US-Vizepräsident J. D. Vance ruft den Deutschen noch einmal in Erinnerung, dass sie den größten US-Luftwaffenstützpunkt außerhalb der USA beherbergen: Er machte auf dem Rückflug aus Pakistan eine Zwischenlandung in Ramstein und wurde dort gesichtet, als er mit einem Kaffeebecher in der Hand über den Stützpunkt schlenderte.
Bei dieser Gelegenheit machte selbst die Bild auf die zentrale Rolle von Ramstein aufmerksam:
"Die US-Airbase ist mit rund 8.000 Soldaten das zentrale Drehkreuz der US-Streitkräfte in Europa. Von hier laufen Lufttransporte, Nachschub und Truppenbewegungen Richtung Nahost – gerade im Iran-Konflikt ein logistisches Rückgrat. Zudem gilt Ramstein als Schaltstelle für die Koordination moderner Einsätze, etwa bei Luftoperationen und Kommunikation. Kurz: Ohne Ramstein läuft für die USA im aktuellen Konflikt kaum etwas."
Die "Air Force Two", das offizielle Flugzeug des US-Vizepräsidenten, eine Boeing C32, landete in Ramstein, um aufzutanken. Vance war im April 2025 bereits in Ramstein gewesen. Auch das war ein Zwischenstopp auf der Rückkehr von einer Reise nach Indien. Damals hatte er an einem Empfang auf der Ramstein Air Base teilgenommen (und, wie die US-Presse berichtete, den Soldaten Bier ausgeschenkt). In Ramstein und der Region darum bis Kaiserslautern sind insgesamt 15.000 US-Soldaten stationiert.
Wegen der zentralen Rolle, die Ramstein für das US-Militär spielt, ist es auch schon seit Langem Ziel regelmäßiger Proteste der deutschen Friedensbewegung; seit 2015 gibt es regelmäßig ein sommerliches Protestcamp unter dem Titel "Stopp Airbase Ramstein".
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