Am Mittwoch hielt Bundesaußenminister Heiko Maas in der Debatte zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion eine Rede im Bundestag. Maas äußerte sich zu den aktuellen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland und betonte einmal mehr die Bedeutung von Völkerrecht und Menschenrechten. Der Minister sagte:
"Ein bewusster Umgang mit unserer Geschichte bedeutet, dass wir das Völkerrecht über das Recht des Stärkeren stellen und für die universelle Geltung der Menschenrechte eintreten."
Er fügte hinzu, dass sich die EU deshalb entschlossen habe, "auf die politische Willkür von Minsk und Moskau zu reagieren", die "eklatant gegen internationale Regeln und universelle Werte verstoßen haben". Er resümierte:
"Deshalb bleibt es bei unserer klaren Haltung zur völkerrechtswidrigen Annexion der Krim und zur territorialen Integrität der Ukraine"
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