft Ziele ohne Fehlschuss (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Dnjepr, Mitte und Ost im Einsatz. Wie es heißt, fügten sie dem Gegner in ihren Operationsgebieten erheblichen Feuerschaden zu.

Dutzende ukrainische Drohnen bei Moskau zerstört

Russlands Luftverteidigung hat am Dienstagabend (Ortszeit) insgesamt 21 unbemannte Fluggeräte über sieben Bezirken im Raum Moskau abgefangen oder zerstört. Dies gibt Gouverneur Andrei Worobjow bekannt.

Ein Zivilist erlitt laut dem Beamten Verletzungen. Russische Flugabwehrkräfte sollen weiterhin im Einsatz sein.

Drohnenpiloten des russischen Rubikon-Zentrums erhöhen Druck auf den Feind (Video)

Russlands Verteidigungsministerium zeigt Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme entlang der Front im Einsatz. Wie es heißt, setzen sie Fahrzeuge, gepanzerte Kampffahrzeuge, temporäre Truppenstandorte und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.

Medienbericht: Ukrainisches Militär rekrutiert erstmals Söldnerin aus Uruguay

Natália Tejeira, eine 41-jährige Uruguayerin mit Erfahrung im medizinischen Bereich und im privaten Sicherheitsdienst, trat Mitte Dezember den ukrainischen Streitkräften bei. Dies berichtet das Montevideo Portal.

Tejeira sei aufgrund ihrer Mehrsprachigkeit zur Leiterin einer Einheit mit "einer großen Anzahl von Ausländern" ernannt worden, heißt es im Bericht.  

In einem Interview soll die Uruguayerin zugegeben haben, keine militärische Erfahrung zu haben.

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti Anfang September berichtete, rekrutiert das ukrainische Militär nun angesichts schwerer Personalverluste Frauen aus Lateinamerika für den Einsatz an der Front.

Gouverneur: Zahlreiche Ortschaften im Raum Saporoschje infolge ukrainischer Angriffe ohne Strom

Die ukrainischen Truppen haben über 20 Angriffe auf die Energieanlagen des Gebiets Saporoschje durchgeführt. Wie Gouverneur Jewgeni Balizki am Dienstagabend (Ortszeit) berichtet, dauert der Beschuss an. Die meisten Siedlungen in dem Raum seien vorübergehend ohne Strom, schreibt der Beamte auf Telegram.

Laut Balizki versucht damit "das Nazi-Regime, die Feiertage für unsere friedliche Region zu ruinieren". Es sei "ein weiterer vergeblicher Versuch" der Ukraine.

Ferner berichtet der Gouverneur, die Energetiker seien bereits dabei, die beschädigten Systeme wiederherzustellen. Die russischen Luftabwehrkräfte seien im Einsatz.

Balizki fordert die Einwohner dazu auf, Ruhe zu bewahren und nur Informationen aus verlässlichen Quellen zu vertrauen.

Weitere Todesopfer durch ukrainische Drohnenattacke im Gebiet Belgorod

In der Ortschaft Wosnessenowka griffen ukrainische Einheiten ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne an. Durch die Attacke am Dienstagabend (Ortszeit) erlagen ein Mann und eine Frau ihren Verletzungen. Dies gab Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram bekannt.

"Es ist schwer, tröstende Worte für diejenigen zu finden, die ihre Angehörigen verloren haben", schreibt der Beamte. "Ich spreche den Familien der Verstorbenen mein aufrichtiges Beileid aus."

Erfolgreiche Angriffe russischer Drohnenpiloten entlang der Front (Video)

Soldaten der russischen Drohneneinheiten eliminieren gegnerische Ziele in allen Frontabschnitten. Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen präzise Angriffe, durch welche Fahrzeuge, Kampfgerät, Drohnenleitstellen, unbemannte Fluggeräte und Bodenroboterkomplexe der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt werden.

Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab

In der Zeitspanne von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 109 ukrainische unbemannte Fluggeräte über sieben Gebieten abgefangen oder zerstört. Bei den Angriffen am Dienstag setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

Selenskij verkündet Treffen der "Koalition der Willigen" in der Ukraine und Frankreich

Die nationalen Sicherheitsberater der Länder der "Koalition der Willigen" kommen am 3. Januar 2026 zu einem Treffen nach Kiew, teilt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit. Kurz darauf werde man auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs diskutieren. Dieses Treffen finde voraussichtlich am 6. Januar in Frankreich statt.

Beloussow: Russland hat die kampffähigste Armee der Welt

Die russischen Streitkräfte beweisen durch Taten, dass sie in der Lage sind, die Souveränität des Landes zu gewährleisten und dessen nationale Interessen zu verteidigen. Das erklärt Verteidigungsminister Andrei Beloussow in seiner Neujahrsansprache. Man könne zuversichtlich feststellen, dass Russland heutzutage die kampffähigste Armee der Welt habe, so der Minister weiter.

Drohnenattacke auf Putin-Residenz: Lawrow spricht von Terrorangriff

Die Ukraine hat einen Terrorangriff auf die Staatsresidenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod unternommen, was "das terroristische Wesen der Personengruppe bestätigt, die die Macht in Kiew illegal in den Händen hat." Das erklärt Außenminister Sergei Lawrow.

In diesem Zusammenhang sollten diejenigen in der EU und NATO, die auf stichfesten Sicherheitsgarantien für die Ukraine bestünden, die Frage beantworten, was für ein Regime und zu welchem Zweck sie dieses zu schützen versuchten.

Nach Ansicht von Lawrow zielen Brüssel, Berlin, Paris und London darauf ab, ein Regime zu bewahren, das unter anderem die russische Sprache verbietet, die kanonische Orthodoxe Kirche verfolgt und die Nazi-Ideologie kultiviert. Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konfliktes seien unmöglich, solange die Ukraine diese verbrecherische Politik betreibe, fügte Lawrow hinzu.

Russische Panzerabwehr nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte zerstörten unter Einsatz von Panzerabwehrsystemen Feuernester und Stellungen der ukrainischen Armee im Frontabschnitt Krasnoarmeisk. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.   

Polens Ministerpräsident: Kiew muss in Territorialfrage Kompromisse eingehen

Frieden in der Ukraine ist in Sicht, erklärte der polnische Premier Donald Tusk am Dienstag. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

"Es gibt zweifellos Entwicklungen, die Anlass zur Hoffnung geben, dass dieser Krieg beendet werden kann, und zwar recht schnell", so Tusk. Es sei lediglich Hoffnung, und bei weitem keine hundertprozentige Gewissheit.

"Wenn ich sage, Frieden ist in Sicht, meine ich die kommenden Wochen, nicht die kommenden Monate oder Jahre", führte Tusk aus.

Ferner sagte er, die von den USA angebotenen Sicherheitsgarantien für Kiew seien ein Grund zur Hoffnung auf ein baldiges Ende des Konflikts. Kiew müsse jedoch in der Territorialfrage Kompromisse eingehen.

Puschilin: Russische Armee befreit 2025 mehr als 180 Ortschaften in DVR

Im Jahr 2025 hat die russische Armee wesentliche Erfolge bei der Befreiung der Donezker Volksrepublik (DVR) erzielt, erklärt der Chef der Region Denis Puschilin im TV-Sender Perwy Kanal. Puschilin präzisiert:

"Im Laufe des Jahres wurden mehr als 187 Ortschaften befreit, und das Jahr ist noch nicht zu Ende."

Russische Abgeordnete fordern harte Antwort auf Anschlag gegen Putin-Residenz

Präsident Wladimir Selenskij setze alles daran, ein Friedensabkommen zu verhindern, aber auch den bereits erzielten Erfolg zunichte zu machen. Mit dieser Aussage reagiert der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, auf die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Belgorod.  

In einem im Messanger-Dienst MAX veröffentlichten Post schreibt der Politiker:

"Selenskij hat einen Angriff auf die Residenz unseres Präsidenten verübt. Die Abgeordneten der Staatsduma sind der Ansicht, dass die Reaktion hart ausfallen muss. Wir bestehen darauf!!! Das kann man nicht vergeben."

Selenskij habe kürzlich erklärt, er werde sein Amt aufgeben, sobald die Kämpfe in der Ukraine beendet seien, fügt Wolodin hinzu.

Und weiter:

"Denken Sie über die Bedeutung nach: Je länger der Krieg dauert, desto länger wird er seine jetzige Rolle ausüben. Die Kampfhandlungen sind für ihn die einzige Chance, an der Macht zu bleiben und finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union zu erhalten. Mit diesen Zielen vor Augen griff Selenskij die Residenz unseres Präsidenten an."

FSB vereitelt Sabotage in Teilrepublik Kabardino-Balkarien – Verdächtiger erschossen

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen Sabotageangriff in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien vereitelt. Laut der Pressemitteilung plante ein Einwohner der Stadt Naltschik, im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Abschnitt des regionalen Gasversorgungssystems zu sprengen.

Während der Festnahme leistete der Saboteur bewaffneten Widerstand. Er wurde vor Ort erschossen. Weder FSB-Beamte noch Zivilisten wurden beim Schusswechsel betroffen.

Bei der Untersuchung des Leichnams entdeckte der FSB einen improvisierten Sprengsatz sowie ein Sturmgewehr aus ukrainischer Produktion mit Munition. Im Handy des Saboteurs wurde ein Chat mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste gefunden, der Anweisungen zur Vorbereitung und Durchführung des Verbrechens enthielt.

Der FSB erklärte zudem, dass der Mann in einem Trainingslager der ukrainischen Spezialkräfte ausgebildet worden war. Daraufhin kehrte er über Drittländer nach Russland zurück. Die Sicherheitsbehörde leitete ein Strafverfahren ein.

Merz ruft zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit im Friedensprozess auf

Bundeskanzler Friedrich Merz fordert alle Beteiligten des Friedensprozesses um die Ukraine, darunter Russland, zu mehr Transparenz und Ehrlichkeit auf. In einem Beitrag auf X (Twitter) berichtet der Regierungschef über eine weitere Abstimmungsrunde mit den europäischen und kanadischen Partnern des Berlin-Formats, die am Dienstag stattgefunden hat. Merz betont:

"Wir treiben den Friedensprozess voran. Jetzt braucht es Transparenz und Ehrlichkeit von allen – auch von Russland."

Mehr als 101.000 Russen blieben ohne Strom nach ukrainischen Angriffen vergangene Woche

Laut Aussage Rodion Miroschniks, des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, waren infolge der ukrainischen Angriffe in der vergangenen Woche mehr als 101.600 Zivilpersonen in diversen Regionen der Russischen Föderation von der Stromversorgung abgeschnitten. Gegenüber TASS sagt er: 

"Die größten Stromausfälle wurden im Gebiet Cherson verzeichnet, wo etwa 61.000 Einwohner in 113 Ortschaften ohne Strom blieben, im Gebiet Saporoschje waren es 25.800 Menschen."

Miroschnik betont, dass die ukrainischen Streitkräfte versucht hätten, in den vergangenen sieben Tagen "die Geografie der weitreichenden Angriffe zu erweitern". 

Er präzisiert, dass Kiew mithilfe von Drohnen Zivilobjekte tief in Russland attackiert habe – in den Gebieten Woronesch, Kaluga, Lipezk, Orenburg, Orjol, Smolensk sowie in den Regionen Moskau und Stawropol.

Insgesamt habe der Gegner in der vergangenen Woche fast 3.700 verschiedene Typen von Munition auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

Flugabwehr zerstört mehr als 20 Drohnen der Ukraine über Gebiet Brjansk und Region Krasnodar

Die russische Flugabwehr hat 20 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Gebiet Brjansk zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Zudem wurden zwei unbemannte Flugzeuge vom Himmel über der Region Krasnodar geholt. Alle Flugobjekte wurden zwischen 12 und 16 Uhr Moskauer Zeit abgefangen.

Ukrainische Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod – eine Tote, vier Verletzte

Kiews Truppen haben das Gebiet Belgorod erneut mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden nach Angaben des regionalen Krisenstabs mehrere Autos mit Zivilisten getroffen. Infolge des Angriffs mit einer FPV-Drohne verstarb eine Frau, während drei Männer Verletzungen davontrugen. Zudem traf eine Drohne einen Traktor, wobei ein Mann verwundet wurde, so die Behörden.

Russische Artillerie trifft den Gegner unter der Erde (Video)

Eine Msta-B-Haubitze zerstörte einen unterirdischen, befestigten Standort der ukrainischen Einheiten am rechten Dnjepr-Ufer. Wladimir Saldo, Gouverneur des Gebiets Cherson, teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Wie es heißt, wurden die Zielkoordinaten von der Luftaufklärung übermittelt. Die russischen Artilleriesoldaten absolvierten ihren Kampfeinsatz schnell und effizient, berichtet Saldo. Die Verluste des Gegners seien durch die Zielkontrolle bestätigt worden.

Ukrainische Drohne attackiert Zivilisten bei Evakuierung aus Sewersk in DVR – zwei Verletzte

Eine Kampfdrohne der ukrainischen Streitkräfte hat ein Auto angegriffen, mit dem Zivilisten aus der Stadt Sewersk in der Donezker Volksrepublik (DVR) evakuiert worden sind. Dabei erlitten eine Frau und ihr 20-jähriger Sohn Verletzungen. Sie wurden in ein Krankenhaus in Lugansk eingeliefert. Über den Unfall berichtet die Gesundheitsministerin der Lugansker Volksrepublik, Natalia Paschtschenko. Nach ihren Angaben verlor die Frau viel Blut. Der junge Mann erlitt Wunden an Brust, Becken und Extremitäten.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 20 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 54 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 34 abgefangen wurden. 

Fünf Zivilisten erlitten Verletzungen. Infolge der Angriffe wurden drei Privathäuser und 17 Fahrzeuge beschädigt.

Duma-Abgeordneter: Ukrainer müssen Selenskij stürzen

Michail Scheremet, ein Duma-Abgeordneter aus der Teilrepublik Krim und Mitglied des Sicherheitsausschusses, äußert die Meinung, dass das ukrainische Volk Wladimir Selenskij absetzen müsse, andernfalls würde der ukrainische Staatschef das Land in den Untergang führen. Gegenüber RIA Nowosti sagt Scheremet: 

"Mit seinem Versuch, die staatliche Residenz des russischen Präsidenten anzugreifen, hat Selenskij der ganzen Welt seinen Wahnsinn und die Bestrebung, alle Friedensbemühungen zu vereiteln, demonstriert. Selenskij ist verrückt geworden und hat nur ein Ziel – die Vernichtung des ukrainischen Volkes, den vollständigen Zusammenbruch, Zerfall und Untergang der Ukraine. Bevor es zu spät ist, muss das ukrainische Volk den blutigen Diktator stoppen und ihn stürzen."

Russische Drohnenpiloten auf der Jagd nach dem Gegner (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme an verschiedenen Frontabschnitten im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 ‒ Kamikazedrohnen zerstören drei T-64BW-Panzer ukrainischer Kämpfer im Dorf Druschkowka in der Volksrepublik Donezk (DVR).

Zeitstempel 00:24 ‒ Drohnenpiloten machen einen ukrainischen M1A1 Abrams-Panzer nahe Krasnoarmeisk unschädlich.

Zeitstempel 00:39 ‒ Russische Kampfdrohnen setzen in der Nähe von Sergejewka in der DVR einen weiteren Leopard 1A5-Panzer in Brand.

Zeitstempel 00:52 ‒ Ein Drohnenschwarm eliminiert Stellungen ukrainischer Truppen bei Roskoschnoje in der Lugansker Volksrepublik (LVR). 

Zeitstempel 01:08 ‒ Unbemannte Fluggeräte setzen ukrainische Armeeangehörige in verschiedenen Richtungen außer Gefecht.

Zeitstempel 01:55 ‒ Drohnenpiloten zerstören Ausrüstung, Deckungen und temporäre Standorte der ukrainischen Streitkräfte im Frontabschnitt Sumy.

Selenskij erwägt Volksabstimmung über "Freihandelszone"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat im Interview mit dem US-Sender Fox News die Abtretung von Gebieten ausgeschlossen. Als Kompromiss könnten die beiden Konfliktparteien eine "Freihandelszone" schaffen. Wörtlich hieß es von Selenskij:

"Wenn wir uns um ein paar Kilometer zurückziehen, muss Russland spiegelbildlich reagieren und ebenfalls seine Truppen einige Kilometer zurückverlegen."

Die Bevölkerung der Ukraine sollte jedoch bei einem Referendum eine solche Entscheidung entweder bestätigen oder ablehnen, betonte Selenskij.

Kiew greift Krasnodar in Südrussland mit Drohnen an – zwei Verletzte

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Krasnodar in Südrussland haben zwei Einwohner Verletzungen erlitten, teilt der regionale Krisenstab mit. Die beiden Männer wurden mit Splitterwunden ins Krankenhaus eingeliefert.

Das russische Verteidigungsministerium berichtet zudem, dass Einheiten der Flugabwehr vier unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte über der Region Krasnodar abgeschossen haben. Die Flugobjekte wurden zwischen 8:00 und 12:00 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

Peskow über Attacke auf Präsidentenresidenz: Terrorangriff gegen Putin und Trump

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat den Versuch der Ukraine, eine Residenz des russischen Präsidenten zu attackieren, als Terrorangriff bezeichnet. Die Attacke richtete sich dabei nicht nur gegen Wladimir Putin, sondern auch gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts. RIA Nowosti zitiert Peskow:

"Es richtet sich auch gegen Trump. Es zielt darauf ab, die Bemühungen von Präsident Trump um eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts, eines so komplizierten Konflikts, zu stören."

Nach dem Angriff auf die Präsidentenresidenz werde Moskau seine Verhandlungsposition verschärfen, betont Peskow. Was eine militärische Antwort betreffe, wüssten die Streitkräfte, wann, wie und womit zu reagieren.

"Das ist nicht gut" – Trump kritisiert Drohnenangriff auf Putins Residenz

In der Nacht zu Montag hat die Ukraine laut russischen Angaben einen massiven Drohnenangriff auf eine Residenz von Wladimir Putin geführt. US-Präsident Donald Trump sagte nach dem Vorfall gegenüber Journalisten auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida, Putin habe ihn persönlich in einem Telefonat darüber informiert.

Angesichts der laufenden Friedensgespräche bezeichnete Trump den Angriff als inakzeptabel. Er sagte wörtlich:

"Wir befinden uns in einer heiklen Zeit und jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medwedew: Unvermeidlicher Sieg Russlands erkennbar

Im ausklingenden Jahr haben die russischen Streitkräfte weiterhin ihre Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation erfüllt und die Wirtschaft des Landes hat sich trotz der westlichen Prognosen gestärkt. Dies erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates. Das wichtigste Ergebnis des Jahres besteht seiner Ansicht nach darin, dass "alle nun die Unvermeidlichkeit unseres Sieges erkennen".

Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit

Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Dnjepr die Ortschaft Lukjanowskoje im Gebiet Saporoschje befreit haben. 

Zudem haben die Soldaten des Truppenverbands West die Siedlung Boguslawka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen. Einheiten dieses Truppenverbands haben innerhalb von 24 Stunden zwei Angriffe der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Blagodatowka und Welikaja Schapkowka in der Region Charkow abgewehrt. Ziel der ukrainischen Armee war es, nach Kupjansk durchzubrechen.

Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.330 Soldaten.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:  

  • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter fünf aus westlicher Produktion, 
  • 79 Fahrzeuge,
  • acht Haubitzen, 
  • zwei Stationen für elektronische Kampfführung,
  • zehn Munitions-, Material-, Brennstoff- und Schmierstofflager.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen, die im Interesse des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes verwendet wurden, angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 150 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 18 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 669 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 105.823 unbemannte Luftfahrzeuge, 641 Flugabwehrraketensysteme, 26.796 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.634 Mehrfachraketenwerfer, 32.260 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 50.404 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Dutzende Zivilisten verletzt bei Angriffen ukrainischer Truppen binnen einer Woche 

Binnen einer Woche wurden Dutzende Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche erlitten 77 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen: 67 Menschen wurden verwundet, darunter drei Minderjährige, zehn Menschen wurden getötet. "

Ihm zufolge sei die größte Zahl von Opfern in den Gebieten Belgorod, Cherson und Saporoschje verzeichnet worden.

Mithilfe von Drohnen habe die ukrainische Armee die Zivilobjekte sowohl in der Nähe der Frontlinie, als auch aus der Entfernung von der Zone der Kampfhandlungen angegriffen, so Miroschnik weiter.   

Ziele der Attacken seien Wohnhäuser, Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes, Verwaltungsgebäude, Bildungseinrichtungen sowie Ziviltransport der zivilen Einwohner. 

Er fügt hinzu, dass der Gegner auch in der vergangenen Woche weiterhin zivile Ziele und öffentliche Plätze aus der Ferne vermint und Sprengsätze in bewohnten Gebieten platziert habe.

Nach ukrainischem Angriff auf Putin-Residenz: Sacharowa stellt "nicht diplomatische" Antwort in Aussicht

Russland wird auf den ukrainischen Angriff auf die Residenz des russischen Präsidenten "nicht diplomatisch" reagieren, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des Außenministeriums. Im TV-Sender Solowjow Live betont die Diplomatin:

"Reaktionen darauf werden nicht diplomatisch sein. Auf etwas anderes dürfen sie nicht hoffen."

Außerdem erklärt Sacharowa, dass sich das Büro des ukrainischen Präsidenten in eine "internationale Terroristenzelle" verwandele.

"Wird nicht unbeantwortet bleiben": Ukraine greift Putin-Residenz an

Die Ukraine hat in der Nacht zu Montag einen massiven Drohnenangriff auf eine Residenz des russischen Präsidenten ausgeführt. Russland werde darauf mit einem Vergeltungsschlag reagieren und seine Verhandlungspositionen neu bewerten, sagte Außenminister Sergei Lawrow am Montagabend. Die Verhandlungen mit den USA wolle man dennoch nicht abbrechen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Gebiet Cherson meldet ukrainische Angriffe auf mehrere Orte

Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 29. Dezember 23 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert:

  • Kachowka – 4,
  • Nowaja Sburjewka – 4, 
  • Nowaja Kachowka – 3,
  • Aljoschki – 3,
  • Welikaja Lepeticha – 3,
  • Malaja Lepeticha – 2,
  • Podstepnoje – 2,
  • Korsunka – 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Kachowka, Dnjeprjany, Welikaja Lepeticha und Nowaja Kachowka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

DVR meldet Angriffe der letzten 24 Stunden

Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Wie es heißt, wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 29. Dezember bis 0:00 Uhr am 30. Dezember (Ortszeit) erlitten drei Zivilisten Verletzungen. Zudem wurden zwei Wohnhäuser, drei Pkw, fünf Spezialfahrzeuge und vier Objekte ziviler Infrastruktur beschädigt.

"Oreschnik" in Weißrussland in Dienst gestellt 

In der Republik Weißrussland fand eine feierliche Zeremonie zum Beginn des Kampfeinsatzes einer Einheit statt, die mit dem Raketenkomplex "Oreschnik" ausgerüstet ist. Dies meldet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Die Spezialisten wurden vor ihrem Dienstantritt an modernen Trainingsgeräten ausgebildet. In Weißrussland waren sowohl die Voraussetzungen für den Kampfeinsatz als auch für die Unterbringung der russischen Soldaten geschaffen worden.

Logistik des ukrainischen Militärs überlastet alle Straßen: Stadt in Gebiet Odessa ohne Lebensmittel

Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Umgebung der Stadt Reni im Gebiet Odessa den Straßenverkehr komplett lahmgelegt – und so die wohlgemerkt von Kiew kontrollierte und von der Front doch recht ferne Stadt eigenhändig von der Lebensmittelversorgung abgeschnitten.

Den Artikel gibt es hier auf unserer Website zu lesen.

Mehrere Gruppen ukrainischer Kämpfer im Gebiet Sumy eliminiert

Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hätten Soldaten des russischen Truppenverbandes Nord mehrere Gruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Region Sumy außer Gefecht gesetzt.

"In der Nähe der Ortschaft Iwolschanskoje entdeckte der Operator der Aufklärungsdrohne Orlan-30 während einer Luftaufklärung die Bewegung mehrerer Gruppen ukrainischer Kämpfer in einem Waldgebiet. Für ihre Eliminierung wurden die Berechnungen der FPV-Drohnen eingesetzt."

Drohneneinheiten des Truppenverbandes Nord setzen aktive Eliminierung der ukrainischen Formationen fort und sichern damit den Vormarsch russischer Sturmtruppen tief in die Verteidigungslinien entlang der gesamten Frontlinie.

29.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Medien: Friedhof für angeblich nicht identifizierte ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy eröffnet

Im Gebiet Sumy wurde der erste Friedhof für unbekannte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte eröffnet. Im Bezirk Konotop wurde dafür ein separater Bereich des allgemeinen Friedhofs ausgewiesen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

"Die Leichname der ersten vier nicht identifizierten Getöteten wurden diese Woche beerdigt", heißt es im Bericht. Ein ähnlicher Friedhof sei bereits in Kiew eröffnet worden.

Zuvor teilten russische Sicherheitsbeamte gegenüber TASS mit, dass solche Bestattungen in der Ukraine immer öfter durchgeführt würden. Dadurch verschleierten die Behörden die tatsächliche Zahl der Personalverluste an der Front.  

Kommunisten-Chef Sjuganow fordert harte Antwort auf ukrainischen Angriff gegen Putin-Residenz

Die Reaktion auf die ukrainischen Drohnenangriffe auf die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod sollte äußerst hart und unverzüglich ausfallen. Diese Forderung äußerte der Vorsitzende der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF), Gennadi Sjuganow, gegenüber Journalisten.

Wenn es um einen Angriff auf die Residenz des Staatsoberhauptes und des Oberbefehlshabers gehe, bestehe kein Grund, das Schicksal herauszufordern, so der Politiker.

Und weiter:

"Denn unser Wohlergehen hängt vom Regierungssystem innerhalb des Landes ab."

Laut Sjuganwow sei "eine ganze Reihe von Maßnahmen erforderlich, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten". "Niemand in der Geschichte hat jemals ein Abkommen mit Terroristen geschlossen", fügte er hinzu.  

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat am Montagabend (Ortszeit) vier Bezirke im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt. Dabei kamen mindestens 13 unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz.

Laut dem Beamten wurden fünf Menschen durch Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge verletzt. Insgesamt seien 15 Autos und drei Wohngebäude beschädigt worden. 

Weitere Angaben über die Folgen der ukrainischen Angriffe werden derzeit geklärt.

Nach ukrainischem Angriff auf Putin-Residenz: Russischer Politiker spricht vom "Akt des Staatsterrorismus"

Die Tatsache, dass Kiew die Residenz des russischen Präsidenten mit Dutzenden Kampfdrohnen angegriffen hat, zeugt eindeutig davon, dass es keine Warnung oder ein Versuch war, Wladimir Putin bei Ukraine-Gesprächen unter Druck zu setzen. Dies erklärte Sergei Mironow, der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland – Für die Wahrheit", in einem Interview mit der russischsprachigen RT-Redaktion.

Der Angriff sei ein Versuch des Kiewer Regimes gewesen, den russischen Präsidenten zu ermorden, was ein Akt des Staatsterrorismus sei, meinte der Duma-Abgeordnete.

Kiew hätte selbst so etwas nicht beschlossen, betonte der Politiker. Die Ukrainer hätten seiner Ansicht nach "grünes Licht von ihren europäischen Herren bekommen, die schon lange davon träumen, Russlands Staatsführung zu eliminieren und dem Land eine Niederlage zuzufügen".

Russland habe nun nicht nur das Recht, sondern auch die Notwendigkeit, entschlossen zu handeln, stellte Mironow klar. 

Und weiter:

"Dies sollte nicht nur ein weiterer Schlag gegen die Militärmaschinerie der Banderisten sein, sondern ein Schlag gegen ihre terroristische Führung."

Russische Drohnen greifen Ziele blitzschnell an (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten in verschiedenen Frontabschnitten im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 ‒ FPV-Drohnen setzen einen Multikopter der ukrainischen Einheiten samt Personal im Gebiet Sumy außer Gefecht. 

Zeitstempel 00:06 ‒ Russische Lancet-Kamikazedrohnen zerstören gepanzerte Kampffahrzeuge im Gebiet Saporoschje.

Zeitstempel 00:19 ‒ Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands West setzen drei Bodenroboterkomplexe nahe Kupjansk in Brand.

Zeitstempel 00:29 ‒ Ein Schützenpanzer vom Typ M113 der ukrainischen Einheiten wurde nahe Kuljansk lahmgelegt.

Zeitstempel 00:33 ‒ Russische Drohnen machen Kampffahrzeuge samt Personal sowie Artilleriegeschütze in Richtung Krasny Liman unschädlich. 

Zeitstempel 01:05 ‒ Drohnenpiloten zerstören eine Anlage der elektronischen Kampfführung, Kampffahrzeuge und Geschütze der ukrainischen Armee.

Uschakow: Trump begrüßt, dass Kiew keine "Tomahawks" erhalten hat

In seinem Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erklärte US-Präsident Donald Trump, dass Wladimir Selenskij "Gott sei Dank" keine Tomahawk-Marschflugkörper erhalten habe. Dies teilte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, mit. Er erklärte vor Journalisten:

"Wie gesagt, das wird zweifellos die amerikanischen Ansätze im Umgang mit Selenskij beeinflussen, dem die derzeitige US-Regierung – wie Trump selbst sagte – Gott sei Dank keine Tomahawks geliefert hat."

Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow berichtet, dass Kiew in der Nacht von Sonntag auf Montag einen terroristischen Angriff auf die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod unternommen habe. Dabei seien 91 Kampfdrohnen eingesetzt worden.

Italien will Ukraine auch 2026 militärisch unterstützen

Die italienische Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni will der Ukraine im Jahr 2026 weiterhin umfangreiche Militärhilfen bereitstellen. Ein entsprechendes Dekret der Regierung in Rom erlaubt die Lieferung militärischer Güter und Ausrüstung an Kiew.

Der Beschluss sieht zudem die Verlängerung von Aufenthaltstiteln für bestimmte ukrainische Staatsbürger vor.

Putin: Entscheidende Rolle für Erfolge an der Front kommt unseren Soldaten und Offizieren zu

Russlands Präsident und Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte, Wladimir Putin, hielt am Montag eine Sitzung mit der Militärführung ab. Beim Treffen im Kreml war der Frontverlauf der Schwerpunkt. Putin stellte fest, dass sich die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte entlang der gesamten Front zurückziehen.

Der Präsident sagte wörtlich:

"Die entscheidende Rolle für die Erfolge der russischen Streitkräfte an der Front kommt natürlich unseren Soldaten und Offizieren zu, die bei der Befreiung des Donbass täglich Tapferkeit und Heldenmut zeigen und ihr Leben riskieren."

Die Befreiung von Sewersk und die erfolgreichen Einsätze in Konstantinowka schaffen laut Putin die Voraussetzungen für ein weiteres Vorrücken.

Russische Drohnenpiloten haben Lufthoheit entlang der Front (Video)

Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen auf Telegram, die Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und West im Einsatz zeigen.

Zeitstempel 00:00 ‒ Russische Soldaten verhindern Rotation gegnerischer Einheiten im Gebiet Sumy. 

Zeitstempel 00:28 ‒ Bodenroboterkomplexe der ukrainischen Armee wurden durch Drohnenangriffe westlich von Guljaipole im Raum Saporoschje zerstört.

Zeitstempel 00:42 ‒ Die Besatzung einer Molnija-2-Drohne machte ein Maschinengewehr der ukrainischen Streitkräfte im Abschnitt Krasnoarmeisk samt Personal unschädlich.

Uschakow: Trump bezeichnet Angriff auf Putins Residenz als "verrückt"

US-Präsident Donald Trump hat die versuchte Attacke Kiews auf die Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin als "verrückt" bezeichnet. Dies gab der Berater des russischen Präsidenten, Juri Ushakow, bekannt. Nach Angaben Ushakows zeigte sich Trump über die Meldung zu dem Angriff schockiert und empört. Uschakow erklärte:

"Er sagte, dass er sich eine derart verrückte Aktion nicht einmal habe vorstellen können."

Experte: Trump wird 2026 den Druck auf die EU und die Ukraine verstärken

US-Präsident Donald Trump könnte im Jahr 2026 den Druck auf Europa und die Ukraine verstärken, um eine friedliche Lösung des Konflikts zu beschleunigen, meint Wu Xinbo, der Direktor des Zentrums für Amerikanistik an der chinesischen Fudan-Universität.

"Mit der Beendigung des russisch-ukrainischen Konflikts versucht Trump, zwei Ziele zu erreichen. Erstens will er die Beziehungen zu Russland verbessern, und zweitens will er die Verpflichtungen zur Gewährleistung der Sicherheit Europas reduzieren. In der Praxis hat er jedoch festgestellt, dass es schwieriger als erwartet ist, einen Waffenstillstand zu erreichen."

Russische Streitkräfte sind weniger als 20 Kilometer von Sumy entfernt

Die russischen Streitkräfte sind weniger als 20 Kilometer von der Stadt Sumy entfernt. Dies teilt der Kommandeur des Truppenverbandes Nord, Generaloberst Jewgeni Nikiforow, dem russischen Präsidenten Wladimir Putin während einer Sitzung mit.

"Dabei sind es bis zum regionalen Zentrum (der Region Sumy) für die Vorhut weniger als 20 Kilometer. In der Region Charkow beträgt die Sicherheitszone bis zu 15 Kilometer in die Tiefe und über 130 Kilometer an der Front."

Neues Telefonat zwischen Putin und Trump verlief positiv

US-Präsident Donald Trump und der russische Präsident Wladimir Putin haben ein weiteres Telefongespräch geführt. Das Gespräch sei positiv verlaufen und beendet worden, teilte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, mit. Auf der Plattform X schrieb sie:

"Präsident Trump hat ein positives Gespräch mit Präsident Putin über die Ukraine geführt."

Zuvor hatte Trump angekündigt, den russischen Präsidenten nach seinen Gesprächen mit Wladimir Selenskij in den USA anzurufen. 

Umfeld von Saluschny dementiert Gerüchte über dessen Rückkehr in die Ukraine

Die Medienberaterin des ehemaligen Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte und derzeitigen ukrainischen Botschafters in London, Waleri Saluschny, Oxana Torop, dementiert Informationen, wonach ihr Chef sein Amt niederlegen und im Januar in die Ukraine zurückkehren werde.

Zuvor hatte der ukrainische Blogger Anatoli Schari am Montag behauptet, dass Saluschny sein Amt als Botschafter in Großbritannien niederlegen und im Januar in die Ukraine zurückkehren könnte. Seinen Angaben zufolge wurde der ehemalige Oberbefehlshaber als Kandidat für verschiedene Ämter in Betracht gezogen, vom ukrainischen Premierminister bis zum Leiter des Präsidialamtes, doch diese Optionen interessierten ihn nicht.

Lawrow: Ukrainische Drohnen greifen Präsidentenresidenz im Raum Nowgorod an

In der Nacht von Freitag auf Montag verübte Kiew unter Einsatz von Drohnen einen Terroranschlag auf die Residenz des russischen Präsidenten im Gebiet Nowgorod. Laut russischen Staatsmedien gab dies der Außenminister Sergei Lawrow bekannt. Verletzte oder Sachschäden seien nicht gemeldet worden, so Lawrow.

Der Spitzendiplomat führte dazu aus:

"Russlands Verhandlungsposition wird unter Berücksichtigung des endgültigen Übergangs des Kiewer Regimes zu einer Politik des Staatsterrorismus überdacht werden."

Zugleich gab Lawrow an, Russland plane nicht, sich nach dem ukrainischen Angriff auf Putins Staatsresidenz aus dem Verhandlungsprozess zurückzuziehen.

Die Ziele und der Zeitpunkt des Vergeltungsschlags seien bereits festgelegt worden, fügte der russische Außenminister hinzu.

Gebiet Cherson meldet Verletzte bei ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, seien zwei zivile Einwohner bei den Angriffen der ukrainischen Armee verletzt worden. Dies berichtet der Politiker auf seinem Telegram-Kanal.

"Im Vorfeld des Neuen Jahres setzt das Kiewer Regime fort, die Ortschaften am linken Ufer anzugreifen. Zwei Zivilisten wurden dabei verletzt. In Nowaja Sburjewka erlitten ein Mann und eine Frau, Jahrgang 1978, Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt."

Laut dem Gouverneur seien in Nowaja Kachowka fünf Geschäfte auf dem Territorium eines Lebensmittelmarktes durch Beschuss abgebrannt. Zudem sei in der Siedlung Rajskoje ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden.

Selenskij: Trump bietet Ukraine Garantien für 15 Jahre, Kiew fordert mindestens 30 Jahre

US-Präsident Donald Trump biete der Ukraine Sicherheitsgarantien für 15 Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung, die Ukraine wolle jedoch eine sofortige Garantie für 30 bis 50 Jahre. Dies teilt Wladimir Selenskij mit.

"Tatsächlich wird dies derzeit nicht für immer angeboten. Es handelt sich um ein Dokument für 15 Jahre mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Ich habe diese Frage mit dem US-Präsidenten angesprochen. Ich habe ihm gesagt, dass (der Konflikt) schon fast 15 Jahre andauert. Deshalb würde ich mir sehr wünschen, dass die Garantien länger gelten. Ich habe ihm gesagt, dass wir die Möglichkeit prüfen möchten, dass die Garantien für 30, 40 oder 50 Jahre gelten. Der US-Präsident sagte, er werde darüber nachdenken."

Peskow kündigt weiteres Telefonat zwischen Putin und Trump an

Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, äußerte sich bei einer Pressekonferenz in Moskau am Montag zu mehreren Fragen mit Bezug zum Konflikt in der Ukraine. 

Die wichtigsten Aussagen des Kremlsprechers lauteten:

  • Ein neues Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump wird "in allernächster Zukunft" stattfinden.
  • Putin und Trump haben die Idee eines Weihnachtsfriedens in der Ukraine in ihrem Telefongespräch am Sonntag nicht erörtert.
  • Der Kreml wird in der Lage sein, eine Einschätzung zu den Gesprächen zwischen Trump und Wladimir Selenskij abzugeben, sobald der russischen Seite entsprechende Informationen aus den USA vorliegen.
  • Derzeit ist nicht von einem möglichen Telefongespräch zwischen Putin und Selenskij die Rede.
  • Moskau stimmt der Einschätzung zu, dass der Frieden in der Ukraine deutlich näher gerückt sei. Zugleich bringt Russland die Beendigung des Konflikts mit der Erreichung eigener Ziele in Verbindung: Kiew muss die ukrainischen Streitkräfte aus dem gesamten Donbass abziehen.
  • Der Kreml hält es für unangemessen, sich öffentlich zu den Ideen zu äußern, die angeblich im US-Friedensplan enthalten sind. Es geht um die Schaffung einer freien Wirtschaftszone im Donbass und die gemeinsame Verwaltung des AKW Saporoschje.

Gerassimow: Hunderte Ortschaften in diesem Jahr befreit

Die russischen Truppen hätten im laufenden Jahr mehr als 300 Orte befreit. Dies erklärt der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, am Montag während einer Beratung zur Lage in der Zone der militärischen Sonderoperation.

"Insgesamt sind in diesem Jahr 6.460 Quadratkilometer Territorium und 334 Orte unter unsere Kontrolle gekommen. Der Gegner unternimmt keine aktiven Offensivaktionen."

Beloussow: In der Zone der militärischen Sonderoperation läuft alles nach Plan

Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow berichtete dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einer Besprechung zur Lage in der Zone der militärischen Sonderoperation, dass alles nach Plan, sehr dynamisch und schneller als geplant verlaufe.

Präzise Feuerkraft: Russische Artillerie entlang der Front im Einsatz (Video)  

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Ost im Kampfeinsatz.

Zeitstempel 00:00 – Russische Soldaten nehmen Drohnenleitstellen und einen temporären Truppenstandort bei Konstantinowka mit einem Grad-Mehrfachraketenwerfer auseinander. 

Zeitstempel 00:20 – Artilleriebesatzungen setzten ukrainische Einheiten außer Gefecht, die sich westlich von Guljaipole im Gebiet Saporoschje auf einen Gegenangriff vorbereiteten.

Ukrainische Streitkräfte kündigen Teilnahme an Übungen zur Umsetzung von Artikel 5 des NATO-Vertrags an

Vertreter von JATEC (Joint Analysis, Training and Education Centre) haben sich den Übungen LOYAL DOLOS 2025 angeschlossen, bei denen Maßnahmen zur Umsetzung von Artikel 5 des NATO-Vertrags geübt wurden, teilt der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit.

"Zum ersten Mal nahmen Vertreter der Ukraine an der Erprobung der kollektiven Sicherheitsmechanismen des Bündnisses teil."

Nach Angaben des Generalstabs fanden die Veranstaltungen an verschiedenen Orten in ganz Europa statt. An ihnen nahmen etwa 1.500 Militär- und Zivilexperten teil. Bei den Übungen lag der Schwerpunkt auf Landoperationen mit der Integration und Erprobung koordinierter Maßnahmen auf mehreren Ebenen. Dies entspricht der Strategie der NATO, besser vernetzte und anpassungsfähigere Streitkräfte zu schaffen, heißt es in der Mitteilung.

Selenskij besteht darauf, dass das Friedensabkommen einem Referendum unterzogen werden muss

Wladimir Selenskij sprach sich dafür aus, einen möglichen Entwurf für ein Abkommen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einem Referendum zu unterziehen. Damit distanzierte er sich faktisch von seinen Äußerungen bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump, wonach das Dokument vom Parlament gebilligt werden könne.

"Wir sind der Meinung, dass der 20-Punkte-Plan durch ein Referendum bestätigt werden muss. Alle verstehen, dass dies die solideste Form der Dokumentgestaltung ist. Es geht um die offene Willensäußerung nicht nur einer Person, nicht nur von 450 (formale Anzahl der Mitglieder der Werchowna Rada), sondern von Millionen."

Selenskij fügte hinzu, dass für die Durchführung eines Referendums ein Waffenstillstand von mindestens 60 Tagen erforderlich sei.

Bericht: Gegenangriff im Gebiet Saporoschje vereitelt

Die ukrainischen Streitkräfte hätten einen erfolglosen Gegenangriff in Richtung der Ortschaften Wosdwischenka und Warwarowka im Gebiet Saporoschje unternommen, berichtet TASS unter Berufung auf Vertreter der russischen Sicherheitsdienste.

Wie es heißt, hätten etwa 50 Kämpfer des Bataillons "Da Vincis Wölfe" in zwei Fahrzeugen, vier gepanzerten Kampffahrzeugen und mit Unterstützung von drei T-64-Panzern versucht, die Verteidigung des Truppenverbandes Ost zu durchbrechen.

Der Gegner habe dabei schwere Verluste an Personal erlitten, zudem seien mindestens ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge und ein Pick-up außer Gefecht gesetzt worden.

Nach Angaben des Gesprächspartners der Agentur habe das russische Militär einige ukrainische Kämpfer gefangen genommen.

Rada-Abgeordneter räumt Möglichkeit der "unpopulären Entscheidungen" für Beilegung des Konflikts ein

Das ukrainische Parlament könnte "unpopuläre, aber notwendige Entscheidungen" für den Friedensschluss treffen, erklärt Daniil Getmanzew, Rada-Abgeordneter der Regierungspartei "Diener des Volkes" und Vorsitzender des Finanzausschusses. Auf Telegram schreibt der Politiker: 

"Viele fragen, ob das Parlament in der Lage sei, komplexe, aber notwendige Entscheidungen für den Frieden zu ratifizieren. Ich denke, dass nicht alle, aber die Mehrheit in der Werchowna Rada sich ihrer Verantwortung gegenüber der Geschichte und dem Volk bewusst ist, die Unabhängigkeit des Landes zu bewahren und seine Zukunft zu sichern. Daher gibt es eine Möglichkeit, unpopuläre, aber notwendige Entscheidungen zu treffen."

Trump lobt "großzügigen Putin" – Selenskij sichtlich verblüfft

Am Sonntag, dem 28. Dezember, hat US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf seinem Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach, US-Bundesstaat Florida, empfangen. Nach einem mehrstündigen Gespräch mit Selenskij haben beide Staatsoberhäupter eine Pressekonferenz gegeben, in der Trumps jüngstes Telefonat mit Präsident Putin angesprochen wurde.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Frontbericht: Weitere Ortschaft befreit

In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbandes West die Ortschaft Dibrowa in der DVR befreit haben. Zudem haben die Soldaten dieses Truppenverbandes zwei Durchbruchsversuche der ukrainischen Kämpfer und Söldner am Frontabschnitt Kupjansk verhindert. 

Außerdem haben die russischen Truppen in den zurückliegenden 24 Stunden dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.360 Soldaten.

Darüber hinaus sind zerstört oder getroffen worden:  

  • elf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sieben aus westlicher Produktion, 
  • 21 Pick-ups, 
  • 42 Autos, 
  • fünf Haubitzen, darunter drei aus NATO-Produktion, 
  • fünf Stationen für elektronische Kampfführung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar aus US-Produktion,
  • acht Munitions- und Materiallager.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 153 Bezirken getroffen.

Russische Luftabwehrkräfte haben zwei Grom-Raketen und 140 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 669 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 105.805 unbemannte Luftfahrzeuge, 641 Flugabwehrraketensysteme, 26.775 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.634 Mehrfachraketenwerfer, 32.240 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 50.291 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Gebiet Saporoschje meldet Verletzte bei ukrainischen Angriffen

Nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, seien vier zivile Einwohner bei den Attacken der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt der Politiker am Morgen auf Telegram mit. 

"In den vergangenen 24 Stunden wurden drei gezielte Angriffe des Gegners auf die Ortschaften des Gebiets Saporoschje registriert. Dabei wurden insgesamt vier Menschen verletzt. In der Stadt Kamenka-Dneprowskaja hat eine Kampfdrohne einen Pkw angegriffen. Drei Menschen (Jahrgänge 1984, 1997 und 1999) wurden verletzt. Sie werden ambulant behandelt."

Ein weiterer Zivilist erlitt Verletzungen bei einem Drohnenangriff auf den Bezirk Wassiljewka und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Russischer Senator: Die Schlüssel zur Lösung des Konflikts in der Ukraine liegen bei Russland und den USA

Nach den Gesprächen zwischen US-Präsident Donald Trump und Wladimir Selenskij liegen die Schlüssel zur Lösung der Ukraine-Krise bei Moskau und Washington, während einzelne europäische Politiker weiterhin "Streit schüren" werden. Diese Meinung äußert Konstantin Kossatschjow, der stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates Russlands.

"Es gibt das Gefühl, dass es vorwärtsgeht. Aber es ist noch zu früh für endgültige Bewertungen, es gibt zu viele Unbekannte und Ungewissheiten. Eines ist klar: Die Schlüssel zur Lösung liegen bei Russland und den USA, die Europäer werden weiterhin Mist bauen, und Selenskij wird weiterhin nervös am Rande stehen und rauchen. Was zu erwarten war."

Ukrainische Streitkräfte beschädigen Privathäuser in Krasnodar

13 Privathäuser wurden bei dem Angriff ukrainischer Drohnen auf Krasnodar am Sonntag beschädigt. Dies teilt der operative Stab der Kuban-Region mit.

Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen

Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 17 Geschosse abgefeuert und 46 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen zehn abgefangen wurden. Bei den Attacken erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Infolge des Beschusses seien sieben Privathäuser und neun Fahrzeuge beschädigt worden, so Gladkow.

Fast 50.000 Kosaken beteiligen sich an der militärischen Sonderoperation

Nach Angaben von Witali Kusnezow, dem Ataman der Allrussischen Kosakentruppen, kämpfen derzeit etwa 19.000 Kosaken in der Zone der militärischen Sonderoperation, wobei sich bereits fast 50.000 Kosaken an den Kampfhandlungen beteiligt haben. Gegenüber TASS sagt Kusnezow: 

"Heute sprechen wir darüber, dass die Kosaken sich gleich zu Beginn der militärischen Sonderoperation vereinigt haben, um den Präsidenten in seiner Entscheidung, die militärische Sonderoperation zu starten, und die Zivilbevölkerung des Donbass zu unterstützen."

Kusnezow präzisiert, dass ungefähr 12.000 Kosaken einen Vertrag mit dem Verteidigungsministerium unterzeichnet hätten, weitere 7.000 kämpfen in den Reihen der freiwilligen Einheiten. Zudem wurden 5.000 Kosaken mit staatlichen Auszeichnungen für ihren Dienst gewürdigt, zwölf von ihnen erhielten den Titel "Held Russlands".

Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die diensthabenden russischen Luftabwehrkräfte zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit 23 ukrainische Starrflüglerdrohnen über dem Gebiet Nowgorod zerstört.

Fast 4.400 ukrainische Soldaten binnen einer Woche bei Kämpfen um LVR eliminiert

In der vergangenen Woche haben russische Militärangehörige fast 4.400 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei den Kämpfen um die Volksrepublik Lugansk außer Gefecht gesetzt. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Die Verluste der ukrainischen bewaffneten Formationen im Verantwortungsbereich der Truppenverbände Nord, Süd und West beliefen sich auf etwa 4.380 ukrainische Kämpfer und Söldner, 130 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der größte Schaden wurde dem Gegner im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Süd zugefügt, der am Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk eingesetzt wird."

Laut Marotschko haben die russischen Streitkräfte sechs Panzer, 30 Feldartilleriegeschütze, neun Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 80 Munitions- und Materiallager sowie mehr als 340 gepanzerte Kampffahrzeuge getroffen oder zerstört.

Ukrainische Streitkräfte verlieren Sturmgruppe an Charkow-Front

Kiew soll am Frontabschnitt Charkow in einem Wald nahe Liman eine ganze Sturmtruppe verloren haben, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

"Der Feind unternahm einen Versuch, die verlorenen Positionen zurückzuerobern, indem er einen Gegenangriff mit Einheiten der 120. separaten Brigade der Territorialverteidigung durchführte, war jedoch erfolglos. Infolge des erfolglosen Angriffs wurden 50 Prozent der Sturmgruppe getötet und 50 Prozent verwundet."

Die Sicherheitskräfte fügten hinzu, dass das russische Militär auch einen Gegenangriff der ukrainischen Streitkräfte bei Andrejewka im Gebiet Sumy vereitelt habe.

Medienbericht: Deserteure der ukrainischen Armee wurden aus dem Donbass in die Region Sumy verlegt

Soldaten des 187. Bataillons der 123. separaten Brigade der ukrainischen Streitkräfte wurden aus dem Donbass, wo zuvor Soldaten der Einheit desertiert waren, in die Region Sumy verlegt. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.

Uschakow gibt Details des Telefongesprächs zwischen Putin und Trump bekannt

Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gab Einzelheiten des Telefongesprächs zwischen Wladimir Putin und seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump bekannt. Das Gespräch wurde auf Initiative Trumps organisiert, der vor seinem Treffen mit Wladimir Selenskij einige Fragen mit Putin besprechen wollte. Das Gespräch dauerte eine Stunde und 15 Minuten und verlief freundschaftlich, wohlwollend und sachlich.

"Es war geprägt von dem gegenseitigen Interesse, auf dem Weg zu einer friedlichen und dauerhaften Lösung des Ukraine-Konflikts voranzukommen."

Trump fordert nach seinem Treffen mit Selenskij eine rasche friedliche Lösung

US-Präsident Donald Trump traf sich mit Wladimir Selenskij in Florida und forderte nach dem Treffen eine rasche friedliche Lösung. Nach dem Gespräch erklärte der US-amerikanische Präsident:

  • das Treffen mit Selenskij sei gut verlaufen,
  • die Seiten hätten Fortschritte bei der Beilegung des Konflikts erzielt,
  • bei dem Treffen sei es gelungen, in 95 Prozent der Probleme eine Einigung zu erzielen,
  • die Fragen der Kontaktlinie seien noch nicht geklärt, aber es gebe Fortschritte,
  • die Ukraine könne noch mehr Gebiete verlieren, daher solle sie sich mit einem Friedensabkommen beeilen.

Massiver ukrainischer Drohnenangriff in der Nacht über den Regionen Russlands abgewehrt

Russische Luftabwehrsysteme haben in der vergangenen Nacht über den Regionen Russlands und dem Asowschen Meer 89 ukrainische Drohnen abgefangen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:

  • 49 Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
  • 18 Drohnen über dem Gebiet Nowgorod,
  • elf Drohnen über der Teilrepublik Adygea,
  • sieben Drohnen über der Region Krasnodar,
  • eine Drohne über dem Asowschen Meere,
  • und jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol, Rostow und Smolensk.

Medienbericht: Russische Streitkräfte rücken im Gebiet Sumy vor

Die russischen Streitkräfte sind in zwei Gegenden der Region Sumy vorgerückt. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

"In den Bezirken Sumy und Krasnopolsk in der Region Sumy sind die Kämpfer des Truppenverbandes Nord in insgesamt sieben Gegegenden vorgerückt. Im Zuge der Offensive wurden vier Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."

28.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Pionier: Ukrainische Soldaten tarnen Minen als Pflanzen

Ukrainische Soldaten legen im Gebiet Cherson Antipersonen- und Panzerabwehrminen und tarnen sie als Sträucher und andere Naturobjekte. Dies berichtete ein russischer Pionier mit dem Rufnamen "Moros". Er erklärte gegenüber dem Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums:

"Die Munition … wird mit einem elektromagnetischen Sensor ausgestattet, der bei Annäherung ausgelöst wird. Der Feind tarnt die Sprengsätze als Sträucher, Gras und Äste. Er legt Minen auf Pfaden, Straßen und Zufahrtswegen."

Trump: UNO tut zu wenig für Beilegung des Ukraine-Konflikts

US-Präsident Donald Trump äußerte die Meinung, dass die Vereinten Nationen nicht genug für die Beilegung von Konflikten, darunter auch in der Ukraine, tun. Er veröffentlichte einen entsprechenden Beitrag im sozialen Netzwerk Truth Social. Darin merkte er an:

"Angesichts der acht Kriege und Konflikte, die ich in den letzten elf Monaten beigelegt und beendet habe, sind die USA vielleicht zu einer echten UNO geworden, die in all diesen Fällen, einschließlich der Katastrophe zwischen Russland und der Ukraine, nur sehr wenig geholfen oder dazu beigetragen hat. Die UNO muss aktiv werden und sich für den Weltfrieden einsetzen."

Bericht: EU-Entscheidungüber Kredit für Kiew ist politische Niederlage für Selenskij

Für die Ukraine war das Jahr 2025 das schlimmste nach der Auseinandersetzung zwischen Wladimir Selenskij und US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus im Februar. Darüber berichtet die italienische Zeitung Il Fatto Quotidiano.

In dem entsprechenden Bericht wird betont, dass der Skandal im Weißen Haus "Selenskij in die Enge getrieben hat". Hinzu kamen das Ende der US-amerikanischen Unterstützung, Misserfolge an der Front und der Korruptionsskandal in der Ukraine.

Die Zeitung schreibt dazu, dass die Entscheidung der EU, Kiew einen Kredit zu geben, anstatt die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zu beschlagnahmen, ebenfalls eine politische Niederlage für den Regierungschef in Kiew und seine westlichen Partner war.

Kremlsprecher bestätigt Telefongespräch zwischen Putin und Trump

Zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, hat ein weiteres Telefongespräch stattgefunden. Dies bestätigte Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor hatte der US-Präsident selbst über das Gespräch berichtet. US-Präsident Trump schrieb in seinem sozialen Netzwerk Truth Social, dass das Telefonat im Vorfeld seines Treffens mit Wladimir Selenskij stattfand, und bezeichnete das Gespräch mit Wladimir Putin als "gut und sehr produktiv". Das Telefonat zwischen dem russischen und dem US-Präsidenten war das erste seit dem 16. Oktober und das neunte seit Jahresbeginn, schreibt TASSweiter.

Sluzkij: Gefahr eines direkten Konflikts zwischen Russland und den USA gebannt

Der Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma und Vorsitzende der Liberaldemokratischen Partei Russlands, Leonid Sluzkij, ist der Ansicht, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den USA in Richtung Dialog und Vernunft entwickeln und die Gefahr eines direkten Konflikts zwischen den Ländern gebannt ist. In einem Gespräch mit der Agentur TASS sagte er:

"Ich glaube, dass wir den Punkt, an dem es kein Zurück mehr zwischen Frieden und Krieg gibt, an dem noch die Gefahr einer Konfrontation zwischen den beiden größten Atommächten besteht, wie wir sie in der Zeit unter Biden hatten, bereits hinter uns gelassen haben. Jetzt geht es Schritt für Schritt, ich würde sagen, in kleinen Schritten, zurück zu Vernunft, zu einem ausgewogenen Miteinander in allen schwierigen Dossiers, Fällen und Fragen."

Bericht: Ukraine-Armee sprengte Theater in Mariupol mit Sprengstoff der Pioniere

Ukrainische Militante verwendeten im Frühjahr des Jahres 2022 Sprengstoff, den man bei Pionierarbeiten einsetzt, um das Mariupoler Theater in die Luft zu sprengen. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der DVR, Darja Morosowa, der Nachrichtenagentur TASS mit. Sie berichtete unter anderem:

"Gemeinsam mit Kollegen, Fachleuten und auf der Grundlage von Zeugenaussagen sowie Aussagen von Personen, die sich direkt im Theater befanden, wurde eine gründliche Untersuchung durchgeführt. […] Die Art der Explosionsspuren an der Oberfläche deutet auf die Detonation von Sprengstoffen hin, die zu den militärischen Sprengstoffen der Kampfmittelräumungen gehören. Die Aussagen der Augenzeugen wurden bei der Untersuchung der Kellerräume des zerstörten Theaters bestätigt. Es wurden unbeschädigte Kisten mit Gasmasken der Pioniereinheit sowie Militäruniformen der ukrainischen Armee gefunden."

Gebiet Brjansk: Ukrainische Drohne attackiert Räumfahrzeuge

Das ukrainische Militär hat während der Schneeräumung im Dorf Schilinki im Bezirk Susemski in der Region Brjansk Verkehrstechnik angegriffen, berichtete der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas. Laut Bogomas wurde bei dem Angriff eine Baumaschine beschädigt, Einsatz- und Rettungskräfte sind vor Ort aktiv. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Ukrainische Nazis haben mit einer Kamikaze-Drohne im Dorf Schilinki im Bezirk Susemski während der Schneeräumung Verkehrstechnik angegriffen. Glücklicherweise wurde der Fahrer nicht verletzt."

Direktor: Mitarbeiter des AKW Saporoschje erhalten ständig Morddrohungen

Wie der Direktor des Kernkraftwerks Saporoschje, Juri Tschernitschuk, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, erhalten die Mitarbeiter des AKW regelmäßig Morddrohungen von ukrainischer Seite. Er fügte hinzu, dass das Personal des Kraftwerks mit der Zeit gelernt habe, trotz des ständigen psychischen Drucks seitens der Ukraine gelassen auf die Drohungen zu reagieren. Der Direktor berichtete:

"Die Drohungen kommen ständig in der ein oder anderen Form bei den jeweiligen Mitarbeitern an. Sie werden psychisch unter Druck gesetzt. Es wird ihnen gedroht, dass sie es zu spüren bekommen werden, wenn die ukrainischen Streitkräfte hierher in die Stadt kommen und das Kraftwerk unter ihre Kontrolle bringen. Alle, die derzeit in der Anlage arbeiten, werden mit diesen Drohungen überschüttet."

Bericht: Frieden in der Ukraine führt zu einer Renaissance in Europa

Ein Waffenstillstand oder ein dauerhafter Frieden zwischen Russland und der Ukraine könnte zu einem Preisrückgang bei den Energieträgern und zu einem Anstieg der Investitionen und Exporte führen und einen "positiven Kreislauf" sowie eine "europäische Renaissance" auslösen. Dies schreibt die Zeitung Financial Times unter Berufung auf den UBS-Ökonomen Reinhard Cluse und den Investmentdirektor von ABN AMRO Investment Solutions, Christophe Boucher. Dabei betonen sie, dass ein solches Szenario nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist – wenn der Konflikt nicht zu für Kiew ungünstigen Bedingungen endet und wenn in der Europäischen Union steuerliche Anreize geschaffen werden und die Verbraucherausgaben steigen.

Bislang bleiben die Prognosen zurückhaltend. Experten gehen davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum der EU im Jahr 2026 verlangsamen und bei etwa 1,2 Prozent liegen könnte.

Ukrainische Truppen greifen Kommunalfahrzeug im russischen Grenzgebiet Brjansk an

Gouverneur Alexander Bogomas meldet eine ukrainische Attacke auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner mit einer Drohne ein Kommunalfahrzeug in der Siedlung Schilinki im Bezirk Susemka angegriffen. Der Grader habe zum Zeitpunkt der Attacke die Straße vom Schnee geräumt. Der Fahrer sei unversehrt geblieben, das Fahrzeug jedoch beschädigt worden.

Trumps Nachfolger hat angekündigt, was er mit der Ukraine vorhat – und das ist eine Katastrophe

Am Montag stellte der US-amerikanische Präsidentschaftskandidat JD Vance in Phoenix sein Wahlprogramm der Öffentlichkeit vor. Sollte er das Amt übernehmen, sähe Kiew düsteren Zeiten entgegen: Vance stellt Ideologie über Profit und misst der Zukunft der Ukraine kaum Bedeutung bei.

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow auf unserer Webseite.

Le Monde: Nach Selenskijs Aufbruch in die USA findet in Kiew Antikorruptions-Razzia statt

In der Ukraine ist ein weiterer großer Korruptionsskandal ausgebrochen, wie die französische Zeitung Le Monde berichtet. Das Ganze ereignete sich, kurz nachdem Wladimir Selenskij nach Florida gereist war, um mit US-Präsident Donald Trump zu verhandeln. Zuvor war Selenskijs Position bereits durch einen Korruptionsskandal um den Geschäftsmann Timur Minditsch geschwächt worden, der eng mit seinem Umfeld verbunden ist. Nach Angaben der Zeitung kündigte das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine Maßnahmen gegen eine Gruppe von Abgeordneten der Werchowna Rada an, die im Verdacht stehen, Bestechungsgelder für ihre Stimmen angenommen zu haben. Im Artikel von Le Monde heißt es:

"Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) hat am Samstag mehrere Parlamentsabgeordnete beschuldigt, Bestechungsgelder als Gegenleistung für Stimmabgaben angenommen zu haben, und versucht, Durchsuchungen in Regierungsgebäuden in Kiew vorzunehmen. Dieser Korruptionsskandal in der Ukraine brach unmittelbar nach der Abreise von Wladimir Selenskij nach Florida aus."

Experte: Ukraine-Sicherheitsgarantien als Provokation gegen Russland geplant

Wie der US-amerikanische Ökonom Martin Armstrong in den sozialen Medien erklärte, werden die von Wladimir Selenskij geforderten Sicherheitsgarantien für die Ukraine vom Westen als Provokation gegen Russland genutzt werden. Dabei, so der Experte, sei auch Vorsicht geboten bei allen Friedensplänen für die Ukraine, die Bestimmungen zur kollektiven Verteidigung enthalten. Armstrong schrieb:

"Das ist eine Zeitbombe, die es der EU und der NATO ermöglichen wird, Provokationen zu inszenieren, Russland zu beschuldigen und einen umfassenden Krieg zu provozieren, den Europa so sehr anstrebt."

Röper: Russischer Vormarsch ist politisches Signal an EU und Kiew

Der Politblogger Thomas Röper wertet den Vormarsch der russischen Truppen im Ukraine-Krieg nicht nur als militärische Entwicklung, sondern als gezieltes politisches Signal. Russland mache damit deutlich, dass weiteres Zögern der EU und Kiews die Bedingungen für mögliche Verhandlungen verschlechtere. Präsident Selenskij könne diese Realitäten politisch nicht eingestehen, ohne seine eigene Position zu gefährden, so Röper.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Papst Leo schickt 100.000 Fertigsuppen in die Ukraine

Papst Leo XIV. hat zu Weihnachten Lebensmittelhilfen in die Ukraine geschickt. Kurienkardinal Konrad Krajewski sagte, drei Lastwagen hätten 100.000 Packungen Hühner- und Gemüse-Fertigsuppe in die Nähe der Front gebracht, wo sie an Bedürftige verteilt werden sollen. Damit wolle der Papst seine Nähe zu den leidenden Menschen in der Ukraine zeigen, erklärte der Sozialbeauftragte des Papstes.

Der polnische Kardinal, der schon häufig seit dem Ausbruch des Krieges im Februar 2022 Hilfslieferungen in die Ukraine gesandt hatte, präzisierte, die Nahrungsmittel seien in Gegenden gebracht worden, die häufig bombardiert würden und wo es an Strom, Wasser und Heizmöglichkeiten mangele. Papst Leo habe bereits vor Weihnachten über das Almosenamt und die Botschaften des Vatikans Spenden in mehrere Länder geschickt, sagte Krajewski.

Bei seinem feierlichen Segen "Urbi et Orbi" am ersten Weihnachtstag hatte Leo XIV. appelliert, das "Dröhnen der Waffen" in der Ukraine solle zum Schweigen gebracht werden. Moskau und Kiew sollten mithilfe der internationalen Gemeinschaft direkte Friedensverhandlungen führen.

Gouverneur Balizki: Fünf ukrainische Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet fünf ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker schreibt auf Telegram, dass der Gegner am Samstag insbesondere den Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja unter Beschuss nahm. In der Siedlung Welikaja Snamenka wurde eine Gasleitung beschädigt. Außerdem hat das ukrainische Militär versucht, ein Krankenhaus in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja anzugreifen. Die Drohne detonierte jedoch nicht und es gab keine Opfer. Im Siegespark im Zentrum der Stadt wurde eine weitere nicht explodierte Drohne entdeckt. Der Politiker betont in diesem Zusammenhang, dass die unbemannten Luftfahrzeuge nicht berührt werden dürfen. Beim Fund sollen unverzüglich die Sicherheitsdienste benachrichtigt werden.

Die Angriffe des Gegners auf friedliche Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje erklärt Balizki wie folgt:

"Der Gegner muss erhebliche Niederlagen an der Front einstecken. Wir sehen, dass seine Agonie ihn dazu zwingt, zivile Objekte anzugreifen."

RT DE-Exklusiv: Wie ukrainische Drohnen nun für Russland fliegen

Die ukrainische Schwerlastdrohne "Baba Jaga" wird nun auch von russischen Streitkräften eingesetzt: Erbeutete Exemplare werden aus dem Frontgebiet geborgen, repariert und technisch angepasst, um sie für Transport- und Kampfeinsätze zu nutzen.

Die Drohne kann bis zu zehn Kilogramm tragen, darunter Minen und Spezialmunition, und wird laut Soldaten vor allem eingesetzt, um gut befestigte Stellungen schnell zu zerstören und so das Leben von Infanterie- und Sturmtruppen zu schützen. Zudem erschwert ihr Einsatz die Lufterkennung für den Gegner, da Baba Jaga ursprünglich als ukrainisches System galt.

Über die Technik, den taktischen Nutzen und die Arbeit in den Werkstätten berichtet im Video unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Sechs Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka im Gebiet Sumy und Wessjoloje, Isbizkoje, Stariza und Stognii im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor bis zu 140 Kämpfer. Dabei wurden zwölf Wagen zerstört.

Der Truppenverband West hat Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kupjansk-Uslowoi, Kurilowka, Boldyrewka, Blagodatowka, Pristen und Korowi Jar im Gebiet Charkow getroffen. Außerdem hat das russische Militär zwei ukrainische Gegenattacken nahe den Ortschaften Podoly und Netschwolodowka abgewehrt und somit das Eindringen des Gegners in die Stadt Kupjansk verhindert. Bei den Gefechten wurden insgesamt mehr als 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Das ukrainische Militär verlor zudem einen Kampfpanzer, zwei Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Pickups und fünf Munitionslager.

Auch der Truppenverband Süd hat günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nikiforowka, Konstantinowka, Donezkoje, Resnikowka, Slawjansk, Kriwaja Luka, Iljitschowka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen hat. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 155 Soldaten. Drei Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Wagen und ein Munitionslager wurden zerstört.

Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaften Dimitrow, Rodinskoje, Artjomowka und Wolnoje in der DVR unter seine Kontrolle genommen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Lenino, Iwanowka, Torezkoje, Kutusowka, Grischino, Schewtschenko, Belizkoje, Dobropolje, Wassilewka und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner verlor dabei mehr als 500 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Pickup und ein Aufklärungsradar wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Ost hat ebenfalls seinen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Guljaipolje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle genommen. Zudem wurden Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Dobropassowo, Gai, Gawrilowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Priluki, Wosdwischewka, Ternowatoje, Tschariwnoje, Salisnitschnoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 185 Armeeangehörige. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen und eine Haubitze wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr hat die Ortschaft Stepnogorsk im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle genommen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Preobraschenka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Sadowoje im Gebiet Cherson getroffen. Mehr als 60 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Das russische Militär hat darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sieben Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Materiallager zerstört.

Ferner meldet das russische Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieobjekte, Produktionsstätten für Raketentriebwerke und Langstreckendrohnen, Drohnenstützpunkte und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden eine Lenkbombe und 370 Drohnen abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt verloren: 669 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 105.665 Drohnen, 641 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.764 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.634 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.218 Geschütze und Mörser.

Gouverneur meldet Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 30 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 16 Geschosse ab und setzte 60 Drohnen ein, von denen 33 abgeschossen wurden.

In der aktuellen Statistik berichtet der Politiker über ein Todesopfer und einen Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann kam ums Leben, als eine ukrainische FPV-Drohe auf dem Parkplatz eines Betriebs in der Nähe der Siedlung Gajewka detonierte. In der Siedlung Konowalowo wurde ein Mann verletzt. Außerdem suchte eine Frau am Samstag ein Krankenhaus auf, nachdem sie am 26. Dezember bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto in der Siedlung Samostje ein Barotrauma erlitten hatte. Die Verletzte wurde ärztlich versorgt.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: neun Einfamilienhäuser, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte und fünf Autos.

Gouverneur Saldo: Täglich rund 300 ukrainische Drohnen über Gebiet Cherson abgeschossen

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat Gouverneur Wladimir Saldo über die Luftabwehr im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Ihm zufolge würden über der Region jeden Tag ungefähr 200 bis 300 gegnerische FPV-Drohnen unschädlich gemacht. Hinzu kämen durchschnittlich 20 große unbemannte Luftfahrzeuge pro Tag. Das russische Militär sei inzwischen mit den gegnerischen Taktiken vertraut und wirke ihnen entgegen, indem in der Region modernste Anlagen der elektronischen Kampfführung stationiert würden.

"Unsere Kämpfer verteidigen zuverlässig den Himmel und schützen uns immer wirksamer. Deshalb leben wir hier weiter, obwohl der Gegner uns unter Beschuss nimmt."

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. Dezember 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka — 5,
  • Kostogrysowo — 4,
  • Olgino — 2,
  • Aljoschki — 8,
  • Dnjeprjany — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Dnjeprjany und Nowaja Kachowka wurden insgesamt 20 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Lawrow: EU steht Frieden in der Ukraine im Weg

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärt, dass die russische Führung keine Bereitschaft in Kiew und Brüssel sehe, über einen Frieden in der Ukraine konstruktiv zu sprechen. Der Chefdiplomat untermauerte seine Behauptung mit den Worten:  

"Das Kiewer Regime terrorisiert Zivilisten und führt Sabotageakte gegen zivile Infrastrukturen in unserem Land durch."

Gleichzeitig machte Lawrow darauf aufmerksam, dass Russland die "strategische Initiative" an der Kontaktlinie ergriffen habe. Trotzdem versuche die Ukraine, diese Situation zu ändern. Zu diesem Zweck stelle fast ganz Europa dem Kiewer Regime Geld und Waffen bereit.         

"Seit dem Wechsel der US-Regierung sind Europa und die EU das Haupthindernis auf dem Weg zum Frieden. Sie machen keinen Hehl aus ihren Plänen, einen Krieg gegen Russland vorzubereiten."

Vor diesem Hintergrund lobte der Minister die Friedensbemühungen von US-Präsident Donald Trump. Moskau werde weiterhin mit Washington kooperieren, um ein nachhaltiges Abkommen zu erarbeiten, das die Grundursachen der Krise beseitigen solle.

Kanada sagt der Ukraine 2,5 Milliarden Euro Hilfe zu

Vor seinem Besuch bei US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij den kanadischen Premierminister Mark Carney getroffen. Dieser kündigte nach dem Treffen in Halifax zusätzliche Hilfe für Kiew an, darunter Kreditgarantien für den Wiederaufbau des Landes. Diese Unterstützung solle es der Regierung in Kiew unter anderem ermöglichen, Finanzmittel des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu erhalten.

Der Ukrainer dankte dem kanadischen Regierungschef für das Treffen und die Unterstützung. Auf der Plattform X verwies er nach dem jüngsten massiven Angriff aus Russland erneut auf die Notwendigkeit, die Luftabwehr in seinem Land zu stärken. Da Moskau die Brutalität seiner Raketen- und Drohnenangriffe verschärfe und eine Waffenruhe an Weihnachten abgelehnt habe, müsse man die Ukraine unterstützen und den Druck auf Russland erhöhen.

DVR meldet 19 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden registrierten die Behörden in Donezk 19 Angriffe ukrainischer Truppen auf das Territorium der Donezker Volksrepublik (DVR). Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. Dezember bis 0 Uhr am 28. Dezember (Ortszeit) wurden drei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss wurden ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Auto beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Verbündete unterstützen Selenskij vor seinem Treffen mit Trump

Vor dem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij nach Angaben der Bundesregierung erneut die Unterstützung seiner Verbündeten zugesagt bekommen. Ein Regierungssprecher teilte mit:

"Die elf Staats- und Regierungschefs aus Europa und Kanada sowie die Spitzen von der NATO und der EU sicherten der Ukraine ihre volle Unterstützung zu und unterstrichen, in enger Koordination mit den USA für einen nachhaltigen und gerechten Frieden in der Ukraine einzutreten."

Selenskij halte die sogenannte Berliner Gruppe über die Verhandlungen auf dem Laufenden, hieß es weiter. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte zuvor auf Bitten des Ukrainers zu einer Telefonschalte im Format des jüngsten Berliner Treffens eingeladen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte, die Europäer müssten vollständig in die sie betreffenden Diskussionen eingebunden werden. Wie es aus Élysée-Kreisen hieß, werde Macron im Januar ein weiteres Treffen der Koalition der Willigen in Paris ausrichten.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen hatte, schrieb auf der Plattform X, man begrüße "alle Bemühungen, die zu unserem gemeinsamen Ziel führen – einem gerechten und dauerhaften Frieden, der die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine wahrt".

Treffen zwischen Trump und Selenskij findet früher statt

Der Austausch zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij in Florida findet an diesem Sonntag früher statt als bisher geplant. Das bilaterale Gespräch soll nun um 13 Uhr Ortszeit (19 Uhr MEZ) und damit zwei Stunden vor dem ursprünglichen Termin stattfinden. Einen Grund dafür hat die US-Regierung nicht mitgeteilt.  

Nach dem Treffen will Selenskij mit europäischen Staats- und Regierungschefs beraten. Kiew strebe damit eine stärkere Position an, um eine Verschleppung des Krieges durch Russland zu verhindern, teilt der Ukrainer auf der Plattform X mit. Er habe bereits mit mehreren Partnern der Ukraine gesprochen, um die Prioritäten auf diplomatischem Wege abzustimmen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 25 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 25 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Samara – 12,
  • Gebiet Belgorod – 3,
  • Gebiet Kursk – 3,
  • Gebiet Saratow – 3,
  • Gebiet Wolgograd – 2,
  • Gebiet Rostow – 2.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

27.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Putin: Kein Interesse an Abzug ukrainischer Streitkräfte aus Donbass

Angesichts des Tempos der russischen Offensive im Donbass ist Moskaus Interesse am Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus diesen Bezirken "gleich null". Dies erklärte Präsident Wladimir Putin bei der Lagebesprechung im Kommandoposten der Vereinigten Truppengruppierung. Er sagte:

"Nach Ihren Berichten und angesichts des Tempos, das wir an der Front beobachten, ist unser Interesse am Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus den von ihnen besetzten Bezirken aus verschiedenen Gründen praktisch gleich null."

Russland werde alle Aufgaben der militärischen Sonderoperation mit Waffengewalt lösen, wenn die Ukraine nicht bereit sei, alles friedlich zu beenden, betonte Putin. Der russische Präsident fügte hinzu:

"Wir sehen, dass auch im Westen kluge Köpfe aufgetaucht sind, die den Behörden in Kiew empfehlen, angemessene Bedingungen für die Beendigung des Konflikts zu akzeptieren, und gute Rahmenbedingungen für die langfristige Sicherheit der Ukraine schaffen."

Rodinskoje in DVR und Stepnogorsk in Gebiet Saporoschje befreit

Das russische Militär hat die Ortschaften Rodinskoje und Artjomowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie die Siedlung Stepnogorsk im Gebiet Saporoschje befreit. Dies berichtete Waleri Gerassimow, Kommandeur des russischen Truppenverbands Mitte und Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Präsident Wladimir Putin.

83 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Die Luftabwehr hat innerhalb von zwei Stunden 83 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Von 18:00 bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden von der Luftabwehr 83 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug zerstört:

  • 48 über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • 23 über der Region Moskau, darunter 18 Drohnen, die in Richtung Moskau flogen,
  • 9 über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Kursk,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Rjasan,
  • 1 über dem Territorium des Gebiets Smolensk."

EU-Milliardenpaket, Telefondiplomatie & Sparkurs für die Deutschen

Der EU-Gipfel hat ein Mega-Kreditpaket von 90 Milliarden Euro für die Ukraine beschlossen, während der Merz-Plan offenbar keine Zukunft mehr hat. Alexander von Bismarck prüft, welche Auswirkungen der Kredit auf Europa haben könnte und warum Merz’ Vorschläge scheiterten.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Dimitrow und Guljaipole befreit

Wladimir Putin hat eine Besprechung in einer der Kommandozentralen der Vereinigten Truppengruppierung abgehalten, wo ihm über die Befreiung von Dimitrow (ukrainisch Mirnograd) in der Donezker Volksrepublik (DVR) und Guljaipole im Gebiet Saporoschje berichtet wurde. Dies teilte der Pressedienst des Kremls mit. In der Mitteilung heißt es:

"Die Kommandeure der Truppenverbände 'Mitte' und 'Ost' sowie die ihnen unterstellten Kommandeure der Verbände berichteten über den Verlauf der Kampfhandlungen und die Befreiung der Städte Dimitrow in der Donezker Volksrepublik und Guljaipole im Gebiet Saporoschje."

Der russische Oberbefehlshaber hörte sich den Bericht des Chefs des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, über die Lage in der Zone der militärischen Sonderoperation an.

Über russischen Regionen 111 ukrainische Drohnen zerstört

Innerhalb von drei Stunden haben Luftabwehrmittel 111 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über russischen Regionen zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Von 15:00 bis 18:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 111 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug durch die diensthabenden Luftabwehrkräfte zerstört:

  • 73 über dem Gebiet Brjansk,
  • 20 über dem Gebiet Kaluga,
  • 8 über der Region Moskau,
  • 5 über dem Gebiet Tula,
  • 3 über dem Gebiet Orjol,
  • 2 über dem Gebiet Smolensk."

Ukrainische Brigadekommandeure wegen falscher Berichte zur Lage in Sewersk entlassen

Das ukrainische Kommando entlässt die Kommandeure der 54. separaten mechanisierten Brigade und der 10. separaten Gebirgssturmbrigade, Alexei Konowal und Wladimir Poteschkin, aufgrund des schnellen Verlusts der Stadt Sewersk in der DVR, berichtete die Nachrichtenagentur Ukrainskaja Prawda unter Berufung auf Quellen in den ukrainischen Streitkräften. In der auf der Webseite der Zeitung veröffentlichten Meldung heißt es:

"Nach dem schnellen Verlust der Stadt Sewersk im Norden des Gebiets Donezk werden der Kommandeur der 54. separaten mechanisierten Brigade, Oberst Alexei Konowal – die 54. Brigade verteidigte die Stadt selbst – und der Kommandeur der 10. separaten Gebirgsbrigade, Oberst Wladimir Poteschkin – die 10. Brigade stand südlich von Sewersk. Der Kommandeur der 54. Brigade Konowal wurde bereits seines Amtes enthoben, der Kommandeur der 10. Brigade Poteschkin befindet sich in Behandlung und wird wahrscheinlich nach seiner Rückkehr in die Einheit entlassen werden."

Nach Angaben der Nachrichtenagentur sind die Gründe für die Entlassungen falsche Berichte der Kommandeure. Sie sollen über die Existenz von Stellungen in ihren Zuständigkeitsbereichen berichtet haben, in denen es tatsächlich schon seit langer Zeit kein Personal mehr gab. Es wird präzisiert, dass derzeit Prüfungskommissionen in den Brigaden tätig sind.

Beschränkungen an Moskauer Flughäfen nach Drohnenangriff eingeführt

An zwei Flughäfen in der Region Moskau wurden aufgrund massiver Angriffe ukrainischer Drohnen Beschränkungen für die Nutzung des Luftraums eingeführt. Dies teilte die russische Luftfahrtbehörde Rosawiazija mit. In einer Mitteilung hieß es:

"Flughafen Wnukowo: Es wurden vorübergehende Beschränkungen für die Annahme und den Abflug von Flugzeugen eingeführt. Die Beschränkungen sind zur Gewährleistung der Flugsicherheit erforderlich."

Zuvor wurden sie auch im Bereich Scheremetjewo eingeführt. Der Flughafen nimmt Flüge in Absprache mit den zuständigen Behörden an und führt sie durch. Die Behörde warnte vor möglichen Änderungen im Flugplan einiger Flüge.

Um 19:12 Uhr Moskauer Zeit (17:12 Uhr MEZ) meldete Bürgermeister Sergei Sobjanin 23 feindliche Drohnen, die auf die Hauptstadt zuflogen. Russische Luftabwehrmittel schossen die Luftziele ab.

Kein Wendepunkt für die Ukraine: Die Realität an der Front, die westliche Medien verschweigen

Von festgefahrenen Stadtkämpfen bis hin zu zusammenbrechenden Festungen – die Entwicklungen im Dezember unterstreichen Russlands wachsenden operativen Vorteil.

Mehr zum Thema gibt es hier auf unserer Webseite.

36 ukrainische Drohnen über russischer Region abgeschossen

Die Luftabwehr hat innerhalb von zwei Stunden 36 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Territorium des Gebiets Brjansk zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Von 13:00 bis 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 36 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium des Gebiets Brjansk durch die diensthabenden Luftabwehrkräfte zerstört."

Trump dämpft Erwartungen an Selenskijs "Friedensplan"

Vor dem am Sonntag anstehenden Treffen mit Wladimir Selenskij hat Donald Trump die Erwartungen an den "Friedensplan" des ukrainischen Präsidenten gedämpft. Selenskij habe nichts vorzuweisen, solange er dies nicht genehmige, sagte der US-Präsident.

Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.

Drohnenangriff auf Siedlung im Gebiet Belgorod: Einwohner verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über eine Attacke auf die Siedlung Konowalowo. Dort habe eine gegnerische Drohne einen Sprengsatz abgelassen. Dabei sei ein Einwohner verletzt worden. Der Mann habe ein Barotrauma sowie zahlreiche Splitterverletzungen im Gesicht, am Hals und an einem Bein erlitten. Der Betroffene sei daraufhin von Angehörigen der Verteidigungseinheit BARS-Belgorod evakuiert worden.

Freiwillige aus Nordossetien bringen 20 Tonnen Obst nach Donezk und Saporoschje

Kurz vor den Feiertagen zum Jahreswechsel bringen Freiwillige aus Nordossetien humanitäre Hilfe in die Zone der militärischen Sonderoperation. Aber dieses Mal, so kurz vor Neujahr, ist etwas ganz Besonderes dabei: 20 Tonnen Obst sollen den Soldaten und Einheimischen die Wartezeit bis zum neuen Jahr versüßen.

Dem ehrenamtlichen Helfer Alan Daurow zufolge, der mit seinem Team die humanitäre Hilfe in die Gebiete Donezk und Saporoschje bringt, sind Orangen und Mandarinen "eines der am besten geeigneten Geschenke zu Neujahr.

"Gott gebe, dass 2026 ein friedliches Jahr wird und wir schon im nächsten Jahr an einem friedlichen Tisch Mandarinen essen können."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Macron, Pistorius und der Ukraine-Krieg – Vorführung in Synchron-Wendehalserei

Nachdem sich schon Frankreichs Präsident Macron für eine Dialogwiederaufnahme mit Moskau ausgesprochen hat, relativiert nun auch BRD-Verteidigungsminister Pistorius seine düsteren Kriegsvorhersagen für Europa. Welchen Umständen haben wir diesen nahezu synchronen Rhetorikwechsel zu verdanken?

Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von David Narmanija auf unserer Website.

CSU-Landesgruppenchef Hoffmann: Nicht der Zeitpunkt für Truppen-Diskussion in der Ukraine

Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hält die Diskussion über eine deutsche Beteiligung an einer Ukraine-Friedenstruppe für verfrüht. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert den Politiker mit den Worten:

"Wir sollten den zweiten Schritt nicht vor dem ersten gehen: Solange die russische Seite nicht zu einem Abkommen bereit ist, das die Souveränität der Ukraine respektiert und die Perspektive auf einen dauerhaften Frieden bietet, solange fehlt auch die Grundlage für den deutschen Beitrag zur Friedenssicherung."

Deutschland und Europa würden ihren Beitrag leisten, aber jetzt wäre nicht der Zeitpunkt für eine Truppen-Diskussion, so Hoffmann.

Zuvor hatte sich Hoffmanns Parteikollege Manfred Weber, für eine Beteiligung deutscher Soldaten an der Absicherung einer Friedenslösung im osteuropäischen Land ausgesprochen. Den Zeitungen der "Funke Mediengruppe" sagte der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europaparlament:

"Ich wünsche mir Soldaten mit der europäischen Flagge auf der Uniform, die gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden den Frieden sichern."

Man könne nicht ernsthaft erwarten, dass US-Präsident Donald Trump eine Friedenslösung "allein mit amerikanischen GIs" absichert.

Zivilist bei Drohnenattacke auf Gorlowka verletzt

Am Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk angegriffen. Der Bürgermeister Iwan Prichodko teilte auf Telegram mit, dass der Gegner in der Siedlung Nikitowka mit unbemannten Luftfahrzeugen zugeschlagen habe. Der Politiker teilte ein Foto, auf dem ein stark beschädigtes Auto zu sehen war.

In einem anderen Eintrag meldete Prichodko einen verletzten Zivilisten. Den Angriff bezeichnete er als terroristisch.

Gorlowka liegt rund 50 Kilometer nördlich der Republikhauptstadt Donezk. In der Ortschaft befinden sich Kohlebergwerke und ein wichtiger Chemiekonzern. Vor dem Ausbruch des Donbass-Konflikts im Jahr 2024 haben in Gorlowka mehr als 250.000 Menschen gelebt.

NABU berichtet über Aufdeckung krimineller Gruppe von Abgeordneten der Werchowna Rada

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) hat mitgeteilt, dass es gemeinsam mit der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) eine "organisierte kriminelle Vereinigung" aus amtierenden ukrainischen Abgeordneten aufgedeckt hat. Nach ihren Angaben erhielten die Abgeordneten "illegale Vorteile" für ihre Abstimmungen in der Werchowna Rada.

Das NABU präzisierte, dass die Details der Ermittlungen später veröffentlicht werden.

Am Morgen des 27. Dezembers hatte der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko mitgeteilt, dass Mitarbeiter der NABU in das Regierungsviertel eingedrungen seien. Seinen Angaben zufolge könnten die NABU und die SAP in den nächsten Tagen mehreren Abgeordneten der Partei "Diener des Volkes", die beim Erhalt "informeller Zahlungen aus der schwarzen Kasse" erwischt wurden, die Verdachtsmomente vorlegen.

Gouverneur meldet 13 ukrainische Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje

Jewgeni Balizki meldet 13 ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Gouverneur schreibt auf Telegram, dass das ukrainische Militär am Freitag insbesondere den Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja unter Beschuss genommen habe. Infolge einer Drohnenattacke seien 13 kritisch wichtige Objekte und Einwohner von fünf Ortschaften ohne Strom geblieben. In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja sei die Fassade eines Gebäudes beschädigt worden. Zudem habe eine gegnerische Drohne ein Fahrzeug auf der Autostraße Pologi – Konskije Rasdory beschädigt.

Der Politiker berichtet über einen Verletzten. Bei ihm handele es sich um den Wachmann eines Cafés. Der 41-Jährige habe Splitterverletzungen erlitten, als ein unbemanntes Luftfahrzeug Sprengsätze auf das Lokal in der Siedlung Wodjanoje abgelassen habe.

Drei Versuche ukrainischer Streitkräfte, nach Kupjansk vorzudringen, abgewehrt

Soldaten des russischen Truppenverbands "West" haben drei Angriffe der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, die versucht hatten, nach Kupjansk vorzudringen. Der Feind habe bis zu 60 Kämpfer verloren, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Frontbericht über den Verlauf der militärischen Sonderoperation heißt es:

"In Richtung Kupjansk haben Einheiten der 6. Armee innerhalb von 24 Stunden drei Angriffe der 92. Sturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte und der 15. Brigade der Nationalgarde in den Bezirken der Ortschaften Blagodatowka, Palamarewka und Ossinowo mit dem Ziel, in die Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzudringen, abgewehrt. Der Feind hat bis zu 60 Kämpfer verloren."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Mithilfe von taktischer Luftwaffe, unbemannten Kampfflugzeugen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte wurden innerhalb des Tages Produktionsstätten für Kampfdrohnen sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Streitkräfte und ausländischer Söldner in 154 Bezirken zerstört. Weiterhin wurden 78 Drohnen vom Typ Flugzeug durch Mittel der Luftabwehr abgeschossen.

Russische Soldaten der Truppenverbände "Nord", "West", "Süd", "Mitte", "Ost" und "Dnjepr" haben ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden innerhalb des Tages mehr als 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder beschädigt:

  • ein Panzer,
  • 18 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 44 Fahrzeuge,
  • zehn Artilleriegeschütze,
  • sechs Anlagen für elektronische Kriegsführung,
  • 15 Munitions- und Materialdepots.

Massiver Raketenangriff auf militärisch-industriellen Komplex der Ukraine durchgeführt

Die russische Armee hat einen massiven Vergeltungsschlag gegen ukrainische Militärunternehmen durchgeführt, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In der Erklärung heißt es:

"Als Reaktion auf die Terroranschläge auf zivile Objekte […] wurde heute Nacht […] ein massiver Schlag mit hochpräzisen Langstreckenwaffen von Boden, Luft- und Seestützpunkten aus durchgeführt, darunter mit Hyperschall-Aeroballistikraketen vom Typ 'Kinschal' sowie mit unbemannten Fluggeräten, auf Energieinfrastruktureinrichtungen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, und auf Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine."

Wie die Behörde mitteilte, wurden alle festgelegten Ziele des Feindes getroffen.

Nach Angaben der Medien gab es in der Nacht zum Samstag in Kiew fünf Explosionsserien: gegen 0:30, 1:00, 5:15, 5:45 und 7:00 Uhr MEZ. Es wird berichtet, dass in der Stadt Strom-Notabschaltungen vorgenommen wurden und die U-Bahn teilweise ohne Strom ist. Wie Bürgermeister Vitali Klitschko erklärte, ist fast ein Drittel der ukrainischen Hauptstadt ohne Heizung.

Ungarn gegen EU-Sanktionen: Widerstand wächst

Während die EU mit dem 19. Sanktionspaket den Druck auf Russland erhöht und bereits über ein weiteres Paket berät, wächst in Ungarn der Widerstand: Eine Plakatkampagne und Stimmen aus der Bevölkerung kritisieren EU-Ausgaben für die Ukraine als sinnlos und loben Viktor Orbáns Kurs, sich nicht an neuen Krediten zu beteiligen.

Brüssel hält dagegen und will mit Energie-Sanktionen Russlands Kriegsfinanzierung treffen. Moskau weist die Wirkung zurück und verweist auf wirtschaftliche Stabilität, einen starken Rubel und positive Handelsbilanzen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Gouverneur meldet vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 22 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 22 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 29 Geschosse abgefeuert und 52 Drohnen eingesetzt, von denen 32 abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Samostje seien ein Mann und ein acht Jahre altes Mädchen verletzt worden, als eine ukrainische FPV-Drohne ihr Auto angegriffen habe. Außerdem seien zwei Einwohnerinnen der Siedlung Simownoje zu Schaden gekommen.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt sechs Einfamilienhäuser, eine Garage, technische Ausrüstung, eine Gasleitung, zwei Lkw und drei Autos zerstört oder beschädigt worden.

RDK-Gründer Kapustin an Kontaktlinie im Gebiet Saporoschje getötet

In der Nacht zum Samstag ist der Gründer und Kommandeur des sogenannten Russischen Freiwilligenkorps (RDK) ums Leben gekommen. Die Einheit, die auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpft und in Russland als terroristisch gilt, gab den Tod von Denis Kapustin auf der Plattform Telegram bekannt. Demnach sei der 41-Jährige an der Kontaktlinie im Gebiet Saporoschje durch eine FPV-Drohne getötet worden. In der entsprechenden Mitteilung schworen die RDK-Mitglieder Rache. Weitere Einzelheiten wurden noch nicht bekannt gegeben.

Kapustin hatte seine nationalistische Einheit im August 2022 gegründet. Im März griff das RDK von der Ukraine aus das russische Grenzgebiet Brjansk an. Im Mai desselben Jahres nahm die Einheit an einem Angriff auf das russische Grenzgebiet Belgorod teil. Im November 2024 verurteilte ein russisches Gericht Kapustin in Abwesenheit zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Dezember vierzehn Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Dnjeprjany — 4,
  • Golaja Pristan — 3,
  • Kachowka — 3,
  • Aljoschki — 2,
  • Raiskoje — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Kairy, Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka und Podstepnoje seien insgesamt 24 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 26. Dezember bis 0 Uhr am 27. Dezember (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Demnach wurden weder Opfer noch Infrastrukturschäden gemeldet.

Sanktionen trotzend: Russland liefert Rekord-LNG nach China

Trotz westlicher Sanktionen gegen russische Energieexporte hat Russland Australien als zweitgrößten LNG-Lieferanten Chinas abgelöst: Mit einem Rekord von 1,6 Millionen Tonnen im vergangenen Monat verdoppelten sich die Lieferungen im Jahresvergleich, transportiert über die kürzere Nordostpassage. 

Der russische Energieexperte Alexander Frolow erklärt die Entwicklung mit wettbewerbsfähigen Preisen, funktionierender Logistik und der Kaufbereitschaft chinesischer Partner – Faktoren, die die Sanktionen bislang überlagern.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Polen lässt Kampfjets aufsteigen und schließt zwei Flughäfen wegen Attacken auf Ukraine

In der Nacht zum Samstag hat Russland erneut einen massiven Angriff auf die Ukraine geflogen. Luftalarm herrschte in den Gebieten Tschernigow, Nikolajew, Charkow, Schitomir und Kiew. Aus mehreren Ortschaften wurden Explosionen und Brände gemeldet. Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko sollen in der Hauptstadt mindestens fünf Menschen verletzt worden sein.

Angesichts der Luftangriffe ließ Polen seine Kampfflugzeuge aufsteigen. Auf der Plattform X schrieb das Operative Kommando der Streitkräfte des EU- und NATO-Landes, der präventive Einsatz finde im polnischen Luftraum statt. Außerdem seien bodengestützte Luftverteidigungs- und Radaraufklärungssysteme in Bereitschaft versetzt worden. Mit der Maßnahme solle der Luftraum, insbesondere in den an die Ukraine angrenzenden Gebieten, gesichert werden.

Zudem schloss die polnische Luftfahrtbehörde wegen der schweren russischen Luftangriffe auf ‍die benachbarte Ukraine zwei Flughäfen. Von der zeitweiligen Sicherheitsmaßnahme waren die Airports Rzeszów und Lublin im Südosten des Landes betroffen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht sieben ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht sieben unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Region Krasnodar – 4,
  • Teilrepublik Adygeja – 3.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Selenskij und Merz stimmen sich vor ukrainisch-amerikanischen Verhandlungen in Palm Beach ab

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat vor einem geplanten Treffen mit US-Präsident Donald Trump das weitere Vorgehen mit Bundeskanzler Friedrich Merz besprochen. Der Ukrainer schrieb auf der Plattform X:

"Wir stimmen unsere Positionen ab, und alle in Europa müssen an einem Strang ziehen, um unsere europäische Lebensweise, die Unabhängigkeit unserer Staaten und den Frieden in Europa zu verteidigen. Es muss Frieden geben."

Er habe Merz über seine Gespräche mit US-Seite informiert, fügte Selenskij hinzu. Außerdem dankte er wiederholt Deutschland für die "unerschütterliche und konkrete Unterstützung der Ukraine". Dadurch seien bereits Tausende Menschenleben in der Ukraine gerettet worden.

Der Bundeskanzler antworte auf X mit den Worten:

"Wir stehen unerschütterlich an Ihrer Seite. Ein starkes, koordiniertes Vorgehen Europas ist nach wie vor unverzichtbar für Frieden, Freiheit und Sicherheit."

Die "Berliner Gruppe" sei bereit zu helfen – in enger Abstimmung mit den US-Partnern, so Merz.

Der Gipfel Mitte Dezember in Berlin war das erste größere Treffen unter Beteiligung der USA, der Ukraine und der führenden europäischen Länder in einem EU-Staat seit dem neuen Vorstoß Trumps für eine Friedenslösung.

USA bestätigen Treffen zwischen Trump und Selenskij am Sonntag

Die US-Regierung hat für diesen Sonntag ein Treffen zwischen Präsident Donald Trump und seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij angekündigt. Der Termin findet demnach in Palm Beach im US-Bundesstaat Florida um 15 Uhr Ortszeit (21 Uhr MEZ) statt. Laut Medienberichten haben die beiden Politiker jedoch unterschiedliche Meinungen über den Stand der Gespräche über ein mögliches Ende des Krieges. Das Magazin Politico zitiert den Republikaner mit den Worten:

"Selenskij hat gar nichts, solange ich nicht meine Zustimmung gebe."

Das US-Medium Axios schreibt unter Berufung auf den Ukrainer, dass ein Sicherheitsabkommen zwischen der Ukraine und ⁠den USA "fast fertig" sei. Sollte Selenskij Trump nicht dazu bringen können, den Vorschlag eines kompletten Abzugs der ukrainischen Streitkräfte aus der Donbass-Region aufzugeben, stehe der Ukrainer einer Volksabstimmung über den 20-Punkte-Plan der USA für einen Frieden offen gegenüber. Dafür müsste aber Russland einer 60-tägigen Feuerpause zustimmen, damit die Ukraine eine Abstimmung vorbereiten und abhalten könne.

26.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Trump: Jeder Vorschlag von Selenskij ist ohne Zustimmung der USA bedeutungslos

US-Präsident Donald Trump erklärte, dass jeder Vorschlag von Wladimir Selenskij zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine ohne seine Zustimmung bedeutungslos sei. Gegenüber der Nachrichtenagentur Politico sagte er:

"Er hat nichts, solange ich es nicht genehmige. Also schauen wir mal, was er hat."

Dennoch zeigte sich Trump zuversichtlich, dass es an diesem Wochenende zu einem produktiven Treffen kommen könnte.

Ukraine gibt im Rahmen des Rohstoffabkommens mit den USA Daten über Bodenschätze frei

Die ukrainische Regierung und der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) haben im Rahmen des Rohstoffabkommens mit den USA Daten zu wichtigen Rohstoffgruppen freigegeben. Dies erklärte die Geschäftsführerin des Nationalen Verbandes der Rohstoffindustrie der Ukraine, Ksenija Orintschak.

Dazu gehören Diamanten, Gold, piezooptische Rohstoffe, Lithium, Niob, Tantal, Titan, Zirkonium, Scandium, Platin, Iridium, Osmium, Palladium und Spurenelemente. Sie sagte gegenüber der Nachrichtenagentur UNIAN:

"Außerdem gab es noch eine separate Entscheidung bezüglich Gallium, Gantium, Indium, Cadmium, Rhenium, Rubidium, Selen, Thallium, Tellur und Cäsium."

Ihren Angaben zufolge bleiben nur die Daten über die Vorräte an Uran und Uranerzen weiterhin geheim, wobei bereits über eine Aufhebung der Geheimhaltung diskutiert wird. Orintschak erklärte:

"Das ist äußerst wichtig, denn die strengen Beschränkungen beim Zugang zu Informationen über Bodenschätze haben viele Jahre lang Investitionen behindert, da sie eine Bewertung der vorhandenen Vorräte unmöglich machten."

Ihrer Aussage zufolge hat dies nicht nur die Umsetzung des Abkommens mit den Vereinigten Staaten behindert, sondern auch die Umsetzung des Memorandums mit der Europäischen Union im Bereich kritischer Rohstoffe aus dem Jahr 2021 blockiert.

Minditsch kommentiert erstmals Korruptionsvorwürfe

Der aus der Ukraine geflohene Geschäftsmann und Verbündete von Wladimir Selenskij, Timur Minditsch, der eine zentrale Rolle in einem aufsehenerregenden Korruptionsfall im Energiesektor spielt, hat sich erstmals zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen geäußert und behauptet, man habe ihn zum "Sündenbock" in diesem Korruptionsskandal gemacht. In einem Video, das von der Nachrichtenagentur Ukrainskaja Prawda veröffentlicht wurde, sagte er:

"Es gibt einen großen Medienfall … der in meinem Fall etwa 90 ausmacht … Die Medien haben mich sozusagen zum Sündenbock gemacht … Man hat mich beschuldigt, mir etwas untergeschoben, das heißt, man hat mich in den Medien zum Sündenbock gemacht … Ich weiß nichts."

Die Zeitung präzisierte, dass das Gespräch mit Minditsch in Israel stattfand.

Minditsch fügte hinzu, dass es auch einen Rechtsfall gebe, zu dem er sich nicht äußern wolle.

Putin hält Sitzung zu Rüstungsprogramm ab

Der russische Präsident Wladimir Putin hielt im Kreml eine Sitzung zum staatlichen Rüstungsprogramm ab, bei der die Teilnehmer den Einfluss der Erfahrungen aus der militärischen Sonderoperation auf die Arbeit des russischen Verteidigungsindustriekomplexes diskutierten.

Wie der russische Oberbefehlshaber feststellte, liefern die Unternehmen den Truppen regelmäßig die gesamte erforderliche Ausrüstung. Dank staatlicher Unterstützungsmaßnahmen konnte ihre materielle und technische Basis in kurzer Zeit gestärkt werden, wodurch die Produktion besonders gefragter Waffen seit 2022 um ein Vielfaches gestiegen ist:

  • Panzerwaffen um das 2,2-Fache;
  • Militärflugzeuge um das 4,6-Fache;
  • Waffen und Munition um mehr als das 22‑Fache;
  • Infanterie-Kampffahrzeuge und gepanzerte Mannschaftstransporter um das 3,7-Fache;
  • Mittel zur elektronischen Kriegsführung um das 12,5-Fache;
  • Raketenartillerie um das 9,6-Fache.

Putin betonte:

"All dies ist das Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der Unternehmen des Verteidigungs- und Industriekomplexes und natürlich der gesamten Wirtschaft. Ohne Entwicklung und ohne eine stabile Lage in den Finanzen und in der Wirtschaft insgesamt wäre dies ebenfalls nicht möglich gewesen."

Dabei werde die im Rahmen der Sonderoperation gesammelte Erfahrung in vollem Umfang für die Neugestaltung des Verteidigungsindustriekomplexes genutzt, betonte der Präsident. Er erklärte:

"Im Verlauf der Sonderoperation ändern sich ständig die Art, die Formen und die Methoden der Kriegsführung."

Als Richtung für die weitere Arbeit nannte Putin die Senkung der Produktionskosten. Darüber hinaus forderte er, die Entwicklung der Test- und Übungsplätze für Waffen fortzusetzen und den Einsatz künstlicher Intelligenz aktiv voranzutreiben.

Vier ukrainische Drohnen über der Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen

Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden vier ukrainische Drohnen über der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 17:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug durch die diensthabenden Luftabwehrkräfte zerstört:

  • drei Drohnen über dem Territorium der Republik Krim,
  • eine Drohne über dem Schwarzen Meer."

Rjabkow: Deadlines helfen nicht bei Lösung der Ukraine-Krise

Bei der tatsächlichen Arbeit zur Lösung der Ukraine-Krise helfen keine Fristen. Dennoch ist der 25. Dezember ein Meilenstein, an dem wir einer Lösung der Ukraine-Frage nähergekommen sind. Jetzt brauchen wir einen Durchbruch, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. In der Sendung "60 Minuten" sagte er:

"Ich denke, dass der 25. Dezember 2025 uns als Wendepunkt in Erinnerung bleiben wird, an dem wir einer Lösung wirklich nähergekommen sind. Aber es hängt von uns, von unserer Arbeit und vom politischen Willen der anderen Seite ab, ob wir den letzten Schritt machen und zu einer Einigung kommen können: insbesondere unter den Umständen, dass Kiew und seine Sponsoren, insbesondere in der Europäischen Union, die nicht auf eine Einigung aus sind, ihre Bemühungen verdoppelt haben, um diese zu torpedieren."

Nach Ansicht von Rjabkow "wird es ohne eine richtige Lösung der Probleme, die die Ursache dieser Krise sind und die gelöst werden müssen, nicht möglich sein, zu einer endgültigen Einigung zu gelangen". Der stellvertretende Minister betonte:

"Künstliche Fristen helfen hier nicht weiter, keine Deadlines – ob neun Tage, 90 Tage oder wie auch immer – sie helfen nicht bei der eigentlichen Arbeit."

Rjabkow: Selenskijs Plan unterscheidet sich stark vom mit den USA diskutierten

Der Plan Kiews zur Beilegung des Konflikts unterscheidet sich stark von dem mit der US-Seite diskutierten, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow. In der Sendung 60 Minutes sagte er:

"Dieser Plan unterscheidet sich radikal, wenn man ihn überhaupt als Plan bezeichnen kann, von den 27 Punkten, die wir in den letzten Wochen seit Anfang Dezember ausgearbeitet haben."

Das 20-Punkte-Dokument wurde am Vortag von den ukrainischen Medien verbreitet. Es wird behauptet, dass es den Journalisten von Wladimir Selenskij zur Verfügung gestellt wurde. Zu seinen wichtigsten Punkten gehören die Weigerung, Truppen abzuziehen, wenn Russland dies fordert, Sicherheitsgarantien nach Art des Artikels 5 des NATO-Vertrags, die gemeinsame Verwaltung des Kernkraftwerks Saporoschje mit Washington sowie die Unterzeichnung eines Nichtangriffspaktes mit Moskau, ohne diesen in der ukrainischen Gesetzgebung zu verankern. Darüber hinaus enthält der Text keine konkreten Angaben zum Status der russischen Sprache.

Rada will Wahlen in der Ukraine in hybridem Format durchführen

Der Vorsitzende der Fraktion von Selenskijs Partei "Diener des Volkes", Dawid Arachamija, schlug ein hybrides Wahlverfahren in der Ukraine vor – in Online- und Offline-Formaten, wobei sich die Abstimmung seiner Meinung nach über mehrere Tage erstrecken könnte. Auf einer Sitzung der Arbeitsgruppe des ukrainischen Parlaments, der Werchowna Rada, zur Vorbereitung von Wahlen und Referenden während des Kriegsrechts und in der Nachkriegszeit sagte Arachamija:

"(Die Durchführung) von Wahlen... im Ausland. Das ist tatsächlich ein komplexes Thema... Unsere Kapazitäten (in den Wahllokalen) werden begrenzt sein, und wir müssen entscheiden, ob wir mehrere Tage dafür benötigen oder wieder auf die Frage der hybriden Stimmabgabe unter Verwendung von Online-Mechanismen zurückkommen."

Das Video seiner Rede wurde auf YouTube übertragen.

Nach Angaben des Abgeordneten beschränken einige Länder die Öffnung von Wahllokalen, und das Budget für diesen Prozess erfordere eine genaue Planung. Darüber hinaus könnten Schwierigkeiten bei der Teilnahme von Binnenvertriebenen an den Wahlen auftreten, von denen ein Teil, wie Arachamija bemerkte, nicht registriert ist, was ihre Stimmabgabe erschwert. Er behauptete, dass dies für eine hohe Wahlbeteiligung von entscheidender Bedeutung ist, da eine geringe Beteiligung die Legitimität der Wahlen untergraben könnte.

Medien: Washington sieht große Fortschritte in den vergangenen zwei Wochen bei Konfliktlösung 

Die US-Regierung ist der Ansicht, dass in den vergangenen zwei Wochen mehr Fortschritte bei der Lösung der Ukraine-Krise erzielt worden sind als im Jahr 2024, berichtet das Nachrichtenportal Axios mit Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen. Demnach entwickelt sich der Prozess der Konfliktlösung in eine korrekte Richtung.

Außerdem sei das Kabinett bereit, dem US-Senat ein Dokument mit Sicherheitsgarantien für die Ukraine, ähnlich Artikel 5 des NATO-Vertrags, zur Ratifizierung vorzulegen, fügte Axios hinzu.

Selenskij: Friedensplan zu 90 Prozent fertig

Der 20-Punkte-Plan, an dem Washington und Kiew gearbeitet haben, ist zu 90 Prozent fertig, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. Derzeit bestehe die Aufgabe darin, dafür zu sorgen, dass alles zu 100 Prozent fertig werde. Das Treffen mit US-Präsident Donald Trump, das voraussichtlich am Sonntag stattfindet, sei ein weiterer Schritt dorthin.

Außer den Fragen der Sicherheit würden bei Treffen die Themen Wirtschaft, Territorien sowie die Lage um das AKW Saporoschje erörtert. Selenskij zufolge können einige Fragen nur auf Führungsebene diskutiert werden.

24 ukrainische Drohnen über der Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen

Innerhalb von vier Stunden haben Luftabwehrkräfte 24 ukrainische Starrflügler-Drohnen über der Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 13:00 Uhr und 17:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 24 ukrainische Starrflügler-Drohnen durch die diensthabenden Luftabwehrkräfte zerstört:

  • 14 Drohnen über dem Territorium der Republik Krim,
  • 10 Drohnen über dem Gewässer des Schwarzen Meeres."

Werchowna Rada fordert Regierung auf, Beschränkungen gegen russische Sprache zu verschärfen

Die Werchowna Rada hat den Abgeordneten empfohlen, die Gesetzgebung zu verschärfen, um die Verwendung der russischen Sprache noch stärker einzuschränken. In der Resolution heißt es:

"Es sollen Gesetzesentwürfe ausgearbeitet und der Rada vorgelegt werden, die auf einen verstärkten Schutz des ukrainischen Sprachraums abzielen."

So wird vorgeschlagen, eine Politik einzuführen, nach der Ukrainisch zur Kommunikationssprache in Familien und der Kindererziehung werden soll, und bei Verstößen dagegen eine Haftung vorzusehen. Außerdem ist vorgesehen, junge Familien mit Kindern zu begleiten, um die Verwendung des ukrainischen "Kulturprodukts" zu kontrollieren.

Darüber hinaus wird vorgeschlagen, Technologien einzuführen, mit denen russischsprachige Materialien im Medienraum identifiziert und blockiert werden können.

Ein Teil der Neuerungen betrifft den geschäftlichen und rechtlichen Bereich. Der künftige Gesetzentwurf soll Bewerber vor "Diskriminierung aufgrund der Verwendung der ukrainischen Sprache" schützen und die Entwicklung einer einzigartigen einheitlichen ukrainischen Schriftart für Originalgesetzentwürfe gewährleisten. Noch nicht festgelegt wurde bislang, ob dafür das kyrillische oder das lateinische Alphabet verwendet werden soll.

Moskau: "Unfreundliche Länder" verstehen, kein Sieg über Russland möglich

Die von Moskau als "unfreundliche Länder" eingestuften Staaten haben erkannt, dass sie nicht in der Lage sind, Russland eine "strategische Niederlage" zuzufügen. Dies erklärt das russische Außenministerium in einem Dokument mit dem Titel "Wichtigste außenpolitische Ergebnisse im Jahr 2025".

Moskau habe seine nationalen Interessen in den Beziehungen zu den Ländern, deren Regierungen unfreundliche Handlungen unternehmen, entschlossen geschützt. Daher hätten diese Länder verstanden, dass Russland nicht auf dem Schlachtfeld besiegt werden könnte, und konzentrierten sich nun auf eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Ukraine-Konflikt, betonte das Ministerium.

Mehr als 70 ukrainische Drohnen greifen Gebiet Belgorod an

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden zehn Kommunalbezirke des russischen Gebiets Belgorod mit mehr als 70 Drohnen angegriffen. Dies teilt der regionale Krisenstab auf Telegram mit.

  • Im Bezirk Schebekino wurden die Stadt Schebekino sowie mehrere Ortschaften mit 20 Drohnen attackiert, von denen 15 abgeschossen wurden. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt.
  • In der Stadt Schebekino traf zudem eine Drohne ein Fahrzeug. Zwei Männer erlitten Verletzungen, einer von ihnen wurde in ein Krankenhaus in Belgorod eingeliefert. Zudem wurden Fahrzeuge und ein privates Wohnhaus beschädigt.
  • Im Bezirk Belgorod wurden zwölf Drohnen eingesetzt, wodurch Schäden an Wohnhäusern und einer Stromleitung entstanden.
  • Im Bezirk Wolokonowka griffen acht Drohnen an. Dabei wurden Wohnhäuser und Nebengebäude beschädigt. Zudem detonierte in der Nacht eine Drohne auf der Fahrbahn und beschädigte weitere Objekte.
  • Im Bezirk Graiworon kamen sechs Drohnen zum Einsatz. Dabei wurden drei Pkw sowie Verwaltungs- und Geschäftsgebäude beschädigt.
  • Über dem Bezirk Gubkin schoss die Luftabwehr eine Drohne ab.
  • In den Bezirken Krasnaja Jaruga, Prochorowka und Jakowlewka wurden insgesamt elf Drohnen eingesetzt. Dabei wurden Wohnhäuser im Dorf Lutschki beschädigt.
  • Auf die Bezirke Borissowka und Waluiki wurden 18 Drohnen abgefeuert, wodurch Schäden an Privathäusern und einem Pkw entstanden.

Guljaipole: Ukraine untersucht Verlust eines intakten Kommandopostens

In Guljaipole im Gebiet Saporoschje haben russische Sturmtruppen der 60. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbands Ost den überstürzt zurückgelassenen Stab des 1. Bataillons der 102. Brigade der ukrainischen Territorialverteidigung eingenommen. Dies berichtet TASS unter Verweis auf vorliegendes Videomaterial aus dem Gebäude.

Darin ist zu sehen, wie die russischen Soldaten den verlassenen Kommandopunkt durchsuchen. Die ukrainischen Truppen hatten Karten, Kommunikationsmittel und ihre Flaggen zurückgelassen. Experten betonen, dass es sich ausdrücklich um einen Stab als Führungszentrum handelte und nicht um eine zufällige Position. Der Verlust solcher Materialien liefert nicht nur taktische Informationen, sondern gibt auch Einblicke in die Struktur, die Verbindungen und den aktuellen Zustand der Einheiten in diesem Raum. Für die ukrainischen Territorialbrigaden, die ohnehin nur über minimale Führungsreserven verfügen, ist dies besonders kritisch.

Die ukrainische Seite reagierte inzwischen. Die Streitkräfte leiteten eine Untersuchung ein, nachdem bekannt geworden war, dass russische Truppen den Kommandopunkt eingenommen hatten. Wladislaw Woloschin, Vertreter der Verteidigungskräfte im Süden, erklärte gegenüber der Zeitung Obschtschestwennoje. Nowosti:

"Zu diesem Vorfall führen die zuständigen Behörden eine detaillierte Untersuchung durch."

Sollte sich bestätigen, dass der Kommandopunkt tatsächlich verloren gegangen ist, werde ein Strafverfahren eröffnet. Zudem werde das Handeln aller Verantwortlichen überprüft.

Krim: Ukrainische Drohne verursacht Brand an Infrastrukturobjekt

Eine ukrainische Drohne hat ein Infrastrukturobjekt im Ort Kirowskoje in der Teilrepublik Krim getroffen, teilt Oleg Krjutschkow, ein Berater des Krim-Chefs, auf Telegram mit. Seinen Angaben zufolge brach nach dem Angriff ein Brand aus, die Löscharbeiten sind im Gange. Opfer unter Zivilisten oder Schäden an zivilen Objekten wurden nicht verzeichnet, fügt Krjutschkow hinzu.

Axios: Großteil des US-ukrainischen Plans bereits abgestimmt

Ein Großteil der diskutierten Elemente eines Plans zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und der Ukraine ist bereits abgestimmt worden. Dies berichtet das Portal Axios unter Bezugnahme auf ukrainische und US-amerikanische Beamte.

"Die meisten Elemente der Vereinbarung sind zwischen den USA und der Ukraine bereits ausgehandelt, darunter auch Sicherheitsgarantien, die Kiew von den USA und Europa erhalten soll."

Zuvor hatte die US-Regierung erklärt, an einem Plan zur Regelung des Ukraine-Konflikts zu arbeiten. Der Kreml teilte mit, Russland bleibe für Verhandlungen offen und halte an dem Diskussionsformat in Anchorage fest.

Moskau: Ukraine plant Generalmobilmachung von zwei Millionen Männern

Laut dem russischen Außenministerium planen die ukrainischen Behörden, Anfang 2026 zwei Millionen Männer zum Militär einzuziehen. Die Anforderungen an den Militärdienst seien demnach reduziert worden, um mehr Soldaten rekrutieren zu können.

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AKW Saporoschje: Hohe Beschussintensität durch ukrainische Streitkräfte hält an

Die Intensität der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet des Kernkraftwerks bleibt hoch. Dies teilt die Kommunikationsdirektorin des AKW, Jewgenija Jaschina, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

"Leider hat sich die Lage nicht verändert. Die Intensität der Beschüsse durch die ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet, das an das Kernkraftwerk Saporoschje und die Stadt Energodar angrenzt, ist nicht zurückgegangen und bleibt hoch."

Nach ihren Angaben erfolgen die Angriffe nahezu täglich.

Gebiet Kursk: ein Toter und ein Verletzter nach ukrainischen Drohnenangriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Kursk mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein traf eine Drohne einen Zivilisten, der im Dorf Chodjakowka im Bezirk Gluschkowo mit dem Fahrrad unterwegs war. Der 57-Jährige wurde dabei getötet.

Nach einem Drohnenangriff auf den Ort Krupez im Bezirk Rylsk erlitt ein 54-jähriger Feuerwehrmann Verletzungen, fügt Chinstein hinzu. Der Mann wird medizinisch versorgt.

Bericht: Ukrainisches Kommando blockiert Rückzug bei Andrejewka

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versucht, den Rückzug von Einheiten der sogenannten Schkwal-Spezialkompanien aus Andrejewka im Gebiet Sumy zu unterbinden. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Demnach würden aus besonders "motivierten und ideologisch gefestigten Kämpfern" des 225. separaten Sturmregiments Sperrabteilungen gebildet. Diese sollen die Flucht von Soldaten der 158. separaten mechanisierten Brigade sowie der "Schkwal"-Einheiten desselben Regiments verhindern.

Angeführt würden diese Gruppen von einem Kämpfer des 225. Regiments mit dem Rufnamen "Sumrak", heißt es weiter.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Die russische Luftabwehr hat zwischen 08:00 und 13:00 Uhr Moskauer Zeit 17 ukrainische Starrflüglerdrohnen über der Krim und dem Schwarzen Meer abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden 16 Drohnen über dem Gebiet der Teilrepublik Krim und eine weitere über der Wasserfläche des Schwarzen Meeres zerstört.

Heimaturlaub trotz Krieg? Ukrainer reisen massenhaft für Ferien zurück

Zehntausende Ukrainer mit Schutzstatus reisen über Weihnachten in ihre Heimat zurück. Möglich wird dies durch ein System ohne Kontrolle und ohne individuelle Prüfung. Der Widerspruch zwischen Fluchtgrund und Rückreise untergräbt die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz staatlicher Hilfe.

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Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte haben ihren Einsatz gegen die ukrainischen Streitkräfte fortgesetzt, die in der Stadt Dimitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingekesselt sind, teilt das russische Verteidigungsministerium im wöchentlichen Bericht zur Lage im Ukraine-Konflikt mit. Außerdem wurden einzelne Gruppen des Gegners bei den Ortschaften Rodinskoje und Grischino in der DVR außer Gefecht gesetzt.

Im Laufe der Woche verlor Kiew insgesamt 9.910 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation. Zudem zerstörten die russischen Truppen folgende Waffen und Ausrüstung:

  • 14 Panzer, darunter einen Abrams und einen Leopard,
  • 106 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 488 Kraftfahrzeuge,
  • 67 Artilleriegeschütze,
  • 23 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • 50 Munitions- und Ausrüstungslager, 27 Depots mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff sowie 34 Munitionslager.

Die Flugabwehr zerstörte sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper, 21 Flugbomben, acht HIMARS-Raketen, einen Neptun-Marschflugkörper, vier unbemannte Überschallflugzeuge und 1.350 Drohnen.

Experte: In Kiew wird Saluschny als Staatsfeind Nummer eins bezeichnet

Im Vorfeld möglicher Wahlen soll der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij eine Kampagne zur Diskreditierung von Waleri Saluschny gestartet haben. Saluschny ist derzeit ukrainischer Botschafter in Großbritannien und war zuvor Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Diese Einschätzung äußerte Oleg Soskin, ehemaliger Berater des früheren Präsidenten Leonid Kutschma.

"Der Schlag wird sehr ernst sein, denn Selenskij ändert jetzt nicht ohne Grund über die Werchowna Rada die Wahlregeln. Saluschny ist inzwischen zum Feind Nummer eins geworden – und das ist das Gefährliche."

Selenskij zweifle an seinem Wahlsieg und fürchte zugleich Saluschnys Autorität unter ukrainischen Militärangehörigen, so der Experte weiter. Soskin resümierte:

"Die Briten haben Saluschny nicht zufällig bei sich aufgenommen. Sie verstehen, dass mit Selenskij alles entschieden ist, und London braucht seinen eigenen Mann. Zumal man mit einem Botschafter gleich jemanden vor Ort hat."

Russische Armee trifft militärische Ziele in der Ukraine

Innerhalb der vergangenen Woche haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff und sechs Gruppenattacken auf Ziele in der Ukraine unternommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte dies als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland. Die russische Armee setzte Hochpräzisionswaffen ein, darunter Kinschal-Hyperschallraketen, und traf folgende Ziele:

  • Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie und Objekte der Energieinfrastruktur für deren Versorgung,
  • Flughafen-, Transport-, Hafen- und Lagerinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte betrieben wird,
  • Montageanlagen und Lagerhallen für Kampfdrohnen größerer Reichweite,
  • Stationierungsorte ukrainischer Soldaten, Nationalisten und ausländischer Söldner.

Wie Russland im Jahr 2025 kämpfte – und gewann

Im vergangenen Jahr konnte die russische Armee im Ukraine-Krieg entscheidende Erfolge auf dem Schlachtfeld verbuchen. Im Folgenden die Rangliste der zehn wichtigsten Schlachten des Jahres 2025 nach Umfang, Auswirkungen und Resultat.

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Kossowzewo im Gebiet Saporoschje befreit

Die russische Armee hat Kossowzewo im Gebiet Saporoschje eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbands Ost möglich.

Innerhalb von sieben Tagen haben russische Truppen insgesamt acht Siedlungen befreit, betont das Ministerium. Außer Kossowzewo erlangte Russland die Kontrolle über Saretschnoje im Gebiet Saporoschje, Wyssokoje im Gebiet Sumy, Wiltscha und Prilipka im Gebiet Charkow, Swjato-Pokrowskoje und Swetloje in der Donezker Volksrepublik sowie Andrejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Kiew: Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die Türkei können Friedenskontingent entsenden

Großbritannien, Frankreich, Deutschland und die Türkei sind bereit, nach dem Ende des Konflikts ein Friedenskontingent in die Ukraine zu entsenden, erklärt Michail Podoljak, der Berater im ukrainischen Präsidentenbüro, in einem Interview mit dem Sender Novini.LIVE.

Seiner Ansicht nach sollte Kiew "die Last der Abschreckung Russlands nicht allein tragen", ‒ die Beteiligung internationaler Partner an diesem Prozess sei notwendig. Der Ukraine-Konflikt würde zu einer tiefgreifenden Umgestaltung des europäischen Raums führen, indem sich Kiew Europa annähere und die Europäische Union "militaristischer und antirussischer" werde.

FSB vereitelt Anschlag auf Militärangehörigen in Stawropol

In der Stadt Stawropol hat die russische Sicherheitsbehörde FSB einen Anschlag auf einen Militärangehörigen verhindert. Wie das FSB-Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit mitteilte, habe eine 16-jährige Russin aus der Region Krasnodar versucht, auf Anweisung der Kiewer Regierung eine Bombe am Auto eines Militärangehörigen anzubringen.

"Die Föderale Sicherheitsbehörde der Russischen Föderation hat in Stawropol die rechtswidrige Tätigkeit einer russischen Staatsbürgerin, Jahrgang 2007, verhindert. Sie bereitete auf Anweisung der Dienste des Kiewer Regimes einen terroristischen Anschlag gegen einen Angehörigen des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation vor."

Demnach erhielt das Mädchen eine selbst gebaute Sprengvorrichtung mit 400 Gramm TNT-Äquivalent und wollte diese in der Nähe einer Kaserne an einem Fahrzeug anbringen. Sie wurde auf frischer Tat festgenommen. Das Ermittlungsverfahren ergab, dass sie unter dem Einfluss von Betrügern stand, die ihr mit strafrechtlicher Verfolgung drohten. Gegen sie wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Ukrainischer Zugkommandeur bei Angriff im Gebiet Charkow eliminiert

Nahe der Ortschaft Udy im Gebiet Charkow ist ein Zugstützpunkt der 22. Separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden. Dabei wurden hohe Verluste unter dem Personal bestätigt. Zudem wurde der Kommandeur eines motorisierten Infanteriezuges getötet. Dies teilen russische Sicherheitsstrukturen gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

Odessa: Infrastrukturobjekt nach Explosionen in Brand geraten

An der Südküste der Ukraine ist in Odessa ein Infrastrukturobjekt nach Explosionen beschädigt worden, wodurch ein Feuer ausbrach. Dies teilt der Leiter der städtischen Militärverwaltung, Sergei Lysak, auf Telegram mit.

"Es wurde ein Infrastrukturobjekt in Odessa getroffen, es kam zu einem Brand. Die Arbeiten zur Beseitigung der Folgen dauern an."

In der Nacht zum 26. Dezember wurden Meldungen über Explosionen in Odessa und der Region veröffentlicht.

EVP-Chef verlangt deutsche Beteiligung an EU-Einsatz in Ukraine

Der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP) und ihrer Fraktion im EU-Parlament, Manfred Weber (CSU), hat sich für einen Einsatz von Bundeswehrsoldaten zur Absicherung einer Friedensregelung in der Ukraine unter europäischer Flagge ausgesprochen. Ziel müsse es sein, nicht nationale, sondern europäische Einsatzstrukturen zu schaffen. In einem Interview mit der Funke-Mediengruppe erklärte Weber:

"Europa muss eine verantwortungsvolle Rolle spielen, wenn es darum geht, der Ukraine langfristige Sicherheitsgarantien zu geben. Ich wünsche mir Soldaten mit der europäischen Flagge auf der Uniform, die gemeinsam mit unseren ukrainischen Freunden den Frieden sichern. Nach einem Waffenstillstands- oder Friedensabkommen muss an der Sicherheitslinie die europäische Flagge wehen."

Zugleich äußerte Weber Zweifel daran, dass US-Präsident Donald Trump eine Friedenslösung allein mithilfe amerikanischer Streitkräfte durchsetzen werde. Sollten europäische Truppen eingesetzt werden, könne sich Deutschland nicht heraushalten. Europa müsse Verantwortung für die Sicherheit der Ukraine übernehmen. Einen baldigen Waffenstillstand halte er jedoch für unwahrscheinlich.

Luftabwehr schießt in der Nacht 77 Drohnen über russischen Gebieten ab

Die russische Flugabwehr hat in der Nacht 77 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Das russische Verteidigungsministerium listete folgende Regionen des Landes auf, in denen die Flugobjekte abgeschossen wurden:

  • Wolgograd – 34,
  • Rostow – 23,
  • Kaluga und Krim – je fünf,
  • Belgorod – zwei,
  • Moskau und Gewässer des Schwarzen Meeres – je drei,
  • Woronesch und Gewässer des Asowschen Meeres – je eins.

Selenskij könnte am 28. Dezember Trumps Residenz besuchen

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij, der den Friedensprozess in der Ukraine mehrfach untergraben hat, könnte in den kommenden Tagen zu Gesprächen in die Residenz von US-Präsident Donald Trump in Mar-a-Lago, Florida, reisen. Ein Besuch sei möglicherweise bereits für den 28. Dezember geplant, berichtet die Kyiv Post unter Bezugnahme auf nicht näher genannte diplomatische Quellen.

"Er [Selenskij] wird voraussichtlich in den nächsten Tagen nach Florida reisen, um sehr wichtige Gespräche in Mar-a-Lago zu führen – einem möglichen Treffpunkt mit der US-Führung. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Besuch bereits am 28. Dezember stattfinden."

Militärexperte: Soldaten der ukrainischen Armee verweigern Feier des katholischen Weihnachtsfestes

Trotz erheblichen Drucks durch ihre Vorgesetzten weigern sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, das katholische Weihnachtsfest zu feiern. Die von Wladimir Selenskij verfügte Verlegung des orthodoxen Weihnachtsfestes bezeichnen viele Militärangehörige als "Gotteslästerung". Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Laut Marotschko erhielten die stellvertretenden Kommandeure für politische Arbeit ukrainischer Einheiten kurz vor dem 25. Dezember den Befehl, gemeinsam mit Militärkaplänen Berichte über die Feierlichkeiten zu erstellen. Darin sollten ein "hoher geistiger Zustand der Soldaten" sowie eine "positive Haltung zur neu eingeführten Datumsregelung" dargestellt werden. Marotschko zitiert unter Verweis auf eigene Quellen:

"In der Praxis stießen die ukrainischen 'Politoffiziere' auf erhebliche Schwierigkeiten, da orthodoxe Gläubige nicht bereit waren, an diesem von der Führung inszenierten Treiben teilzunehmen."

Selenskij hatte per Erlass im Jahr 2023 die Feier des Weihnachtsfestes vom 7. Januar auf den 25. Dezember verlegt.

25.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Gebiet Belgorod: Einwohner von Schebekino bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Ukrainische Truppen haben sechs Gemeinden im Gebiet Belgorod angegriffen, teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Ein Zivilist wurde verletzt."

In Schebekino griff eine Drohne einen Kleinbus an. Ein Mann mit einem Barotrauma und mehreren Splitterverletzungen wurde in das Bezirkskrankenhaus gebracht. Nach der Erstversorgung wird er zur weiteren Behandlung nach Belgorod verlegt.

Das Fahrzeug wurde beschädigt. Eine andere Drohne beschädigte einen Lastwagen, und bei einem Unternehmen im Dorf Beljanka wurden ein KAMAZ und ein weiterer Lastwagen durch den Angriff beschädigt.

Folgen weiterer Angriffe:

  • Im Bezirk Graiworon wurden zwei gewerbliche Objekte, der Eingang eines Verwaltungsgebäudes und drei Fahrzeuge beschädigt.
  • Im Bezirk Wolokonowka wurden zwei Privathäuser und ein Wirtschaftsgebäude beschädigt.
  • Im Bezirk Belgorod wurden Schäden auf dem Gelände von vier Privathäusern festgestellt, eine Stromleitung wurde zerstört.
  • Im Bezirk Borissowka wurden ein Privathaus und ein geparktes Auto beschädigt.
  • Im Bezirk Prochorowka wurden die Dächer und Fassaden von zwei Privathäusern beschädigt.

Bericht: Eliteeinheit ukrainischer Streitkräfte ohne Nachschub

Die einst als Eliteeinheit geltende 47. Brigade der ukrainischen Streitkräfte "Magura" kann sich nicht mehr mit Munition und Technik versorgen, wie russische Sicherheitskräfte gegenüber RIA Nowosti berichteten. Ein Gesprächspartner der Nachrichtenagentur sagte:

"Von der 'Elite' der Brigade ist nichts mehr übrig geblieben. Mit dem Verlust der 'Medienpräsenz' der 47. Brigade ging auch die Hilfe durch Freiwillige zurück. So können sich beispielsweise die Soldaten der 47. separaten mechanisierten Brigade im Raum Sumy nicht einmal eine 'Mavic' [Drohne] leisten, ganz zu schweigen von den schweren Kampfdrohnen 'Wampir' ‒ im Volksmund 'Baba Jaga'."

Er erinnerte daran, dass die 47. Brigade "Magura" im Jahr 2023 als Eliteeinheit der ukrainischen Landstreitkräfte gegründet wurde, die mit den modernsten Waffenmodellen der NATO-Staaten ausgerüstet war.

Der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur merkte auch an, dass die deutschen "Leoparden" und amerikanischen "Abrams" in der Brigade längst durch alte sowjetische T-64 und T-72 ersetzt worden seien, die nach schweren Beschädigungen in Kellern repariert wurden. Die Quelle sagte:

"Die kritischste Situation hat sich für den ehemaligen Oberfeldwebel der 47. separaten mechanisierten Brigade, Waleri Markus, entwickelt. Der arme Kerl kann sich kein Lego kaufen. Sein Gehalt reicht dafür nicht aus."

Der Patronatsdienst der Brigade, der sich um Vermisste und Verwundete kümmerte, habe seine Arbeit eingestellt, und die Kommunikation mit den Angehörigen der Soldaten beschränke sich auf Standardbriefe, in denen nur der Name geändert werde. Der Vertreter der russischen Sicherheitskräfte fügte hinzu:

"Dies ist bei weitem nicht die einzige Brigade, die ein ähnliches Schicksal ereilt hat."

Ihm zufolge sind die Bataillone der 47. Brigade in den Gebieten Sumy und Charkow sowie in der DVR im Einsatz.

48 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von fünf Stunden 48 ukrainische Drohnen über vier Regionen Russlands abgeschossen, die meisten davon über dem Gebiet Brjansk, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 48 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 36 Drohnen über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • 9 Drohnen über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
  • 2 Drohnen über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
  • 1 Drohne über dem Territorium des Gebiets Kursk."

Rada-Abgeordneter beschuldigt Selenskij des Völkermords am ukrainischen Volk

Wladimir Selenskij begeht Völkermord am ukrainischen Volk und zerstört bewusst die orthodoxe Kirche in der Ukraine, erklärte der aus dem Land geflohene Abgeordnete der Werchowna Rada Artjom Dmitruk. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Selenskij trägt dieses teuflische Banner besser und konsequenter als alle anderen. Er erfüllt diese Rolle mit größter Präzision. Er hat einen offenen Völkermord am ukrainischen Volk inszeniert. Er vernichtet systematisch und bewusst orthodoxe Christen. Er spricht ständig vom Tod, weil das sein Wesen ist."

Der Abgeordnete ist überzeugt, dass Selenskij der Höhepunkt der Geschichte der unabhängigen Ukraine ist, die der Parlamentarier mit einem Kult vergleicht, der den Tod verehrt. Dmitruk schrieb:

"Selenskij ist kein Zufall. Er ist die Krönung. Er ist das Ende einer Kette von Ereignissen, die sich seit 1991 in der Ukraine zugetragen haben … deshalb ist alles, was geschieht, weder Chaos noch Zufall. Es ist ein konsequentes, aufgebautes System von Bedeutungen, die sich gegen Christus, gegen die Ewigkeit, gegen das Leben richten."

Ukrainischer Abgeordneter: Mobilisierungsbeamte schießt auf Zivilisten in Dnjepropetrowsk

In Dnjepropetrowsk haben Mitarbeiter des Militärkommissariats bei einem Schusswechsel einen Zivilisten verletzt. Dies teilt der aus der Ukraine geflohene Rada-Abgeordnete Artjom Dmitruk auf Telegram mit.

"In Dnjepropetrowsk haben Mitarbeiter des Militärkommissariats auf einen Mann geschossen. Er hat überlebt, befindet sich jedoch mit einer Schussverletzung in schwerem Zustand."

Zu den Hintergründen des Vorfalls machte er keine Angaben. Ukrainische Medien berichteten hingegen, der Mann habe zuvor ein Fahrzeug des Militärkommissariats geschnitten, woraufhin das Feuer eröffnet worden sei.

Laut der Polizei der Region habe der Mann bei einer Dokumentenkontrolle die Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen und zwei von ihnen verletzt. Um den Angreifer festzunehmen, seien mehrere Warnschüsse abgegeben worden. Der Mann wurde festgenommen, die verletzten Mitarbeiter wurden hospitalisiert.

Ex-Premier der Ukraine: Selenskij setzt auf einen langen Krieg

Die Ukraine könne sich eine Armee von 800.000 Mann, die in Kiews letztem "Friedensplan" vorgeschlagen wird, gar nicht leisten, erklärte Nikolai Asarow, der ehemalige ukrainische Premierminister. Tatsächlich beruhe die gesamte Kriegsführung des Landes schon längst auf ausländischen Spenden.

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Sacharowa: Ukraine steuert 2026 auf allgemeine Mobilmachung zu

Anfang 2026 sollen in der Ukraine rund zwei Millionen Einberufungsbescheide von den Sicherheitsbehörden ausgestellt werden. Das komme faktisch einer allgemeinen Mobilmachung gleich, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

"Es gibt Berichte, wonach den Sicherheitskräften in der Ukraine die Aufgabe gestellt wurde, die Schrauben maximal anzuziehen und Anfang 2026 etwa zwei Millionen Einberufungsbescheide auszustellen. In der Praxis wäre das einer allgemeinen Mobilmachung gleichzusetzen."

Zuvor hatte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Sergei Babak, erklärt, das Parlament wolle die Möglichkeiten zur Umgehung der Mobilmachung unter dem Vorwand eines Studiums einschränken.

Bereits am 20. Dezember hatte der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kirill Budanow, eingeräumt, dass die Probleme bei der Mobilmachung auf interne Fehlentscheidungen zurückzuführen seien. Die Rolle Russlands werde dabei überschätzt. Er betonte, dass alles innerhalb des Landes geschah, "manchmal bewusst" aufgrund der Ambitionen "bestimmter Personen", manchmal "unüberlegt".

Energodar: Kiewer Truppen greifen Küstenlinie an und schüchtern Belegschaft des AKW Saporoschje ein

Die anhaltenden Beschüsse der Küstenlinie in Energodar durch die Ukraine haben keinerlei militärpolitische Bedeutung, sondern sind Versuche, die Menschen einzuschüchtern und die Belegschaft des Kernkraftwerks Saporoschje zu verunsichern, erklärte der Generaldirektor der russischen Atomenergiegesellschaft Rosatom, Alexei Lichatschow. Er sagte:

"In Energodar werden die Küstengebiete weiterhin beschossen. Kürzlich wurde ein älterer Mann verletzt. Diese Beschüsse haben keinerlei militärpolitische Bedeutung. Es handelt sich lediglich um ständige Versuche, die Lage zu destabilisieren, die Menschen einzuschüchtern und das Personal zu verunsichern. Dies wiederum wirkt sich äußerst negativ auf die Sicherheit des Kraftwerks aus."

Lichatschow betonte, dass das Personal des Kernkraftwerks Saporoschje in einer ruhigen politischen Lage arbeiten und nicht ständig um sein Leben und seine Sicherheit fürchten müssen sollte. Der Chef von Rosatom fügte hinzu:

"Die ukrainischen Truppen versuchen bewusst, diese Situation zu destabilisieren, indem sie die Moral der Mitarbeiter des Kraftwerks untergraben."

Experte: Befreiung von Swjato-Pokrowskoje ermöglicht russischen Truppen Vorstoß nach Westen

Mit der Befreiung von Swjato-Pokrowskoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) hat die russische Armee ihre Erfolge an der Front südwestlich der Stadt Sewersk ausgebaut, meint der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Kommentar für die Nachrichtenagentur TASS. Außerdem wird damit der Weg zum Vorstoß nach Westen offen, und zwar in Richtung der Stadt Slawjansk.

Westlich von Swjato-Pokrowskoje gebe es keine bedeutenden Befestigungen ukrainischer Truppen und große Siedlungen, was eine zügige Offensive des russischen Militärs begünstigen würde, fügt der Experte hinzu.

Die Befreiung von Swjato-Pokrowskoje gab das russische Verteidigungsministerium am Donnerstag in seinem täglichen Frontbericht bekannt.

Umfrage: 40 Prozent der Ukrainer glauben, dass auch Selenskij in Korruption verwickelt ist

Eine große Mehrheit der Ukrainer glaubt, dass ihr Präsident in den Korruptionsskandal im Energiesektor entweder direkt verwickelt ist oder davon wusste. Infolge des Skandals waren die Zustimmungswerte für Selenskij auf nur noch 20 Prozent gesunken.

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Russland ruft USA auf, EU-Versuchen zur Sabotage von Ukraine-Bemühungen entgegenzutreten

Moskau fordert Washington in den Kontakten mit der US-Regierung auf, Versuchen westeuropäischer Staaten entgegenzutreten, die Bemühungen rund um die Ukraine zu torpedieren. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Pressebriefing:

"Im Dialog mit der amerikanischen Administration fordern wir unsere Kollegen konsequent auf, diesem destruktiven Prozess aktiv entgegenzuwirken."

FSB vereitelt Anschlag auf Ölpipeline im Gebiet Tjumen – Verdächtiger getötet

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag auf eine Kontrollstation des staatlichen Ölkonzerns Transneft im Gebiet Tjumen vereitelt.

Bei dem Verdächtigen soll es sich um einen Mann aus dem ukrainischen Gebiet Winnyzja gehandelt haben, der die russische Staatsbürgerschaft besaß und im Auftrag ukrainischer Geheimdienste agierte.

Laut FSB leistete der Mann beim Versuch seiner Festnahme am 24. Dezember 2025 bewaffneten Widerstand und wurde beim anschließenden Schusswechsel von Spezialkräften getötet. Die vom Geheimdienst veröffentlichten Aufnahmen zeigen neben Waffen und Munition auch einen improvisierten Sprengsatz sowie persönliche Gegenstände des Getöteten.

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LVR: Gerichtsvollzieher schießt ukrainische Drohne ab

In der Stadt Swatowo in der Volksrepublik Luhansk (LVR) hat ein Gerichtsvollzieher eine ukrainische FPV-Drohne abgeschossen, die auf das Gerichtsgebäude zusteuerte. Dies teilt der Oberste Gerichtshof der LVR auf Telegram mit. 

Demnach ereignete sich der Vorfall am 22. Dezember. Der Gerichtsvollzieher war im Rahmen seines Dienstes für die Aufrechterhaltung der Ordnung am Swatowoer Kreisgericht unterwegs, als er die Drohne bemerkte. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand. In der Mitteilung heißt es: 

"Der Vertreter des Föderalen Vollzugsdienstes entschied umgehend, die feindliche Attacke durch einen Schuss auf das unbemannte Fluggerät abzuwehren. Dank seines schnellen und professionellen Handelns konnte die Drohne zerstört und die Gefahr beseitigt werden."

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 40 Drohnen über Gebieten des Landes

Die Flugabwehrtruppen der russischen Streitkräfte haben zwischen 9 und 15 Uhr Moskauer Zeit 37 ukrainische Drohnen vom Himmel über dem Gebiet Brjansk geholt, berichtet das Verteidigungsministerium. Außerdem wurden fünf Drohnen über dem Gebiet Rostow und zwei über dem Gebiet Belgorod zerstört.

Blogger Podoljaka: Durchbruch der ukrainischen Verteidigung bei Saporoschje

Russische Streitkräfte haben westlich der Stadt Orechow auf dem Frontabschnitt Saporoschje einen Durchbruch erzielt. Dies teilt der Militärblogger Juri Podoljaka auf Telegram mit.

Nach Auswertung operativer Karten sei der Vorstoß des russischen Truppenverbandes Dnjepr innerhalb weniger Tage erfolgt. Nach der vollständigen Einnahme von Stepnogorsk wurde die Offensive in Richtung Magdalinowka, Pawlowka, Lukjanowskoje und Primorskoje erfolgreich fortgesetzt.

Der Durchbruch erstrecke sich inzwischen über mehr als 20 Kilometer Frontbreite und erreiche stellenweise eine Tiefe von über acht Kilometern. Dies habe bereits operativ-taktische Bedeutung und bereite den ukrainischen Streitkräften erhebliche Probleme. Zudem habe sich der Truppenverband Dnjepr vollständig mit dem Truppenverband Ost abgestimmt, was den Druck auf die Positionen der ukrainischen Armee weiter erhöhe.

Zuvor hatte die Ukraine ein Vorrücken russischer Truppen bei Dimitrow in der DVR eingeräumt.

Joe Bidens Sohn bezeichnet Ukraine als Schlangennest

Der Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden, Hunter, verglich die Ukraine mit einem Schlangennest. Dies erklärte er in einem Interview mit der New York Post.

Biden erinnerte daran, dass er im Jahr 2014 in den Vorstand des ukrainischen Gasunternehmens Burisma Holdings eingetreten war, das ihm trotz fehlender Erfahrung in der Branche eine Million US-Dollar pro Jahr zahlte. Hunter sagte:

"Ich war sehr, sehr naiv in Bezug darauf, was für ein Schlangennest die Ukraine ist. Wie absolut, nun ja, wie erschreckend das Ausmaß der Korruption dort [immer noch] ist."

Er bezeichnete seine Arbeit bei Burisma Holdings als absoluten Fehler und brachte dies mit der politischen Position in Verbindung, "in die uns das alle gebracht hat".

Explosionen in Nowoschachtinsk nach Luftangriff

In der Stadt Nowoschachtinsk im Gebiet Rostow sind infolge eines Luftangriffs Explosionen zu hören gewesen. Dies teilt Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mit. Zuvor hatte er berichtet, dass der Norden und Osten der Region seit dem Abend mit ukrainischen Drohnen angegriffen worden seien.

Bei der Löschung eines Brandes auf dem Gelände eines Industriebetriebs wurde ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums verletzt. Er wurde in das städtische Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt.

Ab 13:01 Uhr Moskauer Zeit wurde in der Region Raketenalarm ausgerufen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, Schutzräume, Keller oder Tiefgaragen aufzusuchen.

"Frohe Weihnachten und möge er verrecken" – Selenskijs bizarre Ansprache zu Heiligabend

In seiner Ansprache an das ukrainische Volk an Heiligabend äußerte Präsident Wladimir Selenskij einen ganz besonderen Wunsch. In einem Video, das auf den offiziellen Kanälen in sozialen Medien veröffentlicht wurde, wünschte er dem russischen Präsidenten den Tod.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Peskow über Weihnachtsansprache von Selenskij: "Unkultiviert, verbittert"

Die Weihnachtsansprache des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij habe bizarr gewirkt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. RBC zitiert:

"Wir haben Berichte über die gestrige wirklich bizarre Weihnachtsansprache von Selenskij gesehen. Sie war unkultiviert, verbittert und wirkte wie von einem unzurechnungsfähigen Menschen."

Hierbei entstehe die Frage, ob Selenskij in der Lage sei, angemessene Entscheidungen zur Lösung des Konfliktes durch politische und diplomatische Mittel zu treffen, betont Peskow.

In seiner Rede an Heiligabend hatte Selenskij unter anderem Folgendes erklärt:

"Frohe Weihnachten und möge er verrecken."

Mehr zum Thema - Nach Todeswunsch: Kreml bezeichnet Selenskijs Weihnachtsansprache als unkultiviert und verbittert

Sacharowa dementiert "Bloomberg"-Bericht über Moskaus Stellung zu 20-Punkte-Friedensplan

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, dementiert den Bloomberg-Bericht über die Position Moskaus gegenüber dem 20-Punkte-Friedensplan, den Wladimir Selenskij am Mittwoch enthüllt hat.

In dem Artikel, der am Mittwoch veröffentlicht wurde, teilte Bloomberg mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle im Kreml mit, dass Russland auf wesentliche Änderungen im Dokument bestehen würde. In dem Papier sollen einige für Moskau wichtige Punkte fehlen.

Sacharowa reagiert in einem Beitrag auf Telegram:

"Dieses sogenannte Medium hat keine glaubwürdigen kremlnahen Quellen. Nur nicht glaubwürdige. Mit dem Wort 'kremlnahe' wird ein Fake maskiert."

Mehr zum ThemaZwei umstrittene Punkte: Selenskij legt Entwurf eines 20-Punkte-Friedensplans vor

Experte Fröhlich: Selenskij sollte nicht auf US-Unterstützung für seinen Friedensplan hoffen

Russland habe im Konflikt die Oberhand, und Washington werde Druck auf Kiew ausüben – nicht auf Moskau. Dies erklärte der deutsche Politologe Stefan Fröhlich am 23. Dezember im Interview für Die Welt.

"Russland ist in der Vorhand. Die Amerikaner sind keine Partner mehr. Die Amerikaner geben sich als neutrale Vermittler, sind es am Ende aber überhaupt nicht. Die Ukraine wird unter Druck gesetzt. Russland hingegen wird nicht unter Druck gesetzt. Wir sehen da keine Bewegung."

Seiner Einschätzung nach bestätigt auch eine Äußerung von Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten und Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, diese Sichtweise. Dmitrijew hatte die Gespräche mit US-Vertretern in Miami als konstruktiv bezeichnet. Dies zeige, dass die USA "keinen Druck auf Moskau ausgeübt haben, um es zur Annahme dieser 20 Punkte zu bewegen". Die Gespräche zum Ukraine-Konflikt fanden am 20. und 21. Dezember in Miami statt. Auf US-Seite nahmen der Sondergesandte des Präsidenten, Steve Witkoff, sowie Jared Kushner teil.

Am 24. Dezember stellte Selenskij einen 20-Punkte-Plan vor, der unter anderem eine Begrenzung der ukrainischen Streitkräfte, Sicherheitsgarantien nach NATO-Vorbild, einen EU-Beitritt sowie einen Gefangenenaustausch "alle gegen alle" vorsieht. In Fragen der Territorien und des AKW Saporoschje konnte jedoch kein Kompromiss erzielt werden.

Melnyk fordert wegen mangelnder Unterstützung für Kiew harte Maßnahmen gegen Länder im Globalen Süden 

Die Partner der Ukraine sollten mehr Druck auf die Länder des Globalen Südens ausüben, die die ukrainischen Resolutionen in den Vereinten Nationen nicht unterstützen. Dies erklärt Andrei Melnyk, der Ständige Vertreter des Landes bei der internationalen Organisation, im Interview für Ukrinform.

Man muss sich zusammen darum bemühen, diesen "unerfreulichen Trend" zu ändern, meint Melnyk und betont, dass "ein radikaler Kurswechsel bei der herablassenden Haltung gegenüber dem Globalen Süden" notwendig sei.

Die Ukraine dürfe nicht mehr damit einverstanden sein, dass diese Länder versuchen, zwischen allen Stühlen zu sitzen. Eine solche Position sollte mit konkreten Schritten gekontert werden – entweder mit politischen oder imagebezogenen oder bestenfalls wirtschaftlichen.

Melnyk fordert hierbei Warnungen, Reduzierung oder vorübergehende Einstellung finanzieller Unterstützung und eventuell auch vollständigen Abbruch der Zusammenarbeit. Der Diplomat erinnert daran, dass die EU jedes Jahr Milliarden Euro an Hilfe für den Globalen Süden bereitstelle.

Luftabwehr fängt ukrainische Drohnen über der Krim ab

Am Morgen des 25. Dezembers wurden über dem Gebiet der Teilrepublik Krim drei Drohnen abgeschossen. Dies teilt der Leiter der Region, Sergei Aksjonow, im Sender Krym-24 mit.

"Beim Anflug auf Gwardeiskoje wurden drei Drohnen abgeschossen. Eine wurde vom System Panzir zerstört, eine mit Handfeuerwaffen des Verteidigungsministeriums und eine weitere von der Einheit BARS-Krim."

Aksjonow fügt hinzu, dass auf der Krim alle notwendigen Schutzmaßnahmen vorhanden seien, um eine Bodenoperation zu verhindern. Seit 2014 treten Einwohner der Halbinsel freiwillig den Einheiten von BARS-Krim bei. Versuche des Kiewer Regimes, in der Region unerträgliche Lebensbedingungen zu schaffen, hätten die Menschen zusammengeschweißt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Süd haben die Siedlung Swjato-Pokrowskoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) befreit. 

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 96 Fahrzeuge,
  • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • ein Panzer,
  • 18 Geschütze,
  • 20 Munitions- und Warenlager,
  • zwei Radarstationen,
  • zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

Außerdem fing die russische Luftabwehr sechs Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 472 Starflüglerdrohnen ab.

Swjato-Pokrowskoje in DVR befreit

Die russische Armee hat den Ort Swjato-Pokrowskoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung wurde dank des Einsatzes des Truppenverbandes Süd möglich.

Swjato-Pokrowskoje liegt im Nordosten der DVR etwa sechs Kilometer südlich der Stadt Sewersk. Die Befreiung von Sewersk hatte der russische Generalstab am 11. Dezember gemeldet.

Mehr zum Thema"Gesagt, getan – echte Männer": Putin würdigt Truppen nach Einnahme von Sewersk

Gebiet Belgorod: Frau und Jugendlicher bei Drohnenangriff verletzt

In der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod sind bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte eine Frau und ein 14-jähriger Jugendlicher verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Nach seinen Angaben griff eine ukrainische Drohne ein Auto an.

"In der Stadt Graiworon sind infolge des Angriffs einer feindlichen Drohne auf ein Fahrzeug zwei Zivilisten verletzt worden, darunter ein Kind."

Die Frau mit einer Splitterverletzung am Fuß wurde in das städtische Krankenhaus Nr. 2 in Belgorod gebracht. Der 14-jährige Junge wurde mit der vorläufigen Diagnose Drucktrauma in die regionale Kinderklinik transportiert.

Lkw mit humanitärer Hilfe aus Dagestan unter ukrainischem Angriff – drei Tote, ein Verletzter

Ukrainische Truppen haben Fahrzeuge mit humanitärer Hilfe aus der Teilrepublik Dagestan angegriffen, teilt der Chef der Region Sergei Melikow mit. Ihm zufolge war der Konvoi in den russischen Gebieten an der Grenze zur Ukraine unterwegs. Bei der Attacke kamen drei Menschen ums Leben, und zwar der stellvertretende Leiter vom Kreis Schamilski, woher das humanitäre Gut stammte, und zwei Vertreter einer gesellschaftlichen Organisation. Ein Mann erlitt Verletzungen und wird im Krankenhaus behandelt.

Nach Angaben von Melikow sind alle Einzelheiten des Angriffs noch zu klären. Derzeit ist bekannt, dass die humanitäre Hilfe von zwei Lkw transportiert wurde. Einer davon musste während der Fahrt einen Halt zur Reparatur machen, was mehrere Menschen vor der Tragödie bewahrte. Der andere Lkw, begleitet von einem Auto, wurde von Drohnen getroffen.

Die Fahrzeuge transportierten humanitäre Hilfe für Militärangehörige, unter anderem Lebensmittel, Werkzeuge für Pionierarbeiten und Briefe von Kindern, fügt Melikow hinzu.

Der Planungshorizont Europas im Ukraine-Konflikt: anderthalb bis zwei Jahre

Mit Ach und Krach hat sich die EU darauf geeinigt, Kiew noch einmal einen "Kredit" in Höhe von 90 Milliarden Euro zu gewähren. Viele der EU-Länder, die diesem Kredit für die Ukraine zugestimmt haben, rechnen indes mit einem baldigen Ende des Konflikts.

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Nach ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk: Gouverneur meldet eine Verletzte

Beim ukrainischen Drohnenangriff auf den Ort Glinischtschewo im Gebiet Brjansk hat eine Einwohnerin Splitterverletzungen erlitten, berichtet Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram. Die Frau erhielt die notwendige Hilfe im örtlichen Krankenhaus.

Das russische Verteidigungsministerium hatte mitgeteilt, dass ukrainische Truppen das Gebiet Brjansk in der Nacht zum Donnerstag mit 62 unbemannten Flugzeugen attackierten.

TASS: Russische Truppen eliminieren den Gegner nahe Kupjansk – Durchbruchsversuch vereitelt

Einheiten des russischen Truppenverbandes West setzen ihren Einsatz gegen ukrainische Truppen fort, die auf dem linken Ufer des Oskol-Flusses nahe Kupjansk im Gebiet Charkow eingekesselt worden sind. Wie die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums berichtete, wurden gegnerische Soldaten mit FPV-Drohnen getroffen, die aus der Einkesselung mit Motorrädern auszubrechen versuchten. Zudem wurde ein Pick-up zerstört.

Region Krasnodar: Drohnenangriff löst Brand im Hafen von Temrjuk aus

Nach einem Drohnenangriff auf den Hafen der Stadt Temrjuk in der Region Krasnodar sind zwei Behälter mit Erdölprodukten in Brand geraten, teilen die regionalen Behörden auf Telegram mit. Das Feuer verbreitete sich auf einer Fläche von rund 2.000 Quadratmetern. Rettungs- und Spezialkräfte sind vor Ort im Einsatz, wobei 70 Menschen und 18 Spezialfahrzeuge an den Löscharbeiten beteiligt sind. Verletzte gibt es nach vorläufigen Informationen keine.

Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 Drohnen

In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 141 Drohnen der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden über dem Gebiet Brjansk 62 unbemannte Flugzeuge vom Himmel geholt. Weitere Regionen, in denen Flugobjekte abgefangen wurden, listete das Ministerium wie folgt:

  • Gebiet Tula – zwölf,
  • Gebiet Kaluga – elf,
  • Region Moskau – neun,
  • Teilrepublik Adygeja – acht,
  • Region Krasnodar – sieben,
  • Teilrepublik Krim und Gebiet Rostow – je sechs,
  • Gebiet Belgorod und Woronesch – fünf,
  • Gebiet Kursk – vier,
  • Gebiet Wolgograd – eine.

Zudem wurden fünf Drohnen der Ukraine über dem Asowschen Meer zum Absturz gebracht.

24.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Washington sieht Lösung des Ukraine-Konflikts näher als je zuvor

Die US-Regierung ist der Ansicht, dass eine Lösung des Ukraine-Konflikts immer näher rückt. Allerdings gebe es Fragen, die eine Einigung zwischen Moskau und Kiew erfordern. Diese Einschätzung äußert Matthew Whitaker, Ständiger Vertreter der USA bei der NATO, in einem Interview mit dem Sender Fox News. Whitaker betont:

"Es stehen weniger Themen auf der Tagesordnung als noch vor zwei Wochen. Das ist eine gute Nachricht […] Wir sind einer Lösung näher ‒ näher als je zuvor."

Whitaker zufolge bemüht sich die US-Seite im Rahmen der Konsultationen um ein Abkommen für einen dauerhaften Frieden, bei dem jedes Risiko einer erneuten Eskalation des Konflikts ausgeschlossen werden soll.

Macron: Gespräche über Sicherheitsgarantien für Kiew werden im Januar fortgesetzt

Die Verhandlungen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine werden im Januar fortgesetzt, verkündet der französische Präsident Emmanuel Macron nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, bei dem die Arbeit der "Koalition der Willigen" erörtert wurde. In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) schreibt Macron:

"Ab Januar werden wir in Paris diese Bemühungen fortsetzen, um der Ukraine starke Sicherheitsgarantien zu bieten, die eine wesentliche Voraussetzung für einen stabilen und dauerhaften Frieden sind."

Kiew könne sich "jetzt und in Zukunft" auf eine beständige Unterstützung verlassen, fügt Macron hinzu.

Russische Flugabwehr zerstört mehr als 130 ukrainische Drohnen

Die russische Flugabwehr hat zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 132 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Das russische Verteidigungsministerium listete folgende Regionen des Landes auf, in denen die Flugobjekte abgeschossen wurden:

  • Belgorod – 46,
  • Brjansk – 42,
  • Kaluga – 15,
  • Moskau – 12,
  • Kursk – 7,
  • Lipezk – 4,
  • Rjasan und Orjol – je 2,
  • Tula und Krim – je 1.

Medien: EU-Kredit bringt keine Verbesserung für ukrainische Armee

Der Kredit der Europäischen Union an Kiew in Höhe von 90 Milliarden Euro wird die Aussichten der Ukraine auf dem Schlachtfeld nicht verbessern. Diese Meinung wird in einem Artikel der Zeitung The Guardian vertreten:

"Die Ukraine blickt mit wenigen günstigen militärischen Optionen auf das Jahr 2026, trotz des vereinbarten Kredits der EU in Höhe von 90 Milliarden Euro. Die Finanzierung wird Kiew helfen, sich bis Ende 2027 mit der derzeitigen Intensität zu verteidigen, aber sie wird seine Aussichten auf dem Schlachtfeld nicht verändern."

The Guardian weist auf die geringe Zahl der Rekruten für die ukrainischen Streitkräfte hin – laut offiziellen Angaben sind es 27.000, obwohl einigen Berichten zufolge "die tatsächliche Zahl nur ein Drittel davon beträgt".

Ferner merkt die Zeitung an, dass die Invasion in das Gebiet Kursk im August 2024 für Kiew "mittelfristig wenig gebracht hat". Nach Kursk scheine es, dass die Ukraine "keine Möglichkeiten mehr hat, auf dem Land zu überraschen", heißt es im Artikel.

Aus guten Absichten: Vance deckt Selenskijs Lügen auf

Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, J. D. Vance, hat der ganzen Welt das schreckliche Geheimnis der ukrainischen Behörden über die tatsächlichen Aussichten der ukrainischen Streitkräfte im Donbass offenbart. Damit hat er Kiew ernsthaften politischen Schaden zugefügt und die Lügen von Wladimir Selenskij entlarvt.

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Bloomberg: Moskau sieht 20-Punkte-Friedensplan als Ausgangspunkt

Moskau betrachtet den von Washington und Kiew entwickelten 20-Punkte-Friedensplan als Ausgangspunkt für weitere Verhandlungen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf eine Quelle im Kreml.

Die russischen Behörden würden jedoch wesentliche Änderungen an dem Dokument fordern. Russland brauche Garantien dafür, dass die NATO nicht weiter nach Osten expandiere und die Ukraine nach einem möglichen EU-Beitritt ihren neutralen Status beibehalte.

Außerdem fehlten aus dem Plan Beschränkungen für die Größe der ukrainischen Armee nach dem Ende des Konflikts und klare Garantien für den rechtlichen Status der russischen Sprache. Es wäre auch die Klarheit in der Frage der Sanktionen und der Freigabe von eingefrorenen Vermögenswerten. Laut Bloomberg sieht Russland die aktuelle Fassung des Dokuments als "einen recht typischen ukrainischen Plan" und wird es "mit kühlem Kopf" prüfen.

Mehrere Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen

Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben sieben unbemannte Flugzeuge zerstört, die sich im Anflug auf Moskau befanden, teilt Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Entsprechende Berichte veröffentlichte Sobjanin zwischen 19:30 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit auf Telegram. Insgesamt wurden seit Tagesbeginn 15 Drohnen beim Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen.

KGB-Chef Weißrusslands: Ukrainisches Szenario wird im Land nicht umgesetzt

Das ukrainische Szenario eines Machtwechsels wird in Weißrussland nicht umgesetzt werden. Dies versicherte der Chef des weißrussischen Geheimdienstes KGB, Iwan Tertel:

"Der Auslandsgeheimdienst und andere Abteilungen des Komitees für Staatssicherheit arbeiten in dieser Hinsicht (...) und alle verhindern, dass ein ähnliches Szenario wie in der Ukraine, das für unser Land vorbereitet wurde, umgesetzt wird."

Tertel wies darauf hin, dass sich die Lage etwas verändert habe, dass die "subversiven Zentren" der ins Ausland geflohenen weißrussischen Opposition, die sich in Nachbarstaaten befänden, allmählich an Einfluss verlören und dass "die Gegensätze zwischen einigen von ihnen aufgrund von Streitigkeiten über die Finanzierung zunehmen".

Gebiet Saporoschje: Gouverneur meldet zwei Verletzte nach ukrainischen Angriffen

Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Saporoschje unternommen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Dabei erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Sie werden im Krankenhaus behandelt, fügt Balizki hinzu.

LVR: Überreste von mehr als tausend Einwohnern aus provisorischen Gräbern geborgen

Die Überreste von mehr als 1.500 Zivilisten, die infolge der Aggression der ukrainischen Streitkräfte ums Leben kamen, wurden seit dem Jahr 2021 unter anderem aus provisorischen Massengräbern in der LVR geborgen. Dies gab die Menschenrechtsbeauftragte der LVR, Anna Soroka, gegenüber RIA Nowosti bekannt:

"Die meisten von ihnen – 1.285 Menschen – wurden seit Anfang 2022, während der akuten Phase der Kampfhandlungen, geborgen. Allein im vergangenen Jahr 2025 konnten die Überreste von 161 Opfern der ukrainischen Aggression geborgen werden."

Der Schwerpunkt der Bemühungen habe in diesem Jahr auf einem Bezirk in der Stadt Sewerodonezk gelegen, wo Arbeiten zur Ausgrabung eines der größten Massengräber auf dem Gebiet der Republik durchgeführt worden seien. Soroka präzisierte, dass die Feldarbeiten derzeit aufgrund der Frostperiode unterbrochen seien, da die Ausgrabungen aufgrund der tiefen Frostschicht nicht möglich seien.

Ukraine attackiert Gebiet Belgorod mit mehr als hundert Drohnen – ein Toter und mehrere Verletzte

Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod im Laufe des vergangenen Tages mit 118 Drohnen und 17 Artilleriegeschossen angegriffen. Nach Angaben der regionalen Behörden kam im Ergebnis der Attacken ein Zivilist ums Leben. Sieben Menschen, darunter ein 13-jähriges Kind, wurden verletzt.

Medienbericht: Französische Militärs trainieren Drohneneinsatz im Donbass

Französische Soldaten werden auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Donbass im Umgang mit Drohnen ausgebildet. Dies berichtet das Magazin Paris Match unter Verweis auf einen ukrainischen Drohnenoperator. Das Blatt zitierte seinen Gesprächspartner:

"Französische Militärangehörige kommen hierher [in den Donbass], um zu trainieren."

Demnach werden die Drohnen aus "versteckten Gebüschen" nördlich von Kramatorsk gestartet. In dem Bericht wird unter anderem die Drohne Gara-Esse erwähnt, die bislang nie in den Medien gezeigt worden sei. Ihre technischen Eigenschaften seien geheim.

Bereits im Mai 2024 hatte der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski Dokumente unterzeichnet, die es französischen Militärinstruktoren erlauben, ukrainische Soldaten direkt auf ukrainischem Staatsgebiet auszubilden. "Frankreichs Entschlossenheit ermutige dabei weitere Partner, sich dem Projekt anzuschließen", so Syrski.

Medwedew nennt Ausstattung der Truppen mit Drohnensystemen Priorität für 2026

Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, hat erklärt, dass die Ausstattung der Streitkräfte mit unbemannten Systemen im Jahr 2026 zu den wichtigsten Prioritäten zählen werde. Dies schrieb er im sozialen Netzwerk Max.

Dabei handele es sich um einen der zentralen Schwerpunkte bei der Vertragsrekrutierung für die russischen Streitkräfte, betonte Medwedew. Zugleich stellte er klar, dass dies nicht der einzige Prioritätspunkt sei.

Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin am 19. Dezember erklärt, das Interesse am Dienst in der Drohnenluftfahrt sei so groß geworden, dass das Verteidigungsministerium einen Auswahlwettbewerb habe einführen müssen. Laut Putin nehmen zahlreiche Studierende eigens ein Urlaubssemester, um an der militärischen Sonderoperation teilzunehmen – vor allem als Drohnenoperatoren.

Der Präsident betonte zudem, dass die russische Armee ihren Gegner bei der Anzahl der Drohnen übertreffe. Gleichzeitig räumte er ein, dass es weiterhin an schweren Drohnen mangele.

Explosion im Süden Moskaus tötet zwei Verkehrspolizisten und eine dritte Person

Bei einer Explosion in Moskau sind drei Menschen ums Leben gekommen, darunter Mitarbeiter der Verkehrspolizei. Zwei Verkehrspolizisten sahen eine verdächtige Person in der Nähe eines Dienstwagens und beschlossen, deren Personalien zu überprüfen. Als sie sich näherten, detonierte ein Sprengsatz.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medien: Die Ukraine wird jährlich zehn Prozent des BIP für Schuldenzahlungen aufwenden

Die Schuldenzahlungen der Ukraine könnten in den Jahren 2026 bis 2028 durchschnittlich etwa 28,2 Milliarden US-Dollar pro Jahr betragen, was etwa zehn Prozent des prognostizierten Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes entspricht.

Wie die ukrainische Zeitung Ekonomitscheskaja Prawda schreibt, werde die Ukraine gemäß der von der Kiewer Regierung verabschiedeten Schuldenstrategie für die nächsten drei Jahre im Jahr 2026 1,17 Billionen Griwna (27,7 Milliarden US-Dollar) für den Schuldendienst und die Tilgung von Schulden ausgeben, im Jahr 2027 1,26 Billionen Griwna (29,8 Milliarden US-Dollar) und im Jahr 2028 1,29 Billionen Griwna (30,5 Milliarden US-Dollar).

Es wird darauf hingewiesen, dass der Anteil der Ausgaben für Schuldenzahlungen am BIP allmählich sinken wird: Im Jahr 2026 wird das Land 11,3 Prozent seines BIP für deren Tilgung aufwenden, im Jahr 2027 10,5 Prozent und im Jahr 2028 9,5 Prozent.

Der größte Teil der Staatsverschuldung entfalle auf Zahlungen an ausländische Gläubiger, heißt es in dem Bericht.

Weißrussland erhält neue Vorschläge der USA zur Ukraine

Der Chef des weißrussischen Geheimdiensts KGB, Iwan Tertel, teilte mit, dass Minsk neue Vorschläge aus den USA zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts erhalten habe:

"Heute Morgen habe ich dem Präsidenten über die neuen Vorschläge der amerikanischen Seite berichtet, unter Berücksichtigung der Position der Republik Belarus und der Position unseres Präsidenten, die auf eine friedliche Beilegung aller Streitigkeiten, insbesondere in Bezug auf die Ukraine, abzielt."

Der KGB-Chef merkte an, dass der aktive Dialog zwischen den Präsidenten der USA und Weißrusslands fortgesetzt werde. Die neuen Vorschläge würden laut Tertel derzeit intensiv diskutiert, unter anderem auf der Ebene einer Arbeitsgruppe, der viele hochrangige weißrussische Beamte, der Premierminister, der Leiter der Präsidialverwaltung sowie Vertreter der Sicherheitskräfte und Strafverfolgungsbehörden angehörten.

Selenskij fordert 60 Tage Waffenstillstand zur Durchführung eines Referendums

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat um ein zweimonatiges Waffenstillstandsabkommen gebeten, um ein Referendum über ein Abkommen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts durchführen zu können. Dies berichtet am Mittwoch die ukrainische Zeitung Serkalo Nedeli.

Demnach hat Selenskij am Mittwoch im Gespräch mit Journalisten den ukrainischen Entwurf eines Plans zur Konfliktregelung vorgestellt. Dabei betonte er, dass für die Durchführung eines Referendums mindestens 60 Tage erforderlich seien. Die Zeitung zitiert Selenskij wie folgt:

"Wir können ein Referendum über das gesamte Abkommen zur Konfliktregelung abhalten. Für ein Referendum benötigen wir mindestens 60 Tage. Und dafür brauchen wir ein echtes Waffenstillstandsabkommen für 60 Tage. Andernfalls wäre das Referendum illegitim."

Russland hatte wiederholt erklärt, es sei an einem dauerhaften und nachhaltigen Frieden interessiert und nicht an zeitlich begrenzten Waffenruhen. Vor dem Hintergrund der jüngsten Erfolge der russischen Streitkräfte fordert Selenskij laut der Zeitung jedoch zunehmend eine Feuerpause. Zuvor hatte er bereits erklärt, ein Waffenstillstand sei Voraussetzung für die Durchführung von Wahlen in der Ukraine.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Saretschnoje im Gebiet Saporoschje befreit

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Ost haben die Siedlung Saretschnoje im Gebiet Saporoschje befreit. 

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.420 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 77 Fahrzeuge,
  • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • drei gepanzerte Truppentransporter,
  • zwei Panzerwagen,
  • zehn Geschütze,
  • 15 Munitions- und Warenlager,
  • zwei Radarstationen,
  • eine Station für elektronische Kampfführung.

Außerdem fing die russische Luftabwehr neun Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 336 Starflüglerdrohnen ab.

Russischer Abgeordneter: Selenskijs Bekanntgabe der 20 Punkte des Friedensplans ist reines PR

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij stellte 20 Punkte des Ukraine-Friedensplans als weiteres "PR-Projekt" vor. Dies erklärte der Abgeordnete der Staatsduma, Alexei Tschepa:

"Wir haben erklärt, dass es verfrüht ist, das bekannt zu geben, solange noch keine endgültige Einigung erzielt ist. Das spricht dafür, dass es sich um ein weiteres PR-Projekt von Selenskij handelt und um den Versuch, mit Zwischenergebnissen zu punkten."

Tschepa wies jedoch darauf hin, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine weitergeführt würden. Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Kirill Dmitrijew, werde nach den Verhandlungen mit der US-Seite in Miami dem Staatschef über die Ergebnisse berichten, so der Abgeordnete.

Zwei Auto-Explosionen in Folge in Moskau – Ukrainische Spur?

Bei einer Explosion in der Jelezkaja-Straße in Moskau kamen drei Menschen ums Leben, darunter zwei Verkehrspolizisten. Nach Angaben der Ermittler sahen zwei Beamte der Verkehrspolizei in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember eine verdächtige Person in der Nähe eines Polizeifahrzeugs. In der Meldung heißt es:

"Als sie näher kamen, um ihn festzunehmen, wurde ein Sprengsatz gezündet. Durch die dabei erlittenen Verletzungen verstarben zwei Polizeibeamte sowie eine Person, die sich in der Nähe der Polizisten befand."

Der Vorfall wird gemäß den Artikeln über Angriffe auf das Leben von Beamten der Strafverfolgungsbehörden und über den illegalen Handel mit Sprengkörpern untersucht.

Am Tatort arbeiten Ermittler und Kriminalisten des Ermittlungskomitees, die Zeugen befragen und die Aufzeichnungen der Videokameras prüfen werden. Im Rahmen des Verfahrens werden gerichtliche Gutachten, darunter genetische, medizinische und sprengtechnische, angeordnet. Der Mechanismus der Auslösung des Sprengkörpers wird derzeit ermittelt.

Bisher gibt es keine offiziellen Angaben, die darauf hindeuten, dass die Spur des Vorfalls in die Ukraine führt. Vor einem Tag wurde jedoch ein Generalleutnant und Angehöriger des Generalstabs in Moskau Opfer eines Mordanschlags mit Sprengstoff. Die russischen Ermittler verdächtigen den ukrainischen Geheimdienst, hinter der Tat zu stecken. Terroranschläge sind eine beliebte ukrainische Methode der Kriegsführung.

Mehr zum ThemaMutmaßlicher Terroranschlag: Zwei Polizisten bei Einsatz in Moskau ums Leben gekommen

Selenskij enthüllt 20 Punkte des Friedensplans

Ukrainische Medien haben einen von Kiew vorgeschlagenen Friedensplan veröffentlicht, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet.

  • Die Ukraine will ihre Truppen nicht abziehen, verlangt aber, dass Russland aus den Regionen Dnjepropetrowsk, Nikolajew, Sumy und Charkow abzieht.
  • Das Land soll EU-Mitglied werden und Sicherheitsgarantien nach Artikel 5 der NATO-Charta von den USA, dem Bündnis und Europa erhalten.
  • Präsidenten-, Parlaments- und Kommunalwahlen sollen stattfinden, Zeitpunkt noch offen.
  • Die Ukraine behält ihren atomwaffenfreien Status.
  • Über eine vom US-Vorschlag initiierte Freihandelszone im Donbass soll nur per Referendum auf von Kiew kontrollierten Gebieten entschieden werden; dabei geht es um die Zustimmung zum gesamten Abkommen, nicht zu einzelnen Punkten.
  • Moskau und Kiew sollen ein Nichtangriff-Abkommen unterzeichnen, das ins russische Recht aufgenommen wird, aber nicht ins ukrainische.
  • Die Ukraine verpflichtet sich zur Einführung von Bildungsprogrammen für Verständnis und Toleranz sowie zur Umsetzung von EU-Vorgaben zum Schutz von Minderheitensprachen.

Unklar bleibt der Status der russischen Sprache. Ebenso fehlen Aussagen über die Anerkennung des Donbass und der Krim sowie ein Verzicht auf einen NATO-Beitritt. Laut Berichten stellte der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij den Plan den Journalisten persönlich vor.

Ukraine-Drohne attackiert Auto im Gebiet Cherson – ein Toter, zwei Verletzte

In der Stadt Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson hat eine ukrainische Drohne ein Auto angegriffen. Dies teilt der amtierende Leiter Wladimir Oganesow auf Telegram mit. Demnach wurden zwei Menschen verletzt. Ein weiterer Zivilist konnte nicht gerettet werden. Zwei Personen mit Minen- und Splitterverletzungen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

Am Abend des 23. Dezember berichtete der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, dass eine ukrainische Drohne ein Fahrzeug nahe des Dorfes Gruschewka im Wolokonowski-Bezirk vollständig zerstört habe.

In dem Auto befanden sich vier Personen. Ein Mann erlitt Minen- und Splitterverletzungen sowie eine Prellung am Bein. Er erhielt medizinische Versorgung und setzt die Behandlung ambulant fort. Die drei weiteren Insassen überlebten den Angriff nicht. Ihre Identitäten konnten erst am Folgetag festgestellt werden.

Medien: Ukraine zweifelt an Stabilität ihrer Verteidigung östlich von Slawjansk

Laut Le Monde bezweifeln die ukrainischen Streitkräfte die Stabilität ihrer Verteidigungslinien östlich der Stadt Slawjansk im Donbass. Hintergrund ist die schnelle Einnahme von Sewersk durch russische Truppen. Wie die Zeitung berichtet, gelang die Einnahme schneller als von der ukrainischen Seite erwartet. In dem Bericht heißt es:

"Die Ukraine stellt nun die Stabilität ihrer Verteidigungslinien östlich von Slawjansk infrage."

Ein mit der ukrainischen Militäraufklärung verbundener Informant beklagte zudem, dass die ukrainischen Streitkräfte ihre Positionen entlang des Flusses Bachmutka nicht halten konnten.

Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von drei Stunden 23 ukrainische Drohnen

Die russischen Luftabwehrkräfte haben am Mittwoch innerhalb von nur drei Stunden 23 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation mit. In der Mitteilung heißt es:

"Am 24. Dezember wurden zwischen 07.00 und 10.00 Uhr Moskauer Zeit durch einsatzbereite Luftabwehrmittel 23 ukrainische Starflüglerdrohnen zerstört: neun über der Teilrepublik Krim, sechs über dem Gebiet Orenburg, drei über Kaluga, zwei über Brjansk sowie je eine Drohne über dem Moskauer Gebiet, der Teilrepublik Baschkortostan und dem Gebiet Belgorod."

Medwedew: Aggressive "Ostpolitik" des Westens Ursache des Ukraine-Konflikts

Laut dem stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrats, Dmitri Medwedew, liegt die Wurzel des Konflikts in der Ukraine in der aggressiven "Ostpolitik" von NATO, EU und anglo-sächsischen Staaten, die sich nie um das Schicksal der Ukraine gekümmert hätten. Dies schreibt Medwedew in einem Artikel für das Magazin Rodina mit dem Titel "Wie die Angelsachsen den ukrainischen Nationalismus nach dem Zweiten Weltkrieg nährten".

Medwedew bezeichnet den ukrainischen Nationalismus als eine der blutigsten und destruktivsten Ideologien, die vom 20. ins 21. Jahrhundert übergegangen sind. Er müsse im öffentlichen Diskurs neben anderen totalitären, extremistischen und rassistischen Ideologien wie dem Nationalsozialismus, dem Faschismus und dem japanischen Militarismus gestellt und international verurteilt werden.

Eine weitere Verbreitung ukrainischer Nationalismus-Ideen drohe, die Region Kleinrussland in blutige Konflikte zu ziehen und könne ihr endgültiges Bestehen gefährden.

Russische Streitkräfte haben ukrainischen Stoßtrupp westlich von Liman zerstört

Westlich von Liman im Gebiet Charkow haben russische Streitkräfte eine Gegenattacke der ukrainischen Armee abgewehrt. Dabei sei ein Stoßtrupp der 58. Brigade der ukrainischen Streitkräfte vollständig eliminiert worden. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Demzufolge gelang es russischen Einheiten in diesem Frontabschnitt zudem, ukrainische Formationen aus fünf befestigten Stellungen zu verdrängen. Durch die Operationen westlich von Liman habe sich die taktische Lage der russischen Truppen deutlich verbessert, da nun eine bessere Beobachtung und Bekämpfung gegnerischer Feuerstellungen möglich sei.

Dmitrijew: Korruption im Biden-Team Ursache des Ukraine-Konflikts

Korruption im Umfeld des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden habe der Entstehung des Ukraine-Konflikts zugrunde gelegen. Das erklärt Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftspolitik sowie Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, in einem Beitrag auf X.

"Die Korruption im Team Biden lag der Provokation des Konflikts in der Ukraine zugrunde. Sie sind Kriegshetzer aus einem einzigen Grund – sie ziehen Profit aus dem Krieg."

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump Biden wegen der Genehmigung hoher Ausgaben, darunter für die Ukraine, scharf kritisiert. Am 14. Juli erklärte Trump, Washington werde weiterhin Waffen und Militärtechnik an Kiew liefern, sofern Europa diese Lieferungen finanziere. Die Koordination erfolge über die NATO.

Marotschko: Russische Truppen rücken bei Wassjukowka vor

In der Donezker Volksrepublik (DVR) haben russische Streitkräfte bei Wassjukowka neue Stellungen eingenommen. Zudem griffen sie die Flanken ukrainischer Einheiten bei Orechowo-Wassiljewka an. Dies teilt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

"Im Zuge des Vormarschs besetzten russische Truppen neue Linien und Positionen südwestlich von Wassjukowka. Außerdem führten unsere Kämpfer nordöstlich und südwestlich von Orechowo-Wassiljewka Flankenangriffe auf die dort stationierte ukrainische Gruppierung durch. Derzeit läuft die Einkreisung des gegnerischen Befestigungsraums."

In Minkowka sei zudem ein temporärer Verlegungspunkt des Gegners aufgedeckt und zerstört worden. Dabei habe Kiew vorläufig 18 Soldaten, zwei Militärfahrzeuge und einen Schützenpanzer verloren.

Russische Luftabwehr schießt über Nacht 172 ukrainische Drohnen ab

Die russischen Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht 172 ukrainische Drohnen über zehn Regionen Russlands abgefangen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden 110 Drohnen über dem Gebiet Brjansk abgeschossen, 20 über dem Gebiet Belgorod, 14 über Kaluga, zwölf über Tula, sechs über Orjol, vier über dem Moskauer Gebiet (darunter zwei mit Kurs auf Moskau), drei über Lipezk sowie jeweils eine über den Gebieten Wolgograd, Kursk und Smolensk.

23.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 20 ukrainische unbemannte Fluggeräte über fünf Gebieten zerstört. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, setzten Kiews Kräfte bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

Die Zahl der eliminierten Drohnen listet die Behörde in Moskau wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – zehn,
  • Gebiet Belgorod – sechs,
  • Gebiet Kaluga – zwei,
  • Gebiet Kursk – eine,
  • Gebiet Smolensk – eine.

Erfolgreiche Einsätze russischer Drohnenpiloten entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 – Lancet-Kamikazedrohne zerstört eine Flakanlage der ukrainischen Truppen im Gebiet Sumy.

Zeitstempel 00:12 – Russische Drohnenpiloten setzen gegnerisches Personal in verschiedenen Frontabschnitten außer Gefecht.

Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Belgorod – Todesopfer und Verletzte

Am Dienstagabend (Ortszeit) griffen die ukrainischen Streitkräfte erneut fünf Bezirke im Gebiet Belgorod mit Drohnen an. Infolge der Terroranschläge sei ein Zivilist getötet und drei weitere Menschen verletzt worden, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram.

Durch die Attacken wurden laut dem Beamten insgesamt neun zivile Fahrzeuge, zehn Eigenheime, eine Infrastruktureinrichtung, ein Geschäftsraum und mehrere Nebengebäude beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.

Weitere Angaben werden derzeit geklärt.

Die zuständigen Dienste werden nach Genehmigung durch das russische Verteidigungsministerium mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen, gibt Gladkow bekannt.

Ukraine bestätigt Verlust von Sewersk

Knapp zwei Wochen nachdem die russischen Streitkräfte Sewersk in der Volksrepublik Donezk (DVR) befreit haben, räumt Kiew ein, dass sich die ukrainische Armee aus der Stadt zurückgezogen hat. 

Die Entscheidung sei getroffen worden, um "das Leben unserer Soldaten und unsere Kampffähigkeit zu erhalten", teilte der ukrainische Generalstab mit.

Russlands Verteidigungsministerium gab die Befreiung der Ortschaft am 11. Dezember bekannt. Slawjansk war Teil der wichtigsten Verteidigungslinie der ukrainischen Truppen im von Kiew kontrollierten Teil der DVR.

Mordanschläge gegen russische Spitzengeneräle: Langes Spiel der NATO zur Zermürbung Russlands

Die Mordanschläge auf russische Spitzenkräfte zielen nicht nur auf eine psychologische Wirkung ab. Auch sind sie keine "Strafmaßnahmen". Das Ziel ist vor allem eine Schwächung der Effektivität des Systems.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Dank der Volksfront: Russische Armee zerstört westliches Kampfgerät im Wert von über eine Milliarde US-Dollar

Seit drei Jahren unterstützt die soziale Bewegung "Gesamtrussische Volksfront" (ONF) russische Soldaten und Offiziere mit dem Motto "Alles für den Sieg!". Menschen aus ganz Russland spendeten dem Militär mittlerweile Tausende Multikopter, Zielfernrohre, Generatoren und andere wichtige Ausrüstung.  

Sergei Nowikow, der Leiter der Präsidialdirektion für öffentliche Projekte, lobt die Aktivitäten der ONF bei einer Sitzung am Dienstag und berichtet:

"Die unter Beteiligung der Volksfront gelieferten Produkte ermöglichten die Zerstörung von NATO-Ausrüstung im Wert von über drei Milliarden Dollar."

Gouverneur bestätigt: Tote durch ukrainische Drohnenattacke im Gebiet Belgorod

Am Montag griffen ukrainische Kämpfer ein ziviles Fahrzeug im Bezirk Wolokonowka des Grenzgebiets Belgorod an.

Nun bestätigt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, dass drei Männer dabei ums Leben gekommen sind. Ihre Identität konnte erst am Dienstag festgestellt werden. Wie es heißt, wurde der vierte Insasse verletzt. Mittlerweile sei er ärztlich versorgt worden.

Das Fahrzeug brannte laut dem Beamten aus.

Rosatom-Chef: Russland entscheidet selbst, wohin Strom aus dem AKW Saporoschje geliefert wird

Russland wird als Eigentümer des Kernkraftwerks Saporoschje selbst entscheiden, wo und welche Art von Strom benötigt wird, sei es die Krim, der Donbass, Malorossija [Kleinrussland] oder internationale Projekte. Dies erklärt der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow, gegenüber Journalisten.

Der kommerzielle Aspekt des AKW-Betriebs könne Gegenstand internationaler Verhandlungen sein, fügte Lichatschjow hinzu. Rosatom sei bereit zur Zusammenarbeit, jedoch nur im Rahmen des Gesetzes und unter der bedingungslosen Gewährleistung der Sicherheit der Anlage.

"Alle neuen Vereinbarungen werden zweifellos im Rahmen des regulären Betriebs umgesetzt. Leider können wir nicht genau sagen, wann das sein wird."

"Oft wird die Frage gestellt: Kann irgendjemand außer Rosatom das AKW betreiben und kontrollieren?", führt der Konzernchef aus und betont:

"Die Antwort lautet, dass sich mit Kontrolle, Management und Sicherheit nur eine Organisation beschäftigen kann, nämlich ein Betreiber, der in voller Übereinstimmung mit russischem Recht gegründet wurde. Und ein solcher Betreiber existiert."

Russische Soldaten hissen Trikolore in Andrejewka im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

Russlands Verteidigungsministerium gab die Befreiung von Andrejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk am Dienstag bekannt. Die Aufnahmen der Behörde zeigen nun Soldaten, die die russische Trikolore in der Ortschaft hissen.

Wie es heißt, stellte Andrejewka einen wichtigen Teil der gegnerischen Verteidigung mit einer Fläche von über neun Quadratkilometern dar. Im Zuge der Gefechte seien in der Gegend etwa 510 Gebäude und Anlagen gesäubert worden, so das Ministerium. Kiew erlitt demzufolge erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung.  

Zahl der Drogenlabore in der Region Charkow steigt

Die Zahl der Drogenlabore unter dem Schutz des ukrainischen Geheimdienstes SBU in der Region Charkow sei gestiegen, meldet der stellvertretende Leiter der prorussischen Verwaltung der Region, Jewgeni Lissnjak.

"Es wurde bekannt, dass die Zahl der Drogenlabore in der Region Charkow, die unter dem Schutz des SBU stehen, gestiegen ist. Die Vorläufersubstanzen für die Herstellung von Drogen kommen aus den Regionen Poltawa und Dnjepropetrowsk. Die fertigen Produkte werden nach Odessa und Tschernigow transportiert, um von dort aus ins Ausland, darunter auch nach Russland, weitergeleitet zu werden."

Ihm zufolge nutze die ukrainische Armee die Einnahmen aus dem Drogenverkauf zur Finanzierung subversiver Aktivitäten gegen Russland.

Mehr als 60.000 Menschen am linken Dnjepr-Ufer nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

Gouverneur Wladimir Saldo hat auf Telegram über folgenschwere Angriffe auf Energieanlagen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Der Politiker sprach von einem gezielten Terrorschlag. Demnach seien in den Bezirken Aljoschki, Golaja Pristan, Skadowsk, Tschaplinka, Kalantschak und Kachowka mehr als 60.000 Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Saldo beschwerte sich über eine rege Drohnenaktivität vor Ort, sodass das Betreiberunternehmen Chersonenergo bislang nicht mit den Reparaturarbeiten anfangen könne. Man werde die Stromversorgung wiederherstellen, sobald die Situation wieder sicher sei.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 21 ukrainische unbemannte Fluggeräte über vier Gebieten zerstört. Das russische Verteidigungsministerium gibt das auf Telegram bekannt.

Die Zahl der eliminierten Starrflüglerdrohnen listet die Behörde in Moskau wie folgt auf:

  • Gebiet Belgorod – elf,
  • Gebiet Brjansk – sechs,
  • Gebiet Kursk – drei,
  • Gebiet Woronesch – eine.

Selenskij plädiert für Fortsetzung der Gespräche mit USA: Mehrere Dokumente nach Miami-Treffen vorbereitet

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sieht nach den Verhandlungen in den USA zur Beendigung des Krieges weiteren Gesprächsbedarf. Nach einem Treffen mit dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Rustem Umerow, und dem Generalstabschef, Andrei Gnatow, teilte der Politiker auf der Plattform X mit:

"Wir warten auf die Fortsetzung des Dialogs mit Amerika."

Auf Grundlage der Ergebnisse der Treffen seien mehrere Dokumententwürfe vorbereitet worden. Dabei gehe es um Sicherheitsgarantien für die Ukraine, um den Wiederaufbau des Landes und um den grundlegenden Rahmen für die Beendigung dieses Krieges, gab Selenskij bekannt. Konkret wurde der Präsident zwar nicht, betonte aber:

"Jede Verhandlungsrunde und jedes Treffen trägt zur Sicherung der ukrainischen Interessen bei, und genauso konstruktiv werden wir diese Arbeit fortsetzen."

Zugleich dankte Selenskij auch den europäischen Partnern für ihre Unterstützung bei den Verhandlungen. Es sei wichtig, dass es parallel zur Diplomatie und der Unterstützung für die Ukraine auch weiter Druck auf Russland gebe.

Wie beide Seiten mitteilten, führten Umerow und Gnatow am Wochenende in den Vereinigten Staaten von Amerika konstruktive Gespräche mit dem amerikanischen Chefunterhändler für die Ukraine, Steve Witkoff.

Gezielter Artillerieangriff auf ukrainische Einheiten im Raum Saporoschje (Video)

Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost eliminierten Personal und Stützpunkte der ukrainischen Armee in Guljaipole im Gebiet Saporoschje mit einer Msta-B-Haubitze. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden die Ziele zuvor von Drohnenpiloten aufgespürt.

Serbien unterstützt Trumps Plan für die Ukraine

Belgrad unterstütze nachdrücklich den Plan von US-Präsident Donald Trump zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine, erklärt der serbische Außenminister Marko Đurić.

"Frieden in der Ukraine ist eine dringende Frage für Europa. Europa steht unter Druck und muss sich auf seine eigenen Kräfte stützen. Wir unterstützen nachdrücklich den Plan von US-Präsident Donald Trump und alle anderen Initiativen, die zu einer Beendigung der Kampfhandlungen führen können."

Der Minister erinnert daran, dass Belgrad sich als Verhandlungsort für den Ukraine-Konflikt anbietet.

Ukrainisches Parlament will verhindern, dass Männer sich unter dem Vorwand des Studiums der Mobilisierung entziehen

Das ukrainische Parlament will Wehrpflichtigen in der Ukraine die Möglichkeit nehmen, sich unter dem Vorwand einer Ausbildung der Mobilisierung zu entziehen, erklärt Sergei Babak, ein Abgeordneter der Werchowna Rada. Er schreibt auf seinem Telegram-Kanal:

"Bildung muss ihrem Zweck entsprechend genutzt werden. Deshalb arbeiten wir mit dem Ausschuss für nationale Sicherheit, Verteidigung und Nachrichtendienste zusammen, um jegliche Möglichkeiten zur Umgehung der Wehrpflicht einzuschränken, die Regeln systematisch zu überarbeiten und mögliche Schlupflöcher zu schließen, wobei das Gleichgewicht zwischen dem Recht auf Bildung und der Verantwortung unter Kriegsbedingungen unbedingt gewahrt bleiben muss."

NATO-Chef Rutte: Europas Sicherheit hängt an Ukraine

Mark Rutte hat kurz vor Weihnachten zur weiteren Unterstützung der Ukraine aufgerufen. Der NATO-Generalsekretär warnte zugleich vor Sicherheitsrisiken für europäische Bündnisstaaten. Um zu verhindern, dass Kremlchef Wladimir Putin einen Angriff auf einen NATO-Verbündeten wage, müsse man dafür sorgen, dass die Ukraine stark bleibe, so der Niederländer in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Zudem gelte es, wie beim NATO-Gipfel in Den Haag beschlossen, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen.

"Wenn wir diese beiden Dinge tun, sind wir stark genug, uns zu verteidigen, und Putin wird es niemals versuchen."

Die Aufrüstung müsse aber rasch erfolgen. Nach unterschiedlichen Geheimdienst-Einschätzungen könnte es sonst ab 2027, 2029 oder 2031 gefährlich werden, sagte Rutte.

Orbán: Haltung der Europäer zum Ukraine-Konflikt ändert sich

"In Westeuropa bricht derweil die große Lüge zusammen", schreibt Ungarns Regierungschef Viktor Orbán auf der Plattform X. Die Finanzierung des Ukraine-Krieges habe entgegen den Annahmen ihren Preis.

Wenn die Rechnungen eintreffen, kippt die öffentliche Meinung, so der Politiker. "Nicht die Eliten, sondern die Bevölkerung wird Europa vor einem Krieg bewahren."

Jeder Euro, den Europa bisher ausgegeben habe, um Kiew zu unterstützen, und jeder Euro, den es in Zukunft ausgeben werde, sei zu einhundert Prozent von den Völkern Europas bezahlt worden, erklärte Orbán kürzlich in einem Interview.

Fitch stuft Kreditwürdigkeit der Ukraine hoch

Die Ratingagentur Fitch stuft die Kreditwürdigkeit der Ukraine für langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten von "RD" (eingeschränkter Zahlungsausfall) auf "CCC" (substanzielle Risiken) hoch. Die internationale Agentur begründet diese Entscheidung mit der Normalisierung der Beziehungen zu den meisten externen kommerziellen Gläubigern nach einer Umschuldungsvereinbarung.

CNN: Seit 2022 sind mehr als 30.000 Ukrainer illegal nach Rumänien eingereist

Seit Beginn der russischen Sonderoperation seien mehr als 30.000 ukrainische Staatsbürger illegal nach Rumänien eingereist, berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf Angaben der rumänischen Grenzpolizei. Es wird außerdem angemerkt, dass die ukrainischen Behörden im gleichen Zeitraum mehr als 25.000 Menschen daran gehindert hätten, die Grenze nach Rumänien zu überqueren.

Experte: Ukrainische Soldaten hungern in der Region Charkow

Die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die in der Region Charkow kämpfen und hungern, da ihnen die Lebensmittelrationen nicht ausreichen. Dies behauptet der Militärexperte Witali Kisseljow mit.

Rjabkow: EU ist "manisch besessen" von angeblich bevorstehendem Angriff Russlands

Die Länder der Europäischen Union zeigten eine "manische Besessenheit" von der Idee, dass Russland angeblich einen Angriff auf sie vorbereite, erklärte der stellvertretende Außenminister Sergei Rjabkow. Die europäischen Länder hätten "groß angelegte Remilitarisierungsprogramme" gestartet und behaupteten, dass Moskau aggressive Pläne hege und in den nächsten Jahren in NATO-Staaten einmarschieren wolle, sagte der Diplomat.

Rjabkow betonte in diesem Zusammenhang, dass Russland nicht vorhabe, NATO- und EU-Länder anzugreifen:

"Russland verfolgt keine Expansionsziele, wie man unserem Land vorwirft."

Der Diplomat merkte an, dass Russland bereit sei, dies im Rahmen der Beilegung des Konflikts in der Ukraine auf der Grundlage des Prinzips der gleichen und unteilbaren Sicherheit rechtlich zu verankern.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Vier Einwohner des Gebiets Belgorod bei Angriffen aus Ukraine verletzt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet vier weitere Verletzte durch Attacken aus der Ukraine. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hätten zwei Einwohner der Stadt Graiworon Explosionstraumata und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne in ihrer Nähe detoniert sei. Durch die Explosion seien zudem ein Geschäft und fünf Autos beschädigt worden. In der Siedlung Krasny Pachar habe eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen, wobei der Fahrer ein Explosionstrauma und Splitterverletzungen am Kopf und am Rücken erlitten habe. Auch in der Siedlung Belenkoje habe eine ukrainische FPV-Drohne ein Auto angegriffen. Das Fahrzeug sei in Flammen aufgegangen. Der Fahrer sei mit Splitterverletzungen am Hals, an einem Arm und einer Hand in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod eingeliefert worden.

Widerstand der ukrainischen Truppen in Dimitrow tritt nur vereinzelt auf

Der Widerstand der ukrainischen Soldaten in Dimitrow (Mirnograd) bei Krasnoarmeisk in der Donezker Volksrepublik (DVR) sei sporadisch, die gegnerische Gruppierung sei zerschlagen. Dies behauptet Igor Kimakowski, ein Berater des DVR-Oberhauptes.

"Was Dimitrow betrifft, so ist die Lage dort derzeit so, dass es zu einem sporadischen Widerstand kommt. Die feindliche Gruppierung in der Ortschaft ist praktisch zerschlagen. Da es sich jedoch um Eliteeinheiten handelt, geben nicht alle auf, es kommt zu einer teilweisen Kapitulation, und einige halten bis zum Ende durch."

Experte: Ukrainische Truppen versuchen, zweite Verteidigungslinie bei Guljaipolje aufzubauen

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versuche in aller Eile, eine zweite Verteidigungslinie bei Guljaipolje im Gebiet Saporoschje aufzubauen, um den Vormarsch der russischen Truppen an diesem Frontabschnitt zu verlangsamen. Wie der Militärexperte Witali Kisseljow mitteilt, werde die russische Armee in Kürze "mit Guljaipolje fertig sein". Ihm zufolge würden die in der Stadt verbliebenen ukrainischen Truppen "absolut keine Hilfe" vom Kommando erhalten.

Hand in Hand im Einsatz: Russische Soldaten befreien Ortschaft im Gebiet Charkow (Video)

Am Montag gab Moskau die Befreiung von Wiltschi im Raum Charkow durch den Truppenverband Nord bekannt. Nun teilt Russlands Verteidigungsministerium entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, sei der Erfolg gut koordinierten Einsätzen der russischen Einheiten zu verdanken.  

Zeitstempel 00:00 – Ein russisches Überschall-Mehrzweckkampfflugzeug vom Typ Su-34 greift feindliche Stellungen an.

Zeitstempel 00:10 – Drohnenpiloten zerstören mit FPV-Drohnen Personal und einen schweren Multikopter der ukrainischen Armee.

Russland bestätigt Angriff mit Hyperschallwaffen auf Rüstungswerke und Energieanlagen in Ukraine

Russlands Verteidigungsministerium hat am Dienstag auf Telegram einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine bestätigt. Die Militärbehörde sprach dabei von einem Vergeltungsschlag als Reaktion auf ukrainische Terrorattacken gegen zivile Objekte in Russland. An diesem Dienstagmorgen habe man Rüstungswerke und Energieobjekte in der Ukraine mit boden- und luftgestützten Präzisionswaffen, darunter mit Hyperschallraketen vom Typ Kinschal, sowie mit Langstreckendrohnen angegriffen. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, hieß es.

Ferner meldete das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Häfen, Verkehrsinfrastrukturen, Drohnenbasen und 140 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden eine Lenkbombe und 56 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij den Tod von drei Zivilisten im Land beklagt. Im Gebiet Schitomir westlich der Hauptstadt Kiew sei ein vier Jahre altes Kind getötet worden, als eine Drohne ein Wohnhaus getroffen habe. In der Region Kiew sei eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff gestorben. Im Gebiet Chmelnizki habe es ebenfalls ein Todesopfer gegeben, teilte der Politiker mit.

Experte: Kiew hat in den Kämpfen bei Wiltscha etwa 20 Bataillone verloren

Laut dem Militärexperten Witali Kisseljow haben die 57. und 34. Brigade der ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen zwei Jahren bei Wiltscha in der Region Charkow etwa 20 Bataillone bei Versuchen verloren, die Gebiete Belgorod und Rostow anzugreifen.

Seinen Worten zufolge setzten die russischen Soldaten nach der Befreiung von Woltschansk ihren Vormarsch südlich der Stadt fort – in Richtung Liman und Wiltscha im Gebiet Charkow.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Dienstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord die Ortschaft Prilipka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle genommen sowie Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Ryschewka, Grabowskoje, Andrejewka und Jablonowka im Gebiet Sumy sowie Ternowaja und Woltschanskije Chutora getroffen. Dabei wurden bis zu 160 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und zwei Materiallager.

Der Truppenverband West hat ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kupjansk-Uslowoi, Podoly, Kowscharowka, Gluschkowka, Boguslawka, Nowoplatonowka und Druscheljubowka im Gebiet Charkow, Nowojegorowka in der LVR, Alexandrowka, Dibrowa, Drobyschewo, Krasny Liman und Iljitschowka in der DVR getroffen hat. Der Gegner verlor mehr als 200 Kämpfer. Außerdem wurden zwölf Wagen und sechs Munitionslager zerstört.

Auch der Truppenverband Süd hat günstigere Stellungen bezogen, wobei er gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Minkowka, Platonowka, Kirowo, Kusminowka, Petrowskoje, Bondarnoje, Tscherwonoje, Priwolje, Konstantinowka, Stepanowka und Nikolajewka in der DVR getroffen hat. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 215 Soldaten. Der Gegner verlor zudem einen Transportpanzer, vier Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitions- und drei Materiallager.

Der Truppenverband Mitte setzt weiterhin die in der Stadt Dimitrow eingekesselten ukrainischen Truppen außer Gefecht und säubert die Siedlung Rodinskoje in der DVR. In der Nähe der Ortschaften Krutojarowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kutscherow Jar, Torezkoje, Nowy Donbass, Belizkoje, Artjomowka, Grischino, Murawka und Udatschnoje in der DVR wurden Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Der Gegner verlor mehr als 470 Armeeangehörige. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Ost hat auf seinem andauernden Vormarsch die Ortschaft Andrejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Barwinowka, Ternowatoje, Ljubizkoje, Guljaipolje, Werchnjaja Tersa, Kossowzewo und Saretschnoje im Gebiet Saporoschje sowie Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 320 Kämpfer. Dabei wurden vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.                     

Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malokaterinowka, Lukjanowskoje, Stepnogorsk, Nowojakowlewka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner verlor mehr als 40 Soldaten. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, einen Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 669 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 104.146 Drohnen, 640 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.668 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.634 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.097 Geschütze und Mörser verloren.

Polen und Verbündete starten Kampfjets nach Angriffen auf Westukraine

Polen hat wegen russischer Luftangriffe auf die Westukraine unweit der Grenze seine Luftwaffe und die seiner Verbündeten alarmiert. Polnische und verbündete Flugzeuge seien am frühen Dienstag aufgestiegen, um die Sicherheit des polnischen Luftraums zu gewährleisten, teilt das Einsatzkommando der Streitkräfte des NATO-Mitglieds auf der Plattform X mit. Zudem seien Kampfflugzeuge gestartet und bodengestützte Luftabwehr- und Radaraufklärungssysteme in erhöhte Bereitschaft versetzt worden. Es habe sich um eine präventive Maßnahme gehandelt.

Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko sollen bei den neuen Luftangriffen in der ukrainischen Hauptstadt mindestens drei Menschen verletzt worden sein. Die Behörden des Gebiets Schitomir melden sechs Verletzte, unter ihnen zwei Kinder. Vielerorts gibt es keinen Strom.

Experte: Russische Soldaten zerstören ukrainische Militärtechnik nahe Kupjansk

Die Versuche der ukrainischen Streitkräfte, bei Kupjansk im Gebiet Charkow einen Gegenangriff zu starten, "scheitern ständig", weil die russischen Soldaten die Technik des Gegners bereits in 10 bis 20 Kilometer Entfernung von der Stadt zerstören. Dies teilt der Militärexperte Witali Kisseljow mit.

Er merkt an, dass alle Straßen, die nach Kupjansk führen, für die ukrainischen Streitkräfte zu "Straßen des Todes" geworden seien.

Orbán: Ukraine-Verhandlungen zwischen Russland und USA könnten mit Frieden enden

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán glaubt, dass die Verhandlungen über eine Lösung in der Ukraine trotz des Widerstands Europas mit einem Frieden enden könnten. In einem Interview mit dem Fernsehsender TV2 sagt er:

"Es ist durchaus möglich, dass die US-amerikanisch-russischen Verhandlungen trotz des Widerstands Europas erfolgreich abgeschlossen werden. Dann wird unter Einbeziehung der Ukrainer ein Waffenstillstand erreicht werden, aber möglicherweise gelingt es auch, einen dauerhafteren Frieden zu erzielen. Dessen können wir uns sicher sein."

Wadephul fordert belastbare US-Sicherheitsgarantien für Kiew

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat angesichts der Verhandlungen über einen Waffenstillstand die Bedeutung ernsthafter Sicherheitsgarantien des Westens und vor allem der USA betont. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur:

"Das bedeutet natürlich eine Zusage und eine wirkliche Bereitschaft auch der Versprechensgeber, einzutreten an der Seite der Ukraine, sollte sie von Russland erneut überfallen werden."

Die Ukraine könne nur dann zu Zugeständnissen bereit sein – auch was mögliche Gebietsabtretungen betreffe –, wenn dies begleitet werde von belastbaren Sicherheitszusagen des Westens, an allererster Stelle der USA, sagte der Minister. Auch die Europäer müssten ihren Beitrag dazu leisten.

Gleichzeitig zeigte sich der Außenminister skeptisch in Bezug auf einen Erfolg der laufenden Gespräche. Moskau gebe sich zwar verhandlungsbereit. Das sei aber etwas anderes als echte Friedensbereitschaft.

"Die haben wir bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht gesehen."

CSU-Landesgruppenchef Hoffmann befürwortet Gespräche der Europäer mit Putin

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann hat direkte Gespräche der Europäer mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin grundsätzlich befürwortet. Der Vorsitzende der CSU-Abgeordneten im Bundestag sagte der Deutschen Presse-Agentur:

"Das Selbstverständnis von Europa muss sein, auf diesem Spielfeld ein Mitspieler zu sein. Wir müssen europäische Interessen vertreten und das darf man und kann man auch in Gesprächen mit Putin."

Wichtig sei aber, dass Europa dabei mit einer Stimme spreche, betonte Hoffmann.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Freitag direkte Gespräche mit Putin angeregt. Auch der Kreml signalisierte daraufhin Gesprächsbereitschaft. Die Bundesregierung äußerte sich am Montag reserviert. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer erklärte lediglich, man habe die Äußerungen "zur Kenntnis genommen".

Schäden an Energieanlagen im Gebiet Odessa gemeldet

Die Energie- und Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa sei beschädigt worden, meldet Oleg Kiper, der Leiter der regionalen Militärverwaltung, auf Telegram. Seinen Angaben zufolge kommt es in einigen Gegenden zu Unterbrechungen der Stromversorgung.

Gouverneur meldet vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 42 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 42 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens drei Geschosse ab und setzte 105 Drohnen ein, von denen 59 abgeschossen wurden.

In der Statistik berichtet der Politiker über Verletzte. Zwei Menschen wurden verletzt, als eine ukrainische FPV-Drohne den Pkw des Ehepaars in der Nähe der Siedlung Krasny Pachar angriff. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf den Bezirk Schebekino erlitt ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan Verletzungen. Ein weiterer Mann kam zu Schaden, als eine ukrainische Drohne auf der Strecke Schebekino–Siborowka sein Auto angriff.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den letzten 24 Stunden zerstört oder beschädigt: sieben Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Landwirtschaftsbetriebe, eine Scheune, drei Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, drei Lkw, zwei Kommunalfahrzeuge, zwei Kleintransporter und 15 Autos.

Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über sechs Attacken, die das ukrainische Militär auf Siedlungen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje vorgenommen hat. Es habe sich um gezielte Angriffe gehandelt, betont der Politiker. Dadurch seien zwei Zivilisten verletzt worden. In der Siedlung Kamenka-Dnjeprowskaja habe ein 58 Jahre alter Einwohner Verletzungen erlitten. In der Stadt Energodar sei ein 77-jähriger Zivilist zu Schaden gekommen. Die beiden Männer seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.    

Ferner meldet Balizki Sachschäden. In der Siedlung Botijewo sei ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Welikaja Snamenka sei ein Auto zu Schaden gekommen. Infolge der Beschädigung einer Hochspannungsleitung gebe es in den Siedlungen Primernoje und Nowoukrainka keinen Strom. Davon seien insgesamt 341 Haushalte betroffen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. Dezember 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 6,
  • Kachowka — 7,
  • Podstepnoje — 3,
  • Kasatschji Lageri — 2,
  • Sofijewka — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Kairy und Welikaja Lepeticha wurden insgesamt 21 Geschosse abgefeuert.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. Dezember bis 0 Uhr am 23. Dezember (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus und ein Auto zu Schaden.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zwei Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und ein Auto wurden beschädigt.

Militärexperte: Ukrainische Truppen versuchen Radkowka anzugreifen, aber die russischen Streitkräfte halten ihre Positionen

Einheiten der ukrainischen Streitkräfte würden seit Langem einen Gegenangriff bei Radkowka in der Region Charkow versuchen, meldet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die russischen Soldaten schlügen jedoch alle Angriffe des Feindes zurück und hielten ihre Positionen. Marotschko präzisiert, dass die Lage bei Radkowka "weiterhin schwierig" sei und aktive Kämpfe stattfänden.

Geringfügige Schäden bei nächtlichen ukrainischen Attacken auf Südrussland

In der vergangenen Nacht haben ukrainische Drohnen drei Regionen in Südrussland attackiert. Luftallarm herrschte in der nordkaukasischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien, in der Region Stawropol und im Gebiet Rostow. Die örtlichen Behörden meldeten keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Es kam jedoch zu Sachschäden.

Gouverneur Wladimir Wladimirow gab auf Telegram bekannt, dass gegnerische Drohnen in der Nacht versucht hätten, Objekte in der Stadt Budjonnowsk in der Region Stawropol anzugreifen. Die russische Luftabwehr sei deswegen im Einsatz gewesen. Auf einem Industriegelände seien Brände ausgebrochen. Wohnhäuser oder kommunale Infrastrukturen wurden hingegen nicht beschädigt. Weitere Details teilte der Politiker nicht mit. Wladimirow bat seine Landsleute eindringlich darum, keine Aufnahmen vom Ort des Geschehens zu veröffentlichen.

Gouverneur Juri Sljussar schrieb auf Telegram, dass die russische Luftabwehr eine ukrainische Drohnenattacke auf acht Bezirke des Gebiets Rostow zurückgeschlagen habe. In der Siedlung Werchnepotapow sei ein Zaun um ein Privatgelände in Brand geraten. In der Siedlung Gruschewskaja habe ein im Bau befindliches Einfamilienhaus Feuer gefangen. In einem anderen Einfamilienhaus seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

Explosionen in mehreren ukrainischen Städten gemeldet

Ukrainische Medien berichten über Explosionen in mehreren Städten. Zu Beginn der Nacht gab es Meldungen über einen solchen Vorfall in Charkow. Dann wurde bekannt, dass es Explosionen in Rowno, Odessa und auch in der Region Iwano-Frankowsk gegeben haben soll.

Militärexperte: Großteil von Kirow in der DVR ist unter russischer Kontrolle

Der größte Teil der Siedlung Kirow (Swjato-Pokrowskoje) in der Donezker Volksrepublik (DVR) sei unter die Kontrolle der russischen Armee übergegangen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die russische Armee würde derzeit ihre Positionen im westlichen Teil der Siedlung festigen.

Medienbericht: Europa lässt Kiew mit seiner Entscheidung über russische Vermögenswerte im Stich

Die EU habe Kiew mit ihrer Weigerung, russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen, im Stich gelassen, schreibt Jamie Dettmer, ein Kolumnist der Zeitung Politico. Es werde für Europa immer schwieriger werden, der Ukraine Unterstützung zu gewähren.

Zuvor war in Brüssel ein Gipfeltreffen zu Ende gegangen, bei dem die EU vorläufig auf die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte verzichtete und beschloss, der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro aus ihrem eigenen Haushalt zu gewähren.

Stromausfälle in der Region Sumy gemeldet

In der Region Sumy in der Ukraine soll es zu Stromausfällen gekommen sein. Dies teilt Oleg Grigorow, der Leiter der regionalen Militärverwaltung, auf seinem Telegram-Kanal mit.

Die ukrainischen Streitkräfte haben seit 2014 mehr als 40.000 zivile Objekte in der DVR beschossen

Seit 2014 haben die ukrainischen Truppen mehr als 40.000 zivile Objekte in der Donezker Volksrepublik (DVR) beschossen, meldet Daria Morosowa, die Menschenrechtsbeauftragte der DVR. Im selben Zeitraum seien mehr als 15.000 Einwohner der DVR durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verletzt und etwa 10.000 getötet worden.

Russische Luftabwehr schießt über Nacht 29 ukrainische Drohnen ab

Die russischen Luftabwehrkräfte haben in der vergangenen Nacht 29 ukrainische Drohnen über sechs Regionen Russlands abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Es wird darauf hingewiesen, dass 14 davon über der Region Rostow und sieben über der Region Stawropol zerstört wurden. Je drei Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod und der Teilrepublik Kalmückien sowie jeweils eine Drohne über dem Gebiet Kursk und der Halbinsel Krim abgeschossen.

22.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Luftverteidigung wehrt Angriffe auf Sewastopol ab

Die Flugabwehrkräfte von Sewastopol wehren weiterhin Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ab, berichtet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew.

Insgesamt seien bereits acht Ziele sowohl über dem Schwarzen Meer als auch über verschiedenen Stadtbezirken abgeschossen worden. Der Beamte meldet keine Verletzten.  

In Sewastopol wurde am Montagabend um 20:31 Uhr (Ortszeit) der Luftalarm ausgelöst.

Russische Artillerie greift gegnerische Stellungen mit voller Schlagkraft an (Video)

Artilleriesoldaten der russischen Truppenverbände West, Süd und Ost fügen dem Gegner entlang der Front Feuerschaden zu. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Zeitstempel 00:00 ‒ Russische Soldaten zerstören mit einer Selbstfahrlafette vom Typ Giazint getarnte Anlagen der elektronischen Kampfführung am Frontabschnitt Krasny Liman.

Zeitstempel 00:27 ‒ Ein Feldlager mit Ausrüstung der ukrainischen Einheiten nahe der Ortschaft Konstantinowka in der DVR wird mithilfe einer 122-Millimeter-Haubitze vom Typ D-30 eliminiert.

Zeitstempel 00:39 ‒ Die Besatzung einer Selbstfahrlafette des Typs Msta-S zerstört Stellungen der ukrainischen Streitkräfte in Guljaipolje im Gebiet Saporoschje. 

Medien: Ukraine-Hilfe beeinträchtigt Einsatzbereitschaft norwegischer Streitkräfte

Den Einheiten der norwegischen Armee mangelt es an Ausrüstung und Bekleidung, berichtet die Zeitschrift Forsvarets forum. In der Brigade Nord mussten demnach Übungen abgesagt werden, weil den Soldaten warme Kleidung fehlte. Dies sei kein Einzelfall, heißt es im Bericht.

"Wir leisten einen bedeutenden Beitrag für die Ukraine, doch dies stellt unsere Einsatzbereitschaft auf die Probe", sagt Robert Hansen, Sicherheitsbeauftragter der Marine. "Wir müssen für morgen gerüstet sein, aber wir haben Bedenken."

Es sei wichtig, die Ukraine zu unterstützen, meint der Oberbefehlshaber der norwegischen Armee, Eirik Kristoffersen. Dass es den Soldaten in Norwegen selbst jedoch an Ausrüstung mangele, sei inakzeptabel.

Peskow: Ukraine-Frage lässt sich kaum öffentlich lösen

Die Beilegung des Konflikts in der Ukraine kann kaum öffentlich verhandelt werden, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow im Staatssender Rossija 1. Damit reagiert er auf eine Äußerung von US-Vizepräsident JD Vance. "Der Durchbruch, den wir erreicht haben, besteht darin, dass jetzt alle Fragen offen diskutiert werden", sagte Vance zuvor in einem Interview.

Peskow führt in dem Zusammenhang aus:

"Ehrlich gesagt, fehlen mir Informationen darüber, was damit gemeint ist. Es ist jedoch kaum möglich, sich mit der Beilegung eines so komplexen Problems in einem öffentlichen Rahmen zu beschäftigen. Andererseits erhalten wir vielleicht im Laufe der Zeit einige Klarstellungen."

Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod gemeldet

Das ukrainische Militär hat am Montagabend (Ortszeit) mehrere Ortschaften in vier Bezirken des Gebiets Belgorod mit 18 Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt. Drei Zivilisten erlitten ihm zufolge Verletzungen.    

Ferner meldet der Beamte zahlreiche Sachschäden. Es wurden 14 zivile Fahrzeuge, mehrere Infrastrukturanlagen, zwei landwirtschaftliche Betriebe und eine soziale Einrichtung beschädigt. Drei Fahrzeuge brannten durch die Drohnenattacken aus.

In mehreren Siedlungen im Bezirk Wolokonowka sei der Strom ausgefallen, berichtet der Gouverneur. Die zuständigen Dienste würden nach Genehmigung durch das russische Verteidigungsministerium mit den Reparaturarbeiten beginnen.

Russische Drohnen setzen gegnerische Kräfte entlang der Front außer Gefecht (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme bei der militärischen Spezialoperation im Einsatz. Wie es heißt, machen sie Personal, Ausrüstung, Teile der Fernmeldesysteme sowie temporäre Truppenstandorte der ukrainischen Einheiten unschädlich.  

Krim-Parlamentschef: Eigentum von Einwohnern, die für Kiew kämpfen, wird weiterhin verstaatlicht

Kürzlich hat das Krim-Parlament durch einen Beschluss das Eigentum mehrerer Bürger verstaatlicht, die als Teil der ukrainischen Streitkräfte kämpfen. Gegen einige von ihnen wurden Strafverfahren wegen Hochverrats eingeleitet.

Nun gibt der Chef des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, bekannt, dass die Verstaatlichung fortgesetzt werde. Mit der Identifizierung derartiger Vermögenswerte werde sich eine eigens dafür eingerichtete Anti-Terror-Kommission beschäftigen.  

"Für uns ist es sehr wichtig, dass alles bis ins kleinste Detail geprüft und begründet wird", betonte Konstantinow.

Orbán: Europäische Elite treibt Konflikt mit Russland voran – nur Bürger können Frieden erzwingen

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán wirft Teilen der europäischen Elite vor, einen militärischen Konflikt mit Russland zu forcieren. Bei einer Anti-Kriegs-Kundgebung in Szeged erklärte er, dass vor allem Politiker, Waffenhersteller und Banken ein Interesse an einer Eskalation hätten. Ausschnitte der Rede wurden auf seinem X-Account veröffentlicht.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

DVR-Chef: Stromversorgung bleibt trotz ukrainischer Angriffe stabil

In Russland ist der 22. Dezember Berufsfeiertag der Beschäftigten in der Energiebranche. Aus diesem Anlass bedankt sich Denis Puschilin, das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, bei den Fachleuten.  

"Sie gewährleisten die Stabilität des Energiesystems der Republik in einer Situation, in der ukrainische Militante gezielt kritische Energieanlagen angreifen", schreibt der Beamte in seiner Glückwunschbotschaft.

Es seien die Spezialisten im Energiesektor, die als Erste vor Ort einträfen und die von "feindlicher Aggression" verursachten Sachschäden beseitigten, fügt Puschilin hinzu.

Die Verwaltungschefs der Gebiete Cherson, Saporoschje und der Volksrepublik Lugansk bedankten sich ebenfalls bei den Fachkräften der Energieversorgung für ihren "professionellen und selbstlosen" Einsatz vor dem Hintergrund täglicher ukrainischer Angriffe.    

Stubb: Bis zum Abschluss des Abkommens zur Ukraine bleiben noch "die schwierigsten fünf Prozent" der Meinungsverschiedenheiten zu klären

Um eine Einigung über eine friedliche Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu erzielen, müssten noch die schwierigsten "fünf Prozent" der Meinungsverschiedenheiten geklärt werden. Dies behauptet der finnische Präsident Alexander Stubb, der laut Medienberichten enge Kontakte zu US-Präsident Donald Trump unterhält.

"Wir sind zu zwei wichtigen Schlussfolgerungen gekommen. Erstens sind sich Europa, die Ukraine und die USA einig in ihrem Bestreben, durch Zusammenarbeit einen dauerhaften und gerechten Frieden zu erreichen. Zweitens geht es um die Idee von Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Wir haben also fast unser Ziel erreicht, aber es scheinen noch die schwierigsten fünf Prozent zu bleiben."

Man sei "wahrscheinlich näher am Ziel sind als je zuvor".

Russischer Senator: EU-Kommission ist empört über Weigerung einiger EU-Länder, Kiew zu finanzieren

Die Europäische Kommission sei empört über die Weigerung Ungarns, Tschechiens und der Slowakei, sich an der Finanzierung der Ukraine zu beteiligen. Dieser Konflikt der Länder mit Brüssel wird weitergehen, meint Alexei Puschkow, Mitglied des Verfassungsausschusses des russischen Föderationsrates.

Der Senator merkt an, dass sich der Konflikt sogar ausweiten könnte, da er auf andere Bereiche der EU-Politik übertragen werde, vor allem auf den Kurs ihrer Führung zur Vorbereitung auf einen Konflikt mit Russland. Dabei werde diese fanatische Unterstützung der Ukraine einen enormen Schlag für den EU-Haushalt bedeuten und die interne Spaltung vertiefen.

Russische Streitkräfte greifen Hafen in Odessa mit Geran-Drohnen an

Wie der Telegram-Kanal SHOT berichtet, haben die russischen Streitkräfte den Hafen "Juschny" in Odessa mit modernisierten Angriffsdrohnen vom Typ Geran-2 angegriffen. Demnach wurden bei dem Angriff rund 30 Objekte des Unternehmens Allseeds Black Sea beschädigt, darunter auch der größte Terminal für Pflanzenöl, über den die Ukraine Lieferungen in EU-Länder abwickelte.

Rjabkow: Russland hat weitere Fragen an die USA in Bezug auf die Ukraine-Krise

Moskau hat weiterhin eine Reihe schwerwiegender Fragen an die USA, insbesondere im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, sagt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow auf der Moskauer Plattform des internationalen Diskussionsclubs Waldai. Er betont:

"Es ist von grundlegender Bedeutung, dass die US-amerikanische Seite auf höchster Ebene zugestimmt hat, dass eine der Hauptursachen des Konflikts die aggressive Expansion der NATO in Richtung der russischen Grenzen war. Gleichzeitig wird in der kürzlich veröffentlichten nationalen Sicherheitsstrategie der USA ausdrücklich die Frage aufgeworfen, ob eine endlose Erweiterung des Nordatlantikpakts sinnvoll ist. Das bedeutet aber keineswegs, dass wir keine Fragen mehr an die US-amerikanische Seite haben, auch im Zusammenhang mit der Ukraine."

Ukrainische Truppen greifen erneut Energodar an

Die ukrainischen Streitkräfte beschießen die kritische Infrastruktur in Energodar, berichtet Bürgermeister Maxim Puchow. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.  

"Das Umspannwerk Lutsch, eine Schlüsselanlage des Lebenserhaltungssystems, steht unter gezieltem Beschuss", schreibt der Beamte auf Telegram.

Es habe mehrere Angriffsversuche unter Einsatz der Drohnen und Artillerie gegeben, wobei das Risiko weiterer Attacken hoch bleibe, fügt Puchow hinzu. Des Weiteren ruft er die Einwohner nachdrücklich dazu auf, die Straßen und offenen Gegenden unverzüglich zu verlassen.

US-Vizepräsident JD Vance: Kiew ist sich bewusst, dass die Volksrepublik Donezk russisch wird

Russland will unbedingt die Kontrolle über den gesamten Donbass erlangen, erklärte US-Vizepräsident JD Vance. "Die Ukrainer betrachten dies verständlicherweise als ein ernstes Sicherheitsrisiko", fügte der Politiker in einem Gespräch mit der britischen Nachrichtenseite UnHerd hinzu.

Kiewer Vertreter räumten sogar unter vier Augen ein, dass sie den Donbass am Ende wahrscheinlich verlieren würden, führte der US-Vize aus. Möglicherweise käme es "in den kommenden zwölf Monaten, vielleicht auch später" dazu. Ein entsprechendes Zugeständnis stelle ein erhebliches Hindernis bei den Ukraine-Verhandlungen dar.  

Ex-Korrespondent Nikolai Tschigasow in DVR getötet

Der ehemalige Lenta.ru-Korrespondent Nikolai Tschigasow ist in der Donezker Volksrepublik (DVR) bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies teilt die Redaktion des Mediums mit.

"In der DVR ist der Korrespondent von Lenta.ru, Nikolai Tschigasow, infolge eines Angriffs von Drohnen der ukrainischen Streitkräfte getötet worden. Die tödliche Verwundung erlitt er Mitte September bei der Erfüllung eines Kampfeinsatzes nahe dem Dorf Werchnekamenskoje bei Sewersk."

Tschigasow arbeitete von 2021 bis 2022 in der internationalen Redaktion von Lenta.ru. Nach Beginn der militärischen Sonderoperation meldete er sich freiwillig zum Fronteinsatz. Im letzten Jahr kämpfte er bei Sewersk und befehligte einen Zug der Feuerunterstützung der Sturmkompanie. Er begann seine militärische Laufbahn als einfacher Soldat und stieg bis zum Leutnant auf.

Brüssel: Keine EU-Teilnahme an Ukraine-Gesprächen in Miami

An den Ukraine-Gesprächen in Miami am Wochenende hat kein Vertreter der EU teilgenommen. Dies erklärt der Sprecher der EU-Kommission, Olof Gill, bei einem Briefing in Brüssel. Auf die Frage, ob auch nur ein EU-Vertreter an den Gesprächen beteiligt gewesen sei, antwortete Gill: "Nein."

Am Samstag war Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation sowie Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, nach Miami gereist. Unmittelbar nach seiner Ankunft nahm er Gespräche mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff auf, sowie mit Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten. Diese bezeichnete er später als konstruktiv.

Am Sonntag wurden die Gespräche fortgesetzt. Dmitrijew erklärte, Kriegsbefürworter hätten die Verhandlungen zwischen Russland und den USA in Miami nicht verhindern können.

Vance: Bei Ukraine-Verhandlungen steht Frage der Kontrolle über AKW Saporoschje im Raum

Bei den Verhandlungen über die Ukraine stehe die Frage einer möglichen gemeinsamen Kontrolle über das Atomkraftwerk Saporoschje im Raum, berichtet der Vizepräsident der Vereinigten Staaten, J.D. Vance, in einem Interview mit Unherd.

Rjabkow: Russland reagiert zurückhaltend auf Provokationen der NATO

Russland reagiere zurückhaltend auf Provokationen der NATO, erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow auf der Moskauer Plattform des internationalen Diskussionsclubs Waldai. Er betont:

"Als Reaktion auf die abenteuerlichen und provokativen Schritte der NATO-Staaten haben wir einerseits große Zurückhaltung gezeigt und andererseits unseren Gegnern konsequent wichtige Warnsignale hinsichtlich der von ihnen verursachten strategischen Risiken gesendet, verbunden mit unserer unveränderten Entschlossenheit, die nationalen Sicherheitsinteressen entschlossen zu verteidigen."

Der Diplomat weist darauf hin, dass aufgrund der feindseligen Handlungen Europas weiterhin erhebliche Risiken für einen Konflikt zwischen Russland und der NATO bestehen. Dabei habe Moskau nicht die Absicht, westliche Länder anzugreifen, und sei bereit, dies rechtlich festzuhalten.

Raketenhagel auf Stellungen ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen eine Besatzung des Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des Truppenverbands Ost kämpft, im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten die Artilleriesoldaten Drohnenleitstellen und Standorte von Drohnenpiloten der ukrainischen Einheiten bei einem Angriff in Guljaipole im Gebiet Saporoschje.

Medien: In der Ukraine zwei US-Söldner eliminiert

In der Ukraine sind zwei US-amerikanische Söldner getötet worden, wie das Magazin Newsweek berichtet. In dem Artikel heißt es:

"Ty Wingate Jones und Brian Lionel Zacherl, zwei amerikanische Freiwillige, die gemeinsam mit der Internationalen Legion kämpften, sind Anfang Dezember ums Leben gekommen."

Die Zeitung verweist auf einen Facebook-Post von Michael Zakerl, dem Onkel eines der Söldner. Dieser wurde am 5. Dezember veröffentlicht. Darin bestätigt er den Tod seines 29-jährigen Neffen und fügt hinzu, dass die Witwe und die zwei Kinder des Verstorbenen zu diesem Zeitpunkt in Kiew waren. Den Tod des zweiten Amerikaners bestätigte dessen Schwester Amber Jones.

Das russische Verteidigungsministerium hatte wiederholt erklärt, dass das Kiewer Regime ausländische Söldner als Kanonenfutter einsetzt. Russische Truppen würden deren Eliminierung auf dem gesamten Territorium der Ukraine fortsetzen. In zahlreichen Interviews räumten Söldner selbst ein, dass ihre Einsätze schlecht koordiniert und die Überlebenschancen gering seien.

Mehr zum Thema Spezialtrupp des ukrainischen Militärgeheimdienstes liquidiert – US-Söldner unter den Toten

Regierungspartei kündigt Einrichtung einer Arbeitsgruppe zu den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine an

Eine Arbeitsgruppe zur Prüfung der Frage einer möglichen Durchführung der Präsidentschaftswahlen in der Ukraine während des Kriegsrechts sei im ukrainischen Parlament gebildet worden, teilt Dawid Arachamija, der Vorsitzende der Regierungspartei, mit. Er schreibt auf Telegram:

"Gemäß einer vorläufigen Vereinbarung wird im Obersten Rat eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich im Eilverfahren mit der Frage der möglichen Durchführung von Präsidentschaftswahlen in der Ukraine während des Kriegsrechts befassen soll. Die Diskussion wird auf der Grundlage des zuständigen Ausschusses der Rada für Fragen der Organisation der Staatsgewalt, der lokalen Selbstverwaltung, der regionalen Entwicklung und des Städtebaus stattfinden."

Seinen Angaben zufolge würden Vertreter aller Fraktionen im Parlament, der Zentralen Wahlkommission und öffentlicher Organisationen an den Diskussionen teilnehmen. Er verspricht, den Termin für die Sitzung später bekannt zu geben.

NATO eröffnet Trainingslager für ukrainische Soldaten in Polen

Die NATO hat die Einrichtung eines neuen Trainingslagers für ukrainische Soldaten in den Wäldern im Südosten Polens angekündigt. In der entsprechenden Mitteilung auf X hieß es:

"Tief in den Wäldern im Südosten Polens durchlaufen ukrainische Soldaten eine intensive Ausbildung in einem neuen Lager, das von der norwegischen Armee mit Unterstützung von sieben weiteren NATO-Verbündeten eingerichtet wurde."

Seit 2022 bilden NATO-Staaten im Rahmen der koordinierten Programme NSATU und Comprehensive Assistance Package sowie nationaler Kurse der Verbündeten ukrainische Soldaten aus. Die Ausbildung findet auf Übungsplätzen in Polen, Deutschland, Großbritannien und weiteren Ländern statt und umfasst die Bereiche Infanterie, Artillerie und Luftabwehr. Laut dem EU-Rat wurden bis Dezember 2025 über 85.000 ukrainische Soldaten geschult.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im Gebiet Belgorod

In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 18 Ortschaften in sieben Kreisen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, auf Telegram bekannt.

Wie es heißt, feuerten die ukrainischen Einheiten mindestens zehn Geschosse ab und setzten 31 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 17 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen oder abgefangen wurden.

Verletzte meldet der Beamte keine. Durch den Beschuss und die Drohnenattacken seien zwei zivile Fahrzeuge, drei Eigenheime sowie eine Infrastruktureinrichtung beschädigt worden, so der Gouverneur.

Schweizer Söldner: 18 Verfahren wegen Einsatz in der Ukraine

Die Schweiz untersucht derzeit 18 Fälle, in denen ihre Staatsbürger als Söldner aufseiten der ukrainischen Streitkräfte beteiligt waren. Dies teilt die Militärstaatsanwaltschaft der Eidgenossenschaft gegenüber der Agentur RIA Nowosti mit. Ein Sprecher der Behörde, Nicolas Fomasi, kommentierte:

"Wir bemühen uns, solche Fälle zu erkennen, haben aber keine offiziellen Statistiken. Nach unseren Informationen gibt es derzeit 18 laufende Verfahren, möglicherweise sind es noch mehr." 

Letzte Woche fällte das Gericht des Kantons Zürich erstmals ein Urteil gegen einen Schweizer Söldner im Ukraine-Konflikt: Er erhielt eine Bewährungsstrafe von 1,5 Jahren.

Russlands Auslandsgeheimdienst: Ukrainische Beamte wollen ins Ausland fliehen und haben ihre Familien bereits ausgeflogen

Ukrainische Beamte wollen nach dem Zusammenbruch des Regimes ins Ausland fliehen, teilt das Pressebüro des russischen Auslandsgeheimdienstes mit.

"Nach Informationen, die dem Auslandsgeheimdienst vorliegen, beabsichtigen Funktionäre des Kiewer Regimes, nach dessen unvermeidlichem Sturz ins Ausland zu fliehen. Viele Vertreter der ukrainischen Elite haben ihre Familien bereits ins Ausland gebracht und ihre finanziellen Vermögenswerte dorthin transferiert."

Nach Angaben des Geheimdienstes wenden sich Beamte und Geschäftsleute aus der Ukraine immer häufiger an die nationalen diplomatischen Vertretungen in europäischen Ländern, um Unterstützung bei der Erlangung einer Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten.

Gleichzeitig planen mehr als 90 Prozent der im Westen tätigen ukrainischen Diplomaten, nach ihren Dienstreisen nicht in ihre Heimat zurückzukehren. Sie verstehen, dass es keine Möglichkeit gibt, den Konflikt zu den Bedingungen von Wladimir Selenskij zu beenden.

Russland schneidet die Ukraine von der Donau ab

Russland hat eine wichtige Straßenbrücke auf der Strecke "Odessa – Reni" über den Dnjestr im Dorf Majaki zerstört. Zuvor wurde die Eisenbahnbrücke über den Dnjestr-Liman in der Nähe von Satoka getroffen. Nun wird die Lieferung von NATO-Militärgütern und Treibstoff aus Rumänien in die Ukraine erheblich erschwert. Experten zufolge werden diese Angriffe die Standfestigkeit der gegnerischen Streitkräfte an der Südflanke erheblich beeinträchtigen.

Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow.

Brand auf einem Tanker im Hafen von Taman nach einem ukrainischen Angriff gelöscht

Ein durch einen Drohnenangriff verursachter Brand auf einem Tanker und einem Kai im Hafen von Taman im Gebiet Krasnodar wurde gelöscht, teilt die Verwaltung der Region mit. Laut den Angaben wurden bei dem Angriff im Hafen von Taman zwei Piers, eine der Zufuhrleitungen und zwei Tanker beschädigt – auf einem davon brach ein Feuer aus. Zudem wurden durch herabfallende Trümmer zwei Tanks beschädigt.

Litauen erwägt Ukraine-Hilfe über Transit weißrussischer Düngemittel

Litauens Verteidigungsminister Robertas Kaunas hat vorgeschlagen, Kiew mit Einnahmen aus dem Transit weißrussischer Düngemittel zu unterstützen. Dies berichtet der Sender LRT. Er schloss nicht aus, dass die Behörden das Verbot für den Transport dieser Produkte durch Litauen unter politischem Druck aufheben könnten. Kaunas fragte:

"Warum sollten diese 300 Millionen nicht als zusätzliche Mittel an die Ukraine gehen?"

Zugleich bezeichnete der Minister dieses Szenario als rein hypothetisch. Das Medium erinnert daran, dass in Litauen derzeit ein Verbot für den Transit aus Weißrussland gilt.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Im Gebiet Saporoschje sind innerhalb eines Tages mehrere Zivilisten bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit.

"Der Gegner hat in den vergangenen 24 Stunden mindestens fünf Angriffe auf frontnahe Ortschaften im Gebiet Saporoschje durchgeführt. Vier Menschen wurden verletzt."

Demnach wurden drei Frauen im Verwaltungsbezirk Wassiljewka im Zuge eines Angriffs auf den zivilen Wohnbereich in ihren Häusern verletzt. In der Stadt Pologi wurde ein Mann verletzt, der sich in einem Auto befand.

Zudem meldete die Verwaltung des Bezirks Kamensko-Dnjeprowski einen weiteren Vorfall. In der frontnahen Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja wurde ein 1967 geborener Mann bei einem Artilleriebeschuss der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Er erlitt eine Splitterverletzung im Bauch und wurde in das zentrale Bezirkskrankenhaus eingeliefert.

Mehrere Ukrainer aus Kampfzone nach Russland evakuiert

Mehrere ukrainische Staatsbürger sind aus dem Kampfgebiet auf russisches Territorium gebracht worden. Sie wurden in vorübergehenden Unterkünften in Belgorod untergebracht und mit allem Nötigen versorgt. Dies teilt Tatjana Moskalkowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, mit.

"Aus der Kampfzone wurden ukrainische Staatsbürger nach Russland verlegt. Die Ukraine hat sich umgehend an mich gewandt, um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen. Wir haben sie in temporären Unterkünften in Belgorod untergebracht und vollständig versorgt."

Sie ergänzte, dass die Menschenrechtsbeauftragte des Gebiets Belgorod, Schanna Kirejewa, die Betreuung der sich in Russland aufhaltenden Ukrainer übernimmt.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Siedlung Wiltscha im Gebiet Charkow befreit

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord haben die Siedlung Wiltscha im Gebiet Charkow befreit. 

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.265 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 44 Fahrzeuge,
  • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • ein Panzerwagen,
  • sieben Geschütze,
  • zehn Munitions- und Warenlager,
  • sechs Stationen für elektronische Kampfführung.

Außerdem fing die russische Luftabwehr 76 Starflüglerdrohnen ab.

Vance spricht von "Durchbruch" bei den Ukraine-Gesprächen

Der US-Vizepräsident hat erklärt, worin er einen Durchbruch bei den Verhandlungen zur Ukraine sieht. Dies sagte er in einem Interview mit UnHerd.

"Ich denke, der Durchbruch, den wir erreicht haben, besteht darin, dass jetzt alle Fragen offen diskutiert werden."

Zunächst habe keine Seite ihre Karten offenlegen wollen, fügte Vance hinzu. In den vergangenen Wochen sei jedoch bei den Ukrainern und Russen ein reales Verständnis dafür entstanden, was nicht verhandelbar sei und worüber gesprochen werden könne.

Saporoschje: Mann bei Drohnenangriff durch ukrainische Streitkräfte schwer verletzt

Ein Einwohner der frontnahen Stadt Pologi im Gebiet Saporoschje ist bei einem Angriff eines ukrainischen Drohnenflugkörpers auf ein Auto schwer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.

"Eine feindliche FPV-Drohne griff in Pologi einen Pkw an. Ein Mann wurde verletzt. Er erlitt multiple Splitterverletzungen an Kopf, Brust und Bauch sowie Knochenbrüche und eine Gehirnerschütterung."

Der Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht. Sein Zustand sei schwer, so der Gouverneur.

Ukraine setzt ausländische Söldner zunehmend als Stoßtrupps ein

Die ukrainischen Streitkräfte schicken ausländische Söldner immer häufiger in Angriffsverbände. Dies berichten Vertreter russischer Sicherheitsstrukturen gegenüber RIA Nowosti. Ein Informant sagte gegenüber der Agentur:

"Das ukrainische Kommando setzt weiterhin Elite-Spezialeinheiten als Stoßtrupps ein. Nun tauchen in diesen Reihen immer öfter auch ausländische Söldner auf." 

Kriegsgefangener: Ukrainische Streitkräfte wollten eingeschlossene Soldaten nicht aus Dimitrow abziehen

Der ukrainische Soldat Witali Nabereschny, der sich in Gefangenschaft befindet, berichtet, dass sich das Kommando der ukrainischen Streitkräfte geweigert habe, eingeschlossene Einheiten aus Dimitrow in der Volksrepublik Donezk abzuziehen – selbst bei günstigen Wetterbedingungen.

"Als ich sah, dass wir eingekesselt waren und die Russen von allen Seiten kamen, entschied ich mich, mich zu ergeben. Es hatte keinen Sinn mehr. Unsere Seite hat nichts unternommen. Uns wurde gesagt: Wartet. Es gab keinen Befehl. Wir haben darum gebeten, selbst rausgehen zu dürfen. Es war Nebel. Wir sagten: Im Nebel gehen wir selbst. Nein, es müsse eine 'Drohne' da sein, die uns führt. Man müsse Bericht erstatten."

Er erklärte, bei Annäherung russischer Soldaten habe er auf Bäume geschossen. Die russischen Militärangehörigen hätten das Feuer gehört, seien herangekommen und hätten ihm und seinen Kameraden die Kapitulation angeboten. Dieses Angebot nahmen sie an.

Der Kriegsgefangene beklagte zudem, er sei durch Täuschung in die ukrainischen Streitkräfte gelangt. Auch die Versorgung kritisierte er: Es habe nur Paracetamol als Medikament gegeben und als Verpflegung sei für mehrere Tage eine Dose Konserven für jeweils zwei Personen abgeworfen worden.

Russische Truppen haben Dimitrow vollständig eingekesselt und kontrollieren rund die Hälfte der Stadt. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am 19. Dezember während der Live-Sendung "Ergebnisse des Jahres".

Militärexperte: Ukrainische Armee verstärkt Aktivitäten im Gebiet Charkow

Die Einheiten der ukrainischen Armee hätten in der vergangenen Woche ihre Aktivitäten an der Charkow-Front verstärkt, jedoch bleibe die Initiative an diesem Frontabschnitt weiterhin bei den russischen Streitkräften. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Medienbericht: Ukrainische Truppen versuchen, Anmarschwege der russischen Armee aus der Ferne zu verminen

Einheiten der ukrainischen Streitkräfte versuchen in der Gegend bei Wiltschi im Gebiet Charkow, Verteidigungsstellungen aufzubauen und die Anmarschwege der russischen Streitkräfte aus der Ferne zu verminen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

Dutzende Artillerieangriffe binnen 24 Stunden auf Gebiet Cherson

Kiews Truppen haben im Laufe des vergangenen Tages 33 Artillerieangriffe auf acht Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson durchgeführt, berichtet die Agentur RIA Nowosti.

"Bei Tageslicht schlug die ukrainische Armee 17 Mal mit Artillerie auf bewohnte Gebiete am linken Ufer des Dnjepr ein. Weitere 16 Schläge wurden von den ukrainischen Streitkräften in der Nacht ausgeführt. Acht Siedlungen am linken Ufer der Region Cherson gerieten unter Beschuss."

Betroffen waren die Orte Kachowka und Nowaja Kachowka, Malokachowka, Malaja Lepeticha, Aljoschki, Dnjeprjany, Gornostajewka und Kasatschi Lageri.

Medienbericht: Russische Streitkräfte vereiteln Vorstoß einer ukrainischen Spezialeinheit im Gebiet Sumy

Ein Vorstoß einer Kampfgruppe der Spezialeinheit des 225. separaten Sturmregiments der ukrainischen Streitkräfte wurde in der Nähe von Andrejewka in der Region Sumy vereitelt, ein Leopard-2-Panzer wurde zerstört. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

Orbán: Europas Sanktionen gegen Russland haben die europäische Wirtschaft zerstört

Die antirussischen Sanktionen hätten die europäische Wirtschaft zerstört, meint der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Er schreibt im sozialen Netzwerk X:

"Brüssel versprach, dass die Sanktionen Russland zerstören würden. Stattdessen haben sie Europa zerstört. Die Energiepreise sind stark gestiegen, die Wettbewerbsfähigkeit ist eingebrochen und Europa hinkt hinterher. Das ist der Preis für falsche Entscheidungen."

Nach Ansicht des ungarischen Regierungschefs ist es jetzt notwendig, Friedensverhandlungen aufzunehmen, anstatt den Kurs der weiteren Eskalation fortzusetzen.

Russische Armee eliminiert gegnerische Infanterie in einem Stützpunkt in der Region Sumy

Fallschirmjäger der russischen Streitkräfte haben eine ukrainische Infanterietruppe in der Region Sumy angegriffen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Der Gegner habe versucht, sich in einem Stützpunkt in einem Waldgebiet zu verschanzen, sei jedoch mit einer präzisen Salve eines russischen Mehrfachraketenwerfers eliminiert worden.

Anlegestellen im Kuban-Gebiet durch ukrainischen Drohnenangriff beschädigt

Zwei Anlegestellen und zwei Schiffe in der Siedlung Wolna im Kuban-Gebiet wurden durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt, teilt die Einsatzzentrale der Region mit. Alle Personen, die sich an Bord der Schiffe befanden, seien evakuiert worden. Es gab keine Verletzten.

Witkoff bezeichnet die Gespräche mit Dmitrijew als konstruktiv

Der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten, Steve Witkoff, hat die Gespräche mit Kirill Dmitrijew, dem Leiter des Russischen Fonds für Direktinvestitionen und russischen Sonderbeauftragten, als konstruktiv bezeichnet. Witkoff schreibt auf dem sozialen Netzwerk X:

"In den letzten zwei Tagen hat der Sonderbeauftragte Russlands, Kirill Dmitrijew, in Florida produktive und konstruktive Treffen mit der amerikanischen Delegation im Rahmen der Förderung des Friedensplans von US-Präsident Trump für die Ukraine abgehalten."

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 41 ukrainische Drohnen

Die Luftabwehr der russischen Streitkräfte hat in der Nacht 41 ukrainische Drohnen über acht Gebieten Russlands zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

21.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Rada-Abgeordneter: Von der EU garantierter Kredit wird der Ukraine nicht helfen

Der von der EU gewährte Kredit wird die Lage in der Ukraine nicht ändern, vor allem wegen der korrupten Machenschaften von Wladimir Selenskij und seinem Umfeld. Dies erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada Artem Dmitruk auf seinem Telegram-Kanal. Er betonte:

"Wir beobachten bereits einen allmählichen Zusammenbruch der Front in den meisten Bereichen und eine anhaltend negative, im Grunde irreversible Entwicklung in sozialen, wirtschaftlichen und zivilen Fragen. Unter diesen Umständen können keine Finanzspritzen, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken und mit systemischen Verwaltungsproblemen einhergehen, den allgemeinen Verlauf der Ereignisse ändern."

Militärexperte: Russische Truppen dringen sicher in das Gebiet Charkow vor

Die Streitkräfte Russlands rücken erfolgreich in Richtung der Ortschaften Wiltscha und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow vor, die südlich und westlich von Woltschansk liegen. Dies berichtete der Militärexperte Andrej Marotschko im Radio Komsomolskaja Prawda. Er sagte:

"Wir haben Erfolge in der Region Woltschansk erzielt, das heißt, wir rücken in Richtung Wiltscha vor, wir rücken in Woltschanskije Chutora vor."

"Ich darf nicht einmal Brot kaufen" – Jacques Baud über Folgen der EU-Sanktionen

Am 15. Dezember 2025 wurden von der EU Sanktionen gegen den pensionierten Schweizer Generalstabsoberst und ehemaligen NATO-Berater Jacques Baud verhängt. In einem Interview mit der Weltwoche schildert Baud, der auch bei verschiedenen Missionen für die UNO und OSZE tätig war, die Folgen, die dies für ihn hat.

Als er von den Hilfsangeboten und der Solidarität erzählt, die er aus aller Welt erfährt, kommen Baud die Tränen – doch wirklich helfen darf niemand, denn das würde als Verstoß gegen die Sanktionen gewertet.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Bericht: Paris begrüßt Putins Bereitschaft zu Gesprächen mit Macron

Paris begrüßt die Bereitschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Gesprächen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Dies berichtet die Zeitung Le Monde. Der Elysée-Palast werde in den nächsten Tagen entscheiden, unter welchen Bedingungen dies geschehen könne. Vertreter des Élysée-Palasts erklärten gegenüber der Presse:

"Es ist gut, dass der Kreml einen solchen Schritt öffentlich begrüßt. In den nächsten Tagen werden wir uns auf die optimale Vorgehensweise für die Verhandlungen einigen."

Zuvor hatte der französische Präsident nach dem EU-Gipfel in Brüssel erklärt, dass es für Europa an der Zeit sei, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen. Er betonte, dass das derzeitige Format der Verhandlungen über die Ukraine, bei dem amerikanische Unterhändler ohne die Europäer mit Russland über die Bedingungen einer Einigung diskutieren, "nicht optimal" sei.

Außenministerium: Kroatien steht aufseiten Kiews und liefert Waffen an die Ukraine

Zagreb hat sich im Ukraine-Konflikt auf die Seite des kriminellen Regimes in Kiew gestellt und liefert militärische Ausrüstung an die Ukraine. Dies erklärte der Direktor der zweiten Europaabteilung des russischen Außenministeriums, Juri Pilipson, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

"Heute hat Kroatien, wie auch seine Verbündeten, die Seite des kriminellen Regimes in Kiew ergriffen, liefert militärische Ausrüstung an die Ukraine, nimmt ukrainische Militante zur Rehabilitation auf und hindert kroatische Söldner nicht daran, an den Kampfhandlungen auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte teilzunehmen. Aus dieser Logik ergeben sich Initiativen, die auf eine Ausweitung der militärisch-technischen Zusammenarbeit zwischen Zagreb und Kiew abzielen."

Portugal stellt 50 Millionen Euro für Waffenlieferungen an die Ukraine bereit

Laut einer Erklärung des ukrainischen Verteidigungsministers Denis Schmyhal wird Portugal im Rahmen des Programms "Prioritized Ukraine Requirements List" (PURL) 50 Millionen Euro für Waffenlieferungen an Kiew bereitstellen. Dies schrieb Schmygal auf seinem X-Account. Das PURL-Programm wurde am 14. Juli von US-Präsident Donald Trump und NATO-Generalsekretär Mark Rutte ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Mechanismus kaufen die NATO-Verbündeten Waffen für die Ukraine aus amerikanischen Beständen.

Saporoschje: Zivilistin durch ukrainischen Beschuss verletzt

Nach Angaben des Gouverneurs Jewgeni Balizki wurde bei dem heutigen Beschuss durch die ukrainische Seite eine Zivilistin in dem Gebiet Saporoschje verletzt. Außerdem wurden im Stadtbezirk Wassiljewskij Stromleitungen beschädigt, wodurch 206 Haushalte ohne Strom sind. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Balizki:

"In den letzten 24 Stunden hat der Feind seine Versuche, unsere Siedlungen anzugreifen, nicht eingestellt (...) In der Stadt Wassiljewka wurde eine Frau, geboren 1945, verletzt: Durch den Angriff wurde das Dach durchschlagen, und die Deckenverzierungen stürzten auf die Frau herab. Der Verletzten wird Hilfe geleistet, ihr Leben ist nicht in Gefahr."

The Spectator: Europa darf den Konflikt in der Ukraine nicht länger hinauszögern

Nach Ansicht eines Kommentators der britischen Zeitschrift The Spectator sollten die europäischen Länder aufhören, Hindernisse für eine Lösung des Konflikts in der Ukraine zu schaffen, und den Dialog mit Russland wieder aufnehmen. Um ihre Position gegenüber Moskau zu vermitteln, müssen die Europäer jedoch ein Dialogformat außerhalb der EU-Strukturen wählen, da Russland und das übrige Europa nicht zuletzt aufgrund der "lautstarken moralisierenden Äußerungen" der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die "die Brücken abgebrochen" haben, zu einem völligen Kommunikationsabbruch gekommen sind. In dem Magazinartikel wird darauf hingewiesen, dass einige Staats- und Regierungschefs der EU-Länder bereits die Notwendigkeit eines Dialogs mit Moskau erkannt haben. Als Beispiele werden der französische Präsident Emmanuel Macron und der finnische Präsident Alexander Stubb genannt.

Ständiger Vertreter bei der OSZE: Europa fordert Russland zur Kapitulation auf

Der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE, Maxim Bujakewitsch, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass das "kollektive Europa" in der OSZE Russland zur Kapitulation auffordere. Dem Diplomaten zufolge schweigen die USA bei den Sitzungen zu Fragen der europäischen Sicherheit. Dies hängt damit zusammen, dass Moskau und Washington derzeit Verhandlungen führen. Aus diesem Grund habe London das Sagen, bemerkte Bujakewitsch und fügte hinzu:

"Und was hören wir? Ausschließlich Kriegstrommeln: mehr Unterstützung für das militärische Kiew, mehr Geld, mehr Ressourcen. Keine Rede von einem Waffenstillstand – außer den Forderungen an Moskau nach einem bedingungslosen Waffenstillstand, dem Abzug der Truppen und so weiter. Im Grunde genommen bietet das kollektive Europa, mit Ausnahme der Ungarn, unter der Führung Londons Russland Kapitulationsbedingungen und nichts weiter an. Und das setzt a priori die Fortsetzung der Kampfhandlungen voraus. Europa ist nicht bereit für den Frieden. Es will keinen Frieden … Und wir beenden den politischen Zyklus in der OSZE im Grunde mit denselben Einstellungen: Der Krieg geht weiter, die Ukraine kämpft, die westlichen Länder pumpen weiterhin Geld und Ressourcen in sie hinein."

Kiew: Ukrainische Truppen ziehen sich "aus mehreren Stellungen" bei Grabowskoje zurück

Wie die Zeitung Ukrainskaja Prawda unter Berufung auf Dmitri Lichowoj, Offizier der Hauptkommunikationsabteilung der ukrainischen Armee, berichtet, haben Einheiten der ukrainischen Streitkräfte ihre Stellungen im Osten der Region Sumy an der Grenze zu Russland aufgegeben. Ihm zufolge haben sich ukrainische Truppen "aus mehreren Stellungen" in der Region des Dorfes Grabowskoje im Osten des Gebiets zurückgezogen.
Der Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Sumy, Oleg Grigorow, teilte zuvor mit, dass die Behörden diejenigen Einwohner, die eine Evakuierung verweigern, aus den Ortschaften der Gemeinde Krasnopolje, zu der Grabowskoje gehört, zwanghaft umgesiedelt werden.

Selenskij fordert breitere Gespräche mit europäischen Partnern

Nach einem Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij breitere Konsultationen mit europäischen Partnern gefordert. Auf der Plattform X schrieb der Politiker am Sonntag:

"Wir kommen recht schnell voran, und unser Team in Florida arbeitet eng mit der US-Seite zusammen. Auch europäische Vertreter sind eingeladen worden. Diese Verhandlungen sind konstruktiv, und das ist wichtig."

Es herrsche Einigkeit darüber, dass nach der Arbeit der ukrainischen Diplomaten in den USA Konsultationen mit europäischen Partnern in einem breiteren Kreis nötig wären, betonte der Staatschef.

Vieles hänge davon ab, ob Russland die Notwendigkeit einsehe, den Krieg zu beenden. Leider seien die Signale aus Russland nach wie vor negativ, behauptete Selenskij. Er beschwerte sich über Angriffe entlang der Kontaktlinie und auf Infrastrukturobjekte.

"Es ist unerlässlich, dass die Welt dazu nicht schweigt."

Der Ukrainer dankte Norwegen für seine Bereitschaft, weiterhin zu helfen – sowohl beim Aufrechterhalten des Drucks auf Russland als auch beim Wiederaufbau nach den russischen Angriffen.

90-Milliarden-Kredit für Ukraine: Deutschen Steuerzahlern drohen hohe Kosten

Die EU hat sich auf einen neuen Kreditrahmen von 90 Milliarden Euro für die Ukraine geeinigt. Für Deutschland könnten dadurch jährliche Belastungen von bis zu 700 Millionen Euro entstehen. Bundeskanzler Friedrich Merz begrüßte die Einigung und bezeichnete das Modell als bessere Alternative zur direkten Enteignung russischer Vermögenswerte. Zugleich schloss er nicht aus, eingefrorene russische Gelder künftig zur Refinanzierung zu nutzen.

Aus der Opposition kommt hingegen scharfe Kritik: Sie warnt vor neuen EU-Schulden zulasten der deutschen Steuerzahler.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Saporoschje: Ukrainische Truppen beschießen Kamenka-Dnjeprowskaja

Wie der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mitteilte, führen ukrainische Truppen einen Artillerieangriff auf die Ortschaft Kamenka-Dnjeprowskaja durch. Bislang liegen keine Informationen über Opfer vor – die Gefahr weiterer Angriffe besteht nach wie vor. Der Gouverneur schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

"Der Ort Kamenka-Dnjeprowskaja wird vom ukrainischen Militär mit Artillerie beschossen. Es wurden mindestens fünf Explosionen registriert. Informationen über Opfer liegen nicht vor."

Russischer Ombudsmann: Ukrainische Truppen töteten im auslaufenden Jahr im Gebiet Cherson 133 Zivilisten

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat Sergei Georgijew, Menschenrechtsbeauftragter für den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson, Statistiken zu den Opfern unter der Zivilbevölkerung der Region bekannt gegeben. Die Situation vor Ort bezeichnete er als angespannt. Das linke Dnjepr-Ufer werde ständig von den ukrainischen Streitkräften beschossen. Es komme täglich zu Attacken mit verschiedenen Waffen.   

"Seit Anfang dieses Jahres registrierten die örtlichen Sicherheitsdienste mehr als 1.700 Attacken, bei denen 603 Menschen, darunter 16 Kinder, Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, überwiegend Minen- und Explosionstraumata, erlitten. 133 Menschen, darunter drei Kinder, kamen ums Leben."

Die Statistiken seien noch schlimmer als im vergangenen Jahr. Damals seien 108 Zivilisten, darunter zwei Kinder, getötet worden. Es habe 435 Verletzte gegeben. Der Beschuss sei im auslaufenden Jahr intensiver geworden, und es gebe mehr Opfer unter der Zivilbevölkerung. Die Stadt Aljoschki werde dabei besonders stark unter Beschuss genommen, sagte der russische Ombudsmann.

Selenskij weist Putins Wahlforderung zurück

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat Forderungen des russischen Staatschefs Wladimir Putin zu Neuwahlen in seinem Land mit scharfer Kritik beantwortet. Auf einer Pressekonferenz in Kiew sagte er:

"Es ist nicht an Putin, zu entscheiden, wann und in welchem Format Wahlen in der Ukraine stattfinden."

Der Kremlchef werde eine mögliche Abstimmung über den künftigen ukrainischen Präsidenten nicht beeinflussen können, versprach Selenskij.

Auslöser der Kritik waren Äußerungen Putins am Freitag bei seiner Jahrespressekonferenz. Dort hatte er nicht nur erneut Präsidentenwahlen im Nachbarland gefordert und die derzeitige ukrainische Führung als illegitim kritisiert. Er hatte auch verlangt, dass an der Abstimmung die in Russland lebenden Ukrainer teilnehmen sollten. Selenskij betonte:

"Es werden ukrainische Bürger abstimmen, die sich in der Ukraine in den ukrainisch kontrollierten Gebieten aufhalten."

Nur dort könnten ehrliche und transparente Wahlen gewährleistet werden, so der ukrainische Präsident.

Russisches Militär: Mehr als 1.285 ukrainische Soldaten in 24 Stunden eliminiert

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Ryschewka und Alexejewka im Gebiet Sumy und Krasnojarskoje, Ternowoje und Wolschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 120 Kämpfer verloren. Neun Fahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Podoly, Kupjansk-Uslowoi, Lesnaja Stenka, Kowscharowka, Boldyrewka und Monatschinowka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Bis zu 210 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Kampfpanzer, einen Mannschaftstransporter, einen Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug, 14 Wagen, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.

Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kramatorsk, Druschkowka, Sakotnoje, Konstantinowka, Nikolajewka und Minkowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 210 Soldaten. Außerdem seien ein Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug, elf Wagen, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Brennstoffdepot und drei Munitionslager zerstört worden.

Der Truppenverband Mitte eliminiere die in der Stadt Dimitrow eingekesselten ukrainischen Truppen und säubere die Siedlung Rodinskoje in der DVR. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Werowka, Annowka, Sergejewka, Artjomowka, Torezkoje, Belizkoje, Rodinskoje und Nowoalexandrowka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe mehr als 455 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zwei Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Pick-ups, ein Geschütz und ein Aufklärungsradar zerstört.

Der Truppenverband Ost setze ebenfalls seinen Vormarsch fort, indem er in der Nähe der Ortschaften Gai und Andrejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Ternowatoje, Doroschnjanka und Guljaipole im Gebiet Saporoschje Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte getroffen habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 245 Armeeangehörige. Dabei seien sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, eine Haubitze und ein Munitionslager zerstört worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 gegnerische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünf Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und eine Radaranlage seien außer Gefecht gesetzt worden.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungswerke, auf militärisch relevante Energieanlagen, Lagerhäuser und Verkehrsinfrastrukturen, auf Drohnenwerke und 144 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden 29 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 669 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 104.014 Drohnen, 640 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.637 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.634 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.062 Geschütze und Mörser verloren.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf elf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden elf Ortschaften in vier Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 14 Drohnen eingesetzt, von denen acht abgeschossen worden seien.

In der Statistik berichtet der Politiker über ein Todesopfer und einen Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Eine Frau sei ums Leben gekommen, als sie in der Nähe der Siedlung Besljudowka auf einen Sprengsatz getreten sei. Bei der Attacke einer FPV-Drohne auf ein Auto sei ein Einwohner der Stadt Schebekino verletzt worden.

Gladkow meldet außerdem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Einfamilienhaus, eine Stromleitung und drei Autos beschädigt worden.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Dezember 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Kachowka — 5,
  • Malaja Lepeticha — 3,
  • Nowaja Kachowka — 7;
  • Kairy — 2,
  • Dnjeprjany — 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka, Kachowka und Sawodowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

EU zerstritten: Harte Linie gegen Russland gerät ins Wanken

Der Jurist Gunnar Beck sieht die Europäische Union in der Frage der eingefrorenen russischen Vermögenswerte zunehmend gespalten. Während Länder wie Ungarn, die Slowakei und zunehmend auch Italien weitere Sanktionen skeptisch betrachten, setzten Hardliner um EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz weiter auf Konfrontation.

Dem gegenüber stehe ein wachsendes Lager innerhalb der EU, das sich stärker am Kurs von US-Präsident Donald Trump orientiere und eine Abkehr von der bisherigen Eskalationsstrategie fordere. Diese politische Spaltung, so Beck, könne sich in den kommenden Monaten weiter vertiefen und die Handlungsfähigkeit der EU nachhaltig schwächen.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Kremlsprecher bestätigt Putins Bereitschaft zu Gesprächen mit Macron

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow die Bereitschaft des russischen Präsidenten Wladimir Putin bestätigt, mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron über eine Lösung des Ukraine-Kriegs zu sprechen. Dabei verwies Peskow darauf, dass Macron zuvor erklärt hatte, dass es im Interesse der Europäer und der Ukrainer liege, die Gespräche mit Putin über ein Ende des Kriegs wiederaufzunehmen. In diesem Zusammenhang erklärte der Kremlsprecher:

"Wenn also der gegenseitige politische Wille vorhanden ist, kann dies nur positiv bewertet werden."

Russischer Präsidentenberater: Ein trilaterales Friedenstreffen steht bislang nicht auf der Tagesordnung

Juri Uschakow, Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, hat im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti den Verlauf der Gespräche kommentiert, die der Sondergesandte Kirill Dmitrijew seit diesem Samstag im US-Bundesstaat Florida führt. Dmitrijew befinde sich derzeit in Miami. Über die Ergebnisse seiner Reise werde der Sondergesandte erst nach der Rückkehr nach Moskau berichten, teilte Uschakow mit.

Gleichzeitig widerlegte der Präsidentenberater die Behauptung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij, wonach die US-Seite ein trilaterales Treffen der nationalen Sicherheitsberater der USA, der Ukraine und Russlands vorgeschlagen habe. Uschakow erklärte in diesem Zusammenhang:

"Bislang hat niemand über diese Initiative ernsthaft gesprochen. Daran wird jetzt nicht gearbeitet."

In Bezug auf die Rolle der Ukraine und der EU bei den Friedensverhandlungen sagte Uschakow, dass ihre gemeinsamen Vorschläge nur die Möglichkeiten behinderten, einen nachhaltigen Frieden zu erzielen.

DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Dezember bis 0 Uhr am 21. Dezember (Ortszeit) wurden weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen 14 Wohnhäuser und sieben Infrastrukturobjekte.

Orbán: "Ohne EU-Truppen kann dieser Krieg gegen die Russen nicht gewonnen werden"

Es sei völlig egal, wie viel Geld die Europäische Union der Ukraine bereitstelle, den Kriegsverlauf könne sie so nicht beeinflussen, erklärte Ungarns Premierminister Viktor Orbán.

"Das heißt, auch wenn wir jetzt 90 Milliarden Euro gegeben haben, reicht das gerade einmal dafür, dass der ukrainische Rückzug, der derzeit an der Front stattfindet, weitergeht. Es reicht nicht aus, um das Blatt zu wenden."

Orbán fügte hinzu, dass "dieser Krieg gegen die Russen" ohne EU-Bodentruppen nicht gewonnen werden kann. Zudem liefern die US-Amerikaner der Ukraine wichtige Informationen und Kommunikationsmittel.

"Daher bleibt die Abhängigkeit der Ukrainer von Amerika zu 100 Prozent bestehen, egal wie viel Geld Europa den Ukrainern gibt. Nicht wegen des Geldes, sondern wegen der speziellen, unersetzbaren militärischen Dienstleistungen, die sie von Amerika erhalten."

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht drei ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht drei unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Wolgograd – 2,
  • Gebiet Rostow – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

USA schlagen Selenskij zufolge neues Format für Friedensgespräche vor

Bei den Verhandlungen in Miami zur Beendigung des Ukraine-Kriegs hat die US-Regierung nach ukrainischen Angaben vorgeschlagen, dass Vertreter Kiews und Moskaus wieder direkt miteinander sprechen. Washington schlage ein trilaterales Treffen der nationalen Sicherheitsberater der USA, der Ukraine und Russlands vor, sagte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij. Demnach könnten beim Treffen auch europäische Vertreter anwesend sein. Ein solches Treffen wäre logisch, sobald Ergebnisse der aktuellen Gespräche ersichtlich wären, fügte der Politiker hinzu.

Selenskij betonte, die Ukraine unterstütze das vorgeschlagene trilaterale Format nur dann, wenn konkrete Fortschritte möglich seien – etwa bei einem Austausch von Kriegsgefangenen oder bei der Vorbereitung eines Gipfeltreffens der Staats- und Regierungschefs.

Zuletzt hatten sich russische und ukrainische Unterhändler im Sommer in der Türkei direkt getroffen.

Russischer Sondergesandter Dmitrijew nennt Gespräche mit USA "konstruktiv"

Seit Samstag weilt Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in Miami. Dort verhandelt er mit US-Vertretern über ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges. In einem kurzen Kommentar für die russischen Medien hat Dmitrijew in der Nacht zum Sonntag gesagt, man werde die Gespräche im Verlauf des Sonntags weiterführen.

"Die Gespräche verlaufen konstruktiv."

An den Verhandlungen nehmen auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, teil. Auch ukrainische und europäische Regierungsvertreter sollen in Florida dabei sein, darunter der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter. Medienberichten zufolge ist ein Treffen mit Witkoff geplant, an dem auch Vertreter von Großbritannien und Frankreich teilnehmen sollen.

20.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Bericht: Russische Armee widerlegt Narrative über Schwäche der Militärindustrie

Wie in einem Artikel der US-Zeitschrift The National Interest erwähnt, widerlegt die Anpassung und Verbesserung des russischen militärisch-industriellen Komplexes die Behauptungen, dass die russische Verteidigungsindustrie nicht in der Lage sei, den Bedarf der russischen Streitkräfte während des Konflikts in der Ukraine zu decken. Nach Ansicht des Autors von The National Interest zeugt die kürzlich erfolgte Lieferung einer neuen Charge verbesserter Su-34-Jagdbomber durch die Vereinigte Flugzeugbaukorporation an das russische Verteidigungsministerium von der Anpassung der russischen Streitkräfte an die Kampfhandlungen in der Ukraine. Der Autor des Magazins schreibt:

"Monatelang behaupteten prowestliche Kommentatoren, dass Russland durch den Widerstand der Ukraine im andauernden Konflikt zusammenbrechen werde. Seit einiger Zeit zeigen sich Risse in dieser Darstellung. Nun sind daraus regelrechte Klüfte geworden. Selbst NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat eingeräumt, dass die russische Rüstungsindustrie in drei Monaten so viel produzieren kann wie die NATO in einem ganzen Jahr. Die russischen Streitkräfte haben die harten Lektionen des Konflikts schnell gelernt und verinnerlicht. Deshalb kämpfen die Russen immer besser – und besiegen die Ukrainer."

Gebiet Charkow: Ukrainisches Militär lässt 800 Dorfbewohner verhungern

Im Dorf Kowscharowka im Gebiet Charkow, wo noch etwa 800 Zivilisten leben, ist laut einer Meldung des Telegram-Kanals Mash eine katastrophale humanitäre Lage zu verzeichnen.
Nach Angaben des Kanals ist die Siedlung praktisch von der Versorgung abgeschnitten: Der Korridor für die Lieferung humanitärer Hilfe ist blockiert, und Lebensmittel kommen nur sporadisch an – im besten Fall einmal pro Woche dank der Bemühungen von Freiwilligen. Die Geschäfte im Dorf sind geschlossen, die Einwohner sind vollständig von den seltenen Lieferungen abhängig. Mash schreibt:

"Das ukrainische Militär hungert die verbliebenen 800 Einwohner des Dorfes Kowscharowka in der Region Charkow aus. Der humanitäre Korridor ist blockiert – die Menschen erhalten einmal pro Woche Lebensmittel von Freiwilligen.NachInformationen von Mash haben die Militanten nach ihrem Misserfolg in Kupjansk die Siedlungen in den Vororten terrorisiert – sie haben in Kupjansk-Uslowoje Geiseln genommen und lassen keine Transportmittel mit Lebensmitteln nach Kowscharowka. Derzeit gibt es im Dorf keine Lebensmittelgeschäfte – die Einheimischen überleben dank der seltenen Hilfe von Freiwilligen."

Ukraine und Portugal vereinbaren gemeinsame Produktion von Meeresdrohnen

Kiew und Lissabon haben sich auf die gemeinsame Produktion ukrainischer Meeresdrohnen geeinigt. Dies teilte der Berater von Wladimir Selenskij, Alexander Kamyschin, auf seiner Seite im sozialen Netzwerk X mit.

Seinen Worten zufolge werden diese unbemannten Geräte Lissabon dabei helfen, die "Sicherheit der europäischen Küste" zu gewährleisten.

Nikolajew im Süden der Ukraine ohne Stromversorgung

Wie der Bürgermeister von Nikolajew, Alexander Senkewitsch, mitteilte, wurde in der Stadt im Süden der Ukraine die Stromversorgung unterbrochen. Zuvor hatten ukrainische Medien in der Nacht auf Samstag über Explosionen in der Stadt berichtet. In der Stadt werden sogenannte "Punkte der Unzerstörbarkeit" eingerichtet, an denen die Einwohner ihre Elektrogeräte aufladen und sich aufwärmen können, fügte der Bürgermeister hinzu.

Ukrainische Truppen greifen innerhalb eines Tages dreimal Wohngebiete im Gebiet Saporoschje an

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb eines Tages dreimal Wohngebiete in der Region Saporoschje angegriffen, wobei eine Person verletzt wurde. Dies teilt der Gouverneur Jewgeni Balizki mit.

In Wassiljewka wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff verletzt.

Orbán: Neuer EU-Kredit wird Kiew nicht retten

Der von der Europäischen Union gewährte Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro werde die Lage für Kiew nicht ändern, sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Ein Videoausschnitt seiner Rede wurde auf der offiziellen Seite des Politikers im sozialen Netzwerk X veröffentlicht.

"Meiner Meinung nach befindet sich die Ukraine in einer strategischen Niederlage, die sich immer brutaler manifestieren wird. Das lässt sich nicht durch die Bereitstellung von 90 Milliarden Euro vermeiden. Je länger der Konflikt andauert, desto schwächer wird ihre Verhandlungsposition."

Nach Ansicht des Politikers sei die Lage auf dem Schlachtfeld nicht zu Kiews Vorteil. Das bereitgestellte Geld reiche nur aus, um den Rückzug fortzusetzen, aber nicht, um die Lage zugunsten der ukrainischen Streitkräfte zu ändern.

Medien: Teile des Gebiets Odessa von restlicher Ukraine abgeschnitten

Die südwestlichen Teile des Gebiets Odessa sind von der gleichnamigen Regionalhauptstadt abgeschnitten. Die Angriffe auf die Brücke der Ortschaft Majaki an den Strecken Odessa-Reni und Odessa-Kischinjow haben ihr Ziel erreicht, schreiben russische Medien. Durch den letzten Schlag mit einer Iskander-Rakete in der vergangenen Nacht wurde die Brücke für den Verkehr unpassierbar. Man kann sie jetzt nur noch zu Fuß überqueren, indem man die Löcher im Brückenteppich umgeht. Dadurch können die Bewohner des südwestlichen Teils der Region nicht mehr nach Odessa gelangen, und Gütertransporte aus Rumänien und Moldawien können nun nur noch über die Gebiete Winniza und Tschernowzy in die Ukraine eingeführt werden. Die Zeitung Moskowski Komsomolez schreibt:

"Der Experte und Gründer der Unternehmensgruppe Prime, Dmitri Leuschkin, hat bereits mitgeteilt, dass die Zerstörung der Brücke '60 Prozent der Treibstofflieferungen aus den Donauhäfen blockieren wird. Um von Ismail zum Stützpunkt der Ukraine und der NATO zu gelangen, muss man jetzt über Rumänien fahren' [...] Auch die Lieferungen von Militärhilfe aus dem Westen in die Regionen Odessa und Nikolajew, wo sich Militärstützpunkte befinden, sind nun erschwert. Die Anlieferung ausländischer Munition ist nur noch über Umwege möglich. Dies ist ebenfalls schwierig, da die Eisenbahnknotenpunkte im Hinterland der Ukraine zerstört wurden."

Wall Street Journal: Fünf wichtige Streitpunkte blockieren die Ukraine-Verhandlungen

Die Verhandlungen über eine friedliche Beilegung des Ukraine-Konflikts dauern bereits mehrere Wochen an, doch eine endgültige Einigung scheint wegen der fortbestehenden grundsätzlichen Differenzen zwischen den Parteien noch in weiter Ferne zu liegen. Dies schreibt die US-Zeitschrift The Wall Street Journal.

Die Autoren des Magazins weisen auf fünf grundlegende Streitpunkte hin, die eine Lösung verhindern. Im Mittelpunkt steht dabei die Gebietsfrage. Moskau besteht auf dem Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass, während Kiew jegliche Zugeständnisse in dieser Richtung ablehnt. Ein weiteres ernstes Hindernis ist das Bestreben der Ukraine nach einer NATO-Mitgliedschaft, was Russland kategorisch ablehnt, so die Zeitschrift weiter.

Darüber hinaus gelingt es den Parteien nicht, sich auf die zulässige Stärke der ukrainischen Streitkräfte nach einem möglichen Waffenstillstand zu einigen. Einzelne Differenzen betreffen auch den künftigen Status des Kernkraftwerks Saporoschje sowie die rechtliche Stellung der russischen Sprache in der Ukraine.

Kämpfer warnen: Glasfasernetze von FPV-Drohnen belasten Umwelt und Ortschaften

Der massive Einsatz von FPV-Drohnen in der Zone der speziellen Militäroperation in der Ukraine bedroht die Umwelt der Region. Darüber berichteten russische Militärangehörige in einem Gespräch mit der Zeitung Argumenty i Fakty. So tauchte kürzlich im Internet ein Video aus Liman auf, in dem die gesamte Ortschaft mit einem Glasfasernetz überzogen ist. Der Gründer des Ausbildungszentrums für unbemannte Luftfahrt und korrespondierendes Mitglied der Russischen Ingenieurakademie, Maxim Kondratjew, stellte fest, dass derzeit ganze Regionen mit Glasfasernetzen abgedeckt sind. Kondratjew betonte, dass ein solches Netz eine ernsthafte Gefahr für die Umwelt darstelle, weshalb nach Beendigung der Kriegshandlungen alle Kabel eingesammelt und entsorgt werden müssten, was Zeit und Geld koste. Er merkte an:

"So etwas hat es weltweit noch nie gegeben. Es ist das erste Mal, dass solche Netze aus Glasfaserdrohnen übrig bleiben. Das Glasfaserkabel für eine Drohne kann bis zu 50 Kilometer lang sein. Daher decken solche Glasfasernetze ganze Gebiete in der Zone der speziellen Militäroperation ab. In ihrer derzeitigen Form stellen diese Kabel eine sehr große Gefahr für Pflanzen, Tiere und Vögel dar."

Ägypten bietet Vermittlung im Ukraine-Konflikt an

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah as-Sisi erklärte bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow in Kairo, Ägypten sei bereit, die Bemühungen um eine diplomatische Lösung der Ukraine-Krise zu unterstützen, teilt das Büro des ägyptischen Staatschefs am Samstag mit.

Nach Angriff ukrainischer Drohnen: Im Zoo von Wassiljewka beginnen Wiederaufbauarbeiten

Die Wiederaufbauarbeiten im Zoo von Wassiljewka im Gebiet Saporoschje haben begonnen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Vor einer Woche griffen Drohnen der ukrainischen Armee den Zoo an, zerstörten einen Teil der Gehege und verletzten einen Löwen. Nun vermeldet Balizki:

"Im Rehabilitationszentrum für Raubtiere in Wassiljewka, das zum Ziel der Kiewer Nazis geworden ist, werden derzeit Arbeiten zur Beseitigung der Folgen des Angriffs durchgeführt."

Seinen Worten zufolge haben Freiwillige der interregionalen russischen Jugendbewegung JugMolodoi (Der junge Süden) auf den Hilferuf reagiert und beteiligen sich am Wiederaufbau.

Medienbericht: EU wird jährlich drei Milliarden Euro für Ukraine-Kredit zahlen

Die Länder der Europäischen Union werden jedes Jahr drei Milliarden Euro für einen Kredit an Kiew zahlen, berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf hochrangige Beamte der Europäischen Kommission.

"Die Steuerzahler der EU müssen jährlich drei Milliarden Euro an Zinsen für das Darlehen zur Finanzierung der Verteidigung der Ukraine im Rahmen eines Plans zur Erhöhung der Gesamtverschuldung zahlen."

Das Blatt präzisiert, dass der Plan für die Europäische Union nicht billig sein wird – sie muss ab 2028 Zinsen aus ihrem Siebenjahresbudget zahlen. Dieses wird zu einem großen Teil aus Beiträgen der EU-Mitglieder finanziert.

FSB-Experte: "Massaker in Butscha" für das englischsprachige Publikum inszeniert

Wie der in den Jahren 2000 bis 2015 amtierende Leiter der Abteilung für militärische Spionageabwehr des FSB, Generaloberst Alexander Beswerchni, in einem Gespräch mit der Agentur TASS erklärte, habe Kiew das "Massaker in Butscha" ausschließlich für das englischsprachige Publikum inszeniert. Als Argument führte er an, dass die Bezeichnung der ukrainischen Stadt Butscha, wo die Provokation inszeniert wurde, dem englischen Wort "butcher" (Schlächter) ähnelt und sich daher ideal in die künstliche Informationsagenda für ein ausländisches Publikum einfügt. Beswerchni betonte:

"Mithilfe seiner Strukturen hat das Kiewer Regime so aufsehenerregende Provokationen wie den 'Bombenangriff auf die Entbindungsklinik in Mariupol' und das 'Massaker in Butscha' inszeniert. Man beachte, dass sich sogar der Name der Ortschaft Butscha, der ähnlich wie das englische Wort 'butcher' (Schlächter) klingt, ideal in die künstlich geschaffene Informationsagenda einfügte, deren Hauptzielgruppe englischsprachige Leser waren."

Kriegsgefangener: Kiew schickt Köche und Sanitäter an die Frontlinie bei Dimitrow

Bei der 35. Brigade der ukrainischen Marine mobilisiert man bereits Köche, Sanitäter und Fahrer, damit diese an den Kämpfen in Dimitrow (ukrainisch Mirnograd) teilnehmen. Darüber schreibt die Agentur TASS unter Berufung auf den ukrainischen Kriegsgefangenen Alexei Klimko. Der Gefangene sagte in einem Gespräch mit Vertretern des russischen Verteidigungsministeriums:

"Alle wurden genommen: Sanitäter, Fahrer, Köche. Der Befehl kam, sie wurden nach der Liste ausgewählt und weggeschickt. So etwas passiert jetzt in allen Einheiten, in der ganzen Ukraine. Es gibt niemanden mehr, den man an die Front schicken kann. [...] Man hat uns dann einfach hilflos zurückgelassen und wir landeten in einem Keller in Mirnograd."

Gebiet Woronesch: Zugverspätungen wegen Trümmerteilen ukrainischer Drohnen

Mehrere Personen- und Güterzüge verspäten sich im Gebiet Woronesch, da Fragmente einer ukrainischen Drohne die Gleise blockieren. Dies meldet der Gouverneur des Gebiets, Alexander Gussew, auf seinem Telegram-Kanal. Gussew erwähnt zudem, dass Drohnentrümmer in einem Vorort von Woronesch die Verglasung zweier Wirtschaftsgebäude beschädigt haben. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten, so der Gouverneur. Er schreibt:

"In der vergangenen Nacht wurden von den diensthabenden Luftverteidigungskräften insgesamt zehn unbemannte Luftfahrzeuge im Luftraum über sechs Bezirken und einer Stadt der Region entdeckt und zerstört. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten. Nach dem Absturz von Drohnentrümmern auf die Eisenbahnstrecken in einem der Bezirke kam es zu Verzögerungen bei mehreren Personen- und Güterzügen in südlicher Richtung. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich wieder aufgenommen."

Russische Streitkräfte greifen Unternehmen der ukrainischen Rüstungsindustrie an

Die russische Armee hat innerhalb eines Tages ein Unternehmen der ukrainischen Rüstungsindustrie und Kolonnen von Militärtechnik sowie temporäre Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner an 152 Orten angegriffen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Zentrale Wahlkommission: Ukraine-Wahlen werden den Staat fast eine halbe Milliarde US-Dollar kosten

Die Präsidentschafts-, Parlaments- und Kommunalwahlen in der Ukraine werden den Staat mindestens 472 Millionen US-Dollar kosten, sagt der stellvertretende Vorsitzende der ukrainischen Zentralen Wahlkommission, Sergei Dubowik.

Wie Dubowik erklärt, hatte das ukrainische Finanzministerium zuvor Berechnungen für den Fall von Wahlen im Jahr 2025 angestellt. Damals wurden die Kosten auf 389 Millionen US-Dollar geschätzt, aber unter Berücksichtigung der Inflation gehe die Zentrale Wahlkommission nun von 472 Millionen US-Dollar aus.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Einheiten des Truppenverbands Nord haben die Siedlung Wyssokoje im Gebiet Sumy befreit. Zudem haben Soldaten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Swetloje in der Donezker Volksrepublik befreit.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.555 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 99 Fahrzeuge
  • zwölf gepanzerte Truppentransporter
  • ein Panzer
  • sieben Geschütze
  • 22 Munitions- und Warenlager
  • sieben Stationen für elektronische Kampfführung

Außerdem fing die russische Luftabwehr eine Rakete des Typs Neptun, vier HIMARS-Raketen und 118 Drohnen ab.

Ukrainische Streitkräfte setzen Terrorisierung des Gebiets Belgorod fort

Das ukrainische Militär hat in den letzten 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 60 Drohnen angegriffen, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Seinen Angaben zufolge wurden 66 Drohnenangriffe registriert. Außerdem feuerten die ukrainischen Truppen fünf Geschosse auf das Gebiet ab. Zwei Zivilisten wurden getötet, einer verletzt.

Medienbericht: Ukrainische Streitkräfte setzen im Gebiet Sumy Luftabwehrdivision als Infanterie ein

Die ukrainischen Streitkräfte haben Reserveeinheiten aus der Donezker Volksrepublik (DVR) und dem Gebiet Dnjepropetrowsk ins Gebiet Sumy verlegt, darunter eine Luftabwehrdivision, die jedoch als Infanterietruppe eingesetzt wird. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

Russische Drohnen zerstören NATO-Geschütz bei Sewersk

Die Drohnen und Artillerieeinheiten des russischen Truppenverbands Süd haben ein NATO-Geschütz des Typs M777 der ukrainischen Streitkräfte bei Sewersk zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Budanow: Kiew selbst für Scheitern der Mobilisierung verantwortlich

Der Leiter des ukrainischen Hauptnachrichtendienstes, Kirill Budanow, meint, dass die Ukraine selbst für das Scheitern der Mobilisierung verantwortlich sei und nicht Russland. Dies meldet das Nachrichtenportal Strana.ua. Die Probleme seien aufgrund interner Fehleinschätzungen entstanden. Der Hauptfehler sei eine völlig verfehlte Medienkampagne gewesen.

Umfrage: Fast die Hälfte der Tschechen gegen Lieferung von Munition an Kiew

Fast die Hälfte der tschechischen Bürger (46 Prozent) ist der Meinung, dass die Initiative zur Lieferung von Munition an die ukrainischen Streitkräfte eingestellt werden sollte, während 38 Prozent für eine Fortsetzung sind. Dies geht aus den Ergebnissen einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut NMS Mitte Dezember im Auftrag des Portals Novinky durchgeführt hat.

Medienbericht: Ukrainisches Militär stellt sich bei Liman auf hohe Verluste ein

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte müsse mit Entsetzen feststellen, dass sich der Frontabschnitt bei Liman in der Donezker Volksrepublik (DVR) für die ukrainische Armee allmählich zu einem Blutbad entwickelt, ähnlich wie beim katastrophalen Rückzug aus Sewersk. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.

Leiter des AKW Saporoschje warnt vor Szenario wie in Tschernobyl

Beschüsse des Atomkraftwerks Saporoschje durch die ukrainischen Streitkräfte könnten im schlimmsten Fall zu Folgen führen, die mit den Tragödien in Tschernobyl und Fukushima vergleichbar seien, sagt der Direktor der Anlage, Juri Tschernitschuk, gegenüber RIA Nowosti.

Im November teilte die Kommunikationsdirektorin des AKW Saporoschje, Jewgenia Jaschina, mit, dass die ukrainischen Streitkräfte die Intensität der Beschüsse im Umfeld der Anlage nicht verringert hätten, sondern diese praktisch täglich fortgesetzt würden.

Über den Regionen Russlands: 27 ukrainische Drohnen nachts zerstört

Russische Luftabwehrsysteme haben in der vergangenen Nacht über den Regionen der Russischen Föderation 27 ukrainische Drohnen zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Abgefangen wurden:

  • jeweils zehn Drohnen über den Gebieten Belgorod und Woronesch,
  • jeweils zwei Drohnen über den Gebieten Kursk und Lipezk,
  • zwei Drohnen über dem Asowschen Meer,
  • eine Drohne über dem Gebiet Brjansk.

Medienbericht: Ukrainische Einheiten fliehen aus ihren Stellungen in der Region Charkow

Soldaten zweier Brigaden der ukrainischen Streitkräfte seien nach massiven Angriffen russischer Truppen aus ihren Stellungen in der Region Charkow geflohen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

19.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Flugabwehr zerstört Dutzende Drohnen der Ukraine

Die russische Flugabwehr hat zwischen 20 und 23 Uhr Moskauer Zeit 36 ukrainische Drohnen vom Himmel über Russland geholt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden 22 unbemannte Flugzeuge über dem Gebiet Belgorod zerstört. Weitere Flugobjekte wurden über der Teilrepublik Krim, über dem Schwarzen Meer sowie über den Gebieten Kursk und Woronesch abgeschossen.

EU-Kredit für Kiew kann Deutschland 700 Millionen Euro pro Jahr kosten

Die Finanzierung des neuen Kredits für die Ukraine wird die beteiligten EU-Staaten schätzungsweise etwa drei Milliarden Euro pro Jahr kosten, berichtet die dpa mit Verweis auf eine EU-Beamtin in Brüssel.

Für Deutschland könnte das jährliche Zusatzausgaben in Höhe von etwa 700 Millionen Euro bedeuten. Die Nachrichtenagentur weist darauf hin, dass der nationale Beitrag sich nach der Wirtschaftskraft richtet. Ungarn, Tschechien und die Slowakei hätten sichergestellt, dass sie nicht an der Finanzierung des Unterstützungspakets beteiligt seien.

FT: Großbritannien schließt Nutzung russischen Vermögens aus

Großbritannien schließt die Verwendung der eingefrorenen Vermögenswerte Russlands zur Unterstützung der Ukraine aus, nachdem die Europäische Union eine ähnliche Entscheidung traf, berichtet die Zeitung Financial Times. Ein Vertreter der britischen Regierung betont gegenüber der Zeitung, dass London ohne seine internationalen Partner nichts im Zusammenhang mit dem russischen Vermögen unternehmen wird.

Precht: "Europa hatte nie vor, auf die russischen Sicherheitsinteressen und Bedürfnisse einzugehen"

Am Donnerstag, dem 19. Dezember 2025, wurden in der Talk-Show Maybrit Illner die Aussichten im Ukraine-Konflikt thematisiert.

Sigmar Gabriel, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, erklärte, dass der Krieg nicht endlos weitergehen könne, liege nicht am Geld, sondern daran, dass dem Kiewer Regime die Menschen ausgehen würden. Wenn die Ukraine verlieren würde, wäre das sehr teuer für Europa.

Als der Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht einwarf, dass er nicht glaube, dass der russische Präsident Wladimir Putin nach dem Ukraine-Krieg weitermachen würde, erwiderte Gabriel: "Da spricht der Philosoph gegen die Erfahrung der Geschichte Europas. Wir haben dieses Beispiel in Europa: Das Land hier hat das gemacht."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Orbán erklärt, warum Ungarn kein Veto gegen EU-Darlehen für Kiew einlegt

Viktor Orbán hat das EU-Darlehen für die Ukraine nicht mit einem Veto belegt, sondern dafür gesorgt, dass Budapest nicht an der Sicherung des Kredits beteiligt ist. Die Aussage des ungarischen Ministerpräsidenten wird auf der Website seiner Regierung veröffentlicht.

Nach den Konsultationen mit "großen Jungs" entschied Orbán, dass es sich nicht lohne, sich "direkte, unmittelbare Feinde" unter den europäischen Großmächten zu machen. Dann hätte Budapest gleichzeitig "einen deutschen, einen französischen und einen italienischen Stiefel auf der Brust" gespürt. Daher stellte der Ministerpräsident zumindest sicher, dass Ungarn die Teilnahme am Kredit vermeiden könnte.

Flugabwehr zerstört Drohnen der Ukraine über Krim und Schwarzem Meer

Einheiten der russischen Flugabwehr haben neun Drohnen der Ukraine über dem Schwarzen Meer zerstört, teilt das Verteidigungsministerium mit. Dazu wurden zwei unbemannte Flugzeuge über der Teilrepublik Krim neutralisiert. Alle Ziele zerstörte die Flugabwehr zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit.

Austausch gefallener Soldaten: Kiew nimmt 1.003 Leichname entgegen – Russland 26

Auf Grundlage der Istanbuler Vereinbarungen fand am Freitag ein Austausch gefallener Soldaten zwischen der Ukraine und Russland statt.

Im Rahmen dieser humanitären Maßnahme wurden die Leichen von 1.003 Personen an die ukrainischen Behörden übergeben, während im Gegenzug 26 Verstorbene an die russische Seite rückgeführt wurden. Dies teilte der russische Präsidentenberater Wladimir Medinski offiziell mit.

Ein vergleichbarer Austausch fand bereits im Vormonat statt, bei dem Kiew ebenfalls rund 1.000 Gefallene zurückerhielt, und Russland 30.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Sewastopol wehrt ukrainischen Drohnenangriff ab

Die Flugabwehr wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff auf Sewastopol ab. Nach Angaben des Bürgermeisters Michail Raswoschajew wurden bisher zehn unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht. Er warnt dabei, dass der Angriff andauert, und fordert die Einwohner der Stadt zur Vorsicht auf. Opfer unter der Zivilbevölkerung gibt es keine.

Medien: Vertreter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens nehmen an Verhandlungen in Miami teil

Sicherheitsberater von Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens werden zum Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff nach Miami reisen, berichtet das Nachrichtenportal Axios.

Außerdem werden der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates Rustem Umerow, der türkische Außenminister Hakan Fidan und der katarische Premierminister Mohammed bin Abdulrahman bin Jassim Al Thani präsent sein.

Die Nachrichtenagentur dpa bestätigt mit Verweis auf Quellen in Regierungskreisen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Ukraine-Unterhändler Günter Sautter nach Miami schickt.

Russland und die Ukraine tauschen Leichname von Soldaten aus

Im Rahmen der Istanbuler Vereinbarungen übergab Russland der Ukraine die Leichname von 1.000 getöteten Soldaten, während die Ukraine Russland die Leichname von 26 getöteten Militärangehörigen übergab. Dies teilte der Berater des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, mit.

Die Vereinbarungen über den Austausch, darunter auch von Gefangenen und Schwerverletzten, wurden im Rahmen der Istanbuler Verhandlungen zu Beginn des Sommers getroffen. Bis jetzt wurden der Ukraine die Überreste von mindestens 10.000 gefallenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte übergeben.

Die Koordinierungsstelle der Ukraine für den Umgang mit Kriegsgefangenen berichtete auf ihrem Telegram-Kanal, dass Kiew die Leichname von 1.003 Soldaten erhalten habe.

Weitere Drohnen der Ukraine über russischen Gebieten zerstört

Die russische Flugabwehr hat erneut Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden zwischen 8 und 18 Uhr Moskauer Zeit neun unbemannte Flugzeuge des Gegners über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Außerdem wurde je eine Drohne über den Gebieten Brjansk, Samara und über dem Schwarzen Meer zum Absturz gebracht.

Putin: Russland könnte die Sicherheit von Wahlen in der Ukraine gewährleisten

Russland könnte die Luftangriffe auf Ziele tief im ukrainischen Staatsgebiet während der Wahlen stoppen. Dies gibt der russische Präsident Wladimir Putin bekannt.

"Wir sind bereit, über die Möglichkeiten nachzudenken, wie die Sicherheit der Wahlen gewährleistet werden kann. Zumindest würden wir am Wahltag von Angriffen auf Ziele tief im Land absehen."

Dabei hebt Putin hervor, dass zwischen 5 und 10 Millionen Ukrainer in Russland leben. Sie sollten das Recht haben, an ukrainischen Wahlen teilzunehmen, obwohl sie sich in Russland aufhalten.

Wenn die Ukraine die Wahlen dazu nutzen möchte, den Vorstoß der russischen Truppen zu stoppen, wäre es eine falsche Wahl, warnt Putin.

"Dem Friedhof näher als der Stadt" – Sacharowa kommentiert Selenskijs Selfie bei Kupjansk

Das Selfie von Wladimir Selenskij vor dem Hintergrund des Ortseingangsschildes bei Kupjansk ist nur eine weitere Inszenierung Kiews, um den ausländischen Sponsoren der Ukraine Sand in die Augen zu streuen, so die Sprecherin von Russlands Außenministerium Maria Sacharowa.

Das Schild, vor dem Selenskij sein Selfie machte, befindet sich nur eineinhalb Kilometer vom Friedhof entfernt und ist jenem näher, als der Stadt, die unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte steht, erklärte Sacharowa weiter.

Sie wies zudem darauf hin, dass im Internet Aufnahmen von zwei Soldatinnen der ukrainischen Streitkräfte kursieren, die das Selfie von Selenskij am Ortseingang von Kupjansk nachstellen wollten, was sich jedoch als problematisch erwies, da das Gebiet unter ständiger Feuerkontrolle der russischen Streitkräfte steht.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Russland hat 700.000 Soldaten in der Zone der Sonderoperation stationiert

Aktuell sind 700.000 russische Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation stationiert, erklärt Präsident Wladimir Putin vor Journalisten. Bei der Mehrheit der Soldaten handelt es sich um "ziemlich junge Leute", darunter um diejenigen, die in den 1990er-Jahren geboren wurden.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums – Wochenrückblick

Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Objekte auf russischem Territorium führten die russischen Streitkräfte vom 13. bis 19. Dezember sechs massive und sechs kombinierte Schläge mit Präzisionswaffen durch, darunter aeroballistische Hyperschallraketen vom Typ "Kinschal", wodurch folgende Ziele getroffen wurden:

  • Unternehmen der ukrainischen Rüstungsindustrie,
  • Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellten,
  • Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde,
  • Montage- und Testzentrum für unbemannte Boote des Militärnachrichtendiensts der Ukraine (GUR),
  • Montagehallen und Lagerstätten für Langstrecken-Drohnen,
  • Treibstoff- und Munitionsdepots,
  • vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Die russischen Streitkräfte der Truppenverbände "Nord", "West", "Süd", "Mitte", "Ost" und "Dnjepr" haben im Laufe der Woche ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden innerhalb einer Woche mehr als 9.920 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

  • zehn Panzer,
  • 90 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 467 Fahrzeuge,
  • 78 Feldartilleriegeschütze,
  • drei Raketenwerfer,
  • 27 Anlagen für elektronische Kriegsführung,
  • 93 Munitions- und Materialdepots.

Die russischen Luftabwehrkräfte haben im Laufe der Woche abgeschossen:

  • neun gelenkte Flugzeugbomben,
  • eine taktische "Grom-2"-Rakete,
  • 20 Raketen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers aus US-Produktion,
  • zwei gelenkte "Neptun"-Langstreckenraketen,
  • 1.689 unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug.

Zudem wurden im Laufe der Woche die Ortschaft Nowoplatonowka im Gebiet Charkow, die Ortschaften Pestschanoje und Gerassimowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Warwarowka im Gebiet Saporoschje befreit.

Lukaschenko an USA: "Der Krieg muss gestoppt werden, sonst verliert ihr die ganze Ukraine"

Am Donnerstag hat das weißrussische Staatsoberhaupt Alexander Lukaschenko auf der 7. Allweißrussischen Volksversammlung in Minsk eine Rede gehalten.

Ein zentrales Thema war natürlich der Krieg im Nachbarland Ukraine. Lukaschenko schilderte dabei, wie er vor einem Vertreter der USA eine Karte ausbreitete, um ihm den Ernst der Lage an der Front zu demonstrieren. Er unterstrich seine Ausführungen mit den Worten: "Versteht ihr, dass der Krieg gestoppt werden muss? Sonst verliert ihr die ganze Ukraine." 

Der US-Unterhändler zog seinerseits eine Karte hervor, "aufgenommen aus dem Kosmos! Eine sehr genaue Karte, deckungsgleich mit meiner", so Lukaschenko weiter. "Die Amerikaner sind nicht dumm", zeigte sich der weißrussische Staatschef überzeugt. 

Auch der aktuelle Konflikt mit dem nördlichen Nachbarn Litauen kam zur Sprache. An sich sei das Problem schnell zu lösen, so Lukaschenko, aber "Gott bewahre, dass das nicht zum Krieg führt". Man müsse vorsichtig sein, denn "man kann nicht zu hundert Prozent vorhersagen, wie sich die Ereignisse entwickeln werden. Es kann zu den unglaublichsten Wendungen kommen."

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij räumt ein: Russische Oreschnik-Rakete unmöglich zu zerstören

Wladimir Selenskij räumte ein, dass die russische ballistische Rakete "Oreschnik" unmöglich zu zerstören sei. Dies berichtete er gegenüber Journalisten in Warschau nach dem Treffen mit dem polnischen Staatschef Karol Nawrocki:

"Diese Oreschnik ist unmöglich zu zerstören. Das wissen wir bereits."

Er merkte an, dass die Ukraine ihre europäischen und US-Partner wiederholt vor der Gefahr dieser Waffe gewarnt habe. Laut Selenskij habe Kiew vielen europäischen Ländern, insbesondere Polen und Deutschland, die Reichweite der "Oreshnik" gezeigt.

Fico sieht bei Selenskij kein "großes Interesse" an Beendigung des Konflikts

Der slowakische Premierminister Robert Fico erklärte auf der Pressekonferenz nach dem EU-Gipfel in Brüssel, dass er bei Wladimir Selenskij kein großes Interesse an einer Beendigung des Konflikts in der Ukraine erkannt habe:

"Präsident Selenskij sprach über einige Aspekte der Friedensverhandlungen, es war interessant, ihm zuzuhören, aber ich denke weiterhin – Herr Selenskij möge mir nicht böse sein –, dass ich in seinem Fall kein großes Interesse an einer Beendigung dieses militärischen Konflikts feststellen konnte. Ich weiß nicht, vielleicht ist das mein subjektiver Eindruck, aber ich habe kein großes Interesse daran gesehen."

"Demonstration der Souveränität" – EU nimmt für Ukraine-Hilfe neue Schulden auf

Das Vorhaben der EU, eingefrorene russische Staatsvermögen zur Finanzierung der Ukraine heranzuziehen, ist gescheitert. Stattdessen haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf einen Kompromiss verständigt, der die finanzielle Last auf die europäischen Steuerzahler abwälzt.

Die EU gewährt der Ukraine ein Darlehen über 90 Milliarden Euro, das über neue Schulden am Kapitalmarkt finanziert wird. Russische Staatsgelder bleiben auf unbestimmte Zeit eingefroren.

Bundeskanzler Friedrich Merz feiert das Ergebnis des Europäischen Rates dabei als "großen Erfolg" und "Demonstration der Souveränität".

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Über 400.000 Menschen unterzeichnen 2025 Dienstverträge mit russischen Streitkräften

Über 400.000 Menschen schlossen im Jahr 2025 freiwillig Dienstverträge mit den russischen Streitkräften ab. Dies gab Wladimir Putin bekannt:

"Im auslaufenden Jahr sind über 400.000 Menschen im Rahmen von Verträgen zu uns gekommen – 406.000 oder 410.000."

Putin: Russland weiß von Signalen der Bereitschaft der Ukraine zu "einer Art Dialog"

Die Russische Föderation weiß von bestimmten Signalen, unter anderem aus Kiew, dass die Ukraine zu einem Dialog bereit ist. Dies brachte der russische Staatschef Wladimir Putin zum Ausdruck:

"Aber dennoch sehen, spüren und wissen wir von bestimmten Signalen, unter anderem seitens des Regimes in Kiew, dass sie zu einer Art Dialog bereit sind."

Putin bezeichnet Selenskij als talentierten Künstler

Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete Wladimir Selenskij als talentierten Künstler im Rahmen des Jahresbilanzes und der Bürger-Fragestunde:

"Er ist ein Künstler und ein talentierter Künstler, ich sage das ohne jede Ironie, wir wissen das aus seinen früheren Filmen."

Mehr zum Thema – Heute um 10 Uhr: Wladimir Putin live – Jahresbilanz und Bürger-Fragestunde 2025 auf Deutsch

Putin meldet Erfolge der russischen Armee an der Front

Die Stadt Krasny Liman in der DVR wird in Kürze von russischen Truppen befreit werden, danach werden die russischen Streitkräfte ihren Vormarsch in Richtung Slawjansk fortsetzen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin:

"Ich denke, dass Krasny Liman in Kürze eingenommen werden wird. [...] 50 Prozent der Stadt stehen unter unserer Kontrolle. Und der Vormarsch wird weitergehen, etwas südlicher in Richtung Slawjansk."

Darüber hinaus befinde sich auch die Hälfte der Stadt Konstantinowka im Donbass unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte, hieß es. Putin habe keinen Zweifel daran, dass die russischen Soldaten auch diese Ortschaft einnehmen würden. Zudem sei die Ortschaft Dimitrow in der DVR vollständig umzingelt, etwa 50 Prozent würden schon von der russischen Armee kontrolliert.

Russlands Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass die Armee bis Ende des Jahres neue Erfolge an der Front erzielen werde.

Mehr zum Thema – Putin zum Ukraine-Krieg: Russlands Truppen entlang ganzer Front im Vormarsch. Weg zu Slawjansk offen

Selenskijs Mitkämpfer: Friedensabkommen wird entweder schlecht oder sehr schlecht sein

Das Friedensabkommen zur Ukraine wird entweder schlecht oder sehr schlecht sein, oder es wird gar kein Abkommen geben. Dies äußerte der Vorsitzende der Regierungspartei "Diener des Volkes" in der Werchownaja Rada, David Arachamija:

"Wir verstehen, alle Menschen, die nachdenken – obwohl es viele Menschen gibt, die immer noch der Meinung sind, dass wir auf irgendwelchen fantastischen Bedingungen für das Abkommen bestehen sollten –, dass es entweder schlecht oder sehr schlecht sein wird oder gar keins."

Arachamija merkte auch an, dass die Chancen für ein Friedensabkommen nur dann bestünden, wenn die USA an den Verhandlungen teilnähmen. Andernfalls müsse das Problem mit militärischen Mitteln gelöst werden. Zum gegenwärtigen Stand der Verhandlungen gebe es eine Chance auf ein Abkommen, meinte der Abgeordnete, aber es seien zwei Fragen offen – die territoriale Frage und die Frage der Sicherheitsgarantien.

Ex-Beamte des SBU: Westliche Soldaten seit 2014 in der Ukraine

Soldaten westlicher Armeen sind seit 2014 in der Ukraine präsent. Dies berichtete der ehemalige Beamte des ukrainischen Inlandsgeheimdiensts SBU, Wassili Prosorow, in einem Gespräch mit TASS:

"Generell sind ausländische Söldner dieser Art, wenn man sie denn als Söldner bezeichnen kann, seit 2014 in der Ukraine präsent. Ein sehr wichtiger Aspekt, den die westlichen Länder in diesem Krieg verfolgen, ist die Beschaffung von Informationen über die Taktik und Vorgehensweise der russischen Armee. Denn sie nehmen die Option eines bevorstehenden Krieges mit Russland sehr ernst."

Laut Prosorow befänden sich westliche Soldaten auf Befehl ihrer jeweiligen Militärbehörden in der Ukraine und würden dort hochtechnologische Waffensysteme wie HIMARS sowie Mittel zur elektronischen Kampfführung und Funkaufklärung warten.

Der ehemalige SBU-Beamte fügte hinzu, dass an den Kämpfen im Donbass westliche Elite-Spezialeinheiten wie die britische SAS sowie Fallschirmjäger beteiligt seien, deren Anwesenheit in der Ukraine kürzlich vom Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs bestätigt worden sei.

Schweiz: Urteil gegen Söldner der ukrainischen Streitkräfte gefällt

In der Schweiz wurde erstmals ein Söldner verurteilt, der auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte gekämpft hatte. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 1,5 Jahren auf Bewährung verurteilt. Dies berichtet der Fernsehsender RTS:

"Das Militärgericht befand den 49-jährigen Mann für schuldig, mindestens ein Jahr lang in einer ausländischen Armee gedient zu haben. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt"

Es wurde bekannt, dass es sich bei dem Angeklagten um einen 49-jährigen Staatsbürger der Schweiz und Israels handelt.

Zuvor war er bereits in Russland verurteilt worden – in der DVR wurde er in Abwesenheit wegen Söldnertums zu 14 Jahren Haft in einer Strafkolonie mit strengem Regime verurteilt.

Mädchen kommt durch Beschuss ums Leben – das 238. von ukrainischen Truppen getötete russische Kind

Das in Sewastopol ums Leben gekommene Mädchen ist mindestens das 238. russische Kind, das seit Februar 2022 von den ukrainischen Streitkräften getötet wurde. Dies erzählte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik:

"Sie ist mindestens das 238. Kind, das seit Februar 2022 vom Kiewer Regime getötet wurde. Das Kind verstarb an dem Tag, an dem Dutzende 'zivilisierte Europäer' versuchten, russisches Geld zu stehlen, um den Unmenschen zu ermöglichen, immer wieder zu töten."

Gestern hatte der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mitgeteilt, dass das 15-jährige Mädchen, das bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt verletzt worden war, im Krankenhaus verstorben sei.

Merz: Deutsche Vertreter nehmen an Gesprächen über die Ukraine in den USA teil

Bundeskanzler Friedrich Merz gab bekannt, dass Vertreter Deutschlands an den für die nächsten Tage geplanten Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine teilnehmen würden.

Darüber hinaus zeigte sich Merz zuversichtlich, dass die einheitliche Haltung zwischen den USA, der Ukraine und Europa beibehalten werde. Danach müsse man abwarten, wie Russland reagieren werde, erklärte der Politiker. Im schlimmsten Fall müsse die Finanzierung der Ukraine noch länger fortgesetzt werden, hieß es.

Eingefrorene Vermögenswerte Russlands im Abschlussdokument des EU-Gipfels nicht erwähnt

Im Abschlussdokument des EU-Gipfels über Kredite für die Ukraine findet sich kein Wort zu den eingefrorenen russischen Vermögenswerten, wie aus dem nach dem Treffen veröffentlichten Papier hervorgeht.

Der Text enthält Vereinbarungen über die Gewährung von Hilfe in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew durch Kredite auf den Finanzmärkten, die durch den Haushalt der Europäischen Union garantiert werden. Von diesen Verpflichtungen sind Ungarn, Tschechien und die Slowakei ausgenommen.

Außerdem wird erwähnt, dass das Thema Ukraine auf dem nächsten Gipfeltreffen diskutiert werden soll.

Ukraine-Finanzierung spaltet Europa: Risiko für Euro und Rechtsstaat?

Während die EU über die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine berät, kündigte die russische Zentralbank an, europäische Banken vor russischen Gerichten auf Schadenersatz und entgangene Gewinne zu verklagen.

In Brüssel drängen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Bundeskanzler Friedrich Merz auf eine rasche Entscheidung, während Länder wie Belgien vor erheblichen finanziellen und rechtlichen Risiken warnen. Auch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán lehnt den Plan ab und bezeichnet ihn als gefährlichen Schritt in Richtung Krieg.

Der Ökonom und Politologe Jack Rasmus, der im Video zu Gast ist, warnt, dass ein Zugriff auf russische Vermögenswerte internationale Investoren abschrecken und einen Vertrauensverlust in den Euro auslösen könnte. Ähnlich kritisch äußert sich Kay Gottschalk, finanzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, der das Vorhaben als rechtswidrig und schädlich für die Rechtssicherheit Europas bezeichnet. Die Debatte zeigt, wie tief die EU zwischen politischem Druck, wirtschaftlichen Risiken und möglichen russischen Gegenmaßnahmen gespalten ist.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Drei EU-Länder lehnen Finanzierung Kiews rechtlich ab

Ungarn, Tschechien und die Slowakei lehnten es rechtlich ab, sich an der EU-Finanzierung für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zu 0 Prozent für die Jahre 2026 und 2027 zu beteiligen. Dies geht aus der Abschlusserklärung des EU-Gipfels zur Ukraine hervor:

"Der EU-Gipfel hat beschlossen, der Ukraine für den Zeitraum 2026/2027 einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro auf der Grundlage von Kreditnahmen auf den Finanzmärkten zu gewähren, die durch den EU-Haushalt garantiert sind. Die Mobilisierung von Finanzmitteln für den Haushalt der Europäischen Union als Kreditgarantie für die Ukraine hat keinerlei Auswirkungen auf die finanziellen Verpflichtungen der Tschechischen Republik, Ungarns und der Slowakei."

Darüber hinaus unterzeichneten Ungarn und die Slowakei diese Erklärung überhaupt nicht. Im letzten Punkt des Dokuments wird festgestellt, dass diese Erklärung des Gipfels zur Ukraine "von 25 der 27 Mitgliedstaaten der Gemeinschaft nachdrücklich unterstützt wurde".

18.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Lukaschenko: Selenskij riskiert Verlust der gesamten Ukraine

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat bei der Beantwortung von Fragen auf dem VII. Allweißrussischen Volkskongress erklärt, der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij müsse verstehen, dass die Ukraine ihre Staatlichkeit verlieren könne, wenn es zu keiner Einigung mit Russland komme.

"Wenn sie [die Russen] diese Faust im Donbass zerschlagen, wird es dort niemanden mehr geben, der sich verteidigen kann. Dann wird die gesamte Ukraine verloren sein. Deshalb muss Wladimir Selenskij in die eine Waagschale den Verlust der Ukraine und in die andere diesen Landstrich legen."

Trump: Ukraine sollte Einigung beschleunigen, bevor Russland seine Position ändert

US-Präsident Donald Trump hat erklärt, warum sich Kiew bei den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts beeilen sollte. Seiner Ansicht nach könnte Russland seine Position ändern.

"Sie nähern sich einer Lösung. Aber ich hoffe, die Ukraine handelt schnell. Denn Russland ist da, und jedes Mal, wenn sie zu lange überlegen, ändert Russland seine Position."

Die Aussage machte er auf eine Frage einer Journalistin hin, die sich nach den Aussichten für Verhandlungen erkundigte. Hintergrund waren Berichte über ein mögliches Treffen russischer und US-amerikanischer Vertreter in Florida.

Medien: "Oreschnik" erreicht Kiew in weniger als zwei Minuten

Die in Weißrussland stationierte Rakete des Komplexes "Oreschnik" könnte Kiew in 1 Minute und 51 Sekunden erreichen. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Telegraph auf Telegram. Für die Berechnung wurde ein "neutraler Referenzpunkt" im geografischen Zentrum Weißrusslands zwischen den Städten Minsk und Bobruisk genutzt.

"Nach Berechnungen auf Grundlage der Entfernungen und der angegebenen Fluggeschwindigkeit der russischen Rakete 'Oreschnik' von über 12.300 km/h [rund 3.420 m/s] liegt die Flugzeit zu wichtigen Städten zwischen einer und zweieinhalb Minuten."

Vor diesem Hintergrund wird darauf verwiesen, dass die russischen ballistischen Mittelstreckenraketen des Typs "Oreschnik" bis zum Ende dieses Jahres in den Gefechtsdienst gestellt werden sollen.

Bereits im Einsatz ist demnach das erste Regiment, das mit dem Flugabwehr- und Raketenabwehrsystem der neuesten Generation "S-500 Prometei" ausgerüstet ist. Das System ergänzt die "S-300-" und "S-400"-Komplexe und ist vor allem für den strategischen Schutz wichtiger Regionen vorgesehen.

Trump fordert Kiew zu schneller Einigung auf

US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine aufgefordert, die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts zu beschleunigen. "Ich hoffe, dass sich die Ukraine beeilt", sagte Trump vor Journalisten. Zugleich erklärte er, die Konfliktparteien stünden kurz vor einer Einigung. "Sie sind nahe am Ziel", so der US-Präsident.

Als zentrales Hindernis für eine rasche Lösung nannte Trump jedoch die anhaltende Feindseligkeit zwischen Moskau und Kiew.

"Ich dachte, es würde einfach sein. Das liegt an der Feindseligkeit, am Hass."

Bereits am Donnerstag hatte Trump die aus seiner Sicht übermäßige Langsamkeit Kiews in den Gesprächen kritisiert. "Jedes Mal brauchen sie zu viel Zeit", erklärte er im Weißen Haus.

Lukaschenko: Friedensabkommen für die Ukraine so nah wie nie

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, dass ein Friedensabkommen für die Ukraine näher sei als je zuvor. Dies sagte er in seiner Ansprache an das Volk und das Parlament von Weißrussland während der Sitzung der Allweißrussischen Volksversammlung in Minsk.

"Die Abkommen für die Ukraine sind so nah wie nie. Für mich persönlich ist die Fortsetzung dieses Konflikts extrem gefährlich. Warum? Er könnte eine Wendung nehmen, die wir uns nicht einmal hätten träumen lassen."

Kiew ordnet Zwangsevakuierung von Kindern im Gebiet Saporoschje an

Die ukrainischen Behörden haben in zwei von den Streitkräften Kiews kontrollierten Bezirken im Gebiet Saporoschje eine Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern angeordnet. Dies erklärt Iwan Fjodorow, der von Kiew eingesetzte Leiter der Gebietsverwaltung.

"Es ist bereits eine Entscheidung über die Zwangsevakuierung von Kindern aus einigen frontnahen Gemeinden getroffen worden, weitere werden folgen. Etwa tausend Kinder sollen zusammen mit ihren Familien aus Gemeinden der Bezirke Saporoschje und Pologi evakuiert werden."

Welche Ortschaften konkret betroffen sind, nannte er nicht. Zwangsevakuierungen werden von den ukrainischen Behörden regelmäßig auch in anderen Regionen angekündigt, darunter im Gebiet Charkow sowie zuvor in Awdejewka in der Donezker Volksrepublik.

Lukaschenko: Ukraine darf keine Drohnen über Weißrussland abschießen

Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko erklärte, er habe der Ukraine untersagt, über weißrussischem Territorium Drohnen abzuschießen, die Kiew für russisch hält. Dies sagte er in seiner Rede vor Volk und Parlament beim Allweißrussischen Volkskongress in Minsk.

"Die Ukrainer sagten, dass sie sehen, wie russische Drohnen in unser Gebiet eindringen, und warnten, sie würden diese über unserem Territorium abschießen. Ich ließ ausrichten, dass dies weitreichende Konsequenzen hätte."

Er fügte hinzu, dass auch ukrainische Drohnen über Polen, Litauen oder Lettland nach Weißrussland eingedrungen seien.

Ursula verliert den Kampf um Russlands Gelder an die "Glorreichen Sieben"

"Ohne Lösung darf das Verhandeln um die entscheidende Frage nach der Finanzierung der Ukraine nicht enden", so die Forderung der EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen zum Thema der erwarteten Zustimmung der EU-Spitzen und der großen Sorge vor einem befürchteten "Endlosgipfel" in Brüssel.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Dmitri Bawyrin.

Drohnenangriff im Gebiet Cherson: ein Energiearbeiter tot, drei verletzt

Bei einem Angriff ukrainischer Drohnen auf ein Servicefahrzeug des Elektrizitätswerks im Dorf Weliki Kopani des Gebiets Cherson ist ein Energiearbeiter getötet worden, drei weitere wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

Den Verletzten wurde zunächst im örtlichen medizinischen Punkt geholfen, ihr Transport in ein Bezirkskrankenhaus wird vorbereitet. Saldo bezeichnete den Angriff auf Menschen, die den Strom für die Bevölkerung wiederherstellen, als Kriegsverbrechen und terroristischen Akt. 

Russland meldet weitere Opfer der ukrainischen Attacken: Ein Mädchen tot, drei Zivilisten verletzt

Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf russisches Gebiet sind mehrere Zivilisten verletzt worden. In einem Moskauer Krankenhaus starb ein 15-jähriges Mädchen, das am 30. November bei einem Angriff auf Sewastopol verletzt worden war. Dies teilt Michail Raswoschajew, der Gouverneur von Sewastopol, auf Telegram mit:

"Ein Splitter des abgeschossenen Luftobjekts nahm einem 15-jährigen Mädchen das Leben. Einfach einem Mädchen, das das ganze Leben noch vor sich hatte, all ihre Träume, alle Hoffnungen. Ewiges Gedenken an die Verstorbene. Wir werden sie niemals vergessen."

Auch im Gebiet Brjansk kam es zu Drohnenangriffen: Ukrainische Kamikazedrohnen griffen das Dorf Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewski an. Drei Zivilisten wurden leicht verletzt, teilt der Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Durch die Angriffe wurden außerdem zwei Pkw beschädigt.

Medien: Türkei wird bei Bedarf zügig Ukraine-Verhandlungen organisieren

Die Türkei ist bereit, bei entsprechendem Signal der Konfliktparteien umgehend Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu organisieren. Dies teilte eine diplomatische Quelle in Ankara der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:

"Die türkische Seite ist bereit, jede Vermittlung bei der Organisation des Verhandlungsprozesses in kurzer Zeit zu leisten, jedoch gibt es derzeit keine Voraussetzungen dafür."

EU-Topdiplomatin Kallas: "Ich habe Länder überzeugt, keine Treffen mit Putin abzuhalten"

Eine brisante Äußerung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas vor dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten (AFET) des Europäischen Parlaments sorgt derzeit in den sozialen Medien für Aufsehen.

In einem offenen Statement legte die Spitzendiplomatin dabei ihre Bestrebungen dar, Drittstaaten von einem diplomatischen Engagement mit Russland abzuhalten.

Kritiker sehen darin einen eklatanten Widerspruch zu ihrem eigentlichen diplomatischen Mandat, das klassischerweise den Dialog fördern statt ihn unterbinden sollte.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij lehnt NATO-Verzicht in der Verfassung ab

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij will keinen Verfassungsartikel aufnehmen, der der Ukraine den NATO-Beitritt verbietet. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz in Brüssel:

"Ich halte es nicht für nötig, unsere Verfassung zu ändern [den Artikel über das Streben nach NATO-Mitgliedschaft zu streichen]. Das ukrainische Volk soll entscheiden, was mit dieser Verfassung geschieht, nicht jemand anderes … es ist unsere Verfassung und unser Kurs: Wir möchten solche Sicherheitsgarantien haben und glauben, dass wir sie verdienen."

Peskow: Russland bereitet sich auf Diskussion neuer Version des Friedensplans mit USA vor

Russland bereitet Kontakte mit den USA vor, um zu verstehen, inwieweit sich die zuvor vereinbarten Thesen zur Ukraine-Regelung nach den Kontakten mit Kiew und Europa geändert haben. Dies teilte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mit:

"Mal sehen, was mit diesen Thesen geschehen ist, mal sehen, wie Selenskij und die Ukrainer darauf Einfluss genommen haben. Um zu verstehen, inwieweit sie sich verändert haben, bereiten wir gerade entsprechende Kontakte mit den Amerikanern vor."

Peskow merkte an, dass die Zusammenfassung der wichtigsten Thesen während der Kontakte zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, in Alaska und dann nach stundenlangen Verhandlungen des russischen Staatschefs mit dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, vereinbart worden sei.

Podoljaka: Kämpfe in Kupjansk spitzen sich zu – beide Seiten ringen um Kontrolle

Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka meldet in seinem jüngsten Frontbericht, dass Gulaipolje (Gebiet Saporoschje) bereits zu mehr als der Hälfte unter russischer Kontrolle steht, während nördlich davon bei Ternowatoje, Bratskoje und Andrejewka weitere Geländegewinne erzielt werden.

Gleichzeitig bricht in Mirnograd (DVR) der ukrainische Verband weiter zusammen, und die Einkreisung von Konstantinowka rückt voran. In Kupjansk (Gebiet Charkow) spitzen sich die Kämpfe zu, da beide Seiten um die Kontrolle der Stadt ringen. Insgesamt verschärft sich die Lage für die ukrainische Verteidigung entlang mehrerer Achsen.

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Tusk spricht von "Wendepunkt" bei Debatte über russische Vermögenswerte

Polens Premierminister Donald Tusk hat auf dem EU-Gipfel in Brüssel von einem möglichen "Wendepunkt" in der Diskussion über die Enteignung russischer Vermögenswerte gesprochen. Die Übertragung seines Briefings wurde über die sozialen Netzwerke seiner Kanzlei verbreitet. Dies sagte er vor Journalisten in Brüssel:

"Ich muss vorsichtig in meinen Formulierungen sein, aber wir befinden uns wohl nach einem Wendepunkt. Ein Wendepunkt bedeutet, dass sich alle einig sind, dass man es versuchen sollte. Einige Länder werden jedoch bis zum Schluss kämpfen, um maximale Garantien für sich zu erreichen."

Wie Tusk erklärte, werde die Debatte über den sogenannten "Reparationskredit" noch "viele Stunden" andauern und sich auf "technische Fragen" der Enteignung russischer Vermögenswerte konzentrieren.

Zugleich betonte der polnische Regierungschef, dass in der EU derzeit keine Bereitschaft bestehe, alternative Finanzierungswege für die Ukraine zu erörtern – etwa aus Gemeinschaftsreserven –, da mehrere Mitgliedstaaten dies ablehnten.

Gerassimow: Mehr als die Hälfte von Konstantinowka unter russischer Kontrolle

Die russischen Streitkräfte haben mehr als die Hälfte der Stadt Konstantinowka unter ihre Kontrolle gebracht. Dies erklärt Armeegeneral Waleri Gerassimow, der Chef des russischen Generalstabs, am Donnerstag:

"Die Befreiung von Konstantinowka wird fortgesetzt, mehr als 50 Prozent des Stadtgebiets werden bereits von russischen Truppen kontrolliert."

Chrupalla kontert Merz im Bundestag: "Wir vertrauen Ihnen unsere Kinder nicht an!"

Bei seiner Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag betonte Bundeskanzler Friedrich Merz einmal mehr, dass die "Sicherheit Europas untrennbar mit dem Schicksal und mit der Sicherheit der Ukraine verbunden" sei.

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Sacharowa: Stationierung westlicher Truppen in der Ukraine bleibt für Russland inakzeptabel

Die Stationierung westlicher Truppen auf ukrainischem Territorium bleibt für Russland inakzeptabel. Im Falle ihres Auftretens würden entsprechende Kräfte zu legitimen Zielen der russischen Streitkräfte. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Pressebriefing.

"Ich möchte betonen, dass die Stationierung westlicher Truppen auf dem Gebiet der Ukraine – unter welchem Deckmantel und in welchem Format auch immer – für uns inakzeptabel bleibt. Wir haben wiederholt darauf hingewiesen, dass derartige Pseudo-Friedenstruppen zu legitimen Zielen der Streitkräfte der Russischen Föderation werden."

Selenskij: Ukraine hat keine Raketen mehr für einige Luftabwehrsysteme

Die Ukraine hat keine Raketen mehr für bestimmte Luftabwehrsysteme. Dies äußerte Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz in Brüssel:

"Die Ukraine hat für einige Luftabwehrsysteme keine Raketen mehr."

Selenskij beklagte sich auch darüber, dass ohne weitere Finanzhilfen der Europäischen Union die Produktion von Drohnen in der Ukraine erheblich zurückgehen werde. Seinen Worten zufolge würde dies Russland einen bedeutenden Vorteil verschaffen.

Russische Streitkräfte führen Straßenkämpfe in Krasny Liman

In der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk finden derzeit Straßenkämpfe statt. Dies teilt der Chef des russischen Generalstabs, Armeegeneral Waleri Gerassimow, bei einem Briefing für ausländische Militärattachés mit:

"Die Offensive in Richtung Krasny Liman entwickelt sich weiter. Russische Stoßtrupps führen direkte Straßenkämpfe in Krasny Liman."

Militär-Ombudsfrau der Ukraine sieht einzige Option für Auffüllung der Armee

Die ukrainische Militärbeauftragte Olga Reschetilowa räumte ein, dass in der Ukraine nur noch Zwang als Option bleibt, Wehrpflichtige für die Streitkräfte zu gewinnen:

"Wir haben versucht, Freiwillige für die Front zu gewinnen – ohne Erfolg. Wir haben versucht, Rekruten die Möglichkeit zu geben, ihre Einheit und ihren Spezialbereich selbst zu wählen – ohne Erfolg. Dem Staat bleibt von allen Optionen nur noch Zwang."

Medien nennen drei Faktoren des Scheiterns der ukrainischen Streitkräfte an der Front

Die ukrainischen Streitkräfte scheitern aus drei Gründen auf dem Schlachtfeld. Dies berichtete The Economist:

"Erstens sind da die bekannten Probleme mit der Einberufung und der materiellen und technischen Versorgung. Moskau hingegen verfügt über viel größere Reserven und hat keine besonderen Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von neuen Soldaten."

Als zweiten Faktor nennt die Zeitung die ständig wachsende Effizienz russischer Drohnen, die tief im Hinterland der ukrainischen Logistik zuschlagen. Weiter heißt es:

"Der dritte Grund sind die lokalen Gegebenheiten. So leidet das Kommando beispielsweise im Abschnitt Krasnoarmeisk seit langem unter Koordinationsproblemen."

Putin: "Sewersk befreit – eine für uns bedeutende russische Stadt"

Mit der Befreiung von Sewersk haben die russischen Streitkräfte neue Möglichkeiten für weitere Offensiven an den wichtigsten Fronten der militärischen Sonderoperation eröffnet, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei der Verleihung der Medaille "Goldener Stern" an die Teilnehmer der Operation zur Befreiung der Stadt Sewersk in der Donezker Volksrepublik.

Putin bezeichnete die Befreiung der Stadt als Beispiel für die brillante Arbeit der russischen Armee und betonte, dass sie zusammen mit anderen erfolgreichen Operationen dank der konsequenten und komplexen Arbeit des Kommandos, der Kommandeure vor Ort und natürlich der selbstlosen Heldentaten einfacher Soldaten möglich geworden sei.

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Sacharowa: Kupjansk bleibt unter Kontrolle Russlands

Die Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow bleibt nach der Befreiung unter Kontrolle der russischen Kräfte, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des Außenministeriums in Moskau, während einer Pressekonferenz.

Die Diplomatin weist auf die Aussage des ukrainischen Außenministers Andrei Sibiga hin, der bei einem Treffen des EU-Rats am 15. Dezember über eine erfolgreiche Operation der Ukraine in Kupjansk berichtet hat. Außerdem warf er Russland Lügen über die Lage um die Stadt vor. Sacharowa betont:

"Nein, das sind keine Lügen, was Russland erklärt. Wir führen Tatsachen an, und Tatsachen lassen sich nicht leugnen. Kiew will nicht akzeptieren, dass seine Lage an der Front jede Sekunde schlimmer wird."

Trotz der Erklärungen der Ukraine stehe das befreite Kupjansk unter Kontrolle der russischen Streitkräfte, resümiert Sacharowa.

London sanktioniert mehrere russische Ölunternehmen

Großbritannien hat die Liste seiner Sanktionen gegen Russland aktualisiert. Demnach gelten neue Restriktionen für die russischen Ölunternehmen Tatneft, Russneft, Rusneftegaz und NNK-Oil. Die Liste wird um insgesamt 24 natürliche und juristische Personen sowohl in Russland als auch in anderen Ländern erweitert. Die Einschränkungen sehen unter anderem das Einfrieren von Bankkonten, falls solche in britischen Banken entdeckt werden, sowie das Verbot der Einreise nach Großbritannien vor.

Gebiet Cherson: Frau bei Angriff der ukrainischen Streitkräfte getötet

Eine Rentnerin kam bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson ums Leben, sechs weitere Menschen in der Region wurden in den letzten 24 Stunden verletzt. Dies meldete der Gouverneur des Gebiets, Wladimir Saldo.

Der Beamte präzisierte, in der Stadt Nowaja Kachowka seien eine 72-jährige Frau getötet und ein 67-jähriger Mann verletzt worden. Zudem seien in der Ortschaft Dnjeprjany eine 35-jährige Frau und ein 66-jähriger Mann verwundet worden. In der Stadt Golaja Pristan seien drei Männer der Jahrgänge 1988, 1994 und 1977 verletzt worden.

Tag der Helden des Vaterlandes: Soldaten erzählen ihre Geschichte

Im Dezember begeht Russland den Tag der Helden des Vaterlandes. An diesem Tag würdigt das Land die Menschen, die für ihre Verdienste um das Vaterland mit den höchsten staatlichen Auszeichnungen geehrt wurden. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit Angehörigen der Streitkräfte gesprochen, die sich bei Kampfeinsätzen besonders ausgezeichnet haben.

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Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die Einheiten des Truppenverbandes Mitte der russischen Streitkräfte haben ihren Einsatz gegen gegnerische Kräfte fortgesetzt, die in den Wohnbezirken der Stadt Dmitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingekesselt sind, heißt es aus dem täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums. Einzelne Gruppen der ukrainischen Streitkräfte in den Ortschaften Rodinskoje und Swetloje in der DVR werden eliminiert.

Zudem vereitelten russische Truppen die Versuche des Gegners, aus dem Dorf Schewtschenko ins nördliche Randgebiet des Industriebezirks von Krasnoarmeisk in der DVR durchzubrechen. Dabei wurden 42 Soldaten außer Gefecht gesetzt und 14 militärische Fahrzeuge zerstört.

Insgesamt verlor die Ukraine 1.405 Soldaten an einem Tag in der Zone der militärischen Sonderoperation. Außerdem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung außer Gefecht:

  • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • M113-Mannschaftstransportwagen,
  • 78 Kraftfahrzeuge,
  • neun Artilleriegeschütze,
  • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • ein Artillerieaufklärungsradar,
  • drei Munitionslager und drei Ausrüstungslager.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Artillerie- und Raketentruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der energetischen Infrastruktur, die im Interesse des ukrainischen Militärs betrieben wurden, Anlagen für Montage und Lagerung von Langstreckendrohnen sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 216 unbemannte Flugzeuge ab.

Kiews Truppen attackieren Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an einem Tag – ein Toter, Verletzte

Die ukrainischen Streitkräfte haben binnen 24 Stunden Städte und Orte im Gebiet Belgorod mit mehr als 50 unbemannten Flugzeugen angegriffen, berichten die regionalen Behörden. Knapp die Hälfte davon konnte abgeschossen werden.

Im Ort Otradnoje im Bezirk Belgorod traf eine Drohne ein Auto, der Fahrer erlitt Verletzungen.

Nach Drohnenangriffen auf den Ort Samostje im Bezirk Graiworon kam eine Person ums Leben, vier Personen wurden verletzt. In der Stadt Graiworon wurden sechs Menschen, darunter ein 15-jähriges Mädchen, durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt.

Im Ort Murom im Bezirk Schebekino trat ein Zivilist auf einen Sprengsatz. Er erhält medizinische Hilfe, sein Zustand wird als schwer eingestuft.

SWR: Mehrheit der Ukrainer zu Anerkennung der Souveränität Russlands über eroberte Gebiete bereit

Im Westen wird eine deutliche Zunahme der Ermüdung der ukrainischen Bevölkerung durch den anhaltenden militärischen Konflikt festgestellt. Dies berichtete Russlands Auslandsgeheimdienst SWR wie folgt:

"Die diplomatischen Vertretungen westlicher Länder in Kiew stellen fest, dass gleichzeitig eine deutliche Zunahme der Ermüdung der Bevölkerung des Landes durch den anhaltenden bewaffneten Konflikt zu beobachten ist."

Wie der SWR angab, hätten viele Einwohner der Ukraine den Tod oder die Verwundung von Verwandten und Freunden erlebt. Sie begännen zu begreifen, dass der Krieg für die Leiter der ukrainischen Regierung längst zu einem Instrument geworden sei, um die vom Westen bereitgestellten Finanzhilfen ungehindert zu veruntreuen. Weiter hieß es:

"In dieser Situation sind bereits mehr als die Hälfte der Ukrainer bereit, die Souveränität Russlands über die eingenommenen Gebiete anzuerkennen, um einen Waffenstillstand zu erreichen, und ihre Zahl wächst ständig."

Russischer Geheimdienst SWR: Autorität des ukrainischen Oberkommandierenden Syrski sinkt rapide

Die Autorität des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, sinkt rapide. Dies teilte das Pressebüro des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR mit:

"In westlichen diplomatischen Kreisen wird auch auf den rapiden Autoritätsverlust des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, hingewiesen, der für seine engen Verbindungen zum Umfeld von Selenskij bekannt ist."

Laut dem russischen Auslandsgeheimdienst gebe es unter den Offizieren die Meinung, dass Niederlagen an der Front sogar nützlich sein könnten, wenn sie zum Rücktritt von Syrski führen würden.

Immer mehr kürzlich mobilisierte Soldaten der Ukraine verlassen ihre Positionen, "weil sie nicht für die Bereicherung von Selenskijs Team in ausländischen Banken sterben oder verstümmelt werden wollen".

Ritter: Deutschland und Europa wollen keinen Frieden – nur Zeit schinden bis zu US-Wahlen

Laut dem ehemaligen Offizier des US-Marine Corps und einstigen UN-Waffeninspekteur Scott Ritter haben Deutschland und Europa kein Interesse an sofortigen Friedensverhandlungen in der Ukraine-Konflikt.

Ihre Strategie sei es, den Konflikt bis zu den US-Zwischenwahlen im November hinauszuzögern. Sie hofften, durch die Hyperpolitisierung des Wahlkampfes die Opposition im US-Kongress zu stärken und somit die Trump-Regierung zu lähmen sowie deren neue Sicherheitsstrategie zu blockieren.

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Von der Leyen: Niemand verlässt EU-Gipfel ohne Lösung für die Finanzierung der Ukraine

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet eine Einigung über die Finanzierung der Ukraine. Im Gespräch mit Journalisten vor dem heutigen EU-Gipfel in Brüssel erinnert sie daran, dass Kiew 137 Milliarden Euro für die kommenden zwei Jahre benötigt. Von der Leyen droht dabei, man verlasse den Gipfel nicht, bis der EU-Rat eine Entscheidung getroffen habe. Politico zitiert:

"Wir werden den Europäischen Rat nicht ohne eine Lösung für die Finanzierung der Ukraine für die nächsten zwei Jahre verlassen."

De Wever schließt Verwendung russischer Vermögenswerte ohne Bedingungen Belgiens aus

Belgien wird auf seinen Forderungen im Zusammenhang mit dem russischen Staatsvermögen bestehen, erklärt Premierminister Bart De Wever in einer Rede vor dem belgischen Parlament. Bislang beharrt Belgien darauf, dass andere EU-Staaten potenzielle Risiken der Enteignung der Vermögenswerte teilten. De Wever habe jedoch noch keinen Text gesehen, den Belgien akzeptieren könnte. Dabei schloss der Premier nicht aus, dass im Laufe des heutigen EU-Gipfels ein Vorschlag auf den Tisch gelegt werde, mit dem er einverstanden sei.

Europaabgeordneter Kennes: EU ist Teil des Problems für Ukraine-Lösung

Der belgische Europaparlamentarier Rudi Kennes erklärte, dass die Europäische Union Teil des Problems sei, mit dem der Prozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts konfrontiert sei.

Kennes zufolge kritisiere die EU alle Vorschläge und Initiativen zur Beilegung des Konflikts, ohne eigene Alternativen anzubieten. Das Mitglied des Europäischen Parlaments fügte hinzu, die EU wolle "am Verhandlungstisch sitzen", lehne jedoch jede Option der Kommunikation mit Russland ab.

Merz befeuert Debatte über EU-Truppen in der Ukraine

Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Bundestag eine stärkere Bündelung der europäischen Verteidigungsfähigkeit gefordert. Hintergrund sind laufende Gespräche zur Ukraine sowie Überlegungen der EU, eine von Europa geführte multinationale Truppe aufzustellen.

Merz sprach sich für gemeinsame Entwicklung, Produktion und Beschaffung militärischer Systeme aus und betonte, Europa müsse verteidigungsfähig sein, "damit wir uns nicht verteidigen müssen".

Über eine mögliche Entsendung europäischer Soldaten herrscht jedoch Uneinigkeit: Während Regierungspolitiker zurückhaltend bleiben, warnt die Opposition vor einer Eskalation und einer möglichen Kriegsbeteiligung Deutschlands.

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Medien: Russischer Sondergesandter reist zu Verhandlungen nach Miami

Kirill Dmitrijew, der Sondergesandte des russischen Präsidenten für wirtschaftliche Kooperation, wird wohl am Wochenende zu Verhandlungen mit US-Kollegen in Miami, Bundesstaat Florida, eintreffen, berichtet das Nachrichtenportal Axios mit Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle im Weißen Haus. Die US-Seite würden Sondergesandter Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner vertreten.

Außerdem würden Witkoff und Kushner mit Vertretern von Kiew verhandeln. Eine ukrainische Delegation unter Führung des Sekretärs des ukrainischen Sicherheitsrates, Rustem Umerow, soll später in der Woche nach Miami kommen. Ein dreiseitiges Treffen stünde laut Axios nicht auf der Tagesordnung.

Russische Sicherheitsdienste vereiteln von Kiew geplanten Terroranschlag im Gebiet Rostow

Die russischen Sicherheitsdienste haben einen Terrorangriff in der Stadt Wolgodonsk im Gebiet Rostow vereitelt. Laut einem Bericht des FSB wurde die 16-jährige Studentin einer städtischen Fachschule festgenommen. Das Mädchen fiel der Polizeistreife auf, als es nahe einem Verwaltungsgebäude war. Im Rucksack der Studentin wurde ein improvisierter Sprengsatz entdeckt.

Bei der Entschärfung stellte sich heraus, dass der Rucksack der Studentin eine Bombe mit der Sprengwirkung von rund 10 Kilogramm TNT-Äquivalent enthielt. Der Angriff wurde laut dem FSB von ukrainischen Geheimdiensten geplant.

Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht über 70 Drohnen

In der vergangenen Nacht hat die Flugabwehr der russischen Streitkräfte 77 gegnerische Drohnen über den Regionen des Landes zerstört. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden 31 Flugobjekte über dem Gebiet Brjansk zum Absturz gebracht. Zudem wurden unbemannte Flugzeuge über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

  • 21 über der Teilrepublik Krim,
  • 18 über dem Schwarzen Meer,
  • vier über dem Gebiet Belgorod,
  • drei über dem Gebiet Rostow.

Drohnenangriff auf Gebiet Rostow – Gouverneur meldet Tote und Verletzte

Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf den Hafen in der südrussischen Stadt Rostow am Don sind zwei Besatzungsmitglieder eines Frachtschiffs ums Leben gekommen, teilt Gouverneur der Region Rostow, Juri Sljussar, auf Telegram mit. Zudem erlitten drei Mitglieder der Besatzung Verletzungen. Auf dem getroffenen Frachtschiff brach ein Brand aus. Sljussar zufolge wurde das Feuer bereits gelöscht.

In der nächstgelegenen Stadt Bataisk wurden wegen eines Drohnenangriffs sieben Menschen verletzt. Nach Angaben des Gouverneurs erlag einer von ihnen seinen Wunden im Krankenhaus.

17.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

"Wie viele deutsche Soldaten planen Sie in der Ukraine zu verwenden?" – Merz weicht Frage aus

Am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, hat der AfD-Abgeordnete Markus Frohnmaier den Bundeskanzler Friedrich Merz mit der möglichen Entsendung der Bundeswehr in die Ukraine konfrontiert. Frohnmaier fragte ihn:

"Sie selber haben in deutschen Medien erklärt, dass hier beim Einsatz deutscher Soldaten dieser durchaus robust stattfinden könnte. Und Sie haben erklärt, dass beispielsweise bei Feuergefechten deutsche Soldaten diese auch erwidern würden. Wie viele deutsche Soldaten planen Sie im Rahmen dieser Sicherheitsgarantien in der Ukraine zu verwenden?"

Der Bundeskanzler wich der Frage aus und gab trotz Nachhakens keine Antwort.

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Großbritannien schließt Vorbereitungen für Entsendung von "Friedenstruppen" ab

Wie das britische Portal The i Paper unter Verweis auf Quellen im Verteidigungsministerium berichtet, hat Großbritannien die Vorbereitungen für die mögliche Entsendung eines Kontingents in die Ukraine im Falle einer Waffenruhe abgeschlossen. 

"Großbritannien beschleunigt die Vorbereitungen für die Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine, beschafft Ausrüstung und schließt die Ausarbeitung von Einsatzplänen ab. Offizielle gehen davon aus, dass ein Friedensabkommen näher ist als je zuvor."

Demnach prüft das Verteidigungsministerium derzeit den zeitlichen Rahmen für die Verlegung sowie mögliche Stationierungsorte. Im Falle eines schnellen Einsatzes könnte die 16. Luftlandebrigade entsandt werden.

Sollte Moskau der Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine nicht zustimmen, könnten die Kräfte in Nachbarstaaten wie Polen stationiert werden.

EU-Parlament fordert freien Truppentransit innerhalb der EU

Das Europäische Parlament hat in einer Resolution dazu aufgerufen, die inneren Grenzen der EU für die Verlegung von Truppen, Militärtechnik und Ausrüstung abzuschaffen. Ziel sei es, militärische Mobilität zu beschleunigen und die Verkehrsinfrastruktur des Bündnisses zu modernisieren. So heißt es in einer auf der Website des EU-Parlaments veröffentlichten Mitteilung.

Die EU-Abgeordneten empfehlen den Aufbau eines "militärischen Schengenraums". Dieser solle durch eine spezielle Arbeitsgruppe für militärische Mobilität sowie einen europäischen Koordinator unterstützt werden. Die EU-Kommission soll dazu einen entsprechenden Fahrplan vorlegen.

Zudem begrüßte das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission, die Mittel für militärische Mobilität im nächsten langfristigen EU-Haushalt auf mehr als 17 Milliarden Euro zu erhöhen. Die Modernisierung von rund 500 kritischen Infrastrukturobjekten, darunter Brücken und Tunnel, wird mindestens 100 Milliarden Euro erfordern.

Trotz bisheriger Fortschritte bestehen weiterhin erhebliche administrative, finanzielle und infrastrukturelle Hindernisse. Diese führten dazu, dass der Transport militärischer Ausrüstung innerhalb der EU teils länger als einen Monat dauert.

Das Parlament betonte, militärische Mobilität sei eine Priorität der Zusammenarbeit zwischen der EU und der NATO. Es werden regelmäßige gemeinsame Übungen sowie das Testen von Verfahren gefordert, um bestehende Hürden abzubauen.

Zudem solle es nach dem Vorbild der NATO möglich sein, dass schnelle Eingreifkräfte innere EU-Grenzen in Friedenszeiten binnen drei Tagen und in Krisensituationen innerhalb von 24 Stunden überschreiten können.

Tschechiens Premier lehnt Nutzung russischer Vermögenswerte ab

Andrej Babiš hat sich gegen die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine ausgesprochen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur ČTK. Bei seiner Ankunft in Brüssel sagte Babiš:

"Das Geld für die Ukraine muss auf anderem Wege aufgebracht werden als durch die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte."

Er betonte, Prag stelle die Unterstützung Kiews durch die EU nicht infrage. Die Finanzierung müsse jedoch wie bisher erfolgen. Außerordentliche Garantien werde Tschechien nicht übernehmen.

"Für uns ist wichtig, welche Haltung der belgische Premierminister einnimmt. Wir sind der Ansicht, dass das Geld anders aufgebracht werden muss."

Putin: "Die europäischen Schweine wollten Revanche nehmen und sind gescheitert"

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, bei einer Sitzung des Verteidigungsministeriums über den Umgang des Westens mit Russland gesprochen. Dies erklärte der russische Präsident:

"Man klopfte uns auf die Schulter und lud uns zu verschiedenen Veranstaltungen ein. Aber der Westen setzte seine Interessen in Bezug auf Russland durch, und zwar mit Gewalt – auch mit Waffengewalt. Die Unterstützung von Separatismus und Terrorismus wurde offen demonstriert und mit Waffengewalt durchgesetzt."

Die westlichen Länder seien davon überzeugt gewesen, dass sie Russland in kurzer Zeit zerstören und davon profitieren könnten. Doch ihre Pläne seien gescheitert und Russland sei heute in jeder Hinsicht wieder vollständig souverän.

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Medien: Fünf Kämpfer des ukrainischen Militärgeheimdienstes eliminiert

Im Gebiet Charkow sind fünf Angehörige des militärischen Geheimdienstes der Ukraine (HUR) eliminiert worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Bezugnahme auf russische Sicherheitsstrukturen.

"Die Kämpfer mit den Rufnamen Klim, Dewjaty, Loti, Fjodor und Wolga wurden mutmaßlich im Gebiet Charkow in Richtung Kupjansk liquidiert. Nachrufe auf die Getöteten wurden im offiziellen Account der Einheit veröffentlicht, die strukturell zum HUR des ukrainischen Verteidigungsministeriums gehört."

Spectator: Beste Sicherheitsgarantien für Kiew nur mit Zustimmung Russlands

Die besten Sicherheitsgarantien für die Ukraine seien laut dem Spectator-Kolumnisten Owen Matthews solche, die nicht nur von den USA, Europa und Kiew, sondern auch von Russland akzeptiert würden. Matthews schreibt:

"Wenn es um Sicherheitsgarantien geht, ist die beste Lösung jene, die letztlich auch für den Kreml akzeptabel ist."

Der Kolumnist weist darauf hin, dass die diskutierten Garantien "nach dem Vorbild von Artikel 5 der NATO" den Westen nicht verpflichten würden, für die Ukraine in den Krieg zu ziehen. Selbst der echte NATO-Artikel 5 verlange lediglich, "Hilfe zu leisten", die nicht zwingend militärisch sein müsse.

"Was auch immer Trumps 'Platin'-Garantie sein mag – sie wird noch weniger verbindlich sein als diese."

Zudem kritisiert Matthews, dass Europa trotz gegenteiliger Signale aus den USA nach Wegen suche, den Konflikt finanziell um weitere zwei Jahre zu verlängern. Dabei würden Kiew und die EU übersehen, dass das letzte Wort bei einer Waffenruhe bei Russlands Präsident Wladimir Putin liege.

"Zweitens scheint Europa davon auszugehen, dass Russland, falls die Ukraine noch ein wenig weiterkämpft, am Rande eines militärischen und wirtschaftlichen Zusammenbruchs stehen wird, zugleich aber so stark ist, dass Europa eine unmittelbare Invasion in naher Zukunft fürchten muss. Beide Thesen können nicht zugleich zutreffen."

Abschließend merkt der Autor an, dass die Europäer offenbar nicht einmal in Betracht ziehen, dass die Zeit nicht auf der Seite Kiews ist.

Flugabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen über Russland

Die russische Luftabwehr hat innerhalb von neun Stunden neun ukrainische Drohnen abgeschossen, teilt das Verteidigungsministerium mit.

"Am 17. Dezember wurden zwischen 11:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit neun ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug zerstört: fünf über dem Schwarzen Meer, drei über der Teilrepublik Krim und eine über dem Gebiet Kursk."

EU verschiebt Arbeit an neuem Russland-Sanktionspaket

Die Europäische Kommission muss die Arbeit an einem neuen Sanktionspaket gegen Russland verschieben. Grund sei die noch ausstehende Klärung der weiteren Finanzhilfen für die Ukraine, berichtet Jewropeiskaja Prawda unter Bezugnahme auf europäische Diplomaten. Die Publikation zitiert eine Quelle:

"Die Kommission eilt beim 20. Sanktionspaket nicht, da der Fokus derzeit auf der Finanzierung der Ukraine für die Jahre 2026–2027 liegt."

Aufgrund dieser Finanzierungsfragen werde die Arbeit an dem Paket bis Anfang 2026 verschoben. Ein anderer Insider berichtete hingegen, der Entwurf könnte bereits im Januar fertig sein, um die Genehmigung rechtzeitig zum Jahrestag der militärischen Sonderoperation in der Ukraine zu ermöglichen.

Selenskij nimmt an EU-Gipfel in Brüssel teil

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wird am 18. Dezember am Europäischen Rat in Brüssel teilnehmen, berichtet Reuters unter Verweis auf einen europäischen Beamten. In der Meldung heißt es:

"Selenskij wird am Donnerstag am Europäischen Rat in Brüssel teilnehmen."

Zuvor hatte Politico berichtet, dass die EU-Führung bei dem Gipfel eine grundsätzliche Einigung über die Nutzung russischer Vermögenswerte erzielen könnte. Die technischen Details, etwa die Garantien, sollen auf Ebene der EU-Botschafter und anschließend im Rat geklärt werden.

"Wollen keine Atempause für Ukraine" – Kreml lehnt Weihnachtswaffenruhe ab

Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte sich skeptisch bezüglich einer Weihnachtswaffenruhe im Ukraine-Konflikt. Wenn Kiew die Fortschritte auf dem Weg zu einem Deal durch "kurzfristige, nicht tragfähige" Entscheidungen ersetzen wolle, werde Moskau darauf nicht eingehen. Peskow betonte:

"Wir wollen Frieden. Wir wollen keine Waffenruhe, die die Ukraine als Atempause verwendet, um sich auf die Fortsetzung des Krieges vorzubereiten."

Die Idee einer Weihnachtswaffenruhe hatte Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Montag ins Spiel gebracht. Er forderte Russland auf, die Kampfhandlungen über Weihnachten einzustellen.

Ein Audio dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

USA wollen russische Vermögenswerte für Ukraine-Konfliktlösung einsetzen

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat Europa deutlich gemacht, dass sie eingefrorene russische Vermögenswerte zur Regelung des Ukraine-Konflikts einsetzen will, berichtet die Washington Post unter Berufung auf Quellen.

Demnach stehen der belgische Premier Bart De Wever und andere europäische Staatschefs in dieser Frage unter dem Druck amerikanischer Beamter. In der Veröffentlichung heißt es:

"Die Europäer erhielten klare Signale, dass die US-Administration diese Vermögenswerte für eine Regelung nutzen will."

Die Haltung Washingtons erhöhe das Risiko eines Konflikts mit europäischen Führungskräften.

FPV-Drohnenangriffe im Gebiet Belgorod: Ein Toter, zehn Verletzte

Im russischen Gebiet Belgorod ist bei Angriffen ukrainischer Drohnen ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

Im Dorf Samostje im Graiworon-Bezirk traf eine FPV-Drohne ein fahrendes Auto. Der Mann starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen. Zwei weitere Männer, die ebenfalls im Auto saßen, wurden von Selbstverteidigungskräften in das Graiworoner Zentralkrankenhaus gebracht. Bei ihnen wurden Drucktraumata diagnostiziert.

Bei einem weiteren Drohnenangriff im Dorf wurde ein Auto beschädigt, in dem sich ein Ehepaar befand. Bei dem Mann wurde ein Barotrauma diagnostiziert, die Frau erlitt Prellungen und Schürfwunden am Knie sowie ein Drucktrauma.

In der Stadt Graiworon wurden bei der Detonation einer FPV-Drohne auf der Straße sechs Menschen verletzt. Das 15-jährige Mädchen und drei Erwachsene mit Drucktraumata wurden in Krankenhäuser in Belgorod eingeliefert. Die übrigen Verletzten erhielten eine ambulante Behandlung. 

Podoljaka: Elitetruppen ergeben sich in Mirnograd – was jetzt auf die Ukraine zukommt

Mirnograd in der DVR steht kurz vor der vollständigen Einnahme, während russische Truppen in Guljaipolje (Gebiet Saporoschje) große Geländegewinne erzielen und mehrere Brückenköpfe am Westufer des Gantschur sichern. Dadurch geraten die ukrainischen Stellungen bei Orechow zunehmend unter Druck.

Mirnograd und Guljaipolje sind strategisch entscheidend, da die Kontrolle über diese Städte zentrale Logistikachsen öffnet und die ukrainische Verteidigung schwächt.

Gleichzeitig spitzt sich die Lage in Kupjansk (Gebiet Charkow) zu. Dort wurden spezialisierte ukrainische Einheiten – darunter Sturmbrigaden und Geheimdienstkräfte – zusammengezogen, um die russischen Truppen aus dem Westteil der Stadt zu drängen. Doch trotz einzelner Durchbrüche gelingt ihnen das nicht.

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Ukrainische Soldaten töten mehrere Kameraden bei dem Versuch,  sich zu ergeben

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko ermordeten die ukrainischen Soldaten mehrere Kameraden mithilfe von Drohnen, als diese versuchten, sich in die russische Kriegsgefangenschaft zu ergeben. 

Laut Marotschko seien acht ukrainische Soldaten zwischen Dibrowaja und Osjorny in der DVR an die russischen Soldaten herangetreten und hätten sie gebeten, ihnen bei der Kapitulation zu helfen. 

Den ukrainischen Kämpfern zufolge habe das Kommando sie betrügerisch an die vordersten Stellungen geschickt. Nachdem dies entlarvt worden sei, hätten die ukrainischen Soldaten "einstimmig" beschlossen, sich zu ergeben. 

"Die russischen Truppen haben die Evakuierung schnell organisiert. Aber nachdem die bewaffneten Formationen die Flucht der Kameraden aufgedeckt hatten, eröffneten sie das Feuer auf die Gruppe und begannen, sie mit Kampfdrohnen anzugreifen. Nur drei der ukrainischen Militärangehörigen haben es geschafft, sich zu evakuieren. Unsere Soldaten haben ihnen medizinische Hilfe geleistet und mit allem Notwendigen versorgt."

Medien: EU und USA vereinbaren Sicherheitsgarantien für die Ukraine

Vertreter der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten haben zwei Dokumente über Sicherheitsgarantien für die Ukraine bestätigt, in denen die Option der Stationierung europäischer Streitkräfte im Land erwähnt wird. Dies berichtet die Zeitung New York Times unter Berufung auf Beamte, die mit den Entwürfen der Dokumente vertraut sind:

"Amerikanische und europäische Diplomaten, die in den vergangenen zwei Tagen in Berlin mit ukrainischen Spitzenpolitikern zusammengetroffen sind, haben im Großen und Ganzen zwei Dokumente unterzeichnet, in denen Sicherheitsgarantien festgelegt sind."

Nach Angaben der New York Times sieht eines der Dokumente die Übernahme einer Verpflichtung gegenüber der Ukraine vor, die dem Artikel 5 des NATO-Vertrags ähnelt, der Hilfe im Falle eines Angriffs verankert. Das andere Dokument enthält detaillierte Angaben zur künftigen Zusammenarbeit der Streitkräfte Europas und der USA mit den ukrainischen. Darüber hinaus sehen diese Pläne eine Verringerung der Stärke der ukrainischen Armee auf das Friedensniveau von 800.000 Mann sowie die Beibehaltung des derzeitigen Niveaus der militärischen Ausbildung und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte vor.

Merz: Westen würde russische Angriffe militärisch kontern

In der ZDF-Sendung "Was nun?" hat Bundeskanzler Friedrich Merz Details über die diplomatischen Entwicklungen im Ukraine-Konflikt preisgegeben.

Demnach signalisieren die USA erstmals die Bereitschaft, gemeinsam mit Europa Sicherheitsgarantien zu übernehmen, die faktisch dem NATO-Artikel 5 gleichkommen. Auf die kritische Nachfrage, wie diese Garantien im Falle eines Bruchs eines möglichen Waffenstillstands konkret aussehen würden, setzte der Kanzler auf eine harte Linie.

Man werde eine entmilitarisierte Zone absichern und dabei "entsprechende russische Übergriffe und Angriffe erwidern".

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Rada-Abgeordneter: Staatsverschuldung der Ukraine übersteigt 100 Prozent des BIP

Die Staatsverschuldung der Ukraine überschritt 100 Prozent des BIP des Landes, jeder Bürger schuldet bereits mehr als 8.000 US-Dollar. Dies teilte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dmitri Rasumkow, mit:

"Die Gesamtverbindlichkeiten der Ukraine haben bereits 100 Prozent des BIP übertroffen. Das bedeutet, dass das Land mehr schuldet, als es pro Jahr produziert. Jeder Bürger, der heute in der Ukraine lebt, schuldet mehr als 8.000 US-Dollar. In Friedenszeiten würden solche Zahlen Staatsinsolvenz bedeuten."

Rasumkow wies darauf hin, dass dies unter anderem die Folgen einer ineffizienten Nutzung von Ressourcen und von Korruption seien.

FSB: Zwei ukrainische Agenten in Sotschi festgenommen

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB und der Staatliche Sicherheitsdienst der Republik Abchasien haben einen Mann und seine Tochter in der Stadt Sotschi festgenommen, die Informationen über die russischen Streitkräfte sammelten und planten, auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte zu kämpfen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

Wie es heißt, beabsichtigten die beiden Verdächtigen, in die Ukraine zu reisen und dort in den Reihen einer von der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine kontrollierten militärisierten Formation zu kämpfen. Die Organisation sei in Russland als terroristisch eingestuft und verboten. 

Nach Angaben der Ermittler hätten der Vater und die Tochter über den Messenger-Dienst Telegram Kontakt mit Vertretern dieser Organisation aufgenommen. Auf ihre Anweisung hätten sie Informationen über die russischen Militärangehörigen gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt.

"Kiews Drohnenboot ist gescheitert" – Moskau weist Berichte über Zerstörung von U-Boot zurück

Die von ukrainischen Geheimdiensten verbreiteten Informationen über die angebliche "Zerstörung" eines russischen U-Boots in der Bucht des Marinestützpunkts Noworossijsk entsprechen nicht der Wahrheit, erklärte Alexei Ruljow, Leiter des Pressedienstes der russischen Schwarzmeerflotte.

"Keinem einzigen Schiff oder U-Boot der Schwarzmeerflotte, das in der Bucht des Marinestützpunkts Noworossijsk stationiert ist, und niemandem von den Besatzungen wurde durch die Sabotage ein Schaden zugefügt. Sie sind im Normalbetrieb im Einsatz", fügte Ruljow hinzu.

Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Russische Truppen "zerreiben" die im Ausland ausgebildeten ukrainischen Einheiten

Die russische Armee rücke erfolgreich vor und eliminiere sogar die Eliteeinheiten der Ukraine, darunter auch diejenigen, die im Westen ausgebildet worden waren, betonte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums.

"Unsere Truppen rücken erfolgreich vor und zerreiben den Gegner, seine Gruppierungen und Reserven, einschließlich auch der sogenannten Eliteeinheiten."  

Der Oberbefehlshaber merkte an, dass die russischen Soldaten auch "Einheiten zerreiben, die in westlichen Militärzentren ausgebildet wurden, die mit moderner ausländischer Technik und Waffen ausgerüstet sind".

Russlands Verteidigungsminister: NATO bereitet sich auf Zusammenstoß mit Russland Ende 2030 vor

Das NATO-Militär habe mit intensiven Vorbereitungen für eine Konfrontation mit Russland begonnen. Dies brachte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow bei einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums zum Ausdruck.

Beloussow merkte an, dass sich die NATO-Streitkräfte parallel zur Verlängerung des Ukraine-Konflikts "auf eine Konfrontation mit Russland um die Jahreswende 2030 vorbereiten". Seiner Meinung nach schaffe all dies reale Voraussetzungen für eine Fortsetzung der Militärhandlungen in der Ukraine im Jahr 2026.

Putin: Ziele der militärischen Sonderoperation werden erreicht

Die Ziele der militärischen Sonderoperation, die ursprünglich im Jahr 2022 gesetzt worden waren, sollten erreicht werden. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau.

"Die Ziele der militärischen Sonderoperation werden zweifellos erreicht. Wir würden es vorziehen, dies zu tun und die Ursachen des Konflikts mithilfe der Diplomatie zu beseitigen."

Aber falls Kiew und seine Verbündeten sich weigern würden, "auf den Punkt kommen", dann würde Russland "die Befreiung seiner historischen Gebiete mit militärischen Mitteln erreichen", betont der russische Staatschef.

Russlands Verteidigungsminister: Ukraine verliert fast 500.000 Soldaten innerhalb eines Jahres

Die Kampfkraft der ukrainischen Streitkräfte sank innerhalb eines Jahres um ein Drittel. Dies gab der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekannt und präzisierte:

"Die Armee und Sicherheitsstrukturen der Ukraine haben fast 500.000 Soldaten verloren. Dadurch hat Kiew die Möglichkeit verloren, seine Truppen durch Zwangsmobilisierung von Bürgern aufzufüllen."

Der Verteidigungsminister fügte hinzu, dass zudem die ukrainischen Streitkräfte über 103.000 verschiedene Waffen und militärische Geräte verloren hätten, darunter etwa 5.500 westlicher Herkunft. Er fuhr fort:

"Das ist fast doppelt so viel wie im Jahr 2024."

Beloussow fasste zusammen, dass der Zusammenbruch der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte unvermeidlich sei.

Putin: Hunderte Ortschaften im Jahr 2025 befreit

Die russischen Streitkräfte hätten im laufenden Jahr mehr als 300 Orte befreit, darunter auch große Städte. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch bei einer erweiterten Sitzung des Kollegiums des russischen Verteidigungsministeriums in Moskau.

"In diesem Jahr wurden bereits über 300 Ortschaften befreit, darunter auch große Städte, die vom Gegner in befestigte Knotenpunkte mit Dauerbefestigungsanlagen verwandelt wurden. Sie konnten nicht standhalten und waren wegen des Mutes und der Kriegskunst unserer Kämpfer machtlos."

Zivilisten bei Evakuierung aus Krasnoarmeisk angegriffen

Bei der Evakuierung aus der Stadt Krasnoarmeisk in der DVR hätten die ukrainischen Soldaten Autos mit Drohnen angegriffen, in denen Zivilisten transportiert worden seien. Dies erzählt Sergei Iwanow, einer der geretteten Zivilisten, gegenüber TASS.

"Wir wurden in zwei Autos transportiert, jeweils vier Menschen in einem Auto. Alles war offen, damit man sehen konnte, dass es Zivilisten sind. Aber als wir uns Selidowo näherten, wurden wir von Drohnen angegriffen. Alle begannen, aus den Autos zu springen. Eine ältere Frau schaffte es nicht und kam ums Leben. Eine weitere wurde verletzt."

Iwanow merkte an, dass es mehrere Angriffe gab. Die meisten Drohnen seien von den russischen Soldaten abgeschossen worden, die die Zivilisten begleitet hätten.

Frontbericht: Ortschaft Gerassimowka befreit

In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands Ost die Ortschaft Gerassimowka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit haben.

Außerdem haben die russischen Truppen in den zurückliegenden 24 Stunden dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.340 Soldaten.

Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten die Eliminierung der eingekesselten gegnerischen Truppen in den südlichen und westlichen Bezirken der Stadt Dimitrow in der Volksrepublik Donezk fort. Zudem wird die Säuberung der Ortschaften Rodinskoje, Swetloje und Grischino in der DVR von verstreuten Formationen der ukrainischen Streitkräfte fortgeführt.

Darüber hinaus sind zerstört oder getroffen worden:  

  • zwei Panzer,
  • acht gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sieben vom Typ HMMWV aus US-Produktion,
  • 71 Autos, 
  • 13 Haubitzen, darunter zwei vom Typ М777 und eine vom Typ М114 aus US-Produktion, 
  • drei Stationen für elektronische Kampfführung,
  • eine elektronische Aufklärungsstation,
  • 13 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben eine Montage- und Testanlage für unbemannte Boote der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine, Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurden, sowie Werkstätten für die Produktion von Kampfdrohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 143 Bezirken.

Die russischen Luftabwehrkräfte haben 180 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 669 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 103.542 unbemannte Luftfahrzeuge, 640 Flugabwehrraketensysteme, 26.574 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.633 Mehrfachraketenwerfer, 31.973 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 49.280 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Von der Leyen fordert Entscheidung über Weg der Finanzierung Kiews bis Jahresende

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, erklärt, dass die EU bis Ende des Jahres eine Entscheidung über die Finanzierung Kiews treffen müsse – entweder durch einen gemeinsamen Kredit oder durch die Nutzung von Vermögenswerten der Russischen Föderation. Dies äußerte die Politikerin vor den Abgeordneten des Europäischen Parlaments am Vorabend des EU-Gipfels in Brüssel, bei dem dieses Thema im Mittelpunkt stehen wird:

"Ich habe zwei Wege vorgeschlagen: einen europäischen Kredit und die Nutzung der Vermögenswerte der Russischen Föderation … eines ist klar: Wir müssen einen Weg finden, um die Finanzierung der Ukraine für die nächsten zwei Jahre sicherzustellen."

Saldo: Energiesystem des Gebiets Cherson widersteht erfolgreich den ukrainischen Angriffen 

Das Energiesystem des Gebiets Cherson widerstehe erfolgreich den ukrainischen Attacken dank der gut organisierten Arbeit der regionalen Notdienste, erklärt Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, gegenüber TASS.  

"In der letzten Zeit hat der Gegner die Angriffe verstärkt, insbesondere auf Energieanlagen. Es gab Tote und die Anzahl der verletzten Zivilisten ist gestiegen. Ich möchte besonders die Arbeit unserer Energieversorger und Rettungsdienste loben. Die Beschädigungen werden schnell behoben – innerhalb von wenigen Stunden bis zu einem Tag, nicht länger. Das System hält einer Belastung stand, die Menschen bleiben nicht ohne Hilfe." 

In den vergangenen Monaten war das Gebiet Cherson mehrmals mit teilweisen Stromausfällen infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte konfrontiert.

Zuvor hatte Wladimir Saldo berichtet, dass mehr als 60.000 Menschen in den 113 Ortschaften nach den Angriffen auf die Energieinfrastruktur ohne Strom geblieben seien.

Kiew rekrutiert russische Jugendliche für Terroranschläge

Das Regime in Kiew rekrutiert russische Jugendliche, um sie in terroristische Aktivitäten zu verwickeln. Dies erklärt Andrei Prschesdomski, offizieller Vertreter des Nationalen Antiterrorismuskomitees Russlands.

Seinen Angaben zufolge nutzen die ukrainischen Geheimdienste soziale Netzwerke und Messenger-Dienste, um junge Russen zu rekrutieren:

"Das ist bereits, ich würde sagen, systematisch."

FSB vereitelt Anschlag auf Ölleitung: Minderjährige offenbar aus Kiew rekrutiert

Dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB ist es gelungen, einen Sabotageakt zu vereiteln, bei dem eine Gruppe von Minderjährigen im Gebiet Lipezk südlich von Moskau geplant hatten, eine Ölleitungen zu sprengen, wie sie später bei der Vernehmung zugegeben haben. Offenbar bezahlt aus Kiew - mehr Details im Video.

Gebiet Saporoschje: Fast 9.000 Haushalte ohne Strom nach ukrainischen Angriffen 

Fast 9.000 Haushalte blieben nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Armee auf die Energieinfrastruktur ohne Stromversorgung, meldet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, am Morgen auf Telegram. 

"Im Gebiet Saporoschje bleiben 8.963 Haushalte ohne Stromversorgung nach einem weiteren Drohnenangriff auf Stromversorgungsnetze in den Siedlungen nahe der Frontlinie. Die Hauptanlagen wurden dabei beschädigt. Energieversorger haben die Wiederherstellungsarbeiten bereits begonnen."

13.000 Verbraucher ohne Strom nach ukrainischen Angriffen in der Region Krasnodar

Durch herabfallende Trümmerteile einer ukrainischen Drohne seien zwei Hochspannungsleitungen im Bezirk Slawjanski der Region Krasnodar beschädigt worden, berichtet TASS unter Berufung auf den regionalen Operativstab. 12.700 Haushalte blieben ohne Strom.

Wie es heißt, seien fünf Rettungsmannschaften und fünf Fahrzeuge für die Durchführung der Wiederherstellungsarbeiten vor Ort eingetroffen.

Gruppe ukrainischer Soldaten in taktischer Umzingelung im Gebiet Charkow

Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko befänden sich die ukrainischen Soldaten in einer taktischen Umzingelung im Gebiet Charkow, da der einzige Versorgungsweg unter der Feuerkontrolle der russischen Drohneneinheiten stehe. Marotschko erklärt gegenüber RIA Nowosti:

"Nach dem Vorstoß unserer Truppen bei Nowoplatonowka geriet die fünf Kilometer lange Küstenlinie des Oskol-Stausees unter Feuerkontrolle der russischen Streitkräfte. Deswegen befindet sich eine Gruppe ukrainischer Kämpfer in der Ortschaft Boguslawka und bei der Siedlung Nowaja Krugjakowka praktisch in einer taktischen Umzingelung, da der einzige Versorgungsweg über den Stausee unter ständiger Überwachung unserer Drohnenpiloten steht und laut Berichten sich in der sogenannten Todeszone befindet."

Ukraine-Gespräche: Russland fordert Frieden statt Waffenpause – EU weiter gespalten

Russland hat nach den jüngsten Gesprächen zwischen der Ukraine, den USA und der EU erneut betont, an einem dauerhaften Frieden interessiert zu sein und eine bloße Feuerpause abzulehnen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, Moskau wolle keinen Waffenstillstand, der der Ukraine Zeit zur militärischen Neuaufstellung verschaffe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftverteidigung wehrt in der Nacht ukrainische Drohnenangriffe über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 94 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Region Krasnodar – 31,
  • Gebiet Rostow – 22,
  • Gebiet Woronesch – zehn,
  • Gebiet Saratow – acht,
  • Gewässer des Asowschen Meeres – acht,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – acht,
  • Gebiet Wolgograd – vier,
  • Gebiet Brjansk – drei.

16.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Saluschny warnt vor Bürgerkrieg in der Ukraine

Waleri Saluschny, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und jetzige Botschafter im Vereinigten Königreich, warnt vor den Risiken, die mit der Rückkehr ukrainischer Soldaten von der Front entstehen können.

In der Rede auf einem Forum, gewidmet dem Status der Soldaten in der Nachkriegsukraine, vermutet Saluschny, dass rund eine Million Soldaten nach Hause zurückkehren würden.

Obwohl die Kampfhandlungen andauern, seien die Streitkräfte in der Gesellschaft bereits als "Feinde" eingestuft worden, betont Salyschny und weist auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs und des Krieges in Afghanistan hin:

"All das könnte sogar zu Risiken der politischen Instabilität und einer Bedrohung für die nationale Sicherheit führen. Zum Beispiel zu einem Bürgerkrieg."

Stromleitung am AKW Saporoschje durch Beschuss beschädigt

Eine der zwei Stromfernleitungen des Atomkraftwerks Saporoschje ist durch Beschuss beschädigt worden. Laut dem Pressedienst des Atommeilers erfolgt die externe Versorgung der Anlage weiterhin über die intakte Leitung. Die Lage am AKW bleibt stabil.

Flugabwehr zerstört erneut ukrainische Drohnen über Russland

Die russischen Flugabwehrtruppen haben zehn Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugobjekte zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Brjansk, Twer und Orjol abgeschossen.

Szijjártó: Brüssel verkauft die Menschen für dumm

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat am Montag, dem 15. Dezember 2025, der Europäischen Union vorgeworfen, ihre eigenen Regeln zu brechen. Er erklärte, dass die Umgehung der Einstimmigkeit die Glaubwürdigkeit der EU in Bezug auf demokratische Standards untergrabe.

"Mit dem Argument, mit dem die EU in dieser Frage die Einstimmigkeitsregel umgeht, macht sie jede künftige Erklärung zu Rechtsstaatlichkeit oder Demokratie lächerlich und unglaubwürdig."

Szijjártó sagte auch, dass eine geplante militärische Ausbildungsmission der EU auf ukrainischem Territorium die Gefahr einer Eskalation mit sich bringe und die Ungarn und das ungarische Volk in große Gefahr bringen würden. Deswegen habe Ungarn den Vorschlag trotz des Drucks konsequent blockiert.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Weitere Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod

Eine ukrainische FPV-Drohne hat ein Auto mit Zivilisten im Gebiet Belgorod angegriffen. Laut den regionalen Behörden ereignete sich die Attacke auf der Straße zwischen Ustinka und Jasnyje Sori nahe der Grenze zur Ukraine. Dabei kam ein Ehepaar zu Schaden. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Jüngst vermeldeten die Behörden des Gebietes Belgorod einen ähnlichen Vorfall, wobei ein Ehepaar im Zuge einer Drohnenattacke auf sein Auto im Kreis Graiworon verwundet wurde.

Russisches Verteidigungsministerium: Kiews Truppen schossen auf Zivilsten, die sich ergeben wollten

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die ukrainische Armee gezielt auf die Zivilisten in der Zone der militärischen Sonderoperation geschossen. In einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag erklärt die Behörde:

"Die ukrainischen Streitkräfte kämpfen gegen die Zivilbevölkerung, was durch Videoaufnahmen russischer Drohnen mehrmals bestätigt worden ist. Einwohner der Ortschaften mit weißen Fahnen in der Hand fielen oftmals den gezielten Angriffen der Ukraine zum Opfer."

Zudem berichtet das Ministerium, dass Soldaten des russischen Truppenverbandes Mitte nach der Untersuchung von Wohnhäusern und Kellerräumen in der befreiten Stadt Krasnoarmeisk eine gegnerische Stellung entdeckten. Von dort aus sollen "Neonazis der sogenannten Eliteeinheit 'Vögel von Madjar' der ukrainischen Streitkräfte" unbemannte Flugzeuge gestartet haben.

Auf der Flucht vor russischen Truppen hätten die Kämpfer unter anderem Dutzende funkgesteuerte FPV-Drohnen, Glasfaserkabel, Munition und Fernsteuerungen zurückgelassen. Das Ministerium betont:

"Aus Angst vor Rechenschaft verließen gegnerische Drohnenpiloten eilig ihre Positionen, manche von ihnen wurden bei den Kampfhandlungen getötet."

Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt

Bei einem ukrainischen Angriff auf das Gebiet Cherson hat ein Zivilist Verletzungen erlitten. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der regionalen Behörden in der Ortschaft Topolewka bei der Stadt Nowaja Kachowka. Eine ukrainische Drohne traf ein Auto, wobei der Zivilist verletzt wurde.

Peskow skeptisch bezüglich Weihnachtswaffenruhe

Kremlsprecher Dmitri Peskow äußert sich skeptisch über eine Weihnachtswaffenruhe im Ukraine-Konflikt. Wenn Kiew die Fortschritte auf dem Weg zu einem Deal durch "augenblickliche lebensunfähige" Entscheidungen ersetzten möchte, würde Moskau darauf wahrscheinlich nicht eingehen. Peskow betont:

"Wir wollen Frieden. Wir wollen keinen Waffenstillstand, den die Ukraine als Atempause verwendet, um sich auf die Fortsetzung des Krieges vorzubereiten."

Die Idee brachte am Montag Bundeskanzler Friedrich Merz auf einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zum Ausdruck. Er forderte Russland auf, die Kampfhandlungen über Weihnachten einzustellen.

Kiew lässt über ein Dutzend Russen zurück in die Heimat

Die Ukraine hat 15 russische Staatsbürger, darunter zwölf Frauen und drei Männer, von ihrem Territorium nach Weißrussland gebracht, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. In Kürze sollten sie zu ihren Familien nach Russland reisen. Laut weißrussischen Medien wird die russische Seite ebenfalls 15 ukrainischen Staatsbürgern die Rückkehr in die Heimat gewähren.

Den Austausch hatten jüngst die Menschenrechtsbeauftragten der beiden Länder, Tatjana Moskalkowa und Dmitri Lubinez, vereinbart. Moskalkowa betonte in diesem Zusammenhang, dass einige Menschen im Rahmen des Austausches das Gebiet Cherson aufgrund der schwierigen Lage nicht hätten verlassen können. Die Beamtin stellte weitere Gespräche mit Kiew über eine lokale Waffenruhe in Aussicht, damit die Zivilisten zu ihren Familien reisen können.

Deutschland sagt Ukraine Sidewinder-Raketen und weitere Milliarden-Hilfe zu

Vor dem Hintergrund der laufenden Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Krieges hat Deutschland der Regierung in Kiew weitere Unterstützung zugesagt. Sie betrifft vor allem die Luftverteidigung. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wird von der Nachrichtenagentur Reuters mit den Worten zitiert:  

"Deutschland wird weiter vorangehen und Verantwortung übernehmen."

Im kommenden Jahr werde man eine große Zahl von Sidewinder-Raketen aus Beständen der Bundeswehr liefern. 2026 werde die Unterstützung für die Ukraine um weitere drei Milliarden Euro aufgestockt. Damit steige die Hilfe auf einen Rekordwert von 11,5 Milliarden Euro. Zudem wollen Deutschland und die Ukraine bei der Rüstungsproduktion enger zusammenarbeiten und gemeinsam Drohnen herstellen, so Pistorius.

Die Sidewinder sind Luft-Luft-Raketen, die von Hubschraubern oder Kampfflugzeugen gegen feindliche Jets oder Drohnen eingesetzt werden können.

Russische Luftabwehr zerstört 20 weitere ukrainische Drohnen

Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 10 Uhr MEZ bis 14 Uhr MEZ 20 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • im Gebiet Kaluga zehn,
  • im Gebiet Brjansk acht,
  • im Großraum Moskau zwei. 

Zuvor seien im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 10 Uhr MEZ über den Gebieten Brjansk, Leningrad, Moskau, Kaluga und Smolensk insgesamt 28 ukrainische Drohen abgefangen worden, heißt es. 

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Tödliche ukrainische Attacke auf Pologi im Gebiet Saporoschje

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über einen tödlichen ukrainischen Angriff auf die Stadt Pologi im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje. Bei der Attacke der ukrainischen Streitkräfte sei am Dienstag eine Zivilistin ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt der Tragödie habe sich die 73 Jahre alte Frau im Hof vor ihrem Haus befunden. Der Politiker gab keine weiteren Einzelheiten bekannt, sprach aber der Familie der Getöteten sein Beileid aus.

Nach Angaben von Balizki soll das ukrainische Militär am Montag den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje zehnmal gezielt angegriffen haben. Dabei sei ein 35 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Einwohner seien verletzt worden.

Innerhalb einer Woche bei ukrainischen Angriffen 14 Zivilisten getötet, 69 verletzt 

In der vergangenen Woche wurden mehr als 80 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

"In der vergangenen Woche erlitten 83 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen: 69 Menschen wurden verwundet, darunter vier Kinder, 14 Menschen wurden getötet. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Cherson, Belgorod, Saporoschje und in der Republik Tschuwaschien verzeichnet."

Miroschnik zufolge sei die überwiegende Mehrheit der Zivilisten – 67 Menschen – Opfer ukrainischer Drohnenangriffe.

Zudem hätten die Truppen des Kiewer Regimes gezielte Angriffe auf Energieanlagen geführt. Infolge dieser Attacken blieben etwa 460.000 Verbraucher ohne Strom, so Miroschnik weiter. 

Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.900 Geschosse verschiedener Art auf Russlands Territorium abgefeuert.

Pistorius begrüßt Europas Ukraine-Initiative

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat die europäische Initiative für eine Lösung im Ukraine-Krieg begrüßt. Die Europäer hätten sich damit dazu bekannt, ebenfalls Verantwortung zu übernehmen, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. Die weitere Entwicklung hänge nun insbesondere von den Reaktionen aus Washington, aber "an allererster Stelle aus Moskau" ab. Zur Frage einer möglichen Bundeswehr-Beteiligung an einer multinationalen Ukraine-Truppe wollte sich Pistorius vor diesem Hintergrund nicht äußern.

"Das kann heute keiner festlegen, weil daran Fragen hängen wie ein Mandat des Bundestags, daran hängt die Frage, unter welchem Kommando findet eigentlich was wo in welchem Rahmen statt."

Der Minister betonte, es sei wichtig, dass die Gespräche in Berlin stattgefunden hätten und die US-Seite vertreten gewesen sei. Er finde den europäischen Vorschlag "gut im Kern". Keiner könne aber heute sagen, "in welcher Form und wie konkret" eine mögliche Umsetzung aussehen könne.

Merz den Tränen nahe bei Selenskij-Treffen in Berlin

Am Montag haben der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf dem 8. Deutsch-Ukrainischen Wirtschaftsforum in Berlin eine Pressekonferenz gegeben. Das Forum fand am Rande des Ukraine-Gipfels statt.

Merz begann seine Rede mit einer kurzen Geschichte aus seinem Alltag, die nahezu in Tränenvergießen endete, bevor er sich wieder fing und den Rest seiner Ansprache trockenen Auges darbieten konnte. Es war nicht das erste Mal, dass der Bundeskanzler aufgrund von bestimmten Themen den Tränen nahekommt.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Ehepaar bei Angriff auf Auto im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt

Bei einem ukrainischen Angriff auf das russische Grenzgebiet Belgorod sind am Dienstag zwei Zivilisten verletzt worden. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, handelt es sich bei den Verletzten um ein Ehepaar. Der Mann und die Frau erlitten Explosionstraumata und zahlreiche Splitterverletzungen, als eine Drohne ihr Auto angriff. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Nach der ersten ärztlichen Versorgung in einem Krankenhaus der Stadt Graiworon sollen sie in eine Klinik in der Gebietshauptstadt Belgorod verlegt werden, teilt Gladkow mit.

Laschet ruft Europäer zur aktiven Rolle bei internationalen Angelegenheiten auf

CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat nach den Ukraine-Gesprächen in Berlin erklärt, dass man einem möglichen Frieden so nah wie noch nie sei. Ob es gelinge, werde sich jetzt zeigen, sagte Laschet im Deutschlandfunk. Er erklärte zudem, dass die Europäer mit den in Berlin entwickelten Ideen nun zurück in eine aktive Rolle müssten.

"Wir sind immer darauf angewiesen, dass die Vereinigten Staaten jetzt über die europäischen Vorschläge mit Russland reden. Europa selbst redet ja nicht."

Man habe so gut wie keine diplomatischen Kanäle, und das sei kein guter Zustand, betonte der Politiker. Mit Blick auf die Rolle der USA sagte er:

"Es wäre besser, wenn wir auch aus eigenen Quellen informiert wären."

Laschet monierte, dass dies bereits in anderen internationalen Konflikten der Fall gewesen sei. Auch beim Nahost-Konflikt sei man "komplett draußen" und auf die USA angewiesen gewesen. Das sei in den 1990er Jahren noch anders gewesen.

"Europäische Souveränität heißt, dass wir auch diplomatisch wieder aktiver in vielen Regionen der Welt auftreten."

Zugleich lobte Laschet Bundeskanzler Friedrich Merz. Dass Deutschland jetzt als Gastgeber auftrete und sich als Akteur verstehe, der die kleinen und großen Staaten in Europa zusammenbringe, und so gegenüber den USA auftrete, sei sein Verdienst.

Lawrow: Mit Europa gibt es nichts zu kommunizieren

Russlands Außenminister Lawrow hat im iranischen Staatsfernsehen die Rolle europäischer Staaten bei möglichen Verhandlungen zum Ukraine-Krieg scharf kritisiert. Europa habe mehrfach Gelegenheiten gehabt, sich an einem Lösungsprozess zu beteiligen, diese aber "ignoriert", sagte Lawrow laut einem Bericht der russischen Nachrichtenagentur TASS. Mit der "gegenwärtigen europäischen Führung" gebe es für Russland "nichts zu kommunizieren".

Mit Blick auf die in der EU eingefrorenen russischen Vermögenswerte erhob Lawrow scharfe Vorwürfe. Der Umgang mit den Geldern zeige, "dass Diebstahl im Blut der Europäer liegt", sagte der Minister.

"Die Politiker in Deutschland und anderen europäischen Ländern beginnen sich an ihre Vorfahren zu erinnern. Die Ideen und Praktiken des Nationalsozialismus werden in Europa wiederbelebt."

Es würden Anstrengungen unternommen, Europa zu vereinen und es in den Kampf gegen Russland zu schicken, wie es Hitler und Napoleon in der Vergangenheit getan hätten, stellte Lawrow fest.

Gefangener: Ukrainische Soldaten ergeben sich massenhaft bei Krasnoarmeisk in DVR 

Die ukrainischen Soldaten versuchen, sich am Frontabschnitt bei Krasnoarmeisk möglichst nicht zu bewegen und sich "bei erster Gelegenheit" gruppenweise zu ergeben. Dies berichtet der ukrainische Kriegsgefangene Alexander Beljakow, der bei Dimitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) gefangen genommen wurde. 

"Die Jungs ergeben sich massenhaft." 

Er merkt an, er habe "keine gute Meinung" über das Kommando der 38. Brigade, in der er gedient hatte, weil "sie uns einfach wie Fleisch in die Umzingelung geworfen haben". 

Beljakow zufolge sei es unmöglich gewesen, unter solchen Umständen zu überleben. Er fügt hinzu:

"Es ist gut, dass es so geschehen ist und ich in Gefangenschaft geraten bin. Ich lebe noch. So ist es, denn dort sagt man, dass die russischen Kämpfer wie Tiere seien, doch das Gegenteil ist der Fall."

US-Beamte: Ukraine und Trump-Team immer noch uneinig über Gebietsfrage

Die in Aussicht gestellte NATO-ähnliche Sicherheitsgarantie für die Ukraine bleibt unkonkret. Selenskij verlangt verbindliche Aussagen zu ihrer praktischen Umsetzung. Zugleich versucht das Trump-Team, Selenskij zu territorialen Zugeständnissen gegenüber Moskau zu drängen.

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Gouverneur meldet drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 26 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 26 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens vier Geschosse ab und setzte 45 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 16 abgeschossen wurden.

In der aktuellen Statistik berichtet der Politiker auch über Opfer unter der Bevölkerung. Ein Einwohner der Siedlung Nowostrojewka-Perwaja wurde verletzt, als eine Drohne sein Auto angriff. In der Siedlung Glotowo erlitt ein Ehepaar bei einer ähnlichen Attacke Verletzungen.

Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden im Gebiet Belgorod in den vergangenen 24 Stunden fünf Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt und sechs Autos zerstört oder beschädigt.

Frontbericht: Ortschaft Nowoplatonowka befreit

In dem Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Einheiten des Truppenverbands West die Ortschaft Nowoplatonowka im Gebiet Charkow befreit haben.

Außerdem haben die russischen Truppen in den zurückliegenden 24 Stunden dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages mehr als 1.520 Soldaten.

Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten die Eliminierung der eingekesselten gegnerischen Truppen in den südlichen und westlichen Bezirken der Stadt Dimitrow in der Volksrepublik Donezk fort und befreiten insgesamt 120 Gebäude. Zudem wird die Säuberung der Ortschaften Swetloje und Grischino in der DVR von verstreuten Formationen der ukrainischen Streitkräfte fortgesetzt.

Darüber hinaus sind zerstört oder getroffen worden:  

  • zwei Panzer,
  • zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ М113 aus US-Produktion,
  • 91 Autos,
  • zwei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad, 
  • 26 Haubitzen, darunter sechs aus westlicher Produktion, 
  • eine Radaranlage vom Typ RADA aus israelischer Produktion, 
  • vier Stationen für elektronische Kampfführung,
  • 16 Munitions- und Materiallager.

Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurde, sowie eine Werkstätte für die Produktion und Lagerung von Drohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 154 Bezirken.

Die russischen Luftabwehrkräfte haben 180 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt zerstört: 669 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 103.362 unbemannte Luftfahrzeuge, 639 Flugabwehrraketensysteme, 26.562 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.633 Mehrfachraketenwerfer, 31.948 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 49.167 militärische Spezialfahrzeuge.

Grad-Mehrfachraketenwerfer im Einsatz 

Die Berechnung des Grad-Mehrfachraketenwerfers der 34. separaten motorisierten Schützenbrigade des Truppenverbandes Nord zerstörte befestigte Stellungen und Ingenieurbauwerke der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Schwerer Verlust für Kiew: Krasnoarmeisk unter russischer Kontrolle

Die russischen Streitkräfte rücken an der Front weiter vor. In der Volksrepublik Donezk haben sie die Stadt Krasnoarmejsk unter Kontrolle genommen, die ein wichtiger Logistikknoten der ukrainischen Streitkräfte war. 

Unser Militärkorrespondent Iwan Polanskij gehörte zu der ersten Gruppe von Journalisten, die in die Stadt gelangten, und berichtet vor Ort über weitere Details. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Türkei schießt unkontrollierte Drohne über Schwarzem Meer ab

Die Türkei hat nach eigenen Angaben eine unkontrollierte Drohne abgeschossen, die sich ihrem Luftraum über dem Schwarzen Meer genähert habe. Kampfjets seien nach der Entdeckung der Drohne in Alarmbereitschaft versetzt worden, um die Sicherheit des türkischen Luftraums zu gewährleisten, teilt das Verteidigungsministerium des NATO-Staates mit. Die Drohne sei außer Kontrolle geraten und in einem sicheren Gebiet abgeschossen worden. Über Typ und Herkunft der Drohne macht das Ministerium keine Angaben.

Erst vergangene Woche warnte die Türkei vor einer Eskalation im Schwarzen Meer, nachdem die Ukraine drei nach Russland fahrende Tanker der sogenannten Schattenflotte beschädigt hatte. Als Vergeltung griff Russland ukrainische Häfen an und traf dabei drei Frachtschiffe.

Saporoschje: Der ukrainischen Armee bleibt nur eine Verteidigungslinie in Guljaipolje

Den ukrainischen Streitkräften bleibe in der Umgebung der Stadt Guljaipolje im Gebiet Saporoschje nur noch eine Verteidigungslinie, und zwar westlich von Warwarowka. Dies erklärt der Abgeordnete der Gesetzgebenden Versammlung der Region Saporoschje, Maxim Subarew, gegenüber TASS.

"Einheiten des Truppenverbands Ost der russischen Armee haben Warwarowka nördlich von Guljaipolje befreit. Bis zur physischen Umzingelung des gegnerischen Verteidigungsknotens in Guljaipolje bleiben nur noch wenige Tage. Der Rückzug des Gegners in Richtung der Stadt Orechow wird bereits von Drohnen-Einheiten aus der Luft überwacht. […] Es ist zu bemerken, dass westlich von Warwarowka nur noch die letzte Verteidigungslinie des Gegners geblieben ist."

Subarew betont, dass nach dem Durchbruch dieser Verteidigungslinie der Weg zur Stadt Saporoschje für die russische Armee frei sein werde.

Russische Einheiten wehren Angriffe der ukrainischen Truppen bei Kupjansk ab

Das Militär des Truppenverbands West schlägt die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die Ortschaften im Umland von Kupjansk erfolgreich zurück. Dies teilt Leonid Scharow, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands West, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

"Die Einheiten des Truppenverbands West wehren Angriffe des Gegners auf die Siedlungen Tischtschenkowka, Moskowka und Soboljowka erfolgreich ab und halten sie unter Kontrolle."

Wie es heißt, setzen die russischen Soldaten Artilleriefeuer und Kampfdrohnen gegen den Gegner ein, um einen Durchbruch nach Kupjansk zu verhindern.

Einwohner von Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje bei ukrainischem Beschuss verletzt

Die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf die Verwaltung der Ortschaft Kamenka-Dnjeprowskaja im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje über einen Angriff aus der Ukraine. Infolge der Attacke habe ein Einwohner Verletzungen erlitten, als er in seinem Schrebergarten gearbeitet habe. Der 64 Jahre alte Mann sei mit einem Explosionstrauma und einer Splitterwunde ins Krankenhaus eingeliefert worden. Durch die Attacke sei zudem ein Auto beschädigt worden, heißt es.

Trump sieht Lösung der Ukraine-Krise näher als je zuvor

Eine Einigung im Ukraine-Krieg ist US-Präsident Donald Trump zufolge näher als je zuvor. Sein Team habe nach Gesprächen in Berlin "Fortschritte" gemeldet, sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus. Er habe sowohl Gespräche mit europäischen Staats- und Regierungschefs, darunter Vertreter Deutschlands, als auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geführt. Trump zollte den Europäern Anerkennung für ihre "enorme Unterstützung" in den Bemühungen um einen Waffenstillstand. Dafür müssten Russland und die Ukraine "auf eine Linie" kommen, sagte er weiter.

"Aber ich denke, das läuft gut – sehr gute Gespräche."

Zugleich räumte der Republikaner ein:

"Das sagen wir schon seit Langem, und es ist eine schwierige Angelegenheit."

Zuvor hatten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Berlin mit Selenskij und europäischen Politikern beraten. Trump schaltete sich beim anschließenden Essen zu.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Dezember 24 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka – sieben,
  • Kachowka – fünf,
  • Pokrowka – sechs,
  • Nischnije Serogosy – vier,
  • Wassiljewka – zwei.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Gornostajewka, Korsunka, Kairy, Sawodowka und Golaja Pristan seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor. Infolge einer ukrainischen Drohnenattacke auf die Ortschaft Konstantinowka seien ein Einfamilienhaus und ein Auto beschädigt worden, heißt es.

Kupjansk im Gebiet Charkow unter vollständiger Kontrolle der russischen Streitkräfte 

Alle Stadtteile von Kupjansk stehen unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Dies teilt Leonid Scharow, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands West, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

"Ich befinde mich am vorderen Kommandoposten des 121. motorisierten Schützenregiments der 68. motorisierten Schützendivision der 6. allgemeinen Armee des Truppenverbands West. Die Einheiten des Truppenverbands West führen weiterhin Kampfaufgaben im Gebiet der militärischen Sonderoperation durch. Die Stadt Kupjansk steht unter der Kontrolle der 6. allgemeinen Armee."

DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Dezember bis 0 Uhr am 16. Dezember (Ortszeit) erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet. Zwei Zivilisten erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.

Ukrainische Truppen bei Charkow mit ausländischen Söldnern verstärkt

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte verstärke seine Truppen bei Charkow mit ausländischen Söldnern. In den Funkmeldungen in diesem Gebiet seien laut Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko am häufigsten die polnische und die englische Sprache zu hören.

"Die Zahl der abgehörten Funksprüche mit Gesprächen in Fremdsprachen im Gebiet Charkow hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Am häufigsten werden Polnisch und Englisch verwendet. Die intensivsten Funkübertragungen finden südöstlich von Charkow statt."

Der Militärexperte merkt an, dass die ukrainischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt auch die Anzahl der täuschenden Gespräche erhöht hätten, die vom Gegner "mit dem Ziel geführt werden, unsere Spezialisten der elektronischen Aufklärung in die Irre zu führen".

Ukraine-Gespräche in Berlin: Donbass bleibt Streitpunkt

In Berlin laufen seit Sonntag Gespräche über eine mögliche Beilegung des Ukraine-Krieges. Nach Angaben eines US-Beamten seien rund "90 Prozent" der Streitpunkte zwischen Russland und der Ukraine geklärt, zentrale Differenzen bestehen jedoch weiter, vor allem beim Status des Donbass.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftverteidigung wehrt in der Nacht ukrainische Drohnenangriffe über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 83 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – 64,
  • Gebiet Kaluga – neun,
  • Gebiet Smolensk – fünf,
  • Region Moskau – zwei,
  • Republik Krim – zwei,
  • Gebiet Twer – eine.

15.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Dnjepropetrowsk (Video)

Die Stoßtrupps des Truppenverbands Ost überquerten den Fluss Gaitschur und nahmen die Ortschaft Pestschanoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter ihre Kontrolle. Dies gab das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag bekannt. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Im Zuge der Kämpfe seien sieben Ausrüstungsgegenstände und mehr als zwanzig schwere Hexacopter vom Typ Baba Jaga zerstört worden, so das Ministerium.

Wie es heißt, wurde durch die Befreiung der Ortschaft die Kontrollzone am Westufer des Gaitschur-Flusses ausgedehnt und Voraussetzungen für weitere Angriffe geschaffen.

Russlands Schwarzmeerflotte: Kiew machte Falschangaben über die "Zerstörung" von russischem U-Boot

Die von ukrainischen Geheimdiensten verbreiteten Informationen über die angebliche "Zerstörung" eines russischen U-Boots in der Bucht des Marinestützpunkts Noworossijsk sind unwahr. Dies gibt Alexei Ruljow, Leiter des Pressedienstes der russischen Schwarzmeerflotte, bekannt.

Wie es heißt, ist der Versuch des Gegners, mit einem unbemannten Unterwasserfahrzeug einen Sabotageakt durchzuführen, gescheitert.

Ruljow stellt klar:

"Keinem einzigen Schiff oder U-Boot der Schwarzmeerflotte, das in der Bucht des Marinestützpunkts Noworossijsk stationiert ist, und keiner der Besatzungen wurde durch die Sabotage ein Schaden zugefügt. Sie sind im Normalbetrieb im Einsatz."

EU-Politiker planen "multinationale Truppe" für die Ukraine

In einer gemeinsamen Erklärung haben EU-Staats- und Regierungschefs eine "multinationale Truppe" für die Ukraine nach Kriegsende vorgeschlagen.

Diese soll "von Europa geführt" und "aus Beiträgen williger Nationen" im Rahmen der Koalition der Willigen und mit Unterstützung der USA bestehen, heißt es in der Erklärung vom Montag, die der Zeit vorliegen soll. 

Sowohl die USA als auch die Staats- und Regierungschefs Europas sollen sich dafür ausgesprochen haben, der Ukraine robuste Sicherheitsgarantien und Unterstützungsmaßnahmen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau zur Verfügung zu stellen.

"Diese Truppe wird bei der Regeneration der Streitkräfte der Ukraine, der Sicherung des Luftraums der Ukraine und der Gewährleistung sichererer Meere helfen, auch durch Operationen innerhalb der Ukraine", zitiert die Zeit aus dem Dokument.

Russische Drohnenpiloten machen gegnerische Ziele unschädlich (Video)

Spezialisten des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme haben gegnerische Ausrüstung, Teile der Fernmeldesysteme und temporäre Truppenstandorte bei der Spezialoperation zerstört. Russlands Verteidigungsministerium teilte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Zeitstempel 00:52: Russische Soldaten setzen eine größere Langstrecken-Kamikaze-Drohne des Typs E-300 Enterprise der ukrainischen Truppen in der Nähe der Ortschaft Rodinskoje in der Volksrepublik Donezk außer Gefecht.

RIA Nowosti: Russisches Militär dementiert Berichte über Vorrücken ukrainischer Truppen nahe Kupjansk

Die von ukrainischen Medien verbreiteten Informationen, wonach die Kiewer Armee nahe Kupjansk sowie in einem Bezirk in der Stadt selbst vorgerückt sein soll, sind unwahr. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle in der Militärführung Russlands. 

Kiew führe die internationale Gemeinschaft über die Lage an der Front in die Irre, um günstige Anpassungen am US-Friedensplan erreichen zu können, erläutert die Quelle der Agentur.

Weiter heißt es:

"Die Einheiten des Truppenverbands West halten die Linien in dem Abschnitt. Alle gegnerischen Attacken werden an fernen Zugängen durch Artilleriefeuer, Luftangriffe und FPV-Drohnen abgewehrt, was durch zahlreiche Aufnahmen zur Zielkontrolle bestätigt wird."

Russlands Verteidigungsministerium hatte die Befreiung von Kupjansk am 20. November bekannt gegeben.

Russische Drohnen eliminieren feindliche Ziele entlang der Front (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohneneinheiten der Truppenverbände Nord, Ost, Mitte, Dnjepr und West im Einsatz.

Zeitstempel 00:07 ‒ Drohnen zerstören Pick-ups und ein Quad im Gebiet Sumy, die für die Versorgung der ukrainischen Truppen eingesetzt wurden. 

Zeitstempel 00:39 ‒ Russische Soldaten kappen Nachschub der gegnerischen Kräfte nahe Guljaipole im Raum Saporoschje.

Zeitstempel 01:14 ‒ FPV-Drohnen setzen Personal, ein Quad, eine Funkrelaisstation und Schutzanlagen der ukrainischen Einheiten an der Front bei Krasnoarmeisk außer Gefecht. 

Zeitstempel 01:40 ‒ Unbemannte Fluggeräte zerstören Fahrzeuge, getarnte Funkrelaisstationen und Drohnenleitstellen der ukrainischen Streitkräfte.

Zeitstempel 01:59 ‒ Russische Drohnenpiloten verminen aus der Ferne die Zufahrtswege zu gegnerischen Stellungen in der Nähe der Ortschaft Kupjansk-Uslowaja.

Merz nennt fünf Ziele der Ukraine-Verhandlungen in Berlin

Nach den Gesprächen zwischen der Ukraine, den USA und EU-Vertretern in Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz vor Journalisten über den Weg zu einem möglichen Waffenstillstand gesprochen. Die Unterhändler einigten sich demzufolge auf fünf Ziele:

  • Es brauche einen Waffenstillstand, der die Souveränität der Ukraine erhalte.
  • Ein Waffenstillstand müsse durch rechtliche und materielle Sicherheitsgarantien der USA und der Europäer abgesichert sein.
  • Ukrainer, Europäer und US-Amerikaner würden einen Waffenstillstand gemeinsam erarbeiten.
  • Ein Waffenstillstand dürfe die Einheit der NATO und der EU nicht beeinträchtigen.
  • Ein Waffenstillstand müsse den Wiederaufbau der Ukraine ermöglichen und ihr die europäische Perspektive wahren.

Gouverneur: Kiewer Armee erleidet schwere Verluste im Raum Saporoschje

Einheiten des russischen Truppenverbands fügten dem ukrainischen Militär Feuerschaden nahe Rasumowka und Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje zu. Dies gab Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt.

"Der Gegner erlitt erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung", fügte der Beamte hinzu.

"Unsere Einheiten rücken weiterhin an allen Frontabschnitten vor."

Weitere EU-Länder widersetzen sich Plan, russische Vermögenswerte zu stehlen

Die Außenbeauftragte der EU, Kaja Kallas, wurde am Montag gefragt, wie es um den Plan steht, russische Vermögenswerte zu stehlen. Mittlerweile lehnen sieben EU-Länder den Plan ab. Italien, Bulgarien, Malta und Tschechien haben sich Belgien, Ungarn sowie der Slowakei angeschlossen. 

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Reuters: USA fordern von der Ukraine einen Rückzug aus dem Donbass

Während der Gespräche in Berlin haben die US-Unterhändler den ukrainischen Vertretern mitgeteilt, dass sie im Rahmen des Friedensplans dem Abzug ihrer Truppen aus der ostukrainischen Region Donbass zustimmen müssen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Verweis auf einen mit der Angelegenheit vertrauten Beamten.

Die Quelle, die anonym bleiben wollte, gab demnach an, dass Kiew nach zweitägigen Verhandlungen weitere Gespräche gefordert habe.

Eine weitere Quelle soll gegenüber Reuters gesagt haben, es gäbe noch erhebliche Hindernisse, die überwunden werden müssten, um eine Einigung in der Territorialfrage zu erzielen.

Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

Die Flugabwehr der russischen Streitkräfte hat zehn unbemannte Flugzeuge der Ukraine über den Regionen des Landes zerstört. Laut dem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden die Flugobjekte zwischen 12 und 18 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Brjansk, Kaluga und Wladimir abgeschossen.

Umerow zu Verhandlungen mit den USA: Einigung bis Ende des Tages möglich

Rustem Umerow, der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, bezeichnet die Verhandlungen der Ukraine und der USA in Berlin als konstruktiv und produktiv. Es seien spürbare Fortschritte erreicht worden. Auf X (vormals Twitter) schreibt der Beamte:

"Wir hoffen, dass wir bis zum Ende des Tages eine Einigung erreichen, die den Frieden näher heranbringen wird."

Umerow weist auf viele "Gerüchte und anonyme Spekulationen" in den Medien hin und fordert auf, auf diese nicht hereinzufallen. Die US-Delegation, angeführt von Steve Witkoff und Jared Kushner, arbeite äußerst konstruktiv daran, einen Weg für die Ukraine zu einem dauerhaften Friedensabkommen zu finden. Die ukrainische Delegation sei dem US-Präsidenten Donald Trump und seinem Team für ihren Einsatz dankbar.

Kreml reagiert auf Selenskijs Aussage zum Verzicht auf NATO-Beitritt

Moskau betrachtet die Frage eines NATO-Beitritts der Ukraine als einen der "Eckpunkte", der nicht "lautstark" diskutiert werden sollte, sagte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Kürzlich erklärte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, dass sein Land die NATO-Bestrebungen im Gegenzug für Sicherheitsgarantien aufgeben könnte. 

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In der DVR wurden innerhalb einer Woche acht Zivilisten verletzt

Infolge der bewaffneten Aggression der ukrainischen Streitkräfte in der Volksrepublik Donezk (DVR) in der vergangenen Woche wurde eine Person getötet, acht weitere wurden verletzt. Dies teilt Daria Morosowa, die DVR-Ombudsfrau, auf ihrem Telegram-Kanal mit.

Sie präzisiert, dass während der gesamten Dauer der bewaffneten Aggression seitens der Ukraine in der DVR 9.845 Zivilisten, darunter 250 Kinder, ums Leben gekommen sind und 16.114 Menschen, darunter 1.043 Kinder, verletzt wurden.

Russische Behörden starten humanitäre Operation in Krasnoarmeisk und im Süden von Dimitrow

Eine humanitäre Operation hat in Krasnoarmeisk und im südlichen Teil von Dimitrow begonnen. Dies meldet Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhauptes der Volksrepublik Donezk (DVR).

"In Krasnoarmeisk und in den südlichen Stadtteilen von Dimitrow wird bereits eine humanitäre Operation durchgeführt. Einheiten der Militärkommandantur der DVR sind bereits in Krasnoarmeisk eingetroffen. Sie evakuieren Zivilisten, leisten medizinische Hilfe und liefern Lebensmittel. Das heißt, dort bewegen sich nicht nur Truppen, sondern auch diejenigen, die den Truppen folgen, darunter auch Nachschubtruppen. In Dimitrow ist es natürlich schwieriger, dort ist es noch schwer, Menschen zu evakuieren, aber dennoch werden auch dort diese Aufgaben erfüllt."

Uschakow: Selenskij will mit Gerede über Wahlen einen vorübergehenden Waffenstillstand erreichen

Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, wird unter keinen Umständen in der Lage sein, die Krim zurückzuerobern oder den Beitritt seines Landes zur NATO zu erreichen. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

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Ukrainische Soldaten in Dimitrow ergeben sich

Mehrere Gruppen ukrainischer Soldaten mit mehr als 10 Mann haben sich in Dimitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) den russischen Streitkräften ergeben, darunter auch Fallschirmjäger. Dies teilt Igor Kimakowski, ein Berater des DVR-Oberhauptes, mit.

"Der demoralisierende Faktor, dass unsere Einheiten die (ukrainische) Gruppierung (in Dimitrow) in mehrere Teile zerschlagen haben, führt dazu, dass sich bereits ukrainische Soldaten in Scharen ergeben. Das heißt, es wurden bereits mehrere Kapitulationen mit mehr als 10 Personen registriert."

Das bedeute, dass sich die gegnerische Gruppierung in Dimitrow längst in einer sehr ernsten Krise befinde.

Seinen Worten zufolge sei dies auf die Erfolge der russischen Streitkräfte zurückzuführen, die dazu geführt haben, dass die Gruppe der ukrainischen Streitkräfte stark dezimiert wurde.

Deutsche Rüstungsfirma produziert Zehntausende Drohnen für die Ukraine

Die Ukraine lässt selbstentwickelte Kampfdrohnen in Deutschland herstellen, erklären der ukrainische Drohnenbauer Frontline Robotics und die deutsche Rüstungsfirma Quantum Systems beim Wirtschaftsforum in Berlin. Im Auftrag des ukrainischen Verteidigungsministeriums würden Zehntausende Drohnen pro Jahr produziert, das Volumen liege im dreistelligen Millionenbereich. Im Fokus der Produktion stünden die auf dem Schlachtfeld erprobten Logistik-, Aufklärungs- und Kampfdrohnen.

Medienbericht: Stromnetz der Ukraine kurz vor Kollaps

Das ukrainische Stromnetz steht aufgrund mehrerer großangelegter russischer Angriffe kurz vor dem Zusammenbruch, berichtet die Washington Post. Wie es heißt, besteht die Gefahr, dass die Stromübertragungssysteme im Westen der Ukraine, wo die Energie derzeit größtenteils produziert wird, vollständig lahmgelegt werden.

Ein namentlich nicht genannter europäischer Diplomat beklagte im Gespräch mit der US-Zeitung, dass die Ostukraine kurz vor einem vollständigen Stromausfall stehe.

Als Reaktion auf die ukrainischen Terroranschläge gegen zivile Ziele in Russland führt das russische Militär weiterhin massive, kombinierte Angriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durch.

Russische Artillerie nimmt Festungen im Gebiet Charkow auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit einem Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A Solnzepjok getarnte Stellungen der ukrainischen Armee im Raum Charkow. 

Ein Zivilist bei Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte in Kachowka ums Leben gekommen

Die ukrainischen Streitkräfte haben in Kachowka ein Zivilfahrzeug angegriffen, wobei ein Zivilist ums Leben gekommen ist. Außerdem wurde eine Frau bei dem Beschuss einer öffentlichen Empfangsstelle verletzt. Dies teilt der Bezirksvorsteher Pawel Filiptschuk mit.

Medienbericht: Selenskij versucht, Trump zu täuschen

Wladimir Selenskij täusche aufgrund des Drucks von US-Präsident Donald Trump Wahlbereitschaft vor, schreibt das Portal RBC-Ukraine.

"Diese Initiative selbst, wie mehrere Gesprächspartner in der Regierung gegenüber RBC-Ukraine bestätigten, steht in keinem Zusammenhang mit irgendwelchen Plänen, diese Wahlen abzuhalten, sondern war lediglich eine Reaktion auf die Äußerungen von Donald Trump, dass es in der Ukraine seit Langem keine Wahlen mehr gegeben habe."

In dem Artikel wird darauf hingewiesen, dass Kiew auf diese Weise die Verantwortung für die weitere Entwicklung der Ereignisse auf Washington abwälze.

Szijjártó: EU will Kiew Milliarden Euro aus Staatsvermögen Russlands bereitstellen

Brüssel will der Ukraine weitere 80 Billionen Forint (über 200 Milliarden Euro) aus russischen Vermögenswerten zukommen lassen, schreibt Ungarns Außenminister Szijjártó Péter auf Facebook. Davon seien 46 Billionen Forint (rund 120 Milliarden Euro) für die Aufrüstung der Ukraine bestimmt.

"Brüssel begeht eine offene, kriegerische Provokation und stellt damit eine extreme Gefahr für den Kontinent dar", betont der Minister. "Ein Krieg zwischen Europa und Russland wäre nicht zu überleben."

Laut Szijjártó hat Budapest nun "keine wichtigere Aufgabe, als Ungarn vor diesem Wahnsinn zu schützen".

Polen kann der Ukraine bis zu acht MiG-29-Kampfflugzeuge liefern

Polen kann sechs bis acht Kampfflugzeuge vom Typ MiG-29 an die Ukraine übergeben, erklärt Cezary Tomczyk, der stellvertretende Verteidigungsminister, gegenüber dem Fernsehsender TVN24.

Ihm zufolge ist es unmöglich, die Betriebsdauer der Maschinen, die Ende Dezember dieses Jahres ausläuft, zu verlängern. Tomczyk betont:

"Sie könnten in einem Museum landen, verkauft oder verschrottet werden, oder sie könnten in die Ukraine geliefert werden und dazu beitragen, unsere Feinde zu töten."

Derzeit seien die polnischen Luftstreitkräfte mit 14 MiG-29-Flugzeugen ausgestattet. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen worden; das Thema würde beim kommenden Besuch des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Freitag in Warschau erörtert werden.

Kiew terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneuten Beschuss und Drohnenangriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Die ukrainischen Einheiten griffen demnach 13 Ortschaften an.

Wie der Gouverneur Wladimir Saldo am Freitag bekannt gab, wurde ein Zivilist in der Stadt Nowaja Kashowka durch einen Angriff auf ein Auto getötet. Eine 65-Jährige im Dorf Pokrowka erlitt mehrere Splitterverletzungen. 

Laut dem Beamten kamen durch Angriffe ein Lebensmittelgeschäft und ein Kindergarten zu Schaden. Nach ukrainischen Attacken auf die Energieinfrastruktur blieben über 60.000 Menschen in 113 Siedlungen ohne Strom.

"Sozial wichtige Einrichtungen wurden auf Notstromversorgung umgeschaltet", berichtet Saldo weiter. "Fachleute des Energieversorgers führen die Wiederherstellungsarbeiten durch."

Saldo teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Peskow: Frage der Garantien für den Nichtbeitritt der Ukraine zur NATO ist Grundpfeiler

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnet die Frage des Nichtbeitritts der Ukraine zur NATO als eine der wichtigsten.

"Natürlich ist diese Frage eine der grundlegenden und muss selbstverständlich vor dem Hintergrund der anderen Fragen besonders diskutiert werden."

Seiner Meinung nach arbeitet US-Präsident Donald Trump aufrichtig an einer Lösung des Konflikts. Die Vereinigten Staaten hätten ihre Friedensvorschläge nicht mit Russland geteilt, weil sie derzeit nur von Washington, Kiew und Brüssel ausgearbeitet werden, fügt der Pressesprecher hinzu.

Er betont, dass der russische Präsident offen für Frieden und ernsthafte Entscheidungen sei und keine Tricks unterstützen werde, deren Ziel es sei, bloß eine vorübergehende Atempause zu schaffen.

Ukrainische Streitkräfte erleiden große Verluste bei Versuchen, Umzingelung von Dimitrow zu durchbrechen

Die russischen Streitkräfte haben Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die Umzingelung von Dimitrow in der Donezker Volksrepublik (DVR) zu durchbrechen, zurückgeschlagen, wobei der Feind große Verluste erlitten hat. Dies berichtet Igor Kimakowski, ein Berater des DVR-Oberhauptes.

Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die russischen Streitkräfte haben Pestschanoje im Gebiet Dnjepropetrowsk eingenommen. Laut dem Bericht des Verteidigungsministeriums wurde die Befreiung der Ortschaft dank des Einsatzes der Einheiten des Truppenverbandes Ost möglich.

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 8 und 12 Uhr (Moskauer Zeit) 16 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugobjekte über den Regionen Kaluga, Moskau, einschließlich im Anflug auf die Hauptstadt, Brjansk, Belgorod und Tula abgeschossen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen im Laufe des Tages 1.480 Soldaten verloren. Dazu setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung außer Gefecht:

  • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • 64 Kraftfahrzeuge,
  • 13 Artilleriegeschütze,
  • neun Anlagen der elektronischen Kampfführung,
  • ein Artilleriebekämpfungsradar vom Typ AN/TPQ-36,
  • sieben Lager mit Ausrüstung, sieben Lager mit Munition und vier Lager mit Treibstoff.

Einheiten der Luftstreitkräfte, Drohnenpiloten sowie Raketen- und Artillerietruppen trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die zur Lieferung westlicher Waffen in die Ukraine verwendet wurde, Depots mit Munition und Treibstoff sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 167 Kreisen. Die Flugabwehr schoss eine ballistische Kurzstreckenrakete vom Typ Grom-2, 17 HIMARS-Raketen und 545 unbemannte Flugzeuge.

Russische Streitkräfte zerstören Transportinfrastruktur für Lieferung westlicher Waffen in die Ukraine

Das russische Militär hat Transportinfrastruktureinrichtungen für die Lieferung westlicher Waffen in die Ukraine zerstört und Munitions- und Treibstoffdepots der ukrainischen Streitkräfte angegriffen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

FSB nimmt mehrere russische Staatsbürger wegen Verdachts auf Kooperation mit der Ukraine fest

Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) verdächtigt zehn russische Staatsbürger der Zusammenarbeit mit der Ukraine. Laut der Pressemitteilung wurden die Personen in der Teilrepublik Komi, in den Gebieten Astrachan, Wologda, Wolgograd und in der Region Krasnodar festgenommen. Die Verdächtigen hätten im Auftrag der Ukraine Sabotage- und Terrorangriffe verübt, im Einzelnen Fahrzeuge in Brand gesetzt und in den Betrieb von Energie- und Transportanlagen eingegriffen.

Nach eigenen Aussagen begingen sie diese Verbrechen, nachdem sie unter dem Einfluss von Telefonbetrügern Kredite aufgenommen und Gelder in Höhe von 300.000 bis 1,6 Millionen Rubel (3.000 bis 17.000 Euro) auf sogenannte "sichere Konten" überwiesen hatten. Daraufhin seien sie von vermeintlichen Mitarbeitern der russischen Sicherheitsdienste kontaktiert worden, die ihnen Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte vorgeworfen hätten. Um die Strafe zu vermeiden, sollten die Festgenommenen eine Reihe von Aufgaben erfüllen.

Für die begangenen oder versuchten Sabotage- und Terrorangriffe drohe den Verdächtigen eine Freiheitstrafe von bis zu 20 Jahren.

Medien: Kiew verwirft Idee, Freihandelszone im Donbass zu schaffen

Kiew habe die Idee, eine entmilitarisierte Freihandelszone im Donbass zu schaffen, abgelehnt, schreibt die Zeitung Politico unter Berufung auf einen französischen Beamten.

Die Quelle fügt hinzu, dass die USA trotz der Einwände europäischer Länder weiterhin auf territoriale Zugeständnisse seitens Kiews bestünden.

Kallas: Diskussion über Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte gestaltet sich schwierig

Die EU-Länder stießen bei den Gesprächen über die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte für einen Kredit an die Ukraine auf Schwierigkeiten, räumt die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas ein.

"Die bevorzugte Option (zur Finanzierung Kiews) ist ein Reparationskredit, und daran arbeiten wir. Wir haben das noch nicht erreicht, und es ist schwierig, aber wir machen unsere Arbeit. Wir haben noch ein paar Tage Zeit."

Medienbericht: Neuer ukrainischer Kommandeur im Gebiet Charkow wurde angewiesen, Stellungen um jeden Preis zurückzuerobern

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat dem neuen Kommandeur der 57. separaten motorisierten Infanteriebrigade, Witali Popowitsch, unter Androhung der Entlassung die Aufgabe gestellt, Stellungen an der Charkow-Front zurückzuerobern. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

In Polen ausgebildete Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in die Region Sumy verlegt

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat die kürzlich gebildete 160. separate mechanisierte Brigade, deren Personal in Polen ausgebildet wurde, in die Region Sumy verlegt. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Die Einheit soll unter anderem Patrouillen durchführen, um das unerlaubte Verlassen von Positionen durch Soldaten zu verhindern.

Nach öffentlich zugänglichen Daten beläuft sich die Zahl der Fälle von Desertion und unerlaubtem Verlassen der Einheiten in den ukrainischen Streitkräften seit Januar dieses Jahres auf etwa 17.000 bis 18.000 pro Monat, was ohne Berücksichtigung der Verluste durch Gefallene und Verwundete praktisch dem Zustrom von Mobilisierten in die ukrainischen Streitkräfte entspricht. Laut den neuesten Daten wurden in diesem Jahr in der Ukraine 161.500 Verfahren wegen Desertion eingeleitet, viermal mehr als im Jahr 2024.

Kiew verliert über 4.000 Soldaten und Söldner binnen einer Woche bei Kämpfen in der LVR

Die Streitkräfte der Ukraine haben in einer Woche bei Kämpfen in der Volksrepublik Lugansk 4.095 Soldaten verloren, darunter auch ausländische Söldner. Den größten Schaden haben die Einheiten des russischen Truppenverbandes West dem Gegner zugefügt, wie aus Berechnungen der Nachrichtenagentur TASS auf der Grundlage von Berichten des russischen Verteidigungsministeriums hervorgeht.

Ukrainische Streitkräfte führen Raketenangriff auf Belgorod durch

Die ukrainischen Truppen haben einen Raketenangriff auf Belgorod durchgeführt. Vorläufigen Angaben zufolge gab es keine Opfer, jedoch wurden schwere Schäden an der technischen Infrastruktur verursacht, wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf seinem Telegram-Kanal mitteilt.

Er merkt auch an, dass in sechs Mehrfamilienhäusern und einem Privathaus die Verglasung beschädigt wurde.

Kiew verlegt Militante der Asow-Brigade nach Krasnoarmeisk

Die ukrainischen Streitkräfte haben Nationalisten des ersten Korps der Nazi-Brigade Asow nach Krasnoarmeisk verlegt, in der Hoffnung, die Umzingelung der ukrainischen Truppen zu durchbrechen, meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

Massenhafter ukrainischer Drohnenangriff auf Russland in der Nacht abgewehrt

Die russischen Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 130 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands und dem Kaspischen Meer abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:

  • 38 Drohnen über der Region Astrachan,
  • jeweils 25 Drohnen über den Regionen Brjansk und Moskau,
  • jeweils acht Drohnen über den Regionen Belgorod, Rostow und Kaluga,
  • sechs Drohnen über der Region Tula,
  • vier Drohnen über der Teilrepublik Kalmückien,
  • jeweils drei Drohnen über den Regionen Kursk und Orjol,
  • jeweils eine Drohne über der Region Rjasan und dem Kaspischen Meer.

14.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

AP: Whitkoff und Kushner zu Gesprächen über die Ukraine in Berlin

Der US-Sonderbeauftragte Steve Whitkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, sind in Berlin eingetroffen. In Deutschland werden sie Gespräche über die Beilegung des Ukraine-Konflikts führen, berichtet die Associated Press.

Die Gespräche werden voraussichtlich zwei Tage dauern. Am Sonntag finden laut Angaben aus Kreisen der Bundesregierung Vorverhandlungen mit Außenpolitikberatern statt, darunter Vertreter der USA und der Ukraine. Das Treffen zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Wladimir Selenskij ist für Montag geplant. Am Abend treffen die Staats- und Regierungschefs der europäischen Länder sowie hochrangige Vertreter der EU und der NATO in Berlin ein.

"Wir werden nicht für die Ukraine sterben" – Protest in Paris

Tausende Demonstranten versammelten sich am Samstag in der französischen Hauptstadt, um an einem nationalen Friedensmarsch teilzunehmen, der von Florian Philippots Partei "Les Patriotes" organisiert wurde.

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Militärexperte: Ukrainische Luftstreitkräfte in einem erbärmlichen Zustand

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den russischen Militärhelden Generalmajor Sergei Lipowoi berichtet, befinden sich die Luftstreitkräfte der Ukraine aufgrund einer großen Anzahl von NATO-Flugzeugen, die eigentlich verschrottet werden sollten, in einer desolaten Lage. Lipowoi merkte an, dass die NATO-Staaten defekte Flugzeuge gezielt in die Ukraine schickten, um die Umwelt ihrer eigenen Länder nicht durch die Verschrottung zu belasten. Er erklärte:

"Die Flotte des Gegners befindet sich derzeit in einem erbärmlichen Zustand. Es handelt sich um eine bunt gemischte Masse verschiedener Flugzeugtypen, die zur Verschrottung in die Ukraine gebracht wurden. Es sind NATO-Modelle, die ihre Dienstzeit erfüllt haben … Sie verkaufen der Ukraine diesen Schrott in der Annahme, dass diese Flugzeuge Einwegartikel sind, die höchstens ein oder zwei Flüge absolvieren können. Deshalbbleiben sie entweder für immer am Boden oder werden abgeschossen und in der Luft zerstört."

Swatowo: Ukrainische Truppen greifen Kunstschule an

Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die Regierung der Volksrepublik Lugansk (LVR) berichtet, haben die ukrainischen Streitkräfte mithilfe von Drohnen eine Kunstschule in der Ortschaft Swatowo in der LVR angegriffen und dabei die Fassade des Gebäudes beschädigt. Bei dem Angriff gab es keine Verletzten. Auf dem Telegram-Kanal der Regierung der Republik heißt es:

"Die Kunstschule in Swatowo wurde bei dem Angriff einer ukrainischen Drohne beschädigt. Die feindliche Drohne griff die Kultureinrichtung vor einer halben Stunde an. Die Fassade der Schule und die Verglasung wurden beschädigt."

"Das ist eine Kriegserklärung" – Orbán warnt vor Veruntreuung russischer Vermögenswerte

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat die EU davor gewarnt, eingefrorene russische Vermögenswerte für Kredite an die Ukraine zu verwenden. "Das ist eine Kriegserklärung", erklärte er. "Ich habe noch nie erlebt, dass die Beschlagnahmung von zwei-, dreihundert Milliarden Euro aus einem Land nicht zu irgendeiner Art von Vergeltungsmaßnahmen geführt hätte", betonte Orbán.

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Russische Streitkräfte nutzen neue, gegen elektronische Kriegsführung resistente Aufklärungsdrohne

Die russische Armee setzt nun eine Aufklärungsversion der 15-Zoll-Drohne "Fors" ein, die gegen elektronische Kampfführung der ukrainischen Streitkräfte resistent ist. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Hersteller Drone Force aus dem Gebiet Smolensk. Das Unternehmen erklärte gegenüber der Agentur:

"Die schweren Waffen des Feindes sind in einer Entfernung von 10 km stationiert, aber normale Drohnen können sie aufgrund der elektronischen Kriegsführung nicht erreichen. Die Jungs brauchten eine Aufklärungsdrohne zur Artillerie-Zielführung – ein Äquivalent zur FPV-Drohne mit Fähigkeiten, die denen der Mavic überlegen sind. Wir haben diese Aufgabe gelöst, indem wir unsere eigene Software entwickelt und die Steuerungsfrequenzen verschoben haben."

Das Unternehmen wies darauf hin, dass die Drohne mit Wärmebildgeräten ausgestattet ist und rund um die Uhr eingesetzt werden kann. Die Drohnen werden bereits in Serie produziert, jeden Monat werden etwa 600 solcher Geräte hergestellt.

Umfrage: 47 Prozent der Deutschen wollen Russlands Vermögen für Ukraine verwenden

Etwa jeder Zweite in Deutschland ist laut einer Umfrage dafür, Russlands eingefrorene Gelder für die Ukraine zu verwenden. In einer Befragung des Instituts Insa für die Bild am Sonntag antworteten 47 Prozent auf eine entsprechende Frage mit "Ja". 34 Prozent antworteten mit "Nein". Zwölf Prozent machten keine Angaben. Sieben Prozent erklärten, dass ihnen das Thema egal sei. Für die repräsentative Umfrage wurden am 11. und 12. Dezember 1.003 Menschen befragt.

Beim Thema der direkten deutschen Hilfen für Kiew sind die Befragten gespalten. 44 Prozent wollen, dass Deutschland die Ukraine im nächsten Jahr wie bisher oder mehr unterstützt. 42 Prozent wollen, dass die Hilfe geringer ausfällt. Neun Prozent machten keine Angaben. Fünf Prozent der Befragten ist das Thema wiederum egal.

Eine Mehrheit von 53 Prozent rechnet laut Insa zudem nicht damit, dass der Ukraine-Krieg im nächsten Jahr beendet wird. 31 Prozent sind da optimistischer. 16 Prozent machten keine Angaben.

Nowogrodowka: Ehemals ukrainische Soldaten nehmen Ukraine-Militärs gefangen

Der Kommandant der UAV-Einheit mit dem Rufzeichen "Hunter" berichtete, dass ehemalige Soldaten der ukrainischen Armee, die nun als Freiwillige im Maxim-Kriwonos-Bataillon dienen und eine Befreiungsbewegung gegen die ukrainische Regierung gegründet haben, in der Nähe der Ortschaft Novogrodowka eine Gruppe ukrainischer Soldaten gefangen genommen haben. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti sagte er:

"In Nowogrodowka haben die Jungs, als die Sturmtruppen im Einsatz waren, Soldaten der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen. Natürlich konnten sie sie nicht sofort aus dem Gebiet bringen – eine Zeit lang blieben sie zusammen mit unseren Leuten in ihren Stellungen, in Kellern und Häusern. Sie unterhielten sich viel und redeten miteinander. Die Jungs erzählten ihnen von ihrer Einheit … die Männer, welche unsere Jungs früher gefangen genommen hatten, schlossen sich später oft der Truppe an und kämpfen jetzt zusammen mit uns im Bataillon."

Uschakow: "Koreanische Variante" zur Beilegung des Ukraine-Konflikts war nie Thema

Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte gegenüber dem Journalisten Pawel Sarubin, dass eine Beilegung des Ukraine-Konflikts nach "koreanischem Vorbild" nie diskutiert worden sei. "Nicht ein einziges Mal", antwortete Uschakow auf die Frage, ob die "koreanische Variante" jemals diskutiert worden sei. Er erklärte:

"Wir haben verschiedene Optionen für eine langfristige Lösung in der Ukraine diskutiert. Und die US-Amerikaner kennen unsere Ansätze. Aber genau das – die Vorlage aus Korea zu übernehmen – wurde nie diskutiert. Ich habe davon noch kein einziges Mal gehört."

Podoljaka: Sewersk ist unser – Mirnograd wird es noch in diesem Jahr sein

Sewersk ist vollständig unter Russlands Kontrolle übergegangen und Mirnograd ist kurz davor. Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka glaubt, dass die russischen Streitkräfte Mirnograd noch in diesem Jahr befreien werden. Nachdem die Verteidigung des Gegners zusammengebrochen ist, rücken die Russen auch in Guljaipolje weiter vor.

Die Entwicklungen in Guljaipolje und Mirnograd gelten aktuell als besonders entscheidend. Beide Orte sind strategische Verkehrsknotenpunkte: Mirnograd öffnet den Zugang zu weiteren urbanen Räumen im Donbass, während Guljaipolje als Schlüsselposition gilt, um die ukrainische Verteidigungslinie an dem Frontabschnitt aufzubrechen.

Mehr dazu in dieser Videoanalyse auf unserer Webseite.

Saporoschje: Bei ukrainischem Drohnenangriff auf Zoo verwundeter Löwe gestorben

Der Löwe, der bei dem gestrigen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf den Zoo im Bezirk Wassiljewski, Region Saporoschje, verletzt wurde, ist gestorben. Dies teilte der Co-Vorsitzende des Koordinierungsrates für die Integration der neuen Regionen, Wladimir Rogow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er sagte:

"Leider ist der verletzte Löwe gestorben. Seine Überlebenschancen waren äußerst gering. Selbst der König der Tiere – der Löwe – ist vor Selenskijs Bandera-Hyänen nicht sicher."

Einwohner des Gebietes Saporoschje bei Beschuss aus Ukraine getötet

Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf der Plattform Telegram über eine tödliche Attacke auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje. Demnach habe das ukrainische Militär die Siedlung Kamenskoje unter Beschuss genommen. Dabei sei ein Zivilist ums Leben gekommen. Der 65 Jahre alte Mann habe sich zum Zeitpunkt des Angriffs vor seinem Haus befunden. Balizki verurteilt den Beschuss auf die Ortschaft als terroristisch.

Zwei Einwohner des Gebietes Belgorod bei Drohnenattacken aus Ukraine verletzt

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner zwei Bezirke attackiert. Eine ukrainische Drohne habe in der Siedlung Netschajewka in der Umgebung der Gebietshauptstadt Belgorod ein Einfamilienhaus angegriffen. Das Dach, die Fenster und der Zaun seien beschädigt worden. Eine Frau habe dabei ein Barotrauma erlitten. Nahe der Siedlung Gruschewka im Bezirk Wolokonowka habe eine Drohne ein Auto angegriffen. Eine Frau habe Splitterverletzungen am Kopf, an der Schulter und am Schenkel erlitten. Das Auto sei beschädigt worden.

"AfD bei Krimsekt und Kaviar in Moskau" – Woher kennt Söder die Speisekarte im Kreml?

Am Freitag ist Markus Söder mit rund 83 Prozent der Delegiertenstimmen als CSU-Parteichef wiedergewählt worden. In seiner anschließenden Rede holte er zu einem Rundumschlag gegen die AfD aus und bezeichnete sie als "Sprachrohr", "Bücklinge" und "Hofnarren" des russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Das wirft allerdings einige Fragen auf, unter anderem: Woher kennt Söder eigentlich die Speisekarte im Kreml?

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Ministerpräsident Babiš: Tschechien gibt kein Geld für Ukraine-Finanzierung

Tschechien will sich an keiner künftigen EU-Finanzierung der Ukraine beteiligen. Das hat der neue Regierungschef Andrej Babiš am Samstag in einer Videobotschaft mit Blick auf das für den 18. Dezember geplante EU-Gipfeltreffen klargestellt. Auch einer tschechischen Beteiligung an Kreditgarantien der EU für Kiew erteilte der Politiker eine deutliche Absage.

"Die Europäische Kommission muss einen anderen Weg zur Finanzierung der Ukraine finden. Wir werden für nichts garantieren und auch kein Geld geben."

Tschechien habe selbst leere Kassen und deshalb "kein Geld für andere Staaten". Jede Krone werde für die eigenen Bürger gebraucht, betonte Babiš, der im Wahlkampf für die tschechische Parlamentswahl im Oktober mit dem Slogan "Tschechien an erster Stelle" geworben hatte.

Bundeswehr-Soldaten helfen beim Bau eines Schutzwalls an Polens Ostgrenze

Die Bundeswehr soll sich aktiv daran beteiligen, die Ostgrenze Polens nach Weißrussland und Russland besser zu sichern und einen Schutzwall zu errichten. Nach Angaben des deutschen Bundesverteidigungsministeriums sollen mehrere Dutzend deutsche Soldaten ab April 2026 Teil der polnischen "Operation Ostschild" werden, die seit Mai 2024 im Grenzgebiet zu Weißrussland und zur russischen Exklave Kaliningrad läuft. Der Einsatz soll zunächst bis Ende 2027 dauern.

Die Kernaufgabe der deutschen Soldaten im Norden und Osten Polens sollen "Pioniertätigkeiten" sein, hieß es am Samstag. Konkret gehe es dabei um "das Anlegen von Stellungen, die Errichtung von Grabenanlagen, das Verlegen von Stacheldraht oder das Errichten von Panzersperren". Tätigkeiten, die darüber hinausgingen, seien nicht vorgesehen. Ein Bundestagsmandat sei für diesen Auslandsaufenthalt deutscher Soldaten nicht erforderlich, "da es sich nicht um einen Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte im Ausland im Sinne des Parlamentsbeteiligungsgesetzes handelt." Es sei bei dem Einsatz "nicht mit einer unmittelbaren Gefährdung der Soldatinnen und Soldaten durch militärische Auseinandersetzungen zu rechnen."

Über den Einsatz hatte zunächst die Bild berichtet.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Warwarowka im Gebiet Saporoschje befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Alexejewka und Ryschewka im Gebiet Sumy sowie Weliki Burluk, Wiltscha, Ochrimowka und Prilipka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 240 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünf Wagen und zwei Materiallager seien zerstört worden.

Der Truppenverband West habe Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Blagodatowka, Kupjansk-Uslowoi, Petrowka, Podoly und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman in der DVR getroffen. Er setze die Eliminierung der am linken Ufer des Flusses Oskol eingekesselten gegnerischen Truppen fort. Dabei seien bis zu 220 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, eine Haubitze, einen Mehrfachraketenwerfer und drei Munitionslager verloren.

Der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Nikiforowka, Resnikowka, Sewersk, Slawjansk und Stepanowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 150 Armeeangehörige. Ein Mannschaftstransporter, ein Transportpanzer, 13 Wagen und eine Panzerhaubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.

Auch der Truppenverband Mitte eliminiere die in der Stadt Dimitrow in der DVR eingekesselten ukrainischen Truppen. Zugleich gehe die Säuberung der Ortschaften Grischino und Swetloje in der DVR weiter. Außerdem habe das russische Militär im Raum der Ortschaften Belizkoje, Grischino, Krasnojarskoje, Nowoalexandrowka, Rodinskoje, Torezkoje und Schewtschenko in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk Personal und Technik des Gegners getroffen. Der Gegner habe bis zu 495 Soldaten verloren. Dabei seien ein Panzerfahrzeug, ein Pick-up und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Warwarowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle genommen. Dabei seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Andrejewka und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischenka, Guljaipolje, Kossowzewo, Ljubizkoje und Ternowatoje im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 300 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, fünf Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow und Rasumowka im Gebiet Saporoschje sowie Dnjeprowskoje und Nikolskoje im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien mehr als 45 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem sechs Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Materiallager verloren.

Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Brennstoffdepots und 142 Standorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben und 290 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 669 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 102.637 Drohnen, 639 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.531 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.631 Mehrfachraketenwerfer sowie 31.891 Geschütze und Mörser verloren.

Ukrainische Drohnen kappen für knapp 30.000 Einwohner des Gebietes Saporoschje die Stromversorgung

Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram einen massiven Drohnenangriff auf Energieanlagen im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Im Nordwesten der Region sei das Stromnetz beschädigt worden, sodass mehr als 29.000 Einwohner der frontnahen Ortschaften ohne Strom geblieben seien. Die Reparaturarbeiten liefen zwar auf Hochtouren, sie würden aber durch schlechte Wetterbedingungen erschwert. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf zwölf Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zwölf Ortschaften in drei Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 25 Drohnen eingesetzt, von denen 14 abgeschossen worden seien.

In der Statistik meldet der Politiker ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Am Sonntagmorgen habe eine ukrainische Drohne ein Einfamilienhaus in der Siedlung Jasnyje Sori angegriffen. Dabei habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten. Er werde jetzt in einem Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod behandelt.

Gladkow berichtet zudem über Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Einfamilienhäuser und eine soziale Einrichtung beschädigt worden.

Demonstration in Paris gegen Macrons Kriegskurs

In Paris haben am Samstag Hunderte Menschen gegen Präsident Emmanuel Macron und seine Regierung demonstriert. Die Teilnehmer bezeichneten ihren Aufzug als "Marsch für den Frieden" und forderten vor allem, die Finanzhilfen für die Ukraine deutlich zu kürzen.

Viele Demonstranten kritisierten zudem die EU-Politik und warfen Brüssel vor, Friedensbemühungen zu behindern. Auslöser der Proteste waren auch umstrittene Äußerungen des neuen Chefs der französischen Armee, Frankreich müsse in einem möglichen Konflikt mit Russland den Verlust eigener Kinder einkalkulieren.

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Mehr als 330.000 Einwohner im Gebiet Cherson nach Angriff auf Stromleitung ohne Strom

Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebietes Cherson melden einen massiven Stromausfall. Wie Gouverneur Wladimir Saldo auf der Plattform Telegram schreibt, seien mehr als 330.000 Menschen in 450 Ortschaften zeitweilig ohne Strom geblieben, als das ukrainische Militär bei einem nächtlichen Angriff eine Hochspannungsleitung beschädigt habe. Der Politiker bezeichnet die Attacke als niederträchtig.

Saldo dankt den Reparaturteams. Ihm zufolge habe man die Stromversorgung auf eine Reserve-Linie umgeschaltet. Allmählich komme der Strom in den betroffenen Haushalten wieder.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Dezember 26 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Gornostajewka — 4,
  • Nowaja Kachowka — 6,
  • Kachowka — 4,
  • Sawodowka — 4,
  • Kairy — 3,
  • Golaja Pristan — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Malaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Korsunka, Dnjeprjany und Welikaja Lepeticha seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

DVR meldet drei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Dezember bis 0 Uhr am 14. Dezember (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Fahrzeuge beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein Wohnhaus.

EU friert russische Gelder bei Euroclear unbefristet ein

Belgien hat das Verbot der Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte aufgehoben. Damit wurde es der Europäischen Union ermöglicht, eine unbefristete Einfrierung russischer Gelder bei der belgischen Firma Euroclear zu vereinbaren.

Die russische Zentralbank reicht nun Klage gegen Euroclear ein – mit dem Ziel, Schadenersatz zu erstreiten.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Herabfallende Drohnenteile beschädigen mehrere Häuser in der südrussischen Region Krasnodar

Nach einer nächtlichen Drohnenattacke aus der Ukraine berichtet der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar über Sachschäden. In der Siedlung Afipski im Bezirk Sewerskaja wurden demzufolge sechs Wohnhäuser beschädigt. Trümmerteile hätten in einem Schrebergarten einen Brand ausgelöst, der inzwischen gelöscht worden sei. In vier Häusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Darüber hinaus sei eine Stromleitung zu Schaden gekommen. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte, heißt es.

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die Luftabwehr in der Nacht zum 14. Dezember über der Region Krasnodar 22 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Ukrainische Drohnen setzen Erdöldepot im russischen Gebiet Wolgograd in Brand

Die Verwaltung des südrussischen Gebiets Wolgograd hat über eine nächtliche Drohnenattacke aus der Ukraine berichtet. Gouverneur Andrei Botscharow teilte auf der Plattform Telegram mit, dass in der Stadt Urjupinsk ein Erdöldepot in Brand geraten sei, als Drohnenteile auf das Betriebsgelände herabgestürzt seien. Die Einwohner der anliegenden Wohnhäuser seien in Sicherheit gebracht worden. In einem örtlichen Hotel habe man eine provisorische Notunterkunft organisiert. Nach vorläufigen Angaben gebe es weder Todesopfer noch Verletzte. Der Politiker bezeichnete die ukrainische Drohnenattacke als terroristisch.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 141 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 141 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 35,
  • Teilrepublik Krim – 32,
  • Region Krasnodar – 22,
  • Gebiet Tula – 15,
  • Gebiet Kaluga – 13,
  • Gebiet Kursk – 7,
  • Gebiet Rjasan – 4,
  • Gebiet Rostow – 4,
  • Gebiet Belgorod – 3,
  • Gebiet Leningrad – 2,
  • Gebiet Smolensk – 1,
  • Gebiet Pskow – 1,
  • Gebiet Nowgorod – 1,
  • Großraum Moskau – 1.  

Zuvor seien im Zeitraum von 18 Uhr MEZ bis 21 Uhr MEZ am Samstag 94 ukrainische Drohen abgefangen worden, heißt es.  

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

13.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Politico: Italien spricht sich gegen Übergabe eingefrorener russischer Aktiva an Kiew aus

Bulgarien, Italien und Malta werden Belgien dabei unterstützen, die Entscheidung über die Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine auf dem bevorstehenden EU-Gipfel am 18. und 19. Dezember zu blockieren. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente. Nach Angaben der Zeitung werden sich die vier Länder zusammenschließen, um Druck auf die Europäische Kommission auszuüben und alternative Finanzierungsmöglichkeiten für die Ukraine vorzuschlagen. Politico schreibt unter anderem:

"Die Abstimmung über die unbefristete Sperrung russischer Vermögenswerte entscheidet unter keinen Umständen über die mögliche Verwendung der eingefrorenen russischen Gelder, die erst auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs beschlossen werden muss."

"Solange Russen da sind": Sacharowa empfiehlt der EU den UNO-Austritt und Flucht vom Planeten

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, empfahl dem Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) im Zusammenhang mit dessen Empfehlung, Diplomaten aus Russland zu meiden, aus der UNO auszutreten oder wegen der Russen den Planeten zu verlassen, und versprach, dafür eine Rakete zur Verfügung zu stellen. Zuvor wurde bekannt, dass die EU ihren Diplomaten weitere Empfehlungen zum Verhalten gegenüber russischen Kollegen in der UNO geschickt hatte. Insbesondere wird ihnen empfohlen, sich nicht mit den russischen Diplomaten fotografieren zu lassen und gemeinsame Veranstaltungen zu meiden. In einem Kommentar dazu schrieb Sacharowa auf ihrem Telegram-Kanal:

"Meiner Meinung nach sind das alles nur halbe Sachen. Ein Austritt der EU aus der UNO, solange Russland dort vertreten ist, wäre eine reife Entscheidung. Und das 20. Paket russophober Sanktionen kommt nicht ohne die Erklärung aus, dass die Europäische Kommission den Planeten verlässt, solange noch Russen darauf leben. Die Rakete geht auf unsere Kosten."

Saporoschje: Ukrainische Drohnen greifen Zoo an, Löwe verletzt

Wie Gouverneur Jewgenij Balizki mitteilte, haben ukrainische Militärs heute mithilfe von Drohnen einen Zoo im Bezirk Wassiljewskoje in der Region Saporoschje angegriffen, wobei ein Teil der Gehege zerstört wurde. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Balizki:

"Zwei Drohnen des Feindes griffen den Zoo von Wassiljewskoje an, in dem von ihren Besitzern zurückgelassene Tiere gehalten werden. Das Gelände des Tierzentrums wurde schwer beschädigt, Fensterscheiben zerbrachen, ein Teil der Gehege, in denen Tiger gehalten wurden, wurde zerstört. Vorläufigen Informationen zufolge wurde ein Tier verwundet – ein Löwe wurde durch Splitter verletzt."

Pioniere der DVRK halfen bei der Minenräumung im Gebiet Kursk

Nordkoreanische Pioniere haben bislang etwa 42.400 Hektar Land in den Grenzgebieten des Gebiets Kursk entmint und mehr als 1,5 Millionen explosive Gegenstände vernichtet. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. Er merkte an, dass die Pioniere des 528. Pionierregiments der Koreanischen Volksarmee seit Herbst aktiv an der Minenräumung beteiligt waren. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb der Gouverneur:

"Unsere Kampfkameraden – die Pioniere des 528. Pionierregiments der Koreanischen Volksarmee, die sich aktiv an der Minenräumung im Grenzgebiet von Kursk beteiligt haben – sind nach Hause zurückgekehrt.

RT DE-Exklusiv: Drohnenabwehr rund um die Uhr – wie Nationalgardisten Zivilisten schützen

Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Drohnen- und Artillerieangriffe auf zivile Einrichtungen und die Zivilbevölkerung in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk fort.

Russische Nationalgardisten sind dort rund um die Uhr im Einsatz, um Zivilisten und kritische Infrastruktur zu schützen.

Mobile Feuerteams überwachen den Luftraum und bekämpfen feindliche Drohnen mit leichten Waffen, Maschinengewehren und Wärmebildtechnik. Allein in einer Woche wurden mehr als zehn Drohnen zerstört.

Die Einheiten operieren flexibel von wechselnden Positionen aus und sind eng miteinander vernetzt, um Überflugrouten schnell zu erfassen. Stationäre Posten ergänzen das mehrstufige Verteidigungssystem mit schwerem Gerät und Nachtsichttechnik. Die Drohnenabwehr wird als permanentes Katz-und-Maus-Spiel beschrieben, das ständige Anpassung erfordert. Ziel bleibt der Schutz von Leben und die Sicherung ziviler Objekte.

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Ehemaliger NATO-Berater: Der Konflikt endet zu Russlands Bedingungen

Moskau wird die Demilitarisierung der Ukraine durchsetzen, während Europa noch nicht begriffen hat, dass der Ukraine-Konflikt zu Russlands Bedingungen enden wird. Dies erklärte der ehemalige NATO-Berater und Oberst a. D. des Generalstabs der Schweizer Armee, Jacques Baud, im YouTube-Kanal Dialogue Works. Er sagte:

"Es besteht kein Zweifel daran, dass der Konflikt, wenn er endet – egal ob auf dem Schlachtfeld oder am Verhandlungstisch –, zu Russlands Bedingungen enden wird. Das haben die Europäer noch nicht verstanden. Die Ukrainer werden wahrscheinlich nicht ihr gesamtes Territorium verlieren, aber sie werden mit Sicherheit ihre Armee verlieren."

Fico spricht sich für Wiederherstellung der Beziehungen zu Russland aus

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico betont, er habe stets zur Wiederherstellung der Beziehungen zu Russland aufgerufen und werde dies auch weiterhin tun. Außerdem werde er das Außenministerium seines Landes bitten, die Arbeit der gemeinsamen Kommissionen für wirtschaftliche Zusammenarbeit so schnell wie möglich wiederaufzunehmen.

Im September erklärte Fico, dass die Slowakei die Beziehungen zur Russischen Föderation konstruktiv angehe und daran interessiert sei, diese nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine wieder aufzunehmen.

Ex-CIA-Analyst: Ukraine-Konflikt endet wohl im Februar nächsten Jahres

Nach Ansicht des ehemaligen Mitarbeiters der US-amerikanischen Central Intelligence Agency (CIA), Ray McGovern, könnte der Ukraine-Konflikt Anfang des Jahres 2026 beendet sein – zu diesem Schluss kam er mit Blick auf die Dynamik des Konflikts. Nach Einschätzung des Experten könnten die wichtigsten Ereignisse in den ersten beiden Monaten des kommenden Jahres stattfinden. McGovern, der über langjährige Erfahrung in der Analyse der politischen Lage in der UdSSR und in Osteuropa verfügt, erklärte gegenüber Journalisten:

"Möglicherweise wird dies bereits im Januar oder Februar geschehen. Die Ukraine wird dann ein neutraler, blockfreier, entmilitarisierter Staat mit einem erheblich verkleinerten Territorium sein."

Grossi: Route zum AKW Saporoschje durch Russland ist die sicherste

Der Generaldirektor der Internationalen Atombehörde (IAEA), Rafael Grossi, erklärte in einem Gespräch mit der Agentur RIA Nowosti, warum die geplante Rotation der IAEA-Beobachter im Kernkraftwerk Saporoschje in letzter Zeit durch russisches Territorium erfolgt. Die Internationale Atomenergiebehörde nutze für die Rotation nur eine Route, die sicher und zuverlässig ist, sagte er. Er fügte hinzu, dass die Agentur die Bemühungen der russischen Seite anerkenne, die Sicherheit ihrer Fachleute auf dem Weg zur Station zu gewährleisten, und betonte:

"Ich mag es nicht zu sehr zu sagen, dass dies eine Route für immer ist. Vielleicht werden andere Optionen auftauchen. Vielleicht wird es sogar andere Routen innerhalb Russlands geben. Änderungen vorbehalten, sozusagen. Hoffen wir, dass Frieden kommt, und dann wird die Frage der Route weniger relevant sein. Deshalb sage ich es lieber so: Wir nutzen eine sichere und zuverlässige Route, und ich erkenne die Bemühungen der Russischen Föderation an, die Sicherheit meiner Mitarbeiter bei Reisen dorthin zu gewährleisten."

Kommandant: Einwohner von Sewersk zeigten den russischen Soldaten die Standorte der ukrainischen Truppen in der Stadt

Einwohner der Stadt Sewersk wiesen russische Soldaten auf die Standorte ukrainischer Soldaten in der Ortschaft hin. Dies berichtet der Kommandant eines Zuges der russischen Streitkräfte mit dem Rufzeichen Tis. In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video sagt er:

"(Die Zivilisten) erzählten, wo sich die Ukrainer aufhielten. Sie halfen, zeigten ihre Positionen. Sie halfen auch (auf andere Weise) – sie leisteten den Verwundeten Erste Hilfe, boten ihnen Unterkunft, Essen und Wasser. Sie halfen, so gut sie konnten. Sie warteten auf uns."

Der Offizier merkt an, dass die Stadt derzeit zu 100 Prozent von den ukrainischen Streitkräften geräumt sei.

Explosion in Sumy gemeldet

Eine Explosion soll sich in der Stadt Sumy während einer Luftalarmwarnung ereignet haben, meldet der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje.

Laut einer Online-Karte des Ministeriums für digitale Transformation der Ukraine wurde in der an Russland grenzenden Region Sumy eine Luftalarmwarnung ausgegeben.

Kommandant: Ukrainische Soldaten töteten während ihrer Flucht aus Sewersk Zivilisten

Ukrainische Soldaten hätten beim Rückzug aus der Stadt Sewersk in der Donezker Volksrepublik (DVR) Einwohner getötet. Dies berichtet der russische Kompanieführer mit dem Rufzeichen Ispanez (Spanier) in einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video.

Außerdem merkt der er an, dass die Stadt heute praktisch sicher sei.

Fico: "Wollen nicht in Westeuropa sein, dem das Leben von Russen und Ukrainern egal ist"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico betonte, dass man in der Slowakei kein Teil von Westeuropa sein wolle, dem das Leben von Russen und Ukrainern gleichgültig ist. Fico berichtete, dass er kürzlich ein Telefongespräch mit dem Vorsitzenden des Europäischen Rates, António Costa, geführt habe. Während des Gesprächs diskutierten die Politiker über den Ukraine-Konflikt. Der slowakische Premierminister kritisierte die EU-Pläne, die blockierten Aktiva Russlands der Ukraine zur Verfügung zu stellen. In dem Gespräch mit Costa betonte Fico, dass er nichts unterstützen werde, was mit den Militärausgaben der Ukraine zusammenhängt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb der slowakische Premier nach dem Gespräch unter anderem:

"Wenn das Leben eines Russen und eines Ukrainers für Westeuropa nichts bedeutet, dann wollen wir nicht Teil eines solchen Westeuropas sein."

Starke Explosion in Pawlograd gemeldet

Eine starke Explosion soll sich in Pawlograd in der Region Dnjepropetrowsk ereignet haben, über der Stadt steige Rauch auf, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua.

Experte: Nach Schlägen auf Odessa beginnt eine neue Phase des Ukraine-Konflikts  

Nach einer Reihe von Vergeltungsschlägen auf Odessa und Nikolajew, kann man freilich über eine neue Runde des Ukraine-Konflikts sprechen, so der Politologe Marat Baschirow. Darüber schreibt die Zeitung Moskowski Komsomolez. In seinem Telegrammkanal stellte der Experte fest, dass zum sogenannten "Energiekrieg" nun noch ein "Häfenkrieg" dazukommt, der dann die Interessen der Schwarzmeerländer berührt. Der Experte erklärte:

"Die neue Front beunruhigt die Schwarzmeerländer sehr. Bisher hat uns nur Erdoğan angerufen. Aber auch Bulgarien und Rumänien haben ab jetzt ein enormes Risiko für ihre Transporte. Wissen Sie, was mir an dieser Geschichte gefällt? Wir haben aufgehört zu babysitten und reagieren mit Gewalt auf Bedrohungen."

Baschirow wies auch darauf hin, dass die Angriffe von der russischen Seite nicht nur auf die Liegeplätze und Hafenstrukturen, sondern auch auf die Objekte der Energieinfrastruktur erfolgen. So werden Schläge jetzt praktisch rund um die Uhr und mit dem Gebrauch des ganzen verfügbaren Arsenals, einschließlich ballistischer Mittel, auf den Häfen von Odessa und Nikolajew ausgeführt, so der Experte weiter.

Russische Armee zerschlägt eine Einheit kolumbianischer Söldner bei Woltschansk

Eine Einheit ausländischer Söldner aus Kolumbien wurde bei der Befreiung der Stadt Woltschansk von russischen Soldaten zerschlagen. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit.

Das russische Verteidigungsministerium meldet, dass es in den ukrainischen Streitkräften Söldner aus verschiedenen Ländern gibt. Ausländische Söldner würden vom Kiewer Regime als "Kanonenfutter" eingesetzt, da niemand aus dem ukrainischen Kommando Mitleid mit ihren Leben habe.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

  • 44 Fahrzeuge
  • 13 gepanzerte Truppentransporter
  • acht Panzer
  • drei Geschütze
  • 17 Munitions- und Warenlager
  • eine Station für elektronische Kampfführung
  • 20 Motorräder

Außerdem fing die russische Luftabwehr zwei HIMARS-Raketen und 169 Drohnen ab.

Russische Streitkräfte führen Vergeltungsschlag gegen Objekte des ukrainischen Militär-Industrie-Komplexes durch

Die russische Armee hat einen massiven Vergeltungsschlag gegen Energieobjekte der ukrainischen Streitkräfte durchgeführt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

"Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Objekte auf dem Territorium Russlands haben die Streitkräfte heute Nacht einen massiven Schlag gegen Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine und Energieanlagen, die deren Betrieb sicherstellen, durchgeführt."

Die Truppen hätten ihre Aufgabe erfüllt und alle Ziele getroffen.

Ukrainischer Energiekonzern: 20 Umspannwerke in der Region Odessa beschädigt

Der ukrainische Energiekonzern DTEK behauptet, dass 20 Umspannwerke in der Region Odessa beschädigt worden seien.

Zuvor hatte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Oleg Kipper, gemeldet, dass Energieanlagen in der Region beschädigt worden seien.

Der Chef der Militärverwaltung der Stadt Odessa, Sergei Lyssak, teilte auf seinem Telegram-Kanal mit, dass alle Traktionsumspannwerke der Stadt ohne Stromversorgung seien.

Einwohner mehrerer Regionen der Ukraine sind ohne Stromversorgung

Die Einwohner in den Regionen Odessa, Tschernigow, Dnjepropetrowsk, Nikolajew und dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Teil der Region Cherson seien aufgrund von Schäden an Energieanlagen ohne Stromversorgung, teilt das ukrainische Energieministerium mit.

Nach Angaben der Behörde sei dies auf Schäden an Anlagen zur Erzeugung, Verteilung und Übertragung von Strom in den betroffenen Regionen zurückzuführen.

Ukrainische Streitkräfte setzen Terrorisierung des Gebietes Belgorod fort

Die ukrainischen Truppen haben innerhalb eines Tages 44 Geschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert und es mit 60 Drohnen angegriffen. Dies meldet der Telegram-Kanal des Operationsstabs der Region.

Zwei Menschen sterben infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs auf ein Wohnhaus in Saratow

Nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Armee brach in einem Wohnhaus in Saratow ein Feuer aus, das gelöscht werden konnte. Zwei Menschen wurden getötet, meldet der Gouverneur der Region, Roman Bussargin. Für die Bewohner der zerstörten Wohnungen wurde eine Notunterkunft eingerichtet. Durch die Druckwelle wurden außerdem Fenster in einem Kindergarten und einer Poliklinik zerstört.

Medien: Die ukrainischen Truppen zerstören Häuser von Zivilisten

Ukrainische Soldaten, die Häuser von Zivilisten in Frontgebieten besetzen, zerstören diese und plündern sie. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Es wird angemerkt, dass in einer der Ortschaften an der Front eine Gruppe von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte bei Plünderungen von einer Überwachungskamera gefilmt wurde.

Russische Streitkräfte zerstören zwei Drohnenstützpunkte des Gegners bei Konstantinowka

Soldaten des russischen Truppenverbandes Süd haben zwei Drohnen-Kontrollpunkte der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt Konstantinowka zerstört, meldet das russische Verteidigungsministerium. Es wird hinzugefügt, dass am selben Abschnitt der Front in der Nähe der Siedlung Stepanowka ein Beobachtungsposten und ein Bunker des Feindes zerstört wurden.

Militärexperte: Menschen in den von der ukrainischen Armee besetzten Teilen der LVR überleben unter "unglaublichen Bedingungen"

Die friedlichen Einwohner, die in der Nähe der von den ukrainischen Streitkräften besetzten Siedlungen der Luganer Volksrepublik (LVR) beim Frontabschnitt Swatowo-Kremennaja leben, "überleben unter unglaublichen Bedingungen", da die humanitäre Lage in den Siedlungen "sehr, sehr schlecht" sei. Dies teilt der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.

Seinen Angaben zufolge bleiben "zwei kleine Teile" des Territoriums der LVR bei Petrowskoje (Grekowka) und Nowogrigorowka (Nowogorowka) unter der Kontrolle Kiews. Die genannten Siedlungen und die angrenzenden Gebiete wurden, wie Marotschko betont, durch die Angriffe des Gegners "dem Erdboden gleichgemacht".

"Dort leben noch immer Bürger in unmittelbarer Nähe der Frontlinie. Und tatsächlich ist die humanitäre Lage dort sehr, sehr schlecht. Unsere Rettungsdienste können diese Menschen nicht immer erreichen. Es gibt dort keine Kommunikationsverbindungen, keine Strom- und Gasversorgung. Das heißt, die Menschen überleben einfach unter unglaublichen Bedingungen, aber sie halten noch durch. Natürlich werden sie sich mehr oder weniger beruhigt fühlen, wenn wir über die Grenzen der Volksrepublik Lugansk hinweg vorrücken und die Front zurückdrängen."

Experte: Ukraine könnte etwa 10.000 ausländische Söldner der Streitkräfte verloren haben

Die Ukraine könnte während der gesamten Dauer der Kampfhandlungen etwa 10.000 ausländische Söldner in der Zone der Sonderoperationen verloren haben. Diese Meinung äußert Wassili Prosorow, ein ehemaliger Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS.

"Wie hoch ihre Gesamtzahl (der getöteten Söldner) in der Ukraine ist, lässt sich ebenfalls schwer sagen, da es sich zum einen um vertrauliche Informationen handelt und es zum anderen sehr viele verschiedene Einheiten gibt.

Es gibt sogar mehr als eine Fremdenlegion in der Ukraine. Es gibt eine ausländische Legion des Militärgeheimdienstes der Ukraine und eine ausländische Legion der Landstreitkräfte. Sie sind dort auf verschiedene Einheiten, verschiedene mechanisierte Brigaden und irgendwelche Fallschirmjäger- und Sturmtruppen verteilt. Es gibt viele von ihnen, aber ich denke, die Gesamtzahl wird auf etwa 10.000 geschätzt."

Russische Armee zerschlägt drei Gruppierungen des Gegners im Gebiet Sumy

Die russischen Streitkräfte haben drei Gruppen der 158. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte bei Andrejewka in der Region Sumy zerschlagen, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte meldet.

Explosionen in Odessa und Dnjepropetrowsk gemeldet

Ukrainische Medien berichten, dass es in Dnjepropetrowsk und Odessa vor dem Hintergrund einer Luftalarmwarnung Explosionen gegeben habe.

Zu Beginn der Nacht meldete die Nachrichtenagentur Ukrinform eine Explosion in Dnjepropetrowsk. Später berichtete der Fernsehsender Obschtschestwennoje von einer Reihe von Explosionen in Odessa.

Laut der Online-Karte des Ministeriums für digitale Transformation der Ukraine wurde in den Regionen Dnjepropetrowsk und Odessa der Luftalarm ausgelöst.

Russische Luftabwehr zerstört über Nacht 41 ukrainische Drohnen

Luftabwehrkräfte der russischen Armee haben über Nacht 41 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Das Militär schoss ab:

  • 28 Drohnen über dem Gebiet Saratow;
  • vier Drohnen über dem Gebiet Woronesch;
  • vier Drohnen über dem Gebiet Rostow;
  • jeweils zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod und der Krim;
  • eine Drohne über dem Gebiet Wolgograd.

12.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russische Drohnen zerstören Ausrüstung ukrainischer Armee (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 ‒ Soldaten der russischen Spezialeinheit Achmat zerstörten ein Treib- und Schmierstofflager und ein Infanteriekampffahrzeug mithilfe von FPV-Drohnen.

Zeitstempel 00:14 ‒ Drohnenpiloten setzten einen Multikopter vom Typ Vampire, einen Schützenpanzer und einen gepanzerten Mannschaftstransportwagen der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.

Russische Armee zeigt Aufnahmen aus dem befreiten Sewersk

Nach der vollständigen Säuberung der Stadt Sewersk durch den Truppenverband Süd führen Soldaten der 6. Separaten motorisierten Schützenbrigade Haus-zu-Haus-Kontrollen in Mehrfamilienhäusern und im privaten Sektor durch. Ziel ist es, den verbliebenen Zivilisten medizinische Hilfe zu leisten.

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EU-Staaten beschließen unbefristetes Einfrieren russischer Vermögenswerte

Die EU hat soeben beschlossen, das russische Staatsvermögen auf unbestimmte Zeit einzufrieren, gibt die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Kaja Kallas, auf X bekannt.

Damit werde sichergestellt, dass bis zu 210 Milliarden Euro an russischen Geldern in der EU verbleiben, es sei denn, Russland zahle der Ukraine die volle Entschädigung für den verursachten Schaden.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 13:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit haben russische Flugabwehrkräfte insgesamt 47 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über neun Gebieten zerstört. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Tula ‒ dreizehn;
  • Gebiet Moskau ‒ sieben;
  • Gebiet Orjol – sieben;
  • Grenzgebiet Belgorod – sieben;
  • Grenzgebiet Brjansk – sechs;
  • Gebiet Kaluga – drei;
  • Grenzgebiet Kursk – eine;
  • Gebiet Nischni Nowgorod – eine;
  • Raum Rjasan – eine.  

Behörden melden massiven ukrainischen Drohnenangriff auf Gebiet Cherson

Die ukrainischen Einheiten griffen am Freitagabend (Ortszeit) den Bezirk Kachowka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson an. Der Verwaltungschef Pawel Filiptschuk meldet einen massiven Drohnenangriff auf zwei Ortschaften.  

Nach vorläufigen Angaben soll es keine Todesopfer und Verletzten geben. Im Dorf Wassiljewka sei ein Eigenheim erheblich beschädigt worden, berichtet der Beamte auf Telegram.

Wie es heißt, geriet in der Stadt Kachowka ein Kleinbus nach dem Abwurf eines Sprengsatzes durch eine Drohne in Brand. Dieser sei vom russischen Katastrophenschutz mittlerweile gelöscht worden.

Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele an gesamter Front (Video)

Fachleute des russischen Zentrums für unbemannte Systeme Rubikon zerstören Fahrzeuge, darunter gepanzertes Kampfgerät, bodengestützte Robotersysteme, Kommunikationsanlagen, temporäre Truppenstandorte sowie unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte in ihren Operationsgebieten. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod

Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag (Ortszeit) 13 Ortschaften in fünf Kreisen im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt. Nach vorläufigen Angaben soll es keine Verletzten geben.

Der Beamte meldet zahlreiche Sachschäden. Insgesamt sollen acht zivile Fahrzeuge, acht Eigenheime, fünf Nebenräume und ein Geschäftsraum beschädigt worden sein.     

Nach einem Drohnenangriff auf eine Infrastrukturanlage im Dorf Tschapajewski seien die Einwohner vorübergehend ohne Strom geblieben. Wie es heißt, werden die zuständigen Dienste mit der Wiederherstellung beginnen, sobald das russische Verteidigungsministerium dies genehmigt.

Peskow: Russland will Frieden in der Ukraine, keine Waffenruhe

Ein Waffenstillstand im Ukraine-Konflikt wird nur eine Atempause bedeuten, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow im Staatsfernsehen am Freitag. Er werde eine weitere Täuschung bedeuten, eine weitere Verzögerung, fügte er hinzu.   

"Wir wollen uns ganz bewusst für den Frieden einsetzen, nicht für einen Waffenstillstand", betonte Peskow. "Wir brauchen Frieden – gesicherten, langfristigen und für alle verständlichen."

Medienbericht: Kiew hat keine Kandidaten für das Amt des Energieministers

Die ukrainischen Behörden hätten nach wie vor keine Kandidaten für das Amt des Energieministers, nachdem die bisherige Ministerin Swetlana Grintschuk aufgrund des Energoatom-Korruptionsskandals entlassen wurde. Die Schwierigkeiten bei der Suche würden unter anderem mit der Angst potenzieller Kandidaten vor der Verantwortung für geringfügige Fehler im Amt und der Befürchtung zusammenhängen, dass sie der Aufgabe nicht gewachsen seien, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen.

Sacharowa: Selenskij will keine Wahlen – der Westen soll bloß seine Wiederwahl sichern

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle um jeden Preis an der Macht bleiben, habe jedoch "keine Chance, auf legale Weise wiedergewählt zu werden". Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Briefing zu aktuellen Fragen der Außenpolitik.

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Medien: Selenskij kommt am Montag nach Berlin

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kommt am Montag Medienberichten zufolge nach Berlin. Dort werde er Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Vertreter Großbritanniens und Frankreichs treffen, berichten die Bild, die Berliner Morgenpost und die Nachrichtenagentur AFP.

Der Termin wurde bislang weder vom Bundeskanzleramt, noch von Selenskijs Büro bestätigt. Nach Angaben der Berliner Morgenpost könnten auch Vertreter Italiens und Polens am Treffen teilnehmen.

Erdoğan: Türkei ist bereit, Ukraine-Gespräche "in allen Formaten" auszurichten

Ankara unterstütze die Idee eines teilweisen Waffenstillstands mit Verzicht auf Angriffe auf Energieanlagen und Häfen. Dies erklärte der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan während des heutigen Treffens mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf dem Internationalen Forum in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat. 

Erdoğan betonte, dass die Türkei die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine "aufmerksam verfolgt" und die Gespräche "in allen Formaten" im Rahmen des Verhandlungsprozesses ausrichten könne.

Russische Artillerie zerstört Truppenstandort an der Front bei Konstantinowka (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, griffen sie einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten am Frontabschnitt Konstantinowka mit einem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad an. Durch eine gezielte Attacke mit 120-Millimeter-Raketen sei das Ziel zerstört worden, teilt die Behörde in Moskau mit.  

EU-Kommission ist von der Rechtmäßigkeit ihres Vorschlags zur Finanzierung der Ukraine überzeugt

Die offizielle Vertreterin der Europäischen Kommission, Paula Pinho, äußerte sich auf einer Pressekonferenz in Brüssel zu der Klage der russischen Zentralbank gegen den Finanzverwahrer Euroclear wegen eingefrorener Vermögenswerte der Russischen Föderation und erklärte, sie sei von der Rechtmäßigkeit ihres Vorschlags zur Verwendung russischer Staatsmittel zur Finanzierung der Ukraine überzeugt.

Die Bank von Russland teilte am Freitagmorgen mit, dass sie heute beim Moskauer Schiedsgericht Klage gegen die europäische Verwahrstelle Euroclear wegen der Versuche der EU, eingefrorene russische Vermögenswerte zu stehlen, einreichen werde. Die Höhe der Klage droht kolossal zu werden – mindestens 200 Milliarden Euro.

Kiew terrorisiert weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneuten Beschuss und Drohnenangriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Die ukrainischen Einheiten griffen demnach insgesamt acht Ortschaften an.

Wie der Gouverneur Wladimir Saldo am Freitag bekannt gibt, wurde eine 66-jährige Frau in der Stadt Aljoschki getötet. Zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen. 

Laut dem Beamten kamen durch Angriffe mehrere Eigenheime, ein Wohnhaus, eine Gasverteilstation sowie ein leerstehender Kindergarten zu Schaden.

Saldo teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Vorbei an Ungarns Veto: Kiew und Brüssel schwören auf Plan zum raschen EU-Betritt der Ukraine ein

Die Zustimmung Ungarns zur Eröffnung offizieller EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine dürfte nicht länger erforderlich sein. Bei einem Treffen der EU-Innenminister in Lwow wurde ein Zehn-Punkte-Plan vorgestellt, der es ermöglicht, ein ungarisches Veto zu umgehen.

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Umfrage: Mehrheit der Ukrainer glaubt nicht, dass die Beteiligten im Korruptionsfall Energoatom bestraft werden

Die Mehrheit der Ukrainer glaubt nicht, dass die Beteiligten im Korruptionsskandal im Energiesektor ihres Landes bestraft werden, wie aus einer Umfrage hervorgeht, die vom Analysezentrum der ukrainischen Zeitung Delowajaa Stoliza durchgeführt wurde. Das Blatt schreibt:

"Von den 1.086 Personen, die von dem Skandal gehört oder gelesen haben, halten 94,5 Prozent ihn für sehr oder ziemlich schwerwiegend.

Von allen Befragten glauben nur fünf Prozent an Gerechtigkeit, weitere 25 Prozent glauben teilweise daran."

64 Prozent glauben jedoch nicht, dass die Beteiligten zur Rechenschaft gezogen werden.

Laut der Umfrage sind 85 Prozent der Befragten der Meinung, dass die ukrainischen Behörden im Zusammenhang mit dem Skandal nicht effektiv genug handeln, und nur acht Prozent halten die Maßnahmen der Regierung für entschlossen. Sieben Prozent der Befragten wollten keine Antwort geben.

Duma-Abgeordnete kommentiert Selenskijs Idee eines "allukrainischen Referendums"

Der Vorschlag von Wladimir Selenskij über die Durchführung eines "allukrainischen Referendums" sei ein weiterer Versuch, die Verhandlungen zu verzögern. Diese Meinung vertritt Rosa Tschemeris, Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma. Gegenüber RIA Nowosti sagt die Politikerin:

"Der neue 'geniale' Vorschlag von Wladimir Selenskij ist nichts anderes als ein weiterer Versuch, die Verhandlungen und die Verabschiedung entschlossener Maßnahmen zur friedlichen Beilegung des Konflikts zu verzögern."

Ihr zufolge plant der ukrainische Staatschef keine Abstimmung über Gebiete und keine Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, da sie unvermeidlich zum Zusammenbruch des Regimes führen würden.

Uschakow: Russland wird in Bezug auf die Ukraine hartnäckig auf seinem Standpunkt bestehen

Russland wird hartnäckig auf seinen Vorstellungen hinsichtlich einer friedlichen Lösung in der Ukraine bestehen, verkündet Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten. Der Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass sei für Moskau einer der wichtigsten Bestandteile des gesamten Friedensplans.

Szijjártó: Brüssel hat den Verstand verloren

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó äußerte sich zu der Aussage des NATO-Chefs Mark Rutte, wonach das Bündnis angeblich Russlands nächstes Ziel für einen "Angriff" sei.

In Brüssel sind alle völlig durchgedreht, meinte Szijjártó. Bislang habe Rutte keine derartig radikalen Kommentare abgegeben, fügte der Minister hinzu. Seine Äußerung lasse darauf schließen, dass in Brüssel jeder gegen Friedensinitiativen von US-Präsident Donald Trump in Bezug auf die Ukraine sei.

Ruttes provokante Äußerung untergrabe die Friedensgespräche, so Szijjártó. Der NATO-Chef müsse unverzüglich aufhören, die Spannungen anzuheizen und den Ukraine-Konflikt eskalieren zu lassen.

Fico: Slowakei wird alle EU-Versuche, Kiew Reparationskredit zu gewähren, blockieren

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico kündigt auf X an, dass sein Land keine Entscheidung des EU-Rates unterstützen werde, die eine Finanzierung der ukrainischen Militärausgaben vorsehe.

"Die Slowakei wird sich an den Plänen nicht beteiligen, die nur das Leiden und Töten verlängern."

Der Politiker betont, dass Bratislava auf der bevorstehenden Sitzung des EU-Rates auch gegen Initiativen stimmen werde, die mit der Gewährung eines sogenannten Reparationskredits aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten verbunden seien.

Russischer Senator: Kiew und Europa suchen nach Wegen, den Konflikt aufrechtzuerhalten

Das Regime in Kiew und die europäischen Länder sind nicht daran interessiert, einen Friedensvertrag zur langfristigen Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine zu vereinbaren, da der Konflikt für ihr politisches Überleben von entscheidender Bedeutung ist, sagt Alexander Woloschin, ein russischer Senator aus der Donezker Volksrepublik. Kiew und die EU seien nur an einem Waffenstillstand interessiert, um die ukrainische Armee neu zu bewaffnen.

Mehrfachraketenwerfer nehmen Stellungen ukrainischer Truppen auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Ost im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 ‒ Die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers griff einen Truppenstandort und Kampfgerät der ukrainischen Armee am Frontabschnitt Krasny Liman an.

Zeitstempel 00:15 ‒ Russische Artilleriesoldaten zerstörten gegnerische Stützpunkte bei Guljaipole im Gebiet Saporoschje.  

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 9.115 Soldaten.

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 6. Dezember bis zum 12. Dezember einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt, auch mit Hyperschallraketen des Typs Kinschal. Bei den Angriffen wurden Unternehmen der Militärindustrie der Ukraine, Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes, die ihren Betrieb gewährleisteten, Transport-, Flugplatz- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, Produktionsstätten von Drohnen, Drohnenlagerhallen und Drohnenleitstellen sowie Brennstoff- und Materiallager getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.470 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 72 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare sowie 18 Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.530 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zwei Panzer, 34 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter 17 aus westlicher Produktion, 98 Autos, elf Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung sowie 47 Munitionslager.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär mehr als 1.095 Kämpfer. 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus westlicher Produktion, 81 Autos, acht Feldartilleriegeschütze, sechs Stationen für elektronische Kampfführung sowie 35 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 3.130 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei Panzer, 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 29 Autos und vier Feldartilleriegeschütze.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren ukrainische Truppen mehr als 1.580 Kämpfer. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich 26 Kampffahrzeuge, 78 Autos, acht Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 310 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze, darunter drei aus US-Produktion, neun Stationen für elektronische Kampfführung sowie 14 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche vier Mehrfachraketenwerfer und ein Flugabwehrraketensystem der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

In der vergangenen Woche haben die russischen Luft- und Weltraumkräfte einen Su-27-Kampfjet der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen. 

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche drei Lenkbomben, 27 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, fünf Neptun-Raketen und 1.756 Starrflüglerdrohnen ab.

Die russische Schwarzmeerflotte hat ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte im zentralen Teil des Schwarzen Meeres zerstört.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 669 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 102.178 unbemannte Luftfahrzeuge, 639 Flugabwehrraketensysteme, 26.506 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.630 Mehrfachraketenwerfer, 31.857 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 48.863 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Lawrow: Jüngste Konsultationen zwischen Putin und Witkoff klärten "Missverständnisse"

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte vor Diplomaten, dass Moskau und Washington nach den jüngsten Moskauer Gesprächen soweit existierende "Missverständnisse" klären konnten. Die Ursachen des Ukraine-Konflikts müssten jedoch weiterhin analysiert und angegangen werden.

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Uschakow: Selenskij will, dass für Russland inakzeptable Punkte in den Plan der USA aufgenommen werden

Das Ziel von Wladimir Selenskij bei den Verhandlungen in Europa sei es, dass für Russland inakzeptable Punkte in die Dokumente der USA zur friedlichen Beilegung der Situation in der Ukraine aufgenommen werden. Darauf weist der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, gegenüber Journalisten hin.

Er merkt an, dass die USA derzeit in Bezug auf entsprechende Dokumente mit den Ukrainern und führenden Vertretern mehrerer europäischer Staaten zusammenarbeiteten.

Russische Armee befreit acht Orte binnen einer Woche

Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt acht Ortschaften in der Volksrepublik Donezk (DVR) und in den Gebieten Charkow, Dnjepropetrowsk und Saporoschje befreit. Dies meldet Russlands Verteidigungsministerium auf Telegram.

Durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbandes Nord wurde die Ortschaft Liman im Gebiet Charkow befreit.

Einheiten des Truppenverbandes West setzten die Eliminierung der gegnerischen Truppen fort, die am Ufer des Flusses Oskol umzingelt wurden. Die Siedlungen Kurilowka und Kutscherowka im Gebiet Charkow wurden befreit.

Im Laufe der Woche haben die Einheiten des Truppenverbandes Süd die Befreiung der Stadt Sewersk und der Siedlung Tscherwonoje in der DVR abgeschlossen.

Die Ortschaft Rownoje in der DVR wurde von Soldaten des Truppenverbandes Mitte unter Kontrolle genommen. 

Einheiten des Truppenverbandes Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fort und befreiten die Siedlung Ostapowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk.

Dank Soldaten des Truppenverbandes Dnjepr konnte die Siedlung Nowodanilowka im Gebiet Saporoschje befreit werden. 

Kiew stationiert Söldner und Raketenwerfer im Hafenwerk von Odessa

Auf dem Gelände des Hafenwerks von Odessa – einer Gefahrenstelle der Klasse 1 – sind ausländische Söldner und Raketenwerfer stationiert. Dies teilt Generalmajor Alexei Rtischtschew, der Chef der russischen ABC-Truppen, mit.

Laut vorliegenden Informationen hat sich der Leiter des Hafenwerks bereits im September 2025 an die regionale Militärverwaltung von Odessa mit der Bitte gewandt, unbekannte Personen und Technik vom Gelände der Gefahrenstelle der Klasse 1 zu entfernen, da im Falle eines russischen Angriffs auf das Werk mehr als 200 Tonnen flüssiges Ammoniak austreten könnten, was zu einer technogenen Katastrophe in der Region führen würde.

Peskow: Russland begrüßt Bereitschaft der Türkei, Beilegung des Ukraine-Konflikts zu unterstützen

Moskau begrüße den Wunsch der türkischen Seite, zur friedlichen Lösung des Konflikts in der Ukraine beizutragen, erklärt der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.

"Der türkische Präsident bekundete während seiner Rede die Bereitschaft und den Wunsch der Türkei, weiterhin zu vermitteln und zum Friedensprozess beizutragen, was unser Land begrüßt." 

Der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdoğan erklärte früher am Freitag auf dem Internationalen Forum in der turkmenischen Hauptstadt Aschgabat, dass Ankara bereit sei, "diplomatische Initiativen, die auf einen Waffenstillstand und die Herstellung des Friedens abzielen", zu unterstützen. "Vor allem im Rahmen des Istanbul-Prozesses", betonte Erdoğan.

Russische ABC-Abwehr: Sabotageakte mit Chemikalien in Donbass und Neurussland verhindert

Im November 2025 seien Sabotageversuche mit Chemikalien gegen das russische Militär und die Behörden des Donbass und Neurusslands verhindert worden. Dies teilt der Leiter der russischen ABC-Abwehrtruppen Alexei Rtischtschew am Freitag mit.

"Die Versuche, russische Militärangehörige und Mitarbeiter der Behörden der neuen Regionen zu vergiften, hören nicht auf. Im November 2025 wurden Sabotageversuche mit Getränken vereitelt, die eine Mischung aus den toxischen Chemikalien Colchicin und Tret-Butylbicyclophosphat enthielten. Diese chemische Verbindung kann wegen ihrer Toxizität und Schnellwirkung mit dem Nervenkampfstoff VX verglichen werden. Einer der Täter wurde festgenommen, er hat ein Geständnis abgelegt."

Trump: Fortsetzung des Ukraine-Konflikts könnte zum Dritten Weltkrieg führen

US-Präsident Donald Trump räumt ein, dass die Fortsetzung des Konflikts in der Ukraine zu einem Dritten Weltkrieg führen könnte. Während eines Gesprächs mit Journalisten im Weißen Haus sagte er:

"Ich würde mir sehr wünschen, dass dieser Konflikt beendet wird, und wir unternehmen alle Anstrengungen, um dies zu erreichen. Das hat keine besonderen Auswirkungen auf die USA, solange die Situation nicht außer Kontrolle gerät.

Solche Dinge führen zu einem Dritten Weltkrieg."

Moskau: SBU simuliert Explosion einer "schmutzigen Bombe"

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat die Explosion einer "schmutzigen Bombe" auf der Grundlage ionisierender Strahlungsquellen an einem belebten Ort simuliert, meldet Generalmajor Alexei Rtischtschew, der Chef der russischen ABC-Truppen.

Die Aktivitäten der Ukraine im Bereich der Strahlensicherheit, einschließlich der Versuche der nuklearen Erpressung durch Kiew, geben Anlass zu ebenso ernsthaften Befürchtungen wie die Arbeiten des Pentagons auf der Grundlage ukrainischer Biolaboratorien. Eine besondere Rolle dabei spiele Andrei Jermak, der ehemalige Leiter des Büros des ukrainischen Präsidenten, fügt der russische Offizier hinzu.

Rtischtschew erinnert daran, dass Jermak persönlich die organisatorischen, logistischen und finanziellen Abläufe der Einfuhr von abgebrannten Brennelementen in die Ukraine ohne Benachrichtigung der Internationalen Atomenergie-Organisation und anderer einschlägiger Organisationen überwacht habe, wobei die Lieferwege über Polen und Rumänien organisiert worden seien. Dies berge die Gefahr der Herstellung einer sogenannten "schmutzigen Bombe" und ihres anschließenden Einsatzes "unter fremder Flagge".

Duma-Abgeordneter: Selenskij lügt über Lage an der Front, um an der Macht zu bleiben

Das Kiewer Regime unter der Leitung von Wladimir Selenskij leugne die Erfolge der russischen Streitkräfte an der Front, um sich an der Macht zu halten. Dies erklärt Andrei Kartapolow, der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, gegenüber TASS.

"Für Selenskij gibt es derzeit zwei wichtige Aufgaben. Die erste besteht darin, sich mit allen Mitteln an der Macht zu halten. Und genau diese Lüge zielt darauf ab, die Macht zu bewahren. Die zweite Aufgabe ist, noch mehr Geld von den Europäern zu bekommen."

Kartapolow betont, dass Europa "kein freies Geld mehr" habe. Deswegen hoffe Selenskij, die Finanzierung aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zu erhalten.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen eliminiert, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.

"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünf ukrainische Starrflüglerdrohnen durch diensthabende Luftabwehrkräfte zerstört."

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der abgefangenen Drohnen wie folgt:

  • Region Moskau – zwei,
  • Gewässer des Kaspischen Meeres – zwei,
  • Gebiet Kaluga – eine.

Gruppe ukrainischer Soldaten ergibt sich in Dimitrow

Soldaten der ukrainischen Armee in Dimitrow (Mirnograd) haben sich russischen Soldaten ergeben. Dies geht aus Aufnahmen hervor, die vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurden. Die Behörde betont:

"Als sie den nahenden Tod erkannten, verstanden die ukrainischen Kämpfer, dass sie nur eine einzige Chance hatten, ihr Leben zu retten – ihre Waffen niederzulegen und sich zu ergeben."

Die Gefangenen berichteten, dass sie den Auftrag hatten, Stellungen zu stürmen, aber vom Kommando im Stich gelassen worden seien. Nach Angaben eines der Gefangenen saßen sie im Keller und versteckten sich.

Trump wirft Selenskij fehlende Unterstützung für US-Friedensplan für Ukraine vor

US-Präsident Donald Trump ist davon überzeugt, dass Wladimir Selenskij den Plan Washingtons zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine nicht unterstützt. Er sagte gegenüber Journalisten im Weißen Haus:

"Tatsächlich gefällt den Menschen, mit Ausnahme von Präsident Selenskij, das Konzept des Abkommens sehr gut."

Gleichzeitig äußerte Trump die Meinung, dass die USA bereits kurz vor einem Friedensabkommen mit Russland und der Ukraine stünden.

Asarow: Keine Chance auf Lösung des Ukraine-Konflikts vor Weihnachten

Es gebe keine Chance, dass der Ukraine-Konflikt vor dem katholischen Weihnachtsfest am 25. Dezember gelöst werde. Dies liege insbesondere an der Haltung von Wladimir Selenskij und Europa, sagt der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor hatte die Zeitung Financial Times berichtet, dass US-Präsident Donald Trump hoffe, bis Weihnachten ein Friedensabkommen für die Ukraine zu erreichen.

Medienbericht: Ukrainische Soldaten in der Region Charkow fliehen massenhaft aus ihren Stellungen

Die meisten Soldaten der ukrainischen Streitkräfte in der Region Charkow würden nach dem Befehl, in die Kampfzone vorzurücken, eigenmächtig ihre Stellungen verlassen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

In der Nacht 90 ukrainische Drohnen über Russland abgeschossen

Die russischen Luftabwehrkräfte haben über Nacht 90 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:

  • 63 Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
  • acht Drohnen über dem Gebiet Jaroslawl,
  • vier Drohnen über dem Gebiet Moskau,
  • jeweils drei dem Gebiet über den Gebieten Smolensk und Twer,
  • drei Drohnen über dem Schwarzen Meer,
  • jeweils zwei Drohnen über den Gebieten Tambow und Tula,
  • jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol und Rostow.

11.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Weißes Haus: Trump von Russland und der Ukraine "enttäuscht"

US-Präsident Donald Trump ist von Russland und der Ukraine "enttäuscht", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt. Bei einer Pressekonferenz gab sie bekannt:

"Der Präsident ist von beiden Konfliktparteien äußerst enttäuscht und von Treffen um der Treffen willen müde. Er will keine Gespräche, er will Handlungen."

Russischer Verwaltungschef des Gebiets Charkow erwartet weitere Geländegewinne um Woltschansk

Die Befreiung des Orts Liman im Gebiet Charkow könnte den russischen Streitkräften weitere Geländegewinne am Frontabschnitt Woltschansk ermöglichen, erklärt Witali Gantschew, Oberhaupt der russischen Verwaltung der Region. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

"Wir sehen einen Vormarsch unserer Truppen südlich von Woltschansk. Liman wurde befreit, darauf folgen einige weitere kleinere Orte. Sollte das Tempo unserer Kämpfer erhalten bleiben, bin ich mir sicher, dass wir bald von einer Ausweitung der territorialen Kontrolle am Abschnitt Woltschansk und somit auch entlang der Grenze zum Gebiet Belgorod hören werden."

Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am heutigen Donnerstag die Befreiung von Liman bekannt gegeben.

Bericht: Söldner verlassen massenhaft Kiews Militär

Das ukrainische Militärkommando könnte ausländische Legionen in den Streitkräften des Landes auflösen und die Söldner in Stoßtrupps versetzen. Dies berichten russische Nachrichtenagenturen unter Verweis auf eine Quelle bei Russlands Sicherheitsbehörden.

Die Quelle verweist bei ihren Angaben auf die Ressource Deep State, die dem ukrainischen Militärgeheimdienst nahesteht:

"Deep State bestätigt, persönlich mit Militärangehörigen der ausländischen Legion gesprochen zu haben, die diese Informationen bestätigten."

Angaben über eine mögliche Auflösung ausländischer Formationen sollen massenhafte Kündigungen durch die Söldner verursacht haben. Die russische Quelle betont:

"Ausländische Söldner fliehen aus den ukrainischen Streitkräften."

Schwarzes Meer: Erneuter ukrainischer Drohnenangriff auf Tanker

Der ukrainische Geheimdienst SBU hat ein Video veröffentlicht, das einen Angriff mit Drohnenbooten auf einen Tanker zeigen soll. Bei dem Öltanker soll es sich um die Dashan handeln, die auf dem Weg gewesen sei, um Fracht für Indien aufzunehmen.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Russlands Stabschef berichtet über Lage im Gebiet der Sonderoperation

Im Rahmen der Besprechung der Lage im Gebiet der Sonderoperation mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin hat Waleri Gerassimow, der Chef des Generalstabs der Streitkräfte Russlands, die Lage an unterschiedlichen Frontabschnitten und Aktionen der russischen Truppenverbände bekannt gegeben.

Nach Gerassimows Angaben konzentriere sich der Truppenverband Nord auf die Erweiterung der Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow. In Bezug auf andere Truppenverbände erklärte Russlands Stabschef:

"Stoßtrupps des Truppenverbands Süd kämpfen sich in der Stadt Konstantinowka vor.

Der Truppenverband West setzt nach der Befreiung von Kupjansk die Kämpfe zur Zerschlagung des eingekesselten Gegners östlich der Stadt am linken Ufer des Flusses Oskol fort.

Einheiten des Truppenverbands Ost haben den Fluss Gaitschur überquert und setzen ihre Offensive an mehreren Frontabschnitten im Süden des Gebietes Dnjepropetrowsk und im Osten des Gebietes Saporoschje fort."

Biden-Berater: Ukraine braucht Scheinfrieden nach Minsker Art, um die Russen erneut zu täuschen

Die russischen Prankster Wowan und Lexus haben erneut zugeschlagen. Indem sie sich als Anhänger der ukrainischen Seite im Konflikt mit Russland ausgaben, teilten sich die beiden Biden-Berater Eric Green und Amanda Sloat ihnen dementsprechend redselig im Gespräch mit.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Trump fordert EU auf, Druck auf Selenskij auszuüben

US-Präsident Donald Trump hat während eines Telefonats am Mittwoch europäische Staats- und Regierungschefs aufgefordert, Druck auf Wladimir Selenski auszuüben, damit dieser den von Washington vorgeschlagenen Plan zur Beilegung des Ukraine-Konflikts annimmt. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Verweis auf Quellen.

An dem Gespräch nahmen unter anderem der britische Premierminister Keir Starmer, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz teil. In der Veröffentlichung heißt es:

"Während des als angespannt beschriebenen Anrufs sagte Trump den deutschen, französischen und britischen Spitzenpolitikern, sie sollten Druck auf Selenskij ausüben, damit er die Bedingungen des von den USA vorgeschlagenen Friedensplans akzeptiert." 

Dem Bericht zufolge kritisierte Trump Selenskij erneut dafür, dass dieser den ihm übergebenen Plan nicht gelesen habe.

"In Trumps Worten gab es kaum Hinweise darauf, dass er bereit ist, die von Washington vorgeschlagenen Bedingungen zu überdenken."

Ukraine will sofortige Gespräche über EU-Beitritt starten

EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos und der ukrainische Vizepremier Taras Katschka sprechen sich für einen sofortigen Beginn konkreter Verhandlungen über die EU-Mitgliedschaft der Ukraine aus. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es:

"Wir freuen uns darauf, die Cluster, beginnend mit den 'Grundlagen', unverzüglich zu eröffnen."

Lawrow: Europa ist besessen davon, Russland eine "strategische Niederlage" zuzufügen

Russland ist bereit, auf alle feindseligen Handlungen Europas zu reagieren, einschließlich der Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine und der Enteignung russischer Vermögenswerte, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow während seiner Rede vor dem Föderationsrat.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Ehemaliger US-Präsidentenberater schlägt neues Format für Verhandlungen über Ukraine vor

Der ehemalige Berater von George W. Bush und wissenschaftliche Mitarbeiter des amerikanischen Rates für internationale Beziehungen, Thomas Graham, schlug vor, Arbeitsgruppen aus Russland, den USA, der Ukraine und der EU für eine Lösung des Ukraine-Konflikts zu bilden. In seinem Artikel für Foreign Affairs betonte er, dass nur Washington diese Bemühungen anführen könne.

Der vorgeschlagene Plan sieht die Einrichtung mehrerer paralleler Gruppen vor, die sich mit den wichtigsten Fragen befassen sollen:

  • Die Gruppe USA-Russland solle sich mit Nuklearfragen befassen.
  • Die Arbeitsgruppen Russland/USA/Ukraine werden territoriale Fragen klären.
  • Fragen der europäischen Sicherheit erfordern die obligatorische Anwesenheit von Vertretern der EU.

Zunächst werden die Arbeitsgruppen mit der Ausarbeitung des Friedensplans beauftragt, was angeblich ausreicht, um ein Rahmenabkommen zu unterzeichnen und einen Waffenstillstand zu vereinbaren. Anschließend werden sie das Dokument weiter ausarbeiten, um eine endgültige Einigung in allen Fragen zu erzielen.

Befehlshaber des Truppenverbands Süd: Befreiung von Sewersk eröffnet Weg nach Slawjansk

Die Befreiung der Stadt Sewersk in der Donezker Volksrepublik durch russische Streitkräfte ermöglicht einen weiteren Vormarsch in Richtung der Stadt Slawjansk. Sergei Medwedew, Kommandeur des russischen Truppenverbands Süd, meldet dazu gegenüber Präsident Wladimir Putin während einer Online-Konferenz:

"Genosse Oberster Befehlshaber, Einheiten der dritten Armee haben im Rahmen ihrer Offensive am Frontabschnitt Sewersk die Stadt Sewersk befreit. Somit wurden Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung der Offensive in Richtung der Siedlung Slwajansk geschaffen."

Die Stadt Slawjansk im Norden der DVR war im Frühling 2014 eine der Hochburgen des Widerstands gegen den Maidan-Putsch. Gegenwärtig ist sie eine der wenigen Großstädte im Donbass, die noch unter ukrainischer Kontrolle verbleiben.

Selenskij: Ukrainische Bürger sollen über Rückzug aus Donbass abstimmen

Die Bürger der Ukraine sollen ihre Meinung hinsichtlich eines Rückzugs der ukrainischen Truppen aus dem von Kiew kontrollierten Teil des Donbass äußern, behauptet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Die Nachrichtenagentur RBC-Ukraina zitiert ihn dazu:

"Ob im Format von Wahlen oder im Format eines Referendums, die Position des Volkes der Ukraine soll berücksichtigt werden."

Selenskij gab zudem an, dass der Friedensplan der USA einen Rückzug des ukrainischen Militärs aus dem Donbass und die Schaffung einer demilitarisierten Zone vorsehe. Zusätzlich schlage Washington die Einrichtung einer Freihandelszone im Donbass vor. Wer diese Gebiete verwalten werde, sei allerdings unklar. In Bezug auf Kiews Position sagte Selenskij:

"Unsere Position lautet: Gerecht ist es, wenn wir stehen, wo wir stehen, also an der Kontaktlinie. Daher läuft die Diskussion zwischen diesen unterschiedlichen Positionen weiter, das ist noch nicht klar."

Russland besteht auf einem Rückzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, dass es sich dabei um historisches russisches Territorium handele und Moskau dessen Rückkehr auf militärischem oder auf diplomatischem Wege erreichen werde.

Russische Truppen zeigen Aufnahmen aus dem befreiten Sewersk

Nach der vollständigen Säuberung der Stadt Sewersk durch den Truppenverband Süd führen Soldaten der 6. Separaten motorisierten Schützenbrigade Haus-zu-Haus-Kontrollen in Mehrfamilienhäusern und im privaten Sektor durch. Ziel ist es, den verbliebenen Zivilisten medizinische Hilfe zu leisten.

Laut dem russischen Verteidigungsministerium wird den Soldaten von den Einwohnern für die Befreiung der Stadt gedankt. Die Militärangehörigen bringen Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente mit. Bei Bedarf werden die Menschen in sichere Gebiete evakuiert und in Unterkünften für die vorübergehende Unterbringung versorgt.

Zudem überprüfen die Soldaten Straßen und angrenzende Grundstücke auf explosive Gegenstände und neutralisieren gefährliche Funde mit Sprengladungen.

Zuvor hatten Einheiten der 123. und der 6. Separaten motorisierten Schützenbrigade das Stadtgebiet vollständig von ukrainischen Formationen geräumt und russische Staatsflaggen an Verwaltungsgebäuden, Gedenkstätten und Wohnhäusern gehisst.

Medien: Ukrainisches Militär bestraft eigenmächtiges Verlassen der Truppe mit Versetzungen zu Stoßtrupps

Versetzungen innerhalb der ukrainischen Streitkräfte sollen erschwert und eigenmächtiges Verlassen der Truppe mit Zwangsversetzungen zu Stoßtrupps bestraft werden, berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Hromadske. Das Portal zitiert dazu einen hochrangigen ukrainischen Militärangehörigen:

"Neue Bedingungen sehen vor, Empfehlungsschreiben und schriftliche Zusagen von Kommandeuren zu ignorieren. Stattdessen soll das Personal, das nach einem eigenmächtigen Verlassen der Truppe zurückkehrt, in Einheiten der vorrangigen Auffüllung – Sturmregimenter und Luftsturmtruppen – versetzt werden."

Die Quelle fügte hinzu, dass sich diese Information an "alle Militärangehörigen" der ukrainischen Truppen richte. Damit solle vermieden werden, dass Kämpfer die Truppe eigenmächtig verlassen, um sich selbst in die bevorzugten Einheiten zu versetzen.

Zuvor hatte die ukrainische Rada-Abgeordnete Anfang Dezember angekündigt, dass die Anzahl von Fahnenflüchtigen beim ukrainischen Militär dessen Gesamtstärke vom Februar 2022 übersteige.

Rutte: Russland könnte in fünf Jahren Krieg gegen NATO beginnen

NATO-Generalsekretär Mark Rutte behauptet, Russland könne innerhalb von fünf Jahren bereit sein, militärische Gewalt gegen das Bündnis einzusetzen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Mit einer vollständig auf Kriegsführung ausgerichteten Wirtschaft könnte Russland innerhalb von fünf Jahren bereit sein, militärische Gewalt gegen die NATO einzusetzen."

Rutte warnte, die Zeit arbeite nicht zugunsten des Bündnisses.

"Ich fürchte, dass sich zu viele in trügerischer Selbstzufriedenheit wiegen und die Dringlichkeit der Lage nicht spüren."

Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärte hingegen am 11. Dezember, Russland hege keinerlei aggressive Pläne gegen NATO- oder EU-Staaten und sei bereit, entsprechende Sicherheitsgarantien schriftlich zu fixieren.

Ex-Ministerpräsident: SBU informierte ukrainische Regierung nicht über Lage auf Maidan im Jahr 2014

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) hat die Regierung des Landes nicht umfassend über die Lage im Zentrum von Kiew im Winter 2013/2014 informiert, erklärte der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow.

Zuvor fand in Moskau die Präsentation des Buches des ehemaligen Oberstleutnants des SBU, Wassili Prosorow, mit dem Titel "Blutiger Maidan: westliche Spuren in den Dokumenten des SBU" statt. Das Werk widmet sich den Ereignissen in Kiew im Winter 2013/2014. Prosorow veröffentlichte Dokumente des SBU, die die Beteiligung westlicher staatlicher und nicht staatlicher Strukturen an der Organisation der Unruhen im Zentrum von Kiew im Jahr 2014 belegen. Diese Dokumente bilden die Grundlage seines Buches.

Während der Präsentation des Buches sagte Asarow:

"Der Sicherheitsdienst (der Ukraine) hat mich nicht über den Umfang der Informationen informiert, die in diesem Buch enthalten sind."

Nach Angaben des ehemaligen Premierministers hätte er eine entschlossenere Haltung eingenommen, wenn ihm zuverlässige Informationen vom SBU zur Verfügung gestanden hätten. Asarow erklärte:

"Ich glaube, ich hätte (den damaligen Präsidenten der Ukraine, Wiktor) Janukowitsch davon überzeugen können, so zu handeln, wie es notwendig gewesen wäre. Das heißt, es hätte notwendig gewesen, den Herd des Staatsstreichs mit Gewalt zu beseitigen."

"Wir werden alles verbrennen": Polnischer General droht mit Angriff auf Kaliningrad

Polen und andere NATO-Staaten denken laut dem ehemaligen Kommandeur des Europäischen Korps, General Jarosław Gromadziński, über einen Schlag gegen das Gebiet Kaliningrad nach – angeblich wegen einer Bedrohung durch Russland. Dies berichtet das Nachrichtenportal Fakt.

"Über viele Jahre hinweg waren wir in der Armee daran gewöhnt, dass Kaliningrad eine Art Bunker ist. Heute muss man den Russen klar sagen: Wir könnten dort einmarschieren, und das müssen sie berücksichtigen."

Der General betonte, Warschau und seine Verbündeten müssten strategische Dilemmas schaffen, um angeblich aggressive Absichten Russlands abzuschrecken. Polen wolle dabei aber nicht "zu extremen Maßnahmen" greifen.

"Wenn wir gezwungen werden, dann tun wir es mit voller Entschlossenheit: Aus 300 Kilometern Entfernung verbrennen wir alles, aus 900 Kilometern Entfernung zünden wir alles an. Das ist ein klares Signal."

Russlands Sicherheitsbehörden warnten wiederholt, dass jede militärische Aggression gegen die Region einen sofortigen und vernichtenden Gegenschlag gemäß der russischen Militärdoktrin nach sich ziehen werde. Moskau kritisiert seit Jahren die NATO-Aktivitäten an den westlichen Grenzen und betont, dass Russland niemandem drohe, Aktionen, die seine Interessen jedoch gefährden könnten, aber nicht unbeachtet bleiben würden.

Sacharowa: "Selenskij hat keine Chance, legal wiedergewählt zu werden"

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle um jeden Preis an der Macht bleiben, habe jedoch "keine Chance, sich legal wiederwählen zu lassen". Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Briefing zur aktuellen Außenpolitik.

"Selenskij will offensichtlich an der Macht bleiben – daran zweifelt niemand. Ebenso klar ist, dass er keine Chancen hat, legal wiedergewählt zu werden."

Sacharowa fügte hinzu, Selenskij könne nur mithilfe eines vom Westen erprobten "moldauischen Szenarios" einen Wahlsieg erreichen.

Peskow: Befreiung von Sewersk an Putin gemeldet

Dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist die Befreiung der Stadt Sewersk in der Donezker Volksrepublik gemeldet worden, berichtet der Pressesprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn dazu:

"Putin hat im Kreml eine Lagebesprechung im Gebiet der Sonderoperation mit besonderem Augenmerk auf die Lage im Norden der Donezker Volksrepublik durchgeführt. Die Rede war unter anderem vom vollständigen Übergang von Sewersk unter unsere Kontrolle. Dazu erhielt der Präsident ausführliche Berichte."

An der Besprechung, die im Online-Format erfolgte, nahmen neben Putin Waleri Gerassimow, Stabschef der russischen Streitkräfte, Sergei Medwedew, Kommandeur des Truppenverbands Süd, sowie Denis Pirogow, Kommandeur der 123. Motschützenbrigade, teil.

Russlands Präsident hob dabei eine positive Dynamik an allen Frontabschnitten hervor, fügte Peskow hinzu.

Rutte ruft Europa dazu auf, bereit zu sein, "gegen die Russen zu kämpfen"

NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat die europäischen Länder dazu aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben zu erhöhen, um auf einen möglichen Konflikt mit Russland vorbereitet zu sein. Dies sagte er bei einer Pressekonferenz mit dem deutschen Kanzler Friedrich Merz.

"Die USA erwarten, dass wir – die europäischen Länder – mehr ausgeben, mindestens so viel wie sie. Nicht, weil wir alle gleich viel ausgeben sollten, sondern um unsere Verteidigungsziele zu erreichen und sicherzustellen, dass wir im Falle eines Angriffs durch Russland in der Lage sind, uns zu verteidigen."

Zuvor hatte der russische Botschafter in Belgien, Denis Gontschar, erklärt, die NATO bereite ihre Bevölkerung auf einen Krieg mit Russland vor und die EU treibe eine "ungebremste Militarisierung" voran.

Laut dem Wall Street Journal arbeitet die Bundeswehr an einem Plan für den Kriegsfall gegen Russland, der die Verlegung von 800.000 NATO-Soldaten an eine angenommene Frontlinie im Osten vorsieht, die allerdings nicht über deutsches Territorium verlaufen würde.

Polen: Eremitage-Mitarbeiter auf Ersuchen Kiews festgenommen

In Polen wurde auf Antrag Kiews der Mitarbeiter der Sankt Petersburger Eremitage Alexander Butjagin festgenommen, der die Abteilung für antike Archäologie des nördlichen Schwarzmeerraums leitet. Die Ukraine betrachtet seine archäologischen Expeditionen auf der Krim als illegal.

Mehr dazu gibt es hier aus unserer Webseite.

Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten nach Angriff der ukrainischen Armee auf Pkw getötet 

Die ukrainischen Streitkräfte haben im Gebiet Cherson ein ziviles Fahrzeug beschossen. Zwei Menschen wurden getötet, zwei weitere verletzt. Dies teilt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

"Im Gemeindebezirk Golaja Pristan wurden eine Frau und ein Mann infolge des Angriffs auf ein ziviles Auto getötet. Zudem wurden eine 47-jährige Frau und ein 46-jähriger Mann verletzt. Sie wurden zur Behandlung in das Zentralkrankenhaus Skadowsk gebracht."

Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit mehrere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden 13 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, zehn über dem Gebiet Moskau, vier über dem Gebiet Kaluga, drei über dem Gebiet Tula und zwei über dem Gebiet Kursk abgeschossen. 

Politologe: Swiridenko und Saluschny sind Selenskijs wichtigste Rivalen

Die zentralen Konkurrenten von Wladimir Selenskij bei möglichen Präsidentschaftswahlen in der Ukraine wären Premierministerin Julija Swiridenko und der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny. Dies erklärt der Politologe Dmitri Schurawljow im Gespräch mit Lenta.ru.

"Swiridenko vertritt die Interessen der USA, Saluschny die Großbritanniens. Aber mir scheint, dass Swiridenko die größten Gewinnchancen hat. Sie wird keine Truppen in den Kampf führen, und die Menschen sind sehr müde vom Krieg. Unterbewusst glauben viele, dass Frauen und Frieden miteinander verbunden sind."

Schurawljow ergänzte, auch Kirill Budanow, der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, habe Chancen auf das Präsidentenamt.

Gegenwärtig gebe es jedoch keine Hinweise darauf, dass einer der potenziellen Kandidaten bereits mit einer Wahlkampagne begonnen habe. Zudem sei die von Selenskij genannte Frist von 60 bis 90 Tagen bis zur Wahl "außerordentlich kurz" – unter solchen Umständen gewinne häufig der amtierende Staatschef, so der Politologe.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Die russische taktische Luftwaffe, Kampfdrohnen, Raketentruppen und Artillerie haben innerhalb eines Tages Energie- und Kraftstoffanlagen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken zerstört.

Russische Soldaten der Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr haben ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden innerhalb eines Tages mehr als 1.180 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

  • 17 gepanzerte Fahrzeuge,
  • 51 Autos,
  • drei Pickups,
  • fünf Feldartilleriegeschütze,
  • drei Radarstationen und Stationen für elektronische Kriegsführung,
  • zwölf Lager für Munition, Material und Treibstoff.

Russische Luftabwehrsysteme haben zehn Raketen des HIMARS-Mehrfachraketenwerfersystems aus US-Produktion, eine Langstreckenrakete vom Typ "Neptun" und 396 unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug abgeschossen.

Zudem haben die Streitkräfte der Schwarzmeerflotte im zentralen Teil des Schwarzen Meeres ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

US-Medien: Washington legt Dokument mit Zusagen zur Nicht­erweiterung der NATO vor

Die USA haben im Rahmen der Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ein Dokument vorbereitet, das eine Nicht­erweiterung der NATO sowie den Verzicht auf eine Einladung an Kiew vorsieht. Darüber hinaus werden die USA laut dem Dokument gegen die Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine Einspruch erheben. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Serkalo Nedeli.

"Die vier Dokumente, aus denen der neue 'Friedensplan Trumps' besteht, sind folgende: ein Abkommen zwischen der Ukraine, Russland, den USA und Europa (20 Punkte), Rahmenzusicherungen zur Sicherheit der Ukraine (3 Punkte), Verpflichtungen der USA gegenüber der NATO (4 Punkte) sowie ein Abkommen zwischen Russland und den USA (12 Punkte)."

Die US-Regierung hatte zuvor bestätigt, an einem Plan zur Lösung des Ukraine-Konflikts zu arbeiten. Der Kreml erklärte, Russland bleibe für Verhandlungen offen und halte an der Gesprächsplattform von Anchorage fest.

Medien: Belgien droht Isolation in der EU wegen Streit um russische Vermögenswerte

Die EU-Mitglieder könnten versuchen, Belgien zu isolieren, weil es sich weigert, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine zu verwenden, schreibt die Nachrichtenagentur Politico unter Berufung auf Diplomaten. In dem Artikel heißt es:

"Wenn De Wever (der belgische Premierminister) weiterhin den Plan behindert – einen Weg, den er seit mehreren Monaten verfolgt, indem er zusätzliche Bedingungen und Forderungen stellt –, wird er sich in einer unangenehmen und untypischen Lage für den Führer eines Landes befinden, das so lange proeuropäisch war. [...] Der belgische Staatschef wird ebenso wie der ungarische (Premierminister) Viktor Orbán, der wegen seiner [...} Weigerung, bei den Sanktionen gegen Russland mitzuwirken, ignoriert wird, ausgegrenzt und ignoriert werden."

Die Botschaft der Europäischen Union lautet, dass Belgien, wenn es sich der Initiative zur Nutzung der russischen Reserven nicht anschließt, seine Minister und Diplomaten ihre Stimme am Verhandlungstisch verlieren werden, heißt es in dem Artikel. Die Nachrichtenagentur merkt an:

"Die Beamten werden die Wünsche und Befürchtungen Brüssels in Bezug auf den langfristigen EU-Haushalt für 2028 bis 2034 beiseiteschieben, was für die Regierung zu einem großen Problem werden könnte, insbesondere wenn die Verhandlungen in 18 Monaten in die entscheidende Schlussphase eintreten."

Die Europäische Union wird Belgien nicht um seine Meinung zu ihren Vorschlägen bitten und keine Telefonanrufe beantworten, wenn es sich weigert, den vorgeschlagenen Plan zu unterstützen. Eine solche Entwicklung wäre für das Land eine harte Realität, heißt es in dem Artikel.

Am Vortag bezeichnete De Wever den Vorschlag der Europäischen Kommission, russische Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine zu nutzen, als Diebstahl und schloss eine Klage vor Gericht nicht aus, sollte eine positive Entscheidung in dieser Frage getroffen werden.

Russisches Militär befreit Liman im Gebiet Charkow

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau meldet, hat das russische Militär die volle Kontrolle über Liman im Gebiet Charkow übernommen.

"Einheiten des Truppenverbandes Nord haben durch aktive Schritte die Siedlung Liman im Gebiet Charkow befreit."

Lawrow: Russland ist bereit, falls Europa sich für Krieg entscheidet

Russland sei bereit, sofort zu reagieren, sollte Europa den Weg der militärischen Konfrontation einschlagen. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow beim 10. Botschafter-Rundtischgespräch in Moskau zur Lage um die Ukraine.

"Wie unser Präsident Wladimir Putin sagte: Wenn Europa beschließt zu kämpfen, sind wir dazu jederzeit bereit."

Zugleich betonte Lawrow, dass Moskau keinerlei aggressive Absichten gegenüber NATO- und EU-Staaten hege. Russland sei bereit, entsprechende Garantien sogar schriftlich festzuhalten.

"Wir hegen keine aggressiven Pläne gegenüber NATO-Mitgliedern oder EU-Ländern. Wir sind bereit, solche Garantien schriftlich, in einem juristischen Dokument, zu fixieren – selbstverständlich auf kollektiver und gegenseitiger Grundlage."

US-Austritt aus der NATO? Neuer Vorstoß befeuert transatlantische Spannungen

Die neue US-Sicherheitsstrategie sorgt international für Reaktionen. Russlands Außenminister Sergei Lawrow lobt Donald Trump dafür, die Ursachen des Ukraine-Konflikts zu verstehen und deren Beseitigung anzustreben, einschließlich einer Absage an eine ukrainische NATO-Mitgliedschaft.

Trump drängt seit Beginn seiner zweiten Amtszeit auf eine rasche Konfliktlösung und stellte kürzlich einen 28-Punkte-Friedensplan vor, den Kiew und europäische Partner seiner Ansicht nach verwässern. Gleichzeitig fordert er Präsidentschaftswahlen in der Ukraine und kritisiert den ausbleibenden Urnengang als demokratisches Defizit.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Verluste der ukrainischen Armee übersteigen eine Million

Die menschlichen Verluste der ukrainischen Streitkräfte haben nach zahlreichen unabhängigen Schätzungen längst die Marke von einer Million überschritten und steigen weiter. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow beim 10. Botschafter-Rundtischgespräch in Moskau zur Lage um die Ukraine.

"Das Kiewer Regime ist von einem ideologisch aufgeladenen Kampftrupp, genährt von der Ideologie des Nationalismus, den 'Asow'-Bataillonen und anderen neonazistischen Strukturen sowie – natürlich – bestimmten verbotenen Substanzen im Alltag, zu einer organisierten kriminellen Gruppe geworden. Es ist in Korruption versunken, die nun auch seine Sponsoren mit hinabzieht."

Ex-Außenminister Kuleba schließt seine Kandidatur vorerst aus

Der ehemalige ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba hat erklärt, dass er nicht vorhabe, bei möglichen Präsidentenwahlen in der Ukraine anzutreten. Kuleba gilt dennoch als einer der potenziellen Nachfolger von Wladimir Selenskij. Im Interview mit dem australischen Magazin Nightly sagte er:

"Ich halte mich von der Politik fern [...] Im Moment verspüre ich nicht die Notwendigkeit, zu kandidieren, aber ich habe meinem Land, das ich liebe, niemals die Hilfe verweigert."

Dabei schloss Kuleba eine Teilnahme an möglichen Wahlen nicht aus. Zuvor hatte er betont, dass die Ukraine einen "Neustart" benötige und die Präsidentschaftswahlen sofort nach einem Waffenstillstand stattfinden würden. 

Am Dienstag erklärte Selenskij, der die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine zuvor abgesagt hatte, er sei nun bereit, sie durchzuführen. Er forderte jedoch von den USA und europäischen Partnern, "die Sicherheit" für deren Abhaltung zu gewährleisten. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Notwendigkeit von Wahlen betont. Selenskij verweist jedoch immer wieder darauf, dass die Gesetzeslage Wahlen unter dem seit Februar 2022 geltenden und regelmäßig verlängerten Kriegsrecht verbietet.

Medien: USA wollen, dass Kiew Gebietsaustausch mit Russland zustimmt

Die USA halten es für unvermeidlich, dass die Ukraine im Rahmen einer friedlichen Lösung Gebiete abgibt, schreibt die Financial Times unter Berufung auf Quellen. In der Veröffentlichung heißt es:

"Vertreter der Regierung (von US-Präsident) Trump, insbesondere [...] Witkoff, haben in den letzten Wochen Druck auf die ukrainischen Verhandlungsführer ausgeübt, damit diese einem Gebietsaustausch zustimmen, den sie als unvermeidlichen Bestandteil eines Friedensabkommens betrachten."

Wie ungenannte Kiewer Beamte der Zeitung berichteten, sei der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten "besessen" von der Idee, dass durch den Verzicht der Ukraine auf den verbleibenden Teil des Donbass ein gerechter Frieden erreicht und ein längerer und zerstörerischer Konflikt vermieden werden könne.

US-Aufklärungsdrohne in der Nähe der Grenze zu Russland gesichtet

Eine Aufklärungsdrohne der US-Luftwaffe vom Typ Northrop Grumman RQ-4B Global Hawk wurde laut Daten von Flightradar24 unweit der russischen Grenze gesichtet.

Um etwa 07:33 Uhr Moskauer Zeit (05:33 Uhr MEZ) wurde die Drohne mit dem Rufzeichen Forte10 im estnischen Luftraum entdeckt. Zuvor flog sie über Lettland, Litauen, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland.

Nach Angaben des Dienstes startete die Drohne vom Flugplatz auf der italienischen Insel Sizilien.

Medien: EU will russisches S-400-Luftabwehrsystem von der Türkei kaufen, um es an Kiew weiterzugeben

In der Europäischen Union (EU) wird die Idee diskutiert, die russischen S-400-Flugabwehrraketensysteme von der Türkei zurückzukaufen und sie an die Ukraine weiterzugeben, teilte eine informierte diplomatische Quelle mit. Sie berichtete:

"Vor nicht allzu langer Zeit kam hinter den Kulissen die Idee auf, wie man der Türkei auf elegante Weise helfen könnte, ihren Konflikt mit den USA zu lösen, die bisher sehr unzufrieden damit waren, dass ein NATO-Verbündeter russische Waffen erworben hat. Diese Idee besteht darin, dass die Europäische Union die S-400 von der Türkei aufkauft."

Ihr zufolge könnten die Europäer das Flugabwehrraketensystem kaufen, um der Ukraine zu helfen, und es aus dem dafür vorgesehenen gemeinsamen Budget bezahlen. Die Quelle merkte an:

"Sie müssen ohnehin etwas kaufen."

Sie äußerte die Meinung, dass der Verkauf der S-400 der Türkei helfen würde, die Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten über die Lieferung von F-35-Kampfflugzeugen wieder aufzunehmen, die unter dem Vorwand des Kaufs russischer Luftabwehrsysteme durch Ankara unterbrochen worden waren. Der Diplomat fasste zusammen:

"So oder so wird die Türkei etwas mit den S-400 tun müssen. [...] Andererseits würde die Europäische Union in dieser Situation auch eher als Mäzen denn als Buchhalter dastehen."

Gebiet Charkow: Kommandeur einer Artilleriebatterie ukrainischer Streitkräfte getötet

Im Gebiet Charkow wurde der Kommandeur einer Artilleriebatterie der ukrainischen Streitkräfte getötet, wie russische Sicherheitskräfte mitteilten. Eine Quelle sagte:

"Durch einen Drohnenangriff wurde der Kommandoposten einer Artillerie-Division der 40. separaten Artillerie-Brigade in der Nähe von Podsredneje zerstört."

Infolgedessen sei der Kommandeur der Artilleriebatterie im Rang eines Hauptmanns getötet worden, fügte sie hinzu.

Fast 300 ukrainische Drohnen über Nacht abgeschossen

Die diensthabenden Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 287 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über dem Territorium der Russischen Föderation zerstört, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"In der vergangenen Nacht, zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 10. Dezember und 7:00 Uhr Moskauer Zeit am 11. Dezember, wurden 287 ukrainische Drohnen vom Typ  Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 118 über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • 40 über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
  • 40 über dem Territorium der Region Moskau, darunter 32 Drohnen, die in Richtung Moskau flogen,
  • 27 – über dem Territorium des Gebiets Tula,
  • 19 – über dem Territorium des Gebiets Nowgorod,
  • elf – über dem Territorium des Gebiets Jaroslawl,
  • zehn – über dem Territorium des Gebiets Lipezk,
  • sechs – über dem Territorium des Gebiets Smolensk,
  • fünf – über dem Territorium des Gebiets Kursk,
  • fünf – über dem Territorium des Gebiets Orlow,
  • vier – über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
  • zwei – über dem Territorium des Gebiets Rjasan."

Die 32. Drohne auf dem Weg nach Moskau abgeschossen

Die russische Luftabwehr hat die 32. Drohne zerstört, die in Richtung Hauptstadt flog, teilte der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin auf der Plattform MAX mit. Er schrieb:

"Die Luftabwehr des Verteidigungsministeriums hat eine Drohne abgeschossen, die Moskau angegriffen hat. Am Ort des Absturzes sind Spezialisten der Rettungsdienste im Einsatz."

Im Laufe der Nacht zerstörten russische Soldaten weitere 31 Drohnen in der Hauptstadtregion.

An allen Moskauer Flughäfen – Scheremetjewo, Domodedowo, Wnukowo und Schukowski – wurden Beschränkungen für die Ankunft und den Abflug von Flugzeugen eingeführt. Dutzende Flugzeuge wurden auf Ausweichflughäfen umgeleitet. Vor diesem Hintergrund gaben die Fluggesellschaften Aeroflot, Pobeda und Rossija die Streichung oder Verschiebung von Flügen bekannt.

10.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Weißes Haus bestätigt Trumps Gespräche mit EU-Spitzen zum Ukraine-Frieden

Die US-Regierung hat bestätigt, dass Präsident Donald Trump den Friedensprozess in der Ukraine mit mehreren europäischen Staats- und Regierungschefs erörtert hat. Dies berichtet der Fernsehsender NewsNation.

Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärt, am Mittwoch ein Telefonat zu Ukraine-Fragen mit Trump und weiteren Partnern geführt zu haben. Laut der Nachrichtenagentur AFP nahmen unter Verweis auf den Élysée-Palast auch der britische Premierminister Keir Starmer und Bundeskanzler Friedrich Merz an dem Gespräch teil. Die Senderkorrespondentin Libby Dean schrieb im Netzwerk X:

"Ein Vertreter des Weißen Hauses bestätigte gegenüber NewsNation, dass Präsident Trump sowie die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands heute Morgen die laufenden Gespräche über einen Frieden in der Ukraine erörtert haben."

Großbritannien entsandte heimlich Fallschirmjäger in die Ukraine

Großbritannien hat Fallschirmjäger in die Ukraine entsandt. Öffentlich bekannt wurde dies erst nach dem Tod eines britischen Militärangehörigen auf einem ukrainischen Truppenübungsplatz. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur Press Association (PA).

Mit der Mitteilung über den Todesfall habe die britische Regierung erstmals das Vorhandensein britischer Fallschirmjäger in der Ukraine eingeräumt, berichtet Sky News.

Wie die Zeitung The Guardian schreibt, halten sich derzeit mehr als 100 Soldaten aus dem Vereinigten Königreich in der Ukraine auf. Die britischen Behörden würden dies bewusst nicht öffentlich machen, um Russland keine Möglichkeit zu geben, den Einsatz "propagandistisch" zu nutzen.

Nach Drohnenangriff in Woronesch: 80 Menschen evakuiert

In Woronesch sind 80 Menschen aus einem Mehrfamilienhaus evakuiert worden, das bei einem versuchten Drohnenangriff beschädigt wurde. Dies teilt Gouverneur Alexander Gussew mit.

Demnach wurden Fenster und Fassaden mehrerer Wohnhäuser beschädigt. In einem nur wenig bewohnten Gebäude stürzte auf einer Etage ein Treppenabsatz ein. Die Bewohner wurden vorübergehend evakuiert. Für sie wurde eine Notunterkunft in einer Bildungseinrichtung bereitgestellt. Busse seien bereits vor Ort.

Zudem brach in einem Verwaltungsgebäude ein Brand aus, der rasch gelöscht wurde. Beschädigte Stromleitungen führten zu Stromausfällen in mehreren Straßen. Auch Elemente der Wärmeversorgung wurden durch Trümmerteile beschädigt, sodass in Teilen der Stadt die Heizleistung sinken kann. Die Reparaturarbeiten laufen.

Zuvor hatte der Gouverneur gemeldet, dass mehrere Wohnhäuser beschädigt wurden, als ein Luftziel durch die Luftabwehr zerstört wurde. Verletzte gab es nicht.

Drohnenangriff auf Wolnowacha: Mehrere Häuser beschädigt

Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Wolnowacha sind am Dienstagabend mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Dies teilt die zuständige Verwaltung der Donezker Volksrepublik (DVR) für die Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen mit.

Demnach griffen die ukrainischen Streitkräfte um 20:20 Uhr mit einer Angriffsdrohne vom Typ Flugzeug an. Die Drohne traf das Dach eines privaten Wohnhauses in der Komarowa-Straße, ohne zu detonieren. Zwei weitere Wohnhäuser in derselben Straße wiesen Schäden an Fassaden und Dächern auf. Verletzte gab es laut Angaben der Behörden nicht.

Wolnowacha ist eine Kreisstadt im Südwesten der DVR, gelegen zwischen Donezk und Mariupol. Der Ort wurde am 11. März 2022 von der russischen Armee befreit.

Belgiens Premierminister droht EU-Kommission mit Klage wegen russischer Vermögenswerte

Der belgische Premierminister Bart De Wever schließt eine Klage gegen die EU-Kommission nicht aus, sollte die Entscheidung fallen, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zur Finanzierung der Ukraine zu verwenden. "Man kann nichts ausschließen", sagte De Wever laut der Nachrichtenagentur Belga.

Damit sei ein Beschluss gemeint, der aus seiner Sicht eindeutig gegen geltendes Recht verstoße, keine rechtliche Grundlage habe und erhebliche Risiken für Belgien mit sich bringe. Zudem wies er darauf hin, dass auch Euroclear eine Klage vor einem europäischen Gericht in Erwägung ziehe.

Euroclear-Chefin Valérie Urbain erklärte ihrerseits, die Vermögenswerte der russischen Zentralbank gehörten dem russischen Volk. Sie kündigte an, rechtliche Schritte einzuleiten, sollte die EU-Kommission ihre Pläne durchsetzen.

Ungeachtet dessen wurde der Vorschlag zur technischen Prüfung an die ständigen Vertreter der EU-Staaten weitergeleitet. Mitte Dezember soll er auf einem EU-Gipfel zur Abstimmung gestellt werden.

DVR: Ukrainischer Soldat wegen Erschießung russischer Gefangener zu lebenslanger Haft verurteilt

In der Volksrepublik Donezk (DVR) ist ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte wegen der Tötung russischer Gefangener zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Dies teilt der gemeinsame Pressedienst des Obersten Gerichts der DVR auf Telegram mit.

Demnach habe der Mann am 10. Juni 2025 im Wald zwei russische Soldaten gefangen genommen. Aus Hass auf die Gefangenen – ausgelöst durch deren Äußerungen wie "Die Russen werden kommen" und "Ruhm für Russland" sowie deren Unterstützung der Sonderoperation – habe er auf lebenswichtige Organe geschossen. Die Verletzungen waren tödlich.

Der Täter wurde des besonders schweren Verbrechens schuldig gesprochen. Das Verfahren fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

"Sanktionen haben genug Schaden in Europa angerichtet" – Szijjártó trifft Lawrow in Moskau

Am Dienstag, dem 9. Dezember, ist der ungarische Außenminister Péter Szijjártó zu einem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow in Moskau eingetroffen. 

Neben bilateralen Themen wie Energie sprachen sie auch über eine "neue Ära der Weltwirtschaft und des Welthandels", die sich aus einem erfolgreich umgesetzten Friedensplan für die Ukraine ergeben würde. Dabei erklärte Szijjártó mit dem Blick auf die Friedensinitiative: 

"Wir sehen den Friedensplan als Hoffnungsschimmer und unterstützen die Verhandlungen zwischen den USA und Russland von ganzem Herzen."

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehr zerstört 31 ukrainische Drohnen über Russland

Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Luftabwehr 31 ukrainische Drohnen über fünf russischen Regionen abgefangen und zerstört. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

"Von 15:00 bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 31 Drohnen vom Typ Flugzeug abgefangen und vernichtet: 13 über dem Gebiet Brjansk, elf über dem Gebiet Kaluga, fünf über der Teilrepublik Krim und je eine über den Gebieten Tula und Moskau."

Ukrainischer Abgeordneter: Jermak ist nicht an der Front, sondern in Kiew

Der ehemalige Leiter des Büros von Wladimir Selenskij hat sich nach seiner Absetzung nicht an die Front begeben, sondern verweilt in Kiew. Er halte sich im Gebäude des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes auf. Dies erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Alexander Dubinski, auf Telegram:

"Jermak ist nicht an die Front gefahren, sondern hält die Stellung beim Auslandsgeheimdienst in der Nagornaja-Straße in Kiew. Er sitzt in einem warmen Büro und versucht, seine Leute zu steuern, die er über sieben Jahre hinweg überall platziert hat."

Dubinski zufolge hat Geheimdienstchef Oleg Iwaschtschenko diese Maßnahme ermöglicht. Dubinski kündigte an, eine offizielle Anfrage zu stellen, um die Rechtmäßigkeit von Jermaks Aufenthalt in Kiew zu überprüfen.

Medien: Britischer Unteroffizier stirbt bei Test von Luftabwehrsystem in der Ukraine

Ein britischer Militärangehöriger ist bei einem Unfall mit einem Luftabwehrsystem in der Ukraine ums Leben gekommen. Dabei wurden mindestens vier weitere ukrainische Soldaten getötet. Dies berichtet die Zeitung The Sun unter Bezugnahme auf Quellen.

Laut The Sun handelt es sich dabei um den 28-jährigen Unteroffizier George Hooley. Er habe einer Unterstützungseinheit der britischen Spezialkräfte angehört und in der Ukraine ein Luftabwehrsystem getestet. In dem Bericht heißt es:

"Mehrere Militärangehörige kamen bei einem katastrophalen Unfall ums Leben […] Mindestens vier ukrainische Soldaten wurden getötet."

Die ukrainischen Streitkräfte lehnten eine Stellungnahme ab. Die Zeitung weist darauf hin, dass Kiew Verluste unter Militärangehörigen nur selten bestätigt.

Mearsheimer: Ukraine wird verlieren – im Westen hat das Schuldzuweisungsspiel begonnen

Der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer hält den Krieg in der Ukraine für verloren. In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano betonte er, dass es im Westen nur noch um ein "Schuldzuweisungsspiel" gehe: Angesichts der unbestreitbaren Niederlage versuchen die USA und ihre europäischen Verbündeten, sich von der Verantwortung dafür zu entbinden.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

EU-Botschafter erzielen keine Einigung zu russischen Vermögenswerten

Die ständigen Vertreter der EU-Staaten haben am Mittwoch erneut über einen Vorschlag der EU-Kommission beraten. Eine Entscheidung sei dabei nicht gefallen. Die Gespräche sollen am Freitag und am Wochenende fortgesetzt werden. Dies erklärte eine europäische Quelle gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

"Das Thema stand heute auf der Tagesordnung. Man kann davon ausgehen, dass die Beratungen am Freitag und am Wochenende weitergehen."

Politico: EU-Kreditgarantien für Kiew erhöhen Staatsschulden nicht

Eurostat hat Frankreich und Italien zugesichert, dass die finanziellen Garantien der EU-Staaten für einen Kredit an Kiew aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten ihre Staatsverschuldung nicht erhöhen werden. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Verweis auf ein Schreiben der EU-Statistikbehörde.

Paris und Rom hatten demnach um Klarstellung gebeten, wie die Haftung für die Garantien verteilt wird. Hintergrund seien die hohen Staatsschulden beider Länder und mögliche Vertrauensverluste bei Investoren. In dem Schreiben heißt es, nur eine tatsächliche Inanspruchnahme der Garantien würde sich auf die Schuldenlast auswirken. Die Zeitung zitiert aus dem Brief:

"Keine der Bedingungen, die zu einer Haftungsübertragung von der EU auf die Mitgliedstaaten führen würden, wird erfüllt."

Eurostat hält es für unwahrscheinlich, dass die EU-Staaten für solche Garantien zahlen müssten. Die Verantwortung liege stattdessen bei der EU-Kommission. Politico betont jedoch, dass das Schreiben die Haltung Belgiens kaum ändern dürfte. Brüssel fordere weiterhin stärkere Garantien für den Fall möglicher Gegenmaßnahmen Russlands.

Medien: Rubio versuchte, Trump gegen Putin aufzubringen

US-Außenminister Marco Rubio hat versucht, Präsident Donald Trump gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin einzustimmen. Gleichzeitig habe er bemüht gewirkt zu zeigen, dass er weiterhin den Ukraine-Friedensplan seines Chefs unterstütze. Dies berichtet das Portal Semafor unter Berufung auf einen hochrangigen Beamten des Weißen Hauses.

Dies sei ein für Rubio typisches Vorgehen gewesen, für das Weiße Haus jedoch ungewöhnlich. In der Regel folge man dort dem Präsidenten, anstatt zu versuchen, dessen Kurs zu verändern, schreibt das Portal mit Blick auf Rubios Rolle bei den Gesprächen zwischen Russland und den USA zur Ukraine.

Zudem verweist das Medium auf einen der größten politischen Fehler des US-Außenministers. Im vergangenen Monat habe Rubio mehreren Senatoren gesagt, der von Trump vorgeschlagene Friedensplan orientiere sich angeblich an den Wünschen Moskaus. Die darauffolgende Kritik an dem Plan habe letztlich dazu beigetragen, die Friedensverhandlungen zu verlangsamen.

NYT: Kiew könnte bei Sicherheitsgarantien auf Gebiete verzichten

Das Kiewer Regime könnte auf einen Teil der Territorien verzichten, sofern der Westen verlässliche Sicherheitsgarantien gewährt. Dies berichtet die New York Times unter Verweis auf nicht namentlich genannte europäische Beamte.

"Zuverlässige Sicherheitsgarantien sind der stärkste Anreiz für die Ukraine, einer Abtretung von Teilen ihres Territoriums zuzustimmen."

Laut der Zeitung haben die USA bislang Sicherheitsgarantien abgelehnt. Außerdem sei Washington nicht bereit, europäische Kräfte zu unterstützen, die die Einhaltung der Garantien sichern könnten.

Zuvor hatte die Washington Post berichtet, ein diskutierter Friedensplan sehe separate europäische Sicherheitsgarantien vor – zusätzlich zu NATO-ähnlichen Zusagen seitens der USA.

Nebensja: Will Merz auch die Zukunft der europäischen Kinder den eigenen Ambitionen opfern?

Der Vertreter Moskaus bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, erklärte am Dienstag während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates, dass "europäische Russophobe" einen bewaffneten Konflikt mit Russland anstrebten.

Sie behaupteten, dass Russland sich auf einen groß angelegten Krieg mit Europa vorbereite. Dabei ignorierten sie geflissentlich, dass Russland keinerlei Bedrohung für irgendwen darstelle.

"Sind all diese Macrons, Starmers, Merz', Von der Leyens und Kallas' wirklich bereit, nach der Ukraine auch die Zukunft der europäischen Kinder ihren eigenen Ambitionen zu opfern? Und ist die europäische Öffentlichkeit tatsächlich bereit, an russophobe 'Schreckensszenarien' zu glauben und blind diesem selbstzerstörerischen Weg zu folgen, der Europa in den letzten 200 Jahren mindestens dreimal in Schutt und Asche gelegt hat?"

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Medien: Meloni fordert Selenskij zu "schmerzhaften Zugeständnissen" auf

Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Wladimir Selenskij bei einem Treffen zu "schmerzhaften Zugeständnissen" zur Beilegung des Ukraine-Konflikts aufgefordert. Dies berichtet die Zeitung Corriere della Sera.

Das Gespräch sei offen gewesen. Die Botschaft Melonis lasse sich so zusammenfassen: "Rechnen Sie damit, dass Sie möglicherweise einige schmerzhafte Zugeständnisse machen müssen", heißt es in dem Artikel.

Quellen aus der Partei Fratelli d'Italia (Brüder Italiens) zufolge habe Meloni Selenskij im Zusammenhang mit dem Friedensplan des Weißen Hauses "moralisch unter Druck gesetzt". Selenskij habe sie demnach gebeten, auf US-Präsident Donald Trump einzuwirken, um dessen Haltung abzumildern.

Die Zeitung La Repubblica schrieb zudem, Meloni habe Selenskij davor gewarnt, dass die EU ohne Unterstützung der USA keine ausreichende Hilfe für die Ukraine leisten könne. Sie habe ihn aufgefordert, weiter an Trumps Friedensplan zu arbeiten, um US-Sicherheitsgarantien zu erhalten.

Militärexperte: Russische Armee drängt Kiews Truppen in Guljaipole zurück

Russische Truppen setzen das ukrainische Militär in der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje erfolgreich unter Druck, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"Nach Angaben, die ich erhalte, laufen in Guljaipole erbitterte Kämpfe fort. Unsere Militärangehörigen drängen aus dem Osten in diese Siedlung ein. Befestigungen und Verteidigungslinien der ukrainischen Kämpfer verlaufen hauptsächlich entlang des Westufers des Flusses Gaitschur. Gegenwärtig haben wir einige Erfolge im Ostteil der Stadt."

Zuvor hatte Sergei Jurtschenko, Abgeordneter der legislativen Versammlung des Gebiets Saporoschje und Teilnehmer der Sonderoperation in einem Interview an TASS erklärt, dass Russlands Armee den Fluss Gaitschur, der Guljaipole in zwei Hälften trennt, überquert habe und im Zentrum der Stadt kämpfe.

Medwedew: Zielwerte bei Vertragsrekrutierung nahezu erreicht

Russland habe die Zielwerte für die Ausstattung der Streitkräfte mit Vertragssoldaten bis 2025 nahezu erreicht. Dies teilt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, auf seiner Seite im sozialen Netzwerk VKontakte mit. Er habe eine Beratung zur zusätzlichen Rekrutierung von Vertragssoldaten abgehalten.

"Man kann bereits festhalten, dass die vom Oberbefehlshaber für den aktuellen Zeitraum gesetzten Zielvorgaben praktisch erreicht sind."

Seit Januar seien mehr als 400.000 Vertragssoldaten zu den Truppenteilen gestoßen. Zudem seien über 34.000 Personen in Freiwilligeneinheiten aufgenommen worden.

Zuvor hatte Präsident Wladimir Putin erklärt, dass die Zahl der an den vordersten Linien eingesetzten Soldaten 700.000 übersteigt. Medwedew berichtete außerdem, dass im ersten Halbjahr mehr als 210.000 Verträge abgeschlossen wurden und über 18.000 Menschen den Freiwilligeneinheiten beitraten.

Ukrainisches Militär greift Städte im Gebiet Saporoschje an

Während des vergangenen Tages haben ukrainische Truppen fünfmal die Siedlungen des Gebiets Saporoschje angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. Auf seinem Telegramkanal gibt er nach einer Besprechung der Lage im Gebiet bekannt:

"Am vergangenen Tag wurden fünf Fälle gezielter Aggression des Gegners gegen das Gebiet Saporoschje verzeichnet. Die Bezirke Wassiljewka, Kamenka-Dneprowskaja und Pologi wurden mit Drohnen angegriffen. Ein Mann wurde verletzt, gegenwärtig wird sein Zustand als stabil bewertet."

Kiew zieht seine Streitkräfte bei Tschassow Jar zurück

Nach Angaben des russischen Militärexperten Andrei Marotschko ziehe das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die Soldaten und Militärtechnik in der Nähe der Stadt Tschassow Jar in der DVR zurück. Der Grund dafür seien die ungünstigen Positionen an diesem Frontabschnitt. 

"Nach der Befreiung der Siedlung Maiskoje und der Einnahme der wichtigsten Höhen nordwestlich von Tschassow Jar haben einige ukrainische Stellungen in diesem Gebiet wegen ihrer ungünstigen Lage ihre Bedeutung verloren. Angesichts dieser Tatsache und der mangelnden Kräfte und Mittel begann das ukrainische Kommando die Umgruppierung, um günstigere Stellungen östlich von Weroljubowka in der DVR einzunehmen."

Am 31. Juli gab das russische Verteidigungsministerium die vollständige Befreiung von Tschassow Jar bekannt. 

Panzerschokolade: Rheinmetall beglückt CDU-Politiker mit Adventskalender

Am Dienstag, dem 2. Dezember, hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Henri Schmidt auf seinem Instagram-Konto ein kurzes Video geteilt, in dem er einen ganz besonderen Adventskalender zeigt. Dieser hat die Form eines Panzers von Rheinmetall. 

Laut Rheinmetall gibt es dieses in geringer Auflage produzierte Militärgerät aus Pappe in drei verschiedenen Versionen für "ausgewählte Partner und Kunden".

Auf der Papp-Miniatur ist das Rheinmetall-Motto zu lesen:

"Taking responsibility in a changing world." 

(zu Deutsch: Verantwortung übernehmen in einer sich wandelnden Welt).

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Ukrainisches Antikorruptionsbüro führt Durchsuchungen in mehreren Regionen durch

Steuerämter in ukrainischen Gebieten Chmelnizki, Nikolajew und Lwow sowie in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje werden vom Nationalen Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) durchsucht. Dies berichten übereinstimmend ukrainische Medien.

Der Grund für die Durchsuchungen wird nicht bekannt gegeben. Laut Vermutungen ukrainischer Medien könnten sie im Rahmen eines Korruptionsfalls rund um den Atomenergiekonzern Energoatom erfolgen.

Am 10. November hatte das NABU, das als Mittel westlicher Einflussnahme in der Ukraine gilt, eine umfassende Operation gegen die Korruption im Energiesektor angekündigt. Einer der Verdächtigen ist der Geschäftsmann Timur Minditsch, ein Vertrauter des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij. Etwa zwei Wochen später entließ Selenskij seinen Büroleiter Andrei Jermak vor dem Hintergrund einer Durchsuchung von Jermaks Wohnung durch das NABU.

Drei Tote nach ukrainischem Angriff auf Krankenhaus im Gebiet Cherson

Drei Mitarbeiter eines Krankenhauses in der Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson sind bei einem Beschuss durch das ukrainische Militär ums Leben gekommen. Wladimir Saldo, Gouverneur des Gebiets Cherson, meldet dazu auf Telegram:

"Das verbrecherische Kiewer Regime hat das Bezirkskrankenhaus in Aljoschki unter Beschuss genommen. Drei Personen wurden getötet. Zwei Personen, darunter eine Frau, wurden verwundet. Alle Toten und Verwundeten sind Mitarbeiter der medizinischen Einrichtung."

Saldo fügte hinzu, dass Notdienste vor Ort im Einsatz seien und die Verwundeten medizinisch versorgt würden. Zudem wurde nach seinen Angaben ein Gebäude des Krankenhauses stark beschädigt. Der Gouverneur schrieb weiter:

"Dieser Beschuss ist ein weiteres widerliches Kriegsverbrechen, zu dem nur Schurken in der Lage sind, die nichts Menschliches mehr haben."

Peskow: Russland arbeitet an Frieden, nicht an Waffestillstand

Russland sehe seine Priorität in einem dauerhaften Frieden in der Ukraine, nicht in einem Waffenstillstand. So kommentiert der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow die Äußerung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij über Kiews Bereitschaft zu einem Waffenstillstand im Energiesektor.

"In erster Linie arbeiten wir an einem Frieden, nicht an einem Waffenstillstand. Der nachhaltige, garantierte und langfristige Frieden, der durch Unterzeichnung der Dokumente erreicht wird, hat für uns die höchste Priorität."

"Das ist so krank" – Schüler verstecken sich vor ukrainischer Soldatin

Eine Soldatin der ukrainischen Armee erzählt, warum sie es hasst, in Militärkleidung durch Kiew zu laufen. Der Ruf der Männer und Frauen in Uniform hat sogar die jüngeren Schulkinder schon erreicht.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Lawrow: US-Friedensplan enthält einen Punkt über Rechte nationaler Minderheiten in Ukraine

Der aktualisierte Friedensplan zur Beilegung der Ukraine-Krise enthalte einen Punkt über die Notwendigkeit, die Rechte nationaler Minderheiten und die Religionsfreiheit in der Ukraine zu sichern. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet

"In den Vorschlägen […], die Witkoff mitgebracht hat und die mit dem Präsidenten der Russischen Föderation ausführlich diskutiert wurden, wird ausdrücklich auf die Notwendigkeit hingewiesen, in der Ukraine […] die Rechte nationaler Minderheiten und die Religionsfreiheit im Einklang mit den internationalen Verpflichtungen zu gewährleisten."

Lawrow fügte hinzu, dass die Dokumente zur Lösung des Konflikts "noch geheim" seien, aber das Thema der Menschenrechte müsse man "nicht geheim halten".

Saldo: Selenskij reist nach Europa, um persönliche Sicherheitsgarantien zu erhalten

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij reise nach Europa, um Garantien für seine persönliche Sicherheit zu bekommen. Diese Meinung vertritt der Gouverneur von Cherson, Wladimir Saldo. Im Gespräch mit RIA Nowosti sagt er:

"Während seiner Reisen durch Europa kümmert sich der Kiewer Anführer vor allem um Fragen der Gewährleistung seiner persönlichen Sicherheit nach seinem Rücktritt."

Saldo zufolge begreife der ukrainische Politiker, dass er eine "ausgediente Figur" für seine westlichen Partner sei.

Moskaus Bürgermeister: Fünfter Drohnenangriff am Tag vereitelt

Sergei Sobjanin, der Bürgermeister von Moskau, meldet zum fünften Mal an diesem Tag den Abschuss einer ukrainischen Drohne, die die russische Hauptstadt hätte angreifen sollen. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

"Luftabwehrkräfte des Verteidigungsministeriums haben eine Drohne abgeschossen, die auf Moskau zugeflogen war. Am Absturzort sind Spezialisten der Notdienste im Einsatz."

Ukrainische Soldaten in Dimitrow auf der Flucht

Russlands Verteidigungsministerium berichtet über den Verlauf der Kämpfe in der Stadt Dimitrow (ukrainischer Name Mirnograd) und veröffentlicht zugehörige Videoaufnahmen. Nach Angaben der Behörde drängen Stoßtrupps der russischen 5. separaten Garde-Motschützenbrigade namens Sachartschenko der 51. allgemeinen Gardearmee des Truppenverbands Mitte das Kiewer Militär aus besetzten Gebäuden zurück und zerstören dabei ukrainische Feuernester. Das Ministerium berichtet weiter:

"Versprengte Gruppen ukrainischer Militärs, die aus dem Kampf fliehen und sich nicht ergeben wollen, werden durch Artilleriefeuer und FPV-Drohnen aufgerieben."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

Laut der Meldung verlor das ukrainische Militär im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord bis zu 230 Soldaten. Zehn Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, zwei Radaranlagen und vier Lager wurden zerstört.

Bei Kämpfen gegen den Truppenverband West verlor die Ukraine bis zu 210 Soldaten. Zudem wurden ein Schützenpanzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Pickups und sechs Munitionslager zerstört.

Einheiten des Truppenverbands Süd bezogen günstigere Stellungen. Dabei verloren Kiews Truppen über 130 Kämpfer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos und fünf Lager.

Der Truppenverband Mitte setzte die Bekämpfung der eingekesselten ukrainischen Garnison der Stadt Dimitrow fort. Kiews Verluste an diesem Frontabschnitt beliefen sich auf bis zu 420 Soldaten und vier Pickups.

Beim weiteren Vorrücken des Truppenverbands Ost verlor das ukrainische Militär bis zu 220 Soldaten. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Autos, eine Haubitze und ein Munitionslager wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiew über 40 Kämpfer. Zudem wurden zwölf Autos, eine Eloka-Anlage und ein Materiallager zerstört.

Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie 102 Starrflügler-Drohnen ab.

Trump fordert Wahlen in der Ukraine – Streit um US-Friedensplan spitzt sich zu

US-Präsident Donald Trump hat die Ukraine öffentlich aufgefordert, nach Jahren des Kriegs endlich wieder Präsidentschaftswahlen abzuhalten. In einem Interview mit Politico erklärte Trump, Kiew dürfe den Krieg nicht länger als Begründung nutzen, um demokratische Prozesse auszusetzen. "Sie reden von Demokratie – aber ohne Wahlen ist es keine", sagte er.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Lawrow: Europa hält Ukraine-Friedensprozess künstlich auf

Europäische Staaten versuchen, den Prozess einer diplomatischen Regulierung des Ukraine-Konflikts aufzuhalten, sagt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Während einer Rede im russischen Föderationsrat führt er dazu aus:

"In einem seiner Interviews gab Trump im Prinzip eine Bewertung für Europas Aktionen zur künstlichen Behinderung von Vereinbarungen, die in der ukrainischen Regulierung erreicht werden könnten, und ebenjene Grundursachen beseitigen könnten, die auf diesem Weg das Haupthindernis darstellen."

Lawrow betonte weiter, dass Europa den Friedensprozess künstlich aufhalte und Kiew zum "Krieg bis zum letzten Ukrainer" ermuntere.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen über Russlands Regionen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sechs ukrainische Starrflüglerdrohnen durch diensthabende Luftabwehrkräfte abgefangen und zerstört."

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – zwei,
  • Gebiet Kursk – eine,
  • Gebiet Belgorod – eine,
  • Gebiet Kaluga – eine,
  • Republik Krim – eine.

Experte: Ortschaften Liman und Wiltscha fast vollständig unter Russlands Kontrolle

Die russischen Streitkräfte hätten ihr Vorrücken bei der Stadt Woltschansk beschleunigt und die Ortschaften Liman und Wiltscha im Gebiet Charkow fast vollständig unter ihre Kontrolle gebracht. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

"In einem Waldgebiet westlich der Siedlung Liman beträgt das Vorrücken unserer Streitkräfte 250 Meter pro Tag. Liman selbst befindet sich fast vollständig unter der Kontrolle der russischen Truppen. Darüber hinaus wurde der größte Teil der Ortschaft Wiltscha befreit."

Nach der Festigung der Stellungen an dem südöstlichen Stadtrand von Woltschansk habe die russische Armee begonnen, die Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte aktiv anzugreifen, um diese zu verdrängen und ein Aufmarschgebiet für den weiteren Vormarsch vorzubereiten.

Russische Kinder in die Datenbank der Website Mirotworez eingetragen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurden 25 russische Kinder in die Datenbank der umstrittenen ukrainischen Website Mirotworez eingetragen. Die persönlichen Daten der Kinder (Jahrgang zwischen 2016 und 2022) wurden am 9. und 10. Dezember 2025 in die Liste aufgenommen.

Die Website wirft ihnen einen "Angriff auf die Souveränität und territoriale Integrität der Ukraine" und "vorsätzliche Verletzung der Staatsgrenze der Ukraine" vor.

Britischer Soldat in der Ukraine gestorben

In der Ukraine sei ein britischer Militärangehöriger bei einem Waffentest fernab der Frontlinie getötet worden. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die vom Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs am Dienstag auf X veröffentlicht wurde.

"Mit tiefem Bedauern müssen wir bekannt geben, dass heute Morgen ein Mitglied der britischen Streitkräfte in der Ukraine ums Leben gekommen ist."

Wie es heißt, sei der Soldat bei einem "tragischen Unfall" verletzt worden, als er die ukrainischen Streitkräfte beim "Test einer neuen Verteidigungsfähigkeit fernab der Frontlinien" beobachtet habe. Weitere Einzelheiten oder Details über die Waffe oder die Umstände des Vorfalls gab die britische Behörde nicht an.

Auf X sprach der britische Premier Keir Starmer der Familie des Verstorbenen sein "tiefstes Mitgefühl und Beileid" aus. 

London hat zuvor eingeräumt, dass sich eine "kleine Anzahl" von Militärangehörigen in der Ukraine befindet, die hauptsächlich für die Sicherheit der britischen diplomatischen Vertretung sorgen und die ukrainischen Streitkräfte unterstützen. Die britische Regierung hat nie angegeben, um wie viele Personen es sich handelt.

Verteidigungsministerium: Stadt Guljaipole unter vollständiger Feuerkontrolle der russischen Armee

Die Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje befinde sich unter vollständiger Feuerkontrolle der Artillerie und der Drohneneinheiten des russischen Truppenverbandes Ost. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Derzeit stehen die Stadt mit den Zufahrtsstraßen und die umliegenden Gebiete unter vollständiger Feuerkontrolle der Artillerie und der Drohneneinheiten des Truppenverbandes Ost. Das schließt sowohl eine unbemerkte Bewegung und Positionsänderung des Gegners in der Stadtbebauung als auch die Lieferung von Reserven und Munition aus."

Die Zerstörung der befestigten Stellungen und Anlagen, die der Gegner zur Unterbringung von Soldaten und Technik genutzt hatte, ermöglichte es den Sturmtruppen, ihren Vormarsch in Guljaipole fortzusetzen, so die Behörde.

Ukrainische Drohnen über dem Territorium der Region Moskau abgeschossen

Die russischen Luftabwehrkräfte hätten vier ukrainische Drohnen abgeschossen, die in Richtung der russischen Hauptstadt geflogen seien, wie der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin am Morgen mitteilte.

Die Meldung über die erste abgeschossene Drohne erschien um 8:02 Uhr Moskauer Zeit. Über die Zerstörung der zweiten Drohne wurde um 8:16 Uhr berichtet. Um 8:27 Uhr meldete Sobjanin, dass die dritte Drohne ebenfalls abgefangen worden sei. Die Meldung über die vierte zerstörte Drohne erschien um 8:49 Uhr.

Wie es heißt, arbeiteten die Einsatzkräfte an den Absturzorten der Drohnen.

Luftverteidigung wehrt in der Nacht ukrainische Drohnenangriffe über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 20 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – 16,
  • Gebiet Kaluga – zwei,
  • Gebiet Belgorod – eine,
  • Region Moskau – eine.

9.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Selenskij angeblich bereit, Verbot von Wahlen während des Kriegsrechts aufzuheben

Der Diktator der Ukraine Wladimir Selenskij bekundet nach der Erklärung des US-Präsidenten Donald Trump über die Notwendigkeit, Präsidentschaftswahlen in der Ukraine abzuhalten, seine Bereitschaft, dafür die Gesetzgebung zu ändern. Seine Worte werden vom Fernsehsender My – Ukraina (Deutsch: "Wir – Ukraine") zitiert:

"Ich bitte jetzt die USA, mir zu helfen, möglicherweise zusammen mit europäischen Kollegen, die Sicherheit für die Durchführung der Wahlen zu gewährleisten. Dann wird die Ukraine in den nächsten 60 bis 90 Tagen für die Wahlen bereit sein. Ich bitte unsere Parlamentarier, Gesetzesvorschläge zur Änderung der gesetzlichen Grundlagen und des Gesetzes 'Über Wahlen während des Kriegsrechts' auszuarbeiten."

Darüber hinaus räumt Selenskij ein, dass die Ukraine derzeit keine Chance habe, der NATO beizutreten. Er sagt:

"Wir sind Realisten. Wir wollen wirklich in die NATO – das ist fair. Aber wir wissen ganz genau, dass weder die USA noch einige andere Länder die Ukraine derzeit in der Allianz sehen. Und Russland wird uns dort sicherlich niemals sehen wollen."

Mehr zum Thema – Selenskij erklärt sich bereit für Neuwahlen

Trump hofft auf Einigung in Ukraine-Frage bis Ende des Monats

US-Präsident Donald Trump hofft, bis Ende des Monats eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu erzielen, schreibt die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Quellen. Im Artikel heißt es:

"Trump hofft, bis Weihnachten eine Einigung zu erzielen."

Wie die Zeitung berichtet, habe der Chef des Kiewer Regimes seinen europäischen Partnern mitgeteilt, dass der Sonderbeauftragte des Weißen Hauses Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten Jared Kushner ihn am Wochenende zu einer schnellen Entscheidung gedrängt hätten. Im Artikel heißt es:

"Die Gesandten von Donald Trump gaben Wladimir Selenskij einige Tage Zeit, um auf den vorgeschlagenen Friedensdeal zu reagieren, wonach die Ukraine Gebietsverluste im Austausch für unbestimmte Sicherheitsgarantien der USA akzeptiert."

Dieser wiederum habe angeblich um Zeit gebeten, um sich mit den europäischen Staats- und Regierungschefs zu beraten, damit eine mögliche Entscheidung nicht zu einer "Spaltung der Einheit" führe. Dabei befürchtet er, dass die EU sich weigern könnte, Kiew einen Kredit aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zu gewähren, weil sie befürchtet, die USA zu verärgern, behaupten Quellen der Financial Times.

Einer davon zufolge steckt die Ukraine zwischen Forderungen nach territorialen Zugeständnissen fest, die sie nicht akzeptieren kann, und der US-Seite, die sie nicht ablehnen kann.

Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört

Innerhalb von sechs Stunden haben Luftabwehrmittel 38 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug über fünf Gebieten Russlands zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

"Zwischen 14 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden 38 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

  • 21 über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
  • sieben über dem Territorium des Gebiets Moskau, darunter vier, die in Richtung Moskau flogen,
  • sechs über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
  • zwei über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
  • zwei über dem Territorium des Gebiets Tula."

Trump: Russland ist in der stärkeren Verhandlungsposition

In einem Interview mit Dasha Burns, Leiterin des "Politico"-Büros im Weißen Haus, hat US-Präsident Donald Trump seine Sicht auf den Ukraine-Krieg erläutert. Er sagte, Russland habe allein aufgrund seiner Größe "ohne Zweifel" die stärkere Verhandlungsposition.

Zugleich forderte er Wladimir Selenskij auf, den von den USA vermittelten Friedensvorschlag endlich zu prüfen und anzunehmen. Nach Trumps Darstellung stehen Selenskijs engste Berater dem Entwurf bereits positiv gegenüber, während Selenskij ihn selbst noch nicht gelesen habe. Außerdem vertritt Trump die Ansicht, die Ukraine solle Wahlen abhalten, und wirft der Regierung in Kiew vor, den Krieg als Vorwand zu nutzen, um demokratische Prozesse auszusetzen.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Selenskij, der die Präsidentschaftswahlen abgesagt hat, behauptet, er sei bereit dafür

Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskij, der die Präsidentschaftswahlen abgesagt hatte, erklärt sich bereit, diese durchzuführen. Auf die Frage eines Korrespondenten der Zeitung Repubblica in Rom antwortet er:

"Ich bin immer bereit für Wahlen."

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass es Zeit für die Ukraine sei, Präsidentschaftswahlen abzuhalten, da die Einwohner der Ukraine eine solche Wahlmöglichkeit haben sollten.

Selenskijs Amtszeit war am 20. Mai 2024 abgelaufen. Die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine im Jahr 2024 waren unter Berufung auf den Kriegszustand und die allgemeine Mobilmachung abgesagt worden. Selenskij hatte behauptet, dass Wahlen zu jener Zeit unangebracht seien. Im Februar bezeichnete Trump Selenskij als "Diktator ohne Wahlen" und erklärte, dass Selenskijs Zustimmungsrate auf vier Prozent gesunken sei.

Gerassimow: "Einnahme von Krasnoarmeisk wichtiger Schritt zur Befreiung des gesamten Donbass"

Die Befreiung der Stadt Krasnoarmeisk (ukrainisch: Pokrowsk) in der Donezker Volksrepublik spielt eine wichtige Rolle bei der Befreiung des gesamten Donbass, erklärte Armeegeneral und Leiter des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow.

Die nächste Aufgabe des Truppenverbands Mitte sei die Befreiung der nächstgelegenen Stadt Dimitrow (ukrainisch: Mirnograd), so der General weiter.

Dabei gab Gerassimow an, dass die ukrainische Garnison von Dimitrow in die Enge getrieben sei und die Stadt zu etwa einem Drittel bereits unter russischer Kontrolle stehe.

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Luftabwehrkräfte zerstören fünf Drohnen, die in Richtung Moskau flogen

Die Luftabwehrkräfte des russischen Verteidigungsministeriums haben eine Drohne abgeschossen, die auf Moskau zuflog, teilt der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Sergei Sobjanin mit. Im Bericht des Bürgermeisters auf dem Messenger-Dienst MAX heißt es:

"Die Luftabwehrkräfte des Verteidigungsministeriums haben eine Drohne abgeschossen, die auf Moskau zuflog. Spezialisten der Rettungsdienste sind am Ort des Absturzes im Einsatz."

Zuvor hatte Sobjanin im Laufe des Tages von vier abgeschossenen Drohnen berichtet. Damit hat das russische Militär bis zu diesem Zeitpunkt bereits fünf Versuche vereitelt, die Hauptstadt anzugreifen.

Ukrainische Behörden: Ressourcen für Reparatur des Energiesystems erschöpft

Die Ukraine hat ihre Möglichkeiten zur Wiederherstellung von Energieanlagen nach Raketenangriffen ausgeschöpft, die Vorräte an Ausrüstung reichen nur noch für zwei bis drei Angriffe. Dies behauptet der Direktor des Zentrums für Energieforschung der Ukraine, Alexander Chartschenko, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Strana berichtet.

Dem Experten zufolge hat das Land auch nicht die Möglichkeit, neue Ausrüstung zu kaufen, sodass die Energieversorger in naher Zukunft nicht in der Lage sein werden, beschädigte Anlagen schnell wiederherzustellen.

Trump: Ukraine muss Friedensplan akzeptieren und Neuwahlen ausrichten

US-Präsident Donald Trump hat seinen ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij aufgefordert, den US-Friedensvorschlag zu akzeptieren. Trump wirft Selenskij vor, dessen letzte Fassung noch nicht einmal gelesen zu haben. Zudem stellte Trump die demokratische Legitimität Selenskijs infrage und forderte neue Wahlen in der Ukraine.

Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Putin: Russland wird Sonderoperation zweifellos bis zum Erreichen ihrer Ziele fortsetzen

Russland wird die Sonderoperation in der Ukraine bis zum Erreichen ihrer Ziele fortsetzen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin während einer Sitzung des Rates für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte. Er sagte:

"Wir werden diese Angelegenheit [die Sonderoperation] zweifellos zu einem logischen Abschluss bringen, bis das Ziel der militärischen Sonderoperation erreicht ist."

Putin betonte, dass der Donbass ursprünglich Teil der RSFSR gewesen sei, Wladimir Lenin jedoch später beschlossen habe, das Territorium an die Ukraine zu übertragen. Der Präsident erinnerte auch an die Ereignisse von 2014. Putin sagte:

"Es geht um Menschen, um Menschen, die sich nicht mit dem Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 abgefunden haben und gegen sie zu kämpfen begannen. Dabei begannen sie den Kampf mit Artillerie, schwerem Gerät, Panzern und Flugzeugen. Damit hat alles angefangen."

Er merkte an, dass Russland versuche, diesen bewaffneten Konflikt zu beenden, und dazu gezwungen sei, dies mit militärischen Mitteln zu erreichen.

Trump: Krim ist auf vier Seiten vom Ozean umgeben

US-Präsident Donald Trump äußerte sich zur Geografie der Krim und sagte, dass die Halbinsel angeblich "von vier Seiten vom Ozean umgeben" sei. Dies behauptete der amerikanische Präsident in einem Interview für das Magazin Politico. Trump erklärte:

"Jedes Mal, wenn ich mir die Karte ansah, dachte ich: 'Oh, wie schön die Krim doch ist. Wow!' Sie ist auf vier Seiten vom Ozean umgeben."

Seinen Worten zufolge sei die Krim aus Sicht der Immobilienbranche attraktiv, wobei er auf seine Erfahrung als Immobilienmakler verwies.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump sich in Bezug auf die Geografie der Krim irrt. Am 20. August versprach sich der US-Präsident mehrmals und behauptete, dass die Größe der russischen Region "praktisch mit der Fläche des Bundesstaates Texas übereinstimmt." Trumps Worte entsprechen jedoch nicht der Realität. Die Fläche der Krim beträgt etwa 27.000 Quadratkilometer, während Texas mehr als 695.000 Quadratkilometer umfasst.

Podoljaka: Vorstoß auf Kramatorsk – Ukrainer sprengen aus Panik Damm

Der russisch-ukrainische Militäranalyst Juri Podoljaka berichtet in seiner aktuellen Zusammenfassung der Geschehnisse an der Front vom Vorstoß auf Kramatorsk. In den Medien des Gegners herrsche diesbezüglich regelrechte Panik, so Podoljaka. Die Lage sei so verzweifelt, dass das Kommando der 30. Mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte beschlossen habe, einen Damm zu sprengen, um einen Durchbruch der Front zu verhindern.

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Peskow reagiert auf Äußerungen von Merz zu Russland

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zurückgewiesen, wonach Moskau bestrebt sei, "die UdSSR wiederherzustellen" und "Europa anzugreifen". Auf die entsprechende Frage antwortete er:

"Das entspricht nicht der Wahrheit: weder das eine noch das andere."

Wladimir Putin wolle die Sowjetunion nicht wiederherstellen, was er selbst mehrfach betont habe, erinnerte Peskow. Der Pressesprecher merkte an:

"Weil das unmöglich ist. (…) Und darüber zu sprechen, zeugt von mangelndem Respekt gegenüber unseren Partnern und Verbündeten in der GUS."

Was die Behauptungen bezüglich "Russlands Vorbereitungen für einen Angriff auf die NATO" angehe, so sei dies völliger Unsinn, betonte er. Peskow fügte hinzu:

"Ich fordere erneut alle auf, sich an die Originalquelle zu halten – Präsident Putin."

Merz hatte sich am Vortag erneut zu der "Bedrohung" durch Russland geäußert. Damit versuchte er, den erheblichen Anstieg der deutschen Militärausgaben zu rechtfertigen.

Szijjártó: Ungarn wird Kontaktkanäle zu Russland offen halten

Budapest will die Kanäle für Kontakte zu Russland offen halten, auch um nach Lösungswegen für den Ukraine-Konflikt zu suchen. Dies erklärt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó. Während einer Pressekonferenz nach der Sitzung der russisch-ungarischen Regierungskommission für wirtschaftliche Zusammenarbeit in Moskau sagte er, dass der Ukraine-Konflikt "nicht auf dem Schlachtfeld" gelöst werden könne. Er führte dazu aus:

"Wir brauchen eine diplomatische Lösung. Deswegen müssen diplomatische Kanäle nicht blockiert, sondern offen sein. Gerade deswegen haben wir Ungarn immer die Zusammenarbeit und den Dialog mit Russland auf der Grundlage gegenseitigen Respekts aufrechterhalten."

Im Vorfeld eines Gesprächs mit Russlands Außenminister Sergei Lawrow erklärte Szijjártó weiter, dass es auch Gegner eines Friedens in der Ukraine gebe. Er betonte:

"Das Erreichen eines Friedens in der Ukraine war und wird nicht leicht sein. Diejenigen, die die Friedensinitiativen behindert haben, werden es auch weiter tun. Doch wir werden versuchen, uns dem zu widersetzen."

Mehr zum Thema - Szijjártó mit Delegation in Moskau: Prognose zum Handel zwischen Ungarn und Russland

Selenskij trifft sich erneut mit Papst Leo XIV.

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich erneut mit Papst Leo XIV. getroffen. Nach Angaben des vatikanischen Presseamts fand die Begegnung in der Zweitresidenz des Pontifex in Castel Gandolfo statt. Im Mittelpunkt des Gesprächs, das rund 30 Minuten dauerte, stand der Krieg in der Ukraine. Der Papst betonte die Notwendigkeit, den Dialog fortzusetzen, und erneuerte den dringenden Wunsch, "dass die laufenden diplomatischen Initiativen zu einem gerechten und dauerhaften Frieden führen mögen." Ins Gespräch kamen auch Kriegsgefangene, darunter die Rückkehr ukrainischer Kinder zu ihren Familien.

Der Papst hatte bereits in der vergangenen Woche die US-Initiative für Waffenstillstandsgespräche begrüßt. Er mahnte zugleich, dass Europa ebenfalls beteiligt werden müsse.

Selenskij hatte den Papst zuletzt Anfang Juli getroffen. Auch damals empfing Leo XIV. ihn außerhalb des Protokolls in seiner Residenz in den Albaner Bergen bei Rom.

Zahl der Verletzten durch ukrainische Drohnenattacke auf Tscheboksary steigt auf 14

Nach einer ukrainischen Drohnenattacke auf die russische Teilrepublik Tschuwaschien am Dienstagmorgen ist die Zahl der Verletzten auf 14 gestiegen. Zuvor war die Rede von neun Zivilisten in der Republikhauptstadt Tscheboksary. Tschuwaschiens Vize-Regierungschef Wladimir Stepanow bestätigte auf Telegram, dass bei der Attacke ein Kind zu Schaden gekommen sei. Alle Betroffenen würden die notwendige ärztliche Hilfe erhalten. Die Folgen des Angriffs würden beseitigt, teilte der Politiker weiter mit.

Stepanow gab außerdem bekannt, dass in einer Schule in dem betroffenen Bezirk eine Notunterkunft organisiert worden sei. Die Bewohner beschädigter Häuser kehrten aber schon in ihre Wohnungen zurück. Eine spezielle Kommission der Stadtverwaltung werde demnächst den entstandenen Schaden bewerten. Eine genaue Zahl der beschädigten Häuser nannte der Politiker zwar nicht, in den örtlichen Telegram-Kanälen war jedoch die Rede von 15 beschädigten Gebäuden.

Die Stadt Tscheboksary liegt am rechten Wolga-Ufer rund 670 Kilometer von der russischen Hauptstadt Moskau entfernt. Bis zur ukrainischen Grenze sind es ungefähr 1.000 Kilometer Luftlinie.

Selenskij schließt territoriale Zugeständnisse an Russland aus

Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat angekündigt, dass die Ukraine keine Territorien an Russland abtreten werde. Nach einem Treffen mit den Staatschefs Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands zur Besprechung von Donald Trumps Friedensplan sagte er im Rahmen einer Online-Pressekonferenz:

"Nach unseren Gesetzen, nach internationalem Recht – und nach moralischem Recht – haben wir kein Recht, etwas abzugeben. Das ist es, wofür wir kämpfen."

Selenskij betonte, dass ein Tausch von Territorien gegen Sicherheitsgarantien ebenfalls ausgeschlossen sei. Er fügte hinzu, dass der US-amerikanische Entwurf des Friedensplans von 28 auf 20 Punkte gekürzt worden sei. US-Vertreter seien auf der Suche nach Kompromissen, doch in Bezug auf die territoriale Frage könne es keine geben, so der ukrainische Staatschef.

EVP-Chef Weber plädiert für deutsche Soldaten unter EU-Flagge zur Sicherung eines Waffenstillstands

Der Chef der Europäischen Volkspartei (EVP), Manfred Weber, hat sich bei einem möglichen Waffenstillstand in der Ukraine für eine europäische Friedenstruppe mit deutscher Beteiligung ausgesprochen. Wenn es zu einem Waffenstillstand komme, müsse Europa bereit sein, ihn zu sichern. Im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen betonte Weber:

"Dann wäre es Zeit für europäische Einsatzstrukturen – mit Soldatinnen und Soldaten unter europäischer Flagge. Natürlich sind dann auch Deutsche dabei."

Der EVP-Chef will beim CSU-Parteitag am Wochenende zusammen mit dem Ehrenvorsitzenden Theo Waigel einen Antrag zur Errichtung einer europäischen Armee einbringen. Dies sei ganz im Sinne der Politik von Ex-CSU-Chef Franz Josef Strauß und dem ehemaligen CDU-Bundeskanzler Helmut Kohl, sagte Weber.

"Kohl und Strauß würden heute die europäische Armee fordern. Mit dem Euro wurde die europäische Einigung nicht rückabwickelbar, nicht mehr auflösbar. Das Gleiche brauchen wir jetzt bei der Verteidigung."

Wadephul bezweifelt Erfolgsaussichten der Ukraine-Gespräche

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat sich angesichts der russischen Forderungen nach Gebietsabtretungen durch die Ukraine skeptisch hinsichtlich der Erfolgsaussichten der aktuellen Verhandlungen über eine Friedenslösung geäußert. Der CDU-Politiker sagte am Rande eines Besuchs in der südchinesischen Hightech-Metropole Guangzhou:

"Ich bin noch nicht sicher, dass ein kompromissfähiges Papier am Ende des Tages auf dem Tisch liegen wird."

Gleichzeitig fügte Wadephul hinzu, es sei gut, dass an einem Kompromisspapier mit Ernsthaftigkeit gearbeitet werde. Je weiter die Verhandlungen fortschreiten würden, desto kritischer und wichtiger würden die Fragen, die offenblieben.

"Dass die territorialen Fragen zu den schwierigsten gehören, das war von vornherein klar."

Am Ende würden nur die Ukrainer darüber entscheiden können, betonte der deutsche Außenminister. Dass diese Entscheidungen der Führung in Kiew nicht leichtfallen würden, das liege auch vollkommen auf der Hand. Die Bundesregierung stehe gemeinsam insbesondere mit Frankreich und Großbritannien eng an der Seite der Ukrainer und versuche, das Land zu unterstützen. Das gelinge nach wie vor sehr gut.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

Nach Angaben der Behörde verloren Kiews Truppen bei Kämpfen gegen Einheiten des Truppenverbands Nord in den Gebieten Sumy und Charkow bis zu 235 Soldaten. Fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, sechs Artilleriegeschütze und fünf Lager wurden zerstört.

Einheiten des Truppenverbands West setzten den Kampf gegen die am linken Ufer des Flusses Oskol eingekesselte ukrainische Gruppierung fort. Insgesamt verlor die Ukraine an diesem Frontabschnitt über 220 Kämpfer. Ein Panzer, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 20 Autos, eine EloKa-Anlage (Anlage der elektronischen Kampfführung) und vier Munitionslager wurden zerstört.

Der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei das ukrainische Militär bis zu 135 Soldaten verlor. Sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, zwei Geschütze, eine EloKa-Anlage und vier Lager wurden zerstört.

Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Lage und setzte parallel dazu die Bekämpfung der eingekesselten ukrainischen Verbände in der Stadt Dimitrow fort. An diesem Frontabschnitt verlor Kiew über 445 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos und ein Artilleriegeschütz.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 210 Soldaten. Ein gepanzertes Fahrzeug, sechs Autos und ein Lager wurden zerstört.

Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren Kiews Truppen bis zu 40 Soldaten. Zudem wurden 13 Autos, eine EloKa-Anlage und zwei Lager zerstört.

Russlands Luftstreitkräfte schossen zudem ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ Su-27 ab. Die Luftabwehr fing entlang der gesamten Frontlinie 13 HIMARS-Raketen sowie 280 Starrflügler-Drohnen ab.

Belgorod: Kämpfer einer Verteidigungseinheit bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

Jeden Tag wehren die Angehörigen der russischen Verteidigungseinheiten Bars und Orlan im russischen Grenzgebiet Belgorod zahlreiche ukrainische Drohnenangriffe ab. Am Dienstag ist ein Orlan-Kämpfer bei der Ausübung seines Dienstes verletzt worden.

Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, erlitt der Mann ein Barotrauma und eine Splitterverletzung am Kopf, als in der Siedlung Gora-Podol eine gegnerische Drohne detonierte. Der Verletzte wurde von seinen Kameraden in ein Krankenhaus der Stadt Graiworon gebracht. Nach einer ersten ärztlichen Behandlung soll er in einem Krankenhaus der Gebietshauptstadt Belgorod weiterbehandelt werden.

Russlands Armee befreit Ort im Gebiet Dnjepropetrowsk

Die Ortschaft Ostapowskoje im Südosten des Gebiets Dnjepropetrowsk ist durch russische Streitkräfte befreit worden. Russlands Verteidigungsministerium gibt hierzu in seinem Bericht bekannt:

"Einheiten des Truppenverbands Ost haben die Siedlung Ostapowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit."

Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Videoaufnahmen der Befreiung des Ortes.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 37 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 37 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 32 Geschosse ab und setzte 117 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 91 abgeschossen wurden.

In der aktuellen Statistik meldet der Politiker weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet er über viele Sachschäden. Demnach wurden im Gebiet Belgorod in den vergangenen 24 Stunden acht Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Geschäft, ein Betrieb samt Ausrüstung, eine Stromleitung, ein Landwirtschaftsfahrzeug, fünf Lkw und 18 Autos zerstört oder beschädigt.

Russischer Auslandsgeheimdienst: Kiew bereitet Plan zum Diebstahl westlicher Gelder vor

Die ukrainische Regierung bereitet ein Schema zur Veruntreuung westlicher Gelder vor, meldet der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR). Der Pressedienst der Behörde teilt dazu mit:

"Das kleptokratische Kiewer Regime und seine Handlanger aus einflussreichen europäischen Beamten und Geschäftsleuten von zweifelhaftem Ruf haben ein weiteres Schema zum Diebstahl des Geldes westlicher Steuerzahler vorbereitet."

Wie es in der Meldung weiter heißt, sehe das Geschäftsmodell Munitionslieferungen an das ukrainische Militär im Rahmen der sogenannten "tschechischen Munitionsinitiative" zu überhöhten Preisen vor. Dazu solle die polnische Firma PHU Lechmar Munition in den Ländern Osteuropas und des Globalen Südens zum Preis von bis zu 1.000 US-Dollar pro Geschoss beschaffen, die Markierungen austauschen und anschließend an die Ukraine zum Preis von 5.000 US-Dollar pro Stück als polnische Produktion verkaufen. Der SWR weiter:

"Bezahlen sollen solche Lieferungen Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Dänemark, Norwegen und weitere westliche Länder. 'Schmiergelder' an Beamte dieser Staaten sind natürlich inbegriffen."

Die Behörde berichtet weiter, dass PHU Lechmar bereits an Geldwäsche für den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij, dessen ehemaligen Büroleiter Andrei Jermak sowie den in einen Korruptionsskandal geratenen Geschäftsmann Timur Minditsch beteiligt gewesen sei, und fügt hinzu:

"Kein Wunder, dass Donald Trumps Projekt eines 'Friedensplans' eine solch hysterische Ablehnung in Selenskijs Umfeld hervorgerufen hat. Dort befürchtet man, dass eine nachhaltige Regulierung des Ukraine-Konflikts ihre kriminellen Methoden des Geldverdienens am Krieg zunichtemachen würde."

Selenskij unterrichtet NATO und EU über Gespräche mit USA

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Spitzen der EU und der NATO über den Stand der Gespräche mit den USA zu einer möglichen Friedenslösung im Krieg informiert. Nach den Gesprächen teilte der Politiker auf der Plattform X mit:

"Unsere Positionen sind in allen Fragen aufeinander abgestimmt. Wir handeln koordiniert und konstruktiv."

Das Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident António Costa bezeichnete Selenskij als gut und produktiv. Er dankte ihnen für ihre Unterstützung.

Von der Leyen schrieb nach dem Austausch mit dem ukrainischen Staatschef:

"Das Ziel ist eine starke Ukraine, sowohl auf dem Schlachtfeld als auch am Verhandlungstisch."

Ähnlich äußerte sich Costa, der bekräftigte:

"Die Sicherheit der Ukraine muss langfristig als erste Verteidigungslinie für unsere Union gewährleistet sein."

Rutte sprach von guten Gesprächen auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden.

Militärexperte: Russische Streitkräfte bilden Feuerkessel bei Sewersk

Durch das Vorrücken der russischen Armee bei Sakotnoje, Platonowka und Kirowo (ukrainischer Name Swjato-Pokrowskoje) riskiert das ukrainische Militär bei Sewersk in der Donezker Volksrepublik eine taktische Umzingelung. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. In Bezug auf russische Vorstöße erklärt er gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass Russlands Armee damit ihre Kontrollzone erweitert habe, und führte weiter aus:

"Das hat uns auch erlaubt, den Abstand zwischen unseren Positionen bei Platonowka und Kirowo von neun auf vier Kilometer zu reduzieren. Somit haben Russlands Streitkräfte den Flaschenhals am Frontabschnitt Sewersk verengt. Westlich von Sewersk zeichnet sich bereits ein Feuerkessel ab. Sollten ukrainische Kämpfer Sewersk nicht rechtzeitig verlassen, werden sie sich bald in einer taktischen Umzingelung wiederfinden."

Ukrainische Drohnen greifen russische Teilrepublik Tschuwaschien an: Neun Verletzte

Am Dienstagmorgen haben mehrere ukrainische Drohnen die russische Teilrepublik Tschuwaschien am Oberlauf der Wolga angegriffen. Der Republikchef Oleg Nikolajew meldet auf Telegram Opfer und Sachschäden. Die Zahl der Verletzten beziffert der Politiker auf neun. Sie würden ärztlich versorgt. Weitere Informationen über die Betroffenen teilt Nikolajew nicht mit.

Außerdem berichtet der Republikchef über beschädigte Wohnhäuser, ohne aber ihre genaue Zahl zu nennen. Infolge der Drohnenattacke aus der Ukraine sei ein Brand entstanden, der schnell gelöscht worden sei, heißt es. Die Situation befinde sich unter Kontrolle. Nikolajew ruft seine Landsleute auf, Ruhe zu bewahren und nur geprüften Informationsquellen zu vertrauen. Es sei verboten, jegliche Aufnahmen von Drohnen, Drohnenteilen und Flugabwehrsystemen in den sozialen Medien zu verbreiten.

Wladimir Stepanow, Vize-Regierungschef der russischen Teilrepublik Tschuwaschien, präzisiert auf Telegram, dass unter den neun verletzten Einwohnern der Republikhauptstadt Tscheboksary ein Kind sei. In einer Bildungsanstalt nahe dem Ort des Geschehens sei eine Notunterkunft eingerichtet worden.

Gefechte am Dnepr – Schutz der Zivilbevölkerung im Fokus

In der Region Cherson kommt es weiterhin zu Beschuss von Wohngebieten durch das ukrainische Militär. Für die russischen Streitkräfte hat der Schutz der Zivilbevölkerung Priorität, wie auch die schwierigen Küstenabschnitte entlang des Dnepr zu sichern.

Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Dezember 20 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Nowaja Kachowka – 6,
  • Kachowka – 5,
  • Aljoschki – 3,
  • Knjase-Grigorowka – 2,
  • Kairy – 4.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Kairy, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Aljoschki seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Erstmals seit sechs Tagen: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert – erstmals seit dem 3. Dezember. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Dezember bis 0 Uhr am 9. Dezember (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein Auto.

Stabschef: Russlands Armee rückt an allen Frontabschnitten vor

Russische Truppen befinden sich praktisch an allen Frontabschnitten der Sonderoperation in der Ukraine in der Offensive, meldet Armeegeneral Waleri Gerassimow, Leiter des Generalstabs der Streitkräfte Russlands. Während seiner Inspektion des Truppenverbands Mitte erklärte er dazu:

"Streitkräfte des vereinigten Truppenverbands setzen ihre Offensive praktisch an allen Frontabschnitten fort."

Russlands Stabschef: Einnahme von Krasnoarmeisk wurde zur wichtigsten Etappe der Befreiung von Donbass

Die Befreiung der Stadt Krasnoarmeisk (ukrainischer Name Pokrowsk) in der Donezker Volksrepublik durch russische Streitkräfte spielt eine wichtige Rolle für die Befreiung des gesamten Donbass, erklärt Armeegeneral Waleri Gerassimow, Leiter des russischen Generalstabs. Während seiner Inspektion des Truppenverbands Mitte betonte er:

"Die Einnahme von Krasnoarmeisk wurde zur wichtigsten Etappe bei der Befreiung des gesamten Donbass. Bei der Befreiung der Stadt zeigten die Truppen Initiative, agierten korrekt und überraschten den Gegner mit ihren Aktionen. Das Personal agierte mutig und tapfer. Ich wünsche Ihnen weitere militärische Erfolge."

Gerassimow fügte hinzu, dass die an Krasnoarmeisk angrenzenden Orte Rownoje, Rog und Gnatowka ebenfalls befreit wurden. Gegenwärtig werden in Krasnoarmeisk die Wohngebiete überprüft und die verbliebenen Zivilisten versorgt.

Die nächste Aufgabe des Truppenverbands Mitte sei die Befreiung der nächstgelegenen Stadt Dimitrow (ukrainischer Name Mirnograd), so der General weiter. Dabei gab Gerassimow an, dass die ukrainische Garnison von Dimitrow blockiert sei und die Stadt zu etwa einem Drittel bereits unter russischer Kontrolle stehe.

Sieben Zivilisten binnen einer Woche durch ukrainische Angriffe getötet

Während der vergangenen Woche sind sieben Bewohner russischer  Regionen durch Angriffe des ukrainischen Militärs ums Leben gekommen, meldet Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

"In der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 65 Zivilisten zu Schaden gekommen: 58 Menschen, darunter ein Minderjähriger, wurden verwundet, sieben wurden getötet."

Die meisten Opfer stammen aus den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und der Donezker Volksrepublik und wurden hauptsächlich unter Einsatz von Drohnen angegriffen, so Miroschnik weiter. Der Diplomat betonte, dass es sich dabei um vorsätzliche Angriffe gehandelt habe:

"Ukrainische Kämpfer lenkten ihre Drohnen aktiv auf Wohnblöcke und Einfamilienhäuser, kommerzielle und soziale Objekte und zivile Pkws."

Russische Luftabwehr schießt in der Nacht über 120 Drohnen ab

Russlands Luftabwehrtruppen haben in der vergangenen Nacht insgesamt 121 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies gibt das russische Verteidigungsministerium bekannt.

Nach Angaben der Behörde wurden im Zeitraum zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 8. Dezember und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 9. Dezember 49 Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Belgorod, 22 über der Krim, zehn über dem Gebiet Rjasan, neun über dem Gebiet Woronesch, acht über dem Kaspischen Meer, jeweils fünf über dem Gebiet Rostow und der Republik Kalmückien, vier über dem Gebiet Nischni Nowgorod, drei über dem Gebiet Lipezk, jeweils zwei über den Gebieten Kursk und Krasnodar sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Tula zerstört.

8.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Weitere ukrainische Drohnen über Regionen Russlands zerstört

Die russische Flugabwehr hat elf ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugobjekte zwischen 17 und 23 Uhr über den Gebieten Rostow, Brjansk, Belgorod und Wolgograd abgeschossen.

Peskow: Keine Rede von Putin-Trump-Treffen vor Jahresende

Von einem Treffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump vor dem Jahreswechsel ist keine Rede, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit dem TV-Sender Perwy Kanal. Der Beamte betont:

"Darüber wird noch nicht gesprochen. Das Treffen muss vorbereitet werden und es muss produktiv sein."

Selenskij: Kiew stellt seine Version des Friedensplans fertig

Die ukrainische Delegation wird den USA eine neue 20-Punkte-Version des Friedensplans vorlegen, erklärt der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij. Ihm zufolge sind aus dieser Version die Punkte gestrichen, die Kiew als inakzeptabel ansieht. Strana.ua zitiert den Präsidenten:

"Trump hat seine eigene Vision, die sich von der ukrainischen unterscheidet."

Die Ukraine erarbeite gemeinsam mit europäischen Ländern einen eigenen Friedensplan, der bis zum Abend des 9. Dezember fertiggestellt und dann nach Washington übermittelt werden soll, betont Selenskij.

Einen Kompromiss in der territorialen Frage gibt es bislang nicht, fügt Selenskij hinzu. Gleichzeitig betont er, dass die USA einen Mittelweg suchen möchten, obwohl "schwierige Fragen" offenbleiben. Die Ukraine habe weder ein verfassungsmäßiges noch ein internationales oder moralisches Recht, ihre Gebiete aufzugeben.

Bericht: Russland auf schnellstem Vormarsch seit Beginn des Konflikts

Inmitten der stockenden Friedensverhandlungen nimmt Russland die Territorien im Rahmen des Ukraine-Konflikts im höchsten Tempo seit dem Ausbruch der Kampfhandlungen ein, berichtet The Telegraph. Dies führt die Zeitung im Einzelnen darauf zurück, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen fehlender Reserven entlang der gesamten Front ausgedehnt werden. The Telegraph erläutert:

"Nachdem die Ukraine einige ihrer besten Brigaden und Einheiten von Drohnenpiloten zur Verteidigung von Pokrowsk entsandt hatte, konnten russische Truppen die Kiewer Reserven auf einer 630 Meilen langen Front (mehr als 1.000 Kilometer) ausdehnen und so im Südosten und Norden verwundbare Stellen öffnen."

"USA haben Russland-Ukraine-Konflikt geschürt – welche Garantien haben wir?"

"Die Amerikaner haben 30 Jahre lang alles getan, um diesen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zu schüren, sie waren Hauptinitiatoren (...) Sie haben ihr Versprechen gebrochen, die NATO nicht zu erweitern. Europa hat die Minsker Vereinbarungen zunichtegemacht", sagte der "Rossija 1"-Journalist Pawel Sarubin am Sonntag in der Sendung Moskau. Kreml. Putin.

Vor diesem Hintergrund fragt der Journalist den Kremlsprecher Dmitri Peskow und den russischen Präsidentenberater Juri Uschakow, welche Garantien Russland denn hätte, wenn eine Einigung stattfinde, diese Vereinbarungen auch eingehalten würden.

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Merz "skeptisch" gegenüber einigen Punkten des US-Friedensplans

Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich "skeptisch" über "einige Details in den Dokumenten der US-Seite". Dies erklärte der Regierungschef während des Treffens mit Wladimir Selenskij, Keir Starmer und Emmanuel Macron in London. Merz beabsichtigt daher, das Thema mit anderen Staats- und Regierungschefs zu besprechen.

Mehrere Angriffe nahe dem AKW Saporoschje registriert

In der vergangenen Nacht sind in der Gegend um die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mehrere Angriffe der ukrainischen Streitkräfte verzeichnet worden, erklärte Rosatom-Chef Alexei Lichatschew gegenüber TASS:

"Allein letzte Nacht wurden etwa 10 Angriffe registriert – durch Artillerie, Mörser und Drohnen."

Die Lage am Atomkraftwerk Saporoschje bleibt jedoch stabil, alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen werden getroffen, eine neue Mission der Internationalen Atomenergie-Organisation setzt ihre Arbeit fort, fügte Lichatschew hinzu. Das Personal des Atommeilers stellt dabei einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis.

Selenskij über US-Friedensplan: Keine einheitliche Position zum Donbass

Bei den Diskussionen über den US-Friedensplan gibt es bislang keine Einigung in der territorialen Frage, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in einem Interview mit Bloomberg.

Einige "sensible Punkte" des Plans erforderten weitere Debatten, insbesondere hinsichtlich der Sicherheitsgarantien und der Kontrolle über die umstrittenen Regionen. Der Präsident fügt hinzu:

"Es gibt Visionen der USA, Russlands und der Ukraine – und wir haben keine einheitliche Position zum Donbas."

Was die Sicherheitsgarantien betrifft, so würde Kiew nach Angaben von Selenskij auf einem Sonderabkommen mit westlichen Partnern, vor allem mit den USA, bestehen.

Neuer BSW-Chef: "Deutsche Sesselgeneräle schauen auf den Ukraine-Krieg wie auf ein Computerspiel"

Auf dem Magdeburger Parteitag der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) am Sonntag, den 7. Dezember, wurde Fabio De Masi in den Bundesvorsitz gewählt. Die bisherige Co-Chefin Amira Mohamed Ali wurde im Amt bestätigt.

In seiner Rede kommentierte De Masi die Versäumnisse der Ampelkoalition und der Bundesregierung unter Friedrich Merz. Dazu gehörten Deutschlands außenpolitische Entscheidungen wegen des Krieges in der Ukraine und des von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu geführten Gaza-Kriegs. Seinen Aussagen zufolge werden beide Herausforderungen auf so unterschiedliche Weise von Berlin gehandhabt, dass von einer "Doppelmoral" die Rede sei.

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Mehrere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

Im Verlauf des heutigen Dienstags haben Russlands Luftabwehrtruppen im Zeitraum zwischen 12:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 15 ukrainische Drohnen über den russischen Regionen zerstört. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

Nach Angaben der Behörde wurden sieben Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Belgorod, vier über der Krim, zwei über dem Gebiet Kursk, eine über dem Gebiet Brjansk sowie eine weitere über dem Kaspischen Meer abgeschossen.

Peskow: Für Moskau ist es wichtig, Ergebnisse der Arbeit der USA und der Ukraine zu verstehen 

Für Russland sei es wichtig zu verstehen, zu welchen Ergebnissen das Treffen zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff, dem Geschäftsmann Jared Kushner und der ukrainischen Delegation geführt habe. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärt gegenüber Journalisten:

"Derzeit ist es für uns wichtig, die Ergebnisse dieser Arbeit zu verstehen."

Die Teilnehmer des Friedensprozesses seien zum Schluss gekommen, dass eine solche Arbeit "im Stillen" durchgeführt werden müsse, so Peskow.

"Solche Arbeit kann nicht vollständig in der Öffentlichkeit geführt werden, das ist nicht konstruktiv. Und vor allem führt es nicht zu Ergebnissen."

TASS: Söldner in Regionen Cherson und Saporoschje halten sich im Hinterland auf

Ausländische Söldner in den Gebieten Cherson und Saporoschje säßen ihre Zeit im Hinterland ab und hätten keine Absicht, an der Front zu kämpfen, berichtet TASS unter Berufung auf den prorussischen Untergrund. Der überwiegende Teil sei lateinamerikanischer Herkunft, vornehmlich kolumbianischer und peruanischer Nationalität. 

"Sie beschäftigen sich mit allem Möglichen. In Odessa beispielsweise kontrollieren Söldner die Lieferung von Drogen aus dem Hafen."

Vor dem Hintergrund des Vormarsches der russischen Truppen gebe es jetzt deutlich weniger Söldner in der Ukraine, heißt es weiter. So hätten sich etwa die US-Söldner vollständig zurückgezogen, da die USA der Ukraine keine Hilfe leisteten.

Selenskij besucht am Montag Brüssel – Treffen mit Rutte und von der Leyen geplant

Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, wird am Montag, den 8. Dezember, zu Besuch in Brüssel erwartet, berichtet der TV-Sender SkyNews. Demnach reist Selenskij zunächst nach London, wo er sich mit Keir Starmer und Emmanuel Macron treffen wird, um von dort um 17 Uhr (Ortszeit) weiter nach Brüssel zu reisen. Dort plant Selenskij sich mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zu treffen.

Selenskij wird zu "hochrangigen Gesprächen" mit Merz und Macron in London erwartet

Der ukrainische Präsident Selenskij wird sich heute in London mit Spitzenvertretern der "Koalition der Willigen" treffen, um mit den EU-Vertretern das weitere gemeinsame Vorgehen zum Thema eines Ukraine-Friedensvertrags zu besprechen.

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FSB nimmt einen Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 21-jährigen Einwohner des Gebiets Rostow festgenommen, der der Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) verdächtigt werde. Dies teilt die Pressestelle der Behörde am Montag mit.

Der Mann, Jahrgang 2004, habe einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU auf Telegram aufgenommen und einer Zusammenarbeit zugestimmt. Er habe die Aufgaben im Auftrag der ukrainischen Seite gegen Belohnung erledigt. Wie es heißt, habe der Verdächtige einen Mobilfunksendemast in Brand gesetzt.

Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Dem Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

In dem Frontbericht vom Montag heißt es, dass die russischen Truppen in den zurückliegenden 24 Stunden dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt haben. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine im Laufe des Tages mehr als 1.275 Soldaten.

Darüber hinaus sind zerstört oder getroffen worden:  

  • zwei Panzer,
  • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei aus westlicher Produktion, 
  • zwölf Pick-ups,
  • 58 Autos, 
  • ein Flugabwehrraketensystem,
  • acht Haubitzen, darunter zwei aus westlicher Produktion, 
  • zwei Artillerieaufklärungsradare,
  • fünf Stationen für elektronische Kampfführung,
  • 20 Munitions-, Material- und Brennstofflager.

Des Weiteren haben Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, und Drohnenleitstellen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken.

Zudem haben russische Luftabwehrkräfte 171 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen.

Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 668 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 101.131 unbemannte Luftfahrzeuge, 639 Flugabwehrraketensysteme, 26.445 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.627 Mehrfachraketenwerfer, 31.788 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 48.590 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

Orbán: EU will Ukraine aufnehmen und Krieg gegen Russland beginnen

Die Europäische Union plant, die Ukraine bis 2030 aufzunehmen, was den Beginn eines Krieges mit Russland bedeuten würde, auf den sich Europa bereits vorbereitet. Dies erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán:

"Brüssel bereitet sich auf einen Krieg mit Russland vor und hat bereits ein Datum für den Kriegseintritt festgelegt: 2030. Das erklärte Ziel des von Brüssel gestarteten Rüstungsprogramms ist es, die Union bis 2030 auf einen Krieg vorzubereiten. Außerdem ist 2030 das Zieldatum für das beschleunigte Verfahren zur Aufnahme der Ukraine in die EU."

Orbán erinnert daran, dass gemäß dem Grundabkommen der EU ein Konflikt auf dem Gebiet eines Mitgliedstaates die übrigen Länder zur Beteiligung verpflichte:

"Die Aufnahme des Krieg führenden Landes Ukraine in die EU würde also zum sofortigen Kriegseintritt führen."

Russland befreit zwei Orte in DVR und im Gebiet Saporoschje

Die Einheiten des Truppenverbandes Süd hätten binnen 24 Stunden die Ortschaft Tscherwonoje in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. 

Überdies übernahm Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbandes Dnjepr die Kontrolle über die Siedlung Nowodanilowka im Gebiet Saporoschje.

Mehr als 3.800 ukrainische Kämpfer binnen einer Woche bei Kämpfen um LVR außer Gefecht gesetzt

In der vergangenen Woche hätten russische Einheiten an den westlichen Grenzen der LVR ihre taktische Position an der Front verbessert und seien tief in die Verteidigungslinien des Feindes vorgedrungen. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

Ihm zufolge habe der Gegner im Zeitraum zwischen dem 29. November 2025 und dem 5. Dezember 2025 in den Verantwortungsbereichen der Truppenverbände Nord, Süd und West etwa 3.875 Soldaten und Söldner verloren. 

Laut Marotschko hätten die russischen Streitkräfte insgesamt 230 Fahrzeuge, 56 gepanzerte Fahrzeuge, 26 Feldartilleriegeschütze, 66 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 59 Munitions-, Material- und Brennstofflager getroffen oder zerstört.

Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

Die russische Flugabwehr hat am Morgen sieben Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

"Zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sieben ukrainische Starrflüglerdrohnen durch diensthabende Luftabwehrkräfte über zerstört."

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der abgefangenen Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Rostow – fünf
  • Gebiet Wolgograd – eine,
  • Gewässer des Schwarzen Meeres – eine.

Gebiet Belgorod meldet Verletzte und Schäden nach Angriffen ukrainischer Armee

Nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 30 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken seien mindestens zehn Geschosse abgefeuert und 71 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt worden, von denen 43 abgefangen wurden. Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. 

Infolge der Attacken seien zwei Privathäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Geschäft, ein Betrieb sowie 13 Fahrzeuge beschädigt worden, so Gladkow.

Energieanlagen im Gebiet Saporoschje angegriffen

Die ukrainischen Truppen führten einen Drohnenangriff auf Energieanlagen im Gebiet Saporoschje durch. In der Folge kam es zur Unterbrechung der Stromversorgung von Tausenden Haushalten, wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt

"Infolge eines gegnerischen Drohnenangriffs bleiben 11.958 Verbraucher der Stadt Kamenka-Dneprowskaja, der Siedlungen Wodjanoje, Dneprowka, Mitschurino und Sawetnoje ohne Strom."

Balizki zufolge führten die Einsatzkräfte die Wiederherstellungsarbeiten durch, die jedoch durch die Gefahr erneuter Angriffe der ukrainischen Streitkräfte erschwert werden.

Puschilin: Pufferzone um Krasnoarmeisk erweitert

In einem Interview mit dem Sender Rossija 24 kündigt der DVR-Chef, Denis Puschilin, die Erweiterung der Pufferzone um die Stadt Krasnoarmeisk an.

"Nach der Befreiung der Siedlung Rownoje sehen wir, dass um Krasnoarmeisk eine Art Pufferzone erweitert wird."

Am Sonntag teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Ortschaft Rownoje befreit hätten.

"Vorschlag noch nicht gelesen" – Trump ist enttäuscht von Selenskij

US-Präsident Donald Trump äußert sich enttäuscht darüber, dass der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij sich noch nicht mit dem von Washington vorgeschlagenen Friedensplan vertraut gemacht habe. Dies erklärt Trump am Sonntag.

"Wir haben also mit Präsident Putin gesprochen, und mit ukrainischen Führern – darunter auch mit Präsident Selenskij. Und ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin, dass Präsident Selenskij den Vorschlag noch nicht gelesen hat." 

Trump bezog sich dabei auf seinen Informationsstand von vor "einigen Stunden". Ihm zufolge sei Russland "fein" mit dem US-Vorschlag.

"Russland ist fein damit. Ich bin mir nicht sicher, ob Selenskij es auch ist. Seine Leute lieben es, aber er hat es noch nicht gelesen."

Ex-Pentagon-Analystin: Neue US-Sicherheitsstrategie deutet auf Rückzug aus Ukraine-Krieg hin

In der neuen Sicherheitsstrategie der USA wird die Ukraine nur viermal erwähnt, stellt die frühere Pentagon-Analytikerin Karen Kwiatkowski in einem Interview fest. Das Dokument beinhalte die Erkenntnis, dass der Vormarsch der russischen Armee nicht gestoppt werden könne.

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Luftverteidigung wehrt in der Nacht ukrainische Drohnenangriffe über russischen Gebieten ab

In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 67 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

  • Gebiet Brjansk – 24,
  • Gebiet Saratow – zwölf,
  • Gebiet Rostow – elf,
  • Gebiet Wolgograd – neun,
  • Gebiet Kursk – zwei,
  • Gebiet Leningrad – zwei,
  • Gebiet Tula – zwei,
  • Region Moskau – zwei,
  • Gebiet Kaluga – eine,
  • Gebiet Orjol – eine,
  • Gebiet Smolensk – eine.

7.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Rada-Abgeordneter: Situation bei Raketen ist kritisch

Die Situation der Waffenlieferungen an die Ukraine sei kritisch. Diese Meinung äußerte am 7. Dezember der Sekretär des Ausschusses für nationale Sicherheit der Werchowna Rada, Roman Kostenko, dessen Videoauftritt von dem ukrainischen Portal Strana.ua verbreitet wurde. Auf die Frage eines Journalisten zu den Lieferungen US-amerikanischer Raketen antwortete Kostenko, dass die Lage bereits kritisch sei:

"Was die amerikanischen Raketen angeht, so ist die Lage kritisch. Es gab nie viele davon. Aber ich spreche jetzt über das gesamte Spektrum der Waffen, darunter auch Raketen."

Präsident der Slowakei in die Datenbank der Website "Mirotworez" eingetragen

Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowostiberichtet, wurde der slowakische Präsident Peter Pellegrini in die Datenbank der umstrittenen ukrainischen Website "Mirotworez" aufgenommen. Die Website wirft dem Präsidenten vor, Maßnahmen zur "Unterstützung Russlands" zu ergreifen.

Die berüchtigte nationalistische Website "Mirotworez" wurde bereits mehrfach wegen Extremismus und der Verbreitung personenbezogener Daten beschuldigt. Seit mehreren Jahren veröffentlicht sie Daten von Journalisten, Politikern, Aktivisten und sogar einfachen Bürgern der Ukraine und anderer Länder, die von ukrainischen Nationalisten auf ihre "schwarzen Listen" gesetzt wurden. RIA Nowosti schreibt:

"Die persönlichen Daten des slowakischen Präsidenten wurden am Samstag in die Datenbank von Mirotworez aufgenommen."

Ex-Premierminister: Russland bereitet für Kiew-Neonazis bereits einen "Nürnberger Prozess" vor

Die russischen Strafverfolgungsbehörden arbeiten bereits an einem Tribunal, vor das ukrainische Neonazis gestellt werden sollen, unter anderem wegen Verbrechen in dem russischen Gebiet Kursk. Dies erklärte der ehemalige Premierminister Russlands und Vorsitzende der Russischen Anwaltskammer, Sergej Stepaschin, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Auf die Frage, ob Russland nach Abschluss der Militäroperation ein Verfahren nach dem Vorbild des Nürnberger Prozesses gegen Nazi-Verbrecher einleiten sollte, antwortete Stepaschin:

"Wir arbeiten derzeit daran. Die Anwaltsvereinigung, der Untersuchungsausschuss und die Staatsanwaltschaft sind natürlich dabei, denn es liegen Verbrechen vor. Insbesondere das, was in der Region Kursk geschehen ist. Das sind einfach Mörder und Sadisten. Das steht nicht zur Debatte."

Gebiet Charkow: Damm des Petscheneg-Stausees beschädigt

Im Gebiet Charkow in der Ukraine ist der Damm des Petscheneg-Stausees beschädigt. Darüber hat der Leiter des Petscheneg-Gemeinderats, Alexander Gusarow, berichtet. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

"Der Verkehr auf der Fahrbahn des Petscheneg-Damms ist eingestellt." 

Der Petscheneg-Stausee liegt am Fluss Sewerski Donez. Er wurde im Jahr 1962 in Betrieb genommen. Wie das Portal Strana.ua schreibt, führt über den Damm des Stausees eine der Straßen von Charkow nach Woltschansk, Weliki Burluk und Kupjansk, und genau dort finden derzeit heftige Kämpfe statt.

Bericht: Russlands Offensive verschärft interne Probleme der ukrainischen Armee

Die Offensive der russischen Armee nimmt zu und verschärft damit die internen Probleme der ukrainischen Armee. Darüber berichtet die Zeitung The New York Times. So setze die russische Armee massenhaft Angriffs- und Aufklärungsdrohnen ein, während die Ukraine über nichts Vergleichbares in Massenproduktion verfüge. Daraus ergibt sich eine technologische Kluft, die die Verteidigung erschwert, so die Zeitung weiter. Ein weiteres Problem der ukrainischen Streitkräfte sei der Mangel an Personal und Ressourcen. Ukrainische Soldaten berichten von einem erheblichen Ungleichgewicht, schreibt The New York Times und zitiert sie:

"Wenn wir drei Leute haben, haben sie 30."

All dies verschlechtert die Verhandlungsposition Kiews, stellt die Zeitung abschließend fest.

The Telegraph: Radikale Haltung von Kallas – ein echtes "Geschenk an den Kreml"

Die radikale Haltung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas in der Ukraine-Frage spaltet die westliche Gemeinschaft und ist ein echtes "Geschenk für Moskau", so die britische Zeitung The Telegraph. Kallas' entschiedene Weigerung, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln, habe "Europa faktisch aus der Endphase der Verhandlungen ausgeschlossen" und Washington vom EU-Block entfernt. Dies habe Moskau eine vorteilhaftere Position in den Verhandlungen verschafft, analysiert die Zeitung. Die Autoren des Telegraph-Artikels betonen:

"Die Chefdiplomatin der EU ist ein Geschenk für den Kreml."

In dem Artikel wird auch berichtet, dass hochrangige Beamte des Weißen Hauses verärgert sind über das, was sie als "Estonisierung" der europäischen Außenpolitik unter der Leitung von Kallas bezeichnen.

Russischer Offizier: "Ukrainer haben Kampfgeist – im Gegensatz zu NATO-Soldaten"

Der russische Generalleutnant Apti Alaudinow hat sich in einem Interview zum westlichen Narrativ des "langsamen russischen Vorankommens" geäußert. Er erläuterte auch, wie Russland die Weltbühne demokratisiert habe, da dank der russischen Hyperschallraketen die mächtigen US-Flugzeugträger, die vorher zur Einschüchterung genutzt wurden, nur noch Blechdosen seien. Zur Sprache kamen auch all die "Wunderwaffen" für das Kiewer Regime, die am Ende nur zur Bereicherung des militärisch-industriellen-Komplexes in den USA dienten.

Alaudinow bemerkte, dass es kaum noch westliche Söldner in der Ukraine gebe:

"Sie kamen, um gegen Russland zu kämpfen, und dachten, es würde eine Safari wie in Afrika, Afghanistan, Libyen oder Syrien werden. Wir haben sie massenhaft getötet."

Er sagte auch, dass die israelische Armee nicht mit der russischen vergleichbar sei, da sie keine Taktik kenne und nur ohne Rücksicht auf Frauen, Kinder oder alte Menschen alles bombardieren könnte. "Wenn Sie auch nur an einem einzigen Ort gesehen haben, dass wir so Krieg führen, dann können Sie uns gerne vergleichen."

Der Held Russlands bekräftigte, dass Russland nicht um ein Stück Land kämpfe, sondern für seine Souveränität, und dafür bis zum Ende gehen werde. "Wenn es um unsere Souveränität und um Raketen des NATO-Blocks an unserer Grenze, nur 500 Kilometer von Moskau entfernt, geht, dann werden wir, bitte entschuldigen Sie, bis zum Ende gehen."

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Wadephul fordert von China mehr Druck auf Russland

Bundesaußenminister Johann Wadephul hat die chinesische Regierung in den Beratungen über einen Waffenstillstand in der Ukraine aufgefordert, den Druck auf Moskau zu erhöhen. Vor seinem Abflug zu einem Besuch in Peking sagte der CDU-Politiker in Berlin:

"Kein anderes Land hat so viel Einfluss auf Russland wie China und kann sein Gewicht so sehr dafür einsetzen, dass Russland endlich zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist, die die Souveränität der Ukraine achten."

Die Regierung in Peking sollte dazu beitragen, einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine zu erreichen. Wadephul nannte den Austausch mit China in Zeiten wachsender internationaler Spannungen unersetzlich. Freiheit, Sicherheit und Wohlstand seien eng mit der Volksrepublik verknüpft.

"Es ist daher in unserem Interesse, diesen Dialog zu führen – in direktem Austausch und mit Fairness."

Bericht: Syrskis Besuch in Sumy demonstriert die Priorität dieser Richtung für Kiew

Vertreter der russischen Sicherheitsbehörden erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass der Besuch des Oberbefehlshabers der ukrainischen Armee, Alexander Syrski, im Kommandoposten der Gruppe in der Region Sumy die Priorität dieser Richtung für Kiew demonstriere. Der Gesprächspartner der Agentur merkte an:

"Der Chef der ukrainischen Streitkräfte, Syrski, hat gestern den Kommandoposten der ukrainischen Truppen im Gebiet Sumy besucht, was darauf hindeuten könnte, dass diese Region für das ukrainische Kommando derzeit eine der Prioritäten darstellt."

Trumps Ukraine-Gesandter Kellogg: Frieden im Ukrainekrieg in greifbarer Nähe

Nach den Worten des scheidenden US-Sondergesandten für die Ukraine, Keith Kellogg, ist eine Einigung zur Beendigung des Ukrainekrieges "wirklich nah". Einem Frieden stünden vor allem noch zwei ungelöste Fragen entgegen: die Zukunft der Donbass-Region und des von Russland kontrollierten Atomkraftwerks Saporoschje. Am Samstagabend sagte Kellogg auf dem Reagan National Defense Forum:

"Wenn wir diese beiden Fragen geklärt haben, werden sich die übrigen Punkte meiner Meinung nach gut lösen lassen."

Die Bemühungen zur Lösung des Konflikts befänden sich auf der Zielgeraden, sagte der pensionierte Generalleutnant. Man sei fast am Ziel.

Kellogg gibt seinen Posten als Ukraine-Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump im Januar ab.

"Ja zu Neutralität und Frieden": Protest in Wien gegen EU-Kriegskurs

Am Samstag hat im Zentrum Wiens eine mehrere Stunden dauernde Demonstration gegen die Regierungspolitik stattgefunden. Zahlreiche Teilnehmer zogen am 6. Dezember mit Fahnen und Plakaten durch die Innenstadt und machten ihrem Unmut Luft. Im Fokus der Kritik standen vor allem die aus ihrer Sicht schrittweise Abkehr Österreichs von der traditionellen Neutralität sowie die zunehmende Militarisierung Europas. Auf Transparenten waren Parolen wie "Wir werden nicht für eure Politik frieren und hungern" zu lesen.

Neben der österreichischen und europäischen Politik nahmen die Demonstranten auch die ukrainische Regierung ins Visier, der sie Korruption und Verstöße gegen demokratische Grundrechte vorwarfen.

Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Bloomberg: EU überzeugt Selenskij, dem Abzug der Truppen aus dem Donbass nicht zuzustimmen

Wie die US-Agentur Bloomberg unter Berufung auf ihre Quellen berichtet, versucht Europa derzeit, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij davon zu überzeugen, keine Gebiete an Russland im Rahmen eines Friedensabkommens abzutreten. In einem Artikel von Bloomberg heißt es dazu:

"Das Hauptziel der Eliten des europäischen Kontinents ist es, eine Situation zu vermeiden, in der die USA den angeschlagenen Selenskij dazu zwingen, Truppen aus dem ukrainischen Donbass abzuziehen und einem Deal ohne ernsthafte amerikanische Sicherheitsgarantien zuzustimmen."

Mann bei Drohnenangriff auf Siedlung im russischen Gebiet Belgorod verletzt

Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntagnachmittag in der Siedlung Borissowka im russischen Grenzgebiet Belgorod zugeschlagen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe eine gegnerische Drohne ein Geschäft attackiert. Dabei sei ein Zivilist verletzt worden. Der Mann habe ein Explosionstrauma und Splitterverletzungen erlitten. Durch die Explosion des unbemannten Luftfahrzeugs seien ein Auto und das Vordach des Geschäfts beschädigt worden.

US-Friedensplan, Bas-Aussage und Familienunternehmer-Verband

In dieser Folge analysiert Alexander von Bismarck die neuesten Entwicklungen rund um den US-Friedensplan für die Ukraine. Wie wahrscheinlich ist ein baldiger Frieden und wie kann Europa einen bedeutenden Beitrag dazu leisten?

Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Russische Luftabwehr fängt weitere ukrainische Drohnen ab

Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 Uhr MEZ bis 11 Uhr MEZ elf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Brjansk – 3,
  • Gebiet Kursk – 3,
  • Gebiet Belgorod – 2,
  • Gebiet Tula – 2,
  • Gebiet Orjol – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

Orbán will Wirtschaftsdelegation nach Russland entsenden

Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán bereitet sein Land nach eigenen Angaben wirtschaftlich bereits auf die Zeit nach dem Ukraine-Krieg vor. Auf der Plattform X schreibt der Politiker:

"Während andere ziellos herumwandern, sorgen wir vor. Wir stehen im Dialog mit den USA und Russland, um unseren Platz in der Nachkriegswirtschaft zu sichern. Wenn die Sanktionen vorbei sind und wenn sich die Weltwirtschaft wieder öffnet, werden diejenigen, die sich darauf vorbereitet haben, die Führung übernehmen."

Bei einer Wahlkampfkundgebung in der Stadt Kecskemét hat Orbán am Samstag die Entsendung einer Delegation von Geschäftsleuten nach Moskau angekündigt. Die Delegierten würden sich bei der Reise in diesem Dezember auf wirtschaftliche Fragen konzentrieren.

Russland greift Ziele in Ukraine mit Hyperschallraketen an

Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform Telegram einen weiteren Vergeltungsschlag gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. In der Nacht zum Sonntag seien als Reaktion auf Terrorattacken gegen Russland mehrere ukrainische Verkehrs- und Energieobjekte attackiert worden. Das russische Militär habe zu diesem Zweck Langstreckendrohnen, bodengestützte Präzisionswaffen und Hyperschallraketen vom Typ Kinschal eingesetzt. Darüber hinaus sei ein Rüstungsbetrieb getroffen worden, der an der Produktion von Drohnen beteiligt gewesen sei.

In der entsprechenden Mitteilung betont das Ministerium in Moskau, dass alle anvisierten Ziele getroffen worden seien. Außerdem berichtet die Militärbehörde über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf weitere Objekte, darunter einen Militärflughafen, Brennstoffdepots und 140 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern.

Ihrerseits habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwei Lenkbomben, vier weitreichende Raketen vom Typ Neptun und 172 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgefangen.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowyje Wirki, Andrejewka, Nowaja Setsch und Iskriskowschtschina im Gebiet Sumy sowie Stariza und Wiltscha im Gebiet Charkow getroffen. Bis zu 210 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zehn Wagen, drei Geschütze und drei Munitionslager verloren.

Der Truppenverband West habe die Ortschaft Kutscherowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle genommen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kupjansk-Uslowoi, Podoly, Blagodatowka und Schijkowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 220 Armeeangehörige verloren. Sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, vier Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und sechs Munitionslager seien zerstört worden.

Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Stepanowka, Sewersk, Kriwaja Luka, Minkowka, Slawjansk und Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 190 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, eine Panzerhaubitze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie sieben Lager mit Munition, Militärzubehör und Kraftstoff verloren.

Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Rownoje in der DVR unter seine Kontrolle genommen und eliminiere weiterhin die nahe der Ortschaft Dimitrow eingekesselten ukrainischen Truppen. Außerdem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte im Raum der Ortschaften Rodinskoje, Swetloje, Torksoje, Udatschnoje, Grischino, Dobropolje, Nowopawlowka, Sergejewka, Belizkoje und Nowossergejewka in der DVR getroffen worden. Der Gegner habe dabei bis zu 480 Soldaten verloren. Das russische Militär habe vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwei Wagen zerstört.

Auch der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, wobei er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Ternowatoje, Dobropolje und Gulaipole im Gebiet Saporoschje sowie Gai und Andrejewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 205 Soldaten. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Wagen, vier Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

Seinerseits habe der Truppenverband Dnjepr ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wesseljanka im Gebiet Saporoschje sowie Lwowo und Antonowka im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein Panzerfahrzeug, ein Geschütz, zehn Pick-ups, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Lager mit Munition verloren.

Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 668 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 100.960 Drohnen, 638 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.428 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.627 Mehrfachraketenwerfer sowie 31.769 Geschütze und Mörser verloren.

Merz nimmt an Gesprächen mit Selenskij in London teil

Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Montag an den Beratungen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in London zum weiteren Vorgehen im Ukraine-Krieg teilnehmen. Dies hat Regierungssprecher Stefan Kornelius während der Nahost-Reise des CDU-Politikers bestätigt. Auch der französische Staatschef Emmanuel Macron will mit dabei sein.

Zuvor hat die Nachrichtenagentur PA berichtet, dass Selenskij in London erwartet wird, um mit dem britischen Premierminister Keir Starmer zu beraten. Thema soll der Stand der Verhandlungen über einen Friedensplan sein.

Gouverneur meldet ukrainische Angriffe auf 21 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 21 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 16 Geschosse abgefeuert und 54 Drohnen eingesetzt, von denen 36 abgeschossen worden seien.

Der Politiker meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt fünf Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, zwei Lkw und drei Autos zerstört oder beschädigt worden.

Darüber hinaus berichtet Gladkow über den Einschlag eines "unbestimmten" Geschosses in der Gebietshauptstadt Belgorod. Ein Mann habe dabei Verletzungen erlitten. Außerdem seien eine Stromleitung, ein Lkw, fünf Einfamilienhäuser, ein Verwaltungsgebäude und ein Geschäft beschädigt worden. Durch herabfallende Fragmente dieses "unbestimmten" Geschosses seien zudem acht Fahrzeuge in der benachbarten Siedlung Nowossadowy zu Schaden gekommen.      

Am Samstag ist durch die Explosion dieses Geschosses, zu dessen Herkunft bislang keine Angaben vorliegen, in Teilen der Stadt der Strom ausgefallen. Auch außerhalb der Stadt gab es Probleme mit der Stromversorgung. Ein Kommentar des Verteidigungsministeriums in Moskau lag zunächst nicht vor.

Reparaturarbeiten am ukrainischen Stromnetz nehmen Wochen in Anspruch

Das ukrainische Stromnetz ist nach den jüngsten russischen Luftangriffen schwer beschädigt. Der Versorger Ukrenergo teilt mit, dass die Reparaturen mehrere Wochen dauern werden. Die örtlichen Medien zitieren den Unternehmenschef Witali Saitschenko mit den Worten:

"Die Lage ist ziemlich schwierig. Wir sprechen tatsächlich nicht über Tage, sondern über Wochen, die eine Wiederherstellung braucht."

Für die Menschen bedeute dies, dass die Stromsperren statt 4 bis 8 Stunden nun 12 bis 16 Stunden dauerten. Dies betreffe die meisten Landesteile, erklärte Saitschenko.

Die Abschaltungen bedeuten meistens auch, dass es in den Wohnungen kein Wasser gibt.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. Dezember 17 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Aljoschki — 4,
  • Malaja Lepeticha — 3,
  • Kairy — 3,
  • Sawodowka — 2,
  • Gornostajewka — 5.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Majatschka, Nowaja Kachowka, Staraja Majatschka und Aljoschki seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Neue US-Sicherheitsstrategie: Scharfe Kritik an Europa und deutliche Warnungen für die EU

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der USA enthält ungewohnt scharfe Kritik an Europa. Das Dokument wirft der EU vor, politische Freiheiten zu untergraben, Meinungsäußerung zu zensieren, wirtschaftlich zu erodieren und durch Migrationspolitik sowie Identitätsverlust in eine existenzielle Krise zu geraten.

Die Strategie zeichnet das Bild eines Kontinents am Rand des wirtschaftlichen und zivilisatorischen Niedergangs. Die USA sehen sich in der Rolle eines Vermittlers zwischen Europa und Russland, da der Wunsch vieler Europäer nach Frieden aus ihrer Sicht von den Regierungen ignoriert werde. Washington erklärt, Europa müsse "auf den richtigen Weg" zurückgeführt werden, um Stabilität und strategisches Gleichgewicht in Eurasien wiederherzustellen.

Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Selenskij bezeichnet Telefongespräch mit Witkoff und Kushner als "substanziell"

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach eigenen Angaben telefonisch mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner über den Stand des Friedensplans für sein Land beraten. Es sei ein "substanzielles" Gespräch gewesen. Auch die ukrainischen Vertreter Rustem Umerow und Andrei Gnatow seien beteiligt gewesen, schrieb Selenskij auf der Plattform X. Die Ukrainer verhandelten seit Donnerstag in Florida mit den Amerikanern.

"Wir haben viele Aspekte besprochen und sind Eckpunkte durchgegangen, die ein Ende des Blutvergießens sicherstellen können und die Gefahr einer neuen russischen Invasion und das Risiko ausräumen, dass Russland seine Versprechen nicht einhält, wie es in der Vergangenheit mehrmals passiert ist."

Die Ukraine werde weiter vertrauensvoll mit der US-Seite kooperieren, die ernsthaft versuche, einen Frieden zu erreichen, erklärte der ukrainische Staatschef. Er dankte US-Präsident Donald Trump für dessen Engagement. Als nächsten Schritt erwarte er Umerow und Gnatow zum persönlichen Bericht.

DVR meldet drei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden drei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. Dezember bis 0 Uhr am 7. Dezember (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben. Zwei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

Ukrainische Drohnen greifen Siedlung im südrussischen Gebiet Rostow an: 250 Menschen ohne Strom

Gouverneur Juri Sljussar bestätigt auf Telegram eine nächtliche ukrainische Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow. Wie der Politiker mitteilt, sei der Norden der Region betroffen worden. Die Luftabwehr habe die gegnerischen Drohnen über drei Bezirken abgeschossen. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.  

Dennoch berichtet Sljussar über einen beschädigten Strommast. In der Siedlung Kolundajewski sei der Strom ausgefallen. Betroffen seien 250 Einwohner.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 77 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 77 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Saratow – 42,
  • Gebiet Rostow – 12,
  • Teilrepublik Krim – 10,
  • Gebiet Wolgograd – 9,
  • Gebiet Belgorod – 2,
  • Gebiet Astrachan – 1,
  • Teilrepublik Tschetschenien – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

6.12.2025 20:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Elf Unternehmen in Sewastopol wegen Finanzhilfen für die ukrainische Armee verstaatlicht

In Sewastopol haben sich die zuständigen Stellen dazu entschlossen, das Vermögen von elf Unternehmen zu verstaatlichen, die laut Angaben der Stadt die ukrainischen Streitkräfte sowie den Hauptnachrichtendienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums unterstützt haben. Dies teilt der Gouverneur der Stadt Michail Raswosschajew mit. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

"Heute Morgen wurde auf einer Regierungssitzung ein Beschluss gefasst, bewegliches und unbewegliches Vermögen, das sich im Besitz juristischer und natürlicher Personen, darunter auch ausländische, befindet, die der ukrainischen Armee und dem Hauptnachrichtendienst der Ukraine Hilfe leisten, in das Staatseigentum von Sewastopol zu überführen."

Unter den Firmen, die die ukrainische Armee finanziert haben, befindet sich einer der größten Provider Sewastopols. Auf der Liste stehen auch mehrere Privatpersonen und juristische Personen, darunter das in der Stadt beliebte Restaurant Gletschik, dessen Eigentümer laut dem Gouverneur in London leben und die Soldaten der Ukraine unterstützen. Der Prozess der Übertragung des Eigentums an die Stadt wurde heute begonnen.

Orbán: EU soll Korruption in der Ukraine verurteilen, aber Brüssel deckt Kiew

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich zur Reaktion der EU-Eliten auf den Korruptionsskandal in der Ukraine geäußert. Die Europäische Union hätte die Korruptionssituation in der Ukraine verurteilen müssen, aber Brüssel deckt Kiew weiterhin, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán im sozialen Netzwerk X. Seinen Worten zufolge versinkt Europa selbst "in Bestechung", und die Europäische Kommission sowie das Parlament sind in Skandale verwickelt. Er betonte:

"Die EU hätte sich gegen die Korruption in der Ukraine aussprechen müssen, aber es ist alles beim Alten geblieben: Brüssel und Kiew decken sich gegenseitig, anstatt der Wahrheit ins Auge zu sehen."

Bloomberg: Ukraine-Konflikt erreicht seine entscheidende Phase

Der Konflikt in der Ukraine erreicht seine "entscheidende Phase", während Europa eine Spaltung in seinen Beziehungen zu den USA erlebt. Darüber berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. In dem Artikel der Agentur wird daran erinnert, dass die USA in ihrer aktualisierten nationalen Sicherheitsstrategie erklärt haben, dass europäische Beamte "unrealistische Erwartungen" in Bezug auf den Konflikt in der Ukraine haben und dass der Kontinent unter einem "Mangel an Selbstvertrauen" leidet. In dem Agenturbericht heißt es:

"Europäische Diplomaten berichten, dass die Kommunikation mit der amerikanischen und der ukrainischen Seite in letzter Zeit nicht einfach war [...] Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind zutiefst besorgt über die Versuche der USA, ein gemeinsam mit Russland ausgearbeitetes Abkommen zu schließen, das eine Kapitulation des Westens bedeuten würde. Dies hat das Vertrauen in die Regierung von Präsident Trump auf dem Kontinent untergraben und neue existenzielle Fragen aufgeworfen: Die transatlantische Allianz bröckelt – kann Europa sich selbst verteidigen?"

Exklusiv: Einsatz des Bataillons "Achmat-Ost" im Gebiet Saporoschje

Im Frontgebiet von Saporoschje melden russische Einheiten des Bataillons "Achmat Ost" weitere Erfolge. Der Bataillonskommandeur erklärt, die russischen Kräfte haben die Lage "weitgehend unter Kontrolle" und stören gezielt die Rotation ukrainischer Einheiten. Mehr darüber vom RT DE-Militärkorrespondenten Iwan Poljanskij.

Nach Angaben der Truppe spielen Drohnenpiloten eine Schlüsselrolle: Mit FPV-Drohnen werden gegnerische Infanterie, Militärfahrzeuge, Kommandoposten und Starlink-Systeme angegriffen.

Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Bericht: Kallas enttäuscht europäische Politiker

Laut dem tschechischen Portal HN sorgt die Arbeit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas für wachsende Enttäuschung unter europäischen Beamten. So formulierte ein hochrangiger tschechischer Diplomat seine Kritik an Kallas, deren Arbeit in dieser Position von vielen in der EU als "unproduktiv" angesehen wird:

"Sie hat absolut keinen Kontakt zu den USA. Das ist ein kolossaler Fehler, und der US-Außenminister Marco Rubio hat sie sogar verspottet."

Kritiker sind der Meinung, dass ihre harte Haltung, die jeglichen Kontakt mit der russischen Führung ausschließt, zu einer Marginalisierung der Rolle der EU auf der internationalen Bühne führt, während Russland und die USA aktiv über eine Lösung für die Ukraine verhandeln, schreibt das Portal. HN kommentiert die Forderung von Kallas, den russischen Präsidenten Wladimir Putin vor Gericht zu stellen, als "sinnlos":

"Sie spricht die Sprache der Kriegsverbrechen und Tribunale. Oft äußert sie sich lautstark in den Medien und sozialen Netzwerken, nur um 'Likes' zu sammeln."

Drohnenattacke aus Ukraine: Ein Verletzter und Dutzende Menschen ohne Strom im Gebiet Saporoschje

Ukrainische Drohnen haben am Samstagnachmittag den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtete auf Telegram über mindestens acht Explosionen im Bezirk Wassiljewka und in der Ortschaft Kamenka-Dnjeprowskaja. Dabei wurde eine Stromleitung beschädigt, wodurch 317 Haushalte ohne Strom waren. Zudem wurde eine Gasleitung beschädigt. Ein 40 Jahre alter Mann erlitt Verletzungen. Balizki rief seine Landsleute dazu auf, bis auf Weiteres an sicheren Orten zu bleiben.

Türkei zeigt sich optimistisch: US-Vermittlung in Ukraine-Krise könnte Erfolg haben

Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat die europäischen Länder und andere Staaten, die an einem Frieden in der Ukraine interessiert sind, dazu aufgerufen, die Vermittlungsbemühungen der USA zu unterstützen. Europa sollte nach kreativeren Lösungen suchen, erklärte der Diplomat.  

"Ich bin der Meinung, dass der einzige lebensfähige Weg, diesen Krieg zu beenden, darin besteht, aufrichtig und entschlossen an den Verhandlungen teilzunehmen. Derzeit laufen vielversprechende Vermittlungsbemühungen."

Fidan brachte zudem seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die US-Initiative ein Erfolg sein werde. Sie biete dafür gute Voraussetzungen. Trotz der andauernden Kämpfe brauche man eine Plattform für den Dialog. Auch wenn solche Gespräche den Krieg nicht sofort stoppen könnten, seien sie hilfreich und lieferten zusätzliche Chancen.

Bericht: Beschlagnahmung von russischen Vermögenswerten in Europa droht Euro zu schwächen

Die Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte durch die EU könnte sich auf den Status des Euro auswirken, schreibt die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Experten aus der Finanzbranche. Fachleute, darunter auch solche von Schweizer Banken und Fonds, merkten im Gespräch mit der Zeitung an, dass die Wahrnehmung Europas als Region mit strikter Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit einer der wichtigsten Vorteile für internationale Investoren war. Sollte es jedoch zu einer Konfiszierung russischer Vermögenswerte kommen, könnte sich dies zum Nachteil der Region ändern. Die Zeitung schreibt:

"Wenn diese Position untergraben wird, könnten Investoren aus Asien und den Golfstaaten ihren Blick auf andere Länder richten, was mittelfristig und langfristig zu einer Schwächung des Euros führen könnte. [...] Einige Fondsmanager warnen, dass die Verwendung eingefrorener Vermögenswerte die politischen Risiken des Besitzes von Vermögenswerten in Euro erhöhen und sogar deren Status als globale Reserve infrage stellen könnte."

Experten zufolge sollte die EU nicht in Eigentumsrechte eingreifen, wenn sie für den Euro einen sicheren Reservewährungsstatus bewahren möchte, wie ihn der Schweizer Franken genießt. Die Zeitung fügte hinzu, dass sich EU-Mitglieder an große Investoren aus Ländern außerhalb Europas gewandt hätten, um sie davon zu überzeugen, dass die Beschlagnahmung von Vermögenswerten nicht bedeute, dass der Euro als Waffe eingesetzt werde, und dass ihr Geld sicher sei.

Moskau und Washington verhandeln – Wadephul: "Russland nicht richtig am Tisch"

Der Ukraine-Konflikt bleibt eines der zentralen Themen auf der Weltbühne. Während Russland und die USA ihre Kontakte intensivieren und über mögliche Friedenslösungen sprechen, pocht die Europäische Union weiter darauf, Moskau faktisch vom Verhandlungstisch fernzuhalten.

Bundeshaushaltsminister Johann Wadephul erklärte, Russland sei "noch nicht richtig" Teil der Gespräche, daher müsse die Ukraine weiter militärisch unterstützt werden.

Kritiker wie der Politikwissenschaftler Gerhard Mangott betonen, die EU habe selbst keine ernsthafte Verhandlungsinitiative entwickelt und werde weder von Russland noch von den USA als konstruktiver Partner gesehen.

Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

Schweden leitet Entwicklungshilfe für Afrika und Südamerika in Ukraine um

Die schwedische Regierung wird die Entwicklungshilfe für fünf Länder in Afrika und Südamerika in den kommenden Jahren einstellen und die Mittel stattdessen für die Unterstützung der Ukraine verwenden. Die Rede ist von Simbabwe, Tansania, Mosambik, Liberia und Bolivien. Der schwedische Minister für internationale Entwicklungszusammenarbeit und Außenhandel, Benjamin Dousa, bezeichnet die Ukraine auf der Plattform X als "die wichtigste außen- und hilfspolitische Priorität Schwedens". Man werde die Hilfe für die Ukraine deshalb bis zum Jahr 2026 auf umgerechnet 910 Millionen Euro erhöhen. Durch die Streichungen in der Entwicklungshilfe würden in den nächsten zwei Jahren umgerechnet mehr als 180 Millionen Euro frei, die in die Ukraine umgeleitet werden könnten, etwa für den Wiederaufbau der Energieinfrastruktur, so Dousa.

Ukrainisches Energieministerium bestätigt Stromausfälle in sechs Regionen

Nach Angaben des ukrainischen Energieministeriums haben russische Streitkräfte Anlagen zur Stromerzeugung, -verteilung und -übertragung in den Regionen Kiew, Tschernigow, Lwow, Odessa, Saporoschje, Dnjepropetrowsk, Nikolajew und Charkow angegriffen. Laut einer Erklärung des Ministeriums gelten seit dem 6. Dezember aufgrund der Angriffe auf die Energieversorgung stundenweise Stromabschaltungen. Das Energieministerium erklärt:

"Infolge des Angriffs sind Verbraucher in den Regionen Odessa, Tschernigow, Kiew, Charkow, Dnjepropetrowsk und Nikolajew von Stromausfällen betroffen. In allen Regionen der Ukraine gelten heute stundenweise Stromabschaltungen. [...] Die aktuellen Zeitpläne werden auf den offiziellen Webseiten der regionalen Verteilungsnetzbetreiber veröffentlicht."

Russisches "Hufeisen" bei Konstantinowka zerstört Logistik der ukrainischen "Festungsstädte"

Die russischen Streitkräfte haben das Dorf Klinowoje in der Donezker Volksrepublik unter ihre Kontrolle genommen. Es liegt zwischen den Städten Konstantinowka und Kramatorsk. Experten zufolge soll der durch die Kampfhandlungen an diesem Frontabschnitt entstandene Keil der gegnerischen Logistik schweren Schaden zufügen.

Mehr dazu in dieser Analyse von Aljona Sadoroschnaja auf unserer Website.

"Wegen der Ukraine-Krise": Bürgermeister in Polen löst falschen Luftalarm aus

Wie der Radiosender RMF FM berichtet, hat der Bürgermeister der Stadt Lubartów in der polnischen Woiwodschaft Lublin einen falschen Luftalarm ausgelöst. Nach Angaben des Radiosenders begründete der Bürgermeister seine Maßnahmen mit der "aktuellen Lage in der Ukraine". Das Notfallzentrum von Lubartów erklärte jedoch, dass keine Anweisungen erteilt worden seien und es sich um einen "falschen Alarm" gehandelt habe. In der Meldung des Radiosenders heißt es:

"In Lubartów heulten am Morgen die Alarmsirenen. Bürgermeister Krzysztof Paśnik teilte mit, dass die Warnsignale nach Erhalt von Informationen aus dem regionalen Notfallmanagementzentrum aktiviert worden seien."

"Jede Fahrt kann zur letzten werden": Wie Volontäre im Gebiet der Sonderoperation arbeiten

Humanitäre Hilfe bringen, Zivilisten evakuieren oder Kämpfern helfen, sich an das friedliche Leben anzupassen – das ist der Alltag von Hunderttausenden Volontären. Am 5. Dezember wird in Russland der Tag des Volontärs begangen. Die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet über ihre Arbeit.

Mehr dazu in diesem Artikel von Wiktor Swanzew auf unserer Webseite.

Diplomat teilt schreckliche Statistiken: Mehr als 1.000 Kinder in Russland seit Kriegsbeginn durch ukrainische Angriffe verletzt

Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Verbrechen, Rodion Miroschnik, aktuelle Statistiken zu den Opfern des bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine bekannt gegeben. Unter anderem teilte der Diplomat mit, dass seit Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine am 24. Februar 2022 bis zum 30. November 2025 insgesamt 237 Kinder in Russland ums Leben gekommen seien. Die Zahl der verletzten Minderjährigen bezifferte Miroschnik auf 1.091.

Darüber hinaus erklärte der Diplomat, dass seit dem Ausbruch des Donbass-Konflikts im Frühling 2014 ungefähr 13.000 Zivilisten infolge der Attacken aus der Ukraine getötet worden seien. Ungefähr 28.000 Zivilisten hätten Verletzungen erlitten.

Acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 33 Ortschaften im Gebiet Belgorod

Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 33 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 23 Geschosse ab und setzte 91 Drohnen ein, von denen 52 abgeschossen wurden.

In der Statistik berichtet der Politiker über acht verletzte Zivilisten. Bei einer Attacke mit FPV-Drohnen wurden in der Siedlung Borissowka vier Männer verletzt. Zwei weitere Zivilisten kamen in der Siedlung Woltschja Alexandrowka zu Schaden, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft angriff. In der Stadt Schebekino wurden zwei Menschen verletzt, als eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs detonierte.     

Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden die folgenden Objekte zerstört oder beschädigt: 14 Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Verwaltungsgebäude, fünf Geschäfte, ein Betrieb, ein Infrastrukturobjekt, zwei Stromleitungen, eine Garage, ein Kleintransporter und 18 Autos.

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Alexejewka, Andrejewka, Ryschewka, Starikowo und Choten im Gebiet Sumy sowie Bairak, Proletarskoje, Wiltscha, Liman und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen. Dabei wurden mehr als 285 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor 15 Wagen, ein Geschütz, zwei Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör.

Der Truppenverband West hat günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Dibrowa in der DVR und Kupjansk-Uslowoi, Schijkowka, Nowoossinowo, Blagodatowka, Kurilowka und Nowoplatonowka im Gebiet Charkow getroffen hat. Die russische Militärbehörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 235 Soldaten. Dabei wurden drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Pick-ups, drei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und acht Munitionslager zerstört.

Auch der Truppenverband Süd hat seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Stepanowka, Sewersk, Tscherwonoje, Slawjansk, Resnikowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Der Gegner verlor mehr als 175 Kämpfer. Das russische Militär zerstörte zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitions- und fünf Materiallager.

Der Truppenverband Mitte hat ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Rodinskoje, Torezkoje, Grischino, Artjomowka und Belizkoje in der DVR sowie Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 465 Armeeangehörige. Ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen und ein Geschütz wurden außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, wobei er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kossowzewo, Belogorje, Guljaipolje und Priluki im Gebiet Saporoschje getroffen hat. Der Gegner verlor bis zu 235 Soldaten. Zudem wurden neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.

Der Truppenverband Dnjepr hat Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Magdalinowka im Gebiet Saporoschje sowie Lwowo, Nikolskoje, Antonowka und Cherson im Gebiet Cherson getroffen. Dabei wurden bis zu 55 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie fünf Lager mit Munition, Militärzubehör und Kraftstoff.

Das Ministerium in Moskau meldet zudem erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsobjekte sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Ihrerseits hat die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden zwei HIMARS-Raketen und 366 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt verloren: 668 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 100.788 Drohnen, 638 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.412 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.627 Mehrfachraketenwerfer sowie 31.740 Geschütze und Mörser.

Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Energieobjekte in Ukraine

Das russische Verteidigungsministerium bestätigt auf Telegram einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine. Die Attacke wird als Vergeltungsschlag nach Terrorattacken aus dem westlichen Nachbarland begründet. Aus der Mitteilung geht hervor, dass das russische Militär Drohnen sowie hochpräzise luft- und bodenbasierte Langstreckenwaffen und Hyperschallraketen vom Typ Kinschal eingesetzt hat. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, heißt es. Unter den getroffenen Objekten erwähnt das russische Militär Hafeninfrastrukturen und Rüstungsbetriebe sowie die für deren Betrieb benötigten Energieanlagen.

Zuvor hatten die ukrainischen Behörden in der vergangenen Nacht Drohnen- und Raketenangriffe aus Russland gemeldet. Nach Angaben des Energieministeriums in Kiew seien dabei Energieanlagen in acht Regionen getroffen worden. Es sei zu Stromausfällen gekommen.

Nach Angaben der Bahngesellschaft Ukrsalisniza sei zudem ein Eisenbahnknotenpunkt in der Nähe der Hauptstadt Kiew angegriffen worden. Ein Depot und mehrere Waggons seien beschädigt worden. Es sei zu mehreren Ausfällen von Vorortzügen in der Umgebung von Kiew und Tschernigow im Nordosten des Landes gekommen. Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor.

Massive nächtliche Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch: Schule, Häuser und Tankstelle beschädigt

Auch Gouverneur Alexander Gussew berichtet auf Telegram über Sachschäden durch die jüngste ukrainische Drohnenattacke auf das russische Gebiet Woronesch. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über der Region 27 unbemannte Luftfahrzeuge entdeckt und zerstört. Herabfallende Drohnenteile beschädigten in einem Bezirk das Dach einer Tankstelle sowie eines Landhauses. In einem anderen Bezirk entstanden Schäden an einer Schule, einem Mehrfamilienhaus, einem Einfamilienhaus, einem Auto und einer Stromleitung. In einem dritten Bezirk wurden drei Einfamilienhäuser, eine Garage und ein Auto beschädigt. Gussew meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

Selenskij entlässt Jermak auch aus Sicherheitsrat

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat seinen entlassenen Stabschef Andrei Jermak auch von anderen Posten entbunden. Wie aus zwei am Freitag veröffentlichten Erlassen der Präsidialverwaltung hervorgeht, ist Jermak nicht mehr Mitglied des Nationalen Sicherheitsrats sowie der militärisch-politischen Kommandozentrale Selenskijs.

Der engste Vertraute des ukrainischen Staatschefs hatte vergangene Woche zurücktreten müssen, nachdem Korruptionsermittler Hausdurchsuchungen bei ihm durchgeführt hatten. Ohnehin wuchs die Kritik an Jermaks Machtfülle im ukrainischen Staatsapparat.

Offiziell gibt es bislang keine Angaben, ob der 54-Jährige in den jüngsten Schmiergeldskandal der ukrainischen Führung verwickelt ist. Einen Nachfolger für die Leitung des Präsidentenbüros hat Selenskij bislang nicht berufen.

Hochhaus bei Drohnenattacke auf Gebiet Rjasan beschädigt

Gouverneur Pawel Malkow berichtet Einzelheiten über die massive ukrainische Drohnenattacke auf das russische Gebiet Rjasan in der vergangenen Nacht. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat die Luftabwehr 29 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Infolge der Attacke wurde ein Hochhaus beschädigt. Auf dem Dach des Gebäudes brach ein Brand aus, der inzwischen gelöscht wurde. Drohnenteile stürzten zudem auf das Gelände eines Industriebetriebs. Es entstanden aber keine signifikanten Sachschäden. Malkow meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

Szijjártó: "Die roten Linien der Ukrainer werden von den Europäern gezogen"

Am 4. Dezember 2025 tagte in Wien der 32. OSZE-Ministerrat, auf dem sich unter anderem der Außenminister Ungarns Péter Szijjártó äußerte. Er erklärte, dass die EU-Staaten unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen einen langfristigen Konfrontationskurs mit Russland verfolgten.

"Heute sind es nicht die Ukrainer, die ihre eigenen roten Linien ziehen, sondern die Europäer. Sie lassen die Ukrainer nicht nach ihren eigenen Interessen handeln und eine Einigung bei den Friedensverhandlungen erzielen."

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 5. Dezember 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

  • Welikaja Lepeticha — 2,
  • Nowaja Kachowka — 7,
  • Dnjeprjany — 5,
  • Gornostajewka — 4,
  • Kairy — 3,
  • Pestschanoje — 2.

Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Staraja Sburjewka, Sawodowka, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Ukrainisches Geschoss trifft Wohnhaus in Gorlowka: Mindestens ein Todesopfer

Iwan Prichodko, Bürgermeister der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR), meldet auf Telegram eine folgenschwere ukrainische Attacke. Demnach habe ein ukrainisches Geschoss ein Wohnhaus in der Siedlung Korolenko getroffen. Zwei Einwohner dieses Stadtbezirks hätten Verletzungen erlitten. Eine Frau sei ums Leben gekommen.

Der Politiker drückt der Familie und den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus. Auf Telegram teilt Prichodko zudem Fotos vom Einschlagsort.

Kadyrow schwört Vergeltung nach Drohnenattacke auf Wolkenkratzer in Grosny

Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat die ukrainische Drohnenattacke auf einen Wolkenkratzer des Gebäudekomplexes "Grosny City" aufs Schärfste verurteilt. In der Nacht zum Samstag schrieb er auf der Plattform Telegram, dass der Angriff gar keinen taktischen Sinn habe und jeglicher Logik entbehre. Vielmehr zeuge der Schlag vom Wesen der ukrainischen Faschisten, das darin bestehe, die Schwachen und die Schutzlosen anzugreifen. Mit dieser Attacke habe der Gegner die zivile Bevölkerung in Russland nur noch mehr gegen sich aufgebracht. Das tschetschenische Volk werde sich durch keine Attacken einschüchtern lassen und das beschädigte Gebäude wieder instand setzen. Zugleich kündigte Kadyrow Vergeltung an:

"Ab morgen und innerhalb einer Woche werden die ukrainischen Faschisten unsere harte Reaktion am eigenen Leib erfahren. Im Unterschied zu ihnen werden wir aber keine feigen Schläge gegen zivile Objekte ausführen. Unsere Attacken werden sich gegen terroristische militärische Objekte der ukrainischen Faschisten richten."

Merz: Freigabe russischer Vermögenswerte bedeutet "zwei bis drei Jahre länger Kriegshilfe für Kiew"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich zu seiner EU-Strategie geäußert, mit der er die russischen Vermögenswerte für die "Koalition der Willigen" und für Kiew verfügbar machen will. Laut vertraulichen Gesprächen zwischen EU-Spitzenpolitikern wie Friedrich Merz und Emmanuel Macron ist man außerdem gegenüber der Trump-Administration bei den Ukraine-Verhandlungen misstrauisch. Dazu gehört ebenfalls die Regelung über die in Belgien befindlichen russischen Vermögenswerte.

Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 5. Dezember bis 0 Uhr am 6. Dezember (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zugleich berichteten die Behörden über zwei Verletzte bei einer ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Selidowo, die sich am 4. Dezember ereignet hatte. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 116 ukrainische Drohnen

Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 116 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

  • Gebiet Rjasan – 29,
  • Gebiet Woronesch – 27,
  • Gebiet Brjansk – 23,
  • Gebiet Belgorod – 21,
  • Gebiet Twer – 6,
  • Gebiet Kursk – 3,
  • Gebiet Lipezk – 3,
  • Gebiet Tambow – 2,
  • Gebiet Tula – 1,
  • Gebiet Orjol – 1.

Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

5.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Russischer Diplomat: Ukrainisches Militär führt Strafaktionen gegen Zivilisten durch, bevor russische Truppen eintreffen

Während die russischen Streitkräfte vorrücken und größere Ortschaften befreien, zerstören Kiews Soldaten Industrieanlagen und die gesamte Infrastruktur in den Gebieten, die sie verlassen. Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, berichtete dies bei einer Pressekonferenz in Moskau am Freitag.

Es ist die Taktik der verbrannten Erde, die die ukrainischen Truppen anwenden, sagte Miroschnik. Das sei in den Städten Selidowo und Awdejewka bereits der Fall gewesen. Nun gebe es entsprechende Berichte aus Kupjansk im Gebiet Charkow sowie aus Orten im Raum Saporoschje.

Die Zivilisten, die in jenen Ortschaften bleiben wollten, die kurz vor der Befreiung durch die russische Armee stünden, würden gezielt im Rahmen von Strafaktionen getötet, teilte der Diplomat weiter mit.

"Die Menschen, die sich in Kellern verstecken, werden mit Drohnen getötet", fügte er hinzu. Dabei wies Miroschnik auf seine Gespräche mit Hunderten von Menschen hin, die sich in Sicherheit bringen konnten. 

Russische Artillerie zerstört gegnerischen Truppenstandort in der DVR (Video)

In der Nähe der Ortschaft Berestok in der Volksrepublik Donezk (DVR) griffen Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Süd eine temporäre Truppenunterkunft und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Armee an.

Die von Drohnenpiloten aufgedeckten Ziele wurden laut dem russischen Verteidigungsministerium mithilfe eines Mehrfachraketenwerfers vom Typ Tornado unschädlich gemacht. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Russlands Botschafter warnt vor Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte

"Jede Maßnahme in Bezug auf russisches Staatsvermögen ohne Zustimmung Russlands wäre Diebstahl", erklärte der russische Botschafter in Berlin, Sergei Netschajew, laut der Nachrichtenagentur AFP. "Und es ist klar, dass der Diebstahl russischer Staatsgelder weitreichende Konsequenzen hätte", fügte Netschajew hinzu.

Russische Artillerie greift Stellungen bei Krasny Liman an (Video)

Eine Besatzung des Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des russischen Truppenverbands West kämpft, zerstörte eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Einheiten am Frontabschnitt Krasny Liman. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Gebiet Saporoschje: Behörden melden Drohnenvorfall in Energodar

Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ist im Innenhof eines Wohnhauses in Energodar, unweit des Rathauses, abgestürzt. Dies gibt Bürgermeister Maxim Puchow bekannt. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.

Eine Explosion habe es nicht gegeben, da der Sprengsatz nicht detoniert sei, erklärt der Beamte auf Telegram. "Glücklicherweise gab es keine Verletzten", fügte er hinzu.

Die zuständigen Dienste untersuchten bereits das Gelände, so Puchow. Der Sprengsatz sei entschärft worden.

Erneuter ukrainischer Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk gemeldet

"Ukrainische Terroristen" griffen mit Kamikaze-Drohnen das Dorf Woronok an, berichtet der Gouverneur des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, auf Telegram.

Dabei habe ein Zivilist Splitterverletzungen erlitten, schreibt der Beamte in seinem Post vom Freitagnachmittag (Ortszeit). Der Mann sei in einem Krankenhaus medizinisch versorgt worden.

Ferner meldet Bogomas Sachschäden an einem Verwaltungsgebäude. Alle zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz.

Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Mitte vereint im Einsatz (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen einen gemeinsamen Einsatz der Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Mitte. Wie es heißt, wurde eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Armee nahe Dimitrow in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit einer präzisionsgelenkten Artilleriegranate vom Typ Krasnopol-M2 außer Gefecht gesetzt.

Beim Angriff seien auch Personal, Fernmeldegeräte und unbemannte Fluggeräte eliminiert worden, berichtet die Behörde in Moskau. Das Krasnopol-Geschoss wurde demnach über Laserbeleuchtung von der Drohne des Typs Orlan gelenkt, wodurch das Ziel erfolgreich zerstört werden konnte.

Chinstein: Mehr als 1.600 vermisste Einwohner des Grenzgebiets Kursk gefunden

Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur der Region Kursk, sei das Schicksal von 285 Einwohnern noch unbekannt. Chinstein wörtlich:

"Anfang des Jahres haben wir begonnen, eine Liste zu erstellen, auf der 2.127 Menschen stehen. 1.637 von ihnen wurden gefunden. Die überwiegende Mehrheit, das sind 1.366 Einwohner, ist Gott sei Dank am Leben. Es gibt noch 490 Einwohner. Das Schicksal von 205 ist bekannt und von 285 leider unbekannt."

Feuerwehr nach ukrainischem Drohnenangriff auf Hafen von Temrjuk im Einsatz

Nach Angaben des Krisenstabs in der südrussischen Region Krasnodar löschen die Feuerwehrleute derzeit einen Brand auf einer Fläche von 1.350 Quadratmetern im Hafen der Stadt Temrjuk. Zuvor wurden die Hafenanlagen vom ukrainischen Militär mit Drohnen angegriffen.

Wie es heißt, konnten die Fachkräfte im Hafen am Asowschen Meer rechtzeitig evakuiert werden. Niemand sei verletzt worden.

Insgesamt sollen 68 Personen und 26 technische Einheiten an den Löscharbeiten beteiligt sein.

Ukrainisches Verteidigungsministerium: Keine Gehaltserhöhung für ukrainische Soldaten

Der ukrainische Verteidigungsminister Denis Schmygal erklärte am Freitag, dass der Haushaltsentwurf für 2026 keine Erhöhung der finanziellen Mittel für die ukrainischen Streitkräfte vorsehe, weshalb seiner Aussage zufolge ein neues Vertragssystem in Betracht gezogen werde.

Am Mittwoch verabschiedete das ukrainische Parlament den Haushalt des Landes für 2026 mit einem Defizit von 1,9 Billionen Griwna (45 Milliarden US-Dollar).

"Sollte Putin nicht auf uns hören" – Bundestag debattiert über Ukraine

Am Donnerstag, den 4. Dezember 2025, debattierte der Bundestag in einer Aktuellen Stunde auf Antrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD über die Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg. 

Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Orbán: Belgien befürchtet, nach der Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte den Gerichtsprozess zu verlieren

Die EU versucht, Belgien davon zu überzeugen, die eingefrorenen russischen Vermögenswerte zu beschlagnahmen. Die Regierung des Landes befürchte zu Recht, den Gerichtsprozess gegen Russland zu verlieren, sagt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Er erklärt in einem Interview mit dem Radiosender Kossuth:

"Man versucht, den belgischen Premierminister davon zu überzeugen, russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen und sie zur Finanzierung des Krieges zu verwenden, damit der Konflikt auf dem Schlachtfeld weitergeht. Wenn sich die Belgier weigern, müssen die europäischen Staats- und Regierungschefs zugeben, dass kein Geld da ist, und sie müssen die Bemühungen der USA (zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine) unterstützen."

Orbán betont, dass "die Belgier kein Risiko eingehen wollen, denn wenn sie den internationalen Prozess verlieren, werden sie ruiniert sein".

Beamter: Kiew holt Betriebe und Archive aus Saporoschje heraus

In der Stadt Saporoschje, die derzeit unter Kontrolle der Ukraine steht, leben aktuell sehr wenig Menschen. Kiew begann mittlerweile damit, die Betriebe und Archive aus der Ortschaft herauszubringen. Jewgeni Balizki, Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, berichtet darüber in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Seit 2022 ist das Gebiet Teil der Russischen Föderation.

Der Beamte verwies dabei auf die von Stadtbewohnern erhaltenen Angaben. Viele Männer seien im Zuge der Zwangsrekrutierung an die Front geschickt worden.

"Man kann nicht damit rechnen, dass die Stadt einfach zu befreien sein wird", meinte Balizki. "Wir verlassen uns auf das Genie unserer Militärkommandeure", fügte der Beamte hinzu.

Die Hoffnung sei, dass das russische Militär Wege finden werde, die Stadt einzukesseln oder militärische Strategien anzuwenden, damit sie so unversehrt wie möglich bleibe und so wenige Menschen wie möglich leiden würden.

Balizki betonte, dass die Einwohner von Saporoschje mehrheitlich auf die russische Armee und die Befreiung der Stadt warteten.

Bericht: Europa beginnt zu akzeptieren, dass Kiew Gebiete abtreten muss

Europäische Staaten beginnen zu akzeptieren, dass die Ukraine Territorien abgeben müsse, um den Konflikt mit Russland zu beenden, schreibt die Zeitung El País unter Berufung auf die Quellen nach einem kürzlich stattgefundenen Treffen in Brüssel.

In den europäischen Hauptstädten wachse ein Gefühl der Frustration über die mögliche Rolle der EU in den künftigen Gesprächen. Die größte Besorgnis erregten die Frage der Sicherheitsgarantien und die immer wachsende Überzeugung, dass Kiew die Gebiete abtreten müsse, so El País.

Weder Brüssel, noch die wichtigsten Verbündeten der Ukraine sprechen darüber in der Öffentlichkeit. Aber nach Angaben der Zeitung verbreite sich solche Position allmählich in den Experten- und Diplomatenkreisen. 

Manche europäische Beamte hätten zu erkennen gegeben, dass es ohne wesentliche Zugeständnisse seitens der Ukraine schwer sein werde, eine Friedensvereinbarung zu erreichen.

Peskow: Russland will Frieden, aber EU und Ukraine lehnen Verhandlungen ab

Russland ist bereit, die Situation um die Ukraine durch Verhandlungen zu lösen, aber dieser Weg wurde von Kiew und den Europäern abgelehnt, was den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu zwang, die militärische Sonderoperation zu starten. Dies erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Gespräch mit RT.

"Wir wollen Frieden, und wir wollen unsere Ziele mit friedlichen Mitteln erreichen. Aber leider werden diese friedlichen Mittel und der Weg politischer Verhandlungen von den Europäern und Ukrainern abgelehnt. Genau aus diesem Grund hat Präsident Putin beschlossen, eine militärische Sonderoperation zu starten."

Russland wird die Sonderoperation fortsetzen, wenn es sich als unmöglich erweist, seine Ziele mit friedlichen Mitteln zu erreichen, so Peskow.

Kiew setzt Drohnenterror gegen russisches Gebiet Belgorod fort

Das ukrainische Militär hat am Freitag zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt. Laut dem Beamten erlitten vier Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.

Ferner berichtet der Gouverneur, dass ein Wohngebäude, drei Geschäftsräume, ein Verwaltungsgebäude sowie drei zivile Fahrzeuge durch die Drohnenattacken beschädigt worden seien.   

Gladkow teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Russische Haubitze nimmt gegnerische Anlage auseinander (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd im Einsatz. Sie zerstörten in ihrem Operationsgebiet eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Einheiten mithilfe einer Msta-B-Haubitze.

Krankenhaus in Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit Artillerie angegriffen

Die ukrainischen Streitkräfte hätten das zentrale Bezirkskrankenhaus in der Stadt Wassiljewka mit Artillerie angegriffen, teilt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mit. 

"Der Gegner hat das zentrale Bezirkskrankenhaus von Wassiljewka mit Artillerie beschossen. Das Gebäude der medizinischen Einrichtung und ein Krankenwagen wurden teilweise beschädigt. Dies war ein weiterer kaltblütiger Terroranschlag auf das zivile Krankenhaus, wo Dutzende Patienten behandelt werden. Viele von ihnen sind nicht in der Lage, sich zu bewegen." 

Balizki zufolge gebe es keine Opfer unter den Mitarbeitern und Patienten. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

Macron: Europäer sind nicht in der Lage, Russland zu Verhandlungen über die Ukraine zu zwingen

Der französische Präsident Emmanuel Macron räumt ein, dass die Europäer keine Möglichkeit haben, Russland zu Verhandlungen über die Beilegung des Ukraine-Konflikts zu zwingen, und ruft dazu auf, die Einheit zwischen den USA und Europa zu wahren, um die militärische Unterstützung für Kiew fortzusetzen.

Medien: Israel könnte Ukrainer bereits im Dezember massenhaft abschieben

Israel droht, bereits zum Jahresende Zehntausende Ukrainer abzuschieben. Ihr Schutzstatus läuft aus und die Regierung blockiert eine Verlängerung. Während Menschenrechtsorganisationen warnen, fahren auch EU-Staaten und die USA ihre Unterstützung für Ukrainer zurück.

Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

Washington: Verhandlungen über die Ukraine entsprechen den grundlegenden Interessen der USA

Verhandlungen über eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine entsprächen angeblich den grundlegenden Interessen der Vereinigten Staaten und seien unter anderem für die Wiederherstellung der strategischen Stabilität mit Russland notwendig, heißt es in der nationalen Sicherheitsstrategie der USA.

"Ein grundlegendes Interesse der Vereinigten Staaten sind Verhandlungen über eine rasche Beendigung der Kampfhandlungen in der Ukraine, um die europäischen Volkswirtschaften zu stabilisieren, eine unbeabsichtigte Eskalation oder Ausweitung des Krieges zu verhindern und die strategische Stabilität mit Russland wiederherzustellen."

Solnzepjok-Mehrfachraketenwerfer macht Stellungen ukrainischer Armee platt (Video)

Das russische Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen auf Telegram, die eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers vom Typ Solnzepjok im Einsatz zeigen. Wie es heißt, zerstörten die Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten nahe Guljaipole im Gebiet Saporoschje.

Modi erklärt Indiens Bereitschaft, bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine zu helfen

Indien sei stets bereit, die Bemühungen um Frieden in der Ukraine zu unterstützen, und werde dies auch in Zukunft tun, verkündet der indische Premierminister Narendra Modi. In einer Erklärung nach den russisch-indischen Gesprächen heißt es:

"Indien war schon immer bereit, die Bemühungen (um eine friedliche und langfristige Lösung der Situation in der Ukraine) zu unterstützen, und wir werden auch in Zukunft dazu bereit sein."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 9.050 Soldaten.

Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 29. November bis zum 5. Dezember einen massiven und vier kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen der Militärindustrie der Ukraine, Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes, die ihren Betrieb gewährleisteten, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, Produktionsstätten von Drohnen, Drohnenlagerhallen, Drohnenleitstellen sowie Munitions-, Raketentreibstoff- und Brennstofflager getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.195 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 73 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie sechs Munitions- und Materiallager.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.575 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband drei Panzer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus westlicher Produktion, 93 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze, 29 Munitionslager sowie 55 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.

Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär mehr als 1.085 Kämpfer. 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter acht aus westlicher Produktion, 68 Autos, zwölf Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 24 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 3.265 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte elf gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei aus westlicher Produktion, 17 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze.

Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren ukrainische Truppen mehr als 1.515 Kämpfer. Ferner zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich 14 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und vier Munitions- und Materiallager.

Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 415 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband zwei Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 81 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, vier unbemannte Boote, 13 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 13 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.

Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche fünf Abschussrampen für Raketenwerfer zerstört, darunter vier aus westlicher Produktion.

Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche fünf Neptun-Raketen, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 1.120 Starrflüglerdrohnen ab.

Die russische Schwarzmeerflotte hat sieben unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres zerstört.

Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 668 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 100.422 unbemannte Luftfahrzeuge, 638 Flugabwehrraketensysteme, 26.387 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.626 Mehrfachraketenwerfer, 31.723 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 48.391 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

Moskau: Russland und die USA machen Fortschritte bei den Verhandlungen über die Ukraine

Juri Uschakow, ein Berater des russischen Präsidenten, ist der Ansicht, dass Moskau und Washington bei den Verhandlungen über eine Lösung des Konflikts in der Ukraine unter Beteiligung des russischen Präsidenten Wladimir Putin Fortschritte erzielen.

Medwedtschuk kritisiert die Rada für Neonazismus und "primitive Russophobie"

Die Werchowna Rada habe sich auf den Weg des Neonazismus und der "primitiven Russophobie" begeben, indem sie die russische Sprache aus der Liste der zu schützenden Sprachen gestrichen habe, meint der ehemalige Vorsitzende der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben" und Vorsitzende des Rates der Bewegung "Andere Ukraine", Wiktor Medwedtschuk.

Am Mittwoch verabschiedete das ukrainische Parlament einen Gesetzentwurf, der die russische Sprache aus der Liste der zu schützenden Sprachen streicht. Gleichzeitig wurden die Sprachen Urum, Rumai, Romani, Tschechisch, Krimtschakisch, Karaimisch und Jiddisch in die Liste der zu schützenden Sprachen aufgenommen.

Bericht: USA fordern EU auf, den Plan des "Reparationskredits" für Kiew aufzugeben

Washington fordere einige EU-Staaten auf, dass diese den Plan der EU-Kommission zur Nutzung des festgesetzten russischen Vermögens für einen "Reparationskredit" blockierten. Dies berichtet Bloomberg am Freitag unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen. 

"US-Offizielle überreden die Mitgliedstaaten, dass die Vermögenswerte zur Sicherung eines Friedensabkommens zwischen Kiew und Moskau benötigt würden und nicht zur Verlängerung des Krieges verwendet werden sollten, sagten die Diplomaten, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen." 

Washington habe einen Plan, auch die russischen Vermögenswerte als Teil seiner Vorschläge für Friedensgespräche mit Moskau einzusetzen, und schlug vor, dass diese Gelder zur Finanzierung von US-geführten Nachkriegsinvestitionen verwendet werden könnten, schreibt die Agentur.

Ukrainische Streitkräfte setzen massenhaften Angriff auf Region Belgorod fort

In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Truppen das Gebiet Belgorod mit mehr als 80 Drohnen angegriffen, wobei acht Zivilisten verletzt wurden, einer davon schwebt in Lebensgefahr. Dies meldet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow.

Energieanlagen in LVR in der Nacht angegriffen

Die ukrainischen Truppen führten nächtliche Angriffe auf Energieanlagen in der LVR durch. In der Folge kam es zur Unterbrechung der Stromversorgung von mehreren Haushalten, wie die regionalen Behörden mitteilen. 

"In der Nacht haben die ukrainischen bewaffneten Formationen die Energieobjekte in den Städten Perwomaisk, Sewerodonezk und Rubeschnoje angegriffen. Infolge der gegnerischen Drohnenangriffe bleiben Verbraucher in der Stadt Gorskoje, zum Teil der Stadt Sewerodonezk sowie der fünf benachbarten Ortschaften ohne Stromversorgung."

Die Notstromversorgungssysteme wurden eingesetzt. Spezialisten führen Wiederherstellungsarbeiten durch.

Russische Armee befreit sieben Orte binnen einer Woche

Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt sieben Ortschaften im Gebiet Charkow, in der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Saporoschje befreit. Dies meldet Russlands Verteidigungsministerium auf Telegram.

Durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbandes Nord wurde die Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow befreit.

Die Siedlungen Besymjannoje und Klinowoje in der DVR wurden durch Einheiten des Truppenverbandes Süd befreit.

Im Laufe der Woche haben die Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Befreiung der Stadt Krasnoarmeisk in der DVR abgeschlossen.

Einheiten des Truppenverbandes Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der feindlichen Verteidigungslinien fort. Infolgedessen wurden die Siedlungen Seljony Gai, Dobropolje und Tscherwonoje im Gebiet Saporoschje unter Russlands Kontrolle genommen.

Militärexperte: Russische Streitkräfte drängen Gegner westlich von Tschassow Jar zurück

Einheiten der russischen Streitkräfte hätten ukrainische Soldaten westlich von Tschassow Jar zurückgedrängt und ihre taktische Position in der Volksrepublik Donezk verbessert. Dies meldet der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.

Russische Sturmtruppen säubern Woltschansk von verstreuten gegnerischen Soldaten

Eine Sturmtruppe des russischen Truppenverbandes Nord säubert die Vororte der befreiten Stadt Woltschansk von verstreuten Gruppen der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

Russische Truppen vertreiben größten Teil der ukrainischen Streitkräfte aus Rodinskoje 

Die Stadt Rodinskoje bei Krasnoarmeisk sei vom größten Teil der ukrainischen Streitkräfte gesäubert worden, teilt Igor Kimakowski, ein Berater des Chefs der Donezker Volksrepublik, der Nachrichtenagentur TASS mit.

Ukrainische Truppen verstärken Offensive bei Krasny Liman in DVR  

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte habe die Offensivbemühungen bei Krasny Liman in der DVR intensiviert. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

"Seit Anfang der laufenden Woche ist die Zunahme der Aktivitäten der ukrainischen bewaffneten Formationen bei der Ortschaft Krasny Liman zu beobachten. Der Einsatz von Artillerie und Drohnen wurde verstärkt. Außerdem haben die ukrainischen Kämpfer die Anzahl der Gegenangriffe erhöht, um die verlorenen Stellungen zurückzugewinnen." 

Marotschko zufolge setzte der Gegner die schlecht vorbereiteten Soldaten vorn ein, und erst dann gingen die Kämpfer der nationalistischen Formationen in die Schlacht.

Russische Armee zerschlägt zwei gegnerische Kampfgruppen in den Vororten von Junakowka

Zwei Kampfgruppen der ukrainischen Streitkräfte wurden in den Vororten von Junakowka in der Region Sumy neutralisiert. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

Belgisches Parlament stellt sich in der Frage der russischen Vermögenswerte hinter Premierminister

Das belgische Parlament hat Premierminister Bart De Wever einstimmig unterstützt, der aufgrund seiner Weigerung, eingefrorene russische Vermögenswerte für die Gewährung eines Kredits an Kiew zu verwenden, mit Druck seitens der europäischen Staats- und Regierungschefs rechnet. Dies schreibt die Brussels Times.

Am Donnerstag warnten De Wever und andere Regierungsmitglieder im belgischen Repräsentantenhaus vor den Risiken einer Beschlagnahmung russischer Vermögenswerte, die auf Konten bei Euroclear, einer in Brüssel ansässigen Finanzorganisation, liegen.

Russische Luftabwehr zerstört über Nacht 41 ukrainische Drohnen

Die russische Luftabwehr hat über Nacht 41 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Zerstört wurden:

  • neun Drohnen über dem Gebiet Samara,
  • neun Drohnen über der Teilrepublik Krim,
  • acht Drohnen über dem Gebiet Saratow,
  • sieben Drohnen über dem Gebiet Wolgograd,
  • sieben Drohnen über dem Gebiet Rostow,
  • eine Drohne über der Region Krasnodar.

Russische Streitkräfte zerschlagen gegnerische Sturmtruppe in der Region Charkow

Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Gegenangriff am Frontabschnitt Charkow versucht. Die Hälfte der Sturmtruppe des 225. Regiments wurde zerschlagen, die andere Hälfte wurde verwundet und zog sich auf ihre Ausgangspositionen zurück. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte.

4.12.2025 22:00 Uhr

Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

In der Zeitspanne von 20:30 Uhr bis 23:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 44 ukrainische unbemannte Fluggeräte über fünf russischen Gebieten zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

Wenn US-Hilfe für Ukraine wegfällt: Rutte hat keinen "Plan B"

Bei der Abschlusskonferenz des NATO-Außenministertreffens in Brüssel hat eine als Vertreter eines ukrainischen Mediums auftretende Person ihre Besorgnis über die Möglichkeit ausbleibender US-Waffenlieferungen geäußert. NATO-Generalsekretär Mark Rutte wies entsprechende Szenarien jedoch zurück.

Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Putin: Spezialoperation schützt Bevölkerung und Russlands Interessen

Präsident Wladimir Putin wurde in einem Interview mit dem indischen Fernsehsender India Today danach gefragt, welches Ergebnis für Moskau einen Sieg bei der Spezialoperation in der Ukraine bedeuten würde.

"Wissen Sie, es geht nicht darum, zu gewinnen, wie Sie sagten. Es geht vielmehr darum, dass Russland bestrebt ist, seine Interessen zu schützen – und dies auch ganz sicher tun wird", antwortete Putin.

Russlands Ziel sei es, "unsere Leute, die dort leben, unsere traditionellen Werte, die russische Sprache und so weiter zu schützen". Dazu gehöre auch der Schutz der Religion, die dort seit Jahrhunderten gepflegt werde.

Putin wies darauf hin, dass die russische Sprache sowie die russisch-orthodoxe Kirche in der Ukraine praktisch verboten seien. "Man nimmt Kirchen weg, die Menschen werden aus den Kirchen vertrieben et cetera – das ist doch ein Problem", so Putin. Es handle sich dabei um ein riesiges Problemfeld.

Russische Artillerie demonstriert Zerstörungskraft bei Kupjansk (Video)

Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers vom Typ Uragan, die als Teil der 1. Panzerarmee Russlands kämpft, griff nachts Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Kupjansk an. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

Wie ein Kommandeur mit dem Rufnamen Chimik (deutsch: Chemiker) im Video berichtet, griffen die Artilleriesoldaten eine gegnerische Schlepphaubitze vom Typ M777 an. Das Ziel sei eliminiert worden, teilt der Offizier mit.

Russischer Diplomat: Europa toleriert Gräueltaten ukrainischer Streitkräfte gegenüber eigenen Mitbürgern

Kiew unterzieht ukrainische Staatsbürger, die es der Loyalität gegenüber Russland und einer positiven Haltung gegenüber der russischen Armee verdächtigt, einem enormen Druck.Und die ukrainische Armee foltert und tötet solche Bürger, "die noch ukrainische Pässe in der Tasche haben", bei ihrem Rückzug. Das erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS.

Zuvor hat Miroschnik auf seinem Telegram-Kanal ein Video aus Kupjansk im Gebiet Charkow veröffentlicht. Die Aufnahmen zeigten die Leiche eines Mannes, der von den ukrainischen Streitkräften gefoltert worden war. Moskau gab die Befreiung der Stadt am 21. November bekannt.

Der russische Diplomat wirft der internationalen Organisationen und Europa vor, derartige Verbrechen der ukrainischen Armee zu tolerieren. Dies bestätige lediglich, dass Kiew die humanitären Völkerrechtsnormen ignorieren dürfe.  

Russlands Verteidigungsministerium zeigt präzise Angriffe der Drohnenpiloten auf gegnerische Ziele (Video)    

Fachleute des russischen Zentrums für fortgeschrittene unbemannte Technologien Rubikon zerstörten bei der militärischen Spezialoperation in der Ukraine bodengestützte Robotersysteme, Fahrzeuge und gepanzerte Kampffahrzeuge, temporäre Truppenstandorte, Personal, Teile der Fernmeldesysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie Drohnen. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

Österreich will Wiederaufbau in der Ukraine unterstützen

Österreich ist bereit, einen Beitrag zum Wiederaufbau der Ukraine zu leisten, erklärt Bundeskanzler Christian Stocker bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem rumänischen Ministerpräsidenten Ilie Bolojan.

"Wenn wir über die Ukraine sprechen, dann natürlich auch über den Wiederaufbau, bei dem die Beteiligung unserer beiden Länder äußerst wichtig sein wird. Österreichische Unternehmen und Finanzinstitute gehörten in den 1990er-Jahren zu den ersten westlichen Investoren in der Ukraine. Auch jetzt sind wir bereit, unseren Beitrag zu leisten."

Europa durchlebe derzeit schwierige Zeiten, betont Stocker. Doch diejenigen Europäer, die die Ukraine sowohl beim Wiederaufbau als auch militärisch unterstützen, müssten ihre Rolle fortsetzen.

"Ich glaube nicht, dass wir diese Rolle nicht spielen können. So sehr wir auch die Bemühungen der USA für einen gerechten und dauerhaften Frieden unterstützen, liegt es auch im Interesse Europas, nicht nur zu reden, sondern am Verhandlungstisch präsent zu sein."

Polen und die Ukraine: Ex-Ministerpräsident spricht von "einzigem Waffenarsenal"

Das einzige "Waffenarsenal", das Polen der Ukraine geben könne, seien junge Ukrainer, erklärt der ehemalige Ministerpräsident Leszek Miller im Interview mit Super Express.

"Ich glaube, dass wir nur ein 'Waffenarsenal' haben, das wir der Ukraine schenken können: junge Ukrainer im wehrfähigen Alter. Es ist seltsam, dass so viele Millionen junger Männer die Ukraine verlassen haben und nicht für ihr Land kämpfen wollen."

Schätzungen zufolge leben derzeit etwa zwei Millionen ukrainische Staatsbürger in Polen.

Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

In der Zeitspanne von 13 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt fünf ukrainische unbemannte Fluggeräte über dem Gebiet Belgorod, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.

Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

Macron warnte Selenskij, USA könnten die Ukraine "verraten"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron soll Wladimir Selenskij vor einer "großen Gefahr" gewarnt und über die Notwendigkeit informiert haben, "in den kommenden Tagen äußerst vorsichtig zu sein". Dies berichtet der Spiegel unter Verweis auf ein Telefonat-Transkript zwischen Macron, dem Bundeskanzler Friedrich Merz, Selenskij und anderen europäischen Politikern.

Laut Macron bestehe die Möglichkeit, dass die USA die Ukraine hinsichtlich der Territorialfrage verraten und Kiew keine klaren Sicherheitsgarantien geben.

Panzer statt Mercedes: Finnlands Werk produziert nun Patria-Panzer

Das finnische Unternehmen Valmet Automotive, das seit 2013 Mercedes-Modelle im Werk im finnischen Uusikaupunki produziert hatte, wird dort ab der zweiten Hälfte des Jahres 2026 gepanzerte Fahrzeuge des Rüstungskonzerns Patria fertigen. Dies gaben beide Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Laut Patria umfasst die Kooperation sowohl die Übertragung von Technologien für die Herstellung von Rüstungstechnik als auch die Produktion der ersten Fahrzeuge. Die Umstellung erfolgt, nachdem die Auftragsfertigung für Mercedes in diesem Jahr ausgelaufen und Valmet Automotive in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist.

Patria liefert ihre Fahrzeuge bereits an mehrere NATO-Staaten, darunter Lettland, Schweden, Dänemark und Deutschland. Ende November 2025 meldete das lettische Verteidigungsministerium, dass die letzte Tranche von 21 Patria 6×6-Transportfahrzeugen an die Ukraine übergeben worden sei, inklusive Munition, Ersatzteilen, Werkstattausrüstung und Reparaturkits. Die Produktion in Finnland könnte künftig die Verfügbarkeit von Patria-Fahrzeugen für europäische Streitkräfte und Partner erhöhen.

Putin: Kiew hat sich selbst in die Enge getrieben

In einem Interview mit dem Fernsehsender India Today erklärt Russlands Präsident Wladimir Putin, dass die ukrainischen Behörden sich heute praktisch selbst in die Enge getrieben haben.

Weitere Aussagen Putins lauten:

  • Die Mentalität des Kiewer Regimes erinnert an das neonazistische Regime.
  • Wladimir Selenskij erklärte zwar seinen Wunsch nach Frieden, begann aber letztendlich, die Interessen nationalistischer Gruppen über die des ukrainischen Volkes zu stellen.
  • Am wichtigsten für Kiew ist, zur Erkenntnis zu kommen, dass Verhandlungen der beste Weg zur Lösung des Konflikts sind.
  • Die militärische Spezialoperation bedeutete keinen Kriegsbeginn, sondern einen Versuch, einen Krieg zu beenden. Der Westen hat durch die Ukraine einen Krieg gegen Russland entfesselt.
  • Sowohl die USA als auch Präsident Donald Trump haben wahrscheinlich ihre eigene Auffassung davon, warum der Konflikt in der Ukraine schnell gelöst werden muss. Ich glaube, die USA suchen aktiv nach einer Lösung für dieses Problem.

Politologe: Frage der Verwendung russischer Vermögenswerte spaltet EU

Die Frage der Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine habe Europa gespalten, obwohl es Brüssel zuvor gelungen war, "die Widerspenstigen zu disziplinieren", stellt der deutsche Politologe Alexander Rahr gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti fest.

"Ursula von der Leyen kann und will nicht zurückweichen, die Aussetzung der Hilfe für Selenskij wird von ihr als Niederlage Europas gegenüber Russland angesehen. Das kann Brüssel nicht zulassen. Nun stellt sich die Frage, inwieweit von der Leyen den EU-Ländern, die sich ihrer Strategie widersetzen, 'die Arme brechen' kann. Bislang ist es Brüssel immer gelungen, die Widerspenstigen zu disziplinieren. Aber dieses Mal gibt es innerhalb Europas tatsächlich eine Spaltung in Bezug auf die Vermögenswerte der Russischen Föderation."

Ukrainischer Kommandeur meldet massenhafte Fahnenflucht

Die ukrainischen Einheiten haben enorme Schwierigkeiten damit, ihre Stellungen zu halten, sagte Walentin Manko, ein Kommandeur der Stoßtrupps, gegenüber Medien. Dies sei auf die massenhafte Fahnenflucht zurückzuführen, fügte er hinzu. 

In einem Gespräch mit der Zeitung Ukrainskaja Prawda beklagte Manko den Personalmangel. Ihm zufolge fehle es dem ukrainischen Militär auch an einer Informationspolitik.

Den aktuellsten Daten zufolge wurden in der Ukraine im Jahr 2025 insgesamt 161.500 Strafverfahren im Zusammenhang mit Fahnenflucht eingeleitet, was einer Vervierfachung gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Deutschland stellt 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau der ukrainischen Energiewirtschaft bereit

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat angekündigt, weitere 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau der ukrainischen Energieinfrastruktur bereitzustellen, unter der Bedingung, dass die Verwendung der Mittel vor dem Hintergrund des Korruptionsskandals im Energiesektor des Landes kontrolliert wird.

Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) hatte zuvor eine großangelegte Untersuchung wegen Korruption in dem Unternehmen Energoatom durchgeführt, in die hochrangige Beamte und Freunde von Machthaber Wladimir Selenskij verwickelt waren.

Medienbericht: Kiew teilt NATO mit, dass es keine zweideutigen Sicherheitsgarantien akzeptieren wird

Die Ukraine habe den NATO-Staaten mitgeteilt, dass sie keine zweideutigen Sicherheitsgarantien akzeptieren werde, berichtet die Zeitung Kyiv Post unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Diplomaten.

OSZE bereitet Beobachtermission für mögliche Waffenruhe in der Ukraine vor

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bereitet sich auf einen möglichen Einsatz zur Überwachung eines künftigen Waffenstillstandes in der Ukraine vor. Dieser sei zwar noch nicht erzielt worden, sagte Elina Valtonen, die aktuelle OSZE-Vorsitzende und Finnlands Außenministerin, vor Beginn des Jahrestreffens der Organisation in Wien. "Aber wir sind bereit", fügte sie hinzu.

Unbewaffnete Beobachter aus OSZE-Staaten hatten zwischen 2014 und 2022 die Lage in der Ukraine und die Konfliktlinie im Osten des Landes überwacht.

Tarnung à la Asphalt: Russische Soldaten verschmelzen mit der Straße

Im Raum Krasnoarmeisk haben sich russische Soldaten erfolgreich vor ukrainischen Drohnen getarnt, indem sie den aufgeheizten Asphalt zur Maskierung nutzten. Dies berichtet der Soldat Telman Uralbajew gegenüber der Zeitung Iswestija.

Laut seinen Angaben machte die warme Straße nachts die Soldaten für die Wärmebildkameras der feindlichen Drohnen nahezu unsichtbar. Dadurch konnten sie sich bewegen, ohne zusätzliche Tarnmittel einsetzen zu müssen.

"Nachts war die Straße warm. Ein Mann ohne Tarnponcho oder Anti-Drohnen-Decke konnte einfach auf die Straße treten, mit ihr verschmelzen und ganz ruhig weitergehen."

Wärmebildkameras erkennen Objekte schlecht, deren Temperatur nahe am Hintergrund liegt – in diesem Fall am tagsüber aufgeheizten Asphalt. Dadurch wird die Sichtbarkeit von Personal auch ohne Spezialausrüstung reduziert.

Militärexperte: Russland könnte der Ukraine eine maritime Blockade auferlegen

Russlands Streitkräfte könnten der Ukraine den Zugang zum Schwarzen Meer abschneiden. Dieses mögliche Szenario einer maritimen Blockade nannte der Militärbeobachter und pensionierte Oberst Wiktor Baranez im Gespräch mit dem russischen Nachrichtenportal Tsargrad. Seiner Ansicht nach könnte Russland die Versorgung über Seewege unterbinden und ukrainische Häfen blockieren.

"Die Zerstörung aller Schiffe, die in die Ukraine fahren – Waffen, Munition, möglicherweise auch Söldner – ist denkbar."

Solche Maßnahmen würden der Ukraine praktisch den Zugang zum Meer nehmen und schwere wirtschaftliche und strategische Schäden verursachen, betonte der Experte. Baranez fügte hinzu, dass eine Blockade eine Reaktion auf weitere ukrainische Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer sein könnte.

Tote bei erneutem ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Cherson 

Das ukrainische Militär setzt Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Raum Cherson fort. Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. 

Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) griff eine ukrainische Drohne gezielt einen Pkw in der Nähe des Dorfes Nowaja Majatschka an, gibt der Gouverneur Wladimir Saldo bekannt. Zwei Männer wurden laut dem Beamten getötet, eine 68-jährige Frau wurde verletzt.

In einer weiteren Ortschaft attackierte ein ukrainisches unbemanntes Luftfahrzeug einen Kleinbus. Zum Glück sei es dem Fahrer gelungen, vor der Explosion aus dem Fahrzeug zu springen, berichtet Saldo. Insgesamt griffen Kiews Kräfte neun Ortschaften an.

Ukrainischer Oberbefehlshaber Syrski: "Pokrowsk ist nicht verloren"

Alexander Syrski, der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, betonte, dass Pokrowsk (russisch: Krasnoarmeisk) nicht verloren sei. Durch das Halten der Stadt und des Nachbarorts Mirnograd (russisch: Dimitrow) werde ein weiteres Vorrücken der russischen Truppen verhindert. Dies meldet der Telegram-Kanal Politika Strany.

"Der Kampf geht weiter. Ukrainische Einheiten halten weiterhin den nördlichen Teil von Pokrowsk. Im Raum Pokrowsk und Mirnograd blockieren wir aktiv die Versuche des Gegners, Stoßtrupps zu konzentrieren und die Städte zu umgehen."

Er betonte, dass ukrainische Soldaten bestimmte Stadtteile weiterhin halten. Die Kommandeure seien sich der Bedeutung des Schutzes der Soldaten bewusst, weshalb Rota­tionen und zusätzliche Logistikmaßnahmen mit den Einheiten vor Ort abgestimmt worden seien.

Zuvor hatte die Abgeordnete Marjana Besuglaja im Parlament erklärt, die ukrainischen Truppen in Dimitrow seien eingekesselt, während sich die russischen Kräfte Saporoschje nähern. Am 3. Dezember berichtete die Bild-Zeitung unter Bezugnahme auf einen ukrainischen Soldaten, dass rund 1.000 Soldaten in Dimitrow eingeschlossen seien und um Unterstützung bitten würden. Die Logistik funktioniere nur noch über Drohnen und Bodenrobotersysteme, so der Soldat.

Russische Drohneneinheiten setzen Ziele durch präzisen Treffer außer Gefecht (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten an gesamter Front im Einsatz.

Zeitstempel 00:00 – Russische Soldaten verhinderten die Rotation gegnerischer Einheiten nahe Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR).

Zeitstempel 00:19 – Drohnenpiloten zerstörten zwei Pick-ups der ukrainischen Truppen im Raum Kupjansk.   

Zeitstempel 00:29 – FVP-Drohnen setzten Kampfgerät und Personal der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje außer Gefecht. Eine Bumerang-10-Drohne eliminierte eine feindliche Kamikazedrohne vom Typ Darts.

Zeitstempel 00:51 – Russische Drohnenpiloten machten gegnerische Fahrzeuge im Gebiet Charkow unschädlich.

Zeitstempel 01:09 – Soldaten des Truppenverbands Ost verhinderten die Rotation feindlicher Einheiten nahe Guljaipole im Gebiet Saporoschje.

Zeitstempel 01:28 – Russische unbemannte Fluggeräte zerstörten eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Truppen bei Dimitrow in der DVR. Durch mehrere Angriffe wurde zudem das gegnerische Kampfgerät samt Personal eliminiert.

Zeitstempel 01:45 – Drohnenpiloten, die als Teil der russischen Marinetruppen kämpfen, griffen mit einer FPV-Drohne gegnerische Kräfte in einem Waldgebiet an.  

Sacharowa: Details der Gespräche zwischen Putin und Witkoff werden nicht veröffentlicht

Die Gespräche zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff waren rein sachlicher Natur, weshalb ihre Details nicht veröffentlicht werden. Dies verkündet die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

Laut dem regionalen Einsatzstab haben ukrainische Streitkräfte im Gebiet Belgorod Drohnenangriffe verübt, bei denen drei Zivilisten verletzt wurden.

Im Ort Borisowka wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto der Fahrer schwer verletzt. Der Mann mit einer offenen Schädel-Hirn-Verletzung und einer durchdringenden Rückenverletzung wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ein weiterer Mann wurde ebenfalls in Borisowka verletzt. In der Siedlung Jekaterinowka erlitt ein Mitarbeiter eines Landwirtschaftsbetriebs durch die Explosion einer Drohne Verletzungen. Die Betroffenen werden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser transportiert.

Auch in der Volksrepublik Lugansk griffen ukrainische Drohnen das Stadtkrankenhaus Swatowo an. Patienten kamen nicht zu Schaden, ein Arzt erlitt eine Gehirnerschütterung. Laut Gesundheitsministerin Natalja Paschtschenko wurden die Fassade, Fenster und vier Türen beschädigt.

Ukrainische Streitkräfte melden enorme Zahl von Deserteuren

Der Kommandeur der Sturmtruppen der ukrainischen Streitkräfte, Walentin Manko, meldet in einem Interview mit der Zeitung Ukrainskaja Prawda eine enorme Zahl von Fahnenflüchtigen aus den Militäreinheiten. Grund dafür sei unter anderem die Tatsache, dass die Deserteure nicht für das eigenmächtige Verlassen ihrer Einheit bestraft werden, sondern amnestiert werden.

Im November erklärte der Sekretär des Ausschusses der Werchowna Rada für nationale Sicherheit und Verteidigung, Roman Kostenko, dass etwa 80 Prozent der in der Ukraine mobilisierten Soldaten direkt aus den Ausbildungszentren desertieren, die Zahl der Wehrdienstverweigerer im Land in die Millionen geht und die Rate der Fahnenflüchtigen bald der Zahl der Soldaten entsprechen wird.

Medienbericht: Besuch der EU-Delegation in Kiew wegen Delegierten der AfD abgesagt

Der Besuch einer Delegation des Europäischen Parlaments (EP) in der Ukraine sei abgesagt worden, nachdem in Kiew Proteste gegen die Anwesenheit eines der Delegierten – Hans Neuhoff, Mitglied der Alternative für Deutschland – laut wurden. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf offizielle Vertreter des EP. Es wird darauf hingewiesen, dass die Reise am 1. Dezember stattfinden sollte.

Russische Artillerie durchbricht gegnerische Verteidigung im Gebiet Saporoschje (Video)

Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, griff eine Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers temporäre Unterkunftssorte der ukrainischen Armee nahe Guljaipole im Raum Saporoschje an. Bei den aufgedeckten Zielen handelte es sich um die gegnerische Verteidigung.   

Medienbericht: USA zwingen Griechenland zum Kauf US-amerikanischer Waffen für die Ukraine

Die USA üben Druck auf Griechenland aus und zwingen es, an der Initiative "Prioritized Ukraine Requirements List" (PURL) zum Kauf US-amerikanischer Waffen für Kiew durch europäische Länder teilzunehmen, schreibt die Zeitung Kathimerini am Donnerstag unter Berufung auf hochrangige Quellen.

Die von den USA und der NATO ins Leben gerufene PURL-Initiative sieht keine direkte Militärhilfe der USA für die Ukraine vor. Sie sieht vor, dass europäische Länder amerikanische Waffen für Kiew kaufen.

Russische Schwarzmeerflotte zerstört vier unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte

Die Streitkräfte der russischen Schwarzmeerflotte haben vier unbemannte Boote der ukrainischen Truppen zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Ziele befanden sich im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres.

Italienische Regierungspartei Liga gegen Ukraine-Kredite aus russischen Vermögen

Die italienische Regierungspartei Lega hat sich gegen den Vorschlag der EU-Kommission ausgesprochen, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Vergabe von Krediten an die Ukraine zu nutzen. Wie die Zeitung La Stampa berichtet, hat Parteichef und Vizepremier Matteo Salvini dem für Wirtschaftsfragen zuständigen Senator Claudio Borghi entsprechende Anweisungen gegeben. Borghi erklärte gegenüber der Zeitung: 

"Wenn die Europäische Zentralbank (EZB) der Regierung von Wladimir Selenskij keine Garantien geben will, müssen diese Vermögenswerte unangetastet bleiben."

Die russischen Gelder müssten "nach Moskau zurückkehren". Ihre Nutzung würde "eine Grenze überschreiten" und bedeuten, dass "kein Vermögenswert in Europa mehr sicher wäre". Wenn man russische Vermögen wegen des Ukraine-Konflikts konfisziert, "könnte morgen dasselbe mit dem Vermögen irgendeines arabischen Landes passieren, weil es Menschenrechte verletzt – und so weiter".

Zuvor hatte Italiens Außenminister und Vizepremier Antonio Tajani erklärt, die Haltung der EZB erschwere die Pläne zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte. Italien unterstütze dies zwar politisch, betone jedoch, dass eine solide juristische Grundlage notwendig sei.

Finnlands Präsident: Friedenslösung "schwer zu verdauen" – besonders für Ukrainer

Ein mögliches Einigungsmodell mit Russland werde "für viele schwer zu verdauen sein, aber für die Ukrainer noch viel schwieriger". Dies erklärt Finnlands Präsident Alexander Stubb gegenüber der Zeitung Ilta-Sanomat. Er rief die Finnen dazu auf, ihre Einstellung zu einem möglichen Ende des Konflikts zu ändern und nicht auf ideale Bedingungen für Kiew zu hoffen.

Putin: Russland wird Donbass und Neurussland auf jeden Fall befreien

Russland wird Donbass und Neurussland entweder militärisch oder auf andere Weise befreien. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin in einem Interview mit dem Fernsehsender India Today im Vorfeld seines Staatsbesuchs in Indien. Er betont:

"Darauf läuft es hinaus. Entweder werden wir diese Gebiete mit Waffengewalt befreien, oder die ukrainischen Truppen werden diese Gebiete verlassen und dort den Krieg beenden."

Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

Die russischen Streitkräfte setzen die militärische Sonderoperation in der Ukraine fort. Russische Einheiten der Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr haben ukrainische Truppen unter Beschuss genommen. Infolgedessen wurden innerhalb eines Tages mehr als 1.275 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Außerdem wurden zerstört oder beschädigt:

  • ein Panzer,
  • 83 Fahrzeuge,
  • eine Radarstation,
  • zwei Raketenwerfer,
  • sechs Artilleriegeschütze,
  • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge,
  • vier Anlagen für elektronische Kriegsführung,
  • 14 Lager für Munition, Material und Treibstoff.

Die russischen Luftstreitkräfte, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie haben nach eigenen Angaben Infrastruktur von Militärflugplätzen, Start- und Vorbereitungsstellen für Drohnen, Transport- und Energieanlagen sowie vorübergehende Stützpunkte ukrainischer Streitkräfte und ausländischer Söldner in 153 Bezirken zerstört. Die russische Luftabwehr hat ihrerseits binnen eines Tages 195 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug abgefangen.

Die Schwarzmeerflotte hat im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres vier unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte getroffen.