Ziel sei es gewesen, zentrale Machtstrukturen zu destabilisieren und strategische Punkte wie Bamako, Kati, Sévaré sowie Gao unter Kontrolle zu bringen.
Die Einheiten des russischen Afrika-Korps haben gemeinsam mit der malischen Armee die Angriffe weitgehend abgewehrt. Podoljaka hebt den Einsatz von Drohnen sowie die Verteidigung isolierter Stellungen, die trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit gehalten wurden, besonders hervor. Die russischen Soldaten haben in einem Verhältnis von 1:15 gekämpft.
Als Angreifer nennt Podoljaka ein Bündnis aus radikalen Islamisten und Tuareg-Kämpfern. Letztere hätten in Kidal zeitweise Geländegewinne erzielt. Außerdem sollen westliche Akteure sowie ukrainische Kämpfer auf der Seite der Aufständler gestanden haben. Podoljaka misst den Tuareg eine Schlüsselrolle für die Stabilität der gesamten Sahelzone bei und plädiert für politische Verhandlungen und Autonomielösungen.
Mehr zum Thema - Afrika: Frankreich führt mit ukrainischer Hilfe Krieg gegen Russland