In Indien ist es am Samstagabend zu einer Schießerei gekommen. Mitglieder von zwei rivalisierenden nationalen Parteien, darunter auch Vertreter der gegenwärtig regierenden Bharatiya Janata Party (BJP), stießen im ostindischen Bundesstaat Westbengalen zusammen. Berichten zufolge kamen dabei vier Personen zu Tode. Beide Seiten gaben jeweils der anderen die Schuld, die Gewalt ausgelöst zu hatten.
Am Konflikt im Distrikt North 24 Parganas beteiligten sich Mitglieder der Bharatiya Janata Party (BJP) und des All India Trinamool Congress (TMC), letzterer dominiert die Gesetzgebung dieses Bundesstaates und ist im nationalen Parlament vertreten.
Laut der Zeitung The Hindu gehörten von den vier bei den Zusammenstößen Getöteten drei der BJP und einer dem TMC an.
Die BJP teilte mit, dass Anhänger des TMC ihre Aktivisten nach einem Handgemenge über Gruppenflaggen angegriffen hätten und wahllos herumgeschossen hätten. Mukul Roy, ein Regionalchef der Partei BJP, äußerte, die TMC-Führung würde in Westbengalen "einer Herrschaft des Terrors nachgeben".
Der TMC behauptete, dass bewaffnete BJP-Aktivisten ihre Mitglieder zuerst angegriffen, eine Person getötet und somit anscheinend Vergeltungsmaßnahmen ausgelöst hätten.