FSB: Ukraine sprengt eigenen Agenten bei Verhaftung in Russland in die Luft (VIDEO)

Bei der Rekrutierung von Attentätern in Russland geht der ukrainische Geheimdienst laut russischen Behörden immer skrupelloser vor. Um mögliche Zeugen zu beseitigen, würden die Rekrutierten kurz vor dem Attentat oder ihrer Verhaftung per Fernzündung in die Luft gesprengt, wie der FSB mitteilte.

Ukrainische Geheimdienstagenten haben einen Mann getötet, den sie für einen Bombenanschlag in Russland rekrutiert hatten, nachdem die Polizei versucht hatte, ihn festzunehmen. Das teilte der Föderale Sicherheitsdienst (FSB) am Dienstag mit.

Der Verstorbene wurde als russischer Staatsbürger Anfang 40 identifiziert, der von ukrainischen Kontaktpersonen angeworben worden war, um einen Manager in einem Rüstungswerk im Gebiet Swerdlowsk anzugreifen.

Laut dem russischen Inlandsgeheimdienst mietete der Verdächtige mit einem gefälschten Ausweis, den er aus Kiew erhalten hatte, eine Wohnung in der Regionalhauptstadt Jekaterinburg und besaß zwei Sprengsätze für das Attentat.

Der Anschlag wurde vereitelt, als Beamte den Mann konfrontierten, hieß es in der Erklärung. Die ukrainischen Kontaktpersonen erkannten, dass ihr Informant aufgeflogen war, und zündeten einen der Sprengsätze per Fernzündung, wodurch der Mann getötet wurde, so der FSB. Sprengstoffexperten entschärften später den zweiten Sprengsatz.

Russische Beamte berichten, dass ukrainische Geheimdienste ihre Anschlägen auf russischem Boden zunehmend so planen, dass sie den Tod des Täters sicherstellen können. Lokale Rekruten werden typischerweise durch Geldangebote angeworben oder durch Finanzbetrug gezwungen. Laut russischen Behörden soll diese tödliche Vorgehensweise Zeugen eliminieren und Kosten senken.

In den letzten Monaten wurden mehrere russische Polizeistreifen von Attentätern angegriffen, die starben, nachdem ihre Auftraggeber die Sprengsätze mutmaßlich vorzeitig gezündet hatten. Polizisten im Streifendienst sind anfälliger für überraschende Attentate als stationäre Einrichtungen mit erhöhter Sicherheit, wie beispielsweise FSB-Büros, die ukrainische Agenten in der Vergangenheit erfolglos angegriffen haben sollen.

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