China hat am Mittwoch zwei Große Pandas, namens Xiao Xiao und Lei Lei, aus Japan zurückgebracht. Wie Reuters mit Verweis auf eine Mitteilung der Chengdu Forschungsstation zur Aufzucht des Großen Pandas berichtete, landete das Flugzeug mit den Tieren an Bord auf dem Flughafen Tianfu in der Stadt Chengdu der Provinz Sichuan. In der Forschungsstation werden die Bären unter Quarantäne gestellt.
Xiao Xiao und Lei Lei wurden 2021 im Ueno-Zoo in Tokio geboren. Dort galten sie als größte Attraktion für Besucher, nachdem ihre Eltern, Shin Shin und Ri Ri, 2024 nach China zurückgekehrt waren. Xiao Xiao und Lei Lei leisteten einen positiven Beitrag zur Förderung von Freundschaft zwischen den beiden Nationen, betonte die Chengdu-Forschungsstation.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1949 betreibt die Volksrepublik China die sogenannte "Panda-Diplomatie", um damit die Annäherung an ausländische Länder zu besiegeln, aber auch, um ihren Unmut zu signalisieren. Die Tiere werden üblicherweise verliehen und kehren nach Ablauf der Vereinbarung nach Hause zurück.
Japan beherbergte chinesische Pandas seit der Normalisierung der Beziehungen mit China im Jahr 1972. Ihr Abzug erfolgt zu einem Tiefpunkt in den Beziehungen zwischen Peking und Tokio.
Im November hatte die japanische Premierministerin Sanae Takaichi erklärt, dass Tokio im Falle eines chinesischen Angriffs auf Taiwan militärisch antworten würde. Peking reagierte äußerst scharf. Generalkonsul Xue Jian teilte auf X einen Artikel über Takaichis Aussage und schrieb, dass "der dreckige Hals, der sich da reinsteckt, ohne Zögern durchgeschnitten werden muss". Der Beitrag wurde kurz daraufhin gelöscht, während Lin Jian, ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums, über die "persönliche Reaktion" des Generalkonsuls sprach.
Die Großen Pandas kommen ausschließlich in China vor, vorwiegend in der Provinz Sichuan, und gelten als gefährdete Tierart. Die Tötung eines Pandas wird in China mit Gefängnis bestraft. Im Jahr 2023 lebten weltweit 1.900 Große Pandas.
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