Kreml: Russland immer offen für Friedensgespräche mit der Ukraine

Kremlsprecher Dmitri Peskow hat am Dienstag noch einmal bekräftigt, dass Moskau stets bereit sei, den anhaltenden Konflikt in der Ukraine mit Kiew auf diplomatischem Wege zu lösen. Russland habe dies nie abgelehnt, so Peskow.

Moskau sei stets bereit, den anhaltenden Konflikt mit Kiew auf diplomatischem Weg zu lösen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag dem Fernsehsender RTVi. Russland habe dies nie abgelehnt, und es sei Kiew gewesen, das die Verhandlungen im Frühjahr 2022 verlassen habe, sagte Peskow. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn wörtlich:

"Der russische Präsident Wladimir Putin hat wiederholt gesagt, dass es für uns wichtig ist, unsere Ziele zu erreichen. Und natürlich würden wir dies zunächst einmal lieber mit politischen und diplomatischen Mitteln tun. Deshalb bleiben wir bereit für Friedensgespräche."

Dabei unterstrich Peskow, dass es gerade die ukrainische Seite gewesen sei, die den Verhandlungsprozess im Frühjahr 2022 abgebrochen habe. Er sagte:

"Sie haben selbst zugegeben, dass dies auf Anweisung Großbritanniens, der Briten, geschah. Die Situation ist also völlig transparent."

Der Kreml-Beamte äußerte sich auch zu einem Artikel der russischen Zeitung Iswestija, in dem es heißt, dass die Gespräche zwischen Moskau und Kiew auf dem Territorium eines der westlichen Länder, zum Beispiel Ungarn, wieder aufgenommen werden könnten. Der Präsidentensprecher sagte, dass dies nur eine theoretische Schlussfolgerung sei.

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