Die NGO Campact bezeichnet sich selbst als "Kampagnen-Organisation", die mit überzeugter Hilfe von "über 4,25 Millionen Menschen entschlossen für progressive Politik eintreten und unsere Demokratie verteidigen" möchte, so die Eigenwahrnehmung. Aktuell informiert die Organisation über eine Folgebelehrungsmaßnahme, ausgehend von einer fraglichen Aufforderung an Sympathisanten, über die vermeintlich rund "2,2 Millionen Sticker, mit denen unser Protest in die Supermärkte getragen" wurde. Das Ziel lautet die andauernde öffentliche Diskreditierung von Müllermilch-Gründer Theo Müller und der Partei Alternative für Deutschland (AfD).
"Müllermilch-Gründer Theo Müller zeigt öffentlich seine Unterstützung für die AfD", so das vermeintlich inakzeptable Verhalten des Unternehmers. So hätte Müller laut aktueller Campact-Mitteilung mehr als auffällig und bedenklich "dem sächsischen Ministerpräsidenten sogar eine Koalition mit der AfD vorgeschlagen".
Vor Details und Erklärungen zur jüngsten "deutschlandweiten Müller-Plakatkampagne", einige nachweisliche Zahlen und Fakten zur NGO Campact. Eine Organisation, die zur NGO gehört, ist die gemeinnützige "GmbH HateAid". Campact ist dabei an dieser Organisation mit rund einem Drittel als Mitgesellschafter beteiligt. HateAid erhält wiederum staatliche Fördermittel, ermöglicht durch Steuergelder, so zum Beispiel im Rahmen des Bundesprogramms "'Demokratie leben!' zur Bekämpfung von Hass im Netz".
Laut der Webseite "Das Parlament" wurde HateAid dabei im Rahmen des Bundesprogramms allein im Vorjahr mit rund 425.000 Euro in seiner Arbeit "gefördert". Die Campact-Mitteilung zur jüngsten Diskreditierungskampagne lautet:
"Wir lassen Theo Müller keine Ruhe. Unser Protest gegen die öffentliche Unterstützung des Milch-Milliardärs für die rechtsextreme AfD geht weiter. Nach über 2,2 Millionen Stickern, mit denen wir unseren Protest in die Supermärkte getragen haben, folgt jetzt eine deutschlandweite Müller-Plakatkampagne."
Von Mitte Januar bis Anfang Februar 2026 würden dafür "bundesweit 28.000 Plakate – an Laternen, Zäunen und Wänden" angebracht, die mit den manipulierenden Slogans "Alles AfD, oder was?" und "Jetzt mit AfD-Geschmack" Produkte des Unternehmens Müller als "rechts" deklarieren wollen. Dazu heißt es:
"Damit machen wir sichtbar, was viele längst kritisieren: den AfD-Beigeschmack, der an der Müllermilch klebt"
Zusätzlich würden die "Botschaften auf große Fassaden in acht Städten projiziert, damit noch mehr Menschen vom üblen Nachgeschmack der Müllermilch erfahren". Die Berliner Zeitung informiert zur Plakatierung in der Hauptstadt (Bezahlschranke):
"Auf Nachfrage der Berliner Zeitung erklärt Campact, man wolle auf Müllers 'problematische Nähe' zur AfD aufmerksam machen. Worauf sich die Formulierung und die Unterstellung, Theo Müller 'unterstützt die AfD', konkret bezieht oder in welcher Form diese Unterstützung bestehen soll, etwa finanziell, organisatorisch oder durch politische Zusammenarbeit, wird nicht mitgeteilt."
Irritierenderweise präsentiert die NGO auf ihrer Webseite ein "Beispielbild – Quelle: Campact, KI-generiert". Es folgen entsprechende Originale aus Berlin.
Der attackierte und diskreditierte Unternehmer Theo Müller hatte dabei im Jahr 2023 gegenüber dem Handelsblatt (Bezahlschranke) erklärt, er tausche sich zwar rein privat "regelmäßig mit AfD-Chefin Alice Weidel" aus, aber er unterstütze "die AfD nicht mit Spenden".
Die Campact-Macher scheint diese Äußerung nicht zu interessieren, um aktuell wiedermals zu mobilisieren. So heißt es abschließend:
"Als einflussreicher und bekannter Unternehmer trägt Müller so dazu bei, die menschenverachtende Politik der AfD gesellschaftsfähig zu machen."
Die finale Forderung an Theo Müller und Bürger mit Vorlieben für seine Milchprodukte lautet daher erneut belehrend: "Keine öffentlichen Sympathiebekundungen für Rechtsextreme – distanzieren Sie sich von der AfD!".
Mehr zum Thema - Wehret der Wiederkehr – Der "Demokratie™"-Mob war wieder auf den Straßen aktiv