Im sächsischen Görlitz ist am Montag ein Mehrfamilienwohnhaus eingestürzt. Wie die Welt mit Verweis auf eine Sprecherin der Polizei berichtete, seien zwei von den ursprünglich fünf Vermissten wohlauf. Sie seien Gäste einer der Ferienwohnungen in dem Haus und hätten zum Zeitpunkt des Einsturzes noch nicht eingecheckt gehabt. Nun werde die Suche nach drei Personen fortgesetzt, die nicht erreichbar seien. Möglicherweise befanden sie sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus.
Ob die drei Menschen nach dem Einsturz unter den Trümmern blieben, sei bislang unklar, hieß es seitens der Welt. Außerdem sei nicht ausgeschlossen, dass auch weitere Menschen verschüttet worden seien. Am Einsturzort habe sich ein Mann aufgehalten, der seine Frau und seine Cousine in dem eingestürzten Gebäude vermute.
Die Polizei nannte vorläufig eine Gasexplosion als Ursache für den Einsturz, der genaue Grund sei aber noch zu klären. Die Unfallstelle wurde zunächst weiträumig evakuiert und abgesperrt. Für die Suche nach Toten oder Verletzten wurde unter anderem eine Hundestaffel eingesetzt. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz sind am Unglücksort.
In dem eingestürzten Gründerzeithaus in der James-von-Moltke-Straße befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen. Laut dem Ordnungsamt handelt es sich um ein Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen, die ein Tochterunternehmen der Stadt Görlitz ist.
Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands, sie liegt in der sächsischen Oberlausitz an der Neiße, direkt an der Grenze zu Polen, und hat 57.000 Einwohner.
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