Sachsen kündigt Ende der Maskenpflicht im ÖPNV ab 16. Januar an – Berlin will im Februar nachziehen

Nach Sachsen-Anhalt, Bayern und Schleswig-Holstein endet nächste Woche auch in Sachsen die Maskenpflicht in Bus und Bahn. Berlin zieht Anfang Februar nach – an Bundesregeln wie FFP2-Masken im Fernverkehr ändert das aber nichts.

Laut einem Bericht des MDR kann ab nächstem Montag in Sachsen auf Masken in Bus und Bahn verzichtet werden. Am Dienstag hat sich das sächsische Kabinett auf ein Ende der Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr ab dem 16. Januar einigen können. Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) betonte jedoch, dass das Tragen einer Maske in Bussen und Bahnen weiter "dringend empfohlen" werde. Zu Begründung heißt es weiter:

"Corona-Schutzmaßnahmen dürfen nur mit Corona-bedingten Überlastungen des Gesundheitssystems begründet werden. [...] Viele Corona-Indikatoren zeichnen derzeit ein positives Bild."

Eine Maskenpflicht müsse es im Nahverkehr daher nicht mehr geben. Bundesregelungen wie das Tragen einer FFP2-Maske im Fernverkehr für Patienten und Besucher in Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen oder Tageskliniken sowie in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen werden davon aber nicht berührt. 

Neben Bayern und Sachsen-Anhalt will auch Berlin nachziehen. Dort endet laut der Berliner Morgenpost die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen am 2. Februar. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Senat am Dienstag bei seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Im Gegensatz zur Berliner FDP hatte sich vor allem Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) lange gegen den Verzicht auf die FFP2-Masken in Bussen und Bahnen ausgesprochen.

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