Regierungssprecherin lobt überschwänglich die Corona-Warn-App: "Die App ist toll!"

Auf der Bundespressekonferenz war am Mittwoch auch die sogenannte Corona-Warn-App Thema. Während die stellvertretende Regierungssprecherin ihre Begeisterung kundtat, wollte RT Deutsch wissen, aus welcher konkreten Faktenlage sich die Anpreisung der App speist.

Auf der Bundespressekonferenz (BPK) am Mittwoch war auch die sogenannte Corona-Warn-App Grund für Fragen an die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

Trotz technischer Mängel könne sie die Nutzung der App nur wärmstens empfehlen. Am besten sollten die User die digitale Applikation gleich "vor und nach dem Zähneputzen" nutzen, um immer auf dem aktuellsten Stand in Sachen Corona zu sein.

Und immer noch ist unklar, wie viele Nutzer:innen hinter den 16 Millionen Downloads tatsächlich stecken. Denn aufgrund von technischen Mängeln gab es häufig auch mehrere Installationen durch eine Person, die aber immer auf die Downloads aufgerechnet wurden. Damit digitale Kontaktverfolgung gut funktioniert, braucht das System aber viele Nutzer:innen", erklärte derweil Netzpolitik.org

Aufgrund der überschwänglichen Begeisterungsstürme Demmers wollte RT-Deutsch-Redakteur Kani Tuyala in Erfahrung bringen, auf welche konkrete Analyse der Bundesregierung sich die Begeisterung stützt. Doch Demmer verrät:

Dafür brauchen wir keine Daten.