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        <title>Liveticker Iran-Krieg – Nachrichtendienstleiter der Iranischen Revolutionsgarden durch IDF getötet</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d3768148fbef6fa713cf35.jpeg" /> Mit dem US- und israelischen Angriffskrieg auf Iran hat der Nahostkonflikt eine neue Stufe der Eskalation erreicht. Iran reagiert auf die Angriffe mit Schlägen gegen US-Militärbasen in der Region und Bombardierungen Israels. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="60" data-end="157"><strong data-start="60" data-end="157">&nbsp;</strong></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trump fordert 152 Millionen Dollar für Wiedereröffnung von Alcatraz</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/276109-trump-fordert-152-millionen-dollar/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d24f4648fbef2c12796c42.jpg" /> Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat beim Kongress 152 Millionen Dollar für die Sanierung des berühmten Alcatraz-Gefängnisses in der Bucht von San Francisco beantragt. Demokraten verurteilten die Pläne als "Wahnsinn" und kündigten an, dies zu verhindern.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Urspr&uuml;nglich war das Gef&auml;ngnis Alcatraz eine Festung auf der Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco. Zwischen 1934 und 1963 waren dort H&auml;ftlinge untergebracht, bis das Gef&auml;ngnis aufgrund zu hoher Betriebskosten geschlossen wurde. Zu den Insassen von Alcatraz geh&ouml;rten ber&uuml;chtigte Verbrecher wie der Gangster Al Capone und George "Machine Gun" Kelly. Die Haftanstalt galt als eine der sichersten Einrichtungen des Landes &ndash; offiziell wurden keine erfolgreichen Fluchtversuche dokumentiert. Heute ist Alcatraz eine wichtige Touristenattraktion in der Region, die vom National Park Service betrieben wird.</p>
<p>Am Freitag ver&ouml;ffentlichte die Trump-Regierung einen Finanzierungsantrag an den US-Kongress f&uuml;r das Haushaltsjahr 2027. Darin schlug sie vor, "Alcatraz als hochmoderne Hochsicherheitsgef&auml;ngnisanlage wiederaufzubauen" und beantragte "152 Millionen Dollar zur Deckung der Projektkosten im ersten Jahr".</p>

<p>Trump &auml;u&szlig;erte diesen Vorschlag erstmals im vergangenen Mai in einem Beitrag auf Truth Social. Damals schrieb er: "Als wir fr&uuml;her eine ernsthaftere Nation waren, z&ouml;gerten wir nicht, die gef&auml;hrlichsten Kriminellen einzusperren und sie fernzuhalten von allen, denen sie Schaden zuf&uuml;gen k&ouml;nnten. So sollte es sein&nbsp;(&hellip;) Deshalb weise ich heute das Bureau of Prisons an, gemeinsam mit dem Justizministerium, dem FBI und dem Heimatschutzministerium ein erheblich vergr&ouml;&szlig;ertes und umgebautes ALCATRAZ wieder zu er&ouml;ffnen."</p>
<p>Ein paar Monate sp&auml;ter besichtigten der US-Innenminister Doug Burgum und die ehemalige US-Generalstaatsanw&auml;ltin Pam Bondi die Insel.&nbsp; W&auml;hrend der Besichtigung erkl&auml;rte Bondi, dass die "gro&szlig;artige Einrichtung" "illegale Einwanderer aufnehmen" k&ouml;nne.</p>
<p>Die ehemalige Sprecherin des US-Repr&auml;sentantenhauses, Nancy Pelosi, kommentierte den j&uuml;ngsten Finanzierungsantrag der Trump-Regierung auf X. Der Vorschlag sei auf den ersten Blick absurd und sollte rundweg abgelehnt werden. Sie k&uuml;ndigte an: "Ich werde mit meinen Kollegen im Kongress zusammenarbeiten, um alle verf&uuml;gbaren parlamentarischen und haushaltspolitischen Mittel einzusetzen, um diesen Wahnsinn zu verhindern."</p>
<p>Als Vertreter f&uuml;r San Francisco warf der demokratische Senator Scott Wiener Trump ebenfalls vor, er wolle eine "Top-Touristenattraktion zerst&ouml;ren, um sie wieder in ein gescheitertes, exorbitant teures Gef&auml;ngnis zu verwandeln".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/nordamerika/275863-medien-trump-stockt-militaerbudget-2027/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien: Trump stockt Milit&auml;rbudget 2027 auf</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Frankreich bereitet Kriegswirtschaft und strategische Autonomie vor</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/276096-frankreich-bereitet-kriegswirtschaft-und-strategische/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d2436fb480cc1cb30fe7d8.jpg" /> In der kommenden Woche entscheidet das französische Parlament über ein geplantes Gesetz zur Kriegsvorbereitung. Der Gesetzesentwurf sieht ein steigendes Budget für Militärausgaben und konkrete Maßnahmen für eine "strategische Autonomie" Frankreichs vor.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich will seine Best&auml;nde an Kamikaze-Drohnen vervierfachen und seine Raketenarsenale bis zum Ende des Jahrzehnts drastisch ausbauen. Dies berichtete <em>Politico</em> am Freitag unter Berufung auf einen franz&ouml;sischen Gesetzesentwurf zur Milit&auml;rplanung. Darin werden Ma&szlig;nahmen zur Vorbereitung auf eine Kriegswirtschaft beschrieben.</p>
<p>In der kommenden Woche wird die franz&ouml;sische Regierung das 64-seitige Dokument vorlegen. Dem Entwurf zufolge wollen sich die franz&ouml;sischen Entscheidungstr&auml;ger mehr auf den Ausbau ihrer Munitionsvorr&auml;te konzentrieren als auf die Streitkr&auml;fte. Vorbild daf&uuml;r seien die Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten, die die westlichen Waffenvorr&auml;te in alarmierendem Tempo aufgebraucht haben.</p>

<p>Wie in dem Gesetzesentwurf vorgesehen, sollen die Best&auml;nde an Loitering-Munition wie Kamikaze-Drohnen in Frankreich bis 2030 um 400 Prozent steigen, die von Safran hergestellten AASM-Hammer-Lenkbomben um 240 Prozent und die Aster- und Mica-Raketen um 30 Prozent.&nbsp;Die Ma&szlig;nahme erfolge "mit Blick auf die Vorbereitung einer 'Kriegswirtschaft'". Die Investitionen w&uuml;rden dabei in die "Kofinanzierung vorrangiger Produktionskapazit&auml;ten" flie&szlig;en.</p>
<p>Geplant sei auch eine stetige Steigerung der gesamten Verteidigungsausgaben, von 63,3 Milliarden Euro (73 Milliarden US-Dollar) im Jahr 2027 auf 76,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2030. Die Betr&auml;ge seien im Planungsgesetz festgelegt, m&uuml;ssten jedoch jedes Jahr erneut vom Parlament genehmigt werden, sobald der Gesetzentwurf die Legislative passiert habe.</p>
<p>Frankreich plane laut dem Entwurf weder eine Aufstockung seiner Streitkr&auml;fte noch die Anschaffung gr&ouml;&szlig;erer zus&auml;tzlicher Ausr&uuml;stung wie Rafale-Kampfflugzeuge oder Fregatten. Zudem habe&nbsp;Paris offenbar auch das Eurodrone-Projekt &ndash; ein gemeinsames Langstreckenaufkl&auml;rungsprogramm mit Deutschland, Italien und Spanien &ndash; auf Eis gelegt. F&uuml;r das stark verz&ouml;gerte Projekt seien keine Mittel bereitgestellt worden. Allerdings erw&auml;ge Frankreich die Entwicklung eines Nachfolgers f&uuml;r den Leclerc-Kampfpanzer, der seit 1992 im Einsatz ist.</p>

<p>Der Plan entspr&auml;che den langj&auml;hrigen Bestrebungen des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron, Frankreich und seine europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten weniger abh&auml;ngig von amerikanischen Waffen zu machen und eine "strategische Autonomie" zu erreichen, kommentierte <em>Politico</em>. Erst Anfang dieser Woche habe Macron erkl&auml;rt, er wolle nicht, dass Paris "Vasall zweier Hegemonialm&auml;chte" sei. Dazu habe der franz&ouml;sische Pr&auml;sident ausgef&uuml;hrt:&nbsp;</p>
<p><em>"Wir wollen nicht von der Vorherrschaft, beispielsweise Chinas, abh&auml;ngig sein, und wir wollen uns auch nicht zu sehr der Unberechenbarkeit der USA aussetzen."&nbsp;</em></p>
<p>Moskau hat den milit&auml;rischen Aufbau der NATO konsequent kritisiert. So hat der russische Au&szlig;enminister Sergei Lawrow dem B&uuml;ndnis vorgeworfen, sich "ernsthaft auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten und dies sogar offen zuzugeben". Russland hat zudem die Behauptungen von NATO-Mitgliedern, es k&ouml;nne das B&uuml;ndnis innerhalb weniger Jahre angreifen, als "Unsinn" und Panikmache zur&uuml;ckgewiesen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/275718-umbau-in-militarisierte-gesellschaft-unterordnung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umbau in eine militarisierte Gesellschaft &ndash; Totalitarismus und Gehorsam f&uuml;r Kapitalinteressen </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d35714b480cc038465c224.jpg" /> Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Derzeitiger Kurs Paschinjans bringt Armeniern wirtschaftliche Probleme</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275941-derzeitiger-kurs-von-paschinjan-bringt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfff3648fbef778b099a75.jpg" /> Nikol Paschinjan sprach von einem "sehr erfolgreichen" Besuch in Moskau. Experten vermuten jedoch, dass der armenische Premierminister diese Aussagen nutzt, um einen kühlen Empfang zu verschleiern, da die Beibehaltung des aktuellen Kurses in Jerewan wirtschaftliche Probleme für das Land befürchten lässt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Oleg Issaitschenko</em><a></a><strong></strong></p>
<p>Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan bezeichnete seinen Besuch in Moskau und die Gespr&auml;che mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin als "sehr erfolgreich". Er sagte:<strong></strong></p>
<p><em>"Wir haben im Wesentlichen in allen Bereichen unserer Agenda konkrete Vereinbarungen erzielt&nbsp;&ndash; von kulturellen Fragen bis hin zur milit&auml;risch-technischen Zusammenarbeit."</em><strong></strong></p>
<p>Paschinjan und Putin f&uuml;hrten am 1.&nbsp;April im Kreml Gespr&auml;che. Laut dem russischen Pr&auml;sidenten entwickelt sich die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden L&auml;ndern "in einem guten Tempo". Putin <a href="http://www.kremlin.ru/events/president/transcripts/79454">sagte</a>:<strong></strong></p>
<p><em>"Der Umsatz zwischen unseren beiden L&auml;ndern betrug im vorletzten Jahr elf Milliarden US-Dollar und wird im Jahr 2025 auf 6,4&nbsp;Milliarden US-Dollar steigen. Ich m&ouml;chte darauf hinweisen, dass er beispielsweise mit dem Nachbarland Aserbaidschan weniger als f&uuml;nf Milliarden US-Dollar, n&auml;mlich 4,9&nbsp;Milliarden US-Dollar, betrug. Das ist bemerkenswert. Und von diesen 6,5&nbsp;Milliarden US-Dollar entfallen 1,2&nbsp;Milliarden US-Dollar auf Agrarprodukte&nbsp;&ndash; Gem&uuml;se, Obst, Wein &ndash; alles, was Armenien exportiert."</em><strong></strong></p>
<p>Er merkte an, Moskau sehe den Gespr&auml;chen in Jerewan &uuml;ber die Entwicklung der Beziehungen zur Europ&auml;ischen Union (EU) v&ouml;llig gelassen entgegen, doch eine gleichzeitige Zollunion mit der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) sei "per definitionem unm&ouml;glich". Der russische Pr&auml;sident stellte klar:<strong></strong></p>
<p><em>"Und die Frage ist nicht einmal politischer, sondern rein wirtschaftlicher Natur."</em><strong></strong></p>

<p>Was den Energiesektor betrifft, so liegen die Gaspreise in Europa bei &uuml;ber 600&nbsp;US-Dollar pro 1.000&nbsp;Kubikmetern, w&auml;hrend Russland Gas f&uuml;r 177,50&nbsp;US-Dollar pro 1.000&nbsp;Kubikmetern nach Armenien verkauft. Er erinnerte auch daran, dass &uuml;ber zwei Millionen Armenier in Russland leben und es in Armenien selbst viele prorussische politische Kr&auml;fte gebe.<strong></strong></p>
<p>In seiner Rede w&auml;hrend des offenen Teils der Gespr&auml;che betonte Paschinjan die Bedeutung der Beziehungen zu Moskau f&uuml;r Jerewan und deren dynamische Entwicklung angesichts der neuen Realit&auml;ten, nachdem endlich Frieden zwischen Armenien und Aserbaidschan geschlossen wurde. Der Premierminister merkte an:<strong></strong></p>
<p><em>"Was die EU betrifft, wissen wir nat&uuml;rlich, dass die Mitgliedschaft in beiden Verb&auml;nden prinzipiell unvereinbar ist. Aber unsere aktuellen Vorhaben und Ziele sind zumindest vorerst miteinander vereinbar. Das ist Fakt. Und solange es eine M&ouml;glichkeit gibt, diese Ziele zu verbinden, werden wir dies tun."</em><strong></strong></p>
<p>Diese "Verkn&uuml;pfung" hat jedoch bereits im vergangenen Jahr zu einem Verlust von 5,1&nbsp;Milliarden US-Dollar im bilateralen Handel gef&uuml;hrt. Dies <a href="https://tass.ru/interviews/26970323">berichtete</a> der stellvertretende russische Ministerpr&auml;sident Alexei Owertschuk in einem ausf&uuml;hrlichen Interview mit der Nachrichtenagentur <em>TASS</em>. Er erinnerte daran, dass die armenischen Exporte in die EU innerhalb von zehn Jahren um das 1,53-Fache, in die USA um das 2,2-Fache und in die Eurasische Wirtschaftsunion um das 12,5-Fache gestiegen seien. Owertschuk f&uuml;hrte weiter aus:<strong></strong></p>
<p><em>"Diese Zahlen verdeutlichen das gro&szlig;e Interesse der armenischen Handelspartner am Kauf armenischer Produkte."</em><strong></strong></p>
<p>Er warnte, dass Jerewan mit Energieengp&auml;ssen konfrontiert sein k&ouml;nnte, sollte bis Ende&nbsp;2026 keine Entscheidung &uuml;ber den Bau eines neuen Atomkraftwerks getroffen werden. Die USA k&ouml;nnten den Bau von Atomkraftwerksbl&ouml;cken in Armenien erst in zw&ouml;lf bis f&uuml;nfzehn Jahren ernsthaft in Erw&auml;gung ziehen. Owertschuk betonte:<strong></strong></p>
<p><em>"Sowohl die Armenier selbst als auch ihre Nachbarn m&uuml;ssen die m&ouml;glichen langfristigen Folgen sorgf&auml;ltig abw&auml;gen."</em><strong></strong></p>
<p>Der stellvertretende russische Ministerpr&auml;sident erkl&auml;rte:<strong></strong></p>
<p><em>"Die armenische F&uuml;hrung strebt eine Reduzierung des russischen Einflusses im Land an. Dies wird von Akteuren au&szlig;erhalb der Region ausgenutzt, die ihre eigenen Ziele verfolgen, welche nicht mit den langfristigen Interessen Armeniens &uuml;bereinstimmen."</em><strong></strong></p>
<p>Wie der Beamte betonte, behauptete Paschinjan, russische Unternehmen in Armenien seien nicht bedroht, "doch die Fakten sprechen eine andere Sprache". Owertschuk hob hervor, Moskau wolle keine Einschr&auml;nkungen f&uuml;r armenische Unternehmen, werde aber im Falle negativer Entwicklungen nicht "diplomatisch so tun, als sei alles wie immer".<strong></strong></p>
<p>Sergei Dankwert, Leiter des russischen F&ouml;deralen Dienstes f&uuml;r Veterin&auml;r- und Pflanzenschutz (Rosselchosnadsor), erkl&auml;rte, dass weiterhin Beschwerden &uuml;ber aus Armenien nach Russland importierte Pflanzen- und Tierprodukte eingehen. Laut seinen Angaben hat der Dienst rund 900 Quarant&auml;neartikel aus der Republik entdeckt. In einem Interview mit dem Fernsehsender <em>Rossija&nbsp;24</em> sagte er:<strong></strong></p>
<p><em>"Die Vielfalt und Menge der aus Armenien kommenden Produkte lassen vermuten, dass nicht alle armenischen Ursprungs sind. Wir haben dieses Problem bereits 2024 und 2023 angesprochen."</em><strong></strong></p>
<p>Der Leiter von Rosselchosnadsor f&uuml;gte hinzu:<strong></strong></p>
<p><em>"Wir haben Lieferungen nicht r&uuml;ckverfolgbarer Produkte festgestellt&nbsp;&ndash; wie Butter, K&auml;se und Forellen. Forellen aus armenischen Gebirgsfl&uuml;ssen &auml;hneln in keiner Weise norwegischen Forellen."</em><strong></strong></p>
<p>All dies habe zu strengeren Anforderungen an Lieferungen aus Armenien gef&uuml;hrt, einschlie&szlig;lich der R&uuml;ckverfolgbarkeit der Produkte. Er sieht einen Ausweg aus der aktuellen Situation in der Integration von Informationssicherheitskontrollsystemen innerhalb der EAWU.<strong></strong></p>

<p>Experten stellten fest, dass sich Armenien nach der Samtenen Revolution von 2018 schrittweise von Russland ab- und dem Westen zugewandt hat. Stanislaw Tkatschenko, Professor am Lehrstuhl f&uuml;r Europastudien der Fakult&auml;t f&uuml;r Internationale Beziehungen der Staatlichen Universit&auml;t Sankt Petersburg und Experte des Waldai-Klubs, bemerkte:<strong></strong></p>
<p><em>"Diese 'Beschleunigung' begann zudem nach 2023, als erste deutliche Stimmen einiger lokaler Politiker laut wurden: Da Russland im Bergkarabach-Konflikt nicht auf Armeniens Seite stand, m&uuml;sse sich Jerewan Europa zuwenden."</em><strong></strong></p>
<p>Es ist bemerkenswert, dass diese Ansichten in Armenien nicht allgemein geteilt werden. Paschinjan ist sich bewusst, dass er ohne eine positive Entwicklung seiner Kontakte zu Russland die Parlamentswahlen nicht gewinnen wird. Tkatschenko erkl&auml;rte:<strong></strong></p>
<p><em>"Er braucht Unterst&uuml;tzung. Deshalb reiste der armenische Premierminister noch vor dem offiziellen Beginn des Wahlkampfs nach Moskau. Er wollte Freundlichkeit demonstrieren, Kooperationsbereitschaft zeigen und Russlands strategische Interessen ber&uuml;cksichtigen."</em><strong></strong></p>
<p>Paschinjan betonte daher insbesondere seine Weigerung, das Eisenbahnabkommen mit Russland zu k&uuml;ndigen, und bekr&auml;ftigte seine fortgesetzte Mitgliedschaft in der Eurasischen Wirtschaftsunion. Laut dem Politikwissenschaftler war der Besuch f&uuml;r den armenischen Premierminister "sehr schwierig", und seine anschlie&szlig;enden &Auml;u&szlig;erungen &uuml;ber "Erfolge" waren ein Versuch, den k&uuml;hlen Empfang in Moskau zu &uuml;berspielen. Der Experte sagte: "Der &ouml;ffentliche Teil der Verhandlungen zwischen Wladimir Putin und Paschinjan ist ein Paradebeispiel f&uuml;r das, was Wissenschaftler als Zwangsdiplomatie bezeichnen. Der russische Pr&auml;sident erkl&auml;rte der armenischen Delegation behutsam, warum Jerewan Moskaus Interessen ber&uuml;cksichtigen und keine feindselige Politik verfolgen sollte."<strong></strong></p>

<p>Seiner Meinung nach werden die Ergebnisse des Treffens sich erst in den konkreten Ma&szlig;nahmen zeigen. Der Analyst argumentierte:</p>
<p><em>"Eines ist jedoch klar: Jerewan befindet sich an einem politischen Scheideweg. Eine M&ouml;glichkeit ist der Weg der Ukraine&nbsp;&ndash; die Beziehungen zu Russland abbrechen, sich in Europa integrieren usw. Doch selbst Moldawien, das Kiews Erfahrungen beobachtet, geht diese Schritte vergleichsweise vorsichtig an."</em><strong></strong></p>
<p>Tkatschenko f&uuml;gte hinzu:<strong></strong></p>
<p><em>"Der zweite Weg ist ein grundlegend neuer Kurs. Gleichzeitig befindet sich Jerewan in einer Art Isolation: Iran befindet sich im Krieg, Aserbaidschan, die T&uuml;rkei und Georgien z&auml;hlen nicht zu Armeniens verl&auml;sslichsten Partnern. Daher denken nicht nur Paschinjan und seine Regierungspartei, sondern auch die Opposition &uuml;ber ihre Zukunft nach, und es ist klar, dass ohne Russlands Unterst&uuml;tzung eine normale Entwicklung der Republik unm&ouml;glich sein wird."</em><strong></strong></p>
<p>Der Politikwissenschaftler Pawel Danilin teilte diese Ansicht. Er bemerkte:</p>
<p><em>"Nikol Paschinjan r&auml;umt das politische Feld effektiv von Konkurrenten frei, notfalls auch mit Gewalt. Dennoch stellt die Konfrontation des Premierministers mit Moskau zweifellos einen schweren Nachteil bei den anstehenden Wahlen dar."</em><strong></strong></p>
<p>Danilin f&uuml;gte hinzu:<strong></strong></p>
<p><em>"Es ist m&ouml;glich, dass Paschinjan f&uuml;r die Verschlechterung der Beziehungen zu Moskau kritisiert wird. Kein Wunder, dass in Armenien Parallelen zur Situation in der Ukraine 2013 gezogen werden und auf die Folgen des Versuchs hingewiesen wird, es beiden Seiten recht zu machen."</em><strong></strong></p>

<p>Der Experte betonte, dass die Armenier sich ihrer Geschichte sehr wohl bewusst seien. Laut Danilin wandte sich Putin w&auml;hrend des &ouml;ffentlichen Teils seiner Gespr&auml;che mit Paschinjan im Kreml nicht nur an seinen direkten Gespr&auml;chspartner, sondern an das gesamte armenische Volk. Danilin fuhr fort:<strong></strong></p>
<p><em>"Das Gespr&auml;ch zwischen dem russischen Pr&auml;sidenten und dem armenischen Premierminister war &auml;u&szlig;erst offen: Der russische Pr&auml;sident legte die Interessen, Sorgen und W&uuml;nsche des Landes unmissverst&auml;ndlich dar."</em><strong></strong></p>
<p>Er prognostizierte, dass die armenische Regierung, sollte sie ihren Kurs beibehalten, das Land in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen werde. Der Analyst betonte:<strong></strong></p>
<p><em>"Sollte sich Jerewan weiter der EU ann&auml;hern, wird der Republik der Zugang zur Eurasischen Wirtschaftsunion verwehrt bleiben. Dies w&uuml;rde zu enormen Einnahmeverlusten f&uuml;hren."</em><strong></strong></p>
<p>Danilin fasste zusammen:<strong></strong></p>
<p><em>"Armenien wird daher Energie zu Weltmarktpreisen kaufen m&uuml;ssen, nicht mehr sechsmal g&uuml;nstiger als bisher. Dar&uuml;ber hinaus stehen der Betrieb der Kernkraftwerke und die Lieferungen landwirtschaftlicher Produkte aus Armenien auf dem Spiel. Der Wohlstand der Republik ist in den letzten Jahren, auch dank ihrer Beziehungen zu Moskau, gewachsen. Diese Entwicklung k&ouml;nnte nun ernsthaft gef&auml;hrdet werden."</em><strong></strong></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><a href="https://vz.ru/politics/2026/4/3/1407811.html"><em>Russischen</em></a><em>. Der Artikel ist am 3. April 2026 zuerst auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.</em><strong></strong></p>
<p><strong><em>Oleg Issaitschenko</em></strong><em>&nbsp;ist Analyst bei der Zeitung Wsgljad.</em><strong></strong></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/261577-paschinjan-armenien-plant-kein-verzicht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Paschinjan: Armenien plant keinen Verzicht auf russisches Getreide</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die EU entwickelt sich zu einem noch aggressiveren Militärbündnis als die NATO</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/276022-eu-entwickelt-sich-zu-noch/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/276022-eu-entwickelt-sich-zu-noch/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d1392548fbef61c252483f.jpg" /> Die EU entwickle sich für Russland in gewisser Hinsicht zu etwas Schlimmerem als die NATO, findet Dmitri Medwedew. Für Moskau sei es an der Zeit, seine Haltung gegenüber dem EU-Beitritt benachbarter Staaten zu überdenken – schließlich wandle sich die Union von einem wirtschaftlichen zu einem militärischen Staatenbund.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jewgeni Posdnjakow</em></p>
<p>Die EU k&ouml;nnte sich zu einem Milit&auml;rb&uuml;ndnis entwickeln, das gegen Russland ausgerichtet ist. Diese Ansicht &auml;u&szlig;erte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf seinem Kanal bei dem Messengerdienst Max. Seiner Ansicht nach k&ouml;nnte sich dieses militaristische B&uuml;ndnis eines vereinten Europas f&uuml;r Moskau "in gewisser Hinsicht als schlimmer als die NATO" erweisen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang wies er darauf hin, dass der Kreml bis vor Kurzem dem Bestreben der Nachbarl&auml;nder, darunter auch der Ukraine, der EU beizutreten, "zur&uuml;ckhaltend und gelassen" begegnet sei. Die EU sei heute jedoch nicht mehr ausschlie&szlig;lich eine Wirtschaftsunion, weshalb sich auch die Haltung Moskaus &auml;ndern m&uuml;sse.</p>

<p>"Es ist an der Zeit, die tolerante Haltung gegen&uuml;ber dem Beitritt unserer Nachbarn zur milit&auml;risch-wirtschaftlichen Europ&auml;ischen Union aufzugeben", forderte Medwedew. Vor diesem Hintergrund erinnerte der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates an den j&uuml;ngsten Besuch des armenischen Premierministers Nikol Paschinjan in Russland. Seiner Auffassung nach habe Wladimir Putin seinem Amtskollegen im Rahmen dieses Treffens "angedeutet", dass "die Zugeh&ouml;rigkeit zur Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und die EU-Mitgliedschaft nicht miteinander vereinbar sind".</p>
<p>Bemerkenswert ist, dass der russische Pr&auml;sident bereits im September letzten Jahres im Gespr&auml;ch mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico betont hatte, Moskau stehe dem EU-Beitritt der Ukraine nicht ablehnend gegen&uuml;ber. "Was die NATO angeht &ndash; das ist eine andere Frage; hier geht es um die Sicherheit Russlands, und zwar in langfristiger Perspektive", erkl&auml;rte Putin damals.</p>
<p>Doch seitdem hat sich die Lage in Europa deutlich ver&auml;ndert. So rief der franz&ouml;sische Staatschef Emmanuel Macron andere Mittelm&auml;chte dazu auf, sich gegen die Dominanz Washingtons und Pekings auf der internationalen B&uuml;hne zu wehren. "Wir wollen nicht von der Dominanz Chinas abh&auml;ngig sein und wir wollen nicht der Unberechenbarkeit der USA ausgesetzt sein", zitiert ihn <em>Bloomberg</em>.</p>
<p>Die gestiegenen milit&auml;rischen Ambitionen der EU sind nicht nur in Worten, sondern auch in Taten erkennbar. So ist laut einem im M&auml;rz von der Zeitung <em>Wsgljad</em> erstellten "Ranking unfreundlicher Regierungen" ein besonderer Anstieg der Feindseligkeit in den nordeurop&auml;ischen L&auml;ndern zu beobachten, insbesondere in Lettland, Litauen, Finnland und Estland.</p>

<p>Der Hauptgrund f&uuml;r ihre Spitzenposition in dieser Rangliste ist eine Reihe von Vorf&auml;llen mit ukrainischen Drohnen, die zum Zweck von Angriffen auf Russland den Luftraum dieser Republiken durchflogen. Dabei wurde das Vorgehen Kiews von diesen Staaten nicht verurteilt. Gleichzeitig verzeichnen die baltischen und skandinavischen L&auml;nder Rekordausgaben im R&uuml;stungsbereich.</p>
<p>Auch andere EU-Mitglieder ziehen nach. So k&uuml;ndigte die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im vergangenen Jahr an, 800 Milliarden Euro f&uuml;r die St&auml;rkung der Verteidigungsf&auml;higkeit der Union bereitzustellen, um "Frieden in der Ukraine zu erreichen". Vor diesem Hintergrund betonte der polnische Ministerpr&auml;sident Donald Tusk sogar die Wichtigkeit, im neuen Wettr&uuml;sten mit Russland den "Sieg" der Alten Welt zu erringen.</p>
<p>Der Milit&auml;rexperte Alexei Anpilogow bemerkt dazu:</p>
<p><em>"Medwedew hat zweifellos Recht damit, dass der Prozess der Transformation der EU in einen Milit&auml;rblock bereits in Gang gesetzt wurde. Wir sehen dies an den steigenden Verteidigungsausgaben und an der zunehmend aggressiven Rhetorik der einen oder anderen Mitgliedsstaaten. Doch diese Tendenz wird sich nicht so schnell weiterentwickeln."</em></p>
<p>Er begr&uuml;ndet dies wie folgt:</p>
<p><em>"Erstens behindern die doktrin&auml;ren EU-Dokumente das Tempo dieser Ver&auml;nderungen. Schlie&szlig;lich war diese Organisation urspr&uuml;nglich eher als Wirtschaftsunion konzipiert. Dementsprechend sind auch die Gr&uuml;ndungsvertr&auml;ge auf die Zusammenarbeit in diesem Bereich ausgerichtet. Und Versuche, diese Einheit auf die politische oder milit&auml;rische Ebene zu &uuml;bertragen, waren in der Regel erfolglos."</em></p>

<p>Anpilogow f&auml;hrt fort:</p>
<p><em>"Zweitens geht der Militarisierungsprozess von der Br&uuml;sseler EU-B&uuml;rokratie aus. Dies entspricht nicht dem Willen der V&ouml;lker &ndash; zumindest nicht ihrer Mehrheit &ndash; und auch nicht der Haltung eines bedeutenden Teils der nationalen EU-Mitgliedstaaten. Die einen oder anderen aggressiven Ma&szlig;nahmen der EU-F&uuml;hrung l&ouml;sen h&auml;ufig Kontroversen innerhalb der Union selbst aus."</em></p>
<p>Der Experte f&uuml;gt hinzu:</p>
<p><em>"Dementsprechend wird die Transformation der EU zu einem vollwertigen Milit&auml;rb&uuml;ndnis durch die gegens&auml;tzlichen Positionen einzelner L&auml;nder zumindest verlangsamt werden. Zudem w&uuml;rde dies eine umfassende &Uuml;berarbeitung zahlreicher Dokumente erfordern, was angesichts des Arbeitstempos der EU-Beamten ebenfalls einen enormen Zeitaufwand bedeuten w&uuml;rde."</em></p>
<p>Er folgert:</p>
<p><em>"Zudem gibt es in der EU nach wie vor realistisch eingestellte L&auml;nder wie Ungarn, Tschechien und die Slowakei. Hinzu kommt, dass in vielen Mitgliedstaaten Kandidaten die Wahlen gewinnen, die sich f&uuml;r eine Normalisierung des Dialogs mit Moskau einsetzen. Und es gibt bislang keine erkennbaren Versuche, radikale &Auml;nderungen an den Grundlagendokumenten vorzunehmen."</em></p>
<p>Der Experte meint:</p>
<p><em>"Das hei&szlig;t, es besteht weiterhin Hoffnung, dass die EU zur Vernunft zur&uuml;ckkehrt. Allerdings muss die Lage genau beobachtet werden, um auf eklatante Schritte der Alten Welt entschlossen reagieren zu k&ouml;nnen. Schlie&szlig;lich liegt es auf der Hand, welche Gefahr von einem milit&auml;risch geeinten Europa ausgeht."</em></p>

<p>Anpilogow betont:</p>
<p><em>"F&uuml;r Russland w&auml;re die EU ein potenziell gleichwertiger Gegner. Die Union ist uns in vielerlei Hinsicht &uuml;berlegen: Dazu geh&ouml;ren sowohl das Mobilisierungspotenzial aufgrund der h&ouml;heren Bev&ouml;lkerungszahl als auch das derzeitige Wirtschaftsvolumen. Doch auch Moskau verf&uuml;gt &uuml;ber zahlreiche Tr&uuml;mpfe: Unsere Soldaten verf&uuml;gen &uuml;ber echte Kampferfahrung, die sie in modernen Konflikten gesammelt haben, und unser Atomwaffenarsenal &uuml;bertrifft das europ&auml;ische um ein Vielfaches. Letzteres wird &uuml;brigens auch als abschreckender Faktor f&uuml;r die weitere Transformation der EU wirken."</em></p>
<p>Heutzutage werde Russland von der Alten Welt offen als Feind Nummer eins bezeichnet, erinnert Stanislaw Tkatschenko, Professor an der Sankt Petersburger Staatlichen Universit&auml;t und Experte des "Waldai-Clubs". Er sagt:</p>
<p><em>"Daher k&ouml;nnte ihre weitere Erweiterung bereits jetzt als ein Schritt gewertet werden, der sich gegen unsere Interessen richtet. Das Gleiche gilt auch f&uuml;r die Bestrebungen der Ukraine, diesem 'Club' beizutreten."</em></p>
<p>Tkatschenko erg&auml;nzt:</p>
<p><em>"Derzeit liegt unser Fokus, wie mir scheint, auf den 'Unruhen' innerhalb der NATO. Dort versch&auml;rfen sich die Widerspr&uuml;che tats&auml;chlich, und die fr&uuml;here Einheit zerf&auml;llt allm&auml;hlich. Doch die Hauptinteressen Moskaus liegen keineswegs im transatlantischen Raum. Sie konzentrieren sich vielmehr auf Europa. Und hier nimmt die Konfrontation bereits einen prinzipiellen Charakter an. Mehr noch, sie wird allumfassend: sowohl in der Wirtschaft als auch im Verteidigungsbereich."</em></p>

<p>Angesichts der aktuellen Tendenzen zur aktiven Militarisierung der Europ&auml;ischen Union und ihrer einzelnen Mitgliedstaaten sei eine m&ouml;gliche Umwandlung der EU in ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis nicht auszuschlie&szlig;en, meint Iwan Kusmin, Milit&auml;rexperte und Autor des Branchen-Telegram-Kanals "Unser Freund Willi". "Es ist jedoch verfr&uuml;ht, heute ernsthaft dar&uuml;ber zu sprechen", f&uuml;gt er hinzu.</p>
<p>Kusmin erinnert:</p>
<p><em>"Historisch gesehen gab es bereits Versuche der Alten Welt, eine einheitliche Milit&auml;rstruktur zu schaffen &ndash; so wurde in den 50er Jahren aktiv &uuml;ber eine Europ&auml;ische Verteidigungsgemeinschaft diskutiert. Es gab auch andere Projekte, doch alle stie&szlig;en auf eine Vielzahl von Problemen: Welche Sprache w&uuml;rden die gemeinsamen Streitkr&auml;fte als Verkehrssprache verwenden? Welches Land w&uuml;rde die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen?"</em></p>
<p>Er pr&auml;zisiert:</p>
<p><em>"Das sind nur die offensichtlichsten Fragen. Sie verdeutlichen jedoch das Ausma&szlig; der Probleme, mit denen die 27 EU-Staaten auf dem Weg zu einem theoretischen Milit&auml;rb&uuml;ndnis und erst recht auf dem Weg zur Bildung einer gemeinsamen Armee konfrontiert sein k&ouml;nnten. Schon heute ist die Union nicht einmal in der Lage, einen gemeinsamen au&szlig;enpolitischen Kurs zu entwickeln."</em></p>
<p>Der Experte f&auml;hrt fort:</p>
<p><em>"Die Unf&auml;higkeit der EU, das 20. Sanktionspaket aufgrund des Gegenwirkens Ungarns zu verabschieden, ist ein anschauliches Beispiel daf&uuml;r. Mit anderen Worten: Derzeit sind die EU-Mitglieder nicht in der Lage, sich zumindest auf die theoretische Ausgestaltung eines gemeinsamen Milit&auml;rblocks zu einigen, geschweige denn auf dessen Regeln."</em></p>
<p>Kusmin meint:</p>
<p><em>"Dementsprechend w&auml;re es verfr&uuml;ht, von einem Kurswechsel Russlands hinsichtlich des Beitritts der Ukraine zur Europ&auml;ischen Union zu sprechen. Dennoch ist es wichtig, die Situation im Auge zu behalten. Dabei sollte man von der bereits vom russischen Pr&auml;sidenten ge&auml;u&szlig;erten These ausgehen, dass Moskau sich nie gegen eine EU-Mitgliedschaft Kiews ausgesprochen hat."</em></p>

<p>Eine etwas andere Sichtweise vertritt der Politologe Alexei Netschaew:</p>
<p><em>"Moskau hat sich zwar &ouml;ffentlich nie gegen den EU-Beitritt der Ukraine ausgesprochen, aber das war eher ein rhetorischer Schachzug. Einerseits war es uns wichtig, den Unterschied zwischen der Europ&auml;ischen Union und der NATO zu betonen &ndash; die Wirtschaftsgemeinschaft ist kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis. Dabei haben wir von Br&uuml;ssel ein entsprechendes Verhalten erwartet. Andererseits &ndash; so vermute ich &ndash; war Moskau bewusst, dass es sich um ein leeres Entgegenkommen handelt. Kaum jemand glaubte ernsthaft daran, dass die EU die Ukraine jemals als Mitglied aufnehmen w&uuml;rde."</em></p>
<p>Er fasst zusammen:</p>
<p><em>"In diesem Zusammenhang f&auml;llt mir ein alter Witz ein, der in den Nullerjahren in Kiew sehr beliebt war:</em></p>
<p><em>&ndash; Wann tritt die Ukraine der EU bei?</em></p>
<p><em>&ndash; Gleich nach der T&uuml;rkei.</em></p>
<p><em>&ndash; Und wann tritt die T&uuml;rkei der EU bei?</em></p>
<p><em>&ndash; Niemals!</em></p>
<p><em>Doch die Lage hat sich ge&auml;ndert: Die Europ&auml;ische Union verwandelt sich vor unseren Augen in ein Milit&auml;rb&uuml;ndnis. Ja, die Br&uuml;sseler B&uuml;rokratie handelt schwerf&auml;llig. Doch wenn man sich die Platzierungen der EU-L&auml;nder im "Ranking unfreundlicher Regierungen" und die Ver&auml;nderungen in ihren Infrastrukturprojekten an unseren Grenzen ansieht, wird deutlich: Die Milit&auml;rlogik verdr&auml;ngt die wirtschaftliche. Und das schadet unseren Interessen &ndash; nicht nur in der Ukraine, sondern auch in Moldawien und im Kaukasus. Deshalb k&ouml;nnte sich die offizielle Position Moskaus &auml;ndern und einigen L&auml;ndern den Weg in die EU versperren."</em></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/politics/2026/4/3/1407892.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 3. April 2026 zuerst auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><strong><em>Jewgeni Posdnjakow</em></strong><em> ist ein russischer Journalist, Fernseh- und Radiomoderator.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/275718-umbau-in-militarisierte-gesellschaft-unterordnung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umbau in eine militarisierte Gesellschaft &ndash; Totalitarismus und Gehorsam f&uuml;r Kapitalinteressen </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Verweigerter Impfbefehl: Bundeswehr-Unteroffizier erneut vor Gericht</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276150-verweigerter-impfbefehl-bundeswehr-unteroffizier-erneut/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d2be9eb480cc50413dfd10.jpg" /> Auch im Jahr 2026 sorgt die COVID-Impfpflicht für Soldaten, die von 2021 bis 2024 galt, für Schlagzeilen und beschäftigt die Gerichte. Ein Unteroffizier der Bundeswehr, der – anders als viele Betroffene – das Glück hatte, in erster Instanz freigesprochen zu werden, muss am kommenden Donnerstag erneut vor Gericht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Ostdeutsche Allgemeine Zeitung</em>&nbsp;<a href="https://ostdeutscheallgemeine.com/article/impfpflicht-verweigert-bundeswehrsoldat-aus-beeskow-erneut-vor-gericht-10028544" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> am Sonntag &uuml;ber Stefan B., den heute 37 Jahre alten Unteroffizier der Bundeswehr, der sich 2021 dem Befehl, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, verweigert hatte.&nbsp;Daf&uuml;r stand er im Juli 2023 vor Gericht, wurde aber in erster Instanz durch das Amtsgericht F&uuml;rstenwalde freigesprochen. Das Gericht verwies auf die Gewissensfreiheit von Soldaten.</p>
<p>Wie nun bekannt wurde, legte die Staatsanwaltschaft gegen den Freispruch Berufung ein, obwohl ihr eigener Sitzungsvertreter in der Hauptverhandlung Freispruch beantragt hatte.</p>
<p>Wie die <em>M&auml;rkische Oderzeitung</em>&nbsp;in Erfahrung brachte, hatte sich eine Sonderdezernentin, die f&uuml;r&nbsp;Corona-F&auml;lle&nbsp;zust&auml;ndig ist, "nach ausf&uuml;hrlicher Pr&uuml;fung der Sach- und Rechtslage" dazu entschieden, gegen den Freispruch vorzugehen.&nbsp;</p>

<p>Am kommenden Donnerstag muss Stefan B. daher erneut zum Gericht &ndash; dieses Mal in das f&uuml;r Berufungen zust&auml;ndige Landgericht Frankfurt (Oder).</p>
<p>Die Impfpflicht f&uuml;r Bundeswehrangeh&ouml;rige wurde im November 2021&nbsp;eingef&uuml;hrt und im Juli 2022 vom Bundesverwaltungsgericht gebilligt. Sie galt bis 2024, als sie wieder zur&uuml;ckgenommen wurde.</p>
<p>Stefan B. soll die Impfung zweimal abgelehnt haben, wie <em>OAZ</em> recherchiert hat, und damit den Befehl seines Vorgesetzten missachtet haben. Er gab an, er und sein alter Vater seien bereits Ende 2020 an COVID erkrankt gewesen &ndash; jedes Mal sei die Krankheit harmlos verlaufen. Er hatte Bedenken wegen der schnellen Zulassung des Impfstoffs.</p>
<p>Kurz nach Inkrafttreten der Impfpflicht soll Stefan B. einen Antrag auf Entlassung aus der Bundeswehr gestellt haben &ndash; eine Notl&ouml;sung, um einer unehrenhaften Entlassung zuvorzukommen und seine Bez&uuml;ge nicht zu verlieren. Doch den Antrag lehnte die Bundeswehr ab. Er sei kein genereller Impfgegner, auch kein Querdenker, soll Stefan B. in der Verhandlung am Amtsgericht F&uuml;rstenwalde vorgetragen haben.</p>
<p>Auf eine kleine Anfrage von&nbsp;Abgeordneten der AfD-Fraktion antwortete die Bundesregierung, dass "wegen des Vorwurfs einer Gehorsamsverweigerung im Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung insgesamt 131 gerichtliche Disziplinarverfahren gegen Soldatinnen und Soldaten" eingeleitet worden seien.</p>
<p>Mehrfach wurden Soldaten bisher wegen Befehlsverweigerung im Zusammenhang mit der Corona-Impfung verurteilt. Beispielsweise hat im Mai 2024 das Landgericht Schweinfurt einen ehemaligen Soldaten zu einer Geldstrafe von 4.000 Euro verurteilt (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/200030-wegen-verweigerung-corona-impfung-soldat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Oberfeldwebel Alexander Bittner dagegen musste wegen des gleichen "Vergehens" <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/232301-alexander-bittner-nach-haftentlassung-ich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vier Monate in Haft</a> verbringen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/inland/207392-anwaelte-corona-impfpflicht-fuer-soldaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht: "Corona-Impfpflicht" f&uuml;r Soldaten wird abgeschafft</a></p>
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                                                <iframe title="&quot;Vollzugsmöglichkeiten oder Bußgeld&quot; – Interne Emails der &quot;AG Impfpflicht&quot; freigeklagt" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=bqw5w-199b1b5-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Friedensbewegung in Ohnmacht – Ostermarsch in Berlin</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276142-friedensbewegung-in-ohnmacht-ostermarsch-in/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d29a8db480cc53301e031c.jpg" /> Der traditionelle Ostermarsch ist ein fester Termin im Kalender der deutschen Friedensbewegung. Die diesjährigen Märsche zeigen: Massive Aufrüstung, die schrittweise Einführung der Wehrpflicht, die Gefahr eines Krieges mit Russland und die passive Teilnahme am Krieg im Nahen Osten sind für den durchschnittlichen Bürger kein Grund, sich am Protest zu beteiligen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Wladislaw Sankin</em></p>
<p>Die Medien melden 1.600 Teilnehmer beim <a href="https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-2026-in-berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ostermarsch in Berlin</a>. Als Beobachter kann ich best&auml;tigen: Es waren mehr &ndash; 2.000, vielleicht sogar 3.000! Macht das f&uuml;r eine Stadt mit fast vier Millionen Einwohnern einen Unterschied? Als die S&auml;ngerin Tatiana w&auml;hrend eines Intermezzos mit zwei Friedensliedern von der B&uuml;hne auf die Menge blickte, sagte sie: "Ich sehe hier viele bekannte Gesichter." Man l&auml;chelte und begr&uuml;&szlig;te einander. Das Berliner Friedensnetzwerk hat die Einwohnerzahl eines Dorfes. Hinzu kommen ein paar linksgerichtete Kleinstparteien, private Initiativen und Gewerkschaftsgruppen. So kommt man bei "gr&ouml;&szlig;eren" Demos auf die &uuml;bliche Zahl: 2.000 bis 3.000. Wenn Prominenz auf die B&uuml;hne kommt, sind auch 5.000 m&ouml;glich, wobei sich dann die Zahl auch aus den Zugereisten speist.</p>
<p>Nat&uuml;rlich vertrauen die sogenannten "Rechten" nicht darauf. Eine Deutschlandflagge neben einer pal&auml;stinensischen oder einer der DKP? Unvorstellbar. Man findet keine gemeinsame Sprache. Selbst Ost-Friedensbewegte und West-Friedensbewegte sind nicht immer gut aufeinander zu sprechen und gehen oft lieber jeweils zu ihren eigenen Demos. Friedensaktivismus ist das anstrengende Hobby einiger Weniger; er ist nicht in der Masse verankert.</p>

<p>Diesen Gedanken hatten wohl viele, als von der B&uuml;hne zum Auftakt der Kundgebung gesagt wurde, dass in London &uuml;ber eine halbe Million, in Italien 300.000 und in Br&uuml;ssel 100.000 gegen die Kriegspolitik auf die Stra&szlig;e gegangen sind. Dabei haben ausgerechnet die Deutschen eigentlich mehr Grund f&uuml;r Proteste als alle anderen: Berlin ist der Hauptunterst&uuml;tzer des kriegs- und mordw&uuml;tigen Israel und des riesigen Milit&auml;runternehmens im Osten Europas, das wie ein Land bezeichnet wird, das mit "U" beginnt.</p>
<p>Man muss es den <a href="https://www.friedenskooperative.de/termine/ostermarsch-2026-in-berlin" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rednern</a> des diesj&auml;hrigen Berliner Ostermarsches lassen: Diesen Umstand brachten alle, jeder auf seine Weise, zur Sprache. "Ich will nicht, dass die Bundesregierung die Ukraine mit zig Milliarden f&uuml;r neue Waffen pampert, sondern sich daf&uuml;r ins Zeug legt, einen nachhaltigen Frieden zwischen Russland, der Ukraine und Europa herzustellen", sagte der L&uuml;hr Henken vom Friedensratschlag.</p>
<p>"Die Bundesregierung m&ouml;ge ihre v&ouml;lkerrechtliche Pr&uuml;fung (zum Iran-Krieg) noch zu Ende kriegen, bevor der Dritte Weltkrieg begonnen hat", empfahl sp&ouml;ttisch die Gewerkschaftlerin Ulrike Eifler. Im selben Atemzug redete sie von aktiven Kriegsvorbereitungen der Bundesregierung f&uuml;r einen Krieg gegen Russland, die sie nat&uuml;rlich in keiner Weise mittragen will.</p>
<p>Die Publizistin Wiebke Diehl wurde besonders deutlich. Sie appellierte in ihrer Rede an Merz, der israelischen Verbrechen R&uuml;ckhalt gew&auml;hre und dem syrischen Machthaber und Ex-Chef der Terror-Miliz Ahmed asch-Scharaa einen Staatsempfang bereite.</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden auch nicht schweigen, wenn Terroristen und Kriegsverbrechern der rote Teppich ausgerollt wird. Und wir werden nicht zusehen, wie das V&ouml;lkerrecht auf den M&uuml;llhaufen der Geschichte geworfen wird. Und schon gar nicht schweigen wir zur Komplizenschaft der Bundesregierung."</em></p>
</blockquote>
<p>"Diese stinkt zum Himmel", sagte sie, als sie die Erlaubnis f&uuml;r die Nutzung der Luftbasen anprangerte. Solange die Bundesregierung die Nutzung der US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Deutschland, allen voran Ramstein, nicht verbiete, leiste sie Beihilfe zu dem eklatanten V&ouml;lkerrechtsbruch der USA und Israels.</p>

<p>Basem Said von der pal&auml;stinensischen Community mahnte Politik und Medien zur Einhaltung der gleichen Rechte f&uuml;r alle an. Er prangerte israelischen Rassismus gegen die Pal&auml;stinenser sowie deren genozidale Politik in Gaza, im Westjordanland und nun auch im Libanon an. Tausende Menschen aus dem Libanon, w&auml;hrend ihre Heimat zerst&ouml;rt wird, lebten und arbeiteten in Deutschland und seien Teil der Gesellschaft.</p>
<p>"Und was erleben wir hier? Repression und eine Einschr&auml;nkung von Grundrechten. Meine Community wird eingesch&uuml;chtert, weil sie ihre Stimme erhebt. Menschen aus meiner Community sollen ausgeb&uuml;rgert werden, weil sie politisch nicht angenehm sind", beklagte Said. Das sei ein gef&auml;hrlicher Weg, "denn Meinungsfreiheit gilt gerade, wenn sie unbequem ist".</p>
<p>L&uuml;hr Henken, der als kritische Stimme aus der Friedensbewegung auch bei Anh&ouml;rungen mit Milit&auml;rs im Bundestag teilnehmen durfte, nahm in seiner Rede das Hauptargument der Militaristen vom Schlage Kiesewetter und Neitzel aufs Korn: ob Russland tats&auml;chlich einen NATO-Angriff plane. Mit nur ein paar Einmaleins-Rechnungen brachte Henken, wie er sagte, das Gedankengeb&auml;ude zum Einsturz. Er kam zu dem Schluss, dass abgesehen davon, dass es bis heute keine geheimdienstlichen Belege f&uuml;r derartige Pl&auml;ne gebe, Russland weder &ouml;konomisch noch demographisch in der Lage sei, so einen Angriff zu starten.</p>
<blockquote>
<p><em>"Der Angreifer muss &uuml;ber die dreifache &Uuml;berlegenheit verf&uuml;gen, um im Krieg zu siegen. Davon ist Russland sehr weit weg. Es m&uuml;sste dazu sein gesamtes Potenzial mehr als verdreifachen. Dazu w&auml;re es rein wirtschaftlich &uuml;berhaupt nicht in der Lage", so Henken.</em></p>
</blockquote>
<p>Ein weiteres wichtiges Thema neben einem m&ouml;glichen Krieg gegen Russland sowie den Kriegen der USA und Israels im Nahen Osten war die Blockade Kubas durch die USA. "Seit Jahrzehnten terrorisieren die USA alle L&auml;nder, die sich nicht ihrem Diktat unterwerfen wollen. Die Menschen auf Kuba hungern, weil die USA ihre seit Jahrzehnten andauernde Wirtschaftsblockade noch einmal massiv versch&auml;rft hat", sagte Ulrike Eifler. Gewerkschafter h&auml;tten eine Initiative f&uuml;r Kuba gegr&uuml;ndet, berichtete sie und rief zu Spenden auf.</p>
    
    
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<p>Und es gibt kaum eine Friedenskundgebung ohne Musik. Diesmal waren die Beitr&auml;ge das in der DDR bekannte sowjetische Lied "Immer lebe die Sonne", die 2023 von Yann Song King komponierte Hommage an den sowjetischen Oberstleutnant der Atomraketenabwehr Petrow "Stanislaw Jefgrafowitsch Petrow" (gesungen vom Integral-Duo) sowie der May-Klassiker "Meine S&ouml;hne gebe ich nicht" (gesungen von Caro Kunde).</p>
<p>Ziemlich neu bei der Friedenskundgebung war die Anwesenheit der "Jugend-Fraktion". Neben einer bereits traditionellerweise anwesenden SDAJ-Gruppe marschierten auch einige Dutzend Sch&uuml;ler im noch recht zarten Kindesalter mit selbstgebastelten Plakaten mit und skandierten die popul&auml;re Jugendparole "Hoch mit der Bildung, runter mit der R&uuml;stung".</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">&quot;Runter mit der Rüstung&quot; - Kinder und Jugendliche auf dem Ostermarsch in <a href="https://twitter.com/hashtag/Berlin?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Berlin</a>. <a href="https://twitter.com/hashtag/Kriegst%C3%BCchtigkeit?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Kriegstüchtigkeit</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/Friedesbewegung?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Friedesbewegung</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/SDAJ?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SDAJ</a> <a href="https://t.co/Lp77IYxVPq">pic.twitter.com/Lp77IYxVPq</a></p>&mdash; Wlad Sankin (@wladsan) <a href="https://twitter.com/wladsan/status/2040945703992623305?ref_src=twsrc%5Etfw">April 6, 2026</a></blockquote> 
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                            </div>
        
<p>Ob die Teilnahme der so jungen Demonstranten eine Modeerscheinung ist oder ein neuer Trend, muss sich noch zeigen. Diese kleine Tendenz ist jedenfalls noch kein Anzeichen f&uuml;r eine Wende der Friedensbewegung hin zur Massentauglichkeit. Zu viel wurde in den letzten Jahrzehnten darauf gesetzt, dass die deutsche Gesellschaft in der Frage aller Fragen &ndash; ob Deutschland wieder in den Krieg ziehen muss &ndash; so fragmentiert auftritt, wie dies heutzutage der Fall ist.</p>
<p>Ob Massenmigration, Gender, "der Kampf gegen Rechts", Corona oder das Verh&auml;ltnis zu "Putin" &ndash; alle paar Jahre wird die Gesellschaft mit&nbsp;derlei vermeintlichen Dilemmas immer st&auml;rker in Pro- und Contra-Fraktionen aufgespalten. So werden durch Scheinkonflikte "Nebenkriegsschaupl&auml;tze" erzeugt, um die Menschen von wahrhaft Wichtigerem, der Frage nach Frieden und Krieg, abzulenken. Hinzu kommt das rein deutsche <a href="https://freedert.online/meinung/218017-verwuestung-beginnt-immer-im-eigenen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ph&auml;nomen des Parteiglaubens</a>, was einerseits f&uuml;r die Stabilit&auml;t des herrschenden politischen Systems sorgt, aber auch dessen Korrektur l&auml;hmt, wenn es beginnt, Aggressionen nach innen und au&szlig;en zu erzeugen. Auch die zunehmende Einsch&uuml;chterung Andersdenkender durch Sanktionen und Geldstrafen hinterl&auml;sst ihre Spuren, sodass die Deutschen trotz massiver politischer Nachfrage keine gesellschaftliche Antwort beim Protest gegen den Krieg liefern und die "Zeitenwende" mit ihrem Schweigen faktisch absegnen.</p>
<p>So kann eine Tierschutzdemo in Berlin dreimal so viele Menschen auf die Stra&szlig;e bringen wie eine Demo zum Schutz des menschlichen Lebens vor der Gefahr eines Krieges. Das ist der Zustand, in dem Deutschland in einen Krieg gegen Russland und m&ouml;gliche weitere Konflikte schlafwandelt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/inland/256014-gedanken-zur-berliner-demo-juenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gedanken zur Berliner Demo: J&uuml;nger, bunter, lauter&nbsp;&ndash; Erneuert sich die Friedensbewegung?</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Orbán: &quot;Kiews Versuch einer Energieblockade gegen Ungarn ist eklatantes Verbrechen&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276137-orban-kiews-versuche-energieblockade-gegen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d28d9e48fbef39d846c38a.jpg" /> Der Konflikt in der Ukraine, die Eskalation im Nahen Osten und Brüssels "verrückte" Energiepolitik bringen Ungarn in eine gefährliche Lage, warnte Viktor Orbán bei einer Veranstaltung in Budapest. Kiews Vorgehen gegen die Pipelines Druschba und TurkStream sei kriminell.  ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ungarische Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n hat am Ostersonntag an der feierlichen Wiederer&ouml;ffnung der komplett renovierten Zitadelle auf dem Gell&eacute;rtberg in Budapest teilgenommen. In seiner Rede bei der Gro&szlig;veranstaltung &auml;u&szlig;erte sich der Politiker besorgt &uuml;ber eine Reihe von Angelegenheiten, die die Sicherheit seines Landes gef&auml;hrdeten. Dar&uuml;ber berichten ungarische Medien.</p>
<p>Die aktuellen Ereignisse in der Welt seien nicht ermutigend, betonte Orb&aacute;n. "Dunkle Wolken ziehen gleichzeitig aus Osten, S&uuml;den und Westen &uuml;ber Ungarn auf", sagte der Premier. In dem Zusammenhang wies er auf den Konflikt in der Ukraine, den Krieg in Iran und das "politische Versagen Br&uuml;ssels" hin.</p>
<p>Laut Orb&aacute;n stehe die ganze Welt am Rande einer Energie- und Finanzkrise, die durch Unterbrechung der Energielieferungen und steigende Preise verursacht werde.</p>
<p>In dem Zusammenhang f&uuml;hrte der Ministerpr&auml;sident aus:</p>
<blockquote>
<p><em>"Ohne Energie kommt die Wirtschaft zum Erliegen. Ein Wirtschaftsstillstand gef&auml;hrdet alles. Das wird nicht nur unseren gewohnten Alltag, sondern auch unsere Pl&auml;ne durcheinanderbringen."</em></p>
</blockquote>

<p>"Was die Ukrainer in Richtung Ungarn unternehmen, ist daher ein eklatantes Verbrechen", erkl&auml;rte Orb&aacute;n mit Blick auf die Sperrung der &Ouml;lpipeline Druschba durch Kiew sowie die ukrainischen Angriffe auf die Gasleitung TurkStream.</p>
<p>Budapest wirft der Regierung in Kiew vor, die intakte &Ouml;lleitung Druschba politisch zu instrumentalisieren und die russischen Energieimporte, die Ungarn &uuml;ber das ukrainische Staatsgebiet bezieht,&nbsp;gezielt zu verhindern. Au&szlig;erdem seien in der j&uuml;ngsten Vergangenheit mehrfach ukrainische Angriffe auf die Infrastrukturobjekte der Schwarzmeer-Pipeline TurkStream gemeldet worden, die f&uuml;r die Energielieferungen an Ungarn kritisch wichtig seien.</p>
<p>Ferner kritisierte Orb&aacute;n die Energiepolitik der EU, die weiterhin auf die Fortsetzung des Ukraine-Konflikts setze und an den Sanktionen gegen Russland festhalte. Nach Ansicht des ungarischen Regierungschefs sei dies ein fataler Fehler. Br&uuml;ssels Forderung, Ungarn solle auf die russischen Energieimporte verzichten, sei "v&ouml;lliger Unsinn", betonte der Politiker weiter.</p>
<p>Wie&nbsp;der Ministerpr&auml;sident erkl&auml;rte, sehe er f&uuml;r Ungarn nur einen Ausweg aus der Situation: "Sich nicht in einen milit&auml;rischen Konflikt verwickeln zu lassen und sich nicht an Br&uuml;ssels irrsinniger Energiepolitik zu beteiligen."</p>
<p>Orb&aacute;n versicherte, dass seine Regierung diesen Kurs beibehalten werde, sollte sie die f&uuml;r den 12. April angesetzten Parlamentswahlen gewinnen. &nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/international/276094-vucic-bombe-nahe-gaspipeline-zwischen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vučić: Bombe nahe der Gaspipeline zwischen Serbien und Ungarn gefunden</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kampf um Ungarn: Könnte Orbáns Sieg einen &quot;Maidan auf Steroiden&quot; auslösen?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275790-kampf-um-ungarn-koennte-sieg/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cea94248fbef14562204e5.jpg" /> Sollte Viktor Orbán die anstehenden Wahlen gewinnen, droht Ungarn dann ein Staatsstreich nach dem Vorbild des Maidans in Kiew? Die Gerüchte mehren sich, doch die Vorgehensweise in der Ukraine lässt sich möglicherweise nicht auf Ungarn übertragen. Dennoch ist das Maidan-Modell nicht die einzige Blaupause für Regimewechsel und Wahlbeeinflussung.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Eine Analyse der RT-Redaktion</em></p>
<p>Umfragen im Vorfeld der ungarischen Wahlen deuten auf einen Sieg der Opposition hin, doch Akteure hinter den Kulissen erwarten einen Erfolg von Ministerpr&auml;sident Viktor Orb&aacute;n. Andere sehen darin ein Szenario, das geradezu nach einer "Farbrevolution" nach ukrainischem Vorbild schreit.</p>

<p>Zwei Wochen vor den ungarischen Parlamentswahlen sieht sich Orb&aacute;n der bisher gr&ouml;&szlig;ten Bedrohung seiner Macht gegen&uuml;ber. Laut einer von <em>Politico</em> zusammengetragenen <a href="https://freeassange.tech/europa/275564-ungarn-aktuelle-umfrage-bescheinigt-orban/">Umfrage&uuml;bersicht</a> liegt die Tisza-Partei von Oppositionsf&uuml;hrer Peter Magyar derzeit 15 Punkte vor Orb&aacute;ns Fidesz. Betrachtet man die Umfragen von Instituten, die mit Tisza verbunden oder von der EU finanziert werden, f&auml;llt das Bild noch deutlicher aus. Eine Umfrage des oppositionsnahen Instituts Median beispielsweise sieht Tisza mit 58 zu 35 Prozent ganze 23 Punkte vor Fidesz.</p>
<p><em>Politico</em> berichtet jedoch auch, dass "viele" EU-Spitzenpolitiker insgeheim einen Sieg Orb&aacute;ns f&uuml;r "wahrscheinlich" halten. Der ungarische EU-Minister J&aacute;nos B&oacute;ka ist der Ansicht, dass die Diskrepanz zwischen &ouml;ffentlichen Umfragen und der &ouml;ffentlichen Meinung kein Zufall ist und dass Magyar und seine Verb&uuml;ndeten in Br&uuml;ssel durch die Manipulation von Umfragen "die Erz&auml;hlung konstruieren, dass eine Wahlniederlage ein illegitimes Ergebnis w&auml;re".</p>
<p>Der f&uuml;r seine Interventionsbef&uuml;rwortung ber&uuml;chtigte US-Amerikaner Michael Weiss brachte B&oacute;kas Bef&uuml;rchtungen letzte Woche auf den Punkt: "Wenn Orban versucht, das zu stehlen &ndash; und das wird er mit ziemlicher Sicherheit tun &ndash;, wird es ein Euromaidan auf Steroiden in einem EU-/NATO-Land sein. Amerika, passt gut auf!", warnte er in einem Beitrag auf X.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">If Orban tries to steal this — and he almost certainly will — it’ll be Euromaidan on steroids in an EU/NATO country. Watch closely, America…. <a href="https://t.co/F62x0oSo47">https://t.co/F62x0oSo47</a></p>&mdash; Michael Weiss (@michaeldweiss) <a href="https://twitter.com/michaeldweiss/status/2036911598070108428?ref_src=twsrc%5Etfw">March 25, 2026</a></blockquote>  
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                            </div>
        
<p>Weiss, der zuvor eine Organisation leitete, die sich f&uuml;r einen Regimewechsel in der Ukraine einsetzte und diese T&auml;tigkeit als journalistische Arbeit tarnte, bezog sich auf den Putsch nach der Wahl 2014, der den demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Wiktor Janukowitsch st&uuml;rzte. Der von den USA orchestrierte Maidan-/Euromaidan-Putsch l&ouml;ste eine Kette von Ereignissen aus, die im russisch-ukrainischen Konflikt gipfelten und Hunderttausende Menschenleben forderten.</p>
<p>Es gibt allerdings einige grundlegende Punkte, die Kriegstreiber lieber verschweigen w&uuml;rden: Unterschiede zwischen Budapest und Kiew, die einen erzwungenen Regimewechsel im Falle eines Wahlsiegs Orb&aacute;ns deutlich erschweren w&uuml;rden.</p>

<p><strong>Wie die USA den Maidan inszenierten</strong></p>
<p>Von westlichen Medien als Volksaufstand dargestellt, war die Maidan-Revolution eine Inszenierung des US-Au&szlig;enministeriums und wurde von einer gef&uuml;gigen US-Botschaft aus gesteuert. Die National Endowment for Democracy (NED), eine dem US-Au&szlig;enministerium unterstellte Einrichtung, investierte zwischen 2011 und 2014 rund 14 Millionen US-Dollar in ukrainische Aktivistengruppen. Die US-Botschaft finanzierte pro-Maidan-Medien, und zwischen 1991 und 2014 flossen insgesamt 5 Milliarden US-Dollar von den USA in "Demokratief&ouml;rderungsprogramme in der Ukraine", wie ein Sprecher des Au&szlig;enministeriums 2014 mitteilte.</p>
<p>In einem Bericht von 2015 r&uuml;hmte sich die NED damit, dass US-finanzierte Organisationen "eine wichtige Rolle bei den friedlichen Protesten in Kiew spielten". Zum Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung des Berichts waren die "friedlichen Proteste" jedoch in ein Blutbad ausgeartet: Westlich finanzierte rechtsextreme Milizen <a href="https://swentr.site/russia/586192-maidan-snipers-ukraine-kiev/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">massakrierten</a> in einer False-Flag-Operation fast 100 prowestliche Demonstranten auf dem Maidan in Kiew und prowestliche Neonazis verbrannten 46 Anti-Maidan-Demonstranten bei lebendigem Leibe vor dem Gewerkschaftshaus in Odessa.&nbsp;</p>
    
    
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<p>Die stellvertretende US-Au&szlig;enministerin f&uuml;r Europa, Victoria Nuland, versprach Oppositionspolitikern Milit&auml;rhilfe sowie einen Milliardenkredit und verteilte in Kiew bekannterma&szlig;en Kekse an prowestliche Aktivisten. Gemeinsam mit dem US-Botschafter Geoffrey Pyatt half sie bei der Auswahl der Regierung, die den gest&uuml;rzten Janukowitsch abl&ouml;sen sollte. Als der unterw&uuml;rfige Pyatt sie 2014 in einem Telefonat fragte, ob die Europ&auml;er mit ihrer Kandidatenwahl nicht einverstanden sein k&ouml;nnten, erkl&auml;rte die ber&uuml;chtigte Hardlinerin: "Schei&szlig; auf die EU."</p>
<p><strong>Nun unterst&uuml;tzen die USA Orb&aacute;n</strong></p>

<p>Die Situation in Ungarn ist radikal anders. US-Pr&auml;sident Donald Trump ist ein treuer Verb&uuml;ndeter Orb&aacute;ns und hat die Wiederwahlkampagne des ungarischen Ministerpr&auml;sidenten unterst&uuml;tzt. Vizepr&auml;sident J.D. Vance wird wenige Tage vor der Wahl am 12. April einen vielbeachteten Besuch in Budapest abstatten.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus wurde die US-Botschaft in Budapest von Ideologen ges&auml;ubert &ndash; darunter auch Joe Bidens Botschafter David Pressman &ndash; und sowohl die NED als auch die USAID wurden von Trump massiv geschw&auml;cht. Kurz gesagt: Die USA haben ihre Maschinerie f&uuml;r einen Regimewechsel in Ungarn zur&uuml;ckgefahren und haben ein gro&szlig;es Interesse an einem Sieg Orb&aacute;ns. K&ouml;nnten die Europ&auml;er einen ungarischen Maidan ausl&ouml;sen?</p>
<p>Nuland und die Amerikaner m&ouml;gen 2014 die F&auml;den in der Hand gehabt haben, doch der Maidan-Putsch wurde auch von der EU, Gro&szlig;britannien und einer Vielzahl zivilgesellschaftlicher und aktivistischer Gruppen unterst&uuml;tzt, die unter anderem von George Soros' Open Society Foundations finanziert wurden.</p>
<p>Britische Beamte trafen sich mit der prowestlichen Opposition der Ukraine, w&auml;hrend die britische Botschaft in Kiew eilig zahlreiche Social-Media-Konten <a href="https://www.gov.uk/government/case-studies/explaining-the-benefits-for-ukraine-of-closer-european-integration">einrichtete</a>, um "die Vorteile einer engeren europ&auml;ischen Integration f&uuml;r die Ukraine zu erl&auml;utern". Br&uuml;ssel entsandte Beamte zu Treffen mit den Maidan-Demonstranten, und sowohl die EU als auch Gro&szlig;britannien spielten eine Rolle bei der Vermittlung eines Abkommens zwischen Janukowitsch und der Opposition, das diese jedoch umgehend brach und Janukowitsch des Hochverrats beschuldigte.</p>
<p>Die EU und Gro&szlig;britannien sind entschlossen, die Ukraine weiter zu bewaffnen und zu finanzieren, und haben daher beide ein starkes Interesse an Orb&aacute;ns Absetzung. Unter Orb&aacute;n hat Ungarn sein Vetorecht in der EU genutzt, um jedes von der EU gegen Russland verh&auml;ngte Energiesanktionspaket zu verz&ouml;gern, lehnt den NATO-Beitritt der Ukraine ab, verweigert Waffenlieferungen an Kiew und blockiert derzeit gemeinsam mit der Slowakei und Tschechien ein 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU f&uuml;r Kiew.</p>

<p>Wie <em>RT</em> im&nbsp;<a href="https://swentr.site/news/635670-eu-hungary-election-interference/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Teil</a> unserer Serie "Kampf um Ungarn" darlegte, hat die EU im Vorfeld der Wahl bereits ihre gesamte Online-Zensurmaschinerie gegen Ungarn eingesetzt und plant, die Einschr&auml;nkungen der Meinungsfreiheit bis eine Woche nach der Wahl aufrechtzuerhalten. Die M&ouml;glichkeiten des Blocks, Orb&aacute;n direkt unter Druck zu setzen, sind&nbsp;hingegen nahezu ersch&ouml;pft. Die EU hat seit 2022 Gelder in H&ouml;he von 3,5 Prozent des ungarischen BIP zur&uuml;ckgehalten, weil Orb&aacute;n sich weigerte, Migranten aus Nicht-EU-L&auml;ndern aufzunehmen, LGBT-Propaganda verbot und angebliche Bedenken hinsichtlich der Unabh&auml;ngigkeit der Justiz &auml;u&szlig;erte &ndash; all dies, ohne nennenswerte Unruhen in Ungarn auszul&ouml;sen. Sollte Orb&aacute;n gewinnen, bliebe der EU als letztes Mittel, Ungarn das Vetorecht zu entziehen. Diese Idee wurde bereits von Schweden, Litauen und einer Reihe ungenannter "EU-Diplomaten" ins Spiel gebracht, die <em>Politico</em> Anfang des Monats <a href="https://www.politico.eu/article/viktor-orban-last-stand-eu-braces-showdown-over-e90b-ukraine-loan/">interviewte</a>.</p>
<p>Gro&szlig;britannien hat im Vorfeld der Wahl eine deutlich zur&uuml;ckhaltendere Strategie verfolgt als die EU. Der britische Botschafter Justin McKenzie Smith hielt jedoch am 4. M&auml;rz in Budapest ein Treffen hinter verschlossenen T&uuml;ren mit prowestlichen Aktivisten und Journalisten ab. Die Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit Political Capital organisiert, einer Denkfabrik, die von der Europ&auml;ischen Kommission, Soros und der NED finanziert wird.</p>
    
    
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<p>Die britische Journalistin Catherine Belton nahm an der Veranstaltung teil und ver&ouml;ffentlichte drei Wochen sp&auml;ter eine Enth&uuml;llung &uuml;ber Kontakte zwischen dem ungarischen Au&szlig;enminister P&eacute;ter Szijj&aacute;rt&oacute; und seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow. Wie <em>RT</em> bereits in dieser Reihe <a href="https://freeassange.tech/europa/274968-kampf-um-ungarn-ukraine-conncetion/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufdeckte</a>, arbeitete der ungarische Oppositionsjournalist Szabolcs Panyi mit EU-Geheimdienstmitarbeitern zusammen, um diese Informationen durch Abh&ouml;ren von Szijj&aacute;rt&oacute; zu erlangen.</p>

<p>Szijj&aacute;rt&oacute; bestreitet die Gespr&auml;che mit Lawrow nicht und beteuert, solche diplomatischen Kontakte geh&ouml;rten zu seinen Aufgaben. Der eigentliche Skandal, so betont er, sei, "dass ein ungarischer Journalist mit ausl&auml;ndischen Geheimdiensten zusammenarbeitet, um ein Mitglied der ungarischen Regierung abzuh&ouml;ren".</p>
<p><strong>Kann Soros eine Revolution anzetteln?</strong></p>
<p>Soros' Open Society Foundations spielten eine entscheidende Rolle bei der Anstiftung zum Maidan-Putsch oder, in ihren eigenen Worten, bei der "Unterst&uuml;tzung der Zivilgesellschaft". Um das Jahr 2014 umfasste die Arbeit des in Ungarn geborenen Finanziers in der Ukraine unter anderem die Bereitstellung von Rechtshilfe f&uuml;r prowestliche Demonstranten, die Finanzierung prowestlicher Medien und regierungskritischer Denkfabriken.</p>
<p>"Ich habe in der Ukraine eine Stiftung gegr&uuml;ndet, bevor die Ukraine unabh&auml;ngig von der UdSSR wurde", sagte Soros 2014 gegen&uuml;ber <em>CNN</em>. "Und die Stiftung ist seither aktiv. Sie spielte eine wichtige Rolle bei den aktuellen Ereignissen."</p>
    
    
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<p>Soros' Einfluss in seinem Heimatland Ungarn wurde von Orb&aacute;n stark eingeschr&auml;nkt. Ungarn stellte die Unterst&uuml;tzung illegaler Einwanderer mit einem 2018 verabschiedeten Gesetz, dem sogenannten "Stop-Soros-Gesetz", unter Strafe. Dieses Gesetz zwang die Open Society Foundations faktisch zur Einstellung ihrer Aktivit&auml;ten in Ungarn und Soros' Central European University zum Verlassen des Landes. Dennoch erhielten laut dem Center for Fundamental Rights, einer konservativen Denkfabrik, im vergangenen Jahr noch mindestens 153 Organisationen in Ungarn oder mit Bezug zu Ungarn Gelder von Soros.</p>
<p>Soros kann daher nach wie vor Einfluss auf Ungarn aus&uuml;ben, so gering und indirekt dieser Einfluss heutzutage auch sein mag.</p>

<p><strong>Kann die EU stattdessen das rum&auml;nische Erfolgsrezept anwenden?</strong></p>
<p>Ungarn im Jahr 2026 ist nicht mit der Ukraine im Jahr 2014 vergleichbar. Orb&aacute;ns Gegner erhalten keine Unterst&uuml;tzung von den USA, und die Anti-Orb&aacute;n-Rhetorik sowie die eingefrorenen EU-Finanzierungen konnten seine Wahlsiege 2018 und 2022 nicht verhindern. Zudem ist es &auml;u&szlig;erst unwahrscheinlich, dass Br&uuml;ssel nach den Wahlen in einem seiner Mitgliedstaaten Gewalt anstiftet oder sch&uuml;rt. Die Beteiligung Gro&szlig;britanniens beschr&auml;nkte sich bisher auf die F&ouml;rderung von Anti-Orb&aacute;n-Propaganda.</p>
<p>Dennoch ist das Maidan-Modell nicht die einzige Blaupause f&uuml;r Regimewechsel und Wahlbeeinflussung. Die EU nutzte dieselben Zensurinstrumente, um die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den euroskeptischen Kandidaten Călin Georgescu bei den rum&auml;nischen Wahlen 2024 zu unterdr&uuml;cken: Als Georgescu dennoch &uuml;berraschend gewann, kippte die proeurop&auml;ische Justiz des Landes das Ergebnis einfach.</p>
<p>Br&uuml;ssel sollte jedoch nicht mit der Unterst&uuml;tzung des ungarischen Rechtssystems rechnen. Orb&aacute;n ist seit 16 Jahren an der Macht, schuf den Obersten Verwaltungsgerichtshof, der f&uuml;r Wahlangelegenheiten zust&auml;ndig ist, und ernannte dessen Vorsitzende. Selbst im Falle eines Wahlsiegs von Magyars Tisza-Partei br&auml;uchte diese eine Zweidrittelmehrheit, um dieses System zu reformieren.</p>
<p>Unter diesen Umst&auml;nden ist ein Putsch nach der Wahl in Ungarn unwahrscheinlich, sollte Orb&aacute;n eine f&uuml;nfte Amtszeit in Folge gewinnen. Doch schon vor der Wahl laufen diverse Spionage- und Einflusskampagnen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://www.rt.com/news/636875-hungary-ukraine-maidan-orban/">Englischen</a>.&nbsp;</em></p>
<p><em>Die&nbsp;<strong>RT Newsroom</strong>-Redaktion ist eine Gruppe mehrsprachiger Journalisten mit mindestens zehnj&auml;hriger Erfahrung im russischen und internationalen Journalismus. Das Team nutzt f&uuml;r seine Analysen Medienrezensionen und zitiert eigene Recherchen, um L&uuml;cken in der Berichterstattung &uuml;ber wichtige Themen aufzudecken. Das Team arbeitet auch mit Originalquellen zusammen, um den Zuschauern von RT gut recherchierte Nachrichten und Details zu liefern, die sie in den Mainstream-Medien nicht finden w&uuml;rden.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freeassange.tech/kurzclips/video/274557-marine-le-pen-ungarn-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Marine Le Pen: "Ungarn ist zum Symbol des Widerstands geworden</a>"</p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Europa auf dem Pfad der nuklearen Eskalation</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/276051-europa-auf-weg-zur-nuklearen-eskalation/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d25834b480cc1bc5514789.JPG" /> Der Jurist und Diplomat Alexander Jakowenko analysiert im vorliegenden Text die politischen Entwicklungen in den Ländern der EU und kommt zu einem besorgniserregenden Fazit: Wird das totalitäre Treiben der Eliten des Westens nicht entlarvt, ist die nukleare Apokalypse unabwendbar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alexander Jakowenko</em></p>
<p>Es ist mittlerweile zu einer Binsenweisheit geworden, dass der "kollektive" Westen und seine Eliten in einer verzweifelten Lage sind und zu allem bereit sind. Davon zeugen ihre Hasardspiele in der Ukraine und in Iran, so sehr sich die Interessen Washingtons und der europ&auml;ischen Hauptst&auml;dte hier auch unterscheiden m&ouml;gen.</p>
<p>Schwer l&auml;sst sich auch die j&uuml;ngste Ansprache von Pr&auml;sident Donald Trump an die Nation anders bewerten, in der er versprach, "Iran in die Steinzeit zu bomben": Schlie&szlig;lich wurde die Frage nach dem Einsatz von Atomwaffen von den Amerikanern im Zusammenhang mit den Kriegen in Korea und Vietnam gerade deshalb aufgeworfen, weil sie nicht bereit waren, eine Niederlage einzugestehen.</p>
<p>Sind die westlichen Eliten diesmal so verzweifelt, dass sie die nukleare Karte ziehen?</p>
<p>Was Europa betrifft, so ist man dort zwar noch nicht bereit f&uuml;r einen direkten Konflikt mit Russland, schreitet aber in den Vorbereitungen darauf voran und h&auml;lt ihn aufgrund einer angeblichen "angeborenen Aggressivit&auml;t" Moskaus f&uuml;r unvermeidlich.</p>

<p>Dabei zeugt die Geschichte vom Gegenteil. Niemand erkl&auml;rt, <strong>warum</strong> Russland NATO-Staaten angreifen sollte, die mit un&uuml;berwindbaren Wirtschafts- und Entwicklungsproblemen belastet sind. Die europ&auml;ischen Eliten agieren bereits im Geist der Kriegszeit: Sie haben ihren Informationsraum f&uuml;r alle Narrative verschlossen, die von ihrem eigenen abweichen. Die Wahrheit ist das erste Opfer auch dieses Krieges, der bislang im Stellvertreterformat gef&uuml;hrt wird. Es wird eine Verfolgung jeglichen objektiven Wissens betrieben, sei es Geschichte oder Fakten der Gegenwart.</p>
<p>Geschichte und Kultur sind f&uuml;r die herrschenden Eliten besonders gef&auml;hrlich, da sich Episoden der Verfolgung von Kultur und Meinungsfreiheit in Europa periodisch wiederholen. Geschichtskenntnis in Europa ist vor allem Kenntnis der tragischen Erfahrungen der Zwischenkriegszeit mit ihrem aggressiven Nationalismus, Rassismus und Nationalsozialismus/Faschismus. In Deutschland haben Historiker den rasanten &Uuml;bergang von der Demokratie zum Totalitarismus als "Weimarisierung" bezeichnet. Dieses Mal ist dieses Ph&auml;nomen, wie unabh&auml;ngige Beobachter anerkennen, charakteristisch f&uuml;r alle westlichen L&auml;nder mit ihren liberal-globalistischen "Zukunftsvisionen", in denen nationale Souver&auml;nit&auml;ten angeblich h&ouml;heren Zielen geopfert werden.</p>
<p>Die Trump-Administration mag eine Ausnahme sein, jedoch nur auf der Ebene ihrer Verlautbarungen, nicht in der praktischen Politik. Die USA bleiben auch unter Trump in den Ukraine-Konflikt verwickelt, der von der vorherigen und ideologisch scheinbar antagonistischen Regierung entfesselt wurde. Da stellt sich die Frage, worin der Unterschied zwischen ihnen besteht. Vielmehr kann man von einer zynischen Sch&auml;rfung der amerikanischen Hegemonie und einem &Uuml;bergang zur "manuellen Steuerung" der Welt unter den Bedingungen geopolitischer Einsamkeit sprechen.</p>
<p>Das Bestreben der Eliten, die Probleme ihrer jeweiligen L&auml;nder mit milit&auml;rischen Mitteln (im Mittelalter waren dies die Kreuzz&uuml;ge) statt durch innenpolitische Reformen zu l&ouml;sen, zeigte sich deutlich im Ausbruch des Ersten Weltkriegs, der angeblich "einfach so passierte". Doch in den Hauptst&auml;dten, darunter auch in London, bestand kein Wunsch, den deutschen Militarismus einzud&auml;mmen &ndash; dessen Hauptziel war Russland, das sich im Aufschwung befand. Im Grunde ging es darum, die Entwicklung des Kapitalismus in Russland einzud&auml;mmen.&nbsp;Auch damit haben wir dem Westen nicht gefallen.</p>
<p>Damals versuchte man, so wie heute mit den H&auml;nden der Ukraine, Russland aufzuhalten. Die Ukraine-Krise h&auml;tte friedlich und in voller &Uuml;bereinstimmung mit den europ&auml;ischen Werten der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit gel&ouml;st werden k&ouml;nnen. Doch aus irgendeinem Grund beschlossen Berlin und Paris, diesen Weg nicht zu gehen, und verhielten sich beim Abschluss der Minsker Vereinbarungen&nbsp;im Jahr 2015 treulos, wie dies sp&auml;ter von Fran&ccedil;ois Hollande und Angela Merkel selbst einger&auml;umt wurde.</p>

<p>Wir sollten nicht vergessen, dass auch die nationalsozialistische Aggression gegen die Sowjetunion unter dem Motto "Schutz Europas vor dem Bolschewismus" stand. Und selbst in der Roosevelt-Regierung sah man es vor dem Kriegseintritt der USA gelassen, dass sich die Deutschen und die Russen "gegenseitig aufreiben" w&uuml;rden.</p>
<p>Doch eine andere Parallele ist viel wichtiger. Im Zweiten Weltkrieg wurden, wie Nikolai Berdjajew es definierte, "Endziele" gesetzt: die Versklavung und Vernichtung "minderwertiger V&ouml;lker". Dasselbe beobachten wir heute im Fall Irans, dessen Volk man das Recht nehmen will, seine Regierung selbst zu w&auml;hlen &ndash; die Ernennung der F&uuml;hrer dort beh&auml;lt sich Washington vor. Es zeigt sich wieder die den westlichen Eliten innewohnende Tendenz, bis zum &Auml;u&szlig;ersten zu gehen, ihre Fehler und ihre Niederlage nicht anzuerkennen und nur zu ihren Bedingungen zu verhandeln. Wie die Bourbonen, die laut Talleyrand "nichts vergessen und nichts begriffen" haben und so weitermachen wollen, wie sie es gewohnt sind.</p>
<p>Da bleibt nur noch ein Schritt bis zum "Ende der Geschichte" in Form eines Atomkrieges. Auch Nazideutschland h&auml;tte ihn vom Zaun gebrochen, h&auml;tte es die Zeit dazu gehabt &ndash; doch die Rote Armee verwehrte ihm diese. Es &uuml;berrascht nicht, dass im Kontext der Militarisierung des Kontinents in den f&uuml;hrenden europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten, darunter Berlin, von Atomwaffen die Rede ist &ndash; von der Kollektivierung eines Teils des franz&ouml;sischen Nuklearpotenzials (ich glaube, General de Gaulle w&uuml;rde sich im Grab umdrehen). Dieses Thema findet in der &ouml;ffentlichen Meinung der westlichen L&auml;nder dank Zensur und langj&auml;hriger antirussischer Propaganda keine angemessene Resonanz. Die Bev&ouml;lkerung wird in Gespr&auml;che &uuml;ber Schutzr&auml;ume verwickelt, anstatt politische Diskussionen &uuml;ber den Kurs der Eliten zu f&uuml;hren.</p>
<p>Die Gefahr des Einsatzes von Atomwaffen und der weiteren Aush&ouml;hlung des Nichtverbreitungsvertrags macht sich im Zusammenhang mit der amerikanisch-israelischen Aggression gegen Iran deutlich bemerkbar. Es besteht eine reale Bedrohung f&uuml;r das Kernkraftwerk in Buschehr, und zwar nicht nur durch direkte Angriffe darauf, sondern auch angesichts der von Trump versprochenen Zerst&ouml;rung der gesamten Stromerzeugung in Iran.</p>
<p>Bedeutet das, dass die Region f&uuml;r die USA und Israel ihren Nutzen verloren hat und sie zum Abschied die T&uuml;r zuschlagen wollen? Hier liegen nicht minder extreme und daher gef&auml;hrliche Motive vor: Iran als "existenzielle Bedrohung" f&uuml;r Israel und die seit der Islamischen Revolution bestehenden Rechnungen Washingtons mit Teheran. Trump erkl&auml;rt offen, dass alle Regierungen vor ihm in dieser Hinsicht fast unt&auml;tig geblieben seien, obwohl sie den Irak mit chemischen Waffen gegen Iran aufgehetzt h&auml;tten und vieles mehr geschehen sei, einschlie&szlig;lich extrem harter Sanktionen. Da alles existenziell ist, entsteht Raum f&uuml;r emotionale Politik, in der der Gegner entmenschlicht wird, woraufhin im Kampf gegen ihn alles erlaubt ist.</p>
<p>Das Gleiche l&auml;sst sich &uuml;brigens auch beim Regime in Kiew beobachten, das vom Westen Atomwaffen als Garantie f&uuml;r seine Sicherheit fordert und systematisch das Kernkraftwerk Saporoschje bedroht. Kurz gesagt:&nbsp;Auch hier werden das Thema Atomwaffen und die Frage der Sicherheitsgarantien auf perverse Weise miteinander verkn&uuml;pft, was die Unwilligkeit verschleiert, auf friedlichem Wege zu verhandeln.</p>

<p>F&uuml;r Iran, der bereits mehrfach den Teufelskreis "Verhandlungen &ndash; Aggression &ndash; Verhandlungen" durchlaufen hat, ist das Problem jedoch sehr real. Daher die Erkl&auml;rung Teherans, aus dem Atomwaffennichtverbreitungsvertrag auszutreten und alle Gesetze aufzuheben, die zur Erf&uuml;llung seiner Verpflichtungen aus dem Sechs-Parteien-Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan (JCPOA) erlassen wurden, aus dem Trump bereits in seiner ersten Amtszeit einseitig ausgestiegen war. Professor Theodore Postol vom Massachusetts Institute of Technology warnt, dass Iran angesichts der aktuellen Entwicklungen letztlich keine andere Wahl haben werde, als eigene Atomwaffen zu entwickeln. Es bleibt auch die M&ouml;glichkeit eines Erwerbs: Bereits im Juni letzten Jahres warnte Islamabad Israel, dass es bereit sei, einen Teil seines Atomwaffenarsenals an Teheran zu &uuml;bergeben. Andere Kan&auml;le sind nicht ausgeschlossen.</p>
<p>Somit erzielen die USA und Israel mit ihrer Politik genau gegenteilige Ergebnisse, was in die Logik des Niedergangs der westlichen Hegemonie passt, einschlie&szlig;lich des drastischen Verfalls des intellektuellen und moralischen Niveaus der westlichen Eliten.</p>
<p>In dieser Situation ist in Europa und weltweit keine massive Antikriegs- und Anti-Atomkraft-Bewegung zu beobachten, was auf den Erfolg der westlichen Propaganda in Verbindung mit offener Zensur hindeutet, unter anderem in den sozialen Netzwerken. Gleichzeitig scheint es, als habe diese Politik der westlichen Eliten einen Punkt der &Uuml;bers&auml;ttigung erreicht, indem sie alle positiven Impulse in der &ouml;ffentlichen Meinung unterdr&uuml;ckt und die Voraussetzungen f&uuml;r einen neuen Totalitarismus schafft, so sehr dies auch wie eine Dystopie erscheinen mag.</p>
<p>Davor warnte Berdjajew bereits vor hundert Jahren in seinem Werk "Das neue Mittelalter". Davon zeugt die gesamte europ&auml;ische Geschichte. Es ist offensichtlich, dass Europa und der Welt eine nukleare Katastrophe droht, wenn die Politik der westlichen Eliten nicht entlarvt wird.</p>
<p>Die Hauptst&auml;dte Europas, darunter Berlin, wo alle traditionellen Parteien Erfahrungen mit einer stumpfsinnigen antirussischen Politik gemacht haben, haben den Weg der Militarisierung eingeschlagen, und sei es auf Kredit. Die Verdr&auml;ngung der zivilen Produktion durch die milit&auml;rische kann die sozialen Probleme, die durch eine solche Umstrukturierung der Wirtschaft verursacht werden, nur teilweise l&ouml;sen.</p>

<p>Der Totalitarismus hat seine eigene Logik: Kanzler Friedrich Merz ruft dazu auf, den G&uuml;rtel enger zu schnallen, um "Freiheit, Demokratie und Lebensweise zu bewahren", die im Zuge dessen verschwinden. Um die Konfrontation mit Russland f&uuml;r die eigene W&auml;hlerschaft glaubhaft zu machen, muss man mit dem Feuer eines "begrenzten Atomkriegs" spielen &ndash; einer Strategie, die die USA Europa als Erbe aus der Zeit des Kalten Krieges hinterlassen haben.</p>
<p>Unter diesen Umst&auml;nden w&auml;re es leichtfertig, darauf zu hoffen, dass sich das Problem mit dem Machtantritt national orientierter Eliten von selbst l&ouml;st. Das R&auml;derwerk des Militarismus wird an Fahrt gewinnen und breite Bev&ouml;lkerungsschichten in seinen Sog ziehen. Die Realit&auml;t wird nach dem Bedarf der Eliten durch virtuelle Realit&auml;t ersetzt, auch mit Einsatz k&uuml;nstlicher Intelligenz. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Eliten sowohl in Washington als auch in Europa beginnen, ihrer eigenen Propaganda zu glauben, und zu einer emotionalen Politik &uuml;bergehen. Ausgangspunkt im Kampf gegen diese Bedrohung kann nur eine systematische Arbeit mit der europ&auml;ischen und weltweiten &ouml;ffentlichen Meinung zur Verhinderung der nuklearen Katastrophe sein.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260404/evropa-2085063164.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Redaktionell leicht gek&uuml;rzt. Der Originalartikel ist am 4. April 2026 auf ria.ru erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Alexander Jakowenko</strong> ist ein russischer Jurist und Diplomat. Von 2011 bis 2019 war er Botschafter Russlands im Vereinigten K&ouml;nigreich, seit dem Jahr 2024 steht er der Diplomatischen Akademie des Au&szlig;enministeriums Russlands als Rektor vor.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/210335-gibt-es-noch-positives-szenario-fuer-deutschland-und-europa/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gibt es noch ein positives Szenario f&uuml;r Deutschland und Europa?</a></p>
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                                                <iframe title="&quot;Ein Frieden, der kein Frieden ist&quot;: Könnte der neue Kalte Krieg zu einem Atomkrieg führen?" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=aiibi-16e3278-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>FDP-Vorsitzender Dürr verzichtet auf erneute Kandidatur</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276132-fdp-vorsitzender-duerr-verzichtet-auf/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d28a5848fbef2c467ab87b.jpg" /> "Bild am Sonntag" berichtet, dass der aktuelle FDP-Vorsitzende Christian Dürr auf eine erneute Kandidatur zugunsten von Urgestein Wolfgang Kubicki verzichten will. Rüstungslobbyistin Strack-Zimmermann kritisiert das und unterstützt den jüngeren Gegenkandidaten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Christian D&uuml;rr, der derzeitige FDP-Chef, verzichtet zugunsten von Wolfgang Kubicki auf eine erneute Kandidatur f&uuml;r den Parteivorsitz. Das berichtet die <em>Bild am Sonntag</em> unter Berufung auf eine Parteisprecherin.</p>
<p>Die Zeitung zitiert D&uuml;rr selbst mit den Worten:</p>
<p><em>"Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird &hellip; Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterst&uuml;tze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten."</em></p>
<p>Zuvor hatte Kubicki seine Kandidatur f&uuml;r den Spitzenposten der Partei angek&uuml;ndigt. Auf X schrieb der 74-J&auml;hrige:</p>
<p><em>"Ich werde den Delegierten meiner Partei im Mai ein Angebot machen, bei dem sie sicher sein k&ouml;nnen: Ich werde alles tun, die Partei wieder erfolgreich zu machen."</em></p>

<p>Damit tritt Kubicki gegen den nordrhein-westf&auml;lischen Landes- und Fraktionschef Henning H&ouml;ne an.</p>
<p>Kritisiert wird Kubickis Kandidatur von R&uuml;stungslobbyistin&nbsp;Marie-Agnes Strack-Zimmermann.&nbsp;Die FDP m&uuml;sse von einer neuen Generation gef&uuml;hrt werden, "nicht nur von alten Schlachtr&ouml;ssern", sagte sie. Strack-Zimmermann will deshalb H&ouml;ne unterst&uuml;tzen, der Jahrgang 1987 ist.</p>
<p>Die mehrfache Regierungspartei FDP ist seit Jahren bei Wahlen erfolglos. Seit den vorgezogenen Bundestagswahlen im Februar 2025 ist sie nicht mehr im Deutschen Bundestag vertreten. Nach einer ganzen Reihe von Misserfolgen bei Landtagswahlen, zuletzt in Baden-W&uuml;rttemberg und Rheinland-Pfalz, ist sie in elf von sechzehn Bundesl&auml;ndern nicht mehr mit einer eigenen Fraktion vertreten. In bundesweiten Umfragen rangiert sie derzeit bei drei Prozent.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/landtagswahlen2026/274427-fdp-in-dauerkrise-strack-zimmermann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">FDP in der Dauerkrise: Strack-Zimmermann greift nach Parteivorsitz</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kriegsrecht: Polizeigewalt gegen Friedensaktivisten in Tel-Aviv</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/276135-kriegsrecht-polizeigewalt-gegen-friedensaktivisten-in/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d28bf4b480cc549d1541b2.jpg" /> Der Oberste Gerichtshof in Israel hatte Friedensdemonstrationen für bis zu 600 Personen erlaubt. Dem widersetzte sich die israelische Armee und erlaubte nur 150 Teilnehmer. Die Kundgebung mit 600 Teilnehmern in Tel-Aviv wurde mittels Polizeigewalt geräumt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstagabend fanden in ganz Israel <a href="https://www.jpost.com/israel-news/article-891473">Anti-Kriegs-Demonstrationen</a> statt. Trotz strenger Einschr&auml;nkungen und Repressionen demonstrierten israelische Friedensaktivisten in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und Kfar Saba gegen den israelischen Angriff auf Iran.</p>
<p>In Tel Aviv r&auml;umte die Polizei den Habima-Platz, auf dem eine Anti-Kriegskundgebung mit rund 600 Personen stattfand, und verhaftete 17 Personen. Zuvor hatten Friedensaktivisten ihr Recht zu demonstrieren vor dem Obersten israelischen Gerichtshof eingeklagt, <a href="https://www.haaretz.com/israel-news/israel-politics/2026-04-04/ty-article/.premium/idf-restricts-tel-aviv-anti-iran-war-protest-limits-turnout-to-150/0000019d-5805-d759-ab9d-799de33f0001" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> die israelische Tageszeitung <em>Haaretz</em>. Das Gericht hatte entschieden, dass der Staat Demonstrationen mit mindestens 600 Teilnehmern zulassen m&uuml;sse. Doch nach dem Gerichtsentscheid begrenzte die israelische Armee (IDF) die Zahl der Teilnehmer wieder auf 150 Teilnehmer pro Protestkundgebung.</p>

<p>Bei der Demonstration in Haifa trugen die Demonstranten Schilder mit Aufschriften wie "Wir m&uuml;ssen aufh&ouml;ren" und "Bibi wird uns alle umbringen", <a href="https://www.jpost.com/israel-news/article-892038" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitierte</a> die <em>Jerusalem Post</em> die Forderungen und Sorgen der Friedensaktivisten. Laut dem Bericht versammelten sich dort etwa 200 Menschen an der Horev-Kreuzung. &nbsp;</p>
<p>Das israelische Heimatfrontkommando habe f&uuml;r die Kundgebungen am Samstag Ausnahmegenehmigungen erteilt. Demnach durften nur bis zu 150 Personen auf dem Habima-Platz in Tel Aviv demonstrieren. Laut der <em>Jerusalem Post</em> h&auml;tten staatliche Beh&ouml;rden dem Obersten Gerichtshof mitgeteilt, "dass Demonstrationen nur in begrenztem Umfang und unter strengen Teilnehmerbeschr&auml;nkungen erlaubt seien", gab die Zeitung die Mitteilung der staatlichen Beh&ouml;rden an den Obersten Gerichtshof wieder. Infolgedessen habe die Vereinigung f&uuml;r B&uuml;rgerrechte in Israel eine Eilverhandlung beantragt.</p>
<p>Unterdessen habe ein Offizier der israelischen Streitkr&auml;fte (IDF) erkl&auml;rt, das <a href="https://www.jpost.com/tags/home-front-command">Heimatfrontkommando</a> habe "jeden beantragten Protestort einzeln unter operativen, fachlichen und sicherheitsrelevanten Gesichtspunkten gepr&uuml;ft". Entsprechend dieser Pr&uuml;fung seitens des Milit&auml;rs h&auml;tten die Beh&ouml;rden keine Gro&szlig;kundgebung auf dem Habima-Platz genehmigt, sondern lediglich bis zu 150 Personen die Teilnahme gestattet. Die IDF-Entscheidung bez&ouml;ge sich auf "umfassendere kriegsbedingte Einschr&auml;nkungen f&uuml;r Versammlungen".</p>
<p>Der IDF-Offizier erkl&auml;rte, politische Erw&auml;gungen spielten bei den Protesteinschr&auml;nkungen &uuml;berhaupt keine Rolle:</p>
<p><em>"Wir handeln professionell und objektiv. Hier gibt es keine politischen oder sonstigen Erw&auml;gungen."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/meinung/275927-widerspruechliche-kriegsziele-schurkenregimes-in-jerusalem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Widerspr&uuml;chliche</a><a href="https://freedert.online/meinung/275927-widerspruechliche-kriegsziele-schurkenregimes-in-jerusalem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Kriegsziele der Schurkenregimes in Jerusalem und Washington</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wer macht Jagd auf iranische Unterhändler? Ex-Außenminister Charrazi verwundet, Ehefrau tot</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/276117-wer-macht-jagd-auf-iranische/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d27e2c48fbef2c0f54472c.jpg" /> Wer tötet einen nach dem anderen iranischen Diplomaten, die sich für Verhandlungen mit den USA einsetzen oder darin involviert sind? Die Frage wird nun auch in westlichen Medien diskutiert, nachdem am Mittwoch Kamal Charrazi, ein 81 Jahre alter Diplomat, bei einem Raketenangriff auf sein Haus verwundet und dessen Ehefrau getötet wurde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar machen Israel und m&ouml;glicherweise gewisse Kr&auml;fte in den USA gezielt Jagd auf iranische Unterh&auml;ndler, die zwischen Teheran und Washington zu vermitteln versuchen. Das berichtet am Freitag die <em>New York Times</em>.</p>
<p>Vermutlich war der am 1. April bei einem &ndash; mit hoher Wahrscheinlichkeit israelischen &ndash; Luftangriff auf sein Wohnhaus in Teheran schwer verwundete ehemalige Au&szlig;enminister Irans, Kamal Charrazi (81 Jahre alt), als Zwischenmann in die diplomatischen Vermittlungsversuche Pakistans involviert. Er soll die Botschaften Pakistans empfangen und an die Regierung Irans weitergeleitet haben. Laut <em>New York Times</em> soll Charrazi zudem in die Organisation eines Treffens zwischen dem US-Vizepr&auml;sidenten J. D. Vance und einem iranischen Top-Beamten involviert gewesen sein.</p>
<p>Die <em>NYT</em> beruft sich dabei auf iranische Regierungsvertreter:</p>

<p><em>"Zwei iranische Regierungsvertreter gaben an, Charrazi habe die Kontakte zu Pakistan im Hinblick auf ein m&ouml;gliches Treffen zwischen iranischen Regierungsvertretern und Vizepr&auml;sident JD Vance geleitet."</em></p>
<p>Die Ehefrau Charrazis wurde bei dem Angriff get&ouml;tet.</p>
<p>Die britische <em>Daily Mail</em> geht in ihrer <a href="https://www.dailymail.co.uk/news/article-15701379/US-Israel-bombs-Iranian-official-brokering-deal-JD-Vance-attempt-derail-Trumps-peace-talks.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Berichterstattung</a> davon aus, dass es sich bei dem Angriff auf das Haus des pensionierten Au&szlig;enministers um eine Aktion Israels handelte. Dagegen l&auml;sst der Duran-Podcaster Alexander Mercouris in seinem Video vom Sonnabend die M&ouml;glichkeit offen, dass bestimmte Kr&auml;fte in den USA, die eine diplomatische Beilegung des Iran-Kriegs verhindern wollen, hinter dem Mordanschlag auf Charrazi und dem Mord an dessen Ehefrau stehen k&ouml;nnten.</p>
<p>Als Erstes hatte die israelische Presse, darunter die&nbsp;<em>Times of Israel</em>, &uuml;ber den Raketenangriff und die Verwundung von Charrazi <a href="https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/former-iranian-foreign-minister-reportedly-wounded-in-airstrike/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>.&nbsp;</p>
<p>Charrazi war von 1997 bis 2005 Au&szlig;enminister unter dem reformorientierten iranischen Pr&auml;sidenten Mohammad Chatami und sp&auml;ter au&szlig;enpolitischer Berater des verstorbenen Obersten F&uuml;hrers Ajatollah Ali Chamenei.</p>

<p>Es ist nicht der erste Fall, dass iranische Unterh&auml;ndler, die an Verhandlungen ihres Landes mit den USA beteiligt sind, angegriffen und get&ouml;tet wurden. Zu Beginn des Zw&ouml;lf-Tage-Krieges ereilte dieses Schicksal iranische Diplomaten, die zuvor f&uuml;r Iran Verhandlungen &uuml;ber das Schicksal des Atomprogramms gef&uuml;hrt hatten. US-Pr&auml;sident Donald Trump prahlte nach Kriegsbeginn damit, dass "sie alle nun tot sind".</p>
<p>Nach Kriegsbeginn sagte Charrazi gegen&uuml;ber <em>CNN</em>:</p>
<p><em>"Ich sehe keinen Spielraum mehr f&uuml;r Diplomatie. Denn Donald Trump hat andere get&auml;uscht und seine Versprechen nicht eingehalten, und wir haben dies in zwei Verhandlungsrunden erlebt &ndash; dass sie uns angriffen, w&auml;hrend wir in Verhandlungen standen."</em></p>
<p>Davor hatte Charrazi sich stets f&uuml;r Verhandlungen eingesetzt, womit er auch der politischen Linie Irans am 28. Februar 2026 get&ouml;teten Obersten geistlichen F&uuml;hrer folgte.&nbsp;<em>RT DE</em> hatte mehrmals dar&uuml;ber <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/240827-atomverhandlungen-iran-zu-indirekten-gespraechen-mit-den-usa-bereit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/252060-iran-fordert-von-usa-kriegsentschaedigung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iran fordert von USA Kriegsentsch&auml;digung als Voraussetzung f&uuml;r Wiederaufnahme von Verhandlungen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>OPEC-Treffen beschließt &quot;theoretische&quot; Erhöhung der Ölfördermenge</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276124-opec-treffen-beschliesst-theoretische-erhoehung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/276124-opec-treffen-beschliesst-theoretische-erhoehung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d26f7e48fbef2bc80a81e2.jpg" /> Im Vorfeld des OPEC-Treffens am Sonntag kündigte die Organisation eine Erhöhung der Ölfördermenge an. Aufgrund der Zerstörung vieler Ölproduktionen am Golf ist eine Ölproduktionssteigerung aber nicht möglich. Das Unternehmen Energy Aspects bezeichnete die Anhebung als "theoretisch".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag beraten f&uuml;hrende Vertreter der <a href="https://www.opec.org/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OPEC</a> (Organisation erd&ouml;lexportierender L&auml;nder) &uuml;ber die &Ouml;lf&ouml;rderquoten f&uuml;r den kommenden Mai. Dabei will die achtk&ouml;pfige V8-Gruppe (Voluntary Eight) innerhalb des B&uuml;ndnisses entscheiden, ob sie angesichts der steigenden &Ouml;lpreise die Produktion erh&ouml;hen will. Zu den Vertretern der beratenden V8-Gruppe geh&ouml;ren auch f&uuml;hrende &Ouml;lproduzenten aus Saudi-Arabien, aus Russland und aus mehreren Golfstaaten. Es n&auml;hmen auch Vertreter aus Golfstaaten teil, die von iranischen Vergeltungsschl&auml;gen betroffen seien, <a href="https://www.euractiv.com/news/opec-to-discuss-oil-production-as-iran-war-weighs-on-markets/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete </a><em>Euractiv</em> am Sonntag.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich habe sich die OPEC+ Organisation aber schon im Vorfeld des Treffens &uuml;ber die Anhebung der &Ouml;lf&ouml;rderquote geeinigt. Dies h&auml;tten drei mit dem Treffen vertraute Quellen vor dem Sonntag mitgeteilt, hie&szlig; es in einer <a href="https://www.reuters.com/business/energy/opec-debates-theoretical-oil-output-hike-amid-iran-war-paralysis-sources-say-2026-04-05/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meldung</a> von&nbsp;<em>Reuters</em>. Demnach w&uuml;rden die OPEC-&Ouml;lf&ouml;rderquoten f&uuml;r Mai um 206.000 Barrel pro Tag angehoben. Allerdings w&uuml;rde die gesteigerte &Ouml;lf&ouml;rderung&nbsp;nur auf dem Papier stehen. Die wichtigsten &Ouml;lf&ouml;rderl&auml;nder k&ouml;nnten ihre &Ouml;lproduktion aufgrund des Krieges der USA und Israels gegen Iran zurzeit gar nicht erh&ouml;hen.</p>

<p>In der Golfregion gebe es erhebliche Sch&auml;den an der Infrastruktur durch Raketen- und Drohnenangriffe. Selbst nach Beendigung des Krieges und sofortiger Wiederer&ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus w&uuml;rde es nach Aussage von Vertretern mehrerer Golfstaaten noch Monate dauern, den Betrieb wieder aufzunehmen. Auch Russland k&ouml;nne seine &Ouml;lf&ouml;rderung aktuell nicht erh&ouml;hen, so <em>Reuters</em>. Infolge westlicher Sanktionen und infolge von Sch&auml;den an der Infrastruktur, die durch den Ukraine-Krieg verursacht worden seien, sei Moskau dazu nicht in der Lage. &nbsp;</p>
<p>Eine Anhebung der F&ouml;rderquoten w&uuml;rde sich also unmittelbar kaum auf das tats&auml;chliche &Ouml;langebot am Markt auswirken. Wie <a href="https://www.reuters.com/business/energy/opec-likely-weigh-further-oil-output-hike-sunday-sources-say-2026-04-02/">Quellen </a>der OPEC+ angaben, signalisiere die OPEC-Erkl&auml;rung &uuml;ber eine Erh&ouml;hung der &Ouml;lproduktion lediglich die Bereitschaft, die Produktion zu steigern, sobald die Stra&szlig;e von Hormus wieder ge&ouml;ffnet sei. Ist. Das Beratungsunternehmen Energy Aspects bezeichnete die Anhebung als "theoretisch".</p>
<p>Die OPEC+ hat einschlie&szlig;lich Irans 22 Mitglieder. Zuletzt waren jeweils nur die&nbsp;acht L&auml;nder der V8-Gruppe an den monatlichen Entscheidungen &uuml;ber F&ouml;rdermengen beteiligt.&nbsp;Urspr&uuml;nglich sei es bei den Monatsentscheiden &uuml;ber &Ouml;lf&ouml;rdererh&ouml;hungen seit dem Jahr 2025 darum gegangen, zuvor vereinbarte F&ouml;rderk&uuml;rzungen zur&uuml;ckzunehmen, um Marktanteile zur&uuml;ckzugewinnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/russland/271426-vizepremier-russland-hat-genug-oel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vizeministerpr&auml;sident: Russland hat genug &Ouml;l f&uuml;r 62 Jahre</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d26f7e48fbef2bc80a81e2.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 17:02:44 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Politischer Selbstmord – warum Trump keine Kernwaffen gegen Iran einsetzen wird</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275918-politischer-selbstmord-warum-trump-keine-kernwaffen-iran-einsetzen-wird/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/275918-politischer-selbstmord-warum-trump-keine-kernwaffen-iran-einsetzen-wird/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfd158b480cc08ac56987a.png" /> Ist eine "nukleare Weiterentwicklung" des Krieges der USA gegen Iran möglich – also, könnte US-Präsident Donald Trump den sprichwörtlichen "Roten Knopf" drücken, falls er nicht mehr weiterweiß? So gut wie ausgeschlossen, entgegnen russische Journalisten mit Verweis auf gleich mehrere politische Faktoren.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von der Redaktion des Telegram-Kanals "Operation Z: Kriegsberichterstatter des Russischen Fr&uuml;hlings"</em></p>
<p>Wer den Verlauf des US-israelischen milit&auml;rischen &Uuml;berfalls gegen Iran aufmerksam verfolgt, dem offenbaren sich Anzeichen von so etwas wie einer strategischen Sackgasse:</p>
<p>Trotz der Eliminierung der obersten F&uuml;hrung der Islamischen Republik, der faktischen Neutralisierung ihrer Luftverteidigung und der andauernden systematischen Angriffe auf Objekte in Iran wurden die Ziele, die die Koalition von Washington und Tel Aviv sich gesetzt hatte, nicht erreicht. Das "Regime" ist nicht nur nicht gest&uuml;rzt, sondern das Volk leistet aktiven Widerstand. Die &Uuml;berlebensf&auml;higkeit des iranischen Staates wird durch Raketenangriffe auf regionale Verb&uuml;ndete der USA sowie die "Hormus-Fallschranke" und die darob explodierenden Erd&ouml;l- und Erdgaspreise &uuml;berdeutlich unterstrichen.</p>

<p>Irans nukleare Standorte &ndash; die unterirdischen Uran-Anreicherungsanlagen in Fordow (nahe Qom) und Natanz 160 km n&ouml;rdlich von Teheran &ndash; sind relativ gut gesch&uuml;tzt, und US-amerikanische Freifallbomben (die bunkerbrechenden GBU-57A/B Massive Ordnance Penetrator, etwa 14 Tonnen schwer, die bis zu 60 Meter tief in den Boden eindringen k&ouml;nnen und dann noch Wucht zum Durchschlagen verst&auml;rkter Stahlbetonkonstruktionen haben) konnten sie bisher nicht zerst&ouml;ren. Die Anlage in Fordow, die sich Berichten zufolge in &uuml;ber 80 Metern Tiefe befindet, hat besonders hohe &Uuml;berlebenschancen. Insgesamt bleibt die vollst&auml;ndige Denuklearisierung Irans mit konventionellen Waffen fraglich. Unter diesen Umst&auml;nden beginnen einige Experten vorsichtig, die M&ouml;glichkeit des Einsatzes taktischer Atomwaffen gegen diese (und weitere) iranischen Untergrundanlagen zu diskutieren.</p>
<p>Technische F&auml;higkeiten dazu haben die USA: Die Freifallbombe B61-11 ist beispielsweise die einzige US-amerikanische Atombombe, die f&uuml;r die Zerst&ouml;rung unterirdischer Ziele entwickelt wurde. Ihre Sprengkraft ist von 0,3 bis 340 Kilotonnen einstellbar. Die neueste Modifikation, die B61-12, ist eine pr&auml;zisionsgelenkte Bombe mit Steuerelementen und einer Sprengkraft von bis zu 50 Kilotonnen. Diese Munition kann nicht nur von strategischen Bombern, sondern auch von den Jagdbombern F-15E und F-35A getragen werden.</p>
<p>Rein technisch gesehen ist der Einsatz taktischer Atomwaffen durch die USA in Iran also m&ouml;glich &ndash; Tr&auml;gersysteme und Munition sind verf&uuml;gbar, und die Ziele entsprechen ebenfalls voll und ganz dem vorgesehenen Einsatzzweck. Aber &ndash; es besteht eine 99-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass diese Waffen <em>nicht</em> gegen iranische Ziele eingesetzt werden. Und die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind rein politischer Natur &ndash; denn bei Atomwaffen geht es im &Uuml;brigen grunds&auml;tzlich vor allem um Politik, ihre zerst&ouml;rerische Wirkung ist bei der Einsatzplanung zweitrangig.</p>
<p>Stellen wir uns vor, der US-Pr&auml;sident tr&auml;fe die Entscheidung, und Atomwaffen w&uuml;rden die Anlagen in Fordow, Natanz und vielleicht noch andere, bisher unbekannte Standorte erfolgreich treffen. Welche politischen Konsequenzen h&auml;tte das?</p>
<p>Kurz und b&uuml;ndig: F&uuml;r Donald Trump und seine Regierung w&auml;re dies der sofortige und brutalste denkbare politische Tod. Zun&auml;chst einmal innenpolitisch: Die US-Nukleardoktrin besagt eindeutig, dass der Einsatz dieser Waffen nur in "extremen Ausnahmef&auml;llen" zum Schutz der vitalen Interessen der USA oder ihrer Verb&uuml;ndeten zul&auml;ssig ist.</p>

<p>Auch die Reaktion der europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten der USA, die die Nahostkrise ohnehin schon mit Argwohn betrachten, ist leicht vorstellbar: Danach k&ouml;nnte man sie nur noch in Anf&uuml;hrungszeichen als Verb&uuml;ndete bezeichnen.</p>
<p>Das nukleare Tabu zu brechen &ndash; zum ersten Mal seit dem Jahr 1945! &ndash;, w&auml;re in der internationalen Politik unverzeihlich, selbst (oder: erst recht) f&uuml;r den Staatschef einer Weltmacht, die sich als weltf&uuml;hrend sieht, und w&uuml;rde allen lange in Erinnerung bleiben. Sehr lange &ndash; l&auml;nger, als es jeder US-Regierung lieb w&auml;re. Sie haben ja noch nicht einmal die Japaner so richtig in den Glauben konvertiert, es seien die Russen gewesen, die im Jahr 1945 Atombomben auf sie abgeworfen h&auml;tten &ndash; und dann so etwas.</p>
<p>Und nat&uuml;rlich w&uuml;rde der Einsatz taktischer Atomwaffen unter den gegenw&auml;rtigen Umst&auml;nden die Hemmschwelle f&uuml;r &auml;hnliche Aktionen seitens anderer offizieller und inoffizieller Mitglieder des "Atomwaffenclubs" drastisch senken. Eine Kettenreaktion (Wortspiel beabsichtigt, Anm. d. Red.) w&auml;re dann weltweit m&ouml;glich &ndash; sie w&uuml;rde die denkunw&uuml;rdigsten Orte erfassen und sich unter den unm&ouml;glichsten Umst&auml;nden manifestieren, einschlie&szlig;lich Angriffen terroristischer und extremistischer Bewegungen. Diesbez&uuml;gliche Hollywood-Albtr&auml;ume der 1990er Jahre &ndash; sie erinnern sich doch an diese Filme? &ndash; k&ouml;nnten brutale, allt&auml;gliche Realit&auml;t werden. Angesichts dieser &Uuml;berlegungen und im Vertrauen auf die Vernunft und Besonnenheit der US-amerikanischen F&uuml;hrung k&ouml;nnen wir mit Zuversicht sagen, dass in diesem Konflikt keine Atomwaffen eingesetzt werden. Niemand wird freiwillig einen Schwarm schwarzer Schw&auml;ne, eine Flut von Katastrophen ausl&ouml;sen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://t.me/special_authors/9008" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. </em></p>
<p><em><strong>Operation Z: Kriegsberichterstatter des Russischen Fr&uuml;hlings</strong> ist ein Online-Informationsportal im Messenger Telegram mit knapp eineinhalb Millionen Abonnenten. Die Autoren sind freiwillige humanit&auml;re Helfer an der Front und in frontnahen Gebieten sowie eben Kriegsberichterstatter. Der Telegram-Kanal ver&ouml;ffentlicht Nachrichten und Kommentarbeitr&auml;ge zu den aktuellen milit&auml;risch relevanten Themen vor allem im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und dem Konflikt in der Syrischen Arabischen Republik, aber auch anderen milit&auml;rischen Konflikten weltweit. </em></p>
<p><em>Dieser Beitrag wurde <a href="https://t.me/special_authors" target="_blank" rel="noopener noreferrer">exklusiv f&uuml;r</a></em><a href="https://t.me/special_authors" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> </a><em><a href="https://t.me/special_authors" target="_blank" rel="noopener noreferrer">RT</a> verfasst.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/273547-nuklearer-tabubruch-werfen-usa-atombombe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nuklearer Tabubruch: Werfen die USA eine Atombombe ab, um sich "siegreich" zur&uuml;ckziehen zu k&ouml;nnen?</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Peskow: Armenien muss sich zwischen Eurasischer Wirtschaftsunion und EU entscheiden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276118-peskow-armenien-muss-sich-zwischen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/276118-peskow-armenien-muss-sich-zwischen/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d25e6bb480cc1bc5514791.jpg" /> Wenn Jerewan auf eine Kooperation mit der Europäischen Union setzt, wird es seine Wahl treffen müssen, erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Interview. Armenien könne nicht gleichzeitig EU-Mitglied und Teil der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) sein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Mitgliedschaft in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) bietet Armenien die M&ouml;glichkeit, sich in einem beschleunigten Tempo zu entwickeln &ndash; schneller als Russland und die GUS-Staaten im Durchschnitt. Der Sprecher des russischen Pr&auml;sidenten, Dmitri Peskow, &auml;u&szlig;erte sich zu dem Thema in einem Gespr&auml;ch mit dem Journalisten Pawel Sarubin.</p>
<p>Sollte Armenien aber verst&auml;rkt mit der EU kooperieren wollen, stehe es vor einer wichtigen Entscheidung, <a href="https://t.me/vestiru/209020" target="_blank" rel="noopener noreferrer">f&uuml;gte</a> der Kremlsprecher hinzu. Moskau habe Jerewan zu verstehen gegeben, dass die beiden Formate unvereinbar seien.</p>
<p>Peskow f&uuml;hrte hierbei aus:</p>
<p><em>"Es handelt sich um unterschiedliche Betriebssysteme. Und irgendwann m&uuml;ssen Sie sich entscheiden."</em></p>

<p>Als Teil der EAWU verdiene Armenien Geld, und zwar nicht wenig, betonte der Sprecher weiter.</p>
<p>Die armenische Staatsf&uuml;hrung vertrete laut Peskow die Ansicht, dass derzeit nichts die Eurasische Wirtschaftsunion "behindert oder bedroht". &nbsp;Sollte sich eine solche Situation ergeben, werde Jerewan diese pr&uuml;fen, die Vor- und Nachteile abw&auml;gen und eine Entscheidung treffen.</p>
<p>"Dies ist eine souver&auml;ne Position, aber es ist zumindest sehr wichtig, dass Jerewan dies versteht", meinte der Kremlsprecher.</p>
<p>Armeniens Pr&auml;sident Wahagn Chatschaturjan hatte im April 2025 das Gesetz &uuml;ber die Absicht der Republik, der EU beizutreten, unterzeichnet. Wie Premierminister Nikol Paschinjan damals erkl&auml;rte, muss die entsprechende Entscheidung in einer Volksabstimmung getroffen werden. &nbsp;</p>
<p>Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin f&uuml;hrte k&uuml;rzlich Gespr&auml;che mit Paschinjan. Moskau reagiere gelassen auf die Diskussion &uuml;ber die Entwicklung der Beziehungen Armeniens zu Europa, erkl&auml;rte Putin beim Treffen in der russischen Hauptstadt. Dabei sei es f&uuml;r das Land aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden unm&ouml;glich, sowohl mit der EAWU als auch mit der EU in einer Zollunion zu sein, stellte der russische Staatschef klar.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/meinung/270660-vance-besucht-armenien-und-aserbaidschan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vance besucht Armenien und Aserbaidschan &ndash; mehr L&auml;rm als Inhalt</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Gericht hebt Kontensperrung bei Dogrus Ehefrau auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276116-gericht-hebt-kontensperrung-bei-dogrus/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/276116-gericht-hebt-kontensperrung-bei-dogrus/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d26584b480cc1aa8419390.jpg" /> Ein erster kleiner Sieg – der von der EU sanktionierte Journalist Hüseyin Dogru teilte mit, die Sperrung der Konten seiner Ehefrau sei vom Gericht aufgehoben worden. Er selbst hat schon seit fast einem Jahr keinen Zugriff auf seine Konten mehr.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bisher liegt die Meldung nur in Gestalt einer englischsprachigen <a href="https://x.com/hussedogru/status/2040717566172115137" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a> auf <em>X</em> vor, aber diese kommt von H&uuml;seyin Dogru selbst: Ein deutsches Gericht hat die Sperrung der Konten seiner Ehefrau aufgehoben.</p>
<p>Im Mai 2025 wurde der t&uuml;rkischst&auml;mmige deutsche Journalist (der auf dem EU-<a href="https://data.europa.eu/apps/eusanctionstracker/subjects/175657" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sanktionsportal</a> immer noch f&auml;lschlicherweise als T&uuml;rke verzeichnet ist) von der EU wegen seiner Berichterstattung &uuml;ber Pal&auml;stina-Proteste sanktioniert. Seitdem kann er weder durch Arbeit Geld verdienen noch reisen; seine Konten wurden alle gesperrt. Die Bundesregierung hat auf entsprechende Fragen in der Bundespressekonferenz bisher erkl&auml;ren lassen, er k&ouml;nne sich ja vor europ&auml;ischen Gerichten zur Wehr setzen. Derartige Verfahren sind aber sowohl teuer als auch langwierig, w&auml;hrend Dogru monatlich nur noch &uuml;ber 506 Euro verf&uuml;gen darf, die ihm die Beh&ouml;rden zugestehen &ndash; weniger, als ihm an Grundsicherung zustehen w&uuml;rde.</p>

<p>Ende M&auml;rz wurden dann auch die Konten seiner Ehefrau gesperrt. Begr&uuml;ndet wurde das damit, dass er &uuml;ber diese Konten verf&uuml;gen k&ouml;nne, mehr noch, dass er ihre Konten "kontrolliere".&nbsp;Zuletzt hatte am vergangenen Donnerstag das verantwortliche Finanzministerium auf der Bundespressekonferenz <a href="https://x.com/FWarweg/status/2039641963528421685" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rt</a>, von der Kontensperrung keinerlei Kenntnis zu besitzen.</p>
<p>Das Gericht erkl&auml;rte nun, so Dogrus Mitteilung, es habe "ernste Zweifel" an der Legalit&auml;t dieser Ma&szlig;nahme und sehe diese als einen "massiven Eingriff" in die Rechte der Ehefrau.</p>
<p>Es gebe keinerlei konkrete Hinweise darauf, dass die Ehefrau beabsichtige, ihre Eink&uuml;nfte ihrem Ehemann zur Verf&uuml;gung zu stellen. Das Gericht sieht ein normales Familienverhalten im Umgang mit den Finanzen und erkl&auml;rt sich nicht davon &uuml;berzeugt, dass Dogru die Konten seiner Frau kontrolliere. Die Kosten des Verfahrens tr&auml;gt die Staatskasse.</p>
<p>Aus den bisher vorliegenden Informationen l&auml;sst sich noch nicht ersehen, ob das Urteil bereits rechtskr&auml;ftig ist. Durchaus denkbar, dass die Zentralstelle f&uuml;r Sanktionsdurchsetzung, die die Kontensperrung ausgel&ouml;st hatte, gegen dieses Urteil vorgeht. Die letzte Entscheidung dar&uuml;ber d&uuml;rfte bei Finanzminister Lars Klingbeil liegen, dessen Ministerium die Beh&ouml;rde unterstellt ist &ndash; und das bereits die politische Verantwortung f&uuml;r die urspr&uuml;ngliche Anordnung trug.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/275336-sippenhaft-sanktionen-treffen-auch-familie-des-journalisten/">Sippenhaft? Sanktionen treffen auch Familie des Journalisten Doğru</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die Furcht vor dem digitalen Schatten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275801-die-furcht-vor-dem-digitalen-schatten/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/275801-die-furcht-vor-dem-digitalen-schatten/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cea9b4b480cc21fb337935.jpg" /> Mit dem Fernandes-Fall haben wir gerade erst eine weitere orchestrierte Kampagne erlebt, und wieder standen Menschen auf der Straße, um noch mehr Kontrolle zu fordern. Warum funktioniert diese Empörungsmobilisierung überhaupt?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dagmar Henn</em></p>
<p>Wenn man betrachtet, mit welchem Eifer gerade versucht wird, &uuml;ber gesetzliche Ma&szlig;nahmen in die Kommunikation in sozialen Medien einzugreifen, mit Klarnamenpflicht und Strafandrohungen f&uuml;r ver&auml;nderte Darstellungen (die, auch wenn sie digitale Karikaturen sind, doch Karikaturen bleiben), und wie leicht die lenkbare Emp&ouml;rung daf&uuml;r mobilisiert wird, fragt man sich doch, welche Art Pers&ouml;nlichkeit darauf anspringt.</p>
<p>Schlie&szlig;lich ist auch dieser digitale Schatten, gleich, welche Gestalt er annimmt, nichts anderes als das, was auch fr&uuml;her schon &uuml;ber Personen in deren Abwesenheit gesprochen wurde. Sei es Lob, Klatsch oder Schm&auml;hrede&nbsp;&ndash; jeder Mensch hat einen gesellschaftlichen Schatten, den er nicht kontrollieren kann. Noch nie kontrollieren konnte. Die einzige Methode, seine Existenz zu unterbinden, ist, sich v&ouml;llig aus der Gesellschaft zur&uuml;ckzuziehen und zum Einsiedler zu werden. Was aber bekanntlich kein der Gesundheit zutr&auml;glicher Zustand ist.</p>

<p>Sicher, jeder hat schon einmal Momente erlebt, in denen er sich fragte, was da hinter seinem R&uuml;cken getuschelt wird, und ob es dabei vielleicht um ihn geht. Viele Scherze beruhen darauf; wenn in der Schule beispielsweise jemandem ein Zettel auf den R&uuml;cken geklebt wird&nbsp;... Der nur durch die Reaktion der Umgebung &uuml;berhaupt wahrgenommen werden kann. Und ja, diese unzug&auml;ngliche, verborgene Kommunikation kann in einer intriganten Umgebung durchaus zur Bedrohung werden, sobald das, was man selbst &uuml;ber sich vermitteln kann, schw&auml;cher wird als das, was andere gezielt verbreiten.</p>
<p>Und dennoch&nbsp;&ndash; es ist nur extrem selten existenziell, und dann greift bereits das vorhandene Strafrecht. Das, was derzeit geradezu zelebriert wird, was sich etwa rund um &sect;&nbsp;188 Strafgesetzbuch abspielt, der extra geschaffen wurde, um Beleidigungen von Politikern zu ahnden, ist etwas anderes. Denn da flie&szlig;en zu einen das Bestreben, zu erfahren, was da hinter dem R&uuml;cken gesprochen wird, und das, negative &Auml;u&szlig;erungen zu ahnden, in eins, und zum anderen wird die gesamte Wertigkeit verschoben. Als w&auml;re das Gesprochene das Getane. In letzter Konsequenz hie&szlig;e das dann, jemanden, der ausruft "ich bringe dich um", so zu verurteilen, als h&auml;tte er das getan. Und man kann noch nicht einmal mehr beeiden, dass das &uuml;bertrieben sei; schlie&szlig;lich steigen die Strafen f&uuml;r die albernsten Meinungsdelikte von Jahr zu Jahr, w&auml;hrend Strafen f&uuml;r ganz reale Gewalttaten oft verbl&uuml;ffend niedrig sind. Es ist vor allem im Bereich des geschriebenen Worts, in dem das Strafrecht massiv ausgeweitet wurde, mit demensprechendem Aufwand an Personal (bei dem man die unz&auml;hligen Meldestellen noch mit hinzunehmen muss zu den vielen Stunden, die diese Fragen bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft und den Gerichten erfordern).</p>
<p>Dabei geht &sect;&nbsp;188 eigentlich sogar weiter als die alte Majest&auml;tsbeleidigung. Schlie&szlig;lich ging es bei der Majest&auml;tsbeleidigung nicht um die Privatperson, sondern um das Amt, und zwar um genau das eine Amt, das f&uuml;r den Staat, f&uuml;r das Land selbst steht. Also um eine Verletzung auf einer symbolischen und &ouml;ffentlichen Ebene, einer &ouml;ffentlichen Funktion, und nicht um private Gekr&auml;nktheiten (und man m&ouml;chte sich gar nicht vorstellen, eine Marie-Agnes Strack-Zimmermann beanspruchte, symbolisch f&uuml;r ganz Deutschland zu stehen). Die Beleidigung der privaten Person ist mit &sect;&nbsp;185 StGB eigentlich abgedeckt.</p>

<p>Aber es gen&uuml;gte nicht. Dabei sollte man eigentlich davon ausgehen, dass jeder Mensch, der einen Schritt in eine breitere &Ouml;ffentlichkeit tut, also T&auml;tigkeiten aus&uuml;bt, die Gesicht und teilweise auch Lebensf&uuml;hrung mehr Menschen bekannt machen, als im Durchschnitt &uuml;blich, diesen Schritt bewusst tut und sich dar&uuml;ber im Klaren ist, dass der gesellschaftliche Schatten notwendigerweise mitw&auml;chst.</p>
<p>Als ich mit 16 wegen einer Stoppt-Strau&szlig;-Plakette eine Auseinandersetzung mit dem bayerischen Staat hatte und mein Bild mit Baskenm&uuml;tze und Plakette &uuml;ber die <em>dpa</em> in ganz Deutschland verteilt wurde, machten mich einige kostenlose Werbebl&auml;tter z.&nbsp;B. im Ruhrgebiet zur Zw&ouml;lfj&auml;hrigen. Was h&auml;tte ich tun sollen? So ist das nun einmal. Informationen verbreiten sich immer mit Verlust, das lernt eigentlich jeder in dem Kinderspiel "Stille Post". Man kann bestimmte Botschaften senden, aber wie sie ankommen, ist nur bedingt kontrollierbar, und wie sie sich im Weiteren ver&auml;ndern, gar nicht.</p>
<p>Es gibt immerhin auch ein Gegengewicht. Je klarer man wei&szlig;, wer man ist, desto weniger f&uuml;rchtet man das, was andere &uuml;ber einen denken. Oder andersherum&nbsp;&ndash; je unsicherer man ist, desto st&auml;rker ist der Wunsch, dieses fremde Denken zu kontrollieren. Denn wenn da in der eigenen Mitte nichts ist, bleibt nichts anderes als das, was von Au&szlig;en zur&uuml;ckgeworfen wird; dann scheint aber pl&ouml;tzlich eine negative Spiegelung eine existentielle Bedrohung.</p>
<p>Wie verbreitet diese Donut-Identit&auml;t inzwischen ist, zeigte sich schon am Anfang der Debatte um "Hass und Hetze". Der Mord am hessischen Regierungspr&auml;sidenten Walter L&uuml;bcke war der Anlass, eine st&auml;rkere Zensur im Internet zu fordern; dass da im Hintergrund ein Plan der EU existierte, die Meinungsfreiheit immer weiter einzuschr&auml;nken, ist das eine, aber wenn das nicht einer gr&ouml;&szlig;eren Gruppe in der Bev&ouml;lkerung eingeleuchtet h&auml;tte, ja, v&ouml;llig nat&uuml;rlich erschiene, dann h&auml;tte das nicht funktioniert.</p>

<p>In der wirklichen Welt (und das ist nicht die, in der sich die deutsche Politik der letzten Jahre bewegt) ist es die Schwelle vom Wort zur Tat, die entscheidend ist, und psychologisch ist das Verh&auml;ltnis zwischen diesen beiden Bereichen komplexer, als es in dieser Debatte dargestellt wurde&nbsp;&ndash; es ist vielfach eher das Nicht-aussprechen-K&ouml;nnen oder das Nicht-aussprechen-D&uuml;rfen, das Gewalt ausl&ouml;st, mitnichten das Aussprechen. Einer der &uuml;blichen Schritte, um gewaltt&auml;tiges Verhalten zu bek&auml;mpfen, besteht darin, das Sprechen auch &uuml;ber Probleme und &uuml;ber negative Gef&uuml;hle einzu&uuml;ben. Die Zensur bewirkt als Sprechverbot also genau das Gegenteil dessen, was sie vermeintlich bewirken soll.</p>
<p>Das ist keine sensationell neue Erkenntnis, und dennoch spielte sie in der Debatte keine Rolle. Das kann nur geschehen, wenn nicht nur innerhalb der medialen Blase, sondern auch au&szlig;erhalb derselben eine Menge Leute sind, f&uuml;r die dieser gesellschaftliche Schatten alles bedeutet. F&uuml;r die er deckungsgleich ist mit ihrem Selbst. Oder andersherum, die f&uuml;rchten, nicht zu sein, wenn sie nicht als gut gesehen werden, wenn das Gespr&auml;ch hinter ihrem R&uuml;cken unfreundlich wird.</p>
<p>Wie kommt es dazu, dass die Donut-Identit&auml;t so verbreitet wurde? Das hat mit Sicherheit mit der seltsamen Verschiebung sozialer Kontakte ins Digitale zu tun, sofern das &uuml;berhaupt echte soziale Kontakte sind. Den meisten Menschen, die solide, pers&ouml;nliche Beziehungen haben, echte, fleischliche Freundschaften, oft &uuml;ber Jahrzehnte, die vielleicht noch etwas tun, womit sie sich identifizieren k&ouml;nnen, die wom&ouml;glich sogar Kinder haben, ist der gesellschaftliche Schatten, von wenigen Ausnahmesituationen abgesehen, relativ egal. Denn das, was wahr und wirklich ist, bestimmt sich durch diese realen Kontakte, und bei langj&auml;hrigen Freundschaften fragt man sich nicht mehr, was der andere hinter dem R&uuml;cken redet.</p>
<p>Aber das bedeutet Kontakte, die nicht oberfl&auml;chlich sind. Und schon gar nicht virtuell, denn mittlerweile ist ja, nach einer kurzen Bl&uuml;te in den 1990ern, das Briefeschreiben auch digital nicht mehr in Mode; daf&uuml;r geriet das lange Telefonieren aus der Mode. Die kurzen Kommunikationsformen, die heute &uuml;blich sind, oder die sehr einseitigen, wie irgendwelche Videoschnipsel, simulieren nur Kontakt und k&ouml;nnen die reale Umgebung nicht ersetzen. Gleichzeitig arbeiten mehr Leute in Jobs, also in einer vor&uuml;bergehenden Bet&auml;tigung, die keine Erf&uuml;llung bietet. Und viele langj&auml;hrige, stabile, kollektive Strukturen, von der Kirchengemeinde bis zum Fu&szlig;ballverein, sind verschwunden.</p>
<p>Gleichzeitig hat die soziale Entwicklung, das zunehmende Auseinanderstreben bei Einkommen und Verm&ouml;gen, die r&auml;umlich Trennung zwischen Arm und Reich, die Abstiegssorgen der immer schmaler werdenden, einst in der BRD so gepriesenen "Mittelschicht", dazu gef&uuml;hrt, dass ebendiese st&auml;ndig signalisieren muss, wer sie ist. Die Erfindung neuer Pronomen, samt der zugeh&ouml;rigen Dressur, ist gewisserma&szlig;en die Instantvariante des vornehmen Bestecks, bei dem der Gebrauch von Butter- und Fischmesser verr&auml;t, wer dazu geh&ouml;rt, und wer sich als Aufsteiger eingeschmuggelt hat.</p>

<p>Der b&uuml;rgerliche Habitus, mit dem sich Eigene und Fremde voneinander trennen lassen, ist l&auml;ngst nicht mehr so subtil, wie er noch vor Jahrzehnten war, als ihn Pierre Bourdieu beschrieben hat, sondern liegt geradezu penetrant an der Oberfl&auml;che. Und w&auml;hrend die Unterwerfung unter ihn h&auml;ufiger denn je eingefordert wird (ja, auch die Corona-Maskennummer folgte diesen Muster, nur zur Erinnerung) und die Verweigerung sofort den vermeintlichen Klassenfeind identifiziert (weil die "Mittelschicht" ihn immer am falschen Ende der Gesellschaft sucht), bewegt sich der einzelne Angeh&ouml;rige dieser Gruppe in einer best&auml;ndigen Unsicherheit. Denn je mehr sichtbare Zeichen eingefordert werden, desto gr&ouml;&szlig;er ist die Angst, zu fehlen, ein falsches Signal auszusenden, versehentlich neben dem Falschen zu stehen; und desto gr&ouml;&szlig;er das Bed&uuml;rfnis, irgendwie die Kontrolle &uuml;ber diese in Unterwerfungsakte fragmentierte Existenz zu behalten.</p>
<p>Da ist es kein Wunder, dass die Reaktionen, die sichtbar werden, immer hysterischer werden. Schlie&szlig;lich geht die Anh&auml;ufung von Unterwerfungshandlungen Hand in Hand mit stetig wachsenden Strafen, die l&auml;ngst, wie beim Debanking, von jeder rechtsstaatlichen Kontrolle befreit sind, sodass die Alternative zum zwanghaften Sammeln von Bonuspunkten nicht nur die gesellschaftliche, sondern die materielle Vernichtung ist. Der Eifer, nach Anerkennung zu streben, Aufmerksamkeit zu heischen, wird also gerade bei&nbsp;der daf&uuml;r empf&auml;nglichen Klientel stetig weiter verst&auml;rkt.</p>
<p>Das wirkliche Problem liegt nicht im Internet, auch nicht in der Kommunikation dort. Das wirkliche Problem ist, dass der wirtschaftliche Druck durch den zunehmenden Abstand zwischen Arm und Reich so gro&szlig; ist, dass die Mitte nicht nur &ouml;konomisch, sondern auch mental zerrieben wird. Dass all das, was auffangen k&ouml;nnte, was eine stabile Identit&auml;t zu schaffen vermag (was bei manueller T&auml;tigkeit zugegeben einfacher ist), immer rarer und durch eine virtuelle Variante ersetzt wird.</p>

<p>Und dass die Manipulierbarkeit, die durch dieses der eigenen Sch&ouml;pferkraft v&ouml;llig entfremdete Wesen entsteht, gerade gew&uuml;nscht ist. Denn eigene, grundlegende Interessen durchzusetzen setzt eine gewisse Autonomie voraus&nbsp;&ndash; zu der auch geh&ouml;rt, negative Reaktionen, auch Anfeindungen auszuhalten. Von oben betrachtet ist nichts praktischer als eine atomisierte Menge m&ouml;glichst unsicherer Individuen.</p>
<p>Die alte Arbeiterbewegung, also das, was einmal im vorvergangenen Jahrhundert entstanden war und wenig mit der hysterischen Linken der Gegenwart zu tun hat, wurde von zwei Dingen getragen: dem Selbstbewusstsein, die Wahrnehmung f&uuml;r die Bedeutung der eigenen Arbeit zu st&auml;rken (Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht!), und&nbsp;der Kraft des gemeinsamen Handelns. Auf dieser Grundlage entstand eine eigene Kultur, von Wohngenossenschaften &uuml;ber Arbeitersportvereine bis zu Volkshochschulen. Dieses nerv&ouml;se Ringen um die Au&szlig;enwahrnehmung war dieser Umgebung fremd.</p>
<p>Aktuell ist es genau das, was als progressiv verkauft wird. Eine ins Gesetz gegossene Hysterie, die aber selbst bei maximaler Versch&auml;rfung niemals in der Lage sein kann, das Loch in der Mitte zu f&uuml;llen. Ein Habitus ersetzt kein Selbst. Aber f&uuml;r eine menschliche Gesellschaft m&uuml;ssen sich Menschen begegnen, keine Masken.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/274461-virtuelle-vergewaltigung-und-stehn-im/">"Virtuelle Vergewaltigung": Und die einen stehn im Dunkeln, und die andern stehn im Licht ... </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Vučić: Bombe nahe der Gaspipeline zwischen Serbien und Ungarn gefunden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276094-vucic-bombe-nahe-gaspipeline-zwischen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d23aa548fbef2bc80a81c7.jpg" /> Serbische Sicherheitskräfte entdeckten unweit der Ferngasleitung, über die das russische Gas nach Serbien und Ungarn kommt, Sprengstoff mit hoher Zerstörungskraft. Präsident Aleksandar Vučić teilte mit, den ungarischen Premier Orbán Viktor in Kenntnis gesetzt zu haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In der N&auml;he einer Pipeline zwischen Serbien und Ungarn, die Gas aus Russland transportiert, wurde eine Bombe gefunden. Der serbische Pr&auml;sident Aleksandar Vučić gibt das in einem auf Instagram ver&ouml;ffentlichten Post bekannt.</p>
<p>Der Spitzenpolitiker soll diesbez&uuml;glich ein Telefongespr&auml;ch mit dem ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Orb&aacute;n Viktor gef&uuml;hrt und &uuml;ber die vorl&auml;ufigen Ergebnisse der Ermittlungen berichtet haben.</p>
<p>Vučić spricht in dem Zusammenhang von der Bedrohung, die f&uuml;r kritische Gasinfrastruktur zwischen Serbien und Ungarn entstanden sei. Die serbischen Sicherheitsbeamten haben laut&nbsp;dem Politiker Sprengstoff mit hoher Zerst&ouml;rungskraft und Z&uuml;nder nicht weit der Erdgaspipeline sichergestellt.</p>

<p>Der gef&auml;hrliche Fund sei in der autonomen Provinz Vojvodina im Norden des Landes in der N&auml;he der Ferngasleitung entdeckt worden, so der Pr&auml;sident weiter. &Uuml;ber die Pipeline werde Gas von der Schwarzmeer-Pipeline TurkStream nach Serbien und Ungarn geliefert.</p>
<p>Lokale Medien berichten von einem&nbsp;versuchten Terroranschlag gegen die wichtige Gasleitung sowie &uuml;ber einen Gro&szlig;einsatz von Polizei und Milit&auml;rs.&nbsp;</p>
<p>"Es wurden zwei Rucks&auml;cke und zwei gro&szlig;e Pakete mit Sprengstoff und Z&uuml;ndern gefunden", <a href="https://www.kurir.rs/vesti/politika/9960310/opsadno-stanje-kanjiza-gasovod-vojska-policija" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> Vučić laut einem Bericht der serbischen Zeitung <em>Kurir</em>. "Wir haben im Zuge der Ermittlungen weitere Hinweise erhalten."</p>
<p>In einem Gespr&auml;ch mit <em>Blic</em> k&uuml;ndigte Serbiens Staatschef an, dass "wir gegen jeden, der es wagt, lebenswichtige Infrastruktur zu bedrohen, gnadenlos vorgehen werden".</p>
<p>Vučić hatte zuvor erkl&auml;rt, dass die Streitkr&auml;fte aufgrund von Sicherheitsbedrohungen die wichtigste Verdichterstation im Dorf Žabari im zentralen Teil des Landes bewachen w&uuml;rden.</p>
<p>Orb&aacute;n k&uuml;ndigte nach dem Gespr&auml;ch mit dem serbischen Pr&auml;sidenten&nbsp;an, umgehend den Verteidigungsrat Ungarns einzuberufen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/europa/275339-vucic-moskau-und-belgrad-vereinbaren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vučić: Moskau und Belgrad vereinbaren Fortsetzung von Gaslieferungen nach Serbien</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kuba: Entladung des russischen Tankers mit Tausenden Tonnen Öl abgeschlossen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276081-kuba-entladung-russischen-tankers-mit/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d21b98b480cc17d237b41f.jpg" /> Ende März erreichte der russische Tanker Anatoli Kolodkin mit 100.000 Tonnen Rohöl an Bord den kubanischen Hafen Matanzas. Nun gibt der staatliche Energiekonzern Unión Cuba-Petróleo (CUPET) in einem sozialen Netzwerk bekannt, die humanitäre Hilfe sei entladen worden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein russischer &Ouml;ltanker war am 31. M&auml;rz&nbsp;im Hafen von Matanzas&nbsp;in&nbsp;Kuba&nbsp;angekommen. Die "Anatoli Kolodkin" hat 100.000 Tonnen Roh&ouml;l als humanit&auml;re Hilfe auf die Karibikinsel geliefert.</p>
<p>Wie der staatliche &Ouml;l- und Gaskonzern Uni&oacute;n Cuba-Petr&oacute;leo (CUPET) auf der Plattform X bekannt gibt, sei die Entladung erfolgreich und planm&auml;&szlig;ig abgeschlossen worden. Das &Ouml;l aus Russland werde in K&uuml;rze verarbeitet, hei&szlig;t es.</p>
<p>Moskau werde sich weiterhin f&uuml;r die &Ouml;llieferungen an Kuba einsetzen, erkl&auml;rte k&uuml;rzlich der Sprecher des russischen Pr&auml;sidenten, Dmitri Peskow, bei einem Pressebriefing. Russland k&ouml;nne hinsichtlich massiver Probleme mit der Energieversorgung im Land nicht gleichg&uuml;ltig bleiben.</p>

<p>Kuba erlebt derzeit die wohl schwerste Energie- und Wirtschaftskrise in seiner Geschichte, die durch die US-Blockade von &Ouml;l- und Treibstofflieferungen aus Venezuela verursacht wurde. Es kommt zu massiven Stromausf&auml;llen und Versorgungsengp&auml;ssen.</p>
<p>Russland plant nun eine weitere &Ouml;llieferung nach Kuba. Der russische Energieminister Sergei Ziwiljow teilte j&uuml;ngst am Rande eines Energieforums in der Stadt Kasan mit, ein zweites Schiff mit Treibstoff werde bald auf die Karibikinsel geschickt. Kuba befinde sich unter einer vollst&auml;ndigen Blockade, es sei abgeriegelt, sagte Ziwiljow gegen&uuml;ber russischen Journalisten.</p>
<p>"Ein Schiff der Russischen F&ouml;deration hat die Blockade durchbrochen. Ein zweites Schiff wird nun beladen", f&uuml;gte er hinzu. Die Entscheidung soll nach einem gro&szlig;en Treffen mit kubanischen Vertretern in Sankt Petersburg getroffen worden sein. "Wir werden die Kubaner nicht in Not zur&uuml;cklassen", k&uuml;ndigte der russische Minister an.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> ‒ <a href="https://freedert.online/amerika/275751-russland-bereitet-zweiten-tanker-mit-erdoel-fuer-kuba-vor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland bereitet zweiten Tanker mit Erd&ouml;l f&uuml;r Kuba vor</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Diskussion über Steuerstreichung für Grundnahrungsmittel: Koalition will armen Menschen helfen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276088-diskussion-ueber-steuerstreichung-fuer-grundnahrungsmittel/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/276088-diskussion-ueber-steuerstreichung-fuer-grundnahrungsmittel/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d22fdd48fbef2aec337a0c.jpg" /> Die Regierung diskutiert über Maßnahmen zur Entlastung der Bürger, darunter eine Streichung der Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel. Merz erklärte, er würde eine Senkung der Mehrwertsteuer für Lebensmittel nicht ausschließen. Dies könne Haushalte mit niedrigem Einkommen entlasten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen diskutiere die Regierungskoalition, wie sie die B&uuml;rger bei den steigenden Kosten entlasten kann, <a href="https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/iran-krieg-und-die-folgen-cdu-politiker-fuer-mehrwertsteuer-senkung-auf-grundnahrungsmittel/100214487.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> das <em>Handelsblatt</em> am Sonntag. Nun forderte der CDU-Abgeordnete Dennis Radtke zu einem schnelleren Handeln auf. Man m&uuml;sse Ma&szlig;nahmen gegen die Folgen des Iran-Kriegs treffen. Die Regierung habe lange genug debattiert: "Die Regierung muss jetzt aus dem Gespr&auml;chskreismodus raus und handeln."</p>
<p>Zu den diskutierten Ma&szlig;nahmen geh&ouml;rten Steuererleichterungen f&uuml;r die B&uuml;rger, Energiepreis-Ma&szlig;nahmen oder eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel. Der Vizechef der SPD-Bundestagsfraktion, Esra Limbacher, hatte bereits die komplette Streichung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel gefordert. Ihm zufolge sollte die Steuer f&uuml;r Obst, Gem&uuml;se, Milchprodukte, Fleisch, Brot und Wasser auf null Prozent gesenkt werden.</p>

<p>Diesem Vorschlag schloss sich der CDU-Arbeitnehmerfl&uuml;gel an. Gegen&uuml;ber dem <em>Handelsblatt</em> erkl&auml;rte Dennis Radtke: "Eine Mehrwertsteuersenkung bei Grundnahrungsmitteln halte ich f&uuml;r eine denkbare Form der Entlastung."</p>
<p>Nach Radtkes Einsch&auml;tzung br&auml;uchte es jetzt eine "Inflationsbremse f&uuml;r die normalen Leute". Eine gesunde Ern&auml;hrung f&uuml;r Kinder d&uuml;rfe nicht vom Wohlstand der Eltern abh&auml;ngen. Deshalb sollten Steuern auf S&uuml;&szlig;igkeiten nicht gesenkt werden.</p>
<p>CDU-Fraktionschef Jens Spahn habe sich inzwischen auch positiv zu diesem Vorschlag ge&auml;u&szlig;ert und erkl&auml;rt, er k&ouml;nne sich ein Paket von Ma&szlig;nahmen vorstellen, zu dem auch die Streichung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Grundnahrungsmittel geh&ouml;re. Ihm zufolge k&ouml;nne man damit "auch gegen eine m&ouml;glicherweise wieder steigende Inflation infolge h&ouml;herer Energiepreise vorgehen", gab die Zeitung&nbsp;Spahns Aussage wieder. Im Bundestag erkl&auml;rte Bundeskanzler Friedrich Merz, er w&uuml;rde eine Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r Lebensmittel nicht ausschlie&szlig;en. Diese Option k&ouml;nne Haushalte mit niedrigem Einkommen entlasten.</p>
<p>Der verbraucherpolitische Sprecher der Gr&uuml;nen Bundestagsfraktion, Till Steffen, &auml;u&szlig;erte Bedenken. Eine Mehrwertsteuersenkung d&uuml;rfe nicht f&uuml;r "&Auml;pfel aus S&uuml;dafrika und Fleisch aus Argentinien oder Massentierhaltung" gelten.</p>
<p>Hintergrund f&uuml;r die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen seien "Sorgen vor steigenden Preisen infolge des Kriegs im Nahen Osten" sowie die ohnehin hohe Belastung durch Inflation bei Lebensmitteln in den vergangenen Jahren, kommentierte das <em>Handelsblatt</em> die F&uuml;rsorgepl&auml;ne der Regierung. Konkrete Beschl&uuml;sse gebe es bislang nicht.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/272448-deutschland-jeder-vierte-hat-kein-geld-zum-sparen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland:</a><a href="https://freedert.online/inland/272448-deutschland-jeder-vierte-hat-kein-geld-zum-sparen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Jeder Vierte hat kein Geld zum Sparen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
    
    
    
        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble">
                        <div class="VkEmbed"><iframe class="lazyload" data-src="https://rumble.com/embed/v73w9u0" frameborder="0" width="853" height="480" allowfullscreen></iframe></div>        </div>
    

<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d22fdd48fbef2aec337a0c.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 12:09:14 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russischer Politiker: Ansehen der USA durch Iran-Krieg erheblich beschädigt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276038-russischer-politiker-ansehen-der-usa-durch-iran-krieg-erheblich-beschaedigt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/276038-russischer-politiker-ansehen-der-usa-durch-iran-krieg-erheblich-beschaedigt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d1493a48fbef4e495ae0b5.jpg" /> Die Vereinigten Staaten von Amerika sind seit über einem Monat nicht in der Lage, mit einem wirtschaftlich deutlich schwächeren Land des Globalen Südens fertig zu werden, meint ein russischer Senator. Der Krieg gegen Iran zerstöre das Image des Weltpolizisten USA.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reihe von Aspekten deutet darauf hin, dass der Konflikt im Nahen Osten dem Ansehen der USA deutlich geschadet hat. Darauf macht Alexei Puschkow, Abgeordneter im F&ouml;derationsrat Russlands (dem Oberhaus des Parlaments), in einem sozialen Netzwerk aufmerksam.</p>
<p>Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen Iran sei mehr als ein Monat vergangen, <a href="https://t.me/alexey_pushkov/15143" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreibt</a> Puschkow in einem auf Telegram ver&ouml;ffentlichten Post. Die USA k&ouml;nnten das Land des Globalen S&uuml;dens jedoch immer noch nicht &uuml;berw&auml;ltigen, dessen Bruttoinlandsprodukt (BIP) um ein Vielfaches kleiner sei als das der USA.</p>
<p>Ferner betont der russische Senator, dass die iranischen Streitkr&auml;fte mehrere massive Angriffe auf US-St&uuml;tzpunkte in der Golfregion durchgef&uuml;hrt haben. Teheran habe damit gezeigt, dass die US-amerikanische Milit&auml;rpr&auml;senz ein Risikofaktor sei. Die Basen garantierten keine Sicherheit, vielmehr gef&auml;hrdeten diese direkt.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus weist Puschkow auf die Unf&auml;higkeit Washingtons hin, die wichtigste&nbsp;&Ouml;lroute der&nbsp;Welt &ndash; die Stra&szlig;e von Hormus &ndash; zu &ouml;ffnen. Dazu komme das Bestreben der USA, sich der Verantwortung zu entziehen und die Aufgabe an andere L&auml;nder zu delegieren. Diese Umst&auml;nde zerst&ouml;rten das Image der USA, die als Weltpolizist und Garant f&uuml;r globale Energieversorgung auftr&auml;ten, meint der russische Politiker.</p>
<blockquote>
<p><em>"Schlie&szlig;lich versch&auml;rfen widerspr&uuml;chliche Aussagen aus Washington die Lage und erwecken den Eindruck von Chaos und Verwirrung. Die USA hatten keine andere Strategie, als auf einen Regimewechsel zu setzen. Als dies nicht schnell erreicht werden konnte, geriet alles aus den Fugen."</em></p>
</blockquote>
<p>Am 28. Februar hatten die USA und Israel eine gro&szlig; angelegte Operation gegen Iran begonnen. Tel Aviv erkl&auml;rte, Ziel sei es, das Land am Erwerb von Atomwaffen zu hindern. Washington drohte seinerseits mit der Zerst&ouml;rung der iranischen Marine und R&uuml;stungsindustrie. US-Pr&auml;sident Donald Trump rief die iranische Bev&ouml;lkerung zum Sturz der Regierung auf.</p>
<p>Iran reagiert auf die Aggression mit Angriffen auf Ziele auf israelischem Territorium sowie auf US-Milit&auml;reinrichtungen in der gesamten Golfregion.</p>
<p>Aufgrund der Eskalation im Nahen Osten ist der Schiffsverkehr durch die Stra&szlig;e von Hormus praktisch zum Erliegen gekommen, wodurch die Kraftstoffpreise weltweit kr&auml;ftig steigen. &Uuml;ber die Route werden etwa ein Viertel bis ein Drittel der weltweiten &Ouml;ltransporte sowie rund ein F&uuml;nftel des Fl&uuml;ssigerdgashandels (LNG) abgewickelt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/international/275877-macron-warnt-vor-hegemonie-keine-vasallen-usa-chinas/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Macron warnt vor Hegemonie: "Keine Vasallen der USA oder Chinas"</a></p>
    
    
    
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        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d1493a48fbef4e495ae0b5.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 10:28:22 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>EU-Finanzminister fordern Zusatzsteuer für Übergewinne von Energieunternehmen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/276023-eu-finanzminister-fordern-zusatzsteuer-fuer-uebergewinne-von-energieunternehmen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/276023-eu-finanzminister-fordern-zusatzsteuer-fuer-uebergewinne-von-energieunternehmen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d12cd248fbef5a7f7fa127.jpg" /> Fünf EU-Finanzmininster fordern Zusatzsteuern für Energieunternehmen. Zuvor hatte EU-Energiekommissar Dan Jørgensen erklärt, dass die Kommission eine Wiederbelebung von Krisenmaßnahmen aus dem Jahr 2022 erwäge. Außerdem prüfe man Maßnahmen zur Deckelung von Netzentgelten und Steuern auf Elektrizität.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;nf Finanzminister der Europ&auml;ischen Union fordern eine Steuer auf "Zufallsgewinne" von Energieunternehmen. Die Steuer soll in Folge steigender Treibstoffpreise aufgrund des Kriegs im Iran eingef&uuml;hrt werden. Dies gehe aus einem Schreiben der f&uuml;nf&nbsp;Finanzminister an die EU-Kommission hervor, <a href="https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/fuenf-eu-finanzminister-fordern-uebergewinnsteuer-fuer-energiekonzerne-ce7e51d2da81f12d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> das Wirtschaftsportal <em>Marketscreener</em> am Samstag.</p>
<p>Demnach richteten die Finanzminister aus Deutschland, Italien, Spanien, Portugal und &Ouml;sterreich am Freitag einen gemeinsamen Appell an die Kommission. Eine solche Steuer auf "Zufallsgewinne" der Energieunternehmen signalisiere, dass "wir geschlossen auftreten und handlungsf&auml;hig sind". Damit sollen die Profiteure der Kriegsfolgen zur Entlastung der Allgemeinheit beitragen, h&auml;tten die Minister erkl&auml;rt. Die US-israelischen Angriffe auf den Iran am 28.&nbsp;Februar h&auml;tten einen Preisschock bei &Ouml;l- und Gaspreise ausgel&ouml;st, so das Fachmagazin.</p>

<p>In ihrem Brief erinnerten die f&uuml;nf Finanzminister an eine &auml;hnliche Notfallsteuer aus dem Jahr 2022. So habe man auch schon vor vier Jahren auf die damals hohen Energiepreise reagiert. Eine vergleichbare Steuer sollte aktuell auf Basis einer soliden Rechtsgrundlage europaweit wieder eingef&uuml;hrt werden, forderten die Minister.&nbsp;Weitere Details ihres Vorhabens, wie zum Beispiel zur H&ouml;he der &Uuml;bergewinnsteuer oder dazu, welche Unternehmen konkret belastet werden sollten, ver&ouml;ffentlichten sie nicht.</p>
<p>Bereits am Dienstag hatte der EU-Energiekommissar Dan J&oslash;rgensen angek&uuml;ndigt, dass die Union die Wiederbelebung von Krisenma&szlig;nahmen aus dem Jahr 2022 erw&auml;ge. Dazu pr&uuml;fe man auch Ma&szlig;nahmen zur Deckelung von Netzentgelten und Steuern auf Elektrizit&auml;t. Nach Einschr&auml;nkungen von russischen Gaslieferungen hatte die EU im Jahr 2022 eine Reihe sogenannter Notfallma&szlig;nahmen eingef&uuml;hrt: darunter auch einen EU-weiten Gaspreisdeckel, und eine Steuer auf &Uuml;bergewinne von Energieunternehmen.</p>
<p>Seit Beginn der US-israelischen &Uuml;berf&auml;lle auf den Iran am 28.&nbsp;Februar 2026 sind die Gaspreise in der EU um mehr als 70&nbsp;Prozent gestiegen. Nach Aussage von des EU-Energiekommissars sorge sich Br&uuml;ssel insbesondere &uuml;ber die europ&auml;ische Versorgung mit raffinierten Erd&ouml;lprodukten wie Kerosin und Diesel.</p>
<p>Am Samstag reagierte der Deutsche Kraftstoff- und Energieverbands auf die Initiative der EU-Finanzminister. Der Verband vertritt Raffinerien und Tankstellen. Wie <em>Reuters</em>&nbsp;<a href="https://www.reuters.com/sustainability/boards-policy-regulation/five-eu-finance-ministers-call-windfall-profit-tax-energy-companies-2026-04-04/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, habe der deutsche Kraftstoff- und Energieverband erkl&auml;rte, "der Eindruck, dass Unternehmen ungerechtfertigte Gewinne erzielten, sei unzutreffend und es gebe keine Rechtfertigung f&uuml;r eine Windfall-Steuer." In einer Stellungnahme des Verbands hie&szlig; es:</p>
<p>"Unser vorrangiges Ziel ist es, die Versorgung mit Brennstoffen und Kraftstoffen in Deutschland unter zunehmend schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/wirtschaft/275771-gestiegene-energiekosten-belgiens-zentralbankchef-stimmt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gestiegene Energiekosten: Belgiens Zentralbankchef stimmt Gesellschaft auf drastische K&uuml;rzungen ein </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bunt gemischt: Spanische und italienische Filme buhlen um den Hauptpreis des Moskauer Filmfestivals</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275938-bunt-gemischt-spanische-und-italienische/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/275938-bunt-gemischt-spanische-und-italienische/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cff307b480cc07d91d5ba6.jpg" /> Trotz eisiger Beziehungen zwischen Russland und der EU lebt der kulturelle Dialog weiter – so kämpfen dieses Jahr gleich mehrere Filme aus "unfreundlichen" NATO-Ländern um den Hauptpreis des Moskauer Filmfestivals.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Filme &uuml;ber die Belagerung von Leningrad und die Legende des italienischen Kinos Anna Magnani; ein Film &uuml;ber den sowjetischen Psychologen Wygozkij und eine italienische Produktion, die von Fellinis Atmosph&auml;re durchdrungen ist; ein Streifen &uuml;ber den Alltag an der Front in der Region Kursk sowie eine Dokumentation &uuml;ber den "russischen" britischen Fu&szlig;ballverein Chelsea, eine britisch-russische Koproduktion &ndash; ein derart buntes Programm hat das Moskauer Filmfestival wohl schon lange nicht mehr geboten. In diesem April kommen sowohl Schauspieler und Regisseure aus NATO-L&auml;ndern wie den USA, Italien und Spanien als auch Filmemacher aus L&auml;ndern "auf der anderen Seite der Barrikaden" &ndash; zum Beispiel der iranische Regisseur Hamidreza Ghasemi &ndash; nach Moskau zum russischen Filmfestival. Das Portal <em>Moskvich.mag </em>schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es hei&szlig;t nicht umsonst: 'Das Leben ist kurz, die Kunst ist lang.' Die Sonderoperation dauert nun schon das f&uuml;nfte Jahr, alle m&ouml;glichen und unm&ouml;glichen Verbindungen zu unfreundlichen L&auml;ndern sind l&auml;ngst gekappt, und im Hauptprogramm des 48. Moskauer Internationalen Filmfestivals von Nikita Michalkow 'bl&uuml;hen hundert Blumen'.</em></p>
<p><br /><em> Zwei Wettbewerbsbeitr&auml;ge aus Russland: die Biografie &uuml;ber einen der gr&ouml;&szlig;ten sowjetischen Psychologen 'Wygozkij' von Anton Bildscho und 'Der Vater' von Pawel Iwanow (zuf&auml;lligerweise ebenfalls ein historischer Film, der in der Mitte des 20. Jahrhunderts spielt). Und ebenso viele aus zwei Kinom&auml;chten der EU und der NATO: 'Anna Magnani. Eine unbekannte Geschichte' von Monica Guerritore und 'Ruhe in Frieden' von Alessandro D&rsquo;Ambrosio aus Italien, 'Die Rache' von Daniel Guzm&aacute;n und 'Die Kuh' von Cristina Fern&aacute;ndez Pintado und Miguel Llorens aus Spanien."</em></p>
</blockquote>

<p>Insgesamt gingen in diesem Jahr mehr als 1.500 Bewerbungen ein. Wie der Programmdirektor des Festivals, Iwan Kudrjawzew, einr&auml;umte, geh&ouml;rt fast die H&auml;lfte der teilnehmenden L&auml;nder zu den sogenannten "unfreundlichen" Staaten. "Russland, China, S&uuml;dkorea, Indien, Italien, die USA, Frankreich, Argentinien, Iran und Brasilien &ndash; das sind die Top 10 der L&auml;nder, gemessen an der Anzahl der Filme, die f&uuml;r unsere Wettbewerbe und au&szlig;erwettbewerblichen Programme eingereicht wurden", betonte er. "Von den 43 L&auml;ndern vertreten 17 die Filmkunst von Staaten, deren Regime eine unfreundliche Politik gegen&uuml;ber unserem Land betreiben."</p>
<p>Das Festival findet dieses Jahr vom 16. bis zum 23. April statt. Das Moskauer Filmfestival ist nach dem Filmfestival von Venedig das zweit&auml;lteste Filmfestival der Welt. Es fand erstmals im Jahr 1935 unter dem Namen "Sowjetisches Filmfestival in Moskau" statt. Vorsitzender der Jury des ersten Festivals war der legend&auml;re Filmemacher Sergei Eisenstein. Seit dem Jahr 1999 findet das Moskauer Filmfestival jedes Jahr statt. Pr&auml;sident der Filmfestspiele ist der ber&uuml;hmte russische Regisseur und Oskar-Preistr&auml;ger Nikita Michalkow.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/nordamerika/212071-hollywood-erliegt-pentagon-wie-kino/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hollywood erliegt dem Pentagon: Wie Kino zur Kriegsf&ouml;rderung instrumentalisiert wird</a></p>
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                                                <iframe title="Wutanfall in Kiew: Ein US-Film über &quot;gute Russen&quot; schlägt ukrainische Bewerber und gewinnt in Cannes" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=iszxk-1631097-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=1&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>China erzielt mit russischem LNG-Gas enorme Gewinne</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275948-china-erzielt-mit-russischem-lng/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/275948-china-erzielt-mit-russischem-lng/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d024c5b480cc02aa763e27.jpg" /> Während die gesamte Welt wie gebannt auf den infolge des Iran-Kriegs steigenden Ölpreis starrt, werden auch mit Flüssiggas enorme Gewinne gemacht. Überraschend profitieren nicht nur die USA – auch China macht Profite.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Sergei Sawtschuk</em></p>
<p>Washington gelingt es bislang, die Weltm&auml;rkte zu hypnotisieren und einen Anstieg der &Ouml;lpreise &uuml;ber die psychologische Marke von 150 Dollar pro Barrel hinaus zu verhindern, doch die Folgen zeigen sich bereits an den ungew&ouml;hnlichsten Orten und in den seltsamsten Formen. Die Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> berichtet &uuml;ber eine g&auml;nzlich unerwartete Entwicklung: Chinesische Unternehmen verzeichneten im M&auml;rz Rekordums&auml;tze mit Fl&uuml;ssigerdgas. Allerdings nicht mit eigenem, sondern mit zuvor in anderen L&auml;ndern, vor allem in Australien und Russland, eingekauftem.</p>
<p>Nach Angaben des internationalen Analyseunternehmens "Kpler" hat China im vergangenen Monat zehn LNG-Lieferungen gekauft, von denen acht sofort weiterverkauft wurden. Dies ist ein absoluter Rekord seit Beginn der statistischen Erfassung, wobei die chinesischen H&auml;ndler das Gas zwei- bis dreimal teurer verkauften, als sie es gekauft hatten. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn neunzehn solcher Gesch&auml;fte mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Millionen Tonnen (1,8 Milliarden Kubikmeter) get&auml;tigt. Den L&ouml;wenanteil, n&auml;mlich zehn Tankerladungen, hat S&uuml;dkorea aufgekauft, f&uuml;nf gingen an Thailand, und der Rest verteilte sich auf Japan, Indien und die Philippinen.</p>

<p>"Kpler", das seit mehreren Jahrzehnten sorgf&auml;ltig Statistiken zum Handel mit Energieressourcen erhebt, hat berechnet, dass im vergangenen Jahr fast halb so viel LNG nach einem &auml;hnlichen Schema weiterverkauft wurde. Stand Anfang April sch&auml;tzt die amerikanische Fachplattform "S&amp;P Global Platts" den Wert einer Tonne LNG nach JKM-Spotvertr&auml;gen (Japan, Korea, Taiwan und China) auf 500 bis 600 US-Dollar. Das hei&szlig;t, der Grundpreis f&uuml;r das von chinesischen Unternehmen importierte Fl&uuml;ssiggas lag bei etwa sechseinhalb Milliarden US-Dollar, w&auml;hrend sie es f&uuml;r mindestens zw&ouml;lf, wenn nicht sogar f&uuml;nfzehn Milliarden weiterverkauften.</p>
<p>Kein schlechter Umsatz f&uuml;r die kurze Zeitspanne, das steht fest.</p>
<p>Da der Krieg in einer Region mit der gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;lf&ouml;rderung gef&uuml;hrt wird, richtet sich das Augenmerk der Berichterstattung vor allem auf das schwarze Gold, w&auml;hrend Erdgas nur als Begleitfaktor erw&auml;hnt wird. Dabei ist der LNG-Markt der am schnellsten wachsende Bereich der weltweiten Energiewirtschaft. Es wird erwartet, dass die weltweiten Verk&auml;ufe von Fl&uuml;ssiggas bis zum Ende dieses Jahres um sieben Prozent steigen werden und das Volumen des Weltmarktes bis 2032 einen Wert von 227 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Blickt man noch weiter in die Zukunft, so wird der LNG-Markt ausgehend vom aktuellen Jahresumsatz von 422 Millionen Tonnen bis 2040 um sechzig Prozent wachsen und im folgenden Jahrzehnt um denselben Prozentsatz weiter zunehmen.</p>
<p>&Uuml;brigens eine interessante, aber kaum beachtete Tatsache: Als diese Prognose erstellt wurde, wurden China, Indien und die Staaten S&uuml;dostasiens als Hauptabnehmer der Rohstoffe genannt. Ihr Bedarf sollte angesichts des gleichzeitigen Marktwachstums von den beiden gr&ouml;&szlig;ten Treiberl&auml;ndern, n&auml;mlich Katar und den Vereinigten Staaten, gedeckt werden.</p>
<p>Vor ein paar Tagen erkl&auml;rte der Chef von "Qatar Gas", dass das Unternehmen durch die iranischen Raketenangriffe bereits Verluste in H&ouml;he von 20 Milliarden US-Dollar erlitten habe und die LNG-Produktion k&uuml;nftig, insbesondere wenn der Krieg in gleichem Tempo weitergeht, um 13 Millionen Tonnen pro Jahr zur&uuml;ckgehen werde, was 17 Prozent der gesamten staatlichen Exporte entspricht. Das Unternehmen bereitet sich darauf vor, f&uuml;r die F&uuml;nfjahresvertr&auml;ge mit Italien, Belgien und S&uuml;dkorea h&ouml;here Gewalt geltend zu machen. Auch wenn Katar also nicht aus der Liste der treibenden Kr&auml;fte gestrichen wurde, ist sein Potenzial doch erheblich geschw&auml;cht, und es ist noch unklar, wie schnell und in welchem Umfang es sich wiederherstellen l&auml;sst.</p>

<p>Die Vereinigten Staaten hingegen haben hier alles im Griff. W&auml;hrend iranische Raketen die Infrastruktur der mit den USA verb&uuml;ndeten Nachbarl&auml;nder am Persischen Golf zerst&ouml;rten, wurde in den USA selbst feierlich die erste Phase der Golden-Pass-LNG-Anlage in Texas in Betrieb genommen. Insgesamt sollen im Rahmen des Projekts drei Phasen in Betrieb genommen werden, was voraussichtlich einen Nettogewinn von 25 Milliarden US-Dollar pro Jahr bringen wird. Der Fairness halber muss angemerkt werden, dass Golden Pass LNG ein Joint Venture ist und die Katarer hier die Mehrheitsanteile halten. Doch Katar befindet sich derzeit in einer schwierigen Lage und wird daher im Spiel auf amerikanischem Terrain und mit lokalen Rohstoffen gezwungen sein, aufmerksam auf die W&uuml;nsche aus Washington zu h&ouml;ren.</p>
<p>Das hei&szlig;t, neben den aktuellen Problemen mit dem Anstieg der &Ouml;l- und Benzinpreise schaffen die Vereinigten Staaten gleichzeitig die Voraussetzungen f&uuml;r eine noch st&auml;rkere Dominanz auf dem weltweiten LNG-Markt.</p>
<p>China hat die beschriebenen Tendenzen offensichtlich durchkalkuliert und im Rahmen der anhaltenden geopolitischen Konfrontation einen asymmetrischen Schachzug unternommen. Es w&auml;re t&ouml;richt, den massiven Weiterverkauf von LNG nur in Geld zu messen. Durch die Blockade der Stra&szlig;e von Hormus und den Wegfall von &Ouml;l und Gas aus den regionalen Monarchien entstand ein Defizit, das nicht nur einen Preisanstieg, sondern auch eine Umstrukturierung der Logistikketten sowie eine Ver&auml;nderung der Akteurslandschaft zur Folge hatte.&nbsp;</p>
<p>Einfacher gesagt: An die Stelle der verschwundenen Lieferanten sind andere getreten, und nun etablieren sie sich in Nischen, die ihnen bisher verschlossen waren. Bezeichnenderweise zahlen ihnen dankbare K&auml;ufer daf&uuml;r sogar den doppelten Preis. Genau aus diesem Grund hat Russland &uuml;brigens nie die Option in Betracht gezogen, sich zur&uuml;ckzuziehen und die Auslandsm&auml;rkte zu verlassen: Einmal ausgestiegen, w&auml;re die R&uuml;ckkehr viel schwieriger, und angesichts all der Sanktionen, die gegen unsere &Ouml;l- und Gasindustrie verh&auml;ngt wurden, praktisch unm&ouml;glich.</p>

<p>China hingegen tritt als Wohlt&auml;ter auf. Ja, LNG wird mit einem wahnsinnigen Aufschlag verkauft, aber wir haben damit nichts zu tun, alle Fragen sind an das Wei&szlig;e Haus zu richten. Peking kann sich eine solche Gro&szlig;z&uuml;gigkeit leisten, da es im Laufe des letzten Jahrzehnts in rasantem Tempo kolossale Erzeugungskapazit&auml;ten aufgebaut hat, einschlie&szlig;lich traditioneller Energiequellen wie Kohle. Dadurch verringert sich seine Abh&auml;ngigkeit von Importen aus unfreundlichen L&auml;ndern, und der Bedarf wird durch Eink&auml;ufe bei zuverl&auml;ssigen Lieferanten gedeckt. Zum Beispiel in Russland, mit dem China nicht nur durch partnerschaftliche Beziehungen verbunden ist, sondern auch durch die st&auml;hlernen Leitungen der &Ouml;l- und Gaspipelines, die vor pl&ouml;tzlichen &Uuml;berf&auml;llen der Demokratie gesch&uuml;tzt sind.</p>
<p>W&auml;hrend die USA Iran in ihren Pressemitteilungen besiegen, zieht China die Staaten S&uuml;dostasiens unter seinen Schutzschirm. Dieser Schutzschirm ist ressourcenreich und verdoppelt den Zuwachs an Goldm&uuml;nzen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260403/ekonomika-2084867187.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Originalartikel ist am 3.4.2026 auf ria.ru erschienen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/252689-mysterium-vom-schottischen-golfplatz-gelueftet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Mysterium vom schottischen Golfplatz gel&uuml;ftet: Hat Trump der EU russisches LNG verkauft?</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Rechtsexperten: Trumps &quot;Nur zum Spaß&quot;-Angriffe auf Iran könnten Kriegsverbrechen sein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275989-us-rechtsexperten-trumps-nur-zum/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d0ea19b480cc350a4ab5f2.jpg" /> Mehr als 100 in den USA ansässige Experten für Völkerrecht warnten in einem offenen Brief, dass die amerikanischen Angriffe auf Iran Kriegsverbrechen darstellen könnten. Sie verwiesen auf Angriffe gegen die zivile Infrastruktur und Verstöße gegen die UN-Charta.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Rechtswissenschaftler der Universit&auml;ten Harvard, Yale und Stanford sowie aus anderen Institutionen schrieben in <a href="https://www.justsecurity.org/135423/professors-letter-international-law-iran-war/">einem offenen Brief</a>, dass die Ende Februar begonnenen, unprovozierten US-amerikanisch-israelischen Angriffe gegen Iran "einen klaren Versto&szlig; gegen die Charta der Vereinten Nationen" darstellen.</p>
<p>Ihr Brief wurde am Donnerstag von der Fachzeitschrift <a href="https://www.justsecurity.org/135423/professors-letter-international-law-iran-war/"><em>Just Security</em></a> ver&ouml;ffentlicht.&nbsp;Den Wissenschaftlern zufolge lasse das Verhalten der US-Streitkr&auml;fte und die &Auml;u&szlig;erungen von Amtstr&auml;gern "ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Verst&ouml;&szlig;e gegen die internationalen Menschenrechte und das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht, einschlie&szlig;lich m&ouml;glicher Kriegsverbrechen, aufkommen".</p>

<p>Insbesondere gingen sie in dem offenen Brief auf die &Auml;u&szlig;erungen von Pr&auml;sident Donald Trump vom vergangenen Monat ein, wonach die USA "nur zum Spa&szlig;" Angriffe auf Iran durchf&uuml;hren k&ouml;nnten. Sie verwiesen auch auf die Erkl&auml;rung von Kriegsminister Pete Hegseth vom 2. M&auml;rz, wonach die USA nicht nach "dummen Einsatzregeln" k&auml;mpften, und auf Hegseths Ank&uuml;ndigung, "unseren Feinden keine Gnade und kein Erbarmen" zu gew&auml;hren. Nach internationalem Recht k&ouml;nnte diese Aussage ein Kriegsverbrechen darstellen.</p>
<p>Besonders besorgt &auml;u&szlig;erten sich die Rechtsgelehrten &uuml;ber den Angriff vom 28. Februar auf die M&auml;dchenschule Shajareh Tayyebeh in Minab, bei dem mindestens 175 Menschen, darunter vor allem Kinder, ums Leben kamen. Das Pentagon habe anschlie&szlig;end festgestellt, dass die US-Streitkr&auml;fte den Angriff auf Grundlage veralteter Geheimdienstinformationen durchgef&uuml;hrt haben. Dennoch habe sich das Pentagon bislang nicht daf&uuml;r entschuldigt.</p>
<p>Am selben Tag traf eine US-Rakete eine Schule und eine Sporthalle in der Stadt Lamerd und t&ouml;tete mindestens 21 Menschen. Der <em>New York Times</em> zufolge, handelte es sich bei der eingesetzten Waffe um die bisher noch nicht erprobte "Precision Strike Missile" (Pr&auml;zisionsrakete), die kleine Wolframkugeln verstreut.</p>
<p></p>

<p>Der Sprecher des iranischen Au&szlig;enministeriums, Esmaeil Baqaei, sagte, bislang seien &uuml;ber 600 Schulen und Bildungseinrichtungen angegriffen worden. Das Massaker von Minab bezeichnete er als Teil "eines systematischen und brutalen Musters illegaler Kriegsf&uuml;hrung". Iran warf den USA und Israel V&ouml;lkermord vor.</p>
<p>Unabh&auml;ngig davon &auml;u&szlig;erte sich auch&nbsp;John Mecklin, der Chefredakteur des <em><a href="https://thebulletin.org/">Bulletin of the Atomic Scientists</a></em>, das die Weltuntergangsuhr einstellt. Mecklin bezeichnete den Krieg als "absolut idiotisch". Dabei warnte er auch, dass in Kriegen "Unf&auml;lle, Fehleinsch&auml;tzungen, verr&uuml;ckte Dinge" passierten und ein nuklearer Unfall "nicht ausgeschlossen werden kann" bis die K&auml;mpfe aufh&ouml;rten.</p>
<p>Sowohl die Rechtsexperten als auch Mecklin forderten eine R&uuml;ckkehr zur Diplomatie. Sie wiesen jedoch auch darauf hin, dass Trumps R&uuml;ckzug aus dem Atomabkommen von 2015 eine Verhandlungsl&ouml;sung extrem erschwert habe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/275438-nato-verrat-spanien-blockiert-us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NATO-Verrat?: Spanien blockiert US-Bomber im "v&ouml;lkerrechtswidrigen" Krieg gegen Iran </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Spaltet sich Taiwans Oppositionspartei KMT in ein Pro-US- und ein Pro-Peking-Lager?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/276013-spaltet-sich-taiwans-oppositionspartei-kmt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/276013-spaltet-sich-taiwans-oppositionspartei-kmt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d11324b480cc68df591a5c.jpg" /> Taiwans größte Oppositionspartei Kuomintang (KMT) ist hinsichtlich ihrer geopolitischen Ausrichtung gespalten. Während sich Teile der konservativen KMT auf  USA orientieren, tendiert ein anderer Teil in Richtung China.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem geplanten Besuch der Vorsitzenden von Taiwans gr&ouml;&szlig;ter Oppositionspartei Kuomintang (KMT) Cheng Li-wun auf dem chinesischen Festland zeigt sich die innere Zerrissenheit der KMT. Dabei geht es um Meinungsverschiedenheiten &uuml;ber Verteidigungsausgaben und die Beziehungen zu Washington sowie Peking.&nbsp;Laut Wikipedia ist die <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Kuomintang" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kuomintang</a>&nbsp;in Taiwan eine konservative Mitte-Rechts-Partei. Innerhalb des Pan-Blauen B&uuml;ndnisses sei sie in der Opposition eine der beiden wichtigsten politischen taiwanischen Parteien.</p>
<p>Vom 7. bis zum 12.&nbsp;April wird die KMT-Vorsitzende Cheng mit einer Delegation auf das chinesische Festland reisen. Dort wird sie eventuell auch den Vorsitzenden der Chinesischen Kommunistischen Partei Xi Jinping treffen. Wie die <em>South China Morning Post</em> (<em>SCMP</em>) am Samstag <a href="https://www.scmp.com/news/china/politics/article/3349025/taiwans-opposition-kmt-splitting-pro-us-and-pro-beijing-camps?module=top_story&amp;pgtype=homepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, findet die Reise zu einem Zeitpunkt statt, an dem die Partei weiterhin bez&uuml;glich eines in Taiwan <a href="https://www.scmp.com/news/china/politics/article/3345756/taiwan-starts-review-defence-bill-competing-proposals-expose-divisions?module=inline&amp;pgtype=article">umstrittenen Sonderhaushalt f&uuml;r Verteidigung</a>&nbsp;gespalten ist. Laut einigen Analysten offenbart sich aktuell die Zerrissenheit der KMT zwischen einem eher US-orientierten und einem pekingfreundlichen Lager.</p>

<p>In der Debatte ginge es um einen von der Regierung der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) vorgeschlagener Sonderhaushalt f&uuml;r Verteidigung in H&ouml;he von 1,25&nbsp;Billionen&nbsp;Neuer Taiwan-Dollar (40&nbsp;Milliarden US-Dollar). Ein Gro&szlig;teil der Sondermittel sei f&uuml;r den <a href="https://www.scmp.com/news/china/military/article/3344968/taiwan-buying-expensive-us-weapons-systems-are-they-right-ones?module=inline&amp;pgtype=article?module=inline&amp;pgtype=article">f&uuml;r den Kauf von US-Waffen vorgesehen</a>, nachdem die USA von Taiwan mehr Verantwortung gefordert hatten. &nbsp;</p>
<p>Gem&auml;&szlig; dem urspr&uuml;nglichen Vorschlag der KMT-Fraktion sollten nur rund "380&nbsp;Milliarden&nbsp;Neuer Taiwan-Dollar plus N" f&uuml;r US-Waffen ausgegeben werden. Doch hochrangige KMT-Parteimitglieder unterst&uuml;tzten eine Ausgabenh&ouml;he, die dem Vorschlag der Regierung n&auml;her kam. So erkl&auml;rte die B&uuml;rgermeisterin von Taichung, Lu Shiow-yen, am Montag nach ihrer USA-Reise, ein "angemessenes" Budget l&auml;ge zwischen 800&nbsp;Milliarden und einer Billion Neuer Taiwan-Dollar. Lu gilt als potenzielle KMT-Kandidatin bei der Wahl um die F&uuml;hrung der Insel im Jahr 2028.</p>
<p>Die Beschaffung von US-Waffen bezeichnete sie als "Abschluss einer Versicherung". Ihre Aussage&nbsp;werde "weithin als Versuch gewertet werden, Washington hinsichtlich der Unterst&uuml;tzung der Partei f&uuml;r hohe Haushaltsausgaben zu beruhigen".&nbsp;Auch die Vorschl&auml;ge des ehemaligen KMT-Vorsitzenden Eric Chu gingen in Richtung von rund 900&nbsp;Milliarden Neuer Taiwan-Dollar. Das verst&auml;rkte den Eindruck einer eher US-freundlichen Linie unter f&uuml;hrenden Parteimitgliedern.</p>
<p>Dagegen zeigte die aktuelle KMT-Vorsitzende eine vorsichtige Haltung gegen&uuml;ber Washington. Sie habe sich f&uuml;r die &Uuml;bernahme des&nbsp;<a href="https://thediplomat.com/2022/07/the-1992-consensus-why-it-worked-and-why-it-fell-apart/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Konsenses von 1992</a>&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=RSPIqe7Pwd0" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausgesprochen</a>. Dies k&ouml;nne "die Wahrscheinlichkeit einer milit&auml;rischen Konfrontation erheblich verringern," wurde sie von der <em>SCMP</em> zitiert. Auf Taiwan orientierte<strong>&nbsp;</strong>Stimmen innerhalb der KMT betrachteten Chengs Position mit Unbehagen. &nbsp;</p>
<p>Der Konsens von 1992 bezieht sich auf eine m&uuml;ndliche Vereinbarung zwischen der KMT und Peking. Demnach erkennen beide Seiten das "Ein-China-Prinzip" an. Allerdings interpretiere jede Seite f&uuml;r sich selbst, was dies bedeute.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/asien/272654-china-warnt-japan-peking-wird/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China warnt Japan: Peking wird entschlossen gegen separatistische Kr&auml;fte vorgehen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Uschakow: Ausländische Regierungsvertreter kommen am 9. Mai nach Moskau</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276015-uschakow-auslaendische-regierungsvertreter-kommen-am/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d11eddb480cc68df591a6a.jpg" /> Russland feiert in diesem Jahr den 81. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg. Mehrere Politiker aus anderen Ländern äußerten den Wunsch, an den Feierlichkeiten am 9. Mai teilzunehmen, sagt der russische Präsidentenberater Juri Uschakow in einem Interview.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In einem Gespr&auml;ch mit der Online-Zeitung <em>Life</em> hat der Berater des russischen Pr&auml;sidenten, Juri Uschakow, bekannt gegeben, mehrere ausl&auml;ndische Regierungsbeamte wollten am 9. Mai nach Moskau kommen. Russland feiert in diesem Jahr den 81. Jahrestag des Sieges im Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieg.</p>
<p>"Wir haben unsere Bereitschaft zur Aufnahme best&auml;tigt", teilte der Pr&auml;sidentenberater weiter mit.</p>
<p>Ferner ging Uschakow auf die Frage ein, ob auch westliche Politiker nach Moskau kommen w&uuml;rden oder ob es nur um G&auml;ste aus den GUS-Staaten gehe. "Ich werde die Namen der Personen, die kommen werden, jetzt nicht preisgeben", antwortete der Kreml-Berater.</p>

<p>Es sei jedoch bereits bekannt, so Uschakow, dass Pr&auml;sident Wladimir Putin an dem Festtag nicht nur an den feierlichen Veranstaltungen teilnehmen, sondern auch wichtige internationale Treffen abhalten werde.</p>
<p>Der Sprecher des russischen Pr&auml;sidenten, Dmitri Peskow, hatte bei einem Pressebriefing Ende M&auml;rz erkl&auml;rt, Moskau sei bereit, G&auml;ste aus russlandfreundlichen Staaten am Tag des Sieges zu empfangen.</p>
<p>"Wir werden uns wie immer freuen, m&ouml;glichst viele unsere Freunde aus befreundeten L&auml;ndern anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zum 9. Mai in Moskau begr&uuml;&szlig;en zu d&uuml;rfen", betonte Peskow.</p>
<p>Der slowakische Ministerpr&auml;sident Robert Fico k&uuml;ndigte k&uuml;rzlich an, auch in diesem Jahr an den Feierlichkeiten zum Tag des Sieges in der russischen Hauptstadt teilzunehmen. Fico besuchte Moskau im Mai 2025, als Russland den 80. Jahrestag des Sieges &uuml;ber Nazideutschland feierte.</p>
<p>Zuvor hatte der Pressedienst des Kremls mitgeteilt, dass die Generalprobe f&uuml;r die Siegesparade am 7. Mai auf dem Roten Platz stattfinden werde.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> ‒ <a href="https://freedert.online/europa/272552-zum-85-jahrestag-ueberfalls-auf-sowjetunion-versoehnungsfahrt-nach-wei%C3%9Frussland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum 85. Jahrestag des &Uuml;berfalls auf die Sowjetunion: Vers&ouml;hnungsfahrt nach Wei&szlig;russland geplant</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ostermärsche 2026 – Trotz Aufrüstung und drohendem Weltkrieg weiterhin keine Massenbewegung</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/276041-ostermaersche-2026-keine-massenbewegung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/276041-ostermaersche-2026-keine-massenbewegung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d15750b480cc6e86475b90.jpg" /> Auch in diesem Jahr finden die traditionellen Ostermärsche statt. Angesichts der derzeitigen Zuspitzung und zahlreicher Reizthemen wie Wehrpflicht, Aufrüstung und sogar genehmigungspflichtigen Auslandsaufenthalten aller deutschen Männer fällt die Beteiligung mager aus: 3.000 Teilnehmer in Stuttgart, 1.600 in Berlin und maximal dreistellige Zahlen überall sonst.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In &uuml;ber 70 St&auml;dten in Deutschland fanden am Sonnabend die traditionellen Osterm&auml;rsche statt. Gr&ouml;&szlig;ere Kundgebungen gab es unter anderem in Berlin, K&ouml;ln, Leipzig, M&uuml;nchen und Stuttgart. Einer der Veranstalter &ndash; das Netzwerk Friedenskooperative &ndash; rechnete im Vorfeld bundesweit mit "mehreren Tausend" Teilnehmern.</p>

<p>In Stuttgart kamen nach Polizeiangaben rund 3.000 Menschen zusammen, in Berlin etwa 1.600. An anderen Orten waren es deutlich weniger, beispielsweise in Duisburg laut Polizei rund 300 Personen.&nbsp;</p>
<p>Bis Ostermontag werden insgesamt rund 100 M&auml;rsche abgehalten, wobei der Sonnabend vor Ostern traditionell der Hauptaktionstag ist. Am Ostersonntag gibt es dagegen nur vereinzelte Veranstaltungen. Am Montag sind gr&ouml;&szlig;ere Demonstrationen f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung unter anderem in Dresden und Hamburg angemeldet.</p>
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<p>In Berlin stand der diesj&auml;hrige Ostermarsch unter dem sperrigen Motto&nbsp;"Kriegst&uuml;chtig und siegf&auml;hig? Abbau des Sozialstaats? UN-Charta in den M&uuml;ll? Nicht in unserem Namen!" Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) erinnerten aber mit einem Plakat auch an das Schicksal der in der Ukraine verfolgten Kommunistenbr&uuml;der Alexander und Michail Kononowitsch.</p>
<p>In Bonn forderte ebenfalls die DKP Solidarit&auml;t mit dem durch Donald Trumps USA ausdr&uuml;cklich bedrohten Kuba.</p>
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<p>In M&uuml;nchen, wo ebenfalls eine Kundgebung mit mittelm&auml;&szlig;igen Zahlen abgehalten wurde, lautete das Motto "V&ouml;lkerrecht statt Faustrecht &ndash; Gemeinsam f&uuml;r Frieden und Gerechtigkeit!"&nbsp;</p>
<p>Organisiert werden die Osterm&auml;rsche von wechselnden Koalitionen aus linken Parteien, Gewerkschaften, au&szlig;erparlamentarischen Gruppen und Organisationen sowie unabh&auml;ngigen Initiativen. Selten beteiligen sich auch christliche Gruppen daran. Von der Hochzeit der Osterm&auml;rsche in Deutschland, als sich Hunderttausende an ihnen beteiligten, ist man trotz mehrerer laufender Kriege, beschleunigter Aufr&uuml;stung, Reizthemen wie Wehrpflicht und der Gefahr unmittelbarer Kriegsbeteiligung Deutschlands weit entfernt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/inland/275933-neues-wehrpflichtgesetz-alle-maenner-unter-45-brauchen-genehmigung-ausland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neues Wehrpflichtgesetz: Alle M&auml;nner unter 45 brauchen Genehmigung f&uuml;r l&auml;ngeren Auslandsaufenthalt</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Moskau: Militärische Abenteuer der NATO hatten stets verheerende Folgen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275998-moskau-militaerische-abenteuer-nato-hatten/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d0f0a248fbef4c6032b7e4.jpg" /> Das russische Außenministerium wirft der NATO vor, kriegerische Interventionen weltweit durchzuführen. Das Ergebnis seien immer Chaos, zivile Opfer und weitere fatale Auswirkungen gewesen. Dies gelte auch für die Ukraine. Das Bündnis stehe im Dienst der "Goldenen Milliarde".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. April 1949 ist die North Atlantic Treaty Organization (NATO) durch den Nordatlantikvertrag, bekannt auch als Washingtoner Vertrag, von den zw&ouml;lf Gr&uuml;nderstaaten ins Leben gerufen worden. Seitdem kamen 20 weitere Staaten hinzu.</p>
<p>Russlands Au&szlig;enministerium <a href="https://t.me/MID_Russia/76833" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ver&ouml;ffentlichte</a> aus diesem Anlass einen Beitrag auf Telegram. Seit ihrer Gr&uuml;ndung habe sich das angebliche "Verteidigungsb&uuml;ndnis" stetig erweitert, betont die russische Beh&ouml;rde.</p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die milit&auml;rischen Abenteuer des B&uuml;ndnisses in der ganzen Welt haben ausnahmslos zu Instabilit&auml;t und Chaos gef&uuml;hrt, aber auch direkt zivile Opfer sowie verheerende Auswirkungen zur Folge gehabt &ndash; beispielsweise in Jugoslawien, Irak, Libyen, Afghanistan, Syrien, der Ukraine und anderswo."</em></p>
</blockquote>

<p>Bereits im Jahr 2007 habe Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin auf der M&uuml;nchner Sicherheitskonferenz unmittelbar darauf hingewiesen, dass die NATO nach dem Ende des Kalten Krieges eine destabilisierende Rolle in der Weltordnung spiele.</p>
<p>Die Erweiterung des B&uuml;ndnisses habe laut Putin nichts mit der Modernisierung der Organisation selbst oder der Gew&auml;hrleistung der Sicherheit in Europa zu tun. "Im Gegenteil, es ist ein ernsthafter St&ouml;rfaktor, der das gegenseitige Vertrauen abbaut."</p>
<p>Zugleich betont das Au&szlig;enministerium in Moskau, die Sowjetunion und Russland h&auml;tten zu verschiedenen Zeiten immer wieder Ann&auml;herungsversuche an die NATO unternommen. Sie brachten sogar die M&ouml;glichkeit eines Beitritts zum B&uuml;ndnis ins Spiel, mit dem Ziel, ein umfassendes Sicherheitssystem in Europa zu schaffen. "Die westlichen L&auml;nder lehnten diese Vorschl&auml;ge jedoch ab", hei&szlig;t es im Beitrag der Beh&ouml;rde.</p>
<blockquote>
<p><em>"Und bis heute war und ist die Nordatlantische Allianz ein Mittel daf&uuml;r, um die Interessen der 'Goldenen Milliarde' mit Gewalt zu sichern."</em></p>
</blockquote>
<p>Die "Goldene Milliarde" bezeichnet aus russischer Sicht die Eliten der USA, Westeuropas und Japans, die die Auffassung teilen, die globalen Ressourcen w&uuml;rden nur f&uuml;r eine Milliarde Menschen reichen. Der Westen wolle daher die anderen L&auml;nder durch milit&auml;rische und wirtschaftliche Ma&szlig;nahmen in einem unterentwickelten Zustand als Rohstofflieferanten und Sonderm&uuml;lldeponien halten und deren Bev&ouml;lkerung reduzieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> ‒ <a href="https://freedert.online/programme/realpolitik-mit-alexander-von-bismarck/275830-nato-krach-usa-russland-diplomatie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">NATO-Krach, USA-Russland-Diplomatie &amp; Mehrwertsteuer-Schock</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Widersprüchliche Kriegsziele der Schurkenregimes in Jerusalem und Washington</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275927-widerspruechliche-kriegsziele-schurkenregimes-in-jerusalem/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/275927-widerspruechliche-kriegsziele-schurkenregimes-in-jerusalem/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cff7feb480cc0a0817d0b1.jpg" /> Kriege, die wie Netanjahus Krieg gegen Iran aus innenpolitischem Kalkül geführt werden, enden selten gut. Statt politische und diplomatische Stärke zu demonstrieren, wirkt Washington unter Trump zunehmend als unberechenbarer Akteur, der alte Regeln bricht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rainer Rupp</em></p>
<p>Der brutale, unprovozierte, v&ouml;lkerrechtswidrige Angriffskrieg der niedergehenden Weltmacht USA im Verbund mit dem v&ouml;lkerm&ouml;rderischen, zionistischen Regime in Israel gegen Iran war nicht, wie gro&szlig;spurig vorausgesagt, nach ein paar Tagen wieder vorbei, sondern befindet sich bereits im zweiten Monat. Und je l&auml;nger er dauert, desto kritischer wird er f&uuml;r die Trump-Regierung und f&uuml;r das &Uuml;berleben Israels. Dazu sagte der letzte Chef des britischen Auslandsnachrichtendienstes MI6 j&uuml;ngst in einem Interview, dass aus seiner Sicht bereits nach einer Woche Krieg klar war, dass Israel diesen Waffengang mit Iran, trotz US-Hilfe, nicht gewinnen kann.</p>
<p>Trotz der von weltlichen Propaganda-Organen triumphal in die Welt posaunten, angeblich "spektakul&auml;ren" Anfangserfolge der Aggressoren haben die anhaltende Widerstandskraft der iranischen Regierung und Bev&ouml;lkerung sowie die klugen, jahrzehntelangen strategischen Vorbereitungen der Streitkr&auml;fte f&uuml;r Irans ausgiebige, anhaltende und nachhaltige Vergeltungsschl&auml;ge die Initiative der Angreifer zunichtegemacht. Washington und Tel Aviv reagieren seither nur noch.</p>

<p>Vor dem Hintergrund der zunehmend w&uuml;tenden, aber ratlosen Milit&auml;rschl&auml;ge der US-Angreifer, die auf der Suche nach einem Ausweg aus dem selbst geschaffenen Irankrieg-Dilemma sind, werden zugleich die grundlegend widerspr&uuml;chlichen Zielsetzungen der beiden Schurkenregimes in Tel Aviv und Washington deutlich.</p>
<p>Die Trump-Administration hatte von Anfang an M&uuml;he, ihren Angriff auf Iran zu rechtfertigen. Er widerspricht der jahrzehntelangen US-Strategie im Persischen Golf, die auf der Carter-Doktrin von 1980 beruhte. Jimmy Carter hatte damals klargestellt: Jeder Versuch, die Kontrolle &uuml;ber den Golf zu erlangen, verletzt vitale amerikanische Interessen und wird deshalb mit allen Mitteln &ndash; auch milit&auml;risch &ndash; abgewehrt. Deshalb stationierte Washington die F&uuml;nfte Flotte dauerhaft in der Region, verh&auml;ngte Sanktionen gegen Iran und die Sowjetunion und baute nach 2001 Dutzende St&uuml;tzpunkte in der Region aus. Vor Beginn des j&uuml;ngsten Kriegs am 28. M&auml;rz waren es je nach Quelle zwischen 40.000 und 50.000 US-Soldaten. Davon besteht nur ein sehr kleiner Prozentsatz aus Truppen, die f&uuml;r einen regul&auml;ren Bodenkrieg, den Trump nun anscheinend plant, geeignet sind.</p>
<p>Trotz ihrer geo-strategischen &Uuml;bermacht gegen&uuml;ber Iran hielten in der Vergangenheit alle bisherigen US-Regierungen an einem fragilen Status quo mit Iran fest. Sie wussten: Ein offener Krieg k&ouml;nnte sehr wahrscheinlich genau das provozieren, was die geltende Carter-Doktrin verhindern sollte &ndash; die Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus durch iranische Kr&auml;fte und damit die Unterbrechung des &Ouml;lflusses. Genau das hat Trump mit seiner aktuellen Eskalation erreicht, zumindest f&uuml;r US-Schiffe sowie solche aus pro-westlichen und pro-israelischen Staaten.</p>
<p>Israels Zielsetzung sieht v&ouml;llig anders aus. F&uuml;r Tel Aviv ist Iran der zentrale Pfeiler der sogenannten "Achse des Widerstands" &ndash; eines lockeren B&uuml;ndnisses aus Iran, Hisbollah in Libanon, Huthi in Jemen und Hamas in Gaza. Deren erkl&auml;rtes Ziel: den US-Einfluss in der Region zur&uuml;ckdr&auml;ngen, den pal&auml;stinensischen Widerstand gegen die rassistische Besatzung unterst&uuml;tzen und das Regime der zionistischen Eroberungskrieger zerschlagen, was nicht gleichbedeutend mit der Ausl&ouml;schung des Staates Israel ist.</p>

<p>Auch in S&uuml;dafrika wurde einst das rassistische, scheindemokratische Regime zerschlagen, aber der Staat S&uuml;dafrika existiert weiter. Dennoch wird die Gefahr, die von der "Achse des Widerstands" gegen die zionistischen Kriegsverbrecher und Verbrecher gegen die Menschlichkeit ausgeht, von der zionistischen Propaganda mit voller Unterst&uuml;tzung des Westens als existenzielle Bedrohung Israels dargestellt.</p>
<p><strong>Netanjahu als Wahlk&auml;mpfer im Kriegsmodus</strong></p>
<p>Im israelischen Wahljahr 2026 ist dieser Krieg f&uuml;r Benjamin Netanjahu ein Geschenk des Himmels. Die Hamas-Angriffe im Oktober 2023 hatten ihn, der sich gern als "Besch&uuml;tzer Israels" aufspielt, bis auf die Knochen blamiert. Jetzt hofft er, vor den Wahlen am 27. Oktober dieses Jahres verk&uuml;nden zu k&ouml;nnen: Hamas zerschlagen, Hisbollah gedem&uuml;tigt, Iran in die Knie gezwungen. Das w&uuml;rde seine Chancen erh&ouml;hen, den gegen ihn laufenden Korruptionsprozess durch eine erneute Wiederwahl zu &uuml;berstehen und sich anschlie&szlig;end von Israels Pr&auml;sident Jitzchak Herzog begnadigen zu lassen. Diesen Krieg zu gewinnen, ist f&uuml;r den vom Internationalen UN-Gerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesuchten Netanjahu von pers&ouml;nlicher, existenzieller Bedeutung.</p>
<p>Doch die Rechnung des Oberschurken hat L&uuml;cken. Umfragen zeigen: In Israel h&auml;ngt die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Netanjahus Likud-Partei einzig von den versprochenen Totalerfolgen ab. Sobald Ger&uuml;chte &uuml;ber einen Waffenstillstand mit der Hamas auftauchten, st&uuml;rzten die Zustimmungszahlen f&uuml;r Netanjahu ab. Ein von Trump vermittelter Deal, der auch die Hisbollah einschlie&szlig;t, w&uuml;rde Netanjahu politisch schwer treffen.</p>
<p>Gleichzeitig br&ouml;ckelt auch im Westen, selbst in den USA die internationale R&uuml;ckendeckung f&uuml;r Israel und Netanjahus Verbrecher-Regime. In den USA sympathisieren 65 Prozent der Demokraten und 41 Prozent der unabh&auml;ngigen W&auml;hler inzwischen eher mit den Pal&auml;stinensern. Auch unter den Republikanern ist die Zustimmung auf das Niveau von vor 25 Jahren gefallen. Tats&auml;chlich sind die Republikaner inzwischen tiefer denn je gespalten, vor allem in Trumps eigener MAGA-Bewegung, wenn es um die Unterst&uuml;tzung Israels geht. Auch in Europa ist diese auf einem historischen Tief. Das sind keine Nebens&auml;chlichkeiten: Israel erh&auml;lt j&auml;hrlich 3,8 Milliarden Dollar US-Milit&auml;rhilfe plus freien Zugang zu Waffen. Ohne diese Mittel w&auml;re die aggressive Au&szlig;enpolitik nicht finanzierbar &ndash; und die Wirtschaft w&uuml;rde kollabieren. Trumps Launen machen diese Abh&auml;ngigkeit noch riskanter.</p>

<p>Hinzu kommt, dass der Internationale Strafgerichtshof neben Netanjahu auch gegen mehrere Minister seiner Regierung wegen V&ouml;lkermords, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gaza-Krieg ermittelt. Jede Verurteilung w&uuml;rde Israel weiter isolieren.</p>
<p><strong>Die Bilanz: Israels Schw&auml;chung statt Sieg</strong></p>
<p>Selbst wenn es stimmt, dass die USA und Israel tats&auml;chlich Iran, Hamas und Hisbollah so schwer getroffen haben, wie ihre Propaganda-Organe uns glauben machen wollen, gilt dennoch, dass f&uuml;r die Angegriffenen das pure &Uuml;berleben &ndash; im Falle Irans als funktionierender Staat, bei Hamas und Hisbollah als funktionierende Bewegung &ndash; gen&uuml;gt, um dies angesichts der gigantischen milit&auml;rischen &Uuml;berlegenheit der Angreifer bereits als Sieg zu verbuchen. Gleichzeitig entsteht in Iran eine j&uuml;ngere, radikalere und technologisch f&auml;higere F&uuml;hrungsschicht, die auf Rache sinnt. Die "Achse des Widerstands" wird nicht zerst&ouml;rt, sondern verj&uuml;ngt, f&auml;higer und aggressiver aus der Asche dieses Krieges aufstehen.</p>
<p>Statt zu mehr Sicherheit hat Netanjahu Israel in eine gef&auml;hrlichere Lage man&ouml;vriert: h&ouml;here Isolierung, unsichere US-Unterst&uuml;tzung und eine revitalisierte Gegenseite, die sich auf eine Revanche vorbereitet.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Diese Entwicklung zeigt das klassische Muster gescheiterter milit&auml;rischer Abenteuer: Kurzfristige taktische Erfolge erzeugen langfristige strategische Katastrophen. Die Trump-Administration hat mit ihrem Iran-Angriff die eigene Golf-Doktrin untergraben und damit die Stabilit&auml;t der globalen Energieversorgung riskiert. Statt St&auml;rke zu demonstrieren, wirkt Washington zunehmend als unberechenbarer Akteur, der alte Regeln bricht.</p>

<p>Netanjahus Politik der totalen Zerst&ouml;rung folgt einer Logik der permanenten Eskalation. Sie ignoriert, dass milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit allein keine politische L&ouml;sung ersetzt. Die Zerst&ouml;rung ziviler Infrastruktur und die hohe Zahl ziviler Opfer haben nicht nur humanit&auml;re Folgen, sondern auch politische: Sie schaffen neue Generationen von Gegnern, die nichts mehr zu verlieren haben.</p>
<p>Die Abh&auml;ngigkeit Israels von US-Hilfe macht Tel Aviv erpressbar. Sollte Trump &ndash; bekannt f&uuml;r pl&ouml;tzliche Kurswechsel &ndash; die Unterst&uuml;tzung k&uuml;rzen, st&uuml;nde Israel vor einer schweren Wirtschaftskrise und eingeschr&auml;nkter Handlungsf&auml;higkeit. Gleichzeitig untergr&auml;bt die fortgesetzte Missachtung internationalen Rechts die moralische und diplomatische Position Israels weltweit.</p>
<p>Zudem lehrt die Geschichte, dass Kriege, die aus innenpolitischem Kalk&uuml;l gef&uuml;hrt werden, selten gut enden. Netanjahus Krieg gegen Iran ist kein Meisterst&uuml;ck strategischer Weitsicht, sondern ein kurzsichtiges, riskantes Spiel mit dem Feuer, das durchaus in einer katastrophalen Niederlage Israels enden k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/275775-nicht-nur-israelhoerigkeit-chinafeindlichkeit-trump-regime-halbzerfall/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht nur Israelh&ouml;rigkeit &ndash; Chinafeindlichkeit des Trump-Regimes hat zu seinem Halbzerfall gef&uuml;hrt</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trotz hoher Kraftstoffpreise: Wirtschaftsministerin Reiche hält nichts von Tankrabatt und Tempolimit</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/wirtschaft/276020-trotz-hoher-kraftstoffpreise-wirtschaftsministerin-reiche/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d11b4db480cc6d744fa648.jpg" /> Von der Bundesregierung und der Wirtschaftsministerin können die Deutschen so schnell keine Entlastung angesichts der hohen Kraftstoffpreise aus Berlin erwarten. Die CDU-Politikerin Reiche will die Lage weiter beobachten – aktuell sind keine konkreten Maßnahmen geplant.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn des US-israelischen Angriffskrieges gegen Iran kennen die Preise f&uuml;r Benzin, Diesel und Gas nur eine Richtung &ndash; nach oben. In einem Gespr&auml;ch mit der <em>Augsburger Allgemeinen</em> lehnte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sogenannte Tankrabatte oder Tempolimits zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs ab. Sie sprach sich statt dessen f&uuml;r andere Ma&szlig;nahmen zur finanziellen Entlastung der Autofahrer aus, machte aber wenig konkrete Angaben, was die B&uuml;rger von der Bundesregierung in dieser Hinsicht und kurzfristig erwarten k&ouml;nnen.</p>

<p><strong>Keine Steuersenkungen</strong></p>
<p>Mit Blick auf Italien oder &Ouml;sterreich, wo die Steuern auf Kraftstoffe gesenkt wurden, behauptete Reiche, die "Preise an den Zapfs&auml;ulen" seine "in den angesprochenen L&auml;ndern auch nicht gesunken". Aus diesem Grund werde Berlin nicht Wien oder Rom folgen. Als Entlastung werde in der Bundesregierung eine Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale und eine Senkung der Stromsteuer gepr&uuml;ft. Auch wenn diese Ma&szlig;nahmen keine unmittelbare Senkung der Spritrechnung bewirkten, k&ouml;nnten auf diese Weise doch die Aufwendungen f&uuml;r Energie insgesamt gesenkt werden.</p>
<p>Auch eine tempor&auml;re Reduzierung der Kraftfahrzeugsteuer kommt f&uuml;r Reiche nicht in Frage. Denn eine solche Ma&szlig;nahme sei "zu unspezifisch": "Sie k&auml;me auch denjenigen zugute, die die hohen Preise wegen ihres gro&szlig;en Einkommens verschmerzen k&ouml;nnen oder denjenigen, die mit ihrem Auto nicht zur Arbeit fahren."</p>
<p>Gegen die Einf&uuml;hrung eines Tankrabatts spr&auml;chen laut Reiche auch die Erfahrung, die man im Jahr 2022 mit einer solchen Ma&szlig;nahme gesammelt habe, als nach Beginn der russischen Sonderoperation in der Ukraine Milliarden aufgewandt worden seien. Doch der Effekt sein verpufft, so die Ministerin.</p>

<p><strong>Ausreichend &Ouml;l und Gas?</strong></p>
<p>Eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs durch ein Tempolimit oder autofreie Sonntage sei nicht erforderlich, da in Deutschland und Europa ausreichend &Ouml;l und Gas zur Verf&uuml;gung st&uuml;nden, zudem beziehe Deutschland "nur sehr geringe Mengen aus dem Nahen Osten". Reiche:</p>
<p><em>"&Uuml;brigens wird der Preis f&uuml;r Benzin und Diesel auch nicht auf der deutschen Autobahn gebildet, sondern auf dem Weltmarkt."</em></p>
<p>Den Pl&auml;nen des SPD-Vorsitzenden und Bundesfinanzministers Lars Klingbeil, eine &Uuml;bergewinnsteuer auf die Sondergewinne zu erheben, die die &Ouml;lkonzerne in den letzten Wochen erzielt haben, erteilte Reiche ebenfalls eine klare Absage:</p>
<p><em>"Dem Bundesfinanzministerium ist sicherlich bekannt, dass in aktuell laufenden Verfahren vor dem Bundesfinanzhof die Verfassungskonformit&auml;t von &Uuml;bergewinn-Regelungen infrage gestellt wird. Zudem muss ein Vorschlag innerhalb der EU abgestimmt werden. Anstatt sehenden Auges in verfassungsrechtliche Schwierigkeiten zu laufen, w&uuml;rde ich mir Vorschl&auml;ge w&uuml;nschen, die eine zielgerichtete Entlastung von Pendlern mit langen Arbeitswegen erm&ouml;glichen, wie etwa die tempor&auml;re Erh&ouml;hung der Pendlerpauschale.</em>"</p>
<p><strong>Preisbildung durch die Konzerne?</strong></p>
<p>Ob Reiche bei ihrer eher abwartenden, konzernfreundlichen Haltung bleiben kann, scheint auch in der Union umstritten. So schlug Berlins Regierende B&uuml;rgermeister Kai Wegner (ebenfalls CDU) eine Preisobergrenze nach polnischem Beispiel vor und forderte eine Aussetzung der CO2-Steuer. Damit lie&szlig;e sich das Preisniveau der Kraftstoffe relativ schnell senken, da dies sonst f&uuml;r viele B&uuml;rger und Unternehmen unzumutbar hoch sei.</p>

<p>Kritik an ihrem Kurs wollte Reich im Interview mit der <em>Augsburger Allgemeinen</em> nicht gelten lassen. Was die Versorgung mit Gas angehe, bestehe "kein Grund zur Sorge". Man habe die Lieferketten "diversifiziert", der gr&ouml;&szlig;te Teil k&auml;me per Pipeline aus Norwegen. Und mit Blick auf den kommenden Winter gab sich die Ministerin gelassen: "Wir haben rund 70 Prozent Vorbuchungen bei der Speicherbef&uuml;llung f&uuml;r die kommende Heizperiode."</p>
<p>Schlie&szlig;lich erteilte Reiche eine Absage auf Hoffnungen, sie w&uuml;rde eine prinzipiell andere Energiepolitik als ihr Vorg&auml;nger Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90/Dei Gr&uuml;nen) verfolgen:</p>
<p><em>"Auch wenn mir gelegentlich Gegenteiliges unterstellt wird, unterst&uuml;tze ich die Energiewende und halte an den Ausbauzielen f&uuml;r Wind- und Solarenergie fest."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/275573-high-noon-an-tanke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">High Noon an der Tanke</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Ob gegen Journalisten oder Arbeitslose: Sanktionen als extralegale Drohkulisse</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275757-ob-gegen-journalisten-oder-arbeitslose-sanktionen-als-extralegale-drohkulisse/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d152d348fbef61c2524852.jpg" /> Die Bundesregierung dreht frei. Mit EU-Unterstützung zerstört sie die Existenz eines Journalisten und seiner Familie. Doch die Methode ist nicht neu: Ein zwecks "Erziehung" vom Recht entkoppeltes Sanktionsregime exerziert die BRD seit 20 Jahren gegen Arbeitslose. Zu wenige haben sich gewehrt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alexandra Nollok</em><strong></strong></p>
<p>Kein Zugang zu Geld f&uuml;r Miete und Essen: &Uuml;ber den Umweg EU vernichtet Deutschland die Existenz eines Berliner Journalisten und seiner Familie. H&uuml;seyin Doğru sei ein "Desinformant im Sinne Russlands", lautet der unbelegte Vorwurf der selbst ernannten Wahrheitsw&auml;chter, die den Tod der Betroffenen, darunter drei kleine Kinder, damit wohl in Kauf nehmen. Freilich unterlaufen sie so Grund- und Menschenrechte, die viele f&uuml;r gesetzt hielten, und sch&uuml;chtern Presse sowie Bev&ouml;lkerung ein. Doch zur Wahrheit geh&ouml;rt: Mit dieser Attacke auf Doğru eskalieren sie eine Praxis, die Deutschland seit zwei Jahrzehnten an Arbeitslosen exerziert.</p>
<p><strong>Im rechtsfreien Raum</strong></p>

<p>Es gibt ein Sprichwort, wonach man das Wasser langsam zum Kochen bringen m&uuml;sse, damit es der darin hockende Frosch zu sp&auml;t merkt. So ist das dem EU-Regime gelaufen. Seit 25&nbsp;Jahren sanktioniert es neben Unternehmen auch Einzelpersonen. Auf seinen Listen landeten angebliche Terroristen in Afghanistan, dem Irak oder Libyen. Niemanden interessierte die Schuldfrage, denn die Betroffenen waren weit weg, die Auswirkungen auf sie eher gering. Die meisten Sanktionierten hatten vermutlich kein Verm&ouml;gen in der EU gebunkert, und dass sie nicht einreisen durften, erschien gerecht.</p>
<p>Dann steigerte sich die EU in ihren Sanktionsrausch gegen Russland hinein. Beginnend 2014, eskalierte sie ihre Praxis immer weiter; und nur drei Jahre nach Beginn des Ukraine-Krieges begann sie schlie&szlig;lich, die Repressionen auch nach innen zu richten. Als Doğru im Mai auf der Liste landete, hatten die Verantwortlichen l&auml;ngst Label wie "Desinformation" und "hybride Kriegsf&uuml;hrung" etabliert. Die Hetzkampagnen gegen angebliche innere Feinde liefen zu Hochtouren auf.</p>
<p>Die Herrschenden jagten nun Staatsfeinde im Inneren: mit eigentlich au&szlig;enpolitischen Ma&szlig;nahmen, die EU-B&uuml;rger viel h&auml;rter treffen mussten. Logisch: Wer keinen Zugang mehr zu Geld und somit zu Nahrung, Wohnraum und medizinischer Versorgung hat, ist in letzter Konsequenz dem Tod geweiht. Zack, war ein extralegaler Pr&auml;zedenzfall geschaffen, der sich jeder Rechtsnorm entzieht. Denn die EU-Sanktionen gelten nicht als Strafe, sondern als politische Ma&szlig;nahme, um eine "Verhaltens&auml;nderung" zu bewirken.</p>
<p>Mit anderen Worten: Die EU bindet ihre Sanktionen nicht an Gesetze oder Menschenrechte, sondern allein an nationale politische Interessen (die in der Regel ohnehin denen der Mehrheitsbev&ouml;lkerung widersprechen). Politiker bewerten also subjektiv nicht strafbares Verhalten von Personen und berauben sie ihrer Existenz, wenn ihnen das nicht passt. So k&ouml;nnen sich Betroffene nicht vor nationalen Gerichten wehren und haben auf europ&auml;ischer Ebene kaum Chancen. Wen wird es als N&auml;chstes treffen?</p>

<p><strong>Extralegale Erziehungsmethoden</strong></p>
<p>Das Motiv der EU ist klar: Die Politik will Angst erzeugen, die zu einer umfassenden Selbstzensur f&uuml;hrt. Josef Hinterseher, Sprecher des Ausw&auml;rtigen Amtes, lie&szlig; daran Mitte Februar keinen Zweifel. Auf eine Frage des Journalisten Florian Warweg <a href="https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2756380" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte er w&ouml;rtlich</a>&nbsp;und nicht ohne H&auml;me:</p>
<p><em>"Ich bin Ihnen &uuml;brigens auch dankbar daf&uuml;r, dass Sie immer wieder bekannt machen, dass es diese Sanktionen gibt und dass es dieses Sanktionsregime gibt. Denn klar ist: Denjenigen, die das unterlaufen, muss bekannt sein, dass das Ganze mit Kosten verbunden ist, und womit dann zu rechnen ist."</em></p>
<p>Der Entzug des Existenzminimums ist effektiv sehr grausam. Eine solche Strafe ist in Deutschland aus gutem Grund verboten. Selbst M&ouml;rder und Vergewaltiger darf der Staat im Gef&auml;ngnis nicht verhungern, erfrieren oder an Krankheiten sterben lassen. Doch genau davon sind Doğru und seine Familie betroffen; und das verbindet sie mit Hunderttausenden Erwerbslosen, die der Staat seit 2005 mindestens zeitweise auf null gesetzt hat&nbsp;&ndash; und es nach der Gesetzesversch&auml;rfung nun wieder vermehrt zu tun gedenkt.</p>
<p>Auch die Sanktionen gegen Erwerbslose gelten als politische Erziehungsma&szlig;nahmen, gekoppelt nicht an Grund- und Menschenrechte, sondern an ein subjektiv bewertetes pers&ouml;nliches Verhalten: praktiziert von Angestellten der Jobcenter und im Fall von Fl&uuml;chtlingen den Ausl&auml;nderbeh&ouml;rden. So unterl&auml;uft der Staat, &auml;hnlich wie bei den EU-Sanktionen, geschickt das deutsche Grundgesetz. Sanktionen, ob von der EU oder deutschen Beh&ouml;rden verh&auml;ngt, sind also nicht illegal, sondern extralegal. Das erschwert die Gegenwehr.</p>
<p><strong>Beweislastumkehr</strong></p>
<p>Bei Doğru ist der Fall klar: Er hatte in seinem inzwischen aufgel&ouml;stem Medienportal <em>Red.Media</em> Inhalte (vor allem zum israelischen V&ouml;lkermord im Gazastreifen) verbreitet, die Politikern nicht gefielen. Die Bundesregierung schlug im EU-Rat vor, ihn zu sanktionieren, konstruierte ein paar Vorw&uuml;rfe, und das Gremium nickte ab. Eine Anweisung an die deutsche Zollbeh&ouml;rde gen&uuml;gte, um seine Konten (nun auch die seiner Ehefrau) sperren zu lassen. Er darf nichts kaufen, nicht arbeiten, keine Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en, nicht einmal ausreisen. Er d&uuml;rfte also legal in letzter Konsequenz nur eines: unter einer Br&uuml;cke ohne Hilfe verhungern.</p>

<p>Bei Arbeitslosen kann vieles zur Sanktion f&uuml;hren: Vielleicht haben sie einen Termin vers&auml;umt, nur acht statt geforderten zehn Bewerbungen pro Monat nachgewiesen, ein zugesandtes "Jobangebot" ignoriert, oder ein Unternehmen hat der Beh&ouml;rde gemeldet, dass sich die Person nicht wie erwartet verhalten habe. Es gab auch F&auml;lle, in denen Nachbarn Betroffene beim Amt anzeigten, weil ein Fremder zu oft ein und ausging in ihrer Wohnung. Denunziantentum und pers&ouml;nliche Abneigungen von Sachbearbeitern sind h&auml;ufig im Spiel.</p>
<p>Ist die Sanktion erst mal verh&auml;ngt, kommen auch Arbeitslose nicht so schnell aus dieser Nummer heraus. Anders als Doğru k&ouml;nnen sie zwar einen Rechtsweg in Deutschland beschreiten. Doch haben auch f&uuml;r sie weder Widerspruch noch Klage eine aufschiebende Wirkung. Die Sanktion wird also nicht bis zur Kl&auml;rung ausgesetzt. Dies wurde mit der Einf&uuml;hrung von Hartz&nbsp;IV bereits vor 21&nbsp;Jahren als Sonderrecht etabliert.</p>
<p>Die Umkehr der Beweislast hat also die EU mit ihrem "Desinformationssanktionsregime" keineswegs erfunden. Sie gilt f&uuml;r Arbeitslose und Fl&uuml;chtlinge schon lange, egal ob sie psychisch oder physisch &uuml;berhaupt in der Lage waren, ein von der Beh&ouml;rde erwartetes Verhalten an den Tag zu legen. Sie haben zwar die Chance, dass ein Gericht vielleicht nach zwei, drei Jahren feststellt, dass das alles rechtswidrig war. Hungernd auf der Stra&szlig;e gelandet sind sie in dieser Zeit dann eventuell trotzdem.</p>
<p><strong>Feindbilder zur Abschreckung</strong></p>
<p>Dass Medien und Bev&ouml;lkerung so wenig Anteil an diesen staatlichen "Erziehungsmethoden" nehmen, hat einen Grund: Die Feindbilder sind gesetzt. Arbeitslose trifft in der Regel der Vorwurf der "Faulheit", man pocht auf "Gerechtigkeit" (was ein subjektives Gef&uuml;hl ist und mit Recht nichts zu tun hat), und Asylbewerbern wird gerne Trickserei unterstellt (wenn sie etwa geforderte Papiere nicht erbringen k&ouml;nnen). Bei Doğru steht indes die Unterstellung im Raum, Kontakt zum "b&ouml;sen Russen" gehabt zu haben. Da verlieren nach Jahren der Gehirnw&auml;sche auch die liberalsten B&uuml;rger schnell die Contenance.</p>
<p>Dass es im "demokratischen Westen" so weit kommen konnte, wie der aktuelle Fall des Journalisten zeigt, hat sehr viel mit dem Versagen der Mehrheitsbev&ouml;lkerung zu tun. Zu lange hat sie sich von Medienkampagnen gegen Arme aufhetzen lassen und es hingenommen, teils sogar bejubelt, dass Beh&ouml;rden diese drangsalieren konnten. Zu lange hat sie ignoriert, dass Politiker Schikanen immer erst an Unterprivilegierten testen und sp&auml;ter ausweiten. Zu viele haben zu lange geglaubt, dass es sie selbst nicht treffen k&ouml;nne.</p>

<p>Bis heute ist den meisten offensichtlich nicht bewusst, dass es fast jeden treffen kann: Eine K&uuml;ndigung, eine Erkrankung, ein Schicksalsschlag, ein Social-Media-Posting, das zu oft geteilt wird&nbsp;&ndash; all das k&ouml;nnte bereits gen&uuml;gen, um selbst in eine Repressionsm&uuml;hle zu geraten, aus der man schwer herauskommt.</p>
<p>Und eine Erkenntnis scheint bei vielen auch nicht anzukommen: Solche Repressionen richten sich keineswegs nur gegen die Sanktionierten selbst. Auch die anderen sollen Angst bekommen: im Fall von Doğru alle Journalisten vor zu kritischer Berichterstattung, im Fall der Hungerstrafen gegen Arbeitslose alle Besch&auml;ftigten vor Arbeitsk&auml;mpfen oder just Beschwerden &uuml;ber miesen Lohn&nbsp;&ndash; und insgesamt eigentlich alle gew&ouml;hnlichen B&uuml;rger vor unliebsamer Meinungs&auml;u&szlig;erung und anderem Ungehorsam.</p>
<p>Ja, Sanktionen, ob gegen Reporter, Arbeitslose oder Fl&uuml;chtlinge, sollen vor allem die anderen abschrecken. Regierungssprecher Hinterseher hat dies deutlich klargestellt: Allen m&uuml;sse "bekannt sein, dass das Ganze mit Kosten verbunden ist, und womit dann zu rechnen ist". Deutlicher kann man kaum drohen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/269988-luegen-im-namen-staatsraeson/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">L&uuml;gen im Namen der Staatsr&auml;son</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Sacharowa trollt Macron: &quot;Habe verpasst, wann in Frankreich Geografie abgeschafft wurde&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276018-sacharowa-trollt-macron-habe-verpasst-wann-in-frankreich-geografie-abgeschafft-wurde/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d11ef348fbef4e495ae093.jpg" /> Was den Europäern an Größe und Stärke fehlt, versuchten sie, durch aufgeblähtes Ego und viel Chuzpe zu kompensieren. Diese Woche demonstrierte dies der Franzose Emmanuel Macron, der die Riesen Brasilien und Indien auf eine Stufe mit seinem in jeder Hinsicht mittelgroßen Land stellte. Gefundenes Fressen für Maria Sacharowa.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, hat sich belustigt &uuml;ber die Geografiekenntnisse des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron ge&auml;u&szlig;ert. Macron hatte in einer Rede Indien und Brasilien zu "L&auml;ndern mittlerer Gr&ouml;&szlig;e" gez&auml;hlt.</p>
<p>"Ich habe die Nachricht verpasst, dass in Frankreich der Geografieunterricht abgeschafft wurde", <a href="https://t.me/MariaVladimirovnaZakharova/12619" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a> Sacharowa diesen Patzer von Frankreichs Staatschef auf ihrem Telegram-Kanal.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Macron war diese Woche auf Asienreise und hatte in einem Auftritt vor Studenten in Seoul "mittelgro&szlig;e Staaten" dazu aufgerufen, "zusammenzuarbeiten und sich der Hegemonie der USA und Chinas entgegenzustellen".&nbsp;Laut&nbsp;<em>Bloomberg</em>&nbsp;richtete sich dieser Appell ausdr&uuml;cklich an Japan, S&uuml;dkorea, Australien, Brasilien, Kanada und Indien.</p>

<p>Macron wies zudem auf die "besondere Rolle Frankreichs in Europa" hin. Als einziges EU-Mitglied verf&uuml;gt das Land &uuml;ber ein eigenes nukleares Arsenal und eine hochentwickelte Verteidigungsindustrie. Seit Jahren wirbt der franz&ouml;sische Pr&auml;sident daf&uuml;r, Europa als eigenst&auml;ndigen geopolitischen Akteur zwischen den USA und China zu positionieren.</p>
<p>Faktencheck:&nbsp;Indien ist mit 3.287.259&nbsp;Quadratkilometern Fl&auml;che fast sechsmal gr&ouml;&szlig;er als Frankreich mit seinen 549.087 (643.801, wenn man die Kolonien mitrechnet) Quadratkilometern. Bei der Bev&ouml;lkerung betr&auml;gt das Verh&auml;ltnis der beiden L&auml;nder 20:1&nbsp;&ndash; Indien hat 1,4&nbsp;Milliarden Einwohner, Frankreich weniger als 70&nbsp;Millionen. Indien ist nach seiner Fl&auml;che der siebtgr&ouml;&szlig;te Staat der Welt und der aktuell bev&ouml;lkerungsreichste, seitdem es vor einigen Jahren China &uuml;berholt hat.</p>
<p>Auch im Vergleich zu Brasilien wirkt Macrons "Reich" wie ein Zwerg: Brasilien ist mit 8,5&nbsp;Millionen Quadratkilometern der f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Staat der Erde und hat aktuell 212&nbsp;Millionen Einwohner.</p>
<p>Frankreich belegt zusammen mit seinen &uuml;berseeischen Kolonien unter den L&auml;ndern der Welt Rang&nbsp;42 hinsichtlich der Fl&auml;che. Bezogen auf die Bev&ouml;lkerung belegt es Platz&nbsp;21, von dem es noch in diesem Jahr von Tansania verdr&auml;ngt werden k&ouml;nnte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/international/275877-macron-warnt-vor-hegemonie-keine-vasallen-usa-chinas/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Macron warnt vor Hegemonie: "Keine Vasallen der USA oder Chinas"</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>YouTube löscht Kanäle weißrussischer TV-Sender</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/276008-youtube-loescht-kanaele-weissrussischer-tv/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/276008-youtube-loescht-kanaele-weissrussischer-tv/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d1102a48fbef4e84678755.jpg" /> Der zum Google-Konzern gehörende Videohostingdienst YouTube hat am Freitagabend die Kanäle von zwei großen weißrussischen TV-Sendern sowie den Kanal der Nachrichtenagentur BelTA gelöscht. Führende russische Medien, darunter RT DE, hat dieses Schicksal bereits vor Jahren ereilt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zensur auf YouTube hat wieder zugeschlagen: Der zum US-Konzern Google geh&ouml;rende popul&auml;re Videohostingdienst hat am Freitag die Kan&auml;le der wei&szlig;russischen TV-Sender <em>STV</em> und <em>ONT</em> sowie der Nachrichtenagentur <em>BelTA</em> gel&ouml;scht.&nbsp;</p>
<p>Die Sperrung erfolgte um 20.00 Uhr Ortszeit ohne Begr&uuml;ndung, wie die betroffenen Medien berichten. Das Informationsministerium der Republik Belarus hat offiziell gegen die Zensurma&szlig;nahme protestiert. &Ouml;ffentlich wird nun &uuml;ber eine Sperrung von YouTube und Google in Wei&szlig;russland debattiert.</p>
<p>Der Russische Journalistenverband hat nach Bekanntwerden der L&ouml;schung seine uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t mit den wei&szlig;russischen Kollegen bekundet.&nbsp;Die Sperrung der Konten f&uuml;hrender belarussischer Medien sei "ein weiterer Beweis daf&uuml;r, dass westliche digitale Plattformen l&auml;ngst kein neutraler Ort der Informationsverbreitung mehr sind", hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung. Stattdessen seien sie "ein Instrument ideologischen Drucks, selektiver Zugangsbeschr&auml;nkung zum Publikum und direkter Einmischung in die informationelle Souver&auml;nit&auml;t von Staaten".</p>

<p>Weiter hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung des Russischen Journalistenverbands:</p>
<p><em>"Wenn die offensichtlichen und versteckten Eigent&uuml;mer solcher Plattformen erkennen, dass sie den offenen Wettbewerb um Informationen und Weltanschauungen verlieren, greifen sie auf ihre gewohnte Taktik zur&uuml;ck: nicht diskutieren, nicht &uuml;berzeugen, nicht konkurrieren, sondern einfach abschalten. Das ist kein Zeichen der St&auml;rke, das ist ein Zeichen der Schw&auml;che. Das ist kein Schutz der Meinungsfreiheit, das ist ihre demonstrative Zerst&ouml;rung."</em></p>
<p>Alle russischen TV-Sender und andere f&uuml;hrende Medien Russlands sind auf YouTube seit Jahren gesperrt, ebenso wie zahlreiche russische und ukrainische Meinungsf&uuml;hrer und Top-Blogger, wenn sie nicht westlichen Narrativen folgen. Alle Kan&auml;le von <em>RT DE</em> hat YouTube beispielsweise bereits <a href="https://freedert.online/inland/124950-youtube-sperrt-kanale-von-rt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">im September 2021 gel&ouml;scht</a> und die Entscheidung seitdem nie revidiert. Einen <a href="https://freedert.online/international/94379-rt-deutsch-youtube-kanal-wegen-eines-zwei-jahre-alten-videos-gesperrt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Sperrungsversuch</a> gab es bereits im Jahr 2019. Die Kan&auml;le anderer Redaktionen von <em>RT</em> sowie von <em>Sputnik</em> ereilte die Totalsperre im M&auml;rz 2022.</p>
<p>Kan&auml;le ukrainischer Politiker und Journalisten des Antimaidan-Spektrums wurden schon in den Jahren 2014 und 2015 reihenweise gesperrt. Besonders massiv schlug die Zensurwelle allerdings in den Jahren 2021 und 2022 zu.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/125071-auf-weg-zum-digitalen-mittelalter-loeschung-youtube-kanaele-rt-de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit "B&uuml;cherverbrennung" ins digitale Mittelalter &ndash; Zur L&ouml;schung der Youtube-Kan&auml;le von RT DE</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="YouTube entfernt Dokumentarfilm ”Ukraine on Fire” vom Produzenten Oliver Stone" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=kh8nz-11cc8c0-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Warum feuerte Hegseth mitten im Krieg Top-Generäle?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/276004-warum-feuerte-hegseth-mitten-im/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/276004-warum-feuerte-hegseth-mitten-im/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d0ff6db480cc362f6000c6.jpg" /> Die drei in dieser Woche gefeuerten hochrangigen Generäle der US-Army waren in Positionen, aus denen die mangelhafte Vorbereitung auf eine Bodenoffensive im Iran am deutlichsten wird. Auch wenn die internen Debatten im Pentagon so schnell nicht öffentlich werden, lässt die Entlassung Arges vermuten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Ilja Kramnik</em></p>
<p>Die <a href="https://freedert.online/nordamerika/275866-us-kriegsminister-hegseth-entlaesst-generalstabschef/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entlassung</a> des Stabschefs der US-Armee, Randy George, sowie zweier weiterer hochrangiger Funktion&auml;re des US-Kriegsministeriums &ndash; des Leiters des Kommandos f&uuml;r Transformation und Ausbildung der US-Armee, General David Hodne, und des Leiters des Korps der Armeeseelsorger, Generalmajor William Green &ndash; steht nat&uuml;rlich in direktem Zusammenhang mit dem Krieg der USA und Israels gegen Iran. Genauer gesagt mit der Vorbereitung einer Bodenoffensive, die Donald Trump einerseits braucht, um den Schiffsverkehr durch die Stra&szlig;e von Hormus und die Lieferungen von iranischem &Ouml;l unter seine Kontrolle zu bringen, die andererseits aber sowohl f&uuml;r ihn als auch f&uuml;r die USA insgesamt &auml;u&szlig;erst riskant ist.</p>
<p>Diese Bodenoffensive muss vorbereitet werden, und hier entsteht sofort ein Konfliktfeld zwischen der US-Armee und der politischen F&uuml;hrung, das umso gravierender ist, je weniger die Armee auf den Einsatz vorbereitet ist.</p>
<p>Die Armee war so gut wie &uuml;berhaupt nicht an den Vorbereitungen f&uuml;r den Krieg beteiligt, der am 28. Februar 2026 begann. Die Hauptrolle spielten die Marine und die Luftwaffe. Doch sobald klar wurde, dass Raketen- und Bombenangriffe weder f&uuml;r einen Regimewechsel in Iran noch f&uuml;r die Beendigung der iranischen Angriffe auf die &Ouml;linfrastruktur am Persischen Golf ausreichten, begann man, &uuml;ber "Bodentruppen" zu diskutieren. Um es offen zu sagen: Das ist sp&auml;t &ndash; die Vorbereitung einer solchen Operation dauert gew&ouml;hnlich viele Monate. So begannen die tats&auml;chlichen Vorbereitungen f&uuml;r die Invasion im Irak im M&auml;rz 2003 bereits im November 2002. Auch die Bodenphase des Golfkriegs von 1991 wurde lange vor ihrem Beginn vorbereitet &ndash; die Truppenverlegung startete im August 1990.</p>

<p>Im Fall des aktuellen Krieges gab es keine Anzeichen f&uuml;r eine solche Verlegung, und zum Zeitpunkt des Kriegsbeginns am 28. Februar wurde die Frage nach der Aufstellung eines Landkontingents offenbar nicht ernsthaft in Betracht gezogen. Jetzt findet die Verlegung doch statt, aber Trump ist nicht bereit, seinem Milit&auml;r ein halbes Jahr Zeit f&uuml;r die Vorbereitung zu geben: Er selbst steht angesichts der im November anstehenden Wahlen unter Zeitdruck. Das l&auml;sst viele Experten vermuten, dass die Bodenoperation vor Mitte April, sp&auml;testens jedoch Anfang Mai, mit der Landung eines Kontingents der Marineinfanterie und der 82. Luftlandedivision beginnen wird, die sp&auml;ter Verst&auml;rkung erhalten k&ouml;nnten.</p>
<p>Angesichts der Tatsache, dass die NATO-Verb&uuml;ndeten der USA sich weigern, an diesem Abenteuer teilzunehmen, muss die US-Armee die gesamte Kampfbelastung zu 100 Prozent &uuml;bernehmen (mit etwas Hilfe von der Marineinfanterie). Dies musste zwangsl&auml;ufig Widerstand innerhalb der Armee hervorrufen: Derzeit sind die amerikanischen Landstreitkr&auml;fte nicht bereit f&uuml;r einen gro&szlig;angelegten Krieg gegen ein gro&szlig;es Land mit einer zahlenm&auml;&szlig;ig starken Armee. Die mangelhafte Vorbereitung betrifft viele Aspekte, angefangen bei der Anzahl der Reservisten und der Best&uuml;ckung der Arsenale bis hin zum Mangel an F&auml;higkeiten, unter den Bedingungen eines wahrscheinlichen massiven Einsatzes von Drohnen durch den Gegner zu agieren.</p>
<p>Alle Details der Diskussionen innerhalb des Pentagons zu diesem Thema werden wohl kaum bald &ouml;ffentlich werden, aber auf jeden Fall scheinen der Stabschef der Armee, der Leiter der Abteilung f&uuml;r Transformation und Ausbildung sowie der Leiter der Milit&auml;rseelsorger eine Gruppe von Offizieren zu bilden, die der obersten F&uuml;hrung der Streitkr&auml;fte tats&auml;chlich etwas entgegenzusetzen hatten, als diese forderte, "die Invasion Irans unverz&uuml;glich vorzubereiten". Der erste hat den &Uuml;berblick &uuml;ber die Gesamtsituation, der zweite kennt den Bereitschaftsgrad der Truppen, aktuellen Bedrohungen zu begegnen, und der dritte &ndash; deren politisch-moralischen Zustand. In allen drei Punkten gibt es f&uuml;r die Amerikaner Grund zum Nachdenken.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://t.me/special_authors/9016" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel wurde f&uuml;r den Telegram-Kanal "Exklusiv f&uuml;r RT" verfasst.</em></p>
<p><em><strong>Ilja Kramnik</strong>&nbsp;ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum f&uuml;r strategische Planung der Russischen Akademie der Wissenschaften, Autor des Kanals @kramnikcat.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/nordamerika/275866-us-kriegsminister-hegseth-entlaesst-generalstabschef/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Kriegsminister Hegseth entl&auml;sst Generalstabschef der Armee und feuert zwei weitere Gener&auml;le</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>TASS: Putin führt mehr als zehn Telefongespräche zu Nahost-Krise</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275983-tass-putin-fuehrt-mehr-als/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/275983-tass-putin-fuehrt-mehr-als/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d0d77c48fbef38c9367afe.jpg" /> Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Zusammenhang mit der Gewalteskalation im Nahen Osten mit einer Reihe von ausländischen Spitzenpolitikern telefoniert. Die meisten der Gespräche fanden einem Medienbericht zufolge mit unmittelbar involvierten Akteuren statt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Konflikt im Nahen Osten, der mit US-amerikanischen und israelischen Luftangriffen auf Ziele in Iran begann, dauert seit Ende Februar an. W&auml;hrend dieser Zeit f&uuml;hrte Russlands Staatspr&auml;sident Wladimir Putin mehr als zehn Telefongespr&auml;che mit ausl&auml;ndischen Spitzenpolitikern. Dar&uuml;ber berichtet die Nachrichtenagentur <em>TASS</em> unter Verweis auf eine eigene Analyse.</p>
<p>Die meisten der Telefonate fanden dem Bericht zufolge mit Vertretern der L&auml;nder statt, die direkt am Konflikt beteiligt sind. So sprach&nbsp;Putin mehrmals mit dem iranischen Pr&auml;sidenten Massud Peseschkian. Am 9. M&auml;rz telefonierte der russische Staatschef mit US-Pr&auml;sident Donald Trump.</p>
<p>Putin f&uuml;hrte au&szlig;erdem Telefongespr&auml;che mit den Staatsoberh&auml;uptern der Golfregion, darunter Bahrain, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabien. Das iranische Milit&auml;r f&uuml;hrte Vergeltungsschl&auml;ge gegen US-Milit&auml;reinrichtungen in diesen L&auml;ndern durch.</p>

<p>Wie der Kreml bekanntgab, versprach Putin, Iran die tiefe Besorgnis der arabischen Staaten &uuml;ber die Angriffe auf ihre Infrastrukturanlagen zu &uuml;bermitteln. Pr&auml;sident Putin unternehme alle Anstrengungen und werde auch weiterhin alles tun, um zur Entspannung der Lage im Nahen Osten beizutragen, hie&szlig; es.</p>
<p>Die Gewalteskalation in der Region wurde auch bei Telefongespr&auml;chen Putins mit den Staatschefs &Auml;gyptens, der T&uuml;rkei und Aserbaidschans ausf&uuml;hrlich er&ouml;rtert. Das Thema kam zudem in Telefonaten mit den Pr&auml;sidenten Usbekistans, Ungarns und Serbiens zur Sprache.</p>
<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow erkl&auml;rte k&uuml;rzlich bei einem Pressebriefing, Pr&auml;sident Putin befasse sich weiterhin mit der Krise im Nahen Osten, die sich zunehmend versch&auml;rfe. Die Angelegenheit nehme in den letzten Tagen ziemlich viel Zeit des russischen Staatschefs in Anspruch, so der Sprecher.</p>
<p>In einem Interview mit <em>TASS</em> ging Wladimir Fitin, Experte im Russischen Institut f&uuml;r Strategische Studien, auf die Frage ein, inwieweit diese Art der Diplomatie per Telefon darauf hindeute, dass Russland als m&ouml;glicher Vermittler wahrgenommen werde.</p>
<p>"Russland nimmt in allen andauernden Konflikten im Nahen Osten eine sehr wichtige Stellung ein", meinte der Experte. Vor allem handele es sich um den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt, in dem Russland stets als Vermittler fungiert und eigene Vorschl&auml;ge f&uuml;r die Beilegung angeboten habe.</p>
<p>Und weiter:</p>
<p><em>"Ich glaube, dass diese Traditionen bewahrt werden und alle arabischen L&auml;nder Russland als einen sehr wichtigen Bestandteil bei der L&ouml;sung schwerwiegender Widerspr&uuml;che auf dem Kontinent betrachten."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/meinung/275889-lehre-aus-dem-iran-krieg-moskau-muss-umziehen-am-besten-schon-gestern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern</a></p>
    
    
    
        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble">
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kirill Dmitrijew: EU ist 15 Jahre zu spät, um sich auf Energieschock vorzubereiten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275980-kirill-dmitriev-eu-ist-15/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275980-kirill-dmitriev-eu-ist-15/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69d0d3c548fbef4c6032b7c7.jpg" /> Die EU habe keine wirklichen Lösungen für die aktuelle Energiekrise, erklärte der Gesandte des Kremls, Kirill Dmitrijew. Brüssel sei inzwischen zu spät dran, um sich angemessen auf einen Versorgungsschock vorzubereiten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag gab EU-Energiekommissar Dan J&oslash;rgensen der <em>Financial Times</em> ein Interview.&nbsp;Darin erkl&auml;rte er, der Krieg der USA und Israels gegen Iran werde wahrscheinlich "strukturelle, langfristige Auswirkungen" auf die Energiesicherheit der Union haben. Br&uuml;ssel bereite sich auf "Worst-Case-Szenarien" vor und pr&uuml;fe "alle M&ouml;glichkeiten", einschlie&szlig;lich der Freigabe strategischer &Ouml;lreserven und einer m&ouml;glichen Rationierung von Flugbenzin oder Diesel.</p>
<p>In Reaktion darauf &auml;u&szlig;erte sich der Gesandte des Kremls, Kirill Dmitrijew, am Freitag auf X. Der Sonderbeauftragte von Pr&auml;sident Wladimir Putin f&uuml;r Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit schrieb:&nbsp;</p>
<p><em>"Immer noch nur Warnungen, KEINE WIRKLICHEN L&Ouml;SUNGEN.</em></p>
<p><em>Die EU warnt 15 JAHRE ZU SP&Auml;T, dass sie nicht auf einen 'langanhaltenden Energieschock' vorbereitet ist. Die EU hat es vers&auml;umt, ihre Energielieferungen zu diversifizieren, geleitet von russophober, gr&uuml;ner und woker Ideologie."</em></p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🚨EU warns 15 YEARS TOO LATE it is not prepared for a “long-lasting energy shock.” EU failed to diversify energy flows, guided by Russophobic, Green, and woke ideology.Still only warnings, NO REAL FIXES. Only ideas: limit price hikes at the pump to 1/day in 🇩🇪 &amp; cut energy use. <a href="https://t.co/T3XWMvWo3l">https://t.co/T3XWMvWo3l</a></p>&mdash; Kirill Dmitriev (@kadmitriev) <a href="https://twitter.com/kadmitriev/status/2039932637800731003?ref_src=twsrc%5Etfw">April 3, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Zwischen 2009 und 2011 f&uuml;hrte die EU eine Reihe von Energiereformen durch. Damit sollte der &Uuml;bergang zu erneuerbaren Energien beschleunigt und eine Diversifizierung weg von einzelnen Lieferanten wie Russland erreicht werden.</p>
<p>In seinem Interview hatte EU-Kommissar J&oslash;rgensen eine R&uuml;ckkehr zu russischen Energieimporten ausgeschlossen. Ihm zufolge werde die EU an ihren Pl&auml;nen festhalten, die Einfuhr von russischem Fl&uuml;ssigerdgas (LNG) bis Ende 2026 einzustellen. Die USA und "andere Partner" w&uuml;rden zus&auml;tzliche Lieferungen bereitstellen.</p>

<p>Br&uuml;ssel wird zudem die Einfuhr von russischem Pipelinegas bis zum Herbst 2027 auslaufen lassen. Nach offiziellen Angaben entfielen im Jahr 2025 noch immer sch&auml;tzungsweise 13 Prozent der gesamten EU-Gasimporte auf Russland.</p>
<p>Im vergangenen Monat warnte Pr&auml;sident Wladimir Putin, Russland k&ouml;nne sich vom EU-Gasmarkt zur&uuml;ckziehen und seine Lieferungen in "Schwellenl&auml;nder" umleiten, ohne das Inkrafttreten des Br&uuml;sseler Verbots abzuwarten. Die Energiekrise in der EU sei das Ergebnis der "fehlgeleiteten Politik", die der Block &uuml;ber "viele Jahre" hinweg verfolgt habe, so Putin.</p>
<p>Der Konflikt im Nahen Osten hat die globalen Lieferketten unterbrochen und die Energiem&auml;rkte in Aufruhr versetzt. Am Donnerstag stieg der Roh&ouml;lpreis auf rund 111 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig stieg der Gaspreis in der EU auf rund 50 Euro (58 Dollar) pro MWh &ndash; ein Anstieg von 56 Prozent gegen&uuml;ber Februar.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/275558-eu-warnt-vor-sehr-ernster-weniger-fahren-reisen-von-hause-arbeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">EU warnt vor "sehr ernster Lage": Europ&auml;er sollen weniger fahren, reisen und von zu Hause arbeiten </a></p>
    
    
    
        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble">
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>#NoKings: Nein zu Königen, nein zu Kriegen – die Protestwelle gegen Trump</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275762-nein-zu-koenigen-nein-zu-kriegen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce7f07b480cc201b479da0.jpg" /> Der "No Kings"-Protest war nicht nur gegen eine einzelne Person gerichtet, sondern ist Ausdruck einer tieferen Unzufriedenheit mit dem Kurs der US-Macht. Ob diese Protestwelle einen Wendepunkt markieren wird, ist ungewiss.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Vijay Prashad</em></p>
<p>Trump ist leicht zu hassen. Er hat einen derben Stil und eine Haltung gegen&uuml;ber der Welt, die mit einem einzigen Schlag die Feinheiten der Diplomatie und des V&ouml;lkerrechts &uuml;ber Bord wirft. "So oder so, <a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/01/19/trump-amenaza-a-europa-con-aranceles-si-no-logra-acuerdo-sobre-groenlandia/">wir werden Gr&ouml;nland bekommen</a>", sagte er Mitte Januar 2026; "Ich glaube wirklich, dass ich die Ehre haben werde, Kuba zu &uuml;bernehmen", sagte er im M&auml;rz.</p>
<p>Derartige Unfl&auml;tigkeiten hat man in der &Ouml;ffentlichkeit schon lange nicht mehr gesehen, vielleicht noch vor 1945, denn in der Zeit danach haben sich solche imperialen Gel&uuml;ste hinter Worten wie "Demokratie" und "Menschenrechte" versteckt.</p>

<p>Die blo&szlig;e Gier nach einem Gebiet wegen seiner Ressourcen ist etwas, das man nicht tut, es ist ein zu gro&szlig;er R&uuml;ckschritt in die &Auml;ra der Kolonialherrschaft &ndash; eine R&uuml;ckkehr zur Sprache von Leopold II. von Belgien (der sagte, der Kongo sei ein "wunderbarer afrikanischer Kuchen") und des Briten Cecil Rhodes (der sagte: "Ich halte uns f&uuml;r die edelste Rasse der Welt, und je mehr von der Welt wir bewohnen, desto besser wird es f&uuml;r die Menschheit sein").</p>
<p>Trump ist eine weniger elegante Version von Leopold und Rhodes, sicherlich mit weniger Sprachgewandtheit und weniger Bezugsrahmen. Wie leicht ist es doch, sich &uuml;ber Trump lustig zu machen!</p>
<p>In den USA nimmt die Ablehnung gegen&uuml;ber Trump zu (nur ein Drittel der Bev&ouml;lkerung stimmt seiner zweiten Amtszeit zu, elf Prozentpunkte weniger als im vergangenen April).</p>
<p>Die von der University of Massachusetts durchgef&uuml;hrte Umfrage fand heraus, dass die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Ablehnung vielf&auml;ltig sind: Inflation, Einbr&uuml;che an den B&ouml;rsen, Haushaltssperren und nat&uuml;rlich der Krieg gegen Iran. Aber man muss nicht nur Umfragen betrachten, um die Realit&auml;t der Ablehnung Trumps zu verstehen. Sie ist auf den Stra&szlig;en zu sehen.</p>
<p>Am 29. M&auml;rz schlossen sich neun Millionen Menschen im Rahmen der "No Kings"-Demonstration mehr als 3.500 Einzelprotesten in jedem Bundesstaat der USA an. Das war die dritte Demonstration dieser Art. Die erste fand am 14. Juni 2025 statt und zog f&uuml;nf Millionen Menschen an, die zweite am 18. Oktober 2025, an der zwischen sechs und sieben Millionen Menschen teilnahmen. Die Teilnehmerzahlen bei diesen regelm&auml;&szlig;igen Protesten steigen, und auch die demografischen Gruppen, die sich daran beteiligen, erweitern sich und umfassen mittlerweile auch ehemalige Trump-Anh&auml;nger.</p>

<p>Diese bunten und lebhaften Proteste waren keine vereinzelten Ausbr&uuml;che der Emp&ouml;rung, sondern sind die sichtbare Spitze einer tieferen Str&ouml;mung der Ablehnung gegen&uuml;ber einer langen Tradition des US-Militarismus, der durch Trumps Rhetorik und Handlungen jetzt noch versch&auml;rft wird.</p>
<p>Trump versprach keine weiteren Kriege im Ausland und erkl&auml;rte, das daf&uuml;r verschwendete Geld solle f&uuml;r die Bew&auml;ltigung der konkreten Probleme der US-amerikanischen Arbeiterklasse verwendet werden. Wie alle anderen US-Pr&auml;sidenten vor ihm hat Trump dieses Versprechen gebrochen und die USA in verschiedene Formen von Kriegen auf allen Kontinenten verwickelt.</p>
<p>Die Inflation, eine nat&uuml;rliche Folge des Krieges, besonders eines Krieges, der vorhersehbar zur Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus f&uuml;hrte, bedroht die USA, vielleicht nicht so sehr wie andere L&auml;nder, doch der Druck wird dennoch immer gr&ouml;&szlig;er.</p>
<p>Eine Bev&ouml;lkerung, die steigende Preise und die Gefahr sieht, dass US-Truppen f&uuml;r einen Zerm&uuml;rbungskrieg auf iranischem Boden ben&ouml;tigt werden k&ouml;nnten, verliert das Interesse an der Prahlerei ihrer F&uuml;hrer. Genauigkeit wird wichtiger als Gro&szlig;spurigkeit.</p>
<p><strong>Gebt mir Freiheit</strong></p>
<p>Die Idee von "<a href="http://www.cubadebate.cu/noticias/2026/03/28/el-no-kings-contra-trump-moviliza-a-millones-en-estados-unidos/">No Kings</a>" spiegelt die Ablehnung der Monarchie wider, die das Vokabular f&uuml;r die Amerikanische Revolution von 1776 lieferte. Darauf greifen diese Protestierenden zur&uuml;ck und lassen sich f&uuml;r ihre eigene Protestbewegung von den Revolution&auml;ren gegen K&ouml;nig Georg III. inspirieren.</p>
<p>Es gibt keine Musketen in der Menge, nur Plakate, die die Vielfalt der Meinungen widerspiegeln. Einige erinnern an die verpasste Chance einer Pr&auml;sidentin Kamala Harris (w&auml;re sie Pr&auml;sidentin, so hei&szlig;t es, m&uuml;ssten wir nicht protestieren, sondern w&auml;ren beim Brunch &ndash; ein Hinweis auf den b&uuml;rgerlichen Charakter eines Teils der Verachtung gegen&uuml;ber Trump). Andere sind h&auml;rter, kriegsfeindlicher, wenn nicht gar antiimperialistisch.</p>

<p></p>
<p>Zwischen denen, die zum Brunch gehen wollen, und denen, die die illegalen Kriege der USA verurteilen, liegt ein Spektrum von Positionen, die durch die Emp&ouml;rung &uuml;ber die Razzien der ICE, die wie eine Invasion im eigenen Land wirken, und &uuml;ber den Krieg gegen Iran, der eine epische Fehleinsch&auml;tzung seitens Trump und seiner Verb&uuml;ndeten war, vereint sind.</p>
<p>Wenn die Menge "No Kings" [Nein zu K&ouml;nigen] ruft, will sie damit sicher "Nein zu Trump" sagen, aber vielleicht sagt sie auch "Nein zur imperialen Pr&auml;sidentschaft" und "Ja zu mehr demokratischer Kontrolle": Dies k&ouml;nnte mehr Befugnisse des Kongresses in der Einwanderungspolitik und bei der Kriegsf&uuml;hrung bedeuten, oder es k&ouml;nnte auch bedeuten, dass das Volk der USA ein st&auml;rkeres Gef&uuml;hl demokratischer Gemeinschaft w&uuml;nscht und nicht die demoralisierende Impotenz des Imperialismus.</p>
<p>Die pal&auml;stinensischen Flaggen und die Plakate gegen die ICE-Razzien spiegelten das Spannungsfeld zwischen Internationalem und Nationalem wider, doch gerade hier ist dieser Unterschied nicht so leicht aufrechtzuerhalten: Die ICE-Razzien richteten sich gegen diejenigen, die wie Migranten ausgesehen haben, Menschen mit brauner Hautfarbe, die dem Zorn von Trumps &Uuml;berwachungspolitik ausgesetzt waren, w&auml;hrend der V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern mit Steuergeldern aller in der Menge finanziert wurde &ndash; eine Komplizenschaft, die schwer zu ignorieren ist.</p>

<p>"Nicht in meinem Namen" war vor einer Generation die Parole, doch heute ist das ein zu vereinfachender Slogan: Denn die uneingeschr&auml;nkte Verantwortung aller US-Steuerzahler f&uuml;r den V&ouml;lkermord und die endlosen Kriege macht eine verbale Missbilligung unzureichend.</p>
<p>Es ist etwas mehr erforderlich als diese Proteste und der Wunsch, eine neue Machtbasis aufzubauen, um Trump zu entmachten &ndash; f&uuml;r den Anfang, und vielleicht auch das System, wenn es m&ouml;glich erscheint.</p>
<p>Noch vor einem Jahrzehnt w&auml;ren diese Proteste von den Medien nur unzureichend abgedeckt worden, und die Bilder davon w&auml;ren der &Ouml;ffentlichkeit nicht zug&auml;nglich gewesen. Doch heute ist die Medienlandschaft so fragmentiert und beschleunigt, dass sich die Information rasch &uuml;ber die sozialen Netzwerke verbreitet, mit Fotos (darunter beeindruckende Luftaufnahmen von Drohnen), die zeigten, was gerade geschehen war.</p>
<p>Diese Plattformen verst&auml;rkten die Proteste, indem sie es erm&ouml;glichten, dass die Bilder selbst Teil des Protests wurden und Hashtags neue Formen der Dissidenz hervorbrachten und organisierten.</p>
<p>Die Razzien der ICE, der V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern, der Krieg in Iran: All dies bildete das Motiv f&uuml;r die Dissidenz. Doch die Redner bei den Protesten richteten ihren Blick nicht nur auf die Gegenwart, sondern zogen eine Linie von der unmittelbaren Gegenwart Trumps zu seinen Vorg&auml;ngern, zu den illegalen Kriegen der USA im Irak und in Syrien und bis zu der schrecklichen Zerst&ouml;rung, die den V&ouml;lkern Afghanistans und Libyens widerfahren ist.</p>

<p>Trumps Kriege lassen sich nicht isoliert betrachten, da sie in Strukturen und Ideologien verwurzelt sind, die ihm seit Jahrzehnten vorausgehen.</p>
<p>Trump ist ein Paradoxon: Einerseits haben seine Offenheit und Unberechenbarkeit &Auml;ngste gesch&uuml;rt und in einigen F&auml;llen gef&auml;hrliche Politik beschleunigt, andererseits hat sein Stil aber auch bestimmte Schichten rhetorischer Rechtfertigung abgetragen und die Aus&uuml;bung von Macht sichtbarer und unverbl&uuml;mter gemacht. Wo die fr&uuml;heren US-Regierungen Interventionen oft mit humanit&auml;ren Argumenten oder der F&ouml;rderung der Demokratie verschleierten, neigt Trump eher dazu, in Begriffen von Macht, Herrschaft und Aneignung von Ressourcen zu sprechen.</p>
<p>Dieser Wandel, auch wenn er alarmierend ist, tr&auml;gt zu einem klareren Verst&auml;ndnis dessen bei, worum es schon immer ging: ein imperialistischer Versuch der USA, die Welt um jeden Preis zu beherrschen.</p>
<p><strong>Willkommen zur Feier</strong></p>
<p>Wenige Stunden nach den Protesten twitterte der iranische Parlamentspr&auml;sident Mohammad Bagher Galibaf:</p>
<blockquote>
<p><em>"Willkommen zur Feier, die wir vor 47 Jahren begonnen haben: Nein zu K&ouml;nigen. Dies ist das iranische Volk, und wir stimmen dieser Botschaft zu. #NoKings."</em></p>
</blockquote>
<p>Dem Tweet f&uuml;gte Galibaf vier Fotos bei, zwei von den Protesten an diesem Tag in verschiedenen US-St&auml;dten und zwei von der iranischen Revolution von 1979. Der Tweet, eine Mischung aus Ironie und Einladung, barg eine starke historische Bedeutung. Er erinnerte das Volk der USA daran, dass die Revolution von 1979 in Iran tats&auml;chlich gegen einen K&ouml;nig gerichtet war, den Schah von Persien. Jahrzehntelang lebte das iranische Volk unter dem Joch eines brutalen Monarchen, dessen Herrschaft den Widerstand gegen ihn formte. Die Iraner st&uuml;rzten ihn, und im darauffolgenden Klassenkampf entstand die Islamische Republik.</p>
<p>Galibaf hei&szlig;t die US-Demonstranten zu einer neuen Art republikanischer Revolte willkommen, um die Willk&uuml;rherrschaft der Wahlen zu st&uuml;rzen, die von Milliard&auml;ren (der sogenannten "Epstein-Klasse") gekauft und bezahlt wird, und um eine richtige Demokratie zu gr&uuml;nden, die Gewalt au&szlig;erhalb ihrer Grenzen verhindert und die F&auml;higkeiten der Menschen im eigenen Land entwickelt.</p>

<p>Der Krieg der USA gegen Iran kostet mindestens zw&ouml;lf Milliarden US-Dollar pro Tag, was genau den Kosten f&uuml;r die Finanzierung des steuerlichen Kinderfreibetrags entspricht, einem wichtigen Instrument zur Bek&auml;mpfung der Kinderarmut: Ein Tag dieses Krieges w&uuml;rde die Kinderarmut in den USA weitgehend beseitigen. Willkommen zur Feier.</p>
<p>Die Feier ist ein Rahmen, um die Ressourcen eines Landes f&uuml;r das Leben und nicht f&uuml;r den Tod auszugeben. Militarismus ist eine bewusste Entscheidung, die innenpolitische Priorit&auml;ten verdr&auml;ngt und bestimmt, welche Ressourcen f&uuml;r soziale Programme im eigenen Land zur Verf&uuml;gung stehen. In diesem Licht betrachtet k&ouml;nnen die Proteste von "No Kings" (und Galibafs Tweet) als Teil einer umfassenderen Neubewertung politischer Priorit&auml;ten gesehen werden.</p>
<p>Die Forderung ist nicht nur, bestimmte Kriege zu beenden, sondern die Logik infrage zu stellen, die Krieg als unvermeidlich oder notwendig erscheinen l&auml;sst. Dies impliziert, tief verwurzelte Annahmen &uuml;ber Sicherheit, Bedrohung und nationales Interesse zu hinterfragen &ndash; Annahmen, die &uuml;ber Jahrzehnte hinweg kultiviert und durch politische Diskurse, mediale Narrative und institutionelle Praktiken bekr&auml;ftigt wurden.</p>
<p>Das Epizentrum dieser Proteste liegt in den USA, auch wenn es kleinere Demonstrationen in anderen L&auml;ndern gab und eine gro&szlig;e in Gro&szlig;britannien gegen die Ultrarechte und den Krieg. Doch die Proteste in den USA sind das Hauptereignis, weil Trump der Dirigent des Terrororchesters des Globalen Nordens ist.</p>

<p>Der "No Kings"-Protest war nicht nur gegen eine einzelne Person gerichtet, sondern ist Ausdruck einer tieferen Unzufriedenheit mit dem Kurs der US-Macht. Ob diese Protestwelle einen Wendepunkt markieren wird, ist ungewiss.</p>
<p>Die Geschichte bietet Beispiele sowohl f&uuml;r transformative Bewegungen als auch f&uuml;r verpasste M&ouml;glichkeiten. Klar ist, dass die Stimmen, die sich am 29. M&auml;rz erhoben haben, Teil einer laufenden Debatte &uuml;ber Macht, Verantwortung und die M&ouml;glichkeiten kollektiver Aktion sind.</p>
<p>Mit der Aussage "No Kings" lehnen die Demonstranten nicht nur eine bestimmte Art der F&uuml;hrung ab; sie bekr&auml;ftigen eine Vision von Politik, die nicht auf der nackten Gewalt des Imperialismus beruht.</p>
<p><em>Aus dem <a href="http://www.cubadebate.cu/opinion/2026/04/01/nokings-no-a-los-reyes-no-a-las-guerras-la-ola-de-protestas-contra-trump/">Spanischen</a> &uuml;bersetzt von Olga Esp&iacute;n</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/nordamerika/261158-schande-fuer-land-biden-rechnet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Schande f&uuml;r das Land" &ndash; Biden rechnet mit Trump ab</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Umbau in eine militarisierte Gesellschaft – Totalitarismus und Gehorsam für Kapitalinteressen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275718-umbau-in-militarisierte-gesellschaft-unterordnung/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce3ec948fbef53b21c6aac.jpg" /> Beim Umbau einer Demokratie in eine militarisierte Gesellschaft wird nicht nur die zivile Infrastruktur für das Militär angepasst. Der Mensch soll seine Selbstbestimmung und Individualität opfern, zugunsten einer Gehorsamsmentalität für den Profit des Kapitals in Kriegszeiten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Felicitas Rabe</em></p>
<p>Am letzten M&auml;rzwochenende fand in Berlin der Jahreskongress 2026 der <a href="https://www.ngfp.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie</a> (NGfP) zum Thema "Rasende Zerst&ouml;rung &ndash; Ursachen und Folgen der Kriegsvorbereitung" statt. Am Samstag sprach Felicitas Rabe f&uuml;r <em>RT DE</em> mit dem Professor f&uuml;r Psychologie Klaus-J&uuml;rgen Bruder &uuml;ber das Thema der Konferenz. Im Interview wollte Rabe wissen, was Herr Bruder sich unter der "Rasenden Zerst&ouml;rung bei der Kriegsvorbereitung" vorstelle. Sie wollte von ihm erfahren, wie die deutsche Gesellschaft dazu gebracht werden konnte, eine Militarisierung zu akzeptieren, und welche Folgen dies f&uuml;r die Gesellschaft und den einzelnen Menschen mit sich bringt.</p>
<p><strong>Niedergang der Wirtschaft</strong></p>
<p>Der &ouml;konomische Niedergang in Deutschland habe schon lange vor Beginn des Krieges gegen Russland mit der Abkoppelung von der russischen Wirtschaft eingesetzt. Au&szlig;erdem sei seit Jahren die deutsche Industrie abgebaut worden. Damit habe die Zerst&ouml;rung der wirtschaftlichen Grundlagen der Gesellschaft angefangen, erkl&auml;rte Bruder.&nbsp;</p>

<p>Gegen&uuml;ber der Bev&ouml;lkerung habe man die Ablehnung russischer Energielieferungen mittels ideologischer Indoktrinierung gerechtfertigt: Russland ist der Feind! Mit der Behauptung, dass Russland ein Feind sei, werde nicht nur die wirtschaftliche und kulturelle Beziehung zu Russland zerst&ouml;rt. Damit einhergehend w&uuml;rden auch das b&uuml;rgerliche Leben im Inneren und die Freiheit zerst&ouml;rt, das eigene Leben nach den eigenen Vorstellungen und M&ouml;glichkeiten zu gestalten. Die mit der Feinderkl&auml;rung Russlands begr&uuml;ndete Militarisierung f&uuml;hre zugleich auch zu einer Deformation des Bewusstseins.</p>
<p><strong>Die antiautorit&auml;ren Befreiungsbewegungen der Sechzigerjahre</strong></p>
<p>Wie konnte es nach den gesellschaftlichen Emanzipationsbewegungen der 68er-Jahre dazu kommen, dass die Menschen in Deutschland heutzutage wieder autorit&auml;tsh&ouml;rig den Ideologien der Herrschenden gehorchen?</p>
<p>Der 68er-Bewegung sei es um Selbstbefreiung aus dem adenauerschen Muff und der Gehorsamshaltung gegen&uuml;ber Obrigkeiten gegangen. Die herrschende Klasse sei vollkommen unvorbereitet von der rebellierenden studentischen Jugend und den sympathisierenden Teilen der Bev&ouml;lkerung &uuml;berrascht worden. Selbstbewusst h&auml;tten sie ihre Diskurse in die Universit&auml;ten getragen und die Seminare "umfunktioniert."</p>
<p>Infolgedessen habe man sich an den Hochschulen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des Vietnamkriegs, &uuml;ber die antikolonialen Befreiungsbewegungen, und &uuml;ber die Notwendigkeit und M&ouml;glichkeit, das gesellschaftliche Zusammenleben grundlegend zu &auml;ndern, auseinandergesetzt. Insbesondere wurde &uuml;ber M&ouml;glichkeiten diskutiert, Herrschaft und Ausbeutung abzuschaffen. Zu der Zeit seien sogenannte Gegenuniversit&auml;ten eingerichtet und neue Zeitungen gegr&uuml;ndet worden. Studenten h&auml;tten durchgesetzt, dass sie an der Berufung und Einstellung von Professoren beteiligt wurden. Vor allem habe man die Aufarbeitung des Faschismus erzwungen.</p>

<p><strong>Warum konnte wieder ein repressiver autorit&auml;rer Staat entstehen?</strong></p>
<p>Der damalige Prozess der kulturellen Selbstbefreiung werde inzwischen wieder gr&uuml;ndlich zerst&ouml;rt, erkl&auml;rte Bruder. Schon relativ bald h&auml;tten die Herrschenden wieder Fu&szlig; gefasst und erste Pfl&ouml;cke einer Konterbewegung zur Restaurierung ihrer Macht eingeschlagen. Mithilfe der Medien h&auml;tten sie begonnen, Kritiker des autorit&auml;ren Staats als linksradikal und terroristisch zu diffamieren, Berufsverbote f&uuml;r kritische Lehrer und andere Berufe wurden eingef&uuml;hrt.</p>
<p>Unter dem sozialdemokratischen Bundeskanzler Willy Brandt seien sogenannte Gesinnungspr&uuml;fungen f&uuml;r Beamtenanw&auml;rter eingef&uuml;hrt worden. Damit habe man den aufm&uuml;pfigen Willen von zum Beispiel angehenden Lehrern gebrochen. Gleichzeitig habe die Sozialdemokratie ein paar emanzipatorische Forderungen politisch umgesetzt. Mit Zuckerbrot, seien die Peitschenhiebe flankiert worden, um die, die sich nicht einsch&uuml;chtern lie&szlig;en, zu beeindrucken. Aktivisten der Bewegung seien dabei auch mit dem Versprechen der Teilhabe an der Macht gek&ouml;dert worden. So habe man Loyalit&auml;t zu Regierung und Staat auch in regierungskritischen Milieus wieder aufbauen k&ouml;nnen.</p>
<p>Wie man am folgsamen Verhalten der au&szlig;erparlamentarischen Linken in der Coronazeit erkennen k&ouml;nne, sei die Strategie der Herrschenden auch langfristig aufgegangen. Beispielsweise habe der damalige Chef des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, nur zu fordern brauchen&nbsp;"Nicht nachdenken, sondern machen!", und schon sei der &uuml;berwiegende Teil mit kritischem, ja selbst antiautorit&auml;r linkem Selbstbewusstsein bedenkenlos dem Corona-Regime gefolgt.</p>
<p><strong>Die Corona-Inszenierung als Test f&uuml;r eine Militarisierung der Gesellschaft</strong></p>
<p>F&uuml;r Bruder habe die Corona-Inszenierung, wie er sie bezeichnet, insbesondere die Funktion gehabt, seitens der herrschenden Klasse zu pr&uuml;fen, wie weit man eine Gesellschaft dirigieren und autorit&auml;ren Ma&szlig;nahmen unterwerfen k&ouml;nne. Diese Pr&uuml;fung wiederum sei Teil einer umfassenden Strategie der Militarisierung der Gesellschaft. Zur Militarisierung geh&ouml;re schlussendlich die Einf&uuml;hrung und Durchsetzung von kriegsvorbereitenden Ma&szlig;nahmen, die die Gesellschaft befolgen m&uuml;sse.&nbsp;</p>

<p>Um die verschiedenen Aspekte einer Militarisierung und Kriegsvorbereitung gehe es beim diesj&auml;hrigen Kongress der Neuen Gesellschaft f&uuml;r Psychologie. Die rasende Zerst&ouml;rung habe nicht nur die gesellschaftliche Infrastruktur, Industrie und Wohlstand erfasst, es gehe auch um die Zerst&ouml;rung des Bewusstseins der Menschen.&nbsp;Der Psychologieprofessor mahnte:</p>
<p><em>"Diese Zerst&ouml;rung des individuellen wie des kollektiven Bewusstseins ist dramatisch. Die B&uuml;rgerechte werden im gro&szlig;en Stil abgeschafft. Dazu geh&ouml;ren nicht nur das politische Recht auf Teilhabe am demokratischen Geschehen und der Zugang zu der dazu n&ouml;tigen Information. Dazu geh&ouml;rt alles, was das b&uuml;rgerliche Leben im weitesten Sinn ausmacht: die Selbstbestimmung &uuml;ber die Wohnung, &uuml;ber die Berufst&auml;tigkeit und &uuml;ber die Art und Weise des individuellen Lebens.</em></p>
<p><em>Die Militarisierung verlangt von jedem Einzelnen totale Unterordnung, seine Individualit&auml;t der Staatsr&auml;son zu opfern &ndash; f&uuml;r den Staat, seine Imperative und Vorgaben gibt sich der Einzelne als soziales, politisches, ja menschliches Wesen auf und wird nichts weiter als 'variables Kapital'.&nbsp;Das politische Feld geh&ouml;rt nicht mehr dem frei &uuml;ber sich selbst bestimmenden Menschen, das hei&szlig;t, das politische Feld ist abgeschafft. Das Ziel, die Perspektive dieser 'Entpolitisierung' ist der Faschismus."</em></p>
<p><em></em></p>
<p><em><strong>Klaus-J&uuml;rgen Bruder</strong> ist Psychoanalytiker und Professor f&uuml;r Psychologie an der Freien Universit&auml;t Berlin. Zusammen mit Almuth Bruder-Bezzel ver&ouml;ffentlichte er 2021 im Westend-Verlag das Buch "Macht &ndash; Wie die Meinung der Herrschenden zur herrschenden Meinung wird". Im Jahr 2025 erschienen im Hintergrund Verlag sein Buch "Macht und Herrschaft &ndash; Wie mit politischer Psychologie und Propaganda unser Verhalten manipuliert wird", und im Promedia-Verlag zusammen mit Almuth Bruder-Bezzel, Benjamin Lemke und Conny Stahmer-Weinandy das Buch "Von der Gl&uuml;ckss&uuml;chtigkeit zur Kriegsbereitschaft".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://dert.online/meinung/272878-whistleblower-veroeffentlicht-kirchliche-kriegsvorbereitungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Whistleblower</a><a href="https://dert.online/meinung/272878-whistleblower-veroeffentlicht-kirchliche-kriegsvorbereitungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ver&ouml;ffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>In Russland gelten künftig strengere Auflagen für ausländische Online-Marktplätze</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275893-in-russland-gelten-kuenftig-strengere/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/275893-in-russland-gelten-kuenftig-strengere/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfb60ab480cc0341529107.jpg" /> Der Föderationsrat fordert strengere Spielregeln für ausländische Marktplätze. Diese sollen den Anteil ausländischer Beteiligungen begrenzen sowie andere neue Vorschriften hinnehmen. Experten befürchten jedoch, andere Länder könnten spiegelgleiche Maßnahmen ergreifen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In Russland werden die Anforderungen an ausl&auml;ndische Marktpl&auml;tze versch&auml;rft. So hat der F&ouml;derationsrat neue Spielregeln f&uuml;r die Lokalisierung ausl&auml;ndischer digitaler Plattformen in Russland vorbereitet. Unter anderem schlagen die Senatoren vor, Unternehmen zur Gr&uuml;ndung russischer juristischer Personen mit einer Begrenzung des ausl&auml;ndischen Anteils zu verpflichten sowie Mindestanforderungen an das Stammkapital f&uuml;r solche Unternehmen festzulegen. Wie die Zeitung <em>Iswestija</em> berichtet, h&auml;ngt die Versch&auml;rfung der Anforderungen an ausl&auml;ndische Unternehmen laut dem Dokument mit dem Wachstum grenz&uuml;berschreitender Lieferdienste zusammen, die nach Einsch&auml;tzung der Senatoren nicht selten gegen russisches Recht versto&szlig;en. Die Zeitung schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Dies f&uuml;hrt, so wird betont, zu Risiken f&uuml;r die Verbraucher &ndash; insbesondere schm&auml;lert es die Garantien f&uuml;r den Erwerb hochwertiger und sicherer Produkte und schr&auml;nkt die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r deren R&uuml;ckgabe ein.<br /> Zudem ist auf solchen Online-Plattformen eine betr&auml;chtliche Anzahl illegaler Anbieter t&auml;tig: Sie melden ihre Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit nicht an, verf&uuml;gen nicht &uuml;ber die erforderlichen Lizenzen und sind nicht im staatlichen System zur &Uuml;berwachung des Handels mit gekennzeichneten Waren registriert."</em></p>
</blockquote>

<p>Wie berichtet wird, sollen im Rahmen des neuen Ma&szlig;nahmenpakets f&uuml;r ausl&auml;ndische Digitalunternehmen die Verpflichtung zur Meldung von Umsatzzahlen und -strukturen an Zoll- und Steuerbeh&ouml;rden eingef&uuml;hrt, Kundendienststellen f&uuml;r russische Nutzer&nbsp;eingerichtet sowie Entsch&auml;digungs-(Versicherungs-)Fonds zum Schutz der Verbraucherinteressen gebildet werden. Laut Senator Alexander Lutowinow seien die vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen grundlegende Voraussetzungen f&uuml;r eine seri&ouml;se Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit auf jedem zivilisierten Markt. Er merkte an:</p>
<blockquote>
<p><em>"Heute erleben wir eine rasante Entwicklung des grenz&uuml;berschreitenden Handels, dessen Volumen bis Ende des Jahres 2025 430 Milliarden Rubel &uuml;berschritten hat. Experten sch&auml;tzen, dass dieser Wert in den kommenden Jahren die Marke von einer Billion Rubel &uuml;berschreiten k&ouml;nnte. Das damit einhergehende Wachstum der grenz&uuml;berschreitenden Lieferdienste erfolgt jedoch h&auml;ufig ohne Einhaltung der grundlegenden Anforderungen der russischen Gesetzgebung."</em></p>
</blockquote>
<p>Laut Oras Durdyjew, dem Pr&auml;sidenten des Verbands der digitalen Plattformen, sind die wesentlichen Anforderungen an die Lokalisierung ausl&auml;ndischer Marktpl&auml;tze jedoch bereits in der russischen Gesetzgebung vorgesehen. Eine &auml;hnliche Meinung vertritt die Pressestelle eines der gr&ouml;&szlig;ten russischen Marktpl&auml;tze, Wildberries &amp; Russ. Dort wurde darauf hingewiesen, dass entsprechende Vorschriften zur Lokalisierung bereits vorgesehen sind und ein Schutzniveau sowohl f&uuml;r Unternehmen als auch f&uuml;r Nutzer gew&auml;hrleisten. In diesem Zusammenhang erscheinen die neuen Ma&szlig;nahmen aus praktischer Sicht nicht gerechtfertigt, betonte der Marktplatz im Gespr&auml;ch mit <em>Iswestija</em>. Die Zeitung schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Eine Quelle aus der Branche erkl&auml;rte gegen&uuml;ber </em><em>I</em><em>sw</em><em>esti</em><em>j</em><em>a</em><em>, warum russische </em><em>Marktplatz</em><em>-Unternehmen</em><em> eine zwiesp&auml;ltige Haltung einnehmen. Seinen Worten zufolge unterst&uuml;tzen sie diese Ma&szlig;nahmen nicht, da ihnen im Falle eines Engagements in anderen L&auml;ndern dieselben Ma&szlig;nahmen drohen k&ouml;nnten.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/international/229866-wegen-sanktionen-chinesische-verkaeufer-stroemen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wegen der Sanktionen: Chinesische Verk&auml;ufer str&ouml;men auf russische Online-Marktpl&auml;tze</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Macron warnt vor Hegemonie: &quot;Keine Vasallen der USA oder Chinas&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275877-macron-warnt-vor-hegemonie-keine-vasallen-usa-chinas/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf9ec748fbef2d41352cb4.jpg" /> Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ruft "mittlere Mächte" dazu auf, sich gegen die Hegemonie der USA und Chinas zu formieren. Ziel sei es, "keine Vasallen zweier hegemonialer Mächte" zu sein, sagte er in Seoul.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>W&auml;hrend seiner Asienreise hat der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron dazu aufgerufen, dass sich Staaten mit mittlerem Einfluss zusammenschlie&szlig;en, um der wachsenden Dominanz der USA und Chinas in globalen Angelegenheiten entgegenzuwirken. Laut <em>Bloomberg</em> richtete sich der Appell unter anderem an Japan, S&uuml;dkorea, Australien, Brasilien, Kanada und Indien. Bei einem Auftritt vor Studierenden in Seoul formulierte Macron sein politisches Ziel klar:</p>
<p><em>"Unser Ziel ist es, keine Vasallen zweier hegemonialer M&auml;chte zu sein."</em></p>

<p>Er betonte, Europa und andere Staaten d&uuml;rften weder von China abh&auml;ngig werden noch sich der Unberechenbarkeit der USA &uuml;berm&auml;&szlig;ig aussetzen.&nbsp;Gleichzeitig sprach er sich f&uuml;r eine engere Zusammenarbeit dieser L&auml;nder aus. Eine solche Koalition k&ouml;nne in zentralen Zukunftsfeldern wie k&uuml;nstlicher Intelligenz, Raumfahrt, Energie, Kernenergie sowie Verteidigung und Sicherheit zusammenarbeiten.</p>
<p>Macron wies zudem auf die besondere Rolle Frankreichs in Europa hin. Als einziges EU-Mitglied verf&uuml;gt das Land &uuml;ber ein eigenes nukleares Arsenal und eine hochentwickelte Verteidigungsindustrie. Seit Jahren wirbt der franz&ouml;sische Pr&auml;sident daf&uuml;r, Europa als eigenst&auml;ndigen geopolitischen Akteur zwischen den USA und China zu positionieren.</p>
<p>Bereits im Jahr 2023 hatte er f&uuml;r Spannungen unter den Verb&uuml;ndeten gesorgt, als er erkl&auml;rte, die Europ&auml;ische Union d&uuml;rfe kein "Vasall" der Vereinigten Staaten sein. Seine j&uuml;ngsten Aussagen sind im Kontext der zunehmenden globalen Konkurrenz zwischen den Gro&szlig;m&auml;chten zu sehen. Macron betont dabei die Idee einer multipolaren Weltordnung, in der sogenannte "mittlere M&auml;chte" mehr Eigenst&auml;ndigkeit gewinnen sollen.</p>
<p>Parallel dazu versch&auml;rfen sich die Spannungen zwischen Paris und Washington im Zusammenhang mit der Lage um Iran. US-Pr&auml;sident Donald Trump hatte zuvor Verb&uuml;ndete, darunter Frankreich und S&uuml;dkorea, wegen mangelnder Unterst&uuml;tzung kritisiert. Trump warf Paris &ouml;ffentlich vor, US-Milit&auml;rflugzeugen &Uuml;berfl&uuml;ge zu verweigern, und k&uuml;ndigte an, Washington werde sich dies "merken".</p>
<p>Macron entgegnete, Frankreich sei bei den milit&auml;rischen Entscheidungen nicht konsultiert worden und werde sich nicht an einem m&ouml;glichen Krieg beteiligen. "Die USA sind eine gro&szlig;e Nation", sagte er, f&uuml;gte jedoch hinzu, dass der aktuelle Kurs "die B&uuml;chse der Pandora &ouml;ffnen" k&ouml;nne. Der franz&ouml;sische Pr&auml;sident betonte, dass milit&auml;rische Mittel die Lage im Nahen Osten nicht l&ouml;sen k&ouml;nnten, und schlug einen "Mechanismus zur Verhinderung von Konflikten mit Iran" vor.</p>

<p>Zudem regte er an, nach einem Ende der Bombardierungen eine internationale Mission zur Eskorte von Handelsschiffen durch die strategisch wichtige Stra&szlig;e von Hormus einzurichten. Diese Route ist von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r den globalen Energiehandel. Westliche Beobachter stufen die Differenzen zwischen den USA und ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten im Zusammenhang mit der Iran-Politik als eine der tiefsten Krisen innerhalb der NATO ein.</p>
<p>Im weiteren Verlauf eskalierte die Rhetorik aus Washington erneut: Trump erkl&auml;rte, Macron k&ouml;nne seinen Posten verlieren, da Paris eine Unterst&uuml;tzung m&ouml;glicher US-Milit&auml;reins&auml;tze abgelehnt habe. Zudem &auml;u&szlig;erte sich der US-Pr&auml;sident sp&ouml;ttisch &uuml;ber die famili&auml;ren Beziehungen Macrons. Sp&auml;ter k&uuml;ndigte Macron an, die milit&auml;rische Pr&auml;senz Frankreichs im Nahen Osten sowie die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Verb&uuml;ndete zu verst&auml;rken &ndash; vor dem Hintergrund iranischer Drohnenangriffe und in Abstimmung mit den USA, Deutschland und Gro&szlig;britannien.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/275101-replik-auf-trumps-verbalattacke-merz-kritisiert-vorgehen-der-usa-im-iran-krieg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Replik auf Trumps Verbalattacke: Merz kritisiert Vorgehen der USA im Iran-Krieg</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Rekordverbrauch an LNG in Europa – Russland auf Platz drei unter den Lieferanten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275921-rekordverbrauch-an-lng-in-europa/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275921-rekordverbrauch-an-lng-in-europa/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfd32bb480cc05a223551f.jpg" /> Laut Marktforschungsunternehmen erreichten die Liefungen von russischem LNG in die EU im März einen historischen Höchststand. Grund dafür war unter anderem der Lieferstopp  aus dem Nahen Osten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russland hat im M&auml;rz den Export von Fl&uuml;ssigerdgas in die L&auml;nder der Europ&auml;ischen Union im Vergleich zum M&auml;rz des Vorjahres um 38&nbsp;Prozent gesteigert. Dies geht aus Daten des europ&auml;ischen Forschungsinstituts Bruegel hervor. Das Versandvolumen im vergangenen Monat war das h&ouml;chste seit Beginn der Lieferungen russischen Fl&uuml;ssigerdgases nach Europa. Die Nachrichtenagentur <em>TASS </em>berichtet dazu:</p>
<blockquote>
<p><em>"Russland belegte im ersten Quartal nach Norwegen und den USA den dritten Platz bei den Gaslieferungen in die L&auml;nder der Europ&auml;ischen Union, wie aus Berechnungen der TASS auf der Grundlage von Daten des europ&auml;ischen Forschungsinstituts Bruegel hervorgeht. Diesen zufolge beliefen sich die Gesamtlieferungen von russischem Gas in die EU im Zeitraum Januar bis M&auml;rz auf rund 11,5&nbsp;Milliarden Kubikmeter. Das ist zwar weniger als die Lieferungen aus Norwegen (25,2&nbsp;Milliarden Kubikmeter) und den USA (22,7&nbsp;Milliarden Kubikmeter), aber mehr als aus Algerien (9,7&nbsp;Milliarden Kubikmeter). Insgesamt importierten die EU-L&auml;nder im ersten Quartal 81,1&nbsp;Milliarden Kubikmeter Gas, was laut den Daten von Bruegel einem Anstieg von 8,3&nbsp;Prozent gegen&uuml;ber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2025 entspricht."</em></p>
</blockquote>

<p>Dabei belegte LNG mit einem Anteil von 33,4&nbsp;Prozent den ersten Platz unter den Gasquellen f&uuml;r Europa. Der Anstieg der Eink&auml;ufe erfolgt vor dem Hintergrund sinkender Gasvorr&auml;te in den Untergrundspeichern der EU. Stand 1.&nbsp;April waren diese auf unter 28&nbsp;Prozent gesunken, was einen der niedrigsten Werte f&uuml;r diesen Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen darstellt. Hauptfaktoren f&uuml;r die Rekordk&auml;ufe von LNG waren die lang anhaltende Heizperiode und die Erwartung eines Defizits auf dem Gasmarkt, so die Medien. Experten sind der Ansicht, dass die jetzige R&uuml;ckkehr der EU zu K&auml;ufen von russischem Gas durch die Kriegshandlungen im Nahen Osten sowie durch die massive Energiekrise bedingt ist&nbsp;&ndash; die L&auml;nder der Gemeinschaft streben es an, sich im Rahmen langfristiger Vertr&auml;ge mit russischem Gas zu versorgen. Die allerdings bald verboten werden.</p>
<p>In einem Interview mit der Zeitung <em>Financial Times</em> erkl&auml;rte Energiekommissar Dan J&oslash;rgensen, dass es zun&auml;chst keine &Auml;nderungen in der EU-Gesetzgebung geben werde, die darauf abzielen, die LNG-Importe aus Russland im Jahr 2026 einzustellen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die EU den zuvor beschlossenen Plan aufheben wird: Das bereits geltende Verbot neuer Vertr&auml;ge &uuml;ber LNG-Lieferungen mit Russland, das Verbot von LNG-Lieferungen im Rahmen von Kurzzeitvertr&auml;gen ab dem 25.&nbsp;April 2026 und schlie&szlig;lich das Verbot von LNG im Rahmen von Langzeitvertr&auml;gen ab dem 1.&nbsp;Januar 2027. Zudem wird ab dem 17.&nbsp;Juni 2026 der Kauf russischen Pipelinegases im Rahmen kurzfristiger Vertr&auml;ge verboten. Der EU-Kommissar warnte:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Es wird eine lange Krise sein, (&hellip;) die Preise f&uuml;r Energieressourcen werden sehr lange Zeit hoch bleiben.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema - </strong><a href="https://freedert.online/europa/272923-von-leyen-warnt-vor-rueckkehr-russischen-energieressourcen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von der Leyen: R&uuml;ckkehr zu russischem Gas w&auml;re Fehler &ndash; Moskau kontert</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Pfizergate-Affäre: EU-Mitgliedstaaten zu Milliardenkäufen von Pfizer-Impfstoffen verpflichtet</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275851-pfizergate-affaere-eu-mitgliedstaaten-zu/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275851-pfizergate-affaere-eu-mitgliedstaaten-zu/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf74c648fbef1eb75fabeb.jpg" /> Ein belgisches Gericht hat Polen und Rumänien zur Abnahme von Pfizer/BioNTech-Impfstoffen im Wert von 1,9 Milliarden Euro verpflichtet. Beide Länder wollen Berufung einlegen; das Urteil belebt die Pfizergate-Debatte um von der Leyens Impfverträge.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="202" data-end="604">Ein belgisches Gericht hat entschieden, dass Polen und Rum&auml;nien Impfstoffe im Wert von 1,9 Milliarden Euro von <em>Pfizer</em> und <em>BioNTech</em> kaufen m&uuml;ssen, wie es die Vertr&auml;ge der Europ&auml;ischen Kommission w&auml;hrend der Pandemie vorsahen. Der Beschluss wirft erneut Fragen &uuml;ber die Impfstoff-Beschaffungspolitik der EU w&auml;hrend der Pandemie und die Rolle von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen auf.</p>
<p data-start="606" data-end="884">Polen muss dem Urteil zufolge Impfstoffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro abnehmen, Rum&auml;nien 600 Millionen Euro. Beide L&auml;nder hatten zuvor die Lieferungen abgelehnt und auf die stark r&uuml;ckl&auml;ufigen COVID-Infektionszahlen sowie m&ouml;gliche Missbr&auml;uche durch Pfizer verwiesen.</p>
<blockquote>
<p data-start="886" data-end="1264"><em>"Diese Vertr&auml;ge sind rechtlich bindend und k&ouml;nnen nicht aufgrund ver&auml;nderter Umst&auml;nde ge&auml;ndert werden", </em></p>
</blockquote>
<p data-start="886" data-end="1264">erkl&auml;rte das belgische Gericht und wies die Argumente der Regierungen zur&uuml;ck.</p>
<p data-start="886" data-end="1264">Polen k&uuml;ndigte an, alle verf&uuml;gbaren Rechtsmittel auszusch&ouml;pfen, Rum&auml;nien bezeichnete die geforderte Summe als das &Auml;quivalent zu einem regionalen Krankenhaus und will ebenfalls Berufung einlegen.</p>

<p data-start="94" data-end="364">Die Vertr&auml;ge stammen aus den Jahren 2020&ndash;2021 und betreffen Milliardenauftr&auml;ge der Europ&auml;ischen Kommission an <em>Pfizer</em>, <em>BioNTech</em> und weitere Hersteller. Sie regelten die kollektive Beschaffung und Lieferung von Impfstoffen an die EU-Mitgliedstaaten w&auml;hrend der Pandemie.</p>
<p data-start="1588" data-end="1994">Die Entscheidung bringt die Pfizergate-Aff&auml;re erneut in Erinnerung, in der der EU-Kommission mangelnde Transparenz bei den Verhandlungen vorgeworfen wurde. Von der Leyen steht besonders wegen der Weigerung, Textnachrichten mit Pfizer-CEO Albert Bourla offenzulegen, in der Kritik. Dies hatte im vergangenen Jahr sogar eine Misstrauensabstimmung im Europ&auml;ischen Parlament ausgel&ouml;st, die sie &uuml;berstand.</p>
<p data-start="75" data-end="418">Das Urteil setzt die vertraglichen Pflichten von Polen und Rum&auml;nien durch, l&auml;sst aber die breiteren Fragen zu Transparenz oder m&ouml;glichen Interessenkonflikten im Beschaffungsprozess unber&uuml;hrt. Gleichzeitig k&ouml;nnte die Entscheidung Auswirkungen auf zuk&uuml;nftige Verhandlungen der EU mit Pharmaunternehmen haben, insbesondere in Krisensituationen.</p>
<p data-start="110" data-end="391">F&uuml;r Polen und Rum&auml;nien bedeutet das Urteil eine erhebliche finanzielle Verpflichtung und erh&ouml;ht den innenpolitischen Druck. Die Regierungen m&uuml;ssen die Kosten der Impfstoffbestellungen erkl&auml;ren und zugleich die Auswirkungen des Rechtsstreits auf die Beziehungen zur EU absch&auml;tzen.</p>
<p data-start="393" data-end="713">Das belgische Urteil zeigt die Gratwanderung zwischen der Sicherstellung einer raschen Impfstoffversorgung und den Anforderungen an Rechenschaft und Kontrolle innerhalb der EU. Die Entscheidungen in den Berufungsverfahren werden die rechtliche und politische Landschaft der EU-Impfstoffpolitik auf Jahre hinaus pr&auml;gen.</p>
<p data-start="393" data-end="713"><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/252428-fanfare-eu-kommission-erklaert-offiziell/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leyen-Pfizer-SMS: EU-Kommission erkl&auml;rt sie offiziell f&uuml;r unwiderruflich gel&ouml;scht</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Neues Wehrpflichtgesetz: Alle Männer unter 45 brauchen Genehmigung für längeren Auslandsaufenthalt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275933-neues-wehrpflichtgesetz-alle-maenner-unter-45-brauchen-genehmigung-ausland/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/275933-neues-wehrpflichtgesetz-alle-maenner-unter-45-brauchen-genehmigung-ausland/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cff6aeb480cc034152912f.jpg" /> Zum 1. Januar trat das neue Wehrpflichtgesetz in Kraft. Und damit auch eine folgenschwere Änderung, die bislang keine Beachtung fand: Alle Männer zwischen 17 und 45 Jahren müssen einen Aufenthalt im Ausland von der Bundeswehr genehmigen lassen, wenn dieser länger als drei Monate dauert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <em>Frankfurter Rundschau</em>&nbsp;<a href="https://www.fr.de/politik/drastische-wehrpflicht-aenderung-maenner-die-deutschland-laenger-wollen-brauchen-genehmigung-zr-94248132.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, enth&auml;lt das neue Wehrpflichtgesetz eine Vorgabe, die bisland weitgehend unbeachtet blieb &ndash; obwohl sie fast alle M&auml;nner unter 45 Jahren betrifft.&nbsp;</p>
<p>Laut Paragraf&nbsp;3 des Wehrpflichtgesetzes m&uuml;ssen m&auml;nnliche Personen nach Vollendung des 17.&nbsp;Lebensjahres eine Genehmigung&nbsp; einholen, wenn sie Deutschland l&auml;nger als drei Monate verlassen wollen.</p>

<p>Konkret hei&szlig;t es in Absatz&nbsp;2 des Paragrafen: "M&auml;nnliche Personen haben nach Vollendung des 17. Lebensjahres eine Genehmigung des zust&auml;ndigen Karrierecenters der Bundeswehr einzuholen, wenn sie die Bundesrepublik Deutschland l&auml;nger als drei Monate verlassen wollen&nbsp;(...). Das Gleiche gilt, wenn sie &uuml;ber einen genehmigten Zeitraum hinaus au&szlig;erhalb der Bundesrepublik Deutschland verbleiben wollen oder einen nicht genehmigungspflichtigen Aufenthalt au&szlig;erhalb der Bundesrepublik Deutschland &uuml;ber drei Monate ausdehnen wollen."</p>
<p>Dieser weitreichende Eingriff in die Selbstbestimmung galt bereits zuvor, jedoch nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall. Beide Ausnahmesituationen m&uuml;ssen vom Bundestag festgestellt werden. Mit der Neufassung des Wehrpflichtgesetzes zum Jahreswechsel wurde jedoch Paragraf&nbsp;2 &uuml;berarbeitet, der bislang bestimmt hatte, dass Paragraf&nbsp;3 nur im Spannungs- oder Verteidigungsfall Geltung hat. Nun hei&szlig;t es dort: "Au&szlig;erhalb des Spannungs- oder Verteidigungsfalls gelten die &sect;&sect; 3 [...]." Die Regelung von Paragraf&nbsp;3 gelten nun also grunds&auml;tzlich immer.&nbsp;</p>
<p>Im Klartext bedeutet das: Alle M&auml;nner &uuml;ber 17 und unter 45&nbsp;Jahren, die Deutschland l&auml;nger als drei Monate verlassen wollen, m&uuml;ssen daf&uuml;r eine Erlaubnis bei der Bundeswehr einholen. "V&ouml;llig egal, ob man ein Auslandssemester geplant hat, einen Job im Ausland antreten will oder einen Backpacking-Trip rund um die Welt plant: Vor alledem steht ein verpflichtender Gang zum Karrierecenter der Bundeswehr", schreibt die <em>Frankfurter Rundschau</em>.</p>
<p>Die Zeitung zitiert eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums, die auf Anfrage best&auml;tigte, dass die Genehmigungspflicht "grunds&auml;tzlich auch au&szlig;erhalb des Spannungs- und Verteidigungsfalls" gilt. "Hintergrund und Leitgedanke dieser Regelung ist eine f&uuml;r den Bedarfsfall belastbare und aussagekr&auml;ftige Wehrerfassung. (...) Wir m&uuml;ssen f&uuml;r den Ernstfall wissen, wer sich ggf. l&auml;ngerfristig im Ausland aufh&auml;lt", so die Sprecherin.</p>

<p>Eine Formulierung in Paragraf&nbsp;3 l&auml;sst jedoch darauf schlie&szlig;en, dass eine Ablehnung des Ausreiseantrags gar nicht vorgesehen ist. Dort hei&szlig;t es: "Die Genehmigung ist f&uuml;r den Zeitraum zu erteilen, in dem die m&auml;nnliche Person f&uuml;r eine Einberufung zum Wehrdienst nicht heransteht."&nbsp;Dennoch ist das Stellen eines Ausreiseantrags verpflichtend.&nbsp;</p>
<p>Das klingt nach einem neuen B&uuml;rokratie-Monster. Unklar bleibt, wie genau das praktisch umgesetzt werden soll, zumal kaum ein Mann unter 45&nbsp;Jahren von der Existenz dieser Regelung etwas wissen d&uuml;rfte. Man arbeite "aktuell konkretisierende Regelungen f&uuml;r die Zulassung von Ausnahmen von der Genehmigungspflicht, auch um &uuml;berfl&uuml;ssige B&uuml;rokratie zu vermeiden", hei&szlig;t es aus dem Verteidigungsministerium. Sie wolle dem derzeit laufenden "Pr&uuml;fungs- und Erarbeitungsprozess nicht vorgreifen", sagte die Sprecherin.</p>
<p>Das Ministerium best&auml;tigt auch, dass die Antr&auml;ge auf Ausreise "grunds&auml;tzlich zu erteilen" sind. Welche Konsequenzen drohen, wenn man eine solche Genehmigung vor der Ausreise nicht einholt, diese Frage lie&szlig; das Ministerium laut der <em>Frankfurter Rundschau</em> unbeantwortet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/inland/272990-stuttgarter-schule-verhaengt-bussgeld-wegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stuttgarter Schule verh&auml;ngt Bu&szlig;geld wegen Streik gegen Wehrpflicht</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Macron zu Trumps Witzen über seine Ehe: &quot;Das verdient nicht mal eine Antwort&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275892-macron-zu-trumps-witzen-ueber/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfbeefb480cc02aa763df3.jpg" /> Nachdem Emmanuel Macron der Bitte des US-Präsidenten um militärische Unterstützung im Krieg gegen Iran eine Absage erteilt hatte, spottete Donald Trump öffentlich über die Ehe des französischen Präsidenten. Macron erwiderte nun, Trumps Aussage sei "weder elegant noch niveauvoll".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-forward-id="g32fz6k7pti">Eigentlich galt ihr Verh&auml;ltnis als vergleichsweise gut, doch nun nehmen die Spannungen zwischen US-Pr&auml;sident Donald Trump und seinem franz&ouml;sischen Amtskollegen Emmanuel Macron weiter zu.&nbsp;</p>
<p data-forward-id="g32fz6k7pti">Im Kontext der Differenzen innerhalb der NATO hinsichtlich des Iran-Kriegs hatte sich der US-Pr&auml;sident &uuml;ber die Ehe Macrons lustig gemacht, nachdem Trump den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten&nbsp;vergeblich um Milit&auml;rhilfe zur Sicherung der Stra&szlig;e von Hormus gebeten hatte.</p>
<p data-forward-id="g32fz6k7pti">"Ich rufe also&nbsp;Frankreich&nbsp;an, Macron, dessen Frau ihn extrem schlecht behandelt. Er erholt sich noch immer von ihrem rechten Schwinger auf den Kiefer", spottete Trump w&auml;hrend eines Mittagessens am Mittwoch im Wei&szlig;en Haus.</p>

<p data-forward-id="g32fz6k7pti">Trump bezog sich dabei auf ein Video von 2025, in dem Brigitte Macron ihren Mann bei ihrer Ankunft in Vietnam <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/246034-nur-scherz-brigitte-macron-schlaegt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">grob ins Gesicht</a> fasste. Macron hatte die Interpretation, er sei quasi zu einem Opfer h&auml;uslicher Gewalt geworden, als gezielte Desinformation zur&uuml;ckgewiesen. Er habe lediglich mit seiner Frau gescherzt, sagte der franz&ouml;sische Pr&auml;sident damals.&nbsp;</p>
<p data-forward-id="g32fz6k7pti">Macron reagierte genervt auf Trumps Bemerkung&nbsp;&uuml;ber seine&nbsp;Ehe mit Brigitte. "Die Bemerkungen sind weder elegant noch niveauvoll. Das verdient nicht mal eine Antwort", sagte Macron bei einem Besuch in&nbsp;Seoul.</p>
<p data-forward-id="luimr6dsb6m">Mit seinem Spott &uuml;ber Macron l&ouml;ste Trump auch heftige Kritik franz&ouml;sischer Politiker aus. "Das ist niveaulos", sagte die Vorsitzende der franz&ouml;sischen Nationalversammlung, Ya&euml;l Braun-Pivet, im Sender <em>France Info</em>. "Es sterben Menschen im Krieg, und wir haben einen (US-)Pr&auml;sidenten, der sich &uuml;ber andere lustig macht", sagte sie.</p>
<p data-forward-id="0ybyxupsigiq">Auch Manuel Bompard von der linkspopulistischen&nbsp;La France insoumise (Unbeugsames Frankreich)&nbsp;sprach dem franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten seine Unterst&uuml;tzung aus. "Sie kennen das Ausma&szlig; meiner Differenzen mit dem Pr&auml;sidenten, aber dass Donald Trump es sich herausnimmt, so &uuml;ber seine Ehefrau zu sprechen, das finde ich absolut inakzeptabel", sagte Bompard dem Sender <em>BFM</em>.</p>
<p data-forward-id="0ybyxupsigiq">Um die Ehe der Macrons ranken sich viele Ger&uuml;chte. Zum Beispiel dass Brigitte in Wahrheit <a href="https://freedert.online/gesellschaft/266555-frankreich-verleumdungsklage-praesidentengattin-endet-mit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Transfrau</a> sei, die als Mann geboren wurde, oder dass Emmanuel tats&auml;chlich <a href="https://freedert.online/europa/269906-macron-und-junge-maenner-russische/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">homosexuell sei</a>. F&uuml;r Diskussionsstoff sorgten auch die Verbindungen der Macrons <a href="https://freedert.online/meinung/269738-steckt-er-selbst-im-sumpf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu p&auml;dophilen K&uuml;nstlern</a>.&nbsp;</p>
<p data-forward-id="0ybyxupsigiq"><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/international/270574-voelliger-unsinn-macron-ueber-meinungsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"V&ouml;lliger Unsinn": Macron &uuml;ber Meinungsfreiheit im Internet</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>NYT: Frankreich, China und Russland blockieren UN-Resolution zur Straße von Hormus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275919-nyt-frankreich-china-und-russland-blockieren-un-resolution/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfd64e48fbef65401d1a59.png" /> Frankreich, China und Russland blockieren im UN-Sicherheitsrat eine Resolution zur Öffnung der Straße von Hormus. Der Entwurf hätte militärische Maßnahmen gegen Iran erlaubt. Die Schifffahrt bleibt eingeschränkt, die Spannungen im Golf verschärfen sich weiter.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Frankreich, China und Russland haben im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf blockiert, der den Einsatz von Gewalt zur &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus erm&ouml;glicht h&auml;tte. Dies berichtet die Zeitung&nbsp;<em>The New York Times</em> unter Berufung auf diplomatische Quellen und einen hochrangigen UN-Vertreter.</p>
<p>Demnach lehnten die drei Staaten insbesondere eine Passage ab, die internationalen Kr&auml;ften den Einsatz "aller notwendigen Mittel" zur Sicherung der freien Schifffahrt erlauben w&uuml;rde. In der Ver&ouml;ffentlichung hei&szlig;t es:</p>

<p><em>"Russland, China und Frankreich haben den Versuch arabischer Staaten, vom Sicherheitsrat eine Genehmigung f&uuml;r milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen gegen Iran zu erhalten, faktisch vereitelt."</em></p>
<p>Der Entwurf ist eine bahrainische Initiative, die von mehreren Staaten des Persischen Golfs unterst&uuml;tzt wurde. Die Abstimmung ist f&uuml;r den 3.&nbsp;April vorgesehen. Der Text wurde bereits mehrfach &uuml;berarbeitet und liegt derzeit in vierter Fassung vor. Uneinigkeit besteht jedoch nicht nur unter den f&uuml;nf st&auml;ndigen Mitgliedern mit Vetorecht, sondern auch unter den nichtst&auml;ndigen Mitgliedern des Gremiums.</p>
<p>Die Stra&szlig;e von Hormus z&auml;hlt zu den wichtigsten Handelsrouten f&uuml;r Energie der Welt. Rund ein F&uuml;nftel der globalen &Ouml;l- und Gaslieferungen passieren diese Meerenge. Seit Beginn der milit&auml;rischen Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran ist der Schiffsverkehr dort jedoch weitgehend zum Erliegen gekommen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund gibt es erste Anzeichen f&uuml;r eine teilweise Wiederaufnahme der Passage. Wie <em>Reuters</em> unter Berufung auf Daten von MarineTraffic berichtet, hat der Containerfrachter Kribi der franz&ouml;sischen Reedereigruppe CMA&nbsp;CGM die Stra&szlig;e von Hormus durchquert.</p>
<p>Demzufolge informierte die Besatzung vor der Passage die iranischen Beh&ouml;rden und wies darauf hin, dass es sich um ein Schiff eines franz&ouml;sischen Unternehmens handelt. Das unter maltesischer Flagge fahrende Schiff bewegt sich derzeit entlang der K&uuml;ste Omans nach S&uuml;den.</p>
<p>Es handelt sich um den ersten bekannten Fall seit dem 1.&nbsp;M&auml;rz, dass ein Schiff eines gro&szlig;en europ&auml;ischen Logistikkonzerns diesen Korridor passiert. Urspr&uuml;nglich war Pointe-Noire in der Republik Kongo als Ziel angegeben. Inzwischen sendet das automatische Identifikationssystem jedoch statt eines Zielhafens die Nachricht: "Eigent&uuml;mer&nbsp;&ndash; Frankreich".</p>

<p>Iran hatte die Stra&szlig;e von Hormus nach Beginn der Milit&auml;roperation der USA und Israels blockiert. Am 25.&nbsp;M&auml;rz erlaubte Teheran die Passage f&uuml;r Schiffe aus befreundeten Staaten, darunter Russland, China, Indien und Pakistan.</p>
<p>Die Blockade hatte erhebliche Auswirkungen auf die Energiem&auml;rkte. In der Europ&auml;ischen Union wurde vor m&ouml;glichen langfristigen St&ouml;rungen gewarnt. Seit Beginn der milit&auml;rischen Eskalation sind die Gaspreise in Europa um mehr als 70&nbsp;Prozent gestiegen.</p>
<p>Parallel dazu beraten westliche Staaten &uuml;ber alternative Wege zur Sicherung der Schifffahrt. Laut <em>Bloomberg</em> diskutieren Verb&uuml;ndete der USA Optionen, die Passage auch ohne direkte Beteiligung Washingtons wiederherzustellen. Experten warnen jedoch, dass milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen die Lage weiter eskalieren k&ouml;nnten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/274957-putin-konflikt-im-nahen-osten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Putin: Konflikt im Nahen Osten schadet globaler Entwicklung mehr als Corona-Krise</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275889-lehre-aus-dem-iran-krieg-moskau-muss-umziehen-am-besten-schon-gestern/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/275889-lehre-aus-dem-iran-krieg-moskau-muss-umziehen-am-besten-schon-gestern/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfb797b480cc50c76de4f9.JPG" /> Mehr als zehn Prozent der russischen Bevölkerung sind im Großraum Moskau konzentriert. Im Fall eines Krieges könnte der Westen sie alle schon mit dem ersten Nuklearschlag vernichten. Aber auch mit konventionellen Waffen ist die russische Hauptstadt zunehmend verwundbar. Höchste Zeit, umzuziehen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Kirill Strelnikow</em></p>
<p>Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges hat in Russland die Debatte &uuml;ber eine Verlagerung russischer Entscheidungszentren und wichtiger wirtschaftlicher Einrichtungen nach Osten&nbsp;&ndash; abseits von abstrakten &Uuml;berlegungen zur "Erschlie&szlig;ung unermesslicher Weiten" und zur "gleichm&auml;&szlig;igen Entwicklung der russischen Regionen"&nbsp;&ndash; an Brisanz und Aktualit&auml;t gewonnen.</p>
<p>Am Freitag wurde bekannt, dass die franz&ouml;sische Regierung im Eilverfahren ein aktualisiertes Gesetz zur Milit&auml;rplanung (Achtung!) verabschieden wird, das die Erfahrungen aus den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten ber&uuml;cksichtigt. Es gibt Hinweise darauf, dass Frankreich sich auf die Herstellung einer gro&szlig;en Anzahl von Angriffsdrohnen konzentrieren wird, die das russische Luftabwehrsystem &uuml;berw&auml;ltigen und der NATO die Luft&uuml;berlegenheit sichern sollen, woraufhin die franz&ouml;sischen Luftstreitkr&auml;fte die "M&ouml;glichkeit erhalten, ihren Vorteil einzusetzen" (d.&nbsp;h. unter anderem Atomwaffen).</p>

<p>Es besteht kein Zweifel daran, dass derzeit auch die &uuml;brigen NATO-Staaten entsprechende &Auml;nderungen an ihren Milit&auml;rdoktrinen vornehmen.</p>
<p>Man muss sich bewusst machen, dass die westlichen Hauptst&auml;dte&nbsp;&ndash; trotz der unz&auml;hligen wohlwollenden Ver&ouml;ffentlichungen, wonach "Iran siegt"&nbsp;&ndash; die Operation Israels und der USA gegen Iran als erfolgreich betrachten! Und sie haben drei f&uuml;r sie wichtige Schlussfolgerungen gezogen, auch wenn keineswegs sicher ist, dass es die richtigen sind.</p>
<p>Die erste Schlussfolgerung: Ein massiver &Uuml;berraschungsschlag mit hochpr&auml;zisen Waffen zur Neutralisierung der Luftabwehr, zur Zerst&ouml;rung kritischer Objekte (einschlie&szlig;lich des Nukleararsenals) und zur Enthauptung der milit&auml;risch-politischen F&uuml;hrung selbst eines gro&szlig;en Landes ist m&ouml;glich.</p>
<p>Die zweite Schlussfolgerung: Mit ausreichendem Aufwand lassen sich absolut alle Objekte, die sich auf der Erde befinden, dem Erdboden gleichmachen. Insbesondere, wenn sie dicht beieinanderliegen.</p>
<p>Die dritte Schlussfolgerung: Angesichts der tats&auml;chlichen Wirksamkeit der hochmodernen westlichen Luftabwehr mit ihren "goldenen, silbernen und diamantenen Kuppeln", durch die nach einer massiven Drohnenattacke sogar veraltete iranische Raketen durchbrechen, kann auch die russische Luftabwehr mit &auml;hnlichen Eigenschaften in einem solchen Szenario &uuml;berlastet und &uuml;berw&auml;ltigt werden.</p>
<p>Bereits im Jahr 2008 ver&ouml;ffentlichte der US-Thinktank Stratfor einen &auml;u&szlig;erst interessanten Bericht mit dem Titel "Die Geopolitik Russlands: Die ewige Bedrohung". Im Bericht wird Schritt f&uuml;r Schritt dargelegt, dass das Lebenszentrum Russlands (Moskau) objektiv "unverteidigbar" ist, da es im Westen weder &uuml;ber nat&uuml;rliche Barrieren noch &uuml;ber einen ausreichenden "territorialen Puffer" verf&uuml;gt. Die Geschichte hat dies mehrfach gezeigt, und unsere Vorfahren mussten viel Blut vergie&szlig;en, um die Hauptstadt zu verteidigen.</p>

<p>Im Stratfor-Papier wird behauptet, dass gerade deshalb die Geschichte Russlands eine endlose Abfolge von Abwehrk&auml;mpfen gegen ausl&auml;ndische Invasionen sei. Erstaunlicherweise wird in diesem feindseligen Bericht die einzig vern&uuml;nftige L&ouml;sung vorgeschlagen&nbsp;&ndash; "nach Norden und Osten zu ziehen, um eine durch den Ural gesch&uuml;tzte Festung zu errichten, damit selbst im ung&uuml;nstigsten Fall (zum Beispiel dem Fall Moskaus) immer noch ein Russland existiert, von dem aus man wieder aufleben kann".</p>
<p>Das ist in doppelter Hinsicht interessant, da solche Ideen in Russland selbst schon seit geraumer Zeit existieren. So forderten beispielsweise sowohl der gro&szlig;e Wissenschaftler Dmitri Mendelejew als auch der herausragende Milit&auml;rgeograf und Forscher Peter Semjonow-Tjan-Schanski, ein "neues Zentrum Russlands" zu finden.</p>
<p>Sowohl die Kampfhandlungen in der Ukraine als auch der Krieg in Iran haben uns ein mehr als besorgniserregendes Bild vor Augen gef&uuml;hrt: Die technologische Revolution (Drohnen, hochpr&auml;zise und Hyperschallwaffen, Roboter, KI und so weiter) hat dazu gef&uuml;hrt, dass ein kriegf&uuml;hrendes Land heute schlichtweg keine Heimatfront und auch keine Zeit mehr hat, um etwas dorthin zu verlegen, wie es w&auml;hrend des Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieges der Fall war.</p>
<p>Wie <em>Forbes</em> 2016 schrieb, lag die Grenze Russlands infolge des Zusammenbruchs der UdSSR und des Vormarsches der NATO nach Osten "sehr lange nicht mehr so nah an Moskau wie heute". Die Zeitschrift hob zudem hervor, dass sich der Gro&szlig;teil der russischen Bev&ouml;lkerung Russlands ist entlang der westlichen Grenze zu Europa und der s&uuml;dlichen Grenze zum Kaukasus konzentriert, auch die wichtigsten Industriekapazit&auml;ten und das Logistiknetzwerk des Landes sind es.</p>
<p>Wie die Publikation <em>Geopolitical Futures</em> feststellt, "macht die geopolitische Lage Russlands das Land historisch gesehen anf&auml;llig f&uuml;r Angriffe aus dem Westen, und gerade die Tiefe des Territoriums war das wichtigste Instrument zum &Uuml;berleben: W&auml;hrend des Kalten Krieges lag St.&nbsp;Petersburg etwa 1.000&nbsp;Meilen und Moskau 1.300&nbsp;Meilen von den NATO-Streitkr&auml;ften entfernt, w&auml;hrend sich diese Entfernungen heute auf etwa 100 bzw. 500&nbsp;Meilen verk&uuml;rzt haben."</p>
<p>Die Flugzeit von NATO-Raketen nach Moskau wird derzeit in Minuten berechnet, nach St.&nbsp;Petersburg sogar noch weniger.</p>

<p>Doch auch das ist noch nicht alles. Angesichts der M&ouml;glichkeiten der modernen Satelliten- und elektronischen Aufkl&auml;rung kann sich derzeit kein Objekt (und nicht einmal eine einzelne Person) auf der Erdoberfl&auml;che in v&ouml;lliger Sicherheit befinden.</p>
<p>Experten zufolge besteht der einzige Ausweg darin, sich zu &uuml;ber das ganze Land zu verstreuen, sich in den Boden einzugraben und sich in Felsen einzunisten, wie es Iran getan hat.</p>
<p>Nach Angaben westlicher Geheimdienste hat Iran rechtzeitig mindestens 27 unterirdische "Raketenst&auml;dte" mit einem geschlossenen Versorgungs- und Produktionszyklus errichtet, die sich in einer Tiefe von bis zu 500&nbsp;Metern befinden und f&uuml;r konventionelle Waffen unzug&auml;nglich sind. Die St&auml;dte selbst sind dezentralisiert und erstrecken sich &uuml;ber Dutzende von Kilometern unter der Erde. Experten weisen darauf hin, dass der einzige Grund, warum Iran noch nicht gebrochen ist und erfolgreich Widerstand leistet, darin liegt, dass er sich unter die Erde zur&uuml;ckgezogen hat.</p>
<p>Niemand will die Einzigartigkeit der russischen Waffensysteme und das K&ouml;nnen unserer Luftabwehrspezialisten leugnen. Dennoch ist es so, dass wir eine ung&uuml;nstige Geografie geerbt haben, die in vielen F&auml;llen alles entscheidet. Das Offensichtliche zu leugnen, ist zumindest unklug.</p>
<p>Wir haben kein Recht, die grausamsten Lektionen der Vergangenheit zu wiederholen, und m&uuml;ssen alles tun, um zumindest die realen Bedrohungen und Herausforderungen, denen Russland derzeit gegen&uuml;bersteht, drastisch zu verringern.</p>
<p>In diesem Zusammenhang ist es angesichts der ganzen Komplexit&auml;t und Brisanz der aktuellen Weltlage sinnvoll, selbst solche zuvor als extrem geltenden Themen wie die Verlegung der Hauptstadt ganz sachlich und ernsthaft zu diskutieren.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260403/iran-2084868062.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Originalartikel ist am 3.&nbsp;April 2026 auf ria.ru erschienen</em>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/173604-wagner-marsch-auf-moskau-zeigt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Wagner-Marsch auf Moskau zeigt, warum Russland die NATO in der Ukraine nicht dulden kann</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schwedische Küstenwache kapert erneut einen Tanker</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275929-schwedische-kuestenwache-kapert-erneut-einen-tanker/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfed54b480cc07d46f8773.jpg" /> Schweden hat erneut einen Öltanker, der aus einem russischen Hafen unterwegs war, in der Ostsee gestoppt und festgesetzt. Der Vorwand diesmal: Eine angebliche Ölverschmutzung östlich der Insel Gotland. Es handelt sich um den EU-Sanktionierten Tanker Flora 1 unter der Flagge von Sierra Leone.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die schwedische K&uuml;stenwache hat am Freitag den unter der Flagge Sierra Leones fahrenden Tanker Flora&nbsp;1 gekapert und durchsucht. Der Tanker war aus dem nahe Sankt Petersburg liegenden russischen Hafen Primorsk unterwegs.</p>
<p>Nach anderslautenden Angaben auf der Seite vesselfinder.com war das 2005 gebaute Schiff dagegen unter der Flagge Kameruns aus dem russischen Ust-Luga nach Santos in Brasilien unterwegs.&nbsp;</p>

<p>Schweden beschuldigt die 24-k&ouml;pfige Besatzung, f&uuml;r eine "gro&szlig;fl&auml;chige Mineral&ouml;lverschmutzung" in der Ostsee &ouml;stlich von Gotland verantwortlich zu sein. Das ausgelaufene &Ouml;l werde voraussichtlich nicht die K&uuml;ste erreichen, hie&szlig; es von schwedischen Beh&ouml;rden.&nbsp;Der schwedische Minister f&uuml;r Zivilschutz Carl-Oskar Bohlin erkl&auml;rte auf der Kurznachrichtenplattform X, die Regierung nehme den Vorfall ernst, auch wenn es sich diesmal nicht um eine gr&ouml;&szlig;ere &Ouml;lpest handele. Eine unabh&auml;ngige Best&auml;tigung f&uuml;r die behauptete Verschmutzung gibt es nicht.</p>
<p>Bei der Untersuchung habe sich herausgestellt, dass die Flora&nbsp;1 auf der Sanktionsliste der Europ&auml;ischen Union stehe, teilte die K&uuml;stenwache mit. Der Tanker wurde den Angaben zufolge an einen Ankerplatz vor Ystad gebracht.</p>
<p>Zuletzt hatte Schweden Mitte M&auml;rz den Tanker Sea Owl I festgesetzt &ndash; der russische Kapit&auml;n stand im Verdacht, gef&auml;lschte Dokumente verwendet zu haben. Zuvor hatte eine schwedische Spezialeinheit den Frachter Caffa abgefangen.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/275458-wenn-piraterie-in-ostsee-gleich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn die Piraterie in der Ostsee gleich doppelt kriminell wird</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bericht: Nur die Hälfte der iranischen Raketenwerfer und Drohnen zerstört</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/275900-bericht-nur-die-haelfte-der-iranischen-raketenwerfer-und-drohnen-zerstoert/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfca9bb480cc08ac56986c.jpg" /> Laut Medienberichten gehen US-Geheimdienste davon aus, dass deutlich weniger iranische Raketenstartsysteme zerstört wurden als von US-Regierungsvertretern offiziell behauptet. Zudem soll Iran einen Großteil seines Arsenals an Kurzstrecken-Marschflugkörpern entlang der Küste weiterhin stationiert haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Etwa die H&auml;lfte der iranischen Raketenwerfer und Kamikaze-Drohnen ist trotz einmonatiger US-israelischer Angriffe noch intakt, berichtet <em>CNN</em> unter Berufung auf eine Einsch&auml;tzung des US-Milit&auml;rgeheimdienstes.</p>
<p>Der am Freitag ver&ouml;ffentlichte Bericht besagt, dass Iran weiterhin &uuml;ber ein betr&auml;chtliches Raketenarsenal verf&uuml;gt. Drei Quellen, die mit geheimdienstlichen Informationen vertraut sind, best&auml;tigen dies. Fr&uuml;here Berichte von <em>Reuters</em>&nbsp;hatten ebenfalls darauf hingedeutet, dass Teherans F&auml;higkeiten m&ouml;glicherweise weniger stark beeintr&auml;chtigt sind als von US-Regierungsvertretern &ouml;ffentlich behauptet.</p>

<p><em>CNN</em> berichtete, dass einige iranische Waffen derzeit unzug&auml;nglich sein k&ouml;nnten, da US-amerikanische und israelische Angriffe die Eing&auml;nge eines Tunnelsystems getroffen h&auml;tten, das Teheran zur Tarnung dieser Waffen vor Bombenangriffen errichtet hatte.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus wird angenommen, dass Iran einen Gro&szlig;teil seines Arsenals an Kurzstrecken-Marschflugk&ouml;rpern entlang der K&uuml;ste weiterhin stationiert hat. Laut dem Bericht verf&uuml;gt Iran au&szlig;erdem &uuml;ber "Hunderte, wenn nicht Tausende" kleiner Schiffe und Wasserdrohnen, die gegen Schiffe in der Stra&szlig;e von Hormus eingesetzt werden k&ouml;nnten. Iran hat die Durchfahrt nicht autorisierter Schiffe an diesem Engpass effektiv eingeschr&auml;nkt. Dies ist Teil einer umfassenderen Strategie, den wirtschaftlichen Druck auf die Verb&uuml;ndeten der USA und die globalen M&auml;rkte zu erh&ouml;hen.</p>
<p>Laut <em>CNN</em> standen diese maritimen Ressourcen nicht im Mittelpunkt der US-Operationen, die sich auf Systeme mit gr&ouml;&szlig;erer Reichweite konzentrierten, die Israel und die Golfstaaten bedrohen k&ouml;nnen.</p>
<p>In einem&nbsp;<em>Reuters</em>-Bericht wurden vergangene Woche US-Geheimdienste zitiert, die angaben, dass nur etwa ein Drittel der iranischen Langstreckenraketen und Drohnen nachweislich zerst&ouml;rt worden seien. Israelische Milit&auml;rs sch&auml;tzten hingegen, dass 70&nbsp;Prozent der iranischen Startkapazit&auml;t "neutralisiert" worden seien.</p>

<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump und hochrangige Pentagon-Beamte, darunter Kriegsminister Pete Hegseth, behaupten weiterhin, die Operation Epic Fury sei ein bedeutender Erfolg. Die Anzahl der Starts iranischer Langstreckenraketen sei seit Beginn der Operation Ende Februar um 90&nbsp;Prozent gesunken.</p>
<p>Auf Nachfrage zu den Geheimdiensterkenntnissen erkl&auml;rte die Sprecherin des Wei&szlig;en Hauses Anna Kelly&nbsp;<em>CNN</em>: "Anonyme Quellen wollen Pr&auml;sident Trump unbedingt angreifen" und die Erfolge der Operation infrage stellen.</p>
<p>Im Pentagon herrschen offenbar erhebliche interne Streitigkeiten. Am Donnerstag berichteten mehrere Medien, dass Hegseth mehrere hochrangige Gener&auml;le entlassen habe, darunter den Generalstabschef der Armee Randy George. Eine &auml;hnliche Umstrukturierung hatte es bereits im Februar gegeben, kurz bevor die USA und Israel Angriffe gegen Iran starteten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/nordamerika/275866-us-kriegsminister-hegseth-entlaesst-generalstabschef/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Kriegsminister Hegseth entl&auml;sst Generalstabschef der Armee und feuert zwei weitere Gener&auml;le</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Rekrutierungsoffizier in der Westukraine getötet (VIDEO)</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275854-rekrutierungsoffizier-in-westukraine-getoetet-video/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf80e5b480cc527a63606f.jpg" /> Ein Rekrutierungsbeamter wurde am Donnerstagnachmittag in Lwow in den Hals gestochen. Er erlag später seinen Verletzungen. Die westukrainische Stadt ist eine Hochburg nationalistischer Parteien. Die Zustimmung zum Krieg gegen Russland gilt dort als besonders hoch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein ukrainischer Rekrutierungsoffizier wurde am Donnerstag in Lwow erstochen, wie die nationale Polizei mitteilte.</p>
<p>Die westukrainische Stadt gilt als Hochburg des ukrainischen Nationalismus und war historisch gesehen eine Keimst&auml;tte der radikalsten Parteien des Landes, in denen die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Krieg gegen Russland als besonders hoch eingesch&auml;tzt wird.</p>

<p>Der Offizier der ukrainischen territorialen Rekrutierungszentren (TCC), die die Wehrpflichtkampagne des Landes beaufsichtigen, wurde gegen 14:15 Uhr in den Hals getroffen, teilte die Polizei in einer Erkl&auml;rung auf Telegram mit.</p>
<p>Er erlag sp&auml;ter im Krankenhaus seinen Verletzungen.</p>
<p>Ein ukrainischer Zollbeamter wurde wenige Stunden sp&auml;ter wegen des Verdachts der T&ouml;tung festgenommen, gaben die Ermittler bekannt.</p>
<p>Videos vom Tatort, die in den sozialen Medien kursieren, zeigen einen Mann, der regungslos auf dem R&uuml;cksitz eines Lieferwagens liegt, w&auml;hrend zwei Sanit&auml;ter versuchen, ihn zu reanimieren.</p>
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        //Функция пробегает по всем плеерам jwplayer, кроме переданного, и ставит их на паузу
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        </div>
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<p>Im vergangenen Jahr wurde der ehemalige ukrainische Parlamentspr&auml;sident und Neonazi-Abgeordnete Andrei Parubij im Zentrum von Lwow <a href="https://freedert.online/europa/254677-ehemaliger-rada-sprecher-in-lwow/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erschossen</a>. Er spielte eine aktive Rolle beim vom Westen unterst&uuml;tzten Putsch in Kiew im Jahr 2014 und war mutma&szlig;lich auch verantwortlich f&uuml;r die Niederschlagung der darauffolgenden Proteste gegen die neue nationalistische Regierung sowie f&uuml;r die Anordnung von Angriffen auf Milizen in der Ostukraine in der Anfangsphase des aktuellen Konflikts.</p>

<p>Der Mann, der den Mord gestand, <a href="https://freedert.online/international/254939-rache-an-ukrainischer-macht-verdaechtiger-parubij-mord/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gab an</a>, Parubij&nbsp;aus "pers&ouml;nlicher Rache" gegen die Kiewer Machthaber get&ouml;tet zu haben.</p>
<p>Die Ukraine hat ihre gewaltsame und chaotische Mobilisierungskampagne in den letzten Jahren kontinuierlich versch&auml;rft, um die Verluste auf dem Schlachtfeld auszugleichen, was zu wachsender Unzufriedenheit in der Bev&ouml;lkerung gef&uuml;hrt hat. Hunderte von Videos, die online kursieren, zeigen, wie Angeh&ouml;rige der TCC M&auml;nner auf offener Stra&szlig;e brutal aus Fahrzeugen und H&auml;usern zerren und schlagen und dabei oft mit eingreifenden Umstehenden zu k&auml;mpfen haben.</p>
<p>Derzeit seien <a href="https://freedert.online/europa/273192-rada-abgeordneter-weniger-als-10/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nur etwa 8 bis 10 Prozent</a> der Rekruten freiwillig in den ukrainischen Streitkr&auml;ften, sagte der Abgeordnete und Mitglied des Nationalen Sicherheitsausschusses des ukrainischen Parlaments, Wadim Iwtschenko, in einem Interview im vergangenen Monat.</p>
<p>Moskau bezeichnet den Konflikt seit jeher als einen von der NATO gef&uuml;hrten Stellvertreterkrieg und wirft der Regierung in Kiew und ihren westlichen Unterst&uuml;tzern vor, bis zum letzten Ukrainer k&auml;mpfen zu wollen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/europa/274250-millionen-entziehen-sich-wehrdienst-kiew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Millionen entziehen sich dem Wehrdienst: Kiew sucht nach neuen Methoden</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Streit um Wehrpflicht: Ex-Major und Friedensaktivist Pfaff aus Schuldebatte geworfen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275852-debatte-um-wehrdienst-ex-major-und-friedensaktivist-florian-pfaff-schule-geworfen/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfb326b480cc50c663ab11.jpg" /> Eigentlich hätte Florian D. Pfaff, Friedensaktivist und ehemaliger Major der Bundeswehr, auf einer Schulveranstaltung als Gegenpart zu einem Jugendoffizier sprechen sollen. Aber daraus wurde nichts. Ein Lehrer unterbrach seinen Vortrag und wies ihm die Tür.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige Bundeswehroffizier, Sprecher des <a href="https://kritischesoldaten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Darmst&auml;dter Signals</a> f&uuml;r kritische Soldaten sowie Aktivist der Friedensinitiative Rosenheim <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/270270-bundeswehrmajor-a-d-aufruestung-und-die-russische-bedrohung-als-fragwuerdige-grundlage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Florian D. Pfaff</a> ist f&uuml;r seine&nbsp;&auml;u&szlig;erst kritische Position in puncto NATO bekannt. Jenes Milit&auml;rb&uuml;ndnis bewertet er seit der Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 als "Verbrecherorganisation". Er selbst begehrte 2003 gegen den Irakkrieg auf und verweigerte einen Befehl, um sich nicht an diesem Krieg beteiligen zu m&uuml;ssen.</p>
<p>Gerne wird Pfaff zu&nbsp;Diskussionen eingeladen, auch an Schulen, ob allein oder als Antagonist zu einem Vertreter der Bundeswehr. So war es auch am 19. M&auml;rz im th&uuml;ringischen Apolda geplant. Am dortigen Gymnasium sollten Hauptmann Benjamin Bartels und Major a.&nbsp;D. Florian D. Pfaff vor Sch&uuml;lern der oberen Klassen jeweils ihren Standpunkt vertreten. Anschlie&szlig;end wollte man in einer 45-min&uuml;tigen Diskussion auch die Sch&uuml;ler zu Wort kommen lassen.</p>

<p>Im ersten Durchgang, mit den zehnten und zw&ouml;lften Klassen, ging auch alles glatt. Trotz teilweise entgegengesetzter Positionen verlief die Diskussion auf zivilisierte Weise. Das geht aus einer von Pfaff verfassten Zusammenfassung, die <em>RT&nbsp;DE</em> vorliegt, hervor. Doch bei der mit den elften Klassen durchgef&uuml;hrten Veranstaltung kam es zum Eklat, den Florian D. Pfaff ausf&uuml;hrlich in einem YouTube-Interview mit Robert Stein und Frank H&ouml;fer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QpWFQwRvkZY&amp;t=2643s" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schildert</a>.</p>
<p>Demzufolge argumentierte Hauptmann Bartels damit, dass die Bundesrepublik Deutschland wert sei, milit&auml;risch verteidigt zu werden, weil dort hundertprozentige Meinungsfreiheit herrsche. Dies wollte Pfaff nicht unwidersprochen stehen lassen und verwies darauf, dass Kritiker in der BRD durchaus ausgegrenzt w&uuml;rden, ja sogar illegale Sanktionierung zu gew&auml;rtigen h&auml;tten.</p>
<p>Pfaff hatte mit seinem Vortrag noch gar nicht richtig angefangen, als der Stufenleiter der elften Klassen nach vorne st&uuml;rmte, Pfaffs Laptop zuklappte und ihm Hausverbot erteilte. Dabei soll der P&auml;dagoge den ehemaligen Major einen L&uuml;gner gehei&szlig;en haben und ihm unterstellt haben, die Sch&uuml;ler beeinflussen zu wollen.</p>
<p>Eine Diskussion mit dem aufgebrachten Lehrer war nicht m&ouml;glich, Pfaff musste gehen. Auf Zureden und Bitten um Nachweise f&uuml;r die vorgeworfenen L&uuml;gen sagte er Lehrer, er wolle mit Pfaff nicht sprechen. Mit einigen Sch&uuml;lern konnte Pfaff noch au&szlig;erhalb der Schule diskutieren. Andere Sch&uuml;ler schrieben ihm per E-Mail. Viele Jugendliche zeigten sich entsetzt &uuml;ber den br&uuml;sken Abbruch der Veranstaltung und nannten die Vorgehensweise ihres Lehrers undemokratisch.&nbsp;</p>
<p>Nicht nur Pfaffs Rausschmiss, auch die Bitte der Sch&uuml;ler, ihre &Auml;u&szlig;erungen nur anonym weiterzugeben, werfen ein d&uuml;steres Licht auf das Meinungsklima in der Apoldaer Schule. Auch aus dem Kreis der Eltern bekam Pfaff Zuschriften. Und auch hier kommt wieder die Angst zum Vorschein, die jungen Leute k&ouml;nnten aufgrund ihrer Meinungs&auml;u&szlig;erung zugunsten eines Rederechts f&uuml;r Pfaff Repressalien erleiden&nbsp;&ndash; Repressalien vonseiten einer Lehrerschaft, die eigentlich dazu da ist, bei ihren Sch&uuml;lern die Entwicklung einer eigenen Meinung und deren Formulierung zu f&ouml;rdern. Pfaff zieht folgendes Fazit:</p>
<blockquote>
<p><em>"Anhand der Reaktionen besteht die Hoffnung, dass die junge Generation durchaus in der Lage ist, sich eigene Gedanken zu machen. Somit war diese Veranstaltung f&uuml;r die direkt Betroffenen zwar ein tiefer Schlag f&uuml;r ihr Engagement, aber ein wichtiges Lehrst&uuml;ck f&uuml;r die Demokratie."</em></p>
</blockquote>
<p>Besonders bizarr: Der Stufenleiter soll beim Vorgehen gegen Pfaff mit dem "Beutelsbacher Konsens" argumentiert haben. Diese bildungspolitische Richtlinie umfasst unter anderem das "&Uuml;berw&auml;ltigungsverbot", das verhindern soll, dass Lehrer den Sch&uuml;lern ihre eigene Meinung aufzwingen. Die Behandlung kontroverser Themen unter Einbeziehung unterschiedlicher Standpunkte im Unterricht ist demnach ausdr&uuml;cklich erw&uuml;nscht, ja sogar geboten. Zumindest in der Theorie, wie der Apoldaer Fall zeigt. Welchen Eindruck der Eklat auf die Sch&uuml;ler machte, belegen ihre R&uuml;ckmeldungen an den Ex-Offizier.</p>
<p>Ein Sch&uuml;ler erz&auml;hlte etwa, viele seiner Mitsch&uuml;ler f&auml;nden es ebenfalls traurig, dass es nicht zur Diskussion kommen konnte, und seien entt&auml;uscht &uuml;ber die Schule. Es werde immer betont, dass das Anh&ouml;ren und Diskutieren kontroverser Meinungen wichtig sei, doch&nbsp;genau das habe die Schule in dieser Situation verhindert. Ein anderer Sch&uuml;ler schrieb:</p>
<blockquote>
<p><em>"Sobald man versucht, Meinungen zu verbieten oder als falsch darzustellen, ist das&nbsp;keine Demokratie mehr. Es gibt keine richtigen und falschen Meinungen."&nbsp;</em></p>
</blockquote>
<p>Die Tatsache, dass sich das Gymnasium bisher noch nicht bei seinem hinauskomplimentierten Gast entschuldigt hat, l&auml;sst sich nur dahingehend deuten, dass Direktorat und Lehrerkollegium das Verhalten ihres rabiaten Kollegen guthei&szlig;en.</p>
<p>Dabei w&auml;re es gerade in der heutigen Zeit, wo die Jugendoffiziere der Bundeswehr vermehrt im Klassenraum auftreten, f&uuml;r die Sch&uuml;ler wichtig, auch eine Gegenstimme zu vernehmen. Sonst kommt es zu wie in einer Reportage der <em>Welt</em>&nbsp;<a href="https://www.welt.de/regionales/hamburg/plus69c4f044fa06d6fca9f44f3a/bundeswehr-in-schulen-als-der-soldat-fragt-ob-sich-alle-von-russland-bedroht-fuehlen-herrscht-stille-im-kursraum.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geschilderten</a> Szenen. Dort fragt der Jugendoffizier die Klasse ab, ob sie sich von Russland bedroht f&uuml;hle. Einzelne stimmen zu, die Mehrheit schweigt. Der Bundeswehroffizier wertet das als Zustimmung. So bleibt das von den Machthabern verbreitete Narrativ von der russischen Bedrohung unwidersprochen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/inland/272216-schulstreiker-leben-in-frieden-kann/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulstreiker: "Leben in Frieden kann nur gegen die Bundesregierung durchgesetzt werden!"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Leserbriefe an RT DE: &quot;Deutschland, Russland und Europa gehören zusammen&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/191621-leserbriefe-an-rt-de/]]></link>
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        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>M&ouml;chten Sie uns schreiben?&nbsp;Hier geht es direkt zum&nbsp;<a href="https://freedert.online/leserpost/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eingabeformular f&uuml;r einen Leserbrief</a>.</em></strong></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Artemis 2: Warum kehren die USA zum Mond zurück?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275881-artemis-2-warum-kehren-usa/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfb32648fbef7740003360.jpg" /> Nach über 50 Jahren fliegen Menschen erstmals wieder zum Mond. Die historische NASA-Mission Artemis 2 ereignet sich inmitten eines neuen Weltraumwettlaufs, bei dem es neben Prestige auch um militärische und wirtschaftliche Interessen geht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die NASA hat am Mittwoch ihren ersten bemannten Mondflug seit &uuml;ber 50 Jahren gestartet: Die Mission Artemis 2 begann mit dem Start vom Kennedy Space Center in Florida. Sie markiert den Beginn eines neuen Zeitalters des Wettlaufs im Weltraum.</p>
<p><strong>Was ist Artemis 2?</strong></p>
<p>Artemis 2 ist die zweite Mission des Artemis-Programms der NASA. Ziel des Programms ist es, 2028 Menschen auf dem Mond zu landen und in den 2030er-Jahren eine permanente Mondbasis zu errichten. Artemis 2 ist die erste bemannte Mission des Programms und findet vier Jahre nach Artemis 1 statt &ndash; einer unbemannten Mission, die die von Lockheed Martin gebaute Orion-Kapsel testete.</p>
<p><strong>Wer fliegt mit Artemis 2?</strong></p>
<p>Im Rahmen der Artemis-2-Mission werden die US-amerikanischen Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch&nbsp;zusammen mit dem Kanadier Jeremy Hansen die Erde umkreisen, den Mond umrunden und anschlie&szlig;end mit einer Rekord-Wiedereintrittsgeschwindigkeit von 40.000 km/h zur Erde zur&uuml;ckkehren. Koch ist die Frau mit dem bislang l&auml;ngsten Weltraumaufenthalt, nachdem sie insgesamt 328 Tage auf der Internationalen Raumstation ISS verbracht hat.&nbsp;</p>
    
    
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<p>W&auml;hrend der Mission wird die Crew die gr&ouml;&szlig;te Entfernung zur Erde erreichen, die je ein Mensch zur&uuml;ckgelegt hat &ndash; ein neuer Rekord, der die bisherige Bestmarke von 400.171 Kilometern, aufgestellt von Apollo 13 im Jahr 1970, &uuml;bertrifft.</p>
<p><strong>Lief der Start von Artemis 2 ohne Komplikationen?</strong></p>
<p>Eine NASA-Rakete des Space Launch System (SLS) hob am Mittwoch um 18:35 Uhr ab und beschleunigte das Orion-Raumschiff innerhalb von acht Minuten auf rund 27.360 Kilometer pro Stunde. Ein technischer Fehler im Flugabbruchsystem (FTS) der Rakete drohte, den Start zu verz&ouml;gern, doch NASA-Techniker konnten das Problem eine Stunde vor dem geplanten Start beheben.</p>
    
    
    
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<p>Das FTS-System erm&ouml;glicht es den Flugingenieuren, die Selbstzerst&ouml;rung der Rakete auszul&ouml;sen, falls diese vom Kurs abweicht und Menschenleben am Boden gef&auml;hrdet.</p>

<p><strong>Wann erreicht Artemis 2 den Mond?</strong></p>
<p>Das Raumschiff verbrachte 24 Stunden in einer hohen Erdumlaufbahn &ndash; rund 74.000 Kilometer &uuml;ber der Erdoberfl&auml;che &ndash; und f&uuml;hrte Systemtests durch, bevor die Triebwerke von Orion am Donnerstagabend z&uuml;ndeten und das Raumschiff auf Kurs zum Mond brachten. Damit haben die Astronauten der Artemis-2-Mission als erste Menschen seit mehr als 50 Jahren die Erdumlaufbahn verlassen.</p>
<p>Orion tritt am Montag in die Gravitationssph&auml;re des Mondes ein und beginnt noch am selben Tag seinen Vorbeiflug. In dieser Phase der Mission werden mit der Artemis-2-Besatzung die ersten Menschen die R&uuml;ckseite des Mondes sehen, die der Erde stets abgewandt ist. Die Schwerkraft des Mondes schleudert Orion dann direkt zur&uuml;ck zur Erde, und nach dem Wiedereintritt trennt sich die Besatzungskapsel vom Raumschiff und landet am Freitag, den 10. April, per Fallschirm im Pazifischen Ozean.</p>
    
    
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<p><strong>Warum kehrt die NASA jetzt zum Mond zur&uuml;ck?</strong></p>
<p>Artemis 2 ist seit Apollo 17 die erste bemannte Mondmission der NASA, bei der die Astronauten Gene Cernan und Harrison Schmitt den Mond betraten. Die Apollo-Missionen fanden auf dem H&ouml;hepunkt des Kalten Krieges statt. Die USA investierten in den 1960er-Jahren vier Prozent ihres Bundeshaushalts in die NASA, um fr&uuml;her als die UdSSR auf dem Mond zu landen. Nach der ersten erfolgreichen Mondlandung 1969 schrumpfte das Budget der NASA jedoch aufgrund schwindenden &ouml;ffentlichen Interesses und wirtschaftlicher Turbulenzen.</p>
<p><strong>Welche Katastrophen haben das Raumfahrtprogramm der NASA heimgesucht?</strong></p>
<p>Nach der Mondlandung 1969 wurde&nbsp;das US-Raumfahrtprogramm von einer Reihe von Trag&ouml;dien geschw&auml;cht. Die Raumf&auml;hre Challenger der NASA zerbrach im Januar 1986 weniger als zwei Minuten nach dem Start ihres zehnten Fluges, wobei alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. Die Katastrophe wurde live auf <em>CNN</em> &uuml;bertragen: Bilder des in der Luft explodierenden Flugobjekts in einem Feuerball und die Stille in der Missionskontrolle wurden von Millionen Amerikanern miterlebt.</p>
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    </div>


<p>Eine Untersuchung ergab, dass fehlerhafte Gummi-Abdichtungsringe dazu gef&uuml;hrt hatten, dass die Raketenstufe der Challenger hei&szlig;e Gase verlor, die den restlichen Treibstoff entz&uuml;ndeten.</p>
<p>Im Jahr 2003 ereignete sich erneut eine Trag&ouml;die, als die Raumf&auml;hre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosph&auml;re auseinanderbrach und alle sieben Astronauten an Bord ums Leben kamen. Das Schicksal der Columbia wurde bereits beim Start besiegelt, als sich ein St&uuml;ck Isolierschaum l&ouml;ste und die Hitzeschutzkacheln an den Tragfl&auml;chen durchstach. Dieser Schaden f&uuml;hrte dazu, dass die Tragfl&auml;che beim Wiedereintritt in die Erdatmosph&auml;re auseinanderbrach.</p>

<p><strong>Wer hat das US-Mondmissionsprogramm wieder aufgenommen?</strong></p>
<p>Pr&auml;sident Donald Trump belebte 2017 die US-amerikanischen Mondambitionen neu, als er die weltraumpolitische Richtlinie 1 unterzeichnete. Diese begr&uuml;ndete das Artemis-Programm und erkl&auml;rte, dass "die Vereinigten Staaten die R&uuml;ckkehr von Menschen zum Mond zur langfristigen Erforschung und Nutzung anf&uuml;hren werden". Pr&auml;sident Joe Biden f&uuml;hrte das Artemis-Programm fort, und nach seiner R&uuml;ckkehr ins Wei&szlig;e Haus im vergangenen Jahr pr&auml;sentierte Trump eine Reihe neuer Weltraumziele, darunter die Entwicklung eines weltraumgest&uuml;tzten Raketenabwehrsystems, den Ersatz der Internationalen Raumstation und den Bau von Kernreaktoren auf dem Mond.</p>
<p>Eine von Trump im vergangenen Dezember unterzeichnete Durchf&uuml;hrungsverordnung (executive order) erkl&auml;rte, dass die "&Uuml;berlegenheit im Weltraum ein Ma&szlig; f&uuml;r nationale Vision und Willenskraft ist". Trump bekr&auml;ftigte diese Aussage nach dem erfolgreichen Start von Artemis 2 und schrieb in den sozialen Medien: "Wir gewinnen im Weltraum, auf der Erde und wo immer m&ouml;glich &ndash; wirtschaftlich, milit&auml;risch und jetzt auch jenseits der Sterne."</p>
    
    
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<p><strong>Wurde das Artemis-Programm verz&ouml;gert?</strong></p>
<p>Das Artemis-Programm ist von Verz&ouml;gerungen und Kosten&uuml;berschreitungen geplagt. Die Artemis-1-Mission &ndash; bevor sie von Trump so benannt wurde &ndash; sollte urspr&uuml;nglich 2016 stattfinden, dann wurde der Termin auf 2021 und schlie&szlig;lich auf 2022 verschoben. Als Trump die Pl&auml;ne zur R&uuml;ckkehr von Menschen zum Mond vorstellte, setzte er zun&auml;chst das Jahr 2024 als Landetermin fest, der sich inzwischen auf 2028 verschoben hat.</p>

<p>Die Entwicklung der SLS-Rakete und des Orion-Raumschiffs hat zusammen mehr als 44 Milliarden US-Dollar gekostet. Im vergangenen Jahr lag das SLS-Projekt sechs Jahre hinter dem Zeitplan und 6 Milliarden US-Dollar &uuml;ber den urspr&uuml;nglichen Kostensch&auml;tzungen, w&auml;hrend Orion 3,2 Milliarden US-Dollar mehr gekostet hat als urspr&uuml;nglich geplant. Ein Bericht des Government Accountability Office aus dem Jahr 2021 bezifferte die Gesamtkosten des Artemis-Programms bis zum Haushaltsjahr 2025 auf 93 Milliarden US-Dollar und die Kosten eines einzelnen SLS/Orion-Starts auf 4,1 Milliarden US-Dollar.</p>
<p><strong>Wer konkurriert mit den USA im Weltraumwettlauf?</strong></p>
<p>Die NASA tritt gegen die russische Raumfahrtbeh&ouml;rde Roskosmos und die chinesische Raumfahrtbeh&ouml;rde CNSA an, die bis 2035 eine gemeinsame Mondbasis &ndash; die&nbsp;International Lunar Research Station (ILRS) &ndash;&nbsp;errichten wollen.</p>
<p>China hat bereits Proben von der Mondoberfl&auml;che entnommen und im vergangenen August das Landeschiff getestet, mit dem Peking bis 2030 die ersten chinesischen Astronauten auf den Mond bringen will.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus haben sowohl die USA als auch China auf den Weltraum spezialisierte Teilstreitkr&auml;fte gegr&uuml;ndet &ndash; die US Space Force und die PLA Aerospace Force. Beide haben Anti-Satelliten-Raketen getestet, den Weltraum zum potenziellen Kriegsschauplatz erkl&auml;rt und entwickeln weltraumgest&uuml;tzte Raketenabwehrsysteme sowie die Mittel zu deren Abwehr.</p>
<p>Wie schon im Kalten Krieg hat der Wettbewerb zwischen Washington und Peking die Welt in rivalisierende Bl&ouml;cke gespalten. Rund 61 L&auml;nder haben die Artemis-Abkommen unterzeichnet, eine Reihe unverbindlicher Regeln zur Erforschung und kommerziellen Nutzung von Mond und Mars. Russland und China haben die Abkommen verurteilt. Moskau bezeichnete sie als "offensichtlichen Versuch, ein internationales Weltraumrecht zu schaffen, das die Vereinigten Staaten beg&uuml;nstigt".</p>

<p>Neben Russland und China beteiligen sich elf weitere L&auml;nder, darunter Serbien und S&uuml;dafrika, an der Entwicklung des ILRS.</p>
<p><strong>Kann der Mond f&uuml;r den Abbau von Rohstoffen genutzt werden?</strong></p>
<p>Im November 2015 verabschiedete der US-Kongress ein Gesetz, das es amerikanischen Unternehmen erlaubt, Materialien, die sie vom Mond oder anderen Himmelsk&ouml;rpern gewinnen, zu besitzen und zu verkaufen. Die Artemis-Abkommen gestatten ausdr&uuml;cklich die "sichere und nachhaltige" Gewinnung von Rohstoffen vom Mond.</p>
<p>Der Mond birgt betr&auml;chtliche Vorkommen an Seltenen Erden und Helium-3, einem Isotop mit dem Potenzial, zuk&uuml;nftige Fusionsreaktoren anzutreiben. Diese Vorkommen haben das Interesse von kommerziellen Raumfahrtunternehmen geweckt. Astrolab und Interlune planen, bis 2029 gemeinsam Helium-3 vom Mond zu gewinnen, und haben bereits Vertr&auml;ge mit dem US-Energieministerium &uuml;ber den Verkauf des Gases unterzeichnet.</p>
<p>Laut einer im letzten Jahr ver&ouml;ffentlichten Studie k&ouml;nnten 6.500 Krater auf der Mondoberfl&auml;che Platin, Palladium und Rhodium im Wert von &uuml;ber einer Billion US-Dollar enthalten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/russland/265665-russland-will-bis-2036-kraftwerk-auf-mond-errichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland will bis 2036 Kraftwerk auf Mond errichten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Doppelstandards im Sport: Ukraine hysterisch wegen russischer Turnerin</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275882-doppelstandards-im-sport-ukraine-hysterisch/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/275882-doppelstandards-im-sport-ukraine-hysterisch/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfab3b48fbef778b099a29.jpg" /> Bei einer Siegerehrung während des Weltcups in Sofia wandte sich die in neutralem Status auftretende russische Turnerin Sofia Ilterjakowa der ukrainischen Fahne nicht zu. Die Trainerin verweist auf die Unerfahrenheit der 15-Jährigen, während der ukrainische Turnerverband die Disqualifizierung Ilterjakowas fordert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ukrainische Turnverband fordert, der Russin Sofia Ilterjakowa wegen eines Vorfalls w&auml;hrend der Siegerehrung beim Turnerweltcup in Sofia den neutralen Status zu entziehen.</p>
<p>Am Montag belegte die 15-j&auml;hrige Ilterjakowa, die unter neutraler Flagge antritt, den zweiten Platz in der &Uuml;bung mit dem Reifen. Erste wurde die Ukrainerin Taisija Onofrijtschuk, Dritte die Italienerin Sofia Raffaelli. Als bei der Siegerehrung die Hymne der Ukraine erklang, wandten sich Onofrijtschuk und Raffaelli ihren Flaggen zu, w&auml;hrend Ilterjakowa weiterhin mit dem R&uuml;cken zu ihnen stand.</p>
<p>"Der ukrainische Turnverband protestiert entschieden gegen das inakzeptable Verhalten einer russischen Turnerin, die unter neutralem Status antrat. W&auml;hrend der offiziellen Siegerehrung beim Weltcup in Sofia wandte sich Ilterjakowa absichtlich von der Flagge der Ukraine ab und zeigte damit offen ihre Missachtung gegen&uuml;ber dem Staatssymbol unseres Landes und den Grundprinzipien der Olympischen Charta", hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung des Verbandes, der forderte, Ilterjakowas Ergebnis f&uuml;r ung&uuml;ltig zu erkl&auml;ren und ihr den neutralen Status zu entziehen.</p>
<p>Die Cheftrainerin der russischen Nationalmannschaft in der rhythmischen Sportgymnastik, Tatjana Sergajewa, betonte im Gespr&auml;ch mit <em>RIA Nowosti</em>, dass Ilterjakowa erst in dieser Saison von der Junioren- in die Erwachsenenklasse gewechselt sei. Die Sportlerin nahm zum ersten Mal an einem Wettkampf auf Weltcup-Niveau teil. "W&auml;hrend der Siegerehrung war Sofia vielleicht etwas verwirrt &ndash; f&uuml;r eine Sportlerin, die zum ersten Mal auf einem solchen Niveau antritt, ist das v&ouml;llig normal", merkte sie an.</p>

<p>Am 1. April 2026 ver&ouml;ffentlichte der Internationale Turnverband eine Erkl&auml;rung, in der er mitteilte, dass wegen des Vorfalls ein Disziplinarverfahren eingeleitet wurde und weitere Ma&szlig;nahmen gem&auml;&szlig; den geltenden Vorschriften festgelegt werden.</p>
<p>Bezeichnend ist, dass Sportverb&auml;nde auf gleiches Verhalten ukrainischer Sportler in keiner Weise reagieren. Beispielsweise folgten keine Sanktionen, als der ukrainische Ringer Artur Kostjuk bei der Ringer-Europameisterschaft f&uuml;r Athleten unter 23 Jahren im M&auml;rz in Serbien w&auml;hrend der Siegerehrung vom Podium herunterstieg und den Flaggen den R&uuml;cken zuwandte, als die Hymne zu Ehren eines russischen Athleten erklang.</p>
<p>Ebenso gab es keine Folgen f&uuml;r die Ukrainerin Taisija Onofriitschuk, die mehrfach durch unsportliches Verhalten aufgefallen war. So lehnte sie&nbsp;gemeinsame Fotos mit neutralen Sportlern ab, darunter auch mit Alina Gornosko bei der Weltcup-Etappe 2026 in Sofia.&nbsp;Im Jahr 2025 wandte sie sich w&auml;hrend einer Siegerehrung selbst nicht ihrer Flagge zu.</p>
<p>Auch beim Weltcup in der Sportakrobatik 2026 im portugiesischen Maia wandte sich das ukrainische Paar Iwan Labunez und Euphrosinia Kryvitskaya w&auml;hrend der Siegerehrung nicht den hinter ihnen aufgestellten Flaggen zu, was folgenlos blieb.&nbsp;</p>
<p>Auf dem AEON Cup 2025 in Tokio streckten russische Sportlerinnen, die unter neutraler Flagge antraten, dem ukrainischen Team zur Gratulation die H&auml;nde entgegen.&nbsp;Diese Geste blieb unbeantwortet, w&auml;hrend die Athleten, die den dritten Platz belegten, einen H&auml;ndedruck erhielten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/europa/245347-flagge-zeigen-kostet-russischen-laeufer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mit Weltrekord und russischer Fahne durch Ziel - Verband will Bestmarke nicht anerkennen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Kriegsminister Hegseth entlässt Generalstabschef der Armee und feuert zwei weitere Generäle</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275866-us-kriegsminister-hegseth-entlaesst-generalstabschef/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cfa0fc48fbef1e91551db9.jpg" /> Inmitten des Irankriegs hat Pete Hegseth den Heereschef Randy George entlassen. Angaben zu den Gründen machte das Pentagon nicht. Zudem hat der US-Kriegsminister laut Medienberichten zwei weitere Generäle gefeuert, darunter den Chef der Militärseelsorge.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>US-Kriegsminister Pete Hegseth hat den Generalstabschef der Armee&nbsp;Randy George am sp&auml;ten Donnerstag (Ortszeit) entlassen.&nbsp;Dies ist die j&uuml;ngste S&auml;uberungsaktion in den h&ouml;chsten R&auml;ngen des Pentagon. Die Entlassung eines Generals in Kriegszeiten gilt als nahezu beispiellos.</p>
<p>Das Pentagon best&auml;tigte, dass George, dessen Amtszeit noch &uuml;ber ein Jahr gedauert h&auml;tte, "mit sofortiger Wirkung von seinem Amt als 41. Stabschef der US-Armee zur&uuml;cktritt".&nbsp;In einer Erkl&auml;rung bedankte sich das Pentagon f&uuml;r Georges jahrzehntelange Dienste. "Wir w&uuml;nschen ihm alles Gute f&uuml;r seinen Ruhestand", hie&szlig; es.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">STATEMENT: General Randy A. George will be retiring from his position as the 41st Chief of Staff of the Army effective immediately. The Department of War is grateful for General George’s decades of service to our nation. We wish him well in his retirement.</p>&mdash; Sean Parnell (@SeanParnellASW) <a href="https://twitter.com/SeanParnellASW/status/2039812664902271107?ref_src=twsrc%5Etfw">April 2, 2026</a></blockquote> 
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                            </div>
        
<p>Das Ministerium nannte keinen Grund f&uuml;r Georges Ausscheiden. &Uuml;ber die Entlassung des Generals hatte zuerst der US-Sender <em>CBS</em> unter Berufung auf Pentagon-Beamte berichtet.&nbsp;Einem der Beamten zufolge wird Hegseths ehemaliger Milit&auml;rberater und stellvertretender Stabschef der Armee, General Christopher LaNeve, Georges Rolle kommissarisch &uuml;bernehmen.</p>
<p><em>CBS</em> zitierte eine Quelle mit der Aussage, Hegseth habe diesen Schritt unternommen, weil er jemanden auf diesem Posten wolle, der seine und Pr&auml;sident Donald Trumps Vision f&uuml;r die Armee umsetze.</p>

<p>George, ein Infanterieoffizier, der in Irak und Afghanistan gedient hatte, wurde 2023 zum Generalstabschef der US-Armee ernannt. Die Amtszeit betr&auml;gt in der Regel vier Jahre.&nbsp;Vor seiner Ernennung zum Generalstabschef war George stellvertretender Generalstabschef der US-Armee und davor hochrangiger Milit&auml;rberater des damaligen Verteidigungsministers Lloyd Austin.</p>
<p>Laut einem Bericht der<em> New York Times</em> stand die Entlassung im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen George und Hegseth &uuml;ber Hegseths Entscheidung, vier Offiziere auf einer Liste von 29 Personen von der Bef&ouml;rderung auszuschlie&szlig;en. Die meisten Offiziere auf der Liste sind wei&szlig;e M&auml;nner, w&auml;hrend zwei von Hegseth blockierte Offiziere schwarz und die anderen beiden Frauen sind, berichtete die Zeitung unter Berufung auf ungenannte Milit&auml;rbeamte.</p>
<p>Hegseths Entscheidung veranlasste hochrangige Milit&auml;rs, zu hinterfragen, ob rassistische oder geschlechtsspezifische Vorurteile eine Rolle spielten. Als George den Minister jedoch vor zwei Wochen um ein Treffen bat, um die Angelegenheit zu besprechen, lehnte Hegseth dies laut Berichten ab.</p>
<p><strong></strong><strong>Zwei weitere Gener&auml;le entlassen</strong></p>
<p>Wie US-Medien, darunter&nbsp;die Milit&auml;rzeitschrift <em>Stars and Stripes,</em> berichteten, hat der ehemalige <em>Fox News</em>-Moderator Hegseth am Donnerstag zwei weitere Gener&auml;le entlassen. Demnach wurde&nbsp;General David M. Hodne, Chef des f&uuml;r die Modernisierung der Armee zust&auml;ndigen Transformations- und Ausbildungskommandos, seines Postens enthoben. Auch der seit 2023 amtierende Chef der Milit&auml;rseelsorge,&nbsp;Generalmajor William Green Jr., wurde laut den Berichten aus seinem Amt bef&ouml;rdert.&nbsp;Das Pentagon hat diese beiden Entlassungen noch nicht best&auml;tigt.</p>

<p>Die Entlassung des Chefs der&nbsp;Milit&auml;rseelsorge erfolgt vor dem Hintergrund, dass&nbsp;US-amerikanische und israelische Offizielle seit Beginn des Irankriegs angedeutet haben, dass es sich bei dem Konflikt um ein religi&ouml;ses Unterfangen handle.</p>
<p>Die Military Religious Freedom Foundation (MRFF), eine US-amerikanische Organisation, die die Religionsfreiheit der Armee &uuml;berwacht, erkl&auml;rte im M&auml;rz, per E-Mail Beschwerden erhalten zu haben, wonach US-Soldaten von hochrangigen Kommandeuren mitgeteilt wurde, der Krieg gegen Iran solle "Armageddon" oder das biblische "Ende der Zeit" herbeif&uuml;hren.</p>
<p>Wie <em>RT DE</em> bereits <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/272930-usa-fuehren-krieg-gegen-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, kursieren unter den US-Truppen Behauptungen, wonach Pr&auml;sident Trump von Jesus gesalbt worden sei, das Signalfeuer in Iran zu entfachen, das zum Armageddon f&uuml;hren und die R&uuml;ckkehr Christi auf die Erde kennzeichnen werde. Trump selbst hatte im Oval Office zwei Dutzend Priester versammelt, die ihm die Hand auflegen und f&uuml;r seinen Sieg beten sollten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/273585-anstachelung-zu-kriegsverbrechen-hegseths-umstrittener/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anstachelung zu Kriegsverbrechen? &ndash; Hegseths umstrittener Aufruf, Iranern "keine Gnade" zu gew&auml;hren</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Zugunglück im Gebiet Uljanowsk: Sieben Waggons entgleist – über 400 Menschen an Bord</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275859-zugunglueck-im-gebiet-uljanowsk-sieben-waggons-entgleist/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf7d9bb480cc4e2a1abdc5.jpg" /> Sieben Waggons eines Personenzugs sind im Gebiet Uljanowsk entgleist. An Bord waren über 400 Menschen. 24 Passagiere wurden verletzt, es gab keine Todesopfer. Die Ermittler prüfen mögliche Ursachen – von Gleisschäden bis zu technischen Defekten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Gebiet Uljanowsk sind sieben Waggons eines Personenzugs <a href="https://t.me/rt_russian/277310" target="_blank" rel="noopener noreferrer">entgleist</a>. Dabei wurden&nbsp;24 Menschen verletzt. Nach bisherigen Angaben befanden sich mehr als 400 Passagiere an Bord. Dies berichtet die Nachrichtenagentur<em> TASS.</em> Das Ungl&uuml;ck ereignete sich am Freitag um 06:26 Uhr Moskauer Zeit im Bereich des Bahnhofs Brjandino. Betroffen war der Personenzug Nr. 302 auf der Strecke Tscheljabinsk&ndash;Moskau.</p>
<p>Den Angaben der Einsatzkr&auml;fte zufolge befanden sich insgesamt 412 bis 415 Passagiere in dem Doppelstockzug. Beim Entgleisen kippten mehrere Waggons auf die Seite, sechs davon sollen umgest&uuml;rzt sein. Die Passagiere mussten die Waggons teilweise durch Fenster verlassen.&nbsp;</p>
<p>Unmittelbar nach dem Ungl&uuml;ck wurden Rettungskr&auml;fte, Einheiten des Katastrophenschutzministeriums sowie mehrere Bergez&uuml;ge entsandt. Zun&auml;chst waren mehr als 100 Einsatzkr&auml;fte und &uuml;ber 30 Fahrzeuge vor Ort, sp&auml;ter stieg ihre Zahl auf &uuml;ber 150.</p>
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        playersTmplBehavior.pauseMedia = function(playingMediaId) {
            var players = document.querySelectorAll('.jwplayer, object');

            for (var i = 0, max = players.length; i < max; i++) {
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                if( jwplayer(players[i]).getState() == "PLAYING" || jwplayer(players[i]).getState() == "BUFFERING" ) {
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    </script>
        </div>
    </div>


<p>Zur Evakuierung wurden Z&uuml;ge mit einer Kapazit&auml;t von bis zu 300 Personen sowie Busse bereitgestellt. F&uuml;r die Passagiere richteten die Beh&ouml;rden eine Notunterkunft in einer Schule im Dorf Brjandino ein. Von dort aus sollten sie nach Uljanowsk gebracht werden, wo ein Ersatzzug bereitstand. Der Bahnverkehr wurde in dem betroffenen Streckenabschnitt vollst&auml;ndig eingestellt, mehrere Z&uuml;ge mussten umgeleitet werden.</p>
<p>Nach aktuellen Angaben wurden 24 Menschen, darunter vier Kinder, in Krankenh&auml;user der Region gebracht. "Alle befinden sich vorl&auml;ufig in einem Zustand mittlerer oder leichter Schwere", erkl&auml;rte Alexei Kusnezow, Assistent des russischen Gesundheitsministers. Todesopfer gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.</p>

<p>Der Gouverneur der Region Tscheljabinsk, Alexei Teksler, pr&auml;zisierte: "Vorl&auml;ufig wurden zwei Passagiere mit Frakturen registriert: einer mit einem Beinbruch und ein anderer mit einem Schl&uuml;sselbeinbruch. Etwa 20 Menschen haben Prellungen." Unter den Passagieren befanden sich zahlreiche Kinder. Allein aus dem Gebiet Tscheljabinsk reisten rund 160 Menschen mit, darunter 65 Kinder. Auch sieben junge Sportler waren an Bord &ndash; sie blieben unverletzt. Ein Kind wurde mit Verdacht auf einen Armbruch behandelt. Schwer verletzte Kinder gibt es nicht.</p>
<p>Die Transportstaatsanwaltschaft leitete eine &Uuml;berpr&uuml;fung ein. "Es wird die Einhaltung der Vorschriften zur Sicherheit des Bahnverkehrs gepr&uuml;ft", hie&szlig; es dazu. Zudem er&ouml;ffnete das Ermittlungskomitee ein Strafverfahren wegen Versto&szlig;es gegen Sicherheitsvorschriften im Eisenbahnverkehr (Artikel 263 des Strafgesetzbuches). Ermittler und Kriminaltechniker sind vor Ort.</p>
<p>Die Ursache des Ungl&uuml;cks ist noch unklar. Die Ermittler pr&uuml;fen verschiedene Versionen, darunter technische Probleme an den Gleisen oder Defekte an den Waggons. Die Untersuchungen dauern an.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/europa/268158-spanien-drittes-zugunglueck-innerhalb-weniger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spanien: Drittes Zugungl&uuml;ck innerhalb weniger Tage</a><strong><br /></strong></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medien: Trump stockt Militärbudget 2027 auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275863-medien-trump-stockt-militaerbudget-2027/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/nordamerika/275863-medien-trump-stockt-militaerbudget-2027/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf84bab480cc530a00c84b.png" /> Donald Trump plant eine Erhöhung der Militärausgaben im Jahr 2027, wie Bloomberg berichtet. Zuvor war er stets Befürworter einer radikalen Sparpolitik in allen Bereichen sowie höherer Verteidigungsausgaben. Dies ist gerade vor dem Hintergrund des laufenden, unbeliebten Iran-Kriegs ein riskanter Schachzug im US-Wahlkampf.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seine Pl&auml;ne f&uuml;r den Jahreshaushalt f&uuml;r das Jahr 2027 werde Donald Trump am Freitag, dem 3. April 2026, vorlegen &ndash; und Teil davon ist ein erh&ouml;hter Wehretat. Dies&nbsp;<a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2026-04-02/trump-budget-to-frame-midterms-with-defense-boost-domestic-cuts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreibt</a><em>&nbsp;Bloomberg</em>&nbsp;unter Verweis auf anonyme, "mit den Pl&auml;nen vertraute"&nbsp;Quellen. Im Artikel hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Pr&auml;sident Donald Trump will am Freitag seinen Haushaltsplan f&uuml;r das Fiskaljahr 2027 vorstellen und in dessen Rahmen das Wahlprogramm seiner Partei f&uuml;r die Zwischenwahlen auf einen massiven Ausbau der Verteidigungsausgaben hin ausrichten."</em></p>
<p>Trump hatte bereits angek&uuml;ndigt, die Milit&auml;rausgaben von weniger als einer Billion US-Dollar im laufenden Jahr auf eineinhalb Billionen f&uuml;r das Jahr 2027 auszubauen. Wof&uuml;r genau die Mittel ausgegeben werden sollen, ist noch unklar &ndash; doch aufgebracht werden sollen sie unter anderem durch K&uuml;rzungen bei Beh&ouml;rden, die mit Binnenbelangen betraut sind. Diese Strategie, die Steuereinnahmen ausgerechnet inmitten des unpopul&auml;ren Krieges gegen Iran ins Pentagon umleitet, birgt ein innenpolitisches Risiko im laufenden Wahlkampf, so die Nachrichtenagentur:</p>

<p><em>"Trump k&ouml;nnte zudem innerhalb seiner eigenen Partei auf Widerstand gegen die geplanten K&uuml;rzungen im Gesundheitswesen und in der Wissenschaft sto&szlig;en, die der Kongress im vergangenen Jahr partei&uuml;bergreifend abgelehnt hatte."</em></p>
<p>Am Donnerstagabend wandte sich das Wei&szlig;e Haus in einer Ansprache an die Nation zum Krieg gegen Iran. Trump erkl&auml;rte, die Vereinigten Staaten st&uuml;nden kurz vor der Erreichung ihrer Ziele, und versprach, innerhalb von zwei bis drei Wochen massive Angriffe gegen die Islamische Republik zu starten. Der milit&auml;rische &Uuml;berfall Washingtons und Tel Avivs gegen Iran dauert bereits &uuml;ber einen Monat an. In dieser Zeit haben beide Seiten Angriffe ausgetauscht. Die Eskalation des Konflikts hat zu einer nahezu vollst&auml;ndigen Einstellung des Schiffsverkehrs durch die Stra&szlig;e von Hormus gef&uuml;hrt, einer wichtigen Route f&uuml;r Erd&ouml;l- und Fl&uuml;ssigerdgas-Lieferungen aus arabischen L&auml;ndern.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/273246-bericht-usa-verbrauchen-im-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht: USA verbrauchen im Iran-Krieg Munition, die f&uuml;r "Jahre" reichen w&uuml;rde</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Osterreisen nach Kiew: Flüchtlinge reisen auf Staatskosten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/275845-volle-busse-nach-kiew-ukraine/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/schweiz/275845-volle-busse-nach-kiew-ukraine/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cf6de448fbef1e91551d93.png" /> Die Recherchen von "Inside Paradeplatz" zeigen ein wiederkehrendes Muster: Ukrainische Flüchtlinge reisen zu Feiertagen wie Ostern in großer Zahl zurück in ihre Heimat. Busse von Zürich nach Kiew sind restlos ausgebucht. Die meisten sind arbeitslos, und die Fahrt – samt Osterferien – wird vom Schweizer Steuerzahler bezahlt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="127" data-end="538">Die Recherchen des Schweizer Finanzportals <em>Inside Paradeplatz</em>&nbsp;<a href="https://insideparadeplatz.ch/2026/04/03/flix-bus-zuerich-kiew-komplett-ausgebucht/">zeichnen</a> ein Bild, das kaum in das offizielle Narrativ der Schweizer Medien passt.</p>
<p data-start="127" data-end="538">W&auml;hrend Politiker in Bern und kantonale Beh&ouml;rden weiterhin von Schutzbed&uuml;rftigkeit sprechen, zeigt sich an den Osterfeiertagen ein anderes Muster: Ukrainische Fl&uuml;chtlinge reisen in gro&szlig;er Zahl zur&uuml;ck in ihr Heimatland &ndash; finanziert durch den Schweizer Sozialstaat.</p>
    
    
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<p data-start="540" data-end="878">Laut Beobachtungen von Sozialberatern handelt es sich dabei nicht um Einzelf&auml;lle. Vielmehr wiederholt sich das Ph&auml;nomen regelm&auml;&szlig;ig, besonders zu Feiertagen wie Ostern, Weihnachten oder verl&auml;ngerten Wochenenden.</p>
<p data-start="540" data-end="878">Busverbindungen, insbesondere jene von Z&uuml;rich nach Kiew, sind oft ausgebucht. Die Nachfrage &uuml;bersteigt das Angebot deutlich.</p>
<p data-start="880" data-end="1381">Die Reise selbst ist einfach: Auf deutschen und tschechischen Autobahnen, mit Klimaanlage und Wi-Fi ausgestattet, passieren die Reisenden die Schweizer Grenze weitgehend unkontrolliert.</p>

<p data-start="880" data-end="1381">Sozialberater sind in dieser Zeit h&auml;ufig abwesend, die Grenzw&auml;chter &uuml;berfordert vom Osterverkehr. Von akuter Kriegsangst ist dabei wenig zu sp&uuml;ren. Vielmehr entsteht der Eindruck eines kalkulierten Pendelns zwischen zwei Welten: sozial abgesichert in der Schweiz, ausgestattet mit Bargeld und Geschenken f&uuml;r Verwandte in der Ukraine.</p>
<p data-start="1383" data-end="1776">Die Finanzierung ist dabei entscheidend. Gem&auml;&szlig; den Recherchen und zahlreichen Leserkommentaren wird ein Gro&szlig;teil dieser Reisen indirekt durch staatliche Leistungen erm&ouml;glicht.</p>
<p data-start="1383" data-end="1776">Sozialhilfe, Unterkunft und weitere Unterst&uuml;tzungen schaffen die Grundlage, auf der solche Fahrten &uuml;berhaupt realisierbar werden. Damit finanziert der Schweizer Steuerzahler faktisch Mobilit&auml;t in ein Kriegsgebiet.</p>

<p data-start="1778" data-end="1945">Von dieser Situation profitieren auch Anbieter wie Flixbus. Ihre Verbindungen sind besonders zu Ferienzeiten regelm&auml;&szlig;ig &uuml;berbucht, spontane Tickets kaum erh&auml;ltlich.</p>
<p data-start="1947" data-end="2240">Politisch wirft das Fragen auf: Der Schutzstatus S wurde urspr&uuml;nglich als tempor&auml;re Notma&szlig;nahme konzipiert, um Menschen Schutz zu bieten, die unmittelbar vor Krieg fliehen. Wenn jedoch regelm&auml;&szlig;ige R&uuml;ckreisen m&ouml;glich und offenbar &uuml;blich sind, ger&auml;t die Logik dieses Instruments unter Druck.</p>
<p data-start="2242" data-end="2539">Auch innerhalb der Bev&ouml;lkerung w&auml;chst der Unmut. <a href="https://insideparadeplatz.ch/2026/04/03/flix-bus-zuerich-kiew-komplett-ausgebucht/">Leserkommentare</a> sprechen von einer Doppelrealit&auml;t:</p>
<blockquote>
<p data-start="2242" data-end="2539"><em>"W&auml;hrend hier die Infrastruktur zerf&auml;llt in Richtung ukrainisches Niveau, importieren wir dauernd neue Ukrainer, die frisch-fr&ouml;hlich und dank Schutzstatus S ohne zu arbeiten die geschenkten Franken in Kiewer Shoppingcentern gleich wieder ausgeben. Ein Irrsinn sondergleichen."</em></p>
</blockquote>
<p data-start="2242" data-end="2539">F&uuml;r viele untergr&auml;bt dies die Glaubw&uuml;rdigkeit des Systems.</p>
<p data-start="2541" data-end="2884">Die Beh&ouml;rden halten sich bislang zur&uuml;ck. Offizielle Zahlen zur H&auml;ufigkeit und Finanzierung solcher Reisen bleiben sp&auml;rlich.</p>
<p data-start="2541" data-end="2884">Gleichzeitig stehen die n&auml;chsten politischen Weichenstellungen an: Tausende Ukrainer k&ouml;nnten in den kommenden Jahren in regul&auml;re Aufenthaltsbewilligungen &uuml;berf&uuml;hrt werden &ndash; mit entsprechendem Anspruch auf Sozialhilfe.</p>
<p data-start="2886" data-end="3088">Der Osterverkehr Richtung Kiew ist damit mehr als nur ein saisonales Ph&auml;nomen. Er ist ein Symptom eines Systems, das zwischen humanit&auml;rem Anspruch und praktischer Umsetzung zunehmend ins Wanken ger&auml;t.</p>
<p data-start="2886" data-end="3088"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/195522-bevoelkerungsexplosion-in-zuerich-aussergewoehnlich-starke/">Z&uuml;rich platzt aus den N&auml;hten &ndash; durch Zuwanderung vor allem aus der Ukraine</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nicht nur Israelhörigkeit – Chinafeindlichkeit des Trump-Regimes hat zu seinem Halbzerfall geführt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275775-nicht-nur-israelhoerigkeit-chinafeindlichkeit-trump-regime-halbzerfall/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/275775-nicht-nur-israelhoerigkeit-chinafeindlichkeit-trump-regime-halbzerfall/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce87a3b480cc201b479db2.png" /> Donald Trump hat sich als schierer Kriegstreiber entpuppt. Viele sehen den Grund in der besonders israelfreundlichen Auslegung des Protestantismus in den USA – doch ein weiterer ist die Chinafeindlichkeit gerade der Konservativen, deren Weg sie auf ihrem Kreuzzug gegen China durch Iran führt. Krieg aber bedeutet für Trump und die Republikaner den innenpolitischen Tod.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em></em><em>Von Dmitri Bawyrin</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                    </div>
                </div>
                    
<p></p>
<blockquote>
<p><em>"Um es ganz klar zu sagen: China ist nach wie vor kommunistisch, Xi Jinping ist Marxist, und das Ganze ist ein Imperium des B&ouml;sen."</em></p>
</blockquote>
<p>Dies erkl&auml;rt Tom Cotton, Vorsitzender des Geheimdienstausschusses des US-Senats. Er geh&ouml;rt zu den &uuml;belsten Gestalten in der Natterngrube namens Kapitol, ist ein Hardliner des US-Imperialismus und ein hysterischer Propagandist von der Art der Zeugen Jehovas &ndash; nur dass er den Dritten Weltkrieg propagiert. In Russland kennt ihn jedoch kaum jemand, da er nicht direkt ein Feind unseres Landes ist.</p>
<p>Das soll uns aber nicht entschuldigen. Feinde muss man kennen und erkennen, daran &auml;ndert sich nichts &ndash; und Tom Cotton ist schlicht und ergreifend ein Feind der Menschheit, zu der auch Russland untrennbar geh&ouml;rt.</p>
<p>Anders als in vielen EU-L&auml;ndern ist der US-Senat kein Klub f&uuml;r Altverdiente im ehrenhaften Ruhestand, sondern eine funktionierende politische Elite. Die gef&auml;hrlichsten Personen f&uuml;r den Weltfrieden dort sind aber ausgerechnet die Art Leute, die man sich, wenn &uuml;berhaupt, dann am liebsten in einem Senat der zuerst beschriebenen Art w&uuml;nscht, wo sie nichts Schlimmes anrichten k&ouml;nnen: eine Gruppe pensionierter Milit&auml;rs, die noch immer nicht aus dem Kalten Krieg zur&uuml;ckgekehrt sind, aggressiv f&uuml;r neue Interventionen eintreten und sich in den Geheimdienst- und au&szlig;enpolitischen Aussch&uuml;ssen beziehungsweise um sie herum versammeln. Zu den bekannten Gesichtern innerhalb dieses "m&auml;chtigen H&auml;ufleins" geh&ouml;ren beziehungsweise geh&ouml;rten der Terrorist und Extremist Lindsey Graham, <a href="https://freedert.online/viral/87772-bibelfeste-entgleisung-john-mccains-tochter-nennt-moskau-stadt-des-satans/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">John McCain</a> &ndash; und Joe Biden, der selbst kein Ehemaliger und erst recht kein Kriegsveteran ist, aber in denselben R&auml;umen wie die Erstgenannten Kaffee trank und die Interessen derselben "lords of war" und "dealers of death", wie R&uuml;stungshindustrielle in den USA genannt werden, bediente. Cotton ist in dieser Gruppe mit 48 Jahren einer der J&uuml;ngsten und der k&ouml;rperlich Auff&auml;lligsten, da ein Zwei-Meter-Schrank. Russland war jedoch nie sein Interessengebiet, weshalb wiederum auch in Russland sich niemand f&uuml;r Cotton interessierte.</p>
<p>W&auml;hrend die Portr&auml;ts des verstorbenen McCain und des noch lebenden Graham, der in Russland als Terrorist und Extremist gef&uuml;hrt wird, als Beispielbilder in jedem Lexikonartikel zur "Russophobie" dienen k&ouml;nnten, hegte Cotton schon immer eine Abneigung gegen andere L&auml;nder &ndash; vor allem gegen Iran und China. Vermutlich ist dies eine Sache der Generationen:</p>

<p>Je j&uuml;nger ein US-Politiker, desto weniger russophob ist er &ndash; oder zumindest desto anpassungsf&auml;higer, wie etwa Au&szlig;enminister Marco Rubio (ein bekannter Russophob in der Vergangenheit). Infolgedessen fand Cotton, obwohl er noch vor Trumps Amtszeit in den Kongress kam, schnell Anschluss und erlangte enormen Einfluss. Der Vorsitz eines wichtigen Geheimdienstausschusses ist nicht die einzige Position, die er im Machtgef&uuml;ge innehat: Er vertritt au&szlig;erdem den eher unbedeutenden US-Bundesstaat Arkansas.</p>
<p>F&uuml;r Donald Trump ist Cotton zu einem treuen Freund geworden, obwohl er eher in ein Museum des Kalten Krieges geh&ouml;rt h&auml;tte. Die F&auml;higkeit des Senators, das schmale Fahrwasser zwischen der Skylla des Wei&szlig;en Hauses und der Charybdis der alten Eliten zu navigieren, hat einen talentierten Politiker in ihm offenbart, doch er verschwendet sein Talent zum B&ouml;sen.</p>
<p>Cotton, der sp&auml;tere Veteran zweier US-Interventionen, Afghanistan und Irak, wuchs in einem Schlachthof auf und diente dann unter anderem im historischen Regiment auf dem Arlington Nationalfriedhof, das die Helden (die echten wie die vermeintlichen) US-amerikanischer Kriege ehrenvoll verabschiedet. F&uuml;r ihn ist der Tod am ehesten ein feierlicher Akt &ndash; w&auml;hrend die damit verbundenen Schrecken f&uuml;r ihn, seit seiner Kindheit schon gewohnt, nichts Besonderes sind; auch sch&auml;mt er sich nicht f&uuml;r das blutige Chaos, das Washington auf Betreiben Israels im Nahen Osten angerichtet hat.</p>
    
    
    
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<p>Der Krieg in Iran st&ouml;&szlig;t bei der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit der US-B&uuml;rger auf Ablehnung. Cotton hingegen freut sich dar&uuml;ber: Er arbeitete seit &uuml;ber einem Jahrzehnt daran, diesen Krieg vom Zaun zu brechen.</p>
<p>Um sein blutr&uuml;nstiges Image zu relativieren, zeigt der Senator gern ein Foto aus seiner Zeit im Irak, auf dem er eine streunende Katze auf den H&auml;nden h&auml;lt. Ein Bildtitel mit einer korrekten Interpretation dieses Fotos w&uuml;rde lauten: "Besatzer sch&uuml;tzt sich mit wehrloser Katze, Lieblingstier des Propheten Mohammed."</p>
<p>Gut, zugegeben: Das ist nat&uuml;rlich Demagogie, aber Cotton selbst ist seinerseits ebenfalls&nbsp;ein Demagoge, und zwar ein schlicht schamloser. So rechtfertigte er beispielsweise seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das ukrainische Milit&auml;r damit, dass dies "ein starkes Signal an China senden" w&uuml;rde. Und k&uuml;rzlich, als er auf die Beschwerden von Landwirten in Arkansas &uuml;ber steigende Triebstoffpreise reagierte, erkl&auml;rte er, dass es Amerikas Ern&auml;hrer zwar sicherlich momentan schwer haben &ndash; und das ganze Land mit ihnen sympathisiere &ndash;, aber noch viel schwerer h&auml;tten es diejenigen, die "den Feind" in Iran bek&auml;mpfen, weshalb "unsere Gedanken und Gebete" ihnen gelten sollten.</p>
<p>Aufgrund dieser Herangehensweise an die Interessen der USA sind die Trumpisten in ein Entwicklungsstadium &uuml;bergegangen, das sich wohl am ehesten wie ein Halbzerfall beschreiben l&auml;sst. Pl&ouml;tzlich befanden sich die Schlimmsten unter ihnen, wie Cotton und der bereits erw&auml;hnte Graham, an der Spitze der Machtstruktur. Einer von ihnen leitete gem&auml;&szlig; der Parteilinie die Vorbereitung des Krieges, w&auml;hrend der andere direkten Einfluss auf Trump aus&uuml;bte. Beide hassen Iran gleicherma&szlig;en; beide sind Lobbyisten f&uuml;r Israel und "protestantische Zionisten", die eine j&uuml;dische Kontrolle &uuml;ber den gesamten Nahen Osten als einen Dienst an der Sache Christi ansehen. Doch Iran ist nur ein Zwischenschritt zum Ziel. Die Hauptziele sind:</p>
<ul>
<li>f&uuml;r Graham Russland,</li>
<li>f&uuml;r Rubio, ein weiteres prominentes Mitglied des "m&auml;chtigen H&auml;ufleins", Venezuela und Kuba,</li>
<li>und f&uuml;r Cotton eben China.</li>
</ul>
<p>In Cottons Augen war alles, was in der US-Au&szlig;enpolitik im vergangenen Jahr geschehen ist, sein lang ersehnter Kreuzzug gegen Peking.</p>

<p>Der erste Schlag im Rahmen dieses Kreuzzuges traf Panama, den Ort von Rubios Gesch&auml;ftsreise, die seinen Amtsantritt als Au&szlig;enminister einl&auml;utete. Unter seinem Druck k&uuml;ndigten die dortigen Beh&ouml;rden ihren Vertrag mit dem Hongkonger Mischkonzern Hutchison Whampoa (HWL) zur Verwaltung zweier H&auml;fen &ndash; eines am Eingang und eines am Ausgang des Panamakanals. Vorsitzender von HWL ist der 97-j&auml;hrige Multimilliard&auml;r Li Ka-shing, einer der einflussreichsten Gesch&auml;ftsleute Asiens. Sein Einfluss reichte jedoch nicht aus, um dem Druck der USA standzuhalten: Li gab nach und willigte ein, BlackRock nicht nur zwei panamaische H&auml;fen, sondern auch 43 weitere weltweit zu &uuml;berlassen &ndash; und das, obwohl diese allesamt als Teil von Pekings "Perlenketten"-Strategie zur Schaffung eines Netzes befreundeter H&auml;fen galten.</p>
<p>Das neue Jahr begann mit der Entf&uuml;hrung des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro. Kurz darauf, berauscht von diesem Erfolg, begann Washington schlie&szlig;lich den Krieg gegen Iran. Beide L&auml;nder gelten als Chinas &Ouml;lfelder, als Garantie f&uuml;r seine gl&auml;nzende Zukunft. Auch Kuba, wo Alarmisten in den USA eine chinesische Kontrolle bef&uuml;rchten, steht auf der Zielliste. Und im Mai will Trump nach Peking fliegen, Xi Jinping all seine Tr&uuml;mpfe vorlegen und sagen: "Kapituliere!" Gemeint ist damit die Unterzeichnung eines Handelsabkommens, das den USA den Zugang zum chinesischen Markt erm&ouml;glicht, eine ununterbrochene Versorgung mit Seltenen Erden sichert und Erd&ouml;lk&auml;ufe aus Russland blockiert &ndash; kurzum, Chinas wirtschaftliche Kapitulation noch vor dem Kampf um Taiwan besiegelt.</p>
<p>Doch wenn f&uuml;r Washington alles so gut l&auml;uft, warum schiebt Cotton dann einen solchen Terror? Cottons Tweets zu Taiwan sind n&auml;mlich geradezu hysterisch &ndash; w&auml;hrend Trumps Tonfall, im Gegenteil, seinerseits urpl&ouml;tzlich honigs&uuml;&szlig; bis zur Unertr&auml;glichkeit geworden ist: Er fordert Respekt f&uuml;r China, obwohl so etwas aus Sicht eines jeden Hardliners in seinem Umfeld nichts anderem als einer Selbstkastration gleichkommt (als Biden etwas &Auml;hnliches sagte, wurde er fast in St&uuml;cke zerrissen). Offenbar ist in Iran also irgendetwas gr&uuml;ndlich schiefgelaufen. Und zwar f&uuml;r alle offensichtlich.</p>
<p>Auch die anderen "Siege" sind nicht so viel wert, als dass man sich an ihnen berauschen k&ouml;nnte:</p>

<p>Kuba ist ohne Strom, aber h&auml;lt durch. In Venezuela ist dieselbe Regierungspartei an der Macht und scheint auch ohne Maduro nicht allzu traurig zu sein, der die &Ouml;lf&ouml;rderung im Land ebenso in den Sand gesetzt hatte wie die unter Ch&aacute;vez errichtete Demokratie, die nun anscheinend wiederhergestellt wird. Derweil haben die zust&auml;ndigen chinesischen Beh&ouml;rden unterdessen Klage gegen Panama eingereicht, bereits &uuml;ber 70 Schiffe unter panamaischer Flagge beschlagnahmt und Li Ka-shing die Politik der Partei genauestens erl&auml;utert. Daraufhin erlaubte der Letztgenannte den Verkauf der ganzen H&auml;fen nur unter der Bedingung, dass der chinesische Staatskonzern COSCO die Mehrheitsbeteiligung erh&auml;lt.</p>
<p>Bislang steht es also unentschieden. Unentschieden ist aber nicht der Trumpf, den Trump f&uuml;r seine geplanten Verhandlungen mit China ben&ouml;tigt. Im Falle des Iran-Konflikts sieht es gar nach einem v&ouml;lligen Fiasko aus &ndash; ein klares Scheitern beim Erreichen des erkl&auml;rten Ziels.</p>
<p>Deshalb f&auml;llt der ohnehin schon <a href="https://freedert.online/nordamerika/273234-westliche-medien-erkennen-unzufriedenheit-der-us-buerger-mit-dem-krieg-gegen-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unpopul&auml;re</a> Krieg den Hardlinern im US-Senat jetzt so schmerzhaft auf die F&uuml;&szlig;e. Einige, wie Graham, werden bei den Wahlen im November sicherlich hinweggesp&uuml;lt werden, Cotton riskiert den Verlust seines Postens als Vorsitzender der republikanischen Senatsfraktion &ndash; eines der wichtigsten Machtzentren in den USA&nbsp;&ndash;, und ihr geliebtes Taiwan sieht sich schon jetzt mit einem drohenden Mangel an Raketen, vor allem zur Luft- und Raketenabwehr, konfrontiert.</p>

<p>Wenn die USA sich einfach aus dem Krieg zur&uuml;ckziehen, werden die Araber einen anderen Verb&uuml;ndeten suchen &ndash; und ihn in Peking finden. Wenn sie weiterk&auml;mpfen, wird China noch enger mit Russland als einem zuverl&auml;ssigen Energielieferanten zusammenarbeiten, und Iran wird das Arsenal des Pentagons endg&uuml;ltig ersch&ouml;pfen. Zum Wiederaufstocken der bereits verbrauchten Mengen an Pr&auml;zisionswaffen im US-Arsenal werden mindestens acht Jahre ben&ouml;tigt &ndash; w&auml;hrend Cotton den Beginn einer chinesischen Operation zur Unterwerfung Taiwans schon f&uuml;r das n&auml;chste Jahr voraussagte.</p>
<p>Somit waren die Ergebnisse der Falken im Kampf gegen China, wie auch im Kampf gegen Russland, bisher entt&auml;uschend: Sie haben die Lage f&uuml;r sich selbst verschlimmert, und gleichzeitig haben sie die Karikaturen &uuml;ber die st&auml;ndige Bereitschaft Washingtons zu einem brutalen Krieg um Erd&ouml;l best&auml;tigt, zu einem Krieg entgegen aller Vernunft.</p>
<blockquote>
<p><a href="https://www.google.com/search?q=zwetajewa+%22mich+freut%22&amp;newwindow=1&amp;sca_esv=483bff7be855fde4&amp;biw=988&amp;bih=965&amp;sxsrf=ANbL-n4UDXfJNdXCK0z9DbIebdt0N5TnBA%3A1775131709075&amp;ei=PVzOadWqBPeP1fIP27-pIA&amp;ved=0ahUKEwiVvcv3kM-TAxX3R1UIHdtfCgQQ4dUDCBE&amp;uact=5&amp;oq=zwetajewa+%22mich+freut%22&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiFnp3ZXRhamV3YSAibWljaCBmcmV1dCIyBRAhGKABMgUQIRigATIFECEYoAFI1SpQiRJYqilwA3gAkAEAmAG6BKABthuqAQs2LjIuMC40LjEuMrgBA8gBAPgBAZgCC6ACnAfCAgsQABiABBiwAxiiBMICCBAAGLADGO8FmAMAiAYBkAYFkgcHOS4xLjAuMaAH3CayBwc2LjEuMC4xuAf4BsIHBTItNy40yAdKgAgA&amp;sclient=gws-wiz-serp" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em><strong>Uns freut, dass du nicht uns verfallen bist,</strong></em></a></p>
</blockquote>
<p><em>Tom Cotton, Arlington Slaughterhouse Ranger.</em></p>
<blockquote>
<p><em><strong>Uns freut, dass du von China bist besessen &ndash; </strong></em></p>
</blockquote>
<p><em>dem du so leicht nicht schaden kannst, ob deiner kurzen Arme. </em></p>
<p>Daf&uuml;r sind die Illusionen &uuml;ber die USA als Ganzes wohl bei allen nochmals stark geschwunden &ndash; auch bei uns in Russland.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260401/ssha-2084113688.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>.&nbsp;Zuerst&nbsp;</em><em>erschienen</em><em>&nbsp;bei RIA Nowosti am 1. April 2026.</em></p>
<p><em><strong>Dmitri Bawyrin</strong></em><em>&nbsp;ist Journalist, Publizist und Politologe mit den Interessenschwerpunkten USA, Balkan und nicht anerkannte Staaten. Er&nbsp;war fast 20&nbsp;Jahre als Politikberater in russischen Wahlkampagnen unterschiedlicher Ebenen t&auml;tig. Er verfasst Kommentare f&uuml;r die russischen Medien Wsgljad, RIA&nbsp;Nowosti sowie Regnum&nbsp;und arbeitet mit zahlreichen Medien zusammen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/international/274010-russland-china-und-selbstmord-us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland, China und der Selbstmord des US-Imperiums in Iran</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russischer Botschaftsrat Alexander Miljutin über die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275770-russischer-botschaftsrat-alexander-milyutin-ueber/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce8683b480cc211f7f9b24.jpg" /> Der russische Botschaftsrat Alexander Miljutin zeichnet die Entwicklung von einer priviligierten deutsch-russischen Partnerschaft nach dem Kalten Krieg bis zur Zerstörung der Beziehung durch die EU-Sanktionen nach. Trotz massiver anti-russischer Propaganda sei das deutsche Volk mehrheitlich für gute Beziehungen mit Russland.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Felicitas Rabe</em></p>
<p>Am Dienstag hielt der russische Botschaftsrat Alexander Miljutin im Berliner Sprechsaal einen Vortrag &uuml;ber den aktuellen Zustand der deutsch-russischen Beziehungen. Schon eine halbe Stunde vor Beginn des Vortrags war der Sprechsaal mit 90 Besuchern komplett gef&uuml;llt. Das &ouml;ffentliche Interesse an Miljutins Bewertung war so gro&szlig;, dass Besucher wegen &Uuml;berf&uuml;llung der R&auml;umlichkeit abgewiesen werden mussten. Die Veranstaltung wurde vom Berliner Gespr&auml;chskreis der <em>Nachdenkseiten</em> organisiert. &nbsp;</p>
<p>Heutzutage brauche man Mut, um einen russischen Vertreter einzuladen, erkl&auml;rte der russische Botschaftsrat Alexander Miljutin zu Beginn seiner Rede. In der Beziehung zwischen Deutschland und Russland passiere aktuell ungef&auml;hr Vergleichbares wie in den drei&szlig;iger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Entwicklung sei dabei stark von der Ukraine-Krise gepr&auml;gt.</p>

<p><strong></strong></p>
<p><strong>Der Einfluss des Ukraine-Kriegs auf die deutsch-russischen Beziehungen</strong></p>
<p>Jahrzehntelang seien bei der Aufr&uuml;stung der Ukraine durch NATO-Staaten russische Sicherheitsinteressen ignoriert worden. Im russischen Interesse sei eine neutrale Ukraine und ein Abbau ukrainischer Milit&auml;rkapazit&auml;ten. Des Weiteren m&uuml;sse die Ukraine entnazifiziert werden und den dort lebenden russischst&auml;mmigen B&uuml;rgern Rechte zur sprachlichen und kulturellen Selbstbestimmung gew&auml;hrt werden.</p>
<p>Bei den Friedensverhandlungen im M&auml;rz 2022 in Istanbul hatte die Ukraine den damaligen Bedingungen der russischen Seite umf&auml;nglich zugestimmt: Die Ukraine w&uuml;rde ein neutraler Staat, alle ausl&auml;ndischen Truppen und s&auml;mtliche ausl&auml;ndische Infrastruktur w&uuml;rden aus der Ukraine abziehen. Die Vereinbarung habe allerdings den westlichen Pl&auml;nen widersprochen, Russland mittels der Ukraine als Stellvertreterkrieger f&uuml;r die USA und westliche L&auml;nder zu destabilisieren. Seitens dieser L&auml;nder sei der Ukraine die Umsetzung der Friedensverhandlungen untersagt worden. Stattdessen wurden die Ukrainer vom Westen "absolut zynisch als Verbrauchsmaterial und als Kanonenfutter missbraucht."&nbsp;Die deutschen Waffenlieferungen seien dabei ein besonderes Thema. Miljutin betonte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Erstmals seit 80 Jahren werden Russen wieder von deutschen Waffen get&ouml;tet."&nbsp;&nbsp;</em></p>
</blockquote>
<p>Seit Beginn des Krieges in der Ukraine habe der Westen dem Land milit&auml;rische Hilfe in H&ouml;he von 220 Milliarden Euro geleistet. Von der damit finanzierten R&uuml;stung habe Russland nach offiziellen Statistiken inzwischen unter anderem folgende Waffen zerst&ouml;rt: 670 Milit&auml;rflugzeuge und Kampfjets, 280 Milit&auml;rhubschrauber, 130.000 Drohnen, 28.000 Panzer, 1.700 gro&szlig;e Raketenwerfer und 34.000 tragbare Raketenwerfer.</p>

<p>Den Krieg in der Ukraine rechtfertige der Westen im Wesentlichen mit der Behauptung, Russland plane einen Angriff auf europ&auml;ische NATO-L&auml;nder. Daher m&uuml;sse Europa angeblich pr&auml;ventiv in der Ukraine verteidigt werden. Allerdings sei die ukrainische Bev&ouml;lkerung immer weniger motiviert, Europa zu verteidigen. Erst k&uuml;rzlich habe der ukrainische Verteidigungsminister erkl&auml;rt, dass inzwischen 2 Millionen wehrpflichtige M&auml;nner auf der Fahndungsliste der ukrainischen Beh&ouml;rden st&uuml;nden. Die Donald Trumps Friedensbem&uuml;hungen seien von europ&auml;ischen L&auml;ndern boykottiert worden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Das deutsch-russische Verh&auml;ltnis seit Ende des Kalten Krieges</strong></p>
<p>Seit Ende des Kalten Kriegs habe Russland mit keinem Land so intensive Beziehungen gepflegt wie mit der Bundesrepublik Deutschland. Beispielsweise habe es bis 2022 zwischen den Regierungen beider L&auml;nder rund 100 Treffen auf h&ouml;chster Ebene gegeben. Es seien 150 St&auml;dtepartnerschaften und rund 400 Partnerschaften zwischen deutschen und russischen Hochschulen etabliert worden. Dazu seien tausende gemeinsame Projekte in vielf&auml;ltigen kulturellen, politischen und &ouml;konomischen Bereichen initiiert und organisiert worden.</p>
<p>In den Wirtschaftsbeziehungen mit Russland habe Deutschland in vielerlei Hinsichten eine priviligierte Position gehabt, zum Beispiel im Bereich von Energielieferungen und beim Bau der Nordstream-Pipelines. Dadurch sei Deutschland in Europa zur f&uuml;hrenden Energie-Drehscheibe aufgestiegen. Auch deutsche Unternehmer seien in Russland priviligiert behandelt worden.</p>
<p>Im Jahr 2021 habe es in Russland 3.700 deutsche Unternehmen gegeben. Viele von ihnen h&auml;tten mittlerweile ihre Gesch&auml;fte in Russland aufgegeben. Infolge der EU-Sanktionen habe es seit 2022 einen massiven Handelsr&uuml;ckgang zwischen Deutschland und Russland gegeben. Der deutsche Anteil am Handelsumsatz mache in Russland nurmehr 1 Prozent des Handels aus. Dabei gerate die EU-Sanktionpolitik nicht zum Vorteil der EU-Wirtschaft. Die europ&auml;ische Wirtschaft sei massiv von wirtschaftlichem Niedergang betroffen.</p>

<p><strong></strong></p>
<p><strong>Folgen der EU-Sanktionen f&uuml;r deutsch-russische Kooperationen</strong></p>
<p>Mittlerweile habe die deutsche Politik der "Zeitenwende" das Fundament der deutsch-russischen Beziehungen zerst&ouml;rt. Jegliche offiziellen deutsch-russischen Kooperationen mussten gestoppt werden, selbst Schulprojekte und Sch&uuml;leraustauschsprogramme seien davon betroffen. Zwar seien die diplomatischen Kontakte zwischen den L&auml;ndern noch nicht komplett abgebrochen, aber auf ein Minimum reduziert worden. Vier von f&uuml;nf russischen Konsulaten in Deutschland sei der Betrieb verboten worden. Russische K&uuml;nstler in Deutschland m&uuml;ssten sich &ouml;ffentlich von der Politik der russischen Regierung distanzieren, ansonsten d&uuml;rften sie hierzulande nicht auftreten.</p>
<p>Auf einem Gebiet w&uuml;rden die deutschen Beh&ouml;rden sich indes untadelig verhalten: Bei der Instandhaltung und Pflege der Gr&auml;ber der in Deutschland get&ouml;teten sowjetischen Soldaten der Roten Armee. Diese Kriegsgr&auml;berst&auml;tten seien alle in angemessen gepflegten Zustand. Neben den Beh&ouml;rden h&auml;tten sich zunehmend auch private Initiativen gegr&uuml;ndet, die sich in gemeinsamen Arbeitsaktionen &ndash; "Sobotnik des Andenkens"&nbsp;&ndash; der Gr&auml;berpflege widmeten.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Private Verbindungen zwischen Deutschen und Russen&nbsp;</strong></p>
<p>Im Gegensatz zu den gr&ouml;&szlig;tenteils zerst&ouml;rten Beziehungen auf offizieller Ebene pflegten Menschen beider L&auml;nder auf privater Ebene lebendige Beziehungen. Dabei spiele es auch eine Rolle, dass rund 5 Millionen Russen oder russischst&auml;mmige Menschen in Deutschland lebten, die kontinuierliche Beziehungen zu ihren Verwandten und Freunden in Russland pflegten. Grunds&auml;tzlich sei die deutsche Bev&ouml;lkerung und insbesondere die Bev&ouml;lkerung in Ostdeutschland trotz aller russophober Propaganda in der Mehrheit nicht russlandfeindlich eingestellt.</p>
<p>Hoffnung f&uuml;r die deutsch-russischen Beziehungen &auml;u&szlig;erte Alexander Miljutin auch. Daf&uuml;r gebe es drei bedeutsame Indizien:&nbsp;Viele Menschen aus dem deutschen Volk w&uuml;nschten sich Freundschaft mit Russland, das sei der wichtigste Aspekt. Zudem gebe es in der politischen Opposition Kr&auml;fte, die die russisch-deutschen Beziehungen wieder aufnehmen wollten. Schlie&szlig;lich spielten auch diejenigen Medien eine konstruktive Rolle, die keine Propaganda sondern professionellen Journalismus betreiben w&uuml;rden. Miljutin erkl&auml;rte:&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir haben keine Probleme mit dem deutschen Volk, sondern mit der deutschen Regierung."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://dert.online/gesellschaft/244081-gesellschaft-fuer-deutsch-russische-freundschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gesellschaft f&uuml;r Deutsch-Russische Freundschaft sucht Unterst&uuml;tzung: "Wir haben Wachstumsprobleme"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die russisch-weißrussische Union hat einen 30-jährigen Weg von der Theorie zur Praxis zurückgelegt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275777-russisch-weissrussische-union-hat-30-jaehrigen-weg-von-theorie-zur-praxis-zurueckgelegt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275777-russisch-weissrussische-union-hat-30-jaehrigen-weg-von-theorie-zur-praxis-zurueckgelegt/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce81cbb480cc2362198630.jpg" /> Vor 30 Jahren wurde der Vertrag über die Gründung des Staatenbundes zwischen Russland und Weißrussland unterzeichnet. Ursprünglich sah dieses Projekt eine Annäherung der beiden Länder mit der Schaffung einer gemeinsamen Verfassung, eines gemeinsamen Parlaments und einer gemeinsamen Währung vor. Letztendlich nahm die Vereinigung jedoch andere Formen an.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Andrei Restschikow</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Die russisch-weißrussische Union hat einen 30-jährigen Weg von der Theorie zur Praxis zurückgelegt" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=f7y8e-1a8e64d-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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<p>Am 2.&nbsp;April wird der Tag der Einheit der V&ouml;lker Russlands und Wei&szlig;russlands begangen. An diesem Tag im Jahr 1996&nbsp;&ndash; vor genau 30 Jahren&nbsp;&ndash; unterzeichneten der damalige russische Pr&auml;sident Boris Jelzin und Alexander Lukaschenko in Moskau den Vertrag "&Uuml;ber die Gr&uuml;ndung einer Gemeinschaft zwischen Russland und Wei&szlig;russland". Ein Jahr sp&auml;ter folgte der Vertrag &uuml;ber die Union zwischen Wei&szlig;russland und Russland, der die Integration beschleunigte und die Gr&uuml;ndungsdokumente festschrieb. Ende&nbsp;1998 verabschiedeten die beiden Seiten eine Erkl&auml;rung &uuml;ber die weitere Vereinigung und vereinbarten die Schaffung eines vollwertigen Unionsstaates mit einem gemeinsamen Haushalt, gemeinsamen Steuern und einer gemeinsamen Staatsb&uuml;rgerschaft.</p>
<p>Das grundlegende Dokument, das die rechtliche Basis f&uuml;r den Zusammenschluss bildete&nbsp;&ndash; der Vertrag &uuml;ber die Gr&uuml;ndung des Unionsstaates&nbsp;&ndash;, wurde bereits im Dezember&nbsp;1999 unterzeichnet. Eine grundlegend neue Phase der Integration begann jedoch im Herbst&nbsp;2021, als die Staatschefs beider L&auml;nder 28 Unionsprogramme verabschiedeten, die auf die Harmonisierung der Wirtschaft sowie der Steuer- und Zollgesetzgebung abzielen.</p>
<p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin betonte: Unter schwierigen internationalen Bedingungen sei es Russland und Wei&szlig;russland gelungen, "viel f&uuml;r die Entwicklung vielschichtiger Beziehungen" und die "St&auml;rkung der Institutionen des Unionsstaates" zu tun. Besonders hob er die Erfolge bei der "Harmonisierung der Gesetzgebung" beider L&auml;nder in den wichtigsten Bereichen hervor, ebenso wie die Fortschritte bei der "gemeinsamen makro&ouml;konomischen und geldpolitischen Politik" sowie bei der Schaffung eines "gemeinsamen sozio&ouml;konomischen Raums".</p>

<p>Lukaschenko bezeichnete den Staatenbund als "einzigartiges Gemeinschaftsprojekt, ein Beispiel f&uuml;r die erfolgreichste Integration im postsowjetischen Raum". Seinen Worten zufolge&nbsp;ist dieser Bund&nbsp;in der Lage, "auf beispiellose Herausforderungen und Bedrohungen" wirksam zu reagieren. Die bilaterale Agenda er&ouml;ffne "neue Perspektiven f&uuml;r eine langfristige, f&uuml;r beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit".</p>
<p>Die Ereignisse des Jahres 2020 waren entscheidend f&uuml;r das Schicksal des Unionstaates. Nach den Pr&auml;sidentschaftswahlen in Wei&szlig;russland kam es zu Massenprotesten. Diese Turbulenzen wurden zu einem Stresstest f&uuml;r das russisch-wei&szlig;russische Integrationsprojekt. Die politische Krise in Minsk wirkte sich unmittelbar auf die Architektur der milit&auml;rischen und politischen gegenseitigen Unterst&uuml;tzung der L&auml;nder aus.</p>
<p>Russland leistete Lukaschenko unverz&uuml;glich umfassende Unterst&uuml;tzung, was zum entscheidenden Faktor f&uuml;r die Stabilisierung der Lage und den Erhalt der amtierenden F&uuml;hrung wurde. Neben einem Kredit in H&ouml;he von 1,5&nbsp;Milliarden US-Dollar machte Moskau deutlich, dass es bereit sei, im Falle einer radikalen Eskalation einzugreifen. Im Land wurde eine Reserve aus Mitarbeitern der Strafverfolgungsbeh&ouml;rden gebildet, um Wei&szlig;russland zu unterst&uuml;tzen. Gerade Moskau wurde zum wichtigsten F&uuml;rsprecher Minsks auf der internationalen B&uuml;hne und sprach sich gegen eine Einmischung des Westens in die inneren Angelegenheiten der Republik sowie gegen die Verh&auml;ngung von Sanktionen durch die EU und die USA aus.</p>
<p>Nach der &Uuml;berwindung der akuten Phase der Krise begann eine neue Etappe der tiefgreifenden Integration. Es erfolgte ein &Uuml;bergang von allgemeinen Erkl&auml;rungen hin zu einer praktischen Vereinigung der Verwaltungs-, Wirtschafts- und Sicherheitssysteme.</p>
<p>Im Jahr 2021 wurde die aktualisierte Milit&auml;rdoktrin des Unionstaates verabschiedet, die den Status von Wei&szlig;russland als wichtigster milit&auml;rischer Verb&uuml;ndeter Russlands festschrieb. Im November desselben Jahres wurden 28 Unionsprogramme verabschiedet&nbsp;&ndash; ein detaillierter Plan zur Schaffung eines gemeinsamen Wirtschaftsraums. Da alle diese Programme vollst&auml;ndig umgesetzt wurden, wurde 2024 ein neues Aufgabenpaket f&uuml;r die n&auml;chsten drei Jahre vorgelegt. Der Staatenbund hat sich von einem "Papierprojekt" zu einem funktionierenden Mechanismus mit einheitlichen digitalen Plattformen, gemeinsamen milit&auml;rischen Pl&auml;nen und aufeinander abgestimmten Rechtsvorschriften entwickelt.</p>
<p>Wei&szlig;russland ist zu einem wichtigen strategischen Partner Russlands bei der Durchf&uuml;hrung der milit&auml;rischen Sonderoperation geworden, indem es sein Territorium, seine Ressourcen und seine Infrastruktur zur Unterst&uuml;tzung der russischen Truppen zur Verf&uuml;gung gestellt hat. Im Jahr 2022 wurde der Passus &uuml;ber den atomwaffenfreien Status aus der Verfassung der Republik gestrichen, was es Russland erm&ouml;glichte, taktische Atomwaffen zur Abschreckung der NATO im Land zu stationieren. Neben dem russischen Raketenkomplex vom&nbsp;Typ Oreschnik, dessen Stationierung Ende letzten Jahres angek&uuml;ndigt wurde, befinden sich in Wei&szlig;russland auch Raketenkomplexe vom Typ Iskander-M, die mit nuklearen Sprengk&ouml;pfen best&uuml;ckt werden k&ouml;nnen. Offiziellen Erkl&auml;rungen zufolge verbleibt die Kontrolle &uuml;ber die Atomwaffen bei Russland&nbsp;&ndash; Moskau bezeichnet dies als Pendant zu den "gemeinsamen Nuklearmissionen" der NATO.</p>
<p>Auf internationaler Ebene treten die L&auml;nder praktisch geschlossen auf. In der UNO, der Organisation f&uuml;r Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa und anderen Organisationen stimmen Minsk und Moskau&nbsp;sich&nbsp;ab. Alle zwei Jahre unterzeichnen die Au&szlig;enministerien der zwei L&auml;nder ein Programm f&uuml;r abgestimmte Ma&szlig;nahmen im Bereich der Au&szlig;enpolitik. Das aktuelle Programm (f&uuml;r die Jahre bis 2024&ndash;2026) konzentriert sich auf die F&ouml;rderung der Idee einer multipolaren Welt und die gemeinsame Bek&auml;mpfung westlicher Sanktionen.</p>
<p>Die Volkswirtschaften beider L&auml;nder haben sich durch industrielle Zusammenarbeit und Importsubstitution an den Sanktionsdruck angepasst. Der Warenumsatz erreichte Ende&nbsp;2025 einen Rekordwert von 60&nbsp;Milliarden US-Dollar. Der Anteil Russlands an den wei&szlig;russischen Exporten liegt stabil bei &uuml;ber 65&nbsp;Prozent.</p>

<p>Anl&auml;sslich des Tages der Einheit der V&ouml;lker Russlands und Wei&szlig;russlands haben wir Bewertungen von Experten bez&uuml;glich des 30-j&auml;hrigen Weges des Unionstaates zusammengetragen.</p>
<p><strong>Ein langsamer Start</strong></p>
<p>Laut dem wei&szlig;russischen Politikwissenschaftler Alexander Alessin verlief die Integration in den ersten Jahren langsamer als geplant, was auf Misstrauen und Behinderungen&nbsp;durch&nbsp;Russland zur&uuml;ckzuf&uuml;hren gewesen sei&nbsp;&ndash; insbesondere auf das Wirken der einflussreichen Oligarchen, die bereits vor Putins Amtsantritt der Regierung nahestanden. Sie gingen davon aus, dass man Wei&szlig;russland kaufen k&ouml;nne. Der Experte argumentiert:</p>
<p><em>"In der Ukraine f&uuml;hrte eine solche Politik zu einer Trag&ouml;die, w&auml;hrend Wei&szlig;russland diese schwierigen Beziehungen lange Zeit ertrug.</em></p>
<p><em>Als die Zentralregierung (in Moskau) nicht kooperieren wollte, begann die (wei&szlig;russische) Republik, direkt mit den (russischen) Regionen zusammenzuarbeiten, die an wei&szlig;russischen Produkten interessiert waren."</em></p>
<p>W&auml;hrend die wirtschaftliche Integration ins Stocken geriet, entwickelten sich die politischen Strukturen autonom weiter. Doch gerade die Interessen der Wirtschaft, der Unternehmen und der einfachen Menschen erm&ouml;glichten es, die Keime der Integration zu bewahren. Minsk setzte von Anfang an auf die Wiederherstellung der Beziehungen zu Russland, um den sowjetischen Fabriken ein zweites Leben zu geben. Mit der Zeit lieferten direkte Vertr&auml;ge zwischen Unternehmen und Regionen beider L&auml;nder Argumente f&uuml;r die F&ouml;rderung der Integration. Auf russischer Seite lebte das Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen Moskau und Minsk mit dem Wechsel des Pr&auml;sidenten wieder auf&nbsp;&ndash; Putin gab der Ann&auml;herung zwischen Russland und Wei&szlig;russland einen starken Impuls, meint Alessin.</p>
<p><strong>Die Ann&auml;herung der Staaten gleicht menschlichen Beziehungen</strong></p>
<p>Der Hauptgrund, warum die L&auml;nder keine einheitliche Verfassung oder ein vollwertiges Unionsparlament geschaffen haben, liegt in der Ungleichheit der Teilstaaten. Wladimir Scharichin, stellvertretender Direktor des Instituts der GUS-Staaten, erkl&auml;rt:</p>
<p><em>"Die Gr&ouml;&szlig;e der Volkswirtschaften, das BIP und&nbsp;&ndash; was entscheidend ist&nbsp;&ndash; die Bev&ouml;lkerungszahl stellten immer ein komplexes Dilemma dar: Die Bildung eines Unionsparlaments nach dem quantitativen Prinzip w&uuml;rde der Stimme Wei&szlig;russlands lediglich beratenden Charakter verleihen. W&uuml;rde man hingegen versuchen, das Quotenprinzip anzuwenden, entst&uuml;nde ein Paradoxon, bei dem ein wei&szlig;russischer W&auml;hler rechnerisch 17 Stimmen gegen&uuml;ber einem russischen h&auml;tte. Es erwies sich als nicht einfach, in einer solchen Konstellation ein gerechtes Gleichgewicht zu finden."</em></p>
<p>Deshalb entwickelte sich die Integration evolution&auml;r&nbsp;&ndash; durch die schrittweise Suche nach einem Gleichgewicht zwischen der Tiefe der Vereinigung und der Wahrung der Souver&auml;nit&auml;t. Der Experte f&uuml;gt hinzu:</p>
<p><em>"Letztendlich kam der Unionsstaat zustande, jedoch nicht in jener idealisierten Form, wie sie zum Zeitpunkt der Unterzeichnung des Abkommens vorgesehen war, sondern als funktionierender Mechanismus, der reale Vorteile bietet &ndash; vor allem in der Wirtschaft und im milit&auml;risch-politischen Bereich.</em></p>
<p><em>Die Ann&auml;herung der Staaten gleicht menschlichen Beziehungen: Auch hier gibt es Phasen der Abk&uuml;hlung, Streitigkeiten und Missverst&auml;ndnisse. 'Milchkriege' oder Pausen beim Aufbau der milit&auml;rischen Infrastruktur sind keine Trag&ouml;die, sondern Teil des normalen Prozesses der Suche nach f&uuml;r beide Seiten akzeptablen L&ouml;sungen, der letztendlich zu einem stabilen Gleichgewicht in unseren Beziehungen gef&uuml;hrt hat."</em></p>
<p><strong>Die Auswirkungen der Sanktionen auf die Integration von Moskau und Minsk</strong></p>
<p>Parallel zu den politischen Prozessen wurde das wirtschaftliche Fundament geschaffen. So waren beispielsweise die Grunds&auml;tze der Preisgestaltung f&uuml;r Energietr&auml;ger f&uuml;r Wei&szlig;russland immer Gegenstand harter Verhandlungen. Der &Ouml;konom Iwan Lisan, Leiter des Analyseb&uuml;ros des Projekts SONAR-2050, bemerkt:</p>
<p><em>"Hier geht es direkt um Geld. Wei&szlig;russland verf&uuml;gt &uuml;ber zwei &Ouml;lraffinerien&nbsp;&ndash; die in Mosyr und die in Nowopolozk. Nach ihrer Modernisierung betr&auml;gt ihre gemeinsame Jahreskapazit&auml;t 24&nbsp;Millionen Tonnen Roh&ouml;l, das sie mit maximalem Gewinn verkaufen wollen. F&uuml;r Russland geht es hingegen darum, wie viel wir am Verkauf von Erd&ouml;l an Wei&szlig;russland verdienen k&ouml;nnen. Zudem ist Wei&szlig;russland in vielerlei Hinsicht gezwungen, sich an Russland anzupassen, da wir dieses &Ouml;l f&ouml;rdern und sich bei uns die Steuervorschriften regelm&auml;&szlig;ig &auml;ndern. Deshalb geht es bei dieser Frage hei&szlig; her."</em></p>

<p>Die Situation, in der es unter dem Druck der Sanktionen zu einer faktischen Verschmelzung der Volkswirtschaften kam, wurde zu einem notwendigen Integrationssprung, von dem beide Seiten profitierten.</p>
<p><em>"Zu Beginn des Aufbaus des Unionsstaates ging Minsk davon aus, dass es zumindest die M&ouml;glichkeit habe, Trends vorzugeben, doch sp&auml;ter wurde klar, dass sich Wei&szlig;russland an Russland anpassen m&uuml;sse, weshalb Minsk vor&uuml;bergehend das Interesse an der Union verlor. Doch nach 2014 wurde Wei&szlig;russland zur Verhandlungsplattform in der Ukraine-Frage, ein Teil der Sanktionen wurde ausgesetzt, und Minsk begann, sich in Multivektoralit&auml;t zu &uuml;ben. Doch auch diese Phase endete im August&nbsp;2020, als die Vers&auml;umnisse der wei&szlig;russischen Ideologen von gew&ouml;hnlichen OMON-Beamten korrigiert werden mussten. Und Russland erwies sich nicht als Bedrohung f&uuml;r die wei&szlig;russische Souver&auml;nit&auml;t, sondern als deren echter Garant.</em></p>
<p><em>Nach einer weiteren Runde westlicher Sanktionen einigte sich Wei&szlig;russland schlie&szlig;lich mit Russland auf Roadmaps, die zu gemeinsamen Programmen wurden.</em></p>
<p><em>Au&szlig;erdem hat Russland Wei&szlig;russland einen Kredit in H&ouml;he von 105&nbsp;Milliarden Rubel f&uuml;r Projekte zur Importsubstitution gew&auml;hrt. Mit diesem Geld produziert Wei&szlig;russland Waren f&uuml;r Russland. Deshalb muss man hier in erster Linie den Feinden danken&nbsp;&ndash; wir hatten Gl&uuml;ck mit ihnen. W&auml;ren sie nicht gewesen, w&auml;re die Integration nur schleppend vorangekommen."</em></p>
<p><strong>Die Perspektiven der "dritten Schwester"</strong></p>
<p>Die Souver&auml;nit&auml;t Minsks bleibt durchaus real, wovon die Eigenst&auml;ndigkeit bei den Au&szlig;enbeziehungen und bei internen Entscheidungen zeugt. Scharichin erkl&auml;rt:</p>
<p><em>"Angesichts der Turbulenzen und der zunehmenden &auml;u&szlig;eren Bedrohungen gehen beide Seiten heute einfach eine freiwillige und pragmatische Einschr&auml;nkung eines Teils ihrer Befugnisse zugunsten der gemeinsamen Sicherheit ein.</em></p>
<p><em>Das ist kein Verlust der Unabh&auml;ngigkeit, sondern eine bewusste Anpassung an die aktuelle geopolitische Konstellation."</em></p>
<p>Beide&nbsp;Seiten h&auml;tten die Bedeutung der&nbsp;jeweils anderen in jeder Hinsicht&nbsp;&ndash; in defensiver, wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht&nbsp;&ndash; erkannt. Alessin sagt:</p>
<p><em>"Die Logik des Konflikts mit dem Westen hat zu der Erkenntnis gef&uuml;hrt, dass die Integration stark zunehmen wird. Aber welches Format erwartet uns in den n&auml;chsten&nbsp;zehn&nbsp;Jahren? Ich denke, am realistischsten ist nicht die forcierte Schaffung eines gemeinsamen Parlaments oder einer gemeinsamen W&auml;hrung, sondern eine Entwicklung hin zu einer Union souver&auml;ner Staaten mit einer tiefgreifenden Zusammenarbeit im Verteidigungs- und Industriekomplex, im Energiesektor und in anderen Bereichen."</em></p>

<p>Dar&uuml;ber hinaus besteht die Absicht der Staatschefs beider L&auml;nder, den Beitritt neuer Mitglieder aus den Reihen der ehemaligen Sowjetrepubliken zum Unionsstaat zu f&ouml;rdern. Alessin meint:</p>
<p><em>"Einer der m&ouml;glichen Kandidaten ist die zuk&uuml;nftige Ukraine. Sie hat kolossalen Schaden erlitten, die Nation ist zerst&ouml;rt, das Land ist zerst&ouml;rt. Aber man wird sie nicht im Stich lassen. Um die Ukraine wiederaufzubauen und auf ihrer Grundlage einen handlungsf&auml;higen Staat zu schaffen, werden Russland und Wei&szlig;russland Anstrengungen unternehmen, sie in die Union aufzunehmen, ihr bei der wirtschaftlichen Erholung zu helfen und, sozusagen, eine neue Identit&auml;t zu finden, die es der 'dritten Schwester' erm&ouml;glicht, sich den ersten beiden anzuschlie&szlig;en."</em></p>
<p><strong>Wirtschaftliche Interessen und milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung</strong></p>
<p>Scharichin stellt fest:</p>
<p><em>"Der gro&szlig;e Aufbau eines einheitlichen Staates, wie er fr&uuml;her vorgesehen war, ist abgeschlossen. Wir haben die Anlaufphase hinter uns gebracht und Ideen verworfen, die verfr&uuml;ht waren oder aufgrund der unterschiedlichen Gr&ouml;&szlig;e der L&auml;nder und der Besonderheiten unserer innenpolitischen Struktur nicht der Realit&auml;t entsprachen.</em></p>
<p><em>Mittlerweile hat sich ein stabiles Modell herausgebildet, das beide Seiten zufriedenstellt. Es ist weder der Weg einer vollst&auml;ndigen Verschmelzung, den externe Kr&auml;fte bef&uuml;rchtet hatten, noch der Weg der Entfremdung. Es ist eine pragmatische, funktionale Union, die ihre Lebensf&auml;higkeit unter Beweis gestellt hat. Die weitere Entwicklung wird genau in dieser etablierten Richtung verlaufen&nbsp;&ndash; stetig, ohne Spr&uuml;nge, gest&uuml;tzt auf gegenseitige wirtschaftliche Interessen und die gemeinsame Verteidigungskraft."</em></p>
<p>Lisan sagt:</p>
<p><em>"Tats&auml;chlich hat sich eine Staatenunion gebildet, und solange Lukaschenko an der Macht bleibt, wird sich an dieser Konstellation grunds&auml;tzlich nichts &auml;ndern. Es mag zwei Modelle geben, jedes mit&nbsp;seinen&nbsp;Vor- und Nachteilen, und im Laufe der Zeit werden wir verstehen, was wie funktioniert."</em></p>
<p>Alessin betont:</p>
<p><em>"Die wichtigste Lehre aus diesen 30&nbsp;Jahren ist, dass gerade der Wille starker politischer F&uuml;hrer &ndash; Putins, der den Widerstand vieler seiner ehemaligen Mitstreiter &uuml;berwunden hat, und Lukaschenkos, der ebenfalls Hindernissen sowohl von Gegnern als auch von Anh&auml;ngern entgegenstand &ndash; die Integration gefestigt hat.</em></p>
<p><em>Sie k&uuml;mmern sich um die Interessen ihrer V&ouml;lker und verfolgen einen Kurs der engen Integration.</em></p>
<p><em>Heute k&ouml;nnen B&uuml;rger eines der beiden L&auml;nder ganz bequem auf dem Territorium des anderen leben und praktisch alle sozialen Vorteile nutzen, mit Ausnahme des Rechts, die h&ouml;chste politische Macht zu w&auml;hlen. In diese Richtung wird sich der Staatenbund weiterentwickeln&nbsp;&ndash; durch die Angleichung der B&uuml;rgerrechte bei Wahrung der nationalen Souver&auml;nit&auml;t und mit der Perspektive einer schrittweisen Erweiterung."</em></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><a href="https://vz.ru/politics/2026/4/1/1406896.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><em>Russischen</em></a><em>. Der Artikel ist am 1. April 2026 zuerst auf der Website der Zeitung Wsgljad erschienen.</em></p>
<p><strong>Andrei Restschikow</strong><em>&nbsp;ist Analyst bei der Zeitung Wsgljad.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/275567-lukaschenko-weissrussland-bereitet-sich-auf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lukaschenko: Wei&szlig;russland bereitet sich auf Krieg vor </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Österreich verweigert US-Militärflugzeugen den Überflug</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/oesterreich/275803-oesterreich-verweigert-us-militaerflugzeugen-ueberflug/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cea5fa48fbef5c7748cd01.jpg" /> Wien verweigert den USA die Nutzung des österreichischen Luftraums für Einsätze gegen Iran. Grundlage ist die immerwährende Neutralität, die jede militärische Unterstützung einer Kriegspartei untersagt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="203">&Ouml;sterreich verweigert US-Milit&auml;rflugzeugen den &Uuml;berflug in Richtung Iran. Das Verteidigungsministerium best&auml;tigt mehrere abgelehnte Anfragen aus Washington. Grundlage ist das Neutralit&auml;tsgesetz von 1955.</p>
<p data-start="205" data-end="449">Antr&auml;ge f&uuml;r milit&auml;rische Fl&uuml;ge werden routinem&auml;&szlig;ig gepr&uuml;ft. Dienen sie erkennbar einer Konfliktpartei, erfolgt eine Ablehnung. Das betrifft insbesondere Eins&auml;tze im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran.</p>
<p data-start="451" data-end="619" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Sobald ein Bezug zu diesem Konflikt vorliegt, wird der &ouml;sterreichische Luftraum nicht freigegeben. Angaben zur Zahl der abgelehnten Gesuche macht das Ministerium nicht.</p>
<p>Bereits im Irak-Krieg 2003 sowie bei fr&uuml;heren Eins&auml;tzen im Nahen Osten hatte Wien vergleichbare Gesuche abgelehnt oder stark eingeschr&auml;nkt. Anders als NATO-Staaten sieht &Ouml;sterreich keine Verpflichtung, logistische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ausl&auml;ndische Milit&auml;roperationen zu leisten, solange diese nicht unter dem Dach kollektiver Selbstverteidigung oder eines UN-Mandats stehen.</p>
<p>Die Entscheidung steht im Kontext &auml;hnlicher Schritte anderer europ&auml;ischer L&auml;nder. Spanien hat seinen Luftraum sowie die gemeinsamen St&uuml;tzpunkte Rota und Mor&oacute;n f&uuml;r Iran-bezogene US-Eins&auml;tze gesperrt.</p>

<p>Italien verweigerte US-Flugzeugen die Landung auf dem St&uuml;tzpunkt Sigonella in Sizilien, sofern ein Zusammenhang mit dem Konflikt bestand. Auch Frankreich blockierte in Einzelf&auml;llen &Uuml;berfl&uuml;ge mit milit&auml;rischer Ausr&uuml;stung nach Israel. Die Schweiz lehnte mehrere US-&Uuml;berfluggesuche ab, genehmigte jedoch Wartungs- und reine Transportfl&uuml;ge ohne direkten Bezug zum Konflikt.</p>
<p>F&uuml;r die USA hat die &ouml;sterreichische Sperre vor allem symbolische Bedeutung. Die &uuml;blichen Routen f&uuml;r Eins&auml;tze im Nahen Osten verlaufen ohnehin meist &uuml;ber den Atlantik und S&uuml;deuropa oder nutzen alternative Korridore. Gleichwohl zeigt die H&auml;ufung solcher Verweigerungen in Europa wachsende Vorbehalte gegen&uuml;ber einer weiteren Eskalation im Iran-Krieg. In Washington werden diese Signale als Ausdruck mangelnder B&uuml;ndnissolidarit&auml;t interpretiert.</p>
<p>In Wien wird die strikte Auslegung der Neutralit&auml;t innenpolitisch breit getragen. Sowohl innerhalb der Regierung als auch in der Opposition gilt sie als zentraler Bestandteil der Staatsr&auml;son, unabh&auml;ngig von wechselnden Mehrheiten. Ob die Ablehnung langfristig diplomatische Spannungen mit der Administration von Donald Trump nach sich zieht, bleibt offen. Bisher beschr&auml;nken sich die Reaktionen aus Washington auf allgemeine Kritik an zur&uuml;ckhaltenden europ&auml;ischen Partnern.</p>
<p>Die &ouml;sterreichische Position bleibt damit eindeutig. Neutralit&auml;t bedeutet keine automatische Unterst&uuml;tzung ausl&auml;ndischer Kriegsf&uuml;hrung, auch nicht gegen&uuml;ber den USA.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/274851-ukrainische-drohnen-machen-baltikum-zur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ukrainische Drohnen machen das Baltikum zur Zielscheibe</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wahlkampf in Ungarn: Orbán und Fidesz-Partei liegen in Prognosen wieder vorn</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275814-wahlkampf-in-ungarn-orban-und/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275814-wahlkampf-in-ungarn-orban-und/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cef01f48fbef1e9c6240fa.jpg" /> Während viele Medien und Umfrageinstitute im Westen bereits den Herausforderer Péter Magyar als Sieger der Parlamentswahlen sehen, stellt sich die Lage nicht so eindeutig dar, wie viele Gegner des amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán im Ausland behaupten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahlkampf in Ungarn ist noch keineswegs gelaufen. Zehn Tage vor der Abstimmung &uuml;ber die neue Zusammensetzung des Parlaments ist keineswegs ausgemacht, welche Seite am Ende die Mehrheit auf sich vereinigen kann. Dies zeigt sich offenbar auch bei Wahlveranstaltungen &ndash; selbst bei schlechtem Wetter kann Viktor Orb&aacute;n seine Anh&auml;nger und Interessierte mobilisieren.</p>

<p>Laut einer Umfrage des N&eacute;zőpont-Instituts d&uuml;rfte die regierende Fidesz-Partei am 12. April wieder als Sieger aus den Wahlen hervorgehen. Zwar gilt das Demoskopie-Institut als regierungsnah, doch scheinen sich dessen Prognosen mit verbreiteten Stimmungen im Land zu decken.</p>
<p>Wie die <em>Budapester Zeitung</em> schreibt, haben der gegenw&auml;rtige Ministerpr&auml;sident und seine Fidesz-Partei immer noch Zulauf. Demnach gelingt es Orb&aacute;n offenbar bei den Wahlkampfauftritten, ungarische Innen- und Au&szlig;enpolitik geschickt zu kombinieren und sich &uuml;berzeugend als Sachverwalter ungarischer Interessen zu pr&auml;sentieren. So sprach er bei einer Wahlrede am Montag im ungarischen Szolnok der konkurrierenden Tisza-Partei die F&auml;higkeit ab, das Land zu einen und weiter aufzubauen. Orb&aacute;n erkl&auml;rte deren Anh&auml;ngern, "ein Vaterland kann auf Einheit, Liebe und Respekt aufgebaut werden, nicht auf Wut, Groll oder Hass". Daher gehe es bei der anstehenden Wahl auch darum, dass die EU Budapest zur Finanzierung des Krieges in der Ukraine verpflichten wolle. Orb&aacute;n sprach sich dagegen aus, weil dadurch der ungarische Haushalt enorme Belastungen aufgeb&uuml;rdet bek&auml;me &ndash; und dies auf Generationen.</p>
<p><strong>Treue Anh&auml;ngerschaft</strong></p>
<p>Orb&aacute;n warnte seine Zuh&ouml;rer, die trotz str&ouml;menden Regens aushielten, vor den Pl&auml;nen seines Herausforderers, der zusammen mit Br&uuml;ssel und Kiew Ungarn von den g&uuml;nstigen Energielieferungen Russlands abschneiden werde. K&auml;men die Tisza-Partei und P&eacute;ter Magyar ans Ruder, sei es aus mit g&uuml;nstigen Wohnnebenkosten. Jede Familie werde dann Einbu&szlig;en beim Monatseinkommen sp&uuml;ren, weil das von Tisza angestrebte Ende russischer Gas- und &Ouml;llieferungen zu steigenden Energiekosten f&uuml;hren werde. Der EU-freundliche Magyar werde als Ministerpr&auml;sident Sondersteuern f&uuml;r Unternehmen abschaffen, die unter Orb&aacute;n 2010 eingef&uuml;hrt wurden und die bislang 15 Billionen Forint (umgerechnet rund 39 Milliarden Euro) f&uuml;r die Wohlfahrt der B&uuml;rger Ungarns erbracht h&auml;tten.</p>

<p>Und so habe Orb&aacute;n unterstrichen, die bisherigen Erfolge d&uuml;rften keineswegs kleingeredet werden, zumal es selbst "im Schatten des Krieges" gelungen sei, das System dreiprozentiger Wohnungsbaudarlehen zu schaffen, das g&uuml;nstigste seiner Art in ganz Europa. Weiterhin z&auml;hlte Orb&aacute;n zu den sozialen Verg&uuml;nstigungen, die seine Regierung eingef&uuml;hrt hat, den Wegfall der Einkommensteuer f&uuml;r M&uuml;tter von mindestens zwei Kindern.</p>
<p><strong>Ungarn gegen den Krieg</strong></p>
<p>Aber auch au&szlig;enpolitisch habe Orb&aacute;n bei seiner Wahlkampftour punkten k&ouml;nnen, beispielsweise im S&uuml;dosten des Landes &ndash; der nicht allzu weit vom Krieg in der Ukraine entfernt ist. So habe der ungarische Premier betont: "Wir sind weiterhin das einzige Land in Europa, das sich offen gegen den Krieg ausspricht." Doch diese au&szlig;ergew&ouml;hnliche Haltung habe Kiew auf den Plan gerufen, das sogar in den Wahlkampf eingreife:</p>
<p><em>"Sie mischen sich in unsere Wahlen ein, mit Geld, mit der &Ouml;lblockade, mit ihren Agenten und Spitzeln, die sich in politischen Parteien eingenistet haben."</em></p>
<p>Kiew wolle in Budapest eine Regierung installieren, die nach seiner Pfeife tanze und die Ungarn einen Teil der Kriegskosten aufb&uuml;rden wolle.</p>
<p>Orb&aacute;n habe weiter erkl&auml;rt, die Tisza-Partei und ihre Hinterm&auml;nner seien sich ihres Sieges schon sicher gewesen. Doch seitdem der Ministerpr&auml;sident pers&ouml;nlich auf Wahlkampftour im Lande unterwegs sei, w&uuml;rde die Stimmung zugunsten der Fidesz-Partei kippen.</p>

<p>Die Tisza-Wahlk&auml;mpfer seien nun dazu &uuml;bergegangen, Provokateure zu den Wahlveranstaltungen von Fidesz zu schicken &ndash; "noch dazu junge Menschen", so Orb&aacute;n.</p>
<p>Der ungarische Premier habe seine Anh&auml;nger aufgefordert, sich von den Aktionen der Opposition nicht provozieren zu lassen. Und so habe Orb&aacute;n darauf verwiesen, dass Ungarn unter seiner F&uuml;hrung seit anderthalb Jahrzehnten in manchen Fragen einen eigenst&auml;ndigen Kurs verfolgt habe. Dieser Mut werde nun von Menschen in ganz Europa gesch&auml;tzt und unterst&uuml;tzt:</p>
<p><em>"Alle Menschen in Europa, die einen von der illegalen Migration befreiten Kontinent w&uuml;nschen, dr&uuml;cken uns die Daumen. Alle Menschen, die Frieden wollen, dr&uuml;cken uns die Daumen."</em></p>
<p><strong>Zuspruch auch aus Moskau</strong></p>
<p>Der pragmatische Kurs Viktor Orb&aacute;ns und seine Orientierung an au&szlig;enpolitischen und au&szlig;enhandelspolitischen Interessen Ungarns hat Orb&aacute;n nicht nur im Lande selbst bisher viel Zustimmung gebracht.</p>
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                                    <div class="TwitterEmbed">
                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Prime Minister Orbán is one of the few voices of wisdom and reason in Europe. He understands the severity of the upcoming energy and economic crisis and, unlike EU bureaucrats, knows what needs to be done to minimize the damage.Europe needs to listen to its few voices of reason <a href="https://t.co/fKcbozuDC6">https://t.co/fKcbozuDC6</a></p>&mdash; Kirill Dmitriev (@kadmitriev) <a href="https://twitter.com/kadmitriev/status/2039694332874100853?ref_src=twsrc%5Etfw">April 2, 2026</a></blockquote>  
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<p>Am heutigen Donnerstag hat der Leiter des Russischen Fonds f&uuml;r Direktinvestitionen (RDIF) und Sonderbeauftragte des russischen Pr&auml;sidenten f&uuml;r die investitions- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew, den ungarischen Ministerpr&auml;sidenten Viktor Orb&aacute;n als einen der wenigen weisen und besonnenen europ&auml;ischen Staats- und Regierungschefs bezeichnet.</p>

<p>W&ouml;rtlich schrieb der russische Wirtschaftsexperte auf X:</p>
<p><em>"Premierminister Orb&aacute;n ist eine der wenigen Stimmen der Weisheit und Vernunft in Europa. Er ist sich der ganzen Schwere der sich abzeichnenden Energie- und Wirtschaftskrise bewusst und wei&szlig; im Gegensatz zu den B&uuml;rokraten der EU, was zu tun ist, um den Schaden zu minimieren. Europa muss auf seine wenigen Stimmen der Vernunft h&ouml;ren."</em></p>
<p>Damit reagierte Dmitrijew auf einen Beitrag Orb&aacute;ns auf X, in dem der ungarische Regierungschef die sofortige Aufhebung der Sanktionen gegen Russland als einzigen Weg bezeichnet hatte, um eine Energiekrise in Europa und weltweit zu vermeiden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/275564-ungarn-aktuelle-umfrage-bescheinigt-orban/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ungarn: Orb&aacute;ns Partei Fidesz f&auml;llt in Umfragen weiter zur&uuml;ck</a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medien: Japan will Wirtschaftsdelegation nach Russland entsenden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275802-medien-japan-wirtschaftsdelegation-russland/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cea4b148fbef12fe5799d9.jpg" /> Die japanische Regierung erwägt den Besuch einer Delegation in Russland, heißt es in einem Bericht von "Kyodo". Auf der Tagesordnung stünden Wirtschaftsfragen, wie etwa Energielieferungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em></em>Nach Angaben der Nachrichtenagentur <em>Kyodo</em> plant Japan, bereits im Mai dieses Jahres eine Wirtschaftsdelegation nach Russland zu entsenden. Laut Quellen forderte die japanische Regierung mindestens f&uuml;nf gro&szlig;e Handelsh&auml;user &ndash; Mitsubishi Corp., Mitsui &amp; Co., Itochu Corp., Sumitomo Corp. und Marubeni Corp. &ndash; sowie die Reederei Mitsui O.S.K. Lines zur Beteiligung auf.</p>

<p>Zu den Themen m&ouml;glicher Gespr&auml;che z&auml;hle unter anderem&nbsp;die Beschaffung russischen Roh&ouml;ls, f&uuml;hrte <em>Kyodo</em> weiter aus. Die Frage gewinne&nbsp;angesichts der wachsenden Besorgnis &uuml;ber Energieimporte aus dem Nahen Osten infolge des Iran-Kriegs an Bedeutung. Man gehe zudem davon aus, dass japanische Unternehmen nach dem Ende des Ukraine-Kriegs ihre Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit in Russland vollst&auml;ndig wiederaufnehmen k&ouml;nnten.</p>
<p>Der Schritt k&ouml;nnte sich jedoch als kontrovers erweisen, da der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine andauere und die Wirtschaftssanktionen Japans und des Westens weiterhin best&uuml;nden. Ein namentlich nicht genannter Vertreter eines Handelshauses &auml;u&szlig;erte Bedenken, der Besuch k&ouml;nne sowohl im Inland als auch international Kritik hervorrufen, betonte die Nachrichtenagentur. Eine Quelle in Industriekreisen erkl&auml;rte, dass Treffen mit russischen Regierungsbeamten und Unternehmensleitern wichtig w&auml;ren, um die Verbindungen auf Mindestniveau aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Mitsubishi Corp. und Mitsui &amp; Co. sind bedeutende Anteilseigner des &Ouml;l- und Erdgasf&ouml;rderprojekts Sachalin II im russischen Fernen Osten, das vom staatlichen Energiekonzern Gazprom geleitet wird, erinnerte <em>Kyodo</em>. Obwohl das Projekt US-Sanktionen unterliegt, wurde Japan eine Ausnahmegenehmigung erteilt, die dem Land weiterhin Importe von Fl&uuml;ssigerdgas erlaubt. Mitsui O.S.K. Lines betreibt ihrerseits Eisbrecher-Tanker zum Transport von russischem LNG.</p>
<p>Seit 2022 hat Japan Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt. Moskau reagierte darauf, indem es die Gespr&auml;che &uuml;ber einen Friedensvertrag mit Tokio aussetzte &ndash; ein Vertrag, der selbst rund 80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs noch immer nicht geschlossen worden ist. Hintergrund ist der anhaltende Streit um die S&uuml;dkurilen: Die Inselgruppe im Nordpazifik wurde am Ende des Krieges von der Sowjetunion besetzt, wird bis heute von Russland verwaltet und von Japan als "N&ouml;rdliche Territorien" beansprucht. Ein Durchbruch in dem Konflikt ist weiterhin nicht in Sicht.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/asien/261334-japanischer-minister-wegen-doppelsinniger-aussage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Japanischer Minister wegen doppeldeutiger Aussage &uuml;ber S&uuml;dkurilen-Inseln zurechtgewiesen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ein Absturz, der Leben rettete: Ausstellung im Russischen Haus erinnert an die Helden von Stößensee</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275766-absturz-leben-rettete-ausstellung-im-russischen-haus-erinnert-helden-von-stoe%C3%9Fensee/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ceba6cb480cc201e298668.jpg" /> Zu den Hochzeiten des Kalten Krieges, 1966, verhinderten zwei sowjetische Piloten, dass ihr Flugzeug über einem Wohngebiet Westberlins abstürzte: Sie lenkten es in einen See und bezahlten mit ihrem Leben. Heute erinnert eine Ausstellung im Russischen Haus in Berlin an ihre Heldentat.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 6.&nbsp;April 1966 startete das nagelneue sowjetische D&uuml;senflugzeug Jak-28 seinen ersten Flug vom Luftwaffenst&uuml;tzpunkt in Finow rund 50&nbsp;Kilometer nord&ouml;stlich von Berlin. Die beiden Piloten, der Hauptmann Boris Kapustin und sein Co-Pilot Oberleutnant Juri Janow, sollten&nbsp;die mit nagelneuer und geheimer Technik vollgepackte Maschine nach K&ouml;then s&uuml;dwestlich von Berlin &uuml;berf&uuml;hren. Doch der Flug verlief nicht nach Plan: Die Triebwerke der Jak waren wenige Minuten nach dem Start ausgefallen.</p>
<p>Was dann genau passierte, ist bis heute nicht eindeutig gekl&auml;rt. H&ouml;chstwahrscheinlich erhielten beide den Befehl, sich mit dem Schleudersitz herauszukatapultieren. Dies h&auml;tte wohl menschliche Opfer gefordert, denn die Maschine war bereits &uuml;ber Berlin und auf so geringer H&ouml;he, dass sie f&uuml;hrungslos wahrscheinlich in ein Wohngebiet gerast w&auml;re. Kapustin und Janow an Bord steuerten das Milit&auml;rflugzeug in den zwischen Grunewald und Spandau gelegenen St&ouml;&szlig;ensee im britischen Sektor Berlins.</p>

<p>Historiker <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/flugzeugabsturz-ueber-west-berlin-die-vergessenen-helden-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verweisen</a>&nbsp;darauf, dass damals immer wieder D&uuml;senflugzeuge abst&uuml;rzten. "Allemal kann man sagen, es ist ein gl&uuml;cklicher Umstand, dass 'leider' nur zwei zu Tode gekommen sind und nicht noch sehr viel mehr. Sie haben den Schleudersitz nicht bet&auml;tigt, weil ihnen klar war, dass das Flugzeug dann ins Trudeln kommen w&uuml;rde und unklar gewesen w&auml;re, wohin es st&uuml;rzt", so der Stadtteilhistoriker Karl-Heinz Bannasch.</p>
<p>Heute erinnert eine Austellung im Russischen Haus in Berlin an die Heldentat der Piloten Kapustin und Janow. Zur feierlichen Er&ouml;ffnung am Donnersteg ist der russische Botschafter Sergei Jurjewitsch Netschajew gekommen. Es sei nicht so einfach zu verstehen, was diese Leute bewegt hat, sagte er in seiner Begr&uuml;&szlig;ungsrede an die Versammelten. Er wies darauf hin, dass im Jahre 1966 der Kalte Krieg herrschte und die Atmosph&auml;re im Grenzgebiet zwischen den M&auml;chten sehr angespannt war.</p>
<p>Die sowjetischen Offiziere h&auml;tten aber eine Wahl getroffen. Sie seien wohl den besten Traditionen der Sowjetarmee im Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieg und denjenigen Helden gefolgt, "die auch hier in Deutschland in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges die einfachen Zivilisten, die deutschen Kinder, gerettet haben".</p>
    
    
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<p>Die deutsch-russische Geschichte sei "nicht immer sehr erfolgreich" gewesen. "Aber wenn wir zusammengearbeitet haben, das war wirklich Win-win-Situation, nicht nur f&uuml;r die Russen und die Deutschen, sondern f&uuml;r das ganze Europa", so der Botschafter. Der Diplomat bedankte sich bei den Deutschen, die die Erinnerung an die Heldentat der russischen Piloten aufbewahrt und&nbsp;entsprechenden Dokumente, Papiere, Bilder, Fotos zusammengetragen haben.</p>
<p>Dieses Zusammentragen w&auml;re beispielsweise ohne das Engagement des privat betriebeben Luftfahrtmuseums Finowfurt nicht m&ouml;glich gewesen. Von dessen Gel&auml;nde hatte die Jak-28 vor 60&nbsp;Jahren ihren ersten und letzten Flug gestartet &ndash; damals hatte sich dort der sowjetische Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Finow befunden. Heute fand das Wrack der verungl&uuml;ckten Maschine hier seine letzte "Ruhest&auml;tte" als Ausstellungsst&uuml;ck. Dieses wurde von einem Schrottplatz in Hannover gerettet, erz&auml;hlte J&ouml;rg Engel, einer der Betreiber des Museums, im Gespr&auml;ch mit <em>RT&nbsp;DE</em>.&nbsp;Mit ihm sind zwei weitere Mitglieder seines Vereins zur Ausstellungser&ouml;ffnung gekommen. F&uuml;r ihn und seine Mitstreiter sei die Geschichte der ehemaligen sowjetischen Luftbasis ein Teil der Heimatpflege.</p>
<p>Gestaltet hat die Ausstellung der Berliner Historiker Dr.&nbsp;Christian Hufen. Er hielt vor ca. 40 Versammelten einen kleinen Einf&uuml;hrungsvortrag. So wies er auf die angespannte sicherheitspolitische Situation zwischen den beiden Machtbl&ouml;cken NATO und Warschauer Vertrag im Jahre 1966 hin. Dies hinderte westlichen Medien daran, &uuml;ber die menschliche Dimension der Katastrophe der Jak-28 zu berichten.</p>
    
    
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<p>Dabei war dies damals das Top-Thema weltweit. Ohnehin war das durch die Mauer geteilte Berlin der prominenteste Schauplatz des Kalten Krieges. Der Westen warf den sowjetischen Luftstreitkr&auml;ften vor, die Westberliner Bev&ouml;lkerung mit den neuesten D&uuml;senmaschinen zu terrorisieren.&nbsp;Diese h&auml;tten die Schallmauer durchbrochen und die Leute in Unruhe versetzt. Auch Wochen nach dem Absturz war in den Medien nur noch vom Streit um die schleppende Wrack&uuml;bergabe die Rede, aber es wurden keine Portr&auml;ts der Piloten gezeigt. Dazu Historiker Hufen:</p>
<blockquote>
<p><em>"W&auml;hrend die sowjetische und entsprechend auch die Presse der DDR umgehend die Namen und Portr&auml;ts der Verungl&uuml;ckten ver&ouml;ffentlichte und ihrer Heldentat lobte, berichteten westliche Zeitungen von der New York Times bis zum Spandauer Volksblatt vom Protest der drei westlichen Stadtkommandanten gegen gef&auml;hrliche sowjetische &Uuml;berfl&uuml;ge und blieben auf die Bergung des Wracks fokussiert. Keine Spur von Empathie f&uuml;r die verungl&uuml;ckten Offiziere der Gegenseite. Kein Wort &uuml;ber deren Verdienst und der Einsatz des eigenen Lebens, um die Katastrophe verhindert zu haben."</em></p>
</blockquote>
<p>Das Schweigen &uuml;ber die Aufopferung der Piloten hat der damalige Regierende B&uuml;rgermeister von Berlin Willy Brandt gebrochen. "Wir k&ouml;nnen davon ausgehen, dass die beiden in den entscheidenden Minuten die Gefahr eines Absturzes in dichtest besiedelte Wohngebiete erkannt und deshalb in Absprache mit ihrer Bodenstation die Maschine in den St&ouml;&szlig;ensee gesteuert haben. Dies bedeutete den Verzicht auf die eigene Rettung. Ich sage das in dankbarer Anerkennung des Opfers, durch das eine Katastrophe vermieden wurde", sagte Brandt in einer <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wo_uns_der_Schuh_dr%C3%BCckt" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fernsehansprache</a>&nbsp;im <em>Sender Freies Berlin</em> (<em>SFB)</em>.</p>
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<p>Nach Ansicht des Historikers Hufen war die Rede eines der ersten Anzeichen der sp&auml;teren Ann&auml;herung zwischen BRD und Sowjetunion im Zuge der sogenannten Neuen Ostpolitik. Die W&uuml;rdigung sei in Moskau mit Wohlwollen registriert worden. Brandt&nbsp;wurde hingegen f&uuml;r sein kurzes sowjetfreundliches Statement bundesweit kritisiert. Noch im selben Jahr wechselte Brandt als Au&szlig;enminister nach Bonn und wurde wenige Jahre sp&auml;ter Kanzler.</p>
<p>Die russlandfeindliche Haltung der heutigen Medien sorgte beim Zuh&ouml;ren dieser Geschichte f&uuml;r einen D&eacute;j&agrave;-vu-Effekt. Der Auszug aus der Ansprache Brandts ist heute auf YouTube <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-Fi1otiDeL8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abrufbar</a>. Der Rechteinhaber des Mitschnitts, der &ouml;ffentlich-rechtliche Sender <em>RBB</em>, habe die Verwendung des Materails f&uuml;r Zweck dieser Ausstellung verweigert, teilte Hufen mit &ndash; die in Kanzleideutsch verfasste Absage ohne Angaben von Gr&uuml;nden las Hufen den Versammelten vor.</p>
<p>Ob die deutschen Medien anl&auml;sslich dessen 60.&nbsp;Jahrestages an dieses schillernde Ereignis der Berliner Geschichte erinnern, ist ungewiss. In Russland wurden die Helden von&nbsp;St&ouml;&szlig;ensee mit einem Denkmal am Geburtsort von Hauptmann Kapustin Rostow am Don geehrt. Im Russischen Haus in Berlin ist eine ihm und seinem Co-Piloten gewidmete Ausstellung mit Fotos, Zeitungsauschnitten und Informationen &uuml;ber die Nachwirkung der Tat ab heute f&uuml;r mehrere Wochen zu sehen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/inland/244015-sowjetischer-panzerfahrer-rettet-berliner-bunkerinsassen-im-april-1945-das-leben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sowjetischer Panzerfahrer rettet Berliner Bunkerinsassen im April 1945 das Leben</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>BBC in neuen Pädophilie-Skandal verstrickt: Moderator Scott Mills gefeuert</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275758-bbc-in-neuem-paedophilie-skandal/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce6f30b480cc6e047f6091.jpg" /> Schock bei der BBC: Der beliebte Radio-2-Moderator Scott Mills wurde wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs eines Teenager-Jungen gefeuert. Die Polizei ermittelte 2016, stellte das Verfahren aber wegen fehlender Beweise ein. Ist das der nächste große Skandal in der langen Reihe von Kindesmissbrauchsfällen bei der BBC?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>BBC</em> ist in einen weiteren Skandal verwickelt, der Vorw&uuml;rfe des sexuellen Kindesmissbrauchs gegen einen ihrer Top-Moderatoren betrifft.</p>
<p>Am Montag best&auml;tigte der britische Staatssender, dass er den Star seiner Radio-2-Fr&uuml;hst&uuml;cksshow, Scott Mills, "nach Vorw&uuml;rfen zu seinem pers&ouml;nlichen Verhalten" entlassen habe. N&auml;here Einzelheiten nannte er nicht.</p>

<p>Laut <em>Sky News</em> wurde der <em>BBC</em>-Moderator wegen fr&uuml;herer Vorw&uuml;rfe des sexuellen Missbrauchs eines Kindes unter 16 Jahren &ndash; dem gesetzlichen Schutzalter in Gro&szlig;britannien &ndash; untersucht.</p>
<p>Die Metropolitan Police hatte im Dezember 2016 eine Untersuchung zu "Vorw&uuml;rfen schwerer Sexualstraftaten gegen einen Teenager-Jungen" eingeleitet, berichtete der Nachrichtensender am Dienstag unter Berufung auf die Strafverfolgungsbeh&ouml;rden.</p>
<p>Die angeblichen Straftaten sollen sich zwischen 1997 und 2000 ereignet haben.</p>
<p>"Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde ein Mann, der zum Zeitpunkt des Verh&ouml;rs in seinen 40ern war, im Juli 2018 von der Polizei unter Vorbehalt befragt", zitierte Sky News die Polizeibeh&ouml;rde, die hinzuf&uuml;gte, dass die Untersuchung schlie&szlig;lich wegen Mangels an Beweisen eingestellt worden sei.</p>
<p>Mills geh&ouml;rte zu den bestbezahlten <em>BBC</em>-Stars mit einem Jahresgehalt von mehr als 355.000 Pfund (407.000 Euro), wie aus dem Gehaltsbericht der K&ouml;rperschaft f&uuml;r 2024/25 hervorgeht.</p>

<p>Es gibt eine lange Geschichte von Straftaten an Minderj&auml;hrigen, die von <em>BBC</em>-Pers&ouml;nlichkeiten begangen wurden. Jimmy Savile, Stuart Hall und Rolf Harris missbrauchten allesamt Kinder, w&auml;hrend sie f&uuml;r den Sender arbeiteten, wobei die beiden Letzteren Haftstrafen f&uuml;r sexuelle &Uuml;bergriffe auf M&auml;dchen im Alter von nur sieben Jahren verb&uuml;&szlig;ten. Im Jahr 2024 wurde der Nachrichtensprecher Huw Edwards wegen des Besitzes von unz&uuml;chtigen Bildern von Kindern verurteilt. Edwards erhielt eine sechsmonatige Haftstrafe, die f&uuml;r zwei Jahre zur Bew&auml;hrung ausgesetzt wurde, was bedeutet, dass er nur ins Gef&auml;ngnis muss, wenn er in dieser Zeit erneut straff&auml;llig wird.</p>
<p>Savile soll im Laufe von f&uuml;nf Jahrzehnten bis zu 450 Opfer &ndash; die meisten davon Kinder oder Jugendliche &ndash; missbraucht haben. Seine angeblichen Verbrechen ersch&uuml;tterten das Vereinigte K&ouml;nigreich nach seinem Tod 2011 und l&ouml;sten eine beispiellose Untersuchung aus, wie die <em>BBC</em> mit dem Thema umgegangen ist.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/270618-epstein-skandal-ex-prinz-andrew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Epstein-Skandal: Ex-Prinz Andrew an seinem 66. Geburtstag festgenommen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland: Neues Passagierflugzeug absolviert erfolgreich Testreihe</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275749-russland-neues-passagierflugzeug-absolviert-erfolgreich-testreihe/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/275749-russland-neues-passagierflugzeug-absolviert-erfolgreich-testreihe/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce6cd5b480cc6e047f608a.jpg" /> Russland erneuert seinen Park an Passagierflugzeugen. Ein Baustein des Programms – das modernisierte Modell Il-114-300 – macht Fortschritte und hat die obligatorische Testreihe absolviert. Nach Angaben des zuständigen Ministers ist die Auslieferung der ersten Maschinen dieses Typs noch in diesem Jahr geplant.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Passagierflugzeug Il-114-300 hat die vorgeschriebene Flugtestreihe abgeschlossen, teilte der Leiter des Ministeriums f&uuml;r Industrie und Handel Anton Alichanow am Donnerstag mit.</p>
<p>Die Ergebnisse werden nun zur Begutachtung an die technische Aufsichtsbeh&ouml;rde Avia-Register weitergeleitet, danach sei mit der Genehmigung der gegen&uuml;ber dem Vorg&auml;ngermodell vorgenommenen wesentlichen &Auml;nderungen zu rechnen, sagte der Minister am Rande des Internationalen Transport- und Logistikforums in Sankt Petersburg.</p>

<p>Laut Alichanow h&auml;ngt der Abschluss von Vertr&auml;gen mit Fluggesellschaften von der Zertifizierung ab. Diese soll voraussichtlich im Mai stattfinden. Die Auslieferung der drei Flugzeuge ist bereits f&uuml;r dieses Jahr geplant.</p>
<p>Die Il-114-300 ist eine modernisierte Version des seit den 1980er-Jahren gebauten Modells Il-114. Es ist geplant, dass die neuen Flugzeuge auf Inlandsstrecken die veralteten An-24 sowie ausl&auml;ndische Flugzeuge &auml;hnlicher Klasse wie die ATR72 und die Bombardier Dash 8 ersetzen.</p>
<p>Eine der Besonderheiten des Modells ist die M&ouml;glichkeit des Einsatzes in schwer zug&auml;nglichen Gebieten. Das Flugzeug kann autonom von kleinen Flugpl&auml;tzen mit kurzen und unbefestigten Start- und Landebahnen aus operieren. Dar&uuml;ber hinaus ist geplant, dass die Il-114-300 in arktischen Gebieten unter niedrigen Temperaturen fliegen wird.</p>
<p>Das erste Internationale Transport- und Logistikforum findet vom 1. bis 3. April statt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/russland/267095-russland-hat-vier-gruende-stolz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland hat vier Gr&uuml;nde, stolz auf seine Luftfahrtindustrie zu sein</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Unverzeihliche Beleidigung&quot;: Iran rügt Argentinien wegen Einstufung der IRGC als Terrororganisation</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/275730-unverzeihliche-beleidigung-iran-ruegt-argentinien/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/275730-unverzeihliche-beleidigung-iran-ruegt-argentinien/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce5def48fbef45b73a0a05.jpg" /> Im Iran-Krieg zeigt Argentinien die klare Kante: Unter Präsident Javier Milei sind die Casa Rosada und das Weiße Haus ein Herz und eine Seele. Nun gilt die iranische Revolutionsgarde im südamerikanischen Land als Terrororganisation. Das sorgt für Streit mit Teheran.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die iranische Regierung hat die Entscheidung Argentiniens, die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) als Terrororganisation einzustufen, "in den sch&auml;rfsten Worten" verurteilt. In einer Erkl&auml;rung des Au&szlig;enministeriums in Teheran hie&szlig; es, dass dieser Beschluss gegen die Grunds&auml;tze des V&ouml;lkerrechts wie etwa die Achtung der Souver&auml;nit&auml;t und die Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines anderen Staates versto&szlig;e. Im vom englischsprachigen Auslandsfernsehsender&nbsp;<em>Press TV</em>&nbsp;<a href="https://www.presstv.ir/Detail/2026/04/01/766185/Argentina-IRGC-designation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitierten</a>&nbsp;Text war die Rede von einem "strategischen Fehler" und einer "unverzeihlichen Beleidigung" gegen&uuml;ber dem iranischen Volk.</p>

<p>In diesem Kontext brachte Teheran sein Bedauern &uuml;ber die Konformit&auml;t des Pr&auml;sidenten Javier Milei mit seinem US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump sowie mit dem "zionistischen Regime" zum Ausdruck, einer g&auml;ngigen Bezeichnung Israels durch die Beh&ouml;rden des Landes im Nahen Osten. Die iranischen Diplomaten warnten Argentinien vor Konsequenzen in den bilateralen Beziehungen, denn es handele sich um einen "gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall". Dar&uuml;ber hinaus kritisierte der Iran Trump wegen seiner Strategie, die US-Verb&uuml;ndeten unter Druck zu setzen, damit diese vor dem Hintergrund der Eskalation in der Region die iranischen Streitkr&auml;fte mit Sanktionen belegten.</p>
<p>Buenos Aires hatte am 31. M&auml;rz die IRGC als Terrororganisation eingestuft. Der Schritt wurde mit der mutma&szlig;lichen iranischen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die libanesische Miliz Hisbollah gerechtfertigt, die laut Vermutung der argentinischen Beh&ouml;rden hinter zwei brutalen Anschl&auml;gen gegen die israelische Botschaft und ein j&uuml;disches Kulturzentrum in Buenos Aires in den Jahren 1992 und 1994 gestanden haben soll. Infolge der beiden Attentate waren insgesamt 114 Menschen get&ouml;tet worden, mehr als 500 weitere hatten Verletzungen erlitten.</p>
<p>Im Februar dieses Jahres hatte die EU die IRGC ebenfalls als Terrororganisation eingestuft. Der Grund waren jedoch die brutal unterdr&uuml;ckten Massenproteste im Nahostland, bei denen laut Menschenrechtlern einige Tausend Demonstranten erschossen worden sein sollen. Als Gegenreaktion erkl&auml;rte der Iran die Streitkr&auml;fte aller EU-Mitgliedsstaaten zu Terrorgruppierungen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/275459-eine-bodenoffensive-gegen-iran-wuerde-die-us-armee-in-eine-falle-locken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Bodenoffensive gegen Iran w&uuml;rde die US-Armee in eine Falle locken</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medien: Trump feuert Justizministerin Pam Bondi</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275812-medien-trump-will-wohl-justizministerin/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ceb6b6b480cc22bd106a1c.jpg" /> Nach Kristi Noem ist Pam Bondi das zweite weibliche Kabinettsmitglied, das US-Präsident Donald Trump entlässt. Gescheitert ist sie wahrscheinlich an den Epstein-Akten - eine Kongressmehrheit zwang sie zur Freigabe, Trump wünschte das Gegenteil.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die<em> New York Times</em> und <em>CNN</em>&nbsp;hatten parallel&nbsp;gemeldet, US-Pr&auml;sident Donald Trump habe dar&uuml;ber diskutiert, seine Justizministerin Pam Bondi zu entlassen. Inzwischen wurde sie tats&auml;chlich gefeuert.</p>
<p>Bondi, schrieb der Pr&auml;sident in seinem Netzwerk Truth Social, "wechselt auf einen sehr n&ouml;tigen und wichtigen neuen Posten in der Privatwirtschaft". Sie habe "einen hervorragenden Job dabei gemacht, ein massives Vorgehen gegen das Verbrechen in unserem Land zu &uuml;berwachen, und Morde fielen auf das tiefste Niveau seit 1900".</p>
<p>Trump soll, so sagten anonyme Quellen, von Bondi frustriert gewesen sein; nicht nur wegen ihrer ungl&uuml;cklichen Handhabung der Epstein-Daten, sondern auch, weil sie nicht gen&uuml;gend gegen seine politischen Gegner vorgegangen sei.</p>

<p>Bondi ist das dritte Kabinettsmitglied, das Trump austauscht, und die zweite Frau, der das geschieht. Die Erste, die entlassen wurde, war Heimatschutzministerin&nbsp;Kristi Noem. Auch der nationale Sicherheitsberater Mike Waltz wurde abgel&ouml;st, bisher aber nicht ersetzt. Seine Funktion hat seitdem Au&szlig;enminister Marco Rubio mit &uuml;bernommen.</p>
<p>Einer der Momente, die zu Trumps Entscheidung gef&uuml;hrt haben k&ouml;nnen, war ihr allgemein als peinlich gesehener Auftritt vor dem US-Kongress zu den Epstein-Daten. Als sie auf eine Nachfrage, was denn mit dem Rest der Ermittlungsunterlagen sei, erwiderte "Der Dow ist jetzt gerade &uuml;ber 50.000", wurde das zu einem Internet-Meme.</p>
<p>Vor drei Stunden hatte auf <em>CNN</em> ein ehemaliger Bundesanwalt <a href="https://x.com/FurkanGozukara/status/2039709640020185146" target="_blank" rel="noopener noreferrer">best&auml;tigt</a>, dass Bondi Agenten aus der Terrorabwehr abgezogen habe, um Trumps Namen aus den zu ver&ouml;ffentlichenden Epstein-Akten zu entfernen. Immer noch wartet die H&auml;lfte der Akten auf ihre Ver&ouml;ffentlichung.</p>
<p>Ehe Bondi Justizministerin in Washington wurde, war sie Floridas erste weibliche Generalstaatsanw&auml;ltin. Sie war auch in seinem juristischen Team beim Impeachment gegen ihn w&auml;hrend seiner ersten Amtszeit.</p>
<p>Gestern hatte sie Trump noch zu einer Anh&ouml;rung beim Supreme Court begleitet, wo seine Anw&auml;lte die Begr&uuml;ndung vortrugen, warum Trump den automatischen Anspruch auf US-Staatsb&uuml;rgerschaft f&uuml;r auf US-Boden Geborene einschr&auml;nken will. Vermutlich dort hat er auch mit ihr &uuml;ber seine Absichten gesprochen.</p>
<p>Ihren Posten &uuml;bernimmt vermutlich ihr Stellvertreter Todd Blanche, ein 1974 geborener Jurist, der mehrere Jahre als Staatsanwalt f&uuml;r Gewaltverbrechen in New York t&auml;tig war. Er hatte Trump 2023 in einem Prozess verteidigt. Er wird jedenfalls jetzt provisorisch die Gesch&auml;fte &uuml;bernehmen. Ein weiterer denkbarer Kandidat ist Lee Zeldin, derzeit Leiter der Umweltschutzbeh&ouml;rde. Er ist sechs Jahre j&uuml;nger als Blanche, war 2003 der j&uuml;ngste zugelassene Anwalt New Yorks und trat 2022 bei den Gouverneurswahlen in New York an.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/meinung/270163-epstein-skandal-erschuettert-trumps-oligarchen/">Epstein-Skandal ersch&uuml;ttert Trumps Oligarchen-Regime</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland will bis 2030 vier weitere Atom-Eisbrecher bauen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275582-russland-will-bis-2030-vier/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/275582-russland-will-bis-2030-vier/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd0f92b480cc7cea245914.jpg" /> Die russische Eisbrecherflotte soll weiter wachsen. Laut dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Landes sollen bis 2030 vier weitere Atom-Eisbrecher fertiggestellt werden. Gegenwärtig verfügt Russland mit insgesamt 43 Eisbrechern über die größte Flotte dieser Art.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2030 sollen in Russland vier zus&auml;tzliche Atom-Eisbrecher vom Stapel gelassen werden, sagt Witali Saweljew, Russlands stellvertretender Ministerpr&auml;sident. Im Rahmen des Ersten Internationalen Transport- und Logistikforums in Sankt Petersburg erkl&auml;rte er am 1. April:</p>

<p><em>"Bis zum Jahr 2030 werden noch vier weitere Atom-Eisbrecher gebaut. Planm&auml;&szlig;ig soll deren Zahl bis 2030 elf erreichen."</em></p>
<p>Saweljew f&uuml;gte hinzu, dass Russland seine Hafeninfrastruktur und Eisbrecherflotte in der Arktis weiter ausbaue. Der stellvertretende Regierungschef hob&nbsp;in diesem Zusammenhang hervor:</p>
<p><em>"Heute sind wir das einzige Land, das &uuml;ber eine einzigartige Flotte in der Arktis verf&uuml;gt. Sie besteht aus 43 Eisbrechern, acht atombetriebenen und 35 dieselelektrischen."</em></p>
<p>Zuvor hatte am 18. November 2025 in Sankt Petersburg die Kiellegung des insgesamt neunten russischen Atom-Eisbrechers, der den Namen Staligrad erhielt, <a href="https://freedert.online/international/262172-kiellegung-stalingrad-putin-bestaetigt-ausbau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stattgefunden</a>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/263487-nordostpassage-china-und-russland-profitieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nordostpassage: China und Russland profitieren ‒ Europa verschl&auml;ft n&auml;chste Chance</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd0f92b480cc7cea245914.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 19:26:46 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Gestiegene Energiekosten: Belgiens Zentralbankchef stimmt Gesellschaft auf drastische Kürzungen ein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/wirtschaft/275771-gestiegene-energiekosten-belgiens-zentralbankchef-stimmt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/wirtschaft/275771-gestiegene-energiekosten-belgiens-zentralbankchef-stimmt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce7de748fbef45ac2a173f.jpg" /> Der Chef der belgischen Nationalbank hat die Bürger seines Landes per Interview auf schwierige Zeiten und soziale Einschnitte eingestimmt. Aufgrund der drastisch gestiegenen Gas- und Benzinpreise verfüge das Land nicht mehr wie früher über die Mittel, um die Bevölkerung zu unterstützen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im franz&ouml;sischsprachigen Programm des belgischen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks (<em>RTBF</em>) hat der Pr&auml;sident der belgischen Zentralbank (BNB), Pierre Wunsch, <a href="https://www.rtbf.be/article/on-n-a-plus-d-argent-le-gouverneur-de-la-bnb-met-en-garde-contre-une-nouvelle-crise-energetique-11704099" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rt</a>, dass das Land angesichts ver&auml;nderten internationalen Lage keine finanziellen Mittel mehr f&uuml;r umfangreiche Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen und Sozialprogramme f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung habe.</p>
<p>Wie der belgische Sender meldet, seien angesichts des ohnehin bereits hohen Defizits, steigender Kosten und "internationaler Unsicherheiten" nun "pauschale Hilfen" f&uuml;r den Zentralbankchef nicht mehr denkbar, was "schwierige wirtschaftliche Entscheidungen erforderlich" mache.</p>
<p><strong>Unsicherheit auf unabsehbare Zeit</strong></p>
<p>Im Radio-Morgenprogramm gab Wunsch mit Blick auf den Krieg gegen Iran zu Protokoll:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es ist wahrscheinlich das erste Mal seit langer Zeit, dass wir eine Krise bew&auml;ltigen m&uuml;ssen &ndash; wobei wir nicht wissen, wie lange diese Krise andauern wird und welches Ausma&szlig; sie annehmen wird &ndash;, w&auml;hrend wir bereits ein zu hohes, untragbares Defizit haben."</em></p>
</blockquote>
<p>Auch wenn er "gezielte Hilfen f&uuml;r besonders schutzbed&uuml;rftige Menschen nicht ausschlie&szlig;en" wolle, stimmte Wunsch die H&ouml;rer auf drastische K&uuml;rzungen ein:</p>

<p><em>"Wir haben nicht mehr die finanziellen Mittel, um erneut so vorzugehen, wie wir es 2022 w&auml;hrend der Ukraine-Krise oder kurz zuvor w&auml;hrend der COVID-Pandemie getan haben, um die Auswirkungen abzufedern und den Menschen zu helfen. Und nat&uuml;rlich darf gezielte Hilfe f&uuml;r Menschen in besonders prek&auml;ren Situationen nicht ausgeschlossen werden. Aber wir haben keinen Handlungsspielraum mehr, um die Krise mit staatlichen Mitteln abzufedern."</em></p>
<p>Der BNB-Chef verteidigte dennoch die Ma&szlig;nahmen, die die Br&uuml;sseler Regierung in den vergangenen zehn Jahren ergriffen hatte, gerade mit Blick auf die aufeinanderfolgenden Krisen, die nicht abzusehen gewesen seien. "Wir schlagen uns ganz gut, wir haben eine widerstandsf&auml;hige Wirtschaft", behauptete Wunsch. "Aber wir h&auml;tten das Defizit nach der Corona-Krise und der Ukraine-Krise viel schneller abbauen m&uuml;ssen."</p>
<p>Die Europ&auml;ische Kommission hat im November 2025 prognostiziert, dass das belgische Defizit in den Jahren 2026 und 2027 gemessen am BIP das h&ouml;chste in der Eurozone sein werde &ndash; mit 5,5 Prozent im Jahr 2026 und 5,9 Prozent im Jahr 2027, wie <em>RIA Nowosti</em> meldete.</p>
<p>Wunsch hatte im <em>RTBF</em>-Interview erkl&auml;rt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wenn man also Prognosen erstellt", so der Zentralbanker, "hat man ein Defizit, das bei f&uuml;nf Prozent stagniert. Das bedeutet, dass die Verschuldung j&auml;hrlich um zwei Prozent steigt, und das bedeutet, dass wir langsam auf eine Katastrophe zusteuern."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Keine "Subventionen"</strong></p>
<p>Und so wandte sich Wunsch auch gegen Vorschl&auml;ge, Zusch&uuml;sse auf die gestiegenen Kosten f&uuml;r Gas und &Ouml;l zu zahlen. Der Verbrauch sollte nicht bezuschusst werden:</p>

<p><em>"Wenn alle Subventionen gew&auml;hren, damit wir weiterhin versuchen, genauso viel zu verbrauchen, gie&szlig;en wir &Ouml;l ins Feuer, und das Geld flie&szlig;t in die Taschen der Gas- und &Ouml;lproduzenten."</em></p>
<p>Um das staatliche Haushaltsdefizit nicht weiter anwachsen zu lassen, sprach sich Wunsch gegen "kostspielige" Ma&szlig;nahmen aus &ndash; allenfalls sei ein Ausgleich f&uuml;r die Mehrwertsteuererh&ouml;hung akzeptabel, Steuererh&ouml;hungen k&auml;men generell nicht infrage, gab der BNB-Pr&auml;sident zu verstehen. Denn, so Wunsch: "Wir haben zusammen mit Frankreich das h&ouml;chste Defizit in der Eurozone."</p>
<p>Der 58-j&auml;hrige Wirtschaftswissenschaftler, der einen Teil seiner Studien in den USA absolviert hat, gilt als Anh&auml;nger einer restriktiven Ausgaben- und Haushaltspolitik.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/meinung/275523-unvorhergesehenen-folgen-iranischen-widerstands/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die unvorhergesehenen Folgen iranischen Widerstands</a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medien: Trumps Zorn auf NATO-Verbündete in Europa vereint diese gegen ihn</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275761-medien-trumps-zorn-auf-nato-verbuendete-in-europa-vereint-diese-gegen-ihn/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce709548fbef45ac2a1730.jpg" /> Die Bedrohungen von US-Präsident Donald Trump über einen möglichen Austritt der USA aus der NATO haben die Mitgliedsstaaten in Europa geeinigt, berichtete "Politico". Trump hat seine Enttäuschung darüber geäußert, dass die Verbündeten sich weigern, an der US-Operation gegen Iran teilzunehmen. ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Drohungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump gegen die NATO-Verb&uuml;ndeten, weil diese sich weigern, am Krieg gegen Iran teilzunehmen, h&auml;tten nur zu einem Ergebnis gef&uuml;hrt: Die Mitgliedsl&auml;nder des B&uuml;ndnisses h&auml;tten sich gegen Trump vereint. Dies <a href="https://www.politico.eu/article/donald-trump-anger-nato-allies-europe-united/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>&nbsp;<em>Politico</em> unter Berufung auf mehrere Beamte und Diplomaten.&nbsp;</p>
<p>Wie es hei&szlig;t, h&auml;tten sich die Staats- und Regierungschefs zehn europ&auml;ischer L&auml;nder (Gro&szlig;britanniens, Schwedens, Finnlands, Norwegens, D&auml;nemarks, Islands, Estlands, Lettlands, Litauens und der Niederlande) vergangene Woche zu einem privaten Abendessen in Helsinki getroffen und &uuml;ber den "bedauerlichen Zustand des transatlantischen B&uuml;ndnisses" diskutiert.</p>

<p>Sie bekr&auml;ftigten, dass sie den Forderungen des US-Pr&auml;sidenten, sich an den Kampfhandlugen gegen Iran zu beteiligen, nicht zustimmen k&ouml;nnten. "Wir alle wollen, dass der Krieg beendet wird, aber wir sind uns mit den USA nicht einig", sagte ein Beamter gegen&uuml;ber <em>Politico</em>, der &uuml;ber die Gespr&auml;che informiert wurde.</p>
<p>Einer der EU-Beamten erkl&auml;te, dass die NATO "auseinanderfalle". Er f&uuml;gte hinzu, dass Europa seine Verteidigung "dringend" st&auml;rken m&uuml;sse: "Wir k&ouml;nnen nicht warten, bis sie v&ouml;llig tot ist", sagte der Beamte in Bezug auf die NATO.<strong><br /></strong></p>
<p>Trump will, dass die NATO Hilfe leiste, aber die europ&auml;ischen Politiker weigerten sich weiterhin, da "die meisten Europ&auml;er nicht im Voraus informiert wurden und der Persische Golf nichts mit der NATO zu tun hat".</p>
<p>Diese Krise habe dazu gef&uuml;hrt, dass die europ&auml;ischen Staaten sich geeinigt h&auml;tten. "Diese zehn L&auml;nder standen sich immer sehr nahe, aber ich w&uuml;rde sagen, dass sie sich jetzt noch n&auml;her stehen", f&uuml;gte der Beamte hinzu.</p>

<p>In privaten Gespr&auml;chen h&auml;tten die Politiker einger&auml;umt, dass die anhaltende Kritik der USA die NATO schw&auml;che, so <em>Politico</em> weiter. Denn Artikel 5 des NATO-Gr&uuml;ndungsvertrags besagt, dass die Mitglieder bereit sind, jedes angegriffene Mitglied zu verteidigen. Sobald dieser Punkt in Frage gestellt werde, verliere die NATO ihre Wirksamkeit.</p>
<p>Im <em>Politico</em>-Beitrag wird weiter angemerkt, dass die Trump-Regierung das Milit&auml;rb&uuml;ndnis in den vergangenen Tagen "in eine der schwersten Krisen seiner 77-j&auml;hrigen Geschichte" gest&uuml;rzt habe.<strong><br /></strong></p>
<p>Der US-Pr&auml;sident und sein Team h&auml;tten angek&uuml;ndigt, die US-Mitgliedschaft in der NATO nach dem Ende des Krieges gegen Iran zu &uuml;berpr&uuml;fen. Grund daf&uuml;r sei die Weigerung der europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten, an dem Konflikt teilzunehmen.</p>
<p>Washington habe manche europ&auml;ische Staaten wie Spanien, Gro&szlig;britanien und Frankreich daf&uuml;r scharf kritisiert, dass diese sich geweigert hatten, ihre Milit&auml;rbasen oder ihren Luftraum den US-Streitkr&auml;ften f&uuml;r Operationen gegen Iran zur Verf&uuml;gung zu stellen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/275732-verraet-polen-usa-keine-patriots/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verr&auml;t Polen die USA? Keine Patriots f&uuml;r den Iran-Krieg &ndash; Zerf&auml;llt die NATO?</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Woke-Zensur in Finnland: Politikerin wegen 20 Jahre alter Aussage zur Homosexualität verurteilt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275596-woke-zensur-in-finnland-politikerin/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd21eab480cc79561ea2f8.jpg" /> Skandal in Finnland: Politikerin Päivi Räsänen wurde wegen einer 20 Jahre alten Aussage zur Homosexualität verurteilt. Das Oberste Gericht verhängte eine Geldstrafe und ordnete die Löschung der Texte an. Räsänen will vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ziehen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Oberste Gericht Finnlands hat die christdemokratische Abgeordnete und ehemalige Ministerin P&auml;ivi R&auml;s&auml;nen schuldig gesprochen, in einer Kirchenbrosch&uuml;re aus dem Jahr 2004 "Homosexuelle beleidigt" zu haben. Darin beschrieb sie Homosexuelle als Menschen mit einer Entwicklungsst&ouml;rung.</p>

<p>Die Verurteilung der 66-j&auml;hrigen Politikerin basiert auf der Brosch&uuml;re mit dem Titel "M&auml;nnlich und weiblich schuf er sie: Homosexuelle Beziehungen stellen das christliche Menschenbild infrage". Auch dem lutherischen Bischof Juhana Pohjola, der an der Ver&ouml;ffentlichung beteiligt war, wurde ein Schuldspruch erteilt.</p>
<p>R&auml;s&auml;nen muss 1.800 Euro Strafe zahlen, Pohjola 1.100 Euro. Das Gericht ordnete au&szlig;erdem an, die als rechtswidrig eingestuften Textteile aus dem Internet zu entfernen.</p>
<p>Laut Urteil beleidigte die Brosch&uuml;re Homosexuelle als Gruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. R&auml;s&auml;nen hatte argumentiert, Homosexualit&auml;t sei eine "Entwicklungsst&ouml;rung". Das Gericht wertete dies als Aufstachelung gegen eine Gruppe.</p>
<p>In einem zweiten Anklagepunkt wurde R&auml;s&auml;nen freigesprochen. Es ging um einen Tweet von 2019, in dem sie der Evangelisch-Lutherischen Kirche Finnlands vorwarf, "Schande und S&uuml;nde zu verherrlichen", weil diese offizielle Partnerin einer Gay-Pride-Parade geworden war.</p>
<p>Die &Auml;rztin R&auml;s&auml;nen war von 2011 bis 2015 Innenministerin Finnlands. Sie zeigte sich schockiert vom Urteil und will juristischen Rat f&uuml;r eine Berufung einholen.</p>

<p>"Ich bin schockiert und zutiefst entt&auml;uscht, dass das Gericht mein grundlegendes Menschenrecht auf Meinungsfreiheit nicht anerkannt hat", sagte sie.</p>
<p>"Ich werde mir juristischen Rat zu einer m&ouml;glichen Berufung beim Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte einholen. Es geht nicht nur um meine Meinungsfreiheit, sondern um die jedes Menschen in Finnland", f&uuml;gte R&auml;s&auml;nen hinzu. "Ein positives Urteil w&uuml;rde helfen, zu verhindern, dass andere unschuldige Menschen dasselbe durchmachen m&uuml;ssen, nur weil sie ihre &Uuml;berzeugungen teilen."</p>
<p>Die US-amerikanische Organisation Alliance Defending Freedom International, die R&auml;s&auml;nen vertreten hat, nannte die Verurteilung "ein emp&ouml;rendes Beispiel staatlicher Zensur".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/269481-regenbogentreppen-und-deutschlandfarben-kampf-um/">Regenbogentreppen und Deutschlandfarben: Der Kampf um den &ouml;ffentlichen Raum</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach acht Jahren: Ehemalige Bremer BAMF-Leiterin verliert Beamtenstatus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275760-nach-acht-jahren-ehemalige-bremer/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce71edb480cc6d9a571a3d.jpg" /> Horst Seehofer misslang es einst, sich mit dem Skandal zu profilieren, als 2018 entdeckt wurde, dass in Bremen viel zu großzügig Asylanerkennungen verteilt wurden. In der Folge versandete der Skandal. Aber ein neues Urteil legt doch nahe, dass mehr dran war.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2018 war es ein Skandal &ndash; zwischen 2013 und 2016 sollen in Bremen bis zu 1.200 Menschen Asyl erhalten haben, die keinen Anspruch darauf hatten. Ersten Hinweisen aus dem Jahr 2014 ging aber wohl niemand nach. Es gab dann eine Pr&uuml;fung des Innenministeriums, damals unter der Leitung von Horst Seehofer, und eine geschlossene Sitzung des Innenausschusses des Bundestages. Und dann ein Strafverfahren gegen die Amtsleiterin Ulrike B..</p>
<p>Die Nachfolgerin in der Leitung der Bremer Au&szlig;enstelle des BAMF, Josefa Schmid, schrieb mehrere Berichte direkt ans Innenministerium, in denen sie berichtete, die Spitze des BAMF habe jahrelang die Erteilung dieser Asylbescheide "gebilligt"; Akten seien gel&ouml;scht und es sei "&uuml;ber viele Jahre die Verleitung zur rechtsmissbr&auml;uchlichen Asylantragstellung gef&ouml;rdert" worden. Schmid wurde nach nur vier Monaten wieder nach Deggendorf zur&uuml;ck versetzt; sie klagte erfolglos dagegen und sah darin eine Strafma&szlig;nahme wegen ihrer Versuche, die Vorg&auml;nge in Bremen aufzukl&auml;ren.</p>

<p>Das Strafverfahren gegen Ulrike B. endete im Jahr 2020 gegen die Zahlung einer Auflage von 10.000 Euro. Ihre Verteidigung war gewesen, das Amt habe seit dem Amtsantritt des ehemaligen BAMF-Chefs Frank-J&uuml;rgen Weise die erh&ouml;hten Arbeitsvorgaben mit dem vorhandenen Personal nicht mehr ordnungsgem&auml;&szlig; erf&uuml;llen k&ouml;nnen. Allerdings lag innerhalb des betroffenen Zeitraums auch die Fl&uuml;chtlingswelle des Jahres 2015.</p>
<p>Eingestanden hatte sie jedoch, interne Daten des BAMF, genauer, interne Mails und einen Datensatz zu 3.638 Asylbewerbern, an Fl&uuml;chtlingsanw&auml;lte weitergegeben zu haben; was sich nicht strafrechtlich, wohl aber disziplinarrechtlich auswirkte. Das Bremer Verwaltungsgericht hat ihr nun den Beamtenstatus aberkannt, eineinhalb Jahre vor der Pensionierung. Allerdings kann sie gegen das Urteil noch Berufung einlegen.</p>
<p>Was letzten Endes nahelegt, dass sehr wohl etwas dran war an den urspr&uuml;nglichen Vorw&uuml;rfen, sich aber im Durcheinander aus Umstrukturierung, Fl&uuml;chtlingswelle und Aktenvernichtung nicht genau rekonstruieren lie&szlig;, wer in welchem Ausma&szlig; verantwortlich ist. Die Bescheide, die damals in Bremen erteilt wurden, bestehen gr&ouml;&szlig;tenteils fort &ndash; Aufhebungen f&uuml;hrten nur zu weiteren Gerichtsverfahren, die f&uuml;r jeden einzelnen Fall gef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen. Schlie&szlig;lich darf derjenige, der aufgrund eines Fehlverhaltens im Amt einen Titel erh&auml;lt, den er nicht ausgel&ouml;st hat und von dem er wom&ouml;glich nicht einmal Kenntnis hatte, dadurch nicht benachteiligt werden.</p>
<p>Wie in anderen F&auml;llen, etwa den Skandalen um gef&auml;lschte Sprachzeugnisse, d&uuml;rfte auch hier der Aufkl&auml;rungswille begrenzt gewesen sein. Die Folgen, die das damalige Handeln der Bremer Beh&ouml;rde hatte, sind weder finanziell noch sozial klar. Ulrike B. hatte damals erkl&auml;rt, ihr sei es bei der Arbeit stets darum gegangen, dass Menschen in Not z&auml;hlten, nicht blanke Zahlen. Sie habe nie Geld angenommen.</p>
<p>Neben Ulrike B. waren urspr&uuml;nglich Ermittlungen gegen ihren Stellvertreter, f&uuml;nf weitere Mitarbeiter und zwei Rechtsanw&auml;lte aufgenommen worden. Ein Strafverfahren wurde nur gegen B. und die beiden Anw&auml;lte er&ouml;ffnet, wobei nur einer der Anw&auml;lte zu einer Geldstrafe verurteilt wurde. Wie die Disziplinarverfahren gegen die Mitarbeiter ausgingen, ist nicht bekannt. Man k&ouml;nnte also fast glauben, dass der ganze Skandal keiner war &ndash; w&auml;re da nicht dieses aktuelle Urteil. F&uuml;r nichts wird kein Beamtenstatus entzogen, schon gar nicht kurz vor der Pensionierung, weil mit dem Status auch der Pensionsanspruch aufgehoben wird. Auch wenn eine Nachversicherung in der Rentenversicherung erfolgt, liegt die Rente etwa 40 Prozent unter der urspr&uuml;nglichen Pension.</p>
<p>Josefa Schmid ging in die Kommunalpolitik, heiratete dann einen Prinzen von Hohenzollern-Emden und ist mittlerweile B&uuml;rgermeisterin in Leonberg in Baden-W&uuml;rttemberg.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/262778-million-abgelehnte-asylbewerber-in-deutschland/">Eine Million abgelehnte Asylbewerber in Deutschland ‒ mit Leistungsanspr&uuml;chen </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Was passierte bei Verhandlungen zwischen USA und der Ukraine?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275661-was-passierte-bei-verhandlungen-zwischen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd4e6448fbef091d1ead36.jpg" /> Am 21. und 22. März fanden in Miami bilaterale Verhandlungen zwischen den Delegationen der Ukraine und der USA statt. Der ehemalige Rada-Abgeordnete Oleg Zarjow hat die Treffen analysiert und fasst deren Verlauf unter Verweis auf eigene Quellen zusammen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Oleg Zarjow</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Berichten zufolge hat bei den j&uuml;ngsten Verhandlungen in Miami eine Washington-orientierte ukrainische Delegation (bestehend aus dem Leiter des ukrainischen Pr&auml;sidialamts Kirill Budanow, dem Sekret&auml;r des nationalen Sicherheitsrats Rustem Umerow sowie dem loyalen Rada-Fraktionsvorsitzenden der Regierungspartei "Diener des Volkes" Dawid Arachamija) versucht, den USA die Idee einer Durchf&uuml;hrung der Pr&auml;sidentschaftswahlen bei einem gleichzeitig stattfindenden Referendum &uuml;ber ein Friedensabkommen im Gegenzug f&uuml;r einen Verzicht auf den Abzug des ukrainischen Milit&auml;rs aus dem Donbass schmackhaft zu machen.</p>
<p>Laut Angaben meiner Quellen hat Kiew vorgeschlagen, dies am Tag der Kongresswahlen in den USA durchzuf&uuml;hren: Dies st&auml;rke die Wahlkampagne der Republikaner.</p>
<p>Dennoch haben die USA jegliche Versuche, die Durchf&uuml;hrung von Wahlen gegen die Beibehaltung der Kontrolle &uuml;ber den Donbass zu tauschen, zur&uuml;ckgewiesen und gaben zu verstehen, dass die Territorialfrage &uuml;berhaupt kein Gegenstand der Verhandlungen sei. Mehr noch, gerade die Weigerung des Kiewer Regimes, den Donbass zu verlassen, wurde zum Grund daf&uuml;r, dass die ukrainische Delegation &uuml;berhaupt in die USA eingeladen wurde.</p>

<p>Sp&auml;ter erschienen gerade in diesem Zusammenhang Meldungen, wonach die USA von der Ukraine fordern w&uuml;rden, Wahlen und ein Referendum bis Mitte 2026 durchzuf&uuml;hren, als Bedingung f&uuml;r weitere Sicherheitsgarantien.</p>
<p>Gerade danach und nach dem ersten Verhandlungstag machte Selenskij seine hysterische Ank&uuml;ndigung, dass es Moskau sei, das keinen Frieden wolle.</p>
<p>Am zweiten Tag der Verhandlungen in Miami versuchte die ukrainische Delegation, ihre Position durch Ank&uuml;ndigungen &uuml;ber Ressourcen zu st&auml;rken. Nach meinen Angaben behauptete der Terrorist Budanow gegen&uuml;ber der US-Delegation, dass die Ukraine sowohl &uuml;ber Geld als auch &uuml;ber Waffen verf&uuml;ge, um den Krieg noch weitere zwei Jahre lang zu f&uuml;hren, was bei seinen Gespr&auml;chspartnern auf Skepsis stie&szlig;. Dank westlicher Hilfe hat die Ukraine Goldreserven angelegt. Und wie ich mehrmals geschrieben habe, verf&uuml;gt sie auch jetzt noch &uuml;ber ausreichend Geld f&uuml;r ein weiteres Kriegsjahr. Sollte Kiew einen Kredit von der EU in H&ouml;he von 90 Milliarden Euro erhalten, wird das Geld sogar f&uuml;r zwei Jahre Krieg, einschlie&szlig;lich der n&ouml;tigen Waffenk&auml;ufe, reichen. Es bleibt nur noch die Frage des Personals.</p>
<p>Das hei&szlig;t, dass die gegenw&auml;rtige Lage folgenderma&szlig;en gestaltet ist: Die USA setzen die Ukraine unter Druck und fordern Wahlen und ein Referendum, um das k&uuml;nftige Abkommen politisch auszuformen. Zudem fordern sie einen R&uuml;ckzug der ukrainischen Truppen aus der DVR, um dieses Abkommen &uuml;berhaupt erst m&ouml;glich zu machen.</p>

<p>Gleichzeitig spielt die ukrainische Seite auf Zeit und verspricht, die russische Wirtschaft zu zerst&ouml;ren. Dabei verweist Kiew auf zweifelhafte Berechnungen westlicher Analysten, wonach Russland angeblich beim Verlust von etwa 30 Prozent der Exporteink&uuml;nfte in eine Krisenphase eintreten w&uuml;rde. Zus&auml;tzlich behaupten westliche Berater, dass 2026 das Eintreten des kumulativen Effekts der Sanktionen und Angriffe gegen die russische Infrastruktur zu erwarten sei. Die Ukraine versichert die USA bei den Verhandlungen, dass Moskau unter Druck seine Forderungen angeblich erheblich senken w&uuml;rde.</p>
<p>Um all das umzusetzen, legten die EU und Gro&szlig;britannien Pl&auml;ne zur Einf&uuml;hrung eines weiteren Sanktionspakets vor, das das Kapern von jeglichen Schiffen legalisiert, die russisches &Ouml;l transportieren. Sie wollen f&uuml;r Russland die Ostsee und das Mittelmeer durch Sabotageakte und Seer&auml;uberei sperren. Russlands Au&szlig;enministerium gab klar zu verstehen: Diese Willk&uuml;r wird nicht folgenlos bleiben.</p>
<p>Nachdem der Iran-Krieg ausgebrochen und klar geworden war, dass sich der Konflikt im Nahen Osten in die L&auml;nge zieht, verfiel Selenskij in Panik und Trauer. Sein Plan brach zusammen. Russland begann, an hohen &Ouml;l- und Gaspreisen gut zu verdienen. Um den Plan dennoch umzusetzen und den &Ouml;lexport zu blockieren, unternahm Kiew eilig eine Reihe von Angriffen gegen die russische Infrastruktur.</p>
<p>Parallel dazu werden die USA den Druck gegen Selenskij und sein Umfeld zunehmend verst&auml;rken und dabei auf das Thema der Korruption zur&uuml;ckgreifen. Bisher hatten die USA mit ihrem Druck wenig Erfolg. Doch sie haben noch nicht alle Instrumente eingesetzt.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://t.me/special_authors/9003" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Verfasst speziell f&uuml;r RT am 1. April.</em></p>
<p><em><strong>Oleg Zarjow</strong> ist ein ehemaliger ukrainischer Rada-Abgeordneter. Von 2002 bis 2014 vertrat er seinen Einzelwahlkreis im ukrainischen Parlament und stieg zu einer der F&uuml;hrungspers&ouml;nlichkeiten der ukrainischen Partei der Regionen auf. Nachdem er gewaltsam gezwungen wurde, seine Kandidatur f&uuml;r die Pr&auml;sidentschaftswahlen im Mai 2014 zur&uuml;ckzuziehen, musste er auf die Krim fliehen, engagierte sich f&uuml;r Neurussland und lebt seitdem im russischen Exil. Im Oktober 2023 &uuml;berlebte er nur knapp einen Mordanschlag des ukrainischen Geheimdienstes.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/274969-was-brachte-iran-krieg-fuer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was brachte der Iran-Krieg f&uuml;r Selenskij?</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland bereitet zweiten Tanker mit Erdöl für Kuba vor</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/275751-russland-bereitet-zweiten-tanker-mit-erdoel-fuer-kuba-vor/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/275751-russland-bereitet-zweiten-tanker-mit-erdoel-fuer-kuba-vor/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce72cab480cc6dff1afc3e.jpg" /> Kaum hat ein russisches Tankschiff mit Erdöl an Bord in einem kubanischen Hafen angelegt, bereitet Russland schon eine weitere Lieferung für den kriselnden Karibikstaat vor. Energieminister Sergei Ziwiljow versichert, dass Moskau Havanna nicht im Stich lassen wird.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In dieser Woche findet in der russischen Teilrepublik Tatarstan ein internationales Energieforum statt. Die Veranstaltung "Energoprom-26" hat am 1.&nbsp;April begonnen. Auch Russlands Energieminister Sergei Ziwiljow reiste in die Republikhauptstadt Kasan, um sich vor dem Hintergrund der sich anbahnenden globalen Energiekrise an Diskussionen rund um das Thema zu beteiligen. Am zweiten Tag des Events &auml;u&szlig;erte sich der Minister unter anderem &uuml;ber Russlands humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r Kuba.</p>

<p>Am Rande des Forums berichtete Ziviljow am Donnerstag &uuml;ber eine gro&szlig;e Beratung in Sankt Petersburg, an dem sich am Mittwoch Vertreter aus Kuba beteiligt hatten.&nbsp;Damit meinte er&nbsp;offenbar&nbsp;die 23. <a href="https://t.me/MAERusia/7567" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tagung</a>&nbsp;der Zwischenstaatlichen Russisch-Kubanischen Kommission f&uuml;r die Kooperation in den Bereichen Handel, Wirtschaft, Wissenschaft und Technik. Der Minister gab bekannt, dass der Inselstaat vollst&auml;ndig blockiert sei. Trotzdem habe ein russisches Schiff mit Erd&ouml;l an Bord&nbsp;es durch die US-Blockade geschafft. Die russischen Nachrichtenagenturen <em>TASS</em> und <em>Interfax</em> zitierten den Minister mit den Worten:</p>
<blockquote>
<p><em>"Derzeit wird ein zweites Schiff beladen. Wir werden die Kubaner nicht im Stich lassen."</em></p>
</blockquote>
<p>Erst am Montag hatte der russische Tanker Anatoli Kolodkin den Hafen Matanzas im Nordwesten Kubas erreicht. Er hatte rund 100.000&nbsp;Tonnen Roh&ouml;l an Bord geladen. Es war das erste Tankschiff, das Roh&ouml;l an den Inselstaat lieferte, seitdem die USA vor etwa drei Monaten jegliche Brennstofflieferungen an den Karibikstaat verboten hatten. Kremlsprecher Dmitri Peskow erkl&auml;rte am Dienstag, Russland halte es f&uuml;r seine Pflicht, dem kubanischen Volk unter die Arme zu greifen und in der jetzigen schwierigen Situation rund um den Karibikstaat aktiv beizustehen. Kuba befinde sich unter einer "drastischen Blockade" seitens der USA und ben&ouml;tige Erd&ouml;lprodukte, um Strom zu erzeugen, der Bev&ouml;lkerung medizinische Hilfe zu leisten und das Funktionieren anderer lebenswichtiger Systeme des Landes zu gew&auml;hrleisten.</p>

<p>Kuba erlebt derzeit die wohl schwerste Energie- und Wirtschaftskrise in seiner Geschichte. Die ohnehin schon drakonische US-Blockade gegen den Karibikstaat, die seit Jahrzehnten andauert, wurde durch ein Dekret von US-Pr&auml;sident Donald Trump vom 29.&nbsp;Januar dieses Jahres noch weiter zugespitzt. Der Republikaner betrachtet den Zehn-Millionen-Staat als Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA und hat Kuba dringend geraten, einem Deal zuzustimmen, bevor es "zu sp&auml;t" sei. Unterdessen geht die Trump-Regierung davon aus, dass die kubanische F&uuml;hrung am Ende sei und "kurz vor dem Kollaps" stehe. Die Regierung in Havanna wiederum wirft den USA wegen ihrer aggressiven Geopolitik Faschismus und V&ouml;lkermord vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/europa/275221-droht-europa-hungersnot-experte-warnt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Droht Europa Hungersnot? Experte warnt vor Kraftstoff- und D&uuml;ngermangel</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>USA streichen Venezuelas Übergangspräsidentin Rodríguez von Sanktionsliste</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/275714-usa-streichen-venezuelas-uebergangspraesidentin-rodriguez-von-sanktionsliste/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce3b0148fbef44de611674.jpg" /> Nach knapp acht Jahren auf der US-Sanktionsliste stehen nun Venezuelas Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez keine Hindernisse mehr im Weg, um die Beziehungen zwischen Caracas und Washington zu normalisieren. Die Politikerin hofft, dass bald weitere Einschränkungen fallen werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Kontrollbeh&ouml;rde f&uuml;r Auslandsverm&ouml;gen (OFAC), die dem Finanzministerium in Washington untersteht, hat am Mittwoch die Sanktionen gegen Venezuelas &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez&nbsp;<a href="https://www.cbsnews.com/news/trump-administration-lifts-sanctions-delcy-rodriguez-venezuela-acting-president/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aufgehoben</a>. Die Spitzenpolitikerin befand sich seit ungef&auml;hr acht Jahren auf der sogenannten Liste der besonders benannten Staatsangeh&ouml;rigen, nachdem die USA sie im September 2018 noch im Amt der Vizepr&auml;sidentin mit Einschr&auml;nkungen belegt hatten. Rodr&iacute;guez war unter anderem verboten, Verm&ouml;genswerte in den USA zu nutzen und mit US-Unternehmen Gesch&auml;fte einzugehen.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">US lifts sanctions on Delcy Rodriguez. <a href="https://t.co/lwKE9UWpTF">pic.twitter.com/lwKE9UWpTF</a></p>&mdash; Richard Escobedo (@RichardEscobedo) <a href="https://twitter.com/RichardEscobedo/status/2039437065755230712?ref_src=twsrc%5Etfw">April 1, 2026</a></blockquote> 
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Rodr&iacute;guez begr&uuml;&szlig;te die Geste der US-Regierung von Pr&auml;sident Donald Trump als "einen Schritt in die Richtung der Normalisierung und St&auml;rkung" der Beziehungen zwischen den beiden Staaten. Auf der Plattform X&nbsp;<a href="https://x.com/delcyrodriguezv/status/2039441129888682020" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a>&nbsp;die Politikerin: &nbsp;</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir rechnen damit, dass dieser Fortschritt die Aufhebung der bis heute geltenden Sanktionen gegen unser Land erm&ouml;glichen und uns erlauben wird, die Agenda f&uuml;r eine effektive bilaterale Kooperation zum Wohl unserer V&ouml;lker zu gestalten und zu garantieren."</em></p>
</blockquote>
<p></p>
<p>Abschlie&szlig;end rief die kommissarische Staatschefin zu weiteren Schritten nach vorw&auml;rts und dazu auf, gemeinsam ein prosperierendes Venezuela "f&uuml;r alle" zu bauen.</p>

<p>Die Entscheidung der OFAC kam knapp drei Monate, nachdem die USA bei einem ebenso filmreifen wie v&ouml;lkerrechtswidrigen Milit&auml;reinsatz Venezuelas Staatschef Nicol&aacute;s Maduro in seiner Residenz gefasst hatten. Bei der Operation kamen mehr als 100 venezolanische und kubanische Sicherheitskr&auml;fte ums Leben. Mehrere zivile und milit&auml;rische Infrastrukturen wurden besch&auml;digt. Im Einklang mit der venezolanischen Verfassung &uuml;bertrug der Oberste Gerichtshof in Caracas Maduros Amtsgesch&auml;fte auf Vizepr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez.</p>
<p>Kurz darauf rief die Politikerin eine Etappe der Wiederherstellung der bilateralen Beziehungen zu Washington auf, die im Jahr 2019 abgebrochen worden waren. Inzwischen erlie&szlig;en die USA eine Reihe von Genehmigungen, die es privaten Unternehmen &ndash; vor allem aus den USA &ndash; erlaubten, wieder in die Erd&ouml;l- und Gasf&ouml;rderung sowie in den Bergbau im s&uuml;damerikanischen Land zu investieren. Die Sanktionen im Allgemeinen wurden aber bislang nicht aufgehoben. Die Erd&ouml;lgesch&auml;fte mit Unternehmen aus Russland, China, Kuba, dem Iran und der DVRK wurden untersagt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/amerika/275218-us-praesident-trump-droht-kuba-n%C3%A4chstes-ziel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Pr&auml;sident Trump droht: Kuba n&auml;chstes Ziel eines Milit&auml;rschlags</a></p>
<p></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Venezuela: Parlament verabschiedet Amnestiegesetz – Rodríguez ruft zu &quot;Frieden und Toleranz&quot; auf" allowtransparency="true" height="150" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=ntc55-1a54727-pb&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=150" loading="lazy"></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce3b0148fbef44de611674.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 16:25:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Neukölln: Übergriffe nicht seit Wochen, sondern schon seit einem Jahr bekannt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275741-neukoelln-uebergriffe-nicht-seit-wochen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/275741-neukoelln-uebergriffe-nicht-seit-wochen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce60ca48fbef36901f90af.jpg" /> Immer deutlicher zeigt sich, dass der Umgang mit sexueller Gewalt in Neukölln eine Kleinausgabe des Musters ist, das sich hinter fast allen Gewaltausbrüchen der letzten Jahre finden lässt: falsch verstandene Milde und Nachlässigkeit, bis dann abrupt alle Grenzen überschritten werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Es wird noch lange dauern, bis alle Details rund um den Neuk&ouml;llner Jugendzentrumsskandal gekl&auml;rt sind. Inzwischen scheint nach Medienberichten festzustehen, dass die ersten Meldungen &uuml;ber sexuelle &Uuml;bergriffe bereits &uuml;ber ein Jahr alt sind. Und in der Regel kann man davon ausgehen, dass die M&auml;dchen, die solche Jugendzentren aufsuchen, keine Lappalien melden.</p>
<p>Die Reaktion des Jugendzentrums Wutzkyallee soll aber prim&auml;r in dem Versuch bestanden haben, eine Weiterbildung f&uuml;r die Mitarbeiter zu organisieren, nicht in der Durchsetzung von Regeln. Es wird sogar berichtet, dass das M&auml;dchen, das vergangenen November vergewaltigt wurde, darum gebeten hatte, Anzeige zu erstatten, dies aber nicht geschah.</p>

<p>Jugendstadtr&auml;tin Sahra Nagel hat inzwischen eine unabh&auml;ngige Kommission eingerichtet, die die Vorf&auml;lle untersuchen soll. An der Kommission sind Experten f&uuml;r Kinderschutz und Vertreter der Senatsverwaltung beteiligt. Sie soll bis zum 1. Juni einen Zwischenbericht vorlegen.</p>
<p>Mittlerweile ist die politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Nagel deutlich geschrumpft. Auch aus der SPD hei&szlig;t es inzwischen, es handle sich um ein "eklatantes Verantwortungs- und F&uuml;hrungsversagen im Jugendamt", und die Gr&uuml;nen erkl&auml;ren, sie sei "weiterhin die Antwort auf zentrale Fragen schuldig geblieben". Einzig ihre eigene Partei, die Linke, steht noch hinter Nagel und erkl&auml;rt, "die Anzeige wegen Strafvereitelung im Amt gegen Stadtr&auml;tin Nagel" entbehre "jeglicher Grundlage".</p>
<p>Nagel selbst hatte &uuml;brigens bestritten, dass derartige Ermittlungen &uuml;berhaupt stattf&auml;nden. Die Polizei hat mittlerweile best&auml;tigt, dass es sie sehr wohl gibt: Es seien "mehrere Hinweise" auf fehlerhaftes, m&ouml;glicherweise "strafrechtlich relevantes Verhalten" oder Unterlassen eingegangen. "Dazu wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Strafvereitelung und der Strafvereitelung im Amt eingeleitet".</p>
<p>Eigentlich eine logische Folge der Tatsache, dass Nagel selbst derartige Ermittlungen gegen die Mitarbeiter des Jugendamts nicht ausgel&ouml;st hat. Die politische Verantwortung f&uuml;r einen Fachbereich beinhaltet auch die Pflicht, auf Hinweise auf gr&ouml;&szlig;ere Probleme zu reagieren und m&ouml;gliche Rechtsverst&ouml;&szlig;e in diesem Bereich zu kl&auml;ren. Dazu geh&ouml;rt auch die Einleitung von Disziplinarverfahren. Aber Nagel blieb erst einmal unt&auml;tig.</p>
<p>Die von den Mitarbeiterinnen des M&auml;dchenzentrums vorgetragene Beschuldigung, die Sozialbereichskoordinatorin, die in Neuk&ouml;lln Mitarbeiterin des Jugendamts ist, habe eine Anzeige wegen der sexuellen &Uuml;bergriffe abgelehnt, um die T&auml;ter nicht zu diskriminieren, hatte wohl eine handfestere Grundlage: Gegen einige der Beteiligten soll es bereits Ermittlungen wegen Gewaltt&auml;tigkeiten gegeben haben.</p>
<p>Nagel sieht nach wie vor keinen Grund, zur&uuml;ckzutreten.</p>
<p><strong><br /> Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/273002-berliner-jugendamt-deckt-vergewaltiger/">Berliner Jugendamt deckt Vergewaltiger</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Dieselpreis an deutschen Tankstellen steigt auf Allzeithoch</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275744-dieselpreis-an-deutschen-tankstellen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/275744-dieselpreis-an-deutschen-tankstellen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce6076b480cc6a727d3cdb.jpg" /> Trotz der neuen Maßnahmen der Bundesregierung sind die Spritpreise weiter gestiegen. Laut dem ADAC kostete ein Liter Diesel am Mittwoch durchschnittlich 2,327 Euro.  Damit wurde der Rekord vom März 2022 gebrochen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Dieselpreis in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Wie der ADAC am Donnerstag <a href="https://www.adac.de/news/aktueller-spritpreis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>,&nbsp;war am Mittwoch der bundesweite Durchschnittspreis f&uuml;r einen Liter auf 2,327 Euro gestiegen. Damit wurde der Rekord&nbsp;vom M&auml;rz 2022 um 0,6 Cent &uuml;bertroffen. Au&szlig;erdem verteuerte sich Super E10 auf 2,129 Euro pro Liter und erreichte den h&ouml;chsten Stand des Jahres.</p>

<p>Da der Roh&ouml;lpreis zwischen dem 31. M&auml;rz und dem 1. April sank, h&auml;lt der ADAC die Preisaufschl&auml;ge f&uuml;r unangemessen.&nbsp;Zuvor hatte die Bundesregierung entschieden, wegen der gestiegenen Preise zum 1. April die sogenannte Spritpreisbremse einzuf&uuml;hren. Seitdem d&uuml;rfen Tankstellen nur einmal t&auml;glich ihre Preise erh&ouml;hen.</p>
<p>Nach&nbsp;Einsch&auml;tzung des ADAC f&uuml;hrte dies bereits am ersten Tag zu Preissteigerungen von durchschnittlich fast acht Cent. Die Bef&uuml;rchtung, dass die Mineral&ouml;lkonzerne die Erh&ouml;hungsm&ouml;glichkeit f&uuml;r einen Risikozuschlag nutzen k&ouml;nnten, scheine sich zu best&auml;tigen. Die Spritpreisbremse habe die Preise bislang offenbar nicht reduziert, f&uuml;gte der ADAC hinzu und forderte die Regierung dazu auf, die Konzerne zur M&auml;&szlig;igung zu bewegen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/273073-deutscher-tanktourismus-sorgt-fuer-leere-zapfsaeulen-in-polen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Tanktourismus sorgt f&uuml;r leere Zapfs&auml;ulen in Polen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Verrät Polen die USA? Keine Patriots für den Iran-Krieg – Zerfällt die NATO?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275732-verraet-polen-usa-keine-patriots/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/275732-verraet-polen-usa-keine-patriots/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce4b09b480cc6cf60712da.jpg" /> Während US-Soldaten im Iran-Krieg sterben und Trump nach Verstärkung schreit, sagt Polen knallhart "Nein". Der polnische Verteidigungsminister wird keine Patriot-Systeme für Amerikas Nahost-Abenteuer zur Verfügung stellen. Zuvor sei Warschau laut Medien aufgefordert worden, den USA Waffen zu leihen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Polen wird seine amerikanischen Patriot-Luftabwehrraketensysteme nicht in den Nahen Osten verlegen, um den USA bei der Abwehr iranischer Angriffe zu helfen. Das hat der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz erkl&auml;rt.</p>
<p>Trotz der Behauptung von US-Pr&auml;sident Donald Trump, das Pentagon habe einen "unbegrenzten" Waffenbestand, ist es der US-israelischen Bombenkampagne, die am 28. Februar gestartet wurde, nicht gelungen, Irans F&auml;higkeit zu unterbinden, US-amerikanische Basen in der Region anzugreifen.</p>

<p>Die polnische Zeitung <em>Rzeczpospolita</em> berichtete am Dienstag, dass die USA Warschau aufgefordert h&auml;tten, mindestens zwei seiner Patriot-Systeme sowie zuvor an Polen gelieferte PAC-3-MSE-Raketen f&uuml;r den Krieg gegen Iran zu verleihen.</p>
<p><em>"Unsere Patriot-Batterien und ihre Bewaffnung dienen dem Schutz des polnischen Luftraums und der Ostflanke der NATO. Daran &auml;ndert sich nichts, und wir planen nicht, sie</em> irgendwohin<em> zu verlegen"</em>,</p>
<p>schrieb Kosiniak-Kamysz am Dienstag auf X.</p>
<p><em>"Unsere Verb&uuml;ndeten verstehen voll und ganz, wie wichtig unsere Mission hier ist. Die Sicherheit Polens hat absolute Priorit&auml;t."</em></p>
<p>Seit Beginn des Konflikts sind bei iranischen Angriffen sieben US-Soldaten get&ouml;tet und fast 350 verletzt worden. Iranische Raketen und Drohnen haben mehrere teure US-Radaranlagen sowie ein E-3-Sentry-AWACS-Kommando- und Kontrollflugzeug besch&auml;digt oder zerst&ouml;rt, wie Satellitenbilder und Aufnahmen vor Ort zeigen.</p>
<p>Trump hat NATO-Mitgliedsl&auml;nder in Europa daf&uuml;r ger&uuml;gt, dass sie sich weigern, Kriegsschiffe zur Sicherung der Stra&szlig;e von Hormus zu entsenden. Er drohte damit, sich aus dem Milit&auml;rb&uuml;ndnis zur&uuml;ckzuziehen, das er als <em>"Papiertiger"</em> bezeichnete. Einer der lautst&auml;rksten Gegner des Krieges gegen Iran ist Spanien, das den USA die Nutzung seines Luftraums und gemeinsamer Basen f&uuml;r Angriffe auf Iran verweigert hat.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/">Liveticker </a><a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/269469-liveticker-us-israel-krieg-gegen/"> Iran-Krieg</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>NATO-Austritt: Trumps Drohungen sind nicht ernst zu nehmen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275709-nato-austritt-trumps-drohungen-sind-nicht-ernstzunehmen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/275709-nato-austritt-trumps-drohungen-sind-nicht-ernstzunehmen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce2379b480cc6e6a655973.jpg" /> Zwischen den USA und ihren Verbündeten in Europa gibt es erneut Meinungsverschiedenheiten. Der US-Luftwaffe werden Überflüge über das Hoheitsgebiet mehrerer NATO-Staaten untersagt. Nun droht das Weiße Haus, die Frage seiner NATO-Mitgliedschaft zu überdenken.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Walerija Werbinina</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="NATO-Austritt: Trumps Drohungen sind nicht ernst zu nehmen" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=x5v9x-1a8cd35-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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<p>Mit dem Angriff auf Iran im B&uuml;ndnis mit Israel hatte die US-Regierung darauf gesetzt, das Land ebenso schnell zu besiegen wie Venezuela. Doch statt eines Blitzkriegs&nbsp;haben sich die Kampfhandlungen auf die gesamte Region ausgebreitet. Die Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus&nbsp;hat der Weltwirtschaft einen Schlag versetzt, der bis hin zur Gefahr von Versorgungsengp&auml;ssen bei Lebensmitteln und dem Zusammenbruch globaler Lieferketten reicht. Am st&auml;rksten betroffen&nbsp;sind die L&auml;nder S&uuml;dostasiens, doch auch in Europa zeigen sich erste Anzeichen einer Energiekrise.</p>
<p>Allein dies stimmte Europa (und nicht nur Europa) pessimistisch gegen&uuml;ber diesem Krieg. Und dann stellte sich heraus, dass die US-Luftwaffe f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung von Kampfhandlungen in einem von Nordamerika weit entfernten Teil der Welt Flugpl&auml;tze auf europ&auml;ischem Gebiet ben&ouml;tigt. Die spanische Regierung verurteilte das Vorgehen der USA und untermauerte ihre Worte auch mit Taten, indem sie die Nutzung ihres Luftraums und der NATO-St&uuml;tzpunkte auf ihrem Territorium untersagte.</p>
<p>Ohne &ouml;ffentliche Erkl&auml;rungen folgten Frankreich und sogar Italien unter Premierministerin Giorgia Meloni, die als Verb&uuml;ndete der USA gilt, diesem Beispiel. Die italienischen Beh&ouml;rden verwehrten US-amerikanischen Bombern, die auf dem Weg nach Iran sind, den Zugang zu ihrem Luftwaffenst&uuml;tzpunkt Sigonella auf Sizilien.</p>

<p>Und nicht nur Italien &ndash; selbst Polen, das fr&uuml;her seinen Verb&uuml;ndeten jenseits des Atlantiks geradezu zu F&uuml;&szlig;en lag, hat sich nun geweigert,&nbsp;den USA zu helfen. So erkl&auml;rte Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz, dass Warschau "nicht vorhabe", seine Patriot-Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten zu verlegen, wie es die US-Amerikaner gefordert haben. Er betonte:</p>
<p><em>"Die Sicherheit Polens hat absolute Priorit&auml;t."</em></p>
<p>Zur Rechtfertigung wiesen die Polen darauf hin, dass eine Patriot-Batterie die H&auml;lfte des gesamten polnischen Raketenabwehrsystems ausmache und sich daran in den n&auml;chsten Jahren nichts &auml;ndern werde, da die Polen immer noch auf die restlichen 6 von 8 Batterien warten, die ihnen von den US-amerikanischen Beh&ouml;rden versprochen wurden. Und &uuml;berhaupt k&ouml;nne "Polen es sich nicht leisten, den USA nicht nur die Patriot-Batterien, sondern auch die Raketen daf&uuml;r zu &uuml;berlassen."</p>
<p>Die &uuml;brigen europ&auml;ischen Beamten zogen es vor, sich auf die Nichteinhaltung b&uuml;rokratischer Verfahren durch die US-Amerikaner zu berufen. Als US-Pr&auml;sident Donald Trump in den sozialen Netzwerken einen Skandal gegen die franz&ouml;sischen Beh&ouml;rden anzettelte und drohte, ihnen dies noch "heimzahlen" zu wollen, verwiesen Pariser B&uuml;rokraten verschmitzt auf die festgelegten Vorschriften: Sie h&auml;tten zwar nichts verboten, aber es gebe Regeln. Die Genehmigung f&uuml;r den &Uuml;berflug und die Stationierung US-amerikanischer Milit&auml;rflugzeuge m&uuml;sse fristgerecht beantragt und die Antwort abgewartet werden. &Auml;hnlich antworteten auch italienische Beamte: Man trage keine Schuld, Gesetz sei Gesetz &ndash; selbst wenn es um ein Anliegen der US-Amerikaner gehe.</p>
<p>Tats&auml;chlich liegen die Motive f&uuml;r dieses so demonstrative anti-amerikanische Verhalten aber ganz woanders. Der Amerika-Experte Dmitri Drobnizki sagt gegen&uuml;ber der Zeitung <em>Wsgljad:</em></p>
<p><em>"Die Europ&auml;er wehren sich gegen den irrationalen Einsatz von Technik und Mitteln f&uuml;r eine Operation gegen Iran. Sie gingen davon aus, dass alle Ressourcen f&uuml;r den &ouml;stlichen Fl&uuml;gel der NATO aufgewendet w&uuml;rden und nicht zugunsten von (Israels Regierungschef) Benjamin Netanjahu."</em></p>
<p>Die US-amerikanischen Beh&ouml;rden wiederum haben die Z&uuml;gel angezogen. Als Reaktion auf das Verhalten der EU begann man in Washington &ouml;ffentlich dar&uuml;ber zu diskutieren, welchen Sinn es f&uuml;r die USA habe, die NATO zu schultern und Verpflichtungen gegen&uuml;ber ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten einzugehen, wenn diese sich weigern, ihre Kriegsschiffe in die Stra&szlig;e von Hormus zu entsenden, Trumps Ma&szlig;nahmen sabotieren und, w&auml;hrend sie Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine fordern, selbst nichts im Gegenzug bieten.</p>
<p>Zun&auml;chst &auml;u&szlig;erte US-Kriegsminister Pete Hegseth Zweifel daran, dass die NATO ein echtes Milit&auml;rb&uuml;ndnis sei:</p>
<p><em>"Man hat kein B&uuml;ndnis, wenn die L&auml;nder nicht bereit sind, einen zu unterst&uuml;tzen, wenn man sie braucht."</em></p>
<p>Dem schloss sich&nbsp;US-Au&szlig;enminister Marco Rubio an:</p>
<p><em>"Ich glaube leider wirklich, dass wir die Frage &uuml;berdenken m&uuml;ssen, ob dieses B&uuml;ndnis (das hei&szlig;t die NATO), das unserem Land eine Zeit lang gute Dienste geleistet hat, f&uuml;r uns noch von Nutzen ist.</em></p>
<p><em>Oder befinden wir uns nun auf einer Einbahnstra&szlig;e, auf der die Vereinigten Staaten zwar noch in der Lage sind, Europa zu verteidigen, aber wenn wir die Hilfe unserer Verb&uuml;ndeten ben&ouml;tigen, werden sie sich weigern, uns St&uuml;tzpunkte zur Verf&uuml;gung zu stellen und uns den &Uuml;berflug &uuml;ber ihr Hoheitsgebiet zu gestatten? Ich denke, das sind durchaus berechtigte Fragen, die wir stellen m&uuml;ssen."</em></p>
<p>W&auml;hrend Rubio sich recht diplomatisch &auml;u&szlig;erte, hielt sich Trump wie gewohnt nicht mit seinen Worten zur&uuml;ck. Im Interview mit der britischen Zeitung <em>The Telegraph</em> betonte er:</p>
<p><em>"Die NATO hat mich nie gereizt. Ich wusste schon immer, dass sie ein Papiertiger ist."</em></p>
<p>In demselben Interview greift er zudem die britische Marine an, stellt deren Existenz in Frage und f&uuml;gt hinzu, dass alles, was der britische Premierminister Keir Starmer wolle, darin bestehe, "teure Windr&auml;der aufzustellen, durch die die Energiepreise in die H&ouml;he schnellen werden."</p>
<p>Im <em>Telegraph-</em>Artikel zu dem Interview wird zudem unter Berufung auf ungenannte Quellen aus dem Umfeld des US-Pr&auml;sidenten erw&auml;hnt, dass dieser beabsichtige, die US-Truppen aus Deutschland abzuziehen.</p>
<p>Doch wie realistisch sind die Drohungen der US-Regierung, aus der NATO auszutreten und ihre Pr&auml;senz in Europa einzustellen? Die franz&ouml;sische Zeitung <em>9</em>&nbsp;stellt die Frage:</p>
<p><em>"Erlebt die NATO ihre letzten Stunden?"</em></p>
<p>Der Autor scheint sich indes selbst davor zu f&uuml;rchten und zieht es vor, die Frage rein rhetorisch zu belassen.</p>
<p>Trumps Abneigung gegen die NATO beruht nicht nur auf der Haltung der Europ&auml;er zu seinem eigenen Krieg. Eine seiner Forderungen war die Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge der europ&auml;ischen L&auml;nder zum Budget des B&uuml;ndnisses. Im vergangenen Jahr entfiel jedoch nach wie vor mehr als die H&auml;lfte &ndash; etwa 60 Prozent &ndash; aller Kosten auf die USA. Nur drei L&auml;nder &ndash; Polen, Litauen und Lettland &ndash; zahlen mehr als 3,5 Prozent ihres BIP an die NATO, und selbst das ist aus Trumps Sicht zu wenig, da er eine Quote von 5 Prozent gefordert hatte.</p>

<p>An kaum einem anderen Ort&nbsp;nimmt man Trumps Drohungen ernster als in Deutschland, wo viele die f&uuml;r deutsche Verh&auml;ltnisse unverbl&uuml;mten Worte von Bundeskanzler Friedrich Merz &ndash; "Das ist nicht unser Krieg" &ndash; in Bezug auf die Ereignisse im Nahen Osten mit Missbilligung aufgenommen haben. Nach Ansicht der konservativen bayerischen Zeitung <em>M&uuml;nchner Merkur</em> k&ouml;nnte die &uuml;berm&auml;&szlig;ig undiplomatische Weigerung, Donald Trump im Krieg gegen Iran zu helfen, wie ein "Bumerang" auf Europa zur&uuml;ckfallen.&nbsp;Das Blatt ruft deshalb dazu auf, einen Kompromiss zu finden, bevor es zu sp&auml;t sei.</p>
<p>Ein Kommentator der <em>Berliner Morgenpost</em> entwickelt eine ganze Theorie, um die Ursachen der Krise in den Beziehungen zwischen den NATO-Verb&uuml;ndeten zu beleuchten.&nbsp;Der&nbsp;Meinung&nbsp;des Autors zufolge finde eine Verzerrung des B&uuml;ndniskonzepts statt, das protektionistische Z&uuml;ge annehme. Hilfe werde als Terminkontrakt betrachtet &ndash; nur im Austausch gegen eine sofortige Gegenleistung. Damit r&uuml;ttle Trump am Kern&nbsp;von Artikel 5 des NATO-Vertrages, dem Versprechen der kollektiven Verteidigung, auf dem das B&uuml;ndnis seit 1949 beruht.</p>
<p>Die deutsche Publikation untersucht methodisch die rechtlichen Aspekte eines m&ouml;glichen Austritts aus der NATO. Artikel 13 des NATO-Vertrags erlaube es einem Mitglied, ein Jahr nach der K&uuml;ndigung aus der Organisation auszutreten. Der US-Kongress hat jedoch im National Defense Authorization Act festgelegt, dass der US-Pr&auml;sident die USA nicht einseitig aus der NATO zur&uuml;ckziehen darf. Dazu ist entweder die Zustimmung von zwei Dritteln des US-Senats oder ein vom US-Kongress verabschiedetes Gesetz erforderlich.</p>
<p>Trumps Vorgehen werde mit ziemlicher Sicherheit einen gro&szlig; angelegten Rechtsstreit ausl&ouml;sen, m&ouml;glicherweise sogar eine Verfassungskrise.</p>
<p>Der russische Amerika-Experte Dmitri Drobnizki stimmt dieser Einsch&auml;tzung zu. Er pr&auml;zisiert:</p>
<p><em>"Erstens gibt es da das Gesetz von 2024, wonach der US-Pr&auml;sident ohne Zustimmung des US-Kongresses die (NATO-)Teilnahme nicht aussetzen, beenden, den Vertrag k&uuml;ndigen oder aus dem B&uuml;ndnis austreten darf. Es erscheint unm&ouml;glich, die erforderliche Anzahl an Stimmen der Abgeordneten zu erreichen, um &Auml;nderungen vorzunehmen.</em></p>
<p><em>Zweitens werden die Euro-Atlantiker nicht zulassen, dass Trump Schritte unternimmt, um aus der NATO auszutreten oder die Rolle der USA im B&uuml;ndnis zu schw&auml;chen. Das zentralisierte Kommando, die globale US-amerikanische Satellitenaufkl&auml;rung, der nukleare Schutzschirm &ndash; all das wird nicht verschwinden."</em></p>
<p>Somit handelt es sich hier um nichts anderes als den f&uuml;r Trump &uuml;blichen Informationsl&auml;rm, einen Ausdruck pers&ouml;nlicher Ver&auml;rgerung &uuml;ber das Verhalten der europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten. Die NATO ist eine weitaus stabilere Struktur, als der Herr im Wei&szlig;en Haus es darzustellen versucht. Und die f&uuml;r Europa bedrohlichsten Folgen dieser skandal&ouml;sen Ereignisse w&uuml;rden laut Drobnizki darin bestehen, dass "die USA m&ouml;glicherweise St&uuml;tzpunkte abbauen &ndash; was f&uuml;r irgendeine kleine deutsche Stadt sehr schlimm w&auml;re, weil die US-amerikanischen Soldaten dann nicht mehr in die &ouml;rtliche Kneipe gehen w&uuml;rden." W&auml;hrend die Europ&auml;er insgesamt weiterhin ungestraft US-amerikanischen Flugzeugen den Zugang zu ihrem Luftraum verweigern k&ouml;nnen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/world/2026/4/1/1407234.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist zuerst am 1. April 2026 auf der Website der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Walerija Werbinina</strong> ist Analystin bei der Zeitung "Wsgljad".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/275694-druck-aus-washington-schweiz-zahlt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die Schweiz f&auml;ngt an, gegen&uuml;ber Washington die Z&auml;hne zu zeigen </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>FT: Golfstaaten erwägen neue Pipelines</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/275729-ft-golfstaaten-ueberlegen-neue-pipelines/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce4813b480cc6dff1afc19.jpg" /> Um die Straße von Hormus umgehen zu können, erwägen die Golfstaaten den Bau neuer Pipelines für ihre Öl- und Gaslieferungen, berichtet die Zeitung "Financial Times". Solche Projekte wären jedoch kostspielig und politisch heikel.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Sicht auf das Risiko der unbegrenzten iranischen Kontrolle &uuml;ber die Stra&szlig;e von Hormus erw&auml;gen die Golfstaaten aufwendige Projekte, um die Engstelle umgehen und &Ouml;l- und Gaslieferungen fortsetzen zu k&ouml;nnen. Wie die Zeitung&nbsp;<em>Financial Times (FT)</em>&nbsp;in einem Bericht vom Donnerstag erl&auml;uterte, k&ouml;nnte die bestehende Abh&auml;ngigkeit der Golfstaaten von der Lage in der Meerenge wohl nur durch neue Pipelines beseitigt werden, wenn auch solche Projekte kostspielig und politisch kompliziert w&auml;ren sowie mehrere Jahre f&uuml;r die Fertigstellung br&auml;uchten.</p>

<p>Der aktuelle Konflikt um Iran hob die strategische Bedeutung der Ost-West-Pipeline in Saudi-Arabien, f&uuml;hrte die&nbsp;<em>FT</em>&nbsp;weiter aus. Die Leitung, die in den 1980er-Jahren aus Furcht vor Folgen des Konfliktes zwischen Iran und dem Irak und dem dadurch ausgel&ouml;sten "Tankerkrieges" gebaut wurde, f&uuml;hrt vom Erd&ouml;lfeld von Abqaiq im Osten Saudi-Arabiens durch die Halbinsel zum Hafen Yanbu am Roten Meer. Jetzt w&uuml;rden t&auml;glich 7 Millionen Barrel &Ouml;l &uuml;ber die Pipeline geliefert.</p>
<p>Ein hochrangiger Manager eines Energieunternehmens aus der Golfregion betonte laut der&nbsp;<em>FT</em>, dass der Bau der Ost-West-Pipeline im Nachhinein ein Geniestreich war. Saudi-Arabien pr&uuml;fe nun, wie es mehr von seiner t&auml;glichen F&ouml;rdermenge von 10,2 Millionen Barrel &uuml;ber die Pipeline exportieren k&ouml;nnte. Dabei w&uuml;rden unter anderem die Erweiterung der Ost-West-Kapazit&auml;t oder der Bau neuer Routen in Erw&auml;gung gezogen.</p>
<p>Eine Option sei die Wiederaufnahme des US-angef&uuml;hrten Wirtschaftskorridors Indien-Nahost-Europa (IMEC), betonte die&nbsp;<em>FT</em>&nbsp;unter Berufung auf einen Beamten aus der Golfregion. Urspr&uuml;nglich habe das Projekt eine politisch heikle Pipeline zum israelischen Hafen Haifa vorgesehen.</p>
<p>Yossi Abu, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des israelischen Unternehmens NewMed Energy, zeigte sich zuversichtlich, dass Pipelines zum Mittelmeer gebaut w&uuml;rden, unabh&auml;ngig davon, ob sie in israelischen oder &auml;gyptischen H&auml;fen enden. Die&nbsp;<em>FT</em>&nbsp;zitierte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Menschen m&uuml;ssen ihr Schicksal in die Hand nehmen, gemeinsam mit ihren Freunden. Man ben&ouml;tigt &Ouml;lpipelines und Eisenbahnverbindungen in der gesamten Region, an Land, ohne dass andere uns durch Engp&auml;sse ausbremsen."</em></p>
</blockquote>
<p>Christopher Bush, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Cat Group, des libanesischen Privatunternehmens, das am Bau der Ost-West-Pipeline beteiligt war, erkl&auml;rte, dass es bereits vor Kriegsbeginn gro&szlig;es Interesse an neuen Projekten gab. Ihm zufolge gebe es nach wie vor zahlreiche Hindernisse. Beispielsweise w&uuml;rde ein Nachbau der Ost-West-Pipeline mindestens 5 Milliarden US-Dollar kosten, Vorschl&auml;ge f&uuml;r Routen &uuml;ber mehrere L&auml;nder, den Irak, Jordanien, Syrien oder die T&uuml;rkei, w&uuml;rden 15 bis 20 Milliarden US-Dollar erfordern. Es bestehe zudem die Frage der politischen Kontrolle &uuml;ber potenzielle &Ouml;lleitungen.</p>
<p>Die iranischen Beh&ouml;rden hatten den Schiffsverkehr in der Stra&szlig;e von Hormus als Reaktion auf US-israelische Angriffe begrenzt. Am 2. April appellierte US-Pr&auml;sident Donald Trump an die L&auml;nder, die &Ouml;l aus dem Nahen Osten bekommen, die Sperre der Meerenge mit Gewalt aufzuheben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/meinung/275447-vier-szenarien-fuer-us-krieg-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vier Szenarien f&uuml;r den US-Krieg gegen Iran</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Flug zum Mond: NASA-Mission Artemis 2 gestartet - Probleme mit der Toilette</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275731-flug-zum-mond-nasa-mission/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce45fa48fbef43fc117a29.jpg" /> An Bord der Orion-Raumkapsel befinden sich vier Astronauten. Sie sollen den Mond umkreisen und in zehn Tagen zur Erde zurückkehren. Dies ist die erste bemannte Mondmission seit dem Apollo-Programm 1972. Sie soll den Weg für die Errichtung einer Mondbasis ebnen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die NASA hat erfolgreich die SLS-Rakete von Cape Canaveral gestartet, die das Orion-Raumschiff an Bord hat,&nbsp;welches im Rahmen der Mission Artemis 2 zum Mond fliegen soll. Dies ist der erste bemannte Flug zum Mond seit der Mission Apollo 17 im Dezember 1972.</p>
<p>Der Start der Rakete war urspr&uuml;nglich f&uuml;r 18:24 Uhr Ortszeit in Cape Canaveral (0:24 Uhr in Deutschland) geplant, verz&ouml;gerte sich jedoch um zehn Minuten. Etwa acht Minuten nach dem Start erreichte Orion die Erdumlaufbahn.</p>
<p>Nach dem Start verlor das Raumschiff kurzzeitig den Kontakt zum NASA-Kontrollzentrum. Zudem habe die Besatzung einen technischen Defekt bei einer Sanit&auml;ranlage gemeldet, sagte der NASA-Chef Jared Isaacman w&auml;hrend einer Pressekonferenz nach dem Start. Die Reparatur der Toilette k&ouml;nne laut Isaacman einige Zeit in Anspruch nehmen.&nbsp;"Wir haben ein Problem mit der Steuerung der Toilette, die Fehlersuche wird ein paar Stunden dauern", <a href="https://eadaily.com/en/ampnews/2026/04/02/the-toilet-broke-down-on-the-american-spacecraft-sent-to-the-moon" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> der NASA-Chef.</p>
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                                    <div class="TwitterEmbed">
                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The TOILET aboard the Artemis 2 is reportedly broken and will take NASA hours to troubleshoot it. <a href="https://t.co/Ex0IWxPX3E">pic.twitter.com/Ex0IWxPX3E</a></p>&mdash; Daily Loud (@DailyLoud) <a href="https://twitter.com/DailyLoud/status/2039545836254699997?ref_src=twsrc%5Etfw">April 2, 2026</a></blockquote> 

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                            </div>
        
<p>Im Rahmen der Artemis-2-Mission soll Orion den Mond nur umrunden, das Raumschiff wird nicht auf der Mondoberfl&auml;che landen. Die Missionsdauer betr&auml;gt etwa zehn Tage.</p>
<p>Innerhalb der ersten Stunden nach dem Start wird die Besatzung mit einer Reihe von Orion-Pr&uuml;fungen beginnen. Der Flug selbst ist als wichtiger Flugtest f&uuml;r das Raumschiff und die Besatzung selbst geplant. Die Besatzung wird die Lebenserhaltungs-, Kommunikations- und Navigationssysteme, die Stromversorgung und das gesamte Funktionieren der Orion-Raumkapsel im tiefen Weltraum testen.</p>
<p>Die Artemis-2-Besatzung besteht aus vier Personen: drei US-Astronauten und einem Kanadier. Der Kommandant der Mission, Reid Wiseman, war bereits auf der ISS. Er&nbsp;hat &uuml;ber 165 Tage im Weltraum verbracht. Der Pilot der Orion-Raumkapsel, Victor Glover, verbrachte 168 Tage im All als Teilnehmer der SpaceX Crew-1. Christina Koch, eine der erfahrensten Astronautinnen der NASA, h&auml;lt mit 328 Tagen den Rekord der l&auml;ngsten Raummission einer Frau. Jeremy Hansen&nbsp;von der kanadischen Raumfahrtbeh&ouml;rde ist der erste Nicht-US-Astronaut bei einer Mondmission.</p>
<p>Der Flug wird&nbsp;schon jetzt als historisch bezeichnet.&nbsp;Koch wird die erste Frau sein, die an einer Mondmission teilnimmt, Glover wird der erste nicht wei&szlig;e Mensch sein, der zum Mond fliegt, und Hansen wird der erste Kanadier sein, der an einer Mondmission teilnimmt.</p>

<p>Dies ist die zweite Mission im Rahmen des NASA-Programms Artemis und die erste mit einer Crew an Bord.&nbsp;Der Start der Artemis 2 wurde mehrmals verschoben: Ursp&uuml;nglich war der Flug f&uuml;r das Jahr 2023 geplant.&nbsp;</p>
<p>Sollte diese Mission erfolgreich enden, ist schon die Artemis 3 f&uuml;r das kommende Jahr geplant. Im Rahmen der dritten Mission sollen die Systeme der Mondlandef&auml;hre im erdnahen Orbit getestet werden.</p>
<p>Im Rahmen der Mission Artemis 4, geplant f&uuml;r das Jahr 2028, sollen Astronauten dann auf dem Mond landen.&nbsp;Weitere Missionen, Artemis 5 und Artemis 6, sollen schlie&szlig;lich den Weg f&uuml;r den Bau einer Mondbasis am S&uuml;dpol des Mondes ebnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/nordamerika/269698-musk-plant-selbstwachsende-mondstadt-china/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Musk plant "selbstwachsende" Mondstadt &ndash; China und Russland planen Mondstation</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trumps Rede an die Nation: Wir werden Iran in die Steinzeit zurückversetzen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/275716-rede-an-nation-trump-wir/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce2c6db480cc6cb559cc21.jpg" /> US-Präsident Donald Trump ist mit einer Rede an die Nation aufgetreten. Die USA hätten ihre Ziele in der Operation gegen Iran, die noch zwei bis drei Wochen andauern werde, nahezu erreicht. Trump drohte mit Angriffen auf iranische Kraftwerke, sollte Teheran keinem Abkommen zustimmen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump hat am Mittwochabend eine Rede an die Nation gehalten. Fast 20 Minuten sprach er &uuml;ber die US-Operation gegen Iran.&nbsp;</p>
<p>In seiner Fernsehansprache k&uuml;ndigte Trump an, dass das US-Milit&auml;r seine Ziele im Iran-Krieg nahezu erreicht habe.</p>
<blockquote>
<p><em>"Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu k&ouml;nnen, dass diese strategischen Kernziele kurz vor dem Abschluss stehen."</em></p>
</blockquote>
<p>Trump erkl&auml;rte den Amerikanern, er gehe davon aus, dass die Operation "Epische Wut" ("Epic Fury") sich ihrem Ende n&auml;here. Er sagte:&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden die Aufgabe beenden, und wir werden sie sehr schnell beenden."</em></p>
</blockquote>
<p>Gleichzeitig k&uuml;ndigte Trump weitere Angriffe an. Er sagte, dass der Krieg gegen Iran noch zwei bis drei Wochen andauern werde:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden sie in den n&auml;chsten zwei bis drei Wochen extrem hart treffen."</em></p>
</blockquote>
<p>Weiter f&uuml;gte er hinzu:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden sie in die Steinzeit zur&uuml;ckversetzen, wo sie hingeh&ouml;ren."</em></p>
</blockquote>
<p>Trump betonte, dass die iranische Marine "verschwunden" sei und die Luftstreitkr&auml;fte des Landes "in Tr&uuml;mmern" l&auml;gen.&nbsp;</p>
<p>Sollte keine Einigung erzielt werden, f&uuml;gte Trump mit Blick auf die laufenden Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts hinzu, "werden wir jedes einzelne ihrer Elektrizit&auml;tswerke sehr hart und wahrscheinlich gleichzeitig angreifen".</p>
<p>Trump bekr&auml;ftigte erneut seine Aussage, Washington habe keinen Regimewechsel in Iran angestrebt, diesen aber&nbsp;dennoch erreicht:</p>
<blockquote>
<p><em>"Ein Regimewechsel war nicht unser Ziel. Aber er hat stattgefunden, weil alle urspr&uuml;nglichen F&uuml;hrer gestorben sind."</em></p>
</blockquote>
<p>W&auml;hrend seiner Ansprache hat sich der US-Pr&auml;sident auch zu Irans Blockade der Stra&szlig;e von Hormus ausgesprochen.&nbsp;Er hat die L&auml;nder, die &Ouml;l aus dem Nahen Osten beziehen, aufgefordert, die Sperre der Meerenge mit Gewalt aufzuheben, falls Iran diese lebenswichtige Schifffahrtsroute nicht wieder f&uuml;r alle Schiffe freigebe.</p>
<p>Wochenlang hatte Trump die NATO-Mitglieder daf&uuml;r ger&uuml;gt, dass diese sich weigerten, Kriegsschiffe in die Region zu entsenden und sich den USA und Israel anzuschlie&szlig;en. Trump zufolge m&uuml;ssten sich diese Staaten um die Passage k&uuml;mmern.</p>
<blockquote>
<p><em>"Sie m&uuml;ssen sie sich sichern und wertsch&auml;tzen. Das k&ouml;nnen sie leicht bewerkstelligen. Wir werden ihnen dabei helfen, aber sie sollten die F&uuml;hrung &uuml;bernehmen, wenn es darum geht, das &Ouml;l zu sch&uuml;tzen, von dem sie so dringend abh&auml;ngig sind."</em></p>
</blockquote>
<p>Trump betonte weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Fasst endlich Mut ‒ das h&auml;ttet ihr schon fr&uuml;her tun sollen, ihr h&auml;ttet es gemeinsam mit uns tun sollen, wie wir es verlangt haben: Geht zur Meerenge und erobert sie einfach!"</em></p>
</blockquote>

<p>Als Reaktion auf die wachsende Besorgnis der Amerikaner &uuml;ber die steigenden Benzinpreise an US-Tankstellen machte Trump Iran daf&uuml;r verantwortlich. Er sagte, dass dieser "kurzfristige" Preisanstieg "mit dem Konflikt in keinem Zusammenhang" stehe und ausschlie&szlig;lich auf die "Terroranschl&auml;ge des iranischen Regimes gegen &Ouml;ltanker und Nachbarl&auml;nder zur&uuml;ckzuf&uuml;hren" sei. Gleichzeitig betonte er, dass die USA "wirtschaftlich noch nie besser auf diese Bedrohung vorbereitet waren".</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus sagte der US-Pr&auml;sident, dass der US-Krieg gegen Iran mit dem &Ouml;l nichts zu tun habe. Er sagte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir sind jetzt v&ouml;llig unabh&auml;ngig vom Nahen Osten, und trotzdem sind wir dort, um zu helfen. [...]&nbsp;</em><em>Wir m&uuml;ssten nicht dort sein. Wir brauchen ihr &Ouml;l nicht. Wir brauchen nichts, was sie haben. Wir sind da, um unseren Verb&uuml;ndeten zu helfen."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;&nbsp;</strong><a href="https://freedert.online/international/275554-trump-erwaegt-nato-austritt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unmut mit Verb&uuml;ndeten auf H&ouml;hepunkt: Trump erw&auml;gt NATO-Austritt</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kuba bedankt sich bei Russland für Erdöl: &quot;Kostbare Brennstoffladung&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/275703-kuba-bedankt-sich-bei-russland/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/275703-kuba-bedankt-sich-bei-russland/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce2047b480cc6b54018b8c.jpg" /> In der akuten Energiekrise bekommt Kuba nun eine Verschnaufpause. Präsident Miguel Díaz-Canel bedankt sich bei Russland für die Lieferung von 100.000 Tonnen Erdöl. Auf der Insel laufen schon die Arbeiten zur Löschung und Verarbeitung der "kostbaren Brennstoffladung".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Kubas Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel hat sich bei Russland f&uuml;r die humanit&auml;re Hilfe inmitten der schwersten Energiekrise bedankt. Nachdem das russische Tankschiff "Anatoli Kolodkin" mit rund 100.000 Tonnen Roh&ouml;l an Bord im Hafen Matanzas angelegt hatte, schrieb der Kubaner am Mittwoch auf der Plattform X, dass die Arbeiten zur L&ouml;schung der "kostbaren Brennstoffladung" sowie zu deren Verarbeitung, Verteilung und rationeller Nutzung bereits im Gange seien. Obwohl die gelieferte Erd&ouml;lmenge angesichts der akuten Knappheit unzureichend sei, werde sie in den kommenden Wochen die Energiekrise etwas lindern.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="es" dir="ltr">Gracias <a href="https://twitter.com/hashtag/Rusia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Rusia</a>. Gracias Presidente Putin. Gracias tripulantes del tanquero Anatoly Kolodkin que al atracar en puerto cubano con su valiosa carga de combustible, nos traen la certeza de una amistad probada en los más duros momentos, como tantas veces a lo largo de la historia.… <a href="https://t.co/vjSBN0DsLL">pic.twitter.com/vjSBN0DsLL</a></p>&mdash; Miguel Díaz-Canel Bermúdez (@DiazCanelB) <a href="https://twitter.com/DiazCanelB/status/2039409823637180574?ref_src=twsrc%5Etfw">April 1, 2026</a></blockquote> 
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<p>Dass die Ladung trotz der drakonischen US-Blockade auf der Insel eingetroffen war, daf&uuml;r dankte D&iacute;az-Canel&nbsp;insbesondere&nbsp;seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin und der Besatzung des Tankers. Somit habe Havanna ein weiteres Mal die Gewissheit &uuml;ber die bew&auml;hrte Freundschaft erlangt, die Moskau in den schwersten Momenten der kubanischen Geschichte bewiesen habe. Angesichts der US-Drohungen gab sich der Staatschef durchhaltesicher:</p>
<blockquote>
<p><em>"Ohne R&uuml;cksichtnahme auf Einmischung und Druck werden wir weiterhin das souver&auml;ne Recht Kubas verteidigen, Brennstoffe zu importieren."</em></p>
</blockquote>
<p>Die "Anatoli Kolodkin" hatte am Montag den Hafen Matanzas im Nordwesten des Inselstaates erreicht. Es war das erste Tankschiff, das Roh&ouml;l nach Kuba lieferte, seitdem die USA vor ungef&auml;hr drei Monaten jegliche Brennstofflieferungen an den Karibikstaat verboten hatten. Kremlsprecher Dmitri Peskow <a href="https://freedert.online/amerika/275437-russland-bekraeftigt-seine-unterstuetzung-fuer-kuba/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> am Dienstag, dass Russland es f&uuml;r seine Pflicht halte, dem kubanischen Volk unter die Arme zu greifen und in der jetzigen schwierigen Situation rund um den Karibikstaat aktiv beizustehen. Kuba befinde sich unter einer "drastischen Blockade" seitens der USA und ben&ouml;tige Erd&ouml;lprodukte, um Strom zu erzeugen, der Bev&ouml;lkerung medizinische Hilfe zu leisten und das Funktionieren anderer lebenswichtiger Systeme des Landes zu gew&auml;hrleisten.</p>

<p>Kuba erlebt derzeit die wohl einschneidenste Energie- und Wirtschaftskrise in seiner Geschichte. Die ohnehin&nbsp;schon drakonische US-Blockade gegen den Karibikstaat, die seit Jahrzehnten andauert, wurde durch ein Dekret von US-Pr&auml;sident Donald Trump vom 29. Januar dieses Jahres noch weiter zugespitzt. Der Republikaner&nbsp;betrachtet den Zehn-Millionen-Staat als Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA und&nbsp;hat Kuba dringend geraten, einem Deal zuzustimmen, bevor es "zu sp&auml;t" sei. Unterdessen geht&nbsp;die Trump-Regierung davon aus, dass die kubanische F&uuml;hrung am Ende sei und "kurz vor dem Kollaps" stehe. Die Regierung in Havanna wiederum wirft den USA wegen ihrer aggressiven Geopolitik Faschismus und V&ouml;lkermord vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/275570-russlands-vize-aussenminister-werden-kuba/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russlands </a><a href="https://freedert.online/international/275570-russlands-vize-aussenminister-werden-kuba/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Vize-Au&szlig;enminister: Werden Kuba nicht im Stich lassen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die Schweiz fängt an, gegenüber Washington die Zähne zu zeigen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/275694-druck-aus-washington-schweiz-zahlt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ce0ab8b480cc6cdd4a382b.png" /> Die Schweiz wollte mit einem Zahlungsstopp Druck auf die USA ausüben, nachdem sich die Lieferung der Patriot-Systeme massiv verzögert hatte. Doch das amerikanische Beschaffungssystem erlaubte es Washington, Gelder intern umzuleiten. Am Ende sah sich Bern gezwungen, eine F-35-Zahlung vorzuziehen, um größere Risiken für die Luftwaffe zu vermeiden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="92" data-end="454"><em>Von Hans-Ueli L&auml;ppli</em></p>
<p>Die Schweiz hat in einem zentralen R&uuml;stungsgesch&auml;ft nachgegeben. Obwohl die Zahlungen f&uuml;r die bestellten Patriot-Luftabwehrsysteme wegen jahrelanger Verz&ouml;gerungen ausgesetzt worden waren, &uuml;berwies Bern Ende M&auml;rz einen zweistelligen Millionenbetrag vorzeitig in die USA. Der Schritt erfolgte nicht freiwillig. Aus Washington kam unmissverst&auml;ndlicher Druck.</p>
<p>Das Verteidigungsdepartement best&auml;tigte, dass eine urspr&uuml;nglich erst im Sommer f&auml;llige Tranche f&uuml;r die Beschaffung des Kampfjets Lockheed Martin F-35 Lightning II vorgezogen wurde. Damit sollte ein zentraler Finanzierungsmechanismus funktionsf&auml;hig gehalten werden, &uuml;ber den ein Gro&szlig;teil der Schweizer R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit den USA abgewickelt wird. Formal h&auml;lt die Schweiz zwar weiterhin an ihrem Zahlungsstopp f&uuml;r die Patriot-Systeme fest. Faktisch ist dieser jedoch unterlaufen worden.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p>Im Kern des Konflikts steht weniger ein einzelnes Waffensystem als vielmehr die Struktur des amerikanischen Beschaffungsmodells. Die Schweiz kauft ihre Systeme &uuml;ber das Programm&nbsp;<em>Foreign Military Sales</em>. Dieses sieht vor, dass nicht die Hersteller, sondern die US-Regierung selbst als Vertragspartner auftritt.</p>
<p>Alle Zahlungen flie&szlig;en in einen zentral verwalteten Fonds, kontrolliert von der&nbsp;<em>Defense Security Cooperation Agency</em>. Aus diesem Topf werden die Mittel je nach Bedarf den einzelnen Projekten zugewiesen. F&uuml;r die USA schafft das Effizienz und Flexibilit&auml;t. F&uuml;r K&auml;uferstaaten wie die Schweiz entsteht eine strukturelle Abh&auml;ngigkeit.</p>

<p>Entscheidend ist jedoch, dass die Gelder der einzelnen Projekte kaum voneinander getrennt sind. Unterbricht die Schweiz einen Zahlungsstrom, kann Washington die fehlenden Betr&auml;ge einfach aus anderen T&ouml;pfen ausgleichen. Genau so ist es passiert, als Bern im Herbst die Zahlungen f&uuml;r die Patriot-Systeme eingestellt hat: Die USA haben kurzerhand Mittel aus dem F-35-Programm abgezogen und direkt an den Hersteller&nbsp;<em>Raytheon</em>&nbsp;weitergeleitet.</p>
<p>Die Lage spitzte sich zu, als der gemeinsame Fonds unter Druck geriet. Nach &uuml;bereinstimmenden Informationen drohte Washington mit Konsequenzen, falls die Liquidit&auml;t unter ein bestimmtes Niveau sinken sollte. Die Drohung richtete sich nicht allein gegen das Patriot-Projekt, sondern betraf das gesamte Beschaffungsportfolio der Schweiz mit den USA.</p>
<p>Die Hebel sind offensichtlich:</p>
<ul>
<li>Die bestehende Flotte von McDonnell Douglas F/A-18 Hornet ist auf amerikanische Ersatzteile angewiesen</li>
<li>Das Milliardenprojekt F-35 h&auml;ngt von kontinuierlicher Finanzierung und Kooperation ab</li>
<li>Wartung, Software und Upgrades bleiben unter US-Kontrolle</li>
</ul>
<p>Ein Engpass im Fonds h&auml;tte diese Prozesse unmittelbar gef&auml;hrden k&ouml;nnen. F&uuml;r die Schweiz stand damit mehr auf dem Spiel als ein einzelnes Raketensystem. Es ging um die operative Handlungsf&auml;higkeit der Luftwaffe insgesamt.</p>

<p>Bern handelte rasch. Es stabilisierte den Fonds mit einer vorgezogenen Zahlung. Der politische Anspruch eines Zahlungsstopps musste der sicherheitspolitischen Realit&auml;t weichen.</p>
<p>Die urspr&uuml;ngliche Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Zahlungsstopp war sachlich nachvollziehbar. Die Lieferung der Patriot-Systeme verz&ouml;gert sich massiv.</p>
<p>W&auml;hrend urspr&uuml;nglich eine Einf&uuml;hrung ab Mitte der 2020er Jahre vorgesehen war, rechnet man intern inzwischen mit einem Zeithorizont bis in die 2030er Jahre.</p>
<p>Die Gr&uuml;nde liegen weniger in technischen Problemen als in der geopolitischen Lage. Die USA priorisieren ihre Produktionskapazit&auml;ten entlang strategischer Interessen. Systeme wie&nbsp;<em>Patriot</em>&nbsp;werden bevorzugt an Partner geliefert, die unmittelbar in Konflikte eingebunden sind, insbesondere an die Ukraine. Auch Spannungen im Nahen Osten versch&auml;rfen die Nachfrage.</p>
<p>F&uuml;r L&auml;nder wie die Schweiz bedeutet das l&auml;ngere Wartezeiten, steigende Kosten und einen begrenzten Einfluss auf die Priorisierung der Lieferungen.</p>

<p>In der Schweiz ist das Thema politisch besonders heikel. Die Anschaffung der F-35-Kampfjets stie&szlig; bereits von Beginn an auf starken Widerstand. Neue Verz&ouml;gerungen oder h&ouml;here Kosten k&ouml;nnten zu einem innenpolitischen Konflikt f&uuml;hren. Scheitert das Projekt, h&auml;tte das ernste Auswirkungen auf die gesamte sicherheitspolitische Orientierung des Landes.</p>
<p>Verteidigungsminister Martin Pfister l&auml;sst sich daher alle T&uuml;ren offen &ndash; auch einen vollst&auml;ndigen Ausstieg aus der Patriot-Beschaffung schlie&szlig;t er nicht aus. Gleichzeitig ist klar, dass selbst ein solcher Abbruch mit erheblichen Kosten verbunden w&auml;re und die Abh&auml;ngigkeit von amerikanischen R&uuml;stungslieferungen nicht grundlegend beenden w&uuml;rde.</p>
    
    
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<p data-start="4593" data-end="4801">Vor diesem Hintergrund pr&uuml;ft der Bundesrat verst&auml;rkt europ&auml;ische Optionen. Systeme des Konsortiums Eurosam oder Angebote von <em>Diehl Defence</em> stehen im Raum.</p>
<p data-start="4803" data-end="5066">Ein solcher Kurswechsel h&auml;tte Signalwirkung. Er w&uuml;rde die einseitige Abh&auml;ngigkeit von den USA reduzieren und die strategische Autonomie st&auml;rken. Gleichzeitig w&auml;ren jedoch Abstriche bei Interoperabilit&auml;t und m&ouml;glicherweise bei Leistungsf&auml;higkeit in Kauf zu nehmen.</p>
<p data-start="5" data-end="366">Auff&auml;llig ist die Unruhe in Bern. Entscheidungen wirken hastig und wenig abgestimmt und&nbsp;auffallend impulsiv.</p>
<p data-start="5" data-end="366">Strategische Konsistenz fehlt, stattdessen dominieren kurzfristige Reaktionen.</p>
<p data-start="5" data-end="366">Zum Jahrestag der US-Zollpolitik wirkt das riskant. Donald Trump hat wiederholt unterstrichen, dass er politische Loyalit&auml;t und Verhalten langfristig bewertet und nicht vergisst.</p>
<p data-start="5" data-end="366">Trump hat mehrfach signalisiert, wirtschaftlichen Druck gezielt einzusetzen. F&uuml;r Schweizer Pharma und Banken k&ouml;nnte das unangenehme Folgen haben.</p>
<p data-start="5068" data-end="5146"><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/267282-schweiz-ukrainer-mit-porsche-verliert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweiz: Ukrainer mit Porsche verliert Anspruch auf Sozialhilfe&nbsp;&ndash; 67.000 Franken zur&uuml;ckgefordert</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Transaktionen mit Gold: Zeugen der Enttäuschung über das US-amerikanische Finanzsystem</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/wirtschaft/275328-transaktionen-mit-gold-zeugen-von/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.03/thumbnail/69ca7b4bb480cc319612749b.jpg" /> Zahlreiche Länder weltweit wollen ihr in den USA gelagertes Gold zurück in ihre eigenen Tresore holen. Einigen – wie beispielsweise Frankreich – gelingt dies tatsächlich. Entscheidend ist jedoch, dass wir es hier mit einem globalen Trend zu tun haben, der die tatsächliche Haltung der weltweiten Eliten gegenüber dem Finanzsystem der Vereinigten Staaten verdeutlicht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dmitri Skworzow</em></p>
<p>Frankreich hat Gold aus seinen Staatsreserven, das zuvor in den USA gelagert wurde, in die Heimat zur&uuml;ckgebracht. Die Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> berichtet unter Berufung auf die Banque de France, dass die Aufsichtsbeh&ouml;rde den Transfer der verbleibenden 129 Tonnen Gold, die sich noch in New York befanden, nach Paris abgeschlossen habe. Das entspricht etwa f&uuml;nf Prozent der franz&ouml;sischen Goldreserven. Der Gesamtbestand bel&auml;uft sich auf rund 2.437 Tonnen. Dieses Ereignis ist symboltr&auml;chtig, aber bei weitem kein Einzelfall in den letzten Jahren.</p>
<p>Es ist nicht die erste finanzielle Scheidung von den USA in der Geschichte Frankreichs. Im Jahr 1965 verk&uuml;ndete Charles de Gaulle, dass Frankreich den Umtausch der angesammelten US-Dollar-Reserven in Gold zum offiziellen Kurs verlangen werde.</p>
<p>Die Aussetzung des Umtauschs von US-Dollar in Gold durch Richard Nixon am 15. August 1971 bewies die Weitsicht de Gaulles. Doch im Gegensatz zu dessen lautstarken politischen Erkl&auml;rungen erfolgte die aktuelle R&uuml;ckf&uuml;hrung stillschweigend und wurde von einer Tarnaktion begleitet. Es wurde bekannt, dass sich die in New York gelagerten franz&ouml;sischen Goldbarren vom heute geltenden Standard unterschieden und ausgetauscht werden m&uuml;ssten. Sie wurden verkauft, und im Gegenzug wurde in London die gleiche Menge Gold in Standardbarren gekauft, die nach Paris transportiert wurden.</p>

<p>Was die aktuellen Bestrebungen betrifft, Gold unter die eigene Hoheitsgewalt zu bringen, so sind die Beweggr&uuml;nde daf&uuml;r umso verst&auml;ndlicher. Nach dem Einfrieren der russischen Reserven wurde die Frage "Was soll als Staatsreserven gehalten werden?" untrennbar mit der Frage "Wo soll man diese lagern?" verbunden. Im Jahr 2023 berichtete ebenfalls <em>Reuters</em>, dass 68 Prozent der befragten Vertreter von Zentralbanken verschiedener L&auml;nder die Aufbewahrung von Gold in nationalen Lagerst&auml;tten f&uuml;r w&uuml;nschenswert hielten (gegen&uuml;ber 50 Prozent im Jahr 2020). In einem Bericht des World Gold Council f&uuml;r das Jahr 2025 stieg der Anteil der Zentralbanken, bei denen zumindest ein Teil des Goldes im Inland gelagert wird, auf 59 Prozent gegen&uuml;ber 41 Prozent im Vorjahr.</p>
<p>Und das Vorgehen Frankreichs ist ein Beispiel daf&uuml;r, wie dieser Wunsch in die Realit&auml;t umgesetzt wird. Dabei hegen zwar viele L&auml;nder diesen Wunsch, aber die M&ouml;glichkeit zur Umsetzung haben bei weitem nicht alle.</p>
<p>Ende Mai 2025 forderten der Europ&auml;ische Steuerzahlerverband und mehrere deutsche Politiker der Christlich-Demokratischen Union und der Christlich-Sozialen Union (CDU/CSU) die schnellstm&ouml;gliche R&uuml;ckf&uuml;hrung eines Teils des in den USA gelagerten deutschen Goldes, das als Notfallreserve gilt, nach Deutschland oder Europa. Zuvor hatte Deutschland in den Jahren 2013 bis 2017 300 Tonnen Gold aus dem Tresor der Federal Reserve Bank of New York und 374 Tonnen aus den Tresoren der Banque de France abgezogen. Doch bis 2025 befanden sich in New York noch 1.236 Tonnen deutschen Goldes im Verwahrungsbestand. Unter den neuen Umst&auml;nden schlossen sich sowohl Mitglieder der Regierungsparteien CDU/CSU als auch Vertreter der oppositionellen Alternative f&uuml;r Deutschland den Forderungen nach einer R&uuml;ckf&uuml;hrung an. Allerdings werden offen Zweifel ge&auml;u&szlig;ert, dass die USA das Deutschland geh&ouml;rende Gold zur&uuml;ckgeben werden, selbst wenn die Bundesrepublik darauf bestehen sollte.</p>
<p>Die angehende italienische Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni versprach, noch w&auml;hrend sie um die Macht k&auml;mpfte, ebenfalls die R&uuml;ckf&uuml;hrung des Goldes ihres Landes aus den USA durchzusetzen. Sie sagte am 1. Oktober 2019:</p>
<p><em>"Unser Vorschlag zur R&uuml;ckf&uuml;hrung des italienischen Goldes wurde abgelehnt, aber die k&uuml;nftige Regierung unserer Partei wird das Gold den Italienern zur&uuml;ckgeben. Das ist ein Versprechen."</em></p>
<p>Allerdings hat sie dieses Versprechen vergessen, sobald sie Premierministerin wurde. Fabio Rampelli, Vizepr&auml;sident der Abgeordnetenkammer und Mitglied von Melonis Partei "Fratelli d&rsquo;Italia", erkl&auml;rte im April 2025:</p>
<p><em>"Das Thema des italienischen Goldes im Ausland ist wichtig, aber derzeit kann man sich damit nicht befassen."</em></p>
<p>Er sprach ganz offen davon, dass Italien derzeit nicht vorhabe, von den USA die R&uuml;ckgabe des Goldes zu fordern, und auch keine Inspektion der Lagerh&auml;user anstreben werde.</p>
<p>Nach Angaben des World Gold Council belegen Deutschland und Italien weltweit den zweiten und dritten Platz (nach den USA) bei den Goldreserven. Die L&auml;nder verf&uuml;gen &uuml;ber mehr als 3.300 beziehungsweise 2.400 Tonnen Gold, wobei beide mehr als ein Drittel ihrer Barren bei der Federal Reserve Bank of New York lagern.</p>
<p>Wenn schon europ&auml;ische L&auml;nder zunehmend Misstrauen gegen&uuml;ber dem US-amerikanischen Finanzsystem entwickeln, ist f&uuml;r die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens die Gefahr willk&uuml;rlicher Sanktionen seitens des Westens nach dem Einfrieren russischer Verm&ouml;genswerte offensichtlich geworden. Und die Politiker haben begonnen, ihre L&auml;nder vor solchen Bedrohungen zu sch&uuml;tzen. In den Jahren 2023 bis 2025 tauchten Informationen &uuml;ber die Absicht auf, in den USA gelagertes Gold in die Heimatl&auml;nder zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, darunter solche L&auml;nder wie S&uuml;dafrika, Saudi-Arabien, &Auml;gypten, Tansania, Ghana, Nigeria, Algerien, Senegal, Kamerun und Indien.</p>

<p>Allerdings verf&uuml;gt von allen oben genannten L&auml;ndern nur Indien &uuml;ber gen&uuml;gend Souver&auml;nit&auml;t, um offen agieren zu k&ouml;nnen. Die Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> berichtete im Mai 2024 &uuml;ber den Transport von mehr als 100 Tonnen Gold aus Gro&szlig;britannien in inl&auml;ndische Tresore in Indien. Bereits im Mai 2025 pr&auml;zisierte die Agentur unter Berufung auf Daten der Reserve Bank of India, dass zum 31. M&auml;rz 2025 511,99 Tonnen im Inland gelagert waren. Die restlichen 348,62 Tonnen befanden sich bei der Bank of England und der Bank f&uuml;r Internationalen Zahlungsausgleich in der Schweiz, zus&auml;tzlich waren 18,98 Tonnen als Golddepots angelegt.</p>
<p>F&uuml;r Indien mit seinem Zahlungsbilanzdefizit und der eingeschr&auml;nkten Konvertierbarkeit der Rupie ist die Verf&uuml;gbarkeit einer bestimmten Goldmenge an einem Ort, an dem sie leicht verkauft oder als Sicherheit f&uuml;r eine Kreditlinie hinterlegt werden kann, eine technische Notwendigkeit. Allerdings zieht Indien es vor, den Rest seines Goldes im eigenen Land zu halten und so seine Goldreserven aufzustocken.</p>
<p>Anderen L&auml;ndern f&auml;llt es schwerer, dem Druck von au&szlig;en standzuhalten. Daher verstummte das Thema in der Regel sofort, nachdem blo&szlig;e Erkl&auml;rungen &uuml;ber die Notwendigkeit der R&uuml;ckf&uuml;hrung des Goldes in nationale Tresore abgegeben worden waren. In den Finanzberichten westlicher Medien wird dies als Verzicht der betreffenden L&auml;nder auf ihre erkl&auml;rten Ziele dargestellt. Doch es werden Begr&uuml;ndungen f&uuml;r diesen Verzicht angef&uuml;hrt, die unweigerlich den Gedanken aufkommen lassen, dass es sich nicht um einen Verzicht auf Ma&szlig;nahmen, sondern um einen Verzicht auf lautstarke Kommentare handelt, denn wie man wei&szlig;, liebt Geld die Stille.</p>
<p>Dabei stellte <em>Reuters</em> in den Jahren 2023 bis 2025 folgende Tatsachen fest: Tansania begann, Gold von lokalen Produzenten zu kaufen, um seine Reserven aufzustocken, Ghana weitete seine staatlichen Goldk&auml;ufe bei Bergbauunternehmen aus. Im Jahr 2025 berichtete die Nachrichtenagentur auch &uuml;ber einen Anstieg der inl&auml;ndischen Goldk&auml;ufe in Nigeria. Dasselbe gilt f&uuml;r S&uuml;dafrika.</p>
<p>All dies &auml;hnelt stark dem franz&ouml;sischen Fall. Das Land kauft Gold f&uuml;r seine Reserven, wobei der Umfang der Reserven unver&auml;ndert bleibt. Das bedeutet, dass irgendwo eine entsprechende Menge Gold verkauft wurde. Und das Ergebnis ist klar: Das Gold befindet sich nun physisch in eigenen und nicht mehr in ausl&auml;ndischen Lagern.</p>
<p>So zeigten beispielsweise auch &Auml;gypten und Saudi-Arabien eine unver&auml;nderte Bilanz ihrer Goldreserven. F&uuml;r &Auml;gypten liegen keine genauen Angaben vor, doch &uuml;ber das K&ouml;nigreich Saudi-Arabien gab es w&auml;hrend des Besuchs von Donald Trump in den L&auml;ndern am Persischen Golf, bei dem riesige Investitionen der Saudis in die US-amerikanische Wirtschaft besprochen wurden, zahlreiche Informationen. Damals verzeichneten die Statistiken einen Anstieg des physischen Goldumsatzes auf den Weltm&auml;rkten. H&ouml;chstwahrscheinlich hat das K&ouml;nigreich Mittel f&uuml;r die Trump versprochenen Investitionen konsolidiert. Wie und wann dieses Geld wieder in Gold umgewandelt wurde, wird in naher Zukunft wohl kaum bekannt werden.</p>
<p>Die Zweifel ausl&auml;ndischer Eigent&uuml;mer an der Zuverl&auml;ssigkeit der Goldlagerung in den Vereinigten Staaten finden auch innerhalb der USA selbst Best&auml;tigung. Anfang 2025 stellte Elon Musk, damals ein enger Verb&uuml;ndeter von Donald Trump, die Frage, ob sich in Fort Knox &uuml;berhaupt noch Gold befinde. Er betonte:</p>
<p><em>"Ich hoffe sehr, dass es noch dort ist."</em></p>
<p>Dann griff das Wei&szlig;e Haus dieses Thema auf. Nach US-Recht verf&uuml;gt die Federal Reserve &uuml;ber ein hohes Ma&szlig; an Autonomie gegen&uuml;ber der Exekutive, unter anderem trifft sie eigenst&auml;ndig Entscheidungen &uuml;ber den Leitzins. Das passt Trump nicht, und das Gold dient dann als Vorwand. Trump sagte im vergangenen Februar in drohendem Ton:</p>
<p><em>"Wir werden nach Fort Knox fahren, ins sagenumwobene Fort Knox, und uns vergewissern, dass die Goldreserven noch dort sind. Und wenn sie nicht dort sind &ndash; werden wir sehr, sehr entt&auml;uscht sein."</em></p>
<p>Doch dann verstummten die Gespr&auml;che dar&uuml;ber irgendwie. M&ouml;glicherweise, weil Trump den Widerstand seiner Gegner und die Unabh&auml;ngigkeit der privaten Federal Reserve von der Exekutive nicht &uuml;berwinden konnte. Sollte er jedoch pl&ouml;tzlich festgestellt haben, dass es um das Gold in den USA tats&auml;chlich schlecht bestellt ist, k&ouml;nnte er es vorgezogen haben, solche Informationen nicht mit der ganzen Welt zu teilen.</p>

<p>Das Problem liegt also nicht darin, dass einzelne L&auml;nder einzelne Goldbarren nach Hause transportieren, sondern darin, dass die US-amerikanische Finanzinfrastruktur weltweit als politisches &ndash; und damit finanziell unzuverl&auml;ssiges &ndash; Instrument wahrgenommen wird.</p>
<p>Die fortlaufenden K&auml;ufe und die &Uuml;bertragung von Edelmetallen in die nationalen Reserven bedeuten eine Verlagerung zugunsten von Gold und zulasten von US-Dollar-Anlagen vor dem Hintergrund geopolitischer Risiken und einer unverantwortlichen Geldpolitik der USA.</p>
<p>Die chinesische Nachrichtenagentur <em>Xinhua</em> schrieb im Juni 2025:</p>
<p><em>"Der US-Dollar schw&auml;chte sich trotz steigender Renditen von Staatsanleihen vor dem Hintergrund von Marktbef&uuml;rchtungen hinsichtlich der US-Zollpolitik ab."</em></p>
<p>In einem Bericht der Stanford Graduate School of Business hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Diese unerwartete Diskrepanz deutet darauf hin, dass internationale Investoren das Vertrauen in die Sicherheit von auf US-Dollar lautenden Verm&ouml;genswerten und in den US-Dollar selbst verlieren."</em></p>
<p>Laut dem Sommerbericht der Europ&auml;ischen Zentralbank machten Edelmetalle Ende 2024 etwa 20 Prozent der offiziellen weltweiten Devisenreserven aus, w&auml;hrend der Anteil des Euro bei etwa 16 Prozent lag. Die weltweiten Goldreserven der Zentralbanken stiegen auf 36.000 Tonnen und n&auml;herten sich damit dem historischen H&ouml;chststand von 38.000 Tonnen, der 1965 erreicht wurde. Prognosen f&uuml;r das Jahr 2025 (f&uuml;r das die Ergebnisse noch ausgewertet werden) deuten darauf hin, dass sich dieser Trend zumindest fortgesetzt, wenn nicht sogar beschleunigt hat.</p>
<p>Rechnet man dazu noch die geopolitischen Risiken und die von Trump an den Tag gelegte fantastische Abenteuerlust hinzu, wird die Suche nach einer sicheren Alternative zum US-Dollar zu einer dringenden Aufgabe. Eine R&uuml;ckkehr zum Goldstandard erscheint in der heutigen Welt wie ein surrealistisches Szenario &ndash; doch das Gold in den Reservebest&auml;nden der Zentralbanken gewinnt eindeutig an Bedeutung. Deshalb zieht es Frankreich &ndash; und nicht nur Frankreich &ndash; vor, das Edelmetall in einer eigenen, von den USA v&ouml;llig unabh&auml;ngigen Hoheitsgewalt zu halten.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/economy/2026/3/30/1406333.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 30. M&auml;rz 2026 zuerst auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Dmitri Skworzow</strong> ist Wirtschaftsanalyst bei der Zeitung "Wsgljad".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/wirtschaft/272771-iran-krieg-bringt-ganze-laender-an-rand-ueberlebens/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Energiepreise steigen: Iran-Krieg bringt ganze L&auml;nder an den Rand des Abgrunds </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die unvorhergesehenen Folgen iranischen Widerstands</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275523-unvorhergesehenen-folgen-iranischen-widerstands/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd19d8b480cc7f673a9ed1.jpg" /> Indem sie gegen den illegalen Angriff Israels und der USA auf ihr Land Widerstand leisten, haben die Iraner den "Papiertiger" dazu gebracht, sich zu entlarven. Innerhalb weniger Tage haben sie gezeigt, dass die hochentwickelten und teuren Waffen des Pentagon für ihre äußerst kostengünstige Art der Kriegsführung ungeeignet sind.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Thierry Meyssan</em></p>
<p>Der Krieg gegen Iran gleicht keinem anderen. Zum ersten Mal sind die zerst&ouml;rten Ziele von geringer Bedeutung. Die Protagonisten konzentrieren sich auf die wirtschaftlichen Konsequenzen ihrer Aktionen. Diese Erfahrung revolutioniert die Art und Weise, wie Krieg gef&uuml;hrt wird, und hat bereits dazu gef&uuml;hrt, dass die chinesische Volksbefreiungsarmee ihre Schlachtpl&auml;ne &uuml;berarbeitet hat.</p>
<p>Eine Shahed-Drohne kostet etwa 35.000 Dollar. Um sie abzuschie&szlig;en, m&uuml;ssen die USA zwei Patriot-Raketen im Wert von jeweils 3,3 Millionen Dollar starten. Wenn sie zulassen, dass die Shahed-Drohne ein Ziel trifft &ndash; egal welches &ndash;, wird daraus geschlossen, dass sie nicht in der Lage sind, sich selbst zu verteidigen, oder sie es nicht schaffen, ihre Verb&uuml;ndeten zu verteidigen. Wenn der Iran eine Drohne startet, kann er sicher sein, die USA zu zwingen, 6,6 Millionen Dollar auszugeben, also etwa 188 Mal mehr als ihr Einsatz.</p>
<p>Die USA verf&uuml;gen zwar &uuml;ber das Anti-Drohnen-System Merops. Dieses befindet sich jedoch erst seit anderthalb Jahren in der Testphase in der Ukraine. Es ist auch an den polnischen und rum&auml;nischen Grenzen im Einsatz. Das Pentagon hat beschlossen, die Ostfront der NATO ungedeckt zu lassen, um seine Merops an den Golf zu verlegen.</p>

<p>"Wir haben eine Anfrage der USA nach spezifischer Unterst&uuml;tzung im Bereich des Schutzes" vor den iranischen Drohnensystemen erhalten, erkl&auml;rte der nicht gew&auml;hlte ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij am 12. M&auml;rz. Sofort begaben sich ukrainische Offiziere an den Golf.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus experimentieren die USA seit Jahren mit Anti-Drohnen-Lasern. Das&nbsp; ist eine &auml;u&szlig;erst kosteng&uuml;nstige L&ouml;sung, doch derzeit ist noch nicht klar, wie man diese Waffen einsetzt, und noch weniger, wie sie in Serie produziert werden k&ouml;nnen. Es wird noch viele Jahre dauern, bis das Pentagon sie auf dem Schlachtfeld einsetzt.</p>
<p>Zudem schmelzen die Patriot-Best&auml;nde f&ouml;rmlich dahin. Das Pentagon h&auml;lt zwar die verf&uuml;gbaren Best&auml;nde geheim, entzieht aber allen anderen Fronten Ressourcen, um Patriots in den Nahen Osten zu transportieren. Man wei&szlig; lediglich, dass der milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA nicht mehr als 700 St&uuml;ck pro Jahr herstellen kann, w&auml;hrend der Iran bereits mehrere Tausend Shahed-Drohnen abgefeuert hat.</p>
<p>Wir befassen uns hier ausschlie&szlig;lich mit den Operationen zur Zerst&ouml;rung von Shahed-Drohnen. <a href="https://www.congress.gov/crs_external_products/IN/PDF/IN12668/IN12668.2.pdf">Nicht nur die Verteidigung der USA und Israels gegen Langstreckenraketen ist ein finanzielles Problem, sondern auch die kurzfristige Ersch&ouml;pfung der THAAD-Abfangraketen, von denen pro Woche nur etwa zehn hergestellt werden k&ouml;nnen</a>.</p>
<p>Wie auch immer, <a href="https://www.washingtonpost.com/national-security/2026/03/09/iran-war-cost/">die USA haben in den ersten beiden Tagen ihres illegalen Krieges gegen den Iran offiziell 5,6 Milliarden Dollar f&uuml;r Munition ausgegeben</a>. Dieser Betrag stieg laut einer Erkl&auml;rung des Pentagons vom 10. M&auml;rz vor dem Kongress auf 11,3 Milliarden Dollar. <a href="https://www.aljazeera.com/news/2026/3/13/us-hegseth-claims-irans-new-supreme-leader-mojtaba-khamenei-injured">Bei 1.444 get&ouml;teten Iranern</a> (Stand: 12. M&auml;rz, laut dem iranischen Gesundheitsministerium) ergibt dies ein Verh&auml;ltnis von etwa 8 Millionen Dollar pro Menschenleben!!! Der teuerste Krieg der Geschichte.</p>
<p>Im Vergleich: Die Iraner haben zwei gro&szlig;e Traumata erlebt. Der Erste Weltkrieg &ndash; der im Iran mehr Opfer forderte als in Deutschland und Frankreich &ndash; hat etwa 6 Millionen Menschen get&ouml;tet. Der vom Irak aufgezwungene Krieg hat mindestens 500.000 Iraner get&ouml;tet. Man kann also davon ausgehen, dass die aktuell einige hundert Toten dieses Land nicht in die Knie zwingen werden.</p>

<p>Eine weitere iranische Neuerung ist der Gegenschlag, den Teheran gegen seine Nachbarn ausgef&uuml;hrt hat. Unter Berufung auf das V&ouml;lkerrecht und die &Auml;u&szlig;erungen israelischer und US-amerikanischer F&uuml;hrer hat der Iran US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte am Golf und in der Levante angegriffen. Ich spreche hier nicht von den Angriffen der libanesischen Hisbollah und der irakischen Saraya Awliya al-Dam, sondern ausschlie&szlig;lich von den iranischen Angriffen.</p>
<p><a href="https://www.voltairenet.org/article220230.html">Mit Erstaunen erinnerte der Iran den Westen an die Resolution 3314 (XXIX) vom 14. Dezember 1974.</a> Ohne Abstimmung von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, pr&auml;zisiert sie den Begriff der Aggression, auf den die Charta von San Francisco Bezug nimmt. Die von den Angelsachsen dominierte internationale Presse hat sich davon &uuml;berzeugt, dass das V&ouml;lkerrecht das Eindringen in das Hoheitsgebiet eines anderen verbietet. Auf dieser Grundlage verurteilte die Generalversammlung die russische Spezialoperation in der Ukraine. Der Iran hat diesen vergessenen Text wiederbelebt.</p>
<p>Dieser Text erlaubt die Anwendung von Gewalt, um "V&ouml;lkern, die kolonialen oder rassistischen Regimes unterworfen sind", zu Hilfe zu kommen, was bei der russischen Hilfe f&uuml;r die Republiken des Donbass der Fall ist (Artikel 7). Er verbietet nicht nur die Aggression Israels und der USA gegen den Iran, sondern Drittstaaten, die israelische oder US-amerikanische Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte beherbergen, die an der Aggression beteiligt sind (Artikel 3), dies ebenfalls zu tun. Daraus folgt, dass der Iran das Recht hat, auf dem Territorium der Golfstaaten und der Levante zu reagieren.</p>
<p>Wir stellen fest, dass diese Staaten angesichts der iranischen Gegenma&szlig;nahmen aus der Fassung geraten sind und ihre Wirtschaft paralysiert ist. Nun sind diese Staaten, vor allem die Golfstaaten, aber wichtige &Ouml;lproduzenten. Sie versuchen daher, sich von Israel und den USA zu l&ouml;sen, die bisher f&uuml;r ihre Sicherheit sorgten, heute aber f&uuml;r ihr Ungl&uuml;ck verantwortlich sind. W&uuml;rde ihr Wille zur Unabh&auml;ngigkeit sie dazu bringen, ihr &Ouml;l nicht mehr in US-Dollar, sondern in anderen W&auml;hrungen zu verkaufen, w&uuml;rde der Wert des Dollars kollabieren. Denn dieser wird nicht durch das BIP der USA garantiert, sondern durch den internationalen Markt f&uuml;r Kohlenwasserstoffe.</p>
<p>Nach der Entf&uuml;hrung von Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro hatten wir betont, dass die USA nicht darauf aus waren, sich die betr&auml;chtlichen &Ouml;lreserven des Landes anzueignen, sondern den &Ouml;lhandel in Dollar wiederherzustellen. Was in Venezuela gelungen ist, k&ouml;nnte im Nahen Osten misslingen und den Anfang vom Ende der USA herbeif&uuml;hren.</p>

<p>Was heute im Nahen Osten geschieht, inspiriert pl&ouml;tzlich alle Staaten, die sich &uuml;ber die Vorherrschaft der USA beklagen. Angefangen bei China.</p>
<p>Peking bereitet sich auf einen Konflikt mit den USA und Japan wegen seiner Region Taiwan vor. Wir erinnern daran, dass China keinesfalls die Absicht hat, diese Insel zu erobern, jedoch jeden Versuch, ihr Unabh&auml;ngigkeit anzubieten, als Aggression betrachtet. Aus Chinas Sicht hatte Chiang Kai-shek kein Recht auf Sezession, und Taiwan ist immer noch eine chinesische Region. Die Kuomintang, die Nachfolgepartei von Chiang Kai-shek, stimmt dem zu; nur die sehr kleine Progressive Demokratische Partei von Pr&auml;sident Lai Ching-te strebt nach Unabh&auml;ngigkeit. Diese Frage stellt sich nur, weil die USA sie aufwerfen.</p>
<p>Peking hat gerade erkannt, dass es im Falle eines Angriffs der USA durch das V&ouml;lkerrecht autorisiert w&auml;re, mit Gegenangriffen auf US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte im asiatisch-pazifischen Raum zu reagieren. <a href="https://www.scmp.com/news/china/military/article/3346258/how-irans-strikes-us-bases-could-offer-preview-asia-pacific">Im Nu hat die Volksbefreiungsarmee alle ihre Pl&auml;ne umgestaltet</a>. Sie hat ihre Raketen neu ausgerichtet, nicht mehr auf Taiwan, sondern auf die 24 US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in der Region.</p>
<p>Diese Kehrtwende verfolgen alle Staaten, in denen sich US-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte befinden und die bereits die Probleme kommen sahen, mit denen die L&auml;nder am Golf und in der Levante jetzt zu k&auml;mpfen haben. Zweifellos d&uuml;rften sie die Pr&auml;senz der St&uuml;tzpunkte dort bald infrage stellen.</p>
<p>&Uuml;ber den Iran-Konflikt hinaus zeigt sich heute, dass sich das iranische Widerstandsmodell bei all jenen durchsetzt, die einen milit&auml;rischen Konflikt mit Washington antizipieren, und dass es unser Verst&auml;ndnis vom Gleichgewicht der Kr&auml;fte revolutioniert.</p>

<p>Es ist wichtig zu verstehen, dass sich die USA von ihrer eigenen Propaganda manipulieren lie&szlig;en. Sie haben sich selbst davon &uuml;berzeugt, dass die Ereignisse nach dem Zusammenbruch der Ayandeh-Bank im Iran mehr als 40.000 Opfer gefordert h&auml;tten, die alle den Revolutionsgarden anzulasten seien. Das ist offenkundig grob falsch. Die meisten Opfer sind vielmehr auf Daesch-Angriffe und auf die Panik zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, die von Scharfsch&uuml;tzen auf den D&auml;chern ausgel&ouml;st wurde, die sowohl Demonstranten als auch Polizisten t&ouml;teten. Was ihre reale Zahl angeht, so ist sie mindestens sechsmal geringer.</p>
<p>Ebenso haben sie sich eingeredet, dass all diese Demonstranten "gegen das Regime" waren, da sie davon ausgingen, dass diejenigen, die die R&uuml;ckzahlung ihrer Bankguthaben forderten, zwangsl&auml;ufig gegen Ayatollah Ali Khamenei waren. Auf diese Weise haben sie die wirtschaftlich motivierten Demonstranten, diejenigen, die gegen den religi&ouml;sen Totalitarismus waren, und diejenigen, die westlich regiert werden wollten, in einen Topf geworfen. Heute erkennen sie, dass man vom Bankensystem ruiniert werden, auf die Mullahs w&uuml;tend und von den US-Serien fasziniert sein kann, die von etwa 40 westlichen Fernsehsendern in persischer Sprache ausgestrahlt werden, und dennoch sein Land verteidigt.</p>
<p>Diese Fehleinsch&auml;tzung, vergleichbar mit derjenigen, die sie dazu veranlasste, die Abreise des Schahs, Reza Pahlevi, und die R&uuml;ckkehr des Imams Ruhollah Khomeini zu organisieren, f&uuml;hrt sie in die milit&auml;rische Niederlage, wenn nicht sogar in ihren eigenen Untergang.</p>
<p><em>Der Artikel erschien zuerst bei <a href="https://www.voltairenet.org/article223939.html">Voltairenet.org</a> unter <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/">CC BY-NC-ND 3.0</a>. &Uuml;bersetzt aus dem Franz&ouml;sischen von Olga Esp&iacute;n</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/274472-tausende-raketen-spaeter-warum-golfstaaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tausende Raketen sp&auml;ter: Warum die Golfstaaten immer noch keinen Krieg gegen Iran f&uuml;hren wollen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Russland lässt Freunde nicht hängen – die USA in ihrem Hinterhof ausgestochen</title>
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        <guid>https://de.rt.com/meinung/275598-russland-laesst-freunde-nicht-haengen/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd339248fbef774b6c97df.png" /> Washington hatte ein Embargo gegen Erdöllieferungen an Kuba verhängt – und Russland hat es einfach ignoriert. Selbst falls die USA eingreifen wollten: Sie haben sich schlichtweg auf (und in) zu viele Bereiche überdehnt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em></em><em>Von Viktoria Nikiforowa</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Anatoli Kolodkin, ein russischer Tanker, legte am 8. M&auml;rz 2026 in Primorsk ab und machte Kurs auf Kuba. An Bord: etwa einhunderttausend Tonnen Roh&ouml;l, das unsere Freunde auf der Insel der Freiheit so sehr brauchten. Die Kolodkin wurde beobachtet: Im &Auml;rmelkanal erhielt sie Begleitung von einem britischen Kriegsschiff &ndash; in respektvollem Abstand; in der Karibik wurden ihre Bewegungen vom US-Milit&auml;r &uuml;berwacht, das in der Region regelrechte Piraterie betreibt.</p>
<p>Zu diesem Zeitpunkt waren sowohl Erd&ouml;l aus Russland einerseits als auch andererseits die Einfuhr von Kohlenwasserstoffen nach Kuba bis zum Gehtnichtmehr mit strengsten US-Sanktionen belegt. Washington erdrosselte die Insel mit einer Energieblockade, und US-Regierungsbeamte verspotteten offen das Leid der Kubaner: Schuld an allem sei der ach so "unwirtschaftliche Kommunismus".</p>
<p>Aber trotz allem&nbsp;eilte die Anatoli Kolodkin, ohne auch nur ihre Maschinen zu drosseln, unseren Kameraden zu Hilfe. W&auml;hrend der Durchfahrt des Tankers durch den &Auml;rmelkanal und bis zu seiner Einfahrt in den Atlantischen Ozean wurde es von einem Schiff der russischen Marine begleitet, ab wo der Tanker seine Fahrt nunmehr ohne Geleitschutz fortsetzte. Und am 30. M&auml;rz schlie&szlig;lich <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/275511-trotz-us-blockade-russischer-tanker/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">durchbrach</a> die Anatoli Kolodkin unter wehender Flagge Russlands alle Absperrungen und machte triumphierend im kubanischen Hafen Matanzas fest.</p>
    
    
    
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<p>Die Medien Kubas werten dies zum Beispiel so:</p>
<p><em>"Seine Ankunft stellt eine offene Herausforderung gegen die von der US-Regierung verh&auml;ngte einseitige Blockade dar. Die Ankunft des Tankers ist von strategischer Bedeutung f&uuml;r die Bem&uuml;hungen, die Folgen der durch Washington versuchten Energieerdrosselung des Landes zu mildern."</em></p>
<p>Russland ist, man beachte, das einzige Land der Welt, das es gewagt hat, den Kubanern mit Erd&ouml;l auszuhelfen. China schickt ihnen reichlich Reis und legt noch etwas Geld obendrauf.</p>
    
    
    
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<p>Freiwillige aus Mexiko r&uuml;sten kleine Jachten aus und beladen sie mit Babynahrung, Mehl und Medikamenten. Alles sehr wichtig &ndash; aber gleichzeitig ist es nat&uuml;rlich nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein. Denn das Hauptproblem Kubas, die von den USA verursachte schwere Energieknappheit, wurde dadurch nicht gel&ouml;st.</p>
<p>Nach dem Verbot der &Ouml;llieferungen nach Kuba kam es im Land zu tagelangen Stromausf&auml;llen &ndash; selbst in Krankenh&auml;usern und Entbindungskliniken ging das Licht aus. Die Kubaner litten &ndash; sie gaben aber nicht auf. Mehr noch: Als die USA ihrerseits Habana um Erlaubnis baten, Dieselkraftstoff auf die Insel zu bringen, um Generatoren in ihrer diplomatischen Mission damit zu betreiben, wies das kubanische Au&szlig;enministerium sie in h&auml;rtestem Ton ab. Washingtons Antrag wurde als "schamlos" klassifiziert. Infolgedessen packen die Mitarbeiter der US-Diplomaten bereits ihre Koffer.</p>

<p>Doch von dem, was man sich in Washington erhofft hatte, ist nichts eingetreten &ndash; keine Unruhen, keine Aufst&auml;nde, keine Maidane. Die Kubaner schlossen die Reihen und arbeiteten selbstlos weiter, mit zusammengebissenen Z&auml;hnen und auf die Hilfe ihrer Freunde hoffend. Und jetzt ist Hilfe gekommen.</p>
<p>Gleichzeitig mit der Ankunft des Tankers erkl&auml;rte die russische Botschaft in Mexiko, dass Moskau "in voller Solidarit&auml;t mit Kuba ist, alle gegen Kuba verh&auml;ngten Beschr&auml;nkungen f&uuml;r illegal h&auml;lt &hellip; und bereit ist, alle notwendige Unterst&uuml;tzung, einschlie&szlig;lich materieller Hilfe, zu leisten."</p>
<p>Und die Urheber der Energieblockade? Als der US-Pr&auml;sident merkte, dass die Anatoli Kolodkin direkt vor seiner Nase Kuba anl&auml;uft, <a href="https://freedert.online/international/275281-usa-lassen-russischen-oeltanker-trotz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reagierte</a> er darauf in seinem typischen Stil:</p>
<p><em>"Es ist uns egal, ob jemand den Kubanern ein Schiff mit Fracht schickt. Ich habe ihnen gesagt: Wenn irgendein Land jetzt &Ouml;l nach Kuba schicken will, habe ich kein Problem damit. Sei es Russland oder irgendjemand sonst."</em></p>
<p>Die US-Medien verbreiteten diese Aussage im Sinne von "Die Vereinigten Staaten haben Russland erlaubt, dort etwas zu tun", aber das alles ist nat&uuml;rlich nur Gerede f&uuml;r geistig Arme. Niemand erlaubte irgendjemandem etwas &ndash; dies war immer noch die gleiche beruhigende Rhetorik f&uuml;r den internen Gebrauch, vom selben Modell wie die Rhetorik "Iran ist bereits besiegt." Das ist nur eine gute Miene bei b&ouml;sem Spiel, ein Heilgel f&uuml;r den wunden Stolz des Ex-Hegemons.</p>
<p>Denn in Wirklichkeit, so erkl&auml;rt es uns zum Beispiel die <em>Washington Post, </em>sieht die Lage etwas anders aus:</p>
<p><em>"Die M&ouml;glichkeiten der Regierung waren in diesem Fall sehr begrenzt. </em></p>
<p><em>Auf dem H&ouml;hepunkt des Krieges mit dem Iran konnte Washington keine Konfrontation mit Moskau wegen Kuba riskieren. </em></p>
<p><em>Die geopolitischen Kosten einer Konfrontation mit Russland w&auml;ren nicht zu stemmen gewesen. Dies ist eine direkte Folge der chaotischen Au&szlig;enpolitik des Wei&szlig;en Hauses: Wenn man sich auf und in vielen Bereichen &uuml;berdehnt hat, kommt man in keinem davon zurecht."</em></p>
<p>In derselben Ver&ouml;ffentlichung wird betont, dass die Durchbrechung der &Ouml;lblockade Russland in der gesamten Region freie Hand geben und zahlreiche M&ouml;glichkeiten zur Durchsetzung seiner Interessen bieten wird. "Die Anatoli wird nicht die letzte gewesen sein", bemerkte der US-Spezialist nachdenklich.</p>
<p>Stimmt genau &ndash; belieben Sie nicht, daran zu zweifeln. Russland l&auml;sst die Seinen nicht im Stich.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><em><a href="https://ria.ru/20260331/neft-2083802638.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a></em><em>.&nbsp;</em></p>
<p><em>Zuerst erschienen am 31. M&auml;rz bei&nbsp;</em><em>RIA Nowosti</em><em>.</em></p>
<p><em><strong>Viktoria</strong></em><em>&nbsp;</em><strong><em>Nikiforowa</em></strong><em>&nbsp;</em><em>ist</em><em>&nbsp;eine russische Buchautorin, Dramaturgin, Drehbuchautorin und Journalistin. In letztgenannter Funktion schreibt sie h&auml;ufig Kolumnen f&uuml;r RIA Nowosti.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/amerika/274406-havanna-reagiert-auf-trump-kuba/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Havanna zu Trump: Kuba auf m&ouml;gliche US-Invasion vorbereitet</a></p>
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<p>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Optimistische Wirtschaftsweise: Nur etwas weniger Wachstum?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275643-optimistische-wirtschaftsweise-nur-etwas-weniger/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/275643-optimistische-wirtschaftsweise-nur-etwas-weniger/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd3d0948fbef36901f902c.jpg" /> Weltweit werden gerade Wirtschaftsprognosen im Fieberpuls der Rohstoffpreise aktualisiert. Deutsche Wirtschaftsinstitute halten hingegen am gemächlichen Vierteljahresrhythmus fest. Sie korrigieren nach unten. Aber reicht diese Korrektur aus?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die f&uuml;hrenden deutschen Wirtschaftsinstitute haben ihre <a href="https://www.ifo.de/fakten/2026-04-01/gemeinschaftsdiagnose-fruehjahr-2026-energiepreisschock-ueberlagert-fiskalimpuls" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wachstumsprognose</a> f&uuml;r das laufende Jahr gesenkt. Urspr&uuml;nglich rechneten sie f&uuml;r das Jahr 2006 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,6 Prozent. Jetzt gehen sie nur noch von einem Wachstum von 0,6 Prozent aus. Auch im kommenden Jahr liegt ihre Vorhersage mit 0,9 inzwischen ein halbes Prozent niedriger als zuvor.</p>
<p>Der Energiepreisschock werde "die Inflationsrate im zweiten Quartal 2026 auf 2,9 Prozent steigen lassen und den privaten Haushalten Kaufkraft entziehen", hei&szlig;t es in der Gemeinschaftsprognose. Das werde die Erholung, die f&uuml;r dieses Jahr erwartet worden war, zwar d&auml;mpfen, aber nicht v&ouml;llig ausl&ouml;schen. "Zwar werden in der vorliegenden Prognose keine Ma&szlig;nahmen zur Kompensation des Kaufkraftentzugs, wie etwa ein Tankrabatt, unterstellt. Aber die kr&auml;ftige Ausweitung der Neuverschuldung f&uuml;r Verteidigung, Infrastruktur und Klimaschutz erh&ouml;ht die Staatsausgaben und st&uuml;tzt vor allem Unternehmen der Verteidigungsindustrie und des Tiefbaus."</p>

<p>Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat schon das Stichwort "Strukturreformen" in den Raum geworfen. Der Bundeshaushalt wies bereits bei einer Steuerberechnung auf Grundlage der alten Prognose Milliardenl&uuml;cken auf. Neben einer Mehrwertsteuererh&ouml;hung sind bisher vor allem weitere Leistungsk&uuml;rzungen bei Gesundheit, Pflege und Rente im Gespr&auml;ch. Ma&szlig;nahmen, die den Binnenmarkt st&auml;rken und nicht schw&auml;chen, sind nicht darunter.</p>
<p>Die Weltwirtschaft soll sich laut ihrer Prognose stabil entwickeln. "Global werden in beiden Jahren Wachstumsraten von 2,5 Prozent erwartet. Die Energiepreissteigerung durch den Irankrieg sei zwar sp&uuml;rbar, werde die weltweite Produktion aber nur begrenzt und vor&uuml;bergehend verringern."</p>
<p>Allerdings k&ouml;nnte sich diese Prognose schnell als zu optimistisch erweisen:</p>
<p><em>"Die Institute gehen in ihrer Prognose davon aus, dass die Stra&szlig;e von Hormus im Lauf des zweiten Quartals wieder voll passierbar wird und dass im zweiten Halbjahr die Exporte von &Ouml;l und Fl&uuml;ssiggas aus der Region nach und nach wieder an das Vorkriegsniveau herankommen. Im Einklang mit den Terminmarktnotierungen wird unterstellt, dass die Energiepreise zwar ab dem Sommer wieder sinken, aber am Ende des Prognosezeitraums noch sp&uuml;rbar h&ouml;her liegen als vor Ausbruch des Krieges."</em></p>
<p>Im Falle des Erdgases steht bereits fest, dass die Exporte keineswegs in sechs Monaten wieder auf dem Vorkriegsniveau liegen; Katar hat f&uuml;r die LNG-Anlagen bereits Force Majeure f&uuml;r f&uuml;nf Jahre angemeldet. Wie sehr die Erd&ouml;llieferungen betroffen sind, h&auml;ngt von zwei Dingen ab: ob der Krieg noch l&auml;nger anh&auml;lt, was ein hohes Risiko weiterer Zerst&ouml;rungen mit sich bringt, und wie die Regelung bez&uuml;glich der Stra&szlig;e von Hormus am Ende aussehen wird.</p>
<p>Die Prognosen f&uuml;r das Jahr der Finanzmarktkrise 2008 lagen bei 2,2 Prozent Wachstum. Allein die Entwicklung im Herbst 2008 sorgte daf&uuml;r, dass am Jahresende nur noch ein Prozent &uuml;brig war. Im Folgejahr schrumpfte die Wirtschaft um 5,7 Prozent.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/275355-sahra-wagenknecht-fordert-massive-steuersenkungen/">Sahra Wagenknecht fordert massive Steuersenkungen f&uuml;r Benzin und Diesel</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schützt die Ukraine einen Mossad-Spion? – Libanon scheint genau das zu glauben</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/275637-schuetzt-ukraine-mossad-spion-libanon/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd36c7b480cc35f5088398.jpg" /> Skandal in Beirut: Libanon beschuldigt die Ukraine, einen mutmaßlichen Mossad-Agenten zu beherbergen, der im Auftrag Israels Bombenanschläge und Attentate in der libanesischen Hauptstadt geplant haben soll.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Libanon hat die ukrainische Botschaft in Beirut aufgefordert, einen verd&auml;chtigen israelischen Mossad-Agenten auszuliefern. Dies teilte der libanesische Sicherheitschef Hassan Choukeir mit, der behauptete, dass der Verd&auml;chtige in Bombenanschl&auml;ge und Attentatspl&auml;ne verwickelt gewesen sei.</p>
<p>Laut <em>AFP</em> wurde ein syrisch-pal&auml;stinensischer Staatsangeh&ouml;riger, der auch einen ukrainischen Pass besitzt, im September 2025 von der im Libanon stationierten bewaffneten Gruppe Hisbollah festgenommen. Der Grund war, dass er ein mit Sprengstoff pr&auml;pariertes Motorrad auf einer Stra&szlig;e abgestellt hatte, die durch die s&uuml;dlichen Vororte der Stadt zum Flughafen Beirut f&uuml;hrt.</p>

<p>Der Mann entkam Anfang M&auml;rz, als das israelische Milit&auml;r Ziele der Hisbollah angriff, und floh in die ukrainische Botschaft, wie&nbsp;<em>AFP</em>&nbsp;berichtete. Ukrainische Diplomaten sollen die libanesischen Beh&ouml;rden gebeten haben, dem Mann &ndash; der angeblich "seinen Pass verloren" hatte &ndash; die Ausreise aus dem Land zu gestatten.</p>
<p>"Nachdem wir seinen Namen und sein Foto &uuml;berpr&uuml;ft hatten, stellten wir fest, dass er von der libanesischen Justiz gesucht wird", sagte Choukeir gegen&uuml;ber <em>AFP</em>. Die Botschaft reagierte nicht auf die Bitte des franz&ouml;sischen Mediums um einen Kommentar.</p>
<p>Die Ukraine geh&ouml;rt zu einer Reihe europ&auml;ischer L&auml;nder, die den laufenden US-israelischen Krieg gegen Iran unterst&uuml;tzen.&nbsp;Wladimir Selenskij hat angeboten, den USA und Golfstaaten mit amerikanischen St&uuml;tzpunkten bei der Abwehr iranischer Drohnen und der Sicherung der Stra&szlig;e von Hormus zu helfen. Teheran hat gewarnt, dass es die Ukraine als legitimes Ziel betrachten w&uuml;rde, falls diese im Nahen Osten eingreift.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/kurzclips/video/275472-schlange-giftzaehne-ziehen-katz-will/">"Der Schlange die Giftz&auml;hne ziehen" &ndash; Katz will grenznahe D&ouml;rfer im S&uuml;dlibanon niederrei&szlig;en</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>84 Prozent der Deutschen mit der Regierung unzufrieden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/275674-84-prozent-deutschen-mit-regierung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/275674-84-prozent-deutschen-mit-regierung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd634348fbef45a534f205.jpg" /> Wenigstens in einem Punkt stellt die Regierung Merz einen Rekord auf: So wenig Zustimmung hatte noch keine Bundesregierung in einer Umfrage, schon gar nicht weniger als zwölf Monate nach Amtsantritt. Begeisterung sieht jedenfalls anders aus.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die schwarz-rote Koalition ist gerade dabei, die Tiefstwerte der Ampel einzuholen. 84 Prozent der Deutschen sind bei der Befragung f&uuml;r den <em>ARD</em>-Deutschlandtrend mit der Arbeit der Regierung unzufrieden&nbsp;‒ nur 15 Prozent sind zufrieden. Ein Prozent ist unentschlossen.</p>
<p>Zuletzt war die Zustimmung im September 2024 so niedrig: Damals waren noch ganze 16 Prozent mit der Arbeit der Ampel-Koalition zufrieden. Kurz darauf wurde dann &uuml;ber Neuwahlen debattiert. &Auml;hnlich schlecht schnitt davor nur die schwarz-gelbe zweite Merkel-Regierung im August 2010 ab, als ebenfalls nur 16 Prozent zufrieden waren. Allerdings ist der Einbruch bei Merz besonders schnell&nbsp;‒&nbsp;noch im Vormonat lag die Zustimmung ganze 10 Prozent h&ouml;her.</p>

<p>Bei der Sonntagsfrage lag die AfD mit 25 Prozent ein Prozent hinter der CDU (26), die SPD (12) zwei Prozent unter den Gr&uuml;nen (14), die Linke holte 10 Prozent, und das BSW w&auml;re mit 3 Prozent nicht im Bundestag. Das bedeutet letztlich, eine Wahl w&uuml;rde nichts &auml;ndern.</p>
<p>Nur ein F&uuml;nftel glaubt, dass die Regierung die n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen ergreifen kann, um den Sozialstaat in Deutschland sicherer zu machen. Nur 26 Prozent glauben, dass das in Bezug auf die Wirtschaft gelingt.</p>
<p>Die beste Bewertung unter den Ministern erh&auml;lt nach wie vor Boris Pistorius (49 Prozent sind mit ihm zufrieden), bei Wadephul sind das 30 Prozent, bei Friedrich Merz nur 21 Prozent. Finanzminister Lars Klingbeil erzielt noch 18 Prozent, Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas bringt es auf 15 Prozent und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche auf 12 Prozent.</p>
<p>Grunds&auml;tzlich stimmen die Befragten dem Gedanken von Finanzminister Klingbeil zu, niedrige und mittlere Einkommen zu entlasten. Aber kaum jemand h&auml;lt eine Anhebung der Mehrwertsteuer f&uuml;r den richtigen Weg. Auch die Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern findet keine Bef&uuml;rworter.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/inland/264127-schlechteste-jemals-gemessene-werte-bundesregierung/">Schlechteste jemals gemessene Werte: Bundesregierung so unpopul&auml;r wie nie</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Estland ruft Kiew wegen Drohnenüberflügen zur Ordnung</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/275614-estland-ruft-kiew-wegen-drohnenueberfluegen-zur-ordnung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/275614-estland-ruft-kiew-wegen-drohnenueberfluegen-zur-ordnung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd2bfe48fbef757c0cd7cc.jpg" /> Knapp eine Woche nach dem ersten in einer Serie von Vorfällen mit ukrainischen Drohnen im Luftraum über Estland hat das offizielle Tallinn reagiert. Außenminister Margus Tsahkna sagte im estnischen Fernsehen, er habe das ukrainische Präsidentenbüro daran erinnert, dass Estland seinen Luftraum niemandem für den Überflug von Drohnen geöffnet habe.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Vorf&auml;llen der letzten Tage, bei denen ukrainische Drohnen wiederholt &uuml;ber den Luftraum der baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen) sowie Finnlands nach Russland eingedrungen sind und dabei einige auf dem Gebiet der genannten L&auml;nder abst&uuml;rzten, hat erstmals eine der Regierungen auf diplomatischem Weg der Ukraine gegen&uuml;ber reagiert.</p>
<p>Das estnische Au&szlig;enministerium in Tallinn wies Kiew darauf hin, dass das Eindringen ukrainischer Drohnen in den estnischen Luftraum verhindert werden m&uuml;sse. Au&szlig;enminister Margus Tsahkna erinnerte daran, dass Estland seinen Luftraum niemandem f&uuml;r den &Uuml;berflug von Drohnen ge&ouml;ffnet habe.</p>

<p><em>"Ich habe deutlich gemacht, dass es von gr&ouml;&szlig;ter Bedeutung ist, alle m&ouml;glichen Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um zu verhindern, dass ukrainische Drohnen in unseren Luftraum eindringen"</em>, zitiert am Mittwoch der Rundfunk- und Fernsehsender <em>ERR</em> den Minister.</p>
<p>Ende M&auml;rz drangen ukrainische Drohnen mehrmals in estnisches Hoheitsgebiet ein. Einer davon prallte am 25. M&auml;rz gegen den Schornstein eines Kraftwerks in Auvere, ein weiterer st&uuml;rzte in der Nacht zum 31. M&auml;rz im Dorf Hammaste ab, etwa 30 Kilometer von der Grenze zu Russland entfernt. Dabei bestreitet Tallinn, Kiew die Nutzung seines Luftraums f&uuml;r den Flug von Drohnen gestattet zu haben. Einige Drohnenexperten gehen dagegen davon aus, dass die ukrainischen Drohnen, die mehrmals zwei H&auml;fen im Leningrader Gebiet attackiert haben, m&ouml;glicherweise sogar vom Territorium der baltischen L&auml;nder starten.</p>
<p>Auch in mehreren anderen L&auml;ndern der Region kam es im Zusammenhang mit den Drohnenvorf&auml;llen zu weiteren Meldungen. So waren in Finnland am 29. M&auml;rz zwei Flugger&auml;te abgest&uuml;rzt. Eines davon wurde laut dem finnischen Verteidigungsministerium als ukrainischer Drohnentyp AN-196 identifiziert. Es sei nicht abgeschossen worden, da keine unmittelbare Bedrohung bestanden habe. Bereits am Abend des 30. M&auml;rz wurde zudem in Lettland Luftalarm ausgel&ouml;st. Damit reagierten die Beh&ouml;rden auf eine m&ouml;gliche Bedrohungslage im Luftraum.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/europa/275417-naechtlicher-alarm-ukrainische-drohnen-erreichen-estnischen-luftraum/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">N&auml;chtlicher Alarm: Ukrainische Drohnen erreichen estnischen Luftraum</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Entwicklungshilfe: Mit Links aufbauen, mit Rechts zerstören</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/275666-entwicklungshilfe-mit-links-aufbauen-mit/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd5490b480cc34af061f56.jpg" /> Wer glaubt, peruanische Radwege seien der Gipfel der Absurdität deutscher Entwicklungshilfe, der täuscht sich. Denn es gibt noch Besseres: wenn vom selben Steuergeld etwas ein wenig repariert wird, das man zuvor mitgeholfen hat, zu zerstören.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dagmar Henn</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali Radovan reiste nach Jordanien und verk&uuml;ndete ein Finanzpaket. Umfangreiche deutsche Finanzhilfen f&uuml;r den Nahen Osten, so wird das in der Presse tituliert. 177 Millionen Euro&nbsp;‒ ein Betrag, der im Vergleich zu den Milliarden, die seit Jahren in den Krieg in der Ukraine flie&szlig;en, zwar geradezu winzig wirkt, aber dennoch einer, der die Absurdit&auml;t vieler Entwicklungshilfen voll und ganz verk&ouml;rpert.</p>
<p>Die Mittel waren zum Teil schon zuvor beschlossen, zum Teil sollen sie im Haushalt umgeschichtet worden sein. Alabali Radovan <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article69cb9611d5d629603f26642c/entwicklungsministerin-177-millionen-euro-fuer-nahost-unterstuetzung-liegt-auch-im-deutschen-interesse.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">versieht</a> diese Finanzhilfe jedenfalls mit schmucken Worten. Der Iran-Krieg sei "nicht unser Krieg", aber die Krise m&uuml;ssten wir dennoch auch dort bek&auml;mpfen helfen: "Unsere Unterst&uuml;tzung ist zuallererst Ausdruck von Solidarit&auml;t mit den Menschen in der Region. Und zugleich liegt sie auch im deutschen Interesse, sie ist sowohl humanit&auml;r als auch sicherheitspolitisch und wirtschaftspolitisch geboten."</p>

<p>Das mag vielleicht sein. Die Binnenfl&uuml;chtlinge im Libanon, f&uuml;r die 75 dieser 177 Millionen Euro verwendet werden sollen, befinden sich sicher in einer elenden Lage. "Dort hat bisher nur ein Bruchteil der rund eine Million Binnenvertriebenen einen Platz in einer Notunterkunft gefunden, der Rest schl&auml;ft teilweise unter freiem Himmel oder in Autos." Wie sollten sie auch einfach unterkommen, wenn die israelische Luftwaffe bis Beirut bombardiert.</p>
<p>Die meisten der Binnenfl&uuml;chtlinge d&uuml;rften aus dem S&uuml;dlibanon stammen, aus den Gegenden, in die gerade mal wieder&nbsp;‒ zum wievielten Mal eigentlich seit 1980?&nbsp;‒ die israelische Armee vorgedrungen ist, und da sind wir schon bei den Absurdit&auml;ten. Die Panzer, mit denen diese Armee vordringt, fahren mit deutschen Motoren. Diese Motoren werden weiterhin geliefert. So, wie auch Munition weiterhin geliefert wird. Und Lieferungen an Israel werden selten von Israel bezahlt, meist vom deutschen Steuerzahler. Erst wurden also mit deutschen Steuergeldern die Panzermotoren und die Granaten bezahlt, und dann die Hilfe f&uuml;r die dadurch verursachten Fl&uuml;chtlinge. Fiskalisch w&auml;re es weitaus sinnvoller, auf die Lieferung der Panzermotoren und der Granaten zu verzichten.</p>
<p>Der n&auml;chste Brocken geht in die Versorgung syrischer Fl&uuml;chtlinge in Jordanien. Da geht es vor allem um Lehrer, damit die syrischen Kinder in die Schule gehen k&ouml;nnen. In diesem Fall liegt der Einsatz der deutschen Steuergelder zur Zerst&ouml;rung Syriens zwar schon eine Zeit zur&uuml;ck, aber letzten Endes haben wir dasselbe Muster. Erst d&uuml;rfen die Deutschen zahlen, um ein Land zu zerst&ouml;ren, und dann f&uuml;r die Pfl&auml;sterchen, die auf die klaffenden Wunden gelegt werden. Hauptsache, den damals importierten Al-Qaida-Anh&auml;ngern geht es gut in Deutschland.</p>
<p>30 Millionen gehen an "die Menschen in Gaza und im Westjordanland". Zehn Millionen davon sind f&uuml;r Unterk&uuml;nfte, "&uuml;ber die 1.500 bereits finanzierten und teilweise auch schon in Gaza aufgebauten Behelfswohnungen hinaus".</p>
<p>Die Menschen in Gaza hatten Wohnungen. Richtige H&auml;user. Ganze St&auml;dte voll davon. Wenn heute "Behelfswohnungen" ben&ouml;tigt werden, dann nur, weil Israel ganz Gaza zerst&ouml;rt hat. Schlimmer und gr&uuml;ndlicher zerst&ouml;rt als manche deutschen Innenst&auml;dte im Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Zehn Millionen, das ist mit Sicherheit noch weniger, als die deutsche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel betrug, damit dieser Krieg &uuml;berhaupt gef&uuml;hrt werden konnte. Deutschland ist immerhin der zweitgr&ouml;&szlig;te Waffenlieferant Israels, aber nicht nur das ‒ der Flughafen Ramstein ist Zwischenstopp f&uuml;r so gut wie alle Lieferungen dorthin. Ohne deutsche Mitwirkung w&auml;re der Genozid in Gaza nicht m&ouml;glich.</p>

<p>Das ist dann das zynischste Beispiel von allen. Schlie&szlig;lich ist die Bundesregierung nicht einmal jetzt, beim Angriffskrieg gegen Iran, bereit, den Schritt nachzuvollziehen, den Frankreich, Italien und Spanien bereits gemacht haben, den US-Flugzeugen den &Uuml;berflug &uuml;ber ihr Gebiet zu untersagen, wenn sie in Richtung Iran unterwegs sind. Die 177 Millionen, die da die irakischst&auml;mmige SPD-Ministerin austr&auml;gt, reichen noch nicht einmal ansatzweise, um die Sch&auml;den wieder auszugleichen, die anderes deutsches Steuergeld hinterlassen hat. Es mag wohl sein, dass in der Bibel steht, die Linke m&ouml;ge nicht wissen, was die Rechte tut. So d&uuml;rfte das allerdings kaum gemeint gewesen sein.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/meinung/272073-trump-zerstoert-iran-da-will/">Trump zerst&ouml;rt Iran &ndash; Da will Merz wenigstens das V&ouml;lkerrecht zerst&ouml;ren </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Verschwörung im Kirk-Mord? Kugel passt nicht zum Gewehr des Killers</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/275561-verschwoerung-im-kirk-mord-kugel/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69ccf541b480cc79561ea2d9.jpg" /> Neue Entwicklungen im Attentat auf Charlie Kirk: Die tödliche Kugel konnte nicht eindeutig mit dem Gewehr des Verdächtigen Tyler Robinson in Verbindung gebracht werden. Die Anwälte fordern eine Verzögerung des Prozesses und weitere Untersuchungen der Ballistik sowie DNA-Beweise.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Untersuchungsbeamte konnten die Kugel, die den konservativen Influencer Charlie Kirk get&ouml;tet hat, nicht mit dem Gewehr seines mutma&szlig;lichen Attent&auml;ters abgleichen, behaupten die Anw&auml;lte des Verd&auml;chtigen. Das Verteidigungsteam des angeklagten M&ouml;rders nutzt diesen Umstand, um eine Verz&ouml;gerung des Verfahrens zu erwirken.</p>

<p>Die Anw&auml;lte von Tyler Robinson erkl&auml;rten in einer k&uuml;rzlichen Gerichtseinreichung, dass das US-B&uuml;ro f&uuml;r Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe (ATF) ein Kugelfragment aus Kirks K&ouml;rper nicht schl&uuml;ssig mit einem am Tatort gefundenen Gewehr in Verbindung bringen konnte. Sie berufen sich dabei auf einen internen Bericht der Beh&ouml;rde.</p>
<p>Der vollst&auml;ndige ATF-Bericht wurde nicht &ouml;ffentlich gemacht, doch Robinsons Anw&auml;lte zitierten Ausz&uuml;ge daraus in einem Antrag auf Verschiebung einer f&uuml;r Mai angesetzten Voranh&ouml;rung. Das Rechtsteam des 22-j&auml;hrigen Verd&auml;chtigen erkl&auml;rte, mehr Zeit f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung der Ballistikanalyse und die Untersuchung der DNA mehrerer anderer Personen am Tatort zu ben&ouml;tigen.</p>
<p>Kirk, Gr&uuml;nder von Turning Point USA (TPUSA), wurde im vergangenen September bei einer Veranstaltung auf einem Universit&auml;tsgel&auml;nde in Utah in den Hals geschossen und starb nahezu sofort. Sein Tod l&ouml;ste Schockwellen in den USA aus. US-Pr&auml;sident Donald Trump verlieh ihm posthum die Presidential Medal of Freedom und beschrieb die konservative Ikone als "einen Vision&auml;r und eine der gr&ouml;&szlig;ten Figuren seiner Generation".</p>
<p>Robinson wurde zwei Tage nach Kirks Tod festgenommen. Ermittler brachten ihn rasch mit einem Mauser-Modell-98-Gewehr in Verbindung, das in der N&auml;he des Tatorts gefunden wurde und offenbar modifiziert worden war, um die .30-06-Patrone amerikanischer Herkunft abzufeuern, die beim Attentat verwendet wurde. Anschlie&szlig;end wurden Textnachrichten zwischen Robinson und seinem transgender Liebhaber aufgedeckt, in denen er den Mord gestand und beinahe jedes Detail des Plans preisgab &ndash; bis hin zur Entfernung seiner Fingerabdr&uuml;cke von der Waffe, bevor er sie in einem nahe gelegenen Waldst&uuml;ck versteckte.</p>

<p>Staatsanw&auml;lte gaben an, dass DNA von Robinson am Abzug des Gewehrs gefunden wurde. Dennoch hat der Fall zahlreiche Verschw&ouml;rungstheorien hervorgebracht &ndash; darunter die weitverbreitete Behauptung, Kirk sei get&ouml;tet worden, weil er sich gegen die proisraelischen Geldgeber von TPUSA gewandt und US-Angriffe auf Iran abgelehnt habe.</p>
<p>Jede Schusswaffe hinterl&auml;sst einen einzigartigen Abdruck auf der Kugel, wenn das Geschoss den Lauf verl&auml;sst. Bei ausreichend gut erhaltenen Fragmenten k&ouml;nnen Ballistiker das Projektil mit nahezu 100-prozentiger Sicherheit der Waffe zuordnen. In den Gerichtsunterlagen deuteten Robinsons Anw&auml;lte an, dass sie den fehlenden Abgleich m&ouml;glicherweise nutzen werden, um die Anklage gegen ihren Mandanten zu Fall zu bringen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/255916-causa-charlie-kirk-und-deutsche/">Causa Charlie Kirk und deutsche Medien ‒ "Gute" Einsch&auml;tzungen und "negative Polarisierungen"</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russlands Vize-Außenminister: Werden Kuba nicht im Stich lassen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/275570-russlands-vize-aussenminister-werden-kuba/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd067eb480cc79561ea2e4.jpg" /> Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, bezeichnet die Wiederaufnahme der Öllieferungen an die Insel als einen "Sieg des gesunden Menschenverstands". Der Diplomat betont, dass Kuba Moskaus wichtigster Partner in der Karibik bleibe und nicht im Stich gelassen werde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Kuba bleibt Russlands wichtigster Partner in der Karibik und wird von Moskau auch weiterhin Unterst&uuml;tzung erhalten, sagte Russlands stellvertretender Au&szlig;enminister Sergei Rjabkow am 1. April. In einem Kommentar gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur&nbsp;<em>TASS</em> in Bezug auf die Ankunft eines russischen &Ouml;ltankers auf der Insel erkl&auml;rte er:</p>
<p><em>"Das ist ein Sieg des gesunden Menschenverstands. &bdquo;Jahrzehntelang, w&auml;hrend die USA das br&uuml;derliche Kuba zunehmend unter Druck setzten, haben wir prinzipiell keinen Hehl daraus gemacht, dass wir Schulter an Schulter mit Havanna stehen und sie unterst&uuml;tzen werden."</em></p>

<p>Rjabkow hob hervor, dass die &Ouml;llieferung an Kuba sowohl einen humanit&auml;ren, als auch einen pragmatischen Aspekt habe, da die Insel Russlands wichtigster Partner in der Region bleibe:</p>
<p><em>"Kuba ist unser n&auml;chster Partner, der zuverl&auml;ssigste Partner in der Karibik-Region, und wir haben schlicht kein Recht, sie im Stich zu lassen."</em></p>
<p>Abschlie&szlig;end betonte der Diplomat:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Hilfe an Kuba wird fortgesetzt."</em></p>
</blockquote>
<p><em></em>Zuvor hatte die US-Administration nach der Entf&uuml;hrung des venezolanischen Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro den Druck auf Kuba verst&auml;rkt und die ohnehin drakonischen Sanktionen gegen den Karibikstaat durch die Verh&auml;ngung eines Verbots von Brennstofflieferungen weiter zugespitzt. Russlands Botschafter in Havanna, Viktor Koronelli, erkl&auml;rte dazu, dass Washington faktisch eine Energieblockade der Insel betreibe. Die Energieversorgungslage der Insel bleibt prek&auml;r, im M&auml;rz kam es zu mehreren totalen Blackouts.</p>
<p>Am 30. M&auml;rz lief der russische Tanker Anatoli Kolodkin mit einer Ladung von 100.000 Tonnen Roh&ouml;l im Rahmen einer humanit&auml;ren Mission in den kubanischen Hafen Matanzas ein.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/amerika/275437-russland-bekraeftigt-seine-unterstuetzung-fuer-kuba/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland bekr&auml;ftigt seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kuba: Kontakte gehen nach Erd&ouml;llieferung weiter</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Messerangriff in Solingen: Großeinsatz der Polizei – erste Festnahme</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/gesellschaft/275665-nach-messerangriff-in-solingen-grosseinsatz/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/gesellschaft/275665-nach-messerangriff-in-solingen-grosseinsatz/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd5f7648fbef091d1ead49.jpg" /> Medienberichten zufolge hat es in Solingen am späten Nachmittag einen Messerangriff mit mehreren Verletzten gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Eine Festnahme wurde gemeldet.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im nordrhein-westf&auml;lischen Solingen ist es zu einer Messertat gekommen. Wie die <em>Bild</em>-Zeitung berichtet, sollte die Bereitschaftspolizei das Szenario eines Amoklaufs an einer Schule &uuml;ben. Doch dann seien gegen 17 Uhr in der Innenstadt von Solingen "zwei M&auml;nner" miteinander in Streit geraten, und "pl&ouml;tzlich" sei ein Messer "im Spiel" gewesen. Die eigentlich zu &Uuml;bung eingeteilte Hundertschaft der Polizei wurde in das Stadtzentrum verlegt.</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">In Solingen soll es zu einem Messerangriff mit mehreren Verletzten gekommen sein. Ein Video zeigt die Festnahme eines Tatverdächtigen. <a href="https://t.co/SZl3ZtE6XS">https://t.co/SZl3ZtE6XS</a> <a href="https://t.co/qavjtrFfu2">pic.twitter.com/qavjtrFfu2</a></p>&mdash; NIUS (@niusde_) <a href="https://twitter.com/niusde_/status/2039379972876329385?ref_src=twsrc%5Etfw">April 1, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Daraufhin wurde der Einsatzort gro&szlig;r&auml;umig abgesperrt und mindestens ein Notarztwagen sowie ein Rettungswagen an den Ort des Geschehens beordert. Auch Polizisten mit Maschinenpistolen waren im Einsatz.</p>

<p>Mehrere Personen sollen verletzt worden sein. Die m&ouml;gliche Tatwaffe, ein Messer, habe noch blutverschmiert auf dem Stra&szlig;enpflaster gelegen. Doch die Polizei habe sich bislang noch nicht zu dem Vorfall ge&auml;u&szlig;ert.</p>
<p>Auch der <em>WDR</em> meldet, die Hintergr&uuml;nde f&uuml;r den Streit unter mehreren Personen seien noch unklar. Unter Berufung auf die Videoagentur <em>TNN</em>&nbsp;schrieb der Sender, es habe&nbsp;zun&auml;chst einen Verkehrsunfall gegeben.</p>
<p>In der Folge habe dann einer der am Unfall Beteiligten ein Messer gez&uuml;ckt und auf den Unfallgegner eingestochen. Allerdings habe die Polizei diese Darstellung gegen&uuml;ber dem <em>WDR</em> nicht best&auml;tigen wollen.</p>
<p>Allerdings hat eine Zeugin gegen&uuml;ber dem <em>WDR</em>&nbsp;bestritten, dass die Auseinandersetzung im Zusammenhang mit einem Unfall stand. Sie habe aus einem Bus heraus beobachten k&ouml;nnen, wie mehrere Menschen "gek&auml;mpft" hatten.&nbsp;</p>
<p><strong>Videos dokumentieren Festnahme</strong></p>

<p>Doch nach Angaben von <em>TNN</em>&nbsp;w&uuml;rden Videos eines Augenzeugen einen blutenden Mann zeigen, der &uuml;ber die Stra&szlig;e laufe. Ein weiterer Mann, der offenbar ebenfalls beteiligt ist, habe mit einem Messer in der Hand auf der Stra&szlig;e gestanden. Die Polizisten h&auml;tten den mit einem Messer bewaffneten Mann mehrfach aufgefordert, seine Waffe niederzulegen und sich auf den Boden zu legen. Wenige Augenblicke sp&auml;ter sei es den Beamten gelungen, den Mann zu Boden zu bringen und zu sichern.</p>
<p>Der mutma&szlig;liche T&auml;ter sei mit Handschellen gefesselt und abgef&uuml;hrt worden.</p>
<p><strong>Polizeieinsatz sorgt f&uuml;r Verkehrschaos in Solingen</strong></p>
<p>Die Polizei hat Autofahrer gebeten, die Innenstadt von Solingen weitr&auml;umig zu umfahren. Eine Reporterin des <em>WDR</em>, die vor Ort die Lage beobachtet, spricht von einem Verkehrschaos infolge des notwendig gewordenen&nbsp; Polizeieinsatzes.&nbsp;</p>
<p><strong>Kein Amoklauf oder Terroranschlag</strong></p>
<p>Wie die&nbsp;<em>Bild</em> unterdessen meldet, geht die Polizei nicht von einem Amoklauf oder Terroranschlag aus. Es soll sich um&nbsp; eine "Auseinandersetzung" gehandelt haben, an der drei Personen beteiligt gewesen seien. Der Angriff habe sich mitten im Stadtzentrum von Solingen auf der vierspurigen Hauptstra&szlig;e &ndash; der Konrad-Adenauer-Stra&szlig;e &ndash; vor einem Gem&uuml;seladen ereignet.</p>

<p>Zum Tathergang schreibt das Boulevardblatt: Zun&auml;chst seien zwei der drei beteiligten M&auml;nner "offenbar" in eine Auseinandersetzung geraten, woraufhin ein Dritter hinzugekommen sei, um den Streit zu schlichten. Doch dieser Versuch misslang, und die Situation lief aus dem Ruder. Nach Angaben der Springer-Zeitung soll einer der M&auml;nner mehrere Messerstiche im Oberk&ouml;rper erlitten haben. Der Wuppertaler Staatsanwalt Patrick Penders erkl&auml;rte nach Informationen der <em>Bild</em>, dass auch ein zweiter Mann schwer verletzt worden sei. Beide M&auml;nner seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden.&nbsp;</p>
<p>Bei den Beteiligten soll es sich um zwei T&uuml;rken und einen Deutsch-T&uuml;rken handeln.</p>
<p>Solingen ist mit dem heutigen Vorfall bereits zum zweiten Mal wegen einer Messertat in die Schlagzeilen geraten. Im August 2024 hatte ein Syrer auf dem Solinger Stadtfest &ndash; dem "Fest der Vielfalt" &ndash; drei Menschen mit einem Messer ermordet und acht weitere verletzt (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/216687-mindestens-drei-tote-bei-anschlag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/272167-is-messertaeter-vom-berliner-holocaust/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">IS-Messerattent&auml;ter vom Berliner Holocaust-Mahnmal muss 13 Jahre ins Gef&auml;ngnis</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Patient in Russland erhält erstmals personalisierten Krebsimpfstoff</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/275639-patient-in-russland-erhaelt-erstmals/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.04/thumbnail/69cd373db480cc313f6e6181.jpg" /> Ein 60-jähriger Russe hat erstmals einen Impfstoff gegen ein malignes Melanom erhalten. Laut dem Gesundheitsministerium soll der Impfstoff dem Immunsystem helfen, Krebszellen zu erkennen und zu zerstören. Das Medikament wird individuell für jeden Patienten hergestellt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Patient in Russland hat erstmals einen personalisierten mRNA-Impfstoff "Neonkovak" zur Behandlung eines malignen Melanoms erhalten. Laut einer Mitteilung des russischen Gesundheitsministeriums wurde das Medikament im Nationalen Medizinischen Forschungszentrum f&uuml;r Radiologie angewendet. Die klinische Anwendung wurde bereits im November 2025 genehmigt.</p>

<p>Der mRNA-Impfstoff wird f&uuml;r jeden Patienten individuell hergestellt und soll das Immunsystem so programmieren, dass es Tumorzellen erkennt und zerst&ouml;rt, erkl&auml;rte das Ministerium. Diese Technologie werde den russischen B&uuml;rgern, die aus medizinischen Gr&uuml;nden eine solche Behandlung ben&ouml;tigen, sehr bald zur Verf&uuml;gung stehen, so Gesundheitsminister Michail Muraschko. Es handele sich dabei nicht um ein Allheilmittel, sondern um ein zus&auml;tzliches Instrument in den H&auml;nden von Onkologen.</p>
<p>Andrei Kaprin, Leiter des Forschungszentrums, bezeichnete den Impfstoff als einen grundlegend neuen Ansatz in der Krebsbehandlung. Dadurch k&ouml;nne das Immunsystem trainiert werden, gezielt jene Zellen zu erkennen und zu zerst&ouml;ren, die eine Bedrohung darstellen.</p>
<p>Bei dem ersten Patienten handelt es sich um einen 60-j&auml;hrigen Einwohner des Gebiets Kursk, bei dem 2021 die Diagnose gestellt wurde. Nach einer chirurgischen Behandlung stellten die &Auml;rzte im Jahr 2025 Metastasen in den Lymphknoten fest. Anschlie&szlig;end wurde eine weitere Operation durch Fachleute des Forschungszentrums durchgef&uuml;hrt. Derzeit erh&auml;lt der Patient eine Immuntherapie. Dabei besteht ein hohes Risiko f&uuml;r ein weiteres Fortschreiten der Erkrankung, teilte das Gesundheitsministerium mit.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://freedert.online/russland/264478-bahnbrechende-medizin-russland-stellt-erste/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bahnbrechende Medizin: Russland stellt erste Testchargen eines Krebsimpfstoffs vor</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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