Strack-Zimmermann: "Dieses Zögern ist so bitter"

Die bekannte Rüstungslobbyistin und Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist unzufrieden. Die an Kiew gelieferten Panzer werden zu langsam repariert, findet sie. Und auch die Lieferung von westlichen Kampfflugzeugen müsse endlich Fahrt aufnehmen.

Die FDP-Abgeordnete und Rüstungslobbyistin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat kritisiert, dass die an die Ukraine gelieferten deutschen Panzer nur langsam repariert werden. Dem zum Werbekonzern Ströer gehörenden Portal T-Online sagte die Politikerin:

""As long as it takes" wird zur Phrase, wenn wir nicht gemeinsam mit unseren europäischen Partnern die Ukraine weiter und deutlich stärker unterstützen."

Weiter erklärte Strack-Zimmermann:

"Die Ukraine benötigt mehr Munition, mehr Ersatzteile und der Taurus muss sofort auf den Weg gebracht werden, um endlich den russischen Nachschub zu erschweren."

Die klagefreudige Politikerin forderte außerdem die Lieferung von Kampfflugzeugen an das Kiewer Regime:

"Und die europäische, groß angekündigte F16-Koalition muss deutlich schneller Fahrt aufnehmen, möchte man der russischen Luftüberlegenheit etwas entgegensetzen. Putin setzt darauf, dass wir Angst vor der eigenen Courage haben. Und offensichtlich liegt er richtig. Dieses Zögern ist so bitter."

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