Spanien: Drittes Zugunglück innerhalb weniger Tage

Zum dritten Mal innerhalb weniger Tage ist in Spanien ein Zug verunglückt. Ein Nahverkehrszug stieß dabei gestern im Südosten Spaniens mit einem Baukran zusammen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

In Spanien hat sich bereits das dritte Zugunglück seit Jahresbeginn ereignet. Auf einer Schmalspurstrecke wurden in einem Personenzug mehrere Personen verletzt, nachdem ein Kran aus unbekannten Gründen mit dem Zug kollidiert war. 

Sechs Personen wurden laut Behördenangaben am Donnerstag verletzt, als ein Zugwaggon der FEVE-Bahngesellschaft (Ferrocarriles Españoles de Vía Estrecha) auf einer Schmalspurstrecke in der Nähe der Kleinstadt Cartagena, der zweitgrößten Stadt der Region Murcia im Südosten Spaniens, aus noch ungeklärten Gründen mit einem Kran kollidierte.

Bei den Verletzten handelt es sich um vier Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 62 und 74 Jahren, die nach dem Ereignis in die Krankenhäuser der Region eingeliefert wurden. Laut ersten Hinweisen handelt es sich bei dem Zug um eine Schmalspurbahn des örtlichen Betreibers. Der spanische Bahnbetreiber Adif informierte über den Vorfall:

"Der Verkehr ist aufgrund einer Behinderung der Infrastruktur durch einen Kran, der nicht zum Bahnbetrieb gehört, unterbrochen."

Die spanische Gesellschaft diskutiert durch die auffällige Anhäufung von Ereignissen über die Sicherheit des Bahnverkehrs. So ergaben sich seit Jahresbeginn insgesamt sogar vier Unfälle, von denen einer nur zu einem Sachschaden führte:

Die spanische Zugführergewerkschaft kündigte nach den beiden tödlichen Zugunglücken einen dreitägigen Streik ab dem 9. Februar an. Damit wollen die Zugführer ihrer Forderung nach mehr Sicherheit auf den Schienen Nachdruck verleihen.

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