Frankreich hat ihren Platz als drittgrößter Weinexporteur aus der EU nach Russland verloren, berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Unter Verweis auf die europäische Statistikbehörde Eurostat gibt die Nachrichtenagentur bekannt, dass russische Unternehmen zu Beginn des laufenden Jahres französische Weine im Wert von 2,2 Millionen Euro importiert haben. Im Dezember 2025 betrug der entsprechende Wert noch fünf Millionen Euro, womit der monatliche Weinimport aus Frankreich um mehr als das Doppelte schrumpfte und insgesamt den niedrigsten Stand in den jüngsten sieben Monaten erreichte.
Dieser Trend führte dazu, dass Frankreich unter den EU-Weinlieferanten nach Russland vom dritten auf den sechsten Platz abrutschte. Gegenwärtig beträgt der französische Anteil nur noch 6,4 Prozent des gesamten europäischen Weinimports.
Der größte europäische Lieferant von Weinen nach Russland bleibt nach wie vor Italien mit einem Anteil von 37,5 Prozent. Zu den weiteren fünf größten Exporteuren gehören Lettland mit 18,6 Prozent, Polen mit 15,2 Prozent, Portugal mit 7,6 Prozent und Spanien mit 6,7 Prozent.
Insgesamt war im Januar 2026 ein Rückgang von Weinexporten aus der EU nach Russland zu verzeichnen. Dabei wurden Weine im Gesamtwert von 33,9 Millionen Euro nach Russland importiert, womit ein Tiefststand seit zehn Monaten erreicht wurde. Im Dezember 2025 hatte der Gesamtwert der europäischen Weinexporte nach Russland noch 41,6 Millionen Euro betragen.
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