7.04.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Cherson – Zivilist verletzt
Im Gebiet Cherson ist ein Einwohner des Dorfes Kairy bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Bezirks mit.
Seit Beginn des Tages wurden zudem 27 Artillerieangriffe und 19 Drohnenangriffe auf das Gebiet registriert. Unter anderem wurden Gornostajewka, Kairy und Sawodowka beschossen.
15 Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schule in Saporoschje
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die ukrainischen Streitkräfte heute eine Schule im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder.
Russische Luftabwehr meldet 15 abgeschossene Drohnen
Die russische Luftabwehr hat am Dienstag über mehreren Regionen 15 ukrainische Drohnen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:
"Am 7. April wurden zwischen 7:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit durch Luftabwehrsysteme 15 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und Leningrad zerstört."
Ex-Branchenvertreter: Mobilisierung von Fahrern führt zu Problemen bei Treibstofflieferungen
Die Mobilisierung von Fahrern in der Ukraine hat laut Leonid Kosjantschuk, dem ehemaligen Leiter des Branchenverbands "Vereinigung der Betreiber des Mineralölmarktes", zu Problemen bei der Treibstoffversorgung geführt. Dies sagte er in einem Interview für den YouTube-Kanal "Superposition":
"Wir haben ein Problem mit der Lieferung. Warum? Weil viele Fahrer zwangsrekrutiert wurden. Ein anderer Teil ist einfach untergetaucht, um dem zu entgehen. Fahrer für solche Transporte gibt es in der Ukraine ohnehin nicht viele. Derzeit gibt es Transportmittel, aber niemanden, der sie fährt."
Zuvor hatte der Leiter des ukrainischen Büros für Migrationspolitik, Wassili Woskoboinik, erklärt, der Personalmangel im Land liege bei rund 30 Prozent und erreiche in einzelnen Branchen bis zu 50 Prozent.
Bericht: Drohnenlieferung mit Drogen im Gebiet Charkow entdeckt
Im Gebiet Charkow haben Einsatzkräfte einen ukrainischen FPV-Drohnenflug mit einer mutmaßlichen Drogenladung entdeckt und abgeschossen. Dies teilte die Verwaltung des Innenministeriums der Region mit, wie RIA Nowosti berichtet.
Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 28. März im Dorf Dwuretschnaja im Bezirk Kupjansk. Die Drohne trug ein angehängtes Paket. Als "Fracht" wurde ein in blaues Isolierband gewickelter Gegenstand identifiziert. In diesem befanden sich mehrere Zip-Beutel mit kristallinen Substanzen. Nach einer Untersuchung handele es sich um synthetische Opioide. Die Substanzen wurden als schwere Drogen eingestuft.
Zudem hieß es, die Drohne sei von Stellungen der ukrainischen Nationalgarde-Einheit "Hartija" gestartet worden. Aufgrund einer fehlerhaften Navigation habe sie ihr Ziel jedoch verfehlt und sei in ein von russischen Kräften kontrolliertes Gebiet gelangt.
Vance: Europäische Energiepolitik hat Ukraine-Konflikt mit vorbereitet
Die europäischen Staaten haben nach Ansicht des US-Vizepräsidenten J. D. Vance zur Entstehung des Ukraine-Konflikts beigetragen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán:
"Die Samen dieses Konflikts wurden lange vor Beginn der Kampfhandlungen gesät."
Die Ursachen lägen aus seiner Sicht in der Energiepolitik. Europäische Staaten hätten sich bewusst von russischen Öl- und Gaslieferungen aus dem Osten abgekoppelt. "Das war ein enormer Fehler", erklärte der US-Vizepräsident.
Zudem äußerte sich Vance zur Rolle der Europäischen Union in den Verhandlungen über die Ukraine. Diese versuche seit längerer Zeit vergeblich, einen Platz am Verhandlungstisch zu erhalten. Bereits zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärt, die EU habe keinen Anspruch auf eine Teilnahme an solchen Gesprächen.
Beloussow: Vertragsrekrutierung der Armee läuft schneller als geplant
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat erklärt, die Aufstockung der Streitkräfte mit Vertragssoldaten verlaufe schneller als geplant. Dies berichtet RIA Nowosti:
"Alle Pläne werden erfüllt. Wir stellen neue Einheiten und Verbände auf. Derzeit liegt ein besonderer Schwerpunkt auf Ausbildung und Koordination. Das gilt insbesondere für Truppen unbemannter Systeme."
Zuvor hatte Beloussow mitgeteilt, dass 47 Regionen das Moskauer Modell eines einheitlichen Einberufungszentrums übernehmen wollten. Die Umsetzung eines solchen Projekts könne nach Ende der militärischen Sonderoperation beginnen.
Ukrainische Drohnenangriffe in Belgorod und DVR: zwei Zivilisten verletzt
Im Gebiet Belgorod sind zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Die Verletzten, die Sprengstoff- und Splitterverletzungen erlitten haben, wurden ins Kreiskrankenhaus Schebekino gebracht, wo sie die notwendige medizinische Versorgung erhalten. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Unterdessen griff eine ukrainische Drohne in der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen Linienbus an. Laut des Stadtobersten Iwan Prichodko gab es keine Verletzten.
Medien: Russland warnt Baltikum vor Folgen wegen ukrainischer Drohnen
Russland hat die baltischen Staaten vor Konsequenzen gewarnt, sollten sie den Überflug ukrainischer Drohnen zulassen. Das berichtet die Zeitung The Times:
"Moskau hat NATO-Mitgliedstaaten im Baltikum gewarnt, dass sie eine Antwort erhalten werden, wenn sie der Ukraine erlauben, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen."
Zuvor hatte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, erklärt, bei Missachtung der Warnungen werde es eine Antwort geben.
Hintergrund sind Vorfälle in der Region: Lettlands Premierministerin Evika Siliņa teilte am 25. März mit, dass eine ukrainische Drohne in Lettland eingedrungen sei und nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt sei. Das Militär untersucht den Vorfall. Auch aus Litauen wurde ein ähnlicher Fall gemeldet. Laut Verteidigungsminister Robertas Kaukėnas kam eine Drohne vom Kurs ab, stürzte ab und explodierte.
Drohnenangriffe der Ukraine: Drei Zivilisten in LVR und Gebiet Brjansk verletzt
In der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Männer bei einem Drohnenangriff auf ein ziviles Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt die Regionalregierung auf Telegram mit. Unterdessen wurde im Gebiet Brjansk ein weiterer Mann verletzt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas griffen ukrainische Drohnen das Dorf Kossizy im Sewski-Bezirk an. Dabei seien drei zivile Fahrzeuge beschädigt worden. Einsatzkräfte sind vor Ort.
Orbán rechnet mit baldiger Aufhebung der ukrainischen Ölblockade
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat die Zuversicht geäußert, dass sich sein Land nach den Parlamentswahlen am 12. April von der ukrainischen Ölblockade befreien und erneut russisches Öl erhalten werde. Im Rahmen einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit dem US-Vizepräsidenten J. D. Vance in Budapest erinnerte Orbán daran, dass Ungarn seit dem 27. Januar kein russisches Öl über die Druschba-Pipeline erhalte und deshalb auf eigene strategische Reserven zurückgreifen musste. Er fügte hinzu:
"Wir machen zwei Dinge. Wir wurden vom Öl abgeschnitten, doch wir müssen die ungarische Wirtschaft und ungarische Nutzer mit Treibstoff und Energie versorgen. Gleichzeitig müssen wir die Ukrainer zwingen, den Betrieb der Pipeline wieder aufzunehmen. Wir haben einen Plan, wie das zu tun ist, und setzen ihn Schritt für Schritt um."
Vize-Ministerpräsident der DVR fordert Höchststrafe für Angreifer auf Schule im Saporoschje
Ukrainische Militärangehörige, die im Zusammenhang mit dem Angriff auf die Schule im Gebiet Saporoschje am heutigen Dienstag stehen, sollen sich vor einem Militärtribunal verantworten, fordert der stellvertretende Ministerpräsident der Donezker Volksrepublik, Kirill Makarow. In einem Interview für die Nachrichtenagentur TASS betont er:
"Es kann nur eine Strafe geben: ein Militärtribunal und eine lebenslange Haftstrafe oder Höchststrafe ohne Recht auf Begnadigung. Sowohl jene, die den Befehl gaben, als auch jene, die ihn ausführten, wussten hervorragend, wohin das Geschoss fliegt. Und Ausreden 'ich sah es nicht' funktionieren im Jahr 2026 nicht. Alle sahen es und griffen trotzdem an."
Makarow betonte den vorsätzlichen Charakter des Angriffs und führte aus, dass ein zufälliger Angriff gegen eine Schule bei gegenwärtigem Stand der Militärtechnik ausgeschlossen sei:
"Heute gibt es an der Front so viele Aufklärungsdrohnen und Beobachtungssysteme, dass der Pilot nicht bloß das Gebäude, sondern den einzelnen Schultisch mit dem Kind dahinter sieht. Jeder Befehl passiert Dutzende Augen. Wärmesensoren, hochauflösende Kameras, Feuerkorrektur in Echtzeit – derjenige, der den Knopf drückte, sah, dass er eine Schulklasse angreift. Das Gleiche gilt für den Angriff auf den Krankenwagen."
Ukrainischer Drohnenangriff auf Auto in Belgorod – Ehepaar verletzt
Im Gebiet Belgorod sind bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Demnach erlitt der Mann multiple Splitterverletzungen an Beinen und Arm. Die Frau zog sich Splitterverletzungen am Kopf, an Brust und Bauch sowie einen Beinbruch zu.
Vorbeifahrende brachten die Verletzten in ein zentrales Krankenhaus in Borisowka. Der Zustand der Frau wird als kritisch eingeschätzt. Die Ärzte leisten die notwendige Hilfe. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.
Vance: Kiew wollte Wahlen in den USA und Ungarn beeinflussen
Der US-Vizepräsident erklärte auf einer Pressekonferenz in Budapest, ukrainische Geheimdienste hätten versucht, Wahlen in den USA und in Ungarn zu beeinflussen.
"Uns ist natürlich bekannt, dass es in den ukrainischen Geheimdiensten Elemente gibt, die versucht haben, den Ausgang der Wahlen in Amerika und in Ungarn zu beeinflussen. Das liegt einfach in ihrem Stil."
Zugleich betonte Vance, dass sich die USA weiter an den Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts beteiligen werden. Er fügte hinzu, dass US-Präsident Donald Trump und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán mehr zur Beendigung des Konflikts beigetragen hätten als jeder andere Staatschef.
"Und das haben sie durch Diplomatie erreicht, indem sie mit den Menschen gesprochen und versucht haben, die Bedürfnisse der Ukraine und Russlands zu verstehen."
Syrski inspiziert Brennpunkt bei Konstantinowka
Der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski hat einen Frontabschnitt besucht, an dem russische Truppen rasch vorgerückt sind. Über die Reise berichtete er auf Telegram. Syrski erklärte, er sei in der Donezker Volksrepublik (DVR) bei Konstantinowka gewesen. Dort versuchten russische Kräfte, ihre taktische Lage zu verbessern. Sie kombinierten Angriffe kleiner Infanteriegruppen mit massiven Drohnenangriffen.
Der General habe Vorschläge der Kommandeure zu dringenden Bedürfnissen analysiert. Mehrere Probleme seien "umgehend gelöst" worden. Von entscheidender Bedeutung seien die Abwehr russischer Drohnen sowie die Versorgung mit Munition und Ausrüstung.
Im März hatte der Chef der DVR, Denis Puschilin, von schweren Kämpfen südlich von Konstantinowka berichtet. Die Stadt steht seit August 2024 unter Kontrolle russischer Truppen. Die Kämpfe im Umland dauern an.
Gouverneur des Gebiets Saporoschje: Stellvertretendes Bezirksoberhaupt bei Evakuierung von Kindern nach ukrainischem Angriff umgekommen
Die Evakuierung von Kindern aus der Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje, die vom ukrainischen Militär angegriffen wurde, ist vollständig abgeschlossen. Dies berichtet der Gouverneur der Region Jewgeni Balizki. Dabei betont er, dass die operative Lage angespannt bleibe.
Balizki fügte hinzu, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist:
"Laut operativen Angaben ist während der Evakuierung von Kindern aus der Schule in Welikaja Snamenka der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja, Alexandr Olegowitsch Resnitschenko ums Leben gekommen, der bei der Rettung von Kindern mithalf."
Zuvor hatte am heutigen Dienstag Kiews Militär eine Schule im Dorf Welikaja Snamenka unter Beschuss genommen (wir berichteten in diesem Ticker). Inzwischen ist die Anzahl von Verletzten auf zehn Menschen angestiegen.
Selenskij: Kiew hat Moskau Energiewaffenstillstand zum orthodoxen Ostern vorgeschlagen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Montag erklärt, dass Kiew der russischen Seite einen gegenseitigen Energiewaffenstillstand zu Ostern vorgeschlagen habe. Selenskij zufolge wurde das Angebot über Washington an Russland unterbreitet. Das orthodoxe Ostern wird 2026 am Sonntag, den 12. April gefeiert.
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Ukrainischer Angriff tötet Zivilistin im Gebiet Cherson
Beim Beschuss eines Hauses im Gebiet Cherson durch das ukrainische Militär ist eine Zivilistin getötet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Während des vergangenen Tages ist im Dorf Maslowka des Stadtbezirks Nowaja Kachowka beim Beschuss eines Einfamilienhauses eine Frau des Jahrgangs 1969 ums Leben gekommen."
Ein weiterer Mann des Jahrgangs 1968 hat laut Saldos Angaben im Dorf Welikije Kopani durch eine Minendetonation Verletzungen erlitten.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge Verlor Kiew in Gebieten Sumy und Charkow gegen den russischen Truppenverband Nord über 175 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos sowie zehn Munitions- und Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserte seine taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär über 190 Kämpfer verlor. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Munitionslager wurden ausgeschaltet.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. An diesem Frontabschnitt beliefen sich ukrainische Verluste auf bis zu 165 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie sechs Munitions- und Materiallager wurden zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor Kiew über 360 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Caesar aus französischer Produktion.
Einheiten des Truppenverbands Ost drangen tiefer in die ukrainische Verteidigung ein, wobei Kiews Militär über 320 Kämpfer verlor. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos und ein Artilleriegeschütz wurden zerstört.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 60 Soldaten, 15 Autos, sechs Eloka-Anlagen und ein Materiallager.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie drei Lenkgleitbomben und 217 Starrflügler-Drohnen ab.
Gebiet Saporoschje: Fünf Kinder nach ukrainischem Angriff auf Schule verletzt
Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu:
"Die allgemeinbildende Schule im Dorf Welikaja Snamenka im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja wurde durch gegnerische Drohnen angegriffen. Sechs Personen sind verletzt, davon fünf Kinder. Die Kinder wurden umgehend in eine medizinische Einrichtung evakuiert."
Balizki betonte, dass der Angriff gezielt erfolgte.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS befindet sich das Dorf weiterhin unter Artilleriefeuer. Zudem berichtete die lokale Verwaltung gegenüber TASS, dass eine ukrainische Drohne einen Krankenwagen angegriffen hat, der sich auf dem Weg zur Schule befand:
"Eine Drohne des ukrainischen Militärs griff einen Krankenwagen an, der zur angegriffenen Schule kam. Glücklicherweise wurde bei diesem barbarischen Angriff niemand verletzt."
Militärexperte: Kiew plant Streichung von Geldzulagen für seine Armee
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte sucht nach Mitteln zur Kürzung der Finanzierung der Armee, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko unter Verweis auf eigene Quellen. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Aus erhaltenen Angaben wurde bekannt, dass der ukrainische Generalstab an Optionen zur Kürzung von finanziellen Auslagen zum Unterhalt der Armee arbeitet. Einer der Vorschläge beinhaltet die Stärkung von disziplinären Strafen und die Streichung von Geldzulagen für Militärangehörige."
Marotschko fügte hinzu, dass der ukrainische Generalstab die Vorschläge voraussichtlich bis zum 12. April an den Staatschef Wladimir Selenskij weiterleiten werde.
Weitere ukrainische Angriffe gegen russische Grenzgebiete – ein Zivilist tot
Im russischen Grenzgebiet Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, berichtet dazu:
"Leider leben wir faktisch im Kriegszustand. Am Morgen kam ein Zivilist im Bezirk Graiworon ums Leben."
Parallel dazu meldet Alexandr Chinstein, Gouverneur des Gebiets Kursk, dass seine Region am vergangenen Tag 17 Mal unter Artilleriefeuer genommen wurde. Zudem sei es zu elf Sprengladungsabwürfen von Drohnen gekommen, 13 Drohnen seien abgeschossen worden. Menschen kamen nach Chinsteins Angaben nicht zu Schaden, doch wurde die Stromversorgung von drei Orten durch die Beschädigung eines Energieobjekts unterbrochen.
Russische Antiterror-Einheit reibt drei ukrainische Sabotagetrupps in Konstantinowka auf
Die Antiterror-Einheit Gorynytsch der Donezker Volksrepublik hat drei ukrainische Sabotagetrupps und einen Drohnenleitstand in der im Norden der Republik liegenden Stadt Konstantinowka aufgerieben. Die regionale Verwaltung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet dazu:
"Drohnenpiloten von Gorynytsch haben drei ukrainische Sabotage- und Terrorgruppen aufgerieben und einen Drohnenleitstand der ukrainischen Streitkräfte zerstört, von dem aus Angriffe gegen Gorlowka und Dserschinsk verübt wurden."
Der Einsatz erfolgte in Zusammenarbeit mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd der Streitkräfte Russlands, so die Meldung weiter.
Zuvor hatte der Chef des russischen Generalstabs, Waleri Gerassimow, Mitte März erklärt, dass Russlands Armee über 60 Prozent des Stadtgebiets von Konstantinowka unter Kontrolle genommen habe.
Miroschnik: 25 Zivilisten durch ukrainische Angriffe binnen einer Woche getötet
Zwischen dem 30. März und dem 5. April sind 25 russische Zivilisten, darunter zwei Kinder, durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, meldet der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik. In seinem wöchentlichen Bericht führt er dazu aus:
"In der vergangenen Woche sind durch Angriffe der ukrainischen Nazis 176 Zivilisten ums Leben gekommen: Verwundet wurden 151 Menschen, darunter zehn Minderjährige, getötet wurden 25 Menschen, darunter zwei Minderjährige."
Insgesamt habe nach Miroschniks Angaben Kiews Militär mindestens 3.301 Geschosse gegen zivile Ziele in Russland abgefeuert. Am stärksten waren Bewohner der Gebiete Belgorod, Cherson, Saporoschje, Brjansk und Krasnodar betroffen.
Drei Tote bei Drohnenangriff im Gebiet Wladimir
Im russischen Gebiet Wladimir sind drei Zivilisten nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der Gouverneur des Gebiets, Alexandr Awdejew, berichtet dazu:
"Feindliche Drohnen haben zivile Infrastruktur in unserem Gebiet angegriffen. Mit Bedauern berichte ich, dass es Tote und Zerstörungen gibt. Heute Nacht gab es im Bezirk Alexandrow einen Drohnenangriff. Eine der Drohnen traf ein Zweifamilienhaus. Zwei Erwachsene und ihr siebenjähriger Sohn wurden getötet."
Awdejew fügte hinzu, dass die fünfjährige Tochter der Familie mit Verbrennungen überlebt habe. Sie befinde sich in einem Krankenhaus, ihr Leben sei außer Gefahr.
6.04.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
RIA Nowosti: Wälder im Gebiet Sumy mit Leichen von ukrainischen Elitesoldaten übersät
Angehörige von Soldaten der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte, die bei Kämpfen im Raum Sumy getötet wurden, berichten, dass die Gefallenen nicht herausgebracht werden. Die Wälder dort sollen von Leichnamen übersät sein.
Die ehemals elitäre Einheit wird heute als Kanonenfutter eingesetzt. Die ukrainischen Fallschirmjäger werden in Stellungen geschickt, von denen niemand zurückkehrt. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Rettungssanitäter im Raum Belgorod nach ukrainischen Drohnenattacken verletzt
Behörden des russischen Gebiets Belgorod melden am Montagabend (Ortszeit) weitere Angriffe aus der Ukraine. Wie es heißt, attackierte das ukrainische Militär Ortschaften in sieben Gemeinden mit unbemannten Fluggeräten.
Im Dorf Borissowka griff demnach eine Drohne einen Notarztwagen an. Nach vorläufigen Angaben erlitten zwei Rettungssanitäter und der Fahrer ein Barotrauma. Die Betroffenen seien ins Bezirkskrankenhaus gebracht worden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Ferner melden die Behörden zahlreiche Sachschäden, unter anderem durch herabfallende Trümmerteile. Mindestens zehn zivile Fahrzeuge, sieben Eigenheime, ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude und eine Garage wurden beschädigt. Ein Auto brannte aus.
DVR-Chef meldet Verletzte nach Angriffen aus der Ukraine
Sechs Zivilisten – vier Frauen und zwei Männer – wurden in der Volksrepublik Donezk (DVR) am Montag durch Angriffe aus der Ukraine verletzt. Das ukrainische Militär setzte Kampfdrohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gab Republikchef Denis Puschilin bekannt.
Ein Einwohner in Marjinka erlitt laut dem Beamten mittelschwere Verletzungen durch die Explosion einer international verbotenen PFM-1-"Blütenblatt"-Mine.
Wie es heißt, erhalten alle Betroffenen qualifizierte medizinische Versorgung.
Ferner meldet Puschilin Sachschäden an fünf Wohngebäuden und zwei zivilen Infrastruktureinrichtungen in der gleichnamigen Hauptstadt der Republik sowie in Gorlowka.
Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte haben schlagkräftige D-30-Haubitzen gegen Erdbunker und Stellungen der ukrainischen Armee eingesetzt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, handelt es sich um Angriffe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Raum Dnjepropetrowsk.
Massive Schäden an Stromversorgung im Raum Saporoschje nach ukrainischen Angriffen
Infolge gezielter, großangelegter Angriffe des ukrainischen Militärs auf die Energieinfrastruktur wurde das Stromversorgungssystem im Gebiet Saporoschje erheblich beschädigt. Dies gab der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, bekannt.
"Die Energieingenieure tun alles, was sie können, und arbeiten rund um die Uhr", schrieb der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Post. "Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wiederherstellungsphase nicht einfach sein wird."
"Stromausfälle werden weiterhin auftreten", warnte Balizki weiter. Grund dafür sei das Ausmaß der Schäden.
Ferner teilte der Gouverneur mit, die gesamte kritische Infrastruktur sei betriebsbereit und werde durch Notstromsysteme und Generatoren versorgt. Die Behörden hätten die Situation voll im Griff.
Kiew setzt Graphitbomben gegen Energieanlagen in der DVR ein
Die Verteidigungskräfte der Volksrepublik Donezk (DVR) geben bekannt, dass das ukrainische Militär außer Drohnen auch sogenannte Graphitbomben bei seinen Angriffen auf die Wärmekraftwerke eingesetzt hat.
Durch die Attacken am Sonntag kam es zu flächendeckenden Stromausfällen, sodass fast 500.000 Haushalte vorübergehend ohne Versorgung waren. Graphitbomben explodieren in der Luft und setzen Graphitwolken frei, die Kurzschlüsse in den Stromleitungen verursachen.
Die Flugabwehrkräfte der DVR setzten insgesamt zehn unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners außer Gefecht.
Erneut Verletzte im Gebiet Belgorod nach Drohnenangriffen aus der Ukraine
Die ukrainischen Kämpfer setzen den Drohnenterror gegen Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen sie zwei Ortschaften, darunter die gleichnamige Gebietshauptstadt, mit unbemannten Luftfahrzeugen an. Der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über drei Personen, die Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben.
Zudem meldet der Beamte Sachschäden an drei zivilen Fahrzeugen, einem Kommunikationsobjekt und einem Nebengebäude.
Russische Drohnenpiloten greifen gegnerisches Personal im Raum Charkow an (Video)
Besatzungen der russischen Drohnenabwehr haben einen temporären Standort der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Truppen angegriffen. Bei dem Angriff in der Ortschaft Kolodes im Gebiet Charkow setzte das russische Militär unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Orbán: Ukraine beweist täglich ihre Ungeeignetheit für EU-Mitgliedschaft
Die Ukraine hat die Anfrage Ungarns und der Slowakei zurückgewiesen, die Ölleitung Druschba durch ihre Experten inspizieren zu lassen. Das erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán auf einer Pressekonferenz in der Nähe einer Verdichterstation der TurkStream-Pipeline an der Grenze zu Serbien.
Brüssel habe daraufhin angekündigt, eigene Beobachter dorthin zu entsenden, fügte der Politiker hinzu. "Aber bisher sehe ich nicht, dass sie dort angekommen sind."
Orbán führte in dem Zusammenhang aus:
"Das Verhalten der Ukraine gegenüber Europa und Ungarn geht somit über die Erwartungen an ein Land hinaus, das einen EU-Beitritt anstrebt. Daher beweisen die Ukrainer täglich ihre Ungeeignetheit für eine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft."
Ukrainische Soldaten jagen gebliebene Zivilisten in Krasnoarmeisk
Ukrainische Drohnenpiloten jagen die in Krasnoarmeisk noch verbliebenen Zivilisten, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Derzeit jagt der Gegner aktiv diejenigen zivilen Einwohner, die in Krasnoarmeisk geblieben sind. Es handelt sich um FPV-Drohnen, für die Zivilisten ein vorrangiges Ziel sind."
Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen
In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.
"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.
Peskow bestätigt Pause in Ukraine-Verhandlungen
Derzeit gibt es eine Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew. Dies erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Was den Verhandlungsprozess betrifft, ja, der ruht vorerst."
"Die Amerikaner haben viele andere Sachen zu tun, und es ist klar, welche. Es ist schwierig, dieses trilaterale Format derzeit zusammenzubringen."
Peskow fügte hinzu, dass Moskau und Kiew derzeit ihre Kontakte mit Washington getrennt voneinander pflegen.
"Die Ukrainer setzen ihre Gespräche mit den Amerikanern fort. Und wir tauschen Meinungen weiterhin über die uns zur Verfügung stehenden Kanäle mit den Amerikanern aus."
Notabschaltung der Stromversorgung in mehreren Regionen der Ukraine, auch in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Notstromabschaltungen angeordnet worden, wie Sergei Kowalenko, der Direktor des Energieunternehmens Jasno, am Montag auf Facebook mitteilt.
Der staatliche Stromversorger Ukrenergo meldet auch massive Stromausfälle in den Gebieten Tscherkassk, Sumy, Charkow und Odessa sowie im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 6. April zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Belgorod – 18
- Gebiet Rostow – neun
- Republik Krim – fünf
- Gebiet Kursk – eine
Russische Artillerie eliminiert Ziele durch präzise Treffer (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie getarnte Stellungen und einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten mit der Giazint-S-Selbstfahrlafette und dem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.
Puschilin: Russische Armee ist auf Vormarsch entlang der gesamten Frontlinie in DVR
Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kampflinie vor, erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin.
"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten die Befreiung von Gebieten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt und sind praktisch entlang der gesamten Frontlinie vorgerückt."
Gebiet Cherson meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Infolge der ukrainischen Attacken kam eine Zivilistin, Jahrgang 1949, ums Leben und zwölf weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Dies berichtete Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes am Wochenende kam eine zivile Einwohnerin ums Leben, zwölf Menschen wurden verletzt."
Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser, Garagen, Autos sowie ein Schulgebäude.
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 38 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 64 abgefangen wurden.
Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, sechs Privathäuser, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie sieben Fahrzeuge beschädigt.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Streitkräften entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.
Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 64 Fahrzeuge
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- acht Artilleriegeschütze
- elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- sechs Munitionslager
- 17 Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele an 159 Standorten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Es wurden Produktionsstätten für Bestandteile der operativ-taktischen Raketen, Energieanlagen, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt worden waren, Lager- und Montagestätten für Starrflüglerdrohnen sowie temporäre Truppenunterkünfte zerstört.
Entlang der Front machte die Luftverteidigung 693 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwölf Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und zwei Neptun-Lenkbomben unschädlich. Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten vier Seedrohnen sowie eine Langstreckenlenkrakete vom Typ Neptune-MD.
19 Milliarden Griwna für Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten – so viel hat Kiew ausgegeben
Die ukrainischen Behörden sollen seit dem Jahr 2022 mindestens 19 Milliarden Griwna für die Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten ausgegeben haben. Dies geht aus den Berechnungen der russischsprachigen RT-Redaktion hervor. Diese Summe basiert auf einer Entschädigung von 15.000 Griwna pro gefallenem Soldaten.
In dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje erreichten die Ausgaben für Bestattungen im Jahr 2023 ihren Höhepunkt. Dies fiel zeitlich mit dem Scheitern der Sommer-Gegenoffensive der ukrainischen Armee zusammen.
Je nach Region unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung. Im Gebiet Winniza beginnen die Preise für Bestattungsdienste bei 10.000 Griwna. Beerdigungen in den Regionen Kiew und Lwow kosten mindestens 8.500 beziehungsweise 7.000 Griwna.
Es sind Fälle von Korruption bekannt, in denen Bestattungsunternehmen die Preise erhöht haben und die Differenz mit Beamten teilten, so RT.
Aufgrund hoher Verluste sind die ukrainischen Behörden gezwungen, die Kosten für Beerdigungen von Soldaten zu senken. Wenn lokale Behörden die Kosten tragen, erhalten die Angehörigen der gefallenen Soldaten keine Entschädigung.
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 13 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9.00 Uhr am 5. April bis 7.00 Uhr am 6. April wurden insgesamt 17 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete einen Verletzten. Infolge der Angriffe wurden zwei Autos und ein Privathaus beschädigt. Ein weiteres Privathaus ist abgebrannt.
Puschilin: Wärmekraftwerke in DVR angegriffen
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat das ukrainische Militär am Sonntag versucht, die beiden in Betrieb befindlichen Wärmekraftwerke mit Drohnen anzugreifen.
"Der Gegner setzt weiterhin Drohnen ein und verübt Terroranschläge auf Objekte kritischer Infrastruktur. Gestern versuchte der Gegner einen Angriff, und Drohnen flogen in Richtung der Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja. Etwa 500.000 Nutzer waren ohne Strom."
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf russischen Beamten vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten des Gebiets Kursk vereitelt, teilte die Pressestelle der Behörde am Montag mit.
Ein russischer Staatsbürger, Jahrgang 1974, wurde festgenommen. Nach Angaben des FSB wurde der im Gebiet Kursk lebende Mann in der Stadt Ladyschin im ukrainischen Gebiet Winniza geboren.
Wie es heißt, hat der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. Auf Anweisung des Kontaktmannes soll der Festgenommene in der Nähe des Regierungsgebäudes der Region Kursk visuelle Überwachung durchgeführt haben, um die Informationen über den Zeitpunkt, die Routen, die Ankunft und Abfahrt des Beamten zu sammeln. Er soll diese Daten sowie Fotos und Videoaufnahmen über Telegram an die ukrainische Seite übermittelt haben.
Der Mann wurde festgenommen, als er versuchte, einen Sprengsatz aus einem Versteck abzuholen.
LVR: Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen, Dutzende Bergleute unter Tage
Die ukrainischen Truppen haben das Bergwerk Beloretschenskaja in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Laut Leonid Passetschnik, dem Chef der Republik, befinden sich 41 Bergleute unter Tage.
"In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute, die sich derzeit unter Tage befinden, wurden vom Stromausfall betroffen. Es wurde bereits Kontakt zu ihnen hergestellt, Trinkwasservorräte haben sie."
Passetschnik betonte, dass die Einsatzkräfte notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Bergleute zu retten und die Stromversorgung des Bergwerks wiederherzustellen.
Mehrere Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Noworossijsk verletzt
Nach Angaben von Andrei Krawtschenko, dem Bürgermeister der Stadt Noworossijsk, wurden acht Zivilisten, darunter zwei Kinder, bei Drohnenangriffen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zudem wurden dabei sechs Mehrfamilienhäuser und zwei Privathäuser beschädigt.
Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner
Im Laufe der Woche summierten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.900 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich in der vergangenen Woche auf rund 8.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.
Darüber hinaus haben die russischen Militärs acht Panzer, darunter einen vom Typ Abrams, 69 Feldartilleriegeschütze, 47 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 158 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie mehr als 2.300 Drohnen zerstört.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, über der Region Krasnodar sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.
5.04.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Saporoschje: Zwei Zivilisten bei Angriff einer ukrainischen Drohne getötet
Zwei Landwirte sind während der Feldarbeit ums Leben gekommen, ein weiterer wurde bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf landwirtschaftliche Maschinen in der Nähe des Dorfes Kochanoje im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizkij, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:
"Der Drohnenangriff traf einen Traktor vom Typ MTZ-80, der ganz normale Feldarbeiten verrichtete – ohne Waffen, ohne militärischen Auftrag. Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf friedliche Menschen, die ihrer friedlichen Arbeit nachgingen. Bei dem Angriff kamen zwei Landwirte ums Leben. Ein dritter wurde verletzt, derzeit kämpfen Ärzte um sein Leben."
Bericht: Kiew setzt Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort
Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort, unter anderem unter Einbeziehung kürzlich ausgebildeter Einheiten. Weiter hieß es dazu:
"Soldaten der 17. separaten schweren mechanisierten Brigade, die ihre Grundausbildung abgeschlossen haben, wurden sowohl an den Frontabschnitt bei der Ortschaft Tjotkino als auch zur 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt, die südlich von Junakowka im Einsatz ist."
Auf diese Weise verstärke das ukrainische Kommando beide Flanken im Grenzgebiet, wie die Quelle anmerkt.
Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt
Bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Privathaus in der Region Kursk wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Demnach wurden bei dem Mann mehrere Splitterverletzungen im Brustbereich sowie Stich- und Schnittwunden im Gesicht diagnostiziert. Er erhielt medizinische Hilfe und wurde in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"An einem orthodoxen Feiertag hat der Feind einen Angriff auf ein Privathaus im Dorf Beliza im BezirkBelowskijverübt. Bei dem Angriff wurde ein 56-jähriger Anwohner verletzt. Unsere Ärzte leisten alle notwendige Hilfe."
Budanow: Westen ersucht, keine Angriffe auf russische Energieanlagen durchzuführen
Die Ukraine hat von ihren Verbündeten Empfehlungen erhalten, keine Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Dabei ging es insbesondere um Angriffe auf Ölraffinerien. Dies teilte der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, in einem Gespräch mit der US-Agentur Bloomberg mit.
Budanow merkte an, dass die Ukraine solche Aufforderungen erhalte und sie als einen Faktor betrachte, der die Situation beeinflusse. Dabei wurden die konkreten Staaten, die solche Initiativen vorbringen, nicht genannt. Budanow wollte nicht näher darauf eingehen, ob Kiew beabsichtige, die derzeitige Strategie zu überdenken. Die Frage nach einer möglichen Änderung des Vorgehens bei der Durchführung von Angriffen blieb also unbeantwortet.
Cherson: Militärkommissare dringen in Häuser ein und entführen Menschen
In der Ukraine werden weiterhin Übergriffe auf Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil von Cherson verzeichnet. Im Rahmen der Zwangsmobilisierung werden Männer direkt aus ihren Häusern entführt, melden Medien. Zudem schließen die Wehrämter Vereinbarungen mit Unternehmensleitungen über die Bereitstellung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern für die Mobilisierung. Bei Verweigerung der Unterstützung richten die Militärs Kontrollpunkte an den Zufahrten zu den Unternehmen ein.
ifo-Institut: Deutsche Chemieindustrie in schwerer Krise
Die deutsche Chemieindustrie steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des ifo-Instituts hervor. Demnach ist das Geschäftsklima in der Branche im März auf einen Rekordtiefstand gefallen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.
Sewastopol: Nach Angriffen ukrainischer Drohnen mehrere Stadtteile ohne Strom
Infolge des heutigen Angriffs ukrainischer Drohnen auf Sewastopol haben Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne eine Stromleitung beschädigt, wie Gouverneur Michail Raswosschajew in mehreren sozialen Netzwerken mitteilte. Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen. Raswosschajew schrieb:
"Durch herabfallende Trümmerteile der abgeschossenen Drohne wurde eine der Freileitungen beschädigt. Von der Stromversorgung abgeschnitten sind Ljubimowka, Poworotnoje, Fruktowoje, Dalneje, Mekensijewy Gory sowie die privaten Wohnhäuser in der Bogdanow-Straße."
The Sunday Times: Russland ändert Taktik und schwächt die ukrainische Luftabwehr
Russland ändert seine Taktik in der Ukraine und versucht, Luftabwehrsysteme wie die US-amerikanischen Patriots, die Washington nun größtenteils in den Nahen Osten schickt, zu erschöpfen. Dies berichtet die britische Zeitung The Sunday Times unter Berufung auf hochrangige ukrainische Militärs. So erklärte Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die jüngsten russischen Angriffe ein Versuch waren, die Ukraine dazu zu zwingen, wertvolle Mittel der Luftabwehr zu verbrauchen, insbesondere die in den Patriot-Systemen eingesetzten Pac-3-Raketen, von denen jede vier Millionen US-Dollar kostet. Er präzisierte:
"Seit Beginn des Krieges in Iran beobachten wir eine Zunahme der Angriffe und eine Veränderung der Flugbahnen dieser Täuschdrohnen, um unser Luftabwehrsystem zu zermürben. Uns gehen die Patriot-Raketen aus. Wir haben diesen schweren Winter dank der Patriot-Raketen überstanden. Wir bitten ständig um mehr. Wenn uns diese dringend benötigten Raketen ausgehen, haben wir nichts mehr, und die Russen werden unsere wichtigste Infrastruktur zerstören."
Experte: Kiew siedelt im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk Bevölkerung zwangsweise um
Aktivisten der dubiosen ukrainischen Organisation "Weiße Engel" evakuieren die Bevölkerung, darunter Kinder, gewaltsam aus dem Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk der Donetsker Volksrepublik. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrej Marotschko. Er erklärte gegenüber der Agentur:
"Wenn wir von der Zwangsevakuierung von Bürgern und insbesondere von Kindern sprechen, dann hat diese im Grunde genommen bereits im gesamten Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk begonnen, vor allem in den kleineren Ortschaften. Derzeit streifen die sogenannten Weißen Engel durch die kleinen Ortschaften und versuchen, die Zivilbevölkerung ausfindig zu machen, die noch – in Anführungszeichen – evakuiert werden kann."
Gouverneur: Widerstandskämpfer schwächen Kiew durch Angriffe auf die Logistik
Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, setze der prorussische Untergrund seine Aktivitäten in Cherson trotz der Repressionen durch das ukrainische Militär fort. Saldo betonte, dass die Aktionen des Widerstands mit der Kontrolle des Luftraums koordiniert werden, die vom russischen Militär durchgeführt wird. Die Widerstandskämpfer führen Angriffe auf logistische Einrichtungen der ukrainischen Armee durch und leiten zudem wertvolle Geheimdienstinformationen an die russischen Streitkräfte weiter. Dies ermöglicht es, dem Gegner systematisch Schaden zuzufügen und den Boden für die Rückeroberung der Stadt durch Russland zu bereiten. Saldo betonte:
"Der Feind ist gezwungen, ständig einen Schlag an einem unerwarteten Ort zu befürchten, von dem er nicht damit rechnet. Das ist ein schwerwiegender Faktor, der die ukrainischen Streitkräfte zermürbt. Das Wichtigste ist der moralische Effekt. Die Untergrundkämpfer am rechten Ufer zeigen, dass Cherson lebt und niemals gebrochen werden wird."
Kritik am neuen Wehrdienstgesetz: Reiseregelung ist "kompletter Eingriff in die Freiheit"
Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich.
Im Gespräch mit RT DE warnt der Autor und Publizist Wolfgang Effenberger vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze
Die ukrainischen Streitkräfte verlegen Pionierverbände in die Grenzgebiete, um dort Fernminen zu setzen und Angriffe durchzuführen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden. Vertreter der Sicherheitskräfte betonten, dass russische Truppen diese Einheiten aufspüren und vernichten, und erklärten:
"Der Feind verlegt aktiv verschiedene Pionierverbände aus den westlichen Gebieten an die Staatsgrenze, um dort Fernminen zu platzieren und Terroranschläge auf Objekte der russischen zivilen Infrastruktur durchzuführen."
Russische Luftabwehr zerstört weitere 77 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 Uhr bis 13 Uhr MESZ 77 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Grenzgebieten Belgorod und Kursk, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, über dem Asowschen und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Elf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 41 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 41 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 173 Drohnen eingesetzt, von denen 105 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über elf Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien ein Mann und eine Frau bei der Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine weitere Frau habe in der Stadt Graiworon Verletzungen erlitten, als dort eine FPV-Drohne abgeschossen worden sei. Sieben Insassen eines Minibusses seien teils schwer verletzt worden, als eine gegnerische Drohne das Fahrzeug in der Nähe der Ortschaft Samostje attackiert habe. In der Stadt Schebekino sei bei der Detonation einer Drohne ein 16 Jahre altes Mädchen zu Schaden gekommen.
Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Betriebe, fünf Geschäfte, sechs Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, vier Busse und neun Autos zerstört oder beschädigt worden.
Front der Frauen
Seit dem Jahr 2014 haben sich zahlreiche Frauen freiwillig den Milizen im Donbass angeschlossen. Sie dienen ohne freie Tage an der Front und in Krankenhäusern. Anna arbeitete früher als Flugbegleiterin und in der ukrainischen Botschaft in Jordanien. Doch als die Spezialoperation begann, meldete sie sich freiwillig und trat der Armee der Donezker Volksrepublik bei, um ihre Heimat zu schützen.
Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Otschkino, Nowodmitrowka, Miropolje, Pestschanoje, Pokrowka und Jastrebschtschina im Gebiet Sumy sowie Wessjoloje, Pokaljanoje, Stariza, Nesternoje, Ternowaja, Ambarnoje, Malaja Danilowka und Podsrednjeje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 17 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie sieben Lager mit Militärzubehör, Munition und Brennstoff zerstört.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Netschwolodowka, Blagodatowka und Borowaja im Gebiet Charkow und Krasny Liman, Stary Karawan, Schtschurowo und Jazkowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, zwei Geschütze, ein Aufklärungsradar und drei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Slawjansk, Weroljubowka, Piskunowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 150 Soldaten. Außerdem seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 19 Wagen, fünf Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Munitions- und Materiallager zerstört worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Dobropolje, Rubeschnoje, Kutscherow Jar, Grischino, Sergejewka, Annowka und Nowy Donbass in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 355 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei einen Kampfpanzer, einen Schützenpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, sechs Wagen und zwei Munitionslager zerstört.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kopani, Nowossjolowka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Bogodarowka, Welikomichailowka, Dobropassowo, Lesnoje und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 285 Soldaten. Dabei seien zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe in der Nähe der Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje und der Stadt Cherson Personal und Technik des Gegners getroffen. Dabei seien mehr als 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe 16 Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Brennstoffdepot verloren.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, Drohnenfabriken, militärisch relevante Energieanlagen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden fünf Lenkbomben und 293 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.318 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.708 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.295 Geschütze und Mörser verloren.
Kiew erwartet Besuch von US-Delegation nach Ostern
Im Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs rechnet die Führung in Kiew noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation. Den Besuch in der Hauptstadt hat der Kanzleichef des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg angekündigt. Die Delegation könnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kirill Budanow.
Demnach soll die Delegation vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es wäre aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine. Auch der republikanische US-Senator Lindsey Graham könnte laut dem Bericht mit von der Partie sein. Die US-Seite bestätigte den Besuch laut Bloomberg zunächst nicht.
Bei den Gesprächen dürfte es vor allem um US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine gehen. Im Interview sagte Budanow:
"Wir haben schon vor langer Zeit klargemacht, was wir wollen. Ich denke, das dürfte bald umgesetzt werden."
Bei den Sicherheitsgarantien seien "definitiv Fortschritte gemacht" worden, sagte der Kanzleichef.
Sieben Verletzte bei Angriff einer ukrainischen Drohne auf Passagierbus im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über mehrere Verletzte infolge einer ukrainischen Attacke auf einen Passagierbus im russischen Gebiet Belgorod. Die Attacke habe sich in der Siedlung Samostje im Bezirk Graiworon ereignet, teilt der Politiker mit. Gladkow beklagt insbesondere, dass der Gegner am Palmsonntag, den die Russisch-Orthodoxe Kirche heute feiert, zugeschlagen hat:
"Dem Feind ist nichts heilig, und an diesem lichten Tag versucht er, friedlichen Einwohnern das Leben zu rauben."
Nach Angaben von Gladkow seien bei der Attacke auf den gepanzerten Minibus, der Zivilisten an ihren Arbeitsort befördert habe, sieben Menschen verletzt worden. Eine Frau und vier Männer seien mit zahlreichen Splitterverletzungen in ein Krankenhaus in der Stadt Graiworon eingeliefert worden. Der Zustand eines Betroffenen sei kritisch. Zwei weitere Männer hätten ein Barotrauma erlitten. Sie würden ebenfalls ärztlich untersucht. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.
Ukrainische Drohnen greifen Siedlung im Grenzgebiet Brjansk an – Mann verletzt, Auto beschädigt
Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften vor, im russischen Grenzgebiet Brjansk ein weiteres "barbarisches" Verbrechen begangen zu haben. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hätten ukrainische Terroristen die Siedlung Sentschury im Bezirk Susemka mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Infolge der Attacke auf ein fahrendes ziviles Auto habe ein friedlicher Einwohner Verletzungen erlitten. Das Auto sei beschädigt worden. Der Mann bekomme jetzt alle notwendige ärztliche Versorgung in einem Krankenhaus.
Außerdem gibt der Gouverneur bekannt, dass die russische Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht über dem Bezirk Brjansk zwei unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen habe.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 4. April bis 6 Uhr MESZ am 5. April 48 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 34-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem 18 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet zudem über Sachschäden in den Ortschaften Kursk, Kalinowka, Belaja, Maloje Soldatskoje, Rylsk, Scherekino und Durowo. Demnach seien dort insgesamt drei Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, ein Gebäude, ein Traktor, ein Gabelstapler und acht Autos beschädigt worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. April 21 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka — 7,
- Aljoschki — 5,
- Knjase-Grigorowka — 3,
- Kachowka — 2,
- Tschulakowka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Solonzy und Aljoschki seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwei Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. April bis 0 Uhr am 5. April (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Artillerieangriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt Verletzungen. Einzelheiten über die Umstände des Vorfalls wurden in der täglichen Statistik jedoch nicht mitgeteilt. Berichte über Sachschäden lagen nicht vor.
Ostermärsche in Deutschland: Protest gegen Krieg und Aufrüstung
In mehreren deutschen Städten sind am Osterwochenende Tausende Menschen zu traditionellen Ostermärschen auf die Straße gegangen. Die Teilnehmer forderten Frieden, Abrüstung und ein Ende der Kriege im Nahen Osten und in der Ukraine. In Berlin und München richtete sich der Protest zudem gegen eine weitere Militarisierung der Gesellschaft, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht und gegen steigende Rüstungsausgaben.
Die Demonstranten warnten vor einer Aushöhlung des Völkerrechts und kritisierten die Bundesregierung wegen ihres sicherheits- und sozialpolitischen Kurses. Gefordert wurden unter anderem mehr Diplomatie, ein Waffenstillstand in den Konfliktgebieten und eine Rückkehr zu Abrüstungs- und Kooperationspolitik.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Woronesch
Auch aus dem südwestrussischen Gebiet Woronesch kommen Berichte über eine massive ukrainische Drohnenattacke. Gouverneur Alexander Gussew gibt bekannt, dass in der vergangenen Nacht über neun Bezirken der Region und einer Stadt 26 unbemannte Luftfahrzeuge entdeckt und abgeschossen worden seien. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.
Der Politiker meldet mehrere Sachschäden durch herabfallende Wrackteile. Im Süden des Gebiets sei eine Gasleitung beschädigt worden, sodass 20 Haushalte ohne Gas geblieben seien. Außerdem seien eine Garage, ein Treibhaus und ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. In zwei Häusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Eine Familie müsse aus einem stark beschädigten Haus bis auf Weiteres zu ihren Verwandten umziehen.
Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Nischni Nowgorod an: Heizkraftwerk, Häuser und Raffinerie beschädigt
Gouverneur Gleb Nikitin berichtet auf der Plattform Telegram über die Folgen einer nächtlichen ukrainischen Drohnenattacke auf das Gebiet Nischni Nowgorod an der Wolga. Wie der Politiker schreibt, habe die russische Luftabwehr allein über dem Industriegelände im Bezirk Kstowo 30 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Durch herabfallende Wrackteile sind zwei Anlagen des Erdölkonzerns Lukoil beschädigt worden. Der darauffolgende Brand sei eingedämmt worden.
Außerdem meldet Nikitin die Beschädigung des Heizkraftwerks der Stadt Kstowo. Zu Schaden seien auch mehrere Wohnhäuser gekommen. Man arbeite an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor.
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Erdölleitung bei Hafen Primorsk beschädigt
Die Verwaltung des russischen Gebiets Leningrad hat am frühen Sonntagmorgen den Luftalarm ausgerufen. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko dauerte die ukrainische Drohnenattacke von ungefähr 4 Uhr bis 6.30 Uhr MESZ. In diesen zweieinhalb Stunden wurden 19 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Politiker meldete auf Telegram weder Todesopfer noch Verletzte, berichtete aber über eine beschädigte Erdölleitung in der Nähe des Hafens Primorsk. Die Pipeline sei durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden. Jetzt lasse man den Brennstoff kontrolliert ausbrennen, teilte Drosdenko mit.
Aktualisierung von 9.46 Uhr: Zwei Stunden später berichtigte Drosdenko seine Meldung über die Beschädigung der Erdölleitung in der Nähe des Hafens Primorsk. Demnach sei die Pipeline intakt geblieben. Dagegen sei ein Erdöltank durch Splitter beschädigt worden. Daraus sei Brennstoff ausgeflossen. Die Folgen seien inzwischen behoben worden.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 87 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nischni Nowgorod, Kursk, Orjol, Tambow, Kaluga, Pensa, Uljanowsk, Twer und Leningrad sowie über den Teilrepubliken Mordwinien und Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
4.04.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Gebiet Brjansk: Ein Toter nach Drohnenangriff auf Straßenbauunternehmen
Berichten zufolge griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Sewskoje DRSU (Straßenbau- und Reparatureinrichtung) in der Region Brjansk an. Gouverneur Alexander Bogomas schreibt in den sozialen Netzwerken, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens bei dem Angriff ums Leben gekommen sei:
"Ukrainische Terroristen haben mithilfe einer Drohne die Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk angegriffen. Bei einem gezielten Angriff auf das Gelände der Sewskoje DRSU kam leider ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben. Den Angehörigen des Verstorbenen gilt mein tiefstes Beileid."
LVR: Familie mit achtjährigem Kind kommt durch ukrainischen Beschuss ums Leben
Wie der Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte Privathäuser im Dorf Michailowka im Bezirk Kremenskoj beschossen. Durch den Beschuss brach ein Feuer aus; Rettungskräfte trafen umgehend am Unfallort ein, doch in einem der Häuser kam die gesamte Familie ums Leben – ein Mann, eine Frau und ihr achtjähriges Kind, schreibt Pasetschnik in den sozialen Netzwerken und spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.
Experte: Regelmäßige Angriffe rund um Kiew beschleunigen Vormarsch russischer Truppen
Wie der Militärexperte Wassili Dandykin dem Nachrichtenportal NEWS.ru erklärt, werden die Angriffe um Kiew den Vormarsch der russischen Streitkräfte an der Front beschleunigen. Dabei sollen die russischen Drohnen vor allem die Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Munitionsdepots ins Visier nehmen. Dandykin betont:
"Ich denke, dass häufige Angriffe in der Nähe von Kiew, etwa zweimal pro Woche, einen direkten Einfluss auf die Lage im Kampfgebiet zu unseren Gunsten haben werden. In erster Linie müssen wir die Verkehrsinfrastruktur und die Energieversorgung treffen. Natürlich dürfen wir auch Munitionsdepots, Kommandostellen und Kommunikationsanlagen nicht vergessen. Wenn die ukrainischen Luftabwehrsysteme dadurch so geschwächt sind, können wir auch bemannte Flugzeuge einsetzen, die mit lenkbaren Bomben operieren."
Gouverneur: Kiew schickt statt humanitärer Hilfe abgelaufene Lebensmittel nach Cherson
Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, abgelaufene Lebensmittel als humanitäre Hilfe in das von den ukrainischen Streitkräften besetzte Cherson zu liefern. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:
"Anstelle von hochwertigen Lebensmitteln wurde unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe angeordnet, abgelaufene Produkte in die Stadt zu liefern."
Saldo bezeichnete eine solche Entscheidung als eine Verhöhnung der lokalen Bevölkerung.
LVR: Hotel durch Drohnenangriff zerstört
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Regionalchef Leonid Pasetschnik berichtet, wurde ein zweistöckiges Hotel in Belowodsk (LVR) infolge eines Drohnenangriffs zerstört, es gibt jedoch keine Opfer oder Verletzten. In seinen sozialen Netzwerken schreibt Pasetschnik:
"In Belowodsk wurde ein zweistöckiges Hotelgebäude zerstört, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz reagierte umgehend und löschte das Feuer. Es gab keine Verletzten."
Orbán: Ungarn und Slowakei streben Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Energiesektor an
Ungarn und die Slowakei haben vereinbart, gemeinsam von der EU-Führung die Aufhebung des Verbots für Lieferungen von russischem Öl und Gas nach Europa zu fordern. Dies teilte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem Telefongespräch mit seinem slowakischen Amtskollegen Robert Fico mit. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet über dieses Gespräch:
"Er erklärte, dass Budapest und Bratislava es für notwendig halten, dringend Maßnahmen zu ergreifen, die es den EU-Ländern ermöglichen, Rohstoff- und Brennstoffengpässe sowie steigende Preise für alle Arten von Energieträgern zu vermeiden. 'Wir fordern von Brüssel die sofortige Aussetzung der Sanktionen und Beschränkungen, die gegen den russischen Energiesektor verhängt wurden', sagte Orbán in einer Videoansprache, die von ungarischen Fernsehsendern übertragen wurde.
Die Europäische Union müsse 'Pläne aufgeben, die ein Verbot russischer Energieträger und den Übergang zu einer teureren und unzugänglichen Energiepolitik vorsehen', ist der Regierungschef überzeugt. Seinen Worten zufolge müssten solche Pläne 'in den Müll wandern'."
Kiew räumt Fehler bei der Einberufung von Frauen zur Wehrpflicht ein
Die Landstreitkräfte der Ukraine haben Fehler bei der Eintragung von Frauen in das Wehrregister eingeräumt. Wie das Portal STRANA berichtet, läuft derzeit eine dienstliche Untersuchung zu einem Fall, in dem eine Bürgerin ohne medizinische oder pharmazeutische Ausbildung in die Datenbank aufgenommen wurde. Die fehlerhaften Daten wurden bereits im Jahr 2021 in das staatliche elektronische System eingegeben. Im Zuge der Überprüfung wurden weitere ähnliche Fälle entdeckt. In einer entsprechenden Erklärung der Militärbehörden heißt es:
"Es ist nicht möglich, solche Informationen in der zuständigen Wehrbehörde zu ändern. Das System bietet keine technische Möglichkeit, Daten über Bürger der Ukraine zu löschen, die keine Wehrpflichtigen, Wehrdienstpflichtigen oder Reservisten sind, da dies nicht mit den geltenden Rechtsvorschriften übereinstimmt."
Gouverneur: In drei Gebieten um Belgorod entstehen Anti-Drohnen-Korridore
In drei Bezirken der Region Belgorod werden auf den Straßen Korridore aus Netzen eingerichtet, um vor Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zu schützen. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:
"Ich bin dem Verteidigungsministerium dankbar, das vorzeitig mit der Einrichtung von Anti-Drohnen-Korridoren begonnen hat. […] Wir hoffen, dass dies eines der wirksamen Mittel zur Bekämpfung feindlicher Drohnen bei deren Angriffen auf die Zivilbevölkerung sein wird."
Wjatscheslaw Gladkow fügte hinzu, dass in der Region insgesamt etwa 50 Kilometer Anti-Drohnen-Korridore eingerichtet werden sollen. Zuvor, so Gladkow weiter, habe er erfahren, dass es mobile, industriell gefertigte Anti-Drohnen-Korridore gebe, und habe sich mit deren Hersteller in Verbindung gesetzt.
Kiew erweitert seine Sanktionsliste um mehr als 40 Unternehmen und Personen aus Russland
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat weitere Einschränkungen gegen russische Unternehmen und Bürger verhängt. Die Sanktionsliste wurde diesmal um 42 juristische und 33 physische Personen erweitert. Mit Restriktionen wurden neben Rüstungsbetrieben auch wissenschaftliche Organisationen bestraft, die auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim tätig sind.
So wurden auf die schwarze Liste das Institut für Biologie der Südmeere und das Institut für Hydrophysik der Meere bei der Russischen Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Außerdem führte die Regierung in Kiew Sanktionen gegen den Präsidentenberater für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Alexander Brod, den Leiter des Präsidentenrats für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, Waleri Fadejew, und den früheren Gouverneur der Region Krasnodar und früheren Landwirtschaftsminister, Alexander Tkatschow, ein.
Konstantinow: Kiew zieht seine Truppen wegen Korruptionsschemas nicht aus dem Donbass ab
Wladimir Selenskij will die Truppen nicht aus dem Donbass abziehen, weil er befürchtet, dadurch ein großes Korruptionsnetzwerk zu verlieren. Dies erklärte der Vorsitzende des Krim-Parlaments, Wladimir Konstantinow, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Nach Angaben des Politikers seien auch hochrangige europäische Beamte an diesem Netzwerk beteiligt. Der Parlamentspräsident der Krim fügte hinzu, dass dies Teil eines großen europäischen Korruptionssystems sei, in dem sich der Wunsch, Russland zu schwächen, mit gewöhnlicher Gier vermische. Konstantinow merkte insbesondere an:
"Zweifellos fürchtet Selenskij den Druck seiner politischen Gegner, aber das ist für ihn nicht ausschlaggebend – er verliert ein riesiges Korruptionssystem, dessen Urheber oder Fortführer er ist."
Peskow: Kiew muss Donbass räumen – "besser schon gestern"
Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat erklärt, dass der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij "Verantwortung übernehmen" und sich aus dem Donbass zurückziehen müsse, um den anhaltenden Konflikt zu beenden.
"Das ist unerlässlich."
Dabei betonte der Kremlsprecher, "tatsächlich würde dies den Weg zur Lösung des Konflikts durch politische und diplomatische Mittel erheblich erleichtern".
Peskow hob hervor, dass Russland die militärische Sonderoperation so lange fortsetzen werde, bis alle Ziele erreicht seien.
Das Audio gibt es hier auf unserer Website zu hören.
Militärexperte: Verantwortung für Verlust des Donbass wird Syrski tragen
Wladimir Selenskij wird die Verantwortung für den Verlust des Donbass vollständig dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, zuschreiben. Diese Meinung äußerte Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften und Oberstleutnant a. D., im Gespräch mit dem Portal aif.ru.
Er merkte an, dass die Entlassung von Syrskij bereits in Selenskijs Büro diskutiert werde. Dabei räumte der Experte ein, dass dem Oberbefehlshaber eine noch härtere Maßnahme drohen könnte – nämlich die Verhaftung. Der Experte betonte:
"Syrski ist sich bewusst, dass er, sobald die ukrainischen Streitkräfte unter dem Druck der russischen Truppen aus dem Donbass abziehen, zum Sündenbock und als russischer Spion hingestellt wird. Für das Verlassen des Donbass wird er nicht nur seines Amtes enthoben, sondern auch unweigerlich verhaftet, um vor Gericht gestellt zu werden."
Selenskij zu Gesprächen mit Erdoğan in Istanbul
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist in Istanbul eingetroffen, um mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdoğan zu sprechen. Nach Angaben des Präsidialamts in Kiew ist zudem ein Treffen mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomäus geplant. Auf der Plattform X teilt Selenskij mit, dass die Ukraine und die Türkei daran arbeiteten, ihre Partnerschaft in den Bereichen Sicherheit und Stabilität in Europa und im Nahen Osten zu stärken. Dabei betont der Politiker:
"Gemeinsame Anstrengungen führen immer zu den besten Ergebnissen."
Burhanettin Duran, Leiter des Leiters der Kommunikationsabteilung des türkischen Staatschefs, gibt auf der Plattform X bekannt, dass Erdoğan und Selenskij bilaterale Angelegenheiten, Entwicklungen in der Region und Aussichten für eine Waffenruhe und eine dauerhafte Lösung im Ukraine-Krieg erörtern werden.
Energiekrise in der EU: "Es gibt ein Land, das uns mit allem versorgen kann, was wir brauchen"
Aufgrund der Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten sowie politischer Entscheidungen in der EU steuert der Staatenbund auf eine neue Phase der Energiekrise zu. In Deutschland haben die Preise für Benzin und Gas bereits die Rekordwerte von 2022 übertroffen. In Polen legt das Energieministerium die Preise nun selbst fest.
Neben den einfachen Bürgern leidet auch die ohnehin schon geschwächte Industrie. Bereits am 1. April haben Experten die Wachstumsprognose für Deutschland revidiert und von einem Prozent auf 0,6 Prozent gesenkt.
Ungarns Premier Viktor Orbán fordert, die Sanktionen aufzuheben und Öl und Gas aus Russland zu beziehen. Seiner Meinung nach sollten die EU-Politiker mehr an ihre Bürger denken und nicht daran, wie sie Putin ärgern können.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Nowaja Setsch und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Alexandrowka, Kasatschja Lopan, Isbizkoje und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 175 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 18 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie neun Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streikkräfte nahe den Ortschaften Borowaja und Studenok im Gebiet Charkow sowie Schtschurowo, Stary Karawan und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Mehr als 180 ukrainische Kämpfer seien dabei getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem einen Schützenpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, einen Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka, Rai-Alexandrowka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 70 Soldaten. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, fünf Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie sieben Lager mit Munition, Kriegszubehör und Kraftstoff seien dabei eliminiert worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopawlowka, Gawrilowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Dobropolje, Wodjanskoje, Petrowka und Warwarowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 380 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe dabei vier Schützenpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, 15 Wagen und ein Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Wosdwischewka, Ljubizkoje, Kopani und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Ein Schützenpanzer und neun Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Stadt Cherson und der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 65 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Munitionslager eingebüßt.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 131.025 Drohnen, 653 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.687 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.696 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.276 Geschütze und Mörser verloren.
Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen und Rüstungswerke in der Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen Vergeltungsschlag gegen militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Bei dem massiven Angriff seien hochpräzise luft- und bodenbasierte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz gekommen. Somit habe das russische Militär auf Terrorattacken des Nachbarlandes gegen zivile Objekte in Russland reagiert. Unter den anvisierten Zielen seien ukrainische Energieanlagen und Rüstungswerke gewesen, welche der Gegner zu militärischen Zwecken benutzt habe. Alle Ziele seien getroffen worden, heißt es.
Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Militärflughäfen und 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden sechs Lenkwaffen, einen Flamingo-Marschflugkörper und 308 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Die ukrainischen Behörden haben zuvor über russische Angriffe auf mehrere Städte, darunter Sumy, Kramatorsk, Nikopol und Kiew, mit ungefähr einem Dutzend Toten und etwa zwei Dutzend Verletzten berichtet. In der Hauptstadt Kiew soll durch herabfallende Drohnentrümmer ein Feuer im obersten Stock eines Bürogebäudes ausgebrochen sein. Die Ukraine meldete.
Fünf Verletzte bei Angriffen auf 44 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 44 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 145 Drohnen eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Maximowka seien bei einem ähnlichen Angriff ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino habe ein Mitarbeiter Verletzungen erlitten. Außerdem sei ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes in der Siedlung Kasinka verletzt worden. Darüber hinaus habe ein Einwohner der Siedlung Babenkow eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 31. März bei einer ukrainischen Attacke ein Barotrauma erlitten habe.
Gladkow meldet viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden elf Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine Produktionshalle, ein Lagerhaus, eine Garage, eine Stromleitung, ein Bus, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Kleintransporter und zehn Autos zerstört oder beschädigt worden.
Mehrere Energieanlagen im Gebiet Saporoschje durch Attacken aus Ukraine beschädigt
Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Probleme bei der Stromversorgung, nachdem die ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Nacht mehrere Energieanlagen unter Beschuss genommen hatten. Gouverneur Jewgeni Balizki verurteilt die ukrainischen Angriffe als "massive Terrorattacken" und teilt mit, dass eine Reihe von Energieobjekten getroffen worden sei.
"Alle medizinischen Einrichtungen und kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte werden aus Reserve-Quellen mit Strom versorgt."
Dem Politiker zufolge laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren, um möglichst viele Haushalte wieder mit Energie zu versorgen.
Selenskij drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze aufgerufen, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärte der Politiker.
Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden US-Dollar.
Streit bei Weltcup in Sofia: Ukrainischer Turnverband verlangt Strafe für russische Gymnastin
Der ukrainische Turnverband fordert nach einem Vorfall bei der Weltcup-Station der Rhythmischen Sportgymnastik in Sofia Konsequenzen gegen die russische Athletin Sofia Ilterjakowa. Nach Angaben des Verbands soll ihr der neutrale Status entzogen und ihr Ergebnis für ungültig erklärt werden. Hintergrund ist, dass sie bei der Siegerehrung mit dem Rücken zur ukrainischen Flagge gestanden haben soll.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Opfer durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 3. April bis 6 Uhr MESZ am 4. April 47 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 13-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein beklagt den Tod eines Einwohners der Siedlung Karysch und meldet einen Verletzten in der Siedlung Suchinowka. Außerdem seien in den Ortschaften Kalinowka, Maloje Soldatskoje und Anachina insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Lkw, zwei Autos und ein Autoanhänger beschädigt worden.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. März 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Welikije Kopani — 4,
- Aljoschki — 5,
- Kairy — 4,
- Sagi — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Dnjeprjany, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. April bis 0 Uhr am 4. April (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch berichten die DVR-Behörden über einen verletzten Zivilisten. Einzelheiten über die Umstände des Vorfalls werden in der täglichen Statistik nicht mitgeteilt. Berichte über Infrastrukturschäden liegen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei zivile Infrastrukturobjekte, mehrere Lkw und ein Auto beschädigt.
Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern
Mehr als zehn Prozent der russischen Bevölkerung sind im Großraum Moskau konzentriert. Im Fall eines Krieges könnte der Westen sie alle schon mit dem ersten Nuklearschlag vernichten. Aber auch mit konventionellen Waffen ist die russische Hauptstadt zunehmend verwundbar. Höchste Zeit, umzuziehen.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow auf unserer Website.
Ukrainische Attacke auf Toljatti: Drohne prallt gegen Hausdach, Mitarbeiter eines Betriebs verletzt
Auch im russischen Wolga-Gebiet Samara hat es in der Nacht zum Samstag Luftalarm gegeben. Wie Gouverneur Wjatescheslaw Fedorischtschew auf der Plattform MAX schreibt, habe die ukrainische Drohnenattacke der Stadt Toljatti gegolten. Infolge des Angriffs habe ein Mitarbeiter eines Industriebetriebs eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt. Der Straßenverkehr in der Nähe des Industriegeländes im Norden der Stadt sei jetzt eingeschränkt. Zudem sei ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen das Dach eines Mehrfamilienhauses geprallt. In mehreren Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Man habe den betroffenen Bewohnern bis auf Weiteres eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.
Ukrainische Attacke auf Taganrog: Mehrere Opfer, Lager beschädigt, Brand auf Schiff
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über der Taganrog-Bucht im Asowschen Meer und über zwei Bezirken des Gebiets mehrere Drohnen abgefangen habe, dennoch habe die Attacke "tragische Folgen" gehabt.
Wie Sljussar mitteilt, sei in der Stadt Taganrog ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Stadtbewohner, darunter ein ausländischer Bürger, hätten schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte kämpfen derzeit um das Leben und die Gesundheit der Opfer. Der Gouverneur spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.
Der Gouverneur meldet außerdem Infrastrukturschäden. Das Lager eines Logistik-Unternehmens habe Feuer gefangen. Das Personal sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen eingedämmt. Durch herabfallende Drohnenteile sei zudem ein ausländisches Handelsschiff beschädigt worden. Zum Zeitpunkt der Attacke habe es sich einige Kilometer vor der Küste befunden. An Bord sei ein Brand ausgebrochen, der ebenfalls schon eingedämmt sei.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 85 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow und Tula, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
3.04.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnenpiloten eliminieren Ziele an gesamter Front sicher (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Ausrüstung, Kampfgerät, Drohnenleitstellen und Erdbunker der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
RIA Nowosti: Keine Ukraine-Hilfe im US-Haushaltsentwurf 2027 vorgesehen
Der Haushaltsentwurf des Weißen Hauses für 2027 enthält keinerlei Mittel für die Unterstützung der Ukraine. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine eigene Datenanalyse.
Das Wort "Ukraine" kommt demnach in dem 92-seitigen Dokument kein einziges Mal vor. Die US-Regierung soll weder die Lieferung von Waffen und Munition an Kiew noch die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel planen. Außerdem seien keine Ausgaben für humanitäre Hilfe vorgesehen.
Zugleich plane Washington für das Haushaltsjahr 2027 eine massive Erhöhung des US-Militärbudgets auf 1,5 Billionen US-Dollar.
Erneute Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod aus der Ukraine gemeldet
Das ukrainische Militär hat am Freitagabend (Ortszeit) mindestens zehn Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten attackiert. Ein Zivilist erlitt laut Behördenangaben bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Oktjabrskoje Verletzungen.
Wie es heißt, wurden sechs zivile Fahrzeuge, zehn Eigenheime, eine Kirche, eine Garage und ein Nebengebäude durch die Angriffe beschädigt. Ein Auto brannte aus.
Mehrfachwerfer zerstört Stützpunkt ukrainischer Armee in der DVR (Video)
Die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers, die als Teil des russischen Truppenverbands Süd kämpft, nahm einen gegnerischen Stützpunkt auseinander. Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen des Einsatzes im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka in der Volksrepublik Donezk auf Telegram.
Russische Flugabwehrkräfte holen weitere ukrainische Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 16 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 40 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
Matwijenko: Russland wird Selenskij nicht entführen
Russland wird den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nicht entführen, wie es die USA mit dem venezolanischen Staatspräsident Nicolás Maduro getan haben. Das erklärt die Vorsitzende des russischen Föderationsrats Walentina Matwijenko im Gespräch mit dem Fernsehsender Rossija 1.
"Das entspricht nicht unserem Stil", betont die Politikerin.
Und weiter:
"Wir sind das Land mit dem größten Selbstrespekt, und wir sind das angesehenste Land der Welt. Wenn wir solche Methoden einsetzen werden, werden wir unseren Selbstrespekt verlieren."
Ukrainisches Militär greift gezielt Historisch-Archäologisches Museum im Gebiet Saporoschje an
Am Freitagnachmittag (Ortszeit) haben die ukrainischen Kämpfer gezielt einen Lagerraum des Historisch-Archäologischen Museums in Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki bekannt gibt, handelt es sich um das Depot, in das die Hauptsammlungen zuvor evakuiert worden waren.
Laut dem Beamten wurden drei Ausstellungshallen durch den Angriff vollständig zerstört. "Das Kiewer Regime hat einen weiteren Akt der Barbarei begangen", schreibt Balizki auf Telegram.
Und weiter:
"Über 100 Quadratmeter der Museumssammlung fingen Feuer. Die Folge: Artefakte, Zeugnisse tausendjähriger Geschichte unserer Region, sind unwiederbringlich verloren. Dies ist ein gezielter Terrorakt gegen die russische Kultur und unser historisches Erbe."
Dank des engagierten Einsatzes der Rettungskräfte und des Museumspersonals konnten dem Gouverneur zufolge rund 2.000 Exponate, Archivdokumente und einzigartige Fotografien gerettet werden. Das Ausmaß des Schadens wird ermittelt.
Medwedew: Keine Toleranz mehr für EU-Beitritt der Nachbarstaaten – inklusive Ukraine
Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der NATO starke Widersprüche gibt, die durch den Iran-Krieg noch verschärft wurden. Und europäische Spitzenpolitiker, vor allem in Brüssel, erwägen ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärstruktur im Rahmen der EU. Der Vizechef des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew schreibt das in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag.
"Doch das verändert das Weltgeschehen", meint Medwedew.
Bislang sei Moskaus Haltung hinsichtlich des EU-Beitritts der Nachbarländer zurückhaltend gewesen, fügt Medwedew hinzu. "Wenn ihr beitreten wollt, dann tretet bei", hieß es.
"Doch nun muss sich alles ändern – die EU ist keine Wirtschaftsunion mehr. Sie könnte sich recht schnell zu einem vollwertigen und extrem feindseligen Militärbündnis gegenüber Russland entwickeln, das in mancher Hinsicht schlimmer wäre als die NATO."
Es sei an der Zeit, dass Russland seine tolerante Haltung gegenüber dem Beitritt seiner Nachbarn, einschließlich der Ukraine, zur militärisch-wirtschaftlichen Europäischen Union aufgebe, fordert Medwedew.
Russisches Militär feuert thermobares Geschoss auf Munitionsdepot im Raum Charkow ab (Video)
Bei einem Einsatz im Gebiet Charkow griffen russische Soldaten eine Stellung der ukrainischen Einheiten mithilfe eines Panzerabwehrraketenkomplexes vom Typ Kornet an. Wie es heißt, wurde dabei durch das thermobare Geschoss ein Munitionsdepot zerstört. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Ukrainerin im Mutterschaftsurlaub als Wehrpflichtige erfasst
Eine Frau im Mutterschaftsurlaub mit einem acht Monate alten Baby wurde in der Ukraine für den Wehrdienst erfasst. Ihre Meldekarte ist im entsprechenden Register eingetragen. Dies berichtet die russischsprachige RT-Redaktion.
Laut der Ukrainerin selbst sei sie bei einem Rekrutierungsamt in Rowno in der Westukraine als Soldatin mit der Fachrichtung "Rettungssanitäterin" angemeldet worden, obwohl sie Managerin von Beruf sei. Außerdem sei sie zuvor noch nie in der Gegend gewesen. Wie es heißt, reagierten die ukrainischen Behörden nicht auf die Beschwerden der Frau.
Kürzlich sei eine Kiewerin auf die Fahndungsliste des Rekrutierungsamtes gesetzt worden, berichtet RT weiter. Sie versuche nun seit mehreren Monaten zu beweisen, dass sie zu Unrecht in das Register der Wehrpflichtigen aufgenommen worden sei. Die Frau besitze keine medizinische oder pharmazeutische Ausbildung und habe das Rekrutierungsamt nicht besucht.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Charkow. Dort sei ein Mädchen wegen überhöhter Geschwindigkeit von einem Streifenwagen angehalten worden. Bei der Dokumentenprüfung habe sich herausgestellt, dass die Rekrutierungsbeamten nach ihr fahndeten.
In der Ukraine wird derzeit immer mehr über eine mögliche Mobilmachung von Frauen diskutiert. Der Rada-Abgeordnete Alexander Fedienko behauptete jüngst, eine Zwangsmobilisierung sei gesetzlich unmöglich und werde nicht in Betracht gezogen.
Peskow: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde zur Lösung des Konflikts beitragen
Der Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass würde den Übergang zu einer politischen und diplomatischen Beilegung des Konflikts erleichtern, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Reportern.
"Dies würde den Übergang zum Prozess der Konfliktlösung mit politischen und diplomatischen Mitteln tatsächlich erleichtern. Dafür muss Selenskij die politische Verantwortung übernehmen und die entsprechende Entscheidung treffen."
Ukrainische Armee setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 16 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 28 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod und Moskau zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
Lawrow: Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise ist für Moskau von grundlegender Bedeutung
Die Beseitigung der Ursachen des Konfliktes in der Ukraine sei für Russland von grundlegender Bedeutung, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Wir haben ausführlich über die grundsätzlichen Ansätze Russlands und die Entwicklung der Lage in der Ukraine-Krise berichtet, einschließlich der Situation an der Front und der Bemühungen um eine Beilegung dieses Konflikts durch die Beseitigung seiner Ursachen. Das ist eine Frage von grundlegender Bedeutung."
Todesopfer im Gebiet Kursk nach ukrainischem Drohnenangriff
Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag (Ortszeit) das Dorf Karysch mit einem unbemannten Fluggerät angegriffen. "Zu unserem großen Bedauern wurde ein 61-jähriger Einheimischer getötet", gibt der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinstein bekannt.
"Aufrichtiges Beileid an die Familie und Verwandte", schreibt der Beamte in einem sozialen Netzwerk. "Jeder derartige Verlust ist ein großer Schmerz für uns alle."
Russischer Kommandeur: Ukrainische Soldaten im Frontabschnitt Saporoschje demotiviert
Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Dnjepr an der Front bei Saporoschje melden eine niedrige Moral unter den ukrainischen Streitkräften. In der direkten Konfrontation ergeben sich die Kämpfer der ukrainischen Armee entweder sofort oder sie fliehen. Dies berichtet ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Stiefel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
"In der Regel verlassen sie ihre Positionen und überlassen uns alles", so der russische Offizier.
Zugleich stellt er fest, die gegnerischen Einheiten versuchten, den Vormarsch der russischen Truppen mithilfe von Drohnen zu verlangsamen.
Und weiter:
"Wir arbeiten effektiv und schießen sie erfolgreich ab. Wir verfügen über Spezialmunition in Form eines Netzes. Sie deckt ein großes Gebiet ab, was unsere Arbeit erleichtert. Wir schießen die Drohnen regelmäßig ab."
Selenskij: Kiew will US-Raketenabwehrsysteme vom Typ THAAD erhalten
Die Ukraine hofft darauf, US-amerikanische THAAD-Raketenabwehrsysteme, die bereits von Ländern des Nahen Ostens eingesetzt werden, zu erhalten. Das erklärte Wladimir Selenskij gegenüber Reportern.
"Wir wollen auf ballistische Abwehrsysteme zurückgreifen, die diese Länder besitzen, aber wir nicht. Wir sprechen insbesondere von THAAD-Systemen und anderen. Auch in Europa gibt es keine solchen Systeme. Es ist dringend notwendig, dass sie in der Ukraine eingesetzt werden."
Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei drei Zivilisten verletzt.
Außerdem erlitt im Dorf Kasinka ein Soldat der Drohnenabwehr Splitterwunden sowie ein Barotrauma. Alle Betroffenen seien laut dem Beamten mittlerweile medizinisch versorgt worden.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an einem zivilen Fahrzeug und einem Betrieb.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 28. März und 3. April bekannt.
Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen.
Im Laufe der Woche wurden an allen Frontabschnitten rund 8.840 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 661 Fahrzeuge
- sechs Panzer
- 103 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 51 Artilleriegeschütze
- 28 Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- 137 Munitionslager
Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 2.354 ukrainische Starrflüglerdrohnen, 57 Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, vier Flamingo-Marschflugkörper und drei Lenkbomben vom Typ Neptun.
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Beamten der Strafverfolgungsbehörde vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten der russischen Strafverfolgungsbehörde in Moskau vereitelt. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) soll geplant haben, die Bombe ferngesteuert zu zünden. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Wie es heißt, sei ein in der Nähe des Eingangs eines Geschäftszentrums geparkter Elektroscooter mit einem leistungsstarken, selbstgebauten Sprengsatz im Kofferraum entdeckt worden.
Der SBU soll geplant haben, den Sprengsatz ferngesteuert zur Explosion zu bringen, sobald der Beamte am Eingang des Gebäudes erscheint.
Der Sprengsatz war mit Schrauben und Muttern gefüllt. Die Detonation hätte zu einer großen Zahl von Opfern unter Zivilisten führen können.
AKW Saporoschje meldet intensive Attacken durch ukrainische Armee
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf das Gebiet um das AKW Saporoschje und die Stadt Energodar in letzter Zeit intensiviert. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.
"In der letzten Zeit gab es sehr viele Angriffe auf das Territorium der Stadt und das Gebiet um das AKW. Eine solche Intensität hat es in den vergangenen drei Jahren nicht gegeben."
Medwedew: EU könnte zum feindlichen Militärbündnis werden
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ist der Ansicht, dass die Europäische Union zu einem gegenüber Russland feindlichen Militärbündnis, "schlimmer als die NATO", werden könnte.
"Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der Union starke Widersprüche gibt, die durch die iranische Kampagne noch verschärft wurden."
Medwedew zufolge erwägen europäische Politiker, "insbesondere in Brüssel, ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärkomponente innerhalb der EU".
Er wies darauf hin, dass Russlands Rhetorik in Bezug auf den EU-Beitritt seiner Nachbarländer, einschließlich der Ukraine, bisher zurückhaltend gewesen sei.
"Jetzt muss sich jedoch alles ändern. Die EU ist kein Wirtschaftsbündnis mehr. Es kann ziemlich schnell ein vollwertiges und gegenüber Russland feindliches Militärbündnis werden, in gewisser Hinsicht schlimmer als die NATO."
Zivilistin bei Angriff auf Gebiet Saporoschje verletzt
Eine Zivilistin, Jahrgang 1943, wurde bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Wassiljewka verletzt, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, mitteilte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Balizki zufolge wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt sieben gezielte Drohnenangriffe auf zivile Objekte registriert.
"Ziel ist es, die Zivilbevölkerung einzuschüchtern und die Infrastruktur zu zerstören. Angegriffen wurden die Bezirke Kamenka Dneprowskaja, Wassiljewka, Kuibyschew, Berdjansk und die Stadt Energodar. Die zivile Infrastruktur wurde beschädigt."
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit.
Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen. Die Soldaten des Verbandes haben im Laufe der Woche die Kontrolle über die Ortschaften Brussowka in der DVR sowie Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow erlangt.
Die Siedlungen Lugowskoje und Boikowo im Gebiet Saporoschje wurden durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.
Russische Streitkräfte erweitern Kontrollzone bei Dibrowa
Die russischen Truppen haben die Kontrollzone bei Dibrowa nahe Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk erweitert. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Gespräch mit TASS mit. Seinen Angaben zufolge haben die russischen Soldaten ihre taktische Position nördlich von Krasny Liman verbessert.
"In den vergangenen 24 Stunden wurde die Kontrollzone im Waldgebiet in Dibrowa ausgeweitet."
Zuvor hatte Marotschko erklärt, dass die russischen Streitkräfte damit begonnen hätten, die ukrainischen Streitkräfte aus Dibrowa zurückzudrängen.
Ukrainische Soldaten errichten unterirdische Stadt in Konstantinowka
Ukrainische Truppen haben in der Stadt Konstantinowka (DVR) unterirdische Schutzräume errichtet, die in ihrer Größe mit einer Kleinstadt verglichen werden können, berichtete TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsdienste.
"Der Gegner hat gelernt zu graben, und zwar gut. Fast die gesamte Verteidigung des Gegners in Konstantinowka ist unter der Erde gebaut; alle wichtigen Prozesse finden dort statt. Das sind großangelegte Anlagen, die man mit einer Kleinstadt vergleichen kann."
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 34 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 2. April bis 7:00 Uhr am 3. April wurden insgesamt 84 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Rjabkow nennt kürzesten Weg zur Lösung des Ukraine-Konflikts
Der kürzeste Weg zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist die Einstellung der Waffenlieferungen der USA und der NATO-Staaten an Kiew. Dies erklärte Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, in einem Interview für TASS.
"Wir haben wiederholt betont, dass der kürzeste Weg zur Beendigung dieser Krise, dieses Konflikts, dieser tragischen Situation die Einstellung der militärisch-technischen Lieferungen und Unterstützung für das Kiewer Regime seitens der USA und ihrer NATO-Verbündeten ist."
Der Diplomat betonte, dass Russlands "Signale nach Washington übermittelt werden", jedoch "nicht die gewünschte Wirkung" erzielen.
Ukrainische Armee in Charkow erhält große Charge an Starlink-Terminals
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko haben die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Charkow eine große Charge an Starlink-Terminals erhalten. Gegenüber TASS sagte der Experte:
"Ein ziviler Lkw mit europäischen Kennzeichen ist in Charkow eingetroffen, beladen mit Kommunikationsausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte. Der Großteil der Ladung bestand aus Starlink-Terminals und zusätzlicher Ausrüstung für sie."
Die Entladung erfolgte in einem Hangar eines zivilen Unternehmens, sagte der Experte unter Berufung auf eigene Quellen.
Er präzisierte weiter, dass insgesamt acht Militärfahrzeuge den Hangar verlassen haben.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 192 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nowgorod, Kursk, Kaluga, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tula, Twer, Orjol, über den Regionen Moskau und Krasnodar sowie über der Teilrepublik Krim zerstört.
FSB zerstört ukrainische Sabotagegruppen in Konstantinowka
Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte.
"Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' haben zwei gegnerische Sabotage- und Aufklärungsgruppen sowie ein gepanzertes Kampffahrzeug, in dem die Saboteure am Stadtrand transportiert worden waren, aufgespürt und eliminiert."
Die Eliminierung des Gegners wurde gemeinsam mit der 4. Brigade des Truppenverbands Süd im Rahmen der Aufspürung der ukrainischen Saboteure in Konstantinowka durchgeführt.
2.04.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij wirft EU Verzögerung bei Milliardenkredit vor
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wirft der Europäischen Union vor, die Auszahlung eines Kredits für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro zu verzögern. Er schreibt auf Telegram:
"Das europäische Unterstützungspaket in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine ist weiterhin blockiert. Es ist ein Problem, dass die Europäer keine Lösung finden und nicht das umsetzen, was sie versprochen haben."
Zugleich äußert er die Hoffnung, dass Europa bald eine Lösung finde und die Mittel bereitstelle. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte am 31. März eingeräumt, dass es derzeit keine guten Nachrichten zur Vergabe eines größeren Kredits an die Ukraine gebe.
Bericht: Stoltenberg erwog 2021 Pufferzone zwischen Russland und NATO
Der damalige NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg zeigte sich im Jahr 2021 offen für die Idee einer "Pufferzone" zwischen Russland und der Allianz. Dies berichtet das lettische Portal NRA:
"Trotz der Einwände Polens und der baltischen Staaten schlug Stoltenberg dem NATO-Russland-Rat vor, die Idee des Kremls über eine 'Pufferzone' sowie einen Rückzug der Allianztruppen auf den Stand von vor 1997 zu erörtern."
In seinen Erinnerungen äußerte Stoltenberg zudem Bedenken über die Zukunft der NATO im Falle einer möglichen Wiederwahl Donald Trumps. Er hielt sogar einen Zerfall des Bündnisses für denkbar.
Luftabwehr schießt 98 Drohnen über russischen Gebieten ab
Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 98 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien über mehreren Gebieten abgeschossen worden, darunter Brjansk, Belgorod, Kursk, Tula sowie der Moskauer Raum. Auch über dem Asowschen Meer seien Ziele bekämpft worden.
Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in DVR verletzt
In der Volksrepublik Donezk ist ein Mann bei einem Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilte der Republikchef Denis Puschilin auf Telegram mit:
"Im Ort Otscheretino im Jassinowataja-Bezirk erlitt ein 1986 geborener Mann mittelschwere Verletzungen, nachdem ein Angriff einer ukrainischen Kampfdrohne auf ein Auto erfolgt war. Er erhält qualifizierte medizinische Hilfe."
Zudem seien im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Unternehmensgebäude sowie zwei Lastwagen beschädigt worden.
Russischer Vizedigitalminister will freiwillig an die Front
Der stellvertretende russische Digitalminister Andrei Sarenin will sich freiwillig in die Zone der militärischen Sonderoperation begeben. Dies berichtete Minister Maksut Schadajew laut der Zeitung Kommersant:
"Heute hat mein Stellvertreter Andrei Sarenin seine Entscheidung bekannt gegeben, sich freiwillig in die Zone der Spezialoperation zu begeben."
Sarenin habe zuvor die Front unterstützt, humanitäre Hilfe geliefert, technische Ausrüstung bereitgestellt und sich ehrenamtlich engagiert. Laut dem Minister will er demnächst einen Vertrag mit dem russischen Verteidigungsministerium unterzeichnen.
Zuvor war berichtet worden, dass sich auch Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Jalta, darunter ein Vizebürgermeister, freiwillig gemeldet haben.
Astrachan: Ideologe proukrainischer Terrorgruppe festgenommen
In der Stadt Astrachan wurde ein mutmaßlicher Ideologe einer proukrainischen terroristischen Organisation festgenommen. Sicherheitskräfte haben die rechtswidrige Tätigkeit eines ehemaligen Mitarbeiters der Strafverfolgungsbehörden unterbunden. Der Mann soll die Ideen der in Russland verbotenen Organisation "Legion 'Freiheit Russlands'" unterstützt haben.
In proukrainischen Telegram-Gruppen soll der Mann die Bevölkerung zu terroristischen und extremistischen Handlungen aufgefordert und die militärische Sonderoperation diskreditiert haben. Zudem habe er versucht, Kontakt zu Mitgliedern der Organisation aufzunehmen, jedoch ohne Erfolg.
Gegen den Mann wurden Strafverfahren nach Paragraf 280, Teil 2 sowie 205.2, Teil 2 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Er hat ein Geständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft.
Kamenka-Dneprowskaja: Kinder nach Beschuss nahe Kindergarten evakuiert
Das Zentrum des frontnahen Ortes Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje wurde von ukrainischen Einheiten beschossen. Dies teilt die lokale Verwaltung mit:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben zwei Artillerieschläge auf das Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja durchgeführt. Ein Geschoss beschädigte eine Gasleitung in der Nähe des Geländes eines Kindergartens. Die Kinder wurden umgehend in den Keller evakuiert."
Über der Stadt wurde zudem eine hohe Aktivität feindlicher Drohnen registriert, darunter Aufklärungsdrohnen und FPV-Drohnen.
Ex-Rada-Abgeordneter schließt Frauenmobilisierung nicht aus
In der Ukraine könnte es zur Mobilisierung von Frauen kommen. Dies erklärt der ehemalige Rada-Abgeordnete Spiridon Kilinkarow der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
"Es gibt dort nichts Unmögliches. Wir sprechen von einem Land, in dem die Verfassung nicht funktioniert und das Gesetz keine Bedeutung hat. Ich schließe auch eine Mobilisierung von Frauen oder eine Senkung des Mobilisierungsalters auf 18 Jahre nicht aus."
Das Ziel bestehe darin, Frauen verstärkt in den Dienst zu holen, um Männer im Hinterland zu ersetzen. Diese könnten dann in Kampfeinheiten eingesetzt werden. Das sei der einfachste Weg, um die Situation bei der Mobilisierung zu verbessern, so Kilinkarow. Selbst Zwangsmaßnahmen hätten bislang nicht den gewünschten Effekt gebracht. Frauen seien bereits als Sanitäterinnen und Drohnenbedienerinnen im Einsatz, nun gehe es darum, ihre Rolle auszuweiten.
In russischen Sicherheitskreisen hieß es im September 2025 gegenüber RIA Nowosti, in der Ukraine liefen angesichts von Personalmangel die Vorbereitungen für eine Mobilisierung von Frauen auf Hochtouren. In den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte würden zudem Posten von Beratern der Kommandeure für Gleichstellungsfragen eingeführt.
Energodar: Ukrainische Drohne greift Feuerwehrauto bei Löscharbeiten an
In der Stadt Energodar wurde ein Feuerwehrauto während eines Einsatzes von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dies teilt Bürgermeister Maxim Puchow auf Telegram mit:
"Während der Löscharbeiten im Bereich des Wärmekraftwerks Saporoschje wurde ein Feuerwehrfahrzeug des Katastrophenschutzes von Energodar von einer Drohne getroffen. Die Technik wurde beschädigt."
Nach seinen Angaben geriet das Fahrzeug nicht in Brand. Verletzt wurde niemand.
Was passierte bei Verhandlungen zwischen USA und der Ukraine?
Am 21. und 22. März fanden in Miami bilaterale Verhandlungen zwischen den Delegationen der Ukraine und der USA statt. Der ehemalige Rada-Abgeordnete Oleg Zarjow hat die Treffen analysiert und fasst deren Verlauf unter Verweis auf eigene Quellen zusammen.
Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Zarjow.
Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei Drohnenangriffen der Ukraine verletzt
Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen ukrainischer Drohnen auf Fahrzeuge vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:
"Durch erneute Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Autos wurden vier friedliche Einwohner verletzt."
Im Bezirk Schebekino wurden zwei Menschen getroffen. Ein Mann erlitt eine Minen- und Explosionsverletzung, ein Drucktrauma sowie Splitterverletzungen am Rücken. Eine Frau erlitt eine Explosionsverletzung und einen offenen Beinbruch.
Im Bezirk Wolokonowski wurde ein weiterer Mann verletzt und zur weiteren Behandlung verlegt. Im Bezirk Rakitjanski wurde eine Frau durch Trümmer eines abgeschossenen Drohnenziels verletzt.
Ukrainisches Militärkommando ermittelt wegen Skandal um ein Luftsturmregiment
Das Kommando der Luftsturmtruppen des ukrainischen Militärs hat eine Ermittlung im Zusammenhang mit dem Skandal um das 425. separate Sturmregiment "Skala" ("Fels") eingeleitet. Angehörige des Regiments sollen zuvor dem Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums Sergei Sternenko Zusammenarbeit mit Russland vorgeworfen haben. In einem Facebook-Beitrag des 7. Korps der ukrainischen Luftsturmtruppen ist inzwischen von einer "amtlichen Untersuchung" die Rede.
Zuvor hatte Sternenko bekannt gegeben, dass das 425. Regiment schwere Verluste bei Kämpfen westlich von Krasnoarmeisk (ukrainischer Name Pokrowsk) erlitten habe. Eine russische militärische Quelle berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, dass das Kommando des 425. Regiments wegen Sternenkos Kritik ihm Zusammenarbeit mit Russland vorgeworfen habe.
Ukrainische Medien berichten inzwischen von Konflikten beim ukrainischen Kommando im Zusammenhang mit Versuchen, die Verluste zu vertuschen.
Orbán fordert Aufhebung der Russland-Sanktionen
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán fordert die sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Russland. Nur so lasse sich eine Energiekrise verhindern. Er schreibt im sozialen Netzwerk X:
"Europa steht vor einer der schwersten Wirtschaftskrisen seiner Geschichte. Die Welt steht vor einer ernsten Energiekrise. Europa befindet sich in großer Gefahr. Der einzige Ausweg ist die Aufhebung der Sanktionen gegen die russische Energie. Sofort."
Bericht: Selenskijs Atompläne bringen Verhandlungen in Gefahr
Die Forderung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij nach Atomwaffen für die Ukraine gefährdet den Verhandlungsprozess. Dies berichtet InfoBRICS. In der Veröffentlichung heißt es:
"Ein solches Verlangen ist völlig wahnsinnig und untergräbt jede Möglichkeit der Diplomatie, da Russland eine solche Bedrohung nicht tolerieren wird."
Selenskij stellt diese Bedingung demnach zu einem Zeitpunkt, an dem Washington im Verhandlungsprozess zunehmend die Position Moskaus berücksichtigt. Selenskij hatte am Samstag erklärt, er wolle zusätzlich zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine auch Atomwaffen erhalten.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, warnte, dass Atomwaffen in ukrainischer Hand nicht nur politisch instrumentalisiert, sondern auch direkt eingesetzt würden – "auch gegen die eigenen Unterstützer".
Ukrainische Mediziner stellten für 4.000 US-Dollar fiktive Wehrdienstfreistellungen aus
Eine Gruppe von Medizinern in der ukrainischen Stadt Tscherkassy hat gegen Bestechungsgeld in großem Umfang Bescheide zur Freistellung vom Wehrdienst ausgestellt, behauptet der Sicherheitsdienst der Ukraine. In einer Meldung auf Telegram berichtet die Behörde:
"Der Sicherheitsdienst hat in Tscherkassy ein umfassendes Schema zur Entziehung vom Wehrdienst beseitigt, das lokale Mediziner entwickelt hatten. Für einen Betrag von 4.000 US-Dollar schlugen sie Wehrpflichtigen vor, sich einer fiktiven Behandlung zu unterziehen und ein medizinisches Gutachten über 'schlechte Gesundheit' zu erhalten."
Dem Bericht zufolge waren am Schema der Leiter der Regionalabteilung eines gesamtukrainischen medizinischen Unternehmens sechs weitere Mitarbeiter des medizinischen Notdienstes beteiligt.
Das Kiewer Regime stößt seit Längerem auf Schwierigkeiten bei der Aufstockung seiner Streitkräfte. Männern im Alter zwischen 18 und 60 Jahren ist eine Ausreise aus der Ukraine verboten. Mitarbeiter der Musterungsbehörden greifen verstärkt zu Zwangsrekrutierungen und Gewalt, was unter anderem auch gewalttätigen Widerstand provoziert.
Rada-Abgeordneter: Ukraine hat nur noch Geld für zwei Wochen
In der Ukraine warnt ein Abgeordneter der Werchowna Rada vor einer akuten Finanzierungslücke. Nach Angaben von Dmitri Rasumkow reichen die eigenen Haushaltsmittel nur noch für etwa zwei Wochen. Rasumkow erklärt in einem Interview mit dem YouTube-Kanal "Otkrovenno".
"Ich denke, dass wir unter den aktuellen Bedingungen bis Mitte April Geld haben, also etwa zwei Wochen, wenn nichts beschlossen wird."
Zuvor hatte Bloomberg unter Berufung auf Regierungsquellen berichtet, dass die Ukraine angesichts stockender westlicher Finanzhilfen bereits im Juni keine Mittel mehr für Kampfhandlungen haben könne. Rasumkow warnte zudem, dass neue Haushaltslücken möglicherweise erneut durch Steuererhöhungen auf die Bevölkerung geschlossen würden.
Auch andere Abgeordnete äußern sich besorgt. Bereits im März erklärte der Vorsitzende des Finanzausschusses der Werchowna Rada Daniil Getmanzew, das Land stehe "am Rande einer finanziellen Katastrophe". Er verwies darauf, dass ein EU-Kredit über 90 Milliarden Euro sowie ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) gefährdet seien.
Lwow: Mitarbeiter von Wehramt getötet
In Lwow haben Unbekannte einem Mitarbeiter des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) die Kehle durchgeschnitten. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua. Später teilte das Portal unter Berufung auf die Polizei mit, dass der Mann seinen Verletzungen erlegen sei. Nach dem Täter wird gefahndet.
Vor dem Hintergrund des Personalmangels in den ukrainischen Streitkräften sorgen Zwangsmaßnahmen der Wehrämter bei der Mobilisierung immer wieder für Skandale. In den sozialen Netzwerken kursieren zahlreiche Videos, die gewaltsame Festnahmen zeigen.
Bewohner des Gebiets Saporoschje wegen Spionage festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Bewohner des Gebiets Saporoschje festgenommen, der militärisch relevante Informationen an den ukrainischen Geheimdienst weitergeleitet haben soll. Der Pressedienst der Behörde berichtet:
"Die Verwaltung des FSB im Gebiet Saporoschje hat die rechtswidrige Tätigkeit eines Bewohners der Region festgestellt und unterbunden, der der Zusammenarbeit mit der Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine verdächtigt wird."
Dem Festgenommenen wird vorgeworfen, über soziale Netzwerke Angaben über Standorte russischer Armeeeinheiten und Militärgeräts an die ukrainische Seite für anschließende Angriffe weitergeleitet zu haben.
Ein Strafverfahren wegen Hochverrats wurde eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung droht dem Verdächtigen bis zu lebenslange Haft.
Russische Luftabwehr schießt 49 Drohnen ab
Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 07:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 49 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen seien über mehreren Gebieten abgeschossen worden, darunter Brjansk, Belgorod, Woronesch, Kursk sowie der Moskauer Raum. Auch über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer seien Ziele bekämpft worden.
Stillstand bei Ukraine-Gesprächen – Fokus auf bilaterale Kontakte mit USA
Die trilateralen Gespräche zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sind vorerst ausgesetzt. Gleichzeitig steht Russland weiter mit den USA in Kontakt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow.
"Derzeit gibt es eine Pause in den dreiseitigen Verhandlungen. Wir haben Kontakte zu den Amerikanern, aber wir sehen, dass auch die Ukrainer aktiv mit ihnen verhandeln."
Die US-Unterhändler seien derzeit "mit einer anderen Problematik stärker beschäftigt". Auf die Frage nach Kontakten zu Washington erklärte Uschakow:
"Es gibt einen Prozess von Kontakten, und im Verlauf dieser Kontakte besprechen wir, würde ich sagen, vor allem die ukrainische Problematik."
Mehr als 100 Drohnen: Belgorod unter Beschuss – ein Toter
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 100 Drohnen angegriffen. Ein Mensch kam ums Leben, sechs wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
Nach Angaben des Gouverneurs gerieten 37 Ortschaften in neun Bezirken unter Beschuss. Es seien 32 Geschosse abgefeuert worden. Zudem wurden 108 Drohnenangriffe registriert. 45 davon wurden über der Region abgeschossen oder unterdrückt, so Gladkow.
Im Berichtszeitraum wurden Schäden an einem Mehrfamilienhaus, acht Privathäusern, vier Gewerbeobjekten, einem Unternehmen sowie an 20 Fahrzeugen festgestellt.
Explosionen in zahlreichen ukrainischen Städten
Ukrainische Medien melden Explosionen in den Städten Charkow, Odessa, Sumy und Tschernigow. Zudem wurde laut Angaben der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation Stand 13:17 Uhr MEZ der Luftalarm in Stadt und Gebiet Kiew sowie den Gebieten Schitomir, Winniza, Tscherkassy, Kirowograd, Dnjepropetrowsk, Poltawa, Sumy und Tschernigow ausgerufen.
Kiews Truppen greifen Pferdefarm im Gebiet Saporoschje an – 14 Tiere tot
Im Gebiet Saporoschje hat das ukrainische Militär eine Pferdefarm mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, wurden beim sinnlosen Gewaltakt 14 Pferde getötet:
"Mindestens zehn Starrflügler-Drohnen haben eine Pferdefarm im Gemeidebezirk Akimowka angegriffen. Das ist ein vorsätzlicher Angriff gegen einen zivilen Betrieb. Durch direkte Treffer und den darauffolgenden Brand starben 14 Pferde, nur drei überlebten. Der geschädigte Betrieb wird Unterstützung erhalten."
Auf seinem Telegram-Kanal teilt Balizki Bilder vom Ort des Vorfalls und betont:
"Dieses weitere Kriegsverbrechen zeigt das wahre Gesicht des Gegners, der weder Kinder noch Alte und nicht einmal Tiere verschont, die keinesfalls ein militärisches Ziel sein können. So sehen die gegnerischen 'Siege' aus, so die taktischen Errungenschaften und entsprechend die Berichte, um von Europa Waffen zu erhalten."
Russische Verwaltung des Gebiets Charkow: Woltschansk bleibt unter Beschuss
Das ukrainische Militär nimmt nach dem Verlust der Stadt Woltschansk im Gebiet Charkow den Ort täglich unter Feuer, ohne auf mögliche zivile Verluste zu achten. Witali Gantschew, Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets, schreibt dazu auf sozialen Netzwerken:
"Nach Angaben von evakuierten Zivilisten steht Woltschansk unter täglichem Beschuss durch bewaffnete Verbände der Ukraine. Nach dem Verlust der Kontrolle über die Stadt schont die ukrainische Armee keine Zivilisten und vernichtet sämtliche bewegliche Objekte und Gebäude."
Gantschew fügte hinzu, dass in dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets aktiv die Zwangsmobilmachung der männlichen Bevölkerung laufe. Dabei tun die Charkower "alles Mögliche, um nicht für das verbrecherische Kiewer Regime kämpfen zu müssen."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.
Angaben der Behörde zufolge haben alle Truppenverbände ihre taktische Lage verbessert. Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord verlor Kiew bis zu 170 Soldaten. Zudem wurden acht Autos, drei Geschütze, eine Eloka-Anlage sowie 13 Material- und Munitionslager eliminiert.
Die ukrainischen Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband West beliefen sich auf über 190 Soldaten. Ein Panzer, zwei US-produzierte gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113, 27 Autos, zwei Geschütze und ein Munitionslager wurden zerstört.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd verlor die Ukraine bis zu 185 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, sechs Geschütze, eine Eloka-Anlage sowie neun Lager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte musste Kiews Militär einen Verlust von über 375 Soldaten hinnehmen. Außerdem wurden ein Panzer, zehn gepanzerte Kampffahrzeuge und 15 Autos ausgeschaltet.
Bei Kämpfen gegen den Truppenverband Ost verloren ukrainische Truppen über 335 Militärangehörige. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Eloka-Anlage außer Gefecht gesetzt.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr kamen bis zu 50 ukrainische Soldaten ums Leben. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Eloka-Anlage und ein Materiallager wurden eliminiert.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie fünf Lenkgleitbomben und 291 Starrflügler-Drohnen ab.
Prorussischer Untergrund: Über 3000 Bewohner von Cherson verweigern Evakuierung
Über 3.000 Bewohner der vom ukrainischen Militär besetzten Stadt Cherson unterliegen einer Evakuierung, wollen aber nicht ausreisen. Die prorussische Untergrundorganisation "Chersoner Widerstand" meldet dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Die Behörden in Cherson kündigten an, dass gegenwärtig über 3.000 Menschen einer Evakuierung unterliegen. Es ist unklar, wo diese Menschen untergebracht werden sollen. Trotz der Angriffe wollen die Menschen nicht ausreisen: Die einen wollen die Ankunft der Russen selbst unter Lebensrisiko abwarten, die anderen verstehen, dass sie bei einer Abreise zu Obdachlosen werden und es viel zu teuer und riskant ist, selbstständig nach Cherson zurückzukehren."
Russlands Menschenrechtsbeauftragte: Moskau und Kiew planen Gefangenenaustausch zu Ostern
Russland und die Ukraine bereiten einen Gefangenenaustausch vor, berichtet die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert sie dazu:
"Im Vorfeld von Ostern wird eine große Arbeit zur Vorbereitung des Austauschens von Gefangenen geleistet."
Moskalkowa fügte hinzu, dass zudem mit der ukrainischen Seite vereinbart wurde, "alles Mögliche zu tun, damit auch Kriegsgefangene diesen Feiertag spüren":
"Die Kriegsgefangenen sind orthodox. Sowohl in Russland als auch in der Ukraine wird ihnen Osterbrot gereicht und die Gelegenheit geboten, mit einem Priester zusammenzutreffen."
Nach orthodoxer Tradition wird das Osterfest im laufenden Jahr am 12. April begangen.
Gebiet Kursk wird weiter von ukrainischen Drohnen angegriffen
Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär erneut das russische Gebiet Kursk angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, meldet dazu:
"Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 1. April bis 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 2. April 47 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Gegner setzte 31 Mal Artillerie ein, sieben Mal griffen Drohnen unser Gebiet mit Sprengsätzen an."
Nach Chinsteins Angaben wurden durch die Angriffe mehrere Fahrzeuge beschädigt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden.
Ukrainische Drohnenleitstände vom russischen Truppenverband Ost zerstört
Im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Ost hat das ukrainische Militär neun Drohnenleitstände verloren. Michail Gerassimow, Pressesprecher des Verbands, berichtet dazu:
"In den vergangenen 24 Stunden verlor der Gegner fünf Starlink-Stationen, 21 Starrflügler-Drohnen und neun Drohnenleitstände."
Bei Angriffen gegen ukrainische Stellungen kamen unter anderem schwere Flammenwerfer zum Einsatz, so Gerassimow weiter.
Russischer Truppenverband Süd zerstört 60 ukrainische Unterstände
Am vergangenen Tag haben Einheiten des russischen Truppenverbands Süd unter anderem 60 ukrainische Unterstände zerstört. Wadim Astafjew, Pressesprecher des Verbands, berichtet:
"An Frontabschnitten Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk zerstörten Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme 15 Antennen, einen Starlink-Terminal und acht Roboter-Landkomplexe. Es wurden zehn Drohnenleitstände sowie 60 Unterstände mit ukrainischem Militärpersonal getroffen, 14 gegnerische Drohnen wurden abgeschossen."
Prorussischer Widerstand: Intensität der Kämpfe in Cherson nimmt zu
Die Intensität der Kämpfe in unmittelbarem Umland der Stadt Cherson hat zugenommen, meldet der städtische prorussische Widerstand. Die Organisation "Chersoner Widerstand" berichtet laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS:
"Selenskijs Regime will verbrannte Erde nach sich lassen. In der vergangenen Woche nahm die Intensität der Kämpfe zu. In der Nähe der Antonow-Brücke und der Belogrudy-Insel zermalmen russische Truppen das ukrainische Militär und rücken in Richtung der Gebietshauptstadt vor."
Vertreter des Widerstands betonten weiter, dass Kiew für ukrainische Soldaten vorsätzlich Bedingungen schaffe, die weder einen Rückzug noch ein Aufgeben zulassen:
"Die nazistische Führung beabsichtigt, sowohl das Territorium als auch die Soldaten zu vernichten."
Leonid Iwlew, Duma-Abgeordnete von der Republik Krim, erklärte parallel dazu gegenüber TASS, dass Kiew trotzt der Besatzung von Cherson die Stadtbewohner nicht mehr für Bürger der Ukraine halte. Damit bezog er sich auf die Meldung des russischen Gebietsgouverneurs Wladimir Saldo, wonach ukrainische Rekrutierungsbeamte die informelle Erlaubnis erhalten hatten, Waffen gegen die Stadtbewohner einzusetzen.
Luftabwehr schießt 147 ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab
In der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr 147 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium teilt dazu mit:
"In der vergangenen Nacht wurden im Zeitraum zwischen 23:00 und 07:00 Uhr Moskauer Zeit 147 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Smolensk, Tula, Kaluga, Krasnodar, den Republiken Krim, Baschkortostan, Adygeja sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört."
1.04.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Selenskij: Kiew und Washington wollen Sicherheitsgarantien verstärken
Die Ukraine und die USA arbeiten nach Angaben des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij an einer Verstärkung der Sicherheitsgarantien. Konkrete Details nannte er nicht. Selenskij erklärte, er habe ausführlich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff sowie mit Jared Kushner gesprochen. Später hätten sich auch US-Senator Lindsey Graham und NATO-Generalsekretär Mark Rutte zugeschaltet.
In einer Videobotschaft auf Telegram sagte Selenskij:
"Wir haben darüber gesprochen, wie die Diplomatie gestärkt werden kann und welche Schritte möglich sind. Auch über Sicherheitsgarantien und die Einbindung der Europäer. Wir haben vereinbart, die Sicherheitsgarantien zu verstärken."
Welche Garantien konkret gemeint sind und wie diese umgesetzt werden sollen, blieb offen.
Deutscher Rüstungskonzern liefert erste Drohnen an die Ukraine
Das deutsche Unternehmen Quantum Systems hat die erste Lieferung taktischer Drohnen des Typs Linza 3.0 an die ukrainischen Streitkräfte bekannt gegeben. Wie auf der Website des Unternehmens zu lesen ist, hat das Gemeinschaftsunternehmen Quantum Frontline Industries die Produktion der ersten Systeme abgeschlossen. In der Mitteilung heißt es:
"Diese Systeme werden an die ukrainischen Streitkräfte geliefert."
Demnach plant das Unternehmen, seine Produktionskapazitäten noch in diesem Jahr auszubauen und die Lieferungen von Drohnen an ukrainische Einheiten zu erhöhen. Weitere Details wurden nicht genannt.
Zuvor hatte Quantum Systems im Rahmen der Initiative "Build With Ukraine" mit dem ukrainischen Start-up Frontline Robotics eine Vereinbarung zur Massenproduktion von Drohnen geschlossen. Laut Medienberichten sollen ab 2026 rund 10.000 Drohnen im Wert von 40 Millionen Euro in einem neuen Werk produziert werden – ausschließlich für den Einsatz in der Ukraine.
US-Experte warnt: NATO-Austritt könnte Ukraine-Armee kollabieren lassen
Ein möglicher Austritt der USA aus der NATO würde der Ukraine schweren Schaden zufügen. Diese Einschätzung äußerte der pensionierte US-Oberstleutnant Daniel Davis auf der Plattform X:
"Das würde die Ukraine plötzlich allein zurücklassen und vermutlich ihre militärische Niederlage beschleunigen – nicht durch eine nüchterne Verhandlungslösung zu bestmöglichen Bedingungen, sondern durch den plötzlichen Zusammenbruch ihrer Armee."
Auch die europäischen Verbündeten würden sich laut Davis "im Stich gelassen und gedemütigt" fühlen.
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump laut The Telegraph erklärt, er erwäge einen Austritt der Vereinigten Staaten aus dem Bündnis. Trump habe die NATO stets als "Papiertiger" betrachtet. Washington habe seine Verbündeten im Ukraine-Konflikt automatisch unterstützt, jedoch keine Hilfe bei einer Operation gegen Teheran erhalten.
Trump hatte die NATO-Partner wiederholt wegen mangelnder Unterstützung kritisiert und einen Stopp von Hilfsleistungen nicht ausgeschlossen. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zudem, der Präsident werde nach einer möglichen Einigung im Konflikt mit Iran über die Zukunft des Bündnisses entscheiden.
Uschakow: Truppenabzug aus Donbass würde Weg für Frieden ebnen
Ein Abzug der ukrainischen Truppen aus dem Donbass durch Wladimir Selenskij könnte laut dem russischen Präsidentenberater Juri Uschakow neue Perspektiven für eine Friedenslösung eröffnen. Im Gespräch mit dem Nachrichtenportal Westi sagte er:
"Wenn er die Entscheidung treffen würde, die Truppen abzuziehen, und wir anschließend überprüfen könnten, dass dies geschehen ist, würden sich natürlich Perspektiven für die Regelung vieler Fragen eröffnen, einschließlich der Beendigung der Kampfhandlungen."
Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, Moskau habe Kiew zwei Monate für den Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass eingeräumt. Andernfalls würden sich die Bedingungen für ein mögliches Friedensabkommen zum Nachteil der Ukraine verschlechtern.
Ukrainischer Drohnenangriff in Gorlowka: Zivilist verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Gorlowka ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit. Zugleich erklärte Prichodko beim Sender Solowjow Live, die Zahl der Drohnenangriffe auf die Stadt sei dank des Schutzsystems "Kuppel des Donbass" deutlich gesunken.
"Das System hat sich bewährt. Früher hatten wir 340 bis 350 Angriffe pro Woche, jetzt liegt diese Zahl bei 70 bis 75 Drohnen."
Ein Teil der Drohnen dringe jedoch weiterhin in das Stadtgebiet ein. Das System "Kuppel des Donbass" wurde im Herbst 2023 in der Volksrepublik Donezk unter Beteiligung des russischen Inlandsgeheimdienstes entwickelt. Nach früheren Angaben wurden damit insgesamt mehr als 50.000 ukrainische Drohnen neutralisiert.
Dmitrijew: Großbritanniens Militärbestände nahezu erschöpft
Die militärischen Bestände Großbritanniens sind nach Einschätzung von Kirill Dmitrijew nahezu aufgebraucht. Auf der Plattform X schrieb er:
"Die militärischen Bestände Großbritanniens liegen nahe null."
Damit bezog sich Dmitrijew auf Berichte, denen zufolge dem Vereinigten Königreich weniger als 50 Marschflugkörper des Typs Storm Shadow verblieben seien. Die Bestände an Brimstone-Raketen lägen demnach nur noch bei 25 bis 35 Prozent des ursprünglichen Niveaus und die an Paveway-IV-Bomben bei 30 bis 40 Prozent. Als Grund für den Rückgang werden unter anderem die Waffenlieferungen an die Ukraine genannt.
EU-Außenbeauftragte plädiert für gemeinsames Vorgehen gegen "Schattenflotte"
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas plädiert dafür, den wirtschaftlichen Druck auf Russland noch einmal deutlich zu erhöhen, um ein Ende des Ukraine-Kriegs zu erreichen. Den ARD-"Tagesthemen" hat die Estin gesagt, der Westen müsse in Bezug auf die Schattenflotte etwas unternehmen, denn diese sei ein Instrument, das Russland nutze, um Erdöl aus dem Land "herauszuholen und zu verteilen". Auf diese Weise erhalte Russland Einkünfte, um den Krieg zu finanzieren.
"Hier müssen wir kreativ sein. Wir müssen mit unseren Partnern zusammensitzen, mit ihnen sprechen, denn wenn das Vereinigte Königreich, die USA, Europa, die G7-Partner die gleichen Sanktionen erlassen, dann erzielen wir einen großen Effekt."
Jetzt liege der Schwerpunkt darauf, mehr Druck auf Russland auszuüben, sodass Moskau diesen Krieg beende. Sie sagte, der russischen Volkswirtschaft gehe es nicht gut.
Als "Schattenflotte" werden im Westen Tanker und Frachtschiffe bezeichnet, die Russland angeblich zur Umgehung von Sanktionen einsetzt.
Russische Luftabwehr schießt 17 ukrainische Drohnen ab
Im Zeitraum von 9:00 bis 18:00 Uhr Moskauer Zeit haben die russischen Luftabwehrkräfte innerhalb von neun Stunden 17 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Demnach wurden neun Drohnen über der Region Krasnodar, drei über dem Gebiet Kursk, zwei über dem Asowschen Meer, zwei über dem Gebiet Belgorod und eine über der Republik Krim abgeschossen.
Lawrow: Wir sind bereit für Dialog mit dem Westen, werden aber niemandem hinterherlaufen
Moskau ist bereit, Wege aus der Krise in den Beziehungen zum Westen zu besprechen, besteht jedoch auf einem gleichberechtigten und für beide Seiten vorteilhaften Dialog ohne einseitige Zugeständnisse. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow auf der Generalversammlung des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten.
Lawrow Zufolge durchlaufen die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen derzeit eine der schwersten Krisen. Der Minister betonte, dass Moskau fest entschlossen sei, seine eigenen nationalen Interessen zu verteidigen. Dabei sei Russland zu Verhandlungen bereit und halte die Tür für einen Dialog und mögliche Vereinbarungen offen, "aber wird ganz sicher niemandem hinterherlaufen", erklärte Lawrow.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Marotschko: Ukraine muss monatlich bis zu 40.000 Soldaten mobilisieren
Der Militäranalyst Andrei Marotschko hat erklärt, dass die Ukraine zur Deckung ihrer Verluste monatlich bis zu 40.000 Soldaten mobilisieren müsse. In einer Live-Sendung auf der Plattform VKontakte sagte er:
"20.000 Menschen sind 100 Prozent, die innerhalb eines Monats rekrutiert werden müssen. Wenn zusätzlich Reserven für das Kommando benötigt werden, müssen noch mindestens 10.000 hinzugefügt werden. Das heißt, ungefähr 30.000 bis 40.000 ukrainische Bürger müssen jeden Monat von den Rekrutierungszentren mobilisiert werden."
Marotschko verwies zudem auf frühere Angaben, wonach die Rekrutierungsbehörden der Ukraine angewiesen worden seien, die Mobilisierung angesichts hoher Verluste zu beschleunigen. Er äußerte die Einschätzung, dass die Rekrutierungszentren diese Vorgaben erfüllen könnten. Die Mobilisierung sei jedoch von "Chaos" begleitet. Das derzeitige Ziel bestehe lediglich darin, die Reihen der ukrainischen Kämpfer aufzufüllen.
Ukrainische Drohnen werden zur Bedrohung für Finnland
Ein weiterer Absturz ukrainischer Drohnen, diesmal über Finnland, sorgt für Aufsehen. Helsinki spricht dabei zwar von einer "Verletzung der territorialen Integrität", allerdings die finnische Luftwaffe auf einen Abschuss der Drohnen verzichtet. Wovon zeugt dieser Widerspruch?
Mehr dazu in dieser Analyse von Oleg Issaitschenko auf unserer Website.
EU erhöht Reformdruck auf Kiew
In einem Brief vom 30. März nennt Erweiterungskommissarin Marta Kos elf Reformschritte, welche die Ukraine im Jahr 2025 nicht fristgerecht umgesetzt hat. Erst wenn diese Reformen nachgeholt würden, würden rund vier Milliarden Euro freigegeben, heißt es. Dem Brief zufolge sind Reformen in den Bereichen Justiz, Staatsdienst, im Bahnsektor und beim Strommarkt noch offen. Kos zufolge biete die für die nächste Woche anberaumte Parlamentssitzung eine Gelegenheit, die Reformen voranzutreiben.
Gleichzeitig treibt die EU-Kommission von Ursula von der Leyen die Vorbereitungen zur Auszahlung neuer Milliardenhilfen an die Ukraine ungeachtet des ungarischen Vetos voran. Die Behörde hat in Brüssel einen Vorschlag vorgelegt, der nach einer Aufhebung der Blockade Budapests die Bereitstellung von 45 Milliarden Euro bis Ende dieses Jahres ermöglichen soll. Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung der Kampfhandlungen gegen Russland ermöglichen.
Zwei Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen im Gebiet Belgorod
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte im russischen Gebiet Belgorod sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
"Im Dorf Oktjabrski im Bezirk Belgorod wurde bei der Detonation einer Drohne ein Mann verletzt. Im Dorf Maximowka im Bezirk Schebekino traf eine FPV-Drohne ein Auto. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung an der Hand und wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt."
Laut dem Gouverneur wurde der Verletzte aus dem Bezirk Belgorod mit Splitterwunden im Gesicht und an den Beinen in ein Krankenhaus gebracht. Am Ort des Angriffs wurden Fenster zerstört, die Fassade eines Geschäftsgebäudes beschädigt und vier Autos in Mitleidenschaft gezogen. Der andere Verletzte musste nicht hospitalisiert werden.
Finnland warnt Kiew nach Drohnenvorfällen im NATO-Raum
Der finnische Verteidigungsminister Antti Häkkänen hat nach dem Eindringen ukrainischer Drohnen in finnisches Gebiet klare Worte an Kiew gerichtet. Er schrieb auf der Plattform X:
"Meine Botschaft an den ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow lautete, dass Drohnen nicht in das Gebiet Finnlands oder anderer NATO-Staaten eindringen dürfen."
Zuvor hatten die finnischen Behörden mitgeteilt, dass am 29. März zwei Drohnen nahe der Stadt Kouvola abgestürzt seien. Eine davon sei als ukrainische An-196 identifiziert worden.
Die Polizei erklärte später, dass eine der Drohnen unschädlich gemacht worden sei. An dieser Drohne sei Munition befestigt gewesen, die jedoch nicht detoniert ist. Am Dienstag entdeckte die finnische Grenzschutzbehörde zudem eine weitere Drohne auf dem Eis des Grenzsees Pyhäjärvi nahe Russland.
Syrski: Russische Armee zählt zu den stärksten der Welt
Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Aleksander Syrski hat die russischen Streitkräfte als eine der stärksten Armeen weltweit bezeichnet. Er sagte dies in einem Interview mit dem ukrainischen Sender ICTV:
"Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen. Das wäre ein Fehler. Der Feind ist stark. Es ist tatsächlich eine der stärksten Armeen der Welt."
Syrski verwies zudem auf die moderne Bewaffnung der russischen Armee, insbesondere im Bereich Drohnen- und Raketenwaffen. Bereits im Februar hatte er in einem Interview mit der französischen Zeitung Le Monde die Überlegenheit der russischen Luftwaffe eingeräumt, insbesondere durch den Einsatz gelenkter Bomben.
EU stellt der Ukraine weitere Milliarden aus russischen Vermögenswerten bereit
Die Europäische Kommission hat angekündigt, der Ukraine 1,4 Milliarden Euro aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte zur Verfügung zu stellen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte dazu:
"Diese 1,4 Milliarden Euro werden dorthin fließen, wo sie am dringendsten benötigt werden: zur Unterstützung des ukrainischen Staates."
Bei den Mitteln handelt es sich um Zinserträge aus eingefrorenen Vermögenswerten der russischen Zentralbank, die bei zentralen Wertpapierverwahrern lagern. Es ist der vierte Transfer dieser Art. Der vorherige erfolgte im August 2025. Die aktuellen Mittel umfassen Einnahmen aus der zweiten Hälfte des Jahres 2025.
Zuvor hatte die EU bereits 80 Millionen Euro aus entsprechenden Gewinnen bereitgestellt.
Selenskij räumt angespannte Lage für ukrainische Armee ein
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat die schwierige Lage der Streitkräfte an der Front eingeräumt. Er erklärte, er habe eine Besprechung mit dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, Aleksander Syrski, abgehalten. Selenskij schrieb in seinem Telegram-Kanal:
"Bericht des Oberbefehlshabers [der ukrainischen Streitkräfte] Aleksander Syrski: Derzeit ist die Lage an der Front ziemlich angespannt."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mehrfach über Erfolge der eigenen Truppen im Einsatzgebiet berichtet. Demnach hätten Einheiten des Truppenverbandes Mitte einen Gegenangriff der ukrainischen Armee abgewehrt und seien in Richtung Dobropolje weiter vorgerückt. Zudem wird regelmäßig über die Einnahme weiterer Ortschaften berichtet.
Peskow: Abzug ukrainischer Truppen aus DVR würde es ermöglichen, zahlreiche Menschenleben zu retten
Die Entscheidung von Wladimir Selenskij, die ukrainischen Streitkräfte aus der Volksrepublik Donezk abzuziehen, würde es ermöglichen, die heiße Phase des Konflikts zu beenden. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Journalisten.
"Dies würde es ermöglichen, das Leben einer großen Anzahl von Menschen zu retten und vor allem die heiße Phase dieses Krieges zu beenden."
Sacharowa: Selenskijs Oster-Waffenruhe "reine PR-Aktion"
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat die Aussagen des ukrainischen Machthabers Wladimir Selenskij zur Oster-Waffenruhe scharf kritisiert.
Bei einem Briefing erklärte sie, dies sei "ein weiterer Vorstoß, ein Lieblingsmanöver Selenskijs, eine weitere PR-Aktion". Das Ziel sei nicht ein dauerhafter Frieden. Vielmehr gehe es darum, "eine Waffenruhe von einem oder zwei Monaten zu erlangen", um Verluste der ukrainischen Streitkräfte auszugleichen, sich neu zu gruppieren und "sich auf die Fortsetzung der Kampfhandlungen vorzubereiten". Dafür gebe es "zahlreiche Bestätigungen".
Sacharowa betonte zudem, wäre Selenskij "wirklich an einer Beendigung des Konflikts interessiert", dann hätte er politischen Willen gezeigt. Etwa durch die Aufhebung "diskriminierender Gesetze gegenüber Russen und russischsprachigen Bürgern der Ukraine".
"Doch das sehen wir nicht. Wir sehen und hören etwas anderes."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.315 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung, vier Munitionslager, ein Brennstofflager und fünf Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei vom Typ Kosak, 16 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer einbüßen. Ein Panzer, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz, vier Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 370 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte einen Panzer vom Typ Abrams aus US-Produktion, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, elf Autos, eine Station für elektronische Kampfführung und ein Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 70 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Militärflugplätze, Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Energie- und Brennstoffanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 149 Bezirken wurden getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben zehn Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 261 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.921 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.630 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.212 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 58.337 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Naryschkin: Kiew ist nicht in der Lage, Verpflichtungen im Rahmen einer Waffenruhe einzuhalten
Das Kiewer Regime sei nicht in der Lage, seine Verpflichtungen im Rahmen eines Waffenstillstands einzuhalten. So kommentierte der Chef des russischen Auslandsgeheimdiensts (SWR), Sergei Naryschkin, gegenüber TASS die Aussagen von Wladimir Selenskij bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern.
"Man muss sagen, dass das Kiewer Regime natürlich Vertrauen verloren hat. Die ganze Welt weiß und hat bereits zuvor beobachtet, dass dieses Regime nicht in der Lage ist, seine Verpflichtungen in Bezug auf jegliche Vorschläge für einen Waffenstillstand einzuhalten."
Zuvor hatte Selenskij erklärt, dass die Ukraine zu einer Waffenruhe über Ostern bereit sei. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat Selenskijs Äußerungen ebenfalls kommentiert. Am Dienstag sagte er, dass die Aussagen des ukrainischen Politikers bezüglich eines Waffenstillstands zu Ostern keine konkreten Vorschläge enthalte.
Russlands Ermittlungskomitee leitet über 4.700 Strafverfahren wegen ukrainischer Angriffe ein
Russische Ermittler haben mehr als 4.700 Strafverfahren wegen Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Russlands Regionen eingeleitet, gab Alexander Bastrykin, Vorsitzender des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation, bekannt.
"Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden 4.746 Strafverfahren wegen ukrainischer Artillerie-, Raketen- und Drohnenangriffe auf 51 Regionen der Russischen Föderation außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation sowie wegen der Invasion in russisches Territorium im August 2024 eingeleitet."
Nach Angaben von Bastrykin seien 1.249 Zivilisten infolge dieser Angriffe ums Leben gekommen und mehr als 5.700 verletzt worden.
Er fügte hinzu, dass europäische Staaten von Anfang an in die Finanzierung der Ukraine und Waffenlieferungen verwickelt seien und daher "Komplizen der Verbrechen sind, die das Kiewer Regime gegen russische Bürger begeht".
"Es handelt sich nicht nur um die Aggression gegen Bewohner des Donbass, sondern um die Angriffe auf zivile Objekte in Grenzregionen."
Kiews Drohnen kommen aus EU-Staaten: Russisches Militär analysiert und bewertet die Lage
Russland werde die notwendigen Maßnahmen ergreifen, sollte sich bestätigen, dass Länder der Europäischen Union Kiew ihren Luftraum für Drohnenangriffe auf Russland zur Verfügung stellen. Das erklärte der Sprecher des Präsidenten, Dmitri Peskow.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russlands Verteidigungsministerium: Volksrepublik Lugansk vollständig befreit
Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.
Die russische Armee setzt die Befreiung weiterer Orte in der Zone der militärischen Sonderoperation fort.
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Ortschaft Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow erlangt.
Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Ost die Siedlung Boikowo im Gebiet Saporoschje befreit.
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgefangen
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 1. April zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 16 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 13 Drohnen über der Region Krasnodar, zwei Drohnen über der Republik Krim und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."
Mehrere Zivilisten verletzt bei Angriff auf Gebiet Saporoschje
Vier Menschen wurden aus den Trümmern eines Wohnhauses geborgen, das bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden war, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mitteilte.
"Diese Nacht hat der Gegner einen Angriff auf ein zweistöckiges Wohnhaus in der Stadt Wassiljewka durchgeführt. Das Haus ist fast vollständig zerstört. Aus den Trümmern wurden vier Verletzte geborgen: drei Frauen, Jahrgänge 1942, 1970, 1993 und ein Kind, Jahrgang 2022."
Nach Angaben des Gouverneurs könnten sich noch weitere Menschen unter den Trümmern befinden, weswegen die Rettungsarbeiten fortgesetzt werden.
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages elf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 31. März bis 7:00 Uhr am 1. April wurden insgesamt 24 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer.
Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt.
Außenministerium: USA drängen Kiew zu Kompromissen mit Moskau
Washington arbeite daran, Kiew zu Kompromissen mit Moskau zu bewegen, sagte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber TASS.
"Wir gehen davon aus, dass es notwendig ist, den Dialog im Rahmen des trilateralen Formats auf der Grundlage der Verständigungen zu führen, die der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump bei ihrem Gipfeltreffen in Alaska am 15. August des vergangenen Jahres erzielt haben."
Galusin zufolge habe Washington "bestimmte Kompromissvorschläge" gemacht, die Moskau akzeptiert habe. Diese Ideen konzentrierten sich auf die Beseitigung der Ursachen des Konflikts und auf die Situation an der Front. Jetzt bestehe die Aufgabe darin, dass Washington die Zustimmung der ukrainischen Seite zu diesen Vorschlägen erhalte, so der Diplomat.
Kallas: Kiew erhält 80 Millionen Euro aus Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten
Die EU hat der Ukraine 80 Millionen Euro aus den Erlösen aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten zugewiesen. Dies gab die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Kiew bekannt.
"Heute freue ich mich, dass wir der Ukraine weitere 80 Millionen Euro zur Verfügung stellen, die aus den Erträgen der eingefrorenen russischen Vermögenswerte stammen."
Zivilisten verletzt bei Drohnenangriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurden drei zivile Einwohner bei ukrainischen Drohnenattacken verletzt. Alle drei wurden in ein Krankenhaus in der Stadt Belgorod eingeliefert. Dies berichtet der Politiker am Morgen auf Telegram.
Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Privathaus im Bezirk Graiworon wurde eine Frau verletzt. Das Haus wurde beschädigt.
Bei einem weiteren Drohnenangriff auf einen Bus im Bezirk Schebekino erlitt der Fahrer Verletzungen. Der Bus ist abgebrannt.
Ein weiterer Zivilist wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Bezirk Schebekino verletzt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
FSB zerstört Stellungen ukrainischer Sabotagegruppen in Konstantinowka
Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB in der Volksrepublik Donezk eliminierte mehrere Stellungen, in denen sich Sabotagegruppen der ukrainischen Streitkräfte versteckt haben. Dies teilt TASS unter Berufung auf den Pressedienst der Behörde mit.
Wie es heißt, spüre die Einheit zusammen mit der 4. Brigade des Truppenverbandes Süd ukrainische Saboteure in der Stadt Konstantinowka auf.
"Aufklärungsdrohnen des FSB entdeckten sieben befestigte Stellungen, in denen sich ukrainische Sabotagegruppen versteckt haben. Drohnenpiloten von 'Gorynytsch' setzten Drohnen ein, um die Stellungen anzugreifen und die Terroristen zu eliminieren."
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 42 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Rostow – 30,
- Republik Krim – drei,
- Region Krasnodar – zwei,
- Gewässer des Asowschen Meeres – zwei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Gebiet Kursk – eine,
- Region Stawropol – eine.
31.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Erneut Drohne in Finnland aufgetaucht
Eine unbekannte Drohne ist erneut auf finnischem Boden entdeckt worden. Nach Angaben des Grenzschutzes befand sich der Flugkörper auf dem Eis des Pyhäjärvi-Sees in Parikkala an der Ostgrenze des Landes. Angaben zu Herkunft und Art der Drohne oder Berichte über Verletzte gibt es nicht.
Gebiet Belgorod: Mann wegen Detonation einer Drohne tot
Ein Einwohner der Ortschaft Potschajewo im Gebiet Belgorod ist wegen der Detonation einer FPV-Drohne ums Leben gekommen, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow. Nach seinen Angaben erlag der Mann vor Ort seinen Verletzungen.
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet vier Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen
Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow erlitten dadurch vier Menschen Verletzungen, unter ihnen der Leiter der Verwaltung vom Ort Kasinka im Kreis Waluiki, Wiktor Goschenko. Die FPV-Drohne traf sein Dienstauto, betont Gladkow. Der Beamte erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.
Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben weiterhin ukrainische Drohnen zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden vierzehn unbemannte Flugzeuge vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Zudem eliminierte die Flugabwehr je zwei Drohnen über den Gebieten Brjansk und Kursk. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstört.
Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen
Die Europäische Kommission sollte nicht länger so tun, als könnte sie Wladimir Selenskij nicht davon überzeugen, europäischen Experten Zugang zur Druschba-Ölpipeline zu gewähren und deren Betrieb wiederherzustellen. Dies erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz im Ergebnis eines Treffens zwischen den Ministerkabinetten der Slowakei und Tschechiens. Fico betont:
"Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um die Europäische Kommission erneut aufzufordern, ihre politischen Spielchen zu beenden."
Selenskij: Russland fordert von der Ukraine Rückzug aus dem Donbas
Im Rahmen seiner Kontakte mit den USA hat Russland der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, damit sie ihre Streitkräfte aus dem Donbass abzieht, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Ukrainische Medien zitieren das Staatsoberhaupt mit den Worten:
"Die Ukraine hat zwei Monate, um sich zurückzuziehen, dann endet der Krieg. Sollte sich die Ukraine nicht zurückziehen, wird Russland den Donbass einnehmen. Dann gelten andere Bedingungen."
Selenskij fügt hinzu, dass es von der russischen Seite keine Signale bezüglich eines "energetischen Waffenstillstands" gibt. Diesen Vorschlag werde er der US-Seite während der Gespräche am 1. April unterbreiten.
FSB vereitelt Brandanschlag auf Umspannwerk in Region Krasnodar – Verdächtiger festgenommen
Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Stadt Anapa in der Region Krasnodar festgenommen. Laut der Behörde plante der Mann, Jahrgang 2005, den Terrorangriff auf ein Umspannwerk, das für die Stromversorgung militärischer Objekte, Wohnhäuser und Sanatorien betrieben wird.
Der Festgenommene wird als Anhänger einer proukrainischen Terrororganisation beschrieben, der auf Anweisung der ukrainischen Seite die Anlage in Brand hätte setzen müssen. Dafür sei ihm ein Entgelt versprochen worden.
Der Mann wurde in Haft genommen. Er wird der Vorbereitung auf einen Terrorangriff verdächtigt, wofür eine Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren droht.
Euractiv: Kiews Behinderung einer Inspektion der Druschba-Pipeline für EU "rätselhaft"
War die EU zuvor gegen Ungarn und die Slowakei aufgebracht, die nicht nur Kredite an Kiew blockieren, sondern auch Erdöl von Russland beziehen, so scheint Brüssel nun zunehmend bereit sein, im zweiten Punkt nachzugeben und Druck auf Kiew auszuüben, das eine Inspektion der angeblich beschädigten Pipeline Druschba verweigert.
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Kallas: Ich habe keine guten Nachrichten bezüglich des Kredits für Kiew
EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte, sie habe "keine guten Nachrichten" bezüglich der Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dies sagte Kallas am Dienstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Kiew.
"Wir haben gewisse Hindernisse auf dem Weg. Dies betrifft sowohl das 20. Sanktionspaket, als auch die Gewährung des Kredits. Die Arbeit wird fortgesetzt, um diese Hindernisse zu überwinden. Leider habe ich momentan keine guten Nachrichten und ich kann nicht sagen, dass dieser Kredit gewährt wird."
Sie wiederholte, dass die Arbeit fortgesetzt werde, und sie hoffe, dass der Kredit auf der nächsten Sitzung des EU-Rates bewilligt werde.
Raketenangriff auf Gebiet Brjansk: Ein Mensch tot, sechs verletzt
Bei dem ukrainischen Angriff auf den Kreis Susemki im Gebiet Brjansk ist eine Person ums Leben gekommen, erklärt Gouverneur Alexander Bogomas. Sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.
Laut dem Gouverneur setzten die ukrainischen Streitkräfte Munition des Vampire-Mehrfachraketenwerfers aus tschechischer Produktion für den Angriff ein.
Gebiet Belgorod: Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurde am Dienstag das Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt. Infolge eines Drohnenangriffs kamen die Fenster und die Fassade zu Schaden. Drei Menschen erlitten bei der Attacke Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Ukrainische Drohnen in Luftraum Estlands eingedrungen
Mehrere ukrainische Drohnen seien in der vergangenen Nacht vom Kurs abgewichen und in den estnischen Luftraum eingedrungen, berichtet Oberst Uku Arold, der Leiter für strategische Kommunikation der nationalen Streitkräfte.
Die Flugziele wurden ihm zufolge von Aufklärungsradaren und Kampfjets entdeckt. In einigen Regionen Estlands sei Luftalarm ausgelöst worden, NATO-Kampfjets seien vom Flugstützpunkt Ämari gestartet.
Arold betont, dass das Militär keine Drohnen abschoss. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ERR wurden Teile eines unbemannten Flugzeugs im Kreis Tartu in Südestland entdeckt.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.260 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 270 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben Autos, drei Munitionslager, ein Brennstoff- und Schmierstofflager und acht Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 27 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 135 Kämpfer einbüßen. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, drei Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, zwei Munitions- und Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband neun Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und zwei Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energie- und Brennstoffanlagen sowie Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Zudem wurden Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben sechs gelenkte Bomben und 255 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.660 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.599 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.188 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 58.260 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
Weitere Ortschaft im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Truppen einen weiteren Ort unter Kontrolle genommen.
"Infolge der aktiven Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Siedlung Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen."
FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf ein Rüstungsunternehmen in der Region Moskau verhindert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit.
Der Mann soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste gehandelt haben. Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Mann Arbeit bei einem Rüstungsunternehmen in der Region Moskau gefunden, um dann auf dem Gelände des Unternehmens einen Terroranschlag zu verüben.
Der FSB habe versucht, den Mann festzunehmen, als dieser einen Sprengsatz aus einem Versteck abholte. Wie es heißt, habe er bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei neutralisiert worden.
Peskow: Moskau erkennt nichts Konkretes an Selenskijs Idee über Osterwaffenruhe
Die Aussage des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij über einen Waffenstillstand zu Ostern enthält keine konkreten Vorschläge, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Auf einer Pressekonferenz betont er:
"In den Aussagen von Selenskij, die wir lasen, erkannten wir keine deutlich formulierte Initiative für eine Osterwaffenruhe."
Derzeit möchte Kiew einen Waffenstillstand erreichen, wie dieser auch genannt würde, fügt Peskow hinzu.
Agent ukrainischer Geheimdienste wegen Spionage im Gebiet Belgorod festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ukrainischen Staatsbürger, Jahrgang 1990, im Gebiet Belgorod festgenommen. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit.
Wie es heißt, sei der Festgenommene durch den Militärnachrichtendienst der Ukraine über einen ausländischen Messenger-Dienst angeworben worden. Der Mann soll gegen eine finanzielle Belohnung Informationen über die Lage im Grenzgebiet der Region Belgorod gesammelt haben.
Auf Anweisung des ukrainischen Geheimdienstes habe der Mann Koordinaten der Standorte der russischen Streitkräfte und Militärtechnik in einem der Bezirke gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt. Diese Informationen seien von dem Gegner zur Durchführung von Raketen- und Bombenangriffen auf die Stellungen russischer Truppen genutzt worden.
Es wurden Ermittlungen wegen Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen drohen bis zu 20 Jahre Haft.
Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens elf Geschosse abgefeuert und 160 Drohnen eingesetzt, von denen 77 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sieben Verletzte. In der Ortschaft Grusskoje seien drei Zivilisten, darunter ein 15 Jahre alter Junge, verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einem ähnlichen Vorfall in der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf einen Passagierbus seien zwei Einwohner zu Schaden gekommen. Darüber hinaus sei ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt worden.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden acht Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 19 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, ein Lkw und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Ein Verletzter und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 30. März bis 6 Uhr MESZ am 31. März 48 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 38-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Im Dorf Obesta habe jedoch ein Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien außerdem die Fassaden zweier Einfamilienhäuser durch Splitter beschädigt worden. In der Siedlung Olchowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen. Der Gouverneur meldet darüber hinaus einen massiven Stromausfall im Bezirk Belaja. Demnach seien mehr als 14.000 Haushalte ohne Strom geblieben, nachdem das ukrainische Militär eine Energieanlage getroffen habe.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. März 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – sieben,
- Nowaja Kachowka – vier,
- Kachowka – drei,
- Ljubimowka – drei,
- Malokachowka – zwei.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 13 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Nach Befreiung von Nowoossinowo entwickelt russische Armee Vormarsch im Gebiet Charkow
Nach der Befreiung von Nowoossinowo können russische Streitkräfte im Gebiet Charkow gleichzeitig in zwei Richtungen vorrücken, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Mit der Befreiung von Nowoossinowo erreichen wir mehrere Ziele. Vor allem eröffnet sich ein Operationsraum für das Vorrücken nördlich und südlich von dieser Ortschaft."
Das russische Verteidigungsministerium berichtete über die Befreiung von Nowoossinowo im Gebiet Charkow am Montag, dem 30. März.
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. März bis 0 Uhr am 31. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch meldeten die DVR-Behörden ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Details über die Umstände des Vorfalls wurden in der täglichen Statistik nicht bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein zwölf Jahre altes Kind erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.
Wadephul in Kiew eingetroffen
Der deutsche Außenminister Johann Wadephul ist in Kiew eingetroffen. Für heute ist ein Ministertreffen in der ukrainischen Hauptstadt geplant. Neben Wadephul sind auch EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas, Polens Außenminister Radosław Sikorski, Lettlands Außenministerin Baiba Braže, Litauens Außenminister Kęstutis Budrys, Italiens Chefdiplomat Antonio Tajani sowie sein Amtskollege aus Estland Margus Tsahkna nach Kiew gereist.
Vor seiner Ankunft in Kiew erklärte der deutsche Chefdiplomat:
"In diesen Zeiten ist es wichtig, ganz grundsätzlich Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und klarzumachen, dass, was hier geschieht, dieser Krieg in Europa, das ist immer noch Priorität Nummer eins für die deutsche Bundesregierung. Also die Ukraine zu stärken, sie in die Lage zu versetzen, dass sie sich gegen Russland verteidigen kann."
Die EU-Politiker werden an einer Gedenkzeremonie anlässlich des vierten Jahrestages des angeblichen russischen Massakers an der Zivilbevölkerung im Kiewer Vorort Butscha Ende März 2022 teilnehmen.
Mehr zum Thema – Butscha 2.0 in Sumy – wie Selenskijs Regime für medienwirksame Bilder die Ukraine ermordet
Tausende Haushalte ohne Strom nach Angriff auf Gebiet Kursk
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, sind nach einem ukrainischen Angriff auf die Region Tausende Nutzer ohne Stromversorgung .
"Infolge eines Angriffs auf ein Energieobjekt im Bezirk Belaja sind mehr als 14.000 Nutzer ohne Strom."
Der Gouverneur erklärte, dass die Stromversorgung bald wiederhergestellt sein wird.
Ukrainische Drohne greift Passagierbus im Gebiet Belgorod an
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus in der Stadt Schebekino mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram mit.
Nach seinen Angaben erlitten zwei Zivilisten Verletzungen: Ein Mann und eine Frau werden medizinisch versorgt. Der Bus selbst wurde bei der Attacke beschädigt.
Über 150 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe
Binnen einer Woche wurden mehr als 150 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 157 Zivilisten Opfer der Beschüsse durch die Nazis: 137 Personen erlitten Verletzungen, darunter drei Minderjährige. 20 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Kursk, Brjansk und Rostow verzeichnet. In diesen Regionen wurden zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von Kiews Streitkräften mit Drohnen, Raketen und Artillerie angegriffen."
Etwa 90 Prozent der Verletzten – 142 Zivilisten – erlitten ihre Verletzungen bei Drohnenattacken. Miroschnik zufolge wurden diese Woche auch Fälle der ferngesteuerten Verminung der Gebiete registriert.
Insgesamt hat die ukrainische Armee in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.900 unterschiedliche Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Leningrad, Kursk, Nowgorod, Rostow, Samara, Smolensk, Orjol, Kaluga, Twer und der Region Moskau zerstört.
30.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Fast 100 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Am Nachmittag und Abend des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 98 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das Ministerium meldet, wurden zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 41 Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 23 über dem Gebiet Kursk, 20 über dem Gebiet Belgorod und 14 über dem Gebiet Smolensk zerstört.
RT DE-Exklusiv: Frontbericht zeigt Schlagkraft moderner Artillerie
Am Frontabschnitt Charkow setzen russische Artillerieeinheiten des 11. Armeekorps ihre Einsätze zur Schaffung einer Sicherheitszone fort. Iwan Poljanskij berichtet aus nächster Nähe über verschiedene Geschütze der Hyanzith-Reihe, die flexibel gegen Infanterie, Fahrzeuge und Stellungen eingesetzt werden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Teheran wirft Ukraine Teilnahme an Aggression gegen Iran vor
Iran hält die Ukraine neben den USA und Israel für einen weiteren Aggressor gegen das Land. Dies berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA unter Verweis auf Said Irawani, Irans Botschafter bei der UNO. In einem Schreiben an den UN-Generalsekretär und den Sicherheitsrat der Organisation verwies Irawani auf die Entsendung ukrainischer Drohnenabwehrexperten in arabische Staaten und schrieb:
"Im Grunde wird das als materielle und operative Unterstützung der anhaltenden illegalen militärischen Aggression gegen Iran bewertet."
Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij die arabischen Golfstaaten besucht. Die USA hatten Kiew um Unterstützung beim Schutz militärischer Einrichtungen in der Region vor iranischen Angriffen gebeten. Dabei vereinbarte Kiew eine Zusammenarbeit unter anderem mit den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar.
Mehrere Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Melitopol
Das ukrainische Militär hat die Stadt Melitopol im Gebiet Saporoschje mit Drohnen angegriffen, berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"Durch den Angriff einer Kampfdrohne wurde zivile Infrastruktur beschädigt, es gibt Verletzte."
Balizki fügt hinzu, dass vier Frauen und zwei Männer Verletzungen erlitten haben.
Gebiet Belgorod: Zwei Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Stadt Schebekino im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen verwundet worden. Wie Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet, erlitt eine Frau Verletzungen, als eine FPV-Drohne ihr Auto angriff. Bei einem weiteren Drohnenangriff wurde zudem ein Mann verwundet, der in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.
Ukraine und Bulgarien unterzeichnen Sicherheitsabkommen
Die Ukraine und Bulgarien haben ein Sicherheitsabkommen mit einer Laufzeit von zehn Jahren unterzeichnet, meldet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem bulgarischen Interims-Ministerpräsidenten Andrei Gjurow verkündete Selenskij:
"Ich bin sehr froh, dass wir ein solches zehnjähriges Abkommen zwischen unseren Ländern haben. Die Hauptpunkte, die ich hervorheben möchte, umfassen die Fortsetzung der militärischen Unterstützung der Ukraine durch Bulgarien und die gemeinsame Produktion von Waffen, einschließlich Drohnen, auf dem Gebiet unserer Länder."
Ukraine entschuldigt sich bei Finnland für abgestürzte Drohnen
Kiew hat sich bei Finnland für den Absturz ukrainischer Drohnen auf finnischem Gebiet entschuldigt. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Telegraf unter Verweis auf Georgi Tichi, einen Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.
Zuvor hatte Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo den Absturz mutmaßlich ukrainischer Drohnen auf finnischem Territorium bekannt gegeben und den Vorfall als Verletzung der territorialen Integrität des Landes bezeichnet. Finnlands Polizei meldete, dass sich eine der Drohnen als Blindgänger erwies und entschärft werden musste.
LVR meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen
Nach einem Massenangriff der Ukraine auf Umspannstationen in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ist die Stromversorgung für mehr als 208.000 Abnehmer ausgefallen, teilt die Regierung der Region mit. Aufgrund der Stromausfälle wurde auch die Wasserversorgung unterbrochen. Die Reparaturarbeiten seien im Gange, die Stromversorgung solle bis Ende des Tages wiederhergestellt werden.
Kreml-Berater: USA haben Russland "interessante Angebote" unterbreitet
Im Zusammenhang mit den Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg hätten die Vereinigten Staaten eine Reihe interessanter Angebote unterbreitet. Das erklärte Kreml-Berater Juri Uschakow. Er betonte zugleich, dass die USA diese Angebote noch nicht umgesetzt hätten.
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Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne zerstört Raum mit humanitärer Hilfe
Eine ukrainische Drohne hat den Raum mit Lebensmittelpaketen für Einwohner der Gemeinde Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje getroffen, berichtet die Leiterin der Gemeinde, Natalja Iwanowa.
Ihr zufolge wurde der Großteil des Hilfsguts zerstört. Die Zerstörung humanitärer Hilfe sei ein zynischer und unmenschlicher Akt, der sich gegen die Zivilbevölkerung richte.
EU bewilligt Unterstützung der ukrainischen Rüstungsindustrie
Die Europäische Kommission hat ein Programm im Wert von 1,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der europäischen und ukrainischen Rüstungsindustrie im Rahmen des sogenannten Europäischen Programms der Verteidigungsindustrie (EDIP) bewilligt. In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es, dass im Rahmen der EDIP die europäische Rüstungsindustrie gefördert und die Zusammenarbeit mit der Ukraine in diesem Bereich verstärkt werden sollen.
Nach Angaben der Kommission sollen über 700 Millionen Euro in eine Steigerung der Rüstungsproduktion, darunter Mittel zur Drohnenbekämpfung, Raketen und Munition, investiert werden. Davon wird Kiew unmittelbar 260 Millionen Euro erhalten, während 325 Millionen Euro in gemeinsame Projekte unter Teilnahme der EU, der Ukraine und Norwegens investiert werden.
Für weitere 240 Millionen Euro sollen Luft-, Raketen- und Drohnenabwehrsysteme erworben werden. Mit dem restlichen Geld sollen Startups im Rüstungsbereich und Innovationen gefördert werden.
DVR: Sicherheitsdienste entdecken ukrainische Verstecke mit Giftstoffen
Die Sicherheitsdienste der Volksrepublik Donezk (DVR) haben mehrere Verstecke mit chemischen und bakteriologischen Waffen in den von ukrainischen Truppen befreiten Gebieten entdeckt. Dies erklärt die Sprecherin der regionalen Abteilung vom Föderalen Sicherheitsdienst FSB, Arina Klepanowa, gegenüber TASS:
"Was die Verstecke betrifft, finden wir diese von Zeit zu Zeit ausgerechnet mit Giftstoffen. Das heißt, die ukrainische Seite benutzt wirklich bakteriologische, chemische Waffen, um unsere Bevölkerung zu vergiften."
Russlands Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab
Am Morgen und Mittag des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte elf ukrainische Drohnen über russischen Grenzgebieten abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden zwischen 8:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit sieben Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Belgorod sowie jeweils zwei über den Gebieten Brjansk und Kursk zerstört.
Gebiet Cherson: Zivilistin durch ukrainischen Angriff getötet
Während des vergangenen Wochenendes ist eine Zivilistin im Gebiet Cherson ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden verwundet, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:
"In Kachowka führte ein Drohnenangriff gegen ein Wohngebiet zum Tod einer Frau des Jahrgangs 1960. In Gornostajewka wurde durch einen Drohnenangriff eine Frau des Jahrgangs 1957 verwundet. Im Dorf Schirokoje verwundeten Abwürfe von Sprengladungen von Drohnen drei Männer der Jahrgänge 1967, 1987 und 1969."
Saldo fügte hinzu, dass zudem in zahlreichen weiteren Orten des Gebiets durch Drohnen- und Artillerieangriffe mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt wurden.
Selenskij: Kiew bereit für Waffenruhe zu Ostern
Die Ukraine unterstützt jedes Format zur Lösung des Krieges, welches die Würde und Unabhängigkeit des Landes bewahrt. Kiew ist außerdem für eine Waffenruhe in jeder Form bereit, auch zu Ostern. Dies erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag im Gespräch mit Journalisten. Interfax-Ukraine zitiert den Staatschef mit den Worten:
"Eine Waffenruhe in jeder Form, wie wir heute bereits gesagt haben, sowohl eine umfangreiche als auch eine energetische – wir sind bereit für eine Waffenruhe für die Osterferien."
In diesem Jahr wird Ostern in Russland und der Ukraine am Sonntag, dem 12. April, gefeiert.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau in dem täglichen Frontbericht mit. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 83 Kraftfahrzeuge,
- zehn Artilleriegeschütze,
- drei Artillerieaufklärungsradare,
- sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- vier Munitionslager und 13 Lager mit Ausrüstung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Fluggeräte auf militärischen Flugstützpunkten, Objekte der energetischen Infrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Startvorrichtungen für unbemannte Flurzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 162 Kreisen. Die Flugabwehr schoss fünf Flugbomben, drei Neptun-Marschflugkörper und 312 Drohnen ab.
Deutsche Drohnen in Mexiko: Verbindung zwischen ukrainischem Militär und Drogenkartellen
Der Tod von Nemesio "El Mencho" Oseguera, Anführer des Kartells Jalisco Nueva Generación und meistgesuchter Drogenhändler, führte in Mexiko zu direkten Zusammenstößen zwischen Bundesstreitkräften und Kartellmitgliedern. Dabei kam ein alarmierendes Detail ans Licht: die Nutzung deutscher Militärtechnologie im Arsenal der organisierten Kriminalität.
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Lettland billigt millionenschwere Hilfe für die Ukraine
Die Regierung in Lettland hat weitere Unterstützung für die Ukraine gebilligt. Außenministerin Baiba Braže erklärt in einem Beitrag auf X (Twitter), es handele sich um Hilfe im Wert von 6,8 Millionen Euro. Das Geld sei für das ukrainische Energienetz, Schutzräume, Infrastruktur, soziale und zivile Widerstandsfähigkeit sowie für die Drohnenfähigkeiten des Landes vorgesehen.
Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Saporoschje und Charkow
Einheiten des russischen Truppenverbandes Ost haben die Ortschaft Lugowskoje im Gebiet Saporoschje befreit, berichtet das Verteidigungsministerium.
Außerdem wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes West der Ort Nowoossinowo im Gebiet Charkow eingenommen.
Gebiet Samara: Ukrainische Drohne in Industriebetrieb eingeschlagen
Ukrainische Drohnen haben am frühen Montagmorgen einen Industriebetrieb in der Stadt Toljatti im Gebiet Samara angegriffen, erklärt Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew.
Verletzte gab es keine, Wohngebäude und soziale Einrichtungen waren nicht betroffen. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.
Gebiet Kursk meldet ukrainische Drohnen- und Artillerieangriffe
Innerhalb des vergangenen Tages haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 39 unbemannten Flugzeugen angegriffen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Außerdem unternahm der Gegner 17 Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften der Region. Alle Attacken fanden zwischen 9 Uhr am Sonntag und 7 Uhr am Montag statt, präzisiert der Gouverneur.
DVR: Russische Truppen in Vorstadt von Belizkoje eingedrungen
Russische Truppen haben ihre Positionen nahe Belizkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR) verbessert, erklärt der Chef der Region, Denis Puschilin, im russischen Fernsehen. Außerdem drangen die Sturmtrupps in die Vorstadt ein.
Die Stadt Belizkoje liegt in der Volksrepublik Donezk etwa 20 Kilometer nördlich von Pokrowsk (Krasnoarmeisk).
Energodar im Gebiet Saporoschje unter Beschuss: Behörden melden Stromausfälle
Ukrainische Truppen haben erneut Energodar im Gebiet Saporoschje unter Beschuss genommen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow kam es in der Stadt zu Stromausfällen. Die Fachkräfte sind dabei, die Versorgung wiederherzustellen.
Die Stromversorgung am nächstgelegenen Atomkraftwerk Saporoschje wurde nicht unterbrochen, heißt es aus einer Mitteilung des Atommeilers.
Ukrainischer Drohnenangriff auf Taganrog in Südrussland: Ein Toter, mehrere Verletzte
Die Stadt Taganrog im Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Laut Bürgermeisterin Swetlana Kambulowa kam ein Einwohner ums Leben, acht Menschen erlitten Verletzungen.
Zudem verzeichneten die Behörden Schäden an zwölf Mehrfamilienhäusern, 27 Privathäusern und zehn Autos. In einem Schulgebäude wurde die Verglasung beschädigt. Die Anwohner eines Wohnhauses wurden evakuiert.
Experte: Kiews Truppen verlieren in vergangener Woche etwa 8.900 Soldaten
In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich ausländischer Söldner, auf etwa 8.880 Tote und Verletzte belaufen. Dies teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Informationen des russischen Verteidigungsministeriums.
Demnach wurden dem Gegner die heftigsten Verluste von Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte zugefügt, die an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk im Einsatz sind.
Ferner zerstörte die russische Armee im Laufe der vergangenen Woche fünf Panzer, fast 700 Kampffahrzeuge, 51 Artilleriebekämpfungsradare und Anlagen der Elektronischen Kampfführung, 121 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung. Zudem eliminierte sie mehr als 3.100 Drohnen.
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als einhundert gegnerische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 102 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Kursk, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Pensa, Uljanowsk und Samara sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zum Absturz gebracht.
29.03.2026 21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Moskauer Außenministerium bestellte britische Geschäftsträgerin ein
Das Außenministerium der Russischen Föderation hat die britische Geschäftsträgerin Danae Dholakia eingesetzt. Dies berichtete das russische Außenministerium der Nachrichtenagentur TASS.
In der zwischenstaatlichen Kommunikation dient das Einbestellen des Botschafters oder seines Vertreters dazu, einen offiziellen Protest des Gastlandes über bestimmte Handlungen des Herkunftslandes des Diplomaten auszudrücken. Meist ist das Herbeizitieren des Botschafters ins jeweilige Außenministerium ein Zeichen für ernstere diplomatische Spannungen.
Der Grund für die Einbestellung Dholakias ist unbekannt. Es gibt allerdings Spekulationen in den russischen Medien, dass die Vorladung der britischen Geschäftsträgerin ins Außenministerium mit der Verwicklung des Vereinigten Königreichs in den Ukrainekrieg zu tun haben könnte.
Bereits Mitte März hatte das russische Außenministerium beim britischen Botschafter Nigel Casey gegen den ukrainischen Angriff auf die russische Stadt Brjansk mittels Storm-Shadow-Raketen des französisch-britischen Herstellers MBDA protestiert. Der Angriff auf Brjansk war am 10. März erfolgt.
Ministerpräsident: Ukrainische Drohnen stürzten in Finnland ab
Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo erklärte, dass vermutlich ukrainische Drohnen in Finnland abgestürzt seien. Er betonte, dass dies einen schwerwiegenden Verstoß gegen die territoriale Integrität Finnlands darstelle. Orpo erklärte:
"Diese Verletzung der territorialen Integrität ist eine sehr ernste Angelegenheit. Es handelt sich wahrscheinlich um ukrainische Drohnen, aber die Umstände werden noch geklärt, und wir werden später Einzelheiten bekannt geben."
Nach Angaben des Ministerpräsidenten seien die Drohnen nicht abgeschossen worden – sie seien von selbst abgestürzt. Im Zusammenhang mit dem Vorfall erwägen die finnischen Behörden laut dem Rundfunk- und Fernsehsender Yle die Einberufung einer Sitzung unter Beteiligung von Präsident Alexander Stubb und Vertretern der Regierung. Später bestätigte die finnische Luftwaffe, dass mindestens eine der Drohnen, die in der Nähe der Stadt Kouvola im Südosten des Landes abgestürzt waren, ukrainischer Herkunft war. Angehörige der finnischen Streitkräfte, die von Yle zitiert werden, gaben an, dass es ihnen gelungen sei, eine der Drohnen als eine ukrainische An-196 zu identifizieren.
Untergrund: Russische Truppen greifen Luftwaffenstützpunkt in der Region Chmelnizkij an
Die russischen Streitkräfte haben unterirdische Lager eines Luftwaffenstützpunkts der ukrainischen Streitkräfte in der Region Chmelnizkij angegriffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Koordinator des prorussischen Untergrunds in der Stadt Nikolajew, Sergej Lebedew. Er stellte klar, dass die Operation am Abend des 28. März durchgeführt wurde. Die Ziele befanden sich in der Nähe der Ortschaft Starokonstantinow. Der Koordinator des Untergrunds merkte zudem an, dass in der Umgebung der getroffenen Objekte innerhalb von 40 Minuten nach den Angriffen eine erneute Detonation registriert wurde. Ein Rettungshubschrauber und etwa zehn Krankenwagen trafen am Ort ein. Lebedew sagte:
"Nach den vorliegenden Informationen wurden geschützte Objekte angegriffen – unterirdische Infrastruktur, darunter gewölbte Schutzräume mit Lagern und ein befestigter Bunker, der mit der Luftfahrtkontrolle in Verbindung steht."
TASS: Kiew bereitet die Mobilisierung von Frauen vor
In der Ukraine laufen Vorbereitungen für die Mobilisierung von Frauen. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Dazu hieß es:
"Die ukrainische Seite bereitet sich darauf vor, die weibliche Bevölkerung zu mobilisieren, und das Auftauchen von Werbekampagnen mit einem entsprechenden Aufruf – einem Aufruf zur Teilnahme an der Verteidigung der Ukraine – ist ein direkter Beweis dafür."
Wie die Agentur UNIAN zuvor berichtete, sind in den Straßen ukrainischer Städte Werbebanner mit dem Slogan "Die Verteidigung der Ukraine ist eine Frauensache" aufgetaucht. Nach Angaben der Behörden schrumpft die Personalstärke der ukrainischen Streitkräfte rapide, es gibt keine neuen Freiwilligen, und die Qualität der zwangsweise Mobilisierten lässt zu wünschen übrig. In diesem Zusammenhang bereiten die ukrainischen Behörden die Frauen auf die Mobilisierung vor, präzisierte die Quelle in den russischen Sicherheitsbehörden. Es wird darauf hingewiesen, dass in den Brigaden der ukrainischen Streitkräfte bereits die Posten von Beratern des Brigadekommandanten für Fragen der Geschlechtergleichstellung eingeführt werden.
Zwei Verletzte bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung Lesnoje im Gebiet Saporoschje
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje sind zwei Zivilisten verletzt worden. Das örtliche Gesundheitsministerium teilt auf Telegram mit, dass sich der Vorfall in der Siedlung Lesnoje ereignet habe, als das ukrainische Militär die Ortschaft mit Drohnen angegriffen habe. Die beiden verletzten Einwohner seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Weitere Einzelheiten gibt die Behörde nicht bekannt.
Sumy: Ukrainischer Ölriese Naftogaz meldet intensiven Beschuss seiner Anlagen
Der ukrainische Ölkonzern Naftogaz teilte mit, dass seine Anlagen erneut angegriffen worden seien. Auf seinem Telegram-Kanal teilte das Unternehmen mit, dass die Anlagen von Naftogaz bereits den vierten Tag in Folge unter intensivem Beschuss stehen. Diesmal wurde die Infrastruktur im Gebiet Sumy beschädigt.
Das Unternehmen berichtete zudem von einem Brand, der unmittelbar nach dem Beschuss der Anlagen ausgebrochen war. Dabei wurde niemand verletzt, so heißt es aus dem Unternehmen weiter.
"Ich bin Amerikaner" – Mann entkommt knapp Zwangsmobilisierung in Lwow
Ein Mann, der angab, US-Staatsbürger zu sein, konnte knapp der Zwangsmobilisierung in der Ukraine entkommen. Die Aufnahmen kursieren seit Freitag im Internet und sollen in Lwow entstanden sein. Der Mann wurde wiederholt geschlagen und getreten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Ukrainische Drohne detoniert in Siedlung Rschewka: Frau verletzt, Minibus beschädigt
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet ein weiteres Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei in der Siedlung Rschewka eine gegnerische Drohne detoniert. Dabei sei eine Zivilistin verletzt worden. Man habe die Frau mit einem Explosionstrauma und zahlreichen Wunden an einer Schulter und einem Unterschenkel in ein Krankenhaus in der Stadt Schebekino eingeliefert. Durch die Explosion seien ein Minibus, ein Geschäft und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Gladkow teilt auf Telegram ein Foto mit dem beschädigten Fahrzeug.
Experte: Ukraine in "militärischen Schengen" für Drohnenangriffe auf Russland aufgenommen
Die Ukraine sei faktisch in das "militärische Schengen"-Format aufgenommen worden, erklärte der Militärexperte Alexander Stepanow vom Institut für Recht und nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Staatsverwaltung und Staatswirtschaft gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und begründete damit, warum das Land seine Drohnen ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten, einschließlich des Baltikums, bewegen könne. Im Laufe der vergangenen Woche startete das ukrainische Militär praktisch täglich Drohnen in Richtung der nordwestlichen Grenzregionen, insbesondere der Gebiete Leningrad und Pskow – und höchstwahrscheinlich flogen die Drohnen über die baltischen Staaten. Stepanow erklärte:
"De facto ist die Ukraine in das sogenannte Militär-Schengen-Abkommen eingebunden, wodurch sie ihre militärischen Mittel, darunter auch Drohnen, ungehindert im Luftraum der NATO-Staaten bewegen kann. Ich möchte betonen, dass die baltischen Staaten diesen Prozess nicht nur kontrollierten, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Möglichkeiten zur Zielerfassung und zur Festlegung der aus Sicht der Angriffe auf russisches Territorium optimalen Route sicherstellten. Das Baltikum fungiert somit als Zwischenstützpunkt für militärische Eingriffe in die Energie- und Logistikinfrastruktur des nordwestlichen Industriezentrums. Diese Aggression wird mit hoher Wahrscheinlichkeit fortgesetzt."
Bericht: Die USA können Kiew keine zusätzlichen Waffen verkaufen – wegen Iran-Krieg
Die wachsende Verzweiflung von Wladimir Selenskij sei eine der weniger offensichtlichen Folgen des neuen Krieges im Nahen Osten, schreiben die Autoren des chinesischen Medienportals Sohu. Washingtons geopolitischer Fokus hat sich verlagert, wodurch Kiew ohne zusätzliche Waffenlieferungen zurückblieb. Gleichzeitig hat Russland einen enormen finanziellen Vorteil dadurch erzielt. In dem Artikel auf dem Portal heißt es insbesondere:
"Die USA haben ihre strategischen Ressourcen auf den Nahen Osten konzentriert, was der Ukraine einen schweren Schlag versetzt hat. In dem Versuch, sich die Unterstützung der USA zu sichern, entsandte Selenskij ukrainische Militärexperten für die Bekämpfung von Drohnen nach Iran. Da die USA jedoch im Nahen Osten enorme Mengen an Munition verbrauchen, können sie der Ukraine nicht die erforderliche Menge an Waffen zur Verfügung stellen, selbst wenn die EU und die NATO dafür bezahlen würden."
Kupjansk: Unter Drogen gesetzte Gruppe von ukrainischen Saboteuren ausgeschaltet
Etwa 30 ukrainische Saboteure versuchten, Kupjansk unter dem Einfluss von Drogen anzugreifen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Bei den neutralisierten Kämpfern wurde Ecstasy gefunden. Im Verlauf der Gefechte konnten Einheiten der russischen Streitkräfte den Angriff erfolgreich abwehren und die vorrückende feindliche Gruppe vollständig zerschlagen, schreibt SHOT.
Die Autoren berichteten, dass das ukrainische Militär versucht habe, die Vororte von Kupjansk vom russischen Militär zurückzuerobern. Nach Angaben des Kanals waren in der vergangenen Woche sechs Gruppen aktiv, wurden jedoch vernichtet.
Erstmals seit zwölf Jahren: Vertreter der Staatsduma in Washington
Abgeordnete der russischen Staatsduma sind in die USA gereist, um sich mit Mitgliedern des US-Kongresses zu treffen und Moskaus Standpunkte auf der internationalen Bühne darzulegen. Es handelt sich um die ersten parlamentarischen Treffen zwischen den USA und Russland seit zwölf Jahren.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Russische Luftabwehr zerstört weitere 27 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 12 Uhr MESZ 27 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Tula, Smolensk, Leningrad, Pskow, über der Teilrepublik Krim und dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wolnaja Sloboda, Iskriskowschtschina, Nowaja Setsch, Nowodmitrowka und Schostka im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Woltschanskije Chutora, Malaja Woltschja und Ternowaja im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, ein Munitionslager und zwei Langer mit Kriegszubehör zerstört.
Der Truppenverband West habe die Ortschaft Kowscharowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Blagodatowka, Monatschinowka, Moskowka und Studentok im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Stary Karawan in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen und zwei Munitionslager verloren.
Auch der Truppenverband Süd habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Gorodeschtschino, Kondratowka, Konstantinowka, Kramatorsk und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 225 Soldaten. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, fünf Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zwei Munitions- und vier Materiallager zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Belizkoje, Wassiljewka, Grischino, Dobropolje, Kutusowka, Lenina, Marjewka, Nowogrigorowka, Sergejewka, Torskoje und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 310 Armeeangehörige verloren. Ein Kampfpanzer, zwei Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Welikomichailowka, Dobropassowo und Lugowoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Dolinka, Kopani, Komsomolskoje und Mirnoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das Ministerium in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 280 Soldaten. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Wagen und ein Materiallager verloren.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Kamyschewacha im Gebiet Saporoschje sowie Molodezkoje und Nadeschdowka im Gebiet Cherson getroffen habe. Dabei seien bis zu 70 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem 19 Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.
Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Militärflughäfen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Drohnenbasen, Lager mit Marschflugkörpern des Typs Flamingo und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden im Gegenteil 13 Lenkbomben und 345 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.093 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.562 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.150 Geschütze und Mörser verloren.
Zwei Zivilisten bei ukrainischer Drohnenattacke auf Siedlung im Grenzgebiet Brjansk verletzt
Das ukrainische Militär hat am Sonntagvormittag erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf Telegram über eine ukrainische Attacke mit Kamikaze-Drohnen. In der Siedlung Kurkowitschi seien zwei friedliche Einwohner verletzt worden. Bei den Opfern handele es sich um zwei Männer. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker bezeichnet den Angriff als terroristisch.
Außerdem meldete Bogomas den Abschuss von 48 unbemannten Luftfahrzeugen in der zurückliegenden Nacht. Bei der nächtlichen Attacke seien keine Schäden entstanden. Niemand sei zu Schaden gekommen.
Energiekrise verdrängt Ukraine: Geht dem Westen das Geld aus?
Steigende Energiepreise infolge des Nahostkriegs könnten dem Westen die finanziellen Spielräume für die Unterstützung Kiews entziehen, sagt der russische Diplomat Rodion Miroschnik. Der Ukraine-Konflikt rücke durch die Entwicklung in Iran aus dem Fokus, während Europa unter Druck gerate, Mittel eher für die eigene Energieversorgung als für den Krieg einzusetzen. Gleichzeitig nutzten westliche Staaten die Ukraine weiter strategisch als politisches und militärisches Instrument sowie für PR-Zwecke, was aus russischer Sicht Verhandlungen erschwere. Moskau setze daher verstärkt auf internationale Foren wie die UN, um seine Position gegenüber dem Globalen Süden zu vermitteln.
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Südkorea prüft Rohbenzin-Importe aus Russland
Südkorea zieht zur Sicherung seiner heimischen Industrie den Import von Rohbenzin aus Russland und anderen Ländern in Betracht. Hintergrund sei eine vorübergehende Lockerung der US-Exportkontrollen für Erdölprodukte aus Russland, sagte Finanzminister Koo Yun-cheol in einem Fernsehinterview. Bei seinem in den USA geplanten Investitionsprogramm im Umfang von 350 Milliarden Dollar erwäge das Land zudem, zunächst auf den Energiesektor zu setzen, erklärte der Minister weiter.
Zuvor hatte Präsident Lee Jae-myung eine solche Möglichkeit nicht ausgeschlossen, nachdem die USA eine Ausnahmegenehmigung für den Verkauf und Transport von Erdöl aus Russland erteilt hatten. Südkorea hatte Erdöl-Importe aus Russland im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eingestellt.
Oberst Reisner im BZ-Interview: Ukraine wird offenbar Territorium abgeben müssen
Markus Reisner hat der Berliner Zeitung ein Interview gegeben, in dem er die Entwicklungen im Ukraine-Krieg analysiert. Der Offizier des österreichischen Bundesheeres äußert sich auch zu strategischen Fehlern Russlands und der Ukraine und zu Szenarien für ein Ende des Krieges.
Aus seiner Sicht habe Russland die militärischen Fähigkeiten der Ukraine zu Beginn des Krieges massiv unterschätzt. Der größte strategische Fehler der Regierung in Kiew sei es dagegen gewesen, im Sommer 2022 ein mögliches Verhandlungsfenster nicht genutzt zu haben.
"Eine Chance wurde nicht genutzt. Vermutlich hätte es damals einen Kompromiss gegeben. Wahrscheinlich wäre das kein perfekter Frieden für die ukrainische Führung gewesen, aber ein früherer Kriegsstopp. Heute laufen alle realistischen Szenarien darauf hinaus, dass die Ukraine Territorium abgeben muss. Da ist es egal, ob es auf das koreanische, deutsche oder finnische Modell hinausläuft."
Der Unterschied zwischen diesen drei Modellen liege vor allem darin, wie stabil die Friedenslösung wäre und wie stark die Ukraine politisch und militärisch abgesichert würde, so Reisner.
Ein Toter und fünf Verletzte bei Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens zehn Geschosse ab und setzte 119 Drohnen ein, von denen 62 abgeschossen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Einwohners der Stadt Graiworon. Der Mann wurde durch die Explosion einer FPV-Drohne getötet. Ein Einwohner der Siedlung Krasny Oktjabr erlitt Verletzungen, als in seiner Nähe eine Drohne explodierte. In der Stadt Schebekino kamen Eheleute auf dem Hof vor ihrem Haus zu Schaden, als dort eine FPV-Drohne detonierte. Zudem wurden zwei Angehörige der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, neun Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, eine Stromleitung, eine Gasleitung, ein Traktor, ein Minibus und 13 Autos.
Politiker: Atomwaffen in den Händen Kiews würden Bedrohung für gesamte Welt darstellen
Michail Scheremet vertritt als Abgeordneter in der russischen Staatsduma (Unterhaus des Parlaments) die Republik Krim. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti äußert sich der Politiker zu der Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Kiew wünsche sich Nuklearwaffen als Teil der westlichen Sicherheitsgarantien. Der Besitz von Atomwaffen bedeute in erster Linie eine Verantwortung, meint der Duma-Abgeordnete.
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Ukrainische Drohnen greifen Industriebetrieb in Toljatti am linken Wolga-Ufer an
In der zurückliegenden Nacht und am frühen Sonntagmorgen haben die Behörden des russischen Gebiets Samara zweimal den Luftalarm ausgerufen. Das russische Verteidigungsministerium meldete auf der Plattform Telegram den Abschuss mehrerer ukrainischer Drohnen. Ihre Zahl nannte die Behörde jedoch nicht.
Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew teilte ebenfalls auf Telegram mit, dass die Attacke aus der Ukraine einem Industriebetrieb in der Stadt Toljatti am linken Wolga-Ufer gegolten habe. Der Politiker meldete zwar keine Opfer, gab aber keine weiteren Einzelheiten bekannt. Fedorischtschew erinnerte seine Landsleute an das Verbot, Fotos und Videos vom Einsatz der Luftabwehr oder von den Folgen von Drohnenangriffen in den sozialen Medien zu teilen. Beim Fund von Wrackteilen solle man umgehend den Rettungsdienst benachrichtigen, so der Gouverneur.
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 28. März bis 6 Uhr MESZ am 29. März 39 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit sechsmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus einen Angriff, bei dem ein unbemanntes Luftfahrzeug einen Sprengsatz abwarf.
Chinstein meldet zudem einen Stromausfall nach einer ukrainischen Attacke auf eine Energieanlage im Bezirk Rylsk. Außerdem berichtet der Gouverneur über einen tragischen Vorfall: In der Siedlung Wolokonsk öffneten zwei Einwohner im Alter von 51 und 63 Jahren offenbar einen Karton mit einem Sprengsatz. Einer der Männer erlag seinen Verletzungen, der andere sei mit einem Barotrauma des Ohres und einer Wunde an der linken Hand ins Krankenhaus eingeliefert worden. In diesem Zusammenhang ruft der Politiker seine Landsleute zur Umsicht auf.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 28. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kasatschji Lageri — 6,
- Aljoschki — 8,
- Prawyje Solonzy — 2,
- Dnjeprjany — 4,
- Kachowka — 5.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Nowaja Kachowka und Golaja Pristan wurden insgesamt 13 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Selenskij will langfristige Beziehungen im Nahen Osten aufbauen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij strebt stärkere wirtschaftliche und militärische Beziehungen zwischen der Ukraine und Ländern im Nahen Osten an. Dies umfasst gemeinsame Produktion, Zusammenarbeit im Energiesektor, Investitionen und den Austausch von Erfahrungen im Krieg, sagte Selenskij während eines offiziellen Besuchs in Katar.
"Einfacher Verkauf interessiert uns nicht."
Die Regierung in Kiew wolle systemische Beziehungen, durch die Einnahmen durch Export erzielt würden und die Ukraine ausreichend Mittel erhalte, "um in die heimische Produktion zu investieren".
In Doha traf sich Selenskij mit dem Emir Tamim bin Hamad Al Thani und dem Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Dabei ging es auch um die Erhöhung der Sicherheit in beiden Ländern. Beide Seiten vereinbarten eine Partnerschaft im Verteidigungssektor für mindestens zehn Jahre. Im Anschluss an das Treffen zwischen den Staatschefs wurde ein Abkommen über gemeinsame Projekte in der Rüstungsindustrie unterzeichnet.
DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. März bis 0 Uhr am 29. März (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zehn Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Vier Zivilisten, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Dabei wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Brand im Hafen Ust-Luga
Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet auf Telegram über einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Leningrad im Nordwesten Russlands. Ihm zufolge begann die ukrainische Attacke in der Nacht zum Sonntag. Im Zeitraum von 1:41 Uhr bis 5:46 Uhr MESZ fing die russische Luftabwehr über der Region 31 unbemannte Luftfahrzeuge ab.
Der Politiker meldet keine Opfer. Dennoch bestätigt Drosdenko Schäden und einen Brand im wichtigen Hafen Ust-Luga. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 203 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 203 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge wurden über folgenden Regionen Russlands zerstört: Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pensa, Pskow, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie der Großraum Moskau, die Region Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
28.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Energodar: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte zwei Menschen verletzt
Wie der Bürgermeister von der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mitteilt, wurden eine Frau und ein Mann in der Stadt bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Bürgermeister weist zudem darauf hin, dass in der Stadt, die an das Kernkraftwerk Saporoschje grenzt, weiterhin eine extrem erhöhte Drohnengefahr besteht. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"Soeben wurden bei einem Angriff durch eine Drohne zwei Menschen verletzt – eine junge Frau und ein Mann. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht."
Bericht: Lager mit ukrainischen Antidrohnensystemen in den VAE zerstört
Nach Berichten des staatlichen Rundfunk- und Fernsehsenders der Islamischen Republik (IRIB) haben iranische Truppen ein Lager mit ukrainischen Drohnenabwehrsystemen in Dubai zerstört. Diese Erklärung gibt Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte "Khatam al-Anbia", ab. Ihm zufolge haben die Luft-, Weltraum- und Seestreitkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte) Angriffe auf Rückzugsgebiete amerikanischer Soldaten in Dubai geflogen. Infolgedessen hätten die US-Streitkräfte große Verluste erlitten. Er fügt hinzu:
"Gleichzeitig (...) wurde ein Lager mit ukrainischen Systemen zur Abwehr von Drohnen zerstört, (...) in dem sich auch 21 Ukrainer befanden."
Ukrainisches Militär greift Getreidespeicher im Gebiet Cherson an
Nach Angaben des Gouverneurs Wladimir Saldo haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen einen Angriff auf das Gelände eines Getreidespeichers im Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Cherson durchgeführt, in dem sich 700 Tonnen Getreide befanden. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Saldo:
"Im Dorf Blagoweschtschenka im Bezirk Nowotroizk kam es infolge von Drohnenangriffen zu einem Brand auf dem Gelände des Getreidelagers. Im Getreidelager befanden sich 700 Tonnen Korn, dem Landwirt entstand ein enormer Schaden. Außerdem brannten zwei Lastwagen aus. Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Es gibt keine Toten und Verletzten."
Außenministerium warnt Seoul vor Folgen seiner Ukraine-Hilfe
Russland werde gezwungen sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sollte Südkorea mit Waffenlieferungen an Kiew beginnen, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Andrei Rudenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Nach Angaben des Diplomaten macht Moskau Seoul gegenüber deutlich, dass eine Beteiligung an der Lieferung tödlicher Waffen, auch im Rahmen der PURL-Initiative, unzulässig sei. Rudenko erklärte:
"Seoul hat sich zwar im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mit dem Kollektiven Westen solidarisiert, beteiligt sich jedoch nicht an direkten Lieferungen tödlicher Waffen an das Regime in Kiew. Bei der Gestaltung unserer Beziehungen zu Seoul berücksichtigen wir dessen sich abzeichnende Annäherung an die NATO im militärischen Bereich, in deren Rahmen die Republik Korea eine Reihe von Mitgliedsländern des Bündnisses bei der Aufrüstung unterstützt, die der Ukraine militärische Hilfe leisten. Wir vermitteln der südkoreanischen Seite über verschiedene Kanäle konsequent die grundsätzliche Position Russlands, dass eine Beteiligung der Republik Korea an der direkten und indirekten Versorgung des Kiewer Regimes mit tödlichen Waffen – unter anderem im Rahmen der PURL-Initiative – unzulässig ist. Andernfalls könnten die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der Republik Korea ernsthaft Schaden nehmen, und wir wären gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich hoffe, dass wir solche Schritte nicht tun müssen."
EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März in die Ukraine reisen. Sie werde in Kiew gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga treffen, kündigt die Estin auf der Plattform X an. Bei den Gesprächen soll es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. Dabei fügt Kallas hinzu:
"Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss."
Sibiga zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.
Kämpfer: Die meisten Söldner nutzen Zivilisten hinterhältig als Schutzschild
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Kämpfer der Rosgwardia berichtet, nutzt die überwiegende Mehrheit der Söldner, die auf Seiten der Ukraine kämpfen, Zivilisten als lebenden Schutzschild. Der Kämpfer Lew Makejew betonte, dass seine Einheit auf dem Schlachtfeld im Zuge der militärischen Sonderoperation auf Söldner aus Polen sowie aus verschiedenen afrikanischen und nahezu allen europäischen Ländern gestoßen sei. Makejew erklärte:
"Nur Grausamkeit – sie haben sich dort in keiner Weise von ihrer guten Seite gezeigt. Die überwiegende Mehrheit von ihnen hat Zivilisten hinterhältig als Schutzschild und Wohngebiete als Festungsanlagen missbraucht. Dadurch zwangen sie unsere Einheiten, sich zu offenbaren, und versuchten anschließend punktuell, zu uns vorzudringen, um ihre Sabotage- und Aufklärungsaktivitäten direkt durchzuführen, was jedoch nicht von Erfolg gekrönt war [...] Alle ihre Angriffe wurden abgewehrt, und praktisch alle Einheiten, die dort an den Kämpfen beteiligt waren, wurden vollständig vernichtet."
Orbán fordert Selenskij auf: "Ziehen Sie Ihre Agenten sofort aus Ungarn ab"
In etwas mehr als zwei Wochen stehen in Ungarn Wahlen an. Vor diesem Hintergrund hat Ministerpräsident Viktor Orbán in einer über die sozialen Medien verbreiteten Videobotschaft Wladimir Selenskij aufgefordert, "seine Agenten sofort abzuziehen" und den "Willen der Ungarn zu respektieren".
Orbán erklärte, die Ukraine habe Ungarn in ein "Operationsgebiet des ukrainischen Geheimdienstes" verwandelt. Zudem sagte er, in der oppositionellen Tisza-Partei gingen ukrainische "Spione" sowie "von den Ukrainern bezahlte IT-Spezialisten" ein und aus.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Militärkorrespondent: Forderung nach Atomwaffen macht die Ukraine zu einer Trümmerwüste
Der Militärkorrespondent Alexander Sladkow reagierte scharf auf die Äußerung von Wladimir Selenskij, wonach der Ukraine Atomwaffen zur Verfügung gestellt werden müssten. Nach Ansicht des Journalisten wäre ein solcher Schritt fatal für das Land und seine Bevölkerung. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Er wird die Überreste des ukrainischen Volkes vernichten. Dieser Mann wird erreichen, dass das von ukrainischen Truppen kontrollierte Gebiet in eine rauchende Trümmerwüste verwandelt wird. Seine Provokationen werden das, was einst die Ukraine war, ins Verderben stürzen."
FSB vereitelt von Kiew geplanten Mordanschlag in Südrussland
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben einen Terroranschlag im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste in Stawropol verhindert. Ein russischer Staatsbürger des Jahrgangs 1995 soll demnach auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste ein Attentat auf einen Polizeibeamten und seine Familienangehörigen geplant haben. Bei der Festnahme des mutmaßlichen Saboteurs durch FSB-Spezialeinheiten habe sein ukrainischer Auftraggeber per Fernsteuerung einen Sprengsatz gezündet, wodurch der Täter eine tödliche Verletzung erlitten habe, heißt es in einer FSB-Mitteilung.
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Gouverneur von Cherson: Art der Kampfhandlungen rund um Dnjepr verändert sich
Wie der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte, haben sich die Kampfbedingungen in dem Gebiet deutlich erschwert. Laut Saldo habe die Entwicklung von Drohnen den Charakter der Kampfeinsätze vollständig verändert. Der Gouverneur merkte an, dass die Zone, die von Drohnen vollständig abgedeckt wird, derzeit mindestens 15 Kilometer auf beiden Seiten des Flusses umfasst. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:
"Die Frontlinie am Dnjepr ist heute ganz anders als noch vor zwei oder drei Jahren. Die Entwicklung unbemannter Systeme hat den Charakter der Kampfhandlungen in diesem Abschnitt völlig verändert. Das bedeutet, dass jede Bewegung von Fahrzeugen, Booten und Personal sofort in die Gefahrenzone gerät. Daher sind klassische große Frontalangriffe heute nicht mehr denkbar. Das ist für beide Seiten eine äußerst schwierige Aufgabe."
Ukraine und VAE kooperieren bei Luftverteidigung
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Muhammed bin Sajid al-Nahjan, zu Gesprächen über die Sicherheitslage im Nahen Osten getroffen. Dabei sei es um die Situation in den Emiraten, iranische Angriffe sowie die "Blockade der Straße von Hormus, die den globalen Ölmarkt unmittelbar beeinträchtigt", gegangen. Für die Ukraine gehe es auch um eine Grundsatzfrage, schrieb Selenskij nach dem Treffen in den Emiraten auf der Plattform X:
"Terror darf nirgends auf der Welt walten. Der Schutz muss überall ausreichend sein."
Man habe mit dem Präsidenten der Emirate eine entsprechende Kooperation vereinbart, erklärte Selenskij. Die Details sollen demnach noch ausgearbeitet werden.
Am Donnerstag hatte die ukrainische Regierung bereits ein ähnliches Abkommen mit Saudi-Arabien abgeschlossen.
Die Regierung in Kiew drängt seit Wochen auf einen Tauschhandel, bei dem die Golfstaaten elektronische Störsender und mobile Waffen aus der Ukraine erhalten würden, um damit iranische Drohnen abzuwehren. Im Gegenzug würde die Ukraine Abwehrraketen erhalten, mit denen sie sich gegen Marschflugkörper aus Russland schützen könnte.
Ukrainische Drohne greift Familie im Gebiet Saporoschje an: Eine Tote, zwei Verletzte
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat eine ukrainische Drohne in der Siedlung Burtschak ein ziviles Auto angegriffen. Im Fahrzeug befand sich eine Familie: ein 27-jähriger Mann, eine 26-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Die Frau erlag ihren Verletzungen. Der Mann und das vierjährige Kind wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das andere Kind kam mit dem Schrecken davon. Balizki betont:
"Das ist kein Angriff auf Militärobjekte. Das ist eine gezielte Tötung von Zivilisten."
Der Politiker sichert der betroffenen Familie jede erforderliche Unterstützung zu.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Brussowka in DVR befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, verbesserte der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Malaja Kortschakowka und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Bely Kolodes, Pokaljanoje und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 195 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Munitions- und zehn Materiallager.
Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Brussowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Jazkowka, Stary Karawan, Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow. Dabei wurden bis zu 160 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, indem er gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Ischewka, Kurtowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Artjoma und Iljinowka in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Soldaten. Ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitions- und fünf Materiallager wurden zerstört.
Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Position an der vordersten Linie, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Nowopawlowka, Grischino, Belizkoje, Prijut und Torskoje in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk traf. Der Gegner verlor mehr als 335 Armeeangehörige. Dabei wurden sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Kopani, Wosdwischewka, Dolinka, Nosossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Saporoschez, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden mehr als 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Zudem zerstörte das russische Militär 14 Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden acht Lenkbomben, vier Flamingo-Marschflugkörper und 385 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Medienbericht: Kallas gerät wegen Ukraine in Streit mit Rubio
Beim Gipfel der Außenminister der G7 soll es laut Medienberichten zu einem Streit zwischen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem US-Außenminister Marco Rubio gekommen sein. Nach Angaben der Nachrichtenwebseite Axios kritisierte die EU-Chefdiplomatin die USA dafür, dass Washington den Druck auf Moskau nicht verstärkt. Rubio habe daraufhin mit einem vollständigen Rückzug Washingtons aus dem Verhandlungsprozess gedroht. Dabei habe der US-Außenminister seine Stimme erhoben.
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Dmitrijew: "Europa wird um russische Energie betteln"
Kirill Dmitrijew, Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und Sondergesandter von Präsident Wladimir Putin für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, warnt, dass sich "die schwerste Energiekrise der Menschheitsgeschichte" abzeichne und weder Europa noch Großbritannien darauf vorbereitet seien.
Er wirft Ursula von der Leyen und anderen europäischen sowie britischen Politikern vor, sich "selbst ins Knie geschossen" zu haben, indem sie russische Energieträger boykottierten. Das habe eine massive Deindustrialisierung zur Folge, die das direkte Ergebnis dieser "eindeutig falschen Entscheidungen" sei.
Dmitrijew prognostiziert, Europa und Großbritannien würden bald "um russische Energielieferungen betteln", wobei Russland selbst entscheiden werde, ob es darauf eingehe oder nicht.
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Ein Toter und mehrere Verletzte bei Angriffen auf 28 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 28 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner setzte 71 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 34 abgefangen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines friedlichen Einwohners der Siedlung Malomichailowka. Der Mann kam ums Leben, als eine Drohne ein Auto angriff. In der Nähe der Siedlung Zerkowny erlitt ein Zivilist bei einer ähnlichen Attacke Verletzungen. Ein weiterer Fahrer kam in der Siedlung Neschegol zu Schaden, als eine FPV-Drohne seinen Kleintransporter attackierte. Ein Mann und eine Frau wurden bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Tschaiki verletzt. In der Stadt Graiworon wurde außerdem ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes verwundet.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: vier Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung, zwei Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und elf Autos.
Ukrainische Drohne beschädigt Mehrfamilienhaus in Wassiljewka – Evakuierung
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet eine folgenschwere ukrainische Attacke auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. In mindestens 16 Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Die Bewohner seien dennoch aus dem beschädigten Gebäude evakuiert worden. Am Ort des Geschehens sind Sicherheitskräfte und Reparaturteams im Einsatz. Der Gouverneur zeigt mit einem Foto das Ausmaß der Schäden.
Luftalarm in mehreren Gebieten der Ukraine – Explosionen in Odessa und Kriwoi Rog
In der Nacht zum Samstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in den Regionen Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk, Tschernigow, Poltawa, Tscherkassy, Kirowograd und Odessa. Örtliche Medien berichteten über Detonationen in den Städten Kriwoi Rog und Odessa. In Kriwoi Rog, einer wichtigen Industriestadt im Gebiet Dnjepropetrowsk, soll ein Betrieb beschädigt worden sein. In der Schwarzmeerhafenstadt Odessa soll es ebenfalls Einschläge gegeben haben.
Der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Sergei Lyssak, meldet einen Toten und mindestens elf Verletzte. Ihm zufolge seien ein Krankenhaus und mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Die ukrainischen Behörden berichten zudem über zwei Tote infolge eines Angriffs auf ein Industriewerk in Kriwoi Rog. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.
Russland weist regelmäßig Anschuldigungen der Ukraine und des Westens zurück, wonach seine Armee zivile Objekte angreife. Der Kreml und das Außenministerium betonen, dass nur militärisch relevante Infrastruktur des Gegners unter Beschuss gerate. Ein Kommentar des Verteidigungsministeriums in Moskau zu den jüngsten Angriffen liegt bislang nicht vor.
Lawrow bei France TV: "Selenskijs Junta hat nichts mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu tun"
In einem Interview mit France Télévisions hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow die Haltung Frankreichs kritisiert, insbesondere die des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Europa werde viel über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. Vor allem Macron habe sich wiederholt "mit leidenschaftlicher Inbrunst" dafür eingesetzt.
Man müsse sich jedoch klarmachen, wem dadurch Sicherheit garantiert werde: einem offen nazistischen Regime, das die Rechte von Minderheiten mit Füßen trete – ein Umstand, der im Westen nie thematisiert werde.
Demgegenüber, so Lawrow weiter, unternehme Washington alle erdenklichen Anstrengungen, um Kiews Zustimmung zu den Vereinbarungen zu erreichen, die beim Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA in Anchorage erzielt worden seien.
Dennoch hätten die Spitzenvertreter der Europäischen Union und der NATO während der Verhandlungen zur Ukraine versucht, die US-Regierung von den in Alaska getroffenen Vereinbarungen abzubringen, so Lawrow. Die Verzögerung des Konfliktlösungsprozesses sei auf diese untergrabende Politik der EU und des Nordatlantikbündnisses zurückzuführen.
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Gebiet Kursk: Beschädigte Häuser und Autos durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. März bis 5 Uhr MEZ am 28. März 40 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 19-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zwölf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker von Schäden: Bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die Ortschaften Rylsk, Durowo, Michailowka, Girji und Salnoje wurden insgesamt zwei Wohnhäuser und fünf Autos beschädigt.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. März 24 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Malaja Lepeticha — 2,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Ljubimowka — 4,
- Aljoschki — 5,
- Golaja Pristan — 3,
- Dnjeprjany — 3,
- Kachowka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Sagi wurden insgesamt 16 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe ukrainischer Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. März bis 0 Uhr am 28. März (Ortszeit) wurden vier zivile Einwohner, darunter ein Minderjähriger, verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.
Trump über Unterstützung für Ukraine: An Bidens Stelle hätte er Kiew keine Hilfe erwiesen
US-Präsident Donald Trump hat seinen demokratischen Vorgänger Joe Biden wiederholt für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine mitverantwortlich gemacht. Bei einem Investitionsforum in Miami sagte der Republikaner, dass dies kein Krieg der USA sei, obwohl Washington Kiew unterstützt habe.
"Ich hätte ihnen nicht geholfen, wenn ich damals Präsident gewesen wäre. Dieser Krieg hätte niemals ausbrechen dürfen. Aber damals war ein Mensch mit einem sehr niedrigen IQ-Wert unser Präsident."
Trump zufolge steht einem Friedensschluss zwischen Kiew und Moskau auch der gegenseitige Hass zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Weg:
"Ich glaube, wir werden das schon regeln, aber es ist eine schreckliche Sache. Ich habe acht Kriege beigelegt, und dieser hätte eigentlich der einfachste sein sollen, aber der Hass zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskij ist extrem."
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Kind getötet, drei Verletzte
In der zurückliegenden Nacht hat das russische Gebiet Jaroslawl eine massive ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Jewrajew schreibt auf Telegram, dass die Luftabwehr mehr als 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Infolge des Angriffs seien mehrere Wohnhäuser und ein Geschäft beschädigt worden.
Der Politiker berichtet außerdem über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In einer Gartengenossenschaft nahe der Gebietshauptstadt Jaroslawl sei ein Kind ums Leben gekommen. Seine Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt des Einschlags habe sich die Familie in ihrem Wohnhaus befunden. Eine Nachbarin habe ebenfalls Verletzungen erlitten. Der Gouverneur drückt den Angehörigen der betroffenen Familie sein Beileid aus und kündigt Entschädigungszahlungen für die Betroffenen an.
Jewrajew warnt seine Landsleute zudem vor herumliegenden Drohnenteilen. Diese dürften auf keinen Fall berührt werden. Auch sei es lebensgefährlich, sich mit Mobiltelefonen in der Nähe von Wrackteilen aufzuhalten. Stattdessen solle man Abstand halten und den Rettungsdienst verständigen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 155 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über folgenden Regionen neutralisiert: Brjansk, Leningrad, Smolensk, Belgorod, Kursk, Pskow, Kaluga, Twer, Woronesch, Rostow, Rjasan, Orjol, Tula, Jaroslawl, Nowgorod, Teilrepublik Krim und Großraum Moskau. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
27.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
Russlands Luftverteidigung hat tagsüber am Donnerstag insgesamt 18 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Kursk abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
Russische Drohnenpiloten treffen Ziele an gesamter Front sicher (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Stützpunkte, Deckungen, Aufklärungsdrohnen, Drohnenbesatzungen und Ausrüstung der ukrainischen Armee außer Gefecht.
Medien: USA warnen Verbündete vor Unterbrechungen bei Waffenlieferungen an Kiew
Die USA haben begonnen, ihre Verbündeten davor zu warnen, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine in den kommenden Monaten unterbrochen werden könnten. Dies berichtet das Nachrichtenportal Politico unter Verweis auf eigene Quellen.
Wie es heißt, gelte dies vor allem für Patriot-Flugabwehrsysteme. Die mögliche Entscheidung sei darauf zurückzuführen, dass das Pentagon dem Konflikt in Iran Priorität einräume.
Mehrere Verletzte bei Angriffen aus Ukraine in der Volksrepublik Donezk
Das ukrainische Militär griff am Donnerstag fünf Ortschaften in der Volksrepublik Donezk mit Kampfdrohnen an. Vier Zivilisten, darunter ein Minderjähriger, erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Das gibt Republikchef Denis Puschilin bekannt.
Laut dem Beamten wurden infolge gegnerischer Angriffe Wohngebäude, zivile Infrastruktureinrichtungen, ein Lastwagen und Pkws in Donezk, Gorlowka und Mangusch beschädigt.
Russische Artillerie verhindert Truppenrotation in der Volksrepublik Donezk (Video)
Artilleriesoldaten, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, vereitelten die Neugruppierung der ukrainischen Einheiten an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR). Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden auch die gegnerischen Stellungen und Ausrüstung samt Personal mithilfe der Grad-Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht gesetzt.
TASS: Ukrainische Soldaten desertieren und nehmen Waffen mit
Das Gebiet Sumy bleibt ein Zentrum für illegalen Waffenhandel in der Ukraine. Ukrainische Nationalisten desertieren nicht nur, sondern nehmen auch Waffen verschiedener Art und Munition mit. Diese Waffen gelangen anschließend in verschiedene Landesteile, von wo aus sie an kriminelle Gruppen im In- und Ausland geliefert werden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Medwedew: Keine Notwendigkeit, Mobilmachung in Russland auszurufen
Laut Dmitri Medwedew, dem stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates, ist aktuell keine weitere Mobilisierung erforderlich.
Zur Durchführung aller Kampfeinsätze genügten völlig diejenigen Personen, die einen Vertrag über den Militärdienst zur Teilnahme an der militärischen Spezialoperation unterzeichnet haben, sagte Medwedew in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Im vergangenen Jahr wurden ihm zufolge über 400.000 Freiwillige rekrutiert.
"Und auch dieses Jahr verläuft alles planmäßig und innerhalb der festgelegten Rahmenbedingungen. Seit Anfang 2026 haben mehr als 80.000 Menschen Verträge zum Militärdienst unterzeichnet."
Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerische Anlage im Raum Sumy (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Fachleute der Truppe für unbemannte Systeme im Gebiet Sumy im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mit einer Geran-Drohne eine gegnerische Drohnenleitstelle außer Gefecht.
Rubio wirft Selenskij Lüge vor
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij würde lügen, wenn er behauptet, die US-Sicherheitsgarantien für sein Land seien an den Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass geknüpft. US-Außenminister Marco Rubio erklärte dies gegenüber Journalisten nach dem Treffen der G7-Außenminister in Paris.
"Das ist eine Lüge", antwortete Rubio auf eine entsprechende Frage. "Es ist schade, dass er das gesagt hat."
Der US-Außenminister bekräftigte außerdem, dass derzeit keine Treffen mit Bezug zur Beilegung des Ukraine-Konflikts geplant seien.
Todesopfer und Verletzte bei Angriffen aus Ukraine im Raum Cherson
Die ukrainischen Kämpfer griffen am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Cherson mit Drohnen und Artillerie an. Dies gibt Verwaltungschef Pawel Filiptschuk bekannt. Der Beamte meldet einen Toten und zwei Verletzte.
In Malokachowka griff ein unbemanntes Fluggerät einen Transformator an, so der Beamte. Dir Stromleitungen seien beschädigt worden, wodurch es zu Stromausfällen gekommen sei.
In Wassiljewka wurde demnach eine 86-Jährige bei Drohnenattacke verletzt und musste medizinisch versorgt werden.
In der Ortschaft Ljubimowka kam ein Zivilist durch den ukrainischen Artilleriebeschuss ums Leben. Ein weiterer Einwohner ist verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.
"Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie des Verstorbenen. Wir wünschen den Verletzten eine rasche Genesung", schreibt Filiptschuk auf Telegram.
"Die Nazi-Bastarde werden für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen. Das wird nicht ungesühnt bleiben."
Putin: Staatsstreich in Ukraine löste Kette tragischer Ereignisse aus
Der vom Westen unterstützte Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 war der Auslöser für eine ganze Kette von Ereignissen, die in der Ukraine immer noch geschehen. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einer Sitzung des Sicherheitsrates, die den russisch-europäischen Beziehungen gewidmet wurde.
"Sie (die frühere US-Regierung und die Führung der EU-Staaten) haben den Staatsstreich in der Ukraine unterstützt, der dann Auslöser für die ganze Kette tragischer Ereignisse war, die sich bis heute in der Ukraine abspielen."
Donezk: Wohngebäude und Infrastruktur durch Angriff aus Ukraine beschädigt
Am Freitagnachmittag (Ortszeit) griffen die ukrainischen Kämpfer einen Stadtteil von Donezk, der Hauptstadt der gleichnamigen russischen Republik, an. Bei der Attacke kam mutmaßlich eine Starrflüglerdrohne zum Einsatz. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur TASS vor Ort.
Wie es heißt, traf der Angriff ein Wohnviertel mit einem Kinderspielplatz. Im Innenhof seien Trümmer von Gebäudefassaden und Glassplitter zu sehen, so der Reporter. Die Druckwelle der Explosion habe Türen in Gebäudeeingängen herausgerissen und die Fenster gesprengt. Außerdem kamen zivile Fahrzeuge sowie Infrastruktureinrichtungen zu Schaden.
Mitarbeiter des russischen Ermittlungskomitees sind vor Ort dabei, die Folgen der Drohnenattacke zu dokumentieren.
Artillerie zerstört Befestigung ukrainischer Truppen im Raum Saporoschje (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Ost nahmen ein komplexes Netz befestigter Stellungen der ukrainischen Armee im Gebiet Saporoschje auseinander. Das Ziel wurde zuvor von einer Aufklärungsdrohne aufgespürt.
Bei seinem Angriff setzte das russische Militär einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A Solnzepjok ein. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Auswärtiges Amt: Waffen für Kiew werden nicht in den Nahen Osten umgeleitet
Bundesaußenminister Johann Wadephul erklärte, er habe keinen Grund zur Annahme, dass für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umgeleitet würden.
Am Rande des G7-Außenministertreffens in Paris, führte Wadephul nach einem Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio aus:
"Was für die Ukraine vorgesehen ist, darunter im Rahmen des sogenannten PURL-Mechanismus, und was wir ebenfalls finanzieren, wird an die Ukraine geliefert werden, und hier gibt es keine Abweichungen."
Künftig werde die Luftverteidigung von extrem hoher Bedeutung sein, sodass Engpässe bei der Produktion möglich seien, betonte der Bundesaußenminister weiter. Dieses Thema sei beim Treffen in Paris nicht direkt besprochen worden, fügte er hinzu.
Ukraine und Saudi-Arabien planen Kooperation bei Verteidigung
Die Ukraine und Saudi-Arabien haben eine Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Das gibt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X bekannt. Ihm zufolge haben beide Länder die "Grundlage für künftige Verträge, technologische Zusammenarbeit und Investitionen" geschaffen. "Zudem stärkt es die internationale Rolle der Ukraine als Sicherheitspartner", so Selenskij weiter.
"Wir sind bereit, unser Fachwissen und unsere Systeme mit Saudi-Arabien zu teilen und gemeinsam daran zu arbeiten, den Schutz von Menschenleben zu stärken", schreibt der ukrainische Präsident. Auch Saudi-Arabien verfüge über Fähigkeiten, die für die Ukraine von Interesse seien.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.
Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.880 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 21. März bis zum 27. März einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Werkstätten für die Herstellung von unbemannten Booten, Produktionsstätten von Drohnen, Drohnenlagerhallen und Drohnenleitstellen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.620 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 49 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.280 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband fünf Panzer, 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, elf Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie 17 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.210 Kämpfer einbüßen. 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze, elf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 31 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Mitte mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.395 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 63 gepanzerte Kampffahrzeuge, 97 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie drei Munitionslager außer Gefecht.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.065 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, 12 Artilleriegeschütze, fünf Munitions- und Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 310 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband 45 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 20 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 16 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 47 gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 3.138 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 128.363 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.525 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer, 34.113 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.938 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Todesopfer und Verletzte bei erneuten Drohnenangriffen aus Ukraine im Raum Belgorod
Das ukrainische Militär griff am Freitagnachmittag (Ortszeit) erneut drei Ortschaften mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, auf Telegram bekannt.
In der Ortschaft Malomichailowka sei bei einem Angriff auf ein ziviles Auto der Insasse getötet worden, so der Beamte. Im Dorf Nischegol sei infolge einer Drohnenattacke auf einen Kleinbus der Fahrer verletzt worden.
Ferner teilt Gladkow mit, dass ein russischer Soldat in der Stadt Graiworon bei der Abwehr eines Drohnenangriffs aus der Ukraine mehrere Splitterverletzungen erlitten habe.
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte befreit.
Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Potapowka im Gebiet Sumy sowie Pestschanoje und Schewjakowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht.
Darüber hinaus haben die Soldaten des Verbandes Süd die Siedlung Nikiforowka in der DVR befreit.
"Die Ukraine ist auch nicht Amerikas Krieg" – Rubio kritisiert Europas Iran-Kurs
US-Außenminister Marco Rubio schlug im Vorfeld des G7-Außenministertreffens am Donnerstag scharfe Töne gegenüber den europäischen Verbündeten an. Er kritisierte insbesondere die Haltung einiger europäischer Staats- und Regierungschefs, die den Konflikt mit Iran als "nicht Europas Krieg" bezeichnet hatten.
Dem hielt der US-Außenminister entgegen, dass die USA für die Ukraine mehr geleistet hätten als jedes andere Land der Welt – und das für einen Konflikt auf einem fremden Kontinent, der ebenfalls "nicht Amerikas Krieg" sei.
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Gruppe ukrainischer Soldaten desertiert im Gebiet Sumy
Eine Gruppe ukrainischer Kämpfer ist von ihren Stellungen im Gebiet Sumy desertiert, berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
Wie es heißt, hätten demoralisierte Soldaten der 119. separaten Brigade der Territorialarmee infolge des Angriffs ihre Stellungen in der Nähe der Siedlung Nowodmitrowka verlassen.
Gebiet Cherson: Gouverneur meldet ukrainische Drohnenangriffe auf Schulen
Die ukrainische Armee hat Drohnenangriffe auf zwei Schulen im Gebiet Cherson durchgeführt, meldete Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region. Auf Telegram schrieb der Politiker:
"In Nowaja Majatschka im Bezirk Aljoschki und in Michailowka im Bezirk Skadowsk wurden Schulgebäude mit Drohnen angegriffen. Kinder und Personal wurden in beiden Fällen evakuiert. Es gibt keine Opfer."
Verdacht auf Spionage – Ein russischer Staatsbürger festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, unter dem Verdacht der Spionage für Kiew festgenommen, berichtet die Pressestelle der Behörde.
Der 20-jährige Einwohner der Stadt Uljanowsk soll auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) Daten über einen Produktionsbetrieb für Drohnen gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt haben.
Wie es heißt, seien diese Drohnen aktiv auf dem Territorium der Ukraine im Rahmen der militärischen Sonderoperation eingesetzt worden.
Medien: Kiew verfügt nur noch bis Juni über Geld zur Finanzierung seiner Armee
Für Kiew bestehe die Gefahr, innerhalb von zwei Monaten kein Geld mehr für die Verteidigung zu haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Quellen. Wie es heißt, reichten die Mittel derzeit nur noch bis Juni.
Für die Ukraine sei die Unterstützung durch die westlichen Partner Kiews entscheidend gewesen, um den Krieg über vier Jahre hinweg fortsetzen zu können.
Die Agentur schrieb, dass "eine Reihe von Rückschlägen in jüngster Zeit den Handlungsspielraum der Ukraine erheblich eingeschränkt" habe. Dabei handelt es sich vor allem um das ungarische Veto gegen einen EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro und die Streitigkeiten um das jüngste Hilfspaket des Internationalen Währungsfonds.
Kiew sollte den EU-Kredit bereits im April erhalten, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der EU im Dezember auf Kredite für dieses Jahr und 2027 geeinigt hatten.
Dieser Zeitplan sei jedoch gescheitert, so die Agentur weiter. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass er den Kredit blockieren werde, bis Kiew den Transit von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline wiederaufnehme. Das Schicksal dieses EU-Kredits werde wahrscheinlich "mindestens bis nach den Parlamentswahlen in Ungarn am 12. April ungewiss bleiben".
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 38 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. März bis 7:00 Uhr am 27. März wurden insgesamt 52 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 14 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Infolge der Angriffe wurden vier Wohnhäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.
Budanow: Kiew und Moskau könnten an Ostern Gefangenenaustausch durchführen
Nach Angaben von Kirill Budanow, dem Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, könnten Russland und die Ukraine an Ostern einen weiteren Gefangenenaustausch durchführen. Dies erklärte Budanow bei einer Veranstaltung. Die Agentur Interfax-Ukraine zitiert ihn:
"Unsere gemeinsame Arbeit wird täglich durchgeführt. Die Verhandlungen werden fortgesetzt und es werden neue Austausche stattfinden. Ich hoffe sehr, dass wir an Ostern einen großen Austausch sehen. Wir werden dafür alles tun, was notwendig ist."
Selenskij: Washington fordert von Kiew Truppenabzug aus Donbass im Austausch für Garantien
In einem Interview mit Reuters erklärte Wladimir Selenskij, dass die USA bereit sind, Sicherheitsgarantien "auf hoher Ebene zu vereinbaren", sobald Kiew seine Truppen aus dem Donbass zurückzieht. Selenskij merkte an, dass Washington Druck auf die ukrainische Seite ausübt.
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Experte: Ukrainische Armee führt Gegenangriffe bei Guljaipole durch
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen regelmäßig Gegenangriffe bei der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje durch, um die Lage in dieser Richtung angesichts des Vormarsches der russischen Armee zu stabilisieren. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Der Gegner führt eine Reihe von Gegenangriffen bei Guljaipole durch, um die Lage an diesem Frontabschnitt zu stabilisieren."
Zuvor hatte Marotschko mitgeteilt, dass die russische Armee an mehreren Abschnitten bei Guljaipole tief in die gegnerischen Verteidigungsstellungen eingedrungen sei.
Ihm zufolge hätten russische Soldaten Erfolge südwestlich der Stadt erzielt: Die Ortschaften Guljaipolskoje und Mirnoje seien unter fast vollständiger Kontrolle der russischen Truppen.
Russische Armee beginnt Kämpfe um Ambarnoje im Gebiet Charkow
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko hätten die russischen Truppen Kämpfe für die Befreiung der Siedlung Ambarnoje im Gebiet Charkow begonnen. Gegenüber TASS sagte der Experte:
"Infolge der aktiven Handlungen der russischen Streitkräfte ist es ihnen gelungen, die Kontrollzone südwestlich der Ortschaft Melowoje auszuweiten und an das Dorf Ambarnoje heranzurücken. Derzeit werden Maßnahmen für die Befreiung dieser Siedlung ergriffen."
Marotschko präzisierte, dass die Kämpfe um Ambarnoje durch die Stellungen der ukrainischen Soldaten an diesem Abschnitt erschwert worden seien. Die gegnerischen Positionen befinden sich auf strategischen Höhen, was den ukrainischen Streitkräften einen taktischen Vorteil gebe.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gewässern des Schwarzen Meeres, der Republik Krim, der Region Moskau sowie über den Gebieten Brjansk, Leningrad, Wologda, Smolensk, Belgorod, Kursk und Pskow zerstört.
26.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnenpiloten immer einsatzbereit (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Drohnenpiloten in den Gebieten Saporoschje, Sumy, Charkow, Cherson und in der Volksrepublik Donezk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Befestigungen, Drohnenleitstellen, Stellungen, Standorte, Ausrüstung und gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
TASS: Ukrainer fordern Einstellung der Kämpfe
Die ukrainischen Bürger halten es für notwendig, die Kampfhandlungen einzustellen, da sie zur Erkenntnis kommen, dass an der Front unvermeidlich weitere Tausende von Soldaten getötet werden würden. Diese Meinung äußern sowohl erbitterte Nationalisten als auch normale Bürger. Die Nachrichtenagentur TASS meldet das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Luftverteidigung holt weitere ukrainische Drohnen vom Himmel
In der Zeitspanne von 18 Uhr bis 21 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 30 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Twer und Nowgorod abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
Russische Luftverteidigung in der Volksrepublik Donezk im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Flugabwehrkräfte des Truppenverbands Mitte an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk im Kampfeinsatz. Wie es heißt, fingen sie mithilfe eines Luftverteidigungskomplexes vom Typ Buk-M3 Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer ab.
Verletzte bei erneuten ukrainischen Drohnenattacken auf Gebiet Belgorod gemeldet
Das ukrainische Militär griff am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) mindestens acht Ortschaften, darunter die Gebietshauptstadt, im Raum Belgorod mit Drohnen an. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, erlitten dabei drei Zivilisten Verletzungen.
Ferner meldet der Beamte erhebliche Sachschäden. Wie es heißt, kamen infolge der Drohnenattacken rund 30 zivile Fahrzeuge zu Schaden. Es seien auch fünf Wohngebäude, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung und ein Geschäftsraum beschädigt worden.
Im Dorf Dunaika beschädigten herabfallende Trümmerteile eine Stromleitung, wodurch ein Teil der Ortschaft vorübergehend ohne Stromversorgung geblieben sei, teilt Gladkow weiter mit. Die zuständigen Dienste würden nach Genehmigung durch das russische Verteidigungsministerium mit den Wiederherstellungsarbeiten beginnen.
TASS: Kiew versucht, Desertionen mithilfe von Sperrtrupps zu verhindern
Die Militärführung der Ukraine setzt aktiv Strafkommandos und Sperrtrupps ein, um Desertionen zu verhindern, Wehrdienstverweigerer zu "motivieren" und die Kapitulation oder Evakuierung der Zivilbevölkerung zu unterbinden. Das gilt für mehrere Frontabschnitte, darunter die Gebiete Sumy, Saporoschje, Charkow sowie Donbass. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
Die Fahnenflucht und Kapitulation sind in den ukrainischen Streitkräften weitverbreitet, berichtet TASS. Allein von Januar bis August 2025 wurden demnach mehr als 150.000 Vorfälle registriert.
Wie es heißt, werden die Sperrtrupps aus erbitterten Nationalisten gebildet. Die ukrainischen Kriegsgefangenen hätten mehrfach bestätigt, dass Kiew Strafkommandos und Sperrtrupps einsetze. Diese sollen seit dem Beginn der russischen militärischen Spezialoperation im Einsatz sein, ausgestattet mit besten Waffen aus ausländischer, unter anderem US-amerikanischer, Produktion.
Trump: USA arbeiten intensiv an Beilegung des Ukraine-Konflikts
Die Lage rund um die Ukraine sei sehr, sehr kompliziert, sagt US-Präsident Donald Trump auf einer Regierungssitzung am Donnerstag (Ortszeit). Washington unternehme große Anstrengungen, um den Konflikt im Land beizulegen.
"Ich glaube, die Situation beruhigt sich ein wenig", fügt Trump hinzu. "Und ich glaube, wir haben eine Chance, die Angelegenheit zu einem Ende bringen."
Russische Soldaten befreien Schewjakowka im Raum Charkow (Video)
Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow durch den Truppenverband Nord. Wie es heißt, drangen die Stoßtrupps ins Dorf ein und kappten die Routen, über die das ukrainische Militär mit Lebensmitteln und Munition versorgt wurde.
Die Drohnenpiloten spürten die gegnerischen Feldmunitionslager sowie Drohnenleitstellen auf und zerstörten diese, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Gegend sei anschließend entmint worden.
Trump: "Ukraine-Krieg ist nicht unser Krieg"
US-Präsident Donald Trump berichtet, wie er auf eine Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz reagiert habe, der Iran-Krieg gehe Europa nichts an.
Trump soll Merz gesagt haben, dass der Krieg in der Ukraine "nicht unser Krieg ist".
"Wir haben geholfen, aber es ist nicht unser Krieg."
Außerdem bestätigt Trump, dass ein Teil der für Kiew bestimmten Munition in den Nahen Osten umgeleitet werde.
Medien: Iran-Krieg setzt Selenskij enorm unter Druck
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat allen Grund zu befürchten, dass die USA die Sanktionen gegen russische Ölimporte aufheben könnte, um die globale Energiekrise zu bewältigen. Dies würde Russland wirtschaftliche Vorteile bringen und seine Position in der internationalen Politik stärken. Dies berichtet das chinesische Nachrichtenportal Sohu.
Washington solle die Beziehungen zu Moskau wiederherstellen, um eigene wirtschaftlichen Probleme lösen zu können, heißt es im Bericht. Das werde Kiew noch härter treffen.
Weiter berichtet Sohu:
"Kiews Verhandlungsposition ist derzeit sehr schwach, und Selenskij will einen Dreiergipfel, den er zuvor abgelehnt hatte. Dies deutet darauf hin, dass er seine prekäre Lage erkannt hat und zutiefst besorgt ist."
Wie es heißt, sehe die Zukunft der Ukraine äußerst ungewiss aus, und die Situation für Selenskij werde sich nur verschlechtern, solange die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Iran-Krieg gerichtet sei.
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 13 Uhr bis 18 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 96 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Kursk, Smolensk, Nowgorod, Twer, Tula, Moskau und der Republik Krim abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.
Russischer Diplomat: EU könnte Ukraine instrumentalisieren, um Wahlen in Ungarn zu beeinflussen
Die Ukraine hat Erfahrung in der Organisation von Maidan-Protesten und Aktionen, die auf den Zerfall des Staates abzielen. Es gibt dort ziemlich viel politische Strategen mit derartiger Erfahrung. Angesichts dieser Tatsache könnte die EU die Ukraine nutzen, um die Parlamentswahlen in Ungarn im April zu beeinflussen. Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte das in einem Interview mit der russischsprachigen RT-Redaktion.
Laut dem Diplomaten könnten die ukrainischen politischen Strategen provokative Maßnahmen in Ungarn veranstalten, zumal es dort eine relativ große ukrainische Diaspora gebe.
Rutte: NATO-Beitritt der Ukraine steht nicht auf der Tagesordnung
NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, der Weg der Ukraine zur NATO-Mitgliedschaft sei auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses 2024 vereinbart worden. Das werde aber Zeit brauchen, da einige Verbündete diese Entwicklung noch nicht befürworteten, fügte der NATO-Chef hinzu.
"Daher steht das Thema derzeit nicht auf der Tagesordnung. Stattdessen arbeiten wir an Sicherheitsgarantien für den Fall eines Waffenstillstands oder eines Friedensabkommens."
Moskau erklärte mehrfach, ein möglicher Beitritt der Ukraine zur NATO würde eine Sicherheitsbedrohung für Russland darstellen. Genau das sei einer der Gründe für den Beginn der militärischen Spezialoperation gewesen.
Massiver Artillerieangriff auf Stellungen ukrainischer Armee (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Ost und Nord in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, eine Befestigung und einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
Steinmeier will "europäische Sicherheit gegen Russland" – Nichts anderes trieb er all diese Jahre
Steinmeiers jüngste Rede macht vor allem durch seine Aussagen zum Iran-Krieg Schlagzeilen. Hinter der hellen Aufregung darüber geht unter, dass der Bundespräsident Deutschland und seine Diplomaten in derselben Rede auf einen ewigen Konflikt mit Russland eingeschworen hat.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Alexej Danckwardt auf unserer Website.
USA erwägen Umleitung von Ukraine-Hilfe nach Nahost – Selenskij warnt vor Unterfinanzierung der Armee
Die US-Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten. Grund dafür sei, dass der Krieg im Iran Bestände des US-Militärs an besonders wichtiger Munition verbrauche, berichtet die Washington Post unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Inzwischen warnt der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wegen der Blockade des EU-Kredits in Milliardenhöhe vor einem drohenden Geldmangel für seine Armee. Die französische Zeitung Le Monde zitiert den Politiker mit den Worten:
"Die Produktion von Drohnen – weitreichenden Drohnen, Abfangdrohnen sowie Luftabwehrsystemen – wird unterfinanziert sein, da wir aus diesen Mitteln sowohl den Kauf europäischer Luftabwehrsysteme als auch amerikanischer PAC-3-Raketen finanzieren."
Das sei ein Risiko für die europäische Sicherheit. Er hoffe darauf, dass die Europäer eine Lösung finden.
Zudem kritisiert Selenskij im exklusiven Interview für das französische Blatt die Aussetzung eines Teils der US-Sanktionen gegen russische Erdöllieferungen wegen des Iran-Krieges. Aus den Einnahmen könne Russland seinen Krieg weiter finanzieren.
Britische Streitkräfte dürfen sanktionierte Schiffe festsetzen
Die britische Regierung hat der Armee des Landes die Erlaubnis erteilt, sanktionierte Schiffe, die in Verbindung mit Russland stehen, beim Durchqueren britischer Hoheitsgewässer zu entern und zu beschlagnahmen. Großbritanniens Premierminister Keir Starmer stimmte zu, "dass die britischen Streitkräfte und Strafverfolgungsbehörden nun Schiffe stoppen können, die vom Vereinigten Königreich sanktioniert wurden und britische Gewässer durchqueren". Starmer begründete den Schritt damit, die russischen Einnahmen reduzieren zu wollen. Der Kremlchef Wladimir Putin reibe sich angesichts des Kriegs im Nahen Osten die Hände, weil er glaube, dass höhere Ölpreise ihm die Taschen füllen würden.
"Deshalb gehen wir noch härter gegen seine Schattenflotte vor."
Als "Schattenflotte" werden die unter fremder Flagge fahrenden Schiffe bezeichnet, mit denen Russland mutmaßlich das westliche Erdöl-Embargo umgeht. Nach Angaben der britischen Regierung stehen seit dem Kriegsbeginn Ende Februar 2022 bereits mehr als 500 solche Schiffe auf der Sanktionsliste.
Krieg im Nahen Osten und Energiekrise: EU verschiebt Öl-Importverbot gegen Russland
Die EU-Kommission hat die Vorlage ihres angekündigten Vorschlags für ein dauerhaftes Einfuhrverbot von russischem Öl verschoben. Als Hintergrund gelten die anhaltenden Turbulenzen auf den Energiemärkten infolge des Kriegs gegen Iran.
Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche setzt nach eigenen Angaben auf eine stärkere Diversifizierung der Energieversorgung. Angesichts hoher Spritpreise in Deutschland wird zugleich über staatliche Eingriffe diskutiert.
Aus der Opposition kommt scharfe Kritik an der Energiepolitik von Bundesregierung und EU. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré sagt im Interview mit RT DE, die EU habe bei den Sanktionen gegen Russland ohne tragfähiges Konzept gehandelt und die wirtschaftlichen Folgen für Europa massiv unterschätzt.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Außenminister: Kiew kündigt 116 Verträge im Rahmen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten
Auf Initiative des ukrainischen Außenministeriums hat die Regierung 116 internationale Verträge gekündigt, die einst zwischen der Ukraine und Russland, Weißrussland sowie im Rahmen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) geschlossen worden waren. Dies hat der Außenminister Andrei Sibiga bekannt gegeben.
Laut dem Spitzendiplomaten müsse sich die Ukraine an die Realitäten der "neuen Sicherheitsarchitektur auf dem europäischen Kontinent" anpassen und daher "ihre letzten rechtlichen Verbindungen" zu Moskau, Minsk und der GUS abbrechen."
Drei Frauen bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Wassiljewka im Gebiet Saporoschje verletzt
Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über andauernde ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Der Politiker wirft den ukrainischen Streitkräften gezielte Drohnenangriffe auf zivile Infrastrukturen vor und bezeichnet sie als Terrorattacken. Demnach habe der Gegner Einfamilienhäuser in den Siedlungen Wodjanoje und Rosowka ins Visier genommen. Glücklicherweise sei niemand zu Schaden gekommen.
Der Politiker berichtet jedoch über Opfer in der Stadt Wassiljewka. Eine im Jahr 1949 geborene Frau habe eine Splitterverletzung erlitten. Zwei weitere Frauen seien bei einer anderen Attacke verletzt worden, als eine ukrainische Drohne eine Tankstelle getroffen habe. Der Zustand einer der Frauen sei schwer. Auf Telegram zeigt Balizki die Folgen der Attacke.
Selenskij setzt auf Waffenpartnerschaft mit Golfstaaten
Die Ukraine verhandelt nach Angaben ihres Präsidenten Wladimir Selenskij mit den Staaten der Golfregion über eine Waffenpartnerschaft. Diese hätten wegen des Iran-Kriegs Interesse an der ukrainischen Expertise bei der Drohnenbekämpfung, sagte der Politiker in seiner abendlichen Videobotschaft.
"Die Ukraine schlägt eine für beide Seiten vorteilhafte Partnerschaft vor: Wir können diejenigen stärken, die uns stärken können."
Als Gegenleistung sei Kiew an Flugabwehrwaffen und Geld für den Widerstand gegen Russland interessiert, machte Selenskij deutlich.
Sein Angebot an die Golfstaaten, bei der Drohnenabwehr zu helfen, begründete der Staatschef auch mit der Blockadehaltung Ungarns, das die Auszahlung eines EU-Milliardenkredits an die Ukraine verhindert. Deswegen müsse Kiew weitere Möglichkeiten zur eigenen Stärkung suchen.
"Der Nahe Osten und der Golf sind aus unserer Sicht eine richtige Perspektive und eine echte Chance, uns zu verstärken."
Russische Luftabwehr zerstört weitere 57 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 11 Uhr MEZ 57 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Nowgorod, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Rjasan, Kursk, Smolensk, Twer, Jaroslawl und Rostow sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow befreit
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Schewjakowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht. Ukrainische Einheiten seien außerdem nahe den Ortschaften Wessjoloje, Rubeschnoje, Werchnjaja Pissarewka und Weliki Burluk im Gebiet Charkow sowie Dumowka, Chrapowschtschina, Miropolje, Iwolschanskoje und Nowodmitrowka im Gebiet Sumy getroffen worden. Der Gegner habe mehr als 210 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, vier Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie acht Munitions- und Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Palamarewka, Monatschinowka und Blagodatowka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Iljitschowka in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 23 Wagen, zwei Geschütze und drei Munitionslager verloren.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Artjoma, Rai-Alexandrowka, Lipowka, Nikolajewka und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 100 Soldaten. Dabei seien 14 Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grischino, Belizkoje, Dobropolje, Nowopawlowka und Krasnojarskoje in der DVR sowie Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 315 Armeeangehörige verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, zwei Geschütze und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Lesnoje, Wosdwischewka, Kopani, Tschariwnoje, Komsomolskoje und Barwinowka im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 300 Soldaten. Der Gegner habe ein Artillerieaufklärungsradar und zwei Materiallager verloren.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Ljubimowka und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 14 Wagen, eine Haubitze, vier Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Brennstoffdepot und vier Materiallager zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen und Verkehrsobjekte, die die Ukraine zu militärischen Zwecken nutze, eine Produktionsstätte für Unterwasserdrohnen, Drohnenbasen und 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden dagegen sechs Lenkbomben und 439 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 127.904 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.493 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.693 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.090 Geschütze und Mörser verloren.
Einwohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenattacke verletzt
Gouverneur Wladimir Saldo hat auf der Plattform Telegram über einen Verletzten infolge der jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Bei dem Opfer handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Jubileinoje im Bezirk Aljoschki. Der 50-Jährige sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, als eine Drohne sein Auto angegriffen habe, teilte der Politiker mit.
Darüber hinaus meldete der Gouverneur Sachschäden. In den Ortschaften Nowaja Majatschka, Knjase-Grigorowka, Nowaja Kachowka und Nowowladimirowka seien insgesamt drei Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte und zwei Gebäude zu Schaden gekommen. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in den vergangenen 24 Stunden acht Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus Drohnenangriffe auf 15 Ortschaften gegeben.
Rumänien meldet herabfallende Drohnenteile in Grenzgebiet zu Ukraine
Das rumänische Verteidigungsministerium hat auf der Plattform X über nächtliche russische Drohnenangriffe auf ukrainische Ziele nahe der rumänischen Grenze berichtet. Demnach seien Wrackteile eines von der ukrainischen Luftabwehr abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeugs im rumänischen Grenzbezirk Tulcea abgestürzt. Der Vorfall habe sich knapp außerhalb des Dorfes Parcheș ereignet. Es seien keine Schäden festgestellt worden, präzisierte das Ministerium in Bukarest.
Drei Tote und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 62 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 62 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 51 Geschosse abgefeuert und 169 Drohnen eingesetzt, von denen 83 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod von drei Zivilisten. In der Stadt Graiworon sei eine Frau ums Leben gekommen, als eine Drohne ein Auto angegriffen habe. Ein Mann habe dabei Verletzungen erlitten. Ein 18 Jahre alter Einwohner der Siedlung Semeiny sei durch eine Drohnenattacke auf sein Motorrad getötet worden. In der Siedlung Bondarenkow habe ein Mann tödliche Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke sei eine Einwohnerin Beljanka verletzt worden. Eine Einwohnerin der Siedlung Perwomaiski habe Verletzungen erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei. Darüber hinaus habe am Mittwoch eine Einwohnerin der Siedlung Nowaja Tawolschanka eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 24. März bei einer Drohnenattacke ein Barotrauma erlitten habe.
Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 14 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, ein Betrieb, zwei Gasleitungen, zwei Stromleitungen, ein Traktor, drei Lkw, 34 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.
Medien: Unterwasserdrohne trifft Erdöltanker nahe Bosporus
Ein aus Russland kommender Erdöltanker ist im Schwarzen Meer von einer Unterwasserdrohne angegriffen worden. Der Sender 24 TV berichtet unter Berufung auf den türkischen Transportminister Abdulkadir Uraloğlu, das Schiff habe um Mitternacht eine Explosion im Maschinenraum gemeldet. Man gehe davon aus, dass der Tanker gezielt mit einem unbemannten Unterwasserfahrzeug angegriffen worden sei. Es gebe keine Verletzten unter den 27 Mitgliedern der türkischen Besatzung.
Laut Medienberichten war der unter der Flagge von Sierra Leone fahrende Tanker "Altura" vom russischen Hafen Noworossijsk aus in See gestochen. Mit dem Fall vertraute Kreise sagten der Deutschen Presse-Agentur, der Tanker sei vor der Einfahrt zur Meerenge Bosporus bei Istanbul angegriffen worden. Zurzeit bestehe nicht die Gefahr, dass das Schiff sinke.
Das Schiff gehört der türkischen Firma Beşiktaş und steht auf der Sanktionsliste der Europäischen Union und Großbritanniens. Nach offiziellen Angaben transportiert der Tanker Rohöl. Medien berichten von einer Ladung von 140.000 Tonnen.
Erst am Samstag war an der Küste der türkischen Provinz Ordu am Schwarzen Meer eine mit Sprengstoff beladene Unterwasserdrohne gefunden worden. Sie wurde kontrolliert gesprengt.
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien am 26. März im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 25. März bis 5 Uhr MEZ 42 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit siebenmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem zwölf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Allerdings berichtet der Politiker über Schäden in der Region. Infolge einer Attacke sei in der Siedlung Korenewo ein Geschäft völlig ausgebrannt. In der Siedlung Nowoiwanowka sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In den Siedlungen Kostrowa und Kalinowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 25. März 33 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Dnjeprjany – fünf,
- Kachowka – sechs,
- Staraja Sburjewka – fünf,
- Aljoschki – sieben,
- Korsunka – vier,
- Nowaja Kachowka – sechs.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Golaja Pristan, Kardaschinka und Maslowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 25. März bis 0 Uhr am 26. März (Ortszeit) schlugen zwar keine Geschosse auf dem Territorium der Volksrepublik ein. Die Behörden berichteten aber über einen Verletzten. Einzelheiten über den Vorfall wurden nicht bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.
Washington Post: Szijjártó soll Russland aus EU-Sitzungen berichtet haben
Nur drei Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn ist der Außenminister des Landes beschuldigt worden, Informationen aus Sitzungen der Europäischen Kommission weitergegeben zu haben. Einem Bericht der Washington Post zufolge soll Péter Szijjártó die Pausen während der EU-Treffen angeblich genutzt haben, um seinen russischen Amtskollegen auf den neuesten Stand zu bringen. Szijjártó selbst kontert, er stehe nicht nur mit Russland, sondern auch mit anderen Ländern in Kontakt.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Bundeswehrverband hält Europa für zu schwach
Der Deutsche Bundeswehrverband warnt davor, dass die Konzentration auf den Iran-Krieg die Verteidigung gegen Russland schwäche. Die Rheinische Post zitiert den Verbandsvorsitzenden André Wüstner mit den Woten:
"Bei allen Interessen, die auch wir in dieser Region haben, geht die größte Bedrohung für unser Leben in Frieden und Freiheit nach wie vor von Russland aus."
Die Gefahr bestehe bereits jetzt und werde täglich größer. Durch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump und durch Europas militärische Schwäche sei eine Situation entstanden, in der man Russland nicht mehr ausreichend abschrecken könne, so Wüstner. Europa sei nicht stark genug, um Russlands Staatschef Wladimir Putin von weiteren Angriffen abzuhalten. Für den Kremlchef öffne sich zunehmend ein günstiges Zeitfenster. Er könne seine Angriffe auf die Ukraine verstärken und möglicherweise sogar Grenzverletzungen an der NATO-Ostflanke riskieren.
Wüstner fordert eine deutlich schnellere Aufrüstung der Bundeswehr und spricht sich dafür aus, ukrainische Soldaten am Marschflugkörper Taurus auszubilden. Die Rüstungsindustrie müsse zudem ihre Produktion erheblich steigern und sich auf eine mögliche Kriegswirtschaft vorbereiten.
Frau bei Drohnenattacke auf Grenzgebiet Brjansk getötet
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem das russische Grenzgebiet Brjansk angegriffen. Gouverneur Alexander Bogomas teilt auf Telegram mit, dass die "barbarische" Attacke der Siedlung Sernowo im Bezirk Susemka gegolten habe. Das ukrainische Militär habe dort mit Kamikaze-Drohnen zugeschlagen. Dabei sei eine friedliche Einwohnerin getötet worden.
Bogomas drückt den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.
Nach Angaben des Gouverneurs haben die russische Luftabwehr und die örtliche Drohnenabwehreinheit BARS – Brjansk insgesamt 44 gegnerische Drohnen unschädlich gemacht.
Drohnenattacke auf Moskau: Zivilist durch herabfallende Wrackteile verletzt
Das ukrainische Militär hat in der Nacht und am Morgen versucht, die russische Hauptstadt Moskau mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet den Abschuss von mindestens 14 gegnerischen Drohnen.
Der Politiker berichtet dabei über ein Opfer und Sachschäden. Demnach seien Wrackteile einer zerstörten Drohne in der Nähe der Siedlung Klenowo herabgefallen. In einem Einfamilienhaus sei es zu einem Brand gekommen. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten. Er sei ärztlich versorgt worden. Weitere Einzelheiten gibt Sobjanin bislang nicht bekannt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 125 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Donnerstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 125 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, über dem Großraum Moskau, über der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
25.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ukrainischer Angriff tötet zwei Zivilisten im Gebiet Belgorod
Zwei zivile Bewohner des Gebiets Belgorod sind durch ukrainische Drohnenangriffe getötet worden. Wie der regionale Operativstab berichtet, griff eine ukrainische Drohne ein Motorrad im Weiler Semejny im Bezirk Rakitnoje an, wobei ein 18-jähriger Jugendlicher getötet wurde. Eine weitere Drohne attackierte einen Pkw in der Stadt Graiworon. Dabei kam eine Insassin des Fahrzeugs ums Leben, während der Fahrer schwer verwundet wurde. Das Auto geriet in Brand und wurde vollständig zerstört.
Putin: Kiew versucht, zivile Geiseln gegen eigene Soldaten einzutauschen
Die Ukraine hat den Austausch von zivilen Geiseln gegen eigene kriegsgefangene Militärangehörige vorgeschlagen. Dies teilte Russlands Präsident Wladimir Putin mit. Während einer Sitzung des russischen Kulturrats führte er dazu aus:
"Die Kiewer Regierung hält immer noch einige Zivilisten fest, die sie gewaltsam aus dem Gebiet Kursk verschleppt hat, und versucht, sie gegen Militärs einzutauschen. Das sind keine Kombattanten, doch denen in Kiew ist es egal. Sie nutzen beliebige Methoden."
Gebiet Saporoschje: Zivilistin durch ukrainischen Drohnenangriff getötet
Eine Frau ist durch den Angriff des ukrainischen Militärs auf das Dorf Nowoslatopol im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen. Kirill Below, Oberhaupt des entsprechenden Bezirks, berichtet dazu nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:
"Bewaffnete Verbände der Ukraine haben ein Einfamilienhaus in der Siedlung Nowoslatopol angegriffen. Durch einen Drohnenangriff kam eine Grundschul- und Musiklehrerin einer lokale Schule ums Leben. Neben dem Haus befinden oder befanden sich keine militärischen Einrichtungen."
Russlands Luftabwehr schießt über 90 ukrainische Drohnen ab
Am Nachmittag und Abend des heutigen Mittwochs haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 91 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Starrflügler zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Tula und Moskau zerstört.
Merz: Ukraine benötigt keine Taurus-Raketen
Die Ukraine hat gegenwärtig keinen Bedarf an Taurus-Marschflugkörpern von Deutschland, sagte der Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Rahmen einer Rede im Bundestag begründete er seine Äußerung damit, dass Kiew bereits über weitreichende Waffen aus eigener Entwicklung verfüge, die effektiver seien, als die relativ kleine Anzahl an Taurus-Raketen, die Deutschland liefern könnte. Dabei räumte Merz ein, dass ukrainische Flugkörper mit deutscher Unterstützung entwickelt wurden.
Seine Forderungen nach Taurus-Lieferungen vor dem Antritt seiner Amtszeit als Bundeskanzler begründete Merz mit der Behauptung, dass er gedacht habe, dass die Bundeswehr über genügend einsatzfähige Raketen dieses Typs verfüge. Gegenwärtig sei Kiew dagegen "besser denn je" bewaffnet und benötige finanzielle statt militärischer Unterstützung.
Russischer Verwaltungschef des Gebiets Charkow: Ukrainische Truppen greifen vorsätzlich Zivilisten an
Das ukrainische Militär im Gebiet Charkow setzt immer öfter Drohnen ein, um zivile Objekte in den befreiten Teilen der Region anzugreifen, und nimmt dabei keine Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Witali Gantschew, der Leiter der regionalen militärisch-zivilen Verwaltung, erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Die Lage im Gebiet Charkow bleibt angespannt. Bewaffnete Verbände der Ukraine greifen weiterhin zivile Objekte an und ignorieren die Tatsache, dass friedliche Menschen unter Feuer geraten. Der Gegner nutzt immer öfter Drohnen, um die Zivilbevölkerung vorsätzlich anzugreifen, und demonstriert ein weiteres Mal seine Niedertracht und Missachtung menschlichen Lebens."
Mehr zum Thema – "Ukrainische Truppen verschonen nicht mal Zivilisten" – Was im Gebiet Charkow passiert
Experte: Ukrainische Drohnen könnten im Baltikum gestartet worden sein
Die ukrainischen Drohnen, die am heutigen Mittwoch das Gebiet Leningrad angegriffen haben, könnten vom Territorium der baltischen Staaten aus gestartet worden sein. Diese Vermutung äußerte Alexandr Stepanow, Militärexperte des Instituts für Recht und Nationale Sicherheit der Russischen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Ich würde die Frage stellen, woher diese Drohnen geflogen kamen. Und diese Frage richtet sich vor allem an das Baltikum. Der Start könnte auch von den neutralen Gewässern der Ostsee aus erfolgt sein."
Stepanow hob hervor, dass sich der Angriff nicht nur gegen zivile Objekte, sondern auch gegen das kulturelle Erbe der Region, etwa die Stadt Wyborg, richtete, und vermutet, dass damit touristische Aktivitäten zum Saisonbeginn beeinträchtigt werden sollten.
Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexandr Drosdenko, gemeldet, dass die Luftabwehr 61 Drohnen über der Region abgeschossen hat. In Kronstadt wurden dabei mehrere Fenster und Fahrzeuge beschädigt.
Orbán: "Wir stellen die Gaslieferungen an die Ukraine schrittweise ein"
Budapest wird die Gaslieferungen an Kiew einstellen, bis der Öltransit aus Russland über die Druschba-Ölleitung wieder aufgenommen wird. Das erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einer am Mittwoch auf den sozialen Medien veröffentlichten Videobotschaft.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Kiew führt verpflichtende Militärausbildung für Schüler und Studenten ein
Die ukrainische Werchowna Rada hat einen Gesetzentwurf bewilligt, wonach die Schüler und Studenten des Landes eine verpflichtende Ausbildung in "Landesverteidigung" auf Militärübungsplätzen erhalten müssen. In einer zugehörigen Pressemeldung heißt es dazu:
"Studenten und Schüler werden Fähigkeiten der Landesverteidigung bei professionellen Ausbildern erhalten. Die Werchowna Rada hat ein Gesetz Nr. 13347 bewilligt, das die Einrichtung von speziellen Ausbildungszentren und die Einführung von neuen Schulfächern vorsieht. Dafür stimmten 263 Abgeordnete. Feuerübungen werden auf Ausbildungsplätzen der Streitkräfte der Ukraine und modernen interaktiven Trainingsgeräten geübt."
Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der ukrainischen Abteilung des ukrainischen Verteidigungsministeriums für Politik des nationalen Widerstands, Igor Chort, Anfang August 2025 behauptet, dass ukrainische Kinder ab einem Alter von 14 Jahren auf den "nationalen Widerstand" vorbereitet werden.
Gebiet Cherson: Zwei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Aljoschki
Ukrainische Truppen haben am frühen Mittwochmorgen Aljoschki im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtet, wurden von den Drohnen mehrere Sprengsätze auf ein Wohnhaus abgeworfen.
Eine Frau kam dabei ums Leben. Ein 74-jähriger Mann erlitt schwere Verletzungen, denen er später im Krankenhaus erlag, betont Saldo.
Sacharowa: Europa will keinen Frieden mit Rücksicht auf Russland
Die Europäische Union will keinen Frieden in der Ukraine mit Rücksicht auf die Interessen Russlands, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch. Europa beabsichtige stattdessen, die Ukraine "in der schlimmsten Tradition des Neokolonialismus" nach wie vor auszubeuten, gegen Russland zu hetzen und zum Zweck der Aggression auszunutzen.
In Übereinstimmung mit der Eskalationspolitik des Westens versuche Wladimir Selenskij, die Angriffe außerhalb der Zone der Kampfhandlungen zu intensivieren, führt Sacharowa weiter aus. Dabei würden die am meisten benachteiligten Bevölkerungsgruppen ins Visier genommen.
Russland wirft Kiew Ausbildung von afrikanischen Terroristen vor
Die Ukraine arbeitet mit Terrormilizen zusammen und bildet deren Angehörige zum Kampf gegen legitime Staatsregierungen, insbesondere in Afrika, aus, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Im Rahmen ihrer wöchentlichen Pressekonferenz führte sie aus:
"Das Kiewer Regime setzt nicht nur selbst offensichtlich terroristische Methoden ein, sondern arbeitet eng mit internationalen Terrorgruppierungen zusammen – unter anderem, um Kämpfer gegen legitime Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent auszubilden."
Mehr zum Thema – "PR im Stile des IS": Was Kiew mit Terrormilizen in Afrika verbindet
Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – Fahrer tot
Ein unbemanntes Flugzeug der Ukraine hat das Dorf Bondarenkow im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf die FPV-Drohne ein Auto. Der Fahrzeugführer erlag noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen.
Russischer Diplomat: Ukraine-Verhandlungen pausiert
Trilaterale Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Regulierung des Ukraine-Konflikts sind angehalten, sagt Michail Galusin, stellvertretender Außenminister Russlands und Teilnehmer der russischen Delegation. Auf die Frage eines Journalisten nach dem Stand der Verhandlungen antwortete er:
"Ich bin jetzt nicht bereit, etwas zu sagen, was (der Pressesprecher des russischen Präsidenten) Dmitri Sergejewitsch Peskow nicht schon gesagt hat: Die Verhandlungen sind pausiert."
Galusin führte weiter aus:
"Ich will keine Prognosen machen, um später nicht erklären zu müssen, warum sie sich nicht erfüllten."
Fico: Europa wird Selenskij überdrüssig
Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wird für Europa zunehmend lästig, erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Während eines Treffens mit Studenten, dessen Aufnahme auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde, sagte er:
"Ich denke, dass Selenskij große Fehler in Bezug auf die Länder der Europäischen Union macht. Europa wird seiner zunehmend überdrüssig."
Nach Ficos Ansicht verliere Selenskij an Unterstützung, was in Zukunft eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine bei der Europäischen Union beeinträchtigen könne.
Russophobie: Stader Journalist fordert Ausgrenzung Russischsprachiger bei Stadtführung
Antirussischer Rassismus hat viele Gesichter. Besonders schäbig ist es, wenn die Presse ihre Reichweite benutzt, um Russen auszugrenzen. In der Hansestadt Stade meint die Lokalpresse, gegen eine auf Russisch geführte Stadtführung anzuschreiben zu müssen.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit knapp 120 Drohnen an
Im Laufe des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 116 unbemannte Flugzeuge und zehn Artilleriegeschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert, so die Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Bei dem Drohnenangriff auf den Ort Samostje im Kreis Graiworon wurden zwei Männer verletzt.
Mehr als 250 ukrainische Drohnen an einem Tag über Gebiet Brjansk zerstört
Das Gebiet Brjansk hat innerhalb eines Tages den massiven Drohnenangriff der Ukraine abgewehrt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas wurden zwischen 8 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch insgesamt 258 gegnerische Drohnen über dem Gebiet vom Himmel geholt.
TASS: Russische Armee kesselt Slawjansk und Kramatorsk ein
Russlands Streitkräfte kesseln nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS Kramatorsk und Slawjansk ein, die zu den letzten von der Ukraine kontrollierten größeren Städten in der Donezker Volksrepublik gehören. Die Agentur zitiert dazu eine russische militärische Quelle:
"Gegenwärtig wird um den Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk ein Feuerkessel gebildet."
Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen
Die russische Flugabwehr hat zwischen 8 und 13 Uhr am Mittwoch 85 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Im Einzelnen wurden die Flugziele über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region um Moskau abgeschossen.
Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtete bislang über zehn Drohnen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört wurden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- zwei Schützenpanzer,
- drei Mannschaftstransportwagen,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 85 Kraftfahrzeuge,
- 20 Artilleriegeschütze,
- ein Fahrzeug des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers,
- ein Fahrzeug des Vampire-Mehrfachraketenwerfers,
- vier Artillerieaufklärungsradare,
- sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- zehn Munitionslager, neun Lager mit Ausrüstung und ein Treibstofflager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr schoss drei HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 543 Drohnen ab.
Lettland und Estland melden Drohnen im Luftraum
Ein unbemanntes Flugzeug ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt, erklärt Ministerpräsidentin Evika Silina. Es gab keine Verletzten. Nach vorläufigen Angaben kann es sich um eine ukrainische Drohne handeln, betont die Regierungschefin.
Das lettische Militär präzisierte, dass die Drohne aus Russland eingeflogen und im Bezirk Krāslava abgestürzt sei. Opfer und Schäden wurden keine verzeichnet.
In Estland traf eine Drohne, die angeblich aus dem russischen Luftraum eindrang, den Schornstein des Kraftwerks Auvere, erklärt der Geheimdienst in Tallinn. Nach Angaben des Energieunternehmens Enefit Power erlitt die Anlage keinen unmittelbaren Schaden, wesentliche Auswirkungen auf das estnische Stromnetz gibt es nicht.
Nikiforowka in Donezker Volksrepublik befreit
Die russische Armee hat Nikiforowka in der Donezker Volksrepublik eingenommen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd ermöglicht.
FSB verhindert Terrorangriff auf Universität des Innenministeriums in Region Krasnodar
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat einen ukrainischen Terrorangriff in der Region Krasnodar verhindert. Laut der offiziellen Mitteilung hätte Kiew mit dem Angriff auf Ausbildungseinrichtungen der Krasnodar-Universität des russischen Innenministeriums in Noworossijsk gezielt.
Dafür sollen die ukrainischen Geheimdienste einen 21-jährigen Mann mithilfe von Telefonbetrug angeworben haben. Der Mann habe die Koordinaten der Objekte sowie Anweisungen zum Eindringen und zur Herstellung eines Brandmittels erhalten.
Mitarbeitern des FSB sei es gelungen, den Angriff rechtzeitig zu verhindern. Der Mann, der bereits in Haft genommen worden sei, werde der Vorbereitung eines Terroranschlags verdächtigt. Ihm drohe eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.
Kiews Truppen attackieren Gebiet Kursk mit 30 Drohnen an einem Tag
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden drei Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften im Gebiet Kursk unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Die Flugabwehr zerstörte 30 unbemannte Flugzeuge des Gegners.
Zuvor hatte Chinstein mitgeteilt, dass bei dem ukrainischen Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb im Ort Glamasdino ein Mann ums Leben kam. Außerdem wurden 14 Menschen verletzt.
RIA Nowosti: Russische Armee attackiert Objekte des Geheimdienstes SBU in Westukraine
Russische Truppen haben Objekte des ukrainischen Geheimdienstes SBU in drei Städten der Westukraine getroffen, berichtet Sergei Lebedew, der Koordinator des Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Ihm zufolge gab es nach dem Angriff auf ein Gebäude in Iwano-Frankowsk mindestens zwei Tote und 16 Verletzte. Bei der Attacke auf ein Objekt in Winniza, wo sich hochrangige Vertreter des ukrainischen Militärs sowie ausländische Fachkräfte befunden haben sollen, seien mindestens sieben Personen schwer verletzt worden.
Zudem habe die russische Armee ein Gebäude in Ternopol unter Beschuss genommen, wobei etwa zwölf SBU-Angehörige und drei ausländische Offiziere ums Leben gekommen seien, fügt Lebedew hinzu.
Raketenangriff auf Belgorod: Gouverneur berichtet über Stromausfälle
Behörden im Gebiet Belgorod melden erhebliche Schäden an Objekten der energetischen Infrastruktur nach dem ukrainischen Raketenbeschuss. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow sind in der Stadt Belgorod und Umgebung Ausfälle bei Strom,- Wasser- und Wärmeversorgung verzeichnet worden. Es gibt keine Verletzten. Weitere Informationen über die Folgen der ukrainischen Attacke werden geklärt, betont Gladkow.
Gebiet Leningrad mit Drohnen angegriffen: Hafen in Brand
Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Leningrad ist im Hafen von Ust-Luga an der Ostseeküste ein Brand ausgebrochen, teilt Gouverneur Alexander Drosdenko mit. Die Feuerwehr ist vor Ort im Einsatz. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
Drosdenko zufolge wurde das Gebiet Leningrad in der Nacht mit 56 Drohnen angegriffen.
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere Hundert gegnerische Drohnen
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 389 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Kursk, Twer, Orjol, Belgorod, Tula, Pskow, Nowgorod, Wologda, Leningrad und Moskau sowie über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 23 Uhr am Dienstag und 7 Uhr am Mittwoch ab.
24.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Erneuter Rückschlag für Kiew: Frühjahrsoffensive gerät angesichts russischer Erfolge ins Stocken
Die von westlichen Medien vielgepriesene "Frühjahrsoffensive" der ukrainischen Armee gleicht vor allem einem Strohfeuer. Die Behauptungen über zurückgewonnenes Gebiet haben sich weitgehend als haltlos erwiesen, da Russlands Truppen ihre Positionen von Sumy bis Saporoschje festigen.
Mehr dazu in dieser Analyse von Sergei Poletajew.
Russische Luftabwehr zerstört 139 ukrainische Drohnen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben zwischen 20:00 und 23:00 Uhr Moskauer Zeit 139 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört, teilt das Verteidigungsministerium mit. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Nowgorod und Leningrad sowie über der Region Moskau und der Krim abgeschossen.
Trump plädiert für Treffen zwischen Putin und Selenskij
Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus erklärte der US-Präsident Donald Trump, er würde ein Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij begrüßen, um eine Vereinbarung zur Ukraine zu erzielen.
"Ich würde mir wünschen, dass Präsident Putin und Präsident Selenskij sich an einen Tisch setzen und eine Vereinbarung treffen."
Zugleich betonte er, dass sich die Konfliktparteien aus seiner Sicht einer Lösung annähern:
"Ich denke, sie sind dem sehr nahe. Ich sage das schon lange: Ich habe acht Kriege beendet, und jeder einzelne hätte schwieriger sein müssen als dieser."
Bericht: Rund 60 Abgeordnete wollen aus Angst nicht zur Rada-Sitzung erscheinen
Rund 60 Abgeordnete der Werchowna Rada planen, am Mittwoch nicht zur Sitzung zu erscheinen. Grund dafür sind Drohungen gegen Parlamentarier, wie der ukrainische Abgeordnete Alexei Gontscharenko mitteilte.
Gontscharenko zufolge hatten Abgeordnete zuvor Drohungen mit körperlicher Gewalt von Medienvertretern erhalten, die dem Büro von Präsident Wladimir Selenskij nahestehen. Für Mittwoch, den 25. März, seien Provokationen und eine "exemplarische" Prügelattacke auf Abgeordnete geplant.
Laut Gontscharenko könnten sich auch Abgeordnete anderer Fraktionen der Sitzung fernhalten. Dadurch stehe die geplante Abstimmung vor dem Scheitern. Der Druck auf die Parlamentarier solle sie dazu zwingen, einen Gesetzentwurf zu verabschieden, der für die Fortsetzung der Finanzierung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) erforderlich ist.
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben die russischen Luftabwehrkräfte am 24. März zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 42 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet abgefangen und zerstört. Dabei wurden 19 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, zehn über dem Gebiet Kursk, jeweils fünf über den Gebieten Belgorod und Smolensk, zwei über dem Gebiet Kaluga und eine über dem Gebiet Woronesch abgeschossen.
Polnische Luftstreitkräfte heben wegen angeblicher russischer Aktivitäten ab
Die polnischen Luftstreitkräfte und ihre Verbündeten sind nach Angaben des Operativen Kommandos der Streitkräfte Polens wegen angeblicher russischer Aktivitäten in der Ukraine in die Luft gegangen. Neben Jagdflugzeugen wurde demnach auch ein Hubschrauber der polnischen Luftwaffe eingesetzt.
Das Operative Kommando betonte zudem, dass alle verfügbaren Kräfte und Ressourcen mobilisiert wurden. Boden-Luftabwehrsysteme und Radarüberwachung wurden auf maximale Einsatzbereitschaft gebracht.
Solche Meldungen veröffentlichten die polnischen Streitkräfte in letzter Zeit regelmäßig. Meist fallen diese Maßnahmen zeitlich mit der Ausrufung von Luftalarm in der Ukraine zusammen. Nach einigen Stunden wurde der Einsatz beendet. "Wir informieren, dass keine Verletzung des polnischen Luftraums festgestellt wurde", teilte das Kommando im sozialen Netzwerk X mit.
Ukraine: Ehemann schickt Sprengsatz – Frau tot, zwei Kinder verletzt
Im Gebiet Nikolajew ist eine Frau durch eine Explosion in ihrer Wohnung getötet worden, nachdem ihr Ehemann, ein ukrainischer Soldat, ein Paket mit einem selbst gebauten Sprengsatz geschickt hatte. Zwei Kinder der Frau wurden verletzt, teilte die Polizei der Region mit:
"Der Mann wurde wegen des Verdachts auf vorsätzlichen Mord an seiner Frau sowie der Verletzung von zwei Minderjährigen festgenommen. Er hatte das Sprenggerät zusammen mit Lebensmitteln verschickt. Die Frau starb noch am Tatort."
Bei einer Durchsuchung der Wohnung fanden die Ermittler weitere Sprengstoffe: sieben Handgranaten, fünf TNT-Blöcke, plastische Sprengstoffe, Zündhölzer, Zünder und Detonatoren. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen vorsätzlichen Mordes und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft.
Krankenwagen im Gebiet Cherson angegriffen – Sanitäter verletzt
Im Gebiet Cherson ist ein Krankenwagen von den Streitkräften der Ukraine angegriffen worden. Dabei erlitt ein Sanitäter eine Gehirnerschütterung, während Patient und Fahrer unverletzt blieben, teilte der stellvertretende Vorsitzende der Regionalregierung, Sergei Tscherewko, mit. Der Angriff habe sich in der Nacht ereignet, so Tscherewko.
Kind durch Drohnenteil im Gebiet Saporoschje verletzt
Ein Kind ist im Gebiet Saporoschje verletzt worden, nachdem ein Teil einer ukrainischen Drohne in seinen Händen detoniert war. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:
"In die chirurgische Abteilung des Krankenhauses in Wassiljewka wurde ein Kind, Jahrgang 2015, eingeliefert, in dessen Händen ein explosiver Gegenstand detonierte. Der Junge hatte ein Teil einer feindlichen Drohne aufgehoben und dabei eine Handverletzung sowie Verbrennungen erlitten."
Laut Balizki wird das Kind medizinisch versorgt, Lebensgefahr besteht nicht.
Militärexperte: Ukraine zweifelt an Ausbildung im Westen
Laut Medienberichten geben die ukrainischen Streitkräfte die Ausbildung ihrer Soldaten im Ausland teilweise auf. Stattdessen setzt Kiew zunehmend auf die Ausbildung im eigenen Land. Der Militäranalyst und Oberst a. D. Wiktor Litowkin erklärte dazu, die ukrainische Führung habe erkannt, dass westliche Ausbilder nicht in der Lage sind, die für moderne Gefechte notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln. Tsargrad.tv zitiert ihn:
"Endlich haben sie begriffen, dass man ihnen im Westen nichts beibringen kann. Sie haben all ihre Offensiven verloren, weil sie von NATO-Offizieren nach NATO-Standards und -Vorschriften geführt wurden. NATO-Ausbilder haben jedoch nie gegen einen ebenbürtigen Gegner gekämpft."
Er fügte hinzu, die NATO setze vor allem auf Bombardierungen und verfüge kaum über Erfahrung in groß angelegten Bodenoperationen. Als Gründe für den Kurswechsel nennt das ukrainische Portal UNIAN logistische Probleme sowie die mangelnde praktische Erfahrung der westlichen Ausbilder.
Gebiet Saporoschje meldet fünf Verletzte durch ukrainischen Drohnenangriff
Fünf Zivilisten sind durch ukrainische Drohnenangriffe gegen ihre Autos im Gebiet Saporoschje verwundet worden. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:
"Eine gegnerische Drohne hat ein ziviles Fahrzeug auf einer Straße in der Nähe der Stadt Wassiljewka angegriffen. Drei Personen – Frauen der Jahrgänge 1980 und 1965 und ein Mann des Jahrgangs 1965 – wurden verwundet. Sie werden medizinisch versorgt."
Ein weiteres ziviles Fahrzeug wurde laut Balizkis Angaben in der Nähe des Dorfs Nowogorowka im Bezirk Tokmak angegriffen. Der Gouverneur schreibt:
"Ernsthafte Wunden haben Männer der Jahrgänge 1985 und 1978 erlitten. Die Verwundeten befinden sich auf einer Intensivstation."
Zivilist stirbt durch ukrainischen Angriff auf Gebiet Kursk
Ein ziviler Bewohner des Gebiets Kursk wurde getötet, nachdem das ukrainische Militär ein Dorf im Bezirk Chomutowka angegriffen hatte. Der Gebietsgouverneur Alexandr Chinstein berichtet dazu:
"Die blutigen Verbrechen der Nazis dauern an. Der Gegner hat das Dorf Glamasdino des Bezirks Chomutowka angegriffen. Nach vorläufigen Angaben ist leider eine Person ums Leben gekommen."
Chinstein fügte hinzu, dass sechs weitere Zivilisten verwundet wurden.
AKW Saporoschje verliert erneut Kontakt zu Hauptstromleitung
Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) hat das AKW Saporoschje den Kontakt zu seiner 750-Kilovolt-Hauptstromleitung verloren. Damit laufe die Stromversorgung des Kraftwerks derzeit über die einzige Ersatzleitung, teilt die UN-Behörde mit, dass man Verhandlungen mit Russland und der Ukraine über einen lokalen Waffenstillstand aufgenommen habe, um eine Reparatur der beschädigten Leitung zu ermöglichen.
Während des Krieges ist es schon mehrmals zur Beschädigung der Stromleitungen des europaweit größten Kernkraftwerks gekommen. Zuletzt gab es im Februar eine lokale Waffenruhe für eine Reparatur.
Derzeit produziert das von Russland kontrollierte AKW keinen Strom, benötigt aber die ständige Stromversorgung für die Kühlung seiner Reaktoren.
"Wollen die Russen Krieg?" – Sacharowa über russische Mentalität
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am 23. März bei einem Treffen mit Soldaten im Zentralhaus der russischen Armee auf die Frage geantwortet, ob die Russen Krieg wollen. Das Video mit ihrer Antwort gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Litauen: Abgestürzte Drohne stammte aus Ukraine
Bei einem im Südosten des baltischen EU- und NATO-Staates Litauen abgestürzten Flugobjekt handelt es sich nach Angaben der Regierung in Vilnius um eine ukrainische Drohne. Regierungschefin Inga Ruginienė hat mitgeteilt, der Vorfall habe sich im Zusammenhang mit einer Operation der Ukrainer gegen Russland ereignet. Nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates sagte die Politikerin:
"Wir können schon mit Sicherheit sagen, dass es sich um eine verirrte Drohne handelte."
Die Drohne war in der Nacht zu Montag im Bezirk Varėna nahe der Grenze zu Weißrussland in den litauischen Luftraum eingedrungen und über einem zugefrorenen See abgestürzt. Sie war weder von Militärradargeräten erfasst noch vom Grenzschutz bemerkt worden.
Nach Angaben von Verteidigungsminister Robertas Kaunas habe die Drohne nach ersten Erkenntnissen zu einem Drohnenschwarm gehört, der für einen Angriff auf den Hafen von Primorsk im Nordwesten Russlands eingesetzt worden sei. Die Drohne sei höchstwahrscheinlich durch russische elektronische Abwehrmaßnahmen fehlgeleitet worden.
Ruginienė und Kaunas betonten, Litauen habe zusätzliche Radargeräte zur Erkennung tieffliegender unbemannter Luftfahrzeuge bestellt.
Medien: Drohnenangriffe erschüttern Westukraine – Explosionen in mehreren Städten
Seit mehreren Stunden dauert ein massiver Drohnenangriff auf ukrainische Ziele an. In mehreren Städten der Westukraine, darunter Lwow, Ternopol, Iwano-Frankowsk und Winniza, wurden Explosionen gemeldet.
Laut ukrainischen Medien herrscht in weiten Teilen des Landes Luftalarm. Online-Karten bestätigen entsprechende Warnungen in den betroffenen Regionen.
In Lwow traf eine Drohne ein Gebäude beim Bernhardinerkloster. Laut der Kriegsberichtsagentur ANNA NEWS wurde es als Unterkunft für ukrainische Militärangehörige und ausländische Kämpfer genutzt. Das Gebäude gehört dem Lwower Historischen Archiv und soll zeitweise militärischen Zwecken gedient haben.
Bericht: Massive Drohnenangriffe auf Kiew
In Kiew und den Vororten sind während eines großangelegten Angriffs russischer Drohnen Explosionen gemeldet worden. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenkory Russkoi Wesni". In der Veröffentlichung heißt es:
"Es sind Explosionen zu hören, ein massiver Angriff auf Kiew läuft, Angriffsdrohnen versuchen, die Stadt 'einzukreisen'."
Laut dem Kanal nähern sich Dutzende Drohnen der ukrainischen Hauptstadt. Demnach fliegen die unbemannten Fluggeräte aus dem Süden und Osten des Landes über andere Regionen hinweg in Richtung Kiew. Zudem wurde in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch den möglichen Einsatz ballistischer Raketen und Marschflugkörper gemeldet.
EU-Kommissarin für Erweiterung schließt Beitritt der Ukraine vor Jahresende aus
Die Ukraine kann der Europäischen Union vor 2027 nicht beitreten, sagt die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos. Während einer Konferenz in Brüssel betonte sie:
"Ich denke, alle verstehen die Unmöglichkeit eines EU-Beitritts der Ukraine zum 1. Januar 2027."
Russland will 2026 über 70.000 Drohnenspezialisten ausbilden
Die russischen Streitkräfte planen, im Jahr 2026 mehr als 70.000 Spezialisten für den Einsatz unbemannter Systeme auszubilden. Dies erklärte der stellvertretende Generalstabschef, Generalleutnant Anatoli Kontsewoi, bei einer Sitzung im Föderationsrat. Zugleich wies das Verteidigungsministerium darauf hin, dass in den Regionen die Annahme von Bewerbungen für die neuen Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme begonnen hat.
Interessenten können demnach einen Vertrag mit dem Ministerium für mindestens ein Jahr abschließen. Vorgesehen sind Schulungen im Umgang mit Drohnen sowie Prämien für abgeschossene Luftziele. Nach Ablauf des Vertrags ist eine Entlassung möglich, sofern kein weiterer Dienst gewünscht wird.
Explosionen in Dnjepropetrowsk und Ternopol
Ukrainische Medien melden Explosionen in der Stadt Dnjepropetrowsk und im Gebiet Ternopol im Westen der Ukraine. In beiden Gebieten wurde laut Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation der Luftalarm ausgerufen.
Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der vergangenen Nacht Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie angegriffen zu haben.
Aus dem Knast an die Front – ukrainische Häftlinge kaum tauglich als Kämpfer
Das ukrainische Militär versucht, Verluste durch Zwangsmobilisierung, ausländische Söldner und die Einberufung von Häftlingen auszugleichen. Deren Kampftauglichkeit ist begrenzt. RIA Nowosti schildert die Schicksale zweier gefangener ukrainischer Häftlinge.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Andrei Koz.
Bericht: Werk für Drohnen und Raketen in Poltawa getroffen
Im Gebiet Poltawa ist nach Angaben prorussischer Quellen ein Werk getroffen worden, das Navigationsgeräte und Kommunikationssysteme für ukrainische Drohnen und Raketen hergestellt haben soll. Dies erklärte der Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut Lebedew wurden die stillgelegten Werkhallen zudem als Lager für Militärgüter und zur Unterbringung von Personal genutzt. Lebedew präzisierte:
"Die Explosion war sehr stark, mit heftiger Detonation. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, der erst nach mehreren Stunden eingedämmt werden konnte. Mehrere Stunden lang fuhren Krankenwagen zum Explosionsort."
Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Am Morgen und Mittag des heutigen Dienstags hat Russlands Luftabwehr 20 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:
"Am 24. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 20 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: sieben Drohnen über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Brjansk, vier über der Republik Krim, zwei über Gebiet Kursk und eine über Gebiet Rostow."
Senator des Gebiets Cherson: Ukrainisches Militär vertuscht militärische Misserfolge durch Angriffe auf Krankenhäuser
Das ukrainische Militär greift zivile Ziele, darunter Krankenhäuser, in Russland an, um dadurch eine erfolgreiche Kriegsführung vorzutäuschen. Diese Ansicht äußert Igor Kastjukewitsch, Senator des Gebiets Cherson. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS kommentierte er den ukrainischen Drohnenangriff auf das zentrale Bezirkskrankenhaus von Wassiljewka:
"Der Angriff gegen die Intensivstation des Krankenhauses in Wassiljewka kann nicht anders als ein Terroranschlag und Kriegsverbrechen bewertet werden. Die Kiewer Regierung und Selenskij sind Verbrecher und Lügner. Sie lügen die ganze Welt an und behaupten, dass sie den Kampf fortsetzen können. Sie ziehen den Konflikt vorsätzlich in die Länge, um die Macht mit allen Mitteln zu erhalten, und opfern dafür täglich Hunderte Leben. Doch in Wirklichkeit ist alles, was sie tun können, die Drohnen gegen Zivilisten zu richten, Krankenwagen anzugreifen und Alte, Kinder und Kranke zu töten."
Zuvor hatte der Gouverneur von Saporoschje, Jewgeni Balizki, am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass ukrainische Truppen das Gebäude der Intensivstation im Krankenhaus von Wassiljewka mit einer Drohne angegriffen hatten. Durch die Evakuierung der Patienten in Schutzräume konnten Opfer vermieden werden. Zuvor hatten Kiews Truppen nach Balizkis Angaben einen Krankenwagen angegriffen.
Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur erneut an
In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur ausgeführt. Wie die Behörde betont, erfolgte die Attacke als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland und richtete sich gegen Produktionsstätten für Raketen und Raketenbauteile sowie militärische Flugplätze. Dabei kamen luft- und landgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium berichtet weiter:
"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."
Parallel dazu berichtet die Behörde, dass Russlands Luftabwehr am vergangenen Tag entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben und 259 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord über 235 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage sowie fünf Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands West haben ihre taktische Stellung verbessert. Dabei beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 190 Soldaten, zwei Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz sowie zwei Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei das ukrainische Militär am entsprechenden Frontabschnitt über 330 Soldaten verlor. Acht gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, sechs Artilleriegeschütze sowie eine US-produzierte Eloka-Anlage wurden eliminiert.
Der Truppenverband Ost setzte seine Offensive fort. Dabei verlor die Ukraine über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Artilleriegeschütze.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 50 ukrainische Kämpfer getötet. Zusätzlich wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, drei Eloka-Anlagen und ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.
Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Charkow
Russlands Streitkräfte haben die an der Grenze zum Gebiet Belgorod liegende Siedlung Pestschanoje im Gebiet Charkow befreit. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurde der Ort durch Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle gebracht.
Ukrainische Medien: USA drängen Kiew zum Rückzug aus Donbass
Die USA fordern von der Ukraine, Truppen aus den von Kiew kontrollierten Teilen der Donezker Volksrepublik zurückzuziehen. Dies berichtet die Zeitung Ukrainskaja Prawda unter Verweis auf Angehörige der ukrainischen Delegation, die an bilateralen Gesprächen zwischen den USA und der Ukraine am 21. und 22. März teilnahm. Ein anonymes Delegationsmitglied erklärte gegenüber der Zeitung:
"Wovon man auch spricht, alles läuft darauf hinaus, dass die Amerikaner sagen: 'Geht weg aus dem Donbass, und wir werden ein Paradies für euch bauen, wie es auf Alaska vereinbart wurde'."
Der Gesprächspartner der Zeitung fügte hinzu, dass Washington im Gegenzug "sogar reale Sicherheitsgarantien" vorschlage:
"Sie sind sogar zu realen Sicherheitsgarantien für uns bereit, wenn wir den Donbass verlassen. Doch ich kann mir nicht vorstellen, wie das in der Ukraine umzusetzen ist."
Parallel dazu habe Washington gewarnt, dass sich die USA bei fehlenden Zugeständnissen gänzlich aus dem Verhandlungsprozess zurückziehen und auf Iran konzentrieren könnten.
Über 500 Bomben als Einlagesohlen getarnt – FSB verhindert Terroranschläge gegen russische Soldaten
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen ausländischen Staatsbürger festgenommen, der 504 als Einlagesohlen getarnte Bomben ins Gebiet der Sonderoperation weiterzuleiten plante. In einer entsprechenden Pressemeldung heißt es dazu:
"In Moskau wurde der Bürger eines ausländischen Staates des Jahrgangs 1994 festgenommen, der sich an einem von ukrainischen Geheimdiensten organisierten Kanal beteiligte, um in die Russische Föderation Angriffsmittel aus Polen über Weißrussland zu schmuggeln."
Im Auftrag seines Kurators erhielt der Verdächtigte in Moskau ein Paket mit 504 selbst gebauten Sprengsätzen, die als Einlagesohlen mit Wärmfunktion für Schuhe getarnt waren und unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe an russische Militäreinheiten im Gebiet der Sonderoperation weitergeleitet werden sollten. Der FSB berichtet weiter:
"Laut dem Befund der Sprengstoffspezialisten des FSB beträgt die Sprengkraft bei jedem Sprengsatz 1,5 Gramm TNT-Äquivalent. Die Sprengung erfolgt beim Anschluss der Sohlen an eine Energiequelle und soll die Gliedmaßen der Militärangehörigen abreißen."
Verwundete durch ukrainische Angriffe in Gebieten Kursk und Belgorod
Im Verlauf des vergangenen Tages sind zwei Zivilisten in den russischen Grenzgebieten Belgorod und Kursk durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, meldet dazu auf Telegram:
"Im Dorf Samostje des Bezirks Graiworon wurde durch den Angriff einer ukrainischen Drohne gegen einen Pkw ein Zivilist verwundet."
Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexandr Chinstein, meldete seinerseits:
"In der Nähe des Dorfs Ilek des Bezirks Belaja wurde ein 42-jähriger Mann verwundet."
Parallel dazu berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, von einem Drohnenangriff gegen einen Krankenwagen in seiner Region. Dabei kamen keine Personen zu Schaden.
Australien setzt Aufklärungsflugzeuge für die Ukraine ein
Australiens Luftwaffe hat Aufklärungsflugzeuge vom Typ Boeing E-7A Wedgetail zur Unterstützung der Ukraine eingesetzt, erklärt der Ministerpräsident des Landes, Anthony Albanese. Bei einem Treffen mit der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Canberra, das vom australischen Fernsehkanal ABC übertragen wurde, verkündete Albanese:
"Wir werden weiterhin mit unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten. Beispielsweise flogen unsere E-7-Flugzeuge Einsätze aus Deutschland und Polen und unterstützten damit die Ukraine."
Albanese fügte hinzu, dass sein Land bereits eine "große Investition" in die Ukraine getätigt habe, indem es Kiew Unterstützung im Wert von etwa 1,7 Milliarden Dollar gewährte.
Ukrainische Angriffe töten binnen einer Woche 14 Zivilisten
Im Zeitraum zwischen 16. und 22. März sind in Russland 14 Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der Verbrechen des Kiewer Regimes, erklärt dazu:
"Während der vergangenen Woche kamen 133 Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Nazis zu Schaden: 119 Menschen, darunter zehn Minderjährige, wurden verwundet, 14 Menschen kamen ums Leben."
Miroschnik fügte hinzu, dass Kiews Truppen insgesamt über 2.960 Geschosse gegen zivile Ziele auf russischem Territorium abgefeuert haben. Unter anderem seien in Verletzung internationaler Normen medizinische Objekte und Fahrzeuge angegriffen worden, so in den Gebieten Cherson, Saporoschje, Brjansk und Belgorod.
Am schlimmsten war von den Angriffen das Gebiet Belgorod betroffen, das zum Angriffsziel von 120 bis 160 Drohnen täglich geworden sei und wo sechs Menschen getötet wurden.
Luftabwehr schießt in der Nacht 55 ukrainische Drohnen ab
Während der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 55 ukrainische Drohnen abgeschossen. Laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Tula, Lipezk, Moskau, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen.
23.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
RT DE-Exklusiv: Unter Drohnenfeuer – So kämpfen russische Truppen bei Charkow
Am Frontabschnitt bei Charkow versuchen russische Truppen nach eigenen Angaben, eine Sicherheitszone zum Schutz der Zivilbevölkerung zu schaffen und den Gegner zurückzudrängen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet vor Ort über die Kämpfe um Woltschansk, wo Infanterie, Artillerie und Drohnen im Einsatz sind und Häuser teils in tagelangen Gefechten gestürmt wurden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Nebensja: Kiew nicht an Friedensgesprächen interessiert
Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja erklärte, die aktuelle ukrainische Führung sei nicht an Friedensgesprächen interessiert. Dies sagte er während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats:
"Es wird immer offensichtlicher, dass die heutige ukrainische Regierung weder an Friedensgesprächen noch an elementaren humanitären Maßnahmen interessiert ist, die das Leid der Menschen lindern könnten."
Russland habe sich hingegen eindeutig einem diplomatischen Lösungsweg und der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation verschrieben. Der Botschafter betonte, dass Kiew nicht zu einer diplomatischen Lösung bereit sei und bald mit neuen Bedingungen konfrontiert werde.
"Für Kiew ist es heute offensichtlich wichtiger, in jede ausländische Auseinandersetzung involviert zu sein, als Wege zum Frieden im eigenen Land zu suchen."
Die regelmäßigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung seien eine bewusste Taktik Kiews, so Nebensja weiter:
"Die ukrainischen Streitkräfte jagen buchstäblich mit Drohnen lebende Ziele. Regelmäßige gezielte Angriffe auf Zivilisten sind eine bewusste Taktik des Kiewer Regimes."
Seit Februar 2022 seien mindestens 27.500 russische Zivilisten durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen.
Bericht: Erneute Debatte über Mobilisierung von Frauen in der Ukraine
In der Ukraine wird erneut über eine mögliche Mobilisierung von Frauen in die Streitkräfte diskutiert. Auslöser war die Entscheidung des Territorialen Zentrums für Rekrutierung im Gebiet Charkow, eine "wehrpflichtige" Frau zur Fahndung auszuschreiben, teilten russische Sicherheitskreise gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau verfügte weder über eine medizinische Ausbildung noch hatte sie je eine Verbindung zu den Streitkräften.
Laut dem Gesprächspartner der Agentur wird damit de facto die öffentliche Meinung zur möglichen Mobilisierung unabhängig von Alter und Geschlecht getestet.
DVR-Berater: Befreiung von Slawjansk hat "sakralen Charakter"
Die Befreiung von Slawjansk in der Donezker Volksrepublik habe "sakralen Charakter", da von dort im Jahr 2014 der sogenannte Russische Frühling ausgegangen sei. Diese Ansicht äußerte der Berater des DVR-Chefs, Igor Kimakowski, im Interview mit Westi. Zugleich erklärte Kimakowski, Kiew wolle die Stadt "dem Erdboden gleichmachen" und sie zu einer "Informationsfestung" ausbauen.
Russische Truppen treffen ausländische Militärangehörige bei Odessa
Die russischen Streitkräfte haben nach Angaben prorussischer Quellen einen Grenzposten im Vorort Fontanka bei Odessa angegriffen, wo sich ausländische Kämpfer aufgehalten haben sollen. Wie der Koordinator des prorussischen Untergrunds, Sergei Lebedew, gegenüber RIA Nowosti erklärte, wurde die siebente Grenzstation im Gebiet Fontanka getroffen. Er präzisierte:
"Sie sprachen Französisch, waren aber keine Europäer."
Lebedew zufolge könnte es sich um Söldner aus afrikanischen Ländern handeln, die mit dem französischen Kontingent der Fremdenlegion in Verbindung stehen.
Eine Tote und zwei Verletzte bei Angriffen in Saporoschje und der DVR
Bei einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine ist im Ort Michailowka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet worden, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit. In der Donezker Volksrepublik (DVR) wurden zudem zwei Zivilisten bei Drohnenangriffen verletzt, erklärte Republikchef Denis Puschilin:
"In Awdejewka erlitt eine Frau, Jahrgang 1967, bei einem Angriff einer Kampfdrohne mittelschwere Verletzungen. Im Petrowski-Bezirk von Donezk wurde eine Frau, Jahrgang 1952, ebenfalls bei einem Drohnenangriff verletzt."
Finnischer Politiker: Kiew verfolgt "sehr schlechte Pläne"
Die ukrainische Führung bereitet einen "hinterhältigen Plan" gegen die neuen Regionen Russlands vor. Diese Ansicht äußerte Armando Mema, Mitglied der finnischen Partei "Freiheitsallianz". Er schrieb im sozialen Netzwerk X:
"Anstatt auf Frieden hinzuarbeiten, habe ich den Eindruck, dass die ukrainischen Behörden sehr schlechte Pläne schmieden, die in naher Zukunft keinen Fortschritt bei der Konfliktlösung zulassen werden. Während Russland absoluten Respekt gegenüber den auf der Krim lebenden Ukrainern gewährleistet und die Zivilbevölkerung schützt, verfolgt die Ukraine alle Russischsprachigen auf ihrem Territorium."
Dabei verwies Mema auf Äußerungen des ukrainischen Außenministers Andrei Sibiga zur Rolle der Krim für die Sicherheit im Schwarzen Meer. Nach Ansicht des finnischen Politikers müsse Kiew für einen dauerhaften Frieden die historischen Regionen Russlands anerkennen.
Drei Verletzte bei Drohnenangriff der Ukraine auf Bus im Gebiet Brjansk
Beim Angriff ukrainischer Kamikaze-Drohnen auf das Dorf Demjanki im Gebiet Brjansk sind ein Busfahrer und zwei Passagiere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Bus wurde in eine sichere Zone gebracht. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt.
Russische Luftabwehr zerstört 67 ukrainische Drohnen
Russische Luftabwehrkräfte haben am Montag zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 67 ukrainische Drohnen über zwölf Regionen abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit. Betroffen waren die Gebiete Leningrad, Kursk, Kaluga, Tula, Rjasan, Brjansk, Belgorod, Smolensk, Orjol und Jaroslawl sowie die Krim und die Region Moskau.
Trump kritisiert Russlands Vorgehen in der Ukraine
US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, dass er kein Anhänger der russischen Aktionen im Ukraine-Konflikt sei: "Ich bin kein Anhänger dessen, was Russland tut." Trump sagte dies, nachdem Journalisten ihn gebeten hatten, das Vorgehen der USA in Iran mit dem Vorgehen Russlands in der Ukraine zu vergleichen. Er betonte, dass es zwischen beiden Situationen große Unterschiede gebe, ohne diese näher zu erläutern.
Deutschland liefert 15.000 Drohnen an die ukrainische Nationalgarde
Deutschland will die ukrainische Nationalgarde mit 15.000 Abfangdrohnen STRILA aus ukrainischer Produktion ausstatten, berichtet der Sender Obschtscheschtestwennoje unter Berufung auf Quellen in der ukrainischen Botschaft. Die Übergabe erfolgt im Rahmen eines kürzlich unterzeichneten millionenschweren Abkommens, dessen genaue Summe nicht bekannt gegeben wird.
Ukrainische Drohnencrew in Charkow vermisst
Eine Gruppe ukrainischer Drohnenpiloten, die zu den Stoßtrupps der 159. Separaten motorisierten Schützenbrigade der Streitkräfte der Ukraine versetzt wurde, gilt in der Region Woltschanskije Chutora bei Charkow als vermisst. Dies teilten Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Ein Gesprächspartner der Agentur betonte, dass die Angehörigen der ukrainischen Drohnenpiloten versuchen, vom Brigadekommando offizielle Informationen über die Soldaten zu erhalten. Die Führung der 159. Brigade gab jedoch unterschiedliche Auskünfte über das Schicksal derselben Person, beispielsweise Versetzung an einen neuen Dienstort oder Inhaftierung wegen Alkoholkonsums.
Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt
Bei gezielten Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten verletzt worden, darunter ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
Drohnenangriff auf Fernsehzentrum in Donezk gemeldet
Laut Angaben russischer Ermittler haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fernseh- und Radiocenter in Donezk mit Drohnen angegriffen. Bei der Untersuchung des Einschlagsortes wurden Fragmente entdeckt, die mutmaßlich von Angriffsdrohnen eines Flugzeugtyps aus NATO-Produktion stammen. Zudem seien Mehrfamilienhäuser und eine Bildungseinrichtung beschädigt worden.
Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden
Der Ukraine-Konflikt könnte durch eine international fixierte Vereinbarung in Form einer Kapitulation des Kiewer Regimes beendet werden. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Treffen mit Militärangehörigen im Zentralen Haus der Russischen Armee:
"Jeder Konflikt endet mit einer Vereinbarung. Dieser wird, wenn es sich um einen internationalen Konflikt handelt, international fixiert. Zum Beispiel eine Kapitulation. Was ist das? Natürlich eine Vereinbarung – unterzeichnet, formalisiert, bestätigt. Eine Vereinbarung der Parteien über die Beendigung des Konflikts."
Zugleich warf Sacharowa dem Westen und Kiew fehlende Verlässlichkeit vor:
"Verhandlungen in der Hoffnung, dass sie zur Vernunft kommen, dass sie verstehen und erkennen, ein Appell an ihr Gewissen – ich denke, das haben wir hinter uns. Das Ergebnis ist bekannt. Inzwischen weiß jeder: Sie haben kein Gewissen."
Auch Vertrauen in die westlichen Staaten sei in diesem Zusammenhang nicht möglich, so Sacharowa. Selbst gegenüber ihren Verbündeten, engsten Partnern und eigenen Bürgern zeigten sie kein Gewissen. Dies äußere sich auf unterschiedliche Weise, weshalb man in diesem Sinne von einem solchen Ansatz einfach nicht sprechen könne.
Ausländische Söldner kritisieren medizinische Versorgung in der Ukraine
Britische und amerikanische Söldner, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, berichten von mangelhafter medizinischer Versorgung und Fällen von Erpressung. Dies geht aus einer Studie der Universität Bath hervor. Die Autoren analysierten Aussagen von 31 Söldnern. Alle wurden psychologisch untersucht, 21 von ihnen gaben zudem ausführliche Interviews über ihre Erfahrungen im Konfliktgebiet. In der Studie heißt es:
"Es wurde eine Vielzahl von Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung in der Ukraine festgestellt, doch nur wenige berichteten von positiven Erlebnissen. Die Mehrheit erklärte, die erhaltene Hilfe sei unzureichend gewesen. Verletzungen wurden entweder ignoriert oder unsachgemäß behandelt. Einige Veteranen berichteten, dass sie für die Behandlung ihrer im Kampf erlittenen Verletzungen selbst bezahlen mussten. Andere sahen sich gezwungen, für eine angemessene Versorgung nach Großbritannien oder in die USA zurückzukehren."
Einer der Befragten berichtete von erheblicher Korruption in ukrainischen Krankenhäusern. Eine qualitativ hochwertige Behandlung sei nur gegen Geld, teilweise in Form von Bestechung, möglich gewesen. Ein Söldner sagte:
"Ihre Krankenhäuser sind unmenschlicher als jeder Schützengraben, in dem ich je war."
Zudem erklärten alle Befragten, während ihres Einsatzes in der Ukraine keinerlei psychologische Unterstützung erhalten zu haben – obwohl der Krieg erhebliche negative Auswirkungen auf ihre psychische Verfassung gehabt habe.
Bericht: Ukrainer sollen über Dating-Apps zur Mobilisierung gelockt werden
Mitarbeiter ukrainischer Einberufungsstellen nehmen laut Medienberichten über Dating-Plattformen Kontakt zu Männern im wehrpflichtigen Alter auf, um sie zu Treffen zu bewegen und vor Ort festzusetzen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.
In einem veröffentlichten Video berichtet eine Mitarbeiterin eines ukrainischen Militärkommissariats, ihre Kollegen würden gezielt junge Männer auf Dating-Plattformen ansprechen und Treffen vereinbaren. Statt eines Dates erschienen dann Männer in Uniform und brächten die Betroffenen zur Mobilisierung. Nach ihren Angaben gingen auf diese Weise monatlich zahlreiche Männer in die Falle.
Gebiet Brjansk: Zwei Zivilistinnen bei ukrainischem Beschuss verletzt
Beim Artilleriebeschuss des Ortes Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk im Gebiet Brjansk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem seien drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur.
Volontäre im Gebiet Saporoschje verletzt
Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Fahrzeug erlitten mehrere Volontäre Verletzungen, teilte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mit.
"Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag auf das Gebiet des Bezirks Tokmak verübt. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Auto in der Straße nahe des Dorfes Kutusowka wurden Volontäre verletzt, die sich mit der Lieferung humanitärer Hilfe an Zivilisten beschäftigten."
Nach Angaben von Balizki erhielten die drei Männer (Jahrgänge 1975, 1969 und 1959) Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade.
LVR: Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen beschädigt
Nach Angaben von Leonid Pasetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden bei nächtlichen Drohnenangriffen mehrere Privathäuser beschädigt.
"Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Bezirk Staniza Luganskaja angegriffen. Die Starrflüglerdrohnen haben die Eisenbahninfrastruktur getroffen. Fünf Privathäuser kamen zu Schaden. Glücklicherweise gab es keine Opfer."
"Am Tag darauf sind wir im Krieg mit den Russen" – Orbán warnt vor EU-Beitritt der Ukraine
Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag warnte Ungarns Premier Viktor Orbán erneut vor einem EU-Beitritt der Ukraine. Vor einem Publikum von Unterstützern in der ungarischen Stadt Hódmezővásárhely erklärte Orbán, dass, wenn die Ukraine der Europäischen Union beitrete, wir uns am nächsten Tag im Krieg mit den Russen befänden.
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Experte: Kiew verliert fast 8.500 Soldaten im Laufe der Woche
In der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf etwa 8.440 Personen.
Im sozialen Netzwerk Vkontakte teilte der Militärexperte Andrei Marotschko mit, dass die Einheiten des Verbandes West, die in der DVR und im Gebiet Dnjepropetrowsk operieren, dem Gegner den größten Schaden zugefügt haben.
Nach seinen Angaben wurden mehr als 720 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, 63 Mörser, 54 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 140 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie mehr als 2.600 Drohnen außer Gefecht gesetzt.
Ukrainische Armee beschießt Energodar im Gebiet Saporoschje
Die ukrainischen Streitkräfte beschießen Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Dies meldete der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki.
"Die Stadt Energodar wird von den ukrainischen Streitkräften mit Artillerie beschossen. Bisher wurden keine Opfer gemeldet. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."
Mehrere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 23. März zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 19 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Kursk – sieben,
- Gebiet Tula – fünf,
- Gebiet Rjasan – zwei,
- Gebiet Belgorod – zwei,
- Gebiet Leningrad – zwei,
- Gebiet Brjansk – eine.
Puschilin meldet Verbesserung der Stellungen der russischen Armee in DVR
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef des Donezker Volksrepublik, haben die russischen Streitkräfte ihre Positionen nach der Befreiung der Ortschaft Pawlowka verbessert. Dies erkärte der Politiker gegenüber dem Sender Westi.
"Nach der Befreiung von Pawlowka wurden unsere Stellungen verbessert, und wir sehen den Vormarsch in Richtung der Ortschaft Dobropolje."
Am 19. März hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die Siedlung Pawlowka in der DVR durch Einheiten des Verbandes Mitte befreit wurde.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.275 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, drei Munitionslager, ein Brennstofflager und acht Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 20 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer einbüßen. Zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 260 Kämpfern hinnehmen. Zudem zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und zwei Feldartilleriegeschütze.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband fünf Autos, vier Stationen für elektronische Kampfführung, ein Artilleriegeschütz sowie vier Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Brennstoff- und Energiekomplexanlagen der Ukraine, Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Montagestätten und Leitstellen für Langstreckendrohnen, angegriffen. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in den Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 526 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 126.663 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.430 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.691 Mehrfachraketenwerfer, 34.020 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.546 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 100 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 25 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens acht Geschosse abgefeuert und 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden.
Gladkow meldet keine Opfer.
Infolge der Angriffe wurden 25 Privathäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt und zehn Fahrzeuge beschädigt.
Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Republik Krim festgenommen, der Informationen über russische Militärtechnik an Kiew übermittelt haben soll. Dies teilte TASS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Republik mit.
Als Gegner der Durchführung der militärischen Sonderoperation soll der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) aufgenommen haben. Auf Anweisung des Kontaktmannes sollte der Festgenommene Informationen über die Standorte der Ausrüstung, Militärtechnik und Verteidigungsanlagen sammeln.
Nach Angaben der russischen Behörde habe der Mann Foto- und Videoaufnahmen von Flugzeugen und Militärtransport gemacht und sie der ukrainischen Seite übergeben.
Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 39 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 22. März bis 7:00 Uhr am 23. März wurden insgesamt 51 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete zwei Verletzte.
Infolge der Angriffe wurden ein Auto und ein Mehrfamilienhaus beschädigt.
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 23. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Leningrad, Kaluga, Kursk, Rjasan, Lipezk und der Region Moskau abgefangen und zerstört."
Gebiet Brjansk: Zwei Männer bei Drohnenangriff verletzt
Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Betrieb erlitten zwei Mitarbeiter Verletzungen, wie Alexander Bogomas, der Gouverneur des Gebiets Brjansk, mitteilte.
"Ukrainische Terroristen haben mithilfe der Kamikaze-Drohnen die Siedlung Sosniza im Bezirk Sewsk angegriffen. Infolge eines gezielten Schlags auf das Gelände des agrarindustriellen Unternehmens Miratorg wurden leider zwei Mitarbeiter des Betriebs verletzt."
Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Umerow meldet Fortschritte bei Verhandlungen mit Washington
Das Treffen der ukrainischen und US-amerikanischen Delegationen in Miami führte zu Fortschritten bei der Annäherung der Positionen. Dies schrieb Rustem Umerow, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram.
"In Florida haben wir eine weitere Verhandlungsrunde mit der amerikanischen Seite im Rahmen des Prozesses zur Erreichung eines nachhaltigen Friedens abgeschlossen. Wir haben Fortschritte bei der Koordinierung der Positionen und der weiteren Reduzierung der ungelösten Fragen erzielt."
Ihm zufolge konzentrierten sich die Seiten auf das Thema der "verlässlichen Sicherheitsgarantien" und die humanitären Fragen, "insbesondere den Austausch und die Rückkehr unserer Staatsbürger".
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 250 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 249 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Starrflüglerdrohnen wurden über den Gewässern des Asowschen Meeres, der Region Moskau sowie über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Smolensk, Twer und Tula zerstört.
22.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Flugabwehr schießt Dutzende Drohnen innerhalb von zwei Stunden ab
Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben Einheiten der Flugabwehr weitere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 60 Drohnen vom Himmel über folgenden Regionen Russlands geholt:
- Brjansk – 33
- Smolensk – 14
- Nowgorod – sieben
- Leningrad – drei
- Twer – zwei
- Kursk – eine
Kiew verzichtet auf Grundausbildung für Soldaten im Ausland
Die Ukraine wird keine Soldaten mehr zur militärischen Grundausbildung ins Ausland schicken, sondern diese auf heimischem Territorium durchführen, erklärte der Generalstab in Kiew. Diese Entscheidung hänge damit zusammen, dass die Ausbilder in den westlichen Ländern nicht über moderne Kampferfahrung verfügen und von der Realität auf dem Schlachtfeld abgekoppelt seien.
Großbritannien sei das erste Land, das vorgeschlagen habe, die gesamte Ausbildung in die Ukraine zu verlegen.
Russische Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 18 Uhr Moskauer Zeit 97 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt auf:
- Brjansk – 47
- Smolensk – 25
- Belgorod – zehn
- Nowgorod – sieben
- Kursk – fünf
- Leningrad – zwei
- Pskow – eine
Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren
Der Ukraine-Konflikt wird Europa ruinieren. Dies prognostizierte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview für den YouTube-Kanal Patriota. Ihm zufolge sollen insbesondere die Deutschen über die militärische Strategie sprechen und behaupten, dass sie vernünftig handeln und daher den Krieg finanzieren. Dies werde jedoch Deutschland und ganz Europa zu einem vollständigen Bankrott führen, der Krieg werde Europa ruinieren, meint Orbán.
Rutte: US-Hilfe für die Ukraine entscheidend
NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht die Unterstützung, die Kiew von Washington weiterhin erhält, als kritisch wichtig. Im Interview mit Fox News erklärt Rutte:
"Die USA gewähren der Ukraine kritische nachrichtendienstliche Unterstützung und Waffen, damit sie die Kampfhandlungen fortsetzen kann."
Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff
Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk sind zwei Zivilisten, eine Frau und ein Mann, verletzt worden, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Die Verletzten erhielten erste medizinische Hilfe, der Mann musste jedoch ins Krankenhaus in Kursk eingeliefert werden.
Gebiet Belgorod: Schäden an sozialen Einrichtungen nach ukrainischem Beschuss
Ukrainische Truppen haben den Ort Byzenkow im Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Laut dem regionalen Krisenstab werden Schäden an sozialen Einrichtungen verzeichnet.
In einem Gebäude wurden die Mauern zerstört, das Dach und die Verglasung beschädigt. In einer anderen Einrichtung und drei Privathäusern verzeichnen die Behörden Schäden an Fassaden und Fenstern. Außerdem wurden eine Gasleitung und eine Stromleitung beschädigt.
Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
Hochrangige NATO-Delegation zu Besuch in Kiew eingetroffen
Erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes im Februar 2022 ist eine hochrangige NATO-Delegation in Kiew eingetroffen, berichtet das ukrainische Präsidialamt am Sonntag. Geleitet wird die Delegation vom Oberbefehlshaber des Allied Command Transformation, Admiral Pierre Vandier.
Die Parteien diskutierten über die Beteiligung des ukrainischen Militärs an zukünftigen NATO-Übungen als angenommener Gegner. Außerdem wurde die Zukunft des JATEC, Joint Analysis, Training and Education Centre, besprochen.
Peskow: Ukraine kein Top-Thema mehr für Europa
Für die Europäische Union ist das Thema Ukraine in den Hintergrund gerückt, glaubt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Derzeit sei Europa über die hohen Preise besorgt, die es für Benzin, Gas und Strom zu zahlen habe. Peskow betont:
"Europa ist von Widersprüchen zerrissen. Es will immer noch nicht mit uns sprechen, Europa will immer noch, dass der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird, und weiß nicht, wie das bezahlt werden kann."
FSB-Direktor: Russland kann ukrainische Geheimdienste "zur Vernunft bringen"
Die Ukraine unternimmt ständig Provokationen, Moskau kann aber Kiew "zur Vernunft bringen", meint der Direktor vom Föderalen Sicherheitsdienst Russlands, Alexander Bortnikow, im Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.
Anfang März hatte Botnikow erklärt, dass Kiew und seine ausländischen Verbündeten den Sinn für Realität verloren haben, indem sie Russen in Sabotageaktivitäten einbeziehen.
Gegenüber Sarubin betont der FSB-Direktor, Russland sei in der Lage, die ukrainischen Geheimdienste in angemessener Weise "zur Vernunft zu bringen". Die westlichen Verbündeten der Ukraine, insbesondere Großbritannien, sollen der Ukraine bei Leitung, Finanzierung und Ausbildung für Sabotageaktivitäten in Russland Hilfe leisten, fügt Bortnikow hinzu.
Beschädigter russischer Tanker wird nach Libyen abgeschleppt
Ein Anfang März durch einen mutmaßlichen Angriff im Mittelmeer beschädigter russischer Tanker soll nach Angaben des staatlichen libyschen Ölkonzerns NOC nach Libyen abgeschleppt werden. Am Samstag erklärte das Unternehmen, die "Arctic Metagaz" werde "nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden sicher in einen der libyschen Häfen geschleppt werden". Der Bergungseinsatz werde in Zusammenarbeit mit dem italienischen Ölkonzern Eni stattfinden. Es seien bereits Maßnahmen ergriffen worden, um "das Risiko einer Verschmutzung zu verringern".
Am 3. März hatten sich mehrere Explosionen an Bord des Tankers ereignet. Nach russischen Angaben wurden die 30 Besatzungsmitglieder nach den Explosionen gerettet. Demnach befanden sich 700 Tonnen Treibstoff sowie Gas an Bord. Laut den libyschen Behörden transportierte das Schiff 62.000 Tonnen Flüssiggas, das für Ägypten bestimmt war. Auf Bildern war zu sehen, dass das Schiff von Bränden schwer beschädigt war und auf jeder Seite zwei Löcher hatte.
Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Drohnen attackiert zu haben. Die Ukraine hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.
Sprachkonflikt reift heran – Warum im westukrainischen Lwow die Jugend zunehmend Russisch spricht
Russisch sei die Sprache der "Unverschämtheit" mit einer "direktiven Syntax", behauptet Jelena Iwanowskaja, die ukrainische Beauftragte für den Schutz der Staatssprache. Gibt es eine wissenschaftliche Grundlage für ihre Behauptungen, und warum wechseln Kinder in der Westukraine wirklich zum Russischen?
Mehr dazu in dieser Analyse von Sachar Andrejew auf unserer Website.
Teile von Kiew und Umgebung ohne Strom
Ein Zwischenfall im Stromnetz hat mehrere Einwohner der ukrainischen Hauptstadt Kiew und deren Umgebung um Strom gebracht. Wie der Betreiber DTEK auf der Plattform Telegram mitteilt, seien von der Havarie, die sich an einer zuvor stark schwer beschädigten Energieanlage ereignet habe, die Bezirke Dnjeprowski und Darnizki betroffen. Elektrizität fehle zudem in mehreren Wohnhäusern des Bezirks Browary im Gebiet Kiew.
Der Stromversorger dankt den Betroffenen für ihre Geduld. Man arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Die Reparaturarbeiten sollen voraussichtlich bis 1.20 Uhr MEZ abgeschlossen werden.
Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Belgorod an: Fahrer verletzt
Das ukrainische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf zivile Fahrzeuge im russischen Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über ein weiteres Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Vorfall habe sich demnach in der Stadt Graiworon ereignet. Ein Mann habe ein Barotrauma und eine Splitterwunde am Rücken erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen, die Feuerwehr habe den Brand gelöscht. Gladkow teilt in dem Telegram-Eintrag auch Fotos vom Ort des Geschehens.
Russische Luftabwehr zerstört weitere 74 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 11 Uhr MEZ 74 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 40,
- Gebiet Smolensk – 19,
- Gebiet Tula – 8,
- Gebiet Kaluga – 4,
- Gebiet Kursk – 2,
- Teilrepublik Baschkortostan – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten
Die Ukraine will ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. Außenminister Andrei Sibiga schreibt auf der Plattform X, das ukrainische Militär steigere kontinuierlich den Umfang, die Intensität und die Wirkung dieser Angriffe:
"Dies sind unsere eigenen ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern."
Das ukrainische Militär habe jetzt die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren" Russlands zu erreichen. Dies untergrabe auch die Fähigkeit der Führung in Moskau, den "Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das in Iran" zu unterstützen.
"Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen."
Je länger sich Moskau weigere, den Krieg zu beenden, desto schlimmer werde es für die russische Bevölkerung werden, droht Sibiga.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.215 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- sieben Mannschaftstransportwagen,
- einen Schützenpanzer,
- 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- vier gepanzerte Radfahrzeuge,
- 70 Kraftfahrzeuge,
- drei Pick-ups,
- sieben Artilleriegeschütze,
- zwei selbstfahrende Radhaubitzen vom Typ 2S22 Bohdana,
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- vier Munitionslager, ein Treibstofflager und zehn Lager mit Ausrüstung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden. Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen wurden ebenfalls getroffen. Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben und 244 Drohnen ab.
Russische Armee befreit Potapowka im Gebiet Sumy
Die russischen Streitkräfte haben Potapowka im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz der Einheiten des Truppenverbandes Nord ermöglicht.
Selenskij fordert Beschlagnahmung von Erdöl aus Russland
Nachdem Frankreich erneut einen mutmaßlichen Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert hatte, forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. In einer Videobotschaft sagte der Politiker:
"Solange der Krieg andauert, solange die Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten."
Kiew arbeite mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatteten, so Selenskij.
Vier Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 118 Drohnen eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker vier Todesopfer. Bei ihnen handele es sich um vier Frauen, die bei einer Attacke auf die Siedlung Smorodino ums Leben gekommen seien. Eine weitere Einwohnerin habe schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb attackiert habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Bondarenkow zu Schaden gekommen. In der Stadt Schebekino habe ein Einwohner ein Explosionstrauma und eine Augenverletzung erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Zwei Männer hätten ein Krankenhaus in Schebekino aufgesucht, nachdem sie noch am 20. März bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Wosnessenowka verletzt worden seien.
Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt zwölf Einfamilienhäuser, eine Wohnung, eine Kirche, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebsgebäude, ein Geschäft, eine Garage, zwei Lkw, ein Minibus und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.
Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 21. März bis 5 Uhr MEZ am 22. März 80 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 55-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden. Demnach seien in der Gebietshauptstadt Kursk fünf Autos und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Prjamizyno sei ebenfalls ein Wohnhaus zu Schaden gekommen. Die Siedlung Baschkatowo sei zeitweilig ohne Strom gewesen, als eine Stromleitung beschädigt worden sei.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. März 19 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 6,
- Nowaja Kachowka — 5,
- Dnjeprjany — 4,
- Pestschanoje — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Rheinmetall-Chef: Lagerbestände in Europa, USA und im Nahen Osten "fast aufgebraucht"
In einem Interview mit Ritika Gupta von CNBC warnt der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger davor, dass die weltweiten Lagerbestände an Luftabwehrsystemen aufgrund des Krieges im Nahen Osten "fast aufgebraucht" seien. Papperger erklärt:
"Niemand weiß [wie lange der Iran-Krieg andauern wird], aber wenn er noch einen Monat andauert, haben wir meiner Meinung nach fast keine Raketen mehr verfügbar."
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 21. März bis 0 Uhr am 22. März (Ortszeit) schlugen zwar keine Geschosse auf dem Territorium der Volksrepublik ein. Eine zivile Person erlitt aber Verletzungen. Einzelheiten über den Vorfall wurden in der Statistik nicht mitgeteilt. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Drei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Berichte über Sachschäden lagen nicht vor.
Gespräche zwischen USA und Ukraine gehen am Sonntag weiter
Eine Delegation aus Kiew hat in den USA mit US-Vertretern zu einer Beendigung des Krieges in der Ukraine Gespräche geführt. Präsident Wladimir Selenskij erklärte in seiner abendlichen Videobotschaft:
"Wichtig für uns alle in der Welt ist, dass die Diplomatie fortgesetzt wird und wir versuchen diesen Krieg zu beenden – den Krieg Russlands gegen die Ukraine."
Wichtig sei zu verstehen, inwieweit die russische Seite zu einem "realen Ende des Krieges" bereit sei, sagte der Politiker. Die Gespräche würden an diesem Sonntag fortgesetzt. Danach werde es einen detaillierten Bericht geben.
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff bestätigte auf der Plattform X die Unterredungen in Florida. Er bezeichnete die Treffen als "konstruktiv". Ihm zufolge hätten sich daran auch der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, Regierungsberater Josh Gruenbaum und der Berater im US-Außenministerium, Chris Curran, beteiligt.
Ukrainische Drohnen greifen Siedlung im russischen Grenzgebiet Brjansk an: Mann verletzt
Gouverneur Alexander Bogomas meldet auf der Plattform Telegram zwei Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Demnach habe die russische Luftabwehr in den frühen Morgenstunden über der Region ein unbemanntes Luftfahrzeug zerstört. Dabei sei niemand verletzt worden. Es seien keine Sachschäden entstanden. Später habe das ukrainische Militär die Siedlung Satschkowitschi mit FPV-Drohnen attackiert. Der Angriff habe demnach einer Farm des Agrarkonzerns Miratorg gegolten. Ein Mitarbeiter des Landwirtschaftsbetriebs sei verletzt worden. Jetzt werde der Mann in einem Krankenhaus versorgt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 25 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 25 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über dem Großraum Moskau, den Gebieten Wladimir, Belgorod, Kursk, Tula, Rjasan, Rostow, Woronesch und Brjansk sowie über dem Schwarzen Meer unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
21.03.2026 20:01 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnen treffen an gesamter Front ihre Ziele zuverlässig (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Kampfgerät, Funkrelaisstationen, Drohnenleitstellen sowie unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort
In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 71 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Orjol, Twer, Tula, Brjansk, Wladimir, Rjasan und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.
TASS: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Kinder unter Zwang aus Slawjansk, ohne Details zu nennen
Ukrainische Soldaten evakuieren Kinder zwangsweise aus Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR), ohne zuvor festzulegen, wohin oder zu wem sie gebracht werden sollen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die zuvor von den ukrainischen Behörden angekündigte Zwangsevakuierung habe bereits mehrere Skandale ausgelöst, teilt die Quelle mit. Es habe sich herausgestellt, dass die Kinder im Grunde "ins Nirgendwo" gebracht würden.
Das Einzige, was die ukrainischen Sozialarbeiter täten, sei, zu versuchen, entfernte Verwandte der Jungen und Mädchen ausfindig zu machen, um sie diesen zu übergeben.
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Nord und Ost in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von Geschützen Gwosdika (dt.: Nelke) und Akazija (dt: Akazie) gegnerische Stellungen und Stützpunkte.
Medienbericht: Kiew stuft getötete Soldaten als Deserteure ein
Die nach NATO-Standards aufgestellte 47. separate mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt die im Militär allgemein anerkannte Praxis fort. Dies bedeutet, dass ukrainische Soldaten, die in Kämpfen mit dem russischen Truppenverband Nord getötet wurden, als Deserteure eingestuft werden. So ist Mitte Februar nahe Junakowka im Gebiet Sumy fast die gesamte 6. Kompanie der Brigade "spurlos verschwunden". Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Todesopfer bei ukrainischer Drohnenattacke im Gebiet Brjansk gemeldet
Die ukrainischen Einheiten griffen am Samstagmachmittag (Ortszeit) das Dorf Demjanki mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.
"Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen gegen Zivilisten", schreibt der Beamte auf Teleram. "Leider kam bei dem barbarischen Angriff ein Zivilist ums Leben." Die Behörden leisteten der Familie des Todesopfers jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe, fügt Bogomas hinzu.
Ferner teilt der Gouverneur mit, ein Nebengebäude und ein Traktor seien durch den Angriff beschädigt worden. Die zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz.
Russische Kampfjets greifen gegnerischen Stützpunkt an (Video)
Su-25-Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte zerstörten bei einem Einsatz im Operationsgebiet des Truppenverbands Süd einen Stützpunkt der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet – Behörden melden Tote und Verletzte
Das ukrainische Militär griff am Samstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Artillerie und Drohnen an. Nach Angaben der Behörden kamen dabei zwei Zivilisten um, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, beschossen Kiewer Kräfte im Dorf Smorodino eine soziale Einrichtung. Es könnten sich laut dem Beamten noch Menschen unter den Trümmern befinden.
Das Gebäude sei zerstört worden, teilt der Gouverneur weiter mit. Auch ein Einzelhandelsgeschäft daneben brannte ihm zufolge aus. Die Rettungs- und Räumungsaktivitäten würden angesichts der hohen Gefahr durch gegnerische Drohnen behindert.
Orbán: "Wir haben keine Angst vor Brüssel und Berlin" – 90-Milliarden-Veto gegen Kiews Öl-Blockade
Auf seiner Abschlusspressekonferenz zum EU-Gipfel am Freitag in Brüssel hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bekräftigt. Orbán begründete seine Ablehnung erneut mit der ukrainischen Blockade der Druschba-Pipeline und der Weigerung Kiews, die beschädigte Leitung zu reparieren. Da diese Leitung für Ungarns Energieversorgung essenziell ist, betonte der Regierungschef, dass Budapest über weitere Hebel verfüge, um Kiew zum Einlenken zu bewegen:
"40 Prozent der ukrainischen Stromversorgung laufen über Ungarn, das haben wir bisher nicht angerührt."
Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerten sich nach dem Gipfel zum Veto Ungarns. Der Kanzler warf Orbán dabei "grobe Illoyalität" vor, drohte mit Konsequenzen und verwies auf rechtliche Prüfungen der Kommission, um das Veto zu umgehen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Deutscher Freiwilliger: Kiew entfesselte Krieg im Donbass wegen Volksprotesten gegen Maidan
Der Freiwillige Martin Meerhoff aus Deutschland kämpft als Teil der russischen Truppenverbände in der Ukraine. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS ging er auf die Ursachen der militärischen Spezialoperation ein.
Nach dem Maidan 2014 in der Ukraine, als die legitime Regierung gestürzt worden war, kam es im Osten des Landes, im Donbass, zu Protesten gegen die Ereignisse, sagte Meerhoff.
"Und das ist normal", meinte der Freiwillige. Es sei unmöglich, dass die Bevölkerung überall im Land gleichermaßen auf die Situation reagiere.
Und weiter:
"Was hat die Regierung dann getan? Sie hat dort Krieg entfesselt und die einheimische Bevölkerung angegriffen."
Ferner sagte Meerhoff, der Westen habe die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Donbass-Konflikts manipuliert und keinerlei Absicht gehabt, diese durchzusetzen. "Deshalb war es notwendig, die militärische Spezialoperation beginnen."
Kiew setzt Terroranschläge auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fort
In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär zivile Infrastruktureinrichtungen in vier Ortschaften gezielt mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telagram bekannt.
Leider erlitten in der Siedlung Kochanoje zwei Zivilisten Verletzungen, berichtet der Beamte. Sie seien mittlerweile medizinisch versorgt worden.
Medien: Bevölkerung der Ukraine soll 20 Millionen Menschen betragen
Will Lloyd, stellvertretender Chefredakteur des britischen Magazins New Statesman, hat unter Berufung auf einen hochrangigen britischen Beamten bekannt gegeben, in der Ukraine würden aktuell 20 Millionen Menschen leben. Eine Mitteilung darüber hat der ukrainische Verband orthodoxer Journalisten auf seiner Webseite veröffentlicht.
Laut dem britischen Journalisten sei diese Zahl ein Beleg für "außergewöhnliche Veränderungen" in der demografischen Struktur der ukrainischen Gesellschaft. Wie es heißt, hatten Anfang der 1990er-Jahre in der Ukraine noch 52 Millionen Einwohner gelebt. Britische Beamte sollen darauf hingewiesen haben, dass die Einwohnerzahl des Landes im Jahr 2014 noch auf etwa 40 Millionen geschätzt worden sei.
Während der Jahre der Unabhängigkeit und des Konflikts mit Russland sei die Bevölkerung jedoch um mehr als 30 Millionen Menschen zurückgegangen. Am 24. August 1991 hatte die Ukraine die staatliche Unabhängigkeit erklärt.
Lloyd wird in dem Zusammenhang mit den Worten zitiert:
"Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Ukraine im Jahr 2040 aussehen wird."
Vier Zivilisten bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson verletzt
Gouverneur Wladimir Saldo meldet Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien bei den ukrainischen Attacken in den letzten 24 Stunden vier friedliche Einwohner verletzt worden. Demnach hätten in der Siedlung Podo-Kalinowoje zwei Frauen Verletzungen erlitten, als eine gegnerische Drohne auf die Ortschaft ein Geschoss abgelassen habe. Auf der Autostraße Gornostajewka – Konstantinowka sei ein Autofahrer verletzt worden. In der Siedlung Tschulakowka sei ein Mann zu Schaden gekommen, als sein Auto auf eine Mine aufgefahren sei.
Saldo berichtet außerdem über beschädigte Wohnhäuser in Tawrijsk, Radensk, Kostogrysowo, Michailowka und Gladkowka. In Tschulakowka und Podo-Kalinowka seien Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. In Nowotroizk sei ein Lager beschädigt worden. Der Gegner habe auch Aljoschki, Golaja Pristan, Kardaschinka, Netschajewo, Pestschanowka, Sagi, Staraja Sburjewka und Tawrijsk unter Beschuss genommen.
Russische Luftabwehr fängt weitere 54 ukrainische Drohnen ab
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 12 Uhr MEZ 54 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über dem Großraum Moskau, den Gebieten Kursk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Brjansk und Wolgograd sowie über der Teilrepublik Baschkortostan unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin bestätigt auf der Plattform Telegram die wiederholten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die russische Hauptstadt mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Ihm zufolge seien im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Freitag bis 11 Uhr MEZ am Samstag 31 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden. Der Politiker meldet weder Opfer noch Schäden.
Medienberichte: Offenbar ukrainische Seedrohne taucht an Meeresufer in Türkei auf
Türkische Medien berichten über einen gefährlichen Fund an einem Strand in der Provinz Ordu, die am Schwarzen Meer liegt. Demnach haben Einwohner der Stadtgemeinde Ünye ein im Wasser treibendes verdächtiges Objekt bemerkt und die Polizei alarmiert. Wie die Nachrichtenagentur IHA berichtet, habe die Polizei inzwischen bestätigt, dass es sich um eine Unterwasserdrohne handele. Der Ort des Geschehens sei abgesperrt worden.
In den sozialen Medien kursieren Fotos und Videos mit dem gefährlichen Treibgut. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti lässt sich das Objekt als ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug des Typs Magura V5 identifizieren.
Das ist nicht das erste Mal, dass im NATO-Land Türkei eine mutmaßlich ukrainische Seedrohne ans Ufer gespült wird. Im September 2025 hat man in der Schwarzmeer-Provinz Trabzon ein Wasserfahrzeug desselben Typs entdeckt.
Selenskij: Ukraine produziert gemeinsam mit Deutschland Drohnen
Die Ukraine produziert nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij bereits gemeinsam mit Deutschland, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden Drohnen. Zudem starte eine entsprechende Kooperation mit Norwegen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Staatschef. Die Regierung in Kiew habe darüber hinaus eine gemeinsame Drohnenproduktion mit Rumänien, Schweden und Frankreich vereinbart.
Seit einem Jahr versucht die Ukraine zudem, ein Drohnen-Kooperationspaket mit den USA im Wert von bis zu 50 Milliarden US-Dollar abzuschließen. Im Gegenzug will Kiew die im Krieg entwickelten Drohnentechnologien teilen – darunter Seedrohnen und Langstreckendrohnen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Potapowka, Nowaja Setsch und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Tschugujew, Pestschanoje, Kolodesnoje und Isbizkoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 220 Kämpfer verloren. Das russische Militär habe zudem acht Wagen, eine Haubitze und zwei Materiallager zerstört.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowoossinowo, Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk und Kransy Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe einen Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Wagen und zwei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Kramatorsk, Kriwaja Luka, Iljinowka, Artjoma und Konstantinowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 190 Soldaten. Dabei seien sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitions- und zwei Materiallager zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Belizkoje, Grischino, Dobropolje, Krasnojarskoje, Raiskoje und Kutusowka in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 370 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus elf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, sieben Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager zerstört.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Lesnoje, Tscherwony Jar, Kijewskoje, Dolinka und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 305 Kämpfer. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Orechow, Preobraschenka, Kamyschewacha und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 45 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe außerdem vier Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager verloren.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen und Verkehrsobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, Drohnenbasen und 137 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den vergangenen 24 Stunden neun Lenkbomben und 668 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.893 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.392 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.982 Geschütze und Mörser verloren.
Gouverneur meldet sechs Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 87 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 30 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer. In der Ortschaft Borki seien zwei Angehörige der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt worden. Eine Einwohnerin der Stadt Graiworon habe bei der Detonation einer Drohne schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Wosnessenowka seien zwei Männer zu Schaden gekommen, als in ihrer Nähe eine gegnerische FPV-Drohne explodiert sei. Ein anderer Einwohner habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne am späten Abend sein Auto angegriffen habe. Darüber hinaus habe am Freitag ein 16-jähriges Mädchen eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 17. März bei einer ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Korotscha eine Splitterverletzung erlitten habe.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, fünf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, ein Bus, zwei Lkw, zwei Kleintransporter und sechs Autos beschädigt worden.
Blackout im nordukrainischen Tschernigow
Die Behörden des nordukrainischen Gebiets Tschernigow melden ein massives Blackout in der an Weißrussland und an Russland angrenzenden Region. Auf der Plattform Telegram gibt der Stadtrat von Tschernigow bekannt, dass es in der Gebietshauptstadt keinen Strom mehr gebe. Die Versorgung der kritisch wichtigen Infrastrukturen und sozialen Einrichtungen erfolge mit Hilfe von Generatoren und anderen alternativen Quellen.
Als Ursache für das Blackout wird die Beschädigung einer Energieanlage im Bezirk Neschin genannt. Nach Angaben des Betreibers Tschernigowoblenergo sind davon ungefähr 430.000 Haushalte betroffen. In der Nacht hat es im Gebiet Tschernigow Luftalarm gegeben.
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 20. März bis 5 Uhr MEZ am 21. März sieben ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit sechsmal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden liegen ebenfalls nicht vor.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 8,
- Podstepnoje — 4,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Kachowka — 6,
- Dnjeprjany — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Sagi, Aljoschki, Golaja Pristan und Pestschanowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. März bis 0 Uhr am 21. März (Ortszeit) erlitten drei zivile Einwohner Verletzungen. Infrastrukturschäden wurden nicht gemeldet.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen keine Berichte über Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung vor.
Steigende Energiepreise: EU lehnt russisches Gas weiter ab
Die Energiepreise in Europa steigen weiter, die Versorgungslage bleibt angespannt. Die steigenden Preise sorgen für wachsende Kritik, doch Brüssel hält unbeirrt an seinem Kurs fest. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schließt einen Kauf von Gas aus Russland weiterhin kategorisch aus. Man habe klare Ziele und halte daran fest, so die Kommissionspräsidentin.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainische Drohnen greifen Erdölraffinerien in Ufa an: Zwei Bauarbeiter verletzt
Aus der russischen Teilrepublik Baschkortostan, die westlich des Uralgebirges liegt, werden ebenfalls ukrainische Drohnenangriffe gemeldet. Wie der Republikchef Radi Chabirow auf Telegram schreibt, seien gegnerische Drohnen im Anflug auf Erdölraffinerien am Rande der Republikhauptstadt Ufa abgefangen worden. Zwei der abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeuge seien auf ein im Bau befindliches Haus herabgestürzt. Die Wärmedämmung des Gebäudes habe Feuer gefangen. Zwei Bauarbeiter hätten dabei leichte Verletzungen erlitten. Der Brand sei aber schnell gelöscht worden.
Massive ukrainische Attacke auf Gebiet Rostow: Fast 90 Drohnen abgefangen
Die russische Luftabwehr hat eine massive ukrainische Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der zurückliegenden Nacht und am Morgen über neun Bezirken der Region fast 90 gegnerische Drohnen abgefangen worden seien.
Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Berichte über Sachschäden liegen bislang ebenfalls nicht vor. Sljussar warnt seine Landsleute vor andauernden Versuchen der ukrainischen Streitkräfte, die Region mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen, und ruft zur Umsicht auf.
Verletzte und Sachschäden durch ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Saratow
Luftalarm hat in der vergangenen Nacht auch im Gebiet Saratow beiderseits des Unterlaufes der Wolga gegeben. Gouverneur Roman Bussargin meldet auf der Plattform Telegram Opfer und Sachschäden. In der Gebietshauptstadt Saratow seien zwei zivile Einwohner verletzt worden. In mehreren Wohnhäusern seien Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Schäden gebe es auch in der Stadt Engels. Dort seien zivile Infrastrukturen und Wohnhäuser beschädigt worden. Weitere Details gibt Bussargin nicht bekannt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 283 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 283 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Smolensk, Kaluga, Belgorod, Woronesch, Rostow, Wolgograd, Tula, Rjasan, Kursk, Saratow, Samara, über den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Großraum Moskau unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
20.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Medien: US-Ukraine-Gespräche am 21. März in Miami
Ein Treffen der Delegationen der USA und der Ukraine soll am 21. März in Miami, Florida, stattfinden. Dies berichtet das ukrainische Medium Obschtschestwennoje unter Berufung auf Quellen.
Kiew werde demnach durch den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates Rustem Umerow, den Leiter des Präsidentenbüros Kirill Budanow sowie den Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" David Arachamija vertreten. Nach Angaben von RBK-Ukraine sollen auf US-Seite der Sondergesandte des Präsidenten Steve Witkoff sowie Jared Kushner an den Gesprächen teilnehmen.
Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, der politische Teil der ukrainischen Delegation sei bereits unterwegs. Zudem werde auch der stellvertretende Leiter des Präsidentenbüros Sergei Kissliza an den Treffen teilnehmen. Laut Selenskij hat Kiew zuletzt Signale aus den USA erhalten, dass trilaterale Konsultationen zur Beilegung des Konflikts bald wiederaufgenommen werden könnten.
Trump: Gespräche zur Ukraine laufen täglich
US-Präsident Donald Trump erklärt, dass die Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nahezu täglich stattfinden. Er sagt am Freitag vor Journalisten:
"Sie finden fast jeden Tag statt. Wir machen große Fortschritte. Ich denke, er [der Konflikt] wird gelöst werden."
Zwei Zivilisten in der DVR bei ukrainischen Angriffen verletzt
In der Volksrepublik Donezk (DVR) sind am Freitag zwei Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt worden. Dies teilt Republikchef Denis Puschilin mit. Im Bezirk Jasinowataja wurde ein 32-jähriger Mann auf der Straße Donezk–Gorlowka bei einem Drohnenangriff verletzt. In der Stadt Sugres erlitt zudem eine Frau des Jahrgangs 1962 auf einem Friedhof Verletzungen durch die Explosion eines Sprengkörpers. Den Verletzten wird qualifizierte medizinische Hilfe geleistet.
Dmitrijew weist Bericht über angebliches Geheimdienstangebot zurück
Der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds und Sonderbeauftragte des Präsidenten für wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland Kirill Dmitrijew weist Medienberichte über ein angebliches russisches Geheimdienstangebot an die USA zurück.
Zuvor hatte die Zeitung Politico berichtet, Dmitrijew habe bei einem Besuch in Miami ein Angebot Moskaus übermittelt. Demnach sollte Russland die Weitergabe von Geheimdienstinformationen an Iran einstellen, während Washington im Gegenzug auf entsprechende Unterstützung für die Ukraine verzichten sollte.
Dmitrijew kommentiert die Meldung mit einem Wort: "Fake."
Russische Luftabwehr zerstört 91 ukrainische Drohnen
Die russischen Luftverteidigungskräfte haben am Freitag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Smolensk, Belgorod und dem Moskauer Gebiet abgefangen und zerstört.
Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Belgorod verletzt
Im Gebiet Belgorod haben Drohnen der ukrainischen Streitkräfte vier Gemeinden angegriffen. Das teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. In der Ortschaft Wosnesenowka im Bezirk Schebekinski wurden dabei zwei Zivilisten bei der Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Die Verletzten wurden von einer freiwilligen Helferin ins Krankenhaus gebracht.
Selenskij: Dreiervorgespräche mit USA und Russland stehen im Fokus
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij bezeichnet die Abstimmung der Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA als Hauptaufgabe der ukrainischen Verhandlungsgruppe bei der bevorstehenden Begegnung mit der US-Seite am Samstag.
"Die Hauptaufgabe des Verhandlungsteams ist die Festlegung klarer Parameter für die Fortsetzung der trilateralen Treffen. Zweitens: Vorbereitung auf die entsprechenden Treffen, inklusive Bereitstellung der Unterlagen."
Darüber hinaus werde das ukrainische Team die PURL-Initiative (Prioritized Ukraine Requirements List) besprechen, die den Erwerb US-amerikanischer Waffen durch europäische Länder für Kiew vorsieht, sowie die bilateralen Beziehungen zwischen der Ukraine und den USA und ein Abkommen über Drohnen.
Zuvor hatte Selenskij angekündigt, dass das ukrainische Verhandlungsteam an diesem Tag in den USA bilaterale Gespräche mit US-Kollegen zum Friedensprozess führen werde. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow betont, dass Russland an den von Selenskij erwähnten Kontakten zwischen der Ukraine und den USA nicht teilnehmen werde, äußert aber die Hoffnung, dass die Pause im trilateralen Format nur vorübergehend sei.
Ukraine reduziert Auslandsausbildung ihrer Soldaten
Die ukrainischen Streitkräfte kürzen die Ausbildung von Soldaten im Ausland. Grund hierfür seien zahlreiche Fälle von Desertion, erklärt der stellvertretende Leiter der Hauptverwaltung für Doktrin und Ausbildung des Generalstabs Jewgeni Meschewikin auf einer Pressekonferenz am Freitag. Ein Ausschnitt seines Auftritts wurde vom ukrainischen Sender Novosti.Live auf Telegram veröffentlicht:
"Wenn es bei der Verbesserung der Ausbildung im Ausland ein Problem gibt, das wir nicht beeinflussen können, dann stellen wir diese Ausbildung ein. Daher sind wir nicht die Einzigen, die ihre Auslandsausbildung reduzieren."
Meschewikin zufolge hängt die Kürzung der Auslandstrainingslager auch mit rechtlichen Beschränkungen einiger Partnerländer zusammen. Außerdem wolle Kiew die Logistik zu den Ausbildungseinheiten vereinfachen und neue Erfahrungen schneller in die Ausbildungsstruktur integrieren.
Medien: Selenskij verliert Kontrolle über Parlament
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij verliert laut Times zunehmend die Möglichkeit, Gesetze im ukrainischen Parlament durchzusetzen. Die Zeitung beruft sich dabei auf Quellen in der Werchowna Rada. Die Abgeordnete Tamila Taschewa wird von der Zeitung zitiert:
"Es reift eine echte parlamentarische Krise heran. Der Kern der Mehrheit, die sie noch vor zwei Monaten hatten, ist zusammengebrochen."
Seit Beginn des Konflikts mit Russland haben 54 Abgeordnete ihre Ämter niedergelegt, während die verbliebenen Parlamentarier nicht für Regierungsprojekte stimmen wollen. Zudem wachse die Spannung aufgrund des verlängerten Kriegsrechts, da Selenskij seine Notstandsbefugnisse nutze, ohne Rücksicht auf die eigenen Abgeordneten zu nehmen. Am Sonntag drohte er den Rada-Mitgliedern, sie an die Front zu schicken, sollten sie "nicht gemäß dem ukrainischen Gesetz im Parlament dienen".
Kiew ordnet Zwangsevakuierung von Kindern in Slawjansk an
Der von Kiew eingesetzte Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Donezk Wadim Filaschkin ordnet die Zwangsevakuierung von Kindern aus dem von der ukrainischen Armee kontrollierten Slawjansk in die Volksrepublik Donezk (DVR) an. Er veröffentlicht eine Liste mit 38 Straßen in Slawjansk, aus denen die Kinder evakuiert werden sollen. Der Großteil der betroffenen Gebiete liegt im Osten und Nordosten der Stadt.
Trump: Ukraine half den USA gegen Iran nicht – Zelenskijs Drohnen-Hilfe nur PR
Die Ukraine habe nichts unternommen, um die USA bei der Operation gegen Iran zu unterstützen. Die Aussagen von Wladimir Selenskij über Drohnenhilfe seien reines politisches PR-Geplänkel. Dies erklärt US-Präsident Donald Trump laut der MS-NOW-Journalistin Stephanie Ruhle. Sie berichtet im Sender:
"Ich fragte nach der Hilfe und Unterstützung seitens der Ukraine. Und er [Trump] sagte, dass sie [die Ukraine] nichts getan hätten, dass alles, wovon Selenskij spricht – angebliche Unterstützung für uns – ausschließlich aus politischen und PR-Zwecken geschehe."
Trump hatte zuvor bereits erklärt, dass die Ukraine die USA nicht dabei unterstütze, auf Drohnenangriffe Irans zu reagieren. Er hatte betont, dass die Vereinigten Staaten keinerlei Hilfe von Kiew benötigten.
Selenskij räumt versuchte Einflussnahme über Telegram in Russland ein
Ukrainische Sicherheitsdienste haben nach eigenen Angaben versucht, über den Messenger Telegram auf Bürger in Russland einzuwirken. Dies erklärt der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij Journalisten:
"Ich will ehrlich sein: Wir (die ukrainischen Dienste) arbeiten auch in Russland über Telegram. Mit den aktuellen Einschränkungen von Telegram in Russland wird es nun sicherlich schwieriger, Botschaften an deren Community zu übermitteln."
Für Telegram gelten in Russland Beschränkungen, da der Messenger wiederholt gegen russische Gesetze verstoßen hat. Laut der russischen Aufsichtsbehörde für Massenmedien, Telekommunikation und Datenschutz Roskomnadsor sind die personenbezogenen Daten russischer Nutzer nicht ausreichend geschützt. Zudem gebe es keine wirksamen Maßnahmen gegen Betrug oder die Nutzung von Telegram für kriminelle und terroristische Zwecke.
Die russische Sicherheitsbehörde FSB betonte mehrfach, dass ukrainische Dienste versuchen, Russen für illegale Online-Aktivitäten, auch über Telegram, zu rekrutieren. Sie rief die Bürger dazu auf, keine Kontakte zu Unbekannten zu pflegen.
Frau bei Angriff auf soziale Einrichtung im Gebiet Brjansk verletzt
In der Siedlung Susemka im Gebiet Brjansk ist eine Zivilistin bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Die Frau wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Demnach traf der Angriff das Gelände einer sozialen Einrichtung. Dabei wurde das Verwaltungsgebäude der Einrichtung durch Splitter beschädigt. Einsatz- und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.
Bericht: EU erwägt Maßnahmen gegen Ungarn wegen Ukraine-Kredit
Die EU könnte Maßnahmen gegen Ungarn ergreifen, falls Ministerpräsident Viktor Orbán weiterhin einen Kredit von 90 Milliarden Euro für die Ukraine blockiert. Das berichtet die Zeitung Politico. Demnach ziehen EU-Staaten unter anderem eine Klage gegen Budapest vor dem Europäischen Gerichtshof in Betracht. Auch das Einfrieren zusätzlicher Mittel, Geldstrafen sowie die Anwendung von Artikel 7, der zum Entzug von Stimmrechten führen kann, würden diskutiert. Im Bericht heißt es:
"Sollte dies nicht geschehen, werden auf dem Treffen der Staats- und Regierungschefs auf Zypern am 23. und 24. April verschiedene Strafmaßnahmen geprüft."
Zuvor hatte Orbán erklärt, Ungarn werde dem Kredit nur zustimmen, wenn die Ukraine den Transit russischen Öls über die Pipeline Druschba wieder zulässt. Nach Angaben eines EU-Beamten halten einige europäische Politiker eine Wiederwahl Orbáns für wahrscheinlich. In diesem Fall könnte er seine Position ändern, falls "das Öl wieder durch die Druschba-Pipeline fließt".
Frankreich behauptet, ein weiteres Tankschiff der "russischen Schattenflotte" gekapert zu haben
Frankreich versucht sich weiterhin in Piraterie, um sich an fremdem Erdöl zu bedienen. Als Grund für die jüngste Kaperaktion der französischen Kriegsmarine gegen einen Tanker muss wieder einmal herhalten, dass dieser angeblich der sogenannten "Schattenflotte" Russlands angehöre.
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Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Der Vorfall ereignete sich im Dorf Kurkowitschi im Starodubski-Bezirk. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden in der Stadt Starodub infolge der ukrainischen Drohnenangriffe zwei Wohnhäuser und eine Garage beschädigt.
Bericht: Mann verbarrikadiert sich im Auto vor Militärkommissariat
In der Stadt Alexandrija im Gebiet Kirowograd hat sich ein Mann mehr als einen Tag lang in seinem Auto vor Mitarbeitern des Militärkommissariats verschanzt. Dies berichtet das ukrainische Medium Strana.ua. In dem Bericht heißt es:
"In Alexandrija saß ein Mann über einen Tag in seinem Auto, um nicht mit den Mitarbeitern des Militärkommissariats zu sprechen, bis ihn schließlich eine Menschenmenge lokaler Einwohner befreite. Am Ende ließen Polizei und Militärkommissariat ihn gehen."
Demnach kam es zuletzt immer wieder zu Spannungen im Zusammenhang mit der Mobilisierung in der Ukraine. In den sozialen Netzwerken verbreiten sich regelmäßig Videos, die zeigen, wie Männer gewaltsam festgehalten und abgeführt werden. Auch der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hatte zuvor erklärt, dass Verstöße durch Mitarbeiter der Militärkommissariate inzwischen ein massenhaftes Ausmaß angenommen hätten.
AP: Russland bereitet mögliche Frühjahrsoffensive vor
Russische Streitkräfte könnten sich auf eine groß angelegte Frühjahrsoffensive in der Ukraine vorbereiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Associated Press unter Berufung auf Militäranalysten. Demnach könnten die Angriffe vor allem auf die noch von Kiew kontrollierten Gebiete der Donezker Volksrepublik (DVR) abzielen. Auch Vorstöße in anderen Frontabschnitten seien nicht ausgeschlossen.
Laut AP bauen russische Kräfte derzeit Reserven auf und warten auf günstige Wetterbedingungen. Gleichzeitig würden Drohnenangriffe intensiviert, um die ukrainische Verteidigung schrittweise zu schwächen. Zudem belaste der Konflikt mit dem Iran die US-Luftabwehrsysteme und lasse die Arsenale Kiews schrumpfen.
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte zuvor, die US-Armee müsse ihre Munition "für eigene Interessen nutzen" und dürfe sie nicht an die Ukraine abgeben. Zugleich betonte er, im Konflikt mit dem Iran laufe "alles nach Plan", räumte jedoch ein, dass zusätzliche Mittel beim Kongress beantragt worden seien.
Europas Chance zum Beenden seiner geistigen Umnachtung durch Trumps Iran-Krieg
Klar ist, dass Trumps und Netanjahus Aggression die größten Opfer bei Iran selbst verursacht, doch die Folgen wie Versorgungsengpässe und heftige Preissprünge bei Öl, Gas und Dünger treffen nahezu die ganze Welt – darunter Europa. Und ausgerechnet Europa bekommt dadurch auch eine große Chance.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Geworg Mirsajan.
Orbán: Budapest fordert von Kiew Garantien für Transit des russischen Öls
Ungarn fordere von der Ukraine die Aufhebung der Ölblockade und Garantien, dass die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline in Zukunft nicht eingestellt werden. Dies erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán in Brüssel gegenüber Journalisten.
"Es handelt sich nicht nur darum, dass das Öl [nach Ungarn] geliefert werden muss. Wir brauchen Garantien."
Der Politiker hob hervor, dass Kiew die finanziellen Mittel unverzüglich erhalten werde, sobald der Ölfluss wiederhergestellt sei und Budapest Garantien erlangt habe.
Ihm zufolge wären nicht nur Ungarn, sondern ganz Europa nicht in der Lage, ohne russische Energielieferungen die durch den Nahostkonflikt verursachte Energiekrise zu bewältigen.
Peskow bezeichnet Pause in trilateralen Ukraine-Gesprächen als vorübergehend
Russland hoffe, dass die Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew nur vorübergehend sei, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Wir hoffen, dass wir diese Verhandlungen zeitnah fortsetzen können."
Peskow merkte an, dass Moskau nicht an dem bevorstehenden Treffen zur Ukraine-Krise in den USA teilnehmen werde. Die Kontakte werden zwischen Vertretern Kiews und Washingtons stattfinden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.
Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine mehr als 8.440 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 14. März bis zum 20. März einen massiven und sechs kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine, Objekte der Treibstoff- und Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.655 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 76 Autos, zehn Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.250 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 30 gepanzerte Kampffahrzeuge, 157 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.110 Kämpfer einbüßen. 28 gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, sechs Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 47 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.125 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwei Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 113 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.900 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 63 Autos, neun Artilleriegeschütze sowie sechs Munitions- und Materiallager außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 400 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, vier Feldartilleriegeschütze, 25 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 17 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche drei Raketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS, einen vom Typ MLRS aus US-Produktion sowie einen vom Typ Grad, getroffen.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 40 gelenkte Bomben, zwölf HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.615 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 125.225 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.366 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.961 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.328 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 27 Drohnen über dem Gebiet Brjansk und zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 60 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens sechs Geschosse abgefeuert und 61 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 21 abgefangen wurden.
Gladkow meldet zwei Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden zwölf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen und acht Fahrzeuge beschädigt.
Orbán verließ Brüssel nach EU-Gipfel in bester Laune
Ungarns Regierungschef Viktor Orbán hat einen EU-Kredit für Kiew blockiert und damit laut einem Bericht des Nachrichtenportals Politico einen erneuten politischen Erfolg erzielt. Nach dem jüngsten Gipfeltreffen habe der Politiker seine Freude nicht verbergen können.
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Industriegebiet in LVR mit Drohnen angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnen für einen Angriff auf ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk in der Volksrepublik Lugansk eingesetzt. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.
"Heute Morgen hat der Gegner unsere Republik erneut angegriffen. Gegnerische Drohnen sind in ein Industriegebiet in der Stadt Altschewsk eingeschlagen. Ein ziviles Unternehmen, das Produktion ausschließlich für friedliche Zwecke herstellt, wurde beschädigt. Zwei Werkstätten und das umliegende Gelände des Eisenhüttenwerks wurden getroffen."
FSB: Terroranschlag auf einen Beamten in DVR vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1973, in der DVR festgenommen, als er versuchte, das Auto eines Beamten der Regionalverwaltung in die Luft zu sprengen. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Laut der Behörde sei der Mann von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Er soll Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.
Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Mann Komponenten für einen Sprengsatz aus einem Versteck abgeholt, um das Auto eines Beamten der Volksrepublik Donezk zu sprengen. Bei ihm seien ein 3.500 Gramm schwerer Sprengsatz mit Splittern, ein elektrischer Zünder und eine Fernbedienung sichergestellt worden, hieß es weiter.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt.
Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Orte in der DVR befreit: Alexandrowka, Kaliniki, Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka.
Darüber hinaus haben die russischen Truppen die Siedlung Sopytsch im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht.
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 14 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 19. März bis 7:00 Uhr am 20. März wurden insgesamt 36 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet eine Verletzte.
Infolge der Angriffe wurde eine Stromleitung beschädigt. 17 Ortschaften waren ohne Strom. Die Energieversorgung wurde bereits wiederhergestellt.
Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, haben die ukrainischen Streitkräfte die Ortschaft Murom angegriffen. Dabei wurde ein ziviler Einwohner getötet.
"Infolge eines Drohnenangriffs auf das Dorf Murom kam ein Zivilist ums Leben. Der Mann erlag seinen Verletzungen noch am Unfallort."
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 26 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 14,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sechs,
- Gebiet Belgorod – zwei,
- Republik Krim – zwei
- Gebiet Brjansk – eine,
- Gebiet Rostow – eine.
Luftabwehrsystem Panzir-S fängt erfolgreich ukrainische Flamingo-Raketen ab
Die Flugabwehrraketensysteme Panzir-S zerstören erfolgreich die neuen Flamingo-Langstreckenraketen der ukrainischen Streitkräfte. Dies gab der russische Staatsrüstungskonzern Rostech bekannt.
"Panzir-Systeme haben erfolgreich mehrere Drohnen sowie ballistische ATACMS-Raketen, Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow und Flamingo, Raketen vom Typ HARM, Lenkflugkörper vom Typ HIMARS und weitere Ziele zerstört."
Das Panzir-System ist für die Luftverteidigung vor Flugzeugen, Hubschraubern, Drohnen und Marschflugkörpern sowie zur Stärkung der Luftverteidigungsgruppen bei der Abwehr massiver Angriffe konzipiert.
Russisches Militär drängt ukrainische Soldaten an den Stadtrand von Olgowka zurück
Russische Truppen sind in Olgowka im Gebiet Charkow vorgerückt und haben Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an den westlichen Stadtrand zurückgedrängt. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS mit.
"Derzeit werden Erfolge erzielt. Der Gegner wurde bereits an den westlichen Stadtrand von Olgowka zurückgedrängt, und Säuberungsaktivitäten sind im Gange. Das ist ein strategischer Erfolg unserer Truppen, denn sobald sie ihre Stellungen auf den Höhen festgesetzt haben, können sie ukrainische Kämpfer aus einem Teil des besetzten Gebiets der Volksrepublik Lugansk in diesem Raum vertreiben."
19.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Drohnenpiloten treffen gegnerische Ziele trotz Tarnung (Video)
Drohnenpiloten, die als Teil der Spezialeinheiten des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, setzten zwei Panzer und ein Artilleriegeschütz der ukrainischen Armee außer Gefecht. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk. Die Tarnung habe dem Gegner nicht geholfen, so die Behörde in Moskau.
Ukrainisches Militär greift gezielt Ortschaft im Grenzgebiet Brjansk an
Die ukrainischen Streitkräfte führten am Donnerstagabend (Ortszeit) einen erneuten gezielten Artillerieangriff auf das Dorf Belajaa Bereska durch. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.
"Infolge des Terroranschlags wurden sieben Wohngebäude, ein Industriegebäude und ein ziviles Fahrzeug beschädigt", teilt der Beamte auf Telegram mit. Verletzte meldet er keine.
Die Rettungsdienste und Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz.
Russische Drohnenpiloten an gesamter Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Kampfgerät, Stellungen, Funkrelaisstationen, temporäre Standorte, Starlink-Anlagen, eine Drohnenleitstelle und Personal der ukrainischen Armee außer Gefecht.
Ukrainische Unterhändler reisen zu Verhandlungen in die USA
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij kündigt weitere Gespräche der ukrainischen Unterhändler in den USA an. Ziel sei es, Fortschritte in den Friedensbemühungen im seit vier Jahren andauernden Konflikt zu erreichen.
"Es gab eine Pause in den Gesprächen. Es ist an der Zeit, diese zu beenden, und wir werden alles tun, damit die Gespräche wirklich sinnvoll sein können", sagt Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache. Die ukrainische Delegation sei bereits unterwegs. Ein Treffen in den USA werde für Samstag erwartet.
Poljanski: NATO an Kiews Verbrechen gegen russische Zivilisten mitschuldig
Der ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski nimmt am Donnerstag an der internationalen Online-Konferenz zu den Kriegsverbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod teil.
Eine Reihe westlicher Länder ignoriere lieber die Opferzahlen, die durch die Angriffe aus der Ukraine unter der russischen Zivilbevölkerung verursacht würden, sagt der Diplomat.
Polajnski betont, die Ukraine könne nur mithilfe des Westens Zivilisten im großen Stil töten und ihr Leben gefährden. Die NATO-Staaten, die die Verbrechen des Kiewer Regimes ignorierten, seien daran mitschuldig.
Prorussischer Widerstand: Russisches Militär greift Tunnel an, der für Nachschub des Gegners in Slawjansk sorgte
Die russischen Streitkräfte zerstörten einen Tunnel in Losowaja im Gebiet Charkow, durch den die ukrainischen Einheiten in Slawjansk in der Volksrepublik Donezk Nachschub erhalten hatten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew.
"Dieser Tunnel war für die ukrainischen Streitkräfte von großer Bedeutung", berichtet Lebedew. Durch den unterirdischen Gang führe die Route von Dnjepropetrowsk nach Slawjansk.
Die Versorgung der gegnerischen Kräfte mit Munition und Personal werde nun über Nebenstraßen erfolgen, von denen einige unbefestigt seien, fügt der Untergrundaktivist hinzu.
Russische Artillerie lässt dem Gegner keine Chance (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände West und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit Hilfe von Haubitzen Giazint B und D-30 eine Drohnenleistelle und einen Stützpunkt der ukrainischen Einheiten.
Eisenbahnarbeiter bei ukrainischem Angriff in der Volksrepublik Donezk getötet
Zwei Mitarbeiter des Bahnbetriebswerks Wolnowacha in der Volksrepublik Donezk wurden durch den Angriff der ukrainischen Streitkräfte getötet. Wie das Unternehmen "Eisenbahnen von Noworossija" mitteilt, kamen der Diesellokomotivführer und sein Beifahrer im Dienst um.
Einer der getöteten Bahnmitarbeiter hinterließ zwei Kinder, der andere drei. Die beiden würden für staatliche Auszeichnungen nominiert, heißt es in der Mitteilung.
Russische Nationalgardisten holen Hunderte Drohnen in Gebieten Cherson und Saporoschje vom Himmel
Angehörige der Nationalgarde Russlands bekämpfen erfolgreich gegnerische Drohnenpiloten und zerstören unbemannte Luftfahrzeuge in den Gebieten Cherson und Saporoschje. So haben die Nationalgardisten im Laufe einer Woche mehr als 240 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen. Es wurde auch eine Stellung der gegnerischen Drohnenpiloten neutralisiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Pressedienst der Nationalgarde mit.
Wie es heißt, wurden zudem mindestens 138 illegale Waffen, mehr als 3.000 Schuss Munition verschiedener Kaliber und 100 Gramm Betäubungsmittel beschlagnahmt.
Darüber hinaus wurden der Mitteilung zufolge mehr als 300 Mörserminen und Artilleriegranaten, vier Panzerabwehrminen, drei selbst gebaute Sprengsätze und vier Drohnen entschärft.
Ungarn und die Slowakei blockieren EU-Kredit an Kiew
Die Staats- und Regierungschefs der EU scheitern an der Freigabe eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine. Beim Gipfeltreffen in Brüssel am Donnerstag unterstützten 25 der 27 Mitgliedsstaaten den entsprechenden Vorschlag. Ungarn und die Slowakei stimmten dagegen. Eine Entscheidung kann nur mit der Zustimmung aller Mitglieder der Gemeinschaft getroffen werden.
Der EU-Gipfel dauert bis zum 20. März.
Keine Einigung über das 20. EU-Sanktionspaket gegen Russland
Die EU-Länder konnten sich bei ihrem Gipfeltreffen auf das neue 20. Sanktionspaket gegen Russland nicht einigen. Dies geht aus der Abschlusserklärung des Treffens in Brüssel hervor.
Der Europäische Rat erwarte die zügige Verabschiedung des neuen Sanktionspakets und rufe die EU-Mitgliedstaaten zu koordiniertem Vorgehen auf, heißt es in der Erklärung.
Medienbericht: Russische Armee zieht die Schlinge um Konstantinowka immer enger
Mit der Befreiung von Pawlowka in der Volksrepublik Donezk erlangten die russischen Truppen eine Reihe taktischer Vorteile. Nun setzen sie den Gegner in Druschkowka stärker unter Druck und ziehen die Schlinge um Konstantinowka immer enger. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Das russische Verteidigungsministerium gab am 19. März die Befreiung von Pawlowka bekannt.
Die Stadt Konstantinovka ist ein Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt und spielt als eine logistische Drehscheibe eine wichtige Rolle für die ukrainischen Streitkräfte.
IKRK unterstützt im Ukraine-Krieg jeden Monat Austausch von 1.000 Leichen
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) unterstützt nach eigenen Angaben jeden Monat den Austausch von insgesamt etwa 1.000 Leichname getöteter Soldaten und anderer Kriegsopfer. IKRK-Generaldirektor Pierre Krähenbühl hat am Donnerstag in Genf nach einem Aufenthalt in der Ukraine gesagt, er sei erschüttert "vom Ausmaß und der Tragweite der Folgen" des Krieges. Er habe mehrere vom IKRK unterstützte forensische Einrichtungen im osteuropäischen Land besucht, die mit der "zermürbenden" Aufgabe beschäftigt seien, "Tausende und Abertausende Leichname zu identifizieren, um zutiefst besorgten Familien Antworten geben zu können". Krähenbühl zufolge handele es sich um Zahlen, "die wir in diesem Ausmaß in den vergangenen Jahren nicht in Konflikten gesehen haben".
Peskow: Pause bei Ukraine-Gesprächen nur vorübergehend
Die Pause in den trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine ist laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nur vorübergehend. Es handele sich um eine "situative Pause aus nachvollziehbaren Gründen", so Peskow. Moskau gehe davon aus, dass die Gespräche fortgesetzt werden, sobald die Zeitpläne aller Beteiligten abgestimmt seien. Dabei seien insbesondere die Kapazitäten der US-Seite als Vermittler entscheidend.
"Deshalb hoffen wir, dass diese Pause beendet wird und wir eine weitere Runde der trilateralen Verhandlungen durchführen können, sobald es möglich ist, sobald die Zeitpläne aller drei Seiten, vor allem die unserer amerikanischen Vermittler, abgestimmt sind und sie dem Ukraine-Thema mehr Aufmerksamkeit widmen können."
Kallas: EU sucht Ukraine-Lösung ohne "Kapitulation" – Zweifel an Kredit
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hat die Europäische Union dazu aufgerufen, eine Lösung für den Ukraine-Konflikt zu finden, die keine "vollständige Kapitulation" Kiews vor Russland bedeutet. Sie sagte vor dem EU-Gipfel:
"Jetzt ist es wirklich an der Zeit, unsere Unterstützung für die Ukraine zu zeigen, denn der Krieg im Nahen Osten hängt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen. Leider profitiert Russland vom Konflikt im Nahen Osten. Deshalb ist es auch äußerst wichtig, diesen Krieg zu beenden, um eine Lösung für die Ukraine zu finden, die keine vollständige Kapitulation vor Russland bedeutet."
Zugleich zeigte sich Kallas skeptisch hinsichtlich neuer Finanzhilfen. Sie erklärte, dass sie nicht optimistisch sei, dass beim Gipfel eine Einigung über einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine erzielt werde.
"Ich bin nicht sehr optimistisch, aber wir werden versuchen, das Richtige zu tun."
Zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán angekündigt, auf dem Gipfel alle "proukrainischen" Beschlüsse blockieren zu wollen.
Ungarns Premier Orbán will EU-Kredit für Kiew weiter blockieren
Zum Auftakt des EU-Gipfels hat der ungarische Regierungschef Viktor Orbán bekräftigt, bei seinem Veto zum EU-Kredit für die Ukraine zu bleiben.
Erst wenn wieder russisches Öl über die Druschba-Pipeline in Ungarn ankomme, sei er zu Konzessionen bereit, erklärte Orbán. "Bis dahin können wir keinen proukrainischen Vorschlag unterstützen."
Budapest wirft der Regierung in Kiew vor, die intakte Ölleitung politisch zu instrumentalisieren und die russischen Energieimporte, die Ungarn über das ukrainische Staatsgebiet bezieht, absichtlich zu verhindern.
Belgiens Premier bedauert fehlende Rolle der EU bei Ukraine-Verhandlungen
Belgiens Premierminister Bart De Wever hat bedauert, dass die Europäische Union den Ukraine-Konflikt finanziere, jedoch nicht an den Verhandlungen beteiligt sei.
"Ich bin der Ansicht, dass Europa am Verhandlungstisch vertreten sein sollte. Es ist nicht normal, dass wir den Krieg finanzieren, aber nicht an den Gesprächen teilnehmen."
Zuvor hatte De Wever betont, dass der Dialog mit Russland wieder aufgenommen werden müsse, insbesondere mit Blick auf Energieimporte vor dem Hintergrund der globalen Krise. Er rief zudem zu Verhandlungen mit Moskau zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf und bezeichnete eine Einigung mit Russland als "einzige Lösung".
Einwohner von Dobropolje klagen über Plünderungen durch ukrainische Truppen
Zivilisten in Dobropolje in der Volksrepublik Donezk berichten von massiven Plünderungen durch ukrainische Streitkräfte. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit:
"Die Einwohner von Dobropolje, das von ukrainischen Kämpfern besetzt ist, versuchen, alle zuständigen Stellen auf die Willkür der Soldaten aufmerksam zu machen. Unter dem Vorwand, Wohnungen zu überprüfen, brechen die Kämpfer Türen auf und nehmen alles Wertvolle an sich."
Dem Experten zufolge bewegen sich die ukrainischen Gruppen mit ihrer Beute regelmäßig durch die Stadt, ohne ihre Handlungen zu verbergen. Zudem gibt es Berichte über Erpressungen durch ukrainische Soldaten unter Androhung von Gewalt.
Prorussischer Widerstand: Schiff mit NATO-Kampfgerät bei Odessa getroffen
Bei einem Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. März wurde im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa ein Schiff mit der NATO-Ausrüstung an Bord getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew. Laut dem Untergrundaktivisten transportierte das Schiff die Militärausrüstung von Rumänien in die Ukraine.
"Das Schiff sank nicht, geriet aber stark in Schieflage, wodurch mehrere militärische Fahrzeuge in die Donau stürzten", berichtete Lebedew. Der Beschreibung zufolge gehe es um die Luftverteidigungssysteme vom Typ Iris-T oder die Anlagen für Langstreckenraketen.
Ukrainische Drohnenangriffe auf "TurkStream" abgewehrt – Moskau warnt vor Folgen
Nach Angaben aus Moskau hat die Ukraine erneut versucht, die Gasinfrastruktur der Pipelines "TurkStream" und "Blue Stream" anzugreifen. Betroffen waren Anlagen, die für den Export russischen Gases in die Türkei von zentraler Bedeutung sind.
Der Energiekonzern Gazprom teilte mit, dass zwischen dem 17. und 19. März insgesamt 26 Drohnen eingesetzt worden seien. Ziel waren unter anderem Verdichterstationen. Die Station "Russkaja" sei von 22 Drohnen angegriffen worden, "Kasatschja" von drei und "Beregowaja" von einer. Das Unternehmen kommentierte:
"Durch gemeinsame Maßnahmen des Verteidigungsministeriums und mobiler Einsatzgruppen wurden die Angriffe abgewehrt. Schäden an Einrichtungen von Gazprom konnten verhindert werden."
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe zuletzt intensiviert. Ziel seien insbesondere Verdichterstationen gewesen, die den Betrieb der Pipelines an der Küste sicherstellen. Peskow versicherte, dass das Militär alles tue, um diese Bedrohung einzudämmen. Er bezeichnete die Angriffe als "unverantwortlich".
"In einer Situation, in der sich die globalen Energiemärkte, gelinde gesagt, in einer schwierigen Lage befinden, sind derart unverantwortliche und unüberlegte Handlungen des Kiewer Regimes geeignet, die Lage nicht nur in der Region, sondern weltweit weiter zu destabilisieren."
Russische Artilleristen zerstören gegnerischen Stützpunkt samt FVP-Drohnen (Video)
Bei einem Kampfeinsatz im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk eliminierten die Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Mitte einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers. Bei der zerstörten Anlage handelte es sich um einen Standort der gegnerischen Drohnenbesatzungen. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.185 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- zwei Panzer,
- 62 Kraftfahrzeuge,
- acht Schützenpanzer,
- sechs Artilleriegeschütze,
- 18 Munitions- und Materiallager,
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 148 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben und 356 Drohnen ab.
Russische Armee befreit zwei weitere Siedlungen
Das russische Militär befreit zwei weitere Ortschaften – Fjodorowka Wtoraja und Pawlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation.
Das Militärressort präzisiert, dass Fjodorowka Wtoraja von Einheiten des Truppenverbands Süd eingenommen worden sei, während Pawlowka infolge der Handlungen der Kämpfer des Truppenverbands Mitte unter die Kontrolle der russischen Streitkräfte übergegangen sei.
Gebiet Cherson unter ukrainischem Drohnenbeschuss: Kindergarten getroffen
Im Gebiet Cherson haben ukrainische Drohnen mehrere Ziele getroffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo berichtete, wurde dabei die Heizungsanlage des Kindergartens "Solnyschko" im Dorf Michailowka im Kreis Skadowsk beschädigt. 35 Menschen, darunter 30 Kinder, wurden evakuiert. Saldo fügte hinzu, dass auf der Straße Skadowsk–Nowonikolajewka ein Lkw in Brand geraten sei und ein Lebensmittelgeschäft im Dorf Briljowka durch einen Drohnenangriff Feuer gefangen habe. Insgesamt seien innerhalb von 24 Stunden Drohnenangriffe auf 29 Siedlungen des Gebiets Cherson registriert worden.
Belgorod: Mehr als 60 Drohnenangriffe der Ukraine – ein Zivilist verletzt
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Streitkräfte sechs Grenzbezirke des Gebiets Belgorod mit mehr als 60 Drohnen angegriffen, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilte. Demnach waren 21 Siedlungen von den Angriffen betroffen. Von den 63 eingesetzten Drohnen konnten 12 abgeschossen oder neutralisiert werden. Ein Zivilist wurde verletzt. Es wurden Schäden an einem Mehrfamilienhaus, vier Privathäusern, einem Gewerbeobjekt, einem Verwaltungsgebäude und 14 Fahrzeugen festgestellt.
Über 240 Wohnungen in Brjansk nach ukrainischem Raketenangriff beschädigt
Bei einem Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte am 10. März wurden in Brjansk 33 Häuser und 244 Wohnungen beschädigt. Die Zahlen sind vorläufig, teilte die Stadtverwaltung mit. Eine Kommission hatte bis zum 18. März bereits 236 Wohnungen begutachtet und die entsprechenden Unterlagen erstellt. Am 19. März sollen zwei weitere Wohnungen geprüft werden. Sechs Eigentümer haben sich bislang nicht gemeldet.
Parallel dazu werden Kostenschätzungen erstellt, die anschließend von der staatlichen Expertise überprüft werden. Die abschließende Kontrolle erfolgt durch Mitarbeiter der regionalen Regierungsbehörden.
Duma-Abgeordneter: Mindestens 15.000 Polen bei Kampfhandlungen in der Ukraine gefallen
Im Verlauf der militärischen Sonderoperation seien mindestens 15.000 Polen, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, gefallen. Dies sagte der Duma-Abgeordnete Alexander Borodai in einem exklusiven Interview mit RT:
"Die polnischen Streitkräfte haben beispielsweise massiv teilgenommen. Nach den mir vorliegenden Daten haben sie während der militärischen Sonderoperation erhebliche Verluste erlitten – nicht weniger als 15.000. Wir mussten Angriffe ganzer polnischer Brigaden abwehren, die angeblich im Urlaub waren."
Borodai erklärte, dass auch andere Staaten beteiligt gewesen seien, jedoch mit kleineren Kontingenten. Er fügte hinzu, dass es inzwischen deutlich weniger NATO-Einheiten und sich als Söldner tarnende Truppen gebe, die direkt an den Kampfhandlungen teilnehmen. Er wies zudem auf lateinamerikanische Freiwillige hin.
"Viele Lateinamerikaner sind beteiligt. Bei uns sind es Kuba, Venezuela und Argentinien. Für die Ukraine kämpfen vor allem Kolumbianer."
Massive Drohnenangriffe in Stawropol abgewehrt – eine Frau verletzt
In der Region Stawropol ist eine massive Luftattacke abgewehrt worden. Dabei wurde eine Frau verletzt, als Trümmer einer Drohne auf ein Privathaus im Kreis Kotschubejewski fielen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Wladimirow auf Telegram mit. Er betonte, dass sich medizinisches Personal um die Verletzte kümmert.
In der Stadt Newinnomyssk wurden zudem Fassaden und Fensterscheiben mehrerer Gebäude beschädigt. Die städtischen Dienste haben bereits mit der Beseitigung der Schäden begonnen. An den Stellen, an denen die Trümmer der Drohne gefallen sind, sind die zuständigen Behörden im Einsatz.
Abgeordneter: Spanien könnte Ukraine Fregatten und Drohnen liefern
Im Rahmen der Militärhilfe für die Ukraine könnte Spanien im Jahr 2026 Fregatten, Patrouillenboote sowie Aufklärungs- und Kampfdrohnen liefern. Diese Einschätzung äußerte der Duma-Abgeordnete und Generalmajor der Reserve Leonid Iwlew aus der Republik Krim gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Angesichts der Absicht der Ukraine, ihre piraterieähnlichen Aktivitäten im Schwarzen Meer auszuweiten, kann der militärisch-industrielle Komplex Spaniens den ukrainischen Streitkräften Fregatten und Boote sowie den Aufklärungs- und Angriffsdrohnenkomplex vom Flugzeugtyp 'Barracuda' aus deutsch-spanischer Entwicklung, Kommunikationsmittel und Waffen bereitstellen."
Zuvor hatte Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij erklärt, Madrid wolle Kiew im Jahr 2026 eine Milliarde Euro im Rahmen neuer Unterstützungszusagen bereitstellen. Zudem sei eine engere Zusammenarbeit bei Produktion und Entwicklung im Verteidigungssektor geplant.
Duma-Abgeordneter: Europa wird Ukraine nach russischem Sieg schnell vergessen
Europa werde sich nach einem möglichen Sieg Russlands rasch von der Ukraine abwenden. Dies erklärte der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Andrei Kartapolow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Sobald Russland gewinnt, wird man die Ukraine sofort vergessen – innerhalb weniger Stunden. Für sie ist das ein ausgespielter Aktivposten. Alles, was man herausholen konnte, wurde im Großen und Ganzen bereits herausgeholt."
Zugleich äußerte er Zweifel an einer Beteiligung Europas am Wiederaufbau des Landes. Die EU befinde sich in einer "tiefsten wirtschaftlichen Krise" und habe daher weder die Mittel noch das Interesse, Kiew weiter zu unterstützen. Als Gründe nannte er die Abkehr von günstigen russischen Energieressourcen und die Abhängigkeit von Flüssiggaslieferungen aus den USA sowie von Lieferanten aus dem Nahen Osten. Dies habe vor dem Hintergrund der regionalen Konflikte zusätzliche Probleme verursacht.
"Sie müssen jetzt ihre eigene Wirtschaft und ihre eigenen Länder wieder aufbauen. Unter solchen Umständen wird natürlich niemand mehr Geld der eigenen Steuerzahler an eine korrupte Clique geben."
Experte: Kiew versucht bei Konstantinowka russische Offensive zu bremsen
Ukrainische Truppen versuchen nach Angaben eines Experten, die Offensive der russischen Armee bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) durch Gegenangriffe zu bremsen. Dies erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Der Gegner sitzt nicht nur in der Defensive, sondern versucht aktiv zu manövrieren und an den Flanken Gegenangriffe zu führen, um unseren Offensivschwung zu bremsen."
Zugleich sollen russische Truppen die ukrainischen Kräfte aus Nikolajewka, einem Vorort von Konstantinowka, verdrängt haben. Dort dauerten laut Kisseljow die Kämpfe mit versprengten feindlichen Einheiten an, die versuchten, sich an den nordwestlichen Randgebieten der Stadt festzusetzen.
"Fazit: Die Verteidigung des Gegners im Raum Konstantinowka ist bis an die Grenze angespannt."
Nach seiner Einschätzung dienen die Gegenangriffe der ukrainischen Seite dazu, Zeit zu gewinnen und eine operative Einkesselung der Stadt zu verhindern. Zugleich zwinge der russische Vormarsch den Gegner, sich aus besetzten Stellungen zurückzuziehen. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die Kämpfe in Konstantinowka konzentrierten sich auf den Nordosten. Russische Einheiten hätten die südwestlichen Stadtränder erreicht. Mehr als 60 Prozent der Stadt stünden unter Kontrolle der russischen Armee.
Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol ist ein Mann getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit:
"Während des Angriffs kam ein Mann ums Leben, der sich in einem Privathaus auf dem Gelände einer Datschenanlage befand."
Durch herabfallende Trümmer der Drohnen kam es an mehreren Orten zu Bränden. In der Gegend der Bucht Strelezkaja brannte Gras. Im Park Pobedy fing ein kleiner Teil des Daches eines Apartmentgebäudes Feuer. Im Gebiet Fiolent gerieten ein Privathaus und ein Waldstreifen in Brand. Entlang der Fiolentowskaja-Straße brannte ebenfalls Gras und ein Industriegebäude geriet in Brand. In der Wakulenko-Straße wurden in mehreren Wohnhäusern Fensterscheiben beschädigt. Auch Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 138 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 40,
- Republik Krim – 35,
- Region Stawropol – 28,
- Gebiet Kursk – acht,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 18,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben.
Experte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje breit vor
Russische Truppen rücken nach Angaben eines Experten bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) auf breiter Front vor. Die Offensive entwickle sich sowohl nördlich als auch südlich der Stadt, erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
"Die Offensive auf Dobropolje verläuft breit gefächert nach Norden in Richtung der Ortschaften Schewtschenko und Swetloje. Gleichzeitig erfolgt eine Umfassung von Süden: An den Rändern von Belizkoje sowie im Raum von Wolnoje und südlich von Kutscherow Jar gehen die Gefechte weiter."
Ihm zufolge dauern die Kämpfe in mehreren Abschnitten an. Russische Einheiten seien unter anderem an den Stadträndern von Belizkoje sowie nahe Wolnoje und Kutscherow Jar im Einsatz. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die heftigsten Kämpfe fänden derzeit im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Mitte statt. Während die Einnahme von Grischino und Nowy Donbass abgeschlossen werde, entwickle sich die Offensive in Richtung Dobropolje weiter.
Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt
Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind derzeit ausgesetzt. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija. Zugleich laufe die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA weiter. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, bleibe Teil der russisch-amerikanischen Arbeitsgruppe.
"Kirill Dmitrijew arbeitet weiter. Die dreiseitige Gruppe ist auf Pause."
Unabhängig davon werde Russland den Austausch von Gefangenen sowie die Rückführung von Gefallenen mit der Ukraine fortsetzen, betonte der Kremlsprecher.
18.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Litauen verhängt Einreiseverbote für russische Soldaten
Laut der Entscheidung der litauischen Behörden dürfen 268 russische Soldaten, die an der Front in der Ukraine gekämpft haben, nicht nach Litauen einreisen. "Die von ehemaligen russischen Kämpfern ausgehenden Sicherheitsbedrohungen sind offensichtlich. Wir können sie nicht ignorieren", erklärte Innenminister Vladislavas Kondratovič.
Zuvor hatte Estland Einreiseverbote verhängt und mehr als 1.300 russische Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt.
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod
Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Insgesamt setzte der Gegner acht unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein.
Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitt im Dorf Kupino ein Zivilist eine Minenverletzung infolge einer Drohnenattacke.
Laut dem Beamten wurden außerdem ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei Eigenheime und mindestens neun zivile Fahrzeuge beschädigt.
CIA-Direktor: Konflikt mit Iran hat keine Auswirkung auf Ukraine-Hilfe
Washington werde die Ukraine im Konflikt mit Russland trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten weiterhin unterstützen, erklärte John Ratcliffe, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA.
"Ich bin mir sicher, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können", sagte Ratcliffe während einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des US-Senats.
Laut dem Geheimdienstchef sei es für die USA möglich, ihre Ziele im Nahen Osten zu verfolgen und zugleich Kiew weiterhin Hilfe zu leisten.
TASS: Ukrainische Deserteure verfolgen Angehörige der Sperreinheiten im Hinterland
Die ukrainische Militärführung setzt radikale Nationalisten als Teil der Sperreinheiten ein. Die zwangsmobilisierten Ukrainer, die an der Front überlebt haben und desertiert sind, verfolgen jedoch die Militärs der Sperreinheiten im Hinterland regelrecht. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die Quelle habe in dem Zusammenhang mitgeteilt, zuvor sei in Wyschgorod im Gebiet Kiew der Kommandeur einer ukrainischen Drohneneinheit, A. Glawtschow, getötet worden. Der Offizier, der als Teil der Artillerieaufklärung gekämpft und an der Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass teilgenommen habe, habe über zahlreiche Auszeichnungen verfügt.
Russische Artillerie zerstört gegnerisches Kampfgerät durch präzise Treffer (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer Msta-B-Haubitze und eines D-30-Geschützes einen Pickup sowie ein gepanzertes Infanterie-Kampffahrzeug der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 14:00 Uhr bis 20:50 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 32 ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
Medienbericht: In Berlin steigt Zahl von Senioren aus Ukraine
Der Evangelische Pressedienst (epd) berichtet unter Berufung auf die Berliner Integrationsbeauftragte Katarina Niewiedzial, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in Berlin im vergangenen Jahr gestiegen sei. Im Vergleich zum Jahr 2024 sei diese Gruppe um 5.235 auf 57.070 Personen angewachsen. Kinder und Jugendliche machten rund ein Viertel der Geflüchteten aus. Aufgrund des andauernden Krieges im osteuropäischen Land kämen jedoch auch mehr Senioren nach Deutschland.
Wie Niewiedzial mitteilt, habe Berlin unter den Geflüchteten aus der Ukraine bundesweit die niedrigste Arbeitslosenquote. Insgesamt hätten im vergangenen Jahr in Berlin rund 177.000 Geflüchtete aus verschiedenen Ländern gelebt. Damit betrage der Anteil der Geflüchteten an der Bevölkerung der Hauptstadt etwa fünf Prozent.
Merz: EU-Gipfel muss 90-Milliarden-Kredit für Ukraine freigeben
Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz muss der EU-Gipfel am Donnerstag eine Einigung über die weitere Finanzierung der Ukraine finden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:
"Wir müssen in der EU jetzt schnell zu einer Einigung über das sogenannte 20. Sanktionspaket kommen. Und wir müssen auch dringend den bereits vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Auszahlung bringen."
Man dürfe keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land aus der Europäischen Union, das aus innenpolitischen Gründen und eines dort geführten Wahlkampfes diese Blockade in Europa gegenwärtig aufbaue, so Merz.
Hintergrund der Blockade des Darlehens durch Ungarn ist der Streit zwischen Budapest und Kiew um die Druschba-Pipeline, die Erdöl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Diese soll nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden sein. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew aber vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern.
Sacharowa: Kontakte mit Frankreich unmöglich, solange Druck auf Russland ausgeübt wird
Moskau könne keine Kontakte zu Paris aufnehmen, solange es der Ansicht sei, der Druck auf Russland müsse erhöht werden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte dies bei einem Pressebriefing.
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot habe die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und die Ermordung des Obersten Führers Irans, Ali Chamenei, als Grund bezeichnet, Russland verstärkt unter Druck zu setzen, sagte die Sprecherin am Mittwoch in Moskau.
Paris solle seine Position für sich selbst klar bestimmen, meinte Sacharowa. Wenn Frankreich dies bereits getan und sich dafür entschieden habe, den Druck auf Russland zu erhöhen, könne keine Rede von Kontakten mit Moskau sein.
Wadephul rechnet mit Fortsetzung der US-Unterstützung für Ukraine
Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet ungeachtet der jüngsten transatlantischen Reibereien wegen des Iran-Kriegs keine negativen Auswirkungen auf die Unterstützung der USA für die Ukraine. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:
"Es gibt eine breite Unterstützung für die Ukraine in der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Deswegen habe ich keinen Zweifel daran, dass am Ende die USA ihren Kurs weiter fortführen und die Ukraine weiter unterstützen werden."
Dessen ungeachtet sei es allerdings so, dass die USA ihre militärische Unterstützung deutlich zurückgefahren hätten. Deutschland sei in den vergangenen Jahren mit Abstand der größte Unterstützer der Ukraine gewesen. Insofern ändere sich für die Bundesregierung gar nichts, so der Minister.
Tausende Haushalte im Gebiet Cherson wegen Angriff aus Ukraine ohne Strom
In vier Bezirken, die im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson liegen, kann es zur Stromabschaltung kommen, nachdem das ukrainische Militär ein Umspannwerk im Raum Saporoschje beschossen hat.
Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, bleiben insgesamt 53 Ortschaften mit über 51.000 Einwohnern ohne Stromversorgung. Laut dem Beamten wurden 27 sozial bedeutsame Einrichtungen auf Notstrom umgeschaltet.
Spaniens Premier: Werden Ukraine mit "derselben Entschlossenheit" unterstützen
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch neue Finanzhilfe für die Ukraine angekündigt. Er gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij im Palast La Moncloa bekannt, wie das Nachrichtenportal Diario Público berichtet.
Wie es heißt, sprach Sánchez von Militärhilfe in Höhe von einer Milliarde Euro im Jahr 2026. Damit belaufe sich die Unterstützung für die Ukraine seit Kriegsbeginn auf fast vier Milliarden Euro, heißt es im Bericht.
"Wir können nicht leugnen, dass die Krise im Nahen Osten die öffentliche Debatte dominiert", sagte der spanische Regierungschef. Trotzdem werde Spanien "dem ukrainischen Volk weiterhin mit derselben Entschlossenheit helfen".
Orbán: Ära der NATO-Osterweiterung ist vorbei
Der Westen hat, ohne es mit Moskau abzustimmen, das europäische Sicherheitssystem verändert, indem er angekündigt hat, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Dies erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview mit dem Fernsehsender GB News.
Eine neue Ära sei angebrochen, fügte Orbán hinzu. Die Phase der NATO-Osterweiterung sei zu Ende gegangen. "Nun müssen wir diese neue Realität akzeptieren", meinte der ungarische Premier. "Lasst uns einfach eine Einigung finden, wie wir friedlich zusammenleben können."
Die Ukraine sei eine Pufferzone, sagte Orbán weiter. Der Politiker rief außerdem dazu auf, ein neues System der Sicherheit und der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Energie gemeinsam mit Russland aufzubauen.
Peskow: Europa will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen
Russland habe "Signale" von europäischen Ländern erhalten, dass diese an den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes teilnehmen wollten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Ihm zufolge habe es "Signale von Europäern" bezüglich ihres Wunsches gegeben, "einen Platz am Verhandlungstisch einzunehmen". Moskau halte dies jedoch nicht für "nötig und sinnvoll".
Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Artillerie an
Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) Energodar unter Einsatz von Artillerie beschossen. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow bekannt. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.
"Vermutlich kam es infolge des Artilleriebeschusses zu einem kompletten Stromausfall in Energodar", schreibt der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag. Die zuständigen Dienste würden die Versorgung wiederherstellen, sobald sich die Lage normalisiert habe.
Puchow fordert die Einwohner auf, möglichst wenig in der Stadt unterwegs zu sein und sich an sicheren Orten aufzuhalten, bis weitere Informationen vorliegen.
Russische Drohnenpiloten entlang der Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie er heißt, setzten die Drohnenpiloten Ausrüstung, Selbstfahrlafetten, Teile von Fernmeldeanlagen, Deckungen und unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Einheiten außer Gefecht.
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 28 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 13,
- Gewässer des Asowschen Meeres – sieben,
- Region Stawropol – drei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – drei,
- Republik Krim – zwei.
Kiew terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Raum Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. In den zurückliegenden 24 Stunden griff das ukrainische Militär mindestens 32 Ortschaften mit Drohnen und Artillerie an.
"Infolge der barbarischen Angriffe des Kiewer Regimes wurde ein Zivilist getötet und sechs weitere Menschen, darunter drei Kinder, verletzt", gibt der Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram bekannt.
Durch den Beschuss und Drohnenattacken seien mehrere Eigenheime, Fahrzeuge, ein Verwaltungsgebäude und eine Kulturhalle zu Schaden gekommen, so der Beamte.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.175 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 255 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze und drei Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 25 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 135 Kämpfer einbüßen. Zwei Schützenpanzerwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei Munitionslager und sechs Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 275 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 275 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 55 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband elf Autos, ein Artilleriegeschütz, fünf Stationen für elektronische Kampfführung, ein unbemanntes Boot, ein Munitionslager und drei Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 145 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben drei gelenkte Bomben und 316 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 124.731 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.326 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer, 33.917 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 57.130 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
LVR: Mehrere Privathäuser bei Drohnenangriffen beschädigt
Die ukrainischen Streitkräfte haben Drohnenangriffe auf die Stadt Rowenki in der Volksrepublik Lugansk durchgeführt, wobei mehrere Privathäuser beschädigt wurden. Dies gab der Chef der Republik, Leonid Pasetschnik, bekannt.
"Die Stadt Rowenki wurde von gegnerischen Drohnen angegriffen. Glücklicherweise gab es keine Opfer. Nach ersten Informationen kamen elf Privathäuser in mehreren Straßen zu Schaden: Fenster, Fassaden und Dächer wurden beschädigt".
Ukraine will Abfangdrohnen an Verbündete liefern
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ist die Ukraine in der Lage, täglich etwa 2.000 Abfangdrohnen zu produzieren. Die Hälfte davon könnte ihm zufolge an die Verbündeten geliefert werden, um deren Verteidigung zu stärken. In einer Rede vor dem britischen Parlament in London fügte Selenskij hinzu, dass Kiew bereits mehr als 200 ukrainische Flugabwehrexperten in den Nahen Osten geschickt habe. Außerdem werde derzeit an Unterwasserdrohnen sowie an Fluggeräten gearbeitet, die auf den Ozeanen eingesetzt werden können.
Moldawien könnte zu einem Transitpunkt für illegale Waffen aus Ukraine werden
Nach dem Ende des Konfliktes in der Ukraine könnte Moldawien zu einem Teil einer Transitroute für illegale Waffen und Munition aus der Ukraine werden. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Serghei Diaconu, den Leiter des Nationalen Krisenmanagementzentrums der moldawischen Regierung.
"Derzeit analysieren wir Sicherheitsrisiken, die wir nach Kriegsende sehen. All diese Waffen, die sich auf ukrainischem Territorium befinden, werden illegal in Moldawien transportiert. Wir haben mehrere Treffen mit Partnern abgehalten und erarbeiten verschiedene Szenarien und Einsatzpläne."
Diaconu zufolge planten die Behörden, sich im Voraus auf das Risiko vorzubereiten. Chișinău setze auf die Unterstützung der EU bei der Stärkung der Grenzen.
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 80 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 22 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens neun Geschosse abgefeuert und 83 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 28 abgefangen wurden.
Gladkow meldet fünf Opfer: Ein Zivilist kam ums Leben, vier weitere erlitten Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge beschädigt.
FSB nimmt einen Jugendlichen fest, der Terroranschlag auf eine Kirche an Ostern plante
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB und das russische Ermittlungskomitee haben einen Jugendlichen, Jahrgang 2009, festgenommen, der auf Anweisung eines ukrainischen Kontaktmannes Schüler für terroristische Aktivitäten rekrutierte und einen Terroranschlag auf eine orthodoxe Kirche in der Stadt Ufa plante.
Es wurde festgestellt, dass der Jugendliche von Ufa von einem in der Ukraine lebenden Vertreter einer in Russland verbotenen internationalen Terrororganisation über Telegram angeworben worden sei. Auf seine Anweisung soll der Festgenommene die ideologische Bearbeitung der Studierenden durchgeführt haben, mit dem Ziel, sie in terroristische Aktivitäten einzubeziehen.
Der FSB berichtete, dass der junge Mann auf die Anweisung des Kontaktmannes hin plante, an Ostern einen Selbstmordanschlag zu verüben, um Zivilisten zu töten. Wie es heißt, habe der Kurator dem Jugendlichen Anweisungen zum Bau von improvisierten Sprengsätzen, insbesondere eines Selbstmordgürtels, geschickt.
Der Festgenommene habe während des Verhörs ein Geständnis abgelegt. Ihm zufolge habe er gewusst, dass sein Kontaktmann in der Ukraine lebte und auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste handelte.
Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR
Die Einheiten des Truppenverbandes West haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Gebiet Kursk: 60 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 60 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. März bis 7:00 Uhr am 18. März wurden insgesamt 43 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer oder Sachschäden.
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 18. März zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: acht Drohnen über der Region Krasnodar und zwei Drohnen über den Gewässern des Schwarzen Meeres."
Experte: Ukrainische Streitkräfte werden aus dem Vorort von Konstantinowka zurückgedrängt
Russische Streitkräfte rücken östlich der Ortschaft Iljinowka, einem Vorort von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk, vor und drängen ukrainische Soldaten zurück. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Der Gegner hält derzeit Stellungen am nördlichen Stadtrand von Iljinowka. Im östlichen Teil befinden sich noch einige verstreute Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, aber unsere Jungs arbeiten daran, den Gegner aus der Ortschaft zu vertreiben, und rücken nach Norden in Richtung Konstantinowka vor."
TASS: Kiew setzte seit 2022 mehr als 500 ATACMS- und Storm-Shadow-Raketen ein
Laut Berechnungen der Nachrichtenagentur TASS hätten ukrainische Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 500 ballistische Raketen vom Typ ATACMS und Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow/SCALP eingesetzt.
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzten die ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2023, als die westlichen Raketenlieferungen begannen, etwa 120 Storm Shadow/SCALP-Raketen aus französisch-britischer Produktion sowie 13 US-amerikanische ATACMS-Raketen ein.
Die intensivsten Angriffe mit US-Raketen erfolgten im Jahr 2024 – etwa 220. Außerdem habe Kiew mehr als 90 Storm-Shadow/SCALP-Raketen eingesetzt.
Im vergangenen Jahr sei der Einsatz der Raketen zurückgegangen: Etwa 45 Storm-Shadow- und SCALP-Raketen und 24 ATACMS-Raketen seien in Richtung Russland abgefeuert worden.
Im März 2026 habe die ukrainische Armee die Region Brjansk mit sieben britischen Raketen angegriffen.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 85 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 42,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – 13,
- Gewässer des Asowschen Meeres – sechs,
- Gebiet Brjansk – fünf,
- Republik Krim – fünf,
- Republik Adygeja – vier,
- Gebiet Leningrad – drei,
- Gebiet Woronesch – zwei,
- Gebiet Astrachan – zwei,
- Gebiet Kaluga – eine,
- Gebiet Smolensk – eine,
- Region Stawropol – eine.
17.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Exklusiv aus dem Donbass: Ausbildung von Soldaten für den Fronteinsatz
RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij bekam einen Einblick in das Training von Soldaten des Marineinfanterie-Regiments Nr. 177, das im Bereich des Truppenverbands "Zentrum" eingesetzt wird.
Die Ausbildung umfasst Übungen zu Bewegung im Gefecht, Häuserkampf, Funk, medizinischer Versorgung, Topografie und Pionieraufgaben. Ausbilder und Soldaten betonen die Bedeutung intensiver Vorbereitung, um Fehler im Kampfeinsatz zu vermeiden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Flugabwehr zerstört erneut ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 20 Uhr Moskauer Zeit 25 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über der Region Krasnodar zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Zudem wurden je zwei Drohnen über der Teilrepublik Krim, dem Gebiet Belgorod und dem Schwarzen Meer abgeschossen. Vom Himmel über dem Asowschen Meer, den Gebieten Brjansk und Kursk sowie der Region Stawropol wurde je eine Drohne geholt.
Französischer Außenminister: Dialog zwischen EU und Russland nicht ausgeschlossen
Frankreich schließt den Dialog zwischen der Europäischen Union und Russland über die Lösung des Ukraine-Konfliktes nicht aus, erklärt Außenminister Jean-Noël Barrot auf der Konferenz Europe 2026. Diskussionen mit Moskau wären auch möglich, da Europa der Haupthelfer sei, auf den sich die Ukraine stütze, betonte Barrot. Nach Ansicht des Außenministers könnte der Dialog ohne Vermittler und zum richtigen Zeitpunkt dazu dienen, dass die beiden Seiten ihre Erwartungen und "rote Linien" austauschen.
Türkei könnte erneut russisch-ukrainische Verhandlungen organisieren
Die Türkei ist bereit, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine möglichst schnell zu empfangen, erklärt Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz.
Früher am Montag führte Fidan nach eigenen Angaben ein Telefongespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow. Dabei wurden der aktuelle Stand der Verhandlungen und der mögliche Beitrag der Türkei besprochen.
Man sollte die Bemühungen um eine friedliche Lösung nicht behindern, erklärt Fidan und äußert sich hoffnungsvoll, dass die diplomatischen Anstrengungen zu einem dauerhaften und gerechten Frieden im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta führen werden.
Peskow: Kiew leistet völlig vergeblichen Widerstand, anstatt sich an den Verhandlungstisch zu setzen
Die ukrainische Führung setze mit ihren Angriffen auf russische Regionen ihren vergeblichen Widerstand fort, anstatt zu Verhandlungen überzugehen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er wies darauf hin, dass das russische Militär die Kampfhandlungen fortsetze und die gesteckten Ziele erreiche; zudem schütze es die russischen Regionen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Wadephul besteht auf Sanktionen gegen Russland
Die Sanktionen gegen Russland jetzt zu lockern, sei in jedem Fall der falsche Weg, meint Außenminister Johann Wadephul. Bei einer Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis in Berlin betonte der CDU-Politiker, dass Moskau ein Kriegsgewinnler der aktuellen Krise im Nahen Osten sei. Das Land profitiere von höheren Öl- und Gaspreisen, das fülle seine Kriegskasse, um die Kampfhandlungen gegen die Ukraine unvermindert fortzusetzen. Umso mehr müssten sich die EU und Deutschland hinter die Energiesanktionen stellen und die Einnahmen Russlands mit weiteren Maßnahmen beschneiden.
Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt
Ohne Hilfe der USA hätte die Ukraine innerhalb eines Tages eine Niederlage erlitten, meint Präsident Donald Trump. Bei einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin im Weißen Haus betonte Trump:
"Ich bin nicht gerade begeistert, dass wir ihnen in der Ukraine geholfen haben. Die Ukraine wäre innerhalb eines Tages erledigt, wenn wir nicht geholfen hätten."
Trump zufolge lieferten die USA die besten Waffen der Welt kostenfrei an die Ukraine. Nun gebe Washington kein Geld mehr aus:
"Sie kaufen zu vollen Kosten von uns. Aber [Ex-Präsident Joe] Biden gab ihnen 350–400 Milliarden US-Dollar in bar für Waffen. Bezüglich dieses Geldes müssen wir Ermittlungen anstellen."
Bericht: Mitarbeiter ukrainischer Medien könnten Freistellung vom Wehrdienst verlieren
Vier ukrainische Fernsehkanäle könnten die Möglichkeit verlieren, ihren Mitarbeitern eine Freistellung von der Mobilmachung anzubieten. Das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua berichtet dazu:
"Das Kulturministerium hat Mitarbeitern des Unternehmens '1+1 Internet' das Recht auf Freistellung vom Wehrdienst entzogen. Einige Kanäle schreiben, dass Mitarbeiter der Nachrichtenportale TSN, UNIAN, Glawred, 1+1, 2+2 und TET davon betroffen sein könnten."
In diesem Zusammenhang erklärte ein Mitarbeiter eines der Kanäle gegenüber Strana.ua, dass sein Unternehmen seine Mitarbeiter zwar immer noch von der Mobilisierung freistelle, es aber keine Garantien auf eine Fortsetzung dieser Praxis gebe.
Reuters: EU leistet Hilfe bei Reparaturen an Druschba-Pipeline
Die Ukraine hat das Angebot der Europäischen Union auf technische und finanzielle Unterstützung zur Wiederherstellung der Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei über die beschädigte Druschba-Pipeline angenommen. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf EU-Ratspräsident António Costa.
In einem Schreiben an die EU habe der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stünden kurz vor dem Abschluss, die Pumpenstation werde voraussichtlich in anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen, sofern es nicht zu weiteren Angriffen Russlands komme.
Die Vorwürfe, dass die Ukraine den Öltransport durch die Druschba-Pipeline absichtlich behindere, seien grundlos, betonte Selenskij laut Reuters.
EU will Kredit für Kiew vor dem Gipfel bewilligen
Paula Pinho, die Sprecherin der Europäischen Kommission, gibt im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der 20. Sanktionspaket gegen Russland und der Kredit für die Ukraine immer noch nicht bewilligt seien. In Bezug auf das von Ungarn blockierte Sanktionspaket sagt sie:
"Zum 20. Sanktionspaket gibt es noch keine Neuigkeiten."
Der Kredit in Umfang von 90 Milliarden Euro könnte indessen laut Pinho noch vor dem EU-Gipfel bewilligt werden, der am 19. und 20. März stattfinden soll:
"Die Verhandlungen zum Kredit setzen wir aktiv fort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es noch vor dem EU-Gipfel bewilligen könnten."
Szijjártó: Wadephul droht uns offen wegen Verteidigung unserer nationalen Interessen
Nach dem Treffen des EU-Außenrats am Montag hat der ungarische Chefdiplomat Péter Szijjártó seine erste Einschätzung zu Brüssels und Berlins Forderungen an Budapest abgegeben.
"Der deutsche Außenminister hat uns heute ohne jegliche Umschweife, offen, direkt, klar und sehr deutlich gedroht, dass es für Ungarn sehr harte Konsequenzen haben wird, wenn wir nicht auf die Verteidigung der ungarischen nationalen Interessen verzichten", erklärte Szijjártó.
"Wenn wir nicht bedingungslos aufhören, wichtige Entscheidungen für die Ukrainer zu blockieren" – wie das derzeit geplante 20. Sanktionspaket gegen Russland –, dann werde dies laut Wadephuls Drohungen schwere Folgen haben, fügte der ungarische Volksvertreter hinzu.
"Ungarn kann weder bedroht noch erpresst werden – weder von Kiew, noch von Brüssel, noch von Berlin", stellte Szijjártó klar.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Schoigu: Keine Region Russlands vor ukrainischen Drohnen sicher
Keine Region Russlands könne, was ukrainische Drohnen und die ständige Weiterentwicklung unbemannter Systeme angehe, in Sicherheit sein. Das erklärte Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, bei einem Besuch in Jekaterinburg im Föderationskreis Ural. Bislang sei die Ural-Region außerhalb der Reichweite der Angriffe vom ukrainischen Territorium aus gewesen.
Stand Ende 2025 sei die Zahl der von Kiew auf russischem Staatsgebiet organisierten Terrorangriffe um 40 Prozent auf 1.830 gestiegen, betonte Schoigu. Dabei sehe sich Russland organisiertem Widerstand aus 56 Staaten gegenüber. Diese Länder nutzten ihre Erfahrungen und zahlreiche Mechanismen ihrer Geheimdienste, um Terroranschläge und Sabotageakte gegen kritische Einrichtungen durchzuführen.
Als Reaktion darauf sollte Russland in Fragen der Verteidigung "höchste Organisation und operative Disziplin" an den Tag legen, meinte Schoigu. Hauptziel sei die wirksame Abwehr von Bedrohungen durch Staaten, die den Betrieb strategischer Einrichtungen Russlands stören wollten.
Gebiet Saporoschje: Drei Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Wassiljewka
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Wassiljewka im Gebiet Saporoschje mit einer Drohne angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über drei Verletzte. Nach seinen Angaben waren zwei Männer zur Zeit des Angriffs in einem Auto, ein Mann befand sich nahe dem Ort des Vorfalls. Alle Betroffenen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
Ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson: Zwei Tote, mehrere Verletzte an einem Tag
Innerhalb von 24 Stunden sind bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Cherson zwei Zivilisten ums Leben gekommen, sieben Menschen erlitten Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Wladimir Saldo. Bei einem Angriff traf die Drohne einen Krankenwagen, so Saldo weiter. Getroffen wurden eine Sanitäterin und zwei Sanitäter sowie die Patientin.
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 30 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 13 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Region Krasnodar – 16,
- Gebiet Leningrad – fünf,
- Teilrepublik Krim – zwei,
- Teilrepublik Adygeja – eins.
Zudem wurden sechs Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.
GUS-Generalsekretär rechnet mit Rückkehr der Ukraine
Die Ukraine wird in die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zurückkehren, vermutet der Generalsekretär der Organisation, Sergei Lebedew. Im Rahmen der Eröffnung der 33. Internationalen Buchmesse im weißrussischen Minsk, die im laufenden Jahr dem 35-jährigen Jubiläum der GUS gewidmet ist, erklärte er in einem Gespräch mit Journalisten:
"Wir sind uns sicher, dass die Ukraine ebenso wie Moldawien in die GUS zurückkehren wird. Möglicherweise nicht im gleichen Format wie früher, doch wir sind zusammen. Sie haben gesehen, dass Moldawien hier dabei ist. Das ist sehr angenehm."
Die Ukraine war 2018 aus der GUS ausgetreten.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs an Personal und Material im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge verlor Kiews Militär in den Gebieten Sumy und Charkow durch den russischen Truppenverband Nord bis zu 270 Soldaten. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage RADA RPS-42 aus israelischer Produktion sowie zehn Munitions- und Materiallager wurden zerstört.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung. Die Ukraine verlor über 170 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113 aus US-Produktion, 25 Autos, ein Artilleriegeschütz und fünf Munitionslager.
Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär bis zu 200 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein M113-Transporter, zehn Autos, vier Geschütze sowie acht Material- und Munitionslager wurden zerstört.
Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Stellung. Das ukrainische Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Die ukrainischen Verluste im Kampf gegen den vorrückenden russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 255 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos sowie drei Artilleriegeschütze wurden außer Gefecht gesetzt.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor das ukrainische Militär bis zu 65 Soldaten, zwölf Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Materiallager.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben und 421 Starrflügler-Drohnen ab.
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und der DVR
Russlands Streitkräfte haben die Siedlungen Sopytsch im Gebiet Sumy und Kaleniki in der Donezker Volksrepublik unter Kontrolle genommen. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Angaben der Behörde zufolge wurde Sopytsch im Zuge der Offensive des Truppenverbands Nord eingenommen. Kaleniki wurde im Rahmen eines Vorstoßes des Truppenverbands Süd befreit.
Großbritannien und Ukraine wollen Zusammenarbeit im Bereich militärischer KI vertiefen
Großbritannien und die Ukraine wollen einer Pressemitteilung der britischen Regierung zufolge ihre Zusammenarbeit im militärischen Bereich vertiefen.
Wie es in der Meldung heißt, soll der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am heutigen Dienstag London besuchen. Dabei wird erwartet, dass er und der britische Ministerpräsident Keir Starmer eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Militärindustrie abgeben. Die Meldung kündigt an:
"Das Vereinigte Königreich will zusätzlich ein neues KI-Exzellenzzentrum innerhalb des Verteidigungsministeriums der Ukraine finanzieren. Dieses Expertenteam wird mithilfe von 500.000 Pfund (umgerechnet knapp 580.000 Euro) sicherstellen, dass KI in vollem Umfang genutzt wird, um Vorteile auf dem Schlachtfeld zu erzielen."
Starmer erklärte dazu, dass die vertiefte Zusammenarbeit die ukrainische und britische "Verteidigungsfähigkeit" stärken werde.
Europäischer Ratspräsident: Verhandlungen mit Russland notwendig
Der Präsident des Europäischen Rats, António Costa, hat eingeräumt, dass für die EU künftig Verhandlungen mit Russland notwendig sein werden. Dabei betonte er, dass der Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen sei. Die spanische Nachrichtenagentur Europa Press zitiert Costa:
"Ich denke, dass wir in Zukunft mit Russland sprechen müssen. Nicht über Energiefragen, sondern über Fragen der europäischen Sicherheit und des Friedens in der Ukraine. Dieser Tag wird kommen, aber nicht jetzt."
Zuvor hatte Belgiens Ministerpräsident Bart De Wever eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland über den Import von Energieträgern und die Beilegung des Ukraine-Konflikts gefordert.
Gebiet Brjansk: Zivilist durch ukrainischen Angriff verwundet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verwundet worden. Alexander Bogomas, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Das ukrainische Militär hat das Dorf Kistjor im Bezirk Pogar mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch terroristische Aktionen des Kiewer Regimes wurde leider ein Zivilist verwundet."
Nach weiteren Angaben des Gouverneurs wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen, wo er medizinisch versorgt wird.
Gebiet Belgorod weiterhin unter ukrainischen Angriffen – ein Toter
Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär über 105 Drohnen und über 15 Artilleriegeschosse gegen die Städte und Dörfer des Gebiets Belgorod abgefeuert. Dies berichtet der operative Stab der Region.
In der Stadt Korotscha wurden nach Angaben der Behörde fünf Menschen, darunter vier Minderjährige, durch die Explosion einer Drohne verwundet. Eine weitere Zivilistin im Bezirk Borissowka erlitt Verletzungen. Im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer verwundet. Weitere Angriffe richteten sich gegen Ortschaften in den Bezirken Belgorod, Waluiki, Wolokonowka, Graiworon und Krasnaja Jaruga, wo mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.
Am Morgen des heutigen Dienstags ist zudem nach Angaben der regionalen Verwaltung ein Zivilist in der Stadt Graiworon ums Leben gekommen, nachdem Kiews Truppen sein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen hatten.
Militärexperte: Russische Armee kämpft um Komsomolskoje bei Guljajpole
Einheiten der russischen Armee haben den Kampf um die Ortschaft Komsomolskoje (ukrainischer Name Guljajpolskoje) im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte er aus, dass Russlands Streitkräfte ihre Offensive im Nordwesten, Westen und Südwesten von Guljajpole fortsetzen. Marotschko erklärte:
"Nach dem Vorrücken bei Werchnjaja Tersa haben russische Stoßtrupps Kämpfe an den Ortsrändern begonnen, bei Gorkoje wurde die Kontrollzone erweitert. Es wird auch aktiv um die Befreiung von Komsomolskoje gekämpft."
Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen ab
Während der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 206 Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt dazu bekannt:
"Zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 16. März und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte 206 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: 62 Drohnen über Gebiet Brjansk, 43 über Gebiet Moskau, darunter 40 Drohnen, die auf dem Weg nach Moskau waren, 28 über Gebiet Krasnodar, 18 über der Republik Krim, zwölf über Gebiet Smolensk, neun über Gebiet Kaluga, acht über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Rostow, vier über Gebiet Leningrad, drei über Gebiet Astrachen, eine über der Republik Adygeja und zwölf über dem Asowschen Meer."
16.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen
Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet. Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche:
"Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
London: Großbritannien liefert Munition und Tausende Drohnen an die Ukraine
Innerhalb eines Monats hat das Vereinigte Königreich 3.500 Drohnen, 18.000 Artilleriegeschosse und drei Millionen Schuss Munition an die Ukraine geliefert. Dies gab der britische Verteidigungsminister John Healey im Parlament bekannt.
Zuvor hatte der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärt, die britischen Behörden hätten sich bislang kein einziges Mal für eine friedliche Beilegung des Konflikts ausgesprochen und nähmen weiterhin eine Russland feindliche Position ein. Ihn beunruhigten insbesondere die Waffenlieferungen, "kriegerische Erklärungen" und die einseitige Haltung Londons.
Kelin fügte hinzu, er habe von der Regierung des Vereinigten Königreichs "kein einziges Wort" über die Notwendigkeit einer diplomatischen Beendigung des Konflikts gehört.
Energodar: Ukrainische Drohne greift Café an – Feuerwehr unter Beschuss
Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen, als diese einen Brand in der Stadt Energodar löschen wollten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, auf Telegram mit:
"Der Feind hat die Löscharbeiten bewusst behindert und versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen."
Zuvor hatte Puchow berichtet, dass ukrainische Drohnen ein Gebäude eines nicht mehr betriebenen Cafés in der Stadt angegriffen hätten. Dabei sei das Gebäude schwer beschädigt worden und ein Brand ausgebrochen. Verletzte habe es nicht gegeben.
Wegen Blockade von Gesetzen: Selenskij droht Abgeordneten mit Entsendung an die Front
Weil wichtige Gesetzesvorhaben in den vergangenen Monaten nicht die nötige Mehrheit im Parlament erhielten, droht Wladimir Selenskij nun Abgeordneten der Werchowna Rada mit der Einberufung zur Front, sollten sie ihre Arbeit im Parlament nicht erfüllen.
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Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenangriff der Ukraine auf Agrarbetrieb verletzt
Im Kreis Borissowka im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein landwirtschaftliches Unternehmen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
"Im Dorf Grusskoje des Gebiets Belgorod erlitt eine Frau infolge von Angriffen dreier FPV-Drohnen auf ein landwirtschaftliches Unternehmen ein Drucktrauma. Ihr wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet."
Trump: "Ich weiß nicht, ob ich selbst in der Ukraine leben wollte"
US-Präsident Donald Trump hat bezweifelt, ob er angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine selbst dort leben wollte. Vor Journalisten sagte Trump im Weißen Haus:
"Die Menschen leben in der Ukraine. Eigentlich sollte man meinen, dass sie dort nicht leben sollten – aber sie tun es. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde. Doch sie leben dort."
Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Ziel der militärischen Sonderoperation in der Ukraine sei der "Schutz der Menschen im Donbass, die acht Jahre lang Misshandlungen und einem Genozid durch das Kiewer Regime ausgesetzt waren". Die Operation sei eine erzwungene Maßnahme gewesen, da Russland "keine andere Wahl" gehabt habe und Sicherheitsrisiken entstanden seien, auf die anders nicht reagiert werden konnte.
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 59 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Gebiet Brjansk – 34,
- Gebiet Moskau – 13,
- Gebiete Kaluga und Smolensk – je vier,
- Gebiet Twer – zwei,
- Teilrepublik Adygeja und Gebiet Belgorod – je eine.
Fico über Konfrontation mit Kiew: "Wir führen einen Energie-Krieg"
Der slowakische Regierungschef hat sich in einem am Montagmorgen veröffentlichten Video erneut zu dem Energie-Konflikt zwischen Selenskijs Kiewer Regime und EU-Ländern, die der Brüsseler Linie zu einem Fortsetzen des Ukraine-Kriegs trotzen, geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Gerassimow: Russische Truppen an allen Frontabschnitten in der Offensive
Die Aufgaben der militärischen Sonderoperation werden weiterhin umgesetzt. Die russischen Truppen führen offensive Maßnahmen in allen Frontabschnitten durch, erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Generaloberst Waleri Gerassimow. In den ersten beiden Märzwochen hätten die Truppen zwölf Ortschaften befreit.
Der Truppenverband Nord errichtet eine Sicherheitszone in den Grenzgebieten der Regionen Sumy und Charkow.
Die Einheit Mitte führt die härtesten Gefechte und baut eine Sicherheitszone im Gebiet Dnjepropetrowsk auf. Dort finden aktuell Kämpfe um die Kontrolle über Nowopawlowka und Nowopodgorodnjeje statt.
Der Truppenverband Süd treibt die Offensive weiter voran. Gerassimow zufolge unternimmt der Gegner alles, um das Vorrücken zu stoppen und einen Durchbruch russischer Stoßtrupps in der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte im Raum Slawjansk-Kramatorsk-Konstantinowka zu verhindern. In Konstantinowka finden Straßenkämpfe in der nordöstlichen Stadtregion statt, mehr als 60 Prozent der Stadt stehen unter Kontrolle russischer Truppen.
Die Ost-Truppen halten die Initiative und rücken aktiv nach Westen vor. Die ukrainischen Streitkräfte konnten ihren Vormarsch im Osten des Gebiets Saporoschje nicht stoppen.
Die Einheit West beendet derzeit die Befreiung von Alexandrowka und setzt die Vernichtung der eingeschlossenen Reste ukrainischer Einheiten am Ostufer des Flusses Oskol fort. Mehr als die Hälfte der Stadt Krasny Liman steht inzwischen unter ihrer Kontrolle.
Orbán: Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sondern für Ungarn leben
"Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sie werden für Ungarn leben", erklärte der ungarische Präsident Viktor Orbán am 15. März bei einer Kundgebung im Zentrum von Budapest anlässlich des Nationalfeiertags zum Gedenken an die ungarische Revolution im Jahr 1848.
Zudem warf der Präsident der EU vor, sich aktiv auf einen umfassenden Krieg vorzubereiten, die Wirtschaft auf Kriegsfuß zu stellen und bereits daran zu arbeiten, ihre Soldaten auf ukrainischem Boden zu stationieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Bericht: Kiews Zustimmung zu Moskauer Bedingungen hat "größte Chance auf Frieden"
Die fehlende Zustimmung Kiews zu den zwischen Russland und den USA in Anchorage vereinbarten Bedingungen gilt als zentrales Hindernis für eine Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua. Auf dem Telegram-Kanal der Zeitung heißt es:
"Wenn Kiew zustimmt, die Truppen aus dem Donbass abzuziehen und andere 'Anchorage-Bedingungen' zu erfüllen, bleibt die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Russland einem Waffenstillstand zustimmt … Die zentrale Frage ist daher, ob die ukrainischen Behörden bereit sind, auf die Bedingungen einzugehen, über die in Moskau und Washington gesprochen wird. Davon hängen auch die Perspektiven weiterer Verhandlungen über ein Ende des Krieges ab."
Wie Strana.ua weiter schreibt, habe US-Präsident Donald Trump die Ukraine weiterhin im Blick. Er habe Wladimir Selenskij "mindestens zweimal direkt aufgefordert, ein Abkommen zu schließen". Zuvor hatte Trump erklärt, er sei überrascht über die Weigerung des Kiewer Machthabers, eine Einigung zur Regelung des Konflikts zu erzielen. Mit Selenskij sei es "viel schwieriger, ein Deal zu machen", als mit Wladimir Putin, betonte der US-Präsident.
Gebiet Kursk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit:
"Die Zahl der Opfer ukrainischer Verbrechen wächst. Die Frau, die bei dem Drohnenangriff in Rylsk verletzt wurde und nicht sofort medizinische Hilfe suchte, wird nach Kursk gebracht. Die 53-Jährige erlitt eine Sprengstoffverletzung, eine Splitterwunde im Brustkorb, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie ein Drucktrauma."
Der Gouverneur fügte hinzu, dass am selben Tag zwei weitere feindliche Drohnen ein Objekt der Energieinfrastruktur angegriffen hätten. Infolge dessen sei die Stromversorgung in mehreren Ortschaften der Bezirke Gluschkowo und Rylsk unterbrochen worden.
Schlag ins Gesicht: Selenskij lenkt von politischer Blamage in Bezug auf Iran-Konflikt ab
US-Präsident Donald Trump hat Wladimir Selenskis Strategie, wonach Kiew den USA bei der Abwehr von Drohnenangriffen im Nahen Osten helfen wolle, einen Dämpfer versetzt. Die Vereinigten Staaten benötigten keine Hilfe ukrainischer Spezialisten, um Irans Drohnenangriffe abzuwehren.
Mehr dazu in dieser Analyse von Irina Taran.
Flugabwehr zerstört knapp hundert ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 96 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 8 und 16 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Gebiet Brjansk – 54,
- Gebiet Moskau – elf,
- Gebiete Kaluga und Kursk – je sieben,
- Gebiet Smolensk – fünf,
- Gebiet Belgorod – vier,
- Gebiet Wladimir – zwei,
- Teilrepublik Adygeja und Gebiet Jaroslawl – je eine.
Zudem wurden vier Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.
Bericht: In Kiew abgestürzter "Lanzet"-Drohne könnte KI genutzt haben
Der russische Kamikaze-Drohne "Lanzet", deren Trümmer auf dem Maidan im Zentrum von Kiew entdeckt wurden, könnte mit künstlicher Intelligenz und einem Mesh-Modem ausgestattet gewesen sein. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Woina. Istorija. Oruschije."
Ukrainische Ressourcen veröffentlichten Fotos der "Lanzet"-Trümmer, der das Unabhängigkeitsdenkmal angegriffen haben soll. Auf den Flügeln der loiternden Munition sind grüne und orangefarbene Kreise zu erkennen. In dem Beitrag heißt es:
"Das könnte darauf hindeuten, dass der Lanzet künftig künstliche Intelligenz für Navigation und das Zusammenwirken im 'Schwarm' erhält."
Der Autor des Kanals verwies zudem auf die große Reichweite der Drohne, die bis nach Kiew gelangt sein soll, und äußerte die Vermutung, dass das Gerät mit einem Mesh-Modem ausgerüstet gewesen sein könnte. Bei der Nutzung eines Mesh-Netzes fungieren die Modems der Drohnen zugleich als Sender und als Relaisstationen. In der Luft bilden die Drohnen eine Kette, über die Daten automatisch über Ausweichrouten weitergeleitet werden, falls ein Glied des Netzes ausfällt.
Lawrow: Europa hat sich diskreditiert
Die Europäische Union hat sich vollständig diskreditiert, an ihrer Position gibt es nichts Konstruktives für Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. Dabei möchte Europa das Nazi-Regime in Kiew auf jeden Fall behalten, egal in welchen Grenzen die Ukraine weiterhin existiere:
"Und dieses Regime wird die feindlichen Aktivitäten gegen Russland fortsetzen, es werden 'stabilisierende Kräfte' auf sein Territorium gebracht. Es wären in der Tat Besatzungstruppen, die eine Bedrohung für die Russische Föderation darstellten."
Kiew sei nicht bereit, den Konflikt auf diplomatischem Weg zu lösen, meint Lawrow. Russland verpflichte sich zu allen Vereinbarungen für eine politisch-diplomatische Beilegung des Konfliktes, während die Ukraine sie sabotiere.
Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Radfahrer an
Ein Einwohner des Dorfes Malomichailowka im Gebiet Belgorod ist bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs war der Mann mit dem Fahrrad unterwegs. Nach vorläufigen Informationen erlitt er Splitterwunden am Bauch und am Bein. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Gladkow fügte hinzu, dass dem Verletzten die notwendige medizinische Hilfe geleistet werde.
Gebiet Saporoschje: Drohnenangriff der Ukraine auf Krankenhaus
Das Gelände der Stadtklinik von Wassiljewka im Gebiet Saporoschje ist von den ukrainischen Streitkräften angegriffen worden. Dabei wurde die Fassade des Krankenhauses beschädigt und auch mehrere auf dem Parkplatz abgestellte Autos wurden getroffen. Glücklicherweise wurden nach vorläufigen Angaben weder Personal noch Patienten verletzt. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.
Balizki betonte, ein gezielter Angriff auf ein Krankenhaus, an dem Menschenleben gerettet werden, könne nicht gerechtfertigt werden. Dies sei ein grober Verstoß gegen "alle denkbaren Normen des internationalen humanitären Rechts".
Einreiseverbote: Merz versucht, Russen als potenzielle Verbrecher zu stigmatisieren
Deutschland plant zusammen mit anderen EU-Staaten ein Einreiseverbot für Russen, die an der Militärischen Sonderoperation teilgenommen haben. Das Ziel: Einreisen nahezu unmöglich zu machen und jeden Russen potenziell als Verbrecher abzustempeln.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena.
Lawrow: Kenianer nehmen als Freiwillige an Kampfhandlungen teil
Die Teilnahme der Staatsbürger von Kenia an der militärischen Sonderoperation erfolgt auf freiwilliger Basis und in voller Übereinstimmung mit russischen Gesetzen. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem kenianischen Amtskollegen Musalia Mudavadi.
Mudavadi äußerte seine Sorge um das Schicksal der Kenianer "aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz, die Berichte über ihre Teilnahme an der militärischen Sonderoperation verursachten". Lawrow erwidert:
"Alle kenianischen Bürger, wie auch Angehörige anderer Staaten, nehmen freiwillig an der militärischen Sonderoperation teil, in voller Übereinstimmung mit russischem Recht, das auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung des Wehrdienstvertrages voraussetzt."
Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin
Die Aussagen von US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt würden darauf hinweisen, dass es Kiew sei, das die Friedensbemühungen stört, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten am Montag betont er:
"Er [Trump] fordert Selenskij immer wieder auf, einem Deal zuzustimmen. Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass ausgerechnet die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess bremst."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.230 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- einen Panzer,
- einen M113-Mannschaftstransportwagen,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 86 Kraftfahrzeuge,
- acht Artilleriegeschütze,
- 9 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- 17 Lager mit Ausrüstung,
- sechs Lager mit Munition.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 494 Drohnen ab.
Beamte: Russland strebt weiterhin Rückkehr der Einwohner des Gebietes Kursk aus der Ukraine an
Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, verspricht die Rückkehr aller Einwohner des Gebietes Kursk, die bei Kiews Überfall in die Ukraine weggebracht worden seien. TASS zitiert die Beamtin mit den Worten:
"Bislang ist es uns gelungen, 158 Einwohner des Gebietes zurückzubringen. Sie sind wieder bei ihren Familien, in ihrer Heimat. Die Arbeit ist aber noch nicht abgeschlossen. Noch sind sieben unserer Bürger in der Ukraine verblieben. Wir stoppen nicht, bis wir sie alle zurückgebracht haben."
Russland warnt vor Eingriffen in seine diplomatischen Vertretungen in der Ukraine
Russland wird auf jegliche Eingriffe bezüglich der Gebäude seiner diplomatischen Vertretungen in der Ukraine scharf reagieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Die Behörde erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geregelt werden. Laut dem Dokument haben eine Unterbrechung der Beziehungen oder ein bewaffneter Konflikt keinen Einfluss auf die Unantastbarkeit diplomatischer Vertretungen.
Puschilin berichtet über aktiven Vorstoß russischer Truppen in DVR
Die russischen Streitkräfte sind in der Nähe der Stadt Swjatogorsk im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Region, im russischen Fernsehen. Außerdem nähern sich russische Truppen den Orten Alexandrowka und Korowy Jar, während in Krasny Liman Kämpfe ausbrachen.
Puschilin berichtet auch über Kämpfe im östlichen und südwestlichen Teil von Konstantinowka. An der Front bei Krasnoarmeisk verstärkten russische Truppen ihre Positionen nahe der Stadt Belizkoje und rücken weiter in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor. Die Hauptkämpfe finden in den Orten Grischino und Sergejewka statt.
Massiver Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt: 250 Drohnen seit zwei Tagen zerstört
Die russische Flugabwehr hat seit zwei Tagen etwa 250 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf Moskau zerstört, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Er bedankt sich bei den Flugabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums für ihren professionellen und selbstlosen Einsatz.
Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Drohnen- und Artillerieangriffe
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 27 Drohnen angegriffen und 41 Artillerieattacken unternommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Im Dorf Korenewo erlitten drei Personen Verletzungen. Sie wurden ins Kursker Krankenhaus eingeliefert.
Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen angegriffen, berichtet die regionale Regierung. In den Orten im Kreis Graiworon erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen. Im Ort Rschewka im Kreis Schebekino wurden ein Mann und eine Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf den Kleinbus betroffen.
Region Krasnodar: Behörden melden Brand an Erdöllager nach Drohnenangriff
Nach einem Drohnenangriff auf die Stadt Labinsk in der russischen Region Krasnodar ist ein Erdöllager in Brand geraten, teilt der regionale Krisenstab mit. Die Löscharbeiten sind im Gange. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
Experte: Kiew verliert in vergangener Woche über 9.000 Soldaten
In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation auf etwa 9.145 Tote und Verletzte belaufen, teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Daten des russischen Verteidigungsministeriums mit. Dabei handele es sich sowohl um ukrainische Militärangehörige als auch um ausländische Söldner.
Die meisten Verluste erlitt Kiew an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk, wo Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte im Einsatz sind, betont Marotschko.
Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 145 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am Sonntag und 8 Uhr am Montag (Moskauer Zeit) über folgenden Regionen Russlands zerstört:
- Moskau – 53, darunter 46 im Anflug auf die Hauptstadt,
- Brjansk – 38,
- Jaroslawl – elf,
- Kaluga – acht,
- Smolensk – sieben,
- Rostow und Uljanowsk – je fünf,
- Twer – vier,
- Woronesch, Kostroma und Teilrepublik Krim – je drei,
- Wolgograd – zwei,
- Krasnodar und Saratow – je eins.
15.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In dem Bericht heißt es:
"Am 15. März wurden zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit von den Luftabwehrkräften 113 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört:
- 73 Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
- 18 Drohnen – über dem Territorium der Region Moskau, darunter 14 Drohnen, die auf Moskau zusteuerten,
- sieben Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
- sechs Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Smolensk,
- fünf Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk und
- jeweils eine Drohne – über den Gebieten Belgorod, Twer und Jaroslawl sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres."
Puschilin: Russische Streitkräfte verbessern ihre Positionen in Konstantinowka
Die russischen Streitkräfte haben ihre Stellungen in Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) verbessert, teilte der Chef der russischen Teilrepublik, Denis Puschilin, mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:
"In Konstantinowka selbst haben sich unsere Stellungen in südlicher und östlicher Richtung verbessert. Derzeit finden auch im südwestlichen Teil von Konstantinowka Kämpfe statt. Der Feind versucht mit allen Mitteln, Widerstand zu leisten."
Bericht: Selenskij hofft auf Verschwörung innerhalb der EU, um Orbán zu stürzen
Wladimir Selenskij setzt auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel, um die Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán bei den Parlamentswahlen zu Fall zu bringen. Dies erklärte Alexei Puschkow, Mitglied des Verfassungsausschusses des Föderationsrates der Russischen Föderation. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Es ist klar, dass Selenskij auf die Europäische Union und eine Verschwörung in Brüssel setzt, deren Ziel es ist, Orbán und seine Partei FIDESZ bei den Parlamentswahlen im April zu stürzen. Und er ist bereit, in jeder Hinsicht zur Erreichung dieses Ziels beizutragen."
Puschkow merkte an, dass Brüssel und Kiew in dieser Frage durch zwei Faktoren behindert werden: die breite Unterstützung für Orbán in Ungarn und sein Bündnis mit US-Präsident Donald Trump. Der Politiker stellte fest:
"Dies erschwert die Aufgabe, ihn durch Wahlen zu stürzen. Indem er Orbán damit drohte, 'die ukrainischen Streitkräfte auf ihn zu schicken', hat Selenskij den dritten Faktor – den Zusammenhalt der Ungarn angesichts einer äußeren Bedrohung – deutlich verstärkt."
"Ungarn wird keine Kolonie der Ukraine!": Orbán attackiert Selenskij wegen Ölblockade
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Samstag, dem 14. März 2026, erklärt, Ungarn werde keine ukrainische Kolonie werden, und forderte die Bevölkerung dazu auf, sich gegen die Erpressung durch die Ukraine zu wehren.
Er gab an, dass sich ungarische Experten seit Tagen in Kiew aufhalten würden, doch man gewähre ihnen nach wie vor keinen Zugang zur angeblich beschädigten Druschba-Pipeline.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Gebiet Kursk: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte drei Menschen verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben mithilfe einer Drohne den Bezirk Korenewo im Gebiet Kursk angegriffen; drei Zivilisten wurden verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:
"Heute hat eine feindliche Drohne die Ortschaft Korenewo im Bezirk Korenewo angegriffen. Durch den Angriff erlitt eine 56-jährige Frau eine Streifwunde durch Splitter an der rechten Schulter und der Hüfte. Eine 49-jährige Frau erlitt eine Streifwunde durch Splitter am linken Oberschenkel und am rechten Bein. Ein 57-jähriger Mann erlitt eine Streifwunde am Kopf, blinde Splitterwunden am Rücken, am Arm, am Fuß, an der Schulter und an der Hand sowie Verletzungen an der Brust."
Der Leiter der Region wies darauf hin, dass den Verletzten Erste Hilfe geleistet worden sei und sie in Kürze in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht würden. Chinschtein fügte hinzu:
"Unsere Ärzte werden alles tun, um die Menschen so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu bringen."
Fico: Ungenügender Druck auf Selenskij – EU kann Inspektion der Druschba-Pipeline nicht durchsetzen
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat sich am Samstag, dem 14. März 2026, zu den ausbleibenden Öllieferungen über die Druschba-Pipeline geäußert. Er warf der Europäischen Union vor, die Interessen der Ukraine über die der Mitgliedstaaten zu stellen.
Obwohl Präsident Selenskij um Geld bitte, könne die EU keine Inspektionsmission der angeblich beschädigten Pipeline durchsetzen. "Dafür gibt es im diplomatischen Wörterbuch eine einfache Formulierung: 'Lieber Wladimir, du willst europäisches Geld, also komm uns entgegen'", sagte Fico.
Der Politiker kritisierte, dass eine solche Art der Kommunikation jedoch nur gegenüber EU-Mitgliedstaaten angewendet werde, die es wagen, souveräne Meinungen zu vertreten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Gebiet Brjansk: Mann bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt
Der Bezirk Pogar im Gebiet Brjansk wurde von den ukrainischen Streitkräften angegriffen; ein Zivilist wurde verletzt, ein Traktor beschädigt, wie Gouverneur Alexander Bogomas mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform Max schrieb er:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben den Bezirk Pogar angegriffen. Bei einem Angriff mit Kamikaze-Drohnen auf das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Dorf Tschaussy im Bezirk Pogar wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er die notwendige medizinische Versorgung erhielt. Ein Traktor wurde beschädigt."
Der Gouverneur präzisierte, dass Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz seien.
Nordeuropa und Kanada bekräftigen Absicht, Ukraine weiterhin zu unterstützen
Dänemark, Norwegen, Schweden, Island, Finnland und Kanada werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche und militärische Unterstützung gewähren, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Ministerpräsidenten dieser Länder. In dieser Erklärung, die auf der Webseite des kanadischen Außenministeriums veröffentlicht wurde, heißt es:
"Wir werden der Ukraine weiterhin wirtschaftliche, zivile, militärische und humanitäre Hilfe leisten und rufen alle Mitglieder der Koalition auf, ihre Unterstützung zu verstärken. Wir werden unsere gemeinsame Hilfe weiterhin koordinieren."
Kommando der 159. Brigade der ukrainischen Streitkräfte verharmlost tatsächliche Verluste an der Front
Das Kommando der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gibt die tatsächlichen Verluste der Einheit im Gebiet Charkow zu niedrig an, wie aus russischen Sicherheitskreisen verlautete. Die Quelle sagte:
"Bei Verhören gefangener Soldaten wurde bekannt, dass das Kommando der Einheit Soldaten der Brigade, die von Kämpfern der russischen Streitkräfte des Truppenverbands Nord im Gebiet Charkow vernichtet wurden, als im Donbass vermisst bezeichnet."
An diesem Abschnitt der Front sind die Truppenverbände West und Nord im Einsatz. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Gesamtverluste des Gegners auf bis zu 415 Kämpfer, einen Schützenpanzer, zwei M113-Panzertransporter, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 37 Fahrzeuge, fünf Artilleriegeschütze, eine Abschussrampe für das MLRS-Mehrfachraketenwerfersystem, zwei Gegenartillerie-Stationen und mehrere Munitionsdepots.
Selenskij: US-Team will Treffen mit Vertretern aus Ukraine und Russland nächste Woche in USA
Die US-Vermittler wollen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zufolge nächste Woche in den USA trilaterale Gespräche mit Russland und der Ukraine über eine Beendigung des Krieges abhalten. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump sei nötig, unterstrich Selenskij nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters.
Der Politiker sagte zudem vor Journalisten, dass die Ukraine nicht die Unterstützung der gegen Iran kämpfenden USA verlieren wolle. Die Regierung in Kiew zeige ihre Bereitschaft, den USA und ihren Verbündeten in der Golfregion zu helfen, indem sie angeboten habe, ihr Fachwissen über Drohnen zu teilen.
"Wir hoffen stark, dass die USA sich wegen des Nahen Ostens nicht von der Frage des Ukraine-Krieges abwenden werden."
Frau im Gebiet Saporoschje bei Attacke aus Ukraine verletzt
Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zivile Objekte in fünf Bezirken des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje unter Beschuss genommen habe. Eine ukrainische Drohne habe ein Einfamilienhaus in der Siedlung Werschina attackiert. Dabei sei eine 48 Jahre alte Frau verletzt worden. In mehreren Ortschaften sei es zu Stromausfällen gekommen. Die Stromversorgung sei teilweise wiederhergestellt worden.
Russische Luftabwehr zerstört weitere 125 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 12 Uhr MEZ 125 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 51,
- Großraum Moskau – 38, davon 28 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
- Gebiet Kaluga – 19,
- Gebiet Belgorod – 5,
- Gebiet Tula – 5,
- Gebiet Smolensk – 3,
- Gebiet Wladimir – 2,
- Gebiet Kursk – 1,
- Gebiet Twer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Peskow im FT-Gespräch: "Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen"
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow hat in einem Interview für die britische Zeitung Financial Times den Besuch eines französischen Vermittlers in Moskau bestätigt. Dennoch gab der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verstehen, dass dieses Treffen keinen Fortschritt mit sich gebracht hatte. Peskow wurde mit den Worten zitiert:
"Die Europäer wollen dem Friedensprozess nicht helfen. Als Frankreichs Vertreter kam, brachte er keine positiven Signale mit. Deswegen bekam auch er nichts Gutes zu hören."
Der hochrangige Beamte fügte hinzu, dass die EU einen Fehler mit negativen Folgen für ihre Zukunft begehe, indem sie auf der Fortsetzung der ukrainischen Kampfhandlungen gegen Russland beharre. Dabei verwies Peskow auf die jüngsten Erfolge der russischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld. Trotzdem sei Russland offen für eine diplomatische Lösung.
Wie das Blatt ferner unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtete, habe die französische Seite den Kreml davon überzeugen wollen, dass sich Europa an Friedensgesprächen zur Lösung der Ukraine-Krise beteiligen müsse. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow habe aber diese Forderung ziemlich grob zurückgewiesen.
BSW-Chefin will Russlands Pipeline-Erdöl für PCK Schwedt
Nach der Entscheidung der USA für eine befristete Lockerung von Handelssperren für Erdöl aus Russland hat die Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht, Amira Mohamed Ali, die Rückkehr zu russischen Lieferungen für die Raffinerie Schwedt in Brandenburg gefordert. Mit Blick auf die aktuell hohen Spritpreise sagte Mohamed Ali bei einem Parteitag des BSW Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin:
"Natürlich sollten wir wieder das preiswerte russische Öl über die Druschba-Pipeline nach Schwedt importieren."
Ein solcher Schritt werde nicht nur der PCK-Raffinerie in Schwedt helfen, sondern die Sprit- und Heizpreise insgesamt senken, hieß es.
Gouverneur meldet zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner habe mindestens 22 Geschosse abgefeuert und 190 Drohnen eingesetzt, von denen 97 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über zwölf Verletzte. Ein Einwohner der Siedlung Wessjolaja Lopan sei zu Schaden gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Rschewka sei ein Mann verletzt worden. Ein weiterer Zivilist habe bei der Detonation einer gegnerischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien ein Mann und eine Frau bei einer Drohnenattacke auf einen Kleintransporter verletzt worden. Ein Angehöriger der lokalen Verteidigungseinheit Orlan habe bei der Ausübung seines Dienstes in der Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. Sechs weitere Einwohner seien bei Drohnenattacken auf einen Betrieb und ein Geschäft verletzt worden.
Außerdem teilt der Politiker mit, dass am Samstag zwei Männer medizinische Einrichtungen aufgesucht hätten, nachdem sie bereits am 13. März bei ukrainischen Drohnenattacken auf die Siedlung Grusskoje beziehungsweise die Stadt Graiworon Barotraumata erlitten hätten.
Gladkow meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach sind in den vergangenen 24 Stunden mehrere Energieanlagen, zwölf Wohnungen in sechs Mehrfamilienhäusern, 15 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Infrastrukturobjekte, eine Produktionshalle, ein Landwirtschaftsbetrieb, eine Scheune, ein Traktor, fünf Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und 36 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kijaniza, Sapselje, Wolnaja Sloboda und Berjosa im Gebiet Sumy sowie Petschengi, Mitrofanowka, Tscherkasskaja Losowaja, Manuilowka, Werchnjaja Pissarewka und Olschany im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 250 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, eine Flugabwehrkanone, eine Selbstfahrlafette, zehn Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar und neun Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja, Ossinowo, Palamarewka, Gruschewka und Berjosowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 200 Soldaten. Ein Schützenpanzer, ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, drei Geschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare und vier Munitionslager seien zerstört worden.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Nikiforowka, Piskunowka, Kaleniki und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 200 Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Aufklärungsradar, ein Munitionslager, zwei Treibstoffdepots und sechs Lager mit Kriegszubehör verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjewka, Dobropolje, Torezkoje, Nowoalexandrowka, Belizkoje, Grischino und Schewtschenko in der DVR sowie Raipole, Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr etwa 300 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zwei Transportpanzer, elf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Podgawrilowka, Pissanzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Ljubizkoje, Lesnoje, Kopani und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 310 Kämpfer. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Grigorowka, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem elf Wagen, zwei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar sowie drei Lager mit Treibstoff und Kriegszubehör zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Energieanlagen, Verkehrsinfrastruktur, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen zwei Neptun-Marschflugkörper, vier Lenkbomben, zwölf HIMARS-Raketen und 605 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 123.500 Drohnen, 652 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.276 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.864 Geschütze und Mörser verloren.
Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen
Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Website.
Trump lehnt Selenskijs Drohnen-Unterstützung ab: "Wir brauchen die Hilfe nicht"
Die USA sollen die Ukraine um Hilfe im Kampf gegen iranische Drohnen gebeten haben. Nach der folgenden Hilfszusage von Präsident Wladimir Selenskij behauptet der US-Präsident Donald Trump nun aber, dass man allein zurechtkomme. Im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News sagte der Republikaner:
"Wir brauchen ihre Hilfe bei der Drohnenabwehr nicht. Wir wissen mehr über Drohnen als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."
Außerdem verteidigte Trump die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Erdölkrise infolge des Iran-Kriegs. Dem Fernsehsender NBC News sagte der US-Präsident:
"Ich will Erdöl für die Welt haben."
Ferner forderte der Republikaner, dass Selenskij ein Abkommen mit Russland schließen solle, denn der russische Präsident Wladimir Putin sei dazu bereit.
"Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will."
Trump bedauerte, dass es mit dem ukrainischen Staatschef es weitaus schwieriger sei, eine Einigung zu erzielen.
Ein Opfer und Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. März bis 5 Uhr MEZ am 15. März 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 33-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinschtein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein 61 Jahre alter Einwohner der Stadt Obojan habe ein Barotrauma im Ohr erlitten. In der Ortschaft seien ein Gebäude und drei Autos beschädigt worden, in der Siedlung Wischnewo ein Betrieb. In der Siedlung Beliza sei ein Wohnhaus beschädigt worden.
Zwei Wohnhäuser im russischen Gebiet Kaluga durch herabfallende Drohnenteile beschädigt
Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt. Demnach hat die russische Luftabwehr am Samstagabend und in der vergangenen Nacht über der Region insgesamt 15 Drohnen zerstört. Durch herabfallende Drohnenteile seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe aber keine Opfer. Der Politiker sagt den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten zu.
Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka – 5,
- Golaja Pristan – 4,
- Dnjeprjany – 4,
- Kachowka – 7,
- Pestschanowka – 5.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Welikaja Lepeticha und Podstepnoje seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
DVR meldet einen ukrainischen Angriff in den letzten 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. März bis 0 Uhr am 15. März (Ortszeit) wurden keine Opfer gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend wurden weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden an der Infrastruktur gemeldet.
Stagflation, Rezession, Sanktionen? Experten über den Zustand der russischen Wirtschaft
Nach Jahren des Erfolgs im Kampf gegen die Sanktionen zeichnet sich in der russischen Wirtschaft eine Krise ab. Der Westen will darin die Folgen seiner Sanktionen sehen, in Wirklichkeit handelt es sich um interne Probleme.
Mehr dazu in dieser Analyse von Dora Werner auf unserer Website.
EU einigt sich bei Russland-Sanktionen
Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei sogenannten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2.600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs und nicht wie ursprünglich geplant um zwölf Monate verlängert. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.
Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Vorgehens gegen die Ukraine gibt. Ihre Namen hat der Rat der EU-Mitgliedsstaaten zunächst aber nicht bekannt gegeben.
Herabfallende Drohnenteile lösen Brand in Erdölraffinerie in Region Krasnodar aus
Der Krisenstab der Region Krasnodar meldet Sachschäden nach einer ukrainischen Drohnenattacke. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram mitteilt, sei es auf dem Gelände einer Erdölraffinerie am Rande der Stadt Tichorezk zu einem Brand gekommen. Als Ursache werden herabfallende Teile einer ukrainischen Drohne genannt. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Am Ort des Geschehens seien Feuerwehren und weitere Rettungskräfte im Einsatz.
Darüber hinaus gibt der Krisenstab bekannt, dass herabfallende Drohnenteile im Bezirk Tichorezk zwei Hochspannungsleitungen beschädigt hätten.
Ukrainische Drohne rammt Mehrfamilienhaus im südrussischen Gebiet Wolgograd
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr unter anderem eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Wolgograd im Süden des Landes zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow gab in den frühen Morgenstunden auf der Plattform Telegram bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Gebietshauptstadt Wolgograd ein Mehrfamilienhaus gerammt habe. In einzelnen Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.
Botscharow bezeichnete die Attacke als terroristisch und ordnete an, das Ausmaß der Schäden zu begutachten, die Folgen zu beseitigen und bei Bedarf provisorische Unterkünfte für die Betroffenen einzurichten. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 170 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 170 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien dabei über dem Schwarzen Meer, den Gebieten Twer, Brjansk, Belgorod, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula, Rostow, Wolgograd und Saratow, über der Region Krasnodar, über den Teilrepubliken Adygeja und Krim sowie über dem Großraum Moskau abgefangen worden. 20 unbemannte Luftfahrzeuge seien dabei im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
14.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Luftabwehr schlägt groß angelegten Drohnenangriff auf Moskau zurück
Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin teilt mit, dass die Abwehr der auf Moskau zusteuernden ukrainischen Drohnen fortgesetzt werde. Die Gesamtzahl der Drohnen, die heute beim Anflug auf die Hauptstadt bereits abgeschossen wurden, belief sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf 47.
FSB-Beamte neutralisieren ukrainische Sabotagegruppen bei Konstantinowka
Mitarbeiter des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB haben zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Stadt Konstantinowka in der DVR ausgeschaltet. Dies teilte der Pressedienst des FSB Russlands für die DVR mit:
"Kämpfer des FSB haben zwei Stellungen feindlicher Drohnenbetreiber sowie zwei Sabotage- und Aufklärungsgruppen des Gegners aufgespürt und neutralisiert, die versucht hatten, auf dem Weg der russischen Truppen Hinterhalte zu legen."
DVR-Chef: "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich bis zu 500 ukrainische Drohnen ab
Das System zur elektronischen Kampfführung "Donbass-Kuppel" schießt wöchentlich zwischen 200 und 500 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte ab. Dies gab der Chef der DVR, Denis Puschilin, bekannt:
"Wenn man nur von Drohnen spricht und diese zählt, werden dank der koordinierten Arbeit des Systems zur elektronischen Kampfführung Donbass-Kuppel und aller Sicherheitsbehörden zwischen 200 und 500 Drohnen abgeschossen."
Puschilin fügte hinzu, dass diese Maßnahme es ermögliche, das Risiko von Angriffen auf die Infrastruktur der DVR erheblich zu verringern.
"Hör auf": Ex-Präsident der Ukraine wendet sich an Orbán
Der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko, hat einen offenen Brief an den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán geschrieben. Darin argumentiert Juschtschenko, in der Politik gehe es nicht nur um Zahlen, Profit oder Gas. Es gehe vor allem um Werte:
"Indem Du Dich auf die Seite des Aggressors stellst, verrätst Du nicht nur die Ukraine – Du verrätst das Andenken Deines Volkes, das weiß, was sowjetische Panzer auf den Straßen von Budapest bedeuten. Viktor, hör auf und denk daran, wer Du einmal warst."
Er wies zudem darauf hin, dass die Ukraine für genau jene Werte "blutet", über die sie einst am Verhandlungstisch gesprochen hätten.
Weitere drei Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben drei weitere Drohnen abgeschossen, die auf Moskau zugeflogen sind. Dies teilte der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Insgesamt wurden damit bereits 25 Drohnen zerstört.
Grünen-Chefin Brantner fordert Stopp für russische "Schattentanker"
Nach der Lockerung der US-Sanktionen gegen Erdöl aus Russland verlangt Grünen-Chefin Franziska Brantner ein härteres europäisches Vorgehen gegen russische Tanker. Russland exportiere einen Großteil seines Erdöls auf Schiffen seiner Schattenflotte, die täglich Nord- und Ostsee passierten, sagte die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Wenn Kanzler Friedrich Merz (CDU) es ernst meine mit seiner Kritik an der Lockerung der Sanktionen, müsse er jetzt aktiv werden, forderte Brantner.
"Deutschland und Europa müssen jetzt die eigenen Hebel gegen Putins Kriegskasse bedienen und die Durchfahrt der Schattentanker durch unsere Gewässer stoppen."
Iran bezeichnet die Ukraine wegen Hilfe für Israel als "legitimes Ziel"
Das Territorium der Ukraine sei für Iran zu einem legitimen Ziel geworden, da das Land Israel bei einer Operation gegen Teheran unterstütze. Dies erklärte der Vorsitzende des Ausschusses für nationale Sicherheit des iranischen Parlaments, Ebrahim Azizi, auf der Plattform X:
"Durch die Unterstützung des israelischen Regimes mit Drohnen hat sich die am Boden liegende Ukraine faktisch in den Krieg verwickelt und gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen ihr gesamtes Territorium zu einem legitimen Ziel für den Iran gemacht."
Kiew habe Abfangdrohnen und Drohnenexperten zum Schutz der US-Stützpunkte in Jordanien entsandt, berichtete der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij der Zeitung The New York Times am 9. März.
Weitere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Belgorod
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet erneut über Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den jüngsten Attacken aus dem Nachbarland seien in der russischen Region insgesamt sieben Menschen, darunter ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan, verletzt worden.
Der Politiker berichtet über teils schwere Verletzungen. So habe ein Mann bei der Detonation einer FPV-Drohne auf dem Gelände eines Betriebs in der Siedlung Maximowka eine Bauchwunde erlitten und eine Hand verloren. In der Stadt Schebekino habe ein Kämpfer der örtlichen Drohnenabwehr Orlan zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Der Gegner habe zudem in den Ortschaften Nowaja Tawolschanka und Wessjolaja Lopan zugeschlagen. Infolge der Attacken seien zudem ein Einfamilienhaus, eine Produktionshalle, ein Kleintransporter und zwei Autos beschädigt worden.
Rosatom-Chef und IAEO-Generaldirektor beraten in Moskau über nukleare Sicherheit
In Moskau hat sich Rosatom-Chef Alexei Lichatschow mit dem Generaldirektor der IAEO, Rafael Grossi, zu neuen Konsultationen getroffen. Im Mittelpunkt standen Sicherheitsfragen rund um das Kernkraftwerk Saporoschje in Energodar.
Lichatschow verwies dabei auf zunehmende "militärische Risiken" in der Region und nannte unter anderem Angriffe mit Drohnen und Artillerie. Grossi erklärte, Russland und die IAEO arbeiteten weiter eng zusammen, um die Sicherheit der Anlage zu gewährleisten. Als Beispiel nannte er eine vereinbarte Waffenruhe, die Reparaturen an einer externen Stromleitung ermöglicht habe.
Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Orbán: Ungarn wird sich der Erpressung von Selenskij nicht beugen
Ungarn wird nicht zu einer ukrainischen Kolonie werden und sich den Drohungen und Erpressungsversuchen von Wladimir Selenskij nicht beugen. Dies erklärte der Ministerpräsident des Landes, Viktor Orbán. Er forderte alle Bürger auf, sich dem "Friedensmarsch" anzuschließen, der am 15. März in Budapest stattfindet, wenn der Nationalfeiertag – der Tag der Revolution von 1848 – begangen wird:
"Lasst uns gemeinsam der ukrainischen Erpressung die Stirn bieten. Ungarn wird keine ukrainische Kolonie sein, Selenskij hat hier nicht das Sagen!"
Der Ministerpräsident erinnerte an die Ölblockade, die Kiew verhängt hatte, um politischen Druck auf Ungarn auszuüben und das Land dazu zu zwingen, dem EU-Beitritt der Ukraine zuzustimmen:
"Selenskij blockiert weiterhin die Ölpipeline, obwohl er weiß, dass diese für Ungarn und die Slowakei lebenswichtig ist."
Orbán teilte mit, dass die ukrainischen Behörden einer Gruppe ungarischer Experten, die bereits am 11. März in Kiew eingetroffen ist, nach wie vor den Zugang zur Inspektion der Pipeline verweigern, über die der Transit von russischem Öl erfolgen soll.
Union will gegen steigende Zahl von Ukrainern in Deutschland vorgehen
Unter Verweis auf das Ausländerzentralregister des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet die Welt am Sonntag, dass die Zahl der ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen hat. Demnach hielten sich zum Stichtag am 9. März insgesamt 1.340.362 Personen in Deutschland auf, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eingereist waren. Darunter befanden sich 349.520 Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch 297.660 Männer dieser Altersgruppe gewesen. Innerhalb von zwölf Monaten stieg ihre Zahl damit um rund 52.000 Personen.
Im August hatte die Regierung in Kiew die Ausreiseregelungen teilweise gelockert: Seither dürfen junge Männer im Alter unter 22 Jahren das Land verlassen. Wie das BAMF feststellte, wurde diese Möglichkeit ab Herbst intensiv genutzt.
Aus der Union wird Kritik laut. Die Welt am Sonntag zitiert den innenpolitischen Sprecher der Fraktion, Alexander Throm, mit den Worten:
"Wehrfähige junge Männer aus der Ukraine gehören nicht ins deutsche Sozialleistungssystem."
Die Linke-Innenexpertin Clara Bünger meint dagegen:
"Hochrechnungen gehen von Hunderttausenden getöteten Soldaten auf beiden Seiten aus. Ich habe Verständnis für jeden Menschen, der sich diesem Gemetzel durch Flucht entzieht."
Die Grünen sehen in der Aufnahme eine Zukunftsinvestition. Der Osteuropa-Beauftragte Robin Wagner wird mit den Worten zitiert:
"Wer heute hier lernt und arbeitet, kann morgen beim Wiederaufbau der Ukraine helfen. Deshalb liegt es auch in unserem europäischen Interesse, diesen Menschen Chancen zu eröffnen."
Der AfD-Innenpolitiker Gottfried Curio hingegen spricht von einer "Überleistung des deutschen Versorgungsangebots" für Ukrainer. Dieses müsse man revidieren.
Ende 2025 hatte das Kabinett eine rechtliche Neuerung auf den Weg gebracht, wonach die Ukrainer, die nach April 2025 nach Deutschland eingereist waren, künftig wie andere Asylbewerber behandelt werden sollten. Demnächst soll der Bundestag darüber entscheiden.
Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach nahm der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region sechsmal gezielt unter Beschuss. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt.
Wie der Politiker mitteilt, schlug der Gegner in der Stadt Dnjeprorudnoje sowie in der Nähe der Siedlung Podgornoje zu. Dabei kamen eine 56-jährige Frau und ein 51-jähriger Mann zu Schaden. In der Stadt Wassiljewka gingen die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses zu Bruch.
Ein Toter und acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 40 Geschosse ab und setzte 210 Drohnen ein, von denen 108 abgeschossen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Zivilisten in der Stadt Graiworon. Außerdem berichtet Gladkow über mehrere Verletzte. Auf der Landstraße zwischen Nikolskoje und Tawrowo wurden zwei Insassen eines Passagierbusses verletzt, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angriff. In der Siedlung Bessonowka erlitt ein Einwohner schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Haus attackierte. Ein weiterer Zivilist kam in der Siedlung Grusskoje zu Schaden. Bei einem Drohnenangriff auf eine soziale Einrichtung in der Siedlung Malomichailowka erlitten zwei Frauen Barotraumata. Ferner wurde ein Ehepaar verletzt, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft in der Nähe der Siedlung Butowo attackierte. Darüber hinaus suchte ein Mann am Freitag eine medizinische Einrichtung auf, nachdem er bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Stadt Schebekino ein Barotrauma erlitten hatte.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Mehrfamilienhäuser, 18 Einfamilienhäuser, ein Museum, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, drei Betriebsgebäude, drei Energieanlagen, eine Bushaltestelle, zwei Gasleitungen, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, ein Bus, ein Kleintransporter, 17 Autos und ein Anhänger.
Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Ziele in der Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform MAX einen massiven Angriff auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag, nachdem das ukrainische Militär zivile Objekte in Russland attackiert habe. Als Reaktion darauf habe das russische Militär in der Nacht hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Drohnen verwendet. Der Vergeltungsschlag habe Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken verwende, und Militärflughäfen gegolten. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.
Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS getroffen worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden zehn Lenkbomben und 285 Drohnen unschädlich gemacht.
Die ukrainischen Behörden teilen ihrerseits mit, dass im Umland von Kiew mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. In Teilen der ukrainischen Hauptstadt sei der Strom ausgefallen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Pissarewka, Nowaja Setsch und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Udy, Woltschanskije Chutora und Werchni Saltow im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 225 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe 16 Wagen, ein Geschütz, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar sowie ein Munitions- und sieben Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowoossinowo und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Rubzy und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 190 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien ein Schützenpanzer, zwei Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, drei Geschütze, eine Panzerhaubitze, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Munitionslager zerstört worden.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Druschkowka, Alexejewo-Druschkowka, Nowossjolowka und Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Soldaten. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie fünf Munitions- und Materiallager verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Dobropolje, Schewtschenko, Grischino, Nowonikolajewka und Nowogrigorowka in der DVR sowie Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 290 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Welikomichailowka, Kolomijzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischenka und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die Personalverluste des Gegners auf mehr als 225 Armeeangehörige. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Grigorowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 65 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 122.895 Drohnen, 651 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.250 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.839 Geschütze und Mörser verloren.
Exklusiv aus dem Donbass: Wie russische Aufklärer Informationen gewinnen
Der Dienst von Aufklärern gilt als besonders gefährlich und anspruchsvoll. Trotz moderner technischer Aufklärung müssen Soldaten weiterhin direkt in feindliches Gebiet vordringen, um Informationen zu gewinnen.
Über die Aufgaben und Herausforderungen russischer Aufklärer berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage finden Sie hier auf unserer Webseite.
Russische Luftabwehr zerstört weitere 37 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 9 Uhr MEZ 37 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 29
- Gebiet Belgorod – 6
- Gebiet Kursk – 1
- Gebiet Smolensk – 1
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. März 20 Geschosse auf vier Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Golaja Pristan — 5,
- Sagi — 5,
- Aljoschki — 6,
- Kardaschinka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Pestschanowka, Gornostajewka und Solonzy wurden insgesamt 21 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 13. März bis 5 Uhr MEZ am 14. März 47 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 58-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Es gab außerdem zwei Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurden zwei Einwohner der Stadt Rylsk verletzt, als eine ukrainische Drohne die Stadt attackierte. Der 52 Jahre alte Mann und die 48 Jahre alte Frau erlitten jeweils eine Splitterverletzung am Kopf und eine Quetschung.
Selenskij: USA wollen Dreiergespräche verschieben
Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche über ein mögliches Kriegsende verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien den Präsidenten Wladimir Selenskij.
Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer "Seifenoper", so der Staatschef. Die Ukraine sei zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten bereit. Russland lehne jedoch die USA als Verhandlungsort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz – was die USA wiederum ablehnten. Die Entscheidung liege nun bei den USA.
DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. März bis 0 Uhr am 14. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zwei Wohnhäuser wurden beschädigt.
Schweden entert Tanker mit angeblichen Verbindungen zu Russland
Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit haben die schwedischen Sicherheitsbehörden ein Schiff geentert, das unter dem Verdacht steht, zur sogenannten russischen Schattenflotte zu gehören. Der russische Kapitän des Tankers "Sea Owl I", der vor der südschwedischen Küste nahe Trelleborg durchsucht worden war, sei festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit.
"Im Laufe des Tages haben wir die Durchsuchung des Schiffes fortgesetzt und Besatzungsmitglieder befragt."
Am Wochenende soll der Kapitän des Schiffs erneut vernommen werden. Der Tanker, der unter der Flagge der Komoren fuhr, hatte laut der schwedischen Küstenwache in den vergangenen Jahren Ölprodukte zwischen Russland und Brasilien transportiert und war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Russland. Der russische Botschafter in Stockholm sicherte der Besatzung des Schiffes am Freitag "jegliche notwendige konsulare Unterstützung" zu.
AfD kritisiert Russland-Sanktionen: USA lockern – Merz bleibt hart
Die US-Regierung hat nach Angaben von Finanzminister Scott Bessent die Sanktionen gegen russisches Öl kurzfristig gelockert. Demnach gilt eine befristete Genehmigung ausschließlich für russisches Öl, das bereits im Transit ist – mit dem Ziel, die Versorgung zu stabilisieren und Spannungen am globalen Energiemarkt zu dämpfen.
Mehrere Länder, darunter Indien und Thailand, signalisieren Interesse an entsprechenden Käufen. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Lockerung der Russland-Sanktionen hingegen weiterhin ab. Aus der deutschen Opposition kommt Kritik: Vertreter der AfD verweisen darauf, dass Europa trotz Sanktionen weiterhin russische Energieträger – teils über Umwege – beziehe. Sollten Lieferungen aus dem Persischen Golf länger ausfallen und die Preise weiter steigen, werde der Druck wachsen, wieder direkt russisches Öl und Gas zu importieren, heißt es.
Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Drei Einwohner der südrussischen Region Krasnodar bei ukrainischer Drohnenattacke verletzt
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte erneut die Region Krasnodar im Süden Russlands mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium sprach von 16 abgeschossenen Drohnen. Der örtliche Krisenstab bestätigte die Attacke auf der Plattform Telegram. In der Regionalhauptstadt Krasnodar und der Schwarzmeer-Hafenstadt Noworossijsk wurde Luftalarm ausgerufen.
Wie die örtlichen Behörden mitteilten, galt die Attacke unter anderem dem Hafen Kawkas im Bezirk Temrjuk. Beim dortigen Angriff wurden drei Menschen verletzt. Durch herabfallende Drohnenteile wurde ein Schiff beschädigt. An einer Anlegestelle brach ein Feuer aus, das schnell gelöscht wurde.
Ukrainische Drohnenattacke löst Brand in Erdölraffinerie in Südrussland aus
Das ukrainische Militär hat erneut eine Energieanlage in Russland angegriffen. Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf Telegram über einen Brand in der Afipski-Erdölraffinerie im Bezirk Sewerskaja. Demnach sei das Feuer durch herabfallende Drohnenteile ausgelöst worden. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Um den Brand zu löschen, wurden entsprechende Maßnahmen ergriffen, heißt es.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht über der Region Krasnodar 16 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 18 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 87 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 16,
- Teilrepublik Krim – 8,
- Gebiet Brjansk – 7,
- Gebiet Belgorod – 6,
- Gebiet Rostow – 5,
- Gebiet Samara – 3,
- Gebiet Kursk – 2,
- Gebiet Astrachan – 1,
- Gebiet Wolgograd – 1,
- Gebiet Tula – 1,
- Asowsches Meer – 31,
- Schwarzes Meer – 6.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Mehrfachraketenwerfer nimmt ukrainische Stellungen im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Nachdem die Aufklärungskräfte des russischen Truppenverbands Ost die gegnerischen Standorte identifiziert hatten, übermittelten sie die Zielkoordinaten an die Artillerie. Diese griff die Stellungen der ukrainischen Armee mit dem leistungsfähigen Mehrfachraketenwerfer vom Typ TOS-1A "Solnzepjok" an, der thermobarische 220-Millimeter-Geschosse abfeuert. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
JD Vance: Darum strebt Trump Einigung im Ukraine-Konflikt an
Bei einem Auftritt im Bundesstaat North Carolina äußerte sich US-Vizepräsident JD Vance zu den Friedensbemühungen von Präsident Donald Trump im Ukraine-Konflikt.
"Was Russland und die Ukraine betrifft, hat der US-Präsident deutlich gemacht, dass er das Töten beenden will", erklärte Vance. "Er will den Handel wieder aufnehmen."
Kiew kritisiert Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch USA
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die Lockerung der Öl-Sanktionen gegen Russland durch die USA vor dem Hintergrund des Iran-Krieges kritisiert.
"Dies wird auf jeden Fall zu einer Stärkung der Position Russlands führen", sagte Selenskij nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron in Paris.
TASS: Einwohner des Gebiets Charkow unterstützen Russland
Viele Einwohner im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Charkow vertreten nicht nur prorussische Ansichten, sondern kooperieren auch aktiv mit russischen Geheimdiensten. Dies hat ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Spezialeinsatzkräfte bestätigt, der mit seiner Einheit in einer der Ortschaften einquartiert worden sei. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Außerdem habe die lokale Bevölkerung, darunter auch jene Personen, die sich mittlerweile im Ausland aufhielten, praktisch damit aufgehört, die ukrainische Armee finanziell zu unterstützen. Wie es heißt, konnten kürzlich nach vier Tagen aktiver Spendenaktionen in allen sozialen Netzwerken nur 1.000 Griwna (circa 20 Euro) gesammelt werden.
Szijjártó: Ungarn lässt sich nicht von Selenskij erpressen
"Der litauische Außenminister hat heute erklärt, er würde sich schämen, in einem Land zu leben, das billiges russisches Öl kauft", schreibt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó auf Facebook. Laut dem litauischen Spitzendiplomaten bedeute der Kauf von billigem russischem Öl den Verlust der Autonomie.
"Mein Kollege hat die Situation falsch eingeschätzt!", befindet Szijjártó. Die baltischen Staaten spielten dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij schon lange in die Hände und tanzten nach seiner Pfeife, fügt er hinzu.
Und weiter:
"Niemand kann uns vorschreiben, wo wir Öl kaufen dürfen und wo nicht, und niemand kann uns zwingen, Öl zu einem höheren Preis als zuvor zu kaufen! Denn im Gegensatz zu den baltischen Staaten widersetzen wir uns Selenskijs Erpressung und verteidigen unsere Souveränität!"
Russische Drohnenpiloten treffen Ziele an gesamter Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerschlugen sie ukrainische Sabotagegruppen und setzten Kampfgerät, unbemannte Luftfahrzeuge, eine Drohnenleitstelle, Ausrüstung und Erdbunker samt Personal außer Gefecht.
Trump: USA brauchen keine Hilfe der Ukraine bei Drohnenabwehr
Die Ukraine leistet den USA keinerlei Hilfe bei dem Abschuss der iranischen Drohnen im Nahost-Konflikt, erklärt Präsident Donald Trump gegenüber Fox News. Trump betont zudem, dass die USA keine Unterstützung der Ukraine bei der Drohnenabwehr brauchen:
"Wir wissen über Drohnen mehr als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."
Mehr zum Thema – Hilfloser Helfer: Selenskij will in Nahost bei der Drohnenabwehr unterstützen
Russische Drohnenpiloten unterstützen Luftstreitkräfte im Raum Dnjepropetrowsk (Video)
Die Besatzung einer Skat-350M-Aufklärungsdrohne des russischen Truppenverbands Mitte lenkte Feuer bei einem Luftangriff im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
"Wir sind dabei, die Luftaufklärung durchzuführen", berichtet ein Drohnenpilot im Video. Beim Angriff auf Stellungen der ukrainischen Armee wurden tonnenschwere FAB-250-Bomben eingesetzt.
Rosatom-Chef: Kiew versucht, Atmosphäre der Angst in Energodar zu schaffen
Die Anzahlt der ukrainischen Angriffe auf Energodar hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen. Dabei setzen Kiews Kräfte Artilleriegeschütze, Granatwerfer und Drohnen ein. Alexei Lichatschow, Leiter des russischen Staatskonzerns Rosatom, erklärte das im Anschluss an die Beratungen mit der Internationalen Atomenergie-Organisation IAEA. In der Stadt befindet sich das Kernkraftwerk Saporoschje.
Lichatschow sagte wörtlich:
"All dies deutet darauf hin, dass das Kiewer Regime die Situation eskaliert und versucht, in Energodar eine Atmosphäre der Angst zu schaffen, was sich natürlich direkt auf die Sicherheit des Atomkraftwerks auswirkt."
In dem Zusammenhang erwähnte der Rosatom-Chef den ukrainischen Drohnenangriff auf eine Schule in Energodar am 20. Februar, als sich rund 600 Kinder im Schulgebäude aufhielten. Außerdem seien Wohngebiete der Stadt wiederholt beschossen worden, wodurch Zivilisten zu Schaden gekommen seien.
Lukaschenko erklärt, wie NATO und Kiew Oreschnik-Angriff verhindern können
Die NATO und die Ukraine sollten Weißrussland nicht belästigen, um sich nicht der Gefahr eines Angriffs mit dem Oreschnik-System auszusetzen, erklärt der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko. Somit kommentiert er die jüngsten Aussagen Kiews, die NATO müsse das auf weißrussischem Territorium stationierte Oreschnik-System als legitimes Militärziel betrachten. Lukaschenko betont:
"Ich sage nicht, dass wir morgen eine Oreschnik-Rakete auf Vilnius, Warschau oder Kiew abfeuern werden. Gott bewahre. Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir müssen unser Land verteidigen. Um einen Oreschnik-Angriff zu verhindern, haltet ihr euch raus. In der Ukraine, Polen, Litauen, Lettland. Lösen wir diese Angelegenheiten human."
Russischer Politiker: Ukrainische Drohnenangriffe auf die Krim sind "Agonie"
In der Nacht zum Freitag hat das ukrainische Militär die Ortschaften in der Republik Krim mit mindestens 80 Drohnen attackiert. Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte, der nächtliche Angriff sei einer der längsten gewesen.
"Unsere Feinde begehen die barbarischen Taten, natürlich in ihrer Agonie, weil sie sich im Klaren sind, dass Russland siegt", meint Georgi Muradow, der Ständige Vertreter der Republik Krim beim Präsidenten Russlands.
"Schritt für Schritt kommen wir dem Tag näher, an dem alle unsere von der ukrainischen Junta besetzten Regionen befreit werden", sagte der Politiker im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
Weitere Verletzte in russischen Regionen durch Drohnenangriffe aus Ukraine
Zwei Frauen haben durch eine ukrainische Drohnenattacke auf eine soziale Einrichtung Barotraumata erlitten, wie Behörden im Grenzgebiet Belgorod am Freitagnachmittag (Ortszeit) melden. Das Gebäude selbst sei beschädigt worden, gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt.
Ein 52-jähriger Mann und eine 48-jährige Frau in Rylsk im Gebiet Kursk erlitten Splitterverletzungen unterschiedlicher Schwere infolge eines Drohnenangriffs aus der Ukraine. Sie erhielten medizinische Hilfe, lehnten aber eine Einweisung ins Krankenhaus ab, teilt der Gouverneur Alexander Chinstein auf Telegram mit.
Ukrainischer Angriff auf Brjansk: Zahl der Todesopfer auf acht gestiegen
Die Zahl der Todesopfer nach dem ukrainischen Raketenangriff auf die Stadt Brjansk ist auf acht gestiegen, berichtet der Gouverneur des Gebietes Brjansk Alexander Bogomas. TASS zitiert:
"Nach den jüngsten, nun endgültigen Angaben kamen acht Menschen ums Leben, 47 erlitten Verletzungen."
Die ukrainischen Streitkräfte hatten Brjansk am 10. März angegriffen. Dabei wurden Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britisch-französischer Produktion eingesetzt.
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 40 Drohnen über Gebieten Belgorod und Kursk
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 33 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Belgorod zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem wurden neun Drohnen vom Himmel über dem Gebiet Kursk geholt. Die Flugabwehr zerstörte alle Ziele zwischen 8 und 18 Uhr Moskauer Zeit.
Merz kritisiert Lockern der Sanktionen gegen Russland
Bundeskanzler Friedrich Merz kritisiert das Lockern der Sanktionen gegen Russland vor dem Hintergrund des Iran-Krieges. Bei dem Besuch in Norwegen am Freitag erklärt Merz:
"Jetzt Sanktionen zu lockern, aus welchen Gründen auch immer, das halten wir für falsch."
Die USA hatten zuvor bekannt gegeben, dass sie wegen der steigenden Ölpreise vorübergehend den Verkauf von russischem Erdöl erlauben. Die Bundesregierung erfuhr über diese Entscheidung der USA erst am Freitag, betont Merz.
Mehr zum Thema – USA lockern Sanktionen gegen russische Öl-Käufe
Peskow: Moskau hofft auf Fortsetzung der trilateralen Ukraine-Gespräche
Russland hoffe weiterhin auf eine Fortsetzung der trilateralen Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Wir hoffen, dass die nächste Runde stattfinden wird. Aber im Moment können wir noch nichts über konkrete Vereinbarungen bezüglich Datum und Zeit bekannt geben."
Peskow betonte, dass Moskau die Vermittlungsbemühungen der USA zur Beilegung des Konfliktes in der Ukraine hoch schätze. Darüber hinaus habe Russland keine Bedenken, dass der Krieg in Iran die Aufmerksamkeit der USA von der Ukraine-Krise ablenken werde, so Peskow.
"Unsere Kontakte zu unseren amerikanischen Partnern geben keinen Anlass für solche Zweifel."
Angriff auf Brjansk: Außenministerium in Moskau bestellt Botschafter von London und Paris ein
Das russische Außenministerium hat am Freitag die Botschafter Großbritanniens und Frankreichs, Nigel Casey und Nicolas de Rivière, einbestellt. Grund dafür ist der Raketenangriff am 10. März auf die Stadt Brjansk mit Marschflugkörpern aus britisch-französischer Produktion. Die Diplomaten wurden darauf hingewiesen, dass dieser Terrorangriff ohne Beteiligung ihrer Länder, ohne britische und französische Fachleute und Geheimdienstdaten nicht möglich gewesen wäre.
Sollten London und Paris auch weiterhin an den Kriegsverbrechen der Ukraine beteiligt sein, würden sie die Verantwortung für destruktive Folgen des Konfliktes und dessen Eskalation tragen, fügt das Ministerium hinzu. Moskau sieht den Angriff auf Brjansk als Versuch, die Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konfliktes zu unterlaufen.
Außerdem werden London und Paris aufgefordert, eine deutliche Stellungnahme zum Ausdruck zu bringen und die Attacke auf Brjansk stark und unmissverständlich zu verurteilen.
Verletzte bei erneuten Drohnenattacken aus Ukraine im Gebiet Belgorod
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitten zwei Einwohner im Dorf Butowo bei einem Angriff auf einen Geschäftsraum Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden. Ein geparktes Auto sei von Splittern getroffen und beschädigt worden.
In der Stadt Graiworon kam laut dem Beamten ein örtliches Geschichtsmuseum durch die Drohnenattacke zu Schaden.
Moskau meldet mehrere Angriffe in der vergangenen Woche auf Militärziele in der Ukraine
In der vergangenen Woche haben die russischen Streitkräfte einen Massenangriff und sechs Gruppenattacken auf militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Getroffen wurden Betriebe der Rüstungsindustrie, Objekte der Treibstoff,- Energie-, Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse des Gegners betrieben werden, Anlagen für Produktion, Lagerung und Abschuss unbemannter Flugzeuge größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner. Die Attacken bezeichnet das Ministerium als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland.
Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson verletzt
Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, erlitten im Laufe des Tages sechs Zivilisten Verletzungen.
"In Nowaja Kachowka wurden bei einem Drohnenangriff auf ein Zivilfahrzeug drei Frauen (Jahrgänge 1955, 1961 und 1964) sowie zwei Männer (Jahrgänge 1960 und 1966) verletzt. Alle wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."
Eine weitere Zivilistin (Jahrgang 1986) erlitt Verletzungen bei einem Drohnenangriff auf die Ortschaft Dnjepjany. Die Frau wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert.
Laut Saldo seien mehrere Privathäuser durch den Beschuss der ukrainischen Armee beschädigt worden.
Gladkow: Gebiet Belgorod mit 145 Drohnen binnen 24 Stunden angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 66 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 20 Geschosse abgefeuert und 145 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 81 abgefangen wurden.
Gladkow meldet vier Verletzte.
Bei den Angriffen kamen ein Mehrfamilienhaus, 25 Privathäuser, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Verwaltungsgebäude und zwölf Fahrzeuge zu Schaden.
Russische Artillerie vereitelt gegnerische Pläne im Raum Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr bei Orechow im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer D-30-Haubitze einen Stützpunkt der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
Russische Armee befreit zwei Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt zwei Ortschaften befreit.
Die Siedlung Tscherwonaja Sarja im Gebiet Sumy wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Nord unter Kontrolle genommen.
Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Ortschaft Golubowka in der DVR befreit.
Selenskij trifft zu Gesprächen mit Macron in Paris ein
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist laut Medienberichten zu Gesprächen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron in Paris eingetroffen.
"Die Kernbotschaft und der Hauptzweck dieses Besuchs ist es zu zeigen, dass nichts – keine Krise und keine Entwicklung – unsere Aufmerksamkeit von der Ukraine ablenken wird", erklärte ein Vertreter des Präsidialamtes in Paris mit Blick auf den Irankrieg.
Die Ukraine bleibe ein zentrales Sicherheitsthema. "Unsere Unterstützung für die Ukraine wankt nicht."
Botschafter: Kiew kontrolliert nur noch zehn Prozent des Donbass
Die Ukraine steuert unaufhaltsam auf die Niederlage zu, erklärt der russische Botschafter im Vereinigten Königreich, Andrei Kelin, im Interview mit CNBC. Nach seinen Angaben kontrolliert Kiew derzeit nur noch zehn Prozent des Donbass. Kelin betont:
"Auf der Tagesordnung stehen nun die rund zehn Prozent des Donbass-Territoriums, die sich noch nicht unter unserer Kontrolle befinden."
Am 10. März hatte der russische Präsident Wladimir Putin verkündet, dass die Ukraine 17 Prozent des Gebiets der Volksrepublik Donezk kontrolliert.
Sacharowa: Brüssel setzt auf Eskalation des Konflikts in der Ukraine
Die EU rechne mit der Fortsetzung der Kampfhandlungen in der Ukraine, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.
"Brüssel setzt auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts, da es in anderen Bereichen keine Erfolge erzielt."
Sacharowa zufolge untergrabe die EU-Kommission die Bemühungen um eine friedliche Lösung des Konflikts und tue alles, damit das Regime in Kiew an der Macht bleibe. Dies demonstriere insbesondere die Versuche der EU, der Ukraine einen Kredit unter Umgehung Ungarns und der Slowakei zu gewähren.
Mehr zum Thema – Medien: EU könnte Kiew unter Umgehung Ungarns und der Slowakei finanzieren
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen sieben Tage hat die ukrainische Armee insgesamt 9.145 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- neun Panzer,
- 147 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 517 Kraftfahrzeuge,
- 88 Artilleriegeschütze,
- 53 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
- 95 Lager mit Munition, Treibstoff und Ausrüstung,
- 19 Lager mit Munition und Ausrüstung,
- 24 Munitionslager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten einen Mi-8-Hubschrauber, ein Su-27-Kampfflugzeug, sechs Mehrfachraketenwerfer, einschließlich der Abschussvorrichtung eines HIMARS-Systems, eine Startanlage des MLRS-Systems und zwei Fahrzeuge des Vampire-Mehrfachraketenwerfers. Die Flugabwehr schoss zwei Storm-Shadow-Marschflugkörper, 30 Flugbomben, 33 HIMARS-Raketen und 2.650 unbemannte Flugzeuge ab. Einheiten der russischen Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot des Gegners.
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: vier Drohnen über dem Gebiet Kirow, vier Drohnen über der Region Krasnodar und vier Drohnen über der Region Stawropol."
Kiew beschießt Gelände um das AKW Saporoschje und Energodar
Ukrainische Truppen beschießen regelmäßig das Gelände um das Atomkraftwerk Saporoschje und die Stadt Energodar. Laut der Pressemitteilung des Atommeilers gab es intensive Angriffe am 12. März, kurz vor den Konsultationen zwischen Russland und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Moskau.
An den Konsultationen in Moskau sind IAEA-Chef Rafael Grossi, Rosatom-Chef Alexei Lichatschjow sowie Vertreter des russischen Außenministeriums, Verteidigungsministeriums und der Nationalgarde beteiligt.
Zwei Agenten der ukrainischen Geheimdienste festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Einwohner der Region Moskau und des Gebiets Twer festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.
Die beiden Männer (Jahrgänge 2004 und 1989) hätten Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen.
Auf Anweisung der ukrainischen Kontaktmänner hätten die Festgenommenen Informationen über die Militärobjekte und die Standorte der russischen Militäreinheiten auf dem Territorium der Region Moskau, des Gebiets Tula und des Gebiets Twer gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt.
Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
Gebiet Kursk: Fast 100 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. März bis 7:00 Uhr am 13. März wurden insgesamt 62 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet einen Verletzten.
Infolge der Attacken wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.
Sacharowa: EU nutzt Ukraine-Krieg, um Militarisierung Europas zu rechtfertigen
Das Thema Ukraine sei für die Europäische Union eine Gelegenheit, die beispiellosen Investitionen in die Verteidigung zu rechtfertigen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.
"Genau genommen ist dies die einzige Möglichkeit, vor dem heimischen Publikum die beispiellosen politischen und finanziellen Investitionen in die erzwungene Militarisierung Europas zu rechtfertigen. Man tut das auf Kosten des Wohlstands einfacher europäischer Bürger."
Außerdem rechtfertige die EU dadurch "die Stagnation der europäischen Wirtschaft, die durch die antirussische Sanktionsspirale und die gescheiterte sozialwirtschaftliche Politik der aktuellen EU-Führung" verursacht worden sei, erklärte Sacharowa. Zudem betonte sie:
"Die meisten europäischen Politiker haben ihr ganzes politisches Kapital in die Unterstützung des 'Projektes Ukraine' investiert."
Sacharowa zufolge hätten sie "einfach Angst, 'zurückzurudern', weil sie befürchten, dass es ihnen zumindest ihre Karriere kosten wird".
Russische Armee wehrt Dutzende nächtliche Drohnenangriffe in Sewastopol ab
Einer der langwierigsten Drohnenangriffe wurde in der vergangenen Nacht in Sewastopol abgewehrt, wie der Gouverneur Michail Raswoschajew mitteilte.
"Die Luftverteidigung und unsere Schwarzmeerflotte wehrten die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte die ganze Nacht ab. Es war einer der längsten Angriffe auf Sewastopol in der letzten Zeit. Insgesamt wurden 53 Drohnen abgeschossen. Glücklicherweise gab es keine Opfer."
Nach Angaben des Gouverneurs wurden bei den Attacken mehrere Wohngebäude beschädigt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 176 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Republik Krim – 80,
- Republik Adygeja – 29,
- Region Krasnodar – 25,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 18,
- Gebiet Rostow – sieben,
- Gebiet Kursk – fünf,
- Region Stawropol – drei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Astrachan – eine,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Gebiet Wolgograd – eine,
- Gebiet Lipezk – eine,
- Republik Tatarstan – eine.
Hunderte Sprengsätze der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy entschärft
Im Rahmen von Minenräumungsaktionen im Gebiet Sumy haben Pioniere des Truppenverbandes Nord über 700 Sprengsätze der ukrainischen Armee entschärft. Dies meldete ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Nord mit dem Rufnamen "Sting" gegenüber TASS.
"Nachdem die Ortschaft Tscherwonaja Sarja unter Kontrolle gebracht worden war, führten die Minenräumtrupps eine Aufklärung des Gebiets durch und entdeckten mehr als 700 improvisierte Sprengsätze, die von ukrainischen Kämpfern in Häusern, Kellern und Waldstreifen zurückgelassen worden waren."
12.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Ukraine greift erneut russische Energieanlagen an – Folgen für europäische Versorgung
Am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben aus Russland zwei russische Verdichterstationen angegriffen. Der Vorfall rückt die Verwundbarkeit kritischer Energieinfrastruktur erneut in den Fokus – nicht nur in den Konfliktgebieten, sondern mit möglichen Folgen auch für internationale Lieferketten.
Welche Ziele hinter Angriffen auf Energieanlagen stehen und warum dies auch Auswirkungen auf Europa haben könnte, erläutert RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. März 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russisches Verteidigungsministerium: Luftabwehr schießt 30 Drohnen über Russland ab
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 30 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit. 19 Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, sechs über dem Gebiet Kursk, drei über dem Gebiet Brjansk und zwei über der Republik Krim abgeschossen.
Fico: Ukrainische Armee hat Probleme mit Desertion und Rekrutierung
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico spricht von Problemen mit Desertion und der Rekrutierung von Soldaten in der ukrainischen Armee. Dies sagt Fico bei einem Treffen mit Studenten. Ein Video der Veranstaltung wurde am Donnerstag von seiner Kanzlei veröffentlicht.
"In Europa gibt es Länder, die überzeugt sind, dass es richtig ist, den Krieg fortzusetzen. Es gibt weiterhin eine Strategie – ich erfinde das nicht –, Russland durch den Krieg in der Ukraine zu schwächen. Aber das funktioniert nicht. Die ukrainische Armee hat ein Problem mit Desertion, und sie hat ein Problem mit der Rekrutierung von Menschen."
Zugleich erklärt er, Russland habe solche Probleme nicht, und die Lage an der Front entwickle sich zu dessen Gunsten.
Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Tankstelle im Gebiet Brjansk verletzt
In der Stadt Sewsk im russischen Gebiet Brjansk sind zwei Zivilisten bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit:
"Das Kiewer Regime griff eine Tankstelle in der Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk mit FPV-Drohnen an. Infolge des gezielten Angriffs wurden leider zwei Zivilisten verletzt. Die Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo ihnen die notwendige medizinische Hilfe geleistet wurde."
Laut Bogomas wurden auch ein Auto sowie das Gebäude der Tankstelle beschädigt. Am Ort des Geschehens sind Einsatz- und Rettungskräfte im Einsatz.
16-Jährige bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt
Im russischen Gebiet Belgorod ist eine 16-jährige Jugendliche bei der Explosion einer ukrainischen Drohne im Dorf Iwanowskaja Lisiza im Bezirk Graiworon verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:
"Die ukrainischen Streitkräfte griffen fünf Gemeinden unserer Region an. Die Verletzte erlitt ein Minen-Explosions-Trauma, Splitterverletzungen an den Beinen sowie einen offenen Schienbeinbruch. Ein Rettungsteam bringt sie in das regionale Kinderkrankenhaus."
Erdoğan betont engen Dialog mit UNO zur Lösung des Ukraine-Konflikts
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, dass sein Land den engen Dialog mit den Vereinten Nationen (UNO) zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortsetzt. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit UN-Generalsekretär António Guterres in Ankara sagte Erdoğan:
"Wir arbeiten weiterhin eng mit der UNO im Rahmen der Bemühungen um ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zusammen. Diplomatie und Dialog sind der sicherste Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden."
Der türkische Staatschef erinnerte daran, dass die Türkei in den vergangenen zehn Jahren einen intensiven Dialog mit Guterres über Fragen geführt habe, die den Frieden in der Region und weltweit bedrohten. Er hob Erfolge wie die Schwarzes-Meer-Getreideinitiative hervor, die gemeinsam mit Guterres umgesetzt wurde und eine globale Ernährungskrise abwenden konnte.
Experte: Angriffe auf Sotschi erfolgten von Booten in neutralen Gewässern aus
Vor einem Tag endete ein beispielloser Angriff der Ukraine auf Sotschi – die Stadt wurde mehr als 30 Stunden lang mit Drohnen und Raketen angegriffen. Während dieser Zeit wurden Sotschi, das Zentrum Sirius, Anapa, Gelendschik, Noworossijsk, der Krim-Bezirk und später auch Krasnodar angegriffen.
Laut dem Militärexperten Wladimir Popow versucht Kiew auf diese Weise, sich mit aller Kraft zu behaupten, da die iranische Agenda nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch die militärischen Ressourcen des Westens ablenkt. In einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez bemerkte er:
"Über der Ukraine schwebt eine reale Bedrohung. Wenn die USA und die Koalitionsstreitkräfte im Nahen Osten feststecken, wird ihr weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Selenskij und seine Regierung heute alles zeigen, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Schwarzmeerküste ist für sie ein Leckerbissen. Auch Großbritannien und Frankreich zeigen großes Interesse daran. Diese Länder träumen davon, sich ein Stück Land zu sichern und dort ihre Stützpunkte zu errichten. Sie helfen der Ukraine nicht aus reiner Herzensgüte, sondern arbeiten für sich selbst und ihre Zukunft. Großbritannien unterstützt die Ukraine derzeit aktiv mit schnellen Seebooten und unbemannten Booten. Und ich glaube, dass die Raketenabschüsse in der Region Noworossijsk, Tuapse und Sotschi genau von diesen Booten aus erfolgten, die nachts in neutrale Gewässer fuhren."
Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in Kuban – ein Toter, zwei Verletzte
Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilte, haben ukrainische Drohnen einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Krasnodar angegriffen. Dabei kam eine Person ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Durch den Drohnenangriff wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb im Industriegebiet der Ortschaft Nowominskaja im Bezirk Kanewski beschädigt.
Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Milchfarm verletzt
Im Korenewski Bezirk des russischen Gebiets Kursk ist ein 60-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Milchfarm verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Mann habe Verletzungen mittleren Schweregrads erlitten: Minen-Explosions-Trauma, eine Schusswunde am Kopf sowie Splitterverletzungen an Arm und Bein.
Chef des Paralympischen Komitees: "Alle haben Vorwürfe der Ukrainer satt"
Das Paralympische Komitee der Ukraine hat dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) Diskriminierung gegenüber der ukrainischen Mannschaft und besondere Loyalität gegenüber Russland und Weißrussland vorgeworfen. Das IPC erklärte daraufhin, dass es dem Paralympischen Komitee der Ukraine nicht gestatten werde, die Regeln bei den Paralympischen Spielen in Italien zu verletzen und dabei Sympathien für sich zu nutzen. Und der Vorsitzende des Paralympischen Komitees Russlands, Pawel Roschkow, stellte fest, dass alle die Vorwürfe der ukrainischen Delegation bei den Paralympics in Italien satt hätten und niemand ihnen mehr Beachtung schenke. Im Gespräch mit Journalisten betonte er:
"Wir sind es leid, auf unbegreifliche Fragen zur Politik zu antworten. Lassen Sie uns über Sport sprechen. Für sie ist es ein Todeskampf – je weiter, desto schlimmer. Ob jemand von den Ukrainern sich irgendwo von den Russen wegdreht oder nicht – niemand schenkt dem Beachtung. Alle sind es leid, das sehen wir an den jüngsten Erklärungen des IPC."
Bericht: Protest in Kiew gegen Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte
In Kiew hat eine Protestaktion mit der Forderung nach dem Rücktritt und der strafrechtlichen Verfolgung von Oleg Schirjajew, dem Kommandeur des 225. separaten Sturmregiments der ukrainischen Streitkräfte, stattgefunden. An der Veranstaltung nahmen Hunderte Angehörige vermisster Soldaten des Sturmregiments teil. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsstrukturen.
Laut der Quelle schlossen sich der Aktion auch ukrainische Nationalisten an, um zu verhindern, dass Schirjajew den Posten des Kommandeurs der Sturmtrupps der ukrainischen Streitkräfte übernimmt und seine politische Karriere vorantreibt. Es handelt sich faktisch um die erste Protestaktion, die sich gezielt gegen einen konkreten Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte richtet.
Experte: Kiew versucht Attentat auf ungarischen Ministerpräsidenten
Nach Ansicht des Militärpolitikwissenschaftlers Alexander Perendschiew könnte Kiew nach den Drohungen gegen Viktor Orbán zur Tat schreiten und versuchen, ein Attentat auf den ungarischen Ministerpräsidenten zu organisieren sowie eine Reihe von Sabotageakten und Terroranschlägen auf ungarischem Gebiet zu verüben. Dies erklärte er in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal News.ru. Der Experte vermutete, dass die möglichen Anschläge nicht von ukrainischen Flüchtlingen, sondern von proukrainisch eingestellten ungarischen Bürgern verübt werden könnten, und erinnerte an das Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico. Perendschiew betonte:
"Drohungen müssen immer ernst genommen werden, und natürlich müssen sowohl Orbán selbst als auch die für die Sicherheit des Politikers und seiner Familie verantwortlichen Personen Maßnahmen ergreifen. Zweitens muss der ungarische Geheimdienst aktiv nach Personen suchen, die Sabotage- oder Terroraktivitäten direkt in Ungarn planen könnten."
Medien: Ukraine will Oppositionsabgeordnete an die Front schicken
Ukrainische Politiker sprechen über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Mobilisierung der Rada-Opposition, da diese nicht bereit ist, mit der Fraktion "Diener des Volkes" von Wladimir Selenskij zusammenzuarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Zeitung Ukrainskaja Prawda. In dem Artikel der Zeitung heißt es dazu:
"Man sollte nach den Ursachen für das Aufkommen verschiedener extravaganter Ideen suchen, wie beispielsweise der Verabschiedung eines Gesetzes zur Mobilisierung von Abgeordneten […] Die 'Mobilisierungsvariante' könnte für die Regierung auch ein gutes Instrument zur Kontrolle der Opposition sein. Das klingt seltsam, aber es sieht so aus, als hätte das Team von Selenskij keine anderen Ressourcen mehr, um Partner außerhalb der eigenen Partei zu suchen."
Orbán bespricht mit Kommission zur Druschba-Pipeline Vorgehen gegenüber den ukrainischen Behörden
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán telefonierte mit dem Staatssekretär des ungarischen Energieministeriums, Gábor Csépek, der die Kommission zur Inspektion des Zustands der Ölpipeline Druschba leitet. Er besprach mit ihm die Strategie für den Umgang mit den ukrainischen Behörden, die den Kontakt verweigern und die Kommission nicht zur Ölpipeline lassen wollen.
Am Mittwoch hatte Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Das ukrainische Außenministerium reagierte auf die Ankunft und erklärte, dass die ungarischen Beamten keinen offiziellen Status hätten und von Kiew als Touristen betrachtet würden.
Russisches Verteidigungsministerium: Acht Tote nach Angriff der Ukraine auf Klinik in DVR
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine medizinische Einrichtung in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind acht Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Nach Angaben des Ministeriums erfolgte der Angriff in der Nacht zum 10. März mit vier Drohnen vom Typ Flugzeug. Zum Zeitpunkt der Attacke hätten sich mehr als 130 Patienten und rund 50 Mitarbeiter in der Einrichtung befunden. Das Krankenhaus sei niemals für militärische Zwecke genutzt worden.
"Infolge des terroristischen Angriffs des Kiewer Regimes kamen acht medizinische Mitarbeiter ums Leben. Weitere zehn Menschen, darunter neun Mediziner, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Das Ministerium bezeichnete den Angriff als "groben Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und grundlegende moralische Normen". Zugleich hieß es, dass die ukrainischen Streitkräfte nahezu täglich Grenzregionen angriffen.
Die russischen Streitkräfte führten ihrerseits Schläge mit hochpräzisen Waffen aus der Luft, von See und vom Boden sowie mit Drohnen ausschließlich gegen militärische Ziele und Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes aus.
NATO: Operation in Iran hat keinen Einfluss auf Waffenlieferungen an Kiew
Die USA liefern trotz der laufenden Militäroperation in Iran weiterhin Waffen an die Ukraine, erklärte der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Alexus G. Grynkewich, während einer Anhörung im US-Senat.
"Was die Lieferungen angeht, würde ich Folgendes sagen: Wir liefern weiterhin Munition an die Ukraine."
Fidan: Türkei bereit für neue Ukraine-Gespräche
Die Türkei ist bereit, erneut eine Plattform für Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bleibe ein wichtiger Punkt auf der internationalen Agenda, betonte der Minister. Die Türkei werde weiterhin mit allen beteiligten Seiten zusammenarbeiten, um einen Frieden durch Verhandlungen zu erreichen.
"Es ist äußerst wichtig, dass die früheren Gespräche, bei denen erhebliche Fortschritte erzielt wurden und eine Annäherung an den Abschluss des Friedensprozesses gelang, ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Wir sind bereit, die nächste Runde der Gespräche bei uns auszurichten."
Orbán: Lasse mich durch Erpressung und Drohungen von Selenskij nicht einschüchtern
Die Erpressung und Drohungen von Wladimir Selenskij werden keine Wirkung zeigen, Ungarn nehme sie ernst, werde sich ihnen aber nicht beugen, verkündet der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Drohungen gegen ihn und seine Familie würden zu keinem Ergebnis führen.
"Wir nehmen die Drohungen natürlich ernst, aber wir werden uns nicht davon einschüchtern lassen und nicht nachgeben. Wir sind stark genug, um uns zu verteidigen und die Ölblockade von ihrer Seite zu stoppen."
Der ungarische Ministerpräsident erklärte, dass Ungarn keine Konflikte suche, aber auch nicht bereit sei, Ungerechtigkeiten hinzunehmen, und forderte Kiew auf, den Betrieb der Ölpipeline Druschba wieder aufzunehmen.
Zuvor hatte Selenskij dem ungarischen Ministerpräsidenten wegen der Blockade eines weiteren EU-Kredits für die Ukraine durch die ungarische Seite mit einem "Treffen" mit dem ukrainischen Militär gedroht. Der ehemalige General des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU), Grigori Omeltschenko, drohte daraufhin nicht nur Orbán selbst, sondern auch seinen Kindern und Enkeln.
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf drei Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Telegram-Kanal mit.
"Im Dorf Rschewka im Bezirk Schebekino wurde ein Mann verletzt, nachdem eine Drohne ein Auto angegriffen hatte."
Ein weiterer Drohnenangriff traf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod. Zudem wurde eine Frau im Bezirk Graiworon bei einem Drohnenangriff verletzt. Zwei der Verletzten wurden mit Minen-Explosions- und Splitterverletzungen in Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wird ambulant behandelt.
Nach Drohnenangriff: Brandfläche auf Ölbasis in Kuban auf 3.800 Quadratmeter gestiegen
Wie der Fernsehsender Westi berichtet, ist die Brandfläche auf der Ölbasis im Krasnodar-Gebiet, die nach dem Absturz eines ukrainischen Drohnenwracks entstanden ist, auf 3.800 Quadratmeter angestiegen. Dies teilt die Einsatzzentrale von Kuban mit. Das Feuer auf dem Gelände des Öldepots brach am Morgen aus. Es wird darauf hingewiesen, dass 69 Einsatzfahrzeuge sowie ein Feuerwehrzug an der Bekämpfung des Notfalls beteiligt sind. Im Telegram-Kanal der Einsatzzentrale heißt es:
"Die Brandfläche auf dem Ölterminal in einem Vorort von Tichoretzk beträgt 3.800 Quadratmeter. An der Löschaktion sind 257 Personen beteiligt, darunter Spezialisten des russischen Katastrophenschutzministeriums."
Sacharowa: Kiew setzt auf Eskalation des Konflikts
Die Ukraine sei auf eine weitere Eskalation des Konflikts ausgerichtet und lasse ihre Wut über militärische Misserfolge an der Zivilbevölkerung aus. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing:
"Das Kiewer neonazistische Regime verletzt unter dem Vorwand einer angeblichen militärischen Zweckmäßigkeit weiterhin das internationale humanitäre Recht, begeht terroristische Akte und Angriffe und lässt seine Wut über das Scheitern an der Front an der Zivilbevölkerung aus. In der vergangenen Woche wurden mehr als 240 Zivilisten verletzt, darunter 13 Kinder. 31 Menschen kamen ums Leben."
Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten zeigten "die offensichtliche Bereitschaft der Bankowa, den Konflikt weiter zu eskalieren", fügte sie hinzu.
Russischer Diplomat: Selenskij benutzt eigene Bevölkerung als menschlichen Schutzschild
Wladimir Selenskij benutze friedliche Ukrainer als "menschlichen Schutzschild", sagt Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE.
"Wir haben es mit groben Verstößen gegen das humanitäre Völkerrecht zu tun – friedliche Ukrainer werden von Selenskij und seinen Handlangern im Grunde als 'lebender Schutzschild' benutzt.
Wir stellen fest, dass unsere Gegner erneut versuchen, heuchlerisch die Augen davor zu verschließen, dass die Tragödien mit dem Tod von Zivilisten in der Ukraine auf die absichtliche Stationierung von Luftabwehrsystemen, schweren Waffen und Kommandozentralen durch die Kiewer Behörden in Wohngebieten, Krankenhäusern und Schulen zurückzuführen sind."
Abgeordneter: Mit dem Angriff auf TurkStream verfolgt Kiew kommerzielle Ziele
Kiew wird versuchen, in Zeiten der weltweiten Energiekrise die verbleibenden Gasvorräte zu überhöhten Preisen an Europa zu verkaufen. Genau zu diesem Zweck habe die Ukraine die Anlagen von Gazprom im Kuban angegriffen, meint der Abgeordnete der Staatsduma, Generalmajor der Reserve Leonid Iwlew. Der Abgeordnete erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Das Regime in Kiew versucht, seinen terroristischen Beitrag zu leisten und die Pipelines TurkStream und Blue Stream zu zerstören, um die weltweite Energiekrise im Kontext des Krieges gegen den Iran und der Schließung der Straße von Hormus weiter zu verschärfen. Gleichzeitig werden an den Ufern des Dnjepr ausschließlich kommerzielle Ziele verfolgt, indem versucht wird, die Restmengen an Gas aus den unterirdischen Gasspeichern zu extrem überhöhten Preisen nach Westeuropa zu verkaufen."
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.325 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 76 Fahrzeuge
- 19 gepanzerte Truppentransporter
- ein Panzer
- 13 Geschütze
- ein Mehrfachraketenwerfer
- 20 Munitions- und Warenlager
- neun Stationen für elektronische Kampfführung
Außerdem fing die russische Luftabwehr drei Lenkbomben, sechs HIMARS-Raketen und 447 Drohnen ab.
Minengefahr: Zugang zum Bezirk Sudscha im Gebiet Kursk wird nur schrittweise geöffnet
Der Zugang zu den Ortschaften des Bezirks Sudscha, der von den ukrainischen Streitkräften besetzt war, wird schrittweise und unter Berücksichtigung der Sicherheitslage geöffnet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bezirksvorsteher Alexei Spiridonow. Er wies darauf hin, dass ukrainische Einheiten weiterhin das Grenzgebiet verminen. Zuvor hatte die operative Einsatzzentrale der Region beschlossen, bis zum Abschluss der Minenräumarbeiten die Zufahrt zu 122 Siedlungen im Grenzgebiet sowie zu den angrenzenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen zu sperren. Spiridonow betonte:
"Wir können den Zugang zu den Siedlungen im Bezirk Sudscha teilweise freigeben, dies hängt von der Sicherheitslage ab. Die Entscheidung wird erst nach Genehmigung durch das Verteidigungsministerium Russlands und den Einsatzstab der Region Kursk getroffen."
Militärkorrespondent: Russische Streitkräfte führen Angriff bei Krasnoarmejsk mit Robotern durch
Das russische Militär setzt Roboter auf dem Schlachtfeld ein, während die Soldaten selbst nicht mehr vor Ort sind. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den RT-Autor und Militärkorrespondenten Alexander Chartschenko. So hätten russische Einheiten in einer der Schlachtphasen bei Krasnoarmejsk ausschließlich Drohnen eingesetzt, berichtete er. Chartschenko merkte an, dass diese Art der Kriegsführung in ein paar Jahren zur gängigen Praxis werden wird und "Menschen auf dem Schlachtfeld nicht mehr gebraucht werden". Er sagte:
"Tatsächlich sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir den Beginn des Zeitalters der unbemannten Kriege erleben, also Kriege, die ganz ohne Beteiligung von Menschen geführt werden können. Ich habe sogar mit eigenen Augen gesehen, wie bei einem Angriff kein einziger Mensch zum Einsatz kam – der gesamte Einsatz wurde ausschließlich mit sogenannten seelenlosen Systemen durchgeführt. Unbemannte Roboterkomplexe rollten über den Boden, Drohnen führten die Aufklärung durch und die identifizierten Ziele wurden mit Kamikaze-Drohnen angegriffen – es war kein einziger Mensch auf dem Schlachtfeld zu sehen."
Russische Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf Konzerthalle Crocus City Hall wurde im Interesse Kiews verübt
Der Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall wurde laut russischen Ermittlern im Interesse der aktuellen ukrainischen Führung geplant und durchgeführt, um die Situation in Russland zu destabilisieren. Dies verkündet die Ermittlungsbehörde der Russischen Föderation.
Der Terroranschlag im Konzertsaal Crocus City Hall im Moskauer Vorort Krasnogorsk ereignete sich am 22. März 2024: Die Angreifer eröffneten mit automatischen Waffen das Feuer auf die Menschen im Gebäude und zündeten den Zuschauerraum an. Nach Angaben der Ermittlungsbehörde kamen dabei 149 Menschen ums Leben, eine Person wird vermisst, 609 Menschen wurden verletzt.
Russische Luftabwehr zerstört zehn Drohnen über Kompressorstation der TurkStream-Pipeline
Die russische Luftabwehr hat in der Nacht zum 12. März zehn ukrainische Drohnen über der Gaskompressorstation abgeschossen, die die Gasversorgung über die Pipeline TurkStream sicherstellt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Bericht: Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten an der Kontaktlinie – weniger als 36 Stunden
Wie russische Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, beträgt die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie weniger als 36 Stunden. Der Gesprächspartner der Agentur betonte:
"Es ist bezeichnend, dass die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Frontlinie weniger als 36 Stunden beträgt."
Medienbericht: Ukrainischer Soldat erschießt drei Kameraden in Bely Kolodes
Ein ukrainischer Soldat der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte hat in Bely Kolodes in der Region Charkow drei Kameraden erschossen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Der Täter, ein Nationalist, soll seine Kameraden unter Alkoholeinfluss getötet haben.
Rheinmetall-Chef: Europa befindet sich in einer schweren Munitionskrise
Europa befinde sich in einer schweren Munitionskrise – es gebe dort praktisch kein Land, das über ausreichende Waffenvorräte verfügt, sagt Armin Papperger, Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, in einem Interview mit der Zeitung Neue Zürcher Zeitung. Im Krisenfall wären die Vorräte innerhalb weniger Tage aufgebraucht.
Der Unternehmenschef weist auch auf den Mangel an gepanzerten Fahrzeugen hin. Es bestehe eine hohe Nachfrage nach gepanzerten Fahrzeugen. Ein potenzieller Konflikt zwischen der NATO und Russland würde sich stark von dem aktuellen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland unterscheiden. Die NATO werde immer bestrebt sein, die dynamische Bewegung ihrer Truppen aufrechtzuerhalten. Das sei zu Fuß nicht möglich, dafür seien gepanzerte Fahrzeuge erforderlich, so Papperger.
Medwedew: Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld am Ukraine-Konflikt
Die Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld und lösen ihre "egoistischen politischen Aufgaben" im Rahmen des Ukraine-Konflikts, sagt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen Föderation.
Er spricht in seinem Artikel "Neue Technologien: Leiter zum Himmel oder Weg in die Hölle" für die Zeitschrift Expert das Thema des Einflusses des Ukraine-Konflikts auf das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf technologische Risiken an. Medwedew betont, dass die Krise um die Ukraine vom Westen provoziert wurde.
Russische Armee hat im Gebiet Charkow über 20 Starlink-Anlagen zerstört
Der Truppenverband Nord der russischen Streitkräfte hat in der ersten Märzwoche mehr als 20 Starlink-Satellitenanlagen und mehr als 30 Kommunikationsantennen des Gegners in der Region Charkow zerstört. Dies meldet der Leiter der russischen Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen Karta.
Er präzisiert, dass in diesem Zeitraum auch mehr als 20 Kontrollpunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden seien.
Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte nutzen fast alle Unternehmen in Charkow für militärische Zwecke
Soldaten der ukrainischen Streitkräfte würden fast alle Unternehmen in Charkow und im Gebiet Charkow für militärische Zwecke nutzen, darunter auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Dies behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko.
Er fügt hinzu, dass die ukrainischen Truppen auch temporäre Stützpunkte, Lager mit Technik und Munition in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern der Zivilbevölkerung von Charkow eingerichtet hätten.
Russische Luftabwehr schießt über Nacht 80 ukrainische Drohnen ab
Die diensthabenden Einheiten der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 80 ukrainische Drohnen über Russland und dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:
- 30 Drohnen über der Region Krasnodar,
- 14 Drohnen über der Krim,
- zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow,
- acht Drohnen über dem Schwarzen Meer,
- jeweils fünf Drohnen über den Gebieten Brjansk und Belgorod,
- drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- jeweils zwei über dem Gebieten Kaluga und dem Asowschen Meer,
- eine Drohne über der Region Woronesch.
Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren aus Ausbildungszentrum in Tschernowzi
Über 40 zur ukrainischen Armee eingezogene Ukrainer, die sich auf ihren Einsatz in der Region Sumy vorbereiteten, seien aus einem Ausbildungszentrum in Tschernowzi desertiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die Deserteure bereits im benachbarten Rumänien befinden.
Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow zuvor mitteilte, gibt es im Land zwei Millionen Wehrdienstverweigerer, von denen 200.000 ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben. Vor dem Hintergrund der massenhaften Fahnenflucht und des unerlaubten Verlassens der Truppen, die oft bereits während der Ausbildung der Mobilisierten in der Ausbildungseinheit stattfindet, hat sich in der Ukraine ein Markt für illegale Dienstleistungen zur Umgehung des Militärdienstes entwickelt. Die Organisation der Flucht aus der Truppe kostet laut den Unterlagen der Strafverfahren zwischen 7.000 und 10.000 US-Dollar.
11.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne tötet zwei Beamte
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje sind zwei Mitarbeiter der Verwaltung des Bezirks Wassiljewka ums Leben gekommen, teilen die örtlichen Behörden mit. Das unbemannte Flugzeug schlug in das Auto ein, mit dem die Beamten unterwegs waren.
Orbán: "Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie"
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, er sei sich der ukrainischen Drohungen gegen seine Familie bewusst. Der Regierungschef zeigte sich zuversichtlich, dass er, seine Kinder und Enkelkinder damit umgehen können.
Auf Facebook veröffentlichte Orbán das Video eines Telefongesprächs mit einer seiner Töchter, in dem er sie bittet, keine Angst zu haben. Außerdem schrieb er:
"Die Ukrainer bedrohen bereits meine Familie, meine Kinder und meine Enkelkinder. Uns allen geht es gut, aber alles hat seine Grenzen!"
Orbán hat vier Töchter, einen Sohn sowie drei Enkelinnen und zwei Enkel.
Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 53 unbemannte Fluggeräte der Ukraine zerstört. Das Verteidigungsministerium listet die Regionen Russlands, über denen die Luftziele neutralisiert wurden, wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 21,
- Region Krasnodar – 9,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Gebiet Kursk – 6,
- Gebiet Woronesch – 2.
Zudem wurden sieben Drohnen über dem Schwarzen Meer abgeschossen.
Präzise Treffer: Russische Drohnenpiloten neutralisieren Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, West, Süd und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Artilleriegeschütze, unbemannte Fluggeräte und Fahrzeuge mit Munition samt Personal außer Gefecht.
Botschaft London: Großbritannien ist Komplize ukrainischer Kriegsverbrechen
Die russische Botschaft in London hält Großbritannien für einen Komplizen des Kiewer Regimes bei Kriegsverbrechen und Terrorangriffen. Damit kommentiert die diplomatische Vertretung die jüngste Attacke der ukrainischen Armee auf Brjansk, für die nach Angaben der örtlichen Behörden sieben Storm-Shadow-Marschflugkörper aus britischer Produktion eingesetzt worden sein sollen.
Die Bedienmannschaften dieser Raketen seien von britischen Ausbildern geschult worden, Zielinformationen hätten sie von britischen Geheimdiensten erhalten, erklärte die Botschaft. Ohne die Beteiligung britischer Fachleute wäre der Angriff unmöglich gewesen.
"Daher ist das britische Militär mit dem Blut der Einwohner von Brjansk, einschließlich Kindern, befleckt."
Deutschland: Bundeswehr bildete 25.000 ukrainische Soldaten aus
Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben gut 25.000 ukrainische Soldaten ausgebildet. Seit Beginn der ersten Programme im Oktober 2022 habe es mehr als 100 Trainingsmissionen an rund 50 Standorten gegeben, teilte ein Bundeswehrsprecher der Ausbildungsmission EUMAM mit.
Aktuell werden ukrainische Soldaten demnach in Sachsen-Anhalt am Leopard 1A5-Kampfpanzer und am Brückenlegepanzer vom Typ Biber geschult.
Europaweit sind nach Bundeswehrangaben bis Mai 2025 etwa 75.000 ukrainische Armeeangehörige im Rahmen der Mission ausgebildet worden.
Diplomat: Ukrainische Angriffe fordern seit Anfang März 272 zivile Opfer in Russland
Seit Anfang März sind mindestens 272 Einwohner Russlands durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte zu Schaden gekommen, erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau, gegenüber TASS. Nach seinen Angaben kam jeder fünfte von ihnen ums Leben.
Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenattacke auf die TurkStream-Infrastruktur
Das ukrainische Militär hat die Infrastruktur der "Russkaja"-Erdgaskompressorstation in Gai-Kodsor im Gebiet Krasnodar ein weiteres Mal mit zehn Starrflüglerdrohnen angegriffen. Die Anlage in Südrussland sichert die Gaslieferung durch die "TurkStream"-Pipeline.
Alle Kampfdrohnen wurden von der russischen Luftverteidigung zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwochnachmittag bekanntgibt.
Mit dem Angriff auf die wichtige Infrastruktur habe das Kiewer Regime die Gaslieferungen an europäische Verbraucher unterbinden wollen, heißt es in der Mitteilung.
Zeitgleich mit der Drohnenattacke in Gai-Kodsor griffen Kiews Kräfte auch die Verdichterstation Beregowaja der Pipeline "Blue Stream" in der Nähe der Stadt Tuapse mit 14 Starrflüglerdrohnen an.
Laut dem russischen Verteidigungsministerium entstand dank des koordinierten Einsatzes der Luftabwehrsysteme und Anlagen der elektronischen Kampfführung kein Schaden an der Infrastruktur.
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 14:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 22 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Perm, Krasnodar, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.
Peskow: Ukrainischer Raketenangriff auf Brjansk wäre ohne britische Spezialisten nicht möglich
Der Raketenangriff mit Storm Shadow-Marschflugkörpern auf Brjansk wäre ohne die Beteiligung britischer Spezialisten nicht möglich gewesen. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz.
Peskow fügte hinzu, dass die Sonderoperation unter anderem durchgeführt werde, um Kiew die Möglichkeit zu nehmen, ähnliche Angriffe durchzuführen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Kiew: Ungarische Delegation hat keine Befugnis, Druschba-Pipeline zu inspizieren
Ungarische Beamte, die sich zur Inspektion der stillgelegten Ölpipeline Druschba in der Ukraine aufhalten, hätten keinen offiziellen Status und würden von Kiew als Touristen betrachtet, erklärt Georgi Tichi, ein Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.
"Wir wissen, dass heute Morgen eine Gruppe ungarischer Staatsbürger gemäß den für alle Bürger des Schengen-Raums geltenden Regeln unter Nutzung der Visumfreiheit in das Gebiet der Ukraine eingereist ist. Auf dem Gebiet der Ukraine hat diese Gruppe von Personen keinen offiziellen Status und keine geplanten offiziellen Treffen, daher ist es definitiv nicht korrekt, sie als 'Delegation' zu bezeichnen."
Zuvor hatte am Mittwoch Zoltán Kovács, ein Sprecher der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Allerdings sei es noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen dürfe.
Bundestagspräsidentin Klöckner spricht vor ukrainischem Parlament
Bundestagspräsidentin Julia Klöckner ist am Mittwoch zu ihrem ersten Besuch in Kiew eingetroffen. Die CDU-Politikerin hat im ukrainischen Parlament, der Werchowna Rada, eine Rede gehalten.
Klöckner versicherte, dass die Ukraine trotz des Irankriegs nicht aus dem Blick geraten werde. Darüber hinaus betonte sie, dass "Ihr Parlament exemplarisch für den demokratischen Widerstand Europas steht".
Medienberichten zufolge ist außerdem geplant, dass sich die Bundestagspräsidentin über Schwierigkeiten in der Energieversorgung und Fähigkeiten in der Drohnenabwehr informiert. Ein Gespräch mit Präsident Wladimir Selenskij soll auch auf dem Programm stehen.
Gebiet Kursk: Ausländischer Ehrenamtlicher stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff
Ukrainische Truppen haben ein Auto im Gebiet Kursk mit der FPV-Drohne angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde dabei der Fahrer, ein 40-jähriger Ehrenamtlicher, Staatsbürger von St. Kitts und Nevis, verwundet. Er erlag seinen Verletzungen auf dem Weg zum Krankenhaus.
Nach vorläufigen Angaben wurde das Auto in der Nacht zum Mittwoch auf der Straße zwischen den Orten Djakonowo und Sudscha attackiert, fügt Chinstein hinzu.
Ukrainischer Beamter freut sich über ukrainischen Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk
Andrei Kowalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums für die Bekämpfung von Desinformation beim Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat des Landes, hat seine Freude über den gestrigen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten in Brjansk zum Ausdruck gebracht.
"Brjansk. So sollte das Leben der Russen in ihren Städten aussehen."
Zu seiner Bekundung in den sozialen Medien fügte der Beamte ein Video hinzu, das einen blutüberströmten Zivilisten aus Brjansk zeigt, der vor dem Hintergrund brennender Autos auf dem Bürgersteig sitzt.
Ukrainischer Angriff auf Brjansk: Zahl der Toten auf sieben gestiegen
Die Zahl der Toten bei dem ukrainischen Raketenangriff auf die Stadt Brjansk am Dienstag ist von sechs auf sieben Menschen gestiegen, teilt Gouverneur Alexander Bogomas im russischen Fernsehen mit. Nach seinen Angaben erlitten 42 Zivilisten Verletzungen.
Ungarische Geheimdienste finden Beweise für Finanzierung der Opposition durch Kiew
Die ungarischen Geheimdienste haben dem zuständigen Parlamentsausschuss Beweise dafür vorgelegt, dass die ungarische Opposition aus der Ukraine finanziert wird, erklärt Zoltán Kovács, ein ungarischer Regierungsvertreter.
"Die nationalen Sicherheitsdienste haben dem parlamentarischen Ausschuss für nationale Sicherheit Beweise dafür vorgelegt, wie die Ukrainer die (oppositionelle) Partei Tisa auf verschiedene Weise finanzieren, wohin dieses Geld fließt, wohin es geleitet wird und wie es unter solchen Umständen durch Ungarn transportiert wird."
Er merkt auch an, dass die angeblich in die Ukraine transportierten und beschlagnahmten Gelder der Oschadbank verdächtig genau dem Geldbetrag entsprechen, der laut dem Vorsitzenden der Partei Tisa, Péter Magyar, für den Wahlkampf benötigt wurde.
Tscherwonaja Sarja im Gebiet Sumy nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung von Tscherwonaja Sarja im Raum Sumy durch den Truppenverband Nord. Wie es heißt, holten die Flugabwehrkräfte vor dem Angriff feindliche Kampfdrohnen vom Himmel. Es seien auch Stellungen und Reserveeinheiten der ukrainischen Armee außer Gefecht gesetzt worden. Anschließend drangen die Stoßtrupps in die Ortschaft ein und säuberten diese, berichtet die Behörde in Moskau.
Russischer Diplomat zum Brjansk-Anschlag: "Blutiges Verbrechen auf direktem Befehl aus Kiew"
Es war die politische Führung des Kiewer Regimes, die den direkten Befehl zum Raketenangriff auf Zivilisten in Brjansk erteilte. Dies erklärte Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, im Staatsfernsehen. Der Diplomat sprach hierbei von einem "blutigen Verbrechen". Er betonte:
"Es handelt sich um einen Terrorakt mit eindeutig politischer Motivation."
Es sei praktisch unmöglich, dass solche Anschläge, bei denen eine größere Anzahl von Raketen eingesetzt werde, von Führungskräften auf mittlerer oder niedriger Ebene im Auftrag gegeben würden.
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Zivilisten im Gebiet Belgorod
Das ukrainische Militär setzte erneut Drohnen gegen die Einwohner zweier Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod ein. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitten zwei Menschen mehrere Splitterverletzungen bei Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge. Die Betroffenen mussten medizinisch versorgt werden.
Die Fahrzeuge seien beschädigt worden, berichtet der Beamte weiter. Er teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.
Kommission aus Ungarn reist in die Ukraine, um Druschba-Pipeline zu inspizieren
Eine Kommission aus Ungarn sei in Richtung Ukraine aufgebrochen, um den Zustand der von Kiew stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren, meldet Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung. Es sei jedoch noch unklar, ob sie in die Ukraine einreisen darf.
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Ost und Mitte im Raum Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie durch präzise Treffer ein Geschütz und Deckungen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Einheiten des Truppenverbandes Nord brachten im Zuge einer offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Tscherwonnaja Sarja im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.
Im Laufe des Tages wurden in allen Frontabschnitten rund 1.190 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 69 Fahrzeuge,
- 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- neun Schützenpanzer,
- 17 Artilleriegeschütze,
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- ein Artillerieaufklärungsradar,
- elf Munitionslager,
- zehn Lagerhallen für die Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf die militärischen Ziele an 150 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 350 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, vier Lenkbomben und sechs Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer.
Medien: Ukrainische Truppen bei Dobropolje führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache
Ukrainische Soldaten, die bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik dienen, führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.
Laut einer Quelle geschehe dies für die ausländischen Söldner, die in dieser Gegend kämpfen.
Ukrainischer Angriff auf Sotschi hält seit fast einem Tag an
Die ukrainischen Streitkräfte greifen Sotschi seit fast einem Tag an, teilt Bürgermeister Andrei Proschunin mit.
"Heute sind wir mit einem beispiellosen Angriff der Feinde auf die Ferienstadt Sotschi konfrontiert. Er dauert bereits fast einen Tag mit einer kurzen Unterbrechung an."
Der Bürgermeister merkt auch an, dass die kommunalen Organisationen für berufstätige Einwohner des Ferienorts mit Kindern unter 12 Jahren Erleichterungen im Hinblick auf die Arbeitszeiten einführen werden – sie können zu Hause bleiben, bis der Angriff offiziell beendet ist. Außerdem seien die Studenten der Hochschulen in Sotschi für die Dauer der Drohungslage durch die Drohnen auf Fernunterricht umgestellt worden.
Auf dem Gebiet von Sotschi und der Siedlung Sirius wurde seit dem Abend des 10. März eine Drohnen-Drohungslage ausgerufen. Am Dienstag wurden am Flughafen von Sotschi zur Gewährleistung der Flugsicherheit zweimal Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen eingeführt. Die Beschränkungen am Flughafen von Sotschi wurden erst am 11. März um 13:00 Uhr Ortszeit aufgehoben.
Medien: Kiew schickt Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk, um gegen Fahnenflucht vorzugehen
Das ukrainische Kommando soll eine Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk entsandt haben, um Fahnenflucht vor Ort zu bekämpfen. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.
"Um dieses Phänomen zu bekämpfen, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine gemischte Einheit aus den radikalsten Kämpfern nach Schewtschenko verlegt. Ihre Aufgabe ist es nicht, zu kämpfen, sondern eigene Soldaten zu jagen, Deserteure aufzuspüren und sie in die Schützengräben zurückzubringen."
Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Cherson
Die ukrainischen Einheiten haben in den zurückliegenden 24 Stunden mindestens 29 Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angegriffen. Bei ihren Angriffen auf die zivilen Ziele setzten Kiews Kräfte laut dem Gouverneur Wladimir Saldo Drohnen und Artillerie ein.
Wie der Beamte auf Telegram bekanntgibt, wurde ein Einwohner des Jahrgangs 1969 im Dorf Dmitrowka infolge einer Drohnenattacke auf ein Auto getötet. Sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen in den Ortschaften Aljoschki, Nowaja Sburjewka und Pestschanoje.
Russische Flugabwehr schießt gegnerische Drohne über dem Gebiet Saporoschje ab (Video)
Eine Besatzung des Luftabwehrsystems Tor-M2 des russischen Truppenverbands Dnjepr zerstörte im Raum Saporoschje eine feindliche Kampfdrohne durch einen Volltreffer. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Duma-Abgeordneter bezeichnet ukrainischen Raketenangriff auf Brjansk als Kriegsverbrechen
Der Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Brjansk sei im Voraus geplant worden, um möglichst viele Zivilisten zu töten, sagt Dmitri Belik, Abgeordneter der Staatsduma und Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten.
"Der Angriff auf Brjansk ist ein Kriegsverbrechen."
Seinen Worten zufolge habe das Regime in Kiew mit solchen Angriffen erneut bewiesen, dass es den Weg der Faschisten beschreite, die für ihre Strafaktionen und monströsen Verbrechen gegen die Menschlichkeit berüchtigt seien.
Peskow: Russisches Militär entscheidet über Vergeltungsschlag nach Kiews Angriff auf Brjansk
Die militärische Spezialoperation schreitet voran, und sie muss weitergeführt werden, bis die erklärten Ziele erreicht sind. Damit sollten die möglichen ukrainischen Attacken auf russische Städte verhindert werden. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing, angesprochen auf den Raketenangriff auf Brjansk am Dienstagabend.
"Unser Militär arbeitet systematisch", versicherte Peskow. Die Reaktion auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Grenzstadt Brjansk werde vom Militär bestimmt, fügte er hinzu.
Drohnenterror gegen Zivilisten im Raum Saporoschje: Verletzte durch Angriffe aus Ukraine
Das ukrainische Militär hat am Mittwochmorgen ein ziviles Fahrzeug an der Einfahrt in die Stadt Wassiljewka angegriffen. Dabei erlitten zwei Männer der Jahrgänge 1961 und 1987 Verletzungen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Die Betroffenen würden umfassend medizinisch versorgt. Der Beamte teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.
Einwohner von Brjansk bringen Blumen zum Ort des ukrainischen Raketenangriffs
Nach dem gestrigen Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Brjansk bringen die Einwohner der Stadt Blumen zu einer spontan eingerichteten Gedenkstätte für die Opfer in der Nähe des Angriffsortes. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Bei dem Angriff wurden sechs Menschen getötet und 36 weitere verletzt. 29 der Verletzten seien laut Gouverneur Alexander Bogomas in Krankenhäuser gebracht worden, einige von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand.
Medien: EU findet Weg, Kiew unter Umgehung Ungarns und der Slowakei zu finanzieren
Die Europäische Union wird der Ukraine einen Kredit in Form von bilateralen Darlehen gewähren, die nicht der Zustimmung des gesamten Blocks bedürfen, falls Ungarn und die Slowakei die Vergabe eines einheitlichen Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro blockieren sollten, berichtet die Zeitung Politico unter Berufung auf europäische Diplomaten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die baltischen und nordeuropäischen Länder für den Fall, dass Ungarn und die Slowakei nicht von ihrer Position abweichen, einen Plan hätten, wie sie der Ukraine genügend Mittel zur Verfügung stellen können, damit sie "in der ersten Hälfte dieses Jahres über Wasser bleibt". Die Summe, die Kiew zur Verfügung gestellt werden könnte, belaufe sich auf 30 Milliarden Euro, teilt eine andere Quelle mit, und da es sich um bilaterale Kredite handelt, bedürfen sie keiner Zustimmung durch die EU.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 185 ukrainische Drohnen
Die Luftabwehr der russischen Streitkräfte hat in der Nacht 185 ukrainische Drohnen über acht Gebieten Russlands zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Getroffen wurden:
Ukrainische Haubitze im Gebiet Charkow zerstört
Eine ukrainische Haubitze vom Typ Bogdan-B wurde von Drohnenpiloten des 11. Armeekorps des russischen Truppenverbandes Nord zerstört. Dies meldet der Leiter der Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen "Karta". Die Haubitze hatte Siedlungen in der Region Belgorod beschossen.
Es wird erklärt, dass durch präzise Treffer der russischen FPV-Drohnen die Knotenpunkte und Aggregate des Geschützes außer Betrieb gesetzt wurden und es nicht mehr repariert werden könne. Außerdem seien an diesem Frontabschnitt auch ein Mörser und zehn Hexacopter des Typs R-18 zerstört worden.
Massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Gebiet Rostow abgewehrt
In Taganrog und mehreren Bezirken des Gebietes Rostow wurde ein massiver ukrainischer Drohnenangriff von mehr als 40 Drohnen abgewehrt. Dies teilt Gouverneur Juri Sljusar mit.
"Am vergangenen Abend und in der Nacht wurde das Gebiet Rostow einem massiven Luftangriff ausgesetzt. Mehr als 40 Drohnen wurden in der Stadt Taganrog und fünf Bezirken der Region – Millerowo, Tschertkowo, Scholochowski, Neklinowski und Kujbyschewo – abgewehrt. Es gab keine Verletzten."
Sljusar fügt hinzu, dass durch herabfallende Trümmer in der Ortschaft Tschertkowo eine Stromleitung beschädigt worden sei. Ihm zufolge wurde die Stromversorgung von Privathäusern innerhalb von 1,5 Stunden wiederhergestellt.
10.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Miroschnik: Ukraine intensivierte Angriffe zum Internationalen Frauentag
Bei den ukrainischen Angriffen während des langen Wochenendes anlässlich des Internationalen Frauentags sind neun Zivilisten getötet und über 70 weitere verwundet worden. Dies berichtet Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums. Der Diplomat erklärte:
"In den Feiertagen vom 7. bis 9. März sind 80 Zivilisten zu Schaden gekommen. Verwundet wurden 71 Menschen, darunter vier Kinder. Neun Zivilisten wurden getötet, darunter ein Kind. Die meisten Opfer stammten aus den Gebieten Belgorod, Saporoschje und der Donezker Volksrepublik."
Miroschnik betonte, dass es sich bei den ukrainischen Angriffen um eine vorsätzliche Eskalation handelte:
"Solche Zufälle gibt es nicht. Kiew organisierte vorsätzlich eine 'Feiertags-Eskalation', um durch Kriegsverbrechen das fehlende militärische Potenzial zu imitieren."
Tote bei ukrainischen Angriffen in Gebieten Cherson und Saporoschje
Zwei Zivilisten sind im Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, nachdem das ukrainische Militär ihre Fahrzeuge mit Drohnen angegriffen hatte. Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Nach vorläufiger Information von operativen Diensten haben bewaffnete Verbände der Ukraine ein ziviles Auto im Bezirk Pologi mit einer Drohne angegriffen. Der Fahrer des Autos ist ums Leben gekommen. Darüber hinaus wurde ein weiterer Zivilist angegriffen – ein Mann auf einem Motorrad, der tödliche Verwundungen erlitten hat."
Ein weiterer Mann wurde bei einem Angriff auf sein Auto im Gebiet Cherson getötet. Dazu meldet das Oberhaupt des Bezirks Kachowka, Pawel Fipiptschuk:
"Heute Morgen wurde um 5:50 Uhr das Dorf Korobki angegriffen. Ein ziviles Auto verließ die Siedlung, als ein Sprengsatz von einer Drohne darauf abgeworfen wurde. Im Auto befanden sich ein Mann und eine Frau. Der Mann ist gestorben. Die Frau erlitt zahlreiche Splitterwunden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert."
Ukrainischer Raketenangriff auf Brjansk: Zahl der Getöteten steigt auf sechs
Die Anzahl der Menschen, die beim ukrainischen Raketenangriff gegen die russische Stadt Brjansk ums Leben gekommen sind, ist auf sechs Personen angestiegen. Alexandr Bogomas, Gouverneur des Gebiets Brjansk, berichtet auf seinem Telegramkanal unter Verweis auf eine Meldung des regionalen Katastrophenschutzministeriums zur Lage, Stand 18:42 Uhr MEZ:
"Durch den terroristischen Raketenangriff sind sechs Zivilisten getötet und 37 verwundet worden. Alle Verwundeten wurden ins Brjansker Gebietskrankenhaus eingewiesen, wo sie medizinisch versorgt werden."
Witkoff rechnet mit neuem Ukraine-Treffen in der kommenden Woche
Ein trilaterales Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine im Rahmen der Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts könnte nach Vermutung des Sondergesandten des US-Präsidenten, Steve Witkoff, in der kommenden Woche stattfinden. In einem Interview für den Fernsehkanal CNBC sagte er dazu:
"Ich denke, dass das trilaterale Treffen auf irgendeinen Zeitpunkt in der kommenden Woche verlegt wird."
Witkoff fügte hinzu, dass er sich im Hinblick auf die Möglichkeit einer Lösung des Konflikts weiterhin eine "positive Einstellung" bewahre.
Bulgarien: Zwei ukrainische Ex-Militärs wegen Spionageverdachts festgenommen
In Bulgarien sind zwei ehemalige ukrainische Militärangehörige verhaftet worden. Dies berichtet die bulgarische Zeitung 24 Tschassa unter Verweis auf gerichtliche Quellen.
Der Meldung zufolge wurden die Verdächtigten in der Nähe eines militärischen Objekts am 12. Januar festgenommen. Obwohl zu dem Prozess keine Einzelheiten vorliegen, wird den beiden Männern nach Angaben der Quelle der Zeitung Spionage für die Ukraine vorgeworfen. Die beiden Verdächtigten, Roman Sosulja und Alexei Timofejew, hatten zuvor beim ukrainischen Militär gedient und sollen danach in Spanien gelebt haben.
EU-Kommission: Protokoll zur Bewilligung des Kredits an Ukraine noch nicht fertig
Das Protokoll des Abkommens zwischen der Europäischen Kommission und der Ukraine über die Bewilligung eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro an Kiew steht noch nicht fest. Valdis Dombrovskis, EU-Kommissar für Wirtschaft, sagte dazu:
"Wir arbeiten gemeinsam mit der ukrainischen Regierung an der Fertigstellung der Finanzstrategie und des Protokolls des Abkommens, das die Bedingungen für den Erhalt des Kredits festlegt. Dies wird es ermöglichen, die Mittel nach dem Ende des legislativen Prozesses zu bewilligen. Unter den Mitgliedsstaaten besteht ein breiter Konsens bezüglich der Dringlichkeit dieses Kredits für die Ukraine."
Zuvor hatte Ungarn am 20. Februar die Gewährung des Kredits an Kiew bis zur Wiederaufnahme der Öllieferungen aus Russland über die Ukraine blockiert. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete diesen Schritt als Reaktion auf die Erpressung durch das Kiewer Regime, das aus politischen Gründen den Energieträgertransit behindere.
Merz lehnt Lockerung der Sanktionen gegen Russland ab
Bundeskanzler Friedrich Merz hat eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland wegen weltweit steigender Ölpreise abgelehnt. Am Dienstag sagte Merz in Berlin mit Blick auf den israelisch-amerikanischen Iran-Krieg:
"Ich teile die Hoffnung des amerikanischen Präsidenten, dass dieser Krieg schnell zu Ende geht. Und wenn er schnell zu Ende geht, dann werden wir auch relativ schnell eine Normalisierung wieder an den Ölmärkten und Energiemärkten sehen."
Deswegen sehe die Regierung in Berlin keine Veranlassung, über eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland nachzudenken. Die Hilfe für die Ukraine dürfe nicht unterbrochen werden.
"Vor die Wahl gestellt, Sanktionen oder Solidarität, dann steht unsere Haltung fest: Wir stehen auf der Seite der Ukraine und sind auch bereit, notfalls eine solche Phase durchzustehen."
Auch EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis sagte am Dienstag in Brüssel, dass die EU weiter maximalen Druck auf Russland ausüben müsse. Eine Lockerung der Erdöl-Sanktionen wäre "kontraproduktiv" und würde "Russlands Fähigkeit zur Kriegsführung stärken."
Russische Luftabwehr zerstört weitere 35 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 14 Uhr MEZ 35 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – 21,
- Teilrepublik Krim – 9,
- Region Krasnodar – 2,
- Gebiet Kursk – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Putin: Russland muss Öl- und Gaslieferungen von Europa weg auf aussichtsreiche Märkte umleiten
Die de-facto-Einstellung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman im Indischen Ozean verbindet, hat zu einem Anstieg der Frachtraten für Tanker im Nahen Osten auf Rekordniveau geführt. Die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten könnte zu einer Veränderung des Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Weltmarkt für Öl und Gas führen, was die Voraussetzungen für eine Neuausrichtung der Lieferungen russischer Energieträger schafft. Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin am 9. März auf einer Sitzung zur Lage auf dem Weltmarkt für Öl und Gas. Putin wies bei dem Treffen darauf hin, dass die derzeit hohen Rohstoffpreise nur vorübergehender Natur seien. Die globale Logistik der Lieferungen werde sich jedoch angesichts des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten zugunsten lukrativerer, vielversprechenderer Märkte verändern.
Darüber hinaus plant die Europäische Union, bis zum Jahr 2027 vollständig auf den Kauf russischer Energieträger zu verzichten. In diesem Zusammenhang wurde der russischen Regierung die Aufgabe übertragen, die Möglichkeit und Zweckmäßigkeit einer Einstellung der Energielieferungen an den europäischen Markt zu prüfen, diese Mengen auf "interessantere Richtungen" umzuleiten und sich auf diesen Märkten zu etablieren.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Trump kündigt nach Telefonat mit Putin Lockerung von Ölsanktionen an
US-Präsident Donald Trump hat am Montag angekündigt, vorübergehend einige Ölsanktionen aufzuheben, um die stark gestiegenen Ölpreise zu drücken. Grund ist der laufende Konflikt im Nahen Osten, der die Märkte massiv belastet. Die Maßnahme soll nur gelten, bis sich die Lage beruhigt.
Trump betonte zudem, dass er diese Strategie bereits in einem "konstruktiven Telefonat" mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin thematisiert habe. Dabei sei neben der Energiepolitik auch über eine mögliche Beendigung des Konflikts in der Ukraine gesprochen worden.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukraine greift Brjansk mit Raketen an
Die in der Nähe der Grenze zur Ukraine gelegene russische Stadt Brjansk ist Ziel eines ukrainischen Angriffs geworden. Eine Quelle berichtete gegenüber RT, dass Kiews Militär Raketen vom Typ Storm Shadow gegen die Stadt abgefeuert habe. Alexander Bogomas, Gouverneur des Gebietes Brjansk, bestätigte den Angriff und schrieb auf seinem Telegram-Kanal:
"Gegen die Stadt Brjansk wurde ein Raketenangriff verübt. Ukrainische Nazis griffen vorsätzlich Zivilisten an. Leider gibt es Tote und Verletzte."
Bogomas bezeichnete den Angriff als einen "unmenschlichen Terroranschlag". Nach vorläufigen Angaben ist bei dem Angriff, der gegen eine Fabrik zur Produktion von Mikroschaltkreisen während eines Schichtwechsels erfolgte, mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen, zwölf weitere wurden verletzt.
Auf sozialen Netzwerken veröffentlichen Einheimische Bilder von Rauchschwaden über der Stadt.
Peskow: Noch keine Termine für weitere Runde der Ukraine-Gespräche
Nach Angaben des Kremlsprechers Dmitri Peskow gebe es noch keine konkreten Daten oder Orte für die Fortsetzung der trilateralen Gespräche über die Ukraine. In dieser Woche sei ein solches Treffen nicht zu erwarten, sagte Peskow gegenüber Journalisten. Gleichzeitig betonte er, dass die Verhandlungen im Dreierformat fortgesetzt werden sollen.
"Alle sind daran interessiert, und vor allem sind die Amerikaner bereit, ihre Vermittlungsbemühungen fortzusetzen", kommentierte Peskow das gestrige Telefonat zwischen Wladimir Putin und Donald Trump.
Bortnikow: Terrorgefahr wird sich mit Verschlechterung der Lage der ukrainischen Armee verschärfen
Je schlechter die Lage der ukrainischen Streikräfte sein werde, desto höher sei die Terrorgefahr vonseiten des Regimes in Kiew. Dies erklärte Alexander Bortnikow, der Leiter des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB und Vorsitzender des Nationalen Komitees zur Bekämpfung des Terrorismus, in einem Interview für die Zeitung Rossijskaja Gaseta.
"Wir sind uns darüber im Klaren, dass unter dem heutigen Kiewer Regime, in dessen aggressive antirussische Politik der Westen erhebliche Mittel investiert und sogar sein Ansehen auf der internationalen Ebene geopfert hat, die terroristische Gefahr nicht nur bestehen bleibt, sondern sich mit der Verschlechterung der Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front weiter verschärfen wird."
"Wir sind darauf vorbereitet", betonte Bortnikow.
Ihm zufolge setze der FSB seine Arbeit gegen die ukrainischen Sabotage- und Terroraktivitäten beständig fort.
Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer nach ukrainischen Angriffen auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien infolge der Attacken in den letzten 24 Stunden ein Mensch getötet und weitere vier verletzt worden.
Ein Mann sei in der Nähe der Siedlung Korobki ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf sein Auto einen Sprengsatz abgeworfen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen. Eine Frau habe Verletzungen erlitten.
Bei einer ähnlichen Attacke sei ein Einwohner der Ortschaft Nowaja Sburjewka verletzt worden. Zwei weitere Zivilisten seien zu Schaden gekommen, als die ukrainische Artillerie die Siedlung Raiskoje unter Beschuss genommen habe.
Dem Gouverneur zufolge habe das ukrainische Militär insgesamt 25 Ortschaften unter Beschuss genommen. In der Siedlung Winogradowo habe ein Geschoss das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt.
Orbáns Wahlkampf: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen"
Seit diesem Montag sind in Budapest neue Wahlplakate von Viktor Orbáns Regierungspartei Fidesz zu sehen. Auf ihnen sind der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, der ungarische Oppositionspolitiker Péter Magyar sowie die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abgebildet.
Eines der aktuellen Wahlmottos lautet: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen" und zeigt das Abbild eines grinsenden ukrainischen Präsidenten.
Laut Orbán wird sein politischer Widersacher Magyar sowohl von Selenskij als auch von von der Leyen unterstützt.
Die Parlamentswahlen in Ungarn finden am 12. April statt.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden von mehr als 150 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 57 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 153 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 82 abgefangen wurden.
Gladkow meldet drei Verletzte.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, 12 Privathäuser, sechs Infrastrukturobjekte, vier Betriebe, drei soziale Einrichtungen, zwei Lager, eine Kirche und 23 Fahrzeuge beschädigt.
Ukrainische Drohne greift Markt in Wassiljewka an: Zwei Frauen verletzt
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje gibt es weitere Opfer als Folge der andauernden Attacken aus der Ukraine. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über eine Terrorattacke gegen die Stadt Wassiljewka. Dem Politiker zufolge habe der Gegner ein unbemanntes Luftfahrzeug eingesetzt. Die Drohne sei auf dem Stadtmarkt eingeschlagen. Zwei Frauen seien dabei verletzt worden. Man habe sie ins nächstliegende Krankenhaus eingeliefert. Balizki teilt ein Video vom Ort des Geschehens.
EU-Ratspräsident Costa nennt Russland einzigen Gewinner des Nahost-Kriegs
Russland ist nach Ansicht von EU-Ratspräsident António Costa bislang der einzige Gewinner des Kriegs im Nahen Osten. Bei einer Konferenz der EU-Botschafter am Dienstag in Brüssel verwies der Portugiese auf explodierende Energiepreise. Deshalb erhalte Moskau neue Ressourcen zur Finanzierung des Ukraine-Krieges. Zudem rücke der Konflikt im Nahen Osten in den Mittelpunkt und verringere die Aufmerksamkeit für die ukrainische Front. Costa mahnte zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch. Der EU-Ratspräsident plädierte für den Schutz der regelbasierten internationalen Ordnung.
"Freiheit und Menschenrechte lassen sich nicht mit Bomben erreichen. Nur das Völkerrecht garantiert sie."
Medienbericht: Pistorius besorgt 30 Patriot-Raketen für Ukraine
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat nach einem Spiegel-Bericht von Partnern 30 zusätzliche Patriot-Flugabwehrraketen für die Ukraine organisiert. Zusammen mit fünf weiteren der weltweit knappen High-Tech-Raketen vom Typ PAC-3 aus Bundeswehrbeständen sollen damit nun 35 der Abfangraketen in die Ukraine geliefert werden.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, Deutschland komme dem von Pistorius gemachten Vorschlag "vollumfänglich nach". Es sei gelungen, eine weitere Anzahl von PAC-3-Raketen für die mit dieser Initiative beabsichtigte Bereitstellung zu beschaffen. Damit liege man nahe an der geplanten Zielmarke. Die Raketen könnten der Ukraine zur Abwehr der anhaltenden russischen Luftangriffe mit dem Luftverteidigungssystem Patriot zur Verfügung gestellt werden.
Pistorius hatte im Februar nach Beratungen am Rande eines NATO-Treffens in Brüssel erklärt, Deutschland werde fünf weitere Lenkflugkörper für Patriot-Systeme an die Ukraine liefern, wenn andere Unterstützerstaaten insgesamt 30 davon spendeten. Er sei sehr optimistisch, dass man die "30 plus 5" erreiche. Es sei eine Frage von Tagen und nicht von Wochen oder Monaten, sagte damals der SPD-Politiker.
Baltikum: Die Grenzen zu Russland werden zur "Todeszone"
Derzeit wird von den baltischen Staaten an den Grenzen zu Russland und Weißrussland eine echte Sperrzone – praktisch eine "Todeszone" – eingerichtet. Wie wird dieses gigantische System namens "Baltische Verteidigungslinie" aussehen? Und warum sind die Einwohner dieser Gebiete darüber überhaupt nicht erfreut?
Mehr dazu in dieser Analyse von Stanislaw Leschtschenko auf unserer Website.
Zwei Opfer bei ukrainischen Angriffen auf zivile Fahrzeuge im Gebiet Saporoschje
Das ukrainische Militär setzt seine Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fort. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet zwei weitere Opfer in der Region.
Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner im Bezirk Pologi ein ziviles Auto an. Bei der Drohnenattacke wurde ein Mann des Jahrgangs 1986 verletzt. Darüber hinaus nahm das ukrainische Militär eine Straße im Bezirk Wassiljewka unter Beschuss. Ein Mann des Jahrgangs 1995, der Lebensmittel transportierte, kam dabei zu Schaden.
Die beiden Männer wurden mit zahlreichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Balizki bezeichnet ihren Gesundheitszustand als schwer.
Elf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den zurückliegenden 24 Stunden zwölf gezielte Angriffe auf friedliche Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unternommen hat. Demnach nahm der Gegner sechs Bezirke unter Beschuss. Infolge der Attacken wurden insgesamt elf Menschen, darunter drei Minderjährige, verletzt. Alle Verletzten wurden ärztlich versorgt.
Darüber hinaus teilt der Politiker mit, dass gegnerische Drohnen in der Region in der vergangenen Woche besonders aktiv waren.
Lager mit ausländischen Waffen in LVR entdeckt
Soldaten der Nationalgarde haben in der Nähe einer Ortschaft in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ein Lager der ukrainischen Armee mit ausländischen Waffen und Munition entdeckt, wie der Pressedienst der Behörde mitteilte.
In einem von einem Minenspürhund entdeckten unterirdischen Versteck fanden die Soldaten einen Panzerabwehrgranatwerfer vom Typ AT4 aus schwedischer Produktion und einen Handgranatenwerfer vom Typ Bulspike aus bulgarischer Produktion.
Neben Granatwerfern wurden im Versteck auch Handgranaten, elektrische Zünder, Artilleriepulver und TNT gelagert.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine durch entschlossene Aktionen der russischen Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr im Laufe des Tages etwa 1.265 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 240 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Anlagen für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und sieben Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 190 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, vier Artilleriegeschütze, ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 145 Kämpfer einbüßen. Zwei Radschützenpanzer vom Typ Stryker und ein MRAP-Fahrzeug vom Typ MaxxPro aus US-Produktion, fünf Autos, vier Feldartilleriegeschütze, ein Munitionslager und sechs Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und zwei Anlagen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 300 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwei Autos und eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 65 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband ein Artilleriegeschütz, neun Autos, fünf Anlagen für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager und ein Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 144 Bezirken getroffen.
Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben ein Su-27-Kampfflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen. Darüber hinaus haben die russischen Luftabwehrkräfte acht gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 241 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 121.335 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketensysteme, 28.143 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.685 Mehrfachraketenwerfer, 33.760 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 56.352 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
Puschilin: Russische Truppen in der DVR auf Vormarsch
Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin rücken die russischen Streitkräfte in der Donezker Volksrepublik weiterhin vor.
"Wir sehen den Vormarsch unserer Einheiten im Gebiet der Siedlungen Grischino und Sergejewka. Außerdem beobachten wir das Vorrücken unserer Einheiten und heftige Gefechte an den Zugängen zu Belizkoje und Nowy Donbass. Unsere Stoßtrupps rücken zudem in Richtung der Ortschaft Solotoi Kolodes vor."
Drohnenattacke auf Auto: Zivilist im russischen Grenzgebiet Brjansk verletzt
Gouverneur Alexander Bogomas wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres "barbarisches Verbrechen" im russischen Gebiet Brjansk vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner die Siedlung Klimowo mit FPV-Drohnen an. Eine gezielte Attacke galt einem fahrenden zivilen Pkw. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. In einem Krankenhaus wurde ihm die nötige medizinische Hilfe erwiesen. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Bogomas bezeichnet die Angreifer als "ukrainische Terroristen".
Russische Unteroffizierin über Militärlaufbahn, Auszeichnungen und Frontdienst
RT DE richtet den Blick auf Lebensrealitäten, die selten im Mittelpunkt stehen und haben mit jungen Frauen gesprochen, die an der speziellen Militäroperation teilnehmen. Sie geben Einblicke in eine Welt, die sonst als Männersache gilt – die Front aus den Augen einer Frau. Eine von ihnen: Unteroffizierin Anna Isakowa. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
EU-Sanktionsbeauftragter O'Sullivan: Russlands Wirtschaft kurz vor dem Kollaps
Der EU-Sanktionsbeauftragte David O'Sullivan hat der russischen Wirtschaft einen "verheerenden Zustand" attestiert. Im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte der Ire, zwar könnten Sanktionen allein den Ukraine-Krieg nicht stoppen, er sei sich jedoch absolut sicher, dass vier Jahre Sanktionen "erhebliche Auswirkungen" hätten.
"Alle Wirtschaftsindikatoren blinken rot. Das Land taumelt in eine Rezession, hat große Probleme mit den öffentlichen Finanzen, mit der Inflation und mit sehr hohen Zinsen."
Der Top-Beamte der EU-Kommission behauptete weiter, die Banken würden auf sehr schlechten Krediten sitzen. Russland stehe kurz vor einer Finanzkrise. Irgendwann werde die Situation für das Land unhaltbar. Man wisse nur nicht genau, wann dieser Moment komme, fügte O'Sullivan hinzu.
Einige Experten sind jedoch der Meinung, dass die Sanktionsstrategie des Westens im Fall von Russland nicht aufgeht. Denn das Modell funktioniere nur, solange keine materielle Knappheit herrsche, meint Henry Johnston. Seine Analyse gibt es hier auf unserer Webseite zu lesen.
Ukrainische Feuergruppe im Gebiet Sumy eliminiert
Eine Drohneneinheit des russischen Truppenverbands Nord, die im Rahmen der Erweiterung der Pufferzone im Gebiet Sumy operiert, hat eine mobile ukrainische Feuergruppe der Luftverteidigung nahe der Ortschaft Tjotkino vollständig eliminiert. Dies meldete eine Militärangehörige des Truppenverbands Nord mit dem Rufnamen "Fanat" gegenüber RIA Nowosti.
Ihr zufolge bewegte sich der Gegner in einem als ziviles Auto getarnten Fahrzeug. Die ukrainischen Soldaten wurden jedoch aufgespürt und durch russische Drohnenpiloten außer Gefecht gesetzt.
"Infolgedessen wurden alle Drohnenabwehrwaffen und -ausrüstung sowie drei Soldaten neutralisiert."
Streit zwischen Kiew und Budapest geht weiter: Ukrainisches Außenministerium bestellt Ungarns Botschafter ein
Nach der Beschlagnahmung eines ukrainischen Geldtransporters in Ungarn und der Festnahme von sieben Begleitern hat das ukrainische Außenministerium den ungarischen Botschafter einbestellt. In einer Protestnote warf Kiew Budapest unter anderem Verstöße gegen die Europäische Menschenrechtskonvention im Umgang mit ukrainischen Staatsbürgern vor. Darüber hinaus bezichtigte die diplomatische Behörde das EU- und NATO-Land illegaler Festnahmen, übermäßiger Gewaltanwendung und Einschüchterung.
Die ungarische Polizei hatte in der vergangenen Woche zwei Geldtransporter mit sieben Mitarbeitern der staatlichen ukrainischen Sparkasse kurzzeitig festgesetzt und Geldwäschevorwürfe erhoben. Trotz eines offiziellen Antrags sei ukrainischen Konsularbeamten kein Zugang zu den Festgenommenen gewährt worden, hieß es nun aus dem Kiewer Außenministerium.
Hintergrund des Skandals ist der Streit zwischen Ungarn und der Ukraine um Erdöllieferungen aus Russland. Seit der Beschädigung der Pipeline und der Aussetzung der Lieferungen am 27. Januar fordert Budapest Kiew zur schnellen Reparatur und zur Wiederaufnahme des Transits auf. Der ukrainischen Darstellung zufolge ist eine schnelle Reparatur nicht möglich, was Ungarn und auch die Slowakei bezweifeln.
Iran-Krieg verzögert Friedensgespräche zur Ukraine weiter
Aufgrund des israelisch-amerikanischen Krieges gegen Iran ist eine weitere Verhandlungsrunde zu einer Friedenslösung in der Ukraine verschoben worden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij schrieb nach einer Beratung mit dem Verhandlungsteam des osteuropäischen Landes auf der Plattform X:
"Derzeit liegt der Schwerpunkt der Partner und die ganze Aufmerksamkeit auf der Situation um Iran."
Die Verschiebung sei auf Vorschlag der US-Seite erfolgt. Die Ukraine sei dennoch jederzeit und in jedem Format zu Treffen bereit.
Gleichzeitig warf der Politiker Moskau vor, die Situation im Nahen Osten zu Russlands Gunsten auszunutzen. Moskau versuche eine "zweite Front gegen die Ukraine und den ganzen Westen" zu errichten.
Zuvor hatte das ukrainische Präsidentenbüro Presseberichte über ein mögliches Treffen in Istanbul am Mittwoch dementiert. Bereits in der vergangenen Woche waren geplante Gespräche zwischen Russland und der Ukraine mit US-Vermittlung in Abu Dhabi aufgrund der Sicherheitslage verschoben worden.
Ukrainische Angriffe in der vergangenen Woche: Fast 500.000 Nutzer waren ohne Strom
Fast eine halbe Million Haushalte waren nach ukrainischen Angriffen auf russische Energieanlagen in der vergangenen Woche ohne Strom. Dies berichtete Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"Die ukrainischen Formationen strebten danach, unerträgliche Lebensbedingungen für die Zivilbevölkerung zu schaffen, indem sie gezielte Attacken auf Energieobjekte verübten, insbesondere auf Verteilungsstationen, die die Stromversorgung mehrerer Bezirke gewährleisten. In der vergangenen Woche waren etwa 494.400 Menschen wegen solcher Angriffe von Stromausfällen betroffen."
Laut Miroschnik war das Gebiet Belgorod am stärksten betroffen: Dort waren 430.000 Nutzer ohne Strom.
Das Gebiet Belgorod ist zudem die Region, die vom Gegner am häufigsten attackiert wurde: In der vergangenen Woche setzten die ukrainischen Streitkräfte täglich zwischen 150 und 180 Drohnen ein, so Miroschnik.
Ukrainische Angriffe: Rund 5.000 Menschen im Gebiet Kursk ohne Strom
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. März bis 5 Uhr MEZ am 10. März 41 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit evakuierte grenznahe Ortschaften 30-mal unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zehn Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurde ein 55 Jahre alter Einwohner der Siedlung Ilek verletzt, als eine ukrainische Drohne sein Haus angriff. Das Dach und die Fassade des Einfamilienhauses wurden beschädigt. Ein weiteres Einfamilienhaus kam in der Siedlung Kommunar zu Schaden.
Ferner berichtet der Gouverneur über einen größeren Stromausfall im Bezirk Belaja. Etwa 5.000 Menschen sind derzeit von der Stromversorgung abgeschnitten. Sobald die Sicherheitslage vor Ort es erlaubt, wird mit den Reparaturarbeiten begonnen werden.
Russische Fähnrichin: "Wir retten Soldantenleben"
Angelina Manowa hat sich durch besondere Fähigkeiten und tapferes Handeln in der Spezialoperation in der Ukraine ausgezeichnet. Dafür wurde sie sogar mit der Lebensrettermedaille ausgezeichnet. Im Gesprächt mit RT DE erzählte Manowa über ihren Einsatz. Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. März 19 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka — 3,
- Rybaltsche — 3,
- Kochany — 2,
- Golaja Pristan — 3,
- Welikaja Lepeticha — 4,
- Aljoschki — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Kasatschji Lageri, Welikaja Lepeticha, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert.
Infolge einer Drohnenattacke seien in Welikaja Lepeticha ein Wohnhaus und ein Auto beschädigt worden, heißt es.
Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung liegen bislang nicht vor.
DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb des vergangenen Tages sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. März bis 0 Uhr am 10. März (Ortszeit) wurden drei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen vier Zivilisten, darunter ein Kind, ums Leben. Zehn weitere Menschen, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen. 33 Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw, ein Kommunalfahrzeug und mehrere Autos wurden beschädigt.
Über 180 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe
Binnen einer Woche wurden 183 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche erlitten 153 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen, darunter neun Minderjährige. 30 Menschen wurden getötet, darunter ein Minderjähriger. Unter den Opfern gibt es ganze Familien. In der DVR wurde eine Familie von vier Menschen, darunter ein siebenjähriger Junge, bei einem Drohnenangriff getötet. Im Gebiet Saporoschje kamen die Eltern ums Leben, ihr sechsjähriger Sohn erlitt Verletzungen."
Miroschnik präzisierte, dass die meisten Zivilisten durch feindliche Angriffe in den Regionen Belgorod, Cherson und Saporoschje sowie in der DVR verletzt wurden. Darüber hinaus waren Angriffe ukrainischer Kampfdrohnen die häufigste Todes- oder Verletzungsursache (etwa 82 Prozent der Fälle).
Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 3.600 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Attacken
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurden zwei Menschen infolge der ukrainischen Angriffe getötet, 19 weitere erlitten Verletzungen.
"Das Wochenende ist vorbei. Es war ein sehr schwieriges Wochenende für die Region Belgorod. 19 Menschen wurden verletzt, zwei Menschen starben."
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 17 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Republik Krim – neun,
- Gebiet Belgorod – fünf,
- Gebiet Kursk – drei.
9.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Gebiet Saporoschje: Ukrainische Streitkräfte greifen Bus mit jungen Sportlern an
Ukrainische Drohnen haben im Gebiet Saporoschje einen Bus mit Jugendlichen angegriffen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Auf seinem Kanal auf der Plattform MAX schrieb er:
"Feindliche Drohnen haben eine Tankstelle im Stadtbezirk Tokmak angegriffen. […] Splitter beschädigten einen Schulbus mit Kindern, die von einem Sportwettkampf zurückkamen."
Drei Jugendliche der Jahrgänge 2011, 2012 und 2013 sowie ihr Trainer wurden verletzt. Alle Verletzten werden derzeit im Krankenhaus behandelt.
Gebiet Brjansk: Zivilist bei Angriff ukrainischer Streitkräfte verletzt
Bei einem Mörserangriff der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk wurde ein Zivilist verletzt, wie der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Ukrainische Nazis haben das Dorf Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk mit Mörsern beschossen. Leider wurde dabei ein Zivilist verletzt."
Der Gouverneur fügte hinzu, dass ein Wohngebäude beschädigt wurde und Rettungskräfte im Einsatz seien.
Einstündiges Telefonat: Donald Trump ruft Wladimir Putin an
Am Montag telefonierten der russische Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump miteinander, wie der Präsidentenberater Juri Uschakow am Abend bekanntgab. Nach seinen Angaben dauerte das Gespräch eine Stunde.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
21 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Das russische Verteidigungsministerium meldet, dass die Luftabwehrkräfte innerhalb von sechs Stunden 21 ukrainische Drohnen abgeschossen haben. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit fingen die Luftabwehrkräfte 21 unbemannte ukrainische Luftfahrzeuge ab:
- zehn über dem Gebiet Kursk,
- acht über dem Gebiet Belgorod,
- drei über dem Gebiet Brjansk."
Kritik an Selenskij nimmt in der Ukraine zu
Die Kritik an Wladimir Selenskij in der Ukraine verschärft sich laut russischen Sicherheitsbeamten aufgrund der Diskussionen über einen möglichen Einsatz ukrainischer Streitkräfte im Nahen Osten. Eine Quelle sagte:
"Der Nationalist Witali Kupri ist überzeugt, dass der Chef des Kiewer Regimes versucht, sich auf diese Weise politisches Asyl zu verschaffen."
Die ukrainischen Sicherheitsbehörden prüfen derzeit ernsthaft die mögliche Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte an einer potenziellen Bodenoperation im Nahen Osten.
Medien: Nächste Gesprächsrunde zur Ukraine könnte am 11. März in Istanbul stattfinden
Laut einem Bericht von NV, der sich auf eine informierte Quelle beruft, könnte am 11. März ein neues Treffen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stattfinden. Der Telegram-Kanal des ukrainischen Radiosenders meldete:
"Die nächste Runde der trilateralen Gespräche ist für den 11. März in Istanbul geplant."
Das Büro des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan hat diese Information bislang nicht bestätigt.
Putin: Russland ist bereit, mit Europäern bei Öl- und Gaslieferungen zusammenzuarbeiten
Russland ist bereit, mit den Europäern bei der Öl- und Gasversorgung zusammenzuarbeiten, doch wir brauchen Signale ihrer Bereitschaft dazu, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin. Bei dem heutigen Treffen zum globalen Öl- und Gasmarkt sagte er:
"Wir sind bereit, mit den Europäern zusammenzuarbeiten, aber wir brauchen von ihnen Signale, dass sie bereit und willens sind, mit uns zusammenzuarbeiten und dass sie diese Stabilität und Widerstandsfähigkeit gewährleisten werden."
Putin betonte außerdem, dass Russland weiterhin Energie liefern werde, unter anderem an die Slowakei und Ungarn. Der Präsident erklärte:
"Ich betone, und ich wiederhole, dass Russland ein zuverlässiger Energielieferant ist – das war schon immer so. Wir werden selbstverständlich weiterhin Öl und Gas an jene Länder liefern, die selbst zuverlässige Partner sind. Ich spreche hier nicht nur von unseren Partnern im asiatisch-pazifischen Raum, sondern auch von osteuropäischen Ländern wie der Slowakei und Ungarn."
Ukraine: Mann greift TZK-Mitarbeiter mit Messer an
Ein Wehrpflichtiger im Gebiet Iwano-Frankowsk in der Westukraine griff Mitarbeiter des Wehrdienstamtes mit einem Messer an, die ihn zum Wehrdienst einberufen wollten. Dies teilt das operative Kommando der Streitkräfte der Ukraine "West" mit. In einer auf der Facebook-Seite des Kommandos veröffentlichten Erklärung heißt es:
"In der Ortschaft Broschnew-Ossada im Bezirk Kalusch verübte ein Wehrpflichtiger während einer Veranstaltung zur Benachrichtigung ukrainischer Bürger über das Wehrpflichtalter ein Massaker, indem er zwei Mitarbeiter des Wehrdienstamtes (TZK) im Bezirk Kalusch mit Stich- und Schnittwunden verletzte."
Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes hatten den Mann nach seinen Wehrdienstunterlagen gefragt, woraufhin er zu fliehen versuchte. Als sie ihn einholten, griff er die TZK-Mitarbeiter mit einem Messer an. Das Kommando fügte hinzu:
"Die Mitarbeiter des Wehrdienstamtes wurden ins Krankenhaus gebracht und dort medizinisch versorgt; sie sind nicht in Lebensgefahr. Die Polizei fahndet nach dem Angreifer."
Orbán fordert von der Leyen auf, EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen auszusetzen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen Brief an die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, geschickt und die sofortige Aufhebung der EU-Sanktionen gegen russische Energieunternehmen gefordert.
Orbán erklärte, er habe diesen Vorschlag angesichts der drohenden drastischen Preiserhöhungen bei Öl und Gas infolge des Nahostkonflikts unterbreitet. In einer Videoansprache, die vom Fernsehsender M1 ausgestrahlt wurde, sagte Orbán:
"Wir müssen alle Sanktionen gegen russische Energieunternehmen in ganz Europa überprüfen und aussetzen. Diesen Vorschlag habe ich heute in einem Brief der Präsidentin der Europäischen Kommission, von der Leyen, unterbreitet."
Er wies darauf hin, dass die drohenden steigenden Energiepreise in Europa nicht nur durch den militärischen Konflikt im Nahen Osten, sondern auch durch die Aussetzung des russischen Öltransits durch die Ukraine über die Druschba-Pipeline entstanden seien. Der Ministerpräsident betonte:
"Die von Wladimir Selenskij verhängte Ölblockade stellt nicht nur für Ungarn und die Slowakei, sondern für die gesamte Europäische Union eine große Bedrohung dar."
Seiner Ansicht nach sei es in dieser Situation nicht nur notwendig, das Verbot russischer Öl- und Gaslieferungen an EU-Länder aufzuheben, sondern auch zu verhindern, dass die Diesel- und Benzinpreise im Inland auf ein unannehmbares Niveau steigen. Orbán erklärte:
"Zu diesem Zweck habe ich für heute eine außerordentliche Regierungssitzung einberufen."
Ukrainischer Oberst-Flieger fällt beim Kampfeinsatz
Oberst Alexander Dowgatsch, Kommandeur der 39. Brigade der taktischen Luftwaffe der Ukraine, kam bei einem Kampfeinsatz im Kriegsgebiet ums Leben. Dies teilt die Pressestelle der ukrainischen Luftwaffe mit und präzisiert, dass dies "unter Bedingungen einer erheblichen Überlegenheit des Luftgegners und eines starken Widerstands der feindlichen Luftabwehrsysteme" geschehen sei.
Gebiet Cherson: Frau bei Angriff ukrainischer Streitkräfte ums Leben gekommen
Bei einem Angriff ukrainischer Kämpfer im Gebiet Cherson wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt, wie Gouverneur Wladimir Saldo mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"In Tawrijskoje wurde eine 1962 geborene Frau bei einem durch Beschuss verursachten Brand in einem Privathaus getötet."
Ein Mann wurde in Tschistopolje durch die Detonation eines Sprengsatzes verletzt, ein weiterer in Kostogrysowo durch Beschuss; beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert, fügte Saldo hinzu.
In Skadowsk wurden Rettungskräfte bei der Löschung eines Fahrzeugbrandes zweimal von Drohnen angegriffen; niemand wurde verletzt.
Der Feind griff außerdem Aljoschki, Dnjeprjany, Schelesny Port, Kachowka, Korobki, Nowaja Kachowka, Pestschanowka und Proletarka an, so der Gouverneur weiter.
Putin über Beziehungen zwischen Ukraine und EU: "Der Schwanz wedelt mit dem Hund"
Der russische Präsident hat geäußert, dass Europa derzeit mit den Folgen seiner Politik in der Ukraine konfrontiert sei, darunter auch mit der sich verschärfenden Energiekrise, und bezeichnete den Konflikt als einen systemischen Fehler des Westens.
In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin die Situation in den Beziehungen zwischen Kiew und Europa als seltsam. Seiner Meinung nach entsteht der Eindruck, dass in diesen Beziehungen "der Schwanz mit dem Hund wedelt" und nicht umgekehrt.
Zur Erinnerung: Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba nach Ungarn und in die Slowakei wurde Ende Januar eingestellt. Kiew führte dies auf eine Beschädigung der durch die Ukraine verlaufenden Pipeline zurück. Budapest und Bratislava warfen Kiew "Energie-Erpressung" vor und waren der Ansicht, dass die Ukraine die Lieferungen aus politischen Gründen nicht wieder aufnimmt.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Selenskij-Berater beklagt sich über mangelnde Hilfe des Westens
In den vier Jahren des Konflikts mit Russland soll die Ukraine nur 600 Patriot-Flugabwehrraketen erhalten haben. Diese Zahlen nannte Selenskijs Berater Dmitri Litwin in einem Gespräch mit der Zeitung New York Times.
Der EU-Kommissar für Verteidigung, Andrius Kubilius, gab unterdessen ganz andere Zahlen an. Ihm zufolge habe die Ukraine in drei Wintermonaten 700 PAC-3-Abfangraketen für Patriot eingesetzt. Er merkte an, dass die USA und ihre Verbündeten eine solche Menge an Raketen in nur wenigen Tagen des Konflikts mit Iran verbraucht hätten.
Ukrainisches Gericht nimmt Kommandeur der Logistik ukrainischer Streitkräfte in Untersuchungshaft
Das Oberste Antikorruptionsgericht der Ukraine gab bekannt, dass es Andrei Ukrainez, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe, wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft genommen hat. In einer auf dem Telegram-Kanal des Gerichts veröffentlichten Erklärung heißt es:
"Am 9. März 2026 bestätigte die Berufungskammer des Obersten Antikorruptionsgerichts der Ukraine die Entscheidung des Untersuchungsrichters vom 27. Februar 2026, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe vorsorglich in Untersuchungshaft zu nehmen. Alternativ ordnete das Gericht die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von sieben Millionen Griwna (159.200 US-Dollar) an. Die Kaution wurde bisher nicht hinterlegt, und der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Haft."
Das Gericht nannte den Namen des Verdächtigen nicht, laut dem ukrainischen Fernsehsender Obschtschestwennoje handelt es sich jedoch um Andrei Ukrainez.
Fünfzehn ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die Luftabwehrkräfte im Einsatz haben innerhalb von sechs Stunden 15 ukrainische Drohnen zerstört, darunter vier über dem Gebiet Nowgorod und eine über dem Gebiet Leningrad, so das russische Verteidigungsministerium. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 9. März dieses Jahres, zwischen 8:00 und 14:00 Uhr, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 15 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:
- sieben Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- vier Drohnen über dem Gebiet Nowgorod,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Brjansk und
- je eine Drohne über den Gebieten Leningrad und Kursk."
Russische Streitkräfte zerstören MLRS-Raketenwerfer nahe Charkow
Russische Streitkräfte haben laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums einen MLRS-Raketenwerfer, einen Mehrfachraketenwerfer, nahe des Dorfes Molodowaja im Gebiet Charkow mit zwei Lenkraketen angegriffen. Die Behörde erklärte:
"Der MLRS-Raketenwerfer, seine Begleitfahrzeuge und bis zu zehn ukrainische Soldaten wurden zerstört."
Die russischen Truppenverbände "Nord" und "West" operieren in diesem Frontabschnitt. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners in ihrem Verantwortungsbereich auf insgesamt 415 Kämpfer. Zudem wurden zwei Panzer, ein Schützenpanzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Fahrzeuge, drei MLRS-Raketenwerfer, zwei Munitionsdepots und acht Versorgungslager eliminiert.
EU stellt Kiew seit 2022 195 Milliarden Euro zur Verfügung
Die Europäische Union (EU) gewährte der Ukraine seit 2022 195 Milliarden Euro an Unterstützung. Dies gab die Außenbeauftragte der Union, Kaja Kallas, während einer Konferenz der EU-Vertreter in Brüssel bekannt:
"Die EU ist der wichtigste Verbündete der Ukraine und hat seit 2022 195 Milliarden Euro bereitgestellt."
Dabei sind in diesem Betrag laut ihren Angaben 90 Milliarden Euro an Kreditunterstützung nicht enthalten, die sich derzeit in der "Phase der Abstimmung" befinden.
Gebiet Saporoschje: Zwei Todesopfer durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte
Zwei Menschen kamen ums Leben und vier wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte innerhalb eines Tages im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit:
"Der Gegner hat in den letzten 24 Stunden mindestens sieben gezielte Angriffe auf friedliche Siedlungen im Gebiet Saporoschje durchgeführt. Vier Menschen wurden verletzt, darunter ein Minderjähriger. Zwei Menschen wurden getötet – ein Ehepaar wurde Opfer eines direkten Treffers einer feindlichen Granate in einem Auto in Pologi."
Russische Drohnen können bei jedem Wetter fliegen
Die Entwicklung russischer Technologien ermöglicht es den Abteilungen für unbemannte Systeme, Aufklärungsflüge auch unter schlechten Wetterbedingungen durchzuführen. Darüber berichtete gegenüber RIA Nowosti Drohnenbetreiber mit dem Rufnamen "Kabina" der 55. Marineinfanteriedivision, die im Interesse des russischen Truppenverbands "Mitte" operiert:
"Im Werk werden verschiedene Hilfsmittel für den Einsatz hergestellt, damit wir fliegen können, wenn der Gegner glaubt, dass kein 'Vogel' einfliegen kann."
Der Gesprächspartner der Agentur schätzte den Entwicklungsstand der russischen Technologien hoch ein und präzisierte, dass der Gegner bei schlechtem Wetter seine Anti-Drohnen-Maßnahmen deutlich verringere:
"Wir fliegen heran und sehen, wie sich die feindliche Infanterie ruhig bewegt, wie sie in der Nähe von Häusern umhergeht, wie sie sich auf der Suche nach Wasser und Proviant fortbewegt. Wir beobachten Munitionslieferungen. Im Grunde findet die gesamte Bewegung des Gegners bei schlechtem Wetter statt."
RT DE: Frauentag im Einsatz – Militärsanitäterin über Mut und Verantwortung
Zum Internationalen Frauentag spricht RT DE mit Oksana Woronkowa, leitende Krankenschwester des 39. Garde-Sanitätsbataillons der Luftlandedivision, das derzeit im Verband "Nord" im Einsatz ist.
Die Wachmeisterin berichtet von Evakuierungen unter schwerem Mörserbeschuss, bei denen Verwundete gemeinsam im Team in Sicherheit gebracht wurden. Für ihren Einsatz erhielt sie staatliche Auszeichnungen, darunter die Medaille für Tapferkeit. Woronkowa betont im Interview, dass Mut, Disziplin und Teamgeist entscheidend seien – und dass sie ihre Entscheidung für eine militärische Laufbahn bis heute nicht bereut.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft in DVR
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums befreiten die russischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden die Ortschaft Golubowka in der DVR. Demnach verloren die ukrainischen Truppen innerhalb eines Tages insgesamt etwa 1.325 Kämpfer.
Binnen 24 Stunden griffen russische Militärs Energieinfrastruktureinrichtungen an, die die ukrainischen Streitkräfte versorgen, sowie Ausbildungs- und Startplätze ukrainischer Kampfdrohnen.
Zudem schossen russische Luftabwehrsysteme 754 flugzeugähnliche Drohnen ab.
SIPRI: Ukraine weltweit größter Importeur von Waffen zwischen 2021 und 2025
Laut einem neuen Bericht des Stockholmer Instituts für Internationale Friedensforschung (SIPRI) importierte die Ukraine mehr Waffen als jedes andere Land der Welt im Zeitraum von 2021 bis 2025.
Auf das Land entfielen während dieser Zeit 9,7 Prozent aller Waffenankäufe weltweit. Zum Vergleich: Im Zeitraum 2016 bis 2020 kaufte die Ukraine nur 0,1 Prozent der weltweit verkauften Waffen.
Die wichtigsten Waffenlieferanten für die Ukraine waren die Vereinigten Staaten von Amerika mit etwa 41 Prozent aller Lieferungen, gefolgt von Deutschland und Polen.
RT DE: Zum Frauentag – Oberleutnant über Militärlaufbahn, Auszeichnungen und Frontdienst
Zum Internationalen Frauentag spricht RT DE mit Oberleutnant Jana Werweina, die an der speziellen Militäroperation teilnimmt. Die Offizierin aus einer Militärfamilie berichtet im Interview über ihren Weg von der Kindheit in einer Garnison über die Ausbildung an der Rjasaner Luftlandeschule bis zu ihrem Einsatzdienst.
Sie schildert ihre ersten Fallschirmsprünge, die Umstellung vom zivilen Leben zur Soldatin sowie die Herausforderungen der langen Trennung von der Familie. Für ihre Leistungen erhielt sie unter anderem die Schukow-Medaille und eine Auszeichnung des Zentralen Armeesportclubs.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Medien: Ukrainische Streitkräfte verlegen Regiment aus Häftlingen und Deserteuren in Gebiet Sumy
Die ukrainischen Truppen verlegen das 33. separate Angriffsregiment, das aus Verurteilten und Deserteuren besteht, aus dem Gebiet Saporoschje in das Gebiet Sumy. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den russischen Geheimdiensten:
"Die Zusammensetzung erfolgt überwiegend durch Häftlinge und gefasste Deserteure. Das Regiment verfügt über eigene Sperrtruppen."
163 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Russische Luftabwehrsysteme konnten in der vergangenen Nacht 163 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abfangen und zerstören. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
So wurden 54 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, 47 über der Republik Krim, 16 über der Region Krasnodar, 11 über dem Gebiet Kaluga, acht über dem Gebiet Nowgorod, fünf über dem Gebiet Belgorod, jeweils vier Drohnen über dem Schwarzen Meer und dem Gebiet Smolensk, jeweils drei Drohnen über dem Gebiet Woronesch und der Republik Adygeja, jeweils zwei Drohnen über dem Gebiet Rostow und dem Asowschen Meer, jeweils eine Drohne über den Gebieten Astrachan, Wolgograd, Orjol und Twer eliminiert.
Ukrainische Streitkräfte verlieren binnen einer Woche fast 9.000 Soldaten
Die Verluste der ukrainischen Streitkräfte beliefen sich in der vergangenen Woche auf fast 9.000 Tote und Verwundete, darunter auch ausländische Söldner. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko nach einer Analyse der Daten des russischen Verteidigungsministeriums:
"Die sanitären und unwiederbringlichen Verluste des Gegners beliefen sich auf etwa 8.900 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Marotschko präzisiert, dass die größten Verluste im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Mitte zugefügt worden seien, welcher an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.
RT DE: Frauentag im Schatten des Krieges – Soldatin berichtet von ihrem Dienst als Medizinerin
Zum Internationalen Frauentag rücken ungewöhnliche Perspektiven in den Mittelpunkt: RT DE spricht mit jungen Frauen, die an der speziellen Militäroperation teilnehmen. Eine von ihnen ist Gefreiter Tatjana Golowanowa, Militärmedizinerin, die sich 2023 bewusst für einen Armeevertrag entschied.
Im Video schildert sie ihren Weg von der medizinischen Ausbildung ins Militär, den anfänglichen Schock ihrer Familie und ihren Einsatz an der Front.
Für ihre Arbeit wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem mit der Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse und der Medaille des heiligen Lukas – und betont, wie wichtig Mut, Pflichtgefühl und Anerkennung für medizinisches Personal im Einsatz sind.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
8.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat laut Angaben des Verteidigungsministeriums 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 8. März dieses Jahres, zwischen 18:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 30 ukrainische Drohnen ab und zerstörten sie:
- acht Drohnen über dem Gebiet Tula,
- sechs Drohnen über der Region Krasnodar,
- fünf Drohnen über dem Gebiet Brjansk,
- vier Drohnen über dem Gebiet Rjasan,
- drei Drohnen über dem Gebiet Orjol,
- zwei Drohnen über der Region Moskau,
- eine Drohne über dem Gebiet Belgorod,
- eine Drohne über dem Schwarzen Meer"
Ukrainische Streitkräfte erleiden kolossale Verluste beim Versuch, den Fluss Woltschja zu überqueren
Die ukrainische Armee hat bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow zu überqueren, kolossale Verluste erlitten, wie russische Sicherheitskräfte berichten. Die Quelle erklärte:
"Die 159. Separate Mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte erleidet bei dem Versuch, den Fluss Woltschja nahe des Dorfes Sybino im Bezirk Woltschansk zu überqueren, kolossale Verluste … Tausende ukrainische Soldaten gelten derzeit als vermisst und befinden sich auf dem Grund des Flusses, dennoch schickt das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte weiterhin Personal dorthin, um es dem Tod auszuliefern."
Weiter wurde angemerkt, dass die ukrainischen Soldaten den Fluss Woltschja als "Fluss des Todes" bezeichnen.
170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Das russische Verteidigungsministerium hat gemeldet, dass die in Alarmbereitschaft befindlichen Luftverteidigungssysteme innerhalb von vier Stunden 170 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen haben. In einem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 14:00 und 18:00 Uhr Moskauer Zeit fingen die Luftabwehrsysteme in Alarmbereitschaft 170 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:
- 73 über dem Gebiet Brjansk,
- 27 über der Region Krasnodar,
- 19 über dem Gebiet Tula,
- 11 über dem Gebiet Belgorod,
- 10 über dem Gebiet Rjasan,
- 6 über dem Gebiet Kursk,
- 5 über dem Asowschen Meer,
- 5 über dem Gebiet Kaluga,
- 4 über dem Schwarzen Meer,
- 3 über dem Gebiet Orjol,
- 3 über der Republik Krim,
- 3 über der Region Moskau, darunter zwei, die über Moskau flogen,
- 1 über dem Gebiet Lipezk."
Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohne greift Krankenwagen an
Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat einen Krankenwagen im Dorf Samostje im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod angegriffen. Laut dem Telegram-Kanal der regionalen Einsatzgruppe gab es keine Verletzten.
Die Ärzte befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs in einem Haus, wo sie einen Patienten versorgten. Niemand wurde verletzt.
Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs wurde der Krankenwagen beschädigt.
Luftabwehrkräfte wehren Drohnenangriff auf Moskau ab
Die Luftabwehr hat zwei Drohnen der ukrainischen Streitkräfte abgeschossen, die auf Moskau zuflogen, wie Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilte. Auf der Plattform MAX schrieb er:
"Einsatzkräfte sind an der Absturzstelle im Einsatz."
Der Flughafen Schukowski ist vorübergehend für alle Flüge gesperrt.
Gebiet Saporoschje: Bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto Ehepaar ums Leben gekommen
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Gebiet Saporoschje wurden ein Ehepaar getötet und ein Kind verletzt, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Die ukrainischen Streitkräfte haben in der Stadt Pologi einen Angriff mit einer Drohne auf ein ziviles Fahrzeug durchgeführt. Ein Ehepaar im Auto wurde durch einen Volltreffer getötet."
Laut Balizki befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs auch ihre kleinen Kinder im Auto. Ein sechsjähriger Junge wurde verletzt und befindet sich im Krankenhaus, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen, fügte der Gouverneur hinzu. Der zweijährige Junge blieb glücklicherweise unverletzt, präzisierte Balizki. Er wird derzeit von Polizeibeamten auf der Polizeiwache betreut, und über seine Übergabe an die Angehörigen wird entschieden, so der Gouverneur.
Die Familie werde jede erdenkliche Hilfe und Unterstützung erhalten, betonte Balizki und sprach den Familien der Opfer sein tiefstes Beileid aus.
Peskow fragt sich, welches Recht das Völkerrecht ersetzt hat
Die Welt hat das verloren, was einst Völkerrecht genannt wurde, und niemand kann bisher benennen, was an seine Stelle getreten ist, erklärte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Westi.
Er äußerte sich im Zusammenhang mit der Destabilisierung im Nahen Osten, die sowohl wirtschaftliche als auch politische Folgen hat. Peskow sagte:
"Ehrlich gesagt verstehe ich nicht einmal, wie man von irgendjemandem verlangen kann, sich an die Normen und Prinzipien des Völkerrechts zu halten (…) Es existiert im Grunde nicht mehr. Und ehrlich gesagt kann niemand benennen, welches Recht das Völkerrecht ersetzt hat. Man kann diese Frage nur politisch diskutieren, aber niemand kann eine klare Definition liefern."
In diesem Zusammenhang, so fuhr er fort, habe der russische Präsident Wladimir Putin recht:
"Inmitten dieses verheerenden Sturms, der nun begonnen hat, müssen wir uns auf uns selbst, auf unsere Interessen, auf unser Potenzial konzentrieren."
Selenskij: Ukrainische Militärs schon morgen in Nahost für Drohnenbekämpfung
Die ersten ukrainischen Militärangehörigen reisen morgen in den Nahen Osten. Dies gab der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij laut dem Telegram-Kanal Solowjow Live bekannt. Der Chef des Kiewer Regimes sagte:
"Die ersten ukrainischen Militärangehörigen und Experten reisen morgen in den Nahen Osten, um die Länder des Persischen Golfs im Abschuss iranischer Drohnen zu schulen."
Selenskij hatte zuvor angekündigt, Drohnenabwehrexperten in Länder des Nahen Ostens zu entsenden, angeblich auf Bitten der Vereinigten Staaten, die seiner Ansicht nach keinen zuverlässigen Schutz für Kiewer Einrichtungen gewährleisten könnten. Er gab weder die Anzahl der entsandten Spezialisten noch deren genauen Einsatzort bekannt.
Bericht: Ukrainische Delegation nach versuchtem Attentat auf Alexejew zur Rede gestellt
Die russische Delegation hat der ukrainischen Seite bei den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts eine scharfe Frage zum Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew, dem Ersten Stellvertretenden Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, gestellt. Dies erklärte Igor Kostjukow, Chef der Hauptverwaltung des Generalstabs der russischen Streitkräfte. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin sagte er:
"Die Frage wurde definitiv gestellt. Und zwar mit Nachdruck."
Am 6. Februar war in einem Wohnhaus in Moskau ein Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew verübt worden. Alexejew wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
Laut dem Pressedienst des FSB wurde der Attentäter, der im Auftrag ukrainischer Geheimdienste nach Moskau gekommen war, um den Anschlag zu verüben, in Dubai festgenommen und an Russland ausgeliefert. Er war am 7. Februar in Russland in Abwesenheit zur Haft verurteilt worden.
Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von sechs Stunden 152 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr bis 12 Uhr MEZ 152 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 103,
- Gebiet Tula – 13,
- Gebiet Kaluga – 12,
- Gebiet Belgorod – 10,
- Asowsches Meer – 4,
- Gebiet Kursk – 3,
- Region Krasnodar – 2,
- Teilrepublik Krim – 2,
- Großraum Moskau – 2,
- Gebiet Orjol – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Fico schließt ukrainische Sabotage gegen Druschba-Pipeline nicht aus
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Sonntag auf Facebook angekündigt, dass er sich am Dienstag mit der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen treffen werde, um mit ihr unter anderem den Ausfall der Pipeline Druschba in der Ukraine zu erörtern, über die sein Land und Ungarn Erdöl aus Russland geliefert bekommen. Der Politiker kritisierte dabei wiederholt den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Der Slowake attestierte Kiew den fehlenden Wunsch, den Erdöltransit wiederaufzunehmen. Fico betonte in diesem Zusammenhang:
"Für uns bedeutet dies enorme Verluste in Bezug auf den Rohstoffpreis und auf die Transportgebühren."
Dabei seien diese Erdöllieferungen für das EU-Binnenland überlebenswichtig, so der Slowake.
Fico schloss nicht aus, dass Selenskij absichtlich die Pipeline sprengen lassen könnte, und verwies auf den Anschlag auf die Nord-Stream-Gaspipelines in der Ostsee:
"Denn die Zerstörung der Unterwasserleitung Nord Stream durch ukrainische Spezialeinheiten hätte ohne sein Wissen nicht stattfinden können."
Die Entscheidung von Bratislava, Kraftstoff- und Stromlieferungen in die Ukraine zu stoppen, und der Beschluss von Budapest, ein großes EU-Darlehen für die Regierung in Kiew zu blockieren, seien lediglich eine logische Folge des "dummen" Schritts von Selenskij, die Erdöllieferungen in die Slowakei und nach Ungarn zu stoppen. Der Ukrainer schade den beiden Ländern absichtlich, wobei er glaube, dadurch die Haltung von Bratislava und Budapest zur Lösung des Konflikts zu ändern. Selenskij irre sich jedoch. Fico warnte, dass die Slowakei ebenfalls dieses EU-Darlehen an Kiew blockieren könnte.
"Der Schwanz wedelt mit dem Hund": Putin beschrieb Beziehungen zwischen Ukraine und EU
Der russische Präsident Wladimir Putin beschrieb die Beziehungen zwischen der Ukraine und der Europäischen Union (EU) mit dem Ausdruck "der Schwanz wedelt mit dem Hund". In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin von Rossija 1 erklärte er:
"Die Situation ist sehr seltsam. Ich habe den Eindruck, dass wir es hier eher mit einem Fall von 'Der Schwanz wedelt mit dem Hund' zu tun haben, als umgekehrt."
Putin erinnerte daran, dass die Ukraine-Krise durch die Unterstützung des Westens für den Putsch in Kiew entstanden sei. Er sagte, die europäischen Länder ernteten nun, was sie gesät hätten. Sie könnten die Energieerpressung der Ukraine nicht ignorieren, doch sie schwiegen gegenseitig. Putin bemerkte:
"Man könnte sagen, dass alles, was jetzt geschieht, zweifellos ein Fehler ist, vor allem seitens der westlichen Länder. Ein systemischer Fehler."
Der Präsident fügte hinzu, die Lage auf den globalen Märkten habe sich dramatisch verschlechtert. Zuvor hatte er die aktuelle Situation im europäischen Energiesektor als Folge der verfehlten Politik der EU-Behörden bezeichnet.
Weitere fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet über weitere Opfer und Schäden im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe eine Einwohnerin der Siedlung Grafowka ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne ihr Wohnhaus attackiert habe. Eine weitere gegnerische FPV-Drohne habe in der Stadt Graiworon ein fahrendes Auto angegriffen. Das Fahrzeug sei zu Schaden gekommen. Dabei seien zwei Männer verletzt worden. Auf der Autostraße Schebekino–Belgorod sei eine gegnerische Drohne in der Nähe eines Fahrzeugs detoniert. Eine Frau und ein Mann seien mit teils schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Durch die Explosion seien zwei Autos zu Schaden gekommen.
Drohneneinschlag in Wohnhaus in Wassiljewka: Sieben Verletzte und eine Tote
Gouverneur Jewgeni Balizki hat auf Telegram über weitere Einzelheiten eines folgenschweren nächtlichen Drohnenangriffs auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje berichtet. Der Politiker sprach von sieben Verletzten. Eine weitere Bewohnerin sei ihren Verletzungen erlegen. Außer dem fünfgeschossigen Haus, in dem eine gegnerische Drohne eingeschlagen habe, seien weitere Mehrfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Balizki teilte auf Telegram Fotos vom Ort des Geschehens, um das Ausmaß der Folgen zu zeigen.
Noch ein Verletzter im russischen Grenzgebiet Belgorod
Die Zahl der Verletzten durch die ständigen ukrainischen Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod nimmt kontinuierlich zu. Am Sonntagmorgen ist ein weiterer Zivilist verletzt worden. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Rschewka im Bezirk Schebekino. Der Mann habe bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne Splitterverletzungen an beiden Beinen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. In drei Einfamilienhäusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Iwaschtschenko, Miropolje, Nikitowka, Nowaja Setsch und Pokrowka im Gebiet Sumy sowie Werchnjaja Pissarewka, Wessjoloje, Kamennaja Jaruga, Kolodesnoje, Martowoje, Olschany und Petschenegi im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 235 Kämpfer verloren. Darüber hinaus habe das russische Militär einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 31 Wagen, zwei Geschütze, drei Mehrfachraketenwerfer, zwei Radaranlagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und acht Materiallager zerstört.
Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wassiljewka, Monatschinowka, Nowoossinowo und Samborowka im Gebiet Charkow sowie Alexandrowka, Krasny Liman, Swjatogorsk und Jarowaja in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen. Dabei seien bis zu 180 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 24 Wagen, zwei Geschütze und zwei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kramatorsk und Stenki in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Soldaten. Ein Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, vier Geschütze, zwei Radare, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie acht Lager mit Munition, Treibstoff und Kriegszubehör seien dabei zerstört worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Gawrilowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Annowka, Belizkoje, Grischino, Solotoi Kolodes, Krasnojarskoje, Kutscherow Jar und Matjaschewo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 345 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe einen Kampfpanzer, einen Schützenpanzer, drei Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und ein Treibstoffdepot zerstört.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Alexandrowka und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Werchnjaja Tersa, Wosdwischewka, Komsomolskoje, Kopani und Schewtschenkowskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 265 Soldaten. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Wagen, vier Geschütze und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört worden.
Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Dnjeprowskoje und Sadowoje im Gebiet Cherson sowie Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 80 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Das ukrainische Militär habe zudem 18 Wagen, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager verloren.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenstützpunkte und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen sieben Lenkbomben, 13 HIMARS-Raketen und 180 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 120.340 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.109 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.684 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.700 Geschütze und Mörser verloren.
Medienbericht: Ukraine bietet Golfstaaten Drohnen-Know-how gegen Geld an
Laut einem Bericht der Zeitung Politico verhandelt die Ukraine mit Golfstaaten über den Einsatz ihrer im Krieg erprobten Anti‑Drohnen-Technologie gegen iranische Angriffe. Ein Vertreter der ukrainischen Rüstungsindustrie sagte dem Blatt, viele Länder – auch die USA – hätten Interesse an ukrainischen Lösungen zur Abwehr iranischer Shahed‑Drohnen. Zwei hochrangige ukrainische Beamte bestätigten Politico, dass es Gespräche mit Golfstaaten und den USA gibt, aber noch keine Vereinbarungen.
Die Zeitung schreibt, die Regierung in Kiew wolle dadurch dringend benötigtes Geld für die ukrainische Verteidigungsindustrie erhalten. Zudem könnten die Gespräche mit den USA über ukrainische Technologien zur Drohnenabwehr der Führung in Kiew vorübergehend etwas mehr Einfluss in Washington verschaffen.
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte auf der Plattform X Kontakte zum saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman Al Saud. In der Nacht zum Sonntag habe er mit ihm die Sicherheitslage im Nahen Osten und in der Golfregion erörtert, schrieb Selenskij. Dabei verwies er darauf, dass die Ukrainer seit Jahren gegen Drohnenangriffe kämpften.
"Es ist allgemein anerkannt, dass kein anderes Land der Welt über eine solche Erfahrung verfügt. Wir sind bereit zu helfen und erwarten, dass unsere Bevölkerung ebenfalls die notwendige Unterstützung erhält. Der Schutz von Menschenleben muss eine gemeinsame Priorität sein."
Es sei sehr wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen sowohl in Europa als auch im Nahen Osten zu koordinieren, fügte Selenskij hinzu.
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 67 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 67 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 41 Geschosse abgefeuert und 162 Drohnen eingesetzt, von denen 89 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sechs Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Stadt Belgorod habe ein Barotrauma erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Proletarski zu Schaden gekommen, als eine Drohne ein Verkehrsobjekt attackiert habe. Ein anderer Mann habe in der Siedlung Meschkowoje Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Stadt Schebekino habe schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 20 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, mehrere Energieanlagen, ein Betrieb, zwei Betriebsgebäude, zwei Scheunen, drei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, zwei Lkw und 21 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Der Gouverneur meldet massive Stromausfälle nach einem Raketenangriff auf die Gebietshauptstadt Belgorod. Auch die Wasser- und die Wärmeversorgung seien gestört. Betroffen seien auch umliegende Siedlungen.
Mehr als 95 ukrainische Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Cherson innerhalb von 24 Stunden
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde ukrainische Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe der Gegner im Laufe des 7. März die Region mehr als 95-mal angegriffen. Auf die Ortschaften Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Aljoschki und Dnjeprjany seien 45 Geschosse abgefeuert worden. Im Bezirk Gornostajewka habe es 30 Artillerie- und 16 Drohnenattacken gegeben. Unter Beschuss seien die Ortschaften Gornostajewka, Kairy und Sawodowka geraten. In der vergangenen Nacht habe das ukrainische Militär mindestens 15 Geschosse auf die Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Kachowka abgefeuert. Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. März bis 5 Uhr MEZ am 8. März 33 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 46-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Lgow sei eine Rangierlokomotive beschädigt worden. Im Lokomotivbahnhof seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Schtschokino sei ein Auto zu Schaden gekommen. Ein weiteres Auto sei in der Stadt Rylsk in Flammen aufgegangen. In der Siedlung Iwanowskoje seien ein Dienstraum und zwei Traktoren beschädigt worden.
Selenskij kritisiert fehlende Fortschritte bei Hilfe aus EU
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat der EU auf der Plattform X vorgeworfen, dass sie keine Fortschritte beim 20. Sanktionspaket gegen Russland und beim 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine erzielt habe. Der Politiker erklärte, dass er seine Positionen zu diesen Themen am Samstag in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron abgestimmt habe. Dabei kündigte Selenskij an:
"Tatsächlich wird die gesamte kommende Woche der gemeinsamen Arbeit mit den Europäern gewidmet sein, um sicherzustellen, dass die zum Schutz der Ukraine erforderlichen Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden."
Die EU-Kommission hatte Anfang Februar ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Das Paket sollte rechtzeitig zum vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine verabschiedet werden, doch wegen der Blockade durch Ungarn gab es keine Einigung.
Exklusiv aus dem Donbass: Neue Feldküche im Einsatz
Die Versorgung an der Front ist ein entscheidender Faktor – deshalb werden Zubereitung und Transport von Verpflegung kontinuierlich weiterentwickelt. Vor Ort hat sich RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij ein Bild von einer neuen Feldküche gemacht. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. März bis 0 Uhr am 8. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, vier zivile Infrastrukturobjekte und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.
Drohnenattacke auf südrussische Region Krasnodar: Erdöldepot steht in Flammen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr über der Region Krasnodar im Süden des Landes vier unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Krisenstab der Region bestätigte die nächtliche Attacke und gab Einzelheiten bekannt. Wie die Behörde auf Telegram schrieb, sei ein Erdöldepot in der Stadt Armawir in Brand geraten. Die Flammen hätten eine Fläche von 700 Quadratmetern ergriffen. Am Sonntagmorgen sei es der Feuerwehr gelungen, das Feuer einzudämmen. An den Löscharbeiten seien 120 Menschen und 38 Löschfahrzeuge beteiligt, hieß es.
Ukrainische Drohnen greifen Wassiljewka an: Mindestens zehn Opfer
In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki schrieb auf der Plattform Telegram, dass bei der Drohnenattacke ein Mehrfamilienhaus getroffen worden sei. Der Politiker berichtete zunächst über mindestens zehn Verletzte und Todesopfer. Balizki veröffentlichte ein Video, auf dem ein brennendes fünfgeschossiges Haus zu sehen war.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 72 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Astrachan – 20,
- Teilrepublik Krim – 20,
- Gebiet Rostow – 14,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Region Krasnodar – 4,
- Gebiet Kursk – 3,
- Gebiet Wolgograd – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
7.03.2026 20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Fünf ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden fünf ukrainische Drohnen über zwei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 17 und 20 Uhr Moskauer Zeit zerstörten die russischen Luftabwehrkräfte fünf ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
- drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Belgorod."
Gebiet Belgorod: Zivilist bei Detonation ukrainischer Drohne verletzt
Ein Zivilist wurde im Dorf Grusskoje im Gebiet Belgorod durch die Detonation einer ukrainischen Drohne verletzt, wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt. Auf der Plattform Max schreibt er:
"Im Dorf Grusskoje im Bezirk Borissowka wurde ein Zivilist durch die Detonation einer feindlichen Drohne verletzt."
Der Gouverneur fügt hinzu, dass der Mann, der eine Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Rücken, Unterarm und Hand erlitten hatte, in das Zentrale Bezirkskrankenhaus Borissowka eingeliefert wurde. Zur weiteren Behandlung wird er in das Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt.
Szijjártó an Kiew: "Niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie EU-Mitglied"
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat am Freitag während einer Veranstaltung der Ukraine vorgeworfen, sich in die Wahlen in Ungarn einzumischen. Die Ukraine wolle, dass die oppositionelle Tisza-Partei gewinnt und Ungarn sich in den Ukraine-Konflikt hineinziehen lässt.
"Aber wenn wir die Wahlen gewinnen, werden wir den Frieden und die Sicherheit Ungarns bewahren. Das Geld des ungarischen Volkes wird Ungarn zum Fortschritt verhelfen, und niemals in ihrem stinkenden Leben werden sie Mitglieder der Europäischen Union werden", betonte Szijjártó vor einer jubelnden Menge.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Bastrykin erstattet Putin Bericht über Ermittlungen zu Verbrechen Kiews im Donbass
Alexander Bastrykin, der Vorsitzender des russischen Ermittlungskomitees, berichtet Wladimir Putin über die Ergebnisse des Kampfes gegen die vom Kiewer Regime begangenen Verbrechen. Er erklärt:
"Umfangreiche forensische Untersuchungen wurden durchgeführt, um das genaue Ausmaß und die Art der Schäden zu ermitteln, die durch die kriminellen Aktivitäten des Kiewer Regimes im Donbass verursacht wurden. Der Schaden beläuft sich auf 580 Milliarden Rubel."
Gleichzeitig wurden fast 1.100 Kämpfer und Söldner verurteilt. Bastrykin präzisiert:
"Darunter 71 Personen, die wegen Mordes an Zivilisten und grausamer Behandlung von Kriegsgefangenen zu lebenslanger Haft verurteilt wurden."
Der Leiter des Ermittlungskomitees berichtet auch, dass er im vergangenen Jahr 20-mal persönlich in den Donbass gereist sei und dort Gespräche geführt habe.
Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen über Selenskijs Drohungen
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärt, er mache sich keine Sorgen wegen der Drohungen Wladimir Selenskijs; dafür sei sein Sicherheitspersonal zuständig. Auf die Frage ungarischer Medien, warum er mit nur wenigen Sicherheitskräften zu einer Wahlkampfveranstaltung in Debrecen erschienen sei, sagt Orbán:
"Das ist Sache der Profis; dafür gibt es ein Protokoll. Die Sicherheitsvorkehrungen werden üblicherweise verstärkt, wenn eine Bedrohung besteht. Aber zum Glück muss ich mir darüber keine Gedanken machen; das tun die Profis. In solchen Fällen sind sie natürlich besonders wachsam. Es ist unangenehm, und wir sollten dem nicht gleichgültig gegenüberstehen, aber wir sollten uns auch nicht davor fürchten."
Der Ministerpräsident betont, dass Drohungen vermieden werden müssten und dass es notwendig sei, "unsere Arbeit entschlossen fortzusetzen". Orbán fügt hinzu:
"Wir müssen klarstellen, dass wir natürlich vorsichtig sind, uns aber weder erpressen noch bedrohen lassen."
Merkel ruft europäische Länder zum Dialog mit Russland auf
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel ruft bei einem Empfang in Matthiä-Mahl im Hamburger Rathaus die europäischen Länder zum Dialog mit Russland auf, um den Ukraine-Konflikt beizulegen.
Merkel wünscht sich, dass die EU der Ukraine nicht nur militärisch beisteht, sondern auch ihre diplomatische Macht einsetzt. Die ehemalige Kanzlerin sagt:
"Es geht hier um vitale Interessen Europas. Nur mit beidem – militärischer und diplomatischer Stärke – werden wir das erreichen, was wir wollen, dass Russland den Krieg nicht gewinnt und somit die Ukraine als souveräner Staat in Frieden und Freiheit eine Zukunft hat."
Ende 2025 behauptete Merkel, es sei falsch, die Verhandlungen mit Russland dem Ermessen der Vereinigten Staaten zu überlassen.
37 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sieben Stunden 37 ukrainische Drohnen über drei russischen Gebieten zerstört, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 7. März zerstörten die Einsatzkräfte der Luftabwehr zwischen 10:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 37 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte:
- 20 Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- 12 Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- 5 Drohnen über dem Gebiet Brjansk."
Streit um 90-Milliarden-Paket: Selenskij droht Orbán mit Gewalt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist von bissigen Kommentaren zu offenen Drohungen gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán übergegangen. Demnach stellte Selenskij Vergeltungsmaßnahmen der ukrainischen Armee in Aussicht, falls Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Paket der EU für die Ukraine blockieren sollte.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Ukrainer warnen ihre Mitbürger in privaten Anzeigen vor TZK-Standort
Ukrainer weisen in ihren Anzeigen für Dienstleistungen, Immobilienverkäufe oder -vermietungen auf die Wahrscheinlichkeit hin, Offiziere des TZK (Territorialen Rekrutierungszentrums – so werden in der Ukraine "Militärkommissariate" genannt) anzutreffen. Grund dafür seien regelmäßige Fälle von Zwangsmobilisierungen in einem bestimmten Bezirk, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti herausfand.
Ein Nutzer, der ein Haus mit Grundstück im Gebiet Lwow verkauft, merkt an, dass die Lage "in der Nähe des TZK" sei. Oleg, der ein Datscha-Grundstück mit Haus im Gebiet Charkow anbietet, schreibt:
"Ein sicherer Ort, kein TZK, keine Alarmanlage und keine Ankünfte (die gesamte Kooperative von etwa 400 Datschen ist hinter einem Tor mit Zahlenschloss gesichert, und das TZK weiß wahrscheinlich nicht einmal, dass es existiert. So können sich diejenigen, die ihre Häuser nicht verlassen, die Beine vertreten und spazieren gehen). Es gibt eine Straße von Charkow direkt zu den Datschen, die völlig frei von Kontrollpunkten ist (ich zeige sie Ihnen kostenlos)."
In Anzeigen für Mietobjekte betonen einige Nutzer im Titel:
"Kein TZK."
Vermieter aus Odessa weisen darauf hin:
"Ein separates Büro von 55 Quadratmetern – hier findet Sie das TZK nicht! Das Gebäude ist von der Straße aus nicht einsehbar, und es gibt viel Platz zum Verstecken."
Der Inserent einer Sofa-Anzeige in Uman warnt, dass die Abholung in einem Gebäude gegenüber dem TZK erfolgt. Auch Friseure haben sich an die Realität der Zwangsmobilisierung angepasst. Auf der Suche nach einem kostenlosen Modell versichert der Friseursalon, dass es sich nicht um eine gefälschte Nachricht des TZK handelt und es während des Service keine unangenehmen Überraschungen geben wird. Und Irina aus Kamenskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk ist bereit, Wehrdienstverweigerern zu Hause die Haare zu schneiden.
Orbán erklärt, was mit dem von den Ukrainern beschlagnahmten Geld geschehen wird
Ungarn wird über das Schicksal des von Ukrainern beschlagnahmten Geldes entscheiden, sobald dessen Herkunft geklärt ist. Bis dahin wird es jedoch einbehalten, erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Debrecen sagte er:
"Wir werden über das Schicksal dieses beschlagnahmten Geldes entscheiden, sobald wir wissen, worum es sich handelt … (bis dahin) bleibt es hier unberührt."
Neue Atomstrategie in Europa: Merz und Macron planen Zusammenarbeit
Bundeskanzler Friedrich Merz will bei der nuklearen Abschreckung enger mit Frankreich kooperieren und kündigte im Netzwerk Aix eine gemeinsame Steuerungsgruppe mit Präsident Emmanuel Macron an. Noch in diesem Jahr sollen konkrete Schritte folgen, darunter eine konventionelle deutsche Beteiligung an französischen Nuklearübungen.
Die Entscheidung stößt jedoch auf scharfe Kritik. Das BSW warnt, Merz spiele mit den Grundlagen der deutschen Nachkriegsordnung und überschreite mit einer Annäherung an Frankreichs Atomarsenal eine rote Linie des 2-plus-4-Abkommens. Kritiker befürchten zudem, Deutschland könne dadurch selbst zum Kriegs- und Anschlagsziel werden.
In Frankreich selbst gibt es ebenfalls Kritik an der Aufrüstung. Auch die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sowie Friedensaktivist Bernhard Trautvetter warnen vor einer weiteren Eskalation im nuklearen Bereich.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Zwei Männer im russischen Grenzgebiet Belgorod bei Attacke aus der Ukraine verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut im russischen Grenzgebiet Belgorod zugeschlagen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe eine ukrainische Drohne in der Siedlung Proletarski ein Verkehrsobjekt angegriffen. Dabei seien zwei Männer verletzt worden. Einer der beiden Männer habe eine Splitterwunde am Bauch und eine Splitterwunde an einem Unterarm erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der andere habe eine Verletzung an der Hand sowie ein Explosionstrauma. Er sei am Ort des Geschehens medizinisch versorgt worden.
RT DE-Exklusiv: Drohnen, Artillerie und Sturmtruppen – Einblicke von der Front bei Krasnoarmejsk
Trotz schwieriger Wetterbedingungen setzen russische Soldaten ihren Einsatz am Frontabschnitt Krasnoarmejsk fort. Für sie steht viel auf dem Spiel – das eigene Leben, das ihrer Kameraden und die Sicherheit des Landes. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet Einheiten der 90. Gardepanzerdivision des Truppenverbandes Mitte mehrere Tage lang an der Front. Seinen Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo wirft den ukrainischen Streitkräften vor, eine regelrechte Jagd auf Autofahrer in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu machen. Wie der Politiker schreibt, seien in den zurückliegenden 24 Stunden ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen 59-jährigen Einwohner der Siedlung Gornostajewka. Die anderen zwei Attacken mit drei Verletzten hätten sich in der Ortschaft Dnjeprjany ereignet. Ein Mann im Alter von 68 Jahren und zwei Männer im Alter von jeweils 25 Jahren seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Ferner meldet Saldo Sachschäden in den Ortschaften Winogradowo, Wassiljewka, Radensk, Tawrijsk, Topolewka und Gladkowka. Dort seien insgesamt eine Scheune, mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft und ein Auto beschädigt worden.
Einwohner des russischen Gebiets Samara durch herabfallende Drohnenteile verletzt
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der letzten Nacht über dem Wolga-Gebiet Samara fünf unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew bestätigte auf der Plattform MAX die Drohnenattacke und gab einige Einzelheiten bekannt. Dem Politiker zufolge seien dadurch keine Schäden entstanden. Es gebe auch keine Todesopfer. Allerdings sei ein Mensch durch herabfallende Drohnenteile verletzt worden. Der Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte Fedorischtschew mit.
Boykott statt Wettkampf: Der Westen macht die Paralympics zur politischen Bühne
Am Freitag hat in der italienischen Stadt Verona die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele stattgefunden. Nachdem das Internationale Paralympische Komitee jedoch die Sperre für russische und belarussische Athleten aufgehoben hatte, kündigten einige europäische Fernsehsender an, die Eröffnungsfeier nicht zu übertragen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Russland meldet massiven Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine
Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven Angriff auf ukrainische Rüstungswerke und Energieanlagen, die das ukrainische Militär im eigenen Interesse benutze. Die russische Behörde bezeichnet die Attacke als Vergeltungsschlag, nachdem der Gegner zivile Objekte in Russland angegriffen habe. Dabei seien hochpräzise boden-, luft- und seebasierte Waffen und Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein ukrainischer Hubschrauber des Typs Mi-8 zerstört worden. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits drei Lenkbomben und 200 Drohnen abgefangen.
Die ukrainischen Behörden bestätigen die massive Attacke aus Russland. Dabei berichten sie über mindestens acht Todesopfer. Allein in der Stadt Charkow seien sieben Zivilisten, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge, ums Leben gekommen, als eine Rakete in einem fünfgeschossigen Wohnhaus eingeschlagen habe. Fünfzehn weitere Menschen, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin, seien verletzt worden. Ein weiterer Mensch sei im Gebiet Dnjepropetrowsk tödlich verletzt worden.
Schäden werden aus den Gebieten Schitomir, Dnjepropetrowsk, Saporoschje, Winniza, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy gemeldet. In Polen hat die Luftwaffe am frühen Samstagmorgen mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen lassen.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Militärbehörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Choten, Nowodmitrowka, Miropolje, Grabowskoje und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Pestschanoje, Granow und Stariza im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zehn Wagen, eine Radaranlage, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, vier Munitionslager und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört.
Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Borowaja und Nowossinowo im Gebiet Charkow sowie Losowoje, Jazkowka, Swjatogorsk, Krasny Liman und Rubzy in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 16 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage und drei Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Druschkowka, Nowossjolowka, Kondratowka, Kaleniki, Iljinowka, Kramatorsk, Nikiforowka, Golubowka und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Dabei seien ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze, eine Radaranlage, ein Artillerieaufklärungsradar sowie sechs Munitions- und Materiallager zerstört worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Annowka, Solotoi Kolodes, Torezkoje, Sergejewka, Belizkoje und Grischino in der DVR sowie Nowopodgorodnoje, Nowonikolajewka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 335 Kämpfer verloren. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, wobei er zuletzt vier ukrainische Gegenattacken in der Nähe der Ortschaften Gai, Dobropassowo und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk abgewehrt habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 40 Soldaten. Drei Transportpanzer, ein Schützenpanzer und zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden. Zudem habe das russische Militär gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Komsomolskoje, Werchnjaja Tersa und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Starokassjanowskoje, Saretschnoje, Kolomijzy und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie getroffen. Der Gegner habe mehr als 360 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und drei Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grigorowka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 120.160 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.083 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.681 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.677 Geschütze und Mörser verloren.
Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens vier Geschosse abgefeuert und 158 Drohnen eingesetzt, von denen 65 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Kosinka Verletzungen erlitten. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Potschajewo verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Surkowo zu Schaden gekommen. Außerdem habe am Freitag ein Einwohner der Stadt Graiworon eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er zuvor am 4. März infolge einer Drohnenattacke eine Splitterverletzung erlitten hatte.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt elf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Geschäfte, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Landwirtschaftsfahrzeug, drei Energieanlagen, eine Stromleitung, sieben Lkw, zwei Minibusse und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.
Ukrainische Truppen greifen zwei Agroholdings im russischen Grenzgebiet Brjansk an
Gouverneur Alexander Bogomas meldet ukrainische Attacken auf zwei Bezirke im russischen Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hatte es der Gegner auf zwei große Landwirtschaftsunternehmen abgesehen. Auf dem Gelände der Agroholding Mirotorg sei ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Zudem sei ein Lagerhaus der Agrarholding Ochotno beschädigt worden.
Bogomas meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Seinen Angaben zufolge habe die örtliche Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 29 ukrainische Drohnen unschädlich gemacht.
USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland
US-Finanzminister Scott Bessent hat eine weitere Lockerung der Sanktionen gegen Erdöl aus Russland nicht ausgeschlossen. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte Bessent dem Sender Fox Business am Freitag. Durch eine Aufhebung der Sanktionen könne das Finanzministerium das Angebot ausweiten. "Wir prüfen das", fügte er hinzu.
Am Vortag hatte Washington eine Ausnahmeregelung für Rohöl aus Russland auf dem Weg nach Indien erlassen. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs stieg der Preis für US-Erdöl der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent.
Pistorius will Ukraine nicht vernachlässigen
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat angesichts des Krieges im Nahen Osten davor gewarnt, den Ukraine-Krieg zu vernachlässigen. Es dürfe nicht dazu führen, "dass wir den Fokus auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den Krieg, den Putin gegen die Ukraine führt", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er:
"Wir müssen unsere Kräfte jetzt vernünftig verteilen, und nicht alle müssen überall alles machen."
Der deutsche Schwerpunkt liege auf der Ukraine, der Ostflanke und dem Atlantik, während andere europäische Partner andere Schwerpunkte setzen. Dies werde derzeit unter den Verbündeten abgestimmt, erklärte der Minister.
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 60 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. März 44 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 6,
- Nowaja Kachowka — 30,
- Kardaschinka — 3,
- Nowaja Majatschka — 3,
- Obrywka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Aljoschki, Dnjeprjany, Korsunka und Podstepnoje seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Selenskij warnt vor Russlands Frühlingsoffensive
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat bei einer Reise in die umkämpfte Donbass-Region vor einer Frühlingsoffensive der russischen Streitkräfte gewarnt. In seiner abendlichen Videoansprache aus der gut 20 Kilometer von der Front entfernten Stadt Druschkowka sagte der Politiker, die russische Offensive werde gerade vorbereitet und es sei wichtig, dass die Verteidigungspositionen ausgebaut würden, und die ukrainischen Soldaten für diesen Fall gut ausgerüstet seien.
Zuvor hatte Selenskij mehrere Kommandopunkte der Ukrainer in der Region besucht, Soldaten ausgezeichnet und sich von den Offizieren ein Lagebild geben lassen. Es war nicht die erste Reise Selenskijs ins Frontgebiet.
Gefangenenaustausch: Russland und Ukraine übergeben jeweils 500 Soldaten
Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch vollzogen. Beide Seiten gaben jeweils 500 Militärangehörige frei. Der Austausch wurde in zwei Phasen abgewickelt und nach Angaben der Beteiligten von den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA vermittelt.
Die freigelassenen russischen Soldaten wurden zunächst nach Weißrussland gebracht. Einer von ihnen sprach mit RT. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
Vier Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 6. März bis 5 Uhr MEZ am 7. März 35 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 35-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Eine Frau habe bei einer Attacke auf das Dorf Leschtschinowka Verletzungen erlitten. Drei weitere Personen seien in der Siedlung Chomutowka verletzt worden. Infolge der Attacken seien insgesamt ein Wohnhaus, ein Geschäft und zwei Autos zu Schaden gekommen.
DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. März bis 0 Uhr am 7. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person habe dabei Verletzungen erlitten. Vier Wohnhäuser, ein Krankenwagen und mehrere Autos wurden beschädigt.
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 124 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 124 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 29,
- Gebiet Orjol – 15,
- Gebiet Belgorod – 11,
- Gebiet Rjasan – 9,
- Gebiet Kaluga – 8,
- Gebiet Woronesch – 7,
- Gebiet Kursk – 6,
- Gebiet Rostow – 6,
- Gebiet Wolgograd – 6,
- Teilrepublik Krim – 6,
- Gebiet Tula – 5,
- Gebiet Samara – 5,
- Gebiet Lipezk – 3,
- Gebiet Moskau – 3, darunter 1 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
- Gebiet Saratow – 2,
- Gebiet Uljanowsk – 2,
- Gebiet Iwanowo – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
6.03.2026 22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Russische Menschenrechtsbeauftragte: 20 russische Bürger in Ukraine wollen Wiedervereinigung mit Familien
Tatjana Moskalkowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, hat von einem Treffen mit Vertretern ihres ukrainischen Amtskollegen, Dmitri Lubinez, in Weißrussland berichtet. Im Rahmen der Verhandlungen wurden laut ihren Angaben unter anderem Anfragen russischer Staatsbürger in der Ukraine auf Wiedervereinigung mit ihren Familien besprochen. Moskalkowa erklärte:
"Uns liegen heute Anfragen von über 20 Bürgern vor, die sich wiedervereinigen möchten. In der Regel sind es erwachsene Kinder und ältere Eltern, die heute durch geschlossene Grenzen getrennt sind."
Die Menschenrechtsbeauftragte fügte hinzu, dass sie mit den Vertretern der Ukraine auch Angelegenheiten von Vermissten und die Übergabe von Paketen an Kriegsgefangene besprochen habe.
Szijjarto wirft Ukraine Wahleinmischung vor
Ungarns Außenminister Peter Szijjarto hat der Ukraine Einmischung in die Wahlen seines Landes vorgeworfen. Dabei betonte er, dass Kiew die Einsetzung einer proukrainischen Regierung in Ungarn anstrebe. Während einer Protestkundgebung vor der ukrainischen Botschaft in Budapest sagte Szijjarto:
"Die Ukrainer mischen sich in ungarische Wahlen viel grober und ernsthafter, als je zuvor. Was wollen sie? Sie wollen, dass eine proukrainische Regierung gebildet wird, die von einem ukrainiefreundlichen Ministerpräsidenten geleitet wird. Es reicht! In Ungarn wird das nicht passieren: Es wird keine proukrainische Regierung geben, Ungarn wird keinen ukrainefreundlichen Ministerpräsidenten haben."
Weitere Verletzte in russischen Grenzregionen
Eine Bewohnerin des russischen Grenzgebiets Kursk hat bei einem Angriff des ukrainischen Militärs schwere Verletzungen erlitten. Alexander Chinstein, der Gouverneur der Region, berichtet dazu auf Telegram:
"Im Bezirk Gluschkowo hat eine ukrainische Drohne eine Frau des Jahrgangs 1963 angegriffen. Dadurch erlitt eine Bewohnerin des Dorfs Leschtschinowka zahlreiche Verletzungen."
Ein weiterer Zivilist ist beim Angriff einer ukrainischen Drohne im Grenzgebiet Belgorod verletzt worden. Der operative Stab der Region berichtet dazu:
"Im Dorf Surkowo des Bezirks Schebekino hat ein Mann durch die Explosion einer FPV-Drohne am Parkplatz eines kommerziellen Objekts Splitterverletzungen am Bein erlitten."
Zusätzlich wurden nach Angaben der Behörde Wohngebäude und Fahrzeuge in Siedlungen der Bezirke Schebekino und Graiworon beschädigt.
Gebiet Cherson: Vier Verletzte durch ukrainische Angriffe
In der Stadt Nowaja Kachowka des Gebiets Cherson sind vier Zivilisten durch ukrainische Angriffe verwundet worden. Das Oberhaupt des Stadtbezirks, Wladimir Oganessow, berichtet dazu auf Telegram:
"Im Stadtbezirk Nowaja Kachowka wurden am 6. März 30 Fälle von Beschuss von Wohngebieten verzeichnet. Durch den Beschuss der Stadt Nowaja Kachowka wurden zwei Pkws beschädigt, wobei vier Menschen unterschiedlich schwere Verletzungen erlitten haben."
Außerdem seien laut Oganessow drei Einfamilienhäuser, Strom- und Gasleitungen beschädigt worden.
Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Lastwagen im Bezirk Graiworon im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Der Mann erlitt ein Barotrauma sowie multiple Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Laut dem Gouverneur wurde auch das Fahrzeug beschädigt.
Zuvor war bereits ein Zivilist infolge der Detonation einer ukrainischen Drohne im Dorf Kosinka im Gebiet Belgorod verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt eine Minen-Sprengverletzung sowie multiple Splitterwunden im Gesicht, am Bauch, an der Schulter und am Bein, als eine FPV-Drohne explodierte.
"Zeit für NATO-Artikel 5" – Peskow spottet über Selenskijs Drohung gegen Orbán
Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Drohung von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán kommentiert. "Man muss Artikel 5 des NATO-Vertrags anwenden", riet Peskow ironisch, als er mit dem Journalisten Pawel Sarubin über die Äußerungen Selenskijs diskutierte.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Gebiet Saporoschje: Mehr als 1.000 Haushalte nach ukrainischem Drohnenangriff ohne Strom
Mehr als 1.000 Haushalte in der frontnahen Stadt Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje sind nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte ohne Strom geblieben. Dies teilt die Verwaltung des Kommunalbezirks Kamenka-Dnjeprowski der Nachrichtenagentur TASS mit.
Demnach griffen ukrainische Truppen gegen 13 Uhr eine Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja mit einer Kamikaze-Drohne an. Dabei wurde ein Strommast beschädigt. Infolgedessen sind derzeit 1.152 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Die Reparaturarbeiten werden nach Angaben der Verwaltung durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. Informationen über Verletzte liegen bislang nicht vor.
Zugleich erinnerte die Verwaltung daran, dass ukrainische Streitkräfte bereits am Vortag eine massive Attacke auf den Bezirk durchgeführt hätten. Dabei brannten ein Hangar einer stillgelegten Farm sowie eine Stromleitung im Ort Welikaja Snamenka nieder. Zudem wurden eine Tankstelle im Dorf Dnjeprowka sowie eine Gasleitung und eine weitere Stromleitung in Kamenka-Dnjeprowskaja beschädigt.
Witkoff erwartet Fortschritte bei Ukraine-Verhandlungen
Die Vereinigten Staaten arbeiten weiterhin an einer Lösung des Konflikts in der Ukraine, behauptet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. In einem Kommentar zum Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine auf X schreibt er:
"Wir erreichen weiterhin beträchtliche Ergebnisse, während wir an einem Friedensabkommen arbeiten, das dem Krieg ein für allemal ein Ende setzen soll. Die Diskussionen laufen weiter, und wir erwarten, in den nächsten Wochen zusätzlichen Fortschritt zu erzielen"
Russland setzt auf Dialog mit den USA – Details bleiben geheim
Russland rechnet weiterhin mit einer Zusammenarbeit mit den USA zur Ukraine in verschiedenen Formaten, hält es aber für unangebracht, den Inhalt der Kontakte öffentlich zu diskutieren. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Sergei Rjabkow im Interview mit RIA Novosti.
"Der Prozess läuft, im Gegensatz zu der Kommunikation, die wir mit der vorherigen US-Administration faktisch nicht hatten. Wir führen einen insgesamt konstruktiven Dialog und rechnen mit der Fortsetzung dieser Arbeit in verschiedenen Formaten."
Gleichzeitig betonte er, dass es vor dem Erreichen konkreter, abgestimmter Ergebnisse nicht sinnvoll sei, selbst einzelne Aspekte der Kontakte mit den Amerikanern öffentlich zu besprechen.
"Unser Hauptziel bleibt in jedem Fall die Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation, sei es auf diplomatischem oder militärischem Weg."
Peskow: Es ist an der Zeit, dass Kiew alles für den Erfolg der Verhandlungen tun muss
Laut dem Kremlsprecher Dmitri Peskow sei es an der Zeit, dass Kiew Verantwortung übernehmen und alles für den Erfolg der Friedensgespräche tun müsse.
"Wie Putin sagte, ist der Zeitpunkt in den Verhandlungen längst gekommen, an dem jemand in Kiew Verantwortung übernehmen muss. Logischerweise muss es Selenskij sein. Und sie müssen alles tun, damit die Verhandlungen erfolgreich verlaufen. Sie wissen genau, was man tun muss."
Solange Kiew dies nicht tue, verschlechtere sich die Lage für die Ukraine von Tag zu Tag, betonte Peskow.
"Deswegen gibt es solche Nervosität. Die Nervosität, die an Hysterie grenzt. Ich denke, dass sich die Situation weiterhin verschlechtern wird."
Orbán: "Wir werden die ukrainische Ölblockade mit voller Kraft durchbrechen"
In einer jüngsten Videoansprache hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán scharfe Töne gegenüber der Ukraine angeschlagen. Hintergrund ist der anhaltende Lieferstopp russischen Rohöls über die Druschba-Pipeline. Er wirft Kiew vor, die Energieversorgung Ungarns und der Slowakei als politisches Druckmittel zu missbrauchen. Anstatt weiter auf Verhandlungen oder Kompromisse zu setzen, wird er Kiew dazu zwingen, die Ölversorgung durch die Pipeline wieder aufzunehmen, so Orbán.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.
Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 8.800 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 6. März sieben kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Energieobjekte, die den Betrieb des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine gewährleisteten, Transport-, Hafen- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde, Eisenbahnzüge mit Waffen und militärischer Ausrüstung, Munitionslager, Produktions- und Lagerstätten sowie Leitstellen für Langsteckendrohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.500 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär neun Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, neun Feldartilleriegeschütze, sieben Stationen für elektronische Kampfführung sowie 56 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.280 Kämpfer. Zusätzlich schaltete der Verband 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze, fünf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 23 Munitionslager der ukrainischen Armee aus.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.035 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter sechs aus westlicher Produktion, 102 Autos, 18 Artilleriegeschütze, elf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 41 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden eliminiert.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.425 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf Panzer, 52 gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, 14 Feldartilleriegeschütze, neun Stationen für elektronische Kampfführung und acht Munitions- und Brennstofflager.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.185 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Munitions- und Materiallager außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 375 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 87 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, 18 Stationen für elektronische Kampfführung sowie 20 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben binnen einer Woche sieben Mehrfachraketenwerfer, darunter einen vom Typ HIMARS aus US-Produktion und drei vom Typ Vampire aus tschechischer Produktion, getroffen.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 62 gelenkte Bomben, 22 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen, eine Flamingo-Rakete und 2.154 Drohnen ab.
Die russische Schwarzmeerflotte hat acht unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 119.960 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketensysteme, 28.060 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.681 Mehrfachraketenwerfer, 33.654 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 55.999 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken
In Russland haben ukrainische Drohnenangriffe erneut Zivilisten getroffen. Im Gebiet Saporoschje ist ein 74-jähriger Mann aus Wassiljewka bei einem Angriff auf ein Auto verletzt worden. Der Mann wurde mit Minensplitterverletzungen und einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit. Bereits zuvor hatte Balizki berichtet, dass ein weiteres ziviles Fahrzeug in Richtung Wassiljewka angegriffen worden war und der Fahrer verletzt wurde.
Im Gebiet Cherson kamen zwei Menschen bei einem Drohnenangriff ums Leben. Wie Gouverneur Wladimir Saldo mitteilte, wird ihre Identität noch festgestellt. Die Leichen wurden auf der Strecke Tarassowka–Winogradowo gefunden.
Saldo ergänzte, dass allein an diesem Tag im Gebiet vier Menschen getötet und 14 verletzt wurden. Weitere Verletzte gab es durch Drohnenangriffe auf einen Lastwagen in der Siedlung Mirnoje sowie durch den Abwurf von Munition im Dorf Raiskoje. Zuvor hatte Saldo bereits berichtet, dass in Aljoschki zwei Menschen getötet und zwölf verletzt wurden, als sich Zivilisten vor einem Lebensmittelgeschäft versammelt hatten.
Miroschnik: Mehr als 70 Zivilisten im Februar durch Angriffe der ukrainischen Armee getötet
Im Februar wurden fast 470 russische Staatsbürger, darunter 19 Kinder, bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Mehr als 70 Menschen, darunter ein Minderjähriger, kamen ums Leben. Dies teilt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.
"In den 28 Tagen des Februars sind 149 Zivilisten mehr als im Januar 2026 durch die kriminellen Aktionen ukrainischer Streitkräfte betroffen gewesen. Insgesamt wurden mindestens 536 Menschen verwundet oder getötet. 72 Menschen starben, 464 wurden verletzt, darunter 19 Minderjährige, von denen einer getötet wurde."
Der Diplomat betonte, dass die ukrainischen Streitkräfte im Februar fast 14.000 Munitionseinheiten gegen zivile Ziele in Russland eingesetzt hätten.
"Die Intensität der Angriffe blieb etwa auf dem Niveau zu Jahresbeginn. Gleichzeitig stieg die Zahl der Drohnenangriffe deutlich. Hauptziele waren Wohnhäuser, Energieinfrastruktur, ziviler Verkehr, soziale Einrichtungen sowie medizinische und Bildungseinrichtungen."
Russische Armee befreit sechs Orte binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sechs Orte befreit:
- Neskutschnoje im Gebiet Charkow,
- Gorkoje und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje,
- Drobyschewo, Resnikowka und Jarowaja in der DVR.
Darüber hinaus haben die russischen Truppen drei Ortschaften unter Kontrolle gebracht:
- Krugloje im Gebiet Charkow,
- Bobylewka im Gebiet Sumy,
- Sosnowoje in der DVR.
Bericht: Russische Truppen zerstören Tunnelnetz der ukrainischen Armee bei Grafskoje
Bei der Einnahme des Dorfes Grafskoje im Gebiet Charkow haben russische Soldaten ein Netzwerk unterirdischer Tunnel der ukrainischen Armee entdeckt. Dies berichtet ein Kommandeur eines Sturmzugs mit dem Rufzeichen Spartak gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Demnach führten Einheiten des Truppenverbandes Nord zunächst eine Aufklärung mit Drohnen durch und entdeckten dabei Stellungen sowie unterirdische Verbindungen der ukrainischen Truppen.
"Danach arbeitete unsere schwere Artillerie auf ihre Positionen. Wir entdeckten die Tunnel des Gegners und schnitten seine Verbindungen untereinander ab. Die ukrainischen Kräfte konnten weder rechtzeitig abziehen noch Informationen an andere Einheiten weitergeben."
Die anschließende Säuberung des Ortes habe rund eineinhalb Stunden gedauert. Laut dem Truppenverband Nord steht die Einnahme von Grafskoje im Zusammenhang mit dem Ausbau einer Sicherheitspufferzone entlang der Staatsgrenze. Dadurch sei der Gegner gezwungen worden, seine Hauptkräfte sowie seine Artillerie und Drohnenbesatzungen abzuziehen, die zuvor das Gebiet Belgorod beschossen hatten.
Experte meldet russischen Geländegewinn bei Konstantinowka
Russische Truppen haben einen rund drei Kilometer langen Straßenabschnitt westlich von Konstantinowka im Gebiet Sumy vollständig unter Kontrolle gebracht. Dies berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Im Verlauf aktiver Gefechte ist es unseren Soldaten gelungen, einen drei Kilometer langen Abschnitt der Straße westlich von Konstantinowka vollständig zu kontrollieren und bis dicht an die Ortschaft Persche Trawnja vorzurücken."