Laut einem Bericht im Handelsblatt, dass sich auf Sankei beruft, soll sich das Manöver auf Rettungsmaßnahmen bei einer Naturkatastrophe konzentrieren. Einige könnten jedoch auch Grundlage für die Verteidigung im Fall eines Angriffes sein, soll es in der japanischen Zeitung ohne Angabe von Quellen heißen.
"Dies ist eine Botschaft, die an China gerichtet ist", sagte der französische Marinestabschef Pierre Vandier gegenüber Sankei. China und Japan liegen im Streit über die von Japan kontrollierten Inseln im Ostchinesischen Meer. "Dies ist eine Botschaft über multilaterale Partnerschaften und die Durchgangsfreiheit", sagte Vandier. "Wir wollen unsere Präsenz in der Region demonstrieren und ein Zeichen über die japanisch-französische Zusammenarbeit senden."
Die unbewohnte Inselgruppe auf dem Festlandsockel im Ostchinesischen Meer wird in Japan Senkaku und in China Diaoyu genannt. Die Inseln liegen etwa 170 Kilometer nordöstlich von Taiwan und 150 Kilometer nördlich der japanischen Yaeyama-Inseln. Seit dem 15. Mai 1972 werden sie von Japan als Teil der Gemeinde Ishigaki verwaltet. Taiwan und China beanspruchen unabhängig voneinander seit 1970/71 diese Inseln als Teil der Stadtgemeinde Toucheng im Landkreis Yilan, Taiwan.
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