Auch eine Leistung: Katherina Reiche bereits unbeliebter als Habeck es je war

Der bisherige Rekordhalter in Sachen Unbeliebtheit, der frühere Wirtschafts- und "Klimaschutz"-Minister Robert Habeck, muss sich geschlagen geben: Seine Nachfolgerin Katherina Reiche schlägt den Grünen-Politiker um Längen – nach nicht mal einem Jahr im Amt.

Genüsslich berichtet die Welt, dass der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) einst vom "schlechtesten Wirtschaftsminister aller Zeiten" gesprochen – und damit Robert Habeck gemeint habe. Doch nun müsse dessen Nachfolgerin im Bundeswirtschaftsministerium, die CDU-Politikerin Katharina Reiche, mit noch schlechteren Umfragewerten als ihr Vorgänger zurechtkommen. Reiche ist seit Mai 2025 im Buneskabinett zuständig für Wirtschaft und Energie – also nicht einmal ein Jahr im Amt.

Laut einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag von RTL/N-TV gaben lediglich 18 Prozent der Befragten im "Trendbarometer" an, mit der Arbeit von Wirtschaftsministerin Katharina Reiche zufrieden zu sein. Dagegen seine 67 Prozent der Befragten "nicht zufrieden" gewesen. Die Daten stammen vom 27. Januar 2026. 15 Prozent der Befragten hatten keine Meinung zu dem Thema.

Die Umfragewerte für Reiche haben sich dramatisch verschlechtert. So meinten im Juli 2025 noch 39 Prozent der Befragten, sie seien mit der Leistung Reiches "zufrieden". Allerdings hatten auch damals schon 44 Prozent der Befragten angegeben, "unzufrieden" mit der CDU-Ministerin zu sein.

Eigentlich hatte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Wirtschaftspolitik zur Chefsache und zu einem positiven Faktor seiner Regierungsarbeit machen wollen.

Im Vergleich zur CDU-Frau Reiche kam selbst Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) im Juli 2024, wenige Monate vor dem Auseinanderbrechen der "Ampelkoalition" Anfang November desselben Jahres, noch auf 33 Prozent der Befragten, die sich "zufrieden" mit seiner Arbeit zeigten. Allerdings waren damals auch mit Habeck 64 Prozent der Befragten "unzufrieden" – fast so viele wie bei Katherina Reiche heute. Laut Angaben von Forsa war der Juli-Wert von 2024 der schlechteste, der für Habeck jemals ermittelt wurde.

Dabei hat Katherina Reiche – im Unterschied zu ihrem grünen Vorgänger – vor der Übernahme ihres Amtes durchaus Erfahrungen in der Wirtschaft gesammelt, unter anderem als Mangerin bei Westenergie, einem Tochterunternehmen von Eon, außerdem noch als Lobbyistin. Laut der Forsa-Befragung konnte Reiche selbst bei Anhängern der CDU nicht punkten. Demnach gaben sogar drei Viertel der Unions-Sympathisanten an, mit Reiche "unzufrieden" zu sein.

Aber auch der deutsche Regierungschef selbst kommt laut den Umfragedaten beim Volk nicht gut weg: Lediglich ein Viertel der Befragten ist mit Merz' Arbeit "zufrieden", 73 Prozent sind es dagegen nicht.

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