Landtagswahl Rheinland-Pfalz: CDU mit 30,5 Prozent deutlich vor SPD – AfD bei 20 Prozent

In Mainz ist am Sonntag offenbar die nächste westdeutsche SPD-Hochburg gefallen: Mit 30,5 Prozent liegt die CDU recht deutlich vor der SPD von Amtsinhaber Alexander Schweitzer. Die AfD überrascht laut erster Prognose mit 20 Prozent. Die Linke und die FDP schaffen es nicht in den Landtag.

Lange sah es laut den Umfrageergebnissen nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen in Rheinland-Pfalz aus. Mit Schließung der Wahllokale und den ersten Prognosen ist klar: Die CDU gewinnt die Wahl mit voraussichtlich mehr als 30 Prozent deutlich. Die SPD erleidet mit rund 27 Prozent eine historische Niederlage.

Die AfD gewinnt deutlich hinzu und erzielt laut Prognosen ihr bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Westdeutschland. Die Grünen müssen Verluste hinnehmen. Die FDP rutscht unter die Fünf-Prozent-Hürde. Auch die Freien Wähler und die Linkspartei schaffen es wohl nicht in den Landtag.

SPD: 27 Prozent (laut ARD-Prognose) / 26,5 Prozent (laut ZDF

CDU: 30,5 / 30,5 Prozent

Grüne: 7,5 / 8,5 Prozent

AfD: 20 / 20 Prozent 

Linke: 4,5 / 4,5 Prozent

FDP: 2,1 / 2 Prozent 

Freie Wähler: 4/ 3,5 Prozent

Sonstige: 4,4 / 4,5 Prozent 

Sollten sich die Zahlen bestätigen, würden dem Landtag künftig nur noch vier Parteien angehören – die FDP und die Freien Wähler nicht mehr. Die SPD und die FDP sind den Zahlen zufolge die größten Verlierer, die CDU und vor allem die AfD feiern Zugewinne. 

Die 35-jährige Dominanz der SPD in Mainz geht also offenbar dem Ende entgegen. Für eine Regierungsbeteiligung sollte es dennoch reichen. Als einzig realistische neue Regierung wird nun Schwarz-Rot wie beim Bund in Berlin gehandelt.

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